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money&Co das klubjournal

ausgabe 2/09

J채ger der versteckten Sch채tze

P.b.b Vnr.: 03Z035083 S. Sponsoring-Post Verlagspostamt 4020 Linz


Editorial

TITELSTORY

Jäger der versteckten Schätze Dr. Markus Limberger, Generaldirektor Sparkasse Oberösterreich „Gebündelte Information ist besonders wichtig“

Liebe Leserinnen und Leser! 20 Jahre Börse im Zeitraffer präsentierten Sparkasse OÖ und ORF kürzlich gemeinsam im Jubiläumsjahr von „Börse Live“. Augenscheinlich dabei ersichtlich die vielen up and downs, die in den zwei Jahrzehnten immer wieder das Börsegeschehen und somit die Stimmung der Anleger beeinflussten. Auch wenn derzeit der Wind in der Finanz- und Wirtschaftswelt ziemlich rau weht, zeigen die Beispiele aus der Vergangenheit, dass die Börse keine Einbahnstraße nach unten ist – wie auch nicht nach oben. In „Börse Live“ als Informationssendung in Radio OÖ am Morgen und frühen Nachmittag präsentieren Spezialisten unseres Hauses die wichtigsten Informationen des weltweiten Börsegeschehens. Dass diese Sendung, die 1989 von der Sparkasse initiiert wurde, ein Fixpunkt für viele Anlegerinnen und Anleger ist, begründet sich in der Kompaktheit und Kürze der übermittelten Informationen. War es zu Beginn von „Börse Live“ mit ein Grund, das Börsegeschehen transparent und salonfähig zu machen, steht heute die Bündelung und Auswahl aus einer überbordenden Informationsflut im Mittelpunkt der Nachrichtenpräsenta­ tion. In turbulenten Zeiten ist der Informa­ tionsbedarf besonders hoch und dabei ist entsprechende Sensibilität gefordert. Dem begegnet die Sparkasse OÖ als kundenstärkste Bank des Bundeslandes mit großem Verantwortungsbewusstsein. Herzliche Grüße! Ihr

Dr. Markus Limberger

Auf den Spuren von Indiana Jones: Geocaching ist eine Art elektronischer Schnitzeljagd mit GPS-Empfänger. Unzählige Geocacher sind jedes Wochenende in Oberösterreich unterwegs, um die gut versteckten und meist mit wertlosem Tand befüllten Schätze zu finden. Denn, wie so oft, ist nicht der Schatz sondern der Weg das eigentliche Ziel. Begeben Sie sich mit uns auf die Erkundung einer sympathischen Subkultur.

Wir hätten es wissen müssen. Geocacher sind per se öffentlichkeitsscheu. Sie scheinen zwar durchaus ein ­geselliges Völkchen zu sein, aber den Muggles, wie sie die große Gruppe der Nicht-Eingeweihten nennen, weichen sie eher aus. Das Zusammentreffen mit einem echten Geo­ cacher war also mehr als schwierig. Schlussendlich haben wir es doch noch geschafft, einen dieser Schatzjäger dazu zu bewegen, uns bei einer Geocaching-Suche zu helfen. Wie in den Geocaching-Kreisen üblich, will auch er lieber anonym bleiben, um bei der nächsten Suche nicht von vornherein als Schatzsucher erkannt zu werden. Nennen wir ihn also – gemäß den Anfangsbuchstaben seines InternetPseudonyms – R.S.

Herausgeber: money&Co Investmentklub Oberösterreich, Promenade 11-13, 4020 Linz, E-Mail: office@moneyandco.at, www.moneyandco.at f.d.I.v.: Susanne Karte; Konzept + Gestaltung: reklamebüro, Linz; Text: reklamebüro, money&Co; Fotos: money&Co, studio balon, Gudrun Wallenböck, Eisvogel, form,art, AEC, Richter Pharma; Lithografie: G2 Druckvorstufe, Linz; Druck: kb Offset


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Was also ist nun Geocaching genau? Im Grunde ist es die Weiterentwicklung der Schnitzeljagd mithilfe moderner GPS-Empfänger. Die versteckten Schätze, kurz Caches genannt, sind anhand geographischer Koordinaten zu finden, die im Internet veröffentlicht werden. Ein Cache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene kleine Gegenstände befinden, die zum Tauschen gedacht sind. Man sieht schon, bei dieser Schatzsuche geht es nicht um das, was in der „Schatztruhe“ zu finden ist. Im Vordergrund stehen Aspekte wie Bewegung in der freien Natur und das Entdecken neuer interessanter Orte. Dazu kommt der Reiz des Mysteriösen, die geheimnisvolle Schatzsuche in den Fußstapfen von Stephen Spielbergs Indiana Jones oder Dan Browns Robert Langdon.

Schätze der Heimat In beinahe jedem Winkel unseres Landes sind Caches versteckt. Laut Statistik der offiziellen Website ­w ww.geocaching.com befinden sich zur Zeit in ganz Österreich knapp 8.800 Caches. Gemeinsam mit unserem Geocache-Führer machten wir uns nun auf die Suche nach einem anfängergerechten Cache im Großraum Linz. „Die einfachsten sind die Traditional Caches“, klärt uns R.S. auf. „Das heißt, die im Internet veröffentlichten Koordinaten zeigen möglichst genau auf die Stelle, an der der Cachebehälter zu finden ist.“ Herausfordernder sind MultiCaches, bei denen man mehrere Orte auf dem Weg aufsuchen muss, die jeweils neue Hinweise auf das eigentliche Versteck preisgeben. Kombiniert mit MysteryCaches, bei denen die Koordinaten verschlüsselt sind und von den Schatzjägern durch Kombinieren und genaues Beobachten decodiert werden müssen, ergibt dies die Königsklasse des Geocaching. Die bei der Suche gestellten Rätsel können sehr unterschiedlich sein. In unserem Falle mussten wir die Ziffernsumme der Zahlen bilden, die auf einer Steintafel zu sehen waren. Mit dieser Zahl konnte man dann die Koordinaten der nächsten Station errechnen. Im Zielgebiet angekommen, mussten wir den befestigten Weg verlassen und uns durch dichtes Gestrüpp und meterhohe Brennnesseln quälen. Robustes Schuhwerk und strapazfähige Kleidung sind also beim Geocachen äußerst ratsam.

Reisende darf man nicht aufhalten Die Größe der versteckten Behälter variiert. Die kleinsten sind die meist magnetischen Nano-Caches, knapp unter 1 cm groß, die lediglich einen winzigen Zettel als Logbuch enthalten. Etwas größer die Micro- oder Minicaches in Filmdosengröße, die üblicherweise im urbanen Raum versteckt werden.

