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l e g e i p Rhön~S ZIN DAS FREIZEITMAGA

ngen – Seiten 4-10

le, Führungen, Ausstellu Museumsfest, Rhön-Züg

ungen Freilandmuseum Flad s he sc ki än Fr e hr Ja 20 2 7 . Jahrgang N r. 8 · August 2010 KOSTENLOS


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Pomedy am Herd – Ein apfeliges Vergnügen Pomedy am Herd ist ganz schnell erklärt. Es ist die gleichsam informative und unterhaltsame Mischung aus Apfel(-Wein), also der Pomologie, Comedy und originellem Essen. Die Apfelwein-Enthusiasten Michael Stöckl und Jürgen Krenzer

Ehrenberg-Seiferts.

haben vor drei Jahren die Idee zu dieser einzigartigen Veranstaltung gehabt und die selbsternannten „Winzer des Apfels“ legen hier auch höchstpersönlich Hand an. Dieses Apfel(Wein)-Ereignis beginnt am Freitag, 13. August, um 19 Uhr, mit einem ApfelSecco

zur Begrüßung. Während Jürgen mit den Gästen in verschiedenen Riesenpfannen besondere Leckerbissen kreiert, entführt der Apfelwein-Sommelier die Gäste in den Apfelweinkeller. Das Ganze ist informativ und humorvoll – eben eine echte pomologische Comedy. Eine Bewertung des Top-Apfelweins durch die Gäste ist genauso ein Höhepunkt wie die Vorstellung der Apfelwein-Edition der Hessischen Wirtshaus-Kelterer. Pomedy am Herd findet nur einmal jährlich statt, kostet nur 19,90 Euro und ist sogar als Weiterbildungsveranstaltung steuerlich absetzbar. Das „Apfelwein-Erlebnis-Seminar“ findet dann in der Schaukelterei am 14. August, ab 17 Uhr, statt.

Der „Apfelwein-Erlebnis-Seminar“ von und mit ApfelSherry-Macher Jürgen H. Krenzer ist ein „Muss“ für alle, die mehr über den leckeren „Stoff“ aus Äpfeln wissen wollen. Das „spritzige“ Seminar beginnt mit einem ApfelSecco direkt in der Kelterei. Anschließend werden im Keller die Geheimnisse eines originellen Apfelweins gelüftet. Darüber hinaus ist man im Rahmen einer Verkostung typischen Weinfehlern auf der Spur. Teilnehmer sollten also unbedingt – falls vorhanden – ihren eigenen Apfelwein mitbringen. Das Seminar kostet pro Person 24,90 Euro einschließlich einer PfannenPizza und der Apfelweinprobe. Weitere Infos unter www.rhoenerlebnis.de

A U S D E M I N H A LT

Leben wie die Kelten13 te Keltenlager in Sünna - Sei

n Rhön wieder entdecke te 47

nd Der Satyr am Wegesra Kurpark - Seite 16

Sei Für Wanderbegeisterte -

Schloss im Bad Neustädter

Aktuelles aus der Rhön

Rhöner Charme

Museumsfest in Fladungen 4-10 Freilichtspiel in Münnerstadt 11 Meininger Orgelsommer 17 Pferde in der Kunst 20 Rhön-Rundwege: Wanderführer 35 Modellstadt für Elektromobilität 36 Musik im Bonifatiuskloster 39 Feste, Vorträge, Konzerte 42 Summertime im Kurgarten 46 Heimatfest in Hilders 48 Natur pur in Ehrenberg 49

Mal wieder etwas Neues Groma informiert Gastronomen Rhöner(Kneshecke)Highland

Biosphärenreservat 21 22 24

38 38 50

Was ist los in der Rhön?

Kultur Kunst vielfältig erarbeiten Tanner Musiksommer Die Idee etwas Ganzes zu schaffen Musicalmelodien im Sommer

Kernzonen werden erweitert Sinnvoll Energie sparen 100 Äcker für die Vielfalt

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Hessische Rhön, Bayerische Rhön und Thüringische Rhön

28–33


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Liebe Leserinnen und Leser! Die Rhön ist auf dem Weg, Wanderwelt Nummer eins in Deutschland zu werden. Naja, zugegeben, für uns Rhöner ist sie das ja schon längst. Fragt man die vielen Wanderer, die tagtäglich und während aller Jahreszeiten in der Rhön unterwegs sind, dann kommen die aus dem Loben gar nicht mehr heraus. Die Rhön ist nunmal eines der schönsten Mittelgebirge Deutschlands und liegt idealer weise auch mitten drin in unserem Staat. Also auf zum Wandern in die Rhön! Aber wohin? Um Ihnen diese Entscheidung ein wenig leichter zu machen, bietet Ihnen der Rhön-Spiegel ab sofort einen neuen Service. In der Heftmitte finden Sie eine kleinen, feinen

Wanderführer. Nur für eine einzige Tour aber dafür handlich zum heraus nehmen und in die Tasche stecken. Die erste Wanderung, die wir Ihnen auf diese Art und Weise ans Herz legen möchten, startet und endet in Bad Brückenau. Von dort geht es auf den 660 Meter hohen Dreistelzberg hinauf. Eine Karte, auf der die Route vermerkt ist, haben wir selbstverständlich beigefügt. Eine Beschreibung der diesmal elf Kilometer langen Strecke ebenso. Wir geben natürlich auch Tipps, wie schwer die Tour ist, wie lange sie dauert, wir beschreiben, wo die schönsten Aussichtspunkte sind und vieles mehr. Wichtig ist auch die Beschreibung oder eine Anzeige eines Gasthofs

entlang der Wanderstrecke. Ein bisschen Platz für Werbung haben wir selbstverständlich für Ihr Unternehmen oder ihren Gasthof frei gehalten. Ein bisschen Zeit für eine Einkehr muss ja schließlich eingeplant werden. Trennen Sie also einfach den Rhön-Spiegel-

Wanderführer aus der Heftmitte, stecken ihn in den Rucksack, schnüren die Stiefel und los geht’s in Deutschlands Wanderwelt Nummer eins. Einen wunderschönen August wünscht Ihnen Stefan Kritzer, Redaktionsleiter


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20 Jahre

Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

20 Jahre Fränkisches Freilandmuseum Fladungen Fladungen. Am 30. September 1990, also vor fast genau 20 Jahren, öffnete das jüngste Freilichtmuseum Bayerns, das Fränkische Freilandmuseum Fladungen seine Tore. Zugleich wurde das erste Museumsfest gefeiert, bei dem noch freier Eintritt galt und reichlich Museumsbier floss. Außerdem gab es noch keine Kirche, keinen Museumsgasthof und keine Museumsbahn. Eröffnet wurde das Freilandmuseum 1990, doch die Gründungsund Aufbaugeschichte reicht schon in das Jahr 1979 zurück. Vor über 30 Jahren existierte in einigen Köpfen von Politikern und Heimatpflegern bereits der Gedanke, auch in Unterfranken ein Freilichtmuseum zu errichten. Andere bayerische Bezirke wie beispielsweise Oberbayern mit seinem Freilichtmuseum an der Glentleiten und der viel nähere mittelfränkische Bezirk mit seinem Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Aufbau. Bei

der Gründung des Fladunger Freilandmuseums wurden zwei Ziele angestrebt und formuliert: Neben der Dokumentation der überlieferten Kultur und Lebensart sollte das Freilandmuseum Fladungen auch der Förderung des Fremdenverkehrs dienen. Die Benachteiligung der Region Rhön-Grabfeld durch ihre extreme Randlage und ihre Nähe zur damaligen DDR-Grenze veranlasste bereits 1979 die Politiker, Fladungen als Standort für ein unterfränkisches Freilichtmuseum vorzuschlagen. Das Städtchen Fladungen, die nördlichste Kommune Bayerns, war zum damaligen Zeitpunkt weniger als zwei Kilometer von der Grenze zur ehemaligen DDR entfernt. Man versprach sich mit der Errichtung des Freilandmuseums einen Anziehungspunkt für den Fremdenverkehr, vor allem aber eine Belebung und Aufwertung der Region. Im Jahr 1979 kam auch vom damaligen Bürgermeister Fladun-

gens, Raimund Goldbach, der Vorschlag, ein Freilichtmuseum in die Ortsgemarkung Fladungens einzubeziehen. Dieser Vorschlag wurde vom damaligen Landrat Dr. Fritz Steigerwald unterstützt. 1981 stimmte der Kulturausschuß des Bezirkstages von Unterfranken der Errichtung eines unterfränkischen Freilandmuseums mit dem Standort Fladungen zu.

Zweckverband Freilandmuseum

des Museums. Sie erwarb durch Grundeigentumstausch Freigelände und stellte es über die Stadt dem Zweckverband zur Verfügung. Die Infrastruktur wurde geschaffen und erste Gebäude errichtet.

Solides Museumskonzept Am 30. September 1990 wurde das Fränkische Freilandmuseum Fladungen feierlich eröffnet. Das Museumskonzept erweist sich bis heute als solide Basis für den zukünftigen Ausbau und für neue inhaltliche Schwerpunkte. Seit 20 Jahren ist es das vorrangige Ziel des Museums, die vergangene Baukultur und frühere Lebensweise aus dem nördlichen Unterfranken und angrenzenden Landstrichen den Besuchern anschaulich zu vermitteln, die heute die jüngere Generation aus der eigenen, persönlichen Erfahrung nicht mehr kennt.

Im Jahre 1983 wurde der Träger des Museums, der Zweckverband zum Aufbau des Freilandmuseums gegründet: Er besteht aus dem Bezirk Unterfranken (damals mit 54 Prozent), dem Landkreis Rhön-Grabfeld (damals mit 34 Prozent) und der Stadt Fladungen (damals mit 12 Prozent). In den Folgejahren schuf die Flurbereinigungsdirektion Würzburg, heute Amt für ländliche Entwicklung Würzburg, die Voraussetzun- Dr. Sabine Fechter, gen für die räumliche Entwicklung Museumsleiterin


20 Jahre

Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

5 mit dem Rhön-Zügle

Jubiläumsfeier und großes Museumsfest Fladungen. Am letzten Augustwochenende, 28. und 29. August, lädt das Freilandmuseum zur Jubiläumsfeier „20 Jahre Fränkisches Freilandmuseum Fladungen mit dem Rhön-Zügle“ ein. Dann werden nicht nur knapp 30 Handwerker die Hofstellen bevölkern und ihr Können zeigen, auch einige Städte und Gemeinden, aus denen Hofstellen in das Museum übertragen wurden, bereichern die Jubiläumsfeier durch zahlreiche attraktive Programmpunkte.

Handwerker sind gefragt Neben einem Glasbläser aus Heinrichsthal sind auch die Brunnendamen aus Bad Kissingen im Einsatz. Die Gemeinde Leutershausen nutzt die Feierlichkeiten für eine Wallfahrt zu „St. Bartholomäus“, dem Museumskirchlein. Die Stadt Fladungen ist gleich mit mehreren Angeboten vertreten: der „Kermesjugend aus Fladungen“, einer historischen Übung der Freiwilligen Feuerwehr und einer Darstellung des traditionellen Ziegelmacherhandwerks aus Brüchs. Für gute Stimmung sorgt ein ganzer Bus voll „Dorfmusikanten“, der aus der Gemeinde Oberhohenried anreist.

Museumsbier Für kulinarische Abwechslung auf dem Teller sorgt die Wirtevereinigung „Rhöner Charme“ mit Spezialitäten von Lamm, Schwein, Rhöner Weideochsen und Räucherforelle. Zum Ausschank kommt das naturtrübe, ungefilterte, im Museumsbrauhaus gebraute Bier, das ausschließlich zum Bieranstich und zum großen Museumsfest

ausgeschenkt wird. Für die Bewirtung im Zelt sorgt der Musikverein Fladungen mit Kaffee, selbst gebackenem Kuchen und kalten Getränken. Für die musikalische Unterhaltung zeichnet die Rhöner Trachtenkapelle aus Hilders am Samstag und die Streutaler Musikanten sowie das Preh-Werksorchester aus Bad Neustadt am Sonntag verantwortlich.

Neue Druckwerkstatt Besonders sehenswert sind in diesem Jahr – als Referenz an die kürzlich eröffnete Druckwerkstatt – einige Tätigkeiten rund ums Papier. Papier schöpfen und Buchbinden werden gezeigt und laden zum Mitmachen ein. Aber auch so ausgefallene und seltene Fertigkeiten wie Pferde beschlagen, Strohschuhe fertigen und Löbben herstellen können miterlebt werden. Drei Glasbläser zeigen in diesem Jahr ihre Fertigkeiten und auch die Stände der Schuh- und Hutmacher, der Bürstenbinderin und der Textildrucker werden umlagert sein. Das historische „Rhön-Zügle“ ist am Samstag (im Dieselbetrieb) und am Sonntag (im Dampfbetrieb) für seine Fahrgäste im Einsatz und pendelt auf der 18 Kilometer langen Strecke durch das idyllische Streutal zwischen Fladungen über Ostheim nach Mellrichstadt. Ein Flyer mit dem umfangreichen Jubiläumsprogramm ist im Museum und auch im Internet erhältlich. www.freilandmuseumfladungen.de

t s u g u A 28./29.


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20 Jahre

Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Großes Kino unterm Sternenzelt Fladungen. In der ersten Augustwoche findet die achte Auflage des „Freilichtkino im Freilandmuseum“ statt. Vom 3. bis 7. August werden täglich ab 21.30 Uhr Kurzund Spielfilme, alte und neue Komödien sowie Familienfilme gezeigt. Unter anderem ist der aktuelle, preisgekrönte Spielfilm „Das weiße Band“ zu sehen sowie die

fränkische Komödie „Vorne ist verdammt weit weg“ mit Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig. Die Woche beginnt am Dienstag, 3. August, mit einem Kurzfilmabend zum dörflichen Leben in seiner ganzen Bandbreite. In den zwei- bis dreißigminütigen Streifen geht es um Liebe, Hass, Jugend und Alter, Aufbruch und Spießer-

tum. Besonders empfehlenswert ist der aktuelle und preisgekrönte Spielfilm „Das weiße Band“ des österreichischen Regisseurs Michael Haneke, der am 4. August gezeigt wird. „Am Vorabend des Ersten Weltkrieges gehen in einem scheinbar ganz normalen Dorf in Norddeutschland die Dinge ihren normalen Gang.

Der Dorflehrer leitet auch den Schul- und Kirchenchor, der sich aus den Kindern und Jugendlichen des Ortes zusammensetzt. Sie bilden einen Querschnitt der dortigen Gesellschaft, sind die Kinder von Gutsherren, Hebammen, Ärzten und Bauern. Dann beginnen die Unfälle. Je mehr davon passieren, desto stärker kristallisiert sich eine Methode heraus: Die vermeintlichen Unfälle scheinen Bestrafungen zu sein …“ In der Komödie „Die Herbstzeitlosen“, die am 5. August zu sehen ist, geht es dagegen fröhlicher zu – nicht nur, weil vier Frauen im „Besten Alter“ mit viel Charme, Herz und Biss das Leben eines verschlafenen Dorfes durcheinander bringen. Am Freitag ist Familientag. Beim Familienfilm in diesem Jahr gibt es ein Wiedersehen mit Michel aus Lönneberga, der in „Michel bringt die Welt in Ordnung“ das Dorf mit seinen Streichen in Atem hält. Die Kinowoche schließt am Samstag, 7. August, mit Erwin Pelzig, der in der sozialkritischen, fränkischen Komödie „Vorne ist verdammt weit weg“ die Folgen der Globalisierung und Aktienwirtschaft kennen lernt. Einlass ist jeweils ab 21 Uhr. Erwachsene zahlen vier Euro (ermäßigt drei Euro), Familien elf Euro. Beim Besuch mehrerer Vorführungen lohnt sich der Kauf einer Saisonkarte. Diese kostet zwölf Euro für eine Person (24 Euro für die ganze Familie) und berechtigt außerdem zum freien Eintritt in der laufenden Museumssaison. Das Programm ist im Freilandmuseum und in sämtlichen Tourismusämtern der Region erhältlich, oder im Internet unter www.freilandmuseumfladungen.de


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Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

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Fladungen gratuliert dem Freilandmuseum Herzlichen Glückwunsch! Die Stadt Fladungen gratuliert dem Fränkischen Freilandmuseum zum 20-jährigen Bestehen und bedankt sich für die langjährige gute Zusammenarbeit. Seit der Eröffnung des Fränkischen Freilandmuseums Fladungen im Jahr 1990 arbeiten Museum und Stadt auf vielen Gebieten eng zusammen. Sei es bei der gemeinsamen Gestaltung des Marktfestes, den „Fladungen Classics“, dem Bieranstich oder dem Museumsfest, eine gegenseitige Unterstützung und Mitarbeit war im Laufe der vergangen Jahre immer selbstverständlich. Ein Glanzlicht war die Schaffung der Kulturlandschaftsstationen, die das Museum, die Stadt und das Umland auch über das Museum hinaus miteinander verbinden. Insgesamt fünf Themenwanderwege sind das verbindende Element. Entlang der Routen informieren an besonders markanten Stellen Schautafeln mittels Karten, Fotos und kurzen Texten über die kulturgeschichtlichen Zusammenhänge und weisen auf Sehenswürdigkeiten hin. Für die sogen. „Altstadtrunde“ stehen zusätzlich Audioguides als interaktive Begleiter, die in der

Tourist-Information kostenlos aus- Die Stadtmauer mit Wehrtürmen geliehen werden können, zur Ver- und Mauerreitern wurde wahrfügung. scheinlich 1335 erbaut, dem Jahr der Stadterhebung Fladungens. Nördlichste Stadt Bayerns Im Zuge der Dorferneuerung Eingebettet in die einzigartige konnte die Stadtmauer restauLandschaft des Biosphärenreser- riert und vor allem der historische vats Rhön liegt Fladungen, die Wehrgang wieder freigelegt wernördlichste Stadt Bayerns. Male- den. rische Fachwerkhäuser mit reich Auch künftig wird die Zusambeschnitzten Eckbalken verziert menarbeit zwischen Stadt und und mit Blumen geschmückt, ei- Freilandmuseum weiter vertieft. ne gut erhaltene Stadtmauer mit fünf Wehrtürmen und enge Gässchen prägen das historische Bild Fladungens. Der geschichtlich gewachsene, mit viel Liebe und Gefühl restaurierte Stadtkern strahlt eine gemütliche und lebendige Atmosphäre aus. Den eigentlichen Zauber Fladungens kann man bei einem kleinen Rundgang auf sich einwirken lassen. Oft in kleinen Seitengassen versteckt, finden sich abwechslungsreiche Fachwerke. Reich beschnitzte und farbig gefasste Eckbalken zeugen von der früheren Bedeutung der Stadt Fladungen. Verziert mit Besitz- und Fruchtbarkeitsrunen, grimmigen Gesichtern und Fratzen sollten diese Eckbalken das Böse „erschrecken“ und vom Haus fern halten.

So ist geplant, dass sich das Fränkische Freilandmuseum mit seinem neuen Werbestand, einer Nachbildung der Museumseisenbahn, bei Werbeaktionen in Fußgängerzonen größerer Städte zusammen mit den „Rhöner Fünf“ präsentieren wird. Infos: Verkehrsamt der Stadt Fladungen, Bahnhofstraße 19, 97650 Fladungen, Telefon 09778/912325. www.fladungen-rhoen.de


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20 Jahre

Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Die zwei Baustellen des Freilandmuseums Ein neues Museumspädagogisches Zentrum sowie eine Schäferei sind die künftigen Attraktionen Medien wie Beamer, Leinwand und Lautsprecheranlage abgeschlossen sein. Zur multifunktionalen Nutzung des Raumes können Werkbänke an der rückseitigen Traufwand ab- und hochgeklappt werden. Schlussendlich vervollkommnet die Möblierung mit Stühlen, Tischen und Materialschränken den „Aktionsraum“. Eine kleine Teeküche und ein Lagerraum werden eingerichtet. Durch eine gläserne Anbindung geht es von der Scheune in den WC-Anbau. Er ist behindertenfreundlich gestaltet und zeigt sich in moderner, zurückhaltender Architektur. So soll das Museumspädagogische Zentrum einmal aussehen wenn es fertig ist. Der Dreiseithof stammt aus dem Dorf Leutershausen.

Schäferei Hausen Bislang ist das Wohnhaus, in dem

Fladungen. Im Frühjahr 2011 soll als alte Scheune, doch zeigt sie im später einmal Ausstellungen zum

das Museumspädagogische Zentrum im Fränkischen Freilandmuseum, der so genannte „Hof für Jung und Alt“, eröffnet werden. Doch bis der Dreiseithof für Veranstaltungen, Mitmachaktionen, aber auch für Vorträge und Seminare genutzt werden kann, ist in diesem Jahr noch einiges zu tun. Parallel zur Fertigstellung des Museumspädagogischen Zentrums wird die Baustelle der Schäferei Hausen wieder aufgenommen. Hier soll einmal eine Dauerausstellung zum Thema Hirtenwesen und Schäferei zu sehen sein.

Aktionsscheune Die Aktionsscheune des Museumspädagogischen Zentrums aus Leutershausen nimmt eine Sonderstellung innerhalb der Gebäude des Freilandmuseums ein. Zwar präsentiert sie sich nach außen hin

Inneren ein ganz anderes, ein zeit- Thema Hirtenwesen und Schägemäßes Bild. Der Besucher betritt ferei präsentiert werden sollen einen Raum, der durch ein Fensterband belichtet wird, das anstelle einer Reihe von Gefachen in die rückwärtige Längswand eingefügt wurde. Darüber hinaus sorgt auch der verglaste Eingang in Größe des Scheunentors für natürliches Licht und eine einladende Atmosphäre. Decken und Wände sind mit fein gesägten Brettern aus Weißtanne verschalt. Die Beleuchtung wird in Form von zwei schmalen Lichtbändern in die Decke integriert. Den ehemaligen Scheunenboden bedecken Eichenholzdielen, während die ehemalige Tenneneinfahrt und der Gang zum WC aus lehmfarbenem beschichtetem Estrich bestehen. Bis zum Ende des Jahres werden auch die Elektroinstallation für Beleuchtung, Steckdosen für die

„noch nicht dicht.“ 2010 soll die Außenhülle geschlossen und der Zustand der provisorischen Abdichtung durch Einsetzen der vorhandenen, restaurierungsbedürftigen Fenster und der Außentüren beendet werden. Bei einigen der geborgenen Fenster kommt jedoch jede Hilfe zu spät. Sie sind in solch schlechtem Zustand, dass sie nach altem Muster rekonstruiert und neu gefertigt werden müssen. Auch die Außenputz- und Malerarbeiten sollen in Angriff genommen werden. Darüber hinaus wird die Schäferei – wie alle anderen Museumsgebäude auch – aus konservatorischen Gründen mit einer Temperierung versehen. Den Abschluss bilden die Elektroinstallation und kleinere Zimmererarbeiten wie die Herrichtung von Balkenköpfen und Deckenfeldern.


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Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

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Ran an den Speck! Eine Ausstellung dreht sich ganz um das Thema Mäuse

Fladungen. „Aus die Maus! Menschen, Mäuse, Mausefallen“ heißt die neue Sonderausstellung im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen. Für alle Besucher heißt es „ran an den Speck!“ Neben dem übergroßen Speck-, Käseund Brotstück gibt es mehr als 100 Mausefallen und Texttafeln zu sehen, die das Verhältnis von Mäusen und Menschen dokumentieren. Dabei reicht die Bandbreite von der Maus als „kleinem großen Feind“, die in einem Atemzug mit Teufel und Hexen genannt wurde, bis hin zum geliebten Tier, der Plüsch- und Aufziehmaus und schließlich der Computermaus.

Unsere Hausmaus Mäuse sind aus der Geschichte der Menschheit nicht wegzudenken. Die Hausmaus – weltweit das verbreitetste Säugetier – ist ursprünglich ein Steppentier. Als der Mensch vor etwa 8.000 Jahren sesshaft wurde und Getreide anzubauen begann, schloss sich die Hausmaus ihm an. Sie lebte gut von seinen Vorräten und war auch vor tierischen Feinden geschützt.

Seither prägt die Hausmaus unser Bild der Maus. Doch dieses Mäusebild stimmt so nicht. 99 Prozent aller Mäuse leben unbemerkt in der freien Natur und ohne Kontakt zum Menschen. Einerseits haben Mäuse einen schlechten Ruf und werden pauschal als Schädlinge verurteilt. Das trifft aber nur für wenige Arten zu. Im Gegenteil: Mäuse sind hübsche, saubere und fürsorgliche Tiere. Es gibt keinen Grund, vor ihnen Angst zu haben oder sie zu hassen, auch wenn sie die Bibel zu den unreinen Tieren zählt. In anderen Kulturen, beispielsweise in Griechenland, wurden Mäuse verehrt. So bauten die Kreter vor 4.000 Jahren gar einen Tempel für Mäuse, denn diese sollen ihnen zum Sieg über die Ponter verholfen haben, indem sie die Lederriemen an den Schildern der Ponter zernagten. Die Familienausstellung „Aus die Maus!“, die auch eine Kinderecke beinhaltet, ist bis zum Saisonende am 31. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr im Eingangsgebäude des Freilandmuseums zu sehen.

