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3/2018 · Juni

Quo vadis, GfK? Interview mit Kai Hummel Seite 6

Social Listening Innovationsmanagement bei Ritter Sport Seite 20

Pro Widerspruch Implizite versus explizite Messung des Markenaffekts Seite 22

Von Fall zu Fall Kundenzufriedenheit bei Schadensmeldungen Seite 34

Digitalisierung Audio-Identity für Marken Seite 54

OnlinePanels

Special

ab Seite 36

Experten geben Auskunft über Qualitätssicherung, Responsivität und Datenschutz + Große Anbieter Übersicht


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11:20 AM

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Quo vadis, GfK? Interview mit Kai Hummel Seite 6

Social Listening Innovationsmanagement bei Ritter Sport Seite 20

Pro Widerspruch Implizite versus explizite Messung des Markenaffekts Seite 22

Von Fall zu Fall Kundenzufriedenheit bei Schadensmeldungen Seite 34

Digitalisierung Audio-Identity für Marken Seite 54

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Editorial

Teilhaben Auch wenn Social Media-Unternehmen zuzeit schwer in der Kritik stehen: Sehr viele Menschen bleiben gerne über Facebook, Instagram und Co. in Kontakt. Mit Freunden, Verwandten, Geschäftspartnern und auch mit Marken. Fans und Follower einer Marke im Social Web haben das Gefühl, Insider-Informationen zu bekommen und als Gegenleistung dafür aktiv, mit Posts und Kommentaren, etwas zum Image beizutragen – kurz: an der Marke teilzuhaben. Um sich als Unternehmen dieses Feedback zunutze zu machen, bedarf es einer regelmäßigen und genauen Analyse. Einer Marke ist dieses Social Listening in letzter Zeit besonders gut gelungen: dem Schokoladenhersteller Ritter Sport. Welche Maßnahmen dabei zu außergewöhnlichen Sorten wie „Einhorn“ oder „Gras“ geführt haben, erklärt Jasmin Krause ab Seite 20. Wie bereitwillig Teilnehmer eine Online-Umfrage ausfüllen, hängt meist von der Gestaltung des Fragebogens ab. Was vor Jahren mit der schlichten Umsetzung von Paper-Pencil­Lösungen begann, muss heute responsiv, einfach und vor allem extrem kurz gehalten sein. Peter Sonneck blickt ab Seite 32 zurück auf die Anfänge der mobilen Marktforschung, gibt einen Ausblick, was uns in Zukunft erwarten könnte, und erläutert, warum längst nicht alle Fragestellungen für das Smartphone geeignet sind.

Foto: © www.dominikmuenich.de

Für Online-Panelisten – so schätzen unsere Experten – wird das Smartphone hingegen zur Beantwortung der Umfragen immer wichtiger. Ein zunehmend großer Teil würde ausschließlich mobil teilnehmen – zeitliche und örtliche Unabhängigkeit sind von großer Bedeutung. Ebenso wie der Schutz der Daten. Was qualitativ hochwertige Online-Panels auszeichnet und wie sich der Panel-Markt entwickelt, lesen Sie ab Seite 36. Im Anschluss daran stellen Spezialisten ihre Online-Panels vor, übersichtlich gegliedert nach Größe, Zielgruppe, Region und Profilierung.

Dagmar Dreßler Chefredakteurin dressler@research-results.de

Beilagenhinweis: Bitte beachten Sie die Beilagen von BVM, Schmiedl Marktforschung und Foerster & Thelen in dieser Ausgabe. Research & Results finden Sie auch hier:


Inhalt

 Seite 20

News 6 GfK-Sprecher Kai Hummel im Gespräch 7 GIM ab sofort ISO-zertifiziert 8 ISM feiert 40-jähriges Firmenjubiläum 9 Research & Results 2018: Standplatz sichern 10 Aktuelles aus Österreich 11 Kantars neue Spezialeinheit 12 Neu bei Interrogare: Walter Freese im Interview 14 Esomar Kongress 2018 in Berlin

Zuhören und genießen

15 So war der Neuromarketing Kongress in München

Karriere

16 Radio Advertising Summit und Award

52 Neue Leute – Neue Jobs

17 MaritzCX entwickelt CX-Plattform weiter 18 BVM-Vorsitzender Frank Knapp über Qualitätsstandards 19 ZAW-Rahmenschema für Werbeträgeranalysen

Research

Media In Kürze 64 Komiker-Studie von Splendid Research 65 Monheimer Institut zu Sportübertragungsrechten

In Kürze

54 Audio-Devices Veränderungen des digitalen Audioumfelds

25 Kids License Monitor von Iconkids & Youth 51 Wavemaker-Studie zu Glaubwürdigkeit von Influencern

Lifestyle

20 Im Interview: Jasmin Krause von Ritter Sport Trendanalyse und Innovationsmanagement bei Sondereditionen 22 Markenaffekt Implizite versus explizite Messung 26 Strategiepartner Porträt zum 20. Jubiläum von Ears and Eyes 28 Medical Nutrition How to Create Desire 30 Shopper Research Coupon als Befragungstool im stationären Handel 32 Mobile Research Responsivität, Validität, Usability 34 Versicherungen Kundenzufriedenheit bei Schadensmeldungen

56 10 Fragen – 10 Antworten Christiane Quaas, Market Research Manager bei Sanofi Consumer Healthcare

Service 14 Terminkalender 53 Seminare & Workshops 57 Bus-Stop

Rubriken 3 Editorial 66 Small Talk 66 Impressum

Online-Panels

36 Herausforderungen und Trends Experten zur Zukunft des Panel-Markts 42 Anbieterübersicht Umfang, Zielgruppen, Regionen, Profilierung – die Online-Panels der Spezialisten im Überblick

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Bleiben Sie auf dem Laufenden: Folgen Sie Research & Results auf LinkedIn

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Fotos: © Unternehmen, LinkedIn

Special


Führende internationale Messe für Marktforschung

24.-25. Oktober 2018 MOC Veranstaltungscenter München

3.300 Teilnehmer 180 Aussteller 104 Workshops

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News

GfK-Sprecher Kai Hummel im Gespräch

Wohin die Reise geht Deutschlands größter Marktforscher GfK strukturiert weiter um. Viele Mitarbeiter in Deutschland und weltweit verlieren ihren Arbeitsplatz, müssen umziehen oder sich auf einen neuen Arbeitgeber einstellen. Im Rahmen der Business-Kooperation mit IBM wechseln beispielsweise 500 Mitarbeiter in Indien und Bulgarien zum US-Konzern. In Bezug auf Deutschland bestätigte Kai Hummel, Vice President, Communications & Public Affairs bei GfK, auf Anfrage der Research & Results-Redaktion folgende Eckpunkte: Rund 600 Stellen sollen in Deutschland abgebaut werden, 400 davon in Nürnberg.

Stellenabbau heißt nicht zwangsläufig Kündigung Dabei heiße Stellenabbau nicht zwangsläufig Kündigung. Die Stellen würden jedoch definitiv wegfallen, so Hummel weiter. Damit wird hierzulande jeder vierte der insgesamt 2.300 Arbeitsplätze gestrichen. 16 der 23 Standorte werden geschlossen. Es verbleiben – derzeit – neben der Konzernzentrale in Nürnberg Hamburg, Berlin, Frankfurt/Main, München, Haßloch und Baden-Baden. Mitarbeiter von geschlossenen Standorten sollen unter anderem Jobangebote in Nürnberg erhalten. Alles in allem sind bis 2019 Einsparungen von etwa 200 Millionen Euro geplant, wobei GfK laut Hummel 100 Millionen wiederum investieren wird – vornehmlich in den Bereich Innovation. Wie viele Stellen weltweit wegfallen, steht indes noch nicht fest. Die im Raum stehende Zahl von 2.600 Stellen konnte Hummel nicht bestätigen. Zur Entwicklung bei GfK beantwortete er Research & Results die folgenden Fragen.

RR: Herr Hummel, ist der Bereich Automation durch die Kooperation mit IBM künftig kein Teil des GfK-Geschäftsportfolios mehr?

Prozessen, die IBM übernimmt, bleiben alle Schlüsselkompetenzen sowie die Expertise für die Datenanalyse ausschließlich weiterhin bei GfK. Die Kooperation wird es uns ermöglichen, auf Kundenanfragen noch schneller und agiler eingehen zu können.

Hummel: IBM wird ausgewählte, einzelne, mittels IT automatisierbare Prozesse im Haus übernehmen, aber nicht alle. Bei der Kooperation konzentriert sich jede Partei auf die Dienstleistung, die sie am besten beherrscht. Auch bei den

RR: Auf welche Geschäftsbereiche konzentriert sich GfK in Zukunft auf nationaler und internationaler Ebene? Werden noch weitere Bereiche ausgegliedert?

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Hummel: Wir haben das Transformations- und Investitionsprogramm auf den Weg gebracht, um das Unternehmen zurück auf www.research-results.de

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„GfK befindet sich momentan in einem Transformationsprozess von einem breit aufgestellten Marktforscher hin zu einem technologiebasierten Datenanalyse-Unternehmen mit einem besonderen Schwerpunkt in der Technologiebranche und der Branche langlebiger Gebrauchs-/ Konsumgüter.“


News

einen nachhaltigen Wachstumskurs zu führen. Dass wir unsere Kernkompetenzen weiter stärken und uns dabei auf die wesentlichen Bedürfnisse unserer Kunden fokussieren, ist ein zentraler Erfolgsfaktor. GfK befindet sich momentan in einem Transformationsprozess von einem breit aufgestellten Marktforscher hin zu einem technologiebasierten Datenanalyse-Unternehmen mit einem besonderen Schwerpunkt in der Technologiebranche und der Branche langlebiger Gebrauchs-/Konsumgüter. Ziel ist es, künftig den Kunden nicht nur reine Datenbestände zu liefern und damit beschreibende Analysen, sondern zudem auch noch konkrete Handlungsempfehlungen abzugeben, die den Kunden bessere Handlungsentscheidungen für ihr Geschäft ermöglichen sollen.

RR: Die sieben verbleibenden GfK-Standorte sollen zumindest teilweise ebenfalls verkauft oder mit Partnern weiterbetrieben werden. Bedeutet dies, dass zwar GfK draufsteht, aber nicht mehr drin ist?

Hummel: Wo GfK draufsteht, ist auch weiterhin GfK drin mit all den hohen Ansprüchen, die nicht nur unsere Kunden an uns stellen, sondern auch wir an uns selbst. www.gfk.com

Rat der Marktforschung

Beschwerdeordnung geändert Den Kreis der Beschwerdeberechtigten hat der Rat der Deutschen Markt- und Sozialforschung erweitert. Neben Befragten, Kunden und Wettbewerbern sind ab sofort auch andere unmittelbar Betroffene beschwerdeberechtigt. „Dies können Interviewer sein, die den Auftrag erhalten zu betrügen, oder auch Personen oder Institutionen, die durch eine fehlerhafte Marktforschung angegriffen werden“, erläutert der Vorsitzende des Rates, Raimund Wildner. Beschlossen wurde die Änderung der Beschwerdeordnung auf der Mitgliederversammlung am 18. April. Dort wurde nochmals festgestellt, dass der Rat bei Verdachtsfällen zu selten eingeschaltet wird. Ziel müsse

daher sein, dass deutlich mehr Fälle gemeldet werden. Um dies zu erreichen, sei etwa die Bekanntheit des Rates durch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zu steigern. Dabei müsse auch deutlich werden, dass der Rat mit seinen mehrstufigen Sanktionsmöglichkeiten über ein wirkungsvolles Instrumentarium zur Durchsetzung der Standesregeln verfüge. www.rat-marktforschung.de

Fordert mehr Unterstützung: Raimund Wildner

GIM ab sofort ISO-zertifiziert

Foto: © Unternehmen

Hohe Standards Die Gesellschaft für Innovative Marktforschung trägt ab sofort das ISO-Gütesiegel für die Marktforschungsbranche. Das FullserviceInstitut meldet, sich erfolgreich dem Audit-Procedere nach ISO 20252: 2012-06 unterzogen zu haben. Damit möchte das Unternehmen einen Nachweis für die Standards seiner Forschungsarbeit liefern. Mit der Zertifizierung „untermauern wir unseren hohen Qualitätsanspruch und optimieren unser Qualitätsmanagementsystem

im Kontext komplexer und agiler gewordener Forschungskontexte“, erläutert GIM Managing Director Stephan Teuber. ISO 20252: 2012-06 regelt als internationale Norm für die Marktforschung beispielsweise Anforderungen an Qualitätsmanagement und Datenschutz sowie Prozesse der Datenerhebung, des Data Managements und des Reportings. www.g-i-m.com Anzeige

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esults 3produkt · 2018 7markt

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research


News

Firmenjubiläum ISM

Ein Grund zu feiern Auf 40 Jahre Markt- und Marketingforschung blickt ISM Global Dynamics zurück und freut sich auf weitere spannende Jahre. 1978 von Wulf Schlund als unabhängiges, inhabergeführtes Institut für Sozial- und Marktforschung (ISM) gegründet, führt mittlerweile Dirk Frank das auf über 20 Mitarbeiter gewachsene Full-Service-Institut. Er setzt auf einen „Mix aus bewährten Forschungskonzepten und spannenden Innovationen“ und will die Kunden „mit der jeweils optimalen forschungsgestützten Marketingberatung unterstützen“. Das multikulturelle Forscherteam aus Psychologen, Soziologen, Ökotrophologen und Politologen bei ISM forscht, unterstützt und berät Markenartikler schwerpunktmäßig aus den Bereichen Pharma/Gesundheit, FMCG und Food – oftmals in langjähriger Partnerschaft. Das Produktportfolio umfasst neben klassischen Marktforschungs-

Das Team von ISM Global Dynamics um Geschäftsführer Dirk Frank (hinten, Mitte)

ansätzen auch agile Marktforschungslösungen, digitale Kundenfeedbacksysteme oder Virtual Reality-Anwendungen. Im Jubiläumsjahr wird ISM mit einigen Kundenveranstaltungen und Workshops auch auf der Research & Results präsent sein. www.globdyn.com

SVP Jahresbericht 2017

Erfreuliche Zahlen Ein positives wirtschaftliches Ergebnis hat die SVP Deutschland im Geschäftsjahr 2017 erzielt. Mit einer Eigenkapitalquote von über 60 Prozent sei die AG unverändert solide finanziert, heißt es. Auch der Umsatz habe sich gut entwickelt: Ein Anteil von über 70 Prozent stammt aus langlaufenden Vereinbarungen mit Klienten. Dieses Vertrauen trage dem Ziel von SVP Rechnung, ein ständiger Begleiter seiner Klienten bei allen Aufgaben der Market Intelligence zu sein, so das Unternehmen. Als Wachstumstreiber bezeichnet die

SVP die fortschreitende Internationalisierung sowie den Druck mittelständischer Unternehmen, neue Geschäftsfelder und Kunden zu identifizieren sowie deren Kundenorientierung zu optimieren. SVP bietet Market Intelligence-Leistungen für Unternehmen aus dem Mittelstand bis hin zu DAX 30, führt strategische Marktanalysen, Unternehmensanalysen, Trendanalysen und Kundenbefragungen durch oder unterstützt bei deren Erstellung. www.svp.de

Infas-Telefonstudio Luxemburg

Mehrsprachige Studien

Rheingold Institut in China

Office in Shanghai Das Rheingold Institut verstärkt seine Aktivitäten in China und ist nun mit einer Dependance in Shanghai vertreten. Nach San Francisco ist die chinesische Wirtschaftsmetropole das zweite internationale Office des Instituts. „Für uns ist die Präsenz in China die logische Konsequenz unserer langjährigen Arbeit mit und auf dem ambitionierten asiatischen Markt“, betont Stephan Urlings, Managing Partner und Leiter Team International. Dabei setze das Insti8

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Zudem bietet das Institut für Luxemburg einen monatlichen B2CMehrthemen-Omnibus an. Das Luxemburger Telefonstudio steht betrieblichen Marktforschern und Forschungsinstituten gleichermaßen zur Verfügung. Die Niederlassung erfülle höchste Qualitätsstandards, betont das Unternehmen: Infas ist nach ISO 20252 für die Markt-, Meinungs- und Sozialforschung zertifiziert und betreibe eine „engmaschige und konsequente Qualitätssicherung“. www.infas.lu www.infas.de

Julie Zhu, Leiterin der Dependance, und Wutao Wen, Projektleiter

tut bei der Forschungsarbeit explizit auf seine chinesischen Mitarbeiter. Die Leitung der Dependance in Shanghai liegt bei Julie Zhu. Sie hat als Führungskraft mehr als 20 Jahre Erfahrung in chinesischen und internationalen Instituten gesammelt. Zusätzliche Expertise, vor allem im Cross-Culture-Bereich, wird dem Projektleiter Wutao Wen zugeschrieben. www.rheingold-online.de www.research-results.de

Fotos: © Unternehmen

Die Infas-Niederlassung Luxemburg hat ihr Angebot für internationale Telefonstudien erweitert: Das Institut bietet von dort aus Telefonerhebungen in über zehn Sprachen und in allen Kernländern Europas an. Für mehrsprachige Studienprojekte aus einer Hand nutze man die hohe Sprachkompetenz in der Region, heißt es. Von Luxemburg aus führt Infas B2C- und B2B-Studien durch. Für B2BErhebungen verfüge die Niederlassung über ein „spezialisiertes Interviewerteam für anspruchsvolle multilinguale Befragungen mit Businessentscheidern auf Augenhöhe“, meldet das Unternehmen.


News

Research & Results 2018

Foto: © www.dominikmuenich.de

Jetzt Standplatz sichern Am 24. und 25. Oktober findet im Münchner MOC bereits zum 13. Mal die Research & Results statt. Die weltweit führende Messe für Marktforschung erfreut sich bei Ausstellern einer unverändert hohen Beliebtheit, so Geschäftsführer Heinrich Fischer: „Bereits jetzt steht fest, dass sieben der Top-Ten-Institute und die führenden Supplier auch in diesem Jahr wieder mit dabei sind und die gebuchten Standflächen tendenziell immer größer werden. Aber auch einige größere neue Aussteller aus dem In- und Ausland haben sich angemeldet. Insgesamt erwarten wir wieder eine spannende Veranstaltung mit regem Besucherinteresse. Interessenten sollten sich schnellstmöglich bei uns melden, um sich noch einen guten Standplatz zu sichern.“ Mit fast 3.300 Teilnehmern konnte die Research & Results im vergangenen Jahr nicht nur einen Besucherrekord, sondern auch einen Qualitätsrekord verzeichnen: Laut einer Umfrage von GESS und Infas 360 waren 90 Prozent der Befragten (sehr) zufrieden mit ihrem Messebesuch. Mit dazu beigetragen hat, so der Veranstalter, die neu eingeführte Innovation Area, die 2018 mit vergrößerter Fläche weitergeführt wird: eine Gelegenheit für Aussteller

– parallel zum etablierten Workshop-Programm – in einem offenen Forum innovative Konzepte in kurzen Slots zu präsentieren. Auch hier gilt: schnell anmelden und Plätze sichern. www.research-results.de

DocCheck-Nutzung deutlich über Vorjahr

Cint kooperiert mit Lightspeed

Spitzenposition

Gemeinsame Sache

Die Healthcare-Community DocCheck hat im Januar 2018 nach den offiziellen Nutzungsdaten der IVW ein neues All-Time-High erreicht: 12,1 Millionen Visits wurden auf der Website registriert. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 10,8 Millionen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 16 Prozent. Bei DocCheck freut man sich über den Vorsprung unter den Angeboten für Healthcare-Professionals in Deutschland. Die Community zog im Januar rund fünfmal mehr Besuche an als das Deutsche Ärzteblatt (2,3 Millionen Visits) und fast zehnmal so viele wie die Deutsche Apotheker Zeitung (1,3 Millionen). In der aktuellen Online-Ausweisung zählt DocCheck damit zu den Top-100-Angeboten der IVW, unter denen auch reichweitenstarke Publikumswebsites wie Spiegel Online gelistet sind. www.doccheck.com

Im Zuge seiner Modernisierungsmaßnahmen holt Kantar-Ableger Lightspeed den Kooperationspartner Cint an Bord: „The world’s Insight Exchange“ mit den Lösungen Access Pro, Cint ­Engage sowie Private Network wird nun Lightspeeds Plattformlösung zur Speicherung und Nutzung von Panelkapazitäten. Über diese transformative Zusammenarbeit freut sich Cint-CEO Tom Buehlmann: „Mit unserer Best-in-Class-Plattform helfen wir Lightspeed bei der Umsetzung seiner strategischen Vision und Datenstrategie.“ Die Cint-Technologie soll bei Lightspeed nahtlos implementiert werden und Automation und Effizienz erhöhen, so Buehlmann weiter. www.lightspeedresearch.com www.cint.com

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08.05.18

08:44

Letztes Jahr ein großer Erfolg und auch auf der Research & Results 2018 am Start: die Innovation Area

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News aus Österreich

VMÖ-Vorstandswahl

Sobotka bleibt im Amt Bei der Mitgliederversammlung des VMÖ Verband der Marktforscher Österreichs ist am 6. April ein neuer Vorstand gewählt worden. Nach zwei Amtsperioden wurde Robert Sobotka (Telemark Marketing) erneut als Vorstandsvorsitzender für die Funktionsperiode 2018 bis 2020 bestätigt. Stellvertretende Vorsitzende ist Alice Flamant (T-Mobile). Die Funktion der Kassenverwalterin übernimmt Petra Krestan-Schön (WU Executive Academy). Weiter wurden Harald Blaha (AC Nielsen), Andrea Scheiblehner (Demner, Merlicek & Bergmann) sowie Oliver Ratschka (Strategyn iip) in den Vorstand gewählt. Rechnungsprüfer sind in der kommenden Amtsperiode Ingrid Lusk und Helmut Almhofer. Sobotka freute sich über das einstimmige Ergebnis: „Das zeigt, dass sich unsere Bilanz der letzten Jahre sehen lassen kann.“ Für die beiden kommenden Jahre kündigte er „umfassende Aktivitäten“ an. www.vmoe.at

Gehören dem neuen VMÖ-Vorstand an (v.l.): Oliver Ratschka, Alice Flamant (Stellvertretende Vorsitzende), Robert Sobotka (Vorsitzender) und Harald Blaha

EU-Datenschutz-Grundverordnung

Hochaktuell Ein Business-Breakfast zum Thema EU-Datenschutz-Grundverordnung hat am 9. April in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien stattgefunden. Ziel war es, auf die Besonderheiten der Markt- und Meinungsforschung einzugehen und Maßnahmen zu empfehlen. Die Keynote kam von Rechtsanwalt und Branchenkenner Dietmar Huemer. Holger Mühlbauer erläuterte die Neuerungen

und Konsequenzen für Unternehmen und Institute aus praktischer Sicht. Die über 60 Teilnehmer zeigten hohes Interesse. Grundtenor: Es ist Zeit, sich mit Datenschutz zu beschäftigen, Verarbeitungsprozesse zu identifizieren und zu strukturieren. Abschließend behandelt werden konnte das komplexe Thema erwartungsgemäß nicht. www.vmoe.at

Sie kennen das: Sie hören in einer Digitalisierungs-Konferenz, dass die digitale Transformation uns alle betreffen wird. Und diese Frage des Referenten kommt so sicher wie das Amen im GeKolumne von bet: „Sind Sie fit für die digitale Transformation? Haben Sie Ihr GeschäftsChristian Führer, modell angepasst?“ Vorstandsmitglied, Als Vertreter der qualitativen MarktVdMI forschung habe ich diese Überlegungen zwar angestellt, bin jedoch zum Zwischenfazit gekommen, dass sich unser Anpassungsbedarf in Grenzen hält. Ich bin der Meinung, dass sich seit Ernest Dichter methodisch nicht mehr bahnbrechend viel getan hat. Zwar sind mir die Methoden der konventionellen qualitativen Online-Forschung bekannt, doch halte ich diese eher für ein notwendiges Übel als für das Methoden-Set meiner ersten Wahl. Lauert jetzt der Game Changer in den Startlöchern? Marktforschung mittels Virtual und Augmented Reality wird großes Potenzial vorhergesagt, insbesondere Prototyping ist ein etabliertes Anwendungsfeld. Einerseits betrifft das die Entwicklung von VRspezifischem Content wie Spielen oder eLearning-Anwendungen, andererseits virtuelle Realitäten, welche die Wirklichkeit ­v irtuell

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vorwegnehmen, etwa die Gestaltung eines Fahrzeug-Cockpits oder einer Wohnungs-Innenarchitektur. Ein Anwendungsbereich, der mir hingegen noch wenig ausgeleuchtet scheint, ist die politische Meinungsforschung: So könnten in Zukunft Bürgerbeteiligungsverfahren mit VR unterstützt werden. Wird ein Platz neu gestaltet, könnte man Bürgerinnen und Bürger durch den virtuellen Raum wandern lassen und Feedback zum Konzept einholen. Wer weiß, was aus dem Wiener PraterVorplatz oder dem Verteilerkreis Favoriten geworden wäre, hätte man die Bürger auf diese Weise eingebunden? Wir Meinungsforscher hätten die Kompetenz, solche Projekte wissenschaftlich zu begleiten. Forschung mit Virtual und Augmented Reality ist im Wesentlichen auf visuelle Stimuli begrenzt: Greifen und schmecken können wir bislang nur in der realen Welt. Ebenso bedürfen viele Anwendungen VR-erfahrene User, weshalb die Einsatzmöglichkeiten von VR in der Marktforschung zurzeit noch stark limitiert sind. Doch denke ich, dass langfristig die Zeit für diese Technologie arbeitet und wir kontinuierlich hinterfragen sollten, wann der Nutzen von VR höher wiegt als die methodische Limitierung. Wenn wir auf diesen Zeitpunkt vorbereitet sind, dann lag der eingangs erwähnte Speaker mit seinem Hinweis goldrichtig. www.vdmi.at

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Fotos: © Unternehmen, VMÖ

Virtual Reality


News

Launch von Kantar Analytics Practice

Netquest-Aktion zum Welttag des Buches

Neue Lektüre über Spezialeinheit Verhaltensdaten Kantar hat ein weltweites Analytics ­Practice Netzwerk gelauncht, das Mitte Mai auch in Deutschland an den Start ging. Aus allen KanLeitet das deutsche tar-Einheiten werden hierzu die vorhandenen Analytics PracticeTeam: Markus Eberl analytischen Skills vereint, um ein tiefergehendes, holistisches Verständnis von Konsumenten und ihrem Verhalten über alle Datenquellen hinweg zu ermöglichen, heißt es. Dies geschehe durch die Bündelung von Know-how in Analysemethoden, Modellierungs- und Data Science-Algorithmen sowie künstlicher Intelligenz. In fünf Bereichen will die Kantar Analytics Practice die Kunden unterstützen: Brand und Media ROI, Customer Analytics, Segmentierung und Aktivierung, Innovation Analytics sowie Retail und Shopper Analytics. Weltweit kommen in dem Netzwerk über 1.500 Data Scientists, analytische Consultants, Technologie- und Data Engineering-Experten von ganz Kantar zusammen. Hierzulande sind mehr als 40 Fachleute Teil der analytischen Spezialeinheit. Markus Eberl, Senior Director der Kantar Analytics Practice in Deutschland, kommentiert hierzu: „Für unsere Kunden bedeutet die globale Dimension der Kantar Analytics Practice, dass wir ihnen nun weltweit skalierbar und sehr effizient beim Lösen von analytischen Transformationsprozessen und Herausforderungen helfen können.“ www.kantar.com

Zum Welttag des Buches am 23. April hat Netquest mit „Behavioral Data 101“ seinen Leitfaden zu Verhaltensdaten in Buchform an 150 Forscher verteilt. Eine Palette von Fragen ist darin abgedeckt, von verschiedenen Arten von Verhaltensdaten bis hin zu Aspekten des Datenschutzes. Hauptautor ist Netquest Client Chief Officer Carlos Ochoa: „Unser Ziel war es, eine ganzheitliche Sicht zu bieten und ein Bewusstsein für die Möglichkeiten der verhaltensbasierten Forschung zu schaffen.“ Die Idee, ein physisches Buch zu überreichen, entspricht ganz einer schönen Tradition am Firmensitz Barcelona: Dort wird immer am 23. April auch der Tag von Sant Jordi gefeiert, des Heiligen Georgs also, Schutzpatron der Katalanen, zu dem man sich Rosen und Bücher schenkt. Für alle, die nicht zu den Beschenkten gehören: Netquest bietet „Behavioral Data 101. How to Implement Behavioral Research“ auf seiner Website als EBook zum Download. www.netquest.com Anzeige

ADM-Mitgliederversammlung

Fotos: © Unternehmen

Einstimmiges Ausschlussvotum Zur Mitgliederversammlung hatte der ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute am 25. April nach Berlin eingeladen. Einstimmig beschlossen wurde der unmittelbar wirksame Verbandsausschluss von ACE-International und CSI International. Stellungnahmen der betroffenen Institute waren nicht eingegangen. Anstoß für den Antrag waren Pressemeldungen, in denen im Februar Vorwürfe und dringende Verdachtsmomente im Zusammenhang mit Manipulationen und Interviewfälschungen laut geworden waren. Zudem kündigte der ADM, der als Stimme der Branche weiterhin Verantwortung für Erhalt und Förderung von Qualität übernehmen will, eine Transparenz-Initiative an. Ein neues Regelwerk, die „Transparenz-Richtlinie“, soll künftig die Markt-, Meinungsund Sozialforschung in die Pflicht nehmen, ihre Projekte sowohl intern als auch für die Auftraggeber umfassend und klar zu dokumentieren. Auch der Vorabend der Versammlung stand im Zeichen von Qualität und Transparenz: In einem Open Space tauschten sich Vertreter der Mitgliedsinstitute unter anderem über Fake-Interviews, Stichprobenbildung, Repräsentativität und Selbstselektion aus. www.adm-ev.de www.research-results.de

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News

Nach 23 Jahren in globalen Marktforschungskonzernen wie GfK oder Kantar TNS ist Walter Freese seit April Director Business Development bei Interrogare. Im Gespräch benennt er die Gründe für den Wechsel, welche Ziele er verfolgt und verrät, ob es Reibungen mit Geschäftsführer Peter Wiegelmann geben könnte.

mehr Eigenverantwortung. In einem global agierenden Unternehmen wie Kantar werden die meisten strategischen Entscheidungen im Headquarter gefällt. Dort wird entschieden, welche Produkte und Lösungen angeboten werden, in welche Bereiche investiert wird und welche Themen die Zukunftsfähigkeit sichern sollen. Länderspezifische Besonderheiten gehen dabei oft unter. Das ist hier bei Interrogare anders. Ich habe eher das Gefühl, etwas bewegen und die zukünftige Ausrichtung mitgestalten zu können. Das bringt dann aber auch mehr Verantwortung mit sich, und wenn etwas nicht funktioniert, kann man sich nicht dahinter verstecken, dass irgendjemand „da oben“ die falschen Entscheidungen getroffen hat. Fluch und Segen…

RR: Herr Freese, welche Gründe waren für den Wechsel zu Interrogare ausschlaggebend?

