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Nr. 2 / Juni 2013

InfoRetica Mitarbeiterzeitung der Rh채tischen Bahn Periodico della Ferrovia retica Periodica da la Viafier retica

Damals, vor 100 Jahren


In dieser Ausgabe

Editorial/Editoriale Novitads aus der Direktion Novitads dalla Direzione Jahresabschluss 2012 Tunnel Normalbauweise IT-Avegnir Refit EW IV Bündner Wasserkraft 100 Jahre Bever – Scuol-Tarasp Aktuelle Kampagnen der RhB A&M AG Untervaz Neuer Containerstapler Integrierte Sicherheit Nachfolgeplanung Damals, vor 30 Jahren Damals, vor 50 Jahren Inframation Neues in Kürze BÜGA-Pendlerwoche ein Erfolg 10 Jahre historic RhB Bahnmuseum Albula Eröffnung Bahnerlebnisweg Albula Weiterbildung Zugbegleiter Ausbildung für Quereinsteiger login Besuch IRSE Hypotheken Pensionskasse RhB Rückengymnastik bei der RhB Strickzug Schweizermeisterschaften SVSE Pensioniertenanlass 2013 Personalchronik

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Herausgeber:

Geschäftsleitung der Rhätischen Bahn 7002 Chur

Redaktion:

Sandra Beeli (sb), s.beeli@rhb.ch Manuela Gallati (mg), m.gallati@rhb.ch Simon Rageth (sr), s.rageth@rhb.ch

Frontbild:

«Damals vor 100 Jahren» (Magnacuntunnel um 1911) Foto Archiv RhB

Nächster Redaktionsschluss:

16. August 2013

Auflage:

3200 Exemplare, 4-farbig

Abonnement:

Inland: Fr. 50.– / Ausland: Fr. 60.–

© by RhB:

Weiterverwendung und Nachdruck erwünscht, jedoch nur unter Quellenangabe

Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier


Editorial/Editoriale Von Simon Rageth/Di Simon Rageth

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Care collaboratrici, gentili collaboratori,

Wir kämpfen um Aufmerksamkeit. In einer sich immer schneller drehenden Welt, in der Informationen schon wieder veraltet sind, sobald sie den Empfänger erreichen, ist es für den Kommunizierenden enorm schwierig geworden, Aufmerksamkeit zu erregen. Denn auf uns alle prasselt täglich eine Flut an Informationen ein. Es wird immer schwieriger, die wirklich wichtigen Botschaften herauszufiltern. Ob Radio, Telefon, TV, Internet, Facebook, WhatsApp, Twitter, Zeitung, Zweiaugengespräch oder Brief – uns wird nicht langweilig. Wir alle müssen lernen, jene Informationen auszuwählen, die für uns von Bedeutung sind. Haben wir eine Information ausgewählt, so wurde unsere Aufmerksamkeit geweckt. Wenn Sie also diese Zeile lesen, hat die InfoRetica-Redaktion das Rennen gegen andere Medien gewonnen, die Botschaft ist angekommen. Dies ist jene Art von Aufmerksamkeit, die ich mir als neuer Chefredaktor der InfoRetica von Ihnen liebe Leserin, lieber Leser wünsche.

Ci stiamo battendo per attirare l’attenzione. In un mondo che gira sempre più velocemente e dove le informazioni sono già obsolete non appena giunte ai destinatari, è diventato molto difficile, per chi si occupa di comunicazione, attirare l’attenzione. Perché ogni giorno si abbatte su di noi un enorme flusso di informazioni e diventa sempre più complicato riuscire a filtrare i messaggi davvero importanti. Radio, telefono, TV, Internet, Facebook, WhatsApp, Twitter, quotidiani, colloqui a quattr’occhi o lettere … la nostra vita è tutto fuorché noiosa. Dobbiamo imparare a selezionare le informazioni importanti. Una volta scelta l’informazione, vuol dire che questa ha attirato la nostra attenzione. Quindi, se state leggendo queste righe, la redazione di InfoRetica ha vinto la battaglia contro gli altri mezzi di comunicazione: il nostro messaggio è arrivato. Questo è il tipo di attenzione che io, in qualità di nuovo caporedattore di InfoRetica, mi auguro di ottenere da voi cari lettori.

Doch Aufmerksamkeit hat noch eine weitere Facette. Denn nur weil Sie diese Zeile lesen, heisst dies nicht, dass die Botschaft verstanden wurde oder Sie sich Gedanken über den Inhalt gemacht haben. Haben Sie oben im zweiten Satz daran gedacht, dass die Aussage «die Welt dreht sich immer schneller» im Grunde genommen falsch ist? Wahrscheinlich nicht. Es handelt sich um eine Floskel, die Sie schon hundert Mal gelesen haben und über die Sie sich darum keine weiteren Gedanken gemacht haben. Dies ist die zweite Facette der Aufmerksamkeit. Jene Facette nämlich, die wir auch in unserer täglichen Arbeit bei der RhB benötigen. Wir sollen unsere tägliche Arbeit kritisch hinterfragen und nach Verbesserungsmöglichkeiten suchen. Auch dann, wenn wir etwas zum wiederholten Male machen. Nur so können wir lernen, nur so können wir uns weiterentwickeln, und nur so werden wir und die RhB für die Zukunft bereit sein.

Tuttavia l’attenzione ha anche un risvolto della medaglia. Perché il solo fatto che voi stiate leggendo queste righe non significa che il messaggio sia stato compreso o che abbiate riflettuto sul contenuto di tali righe. Avete notato in alto nella seconda frase che il «il mondo non gira sempre più velocemente»? Probabilmente no. Non avete riflettuto su questa frase retorica, perché l’avete già letta centinaia di volte. Questo è il risvolto della medaglia quando si parla di attenzione … proprio quello che ci serve anche nelle nostre attività quotidiane nella Ferrovia retica. Dovremmo svolgere il nostro lavoro in modo critico e cercare sempre di migliorare. Anche quando facciamo un lavoro per l’ennesima volta. Solo così possiamo imparare, solo così possiamo evolverci e solo così noi e la FR potremo essere preparati al futuro.

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Das rote Badetuch: Ein schlechter Scherz? Von Hans Amacker

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2013

Allegra, liebe Mitarbeitende Sie haben sich vielleicht gefragt, ob es ein schlechter Scherz der Geschäftsleitung sei, Ihnen angesichts dieses hartnäckig schlechten Wetters ein Badetuch zu schenken? Nein, ist es nicht. Es ist ehrlich gemeint und dies in der Hoffnung, dass Sie es diesen Sommer möglichst oft gebrauchen können. Auch unsere neue Strategie mit dem Slogan auf dem roten Badetuch «Faszinierend anders unterwegs» ist turbulenten Zeiten ausgesetzt: Bei Wetter, Währung und Wirtschaft herrscht symbolisch Gegenwind. Die RhB ist deshalb darauf angewiesen, dass Verwaltungsrat, Kader und Mitarbeitende – alle gemeinsam – der momentanen Sturmsituation trotzen können. Nun, genug vom schlechten Wetter gejammert. Selbstverständlich würde uns ein mehrwöchiges Hochdruckgebiet gewaltig helfen, den Rückstand bei der Nachfrage aufzuholen. Aber – so habe ich in den letzten Tagen beobachtet – viele unsere Züge sind trotz des schlechten Wetters gut gefüllt. Der Grund liegt darin, dass die Zugskapazitäten von unseren Verkäufern im In- und Ausland Monate im Voraus verkauft wurden und die Gruppen nun bei jedem Wetter kommen. Da sind wir sehr froh. Wir können das Wetter nicht beeinflussen, das nehmen uns unsere Fahrgäste ab. Umso mehr gilt es in solchen Situationen, das zu beeinflussen, was wir beeinflussen können. Nämlich die Servicequalität, die wir unseren Fahrgästen bieten. «Das Wetter war lausig, aber das Zugpersonal war absolut top» oder «Die Mitarbeitende am Schalter munterte uns trotz Dauerregen auf und gab uns den Tipp das Bahnmuseum in Bergün zu besuchen». Das sind Rückmeldungen, wie ich sie mir wünsche. Sie alle können dazu beitragen und das schlechte Wetter etwas vergessen lassen. Herzlichen Dank!

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Das Jahr 2013 wird eine grosse Herausforderung, das hat sich in den ersten vier Monaten ganz deutlich gezeigt. Die Steinschläge in Brusio und Lüen und grenzüberschreitende Billigtransporte im Güterverkehr sind weitere erschwerende Faktoren. Immerhin, es gibt auch einen erfreulichen Silberstreifen am Horizont: Die Buchungsstände für unsere Expresszüge diesen Sommer sind besser als ursprünglich erwartet. Sie sagen nun vielleicht «jetzt legt er wieder die gleiche alte Platte auf und verlangt sparen, sparen, sparen». Ja und Nein. Einverstanden, das Sparen wird weiterhin im Vordergrund unserer täglichen Arbeit stehen. Aber intelligent sparen heisst, dass die RhB produktiver wird. Da sind wir alle weiterhin gefordert. Wir haben in diesen Tagen dem Verwaltungsrat unseren Mittelfristplan (2014—2018) vorgelegt. Zwar rechnen wir in diesem Zeitraum nicht mit einem dynamischen Wachstum des Verkehrs. Was aber äusserst erfreulich ist: Die Investitionstätigkeit kann voraussichtlich auf hohem Niveau gehalten werden. Das ist die Basis, um unsere neue Strategie erfolgreich umsetzen zu können und die Zukunft der RhB zu sichern. Mit neuem Rollmaterial, neuen Doppelspurabschnitten und effizienteren Fahrplänen. Und noch etwas hat unsere Entwicklungsplanung gezeigt: Die RhB wird gegenüber Ihren Mitarbeitenden in jeder Beziehung eine verlässliche Arbeitgeberin bleiben, die sie auch in Zukunft nie im «Regen stehen lassen wird». Schlechtes Wetter hin oder her.

Herzliche Grüsse Hans Amacker


Il telo mare rosso: uno scherzo di cattivo gusto? Di Hans Amacker

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

Vi siete forse domandati se non fosse uno scherzo di cattivo gusto della Direzione regalarvi un telo mare considerando il persistente cattivo tempo? No, non lo è. È un omaggio sincero nella speranza che possiate farne uso il più spesso possibile quest’estate. Anche la nostra nuova strategia, con lo slogan sul telo mare rosso «Viaggiare in modo diverso e affascinante», è esposta a tempi turbolenti: un vento contrario sembra soffiare simbolicamente su meteo, valuta ed economia. La FR conta quindi sul fatto che Consiglio di amministrazione, dirigenti e collaboratori – tutti insieme – riescano a fronteggiare l’attuale situazione «tempestosa». E ora basta lamentarsi del brutto tempo. Naturalmente svariate settimane di alta pressione ci aiuterebbero moltissimo a recuperare il ritardo nella «domanda». Ma, come ho avuto modo di constatare negli ultimi giorni, molti dei nostri treni sono pieni nonostante il cattivo tempo. Il motivo di ciò è da ricondurre al fatto che i posti sul treno vengono venduti dai nostri distributori nazionali e all’estero con mesi di anticipo e i gruppi, quindi, viaggiano con qualsiasi condizione meteo. Di questo non possiamo che essere felici. Purtroppo non siamo in grado di influire sul meteo, e per fortuna i passeggeri lo sanno. Per questo è fondamentale, in queste situazioni, influire su quanto è nelle nostre possibilità. Ovvero la qualità del servizio che offriamo ai nostri passeggeri. «Il tempo era terribile, ma il personale del treno è stato il massimo» oppure «Il personale allo sportello ci ha incoraggiato, nonostante la pioggia incessante, e ci ha suggerito di visitare il museo ferroviario di Bergün». Questi sono i commenti che mi piacerebbe sentire. Voi tutti potete contribuire a far dimenticare un po’ il brutto tempo. Grazie mille! Il 2013 è un anno di grandi sfide, come hanno chiaramente dimostrato i primi quattro mesi. Le cadute di massi a Brusio e Lüen nonché i trasporti di merci a bas-

so costo oltre i confini rappresentano ulteriori fattori aggravanti. Ma alla fine, vi è sempre una lieta schiarita all’orizzonte: il livello di prenotazioni per i nostri treni espressi quest’estate è migliore di quanto previsto. Forse ora penserete «ok, ci risiamo, adesso ripeterà la stessa solfa pretendendo di risparmiare, risparmiare, risparmiare». Sì e no. Naturalmente il risparmio continuerà a ricoprire un ruolo di primo piano nelle nostre attività quotidiane. Ma risparmiare in modo intelligente significa rendere la FR più produttiva. Ed è qui che siamo tutti chiamati a collaborare ancora. In questi giorni abbiamo presentato il nostro piano a medio termine (2014–2018) al Consiglio di amministrazione. Per questo periodo non prevediamo una crescita dinamica del traffico. Tuttavia, c’è una nota estremamente positiva: con tutta probabilità le attività di investimento potranno essere mantenute su un alto livello. Si tratta della base per poter applicare con successo la nostra nuova strategia e assicurare il futuro della FR. Con il nuovo materiale rotabile, le nuove tratte a doppio binario e orari ancora più efficienti. Il nostro piano di sviluppo ha inoltre mostrato che la FR resta un datore di lavoro affidabile sotto ogni punto di vista per i suoi dipendenti, che non lascerà mai «a piedi», anche in futuro. A prescindere da qualsiasi condizione meteo.

Cordiali saluti Hans Amacker

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Jahresabschluss 2012: Das Optimum herausgeholt Von Martin Gredig

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2013

Die RhB hat das Geschäftsjahr 2012 in einem schwierigen Marktumfeld gut gemeistert. Dank einer vorausschauenden Planung und einem kostenbewussten Handeln konnte ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden, welches die Erwartungen vollauf erfüllt. Die RhB hat das Optimum herausgeholt. Die Investitionstätigkeit war erneut hoch und umfasste vor allem den Substanzerhalt bei der Infrastruktur. Die Überprüfung der Rückstellungen sowie die Bereinigung der à fonds perdu finanzierten Sachanlagen, wie zum Beispiel der Vereinatunnel, führten zu einer Anpassung der Bilanzstruktur und zur Verbesserung der Transparenz. Der Wert sämtlicher Sachanlagen inklusive aller Tunnels, Brücken, Fahrleitungen, Trassees, Lokomotiven, Wagen usw. ist nun vollständig offengelegt. Er beträgt 2,1 Milliarden Franken. Ergebnis Das Betriebsergebnis zeigt einen Gewinn von 0,2 Millionen Franken. Das ausserordentliche Ergebnis umfasst einen Einschuss von 13 Millionen Franken in die Pen­ sionskasse sowie die Auflösung diverser Rückstellungen. Als Jahresergebnis verbleibt ein Gewinn von 155 000 Franken.

Die RhB schrieb 2012 einen kleinen Gewinn von CHF 155 000.–

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In der Sparte Personenverkehr wurde ein Betriebsgewinn von 0,2 Millionen Franken ausgewiesen. Das Betriebsergebnis in der Sparte Autoreiseverkehr brachte einen Gewinn von 0,6 Millionen Franken. Der Güterverkehr litt unter schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen. Zudem gehen die NEAT-Transporte dem Ende zu. Trotz intensiver Marktbearbeitung musste ein Betriebsverlust von 900 000 Franken in Kauf genommen werden. Die Sparte Infrastruktur schloss wegen Sondereffekten mit einem Betriebsverlust von 2,7 Millionen Franken ab. Neben einer ausserordentlichen Abschreibung verursachte der schneereiche Winter zusätzliche Aufwände. In der Sparte Nebengeschäfte resultierte aus Drittmarktleistungen Rollmaterial und vor allem aus Immobilien­ erträgen ein operatives Ergebnis (EBIT) von 3 Millionen Franken. Für den grossen Einsatz zum guten Gelingen und den erreichten Ergebnissen danke ich allen Mitarbeitenden auch im Namen der gesamten Geschäftsleitung ganz herzlich.


