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NR. 188 I 23. KW I 03.06.2013 I ISSN 1860-6369 I KOSTENLOS PER E-MAIL

INHALTSVERZEICHNIS Fonds-Check: Real I.S. bringt ersten Hotelfonds in Hamburg St. Georg

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Deutsche Fonds Holding: Vodafone-Zentrale kurz vor der Realteilung

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Fonds-Check: Neuer Anbieter NIHUS finanziert Probebühne der AIDA

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Auf ein Wort: FairvestaChef Otmar Knoll

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Steuern: Neue Gesellschafter bereiten bei Erklärung viel Arbeit

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BVT: Münchner Emissionshaus gründet eigene KVG

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Wohnungsleerstand: OstWest-Gefälle und weitere regionale Unterschiede

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Personalia

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Sonae Sierra: Eine App fürs Shoppingcenter

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Feri-Quartalsbericht: BaFin gestattet weniger Fonds als im Vorjahr

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Recht einfach: Wenn der Repräsentant haften muss

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Impressum

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Meiner Meinung nach... Sparer rund um den Globus verlieren mehr als 100 Milliarden Euro im Jahr. Das hat die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtet und beruft sich dabei auf Berechnungen der Weltbank, des Instituts der Deutschen Wirtschaft und der Dekabank. Deren Chefvolkswirt Ulrich Kater beziffert die Verluste alleine der deutschen Anleger auf 14,3 Milliarden Euro. Verantwortlich für die reale Geldvernichtung sind die Minizinsen auf Tagesgeld-, Spar– und Girokonten. Sie liegen weit unter der Inflationsrate. Betroffen sind aber nicht nur Kleinsparer, sondern auch Lebensversicherer und anderer Anbieter von Altersvorsorgeprodukten. Kein Risiko, aber dennoch reale Verluste. Geld wird Jahr für Jahr weniger wert. Dafür sorgt die Preissteigerungsrate. Strom, Sprit, Brot, Butter, Wohnungsmiete, Wasser - alles deutlich teurer als vor einigen Jahren. Was sollen Investoren machen? Mit einer sicheren Kapitalanlage verlieren sie schleichend Geld. Gehen sie ein Wagnis ein, kann der Verlust größer sein. Oder sie machen ein dickes Plus, denn Risiko und Rendite treten stets als Zwillinge auf. Die Entscheidung kann den Anlegern niemand abnehmen. Letztlich ist jeder für seine Wahl selbst verantwortlich. Klug beraten ist, wer sich nicht nur auf die Marketingsprüche seines Beraters verlässt, sondern so viele Informationen wie möglich zusammenträgt. Schon tausendmal gelesen, stimmt aber noch immer: Wer eine Waschmaschine für 1.000 Euro kauft, ist in der Regel besser über den Markt informiert als ein Anleger, der 10.000 Euro oder mehr in eine Kapitalanlage investiert. Die Auswahl geschlossener Fonds ist deutlich gesunken. Die BaFin hat im ersten Quartal gerade einmal 29 neue Angebote gestattet. Die Zurückhaltung der Initiatoren ist verständlich. Ich würde auch erst mal abwarten, was der 22. Juli tatsächlich bringt. Wer sich vorher traut, setzt auf die gefragten Metropolen. Wir haben uns zwei Immobilienfonds in Hamburg angeschaut. Einen für Kleinanleger, einen für vermögende Investoren.

Ihr direkter Weg zu uns! Viel Spaß beim Lesen!


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Fonds-Check

DFH Vodafone-Zentrale vor der Teilung Rund 225 Millionen Euro Eigenkapital wollte der Stuttgarter Fondsinitiator Deutsche Fonds Holding DFH mit dem „Beteiligungsangebot 98“ für den Neubau der Vodafone-Zentrale in Düsseldorf bei privaten Kapitalanlegern einsammeln. Bereits in normalen Zeiten ein ambitioniertes Ziel, das in der Umsatzkrise verfehlt wurde. Nachdem DFH den Vertrieb Ende vergangenen Jahres stoppte und Anteile der Immobilie zunächst auf die eigenen Bücher nahm, will nun ein institutioneller Investor die Tranche übernehmen. Weil professionelle Investoren mit privaten Kleinanlegern nicht in einem Boot sitzen wollen und der Insti seinen Anteil darüber hinaus höher fremdfinanzieren will, plant DFH nun eine Realteilung. Die privaten Anleger sollen demnach insgesamt rund 50.000 Quadratmeter der 112.000 großen Gesamtfläche behalten. Ihr Anteil besteht aus rund 41.000 Quadratmetern Büros, einer Kindertagessstätte inklusive Lagerflächen und einem unterirdischen Parkhaus. Die anteilige Jahresmiete beträgt bei rund 12 Euro für die Büros 6,4 Millionen Euro. DFH gibt den Wert dieser Gebäudeteile mit 108,5 Millionen Euro an, was einen Faktor von 16,95 bedeutet. Die Fondszeichner müssen mit einer Mehrheit von 75 Prozent dem Konzept zustimmen.

Zwei Sterne überragen St. Georg Real I.S. startet Vertrieb seines ersten Hotelfonds - Mieter ist Kette Motel One

Foto: Real I.S.

Immobilien mit spezieller Nutzung sind auf dem Vormarsch. Initiatoren konzipieren Beteiligungen an Studentenwohnheimen, Parkhäusern und Kindertagesstätten. Pflegeheime und Hotels finden ebenfalls Anleger. Ihren ersten Hotelfonds platziert die Bayern-Tochter Real I.S. Zeichner des „Bayernfonds Deutschland 25“ finanzieren ein Motel One in Hamburg. Objekt: 21 Stockwerke hoch überragt das Zwei-Sterne-Haus den Stadtteil St. Georg. Im vergangenen Jahr eröffnet, bietet das Motel One 460 Zimmer und 100 Stellplätze in der Tiefgarage. Der Fonds hat inklusive Nebenkosten 33,4 Millionen Euro gezahlt. Das ist bezogen auf die Miete im Jahr 2013 ein Faktor von 15,4. Markt: Die aktuellsten Zahlen aus dem Prospekt behandeln das Jahr 2011. In diesem Jahr zählte Hamburg 5,1 Millionen Hotelgäste – doppelt so viel wie zehn Jahre zuvor. Unter den elf größten Städten (Magic Cities Germany)

entwickelt sich die Hansestadt damit am dynamischsten. Die Auslastung der Kettenhotels beträgt 74 Prozent. Auch mit diesem Ergebnis belegt Hamburg Platz eins. Musicals, Hafenrundfahrt und Reeperbahn locken offenbar Touristen an. Entwicklung: Seit 2001 ist die Zahl der Übernachtungen in Hamburg jährlich im Schnitt um 7,1 Prozent gestiegen. Die Steigerung bei den Hotelbetten hinkt mit 5,2 Prozent hinterher. Nach einer Studie der Wirtschaftsberater von Deloitte finden Gäste Platz in rund 17.800 Hotelzimmern. Davon zählen 80 Prozent zu internationalen Ketten. Vier-Sterne Häuser stellen 44 Prozent des Gesamtmarktes, Zwei-SterneHäuser, zu denen auch Motel One gehört, machen nur 17 Prozent aus. In den kommenden drei Jahren kommen in Hamburg 3.000 Zimmer mit 6.000 Betten neu dazu. Sieben externe Hotels werden derzeit errichtet, sechs weitere befinden sich im Planungszustand. Hinzu kommen eigene Entwicklungen der Hotelketten.