RR: Worauf werden Sie die Schwerpunkte in Ihrer Arbeit richten?

Freese: Meine Tätigkeit bei Kantar TNS war bis zuletzt vielfältig und inspirierend. Ich habe extern mit den Kunden und intern mit den Kollegen an vielen digitalen Themen gearbeitet. Was mir gefehlt hat und schlicht der globalen Konzernstruktur geschuldet ist, waren ein gewisser Gestaltungsspielraum und – damit verbunden – etwas

Freese: Zurzeit sind wohl zwei Veränderungen in unserer Branche besonders relevant, die auch kleinere, eher Technologie-getriebene Institute wie Interrogare betreffen. Zum einen erwarten viele Kunden mehr Flexibilität und Agilität in den Prozessen und Projekten. Aufgrund der neuen digitalen Möglichkeiten in der Datenerhebung

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Mehr Agilität und Kundenorientierung


News

und -verarbeitung sollen die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen schneller, billiger und „smarter“ gesammelt und geliefert werden – natürlich ohne dass Abstriche in der Qualität gemacht werden dürfen. Aber gerade agiles Vorgehen erfordert ein anderes Mindset und andere Skills als die, die im Moment die Marktforscher in den Instituten und den Unternehmen prägen. Zum anderen verändern sich die Art und Quellen der Daten, mit denen wir zu tun haben. Big data, smart data, data is the new oil, data agnostic – wählen Sie den Buzz, der Ihnen am besten gefällt. Aller Voraussicht nach werden durch Befragungen erhobene Primärdaten in Zukunft an Bedeutung verlieren und die Einbindung anderer und zusätzlicher Datenquellen wird an Bedeutung gewinnen. Und wenn Social Media-Daten, Search-Daten, Click Stream-Daten oder sonstige gemessene Daten uns dabei helfen, die Fragestellungen unserer Kunden besser zu beantworten, ist das absolut in Ordnung. Damit sind wir dann auch bei meinem eigentlichen Punkt: Ich bin der festen Überzeugung, dass wir die Herausforderungen der Digitalisierung nur durch eine unbedingte Kundenorientierung meistern können. Darin unterscheidet sich die Marktforschung überhaupt nicht von anderen Branchen – und die Digitalisierung sich nicht von anderen Entwicklungen. Wenn wir nicht versuchen, so nah wie möglich an den Kunden zu sein und so häufig wie möglich mit ihnen zu sprechen, können wir auch nicht wirklich verstehen, bei der Lösung welcher Probleme wir helfen können. Diese Aspekte entscheiden über die Zukunftsfähigkeit unserer Zunft und werden handlungsleitend für meine Aktivitäten bei Inter-

rogare sein: mehr Agilität, Umgang mit anderen Daten und Kundenorientierung. Wie erwähnt braucht es dafür neben den technologischen Voraussetzungen vor allem ein bestimmtes Mindset und neue Skills. Ich bin sicher, dass sich die Marktforschung in diese Richtung entwickeln muss und Interrogare dabei gut aufgestellt ist. RR: Peter Wiegelmann und Sie kennen sich bereits seit vielen Jahren. Welche Eigenschaften schätzen Sie aneinander und gibt es auch Reibungspunkte?

Freese: Die Tatsache, dass ich zu Interrogare gegangen bin, obwohl ich Peter Wiegelmann so gut und lange kenne, sagt vieles aus. Was ich an Peter am meisten schätze, sind seine Integrität und Zuverlässigkeit. Wenn wir mit unseren Kajaks auf abgelegenen Gewässern und Flüssen unterwegs sind, ist es natürlich absolut – und manchmal sogar im wörtlichen Sinne – überlebenswichtig, dass man sich aufeinander verlassen kann. Und Peter ist im besten Sinne authentisch. Sein Verhalten im privaten Bereich wird von den gleichen Werten und Einstellungen geleitet wie im beruflichen Kontext. Zu dem, was er an mir schätzt, müssen Sie ihn am besten selbst fragen. Und was die Reibungspunkte angeht, so kann ich die für den privaten Bereich benennen, aber noch nicht für den beruflichen. Da wir aber beide sehr genaue Vorstellungen über die meisten Dinge haben und auch versuchen, diese umzusetzen, werden Reibungen wohl nicht ausbleiben. Aber Sie wissen ja: Reibung erzeugt Wärme. www.interrogare.de

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News

Screenforce Days 2018 in Köln

Join the Happy Days Die Screenforce Days gehen am 20. und 21. Juni in die zweite Runde. In Köln-Ossendorf präsentieren Sender und Vermarkter unter dem Slogan „Join the Happy Days“ ihre Programm-Highlights der TVSaison 2018/2019 sowie ihre Bewegtbild- und Vermarktungsstrategien. Als Eröffnungsredner konnte der ehemalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel gewonnen werden. Bei den weiteren Keynotes sowie Fachvorträgen und Präsentationen stehen die Themen Markenführung, Werbewirkung, TV-Innovationen und Programmtrends im Fokus. So spricht ­Stephan Grünewald, Geschäftsführer des Rheingold-Instituts, etwa über „Digitaler AppSolutismus und seine

Auch Rheingold-Institut-Chef Stephan Grünewald gehört zu den Referenten

Auswirkungen auf Gesellschaft und Medien“. Das Thema von Jürgen Seitz, Professor für Marketing, Medien und Digitale Wirtschaft an der Hochschule für Medien in Stuttgart, lautet „Addressable TV – Lost in Transition?“. Mit erwarteten 2.100 Teilnehmern aus der Werbewirtschaft ist es der größte Branchen-Event für TV und Bewegtbild. www.screenforce.de

Esomar Kongress 2018

Auf nach Berlin „Bigger. Bolder. Braver.“ – der diesjährige Esomar Kongress findet von 23. bis 26. September im Berliner Maritim Hotel statt. Die Teilnehmer erwarten wieder spannende Vorträge hochkarätiger Referenten von Unternehmen wie Johnson & Johnson, McDonald’s, MetLife, Sonos, PepsiCo, Microsoft, BBC, Danone and Unilever. Informationen zu Kongressprogramm, Ausstellung und Anmeldung finden Sie auf der Esomar-Website. Research & Results wird natürlich auch vor Ort sein und ausführlich von diesem Event berichten. www.esomar.org

Der nächste Termin London Summer Party

02.08.2018

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.theresearchclub.com

Medienpartner

Titel

Datum

Ort

Veranstalter

Internet

Screenforce Day in Zürich

05.06.18

Zürich

Screenforce Gattungsmarketing

www.screenforce.de

DGOF Research plus in Berlin

06.06.18

Berlin

Deutsche Gesellschaft für OnlineForschung - DGOF e.V.

www.researchplus.de

53. Kongress der Deutschen Marktforschung

11.-12.06.18

Hamburg

BVM

www.bvm.org/kongress-2018

OmniShopper Conference 2018

13.-15.06.18

Chicago

KNect365

marketing.knect365.com

Screenforce Day in Wien

19.06.18

Wien

Screenforce Gattungsmarketing

www.screenforce.de

MaritzCX | CXForum 2018: Customer

19.-20.06.18

Frankfurt

MaritzCX

www.cxforum.info

Screenforce Days 2018

20.-21.06.18

Köln

Screenforce Gattungsmarketing

www.screenforce.de

Horizont Werbewirkungsgipfel 2018

22.-23.08.18

Frankfurt

dfv Conference Group GmbH

www.conferencegroup.de

MRMW 2018

05.-06.09.18

Stockholm

Merlien Institute

eu.mrmw.net

dmexco

12.-13.09.18

Köln

Koelnmesse GmbH

www.dmexco.de

IC Management-Forum: Power Pricing

19.09.18

Wien

IC Interconnection Consulting

www.interconnectionconsulting.com

ECR Tag

19.-20.09.18

Wiesbaden

GS1 Germany

www.ecrtag.de

Esomar Congress 2018

23.-26.09.18

Berlin

Esomar

www.esomar.org

Research & Results 2018

24.-25.10.18

München

Research & Results

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SCHNELLSUCHE VERANSTALTUNGEN

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Ihre Veranstaltung ist noch nicht online? Eine Mail an info@research-results.de genügt! 14

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Termine


News

11. Neuromarketing Kongress in München

Himmel und Hölle

Text: Sonja Mayer

Text: Sonja Mayer

Angelehnt an den AC/DC-Klassiker „Highway to Hell“ stand der Neuromarketing Kongress am 25. April unter dem Motto „Highway to Brain“. Hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Praxis boten Einblicke in Vorteile und Erfolge, aber auch in Risiken und Fehlschläge neuer Technologien – sozusagen in Himmel und Hölle der Digitalisierung.

Der Suchmaschinenriese Google Deutschland setzt laut Vertriebsdirektor Marcus Hinz ebenfalls Eröffnete den Kongress: Bernd Werner ganz auf KI. Seiner Erfah(Gruppe Nymphenburg) rung nach erwarteten die Konsumenten einen immer besseren Service in Echtzeit.

Erkenntnisse der Gehirn-Forschung

Faktor Mensch bleibt wichtig

Fotos: © Unternehmen, Redaktion, Deniz Saylan (Mojin Robotics GmbH)

Warnte vor den Folgen der Digitalisierung: Manfred Spitzer

Den Auftakt machte der Psychiater und Digitalisierungsgegner Manfred Spitzer von der Universität Ulm. An den Beispielen Fake News und dem Autoplay-Button auf Youtube zeigte er auf, wie anfällig wir für neue Technologien sind und wie sehr sie uns ohne unser Wissen radikalisieren. Sein Kollege Christian Montag warnte in seinem Vortrag vor einer exzessiven Smartphone-Nutzung. Seine Botschaft, basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen: Mobilgeräte und Drogen aktivierten eindeutig dieselbe Gehirnregion. Deshalb rate er zu regelmäßigen Smartphone-freien Zeiten. Professor Danny Franzreb von der Hochschule Neu-Ulm schloss den wissenschaftlichen Vormittag mit einem Beitrag über User Experience ab. Erfolgreiche Produkte müssen, seiner Forschung zufolge, in erster Linie erlebbar sein – übrigens insbesonders bei Menschen, die nach eigenen Worten rational entscheiden, denn „wir brauchen ein funktionales Alibi, um emotional wählen zu können“, so Franzreb wörtlich.

Digitale Erfolgsbeispiele Ralf Pispers von Personal Business Machine zeigte am Nachmittag anhand seiner IT-Plattform und eines Best-Practice-Beispiels wie ein emotionaler Kundendialog mit KI erfolgreich gestaltet werden kann. Alissia Quaintance von IQ Gemini erklärte die Vorteile von VR und KI am Beispiel der Audi VR-Ausstattungspakete. Diese hätten zu einer Umsatzsteigerung von 60 Prozent geführt.

Gabriele Castegnaro, Mitglied der Geschäftsleitung des Modehauses Konen, berichtete in ihrem mutigen Vortrag von der Erfahrung, dass nicht jedes digitale Feature beim Kunden ankommt. Die Münchner Bekleidungsfirma musste das Projekt „Curated Shopping im Netz“ wegen Erfolglosigkeit nach kurzer Zeit einstellen. Auch Klaus Ortner, Geschäftsführer der Buchhandlung Thalia, weiß Ähnliches zu berichten: Weder Buchhändler, noch Kunden oder Kollegen seien für jede Technologie offen. Er plädierte bei Veränderungsmaßnahmen für die Einbindung der Mitarbeiter. Ulrich Reiser, Geschäftsführer von Mojin Robotics, stellte schließlich den Serviceroboter Paul vor. Paul führt seit Mitte 2016 im Elektromarkt Saturn in Ingolstadt Besucher vom Eingang zum Regal oder macht auf Werbeaktionen aufmerksam. Kunden würden Paul mögen, da er keinen höflichen Smalltalk verlange. Auch das Fazit der Mitarbeiter falle positiv aus, da der Roboter ihnen unbeliebte Arbeiten abnehme und somit keine Konkurrenz sei, resümierte Reiser. www.neuromarketingwissen.de/kongress

Wurde von Mojin Robotics präsentiert: Serviceroboter Paul

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News

Radio Advertising Summit und Award 2018

Wie immer gut besucht: der Radio Advertising Summit 2018

Rund 800 Vertreter der Werbe- und Radiowirtschaft trafen sich am 12. April zum fünften Radio Advertising Summit in Düsseldorf. Dort drehte sich alles um die Frage, wie ungenutzte Potenziale und neue Möglichkeiten von Radio und Audio als Erfolgsfaktoren für Mediastrategien und Markenführung genutzt werden können. Branchengrößen, Experten und Meinungsmacher gaben Antworten auf aktuelle Herausforderungen der Werbewirtschaft. Unterhaltsam moderierte Barbara Schöneberger den Kongress. Mit dem Radio Advertising Award wurden zum vierten Mal die kreativsten Radiospots und Audio-Ideen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Die Gewinner sind die Agenturen GGH MullenLowe, Kolle Rebbe, Jung von Matt und Ad.quarter. Jung von Matt räumte mit den Spots „BWM Connected – Time To Leave“ in der Kategorie Best Storytelling und „Geld fürs Leben“ für den Deutschen Sparkassen- und Giroverband in der Kategorie Best Innovative Idea sogar zwei der begehrten Gold-Trophäen ab. Den goldenen Award in der Kategorie

Audio gibt den Ton an Best Brand erhielt der Spot „Unordentliche Abenteuer“ von GGH MullenLowe für Ikea. Kolle Rebbe freute sich über den Sieg in der Kategorie Best Creative Activation mit dem Spot „Klaus“ für die Deutsche Lufthansa. Der Audience Award, dessen Gewinner die Radiozuhörer per Online-Voting bestimmten, ging an Ad.quarter für den Spot „Flensburger“. www.radio-advertising-summit.de www.radio-advertising-award.de Bei der Preisverleihung: Lutz Kuckuck (Radiozentrale), Barbara Schöneberger, Jury-Präsidentin Britta Poetzsch (Chief Creative Officer, TRACK GmbH), Oliver Adrian (AS&S Radio), Matthias Wahl (RMS)

Nachgefragt Aktuelle Ergebnisse aus den KANTAR TNS EmnidBussen Das Thema in dieser Ausgabe:

EmnidBusse wollte wissen, wie der millionenfache Datenabgriff persönlicher Nutzerdaten und Nutzerprofile bei Facebook in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren bewertet wird. Das für manche überraschende, vielleicht für andere gar nicht überraschende Ergebnis in drei Punkten: bekannt, erwartet, nicht zu ändern. Im Detail: 92 Prozent haben zum Befragungszeitpunkt Anfang April davon gehört, dass bei Facebook Millionen persönlicher Nutzerdaten und Nutzerprofile von anderen Unternehmen abgegriffen worden sind und für eigene Aktivitäten genutzt wurden. Bei Facebook-Nutzern sind dies 97 Prozent, bei NichtNutzern immerhin 90 Prozent. Bei über 60-Jährigen liegt ein Bekanntheitsgrad von 86 Prozent vor. Von diesen Kennern des Facebook-Datenabgriffs waren nur elf Prozent vom Datenmissbrauch überrascht, während 86 Prozent eine solche verbotene Nutzung schon immer erwartet haben. Diese Werte sind bei Facebook-Nutzern und Nicht-Nutzern nahezu identisch. Dieses Ergebnis wirft zum ersten Mal die Frage auf, ob dies nun als Realitätssinn oder als Fatalismus in einer datengetriebenen Social Media-Welt zu interpretieren ist. An die Gesamtbevölkerung wurde dann die dritte Frage ge-

stellt, nämlich ob man glaube, dass Facebook-Daten überhaupt geschützt werden können oder der Datenschutz in der Realität gar nicht möglich ist. Natürlich fehlt zur Beantwortung dieser Frage das Fachwissen, die gefühlte Realität ist für Datenschützer, politische Entscheider und Medien aber fraglos genauso wichtig. 26 Prozent der FacebookNutzer glauben an einen möglichen Facebook-Datenschutz, 68 Prozent halten Datenschutz in der Realität nicht für möglich. Bei Nicht-Facebook-Nutzern sind diese Werte ähnlich (21 Prozent / 68 Prozent, Rest „keine Angabe“). Am optimistischsten äußern sich noch die 14- bis 29-Jährigen, von denen 38 Prozent einen funktionierenden Facebook-Datenschutz für prinzipiell möglich halten, aber auch unter ihnen ist die deutliche Mehrheit (60 Prozent) hinsichtlich der Datenschutzmöglichkeiten skeptisch. Zusammengefasst wird der Datenskandal mehrheitlich als „business as usual“ hingenommen – eine echte Herausforderung für Datenschützer, politische Entscheider wie auch für berichtende und kommentierende Medien.

Quelle: Emnidbusse, CATI-Befragung, 05.04.–10.04.2018, 1.004 Fälle

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Facebook-Datenskandal: Fatalismus oder Realitätssinn?


News

Werbewirkungs-Dashboard von Research Now SSI

MaritzCX entwickelt CX-Plattform weiter

Mehr Agilität

Erfolg beschleunigen und steigern

Research Now SSI bringt ein Werbewirkungs-Dashboard auf den Markt, das – laut Unternehmen – jederzeit nahtlos anpassbar ist und auf allen Kanälen die Effektivität von Werbekampagnen messen kann. Innerhalb der Plattformlösung für Werbewirksamkeit ADimension soll es Marketingmanagern ermöglichen, relevante Insights bereits während der Laufzeit einer Kampagne zu erhalten und Werbeausgaben entsprechend anzupassen. ADimension verfügt nun auch über eine Reportingfunktion zu Consumer Engagement und Exposure. Das neue Dashboard soll folgende Funktionen bieten: kanalübergreifende Datenerhebung, passive Erhebung digitaler Werbemittelkontakte plus Offline-Kontakt (Ermittlung via Primärerhebung) sowie tagesaktuelle Market Insights mit einer Vielzahl von Datenfilteroptionen. www.researchnow.com · www.surveysampling.com

Adobe verbessert Cloud-Plattform

Für seine CX-Plattform hat MaritzCX eine ganze Reihe neuer Produkte und Funktionen vorgestellt, etwa in den Bereichen Management komplexer Unternehmensdatensätze, Governance und messbare Ergebnisse. Zu den Neuheiten gehören etwa das Reporting- und Action-Toolset FieldCX, optimiert für Mitarbeiter größerer Unternehmen, das Tool EX-Monitoring speziell für Führungskräfte sowie die Datenmanagement-Workflow-Lösung CXWorkflow. „Bereits 1,7 Millionen Mitarbeiter in den größten Unternehmen weltweit nutzen unsere Plattform“, freut sich Stephan Thun, CEO International von MaritzCX. Die Verbesserungen sollen nun dafür sorgen, dass die User „jetzt die für sie relevanten CX-Daten leichter konsumieren und auf sie reagieren können. So können sie ihren Erfolg beschleunigen und steigern“, so Thun. www.maritzcx.de

Kundenerlebnisse schaffen

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Die nächste Generation seiner Cloud-Plattform hat Adobe auf dem Adobe Summit 2018 vorgestellt. Damit sollen Unternehmen über eine moderne Cross-Cloud-Architektur zur Zentralisierung und Standardisierung aller Kundendaten aus beliebigen Systemen verfügen. Auf Basis von künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning von Adobe Sensei werden Inhalte und Daten auf der Plattform „intelligent zu begeisternden Kundenerlebnissen verknüpft“, heißt es. Zu den Neuerungen gehören unter anderem ein neues ExperienceProfil und Verbesserungen des Adobe Exchange-Marktplatzes, einschließlich neuer Integrationen von Drittanbietern, womit sich die Nutzung der Adobe Experience Cloud individuell anpassen lasse. www.adobe.de

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Mobile Shelf Planner von Nielsen

Regalmix in Echtzeit Nielsen hat den Mobile Shelf Planner auf den Markt gebracht. Mit diesem Cloud-basierten Tool sollen Hersteller und Händler von ­FMCG-Produkten Planogramme in Echtzeit erstellen und umsetzen und somit ihre Regalstrategie einfach an das Geschehen in der Filiale anpassen können. Die Technologie lässt sich mit Tablet und Mobiltelefon nutzen und hilft dabei, den richtigen Produktmix im Regal zu finden und einzusetzen, um den Umsatz effektiv zu steigern, so das Unternehmen. Der Mobile Shelf Planner ist Teil von Nielsens Assortment & Space Optimization (ASO) Portfolio, das Sortimentsanalyse und Flächenoptimierung vereint und FMCG-Unternehmen eine erfolgreiche Regalstrategie ermöglichen soll. Ziel sei, dass die richtigen Produkte die richtige Platzierung im Regal erhalten, um die Nachfrage der Kunden zu maximieren, heißt es. www.nielsen.de www.research-results.de

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News

Qualität in der Marktforschung

Wodurch Qualitätsprobleme entstehen können und wie sie sich vermeiden lassen, erläutert BVM-Vorsitzender Frank Knapp. Die Ereignisse der vergangenen Wochen haben dazu beigetragen, dass Qualität in der Branche wieder in aller Munde ist. Dabei scheint alles so einfach: Es erfolgt eine Leistung, die einerseits gesetzlichen Vorschriften, andererseits der vereinbarten Art und Güte entspricht. Wodurch entstehen also Probleme?

„Entpersönlichung“ der Leistung Ein komplexes „Buying Center“ (Fachabteilung, Management, Controlling/Compliance und Einkauf) sorgt dafür, dass keine einfache Dienstleister-Nutzer-Beziehung mehr besteht. Das führt zu unklaren Anforderungen und zu wenig direkten Kontrollmöglichkeiten. Unter Umständen gibt es zwar eine formal definierte Leistung (ein Stück Marktforschung, 400 Interviews et cetera) – ob diese aber zur Zielerreichung geeignet ist, ist damit nicht festgelegt. Hinzu kommt, dass Marktforschung aus Sicht des Bestellers ein Werk ist – eben ein Stück Marktforschung –, aus Sicht des Anbieters aber eine Dienstleistung, also eine bestimmte Anstrengung auf ein Ziel hin. Doch wie kann man das lösen? Durch eine umfangreiche Diskussion und Verschriftlichung im Vorfeld über das, was geht und was nicht geht. Nur wenn beiden Seiten klar ist, wie ein Projekt funktioniert, kann es auch ein Erfolg werden.

Digitalisierung und Zahlengläubigkeit Zahlen wie Transaktions- oder Interaktionsdaten sprechen bekanntlich immer die Wahrheit. Tatsächlich ist es aber ganz anders: Sie bilden erst einmal nur den Status quo ab. Wünsche, Vorlieben und Einstellungen oder mentale Modelle lassen sich damit nicht ermitteln. Die Erwartung, die Wahrheit unmittelbar erkennen zu können, ist immer übertrieben. Meistens blicken wir auf ein Abbild einer Teilmenge der Wahrheit und müssen das richtig einordnen. Ein realistischer Bezug zu Datenlage und Erkenntnisobjekt ist immer geboten, die Aneinanderreihung von Zahlen hilft eher nicht weiter. Marktforschung ist daher auch nie ein Beweis für etwas, sondern liefert nur Argumente für oder gegen bestimmte Handlungsoptionen. Sie reduziert also Unsicherheit bei Entscheidungen, erzwingt diese aber nicht. 53. Kongress der Deutschen Marktforschung „Qualität ist irgendwie selbstverständlich, muss aber gewollt, bezahlt, produziert und geprüft werden. Diskutieren Sie mit, wie man’s richtig macht!“ – so lautet der Titel einer Diskussionsrunde am zweiten Kongresstag. Kongressteilnehmer können vorab Fragen einreichen, die auf dem Podium diskutiert werden.

Detaillierte Kriterien können folgenden Quellen entnommen werden: • ISO 20252 für zu berücksichtigende Prozessschritte • Leitfäden und Artikelserie des BVM zum Thema Qualität: www.bvm.org/leitfaeden-checklisten

Funktionale Qualität Formale beziehungsweise Prozess-Kriterien sind ebenfalls wichtig, aber ohne Obiges irrelevant. Dazu zählen: • Qualifikation des eingesetzten Personals • Einhaltung von Datenschutz und Stan desregeln, Berufsethik • Qualitätskontrollen (zum Beispiel Plausi bilität der Antworten und Daten) Hier ist Vorsicht vor generellen Regeln angebracht. Eine formale Datensatzprüfung kann nur Warnsignale aussenden, sollte aber nicht zwingend zur Streichung von Daten verwendet werden. Ein oft herangezogenes Kriterium ist beispielsweise das Straightlining: Das heißt, ein Befragter kreuzt in einer Itemliste immer den gleichen Skalenpunkt an. Das kann – insbesondere bei kurzen Itemlisten – auch korrekt sein, nämlich immer Zustimmung oder Ablehnung signalisieren. Auch bei langen Itemlisten ist das möglicherweise kein Indiz für „Betrug“, sondern für nachlassende Aufmerksamkeit. Dann sind aber nicht einzelne Befragte zu streichen, sondern die ganze Frage ist mit Vorsicht zu betrachten. Bei sinnvoll ausfüllbaren Fragebogen ist das daher ein in der Praxis vernachlässigbares Problem. Wichtiger sind konsistente Antworten, allerdings können auch diese für ein unterschiedliches Verständnis von Frageformulierungen stehen. Bewährt hat sich daher das Markieren kritischer Datenpunkte, die gegebenenfalls manuell nachgeprüft werden müssen. www.bvm.org

11. und 12. Juni 2018 · Empire Riverside Hotel Hamburg

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Standards setzen und halten


News

Neues Buch von Concept m

Der Influencer-Boom

Influencer wie LeFloid, Dagi Bee und MontanaBlack sind Stars im Social Web. Sie sind Erklärer, Selbstdarsteller, Unterhalter und Überzeuger. Welche Rolle können sie bei der Interaktion von Produkten und Marken mit den Kunden übernehmen? Zu diesem Thema hat Concept m ein Buch auf den Markt gebracht: „Influencer – die neue Kraft im Marketing“. Darin stellen die Autoren Thomas Ebenfeld und Dirk Ziems Erkenntnisse aus ihrer Influencer-Grundlagenstudie vor. Im Zentrum der Untersuchung standen dabei folgende Fragen: Warum sind Influencer aktuell so relevant? Warum werden bestimmte Influencer besonders erfolgreich? Wie genau vollzieht sich der Meinungsbildungsprozess? Und was ist dabei heute anders als früher? Unser Fazit: Ein kompakter Überblick darüber, wie Influencer Nähe und Bindung zu ihren ­Followern herstellen und wie Marken von ihnen profitieren. www.conceptm.eu

VuMA Touchpoints 2018

Jetzt mit Online-Display

Die Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) wird durch die Datenkooperation mit der AGOF um planungsrelevante Kennziffern ergänzt. Erstmals bietet die Markt-MediaStudie Leistungswerte von Online-Angeboten zur Analyse. Diese können auf Basis von Konsumzielgruppen dargestellt und für die strategische Planung des Media-Mix mit den Leistungswerten von Radio- und Fernsehangeboten kombiniert werden. Konkret bietet die VuMA digitale Netto- und Bruttoreichweiten für Gesamtangebote, Einzelangebote, ausgewählte Belegungseinheiten und Kombinationen sowie relevante Tarifinformationen aus der digital facts. Zudem liefert die VuMA Touchpoints 2018 II aktuelle Leistungswerte zu den klassischen Radio-, Online-Audio- wie auch Konvergenzangeboten. Diese basieren auf der aktuellen ma 2018 Audio I. Damit veröffentlicht die VuMA ab sofort zweimal im Jahr aktuelle Leistungswerte auf Grundlage der währungsgebenden Studie. www.ard-werbung.de · www.rms.de

Damit aus Daten

Fakten werden

Persönlich Partnerschaftlich Zuverlässig Egal welche Fragen Sie haben oder wen Sie befragen wollen – wir stellen sicher, dass Sie genau jene Informationen bekommen, die Sie brauchen. Denn für uns steht der Kunde im Zentrum des Geschehens. keyfacts-gmbh.de

ZAW-Rahmenschema für Werbeträgeranalysen

Fotos: © Unternehmen

Neue Standards Der Zentralverband der Werbewirtschaft (ZAW) hat mit der neunten Auflage seines Rahmenschemas für Werbeträgeranalysen umfassend überarbeitete Standards für die Konzeption, Durchführung und Dokumentation von Werbeträgeranalysen vorgelegt. Erarbeitet wurden die Regeln von einem von der agma und dem ZAW verantworteten Fachgremium. Sie stehen für marktforscherisch-wissenschaftliche Korrektheit, die transparente Dokumentation von Untersuchungen und sichern deren Qualität und Vergleichbarkeit, heißt es. Mit den neuen Standards reagiere der ZAW auf „spürbar gewachsene Herausforderungen“, so Geschäftsführer Bernd Nauen: Im Zentrum stehen dezidierte Abarbeitungsregeln für die Feldarbeit. Zudem wurden die Dokumentationspflichten präzisiert und erweitert. In der Werbeträgeranalyse soll eine neue Qualitätsgröße – der Gini-Koeffizient – einen aussagekräftigen Vergleich der Struktur der Befragten-Stichprobe mit der Idealstruktur der Grundgesamtheit ermöglichen. Die Neufassung des ZAW-Rahmenschemas gilt seit 22. März. Für laufende oder geplante Untersuchungen besteht eine Übergangsfrist von sechs Monaten. Ab Oktober 2018 sollen sich Werbeträgeranalysen an den neuen Standards orientieren – sofern sie die Konformität mit dem ZAW-Rahmenschema in Anspruch nehmen wollen. www.zaw.de www.research-results.de

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Research

Grasgeflüster Trendanalyse und Innovationsmanagement bei Sondereditionen Quadratisch, praktisch, gut – diese Schokolade ist ein leckerer Klassiker. Durch cleveres Marketing und ausgefallene Sonderkreationen hat der Hersteller der quadratischen Tafeln viel Aufsehen erregt: Einhorn, Banane+Hafer und zuletzt Schoko & Gras. Research & Results wollte wissen, welche Methoden und Analysen im Vorfeld der limitierten Sondereditionen angewandt werden: Jasmin Krause hat die Fragen beantwortet.

