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Nr. 3 / September 2012

InfoRetica Mitarbeiterzeitung der Rh채tischen Bahn Periodico della Ferrovia retica Periodica da la Viafier retica

Am Puls der Unternehmung

Gramper der Rh채tischen Bahn am Lej Nair


In dieser Ausgabe

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Editorial/Editoriale Die Stimme der Direktion La Voce della direzione Generalversammlung 2012 Interview mit Martin Gredig und Markus Barth Glacier Express Sommerprogramm in Disentis Neues Broschürenkonzept Erbenkampagne Neue Funkfernsteuerung Austauschprogramm RhB und MOB Cargo Grischa BahnJournalisten auf Besuch Stichkontrolle bei der RhB Inframation Medienbahn Damals, vor 30 Jahren Die Tödi-Greina-Bahn Neues in Kürze Kaderanlass in Bergün PeKo Lehrabschlussfeier 2012 login-Woche login Go-Tag Spezielle Fracht am Vereina Netzweit auf Schusters Rappen Personalchronik Spontan

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Herausgeber:

Geschäftsleitung der Rhätischen Bahn 7002 Chur

Redaktion:

Peider Härtli (hä), p.haertli@rhb.ch Sandra Beeli (sb), s.beeli@rhb.ch Seraina Hartmann (sh), s.hartmann@rhb.ch

Frontbild:

«Am Puls der Unternehmung» von Andy Mettler

Nächster Redaktionsschluss:

2. November 2012

Auflage:

3200 Exemplare, 4-farbig

Abonnement:

Inland: Fr. 50.– / Ausland: Fr. 60.–

© by RhB:

Weiterverwendung und Nachdruck erwünscht, jedoch nur unter Quellenangabe

Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier

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Editorial Von Peider Härtli

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Auszug aus der «Seite des Direktors», RhB-Nachrichten 1/1989: «… Im letzten Jahrhundert sprach man von der Ostalpenbahn, die man aus europäischer Sicht als notwendig erachtete. Heute diskutieren wir wieder dieses Thema unter dem Titel Neue Eisenbahn Alpentransversale (NEAT), unter dem Druck der sich immer enger zusammenschliessenden Europäischen Gemeinschaft … Auch die RhB steht mitten in einer grossartigen Ausbauphase. Ich denke dabei an Vereina, die unterirdische Einführung der Arosalinie in den Bahnhof Chur (…), die Bestellung einer neuen Generation Streckenlokomotiven, die neue Kommunika­ tionstechnik, den EDV-gestützten Support des Verkaufs usw.» Heute mögen wir über den «State of the RhB» des damaligen Direktors Jürg Hatz staunen – möglicherweise auch zustimmend lächeln. Viele seiner Einschätzungen und Prognosen sind eingetroffen, Visionen von enormer Bedeutung wurden realisiert oder stehen kurz vor der Vollendung. Die «Europäische Gemeinschaft» hat sich zwischenzeitlich zu einem aus 27 europäischen Staaten bestehenden Staatenverbund namens Europäische Union (EU) entwickelt, die NEAT ist zum Teil bereits in Betrieb (Lötschberg-Basistunnel) und beim Kernstück, dem 57 Kilometer langen Gotthardbasistunnel, sieht man buchstäblich auch schon das Licht am Ende des Tunnels. Und wo befindet sich die RhB heute, verglichen zur Standortbestimmung von 1989? Wie hat sie sich entwickelt? Sind Visionen in die Tat umgesetzt worden? Wenn ich als Beispiel des technischen Fortschritts in dieser Zeitspanne die damals im Kundendienst eingesetzte ultramoderne und knallrote IBM-Kugelkopfschreibmaschine mit Korrekturtaste (ja, Markus Lipp,

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neidisch waren wir auf deine IBM …) mit der heutigen totalen lokalen und globalen Vernetzung dank Intraund Internet sowie den Social media Plattformen anführe, bin ich geneigt, von einer «technischen Revolution» zu sprechen. Die Vereinalinie ist bereits seit 13 Jahren erfolgreich in Betrieb, über 100-jährige Brücken sehen heute aus wie neu, zig Tunnels wurden saniert, Doppelspurstrecken gebaut und Bahnhöfe renoviert und modernisiert. Kurz auf den Punkt gebracht: Die RhB hat sich in den vergangenen 23 Jahren extrem entwickelt; sie hat sich zu einer modernen, komfortablen, leistungsstarken Bahn gemausert und gleichzeitig den Spagat geschafft, ihren typisch bündnerischen Charme zu bewahren. «Ja und?» werden Sie sich fragen. Was will mir Peider Härtli mit diesen (bekannten) Weisheiten sagen? Die Tatsache, dass ich mich sozusagen auf der Zielgeraden meiner beruflichen Laufbahn befinde, hat mich dazu bewogen, einen Blick in den Rückspiegel zu werfen. 24 Jahre RhB durfte ich miterleben und unsere Bahn als kleines Rädchen in der komplexen «RhB-Maschinerie» mitgestalten. Als verantwortlicher Mediensprecher durfte ich seit 1989 zu wichtigen, banalen, amüsanten, lustigen, ernsten oder brisanten Themen Kommentare verfassen und über die Medien an die Öffentlichkeit tragen. Hand aufs Herz, liebe Kollegin, lieber Kollege: Nehmen Sie sich die Zeit für einen Rückblick seit Ihrem Start bei der RhB. Auch Sie werden über die rasante Entwicklung unserer Unternehmung staunen – ob Sie nun auf ein Jahr, zehn Jahre, 20 Jahre oder 40 Jahre RhB zurückblicken dürfen.


Editoriale Di Peider Härtli

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Gentili collaboratrici, stimati collaboratori Proponiamo un estratto dalla «Pagina del Direttore», rivista della FR risalente al gennaio del 1989: «… Nel secolo scorso i fari erano puntati sulla linea delle Alpi orientali, che dal punto di vista europeo era ritenuta necessaria. La tematica, oggi ribattezzata Nuova Trasversale Ferroviaria Alpina (NFTA), viene discussa con le pressioni di una Comunità europea sempre più compatta … Anche la FR sta vivendo una fase di grandiosi ampliamenti. Penso al Vereina, al tunnel della linea di Arosa fin sotto la stazione di Coira (…), all’acquisizione di una nuova generazione di locomotrici, alla nuova tecnica di comunicazione, al supporto informatico alla vendita, ecc …» Leggendo queste righe annuiamo, forse compiaciuti, e ammiriamo la lungimiranza dell’allora Direttore Jürg Hatz e della sua «visione della FR». Molte delle sue valutazione e previsioni si sono avverate, progetti di immane importanza sono stati portati a termine o lo saranno in tempi brevi. La «Comunità europea» nel frattempo si è evoluta, diventando quel legame tra 27 stati europei che denominiamo Unione europea (Ue), la NFTA è già in parte operativa (galleria di base del Lötschber) e per il suo pezzo forte, il traforo di base del Gottardo di 57 chilometri, si può letteralmente affermare di vedere già la luce in fondo al tunnel. Ma oggi la FR dove si colloca, rispetto all’analisi della situazione del 1989? E come si è evoluta? Le visioni sono state concretizzate? Se per riassumere il progresso in campo tecnico di questo lasso di tempo traggo spunto dall‘esempio dell’ultramoderna macchina da scrivere rosso fuoco della IBM con stampante a sfera e tasto di correzione (lo ammetto, Markus Lipp, eravamo invidiosissimi della tua IBM …) utilizzata a quei tempi nel servizio clientela, e lo paragono all’odierna

realtà di un mondo locale e globale in cui tutti sono collegati grazie a Intranet, Internet e alle piattaforme dei social network sono effettivamente tentato di parlare di una «rivoluzione tecnologica». La linea del Vereina è già operativa con successo da 13 anni, ponti centenari sembrano nuovi, innumerevoli tunnel sono stati ristrutturati, tratte a doppio binario sono state costruite e stazioni modernizzate e risanate. Per farla breve: in questi ultimi 23 anni la FR ha percorso moltissima strada; si è imposta come ferrovia moderna, agevole e performante ed è riuscita a mantenere il suo charme tipicamente grigione. «Beh, e allora?» vi chiederete. Cosa mi vuole suggerire P. Härtli con queste (note) perle di saggezza? Il fatto che mi trovi per così dire sulla dirittura d’arrivo del mio percorso professionale mi ha motivato a lanciare un’occhiata allo specchietto retrovisore. Per 24 anni ho potuto vivere in prima persona la realtà della FR e modellare la nostra ferrovia, piccolo ingranaggio del complesso «macchinario FR». In veste di addetto stampa, dal 1989 ho avuto occasione di commentare argomenti importanti, banali, divertenti, ridicoli, seri o scottanti e renderli di dominio pubblico attraverso i media. Diciamoci la verità, gentile collega e stimato collega: ritagliatevi il tempo per passare in rassegna gli anni trascorsi sinora dal vostro ingresso nella FR. Sono certo che anche voi – dopo uno, dieci, 20 o addirittura 40 anni di servizio – vi meraviglierete di quanto sia progredita in fretta la nostra ferrovia. Mit besten Grüssen – con i migliori saluti –cordialmaing:

Peider Härtli


Die Stimme der Direktion Von Hans Amacker

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter «Die Stimme der Direktion»: Eigentlich stimmt dieser Titel gar nicht. Wenn schon denn schon sollte es heissen «Ein Text der Direktion». Für mich ist das nicht das Gleiche. Damit meine ich, dass das gesprochene Wort im persönlichen Kontakt durch nichts zu ersetzen ist. Mein Ziel ist es denn auch, dies möglichst oft zu machen. Ich schätze den direkten Kontakt mit Ihnen ausserordentlich. Auch wenn es manchmal nur ein kurzes «Grüezi und Adieu» ist. Dass es nicht immer möglich ist ein längeres Gespräch zu führen ist klar. Aber sagen Sie es mir, wenn der «Schuh irgendwo ganz besonders drückt». Ich kann Ihnen vielleicht nicht abschliessend Antwort geben, aber ich kann Ihnen umgehend sagen, wie weiter und wen Sie kontaktieren können. Sie fragen sich vielleicht auch, ob wichtige Themen am Direktor oder an der Geschäftsleitung vorbeigehen? Nein, das darf nicht sein! Es gibt verschiedene Kanäle um dies zu verhindern: Ihre Vorgesetzten, die Bereichspersonalleiter oder die PeKo und allenfalls SEV oder transfair. Und natürlich das Mitarbeitergespräch (MAG). Haben Sie Vertrauen in diese Kanäle. Auch ich bin sehr daran interessiert, dass die Informationen fliessen und die Kommunikation schnell und transparent ist. Ich bin besorgt dafür und kann Ihnen versichern, dass vor allem in den regelmässigen Gesprächen zwischen den Geschäftsbereichsleitern und mir Personalanliegen Priorität haben. Und dann sind noch die Mitarbeitergespräche (MAG). Ich kann zwar nicht alle lesen oder gar persönlich führen, aber ich werde diesen Herbst 100 MAG-Formulare nach dem Zufallsprinzip auswählen und diese lesen. So will ich einen möglichst repräsentativen Querschnitt durch diese Führungsgespräche erhalten und den Puls der Un-

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ternehmung fühlen. Ich kann mir damit auch ein Bild machen, ob die intensiven Schulungen bei Ihren Chefs und Chefinnen «angekommen» sind und wir damit das Versprechen nach Vereinfachung und nach Transparenz erfüllen konnten. Lassen Sie die Geschäftsleitung wissen, wie die neuen MAG bei Ihnen angekommen sind und schicken Sie ein Mail an Ihre Bereichspersonalleiter. Danke. Zum Schluss noch einen Blick auf den aktuellen Geschäftsgang. Ich versuche das wiederum in der Eisenbahnersprache zu machen: «Einfahrsignal grün, Ausfahrtvorsignal orange». Was heisst das? Die RhB ist 2012 auf Budget-Kurs und wir können das avisierte Ziel eines ausgeglichenen Ergebnisses aus heutiger Sicht Ende Jahr wohl erreichen. Das ist erfreulich. Möglich wurde dies primär durch eine strenge Kostenkontrolle. Vielen Dank all jenen, die hier aktiv mitgeholfen haben zu sparen. Und wir müssen 2013 dringend auf dem «Weg der Tugend» bleiben, denn die Ertragsaussichten sind unter anderem wegen Tourismus und Währung weiterhin nicht besonders rosig. Das sagen die meisten Prognostiker. Es braucht deshalb das Engagement und den Willen von uns allen, die Kosten der RhB im Griff zu behalten und jeden Franken vor dem Ausgeben zweimal umzudrehen. So wie wir es im privaten Bereich auch machen würden. Danke. Ich freue mich auf ein nächstes persönliches Gespräch mit Ihnen, irgendwo auf dem Netz der RhB.

Herzliche Grüsse Hans Amacker


La voce della direzione Di Hans Amacker

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Care collaboratrici, cari collaboratori, «La Voce della Direzione»: in realtà questo titolo non è affatto pertinente. Se proprio vogliamo usare un titolo, dovrebbe essere «Un testo della Direzione». Per me non è la stessa cosa. Intendo dire che nel contatto personale la parola parlata è insostituibile. Il mio intento è quindi di farlo il più spesso possibile. Ritengo importantissimo il contatto diretto con voi, anche se a volte si tratta solo di un breve «Salve e arrivederci». È chiaro che non è sempre possibile fare grandi discorsi, tuttavia avvisatemi quando si presenta qualche «punto particolarmente dolente». Forse non potrò darvi una risposta conclusiva, ma potrò dirvi subito come procedere e chi contattare. Forse vi chiederete anche se temi importanti vengono trascurati dal Direttore o dalla Direzione? No, non può essere! Esistono diversi canali per impedirlo: i vostri superiori, il responsabile di area o la commissione del personale ed eventualmente il SEV o transfair. E naturalmente il colloquio con i collaboratori (MAG). Abbiate fiducia in questi canali. Anch’io sono particolarmente interessato a che il flusso di informazioni sia scorrevole e la comunicazione veloce e trasparente. Me ne sto occupando e posso assicurarvi che soprattutto nel corso dei regolari colloqui che ho con i responsabili di divisione, le questioni personali hanno la priorità. Poi ci sono ancora i colloqui con i collaboratori (MAG). Non posso certo leggerli tutti o addirittura condurli personalmente, tuttavia in autunno sceglierò a caso 100 formulari dei colloqui e li leggerò. Voglio avere in tal modo un quadro il più possibile rappresentativo di questi colloqui con i dirigenti e sentire il polso dell’azienda. Così facendo riuscirò anche a farmi un’idea se i corsi di formazione intensivi sono «arrivati» ai vostri capi e se quindi siamo riusciti a mantenere

la promessa di semplificazione e trasparenza. Fate sapere alla Direzione come sono stati accolti i nuovi colloqui con i collaboratori e inviate una Email ai vostri responsabili di area. Grazie Per concludere, consentitemi di dare uno sguardo all’attuale andamento degli affari. Cercherò di farlo ancora una volta nel linguaggio dei ferrovieri. «Segnale d’entrata verde, segnale di preavviso d’uscita arancione». Cosa voglio dire con questo? Nel 2012 l’andamento della Fr è conforme alle previsioni e, dal punto di vista attuale, saremo certamente in grado di raggiungere a fine anno l’obiettivo prefissato di un risultato in pareggio. Questa è una lieta notizia. Ciò è stato possibile soprattutto grazie a un più rigido controllo delle spese. Un vivo ringraziamento a tutti coloro che hanno contribuito attivamente a risparmiare. Per il 2013 dobbiamo assolutamente mantenerci su questa strada virtuosa, dato che tra l’altro per problemi legati al turismo e alla valuta, le prospettive di utili continueranno ad essere non particolarmente rosee. Questo è quanto afferma la maggior parte degli analisti. Quindi sono necessari l’impegno e la volontà di noi tutti per contenere le spese della Fr e ponderare bene ogni spesa. Esattamente come faremmo nel privato. Grazie. In attesa di un prossimo colloquio personale con voi in qualche punto della rete della Fr, porgo

Cordiali saluti Hans Amacker

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124. Generalversammlung der RhB in Trun Text von Peider Härtli, Bilder von Caspar Frey und swiss-image

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Auszug aus der Rede von VR-Präsident Stefan Engler Die RhB blickt, trotz einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld auf ein positives 2011 zurück. Das gute Ergebnis ist insbesondere durch eine erfreuliche Ertragsentwicklung im Personen- und Autoreiseverkehr geprägt. Der Gesamtertrag im Personenreiseverkehr erreichte 92,5 Millionen Franken, womit das Vorjahres-Rekord­ ergebnis beinahe wiederholt werden konnte. Die Erträge im Autoreiseverkehr haben auch 2011 erneut zugelegt. Mit 13,8 Millionen Franken lag dieser über den bereits hohen Vorjahreswerten. Mit 473 000 beförderten Fahrzeugen wurde wieder ein gutes Ergebnis erzielt. Der Güterverkehr blickt unter anderem auch aufgrund der Frankenstärke auf ein schwieriges Geschäftsjahr zurück. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 % auf 704 000 Tonnen gesteigert werden. Der Anteil am kombinierten Verkehr nahm um 38 % zu. Der Ertrag lag mit 19,8 Mio. Franken 3,4 % über dem Vorjahr, vermochte aber die Erwartungen nicht ganz zu erfüllen. Erfolg hat auch bei der RhB einen Namen. Bei der RhB waren es Ende 2011 genau 1402 Namen, verteilt auf 1325 Stellenprozente. Alle Mitarbeitenden haben in einem intensiven Jahr massgeblich und mit vorbildlichem Engagement dazu beigetragen, dass unsere Bahn auf Kurs ist. Unseren Mitarbeitenden gebührt an dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön. Tanka vielmol, engraziel fitg, grazie di cuore!