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Mieter: Motel One hat einen Vertrag bis März 2030 unterschreiben. Das Unternehmen ist seit seiner Gründung im Jahr 2000 zu einem der größten Anbieter von Häusern des Budget-Segments geworden. Das Unternehmen bekommt von Credit Reform

Investoren grundsätzlich mehr Sicherheit bedeutet. Auch bei Hotelfonds hat es in der Vergangenheit schon Nachverhandlungen und reduzierte Mieteinnahmen gegeben.

———–———————————————— Motel One ist in kurzer Zeit eines der größten Budget-Hotels geworden ————————————–———————

Kalkulation: Der Fonds kommt auf ein Investitionsvolumen von 37,3 Millionen Euro. Anleger beteiligen sich inklusive Agio ab 15.000 Euro mit insgesamt rund 20 Millionen Euro daran. Das Darlehen verzinst sich zehn Jahre lang zu 3,1 Prozent. Anschließend rechnet Real I.S. mit 5,5 Prozent weiter. Die Tilgung ist mit einem Prozent linear, also zehn Jahre lang unverändert, eher mager.

„sehr gute Bonität“ bescheinigt. Motel One zahlt inklusive Tiefgaragenplätze und Erweiterungsfläche rund 170.000 Euro im Monat. Pro Zimmer sind das 341 Euro. Damit liegt die Miete genau in der Mitte der für Zwei-Sterne-Häuser üblichen Spanne von 250 Euro und 420 Euro. Jeweils zum Januar wird die Miete zu 65 Prozent an den Verbraucherindex angepasst. Bis zum geplanten Verkauf 2025 steigen die prognostizierten Einnahmen so um rund 17 Prozent. Vertrag: Motel One hat einen Mietvertrag unterschrieben, keinen Pachtvertrag. Anleger sind daher nicht davon abhängig, wie gut die Zimmer belegt sind, wobei ein wirtschaftlich geführtes Haus für die

Gewinn: Sind alle Kosten, Zinsen und die Tilgung beglichen, bleiben Anleger gemäß der Prognoserechnung Ausschüttungen von jährlich 6,2 Prozent. Beim Verkauf rechnet Real I.S. mit einem Faktor von 14,4 bezogen auf die dann angenommene Jahresmiete. Das würde für die Anleger bedeuten, sie bekämen 109 Prozent ihres Eigenkapitaleinsatzes. Insgesamt bliebe Zeichnern mit Höchststeuersatz unter dem Strich ein Plus von 72 Prozent vor und 54 Prozent nach Steuern. 

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KGAL Österreich für Instis Für seinen Insti-Fonds „Austrian Retail Park Portfolio (ARPP) hat KGAL ein weiteres Fachmarktzentrum in Österreich gekauft. Das vollvermietete Einkaufszentrum „Neukauf Villach“ in Kärnten wurde im vergangenen Jahr fertig gestellt und eröffnet. Das geplante Investitionsvolumen des Fonds liegt bei 150 Millionen Euro bis 250 Millionen Euro. Der Fonds verzichtet auf Fremdkapital. Mit dem aktuellen Deal hat KGAL rund eine Milliarde Euro in Österreich investiert.

Weiche Kosten: An Provisionen, Gebühren und Vergütungen fallen rund 17,3 Prozent des Eigenkapitals inklusive Agio an. Das ist typisch für einen Immobilienfonds, daran ist nichts auszusetzen. Steuern: Investoren erzielen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Das steuerliche Ergebnis schwankt Jahr für Jahr zwischen gut drei Prozent und knapp fünf Prozent. Anbieter: Real I.S. kommt als Tochter der Bayerischen Landesbank sehr gut durch die aktuell schwierige Situation. Im ersten Quartal hat der Initiator schon mehr als 150 Millionen Euro Eigenkapital eingesammelt, davon rund ein Drittel bei privaten Anlegern. Davon können andere Initiatoren derzeit nur träumen.

Meiner Meinung nach... Städtetouristen sparen ebenso wie Geschäftsreisende. Das erklärt den Aufstieg von Budget-Hotelketten wie Motel One. „Ungebremst ist weiterhin die Expansion von Motel One, die bisher nur vor Feriendestinationen halt macht“, schreibt das Hotelforum als Fazit seiner jüngsten Fachkonferenz. Das Unternehmen bekommt gute Ratingnoten für seine Bonität. Darauf verlassen sich die Zeichner des aktuellen Real I.S.Fonds. Die Kalkulation ist nachvollziehbar, der Anbieter anerkannt seriös. Gegen Hamburg als Standort ist nichts einzuwenden, auch wenn die Zahl der Hotelbetten in absehbarer Zeit spürbar steigt. Die magere Tilgung ist der sechs vor dem Komma bei den Ausschüttungen geschuldet. 

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Wichtiger Hinweis: Diese Anzeige stellt kein öffentliches Angebot dar und ist daher nicht für eine abschließende Anlageentscheidung geeignet. Eine Anlageentscheidung kann ausschließlich auf der Grundlage des jeweiligen Verkaufsprospektes getroffen werden. Dieser enthält ausführliche Informationen zu den wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Einzelheiten sowie zu den Risiken der Vermögensanlagen. Der Verkaufsprospekt ist auch im Internet unter www.dfvag.com veröffentlicht.


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Fonds-Check

Silbern klingt und springt die Heuer... IGB-Vorstand und Ex-HCI-Manager kooperieren bei erstem Immobilienfonds in St. Pauli gen. Die am niedrigen Leerstand ablesbare Flächenknappheit hat die Stadt Hamburg zur Schaffung günstiger Raumangebote für Gewerbetreibende bewogen.

Eine Immobilie mit Alleinstellungsmerkmal hat NIHUS Nordic Investment Hus für sein erstes Private Placement akquiriert, und damit ist nicht alleine das leuchtend-orangene Karo an der Fassade gemeint. Anleger beteiligen sich ab 200.000 Euro plus drei Prozent Agio. Die „Große Freiheit Hamburg GmbH & Co. KG“ soll ein Eigenkapitalvolumen von maximal 10 Millionen Euro einwerben und bis Ende 2023 laufen.

Investitionsobjekt: Die Fondsgesellschaft erwirbt vom Projektentwickler Aug. Prien Immobilien 94,8 Prozent der Grundstücksgesellschaft Große Freiheit Hamburg. Im September 2013 ist die Fertigstellung des Objektes vorgesehen. Auf einer Gesamtmietfläche von 5.580 Quadratmetern, verteilt auf sechs Ebenen und Untergeschoss samt Tiefgarage mit 13 Stellplätzen, verteilen sich Probebühnen, Werkstätten, Büroflächen, Foyer und Cafeteria.