RR: Frau Krause, wie funktioniert der Auswahl- und Entscheidungsprozess, welche Sorte letztendlich produziert wird – etwa am Beispiel Schoko & Gras?

„Die Limited Editions haben das Ziel, Trends aus dem Netz in Schokolade zu gießen.“

Krause: Einer neuen Limited Edition geht immer eine qualitative Trendanalyse voraus. Wir schauen im Netz und in unserer eigenen Community, über welche Themen und Sorten gerade gesprochen wird oder was beispielsweise im Foodbereich, aber auch außerhalb von Food, Trendthemen sind. Unsere Sortenkreation liefert hierfür auch viel Input.

Krause: Die Limited Editions haben das Ziel, Trends aus dem Netz in Schokolade zu gießen. Kommunikative Ziele sind uns dabei wichtiger als Absatz- und Umsatzziele. Wir würden daher keine Limited Edition-Sorte ins Standardsortiment aufnehmen ... Das wäre auch rein umsetzungstechnisch nicht möglich, da in einer Limited Edition-Sorte besondere Rohstoffe (keine Standardrohstoffe) sowie viel Handarbeit stecken. Die Tafel wird zum Beispiel von Hand in die Kuvertverpackung gesetzt und teilweise können die speziellen Rezepturen der Limited Editions nur auf unserer kleineren Konzeptanlage produziert werden. 20

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Fotos: © Ritter Sport

RR: Schoko & Gras war „nur“ eine Sonderedition. Unter welchen Voraussetzungen würde eine Sorte ins reguläre Sortiment aufgenommen werden?


Research

„Wir haben beispielsweise – auf vielfachen Wunsch der Fans – die Olympia-Schokolade temporär wieder ins Sortiment aufgenommen.“

RR: Auf Ihrer Webseite kann jedermann eine Sorte kreieren und einreichen. Gibt es Maßnahmen, mit denen Sie Communitys pflegen und aufbauen?

Krause: Zuhören ist hier die wichtigste Maßnahme. Wir haben schon immer zugehört und die Wünsche, Ideen und Interessen unserer Fans wahr- und ernst genommen. So haben wir beispielsweise – auf vielfachen Wunsch der Fans – die Olympia-Schokolade temporär wieder ins Sortiment aufgenommen oder bei der Blog-Schokolade die User in den kompletten Produktentstehungsprozess eingebunden. Mit der Sortenkreation haben wir den zahlreichen Sortenideen unserer Fans eine Plattform geschaffen. RR: Welche Rolle spielt Social Listening bei Ritter Sport und wie wird es umgesetzt?

Krause: Zuhören ist etwas, was in Zeiten von Social Media oft in Vergessenheit gerät. Doch für uns war und ist Zuhören sehr wichtig. Wir hören in unsere Community hinein und versuchen zu verstehen, was unsere Kunden interessiert und was Trendthemen sind. Hierzu nutzen wir all unsere Social Media-Kanäle, wie den Blog, Facebook, Instagram und so weiter – und natürlich auch die Sortenkreation, die eigens dafür entwickelt wurde. RR: Welche Philosophie verfolgt Ritter Sport im Innovationsmanagement, welche Tools und Methoden werden eingesetzt?

Krause: Beim Thema Innovation sind Experten im Unternehmen sowie teilweise externe Experten involviert – und nicht zuletzt auch unsere Community. An Innovationsspitzen wie der Einhorn-Schokolade sieht man, wie wichtig das Thema für uns ist. Unser Ziel ist es, die Ideen und Interessen der Verbraucher zu erkennen, Trends auszumachen und diese dann in Schokolade zu gießen. Wir nutzen dazu verschiedenste Methoden von Blue Ocean Workshops und Brainstormings über vielfältige Analysen bis hin zu unserem eigenen Tool, der Sortenkreation, auf dem Blog.

Entstanden aus den Ideen der Ritter Sport-Community: die limitierten Sondereditionen Einhorn und Hafer+Banane

MEHR ZUM THEMA MARKET RESEARCH ONLINE-COMMUNITYS www.research-results.de/fachartikel

Jasmin Krause

Auf dem Blog von Ritter Sport werden auch die neuesten Ideen aus der Sortenkreation veröffentlicht

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ist seit Mai 2012 als Brand Managerin bei RITTER SPORT im Einsatz. In dieser Funktion ist sie für die OoH-Plakatkampagne an den größten deutschen Bahnhöfen verantwortlich. Sie leitet außerdem das Projekt Limited Editions, das auch die Einhorn-Tafel hervorgebracht hat. Das Projekt beschreibt eine neue Dimension der Produktinnovation und Kommunikation und möchte mit speziellen und limitierten Schokoladenkreationen auf die Wünsche aus dem Social Web antworten und begeistern. www.ritter-sport.de

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Research

Im Widerspruch liegt Erkenntnis Implizite versus explizite Messung des Markenaffekts Implizite Verfahren boomen in der Marktforschung. Wie sie bei der Messung von Markenaffekten zum Einsatz kommen, beschreiben Jörg Munkes und Simone Renner und stellen die Affective Misattribution Procedure AMP vor. mplizit“ ist in unserer Branche im Moment schwer en vogue – und das nicht allein in Fachmedien. Auch unsere Kunden wünschen sich im Kontext von Studiendesigns verstärkt, eine Fragestellung nicht direkt (explizit) zu untersuchen, sondern „irgendwie implizit“. Implizite Verfahren versprechen, unbewusste psychologische Vorgänge von Konsumenten zu messen. Das sind Einstellungen oder Emotionen (Affekte), die sie nicht verbalisieren können, die nicht bewusst zugänglich sind. Diese unbewussten Einstellungen und Emotionen können aber durchaus verhaltensrelevant sein und Kaufentscheidungen stark beeinflussen – insbesondere beim Kauf von Low InvolvementProdukten und FMCGs (hochgradig routinierter Kauf, Konsumenten denken nicht intensiv über Kauf und Alternativen nach). 22

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Wie implizite Maße funktionieren Implizite Verfahren kontrastieren also klassische, explizite Verfahren wie Statementbatterien. Diese erfassen lediglich psychologische Vorgänge, die von Konsumenten verbalisiert werden, also bewusst zugänglich sind. Bei den impliziten Maßen erfolgt die Messung jedoch eben nicht direkt, sondern „über die Hintertüre zum Inneren des Konsumenten“: Im Rahmen von Studien wird beispielsweise nicht gefragt, ob eine Marke oder ein Produkt positiv oder negativ bewertet wird. Stattdessen verpacken wir das Untersuchungsinteresse in eine zu lösende Aufgabe, die vordergründig nichts mit der eigentlichen Fragestellung zu tun hat. Zeiten und Korrektheit der www.research-results.de

Fotos: © cienpiesnf – Fotolia.com, Unternehmen

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Research Beitrag zur Innovation Area

Der Ablauf der AMP (Affective Misattribution Procedure) in der Markenforschung

Marke

Löst eine affektive Reaktion aus

Prime Blank

Wird bewertet „gefällt“ bzw. „gefällt nicht“. Tatsächlich verursacht der Prime den Affekt und nicht der Stimulus.

Stimulus

„Löscht“ das Bild aus dem visuellen Gedächtnis

Abb. 1

Noise

Quelle: GIM

Antworten lassen dann Rückschlüsse auf ebendiese Aspekte zu – ganz ohne direkt danach fragen zu müssen.

Markenaffekte implizit erfassen Ein relevantes Feld für implizite Verfahren stellt die Emotions- beziehungsweise Affektmessung dar, wobei die sogenannte „AMP“ hier eine zentrale Methode ist (Affective Misattribution Procedure). AMP erlaubt es, spontane Affekte zu messen, die von einem Objekt (Prime) ausgelöst werden. Konkret kann das etwa eine Marke sein. Ein Beispiel aus der Markenforschung zeigt, wie es geht: Befragten wird ein Markenlogo gezeigt, das bei ihnen einen positiven oder auch negativen Affekt auslöst. Während dieser Affekt aktiviert ist, bekommen die Testpersonen nun ein neutrales Zeichen als Stimulus vorgelegt (meist ein chinesisches Schriftzeichen). Dabei wird gefragt, wie gut ihnen das Zeichen gefällt. Ohne dass sich die Befragten dessen bewusst sind, wird die Antwort auf diese Frage durch die vorher gezeigte Marke bestimmt: Es findet eine Fehlzuschreibung des Affekts statt („Misattribution“). (Abb. 1)

Case Study Körperpflegemarken Die Frage ist nun: Gibt es tatsächlich einen Unterschied zwischen

dem spontanen Affekt, den die AMP misst, und dem rationaleren Affekt, den explizite Verfahren messen? Eine Studie mit 1.013 Verwenderinnen von Körperpflegeprodukten bringt die Antwort. Wir ließen die Marken Nivea, L’Oréal und Dove bewerten, wobei neben der AMP (als implizitem Verfahren) zur Messung des spontanen Markenaffekts drei explizite Fragen gestellt wurden: • Liking: „Wie gut gefällt Ihnen die Marke … ?“ • Weiterempfehlungsbereitschaft: „Wie wahrscheinlich empfehlen Sie die Marke … ?“ • Verwendungshäufigkeit: „Wie häufig verwenden Sie die Marke … ?“ Wir erwarteten, dass die drei Marken ähnliche Ergebnisse auf diesen drei Maßen generieren, denn Gefallen, Weiterempfehlungsbereitschaft und Häufigkeit der Verwendung hängen erfahrungsgemäß eng zusammen. Die Ergebnisse der drei Marken bei der AMP sollten hingegen unabhängig von den Ergebnissen bei den expliziten Fragen sein – sofern AMP und explizite Maße tatsächlich etwas Unterschiedliches messen.

Impliziter und expliziter Markenaffekt Abbildung 2 zeigt die Ergebnisse für die AMP und die drei expliziten Fragen. Nivea erreicht auf allen Fragen die höchsten Werte, wähAnzeige

LEBEN FÜR DIE LIKES Generation Selfie

Hier geht es zur Studie: www.rheingold-salon.de | Telefon 0221-860 06-28 rheingold salon GmbH & Co. KG Hohe Straße 160-168 | 50667 Köln | info@rheingold-salon.de www.research-results.de

Wenn Sie wirklich wissen esearchwollen, & esults 3warum... · 2018 23


Research

Case Study Körperpflegemarken: Ergebnisse von AMP und expliziten Fragen AMP 49 40 37

Weiterempfehlung

Gefallen (Liking) Top2-Box in Prozent

Top2-Box in Prozent

88

Top2-Box in Prozent

84

75

70

55

60

Abb. 2

Verwendungshäufigkeit

40

52 44

Quelle: GIM; Basis: n=1.013 Verwenderinnen von Körperpflegeprodukten

rend Dove und L’Oréal mit etwas Abstand folgen. Auf den ersten Blick scheinen also alle Verfahren etwas Ähnliches zu messen und es scheinen sich keine Unterschiede zwischen diesen zu ergeben. Wenn unsere Annahme richtig ist, dass das implizite Maß und die expliziten Maße etwas Unterschiedliches messen, dann sollte sich kein oder nur ein sehr schwacher Zusammenhang zwischen der AMP und den drei expliziten Maßen zeigen, während die expliziten Maße hoch korrelieren sollten. Das Ergebnis der Korrelationsanalyse ist in Abbildung 3 am Beispiel Nivea dargestellt: Die Korrelationen der AMP mit den drei expliziten Maßen sind in der Tat nur sehr schwach mit Werten zwischen r=.11 und r=.14. Die Korrelationen zwischen den expliziten Maßen hingegen fallen deutlich höher aus und liegen zwischen r=.48 und r=.64 (Abb. 3). Vergleichbare Ergebnisse erhält man auch für die Marken Dove und L’Oréal.

Aus Markensicht Was bedeuten diese Ergebnisse für die Praxis? Wir können zeigen, dass explizite und implizite Maße unterschiedliche Arten von Affekten messen: spontan oder unbewusst versus rational. Aus Markensicht ideal ist der oben beschriebene Anwendungsfall: Eine Marke löst beide Affektarten mit derselben Wirkungsrichtung aus. Löst eine Marke hingegen nur den impliziten Affekt aus, ist das ein Zeichen dafür, dass die Marke zwar (noch) ein hohes affektives Guthaben bei den Konsumenten hat, die Köpfe der Zielgruppe aber nicht (mehr) im selben Maße erreicht. Löst eine Marke jedoch nur den expliziten Affekt aus, dann weist das darauf hin, dass die Köpfe der Konsumenten erreicht werden, aber (noch) nicht die Herzen. Gerade im vermeintlichen Widerspruch der Ergebnisse kann also die Erkenntnis liegen. ■

Ergebnis der Korrelationsanalyse am Beispiel von Nivea

0,11

0,11

Empfehlungsbereitschaft

Abb. 3

Gefallen (Liking)

0,14

AMP

0,64

0,48

0,64

Verwendungshäufigkeit

Quelle: GIM

Die Korrelationsanalyse bestätigt unsere Erwartung: Implizite und explizite Maße messen auch im Bereich der Emotions- beziehungsweise Affektmessung etwas Unterschiedliches. Die Verfahren liefern hier zwar ähnliche Resultate, allerdings liegen den Ergebnissen unterschiedliche Ursachen zugrunde. Konkret: Sowohl der spontanimplizite Affekt wie auch der rational-explizite Affekt spricht für die Marke Nivea. Implizite und explizite Verfahren führen hier demnach zum selben Ergebnis – der Idealfall aus Kunden- und Forschungsperspektive: Egal für welche Herangehensweise man sich in diesem Fall entscheidet – man zieht dieselben und richtigen Schlüsse. esearch &

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Dr. Jörg Munkes

Erwartung bestätigt

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MEHR ZUM THEMA Markenforschung

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ist Diplom-Psychologe und verantwortet als Corporate Director bei der GIM, Gesellschaft für Innovative Marktforschung, den quantitativen Forschungsbereich. Seit seiner Promotion im Bereich Sozial- und Persönlichkeitspsychologie hat er ein besonderes Interesse an psychografischer Zielgruppenforschung.

Dr. Simone Renner forscht als Research Manager bei der GIM im quantitativen Bereich mit inhaltlichem Fokus auf neuen Mobilitätskonzepten und Automotive. Sie hat VWL und neuere deutsche Literaturgeschichte studiert und in VWL promoviert. www.g-i-m.com

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In Kürze · Research ECC-Payment-Studie

Vorsicht Falle Jeder zehnte Online-Shopper hat schon erlebt, dass seine Zahlungsdaten für betrügerische Zwecke genutzt wurden. Das zeigt die ECC-Payment-Studie Vol. 22, mit der das ECC Köln den Payment-Markt unter die Lupe genommen hat. Das größte Risiko bietet aus Kundensicht die Kreditkartenzahlung (35 Prozent). Aber auch bei der Nutzung von PayPal (24 Prozent) oder Vorkasse (19 Prozent) kommt es zu Missbrauch der Zahlungsdaten. Insgesamt fühlen sich Konsumenten beim Bezahlen im Internet heute aber dennoch deutlich sicherer als noch vor einigen Jahren: Sicherheitsbedenken haben 22 Prozent der Online-Shopper (2013: 37 Prozent). Auf Händlerseite werden

im Schnitt drei Prozent der Online-Bestellungen als Betrug eingestuft – besonders oft, weil Kunden falsche Identitäten oder Adressen angeben (49 Prozent). Auch Bonitäts- und Kreditkartenbetrug registrieren Shop-Betreiber oft. Für die Studie wurden im Oktober 2017 2.018 Konsumenten befragt, davon 1.011 aus Deutschland, 502 aus Österreich und 505 aus der Schweiz. Darüber hinaus wurde im Oktober und November 2017 eine Umfrage unter 247 deutschen Online-Händlern durchgeführt. Experteninterviews ergänzten die Befragung. www.ecckoeln.de

Kids License Monitor von Iconkids & Youth

Fotos: © tomasknopp – Fotolia.com, Warner Bros. Entertainment

Kein MädchenKram Die Gesetzmäßigkeiten des Kindermarkts scheinen auch im Kinder-Lizenzbereich zu gelten: Die Top-Themen sind entweder klassisch unisex oder sie sprechen in erster Linie Jungen an. Reine Mädchenthema hingegen haben es schwerer, unter die Top Ten zu gelangen. Dies zeigen die Ergebnisse des Kids License Monitors, den Iconkids & Youth unter 1.275 Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren in Deutschland, Frankreich und UK durchgeführt hat. Unter den Hype-Themen des letzten halben Jahres finden sich mit Minions, Tom & Jerry, Mickey Mouse und King Julien klassische Unisexlizenzen. Außerdem in den Top Ten sind vier actionlastige Jungenthemen: Lego Ninjago, Spider-Man, Star Wars und Dragons – aber nur eine primär auf Mädchen abzielende Lizenz – Frozen. Dies scheint an der Offenheit der Mädchen und der Engstirnigkeit der Jungs zu liegen, so die Kinderforscher. Ein Beispiel hierfür sei Dragons: Erreicht das Thema bei deutschen Jungen einen Hype-Wert von 55 Prozent, ist es immerhin auch bei 16 Prozent der Mädchen ein Thema. Dagegen wird eine auf den ersten Blick als für Mädchen entlarvte Lizenz von einem Jungen zumeist keines zweiten Blickes mehr gewürdigt. www.iconkids.com

Ipsos Sozialismus-Umfrage

Wertvolle Ideale Jeder Zweite weltweit hält sozialistische Ideale für wertvoll, so das Ergebnis der Ipsos Global Advisor-Umfrage. Doch wie sieht es damit in Deutschland aus? Hier unterstützen 45 Prozent der Befragten diese Ansicht, jeder Zweite (49 Prozent) hält den Sozialismus aber für ein System der Unterdrückung. Für 38 Prozent der Deutschen ist individuelle Freiheit wichtiger als soziale Gerechtigkeit. Acht von zehn Deutschen (81 Prozent) wollen, dass die Reichen höhere Steuern zahlen, um die Armen zu unterstützen. Große Zustimmung herrscht hierzulande auch für ein bedingungsloses Grundeinkommen (70 Prozent). Für die Studie wurden im März und April dieses Jahres über das Ipsos Online-Panel insgesamt 20.793 Erwachsene in 28 Staaten weltweit befragt. www.ipsos.de Anzeige

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© Kantar 2018


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Der Weg zur Branchen-Größe

Strategiepartner Ears and Eyes wird 20 – Anlass genug für Research & Results, bei den Hamburger Marktforschern Station zu machen. Dagmar Dreßler traf Susanne Maisch und Frank Lüttschwager.

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rtstermin bei Ears and Eyes in Hamburg. Hier befindet sich das Büro des inhabergeführten Full-Service-Instituts, das dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert: in einem der Grindelhochhäuser im eleganten Stadtteil Harvestehude. Aus Platzgründen zog man vor drei Jahren aus der alten Hamburger Villa in der Brahmsallee in ein Loft im Nachkriegs-Baudenkmal. Irgendwie wollen die klotzigen Riesen nicht in die gediegene Umgebung passen. Doch egal wie man zur Architektur steht – im zwölften Stock ist der Ausblick fantastisch, die Räumlichkeiten sind weitläufig und groß. Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter, Susanne Maisch und Frank Lüttschwager, sind entspannt – und stolz auf ihr Unternehmen, das sie 1998 als echte Online-Pioniere gründeten: „Angefangen hat alles mit der Kindermarktforschung: Wir haben uns die Frage gestellt, wo wir die Zielgruppe der 12- bis 16-Jährigen am besten erreichen können. Entweder sammeln wir sie auf der Straße ein oder wir versuchen das Ganze mutig über das Internet.“ So kam es zur Online-Studie für Ravensburger, die dann auch zu einer Produktentwicklung führte. „Schon damals hatten wir die Idee zu einem automatisierten Tool, aber der Markt war einfach absolut nicht reif. Umso erstaunlicher, dass 20 Jahre später dieser Markt erst reif ist! Das ist total verrückt!“, erzählt die ehemalige Werberin, und Lüttschwager ergänzt: „Dafür musste Online-Marktforschung erst mal akzeptiert werden. Denn technisch wäre sie auch damals möglich gewesen.“ Stundenlange Diskussionen beim Kunden brachte das Novum „Online-Forschung“ damals mit sich, eine Fertig-Plattform hätte da niemanden überzeugt - „die hätte sowieso keiner gekauft“, fügt er lachend hinzu.

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Automation – ein wichtiger Baustein Die automatisierte Self-Service-Marktforschung hat Ears and Eyes dann doch weiterentwickelt. Letztes Jahr brachte das Unternehmen sein Online-Tool „kvest“ auf den Markt. Zielgruppe dieser schnellen Variante sind zum einen Agenturen, Marketers oder auch Start-ups, die bislang wenig Berührung mit Marktforschung hatten. Zusätzlich sei man bei bestehenden Kunden noch auf eine andere Tatsache gestoßen: Besonders interessant ist das Tool für betriebliche Marktforscher. „Das hat uns überrascht. Bei uns war es eine strategische Frage: Kannibalisieren wir uns? Da wir aber bei Ears and Eyes ganz klar auf Beratung und auf für den Kunden maßgeschneiderte Lösungen setzen, lautet die Antwort: Nein. Die Automatisierung scheint die perfekte Ergänzung www.research-results.de

Fotos: © Unternehmen, Redaktion

Ears and Eyes im Porträt

Seitdem hat sich vieles verändert. Aus dem ehemaligen Zweigespann ist ein Team von derzeit 32 Mitarbeitern geworden – viele davon arbeiten schon mehr als zehn Jahre bei Ears and Eyes. Außerdem bildet das Unternehmen zukünftige Marktforscher aus und übernimmt jeden Auszubildenden. Auch der Kundenstamm hat sich beachtlich vergrößert, darunter bekannte Namen wie Bahlsen, Beam Suntory Deutschland, Beiersdorf, Guhl Ikebana, MCM Klosterfrau oder UHU. Besonders stolz sei man auf langjährige Kundenbeziehungen. Das Erfolgsrezept beschreibt Susanne Maisch so: „Schon seit längerer Zeit richten wir unser Produktportfolio an unserem Innovationszirkel, sozusagen am Produktlebenszyklus, aus. Wir können so den Kunden in jeder Phase begleiten, von der Reflexion der Markenstrategie über die Insightentwicklung und -selektion bis hin zur Überprüfung aller Elemente des Marketing-Mix. Und wir orientieren uns dabei an den Bedürfnissen der Unternehmen. Wieso, weshalb, warum soll eine bestimmte Studie durchgeführt werden? Was soll damit erreicht werden?“ Die Methoden-Diskussion werde dabei nicht mehr geführt. „Die Kunden wollen vernünftige Ergebnisse und eine vernünftige Beratung. Wir legen den klaren Schwerpunkt auf den Research Objective. Noch lieber wollen wir aber das Business Objective verstehen, denn das ist die Kunst. Was soll am Ende damit passieren, ist die Herausforderung. Unser Bestreben ist also, eine Partnerschaft mit unseren Kunden herzustellen, um Einblicke in die strategischen Ziele des Unternehmens zu erhalten. Das ist es, worauf es ankommt: den Kunden zu verstehen und nicht zu versuchen, ihm einen Bauchladen zu verkaufen“, so Maisch.


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Zimmer mit Aussicht: Von jedem Büro der Ears and EyesMitarbeiter genießt man den Blick über die Stadt

für Kunden. Wir machen die Erfahrung: Es gibt – unabhängig von dem großen Topf, aus dem wir im Moment Aufträge der klassischen Marktforschung bekommen – einen anderen Topf in Unternehmen, der für die automatisierte Marktforschung bereitsteht. Das betrifft häufig Fragestellungen, die bislang aus dem Bauch heraus, sehr kurzfristig entschieden wurden, etwa Design-Tests, wo es um Varianten geht. Bei solchen Fragen wird dann oft gesagt, ‚das schieben wir durch die automatische Marktforschung, das geht schnell, das ist einfach, und das macht unser Institut, dem wir vertrauen und mit dem wir seit Jahren zusammenarbeiten, von dem wir wissen, dass sauber gearbeitet wird‘“, erklärt Susanne Maisch. Und Frank Lüttschwager ergänzt: „Der Vorteil ist, dass auch die Nicht-Marktforscher bei den Kunden das gut verstehen, weil es ein abgeschlossenes Produkt ist, das relativ gut erklärbar ist. Und die Schnelligkeit: 48 Stunden!“ Das würden auch die Kunden schätzen, so Lüttschwager. Man müsse natürlich genau prüfen, ob und wann sich das Automations-Tool eignet, wie speziell die Zielgruppe ist und welche Methode als Alternative in Frage kommt.

Marktforscher als Unternehmensberater

„Bei solchen Fragen wird dann oft gesagt, ‚das schieben wir durch die automatische Marktforschung, das geht schnell, das ist einfach, und das macht unser Institut, dem wir vertrauen und mit dem wir seit Jahren zusammenarbeiten, von dem wir wissen, dass sauber gearbeitet wird‘.“

Auf die Frage, wohin sich die Marktforschungsbranche – und speziell Ears and Eyes – in naher Zukunft entwickelt, antwortet Frank Lüttschwager mit Bedacht: „In unseren Grundprinzipien werden wir so weitermachen. Wir werden sehr stark beraten und maßgeschneiderte Marktforschung betreiben. Das Portfolio der automatisierten Marktforschung wird sich positiv entwickeln. Viele sagen ja immer, dass die Unternehmensberatungen in die Marktforschung drängen. Ich sehe das andersherum! Wenn man sich richtig aufstellt, kann Susanne Maisch man als Marktforschungsinstitut durchaus auch Konkurrent der Unternehmensberatungen werden.“ Strategisch zu denken und auf strategischer Ebene zu beraten, sich jedes Projekt zu eigen zu machen, nicht nur bei großen, sondern auch bei kleinen Unternehmen – so sei Ears and Eyes ausgerichtet. Auch das gute Betriebsklima spiele dabei eine entscheidende Rolle. „Ich möchte an dieser Stelle ein ganz großes Lob an unsere Mitarbeiter loswerden. Wir haben uns gute Leute gesucht und sie auch gefunden. Sie betreuen die Kunden großartig. Unsere Regel ist: Wir stellen nur Leute ein, die in irgendetwas besser sind als wir. Wir sind nicht das oberste Level. Wir versuchen, eine Umgebung zu schaffen für großartige Mitarbeiter, damit sie ihr Potenzial hier auch leben und entfalten können.“ Positiv fällt sein Blick auf die Zukunft der Marktforscher aus: „Der Job wird natürlich in „Viele sagen ja immer, dass die 20 Jahren anders aussehen als heute. Und ich könnte nicht detailliert beschreiben, wie geUnternehmensberatungen in die nau. Trotzdem denke ich, dass der zukünftige Marktforscher viel stärker von intelligenter Marktforschung drängen. Ich sehe Software bis hin zur echten AI dabei unterstützt wird, seine Forschungsergebnisse aus eidas andersherum! Wenn man sich nem Datenstrom unterschiedlichster Quellen zusammenzustellen, unter denen die klassirichtig aufstellt, kann man als sche Befragung nur eine – und zwar eine weniger wichtige als heute – von vielen ist. Aber gute Marktforschung ist und bleibt interdisziplinär, bedient sich bei der Soziologie, PsychoMarktforschungsinstitut durchaus logie, Betriebswirtschaft, IT – und hat so viele Facetten. Gerade wenn man ein bisschen breiauch Konkurrent der Unternehmenster denkt, ist das sehr befriedigend“, so Lüttschwager, der sich auch im BVM als Vorsitzender beratungen werden.“ des Fachbeirates engagiert. Frank Lüttschwager Am Thema Künstliche Intelligenz arbeitet das Unternehmen auch bereits. Chatbots ließen sich gut in Fragebögen einsetzen, weil sie auflockernd und unterhaltsam wirkten. „Aber von der echten AI sind wir doch noch ein Stück entfernt. Und für eine gute Beratung, gerade auch für komplexe Fragestellungen, werden Sie immer noch einen Menschen brauchen“, davon sind Susanne Maisch und Frank Lüttschwager überzeugt. ■ www.research-results.de

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How to Create Desire for DiseaseSpecific Medical Nutrition Products

Both Sides In the third article about challenges of marketing medical nutrition Robert Dossin explains how you best address the needs of two different target groups: the prescribers and the consumers.