Weitere Höhepunkte und Schwerpunkte 2011 waren: nE  röffnung ALLEGRA-Halle in Landquart nS  anierung Kreisviadukt Brusio nE  röffnung des umgebauten Bahnhofs Zernez nE  röffnung des Dienstleistungszentrums Bergün nU  mbau Samedan Die RhB will auch in Zukunft auf der Erfolgsschiene weiter fahren und ihre Kunden begeistern. Wie wir das schaffen wollen und vor welchen Herausforderungen die RhB steht, darüber wird Ihnen nun unser Direktor Hans Amacker mit seinem kurzen Ausblick in die Zukunft Auskunft geben. Auszug aus der Rede von Direktor Hans Amacker Die RhB steht wie andere touristisch ausgerichtete Unternehmungen im Kanton unter dem starken Einfluss der Euroschwäche. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung verfolgen die Geschäftsentwicklung sehr präzise. Wir wollen nicht nur jammern, sondern haben auch gehandelt: Wir haben die Verkaufsförderung intensiviert und vorbehaltene Massnahmen – also Budget­ anpassungen – definiert. Wir gehen somit davon aus, dass die Ergebnisziele trotz der ungünstigen Wirtschaftsund Währungssituation erreicht werden können. Verkaufsförderung, was heisst das? Zusammen mit Graubünden Ferien und anderen Bündner Destinationen hat die RhB die Bearbeitung neuer Märkte wie Indien, China oder Polen und Tschechien massiv verstärkt. Für die RhB sind aber auch der einheimische Markt

Stefan Engler.

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Schweiz sowie Primärmärkte wie Deutschland nach wie vor sehr wichtig (Marketingregel: wichtig ist es auch bestehende Kunden zu behalten, nicht nur neue zu gewinnen). Dies gilt auch für unsere Stammkunden, die Pendler: Dank neuen Stammnetztriebzügen mit Niederflurwagen wird das Angebot ab diesem Herbst deutlich attraktiver. Wir freuen uns sehr auf die Inbetriebnahme dieser modernen und kundenfreundlichen Fahrzeuge. Ferner rüstet sich die RhB für die Einführung des Halbstundentaktes. Ab Ende 2014 wird jede zweite Stunde ein zweiter schneller IC von Zürich aus Landquart und Chur erreichen. Die RhB nimmt diese in Richtung Davos und via Vereina nach St. Moritz ab. Ferner soll zu Hauptverkehrszeiten unter der Woche zwischen Chur und Ilanz auch ein Halbstundentakt angeboten werden. Durch den verlängerten Einsatz der rund 40-jährigen Stammnetzpendelzüge hilft die RhB den öffentlichen Haushalt zu entlasten. Neues Rollmaterial soll ab 2018 zum Einsatz gelangen. Der Substanzerhaltungs- und Erneuerungsdruck der RhB ist nicht nur bei der Infrastruktur, sondern auch beim Rollmaterial sehr gross. Zudem hat die RhB die Vorgaben aus dem Behindertengleichstellungsgesetz zu erfüllen. Aus diesem Grund plant die RhB in den nächsten Jahren – und früher als ursprünglich vorgesehen – zusätzliche Steuerwagen mit Niederflureinstieg zu beschaffen. Damit erhält jeder Zug mindestens einen niveaugleichen

Zugang und gleichzeitig kann eine Verpendelung und somit eine Produktivitätssteigerung erzielt werden. Weitere, grosse Anstrengungen stehen auch beim Güterverkehr bevor, sei es in der Effizienzsteigerung oder in der Marktbearbeitung. Dass die RhB zu ihrem Güterverkehr steht, zeigt auch der in diesem Jahr geplante Bau des Güterumschlagszentrums in Schnaus. Die RhB entlastet somit auch die Surselva weiterhin deutlich vom Lastwagenverkehr. Und vor allem: letzten Winter hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine sichere Erschliessung der Bündner Täler bei sehr schwierigen Wetterverhältnissen mit dem Schienengüterverkehr ist. Dank Albula und Vereina können wir eine sehr hohe Zuverlässigkeit anbieten. Beim neuen Albulatunnel laufen die Arbeiten auf Hochtouren und wir sind kurz vor Abgabe der Pläne für das Baubewilligungs- bzw. Plangenehmigungsverfahren. Das ist ein ganz wichtiger Meilenstein. Enorm wichtig ist auch die anstehende Genehmigung der Kredite durch das Bundesparlament diesen Sommer. Dank der bereits erfolgten Genehmigung von CHF 40 Mio. als Kantons­ anteil, hat der Grosse Rat des Kantons Graubünden frühzeitig die Weichen richtig gestellt. Geplanter Bau­ beginn ist in rund zwei Jahren.

Hans Amacker.

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Interview mit Martin Gredig und Markus Barth Von Peider Härtli

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Seit dem 1. März 2012 leitet Martin Gredig (47) den Geschäftsbereich Finanzen und seit dem 1. Juni 2012 steht Markus Barth (38) dem Geschäftsbereich Produktion vor. Martin Gredig wechselte von der Repower, wo er während 12 Jahren CFO und Mitglied der Geschäftsleitung war, zur RhB und Markus Barth war bis Februar 2012 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Stadtbus Chur AG bevor er sozusagen von der Strasse auf die Schiene wechselte. Nachdem die zwei neuen GL-Mitglieder nun bereits einige Zeit «RhB-Luft» geschnuppert haben, haben wir von der Redaktion der InfoRetica mit ihnen über erste Eindrücke im neuen beruflichen Umfeld, Ideen, Visionen, aber auch über ganz persönliche Ansichten und Anliegen gesprochen. Redaktion: Wie habt ihr unsere Bahn vor eurem Übertritt wahrgenommen? Oder anders ausgedrückt: Wie ist das Image der RhB in der breiten Öffentlichkeit? Martin Gredig: Die RhB war für mich ein sympathischer Dienstleister mit starker Verankerung in der Bevölkerung und in der Politik. Bahnfahren ist und war für mich sowohl geschäftlich wie auch privat sehr angenehm: Man ist mit dem Chauffeur unterwegs, hat freundliche Betreuung, meist gute Gesellschaft und während der Fahrt Bewegungsfreiheit. Das ist insbesondere für das Reisen mit Kindern ein wichtiger Trumpf der Bahn. Markus Barth: Ich habe die RhB und ihren Wandel in der kürzeren Vergangenheit sehr positiv wahrgenommen. Bis vor einigen Jahren hatte sie bei mir schon noch ein etwas verstaubtes Image.

Markus Barth.

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Redaktion: … und nun, nach einigen Monaten als Bereichsleiter: Hat sich eure Einschätzung der RhB als Unternehmen bestätigt? Entspricht die «reale» RhB euren früheren Vorstellungen? Markus Barth: Trotz meines guten Eindrucks wurde ich positiv überrascht. Innerhalb der RhB herrschen eine Dynamik und ein enorm grosser Einsatzwille, welche ich ihr als Aussenstehender nicht zugetraut hätte. Martin Gredig: Die Wahrnehmung von Aussen ist bestätigt. Die Innenwelt des Systems RhB kenne ich jetzt nach ein paar Monaten auch zu einem guten Teil. Ich denke, meine Einschätzungen und die vermittelten Informationen zum Unternehmen, welche ich vor der Annahme der Stelle hatte, waren richtig.

Martin Gredig: «Die aktuelle strategische Weichenstellung bei der RhB hat mich fasziniert.» Redaktion: Martin Gredig, du blickst auf eine inten­ sive Laufbahn in der Finanzwelt – am Schluss als CFO und Mitglied der GL bei Repower – zurück und du, Markus Barth, bist aufgrund deiner Führungstätigkeit bei PostAuto Schweiz und beim Churer Stadtbus im öffentlichen Verkehr ideal vernetzt. Welches war für euch die Herausforderung, die Geschicke der RhB in Zukunft mitzugestalten? Martin Gredig: Wo ich bei der Gestaltung aktiv mitwirken kann, ist mein Platz. Die aktuelle strategische Weichenstellung bei der RhB hat mich fasziniert. Zudem


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wollte ich mein Handwerk als Finanzmensch nochmals in einer anderen fachlichen Welt anwenden. Der öffen­ tliche Verkehr ist nun nach Bank und Energie die dritte Branche. Markus Barth: Die Bahn bewegt. Und dies nicht nur physisch. Die RhB fasziniert durch ihre einzigartige Kombination aus moderner Technik und Tradition. Hinzu kommt die grosse Bedeutung für unseren Kanton, sei es als Verkehrsträger, in aber auch für dessen Wirtschaft und Tourismus. Diese spannende Verknüpfung in meiner Funktion bildete für mich einen Anreiz, welchem ich nicht widerstehen konnte.

Markus Barth: «Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht und fällt der Erfolg unseres Unternehmens.»

Markus Barth: Die Nähe zu den Mitarbeitenden ist mir sehr wichtig. Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht und fällt der Erfolg unseres Unternehmens. Die Führungscrew ist gefordert, wenn es um Strategie und Rahmenbedingungen geht. Für die Umsetzung sind aber auch motivierte, leistungs- und kundenorientierte Mitarbeitende unerlässlich, damit die Leistung in der angestrebten Qualität erbracht wird. Leider habe ich noch nicht alle meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennengelernt. Ich bleibe dran und werde im Rahmen meiner Flächeneinsätze sicher rasch mein gesamtes Team kennen lernen.

Redaktion: Wie wichtig ist für euch der Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? Habt ihr bereits alle kennengelernt?

Redaktion: Als ausgesprochene Touristenbahn spürt die RhB derzeit eine steife Brise in Form von aus­ bleibenden Gästen aus dem Euroraum aufgrund des starken Schweizer Frankens. Dazu kommt noch das bisherige durchzogene Wetter, welches sogar Tagesausflügler aus der Schweiz abhaltet, unseren Kanton zu besuchen. Steht dem klassischen Tourismus im Alpenraum eine fundamentale Trendwende bevor?

Martin Gredig: Mir ist der Kontakt zu den Mitarbeitenden sehr wichtig. Ich möchte verstehen, wer was macht. Mit welchen Herausforderungen und Themen sich die Menschen befassen, interessiert mich sehr. Das Kennen der Zusammenhänge ermöglicht mir, die reale Welt in die Finanzwelt zu übertragen. Dieser Bezug hinter den Zahlen ermöglicht erst fundierte Entscheide zu treffen. Dabei ist dann auch immer wieder zu bedenken, was das für die Mitarbeitenden, Kunden, Geschäftspartner etc. bedeutet – also Menschen.

Markus Barth: Ich gehe davon aus, dass der Schweizer Franken längerfristig auf dem heutigen Niveau bleibt. Beim Wetter bin ich optimistischer und vertraue auf einen goldenen Herbst mit viel Sonnenschein! Aber auch bei guter Witterung werden Tourismusorganisationen und wir stärker gefordert sein. Wir sind zu einer noch effizienteren Produktion gezwungen und Angebote müssen noch faszinierender werden, damit (Fahr-) Gäste Graubünden die Treue halten oder erstmals besuchen.

Martin Gredig.

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Martin Gredig: Meiner Meinung nach sind wir mitten in einem enormen globalen gesellschaftlichen Wandel. Da ändert sich auch das Freizeitverhalten. Der Tourismus und damit auch wir bei der RhB müssen die bestehenden Angebote hinterfragen und mit innovativen Ideen die geänderten Bedürfnisse der Kunden erfüllen. Damit gelingt es uns die RhB so zu verändern, dass wir auch in Zukunft ein wichtiges Element in Tourismus und Verkehr unserer Regionen sind. Redaktion: Die RhB steht in der Schweiz in Konkurrenz mit zahlreichen schönen Bahnen. Worin unterscheidet sich die RhB von anderen Bahnen, bzw. was hat die RhB, was andere Bahnen nicht haben? Markus Barth: Die einzigartig schöne Gegend mit vielen aussergewöhnlichen Destinationen, ein breites Angebot mit Topmarken wie Bernina- und Glacier Express sowie das exklusive UNESCO Welterbe Label, zahlreiche eindrückliche Kunstbauten und nicht zuletzt überaus freundliche Mitarbeitende. Martin Gredig: Wir sind einfach sympathisch, haben einen einmaligen und ganzheitlichen Auftritt. Dadurch sind wir unverkennbar. Das touristische Element geht vielen Bahnen ab. Unternehmerisch gesehen, wäre noch genauer zu diskutieren, was genau die Konkurrenz ist. Das ist ein Strategiethema in der Geschäftsleitung und im Verwaltungsrat.

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Redaktion: Eine ganz persönliche Frage: Als Ge­ schäfts­bereichsleiter führt ihr viele Mitarbeitende und besitzt zweifelsohne enorme Stärken. Hand aufs Herz: Wo liegen eure Schwächen? Markus Barth: Diese zu nennen, würde den Rahmen dieser InfoRetica-Ausgabe sprengen. Martin Gredig: Kaffee und Kuchen. Redaktion: Martin Gredig, Markus Barth, die Redak­ tion dankt ganz herzlich für das spannende Gespräch und wünscht euch viel Freude und Erfolg bei euren anspruchsvollen Aufgaben!


