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NR. 307 I 41. KW I 11.10.2013 I ISSN 1860-6369 I KOSTENLOS PER E-MAIL

Inhaltsverzeichnis Editorial

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Expo Real 2013 - Fazit

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Erste KVG Lizenz erteilt 5 BaFin schneller als erwartet

Sehr geehrte Damen und Herren, die Expo Real ist zu Ende. Das Zahlenwerk erreichte nicht ganz die Messlatte des Vorjahres. Die Expo Real blieb ohne große Botschaft. Es war eine Arbeitsmesse. Die Stimmung war gut. Die Internationalisierung schreitet fort. Russisch wird zur Messesprache. Internationale Investoren kehren zurück. Investoren sprechen zumindest darüber, von der Core-Fixierung wieder zum professionellen Geschäft zu wechseln. Offene Publikumsfonds werden wieder neu aufgelegt. Zwei OIF mit unterschiedlichem Chan-

Expo Real - Zwischen Objektsuche und Regulierung (v. Keudell)

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Offene Immobilienfonds Neue Generation, alte Fehler? (Heintze)

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Büromarkt HH - Seitwärtsbewegung (Richter)

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Die größte Überraschung für die Szene der Kapitalanlagegesellschaften war allerdings die

Büromarkt München Heißer Tanz (MG)

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völlig unerwartete erste Genehmigung einer Kapitalverwaltungsgesellschaft für Geschlossene Investment-Modelle am Mittwoch. Noch auf meinem Expo Real Forum zur Zukunft geschlossener Investment-Fonds hatte ich die Matadore schmunzelnd nach ihrer Erwartung zur ersten KVG-Genehmigung

Büromarkt Düsseldorf 20 begeistert die Statistik (MG)

gefragt. Die Optimisten dachten an Weihnachtsgeschenke. Die Pessimisten auch - aber 2014. Die zweite Überraschung war sicherlich das „Wer“. Die Erstgenehmigung einer Bankentochter, die übrigens wohl zwei Drittel der vielleicht 15 oder 20 überhaupt erst gestellten Anträge ausmachen, wäre wohl

Boommarkt Studentenwohnungen - keine nachhaltige Wachstumschancen? (Heintze)

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IVD - Neuvertragsmieten steigen (Winckler)

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RWE - Hotel- und Wellnessbranche bekommt grünen Strom (Müller)

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Logistikmarkt Europa 24 Trotz Krise leichte Erholung

cen-/Risikoraster bringt die SEB AM (Seite 11). Der Düsseldorfer OB Dirk Elbers stellte ein Projekt von Bauwert und Catella PG vor. Das „Thyssen Trade Center“ an der Grafenberger Allee wird mit fast 400 Wohneinheiten das größte Umwandlungsprojekt mit zwei Besonderheiten. Die Entwickler erklären sich zu einem freiwilligen, 10-jährigen Mietpreisdeckel bereit. Die Umwandlungsnotwendigkeit wirft Schatten auf die Nachnutzungsperspektiven großer Bürogebäude.

zu erwarten gewesen. Mit den kommunikativen und personellen Ressourcen einer Großbank sollte das KAGB keine besondere Hürde darstellen. Es kam aber anders. Die HKA Hanseatische Kapital Verwaltung AG, Hamburg, ging als Erster durch die BaFin-Ziellinie. Bevor Sie jetzt weiter raten, die HKA ist aus der im IMMAC-Gruppe, Hamburg, hervorgegangen und wird zukünftig gemeinsam mit IMMAC und DFV die neuen AIF nach dem KAGB auflegen (Seite 5). Die IMMAC Gruppe ist übrigens nach wie vor der einzige Asset Manager, den wir kennen, der 120 Spezialimmobilien, meist aus dem Pflegebereich, mit mehreren Betreiberwechseln über 15 Jahre, ohne einen einzigen Monat Mietausfall mit nur einer einzigen negativen Planabweichung aufgrund alternativer Mittelverwendungen des Betreibers in geschlossenen Fonds managt. Dafür hatte die IMMAC-Gruppe vor zwei Wochen übrigens den ersten „Platow Immobilien Award“ gewonnen. Eine prominente, externe Jury von „Der Platow Brief“ wird zukünftig jährlich in mehreren Kategorien den Award verleihen. Wir kümmern uns gemeinsam mit dem Platow Verlag um die Organisa-

Immobilienbrief Köln

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Impressum

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Platow Brief“, wenige Monate älter als die Immobilien Zeitung, wird beginnend mit einem Auswahlverfahren noch in diesem Jahr die Jury die Kandidaten sichten. Wir werden Sie Ende November über Modalitäten und Kriterien auf dem Laufenden halten.

Partner und Sponsoren der heu-

Wir berichteten vor zwei Wochen am Rande der Wölbern-Chef Verhaftung über die IVG, die aus dem Erwerb der BOTAG und der Wertkonzept schon vorgeführt habe, dass der Wert von Fondsunternehmen oft negativ ist. Der frühere BOTAG-Eigentümer, Rolf Lechner, informiert uns, dass Botag kein reiner Fondsinitiator gewesen sei, sondern Projektentwickler/Bauträger mit eigenem Grundbesitz gewesen sei. Verluste seien bei der IVG nicht angefallen. Zwei Vorstandsmitglieder hätten die Botag im Rahmen eines MBO übernommen, sich schon 2004 15,5 Mio.

tigen Ausgabe: aurelis Real Estate, Bouwfonds Real Estate Investment Management Deutschland GmbH, Catella Real Estate AG, Deka Immobilien Investment, E&P Real Estate GmbH & Co. KG, fair-

tion. Nach dem diesjährigen Schnellschuss zum 20-jährigen Bestehen des Immobilienteils von „Der

dienstleitung GmbH, RA Klumpe,

Euro Gewinn auszahlen können und zudem noch die Fondsverwaltung veräußert können. Über die Performance der Fonds äußert sich Lechner nicht. Die generelle, kritische Aussage von mir über den Unternehmenswert des Fondsgeschäftes wird

Schröder & Partner und sontowski

jedoch dadurch eher bestätigt.

vesta, Garbe Group, RWE Energie-

& partner gmbh.

Werner Rohmert, Herausgeber


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ZBI veräußert Wohnimmobilienportfolio Erlangen: Das Emissionshaus ZBI Zentral Boden Immobilien AG hat das Bestands-Portfolio des ZBI Professional 3 an einen Spezialfonds der Deutschen Investment Kapitalanlagegesellschaft für 83 Mio. Euro veräußern können. Daneben konnten auch das Portfolio des ZBI SICAR sowie weitere Immobilien einer ZBI Beteiligungsgesellschaft veräußert werden. Das Portfolio umfasst über 1.400 Wohneinheiten mit Schwerpunkt in Berlin. Über 1.100 Investoren waren an den Gesellschaften beteiligt. Durch den Verkaufserfolg erzielen die Investoren der Gesellschaft je nach Anlegertyp jährliche Renditen von 5,5% und 6,6%. Der ZBI Professional 3 wurde im Jahr 2006 platziert und konnte 64 Mio. Euro Kommanditkapital inkl. Agio bei Anlegern einsammeln. In der Gesellschafterversammlung vom März 2007 wurde der Verkauf von 50% des Immobilienportfolios zum 31. Dezember 2007 beschlossen. Die jetzige Transaktion umfasst die verbliebene zweite Hälfte der Bestandsobjekte. Dr. Bernd Ital, Vorstandsvorsitzender der ZBI, sieht die Strategie des Emissionshauses bestätigt: „Mit dem Verkauf des Immobilienportfolios wird das Geschäftsmodells der ZBI erneut unter Beweis gestellt. Investitionen in renditestarke Wohnimmobilien in Deutschland sind sehr attraktiv.“

Expo Real 2013 - Fazit „Wenn Sie im Immobilienbereich tätig sind und jetzt kein Geschäft machen, überlegen Sie es sich noch mal – besser wird es nicht“ André Eberhard, Chefredakteur Die größte europäische Gewerbeimmobilienmesse schloss am Mittwoch seine Tore. Es war eine gute Messe. Besucherzahlen auf Vorjahresniveau spiegeln das wider. Thomas Herr, Geschäftsführer von Valteq bringt es auf den Punkt: „Der Champagner blieb im Kühlschrank, der Sekt hat genügt.“ „Die Expo Real ist deutlich dealorientierter als die MIPIM“, meint Klaus-Jürgen Sontowski, Geschäftsführender Gesellschafter der sontowski & partner gmbh. „Auf der Expo Real können wir innerhalb kürzester Zeit sowohl über einzelne Mietverträge als auch über Finanzierungsbedingungen für unsere Projekte mit den zuständigen Marktteilnehmern verhandeln. Vor allem das große Angebot an Developments kennzeichnet die diesjährige Messe. Wir bekommen derzeit sehr viele Angebote für Projektentwicklungen auf den MesseTisch“, so Sontowski weiter. Auch bei den Finanzierern sei Bewegung zu spüren. So kommen neben klassischen Banken vermehrt auch andere Finanzierer wie Assekuranzen, Private-Equity Investoren oder Mezzanine-Kapital auf den Markt. Das bestätigt auch Deutsche Hypo Vorstandsvorsitzender Thomas Bürkle. Dennoch sei sein Institut in der glücklichen Lage, sich das Neugeschäft aussuchen zu können. Davon will Bürkle in diesem Jahr 3 Mrd. Euro machen – ohne Prolongationen. Das Hannoveraner Unternehmen plant neben dem Ausbau des Geschäfts in Polen u.a. auch die Erweiterung im Dienstleistungsbereich. So soll die Zusammenarbeit mit der Bayerischen Versorgungskammer nur der erste Schritt sein. BVK und Deutsche Hypo wollen gemeinsam Gewerbeimmobilienkredite im Rahmen von 500 Mio. Euro vergeben. Zufrieden war auch Marcus Kraft, Vorstand der ZBI Zentral Boden Immobilien AG aus Erlangen. Auch auf der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real fühlt sich der Wohnimmobilienspezialist in diesem Jahr besonders wohl. „Der Stellenwert der Wohnimmobilie ist spürbar größer geworden. Für viele Investoren hat sich die Assetklasse Wohnen zum Basis-


Werte Geschlossene Immobilienfonds von einem der erfahrensten deutschen Initiatoren. Im Portfolio einige der besten Adressen Deutschlands, im Visier neue attraktive Objekte, in Arbeit Projektentwicklungen für große Investoren, im Geschäft seit mehr als 40 Jahren. Im Vertrauen: Das macht uns so schnell keiner nach!

