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Ausgabe 1•2012 rhoenpuls.KIDS

M a g az

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Kids Report

Tipps und Termine

Aus der Redaktion

hö R i d u R mit

In dieser Ausgabe:

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Gewinnspiel!

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neue 2 Kinder-Reporter Editorial

nun liegt es vor Euch, das 4. Rhoenpuls.kids-Magazin. Unsere Kinder-Reporter waren wieder sehr fleißig und haben viele interessante Berichte geschrieben. So könnt Ihr mit Valentin auf Entdeckungsreise durch das Meeresaquarium in Zella-Mehlis gehen, Ihr besucht mit Laurine eine Bonbonmacherei in Berlin, stöbert mit Janik auf der Frankfurter Buchmesse – um nur einige der zahlreichen Beispiele zu nennen. Natürlich begleiten wir Maximilian weiter auf seinem Weg zum großen Ziel: der Teilnahme an den Paralympischen Spielen im Jahr 2018. Er ist mittlerweile selbst Kinder-Reporter geworden und berichtet von seinen sportlichen Erfolgen. Ihr erfahrt auch, was ein Hosentaschen-Museum ist und wo es dieses gibt. Eine ganz tolle Sache war auch der Spachtelmalkurs in unserer Galerie Impuls. Da konnten die Mädels so richtig kreativ sein, sie haben ihrer Phantasie freien Lauf gelassen und wunderschöne kleine Kunstwerke gezaubert. Unser Maskottchen Rudy Rhönhund erzählt Euch dieses Mal, wie es ihm beim „Friseur“ ergeht. Denn eigentlich ist er immer gar nicht so sehr begeistert, wenn es ihm ans Fell geht. Aber es nützt nichts, da muss er durch... Sogar ein Märchen könnt Ihr lesen, lasst Euch entführen in die Geschichte vom verhexten Ring. Und natürlich fehlt auch der Basteltipp nicht. Also dann, liebe Kinder, wir wünschen Euch viel Spaß mit dem neuen Magazin und wir hoffen, dass es Euch gefällt. Anregungen und Wünsche nehmen wir immer gern entgegen. Und wir freuen uns auch immer über „Verstärkung“. Wer also Kinder-Reporter werden möchte, kann sich jederzeit bei uns melden. Unsere Redaktionskonferenzen sind zum Beispiel immer eine tolle Sache. Und wir haben ja auch noch einiges vor. So werden wir mit unseren Nachwuchs-Reportern demnächst den Rhönräuberpark besuchen. Wie es ihnen dort ergangen ist, das erfahrt Ihr dann in der nächsten Ausgabe.

Isolde Markert

in den Reihen...

Nicole

Nicole aus Römershag ist neu im Team der Kinder-Reporter. Sie ist zehn Jahre alt und besucht das Franz-Miltenberger-Gymnasium in Bad Brückenau. Sie ist begeisterte Leserin des rhönpuls. kids-Magazins, meldete sich in der Redaktion und fragte an, ob sie vielleicht auch KinderReporterin werden könnte. Natürlich gern, war unsere Antwort, für freuen un über jedes Kind, das mit uns und allen Nachwuchs-Reportern aktiv sein möchte. Nicole liebt das Klavierspielen, sie tanzt und singt gern. Kinder-Reporterin möchte sie sein, weil es Spaß macht, zu schreiben, erklärt sie. Und sie hat auch gleich eine Menge Themen parat, die sie angehen möchte. Wir dürfen also gespannt sein...

Dem zwölfjährigen Maximilian steht die Freude im Gesicht geschrieben: Er ist jetzt Kinder-Reporter. Maximilian findet das rhoenpuls.kids-Magazin ganz toll. Deshalb möchte er gern Kinder-Reporter sein. „Die Themen gefallen mir”, erklärt er. Er schmökert gern darin, liest gespannt die Berichte der Kinder-Reporter. Maximilian, von einem vorgeburtlichen Schlaganfall betroffen, wird einiges zu berichten haben – beispielsweise über seinen Sport. Denn er ist eine Kämpfernatur und hat es geschafft, er ist Mitglied im Nachwuchsteam für das Deutsche Paralympics-Skiteam alpin. Sein großer Traum ist es, an den Paralympics 2018 teilzunehmen. Der begeisterte Skiläufer trainiert dafür, wann immer es möglich ist. Und dann hat er auch noch die Liebe zum Kajakfahren entdeckt. Ab dem neuen Schuljahr wird Maximilian in München zur Schule gehen. Die Leser dürfen also gespannt sein, was Maximilian so alles zu berichten hat...