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edical nutrition companies must develop and market products to both healthcare professionals and consumers. Triggering both target groups is a challenge: while offering great health benefits is a pre-requisite, ensuring compliance is also crucial (by ensuring the product is pleasant-tasting and convenient to use).

Clinical Relevance is a Must Major medical nutrition players used to focus on delivering medical nutrition for malnutrition (for example countering a lack of nutrients). As these products are covered by health services and insurers in most countries, medical nutrition marketers traditionally focus on healthcare professionals: the prescribers. Limited attention is paid to convincing end-consumers. With consumers as final purchase decision makers, it is crucial to understand their needs and perceptions and how to best convince them to purchase these products. Hence a new expertise is required: defining successful consumer marketing approaches.

Support Efficacy with Clinical Evidence Healthcare professionals will often assess the clinical relevance of a medical nutrition product based on the same clinical endpoints as for drugs. There are various reasons for this: • Clinical endpoints are the reference points that healthcare pro fessionals are familiar with. • Clinical endpoints help them understand when and how to best use the product. • They are sometimes offered incentives for improved results on these endpoints. Any other clinical endpoints claimed may be irrelevant to healthcare 28

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Case Study Triggers and Barriers to optimize your communication strategy (fictitious example) Background: Product X is a new nutritional supplement designed to enhance drug therapy effects in reducing tremors in patients suffering from Parkinson’s symptoms. It is not reimbursed. Primary care physicians are expected to be key in recommending this product. The company wants to conduct research in order to determine an optimal communication strategy to convince healthcare professionals to recommend Product X and to persuade end consumers and their caregivers to purchase it. Approach: Triggers and Barriers Our solution is designed to show both sides of the story: • To what extent consumers are triggered by a positive benefit. • What should be communicated to overcome potential barriers. We deliver a forecasting tool to determine what portion of the market can be reached through the right mix of benefits and reassurances, providing input into a holistic communication approach. Deliverables: Skim Triggers & Barriers defines the communication mix to maximize the likelihood of customer uptake. Trigger: It was determined that maximum reach could be obtained by communicating to healthcare professionals that “product X increases drug efficacy in reducing tremor by 20 per cent” while simply stating “product X helps reduce your tremors when used in combination with drug therapy” was sufficient to trigger end consumers and their caregivers. Barrier: The main barrier is lack of credibility, but this could be alleviated by reassuring healthcare professionals and patients on this point. For instance, mentioning the endorsement by a Parkinson patient association is key to optimize the reach amongst patients. Mentioning proven improvement of patients’ quality of life reassures healthcare professionals of the efficacy of product X. www.research-results.de

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Advantage for


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professionals or difficult to judge, making any claims less credible to be more dependent on a physician for advice. Marketers therefore need to carefully assess the importance of healthcare professionals in the decision making process.

Clear Health Benefits While the health benefits should be clear and understandable for consumers, they will most likely rely on their healthcare professionals’ recommendations to decide whether to initiate the use of a medical nutrition product. As consumers typically pay for the product themselves (from their own pocket), they should clearly notice and feel the health benefits in the long term: whether it is evident to them as laypeople (for example, observing benefits such as weight loss or simply feeling better) or when going to their healthcare professionals for a checkup.

Compliance is also Key In developing medical nutrition products for disease prevention or treatment, R&D departments can easily focus only on offering great health benefits. However, even if healthcare professionals and consumers are convinced that your product offers them a relevant benefit, there are always other forces at work preventing them from using it, for example concerns about taste, convenience or price: a pleasant taste is a pre-requisite to avoid rejection or fatigue, it must be easy to integrate into consumers’ daily lives, they want products that do

not make them look or feel different from others and when too expensive, consumers will not try it nor comply with a long treatment regime. Ensuring compliance is therefore as important as clinical efficacy to guarantee the success of your medical nutrition product. On the one hand, healthcare professionals want patients to comply with the product’s recommended dosage to achieve the desired level of efficacy. On the other hand, consumers want the product to be as enjoyable as possible to ensure they will use the product for a (long) period. ■ MEHR ZUM THEMA PHARMA-FORSCHUNG www.research-results.de/fachartikel

Robert Dossin is responsible for overall client relations in the healthcare sector at insights agency SKIM. SKIM works with leading healthcare and consumer health companies to understand and influence patient and physician decision journeys, online and offline. Robert holds a Masters in Science (MSc) degree in Marketing and a Postgraduate Diploma in Marketing (DipM) from the Chartered Institute of Marketing in the UK, where he is also a Chartered Marketer and elected Fellow. www.skimgroup.com Anzeige

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Den Richtigen treffen

Befragungstool misst Einkaufsverhalten im stationären Handel

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eim Bezahlvorgang an der Kasse im stationären Handel setzt die Lösung Retail-Checkout an. Sollen Kunden beispielsweise im Rahmen einer Produkteinführung zur Akzeptanz eines neuen Biermischgetränkes befragt werden, wird dieses Merkmal im Kassensystem hinterlegt. Kunden, die genau dieses Produkt kaufen, bekommen dann zusätzlich zum Kassenbon einen Coupon mit einem Befragungslink.

Das Einkaufsverhalten der Kunden lässt sich online ganz einfach tracken. Anders im stationären Handel: Nutzungsverhalten und Kaufentscheidungen in einen Kontext zu bringen ist hier schwierig. Ein Tool verspricht Abhilfe – Christian Thunig stellt es vor.

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Auf dem Coupon ist zum einen die Bitte, an einer Befragung teilzunehmen, sowie eine URL-Adresse oder ein QR-Code, der direkt zur Befragung führt. Das Entscheidende ist: Der Auslöser zur Ausgabe des Coupons und damit zur Befragung ist ein bestimmtes, vom Kunden erworbenes Produkt oder die Zusammensetzung seines Warenkorbs. Aber auch der Besuch einer bestimmten Abteilung auf der Verkaufsfläche oder die Nutzung einer Kundenkarte kann ein Coupon-auslösendes Ereignis sein. Wenn der Kunde dann auf die Website mit dem Befragungsbogen geht, findet ein Abgleich mit dem Kassenserver des Händlers www.research-results.de

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Coupon nur an Produktkäufer


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Retail-Checkout – So funktioniert das Tool Filialstandort Kassen-Nr. Datum Einkauf/Produkte etc.

Login Kunde

Fragebogen

Basierend auf dem Warenkorb des Kunden und damit seinem aktuellen Kaufverhalten wird anhand zuvor vereinbarter Parameter entschieden, ob mit dem Kassenbon direkt ein Coupon mit der Befragungseinladung ausgedruckt wird. Loggt sich der Kunde dann online oder mobil mit seiner Coupon-ID auf dem Befragungsserver ein, findet automatisch ein Abgleich mit dem Kassenserver des Händlers statt, bei dem alle gewünschten Daten übergeben werden. Abgesehen von stationärem Groß- und Einzelhandel ist das Tool auch in der Systemgastronomie und bei Behörden und Ämtern mit Publikumsverkehr einsetzbar.

Abb. 1

statt: Ist der Proband tatsächlich ein Kunde mit dem Merkmal beziehungsweise mit dem gekauften Produkt aus der Filiale? Wenn ja, bekommt der Befragungsserver grünes Licht. So entsteht ein hohes Maß an Eindeutigkeit, dass auch derjenige Proband teilnimmt, der gemeint war. Nach erfolgter Befragung können die Daten sofort zum Händler zurückgespielt werden. Informationen zum Ausgabeort des Coupons (Filiale, Kassen- oder Verkaufspersonalnummer, Ausgabedatum und ähnliche Daten) oder zu den erworbenen Produkten können dabei mitgeliefert werden (Abb. 1). Ist eine Kundenkarte hinterlegt, können diese Daten sogar im Kundendatensatz zusammen mit den Antworten abgelegt werden.

Vorzüge vor allem bei neuen Produkten So müssen Interviewer nicht mehr auf der Lauer liegen, um diejenigen Shopper zu finden, die beispielsweise gerade diese bestimmte Biersorte in ihren Einkaufskorb gelegt haben. Kunden haben zudem durchaus Vorbehalte, am Point-of-Sale befragt zu werden. Zu Hause vor dem PC oder mobil in der Bahn sieht die Situation völlig anders aus: Gerade wenn Shopper neue Produkte in ihren Warenkorb gelegt haben, um sie auszuprobieren, kann die Antwortbereitschaft hoch sein. Dabei sind verschiedene Situationen denkbar: Der Händler, der die Befragung initiiert, kann losgelöst von Kundendaten zielgerichtete Umfragen zu seiner Einkaufsstätte starten und die Ergebnisse auswerten. Dieser Ansatz kann insofern spannend sein, da Kundendatenhaltung sich mit der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung durchaus verkompliziert. Der Händler kann aber auch im Kontext seiner Kundenkarte Umfragen starten und die Ergebnisse wiederum nutzen, um die eigene Datenbank anzureichern – natürlich nur mit der entsprechenden Genehmigung des Kunden.

• Ladengestaltung: Wie wird das Geschäft wahrgenommen und wie zufrieden sind Kunden mit einzelnen Elementen wie Service, Beratung, Sauberkeit oder Ähnlichem? • Kundenbeschreibung und -identifikation: Welche Kunden kaufen in welchen stationären Geschäften? Und warum? Händler können damit in eine Kundenanalyse einsteigen und auch Zielgruppen erreichen, die normalerweise sehr niedrige Inzidenzen haben. Durch die individuelle Aussteuerung der Probanden lässt sich aber auch die Incentivierung steuern, was sich wiederum auf die Teilnahmebereitschaft auswirkt. Und Händler können das Instrument an ihre Lieferanten und Hersteller weitervermarkten und einen Erlösstrom generieren – etwa um ein unmittelbares Feedback zu den eigenen Produkten zu erhalten.

Kasse muss Coupons generieren können Der Investitionsaufwand zur Implementierung des Tools hält sich in Grenzen. Wichtig ist, dass das Kassensystem die Möglichkeit bietet, Coupons zusätzlich zum Kassenbon zu generieren. Bei allen technischen Möglichkeiten ist dennoch Vorsicht geboten: Das Tool ist theoretisch jederzeit anwendbar. Dennoch sollte man die Kunden auch hier nicht überfordern und ständig zu vielen anderen Vorgängen rund um das Bezahlen wie etwa Payback noch permanent Befragungen starten. Gerade im Handel ist an der Kasse bekanntlich immer einiges los.

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Mögliche Anwendungsbereiche

Christian Thunig

Mit Retail-Checkout lassen sich Fragestellungen wie diese umsetzen: • Produktakzeptanz: Wie kommen neue Produkte, Kategorien oder Sonderaktionen an? Warum wurde der Shopper aufmerksam, warum hat er gekauft und würde er wieder kaufen? • Kundenzufriedenheit und Net Promoter Score: Wie zufrieden sind die Kunden und wie hoch ist ihre Weiterempfehlungsbereitschaft?

ist Managing Partner bei der Innofact AG. Zuvor war der diplomierte Kaufmann 17 Jahre bei der Verlagsgruppe Handelsblatt. Zuletzt war er Chefredakteur der absatzwirtschaft. Er ist Vorsitzender der Marken-Award-Jury, Deutschlands ältester Markenauszeichnung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Marketing Verband, sowie in zahlreichen weiteren Jurys. www.innofact.com

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Besser smart als clumsy Mobile Forschung: Responsivität, Validität, Usability

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Jahre gibt es nun die Online-Forschung. 1998 führte der ADM in seiner Statistik erstmals Online-Erhebungen mit einem Anteil von einem Prozent aus. Die Fragebögen adaptierten das Design der Paper-Pencil- und Offline-Welt, Bausteine wie Radio Buttons für Einfach- und Check Boxes für Mehrfachnennungen, Matrixfragen und so weiter sind uns auch heute noch vertraut.

Technologie im Wandel Mit Flash kam Bewegung in das Fragebogen-Design. Schicke, animative Lösungen waren möglich – erste Vorboten einer Gamification. Mittlerweile ist Flash für die Online-Forschung Vergangenheit, zu groß sind die Sicherheitslücken. Die technologische Weiterentwicklung brachte auch neue Devices (Smartphones und Tablets), Betriebssysteme (Android und iOS), Browser (etwa Google, Edge) und damit auch neue Offline-Erhebungsmöglichkeiten (Apps via Google Play und AppStore) hervor. 32

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Dank HTML 5 sind die animativen Fragen auf allen Devices und in allen Browsern nutzbar. Fragebögen müssen heute überall eine gute Figur machen: auf Desktops, Notebooks und Tablets genauso wie auf Smartphones mit unterschiedlichen Displaygrößen – in allen Browsern, online und offline, in Apps für Android, iOS und Windows, im Hochformat genauso wie im Querformat. Das Buzzword lautet „responsiv“. Idealerweise muss das Design eines Fragebogens nur einmal erstellt werden, und die Technologie sorgt dafür, dass Fragen, Hinweise, Nennungen, animative Fragen und multimediale Elemente kontrolliert und dynamisch an das gerade genutzte Endgerät angepasst und entsprechend angeordnet werden.

Herausforderung „Responsives Design“ In der mobilen Marktforschung gelingt responsives Design unterschiedlich gut. Dies hat mehrere Ursachen. Manchmal werden noch www.research-results.de

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Neue Devices bringen neue Herausforderungen – in Zukunft wird die Marktforschung andere Wege beschreiten müssen. Die Schlagworte lauten „mobil“ und „responsiv“. Peter Sonneck kommentiert den Werdegang von Mobile Research und wagt einen Blick voraus.


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immer Tools genutzt, die sich darauf beschränken, Fragebogenseiten auf die jeweilige Displaygröße zu skalieren. Das Ausfüllen einer Matrixfrage auf einem Smartphone erinnert dann an das Lesen der Zutatenliste auf einer Lebensmittelverpackung. Lösungen wie die Befragungssoftware CIS von IfaD warten deshalb beispielsweise mit einer Akkordeon-Matrixfrage auf, bei der die Teilfragen – genauso wie bei der klassischen Matrixfrage – im Blick bleiben, aber nur die Antwortvorgaben der jeweils aktiven Teilfrage eingeblendet werden. Auch beim Medieneinsatz, zum Beispiel bei der Wiedergabe eines TV-Werbespots in einem Fragebogen, bestehen für die Forschungspraxis relevante Unterschiede. Manche Online-Fragebögen nutzen den nativen Videoplayer der Devices. Dies mag den Vorteil bieten, dass das Video im Vollbildmodus betrachtet werden kann. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass die Wiedergabe außerhalb der kontrollierbaren Befragungsumgebung stattfindet: Der Teilnehmer kann die Wiedergabe ungewollt, da abweichend vom Forschungsdesign, abbrechen, vor- und zurückspringen, den Spot mehrmals anschauen und so fort.

Kurz und immer kürzer Mobile Online-Forschung (aber auch Offline-Forschung) erfordert jedoch auch ein Neudenken beim textlichen und visuellen Design der Fragebögen. Trotz mannigfaltiger technischer Möglichkeiten muss man sich immer wieder den begrenzten Platz, der auf einem Smartphone-Display zur Verfügung steht, vor Augen führen. Für den Marktforscher bedeutet das: „Fasse dich kurz! Kürzer! Noch kürzer!“ Gamification, intuitives Antworten per Slider, Drag and Drop und Co. – all das muss auch immer heißen: weniger Text, prägnantere Fragen, kürzere Nennungen, Verzicht auf Skalenerklärungen – und Hinweistexte nur dort, wo dies unbedingt notwendig ist. Und es bedeutet auch Mut, Neues auszuprobieren: Ein Slider mit einem traurigen und einem lachenden Smiley wird mindestens genauso gut oder sogar besser verstanden als die Beschreibungen „gefällt mir überhaupt nicht“ bis „gefällt mir sehr gut“ in 4-PunktSchriftgröße.

Valide Messung – auch auf dem Smartphone Allerdings gibt es auch Fragestellungen, die für eine Darstellung auf Smartphones völlig ungeeignet sind. So werden Teilnehmer bei einem virtuellen Regaltest gebeten, ein oder mehrere Produkte auszuwählen, welche – bei einem Desktop-Design – auf vier oder fünf statischen Regalböden platziert sind (Anzahl der Facings, Verpackungsdesigns, Produktanordnungen im Regal und so weiter werden monadisch variiert). Die rein technische, responsive Lösung kann keinesfalls darin bestehen, dass das Regal auf dem Smartphone 15 statt fünf Regalböden bekommt und sich die Produktanzahl je Regalboden entsprechend reduziert. Vielmehr ist es notwendig, ein Forschungsdesign zu entwickeln, das das Auswahlverhalten auch auf einem Smartphone valide misst.

Der Faktor Usability Auch Erhebungen zu Präferenzanalysen, die den klassischen Verfahren folgen, gestalten sich auf Smartphones extrem schwierig oder www.research-results.de

sind heute gänzlich unmöglich. Beim klassischen Full Profile Conjoint-Verfahren etwa werden vollständige Produktmuster vorgegeben. Im Allgemeinen werden Verbalisierungen der Merkmalskombinationen auf Kärtchen oder Abbildungen der Muster verwendet. Die Muster sind von den Befragten in eine vollständige Präferenzrangreihe zu bringen. Diese Produktmuster auf einem SmartphoneDisplay nebeneinander abzubilden ist zwar technisch möglich, für den Teilnehmer tendiert die Usability jedoch gegen null. Auch hier braucht es die inhaltliche Weiterentwicklung der Conjoint-Klassiker, damit Präferenzen auch auf Smartphones messbar werden.

Research on Research Gefragt ist Research on Research, eine Teamleistung von Marktforschern und Lösungsanbietern. Die Softwareentwicklung hat hohe Leistungskapazitäten, die technische Weiterentwicklung virtueller und responsiver Regaltests und Conjoints macht aber nur dann Sinn, wenn sicher ist, dass für Smartphones weiterentwickelte Verfahren das Gleiche messen wie ihre Vorläufer auf Desktop-PCs und Notebooks. Technik kann vieles, aber ob sie das richtig macht, was hübsch und intuitiv ist, muss Forschung ergründen. Evolution braucht Kooperation der Disziplinen und Grundlagenforschung.

Marktforschung der Zukunft Wie ist es in Zeiten von Big Data um die Zukunft der Marktforschung bestellt? Derzeit überwiegt die Meinung eines Sowohl-alsauch. Ich bin neugierig, wer oder was morgen fragen wird, wie wir Fragen stellen und wo unsere Fragebögen zu sehen sind. Mit etwas Fantasie stelle ich mir vor, wie ich abends nach Hause komme und die Stimme aus dem Off sagt: „Ich habe hier ein paar spannende Fragen für dich“ – und ich erwidere: „Prima, Alexa, erinnere mich noch einmal heute Abend nach der Tagesschau daran und zeig mir die Fragen bitte auf dem Fire TV.“ Marktforschung nach dem Frage-Antwort-Prinzip wird uns auch in Zukunft begleiten. Sie wird immer in den Infrastrukturen stattfinden, in denen sich die Zielgruppen bewegen und die sie nutzen. Mit der weiterhin exponentiell ansteigenden Vernetzung unseres Alltags schalten wir vielleicht schon bald die ersten Regaltests und Conjoints auf heimischen vernetzten TV-Devices. Amazon startet in diesen Tagen den Verkauf von Fire-TV-Geräten. Denken Sie einmal weiter darüber nach. ■

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Peter Sonneck ist seit 2013 Vertriebsleiter bei IfaD. Wenn er nicht gerade im Kundengespräch ist, konzipiert er Tools für die OnlineForschung, schreibt im Corporate Blog und twittert für IfaD. www.ifad.de

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Studie zu Kundenzufriedenheit bei Versicherungsschäden

Im Falle eines Falles Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen – so ein gängiges Sprichwort. Dies trifft wohl nicht auf die Versicherungsbranche zu. Unabhängig vom Bereich sind die Versicherten mit der Schadensregulierung ihres Dienstleisters grundsätzlich zufrieden, weiß Torsten Melles.

O

b Kfz-, Hausrat- oder Haftpflicht-Versicherung: 39 Prozent aller Versicherungskunden nahmen aufgrund einer Schadensmeldung in den vergangenen zwei Jahren Kontakt zu ihrer Versicherung auf. Ähnlich häufig fragten Kunden bei ihrer Versicherung nach einem Angebot: 44 Prozent der Versicherungskunden traten in den letzten beiden Jahren damit an ihre Versicherung heran.

Nicht alles wird angezeigt Doch nicht jeder Schaden wird der Versicherung gemeldet. 16 Prozent der Versicherungskunden berichten von Schäden, die sie ihrem Versicherer nicht mitgeteilt haben. In den meisten Fällen (61 Prozent) handelte es sich dabei aber um Bagatellen. Dem Kunden erschien in diesem Fall der Aufwand einer Meldung zu hoch. Auch die Befürchtung, einen höheren Beitrag zahlen zu müssen oder eine Kündigung zu erhalten, spielt gelegentlich eine Rolle bei der Entscheidung, den Schaden nicht anzuzeigen (28 Prozent). Nur vereinzelt werden dagegen schlechte Erfahrungen aus vergangenen Meldungen genannt. (Abb. 1) Diese kommen bei Schadensmeldungen ohnehin selten vor: Nur elf Prozent der Versicherungsnehmer sind mit der Bearbeitung (eher) unzufrieden. Etwa zwei Drittel der Befragten beurteilen die Bearbeitung dagegen als „sehr gut“ oder sogar „ausgezeichnet“. Damit zeigt sich gegenüber 2015 eine leichte Verbesserung. Entsprechend gering ist der Anteil der Versicherungsnehmer, die sich in den letzten zwei Jahren mit einer Beschwerde an ihren Versicherer gewandt haben (zehn Prozent).

Kulanz, Respekt und Schnelligkeit

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Die wichtigsten Faktoren für die Zufriedenheit mit der Schadensbearbeitung sind neben der Kostenübernahme immer noch die empfundene Kulanz, die Schnelligkeit der Bearbeitung sowie

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Research Studie „Trendmonitor Finanzdienstleistungen“

Gründe, der Versicherung einen Schaden nicht zu melden Versicherungsnehmer, die einen Schaden in der Vergangenheit nicht gemeldet haben

16 %

Zu hoher Aufwand, da es nur ein kleiner Schaden war

61

Ich habe die Befürchtung, einen höheren Beitrag zahlen zu müssen oder gekündigt zu werden Schlechte Erfahrungen aus vergangenen Meldungen

28

10

Ich habe es zeitlich nicht geschafft bzw. die 5 Versicherung noch nicht erreichen können Ich weiß nicht, wie ich den Schaden melden kann

2

Sonstiges

9

n=1.112

Digitale Schadensmeldung (noch) unbeliebt

Mehrfachnennungen möglich (n=173)

Abb. 1

Quelle: Nordlight Research, Trendmonitor Finanzdienstleistungen; Angaben in Prozent

der respektvolle Umgang mit dem Kunden. Die Ergebnisse korrelativer Treiberanalysen sind damit im Vergleich zu 2015 stabil und zeigen, dass sich die Bedürfnisse der Kunden nicht wesentlich geändert haben. Mit dem Umgang sind die Kunden aktuell besonders zufrieden. Nur fünf Prozent derjenigen, die einen Schaden gemeldet haben, sind damit überhaupt nicht zufrieden. Ein Großteil der Schäden wird nach wie vor innerhalb von vier Wochen bearbeitet. Die Anspruchshaltung an eine schnelle Regulierung ist allerdings hoch: Die Unzufriedenheit steigt bereits, sobald die Bearbeitung länger als zwei Wochen dauert. Insbesondere jüngere Kunden unter 30 Jahren sind hierbei schwieriger zufriedenzustellen. 69 Prozent der Versicherungskunden geben an, dass die Versicherung die Kosten komplett übernommen hat. Bei Schadensmeldungen innerhalb des letzten Jahres liegt der Anteil mit 64 Prozent knapp darunter. Unzufriedenheit mit der Schadensbearbeitung kommt hier nur in Einzelfällen vor. Weitere 24 Prozent der Versicherungskunden (27 Prozent innerhalb des letzten Jahres) berichten, dass die Kosten durch den Schaden zumindest teilweise übernommen wurden. Der Anteil unzufriedener Kunden ist in dieser Gruppe mit 21 Prozent überdurchschnittlich hoch. Bleibt der Kunde komplett auf den Kosten sitzen (wie in gut sechs Prozent der Fälle), geht dies überwiegend mit Unzufriedenheit einher: 61 Prozent dieser Kunden beurteilen die Schadensbearbeitung als „mittelmäßig“ oder „schlecht“. Kündigungen sprechen die Unternehmen im Zuge einer Schadensmeldung nach wie vor eher selten aus: Nur drei Prozent der Versicherten, die einen Schaden gemeldet haben, erhielten danach eine Kündigung von ihrem Anbieter. Im Kfz-Kasko-Bereich, in dem die größte Anzahl an Schadensmeldungen zu registrieren ist, kommt eine Kündigung besonders selten vor (bei einem Prozent der Versicherten, die einen Schaden melden). Gewünschte Kontaktaufnahme für die Schadensmeldung Mittelwert

Meldung über einen persönlichen Versicherungsberater per Telefon oder vor Ort

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(n=1.108)

Online-Schaden-Portal (die Daten können über ein Online-Formular direkt an den Versicherer weitergeleitet werden)

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(n=1.112) Top3-Box (100 %=bestimmt bis 80 %) Mid-Box (70 bis 30 %) Bottom3-Box (20 bis 0 %=bestimmt nicht)

Abb. 2

Quelle: Nordlight Research, Trendmonitor Finanzdienstleistungen; Angaben in Prozent

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Dr. Torsten Melles 41

(n=1.113)

Meldung über eine Smartphone-App der Versicherung

Meist werden Schäden auf herkömmliche Weise persönlich oder per Telefon gemeldet. Knapp die Hälfte der Versicherungsnehmer könnte sich mit hoher Wahrscheinlichkeit aber auch die Nutzung eines Online-Schaden-Portals ihres Versicherers vorstellen. Geringere Akzeptanz weist derzeit die Online-Meldung per Chat oder Video an den Berater sowie über eine ­Smartphone-App des Versicherers auf. Das Interesse an einer App hängt von Alter, Geschlecht und Haushaltsnettoeinkommen der Kunden ab: Männer sowie Versicherte, die jünger als 40 Jahre sind, zeigen eine signifikant höhere Affinität, würden aber dennoch die Meldung auf klassischem Wege bevorzugen. Auch Versicherungsnehmer aus Haushalten mit hohem Nettoeinkommen (mehr als 3.500 Euro pro Monat) sind überdurchschnittlich interessiert, eine Smartphone-App für die Schadensmeldung zu nutzen. Ebenfalls positiv auf den Zuspruch für eine App wirkt sich die Zufriedenheit mit der Regulation des letzten Schadens aus. Wer die Schadensabwicklung als „ausgezeichnet“ beurteilt, kann sich eher als unzufriedene Kunden vorstellen, zukünftig eine Smartphone-App zu nutzen. (Abb. 2) ■

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(n=1.113)

Online-Meldung an einen Versicherungsberater (per Chat/Video nimmt ein Berater die Schadensmeldung auf)

Das Marktforschungsinstitut Nordlight Research befragte rund 1.100 Bundesbürger ab 18 Jahren mit Internetanschluss und mindestens einem Versicherungsprodukt im Rahmen einer Online-Befragung repräsentativ zur Schadensmeldung und -bearbeitung.