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investment gemausert, dass durch stabilen Cash Flow gekennzeichnet ist“, argumentiert Kraft. „Die Messe bietet für uns die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit viele Gespräche zu führen, für die wir sonst Wochen benötigen würden.“ „Die Expo Real 2013 war geprägt von mehr Arbeit, realistischen Einschätzungen der Marktrahmenbedingungen und weniger Euphorie“, resümiert Ralph Günther, Sprecher der Geschäftsführung von Corpus Sireo. „Die Gespräche waren ernsthafter und konkreter als in den vergangenen beiden Jahren. So konnten wir ein Asset-Management-Mandat für das Shopping-Center Neutor Galerie in Dinslaken von Hellmich Gruppe direkt auf der Messe abschließen. Selbst auf den Abendveranstaltungen fanden überwiegend Fach- und Businessgespräche statt. Wir sind unterm Strich sehr zufrieden mit der Expo Real.“ „Die Regulierung war natürlich ein wichtiges Thema, aber auch die Suche nach Core-Objekten und die Frage, was Core eigentlich ist“, meint Stefan Ziegler,

Geschäftsführer der KGAL Investment Management. „Wir sehen eine rege Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Immobilien in Deutschland. Die Finanzierungen und Renditeerwartungen bewegen sich in einem vernünftigen Rahmen. Ein konservativer Ansatz ist aus unserer Sicht weiterhin gefragt. Das ist die Basis für planbare und stabile Ergebnisse für die Investoren“, so Ziegler weiter. „Wir hatten auf der Messe sehr gute Gespräche mit Maklern, Entwicklern, Assetmanagern und Beratern.“ Auch für Kolwja Alexander Zimmer vom NPLDienstleister immofori AG ist die Expo Real eine echte Deal-Messe. Das Unternehmen nutzt die Messe vor allem um das bestehende Netzwerk von derzeit 16 Investoren, die NPL-Portfolien erwerben, zu erweitern. Auch wenn die angekündigte NPL Schwemme bisher ausblieb, erwartet Zimmer für 2014 einen echten Zuwachs bei NPL-Krediten, die dann auf den Markt kommen werden. „Banken seien noch zögerlich, wenn es um die Abschreibung der Kredite geht“, argumentiert Zimmer. Gefragt sind neben den klassische CoreInvestments aber immer mehr auch Nischenprodukte und B-

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Personalien Frankfurt: Johannes Hermanns (44) leitet seit dem 1. Oktober 2013 das Immobilienmanagement Deutschland der Deka Immobilien. In dieser Funktion zeichnet er für das Asset Management der mehr als 200 im Bestand befindlichen Fondsimmobilien der Deka-Gruppe in Deutschland verantwortlich. Hermanns folgt auf Wolfgang Frisch (63), der Ende des Jahres auf eigenen Wunsch vorzeitig in den Ruhestand eintritt. Hermanns arbeitet seit 2008 für die Deka Immobilien GmbH.

Dortmund: Jochen Gedwien ist seit dem 1. Oktober Geschäftsführer der Dr. Peters GmbH & Co. KG. Er verantwortet den operativen Teil des Fondsgeschäfts und löst Marc Bartels ab, der als Geschäftsführer in die DS-Fonds-Treuhand GmbH wechselt. Deren ehemaliger Geschäftsführer Michael Rulhoff verlässt Dr. Peters zum Jahresende nach über zehnjähriger erfolgreicher Tätigkeit auf eigenen Wunsch. Gedwien, der die Dr. Peters-Gruppe durch seine dortige Tätigkeit als Fondsmanager von 2004 bis 2011 bereits genau kennt, kommt von der HOCHTIEF AirPort Capital GmbH & Co. KGaA.

Standorte. So will der britische Logistikentwickler verdion erstmals gemeinsam mit einem kanadischen Pensionsfonds 1 Mrd. Euro in europäische Logistikimmobilien investieren. Das Startpotfolio ist mit dem sog. „Link-Portfolio“, dass an typisch deutschen Logistikstandorte wie Leipzig oder Berlin investiert, bereits in den Startlöchern. Für Michael Hughes, CEO von verdion ist die Partnerschaft mit dem kanadischen Fonds Healthcare of Ontario Pension Plan (HOOPP) eine langfristig angelegte Partnerschaft. Für HOOPP ist es das erste Logistikinvestment in Deutschland. □

Erster Initiator geschlossener Immobilienfonds erhält KVG-Zulassung BaFin agiert schneller als erwartet Eine Riesen-Überraschung wurde Mittwochmittag fernab vom Geschehen der Expo Real in Hamburg veröffentlicht. Mit der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG, die aus der IMMAC-Gruppe hervorging, erhält nach unseren Recherchen, die auf der Expo noch einmal im Background der Marktteilnehmer erfolgten, die erste deutsche Gesellschaft und wohl die zweite Gesellschaft in Europa die KVG Zulassung. Die HKA hat gemäß der Veröffentlichung im Bundesanzeiger vom 9. Oktober 2013 die Erlaubnis nach §§ 20, 22 KAGB zur Verwaltung von geschlossenen inländischen Publikums-AIF sowie von geschlossenen inländischen Spezial-AIF erhalten. Das ist die erste deutsche Genehmigung. Wir hätten hier eher eine Bankentochter erwartet. Die Hanseatische wird für Privatkunden und institutionelle Kunden als regulierte Kapitalverwaltungsgesellschaft gemeinsam mit IMMAC als auch mit der DFV Deutsche Fondsvermögen die neuen AIF nach dem KAGB auflegen, die sowohl in Spezialimmobilien als auch wohnwirtschaftliche Immobilien investieren. Mit einem verwalteten Immobilienvermögen von rund einer Milliarde Euro in 64 Fonds betreut die Hanseatische aktuell mehr als 8 000 Kunden. Bereits seit 2012 hatte sich die Konzernmutter Profunda Vermögen intensiv mit dem Thema AIFM befasst. Die Struktur der Gruppe wurde in den vergangenen Monaten gemeinsam mit dem Vorstand der Hanseatischen, Frank Iggesen (links im Bild) und Tim Ruttmann (rechts), entwickelt und führte im Juni 2013 zur Gründung der Hanseatischen. Diese verantwortet seit dem 1. Juli 2013 mit einem Team von rund 20 Mitarbeitern die Fondsverwaltung sowie das Asset- und Ob- Frank Iggesen, Vorstand Portfoliomanagement Marcus H Schiermann, Vorsitzender des

jektmanagement für IMMAC Health Property Aufsichtsrates, Tim Ruttmann, Vorstand Fonds. „Wir freuen uns, dass wir heute bereits Risikomanangement (von links) für unsere Kunden und Partner die Grundlagen für das weitere Wachstum der Gruppe geschaffen haben“ so Frank Iggesen, Vorstand Portfoliomanagement. Tim Ruttmann, Vorstand Risikomanagement, ergänzt: „Wir haben unsere Strukturen an die neuen gesetzlichen Anforderungen angepasst und sind davon überzeugt, qualitativ hochwertige Investments mit attraktiven Rendite-Risiko-Profilen für unsere Kunden anbieten zu können.“ Noch zuletzt ging die Branche, wie wir noch auf einer Podiumsdiskussion auf der Expo Real und zuvor auf dem Platow-Forum abgefragt hatten, von Wartezeiten bis zur Zu-


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Personalien Frankfurt: Christoph Scharf (40) ist ab sofort neuer Geschäftsführer des Bereichs Retail Services von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE). Schwerpunktmäßig wird sich Scharf dem Ausbau von Hightstreet Investment sowie weiterhin Retail Letting widmen. Ferner wird er den Bereich Retail Client Solutions weiter voranbringen. Christoph Scharf ist seit 2002 bei BNP Paribas Real Estate.

lassung der ersten Kapitalverwaltungsgesellschaften nach KAGB von mehreren Monaten bis zu 18 Monaten aus. Bestenfalls zum Jahresende waren erste Zulassungen erwartet worden. Auch auf der letzten Tagung Ende September gab sich der Vertreter der BaFin eher zurückhaltend. Neben einer hervorragenden Vorbereitung in enger Zusammenarbeit mit der BaFin dürfte wohl die immobilienwirtschaftliche Leistungsbilanz ein wichtiger weiterer Umstand gewesen sein, hier relativ schnell für das vorgelegte Konzept und für die KVG im Besonderen die Genehmigung zu erteilen. □

Expo Real 2013 Zwischen Objektsuche und Regulierung Stephanie von Keudell Die Erwartungen an die diesjährige Mutter aller Immobilienmessen hätten unterschiedlicher nicht sein können: Von „Ich bin Kaufmann. Wenn ich hier keine Abschlüsse machen würde, wäre der Messeauftritt hinausgeworfenes Geld.“ bis „Wir erwarten nicht viel, in erster Linie Kontaktpflege und Gespräche.“ reicht die Bandbreite. Dr. Frank Billand, Vorstand der Union Investment, gehört zur ersten Gruppe, er sieht viele pending deals, die auf der Expo ihren Abschluss erhoffen. Die Teilnehmerzahlen sind laut Messe München nahezu konstant geblieben, mit einer kleinen Verschiebung von den Fachbesuchern (18.600 gegenüber 18.911 im Vorjahr) hin zu den Repräsentanten der ausstellenden Unternehmen (17.400 gegenüber 17.238 im Jahr 2012) – es waren 1.663 Aussteller aus 33 Ländern. Viele Besucher bemerkten allerdings die zumindest subjektiv gestiegene Zahl der Visitor Lounges – zumin-

