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VOLKSBLATT

DONNERSTAG, 22. NOVEMBER 2007

Buch mit sieben Siegeln

P ERSÖNLICH Herzliche Glückwünsche unseren Jubilarinnen

Triesenberg wechselt von der Weiler- zur Strassenbezeichnung

Margrith FRICK, Dr.-Albert-Schädler-Strasse 11, Eschen, zum 89. Geburtstag Ingeborg FISCHER, Meierhofstrasse 40, Triesen, zum 85. Geburtstag Ida VOGT, Egerta 54, Balzers, zum 85. Geburtstag

IM

D IENST

Notfallnummer Liechtenstein

230 30 30

N ACHRICHTEN Info-Abend für werdende Eltern

VADUZ – Heute Donnerstag, den 22. November, findet im Spital Vaduz (3. Stock) um 19.30 Uhr ein Info-Abend für werdende Eltern statt. Es referieren Dietmar Flatz, Gynäkologe, und Birgit Jung, Leitende Hebamme Spital Vaduz. Anschliessend steht ein kleiner Apéro auf dem Programm. (PD)

Bereitschaft zu gering: Triesner Adventskalender 2007 entfällt TRIESEN – Da sich dieses Jahr nur wenige Familien bereit erklärt haben, am Adventskalender ihre Türe zu öffnen, wird er dieses Jahr ausfallen. Die Organisatoren streben es an, den Adventskalender nunmehr alle zwei Jahre durchzuführen, wie sie gestern mitgeteilt haben. Sie danken allen, die sich auch dieses Jahr angemeldet haben und hoffen auf einen erfolgreichen Adventskalender 2008. Die Organisatoren wünschen allen eine besinnliche Adventszeit, fröhliche Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr 2008. (PD)

Wasserzähler im Unterland werden abgelesen und kontrolliert ESCHEN – Der Wasserzähler in allen Gebäuden im Liechtensteiner Unterland muss abgelesen werden. Ebenso müssen kleine Kontrollarbeiten an den Wasserzählern vorgenommen werden. Zu diesem Zweck wird in der nächsten Zeit (November und Dezember) der Beauftragte der Wasserversorgung Liechtensteiner Unterland (WLU) (Eschen: Herbert Giesinger; Nendeln: Franz Senti; GamprinBendern: Walter Hasler; Mauren: Karl Ritter; Schaanwald: Andrea Santschi oder Manuela Marxer; Ruggell: Beatrix Fischer und Schellenberg: Emmerich Biedermann) bei Ihnen vorbeikommen und diese Arbeiten erledigen. Die WLU dankt für das Verständnis. (PD) ANZEIGE

FOTO PAUL TRUMMER

Heute Donnerstag

TRIESENBERG – Wer heute als Auswärtiger eine Adresse in Triesenberg sucht, knackt ein Buch mit sieben Siegeln. Die Hausnummerierung folgt keinem logischen Prinzip und anstelle klarer Strassenbezeichnungen gibt es die Angaben der Weiler, deren Grenzen nicht klar definiert sind. Dies soll sich ändern. • Ursula Schlegel

Was einige Gemeinden in Liechtenstein in den letzten Jahren nach und nach realisierten, will nun auch Triesenberg in Angriff nehmen: Eine strassenweise Hausnummerierung, die sicherstellt, dass jedes Gebäude eine eigene, strassenorientierte und unverwechselbare Bezeichnung erhält. Die entsprechende Neuregelung soll nach internationalem Standard erfolgen, eine einfache Orientierung gewährleisten und die uneingeschränkte Erweiterbarkeit ermöglichen. An ihrer ersten Informationsveranstaltung orientierte die von der Gemeinde eingesetzte Projektgruppe – Vorsitzender Gemeindrat Felix Beck – die vielen Interessierten über das geplante Vorgehen. Bis auf den letzten Platz war der Bärensaal besetzt, als Gemeindevorsteher Hubert Sele die vielen Interessierten begrüsste. Bevor Rony Uehle, Mitglied der Arbeitsgruppe, das geplante Projekt in einfacher und verständlicher Weise vorstellte, informierte Felix Beck über den Werdegang des Projektes.

Vorsteher Hubert Sele (ganz rechts) begrüsste zur 1. Information über die neue Hausnummerierung. Links im Bild die Arbeitsgruppe: Roland Beck, Werner Schädler, Felix Beck und Rony Uehle (von links). Gebäuden im Ortsgebiet unter 1100 m ü. d. M., mit 150 Gebäuden über 1100 m ü. d. M. talseitig, sowie mit 150 Gebäuden in Steg und 210 Gebäuden in Malbun, müssen erfasst und den neu zu definierenden Strassen zugeordnet werden. Eine wichtige Grundlage zur Einführung der strassenweisen Hausnummerierung bildet ein zu schaffendes Gemeindereglement, das vor allem Kernpunkte wie die Strassennamensbildung, die Definition der zu nummerierenden Objekte, Regeln der Nummerierung oder auch die Vorgaben für die Beschilderung enthalten soll. «Es ist uns wichtig, die Einwohner immer wieder zu informieren und damit in den Prozess einzube-