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20 Jahre

Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Vorwärts in die Vergangenheit

Gerhard Grohmann Hauptstraße 36 97650 Oberfladungen Tel. 0 97 78 / 74 00 86 Fax 0 97 78 / 74 89 22 E-Mail: info@kleine-holzwerkstatt.de

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Fladungen (kri). Immer neu stellt sich das Freilandmuseum Fladungen auf. Das muss es auch, um einerseits in der nationalen Konkurrenz andererseits ganz konkret vor Ort immer auf der Höhe der Zeit sein. Stillstand bedeutet Besucherrückgang, davon können Museen landauf, landab ein Lied singen. Doch eine solche Befürchtung muss man im Freilandmuseum Fladungen nicht haben. Ein Blick in die mehr als 50 Seiten des aktuellen Marketingkonzeptes für die kommenden drei Jahre zeigt, das Freilandmuseum glänzt immer wieder mit neuen Ideen. Sei es eine ungewöhnliche Ausstel-

lung wie „Aus die Maus!“ oder das große Museumsfest, das auch in diesem Jahr wieder tausende von Besuchern anlocken wird, seien es große Oldtimerschauen oder Erlebnispädagogik. Ausstellungen, neue Hofstellen als Attraktionen und mit dem Museumspädagogischen Zentrum ein ganz neues Konzept, das Freilandmuseum scheint gerade erst damit anzufangen, richtig gut zu sein. Dazu tragen auch mal freche Fragen bei, die Besucher erwartungsvoll anlocken. „Wo gibt’s denn so was?“, heißt es da immer mal wieder. Im Freilandmuseum Fladungen, wo sonst?

Kulinarisches Freilandmuseum Rhöner Charme Gastronomen seit über zehn Jahren dabei

Wir wünschen dem Freilandmuseum Fladungen alles Gute zum 20. Geburtstag und ein wunderschönes Jubiläumsfest! Ihr

Highlight des letzten Jahres: Das Team des Hotels Sonnentau wird auch in diesem Jahr mit dem Rhöner Charme wieder am Museumsfest vertreten sein. Fladungen. Bereits seit über zehn Jahren ist der Rhöner Charme alljährlich beim Museumsfest in Fladungen mit von der Partie. In jedem Jahr lassen sich die Gastronomen etwas Neues einfallen, um die Gäste zu unterhalten, so zum Beispiel durch immer besondere Kinderaktionen: Von Pfannkuchen oder Pizza backen bis zu Kräuterbeeten anlegen oder Kräutertöpfchen bemalen bis hin zum Torwand schießen – den Kindern wird stets ein unterhaltsames und vielseitiges Programm geboten. Alle Gastronomen hal-

ten zahlreiche regionale Spezialitäten bereit und präsentieren damit die Region von ihrer besten Seite. Unter anderem wird während dieser Tage die Gelegenheit genutzt, Zeit mit den Gästen zu verbringen und unterhaltsame Gespräche zu führen. Organisiert und durchgeführt wird das alljährliche Museumsfest unter der Federführung der Familien Goldbach und Karlein. Mit von der Partie sind regelmäßig auch Landgasthof Kehl, Gasthof Hohmann und die Wirtevereinigung Künzell.


AK TUELLES AUS DER RHÖN

Wandern auf Premiumwegen Rhön. Auf 180 Kilometern Länge führt der Premiumwanderweg Der Hochrhöner® in zwei Varianten von Bad Kissingen nach Bad Salzungen durch das Biosphärenreservat Rhön. Bei der westlichen Kuppenrhön-Variante passiert der Wanderer die Wasserkuppe, die Milseburg, eine keltische Fliehburganlage sowie den Ibengarten, in dem Deutschlands älteste Eibenvorkommen mit bis zu 600 Jahre alten Eiben gedeihen. Die östliche Variante „Lange Rhön“ führt durch das flachwellige Hochland zwischen Himmeldunkberg und Ellenbogen. In diesem Großnaturschutzgebiet offenbart sich dem Wanderer auf den Borstgraswiesen über vulkanische Aschen und Laven eine bemerkenswert großflächige, bunt blühende Fauna. Highlights sind das Franziskanerkloster auf dem Kreuzberg, das mit seiner jahrhundertealten Brautradition zu einer Rast einlädt. Das Schwarze Moor besticht als einziges sich noch im Wachstum befindende Hochmoor Mitteleuropas. Kurz vor Andenhausen vereinigen sich die beiden Stre-

ckenmöglichkeiten wieder und führen nach Bad Salzungen. Eine dritte Variante des Hochrhöners wäre, das Mittelstück als Rundweg zu laufen. Zusätzlich entstanden 20 Extratouren, die jeweils an einem Tag erwandert werden können. Jetzt gibt es die passende Karte zu den Wanderwegen. Der Geseker Verlag hat in Zusammenarbeit mit den lokalen Touristikverbänden alles zusammengestellt, was für Wanderer wichtig ist: Die komplette Route ab Bad Kissingen bis Bad Salzungen sowie zahlreiche Informationen und Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Freizeit- und Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke. Die Karte ist im praktischen Leporello-Format gefaltet und mit einem UTM-Gitter ausgerüstet, das mittels eines GPS-Gerätes die genaue Orientierung im Gelände ermöglicht. Die Wanderkarte „Der Hochrhöner®“ im Maßstab 1:25 000 gibt es für 8,95 Euro im Buchhandel (ISBN 978-3-89920-584-8) und bei Tourist-Informationen.

Ein besonderes Ereignis Das Freilichtspiel „Die Schutzfrau von Münnerstadt“ Münnerstadt. Etwas Außerge- Uraufführung statt – vor einem

wöhnliches muss es sein! Es soll die Menschen packen, soll viele Besucher anlocken. Und nur das mittelalterliche Münnerstadt kann den Rahmen, die Kulisse bilden. Ein Freilichtspiel in Münnerstadt, mit vielen Einwohnern als Darstellern, mit historischen Kostümen, Musik und Tanz – das war die Lösung. Ein solches Ereignis musste Zuschauer in großer Zahl in die Stadt mit ihren Toren, Kirchen und Kunstschätzen locken. Im damals landesweit bekannten „Dichterpfarrer“ Ludwig Nüdling aus der Rhön fand man den geeigneten Autoren. Er griff eine in der Region bekannte Legende über die wunderbare Rettung Münnerstadts im Dreißigjährigen Krieg auf und schuf in knapp vier Wochen ein packendes Schauspiel. Eifrig lernten die Münnerstädter ihre Rollen, nähten Kostüme, bauten eine Bühne, übten Lieder und Tänze. Im September 1927 fand die

begeisterten Publikum! In den folgenden Jahren strömten bis zu 1.200 Besucher an jedem der bis zu elf jährlichen Spieltage in die fränkische Stadt. Das ergreifende Spiel und die herrliche Kulisse der mittelalterlichen Stadt ziehen jeden Besucher in ihren Bann. Hier erlebt man Geschichte hautnah beim Heimatspiel „Die Schutzfrau von Münnerstadt“. Am 29. August feiern die Münnerstädter das Schutzengelfest mit Markt, Prozessionen und der ersten Aufführung des Festspiels. Festzug und Gelage bilden am 5. September den Rahmen für die zweite Aufführung des Schauspiels „Die Schutzfrau von Münnerstadt“. Am 12. September steht beim Tag des offenen Denkmals die historische Altstadt im Blickpunkt – eine einmalige Kulisse für das ergreifende Freilichtspiel. www.festspiele muennerstadt.de

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AK TUELLES AUS DER RHÖN

Basenfasten im Hotel Sonnentau Fladungen. Beim Basenfasten ist Essen erlaubt – nur die richtige Auswahl ist entscheidend. Also keine Angst vor strengen Diätplänen! Basenfasten bedeutet soviel mehr als nur abzunehmen: Basenfasten klärt die Gedanken und lässt Sie neue Kraft tanken. In der angenehmen Atmosphäre des Hotels „Sonnentau“ haben Sie Zeit für sich und können sich ganz auf die Fastenkur einlassen. Cornelia Koch ist Ernährungsberaterin, Gesundheitstrainerin und Lehrerin für Autogenes Training. Sie begleitet die Teilnehmer vom 3. bis 8. Oktober auf dem Weg des Basenfastens mit Produkten von Jentschura. Vitamine, Mineralstoffe, eine säurearme Ernährung, sowie ausreichend Bewegung, Autogenes Training und basische Körperpflege steigern das Wohlbefinden und sorgen für ganzheitlichen

Ausgleich. Dass dabei die Pfunde purzeln können ist ein angenehmer zusätzlicher Nebeneffekt. Ein Kristallsalz-Peeling und zahlreiche Wellnessleistungen tun das Übrige, um die Woche zum Erfolg werden zu lassen. Sie werden sehen, danach fühlen Sie sich freier, wohler und angenehm entspannt! Neben den Zimmerpreisen fallen für das Seminar 150 Euro an und enthalten folgende Inklusiv-Leistungen: Betreuung und Ernährungsberatung durch Fas-

tenleiterin Cornelia Koch, fünf mal Fastenverpflegung, diverse BioTeesorten, Grander-Wasser, frisch zubereitete Gemüsebrühen, Benutzung des Wellnessbereiches mit Schwimmbad und Saunen, Fitnessraum, ein mal KristallsalzPeeling, verschied e n e A k t i v l eistungen des Hotels: Qi Gong, Heilreise, Yoga und vieles mehr, entsäuernde Körperpflegemaßnahmen (Fußbäder, Masken, etc.), Gymnastik, Entspannungs- und Energieübungen,

Ernährungsberatung, Autogenes Training, Themenbezogene Literatur zur Ausleihe. Gerade im Sommer bietet sich das Wohlfühlhotel Sonnentau als idealer Urlaubsort an. Abseits von jeglichem Verkehrslärm mit wunderschönem Panoramablick auf Fladungen, Wanderwege direkt vor der Haustür und zahlreiche Ausflugsziele in die nähere und weitere Umgebung machen diesen Urlaubssommer 2010 zu einem ganz besonderen Schmankerl. Der Herbst steht ganz im Zeichen der Gesundheit, weitere Seminarangebote wie Körperbotschaften, Sich stark machen oder Mediales Heilen finden Sie im Internet. Infos: Hotel Sonnentau, Wurmberg 1–3, 97650 Fladungen, Telefon 09778/91220. www.sonnentau.com


Leben wie die Kelten Sünna/Rhön.

Keltische Stämme aus verschiedenen Teilen Deutschlands und dem europäischen Raum kommen in diesem Jahr wieder zum internationalen Keltenlager mit Stammestreffen noch bis 3. August in das Keltendorf Sünna. Rund 50 Teilnehmer werden in diesem Jahr erwartet. Die Zeitgeschichte vor rund 2.500 Jahren wird wieder in besonderer Weise dargestellt. Im Keltenlager werden Gruppen keltisches Alltagsleben und Handwerk vorführen, unter anderem Schmieden und Bronzegießen, Töpfern, Holzbearbeitung, Glasperlenher-

stellung und vieles mehr, täglich von 11 bis 18 Uhr. Am 31. Juli und 1. August laden der Förderverein „Eisenzeitlich-keltische Geschichte in der Rhön e.V.“ und seine keltischen Gäste wieder zum Keltenfest „Lugnasad“. Ab jeweils 11 Uhr sind internationale Darstellergruppen, Handwerkerund Händlerstände mit antiken aber auch modernen Waren aus der Region zu Gast, es gibt Vorführungen, Marionettenspiel für Klein und Groß, Kinderschminken und Aktionen zum Mitmachen, beispielsweise Bogenschießen, Hinkelsteinwerfen, Schätze aus-

13 graben oder eine Strohhüpfkuhle. Hier winken den besten Teilnehmern wieder verschiedene Preise. Musikalischer Höhepunkt ist die keltische Musikgruppe „Maidens of Samhain“. Das sind fünf junge Frauen aus Blatna/Tschechien, die an diesem Wochenende mehrmals ihr Können zeigen werden. Zu Gast sind auch wieder die keltischen Hoheiten der Stadt Bad Salzungen, die in diesen Jahr neu gek��rt wurden, die Keltenfürstin und zwei -Prinzessinnen. Für alle Keltenfans wird von den Darstellern eine große Zeremonie vorgeführt, die den Abschluss des

diesseitigen Lebensweges zeigen wird. Das Keltendorf Sünna befindet sich unterhalb des Öchsenberggipfels. Hier befand sich vor circa 2.500 Jahren eine historisch belegte Höhensiedlung. Die Erforschung der Siedlung war Anlass für die Region, mit Unterstützung von EU-Fördermitteln, den Aufbau eines Keltendorfes zu verwirklichen, dass 2006 eröffnet wurde. Zufahrt zum Keltendorf ist gewährleistet, Parkmöglichkeiten jedoch begrenzt. Ein Bustransfer ist am 1. August geplant (ab Reithalle). www.keltendorf-suenna.de


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AK TUELLES AUS DER RHÖN

Karge Landschaft der Hochrhön Die Region hat Durst! Petersberg. Zu einer Familienwan- derlich! Die Sportwanderung am

derung ab Schornhecke über 10,8 Kilometer und circa vier Stunden lädt der Rhönklub Zweigverein Fulda gemeinsam mit medianaBetriebssport und Naturheilverein am 8. August, um 13 Uhr, ein. Über den Wanderpfad geht es von der Schornhecke, dem vermeintlichen Mittelpunkt der Rhön, zur Gedenkstätte des Rhönklubs, den Heidelstein und wieder zurück. Rucksackverpflegung ist erfor-

14. August, um 9 Uhr, zwischen Schornhecke und Bauersberg über die Lange Rhön ist mit 24,6 Kilometern Länge und einer Dauer von sechs Stunden nur etwas für erfahrene Wanderer. Treffpunkt für beide Wanderungen ist der Lidl-Parkplatz in der Petesberger Straße. Infos unter Telefon 0176/19987705. www.rhoenklub-zv-fulda.de

Mittelalterlicher Markt

Ebersburg-Thalau. Passend zu türlich nicht zu kurz beim Mittel-

den Ritter-Erlebnis-Rundwanderwegen mit Rätsel- und Aktivstationen zu den Themen Mittelalter und Natur in der Rhön führen die Thalauer Vereine und Gewerbebetriebe zum ersten Mal am 29. August, von 11 bis 18 Uhr, einen gemütlichen Markt in der Dorfmitte durch. Der Markt wird im mittelalterlichen Flair erscheinen und regionale Produkte sowie kleine Kunst- und Gebrauchsgegenstände anbieten. Dazu passend wird der Gasthof „Zum Hirsch“ im Biergarten eine große Rittertafel mit zünftigem Rittermahl anbieten. Und gleich nebenan wird das Café „Am Dales“ alle Besucher mit hausgemachtem Blechkuchen verwöhnen. Kinder kommen na-

Förstina arbeitet auf Hochtouren

altermarkt, denn ein Herold wird mit mittelalterlichen Spielen Spaß und Freude bringen. Rolandreiten, Burgschießen, Kopfschlagen, Bogenschießen und viele weitere Spiele und mittelalterliche Überraschungen für Groß und Klein stehen auf dem Programm. Zum Abschluss des Tages wird ein Feuerspucker noch einmal die Luft zum Brennen bringen. Gemütlich geht es auch beim Weinfest mitten im Dorf im Hof des Cafés „Am Dales“ zu, dass von der Kolpingfamilie Thalau mit LiveMusik veranstaltet wird. Auskunft: Tourist-Information des Fremdenverkehrsvereins Ebersburg e. V. , Telefon 06656/7881. www.ebersburg.de

Produktion auf Hochtouren: Zwei Millionen Flaschen werden zurzeit täglich bei Förstina Sprudel in Eichenzell-Lütter abgefüllt. Eichenzell-Lütter. Heiße Tage, 35 Grad im Schatten – Sommerferien? Nicht für den Eichenzeller Mineralbrunnen Förstina Sprudel. Während das Wetter für die meisten Menschen ein Grund ist, etwas früher Feierabend zu machen, wird bei Förstina zurzeit rund um die Uhr gearbeitet. Zwischen 110 und 120 Lastwagen verlassen täglich das Betriebsgelände in Eichenzell-Lütter. Die Ladung: Mineralwasser, Schorlen und Erfrischungsgetränke. Knapp zwei Millionen Flaschen füllt Förstina derzeit ab. Jeden Tag! „Seit Ende Juni laufen unsere Abfüllanlagen auf Hochtouren. Klar gibt es jedes Jahr Schönwettertage, aber Phasen wie jetzt, mit wochenlang anhaltender Hitze, die bringen erst richtige Saisonspitzen in Produktion und Absatz“, erklärt Gerhard Bub, Verkaufsleiter bei Förstina Sprudel. Wenn es nachts nicht mehr richtig abkühlt und die Temperaturen über 20 Grad Celsius bleiben, dann wird noch mehr getrunken als sonst – das weiß man bei dem Brunnenunternehmen aus Erfahrung. Zwischen Hitzewelle und Produktionsspitzen liegen aber in der Regel rund zehn Tage: „Solange dauert es, bis zuhause die Keller und anschließend der Handel ‚leer getrunken’ ist“, so Gerhard Bub. Und dann laufen an sechs Tagen in der Woche die Abfüllanlagen bei Förstina auf Hochtouren. Im Zehnminutentakt verlassen große Lkw das Werksgelände, um die Region im Umkreis von circa 200 Kilometern mit Erfrischungen zu versorgen. Lediglich am Sonntag steht der Betrieb.

70 Lastwagenfahrer sorgen dafür, dass das kostbare Gut den Handel erreicht und den Durst der Menschen in der Umgebung löscht. Gut die Hälfte der Produktion verteilt Förstina selbst über die eigene Logistik, die andere Hälfte übernehmen Speditionen und Getränkehändler mit eigenen Fahrzeugen. Jedes Jahr gibt es einige Saisonspitzen, auf Dauer wie in diesem Jahr war es zuletzt 2003 der Fall. „Man weiß nur nie genau, in welchem Monat es heiß wird?“, meint Gerhard Bub. „Deswegen fahren wir schon ab Ostern unseren Personalbestand hoch und lernen die neuen Mitarbeiter an, damit wir gewappnet sind, wenn es losgeht“. Denn in heißen Tagen wie diesen hat die Region Durst, viel Durst.

Ein Traditionsunternehmen Die Firmengeschichte reicht bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück: 1928 gründeten Elisabeth und Justus Ehrhardt den Mineralund Heilbrunnen Förstina. Zunächst belieferten sie Kunden in und um Neuhof mit Wasser und Brause. Seit 1957 ist das Unternehmen in Eichenzell-Lütter ansässig und wird heute in dritter Generation von Ulrich Ehrhardt und Andreas Richardt geführt. Die Produktpalette wurde im Laufe der Jahrzehnte immer weiter ausgebaut: Sie umfasst neben Mineral- und Heilwässern unter anderem auch Fruchtschorlen und Brunnensüßgetränke. Förstina beschäftigt circa 300 Mitarbeiter.


AK TUELLES AUS DER RHÖN

Die richtige Balance finden Verabschiedung der tegut-Betriebswirte im Bildungsunternehmen Dr. Jordan

Abschied der tegut…Klasse 8 mit Dr. Lothar Jordan (links) sowie Karl-Heinz Brand und Eva- Maria Eckart (von rechts) vom Unternehmen tegut… Fulda. Eine außerordentlich gute Investition in die Zukunft getätigt zu haben, bescheinigte Dr. Lothar Jordan den Studentinnen und Studenten der Fachschule für Betriebswirtschaft, tegut …8 anlässlich ihrer Verabschiedung. „Bildung ist die verlässlichste Investition in die eigenen Chancen auf der Karriereleiter“, betonte der Direktor und Inhaber des Bildungsunternehmens Dr. Jordan vor 80 Gästen in feierlichem Rahmen. „Seit mittlerweile elf Jahren ist es mir eine große Freude, eine tegut-Gruppe von Ihnen zu begrüßen und gleichermaßen große Freude – gemischt mit ein wenig Wehmut – eine tegut-Gruppe zu verabschieden, so wie heute.“ Es sei keine Frage, dass die Volkswirtschaft mehr denn je auf qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen sei. „Und was sicherlich für unser Unternehmen ebenso wie für unseren Kooperationspartner tegut… Gutberlet Stiftung & Co Gültigkeit hat, lässt sich verallgemeinern: Gefragt sein wird in den nächsten Jahrzehnten ein immer höherer Prozentsatz gut ausgebildeter Arbeitnehmer.“ Zum Abschluss seiner Ausführungen zeichnete Dr. Jordan das Bild eines Marathon-Läufers nach: Jeder Läufer

müsse seinen eigenen Rhythmus und sein eigenes Tempo finden, um durchzuhalten und ins Ziel zu kommen. „Das gilt auch für Sie und Ihr berufliches Leben: Setzen Sie sich realistische Ziele und suchen Sie sich dazu die richtige Balance zwischen Arbeiten und Leben. Die Learn-Life-Balance und die daraus erwachsende Zufriedenheit ist Basis, um die täglichen Herausforderungen in der Arbeitswelt mit Eigeninitiative und Engagement anzupacken.“ Als großen Vorteil des dualen Studiums wertete Wolfgang Gutberlet vom tegut…Vorstand die Tatsache, dass mit dieser Form des Lernens auch immer der „Ernst des Lebens“ verbunden sei. Grundsätzlich seien Fröhlichkeit, Freiheit und Freiwilligkeit die erforderlichen Attribute, mit denen die tägliche Arbeit verrichtet werden sollte. „Wer seine Arbeit als eine milde Krankheit versteht, führt ein trauriges Leben.“ Den tegut-Betriebswirten empfahl Gutberlet, weiterhin in der Persönlichkeitsentwicklung zu expandieren und dabei insbesondere die vier Tugenden Tapferkeit, Gerechtigkeit, Maß und Klugheit niemals außer Acht zu lassen und gleichzeitig menschliche Qualitäten in die Arbeit einzubringen. Eine

außerordentlich gute Weichenstellung für die Zukunft vollzogen zu haben bescheinigte Gutberlet anschließend dem Unternehmen tegut… insgesamt: „Das größte Gut der Menschen wird die Gesundheit sein“. Neben einer zufriedenstellenden Arbeit, die Kraft und Freude gebe, könnten auch gute Lebensmittel die Gesundheit fördern: „Hier haben wir genau den richtigen Ansatz.“ Ein weiteres Grußwort sprach KarlHeinz Brand als tegut-Geschäftsleitungsmitglied für den Bereich Mensch und Arbeit, der ein Resümee zog und gleichzeitig die Stationen der zurückliegenden Jahre aufzeigte. „Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern das Durchhalten“, zitierte Brand Katharina von Siena und verdeutlichte weiterhin, dass die tegut-Betriebswirte mit ihrem Abschluss zu einem guten Prozentsatz direkt in eine Geschäftsführer-Position wechseln werden oder für zukünftige Führungsaufgaben vorgesehen seien. Vor der feierlichen Übergabe der schulischen und betrieblichen Zeugnisse, beleuchtete abschließend Sascha Lipsius, als Sprecher der Studierenden, das duale Studium. www.bildungsunternehmen-jordan.de

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Fotos: Peter Winniewski

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Der Satyr am Wegesrand Im Bad Neustädter Kurpark treffen Tradition und Moderne aufeinander

Bad Neustadt (kri). Hoch oben auf der Anhöhe die Salzburg, unten im Tal ein paar Bauernhäuser und ein Schloss. Im frühen 18. Jahrhundert sah vieles noch ganz anders aus rund um den Neustädter Stadtteil Neuhaus. Bis im Jahre 1753 ein Reichsfreiherr mit Namen Egid von Borié (1719-1793) die Besitzungen erwarb. In Würzburg hatte von Borié unter mehreren Bischöfen Karriere gemacht und zu war zu erheblichem Wohlstand gekommen. Letzterer ermöglichte ihm den Neubau des Schlosses in Neuhaus (1767), dem heutigen Schlosshotel mitsamt einer später hinzugekommenen Kapelle (1773) nebst einer barocken Gartenanlage, deren Gestaltung in ihren Grundzügen bis heute unverändert geblieben ist. Ein knappes Jahrhundert blieb das Schloss Neuhaus und die Gärten den hohen Herrschaften vorbehalten. Mit Elisabeth von Haxthausen jedoch wurden die Heilquellen in unmittelbarer Nähe von Schloss und Garten für Kurzwecke ausgebaut. Aus dem Schloss wurde ein Hotel, aus den altehrwürdigen

Gärten ein Kurpark. Dabei blieb es bis heute. Hinzugekommen sind weiterhin das große Kurhaus wie auch die Wandelhalle, die dem ganzen Kurgelände einen Rahmen geben. Früher in der Wandelhalle, heute im Kurhaus finden sich noch zwei der ehemals vier Heilquellen des Bades. Heute können Besucher in den Gärten unter hohen Bäumen angenehm beschattet spazieren gehen. Rokokofiguren mit Motiven der griechischem Mythologie aus der Zeit von Boriés säumen den Weg, der Blick fällt auf eine eindrucksvolle Süntel-Buche mit ihren bis auf den Boden herab hängenden Zweigen. Regelmäßig ist der Kurpark heute Veranstaltungsort für Konzerte. Genauso beliebt ist er als Kulisse für Hochzeiten. Aus dem einstigen Heilbad Neuhaus hat sich heute nicht nur das Kurhaus und das Heilbad mit seinen vielseitigen Anwendungen etabliert, sondern daraus ist ab den siebziger Jahren mit dem Rhön-Klinikum der größte Krankenhausbetreiber Deutschlands entstanden.