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dest die Standflächen scheinen reduziert worden zu sein. Dennoch ist der Veranstalter zufrieden, insbesondere mit dem starken Zuspruch aus ost- und südosteuropäischen Ländern. Gekennzeichnet ist die Stimmung allerdings von zwei prägenden Themen, erstens die Suche nach Objekten und zweitens die Herausforderung durch die Regulierungsthemen. Zum ersten: Deutsche Immobilien sind weiterhin sehr gefragt, die Investoren kommen aus dem In- und Ausland bis aus Israel und Russland, das dieses Jahr stark auf der Expo Real vertreten war. Weniger zahlreich als die kaufwilligen Immobilienfans sind allerdings die entsprechend attraktiven Objekte, so die einhellige Aussage. Egal ob Gewerbe- oder Wohnimmobilien, nach Jahren des realen Preisrückgangs haben in den letzten beiden Jahren Mieten und Kaufpreise spürbar angezogen, allerdings mit deutlichen

Vor allem Osteuropa war gut vertreten auf der Messe. Auf dem Moskauerstand war ordentlich was los(Foto: AE)

gegen Wertsteigerungsmaßnahmen an Immobilien ausgesprochen hoch. Das zeigt sich am Verbot von 'Luxussanierungen', worunter beispielsweise der Bezirk Pankow schon den Einbau einer zweiten Toilette oder eines zweiten Bades in eine Wohnung versteht. Dadurch und durch die geplante Begrenzung der Neuvermietungsmiete ist das Renditepotential eines Wohnimmobilieninvestments bereits stark eingeschränkt.“

regionalen Unterschieden. Speziell für Berlin ist Thomas Meyer, Vorstand der Wertgrund Immobilien AG, skeptisch, ob die Mieten den überproportionalen Anstieg der Immobilienkaufpreise aufholen können. „Berlin hat von allen deutschen Großstädten das höchste Baurechts- und Nachverdichtungspotential, gleichzeitig ist der politische Widerstand

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Personalien Frankfurt: Oliver Stumm (46) wird zum 15. Oktober d. J. Leiter der Unternehmenskommunikation sowie der Abteilung Marketing/ Vertrieb Property Companies bei der Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS). Er wird zukünftig direkt an den Vorsitzenden der Geschäftsleitung, Dr. Ludwig Steinbauer, berichten. Zuletzt war Stumm Leiter Media Relations und Marketing bei der IVG Immobilien AG in Bonn.

Wo lassen sich brauchbare Objekte finden? Jedenfalls kaum mehr auf den klassischen Akquisitionswegen über Makler, findet Meyer. Auch Angelika Kunath vom Fondshaus Hamburg Immobilien und ihre Kollegen von Hamburg Trust bestätigen diese Einschätzung: Neue Projekte tauchen wenn überhaupt im Umfeld bewährter Partner auf. Die häufig beschworene Welle an Immobilienverkäufen aus notleidenden jedenfalls lässt seit mindestens drei Jahren auf sich warten, so Oliver Priggemeyer, Vorstand der IC Immobilien Gruppe. Dabei ist das Problem so drängend wie eh und je, im Gegenteil, die verschärften Eigenkapitalanforderungen und die weiterhin schrumpfende Zinsspanne vergrößern die Notwendigkeit, das teure Eigenkapital von unrentablen Beständen zu entlasten. Dennoch – Kaufgelegenheiten auf breiter Front bietet auch dieses Segment nicht. Die Assetknappheit bleibt deshalb das zentrale Charakteristikum des deutschen Immobilienmarktes. Zum zweiten: Die Fondsbranche ächzt unter der Last des KAGB. Auch wenn sich Initiatoren mit Konzern- bzw. Bankenhintergrund tendenziell leichter tun als mittelständische Einzelkämpfer, überwiegt der Eindruck, dass die Herausforderungen überwiegend unterschätzt wurden und allein die Bewältigung der organisatorischen Implikationen eines Antrags auf KVG-Zulassung in kleineren Häusern einen großen Teil der Manpower bindet. Unsicherheiten bezüglich Detailregelungen (Worauf bezieht sich die 60%-Grenze für das Leverage? Muss der Verkaufsprospekt ausgehändigt werden oder reicht eine DownloadOption? Wie soll der Prospekt überhaupt zukünftig aussehen, schwarz-weiß und abgespeckt samt bunter Begleitbroschüre oder ähnlich wie bisher?) und des Procederes (Was ist, wenn die BaFin nicht innerhalb der vorgesehenen drei Monate über den Antrag auf KVGZulassung entscheidet, bedeutet das die Fiktion der Zulassung? Nur am Rande: Die Fachleute von RP Asset Finance warnen dringend vor dieser Hoffnung.) verkomplizieren die

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Lage zusätzlich. Unmöglich ist die Zulassung allerdings nicht: Seit dem 8. Oktober verfügt die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG für Immac und Deutsche Fondsvermögen über die Erlaubnis, AIF nach KAGB aufzulegen und zu verwalten – als erste in Deutschland. Realistisch ist deshalb mit ersten Publikumsfonds nach neuer Regelung frühestens im Jahr 2014 zu rechnen, wahrscheinlich erst im zweiten Quartal. Initiatoren und Vertriebe müssen sich demnach auf eine nicht völlig schmerzlose Durststrecke einrichten – ein weiterer Auslöser der zwar nicht depressiven, aber auch keineswegs euphorischen Grundstimmung am Münchner Messesee. □

Offene Immobilienfonds Neue Generation, alte Fehler? Alexander Heintze Elf Offene Immobilienfonds befinden sich noch in der Auflösung, da buhlen die Anbieter mit neuen Produkten schon wieder um das Geld der Kunden. Ein Trend lässt sich schon jetzt ablesen: Die neuen Fonds werden deutlich kleiner und spezialisierter. Haben die Anbieter aus der Vergangenheit gelernt? Die Offenen Immobileinfonds wagen einen Neustart. Die KanAm Grund und die SEB Asset Management wagen den ersten Schritt und kommen mit neuen Produkten. „Es ist das perfekte Marktumfeld, um sich mit einem guten Track Rekord wieder zu etablieren“, sagte SEB-Vorstandschefin

Nach der Messe - ist vor der Messe. Im nächsten Jahr findet die Expo Real vom 6.-8. Oktober wie gewohnt in München statt. (Foto: AE)

Barbara Knoflach auf der Expo Real in München. Niedrige Zinsen, der Anlagedruck und die Inflationsängste würden die Anleger schon wieder in offene Immobilienfonds treiben, so die Hoffnung. Die ist nicht unbegründet. Im ersten Halbjahr sammelten die noch verbliebenen Fonds laut BVI Statistik netto fast 3,4 Mrd. Euro ein. Soviel wie seit Jahren nicht

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Deal Hamburg: Die Deutsche Investment erwirbt für ihren Spezialfonds „Deutsche Investment – Wohnen I“ ein Wohnportfolio mit rund 1.800 Wohneinheiten von der ZBI Zentral Boden Immobilien AG (ZBI). Die Objekte stammen im Wesentlichen aus der Auflösung (Laufzeitende) von einem geschlossenen Immobilienfonds, den ZBI seit mehreren Jahren verwaltet und bewirtschaftet hat. Der Kaufpreis beträgt insgesamt rund 140 Mio. Euro. Das Portfolio ist bundesweit diversifiziert mit knapp 70% der Mieterträge in Berlin.

mehr. Wobei die Zahlen trügen. Denn die meisten Fonds sammelten gar nichts ein oder hatten Netto sogar Abflüsse. Allein auf die Fonds der Union Investment Real Estate und auf die Deka Gesellschaften Immobilien Investment und WestInvest entfielen über 3,1 Mrd. Euro. Den Rest zahlten Anleger überwiegend bei der CommerzReal und der Deutschen Bank Asset Wealth Management ein. Jetzt wollen frühere Anbieter etwas vom Kuchen abhaben. So wie die SEB. Deren ehemaliges Schlachtschiff brachte einmal mehr als 6 Mrd. Euro Volumen auf die Waage. Allerdings wolle man keinen ImmoInvest 2 mehr auf den Markt bringen, erklärte Knoflach. Die künftigen Fonds werden stattdessen kleiner und spezialisierter. Ihr schwebt ein modulares System vor. Das Modul Basis soll in vorwiegend in Deutschland investieren, gute Lagen, lange Mietverträge mit Mietern hoher Bonität bieten – was eben so klassisch unter Core verstanden wird. Dafür bekommen die Anleger eine moderate Rendite von 3%, vielleicht auch 4. Das Modul Chance soll europaweit Immobilien ankaufen und Chancen außerhalb der EU nutzen. Angekauft werden auch B-Lagen, Leerstände und Objekte mit „eingeschränkter Qualität“ – ein klassisches Value Add Prinzip. Dafür ist die Rendite mit 5 bis 6% höher. Mittelfristig sollen sogar sechs bis 7% für die Anleger drin sein. Spannend wird die Frage sein, wie der Vertrieb die beiden Fonds an die Anleger bringen will. Die Theorie sieht vor, dass der Basis-Fonds für sicherheitsorientierte Anleger ist, der Chance-Fonds für risikofreudigere. Ob sich die Berater und Anleger am Ende nicht aber doch von den höheren Renditeversprechen blenden lassen, wird sich zeigen. Schwierig wird es auch jeden Fall im Vertrieb über Direktbanken ohne Beratung. Hier steht zu befürchten, dass die Anleger eher zur höheren Rendite greifen und das Risiko außen vor lassen.