Jahresrechnung 2012 Erfolgsrechnung für die Periode vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

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Versuchsstollen – Tunnel Normalbauweise Von Urs Tanner, Karl Baumann und Paul Loser

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2013

Eingebettet in die spektakuläre Berglandschaft Graubündens durchfährt die RhB auf ihrem Streckennetz insgesamt 115 Tunnels mit einer Gesamtlänge von 58 690 Metern. Die letzte Netzerweiterung wurde 1999 mit der Eröffnung des Vereinatunnels realisiert. Neben wenigen neuzeitlichen Tunnelbauten beträgt das Durchschnittsalter dieser Bauwerke ca. 100 Jahre und der Wiederbeschaffungswert beträgt rund 2,8 Milliarden Franken. Die Erbauer der Meterspurbahn haben die Tunnelbauten nach dem Stand der Technik für einspurigen Dampfbetrieb ausgelegt. Die Trassierung weist minimale Kurvenradien von 45 Metern auf und die maximale Steigung der Adhäsionsbahn beträgt 70 ‰. Die Verkleidung wurde in Natursteinmauerwerk erstellt. Die historischen Bauten erfüllen die Anforderungen des modernen Eisenbahnbetriebes nicht mehr vollständig. Bezüglich Lichtraumprofil, Sicherheitsausrüstung, Betrieb und Unterhalt sowie bei der Bausubstanz besteht grosser Nachholbedarf. In den kommenden 50 Jahren müssen rund 50 Prozent der gesamten Tunnelstrecken saniert werden. Seit 2010 entwickelt die RhB eine «Normalbauweise» (Standardbauweise) zur Instandsetzung der Tunnels mit folgenden Zielen: n

 Chancen standardisierter Bauverfahren bezüglich Die Qualität und Wirtschaftlichkeit besser nutzen.

n

 Lebensdauer der Tunnels nach der Sanierung von Die heute durchschnittlich 30 bis 50 Jahren auf durchschnittlich 70 bis 100 Jahre anheben.

Die Tunnelsanierung im unzugänglichen Gelände erfolgt unter Bahnbetrieb mit einer angestrebten Jahresleistung von 500 Metern.

Kenndaten bestehend Lichte Breite 4.30 m Lichte Höhe 4.70 m Nettoprofilgrösse 17.90 m2 Schotterdicke 35 cm

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Schadensmechanismus Tunnelmauerung Die oft oberflächennahen Mauerwerkstunnels weisen ein Hufeisenprofil mit kreisrundem Scheitel und leicht konisch zur Gleisachse geneigten Wänden auf. Eindringendes Wasser beschleunigt den Auslaugungsprozess im Fugenmörtel und führt im Zusammenspiel mit dem Frost- und Taukreislauf zum Tragfähigkeitsverlust des statisch ungünstigen Mauerwerkprofils. Der Bahnbetrieb wird durch Eisbildung im First-/Fahrleitungsbereich stark beeinträchtigt, und als Folge von Eisbildung hinter dem Mauerwerk führt hoher Seitendruck zum lokalen Versagen der Paramente. Für den sichereren Bahnbetrieb und den langfristigen Substanzerhalt soll die Ursache des Schadensmechanismus dauerhaft behoben werden, was durch die bisherigen Sanierungskonzepte nicht vollständig gewährleistet wird. Normalbauweise Die Kernelemente der «Normalbauweise» betreffen den vollständigen Ersatz der Paramentmauerung durch Betonfertigelemente, den Einbau einer vollflächigen Abdichtung in den Tunnelfirst sowie die Befestigung der Tunnelsohle. Genügend Höhe für die Fahrleitungskonstruktion kann durch die Absenkung der Tunnelsohle erreicht werden. Eine Betonplatte befestigt die Sohle und verspriesst gleichzeitig die vorfabrizierten Paramentelemente. Die Arbeiten erfordern den Einsatz von Hilfsbrücken zur Gewährleistung des tagsüber stattfindenden Bahnbetriebes. Durch die Aufweitung des Tunnelprofiles wird gleichzeitig Raum für das normativ erforderliche Lichtraumprofil und die Sicherheitsräume geschaffen. Sicherheitstechnisch werden die Tunnels durch die Anordnung beidseitiger Randwege, Handläufe und einer Notbeleuchtung nachgerüstet.

Kenndaten neu (rot) Lichte Breite 5.30 m Lichte Höhe 5.20 m Nettoprofilgrösse 22.90 m2 Schotterdicke 55 cm Absenkung Gleise 70 cm Fluchtweg 70 cm Gehweg 90 cm


Interview mit Urs Tanner Von Simon Rageth

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Urs Tanner ist Projektleiter Tunnel. In dieser Funktion ist er für die Sanierung und damit für die «Normalbauweise Tunnel» zuständig. Urs Tanner, die RhB hat in den letzten Jahren die «Normalbauweise Tunnel» entwickelt. Wer war dafür verantwortlich und wo wird so etwas «entwickelt»? Karl Baumann hat zusammen mit der Ingenieurgemeinschaft Amberg und F. Preisig AG diese Normalbauweise 2011 entwickelt. 2012 wurde im Versuchsstollen Hagerbach bei Flums für die RhB ein 40 Meter langer Tunnel gebaut. Dort wird derzeit das neue Bauverfahren getestet. Das Konzept beruht auf schweren Betonelementen, die vorgefertigt werden. Ist das Einsetzen von bis zu 5.2 Tonnen schweren Elementen im Tunnel – auf so engem Raum – nicht eine riesige Herausforderung? Das ist es in der Tat. Es war schwierig, ein Fahrzeug zu finden, das ein so schweres Element im bestehenden Tunnelprofil millimetergenau platzieren kann, ohne zu kippen. Eine zweite Herausforderung ist der Faktor Zeit. Da wir in der Regel nur in den Nachtpausen bauen, muss das Ganze auch noch schnell gehen. Verstehen wir es richtig: künftig werden alle Tunnels der RhB mit dieser «Normalbauweise Tunnel» instand gestellt? Dies ist unsere Absicht. Je mehr Tunnels wir mit dieser Bauweise sanieren, desto grössere Synergieeffekte haben wir. In jedem Tunnel wird diese Bauweise aber nicht möglich sein. Stabiles Felsmaterial ist Voraussetzung dafür.

Urs Tanner, Projektleiter Tunnel.

Welches wird der erste Tunnel sein, der nach dieser Bauweise saniert wird? Der Glatscherastunnel bei Bergün. Wir planen die Vorarbeiten auf 2014 und werden nach Ostern 2015 mit den Ausbrucharbeiten starten.

«Wir werden Vorreiter sein» Mit der neuen Methode kann die Lebensdauer der sanierten Tunnels von heute 40 auf rund 80 Jahre erhöht werden. Was macht die neue Methode den herkömmlichen so überlegen? Mit der neuen Methode werden die Wände der Tunnels komplett ersetzt und nicht mehr wie bisher «geflickt». Damit einher geht auch eine Vergrösserung des Lichtraumprofils. 80 Jahre Lebensdauer ist gleichzeitig aber eine Herausforderung: Heute muss bereits entschieden werden, wie der Tunnel in den nächsten 80 Jahren ausschauen soll. Waren die bisherigen Methoden schlecht? Nein, die bisherigen Methoden waren nicht schlecht. Sie entsprachen der Zeit, in der die Tunnels gebaut und saniert werden. Die Bedürfnisse an einen Tunnel und die technischen Möglichkeiten haben sich aber weiterentwickelt. Die RhB wird mit dieser gemeinsam mit der Ingenieurgemeinschaft entwickelten Methode eine Vorreiterrolle übernehmen. Vielen Dank Urs Tanner.

Der RhB-Versuchsstollen Hagerbach.

Beim Platzieren der Betonelemente ist Präzision gefragt.

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10 Antworten zu IT-Avegnir F-IT steht Rede und Antwort

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Im Gespräch mit Urs Püntener, Leiter Informatik; Daniel Zahnd, Leiter Applikationsmanagement; Philippe Pfiffner, Leiter Support; Aldo Conrad, Leiter System Engineering und Marcel Fischer, Projektleiter IT-Avegnir. IT-Avegnir? Was ist das? Urs Püntener: IT-Avegnir ist eines der drei Schlüsselprojekte der RhB 2013. Es handelt sich um ein Projekt mit dem Schwerpunkt Computertechnologie (IT). Es geht darum, die Informatik-Infrastruktur für die Herausforderungen der mobilen Technologien fit zu machen. Wieso braucht es IT-Avegnir? Urs Püntener: Windows XP wurde 2001 auf den Markt gebracht. In den vergangenen zwölf Jahren hat sich die Informatikwelt weiterentwickelt. Die Computerisierung hat in der Zwischenzeit auch die hintersten Winkel unserer Arbeitsplätze erreicht. Das Thema Mobilität ist von der Freizeit, in der wir fast ununterbrochen erreichbar sind, auf die Arbeitswelt übergeschwappt. Daniel Zahnd: Microsoft wird den Support von Windows XP auf April 2014 einstellen. Die RhB ist auf sichere und aktuelle Computersysteme angewiesen. Ein Generationenwechsel im Basissystem der Arbeitsplatzcomputer ist unabdingbar. Wir nutzen diese Chance, um gleichzeitig auch die Büroprogramme Microsoft Office zu modernisieren. Die Betriebssicherheit steht auch bei den Informatiksystemen an vorderster Stelle. Aus diesem Grund setzt IT-Avegnir auf die bewährte Version Office 2010. Was nützt mir IT-Avegnir am Arbeitsplatz? Marcel Fischer: IT-Avegnir stellt jedem RhB IT-Benutzer unabhängig vom Endgerät seine persönliche Umgebung zur Verfügung. Ein Lokomotivführer kann zum Beispiel von seinem iPad direkt auf das Intranet, seine DienstMarcel Fischer.

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pläne oder auf ein anderes Programm seiner Computerumgebung zugreifen. Möchte er sich von zu Hause auf seinen Dienst vorbereiten, kann er sich über den privaten PC mit seiner vollständigen Arbeitsplatzumgebung bei der RhB verbinden. Dies funktioniert natürlich auch von einem Infoterminal oder von einem PC im Bürotrakt. IT-Avegnir bietet die Freiheit, systemunabhängig auf alle Funktionen der eigenen Arbeitsplatzumgebung zuzugreifen. Zurzeit unterstützt die RhB folgende Hardware: Geschäfts-PC’s und Notebooks, CAD Workstations, iPad Tablets, iPhone Handys, Galaxy XCover Handys und Apple Computer. Verändert sich etwas an der Betriebsstabilität? Aldo Conrad: Um die Mobilität zu gewährleisten stellen wir in IT-Avegnir viele Funktionen direkt aus dem Rechenzentrum zur Verfügung. Deshalb legen wir die RhB Rechenzentren und deren Dienste konsequent redundant aus. Mit dem Abschluss von IT-Avegnir steht der grösste Teil der Systemumgebung in doppelter Ausführung zur Verfügung. Dies erhöht die Betriebsstabilität markant. Kann ich auch privat vom neuen Office profitieren? Urs Püntener: Bei den Lizenzverhandlungen mit Microsoft haben wir erreicht, dass alle Mitarbeitenden der RhB die Programme von Microsoft Office 2010 Professional auch privat nutzen dürfen. Die entsprechenden Lizenzen haben wir gekauft und geben sie kostenlos an die Mitarbeitenden weiter. Die Detailinformationen werden mit der Lohnabrechnung vom Juni verteilt. Wann bekomme ich IT-Avegnir? Marcel Fischer: Anfangs August finden die Qualitätstests unter Einbezug von Anwendern aus allen Bereichen statt. Auf Stabilität und Leistungsfähigkeit wird dabei

Urs Püntener.


Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

besonders geachtet. Sind die Tests erfolgreich, erfolgt ein Rollout in drei Teilen: Im September 2013, werden alle Bahnhöfe auf IT-Avegnir umgestellt. Anfangs Oktober erfolgt die Umstellung der Betriebswerkstätten Poschiavo und Samedan. Ab Mitte Oktober bis Ende November erfolgen die übrigen Standorte. Wie werde ich persönlich informiert? Marcel Fischer: Zwei bis drei Wochen vor der Umstellung setzen sich Vertreter des Projektteams mit den Anwendern in Verbindung. Dabei wird zum Beispiel informiert, wie persönliche Daten korrekt zu sichern sind oder geprüft, ob für den Arbeitsplatz die richtige Hard- und Software installiert wird. Die Mitarbeitenden werden später persönlich geschult.

E-Learningkurse: Alle RhB Computeranwender erhalten die Möglichkeit, kostenlos die E-Learningkurse von Microsoft Office 2010 zu absolvieren. «Power User»: Pro Bereich steht ein «Power User» zur Verfügung. Diese erhalten einen weiterführenden Umsteigerkurs auf die neuen Produkte. Weiterbildungsangebot: Parallel zur Einführung von IT-Avegnir erweitert das HR ihr Kursangebot um Weiterbildungen im Bereich von Microsoft Office 2010. Diese können über den normalen Weiterbildungsprozess gebucht werden.

Wie werde ich geschult? Philippe Pfiffner: Der Anwenderschulung messen wir in IT-Avegnir grosses Gewicht bei. Sie basiert auf folgenden Pfeilern:

Bekomme ich einen neuen PC? Daniel Zahnd: IT-Avegnir verändert Ihre Arbeitsweise nicht. Wer zum Beispiel bis anhin mit einem Notebook mobil unterwegs war, wird dies auch mit IT-Avegnir können. Da jedoch die älteste Generation unserer PC’s aus technischen Gründen abgelöst werden muss, ersetzen wir rund 300 Geräte durch neue, energiesparende und multimediataugliche Arbeitsplätze.

«Quickstart Flyer»: Dieser Flyer informiert die Benutzer, wie der neue Arbeitsplatz genutzt werden kann und wo weitere Informationen verfügbar sind. Kurzschulung: Während des Client-Rollouts erhält der Benutzer eine 15-minütige Einführungsschulung. Kurzanleitungen: Diese helfen den Benutzern, Antworten auf oft gestellte Fragen zu erhalten. Die im Intranet zur Verfügung stehenden Anleitungen helfen den Anwendern sich selbst zu helfen. «Office Interactive Guides»: Um den Umstieg auf die neue Oberfläche von Microsoft Office 2010 zu erleichtern, werden die «Office Interactive Guides» zur Verfügung gestellt. Damit erhalten die Benutzer die Möglichkeit, die Oberfläche von Office 2003 und 2010 zu vergleichen.

Avegnir bedeutet Zukunft! Wie arbeite ich in einigen Jahren? Urs Püntener: Die IT-Welt verändert sich rasant. Das «Smartphone-Zeitalter» hat erst vor fünf Jahren mit der Einführung des iPhone begonnen. Tablett-PC’s sind seit zwei Jahren auf dem Markt. Welche Technologien sich als nächstes durchsetzen, kann nicht vorhergesagt werden. Mit IT-Avegnir legt die Informatik den Grundstein für ein mobiles Arbeiten. Dabei verfolgen wir konsequent die Strategie, von den Technologien der Endgeräte möglichst unabhängig zu sein. Wir können Ihnen also nicht sagen, wie Sie in einigen Jahren arbeiten werden. Wir können Ihnen nur sagen wo Sie arbeiten werden: Auf einer flexiblen, modernen RhBComputerumgebung.

Daniel Zahnd.