Sunatibas überraschen Glacier Express-Gäste Von Karin Furger

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Es ist kurz vor halb ein Uhr auf dem Perron in Disentis/ Mustér. Der Alpkäse wird noch schnell zurechtgerückt, die handgestrickten Socken zurechtgezupft. Die Schweizer Fahnen am Verkaufsstand flattern im Wind, die Produkte der lokalen Hersteller sind aufgebaut und auch die Mitglieder der «sunatibas» aus Sedrun haben ihre Alphörner in Position gebracht. Dann fahren sie auch schon ein, die ersten beiden der insgesamt acht Glacier Express-Züge. Die ersten Kunden stehen bereits auf dem Perron und wollen mit eigenen Augen sehen, welche Überraschung ihnen der Zugbegleiter versprochen hat. Andere beäugen das Treiben noch etwas skeptisch durch die Panoramafenster. Aber die Alphornklänge machen dann doch neugierig. Um die Alphorngruppe hat sich schon eine Menschentraube gebildet. Es wird aufmerksam gelauscht und wild geknipst. Nicht nur die asiatischen Gäste sind von diesem Stück Schweizer Folklore und Tradition begeistert, auch den Schweizer Gästen gefällt es sehr. Claire Vollbrecht, die Besitzerin des Verkaufsstandes, hat einiges zu tun. «Der Käse ist von der Sennaria gleich da drüben», erklärt sie einem Paar während sie auf die Sennaria gegenüber zeigt … Was hier an einem sonnigen Julitag auf dem Perron in Disentis/Mustér beobachtet wurde, ist Teil des neuen Glacier Express Sommerprogramms. Das Pilotprojekt wurde in diesem Sommer in den Monaten Juli und August durchgeführt. Jährlich geniessen rund 200 000 Fahrgäste die Fahrt im Glacier Express. Die Kundschaft ist bunt gemischt und international geprägt. Auf der

rund 8-stündigen Fahrt von St. Moritz/Davos nach Zermatt, macht jeder der acht Glacier Express-Züge Halt in Disentis/Mustér. Während der Aufenthaltszeit (15–40 Minuten) haben die Fahrgäste dank dieser neuen Inszenierung nun Gelegenheit, lokale Produkte zu kaufen und ein Stück Schweizer Tradition zu erleben. Vom Sommerprogramm profitieren sowohl die Glacier ExpressKunden wie auch die Region. Denn während es den Glacier Express-Gästen den Aufenthalt verkürzt und ihnen ein Schweizer Erlebnis bringt, bietet sich auch der Region eine ideale Plattform. Hier können lokale Produkte verkauft und die Region mit ihren Traditionen einem internationalen Publikum näher gebracht werden. Selbstgemachtes Birnenbrot aus der lokalen Bäckerei, Alpkäse und viele weitere Spezialitäten von verschiedenen lokalen Produzenten verkauft Claire Vollbrecht an ihrem Stand. Weiter sorgen die Alphorngruppe «sunatibas», die Trachtengruppe Disentis und weitere Akteure für ein einmaliges Erlebnis bei den Glacier Express-Kunden. … In Disentis/Mustér ist es inzwischen kurz nach halb drei. Die letzten beiden Glacier Express-Züge machen sich auf die Weiterfahrt Richtung Chur. Noch den letzten Gästen zuwinken und dann geht es ans Zusammen­ packen. Das Bahnhofpersonal ist schon zur Stelle, um beim Transport der Waren zu helfen. Die Alphorngruppe macht sich ebenfalls auf den Heimweg. Morgen wird Barla Monego mit Spinnrad und Tracht den Glacier Express-Gästen ein Stück Heimat weitergeben.

Die Gäste des Glacier Express sind sichtlich von der Überraschung in Disentis/Mustér begeistert.

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Klare «Conturen» Von Alexandra Liebermann

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Von 50 auf 20 Imprimate: Die RhB definierte das Sortiment an Werbemitteln neu. Ein frisches Konzept verknüpft Marketing, Corporate Publishing, E-Marketing, Social Media und PR auf elegante Weise. Das Konzept entwickelte die RhB in einem unkonventio­ nellen Abstimmungsprozess. Produktmanager, Vertriebs- und Marketingverantwortliche verschiedener Stufen warben für ihre Ideen, legten alle Vor- und Nachteile bestehender Werbemittel und neuen Varianten dar. Was nicht überzeugte, fiel weg. Dieser Prozess half und machte Mut, auf Dinge zu verzichten bzw. sich von einzelnen Werbemitteln zu verabschieden. Und er öffnete Chancen, Neues zu entwickeln. Die Chance, Neues zu entwickeln Die RhB schafft mit dem neuen Konzept eine Bahnerlebniswelt, die auf unterschiedlichen Kanälen erlebbar wird. Das Konzept, konzentriert auf die Marketingkommunikation, bündelt Elemente von Corporate Publishing/Unternehmenskommunikation, PR/Storytelling und E-Kommunikation/Social Media sowie Ansätze des Content Marketings. Damit kombiniert es Kommunika­ tionskanäle verschiedenster Art – formal, inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmt. Jedes Werbemittel und jeder Kanal hat ein klares Profil. Neues Magazin und Erlebniskarten Das neue Magazin «Contura» macht über journalistisch aufbereitete Geschichten Lust auf die RhB und ihre Angebote (Image, Mood-making, Storytelling). «Contura» präsentiert über Hintergründe, Geschichten und Personen die Angebote der RhB – und vermittelt so Wissen über die Region, die Bahn und die regionale Kultur. Das

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Magazin spricht alle Zielgruppen im In- und Ausland an, weckt Interesse und baut über Menschen und Geschichten eine Beziehung zur RhB auf. Die aufbereiteten Inhalte im Magazin sind zeitlos. Das Magazin erhält damit einen Sammel-Charakter. Kunden vor Ort erhalten zusätzlich Erlebniskarten, die detailliertere Informationen zu den Angeboten (Preise, Fahrpläne etc.) enthalten und auf Regionen und Zielgruppen abgestimmt sind. Sie vereinfachen die Orientierung und bieten einen geografischen Überblick über die gesamte Erlebniswelt der RhB. Stärkung unserer Erlebnisbahn Die RhB stärkt mit dem neuen Broschürenkonzept ihre Position als Erlebnisbahn. Sie profiliert sich einerseits durch innovative Imprimate und Plattformen, andererseits über innovative Angebote und Tipps, die im Magazin journalistisch aufbereitet werden. Die RhB setzt Trends im Aufbau von iPad-Magazinen und multimedia­ len (Bahn-)Erlebniswelten. Die neuen Imprimate sowie Online-Publikationen und die iPad-Version des Magazins steigern das Image der Rhätischen Bahn als initiative und innovative Transportdienstleisterin. Die Kundenzufriedenheit bzw. Kundenbindung entwickelt sich positiv. Das zeigen die ersten Auswertungen der Rückmeldungen zu den neuen Werbe­mitteln. Das Cross-Selling wird durch Storytelling und Bündeln der Kommunikationsangebote verstärkt. Über Content- und Suchmaschinenmarketing werden vor allem im Internet neue Kunden mit spezifischen Interessen erreicht. Das innovative Content-Marketing der RhB zieht und kommt an. Eine detaillierte Auswertung nimmt die RhB Ende 2012 vor.


Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Feedback von Kunden: Just received my copy of «Contura» and was very impressed … with the content … the information … and the printing quality. Thank you and much appreciated. I visit Klosters every summer via the RhB. Contura gives me new ideas of what and where to visit. Thanks again. Washington (USA)

Magazin der Schiffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee kommt einigermassen hin. Da Contura von der RhB kommt, ist es ja eigentlich auch klar, dass es so ist. Herzliche Gratulation und nochmals vielen Dank für die prompte Zustellung! Nun warte ich gespannt auf die nächste Ausgabe in einem Jahr. Gränichen (CH)

Idea meravigliosa per essere costantemente informati sulla Ferrovia retica. Milano (IT) Well designed and presented. Many could take a lesson from you. Mount Barker (AUS) Herzlichen Dank für die spannenden Unterlagen und Gratulation zum neuen Magazin «Contura»! Gefällt mir wirklich sehr: erlebnisorientiert und gleich mit dem passenden Ausflugsangebot dazu. Geschäftsleitung Schweiz Tourismus Mein Kompliment zu Eurem neuen Magazin «Contura»! Schön gemacht mit (auch für Einheimische!) sehr lesens­werten Texten. Engadiner Post Das hätte ich nicht gedacht: Am Donnerstagabend das neue RhB-Magazin Contura via E-Mail bestellt, und schon am Samstagmorgen im Briefkasten! Eine starke Leistung, vielen Dank! Mit Freude habe ich Contura durchgesehen und gelesen und ich muss sagen, es ist mit Abstand und in jeder Beziehung (Inhalt, Umfang, Gestaltung) das beste und schönste Magazin im öV, das mir bekannt ist, VIA (SBB), Streifzug (BLS), einfachretour (MGB), aarexpress (AAR-Bus und Bahn), Bordmagazin Zürichseeschiff­ fahrt, usw. werden um Längen geschlagen, einzig das

Die neue Erlebniskarte.

Corporate Publishing Journalistische und periodische Unternehmenskommunikation, beispielsweise die Mitarbeiterzeitung. E-Marketing auch Online Marketing genannt, sind alle Marketing-Massnahmen, die mit Hilfe des Internets erfolgen können. Social Media Soziale Medien bezeichnen digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. PR Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit Storytelling Zu deutsch: «Geschichten erzählen», im Vergleich zu abstrakter Information haben Geschichten den Vorteil, verständlicher zu sein, stärker im Gedächtnis zu bleiben und Sinn und Identität stiften zu können. Content Marketing Content Marketing ist eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Leser anspricht.

www.webwandern.ch

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Zweites Gewinnerwochenende von Geni Rohner

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

«Die ganze Schweiz kann erben» – die zweite Kampa­ g­ne ist angelaufen und steckt bereits in der Umsetzung. Ende Juni durften wiederum drei Gewinnergruppen – dieses Mal mit den Eurodancers aus Zürich, den La­ crosse KSC Chur und dem EHC Arosa – ein nicht alltägliches Erlebniswochenende in Graubünden erleben. Für die Organisatoren war es erneut eine interessante Herausforderung, für die vorwiegend jungen Leute ein adäquates Reiseprogramm zusammenzustellen. Aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen ist das Wochenende gut angekommen. Nachstehend eine kurze Zusammenfassung von 48 intensiven Stunden … Dieses Jahr stand die Albulalinie im Fokus und man logierte deshalb mit der Gesellschaft im nahen Savognin im trendigen Cube Hotel. Der Auftakt erfolgte mit einer Barbecue-Party auf der Hotelterrasse. Der herrliche, warme Sommerabend liess die Zeit nur allzu schnell vergehen und für einige Teilnehmer war bereits die erste Nacht an der Hotelbar viel zu kurz … Nach dem Frühstücksbüffet erwartete die Gewinner in Tiefencastel der «Erlebniszug Albula» zu einer abwechslungsreichen Fahrt durchs Albulatal. Die Passage des berühmten 65 m hohen Landwasserviadukts war für viele eine Premiere! Im abgelegenen verträumten Weiler von Stuls war der erste Filmhalt vorgesehen. Eindrücklich, wie hier die Zeit stehen geblieben ist. Der Bahnhof, das Wärterhaus wie auch die verschiedenen Stallungen stammen immer noch aus der Anfangszeit des Bahnbetriebs. Ebenfalls Geschichte studieren konnte man beim Besuch des neu eröffneten Bahnmuseums Albula in Bergün. Hier fand auch ein weiteres Filmshooting für den geplanten Videoclip statt. Das verdiente Mittagessen gab es auf der herrlichen Sonnenterrasse des Kurhaus Bergün – eben erst kürzlich zum historischen Hotel des Jahres 2012 gekürt! Am Nachmittag stand der Trottiplausch Preda – Bergün auf

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dem Programm. Auf der Rückfahrt mit dem Extrazug wurde in Filisur ein weiterer Halt eingelegt: ein Novum dürfte das Abdrehen einer Krokodillok auf der Drehscheibe gewesen sein. Der Lokführer hat es auf jeden Fall genossen, von 10 jungen, attraktiven Damen einmal um 360 Grad gedreht zu werden … Nach der Rückkehr im Hotel erwartete uns der idyllische Lai Barnagn (im Winter parkieren hier Autos!) zum erfrischenden Baden. Bevor im Restaurant Piz Mitgel ein Bündner Abendessen serviert wurde, mussten die drei Gruppen nochmals zum Fotoshooting. Vor allem für die Mitglieder des EHC Arosa dürfte es komisch gewirkt haben, in der grössten Sommerhitze in der vollen EishockeyMontur dem Fotografen Model zu stehen. Aber die Jungs nahmen es locker… Auch die zweite Nacht war für zahlreiche Teilnehmer sehr kurz – dieses Mal war der Besuch der Cube-Disco der Grund. Der Sonntag begann sehr sportlich! Jedermann fasste ein sogenanntes «Fungerät» (Monsterroller, Mountaincart, Downhillroller) und liess sich mit der Sesselbahn nach Tigignas hochfahren. Spätestens bei der anschlies­ senden Talfahrt erwachte auch der letzte Träumer und genoss die rassige Fahrt hinunter nach Savognin. Gegen 11 Uhr trieb der Hunger die Schar ins Bergrestaurant, wo ein reichhaltiger Älpler-Brunch auf uns wartete. Frisch gestärkt stand nun die letzte «Übung» auf dem Programm: Besuch des Seilparks mit dem längsten «Flying Fox» der Schweiz! Nervenkitzel war angesagt (siehe auch «Neues in Kürze»). Unter kundiger Führung absolvierten die Jungen den Seil-Parcours hoch oben in den Tannenwipfeln. Einmal war aber auch hier genug und alle freuten sich, nochmals in den Badesee zu tauchen, um erfrischt die Heimfahrt anzutreten. Derzeit können auch Einzelpersonen erben. Seit Mitte August 2012 läuft die neueste Erbkampagne mit attraktiven und zum Teil auch sehr exklusiven Erbschaften! Die aktuellen Angebote sind unter www.rhb.ch/erben ersichtlich. Eine Teilnahme für Mitarbeitende der RhB ist ausgeschlossen.


Ffst zu Tmf 89, was heisst das? Von Urs Hugentobler

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Hinter dem Kürzel Ffst Tmf 89 steht die Funkfernsteue­ rung zum Traktor 89. Im Güterumschlagszentrum von Samedan (GUZO) ist sie täglich im Einsatz. Anto Lujic ist der versierteste Bediener von uns Dreien. Er bringt im Alleingang dieselbe Rangierleistung wie ein Zweierteam. Im Alleingang kann punktgenau gefahren werden, respektive die Geschwindigkeit kann ganz dynamisch zur Anwendung kommen. Das Rangieren mit Funkfernsteue­ rung verlangt vom Mitarbeiter mehr ab, bringt aber auch den Vorteil mit sich, dass keine Verständigungsschwierigkeiten entstehen können. Der Mitarbeiter ist selbst für alles rund ums Fahren verantwortlich. Er befindet sich immer an der Spitze der Komposition oder hat den Standort so gewählt, dass er die vorbeiziehende Rangierbewegung zuverlässig überblicken kann. Bei der RhB kennt man schon seit etlichen Jahren die Funkfernsteuerung. Über den Einsatz einer Ffst im Rangierbetrieb scheiden sich jedoch die Geister. Es gibt einen Kreis derer, die die Ffst am liebsten ganz verbieten würden und es gibt welche, die die Ffst verbreiteter einsetzen möchten. Zu Letzteren gehören wir Mitarbeiter des Güterverkehrs. Netzweit betrachtet, wird die Ffst nur im GUZO täglich eingesetzt. Dies ist aus Sicht des Schreibenden schade und nicht ökonomisch, können doch mit diesem Gerät die Personalkosten tief gehalten werden. Solange keine Rangierbewegungen in der Neigung ausgeführt werden müssen, ist praktisch keine Einschränkung gegenüber dem Zweimannbetrieb zu verzeichnen, im Gegenteil. Mit der Ffst zu fahren bringt dem Personal den Vorteil, die Fahrdynamik zeitverzugslos selbst zu steuern. Wohl braucht es Fingerspitzengefühl und einiges an Erfahrung, weil grundsätzlich im Ffst-Betrieb die Rangierkomposition nur mit der Rangierbremse des Traktors

Es ist unschwer zu erkennen, welche Ffst mehr Tragekomfort aufweist.

gebremst wird. Auf die Hauptleitung (Vakuumbremse) kann, ausser im Notfall, nicht eingewirkt werden. Ursprünglich war der Einsatz der Ffst in der Fläche breit vorgesehen und auch Bestandteil des Einsatzkonzepts beim Lösch- und Rettungszug Vereina. Die orange Funkfernsteuerung ist in die Jahre gekommen. Ersatzteile zu bekommen ist schwierig und speziell die Leistungen ihrer Batterien lässt zum Teil schwer zu wünschen übrig. Wir stellen das jeweils beim Austausch der Traktoren im Falle von Unterhaltsintervallen unseres Tmf 89 fest. Da kann es vorkommen, dass die Sendeleistung der Ffst eines Ersatztraktors bereits nach 2 Güterwagen erschöpft ist und die Verbindung abbricht, was dann eine Notbremsung auslöst. Die Stationstraktoren der Serie 111–120 verfügen nicht über die Funkfernsteuerausrüstung, obwohl sie äusserlich einem Traktor der Serie 85–90 zum Verwechseln ähnlich sehen. Einzig das kleine «f» bei der Fahrzeuganschrift verweist auf die Möglichkeit zum funkferngesteuerten Betrieb hin. Beim Bahndienst sind die Traktoren 85 (Davos), 86 (Pontresina), 87 (Ilanz) und 88 (Springerfahrzeug) mit Funkfernsteuerung ausgerüstet. Über die Häufigkeit des funkferngesteuerten Einsatzes liegen dem Schreibenden keine Kennzahlen vor. Typengleiche Funkfernsteuerungen sind auch in den Gmf Fahrzeugen 242 und 243 vorhanden. Nach und nach werden die alten orangen Ffst durch die neuen Gelben ersetzt. Übrigens: Bei anderen Bahnen kommen auch Funkfernsteuerungen zum Einsatz. Sogar bei Zügen mit Personenbeförderung. So bei der ehemaligen RHB (der Rorschach Heiden Bahn), welche jetzt zu den Appenzeller Bahnen gehört.