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Die KanAm kündigte für den Herbst den Fonds

derung sind große Portfolien ab 2,5 Mrd. Euro sinnvoll, be-

„Leading Cities Invest“ an. „Wir glauben, dass jetzt die Achillesferse der Fonds behoben ist“, gibt sich KanAm-

merkte früher schon Immobilienprofessor Steffen Sebastian vom IREBS Institut für Immobilienwirtschaft. Das bedeutet aber auch, dass die Gesellschaften deutlich kleinere Objekte im Fokus haben müssen, um die Risikostreuung hin zu bekommen. Die Mega-Deals mit Landmarkimmobilien jenseits der 100 Mio. oder Shoppingcenter mit 250 Mio. Euro aufwärts bleiben künftig der Deka, Union, Commerz-

Sprecher Michael Birnbaum optimistisch. Die Reform der Offenen Immobilienfonds durch das neue Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) schreibt jetzt feste Mindesthaltedauer von zwei Jahren und Kündigungsfristen vor. Das erleichtert den Fonds die Liquiditätssteuerung. KanAm will mit dem Fonds auf den globalen Trend in die Städte reagieren. Rund 180 Städte sind weltweit im Fokus. Asien bleibt dabei außen vor. Im Fokus stehen sogenannte Core und Value Add Objekte aus dem Bürosegment. Einzelhandel und Hotels sollen aber ebenso möglich sein. Auch bei KanAm ist man sicher, dass die Zeit der großen Fonds vorbei ist. In drei bis fünf Jahren soll der neue Fonds ein Volumen von mindestens 1 Mrd. Euro haben. Mehr als 2,5 Mrd. sollen es auf keinen Fall werden. Bei der SEB spricht man von einem Zielvolumen von 500 Mio. bis 1 Mrd. Euro je Fonds. Lieber sollen dann mehrere neue Fonds hinzukommen. Der Trend geht also klar zu kleineren Fonds. Das Problem: Diese sind anfälliger, wenn einzelne große Objekte in eine Schieflage geraten. Leerstände schlagen viel schneller und heftiger auf die Performance durch. Für die optimale Streuung und damit eine Risikomin-

Real und Deutscher Bank vorbehalten. Letztlich läuft es auf eine Zweitteilung des Marktes hinaus. Die vier Großfonds werden die Platzhirsche bleiben und eine größere Anzahl kleinerer Fonds teilweise mit spezieller Ausrichtung und höherem Risiko buhlen um weitere Anleger. Diese sollen keinesfalls mehr aus der institutionellen Ecke kommen. Die Profianleger wurden für den großen Exitus der Fonds und für deren Schließung verantwortlich gemacht. Die neuen Produkte sind nur noch für Privatanleger gedacht. Die Fonds wollen nicht den Fehler wiederholen, bis zu 20% institutionelle und semi-professionelle Anleger in ihre Fonds zu lassen. Allerdings sind auch kleinere Stiftungen und Family Offices willkommen. Hat man ansonsten aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt? Bei den Gebühren sieht das bisher nicht so

Immobilien und Infrastruktur Bf Bouwfonds REIM ist fokussiert auf Immobilien und Infrastruktur. Innerhalb der Rabo Real Estate Group strukturieren wir unterschiedliche Investmentprodukte für institutionelle und private Investoren mit attraktiven Rendite-Risiko-Profil und

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Deal Hamburg: Union Investment erwirbt für seinen in diesem Jahr neu aufgelegten Spezialfonds "UII Hotel Nr. 1" drei Hotels der Design Budgetkette Motel One. Das Portfolio umfasst die Häuser "Düsseldorf Hauptbahnhof", "Frankfurt East Side" und "Stuttgart Feuerbach". Dabei handelt es sich um die erste Portfoliotransaktion der Motel One Gruppe, die in Form eines Sale-andLeaseback durchgeführt wird. Insgesamt umfasst das Portfolio 693 Zimmer und eine Bruttogeschossfläche von rund 23.000 qm. Neben diesen drei Objekten hatte Union Investment bereits vor einigen Wochen das Motel One "Deutsches Museum" als erstes Objekt für den Spezialfonds "UII Hotel Nr. 1" erworben. Hogan Lovells war beratend tätig.

aus. Schon die früheren Fonds glänzten teilweise durch hohe Verwaltungskosten, Gebühren für den Bau und Ankauf von Gebäuden und Performance-Fees. KanAm kommen bei der KanAm laut Prospekt auf bis zu 3,5% jährlich. Auch wenn die derzeit tatsächlich gezogenen Gebühren noch darunter liegen, ist der Spielraum der gleiche wie bei den früheren Fonds. Schon bei der Auflösung ihre Fonds ist die KanAm durch die Gebührenpolitik in die Kritik geraten. Während Anleger zitterten, ob sie ihr Geld behalten, genehmigte sich das Fondsmanagement eine saftige Erhöhung und begründete das mit dem erhöhten Aufwand beim Verkauf. Auch jetzt ist wieder zu hoffen, dass die Gesellschaften diesen erhöhten Aufwand besser in die Auswahl der Gebäude stecken, um eine erneute Auflösung in ein paar Jahren gar nicht erst notwendig werden zu lassen. Ein Problem für die neuen Fonds wird es sein, hochwertige Assets zu einem vernünftigen Preis zu bekommen. Das gilt vor allem für die sogenannten Core-Objekte, welche die Wiedereinsteiger als Hauptinvestitionsziel nennen. Diese Situation gab es schon einmal, als der Morgan Stanley P2 Value aus dem Nichts ein Portfolio zu – wie sich hinterher herausstellte – völlig überzogenen Preisen aufbaute. Jetzt darf man auf keinen Fall den Fehler machen, wieder teure Objekte zu kaufen, die dann über Jahre abgeschrieben werden müssen.

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Die neuen Konzepte könnten den Markt insgesamt in Bewegung bringen. Möglicherweise werden auch die großen Anbieter bald neue Fonds auflegen. In den neuen Produkten, die nach den Regeln des KAGB aufgelegt werden, gelten für alle Anleger die gleichen Bedingungen. In der bestehenden Produktwelt werden dagegen Alt- und Neuanleger unterschiedlich behandelt. Bei den alten Fonds können die meisten Anleger innerhalb der Freibeträge börsentäglich aussteigen. Das sehen die Neuanbieter als ihren Wettbewerbsvorteil. Allerdings konnten die großen Fonds bisher auch ihre Anleger im Zaum halten. Auch scheinen die Anleger kein Problem mit der unterschiedlichen Behandlung zu haben. Sonst wären die Zuflüsse kaum so stark gewesen. Daher sehen die Etablierten keine Notwendigkeit, auf die neu aufkommende Konkurrenz zu reagieren. „Wir haben kein Interesse daran, unseren HausInvest zu kannibali-

sieren“, sagt etwa Andreas Muschter (Foto), Vorstand der CommerzReal. Wenn diese Neuen jedoch mit ihren Konzepten erfolgreich sind, könnte bald eine Vielzahl neuer, kleinerer Fonds die Landschaft bereichern. Das größte Problem wird allerdings sein, die Vertrauenskrise bei den Anlegern nachhaltig zu überwinden. So fahren die Anbieter künftig verstärkt eine Doppelstrategie. Um sich von den Launen der privaten Anleger unabhängiger zu machen, richten viele ihr Spezialfondsgeschäft mit institutionellen Anlegern neu aus. Die CommerzReal trennt sich von ihren kleinteiligen Spezialfonds mit vielen heterogenen Anlegern und setzt künftig darauf, sofort verfügbare Assets als Fonds- oder Beteiligungsprodukte auf Kundenwunsch zu strukturieren. Die SEB lanciert mit dem „SEB Konzept Stiftungsfonds“ einen offenen Immobilienfonds, der mit einer Mindestanlagesumme von 50.000 Euro auf kleine und mittelgroße Stiftungen zugeschnitten ist. Und auch bei KanAm gibt es nach der Schließung des bestehenden Fonds Überlegungen, in Zukunft vielleicht neue Produkte aufzulegen. □

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Hamburg: Die Deka Immobilien GmbH erwirbt für den Fonds „DomusDeutschland“ den 68 m. hohen "Astraturm“ von einer

Seitwärtsbewegung auch im 3. Quartal

von Conren Land initiierten Gesellschaft. Der "Astraturm" ist eines der höchsten Gebäude Hamburgs. Das im Stadtteil St. Pauli gelegene Hochhaus umfasst rd. 11.000 qm Bürofläche. Stuttgart: Die PAMERA Asset Management GmbH hat für die Quadra Stuttgart S.à.r.l das Bürogebäude „Presidio“ an die Wohninvest GmbH verkauft. Jones Lang LaSalle war beratend tätig.

Sabine Richter Das 3. Quartal auf dem Hamburger Büromarkt zeigte mit 105.000 qm ein ähnlich unspektakuläres Ergebnis wie das Vorquartal. Damit schloss das Dreivierteljahr nach Angaben der meisten Immobilienunternehmen mit rund 325.000 qm ab – eine Steigerung von 3 bis 5% gegenüber dem Vorjahr. Savills und BNP Paribas Real Estate melden mit 314.000 qm bzw. 318.000 qm leicht abweichende Quartalszahlen. „Entscheidungsprozesse der Nutzer ziehen sich nach wie vor in die Länge, gerade internationale Unternehmen, bei denen Entscheidungen außerhalb von Deutschland getroffen werden, tun sich manchmal schwer mit konkreten Abschlüssen“, erklärt Jones Lang LaSalle Chefresearcher Helge Scheunemann das unbefriedigende Ergebnis. Kein Abschluss im Flächensegment über 5.000 qm Größere Abschlüsse über 5.000 qm sind im 3. Quartal komplett ausgeblieben. Den größten Mietvertrag über 4.000 qm schloss die Tchibo AG als Untermieter der Telefónica Germany GmbH in der City Nord. Im kleinteiligen Flächensegment dagegen war die Aktivität nach wie vor hoch. Bei der Anzahl der Abschlüsse dominierte mit knapp 64% das Flächensegment bis zu 500 qm. Die City war mit rund 24% (78.200 qm) des Flächenumsatzes der stärkste Teilmarkt. Die im ersten Halbjahr starke City Süd mit ihrem breiten Angebot an großen Flächen

