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e b i e h c s h dre . . . n e h c r feldki

Ausgabe Dezember 2013 Impressum: Herausgeber, für den Inhalt verantwortlich: SPÖ - Feldkirchen, Oberlacken 38, 4101 Feldkirchen redaktion-drehscheibe@gmx.net www.spoe-feldkirchen.com Layout: Roland Etzlstorfer Druck: •lyerexpress Titelfoto: Drehscheibe

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Hallo Feldkirchen! Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und schlaue Marke•ngstrategen wollen uns in Weihnachtss•mmung oder besser in Kaufs•mmung versetzen. Viele, und auch ich, versuchen, dem zu entgehen und diese Zeit des Jahres wieder das werden zu lassen, was es ist: Eine Zeit der Ruhe und eine Zeit des Nachdenkens. Die Menschen nützen diese Zeit häufig um Entscheidungen zu treffen, viele aus freien Stücken, andere gezwungen durch die letzte Hochwasserkatastrophe in unserer Region. Menschen stehen vor der Entscheidung, noch einmal neu zu beginnen, wegzuziehen aus der Heimat, wegzuziehen von gewonnenen Freunden in ein Gebiet, das mehr Sicherheit bietet, oder zu bleiben. Vielen wird es schwer fallen wegzugehen, aus persönlichen, aber o• auch aus finanziellen Gründen. Ich wünsche allen, die vor dieser Entscheidung stehen, den Mut, für sich oder ihre Familie die rich•ge Entscheidung zu treffen. Aktuell stehen in unserer Gemeinde nur Einzelne vor dieser Entscheidung. Sollten aber die Untersuchungen zeigen, dass gewisse Bereiche nicht entsprechend geschützt werden können, kann sich das noch ändern. Ziel ist und muss es sein, Menschen in unserer Gemeinde das Bleiben zu ermöglichen, und dafür werden wir uns einsetzen.

Auch für mich ist diese Zeit des Jahres eine ganz besondere, denn eine vor Monaten getroffen Entscheidung wird nun Realität. Ich werde per 31. Jänner meinen Beruf nach 21 Jahren „an den Nagel hängen“ - einen Beruf, der mich durch die halbe Welt geführt hat, in dem ich viel lernen dur•e über andere Länder, Kulturen und Menschen. Ich möchte diese Zeit nicht missen, hat sie mir doch persönlich sehr viel gegeben. Aber die Wer•gkeiten haben sich verschoben, auch durch den raschen Tod meiner Eltern, der mir vor Augen geführt hat, wie wich•g es ist, Entscheidungen nicht aufzuschieben und Träume zu verwirklichen. Ich werde die nächsten Jahre die „Schulbank“ drücken und mir meinen Traum verwirklichen, nämlich Pflichtschullehrer zu werden. Es war keine einfache Entscheidung, denn es ist ein Schri• ins Neue und Ungewisse, aber ich bin froh, mich durchgerungen zu haben und freue mich auf diese neue Herausforderung. Dieser Schri• wird mir auch ermöglichen, mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen und für unsere Gemeinde zu arbeiten. In diesem Sinne wünsche ich ein fröhliches, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2014. PS: Es würde mich freuen, das alte Jahr gemeinsam „laufend oder gehend“ zu verabschieden, die ideale Möglichkeit bietet der Silvesterlauf in Feldkirchen (Anmeldung: www.silvesterlauf-feldkirchen.com)

Robert Gumpenberger (SPÖ-Frak!onsobmann)

SPÖ Landesparteitag in Wels Entholzer neuer Parteivorsitzender 1100 Gäste, darunter 290 Delegierte, füllten am 23. November beim Landesparteitag der SPÖ Oberösterreich den Saal im Messezentrum Wels und sorgten damit für entsprechende Au"ruchs!mmung. Das Wich!gste vorweg: Reinhold Entholzer wurde mit 95,5 Prozent der S!mmen zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Er folgt damit Josef Ackerl nach, der diese Funk!on seit 2009 inne ha#e. „Ich freue mich sehr und nehme die Herausforderung gerne an“, so Entholzer. Als kleines Dankeschön erhielt Josef Ackerl von unserer Ortspartei einen Tonkrug mit dem Feldkirchner Gemeindewappen. „Joschi Ackerl ha#e für uns immer ein offenes Ohr, wenn es um die Finanzierung diverser Bauvorhaben in Feldkirchen ging oder geht“ - dafür sagen wir DANKE! Bericht auf Seite 12! Fotos: SPÖ-OÖ; Drehscheibe