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– online unter: www.rhoenpuls.de

35 Witze, Janiks Sporträtsel,

de

Seite

Was bin ich ?

Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Editorial + 2 neue Kinderreporter

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Kinder-Redaktionskonferenz

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Nachwuchsreporter mit vielen tollen Ideen Wie entsteht ein Magazin?

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von Kinder-Reporterin Lara

Viele bunte Eier

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von Kinder-Reporterin Laurine

Ein anderes Instrument...

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... kam nicht in Frage

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Seite

Bronzemedaillen für Maximilian beim Youngster Cup!

Geschenke der besonderen Art

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Sieglinde Leiding übergibt Spenden

Ein großer Wunsch

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Maximilian Jäger und seine Pläne

Ich war happy!

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von Kinder-Reporter Maximilian

Kräuterduft liegt in der Luft

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Basteln im Weißenbacher Kindergarten

Junge Talente

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Spachtelkurs in der Galerie Impuls

Hosentaschenmuseum

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in der Stadtbibliothek Hammelburg

Seite

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Unterwegs im begehbaren Herz von Kinder-Reporterin Eva und Antonia

Eine ganze Etage für die Kinder von Kinder-Reporter Janik

700 Sternsinger 700 Sternsinger in Würzburg in Würzburg von Kinder-Reporterin Lara

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Seite

Von Erdkröten & Baggern ...

4

20

Die Heiligen Drei Könige von Kinder-Reporter Valentin

Coole Ferien bei der Oma von Kinder-Reporterin Lara

Ein Bagger mitten im Teich? Erdkröten auf Wanderschaft

Paul, Luna & „Eichhörnchen“ von Kinder-Reporterin Laurine

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And the winner is... Vorlesewettbewerb der Staatl. Realschule Bad Brückenau

Einfach nur lecker

von Kinder-Reporterin Laurine

Rudy Rhönhund beim Friseur Was muss, das muss!

Kugelfische, Haie u. Krokodile von Kinder-Reporter Valentin

Witze, Janiks Rätsel, Was bin ich?

Wir basteln eine Schachtel Basteln mit Carolin

Die „Erzähloma“

Eva Brand liest Kindern vor

Es war einmal...

Märchen: Der verhexte Ring

Fasching in Oberleichtersbach Mach mit! Bei rhoenpuls.kids! Werde Kinder-Reporter Impressum

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Von Kugelfischen, Haien und Krokodilen...

30 Seite


Nachwuchs-Reporter mit vielen tollen Ideen

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – unter dieses Motto könnte die jüngste Kinder-Redaktionskonferenz gestellt werden. Denn nachdem die Köpfe „geraucht” hatten, um die nächsten rhoenpuls.kids-Magazine mit Leben zu erfüllen, standen Spiel und Spaß im Mittelpunkt.

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Eine tolle Stimmung herrschte in dieser Konferenz. Zwei neue Kinder-Reporter gehören nun zum Team und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Nicole aus Römershag und Maximilian aus Bad Brückenau waren gleich mittendrin im Geschehen. Die Ideen für die nächsten Magazine sprudelten aus allen Mädchen und Buben nur so heraus und im Gespräch kamen immer wieder neue Gedanken dazu. Was wird alles im neuen Heft zu lesen sein? Janiks Besuch auf der Buchmesse, Valentins Expedition durch das Meeresaquarium in Zella-Mehlis, Laras coole Ferien bei der Oma in Belgien, Maximilians Erfolge in Bischofswiesen, Laurins Bericht über die Bonbonherstellung, Evas und Antonias Ausflug in die Kinder-Akademie in Fulda – das sind nur einige Beispiele von dem, was Ihr in diesem Magazin lesen könnt. Unser Maskottchen Rudy-Rhönhund konnte zum Bedauern der Nachwuchs-Reporter diesmal leider nicht anwesend sein, er musste auf einen anderen Termin. Dafür galt es, sein Fell noch mal richtig toll zu bürsten. Deshalb „besuchte“ er