AK TUELLES AUS DER RHÖN

Meininger Orgelsommer Meiningen. Nach dem dem äu- gel), am 25. August Orgel zu vier

ßerst erfolgreich verlaufenen Orgelsommer im Jahr 2009 wird die Internationale Konzertreihe an der Reger-Orgel der Stadtkirche in diesem Sommer eine weitere Auflage erfahren. Jeden Mittwoch im August, um 20 Uhr, wird das große symphonische Instrument in festlichen Konzerten erklingen. Am 4. August spielt Hansjörg Albrecht aus München. Am 11. August Sebastian Theile (Klarinette) und Christian Glöckner (Orgel). Am 18. August Thomas Friedlaender (Zink) und Sebastian Knebel (Or-

Händen und Füßen mit Thomas Meyer-Fiebig und Aya Yoshida (Japan). Das Abschlusskonzert gestaltet am 1. September Stadtkantor Sebastian Fuhrmann. Karten immer an der Abendkasse. Weiterhin lädt der Stadtkantor in den Sommermonaten zu OrgelPunkt 12 ein. An jedem Samstag erklingt um 12 Uhr die Reger-Orgel in kleinen halbstündigen Konzerten. Der Eintritt zu OrgelPunkt 12 ist frei. www.kim-net.de

Popp e n h au s e n . Eva und Uwe Knull verbrachten ihren 30. Urlaubsaufenthalt im Hotel Hof Wasserkuppe in Popp enhausen. To u r i s m u s m a nagerin Andrea Müller (rechts) nahm dies zum Anlass den beiden für ihre Treue und Verbundenheit zu der Region und dem Luftkurort zu danken. Die beiden Mittelgebirgsfreunde kommen vor allem zum Wandern in die Rhön. Sie sind in Poppenhausen keine Unbekannten, da Sie vor zwei Jahren schon wegen 3.000 zurückgelegten Wanderkilometern mit der goldenen Wandernadel ausgezeichnet worden sind. Zum Jubiläum überreichte Andrea Müller im Namen der Natursportgemeinde eine Urkunde und einen Bildband über die Rhön.   Foto: Tourist-Info Poppenhausen

Ausbildung akademisch ergänzen Gersfeld. Ab dem neuen Schul- „Wir verstehen dieses neue Ange-

jahr können die Auszubildenden der Fachrichtungen Ergotherapie und Physiotherapie der Schule Schwarzerden in Gersfeld parallel zu ihrer Berufsausbildung auch den Studiengang Health Care Studies an der Hamburger FernHochschule (HFH) belegen und einen Bachelor-Abschluss erwerben. Das Studium beginnt im zweiten Ausbildungsjahr, mit Ende des dritten Jahres legen die Schüler wie bisher ihre staatlichen Prüfungen ab, erhalten die staatliche Berechtigung, als Ergotherapeuten oder Physiotherapeuten zu arbeiten, und legen nach einem weiteren viersemestrigen berufsbegleitenden Studium dann ihre Bachelor-Prüfungen ab.

bot nicht als einen Ersatz, sondern als eine sinnvolle Ergänzung unserer bisherigen Ausbildung“, sagt Peter Becker, der pädagogische Leiter der Schule Schwarzerden. „Das Studium nach unserem Modell“, so Peter Becker, „hat den Vorteil, dass der erfolgreiche Absolvent nach fünf Jahren gleich drei für den weiteren Aufstieg wichtige Qualifikationen erlangt hat: die staatliche Berufserlaubnis, einen Hochschulabschluss und eine immerhin schon zweijährige Berufserfahrung.“ Rhön-Akademie Schwarzerden, 36129 Gersfeld-Bodenhof. Telefon 06654/918440. www.schwarzerden.de

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AK TUELLES AUS DER RHÖN

Wanderbüchlein Durch die Rhön für Naturfreunde von 1854 (Teil 7) Gersfeld (la). Aus dem „Wander- Schwarzwald, Nassau im Taunus

Gersfeld. Sehenswerte„Schwimmende Bilder“ gestalteten die Schülerinnen der Rhönschule im Gersfelder Schlossteich. Im Rahmen einer Projektwoche, unter der Leitung der Kunstpädagogin Britta Blenk, stellten die Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 des Haupt-, Real- und Gymnasialzweiges der Rhönschule Gersfeld, insgesamt 16 Bilder auf Styroporplatten her, die sie dann im Schlossteich installierten. Die Schülerinnen beschäftigten sich mit den Impressionisten und ihrer bevorzugten Maltechnik. Vorbilder dabei waren die Seerosenbilder von Claude Monet und „Surrounded Island“ von Christo und Jeanne-Claude.  Foto: Josef Laschütza

büchlein – durch die Rhön – für und Niederdeutschland im WeNaturfreunde“ des Meininger sergebirge darbietet. Einen völlig Lehrers B. Spieß aus dem Jahre plateauartigen Rücken bildet das 1854: Westlich von Kreuzberge, Gebirg eigentlich nur durch die aber weder mit diesem, noch lange Rhön (volksthümlich, hohe unter sich in unmittelbarem Zu- Rhön), von Thüringen her die Vorsammenhang, ziehen sich viele derrhön genannt, die sich in rein bewaldete Rücken aus NNO in nördlicher Richtung in einer LänSSW, als Dammersfeld, Reesberg, ge von ungefähr 8 Stunden, und Eierhauck, Sommersfeld, Auers- einer wechselnden Breite von 1 berge, welche unter dem Namen bis 1½ Stunden zwischen Ulster, der Rhöngebirge (auch Fulda und Streu, oder Saalgebirge, insbeden Orten Bischofssondere zwischen heim, Gersfeld, Pop„Kegel, Sinn und Saale) vorpenhausen, Reulbach, kommen. Uns Wüs tensachsen, Zuckerhut-, Sarghier ist es, wo Hilders, Tann, und Glockengestalten, nach der geKaltennordwöhnlichen heim und Kuppen und Annahme das Fladungen ausKüppchen“ Gebirg durch den breitet. Aber auch Damm des Landrüdieser Abschnitt ist ckens, (Maria Ehrendurch eine bedeuberg, Haube, Kilians tende Senkung (die und Heubacher Berg), Scheide zwischen der welcher zugleich von den ältes- Sinn und Brent) von dem Gebirge ten Zeiten her zwei Volksweisen des Kreuzberges gesondert und trennt und eine politische Grenze formiert in seinen in mehreren zwischen den Fuldaischen und Zacken auslaufenden Ende (Eube, Hanauischen bildet, mit dem Pferdskopf) das Abtsröder Gebirg, Vogelsgebirg zusammenhängt. welches nach Walter bloß ein ProZwischen und an diesen Aus- montorium dieses Gebirgszweiläufern (an der Saale, Sinn und ges, zugleich den höchsten Punkt Fulda) finden wir die Gruppen der ganzen Rhön, die große Wasder Rhönbäder, wie sie in Böh- serkuppe trägt. men in seinen Gebirgen, Würt- Außer der massenförmigen, der temberg und Baden in seinem waldgebirgigen und langen Rhön bleibt nun noch eine Anzahl der abenteuerlichsten Formen: Kegel, Zuckerhut-, Sarg- und Glockengestalten, Kuppen und Küppchen (Küppel) übrig die vom Centrum, mit diesem aber in geringer Verbindung stehend, nach den beiden Flügeln hin, um Nordende herum gehäuft stehen, deren größter Theil weit in das Hessische, hauptsächlich zwischen Ulster und Haun hinzieht und die unter dem Namen der kuppenreichen Rhön (die hessische Vorderrhön) bekannt sind. Diese Berg machen eine zu der langen Rhön parallel gehende Zentralachse des Vulkanismus, unter welcher vor allem die imponierende Milseburg als strahlender Mittelpunkt erscheint, die als Königin der Phonolithe die Huldigungen ihrer niederen Vasallen stolz entgegennimmt.


AK TUELLES AUS DER RHÖN

KNAXianer in Sommerlaune Fulda. 6.000 Besucher folgten der

Einladung der Sparkasse Fulda und erlebten einen abwechslungsreichen Sommerspaß mit vielen Überraschungen. In Kooperation mit der GWV präsentierte die Sparkasse Fulda den Besuchern ein buntes Bild im Freibad Rosenau bei freiem Eintritt. Um 13 Uhr startete das Animationsteam „Zephyrus“ aus Bielefeld sein Unterhaltungsprogramm aus Action, Spiel und Musik. Ob beim KNAX-Taler sammeln, beim Riesenreifenrennen oder beim Geschicklichkeitslauf über die KNAX-Laufmatte – die Kinder waren mit viel Begeisterung dabei. Nicht zuletzt deshalb, weil die besten Leistungen mit attraktiven Preisen von der Sparkasse Fulda honoriert wurden. Die Spielpausen nutzten die Kinder, um auf die großen Wasserburgen wie beispielsweise den Hund „Nero“ zu klettern. Neben dem Programm im Wasser stellte die Sparkasse Fulda auch ein Programm auf der Grünfläche zusammen. Neben einer 12 Meter langen Dschungelhüpfburg und der „Kahuna“-Wasserrutsche stand den Kids in diesem Jahr erstmalig ein Surfsimulator zur Verfügung, der die Teilnehmer ähnlich wie beim Bullriding auf ihre Geschicklichkeit testet. Für die ganz Kleinen brachte der Spielepoolanhänger der Sparkasse Abwechslung und Freude. Höhepunkt der Veranstaltung war neben der längsten Polonaise Osthessens, bei der alle Teilnehmer mit Deutschlandfahnen ausgestattet wurden, die begehrte KNAX-Tombola. Hier hatten alle Besucher nochmals die Chance auf tolle Preise. Der Hauptgewinn, eine X-Box inklusive Spiel, ging dabei an Anduena Alihajdaraj aus Fulda. Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Organisator Holger Breithecker im Namen der Sparkasse Fulda bei dem Kooperationspartner der GWV, dem Team des Freibades Rosenau, dem Eventteam aus Bielefeld und bei allen, die zum Gelingen der KNAXBeachparty beigetragen haben. Bilder zur Veranstaltung unter www.sparkasse-fulda.de

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Sensationelle Ausstellung: Pferde in der Kunst

Kleinsassen. Dalí, Picasso, Liebermann, Lovis Corinth, Franz Marc, Delacroix, Rembrandt, Goya, Leonardo da Vinci, Dürer, Cranach. Die Liste großer und größter Künstler ließe sich noch um einige verlängern. Sie alle sind in der aktuellen Ausstellung der Kunststation Kleinsassen zu sehen und bescheren der renommierten Galerie in dem osthessischen Malerdorf eine wahre Sensation. Drei Jahrtausende Kunstgeschichte werden anhand von zahlreichen Meisterwerken gezeigt und erlauben so einen Spaziergang durch die Zeit, der in den Höhlen von Lascaux (circa 17.000 v. Chr.) seinen Anfang nimmt, durch die griechische und römische Antike führt, das erste Kaiserreich Chinas streift und die europäischen Epochen vom Mittelalter bis in die Moderne durchschreitet. Das Thema „Pferde“ eröffnet dabei faszinierende Perspektiven auf die Darstellungskunst der Maler, Grafiker und Bildhauer, aber auch auf den Zeitgeschmack der jeweiligen Epoche. Da Pferde von der Steinzeit an den Menschen begleiten, sei es als Nahrungsmittel oder später als Nutztier für den Ackerbau, das Militär, das Transportwesen, den Sport

und schließlich für das Freizeitvergnügen, für das sie bis heute eine große Rolle spielen, ist es umso erstaunlicher, dass diese Ausstellung die erste ist seit 1936, die das Thema „Pferde in der Kunst“ wieder aufgreift. Dass sie darüber hinaus so hochkarätig bestückt, so kenntnisreich zusammengestellt und so ansprechend gestaltet ist wie keine andere Sammlung zum Thema, ist dem Kunsthistoriker Dr. Michael Imhof zu verdanken. Der Petersberger, der sich mit dieser Schau zum ersten Mal als Kurator präsentiert, und seit Jahren einen erfolgreichen Verlag für Kunstbücher und Reiseliteratur führt, hat nun einen Kurzführer aufgelegt, in dem er die großen Linien und geschichtlichen Zusammenhänge beleuchtet, die auch in der Ausstellung durch die Zusammenstellung der Werke und die räumliche Gliederung plausibel werden. Die Ausstellung ist bis 10. Oktober in der Kunststation Kleinsassen zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr. An der Milseburg 2, 36145 Hofbieber-Kleinsassen, Telefon 06657/8002, www.kleinsassen.de.


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Mal wieder etwas Neues Rundum-Erneuerung im Gasthof Hohmann in Hilders aus Hilders, statt. Auch das neue Mobiliar und der Bodenbelag stammen aus dem Biosphärenreservat, denn der Gastronom zeigt eine große Verbundenheit zur Rhön, was sich in der gemütlichen und rustikalen Einrichtung des Gasthofes wiederspiegelt. Für den 53-jährigen Küchenmeister ist es wichtig, dass sowohl

die Touristen als auch die einheimischen Gäste die vielfältigen Dienstleistungen zu schätzen wissen. Dies soll auch weiterhin Gültigkeit besitzen und so freut der Gastwirt sich schon heute, seinen Sohn Erich auf die Übernahme des Gasthofes mit Hotel vorzubereiten. www.hotel-hohmann.de

Anerkennung für Groma Blicken erwartungsvoll in die Zukunft (von links): Stefan Hohmann mit seinem Sohn Erich und den Mitarbeiterinnen Annabell Gelhard und Melanie Gehb. Hilders (cl). Betriebswirtschaftlich gesehen weiß jeder, dass sich Aufwand und Ertrag die Waage halten sollten. Für Stefan Hohmann ist diese Vorgabe bestens umgesetzt worden. „Wir haben lange überlegt, ob sich der Aufwand lohnt und jetzt war der richtige Zeitpunkt gekommen.“ Die Rede ist von der Renovierung der Küche und teilweise des Gasthofes. „Wir haben Anfang des Jahres begonnen, alles wieder schick herzurichten und es war genau richtig. Durch unsere Gäste haben wir eine äußerst positive Resonanz erfahren.“ Keine Frage, den Gästen soll es gefallen: Rhöner Gemütlichkeit ist Trumpf. Alteingesessene

Traditionen und Bodenständigkeit wahren, das ist die Philosophie der Familie Hohmann und diese bringen sie immer wieder in ihrem Hotel, das seit 1706 in Familienbetrieb ist, ein. Um auch weiterhin die Zukunftschancen aufrecht erhalten zu können, war es dem Inhaber und stellvertretenden Vorsitzenden des Rhöner Charme wichtig, die Küche innovativ zu gestalten und damit vielfältige Arbeitserleichterungen zu erhalten sowie die Möglichkeiten die Kreativität zu erweitern. Ganz im Sinne des Rhöner Charme fand die komplette Renovierung durch regionale Unterstützung, zum Beispiel durch Handwerker

Fulda/St. Petersburg. Anlässlich der jüngsten Gesellschafterversammmlung der intergast Großverbraucher Servicegruppe in St. Petersburg wurde Hermann Schneider, Geschäftsführer der Firma Wehner Lebensmittel GmbH & Co KG Fulda, in den Beirat der Intergast-Gruppe gewählt. Mit der Wahl von Hermann Schneider wurden die vorbildlichen und erfolgreichen Aktivitäten des Hauses Wehner-Groma gewürdigt. Mit seiner Berufung verbindet sich zukünftig das Engagement, aktuelle Themen innerhalb der Gruppe voranzubringen und ebenso als Pate für strategische Umsetzungen dieser Themen zu fungieren. Die Intergast-Gruppe ist ein im Jahre 1988 gegründeter Unternehmensverbund mit 35 selbstständigen Food-Service Handelsunternehmen. Für die

Herrman Schneider. Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung ist die Intergast (1,5 Mrd. Umsatz) leistungsstarker Partner und Dienstleister in den Regionen vor Ort.


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Groma informiert Gastronomen

Nicole Ankenbrand erläutert den Teilnehmern die verschiedenen Ernährungsstufen anhand der Ernährungspyramide. Fulda. Nahrungsmittelallergien sind ein immer weiter verbreitetes Phänomen – allein in Deutschland leiden rund zehn Millionen Menschen zum Beispiel unter einer Laktose-Unverträglichkeit. Anlass genug für das Fuldaer Unternehmen Wehner Groma, in Kooperation mit der Ernährungspraxis „Ernästa“ Gastronomen und Betreiber von Krankenhäusern sowie Pflegeeinrichtungen aus dem Groma-Vertriebsgebiet zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung einzuladen. Anlässlich des ganztägigen Kunden-Seminars in den Verkaufsräumen der Groma Zentrale nutzten 27 Gastronomen die Gelegenheit, mehr über Unverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz und Zöliakie sowie die damit verbundenen Symptome und Risiken zu erfahren. Speziell die Laktoseintoleranz kann schon im frühen Alter auftreten, da der Mensch Milchzucker bereits mit der Muttermilch aufnimmt. Gleichzeitig stand im Blickpunkt, welche alternativen Lebensmittel und Gerichte Gästen mit einer Nahrungsmittelallergie verzehren dürfen und wie ihnen trotz der Einschränkungen ein guter Service geboten werden kann. Nicole Ankenbrand, staatlich anerkannte Diätassistentin, zeigte in ihrem Vortrag zunächst die verschiedenen Unverträglichkeiten auf: „Wer unter einer Laktoseallergie leidet, sollte möglichst alle Produkte, in denen Milchzucker enthalten ist, vermeiden. Dadurch kann verhindert werden, dass der Darm längerfristig geschädigt wird und weitere Erkrankungen

hinzukommen.“ Typische Beschwerden sind Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Dennoch: Verboten ist der Verzehr von Milchprodukten nicht, erklärt die 28-Jährige, jedoch müsse jeder Patient seine Unverträglichkeit selbst einschätzen können und wissen, wie viele Produkte mit Milchzucker gut für ihn sind. „Bisher gab es bei uns zwar noch keinen Fall von Laktoseintoleranz oder ähnliches, sollten wir dennoch in Zukunft einmal damit konfrontiert werden, sind wir durch dieses Seminar der Groma gut vorbereitet und können unseren Gästen einen dementsprechenden Komfort bieten“, so Marina Hohmann, die in einem Altenheim arbeitet. Generell seien die kostenfreien Informationsveranstaltungen immer sehr hilfreich für die tägliche Arbeit. Entsprechend dankbar waren die Teilnehmer für die Tipps und Tricks, die Ankenbrand parat hatte, um den Gastronomen den Umgang mit betroffenen Gästen zu vereinfachen. Welche glutenfreie Produkte gibt es überhaupt oder was ist „Minus L“-Milch? Dies waren nur einige der Fragen, die von der Ernährungsexpertin beantwortet wurden. Nicole Ankenbrand riet den Gastronomen, bei Gästen mit einer Nahrungsmittelallergie genau zu schauen: „Das Tückische an solchen Erkrankungen ist, dass die unverträglichen Stoffe auch in Produkten vorhanden sein können, in denen sie nicht erwartet werden. So ist zum Beispiel in vielen Gewürzen, Geschmacksverstärker und ebenso in Medikamenten Milchzucker enthalten.“


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Gemütliches Beisammensein

Friendship Ride Germany

Im neuen Biergarten des Hotels Biebertal in Langenbieber

Harley-Treffen auf der Wasserkuppe mit dem Rhöner Charme

Starten in den Sommer mit vielen Innovationen: das Inhaberehepaar Thomas und Beate Stehling und Küchenchef Jörg Dietze. Fotos: Carina Lauer Langenbieber (cl). „Ein neuer

Biergarten muss her!“, genau das mag sich der leidenschaftliche Motorradfahrer und Inhaber des Hotels Biebertal, Thomas Stehling, angesichts des strahlenden Sommerwetters gedacht haben. Eingeweiht wurde kürzlich ein zweiter Biergarten direkt am Milseburgradweg mit Blick auf Schloss Bieberstein: Ein idyllisches Plätzchen, das etwa 20 Gästen an rustikalen Tischen Platz bietet. Bei einem kühlen Bier werden die Besucher kulinarisch verwöhnt und genießen die gemütliche Atmosphäre unter den alten Bäumen. Neben Erfrischungen bietet Küchenchef Jörg Dietze mit saisonalen Angeboten wie dem „Biebertaler Flammkuchen“ oder dem „Rhöner Tapas Teller“, das sind hausgemachte Wurstsorten mit rohem Schinken, Zwiebeln, Gürkchen, Brot und Butter, viele deftige Gründe, das Hotel mit Restaurant zu besuchen. In enger Zusammenarbeit mit Inhaber

Stehling werden Ideen kreiert, mit pfiffigen Gerichten eigene Akzente zu setzen. Andererseits legt der 48-jährige Inhaber als Mitglied des Rhöner Charme viel Wert auf Regionalität: Milch und Eier werden vom Bauern nebenan bezogen, Forellen kommen frisch aus der Rhön, Kartoffeln werden im eigenen Garten angebaut und Wild wird von Jägern aus der Region geliefert. Für viele Gäste ebenfalls ein Magnet: der Holunderschnaps „Holli“ aus eigener Herstellung. Kulinarischer Tipp am Rande: In der Sommerzeit wird regelmäßig an den Sonntagen ein leichtes, vitales Sommerbuffet mit Anti-Pasti, Salaten, Fisch- und Fleischgerichten und Dessert angeboten. Insgesamt ist es Intention von Beate und Thomas Stehling, ganz individuell auf die Wünsche der Gäste einzugehen. Beliebt ist die Gastronomie auch bei vielen Einheimischen, hier treffen sich Radler oder Jäger, um am Stammtisch Neuigkeiten auszutauschen und sich in der „Hütt“ direkt am Radweg wohlzufühlen. Liebevolle und aufmerksame Betreuung erfahren neben Bikern, Radlern und allen anderen Gästen auch die Vierbeiner: Die Rede ist hier von Möpsen. Inhaberin Beate Stehling, die gleichzeitig eine Mopszucht betreibt, begrüßt alljährlich Herrchen, Frauchen und Hunde zu einem bundesweiten Mopstreffen im Hause und das ist ohne Frage sehenswert.

Der Biergarten des Hotels Biebertal.

Auch in diesem Jahr machen Charme-Wirte wieder mit. Foto: RCh Gersfeld/Wasserkuppe (cl). Auch dieses Jahr brummt es wieder ganz gewaltig, denn tausende Harley Fans aus ganz Deutschland werden anlässlich des diesjährigen Harley „Friendship Ride Germany“ auf der Wasserkuppe erwartet. Das dreitägige Event, das an einem hoffentlich sonnigen Augustwochenende am Freitag, 13. August, um 12 Uhr beginnt, endet am Sonntag, 15. August, um 18 Uhr und bietet an drei Tagen jede Menge Livemusik, tolle Harleys und Buells – und nicht zu vergessen Rhöner Spezialitäten, die von Mitgliedern des Rhöner Charme zubereitet werden. Mit von der Partie wird unter anderem der Gasthof Hohmann aus Hilders sein, Stefan Hohmann offeriert die „1. Rhöner Harley Kugel“, eine Kugel aus Schweinemett im Kartoffelmantel mit Knoblauchsauerrahm. Michael Glas vom Grillrestaurant Kneshecke freut sich auf hungrige Biker: Aufgefahren wird das so genannte „Grillkarussell“ und der „Rhöner Döner“, Brutzelfleisch im Fladenbrot. Das Team

vom Hotel Schwan & Post aus BadNeustadt hat ebenfalls Besonderes vor: „Rhöner Scheiterhaufen“, Holzofenbrot, belegt mit marinierten Schweinesteak und gedünsteten Zwiebeln. Wer es nicht allzu deftig mag, kann auf „Frankenwraps“, Spanferkel mit Krautsalat im Wrap oder hausgemachte Flammkuchen zurückgreifen. Das Team von der Waldgaststätte Praforst wird die Gäste zusätzlich mit regionalen Spezialitäten verwöhnen und Thomas Stehling vom Hotel Biebertal aus Langenbieber führt einen Getränkestand mit kühlen Erfrischungen. Der stellvertretende Vorsitzende des Rhöner Charme, Stefan Hohmann, ist optimistisch: „Aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres haben wir gelernt: Wir haben die Organisation perfektioniert. Darüber hinaus hoffen wir auf gutes Wetter, damit wir die Rhön von ihrer schönsten Seite präsentieren können.“ Die Wirte des Rhöner Charme sehen dem Biker-Treffen „frohen Mutes“ entgegen und freuen sich auf eine „tolle Geschichte für die Rhön“.