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Geschätzte Feldkirchnerinnen saubere Schule und Feldkirchner! Ein arbeitsreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Es ging wieder viel weiter in der Gemeinde, denkt man nur an den Schulneu- und Umbau, die Errichtung, Sanierung und Vorplanung der Spielplätze, die Errichtung einer Krabbelstube in Bad Mühllacken oder an die Sanierung der Straßen, was österreichweit zu einem immer größeren Problem der Gemeinden wird – um nur einige Beispiele zu nennen. Besonders möchte ich allerdings auf das Jahrhundertprojekt „Schulbau Feldkirchen“ hinweisen. Es ist gelungen (mit einigen kleinen Ausnahmen), dass der Schulbetrieb in der Neuen Mi•elschule termingerecht aufgenommen werden konnte. Die Schulbauzeit war eine riesige Herausforderung für die Planungs- u. Bauverantwortlichen und die Baufirmen. Eine besondere Herausforderung war es jedoch für unseren Bürgermeister Franz Allerstorfer, für Vbgm. Johann Loizenbauer als Bauausschussobmann und für Amtleiter Werner Wakolbinger, der ja als Geschä!sführer des Vereins für Infrastruktur (VFI) einer der Hauptverantwortlichen ist. Eines muss aber noch erwähnt werden, und das ist eine Tatsache, die leider nicht so bekannt ist: Unsere Gemeindebediensteten - unter der Leitung von Schulwart Thomas Gumpinger, leisteten in dieser Zeit und im Besonderen in der Endphase der Bauarbeiten hervorragende Arbeit. Es war ihr wertvoller Beitrag, dass die Schülerinnen und Schüler am Schulbeginn eine tadellose und

vorfanden. Eine riesige Herausforderung für uns alle war natürlich die Hochwassersitua"on im Juni, wo von einem auf den anderen Tag die Welt für viele Betroffene nicht mehr so war wie vorher. Dank der großen Solidarität der Bürgerinnen und Bürger, der Einsatzkrä!e, der Gemeindearbeiter, der Bauernscha!, .... und natürlich Dank des großen Einsatzes unseres Bürgermeisters ist es gelungen, die riesigen Schäden zu besei"gen. Wenn man sich heute in Donaunähe bewegt, kann man nur noch ansatzweise erahnen, was sich da abspielte. Für viele Betroffene ist das Hochwasser jedoch noch nicht Vergangenheit. Sie müssen sich nämlich Gedanken machen, ob sie von ihrer „Heimat“ absiedeln sollen oder nicht bzw. wie sie zu den versprochenen finanziellen Entschädigungen kommen. Wir SPÖ- Gemeinderä"nnen und Gemeinderäte werden jedoch für den Erhalt ihrer Objekte kämpfen. Sollte all das nichts nützen, werden wir dafür Sorge tragen, dass wir diesen Menschen eine angemessene Perspek"ve bieten können. Im Namen der SPÖ-Feldkirchen wünsche ich Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest, Gesundheit und viel Freude im kommenden Jahr. Ihr Roland Etzlstorfer (Parteivorsitzender SPÖ-Feldkirchen)

Foto: Annemarie Peherstorfer, Carin Stangl, Josef Ackerl Roland Etzlstorfer beim LPT in Wels!

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Die Hochwasserkatastrophe Bürgermeisterinitiative zum Hochwasserschutz Das heurige Jahr hat uns wieder ein furchtbares Hochwasser gebracht. Nach wie vor sind wir mit den Folgen dieser Katastrophe und mit der Arbeit an Schutzmaßnahmen beschä!igt. Die O.ö. Landesregierung hat unser Gemeindegebiet mit zwei Ausnahmen (Nussbaumermühle und Nebenwohnhaus) vorerst nicht als Absiedelungsgebiet definiert. In nächster Zeit wird geprü!, ob die Objekte und Anlagen im Überströmungsgebiet soweit geschützt werden können, dass weitere Absiedelungsangebote in unserem Gemeindegebiet nicht notwendig sind. Wir wollen an diesem Prozess ak#v teilnehmen.