Aldo Conrad.

Philippe Pfiffner.

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Refit von 17 Einheitswagen Typ EW IV Von Urs Burger

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2013

Beschaffungsphase 1992/1993 In den Jahren 1992 bis 1993 beschaffte die RhB elf Einheitswagen Typ EW IV (3 A-Wagen, 7 B-Wagen und 1 BD-Wagen) für die Modernisierung und Verstärkung des Bernina Express. Der Bernina Express erhielt mit den neuen Wagen auch ein spezielles, äusseres Erscheinungsbild in den Farben RhB-rot und Fensterband in dunkelbraun. Mit dem Neuanstrich wollte man die Marke Bernina Express vom übrigen Rollmaterial abheben. Auch das Innendesign wurde speziell für den Bernina Express entwickelt. Zusätzlich wurden im Jahr 1993 sechs Einheitswagen Typ EW IV (3 A-Wagen und 3 B-Wagen) für die Stammnetzlinien beschafft, um dem Fahrzeugmangel entgegen zu wirken. Die EW IV-Wagen sind eine Weiterentwicklung des Spitzenverkehrwagen-Systems mit zusammengeschraubten Strangpressprofilen. Für die EW IV-Wagentypen (Typbezeichnung Wagenbauer: PA90-Einheitswagen) wurde ein neues Drehgestell von SIG Neuhausen entwickelt, das für alle Meterspurbahnen geeignet ist. Der Drehgestellbauer hat alle zu dieser Zeit gängigen Drehgestelle untersucht und mit Messfahrten Laufeigenschaften ermittelt, um ein optimales Drehgestell für alle Einsatzzwecke (Adhäsion und Zahnrad) zu entwickeln. Der Innenausbau wurde grundlegend überarbeitet, um kostengünstiger zu produzieren und ein neues Erscheinungsbild zu erzielen. Es wurden vermehrt vorgefertigte Einbauelemente verwendet wie zum Beispiel Wand-Fensterelemente, Deckenelemente, Längsgepäck­ träger usw. Die EW IV-Wagen Typ Bernina wurden auch mit einem 2 Strom-Ladegerät-System ausgerüstet, da-

Bernina Express alt.

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BB-Wagen Aussen alt.

mit die Wagen in der Zwischen- und Winter-Saison auf dem ganzen RhB-Netz (Ausnahme Strecke Chur - Arosa) eingesetzt werden konnten. Die Wagen wurden von der damaligen Firma Schindler Waggon AG Altenrhein gefertigt. Umbauten bis 2012 In den Jahren 2002 bis 2004 erhielten die EW IV-Wagen ein geschlossenes WC-System. Im Jahr 2007 wurden sie lärmsaniert und erhielten damit eine vakuumgesteuerte Druckluftbremse, spannungsfreie Radsätze und Verbundstoff-Bremsklötze. Refit ab 2013 Nach 20 Jahren betriebsmässigem, strengem Einsatz zeigen die EW IV starke Abnutzungserscheinungen. Infolge Mangel an Reserveteilen müssen diverse überalterte, elektronische Geräte ersetzt werden. Auch das Erscheinungsbild des Innenraums ist in einem bedenklichen Zustand. Ferner bedingen gesetzliche Bestimmungen und betriebliche Anforderungen gewisse Anpassungen. Durch den Refit-Umbau können die EW IV für weitere 20 Jahre als attraktive und kundengerechte Fahrzeuge eingesetzt werden. Sie entsprechen nach dem Refit wieder dem heutigen Rollmaterialstandard. Der Umbau umfasst folgende Hauptpunkte: n Revision R2 n Neuanstrich und Erneuerung der Isolation n Neues Erscheinungsbild aussen n Aktualisierung des Innen-Designs nach Vorbild der ALLEGRA-Triebzüge

StN-Wagen Aussen alt.


Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

Revision der 1. Klasse Bestuhlung Ergänzung der 2. Klasse Bestuhlung mit zwei Sitzplätzen n Einbau einer neuen Heizungs- und Lüftungssteuerung n Einbau der Notbremsanforderung (NBA) n Ergänzung der Kundeninformation mit Innen- und Aussenanzeigen n Einbau einer neuen Steuerung für die Aussentüren n Einbau von automatischen Abteil-Schiebetüren n Nachrüstung gemäss Auflagen aus dem Behindertengleichstellungsgesetz n Einbau Laptop-Steckdosen 230 V am Seitenwandtisch n Einbau Radschallabsorber n Einbau elektrischer Bremsauslöseknopf n Anpassungen des Bremssystems (Optimierung Lärmsanierung) n n

Fahrgastinformation Gemäss Standard der RhB-Fahrzeuge erhalten die EW IV nebst der akustischen Fahrgastinformation eine visuelle Fahrgastinformation. Diese besteht aus je zwei elektronischen Fahrzielanzeigen im Fahrzeuginnern sowie zwei Aussenanzeigen. Die Anzeigen werden von den bestehenden Railvox-Anlagen im Zug angesteuert.

EW IV Refit 2013 bis 2017 Wagen-Serie

B 2391-2393

A 1281-1283 B 2491-2497 A 1273-1275 BD 2475

Anzahl Wagen 3 3 7 3 1 Lauffähigkeit

StN (ChA)

StN (ChA)

BB / StN (ChA) BB / StN (ChA) BB / StN (ChA)

Vmax (km/h) 90 90 90 90 90 Tara (t)

Neues Innendesign Das neue Innendesign der EW IV Refit entspricht weitgehend demjenigen der ALLEGRA-Triebzüge. Das Mediaband an der Kopfwand wurde ebenfalls übernommen, jedoch an Stelle des TFT-Bildschirms mit einer Kartonwerbung. Die Seitenwandtische erhalten den neuen Netzplan. Ebenfalls wurde die KundeninformationsBeschriftung aus dem Triebzug übernommen. Das Gepäckgestell Seite WC wurde entfernt und die Kopfwand Richtung Abteil verlegt. So ist ein grösserer Vorraum entstanden mit drei Klappsitzen, Gepäckstauraum, Skirechen und Veloaufhängemöglichkeit.

StN-Wagen Aussen neu.

18 18 18 18 17

Brutto (t) 22 21 21 21 23 Sitzplätze

B 54

A 36

B 46

A 30

B 30

Rollstuhlplatz 1 – 1 – 1 Klapsitze/Velo

3 / 1

Einrichtungen

NBA (SOS) / KIS NBA (SOS) / KIS NBA (SOS) / KIS NBA (SOS) / KIS NBA (SOS) / KIS

3 / 1

3 / 1

3 / 1

2 / 12

Länge über Puffer (m) 18.5

18.5

16.5

16.5

16.5

Drehgestelltyp

SIG 90

SIG 90

SIG 90

SIG 90

SIG 90

Bremssystem DL DL DL DL DL DL = vakuumgesteuerte Druckluftbremse NBA = Notbremsanforderung, SOS zum Lokführer KIS = Zugzielanzeige innen und aussen, Lautsprecherdurchsagen (Kunden-Informations-System) BB = Berninabahn, StN = übriges RhB-Netz, ChA = Strecke Chur-Arosa

2. Klasse StN-Wagen alt.

2. Klasse StN-Wagen neu.

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RhB fährt mit 100 % Bündner Wasserkraft Von Florian Ambauen

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2013

Die Rhätische Bahn bezieht seit Januar 2013 den gesamten Strom für den Bahnbetrieb aus Bündner Wasserkraft. Dies gab Verwaltungsratspräsident Stefan Engler anlässlich der Generalversammlung der RhB vom 7. Juni 2013 in Lavin bekannt. Die RhB unterstreicht damit ihr Engagement für eine effiziente und nachhaltige Energienutzung. Die Generalversammlung der RhB fand in Lavin statt, nur wenige Meter von der Jubiläumsstrecke Bever– Scuol entfernt. Einer Strecke, die für die Rhätische Bahn mit einem bedeutsamen Ereignis verbunden ist: Dem erstmaligen Betrieb einer Bahnlinie mit elektrischer Energie. Es war der 20. Dezember 1912, als zum ersten Mal Strom durch die Umformerstation Bever in die Fahrleitung der RhB floss. Ein halbes Jahr später, im Juli 1913, wurde die Strecke offiziell in Betrieb genommen. Dies war gleichbedeutend mit dem Startschuss für die Elektrifizierung des gesamten RhB-Streckennetzes. Nachhaltigkeit Heute, rund 90 Jahre nach Abschluss der Elektrifizierung, ist der verantwortungsvolle Umgang mit Energie wichtiger als je zuvor. Neben der Steigerung der Energieeffizienz legt die RhB dabei grossen Wert auf die Herkunft der bezogenen Energie. Für Verwaltungsratspräsident Stefan Engler war es deshalb eine besondere Freude, die Aktionäre über den Vertragsabschluss mit Repower zu informieren. Dementsprechend fahren alle

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elektrisch betriebenen Züge der RhB seit Anfang Jahr mit Energie, die zu 100 Prozent aus Bündner Wasserkraft gewonnen wird. Ebenfalls fast aussschliesslich aus Wasserkraft stammt der benötigte Strom für alle Immobilien der RhB. Anfang 2014, wenn alle Stromlieferanten in der Lage sind, Strom aus Wasserkraft zu liefern, wird auch diese Energie zu 100 % aus Wasserkraft stammen. Energieeffizienz Trotz Angebotsausbau mit der schrittweisen Einführung des Halbstundentakts will die RhB den jährlichen Energiebedarf auf dem heutigen Niveau von rund 100 GWh halten. Um den prognostizierten Anstieg des Energieverbrauchs abzufedern, verstärkt sie ihr Engagement für eine effiziente Energienutzung. Der Einsatz von modernem Rollmaterial mit der Möglichkeit der Rekuperation (Rückspeisung von Energie ins Stromnetz während des Bremsvorgangs) sowie rund 50 verschiedene Energiesparmassnahmen steigern die Energie­ effizienz langfristig. Optimierungen wie die Automatisierung von Weichenheizungen, der Ersatz von alten Leuchtmitteln und Betriebsoptimierungen für einen flüssigen und energiesparenden Zugverkehr wurden und werden in verschiedenen Geschäftsbereichen der RhB umgesetzt. Die RhB beabsichtigt, mit diesen Energiesparmassnahmen einen grossen Teil des erwarteten Mehrbedarfs an Energie aufgrund des Angebotsausbaus zu kompensieren.


Nächster Halt: Festplatz Engadin Von Geni Rohner

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

Mit Bever – Scuol-Tarasp darf die RhB dieses Jahr wiederum ein 100-jähriges Jubiläum einer ihrer Linien feiern. Am Wochenende vom 29./30. Juni 2013 warten die vier Festplätze Bever, Zuoz, Lavin und Scuol-Tarasp mit einem bunten Strauss an Attraktionen auf. Zwei Tage reichen leider längstens nicht aus, um überall dabei zu sein. Die Qual der Wahl bleibt dem Besucher überlassen. Nachstehend einige Müsterchen aus dem reichhaltigen Festprogramm: Rudè da Chant (Engadiner Gesangsring), rollende Konzertbühne mit den einheimischen Fränzlis da Tschlin und der Vintage Big Band, RhB Jubiläums-Lokparade, Pete Dixon Band (Country), Oberengadiner Jodelchor, Chapella Buntun und Volkstanzgruppe Oberengadin, DJ Rolf mit «Golden Oldies», Sonntagsbrunch, Nostalgie-Chörli aus dem 19./20. Jahrhundert, Blasmusik der Rhätischen Bahn, Chapella Trais Fluors, historische Züge, Ausstellung «100 Jahre Elektrifizierung der RhB», Torwand- und Armbrustschiessen, Bullenreiten, Kettensägen Show / Holzskulpturen, romanischer Rock mit Dario Widmer, Jagdhornbläser Piz Colani, Frühschoppen mit der Musikgesellschaft S-chanf, Taufe eines neuen RhB-Stammnetztriebzuges, romanischer Rock mit den Rebels, «login» Berufsschau mit Draisinenfahren (4-Plätzer!), Loksimulator im ALLEGRA-Triebzug, Dorfführungen, Badilatti›s Kaffee Museum, «Chalandamarz», Schwingen für Kinder und Erwachsene, S-chelladers Engiadina Bassa (Treichelgruppe), Auftritt der Musikgesellschaft Zernez, Lesung von Oscar Peer, Auftritt Musikgesellschaft Brail, Gesangvorträge Männer-

Eröffnungsfeier der Linie Bever – Scuol-Tarasp.

chor Zernez, Aufführung «Janaiverin» – mit Annina Sedlacek, Musica Tasna, gemischter Chor Zernez, Sketch «Ils Sparlampers», Auftritt der Musikgesellschaft Susch, Modelleisenbahn (Junge Modellbaufreunde RhB), Modelleisenbahn-Rangierwettbewerb, Ausstellung «Die Laviner RhB-Ingenieure», Jubiläumsfilm: 100 Jahre RhB Bever – Scuol-Tarasp (RTR), Dorfmarkt mit regionalen Produkten, Infomobil des Schweizerischen Nationalparks, Kinderfest mit Hüpfburg, Geschichten und Zwergenschminken, «Jahrhundertparade Eröffnung 1913», Abschlusskonzert vereinte Musikgesellschaften (rund 200 Musikanten), Roundabout Tanzgruppe junger Frauen, DJ Blacky, Strassenmusik mit Cha da Fö (romanischer Rock / Pop / Folk), Les Sauterelles mit Toni Vescoli, Bauernbrunch mit Chapella Jünaiver, Peder und Flurin (romanische Liedermacher), Cumpagnia Muttler, Ausstellung «camera obscura», Sonderausstellung 100 Jahre RhB Bever – Scuol im Museum d›Engiadina Bassa, Seilpark Engadin, Stamparia Strada mit historischer Druckerpresse, Besuch von «Clà Ferrovia», die Tiere des Nationalparks (Wettbewerb) und so weiter, und so weiter. Und last but not least: auch das kulinarische Programm darf sich sehen lassen! Auf allen Festplätzen werden den Besuchern lokale und ausgefallene Spezialitäten angeboten. Sie dürfen sich jetzt schon darauf freuen. Alle Informationen und das detaillierte Programm, finden Sie unter www.rhb.ch/bever-scuol

Das Festabzeichen, das die Gäste damals tragen durften.

Val Tuoi Viadukt.

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Von Steinböcken, Krokodilen und Safaris Von Alexandra Liebermann

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2013

Wer weiss, wo man den «Bergsuuger» findet? Wer kennt die Pioniere der Berninalinie? Oder wer kennt sich im geheimen Farbenland aus? Keine Ahnung? Dann unbedingt weiterlesen … Unsere Bündner «Schnorris» Gian & Giachen Die beiden Bündner Steinböcke Gian und Giachen halten in diesem Sommer nicht nur Graubünden Ferien auf Trab, sondern auch die Rhätische Bahn. Die Steinböcke haben unsere Plattform www.webwandern.ch in Beschlag genommen und bringen seit Mai 2013 die «Webwanderer» auf der gesamten Strecke von Thusis nach Tirano zum Lachen. An bestimmten Orten werden Gian & Giachen zu persönlichen Wanderleitern und Graubündenkennern und erzählen Spannendes und Kurioses aus der Steinbock-Perspektive. So erfährt man, weshalb der Landwasserviadukt auch «Bergsuuger» genannt wird, wo die Hölle Graubündens liegt oder warum man Gian als Kunstexperten bezeichnen kann. Wer genug (gehört) hat, kann natürlich auch «in Ruhe» weiterwandern. Zusätzlich zu der neuen Begleitung gibt es auch dieses Jahr einen Wettbewerb. Wer drei Fragen zu Gian und Giachens Sprüchen richtig beantwortet, hat die Chance auf einen Sofortgewinn. Es warten Wanderbücher sowie Gutscheine für ein Wanderwochenende in Graubünden auf die Webwanderer.