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Rhöner(Kneshecke)Highland

Sommerfest in Wüstensachsen Wüstensachsen. Der Au-

Dipperz-Friesenhausen. Am 8. August werden die Hügel um die Kneshecke zu schottischen Highlands und Dudelsackklänge stimmen die Besucher auf die ersten Rhöner Highland Games ein. Mehrere Mannschaften kämpfen in spannenden Wettkämpfen um den Sieg. In verschiedenen Spielen wie Pfahlwerfen, Whiskyfasstransport, Bogenschießen und vielem mehr, müssen die Teilnehmer Kraft, Geschicklichkeit und Teamgeist beweisen. Denn wie heißt es so schön über Highlander: Es kann nur einen geben. Zwischen den einzelnen Diszip-

linen treten mehrere schottische Live Bands auf und das Team um Küchenmeister Michael Glas rundet den Tag mit schottischen Schmankerln ab. Natürlich ist der Eintritt frei. Also ziehen Sie Ihre Schottenröcke an und erleben Sie einen schönen Tag für die ganze Familie. Wer sich schon richtig auf dieses Event einstimmen möchte kann am 7. August an einer Whiskydegustation in Zusammenarbeit mit den Whisky-Stuben Lauterbach teilnehmen. Infos und Reservierungen unter Telefon 06657/8525. www.kneshecke.de

Rhöner Spezialitäten und mehr... Wittges. Eine Apfelweinparty und der „1. Rhöner ÄppelskripsWeitwurf“ stehen auf dem Programm des Back- und Weinfestes am Samstag, 7. und am Sonntag, 8. August, in der Gaststätte Herr in Wittges, zu dem Rudolf Herr und Thomas Stehling vom Hotel Biebertal einladen. Am Samstag, ab 18 Uhr, startet die Apfelweinparty. Besonderer Gag: An diesem

Abend gibt es einen Wettbewerb unter dem Motto „Weitwurf mit Äppelskripsen“. Am Sonntag, ab 11 Uhr, werden regionale Spezialitäten wie Kassler oder Rhöner Wildschweinklops angeboten. Musikalische Begleitung bietet der Jagdhornbläserchor Florenberg und die Kleinsten können sich auf dem Abenteuerspielplatz austoben.

gust beginnt im Rhöner Landhotel Haus zur Wasserkuppe mit einem zünftigen Sommerfest. Am Samstag, 31. Juli, findet ein Spanferkelessen im Biergarten des Hotels statt. Am Sonntag gibt es nach dem Weißwurstfrühschoppen ab 10 Uhr Grillspezialitäten und am Nachmittag locken Kaffee und selbst gebackener Kuchen sowie ofenwarmer Apfel- und Zwetschgenrahmstrudel. Für die Kinder steht der direkt an den Biergarten angrenzende Kinderspielplatz bereit. Im August stehen wieder jeden Freitag die beliebten Grillabende auf dem Programm. Am ersten sowie am dritten Freitag im Monat gibt es dazu Live-Musik von Rhöner Zerrwanst-Spielern.

den nächsten drei Wandertagen werden die Extratouren Hochrhöntour, Guckaissee und Rotes Moor erwandert. Nach der Wanderung geht es zur Entspannung ins beheizte Freibad oder ins hauseigene Kneipptretbecken. Am letzten Wandertag stehen noch der Schafstein und die Wasserkuppe auf dem Wanderplan. Vier Übernachtungen mit Frühstücksbüffet (oder Halbpension), Begrüßungstrunk, freier Eintritt im Hochrhön-Runde Freibad, Wanderkarten und WanEine besondere Wanderung ist die derführer (leihweise) für 150 Euro Hochrhönrunde auf der östlichen pro Person. und westlichen Variante des Hochrhöners. Sie übernachten hierbei Mountainbike-Wochenende im neuen Rhöner Landhotel „Haus Mit unserem Mountainbikeführer zur Wasserkuppe“. Die einzelnen erleben Sie die Rhön auf Ihrem Tagesetappen betragen jeweils 10 Bike. Zweimal Übernachtung (Freibis 20 Kilometer. Dabei bringt Sie tag bis Sonntag) mit Frühstück (auf unser Partnerbetrieb und Shuttle- Wunsch Halbpension), geführte service jeweils zu den Ausgangs- Tagestour, freier Eintritt im Freibad punkten und holt Sie am Ende für 95 Euro pro Person. der Tagesetappe auch wieder Vom Rhöner Landhotel aus starab. Leistungen: Sieben mal Über- ten Sie zu interessanten Bikertounachtung und Frühstück (auch ren durch die Rhön. Auf Wunsch Halbpension möglich), Transfer, ist auch eine Tourenbegleitung Routenbeschreibung, Wanderkar- möglich. Dreimal Übernachtung te, Begrüßungstrunk, freier Eintritt mit Frühstücksbüfett (Halbpenim Freibad für 285 Euro pro Person. sion möglich), Tourenkarten und Tourentipps, Garage und TrockenDrei Mal Premium raum, freier Eintritt im Freibad für Gleich drei, vom deutschen 95 Euro pro Person. Wanderinstitut klassifizierte Ex- Buchung u. Info: Rhöner Landtratouren liegen direkt um Wüs- hotel „Haus zur Wasserkuppe“, tensachsen. Nach der Anreise Wüstensachsen, Schafsteiner Strabesteht noch die Möglichkeit ei- ße 25, 36115 Ehrenberg, Telefon nen der Rhönrundwege von Wüs- 06683/600. tensachsen aus zu erwandern. An www.Haus-zur-Wasserkuppe.de


Informationen und Wegweiser für Gäste, Touristen und Wanderer in der Rhön

FVV – Fremdenverkehrsverein KV – Kurverwaltung Gde. – Gemeinde KuVV – Kur- u. Verkehrsverein Lko. – Luftkurort VA – Verkehrsamt

OT – Ortsteile ST – Stadtteile FVB – Fremdenverkehrsbüro NSZ – Naturschutzzentrum TI – Touristinformation VG(s) – Verwaltungsgemeinschaft(en)

Planquadrat Ort D5 D6 D5 B5 D5 E4 D4 C5 C6 C6 D6 D3 D5 C4/5 C5 E5 C6 D3 D4 B4/C4 C6 E6 E4 B4/C4 E5 D5 C4 C5 C5 E3 D3 C4 D5 C4 D4 C5 B4 C5 C5/D5 B6 C4 B5 D2

Aschach Aura a.d. Saale Bad Bocklet u. OT Bad Brückenau (Staatl.) u. ST (Städt.) Bad Kissingen Bad Neustadt/S. u. ST Bischofsheim/Rh. u. ST Markt Burkardroth Elfershausen Engenthal Euerdorf Fladungen u. ST Frauenroth Gefäll Geroda u. OT Großwenkheim Hammelburg Hausen/Rhön Kilianshof Kothen OT Langendorf Maßbach Mellrichstadt Motten Münnerstadt u. ST Nüdlingen Oberbach Oberleichtersbach u. OT Markt Oberthulba u. OT Ostheim v. d. Rhön Oberelsbach Oberweißenbrunn Premich Riedenberg Sandberg u. OT Schondra u. OT Speicherz OT Stralsbach Waldfenster Wartmannsroth Wildflecken Zeitlofs Tann

Telefon Gde. Gde. KV KV TI KV KV VA FVV Gde. Gde. Gde. VA Gde. Gde. Gde. VA TI Gde. FVV Gde. Gde. Gde. FVV Gde. VA Gde. Gde. Gde. FVV/Gde. FVV FVB/NSZ FVV Gde. Gde. Gde. Gde. Gde. Gde. FVV Gde. Gde. Gde. Lko.

Gä st Or t ezimm sp e Ha rosp r ver z usp ekt eic hni Pau rosp e s s e Ho chala kte tels ng Ga und ebot st H e Fer höfe otel ien und Ga Ca häu Pe rni m se ns Url ping- r und ionen aub /Ju F Kin auf gen erien w d d dz Ra er- un em B elt-/W ohnu stp d J aue oh nge l Sch ätze uge rnh nm n obi nd /S o w lste Wa imm pielp liche f llpl lätz n-F nde en atz erie e Seg r wo nst el-, che ätte Keg M n oto n e r- u Re ln nd iten Mo Kur , Pfe del a r lflu Bäd nwen deku g, P er u dun tsch ara Wa nd gen fah sai r te nde Ma ling n Wa rn: ssa nde Ru ge Ra rn o nd- n dw un h Go ande ne Ge d Fe lf u p rn r r Mu nd M oute äck „ wand see in n „ ma er i n g Ten olf mark rkier wege ier nis t“ t“ Dis im F k gef othek reien /in üh e Lau r te Wn und der f tre an Tan Hall e der z ff ung en

Sie möchten Ihren nächsten Urlaub in der Rhön verbringen? Oder Sie suchen Freizeitaktivitäten für Jung und Alt? Unsere Rhön-Spiegel-Tabelle zeigt Ihnen umfassend und übersichtlich, wo es was zu entdecken gibt in der Rhön. Für eventuelle Nachfragen geben wir Ihnen die wichtigsten Telefonnummern gleich mit dazu. Und wenn Sie nicht wissen, wo ein Dorf zu finden ist, kein Problem, mit der Planquadratbezeichnung finden Sie jede Gemeinde in unserer Rhön-Karte auf den folgenden Seiten. Ein Service des Rhön-Spiegel-Teams!

siehe Bad Bocklet 09704/222 09708/707030 09741/802-0 09741/804-11 0971/8048-212 09771/1384 09772/910150 09734/7712 u.91010 09704/9110-0 09704/9110-0 09704/91310 09778/912325 09734/91010 09734/91010 09747/420 09733/9031 09732/902-430, Fax 902-5430 09778/9191-0 u. 09779/458 09701/382 09748/9191 -0 09704/9110-0 09735/890 09776/9241, Fax 7342 09748/9191-0 09733/810528, Fax 8105-45 0971/7271-15 09745/9151-0 09741/91190 09736/8122-0 09777/1850 09774/910260 09772/1452 09734/91010 09749/231 09701/91000 09747/204 09748/9191-0 09734/91010 09734/7751 09737/9102-0, Fax 9102-22 09745/9151-0 09746/91190 06682/9611-11, Fax 9611-50

Tourist-Infozentrum-Rhön

„Haus der Schwarzen Berge“ Rhönstraße 97, 97772 Wildflecken-Oberbach Tel. 09749/9122-0, Fax 09749/9122-34 E-Mail: tourismus@info-rhoen-saale.de

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PA N O R A M A K A R T E

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WA S IS T LOS IN D ER R H Ö N?

Bad Bocklet

Mittwoch, 11.8. 19.30 Uhr: Lieder von Zarah Leander, Kursaal Sonntag, 15.8. 15.30 Uhr: Blasmusik im Kurpark Mittwoch, 18.8. 19.30 Uhr: Nürnberger Oldiekiste, Kursaal Samstag, 21.8. 19.30 Uhr: Böhmische Blasmusik, Kursaal Mittwoch, 25.8. 19.30 Uhr: Konzert mit St. Daniels Chor aus Moskau, Kursaal Freitag, 27.8. 17 Uhr: Fischfest im Kurpark; 19 Uhr: Blasmusik im Kurpark Samstag, 28.8. 17 u. 20.30 Uhr: Historische Tänze, Kurgarten; 19.30 Uhr: Kurgartenbeleuchtung mit Feuerwerk u. Blasmusik, Kurpark Sonntag, 29.8. 10 Uhr: Satirischer Frühschoppen mit Michl Müller, Kursaal; 19.30 Uhr: Konzert mit „4you“, Kursaal Montag, 30.8. 19.30 Uhr: Vortrag: „Automatische Freundschaften“, Wandelhalle

Jeden Dienstag 13.30 Uhr: Kurgastwanderung mit dem Rhönklub, ab Busbahnhof Jeden Donnerstag 10 Uhr: Wasserglas u. Musikspaß, 14.30 Uhr: Titelsuchen; 15 Uhr: Gästebegrüßung, alles Wandelhalle; 15 Uhr: Schach u. Bridge, GeorgiKurhalle Jeden Freitag 10 Uhr: Quellgenuss mit Musikgruß, Wandelhalle Jeden Samstag 10 Uhr: Pianissimo u. H20, Wandelhalle; 14.30 Uhr: Evergreens u. Unterhaltung, Wandelhalle Jeden Sonntag 10 Uhr: Konzert in der Wandelhalle; 14.30 Uhr: König Ludwig lädt zum Tanz, Kursaalgebäude

Jeden Montag 14 Uhr: Gästebegrüßung in der Wandelhalle Jeden Dienstag 15.30 Uhr: Tanztee im Kursaal Jeden Donnerstag 19 Uhr: Nordic Walking, ab Minigolfplatz; 19.30 Uhr: Wunschkonzert im Kursaal Jeden Freitag 14.45 Uhr: Kurgastwanderung, ab Minigolfplatz Jeden Sonntag 12.30 Uhr: Radwanderung, ab Villa Münchhof Sonntag, 1.8. 14 Uhr: Sommerfest, Minigolfplatz; 19.30 Uhr: Lesung, Tagungsraum Montag, 2.8. Dienstag, 3./17./31.8. 19.30 Uhr: Brauchtumsabend im 15 Uhr: Wanderung im Sinntal, ab Kursaal Parklatz am Kursaalgebäude Mittwoch, 4.8. Freitag, 6.8. 19.30 Uhr: Konzert mit den Original 11 Uhr: Musik für Kinder, KursaalgeWolga Kosaken, Kursaal bäude; 19.30 Uhr: Konzert: „AmeriSamstag, 7.8. can Dream“, Kursaalgebäude 19.30 Uhr: Blasmusik im Kursaal Samstag, 7.8. Sonntag, 8.8. 15 Uhr: Party mit Parkillumination 14 Uhr: Spielfest in Schloss u. Live-Musik, Wandelhalle u. KurAschach; 19.30 Uhr: Märchenzeit park im Lesesaal Dienstag, 10./24.8. Jeden Montag Montag, 9.8. 19.30 Uhr: Konzert mit Madrigal 14.30 Uhr: Wünsch dir was, Wan- 15 Uhr: Führung durch die Parkanlagen, ab Wandelhalle delhalle Voices, Kursaal

O R T S V E R Z E I C H N I S F Ü R D I E PA N O R A M A K A R T E

Bad Brückenau

Aschach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D5 Aubstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F4 Aura . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D6 Bad Bocklet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D5 Bad Brückenau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B4/5 Bad Hersfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B1 Bad Kissingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D5 Bad Königshofen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F5 Bad Neustadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E4 Bad Salzschlirf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A2/3 Bad Salzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E1 Bastheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E4 Bettenhausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E3 Bischofsheim a. d. Rhön . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D4 Breitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F1 Bundorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F5 Burghaun . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B2 Burglauer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D5/E5 Burgwallbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D4 Burkardroth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C5/D5 Dermbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D2 Dipperz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B3 Dorndorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D1 Eichenzell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B3 Eiterfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B2/C2 Elfershausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C6 Engenthal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C6 Euerdorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D6 Eußenhausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E3 Fladungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D3 Flieden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A4 Frankenheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D3 Frauenroth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D5 Friesenhausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B3 Fuchsstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C6 Fulda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B3 Gefäll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C4/5 Geisa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C2

Geroda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C5 Gersfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C3 Großbardorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E5/F5 Großeibstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F5 Großenlüder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A3 Großwenkheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E5 Hammelburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C6 Haunetal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B2 Hausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D3 Helmershausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E3 Hendungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E4/F4 Herbstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F4 Heustreu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E4 Hilders . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D3 Höchheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F4 Hofbieber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C3 Hohenroda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C1 Hohenroth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D4 Hollstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E4 Hosenfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A3 Hünfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B2 Irmelshausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F4 Johanniterburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F3 Kalbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B4 Kaltennordheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D2 Kaltensundheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D3/E3 Kilianshof . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D4 Kleinsassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C3 Kothen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B4/C4 Krayenburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D1 Krummbachtal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D4 Kühndorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F3 Künzell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B3 Kuppenrhön . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C2/3 Langendorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C6 Langenleiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C4 Lichtenburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E3

Maria Bildhausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E5 Maßbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E6 Meiningen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F3 Mellrichstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E4 Merkers-Kieselbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D1 Milseburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C3 Milz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F4 Morlesau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B6 Motten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B4/C4 Mühlfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E4/F4 Münnerstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E5 Neuhof . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A4/B4 Niederlauer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D5/E5 Nordheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D3 Nüdlingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D5 Nüsttal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C2 Oberbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C4 Oberelsbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D3 Oberleichtersbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C5 Oberstreu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E4 Oberthulba . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C5 Oberweißenbrunn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C4 Oerlenbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D6 Ostheim v. d. Rhön . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E3 Petersberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B3 Point Alpha . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C2 Poppenhausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C3 Premich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D5 Ramsthal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D6 Rannungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E6 Rappershausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F4 Rasdorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C2 Rentwertshausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F3 Riedenberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C4 Rödelmaier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E4 Rosa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E2 Saal a. d. Saale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E5 Salz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E5

Freitag, 13.8. bis Sonntag, 15.8. Fr. 16 Uhr, Sa. 14 Uhr, So. 14.30 Uhr: Weinfest im Schlosspark mit Musik Samstag, 14.8. 11 Uhr: Chorkonzert am Marktplatz Sonntag, 15.8. 10.30 Uhr: Jazz-Frühstück mit „Dry Bones“, Georgi-Kurpark Freitag, 20.8. 19.30 Uhr: UniMusiCum: „Flying Jazz Dixie Band“, Wandelhalle Sonntag, 22.8. 9 Uhr: Floh-, Antik- u. Trödelmarkt im Wandelgang Freitag, 27.8. 20 Uhr: Open-Air-Konzert: Chris de Burgh & Band, Schlosspark Samstag, 28.8. 20 Uhr: Open-Air-Konzert: Spider Murphy Gang – Unplugged

Sambachshof . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F5 Sandberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D4 Schenklengsfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C1 Schlitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A2 Schlüchtern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A4 Schmalnau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B4 Schönau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D4 Schondra . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C5 Simmershausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D2 Sondheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D3 Speicherz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B4 Stadtlengsfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D1 Stepfershausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E3 Stockheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E4 Strahlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E5 Stralsbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C5 Sulzdorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F5 Sulzfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F5 Sulzthal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D6 Tann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D2 Thalau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B4 Thundorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E5 Trappstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F5 Unsleben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E4 Unterbreizbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D1 Vacha . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D1 Waldfenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C5 Wartmannsroth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B6 Weickersgrüben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B6 Wernshausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D2/E2 Wildflecken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C4 Willmars . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E3 Wollbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E4 Wülfershausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E4/5 Wüstensachsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C3 Zeitlofs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B5 Zella . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D2


WA S IS T LOS IN D ER R H Ö N?

Bad Neustadt

Dienstag, 24.8. 19.30 Uhr: Film: „1100 Jahre Bad Salzschlirf im Jahre 1985“, HdG Mittwoch, 25.8. 19.30 Uhr: Konzert mit „InterMezzo“, Ev. Kirche Donnerstag, 26.8. 20 Uhr: Dia-Vortrag: „Die Perle am Vogelsberg“, HdG Freitag, 27.8. bis Sonntag, 29.8. Lichterfest mit Feuerwerk, Illumination, Musik u. Markt: Fr. 19 Uhr: Eröffnung, So. verkaufsoffen Dienstag, 31.8. 19 Uhr: Vortrag: „Selen und Krebs“, HdG

Jeden Sonntag 10.30 Uhr: Standkonzert am Marktplatz Donnerstag, 5.8. 19 Uhr: Konzert mit Monkeyman Band, Marktplatz Donnerstag, 12.8. 19 Uhr: Konzert mit Song & Danceman Band, Marktplatz Donnerstag, 19.8. 19 Uhr: Konzert mit Pay or we Play, Marktplatz Donnerstag, 26.8. 19 Uhr: Konzert mit Kellerkommando, Marktplatz Freitag, 27.8. 20 Uhr: Comedy mit Waltraud & Mariechen, Stadthalle Täglich 10–17.30 Uhr: Bruder-Franz-Haus auf dem Kreuzberg geöffnet Jeden Montag 10 Uhr: Gästebegrüßung, anschl. Sonntag, 1.8. geführter Stadtrundgang, ab Tou12 Uhr: Afrikanischer Markt; 14 Uhr: rist-Information Erzähltheater; 17.30 Uhr: Afrikani- Jeden Dienstag bis Sonntag sche Musik, alles Kurpark 10 Uhr: „Haus der kleinen Wunder“ Dienstag, 3.8. geöffnet 19.30 Uhr: Dia-Vortrag: „Barock- Jeden Dienstag stadt Fulda“, Haus des Gastes 13.30 Uhr: Rhönklub-Wanderung, (HdG) ab Zentralparkplatz; 19 Uhr: Nordic Donnerstag, 5.8. Walking, ab Feuerwehrhaus 19.30 Uhr: Konzert mit „American Jeden Freitag Dream“, KulturKessel 9.15 Uhr: Führung in der Bäckerei Samstag, 7.8. Degetsmühle, ab Mühlgasse; 17.30 20 Uhr: Balladen & Blues im Kultur- Uhr: Nordic Walking, ab AltstadtKessel parkplatz Sonntag, 8.8. Jeden Samstag 15 Uhr: Ausstellungseröffnung: 11 Uhr: Schauwerkstatt am Markt„Historische Ansichtskarten“, HdG platz geöffnet Donnerstag, 12.8. Sonntag, 1.8. 19.30 Uhr: Oberhessischer Heimat- Böschemer Stadtfest mit Musik u. und Folkloreabend, KulturKessel Kunsthandwerkermarkt, Altstadt; Samstag, 14.8. 10 Uhr: Flohmarkt, Parkplatz Haus 19.30 Uhr: Tanz- u. Musik, HdG der kleinen Wunder Dienstag, 17.8. Montag, 2.8. 20 Uhr: Galakonzert der Tenöre, 19 Uhr: Bibliothekskonzert, OrthoHdG doxe Kirche Mittwoch, 18.8. Samstag, 7.8. 20 Uhr: Vortrag: „Die Pfarrkirche St. 15 Uhr: Rock am Marktplatz Vitus im Frühmittelalter“, HdG Samstag/Sonntag, 14./15.8. Donnerstag, 19.8. Weinfest im Rentamtshof; Hütten19.30 Uhr: Volksliedersingen, Haus fest, Gemündener Hütte des Gastes Samstag, 14.8. Freitag, 20.8. 15 Uhr: Poesie für Kinder, Ruine Os20 Uhr: Heimatabend, KulturKessel terburg Samstag, 21.8. Sonntag, 15.8. 15 Uhr: Salzsiedeschau im Heimat- 10 Uhr: Flohmarkt, Parkplatz Haus museum der kleinen Wunder; 11 Uhr: KramSonntag, 22.8. markt in der Altstadt 10.30 Uhr: Historischer Spazier- Donnerstag, 26.8. gang, ab Kurpark-Residenz, Salz- 19.30 Uhr: Vortrag: „Auf den Spusiedeschau mit Handwerkermarkt, ren der Kreuzritter MitteldeutschMünzprägung, Heimatmuseum lands“, Rentamt

Bischofsheim

Bad Salzschlirf

Samstag, 28.8. 11 Uhr: Rhönpiraten suchen verborgenen Schatz am Kreuzberg, Bruder-Franz-Haus Sonntag, 29.8. 9.30 Uhr: Wanderung zur Bergmesse am Simmelsberg, ab Am Rasen, Rhönklub

Breitungen Dienstag, 10.8. 20 Uhr: Konzert, Schloss Herrenbreitungen Samstag, 14.8. 10 Uhr: Heimattreffen der Schulgemeinde Merzdorf, Gaststätte Leyh; 20 Uhr: Moonlight-Party, Marktplatz Frauenbreitungen

Ebersburg Samstag, 7.8. bis Montag, 9.8. Fest, anl. 90. Vereinsjubiläum des Wanderclubs, Dorfgemeinschaftshaus Altenmühle Sonntag, 8.8. 16 u. 20 Uhr: Nacht der Poesie auf der Ebersburg Samstag/Sonntag, 14./15.8. Sa. 18 Uhr: Feuerwehrfest in Ried Samstag, 21.8. 19 Uhr: Rhönklub-Hüttenabend am Steinküppel Samstag, 28.8. 19 Uhr: Weinfest, Dorfmitte Thalau Sonntag, 29.8. 11 Uhr: Mittelaltermarkt in Thalau

Eichenzell Sonntag, 1.8. 15 Uhr: Führung durch die Parkanlage, Schloss Fasanerie Dienstag, 3.8. 20.30 Uhr: Poesie am Wartturm Samstag, 7.8. 19.30 Uhr: Konzert: Musiker zwischen zwei Welten, Schloss Fasanerie Samstag, 14.8. 19.30 Uhr: Barocke Klangwelten für fünf Bläser, Schloss Fasanerie Sonntag, 15.8. 16 Uhr: Literaturkonzert, Schloss Fasanerie Sonntag, 22.8. 8 Uhr: Führung durch die Propstei Zella; 15 Uhr: Führung durch die „Prinz-Heinrich-Galerie“, Schloss Fasanerie Freitag, 27.8. 20 Uhr: Konzert: Música Espanola, Kultursaal im Schlösschen

Sonntag, 29.8. 14 Uhr: Geologische Exkursion, Biolandhof Rönshausen

Eiterfeld Sonntag, 1.8. Gästeangeln Samstag, 7.8. 18 Uhr: Karpfenangeln Sonntag, 8.8. 25. Weihejubiläum der St.-Antonius-Kapelle Weisenborn mit Festbetrieb Samstag, 14.8. 30 Jahre Backhausfest Samstag, 21.8. Rhönklub-Hüttenfest Sonntag, 29.8. Familienwanderung zum „Förstina-Brunnenfest“ in Lütter, Rhönklub

Fladungen Jeden Montag 10.30 Uhr: Yoga, Hotel Sonnentau (HT); 14 Uhr: Aqua-Gymnastik, HT; 16.30 Uhr: Entspannungsstunde, HT; 17.30 Uhr: Video: „Mit dem Rucksack durch die Rhön“, HT Jeden Dienstag 8 Uhr: Morgenmeditation, HT; 10.30 Uhr: Kreatives Malen, HT; 14 Uhr: Streuobstwanderung, ab HT; 16.30 Uhr: Schamanische Heilreise, HT; 17.30 Uhr: Video: „Wasserbelebung nach Grander“, HT; 20.15 Uhr: Video: „Der Naturpark bayerische Rhön“, HT Jeden Mittwoch 10.30 Uhr: Qi Gong, HT; 14 Uhr: Balance-Programm, HT; 16.30 Uhr: Schönheitstipps, HT; 17.30 Uhr: Video: „Kneipp“, HT Jeden Donnerstag 10.30 Uhr: Aqua-Gymnastik, HT; 14 Uhr: Nordic Walking, ab HT; 16.30 Uhr: Tarot-Kartenlegen, HT; 17.30 Uhr: Video: „Mitten durch Deutschland“, HT; 20.15 Uhr: Video: „Das obere Streutal“, HT

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WA S IS T LOS IN D ER R H Ö N? Samstag, 21.8. 14 Uhr: Kirmes in Oberfladungen Samstag/Sonntag, 28./29.8. ab 10 Uhr: Fahrten mit dem RhönZügle; 11 Uhr: Museumsfest im Freilandmuseum

Flieden Freitag, 6.8. 19.30 Uhr: Vorstellung der Chronik u. Eröffnung der historischen Fotoausstellung, anl. 850 Jahre Rückers Sonntag, 8.8. 17 Uhr: Open-Air mit Cabarett Mückenstich „Generation Cocktail“, Heimatmuseum Lenzis Freitag, 13.8. bis Montag, 16.8. 850 Jahre Rückers: Fr. 20.30 Uhr: Open-Air, Bürgerhausgelände, Sa. Dorfabend, Bürgerhaus, So. 11 Uhr: Festzug u. Festbetrieb, Mo. 19.30 Uhr: Festausklang mit Blasmusik Samstag, 21.8. 20 Uhr: Sommernachtsparty, TV Halle Sonntag/Montag, 22./23.8. Backhausfest in Schweben Sonntag, 22.8. 19.30 Uhr: Orgel- u. Chorkonzert, Kirche St. Goar Sonntag, 29.8. Backhausfest der CDU