Strassennamen schaffen Die Voraussetzungen im weit verstreuten und kontinuierlich gewachsenen Wohngebiet der Berggemeinde, stellen hohe Anforderungen an die Projektgruppe. Rund 210 Strassenabschnitte, mit 860

ziehen», so Felix Beck. Der Vorsitzende der kleinen, dafür umso effizienteren Arbeitsgruppe – sie besteht notabene ausschliesslich aus erfahrenen und mit den Begebenheiten wohl vertrauten Mitgliedern – erachtet die ambitiöse Zielsetzung der Projektrealisierung bis Frühjahr 2009 als realistisch. In der anschliessenden Diskussion war vor allem eine gewisse Skepsis bezüglich der zu schaffenden Strassenbenennungen spürbar. «Gerade dieser Punkt ist eine höchst emotionale Sache», sind sich die Kommissionsmitglieder einig. Sie sind aber zuversichtlich, dass gerade auch unter Einbezug der vielen Triesenberger Flurnamen, gute Lösungen gefunden werden können.

Menschen Liechtenstein

D AS P ROJEKT Projektmitglieder Felix Beck (Gemeinderat und Kommissionsvorsitzender), Roland Beck (Herausgeber der digitalen Flurnamenkarte Triesenberg), Werner Schädler (langjähriger Triesenberger Briefträger), Rony Uehle (Ingenieurbüro Frommelt AG). Terminplan Reglement und Richtlinien: Winter 2007 Vorschlag Strassennamen: Frühjahr 2008 Entwurf Hausnummerierung: Herbst 2008 Informationsveranstaltung: Winter 2008 Beschilderung Strassennamen: Winter 2008 Einführung Hausnummerierung Frühjahr 2009

in

Elisabeth Elkuch-Heid, Musik- und Tanzlehrerin in Liechtenstein.

«Tanzen gehört dazu wie das Atmen» FOTOS ZVG

Wir gratulieren recht herzlich zum Geburtstag und wünschen weiterhin alles Gute und Gottes Segen.

A RZT

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INLAND

Das Tanzen und die Musik gehören seit der Kindheit zu ihrem Leben. Elisabeth ElkuchHeid kann es sich ohne ihre kleine «Firma» Rhein Valley Line Dance nicht mehr vorstellen. «Mit fünf Jahren habe ich mit Ballett angefangen, mit acht Jahren Klavier und Gesang, parallel dazu Jazztanz und später Modern Dance und Stepptanz», berichtet die Musik- und Tanzlehrerin Elisabeth Elkuch-Heid. 1988 gründete sie die Musikschule Elisabeth Heid, welche dann umbenannt wurde in Rhein Valley Music School. Line Dance hat die Tanzlehrerin 1989 in den USA kennengelernt. «Es ist eine tolle Art zu tanzen, da man sich zu ganz verschiedener Musik und natürlich hauptsächlich zur ins Blut gehenden Country oder New Country Musik bewegt», schwärmt die Schellenbergerin, «tanzen ist Leben und Line Dance ganz spezi-

el1.» Seither besuchte Elisabeth Elkuch-Heid viele Workshops und Seminare in den USA und Europa im Line Dance. Angefressen ist auch Elisabeths Tochter Victoria. «Sie ist mit ihren sechs Jahren die jüngste Line Dancerin in der Region. Einmal die Schrittkombination erklärt, kann sie den Tanz beinahe schon. Das Tanzen gibt uns beiden sehr viel.» Tanzen verbinde, löse Emotionen aus und gebe Kraft und Energie. «Es ist ein wundervolles Gefühl, nach einer Tanzstunde die glücklichen Gesichter der Tänzer zu sehen. Wer Line Dance tanzt, tut sich für Körper, Geist und Seele was Gutes. Ich könnte ohne Tanz nicht mehr sein. Es gehört dazu wie das Atmen.» Die Tanzlehrerin unterrichtet momentan «nur» Line Dance. «Ich gebe an drei bis vier Tagen die Woche Stunden. An den Wochenenden stehen meist

Auftritte mit der Showgruppe ‹Rhein Valley Line Dance Group›.» Diese Gruppe feiert am Samstag, 24. November, ab 18 Uhr ihr fünfjähriges Bestehen mit einer Big Line Dance Night im Forum im Ried in Landquart. Weitere Infos unter www.rheinvalley.li (ak)

K URZ

UND BÜNDIG

Elisabeth Elkuch-Heid Wohnort: Schellenberg Familie: verheiratet, zwei Kinder und Hund Bobby Beruf: Musik- u. Tanzlehrerin Auf das stehe ich: selbst zu choreografieren Das ist nicht mein Ding: Ungerechtigkeiten FL bedeutet für mich: an einem herrlichen Fleck der Welt zu Hause zu sein


Tanzen gehört dazu wie das Atmen