seinen Haus- und Hoffriseur – und wie es ihm dabei ging, darüber erzählt er auch. Weiter ging es in der Planung bereits für das Heft, das dann im Sommer erscheinen wird. Und da haben unsere Kinder-Reporter schon sehr viele interessante Themen vorgeschlagen. Die Palette reicht vom Besuch in der Allianz-Arena über ein Englisch-Camp im Allgäu bis zum Pilgern nach Santiago de Compostela – doch mehr soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden... Gemeinsame „Entspannungsübungen” der besonderen Art, verschiedene Spiele, die die Kinder vorschlugen – es war einfach eine Freude, den Mädchen und Buben zuzusehen. Denn nachdem die „Theorie“ abgehakt war, sollte doch noch ein bisschen Bewegung angesagt sein. Und dabei ging es ausgesprochen lustig zu. Da wurden auch die Lachmuskeln tüchtig strapaziert. Einfach eine wunderbare Sache sind diese Kinder-Redaktionskonferenzen. Und wer Lust hat, bei dieser tollen Truppe mit von der Partie zu sein, der sollte sich doch einfach mal bei uns melden...

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Hallo, liebe rhoenpuls.kids-Leser. Ich hoffe, dass Euch unsere 4. Ausgabe gut gefällt. Ich hatte die Idee, Euch mal zu erzählen, wie unser Heft zustande kommt und wie cool die Kinderkonferenzen bei uns immer sind.

REPORT

In der letzten Konferenz für die 4. Ausgabe gab es für uns eine Überraschung: Eine Kinderbuchautorin sollte zu uns kommen, die uns ihr neues Buch vorstellen wollte. Das allerdings klappte nicht, weil die Autorin nach ihrem Navi zu Frau Schwarz nach Hause gefahren ist und wir konnten sie nicht erreichen, um ihr zu sagen, dass sie zur falschen Adresse gefahren ist. Die Frau rief dann am Abend noch einmal an und war furchtbar traurig, dass dies so passiert ist. Aber wir werden dies nachholen. Weil die Kinderbuch-Autorin nicht kam, mussten wir improvisieren: Zuerst besprachen wir noch, wer welche Artikel schreibt, aßen dabei leckere Schaumküsse und tranken Limo. Dann machten wir verschiedene Spiele und ein neuer Kamerad, Maximilian, stellte sich vor. Maxilimilian war nicht der einzige, der neu dazu kam. Neu in unserer Mitte ist auch Nicole aus Römershag. Wir haben uns alle ganz prächtig verstanden.

TiPP!

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Ihr Fragt Euch bestimmt, wie man eigentlich solch ein Magazin macht? Ganz einfach! Zuerst werden die Artikel mit den entsprechenden Bildern ausgesucht. Wichtig sind auch Informationen, mit denen du die Leser beeindruckst. Danach gestaltet der Graphiker die Seiten. Ganz wichtig ist das Bild ganz vorn auf dem Magazin. Das sollte ein echter Hingucker sein. Wenn da irgendwas Langweiliges drauf wäre, das wäre nicht so toll. Denn schließlich sollen die Leser ja neugierig werden. Wenn alles fertig ist, geht es in die Druckerei. Dort werden dann 5000 Exemplare gedruckt. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder. Bis bald. Eure Kinder-Reporterin Lara