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Webwandern auf Erfolgskurs Webwandern wurde dieses Jahr für einige Awards nominiert und schaffte den Sprung aufs Goldtreppchen. So wurde Webwandern vom Art Directors Club Schweiz mit Bronze ausgezeichnet. Gold holte Webwandern gleich zweimal beim Best of Swiss Web Award. Und beim Goldbach Award wurde das Projekt Webwandern als Trendsetter im Bereich Video ausgezeichnet. Alle weiteren Infos gibt es unter www.webwandern.ch


Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

Safaris, Pionierausflüge und Abenteuerfahrten Ab dem 1. Juli sind auf www.rhb.ch/erben die neuen Erbtage online geschaltet. Die Erbtage gehen nun in die zweite Runde, und wir werden dieses Jahr wieder zahlreiche Ausflüge und Events an unsere FacebookCommunity «vererben». Letztes Jahr erfreuten sich die Erbtage grosser Beliebtheit und sorgten für ein Wachstum unserer Facebook-Community. Ausserdem konnten wir zahlreiche Gäste nach Graubünden locken und mit unseren Events und Ausflügen verblüffen. Die Erbtage werden in diesem Jahr nach dem «alten» Prinzip weitergeführt. Von Juli bis Januar wird wöchentlich ein Erbtag ausgeschrieben – von klassischen Bernina Express Fahrten bis hin zu exklusiven Events oder Bündner Spezialitäten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Änderungen gibt es einzig im Design: Dies wird für die mobile Anwendung angepasst und die Erbtage sowie deren visueller Auftritt rücken noch mehr in den Vordergrund. Alle weiteren Infos gibt es unter www.rhb.ch/erben

Das Krokodil und seine Bahnpiraten Unser Bahnpirat Clà Ferrovia war im April auf seiner zweiten grossen Reise durch Graubünden. Trotz winterlichen Verhältnissen begleitete ihn eine grosse Kinderschar auf der Fahrt mit der Dampflok ins Blumenland. In der Burg Ehrenfels angekommen, ging es mit Liedern, Geschichten, Spielen sowie einer grossen «Picknick-Teileta» weiter. Im Herbst geht’s dann ins nächste Abenteuer – diesmal ins geheime Farbenland. Wie man jedoch dorthin kommt, weiss nur Clà Ferrovia. Mit seiner KrokodilLokomotive wird die Reise für Gross und Klein zum Abenteuer. Alle weiteren Infos gibt es unter: www.cla-ferrovia.ch.

Clà für zuhause Wer nicht bis im Herbst warten will, kann sich bis dahin mit Bastelbogen, Malvorlagen und Fotogalerie vergnügen. Es gibt vieles zu entdecken auf der neuen Clà-Webseite. Bis August wartet auch noch ein Malwettbewerb auf alle kleinen Künstler.

Führerstandsfahrten gewinnen Am Jubiläumswochenende vom 29./30. Juni 2013 steht in Bever unser UNESCO Erlebniszelt. Hier zeigen wir euch verschiedene virtuelle Einblicke ins UNESCO Welterbe – ob auf iPad, TV, Mobile oder Stelen. Wer vorbeischaut, kann mit etwas Glück den ersten exklusiven Erbtag gewinnen: eine von zehn Führerstandsfahrten durchs UNESCO Welterbe RhB. Dies gibt’s jedoch nur im UNESCO Erlebniszelt!

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A&M AG: Auf Schienen zum Recycling Von Wiro Capol

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2013

Die Firma A&M AG Recycling Center in Untervaz ist seit ihrer Gründung im Jahr 1997 ein wichtiger Geschäftspartner der RhB. Neben der guten Zusammenarbeit mit unserer Materialwirtschaft in Landquart arbeitet die Firma ebenfalls eng mit dem Güterverkehr bei der Sammlung von Elektroschrott in ganz Graubünden zusammen. Dies belegen die Zahlen der mit der RhB zur Firma A&M AG in Untervaz angelieferten Tonnagen im Jahr 2012: 1 840 Tonnen Elektroschrott, 4 250 Tonnen Alteisen, 6 700 Tonnen Altpapier/Altkarton. Neue Schrottschere verbessert Effizienz Nun hat die A&M AG Recycling Center ihre Anlage umgebaut und verbessert damit nicht nur die Angebote für ihre Kunden, sondern legt auch grosses Augenmerk auf verbesserte Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Ein zentrales Element der umgebauten Anlage ist die neue Schrottschere. Sie macht es möglich, ganze Maschinen, Konstruktionen aus Metall oder Lastwagen in Minutenschnelle zu zerkleinern und zu pressen. «Durch die leistungsfähige Schere und die bessere Erschlies­ sung durch das 3-Schienengleis kann der Warenfluss beschleunigt und somit die Lagermenge reduziert werden», sagt Geschäftsführer David Elkuch. «Die alte Anlage platzte aus allen Nähten. Die Ansprüche sind stetig gestiegen, nicht nur an die Aufbereitung und die Entsorgung der Materialien, sondern auch an die A&M AG als Unternehmen. Platzgründe und die Möglichkeit, schneller und effizienter arbeiten zu können, haben uns zur Anschaffung dieser neuen Schrottschere und

Umbauprojekt im Überblick.

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auch zum Umbau weiterer Infrastruktur bewogen», so der stellvertretende Geschäftsführer Manuel Elkuch. Transport via Bahn A&M Recycling legt im Zuge seiner Aufgaben als Auf­ bereiter und Sammler von Werkstoffen naturgemäss sehr viel Wert auf Umweltschutz. In diesem Zusammenhang wurde mit der Neugestaltung und dem Umbau eine weitere Verbesserung erzielt: Mit einer eigenen 260 Meter langen 3-Schienen-Gleisanlage werden viele Anlieferungen und der allergrösste Teil der Abtransporte neu auf dem Bahnweg erfolgen. «Dies ermöglicht uns einen schnellen und umweltschonenden Weg, anfallende Materialien abzutransportieren. Zusätzlich zum Gleisanschluss wird eine neue 100-Tonnen-Waage den Betrieb aufnehmen», erklärt Elkuch. Umbau bei laufendem Betrieb Die Erfolgsgeschichte der A&M AG hat im Jahr 1997 mit der Eröffnung ihres Recycling Center in Untervaz begonnen. Bereits von Beginn an wurde der Schienentransport in die Anlage eingebunden. In den folgenden Jahren wurden die Kundenzahlen und Tonnagen konstant gesteigert, und es wurde nötig, die Logistik und Infrastruktur zu verbessern. Die A&M AG beschäftigt in Untervaz 28 Mitarbeiter. Es sind Experten für Altmetall und andere Werkstoffe. Auch während des Umbaus werden sämtliche Materialien uneingeschränkt angeliefert. Weitere Infos: www.recycling-center.com

Geschäftsführung Manuel und David Elkuch vor der neuen Schrottschere.

Stefan Ackermann, Leiter Materialwirtschaft (rechts) bedankt sich bei Geschäftsführer David Elkuch für die gute Zusammenarbeit.


Neuer «Elefant» in der Surselva Von Wiro Capol

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

Seit Anfang September 2010 besitzt der Güterverkehr einen eigenen Reach Stacker (Containerstapler) in der Surselva. Das Occasionsfahrzeug mit dem Kosenamen «Elefant» wurde im Hinblick auf den Bau des neuen Güterumschlagszentrums Surselva in Schnaus-Strada angeschafft. Nach knapp dreijährigem Einsatz wird es nun durch ein Neufahrzeug ersetzt. Die Umbauarbeiten am Bahnhof Schnaus-Strada für die Erstellung eines Güterumschlagszentrums Surselva sind derzeit voll im Gang. Im Hinblick auf eine erhöhte Präsenz des Schienengüterverkehrs als Partner der Strassentransporteure in der Surselva steht ab Ende August 2013 eine moderne Umschlagsanlage zur Verfügung. Diese wird nun mit dem Einsatz eines neuen Containerstaplers des Typs Kalmar vervollständigt. «Damit kann auch das kantonale Konzept ‹Transportoptimierung GR› von 1997, welches seit 1998 schrittweise in allen Regionen Graubündens realisiert wurde, zu einem erfreulichen Abschluss gebracht werden», so Werner Glünkin, Leiter öffentlicher Verkehr beim AEV Graubünden. Containerstapler Kalmar DRF-450-60CX5 Nach einer Produktionszeit von ungefähr fünf Monaten im Werk der Firma Kalmar in Schweden wurde das Fahrzeug verteilt auf vier Lkw-Ladungen durch halb Europa nach Schnaus-Strada transportiert. Dort ist der Reach Stacker Anfang Mai angekommen und wurde innerhalb von zwei Arbeitstagen durch den Importeur BAMAG Maschinen AG aus Regensdorf sowie dem Lieferanten Oera Mechanik AG aus Landquart zusammengebaut und in Betrieb genommen. Nach Instruktion der RhB-Mitarbeitenden steht der Containerstapler ab Anfang Juni dem Güterverkehr RhB voll einsatzfähig zur Verfügung. Der Kalmar DRF-450-60CX5 wurden, nicht wegen seiner roten Farbe ausgesucht, sondern weil der Lieferant den Ausschreibungskriterien fast vollständig entsprochen hat. Neben seiner Grundtragfähigkeit von bis zu 45 Tonnen besitzt das Neufahrzeug viel Zubehör, welches die

Der gelbe «Elefant» bei der Arbeit in Schnaus-Strada.

Sicherheit wie auch Qualität beim Umschlag von Wechselbehältern im kombinierten Verkehr bei den knappen Platzverhältnissen in Schnaus-Strada gewährleistet: Elektrische Waage mit Überlastsicherung und synchronisierter Hubfunktion, Rückfahrkamera mit Farbmonitor in der Kabine sowie Fernbedienung für das manipulieren der Container im zweiten Gleis sind nur einige der vielen Zubehörteile dieses Staplers. Containerstapler Hyster 46-33 IH Der gelbe «Elefant» der Marke Hyster wird Ende Mai 2013 seinen bisherigen Einsatz in Schnaus-Strada beenden. Nach der Demontage wird das Fahrzeug per LkwSchwertransport aus der Surselva nach Landquart in den Freiverlad RhB/SBB transportiert und dort wieder zusammengesetzt. Der Stapler steht dann als Rückfallebene des Portalkrans im Güterumschlagszentrum Landquart (GUZ) wie auch für Umschläge des kombinierten Verkehrs zwischen Normal-/Schmalspur und Lkw oder umgekehrt zur Verfügung.

Spezifikation des neuen Reach Stacker Typ Kalmar DRF450-60CX5 Hubleistungen bis 45000 kg Betriebsgewicht 81600 kg Fahrzeuglänge 11200 mm Achslast vorne bis 107300 kg Motor Volvo TAD1250VE Kraftstoffverbrauch 20 Liter/Stunde Aufbau Spreader–Anbaugerät 20-40ft Container mit Twistlocks Greifzangenfunktion Piggy back Zubehör - Geschlossene Sicherheits-KomfortKabine - Automatische Zentralschmieranlage - Rückfahrkamera mit Farbmonitor - Fernbedienung 2. Gleis - Partikelfiltersystem mit Sintermetallfilter C

Weitere Infos: www.bamag-maschinen.ch

Ankunft des neuen Reach Stacker aus Schweden in Schnaus-Strada.

Das Neufahrzeug ist zusammengebaut und wartet auf seinen Einsatz.

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Integrierte Sicherheit Von Ivo Hutter und Roald Hofmann

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2013

Das Projekt «integrierte Sicherheit» tritt im Juni in eine erste entscheidende und in der ganzen RhB wahrnehmbare Phase – die Schulung der Kader läuft an. Das Kernteam hat im ersten und zweiten Quartal 2013 die Ausbildungsziele und –inhalte festgelegt und mit der SUVA abgesprochen. Die Ausbildung hat generell zum Ziel, die Arbeitssicherheit (ASi) als Unternehmensziel zu positionieren, die wichtigsten Änderungen und die neuen Instrumente vorzustellen sowie Grundsatzaussagen in Workshops zu vertiefen und auszuformulieren. Im Zentrum der Neuerungen steht die von der Geschäftsleitung verabschiedete «Charta Arbeitssicherheit». Sie stellt eine konsequente Weiterentwicklung des «4-Punkte-Programms» dar und legt die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten der Mitarbeitenden und der Kader fest. Sie beinhaltet neu auch die Kernaussage, dass bei Gefahr jeder das Recht und die Pflicht hat «Stop» zu sagen. Eine weitere Neuerung besteht darin, dass die auf das Wesentliche konzentrierten Merkpunkte für die Arbeitssicherheit im Sinne von «lebenswichtigen Regeln» festgehalten sind. Sie werden im Rahmen der nun stattfindenden Workshops zu plakativen Verhaltensanweisungen für die Kader und die Mitarbeitenden ausformuliert und im Sicherheitsportal abgebildet. Mit dem ebenfalls neuen «ASi-Cockpit» wird die Arbeitssicherheit als gleichwertiges Unternehmensziel noch vermehrt ins Zentrum der täglichen Führungsar-

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beit gerückt. Sie wird an den Führungssitzungen auf Stufe Geschäftsleitung, Geschäfts-, Fach- und Dienstbereich zum strukturierten Standardthema und so zur allgemeinen Selbstverständlichkeit. Damit kommen wir dem Ziel, dass im – letztendlich leider nie ganz auszuschliessenden – Ereignisfall nach Lösungen und nicht nach Schuldigen gesucht wird, ebenfalls einen entscheidenden Schritt näher. Im «ASi-Cockpit» werden nicht nur die Ereignisse, sondern auch das Durchführen der Audits und das Abarbeiten der Betriebschecklisten und das Umsetzen der wichtigsten Massnahmen gespiegelt. ASi ist – wie alle anderen Prozesse bei der RhB auch – ein kontinuierlicher Lernprozess. Dadurch, dass im «ASi-Cockpit» neu auch der Umsetzungsstand der getroffenen Verbesserungsmassnahmen dargestellt wird, steht ein Instrument zur Verfügung, das den angestrebten kontinuierlichen Verbesserungsprozess wirksam unterstützt. Das Sicherheitsportal ist neu gestaltet worden und führt fortan einfacher zu den einzelnen Kernaussagen, Instrumenten und Hilfsmitteln. Bei der Ausbildung wird in Workshops gearbeitet, und die neuen Instrumente und ihre Anwendung werden gezeigt. Der Schulungspilot hat am 19 Juni 2013 stattgefunden. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden in die bis im September laufenden Schulungen einfliessen. Nach den Sommerferien werden die nächsten Aktionen und Teilprojekte der «integrierten Sicherheit» in Angriff genommen.


Nachfolgeplanung Von Carmen Prevost

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

Im vergangenen Jahr hat die Geschäftsleitung den Auftrag zur Umsetzung der unternehmensweiten und systematischen Nachfolgeplanung erteilt. In der Zwischenzeit wurden die Schlüsselpositionen sowie die Potenzialträger in den verschiedenen Bereichen definiert. Die Gründe für die Einführung einer Nachfolgeplanung sind zahlreich und gewichtig. Vorrangiges Ziel ist, dass wir künftig wichtige Schlüsselpositionen mit internen Kandidaten besetzen können. Ausserdem soll sichergestellt werden, dass wertvolles RhB-spezifisches Wissen nicht verloren geht. Nicht zuletzt erwarten wir als weiteren Effekt eine Reduktion der Kosten für die Rekrutierung und die Einarbeitungszeit. Was bedeutet dies in der Praxis? Bei anstehenden Pensionierungen werden rechtzeitig mit den Stelleninhabern und möglichen Kandidaten Nachfolgelösungen gesucht. Aber auch bei ungeplanten Austritten sollen möglichst interne Mitarbeitende zur Verfügung stehen. Voraussetzung für eine nachhaltige Nachfolgeplanung ist, dass die Führungskräfte Entwicklungspotenziale und Wünsche mit ihren Mitarbeitenden besprechen.