Grundsätzlich wird die Ffst einhändig bedient. Mit dem Joystick werden die Befehle «Fahren» und «Bremsen» erteilt.

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Austauschprogramm RhB/MOB Sommer 2012 Von Rita Hofer und Sandro Triacca

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Erlebnisse von Rita Hofer Im Frühling wurden wir angefragt, ob Interesse für ein Austauschprogramm zwischen der Rhätischen Bahn und der Montreux-Berner Oberland-Bahn bestehe. Vier Monate von Zweisimmen nach Samedan, ich dachte mir «Ja warum nicht?». So bot sich die Chance, ein anderes Bahnunternehmen und eine neue Gegend kennenzulernen. Als ich die Zusage erhielt, freute ich mich sehr und nahm top motiviert die Herausforderung im Bündnerland an. Zur Vorbereitung lernte ich das ganze Netz der RhB kennen. Das war nicht so einfach, da dieses sehr umfassend ist und hierzulande niemand wusste wie man Stationen wie: «S-chanf, Cinuos-chel-Brail oder Sumvitg-Cumpadials» ausspricht. Also packte ich die Koffer für den Sommer. Nach einer Woche wusste ich, dass ich die Koffer ein bisschen falsch gepackt habe. Da es im Engadin sehr kühl war, musste ich mir noch Handschuhe organisieren. Nach einer Einführung, Zimmerbezug und Material­abgabe, ging es am zweiten Tag, unter Anleitung des Zugbegleiters Christian Ticar, gleich richtig los. Die erste Überraschung erlebte ich beim Aufschreiben von Güterzügen. Güterzüge? – bei der MOB gibt es keinen Güterverkehr mehr. Später, auf der Fahrt nach Tirano bemerkte ich, dass mein tadelloses Französisch gut für die Klientel ab Montreux, aber weniger für die Fahrgäste ab Italien geeignet ist. Mittels Einsatz von Hand und Fuss, klappte die Verständigung aber meistens. Die Instruk­tionstage waren knapp bemessen, aber das hilfsbereite RhB-Team stand mir allzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Rita Hofer bei der Zugabfertigung.

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Das Spezielle war ja, dass ich in der Uniform der MOB gearbeitet habe. Das war sehr amüsant: Zum Beispiel Lokführer die mich nicht erkannten und alleine weiterfahren wollten oder Reisende die das «goldenpass» Logo erkannten, sprachen mich immer wieder an. «Hmmm wer hat sich jetzt verfahren? Sie oder ich» oder «nächster Halt Gstaad» … Das gab immer wieder lustige Gespräche. Das Arbeiten bei der Rhätischen Bahn machte mir richtig viel Freude. Ich habe die Zeit im Engadin sehr genossen. Alle haben mich herzlich aufgenommen und wir haben viel zusammen unternommen. Schade, dass der Sommer so schnell vorbei gegangen ist. Von mir aus hätte man das Programm noch verlängern können. Ich werde nun sicher öfters in Graubünden vorbeischauen und die Skipisten unsicher machen. Ich bin gespannt wie die Landschaft im Winter aussieht. Ich habe meinen Horizont erweitern können und in der Zwischenzeit ein bisschen Italienisch gelernt, viele gute Leute kennengelernt und Freundschaften geschlossen. Solche Experimente sollte man mehr anbieten. Vielen, vielen Dank an beide Bahnunternehmungen, die mir dies ermöglicht haben! Merci! Erlebnisse von Sandro Triacca Mein Interesse zu diesem Angebot war sofort geweckt. Bot sich doch so die einmalige Gelegenheit, meine Sprachkenntnisse zu verbessern und einen anderen Betrieb kennenzulernen.

Sandro Triacca bei der Kontrolle im «Golden Pass Panoramic».


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Nach der Zusage hiess es für mich erstmals Französisch büffeln sowie meinen Geografie-Horizont zu erweitern. Ende April war es endlich soweit und ich reiste schwer beladen ins Berner Oberland, gespannt, was mich dort erwarten würde. Am ersten Instruktionstag schon die erste Überraschung: Die Zugbegleiter der MOB müssen handgeschriebene Billette für den Waadtländer Tarifverbund Mobilis ausstellen. Aber nach ein wenig Üben ging das dann ganz gut. Zudem wurde mir an diesem Tag das ganze Team vorgestellt, von welchem ich super aufgenommen wurde. Alle waren jederzeit sehr hilfs­ bereit! Viele Sachen waren anders als daheim bei der RhB. So fährt die MOB zum Teil mit Zügen mit gemischter Bremse, das heisst, Wagen mit Druckluft sowie Vakuum im gleichen Zug. Die ganze Organisation um die Bedarfshalte gestaltet sich ebenso speziell. Der Zug­ begleiter muss dem Lokführer per Funk, oder wenn nicht vorhanden, mit einem kurzen Besuch auf dem Führerstand die Haltewünsche übermitteln. Viele Stationen auf dem Netz der MOB haben keine Billettautomaten, da werden oft Billette auf dem Zug verkauft. Nach den Instruktionstagen konnte ich selbständig auf Zügen wie «Golden Pass Panoramic», «Golden Pass Classic» und auf Regionalzügen arbeiten. Nach wenigen Tagen hatten wir die erste Panne, mein Zug hatte eine Lokstörung. Dies natürlich ausgerechnet auf der Waadtländer Seite, wo auf der Zugleitstelle nur Französisch gesprochen wird und der Lokführer zudem selbstverständlich ein «Welscher» war. Die Situation haben wir aber gemeinsam gemeistert.

Rita Hofer schreibt die für sie nicht mehr so bekannten Güterwagen auf.

Die Tatsache, dass ich mit der RhB-Uniform arbeitete, führte zu vielen interessanten Gesprächen und der allergrösste Teil der Fahrgäste fand diese Idee des Austausches super. Da sagte eines Tages ein Fahrgast im heiligen Ernst, dass die Uniform nicht auf die MOB gehöre, aber andere Unternehmen ja nicht besser seien, er habe letzte Woche im Engadin Ferien gemacht und da sei ihm auf einem RhB-Zug genau das Gleiche passiert! Danach fing er an zu grinsen und wünschte mir viel Erfolg. Es war immer etwas los während meiner Zeit auf der MOB und ich konnte einige neue Freundschaften knüpfen. Sehr gefreut haben mich auch die Zeichen der Wertschätzung. Einmal hat mich der Leiter Zugpersonal Express Claudio Melcher persönlich besucht und ist eine komplette Tour mitgefahren, ein anderes Mal hat mir der Direktor der MOB, Herr Oberson einen Kaffee bezahlt, begleitet mit den Worten: «Schön sind Sie bei uns!». Nun sind die vier Monate schon um. Wehmut war definitiv dabei, als ich am 31. August 2012 meinen letzten Zug auf der MOB begleitete. Das Austauschprogramm finde ich auf jeden Fall einen Riesenerfolg, ich habe während dieser Zeit sehr viel gelernt und durfte auch viele nette Menschen kennenlernen. Ich werde Zweisimmen nun regelmässig besuchen. Ein riesengrosses Dankeschön geht an alle, welche den Austausch möglich gemacht haben sowie an alle Personen, die mich unterstützt haben!

Sandro Triacca im Regionalzug nach Zweisimmen.

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Cargo Grischa baut Bahntransporte aus Von Contardo Blumenthal

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Seit 17 Jahren darf die Rhätische Bahn im Auftrag der Cargo Grischa AG Stückgüter ab Landquart nach Südbünden transportieren. Die Stückgüter werden jeweils direkt aus dem Umschlags- und Verteillager Landquart über die Verladerampe in RhB-Schiebewandwagen verladen, welche täglich auf das private Anschlussgleis der Firma Cavegn Transporte gestellt und dort auch wieder abgeholt werden.

Eine Millioneninvestition in die Zukunft Damit die Cargo Grischa AG die Stückgüter auch zukünftig ausschliesslich mit der Bahn nach Südbünden transportieren kann, wurde in den Monaten November/Dezember 2011 die Verladerampe um ca. 25 Meter verlängert, die gesamte Gleisanlage erneuert und das Firmengelände frisch asphaltiert. Um die Stückgüter auch während der Bauphase mit der Bahn nach Südbünden zu befördern, wurden diese per Lkw zum Freiverlad des RhB-Güterumschlagszentrums Landquart geführt und dort wiederum in Bahnwagen verladen. Die Umsetzung des Bauprojektes erfolgte in einer Rekordzeit von nur vier Wochen. Die Länge der Verladerampe ermöglicht neu einen gleichzeitigen Beoder Entlad von vier RhB-Schiebewandwagen und bedeutet eine Kapazitätssteigerung von 25 %. Bei Bedarf ist eine weitere Rampenverlängerung jederzeit möglich. Zudem wurde die Lagerfläche massiv vergrös­ sert, um in Zukunft auch Lagerkunden zu integrieren. An das bestehende Gebäude wurden neue Büroräume angebaut, welche die Cargo Grischa AG in neuem Glanz erscheinen lassen.

Die Cargo Grischa AG konnte die Stückguttransporte in den letzten Jahren kontinuierlich steigern. Der erfreuliche Volumenanstieg hatte zur Folge, dass die Verladerampenlänge nicht mehr ausreichte, um genügend Bahnwagen zum Belad aufzustellen.

Die RhB hat sich auf die Fahne geschrieben, Cargo Grischa bei der Bündelung der Stückgüter in Landquart und die anschliessende Weiterbeförderung per Bahn zu unterstützen und Neukunden zu diesem ökologisch sinnvollen Beitrag für Graubünden zu begeistern.

Als Bündner Transportunternehmen ist die Cargo Grischa AG der Spezialist für Logistikaufgaben im Kanton Graubünden und in der ganzen Schweiz. Aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen arbeitet die Cargo Grischa AG im Kanton Graubünden eng mit der Rhätischen Bahn zusammen und hat sich auf den kombinierten Güterverkehr spezialisiert. Die Cargo Grischa AG wurde 1995 gegründet und ist eine Tochterunternehmung der Christian Cavegn AG Landquart. Das Firmendomizil der beiden Firmen befindet sich unmittelbar neben dem RhB-Güterumschlagszentrum (GUZ) in Landquart.

Gleiseinbau.

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Ein Gleisabschnitt ist eingebaut.

Rampenverlängerung mit neuem Gleis.


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Portrait

Portrait

Cargo Grischa AG Löserstrasse 7302 Landquart Tel. 081 300 06 16 Fax. 081 300 06 19 info@cargogrischa.ch www.cargogrischa.ch

Christian Cavegn AG Löserstrasse CH-7302 Landquart Tel.: +41 81 300 08 18 Fax: +41 81 300 08 28 E-Mail: info@chr-cavegn.ch

«Ökologische Transporte aus den Bündner Bergen» – das ist nicht nur unsere Werbebotschaft, sondern viel mehr unser Leitspruch, auf dem unsere tägliche Transportarbeit aufbaut.

Unternehmensgruppe Zahlen und Fakten: Hauptsitz: Landquart Gründung: 1916 Unternehmensform: Familien-Aktiengesellschaft Mitarbeitende: ca. 280 Fahrzeuge: ca. 200 Infrastruktur: 8 Verteilzentren TK- und Frischinfrastruktur Umschlags- und Lagermöglichkeiten Reinigungsmöglichkeiten Reparaturwerkstätten Zertifizierung: ISO 9001: 2000 Tochtergesellschaften: Frigotransport AG, Basel Thalmann Transporte AG, Bischofszell Transports Cavegn SA, Gressy Cargo Grischa AG, Chur

Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber der Natur bewusst und versuchen, immer möglichst ökologisch zu handeln. Dabei spielt die Verlagerung von Gütertransporten auf die Bahn eine zentrale Rolle. Die enge Zusammenarbeit mit der Rhätischen Bahn ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Tätigkeit. So werden beispielsweise die per Bahn ins Engadin transportierten Güter von unseren einheimischen Chauffeuren dem Kunden zugestellt. Neben ökologischen Transporten legen wir sehr grossen Wert auf Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und nicht zuletzt auf ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis. Seit der Gründung 1995 leiten die Brüder Markus Caviezel (Geschäftsführer) und Martin Caviezel (Betriebsleiter) die Geschicke der Cargo Grischa AG. Zurzeit sind 28 Mitarbeitende beschäftigt und es stehen 22 Lastwagen für Sie im täglichen Einsatz.

Dienstleistungen: Das Kerngeschäft ist der Stückguttransport. Vom Paket bis zur Wagenladung wird innert 24 Stunden jeder Ort in der Schweiz beliefert. Sendungen, die bis 7.30 Uhr am Umschlagszentrum in Landquart angeliefert werden, erreichen gleichentags ihren Empfänger im Kanton Graubünden und im Liechtenstein.

nL  ebensmitteldistribution nL  ebensmittellogistik nT  iefkühltransporte/Kühltransporte/Temperaturgeführte

Transporte nS  tückguttransporte

Neubau Büroräume Cargo Grischa AG.

Areal nach dem Umbau.

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Grosses Potenzial und riesige Überraschung Von Jasmin Epp

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Rund 13 Milliarden Tonnenkilometer werden laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) jährlich im Schweizer Binnenverkehr erbracht. Ein Viertel davon wird auf Schienen transportiert. Der Anteil des Schienenverkehrs soll in den nächsten Jahren weiter erhöht werden – doch ist diese Alternative den steigenden Ansprüchen gewachsen? Referenten aus den Gebieten des Güter- und öffentlichen Verkehrs zeigten sich an der Güterverkehrsreise 2012 der BahnJournalisten Schweiz optimistisch. Schluss- und gleichzeitig Höhe­punkt dieser Medienreise bildete der Besuch der RhB in Untervaz und Samedan. An der zweitägigen Medienreise nahmen 28 Reise- und Verkehrsjournalisten unter der Leitung von Kurt Metz teil. Wie das BFS hervorhebt, spielen Wirtschaftswachstum und die zunehmende Handelsverflechtung in der arbeitsteiligen Gesellschaft eine wichtige Rolle im Binnenverkehr: Rohstoffversorgung für Unternehmen, Konsumgüter für Privathaushalte und der globale Handel führen zu einem Anstieg an Transportleistungen. Allein in der Schweiz haben diese gemäss Erhebung des BFS zwischen 1993 und 2010 auf der Strasse um 50 Prozent und auf der Schiene um 34 Prozent zugenommen. Ziel der schweizerischen Verkehrspolitik ist es, den Güterverkehr von der Strasse vermehrt auf die Schiene zu verlagern. Am 2. Juni 2012 hat der Bundesrat eine erste Aussprache zu den Stossrichtungen geführt. Pioniergeist bringt Innovation Unter dem Motto «Hat der Schweizer Binnengüterverkehr auf der Schiene noch Perspektiven?» haben auch 18 Referenten am 22. und 23. August 2012 im Rahmen der Güterverkehrsreise der BahnJournalisten Schweiz Stellung zur Thematik genommen. Trotz dem Druck, der auf dem Güterverkehr durch Priorisierung des Personenverkehrs lastet, harter inter- und intramodaler Konkurrenz, der in Europa höchsten Trassenpreise von bis zu CHF 12.00

Die Autorin Jasmin Epp.