Fulda Fortsetzung FLADUNGEN Jeden Freitag 8 Uhr: Morgenmeditation, HT; 10.30 Uhr: Muskelentspannung, HT; 14 Uhr: Video: „Zauberwald und Blütenmeer“, HT; 17 Uhr: Geführter Stadtrundgang, ab Rathaus Jeden Samstag 10 Uhr: Führung durch das Schwarze Moor; 16.30 Uhr: Entspannung, HT Jeden Sonntag 10 Uhr: Fahrten mit dem RhönZügle; 14.30 Uhr: Führung im Freilandmuseum Dienstag, 3.8. bis Samstag, 7.8. 21 Uhr: Freilichtkino im Freilandmuseum Samstag, 7.8. 14 Uhr: Historischer Schulunterricht im Freilandmuseum Dienstag, 10.8. 20.30 Uhr: Nacht der Poesie, Freilandmuseum Sonntag, 15.8. 7 Uhr: Pokalangeln am Oberen See, Leubach

Sonntag/Montag, 1./2.8. Fest, anl. 75 Jahre FFW Schachen mit Stadtfeuerwehrtag am Feuerwehrgerätehaus Montag, 9.8. bis Freitag, 13.8. 4. Youngtimer-Treffen für Segelflugzeuge, Wasserkuppe Donnerstag, 12.8. 20.30 Uhr: Poetisches Erzähltheater am Wachtküppel Freitag, 13.8. bis Sonntag, 15.8. Harley-Davidson Friendship Ride auf der Wasserkuppe Sonntag, 15.8. 9 Uhr: Rhönklub-Wanderung, ab Marktplatz; 10 Uhr: Bauern- u. Kunsthandwerkermarkt, Rhönmarkthalle Samstag, 21.8. bis So., 29.8. OSC Sommer-Fliegerlager, Wasserkuppe Samstag/Sonntag, 21./22.8. Modellflugwettbewerb auf der Wasserkuppe Freitag, 27.8. bis Sonntag, 29.8. Fest anl. 75 Jahre FFW Hettenhausen, Mehrzweckhalle

Freitag, 6.8. 22 Uhr: Sternschnuppen-Wanderung, ab Bushaltestelle Danzwiesen, Kleinsassen Samstag, 7.8. und Sonntag, 8.8. Sa. 20 Uhr, So. 11 Uhr: Weinfest, Dreschhalle Obernüst Sonntag, 8.8. bis Sonntag, 15.8. 11 Uhr: Kunstwoche in Kleinsassen Sonntag, 8.8. 11 Uhr: Back- u. Weinfest in Wittges Freitag, 13.8. 22 Uhr: Sternguckerwanderung, ab Parkplatz Golfrestaurant Panorama Samstag, 14.8. 19 Uhr: Platzkonzert in Schwarzbach Mittwoch, 18.8. 18.30 Uhr: Wildkräuterwanderung, ab Parkplatz tegut Samstag, 28.8. 20 Uhr: Theater in der Kunststation Kleinsassen

Hünfeld

Sonntag, 29.8. 9 Uhr: Wanderung zum BerggotSonntag, 1.8. tesdienst am Simmelsberg, ab 16 Uhr: Konzert im Kloster St. BoniMarktplatz; 9.30 Uhr: Rhönturnfest fatius am Sportplatz Freitag, 6.8. bis Montag, 9.8. Bei Redaktionsschluss fehlende Zeit- u. Ortsangaben. Backhaus- u. Lichterfest in Morles; Infos beim jeweiligen Veranstalter. Bundesmusikfest, Tonica Steinbruch Mackenzell Freitag, 6.8. bis Sonntag, 8.8. Reitturnier am Haselsee Sonntag, 8.8. Samstag, 14.8. 10 Uhr: Klosterparkfest, St. Bonifa20.30 Uhr: FFW-Jubiläumsfest mit tius Oldie-Band „Look Back“, Bürger- Dienstag, 10./24.8. haus Kleinlüder 19 Uhr: Volksliedersingen, GasthofHotel Plumhoff, Sargenzell Freitag, 13.8. bis Sonntag, 15.8. Tage des arabischen Sportpferds, Reitanlage am Haselsee Samstag, 7.8.

Großenlüder

Vonderau Museum Donnerstag, 19.8. 18 Uhr: Malworkshop: Lieblingskochrezept als Kunstwerk Dienstag, 24.8. 18 Uhr: Malworkshop: Packpapier und Bambus Samstag, 28.8. 21 Uhr: Exkursion: Fledermausar18 Uhr: Weinabend auf der Museten in Stadt und Landkreis Fulda umsinsel Sonntag, 8.8. 10 Uhr: Museumfest Tafelrunde in Stadtmuseum u. Museumsinsel Samstag, 14.8. Täglich 18 Uhr: Höflesfest in der Altstadt Ausstellung: „Wurzelskulpturen Samstag, 28.8. bis Montag, und vergoldete Holzobjekte“, Gro- 30.8. enhoff-Haus, Wasserkuppe Obererthaler Plootzfest mit FestJeden Freitag zug u. Dreschvorführung, Fest14 Uhr: Geführte Gästewande- platz rung, ab Tourist-Information Jeden Samstag 14 Uhr: Führung durch den Wildpark Sonntag, 1.8. Sonntag, 1.8. 19 Uhr: Poesie auf der Wasserkup- 11 Uhr: Hofbergfest, Vereinshütte pe, Wiese vor Radom Rhönklub

Hammelburg

Gersfeld

Hofbieber

Fest anl. 700 Jahre Stadtrechte Do., 19.8. bis Mo. 23.8. Freizeitanlage Haselgrund: ab Do. 19.30 Uhr: Gaalbernfest mit Weindorf u. Musik, Fr. 19.30 Uhr: Ausstellungseröffnung: „Historische Stadtansichten“, Konrad Zuse Museum; 20 Uhr: Night-Fever-Party, Sa. 20 Uhr: Konzert mit „Vorsicht Gebläse“, So. 11.30 Uhr: Projekt „Stolpersteine“, So. 19 Uhr: Konzert der „Lichtbergkrainer“, Mo. 18 Uhr: Amtsbockbieranstich, 20 Uhr: Konzert mit den „Kalbachtalern“ Sonntag, 29.8. 11 Uhr: Backhausfest, DGH Großenmoor; 16 Uhr: Vernissage „Asteggiante“, Galerie im Bahnhof


WA S IS T LOS IN D ER R H Ö N?

Künzell Samstag, 7.8. 13 Uhr: Fahrradtour zur Wiesenmühle, ab FFW-Haus Dietershausen Freitag, 13.8. Kinder- u. Familien-Sommerfest, Rhönklub Samstag, 14.7. bis Montag, 16.7. 60 Jahre Rhönklub – Lannesküppelfest mit Gausternwanderung, Ortsmittelpunkt Samstag, 14.7. „Kasperle im Zauberwald“, Kraichgauer Puppenbühne, Gemeindezentrum Sonntag, 22.8. Familienradtour, FFW Bachrain Sonntag/Montag, 29./30.8. 10.30 Uhr: Weinfest, Ortsmittelpunkt Bei Redaktionsschluss fehlende Zeit- u. Ortsangaben. Infos beim jeweiligen Veranstalter.

Lauterbach Sonntag, 1.8. 7 Uhr: Antik- u. Trödelmarkt Samstag/Sonntag, 7./8.8. Dorffest Freitag, 20.8. 20.30 Uhr: Konzert: Christina Lux – solo mit Gitarre und Gesang Samstag/Sonntag, 21./22.8. 10 Uhr: Käfertreffen mit Käfer-Rallye-sprint; Dorffest Samstag, 21.8. 20.30 Uhr: Klezmer-Konzert mit Dio Chord Sonntag, 22.8. 10 Uhr: Traktorausfahrt für Oldtimertraktoren über 30 Jahre Bei Redaktionsschluss fehlende Zeit- u. Ortsangaben. Infos beim jeweiligen Veranstalter.

Meiningen Jeden Mittwoch (außer 4.8.) 20 Uhr: Orgelkonzert in der Stadtkirche Jeden Samstag 12 Uhr: Orgel Punkt 12, Stadtkirche; 16.30 Uhr: Führung durch das Museum, Schloss Elisabethenburg Sonntag, 1.8. u. Freitag, 6.8. bis Sonntag, 8.8. So. 15 Uhr, Fr./Sa. 19.30 Uhr: „Der Vogelhändler“, Englischer Garten Sonntag, 1.8. 11 Uhr: Führung durch die Ausstellung „Vom sichtbaren Maß“, Galerie ada

Motten Samstag, 14.8. Lichterprozession zum Maria Ehrenberg Sonntag, 15.8. Hauptwallfahrts-Fest Maria Ehrenberg Samstag, 28.8. Weinfest am Dorfplatz, Rhönklub Samstag, 7.8. 16.30 Uhr: Führung durch die Ausstellungen, Schloss Elisabethenburg Freitag, 13.8. bis Sonntag, 15.8. Fr./Sa. 19.30 Uhr, So. 15 Uhr: „Der Vogelhändler“, Englischer Garten Sonntag, 15.8. 17 Uhr: Kindermusical: „Israel in Ägypten“, Stadtkirche Mittwoch, 18.8. 20 Uhr: Orgelkonzert, Stadtkirche Freitag, 20.8. bis Sonntag, 22.8. Fr./Sa. 20 Uhr, So. 15 Uhr: „Ein Sommernachtstraum“, Englischer Garten Freitag, 20.8. 10 Uhr: Puppentheater: „Die Schöne und das Biest“, Samstag, 21.8. 18 Uhr: Chor und Solistenserenade, Schloss Elisabethenburg Sonntag/Montag, 22./23.8. So. 15 Uhr, Mo. 9 u. 11 Uhr: „Der Froschkönig“, MT Dienstag, 24.8. 10 Uhr: „Der Zauberer von Oz“, MT; 20 Uhr: Konzert: „Die Prinzen – Kirchentour“, Stadtkirche Do., 26.8. bis So., 29.8. Kirmes, Sportplatz Dreißigacker Freitag, 27.8. bis Sonntag, 29.8. 20 Uhr: „Ein Sommernachtstraum“, Englischer Garten Samstag, 28.8. 10 Uhr: Flusserlebnisse am Werraufer für Kinder; 19 Uhr: „Die Leiden des jungen Werther“, Schloss Elisabethenburg Sonntag, 29.8. 19.30 Uhr: Konzert mit Liquid Soul, Stadtkirche

Sonntag, 1.8. 15 Uhr: Rallye in Schloss Wolzogen Dienstag, 3.8. 17 Uhr: Unterricht beim Dorfschulmeister, Salzhaus Sonntag, 8./22.8. 14 Uhr: Schloss Wolzogen geöffnet Sonntag, 8.8. 10.30 Uhr: Standkonzert am Marktplatz; 10.30 Uhr: Sommerfest der CDU, Kirschgarten Mittwoch, 11.8. 18.30 Uhr: Geführte Rad-KulturTour, ab Streuwiese Sonntag, 15.8. 17 Uhr: Lesung: „Schlossgeschichten“, Schloss Wolzogen Dienstag, 17.8. 17 Uhr: Märchen rund ums Salz, Heimatmuseum Salzhaus Sonntag, 22.8. 10.30 Uhr: Standkonzert am Marktplatz Dienstag, 24.8. 17 Uhr: Filzen im Salzhaus Mittwoch, 25.8. 18.30 Uhr: Geführte Rad-KulturTour, ab Streuwiese Samstag/Sonntag, 28./29.8. Feuerwehrfest, FFW-Haus Dienstag, 31.8. 20 Uhr: Lagerfeuer, Stockbrot u. Geschichten, Heimatmuseum Salzhaus

Oberelsbach

Täglich (außer Di.) 9–17 Uhr: Haus der Langen Rhön geöffnet Jeden Mi., Sa., So. u. Feiertage 13–17 Uhr: Tabakpfeifenmuseum geöffnet Di., Mi., Do. u. So. Sonntag, 1.8. 14–18 Uhr: Kreisgalerie geöffnet 9.30 Uhr: Rhönschaffest u. 25 Jahre Jeden Donnerstag Bund Naturschutz, am Schafsstall 9 Uhr: Grüner Markt am Marktplatz Kolb Jeden Samstag u. Sonntag Samstag/Sonntag, 7./8.8. Sa. 14 Uhr, So. 11 Uhr: Heimatmu- 11 Uhr: Backhausfest am Dorfplatz seum Salzhaus geöffnet Ginolfs Jeden Sonntag Samstag, 28.8. Fahrten mit dem Rhönzügle nach 18 Uhr: Gänsebrunnenfest des Fladungen Rhönklubs

Mellrichstadt

Bei Redaktionsschluss fehlende Zeit- u. Ortsangaben. Infos beim jeweiligen Veranstalter.

Oepfershausen Kunststation Samstag, 7.8. 9 Uhr: Radierung und Holzschnitt in der Druckwerkstatt Samstag, 14.8. 9 Uhr: Meditatives Aquarell nach Musik Samstag, 21.8. 9 Uhr: Künstlerische Weiterverarbeitung selbstgeschöpfter Papiere Samstag, 28.8. 9 Uhr: Aquarellmalerei Information u. Anmeldung: Kunststation Oepfershausen e. V., 98634 Oepfershausen, Telefon 036940/50224, www.kunststation-oepfershausen.de

Ostheim Jeden Mittwoch 11 Uhr: Kirchenburgführung, ab Ev. Pfarramt; 14 Uhr: Führung Brauerei Streck Jeden Mi., Fr. u. So. 16 Uhr: Führung durch das Orgelmuseum Jeden Mittwoch 19 Uhr: Lauftreff, ab Trimmpfad Jeden Donnerstag 9–11 Uhr: Wagnereimuseum geöffnet Jeden Freitag bis Montag 14.30 Uhr: Museum „Lebendige Kirchenburgen“ geöffnet

Tanzturnier Fulda. Am Sonntag, 5. September, finden in der Orangerie in Fulda die Hessischen Meisterschaften in den Standardtänzen Sen III B, A und S statt. Im Rahmen eines Seniorennachmittags richtet die Stadt Fulda dieses Pokalturnier – kleiner Florapokal – in Zusammenarbeit mit dem Tanzsportclub Fulda aus. Beginn ist um 14 Uhr. Kostenfreie Karten für Senioren sind im Bürgerbüro erhältlich.

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WA S IS T LOS IN D ER R H Ö N? Fortsetzung OSTHEIM Sonntag, 1.8. 19 Uhr: Nordic Walking am Rodteich Montag, 2.8. 9 Uhr: Nordic Walking zu den Hügelgräbern Dienstag, 3.8. 9 Uhr: Aqua-Jogging im Hallenbad, 19 Uhr: Nordic Walking am Eisteich Mittwoch, 4.8. 9 Uhr: Bewegte Entspannung am Tanzberg Donnerstag, 5.8. 9 Uhr: Nordic Walking-Morgenrunde, anschl. Picknick, 9.30 Uhr: Rundgang mit Zeitreise ins Mittelalter Freitag/Samstag, 6./7.8. 19 Uhr: Open-Air-Kino auf der Lichtenburg Samstag, 7.8. 11 Uhr: „Schneidmart“ im Schlösschen mit Live-Musik Samstag, 14./21./28.8. 17 Uhr: Kurkonzert im Kurpark; Samstag, 14.8. 20 Uhr: Märchenstunde im Orgelbaumuseum Freitag, 13.8. bis Montag, 16.8. Donnerstag, 26.8. 20 Uhr: Sagenhafte Abendge- Fr. 21. Uhr, Sa. 20.30 Uhr, So. 11.15 Uhr, Mo. 18.30 Uhr: Schützenfest schichten, Tourist-Information Steinwand Freitag, 13.8. bis Sonntag, 15.8. Harley-Treffen auf der Wasserkuppe mit Live-Musik Samstag, 21.8. Jeden Montag 16 Uhr: Musikalischer Nachmittag 9.30 Uhr: Geführte Mountainbikemit Gesang, Wirtshaus „Ziegelhof“, Tour, ab Rathaus Samstag, 28.8. Steinwand 9.30 Uhr: Geführte Radltour, ab Jeden Mittwoch 18 Uhr: Nordic Walking-Lauftreff Tourist-Information und Kneippen im Lüttergrund; Sonntag, 29.8. 19.30 Uhr: Gästekegeln im Von- 10.30 Uhr: Dorffest in Abtsroda Steinrück-Haus Sonntag, 1.8. 11.30 Uhr: Festival mit Musik am Guckaisee; 19 Uhr: Poesie am Abend, Fliegerdenkmal Wasser- Jeden Dienstag kuppe Ripperl-Essen vom Buffet, LandDienstag, 3.8. hotel-Gasthof Hohmann, Hilders; 9.30 Uhr: Geführte Radtour, ab Rat- Rhöner Schlachtplatte, Hotel-Gasthaus hof zur Linde, Langenbieber Donnerstag, 5.8. Jeden Mittwoch 20.30 Uhr: Nacht der Poesie an der Grillabend im Gasthof Kühler Steinwand Grund, Eckweißbach Samstag, 7./14.8. Jeden Donnerstag Sommerferienbacken, Bio-Bäcke- Rhöner Dutsch, Gasthof Zur rei Gensler, Hohensteg Krone, Tann; Barbecue-Smoker, Sonntag, 8.8. Landhotel Lothar-Mai-Haus, Hof11 Uhr: Kühlküppelfest, Rhönklub; 16 bieber-Steens Uhr: Poesie für Kinder u. 20 Uhr: Nacht Jeden Freitag der Poesie, Burgruine Ebersburg Grillabend im Biergarten, LandDonnerstag, 12.8. hotel Haus zur Wasserkuppe, Eh20.30 Uhr: Poesie am Wachtküppel renberg; 10 Uhr: Moorführung im

Poppenhausen

Rhöner Charme

Roten Moor, Landhotel Haus zur Wasserkuppe, Ehrenberg Jeden Sonntag 17 Uhr: Schnitzelabend, Gasthof Zur Krone, Tann Sonntag, 1.8. bis Sonntag, 15.8. Matjessaison, Hotel Schwan & Post, Bad Neustadt Sonntag, 1.8. Grillfest mit Life-Musik im Biergarten, Landhotel Haus zur Wasserkuppe, Ehrenberg; Buffetabend, Gasthof Heile Schern, Spahl Freitag, 6.8. Barbecue, Peterchens Mondfahrt, Gersfeld Sonntag, 8.8. 14 Uhr: Spielefest in Schloss Aschach; Mediterranes Buffet, Hotel Rhön Residence, Dipperz-Friesenhausen Freitag, 13.8. bis Sonntag, 15.8. Harley-Treffen auf der Wasserkuppe, Landhotel Haus zur Wasserkuppe, Ehrenberg Freitag/Samstag, 13./14.8. Rittermahl an der Alten Wasserburg Steinau, Gasthof Rhönblick Freitag, 13.8. Barbecue, Peterchens Mondfahrt, Gersfeld Montag, 16.8. Ulstertaler Wild, Das Lämmchen – Gasthof & Pension, Tann-Schlitzenhausen Mi., 18.8. bis Di., 24.8. Zicklein aus der Rhön, Gasthaus Zum Adler, Bad Kissingen Freitag, 20./27.8. Barbecue, Peterchens Mondfahrt, Gersfeld Freitag, 27.8. bis Sonntag, 29.8. Brauereifest, Landgasthof u. Pension Schützenhaus u. Rhönbrauerei Dittmar, Kaltennordheim Freitag, 27.8. Platzkonzert am Bürgerhaus Ehrenberg Samstag/Sonntag, 28./29.8. Museumsfest im Fränkischen Freilandmuseum, Hotel-Restaurant Sonnentau, Fladungen Samstag, 28.8. Ehrenberger Landmarkt, Landhotel Haus zur Wasserkuppe; Scampinight, Gasthof Rhönblick, Petersberg Sonntag, 29.8. Bürgerfest, Gasthof Goldener Stern u. Landhotel Haus zur Wasserkuppe Außerdem: Bierwoche im Gasthaus „Hirsch“; Rund um den Pfifferling, Landgasthof Horwieden, Petersberg; Pilze in Variationen, Gasthof Neustädter Haus, Bi-

schofsheim; Salatvariationen, Brauereiausschank Felsenkeller, Fulda; Grillabende im Biergarten, Restaurant-Pension Zum Elsesser, Ehrenberg-Seiferts; KnesheckenFerienprogramm, Dipperz

Schlitz Samstag/Sonntag, 7./8.8. Backhausfest in Willofs Samstag, 7.8. 16 Uhr: Kirmesbaum-Aufstellen in Rimbach; Dorffest in Sandlos Sonntag, 8.8. Rhönklub-Wanderung über den Heidelstein, VHC Donnerstag, 12.8. 17 Uhr: Kegeln in Eckhardts Wirtshaus Freitag, 13.8. bis Sonntag, 15.8. Kirmes in Rimbach Samstag, 14.8. bis Montag, 16.8. Lindenfest in Fraurombach Samstag, 21.8. bis Sonntag, 23.8. Bloatz- u. Dorffest in Nieder-Stoll Samstag/Sonntag, 28./29.8. Kaninchen-Jungtierschau, Vereinsheim Karlshofer Weg Bei Redaktionsschluss fehlende Zeit- u. Ortsangaben. Infos beim jeweiligen Veranstalter.

Schmalkalden Samstag, 7.8. 20 Uhr: Schlossballnacht in Schloss Wilhelmsburg Donnerstag, 12.8. 17 Uhr: Konzert mit Wolfgang Kalb – Traditional Blues, Altmarkt Samstag, 14.8. 14 Uhr: Hüttenfest an der Reichenleite, Wernshausen Mittwoch, 18.8. 19.30 Uhr: Orgelkonzert in der Stadtkirche Donnerstag, 19.8. 15 Uhr: Sommerfest am Altmarkt Samstag, 21.8. 14 Uhr: Kinderfest am Altmarkt Sonntag, 22.8. 9 Uhr: Pilgerweg nach Christes, dort Gottesdienst und Festbetrieb; 14 Uhr: Chorfest, Pfarrgarten Wernshausen; 17 Uhr: Konzert auf der Renaissanceorgel, Schloss Wilhelmsburg Freitag, 27.8. bis Sonntag, 29.8. Stadtfest in der Altstadt

rhoen-spiegel@roetter-druck.de


WA S IS T LOS IN D ER R H Ö N?