Die Standardgröße sind jedoch Kunststoffdosen mit Deckel, wie man sie aus der Küche kennt. Als Tauschgegenstände werden gerne kleine Spielsachen deponiert, aber auch sogenannte „Reisende“. Letztere können zum Beispiel spezielle Münzen (Geocoins) sein, die die Aufgabe haben, möglichst weit in der Welt von einem Cache zum anderen weitergereicht zu werden. Auf speziellen Internetseiten kann der Besitzer der Münze den Weg dann verfolgen. Beim Heben des Caches sollte man sich tunlichst nicht entdecken lassen, das Versteck muss ja geheim bleiben. Empfohlen wird da zum Beispiel, so lange zu warten, bis kein Unbeteiligter mehr in Sicht ist, den Cache dann hervorzuholen, an einen unverfänglichen Ort zu wechseln, bei dem das Logbuch ausgefüllt und der Inhaltstausch in Ruhe ablaufen kann. Danach den Cache wieder unbemerkt an seinen Bestimmungsort zurückzulegen.

Perfekt für Familienwanderungen Es macht Spaß, beim Spazieren oder Wandern gleichzeitig eine geheimnisvolle Aufgabe zu lösen. „Dazu kommt, dass viele Caches ja an beachtenswerten aber eher unbekannten Plätzen deponiert werden“, schildert R.S. die Faszination für diesen Freizeitspaß. „Man entdeckt neue Facetten des Heimatlandes oder aber in der Fremde ursprüngliche, landschaftliche Kostbarkeiten abseits der Touristenpfade.“ Auch um Kinder zu einer Wanderung zu motivieren, sind Caches bestens geeignet, die nicht allzu herausfordernd sind. Denn Kinder lieben das Geheimnisvolle und Mysteriöse, haben während der Wanderung mit den jeweiligen Rätsel-Stationen immer wieder ein neues Ziel vor Augen und freuen sich abschließend über die kleinen Tauschgegenstände im Schatzbehälter. Zum Geocacher kann man schnell werden: Als Basisausstattung genügt ein GPS-Empfänger, wie er schon in modernen Mobiltelefonen eingebaut ist. Empfohlen sind jedoch hochwertige Geräte, die präzise die Position bestimmen können. Eine Warnung muss man Ihnen aber schon noch auf den Weg geben: Geocaching kann schnell zur Sucht werden. Wiewohl es ein Laster ist, mit dem es sich sehr gut leben lässt. Eine Unmenge an Informationen und Cachebeschreibungen finden Sie auf der englischsprachigen, offiziellen Website www.geocaching.com, sowie speziell für Österreich auf der deutschsprachigen Seite www.geocache.at. Ein Forum für österreichische Geocacher finden Sie auf www.austrian-geocacher.com. Ein deutsches Schritt-für-Schritt-Tutorial wird auf www.cachewiki.de angeboten. Wenn Sie sich erst einlesen wollen: Der Kabarettist Bernhard Hoëcker hat seine Geocaching-Erfahrungen in einem vergnüglichen Buch zusammengefasst. Titel: „Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers – Mit Geocaching zurück zur Natur.“ ISBN 978-3-499-62252-6.

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MODE

Gegensätze anziehen

Wenn eine Architektin Mode macht, muss das nicht unmittelbar etwas mit Gebäuden zu tun haben. Wie im Falle der Gudrun Wallenböck, die tragbare, mobile Kunstwerke schafft. Ihre „Walking Skirts“ sind ein deutliches Bekenntnis dafür scheinbar Gegensätzliches – wie lebendige Tradition und innovatives Modedesign – kunstvoll zu vereinen. Kurz: Röcke, die rocken. Auf den ersten Blick sind die Walking Skirts Röcke, die mit auffälligen, heimischen Motiven bedruckt sind. „Eigentlich sind sie aber Schürzen“, klärt uns Gudrun Wallenböck lächelnd auf. Denn jeder Rock besteht aus zwei schürzenähnlichen Teilen, die versetzt übereinander getragen werden. Ein beeindruckender Blickfang, der alpenländischer Tradition und folkloristischen Bildelementen einen neuen Rahmen gibt. Welches Schürzenteil nun wo getragen wird, obliegt der Trägerin selbst, denn die Walking Skirts sind als Wenderöcke ausgeführt. Das heißt, die Trägerin hat vier Möglichkeiten, ihre Röcke zu zeigen. Die Idee dazu kam der Architektin vor etwa 3 Jahren, als sie bei einer Wanderung ein faszinierendes Foto der steirischen Bergatmosphäre schoss. „Ich wusste gleich, das muss auf einen Rock“, erinnert sie sich. Aber wieso gerade auf einen Rock und nicht auf ein T-Shirt? „Weil ich schon immer ein Faible für Röcke hatte“, erläutert Gudrun Wallenböck, die bis Juli 2008 noch als Architektur-Kuratorin bei

Linz09 beschäftigt war. Ihr Linz-Aufenthalt brachte ihre Idee auch in die richtigen Bahnen. An der Kunstuniversität Linz ließ sie sich einen Stoff mit ihrem Motiv bedrucken. Dann aber lag das Projekt ein halbes Jahr auf Eis: „Ich kann ja eigentlich nicht richtig nähen. Ich brauchte also jemanden, der mir den Stoff in einen Rock verwandelte“, erzählt Gudrun Wallenböck. Erst als sie die Wendeschürzen-Idee entwickelte, erklärte sich ein befreundeter Kostümbildner bereit, den Rock herzustellen. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Offiziell vorgestellt wurden die Röcke in der Galerie Patrick Ebensperger in Graz, wobei 3D-Projektionen zu sehen waren, die sich rund um die Besucher an den Wänden vorbei bewegten. Deshalb auch der Name „Walking Skirts“. Jeder Rock ist ein Einzelstück, garantiert in Österreich gefertigt. Die Motive dazu findet Gudrun Wallenböck bei ihren Wanderungen. Bei der Herstellung greift sie auf die Volkshilfe zurück, in deren Damenschneiderei Merit langzeitarbeitslose Frauen sinnvolle Beschäftigung finden. Seit heuer hat sich Gudrun Wallenböck mit ihrem Label „Hinterland“ selbständig gemacht. Zu den Walking Skirts hat sie gerade eben auch zwei wunderbare Accessoires entwickelt. Einerseits Ärmelschoner, die zum jeweiligen Rock passen. Andererseits die witzige Apfeltasche: Ein Stück Stoff im Rockdessin, das durch eine japan-inspirierte Knüpftechnik zu einer entzückenden Tasche geknotet werden kann, in die genau ein Apfel passt – oder anderes, was Damen gerne mit sich führen.