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pro Zugkilometer und somit geringer Rentabilität auf kurzen Strecken, blicken die Referenten positiv in die Zukunft. Die Innovationskraft von Schweizer Transportunternehmen bringt flexibles und international einsetzbares Rollmaterial. Die politischen und raumplanerischen Rahmenbedingungen wie die Entwicklung eines nationalen Schienengüter-Verkehrskonzepts mit geeigneten Flächen für den Güterumschlag treiben die Umstellung von der Strasse auf die Schiene voran. Das Potenzial ist also gross. Reiseorganisator Kurt Metz folgert richtig: «Ja, es gibt eine Chance, doch gibt es einiges rasch anzupacken». Überraschung in Samedan Um den Erfolg und das Potenzial des Schienengüterverkehrs zu illustrieren, ermöglichten mehrere Transportunternehmen einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen. Während der Rangierbahnhof Limmattal, einer der grössten und leistungsfähigsten Rangierbahnhöfe Europas, durch seine ausgeklügelte Logistik oder die Holcim AG in Untervaz durch die Mengen an täglich transportierten Zements beeindruckte, war es der höchstgelegene Container-Terminal Europas, der die Gäste zum Staunen und Lächeln brachte. Im Güterumschlagszentrum Oberengadin (GUZO) in Samedan war der rote Teppich, nach einem Transfer vom Bahnhof zum Güterumschlag mit dem offenen Aussichtswagen, bereits für die Bahnjournalisten und Referenten ausgerollt. Eine kurze Darbietung sollte die Rangierarbeiten am Kombiterminal demonstrieren. Während sich der Kran mit dem Container langsam senkte, war die Überraschung gross: Urs Hugentobler, Leiter des GUZO, und seine Partnerin Sandra Hugentobler, begrüssten ihre Besucher mit Alphornklängen aus dem Container. Die ganze Familie verwöhnte die Reisegruppe mit einem Apéro, kühlte sie während der Pause mit Glacés ab und verpflegte sie mit einem z’Vieri für die Rückreise. Das Rahmenprogramm der Familie Hugentobler zeigte sich ebenso innovativ wie der RhB-Güterverkehr selbst.

Urs Hugentobler in seinem Element.


Die Stichkontrolle bei der RhB Von Roland Egger und Marcel Bachofen

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Die Geburtsstunde der Stichkontrolle fand im 1984 statt, als die Rhätischen Bahn im Vorortsverkehr zwischen Küblis und Thusis den kondukteurlosen Betrieb eingeführt hat. Bis zum Jahr 1996 wurde die Stichkontrolle vom gesamten Zugpersonal durchgeführt. Diese Arbeit war bei vielen Zugbegleitern unbeliebt, sodass man eine Stichkontrollgruppe einführte. Diese besteht heute aus fünf Mitarbeitenden im Norden, welche die Aufgaben hauptamtlich ausführen, sowie drei Mitarbeitenden im Süden, die neben dem normalen Zugdienst sporadisch im Stichdienst eingesetzt werden.

schwer. Zunehmend wird daher die Transportpolizei (TPO) hinzugezogen. Diese Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Vielfach werden Einsätze mit der TPO abgesprochen und gemeinsam durchgeführt.

Selbständiger Einsatz, vielseitiges Tätigkeitsfeld Die Stichkontrolleure lösen sich untereinander ab, organisieren sich selbst und legen die täglichen Einsätze im gegenseitigen Einvernehmen fest. Für jeden Einsatz wird ein Kontrollbericht verfasst. Im Weiteren werden die Stichkontrolleure auch für Beobachtungen (Vandalismus) und spezielle Erhebungen beigezogen. Sondereinsätze am WEF, bei Open Airs oder am Churer Fest gehören ebenso zu ihren Tätigkeiten. Ausserdem zeichnen sie sich für den Support der Zugpersonalgeräte (ZPG) verantwortlich. Dabei beheben sie Defekte an den Verkaufsgeräten und unterstützen ihre Kollegen bei Störungen.

In all den Jahren haben sich natürlich auch heitere Erlebnisse zugetragen: Beispielsweise jener Fahrgast, der die gültige Fahrkarte vor lauter Schreck aus dem Fenster hat fallen lassen oder jener, welcher sich der Kontrolle mittels Flucht durch ein ebensolches entzog. Einmal musste ein nicht mehr ansprechbarer Trunkenbold am Endbahnhof direkt in die Hände seiner grimmigen Ehefrau übergeben werden.

Zusammenarbeit mit Transportpolizei Der Stichkontrolldienst ist insbesondere abends und an Wochenenden mit erhöhten Risiken verbunden. Die zunehmende Gewaltbereitschaft von verschiedenen Gruppierungen unserer Gesellschaft erfordert den Einsatz von Zweierteams. Für die ausführenden Mitarbeiter ist die Herausforderung auf den Zügen gross, ab und zu auch belastend. Ausfällige Partygänger, hartnäckige und renitente Fahrgäste machen ihnen manchmal das Leben

Das Stichteam.

Weiterbildung.

Weiterbildung Eine regelmässige Weiterbildung ist wichtig. Jährlich werden praxisnahe Situationen und Verhaltensweisen geübt. Dabei steht die Deeskalation im Vordergrund, obschon auch Selbstverteidigung und der korrekte Umgang mit Pfefferspray thematisiert werden.

Statistik und Inkasso Das Verhalten von ungefähr zwei von 100 Fahrgästen ist zu beanstanden. Sei dies mangels Einhaltung unserer Benutzerordnung (Vandalismus, Rauchen, etc.) oder eben wegen Reisen ohne gültigen Fahrausweis. Die Schwarzfahrerquote liegt bei 0.9 %. Die Rechnungsstellung und Nachbearbeitung ist an das Kompetenzzentrum Einnahmesicherung der SBB ausgelagert. Die enge Zusammenarbeit auf der Stichkontrolle und die gemeinsamen Erlebnisse haben die Gruppe zusammengeschweisst. So trifft man sich oft auch in der Freizeit und unternimmt eine gemeinsame Reise – natürlich immer mit gültigem Fahrausweis.

Die Stichkontrolle im Einsatz.

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Inframation Von Reto Sidler

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Brandlöschanlage für die Gleichrichter der Berninalinie Da schon der Ausfall nur einer Gleichrichteranlage am Bernina zu Einschränkungen im Bahnbetrieb führen kann, wurden in diesem Jahr in allen Gleichrichtergebäuden automatische Gaslöschanlagen installiert. Dazu gehören Brand- und Rauchmelder, Flaschenbatterien mit dem Löschmittel SinorixTM N2/AR sowie das Rohrleitungsnetz und die Düsen. Bei dem eingesetzten Löschmittel handelt es sich um ökologisch unbedenk­ liche sowie geruchs- und farblose Naturgase für eine schnelle und zuverlässige Löschung. Dieses Mittel ist für den Menschen nicht gesundheitsschädigend. Zudem sind diese Löschmittel elektrisch nicht leitend, und es entstehen keine Reaktionsprodukte bei Kontakt mit Feuer. Das verhindert Schäden an den Einrichtungen. Bei einer Auslösung im Brandfall kann die Anlage nach erfolgter Reparatur ohne zusätzliche Massnahmen, mit Ausnahme der Wiederbefüllung der Flaschen, wieder in Betrieb genommen werden. Dadurch kann der Unterbruch der Energieversorgung auf eine möglichst kurze Zeit begrenzt werden. Perron in Madulain Die Perronanlage in Madulain ist seit dem Abbruch des Kreuzungsgleises nur provisorisch geflickt. Von August bis Oktober 2012 wird ein neuer, 200 Meter langer Hochperron erstellt. Damit erfüllt Madulain auch die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes.

Brandlöschanlage für die Gleichrichter der Berninalinie.

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Perron in Madulain.

Sanierung der ungesicherten Bahnübergänge Die Sanierung der zahlreichen ungesicherten Bahnübergänge in unserem Netz macht Fortschritte. Von August bis Oktober 2012 wird in Davos Frauenkirch von der Schrankenanlage bei km 53.562 her eine neue Zufahrt zu den Liegenschaften unterhalb des Zeughauses gebaut. Der ungesicherte Bahnübergang bei km 53.682 direkt auf die Kantonsstrasse kann damit aufgehoben werden. Die Umsetzung dieser relativ einfachen Lösung erforderte jahrelange Verhandlungen. Zwischen Reichenau-Tamins und Bonaduz wird der Bahnübergang bei km 26.054 dank einer neuen Überführung aufgehoben. Die Bauarbeiten erfolgen von August bis Oktober 2012. Auf der gleichen Strecke wurden die beiden landwirtschaftlichen Bahnübergänge bei km 25.435 und 26.486 mit sogenannten manuellen Bedarfsschranken gesichert. Die berechtigten Landwirte können die verschlossenen Schranken öffnen und den Bahnübergang in Absprache mit dem RCC befahren. Die Schranken sind in der Sicherungsanlage nicht eingebunden, die Sicherung erfolgt über die Absprache mit dem RCC. Diese Lösung soll auch noch bei einigen weiteren, wenig benutzten Bahnübergängen angewendet werden. Zwischen Haspelgrube und Arosa wurde der Bahnübergang von km 23.552 zu km 23.635 verschoben. Damit konnten genügende Sichtverhältnisse erreicht werden und der Bahnübergang ist als ungesicherter Übergang weiterhin zulässig.

Sanierung der ungesicherten Bahnübergänge.


Medienbahn

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Damals, vor 30 Jahren

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Die Tödi-Greina-Bahn Von Gian Brüngger

Mit der Inbetriebnahme der Linie Reichenau-Tamins – Ilanz 1903 und der Fortsetzung nach Disentis/Mustér vor hundert Jahren als Schmalspurbahn, sind einstweilen andere Projekte verstummt. Erst Mitte der Sechzigerjahre liess das Aktionskomitee Pro Tödi-Greina-Bahn ein Projekt für eine Normalspurbahn von Ziegelbrücke nach Biasca mit 96,5 Kilometer Länge, davon 79,9 Kilometer als Neubaustrecke und einem Anschluss Chur – Trun von 45,3 Kilometer, projektieren. Mit dem Entscheid des Schweizer Volks 1869, den Gotthard zu bauen und auf die Lukmanierbahn zu verzichten, lösten sich alle Bündner Alpenbahnträume in Nichts auf. Als dann die Bündner selber ihr Schmalspurnetz ausbauten, konnte wenigstens im Kanton ein Teil der Eisenbahnprojekte realisiert werden. Mit dem Bau und der Eröffnung der Lötschbergbahn 1913 machten die Ostschweizer Kantone wieder auf die ungerechte Verteilung der Alpenbahnen in Bern aufmerksam. Es kam dann bis Ende des letzten Jahrhunderts wieder zu neu aufgeflammten Ostalpenbahnversprechen. Als Ostalpenbahn ist jedoch in erster Linie die Splügenbahn gemeint. Diese wäre von der Linienführung und der Neigung her die bessere und direktere Alpenbahn gewesen, hätten unsere südlichen Nachbarn die Pläne nicht mit Desinteresse verfolgt.

Die projektierte Linie war nicht als Konkurrenz zur Splügenbahn gedacht, sondern als Alternative zu einem künftigen Gotthard-Basistunnel vorgeschlagen worden und wies folgende technische Daten auf: Maximalsteigung: 15 Promille Minimalkurvenradius: 900 m Scheitelhöhe: 856 m ü. M. Gesamtlänge: Ziegelbrücke – Biasca 96,5 km Davon Neubau 79,9 km Anschluss Chur – Trun 45,3 km Tunnellängen: Töditunnel: je nach Variante 14,5 bis 19,9 km Greinatunnel: je nach Variante 27,2 bis 35,5 km Fahrzeit: Ziegelbrücke – Biasca (Schnell­ züge): 50 Minuten Chur – Biasca (Schnellzüge): 50 Minuten Weiter heisst es im Prospekt: Das Tödi-Greina-Projekt wird offiziell von den Kantonsregierungen der Kantone Graubünden, AppenzellInnerrhoden, Appenzell-Ausserrhoden, St. Gallen, Thurgau und Glarus unterstützt. Diese bilden mit der Tessiner Vereinigung Pro Tödi-Greina-Bahn zusammen das Aktionskomitee Pro Tödi-Greina-Bahn, dessen Beratungsstelle, Leonhardstrasse 25, Zürich 1 zu weiterer Auskunft zur Verfügung steht. Heute wissen wir, dass daraus nichts geworden ist und der Gotthard-Basistunnel bereits mit zwei Röhren von je 57 km gebaut ist und in vier Jahren in Betrieb gehen soll.

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Neues in Kürze

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Herzliche Gratulation! Von Simon Rageth Die Hörerinnen und Hörer von Radio Rumantsch konnten im Vorfeld zum 100-Jahr-Jubiläum Chur – Disentis/ Mustér täglich eine Tageskarte der RhB gewinnen. Fünf Personen qualifizierten sich für den Final. Folgende Frage mussten die Finalisten beantworten: «Wann hatte Peider Härtli, Leiter der Unternehmenskommunikation der RhB, seinen ersten Arbeitstag bei der Rhätischen Bahn?» Dem Datum am nächsten kam Rico Seeli aus Landquart. Er meinte, dass Peider Härtli am 1. März 1981 seinen ersten Arbeitstag hatte. Die richtige Antwort lautete: 1. März 1989. Herzliche Gratulation dem Sieger Rico Seeli. Wir wünschen eine gute Fahrt mit dem gewonnenen BÜGA.

Domino Day Von Eugen Rohner Voller Stolz präsentierten unsere zwei Praktikanten Gabriel Wappler und Christian Nänni den Gästen die 30 Trottis bei der Ankunft in Preda. Dabei wäre die ganze Übung ums Haar in die Hosen gegangen: kurz vor Ankunft der Gesellschaft kippte das letzte Trotti um und riss alle andern mit (Dominoeffekt).

Letzter Arbeitstag Von Jakob Salutt Am 23. August war unser Beat Lüthi ein letztes Mal als Zugbegleiter im Dienste der Rhätischen Bahn unterwegs. Nach 26 Jahren treuer Pflichterfüllung begab sich Beat in den wohlverdienten Ruhestand. Das Zugpersonal wünscht Beat zu seiner Pensionierung alles Gute und dass er den neuen Lebensabschnitt in bester Gesundheit richtig geniessen kann. Vielen herzlichen Dank für deinen Einsatz!

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Eugen Cantieni und Beat Lüthi.


Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Bundesrätlicher Besuch Von Simon Rageth Anfangs Juli war der Gesamtbundesrat auf seiner jähr­ lichen Ausflugsreise unterwegs im Bündnerland. Der Bundesrat erwies auch der Rhätischen Bahn die Ehre eines Besuchs und fuhr mit dem Piano Barwagen. Direktor Hans Amacker erhielt dabei eine «Privataudienz» und durfte dem Bundesrat die RhB präsentieren. Auch zu Ehren kamen die Bahnhöfe St. Moritz und Scuol-Tarasp, welche den Bundesrat herzlich willkommen hiessen.

Peter Kuhn beweist die Multifunktionalität der RhB-Mitarbeitenden.