Ulstertal Hilders

Sonntag, 1.8. Rhönklub-Wanderung zum Kaliberg, ab Ulstersaal Montag, 2./16./30.8. 14 Uhr: Geführte Wanderung durch‘s Schwarze Moor Dienstag, 3.8. 20 Uhr: Platzkonzert am Gemeindezentrum Donnerstag, 5./19./26.8. 13 Uhr: Erlebnisrundfahrt, ab Tourist-Information Samstag, 7.8. bis Montag, 9.8. Sa. 19 Uhr, So. 11 Uhr, Mo. 18 Uhr: Heimatfest am Gemeindezentrum Dienstag, 10./24.8. 10 Uhr: Kräuter- und Blütenpflanzenwanderung, ab Parkplatz Milseburg Mittwoch, 11./25.8. 14 Uhr: Erlebnistour Auersberg, ab Tourist-Information Montag, 16.8. 20 Uhr: Diavortrag: „Land und Leute der Rhön“, ab Tourist-Information Dienstag, 17.8. 20 Uhr: Platzkonzert am Gemeindezentrum Freitag, 20.8. bis Montag, 23.8. Fr. 20 Uhr, Sa. 13 Uhr, So. 10 Uhr, Mo. 18 Uhr: Fest, anl. 75 Jahre FFV Wickers, am DGH Sonntag, 29.8. 9 Uhr: Bergmesse am Simmelsberg, ab Ulstersaal Montag, 30.8. 20 Uhr: Diavortrag „Land und Leute der Rhön“, ab Tourist-Information

Mittwoch, 11./18.8. 18 Uhr: Stubenabend, GasthofLandhaus Kehl, Lahrbach Samstag, 14.8. 8 Uhr: Tauben- u. Kleintiermarkt, Johnsche Scheune, Wendershausen Sonntag, 22.8. 8 Uhr: Wander-Vierer am Wartturm Sonntag, 22.8. 10 Uhr: Musiksommer in der Stadtkirche, anschl. Festbetrieb Sonntag, 29.8. 19 Uhr: Gourmet-Abend, GasthofLandhaus Kehl, Lahrbach

Ehrenberg

Jeden Freitag 10 Uhr: Naturkundliche Führung im Roten Moor Donnerstag, 12.8. 16 Uhr: Ehrenberger Entdeckertouren, ab Rathaus Wüstensachsen Freitag, 13.8. 19 Uhr: Live-Kochen, Rhönschafhotel Krone, Seiferts Samstag, 21.8. 18.30 Uhr: Lichterfest, Schwimmbad Wüstensachsen Sonntag, 22.8. 11 Uhr: Koppelfest, Grillplatz Roter Rain, Wüstensachsen Samstag, 28.8. bis Montag, 30.8. Bürgerfest am Bürgerhaus

Wildflecken Sonntag, 1.8. Volkswandertag durch den Truppenübungsplatz, Start in Riedenberg

Rhön. Noch bis 15. August finden im Biosphärenreservat Rhön und im Vogelsberg die Nächte der Poesie mit dem Erzähler der Nacht Rudolf H. Herget statt. 1. August: Wasserkuppe (Wiese vor dem Radom), Der Kleine Prinz, 19 bis 21 Uhr. 2. August: Amphitheater Gersfeld. 3. August: Wartturm Eichenzell, 20.30 Uhr. 4. August: Rauschenberg, Rhönklub-Hütte. 5. August: Steinwand bei Poppenhausen, jeweils 20.30 bis 21.50 Uhr. 6. August: Burgruine Hauneck, 20 bis 22 Uhr. 7. August: Schulzenberg (Fulda-Haimbach), 20 bis 22 Uhr. 8. August: Burgruine Ebersburg, 16 bis 17 Uhr, Kinderveranstaltung. 8. August: Burgruine Ebersburg, 20 bis 22 Uhr. 9. August: Hohe Geba. 10. August: Freilandmuseum Fladungen. 11. August: Steinbruch Rupsroth. 12. August: Wachtküppel, jeweils 20.30 bis 21.50 Uhr. 13. August: Dicker Turm – Künzell, 20.30 bis 22 Uhr. 14. August: Ruine Osterburg, Kinderveranstaltung, 15 bis 16 Uhr. 14. August: Burgruine Trimburg und 15. August: Burgruine Wartenberg, jeweils 20.30 bis 21.50 Uhr  www.naechte-der-poesie.de

Das Malerdorf stellt aus

Tann

Täglich (außer Montag) Ausstellung: „Blühende Farben“, Naturmuseum Jeden Dienstag 10.30 Uhr: Besichtigung des Ahnensaales im Tanner Schloss, ab Museumsdorf Jeden Mittwoch 10 Uhr: Führung durch den historischen Stadtkern, ab Marktplatz; 18 Uhr: Nordic Walking, ab Lindenplatz Jeden Freitag 10.30 Uhr: Vortrag u. Film über die ehemalige Grenze zur DDR, Rhönhalle Mittwoch, 4.8. bis Sonntag, 29.8. 11 Uhr: Fischtage, Gasthof-Landhaus Kehl, Lahrbach

Nächte der Poesie

Kleinsassen. Das Malerdorf veranstaltet vom 8. bis 15. August täglich von 11 bis 19 Uhr mit einer Vielzahl von regionalen, überregionalen und internationalen Künstlern und Kunsthandwerkern seine traditionelle „Kunstwoche Kleinsassen“. Eingeleitet wird die

Veranstaltung am Sonntag, 8. August, um 14 Uhr mit den Grußworten des Vorsitzenden Gerhard Trapp und des Bürgermeisters Marcus Schafft. Eröffnet wird die Kunstwoche Kleinsassen 2010 anschließend von Landrat Bernd Woide. Musikalisch begleitet wird sie vom Musikverein Kleinsassen. Mit seinen Straßen, Hofeinfahrten und Scheunen wird das Dorf Kleinsassen mit über 100 teilnehmenden Künstlern eine einzige große Kunstausstellung und Kunstwerkstatt. Die Künstlergilde wird seit 150 Jahren von der Bevölkerung des Malerdorfes unterstützt. Früher erhielten sie Unterkunft und Verpflegung, heute das Dorf als Kunstplattform. Die Kunstschaffenden geben dabei den Besuchern Einblicke in das schöpferische Wirken ihrer jeweiligen Kunstrichtungen. Sie zeigen nicht nur ihre fertigen Kunstwerke,

sondern man sieht den Künstlern beim kreativen Schaffen über die Schultern. Die Liste der gezeigten Kunstformen und deren Vorführungen ist lang. Malerei in vielfältigen Techniken und Ausdrucksformen, gestaltende Kunst in Holz und Stein mit zum Teil ausdrucksstarken Skulpturen, wie auch Töpferkunst mit Fayence-Dekorationen, oder die Kunst eines Glasbläsers sowie glasverarbeitende Techniken. Die Papierkunst ist vertreten mit Scherenschnitten und geschöpftem Papier. Kalligrafie kann in einem Workshop selbst ausprobiert werden. Täglich finden Ausstellungen verschiedener Künstlergruppen statt. Behindertenparkplätze gibt es am Friedhof, neben der Kunststation. Der Eintritt ist frei. Infos bei Gerhard Trapp, Telefon 06657/6129 www.malerdorf-kleinsassen.de

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Bei Hahner‘s geht‘s „Drunter & Drüber“

Künzell. Einen perfekten Sommertag verspricht das Hoffest Hahner am 8. August zu werden. Bauernbrot, Bauernwaffeln, Bauernhof – mit dem Wort „Bauern“ wird dieser Sonntag zu einem Highlight für die ganze Familie. Der über 100 Jahre alte Hof in der Fuldaer Straße ist eine feste Adresse für direktvermarktete Lebensmittel, die gleichzeitig für ein Lebensgefühl stehen. Wie in den letzten Jahren werden wieder einige tausend Besucher beim Hoffest erwartet, um den Sonntag mit Frühschoppen, Mittagessen unter freiem Himmel oder bei einem Kaffee mit frisch gebackenem Kuchen aus dem Holzofen und Waffeln zu genießen.

Landluft macht hungrig Die neugierige Besucherschar kann live erleben, woher all die Köstlichkeiten kommen, die sie während des Tages frisch zubereitet auf den Tisch bekommen. „Für die Planung des Festes haben wir uns seit März einmal im Monat getroffen“, sagt Andreas Hahner. Der Musikverein Margretenhaun ist um 11 Uhr dabei, der Musikverein St. Antonius aus Künzell spielt um 15 Uhr zur Kaffeezeit auf und freut

sich gegen 17.30 Uhr auf Beifall. Dass der Bauernhof auch ein Erlebnisort für Klein und Groß ist, das zeigt das Begleitprogramm: Ob beim Seifenkistenrennen, Ponyreiten, Gipsfiguren-Malen oder auf einem echten Traktor rumklettern. Auch warten viele Bauernhoftiere auf die kleinen Gäste.

Die mit dem Pferd tanzen

Unser täglich Brot Wenn die Hahners und das Hofladenteam kein Hoffest vorbereiten, dann dreht sich auf dem Hof an 365 Tagen im Jahr alles um die Qualitätsoffensive für handwerkliches Backen. Immer mehr Menschen suchen jene Meister ihres Fachs, in deren Broten nichts anders ist als Mehl, Wasser, Sauerteig, Hefe und Salz. Bei Andreas Hahner wird mit der Lebenskraft Wasser gebacken. Gemeinsam mit seinem Backstuben-Team hat er als qualitätsbewusster Lebensmittelhersteller belebtes Wasser zum täglichen Begleiter gemacht. Und das Wichtigste dabei: der natürliche Geschmack wird verstärkt. Probieren Sie es mal! Bauernhof Hahner, Künzell, Fuldaer Strasse 14. Der Hofladen ist Montag und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Künzell. Volti- was? Auf einem Pferd was anderes zu tun als nur zu sitzen, das kann nicht jeder. Das einheitliche Zusammenwirken von Pferd, Longenführer und Reitern ist zentral für das Voltigieren, ein Sport, der Jungen wie Mädchen begeistert. Der 15-jährige Josef Hahner ist einer von 100.000 Voltigierern in Deutschland, der Bewegungen und Übungselemente auf dem galoppierenden Pferd zeigt – und das erfolgreich. Denn gerade hat er mit seinem Juniorenteam des RFV Edertal-Allendorf den Hessentitel 2010 geholt. Die Sportart Voltigieren fördert das

motorische Können von Kindern. Voltigieren verbindet in idealer Weise das Interesse von Kindern und Jugendlichen an Pferden mit einer vielseitigen Bewegungserziehung. Im Gruppenvoltigieren sind zudem alle Voltigierer – Kinder und Jugendliche – gemeinsam in einer Mannschaft an der Ausführung zahlreicher Übungsformen beteiligt. Auf dem Bauernhof Hahner trainiert Jutta Wiegand die künftigen Nachwuchstalente im Voltigieren. Lust auf eine Schnupper-Voltigierstunde? Bauernhof Hahner, Künzell, Telefon 0661/38189.


AK TUELLES AUS DER RHÖN

Rundwege Südrhön und Lauertal Rhön. Pünktlich zum 1. Rhöner Wandertag in Münnerstadt am im Juli ist der neue Wanderführer „Rhön-Rundwege Südrhön & Lauertal“ erschienen. Der neue Wanderbegleiter ist die erste Ausgabe vom Dehler Verlag aus Petersberg, der sich mit den bayerischen Rhön-Rundwegen befasst. Das Heft deckt in gewohnt übersichtlicher und detailreicher Art die Südrhön und das Lauertal im Landkreis Bad Kissingen mit den Gemeinden Münnerstadt, Bad Bocklet und Burkardroth ab. Im Mittelpunkt dieses Heftes stehen, wie auch in den fünf hessischen Exemplaren, die Beschreibung der Rhön-Rundwege des neu geschaffenen Wanderwegenetzes.

27 Rundwanderwege Mit dem Band „Rhön-Rundwege Südrhön & Lauertal“ nun der erste Wanderführer der fünfteiligen Serie über die Rhön-Rundwege der Bayerischen Rhön im Buchhandel und bei den Tourist-Informationen erhältlich. Auf 44 Seiten werden 27 herrliche Rundwanderwege ausführlich beschrieben, welche den Wanderer in die faszinierende Wanderregion der südlichen Rhön führen. Ausgangspunkte dieser Touren sind 15 verschiedene Parkplätze der Gemeinden Münnerstadt, Bad Bocklet und Burkardroth. Von dort leiten die Wege den Gast an verschwiegene und romantische Plätze, durch stille Wälder und auf weite Hochebenen, von denen zu allen Jahreszeiten eine herrliche Fernsicht möglich ist. Um die Region noch interessanter für wanderbegeis-

terte Gäste zu machen, wurde im Landkreis Bad Kissingen, in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden und dem Naturpark Bayerische Rhön, ein neues, durchgängiges Wanderwegenetz erarbeitet, was die alten Wanderwege ersetzen und ablösen wird.

Neues Wanderwegenetz Die neu zusammengeführten und überarbeiteten Wege sind oder werden zukünftig, so wie in den Wanderführern vom Dehler Verlag dargestellt, mit einer weißen Zahl in einem blauen Quadrat gekennzeichnet. Übersichtstafeln an den Ausgangspunkten sollen dem Wanderer zukünftig die Orientierung erleichtern. Die fünfteilige Wanderheft-Reihe für die bayerischen „Rhön-Rundwege“ ist komplett auf die neue Beschilderung abgestimmt. „Zum Teil sind die Touren noch so neu, dass die Beschilderung erst im Laufe der nächsten Wochen vom Naturpark oder den einzelnen Gemeinden erfolgen wird“, so Stefan Dehler von Dehler Design. Dennoch können durch die exakten Beschreibungen und detailliert und übersichtlich aufbereiteten Karten der Wanderführer schon jetzt alle Touren erwandert werden. Dazu befinden sich viele weitere nützliche Angaben wie Höhenprofile, präzise Längenangaben, Aufstiegshöhenmeter und GPS-Daten der Startpunkte in den Heften. Die Nächsten Wanderführer in der Reihe Rundwanderwege der bayerischen Rhön mit den Titeln „Schwarze Berge & Sinntal“, „Fränkisches Saaletal Süd“, „Rund

um dem Kreuzberg“ und „Lange Rhön“ werden in den nächsten Wochen und Monaten veröffentlicht. Erhältlich sind die Wanderführer der Rhön-Rundwege zu einem Preis von je 4,80 Euro in al-

len Buchhandlungen und in den Rhöner Fremdenverkehrsinformationen von Hessen, Bayern und Thüringen. www.dehler-verlag.de

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AK TUELLES AUS DER RHÖN

Modellstadt für Elektromobilität Bad Neustadt (kri). Die Kreisstadt Modellstadt ganz bewusst auch „Da sind sehr gute Ansätze ent- Zusammenhang wird auch ein

wird erste Modellstadt für Elektromobilität in Bayern. Das beschloss das Kabinett bei seiner Sitzung Anfang Juli in Bad Kissingen. Als erste bayerische Modellkommune soll Bad Neustadt eine Vorreiterrolle für ganz Bayern bekommen. Das vorgelegte Konzept von Landkreis, Stadt und Wirtschaft erschien dem Ministerrat am schlüssigsten. In einer Pressekonferenz betonte der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, dass die Entscheidung für Bad Neustadt in Sachen

halten“, sagte Wirtschaftsminister Martin Zeil. Bis zu den Haushaltsplanungen im November soll nun das Konzept Modellstadt Elektromobilität konkret erarbeitet und Schlüssiges Konzept dann im Haushalt des FreistaaDas Konzept des Landkreises tes verankert werden. In diesem Rhön-Grabfeld, der Stadt Bad Neustadt sowie des Vereins ME-NES (Modellstadt für Elektromobilität Bad Neustadt), dem bereits rund 50 Unternehmen und Personen angehören, gefiel der Staatsregierung am besten.

für die Region Main-Rhön getroffen worden ist. „Es hat sich ja fast jede Stadt in Bayern dafür beworben“, sagte Seehofer.

Technologietransferzentrum der Fachhochschule Schweinfurt in Bad Neustadt aufgebaut werden, um wissenschaftlich die Elektromobilitäts-Modellstadt zu begleiten. www.badneustadt.de

Die elektromobile Zukunft sieht bisweilen noch ungewohnt aus, wie die Fahrzeuge der Firma E-Trikes aus Bastheim. (Kleines Bild): Ministerpräsident Horst Seehofer mit Wirtschaftsminister Martin Zeil bei der Pressekonferenz. Fotos: Stefan Kritzer


AK TUELLES AUS DER RHÖN

Nicht nur Wolkenkratzer… Bad Brückenau. Staunen, auspro- und „Tom & Jerry“ vor, während

bieren und jede Menge entdecken, Kinder und junge Menschen stecken voller Neugier. Das wissen auch fünf Musiker des Bayerischen Kammerorchesters Bad Brückenau (BKO) und bieten deshalb am Freitag, 6. August, ab 11 Uhr im Rahmen der Aktion „Ferienspaß“ der Stadt Bad Brückenau bereits zum dritten Mal in Folge eine öffentliche, moderierte Probe für den interessierten Nachwuchs an.

Amerika entdecken Nach einer Liaison mit dem Thema Schlagzeug in 2008 und „Mozart pur“ in 2009 dreht es sich diesmal alles um Film- und Unterhaltungsmusik aus den USA. „In Amerika gibt es nicht nur Wolkenkratzer, Grand Canyon oder Freiheitsstatue, dort wird auch gute Musik komponiert“, macht Pavol Tká?, Manager des BKO, Lust auf eine genauso unterhaltsame wie lehrreiche Vormittagsstunde im Lola Montez-Saal. Der Kontrabassist Günter Fischer, der jahrelang bei der Schulkonzertreihe „Musik zum Anfassen“ mitwirkte, stellt dabei unter dem Titel „Amerika entdecken“ zusammen mit seinen Streicherkollegen Themen unter anderem aus „The Pink Panther“

die Kleinen die Melodie durch Pfeifen, Klopfen, Klatschen oder Mitsingen begleiten. „Eine Stunde fesseln und unterhalten“, so das Ziel der BKO-Mitglieder, deren Instrumente unter fachlicher Anleitung natürlich auch ausprobiert werden dürfen. Der Eintritt zur Ferienspaßaktion ist frei, auch Eltern und Großeltern sind herzlich willkommen. Das BKO bittet um Voranmeldung unter Telefon 09741/9389-0.

American Dream Am Abend ab 19.30 Uhr gehört der Lola Montez-Saal dann wieder den Erwachsenen und der Kammermusikreihe der Staatlichen Kurverwaltung „Zwischenspiele“. Unter dem Motto „American Dream“ präsentiert das Ensemble um Günter Fischer berühmte Melodien von Leroy Anderson und Oscargewinner Henry Mancini. Karten für das Zwischenspiel gibt es bei der Staatlichen Kurverwaltung Bad Brückenau unter Tel. 09741/802-0 sowie an der Abendkasse ab 19 Uhr. Für Kurgäste ist der Eintritt gegen Vorlage der Gästekarte frei. www.kammerorchester.de

Bad Neustadt. Am 27. August, um 19.30 Uhr, gibt es in der Stadthalle ein Wiedersehen mit Volker Heißmann & Martin Rassau! Die beiden fränkischen Komödianten kommen mit ihrem neuen Programm „Witwenalarm“ und toben sich wieder in ihrer ganzen Bandbreite aus. Komischer Klamauk und Slapstick, perfekte Stand-UpComedy und verrückter Nonsens, Heißmann & Rassau beweisen mit ihrem Wortwitz, improvisierten Einlagen und unfassbarer Mimik, warum sie längst zu den besten Unterhaltungskünstlern in Deutschland zählen. Ihre Parodien und Persiflagen sind unübertroffen und wenn die beiden in ihrer Paraderolle als Waltraud und Mariechen auf die Bühne kommen und über das Leben an sich und die Gesellschaft sinnieren, gibt es kein Halten mehr. Karten gibt es bei der Rhön- u. Saalepost, Industriestraße 8, 97616 Bad Neustadt, Telefon 09771/9193-0 sowie im Internet unter www.eventim.de, www.ticketonline.de und www.konzertbuero-augsburg.de

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U N E S C O - B I O S P H Ä R E N R E S E R VAT

Sinnvoll Energie sparen auf die Vermarktung von Hackschnitzel und Pellets ausgerichtet. Aus seiner Sicht gibt es keine Alternative zur Energiewende. Weitere deutliche Preisanstiege seien prognostiziert. In den deutschen Wäldern wächst jährlich nach wie vor mehr Holz nach als tatsächlich genutzt wird. Der jährliche Anfall der Sägenebenprodukte wird mit 14 Millionen Festmetern kalkuliert. Von den hier anfallenden Hackschnitzeln-, Säge- und Hobelspänen kommen nur 3,5 Millionen Festmeter in die Pelletproduktion. Statt bisher rund 150.000 Pelletanlagen in Deutschland könnten so durchaus auch eine Million Haushalte entsprechend versorgt werden. Architekt Werner Haase aus Karlstadt appelliert an die Gastronomen, nicht einseitig über Wärmedämmungen nachzudenken. Es gilt, eine gute Dämmung auch mit Effizienztechnik wie Warmwasserkollektoren und Photovoltaik auf dem Dach oder einem Blockheizkraftwerk zu kombinieren, um dadurch bis zu 80 Prozent der laufenden Kosten einzusparen. Energiewende kommt Haase verweist auf erste PassivPeter Gumpp, Brennstoffhändler haus- und Ökohotels, welche beaus Gemünden, hat neben dem reits realisiert sind. Am konkreten Mineralölverkauf seinen Betrieb Beispiel erläutert Haase, wie bei

Hilders. Zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung hatten die Dachmarke Rhön und die Hessische Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön heimische Gastronomen nach Hilders eingeladen, um über Energieeinsparpotentiale in der Gastronomiebranche zu informieren. Sie fand im Rahmen des Modellprojekts „Biosphärenreservate – Modellregionen für Klimaschutz und Klimaanpassung“ statt. Zunächst erläuterte Volker Partsch aus Langenberg bei Hammelburg, wie sich die Energiekosten für seinen 15 Betten umfassenden Betrieb entwickelt haben. Nach einer umfangreichen Beratung führte er eine Reihe von Maßnahmen durch, die von der Dachisolation über den Einbau einer Hackschnitzelheizung, energiesparenden Leuchtmitteln, einer neuen Heizpumpe bis hin zur Reduktion der Gefrieranlagen führten. Auf diese Weise konnten die Energiekosten von monatlich 2.500 Euro im Jahr 2007 auf heute 1.200 Euro reduziert werden.

einem Hotelkomplex die Wärmekosten, die Kosten für Kältetechnik sowie die Kosten für Beleuchtung und Lüftung um jeweils rund 40 Prozent gesenkt werden konnten. Abschließend führte Haase aus, dass hohe Energiekosten keines-

wegs Gott gegeben sind. Insbesondere appellierte er an die Gastronomen, die gegenwärtig guten Rahmenbedingungen der Förderung der kleinen und mittleren Unternehmen durch die KfWBank zu nutzen.

Kernzonen werden erweitert Bayerisches Kabinett klar zum Biosphärenreservat Bad Kissingen (kri). Zum ersten Mal fand eine Kabinettsitzung in Bad Kissingen statt. Mit einer Reihe positiver Entscheidungen für Unterfranken. Von fundamentaler Bedeutung ist Ministerpräsident Horst Seehofers klares Bekenntnis zum Biosphärenreservat Rhön, das noch einige Kernzonen benötigt, um diesen Titel behalten zu dürfen. Und die muss der Freistaat eben auch zur Verfügung stellen. Positiv und erleichtert bewertete Landrat Thomas Habermann (Lkr. Rhön-Grabfeld) das klare Bekenntnis des Kabinetts zur Erweiterung der Kernzonen im Biosphärenreservat Rhön. Diese Erweiterung ist dringend angeraten, denn bei der nächsten Überprüfung durch die UNESCO im Jahre 2013 würde bei nicht ausreichenden Kernzonen die Aberkennung des Titels „Biosphärenreservat“ drohen. Das will man aber nicht. Nicht in der Rhön, nicht in Unterfranken und auch nicht in München, wie Horst Seehofer besonders hervorhob. „Das Biosphärenreservat Rhön ist wichtig für die Region und wichtig für ganz Bayern“, so der Ministerpräsident. Mit Hilfe aller öffentlichen Grundeigentümer in der Region, Bund, Land und Gemeinden, soll die Erweiterung der unberührt belassenen Kernzonen des Biosphärenreservats ermöglicht und der

Die Kernzonen des Biosphärenreservats Rhön sollen auf drei Prozent der Fläche des Naturparks anwachsen. Foto: S. Kritzer entsprechende Kernzonenanteil von drei Prozent der Fläche des Naturparks Rhön gesichert werden. „Unsere Staatsforstflächen dürfen nicht nur unter wirtschaftlichen Aspekten betrachtet werden,“ teilte Umweltminister Markus Söder mit, „sie spielen auch eine große ökologische Rolle“. Seehofer kündigte harte Verhandlungen mit den Flächeneignern an. „Wir finden hier eine Lösung“, so der Ministerpräsident in der anschließenden Pressekonferenz. „Verlassen Sie sich drauf!“

Vortrag des Klimaschutzprojektes Eichenzell-Rönshausen.

Das Biosphärenreservat Rhön wurde im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens „Biosphärenreservate als Modellregionen für Klimaschutz und Klimaanpassung“ als eine der Modellregionen ausgewählt. Im Rahmen dieses Vorhabens fördert das Bundesamt für Naturschutz

mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Veranstaltungen zur Umweltbildung. In einer Gemeinschaftsveranstaltung des Biosphärenreservats Rhön und des Biolandhofs Rönshausen Schulbauernhof e. V. werden am 7. August zwei Fachleute zu diesem Thema sprechen. Die

Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Bürgerhaus EichenzellRönshausen statt, der Eintritt ist frei. Zum Themenbereich Klimakonferenz wird der Klimaforscher Professor Dr. Graßl über die Folgen des weltweiten Klimawandels für die heimischen Mittelgebirge referieren. Vom Bundesvorstand des Anbauverbandes Bioland

wird Gerald Wehde den Bereich Klimaschutz und Biolandbau in Deutschland vorstellen. Die Rolle der Landwirtschaft bei der Treibhausgasminderung und der Biolandbau als Lösungsstrategie für eine klimaschonende Lebensmittelerzeugung sollen konkrete Handlungsstrategien an die Hand geben.