Spaß & Aktion Offene Türen auf dem Heiligenhof Im Hochseilgarten unterwegs sein, den Kletterturm erklimmen oder sich im Bogenschießen probieren – das alles könnt Ihr, liebe Kinder, am 1. Mai beim Tag der offenen Tür auf dem Heiligenhof in Bad Kissingen. 60 Jahre alt wird heuer der Heiligenhof und dieses Jubiläum soll natürlich entsprechend gefeiert werden. Deshalb freuen sich die Verantwortlichen auf viele kleine und große Besucher. Und Ihr, liebe Kinder, kommt ganz sicher an diesem Tag voll auf Eure Kosten. So könnt Ihr von 9.30 bis 12 Uhr beim Singen und Tanzen mit von der Partie sein. Und ein bisschen Nervenkitzel ist sicher dabei, wenn Ihr Euch im Hochseilgarten, auf dem Kletterturm oder beim Bogenschießen versuchen könnt. Das ist von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr möglich. Erfahrene Trainer stehen mit Rat und Tat zur Seite. Viel Spaß und Unterhaltung werdet Ihr auch bei den verschiedenen Kinderspielaktionen haben, die von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr im Angebot sind.

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Also, liebe Kinder, auf zum Heiligenhof, heißt es am 1. Mai.


Viele bunte Eier Kinder-Reporterin Laurine bei der Ausstellung rund ums Osterei im Haus der Schwarzen Berge.

Dann gibt es die Kratztechnik. Bei der Kratztechnik wird das Ei erst mit einer Farbe angemalt und dann ganz schnell mit einem spitzen Gegenstand ein Bild auf das Ei gekratzt, solange die Farbe noch nicht getrocknet ist. Dann gibt es noch die sorbische, die Wachstechnik und die Serviettentechnik.

REPORT

Ich war zusammen mit meiner Oma und meinem Opa im Haus der Schwarzen Berge bei der Ostereierausstellung. Dort habe ich einiges über die Bemalung und die Maltechniken von Ostereiern erfahren. Frau Skrodzki hat mir gesagt, welche Arten von Eiern auf der Ausstellung zu sehen sind: Enteneier, Wachteleier, Taubeneier, Rebhühnereier, Gänseeier, Holzeier, Schwaneier, Emueier, Straußeneier und Nandueier. Außerdem gibt es auch Schrumpeleier, die aber nicht angemalt werden. Diese stammen von kranken Hühnern und sind verschrumpelt.

Frau Skrodzki hat mir auch erzählt, dass sie im Urlaub immer in verschiedene Läden geht und schaut, ob sie etwas zum Verzieren für die Eier findet. Einmal hat sie Medaillons gekauft, die sie auf den Eiern angebracht und anschließend mit Rosetten bearbeitet hat, so dass ein Kreuz entsteht. Ich fragte sie, ob es schwer ist, die Eier zu bemalen. Sie sagte: „ Ja, man muss in eine besondere Schule gehen und einen Lehrgang besuchen.“ Ich stellte ihr noch eine Frage: „Macht es Spaß, die Eier zu bemalen?“ Sie antwortete: „Ja, sehr viel!“ Die Ausstellung war sehr schön. Es gab sogar ein Ei in einer Schachtel, bei der das Ei genauso wie die Schachtel bemalt war. Außerdem gab es Eier mit einem Text. Ein Ei fand ich ganz lustig. Da stand nicht „I love you“ drauf, sondern „Ei love you“. Mir haben aber alle Eier ganz toll gefallen. Im nächsten Jahr wird es wieder die Ostereier-Ausstellung im Haus der Schwarzen Berge geben. Die müsst Ihr Euch unbedingt anschauen...

Es gibt verschiedene Techniken, mit denen man Eier bemalen kann. Zum Beispiel Spruchbandeier. Das sind Eier, in denen ein Ritz ist, durch den ein Spruchband in das EiInnere kommt. Wenn man es lesen will, zieht man es einfach heraus. Wenn man es fertig gelesen hat, kurbelt man es mit einer kleinen Kurbel wieder hinein.