100 Jahre Chur – Disentis/Mustér Von Arno Bezzola Anlässlich der Festivitäten Chur-Disentis/Mustér waren Josef Signer, Pascal Zäch, Arno Bezzola (Fahrleitung Landquart), und Peter Kuhn (Signaltafeln infra) zur Mithilfe bei der Installation des bengalischen Feuers in der Rheinschlucht bei Versam aufgeboten.

Josef Signer bei der Überquerung des Rheins bei Versam für die Installation des Feuerwerkes.

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Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Tarzan Vera.

Hilfe, wer rettet mich aus den Bäumen? Von Eugen Rohner Nicht schlecht staunte Vera Stiffler, als sie anlässlich des Erben-Erlebniswochenendes in luftiger Baumhöhe (ca. 20 Meter über Boden; Seilpark Savognin) plötzlich weder ein noch aus wusste. Trotz Top-Ausrüstung (Helm, Handschuhe und Klettersteigset) kamen ihr plötzlich Zweifel, ob ihr «Flying Fox» die Traverse wohl überstehen würde … Hält das Seil? Auf was hat sie sich hier eingelassen? Dabei versprach der Prospekt Vergnügen und Adrenalin, wie Tarzan von Baum zu Baum durch die Lüfte schweben, zwischen den Bäumen hindurch fliegen und die herrlichen Aussichten auf die Surseser Bergwelt geniessen. Ein Zurück gab es nicht mehr; hinten standen bereits weitere Kandidaten, die den Adrenalin-Kick auch noch spüren wollten. Vera zauderte, spürte den immer höher steigenden Puls, hatte zudem noch schwache Beine und stellte sich immer weitere Fragen. Was, wenn ich nicht rüber komme? Endlich, nach endlosen Minuten des Wartens wagte sie den Flug ins «Leere». Man hörte das Surren der Räder, sie flog, ihre Beine zappelten in der Luft, der Jauchzer blieb jedoch aus. Die Landung auf der Plattform klappte und ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Wow, es war spannend und nun kehrte auch der Spass zurück. Die nächsten Abschnitte schaffte sie spielend … Ein unvergleichliches Abenteuer wurde versprochen – der Organisator hat Wort gehalten; es war mega, mega cool!

Flying Fox Vera.

PS: Der erste Flug wurde filmisch festgehalten und kann auf Wunsch bei Vertrieb-Kommunikation angefordert werden.

Alois Carigiet als LGB-Topmodell Text von Peider Härtli Bild von Hendrik Hauschild Anlässlich der Jubifeier 100 Jahre Chur – Disentis/Mustér fand die Taufe des Zweispannungstriebzuges 3515 in Trun statt. Ein Bild dazu haben wir in der letzten InfoRetica auf Seite 16 platziert. Auf Wunsch des Mitherausgebers des Magazins Volldampf, Hendrik Hauschild, haben unsere Leute vor Ort die Frontanzeige kurzfristig geändert. So wird Hendrik Hauschild das Bild in einer der kommenden Ausgaben der LGB-Club-News veröffentlichen. Hauschild: «Das Jubi-Wochenende war einfach klasse. Einen speziellen Dank an Lokführer David Stapfer für die spontane Umsetzung meiner Idee». 30


Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Kundenbefragung am Vereina Von Felix Ulber Im Juli fand, ergänzend zur jährlichen Kundenzufriedenheitsbefragung, erstmals eine Befragung der Autofahrer zum Reiseverhalten am Vereina statt. In Selfranga interviewte ein Marktforschungsinstitut 50 Benutzer des Autoverlades, weitere 50 Personen wurden auf dem Flüelapass befragt. Die Antworten liefern uns Aufschlüsse darüber, welche Gründe für oder gegen den Autoverlad sprechen, wann dieser Entscheid gefällt wird, was ihn kurzfristig noch beeinflussen kann und wie das Preis-Leistungsverhältnis eingeschätzt wird. Die Ergebnisse unterstützen das Produktmanagement bei der Planung der Marketingmassnahmen und bei der Festlegung der Preisstrategie der nächsten Jahre.

Eisenbahner Schweizer Meisterschaft 2013 Von Fabian Maasch Der Herbst naht und somit auch eine neue EishockeySaison, eine Jubiläumssaison für den EHC Barracuda. Wir feiern dieses Jahr unser 20-jähriges Clubjubiläum und dürfen zudem die 20. Schweizer Meisterschaft der Eisenbahner ausrichten. Diese findet am 25. und 26. März 2013 in Arosa statt. Wir würden uns über freiwillige Helfer für einen oder beide Tage sehr freuen. Kontaktpersonen sind Fabian Maasch, Roger Tschirky (beide Zugpersonal Chur), Tobias Perini (Zugpersonal Davos), René Bärtsch (Mopla Zugpersonal / Zugpersonal Chur) sowie Marco Schmid (Dispo Landquart). Besucher sind während beiden Tagen ebenfalls herzlich eingeladen, uns lautstark zu unterstützen. Es wird eine Festwirtschaft mit Speis und Trank geführt. Also dann, bis zur SM 2013 in Arosa. HOPP Barracuda!

Der Weg zum Neuwagen … Text von Peider Härtli Bild KAPO GR Pech – oder besser gesagt Glück im Unglück – hatte dieser unvorsichtige Automobilist aus Grossbritannien als er ohne anzuhalten auf den Bahnübergang zwischen Davos Dorf und Davos Platz die sich senkende Bahnschranke missachtete und das Fahrzeug damit innerhalb der Bahnschranken einschloss. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig vor dem nahenden Zug retten, das Fahrzeug war jedoch nach der Kollision mit dem Triebzug «Cologna» schrottreif. Der Weg zum Neuwagen war jedoch nicht weit, wie der Blick durch die Zugfenster eindrücklich verrät …

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Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Parc Ela Fest in Tiefencastel Von Patrick Schneider Am 23. Juni 2012 hat der Parc Ela in Tiefencastel die Anerkennung als grösster «Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung» gefeiert. Einen Tag lang konnten die Besucherinnen und Besucher die Vielfalt des Naturparks erleben. Neben verschiedenen Personen aus Politik und Wirtschaft, wie RhB-Verwaltungsratspräsident Stefan Engler und Bündner Regierungspräsidentin Barbara Janom Steiner, nahmen rund 2500 Personen bei schönstem Wetter an der Feier teil. Anhand einer Fotowand des berühmten Landwasserviaduktes wurde auch die Präsenz der Rhätischen Bahn im Parkgebiet sehr gut aufgezeigt. Den Besuchern bot sich zudem die Gelegenheit, vor dem Viadukt ein Foto zu machen und sich dieses direkt als Postkarte aus­ drucken zu lassen. Für die offizielle Übergabe des Labels konnte der Bundesrat Johann Schneider Ammann gewonnen werden. Vielleicht konnte der Bundesrat nach dem Gespräch mit Victor Zindel auch für die Rhätische Bahn gewonnen werden – dass ein Teil der UNESCO Welterbestrecke mitten durch den Parc Ela führt, ist spätestens seit der Labelfeier sicherlich auch dem Bundesrat bekannt. Für weitere Auskünfte steht ansonsten Victor in Zukunft sicherlich gerne bereit.

Eine Visitenkarte für den Bundesrat? Bundesrat Johann Schneider Ammann flankiert von Walter Sommer (links) und Victor Zindel (rechts).

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Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Ein Schiff made in Graubünden … Von Pit und Tinka Altweg-Scheffmacher «Wir haben heute ein Foto von Alain Bassin bekommen. Herr Bassin arbeitete 1974 in Davos auf der Post und baute in der alten Kehrichtverbrennung in Laret ein Segelschiff. Das Schiff musste er so konstruieren, dass es per RhB durch die Kehrtunnels wieder von Davos-Laret hi­ nunter transportiert werden konnte. Das Schiff wurde in Rapallo Cinque Terre gewässert und Alain Bassin umse­ gelte damit die Welt, über Südamerika nach Neuseeland. Dort lernte er seine Frau kennen und segelte dann weiter über Australien, Madagaskar, Karibik und wieder zurück nach Marseille. Dort gründete er mit seiner Frau eine Familie, war Posthalter in Troi Torrent. Unsere Tochter lernte nun per Zufall den Sohn von Marianne und Alain Bassain kennen und ist nun vor zwei Wochen nach Neuseeland ausgewandert. Wir waren im Juli mit Rob in Laret und haben nachgeforscht, wo sein Vater das Schiff gebaut hat.»

Abschiedsfahrt Beat Betschart Vom Team Davos Am 24. Juli 2012 absolvierte Beat Betschart nach acht Jahren RhB seine letzte Dienstfahrt für die RhB. Das Bahnhofteam Davos verabschiedete Beat und seine durchaus bekannte Giraffe gebührend. Alles Gute auf deinem weiteren Weg, Beat!

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Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Lokführer an der 65. Arosa Sportstafette Von Markus Isler

Zegna Schmid (Schlussläuferin), Michi Ackermann (700 m Läufer), Gion Stiffler (Schütze), Andrin Sprecher (Hindernisläufer), Roman Hauser (Ruderer), Bruno Kohler (Bergläufer), Markus Isler (Inline-Skater), Andy Alig (Strassenläufer), Felix Bürkli (Radfahrer), Martin Rubli (Schwimmer).

Andrin Sprecher beim erklettern der Fahnenstange.

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Das Jahr 2012! Kann das nur ein Zufall sein? Das Jahr der olympischen Spiele in London, und das Jahr der 65. Arosa Sportstafette mit Beteiligung der RhB! In diesem olympischen Jahr wagten es am 12. August zehn unerschrockene Lokführer, an der Arosa Sportstafette teilzunehmen. Diese einzigartige Sportstafette auf der tradi­ tionsreichen Strecke zwischen Untersee und Obersee startet wie gewohnt mit der Schwimmdisziplin und endet nach 6,5 km mit der Schlussläuferin auf der Sportanlage Ochsenbühl. Dazwischen wird der Stafettenstab durch acht weitere Athleten bis ins Ziel weitergegeben. Dazu zählen die anspruchsvollen Disziplinen Berglauf, Rudern, Radfahren, 700 m-Lauf, Inline-Skaten, Stras­ senlauf, Hindernisklettern und Luftgewehrschiessen. Sämtliche zehn Disziplinen wurden durch unsere Hobbyaber auch Laien-Sportler bravourös gemeistert, was im Spitzensport einer Höchstleistung gleichkommt. Die Mannschaft zeigte sich indes auch zufrieden, bei der erstmaligen Teilnahme gleich den 30. Rang von insgesamt 55 startenden Teams erkämpft zu haben. Mit dieser Rangierung wird das Team im nächsten Jahr sicher zu den Gejagten gehören. Bei der anschliessenden kleinen «Siegesfeier» wurden Fehler knallhart aufgezeigt und bereits neue Strategien erarbeitet … Die isotonischen Getränke wichen nun mehr und mehr der Marke «Calanda» und so wurde noch lange weiter an der Technik gefeilt, diskutiert und gelacht. Die zehn Lokführer entschlossen sich spontan zur nächstjährigen Wiederteilnahme! Vielleicht erhalten wir ja weitere Gegner aus den Reihen der RhB … In diesem Sinne, allen Teilnehmern und Betreuern ein herzliches Dankeschön und alles Gute bei Euren künftigen Trainingseinheiten …


Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Temporäres Grafitto Text von Jolanda Picenoni Bild von Edi Luzi Am 15. Juli 2012 stellte der Fahrdienst Samedan frühmorgens fest, dass die Bahnwagen A1261 und B2349 versprayt waren. Die Polizei wurde umgehend aufgeboten. Dank der Aufmerksamkeit eines Lokführers, wurden die Verdächtigen gefasst. Die beiden Bahnwagen wurden noch gleichentags nach Landquart zur Grossreinigung überführt und sind seither wieder täglich im Einsatz.

Katzen würden RhB-Bänke wählen Text von Peider Härtli Bild von Ulrich Merz Katzen sind bekanntlich sehr wählerisch. So auch dieses Tigerli, welches sich für ein Nickerchen in Bergün/Bra­ vuogn eine Designerbank der RhB ausgesucht hat. Gleichzeitig bietet die Bank auch eine vorzügliche Plattform zur Überwachung, was im Bahnhof grad so läuft. Und vielleicht lässt sich auch noch ein Zweibeiner nieder und verwöhnt es mit Streicheleinheiten und Whiskas. Denn: Katzen würden nicht nur RhB-Bänke wählen und Whiskas kaufen, sondern auch RhB fahren.

Rote Köpfe auf der Rot Platte Von Peider Härtli Zu allem entschlossen starteten am 31. Juli acht besonders sportliche KollegInnen das «Unternehmen Rot Platte». Mit Erfolg, wie das (nicht bearbeitete!) Bild belegt! Bei hervorragendem Wetter (für eine derart harte Herausforderung ist es eh immer viel zu heiss …) meisterte die Gruppe alle Etappenorte: Kleinwaldegg – Abzweigung Montalin – Am Chasper sis Bänkli – Steilwand – Rot Platte-Sattel. Die grandiose Leistung wurde dann auch mit einer traumhaften Aussicht von der Rot Platte auf Chur belohnt. Ganz Mutige wagten sogar einen Blick von ganz vorne am Abgrund!

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Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Diplomfeier Lokomotivführer Von Leo Caluori Nach 15-monatiger Ausbildungszeit haben Zegna Schmid, Patrik Gerig, Enrico Guler, Patrick Marending, Andrin Sprecher, Carlo Cortesi und Franco Romana die Ausbildung zur Lokführerin, respektive zum Lokführer, erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen einer kleinen Diplomfeier am 7. Juni 2012 durften sie aus den Händen von Direktor Hans Amacker ihr Diplom entgegennehmen. Hans Amacker und Leiter Produktion, Markus Barth, würdigte in seiner Ansprache den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und wünschte der frischge­ backenen Lokomotivführerin und den Lokomotivführern viel Freude und Befriedigung in ihrer neuen, verantwortungsvollen Funktion. Herzlichen Glückwunsch!

Musik, die durch die Täler reist Von Simon Rageth Ende August war die Sängerin und Musikerin Corin Curschellas mit ihrem achtköpfigen Ensemble «suisse miniature» unterwegs durch Graubünden. Im Reisegepäck der Musiker fanden sich Walserlieder aus Davos, dem Prättigau und Schanfigg, chanzuns und canzuns in verschiedenen romanischen Idiomen und Canzoni popolari del Grigioni italiano. Die Band reiste mit der RhB von einem Konzertort zum nächsten. Das Ensemble sass auf der Reise jedoch nicht still, im Gegenteil. Auf den Streck­ en zwischen den Konzertorten verwandelten die 8 MusikerInnen die Wagons in mobile Konzertsäle und liessen ihre Musik durch die Abteile und zum Fenster hinaus in die Täler klingen.

10-Jahr-Jubiläum von login Von Sara Riesen

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login, der Ausbildungsverbund in der Welt des Verkehrs, feierte am 5. September 2012 sein zehnjähriges Bestehen. 1528 Lernende, Mitarbeitende, Partner und Gäste trafen sich im Stade de Suisse in Bern, um den Weltrekord als grösstes menschliches Mosaik zu knack­ en. Das Bild zeigte das Gleisbauer-Sujet der aktuellen Werbekampagne «filmreife Momente». Dank des tatkräftigen Einsatzes aller Teilnehmenden war es nach zehn Minuten geschafft: der Weltrekord war geknackt! Die bisherige Rekordmarke lag bei 1458 Personen.