Insofern werden die Führungskräfte während künftiger Mitarbeitergespräche (MAG) dem Aspekt Mitarbeiterentwicklung und Laufbahnplanung mehr Gewicht beimessen, indem der persönliche Entwicklungsplan des Mitarbeitenden thematisiert wird. Auf Wunsch des Mitarbeitenden oder Vorgesetzten führt HR im Nachgang mit dem Mitarbeitenden ein individuelles Laufbahngespräch zur künftigen beruflichen Entwicklung durch. Ziel ist, dass im Dialog mit den Vorgesetzten und der Personalabteilung realistische Entwicklungspotenziale mit den Mitarbeitenden thematisiert werden. Die Nachfolgeplanung wird überdies verknüpft mit dem sich zurzeit in Entwicklung befindenden Führungskräfteentwicklungsprogramm «Führung@RhB», welches im Herbst 2013 startet. Für ergänzende Auskünfte zur Nachfolgeplanung steht Carmen Prevost, HR-Personalentwicklung, gerne zur Verfügung.

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Damals, vor 30 Jahren

Rh채tische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2013

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50-Jahr-Feier der Linie Bever – Scuol-Tarasp Von Gian Brüngger

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

Am 29. Juni 1963 feierte die Rhätische Bahn 50 Jahre Linie Bever – Scuol-Tarasp. Es war eine schlichte Feier. In Scuol fand die Generalversammlung der RhB statt. Für die Beförderung der eingeladenen Gäste dienten aufgrund der Anmeldungen 2 AB und 2 B der neuesten Einheitswagen I. Diese vier Wagen kamen von Chur am Schluss des Schnellzuges nach St. Moritz bis Samedan. Von Samedan bis Scuol-Tarasp beabsichtigten die Verantwortlichen zuerst, die 1’B1‘-Lokomotive Ge 2/4 207 vor die vier Wagen zu spannen. Mein Vater, damals Depot-Chef Stellvertreter in Samedan machte den Vorschlag, die 1’D1‘-Lokomotive Ge 4/6 391 einzusetzen. Diese wäre stärker und zudem auch zuverlässiger. Zur Feier des Tages sollte sie mit einem grossen Bündner Wappen dekoriert werden. Die grosse Fläche zwischen den Seitenwandfenstern wollte mein Vater schmücken. So kam ihm die Idee, diese mit den Wappen der Gemeinden an der Linie zu versehen. In den Zwischenräumen der Fenster hatten je Seite sechs Wappen Platz, genauso viele wie Stationen zwischen Bever und ScuolTarasp. Leider war es nicht möglich, für jeden Bahnhof das Wappen an der richtigen Seite aufzuhängen, da links fünf und rechts sieben Aufnahmegebäude standen. Als Kompromiss haben wir das Wappen von Madulain, als kleinste Gemeinde, links statt rechts aufgehängt. Nun mussten die Wappen erstellt werden. Mein Vater hat weissen Hartkarton beschafft und darauf zunächst mit Bleistift die Wappen gezeichnet. Um dies einfacher ausführen zu können, besorgte er sich bei der Stampa-

ria Engiadinaisa, Engadin Press in Samedan das Buch aller Gemeindewappen Graubündens und einen Epidiaskop. Dieses Gerät übertrug die Wappen aus dem Buch direkt an die Wand. Durch Einstellung des Abstandes zwischen Epidiaskop und Wand konnte die richtige Grösse des Wappens gewählt werden. Dann malten wir die Flächen mit den entsprechenden Farben aus. Ausser den Wappen von Bever und Ftan, die ich anfertigte, hat mein Vater alle übrigen zehn gemalt. Am Samstagnachmittag wollten Christian Vital, mein Bruder Armin und ich an die Feierlichkeiten nach Scuol. Ich ging damals im Lyceum Alpinum in Zuoz zur Schule. Zum Mittagessen blieb ich in Zuoz und ging dort direkt auf den Zug, während Christian und mein Bruder mit dem Zug ab Samedan kamen. Der Extrazug mit der Ge 4/6 391 fuhr bereits am Vormittag nach Scuol. Als wir ankamen, wurde gerade die Generalversammlung der RhB beendet und die Verwaltungsräte, Direktionsmitglieder und Aktionäre gingen ins Unterengadiner Museum, wo eine Ausstellung über die Jubiläumslinie zu sehen war. Diese Ausstellung war während des ganzen Sommers Einheimischen und Gästen zugänglich. Die Rückreise erfolgte ebenfalls mit einem Extrazug und den vier Einheitswagen, diesmal aber von der Ge 6/6 II 701 «RAETIA» gezogen. Wir wollten auch mit und ich fragte Herrn Alfred Bächtiger, Chef ZfW, ob wir auch mitdürften – und wir durften.

Die Ge 4/6 391 an der 50 Jahrfeier Bever-Scuol in Samedan am 29. Juni 1963.

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Inframation Von Reto Sidler

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2013

Plangenehmigungsverfahren Der Fachbereich Projektabwicklung sorgt derzeit beim Bundesamt für Verkehr (BAV) für viel Arbeit mit Plangenehmigungsverfahren. Für folgende Projekte wurden die Plangenehmigungsverfügungen als Baubewilligung erteilt, und der Baubeginn steht kurz bevor: n  Neue Kreuzungsstation Capäls zwischen Küblis und Saas n  Doppelspurabschnitt von Klosters Platz Richtung Klosters Dorf n  Ausbau Bahnhof Arosa mit zwei Perrons und Überführung mit direktem Zugang zu den Bergbahnen n  Schrankenanlage und Blockstelle am Bahnübergang Undrau km 30.647 bei der Mineralwasserfabrik Rhäzüns - Rothenbrunnen Für folgende Projekte wurden die Plangenehmigungsgesuche eingereicht, und das Verfahren läuft: n Grosser Ausbau Bahnhof St.  Moritz n Ausbau Bahnhof Poschiavo mit Doppelspurabschnitt n Ausbau Malans mit Aussenperronanlage n Ausbau Bonaduz mit Aussenperronanlage n Ausbau Perronanlage Bernina Diavolezza n Ausbau Sils i. D. mit Kreuzungsgleisverlängerung n  Schrankenanlage am Bahnübergang Pradatsch Sur km 99.765 beim Einfahrsignal Celerina

Erneuerung der unterbruchsfreien Spannungs­ versorgung (USV) im Vereina Die redundante Energieversorgung der Tunnelnischen im Vereinatunnel wurde im Februar 2013 ersetzt. Die Kommunikationseinrichtungen waren bisher über in jeder Nische angeordnete unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV-Anlagen) gespiesen. Die Abwärme dieser Einrichtungen verursachte in den staubdichten Nischen-Schränken hohe Temperaturen, was zu vielen Ausfällen und teuren Reparaturen geführt hat. Für die Ablösung der bestehenden Anlagen musste ein neues Energieversorgungskonzept erarbeitet und umgesetzt werden. Ziel war eine max. Verfügbarkeit der Anlagen mit Reduktion und Vereinfachung der Energieversorgung. Aus diesem Grund wurde dem BAV ein Konzept vorgestellt, bei welchem die redundanten Einrichtungen von 18 USV-Anlagen auf nur noch zwei reduziert werden konnten. Diese sind wartungsfreundlich an den Portalzonen vom Tunnel in neu erstellten technischen Räumen platziert worden. Die neue Energieversorgung bietet eine höhere Redundanz und Verfügbarkeit der Stromversorgung. Der Wartungs- und Reparaturaufwand kann durch die Vereinfachung der Anlagen massiv reduziert werden.

Weitere Projekte sind bereits in Ausführung oder werden für die Eingabe ans BAV vorbereitet. Derzeit laufen somit sehr viele Projekte gleichzeitig, die zu wesentlichen Verbesserungen in unserem Netz führen.

Hier entsteht die neue Kreuzungsstation Capäls zwischen Küblis und Saas.

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Eingabe Überführung Bahnhof Arosa.

Neue USV-Anlage Vereina.


Neues in Kürze

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DivertiMento! Von Simona Stefanoni Am Dienstag, 12. März 2013, um 19.30 Uhr, standen sechs Mitarbeiter von den Bahnhöfen Thusis und Davos Platz gespannt vor dem Forum in Landquart. Um 20.00 Uhr war es endlich soweit, das Cabaret Duo Divertimento betritt die Bühne. Nun hiess es zwei Stunden abschalten und lachen ohne Ende. Nach dem Auftritt konnten wir uns sogar noch eine Autogrammkarte für die Rhätische Bahn ergattern. Gian Franco war sichtlich erfreut, alte Kameraden aus der Lehrzeit wieder zu treffen. Es war ein gelungener Abend.

Damals, vor 33 Jahren Von Franz Skvor Vor 33 Jahren, am 27. Februar 1980, fand auf dem Netz der RhB die Kollaudation der beiden FO-Autozuglokomotiven Ge 4/4 81 und 82 statt, weil der FO-Basistunnel noch gar nicht fertig gestellt war! (Inbetriebnahme erst am 25. Juni 1982) Ich war bei dieser Kollaudation durch das EAV (heute BAV) dabei und habe dabei das beiliegende Foto beim Landwasserviadukt gemacht. Die beiden Lokomotiven blieben noch einige Zeit bei der RhB zwecks Erprobung und Instruktion sowie für Aushilfsleistungen. Die Anhängewagen der RhB waren noch grün!

Eine ganz besondere Uhr zum Jubiläum Von Enzo Schäffeler Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Chur – Disentis/Mustér vom Sommer 2012 wurde die RhB in Person von Direktor Hans Amacker mit einem aussergewöhnlichen Geschenk beehrt. Die Matterhorn Gotthard Bahn hat sich ein ganz spezielles Präsent einfallen lassen: Eine spezielle Einzelanfertigung, bestehend aus Orginalteilen der MGB – Zahnstange und Zahnrad wiegen zusammen über 100 Kilogramm! Schliesslich sollte diese spezielle Uhr einen Ehrenplatz für die nächsten 100 Jahre erhalten. Die logistischen Herausforderungen bestanden in der Montage und Ansteuerung der Uhr. Diese sollte auf die Sekunde genau dieselbe Zeit angeben wie unsere offiziellen Bahnhofsuhren. Anfangs März 2013 wurde die Uhr montiert. Die Uhr ist bereits ein beliebtes Fotosujet. An dieser Stelle herzlichen Dank an die MGB sowie an alle Beteiligten Mitarbeitenden und Firmen, die sich für dieses Unikat bemüht haben. 25


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Wettbewerb für RhB-Mitarbeitende! Von Hans Amacker Sie sehen auf dem Bild eine Bahn in Europa, die wie die RhB Auto- und Holztransporte durchführt. Um welche Bahn handelt es sich und wo wurde die Aufnahme gemacht? Ihre Antworten senden Sie bitte per E-Mail an h.amacker@rhb.ch. Wenn Sie diese Frage richtig beantworten, erhalten Sie als Preis einen «Scarnuz». Der Gewinner wird durch das Los ermittelt. Bitte beachten Sie, dass dieser Wettbewerb ausschliesslich für RhB-Mitarbeitende gilt.

Geschäftsbereichübergreifend Von Daniel Duss Da es in den letzten Jahren einige Personalmutationen beim Bahndienst sowie im Fernsteuerzentrum Klosters gab, hat unsere Kollegin Doris Caviezel einen Osterapèro organisiert. Im Gepäcklokal von Klosters Platz hat Sie ein schönes Buffet mit Speis und Trank aufgetragen. Ab 14.30 Uhr haben sich ca. 40 unserer Kollegen vom Bahndienst Engadin und Davos in der Freizeit eingefunden. Wir konnten die ohnehin guten Beziehungen zum Bahndienst intensivieren und den Interessierten die Fernsteuerung sowie unsere Arbeit näherbringen. Bevor sich um 17.30 alle auf den Heimweg begaben, wurde beschlossen, sich regelmässig zu treffen. Vielen Dank an die Kollegen vom Baudienst für das zahlreiche Erscheinen und die stets tolle Zusammenarbeit. Besten Dank auch an Doris für die Organisation des Anlasses und nicht zuletzt auch an den Geschäftsbereich P für das Sponsoring!

Enthüllung der Jubilok Von Simon Rageth Am Wochenende vom 29. und 30. Juni 2013 feiert die RhB und das ganze Engadin gleich zwei Jubiläen: das 100-jährige Bestehen der Strecke von Bever nach Scuol-Tarasp und 100 Jahre Elektrifizierung. Als Widmung für das Jubiläum und die Pionierrolle der Strecke präsentierten die RhB und Urs Wohler, Direktor Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG, Ende April die speziell bemalte Jubiläumslokomotive. Sie macht im ganzen Kanton auf das Jubiläumswochenende Ende Juni aufmerksam. 26


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Langjährige Schwesterbeziehung aktiv gelebt Von Jasmin Epp Am 23. Mai 2013 fand sich eine Delegation der Hakone Tozan Railway, der japanischen Schwesterbahn der RhB, in Chur ein. Die langjährige Partnerschaft zwischen den Bahnunternehmen, die bereits seit 1979 besteht, wird aktiv durch den Austausch über bahntechnische Erfahrungen sowie gemeinsam durchgeführte Marketingaktionen gelebt. Die Verbundenheit wird zudem durch regelmässige Besuche vertieft. Als Dank für die partnerschaftliche Beziehung überreichte die RhB den Delegierten ein fast 125-Jahre altes Schienenstück. Die RhB erhielt als Anerkennung eine handgefertigte, traditionelle Schale aus der Hakone-Region.

Aktion Badtücher – Danke an Login Von Simon Rageth Am 23. Mai wurden ausgehend von Landquart rund 1 400 Badtücher für alle RhB-Mitarbeitenden in den ganzen Kanton Graubünden entsendet. Logistisch eine grosse Herausforderung. Das Team Materialwirtschaft hat die Übung aber generalstabsmässig vorbereitet und durchgeführt. Ein grosses Dankeschön gehört der LoginTruppe, welche den Versand speditiv durchgeführt hat!

Liebhaberobjekt sucht adäquaten Besitzer Baujahr: Auslieferung durch:

1900-1904, Serie B 25-41 SIG in Neuhausen am Rheinfall im Jahre 1903

Fotozug im Jahre 1903 zur Eröffnung der Albulabahn.

Interessenten erreichen mich unter: Mobile +4179 729 74 19

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BÜGA-Pendlerwoche ein Erfolg Von Victor Zindel

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2013

Vom 2. bis 5. April 2013 wurden rund 9 000 Kundinnen und Kunden überrascht und während dieser vier Tage immer wieder verblüfft. «Danke sagen!» – dies war eines der Hauptziele, das sich das engagierte RhB-Projektteam zuoberst auf die Fahne geschrieben hatte. Auch alle weiteren beteiligten öV-Partner SBB, PostAuto Graubünden und Stadtbus Chur bedankten und präsentierten sich auf eine spezielle Art bei Pendlerinnen und Pendlern. Viele Aktionen am und rund um den Bahnhof Chur, einmalige Kulinarikfahrten sowie ein tolles Pendlerfest als Abschlussevent am Freitag, 5. April, rundeten eine gelungene und erfolgreiche Woche ab. Wie erreichen wir unsere Kunden? Wie kann man sich heute in einer sich unglaublich schnell bewegenden Welt bei seinen Kundinnen und Kunden noch Gehör verschaffen? Was erwarten diese von den öV-Partnern? Haben Sie überhaupt Erwartungen oder reicht es, wenn wir ab und zu mal unser Rollmaterial erneuern? Jetzt stellen Sie sich sicher die Frage: «Was schreibt denn der da?» Richtig, mit diesen Aussagen wollte ich etwas provozieren, um Ihnen, werte RhB-Mitarbeitende, aufzuzeigen, was es heute bedeutet, für Kunden etwas Gutes zu tun. Unser öV-System ist unglaublich gut organisiert. Und doch: Wir wollen und können immer noch besser werden, sei es mit neuem Rollmaterial, das unseren Pendlerinnen und Pendlern mit den fünf neuen Stammnetztriebzügen (STZ) bald zur Verfügung stehen wird – aber natürlich auch über Qualität. Diese ist heutzutage mitentscheidend, ob ich einen bestehenden Kunden zufriedenstellen oder sogar neue Kunden dazugewinnen kann.