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Die siebenjährige Anne aus Bad Brückenau spielt – ganz versunken ist sie in die Musik. Und wenn sie ihrer Geige die Lieder „entlockt”, ist sie ganz bei sich, ganz konzentriert. Für das Mädchen war es nie eine Frage, Geige zu spielen, ein anderes Instrument kam für sie nicht in Frage. Bereits seit September 2010 nimmt Anne Jäger Geigenunterricht. „Ich wollte einfach Geige spielen“, weiß sie ganz genau. Im Unterricht der Musikalischen Früherziehung in der Musikschule hatte Musiklehrerin Birgit Frech-Hirschler den Kindern verschiedene Instrumente vorgestellt, gezeigt und einiges dazu erzählt. Darunter war auch die Geige. Annes Mama Barbara erinnert sich noch gar zu gut an einen speziellen Termin in der Musikschule. Dabei sollte sich die damals Sechsjährige verschiedene Instrumente anschauen – vom Keyboard bis zum Schifferklavier, „so ein Quietschding”, wie Anne lachend beschreibt.

ten Woche einübt. Manchmal findet sie aber auch eins nicht so gut, „weil das immer so quietscht”. Das Weihnachtsfest, gerade mal ein paar Wochen vorbei, war für Anne und ihre Familie etwas ganz Besonderes: Die Siebenjährige hatte ihren ersten großen öffentlichen Auftritt – sie spielte an Heiligabend und während der Kindersegnung am 2. Weihnachtstag in der Stadtpfarrkirche. Und weil der Pfarrer mit der Segnung noch nicht fertig war, als sie ihr Stück beendet hatte, spielte sie einfach weiter... „Vom Himmel hoch da komm ich her” ist eines der Lieder, die das Mädchen mit der Geige interpretierte. War sie denn gar nicht aufgeregt, vor so vielen Menschen in der Kirche zu spielen? „Ich war schon aufgeregt.” Aber sie hat einen Tipp bekommen, den sie gern beherzigt: „Ich soll mir vorstellen, dass alle Zuhörer Clownnasen aufhaben”, lacht Anne. Viel Beifall habe sie bekommen, freut sie sich über die Resonanz der Besucher auf ihren Auftritt. Annes Herz schlägt nicht nur für die Musik. Sie liebt das Turnen, geht außerdem zur Leichtathletik, fährt gern Rad. Und natürlich gehört das Skifahren dazu – mit ihren Eltern, ihrer Schwester und ihrem Bruder Maximilian ist sie sehr gern auf der Piste. Außerdem liest sie sehr gern, „manchmal ein ganzes Buch an einem Tag”. Sternenfohlen- und Hexenbücher, da vertieft sie sich schnell hinein und vergisst die Welt um sich. „Ganz selten schaue ich Fernsehen, nur am Wochenende oder in den Ferien”, erzählt das Mädchen. Und Schlittschuhlaufen hat sie ebenfalls schon probiert, „das hat auch Spaß gemacht”. Ende Februar feierte Anne ihren achten Geburtstag. Da wünschte sie sich Bücher, Puzzles und ein Handy. Und welche Wünsche hat sie noch? „Ich wünsche mir gute Noten in der Schule.” Bis jetzt hat sie nur Einser und Zweier geschrieben...Anzeige

„Das brauche ich mir gar nicht anzuhören”, hatte Anne ganz klar vor Augen: Ich will Geige Einladung spielen. Und seitdem geht sie ehrgeizig zum ihren musikalischen Weg. Fast jeden Tag ist sie am Üben, das lässt sie sich nicht nehmen. Und sie freut sich immer auf den Unterricht bei ihrer GeigenlehGemeindehaus – Altengronau • Schulstraße 16 rerin Kim Leonores in Großenbrach, Jeden Mittwoch: 10:00 Uhr „Musikgarten für die Kleinsten“ die als Vierjährige zum ersten Mal eine bis 11:00 Uhr: ab 1,5 Jahre mit Elternteil Geige in der Hand hatte. Drei bis vier 14:00 Uhr „Musikus’ Nachmittag“ Stücke bekommt Anne dann immer als bis 16:30 Uhr: für Kinder ab 4 Jahren bis ins Vorschulalter ohne Eltern Hausaufgabe auf, die sie bis zur nächs-

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Instrumente spielen mit Julia Ballin & Anette Wilhelm


Geschenke der besonderen Art

Sieglinde Leiding freut sich riesig: 500 Euro konnte sie für den elfjährigen Maximilian Jäger übergeben. Ihr ist es eine Herzensangelegenheit, den Jungen auf seinem Weg in die Zukunft ein Stück zu begleiten.