Einige Vorschläge dazu wurden im Vorfeld per Mail übermi$elt. Am 26. November haben wir dann in drei Gruppen mit mehr als 70 Mitbürgerinnen und Mitbürgern Möglichkeiten zur Minderung der Auswirkungen einer ähnlichen Überflutung besprochen und ausgearbeitet. Auf Ini•a•ve von Bürgermeister Franz Die Überlegungen reichen von MaßAllerstorfer wurden daher die Betrof- nahmen im Bereich der Wehrbetriebsfenen zur gemeinsamen Erarbeitung ordnungen (frühzei#ges Absenken von Schutzmaßnahmen eingeladen. der Stauräume und regelmäßiges Ausräumen der angeschwemmten

Sedimente) - über die Wiederherstellung der Funk#onsfähigkeit früherer Abflussgerinne bis zur Errichtung von Schutzdämmen. Wir werden die Vorschläge aus der Bevölkerung zusammenfassen und als Posi#onspapier der Gemeinde den Entscheidungsträgern des Landes vorlegen. Nach den bisherigen Erfahrungen mit den maßgeblichen Landespoli#kern haben wir berech#gten Grund zur Annahme, dass unsere Vorschläge nicht nur ernst genommen, sondern nach posi#ver fachlicher Prüfung auch umgesetzt werden. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dazu beizutragen, dass die Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Hochwasserabflussgebieten soweit geschützt werden, dass keine weiteren Absiedelungen notwendig werden. Symbolfoto: Magazin.at

Neues aus dem Sozialausschuss Kurze Information zum Jahresende Der Ausbau bzw. die Erneuerung der Spielplätze in unserer Gemeinde schreitet weiter voran. In Lacken wurde der Funcourt größer als ursprünglich geplant gebaut. Um ein ungestörtes Hockey-Spielen zu ermöglichen, wurde vom Sozialausschuss beantragt, Fangnetze für die Tore anzuschaffen, damit der Puck nicht durch die fixen Torstäbe fliegt. Der Spielplatz in Bad Mühllacken wird nun doch erweitert. Es war nicht einfach, allen Wünschen (Feuerwehr, Bevölkerung,..) gerecht zu werden und auch mit dem budge#erten Geld das Auslangen zu finden. Nun wurde ein Kompromissvorschlag ausgearbeitet, der hoffentlich alle Beteiligten zufrieden stellt. Es wurde auch wieder ein Baum – eine S#eleiche – gepflanzt. Für den Spielplatz in Landshaag und in Feldkirchen entstehen bereits die ersten Pläne, die gemeinsam mit der FF Landshaag und der Pfarre besprochen und überarbeitet werden. Laut Kinderbetreuungsgesetz haben alle Gemeinden über 300 Einwohner alle 3 Jahre den zukün!igen Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen zu eruieren. Es ist aufgrund des Ergebnisses ein Entwicklungskonzept auszuarbeiten. Die Befragung der Eltern, deren Kinder zwischen 1. 9. 2002 und 31. 10. 2013 geboren wurden, wird bis 17. 1. 2014 sta'inden. Ich ersuche alle Eltern, bei der Beantwortung des Fragebogens alle möglichen Lebensentwürfe gedanklich mit einzubeziehen, um ein bedarfsgerechtes Konzept für die zukün!ige Kinderbetreuung in Feldkirchen entwickeln zu können. GV Carin Stangl - Obfrau Sozialausschuss