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KVG Zulassung Hamburg: Die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG hat am 8. Oktober 2013 die Erlaubnis nach §§ 20, 22 KAGB zur Verwaltung von geschlossenen inländischen Publikums-AIF sowie von geschlossenen inländischen Spezial-AIF erhalten. Die Hanseatische wird für private und institutionelle Kunden als regulierte Kapitalverwaltungsgesellschaft gemeinsam mit IMMAC und der Deutsche Fondsvermögen die neuen AIF nach dem KAGB auflegen. Die AIF investieren sowohl in Spezialimmobilien als auch in wohnwirtschaftliche Immobilien. Mit einem verwalteten Immobilienvermögen von rd. 1 Mrd. Euro in 64 Fonds betreut die Hanseatische aktuell mehr als 8.000 Kunden. Bereits seit 2012 hat sich die Konzernmutter Profunda Vermögen intensiv mit dem Thema AIFM befasst. Die Struktur der Gruppe wurde in den vergangenen Monaten gemeinsam mit dem Vorstand der Hanseatischen, Frank Iggesen und Tim Ruttmann, entwickelt und führte im Juni 2013 zur Gründung der Hanseatischen. Diese verantwortet seit dem 1. Juli 2013 mit einem Team von rund 20 Mitarbeitern die Fondsverwaltung sowie das Asset- und Objektmanagement für IMMAC Health Property Fonds.

erreichte mit einem Anteil von knapp 21% am Umsatz (66.500 qm) den zweiten Platz. Grund sind die fehlenden Großabschlüsse. Die HafenCity nimmt mit 6% (20.500 qm) nach der Region Flughafen den vierten Platz ein. Unternehmen aus der Informations- und Kommunikationsbranche waren mit 17% des Flächenumsatzes stärkste Nachfragegruppe. Die größten Abschlüsse tätigten Philips Deutschland (Am Flughafen), InnoGames (City Süd) und die Verlagsgruppe Milchstraße (Hafenrand) aus dem ersten Halbjahr des Jahres. Die traditionell dominierenden Unternehmen der Beratungsbranche folgten auf dem zweiten Platz mit einem Anteil am Flächenumsatz von gut 11%. Knapp dahinter folgten mit einem Anteil am Flächenumsatz von knapp 11% die Unternehmen aus dem Bereich Handel und Gastronomie. Mietniveau sinkt Die Spitzenmiete in Hamburg wird leicht ermäßigt mit 23,50 bis 24,00 Euro angegeben. Allein BNPPRE sieht bei den Höchstmieten auch kurzfristig leichtes Steigerungspotential. Als (gegenüber dem Vorjahr ebenfalls leicht gesunkene) Durchschnittsmiete nennen Savills 12,56 Euro, Engel & Völkers13,50 Euro, Grossmann & Berger und Colliers 13,80 Euro sowie CBRE 13,95 Euro pro Quadratmeter. Der Schwerpunkt der Vermietungstätigkeit in den ersten drei Quartalen dieses Jahres lag im mittleren Preissegment zwischen 12,01 und 17,50 Euro. Mit einem Minus von 37% verzeichnete vor allem das Preissegment über 20,00 Euro deutliche Einbußen. Ursache hierfür ist das geringe Neubauflächenangebot insbesondere im Teilmarkt City, das verstärkt Bestandsflächen in den Fokus der Interessenten rückt“, erläutert Andreas Rehberg von G&B. Knapp 870.000 qm Bürofläche standen zum Ende des 3. Quartals in Hamburg leer, 10% weniger als im Vorjahreszeitraum. Als Leerstandsquote werden – je nach zugrunde gelegtem Flächenbestand – zwischen 6,4 (BNPPRE) und 8,1% (CBRE) angegeben. Der Leerstand dürfte weiter sinken; die negative Entwicklung der Neubauzahlen sei mit -25% in Hamburg besonders stark ausgeprägt, merkt Richard Winter von JLL an. Da das verfügbare Angebot großer zusammenhängender Büroflächen guter Qualität gering ist, könnten Anbieter nächstes Jahr bei Neuverträgen höhere Mieten durchsetzen. Von den 300.000 qm Bürofläche, die bis Ende 2014 neu auf den Hamburger Markt kommen, seien rund 70% bereits vorvermietet, darauf weist G&B hin. Bis zum Jahresende Bis zum Jahresende rechnen die großen Immobilienberater mit Umsätzen zwischen 430.000 und gut 450.000 Euro. Die Realisierung großer Deals steht bis Dezember eher nicht an, meinen Richard Winter von JLL und Ken Hoppe von Savills. Demgegenüber haben die Chefs von G&B und E&V eine spürbare Belebung der Nachfrage aufgrund einer generell positiven wirtschaftlichen Stimmung bei den Hamburger Unternehmen ausgemacht. □

Büromarkt München legt Atempause ein Heißer Tanz in München Umsatz Frank Iggesen, Vorstand Portfoliomanagement; Marcus H. Schiermann, Vorsitzender des Aufsichtsrates; Tim Ruttmann, Vorstand Risikomanagement

Es deutete sich bereits zur Jahresmitte an, dass der Bürovermietungsmarkt in diesem Jahr eine Atempause einlegt. Der für Münchener Verhältnisse schwache Büroflächenumsatz im 3. Quartal hängt nicht mit einer Nachfrageschwäche zusammen, sondern mit dem auch in der Bayernmetropole vorherrschenden Missverhältnis von Nutzerbedürfnissen und adäquatem Flächenangebot. Viele Großnutzer sondieren den Markt, verbleiben aber immer häufi-


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ger aufgrund der fehlenden Alternativen in ihren Altflächen, so Petra Bolthausen, Teamleiterin Bürovermietung Jones Lang LaSalle. Der Umsatzrückgang lag lt. JLL demzufolge bei -17%. Mit 430.800 qm lag der Flächenumsatz nach Untersuchung von Colliers International Deutschland rd. 16% unter dem Vorjahresniveau, was auf die niedrige Zahl großvolumiger Mietvertragsabschlüsse zurückzuführen ist, erläutert Andreas Trumpp, Head of Research bei Colliers. BNP Paribas Real Estate kommt auf einen Flächenumsatz von 437.000 qm (-17%) und CBRE auf rd. 433.800 qm (18%). Lediglich sieben Mietverträge mit einer Gesamtfläche von knapp über 64.000 qm schlagen im großen Flächensegment ab 5.000 qm zu Buche, die in den vergangenen Jahren als wesentlicher Umsatztreiber fungierten. Die kleinen Marktsegmente bis 1.000 qm sind in diesem Jahr für 50% des Umsatzes verantwortlich. Unbeeindruckt von der Vermietungsleistung zeigt sich am Markt jedoch weiterhin eine hohe Abschlussfreudigkeit, die, gemessen an der Anzahl der geschlossenen Verträge, lediglich um 4% zurück gegangen ist, erläutert Tobias Seiler, Reseachanalyst von Collier. Mietniveau Deutlich über dem Vorjahresniveau lag die Spitzenmiete mit 32,20 Euro/qm (+6%) lt. Colliers. Hier kommt BNPPRE allerdings nur auf eine Erhöhung von 1,5%. Die Landeshauptstadt profitiert dabei von einer hohen Nachfrage nach exklusiven Büroflächen in zentralen Lagen wie dem Hofgartenpalais und einigen Objekten in der Maximilianstraße. Die Durchschnittsmiete lag lt. Colliers bei 14,83 Euro/qm (-2%) und lt. CBRE bei aktuell 15,01 Euro. Seit Januar hat die Miete im Schnitt um 4% zugelegt. Leerstand München verfügt im europäischen Vergleich der großen Bürostandorte über eine niedrige Leerstandsrate und daran wird sich in den kommenden Quartalen auch nichts Wesentliches ändern, prognostiziert Tobias Seiler. Innerhalb

Büromarkt Düsseldorf Düsseldorf begeistert die Statistik Umsatz Der Büroflächenumsatz legte im 3. Quartal 2013 in Düsseldorf im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu. Der Flächenumsatz erreichte nach Untersuchungen von Savills bis einschließlich September die Marke von 267.000 qm und lag damit ein Drittel über dem Vergleichswert des Vorjahres. Das dritte Quartal war sogar das bislang umsatzstärkste in diesem Jahr. Vor allem die Anmietung des Innenministeriums mit rd. 45.000 qm im Objekt Portigon (ehemals WestLB) bestimmte das Geschehen. BNPPRE verzeichnete

München 1. - 3. Quartal 2013 Flächenumsatz in qm Veränderung zu 2012 Spitzenmiete in Euro/qm Veränderung zu 2012 Durchschni ttsmiete in Euro/qm Veränderung zu 2012 Flächenl eerstand in qm Leerstandsrate in %

430.800 -16,1% 32,2 5,60% 14,83 -1,6% 1.416.06 0 6,2%

Quellen: Colliers International und Gross mann & Berger des Stadtgebietes stehen 5,7% und im Umland 8,2% aller Büroflächen zur kurzfristigen Anmietung zur Verfügung. Lt. BNPPRE hat sich der Leerstand um 5,5% reduziert. Nach Recherche von CBRE liegt das Fertigstellungsvolumen (Neubau und Sanierung) bislang weiterhin deutlich unter dem Vergleichsniveau des Vorjahres. Seit Januar wurden rd. 12.300 qm und somit rd. 7% weniger fertig gestellt als im Vorjahreszeitraum. Dadurch, dass gleichzeitig die Vorvermietungsquoten hoch sind und die Umsatzergebnisse größtenteils robust blieben, konnte sich der Leerstand seit dem Vorjahr um rd. 3% abbauen. Aktuell sind 1,5 Mio. qm unvermietet. Bei einem Gesamtbestand von ca. 21 Mio. qm ergibt sich daraus eine aktuelle Leerstandsquote von 7,1% gegenüber 7,4% im Vorjahr. Prognose Die zu Jahresbeginn gestellte Umsatzprognose von 600.000 qm wird voraussichtlich auch mit Unterstützung der Eigennutzerabschlüsse nicht erreicht werden können, stellt Colliers fest. CBRE ist da allerdings optimistischer. Bis zum Jahresende wird von 600.000 bis 620.000 qm Umsatz ausgegangen, da noch einige größere Anmietungen in konkreter Aussicht stehen. (MG) □

Düsseldorf 1. -3. Quartal 2013 Flächenumsatz in qm Veränderung zu 2012 Spitzenmiete in Euro/qm Veränderung zu 2012 Durchschnittsmiete in Euro/qm Veränderung zu 2012 Flächenleerstand in qm Leerstandsrate in %

265.000 27,4% 27,50 10,0% 15,20 10,1% 838.000 11,0%

Quellen: Colliers International und Grossmann & Berger

eine Steigerung Düsseldorfs mit 313.000 qm (+37%) und Aengevelt mit rd. 318.000 qm (+39%). Auch Catella Property Group verzeichnete einen Anstieg von 34% gegenüber dem Vorjahr.