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ist geschäftsführender Gesellschafter der NORDLIGHT research GmbH. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Produkt- und Konzepttests sowie die Analyse von Branchentrends in verschiedenen Dienstleistungsbereichen. www.nordlight-research.de

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Research · Special Online-Panels

Special

Online-Panels

„Die größte Herausforderung ist die Qualitätssicherung. Herkömmliche Panel-Mechanismen fördern ein rein monetär-motiviertes Antwortverhalten; Intransparenz sowie Kosten- und Zeitdruck bieten – wie zuletzt im Spiegel enthüllt – Raum für Manipulation. Die Branche muss neue Wege finden, um intrinsisch-motivierte Antworten zu fördern und um Vertrauen in Panels wieder herzustellen. Maximale Transparenz durch Live-Tracking sowie ein Community-Ansatz, der dem Panelisten auf Augenhöhe begegnet, sind hier die ersten Schritte in die richtige Richtung. Zudem können automatisierte Prozesse und Algorithmen – so wie ­Appinio diese bereits einsetzt – sowohl zur Qualitätssicherung als auch zur Kostensenkung eingesetzt werden. Indem wir bei Appinio diese neuen Methoden bereits anwenden, haben wir das weltweit schnellste Panel mit zugleich erstklassiger Panelqualität auf dem Markt.“ Jonathan Kurfess, CEO, Appinio

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„Datenskandale und GDPR beschleunigen Veränderungen zu Gunsten, wie wir mit unseren Marktforschungsteilnehmern kommunizieren. Entwicklungen wie Blockchain können in den nächsten Jahren die Art und Frequenz der Interaktion mit Millionen von Panelteilnehmern revolutionieren. Der Faktor Mensch rückt weiter in den Fokus, um denselben zu erhalten und weiterhin qualitativ hochwertige Daten zu gewinnen. Maßgeschneiderte Stichproben durch zufriedene und tief profilierte Teilnehmer, die zügig repräsentative Meinungsbilder erzeugen, sind weiterhin der Erfolgsgarant für Online-Panels.“ Andreas Knappstein, Director D-A-CH, Bilendi

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Hohe Datenqualität, saubere Rekrutierung, responsive, benutzerfreundliche Fragebogen-Konzepte – und vor allem – lückenloser Datenschutz: Das zeichnet erfolgreiche Online-Panels aus. Research & Results hat die Experten gefragt, wie sie den aktuellen Anforderungen begegnen und welche Trends sie beobachten.


Special Online-Panels · Research

„Für Cint haben programmatische Nutzung und Anbindung an kundeninterne Systeme sowie die Weiterentwicklung von Panel- und Projektmanagement-Technologien als SaaS-Kundenlösung absolute Priorität. Für Marktforscher muss sich die Nutzung der Panels technisch effizient gestalten und neben der aktiven Befragung auch die Messung des passiven Online-Konsumentenverhaltens ermöglichen. Dazu reicht das alleinige Angebot von Panel- und Technologie-Dienstleistungen nicht aus und daher war zum Beispiel das Thema GDPR-Konformität als Kundenservice sehr wichtig für uns.“ Norman Behrend, Managing Director, Cint

„Die Herausforderung für heutige Online-Panels liegt in der vermeintlichen ‚Leichtigkeit des Seins‘. Eine Community zu bilden, Online-Datenbanken aufzubauen, ist so leicht wie nie. Wer schert sich da groß um das Thema Panelqualität? Viele Panelanbieter werben zudem mit Express-Umfragen. Da erntet man als Marktforscher dann schnell Essig. Gute Umfragen sind wie guter Wein – sie brauchen etwas Zeit. Repräsentativität bedeutet, dass man auch denjenigen Menschen die Chance gibt, an Umfragen teilzunehmen, die nicht täglich ihre E-Mails lesen oder eben drei, vier Extraeinladungen brauchen. Erst die Antworten und Meinungen der schwer Erreichbaren machen die Ergebnisse rund. Schnell mal viele Leute anmailen ist leicht. Eine saubere Stichprobe aus einem soliden Panel zu ziehen und sie möglichst gut auszuschöpfen, das macht gutes Panel-Handwerk aus.“ Anja Wenke, Head of DocCheck Research, DocCheck

„Deviceübergreifende Online-Befragungen gewinnen zunehmend an Bedeutung, die Verschmelzung von ‚online‘ und ‚mobile‘ ist bereits Realität. Inzwischen nehmen bis zu 40 Prozent der GapFish-Panelisten über ihr Smartphone an den Studien teil, Tendenz steigend. Neuartige Verfahren, wie zum Beispiel passive Datenmessung oder die Erhebung von Bewegungsprofilen über GPS- oder Beacon-Technologien, werden zunehmend nachgefragt. GapFish stellt hierfür Lösungen bereit, die sich einfach mit Befragungsansätzen kombinieren lassen.“ Oliver Weyergraf, Gründer und Geschäftsführer, GapFish

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„Im Trend hin zu anonymen internationalen Massenpanels mit Survey Router und River-Sampling-Lösungen geht das verloren, worauf es eigentlich ankommt: Interessierte Teilnehmer für Umfragen zu finden, durch faire Behandlung und fortwährend hochwertige Befragungen deren Vertrauen aufzubauen und so gute Daten zu erhalten. Auch sperren wir seit einem Jahrzehnt individuell und systematisch problematische Teilnehmer, so dass mittlerweile (fast) nur noch Teilnehmer mit konstant hoher Datenqualität in unserem Panel verblieben sind. Wir stellen uns somit gegen die Herausforderungen des internationalen HightechMassenpanel-Datenschrott-Geschäftes und setzen nach wie vor auf Qualität ‚Made in Germany‘.“ Christian Brieskorn, Geschäftsführer, Consumerfieldwork

„Device agnostic surveys, passive measuring combined with CAWI and the good old data quality. For us, a healthy, actively managed panel with engaged panelists has top priority. With it all research methodologies are possible. Considering current privacy issues such as the Cambridge Analytica case, we consider maintaining panel members trust a major challenge. GDPR gives us an opportunity to assure panelists that the protection of their privacy is at highest importance for us.“ Ondrej Simon, Account Manager, European National Panels

„Bei der Nutzung unserer Online-Panels haben sich Smartphones und Apps inzwischen zur Norm entwickelt, um Menschen unabhängig von Zeit und Ort zu erreichen. Die Automatisierung schreitet fort und betrifft neben dem Sampling auch die Incentivierung, Panelprozesse und selbst die Datenqualität. Im Markt wird die Größe der traditionellen Panels weiter abnehmen, stattdessen werden zunehmend kleinere, qualifiziertere Panels und weniger konventionelle Quellen genutzt, um Daten zu kalibrieren. Die Einführung der DSGVO und nicht zuletzt jüngste Ereignisse rund um die großen Digitalunternehmen stellen auch das Management von Online-Panels hinsichtlich Datenschutz und Betrugserkennung vor neue Herausforderungen. Daher arbeiten wir bei Ipsos ständig an der Optimierung unseres Panel-Managements. Das Mischen von Stichprobenquellen, der Datenschutz und die Datenqualität stehen dabei weiterhin an erster Stelle.“ Mara Badita, Client Service Manager, Ipsos

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Research · Special Online-Panels

„Wir von keyfacts stellen inzwischen die Qualität der erhobenen Daten noch stärker in den Vordergrund. Dazu haben wir vielfältige Maßnahmen ergriffen. Von einer noch engeren Kommunikation mit unseren Teilnehmern, über die aktive Verwendung von Quality Screen-Outs bis hin zu einem kritischen Blick auf den Fragebogen. Dies können wir sicher nicht zum günstigsten Preis tun, sehen aber auch den Erfolg, den wir damit bei unseren Kunden haben.“ Ulrike Preiss, Geschäftsführung, keyfacts Onlineforschung

„Mobile First! Nie hatte die Marktforschung die Chance, so nah am Geschehen ihrer Teilnehmer zu sein wie heute. Durch die Verbreitung des mobilen Internets erhöhen sich die Reichweiten von Online-Befragungen immer weiter und auch schwer zu erreichende Teile der Gesellschaft werden greifbar. Wir erwarten, dass lange Befragungen kürzeren Umfragen weichen und wir häufiger punktuelle Erhebungen sehen werden, die den neuen Anforderungen gerecht werden.“ Herbert Höckel, Geschäftsführender Gesellschafter, mo’web research

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„Das IRI E-Commerce Panel basiert auf einer kontinuierlichen Erhebung echter Abverkaufsdaten des Online-Handels. Es bietet Zugriff auf die Zahlen vieler FMCG-Kategorien des Online-Gesamtmarktes. Online wächst nicht linear, sondern exponentiell. Vom stationären Handel lässt sich nicht einfach auf Online-Verkäufe schließen. Der Online-Markt ist nicht auf Regal-Platz beschränkt, hat eine ganz andere Wettbewerbsstruktur. Neue Wettbewerber und andere Marken bekommen die Chance für hohe Sichtbarkeit.“ Christoph Knoke, Managing Director, IRI Deutschland

„For many years research industry was mostly selfregulated. Respected research organisations did generate certain ethic norms for running research, still interpretation of these codes varied. With GDPR in place the framework has been firmly set. It significantly changes the approach towards data handling and data collection. GDPR is protecting the human face of research in our increasingly digitalized era. It also ensures real data from trusted, considerate providers will be analyzed, bringing up overall insight quality.“ Danyo Dimitrov, Managing Director, JTN research

„Die heutigen Verbraucher hinterlassen immer breitere digitale Fußabdrücke bezüglich dessen, was sie sagen, denken und tun. Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, unseren Kunden dabei zu helfen, in diesen Milliarden von Datenprofilen die richtigen, qualitativ hochwertigen Informationen zu finden. Es gilt, große Reichweiten zu realisieren sowie hohe Bandbreiten an Daten bereitzustellen, was über Double-Opt-in-Panels in Verbindung mit ausgesuchten Daten- und Technologie-Partnerschaften erreicht wird. Und dies natürlich unter genauester Berücksichtigung der immer strikter werdenden Datenschutzgesetze.“ Andreas Wittenberg, Head of Sales MRA, EMEA, Lightspeed

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Fotos: © undrey, VadimGuzhva – Fotolia.com, Unternehmen, R. Rosendahl (IRI)

„Es gibt aktuell viele Bewegungen bei Online-Panels. Bei uns ist ein ganz konkreter Trend die Verknüpfung der daraus gewonnenen Befragungsdaten mit Geotracking und somit einem faktischen Zeit-/Raumbezug. Bei Befragten via Smartphone ermöglicht uns das Geotracking – eine entsprechende Einwilligung vorausgesetzt – das Nachverfolgen des realen Verhaltens der Teilnehmer. Daraus erzielen wir zahlreiche zusätzliche Erkenntnisse. Im Zentrum steht die Optimierung der Qualität. Wir bauen dabei auf die Verknüpfung der Befragungsergebnisse mit Tracking- sowie Sekundärdaten aus zahlreichen digitalen Quellen. Dafür verwenden wir als Datenspezialisten innovative Analysewerkzeuge wie etwa die Small Area-Methoden. So werden auch auf Basis kleiner Stichproben hausgenaue Hochrechnungen für vergleichbare Grundgesamtheiten möglich. Dies ermöglicht uns Plausibilitätskontrollen für Online-PanelErgebnisse und damit eine Sicherung der Qualität.“ Silke Martin, Consultant Research & Customer Analytics, Infas360


Special Online-Panels · Research

„Das wichtigste Asset eines Online-Panels sind die Panelisten und deren individuelle Daten. Diese zu schützen hat für uns schon immer höchste Priorität – auch vor der EU-DSGVO. Die Daten unserer Panelisten wurden schon immer und werden auch in Zukunft in Deutschland gehalten. Dadurch bringen uns unsere Panelisten ein hohes Maß an Vertrauen entgegen, was sich in positivem Responseverhalten und hoher Datenqualität widerspiegelt. Dies zu gewährleisten, wird auch in Zukunft entscheidend sein.“ Dirk Zelzer, Panel Manager, myonlinepanel

„Wir sehen eine Segmentierung des Marktes. Zum einen haben wir einen Trend zur Automatisierung des Datenerhebungsprozesses, bedient durch transaktionale, volumenorientierte Player. Auf der anderen Seite differenzieren sich Anbieter durch einen Fokus auf Qualität durch faire Incentivierung, tiefe Profildaten oder Innovationen wie Online-Verhaltensdaten. Kurzfristige Herausforderung ist die Umsetzung der neuen Verfahrensdokumentation zur DSGVO. Die Standards an sich halten wir jetzt schon ein.“ Fabian Göing, Country Manager Germany, Netquest

„We see the biggest potential in survey data integration with other players, such as DMP, DSP, programmatic platforms and data systems built by the advertising/media agencies. Survey data obtained from millions of panelists help to add important social-demographic, consumption, and lifestyle variables to online behavior and ad viewability data. By doing this we allow advertisers to understand what they are buying in the digital domain and how contemporary consumers behave online.“ Alexander Shashkin, CEO, OMI

„Unter Panelisten ist es längst mehr als ein Trend, Online-Umfragen an mobilen Geräten zu beantworten. Jedoch ist das Credo ‚Mobile First‘ in der Fragebogenkonzeption sowohl bei Kunden als auch Marktforschern noch nicht verinnerlicht. Noch immer werden breite Grids oder lange StatementBatterien gestaltet, ohne an die Usability für den Befragten am Smartphone zu denken. Nicht zu vergessen ist, dass dies höhere Abbruchquoten und eine generelle Qualitätsminderung der Ergebnisse zur Folge haben kann.“ Regine Sievers, Senior Research Manager, Produkt + Markt

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„Eine große Herausforderung stellt nach wie vor das Thema ‚Mobile-Friendliness‘ dar, insbesondere mit Blick auf junge Zielgruppen, die bei nicht mobil-optimierten Studien de facto kaum mehr erreicht werden können. Wir sehen es deshalb als unsere Kernaufgabe, unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer Fragebögen bestmöglich zu unterstützen und dabei unsere Erfahrungen aus Skandinavien einzubringen, wo das Thema bereits seit vielen Jahren einen extrem hohen Stellenwert genießt. Nur so werden wir auch zukünftig eine hohe Datenqualität quer über alle Zielgruppen liefern können.“ Marc Leimann, Managing Director, Norstat Deutschland

„Panelanbieter müssen immer stärker vor allem zwei Themen Genüge tragen: Sie müssen innovative Produkte und zudem eine größtmögliche Transparenz bieten. Das erfüllen wir von PAYBACK einerseits über transaktionsbasierte Befragungen direkt nach dem Einkauf in Filialen oder unter anderem über location-basierte Befragungen. Andererseits haben wir uns mit sehr viel Sorgfalt und Struktur auf die neue EU-Datenschutzgrundverordnung vorbereitet.“ Thorsten Müller, Head of Panel Sales, PAYBACK

„Die Generation Z wird erwachsen und gewinnt durch ihre steigende Kaufkraft an Bedeutung. Ihre Meinung fällt zunehmend ins Gewicht. Dies ist den Unternehmen bewusst, wodurch die Nachfrage dieser Zielgruppe ansteigt. Allerdings lässt sich die entsprechende Altersgruppe aufgrund einer geringen Teilnahmebereitschaft nur schwer abbilden. Es stellt sich die Frage, ob eine Steigerung der Nutzerfreundlichkeit auf mobilen Endgeräten die alleinige Lösung ist. Herausforderung für die Online-Marktforschung ist es, adäquate Wege zu finden, diese junge Zielgruppe zu erreichen.“ Sebrus Berchtenbreiter, Geschäftsführer, promio.net

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Research · Special Online-Panels

„Ganz aktuell ist natürlich die Privatsphäre-Debatte – wir nehmen das Vertrauen unserer Panelisten nicht als Selbstverständlichkeit. Dann gibt es technologische Herausforderungen: Browser unterbinden das Setzen von Cookies und ‚Walled Gardens‘ wie Facebook und Google machen das Messen von Ad Exposures immer schwieriger. Wir bei Talk sind da mit hauseigener Tracking-Software und dezidierten Behaviour-Panels gut aufgestellt. Und mit unserem Analytics-Tool Reppublika haben wir eine innovative Lösung, die aus gesammelten Daten in Echtzeit Insights gewinnt.“ Klaus Oberecker, Managing Partner, Talk Online Panel

„Wir sehen einen anhaltenden Trend für qualitativ hochwertige Umfragestichproben. Kann zurückverfolgt werden, woher die Teilnehmer stammen? Bleiben die Abbruchraten im Rahmen? Online-Panels bieten immer noch die rentabelste, schnellste und präziseste Methode, um zufallsbasierte und repräsentative Stichproben zu generieren. Sicherer Ausschluss von Mehrfachteilnehmern, systematisches Monitoring der Antwortqualitäten und Ausschluss ‚schwarzer Schafe‘ gewährleisten eine anhaltend hohe Datenqualität. Tools für mobile Datenerhebungen mit Hilfe von Ad-IDs oder Geotargeting sind aufgrund der geänderten Bedingungen der Datenschutzgrundverordnung sicher neu zu bewerten. Der ausgewogene Mix ihrer Panels bleibt für die Anbieter die größte Herausforderung.“ Torsten Bohse, Geschäftsführer, Trend Research

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„Die Zielgruppenanforderungen werden immer spezifischer und unvorhersehbarer. Daher müssen die Online-Access-Panels weg von statischen Profilfragebogen hin zu vielen kleinen aktuellen Panel-Umfragen. Diese können genutzt werden, um potentielle Probanden oder geeignete Kriterien für das Sampling zu entdecken. Damit lassen sich Inzidenzraten im gezogenen Sample erhöhen und nicht zuletzt günstigere Preise realisieren. Aber auch die Informationen aus institutseigenen Pre-Screenern für qualitative Studien bieten uns zusätzliche Erkenntnisse, um damit unsere Kunden zu beraten.“ Christian Holdt, Director Operations, Schlesinger Europe

„Budgetdruck, der Bedarf an immer schneller gewonnenen Daten und der damit verbundene direkte Zugang zu Respondenten mittels DIY-Applikationen werden die Marktforschung weiter verändern und voranbringen. Das Zusammenspiel mit der traditionellen Marktforschung wird eine ideale Sichtweise auf die künftigen Anforderungen liefern. Dies sind Chancen und nicht, wie oft befürchtet, Hindernisse.“ Stephan Soine, Country Manager DACH, Toluna

„Durch die von Spiegel Online aufgedeckten Betrugsfälle in der Marktforschung hat die Qualität von Felddienstleistungen wieder stark an Bedeutung gewonnen. Entscheidenden Einfluss hierauf hat im Bereich der OnlineMarktforschung die Pflege der Panels. Zur Pflege unseres OnlinePanels gehört darum sowohl die Aktualität der Stammdaten unserer Mitglieder sowie deren Zufriedenheit. Beide Aspekte sind ein Indikator für den hohen Qualitätsstandard eines Online-Panels. Ausschöpfungsquoten von bis zu 40 Prozent bestätigen uns das.“ Bodo Griehl, Projektleiter, Webfrager Internetmarktforschung

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„Dank der neuesten hochentwickelten DIY-Technologien können Datennutzer jetzt selbst aktiv Umfragenund Fragebogenentwicklungstools nutzen, um ihre Studien zu erstellen. Individuell anpassbare Dashboards, die schneller Analysen generieren und Ergebnisse besser darstellen können, runden das Selbstbedienungspaket ab. Research Now SSI hat mit SmartAR® eine solche intelligente Forschungsplattform im Angebot. Die tief profilierten Research Now SSI Double-Opt-In-Panels bieten ergänzend dazu die qualitiativ hochwertigen Stichproben, die unsere Kunden benötigen, um die Insights zu generieren, die sie von Big Data alleine nicht gewinnen können.“ Ute Jaeger-Wolfe, Managing Director, Research Now SSI


Special Online-Panels ¡ Research

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Research · Special Online-Panels Firmenpräsentationen

www.appinio.com Appinio ist das führende Institut für digitale Marktforschung. Über eigene Mobile Panels können innerhalb weniger Stunden weltweit Consumer Insights erhoben werden. Appinio bietet dazu eine All-in-One-Plattform, über die in Echtzeit Umfragen durchgeführt und live analysiert werden können – damit ist Appinio die schnellste Lösung auf dem Markt. Appinio agiert dabei als Full-Service-Institut. Durch einen innovativen Community-Ansatz mit weltweit knapp 400.000 Teilnehmern und täglich über 1 Million erhobene Meinungen bietet Appinio ein zum großen Teil intrinsisch motiviertes Panel, was zu einer überdurchschnittlichen Panel- und Antwortqualität führt.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

Appinio Panel

380.000

Allgemeine Bevölkerung (NatRep in 24h)

40+ Länder in Europa, Asien und Amerika (u. a. Deutschland, Österreich, Schweiz, USA, UK, Nordics)

Subtiles Screening

Full-Service-Institut

Durchschnittlich 1.300 Merkmale/Teilnehmer

Ad-hoc-Studien und Trackings

In Summe: 20.000+ TargetingMerkmale

Bis zu 1.000 Teilnehmer in 20 Minuten

Junge Altersgruppe

www.bilendi.com Mit eigenen Panels in zwölf europäischen Ländern und Zugang zu über 2,2 Mio. Teilnehmern ist Bilendi führender Access-Panel-Anbieter. Bilendi steht für Reichweitenstärke und Qualität mit Panels in Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Belgien, Großbritannien, Italien, Spanien, Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland. Mehr als 50 weitere Länder stellen wir aus einer Hand über ein internationales Partnernetzwerk zur Verfügung. Mit über 300 Selektionskriterien können unsere lokalen Projektteams spezielle, schwer erreichbare Zielgruppen ansteuern, darunter z. B. regional eingeschränkte Zielgruppen, B2B-Entscheider, Mütter oder Patienten. Die Qualität und Heterogenität unserer Panels garantieren wir durch breit gefächerte und seriöse Rekrutierungskanäle, Double-Opt-in-Registrierung, Identitätssicherung, Screenings, Panel-Cleanings sowie Zufriedenheitsumfragen. Weitere Besonderheiten: Fragebogenprogrammierung und Hosting, Datenverarbeitung, Short Fieldwork, Rekrutierung für Communities, Passive Measurement und inhouse Panelisten-Support.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Region

Profilierung

Nutzung*

meinungsplatz

Deutschland: 250.000, über 300 Selektionskriterien Schweiz: 50.000, für unterschiedlichste Österreich: 30.000 Zielgruppen

Zielgruppe

Deutschland, Schweiz, Österreich

soz.-dem. Variablen, zielgruppenspezifische Screenings

Sampling & Online-Feldservice

weitere Bilendi Panels

über 1,8 Millionen

Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Dänemark, Belgien, Schweden, Norwegen, Finnland

soz.-dem. Variablen, zielgruppenspezifische Screenings

Sampling & Online-Feldservice

über 300 Selektionskriterien für unterschiedlichste Zielgruppen

www.cint.com Cint ist ein Technologie-Unternehmen und Online-Felddienstleister, welcher seit 2004 verschiedene SaaS-Plattformen wie Panel- und Projektmanagementlösungen bietet. Unsere Kunden haben den direkten Zugang zu über 40 Millionen Umfrageteilnehmern in mehr als 80 Ländern. Die Cint Lösungen Access / Access Pro und Engage ermöglichen effiziente und unkomplizierte Projektumsetzungen. Seit 2016 gibt es mit Cint Connect eine Lösung für Real Time Digital Media Measurement. Alle Cint Lösungen sind via API an kundeneigene Systeme anbindbar. Mehr Information erhalten Sie unter contact-de@cint.com oder https://www.cint.com/

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

Cint Access Panel

13.000.000

allgemeine B2C- und B2B-Panels sowie Europa spezielle Nischengruppen, große Reichweite über eigene Mobile App und Cookie Tracking

neben den soz.-dem. Daten über Feld/ 25 Profilierungskategorien mit Full-Service mehr als 300 Profilierungspunkten

Cint Access Panel

12.000.000

allgemeine B2C- und B2B-Panels sowie Nord-, Südspezielle Nischengruppen, große Reichweite amerika über eigene Mobile App und Cookie Tracking

neben den soz.-dem. Daten über Feld/ 25 Profilierungskategorien mit Full-Service mehr als 300 Profilierungspunkten

Cint Access Panel

15.000.000

allgemeine B2C- und B2B-Panels sowie Asien, Pazifischer neben den soz.-dem. Daten über Feld/ Full-Service spezielle Nischengruppen, große Reichweite Raum und Afrika 25 Profilierungskategorien mit über eigene Mobile App und Cookie Tracking mehr als 300 Profilierungspunkten

* Feld: Angebot als Feld-Dienstleistung, Full-Service: Angebot im Rahmen eigener (Full-Service-) Projekte

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Special Online-Panels · Research Firmenpräsentationen

www.consumerfieldwork.com Die Consumerfieldwork GmbH, Hamburg, ist ein unabhängiger Online-Felddienstleister und bietet hochqualitative OnlinePanel-Stichproben. Unser Consumer-Opinion.com Panel besteht seit 2006. Die sehr hohe Response und die außergewöhnliche Antwort-Qualität unseres Panels verdanken wir nachhaltiger Panel-Pflege: Einerseits gewähren wir unseren Teilnehmern faire Gutschriften und verlässliche Auszahlungen und motivieren sie zum sorgfältigen Antworten. Andererseits stellen wir allen Kunden standardmäßig sehr einfach zu verwendende Links zur Verfügung, um uns schlechte Interview-Qualität zu melden. Wiederholt auffällig gewordene Teilnehmer (Durchklicker etc.) sperren wir systematisch. Zusammengenommen ist bei uns die Qualität der Daten merklich höher als bei vielen anderen Panels.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

Consumer-Opinion.com

75.000

Internetnutzer 14+

Deutschland, Österreich, UK

standardisierte Soziodemografie, Spezialprofile für B2B-Entscheider, IT Professionals, Automotive, Tablets/Smartphones, chronische Krankheiten, Banken und Versicherungen, junge Mütter, Haustiere u. v. m.