Markt: Hamburg gehört zu den Top-5Bürostandorten Deutschlands, der Stadtteil St. Pauli beginnt seit einigen Jahren, sich in diesem Marktsegment zu etablieren. Die Leerstandsquote liegt hier mit rund 3,8 Prozent weit unter dem Hamburger Durchschnitt von 7,8 Prozent, die Transformierung vom ehemals reinrassigen Vergnügungsviertel in eine bunte Mischung aus Theater-, Club- und Gastronomieszene sowie Unternehmenssitzen ist gelun-

Einnahmen/Mietverträge: Hauptmieter Costa Crociere S.p.A., die Obergesellschaft der AIDA Cruises, hat 4.360 Quadratmeter und sechs Stellplätze für 15 Jahre angemietet. Die Miete von an-

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Bouwfonds REIM Insti-Parkhaus voll Bouwfonds REIM hat kürzlich nicht nur seinen Parkhausfonds für private Anleger geschlossen, sondern auch sein Angebot für institutionelle Großanleger. Sie beteiligten sich mit 187 Millionen Euro, wobei nicht alle Interessenten bedient werden konnten. Der Fonds hat erste Deals in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden abgeschlossen. Bis Ende 2014 will er die Investitionsphase abschließen. Bouwfonds verwaltet 30 Parkhäuser im Wert von 400 Millionen Euro.

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fänglich knapp 845.000 Euro jährlich ist zu 100 Prozent indexiert. In dem Objekt sollen die Entertainment-Aktivitäten von AIDA-Cruises gebündelt sowie Unterhaltungs- und Bühnenprogramme vorbereitet werden. Die restlichen Flächen und Stellplätze werden durch die Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg im Rahmen einer Public Private Partnership mit dem Bezirksamt Mitte und Aug. Prien unter einem einheitlichen Mustermietvertrag an Existenzgründer und junge Unternehmen aus den Branchen (Mode-) Design, Musik und Entertainment für jeweils ein bis drei Jahre vermietet. Der Verkäufer übernimmt eine Vollvermietungsgarantie für die ersten 18 Monate, die Mieten im Gründerzentrum werden durch einen Baukostenzuschuss gefördert.

gut der Hälfte in Höhe von 11 Millionen Euro fremdfinanziert, das Darlehen bei der DG-Hyp läuft über zehn Jahre. Im Rahmen der Höchstkostenvereinbarung deckelt der Initiator den Zins auf maximal 3,5 Prozent und hofft, mit der Zinsfestschreibung spätestens bei Objektübergabe günstigere Konditionen erzielen zu können. Aus dem Baukostenzuschuss werden noch in diesem Jahr 500.000 Euro zurückgeführt und danach ab 2017 jährlich 0,5 Prozent. Der Immobilienkaufpreis von rund 19,5 Millionen Euro entspricht dem 17,9fachen. Die Kalkulation setzt die Inflationsrate mit jährlich zwei Prozent an und geht davon aus, dass der Hauptmieter ab 2021 die Flächen des Gründerzentrums zu den Konditionen des Hauptmietvertrages anmietet.

Kalkulation: Die Gesamtinvestition von knapp 21 Millionen Euro wird zu

Exit und Gesamtrückfluss: Ende 2023 soll die Immobilie zum 16-fachen

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der dann geltenden Jahresnettomiete verkauft werden, im Basisszenario beliefe sich der Gesamtrückfluss auf 167 Prozent vor Steuern. Nach einer Hurdle von sechs Prozent p.a. (IRR) erhält das Fondsmanagement einen Carry von zehn Prozent der übersteigenden Gewinne. Kosten: Die aggregierte Investitionsquote liegt bei 94,4 Prozent der Gesamtinvestition, ein respektabler Wert. Die einmaligen Fondskosten betragen nur 3,5 Prozent, 2,13 Prozent werden in die Liquiditätsreserve eingestellt. Die laufenden Fonds- und Bankkosten summieren sich auf 0,31 Prozent des Kommanditkapitals und steigen jährlich um zwei Prozent. Beim Objektverkauf fallen Verkaufskosten und Management-Fee von zusammen knapp einer Million Euro an.

„Wasser fließt immer!“ Investition in ein Portfolio aus fünf hochwertigen Wasserkraftwerken in der Türkei. „ Investition in feststehendes Portfolio aus Bestandskraftwerken (Fertigstellung in 2011) mit ausgewiesenem Track Record zum attraktiven Kaufpreisfaktor des ca. 9,56-fachen. „ Investitionsgarantie der Bundesrepublik Deutschland zur Absicherung politischer Risiken im Investitionsland vorhanden. Diese wurde erstmals für ein Fondsprodukt ausgestellt. „ Wasserkraftwerke sind grundlastfähig und gewährleisten 24 Stunden eine kontinuierliche, umweltschonende Stromproduktion. „ Gesicherte Stromeinspeisung und Vergütung über die gesetzlich geregelte Einspeisevergütung oder Verkauf im freien Energiemarkt. „ Prognostizierter Gesamtmittelrückfluss von ca. 195 % vor Steuern* bei rd. 10 Jahren Fondslaufzeit. „ Es handelt sich um eine unternehmerische Beteiligung, die zur Minderrendite für den Investor bis hin zum Teil- bzw. Totalverlust seiner Einlage führen kann. Anteile an Geschlossenen Fonds sind lediglich eingeschränkt fungibel und übertragbar. Wichtiger Hinweis: Diese Anzeige stellt kein öffentliches Angebot dar und ist daher nicht für eine abschließende Anlageentscheidung geeignet. Eine Anlageentscheidung kann ausschließlich auf der Grundlage des jeweiligen Verkaufsprospektes getroffen werden. Diese enthalten ausführliche Informationen zu den wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Einzelheiten sowie zu den Risiken der Vermögensanlagen. Der Verkaufsprospekt ist auch im Internet unter www.aquila-capital.de veröffentlicht. * Hinweis: Angaben entsprechend Prognoserechnung, unter Berücksichtigung der Kosten einer Investitionsgarantie der Bundesrepublik Deutschland. Rückflüsse und Erträge sind nicht garantiert.

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Anbieter: Die Assetando-Macher Matthias Voss und Thorsten Boll kommen aus dem Immobilienkonzeptionsgeschäft der HCI, Joerg Kanebley ist Vorstand der IGB AG. Mangels Neugeschäft dort haben sie NIHUS gegründet – dem Private Placement sollen weitere Immobilienangebote folgen. Kanebley selbst beteiligt sich mit 480.000 Euro an der Objektgesellschaft, davon zahlt er 250.000 Euro ein, der Rest wird jährlich mit 5,5 Prozent verzinst. Meiner Meinung nach… Ein nicht nur optisch originelles Objekt abseits des Mainstreams mit ungewöhnlichen Mietern, aber einem stimmigen Konzept, das ganz überwiegend im boomenden Kreuzfahrtsegment verankert ist. Trotz baulicher Anpassungsmöglichkeiten ist die Immobilie ganz auf AIDA zugeschnitten – der Mietvertrag läuft deshalb auch deutlich länger als die geplante Fondslaufzeit. Das Verkaufsszenario ist nicht zu optimistisch, wünschenswert wäre eine etwas zügigere Tilgung. Die inhärenten Risiken sind der Zielgruppe semiprofessioneller Investoren angepasst.  Stephanie von Keudell


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Auf ein Wort

„Du wirst schnell in einen Topf geworfen“ Fairvesta leidet unter jüngsten Skandalen der Fondsbranche - Immo-Anleihen holen erst langsam auf 2.208 – so viele Finanzberater dürfen Stand Anfang Mai nach Paragraf 34 f Gewerbeordnung geschlossene Fonds verkaufen, so viele waren im Finanzanlagenvermittlerregister des Deutschen Industrie– und Handelskammertages (DIHK) aufgelistet.