Die Walking Skirts und Accessoires von Hinterland sind in Oberösterreich im Linz09-Shop, im Shop des Lentos Kunstmuseum und im „Living Small“, Linz-Klammstraße, erhältlich. Online bestellbar auf www.hinterland.ag in den Größen Maxi, Midi, Mini; one size fits all. So weit nicht anders angegeben sind die Röcke bei 40°C waschbar. Hinterland – Gudrun Wallenböck. Frauengasse 6/14, 1170 Wien, www.hinterland.ag

Essen

Einer der wichtigsten Fischproduzenten des Landes beliefert vom Gebiet des Nationalparks Kalkalpen aus die heimischen Küchen: Regenbogenforelle, Saibling & Co von „Eisvogel“ sind auf dem oberösterreichischen Mittagstisch gern gesehene Gäste. Wir haben nachgefragt, wie die Mollner es schaffen, ihre Fische täglich fangfrisch in die Regale der Supermärkte zu befördern – und darüber hinaus erfahren, was vermeintliche Fischdiebe mit den Anfängen des Unternehmens zu tun haben.

Fisch-Reich

Am Rande des Nationalparks Kalkalpen hat das Mollner Unternehmen Eisvogel 42 Fischteiche angelegt, die aus der Krummen Steyerling gespeist werden. Beste Voraussetzungen also für eine erfolgreiche Aquakultur, die – ständig von Tierärzten kontrolliert – für höchsten Fischgenuss steht. Wie aber den Fisch frisch zum Konsumenten bringen? Dafür hat sich das Unternehmen unter der Leitung von Hubert Bernegger eine besondere Technik zueigen gemacht: MAP – Modified Atmosphere Packaging. Dabei wird die Luft der Verpackung durch ein ausgeklügeltes Gemisch aus Sauerstoff, Stickstoff und CO2 ersetzt. Dieses Gemisch hemmt das Bakterienwachstum sowie Verderbsprozesse, beeinträchtigt dabei in keinster Weise die Qualität oder den Geschmack. Die Haltbarkeit der frisch gefangenen Fische beträgt somit mindestens fünf Tage. „Nur mit reiner Eiskühlung wäre das nicht zu schaffen“, ist Hubert Bernegger stolz auf diese Technologie. Zusätzlich garantiert die ausgeklügelte Eisvogel-Kühllogistik eine geschlossene Kühlkette bis zu den Verbrauchszentren. Damit ist sicher gestellt, dass die Fische so frisch an ihren Bestimmungsort gelangen, als ob sie aus dem nächstgelegenen Teich geangelt worden wären. Gerade heute durch das gesteigerte Gesundheitsbewusstsein hat Fisch enorm an Zuspruch gewonnen. Eisvogel liefert pro Jahr 2.400 Tonnen an den Einzelhandel, den Großhandel sowie die Gastronomie. Mehr als ein Viertel wird exportiert, Hauptabnehmer ist Deutschland. „Etwa 80 % unserer ausgelieferten Süßwasser-

fische sind Regenbogenforellen“, erzählt Hubert Bernegger, „dann folgen natürlich die ebenfalls sehr beliebten Saiblinge.“ Aber auch Karpfen, Wels oder Stör tummeln sich bei Eisvogel. Salzwasserfische und Meeresfrüchte kommen frisch von den europäischen Auktionen. Eisvogel-Produkte haben mittlerweile in fast allen Häusern mit hohem Qualitätsbewusstsein Einzug gehalten. Um diese hohe Qualität weiterhin problemlos aufrecht erhalten zu können, wurde Anfang des Jahres ein neues Verarbeitungszentrum errichtet, das noch besser für die allerhöchsten und strengsten Qualitätsrichtlinien hin ausgelegt ist. Die bedingungslose Hinwendung zur höchsten Qualität ist eine Unternehmensphilosophie, die schon Firmengründer Karl Bernegger vorgegeben hat. Und die ihn damals auch den symbolträchtigen Firmennamen finden ließ. Wie das kam? Er bemerkte anfangs einen signifikanten Fischschwund – Fischdiebe wurden vermutet – also legte er sich auf die Lauer. Ertappt hatte er aber nur ein Eisvogel-Pärchen, das sich an seinen Fischen gütlich tat. Eisvögel, die nur in klaren, sauberen, mitteleuropäischen Gewässern mit ausreichend Fischbestand jagen. Der Name war gefunden, die Unternehmensstrategie auch.

Eisvogel Hubert Bernegger GmbH&Co. KG, Breitenau 109, A-4591 Molln, E-Mail: office@eisvogel.eu, www.eisvogel.at


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architektur

Reisefreudiger Schattenspender Auch in diesem Sommer werden wieder viele Urlaubshungrige und Linienpassagiere aus Oberösterreich ihre Reise vom blue danube ­airport linz aus antreten. Seit Neuestem begrüßt sie ein Bauwerk, das durch seine markante und gleichzeitig luftig-leichte Form ins Auge sticht: Das futuristische Parkdeck, gestaltet von form,art.

Der blue danube airport linz hat sich als Oberösterreichs Reiseflughafen bereits lange etabliert. Mit mehr als 800.000 Passagieren und 36.000 Tonnen Fracht im Jahr 2008 war der Flughafen Linz so beliebt wie nie zuvor. Ein Grund für diese Zuwachsraten ist die ständige Suche nach Qualitätsverbesserungen. In diesem Sinne wurde vom Flughafen-Management auch eine Teil-Überdachung der Parkflächen beauftragt. Das Projekt übernahm das junge Büro form,art aus Graz: der Linzer DI Dietmar Hammerschmid, DI Andreas Pachl, gebürtiger Freistädter, sowie der Schladminger DI Franz Seebacher. Auf Grund ihrer Verbindungen zu Oberös­ terreich arbeiten die form,art-Planer somit nicht nur für steirische Auftraggeber. Die Schwierigkeit bei der Gestaltung der Überdachung des Linienparkplatzes 1­ war sein temporärer Charakter. Die Flughafenverantwortlichen forderten eine leichte Konstruktion, die im Falle eines zukünftigen Parkhausbaues schnell und kostengünstig demontiert und an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden kann. Das Entwurfsteam von form,art entschied sich daraufhin für eine Konstruktion aus 15 aneinandergereihten, trichterförmigen Membranen. „Die Trichter verkörpern in kompakter Weise die Anforderungen, die eine Nutzung als Parkdeck vorgibt. So werden Stütze, Dachhaut und Entwässerung zu einer bauplastischen Einheit“, erläutert DI Dietmar Hammerschmid. Auch in ästhetischer Hinsicht ist diese Wahl gelungen. Denn durch die innenliegende Membrane bleibt dem Betrachter die nüchterne Stahlkonstruktion verborgen. Tagsüber zeichnen die Schattenwürfe durch die sich verändernden Lichtverhältnisse interessante Muster und Strukturen auf die Außenhaut. Durch die transluzenten Eigenschaften des PVC beschichteten Polyestergewebes bleiben die 130 Stellplätze hell, ohne sich dabei durch die Sonneneinstrahlung zu überhitzen. Nachts bietet die Konstruktion den atemberaubenden Anblick eines Leuchtkunstwerkes, wird doch jede Stütze von vier Bodenleuchten gleichmäßig angestrahlt. Durch die Reflexionen der Membrane ergibt sich ein futuristisches Lichtgebilde, das durch die Krümmung der Trichter das Licht gleichmäßig im Raum verteilt. Insgesamt wurden für das neue Parkdeck ca. 145 Tonnen Stahl und etwa 3.400 m² Membrane verbaut. Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades konnte es in nur vier Wochen errichtet werden. Eine beeindruckende Konstruktion, die durch ihre Leichtigkeit und gleichzeitig ihr imposantes Selbstbewusstsein besticht. Ganz so, als ob Ken Adam, der legendäre Architekt der frühen James Bond-Filme, dafür Pate gestanden hätte.