Kaderanlass in Bergün Von Eric Wyss

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Nur einen Monat nach der Eröffnung des Bahnmuseums, nämlich am 29. Juni, fand dort bereits ein Kaderanlass statt. Ganz nach dem Tagesmotto, «Kader RhB – auf Kurs», wurde am Vormittag ein Querschnitt durch die aktuellen Projekte sowie ein Management Update zu den neusten Zahlen präsentiert. Bei wunderschönem Wetter konnte das Mittagessen auf dem Platz vor dem Museum genossen werden. Die Kadermitarbeitenden nutzten die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch, zur Informationsbeschaffung oder einfach zu einem Schwatz. Am Nachmittag erfolgte ein Input zu Leitbild, Vision und Werten. Im Zentrum standen die von den bestehenden Unternehmenswerten abgeleiteten Werte, welche als Leitsätze im neuen Mitarbeitergespräch (MAG) dienen. Die Verhaltens- und Führungskriterien für das neue Mitarbeitergespräch, wurden im Vorfeld gemeinsam mit Peko und Vertretern aus der Linie entwickelt. Die Kadermitarbeitenden hatten die Vorbereitungsaufgabe, Fotos und Bilder, welche sie mit den Werten assoziieren, mitzubringen. In Bergün bestand die Aufgabe nun darin, diese Bilder zu einem Gesamtbild zusammenzufügen und so die Werte zu visualisieren.

So entstanden Collagen zu den vier «neuen» Werten: Begeistere – «ich bin aufmerksam» Lerne – «ich bin neugierig» Handle – «ich bin verantwortlich» Geh mit gutem Beispiel voran – «ich bin Vorbild». In den Collagen, zeigten die Kadermitarbeitenden ihre Inputs, Ideen, Vorstellungen und Wünsche. Diese Bilder werden die Räume bei den MAG Schulungen schmücken und die Teilnehmenden an ihre Vorstellungen erinnern. Bei einer kurzen Führung im Bahnmuseum, hatten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die erste Wechselausstellung zu geniessen und in die indische Bahnwelt einzutauchen. Dabei entdeckte manch einer der Besucher ein früheres Arbeitsmittel im Museum, welches er für seine Aufgaben noch brauchte oder erkannte auf den ausgestellten Bildern Eisenbahner, mit denen er selber noch zusammengearbeitet hatte. Ganz im Sinne einer gesunden Lebensweise und des BGM wurde der Apéro zum Abschluss von der BlueCocktail Bar serviert. Die alkoholfreie BlueCocktail Bar bietet eine attraktive und genussvolle Alternative zu alkoholischen Getränken. Bei Apple Cooler, Ipanema oder Berry Dream und den Klängen des Duo Zanolari, fand der Kaderanlass bei sommerlichen Temperaturen seinen Abschluss. Das HR-Team hat sich sehr gefreut, diesen Anlass organi­ sieren zu dürfen und hatte grossen Spass daran.

Das HR-Team (rechts) das zum guten Gelingen beigetragen hat mit (v.l.n.r.) Sonja Lubini, Leiterin Personal Infrastruktur, Esther Lüdi, Support, Rico Wenk, Leiter Personal Vertrieb/Produktion/Stab, Urs Brunett, Leiter Personal Finanzen, Tanja Fiala, Personalfachfrau, Eric Wyss, Projektleiter, Carmen Prevost, Personalentwicklerin und Astrid Schmid, Leiterin Personal Rollmaterial.

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Das Wort der PeKo Von Roger Tschirky

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ich erinnere euch gerne daran, dass die PeKo für das Personal der RhB da ist. Wir setzen uns für die Anliegen der Mitarbeitenden ein, sofern es nicht um Zeit und Geld geht, dies obliegt den Gewerkschaften. Das Ziel der PeKo ist, dass die Mitarbeitenden zufrieden ihrer Arbeit nachgehen können und sich um und am Arbeitsplatz wohlfühlen. Die PeKo wird jedoch nicht von alleine aktiv. Die PeKo wartet darauf, bis ihr aktiv werdet und uns kontaktiert. Wir haben mit Stephanie Rielle La Bella und Eric Wyss zwei Ansprechpartner, welche unsere Anliegen entgegen nehmen und die Umsetzungen prüfen. Wir, der PeKo Präsident, und Vizepräsident, haben alle sechs Wochen ein Treffen mit ihnen. Es sind gute, ehrliche und kons­truktive Sitzungen, bei denen Probleme, Ängste und Anliegen der Mitarbeitenden ernst genommen werden und wir auch Informationen seitens der RhB erhalten. Die PeKo erhält immer mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit bei der RhB. Die Zusammenarbeit mit dem Leiter Materialwirtschaft Stefan Ackermann und Leiter Risk Roli Hofmann verlaufen sehr erfreulich und wir hoffen, dass sich andere ein Beispiel nehmen, wie die Zusammenarbeit funktionieren kann. Beim Lok– und Zugpersonal finden monatlich Sitzungen mit den Leitern statt. Es nützt allen, wenn die RhB mit der PeKo und die PeKo mit der RhB zusammenarbeiten. Ihr habt auch auf dem Intranet eine Pendenzenliste, wo ihr nachlesen könnt, was für Geschäfte anstehen und was in der PeKo so läuft. Was ich in unserer Unternehmung ein bisschen vermisse ist die «alte Kinderstube», viele schauen nur noch für sich. Zuerst komme ich, danach wieder ich, dann lange

nichts mehr, dann kommen erst die anderen. Man lernt relativ früh im Leben, dass man «nehmen und geben» soll, dies ist aus meiner Sicht oftmals verloren gegangen. Das Leben, ob privat oder bei der Arbeit, steht und fällt mit dem Prinzip «Geben und Nehmen». Es erleichtert die Arbeit untereinander. Wenn wir ehrlich sind, fahren wir mit einer geschlossenen Teamarbeit besser, als wenn jeder seine eigenen Interessen verfolgt. Es kann und darf doch in der heutigen Zeit nicht sein, dass wir nur auf die Fehler der Kolleginnen und Kollegen warten, um sie zu verpfeifen … Wo sind wir? Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Dies ist auch nicht schlimm. Man soll zu den Fehlern stehen, daraus lernen und sie nicht mehr machen. Es wäre ganz einfach. Ein Ziel muss auch sein, dass wir miteinander reden und uns gegenseitig unterstützen. Es soll aber nicht ein Freipass werden und alles unter den Tisch gekehrt werden. Es braucht auch Eigenverantwortung, jeder Mitarbeitende kennt seine Aufgaben und Pflichten, er sollte merken, wenn er jemanden warten lässt oder vernachlässigt, wenn er seiner Arbeit nicht nachgeht. Immer kann und darf man nicht wegschauen, in diesem Fall sucht das Gespräch miteinander und klärt die Sache gemeinsam. Wir haben immer ein offenes Ohr für euch, wir haben auch die Möglichkeiten, gemeinsam etwas zu erreichen. Es liegt an euch, wie viel Arbeit die PeKo hat, was wir für euch versuchen oder prüfen sollen, um es zu ändern. Es ist allen klar, Wunder können wir keine bewirken, aber einen Versuch ist es immer wert … Die nächste Sitzung zwischen der PeKo Unternehmung und der PeKo Fläche findet am 1. Oktober 2012 statt. In diesem Sinne wünsche ich allen viel Freude, Spass und gute Zusammenarbeit bei der RhB.

Hinten v.l.n.r.: Emil Strub, Rollmatrial, Beat Gansner, Vertrieb, Roger Tschirky, Zugpersonal, Urs Marugg, Stab und Finanzen. Vorne v.l.n.r.: Jürg Wielath, Infrastruktur, Heinz Zwicky, Produktion, Reto Mathiuet, Lokpersonal.

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Lehrabschlussfeier in Landquart Von Laurène Kröpfli und Markus Cadosch

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 1 / 2012

Heiss ging es her, am 28. Juni, an der diesjährigen Lehrabschlussfeier in den RhB-Hauptwerkstätten Landquart. Dies lag einerseits daran, dass es einer der wirklichen Sommertage 2012 war, andererseits heizte Edwin Lombris mit seinem mobilen Pizza-Service ebenfalls noch zünftig ein. Er sorgte so aber auch dafür, dass alle rund 120 Anwesenden genug und vor allem feines Essen bekamen. Vor dem Essen überbrachte Regierungsrat Martin Jäger Grüsse und Glückwünsche der Bündner Regierung. Anschliessend richtete auch Ivo Hutter, als «Hausherr» der RhB-Werkstätten, ein paar Worte an die erfolgreichen Anlage- und Apparatebauer, Automatiker, Gleisbauer, Informatiker, Logistiker/innen, Kaufleute, Konstrukteure und Polymechaniker sowie ihren eingeladenen Berufsbildner/innen.

Nach dem Essen wurden Erinnerungen ausgetauscht, die Infrastruktur des Caterers auf ihre Party-Tauglichkeit überprüft und ganz einfach die Gelegenheit zum Austausch in dieser munteren Runde genutzt. Die Freude über den erreichten Erfolg war den Lernenden und auch den Berufsbildner/innen deutlich anzusehen. Die Welt des Verkehrs ist um viele motivierte und erfolgreiche Berufsleute reicher. Vielen Dank an die Berufsbildner/ innen für ihre Arbeit! Wir gratulieren zudem allen Lehrabgänger/innen zum erfolgreichen Abschluss und wünschen für die Zukunft von Herzen alles Gute!

Schon vor dem Anlass sorgten fleissige Helfer/innen für eine stimmungsvolle Atmosphäre und dank der tollen Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden des RhBLagers in Landquart (Hilfe beim Aufbau der Logistik) und der RhB-Hauptwerkstätten (Platz zur Verfügung stellen, Abläufe so umorganisieren, dass der Festplatz frühzeitig genutzt werden konnte) wurde der Anlass auch dieses Jahr wieder ein Erfolg. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für die sehr gute Zusammenarbeit!

Regierungsrat Martin Jäger.

Ivo Hutter, Leiter Rollmaterial.

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Achtung – fertig – login Von Walter Järmann

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Am Dienstag, 7. August 2012, herrschte im Campus Sursee reger Betrieb wie in einem Ameisenhaufen. 313 junge Menschen mit prall gefüllten Koffern und Reisetaschen marschierten in einer nicht enden wollenden Schlange vom Bahnhof zum Campus. Zig Berufe waren vertreten, wie Kaufleute öV und Reisebüro, Automatiker, Gleisbauer, Informatiker, Konstrukteure, Logistiker und Polymechaniker. Unter den vielen Lernenden waren auch 34 Lernende, welche auf einem Lehrplatz der RhB die praktische Berufsausbildung starten werden. Die Spannung der Lernenden war spürbar, was wird sie wohl in der login Woche zum Lehrstart erwarten? Christof Spöring, Geschäftsführer von login, begrüsste die neuen Lernenden in der Aula. Auf einen Punkt gebracht meinte er: Drei Leitmotive wolle er ihnen mit zum Lehrstart geben, nämlich: nD  ie Ferien sind vorbei. nD  ie Welt des Verkehrs braucht jede/jeden Lernende/n, denn ohne kompetente Fachleute würde der öV nicht funktionieren. nA  lle Lernenden, egal in welchem Beruf, sind gleichwertig und gleich wichtig. Am Nachmittag gings in den berufsspezifischen Klassen los – zusammen mit dem/der Ausbildungsleiter/in – mit Vorstellungsrunde und gegenseitigem Kennenlernen, Lehrablauf verstehen, ins Berufsbildungs-ABC hinein schnuppern und erste Erfahrungen als Lebensunternehmer/in sammeln. Höhepunkt war, wie alle Jahre wieder, die login-Trophy. 39 Teams mit Lernenden unterschiedlicher Berufe planten akribisch eine Reise kreuz und quer durch die Schweiz. Jedes Team hatte eine Spezialaufgabe bei einer Mitgliedsfirma zu erfüllen und mit wählbaren Etappenzielen, bei denen sie ein Rätsel zu lösen hatten, konnten Punkte gesam-

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Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 1 / 2012

melt werden. Bei schönstem Sommerwetter schwärmten die 8-er Teams aus. Anzutreffen waren die «gelben» Lernenden in Chur, Genève, Basel, Flüelen – in der ganzen Schweiz. Sie haben sich im wahrsten Sinne des Wortes in der Welt des Verkehrs bewegt. Am Freitag konnten auf dem «Marktplatz» die kreativen und kunstvollen Reiseplakate der login-Trophy bestaunt und prämiert werden. Tolle Preise gabs zu gewinnen. Die login-Woche-Zeit verging wie im Flug – zum Schluss hörte man Stimmen der Lernenden wie: was, schon vorbei, mega cool, neue Kollegen/Kolleginnen kennen gelernt, lässig, klasse!, unbeschreiblich, viele Informationen über die Lehre erhalten. Dennoch – die Lernenden mochten es kaum noch erwarten, endlich am Lehrplatz arbeiten zu dürfen, endlich die Berufspraxis kennen zu lernen. Nach dem RhB Go-Tag wars dann am Dienstag, 14. August, soweit! Wir wünschen allen Lernenden eine lehrreiche und spannende Grundausbildung auf ihren Lehrplätzen. Insgesamt 772 junge Leute (Deutschschweiz: 623 Lernende; Romandie: 108 Lernende; Tessin; 41 Lernende) starteten das erste Lehrjahr oder ein Praktikumsjahr bei login, dem Ausbildungsverbund in der Welt des Verkehrs. Übrigens, Eindrücke aus der login-Woche Sursee können angeschaut werden unter www.youtube.com mit dem Suchbegriff «login Woche 2012». Ausbildungsleiter André Mastel hat einmal mehr einen kurzweiligen und unterhaltsamen Film zusammen geschnitten.


GO-Tag der Rhätischen Bahn Von Manuela Marty

Nach der login-Woche in Sursee waren wir alle gespannt auf den GO-Tag der RhB. Wir freuten uns auf die bekannten Gesichter der vorherigen Woche und auf die neuen Erfahrungen bei der RhB. Als wir ankamen und im Verwaltungsratssaal Platz nehmen durften, haben wir uns gefragt, was uns wohl erwarten würde. Herr Florin hat sich uns vorgestellt und uns die RhB durch eine Präsentation etwas näher gebracht. Danach wurden wir in kunterbunt gemischten Gruppen eingeteilt. Die verschiedenen Gruppen durften an einen zugewiesenen Ort im Kanton Graubünden fahren. Die Gruppen: nC  hur/Landquart nA  rosa nD  avos nD  isentis/Mustér n I lanz/Flims In verschiedenen Orten mussten Aufgaben erfüllt und ein Beweisfoto geschossen werden. Wir bekamen einen Fotoapparat, einen Laptop und einen Glücksbringer in Form eines Stoffsteinbocks in die Hand gedrückt. Unser Steinbock nannten wir Giachen. Auf dem Laptop hatten wir die Aufgabe, eine Präsentation mit Bildern der Reise zu machen. Ich war in der Gruppe «Arosa» und nach ein paar letzten Anweisungen eilten wir zum Bahnhof, wo wir 50 Minuten in der brütenden Hitze auf unseren Zug warteten. Auf der Fahrt hinauf hatten wir viel zu lachen und nach einer Weile kam dann auch schon unsere erste Aufgabe: Der Langwieser Viadukt. Wir machten Fotos davon und Giachen wurde im Fenster eingeklemmt, damit er auch auf dem Foto war und ist dabei fast aus dem Zug gefallen. In Arosa angekommen, hat

uns Michi Benker am Bahnhof empfangen und uns etwas vom Bahnhof und Arosa erzählt. Danach gingen wir weiter zu unseren Aufgaben. Eine Aufgabe war, ein Foto mit uns in einem Pedalo zu machen. Da das Pedalo fahren aber zehn Franken die halbe Stunde kostet, sind wir nur eingestiegen, haben ein Foto gemacht und sind wieder ausgestiegen. Wir besorgten uns noch ein Souvenir von Arosa und liefen zum Eichhörnchenweg. Mit Nüssen bepackt, machten wir uns auf die Suche. Wir fütterten sie und machten das verlangte Foto. Am Bahnhof machten wir noch mit Alexi Sonder ein Erinnerungsfoto und mussten uns schon wieder auf den Weg nach Chur machen. Auf der Reise haben wir zu zweit unsere Präsentation gemacht, was gar nicht so einfach war, weil unsere Fotografin über 120 Bilder gemacht hat und wir die besten 20 auswählen mussten. Wir kamen mit dem Programm nicht so zurecht, weil wir uns neuere Versionen gewohnt sind. Zurück im RhB-Gebäude stellten alle Gruppen nacheinender ihre Reise vor. Für die beste Vorstellung gab es einen Eintritt ins Thermalbad Scuol-Tarasp zu gewinnen. Meine Gruppe hat den zweiten Platz gemacht und die Gruppe «Davos» hat gewonnen. Zum Schluss hat Direktor Amacker noch eine interessante Rede gehalten und dann war der Tag auch schon vorbei. Es war ein toller, interessanter und lehrreicher Tag. Wir haben viele neue Einblicke in die RhB erhalten und Graubünden wieder ein bisschen besser kennen­gelernt. Es war ein schöner und aufregender Schritt ins Berufsleben. Jetzt sind wir alle bereit, um mit der Lehre zu beginnen.

