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Pharmaunternehmen im Social Web: Was meinen die Social Onliner?

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Pharma

Ergebnisse einer Onlinebefragung vom September 2011 Durchgef端hrt vom Institut result gmbh im Auftrag der neolog consulting


Pharmaunternehmen im Social Web: Was meinen die Social Onliner?

Hintergrund der Studie  Wie nutzen Social Onliner das Internet?  Wie und wo recherchieren sie?  Wie würden sie ein Social-Media-Engagement von Pharmafirmen bewerten?  Welche Themen bieten sich ihrer Meinung für Pharmaunternehmen im Social Web an?


Methode (Onlinebefragung)

Screeningkriterien (Befragte)

200 Personen wurden innerhalb von 5 Tagen im September 2011 online (Fragebogenl채nge: ca. 5 Min.) befragt.

Bei den Befragten handelte es sich um vollj채hrige Personen, die einen Internetzugang haben und in einem sozialen Netzwerk aktiv sind.

Die Rekrutierung lief 체ber ein Online-Access-Panel.

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18+

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4


Pharmaunternehmen im Social Web: Was meinen die Social Onliner?

Internetnutzung 3,5%

Nutzung des Social Web

0,5%

Wie häufig nutzen Sie das Internet?

Welche Plattformen nutzen Sie im Social Web? (Mehrfachantworten)

100 81,5%

80

66%

60

22,5%

38%

40

17,5%

20

täglich

10,5%

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mehrmals im Monat

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mehrmals wöchentlich

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73,5%

36,5% 25,5%

mehrmals täglich

n = 200

Die große Mehrheit ist mehrmals täglich im Internet aktiv.

Im Social Web nutzen die Befragten vor allem interaktive Netzwerke wie Facebook.

Zweck der Internetnutzung

Geschlechterverteilung

93%

100

89,5% 87,5%

80

81%

77,5%

72% 63,5%

Wozu nutzen Sie das Internet privat? (Mehrfachantworten)

60

48,5%

42%

40

51,5%

32%

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2,5%

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Für die Befragten ist das Internet in erster Linie ein Kommunikationskanal.

Unter den Befragten waren unwesentlich mehr Männer als Frauen.


Kinder im Haushalt

Bildung

36,5%

40 35 30 25 20 15 10 5 0

Keine

63,5%

1 bis 2 mehr als 2 n = 200

40% 36,7% 29,6%

29,5% 23,5%

22,4%

13,7% 7%

Abitur/Fachabitur

Mittlere Reife

Fach-/ Haupt-/Volksschule Hochschulabschluss

Bundesdurchschnitt ab 14 Jahre lt. AWA 2011 n = 200

Befragte

Zwei Drittel leben ohne Kinder im Haushalt.

Die große Mehrheit ist mehrmals täglich im Internet aktiv.

Altersgruppen

Berufstätigkeit 80 70 60 50 40 30 20 10 0

1,5%

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15

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25

70%

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26%

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Die Altersverteilung ist ausgewogen, die größte Gruppe ist um die 40 Jahre alt.

Die meisten von ihnen stehen im Berufsleben.

6


Pharmaunternehmen im Social Web: Was meinen die Social Onliner?

Spezifische medizinische Themen im Internet

45,9%

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sehr interessiert

50,4% 48,9%

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21,5%

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60

68,9%

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80

Zu welchen der folgenden Fragen haben Sie schon einmal im Internet recherchiert? (Mehrfachantworten)

78,5%

80 70 60 50 40 30 20 10 0

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100

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Inwiefern interessieren Sie sich für folgende Themen im Internet? (4er-Skala)

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Medizinische Recherche Interessenfelder Internet

„Medizin/Gesundheit“ ist auf Platz 3 der Interessenfelder im Internet!

Von den medizinischen Themen werden „Krankheitsbilder“ online am meisten recherchiert.

Interessenfeld Medizin/ Gesundheit

Spezifisches medizinisches Interesse von Eltern 60

52,1%

50

56,3%

47,9%

45,2%

43,8%

40

43,7%

37%

34,2%

30

26%

20

16,4%

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n = 68

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Vor allem Frauen interessieren sich dort für medizinische Themen.

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0 n = 200

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10

Eltern recherchieren hier vorwiegend nach „Krankheitsbildern“.


Plattformen für medizinische Online-Recherche

Medizinische Recherche

Auf welche Seiten sind Sie bei Ihrer Recherche gestoßen? (Mehrfachantworten) 80 70 60 50 40 30 20 10 0

70,4% 69,6%

!

50,4% 48,9% 41,5%

40% 32,6%

1-2 Kinder 52%

56,8%

43,2%

Etwa ein Drittel der Befragten sucht nach medizinischen Themen in sozialen Netzen!

19,3% 11,9%

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In sozialen Netzen recherchieren vor allem Frauen mit 1-2 Kindern zu medizinischen Themen.

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n = 44

n = 200

Äußerungen zu Informationen in Foren und Blogs Ich äußere mich selbst nicht, lese aber, was andere schreiben.

64,5%

55,6%

Ich habe mich schon einmal in Foren zu einem med. Thema geäußert.

18,5%

In solchen Foren glaube ich ausschließlich Beiträgen von Ärzten.

15,6%

0

Die Befragten sind erstaunlich wenig skeptisch gegenüber Inhalten in Foren und Blogs.

Ich habe mich schon einmal in Foren zu einem med. Thema geäußert.