form,art: Keplerstraße 8, 8020 Graz, Tel: 0316/228072, Fax: 0316/228072-15, office@formart.cc, www.formart.cc

kunst / kultur

80+1: Weltreise in Linz Von Mitte Juni bis Anfang September kann man in der Kulturhauptstadt auf Weltreise gehen. Nicht real, sondern virtuell. Mit dem Linz09-Projekt öffnet der Projektveranstalter Ars Electronica Center gemeinsam mit Hauptsponsor voestalpine das Fenster zur Welt. Und jeder kann mit dabei sein. Den Anfang machte ein Buch: „In 80 Tagen um die Welt“, der berühmte Abenteuerroman von Jules Verne. Phileas Fogg schaffte es bekanntlich, die Erde in Rekordzeit zu umrunden, indem er die damals neuesten Technologien ausnutzte. Die Idee des Projektes „80+1 Eine Weltreise“ bestand nun darin, sich zu fragen, wie die Geschichte heute angelegt wäre. Die Antwort: Virtuelle Teleportation. Das „Beamen“­ von einem Ort zum anderen mit Hilfe des weltweiten Netzes. Bei 80+1 werden entweder Sinneseindrücke von weit weg gelegenen Ecken der Erde nach Linz geholt oder aber von der Kulturhauptstadt in die Welt gesendet. Drehscheibe des Projektes ist der Linzer Hauptplatz: Das „Basislager“ der virtuellen Weltreise ist eine markante Stahlhalle. Im und um das Basislager befinden sich die sogenannten Live Bits – interaktive Installationen, die Linz in Echtzeit mit der Welt verbinden. Eines davon ist z. B. „Taxi Link“: Eine Taxiattrappe, in der man Platz nehmen kann und die Fahrt eines Taxis in Jerusalem live mitverfolgt. Via Internet verbunden, steuern Fahrer und Passagier gemeinsam durch die Heilige Stadt. Ein anderes Live Bit ist „WIA<>WIA”: Dabei wird die exakt gleiche Menge Trinkwasser, die die Bewohner eines afrikanischen Dorfes täglich händisch aus ihrem Brunnen schöpfen, einer öffentlichen Linzer Toilette zur Verfügung gestellt. Nicht mehr und nicht weniger. Spezielle Thementage bei 80+1 fokussieren ganz bestimmte Problemfelder. So verbindet sich Linz am 8. August im Rahmen des Themas „Altern“ mit Okinawa,

© Melissa Fatoumata Touré

© Lila and Alon Chitayat

der japanischen Insel, wo die Menschen so alt werden, wie sonst nirgendwo. Heimische Senioren sind dabei eingeladen, gemeinsam mit ihren japanischen Altersgenossen den traditionellen Okinawa-Tanz zu tanzen, Theater zu spielen oder einfach nur Spaß zu haben. Die Jugend einzubinden war den Projektverantwortlichen besonders wichtig. Darum wurden Schulen gebeten, eigene Projekte zu erarbeiten. Darunter das Linzer BORG Honauerstraße, das ein „Menschen-Memory“ entwickelt hat, in dem Menschen anhand ihrer Körperhaltungen erkannt werden sollen. Darüber hinaus hat der Schulchor ein eigenes Werk komponiert, das mit der Vielzahl an Klängen und Geräuschen, die tagtäglich unsere Straßen erfüllen, spielt. Visualisiert wird es von der Zürcher Hochschule der Künste mit Live-Bildern aus dem Gotthard-Tunnel u.a. „80+1 Eine Weltreise“ ist ein lebendiges Kunstwerk, das den Linzer Hauptplatz mit Bewegendem, Sinnhaftem aber auch Kuriosem und Skurrilem bespielt. Jeden Tag ein neues Abenteuer: Kommen Sie mit, auf den Spuren von Phileas Fogg. 80+1 Eine Weltreise. 17. Juni bis 5. September 2009, Linzer Hauptplatz. Eintritt frei. Regelmäßige Termine: Kinderprojekte: Fr–So, 10–12 Uhr; Offenes Forum: Mo–Do, 18–21 Uhr; Musikevents: Fr, 18–21 Uhr. 80+1 Dinner: Sa; Filme & Dokumentationen: So. Idee & Konzept: Ars Electronica Linz, voestalpine AG und Linz09. www.80plus1.org

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aktuell

Gesunde Vielfalt Ein modernes Familienunternehmen aus Wels fühlt sich verpflichtet Mensch und Tier gleichermaßen zu bester ­Gesundheit zu verhelfen. ­Richter Pharma ist schon längst kein klassisches Pharmaunternehmen mehr, sondern vielmehr ein vielfältiges Kompetenzzentrum für Gesundheit, ­das eine ganzheitliche Sichtweise pflegt und dadurch bereits seit langem die Anforderungen der Zukunft vorwegnimmt.

Sieht man sich die beunruhigenden Pandemie-Warnungen wegen der vor wenigen Monaten in Mexiko ausgebrochenen Schweinegrippe an, dann rücken Unternehmen wie der Richter Pharma Konzern immer mehr in den Vordergrund. Unternehmen, die einen ganzheitlichen Ansatz in der Pharmakologie vertreten und sich unter anderem im Bereich der sogenannten Zoonosen spezialisieren. Zoonosen sind von Tier zu Mensch und von Mensch zu Tier übertragbare Infektionskrankheiten. Salmonellen gehören dazu, aber auch Tollwut, SARS, Spanische Grippe, u. v. m. „Wenn man bei der Erforschung dieser Krankheiten schon im Tierbereich ansetzt, kann im Humanbereich viel Geld und Leid erspart werden“, plädiert Richter Pharma Vorstandsvorsitzender Mag. pharm. Florian Fritsch für übergreifende Ansätze in der Medizin. Eine Denkweise, die bei Richter Pharma schon seit Jahrzehnten gepflogen wird. Wie überhaupt Originalität, Kreativität und Pioniergeist am Welser Stammsitz zu den wichtigsten Eigenschaften des Pharmateams zu gehören scheinen. Hat sich doch die Firmengruppe innerhalb weniger Jahre vom klassischen Pharmahändler zu einem regelrechten Fullservice-Anbieter im Gesundheitswesen gewandelt.