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Spezielle Fracht am Vereina Von Jacqueline Keller

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Den Kanton per Ross und Wagen zu durchqueren war schon ein lang gehegter Wunsch meiner Mutter (und auch von mir). Eine Tour zu finden, die auch dem Zugpferd angemessen dimensioniert sein musste, war nicht ganz einfach, weist doch unser Kanton auch bei kurzen Wegstrecken etwelche Höhenunterschiede auf. Die Wanderfahrt sollte sechs Tage dauern und von Landquart durchs Prättigau via Flüela ins Engadin, weiter ins Val Roseg dann über La Punt und über den Albulapass nach Lenzerheide wieder zurück nach Landquart führen. Um wenigstens einen Pass ins Engadin zu umgehen, respektive zu unterqueren, bot sich der Vereinatunnel an. Unser Pferd ist zwar nur ein Pony aber trotzdem zu gross um als Velo im Gepäckwagen reisen zu dürfen. Auch als Auto oder als Töff konnte man unsere Laila (wie das Pony heisst) nicht bezeichnen. So nahm meine Mutter mit dem Verantwortlichen des Auto­verlads, Erhard Wattenhofer, in Selfranga Kontakt auf und nach einigen Abklärungen wurde eine Lösung gefunden. Meine Mutter nahm die erste Etappe am 6. August 2012 von Landquart nach Selfranga alleine unter die Füsse, da ich an diesem Tag am Bernina verweilte. Wir trafen uns jedoch in Klosters, um dann gemeinsam nach Selfranga zu fahren. Leider gab es einige Probleme, weil ich aus Gründen, die ich hier nicht erwähnen möchte, in Tirano den Zug verpasste. Nach einigen Telefonaten hin und her konnten wir aber auch dieses Problem elegant

In Selfranga warten wir auf den Zug.

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lösen. Die verbliebene Zeit reichte doch noch aus, um unser Pony planmässig und gemeinsam zu verladen. Da Laila recht nervenstark ist, kam sie nicht einmal auf die Idee, sich vor dem Zug zu fürchten. Bei der Abfahrt begann der Zug zu rumpeln und schütteln – offenbar völlig überraschend für unser Pony. Nach ein paar nervösen Blicken links und rechts war ihre Welt wieder in Ordnung. Als wir wieder ans Tageslicht kamen, schien sie etwas irritiert zu sein – war es doch eine recht kurze «Nacht». Nachdem wir das Pony und die Kutsche ausgeladen hatten und noch einige Worte mit dem Verlader gewechselt hatten, nahmen wir noch das kurze Stück nach Susch unter die Füsse respektive Hufe. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Erhard Wattenhofer für die tadellose Organisation, den Verladern in Selfranga und Sagliains und dem Lokführer für die Hilfsbereitschaft und den tollen Service bedanken. Ich denke, dies war ein einmaliges Erlebnis und ich glaube nicht, dass sich die meisten Ponybesitzer der Schweiz auch eine Ponyfahrt durch den Vereinatunnel wünschen. Es ist schliesslich immer noch ein Autoverlad und kein Ponyverlad! Übrigens: der Rest unserer Ponyreise klappte ausgezeichnet und wir trafen am Samstag fahrplanmässig und gesund in Landquart ein.

Laila genisst die Aussicht aus dem Steuerwagen.

Gut in Sagliains angekommen.


Das ganze RhB-Netz gerockt Von Christian Karl*

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Wie hat mein Wanderprojekt entlang des RhB-Netzes angefangen? 1994, beim ersten Bergün-Besuch, wurde der Eisenbahn-Lehrpfad nach Preda in Angriff genommen. Wegen teilweise bis zu 100 cm Schnee wurde der Versuch jedoch beim Rugnux-Viadukt gestoppt, aber der Anfang war gemacht. In den folgenden Jahren wanderten wir dann die wichtigsten Abschnitte der Albula- und Berninabahn, sowie der Strecke Filisur – Davos Monstein ab, oft auch mehrfach. Irgendwann wurde es eintönig und ich fuhr gezielt, und ohne Kinder, im Sommer wie im Herbst nach Graubünden, um fehlende Streckenabschnitte abzulaufen. Vor etwa drei Jahren stand der Entschluss dann fest: Ich werde die restlichen Lücken schliessen und das gesamte Netz der RhB ablaufen! Die letzten Urlaubstage der vergangenen Jahre wurden dann für solche Touren bzw. Lückenschliesser wie Davos Monstein – Davos Frauenkirch, Küblis – Schiers oder Landquart – Schiers geopfert. Aber auch diese Wege sind hochinteressant, auch wenn sie abseits von Touristenpfaden liegen. Bei einigen dieser Touren begleitete mich Lokführer Martin Schmutz, den ich vor einigen Jahren kennenlernte und welcher in der Freizeit auch gerne mal einen Herrenrock trägt. Wandern entlang der Schynschlucht Wenn man mit der RhB durch die herrliche Landschaft fährt, kommen die Eindrücke zu kurz. Auch kann man nicht an den schönsten Orten länger verweilen. Beim Wandern geht das: Dort, wo es einem gefällt, macht man Pause und lässt die Landschaft auf sich wirken. Man saugt die Landschaft quasi auf, aber keine Angst, es ist noch genügend für alle da. Ich erlaube mir, etwas Werbung für nicht so bekannte Wanderwege wie Albula oder Bernina zu machen. Da wäre z. B. die «Alte Schyn»,

Passüberquerung.

die hauptsächlich von Mountainbikern genutzt wird, jedoch auch für Wanderer höchst interessant sein kann. Die Tour startet in Tiefencastel, von wo aus man auf dem ausgeschilderten Weg zunächst bis zur Kirche «Mistail» (901 m ü. M.) gelangt. Von dort gehts weiter zu einer Kreuzung der Stasse nach Alvaschein. Hier kann man dem unteren Fussweg oder der wenig befahrenen Stras­ se nach Alvaschein folgen. In Alvaschein gibt es eine Verpflegungsmöglichkeit im Hotel «Alpenblick». Gestärkt geht man weiter und folgt dem oberen Weg bis Nivagl (1035 m ü. M.). Nun folgt ein steiler Anstieg bis Muldain (1210 m ü. M.). Es ist zu empfehlen, die Tour möglichst früh zu beginnen, um diesen Anstieg nicht in der Mittagshitze zu erleben. Der Weg verläuft eben, später talwärts und bietet grossartige Ausblicke auf die Schyn-Schlucht und die Rhätische Bahn. Es sind einige Tunnel zu durchqueren. Eine kleine Taschenlampe ist deshalb von Vorteil. Auf einer Höhe von knapp tausend Höhenmetern zweigt ein Pfad steil nach unten Richtung Parnegl und Sils ab. Am Elektrizitätswerk sind wir im Grund auf knapp 700 m ü. M. angekommen. Jetzt geht es eigentlich nur noch flach hin bis Thusis. Man kann Sils umlaufen und an der Autobahn den Weg direkt nach Thusis nehmen oder über Sils, wo noch mehrere Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Von da führt ebenfalls ein Fussweg bis nach Thusis zum Bahnhof. Vielleicht habe ich ihr Interesse geweckt, schliesslich haben Sie nicht die weite Anreise von München, sondern die Wanderwege liegen quasi vor ihrer Haustür. * Christian Karl ist Administrator bei der Regio Bahn München

Kurze Röcke in Langwies, Martin Schmutz und Christian Karl.

Auf dem Wiesnerviadukt.

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Personalchronik vom 2. Juni – 1. September 2012

Eintritte

Hansjörg Andrist Mattia Bellotti Marco Bichsel Gabriel Biveroni Christian Buchli Andri Cantieni Sandro Christandl Placi Coray Luca Della Ca Ricarda Dettmann Nathanael Fellberius Ladina Gredig Susanne Grimm Thomas Hermann Sarah Hubert Beat Hug Ivo Kellenberger Danilo Marchesi Stefan Miescher Andri Schmidt Patrik Senti Urs Tanner Remo Thöny Manfred Weiss Daniel Peter Zahnd

als Sachbearbeiter, Landquart als Gleismonteur/Verkehrswegbauer, Pontresina als Lokführer-Anwärter als Lokführer-Anwärter als Fahrdienstleiter/NPS, Landquart als Kaufmann Betrieb und Verkauf, Arosa und Untervaz als Fachspezialist Elektro, Landquart als Leiter Elektrowerkstatt, Landquart als Visiteur, St. Moritz als Kauffrau B & V, Pontresina als Gleismonteur/Verkehrswegbauer, Thusis als Marketing Spezialistin Tourismus, Bergün als Lokführer-Anwärterin als Lokführer-Anwärter als Assistentin, Chur als Bauleiter, Chur als Fahrdienstleiter/NPS, Landquart als Gleismonteur/Verkehrswegbauer, Pontresina als Fachspezialist FZU, Landquart als Lokführer-Anwärter als IT Supporter, Chur als Projektleiter, Chur als Zugbegleiter Samedan als Bahnmeister, Landquart als Leiter Applikationsmanagement, Chur

HERZLICH WILLKOMMEN! Austritte

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Vlado Antic Beat Beschart Heinz Boxler Jonas Clement Susanna Denoth Michel Geiser Martina Hagger-Luzi Christian Köppl Beat Meisser Gian-Fadri Melcher Annina Mutzner-Schlegel Dane Riedi Matthias Schaufelberger Stefan Steiner Marcus Anton Schneller Rafael Stutz Manuela Zuber

als Gruppenleiter Bahndienst, Landquart als Lokführer, Davos als Lokführer, Landquart als Servicetechniker FZU, Landquart als Betriebsdisponentin, Pontresina als Lokführer, Samedan als Lackiererin, Landquart als Lokführer, Landquart als IT Supporter, Chur als Zugführer, Chur als Betriebsdisponentin, Scuol als Spezialhandwerker, Landquart als Kaufmann Betrieb und Verkauf, Pontresina als Leiter Dienstleistungszentrum, Bergün als Leiter Applikationsmanagement, Chur als Betriebsangestellter, Landquart als Fahrdienstleiterin, Samedan

ALLES GUTE FÜR DIE ZUKUNFT!


Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Pensionierungen

Peter Davatz, Lokführer, Landquart Luigi Ferrari, Leiter Bahnhof Campocologno Jakob Kalberer, Leiter Dienstbereich, Landquart Beat Lüthi, Zugbegleiter, Chur Peter Müller, Fahrdienstleiter, Landquart Jakob Schlegel, Lagerist, Landquart

ALLES GUTE IM RUHESTAND! Dienstjubiläen

25 Dienstjahre Pasquale Colloca, Spezialhandwerker, Landquart Paolo Da Canal, Betriebsangestellter / Kranführer, Landquart Sergio De Matteo, Gruppenleiter, St. Moritz Max Deplazes, Zugführer, Disentis/Mustér Hanspeter Hauser, Lokführer, Chur Andreas Langenegger, Sachbearbeiter Vertriebssysteme, Chur Albino Rodigari, Gleismonteur, Zernez Cristiano Rossi, Betriebsangestellter, Poschiavo Martin Stössel, Fachspezialist Netzplanung, Chur Emil Strub, Visiteur, Landquart Rainer Vogel, Betriebsangestellter, Chur Hans Waldburger, Spezialhandwerker, Landquart

40 Dienstjahre

Heinrich Ryffel Leiter Netzsteuerung Landquart

H E R Z L I C H en G lückwunsch !

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Spontan

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 3 / 2012

Markus Barth

Martin Gredig

Ivo Hutter

Leiter Produktion

Leiter Finanzen

Leiter Rollmaterial

Im Alter von 82 sicher ein erfülltes Leben gelebt, einen äusserst symbolträchtigen Schritt für die Menschheit getan und dabei bescheiden geblieben – Chapeau!

Eine Legende wurde zu Grabe getragen.

DEINE SPONTANE MEINUNG … … zum Tod von Neil Armstrong? Ein grosser Schritt für Neil Armstrong, ein kleiner für die Welt.

… zum Rücktritt von Lance Armstrong? Trotz (oder dank) Doping ein beeindruckender Sportler.

Schade, dass im Sport so oft betrogen wird; schade, dass Leute durch öffentlichen Druck und Medien zermürbt werden.

Noch eine Legende, welche beerdigt wurde.

Fördert den Zusammenhalt und vermittelt einen super Einblick ins Innenleben der RhB.

Die InfoRetica ist wie die RhB: pünktlich, zuverlässig und manchmal überraschend.

… zur InfoRetica? Coole Sache.

Mit wem würdest Du gerne ein feines Essen im Gourmino geniessen? Mit meiner Frau.

Mit meiner Frau.

Mit Magdalena Neuner und Selina Gasparin.

Joker.

Es gibt schon Repräsentanten von Lieferanten, mit denen ein gemeinsames Nachtessen nicht unbedingt sein müsste …

Und mit wem nicht ? Gegen ein feines Essen ist auch in schlechter Gesellschaft nichts einzuwenden.


HOFER BSW

Ihre Karriere im öffentlichen Verkehr

Fachfrau / Fachmann öffentlicher Vehrkehr Sie arbeiten in der Branche öV und möchten Ihre breiten Kenntnisse von offizieller Seite anerkennen lassen? Oder suchen Sie nach einer umfassenden Weiterbildung, um sich auf Fach- und Führungsaufgaben vorzubereiten? Dann ist der Lehrgang zur/zum Fachfrau/Fachmann öV mit eidg. Fachausweis genau das Richtige für Sie! Der nächste Lehrgang bei login, dem Ausbildungsverbund in der Welt des Verkehrs, startet im März 2013 in Olten. Alle Information zur dreisemestrigen Weiterbildung finden Sie auf www.login.org.


gewinnen & n e h c a Mitm /erben h c . b h r . w ww

Die ganze Schweiz kann erben. Jetzt sind Sie am Zug: die Erbtage der Rhätischen Bahn Eine einzige Meisterleistung: Die über 100 Jahre alte Bahnstrecke über Albula und Bernina gilt als Paradestück der Bahnpionierzeit – und sie gehört zum UNESCO Welterbe. Dieses Erbe teilt die RhB mit der ganzen Schweiz und verlost bis zum 12. Dezember exklusive Angebote im UNESCO Welterbe. Melden Sie sich an und profitieren Sie. Viel Glück!

Erlebnisse erben: das erwartet Sie Ein Schlittelplausch in Bergün, eine Party in der rollenden Piano-Bar für Sie und Ihre Freunde oder Übernachtungen im UNESCO Welterbe: Für jeden Geschmack hält die RhB Erlebnisse bereit. Eine Übersicht aller Erbtage finden Sie unter www.rhb.ch/erben

Erbtage gewinnen: so funktionierts Bis zum 12. Dezember schalten wir unter www.rhb.ch/erben laufend exklusive Erbangebote auf. Mitarbeitende der RhB sind vom Wettbewerb ausgeschlossen – Aktivieren Sie Ihre Familie und Freunde!

InfoRetica 3/2012  
InfoRetica 3/2012  

Mitarbeiterzeitschrift der Rhätischen Bahn

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