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Neubau Feuerwehrhaus Feldkirchen Wesentlicher Schritt Richtung Verwirklichung Am 22. November 2013 haben Bürgermeister Franz Allerstorfer, Vzbgm. Loizenbauer und Pflichtbereichskommandant GR Kurt Reiter bei LHStv. Josef Ackerl vorgesprochen. LHStv. Josef Ackerl hat dabei dem sofor"gen Beginn der Planungsarbeiten zuges"mmt und einen Umsetzungszeitplan für das neue Feuerwehrhaus der FF Feldkirchen festgelegt. Die große Bedeutung unserer Einsatzorganisa•onen wird uns allen bei Katastrophenereignissen besonders bewusst. So trugen die freiwilligen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren und des Samariterbundes auch heuer wieder entscheidend dazu bei, dass das Leid und die materiellen Folgen des Hochwassers wesentlich gemildert wurden. Aus eigener Kra! könnten die notwendigen Sicherungsund Aufräumungsarbeiten von den Betroffenen selbst nicht geleistet werden. Wenn auch heuer die Feuerwehren von Landshaag, Mühldorf und Feldkirchen besonders gefordert waren, engagiert haben sich alle fünf Feuerwehren der Gemeinde in gleicher Weise. Man spricht schon vom „Feldkirchner Geist des Zusammenhaltes“, wenn man die exzellente Zusammenarbeit von Feuerwehren und Re#ung und das gute Einvernehmen mit der Gemeinde meint. Darauf können wir stolz sein und diese Haltung wollen wir unterstützen.

In den letzten Jahren hat die SPÖ mit Bürgermeister Franz Allerstorfer als gestaltende poli•sche Kra! durch wich•ge Entscheidungen der Gemeinde für Bau und Beschaffungsvorgänge wesentliche Beiträge zur Sicherung der Einsatzfähigkeit unserer Einsatzorganisa•onen geleistet. Durch den Neubau des Feuerwehrhauses der FF-Feldkirchen werden alle unsere fünf Feuerwehren über jene räumlichen Voraussetzungen verfügen, die den Erfordernissen unserer Zeit entsprechen. Wir sind froh und dankbar, dass wir die Zus•mmung von LHStv. Josef Ackerl erreicht und damit einen wich•gen Schri# zur Realisierung dieses Bauvorhabens geschafft haben. Wir sind uns dessen bewusst, dass ein gutes Stück des Weges noch vor uns liegt und dass es den Zusammenhalt des ganzen Gemeinderates braucht, damit wir letztlich zur feierlichen Eröffnung einladen dürfen. Bei gutem Willen aller Verantwortlichen- um den wir bi#en - sollte uns dies aber gemeinsam gelingen. Foto: Drehscheibe

Wandertag am Nationalfeiertag Gemütlicher Aus!lug zum „Kehrer“ Es ist nicht einfach, eine Kurzwanderung am Nachmi#ag des Na•onalfeiertages zu organisieren, wo die Ansprüche von „Jung und Alt“ gleichermaßen erfüllt werden. Daher ließen sich die Organisatorinnen Gertrude Leitner und Irene Ofner etwas Besonderes einfallen. Die Wanderer trafen sich um 13:00 Uhr beim Badeplatz Bad Mühllacken, dann ging es durch das Pesenbachtal zur Mostschenke Kehrer in St. Mar•n. Für Fü die Gruppe der ausdauernden Wanderer re ging der Weg nicht direkt zum Kehrer, sondern über den Ans•eg via Kerzenstein. so Beim Be Kehrer gab es eine krä!igende Jause, ausschließlich Eigenproduk•on onen der Familie. Außerdem war der Most und der „Hausgebrannte“ he hervorragend. Der Aufenthalt im Gastgarten, bei wunderbarem We#er un herrlicher Fernsicht bis zu den Alpen, rundeten den gemütlichen und Au ug ab. Danke auch der Familie Kehrer für die sehr freundliche und Ausfl zu Fotos: Drehscheibe zuvorkommende Bewirtung.