Breit aufgestellt Auf fünf soliden Standbeinen ruht Richter Pharma: Veterinär- bzw. Humanpharmahandel, Pharmalogistik, Pharmaproduktion und schließlich „Richter Pharma International“ mit umfassender internationaler Ausrichtung. Der Kern der Geschäftstätigkeit liegt auf dem Gebiet der Veterinärmedizin. Hier ist Richter Pharma österreichischer Marktführer im Veterinärgroßhandel, beliefert und betreut als Vollsortimenter heimische Tierärzte mit Hausapotheke. Das Sortiment umfasst aber nicht nur Produkte aus der GMP-gerechten, eigenen Produktionsstätte und anderer Vertriebsprodukte, sondern geht von Ordinationsgeräten und Instrumenten bis hin zu Softwarelösungen, Autoausstattungen und Unterstützung bei der Praxisgründung. Unter GMP (Good Manufacturing Practice) versteht man Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe und -umgebung in der Herstellung von Arzneimitteln, Wirkstoffen, Medizinprodukten u. a.

In Rekordzeit zum Verbraucher Im Geschäftsfeld „Human“ werden – in Kooperation mit der Adler Apotheke Fritsch & Co KG – österreichweit Ärzte mit Hausapotheke sowie öffentliche Apotheken und weitere berechtigte Bezieher beliefert. Heute können innerhalb von 20 Minuten nach telefonischem Auftragseingang die bestellten Arzneimittel – fixfertig in den markanten, blauen Kistchen verpackt – dem Fuhrpark übergeben werden, der diese dann umgehend zu den Abnehmern liefert. Eine logistische

Meisterleistung mit einem durchdachten, computergesteuerten Logistiksystem. Mit der 100%igen Tochterfirma Pharma Logistik Austria werden hochsensible Arzneimittel von Pharmaherstellern in höchster Qualität ausgeliefert. Durch den modernen Fuhrpark und eine komplexe GPS-Technologie ist es möglich, sich jederzeit über den Standort der einzelnen Logistikfahrzeuge zu erkundigen, aber auch über die Temperatur der gelieferten Medikamente. Eine lückenlose Kühlkette, in der jede Bewegung genauestens dokumentiert ist, wird somit umfassend gewährleistet.

Von der Spinne lernen Der Geschäftsbereich „Richter Pharma Industrie“ versorgt als Pharmaproduzent und Lohnhersteller mit Schwerpunkt Veterinär den heimischen aber auch den internationalen Markt. Hier sind Forschung & Entwicklung zu Hause, die Produktion und die administrativen Abwicklungen zur Zulassung eines Wirkstoffes. Im Augenblick arbeiten die Welser gerade an einem Spinnengift-Produkt, das gegen Karzinomen bei Hunden und Kleintieren wirkt sowie Nachgeburtsproblematiken beim Rind mindert. „Wir wissen bereits, dass es wirkt“, erläutert Mag. Fritsch, „jetzt geht es darum, im Detail herauszufinden wie.“ Dazu wird die Wirkungsweise genauestens analysiert, bis in den exakten Molekülaufbau hinein. Mehrere Jahre dauert es, bis ein Medikament so gründlich erforscht wurde, dass es marktreif ist. Und die Welser sind auf dem besten Wege, dieses Produkt auch für die Humanmedizin lizenzieren lassen zu können.

Tiergerechte Haltung nützt dem Menschen Gerade die kommenden Jahre werden ein Umdenken in der Tierhaltung bewirken. Für Mag. Fritsch wird die EU-Richtlinie zu „Animal Health and Welfare“ immer wichtiger. Diese Richtlinie enthält Grundregeln zum Schutz von Tieren aller Arten, die zu landwirtschaftlichen Zwecken gezüchtet oder gehalten werden und beinhaltet „fünf Freiheiten“: Tiere sollen frei von Hunger und Durst sein, in einem angemessenen Lebensumfeld frei von Unbehagen, frei zum Ausleben normaler Verhaltensweisen, frei von Angst und Leiden sowie frei von Schmerzen, Verletzungen und Krankheiten. Und gerade bei den letzten beiden Punkten kann Richter Pharma mit seiner ganzheitlichen pharmazeutischen Sicht einiges bewegen. Mit kreativen Ideen und seinem, wie es Mag. Fritsch formuliert, „Weitwinkelobjektiv, das auf das gesamte Gesundheitsspektrum gerichtet ist.“ Richter Pharma AG, Feldgasse 19, 4600 Wels. Tel: 07242/490-0, Fax: 07242/490-17 E-Mail: office@richter-pharma.at, www.richter-pharma.at


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spezialthema

Kampf gegen die Krise Welche Strategien die Wirtschaft wieder ankurbeln sollen

Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Unternehmensinsolvenzen, Privatkonkurse: Die weltweite Wirtschaftskrise betrifft alle. Was die Finanzwelt dagegen derzeit unternimmt, haben wir für Sie zusammengefasst.

schaftliche Nachfrage nicht noch stärker schrumpft. Damit soll in den nächsten Monaten eine Stabilisierung der Wirtschaftslage herbeigeführt werden.

Kehrseite: Budgetdefizite und Schulden Die Folge dieser politischen Notmaßnahmen zeigt sich in einem rasanten Anstieg der staatlichen Neuverschuldung. In Österreich wird das Budgetdefizit von unter ein Prozent auf etwa 4–6 % Prozent des Bruttoinlandsprodukts in den kommenden Jahren ansteigen. In den USA, Irland und Großbritannien steigt dieser Anteil gar auf 12 % Prozent. Diese neuen Schulden erhöhen den bereits bestehenden staatlichen Schuldenberg. Die langfristigen Finanzierungslasten der öffentlichen Hand werden in Form von Zins- und Tilgungsleistungen erheblich in die Höhe getrieben. Dabei erreichen die gesamtstaatlichen Schuldenquoten in einigen Ländern beunruhigende Ausmaße, wie die Grafik zeigt.