Victor Zindel in vollem Einsatz.

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«BÜGA – bitte einsteigen» Während der Pendlerwoche warteten unter dem Titel «Süsser Auftakt», «Fit in den Tag», «Wohlbefinden im öV» und «Wellness pur» jeden Tag kleine Überraschungen auf die Fahrgäste. Die vom Amt für Energie und Verkehr grosszügig mitfinanzierte Kampagne wurde nebst den öV-Partnern auch von der Raiffeisen Bank Bündner Rheintal, der Tamina Therme Bad Ragaz und weiteren Partnern unterstützt. Pendlerfest am Bahnhof Chur Am Pendlerfest präsentierten sich alle öV-Partner dem Publikum und stellten Ihre Leistungsfähigkeit und Dienstleistungen vor. Die Besucher erwartete eine bunte Palette an Unterhaltung und Information. Die Taufen des STZ im BÜGA-«Look», getauft durch Regierungsrat Mario Cavigelli, mit rund 1  300 Portraitfotos unserer Kunden, sowie des Thurbo-Pendlerzuges, waren Highlights. Die VIPs waren unsere BÜGA-Kunden. Auf dem roten Teppich begrüsst, durften unsere Kunden kleine Speisen und Getränke nach Wahl geniessen. Die Besucher erlebten unter anderem ein Zeltdorf mit Infopoints, eine Jazzband, das Glücksrad, PostAuto Oldtimerfahrten und eine Familienecke mit Hüpfburg. Ziele weitgehend erreicht Das OK hat die Ziele zu 98 Prozent erreicht. Von «Danke sagen!» bis zu einer attraktiven Parkbussenaktion für Automobilisten wurden viele Ziele erreicht. Mit der Einführung des neuen STZ sollen auch die BÜGA-Aboverkäufe, die Frequenzen und die Erträge weiter zunehmen.


10 Jahre historic RhB von Geni Rohner

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

Das historische Rollmaterial der Rhätischen Bahn ist ein besonderes Zeitdokument der Bündner Bahngeschichte. Zum Erhalt dieser rollenden Kulturgüter haben vor zehn Jahren fünf Vereine (siehe Kasten) die Vereinigung «historic RhB» gegründet. Inzwischen bilden sechs Vereine und eine Stiftung mit rund 1 300 Mitgliedern das Rückgrat dieser Vereinigung. Dank grosszügigen Sponsoren und dem unermüdlichen Einsatz vieler Mitglieder der verschiedenen Vereine konnten zahlreiche Projekte realisiert werden. Im Verzeichnis «historisches Rollmaterial» befinden sich momentan 52 Objekte, die der Nachwelt erhalten bleiben sollen. Inzwischen sind Bestrebungen im Gange, besonders wertvolle historische Fahrzeuge unter Denkmalschutz zu stellen. Erste Gespräche mit den Verantwortlichen des Amtes für Kultur haben bereits statt­ gefunden. Als rollende technische Kulturdenkmäler sollen die historischen Fahrzeuge vielen Generationen erhalten bleiben. Mit der Vollendung des «Alpine Classic Pullman-Express» durch den einzigartigen «Piano-Barwagen» war 2011 ein exklusiver «Orient-Express der Alpen» entstanden. Dem Bündner Tourismus steht fortan ein kleines, aber feines Arsenal für Erlebnisfahrten zur Verfügung. Mit der Aufnahme der Strecke Thusis – Tirano ins UNESCO Welterbe wird das Ganze entscheidend aufgewertet. Ein lang gehegter Wunsch des Vereins ist das Einstellen der restaurierten Wagen in einer Halle. Momentan werden die Fahrzeuge an verschiedenen Orten grösstenteils im Freien abgestellt. Bekanntlich besitzen fast

Die Pianobar auf Wolke sieben.

alle historischen Wagen einen Holzkasten und sind deshalb besonders empfindlich auf Wettereinflüsse. In Zusammenhang mit dem Gleisumbau am Bahnhof Samedan bietet sich nun die einmalige Chance, im Bereich der geplanten drei Abstellgleise 303–305 eine Einstellhalle zum Schutz der historischen Wagenparks zu erstellen. Die Finanzierung ist bald gesichert Spenden sind weiterhin willkommen! Ein weiteres laufendes Projekt von historic RhBist die Renovation der Dampflok G 3/4 Nr. 11 «Heidi» (Baujahr 1902). In diese Lok wird eine Ölfeuerung eingebaut, die nach der Inbetriebnahme durch einen Lokführer bedient werden kann. Dank der Umstellung von Kohle auf Öl kann auch auf den erforderlichen «Löschzug» verzichtet werden. Mit dem gemeinsamen Auftritt der Vereine wurde das Magazin «historic RhB – die Bündner Kulturbahn» geschaffen, das einmal jährlich mit einer Auflage von 30 000 Exemplaren erscheint. Den Vereinen dient diese Zeitschrift als Kommunikationsplattform, mit der sie ihr Zielpublikum direkt erreichen. Das Magazin ist bei allen RhB-Bahnhöfen erhältlich oder kann per Mail info@historic-rhb.ch angefordert werden.

historic RhB besteht heute aus insgesamt acht Vereinen/Organisationen: «Club 1889», «Verein pro Salonwagen», «Verein Dampffreunde der Rhätischen Bahn», «Verein Bahnhistorisches Museum»; später dazugestossen «Freunde der Schmalspurbahnen», «Interessengemeinschaft Zügen-Landwasser», der «Albula Bahn Club» sowie die Stiftung «Bahnmuseum Albula Bergün»

Lokparade.

Dampfschneeschleuder.

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Eine Lokomotive wird zum Musikinstrument Von Gion Caprez

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Eine Lokomotive kann man unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten: für den einen ist sie eine Investition, ein Produktionsmittel, für den anderen ein Kultobjekt. Für mich als Lokführer gehört sie zum Alltag, sie ist mein Arbeitsplatz und mein Werkzeug. Als ich bei meiner Arbeit im Bahnmuseum Albula in ein Projekt mit Andy Guhl miteinbezogen wurde, lernte ich etwas Neues kennen; eine Lokomotive als Musikinstrument. Der Klangkünstler Andy Guhl ist Pionier der Geräuschmusik und einer der Väter der experimentellen elektronischen Musik. Für eine Performance im Bahnmuseum Albula wird er die Schwingungen einer Lokomotive mittels Sensoren in eine audiovisuelle Form übersetzen und mit traditionellen Instrumenten kombinieren. Bei den Vorarbeiten habe ich den Künstler Andy Guhl begleitet. Nach Vorarbeiten im BW Landquart, wo Andy Guhl verschiedene Loktypen abhörte und probierte, wie seine Sensoren angebracht werden können, war es am Auffahrtswochenende soweit: Die Ge 6/6 II 704 wurde am Vorabend im BW Samedan verkabelt (danke Pierangelo Crameri für die Hilfe!) und gab von Samedan bis Landquart ihr Konzert. Guhl ging es nicht darum, die Geräusche der Lok – auf einer fahrenden 700er gibt es viele und laute Geräusche – exakt zu reproduzieren. Seine Sensoren sind zum Teil Piezosensoren, die mechanische Schwingungen in hörbare elektrische Impulse umwandeln. Er nutzt aber auch selbst entwickelte Sensoren, etwa ein Tonaufnehmer eines alten Grammophons oder ein Uralt-Transistor für hochfrequente

Tonaufnahmen.

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Gion Caprez.

Schwingungen. Vom Dach bis zum Achslager wurden die Sensoren mit Klebeband und Kabelbindern befestigt. Bei Probeaufnahmen stellte Andy mit Freude fest, dass neben dem bekannten Rumpeln und Surren der Lok weitere interessante Geräusche entstehen. Auf dem Dach pfeift und surrt das Schleifstück, im Maschinenraum hört der Sensor nicht nur den alles übertönenden Krach des Kompressors, sondern feine rhythmische Geräusche darunter, und das Wanken der Lok in den Kurven wird durch einen Spezialsensor, der mal ein Velorücklicht war, zu einem fühlbaren Takt. So konnte es am 10. Mai losgehen, mit Andy und Tabes Guhl in ihrem Tonstudio im hinteren Führerstand, begleitet von mir. Andy arbeitet während der Aufnahmen «live», das heisst er nimmt nicht alle Eingänge einzeln auf und mischt sie dann im Studio zusammen. Volle vier Stunden sass er konzentriert in der fahrenden und stehenden Lok und mischte die verschiedenen Eingänge der Sensoren. Für mich war es ein ganz spezielles Erlebnis, Andy Guhl und die Lok 704 als Musiker und Musikinstrument zu erleben. Auch ich arbeite mit dieser Lok und denke, dass ich sie richtig bedienen und auf ihre Eigenheiten eingehen kann. Darum freue ich mich, dass Andy Guhl die Fahrt mit der 704 zum Thema einer Performance im Bahnmuseum Albula in Bergün machen wird. Performance/Aufführung Bahnmuseum Albula in Bergün am Sonntag, 1. September 2013, 15.00 Uhr Preis: CHF 15.00 / zzgl. Museumseintritt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich


Neuer Bahnerlebnisweg Albula festlich eröffnet Von Jasmin Epp und Simon Rageth

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

Am 1. Juni 2103 wurde rechtzeitig zum einjährigen Jubiläum des Bahnmuseums der Bahnerlebnisweg Albula neu eröffnet. Der bestehende Bahnlehrpfad zwischen Preda und Bergün wurde von Bergün Filisur Tourismus zusammen mit der RhB und dem Verein UNESCO Welterbe RhB neu gestaltet, inszeniert und ausgebaut und bis nach Filisur verlängert. Zum Thema Bahnerlebnisweg Albula fanden gleichzeitig zwei Buchvernissagen statt. Die Destination Bergün Filisur machte damit einen weiteren grossen Schritt zur Inszenierung der Region und zur Etablierung des «Bahndorfes». 26 Themenstationen Das «Bahndorf» Bergün Filisur ist um eine Attraktion reicher: Der seit den 80er Jahre bestehende, beschauliche Bahnlehrpfad wurde zu einem Bahnerlebnisweg mit insgesamt 26 Themenstationen ausgebaut und am 1. Juni neu eröffnet. Auf dem neu inszenierten Lehrpfad «erlaufen» die Gäste auf spielerische und informative Weise Informationen über die architektonische und technische Pionierleistung, welche nötig waren, um die Bahnlinie in die wilde Landschaft des Albulatals einzubetten. Anekdoten und Erzählungen auf Schautafeln berichten zudem vom Leben entlang der Albulalinie und öffnen den Blick hinter die Kulissen des UNESCO Welterbes. Der Ausbau durch Neugestaltung der Informationstafeln, Weiterführung bis zum Landwasserviadukt und Anpassung der Rastplätze bildet die erste Etappe der Erneuerung des Bahnerlebnisweges. In den kommenden Jahren sollen weitere Installationen die Wanderung bereichern. Der neue Bahnerlebnisweg ist quasi der «Aussenraum» des einjährigen Bahnmuseums Albula.

Roman Cathomas mit den Buchautoren Reto Westermann und Üsé Meyer.

Zwei neue Bücher Nebst der Neueröffnung des Bahnerlebnisweges fanden in Bergün zwei Buchvernissagen statt. Einerseits konnte durch eine Kooperation mit den Autoren Jürg Loser und Patrick Steiger der Kinderbuchreihe «Türli und Flidari» eines von zwei Kinderbüchern zum Bahndorf Bergün Filisur lanciert werden. Die Sommergeschichte erzählt von einem erlebnisreichen Tag der beiden Lausbuben Türli und Flidari im Bahndorf Bergün Filisur. Andererseits fand die Vernissage des Begleitbuches zum Bahnerlebnisweg Albula statt. Das Buch von Reto Westermann und Usé Meyer ist mit 132 reich bebilderten Seiten der ideale Begleiter für einen Ausflug zum Bahnerlebnisweg Albula und vermittelt vertieftes Wissen zu den Themen der 26 Stationen. Zudem ist das Buch eine Sammlung spannender Geschichten rund um die Albulalinie, das Albulatal und die Menschen, die am UNESCO Welterbe leben und arbeiten. Das «Bahndorf» wächst Der Ausbau des Bahnerlebniswegs Albula sowie die Lancierung der zwei Bücher ist Teil des Gesamtkonzeptes der Destination Bergün Filisur. Dieses Konzept sieht die verstärkte Ausrichtung auf das Thema Bahn vor. Bergün Filisur ist heute schon ein beliebtes Ausflugsziel vieler Bahnliebhaber. Der neue Bahnerlebnisweg soll zukünftig als Aussenbereich des Bahnmuseum Albula fungieren und somit die UNESCO Welterbestrecke der Rhätischen Bahn noch erlebbarer machen. Die Gemeinden Bergün und Filisur, Bergün Filisur Tourismus, die RhB und der Verein Welterbe RhB bearbeiten und finanzieren gemeinsam die einzelnen Umsetzungsschritte dieser mehrjährigen Projektrealisierung.

Infostelen informieren die Besucher des Bahnerlebnisweges.

Roman Cathomas interviewt die beiden Kinderbuchautoren.

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Weiterbildung: Umgang mit älteren Menschen Von Danilo Del Simone

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Wie soll sich ein Zugbegleiter gegenüber älteren oder gehbehinderten Fahrgästen verhalten? Welche Bedürfnisse haben betagte Mitmenschen beim Zugfahren? Wie fühlt sich Reisen an, wenn man auf Hilfsmittel wie Rollstuhl, Gehhilfen etc. angewiesen ist? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich die Puschlaver Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter anlässlich ihrer zweitägigen Ausbildung auseinandergesetzt. Der Kurs fand im Altersheim Poschiavo statt. So war eine praxisnahe Übungsumgebung sichergestellt. Neben dem Theorieteil wurde vor allem praktisch geübt. Zuerst in der Casa Anziani unter Anleitung des Pflegepersonals sowie den Betreuern. Später wurde mit rund 30 Bewohnern der Casa Anziani eine Zugfahrt von und nach Tirano, bzw. Alp Grüm unternommen. Zum Kundenverblüffer avancierte Alberto Battilana, welcher mit seiner Handorgel für die musikalische Umrahmung sorgte und so die Wartezeit am Bahnhof verkürzte. Mit Benutzung der Einstiegsrampe des ALLEGRA-Triebzuges wurden die sieben Rollstühle im Mittelwagen rasch eingeladen. Auch in Tirano wurde mittels ausfahrbarer Rampe des ALLEGRA-Triebzuges das Aussteigen stark erleichtert. Diese Konstruktionen sind für gehbehinderte Menschen eine grosse Erleichterung und machen das Zugfahren noch angenehmer. Mit sieben Rollstühlen an diesem Testtag war die Kapazitätsgrenze des ALLEGRA-Triebzuges dann erreicht. Auch im

Casa Anziani - auf geht’s zum Bahnhof Poschiavo.