AK TUELLES AUS DER RHÖN

Musik im Bonifatiuskloster Hünfeld. Erstmals erklingen in der widmete sich mit großem Eifer

Geburtsstadt des früheren Abtes des italienischen Benediktinerklosters Monte Cassino, Don Bonifaz Maria Krug, ein Teil dessen musikalischer Werke für Chor und Klavier. Am Dienstag, dem 17. August um 20 Uhr findet in der Klosterkirche St. Bonifatius die deutsche Erstaufführung von Chor- und Klavierwerken des Erzabtes Bonifaz Maria Krug statt. Die Ausführenden sind der Pianist Michele D’Agostini vom Kloster Monte Cassino sowie der Konzertchor S. Giovanni Battista aus Cassino unter der Leitung von Fulvio Venditti. Krug wurde in Hünfeld am 9. September 1838 als Sohn evangelischer Eltern geboren. Seine Eltern stammten aus Nordhessen. Da es in Hünfeld damals keine protestantische Gemeinde ab, die Mutter aber auf eine christliche Taufe drängte, wurde der Kleine zwölf Tage später in der St. Jakobuskirche auf den Namen Hermann Josef Krug getauft. Als der Knabe sechs Jahre alt war, wanderten seine Eltern mit ihm nach Amerika aus. Nach entsprechenden Vorbildungen trat er dort in den Orden des Hl. Benedikt ein, nahm den Ordensnamen Bonifaz Maria an und

den philosophischen und theologischen Studien. Nach einigen Jahren in der Seelsorge wurde er von seinem Abt zu weiteren Studien und zur Promotion nach Rom entsandt. Bereits zwei Jahre später gehörte er dem Konvent des Klosters Monte Cassino an. Von dort aus reformierte er den Benediktinerorden, so dass Papst Leo XIII. auf ihn aufmerksam wurde und ihn mit weiteren wichtigen Aufgaben betraute. Als 1897 die Mönche von Monte Cassino Bonifaz Maria Krug zum Erzabt wählten, hat er in seiner bescheidenen Art erst auf ausdrücklichen Befehl des Papstes Leo XIII. die Würde angenommen. Die musikalischen Werke des Abtes zähle in Italien zu den großen Kompositionen der Kirchenmusik. Im Sommer vergangenen Jahres hat Papst Benedikt XVI. dem berühmten Kloster einen Besuch abgestattet. Zum Konzert in der Hünfelder Klosterkirche lädt die Kommunität des Bonifatiusklosters herzlich ein. St. Bonifatiuskloster, Klosterstraße 5, Hünfeld. www.bonifatiuskloster.de

Wildflecken-Oberbach. „Clever radfahren“ lautet die Devise des

E-Bike-Anbieters Movelo, der seit Juli Partner für die E-Bikes des Infozentrums Rhön im Haus der Schwarzen Berge ist. Ob kleinere Hügel oder die Schwarzen Berge, mit den Swiss-Flyern, wie die Räder heißen, erfahren Sie die Rhön spielend wie es Carmen Steinocher, Stefanie Schühler, Heike Burai, Maria Gutmann, Geerd Müller (von links) vormachen. Ein mit einem Akku ausgestatteter Elektromotor unterstützt die natürliche Tretbewegung und steuert die notwendige Unterstützung durch den Motor. Entlang des vom ADFC ausgezeichneten Radweges „Vom Main zur Rhön“ gibt es inzwischen 13 Stationen, an denen die E-Bikes ausgeliehen werden können. Ergänzt wird das Verleihnetz durch fünf Akkuwechselstationen, an denen man die Batterie austauscht, um weiter elektrisch unterstützt radeln zu können. Infozentrum Rhön, Rhönstr. 97, 97772 Wildflecken-Oberbach, Telefon 09749/91220. tourismus@info-rhoen-saale.de

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Bad Neustadt. Spielend etwas gegen den Klimawandel tun. Schüler der Grundschule in Bad Neustadt haben das ausprobiert. Es muss nämlich nicht immer nur ein billiges Plastikspielzeug aus Fernost oder ein Computerspiel sein, wenn man gemeinsam viel Spaß haben möchte. Das Spieleprojekt an der Grundschule gehörte zum Rahmenprojekt „Nachhaltiger Konsum – Was konsumierst du?“ des Biosphärenreservats Rhön in Zusammenarbeit mit acht Bad Neustädter Schulen. Das ganze Schuljahr lang haben sich Schüler der unterschiedlichsten Klassen mit dem Thema Nachhaltiger Konsum beschäftigt. Da wurde die Klimabilanz eines T-Shirts ebenso errechnet, wie die Reise einer Jeans um den ganzen Globus, bis sie beim Endverbraucher ankommt. Begleitet und angeleitet wurde die Projektarbeit von Jiska Troppenz und Eva Kalla, die zudem zwei große Ausstellungen im Alten Amtshaus in Bad Neustadt auf den Weg gebracht haben. Den Schülern in allen Projekten hat die Arbeit viel Spaß gemacht. Und den Blick auf das eigene Konsumverhalten geschärft. Das Projekt läuft im kommenden Schuljahr weiter.  Foto: Stefan Kritzer


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Ausgezeichnete Touristinformationen Bischofsheim-Kreuzberg (me). Die Touristinformation im BruderFranz-Haus auf dem Kreuzberg und die Touristinformation der Stadt Bischofsheim wurden mit dem Qualitätszeichen „ServiceQualität Deutschland“ ausgezeichnet. Intensive Schulungen, die von den Mitarbeitern absolviert wurden, gingen der Auszeichnung voraus. Wie Bischofsheims Tourismusreferent Gerhard Nägler erklärte, gebe es in anderen Bundesländern die Bemühungen um mehr Service-Qualität schon länger. Bayern habe nun nachgezogen. Erfolgreiche Kundenbetreuung steht und fällt auch im touristischen Bereich mit der Servicequalität. Das hat die Tourismus GmbH Bayerische Rhön erkannt und unterstützt deshalb die Initiative der einzelnen Touristinformationsstellen, das Qualitätszeichen zu erwerben. Sowohl im Bruder-Franz-Haus als auch in der Touristinformation in Bischofsheim wird das Qualitätsmanagement-Siegel künftig im Eingangsbereich prangen und den Kunden zu erkennen geben, dass sie hier von ausgebildeten Mitarbeitern betreut werden. Thea Schmidt, Ilona Zimmer und Gerhard Nägler von der Touristinformation Bischofsheim, Alexandra Mai, Janine Löhrlein, Carmen Zinßler-Maul und Svea Horn vom

der Touristinformation im BruderFranz-Haus haben sich zu ServiceCoaches ausbilden lassen. Es gehe nicht unbedingt immer um großartige Dinge, die verändert und verbessert werden müssen, um ein Plus an Servicequalität zu erreichen, erklärten die Mitarbeiterinnen. Oft fange es schon bei kleinen Dingen an, wie dem Beschriften von Prospektständern. Ziel der Serviceinitiative sei unter anderem die Steigerung der Kundenzufriedenheit und damit der Kundenbindung, genauso aber auch der Mitarbeitermotivation. Gerhard Nägler hob das Engagement der Damen der Bischofsheimer Tourismusinformation hervor, die das ServiceQ nach Feierabend in ihrer Freizeit erarbeitet haben. Die Maßnahmen werden nun Stück für Stück umgesetzt, da in drei Jahren eine erneute Überprüfung stattfinde. Neben Dingen, die den Kundenkontakt direkt betreffen, seien auch interne Abläufe optimiert und neu strukturiert worden, so dass ein reibungsloses Arbeiten möglich sei. Im Bruder-Franz-Haus wurde eine ganze Reihe an Dingen bereits aktiv umgesetzt. Darunter fallen variable Öffnungszeiten für Gruppen, die nun auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten die Ausstellung besuchen können. Es gibt künftig Veranstaltungen für

Kinder, wie Bastelnachmittage, Filmvorführungen, eine Kreuzbergrally. Regelmäßig gibt es nun Veranstaltungen für Erwachsene monatliche Vorträge, Gespräche und Einkehrtage mit den Franziskanern, um das touristische Angebot auf dem Kreuzberg zu erhöhen. Die Sonderausstellungen zusätzlich zur Dauerausstellung „Franz von Assisi“ steigern das Besucheraufkommen und erhalten die Attraktivität des Hauses. In den vergangenen Monaten fanden

schon einige Vernissagen statt, die großen Anklang fanden. Seit Neuestem gibt es im BruderFranz-Haus auch einen Wickeltisch für die ganz kleinen Gäste. Lesebrillen unterschiedlicher Stärken werden für Gäste mit Sehschwäche bereit gehalten, damit sie Prospekte und Flyer problemlos lesen können, sollten sie ihre Brille nicht mit dabei haben. „Es sind kleine und größere Dinge, die wir umsetzen, um unseren Service zu optimieren“, so Svea Horn. www.bischofsheim.info

Die Touristinformationen der Stadt Bischofsheim und im BruderFranz-Haus haben das Qualitätsmanagement-Siegel erworben. Darüber freuen sich (von links): Tourismusreferent Gerhard Nägler, Thea Schmidt, Ilona Zimmer, Janine Löhrlein, Alexandra Mai, Svea Horn und Carmen Zinßler-Maul.  Foto: Marion Eckert

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AK TUELLES AUS DER RHÖN

Feste, Vorträge, Freitagskonzerte Bischofsheim. Sehr abwechslungsreich präsentiert sich der August in Bischofsheim. Von Festen über geschichtliche Vorträge bis hin zu den Freitagskonzerten und dem Ferienprogramm für Kinder ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Stadtfestsonntag Der Sonntag, 1. August, ist der zentrale Veranstaltungstag des Böschemer Stadtfestes. Besonders für Kinder ist viel geboten: Karussell, Bungy-Trampolin, Hüpfburg, Bogenschießen, Quadfahren, Spaß, Spiel, Sport und vieles mehr. Für musikalische Unterhaltung sorgen das Feuerberg-Quintett ab 11 Uhr, anschließend Strings & Voices und zum Ausklang die Trachtenkapelle Haselbach unter der Leitung von Bezirksdirigent Jürgen Weyer. Zahlreiche Ausstellungen und ein Kunsthandwerkermarkt komplettieren das Programm.

Ferienprogramm Am 4. August startet das Bischofsheim Kinderferienprogramm. Die genauen Termine liegen ab sofort an den üblichen Stellen im Stadtgebiet aus.

Freitagskonzerte

Robert Schmidt aus Oschatz, der sich selbst als „fahrender Sänger“ bezeichnet, zeigt über 70 Bilder zu steinernen Zeugen, Personen und Ordensgemeinschaften der Kreuzfahrerzeit vor 800 Jahren im mitteldeutschen Raum.

Auch im August geht der Reigen Feste und Flohmarkt der Freitagskonzerte am Markt- Am 14. und 15. August findet im platz weiter. Es spielen die Rhöner Rentamthof in Bischofsheim das Musikapelle Oberweißenbrunn (6. Weinfest des Gesangsvereins LieAugust), die Trachtenkapelle Haselbach (13. August), die Brendtaler Musikanten (20. August) und zum Abschluss der Musikverein Weisbach (27. August). Die ersten drei Konzerte beginnen um 19 Uhr, das letzte um 18.30 Uhr. Am Samstag, 7. August, 15 Uhr, rocken verschiedene Bands Bischofsheim bei Rock am Markt powered by Bistro Max.

dertafel statt, während oben auf dem Kreuzberg des Hüttenfest der Gemündener Hütte über die Bühne geht. Außerdem finden am 15. August ein Krammarkt in der Altstadt sowie ein Flohmarkt am Haus der kleinen Wunder statt. Tourist-Info Bischofsheim, Kirchplatz 7, Bischofsheim, Telefon 09772/910151, www.bischofsheim.info.

Festival am Guckaisee

Zauberwelten rezitieren Nach der wunderbaren Nacht der Poesie auf dem Kreuzberg Ende Juni ist Rudolf Herget am Samstag, 14. August, von 15 bis 16 Uhr, mit einem Märchen-Programm für Kinder ab drei Jahren auf der Ruine Osterburg.

Poppenhausen. Nach dem Erfolg geht es um 15 Uhr mit der Band

der letzten Jahre veranstaltet die Gemeinde mit Unterstützung regionaler Vereine und Wirtshaus am See am 1. August wieder das Festival am Guckaisee in einzigartiger Atmosphäre – unterhalb des Spuren der Kreuzritter Pferdskopfes am einzigen NaturEin geschichtlicher Vortrag finbadesee der hessischen Rhön. Der det am Donnerstag, 26. August, Eintritt ist frei. um 19.30 Uhr, im Rentamt statt. Das bunte und vielfältige Bühnenprogramm für Jung und Alt wird um 11.30 Uhr durch Bürgermeister Manfred Helfrich eröffnet. Anschließend spielen die Kalbachtaler zünftige Blasmusik. Um 14.15 Uhr präsentieren sich der Schulchor Poppenhausen sowie heimische Kindertanzgruppen. Weiter

„Look Back“, die mit einer Auswahl aus Rock- und Popmusik der 50er bis 70er Jahre begeistern. Im Anschluss wird die Rockband „Full flavour“ den Besuchern mächtig einheizen. Darüber hinaus erwartet die Kinder ein buntes Rahmenprogramm mit Hüpfburg, Kanu-Schnupperpaddeln und Bastelaktion. Für das leibliche Wohl sorgen die Vereine und der Wirt mit Rhöner Spezialitäten wie heimischen Grillspezialitäten, Kaffee und Kuchen, Crêpes und Bauernhofeis. www.poppenhausenwasserkuppe.de


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Kunst vielfältig erarbeiten Oepfershausen. Im Juni diesen sik und Malen mit Aquarellfarben

Jahres fand erstmals ein Workshop mit dem Titel „Flüssige Maltechniken und spontane Ölmalerei in der Landschaft“ mit dem Schmalkalder Künstler Harald Reiner Gratz statt. Die inhaltliche Ausrichtung und die angenehme Atmosphäre haben Teilnehmer und Kursleiter spontan dazu veranlasst, weitere Workshops im August und September stattfinden zu lassen. Die Workshops laden Jugendliche und Erwachsene ein, sich mit malerischen Lösungen der Landschaftsdarstellung auseinander zu setzen. Am Freitag, 30. Juli, von 18 bis 20.15 Uhr, am Samstag, 31. Juli, von 9 bis 17 Uhr sowie Sonntag, 1. August, 9 bis 13 Uhr. Weitere Termine auf Anfrage.

Druckwerkstatt Das Charakteristische der Drucktechniken Radierung, Aquatinta, Holzschnitt wird erlernt oder verfeinert. Am Samstag, 7. August, von 9 bis 16 Uhr. Leitung: Gisela Rieck. Meditatives Aquarellieren für Anfänger und Fortgeschrittene, Mu-

in der Nass-in-Nass-Technik. Entspannung durch ruhige, meditative Musik und anschließendem oder auch gleichzeitigem „Spiel mit den Farben“. Am Samstag, 14. August, von 9 bis 16 Uhr. Leitung: Monika Trautwein. Ebenfalls Monika Trautwein leitet den Workshop über die künstlerische Weiterverarbeitung selbstgeschöpfter Papiere Mappen, Karten, Bildgestaltung, kreative Schriftgestaltung, Drucken am Samstag, 21. August von 9 bis 16 Uhr.

Aquarellmalerei Gerade die Aquarellmalerei zeigt, wie schwer doch das scheinbar Leichte sein kann. Ziel des Kurses mit Marlene Magnus ist, den Sinn für Kompositionen zu schärfen und dem Medium Aquarell entsprechend zu arbeiten. Am Samstag, 28. August, von 9 bis 16 Uhr. Infos und Anmeldung: Kunststation Oepfershausen e. V., Blumenburg 132, 98634 Oepfershausen, Telefon 036940/50224. www.kunststation oepfershausen.de

Workshop mit dem Schmalkalder Künstler Harald Reiner Gratz.

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Kleinsassen. Essen und trin-

ken halten Leib und Seele zusammen! Zu dieser alten Weisheit gehört es, den Körper in Bewegung und den Geist in Schwung zu bringen und zu halten. Mit seiner WohlfühlZauberei hat Andreas Wahler eine zauberhafte Verbindung von bewusster Ernährung, Bewegung, Spaß, Puppenspiel und Zauberei geschaffen. Eine Veranstaltungsserie im Traumtheater Kleinsassen, anlässlich der Kunstwoche Kleinsassen, vom Sonntag, 8. bis 15. August, täglich um 15 Uhr, im Traumtheater Kleinsassen. Inszeniert für Familien mit Kindern von etwa 3 bis 8 Jahren. Kartenreservierung unter Telefon 06657/6232. www.andreas-wahler.com

Meiningen. Um den Besuch im Schloss noch informativer zu

gestalten, bieten die Meininger Museen auch im August und September an Samstagnachmittagen regelmäßige Führungen durch die Ausstellungen, Stilräume und Festsäle an. Die Führungen beginnen um 16.30 Uhr am Museumsshop. Stationen sind unter anderem die Portraitsammlung zum Herzoglichen Haus, die Rokokoräume, der Alexanderteppich, die Memorialräume zu Friedrich Schiller und Königin Adelheid sowie Schlosskirche, Marmorsaal und die Herzogliche Wohnsuite mit der Ausstellung zur Musikgeschichte. Die Teilnahme ist mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte möglich. Anmeldungen nimmt das Museum unter Telefon 03693/503641 entgegen. www.meiningermuseen.de Foto: Manfred Koch

Bad Salzschlirf. Frank Tischers Lieder und Musik sind romantisch und albern, melancholisch und amüsant, tiefgründig und augenzwinkernd. Mit sowohl viel Herzblut als auch Humor bringt er sein Publikum immer wieder mit „Blues und Balladen“ zum Träumen aber auch zum Lachen – ein romantischer Clown am Klavier. Tischer versteht sein Programm am Samstag, 7. August, um 20 Uhr, im Kesselhaus-Café aber nicht als Comedyshow, sondern er bleibt Musiker und seine Musik ist bluesig, balladesk, mit Elementen aus Klassik, Folk und Jazz. Karten gibt es in der Kur- und Tourismus GmbH, Lindenstraße 6, 36364 Bad Salzschlirf, Telefon 06648/2266.  www.bad-salzschlirf.de

Tanner Musiksommer

Bad Salzschlirf. Am Dienstag, 17. August, um 20 Uhr, findet ein Galakonzert der Tenöre im Kulturkessel statt. Erleben Sie zwei renommierte Operntenöre mit Klavierbegleitung, die die schönsten und bekanntesten Operettenarien, neapolitanische Lieder, sowie Musical- und Filmmelodien singen werden. Arien aus Operetten wie „Das Land des Lächelns” bis zu Melodien aus dem Musical „West Side Story” stehen auf dem Programm. Es singen die beiden Tenöre Konrad Debski und Piotr Czajkowski in Begleitung von Pianistin Maria Bryla. Karten gibt es in der Kurund Tourismus GmbH, Lindenstraße 6, 36364 Bad Salzschlirf, Telefon 06648/2266. www.bad-salzschlirf.de

Tann. Bei den Tanner Orgelmatineen stellen Organisten und Instrumentalisten aus der Region in unterschiedlichster Besetzung die Vielfalt der Orgelmusik durch die Jahrhunderte vor. An den Sonntagen im August finden jeweils um 11.10 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst die 30-minütigen Mittagskonzerte in der Stadtkirche statt, in deren Mittelpunkt die Orgel steht: 1. August: Thomas Nüdling (Tann) mit der meditativen Tanzgruppe Lahrbach. 8. August: Manuel Uth (Nüsttal-Gotthards) mit der Gitarrengruppe Ulrike Hergert (Burghaun). 15. August: Carla Braun und Anna Ziert (beide Tann) gemeinsam mit Ramona Grunenberg (Gesang). Um

eine Spende zur Anschaffung einer Chororgel wird gebeten. Vor genau zehn Jahren wurde die Orgel der Tanner Stadtkirche fertiggestellt. Mit einem Gottesdienst am 22. August, um 10 Uhr sowie einer Orgelmatinee um 11 Uhr, mit dem Kirchenchor Tann und Thomas Nüdling an der Orgel sowie einem großen Fest rund um die Stadtkirche soll das gefeiert werden. Um 14 Uhr tritt das Musik-Corps Tann auf, um 15 Uhr wird die Tanner Hymne uraufgeführt und um 16 Uhr gibt es „Rock und Pop auf der Kirchentreppe“ mit der Big Band der RabanusMaurus-Schule Fulda. Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl ist gesorgt. www.tannermusiksommer.de


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Die Idee etwas Ganzes zu schaffen begleitet die Retrospektive, die erstmals in dieser Form zu sehen ist.

Schüler von Beuys

Zahlreiche Bilder, Bronzeskulpturen und Objekte des Rhöner Künstlers Richard Mühlemeier (1948–1982) sind vom 23. Juli bis 31. Oktober dieses Jahres im Kloster Wechterswinkel zu sehen.  Foto: Rudolf Weinert Wechterswinkel. Auf Initiative der Kulturagentur Rhön-Grabfeld findet vom 23. Juli bis 31. Oktober im Kloster Wechterswinkel eine Kunstausstellung des Rhöner Bildhauers Richard Mühlemeier mit dem Titel „... und dann die Idee

und die Sehnsucht noch einmal etwas Ganzes zu schaffen“ statt. Die Schau zahlreicher Bilder, Bronzeskulpturen und Objekte entstand in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Schweinfurt. Ein umfangreiches Rahmenprogramm

Spanische Klaviermusik

Eichenzell. Die Schlosskonzerte Osthessen führen die Konzertbesucher in die schönsten Schlösser der Region und stellen in einzigartigem Ambiente junge, hochbegabte Musiker aus aller Welt vor. Die Interpreten sind alle Teilnehmer der PIANALE Klavierakademie 2010 und gestalten unvergessliche Überraschungsprogramme für ihr Publikum. Dieses Jahr findet zum zweiten Mal ein Schlosskonzert im Kultursaal des Eichenzeller Schlösschens statt. Am Freitag, 27. August, um 20 Uhr, bietet der Themenabend „Música Española“ sowohl musikalische, wie auch

kulinarische Köstlichkeiten. Genießen Sie einen Sommerabend mit spanischer Klaviermusik, spanischem Wein und Tapas und lassen Sie sich mitreißen von jungen Klaviervirtuosen, die am Anfang einer vielversprechenden Karriere stehen. Karten nur im Vorverkauf bei der Gemeinde Eichenzell, Telefon 06659/979-43, bei der Fuldaer Zeitung, Telefon 0661/280-646 und beim ÜWAG Kundenzentrum Fulda, Telefon 0661/12-0. www.schlosskonzerteosthessen.de; www.pianale.com

Besucher der Ausstellung können das umfangreiche Schaffen des 1948 in Römershag bei Bad Brückenau geborenen Künstlers nachvollziehen. Die Stationen seines Lebenswegs und beispielhafte Arbeiten aus seinem künstlerischen Schaffen sind anschaulich dargestellt. Nach seiner Ausbildung als Holzbildhauer an der Städtischen Werkkunstschule in Würzburg und der Holzbildhauerschule in Bischofsheim studierte Mühlemeier ab 1969 an den Akademien in Düsseldorf und München bei Joseph Beuys, Rupprecht Geiger und Karl Fred Dahmen. 1977/78 war Mühlemeier Lehrer an der Holzbildhauerschule in Bischofsheim. Ab 1978 arbeitete er bis zu seinem tragischen Tod im Jahr 1982 als freischaffender Künstler in der Rhön.

Kunsttour Ergänzend hat die Kulturagentur ein Begleitprogramm erstellt. Zu einer „Kunsttour“ mit dem Fahrrad lädt der Veranstalter am Samstag, 7. August und Sonntag, 12. September, jeweils um 12 Uhr. Auf den Spuren Richard Mühlemeiers geht es durch das Streu- und Elsbachtal entlang durch Orte, in denen Bronzearbeiten des Künstlers aufgestellt sind. Stationen sind Bad Neustadt, Marktplatz, Brendlorenzen, Mellrichstadt, Unsleben sowie schließlich das Kloster Wechterswinkel mit Führung durch die Ausstellung. Um vorherige Anmeldung wird bis zum jeweiligen Freitag vor der Veranstaltung gebeten. Die Ausstellung ist im Kloster Wechterswinkel am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen finden am 1. und 15. August um 14 Uhr, am 26. September um 15 Uhr und am 17. Oktober um 16 Uhr statt. Terminvereinbarungen für Gruppen unter Telefon 09771/94674. bei der Kulturagentur Rhön-Grabfeld. www.kulturagentur-rhoengrabfeld.de

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Neue Ausstellungsreihe

Meiningen. Die Städtische galerie

ada gestaltet seit zwanzig Jahre die Kunstlandschaft in Südthüringen mit. Ein Anlass, mit einem der besten Maler und Zeichner in Deutschland, Horst Sakulowski, die neue Ausstellungsreihe „Vom sichtbaren Maß“ zu beginnen. Wie aktuell die Kunstwerke des Thüringers Horst Sakulowski sind, das zeigt unter anderem die Graphitzeichnung „Fan“ von 2008. Sie widerspiegelt auch das gerade durchlebte Fußballfieber. Ausgehend von Modellen arbeitete der Zeichner tagelang über dem Papier, bis er die „Alltagswelt“ verlassen hat und in der „Kunstwirklichkeit“ angekommen ist. Gemäß den ästhetischen Gesetzen des Zeichenblattes formt er eine

plastisch wirkende Gestalt mit Linien und Flächen, Licht und Schatten. Er trägt Graphit auf und wischt es wieder weg. Mit der ganzen Hand den Bildgrund bearbeitend, lässt er monumental aus der Mitte des Blattes einen jugendlichen Kopf herauswachsen, flankiert von kräftigen Schultern. Die Betonung mit dunklen Partien liegt auf dem Dreiklang von Mund, Augen und Haaransatz. Mit dieser Zeichnung schuf der Künstler einen Typus sozialen Verhaltens, der die heutige Gesellschaft massenhaft prägt. Im Bildtitel „Fan“ kann sich der Betrachter seines spontanen Bildeindruckes vergewissern. „Fan“ ist die englische Kurzform von „Fanatiker“. Doch Vorsicht mit rationalen Festschreibungen! Dieses Exponat steht nicht nur beispielhaft für die meisterliche Zeichenkunst von Horst Sakulowski, sondern auch für sein Vermögen, Erscheinungen und Verhaltensweisen über die bildnerische Verdichtung wesenhaft und mehrdeutig auszudrücken. Führungstermine können unter Telefon 03693/502004 angemeldet werden. Text u. Foto: Ralf-Michael Seele www.meiningen.de

Fax: 0 97 71 / 91 93-55 E-Mail: rhoen-spiegel@roetter-druck.de

Galaball und Tanzturnier

Bad Kissingen. Am Samstag, 7.

August, um 20 Uhr, tanzt Bad Kissingen beim traditionsreichen Tanzturnier 2010 in den lateinamerikanischen Tänzen um die TSTVTrophy. Wie jedes Jahr werden Stars der deutschen Tanzszene ihr Können im Max-Littmann-Saal unter Beweis stellen. Stargäste sind

in diesem Jahr die zehn besten deutschen Tanzpaare der lateinamerikanischen Formationen. Neben den Profis haben auch alle Tanzbegeisterten die Gelegenheit an diesem Abend zu tanzen. Der Publikumstanz wird mit erstklassiger Tanzmusik vom Ballroom Orchestra begleitet. Karten bei der Kur- und Tourist-Information, im Alten Rathaus, in der Tourist-Information im Arkadenbau sowie unter Telefon 0971/8048-444. E-Mail: kissingen-ticket@badkissingen.de. www.bad-kissingen.de

Summertime im Kurgarten

Wolfgang Ambros Bad Kissingen. Vom 13. bis 15. Au-

gust lädt der Kurgarten zum vergnüglichen Sommerwochenende ein. Am Freitag eröffnet das Kurorchester ab 19.30 Uhr mit südländischen Schlagern und Evergreens bevor Quadro Nuevo mit Tango und Lyrik eines fast verklungenen Italiens verzaubern. Am Samstag begrüßt das Ballroom Orchestra mit Klassikern der Swing-Ära den

Tag und spielt ab 15.30 Uhr in der „Schlagerparade“ die schönsten Evergreens. Der bekannte österreichische Liedermacher Wolfgang Ambros ist ab 20 Uhr mit seiner Band und seinen größten Hits zu Gast im Kurgarten. Der Familien-Sonntag beginnt um 10 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Neben einem durchgehenden Kinder- und Familienprogramm spielt das Kurorchester vormittags legendäre Dixie- und Swingmusik und nachmittags Rock’n Roll vom Feinsten. Ab 19.30 Uhr kann man das Sommerwochenende zusammen mit dem BlechBläserEnsemble Bad Kissingen kulinarisch und musikalisch ausklingen lassen. Karten in der Kur- und TouristInformation, im Alten Rathaus, in der Tourist-Information im Arkadenbau sowie unter Telefon 0971/8048-444, E-Mail: kissingenticket@badkissingen.de. www.bad-kissingen.de

Musicalmelodien im Sommer Fulda/Hünfeld.