Wie lange kann diese Schuldenpolitik fortgesetzt werden? Da die staatliche Verschuldung in der aktuellen Krise die Zurückhaltung von Wirtschaft und Privathaushalten ausgleicht, ist die Verschuldungsstrategie kurzfristig ohne Alternative. Denn jedes staatliche „Sparen“ durch Einnahmenerhöhungen (Steuern) oder Ausgabensenkungen würde die Krise zusätzlich verschärfen und die Wirtschaft in eine Negativspirale befördern. Dauerhaft leistbar sind höhere Schulden jedoch nur dann, wenn die Leistungsfähigkeit von Staat und Wirtschaft gesichert sind. Die Verhältnismäßigkeit zwischen Schulden und Einkommen muss gewahrt bleiben. Sie erhält den (internationalen) Gläubigern das Vertrauen in die staatlichen Schuldner. Die Leistungsfähigkeit wiederum hängt gesamtwirtschaftlich vom Wachstum der Wirtschaft, dem Einkommen und dem Steueraufkommen, sowie von der Höhe der Zinsen ab. Das Verhältnis von bestehenden Schulden und Einkommen bleibt dann im Lot, wenn das nominelle Wirtschaftswachstum über den Zinskosten liegt. Eine wichtige Frage bei der Stabilitätsbeurteilung von Staaten ergibt sich aus der Betrachtung ihrer Auslandsabhängigkeit. Je höher die Verschuldung im Ausland, bzw. die Verschuldung in ausländischen Währungen ist, umso anfälliger sind Einzelstaaten für Wirtschaftskrisen und Finanzmarktschocks. Wie die jüngsten Entwicklungen in den Baltischen Staaten, in Island oder Ungarn zeigen, können Kapitalflucht und damit verbundene Währungsabwertungen ganze Staaten in die Zahlungsunfähigkeit treiben – mit drastischen Folgen für Wirtschaft und Bevölkerung. Damit solche „Crashszenarien“ nicht in einen Flächenbrand ausarten, hat die Staatengemeinschaft beim G20-Treffen im April eine Verdoppelung der Währungsfonds-Hilfsgelder auf 1.000 Mrd. Dollar beschlossen.

Österreich: ein Problemfall?

Staatsverschuldung in % des BIP 2008 – 2010 Prognose Eurostat

200 2009

2008

2010

160

120

80

Japan

USA

Schweiz

Vereinigtes Königr.

Euroraum

Österreich

Italien

Frankreich

Griechenland

40 Irland

An wirtschaftspolitischen Möglichkeiten stehen grundsätzlich zwei Instrumentarien zur Verfügung: Eine aktive Notenbankpolitik sowie finanzpolitische Lockerungen. Mit geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken wird eine Stabilisierung ­d es Finanzsystems und die Aufrechterhaltung des Geldkreislaufes, die Sicherung von (Spar-) Einlagen und Geldvermögen sowie der Kreditvergabe gewährleistet. Neben der klassischen Geldpolitik durch Zinssenkungen, um so der Wirtschaft günstige Finanzierungen zu ermöglichen, gehen die Notenbanken in dieser Krise den außergewöhnlichen Weg der „quantitativen Lockerung“. Dies bedeutet, dass Liquidität nicht nur zum „Nulltarif“ (Nullzinspolitik) zur Verfügung steht, sondern dass zusätzliche Liquidität in den Finanzkreislauf gepumpt wird. Die Notenbanken kaufen dabei Wertpapiere auf und eröffnen so zusätzliche Refinanzierungsmöglichkeiten für Banken und Industrie. Damit sollen eine „Kreditklemme“ und in der Folge Unternehmenskonkurse aufgrund mangelnder Kreditgewährung verhindert werden. Der Nachteil dieser Maßnahmen könnte langfristig ein deutlicher Anstieg der Inflationsraten sein. Das zweite wirtschaftpolitische Instrument gegen die Krise besteht aus einer deutlichen finanzpolitischen Lockerung, ja Systemumkehr. Galt bis vor wenigen Monaten die Budgetsanierung als Kerntugend, so hat sich binnen Jahresfrist die Finanzpolitik radikal gewandelt. Da Welthandel und -Produktion eingebrochen sind, der Konsum abflaute und Exporte und Investitionen um durchschnittlich 30 % zurückgingen, müssen die Staaten selbst für eine Belebung der Güternachfrage sorgen. Konjunkturprogramme mit Steuersenkungen, Investitionsförderungen für Private, Bankenrettungspakete und beträchtliche Investitionen in die öffentliche Infrastruktur sorgen dafür, dass die gesamtwirt-

Deutschland

Das Arsenal der Wirtschaftspolitik

Belgien

In der derzeitigen Krise schrumpft die gesamte Wirtschaftsleistung in beispiellosem Ausmaß. Alle Weltregionen sind davon gleichzeitig betroffen und ziehen sich gegenseitig nach unten: Die erste große Krise des Globalisierungszeitalters. Ausgelöst wurde sie durch aufgeblähte Immobilienmärkte, deren Neubewertung zu riesigen Vermögensverlusten führte, die im Herbst 2008 das globale Finanzsystem an den Rand des Zusammenbruchs brachte. Diese Kombination von Immobilien­k risen, Finanzmarktturbulenzen und globaler Wirtschaftslähmung erklärt die un­geahnte Schnelligkeit und Intensität der jüngsten Geschehnisse. Die Notenbanken und Staaten haben zeitnahe auf die Krisen­ entwicklungen reagiert und enorme wirtschaftspolitische Hilfsmaßnahmen eingeleitet.

Die österreichischen Großbanken haben in den osteuropäischen Ländern Kredite im Ausmaß von 70 – 100 % Prozent des österreichischen Sozialproduktes (200 – 300 Mrd. Euro) aushaften, wodurch manche Analysten und Medien die Stabilität Österreichs in Zweifel zogen. Zwischenzeitlich erhöhten sich dadurch die Risikoaufschläge für österreichische Staatsanleihen beträchtlich, da im Falle breitflächiger osteuropäischer Kreditausfälle ein staatlicher Stützungsbedarf für Ostbanken befürchtet wurde. Mittlerweile hat sich die Aufregung wieder gelegt. Vor allem deshalb, weil der Internationale Währungsfonds mit einer formellen Entschuldigung von ursprünglich publizierten Verschuldungsquoten für Osteuropa abgerückt ist. Die Bonitätssituation der Republik Österreich wird also im internationalen Vergleich weiterhin mit Bestnoten bewertet. Wir haben kein Währungsproblem sondern sind Mitglied der Eurozone. Das Ausmaß der Staatsschulden ist verhältnismäßig gering (62 % des BIP), den öffentlichen Schulden von 165 Mrd. Euro steht ein Nettogeldvermögen der Österreicher von 270 Mrd. Euro gegenüber (Quelle: Ö. Nationalbank). Österreich besitzt ein leistungsfähiges Wirtschafts- und Steuersystem, eine geringe Auslandsverschuldung und jährliche Leistungsbilanzüberschüsse. Alle diese Kennziffern zeigen, dass Österreich nicht als Sanierungsfall betrachtet werden kann. Im Gegenteil, es ist ausreichend Potenzial vorhanden, um nach dem Ende der Wirtschaftskrise deutliche Konsolidierungsschritte umsetzen zu können, die eine Aufrechterhaltung der Bonitätsposition Österreichs gewährleisten.