Fondsbrief: Seit Anfang des Jahres gelten für den freien Vertrieb neue Regeln. Auf Ihrer Internet-Seite können Vermittler einen Qualifikations-Check machen. Wie nehmen die das Angebot an?

Nicht gerade üppig. Überwiegend auf freie Dienstleister setzt dennoch das Tübinger Emissionshaus Fairvesta, einer der wenigen Anbieter mit nennenswertem Umsatz in diesen Zeiten. Für An- und Verkauf der Immobilien und den Vertrieb der Kapitalanlagen ist Handlungsbevollmächtigter Otmar Knoll zuständig.

FB: Fairvesta erzielt rund 50 Prozent des Umsatzes im Ausland. Sind die Vermittler dort ähnlich verunsichert wie hierzulande?

Otmar Knoll: Das läuft noch nicht in der Größenordnung, wie wir uns das erhofft haben. Wohl nur jeder zehnte unser Vermittler hat den Check gemacht - ein ähnliches Phänomen wie die niedrige Zahl der bei der DIHK registrierten Berater. Viele melden sich erst auf den letzten Drücker.

Knoll: In Österreich und Frankreich gelten ebenfalls die EU-Vorschriften zur Regulierung durch die AIFM, in der Schweiz vergleichbare Regeln. Die neuen Richtlinien und höheren Anforderungen werden dort

Stand: April 2013

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Prognosen sind zukunftsbezogene Aussagen, die auf einer Reihe von Annahmen und Erfahrungswerten beruhen; es besteht das Risiko, dass sich Annahmen in den Prognoserechnungen als unrichtig herausstellen und daher geringere Auszahlungen an die Anleger erfolgen können als geplant. 2 Die steuerlichen Auswirkungen der Beteiligung sind von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängig und können künftig Änderungen unterworfen sein.

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Wertgrund Performance 4,3 % Der offene Wohnungsfonds „WohnSelect D“ der Wertgrund Immobilien AG hat sein zweites Geschäftsjahr mit einer Performance von 4,3 Prozent abgeschlossen. Anleger sollen am 12. Juni Ausschüttungen von 3,47 Euro pro Anteil bekommen. Insgesamt schüttet der Fonds rund fünf Millionen Euro aus. Aktuell umfasst das Portfolio 2.350 Wohnungen bei einem Volumen von 217 Millionen Euro. Ziel ist es, bis zu 5.000 Einheiten im Wert von rund 400 Millionen Euro zu verwalten.

ähnlich intensiv diskutiert wie bei uns. Auch im Ausland hat das zu Verunsicherungen geführt, aber das ist dort definitiv ruhiger abgelaufen als in Deutschland.

mal einen Geschäftsführer für das Risikomanagement mit einschlägiger Erfahrung. Davon gibt es nicht viele. Und deren Gehaltsforderungen sind fürstlich.

FB: Werden Sie eine eigene Kapitalanlagegesellschaft gründen, um auch in Zukunft geschlossene Fonds anbieten zu können?

FB: Der VGF hat kürzlich gemeldet, dass sich die Umsätze auf schwachem Niveau noch mal halbiert haben. Wie sieht es bei Ihnen aus?

__________________________ „Es mangelt an qualifiziertem Personal, um eine eigene KVG auszustatten“ ———————————–——— Knoll: Wir prüfen derzeit mehrere Optionen. Einer Master-KVG stehe ich eher kritisch gegenüber, denn ich halte nichts davon, Dienstleistungen auszugliedern. Das Problem ist: Es mangelt an qualifiziertem Personal, um eine eigene KVG auszustatten. Suchen sie

Knoll: Nicht ganz so schlimm. Fairvesta liegt bei einem Minus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wir leiden stark unter dem S+K-Skandal und den damit verbundenen Pleiten von FIHM und der DCM AG. Das hat mehr kaputt gemacht als alle Diskussionen um den Paragrafen 34 f, denn davon sind schätzungsweise 6.000 bis 8.000 Vermittler betroffen. Die sind verbrannt, können sich mit keinem Produkt mehr bei ihren Kunden blicken lassen. Zwar

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haben nur die wenigsten unserer Berater auch S+K verkauft, aber Du wirst schnell in einen Topf geworfen. FB: Fairvesta stellt ebenfalls relativ hohe Renditen in Aussicht. Schreckt das derzeit eher ab? Wie reagieren Vertriebe und Anleger darauf? Knoll: Kunden und Berater haben von ihrem Recht Gebrauch gemacht, in unsere Bücher zu schauen. Das waren bis zu zehn Gäste am Tag. Sie haben sich davon vergewissert, welche Preise wir gezahlt haben, wie hoch die erzielten Mieten sind, dass alles ordnungsgemäß ist. FB: Fairvesta bietet nicht nur geschlossene Fonds an, sondern auch Immobilienanleihen und eine Immobilienpolice. Werden diese Produkte den Fonds überflügeln oder gar ablösen?

gelingen, aber ich rechne nicht vor drei bis vier Jahren damit. Außerdem dürfen nur die wenigsten Berater Anleihen vermitteln, sie benötigen eine Zulassung nach Paragraf 32 KWG oder ein Haftungsdach. So etwas kennen die im Ausland aber gar nicht. FB: Wie sieht also Ihre Strategie aus? Knoll: Wir setzen weiterhin vorrangig auf geschlossene Fonds. Unser neues Angebot, der „Mercatus 11“, ist so konzipiert, dass es hoffentlich auch die AIFM-Regulierungen erfüllen wird. Denn viele reden darüber, wie ein Fonds künftig auszusehen hat, aber niemand weiß richtig Bescheid. Unser Prospekt ist gestattet und genehmigt, und wir haben gerade begonnen, den Fonds zu platzieren. 

Knoll: Anleihen und Versicherungen können die Rückgänge im Geschäft mit geschlossenen Fonds kurzfristig nicht ausgleichen. Langfristig mag das

SkyClass 58

Sachwerte müssen KGAL immer nicht Immobilien sein

Der Flugzeugfonds SkyClass 58 investiert in bis zu zwölf marktgängige Maschinen vom Typ Airbus A319, die an die Fluggesellschaft easyJet vermietet sind. Über die kurze Laufzeit von rund fünfeinhalb Jahren werden halbjährliche Ausschüttungen in Höhe von 8 % p.a. prognostiziert (bezogen auf die Kapitaleinlage ohne Agio). Die Auszahlung erfolgt in Euro. Die erste, zeitanteilige Ausschüttung ist bereits zum 30.06.2013 geplant. Hinweis: Bei dem Beteiligungsangebot handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung, die mit Chancen und Risiken verbunden ist. Falls eines oder mehrere Risiken eintreten, kann dies negative Auswirkungen auf das Ergebnis haben oder zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Weitere Informationen: www.kgal.de

Dieses Fondsporträt stellt eine Werbung dar. Wir erbringen mit der Darstellung des Fondsporträts weder eine Anlageberatung noch ein Angebot für den Kauf des genannten Produkts. Es ersetzt nicht die individuelle und persönliche Beratung des Anlegers. Alleinverbindliche Grundlage für den Erwerb dieser Vermögensanlage ist der jeweils aktuelle Verkaufsprospekt sowie das Vermögensanlagen-Informationsblatt. Die Unterlagen erhalten Sie in deutscher Sprache kostenlos bei Ihrem Berater oder können bei der KGAL GmbH & Co. KG, Tölzer Str. 15, 82031 Grünwald, in schriftlicher Form angefordert sowie unter www.kgal.de in elektronischer Form abgerufen werden.