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Silvesterlauf 2013 Guter Vorsatz fürs neue Jahr Warum bis zum 1. Jänner warten, um das Jahr mit Sport laufend oder gehend ausklingen zu lassen? Die ideale Möglichkeit, sich sportlich zu betä•gen, bietet auch heuer wieder der nunmehr 3. Silvesterlauf Feldkirchen am 31. Dezember. Nachdem dem Organisa•onsteam die Meinung der Teilnehmer sehr wich•g ist, wurde die Streckenlänge und damit auch die Strekkenführung erneut verändert. Die Organisatoren sind überzeugt, mit 6,5 km Streckenlänge die op•male Balance gefunden zu haben zwischen sportlicher Herausforderung und der Teilnahmemöglichkeit für möglichst viele LäuferInnen. „Ich spreche aus eigener Erfahrung, 6,5 km sind zu schaffen, auch weil keine Steigungen einem den Atem rauben, daher werde ich heuer auch selbst mitlaufen“, so der Organisa"onsleiter Robert Gumpenberger. Und sollte das Laufen zu anstrengend sein, gibt es noch die Möglichkeit, zu den Walkingstöcken zu greifen. Wir freuen uns, wieder viele begeisterte Fans des Lauf- und Walkingsports ins neue Jahr begleiten zu können. Dann bis zum 31. Dezember in Feldkirchen nach dem Mo!o „Dabei sein ist alles“!

Anmeldung unter www.silvesterlauf-feldkirchen.com

: p p i t h c Bu

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Was haben Miranda July, Markus Werner und Wilhelm Genazino gemeinsam? Lesen Sie dieses Buch und Sie wissen es. Maria hat Zeit. So sitzt sie tagsüber o# auf einer ei Bank am Platz vor der Kirche, beobachtet das Treiben dort, ein Kommen und Gehen, Leute, die Ziele haben und wenig Zeit. Die arbeitslose Tex•lfachverkäuferin kennt sich mit Stoffen aus, weiß, was zueinander passt, was Schwächen kaschiert und Vorzüge betont. In ihrem Fall ist das schwieriger: Welcher Vorzug macht ihr Alter vergessen für einen Markt, der sie nicht braucht? Alt ist sie nicht, sie steht mi!en im Leben, vielleicht nur nicht mit beiden Beinen. Aber ihr Leben läu# trotzdem rückwärts, an seinen Möglichkeiten, Träumen und Unfällen vorbei: O!o, der sein Leben im Gemüsefach lässt und dessen Grab ein Schneemann bewachen soll, Walter, den Elvis-Imitator von der traurigen Gestalt, der sie zur Ehefrau und zur Witwe macht, Eduard, dem sie ein Schni!muster auf die Haut malt und der dann doch mit einer anderen aus der Stadt zur��ckkehrt, ihre kleinere Schwester, die sosehr Mu!er ist, dass sie Maria wie ein Kind behandelt, ein Nacktschwimmer, der ihr das Herz eines Fisches schenkt ... In solchen Geschichten um solche Menschen, liebenswert in ihrer skurrilen Versponnenheit, entwir# Anna Weidenholzer behutsam und mit einem hellwachen Blick für das Absurde im Alltäglichen und das Alltägliche im Absurden ein Bild von einer Frau am Rande der Gesellscha#. Ja, sie zeigt vor allem, was das heißt: Der Rand der Gesellscha# ist immer noch mi!en im Leben. Und davon ist dieses Buch voll wie selten eines.


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Autozähmen leicht gemacht Ein gelungenes Sicherheitsprojekt Auch wenn immer mehr die Sinnha•igkeit von Geschwindigkeitsbegrenzungen in Ortskernen - vor allem in Schulbereichen - mi•ragen und verstehen, sind Ideen, wie jene von Hrn. Fritz Menzl besonders wich!g. Gerade weil Feldkirchen aktuell eine „Wanderschule“ hat - alle Klassen sind über den Ort verstreut - ist das Thema Verkehrssicherheit besonders wich!g. Um dieses Gefahrenpoten!al, das trotz 30km/h Beschränkung besteht, noch zu entschärfen, arbeitete Hr. Menzl mit Feldkirchner Kindern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern zusammen und kennzeichnete die neuen Schulwege innerhalb des Ortes mit selbstgemachten Hinweisschildern. Zusätzlich wurden überdimensionale Farbs!•e, hergestellt von den Gemeindemitarbeitern, angebracht, um den Autofahrerinnen und Autofahrern zu verdeutlichen,

dass hier Schülerinnen und Schüler unterwegs sind. Vielen Dank an Hrn. Menzl für die Projektleitung und an alle Beteiligten für ihr Engagement. Vielen Dank auch für die Rücksicht der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in jener Zeit der Feldkirchner „Wanderschule“. Spätestens Mi•e 2014 werden mit dem Einzug ins neue Schulgebäude wieder „normale Verkehrsverhältnisse“ in Feldkirchen einkehren. Was jedoch aus dieser Zeit bleiben wird, ist ein Mehr an Verständnis für die besonderen Bedürfnisse von Kindern im Straßenverkehr.