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ABSICHERUNG

Bären oder Bullen Maximale Rendite und minimales Risiko sind wohl die Wünsche jedes Geldanlegers. Doch für die richtige Anlagestrategie bedarf es wesentlich konkreterer Ziele. Für jedes Investment ist es von großer Bedeutung, in unterschiedlichen Veranlagungsformen investiert zu sein. Daher ist es ratsam nicht nur auf ein Pferd zu setzen. Eine Veranlagung soll auf verschiedene Produkte aufgeteilt werden. Diese Strategie gilt für jeden Veranlagungsbereich (Spareinlagen, Wertpapiere) und kann von jedem Anleger jederzeit individuell angewandt werden. Die gezielte Auswahl von Veranlagungsformen muss situationsbedingt auf Kriterien wie Liquidität, Rentabilität und Sicherheit eingehen. Denn selbst die bestverzinsten Anlageformen sind nur dann erfolgreich, wenn sie den persönlichen Bedürfnissen und der individuellen Strategie des Anlegers entsprechen. In der aktuellen Niedrigzinsphase gibt es interessante Möglichkeiten und Chancen, mehr aus seinem Vermögen zu machen. Denn niedrige Zinsen muss nicht zwangsläufig niedrige Erträgen heißen: • Positive Realrenditen. Trotz des niedrigen Zinsniveaus bleiben auf Grund der geringen Inflationsrate (0,7 % April 09) positive Realrenditen. Das heißt, dass der Anleger am Ende seiner Veranlagung einen tatsächlichen Vermögenszuwachs verzeichnen kann. Bei einem Investment sollten daher mehr Aspekte als nur der ausgewiesene Zinssatz beachtet werden. • Wertpapierbeimischung. Im vergangenen Jahr waren aufgrund der Hochzinsphase die Erträge einer „Sparbuchveranlagung“ durchaus lukrativ und sind den Anleiherenditen am Sekundärmarkt nahe gekommen. Aufgrund der derzeit hohen Risikoprämien, die von Emittenten bezahlt werden müssen, ergeben sich jetzt wieder interessante Anleiherenditen. Gerade in der derzeitigen Niedrigzinsphase kann der Anleger mit der Beimischung von Wertpapieren einen verbesserten Veranlagungserfolg erreichen.

• Antizyklisch investieren. Aus mittelfristiger Anlageperspektive (3–5 Jahre) bieten Phasen, in denen die Wirtschaft nur gering wächst, günstige Gelegenheiten zum Kauf von Wertpapieren (z. B. Qualitätsaktien und Unternehmensanleihen bzw. Fonds mit Unternehmensanleihen). Die günstigen Einstiegskurse bieten interessante Renditechancen. Veranlagen entgegen dem üblichen Trend – Verkauf bei steigendem Kurs und Kauf bei sinkendem Kurs – wird als antizyklisch bezeichnet. • Cost-Average-Effekt. Jeder will natürlich zum günstigsten Zeitpunkt investieren. Um den größtmöglichen Nutzen aus volatilen Wertpapierkursen zu ziehen, empfiehlt es sich, den Cost-Average-Effekt zu nutzen. Wenn man regelmäßig den gleichen Betrag einzahlt, erreicht man einen günstigeren Durchschnittskurs. Zum Beispiel mit Wertpapierfonds: Sind die Kurse hoch, werden wenige Fondsanteile gekauft. Wenn die Kurse niedrig stehen, dann werden viele Fondsanteile gekauft. Somit ergibt sich ein durchschnittlicher Einkaufskurs, der unter dem Durchschnittskurs der entsprechenden Wertpapiere liegt. s-Fondssparplan. Die Lösung für Kunden, die regelmäßig in Wertpapierfonds ansparen und dabei den Cost-Average-Effekt nutzen wollen und somit zu günstigen Einstandskursen kaufen. Mit der Streuung nach Laufzeiten und Produkten können bei einem niedrigen Zinsniveau attraktive Erträge erzielt werden. Siehe auch Seite 9.

Reserve + Sicherheitspolster

Sicherheitsbetonte Veranlagungen

Sparprodukte Kapitalsparen Bausparen Klassische Versicherungen

Anleihen der Sparkasse OÖ Rentenfonds (AustroRent, AustroMündelRent), Ergänzungskapital der Sparkasse OÖ (mittel- und langfristig)

Dynamische Anlageformen (als Beimischung)

Absicherungsprodukte mit Kapitalgarantie (als Beimischung)

Unternehmensanleihen/ -fonds Aktienfonds

Inflationsschutzanleihe Goldanleihe

VERANlagung

Ewiges Auf und Ab Nachdem schon bald das zweite Halbjahr naht, haben sich die Börsen in den Industrieländern von zum Großteil 25 %igen Kursverlusten wieder in den Bereich der Jahresanfangsstände erholt. Von einer regelrechten Kursrallye kann man bei den Emerging Markets sprechen. Sie können durch die Bank seit Jahresbeginn eine deutlich zweistellige Wertentwicklung vorweisen. Die Aktienmärkte stehen jetzt vor einer Zerreißprobe: Einerseits herrscht Euphorie und so manche Charts sehen sehr verheißungsvoll aus, andererseits hat sich an der miesen Konjunktur noch nicht viel geändert und es werden immer wieder Zweifel laut, ob die Krise schon 2010 vorüber sein wird. Denn abgesehen von einigen Indikatoren, die endlich ihre Fallgeschwindigkeit verringert haben und eine Seitwärtsbewegung einlegen, gibt es in vielen fundamentalen Bereichen noch keine Trendwende. Die abgelaufene Berichtssaison fiel sehr gemischt aus, es gab sowohl positive als auch negative Überraschungen. Aber eines haben die meisten Unternehmen gemeinsam – sie zeigen sich bei der Einschätzung für die zukünftige Entwicklung zurückhaltend.

Bären oder Bullen? Die große Frage ist, ob die impulsive Rallye an den Aktienmärkten seit März nun eine klassische Bärenmarktrallye ist oder bereits der Beginn eines Bullenmarktes. Das Finanzsystem scheint sich stabilisiert zu haben, und die akute Gefahr einer Depression ist abgewendet, aber weder die Wirtschaft noch die Märkte sind aus dem Schneider. Wir glauben zwar, dass die Tiefstände vom März nicht mehr erreicht werden, dennoch muss man sich auf weiter steigende Arbeitslosenzahlen und rückläufigen Konsum einstellen. Man darf allerdings auch nicht vergessen, dass die Aktienmärkte die wirtschaftliche Entwicklung um 6–9 Monate vorwegnehmen. Bei unseren money & Co-Fonds konnten wir von der Übergewichtung in Technologiewerten profitieren. Belastend wirkten hingegen im Einzeltitelfonds „money & Co Equity“ unsere Positionen aus dem Versorgungsbereich, auch die Gesundheitsbranche entwickelte sich rückläufig. In der Dachfondsvariante „money & Co Best of“ entwickelten sich vor allem unsere Positionen in den Emerging-Markets-Ländern hervorragend.