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Von Robert Kracht, Steuer-Fachjournalist

Gesellschafterwechsel bereitet viel Arbeit Kapitaleinkßnfte sind vom Finanzamt gesondert und einheitlich festzustellen - Steuererklärung Teil drei Private Kapitalerträge gehÜren in der Regel nicht mehr in die Einkommensteuererklärung, da die Kreditinstitute hierauf bereits die Steuer mit abgeltender Wirkung erhoben haben. Doch die Anlage KAP kann nicht generell entfallen. In einigen Fällen sind die Angaben verpflichtend, und bei anderen Konstellationen lohnt der freiwillige Weg ßber die Veranlagung. Sofern der vermÜgensverwaltende Fonds Kapitaleinkßnfte erzielt, sind die Erträge ohnehin weiterhin dem Finanzamt zu melden, da die Gesellschaften nicht die Funktion einer Bank ßbernimmt. Faustregel: Erzielt eine Fondsgesellschaft Kapitaleinkßnfte, sind die Einkßnfte vom Finanzamt gesondert und einheitlich festzustellen. Ob eine Einkommensteuerveranlagung fßr die Beteiligten ßberhaupt in Betracht kommt, ist hierfßr nicht von Bedeutung.

Bei Aktivitäten jenseits der Grenze sind die Auslandseinkßnfte zwar in der Regel steuerfrei und belasten als Progressionsvorbehalt das ßbrige Einkommen der Anleger nur noch, wenn sie nicht aus dem EU-Raum stammen. Sofern ein vermÜgensverwaltender Fonds jedoch Kapitaleinkßnfte erzielt - etwa Zinsen aus geparkten Geldern auf dem Tagesgeldkonto eines Immobilienfonds, sind auch die ausländischen Erträge relevant. Denn nach den jeweiligen

———————————–-———————– Bei Erträgen aus dem Ausland gelten fßr Fonds die selben Regeln wie fßr Aktien ————————————–——————— Doppelbesteuerungsabkommen werden die Einnahmen im Wohnsitzland des Anlegers besteuert. Hier gilt nichts anderes als beim Aktionär, der Dividenden von einer britischen Bank oder einem franzÜsischen Telefonkonzern bezieht. 

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Allianz/ECE 400-Mio.-Deal in Polen Ein internationales Investorenkonsortium unter Führung der Allianz kauft das Einkaufszentrum „Silesia City Center“ im polnischen Katowice. Weitere Anteile hält unter anderem der deutsche Centerbetreiber ECE, der die Immobilie außerdem als Manager betreuen wird. Der Kaufpreis liegt bei rund 400 Millionen Euro. Verkäufer ist Nowe Centrum, eine Tochter der österreichischen Immofinanz. Hauptmieter sind C&A, H&M, Saturn und Zara - kein Unterschied zu deutschen Centern.

Betroffen sind in erster Linie vermögensverwaltende Private Equity Fonds sowie Gesellschaften, die auf Zertifikate, Genuss-Scheine oder Aktien setzen. Policenfonds sind in der Regel eher gewerblich, und beim Direktinvestment in Rohstoffe wie Gold oder den Waldbestand gelten entweder die Spekulationsregeln, oder der Fonds ist gewerblich aktiv. Hinzu kommen Zinseinkünfte eines ausländischen Immobilienfonds aus der Anlage von Mitteln aus der Vermietung und dem Verkauf von Grundbesitz. Dies hatte jüngst der BFH zu Englandfonds entschieden (Az. I R 49/09), nach er dies kurz zuvor bereits zu Zinsen aus den USA geurteilt hatte (Az. I R 81/09). Damit können Mieten und Gewinne aus der Veräußerung von im Auslands belegenen Immobilien in Deutschland laut DBA steuerfrei vereinnahmt werden,

die privaten Kapitalerträge aber nicht. Daneben gibt es weitere Gründe für den Kontakt mit dem Fiskus und für das Einreichen von Formularen. Eine der kompliziertesten Ausnahmen von der Regel ist ein Wechsel im Gesellschafterbestand. Waren einzelne Anleger 2012 einer Fondsgesellschaft, die Kapitaleinnahmen erzielt, beigetreten oder ausgestiegen, ist in jedem Fall Mehrarbeit angesagt. Das liegt vor allem daran, dass beide Vorgänge eine relevante Anschaffung oder Veräußerung einer Beteiligung an einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft darstellen. Aus Steuersicht erwirbt der neue Beteiligte anteilig die Wertpapiere, welche die Gesellschaft schon besitzt. Beim Austritt wiederum verkauft er seinen anteiligen Bestand. Also müssen zu-

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nächst die Anschaffungskosten pro Sparer ermittelt werden, um später den realisierten Gewinn oder Verlust zu ermitteln, der den Regeln der Abgeltungsteuer unterliegt.

WealthCap Europas Mittelstand Im Juni startet WeealthCap den Vertrieb seiner PrivateEquity-Fonds Nummer 17 und 18, wobei Anleger ab 25.000 Euro plus fünf Prozent Agio beziehungsweise 100.000 Euro plus zwei Prozent Agio dabei sind. Beide investieren in die beiden Zielfonds „PAI Europe“ Nummer fünf und sechs mit Fokus europäischer Mittelstand. Die Zielfonds wiederum haben unter anderem Kapital in die Unternehmen Hunkemöller, Marcolin und Xella gegeben.

Zur anstehenden Steuererklärung für 2012 hatte das Bundesfinanzministerium (BMF) jüngst einen geänderten Anwendungserlass zur Abgeltungsteuer veröffentlicht, mit den aktualisierten Regelungen, die der Fiskus bei der Geldanlage anwendet (Az. IV C 1 - S 2252/10/10013). Das Schreiben umfasst in einem großen Umfang Ausführungen zu vermögensverwaltenden Fondsgesellschaften, die Kapitaleinkünfte erzielen, was somit Fondssparer und die Beteiligungsbranche tangiert.

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Auch in diesem Erlass geht es vor allem um den Wechsel der Beteiligten im Fondsbestand, sei es durch Anteilsverkauf oder Ein- und Austritt sowie den Verkauf von einzelnen Wertpapieren oder dem gesamten Kapitalbestand durch die Fondsgesellschaft (Seiten 27 bis 36, Randziffern 72 bis 82). Das ist dem Fiskus besonders wichtig, da die Depotbanken der Fonds bei vielen dieser Sachverhalte entweder keine Abgeltungsteuer oder die Abgabe mangels der internen Kenntnis im jeweiligen Fonds zu hohe oder zu geringe Abgaben einbehalten, und die realisierten Erträge zwingend dem Finanzamt gemeldet werden müssen. Das geschieht sowohl über die Feststellungserklärung der Fondsgesellschaft als auch die Einkommensteuererklärung der einzelnen Anleger. 