Seit einiger Zeit verfolgt sie sämtliche Veröffentlichungen über Maximilian, nimmt regen Anteil. Eine Spende von 250 Euro und weitere 50 Euro einer guten Bekannten ließ sie der Familie für den Zwölfjährigen bereits zukommen. Dazu schrieb sie noch einen Brief an den Jungen. Sie erzählte ihm darin, wie überrascht sie sei, was er alles vorhat. Denn der große Traum des Jungen, der einen vorgeburtlichen Schlaganfall erlitten hat, ist die Teilnahme an den Paralympics 2018. Seine linke Körperhälfte ist von Lähmungserscheinungen betroffen, aber Maximilian ist eine Kämpfernatur. Er trainiert seit Jahren ganz eifrig, liebt das Skifahren über alles. Und erst vor wenigen Monaten hat er seine zweite sportliche Liebe, das Kanufahren entdeckt. Bei seinem ersten Kanurennen hat er gemeinsam mit seiner Trainerin gleich eine Silber-Medaille geholt. Und dann hatte Sieglinde Leiding eine besondere Idee. „Eine Schnapszahl” ist der 77. Geburtstag und deshalb möchte sie eine Benefizveranstaltung für ihre Freunde und Bekannten organisieren. „Fast alle haben zugesagt“, freute sie sich sehr über die große Resonanz der geladenen Gäste. Es sei eine ganz tolle Idee, aus zwei „7” drei zu machen, schrieb ihr eine Bewohnerin. Eine Bitte habe sie, keine Geschenke, aber würdet Ihr/Sie 7,77 Euro spenden für diesen guten Zweck? Ich glaube, da tun wir ein gutes Werk und Maxi würde sich sehr freuen, hieß es in der Einladung. Maximilian selbst wird den Geburtstagsgästen berichten, was er alles vorhat und wo-

für er jede Unterstützung gebrauchen kann. „Es ist phantastisch, dass Frau Leiding das macht”, ist Barbara Jäger ganz angetan von dieser Geburtstags-Aktion. „Das ist etwas Einzigartiges.” Auch Maximilian ist ganz begeistert, findet es supertoll. Und weil dem so ist, hatte er sich noch eine kleine Überraschung einfallen lassen. Zunächst stellte er sich den Geburtstags-Gästen vor und sang dann noch ein Lied. Auch seine Schwester Anne brachte ein Geburtstags-Ständchen, sie spielt Geige. Sieglinde Leiding strahlte über das ganze Gesicht. Sie freute sich riesig ob der Resonanz auf ihren „Spenden-Aufruf”, dem ihre Gäste so großzügig gefolgt waren. Selbst bis nach Fürth war dies durchgedrungen, lächelte die Jubilarin. Ein rundum gelungener Geburtstag neigte sich dem Ende zum…

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Ein

großer Wunsch

geht in Erfüllung

Maximilian Jäger möchte so gern in eine Schule in der Nähe der geliebten Berge gehen, auch wenn ihn damit einige hundert Kilometer von seiner Familie trennen. Und genau dieser Traum ist für den gerade zwölf Jahre alt gewordenen Buben jetzt wahr geworden: Ab dem kommenden Schuljahr wird er in München die Konduktive Grundund Hauptschule der Pfennigparade-Stiftung besuchen.

Maximilian besucht das Förderzentrum in Schonungen, jeden Tag ist er mit dem Bus unterwegs, jeweils eine knappe Stunde hin und zurück. Da bleibt wenig Spielraum für Freundschaften, denn die Freunde, die er an seiner Schule hat, wohnen weit weg von Bad Brückenau. Und weit weg sind auch die geliebten Berge, wo er gar zu gern Ski läuft und eifrig trainiert – immer sein großes Ziel vor den Augen.

