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VOLKSBLATT

SAMSTAG, 23. JANUAR 2010

Herzliche Glückwünsche unseren Jubilaren Wir gratulieren recht herzlich zum Geburtstag und wünschen weiterhin alles Gute und Gottes Segen.

Tanzvergnügen auf ganzer Linie Neue Tanzhalle für die Liechtensteiner Rhein Valley Group – Erweitertes Kursprogramm

Heute Samstag

BENDERN – Line Dance sei Leben – für Körper, Geist und Seele, schwärmt Elisabeth Elkuch-Heid, die Leiterin der Rhein Valley Group.

Margit GATTIKER, St. Florinsgasse 16, Vaduz, zum 90. Geburtstag

• Anna Willi

Maria FRICK, Unterm Schloss 80, Balzers, zum 88. Geburtstag Elsa WENAWESER, Gapetschstrasse 17, Schaan, zum 84. Geburtstag Anna GRUND, Am schrägen Weg 12, Vaduz, zum 83. Geburtstag Alfred WIESER, Birkenweg 16, Schaan, zum 82. Geburtstag Frieda BÜCHEL, Unterm Schloss 58, Balzers, zum 82. Geburtstag Emma KRANZ, Waldteilstrasse 12, Nendeln, zum 80. Geburtstag

Morgen Sonntag Eugen BÜCHEL, Essanestrasse 190, Eschen, zum 82. Geburtstag

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Notfallnummer Liechtenstein

230 30 30

Gestern Abend konnte diese, im Rahmen einer Eröffnungsfeier, ihre neue Dance Hall in Bendern einweihen. Sie ist das einzige LineDance-Zentrum im Rheintal. Ein Hauch von Country und Western hängt in der Luft der neuen Line Dance Hall in Bendern: Leuchtende Kakteen und glitzernde Cowboyhüte zieren die Wände, liebevoll arrangierte Sitzgelegenheiten, die «Saloon»-Ecke, lädt zum Verweilen ein und im Zentrum des freundlichen Raumes liegt das Herz der Tanzhalle, die Tanzfläche mit einer breiten Spiegelwand. Ein Ambiente, das auf Anhieb zum Tanzen einlädt. Getanzt wird Line Dance. Wie der Name bereits vernehmen lässt, wird in Linien neben- und hintereinander getanzt. Die Tanzgruppe zeigt festgelegte, synchrone Figuren, die zum Teil an einen Formationstanz erinnern. Obwohl in der Gruppe getanzt wird, tanzt jeder für sich alleine. Man muss also nicht befürchten, seinem Tanzpartner auf die Füsse zu treten.

Für jeden etwas dabei

Caritas-Sonntag: «Armut verschwindet nicht von allein» SCHAAN – Armut ist ein gravierendes soziales Problem, das einzelne Menschen, Erwachsene, Kinder und Familien in ihrem konkreten Alltag erfahren. Armut macht sich in verschiedenen Bereichen bemerkbar – eine kranke, arbeitsunfähige und einsame Person ist ebenso arm wie eine Familie, in welcher der Vater voll erwerbstätig ist, aber zu wenig verdient, um den Lebensunterhalt finanzieren zu können. 2010 ist das Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Denn die Einsicht ist gewachsen, dass es einen ähnlichen politischen und gesellschaftlichen Effort braucht, um die Familienarmut zu überwinden. Die Europäische Kommission fordert im Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung dazu auf, aktiv zu werden, dass das Recht von Armutsbetroffenen auf ein Leben in Würde und auf umfassende Teilhabe an der Gesellschaft anerkannt wird. Sie erinnert an die Verantwortung jedes Mitglieds der Gesellschaft bei der Bekämpfung von Armut. Die Kollekten in den Pfarreien vom Caritas-Sonntag werden für Armutsbetroffene und Einkommensschwache in unserem Land eingesetzt, ungeachtet ihrer religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit. Oft sind es Personen und Familien, die zur Überbrückung einer Notsituation an die Caritas gelangen. Wir überbrücken kurzfristig Situationen, in denen andere gesetzte Massnahmen nicht greifen. Nebst den Kollekten in den Gottesdiensten können Spenden auch auf das LLB-Konto 203.357.07 oder auf das PC-Konto 19-45678-7 einbezahlt werden. (pd)

Das Kursangebot ist reichhaltig. Es handelt sich dabei aber nicht um banale Tanzkurse oder anonymisiertes Tanzen – es wird viel Wert auf eine familiäre Atmosphäre gelegt. «Wenn jemand etwas nicht

In ihrer neuen Dance Hall in Bendern schwangen die Line Dancer kräftig das Tanzbein. kann, hilft man einander», verspricht Elisabeth Elkuch. Es gibt also keinen Grund, sich zu schämen, wenn man mal aus der Reihe tanzt. «Es ist mir wichtig, dass jeder pro Abend mindestens einen Tanz lernt», betont die begeisterte Line Dancerin. Kursbetrieb herrscht an den Standorten in Bendern, Landquart und Chur. Von Kinderkursen über verschiedene Schwierigkeitsstufen bis hin zum Showdance ist für jeden etwas dabei. Zusätzlich werden ab dem 9. Februar von Seniorenbund 50+ aus Kurse angeboten und in der Stein Egerta findet ebenfalls im Februar ein Kurs im Rahmen

der Erwachsenenbildung statt. Durch die neue Dance Hall können laut Elisabeth Elkuch nun mehr Angebote stattfinden. An jedem Tag herrsche Kursbetrieb.