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Die Ein- und Austritte müssen jedes Jahr zwingend in die Feststellungserklärung der Fondsgesellschaft sowie die Einkommensteuererklärung der einzelnen Anleger. Das gilt auch, wenn durch die Gesellschaft Wertpapiere veräußert werden. Denn nunmehr sind

———————–———————————— Depotbank berechnet Abgeltungssteuer nach damaligen Kaufkurs des Fonds —————–—————————————— die auf den jeweiligen Beteiligten entfallenden Anschaffungskosten und -zeitpunkte zu berücksichtigen. Das kann die Depotbank gar nicht ermitteln. Daher berechnet sie die Abgeltungsteuer nach dem damaligen Kaufkurs des Fonds, der ihr bekannt ist. Die Differenzierung pro Fondssparer muss dann über die Steuererklärung erfolgen.

schaft kassierten Dividenden und realisierten Kursgewinne mit Wertpapieren in korrekter Höhe mit Abgeltungsteuer belegt worden waren und im Jahr kein Wechsel unter den Beteiligten oder bei der Quote stattgefunden hatte, können die Kapitalerträge freiwillig dem Finanzamt deklariert werden. Das erfolgt dann mit dem Ziel, die Abgeltungsteuer ganz oder teilweise erstattet zu bekommen. Dies kommt beispielsweise in Betracht, wenn alte Spekulationsverluste vor 2009 verrechnet werden sollen. Diese darf das Finanzamt nur von anteiligen Kursgewinnen abziehen, die vom geschlossenen Fonds realisiert wurden. Ähnlich sieht es mit dem 2012 über das Privatdepot realisierte Börsenminus aus, das positive Kapitalerträge der Gesellschaft ausgleichen soll. 

Sofern ein entsprechender Wechsel stattgefunden hat, und der Bestand der Anleger an Silvester 2012 ein anderer war als am 1. Januar 2012, ist die Lektüre des BMF-Schreibens anzuraten. Allerdings sind das stolze 120 Seiten. Aber das ist nicht die einzige Ausnahme. Selbst wenn die von der Fondsgesell-

Realis

Checken Sie ein: Bayernfonds Deutschland 25 Investieren in die Hotelimmobilie Motel One Hamburg-Alster Die neuwertige Hotelimmobilie in zentraler Lage nahe der Hamburger Innenstadt ist bis 2030 langfristig an Motel One vermietet, eine der größten Hotelketten Deutschlands für Budget-Hotellerie. Prognostizierte Ausschüttungen / Entnahmen in Höhe von 6,2 % p. a.1) Mehr erfahren Sie unter: www.realisag.de

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BVT gründet eigene KVG Oltmann Gruppe Krisenfonds aufgelöst Die Oltmann Gruppe hat den im Jahr 2001 mit der Reederei Briese aufgelegten „Tonnagesteuer Renditefonds Nr. 2“ aufgelöst. Über das Ergebnis werden sich die Anleger freuen: Der Gesamtmittelrückfluss erreicht 193 Prozent. Oltmann hatte den Fonds während der Schifffahrtskrise 2001 platziert und die neun Schiffe günstig eingekauft. Auf einen vergleichbaren Erfolg hofft der Initiator mit seinem ähnlich konzipierten „Chancenfonds 2“. Er ist bis zum 21. Juli 2013 im Vertrieb.

Aktuelle Angebote vor allem als Private Placements für vermögende Kunden Eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft gründen oder unter das Dach einer Master-KVG gehen? Über diese Frage grübeln derzeit die Fondsinitiatoren. Das Münchner Emissionshaus BVT hat sich entschieden. Es hat angekündigt, in Kürze eine eigene KVG zu gründen, um weiterhin geschlossene Fonds für private Kapitalanleger anzubieten. „Wir wollen den Antrag zum 30. September stellen, und zwar für Spezialfonds wie für Angebote für Privatanleger“, kündigte Robert List an, bei der BVT zuständig für Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit. Die KVG ist nicht nur für kommende Angebote gedacht, sondern

auch für eine Reihe von Altfonds, die noch nicht komplett investiert sind, und die daher nach dem 22. Juli ebenfalls der AIFM-Regeln unterliegen würden. „Wir werden die KVG mit eigenem Personal führen und eventuell als MasterKVG auch anderen Anbietern zur Verfügung stellen“, so List. Allerdings sei die eventuelle Haftung für Angebote von Dritten abschreckend. Wie das Risiko eingepreist werden soll, ist daher noch nicht geklärt. Bei den Investitionsobjekten will sich der Initiator im Vergleich zu früher deutlich einschränken. Im Fokus stehen nur noch Immobilien in Deutschland und den USA, daneben New-Energy-

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Boston vom Charles River Basin aus betrachtet. Nicht weit von der City entfernt finanziert BVT die Entwicklung von zwei Wohngebäuden mit insgesamt 34 Apartments. Private Anleger beteiligen sich mit umgerechnet mindestens 200.000 Euro - ein Private Placement also, für das die AIFM-Vorschriften nicht gelten.

Fonds, vor allem mit Windkraftanlagen. PrivateEquity-Dachfonds, mit denen BVT in der Vergangenheit gute Umsätze erzielte, spielen derzeit nur noch eine untergeordnete Rolle. „Die Anleger wollen keine Angebote mit unbestimmten Laufzeiten und Ausschüttungen“, meint List. Mit dem nächsten Fonds richtet sich BVT jedoch nicht an private Kapitalanleger, sondern an vermögende Investoren, die sich mit mindestens 200.000 Euro an einem Private Placement beteiligen. Sie finanzieren das Repowering der bestehenden Anlage „Flomborn II“ in Rheinland-Pfalz. Die neuen Masten und Propeller werden mehr als doppelt so groß und versprechen deutlich mehr Stromertrag. Für die Umrüstung eines Windparks sprechen nicht nur die Erfahrungswerte an dem jeweiligen Standort, sondern auch das im Vergleich zu neuen Projekten zügigere Genehmigungsverfahren. „Unsere Altanleger haben mit 90-prozentiger Mehrheit für den Umbau gestimmt, und eine Vielzahl von ihnen will unter den neuen Bedingungen weiterhin beteiligt bleiben“, sagt List. Ihre Prognose habe sich mit 158 Prozent weitgehend erfüllt. Der Prospekt stellte ihnen seinerzeit 164 Prozent in Aussicht. Werbung für Investitionen in US-Immobilien machte BVT-Chef Harald von Scharfenberg. „Wenn ich davon lese, dass in Amerika eine neue Immobilienblase droht, frage ich mich, was das soll. Zwar gebe es Städte wie Phoenix in Arizona, in denen die Preise

für Eigenheime um 20 Prozent gestiegen seien. „Zuvor sind die Preise jedoch um bis zu 60 Prozent eingebrochen. Ein Haus kostet dort also immer noch nur rund die Hälfte früherer Preise“, so von Scharfenberg. Die Mieten würden außerdem auf breiter Front nur noch mit gebremstem Schaum steigen. „Der Case Shiller Index weist für das erste Quartal kaum eine Stadt mit mehr als zwei Prozent Plus aus. Von einer Immobilienblase ist Amerika also weit enfernt.“ Dennoch warnt er vor ungeprüften Investitionen auf dem US-Wohnungsmarkt. In einigen Regionen wurden so viele Baugenehmigungen erteilt, dass in zwei bis drei Jahren durchaus eine Überbauung drohe. Aktuell arbeitet BVT an einem Angebot ebenfalls nur für vermögende Anleger. Sie finanzieren eine Wohnungsentwicklung in Boston. Ein Fonds für private Investoren mit überschaubarem Vermögen soll folgen, so von Scharfenberg, wenn sie wieder offen für Investitionen in Amerika sind. 