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Deals Deals Deals Lissabon: Die Deka Immobilien GmbH erwirbt die Büroimmobilie “Baltico” für 43 Mio. Euro von der portugiesischen Baugesellschaft MotaEngil. Die Immobilie wird in den Liegenschaftsbestand des Offenen ImmobilienPublikumsfonds WestInvest ImmoValue übergehen. Das 2010 fertig gestellte Objekt verfügt über eine Bürofläche von rund 14.400 qm, die vollständig an die staatliche Post Portugals, CTTCorreios de Portugal, vermietet ist.

München: Invesco Real Estate (IRE) erwirbt das Entwicklungsprojekt Westside Tower von der Revitalis Real Estate AG. Das 21-stöckige Hochhaus mit etwa 250 Mietwohnungen auf rund 26.000 qm Fläche entsteht entlang der Europa-Allee im Europaviertel. Es soll bis Mitte 2015 fertig gestellt werden. Berlin: Das höchste Bürogebäude in Berlin hat einen neuen Eigentümer. Der 125 m hohe Treptower mit einer vermietbaren Fläche von 35.000 qm inklusive mehrerer denkmalgeschützter Gebäude an der Spree geht an die NIS ARB EDO. Die Akquisition erfolgte über eine luxemburgische Tochtergesellschaft zusammen mit NIS Ganesha Sarl. Verkäufer ist EPISO L.P. und dessen Partner caleus capital investors gmbh. Die Verkäufer hatten den Treptower 2011 erworben.

Vor allem profitierte neben der Innenstadt und dem Bankenviertel der Teilmarkt Flughafen/Düsseldorf Nord, der mit einem Umsatzanteil von ca. 17% den Rang 2 nach der City Süd mit ca. 21% belegte, wie Savills berichtet. Aber nicht nur die Anmietung des Innenministeriums bestimmte das Geschehen, insgesamt wurden lt. CBRE in den vergangenen neun Monaten 8 Abschlüsse über mehr als jeweils 5.000 qm verzeichnet. Mietniveau Nach wie vor stellen Mieter hohe Anforderungen an Flächenqualität und Standort, so dass vor allem Neubauflächen in den zentralen Lagen gefragt sind. Da es hier kaum noch größere Bestandsflächen gibt, war der Anteil der Projektanmietungen im bisherigen Jahresverlauf sehr hoch. Ein Flächenmangel besteht jedoch nicht nur im Spitzensegment, sondern es fehlt auch an guter Flächenqualität im mittleren Preissegment. Die Spitzemiete kann sich weiterhin auf einem hohen Niveau halten und legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf derzeit 27,50/qm (+10%) zu, berichten sowohl Catella und CBRE als auch Colliers International. Die Durchschnittsmiete weist mit einer Steigerung von 9% ebenfalls eine positive Entwicklung auf und erreicht aktuell einen Wert von 14,30 Euro/qm (Catella) bzw. 15,20 Euro/qm (Colliers). Lt. Aengevelt zog die gewichtete Spitzenmiete deutlich um rd. 6% an und stellt sich Ende September 2013 auf rd. 26,50 Euro/ qm. Im Jahr davor waren es noch rd. 25,00 Euro/qm. Leerstand In den kommenden Quartalen dürfte der Leerstand kaum noch zurückgehen, obwohl die Nachfrage nach wie vor auf recht hohem Niveau ist. Bei einem von Catella ermittelten Büroflächenbestand von 7.560.300 qm beträgt die Leerstandsquote im Düsseldorfer Stadtgebiet 11,2%. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen leichten Rückgang. Insbesondere das Ausbleiben spekulativer Fertigstellungen trug zu diesem Ergebnis bei. Lt. CBRE werden bis zum Jahresende noch rd. 93.000 qm neuer oder sanierter Fläche am Markt erwartet, von denen nur noch rd. ein Viertel dem Markt zur Verfügung steht. Die hohen Vorvermietungsstände in den Trophy-Buildings Dreischeibenhaus und Kö-Bogen zeigen den Bedarf an repräsentativen und kommunikativen Büroflächen. Des Weiteren zeigt sich verstärkt der Anspruch von internationalen Großunternehmen nach Flächeneffizienz. Prognose Catella geht bis zum Jahresende von einer ansteigenden Vermietungsleistung von bis zu 350.000 qm aus. Lt. Colliers hat die Spitzenmiete ein kaum noch zu steigerndes Niveau erreicht und dürfte zum Stillstand kommen. (MG) □

Boommarkt Studentenwohnungen Keine nachhaltigen Wachstumschancen? Alexander Heintze Der Markt für studentisches Wohnen beherrschte auch in diesem Jahr viele Diskussionen auf der Münchner Immobilienmesse Expo Real. Die Zahl der Anbieter steigt beständig. Fragt sich nur: Wo sind langfristig die Studenten? Studentenwohnungen sind dabei, sich innerhalb der Immobilienanlagen als eigene Assetklasse zu etablieren. Nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Vor allem in Großbritannien investieren institutionelle Anleger derzeit hunderte Millionen Pfund, um zahlungskräftigen in- und ausländischen Studenten ein kleines Appartement zur Verfügung zu stellen.


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Deals Deals Deals London: Der Kreditfonds „Deka Realkredit Klassik“ erwirbt eine Erstrangtranche eines gewerblichen Immobilienkredites mit einem Volumen von rund 17 Mio. GBP von der DekaBank. Die Tranche ist Bestandteil einer Gesamtfinanzierung in Höhe von rund 33 Mio. GBP, die von der DekaBank als Arrangeur für eine Büroimmobilie im zentralen Finanzdistrikt „City of London“ vergeben wurde. Die Büroimmobilie verfügt über eine Gesamtmietfläche von rund 14.000 qm. Spanien: Sierra Fund (ein europaweiter Immobilieninvestmentfonds, an dem Sonae Sierra einen Anteil von 50,1% hält) und CBRE Iberian Value Added Fund haben das Einkaufszentrum Parque Principado (Paredes Lugones, Asturien) für 141,5 Mio. Euro an ein Unternehmen verkauft, das im Besitz von INTU Properties PLC und Canada Pension Plan (CPP) ist. Es verfügt über eine vermietbare Gesamtfläche von 74.800 qm. Frankfurt: Die Nomura Bank (Deutschland) GmbH verlängert ihren bestehenden Mietvertrag am Rathenauplatz 1. Die japanische Bank wird dort zukünftig 1.075 qm belegen. Die Immobilie ist im Eigentum des offenen Immobilienfonds grundbesitz europa der Deutschen Asset & Wealth Management. BNPPRE war für den Vermieter und C&W für den Mieter beratend tätig.

Die britische Immobilienfirma Gravis Capital Partners bietet seit kurzem mit dem „GCP Student Living“ gar den ersten REIT in diesem Segment an. Der in London notierte REIT des Infrastrukturspezialisten investiert in bis zu 1.600 Studentenwohnungen und Lehreinrichtungen auf der Insel. Die Fokussierung vieler Investoren auf Großbritannien hat den Grund, dass es derzeit der mit Abstand liquideste Markt in Europa ist. Die Renditen sind verlockend. Die Immobilienberatung CBRE kommt in einem Vergleich zu dem Ergebnis, dass die Studentenappartements mit Renditen von fast 10% andere Assetklassen im vergangenen Jahr weit hinter sich gelassen haben. Auch in Deutschland ist der Trend unverkennbar. Kurz vor der Expo kündigte der Münchener Entwickler und Betreiber International Campus an, einen StudentenwohnFonds für institutionelle Investoren nach Luxemburger recht mit bis zu 800 Mio. Euro Investitionsvolumen aufbauen zu wollen. Allerdings liegen die zu erwartenden Renditen in Deutschland mit vier bis sieben Prozent deutlich unter dem europäischen Durchschnitt. Angesichts des wachsenden Angebots an Studentenwohnungen stellt sich die Frage, ob es sich dabei tatsächlich um eine nachhaltige Anlageklasse handelt oder ob der Boom nur von kurzer Dauer sein wird. Derzeit verzeichnen die deutschen Universitäten einen deutlichen Zuwachs an Studenten. Das wirkt insbesondere in den ohnehin gefragten Städten zusätzlich auf die Wohnungsnachfrage aus. Die staatlichen Studentenheime können längst nicht alle Wohnungssuchenden aufnehmen und so drängen die Studierenden auf den freien Wohnungsmarkt mit der Folge, dass die ohnehin hohen Mieten weiter steigen. Der Trend lässt sich bundesweit beobachten. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Studierenden um fast ein Viertel erhöht. Studentenwohnungen wurden dagegen kaum neu gebaut. CBRE sieht daher an den Hochschulstandorten einen Bedarf von etwa 47.000 hochwertigen privaten Studentenapartments und insgesamt in Deutschland einen Investitionsbedarf von bis zu 4,1 Mrd. Euro. Investitionen, die sich auszahlen sollen. Erfahrungsgemäß können für Studentenwohnungen höhere Quadratmeter-Mieten verlangt werden, da für die Studierenden am Ende die monatlichen Kosten und nicht der Mietpreis pro Quadratmeter zählen. Außerdem sind immer mehr Studenten in Deutschland „sponsored by Family“. Die Mieten sind aber längst nicht nach oben offen. Die GBI kalkuliert bei ihren Angeboten mit dem Zimmerpreis einer Wohngemeinschaft in der jeweiligen Stadt plus 100 Euro als Maximalpreis. Dennoch ist die Investition nicht ohne Risiko. Der höheren Rendite stehen höhere Kosten für die Instandhaltung und für die Verwaltung gegenüber. Außerdem sind die Preise vielerorts bereits so stark gestiegen, dass die Renditen tendenziell sinken werden. Größte Gefahr ist aber, dass der aktuelle Mangel einen wahren Bauboom ausgelöst hat. Die Fertigstellungszahlen bei Studentenwohnungen sind enorm. Fraglich ist, ob die Studentenzahlen langfristig die Häuser füllen können. Günter Vornholz (Foto), Professor für Immobilienökonomie an der privaten Hochschule EBZ Business School in Bochum glaubt, dass das Vermietungs- und Investmentgeschäft in Universitätsstädten bald schwieriger werden dürfte. „Früher oder später wird die demografische Entwicklung zuschlagen“, sagt der Immobilienexperte. Durch die geburtenschwachen Jahrgänge rechnet er bis 2025 mit einem Rückgang der Studierendenzahlen um 25% Auch die offiziellen Zahlen der Bundesregierung sehen den Höhepunkt bei den Studierendenzahlen bereits überschritten. GBI-Vorstand Reiner Nittka ist dagegen optimistisch, dass die Studentenzahlen weiter steigen. Schließlich könne es eine Exportnation wie Deutschland nicht hinnehmen, dass die Zahl der Studienabschlüsse sinke. Dennoch sieht auch er künftig eine Konzentrati-