7,4%

10

Welche der folgenden Aussagen treffen auf Sie zu?

Ich habe in Foren und Blogs schon einmal hilfreiche Infos gefunden.

20

30

40

50

60

70

80

n = 200

8


Pharmaunternehmen im Social Web: Was meinen die Social Onliner?

Medikamente und Social Web

100

88,5%

Wie fänden Sie es, wenn dieses Medikament einen eigenen Auftritt im Social Web hätte?

Auf welche Seiten sind Sie bei Ihrer Recherche gestoßen? (Mehrfachantworten)

85,5%

80

Meinung zu Medikamenten im Social Web

69,5% 61,5%

60 40

55,5% 55,5%

52%

51%

100 27,5% 27% 18%

20

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27%

26,5%

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33,5%

24,5%

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60

gar nicht gut weniger gut

21,5%

40%

27,5%

sehr interessiert

20 n = 191

0

gut

44,5%

41%

Mittel zur Wundversorgung

Schmerzmittel

Eltern recherchieren hier vorwiegend nach „Krankheitsbildern“.

28% Mittel gegen Erkältung

n = 200

Die Befragten sind hinsichtlich eines Social-MediaAuftritts der Top 3 Medikamente von Hausapotheken geteilter Meinung.

Vorteile Welche Vorteile hätte das? (offene Antwort)

Bekanntheitsgrad

Information Vorteile einer Social-Web-Präsenz für Medikamente

verkausförderung

Transparenz

Dialog n = 65


Vertrauenswürdigkeit von Pharmafirmen im Social Web

Vertrauenswürdigkeit von Pharmafirmen im Social Web Für wie vertrauenswürdig würden Sie die Informationen einschätzen, die Arzneimittelhersteller ins Social Web stellen?

5,5% %

44,4%

12,5%

55,6%

44% 38%

sehr vertrauenswürdig eher vertrauenswürdig weniger vertrauenswürdig gar nicht vertrauenswürdig n = 200

n = 200

Vor allem Frauen sind Pharmafirmen gegenüber skeptisch eingestellt.

Die Bewertung der von Pharmafirmen ins Social Web gestellten Informationen spaltet die Befragten.

Einstellung zu Pharmafirmen im Social Web 100 80

13%

14%

9,5%

14%

11,5%

27%

26%

31,5%

34%

29%

trifft weniger zu

60 40

trifft überhaupt nicht zu

trifft eher zu

34%

36,5%

37,5%

34%

43%

trifft voll und ganz zu

n = 200

20 0

26% „Das fänd ich gut. Dann weiß ich wenigstens, wer hinter dem Medikament steckt!“

23,5% „Medizin ist ein kompliziertes Thema. Dafür sind Arzneimittelhersteller ein guter und kompetenter Ansprechpartner.“

21,5% „Mir persönlich ist egal, ob die im Social Web sind oder nicht...“

18% „Ich habe mich zwar schon mal über med. Themen im Internet erkundigt, käme aber nie auf die Idee, meine Fragen an eine dieser Firmen zu stellen.“

16,5% „Pharmafirmen nehmen mich doch ohnehin nicht ernst.“

Die allgemeine Einstellung zu Aktivitäten von Pharmafirmen im Social Web ist jedoch nicht so negativ wie man vielleicht denkt

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Pharmaunternehmen im Social Web: Was meinen die Social Onliner?

Erwartete Plattformen für Pharmafirmen im Social Web

Gewünschte Themen für Pharmafirmen im Social Web

Auf welcher Plattform/Internetseite würden Sie die Social-Media-Aktivitäten einer Marke/eines Produkts aus dem Bereich „Medikamente“ am ehesten erwarten? (Mehrfachantworten)

Arzneimittelhersteller engagieren sich zunehmend im Social Web. Welche Themen möchten Sie dort finden? (Mehrfachantworten)

Ernährung

Bewertungsportale Eigene Online-Community

3

Eigener Facebook-Auftritt

1

2

Krankheitsbilder Ärztliche Vorsorge

3

n = 200

Bei der Frage nach den spezifischen Plattformen für das Social-Media-Engagement von Pharmafirmen stehen Bewertungsportale ganz oben.

1

2

n = 200

Als Themen würden sich die Befragten vor allem Aufklärung zu Ernährung, aber auch Informationen zu Krankheitsbildern wünschen.


Fazit

Ansprechpartner

Social Onliner nutzen das Internet vor allem als Kommunikationskanal!

Sabine Haas Geschäftsführung

Für sie haben medizinische Themen im Social Web eine große Bedeutung!

Tel. 0221/88818-6303 sh@neolog-consulting.de

Ein Drittel von ihnen – vor allem Frauen – sucht genau hier nach Antworten. Etwa die Hälfte ist der Meinung, dass Pharmafirmen ihre Kompetenzen durchaus im Social Web einbringen können. Vor allem bei den Themen “Krankheitsbilder” und “Medikamente” können sie aufklären und Verantwortung übernehmen. Allgemein polarisieren Pharmaunternehmen zwar, wobei vor allem Frauen sich skeptisch äußern. Gerade sie können aber im Social Web im Dialog überzeugt werden. Stellt sich die Frage: Ist das, was der Konsument möchte, rechtlich eigentlich möglich?

Herausforderung: Vereinbarung von Kundenwünschen und rechtlichen Rahmenbedingungen!

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Pharmaunternehmen im Social Web: Was meinen die Social Onliner?