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Alles zu seiner Zeit, dank Asset Based Software Engineering Die sich ständig wandelnden Marktbedingungen zwingen heute zu Flexibilität und Agilität. Was heute noch ein hipper Differenzierungsfaktor ist, ist morgen bereits wieder Commodity. Die Dynamik der Märkte führen heute dazu, dass es immer schwieriger wird eine wasserdichte Fünfjahre-Strategie aufzustellen und jene konsequent zu verfolgen. Vielmehr liegt der Schlüssel heute darin die Planungshorizonte so geschickt zu wählen, dass man auf unvorhersehbare Vorkommnisse und Trends zeitnahe reagieren kann. Wenn E-Business ein wichtiger Teil der Wertschöpfungskette ausmacht, so wiederspiegelt sich die benötigte Flexibilität 1:1 in die IT-Landschaft. Nur so kann das Business die IT vorantreiben. Damit die IT schnell auf die Einflussfaktoren aus dem Business reagieren kann, wird eine geeignete Architektur der Applikationslandschaft benötigt. Um den Schlüsselfaktoren Flexibilität und Geschwindigkeit gerecht zu werden ist hier eine modulare Architektur immens von Vorteil. Im Gegensatz zu einem monolithischen Ansatz, lässt die modulare Architektur Veränderungen zu ohne dass jeweils das gesamt System modifiziert werden muss. Die Architektur definiert dabei einerseits ein modulares Gerüst, auf welcher neue Bausteine einfach eingebaut werden können, und legt andererseits Regeln und Vorgaben fest für die darauf integrierten Bausteine. In unserem Artikel der Netzwoche (siehe …) haben wir das Konzept der Asset basierten Software Entwicklung beleuchtet. Gerade jener Ansatz liefert die notwendige Basis um schnell und einfach eine modulare Applikationslandschaft zu erschaffen. Es stellt sich aber nun die Frage wie so etwas in der Realität aussehen kann? Viele Unternehmen wo heute über den Online Kanal Produkte verkaufen wollen verfügen über eine eigene E-Commerce Plattform. Über deren Online Shop werden Handelstransaktionen abgeschlossen. Nebst dem klassischen E-Shop umfasst eine E-Commerce Plattform typischerweise noch einen Webauftritt mit statischen Webinhalten und ein Newsletter für Email Marketing. Bereits jene Elemente können naturgemäss – abhängig von dem Schwerpunkt des Geschäftsmodells - ganz unterschiedliche Ausprägungen haben. Verschieden Anbieter bieten heute solche E-Commerce Plattformen als Gesamtsystem an. Eine Möglichkeit ist dabei auch das von der GARAIO AG promotete Asset nopCommerce. Die umfassende Open Source Microsoft .NET Lösung überzeugt durch eine ausgereifte „Out-Of-The-Box“-Funktionalitätspalette für nahezu jedes E-Shop Bedürfnis. Eine einfache Online Plattform sieht somit in etwa wie folgt aus:

Online Plattform E-Commerce

nopCommerce Der kritische Leser wird erkannt haben, dass die obige Architektur alles andere als modular ist. Gerade bei nopCommerce handelt es sich auch um ein Gesamtsystem, welches intern alle Funktionen beherbergt. So hat nopCommerce auch einfache Web Content Management sowie Newsletter-Funktionalitäten integriert. Diese sind eher rudimentär und genügen oftmals nur zu beginn. Genau hier kommt jetzt die Modularisierung und der Vorteil des Asset Based Software


Engineering Ansatz zum Zug. Dank den flexiblen Erweiterbarkeiten von nopCommerce kann die Online Plattform bei Bedarf mit leistungsfähigeren Assets in den Bereichen WCMS und Email Marketing ergänzt werden. Dazu kommen beispielsweise Composite C1 und MailChimp zum Einsatz:

Online Plattform Web Content Management

E-mail Marketing

Composite C1

MailChimp

E-Commerce

nopCommerce Composite C1 ist ein .NET basierendes Open Source Web Content Management System. Im Vergleich zu den CMS Funktionalitäten von nopCommerce bietet Composite C1 noch höheren Bedienkomfort und viele zusätzliche Funktionalitäten, welche alle Wünsche im Bereich Web Content Management abdeckt. Technisch ist Composite C1 besonders stark im Bereich der Erweiterungsmöglichkeiten. Daher fällt es nicht schwer die Inhalte von nopCommerce und Composite C1 so zu integrieren, dass der Kunde gegen aussen ein durchgängiges Plattformerlebnis hat. Interessant wird es auch, wenn man sogenannte SaaS-Lösungen auf die Plattform migrieren kann. Als Beispiel wird hier MailChimp genannt. Dabei handelt es sich um einen komfortablen Online Dienst für das Handling von Newslettern. Durch das Kombinieren von On-Premise Assets und Assets aus der Cloud kann eine noch viel höhere Geschwindigkeit und bessere Flexibilität erreicht werden. Als weiteres Beispiel können neue Anforderungen erfordern, dass zusätzlich erweiterte CRMFunktionalitäten benötigt werden. In einem ersten Schritt genügt es eventuell ein einfaches CRMSystem, welches as a Service bezogen werden kann, zu verwenden:

Online Plattform Web Content Management

E-mail Marketing

Composite C1

MailChimp

E-Commerce

CRM System

nopCommerce

Capsule CRM


Durch Integrationsmöglichkeiten via REST-Schnittstellen, kann man auch hier wieder ein durchgängiges Benutzererlebnis erschaffen. Dank diesem Ansatz aus dem obigen Beispiel können grundlegende CRM Funktionalitäten sehr schnell und Kosteneffizient zur Verfügung gestellt werden. Als positiven Effekt erreicht man dadurch, dass die Anwender rasch beginnen Praxiserfahrungen mit dem Thema CRM zu sammeln. Bekanntlich werden dadurch die ursprünglichen Anforderungen wachsen resp. sich verändern. Eventuell kommt man so nach einer ersten Erfahrungsphase zum Schluss, dass es ein noch ausgereifteres CRM System braucht. Da aber die Anwender nun dank Continuous Learning bereits genauer wissen was effektiv gebraucht wird und was nicht, kann die nachfolgende Evaluationsphase viel gezielter gestartet werden. Man gewinnt also hier auch wieder an Effizienz und kann als IT seine Anwender besser bedienen. Diese kleinen Beispiele zeigen exemplarisch wie durch konsequente Umsetzung des Asset basiertem Software Engineering Ansatz eine Architektur erschaffen werden kann, welche die notwendige Agilität erfüllt. Egal wohin das Business die IT auch immer tragen mag.

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