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on auf die attraktiven Großstädte oder auf etablierte Universitäten wie Aachen oder Darmstadt. Andere Universitätsstädte werden es dagegen deutlich schwerer haben, die heutigen Studentenzahlen halten zu können. In den begehrten Städten aber steigt gleichzeitig das Angebot durch die Neubauten. „Wer heute noch Neubauprojekte gezielt nur auf Studentenwohnen ausrichtet, geht damit ein hohes Risiko ein“, warnt Vornholz. Bei der GBI versucht man daher sogenannte SmartApartments zu etablieren. Für geschäftliche Nutzer und Singles werden in den Städten Ein- bis Zwei-Zimmerwohnungen entwickelt, die dem Trend nach mobilen, zeitlich befristeten Arbeitsverträgen und Projekten sowie zu immer mehr Singlehaushalten Rechnung tragen sollen. Notfalls lassen sich später auch mal Studentenappartements für solche Mieter nutzen. Andere Anbieter argumentieren, dass sich die Wohnungen einmal als Hotel nutzen lassen oder in altersgerechte Apartments umgebaut werden können. Erfahrungen damit hat noch niemand gemacht. Das Problem: Vor einer Umnutzung müssen die Wohnungen leer sein. Auch die jeweilige Stadt muss mitspielen. Eine Umwidmung in Wohnungen könnte oftmals an den fehlenden Parkplätzen scheitern. Einige Anbieter behelfen sich damit, dass sie schon heute die Appartements altengerecht herstellen. Nicht jeder Student möchte allerdings in einer „Altenwohnung“ leben. Zudem müssen Umfeld und Lage stimmen. Das ist längst nicht bei allen Neubauten der Fall. So wohnen etwa in Frankfurt viele Studenten weiterhin lieber in der Stadt anstatt am entfernt gelegenen neuen Campus Riedberg (Foto unten) – trotz neuer Studentenwohnungen. Für Professor Vornholz ist die Sache klar: „Das kleine Marksegment der privaten Studentenwohnungen weist keine nachhaltigen Wachstumsperspektiven auf“. □

Neuvertragsmieten steigen München und Stuttgart teuersten Städte Die Neuvertragsmieten in Deutschland sind im vergangenen Jahr flächendeckend in allen Wohnwert- und Baualtersklassen sowie in allen Städtegrößen moderat gestiegen. Das ist das zentrale Ergebnis des IVDWohnpreisspiegels 2013/14. So werden im Durchschnitt in Deutschland für Wohnungen mit mittlerem Wohnwert, die nach 1949 gebaut wurden, 3,75 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter gezahlt. Das entspricht einem Zuwachs von 3,1% gegenüber dem Vorjahr. Somit liege die Teuerung nur knapp über der Inflation, konstatiert Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbandes IVD. Die Bandbreite der Preise ist jedoch sehr hoch. In München, dem teuersten Standort in Deutschland, muss das Doppelte des Bundesdurchschni9tts gezahlt werden. In Arnsberg beispielsweise liegt er mit 3,70 Euro/qm darunter. In den zehn größten Städten kletterten die Durchschnittsmieten für solche Wohnungen, die vor 1948 entstanden, 7,90 Euro/qm. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 4,87%. Das Ranking der teuersten Städte führen München (12,60Euro, +5%) und Stuttgart 10 Euro, +4,17%) an. Die dritte Stelle nimmt Frankfurt am Main mit 9,30 Euro/ qm (+2,2%) ein. In Düsseldorf hingegen blieben die Mieten konstant. Für derartige Wohnungen, die nach 1949 in diesen Regio9nen errichtet wurden, müssen im Durchschnitt 8,27 Euro/qm (+5,37%) gezahlt werden. Auch hier ist München mit 11,90 Euro/qm (6,25%) führend gefolgt von Stuttgart (10 Euro, +4,17%) und Hamburg (8,95 Euro, +5,29%). Real gesehen, so die Studie, sind die Mieten in den vergangenen 20 Jahren sogar deutlich gesunken. In diesem Zeitraum stieg das Preisniveau um rund 38%, die Mieten aber nur um 5,8%. Im Ergebnis liegen die inflationsbereinigten Mieten 2013 im Bundesdurchschnitt 23,33% und in den zehn größten Städten 15,91% unter dem Niveau von 1993. Der Anteil am Nettohaushaltseinkommen für warme Mietwohnungen ist in den vergangenen Jahren leicht zurückgegangen. 1993 mussten Mieter 24% ausgeben. Seit 2006 liegt Anteil konstant bei etwa 15 bis 16%. Schick sieht die Gründe dafür in fallenden Mieten und deutlich steigenden Nettohaushaltseinkommen.

Quelle: www2.uni-frankfurt.de

Die ermittelten Mieten für Neubauten entwickelten sich moderat. Sie liegen im Bundesdurchschnitt bei 7,04 Euro/qm. Das ist ein Plus von 3,7%. In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern erreichen sie für Wohnungen mit mittlerem Wohnwert 9,63 Euro/qm und für solche mit gutem Wohnwert 11 Euro/qm. (CW) □


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RWE Vertrieb AG Hotel- und Wellnessbranche bekommt grünen Strom Prof. Dr. Hanns-Ferdinand Müller, Vorstandssprecher der RWE Vertrieb AG Ein Hotel muss gut geführt sein: Die Zimmer sollen sauber, das Essen gut, das Personal freundlich sein. Da steckt viel Arbeit drin. Die Energieversorgung scheint dabei nebensächlich. „Ich habe genug zu tun, irgendwie kommt der Strom schon bei mir an“, denken viele Hotelbetreiber. Recht haben sie – denn dafür gibt es uns: Die RWE Vertrieb AG geht mit ihrer neuen Kampagne „Hotellerie und Wellness“ direkt auf die Branche zu und versorgt sie zuverlässig mit Energie. Die Betriebe werden dabei in unser dezentrales Versorgungssystem eingebunden. Ob Photovoltaikanlage, Blockheizkraftwerk oder Wärmepumpe: Es gibt viele grüne Wege, um Strom zu erzeugen. Jedes Hotel bekommt ein individuelles Angebot mit der effektivsten und gleichzeitig günstigsten Art, um Energie zu erzeugen. Die Betriebe müssen dadurch nicht mehr ein für sie passendes Angebot in der großen Auswahl der Energieversorger suchen. Gleichzeitig sparen sie Geld durch die dezentrale Versorgung, die sie unabhängig von den landesweiten Strompreisen macht.

tungssegment der RWE Vertrieb AG. Beide Seiten unterstützen sich gegenseitig: Der Geschäftskundenbereich kennt die zum Teil langjährigen Kunden und stellt den Kontakt her. Die Mitarbeiter der Energiedienstleistungen verfügen über das nötige Fachwissen und können die jeweils richtige Versorgung empfehlen. Der Kunde profitiert dabei also quasi von doppeltem Knowhow. Ein Beispiel aus dem Ruhrgebiet: Hier läuft bereits ein Pilotprojekt, das Hotel- und Wellnessbetriebe mit Energie versorgt. Die „Residenz Uhlenhorst“ in Mühlheim an der Ruhr ist ein Teil davon. Das Hotel verfügt jetzt über ein eigenes Blockheizkraftwerk und spart jährlich rund 20.000 Euro. Wenn wir es schaffen, die gesamte Branche mit solchen Angeboten zu versorgen, haben wir die Energiewende wieder ein deutliches Stück nach vorne gebracht. □

Ein wichtiger Faktor dabei ist die Zusammenarbeit zwischen dem Geschäftskunden- und Energiedienstleis-

Logistikmarkt Europa Trotz Krise leichte Erholung Trotz anhaltender Konjunkturschwächen auf den europäischen Märkten erholt sich der Logistikmarkt lt. aktuellen Zahlen von BNPPRE leicht im 1. Halbjahr 2013. Industrie-Investitionen im Bereich Logistik und Light Industrial behaupteten ihren Anteil von etwa 9% am Gesamtinvestitionsvolumen in Westeuropa. Besonders attraktiv sind Frankreich, Deutschland und die Niederlande, wo das Investitionsvolumen bereits wieder Vorkrisenniveau erreicht hat. Aufgrund der äußerst geringen Anzahl spekulativ errichteter Objekte sowie des eingeschränkten Flächenangebots rückten in den letzten beiden Quartalen vor allem Verteilzentren in den Fokus der Anleger. Insgesamt dürfte sich das Investitionsvolumen weder verringern noch deutlich erhöhen. In Deutschland erstreckte sich die gute Marktperformance auf das gesamte Land und umfasste alle Größen-

klassen. Die Flächenumsätze stiegen in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17% und erreichten mit einem Volumen von insgesamt 2,24 Millionen qm das zweitbeste Ergebnis nach dem Rekordjahr 2011. Dank eines gesunden Konsumklimas und exzellenter Exportzahlen wird das steigende Vertrauen in die deutsche Wirtschaft auch in der zweiten Jahreshälfte zu einem lebhaften Marktgeschehen beitragen. In GB legte der Flächenumsatz um 12% zu und erreichte ein Gesamtvolumen von 1,59 Mio. qm. Getrieben wurde diese Entwicklung von Abschlüssen für große nutzerspezifische Neubauprojekte wie Marks & Spencer (84.000 qm) in London und Travis Perkins (65.000 qm) in Warrington. Die Spitzenrenditen haben sich in den meisten Ländern stabilisiert und liegen in den wichtigsten deutschen Städten zwischen 6,5 und 6,85 Prozent, in den Regionalzentren Großbritanniens sowie in den Niederlanden, Belgien und Frankreich bei 7,0 bis 7,25 Prozent. □ (AE)


NR. 251 I 32. KW I 13.08.2011 I ISSN 1860-6369 I SEITE 1 NR. 307, 41. KW, 11.10.2013, Seite 25

Kurz berichtet

Neu in Köln: "Deckstein Immobilien" In Köln hat sich ein weiteres Immobilienberatungsunternehmen unter dem Firmennamen Deckstein-Immobilien (info@ deckstein-Immobilien.de) niedergelassen, das sich auf die Vermarktung und Vermietung von Wohn- und Gewerbeimmobilien spezialisiert hat.