Freude am Singen ist die Grundlage einer Kulturaktion des Kirchenchores des Ökumenischen Singkreises der evangelischen Stiftskirche Hünfeld und der Kammeroper Fulda im Rahmen des Kultursommers MainKinzig-Fulda unter der Leitung von Kammeroper-Gründer Michael Wissenbach. In einem Workshop bereiten sich Gesangssolisten und der Chor im evangelischen Gemeindezentrum Hünfeld auf den Vortrag der Milchmann Michael Wissenbach mit Fiedschönsten „OMO-Me- ler.  Foto: Thomas van de Scheck lodien“, das heißt aus Operette, Musical und Oper vor. Stadthalle Hünfeld (Kolpinghaus) Einige Gesangsdarbietungen wer- um 16 Uhr statt. Karten gibt es in den durch Requisiten, Licht und Petersberg im Laden Spielen und Kostüme in Szene gesetzt. Die Schenken, Propsteihof 5, Telefon Aufführungen im Kultursommer 0661/6793390 sowie in Hünfeld bei Main-Kinzig-Fulda finden am Buchhandlung Möller, RathausSamstag, 28. August, im Propstei- berg 2, Telefon 06652/5003. haus in Petersberg um 20 Uhr und am Sonntag, 29. August, in der www.kammeroper.com


U L S T E R TA L – A K T U E L L E S A U S D E R R H Ö N

Mitten in der Rhön – Immer etwas zu entdecken Hilders. Umgrenzt von herrlichen Wäldern und Bergen zwischen Wasserkuppe, Milseburg und Buchschirm liegt der Luftkurort Hilders. Sehenswert sind die Ruinen Auersburg und Eberstein, die Barockkirche in Hilders und Batten, die Mariengrotte und die Kreuzwegestationen mit Kapelle am Battenstein. Für Naturinteressierte sind der Fisch- und Gewässerkundelehrpfad entlang der Ulster, Vogelkundelehrpfad durch die Ritterschlucht sowie der Natur- und Waldlehrpfad lohnende Ziele. Ob Minigolf, Radeln, Reiten oder Angeln – Hilders bietet eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.

Extratour „Der Hilderser“ Die ideale Tagestour für Wanderbegeisterte ist die neue Extratour „Der Hilderser“. Gemäß dem Ziel „Tagestour mit höchster Qualität“ wurde der Rundwanderweg mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet. Dabei erhielt dieser die sehr gute Bewertung von

50 Punkten und ist damit einer der beiden höchstbewerteten Extratouren in Hessen. Auf 12 Kilometern bietet „Der Hilderser“ immer wieder etwas Neues und zeigt die schönsten Seiten von Hilders: Über Wiesen, durch Wälder, traumhaft weite Aussichten und idyllische Fleckchen zum Rasten.

Erlebnistour Auersberg Vom Ausgangspunkt am Kneipptretbecken in der Sandgasse gelangt man zum Battenstein. 14 Kreuzwegstationen säumen den Weg bis zur kleinen Kapelle mit einer Kreuzigungsgruppe. Vom Battenstein geht es weiter zum Gipfelkreuz des Buchschirmberges. Von dort aus kann man einen besonders eindrucksvollen Blick über das Ulstertal und die Kuppenrhön mit der Wasserkuppe und Milseburg genießen. Auf bequemen Wanderwegen gelangt man, vorbei an der Rhönklubhütte Simmershausen mit einem idyllischen, kleinen Fischweiher, zu einem wei-

Stunden dauert und von einem Förster geleitet wird, sich mal so richtig informieren und Näheres erfahren über Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Naturschutz sowie den Erholungswert des Waldes für uns Menschen. Die Touren dauern etwa zwei bis drei Stunden und finden ab drei Personen statt. In den kühlen Wald Infos bei der Tourist-Information In Hilders kann man sich mit ei- Hilders, Kirchstr. 2–6, 36115 Hilders, nem Spezialisten bei einer Erleb- Telefon 06681/960815. nistour Auersburg, die circa drei www.hilders.de

teren Höhepunkt der Wanderung – die Ruine Auersburg. Von dort führt der Weg durch den Auersbergwald, die romantische Ritterschlucht und mit einem Abstecher über die Mariengrotte zum Ausgangspunkt zurück.

Touristinfos unter einem Dach Hilders (fje). Die Touristinforma- mit

tionen des oberen Ulstertals Hilders und Ehrenberg stehen seit Mitte Juni unter einer gemeinsamen Leitung. Der neue Tourist Manager Ulstertal heißt Christoph Neubauer. Zu seiner Amtseinführung konnte Hilders Bürgermeister Hubert Blum neben dem Beigeordneten Toni Weber, als Vertreter der Gemeinde Ehrenberg, auch die beiden Vertreter der Gewerbe- und Verkehrsvereine Hilders und Ehrenberg, Peter Dittrich und Helmut Hohmann, begrüßen. Zum ersten Mal werde die interkommunale Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Hilders und Ehrenberg nun auch personell vollzogen, so Blum. Mit der gemeinsamen Leitung beider Touristinformationen beschreite man einen neuen Weg, um durch Bündelung der Kräfte die beiden Gemeinden und vor allem auch die Region „Oberes Ulstertal“ touristisch besser zu vermarkten. Der Tourismus stelle für beide Gemeinden nicht nur einen Kosten-, sondern vor allem einen Wirtschaftsfaktor und so-

eine Wirtschaftsförderung für die heimischen Betriebe und Einrichtungen dar, so der Bürgermeister. Auch Toni Weber stellte fest, dass durch die gemeinsame Leitung die Schlagkraft in Sachen Fremdenverkehr für die Region erhöht werde und Kosteneinsparungen realisierbar seien. Nicht zuletzt zeigten sich auch die beiden Vertreter der Gewerbe- und Verkehrsvereine Peter Dittrich als zweiter Vorsitzender des Hilderser Gewerbe- und Verkehrsvereins „HGVV“ und Helmut Hohmann als Vorsitzender des Vereins „Ehrenberg aktiv“ von der Idee der gemeinsamen Vermarktung beider Fremdenverkehrskommunen begeistert. Der 32-jährige Verwaltungsfachwirt Christoph Neubauer aus Wüstensachsen, der viele

Erfolg für seine zukünftige Arbeit als Tourist-Manager Ulstertal wünschten Hilders Bürgermeister Hubert Blum und Ehrenbergs Beigeordneter Toni Weber dem neuen gemeinsamen Leiter der Touristinformationen Hilders und Ehrenberg Christoph Neubauer, auch Mitarbeiterin Beate Spiegel-Schäfer und die Vertreter Peter Dittrich und Helmut Hohmann (von links).  Foto: Enders Jahre das Amt des Leiters der Tou- Konzept erstellt habe, womit sich ristinformation Ehrenberg inne der Tourismus im Ulstertal weiter hatte, betonte, dass er schon ein optimieren lasse.

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Heimatfest in Hilders Hilders (fje). Zum 38. Mal feiert die Marktgemeinde am 2. Augustwochenende – vom Samstag, 7. bis Montag, 9. August – ihr mittlerweile schon traditionelles Heimatfest. Höhepunkte sind am Sonntag der große Festzug, die Ausstellung der Oldtimerfreunde „Alte Zylinder“ Hilders in der Marienstraße und der Start von Heißluftballons.

Kultur rund um die Uhr

buntes Unterhaltungsprogramm für die kleinen Gäste geboten. Im Rahmen der Ortswette mit der Fuldaer Zeitung hat sich der Kindergartens Hilders zum Wettbewerb gestellt. Ob sie es schaffen, mit mindestens 120 Personen das Rhönschaf „Rhönhilde“ darzustellen, zeigt sich um 17 Uhr auf der Schlote Wiese in der Marienstraße neben dem Festplatz. Bei günstiger Witterung starten gegen 18 Uhr Heißluftballone der FreiballonSportfreunde Künzell. Mit einer Open-Air-Disco mit DJ Erwin endet dann der zweite Heimatfesttag im Weindorf. In der Zeit von 13 Foto: Christine Hau bis 18 Uhr sind zudem die einhei- Schlossanlage der Herren von der Tann.  mischen Geschäfte geöffnet. Tann. Mit dem „Tanner Museums- Sagen und Mythen wie die vom Das 38. Hilderser Heimatfest klingt ticket“ kommen Kulturfreunde voll „Unheimlichen Gast“ oder „Eindiedann am Montag, 18 Uhr, mit ei- auf ihre Kosten. Wer schon immer migen Räuber“ aus der Vergannem Feierabendschoppen und wissen wollte, wie ein Rothirsch genheit des Rhönstädtchens Tann Haxenessen aus. Zur Unterhaltung aussieht, findet dazu im Natur- erzählt. Das SteinReich-Museum spielt der Musikverein „Rhöner museum Gelegenheit. Hier, wo stellt regionale Fossilienfunde aus Herz“. Zu allen Veranstaltungen ist auch lebensgroße Exemplare der und vermittelt anschaulich die Rhöner Tierwelt, seltene Pflanzen- geologische Entwicklung und der Eintritt frei. arten und die erdgeschichtliche das Leben in der Rhön vor über Entwicklung der Menschen aus 200 Millionen Jahren. Das Tanner der Eiszeit gezeigt werden. Das Stadttor aus dem Jahre 1557–63 ist Freilichtmuseum Rhöner Muse- ein Bauwerk aus der Renaissance umsdorf spiegelt das damalige mit barockem Torbogen und wurbäuerliche Leben in drei histori- de im Zuge der Stadtbefestigung schen Rhönhöfen wider. Im Som- errichtet. Es diente als Wohnung mer finden dort regelmäßig des Torwärters und als Gefängnis. Dorffeste, Märkte und kulturelle Öffnungszeiten der Museen und Veranstaltungen statt. Unmittel- Kunstausstellungen täglich außer bar neben dem Museumshof und montags von 10 bis 12 und von der Tanner Schlossanlage steht 14 bis 17 Uhr. Infos unter Telefon das Gebäude einer ehemaligen 06682/8977 oder -8544. Brauerei, in dem der Sagenkeller www.tann-rhoen.de

Eröffnet wird das große Heimatfest in Hilders am Samstag, um 18 Uhr. Ab 19 Uhr sorgt die Gruppe „Ottertaler“ für Stimmung und Unterhaltung. Für die Kinder zieht bei Einbruch der Dunkelheit dann der Lampionzug mit Feuerwehrauto und Musik durch die Straßen von Hilders. Der Sonntag beginnt mit einem zünftigen Frühschoppen mit Eintopfessen, Gyros und Spezialitäten vom Grill. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die „Rhöner Trachtenkapelle Hilders“. In verschiedenen Gaststätten gibt es ein Heimatfestessen zu einem Sonderpreis. Frisch gestärkt kann man sich dann den großen Festzug ansehen, der um 13.30 Uhr beginnt. Wie in den Vorjahren werden wieder Ortstypisches und Rhöner Brauchtum sowie Musikkapellen und Trachtengruppen die Zuschauer begeistern. Nach dem Auftritt des MusikCorps Tann/Rhön wird Bürgermeister Hubert Blum seine Grußworte an die Gäste richten. Danach folgen dann die Auftritte der Volkstanz- und Trachtengruppe Hilders und der Hilderser Nachw u chsk ap ell en . Für weitere musikalische Unterhaltung sorgt die Blaskapelle „Lyra“ aus Eckweisbach. Bürgermeister Hubert Blum möchte auch heuer Von 15 Uhr bis 18 gerne viele Besucher, wie im vergangenen Jahr Fotos: Enders Uhr wird auch ein begrüßen. 

Blühende Farben Tann. Das Tanner Naturmuseum zeigt vom 30. Juli bis 12. September unter dem Titel „Blühende Farben“ eine Auswahl von 64 Aquarellen, Acryl-Kunstwerken, Ölbildern sowie Farbfotografien von fünf regionalen Künstlerinnen. Blumen und leuchtende Farben begleiten Beate Dänner, Susanne Becker, Julianne Köcke aus Tann, Sonja Reith aus Dörmbach sowie Carola Nicolaus aus dem Tanner Stadtteil Habel noch heute, denn als Kinder vom Lande streiften sie durch die blühenden Wiesen der Rhön. Das Leuchten der knallroten Mohnblüten, das kühle Blau der Kornblumen, das strahlende Gelb

der Sonnenblumen laden zur Vernissage am 30. Juli, um 19 Uhr, in das Tanner Naturmuseum ein. Frischblumen und Pflanzen setzen Akzente und machen die Ausstellung besonders erlebbar. Naturfotografien von Fotografin Carola Nicolaus können käuflich erworben werden. Der Erlös aus dem Verkauf geht zugunsten der Tanner Friedhofskirche. Die Ausstellung ist im Tanner Museumsticket inbegriffen. Öffnungszeiten täglich außer montags von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr. Infos unter Telefon 06682/8977 oder -8544. www.tann-rhoen.de


U L S T E R TA L – A K T U E L L E S A U S D E R R H Ö N

Natur pur – Ehrenberg genießen! Ehrenberg. Raus in die Natur und das satte Grün genießen. Entdecken Sie die vielen Wanderwege mitten im Herzen der Rhön wo Ehrenberg an der Quelle der Ulster mit dem Luftkurtort Wüstensachsen und den Ferienorten Melperts, Seiferts, Thaiden und Reulbach liegt. Wir bieten Ihnen alles von A wie aktiv sein beim Wandern, Nordic Walking oder Radfahren, bis zu Z wie Zurücklehnen und den einzigartigen Ausblick genießen über die herrlichen Weiten der Rhön, eben in das Land der offenen Fernen. Neben Radfahren oder Mountainbiking, Modell-, Segeloder Gleitschirmfliegen warten weitere unvergessliche Erlebnisse auf Sie.

Langjährige Gäste Bärbel und Manfred Menke aus Bochum konnten für den 30. Urlaubsaufenthalt in der Gemeinde Ehrenberg geehrt werden. Seit vielen Jahren kommen Sie nun schon in das Haus Ulstertal und gehören bei dem Gastgeberehepaar Brigitte und Robert Vey schon beinahe zur Familie. Christoph Neubauer, Tourismus-Manager Ulstertal, sagte einmal Dank und überreichte neben einem kleinen Buchpräsent die Ehrenberger Entdeckerente.

Bürgerfest Das 24. Ehrenberger Bürgerfest vom 28. bis 29. August hat schon Tradition. Am Samtagabend hüllt sich der Festplatz rund um das

Bürgerhaus in Wüstensachsen in einen Hauch von Sommerfeeling. Bei einem Abend, open Air, mit der Live-Band „Let´s dance“, einem großen Podium und allem was das Herz höher schlagen lässt. Mit einem Festgottesdienst im Freien beginnt am Sonntag der Familientag um 9 Uhr unter Mitwirkung des Musikvereins Hohe Rhön Wüstensachsen am Kirchplatz.

Einige Ehrenberger Gastwirte bieten in der Zeit von 11 bis 14 Uhr ein Bürgerfestessen zu einem familienfreundlichen Preis. Nach dem Festzug ergänzen Platzkonzerte der am Festzug teilnehmenden Musikvereine und ein breitgefächertes Kinderprogramm den Festbetrieb www.ehrenberg-rhoen.de

Berggottesdienst und Kapellenfest

Wandermarathon Tann. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Vereinsheimes „Friedrichshof“, feiert der Rhönklub Zweigverein Tann am 14. und 15. August ein Jubiläums-Sommerfest. Am Samstag findet aus diesem Anlass ein Wandermarathon beziehungsweise ein Halbmarathon statt. Hierbei handelt es sich um geführte Wanderungen im Feldatal. Der Marathon startet um 6 Uhr morgens am Friedrichshof. Über den Marschlerhof und die Altenbergbaude geht es nach Kaltennordheim, von dort führt der Weg weiter über den Umpfen zur Rhön-Brise. Auf einem Höhenweg geht es weiter und die Teilnehmer gelangen zur Hohen Asch, weiter bis zum Ibengarten und dann über Neidhardhausen, Zella, Brunnhartshausen und Andenhausen

zurück zum Friedrichshof. Der Halbmarathon startet um 12 Uhr und führt über den Marschlerhof nach Kaltennordheim, läuft dann allerdings direkt über Klings und trifft sich dann mit der Strecke des Marathons. Am Sonntag startet das Jubiläumsfest mit einem Frühschoppen ab 11 Uhr. Ab 12 Uhr wird es ein Mittagessen geben und der Nachmittag wird von verschiedenen Vereinen gestaltet, die am Friedrichshof ihr Können unter Beweis stellen wollen. Selbstverständlich gibt es ganztägig verschiedene Grillspezialitäten und am Nachmittag dürfen Kaffee und Kuchen natürlich nicht fehlen. Infos bei Günter Herbst, Telefon 06682/8648 oder per E-Mail an herbst-tann@t-online.de

Hilders. Am 15. August, am Fest Maria Himmelfahrt, zelebriert Pfarrer Carsten Noll um 10.30 Uhr, an der Ziegelhofer Waldkapelle, einen Berggottesdienst mit Kräuterweihe. Der Musikverein Lyra und der Singekreis Eckweisbach werden den Gottesdienst umrahmen und begleiten. Im Anschluss daran findet das traditionelle Kapellenfest statt. Die Zufahrt ist von der Eckweisbacher Scheppenbachbrücke ausgeschildert. Ein großer Parkplatz befindet sich ca 150 Meter auf der rechten Seite vor der Kapelle.

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U N E S C O - B I O S P H Ä R E N R E S E R VAT

Ein Refugium für die „Stiefkinder des Naturschutzes“

Freuen sich über die Vielfalt auf dem Schutzacker (von links): Der Leiter der Thüringer Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön Karl-Friedrich Abe, Dr. Elsa Nickel vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, die Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbands Biosphärenreservat Thüringische Rhön e.V. Petra Ludwig und Julia Gombert vom Landschaftspflegeverband. Foto: Carsten Kallenbach. Wohlmuthausen. Ein Kalkacker auf dem Kirchberg bei Wohlmuthausen ist der erste „offizielle Schutzacker“ Thüringens. Hier gedeihen zwischen dem Getreide verschiedene Ackerwildkräuter, die nun auf Dauer dort erhalten werden sollen. „100 Äcker für die Vielfalt“ heißt ein Projekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das ein nachhaltiges Schutzgebiets-Netzwerk zum Erhalt bedrohter Ackerwildkräuter in Deutschland zum Ziel hat. Eine

Anzahl von mindestens 100 geeigneten Ackerstandorten soll in Kooperation von Landwirtschaft und Naturschutz für selten gewordene Ackerwildkräuter gesichert werden. Die meisten Ackerwildkräuter, sagte der Projektkoordinator „100 Äcker“ Dr. Thomas van Elsen von der Universität Kassel-Witzenhausen, seien aus dem nahen Osten oder dem Mittelmeerraum mit dem Ackerbau in unsere Breiten gekommen. Sie hätten Farbe in

die Felder gebracht – ein Beispiel dafür sei der Klatschmohn. In den letzten Jahrzehnten seien die Ackerwildkräuter aufgrund des starken Herbizideinsatzes und der Intensivierung der Landwirtschaft stark zurückgegangen. Auf dem Schutzacker in Wohlmuthausen gebe es noch eine Vielfalt an Ackerwildkräutern, darunter das sehr seltene und stark gefährdete Rundblättrige Hasenohr. „Ich bin stolz, dass wir gerade im Biosphärenreservat Rhön den ersten Schutzacker für Ackerwildkräuter einweihen können“, sagte Thüringens Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz Jürgen Reinholz. Ackerwildkräuter, betonte der Minister, hätten seit jeher zum Ackerbau dazugehört. Reinholz enthüllte eine Schautafel, die direkt neben dem Acker ihren Platz hat und über den Ackerwildkrautschutz informiert. In den letzten 50 Jahren habe es die größten Biodiversitätsverluste auf dem Ackerland, verglichen mit anderen Lebensräumen, gegeben, hob Prof. Dr. Christoph Leuschner von der Universität Göttingen hervor. Der hohe Nutzungsdruck und die Marktregulation der EU erleichterten es nicht gerade, Projekte zum Schutz von Ackerwildkräutern umzusetzen. „Je artenreicher aber ein Lebensraum ist, umso

besser ist dieser Lebensraum insgesamt aufgestellt. Das jeweilige genetische Potential ist der Schlüssel für die Lebensräume, um in Zukunft bestehen zu können“, sagte Leuschner. „Wir haben das Projekt gewollt, weil es notwendig ist“, sagte Prof. Dr. Werner Wahmhoff, Abteilungsleiter Umwelt und Naturschutz bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Allerdings benötige man langfristige Ansätze und keine kurzfristigen Programme. „Deshalb ist es unser Ziel, die 100 Äcker für die Vielfalt mindestens für eine Generation zu schützen.“ Der Landschaftspflegeverband „Biosphärenreservat Thüringische Rhön e.V.“ habe den Schutzacker bei Wohlmuthausen von dessen Alteigentümer erworben, sagte Geschäftsführerin Petra Ludwig. „Für die Bereitschaft, damit das Projekt 100 Äcker für die Vielfalt zu unterstützen, bedanke ich mich“, hob sie hervor. Die Agrargenossenschaft Helmershausen werde die Bewirtschaftung so durchführen, dass sich die Ackerwildkrautvielfalt entwickeln könne. Ackerwildkräuter seien nämlich auf eine Bewirtschaftung der Fläche, allerdings nach traditionellen landwirtschaftlichen Methoden, angewiesen. www.brrhoen.de

Schmetterling als Namenspate Fischbach. Der Ort Fischbach im gerüst am Wegesrand austoben.

Feldatal ist um eine Attraktion reicher: Mit dem Hexenpfad startet ein vier Kilometer langer, mit zahlreichen Steigungen versehener Rundwanderweg ab dem Ortsausgang durch das Sommertal vorbei an einem Hexentanzplatz genannten Plateau zurück zum Ausgangspunkt. Der Weg wurde anlässlich des 3. Festes für das Naturschutzgroßprojekt „Thüringer Rhönhutungen“ eingeweiht. Schmiedeeiserne Hexenschattenrisse deuten auf die Informationstafeln auf dem Weg hin. Am Ausgangspunkt des Wanderweges wartet ein Rhönquiz auf Ratefüchse. Und wem die Strecke nicht genug Kondition abfordert, der kann sich an einem Kletter-

Böse zauberkundige Frauen muss der Wanderer übrigens nicht beim Begehen der Tour fürchten. Wie Petra Ludwig, Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbands „Biosphärenreservat Thüringische Rhön“ e. V. erklärt, ist der Weg nach der Berghexe benannt. Dies ist eine wärmeliebende Schmetterlingsart, die in der Rhön eines ihrer größten Vorkommen in Deutschland hat und vor allem zwischen Mitte Juli und Mitte September über den Flächen zu beobachten ist. Trotzdem fehlten bei der Einweihung des Weges auch nicht ein paar echte Fischbacher Hexen, die mit Besen und schaurigen Fratzen den zahlreichen Gästen

Ein paar Hexen waren doch bei der Einweihung des Hexenpfades. Foto: Biosphärenreservat Rhön das Fürchten lehrten. Walter Beck, Vorsitzender des Landschaftspflegeverbands, begrüßte die Gäste, bevor Wanderlustige gemeinsam

mit Julia Gombert, die zusammen mit Petra Ludwig das Naturschutzgroßprojekt betreut, den neuen Wanderpfad beschritten.


IMPRESSUM

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Was blüht im August?

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Oberhof. Im August blühen im Rennsteiggarten mehrere Enzian-Arten. Als geschützte einheimische Art kann man den Kreuz-Enzian noch im Blütenschmuck sehen, aus Asiens Gebirgen stammen Kaschmir-, Tibet- und Kranz-Enzian. Der bis 70 Zentimeter hohe Schwalbenwurz-Enzian aus der Bergwelt Mitteleuropas trägt in den oberen Blattachseln dunkel-

blaue, bei einzelnen Exemplaren auch weiße Blüten. Es blühen auch beispielsweise Gelber Lein, Wollige und Karpaten- Glockenblume, Edelweiß, Alpen-Mannstreu, Strauch-Fingerkraut und CazorlaReiherschnabel – alle gedeihen auf Kalkböden. Mitunter erfreut die kleine Zwerg-Alpenrose aus den Ostalpen nochmals mit einer zweiten Blütezeit. Neben

den schon erwähnten Enzianen tragen jetzt aus Asiens Gebirgen der Kugelköpfige und der Enzian-Lauch ihre Blüten, ebenso der Japan-Spierstrauch, Kaschmir-Rittersporn, Wollfrüchtiges Fingerkraut, Kopfige Primel, Himalaja-Hauswurz und Silberimmortelle. In unserem Naturschutzgarten blühen Heide- und Busch-Nelke auf dem etwas sauren Silikatbo-

den, auf Kalkboden dagegen sind Blauer Tarant (ein Enziangewächs), Berg-Gamander, Kartäuser-Nelke, Großblütiger Fingerhut und Silber-Distel zu finden. Schmalblättriges Weidenröschen und Besenheide sind zwei Arten, die im Mittleren Thüringer Wald jetzt oftmals in Massenbeständen blühen und das Landschaftsbild prägen. www.rennsteiggartenoberhof.de

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1. Besenheide (Calluna vulgaris) 2. Silber-Immortelle (Anaphalis margaritacea) 3. Zwergalpenrose (Rhodothamnus chamaecistus) 4. Wollfrüchtiges Fingerkraut (Potentilla eriocarpa) 5. CazorlaReiherschnabel (Erodium cazorlanum) 6. Enzian Lauch (Allium cyaneum)

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Rhön-Spiegel August 2010