Feld

research.doccheck.com DocCheck betreibt die größte Online-Community für Healthcare Professionals in Europa. DocCheck Research bietet mit seinem darin eingebetteten Online-Panel beste Voraussetzungen, um Ärzte, Apotheker und medizinisches Fachpersonal zu befragen (quant./qual.). Mit mehr als 245.000 Panelisten allein in Deutschland deckt es sämtliche Heilberufe in großer Zahl ab. Alle Healthcare Professionals sind mit Berufsnachweis registriert – dies sorgt für hohe Glaubwürdigkeit und Datenqualität.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Ärztepanel

über 98.500 Ärzte und Mediziner allein in Deutschland

Humanmediziner aller Fachrichtungen; Zahnärzte; Tierärzte

international, Schwerpunkt Deutschland

Profilierung

Nutzung*

Fachrichtung, Zusatzbezeichnung, Tätigkeitsfeld sowie soz.-dem. Daten Position, Tätigkeitsfeld (Offizin oder Klinik) sowie soz.-dem. Daten

Feld/Omnibus/ Full-Service

Apothekenpanel

über 39.000 Apotheker, PTAs und PKAs allein in Deutschland

Apotheker, PTAs und PKAs

international, Schwerpunkt Deutschland

Medizinisches Fachpersonal

über 55.000 medizinische Fachleute in Deutschland

von A wie Altenpfleger bis Z wie Zahntechniker

international, Schwerpunkt Deutschland

Berufsgruppe und -disziplin, soz.-dem. Daten

Feld/Omnibus/ Full-Service

Studentenpanel

in Deutschland rund 47.000

Studenten der Humanmedizin, Pharmazie, Zahnmedizin und Tiermedizin

international, Schwerpunkt Deutschland

Studienrichtung, soz.dem. Daten

Feld/Omnibus/ Full-Service

Feld/Omnibus/ Full-Service

www.nationalpanel.eu European National Panels is a panel provider based in Prague focusing on online sampling in Central Europe with proprietary panels in the Czech Republic, Slovakia, Poland and Hungary. We build on quality of our panels – we recruit via various online and offline means, verify all panellists via a phone call and apply strict data quality policies. Our overall response rate is more than 50 %. Together with detailed profiling in 12 different areas we are able to deliver high-quality data in short time for reasonable prices. We currently operate the biggest panel in the Czech Republic and one of the 3 biggest in Slovakia. In 2017, we conducted more than 1060 projects.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Czech National Panel

50.000

B2C and B2B

Czech Republic

Slovak National Panel

25.000

B2C and B2B

Slovakia

Polish National Panel

17.000

B2C and B2B

Poland

Hungarian National Panel

9.000

B2C and B2B

Hungary

www.research-results.de

Profilierung

Nutzung* Field Only

Automotive, Holiday, Living, Internet, Media, Telco, Shopping, Finance, B2B, Leisure time, Smoking and drinking, Health

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Field Only Field Only Field Only

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Research · Special Online-Panels Firmenpräsentationen

www.gapfish.com GapFish ist ein in Berlin ansässiger, ISO-zertifizierter Panelprovider und verfügt mit EntscheiderClub über mehr als 300.000 Teilnehmer mit weitreichenden Segmentierungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unsere hohe Panel-Qualität gewährleisten wir u. a. durch aktuelle Teilnehmerprofile. Durch die Kooperationen mit der Mediengruppe RTL Deutschland, der SPIEGEL-GRUPPE, Wakoopa und weiteren namhaften Partnern wird eine Vielzahl von Spezial-Panels ermöglicht. Unsere Cookie- und Trackingpanels können für Werbewirkungsforschung genutzt werden. Unsere Mobile-Studien helfen u. a. bei der Erforschung des Kaufverhaltens der User sowie wahrgenommener Werbung. Darüber hinaus bieten wir eine individuell auf Ihr Corporate-Design oder das Ihres Kunden angepasste Befragungs-App an.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

EntscheiderClub.de

255.000

EntscheiderClub.ch (de, fr, it)

30.000

EntscheiderClub.at

20.000

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

Allgemeine Kriterien, Auto & Fahrzeuge, B2B, Telefon/Elektronik/Medien, Freizeit & Konsum und weitere

Felddienstleistung (Sample Only, Full-Service)

Deutschland Konsumenten ab 14 Jahren, spezielle Zielgruppen wie Mütter, B2B, Teens, Autobesitzer etc.

deutsch-, französisch-, italienischsprachige Schweiz Österreich

www.infas360.de Mehr Wissen für gezielteres Handeln: infas 360 schafft mit einer Kombination aus CRM-, Geo-, Markt- und Marktforschungs-Daten einen individuellen Datenpool für die spezifischen Aufgabenstellungen ihrer Auftraggeber. Diesen Pool verifiziert, analysiert, regionalisiert und verdichtet infas 360 mit einem einzigartigen Disziplinmix sowie innovativen Berechnungsmethoden (z. B. Small Area-Methoden) und Big Data-Technologien (z. B. Graph-Datenbanken) zu objektivem Wissen. Auf dieser Basis können Unternehmen und Institutionen alle Fragen über Gebiete und Menschen bzw. Märkte und Zielgruppen (B2B und B2C) bestmöglich beantworten. Dadurch erhalten Strategie und Vertriebs- und Marketingmaßnahmen höchste Effizienz.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

CASA MONITOR

ca. 100.000

wechselnde Haushalte in Deutschland

Deutschland

Auswahl aus unserer CASA Datenbank mit über 600 hausgenauen Informationen und Marktkennziffern

Full-Service Anreicherung/Kombination der Ergebnisse mit CASA Datenbank Übertrag auf ganz Deutschland Regionalisierte Analysen

www.ipsos.de Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Dienstleistungsunternehmen, das weltweit Services rund um die Markt- und Meinungsforschung anbietet. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in sechs Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

I-Say

53 eigene Panels, 3.800.000 erweiterbar auf 20.000.000

B2C, inkl. Spezialzielgruppen wie z. B. Mütter von Babys, Raucher, Mobile

Europa, CEE, Türkei, Russland, Nord- und Südamerika, Mittlerer Osten, Afrika, Asien-Pazifik (50 Länder, erweiterbar auf 90)

250+ Kriterien, Datenintegration weiterer Quellen für ­zukünftige Stichprobenziehungen. Automatische Aktualisierung der Profildaten durch die Befragten

Feld/ Full-Service

Spezial-Panel World Mail Monitor

2.000 PanelTeilnehmer/ Haushalte

Messung der Servicequalität für Schwerpunkt Deutschland und Zustelldienste/Auftraggeber von Europa, weltweit erweiterbar Zustelldiensten, auch nach EN 13850

Beobachtung von postalischen Dienstleistungen/Versand und Empfang von Sendungen

Feld/ Full-Service

HealthcarePanel

ca. 13.500 in Deutschland

Ärzte, Krankenschwestern, Apotheker, Medizintechniker, KOLs, Payer

z. B. Fachrichtung, Praxisumfeld, Feld/ Region, Englisch Full-Service

Deutschland und weitere Länder möglich

* Feld: Angebot als Feld-Dienstleistung, Full-Service: Angebot im Rahmen eigener (Full-Service-) Projekte

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Special Online-Panels · Research Firmenpräsentationen

www.iriworldwide.com/de-DE/E-Commerce-Panel IRI ist ein weltweit führender Anbieter von Marketing-Beratungsleistungen für Konsumgüterindustrie und -handel. Mit einer einzigartigen Kombination aus aktuellen Marktinformationen, umfassendem Marktverständnis, prädiktiver Analytik, vorausschauenden Insights und führenden Technologien helfen wir unseren Kunden, erfolgreich zu wachsen. Mit einer der weltweit größten Datenbanken aus Verbraucher- und Käuferdaten sowie Informationen über klassische, soziale und mobile Medien ermöglicht IRI weltweit über 5.000 Kunden, Potenziale zu erkennen, ihre Verbraucher anzusprechen, ihre Marktanteile auszubauen und ihr Wachstum zu steigern — getreu unserem Versprechen: „Growth delivered.“

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

IRI E-Commerce Panel

> 10 Händler, kontinuierlich wachsend

Konsumgüterunternehmen, Deutschland, Echte Abverkaufsdaten des OnlineHandel und Industrie international im Aufbau Handels als Grundlage für strategische Entscheidungen. Beteiligte Retailer sind u. a. Douglas, dm, Rossmann und ein führender Global Player

Region

Profilierung

Nutzung* Handels-Panel: Reporting und Analysen, Präsentationen

www.jtnresearch.com JTN Research has 21 proprietary online panels in Scandinavia, Central and Eastern Europe, relying on more than 700,000 active respondents. Having built all these panels ourselves, we ensure that detailed pre-targeting is available not only on the consumer side, but also when looking for B2B, ITDMs and other specific audiences. JTN Research has an ongoing commitment to delivering advanced data quality on each and every sample provided. Relying on double opt-in, offline cross-checking, duplication fraud detection, “professional survey taker” screening and many more technology-enhanced solutions. Globally, JTN has access to more than 15 million panelists in over 100 countries.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

JTN Panels for 21 countries – Global access to over 100 countries

Over 700 000 active panel members and global access to over 15 million

Consumer, B2B, ITDM

Austria, Bosnia, Bulgaria, Croatia, Cyprus, Czech Republic, Denmark, Greece, Hungary, Macedonia, Montenegro, Norway, Poland, Romania, Russia, Serbia, Slovakia, Slovenia, Sweden, Turkey, Ukraine

60+ pre-targeting points Full service

www.keyfacts-gmbh.de Die keyfacts Onlineforschung GmbH bietet Online Access Panels im deutschsprachigen Raum an. Unsere Mitarbeiter verfügen über langjährige Erfahrung in der Marktforschung. Wir begleiten Sie als zuverlässiger Partner bei Ihren OnlineErhebungen, und stehen Ihnen auf Wunsch auch beratend zur Seite, wenn Sie detaillierte Informationen zur Zielgruppe und Machbarkeiten zur Umsetzung Ihres Projektes brauchen.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

keypanel

152.000 in DE, AT und CH (deutschsprachige Schweiz)

B2B-Befragungen im Bereich FMCG, Energie, Telekommunikation, Versicherung und Banken

Deutschland, Österreich, Schweiz (deutschsprachige CH – französischsprachige im Aufbau)

über 700 Selektionskriterien: Neben soziodemographischen Daten auch: Konsumverhalten, Werteeinstellungen, Freizeitaktivitäten und -interessen, Internet, Mobilfunk, Medien, Mobilität, Gesundheit, Versicherungen, Stromanbieter, Banken

Als Online-Felddienstleister bieten wir Ihnen den gesamten Service von der Samplelieferung bis zur Programmierung und Datenlieferung.

* Feld: Angebot als Feld-Dienstleistung, Full-Service: Angebot im Rahmen eigener (Full-Service-) Projekte

www.research-results.de

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Research · Special Online-Panels Firmenpräsentationen

www.lightspeedresearch.com Lightspeed ist einer der weltweit führenden Dienstleister zur Unterstützung von Online-Marktforschungsprojekten und Spezialist im Bereich digitale Datensammlung. Mit globalem Hauptsitz in Warren, New Jersey, und 28 regionalen Niederlassungen in 18 Ländern, betreut das Unternehmen Kunden in Amerika, Europa, im Mittleren Osten, Afrika sowie Asien und Australien. Lightspeed ist eines der führenden Unternehmen im Bereich Innovation in der Online-Marktforschung und wurde in den letzten 5 Jahren mit mehr als 30 Preisen für die Arbeit in diesem Bereich ausgezeichnet. Mit Millionen von umfassend profilierten Panelisten weltweit, in Verbindung mit fortschrittlichen Stichprobengestaltungsund Kontrolltechniken (z. B. dem patentierten Honesty Detector Service), bietet Lightspeed eine Vielzahl von Möglichkeiten, auf Respondenten zuzugreifen und Studien mit einem einzelnen, vertrauenswürdigen Partner durchzuführen.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

LifePoints

Über 5,5 Mio. in 45 Ländern (gezählt nach ISO-Definition aktiver Teilnehmer)

Konsumenten & Spezialzielgruppen (Healthcare, IT, B2B, Millennials u. v. m.)

Weltweit

über 300 Segmentationskriterien

Stichprobe (Sample Only) oder Full-Service-Feldarbeit (Fragebogenberatung, um das Engagement der Teilnehmer zu steigern, Übersetzungen, Programmierung, Hosting etc.)

GlobalTestMarket My Survey

Hinzu kommen M ­ illionen Mobile Befragungen Panelisten aus w ­ eiteren Ländern über das Lightspeed Gravity Network

Zusätzliche Daten je nach Land hinzuspielbar, z. B.: Acxiom Personicx Lifestage & Digital, Experian Mosaic, I-Behavior Purchase Categories & Retail Brands, Futures Company Marketing Receptivity, LIVING Well, MindBase u. v. m.

Mobile Befragungen (online oder App), Werbetracking

www.mowebresearch.com mo’web ist ein deutsches Marktforschungsinstitut und bietet weltweite Onlinemarktforschung. Von Bedarfsanalyse über Feldarbeit zur Handlungsempfehlung. 1,5 Millionen Umfrageteilnehmer in eigenen Panels und Schlüsselstelle zwischen Marktforschungstreibenden und Technikanbietern. Wir nutzen die Digitalisierung, um bessere Antworten auf die Fragen unserer Kunden zu finden: Onlinebefragungen, Mobilebefragungen, Online Eyetracking, Mobile Crowdsourcing und POS-Checks. 2004 gegründet, bis heute unabhängig und inhabergeführt.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

B2B-Panel

542.337

Entscheidungsträger: BDM, ITDM, Influencer

Südafrika, Lateinamerika, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Russland, Spanien, Großbritannien, Ukraine

soz.-dem. Daten, Entscheidungskompetenz, Industrie, Abteilung, Firmengröße u. v. m.

Feld/ Full-Service

B2C-Panel

1.031.702

Verbraucher

Türkei, Südafrika, Lateinamerika, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Russland, Spanien, Großbritannien, Ukraine

soz.-dem. Daten, Haushalt, Bildung, Beruf, Transport u. v. m.

Feld/ Full-Service

www.myonlinepanel.com myonlinepanel verfügt über eigene, repräsentativ rekrutierte Online-Verbraucher-Panels in den wichtigsten europäischen Märkten (Deutschland, UK und Frankreich). Unser Leistungsspektrum umfasst die Planung und die Durchführung von nationalen und internationalen Online-Marktforschungsstudien. Dabei können Sie uns mit der Durchführung bestimmter Teilleistungen oder mit der Full-Service-Durchführung eines Projektes beauftragen. Wir verfügen über eine eigene Software zur Programmierung von Fragebögen (EQUIP Questionnaire Generator®), die auch die Umsetzung komplexerer Methoden, z. B. multimedialer Conjoint-Analysen und Reaktionszeitverfahren, erlaubt.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

myonlinepanel Germany

61.000

Bevölkerung ab 18 Jahren

Deutschland

soz.-dem. Merkmale; darüber hinaus Pre-Screening möglich

Feld/Full-Service

myonlinepanel UK

24.000

Bevölkerung ab 18 Jahren

Großbritannien

soz.-dem. Merkmale; darüber hinaus Pre-Screening möglich

Full-Service

myonlinepanel France

20.000

Bevölkerung ab 18 Jahren

Frankreich

soz.-dem. Merkmale; darüber hinaus Pre-Screening möglich

Full-Service

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Special Online-Panels · Research Firmenpräsentationen

www.netquest.com Vor über 15 Jahren in Barcelona gegründet, versorgt Netquest seitdem Marktforscher mit qualitativ hochwertigen Daten. Wir sind eine technologieorientierte Firma mit einem robusten und engagierten Panel, einem strikten Qualitätsstandard (ISO 26362) und lokaler Marktpräsenz. Mit Hilfe unserer Panels und eigener Umfragesoftware, unserem innovativen Incentivesystem und der wegbereitenden Tracking-Software zum Erfassen von Online-Verhaltensdaten können wir über die Kombination mehrerer Methoden einzigartige Informationen über Konsumenten in 23 Ländern liefern. Neben einer Marktpräsenz in Europa und den USA verfügen wir über Spezialwissen in den Märkten Südamerikas.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

Netquest Panel

Weltweit über 2.2 Millionen Teilnehmer

B2C

Europa, USA, Südamerika

Wir sammeln kontinuierlich Informationen über unsere Panelisten und updaten diese Variablen regelmäßig, wie z. B. über die Soziodemographie und zu Themen wie Automotive, Finanzen, Reisen, Freizeit, B2B, Haustiere, Kosmetik, Sport, Medien

Feld/Full Service

Netquest Behavioral Panel

Ca. 50.000 Personen

B2C

Europa, USA, Südamerika

Mit unserem Premium-Panel liefern wir Online-Verhaltensdaten. Kombiniert mit Stamm- und Umfragedaten helfen wir damit unseren Kunden, den heutigen Konsumenten besser zu verstehen.

Passive Messung von OnlineVerhaltensdaten

www.norstat.de Die Norstat Deutschland GmbH ist ein führender Anbieter qualitativ hochwertiger Online-Felddienstleistungen mit Sitz in München. Wir bieten unseren Kunden Zugang zu Online-Panels in 18 europäischen Ländern. Unser Leistungsspektrum erstreckt sich von der maßgeschneiderten Programmierung von Online-Fragebögen über die Rekrutierung von Teilnehmern für qualitative Studien bis hin zur Datenerhebung und -aufbereitung. Durch unsere langjährige Erfahrung sind wir selbst bei anspruchsvollen Befragungen Ihr kompetenter und zuverlässiger Partner. Mehr über das Dienstleistungsspektrum der Norstat Deutschland GmbH erfahren Sie unter www.norstat.de

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

Norstat KonsumentenPanels

> 600.000 Panelisten in 18 europäischen Ländern

Bevölkerungsrepräsentativ

Deutschland, Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Italien, ­Lettland, Litauen, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechien, UK

Soziodemografie + 6 weitere Profilierungsbereiche (Haushalt, Medien, Beruf & Karriere, Gesundheit, Hobbys & Reisen, KFZ)

Ad-hoc-Studien, Trackings, Rekrutierung für qualitative Offline- und Onlinestudien, spezielles Studiendesign wie Titelseitentests, Produkttests, Cookie Tracking

Norstat Autopanel

> 800.000 deutsche Neuwagenfahrer und -interessierte

Repräs. f. d. deutschen Kfz-Markt gem. Zulassungszahlen des KBA

Diverse Selektionsmöglichkeiten nach Hersteller, Modell, Antriebsart, Karosserieform

Ad-hoc-Studien, Trackings, Rekrutierung für qualitative Studien

www.omirussia.ru/en Online Market Intelligence (OMI) ist ein führender lokaler Anbieter in Russland, der Ukraine, Belarus und Kasachstan. OMI ist die einzige nach ISO 20252 & 26362 zertifizierte Gesellschaft in Russland. Alle unsere Fachgruppen sind in voller Übereinstimmung mit ESOMAR, CASRO, EphMRA und den Safe-Harbor-Standards der EU für Online-Forschungen. OMI verfügt über ein Goldzertifikat für Datenqualität und -konsistenz, ausgestellt durch den in den USA ansässigen FachgruppenAuditor Mktg Inc. OMI hat eine Fachgruppe für Internet-Verhalten, die die Angaben über das wirkliche Verhalten im Internet mit den Angaben der Fachgruppenprofile verbindet.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

B2C Panel

1.000.000+

Konsumenten

Russland, Geschlechtszugehörigkeit, Alter, Ausbildung, Einkommen, Ukraine, Belarus, Familienstand, Beschäftigung, Kinder, geografische Lage Kasachstan (mehr als 200 Dateneinheiten)

Feld/ Full-Service

Fahrzeugtechnik

100.000+

Autobesitzer

Russland, Ukraine, Kasachstan

Alter, Geschlechtszugehörigkeit, Fahrzeugkategorie, Fahrzeugmarke, geografische Lage (mehr als 100 Dateneinheiten)

Feld/ Full-Service

Ärzte Panel

16.000+

Ärzte

Russland

Medizinstelle, Zahl von Patienten, Berufserfahrung, geografische Lage, Fachgebiet (mehr als 50 Dateneinheiten)

Feld/ Full-Service

* Feld: Angebot als Feld-Dienstleistung, Full-Service: Angebot im Rahmen eigener (Full-Service-) Projekte

www.research-results.de

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Research · Special Online-Panels Firmenpräsentationen

www.payback.net Das PAYBACK Online-Panel wurde speziell für die Online-Forschung konzipiert & entwickelt. Es bedient diesen stetig wachsenden Markt mit qualitativ hochwertigen Stichproben aus einer einzigartigen Datenbasis. Durch die Vielzahl an alltäglichen Berührungspunkten mit PAYBACK besteht ein wesentlich höherer „Share of Life“ als bei vergleichbaren Panels. Dadurch wird ein langfristiger, nachhaltiger und transparenter Panelbetrieb sichergestellt. Das PAYBACK Online-Panel garantiert in diesem Zusammenhang eine Vielfalt an denkbaren Forschungsansätzen, z. B. für Communities, In-Home Use Tests, Mobile Research, regionale Befragung & Aufbau von Spezialpanels. Mit Hilfe des PAYBACK Online-Panels haben Sie Zugang zu über 100.000 aktiv rekrutierten Panelisten mit einer ­Response-Rate von über 50 Prozent. Damit lassen sich so gut wie alle Zielgruppen treffsicher für Ihre Projekte abbilden.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

PAYBACK Online Panel

über 100.000

Bevölkerung & Online

Deutschland

über 300 Stammdatenkriterien, z. B. Lebenssituation, Mediennutzung, Fahrzeuge, Social Media-Nutzung, Mobile & Telko, Shoppinggewohnheiten, Hobbys, Reisen, Haustiere, Versicherungen, Beschäftigungs- alle Felddienstleistungen verhältnis

Nutzung*

PAYBACK Regional Panels

nach KundenAnforderung

nach Anforderung

Deutschland

komplette Stammdatenprofilierung liegt vor

www.produktundmarkt.de Produkt + Markt steht als inhabergeführtes Full-Service-Institut mit 125 Mitarbeitern für kompetente und innovative Marktforschung, quantitativ, qualitativ, online, offline, national und weltweit. Ausgeprägtes Branchen-Know-how und fundierte Methodenkompetenz konkretisieren sich in eigenentwickelten Forschungstools. Unsere Kunden sind nationale und internationale Marktführer und Mittelständler aus den Bereichen Versicherungen, Finanzdienstleistungen, Automotive, Medien, Verlage, Versorger, Telekommunikation, Healthcare, Agribusiness, Veterinär, FMCG und B2B. Unser Online-Panel doc.prompt bietet mehr als 15.000 Health Care Professionals aus Deutschland.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

doc.prompt

15.000

medizinische Fachkreise wie Ärzte (auch sehr spezielle Fachgruppen), Apotheker, Diabetes-Berater, Ernährungswissenschaftler, Klinikmanager

Deutschland

soz.-dem. Daten, Fachgebiet, Zusatz-Weiterbildung(en), Anzahl behandelter Patienten, Anteil Privatpatienten etc.

Full-Service

www.promio.net promio.net betreibt seit über 17 Jahren hochwertige Online-Panels. Diese zeichnen sich durch eine einzigartige Profiltiefe aus. Anhand von bis zu 3.000 Selektionsfiltern können Sie Ihre individuelle Zielgruppe auswählen und befragen. Unsere Kunden schätzen unsere langjährige Erfahrung im Bereich Sampling/Online-Felddienstleistung sowie unseren zuverlässigen und schnellen Service. Als Full-Service-Anbieter kann promio.net Sie in jeder Phase Ihres Online-Marktforschungsprojektes fachmännisch unterstützen. Als einer von wenigen Anbietern bieten wir außerdem Aufbau, Betrieb und Vermarktung Ihres eigenen Online-Panels.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

promio.net Premium-Panel

150.000

Bevölkerungsrepräsentativ (16+), Spezial-Zielgruppen: Mütter mit Baby/Kleinkind, ITDMs, BDMs, PKW-Besitzer, Smartphone-Besitzer, Gamer, Internet-Shopping-Verhalten

D/A/CH

Nach Registrierung füllen die Teilnehmer Basis- und Profilfragebögen aus. Das bedeutet, dass bis zu 3.000 ProfilInformationen pro Teilnehmer vorliegen und so nahezu jede Zielgruppe selektierbar ist.

Felddienstleistung, Teil-Service, Full-Service

* Feld: Angebot als Feld-Dienstleistung, Full-Service: Angebot im Rahmen eigener (Full-Service-) Projekte

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www.research-results.de


Special Online-Panels · Research Firmenpräsentationen

www.researchnow.com · www.surveysampling.com Research Now SSI ist der weltweite Marktführer für digitale Marktforschungsdaten. Das Unternehmen bietet erstklassige Lösungen für die Marktforschungsbranche für unsere mehr als 4.000 Kunden in den Bereichen Marktforschung, Beratung, Medien, Gesundheitswesen etc. und ist in der Branche als führend in Bezug auf Qualität, Reichweite und Kundenzufriedenheit anerkannt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.researchnow.com und www.surveysampling.com.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

mehr als 40 Millionen Panelteilnehmer

Spezial-Zielgruppen für Themen wie Gesundheitswesen, Politik und Gaming. Außerdem schwer zu erreichende B2B- und B2CZielgruppen wie Finanzanalysten, LKW-Fahrer, Besitzer von Virtual Reality Headsets oder potenzielle Käufer europäischer Luxusautos

B2B Panel B2C Panel Healthcare Panel Political Panel

Region

Profilierung

Nutzung*

mehr als 40 Länder

Profile mit durchschnittlich mehr als 450 Profilwerten pro Panelteilnehmer: u. a. soz.-dem. Daten, Mediennutzung, Hobbys, Kaufabsicht, Finanzen, Lebensplanung, Gesundheit etc.

Online-/Mobile-Stichprobe, für die Marktforschung, Medien- und Werbeagenturen, Managementberatung/Hedgefonds/ Private Equity und Corporate

www.Schmiedl-Marktforschung.de SCHLESINGER INTERACTIVE by Schmiedl Marktforschung, Ihr leistungsfähiger Fieldservice-Support für nationale und internationale Studien: qualitativ, quantitativ und online. Eigene und umfangreich profilierte Spezial-Panels für Consumer-, B2B- und Healthcare-Studien in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und den USA. Durch routinierte Logistik an unseren Studiostandorten auch IHUT-Studien realisierbar. Programmierungen auch anspruchsvoller Fragebögen im Kundenlayout möglich. Kontakt: info@schmiedl-marktforschung.de

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Profilierung

Nutzung*

Schmiedl Healthcare Professionals Panel

ca. 14.000

Ärzte unterschiedlicher Deutschland Fachgruppen, nichtärztliche Heilberufe, z. B. Apotheker, Heilpraktiker, Krankenschwestern, Diabetesberater

Region

Ärzte nach Fachrichtungen, Tätigkeitsort, Abteilung, nichtärztliche Heilberufe nach Berufsbezeichnungen

Feld

Schmiedl B2B Panel

ca. 5.000

Handwerker, Ingenieure, IT- Deutschland Entscheider, Geschäftsführer KMU, Marketingentscheider

Beruf, Branche, Unternehmensgröße, Position, Standorte, Umsatz, Mitarbeiterzahl

Feld

Schmiedl Consumer Panel

ca. 50.000

Bevölkerung mit hohem Profilierungsgrad

z. B. Familie, Wohnsituation, Reisen, Haustiere, Genussmittel, technische Haushaltsausstattung etc.

Feldservice/IHUT/ Rekrutierungen für Offline-Studien

Deutschland

www.talkonlinepanel.com Die Talk Online Panel GmbH betreibt Online Research Communities mit über 480.000 Teilnehmern in 21 Ländern und deckt die Märkte Deutschland, Österreich, Schweiz, Südosteuropa, Ukraine, Russland, Griechenland und Türkei ab. Jedes Land wird von eigenen Community Assistants in der jeweiligen Landessprache betreut. Neben klassischen OnlineBefragungen bietet Talk Cookie Tracking und Passive Tracking in seinen Panels an.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

Talk Online Panel

über 480.000

General Population/ Konsumentenpanel

Bosnien, Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Kroatien, Italien, Moldawien, Montenegro, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Zypern

Soziodemografie sowie Stammdaten aus 16 Branchen mit in Summe 400 ­Attributen, Special Target groups: Raucher, Eltern, Jugendliche, Smartphone-User, Tracking: Passiv-Tracking über Wakoopa, Cookie Tracking

Feld/Full-Service

* Feld: Angebot als Feld-Dienstleistung, Full-Service: Angebot im Rahmen eigener (Full-Service-) Projekte

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Research · Special Online-Panels Firmenpräsentationen

www.toluna-group.com/de Toluna ist ein führender Anbieter für On Demand Consumer Insights. Durch hochprofilierte Online-Panels und eine moderne Umfrage- und Analyse-Plattform bieten wir Marktforschern und Spezialisten für Consumer Insights Zugang zu 21 Millionen Verbrauchern in 68 Ländern für Sample-Only- und Full-Service-Projekte. Mit unserem innovativen Geschäftskonzept Insights On Demand™ helfen wir Unternehmen jeder Größe dabei, weltweit Umfragen online, auch auf Mobilgeräten, durchzuführen, um wertvolle Consumer Insights für ihre Marketingentscheidungen zu gewinnen. Insgesamt verfügt Toluna über 24 Büros in Europa, Amerika, der Asien-Pazifik-Region sowie dem Nahen und Mittleren Osten.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

Toluna Panel (www.toluna.com)

21+ Millionen in 68 Ländern

Bevölkerung

Deutschland + 67 weitere Länder

Alle relevanten sozio-demografischen Merkmale, 14 Spezial-Panels, u. a. B2B, Automotive, Shopping

Sample-Only-/ Full-ServiceProjekte

www.trend-research.de Die TREND RESEARCH Gesellschaft für Markt- und Kommunikationsforschung mbH ist ein Full-Service-Institut mit Sitz in Hamburg, das sich durch Kompetenz und Erfahrung seit über 30 Jahren auszeichnet und seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen anbietet – sei es als Felddienst- oder als Full-Service-Partner. Mit dem institutseigenen Befragungsportal „Trendfrage“ zählt TREND RESEARCH zu einem der ersten und fundiertesten Anbieter im Bereich der Online-Forschung.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

Trendfrage

80.000

Bevölkerung ab 14 Jahren

Deutschland

umfangreiche Profildaten zur Stichprobenziehung (Soziodemografie, TVNutzung, Online, Print, Radio u. mehr)

Full-Service Sample Only

Trendfrage HamburgPanel

5.000

Hamburger Bevölkerung

Hamburg

umfangreiche Profildaten zur Stichprobenziehung (Soziodemografie, TVNutzung, Online, Print, Radio u. mehr)

Full-Service Sample Only

Trendfrage Partnerpanels

über 750.000

Bevölkerung ab 18 Jahren

Frankreich, Spanien, Italien, UK, Türkei, Schweiz, Österreich, P ­ olen, ­Russland, Ungarn, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Niederlande, USA, Brasilien, China

umfangreiche Profildaten zur Stichprobenziehung

Full-Service Sample Only

www.webfrager.de Die WEBFRAGER GmbH ist ein im Jahr 2001 gegründetes Feldinstitut, das verschiedene Dienstleistungen im Bereich der Online-Marktforschung anbietet. Zu unserem Produktportfolio gehören unter anderem ein eigenes Consumer- und ein ITPanel in Deutschland. Zudem programmieren und hosten wir Mitarbeiter- und Kundenbefragungen. Zusammen mit unserem Mutterunternehmen Foerster & Thelen Marktforschung GmbH bieten wir auch Online-Besucherbefragungen von Großveranstaltungen (Fußballspiele, Konzerte usw.) an. Eingebunden in ein globales Netzwerk, ist WEBFRAGER in der Lage, auch internationale Stichproben im B2C- und B2BBereich erfolgreich zu meistern.

Panel(s) Name

Teilnehmerzahl

Zielgruppe

Region

Profilierung

Nutzung*

Consumerpanel

53.000

Bevölkerung

Deutschland

bis zu 200 Merkmale (z. B. Soziodemografie, Versicherungs- und Finanzausstattung, Hobbys etc.)

Feld

IT-Panel

2.400

IT-Entscheider in Unternehmen verschiedener Branchen

Deutschland

bis zu 50 Merkmale (z. B. Branche, Mitarbeiterzahl, Unternehmensbereich/Abteilung, Entscheidungskompetenz etc.)

