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NR. 210 I 16. KW I 17.04.2014 I ISSN 1860-6369 I SEITE 8

fordert werden. Anleger, die bereits nach drei Jahren kündigen, erhalten nur 95 Prozent zurückgezahlt. Kalkulation: Die Investitionen in die Projektgesellschaften werden durch Abtretung der Einspeiseerlöse oder Alternativen wie etwa Sicherungsübereignung besichert. Am Ende der geplanten Laufzeit sollen die Anlagen verkauft und aus den Erlösen die Darlehen getilgt werden. Rückzahlungswünsche zu früheren Zeitpunkten sollen aus der freien Liquidität erfüllt werden. Ist das nicht möglich, müssten einzelne Anlagen zu Marktpreisen, beispielsweise an andere Unternehmen der UDI-Gruppe verkauft werden. Kosten: Rund 98 Prozent der Gesamtinvestition fließen in die Beteiligungen an den Projektgesellschaften. Jährlich werden weiterhin 15.300 Euro für das Fondsmanagement, 2.550 Euro Haftungsvergütung und 5.100 Euro für Steuerberater etc. fällig. Anbieter: UDI entstand 1998 als Eigenkapitalsammler für Windparks und ist in späteren Jahren dazu übergegangen, auch eigene Fonds aus den Segmenten erneuerbare Energien aufzulegen. Die eige-

ne Firmenzentrale wurde über einen selbst emittierten Immobilienfonds finanziert. Festzinsanlagen legt UDI seit 2007 auf, bisher konnten alle zwölf Angebote ihre Zahlungsverpflichtungen vollständig erfüllen. Meiner Meinung nach... Die Anleihe-Konstruktion ermöglicht Anlegern eine Investition in Energieproduktionsanlagen mit flexiblerer Kapitalbindung als ein geschlossener Fonds. Auf der Gegenseite steht die Deckelung der Erträge nach oben, wohingegen Bau-, Betreiber- und Insolvenzrisiken genauso schlagend werden können wie bei den regulierten AIF. Im Unterschied zum insolventen Wettbewerber Prokon finanziert der Anleger hier jedoch nicht das Gesamtunternehmen, sondern ein getrenntes Portfolio von Anlagen. So weit, so gut. Was nicht gefällt, sind die vielen bunten Bilder glückstrahlender Menschen jeden Alters im Prospekt und die populistisch wirkenden Ausschlusskriterien für Investitionen: Rüstungsprojekte und Kinderarbeit hätte wohl kaum ein Interessent im Zusammenhang mit Energieprojekten in Europa vermutet. Stephanie von Keudell

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