Mehr vom Projekt erfahren Sie unter www.netzwerk-verkehrserziehung.at

Naturdenkmal soll gefällt werden! Sicherheit muss Vorrang haben Die Linde bei der Schiefen Kapelle Ka soll gefällt werden. Geschätzte Ge 250 Jahre ist sie jetzt alt und schon über eine ei lange Zeit einer der ma markantesten Bäume in un unserer Gemeinde - ein ec echtes Wahrzeichen eben. Seit Se 25 Jahren stand sie un unter dem Schutz des La Landes O.Ö., um dieses Naturdenkmal Na zu erhalten. Aber auch Bäume altern altern, erkranken und können schließ schließlich auch durch intensive Pflege nicht mehr gere•et werden. Daher hat das Land OÖ den Baum aus seiner Obhut entlassen und er soll aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Viele werden den Baum dann sehr vermissen, aber die schönen Erinnerungen an diesen besonderen Ort werden in den Köpfen der Menschen erhalten bleiben. Ein 250-jähriger Baum ist schwer zu ersetzen, es soll aber eine Eiche an gleicher Stelle gepflanzt werden, an der sich die nächsten Genera!onen erfreuen können. Bei Redak!onsschluss stand die Linde jedenfalls noch, es ist jedoch möglich, dass der Baum schon gefällt wurde, Fotos: Drehscheibe wenn Sie unsere Zeitung in Händen halten.

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Runder Geburtstag in Lacken Bürgermeister kam zum Gratulieren Unser Mitglied Huber Leo aus Lacken feierte im Oktober seinen runden Geburtstag. Einen persönlichen Geburtstagsbesuch machen unsere Parteivorsitzenden mit Begleitung des Bürgermeisters tradi!onsgemäß ab dem 70sten Lebensjahr unserer Mitglieder. Beim „Huber Leo“ kam den Besuchern jedoch vor, als wären sie 10 Jahre zu früh gekommen, um zu gratulieren. Unser Jubilar sieht nämlich op!sch aus, als würde er höchstens seinen 60er feiern. Es wurde aber bestä!gt: Der Leo ist wirklich schon 70 Jahre alt! Bei einem ne#en Plauscherl mit der Familie Huber wurden die Gratulanten Bgm. Allerstorfer und Parteivorsitzender Roland Etzlstorfer mit einer sehr üppigen und schmackha$en Jause erwartet. Es wurde auch von den früheren Zeiten gesprochen, was für unsere Besucher sehr interessant war. Für den Parteivorsitzenden, den „Zuagroasten aus Linz“, gab es wieder viele neue Erkenntnisse, wie es früher war - in Lacken. Am Foto: Bgm. Allerstorfer, Leo und Anna Huber

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Im Nachhinein wünschen wir unserem Leo nochmals alles Gute, Gesundheit und mögen dir deine Wünsche in Erfüllung gehen.

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und einen guten Rutsch ins Jahr 2014!

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Die Entwicklung der Sozialdemokra•e in Oberösterreich Text von Rudolf G. Ardelt, Herbert Edlinger und Karl Pfeiffer. Überarbeitung und Layout: Roland Etzlstorfer