Massimo Dutti mietet rund 650 qm in der Mittelstraße Massimo Dutti hat rd. 650 qm Fläche in der Mittelstr. 16-18 gemietet. Das Unternehmen gehört zum spanischen Inditex-Konzern, einem der weltweit größten Textilunternehmen und bietet wertige Damen- u. Herrenbekleidung. Vormieter ist der Herrenausstatter Herbert Stock. Das Objekt, das im Eigentum einer Erbengemeinschaft steht, wird komplett neu entwickelt. Die Eröffnung ist für Mitte 2014 geplant.

Hotelgruppe "Novum Group Hotels" erwirbt Hotel am Fürstenplatz Ein privater Verkäufer hat ein Hotel in der Düsseldorfer Friedrichstadt an den zukünftigen Betreiber, die Hamburger Novum Group Hotels, eine familiengeführte Hotelgruppe mit derzeit 35 Häusern an acht Standorten in Deutschland, verkauft. Das Hotel wird künftig unter dem Namen „Novum Hotel Maxim“ geführt; die Eröffnung erfolgte Anfang September. Bei dem Objekt handelt es um ein Traditionshotel mit insgesamt 43 Hotelzimmern mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 1.100 qm.

Immo-Lecture 2013: Kooperationsveranstaltung von Wissenschaft und Praxis Gemeinsam mit der Universität zu Köln und der EBZ Business School Bochum veranstaltet die KSK-Immobilien GmbH am 10. Oktober 2013 von 9.00 bis 16.30 Uhr die Immo-Lecture in Köln. Die jährliche Veranstaltung widmet sich aktuellen Themen der Immobilienwirtschaft und gilt als Schnittstelle von Wissenschaftlern und Immobilienunternehmen. Teilnehmer sind Bauträger, Projektentwickler, Investoren sowie andere Marktakteure.

Jones Lang LaSalle setzt in Köln auf intensive Beratung Der Kölner Bürovermietungsmarkt freut sich über einen weiteren Großdeal, der auch das dritte Quartal deutlich über 70.000 qm hieven konnte. Damit bewegt sich das Dreivierteljahresergebnis insgesamt 13% über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. „Die Abschlusskurve zeigt eindeutig nach oben. Wir sind guter Dinge, dass durch Anmietungen im letzten Quartal die 300.000 qm-Marke in Köln erreicht werden kann", so Knut Kirchhoff (Foto), Niederlassungsleiter des Kölner Büros von Jones Lang LaSalle (JLL). Einziges Handicap: Beziehbare und neuwertige Flächen sind deutlich zu wenig am Markt verfügbar. „Es gibt vorwiegend nur Projektentwicklungen, die eine Vorvermietung von 40 - 60% aufweisen müssen. Erst dann ist Baubeginn", sagt der Experte. Damit sind die Leerstands- und Finanzierungsrisiken zumindest relativiert. Das war bei der Anmietung durch EASA (über 20.000 qm) und PNHR (über 5.000 qm) der Fall, beide Projekte sind voll vermietet. „In der City allerdings fehlen Produkte mit größeren Flächeneinheiten und kurzfristiger Beziehbarkeit fast gänzlich", so Kirchhoff. Als Full Service Agentur bietet das Kölner Büro von JLL vielseitige Dienstleistungen mit spezialisierten Teams an, in der Beratung für Büronutzer und Kapitalanleger, bei industriell genutzten Immobilien, Einzelhandelslagen, aber auch in den Sparten Real Estate Advisory Services, Property und Facility Management. Professionelle Beratung ist nicht nur für Großnutzer und Eigentümer sinnvoll, auch kleinere Unternehmen können dadurch profitieren", ergänzt Kirchhoff, der seinen Focus auf eine intensive Beratung seiner Mandanten und weniger auf die traditionellen Aufgaben eines Immobilienmaklers legt. So sind zum Beispiel die hochqualifizierten Experten von Real Estate Advisory Services mit Ingenieuren und Architekten und Leistungen auf den Gebieten Haustechnik, Zertifizierung sowie der Raum- und Flächennutzung etc. ein wesentliches Element der Branchenprofessionalisierung, wie Kirchhoff sie versteht. Brauchen Nutzer Einzel-, Gruppen oder Großraumbüros? Rechnet sich eine Zertifizierung oder ist ein klimatisierter Neubau eine Köln 2012 Q1-3 2013 2013* wirtschaftlich günstigere AlternatiUmsatz in m²  254.700 236.600 ve? „Jeder Mandant kann durch unsere diversifizierte BeratungsleisSpitzenmiete in Euro  22,00 22,00 tung Arbeitsabläufe effizienter gesLeerstandsquote in %  7,9 7,2 talten und dadurch Geld sparen", ist Transaktionsvolumen** in Mio.  374 221 Kirchhoff überzeugt. Nur allzu Euro Spitzenrendite in %  5,20 5,00 gern würde Kirchhoff, so gesteht er, mit seinem Team das Immobilien-Portfolio der Stadt Köln untersuchen und nach Einsparungsmöglichkeiten forschen.


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Unternehmen, die in "Der Immobilienbrief" erwähnt werden: Aengevelt (20), aurelis Real Estate (15), Bayerische Versorgungskammer (2), BNPPRE (6,17,18,20,22,24), Bouwfonds (14), BVI (11), C&W (22), caleus capital investors (21), Canada Pension Plan (22), Catella Property (20,21), Catella Real Estate (7), CBRE (18,20,21,22), Colliers (18,20,21), Commerz Real (12,14,16), Conren Land (17), Corpus Sireo (4), CTT-Correios de Portugal (21), Deka (5,10,12,14,17,21,22), Deutsche Bank (12,14), Deutsche Fondsvermögen (11,18), Deutsche Hypo (2), Deutsche Investment (12), Deutschen Asset & Wealth Management (22), DIC Asset AG (16), Dr. Peters (5), DS-FondsTreuhand GmbH (5), Ebertz & Partner (3), EBZ (9,22), Engel & Völkers (18), Episo L.P. (21), fairvesta (4), Fondshaus Hamburg (10), Garbe (11), GBI (22,23), Gravis Capital Partners (22), Grossmann & Berger (18), Hamburg Trust (10), Hellmich Gruppe (4), HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG (5,11,18), Hochtief AirPort Capital (5), Hogan Lovells (15), IC Immobilien Gruppe (10), Immac (5,11,18), Immobilienmanager (17,19), immofori AG (4), InnoGames (18), INTU Properties PLC (22), Invesco Real Estate (21), IREBS (14), IVD (23), IVG (10), Jones Lang LaSalle (17,18,20), KanAm Grund (11,14,15), KGAL (4), Marks & Spencer (24), Morgan Stanley (15), Mota-Engil (21), Motel One (15), NIS ARB EDO (21), Nomura Bank (22), NPL (4), Pamera Asset Management (17), Philips Deutschland (18), Profunda (5,18), Project Gruppe (13), Quadra Stuttgart (17), Real I.S. (6), Revitalis Real Estate (21), RP Asset Finance (10), RWE (8,24), Savills (17,18,20,21), SEB Asset Management (11,12,14), Sonae Sierra (22), sontowski & partner (2,12), Strabag (10), Tchibo AG (17), Telefonica Germany (17), Travis Perkins (24), Union Investment (6,12,14,15), Valteq (2), verdion (5), Verlagsgruppe Milchstraße (18), Wergrund Immobilien AG (8), WestLB (20), Wohninvest GmbH (17), ZBI (2,12).

Personen, die in "Der Immobilienbrief" erwähnt werden: Bartels, Marc (5); Billand Dr., Frank (6); Birnbaum, Michael (14); Bolthausen, Petra (20); Bürkle, Thomas (2); Frisch, Wolfgang (5); Gedwien, Jochen (5); Günther, Ralph (4); Herr, Thomas (2); Herrmann, Johannes (5); Hoppe, Ken (18); Hughes, Michael (5); Iggesen, Frank (5,18); Ital Dr., Bernd (2); Knoflach, Barbara (11,12); Kraft, Marcus (2,4); Kunath, Angelika (10); Meyer, Thomas (8); Muschter, Andreas (16); Nittka, Reiner (22); Pleiter, Sake (26); Priggemeyer, Oliver (10); Rehberg, Andreas (18); Rulhoff, Michael (5); Ruttmann, Tim (5,18); Scharf, Christopf (6); Scheunemann, Helge (17); Schick, Jürgen Michael (23); Schiermann, Marcus H. (5,18); Sebastian, Steffen (14); Seiler, Tobias (20); Sontowski, Klaus-Jürgen (2); Steinbauer Dr., Ludwig (10); Stumm, Oliver (10); Trumpp, Andreas (20); Vornholz, Günter (22,23); Winter, Richard (18); Ziegler, Stefan (4); Zimmer, Kolwja Alexander (4).


Der immobilienbrief nr 307