Feld

* Feld: Angebot als Feld-Dienstleistung, Full-Service: Angebot im Rahmen eigener (Full-Service-) Projekte

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In Kürze · Research Branchenfokus Fahrräder von IFH Köln und BBE

Elektro-Hype hält an Dank E-Bikes hat sich auch 2017 der Aufschwung in der Fahrradbranche fortgesetzt: Erstmals überschritt der Umsatz mit den Zweirädern die Schwelle von 3,5 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von gut 6,5 Prozent, wie der neue „Branchenfokus Fahrräder“ des IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung zeigt. Die beliebten E-Bikes verbu-

chen mit 51 Prozent mehr als die Hälfte des Gesamtmarktvolumens und steigern ihren Umsatz um 21 Prozent. Bis 2022 werden E-Bikes ihren Anteil am Gesamtumsatz Prognosen zufolge um weitere fünf Prozentpunkte steigern. Eine gegenläufige Entwicklung zeigt sich in den übrigen Warengruppen – vor allem bei Mountain-Bikes, die 20 Prozent ihrer Umsätze einbüßen. Auch traditionelle Stadträder und Trekking-Bikes müssen ein Umsatzminus hinnehmen. www.ifhkoeln.de

GfK mit globaler Smartphone-Markt-Studie

Weniger, dafür teurer

Fotos: © eshma, WoGi – Fotolia.com, Warner Bros. Entertainment

Die weltweite Nachfrage nach Smartphones ist im ersten Quartal 2018 um zwei Prozent auf 347 Millionen Geräte gefallen. Der durchschnittliche weltweite Verkaufspreis stieg im ersten Quartal 2018 jedoch weiter an und lag um 21 Prozent höher als im ersten Quartal 2017. Das wirkte sich positiv auf den Umsatz aus, der im Vorjahresvergleich trotz weniger Geräten um 18 Prozent zulegen konnte, meldet GfK aufgrund tatsächlich getätigter Einkäufe von Endverbrauchern. In Westeuropa verzeichneten die größten Rückgänge im ersten Vierteljahr die Märkte in Großbritannien, Spanien und Frankreich, wo die Nachfrage um elf, sieben und vier Prozent gegenüber dem Vorjahr fiel. Während der durchschnittliche Verkaufspreis wahrscheinlich weiter steigen wird, geht GfK in dieser Region von stagnierenden Verkaufszahlen im Jahr 2018 aus. www.gfk.com

71%

der deutschen Konsumenten kennen Influencer, folgen ihnen aber nicht. Mehr als jeder Zweite (61 Prozent) empfindet Influencer als unglaubwürdig und nicht authentisch. Knapp drei Viertel (74 Prozent) kritisieren insbesondere Influencer-Kooperationen mit Marken. Quelle: Wavemaker mit [m]Science · www.wmglobal.com

Territory zu Employer Branding

Dashcam-Umfrage von Bitkom Research

Schlechtes Karma, schlechtes Geschäft

Im Auge des Betrachters

Der Ruf als Arbeitgeber beeinflusst unmittelbar Umsatz- und Unternehmenserfolg. Das legt eine Territory-Studie zu Wechselwirkungen zwischen dem Image als Arbeitgebermarke und dem Kaufverhalten deutscher Konsumenten offen. Diese strafen Unternehmen mit schlechtem Arbeitgeber-Image mit Kaufboykott ab: 60 Prozent der Deutschen lehnen demnach Produkte von Firmen ab, denen ein schlechter Ruf vorauseilt – fast jeder Vierte (24 Prozent) „auf jeden Fall“, 36 Prozent würden dies „wahrscheinlich“ tun. Im Gegenzug geben zwei von drei Befragten (67 Prozent) an, sie würden Produkte eines Unternehmens (häufiger) kaufen, wenn sie wüssten, dass das Unternehmen besonders viel für seine Mitarbeiter tut – 29 Prozent agierten „auf jeden Fall“ so, 38 Prozent „wahrscheinlich“. „Employer Branding wird mehr denn je eine Schlüsseldisziplin im gesamten Marketing-Mix“, kommentiert Gero Hesse, Geschäftsführer Territory Embrace, die Auswertung. Er sieht die Verzahnung mit allen weiteren Aktivitäten im Marketing und Vertrieb als eine „zentrale Herausforderung für das Management“. Basis der Studie ist eine Online-Umfrage von Innofact unter 1.013 18- bis 69-Jährigen. www.territory.de

Immer mehr Verbraucher befürworten den Einsatz der Auto-Kameras, Datenschutz spielt für sie bei diesem Thema eine eher untergeordnete Rolle. Das hat eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research unter 1.009 Personen ab 14 Jahren ergeben. 57 Prozent denken, dass Dashcams den Fahrer zu einer vorsichtigeren Fahrweise zwingen. Knapp die Hälfte findet, die Nutzung von Dashcams sollte sogar gesetzlich vorgeschrieben werden. Der Wunsch von 74 Prozent der Deutschen (2015: 67 Prozent), Dashcam-Videos als juristische Beweismittel zuzulassen, ist bereits in Erfüllung gegangen: Am 15. Mai sprach sich der Bundesgerichtshof im Einzelfall dafür aus. Noch jeder Fünfte (20 Prozent, 2015: 26 Prozent) findet allerdings, die Autokameras würden einen Eingriff in die Privatsphäre anderer Verkehrsteilnehmer darstellen und sollten verboten werden. www.bitkom.org

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Karriere

Advise Chase Petrey ist European Chief Operating Officer (COO) von MaritzCX. Er folgt Oliver Kipp nach, der kürzlich zum Chief Customer Officer ernannt wurde. Petrey, studierter Volks- und Betriebswirt, baute zuletzt die australische Niederlassung von MaritzCX auf.

Ipsos Connect Das Team von Ipsos Connect in Hamburg hat doppelte Verstärkung erhalten. Anja Vogel leitet als Director das Media Research Team. Sie ist für den strategischen Ausbau von Kundenbeziehungen sowie die Weiterentwicklung von Methoden und Erhebungsinstrumenten zuständig. Die Soziologin verfügt über eine Branchenerfahrung von mehr als 20 Jahren und war zuletzt bei Kühne + Nagel. Gunther Theophile leitet ebenfalls als Director ein Team für nationale und internationale Kunden. Der Diplom-Kaufmann bringt langjährige Erfahrung in der Werbe- und Markenforschung mit und war zuvor bei GfK und TNS. Mindshare Viktoria Hofmann ist neue Geschäftsführerin am Standort Düsseldorf von Mindshare. Gemeinsam mit Manuela Krause, ebenfalls Geschäftsführerin, bildet die Diplom-Kauffrau dort das neue Führungsduo, das direkt an CEO Stefan Uhl berichtet. In ihrer neuen Position ist Hofmann für rund 80 Mitarbeiter verantwortlich. Dazu zählt auch das Performance Marketing Team von NEO@Ogilvy, das seit 2018 bei dem Unternehmen angedockt ist. Interrogare Silke Alksnis ist bei Interrogare als Consultant im Team Research Services im Bereich Fragebogenprogrammierung tätig. Nach ihrem Studium der Informationswirtschaft und Markt- und Medienforschung wechselte sie in die Marktforschung, wo sie beim Online-Panel-Anbieter Respondi als Projektmanagerin ihre praktischen Erfahrungen erweiterte.

Kerstin Siemes (l.) ist Associate Director bei Advise. Die Diplom-Geografin bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung in der internationalen qualitativen und quantitativen Projektleitung mit: Sie war zuvor beim US-amerikanischen Gongos Research und beim Stuttgarter Ipi Institute, zuletzt als stellvertretende Leiterin Marktforschung. Johanna Böttinger (m.) ist als Research Managerin bei Advise tätig. Die Psychologin hat über sechs Jahre Erfahrung in der Marktforschung und war beim Spiegel Institut sowie bei Meinecke & Rosengarten tätig. Und Stefanie Rabus (r.) unterstützt das Team rund um die Feldorganisation und Logistik bei nationalen und internationalen Projekten, insbesondere bei (Online-)Produkttests. Exevia Heike Tombrink wechselt von GfK zu Exevia. Über diesen Zuwachs freut sich das auf den Gesundheitsmarkt spezialisierte, 2014 gegründete Unternehmen, denn mit Tombrink kommt eine Expertin im Bereich der qualitativen und quantitativen Gesundheitsmarktforschung an Bord. Sie bringt mehr als 20 Jahre Institutserfahrung mit und wird ihr Know-how in die Kundenbetreuung und Projektdurchführung einbringen.

Fotos: © Unternehmen, elfriede liebenow fotografie g Quadradt (Gunther Theophile)

MaritzCX

Happy Thinking People Vlada Gekhtman verstärkt das Berliner Team von Happy Thinking People als Project Director. Gekhtman verfügt über Erfahrung in der qualitativen Forschung, insbesondere in den Kategorien Essen und Trinken sowie Finanzdienstleistungen. Ihre Spezialgebiete sind Ethnographie und interkulturelle Forschung. Zuvor war sie 14 Jahre als Senior Project Manager beim russischen Marktforschungsinstitut Validata.

Online-Stellenmarkt Aktuelle Stellenangebote im Bereich Marktforschung finden Sie direkt auf der Research & Results Website. Dieser Service ist kostenfrei für Jobsuchende und Stellenanbieter. Die neuesten Inserate erscheinen zusätzlich alle 14 Tage im Research & Results Newsletter. 52

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Fotos: Unternehmen

Sie sind auf der Suche nach einer neuen Herausforderung oder haben als Unternehmen eine vakante Stelle zu besetzen?


Service

Seminare & Workshops Thema

Datum

Anbieter

Ort

Preis

Customer Journey im Multichannel Marketing

07.-08.06.18

Haufe Akademie www.haufe-akademie.de

Hamburg

1.360 €

Data Driven Marketing: Big Data gezielt nutzen

18.-19.06.18

Haufe Akademie www.haufe-akademie.de

München

1.360 €

MaritzCX – Customer Journey Mapping

19.06.18

MaritzCX www.cxforum.info

Frankfurt / Main

229 €

Employee Experience

19.06.18

MaritzCX www.cxforum.info

Frankfurt / Main

229 €

Was wird von einem CX-Manager erwartet?

19.06.18

MaritzCX www.cxforum.info

Frankfurt / Main

229 €

Big Data vs. Marktforschung: Wie viel Konkurrenz gibt es wirklich?

10.09.18

BVM www.bvm.org

Berlin

990 €

Grundlagen der qualitativen Marktforschung

11.-12.09.18

BVM www.bvm.org

Berlin

1.600 €

Auswertung qualitativ-psychologischer Untersuchungen

13.-14.09.18

BVM www.bvm.org

Berlin

1.600 €

Markt- und Wettbewerbsanalysen in der Praxis – Die besten Methoden für Ihre Marktforschung

13.-14.09.18

Haufe Akademie www.haufe-akademie.de

Berlin

1.360 €

Wirkungsvolle Präsentationen – Kreativ entwickeln, publikumsgerecht gestalten und lebendig vortragen

24.-25.09.18

BVM www.bvm.org

Berlin

1.600 €

Einführung und Umsetzung von Behavioral Economics @ Marktforschung

26.09.18

BVM www.bvm.org

Berlin

990 €

Digital-Marketing für Marktforscher: Strategien, Chancen, Trends

27.-28.09.18

BVM www.bvm.org

Berlin

1.600 €

R-Grundkurs für Marktforscher

08.-09.10.18

BVM www.bvm.org

Berlin

1.600 €

Aktualisierung der Marktforschungspraxis: neue Themen, veränderte Rollen und optimierte Umsetzung

11.-12.10.18

BVM www.bvm.org

Berlin

1.600 €

Vertiefung der quantitativen Marktforschungspraxis

15.-16.10.18

BVM www.bvm.org

Berlin

1.600 €

Data Driven Marketing: Big Data gezielt nutzen

16.-17.10.18

BVM www.bvm.org

Köln

1.360 €

Über die Kunst, gute Fragen zu stellen

17.-18.10.18

BVM www.bvm.org

Berlin

1.600 €

Strukturen entdecken: Faktoren- und Clusteranalysen

08.-09.11.18

BVM www.bvm.org

Berlin

1.600 €

Prozess- und Beratungskompetenz für Marktforscher – sich mehr Gehör verschaffen im Unternehmen

08.-09.11.18

BVM www.bvm.org

Berlin

1.600 €

Excel für Marktforscher

12.11.18

BVM www.bvm.org

Berlin

990 €

Fortgeschrittene Gewichtungsmodelle für die Marktforschungspraxis

15.11.18

BVM www.bvm.org

Berlin

990 €

Customer Journey im Multichannel Marketing

15.-16.11.18

Haufe Akademie www.haufe-akademie.de

Stuttgart

1.360 €

Datenimputation und Datenfusion

16.11.18

BVM www.bvm.org

Berlin

990 €

Innovationsforschung heute: Open Innovation, Co-Creation und New Market Research verstehen und einsetzen

19.11.18

BVM www.bvm.org

Berlin

990 €

Betriebliche Marktforschung – erfolgreich Marktforschungsprojekte steuern und die Marktforschung im Unternehmen „verkaufen“

20.-21.11.18

BVM www.bvm.org

Berlin

1.600 €

Beratertraining für betriebliche Marktforscher – pro-aktiver Aufbau von 22.-23.11.18 Beratungsbeziehungen und interne Positionierung

BVM www.bvm.org

Berlin

1.600 €

Praktische Anwendungsfelder der Morphologischen Marktpsychologie 26.-27.11.18

BVM www.bvm.org

Berlin

1.600 €

Alle Angaben ohne Gewähr

Ihre Veranstaltung ist noch nicht online? Eine Mail an info@research-results.de genügt!

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SCHNELLSUCHE VERANSTALTUNGEN www.research-results.de/veranstaltungen

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Media

Veränderungen des digitalen Audioumfelds

Zero Screen Era Verdrängen die neuen Audio-Devices die klassischen Endgeräte und deren Anbieter? Und wie weit sind Smart Speaker beim Verbraucher bereits angekommen? Frank Bachér resümiert die aktuelle ma IP Audio I und gibt einen Ausblick.

D

Neue Angebote und Geschäftsmodelle Die gestiegene Nachfrage ist auch auf das akustische Angebot zurückzuführen, das immer vielfältiger geworden ist. Neben den digitalisierten Angeboten stationärer Radioprogramme haben sich neue Geschäftsmodelle und Produkte wie Musik-Streamingdienste oder User generated-Radio etabliert und die Nutzung von Audio maßgeblich beeinflusst. Als Folge ist eine starke konvergente Nutzung erkennbar – Hörer greifen im Tagesverlauf über unterschiedliche Geräte auf Audio-Angebote zurück und passen ihr Hörverhalten an die jeweilige Situation an – sei es morgens im Bad, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Sport. In dieser Audiosphäre ergänzen sich UKW und Online-Audio konsequent zu einer Audio-Journey über den gesamten Tag, statt sich zu kannibalisieren. (Abb. 1)

Interaktion per Stimme Mit den unterschiedlichen Möglichkeiten, Audio-Content zu konsumieren, ist eine regelrechte Streaming-Welle entstanden, aus der sich die „Generation Kopfhörer“ entwickelt hat – Menschen, die Audio verstärkt unterwegs konsumieren und sich dabei ihr eigenes Programm zusammenstellen. Mittlerweile erleben wir die nächste Audio-Revolution, ausgelöst durch die Technologie der Sprachassistenz. In diesem neuen Zeitalter – der Zero Screen Era – entwickelt sich die Stimme zum nächsten Interface in einer sprachgesteuerten digitalen Welt. Damit erleben wir einen Shift weg vom Tippen und Wischen, wie es sich mit dem Smartphone etabliert hat, hin zum Sprechen. Der Einkauf per Zuruf, die Suchanfrage im Internet, die Nachricht an den Partner: Unsere Stimme bietet die einfachste und natürlichste Interaktionsmöglichkeit, um unterschiedliche Endgeräte zu steuern. Treiber dieser Entwicklung sind die Smart Speaker, die im vergangenen Jahr zum neuen Massenliebling geworden sind. Vergleicht man den Markteintritt mit anderen digitalen Produktinnovationen, haben die cleveren Lautsprecher ein beachtliches Tempo an den Start gelegt: 50 Millionen Menschen nutzen sie weltweit – knapp ein Jahr nach Markteintritt. Um derart viele Nutzer zu erreichen, brauchte das Smartphone drei und das Internet fünf Jahre.

Fotos: © AndSus – Fotolia.com, Unternehmen

ie schnelle Verbreitung der Smartphones begünstigte die Entwicklung eines Mediums im Besonderen: Online-Audio. Mit dem Absatz der mobilen Endgeräte stieg auch die monatliche Zuhörerschaft für entsprechende Angebote stetig. Mittlerweile ist Online-Audio im Massenmarkt angekommen. Laut der ARD-/ZDF-Onlinestudie bewegten sich 2017 zwei von drei Deutschen ab 14 Jahren, also knapp 45 Millionen Menschen, in der digitalen Audiosphäre. Einen starken Zuwachs gab es dabei vor allem bei den über 50-Jährigen. Ergebnisse der aktuellen ma 2018 IP Audio I der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) zeigen zudem, dass

Online-Audio weiterhin dynamisch wächst. So wurden die ausgewiesenen digitalen Audio-Angebote in den vergangenen Monaten pro Monat knapp 274 Millionen Mal abgerufen. Das ist im Vergleich zur letzten ma IP Audio ein Wachstum von 27 Prozent.

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Media

Entwicklung einer konvergenten Audiosphäre Auto Badezimmer U- & S-Bahn Zuhause Frühstück Arbeit

UKWTagesverlauf

5

7

9

Arbeit Uni & Sport

Während des Surfens @ Home

Auto

Online-Audio-Tagesverlauf

11

13

15

17

19

21

23

Quelle: UKW=ma 2018 Audio I (Hörer gestern, Mo.-So.), Online Audio = AdServer RMS; Werte sind Indexwerte, Index 100=jeweiliger Höchstwert

Abb. 1

Clevere Lautsprecher Neben der einfachen und natürlichen Bedienung der Geräte sind die Nutzer mit der Technologie moderner Lautsprecher schon längere Zeit vertraut. Siri, die Sprachtechnologie von Apple zum Beispiel, wurde zum ersten Mal im Oktober 2011 im iPhone 4s vorgestellt. Aus einer Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) geht hervor, dass mehr als die Hälfte der Deutschen mindestens einmal mit einem digitalen Sprachassistenten in Berührung gekommen sind (Abb. 2). Knapp jeder Fünfte könnte sich zudem vorstellen, künftig die Technologie zu nutzen. Auch die Sprachsteuerung oder die darauf basierenden Geräte werden, wie zuvor bereits das Smartphone, Einfluss auf das Mediennutzungsverhalten nehmen. Einen ersten Shift belegt die amerikanische Studie „The Smart Audio Report“ von Edison Research. Hier zeigt sich, wie die Markteinführung eines neuen Gerätes für einen Drift in Richtung Audio-Nutzung sorgt. 71 Prozent der befragten Smart Speaker-Nutzer gaben an, dass sie durch ihren cleveren Lautsprecher mehr Audio-Inhalte konsumieren und damit gleichzeitig andere Medienkanäle ersetzen – 30 Prozent der Nutzer schauen demnach weniger Fernsehen. Die starke Nachfrage der Lautsprecher ist auch am Markt spürbar. Neben den bereits vorhandenen Modellen von Amazon und Google, planen nun auch große Wettbewerber den Markteintritt: So startete Apples Homepod bereits im Februar in ausgewählten Ländern, und auch Samsung und die Telekom kündigten eigene Angebote an. Damit ist ein Trend gesetzt, der einige Branchen verändern wird. Im E-Commerce zum Beispiel rechnen Experten damit, dass bis 2020 jeder achte Einkauf per Sprachbefehl abgewickelt wird und sich „Screenless Buying“ so zunehmend etabliert.

Interaktionsmöglichkeiten mit dem Nutzer

ergeben sich für Marken spannende Werbeumfelder, denn erstmals entsteht in der audiobasierten Massenkommunikation ein direkter Rückkanal. So stehen Formate im Fokus, bei denen Nutzer die Werbebotschaft per Sprachbefehl steuern und so in den Dialog mit Marken treten können. Die technologischen Voraussetzungen erlauben es Werbetreibenden, in Echtzeit mit Nutzern zu interagieren und auf unendlich viele Antwort-Optionen vorbereitet sein zu können. Die Technologie unterstützt sogar zusätzliche Call-to-Action-Elemente – wie „Lade die App runter“ oder „Lade einen Coupon“ – und ermöglicht Marken damit ein direktes Tracking über ein Response-Element.

Audio-Identity für Marken Eines wird elementar wichtig: Um künftig das Gehör der Nutzer zu gewinnen, müssen sich Marken auditiv aufstellen, eine unverwechselbare Audio-Identity entwickeln. Denn mit der Audio-Revolution wird auch das Marketing zunehmend von non-visueller Kommunikation geprägt sein. Es muss sich damit auseinandersetzen, wie die eigene Marke klingen soll, und auditive Content- und Branding-Strategien entwickeln und umsetzen. In einer auditiven Welt stellt sich für Marketingexperten zudem die Frage, wie der Abverkauf über Sprache funktioniert und wie oder wo die Marke präsentiert werden soll.

MEHR ZUM THEMA Mediaforschung Radio www.research-results.de/fachartikel

Diese Entwicklungen haben auch auf den Audio-Werbemarkt einen erheblichen Einfluss. Mit steigenden Nutzerzahlen und neuen Möglichkeiten, mit Nutzern in Kontakt zu treten, Frank Bachér

Nutzungsverteilung von Sprachassistenten Deutsche Onliner, die bereits einen Sprachassistenten benutzt haben

Google Assistant (Google Home)

29

Siri (Apple iPhone)

22

Cortana (Microsoft)

56 %

Alexa (Amazon) Bixby (Samsung Smartphone) Sonstige

Abb. 2

14 12 3 2

Quelle: BVDW – Digital-Trends Sprachassistenten; Basis: n=1.038 repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren; durchführendes Institut: Kantar TNS

www.research-results.de

verantwortet seit November 2016 das Digitale Geschäft bei RMS. In dieser Funktion zählen die Weiterentwicklung und der strategische Ausbau des Adserver-basierten Werbegeschäfts für Audioangebote zu seinen Hauptaufgaben. Seine Expertise bringt er zudem in die Gremienarbeit ein, zum Beispiel in der Fokusgruppe Audio im BVDW. Zuvor war Bachér als Geschäftsführer Nordeuropa bei Rubicon Project, dem Anbieter einer Echtzeit-Handelsplattform für digitale Werbung. www.rms.de

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Lifestyle

10 Fragen – 10 Antworten

Geschätzt und nachgefragt Christiane Quaas, Market Research Manager bei Sanofi Consumer Healthcare Welches Klischee über Marktforscher ärgert Sie am meisten? „Ich möchte ungern nur als Numbercruncher gesehen werden.“ Welches trifft voll auf Sie zu? „Ich habe sehr viel Interesse und Spaß an Zahlen.“ Was wären Sie – abgesehen von Marktforscher – noch gerne geworden? „Auf jeden Fall Produktentwicklerin.“ Was auf keinen Fall? „Controllerin.“ Macht Ihnen die Arbeit als Marktforscher immer noch Spaß? Und warum? „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Arbeit mir jemals keinen Spaß mehr machen könnte. Es gibt immer etwas Neues zu lernen. Ganz wichtig für mich ist: Wissen, das ich besitze, wird geschätzt und nachgefragt.“ Welches Produkt haben Sie zuletzt nur wegen der Werbung gekauft? „Ich habe angefangen, meine Kleider bei einem Online-Portal zu bestellen, auf das ich durch Fernsehwerbung aufmerksam wurde. Ich würde dieses Portal nicht mehr missen wollen.“ Welche Frage würden Sie gerne mal allen Bundesbürgern stellen? „Was glauben Sie: Wie viele von den Passagieren, die durchschnittlich in einem Flugzeug sitzen, sehen die Sicherheitsunterweisung zum ersten Mal?“ Wann haben Sie das letzte Mal die Teilnahme an einer Umfrage abgebrochen? Was hat Sie gestört? „Ich bin zu neugierig darauf zu erfahren, was ich mit meinen eigenen Projekten bei den Menschen ‚anrichte‘. Daher nehme ich jede Möglichkeit einer Interviewteilnahme dankbar an – und das bis zum bitteren Ende.“

Welche Frage würden Sie gerne dem nächsten interviewten Kollegen stellen? „Glauben Sie, dass Marktforscher irgendwann in naher Zukunft komplett überflüssig sein werden? Und wenn ja, warum?“ Dr. Christiane Quaas ist Market Research Manager im strategischen Marketing bei Sanofi Consumer Healthcare. Sie versucht, Herausforderungen und Chancen durch Marktforschung dem Geschäft zugänglich zu machen. Als Mitglied des BVM Vorstands engagiert sie sich für die Belange der Unternehmensmarktforscher und tritt für eine moderne Sicht auf die qualitative Forschung ein. www.sanofi.com

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www.research-results.de

Fotos: © IKO, Birgit Reitz-Hofmann – Fotolia.com, Unternehmen

Frage Ihres Kollegen aus der Ausgabe 2: „Für welche Unternehmen würden Sie aus KarmaGründen niemals forschen?“ „Es ist nicht wirklich ein Unternehmen, aber für die National Rifle Association würde ich niemals forschen!“


Service

Research & Results

Bus-Stop

Der Service für Omnibus-Umfragen: • kostengünstig • schnell • zielgruppengenau

Alle Omnibusse auch online auf www.omnibus.research-results.de

Omnibus

Sample

Termine

• Markenname • Kontakt

• Grundgesamtheit • Umfang • Auswahl • Teilbelegung

• Redaktions schluss • Ergebnistermin

• Offene Frage • Geschlossene Frage

myonlinepanel Online-Bus Germany

• Deutschland ab 14 Jahren online repräsentativ

• Täglich (Mo.-Fr.), 14 Uhr

• offen 1-2: Pro Frage 690*/490** ab 3: Pro Frage 600*/410** (Coding inklusive) • geschlossen: 1-2: Pro Frage 465*/325** ab 3: Pro Frage 345*/245**

• nach Vereinbarung

• 1.000/alternativ 500 myonlinepanel GmbH www.myonlinepanel.com Dirk Zelzer · omnibus@myonlinepanel.com Tel.: 05 51/4 99 74-270 · Fax: 05 51/4 99 74-20

The German

• Online Access Panel repräsentativ rekrutiert • Teilbelegung: ja

*n=1.000 **n=500

• Deutschland ab 14 Jahren • 1500

IMR Institute for Marketing Research GmbH www.imr-frankfurt.de Thomas Wiemers · thomas.wiemers@imr-frankfurt.de Tel.: 0 69 / 297 207 - 55

i:omnibus

Ipsos Observer · www.ipsos.de Manuela Schrödel 04542 / 801 5391 Sigrid Möller 04542 / 801 5223 bus@ipsos.com

www.research-results.de

• Online-Panel, repräsentativ rekrutiert

• 1. Werksfreitag im Monat 10 Arbeitstage vor Erhebungsbeginn

Methode • Besonderheiten

ONLINE • Datensatz SPSS oder CSV • Tabellen und Charts optional • Integr. von Bildern (à ¡ 60) • Audio und Video möglich • Rabattstaffel bei Tracking / Mehrfachbuchung • Alternativ: 48h-Werbemittel test mit n=200 ab ¡ 900

DEUTSCHLAND

Preise (ab EUR)

ONLINE

• 800 • 450

• nach Vereinbarung

• Teilbelegung: ja

• Deutschland 16–70 Jahre

• jeden Mittwoch 10 Uhr

• 1000 pro Land

• nach 4-5 Werktagen

• Online-Access Panel, aktiv rekrutiert

ONLINE

• auf Anfrage (offen) • ab 490 (geschlossen)

• Rabatte ab 5. Frage • Integration von Bildern • Audio und Video möglich • Tabellen oder SPSS • Charts optional

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Service · Bus-Stop

Omnibus

Sample

Termine

Preise (ab EUR)

• Markenname • Kontakt

• Grundgesamtheit • Umfang • Auswahl • Teilbelegung

• Redaktions schluss • Ergebnistermin

• Offene Frage • Geschlossene Frage

i-Bus

• Internetnutzer Deutschland 16-64 Jahre

• jeden Dienstag, 10 Uhr

• 975 (offen) Auswertung inkl. Tabellenband (Kreuztabellen)

• jeden Montag

• 1.000 Kantar TNS www.emnidbusse.com Melanie Kötter melanie.koetter@kantartns.com Tel: 0521/9257-306 – Fax: 0521/9257-333

• Online-Panel, on und offline rekrutiert

GfK eBUS®

• Internetnutzer ab 14 Jahren

• Besonderheiten

ONLINE

• 600 (geschlossen) Auswertung inkl. Tabellenband (Kreuztabellen)

• Teilbelegung: ja

• 500/1000

Methode

• jeden Mittwoch • nach 4–5 Werktagen

• GfK Online-Panel, on- und offline rekrutiert

• 950 (n=1000/ inkl. Tabellenband) • 600 (n=1000/ inkl. Tabellenband)

ONLINE Integration von Bildern, Audio, Video möglich

GfK SE www.gfk.com/omnibus • Teilbelegung: ja Klaus Hilbinger / Thomas Helmreich · bus@gfk.com Tel.: 0911/395 2323

DEUTSCHLAND

forsa.omninet

• täglich (Mo.-Fr.)

forsa GmbH · www.forsa.de May-Britt Schumacher · may-britt.schumacher@forsa.de Tel.: 0 30/6 28 82-0 · Fax: 0 30/6 28 82-400

• Bevölkerung 14+ in Deutschland • 1000 • Offline per CATI rekrutiert, auch Nicht-Onliner über Set-Top-Box (am TV angeschlossen) • Teilbelegung: ja

EmnidBus-CATI 100

• Bevölkerung 14+

• Mo.-Fr., 10.00 Uhr

• 500 je Werktag, inkl. Samstag, 1.000 Fälle bei Bedarf möglich

• n=1.000 nach 3 Werktagen

Kantar TNS www.emnidbusse.com Melanie Kötter melanie.koetter@kantartns.com Tel: 0521/9257-306 – Fax: 0521/9257-333

EmnidBus-Zielgruppe

Kantar TNS www.emnidbusse.com Melanie Kötter melanie.koetter@kantartns.com Tel: 0521/9257-306 – Fax: 0521/9257-333

GfK TELEFON BUS

• Teilzielgruppen, auch mit geringer Inzidenz, z. B.: Haustierbesitzer, Singlehaushalte, Tablet-PC-Besitzer • 100.000 + Interviews p.a.