Große Koali•on und Staatsvertrag Mit der Unterzeichnung des Staatsvertrages am 15. Mai 1955 erhält Österreich seine volle Souveränität wieder. Auf Theodor Körner folgt am 28. April 1957 Adolf Schärf. Neuer Parteivorsitzender der SPÖ wird Bruno Pi!ermann. 1958 gibt sich die SPÖ ein neues Parteiprogramm, das sich deutlich vom Linzer Programm aus dem Jahr 1926 und damit auch von den Grundsätzen des Austrofaschismus distanziert. Die letzten Jahre der Großen Koali"on sind zunehmend von Strei"gkeiten und immer größerer „Koali"onsmüdigkeit“ gekennzeichnet. So etwa dauern die Verhandlungen zur Bildung einer neuen Koali"onsregierung im Jahr 1963 bereits mehr als vier Monate! Zu größeren Auseinandersetzungen kommt es im „Fall Habsburg“ und wegen der Taufe eines Bodenseeschiffes („Vorarlberg Versus Karl Renner“). Die SPÖ wird außerdem vom „Fall Olah“ schwer erschü!ert.

Fall Olah und die Opposi•on 1964 erschü!erte der „Fall Olah“ die Partei. Franz Olah war 1955 zum Vizepräsidenten und 1959 zum Präsidenten des Österreichischen Gewerkscha%sbundes aufges"egen; vom März 1963 bis Ende September 1964 war Olah als Innenminister am Höhepunkt seiner poli"schen Karriere, mit guten Aussichten auf den Parteivorsitz. Dann platzte der Skandal um die Veruntreuung von Gewerkscha%sgeldern – ein Teil des Geldes war zur Finanzierung der „Kronen-Zeitung“ verwendet worden, ein anderer zur Unterstützung der FPÖ unter Friedrich Peter. Olah, der in der Basis über breiten Rückhalt verfügt, tri! zunächst als Innenminister zurück (18.9.), kurz darauf auch von seiner Funk"on im ÖGB (27.10.). Von der SPÖ-Zentrale kommt es zu wütenden Demonstra"onen gegen die Parteispitze. Am 4. November wird Olah aus der Partei ausgeschlossen. 1965 gründete Olah die „Demokra"sche Fortschri!liche Partei“ (DFP), die bei den Na"onalratswahlen am 6. März 1966 mehr als 3% der S"mmen, aber kein Mandat erreicht, damit allerdings der ÖVP erstmals seit 1945 zur absoluten Mehrheit verhil%. Bereits wenige Wochen nach Beginn der Verhandlungen über die Bildung einer neuen Regierung beschließt die SPÖ am 18. April 1966 nach knapp 21jähriger Zusammenarbeit mit der ÖVP den Gang in die Opposi"on. Foto oben: Original Staatsvertrag - Quelle Bundeskanzleramt Foto unten: Franz Olah als Innenminister - Quelle „Die Presse.com“

In der nächsten Ausgabe: „DIE ÄRA KREISKY“

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Unsere Aktivitäten im Herbst Bezirkswandertag in Vorderweißenbach Die Ortsgruppe Vorderweißenbach veranstaltete heuer im September den Bezirkswandertag. 25 Mitglieder von unserer Ortsgruppe waren dabei. Die Wanderer konnten einen strahlend sonnigen Herbs•ag genießen. Die Wanderroute führte durch Wald und über Wiesen. Vorbei an den schönen Mühlviertler Häusern, mit Aussicht auf den Sternstein und die Windmühlen im Sternwald ging es zur Labstelle. Dort teilte sich die Wanderung in eine Kurz- und Langstrecke zurück nach Vorderweißenbach. Der Abschluss fand beim Schmankerlwirt sta•. Begrüßt wurden die Wanderer vom Vorderweißenbacher Bürgermeister Gartner und LAbg. Josef Eidenberger. Als besonderer Ehrengast war Bundesminister Alois Stöger anwesend. Den Höhepunkt bildete die Siegerehrung, bei der schöne Preise überreicht wurden.

Herbs!reffen im Schwarzwald Am Herbs•reffen „Schwarzwald“ (Elsass) Mi•e Oktober nahmen von unserer Ortsgruppe 40 Personen teil. Sehr beeindruckend war der Stadtrundgang in Straßburg mit einer Führung im EU Parlament. Interessant waren auch die Ausflüge zum Schwarzwälder–Schinken–Produzenten und zur Schwarzwälder–Kirschtorten-Erzeugung samt Verkostungen. Besich!gt haben wir auch die Städte Baden Baden, Colmar- Riquewihr, Freudenstadt und Gengenbach. Eine wunderschöne Panoramafahrt führte zum Ti!see. Diese beeindruckende Fahrt, verbunden mit der Besich!gung der schönsten und größten Schwarzwälder Kuckucksuhren, bildete den Abschluss unserer 7-tägigen Schwarzwaldreise.