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Einlad im ALLEGRA Richtung Tirano.

Zug wurden die Anwesenden seitens der Kursteilnehmer optimal betreut, und es ergaben sich viele Gespräche, bei denen die Freude und Dankbarkeit der Anwesenden «älteren Reisenden» spürbar war. Viele von ihnen waren das erste Mal seit geraumer Zeit im Zug zu einem Ausflug unterwegs. Nachdem sich die Bewohner wieder heil im Altersheim eingefunden hatten, fand ein Resümee mit der Stationsschwester Suor Rita statt und anschliessend eine kurze Führung durch das Monastero sowie das wohlverdiente Abendessen. Dabei verblüfften uns zwei ältere Damen. Unbemerkt hatten sie zwei Flaschen Grappa gekauft und uns als Dankeschön überreicht: «Als Schlummertrunk, damit man im Kloster gut schlafen kann». Abschliessend begaben wir uns zum Debriefing mit der Leitung des Altersheims sowie mit den Mitarbeitenden. Hier konnten die Lerneffekte verinnerlicht und noch offene Fragen beantwortet werden. Zusammenfassend halten wir fest: Die Kurstage waren eine tolle Erfahrung und haben die Zugbegleiter auf die speziellen Gegebenheiten und Bedürfnisse von Senioren und gehbehinderten Menschen sensibilisiert. Ich danke allen Beteiligten für die engagierte Teilnahme und auf ein gutes Gelingen bei der Umsetzung im Alltag.

Bahnhof Tirano - warten auf die Abfahrt des Zuges.


Ausbildung für Quereinsteigende im öV Von Eric Wyss

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Quereinsteigenden Mitarbeitenden fehlen oft die Kenntnisse und der Bezug zu Besonderheiten, Komplexität und den Abhängigkeiten die nötig sind, um den Bahnbetrieb – im Speziellen in Graubünden – herstellen und aufrecht erhalten zu können. Durch eine modulare Ausbildung soll den neuen Mitarbeitenden in zwei Tagen das RhB-spezifische (Bahn-)Wissen vermittelt werden. Am 6./7. Mai 2013 fand der erste Teil der Pilotschulung statt. Zehn Kadermitarbeitende und Fachspezialisten nahmen an der Ausbildung «QueröV» teil und liessen sich in die Branche des öffentlichen Verkehrs einführen. Die Module wurden durch RhB-Spezialisten moderiert, welche auch viele Beispiele aus der Praxis anschaulich erklären konnten. Die Ausbildung vermittelte erste Kenntnisse der Branche und der RhB. Dabei wurde das vorhandene Know-How der RhB-Mitarbeitenden genutzt, und gleichzeitig lernten die neuen Mitarbeitenden die Schlüsselpersonen, deren Funktion und die relevanten Prozesse praxisnah kennen. Sie erhielten ein Verständnis der Rolle der RhB im Gesamtsystem öV und ihre Aufgabe im Kanton Graubünden. Als roter Faden diente eine Zugfahrt. An diesem Beispiel wurde in den Modulen aufgezeigt, was es braucht, bis eine Zugfahrt bei der RhB stattfinden kann.

Theorie …

… und Praxis.

Der Abschluss des ersten Teils bildete das Abendprogramm «RhB hautnah – Wartung Rollmaterial». Die Teilnehmenden erhielten einen Einblick in den RhBAlltag und führten zusammen mit den Mitarbeitenden des Bereichs Rollmaterial Wartung die Reinigung und Wartung der Fahrzeuge durch. Die Schulung bot auch für Mitarbeitende, die bereits länger bei der RhB arbeiten, neue und teils überraschende Einblicke in die Spezialitäten und Komplexitäten einer Unternehmung im öffentlichen Verkehr. Den Abschluss findet die Ausbildung «QueröV» am 12. Juni mit einem Tag auf dem Zug, der den Teilnehmenden die Praxis und den Umgang mit unseren Gästen zeigt.

Yvonne Dünser und Brigitte Flütsch zeigen vollen Einsatz.

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«Der beste Lehrgang Fachleute öV» Von Sara Riesen, login Berufsbildung

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2014 startet der nächste Lehrgang Fachleute öffentlicher Verkehr. Vorher wird das Bildungsangebot überprüft und optimiert. Projektleiter Patrick Kunz von login Berufsbildung erklärt, welche Ziele dabei im Vordergrund stehen. Patrick Kunz, Sie gehören zum Team, welches den Lehrgang Fachleute öffentlicher Verkehr überarbeiten wird. Weshalb ist diese Überarbeitung notwendig? Der Lehrgang wurde nun drei Mal in seiner ursprünglichen Fassung durchgeführt. Da wurde es Zeit für eine Weiterentwicklung. Dank der Rückmeldungen der Teilnehmenden und der Dozierenden wissen wir, wo der Schuh drückt. So müssen wir beispielsweise die Lernziele und Inhalte der einzelnen Module besser aufeinander abstimmen. Wir haben uns deshalb entschlossen, eine umfassende Analyse und anschliessende Überarbeitung durchzuführen. Wo sehen Sie konkreten Anpassungsbedarf? Wir werden beispielsweise die Schulungsunterlagen anpassen und vereinheitlichen. Wir werden aber auch die ganze Struktur des Lehrgangs prüfen. So kann es sinnvoll sein, gewisse Themen im Bereich Produktion und Ereignismanagement zusammenzufassen. Oder dass die Personalführung, welche in verschiedenen Modulen thematisiert wird, vereinheitlicht wird. Wir werden auch die Organisation analysieren. Letztlich wollen wir alle Dozierenden und Lehrmittelentwickler/innen mit internen Schulungen auf den gleichen Stand bringen. Werden Sie neue Module oder Lehrgangsinhalte anbieten? Bei der Entwicklung des Lehrgangs haben wir den Bildungsbedarf abgeklärt. Wir haben analysiert, über welIn zehn Modulen eignen sich die Teilnehmenden das nötige Wissen an, um komplexe Fach- und Führungsausgaben zu übernehmen. Der nächste Lehrgang startet im Januar 2014.

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che Fähigkeiten eine Fachfrau oder ein Fachmann öV verfügen sollte. Unser Lehrgang deckt diesen Bildungsbedarf, und unsere erste Klasse hat die Berufsprüfung gut gemeistert. Wir müssen also keinen neuen Lehrgang kreieren, sondern lediglich die didaktischen Schwachstellen optimieren. Aufgrund der Überarbeitung wurde der Lehrgang, welcher im September starten sollte, verschoben. Wann beginnt die nächste Durchführung? Der nächste Lehrgang kann im Januar 2014 starten. Wir haben alle bisher angemeldeten Teilnehmenden persönlich über die Verschiebung informiert. Viele waren verständlicherweise enttäuscht darüber. Ich denke aber, dass wir den Teilnehmenden aufzeigen konnten, dass der vierte Lehrgang in seiner überarbeiteten Form inhaltlich und didaktisch der bisher beste sein wird. Gibt es noch freie Plätze für den Lehrgang im Januar? Ja, wir haben noch freie Plätze und möchten mit zwei Klassen starten. Danach wird der Lehrgang wieder regulär im Herbst starten, nach Möglichkeit ebenfalls mit zwei Klassen.

Der Lehrgang Fachleute öV dauert drei Semester und bereitet auf die eidg. Berufsprüfung vor. Er schliesst die Lücke zwischen der beruflichen Grundbildung und der höheren Berufsprüfung. Der Lehrgang eignet sich für Berufsleute im öV, welche in ihrer Laufbahn den nächsten Schritt planen, z. B. als Teamleiterin, Projektleiter oder in der fachlichen Führung. Die Teilnehmenden erhalten in zehn Modulen einen Gesamtüberblick über das komplexe System öV und eignen sich das nötige Wissen an, um anspruchsvolle Fach- oder Führungsaufgaben zu übernehmen. www.login.org.

Projektleiter Patrick Kunz: Der Lehrgang Fachleute öV wird inhaltlich und didaktisch der bisher beste sein.


Die IRSE zu Besuch bei der RhB Von Marco Lüthi

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

Die Eisenbahnen der Schweiz sind weltbekannt und geniessen einen exzellenten Ruf. Pünktlichkeit, Leistungsfähigkeit und spektakuläre Strecken sind einige der Eigenschaften, für die wir weltweit bewundert werden und Anerkennung erhalten. Dies zieht nicht nur Touristen an, auch Fachexperten kommen immer wieder in die Schweiz, um sich inspirieren zu lassen und den Austausch zu pflegen. Aus diesem Grund sind auch die Mitglieder der Institution of Railway Signal Engineers (IRSE) – die mit über 5000 Mitgliedern grösste und mit 101 Jahren älteste internationale Vereinigung von Bahnsicherungs- und Telekommunikationsingenieuren – immer Mal wieder in der Schweiz. Letztmals war dies 2006 der Fall, als das neue Eisenbahnsicherungssystem ETCS bei den SBB und BLS besichtigt wurde. Am Freitag, 15. März 2013, begrüsste die RhB erstmals rund 60 Mitglieder der IRSE in Landquart. Mit dabei Teilnehmende aus ganz Europa, aber auch Mitglieder aus Japan und Hongkong, welche für diese Veranstaltung die weite Reise auf sich nahmen. Nachdem am Vortag in Zürich das Labor für den neuen GotthardBasistunnel besucht wurde, stand der Tag bei der RhB im Zeichen «Einblicke bei der faszinierendsten Eisenbahn». Aufgeteilt in Gruppen wurde das RCC sowie die Rollmaterialwerkstätte besichtet. Zudem gab es einen Vortrag zu den Sicherungsanlagen der RhB sowie den Premiumprodukten Glacier Express und Bernina Express. Heidi Roos erläuterte den Gästen den Alltag mit unseren Kunden aus Sicht einer Zugbegleiterin. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren ausnahmslos positiv. Sehr beeindruckt hat die Ordnung und Sauberkeit der Werkstätte. Ein Zeichen, welches

David Wiegratz führte durch die Werkstätten.

die Wichtigkeit dieser Visitenkarte hervorhebt. Grosser Respekt kam dem Betrieb unter erschwerten Bedingungen zuteil, und die sehr hohe Professionalität im RCC wurde bewundert. Ebenso die Kundenfreundlichkeit der Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter – etwas, das viele Teilnehmenden bereits aus persönlichen Erlebnissen kannten. Und als es um die Sicherungsanlagen und Stellwerkstechnik bei den RhB ging, staunten selbst die Fachexperten über die Vielzahl von Besonderheiten und kreativen Lösungen. Die bei den Teilnehmenden bleibenden, positiven Eindrücke dieser Veranstaltung waren nur Dank der Mithilfe der beteiligten Gruppenführer Martin Jegen und David Wiegratz sowie Präsentatoren Urs Deragisch, Heidi Roos und Franz Bislin möglich. Der Dank gehört ihnen allen! Aber auch für das Verständnis der Mitarbeitenden im RCC und in der Werkstätte, eine solch grosse Gruppe als Gastgeber zu empfangen. Der Dank gehört allen Mitarbeitenden, welche die Veranstaltung ermöglicht haben. Die gezeigte Flexibilität ist nicht selbstverständlich. Zum Abschluss des technischen Besuchs wurde bei wolkenlosen Traumbedingungen am Samstag das Weisshorn in Arosa besucht. Die Bahnfahrt von Chur nach Arosa war ein unvergessliches Erlebnis für die Teilnehmenden. Und nicht wenige haben am Ende eingestanden, dass sie noch einige Tage Urlaub in Arosa, Davos oder St. Moritz geplant haben, um die eine oder andere Strecke mit der faszinierendsten Eisenbahn zu befahren.

Heidi Roos erzählte von ihrem Alltag.

Martin Jegen als Gruppenführer.

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Hypotheken bei der Pensionskasse RhB Von Urs Brunett

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2013

Wussten Sie, dass die Pensionskasse der Rhätischen Bahn Ihnen als Mitarbeitende eine Hypothek zu ausgezeichneten Zinskonditionen anbieten kann? Die Pensionskasse RhB finanziert in der Schweiz: n Einfamilienhäuser n Eigentumswohnungen n Zweit- und Ferienliegenschaften n Mehrfamilienhäuser Ihre Vorteile sind: n Individuelle und kompetente Beratung n Attraktive Konditionen (für Mitarbeitende und Pensionierte spezielle Konditionen) n Speditive Bearbeitung n  Einfaches Zahlungssystem mittels Lohn- oder Rentenabzug n Keine Gebühren n Ihr Vorsorgeguthaben wird sicher investiert – in Ihre Hypothek Bedingungen: n Mindestens 20  % Eigenkapital n  Die Belastung durch Zinsen, Amortisation und Unterhalt darf nicht mehr als 33 % des Bruttoeinkommens betragen Unser Vorteil Wir können mit der Gewährung von Hypotheken eine stabile und sichere Wertanlage zum Wohle der Versicherten tätigen.

Der Traum vom Haus.

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Die Pensionskasse RhB bietet folgende Hypothekarmodelle: n Variable Hypotheken n Festhypotheken Die Laufzeit der Hypothek kann zwischen einem und 15 Jahren betragen, der Mindestkredit muss CHF 100 000 sein. 65 % des Liegenschaftswertes wird als 1. Hypothek gewährt. Die 2. Hypothek deckt die Lücke zwischen 66% und 80 % ab. Die 2. Hypothek muss bis zur Pensionierung zurückbezahlt werden. Die 1. Hypothek kann auch nach Ihrer Pensionierung, sofern eine Rückzahlung erfolgt ist, jederzeit wieder aufgestockt werden.

Beratung Gerne beraten wir Sie. Verlangen Sie von uns eine unverbindliche Offerte. Sie erreichen uns wie folgt: Pensionskasse der Rhätischen Bahn Bahnhofstrasse 25 7002 Chur Herr Christian Bundi, Telefonnummer 081 288 63 78 (intern 6378), gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte. Viele zusätzliche Informationen wie beispielsweise aktuelle Zinssätze finden Sie auf unserer Homepage unter www.pkrhb.ch.

Christian Bundi steht Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.