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Regionale Unterschiede Wechsel Dich

Im „beiderseitigem Einvernehmen“ verlässt Vorstandsvorsitzender Ralf Friedrichs das Emissionshaus HCI zum 30. Juni dieses Jahres. Er war seit 2001 in verschiedenen Funktionen bei der HCI Gruppe tätig, als Vorstandsvorsitzender seit 2008. Neu in den Vorstand wählte der Aufsichtsrat David Landgrebe. Er kommt von der Reederei Peter Döhle und wird gemeinsam mit Ingo Kuhlmann die HCI Gruppe in einer Doppelspitze führen. Bis 2010 war Landgrebe bei der HSH Nordbank im Kredit– und Umstrukturierungsbereich tätig. Bei der HCI wird er für das Fondsmanagement Schiff, die Treuhand, Personal und die AIFM-Umsetzung verantwortlich sein.

Im Osten stehen viele Wohnungen leer - Knappheit in West-Metropolen In Deutschland stehen 3,4 Prozent aller vermarktungsfähigen Wohnungen leer. Dieses Ergebnis weist der aktuelle Leerstandsindex von Empirica und CBRE aus. Grundlage der Zahlen bilden Bewirtschaftungsdaten des Immobiliendienstleisters CBRE, die rund 600.000 Wohneinheiten umfassen. Hinzu kommen Analysen und Prognosen auf Grundlage der Empirica-Regionaldatenbank und Erhebungen des Statistischen Bundesamtes. Empirica unterscheidet bei seinen Untersuchungen zwischen dem marktaktiven und dem totalen Leerstand. Der marktaktive Leerstand erfasst alle

gung der zusätzlichen Nachfrage in diesem Segment bei. Ohne die Reserven wären die derzeitigen Mietzuwächse daher noch höher ausgefallen“, sagt Reiner Braun, Vorstandsmitglied der Empirica AG. Deutlich höher sind die Zahlen des totalen Leerstands. Er berücksichtigt Einfamilienhäuser und Wohnungen, die den aktuellen Erwartungen der Mieter und Käufer in keiner Weise entsprechen und die daher nicht zu vermarkten sind. Den totalen Leerstand inklusive solcher Ruinen schätzt Empirica auf knapp 1,6 Millionen Einheiten in Mehrfamilienhäusern und weiteren 1,5 Millionen Eigenheime.

In den neuen Bundesländern erhöhen viele Ruinen den totalen Leerstand. Aber selbst die Auswahl unter marktgerechten Wohnungen ist teils mehr als doppelt so groß wie im Bundesdurchschnitt.

Wohnungen, die unmittelbar oder nach überschaubaren Renovierungen vermietet werden können. In diese Kategorie fallen 720.000 Geschosswohnungen, rund 52.000 weniger als im Jahr der bislang letzten Erhebung aus dem Jahr 2009. Innerhalb dieses Zeitraums wurden bundesweit 119.000 neue Wohnungen errichtet. „Der Leerstandsabbau trug demnach rund ein Drittel zur Befriedi-

Auffällig ist, wie stark sich die marktaktiven Leerstände je nach Region unterscheiden. So fällt er in Ostdeutschland mit 6,5 Prozent noch immer deutlich höher aus als im Westen mit 2,7 Prozent. Unabhängig von Ost und West wird außerdem die Schere zwischen Regionen mit sinkenden und wachsenden Einwohnerzahlen immer größer. In Schrumpfungsregionen, wie Empirica und CBRE sich ausdrücken, stagniert der Leerstand seit Jahren bei 6,4 Pro-


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zent. In Wachstumsregionen ist er im fünften Jahr rückläufig und beträgt derzeit 2,6 Prozent. Schlechte Karten haben Wohnungssuchende in München – keine Überraschung. Hier stehen nur 0,6 Prozent aller Wohnungen leer. Ähnlich sieht es in Hamburg mit 0,7 Prozent und in Ingolstadt mit 0,8 Prozent aus. Die höchsten Quoten weisen Schwerin mit 9,9 Prozent, Chemnitz mit 10,4 Prozent und Salzgitter mit 11,7 Prozent aus. In Salzgitter stehen viele Wohnungen der Colonia Real Estate leer. Das Unternehmen hatte seinerzeit das TAG-Portfolio mit einem Leerstand von 18 Prozent übernommen. Was bedeutet diese Entwicklung für Investoren? Wo lohnt es sich, Geld für neue Wohnungen oder Bestandsobjekte auszugeben? „Natürlich bieten sich die prosperierenden Metropolen an. Hier ist der Bevölkerungszuwachs überregional, weil nachhaltig neue Arbeitsplätze entstehen“, so Braun. In anderen Regionen stamme das Einwohnerplus vor allem aus dem Umland und sei daher keine langfristige Entwicklung. Wer in München, Hamburg und Düsseldorf Wohnungen kauft, zahlt teilweise extrem hohe Preise. Doch es gibt auch Standorte mit günstigerem Niveau. „Thüringen ist ähnlich wie Baden-Württemberg mittelständisch geprägt. Hier sind Fachkräfte gefragt, die bei ihrem Wohnstandard keine

Abstriche machen wollen“, berichtet Braun. Er räumt jedoch ein, dass Investitionen auf solchen Märkten lokale Kenntnisse voraussetzen: „Das ist mehr was für Profis und für unbedarfte Kapitalanleger eher ungeeignet.“ 


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Keine Angst vorm Online-Handel Feri-Quartalsanalyse Weniger Fonds gestattet Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im ersten Quartal des Jahres 29 neue geschlossene Fonds gestattet und damit 17 weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In Summe kommen die Fonds auf 1,1 Milliarden Euro Eigenkapital. Das wiederum ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal um zehn Prozent. Diese Ergebnisse gehen aus der FeriQuartalsanalyse hervor. Den Löwenanteil mit 513 Millionen Euro Eigenkapital stellen dabei die PrivateEquity-Fonds. Hier hat Feri insgesamt drei neue Angebote registriert, wobei ein Fonds alleine auf ein Eigenkapitalvolumen von 500 Millionen Euro kommt und damit in Projekte und Beteiligungen der nachhaltigen Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien investieren will. Bei Immobilienfonds beträgt der Rückgang 65 Prozent. Insgesamt wurden im ersten Quartal acht Angebote mit einem Gesamtvolumen von 445 Millionen Euro gestattet. New-Energy-Fonds kommen mit 73 Millionen Euro Eigenkapital auf ein Minus von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Zwei Flugzeugfonds summieren ihr Eigenkapital auf 15 Millionen Euro. Schiffsfonds fehlen wie schon im ersten Quartal des Vorjahres komplett. Immerhin: Vier Newcomer haben den Markt betreten. Sie bieten NewEnergy-Fonds an, eine Private-Equity-Beteiligung und einen Spezialitätenfonds.

Shopping-Center von Sonae Sierra informieren über Apps ihre Kunden Wir könnten mehr Shoppingcenter verkaufen, wenn wir nur welche hätten“, sagte Fernando Guedes Oliveira, Vorstandsvorsitzender des portugiesischen, international ausgerichteten Einzelhandels-Spezialisten Sonae Sierra anlässlich eines PresseTermins in Deutschland. „Wir sehen viel Geld im deutschen Markt. Versicherer, Pensionskassen und auch ausländische Investoren suchen Immobilien“, so Oliveira. Er hat kürzlich die Münster Arkaden an die Aachener Grund verkauft, ein Immobilieninvestor, der unter anderem Kapital der katholischen Kirche in Deutschland verwaltet.