Badefahrt nach Bük Anfang Oktober fand die tradi!onelle Badefahrt nach Bük sta•. 16 Teilnehmer ha•en wieder – wie immer – erholsame Tage.

Wildessen Das alljährliche Wildessen fand heuer Mi•e November im Gasthaus Baumgartner in St. Marienkirchen/P. sta•. 110 Personen ließen sich die köstlich zubereiteten Speisen schmecken. Wir ha•en 8 Gerichte zur Auswahl. Zum Kaffee gab es verlockende Mehlspeisen. Es war auch Gelegenheit, sich zur Fahrt am 5. Dez. zur Granitweihnacht – Christkindlmarkt im Stoabruch in Hauzenberg (Bayerischer Wald) - anzumelden.

Der Vorstand wünscht allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr!

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Euer Pepi Pargfrieder


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In unserer Oktoberklausur haben wir intensiv beraten, welche Verbesserungsvorschläge es für unsere Ortspartei gibt und wie wir uns noch besser auf die kommenden Aufgaben der nächsten Legisla•ve (ab 2015) vorbereiten können.

Wir sind uns auch nicht zu schade, mit diesem Schreiben öffentlich an die Bürgerinnen und Bürger heranzutreten und sie einzuladen mit uns gemeinsam für unsere Gemeinde zu arbeiten. Bei unserer Klausur kamen wir einheitlich zur Auffassung, dass wir unsere Ortspartei noch mehr „öffnen“ wollen, parteipoli•sche Scheuklappen gehören für uns der Vergangenheit an. Jede und jeder soll sich eingeladen fühlen, mit uns gemeinsam die vielfäl•gen Aufgaben zu disku•eren, weiterzuentwickeln und als Gemeinderä•n/Gemeinderat zum Wohl der Bevölkerung durchzusetzen.

Unsere Ansprechpersonen:

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Wir sind eine offene, zukun!sorien"erte Gemeindepartei.

Wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst, das sind wir all jenen schuldig, die uns bei der letzten Wahl ihr Vertrauen geschenkt haben. Aber auch jene, die sich bei der letzten Wahl für einen poli•schen Mitbewerber entschieden haben, wollen wir von unserer Arbeit für die Menschen und unsere Gemeinde überzeugen.

Bürgermeister Franz Allerstorfer 0664/3323501 franz.allerstorfer@ feldkirchen-donau.at

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Bildung-Soziales GV Carin Stangl 0676/3236477 c.stangl@eduhi.at

Die Basis unseres Handelns bilden die Bedürfnisse der Menschen unserer Gemeinde. Alle, die in irgendeiner Form benachteiligt sind, den Schutz und die Unterstützung der Allgemeinheit brauchen, sind uns wich•g. Gleichbehandlung, Fairness, Partnerscha" und Respekt im Umgang mit den anderen Menschen sind unsere Werte und Haltungen. Wenn Sie die letzten zehn Jahre auf die Entwicklung unserer Gemeinde zurückschauen, werden Sie bei fairer Beurteilung zum Ergebnis kommen, dass unsere Gemeinde schöner, lebenswerter, familienfreundlicher, offener und moderner geworden ist. Alle Gründe sprechen dafür, dass unsere Poli"k den Menschen und der Gemeinde gut getan hat. Wir wollen diesen erfolgreichen Weg fortsetzen. Durch Ihre Mitarbeit in unserm Team wird uns das noch besser gelingen. Für dieses Vorhaben brauchen wir Sie/Dich! Denn: „Gemeinde sind wir in ALLE“

Parteivorsitzender GR Roland Etzlstorfer 0664/8209553 roletz@hotmail.com

Frak•onsobmann GV Ing. Robert Gumpenberger 0664/2340258 robert.gumpenberger@gmx.at

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Drehscheibe 12 2013