„Die Selbstständigkeit ist mir wichtig”, erklärt Maximilian Jäger. Und wer den Jungen sieht, wie er dies betont, zieht den Hut. Denn dies ist keinesfalls selbstverständlich. Ein vorgeburtlicher Schlaganfall setzt ihm Grenzen, seine linke Körperhälfte ist von Lähmungserscheinungen betroffen. Und er leidet unter Epilepsie. Aber davon lässt er sich keinesfalls unterkriegen. Im Gegenteil: Er ist eine Kämpfernatur und seine Eltern unterstützen ihn, wo sie nur können.

Seine Eltern machten sich auf die Suche nach einer anderen geeigneten Schule und wurden fündig – bei der Stiftung Pfennigparade in München. Maximilian wurde mit seinen Eltern eingeladen, um mal „hineinzuschnuppern” und zu schauen, ob er Interesse hätte. Kurz vor Weihnachten war es dann soweit. Und der Junge ist total begeistert: Alles gefällt ihm – der Unterricht, das Internat und das Essen ist außerdem richtig lecker.

Schon als kleiner Bub gab er nicht eher auf, bis er endlich Radfahren konnte. Er entdeckte seine große Freude am Skifahren und seine Eltern Barbara und Thomas Jäger fördern ihn, wo es geht. So schaffte es der Junge schließlich ins Nachwuchsteam des deutschen Paralympischen-Skiteams. Sein großer Traum ist es, bei den Paralympics 2018 im Slalom und Riesenslalom an den Start gehen zu können.

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Bereits am nächsten Tag erklärten ihm die Verantwortlichen in München, sie würden sich freuen, wenn er kommt – und das, obwohl eigentlich erst im Mai über solch einen Antrag entschieden wird. „Die Selbstständigkeit ist mir wichtig”, freut er sich auf die künftige Schule mit Internat. Und er sieht es auch ganz praktisch: Er kann jetzt morgens etwas länger schlafen, muss


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nicht stundenlang mit dem Bus unterwegs sein. Ganz wichtig sind ihm ebenso Freundschaften, die er mit seinen Mitschülern schließen kann. In Wohngruppen wird er im Internat leben. Da gibt es einen gemeinsamen Aufenthaltsraum, eine Küche und die Zimmer für die Kinder. „Abends kochen wir gemeinsam”, hat er schon erlebt. Ganz toll fand er auch den Unterricht, in den er ebenfalls schon mal hineinschnuppern konnte. „Die Lehrerin ist sehr nett“, und die Stunden waren sehr interessant.

Ihr individuell geplantes Zuhause

Sein Trainer Karl Lotz hat der Familie das Internat in München empfohlen und lag damit genau richtig. Damit kann Maximilian beispielsweise auch mit dem BVS-Bus (BVS = Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern) nach Berchtesgaden fahren, um an den Lehrgängen, Trainings, Wettkämpfen usw. teilzunehmen. Und da der Zwölfjährige auch noch die Liebe zum Kanufahren entdeckt hat, freut er sich schon auf die Regatta-Strecke in Oberschleißheim. Begeistert spielt Maximilian Schlagzeug, eine Musikschule gibt es dort auch. Außerdem klettert er sehr gern, eine Ergotherapeutin arbeitet mit ihm derzeit in der Kletterschule in Poppenhausen am Fuße der Wasserkuppe. Hier sehe man, wie mit wenig Aufwand viel erreicht werden kann, erklärt Thomas Jäger, um die linke Seite besser einzusetzen. Nie den Kopf in den Sand stecken, nicht aufgeben – unermüdlich kämpfen die Jägers dafür, den Traum von Maximilian zu erfüllen. In diesem Zusammenhang bedanken sie sich auch für die Spenden und die Unterstützung, die sie schon erhalten haben – bei der Grundschule Bad Brückenau, bei Sieglinde Leiding, den Ministranten, der VR-Bank, Hanse-Haus, Klaus Ludwig von Sport-Ludwig in Schweinfurt und allen anderen, die geholfen haben. Ab dem kommenden Schuljahr wird Maximilian nun die Schule in München besuchen, an den Wochenenden geht’s dann nach Hause. Dennoch wird auch er sicher das eine oder andere Mal nicht vom Heimweh verschont bleiben, zumindest in der ersten Zeit. Aber er freut sich sehr auf das, was ihn in München erwartet.

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