Zentren „Alexa“ in Berlin und „Loop 5“ in Weiterstadt zum Portfolio. Um die Anforderungen zeitgemäßer ShoppingMalls zu definieren, bemüht Jens Hareis, für das Property Management zuständig, den inzwischen strapazierten Begriff „Einkaufserlebnis“: „Die Kunden suchen soziale Treffpunkte rund um die Geschäfte. Das können Cafés sein, Restaurants, WiFi-Zonen und Fitness-Studios.“ Den Onlinehandel betrachtet er nicht als Risiko für den traditionellen Einkauf. „Amazon ist der einzige OnlineHändler, der Geld verdient. Die anderen schreiben weiter rote Zahlen.“ Im Idealfall würden sich E-Commerce und Shopping vor Ort ergänzen. Die Händ-

Oliveira kündigte an, sich künftig verstärkt in Deutschland zu engagieren. Als weitere Zukunftsmärkte bezeichnete er außerdem Italien, Rumänien und Brasilien. In Südamerika gehören dem Unternehmen bislang neun Einkaufszentren. Den kommenden Großver- Einkaufszentrum Hofgarten in Solingen. Im Herbst dieses Jahres anstaltungen sieht er wird die Immobilie aus dem Portfolio von Sonae Sierra offiziell eröffnet. mit gemischten Gefühlen entgegen - im kommenden Jahr ist ler haben bereits auf diesen Trend reaBrasilien Gastgeber der Fußball-Welt- giert. Sie suchen auf ihren Onlinemeisterschaft, 2016 finden unterm Zu- Seiten die Kommunikation mit ihren ckerhut die olympischen Spiele statt. Kunden. Dabei stehen die persönlichen Daten der Konsumenten im Vorder„Der Staat steckt viel Kapital in den grund - je mehr die Händler über ihre Bau neuer Straßen, Flughäfen und Kunden wissen, desto gezielter können ähnlicher Infrastruktur. Das ermöglicht sie sie ansprechen. uns natürlich zusätzliche Gelegenheiten. Allerdings steigen die Kosten für Sonae Sierra lässt eigene Apps für seiImmobilienentwicklungen derzeit im- ne Einkaufszentren entwickeln. Die mens, weil nahezu alle Baufirmen be- User können sich damit über Angeboschäftigt sind, Stadien und andere te, Veranstaltungen und Events inforSportarenen zu errichten.“ mieren.  In Deutschland errichtet Sonae Sierra derzeit Shoppingcenter in Solingen und in Garbsen. Darüber hinaus zählen die


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Von Ulrich Nastold, Rechtsanwalt

Impressum Redaktionsbüro Markus Gotzi Balkhausener Str. 5-7 50374 Erftstadt T: 02235/9555034 F: 02235/4655541 redaktion@markusgotzi.de www.gotzi.de www.rohmert-medien.de Chefredakteur: Markus Gotzi (V.i.S.d.P.) Hrsg.: Werner Rohmert

Verlag: Research Medien AG, Rietberger Str. 18 33378 Rheda-Wiedenbrück, T.: 05242 - 901-250, F.: 05242 - 901-251. Vorstand: Werner Rohmert eMail: info@rohmert.de Aufsichtsrat: Senator E. h. Volker Hardegen (Vorsitz). Unsere Bankverbindung erhalten Sie auf Anfrage. ,

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Recht einfach Wenn der Repräsentant haften muss - polizeiliches Führungszeugnis Das Recht entwickelt sich stets weiter. Neben dem Gesetzgeber wird häufig auch der Rechtsanwender nicht müde, Rechtsinstitute zu schaffen oder Rechtsgrundsätze weiterzuentwickeln. Hierzu gehört auch die Repräsentantenhaftung. Sie bedeutet, dass eine juristische Person für das Handeln ihrer Organe verantwortlich ist. Dazu zählt auch die Pflicht, einen Schaden auszugleichen, den ein Organ in Ausübung seiner Tätigkeit einem Dritten zufügt. Über den Wortlaut der gesetzlichen Bestimmung hinaus hat die Rechtsprechung eine Repräsentantenhaftung für solche Personen entwickelt, denen innerhalb eines Organs bedeutsame und wesensmäßige Funktionen zur selbstständigen, eigenverantwortlichen Erfüllung zugewiesen sind. Sie repräsentieren die juristische Person gleichermaßen wie es die Organe tun. Der BGH hatte nun vor kurzem über die Frage zu befinden, ob ein Finanzdienstleister, der als Handelsvertreter eines Strukturvertriebs Produkte vermittelte, Repräsentant der Vertriebsorganisation sein kann. Hierzu reicht es nicht aus, eine Regionalgeschäftsstelle zu führen und in diesem Zusammenhang fünf Mitarbeitern vorzustehen. Auch die Auszeichnung als „Gruppenleiter des Monats“ begründet keine Repräsentantenstellung. Entscheidend für eine solche Funktion bei selbstständig tätigen Handelsvertretern im Finanzdienstleistungsbereich ist es, ob der Vertreter Abschlussvollmacht und Inkassobefugnis besitzt, oder ob er sonst eine in der Hierarchie des Unternehmens herausgehobene Position als Führungskraft innehat (vgl. BGH, Urt. v. 30.10.1967, VII ZR 82/65 oder v. 10.02.2005, III ZR 258/04). Wenn eine Repräsentantenstellung zu bejahen ist, scheidet eine Haftung nach

den Grundsätzen der Repräsentantenhaftung aber aus, wenn der Schaden nicht in Ausführung der dem Repräsentanten zustehenden Verrichtungen begangen wurde. Handelt ein für ein Vermögensberatungs- oder Kapitalanlagevermittlungsunternehmen gewerblich tätiger Handelsvertreter bei Abschluss von Anlageverträgen im eigenen Namen, mit eigener Haftung und mit freier Hand bei der Geldanlage, und ist dies auch für einen Außenstehenden erkennbar, handelt er nicht mehr im Rahmen seines Aufgabenkreises als Handelsvertreter des Unternehmens (vgl. BGH, Urt. v. 14.03.2013, III ZR 296/11). Allerdings können sich für die Strukturspitze gleichwohl Schutzpflichten ergeben, die auch eine Haftung begründen können. Gerade der Bereich der Anlagevermittlung und Anlageberatung ist ein Bereich, der im Hinblick auf das Vermögen der Anleger, ein erhöhtes Gefahrenpotenzial aufweist. Hieraus können sich besondere Pflichten eines Unternehmens bei der Auswahl der Personen ergeben, die mit der Wahrnehmung der entsprechenden Aufgaben betraut werden. Eine derartige Situation ist insbesondere gegeben, wenn ein Anlageberatungsunternehmen einen einschlägig wegen Betruges vorbestraften Handelsvertreter mit Tätigkeiten der Anlageberatung und Anlagevermittlung betraut, ohne sich von ihm zuvor ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen zu lassen (vgl. BGH, Urt. v. 14.03.2013, III ZR 296/11). Nähere Informationen zu den Rechtsthemen finden Sie im Rechtsnewsletter der Rechtsanwaltskanzlei Klumpe, Schroeder + Partner GbR, www.rechtsanwaelte-klumpe.de 


Der fondsbrief nr 188