Rückengymnastik – eine sinnvolle Prävention Von Eric Wyss

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

Die Schweizerische Rheumaliga führte eine Umfrage durch. Die Frage «Wie viele Tage sind Sie innerhalb der letzten zwölf Monate wegen Rückenschmerzen/Verspannungen ausgefallen?» brachte Erstaunliches zutage: Rund ein Viertel der Befragten war innerhalb eines Kalenderjahres tage- bis wochenlang nicht in der Lage, ihren Verpflichtungen bei der Arbeit, in der Schule oder im Haushalt nachzugehen. Innerhalb dieser zwölf Monate fielen 18.6 Prozent der Umfrageteilnehmenden wegen ihrer Rückenprobleme ein bis sechs Tage lang aus. Sechs Prozent waren wochenlang und 2.5 Prozent monatelang nicht einsatzfähig. Faktoren wie Region, Ortsgrösse, Geschlecht, Alter, Schulbildung, Berufstätigkeit oder Art der Tätigkeit hatten keinen Einfluss darauf, ob und wie lange die Personen ausfielen. Das BGM-Team der RhB hat im Januar ein Programm zur Stärkung des Rückens eingeführt und bietet ein bis zwei Mal pro Woche für die Mitarbeitenden in der Verwaltung in Chur ein Programm zur Prävention von Rückenbeschwerden an. Unter Anleitung von Dr. Zinsli, Vertrauensarzt der RhB, wurden Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur vorgezeigt. Seither treffen sich regelmässig Mitarbeitende, um unter Anleitung gemeinsam ein 10-minütiges Rückengymnastik-Programm zu turnen. Die RhB ist dabei in guter Gesellschaft: Die Firma Schlatter AG, ein Hersteller von elektrischen Widerstandsschweisssystemen, führt mit dem Ziel die Abwesenheitsrate zu senken, seit 2007 kombiniert mit an-

deren Aktionen ein Rückengymnastik-Programm durch. Die Mitarbeitenden konnten für Themen wie Unfallprävention, Bewegung sowie Lifestyle sensibilisiert werden, und die Abwesenheitszahlen wurden gesenkt. Die Firma erhielt Prämiensenkungen von beachtlicher Höhe im Bereich (Nicht-)Berufsunfälle. Einen umfassenden Ansatz zur Stärkung des Rückens führt auch die Genossenschaft Migros Luzern durch. Ihre über 5 700 Mitarbeitenden werden an 50 verschiedenen Standorten zum Thema Rücken sensibilisiert. Über drei Jahre (bis 2014) werden Massnahmen unter dem Motto «Wir stärken uns den Rücken» umgesetzt. Dazu gehören Rückentraining, Moving-Minutes, rückenspezifische Sonderangebote für Mitarbeitende und Beratung durch Rücken-Coaches. Bei Bedarf werden auch ergonomische Arbeitsplatzabklärungen vorgenommen. Die Feedbacks von allen Beteiligten sind durchaus positiv. Bei Interesse können Übungen zur Stärkung des Rückens bei Eric Wyss, e.wyss@rhb.ch angefordert werden.

Worum geht es? Jährlich sind in der Schweiz 1,4 Millionen Personen infolge Rückenschmerzen tage- und wochenlang arbeitsunfähig. Die Rheumaliga Schweiz beziffert den Schaden auf zehn Millionen Ausfalltage pro Jahr. 80 Prozent der Bevölkerung leiden einmal pro Jahr bis mehrfach pro Woche unter Rückenschmerzen. Rückenbeschwerden gibt es in allen Bevölkerungsschichten, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Beruf. Der allgemeine Bewegungsmangel sowie körperliche Überlastung sind die hauptsächlichen Ursachen. (Rheumaliga Schweiz; Dr. Andrea Gerfin)

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Erlebnisbericht Strickzug vom 23. März 2013 Von Tanja Felix

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«Bei der Rhätischen Bahn wird wieder gestrickt». Das heisst für das Team Railservice normalerweise: Planung und Buchungen des Strickzuges entgegennehmen und bestätigen. Diesmal kam uns aber die Idee, an der Strickfahrt selbst teilzunehmen. Zu viert haben wir uns schliesslich auch angemeldet: Patrica Breitenmoser, Eileen Flütsch, Tanja Felix und Christian Pircher. Wir wollten es wissen. Kann ich überhaupt noch «Lisma» und wie lange war dies nochmals her? Da Handarbeit wieder voll im Trend ist, möchten wir gerne auch das Stricken ausprobieren. Erwartungsvoll pilgern wir am Samstagmorgen zum Bahnhof Chur in die Stiva Retica. Nach dem Einstieg werden wir auch freundlich von den drei versierten Strickerinnen von art26 begrüsst. Es liegen Muster auf dem Tisch zu den Modellen, die gestrickt werden können. Wir entscheiden uns alle für die «einfachen» Pulswärmer. Zuerst ist das Ganze schon etwas schwierig, man hat doch einiges verlernt in all den Jahren. Zum Glück sind die Strickerinnen vor Ort und stehen für Rat und Unterstützung den Teilnehmenden stets zur Seite. Bald schon werden Kaffee und Gipfeli serviert – gehört eine Portion Gemütlichkeit doch auch dazu. Die Zeit vergeht recht schnell, und schon heisst es: «Nächster Halt, St. Moritz, Endstation, bitte alle aussteigen». So schnell verfliegt die Zeit, und der Pulswärmer ist noch nicht einmal fertig. Nach dem Mittagessen im Restaurant Bellaval und einer Runde Fachsimpeln

Patricia Breitenmoser und Tanja Felix konzentriert am Stricken.

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geht es in der zweiten Runde zurück nach Chur und zurück zur «Lismig». Es geht schon besser, aber fertig wird das Accessoire wohl bis zum Ende der Fahrt nicht. Dann die Überraschung: Zur Feier des Tages wird noch Prosecco serviert. Ein Dankeschön dafür an Werni Ca­ luori vom Produktmanagement! In der Stiva geht es lustig und gemütlich zu und her. Nebst dem Stricken ist natürlich auch die Fahrt in der Stiva ein Erlebnis. Die einen oder anderen können ihr fertig gestricktes Accessoire bereits vorführen. Das Team Railservice muss jedoch zu Hause fertig stricken. Uns hat die Strickfahrt sehr gut gefallen, und wir werden die Fahrt auf jeden Fall weiterempfehlen. Es war von A bis Z beziehungsweise von Chur nach St. Moritz und zurück ein tolles Erlebnis. Zu Hause haben wir fleissig mit der Restwolle weitergestrickt. Ausser Christian – ihm wird das Erlebnis mit uns Frauen und sein aussergewöhnlicher Apfelwärmer in guter Erinnerung bleiben. Die Strickerei wird er wohl sein lassen. Die Organisation war Top und die Strickerinnen voll im Element. Die Strickanleitungen einfach und sehr verständlich. Eventuell sind wir auf der nächsten KreativFahrt wieder dabei. Die nächsten Strickzugfahrten finden voraussichtlich im November 2013 statt. Eindrücke der ersten Strickzug Fahrt erhalten Sie in unserem Fotoalbum unter www.rhb.ch/flickr und als Video unter www.youtube.com/rhaetischebahn.

Eileen Flütsch gönnt sich einen Prosecco.

Christian Pircher lässt sich helfen.


Schweizermeisterschaften SVSE Von Aldo Cortesi

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Die 79. SVSE Schweizermeisterschaften Alpin und Langlauf fanden in diesem Jahr in Splügen, «im Herzen von Graubünden» statt. So nannte die Direktorin von Viamala Tourismus, Denise Dillier, den Austragungsort. Wir erlebten interessante und abwechslungsreiche Wettkämpfe bei bissiger Kälte. Unsere Delegation war zwar eher klein, dafür aber sehr erfolgreich. Bei den Alpinen waren folgende Mitglieder am Start: Curdin Lareida, seine Schwester Lucrezia und Aldo Cortesi. Nach 1986 haben wir mit Curdin Lareida endlich wieder einen Schweizermeister in der Dreierkombination! Herzliche Gratulation zur Superleistung. Ebenfalls sehr erfolgreiche Resultate waren folgende: Curdin Lareida: Lucrezia Lareida:

1. Rang im Slalom und 3. Rang im Riesenslalom 1. Rang im Slalom

Zudem konnte der ESV Rätia auch weitere Erfolge und Podestplätze feiern: Bei den Senioren I: Gimmi: 1. Rang Loris: 3. Rang Elite: Curdin: 4. Rang Gute Rangierungen auch für Luca und Aldo. Weitere Resultate und Fotos könnt Ihr euch unter: www.svse-sm-wispo.ch anschauen. Ein Dankeschön fürs Mitmachen und nochmals herzliche Gratulation an alle für die hervorragenden Resultate. Auf Wiedersehen nächstes Jahr vom 20. bis 22. März 2014 in Les Diablerets.

Bei den nordischen Disziplinen am Start waren Curdin Lareida, Luca Zanolari mit seinen Söhnen Gimmi und Loris sowie Aldo Cortesi.

2. Platz: Stefan Matter, 1. Platz: Curdin Lareida, 3. Platz: Beni Tresch.

Langlauf-Siegerpodest, 2. Platz: Thomas Hodler, 1. Platz: Gimmi Zanolari, 3. Platz: Loris Zanolari.

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Pensioniertenanlass 2013 Von Jasmin Epp

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2013

Donnerstag, 7. März. Es ist kurz vor neun Uhr. Am vereinbarten Versammlungsort treffen die Ehrengäste langsam ein. Dieser Tag gehört ihnen: den ehemaligen Mitarbeitenden, die zusammengezählt 408 Jahre die RhB mitgeprägt haben. Als Anerkennung für diesen Einsatz werden sie traditionell mit einem gemeinsamen Ausflug in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Der diesjährige Ausflug führt die Gäste, in Begleitung von Hans Amacker, Markus Barth und Astrid Schmid, von Chur nach Bergün. Das Eis zwischen den Teilnehmenden ist schnell gebrochen. Unterhaltsame Geschichten und amüsante Anekdoten von den erlebten Jahren bei der RhB füllen den Wagen. Es gibt viel zu berichten, immerhin standen die Pensionierten im Durchschnitt rund 31 Jahre im Dienst der RhB. Theodor Weber, zuletzt als Lokführer in Landquart tätig, führt die Liste mit 38 Dienstjahren, 8 Monaten und 30 Tagen an. Am Bahnhof Bergün angekommen, begrüssen Urs Hugentobler, Leiter Güterumschlagszentrum Oberengadin (GUZO), und seine Frau Sandra die Reisenden mit wunderschönen Alphornklängen. Nach dem musikalischen Willkommen geht es, passend zu den fünf Bähnlern, ins «Wartezimmer» des Bahnmuseums Albula, wo Nora Hauswirth und Gion Caprez alle herzlich in Empfang nehmen. Dort erhalten die Pensionierten von Direktor Hans Amacker die ihnen gebührende Wertschätzung für den treuen Einsatz in Form von Dankesworten und einem Abschiedsgeschenk. Am anschliessenden Apéro wird ausgiebig gefachsimpelt. Nachdem die Teilnehmenden ihr Lächeln für das Gruppenfoto gezeigt haben, folgt der kulinarische Teil des Tages. Die knurrenden Mägen stillt ein wunderbares Mittagessen im Kurhaus Bergün. Das Kurhaus wurde im Zusammenhang mit der 1903 in Betrieb genommenen Albulalinie geplant. Der bekannte Zürcher Architekt Jost

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Franz Huwyler-Boller wurde mit dem Bau beauftragt und das Grandhotel nahm 1906 seinen Betrieb auf. Das unter Denkmalschutz stehende Haus wurde seit 2002 laufend mit viel Geschick restauriert. Am Nachmittag geht es auf eine Zeitreise – eine Zeitreise zurück in die Bahngeschichte der RhB und der Albulalinie. Stefan Barandun lässt alle während einer spannenden Führung durch das Bahnmuseum an seinem umfangreichen Wissen über die Albulalinie und die Geschichte dahinter teilhaben. Bevor die Rückreise gemeinsam nach Chur angetreten wird, lassen die Pensionierten ihren Tag mit einer süssen Verstärkung im Bahnmuseum gemütlich ausklingen. Die Zeit im Zug in Richtung Chur wird für ausgelassene Gespräche genutzt, sinnierende Rückblicke und vorfreudige Pläne im neuen Leben als Pensionär werden ausgetauscht. Wir wünschen allen Pensionierten von Herzen viel Gesundheit und alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. Folgende Personen wurden im Jahr 2012 pensioniert und nahmen an der Pensioniertenfeier teil: Karl Schweizer, Lokführer, Landquart Theodor Weber, Lokführer, Landquart Bernhard Bösch, Bahnmeister, Davos Anton Bettstein, Gleismonteur, Davos Jakob Thöny, Disponent, Landquart Abwesend waren: Gianluigi Fancoli, Rangiermeister, Campocologno Luigi Ferrari, Leiter Bahnhof, Campocologno Giancarlo Ferrari, Gleismonteur, Samedan Sisto Gervasi, Handwerker, Poschiavo Rino Lanfranchi, Gleismonteur, Poschiavo Beat Franz Lüthi, Kondukteur, Chur Heinz Maurer, Kondukteur, Chur Alice Oberteufer, Kaufmännische Mitarbeiterin, Chur


Personalchronik vom 2. März bis 1. Juni 2013

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2/ 2013

Eintritte

Marco Buchli Sabrina Dattilo Florian Gruber Thomas Jaquet Hubert Jochberger René Keller Cilia Kessler Marco Müller Christian Stein Maurizio Troisio Erich Waldburger Georges Zarn Margrit Zimmermann

als Fahrleitungsmonteur, Landquart als Assistentin Leiter Vertrieb/Produktmanagerin, Chur als Spezialmonteur, Samedan als Gleismonteur, Chur-Sand als Betriebsangestellter/Kranführer, Landquart als Projektleiter, Landquart als Kassiererin Vereina, Selfranga als Immobilienbewirtschafter, Chur als Polymechaniker, Landquart als Handwerker, Landquart als Betriebsangestellter, Chur-Arosafeld als Handwerker, Landquart als Assistentin, Chur

HERZLICH WILLKOMMEN!

Austritte

Livio Camenisch Ursin Conrad Aurelia Crameri Sandra Fasser Seraina Hartmann Markus Just Thomas Kalberer Paula Klaas Cornelia Pauly Michael Tischhauser Michele Triacca

als technischer Sachbearbeiter, Landquart als Betriebsdisponent/Allrounder, Tiefencastel als Raumpflegerin, St. Moritz als Immobilienbewirtschafterin, Chur als Assistentin Leiter Vertrieb, Chur als Betriebsangestellter/Kranführer, Landquart als Spezialist Rechnungswesen und Controlling, Chur als Raumpflegerin, Davos Platz als Expresszugbegleiterin, Samedan als Betriebsangestellter, Untervaz-Trimmis als Spezialmonteur, Samedan

ALLES GUTE FÜR DIE ZUKUNFT!

Pensionierungen

Giuseppe Beti, Lokführer, Poschiavo José Carlos Antunez Callejo, Handwerker, Landquart Juan Garcia, Wagenreiniger, Landquart Karl Graf, Sachbearbeiter, Landquart Arthur Heldstab, Spezialist QS, Chur Anna-Dora Kasper, Kassiererin, Selfranga Georg Mani, Disponent, Landquart Anton Meister, Betriebsangestellter, Arosa Heinz Räss, Lokführer, Landquart Edgaro Vasella, Lokführer, Samedan

ALLES GUTE IM RUHESTAND! 41


Dienstjubiläen

25 Dienstjahre Domingo Alvares-Anel, Wagenreiniger, Chur Heinrich Angerer, Betriebsangestellter, Sagliains Roman Arpagaus, Spezialhandwerker, Landquart Markus Bachmann, Betriebsdisponent, Poschiavo Maria Cusini-Corcini, Wagenreinigerin, Poschiavo Cordelia Deplazes-Mark, Kunden- und Reiseberaterin, Tiefencastel Daniel Frei, Techniker, Landquart Daniel Guntli, Fahrdienstleiter, Klosters Hans Herrnegger, Mitarbeiter Kundendienst, St. Moritz Alfred Nogler, Lokführer, Scuol-Tarasp Enio Pagnoncini, Lokführer, Poschiavo Silvio Pozzoli, Rangiermeister, Scuol-Tarasp Adelino Rodriguez, Spezialhandwerker, Landquart Thomas Rüdiger, Leiter Projektabwicklung, Chur Kurt Salvator, Fachmeister, Landquart

40 Dienstjahre

Aldo Bellasi Leiter Region Betrieb Davos Platz

Beat Cantieni Zugbegleiter Chur

Dino Godenzi Leiter Bahnhof/Stellvertreter Leiter Region Poschiavo

Diego Grazia Zugführer Samedan

Mario Kunfermann Mitarbeiter Kundendienst Thusis

Gian Schocher Verlader Sagliains

Roland Maron Sachbearbeiter Chur

Iginio Tuena Leiter Betrieb Samedan

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! 42

Thomas Poltera Leiter Betrieb Landquart


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