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• Mo.-Fr., 10.00 Uhr • Je nach Inzidenz für n=500 ca.: 50 %: 2-3 WT 25 %: 4-5 WT 10 %: 10-12 WT

• täglich • n=1.000 nach 4 Werktagen

• Repräsentative Randomauswahl (ADM-Mastersample)

• 630 (n=500) 1.000 (n=1.000)

CATI • Optional jetzt auch mit Mobilfunkanteil in der Stichprobe • Umfassende Beratung • Inkl. Tabellen/Datensatz

• Je nach Komplexität/ CATI Inzidenz: ab 1.055 (n=500) • 630 (n=500)

• ab 1.650 (n=1000/ inkl. Tabellenband) • ab 1.200 (n=1000/ inkl. Tabellenband)

CATI • Optional jetzt auch mit Mobilfunkanteil • Umfassende Beratung • Inkl. Tabellen / Datensatz

• Teilbelegung: ja

• 500 / 1000

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• 1.055 (n=500) 1.480 (n=1.000)

• Integration von Bildern, Audio, Video möglich • Umfassende Beratung • Ergebnisbericht und Tabellenband mit um fangreicher Standard soziodemografie

• Random

• Bevölkerung 14+ in Deutschland

forsa GmbH · www.forsa.de May-Britt Schumacher · may-britt.schumacher@forsa.de Tel.: 0 30/6 28 82-0 · Fax: 0 30/6 28 82-400

• ab 580 (n=1.000)

ONLINE

• Teilbelegung: ja

• 500/1.000

forsa.omniTel®

• ab 950 (n=1.000; inkl. Vercodung)

• Repräsentative Randomstichprobe

• Bevölkerung ab 14 Jahren

GfK SE www.gfk.com/omnibus Klaus Hilbinger/Thomas Helmreich · bus@gfk.com Tel.: 0911/395 2323

• in Absprache

• Random (Auswahl grundlage: ADM Telefon Mastersample) • Teilbelegung: ja

• täglich 13 Uhr • 1 bis 2 Werktage nach Einschaltung

• ab 750 (n=500) ab 1.150 (n=1.000) inkl. Vercodung • ab 450 (n=500) ab 720 (n=1.000)

CATI • Mit Mobilfunkanteil • Umfassende Beratung • Ergebnisbericht und Tabellen band mit umfangreicher Standardsoziodemografie • Geeignet für Teilzielgruppen, auch mit geringer Inzidenz

www.research-results.de


Bus-Stop · Service

Omnibus

Sample

Preise (ab EUR)

Termine

Methode

• Markenname • Kontakt

• Grundgesamtheit • Umfang • Auswahl • Teilbelegung

• Redaktions schluss • Ergebnistermin

• Offene Frage • Geschlossene Frage

• Besonderheiten

Legal

• Rechtsumfragen in Deutschland

• Mittwoch

• auf Anfrage

CAPI

• 1000 / 2000

• nach 3 bis 4 Wochen

Optional: • Befragungskonzeption • Gutachten / Ergebnis zusammenfassung

• Random-Route Ipsos Observer · www.ipsos.de Dr. Heiko Lehmann 04542 / 801 5423 Heiko.Lehmann@ipsos.com

Capibus

• Bevölkerung ab 14 Jahren in D oder Haushaltführende

• Mittwoch • nach 2 / 3 / 5 Wochen

• 1000 / 2000 / 4000 Ipsos Observer · www.ipsos.de Manuela Schrödel 04542 / 801 5391 Katja Geissler 04542 / 801 5185 bus@ipsos.com

• Random-Route • Teilbelegung: ja

• Bevölkerung ab 14 Jahren • 1000 / 2000 / 3000 / 4000

GfK SE www.gfk.com/omnibus Klaus Hilbinger/Thomas Helmreich · bus@gfk.com Tel.: 0911/395 2323

EmnidBus-CAPI

• 860 / 1200 / 2090 (geschlossen)

• Dienstag • nach 2 / 3 / 4 / 5 Wochen

• 1160 (n=1000 / inkl. Tabellenband) • 790 (n=1000 / inkl. Tabellenband)

• Repräsentative 2-stufige Quota Auswahl

CAPI Integration von Bildern, Audio, Video möglich Specials: - GfK KINDER BUS - GfK SENIOREN BUS

• Teilbelegung: ja • Bevölkerung ab 14 Jahren • 1.000 / 2.000 / 3.000 / 4.000

Kantar TNS www.emnidbusse.com Melanie Kötter melanie.koetter@kantartns.com Tel: 0521/9257-306 – Fax: 0521/9257-333

• Repräsentative 2-stufige Quota Auswahl

CAPI Mehrthemenbefragung

• Bevölkerung ab 14 Jahre in Deutschland

• Dienstag

• 1.400

CAPI

• nach 2 / 3 / 4 / 5 Wochen

• 920

Integration von Bildern, Audio, Video möglich Spezialgruppen möglich

• Teilbelegung: ja • auf Anfrage • nach 3 Wochen/ nach 5 Wochen

• 1000 / 2000 forsa marplan Markt- und Mediaforschungsgesellschaft mbH · www.marplan.de May-Britt Schumacher may-britt.schumacher@forsa.de Tel.: 0 30/6 28 82-0 · Fax: 0 30/6 28 82-400

CAPI • Integration von Bildern • Audio und Video möglich • Ergebnisbericht und Tabellen band mit umfangreicher Standardsoziodemografie • SPSS, Charts optional • Papiervorlagen, Vorlage Originalprodukt

DEUTSCHLAND

GfK CLASSIC BUS

• 1290 /1700 / 3010 (offen)

• Random-Route / ADM-Sample • Teilbelegung: ja

• ab 1250 (n=1.000) ab 1.700 (n=2.000) • ab 850 (n=1.000) ab 1200 (n=2.000)

CAPI • Integration von Bildern, Audio, Video möglich • Umfassende Beratung • Ergebnisbericht und Tabellenband mit umfang reicher Standardsozio demografie Anzeige

INTELLIGENTE LÖSUNGEN. EXPERTISE. VERTRAUEN. GfK OMNIBUS Sie stellen sich Fragen, auf die Sie schnelle, günstige und dennoch präzise Antworten benötigen, um kluge Entscheidungen für Ihr Unternehmen zu treffen? Dafür haben wir unser System für Mehrthemenumfragen entwickelt: GfK Omnibus – persönlich, telefonisch oder online – in Deutschland, Europa oder weltweit. Interesse? bus@gfk.com / +49 911 395 2323 www.research-results.de

Growth from Knowledge

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www.gfk.com/omnibus


Service · Bus-Stop

DEUTSCHLAND

Omnibus

Sample

Methode

• Grundgesamtheit • Umfang • Auswahl • Teilbelegung

• Redaktions schluss • Ergebnistermin

• Offene Frage • Geschlossene Frage

• Besonderheiten

IfD Mehrthemenbefragung

• Bevölkerung ab 16 Jahre • 1.200 • Repräsent. Quotenstichprobe, Einsatz von rund 400 Interviewern in jeder Befragungswelle • Teilbelegung: nein

• ca. 20. jeden Monats

• auf Anfrage

PAPI

• nach rund 4 Wochen

• auf Anfrage

• Umfassende Beratung bei der Fragebogenentwicklung

• Bevölkerung / Internetnutzer in nahezu allen Ländern Europas

• länderspez.

• länderspez.

• länderspez.

• länderspez.

• Besitzer von Fahr- zeugen mit alternativen Antrieben in den BIG 5 der EU

• 1. Werksmittwoch im Monat

• 3.800

• 200

• nach Vereinbarung

Institut für Demoskopie Allensbach GmbH www.ifd-allensbach.de Dr. Markus Küppers · info@ifd-allensbach.de Tel.: 07533/805-0

GfK SE www.gfk.com/omnibus Klaus Hilbinger/Thomas Helmreich · bus@gfk.com Tel.: 0911/395 2323

Alternative Drives EU Big 5

• Bevölkerung in vielen Ländern weltweit • 1000 pro Land • Online Access Panel aktiv rekrutiert

• Internet-Nutzer 16-70 Jahre, Deutschland weitere Länder F, UK, E, I, USA, CAN, HU, PL, B, SWE Ipsos Observer · www.ipsos.de Manuela Schrödel 04542 / 801 5391 • 1000 pro Land Sigrid Möller 04542 / 801 5223 • Online-Accessbus@ipsos.com Panel aktiv rekrutiert

• 2.400

• 10 Arbeitstage vor Erhebungsbeginn

ONLINE • weitere Länder auf Anfrage möglich

• Teilbelegung: ja

Ipsos Instant 24 h

Global Express

CAPI/CATI/ONLINE

• Teilbelegung: ja

i:omnibus

• Bevölkerung in vielen Ländern weltweit • 500 oder 1000 pro Land

• jeden Donnerstag, 10 Uhr

• länderspez. (offen) • ab 490 (geschlossen)

• weitere Länder auf Anfrage • Rabatte ab 5. Frage • Integration von Bildern • Audio und Video möglich • Tabellen oder SPSS • Charts optional

• ab 590 (geschlossen)

ONLINE

• nach 5 Werktagen

• täglich 10 Uhr

ONLINE

• Ergebnisse nach 24 Stunden

• Rabatte ab 5. Frage • Integration von Bildern • Audio und Video möglich • Tabellen oder SPSS • Charts optional

• täglich

• länderspez.

CAPI/CATI

• länderspez. nach 4 bis 6 Wochen

• länderspez.

weitere Methoden auf Anfrage

• länderspez.

• länderspez.

CAPI/CATI/ONLINE

• länderspez.

• länderspez.

• länderspez. Ipsos Observer · www.ipsos.de Manuela Schrödel 04542 / 801 5391 Katja Geissler 04542 / 801 5185 bus@ipsos.com

GfK GLOBO BUS®

• Teilbelegung: ja

• Bevölkerung/ Internetnutzer in vielen Ländern weltweit • 500 / 1000 / 2000 pro Land

GfK SE www.gfk.com/omnibus Klaus Hilbinger/Thomas Helmreich · bus@gfk.com Tel.: 0911/395 2323

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• Umfassende Analyse und Bericht erstattung inkl. Trendvergleichen mit früheren Untersuchungen

• länderspez.

• Online-Panel

Ipsos Observer · www.ipsos.de Manuela Schrödel 04542 / 801 5391 Sigrid Möller 04542 / 801 5223 bus@ipsos.com

• Bild- und Produktvorlagen möglich

• 500 / 1000 / 2000 pro Land

IMR Institute for Marketing Research GmbH www.imr-frankfurt.de Thomas Wiemers · thomas.wiemers@imr-frankfurt.de Tel.: 0 69 / 297 207 - 55

NEU: Asien

WELT

Preise (ab EUR)

• Markenname • Kontakt

GfK EURO BUS®

EUROPA

Termine

• länderspez. • Teilbelegung: ja

www.research-results.de


Bus-Stop · Service

Omnibus

Sample

Termine

Preise (ab EUR)

Methode

• Markenname • Kontakt

• Grundgesamtheit • Umfang • Auswahl • Teilbelegung

• Redaktions schluss • Ergebnistermin

• Offene Frage • Geschlossene Frage

• Besonderheiten

Bankers Customers

• Deutsche Bankkunden/ Wertpapierbesitzer ab 18 Jahren

• 1. Werksfreitag im Monat 10 Arbeitstage vor Erhebungsbeginn

• 950

ONLINE

• 1200 IMR Institute for Marketing Research GmbH www.imr-frankfurt.de Thomas Wiemers · thomas.wiemers@imr-frankfurt.de Tel.: 0 69 / 297 207 - 55

German IT-Managers

• Online-Panel, repräsentativ rekrutiert

• IT-Manager • Online-Panel, repräsentativ rekrutiert

Beer Specialist

• ja

• Deutsche Biertrinker • 1000 • Online-Panel, repräsentativ rekrutiert

German Travelers

• Teilbelegung: ja

• Reisende • 1200

IMR Institute for Marketing Research GmbH www.imr-frankfurt.de Thomas Wiemers · thomas.wiemers@imr-frankfurt.de Tel.: 0 69 / 297 207 - 55

Focus Immobilienbesitzer

• Online-Panel, repräsentativ rekrutiert

• 1300

ONLINE

• 800

• nach Vereinbarung

• 1. Werksdienstag im Monat 10 Arbeitstage vor Erhebungsbeginn

• 950

ONLINE

• 450

• nach Vereinbarung

• 1. Werksdienstag im Monat 10 Arbeitstage vor Erhebungsbeginn

• 950

ONLINE

• 450

• nach Vereinbarung

• Teilbelegung: ja

• Besitzer von Immobilien • 500

IMR Institute for Marketing Research GmbH www.imr-frankfurt.de Thomas Wiemers · thomas.wiemers@imr-frankfurt.de Tel.: 0 69 / 297 207 - 55

• 2. Werksfreitag im Monat 10 Arbeitstage vor Erhebungsbeginn

SPEZIELLE ZIELGRUPPEN

IMR Institute for Marketing Research GmbH www.imr-frankfurt.de Thomas Wiemers · thomas.wiemers@imr-frankfurt.de Tel.: 0 69 / 297 207 - 55

• nach Vereinbarung

• Teilbelegung: ja

• 200

IMR Institute for Marketing Research GmbH www.imr-frankfurt.de Thomas Wiemers · thomas.wiemers@imr-frankfurt.de Tel.: 0 69 / 297 207 - 55

• 450

• Online-Panel, repräsentativ rekrutiert

• 2. Werksdienstag im Monat 10 Arbeitstage vor Erhebungsbeginn

• 950

ONLINE

• 500

• nach Vereinbarung

• Teilbelegung: ja

Anzeige

www.research-results.de

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Service · Bus-Stop

Omnibus

Sample

Termine

Methode

• Markenname • Kontakt

• Grundgesamtheit • Umfang • Auswahl • Teilbelegung

• Redaktions schluss • Ergebnistermin

• Offene Frage • Geschlossene Frage

• Besonderheiten

Bankers Mirror

• Kundenberater von Banken

• 1. Werksfreitag im Monat 10 Arbeitstage vor Erhebungsbeginn

• 525

ONLINE

• 200

IMR Institute for Marketing Research GmbH www.imr-frankfurt.de Thomas Wiemers · thomas.wiemers@imr-frankfurt.de Tel.: 0 69 / 297 207 - 55

Insurance Mirror

• Online-Panel, repräsentativ rekrutiert • Teilbelegung: ja

• Versicherungsmittler

IMR Institute for Marketing Research GmbH www.imr-frankfurt.de Thomas Wiemers · thomas.wiemers@imr-frankfurt.de Tel.: 0 69 / 297 207 - 55

Focus Neuwagenkauf

• 1. Werksfreitag im Monat 10 Arbeitstage vor Erhebungsbeginn

• Online-Panel, repräsentativ rekrutiert

• 3. Werksfreitag im Monat 10 Arbeitstage vor Erhebungsbeginn

• 800

• nach Vereinbarung

German Mobile Phone User

• Nutzer von Mobiltelefonen

• 1. Werksmittwoch im Monat 10 Arbeitstage vor Erhebungsbeginn

• Online-Panel, repräsentativ rekrutiert

• 1. Werksfreitag im Monat 10 Arbeitstage vor Erhebungsbeginn

• Online-Panel, repräsentativ rekrutiert

• Heimtierhalter in Deutschland

• 1. Werksdienstag im Monat 10 Arbeitstage vor Erhebungsbeginn

DocCheck MediBus – APIs / Apotheker / PTAs

• ndgl. Allgemeinmedi• jeder 1. und 3. ziner in Deutschland Werksdienstag im • Apotheker/PTAs in Monat Deutschland • nach 3 Wochen • 150/300 • Zufallsauswahl aus dem DocCheck Online-Panel, repräsentativ rekrutiert • Teilbelegung: ja

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ONLINE

• 800

• 600 (je Tierkategorie)

ONLINE

• 300 (je Tierkategorie)

• nach Vereinbarung

• Online-Panel, repräsentativ rekrutiert

esearch &

• 1400

• Teilbelegung: ja

IMR Institute for Marketing Research GmbH www.imr-frankfurt.de Thomas Wiemers · thomas.wiemers@imr-frankfurt.de Tel.: 0 69 / 297 207 - 55

62

ONLINE

• 450

• nach Vereinbarung

• 2.100; 7 Tierkategorien à n=300

DocCheck Research · research.doccheck.com Julia Schröder 0221/92053-519 medibus@doccheck.com

• 950

• Teilbelegung: ja

• 500

German Pet Owners

ONLINE

• 450

• nach Vereinbarung

• Manager deutscher Unternehmen

• 950

• Teilbelegung: ja

• 1000

IMR Institute for Marketing Research GmbH www.imr-frankfurt.de Thomas Wiemers · thomas.wiemers@imr-frankfurt.de Tel.: 0 69 / 297 207 - 55

ONLINE

• 350

• nach Vereinbarung

• Personen, welche in den letzten 4 Jahren einen Neuwagen kauften • Online-Panel, repräsentativ rekrutiert

German Managers

• 550

• Teilbelegung: ja

IMR Institute for Marketing Research GmbH www.imr-frankfurt.de Thomas Wiemers · thomas.wiemers@imr-frankfurt.de Tel.: 0 69 / 297 207 - 55

IMR Institute for Marketing Research GmbH www.imr-frankfurt.de Thomas Wiemers · thomas.wiemers@imr-frankfurt.de Tel.: 0 69 / 297 207 - 55

• 325

• nach Vereinbarung

• 100

SPEZIELLE ZIELGRUPPEN

Preise (ab EUR)

• Teilbelegung: ja • 690/850 inkl. Coding und Tabellenband (Kreuztabellen); zzgl. EUR 25 je UAE Meldung • 400/550 inkl. Tabellenband (Kreuztabellen)

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Splendid Research mit Komiker-Studie

Früher war mehr Lametta Der bekannteste deutsche Komiker ist Otto Waalkes. Den Ostfriesen kennen 88 Prozent der Bundesbürger, knapp gefolgt von Mario Barth (85 Prozent). Das hat Splendid Research in einer repräsentativen Online-Erhebung unter 1.016 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren herausgefunden. In guter Erinnerung haben die Deutschen danach auch die verstorbenen Humoristen Loriot und Heinz Erhardt (Bekanntheit jeweils knapp drei Viertel). Die zwei belegen auch Platz eins und zwei der witzigsten Spaßvögel der Republik. Obwohl bekannt, ist Mario Barth laut Umfrage einer der drei unbeliebtesten Komiker. Zu ihm gesellen sich Jan Böhmermann und Helge Schneider. Den schlech-

testen Humor überhaupt hat laut Umfrage die deutsch-iranische Komikerin Enissa Amani. Doch auch Frauenhumor kommt an. Martina Hill ist zwar nur 29 Prozent der Deutschen bekannt, sie Finden die Deutschen witzig: Martina Hill aus der Sat1-Serie zählt aber zu den sympathischs„Knallerfrauen“ ten und nach Loriot und Erhardt zu den witzigsten Spaßmachern Deutschlands. www.splendid-research.com

GroupM-Report zur globalen Mediennutzung

Deutsche lieben TV In diesem Jahr werden Konsumenten weltweit durchschnittlich 9,73 Stunden pro Tag mit der Nutzung von Medien verbringen (2017: 9,68). In Deutschland liegt dieser Wert mit 10,67 Stunden pro Tag sogar noch darüber (2017: 10,30). Das geht aus dem aktuellen „State of Digital“-Report der GroupM hervor. Danach wird 2018 zudem die weltweite Nutzungszeit von Online-Medien (38 Prozent) die des linearen Fernsehens überholen (37 Prozent), dahinter folgen Radio (18 Prozent) und Print (sieben Prozent). In Deutschland bleibt 2018 64

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bei der Mediennutzung das lineare Fernsehen (34 Prozent) vor Radio (28 Prozent), den Online-Medien (27 Prozent) und Print (zehn Prozent). Der wachsende Nutzungsanteil für Online-Medien stärkt weltweit die Entwicklung des E-Commerce. Basierend auf den Daten aus insgesamt 35 Ländern prognostiziert GroupM ein globales Wachstum um 15 Prozent. Für Deutschland wird eine Steigerung des E-Commerce um zehn Prozent erwartet. www.groupm.com www.research-results.de

Foto: © www.sat1.de

SPEZIELLE ZIELGRUPPEN

Termine


In Kürze · Media Goldmedia-Studie untersucht Influencer Marketing

Auf dem Weg zur ersten Milliarde Influencer Marketing entwickelt sich zur festen Größe im digitalen Marketing: So lautet das Ergebnis der aktuellen Marktstudie von Goldmedia. Rund 30.000 deutschsprachige Social Media-Prominente gibt es in der DACH-Region. Bereits jetzt erzielen die Influencer Nettoerlöse in Höhe von rund 560 Millionen Euro (2017). Nach der Prognoserechnung von Goldmedia auf der Basis einer Datenanalyse von Influry wird der Markt für Influencer jährlich um rund 20 Prozent zulegen und damit 2020 bereits an der Milliardengrenze kratzen. Die Professionalisierung der Branche und eine positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung vorausgesetzt,

wird das Marktvolumen für Influencer Marketing allein in Deutschland bis 2020 auf über 800 Millionen Euro anwachsen. Damit würde Influencer Marketing auf knapp ein Sechstel der Netto-TV-Werbeumsätze steigen. Mit der Studie liegt erstmals eine Analyse zur Marktgröße von Influencer Marketing im deutschsprachigen Raum vor. www.goldmedia.com www.influry.com

Eine der erfolgreichsten Influencerinnen: Caro Daur

Monheimer Institut zu den Sportübertragungsrechten

Fotos: © haru_natsu_kobo, realstock1 – Fotolia.com, www.instagram.com/carodaur/

Abgestraft Drei von vier Abonnenten des Pay-TV-Senders Sky sind mit dem angebotenen Sportübertragungsprogramm unzufrieden. Das hat eine Onlinebefragung des Monheimer Instituts unter eintausend sportbegeisterten Deutschen ergeben. Grund: Es würden nicht mehr alle Spiele der Fußball-Bundesliga gezeigt, der monatliche Preis bliebe dennoch unverändert, heißt es weiter. Anders bei Zuschauern des öffentlich-rechtlichen und privaten Free-TVs: Diese sind mit dem gezeigten Sportprogramm grundsätzlich zufrieden. Auch im Sportbereich gibt es mittlerweile digitale Streaminganbieter, die in den nächsten Jahren kräftig bei der Vergabe der Sportrechte mitmischen möchten. Das Schwergewicht unter ihnen ist die englische Vermarktungsfirma Perform Investment

Limited mit der Geschäftsbezeichnung DAZN. Acht Prozent der Befragten haben bereits konkrete Nutzungserfahrungen mit diesem Dienst. DAZN zeigt sich unter anderem dafür verantwortlich, dass die Champions League-Spiele ab der kommenden Saison ausschließlich bei Sky und eben DAZN zu sehen sind. Der Befragung zufolge können sich etwa zwei von drei Sportfans durchaus vorstellen, künftig diesen Sport-Streamingdienst zu nutzen. Hinsichtlich der Empfangs-, Bild- und Tonqualität sind die Befragten derzeit noch sehr skeptisch, denn nahezu jeder kann sich einen Wechsel zu einem digitalen Streaminganbieter nur dann vorstellen, wenn alles so funktioniert wie aktuell im linearen Fernsehen. www.monheimerinstitut.com

Social Media-Studie von Bitkom

Allgegenwärtig Social Media funktioniert immer und überall. Einer der beliebtesten Orte dafür bleibt aber das Bett. Dort greift jeder zweite Social MediaNutzer (57 Prozent) häufig oder manchmal auf seine sozialen Netzwerke zu. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren sind es sogar neun von zehn (89 Prozent). Für vier von zehn Nutzern (44 Prozent) gehört Social Media inzwischen zur Morgenroutine vor dem Aufstehen, und für jeden Zweiten (54 Prozent) ist es abends das Letzte vor dem Einschlafen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Bitkom Research unter 1.212 Internetnutzern ab 14 Jahren, darunter 1.011 ­Social Media-Nutzer. Der www.research-results.de

beliebteste Zeitpunkt für soziale Medien ist allerdings beim Fernsehen oder Streaming, wo sechs von zehn (60 Prozent) angeben, ihre Kanäle zu checken. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es rund vier von fünf (79 Prozent). Auch die Zeit in den öffentlichen Verkehrsmitteln vertreibt sich jeder Zweite (52 Prozent) mit den sozialen Netzwerken. Etwa jeder Dritte (38 Prozent) nutzt seine Kanäle häufig oder zumindest manchmal während der Schule, Uni oder Arbeit. Ebenfalls ein beliebter Ort und Zeitpunkt, um die Kanäle zu checken, ist für jeden Dritten im Beisammensein mit Freunden (33 Prozent) oder dem Partner (33 Prozent). Jeder vierte Social Media-Nutzer (26 Prozent) greift beim Essen auf soziale Netzwerke zu, jeder Achte (13 Prozent) beim Sport. Selbst auf der Toilette verzichten viele nicht auf Social Media. Rund jeder dritte Social Media-Nutzer (37 Prozent) nutzt häufig oder manchmal die Ruhe dort und greift auf seine sozialen Netzwerke zu. Unter den 14- bis 29-Jährigen liegt der Anteil sogar bei zwei Drittel (67 Prozent). www.bitkom.org esearch &

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Small Talk

Was halten die Deutschen von Unverpackt-Läden?

Bitte (un)verpackt!

71 %

s ind begeistert vom Konzept des Unverpackt-Ladens ...

... aber nur 8 % haben dort schon eingekauft.

Was spricht dafür?

Was spricht dagegen?

73 % Müllvermeidung 72 % Umweltschutz 27 % Individualität 17 % Keine Unterstützung

58 % Hygiene-Bedenken 51 % Fehlende Präsenz

der Großkonzerne

Quelle: Splendid Research (repräsentative Online-Umfrage unter 1.016 Bundesbürgern im Alter von 18 bis 69 Jahren, Erhebungszeitraum: 13. - 19.03.2018) © guingm5; vladwel – Fotolia.com

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Anschrift der Redaktion: Research & Results Haldenbergerstraße 28 80997 München Telefon: 089/1490279-0 Fax: 089/1490279-29 E-Mail: info@research-results.de www.research-results.de Chefredakteurin: Dagmar Dreßler E-Mail: dressler@research-results.de Redaktion: Franziska Gschwandtner, Sonja Mayer, Renate Reitmeier, Sabine Weich Autoren/Redaktionelle Mitarbeit: Frank Bachér, Robert Dossin, Frank Knapp, Jasmin Krause, Torsten Melles, Jörg Munkes, Simone Renner, Peter Sonneck, Christian Thunig Art Direction & Grafik Design: Brainpirates GmbH Titelfoto: © Rawpixel.com – Fotolia.com

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Anzeigen und Vertrieb: Heinrich Fischer (verantwortlich für Anzeigen) Lange Straße 64 71332 Waiblingen Telefon: 07151/270889 Fax: 07151/270890 E-Mail: fischer@research-results.de Verlag: Reitmeier Input Management Services GmbH Haldenbergerstraße 28 80997 München Telefon: 089/1490279-0 Fax: 089/1490279-29 E-Mail: info@research-results.de www.research-results.de Herausgeber und Geschäftsführer: Heinrich Fischer, Hans Reitmeier (presserechtlich verantwortlich für den redaktionellen Inhalt), Martin Sippel Bankverbindung: Stadtsparkasse München, BIC SSKM DE MM, IBAN DE06 7015 0000 0046 1084 29 Druck: C. Maurer Druck und Verlag Schubartstraße 21, 73312 Geislingen/Steige

Service: Research & Results erscheint 2018 mit sieben Ausgaben. Zurzeit ist die Anzeigenpreisliste Nr. 15/2018 gültig. Bezugspreise: Jahresabonnement Inland*: € 183,40 Probeabonnement Inland: € 53,50 Jahresabonnement Ausland**: € 193,00 * inklusive 7 % Mehrwertsteuer und Versandkosten ** ohne Mehrwertsteuer. EU-Bestellungen bleiben nur bei Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer mehrwertsteuerfrei

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ISSN 1613-7280

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Research & Results 3/2018  

Research & Results ist eine führende Zeitschrift für Marktforschung mit jährlich sieben Ausgaben. Sie enthält u.a. Fachartikel, Nachrichten,...

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