Erfahrene Tanzlehrerin «Line Dance ist Leben», strahlt sie und ihr Sohn bestätigt dies: «Das stimmt, sie tanzt jeden Tag.» Ihr Können kommt nicht von irgendwo, sie kann auf eine beachtliche Ausbildung zurückblicken. Neben zahlreichen besuchten Line Danke-Kursen in Amerika schloss sie ein Musikstudium ab. Zudem beherrscht sie das Ballet und den Jazztanz.

Menschen Liechtenstein

Die Tanzkurse sind nicht alles, was die Rhein Valley Group anbietet. Einmal im Monat finden freitagabends Tanzabende statt. Erlerntes soll ja nicht auf der Strecke bleiben. Die nächste Dance Night wird am 26. Februar veranstaltet. Über weitere Termine informiert die Homepage der Rheinvalley Group. Nach Elisabeth Elkuch lohnt es sich allemal, an einem solchen Anlass einmal etwas Line-Dance-Luft zu schnuppern, denn, wie sie sagt, sei Line Dance gut für Körper, Geist und Seele.

www.rheinvalley.li

in

Stefan Vögel, Autor und Schauspieler, Mauren.

«Neue Welten schaffen»

KURS Spielideen für Moderatoren, Kursleiter und Lehrpersonen

«Beim Theater kann man keine richtige Ausbildung in dem Sinn machen. Man wächst mit der Zeit irgendwie rein», erklärt Stefan Vögel. Auch er ist in seinen heutigen Beruf «reingewachsen».

gekommen. Als ich mit meinem Studium fertig war, lief das so gut, dass ich mich entschloss, lieber beim Theater zu bleiben, als mich in eine Bank zu setzen», erzählt er. Aber was fasziniert Vögel so am Theater?

• Stephanie Scherrer

Das neue «Ich» finden

Während seines Studiums zum Wirtschaftsinformatiker schloss sich der Autor und Schauspieler einer Vorarlberger Theatergruppe an. «Unsere Kabarett-Aufführungen sind damals schon gut an-

Die Antwort auf diese Frage fällt ihm recht schwierig, da die Arbeit ganz vielfältig sei. «Einerseits schafft man völlig neue Welten aus dem Nichts, was sehr viel Spass macht. Andererseits denkt man mehr über sich selbst

nach, als einem bewusst ist», erklärt der 40-Jähige. «Man legt den Charaktern zum Beispiel Sätze in den Mund, von denen man nicht denkt, dass sie ein Teil von einem selbst sind. Hinterher ist man oft überrascht, dass das Stück mehr mit einem zu tun hat, als man dachte.» Auch die Möglichkeit, seine verschiedensten Emotionen auf der Bühne ausleben zu können, habe etwas Spannendes. «Die Leute denke oft, das Aufregende sei das Vortragen, das Sehen des Stückes und der Applaus. In Wirklichkeit ist es das Schaffen des Stückes.» Dabei greift er gerne auf das «echte Leben» zurück, wobei er nicht einfach eine erlebte Geschichte niederschreibt. Vielmehr entstünden aus der groben Handlung erst nach und nach die Charaktere der Rollen. «Je länger man schreibt, desto klarer wird das Bild.»

Im Ausnahmezustand

FOTO ZVG

SCHAAN – Dieses Seminar (Kurs 531) gibt Moderatoren, Kursleitern, Trainern und Lehrpersonen neue Spielideen für die Arbeit mit Teams und Schulklassen. Das Seminar findet an zwei Mittwochnachmittagen statt und beginnt am 3. Februar um 13.30 Uhr im Seminarzentrum Stein Egerta, Schaan. Infos und Anmeldungen bei der Erwachsenenbildung Stein Egerta in Schaan, Tel. 232 48 22 oder per E-Mail an info@steinegerta.li. (pd)

FOTO MICHAEL ZANGHELLINI

P ERSÖNLICH

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INLAND

Trotz des guten Gefühls beim Schreiben habe er vor der Premiere doch immer Lampenfieber. «Vor der ersten Aufführung bin

ich immer in einem totalen Ausnahmezustand. Ich bin dann einer Mischung von Emotionen wie Freude, Panik, Angst und Hoffnung ausgeliefert. Wenn ich aber sehe, dass es den Leuten gefällt, und das Stück gut ankommt, ist alles wieder vorbei.»

S TEFAN VÖGEL Geburtstag: 10. April 1969 Beruf: Gelernter Wirtschaftsinformatiker, Autor und Schauspieler Da bin ich daheim: Mauren Darauf stehe ich: Alles, was mich neugierig macht Das ist nicht mein Ding: Alles was mich langweilt An Liechtenstein schätze ich: Die kurzen Wege. Nicht nur geografisch, sondern auch amtlich. Man hat schnell denjenigen an der Hand, der dafür zuständig ist. Und die Bodenständigkeit. Ein Ziel in meinem Leben: Alles, was mir wichtig ist, unter einen Hut zu bringen.


Eröffnung der neuen Line Dance Hall in Bendern