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VERANlagung

s Fonds-Sparplan Vermögensaufbau einfach, bequem und ertragreich

Für den langfristigen Aufbau von Vermögen steht dem Anleger eine interessante Ansparvariante zur Verfügung: Der s Fonds-Sparplan! Mit regelmäßigen Einzahlungen können schon ab 30 Euro einfach und bequem Fondsanteile erworben werden. Gleichzeitig wirkt sich der Cost-Average-Effekt positiv aus. Hohe Ertragschancen können so an den Kapitalmärkten genutzt werden.

Der „s Fonds-Sparplan“ bietet die Möglichkeit, in sehr stabile Euro-Anleihefonds, aber auch in beste internationale Aktienfonds zu veranlagen. Durch die regelmäßige Geldanlage können Schwankungen des Fondspreises ausgeglichen werden, sodass ein überdurchschnittlicher Wertzuwachs erzielt werden kann ­ (= Cost-Average-Effekt).

Cost-Average-Effekt: Mehr fürs Geld. Ein Beispiel: Wer jede Woche um genau 100 Euro im Supermarkt einkauft, wird in Zeiten günstiger Preise mehr für die 100 Euro bekommen, als in hochpreisigen Zeiten. Dieses Prinzip beschreibt der Cost-Average-Effekt, der vor allem in der Fonds- und Aktienwelt gängige Praxis ist. Deshalb ist es sehr ratsam, Fondsparpläne zu eröffnen, anstatt große Geldbeträge auf einmal in den Markt zu werfen. Der s Fondsparplan funktioniert im Prinzip gleich wie im Supermarkt: Man spart monatlich einen fixen Betrag auf Fondsanteile an und erhält heute wesentlich mehr Stücke als noch vor einem Jahr. Steigen die Kurse wieder an, profitiert der Anleger davon, was er in schwierigen Zeiten angesammelt hatte. Wer also einen großen Geldbetrag zur Verfügung hat, den er gut anlegen will, weil das Preisniveau derzeit günstig ist, ist gut beraten, den Betrag nicht gleich im Ganzen zu investieren. Besser wäre es den Cost-Average-Effekt zu nutzen, indem die Restdauer der aktuellen Krise eingeschätzt wird und, auf die Anzahl der Monate verteilt, das Kapital eingesetzt wird.

www.sparkasse-ooe.at

Highlights: „s Fonds-Sparplan“ • Ertragreicher Vermögensaufbau schon ab 30 Euro im Monat • Hohe Flexibilität und freie Auswahl der Wertpapierfonds • Einfache Abwicklung und jederzeitige Verfügbarkeit des Kapitals

Flexibel bleiben Beim s Fonds-Sparplan können jederzeit die Beiträge ausgesetzt, erhöht oder auch reduziert werden. Das Kapital kann zur Gänze oder auch teilweise ohne Kündigungsfristen abgerufen werden. Empfohlen ist jedenfalls einen längeren Anlagehorizont zu planen, über 5 Jahre hinaus. Der s Fonds-Sparplan garantiert attraktive Ertragschancen durch professionelle Veranlagung in beste in- und ausländische Wertpapierfonds. So können persönlichen Anlage- bzw. Vorsorgeziele bequem erreichet werden. Nähere Informationen zum s Fonds-Sparplan erhalten Sie in den Filialen der Sparkasse Oberösterreich. Ihr Betreuer findet gemeinsam mit Ihnen die für Sie passende Anlagestrategie.

Rechenbeispiel Vermögen bei einer Einzahlung von 30 Euro monatlich. Spardauer Angespartes Kapital in Euro bei einer jährlichen Wertsteigerung von

4 %

6 %

8%

10 Jahre

4.434,–

4.945,–

5.533,–

15 Jahre

7.411,–

8.780,–

10.475,–

20 Jahre

11.048,–

13.955,–

17.848,–

Diese Berechnungen wurden mit größtmöglicher Sorgfalt, aber ohne Berücksichtigung von Spesen und allfälliger Steuerabzüge (z.B. Kest) durchgeführt. Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung von Wertpapierfonds zu!

Fonds-Sparplan

einfach, bequem und ertragreich Der s Fonds-Sparplan ist die optimale Geldanlage um Vermögen aufzubauen. Sie investieren dabei regelmäßig einen monatlichen Fixbetrag in ausgewählte Wertpapierfonds der Sparkasse OÖ und nützen so die hohen Ertragschancen an den Kapitalmärkten.

Schon ab Euro 30.– monatlich

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VORSORGE

Cool in den Sommer!

Bestens vorgesorgt Fakt ist, dass die staatlichen Pensionen in Zukunft nicht mehr sehr stattlich sein werden. Wer jetzt nicht rechtzeitig vorsorgt, wird sich in seiner Rente gewaltig einschränken müssen. Der Lichtblick: Die Vorsorgepläne der Sparkasse Oberösterreich. Ab 10 Euro monatlich kann man für einen schönen Lebensabend sorgen.

Eine aktuelle Marktuntersuchung bestätigt: Die Lebensversicherung ist eines der beliebtesten Vorsorgeprodukte der Österreicher, insbesondere in Form einer lebenslangen Zusatzpension. Denn keine andere Vorsorgeform kann so viel bieten: eine vergleichbare vertraglich garantierte Sicherheit gepaart mit attraktiven Steuervorteilen. Die Lebensversicherung ist eine Vorsorgeform mit langfristig gesicherter Perspektive. Die Rente wird garantiert und lebenslang von der Versicherung ausbezahlt. Nach Wunsch kann die gesamte Ablaufleistung bei Vertragsende auch auf einmal kapitalertragssteuerfrei ausgezahlt werden. Garantiert wird ein Kapitalbetrag und je nach Veranlagungsentwicklung können zusätzlich schöne Renditen erzielt werden. Das Kapital steht dem Kunden dann zur Verfügung, wenn er es braucht.

Maßgeschneiderte Vorsorgevarianten Zusätzlich zur finanziellen Vorsorge bietet die Lebensversicherung die Möglichkeit, gleichzeitig mehrere Risken abzudecken: • Hinterbliebenenvorsorge • Kreditbesicherung • Absicherung gegen die Folgen schwerer Krankheiten oder der Berufsunfähigkeit • Sicherung eine Privatpension • Betriebliche Vorsorge • Zukunftskapital für die Kinder

s Privat-Pension: Als „bestes Angebot am Markt“ bestätigt Gerade die junge Generation muss damit rechnen, dass das gesetzliche Pensionssystem in Zukunft an seine Grenzen stoßen wird und die Lücke zwischen dem Aktiveinkommen und der staatlichen Pension immer größer wird. Schon heute können mit der staatlichen Pension oft nur mehr die Grundbedürfnisse abgedeckt werden, für Hobbys und das unbeschwerte Genießen des Ruhestandes ist zu wenig Geld vorhanden. Um diese Pensionslücke zu schließen bietet die Sparkasse die s Privat-­Pension mit Prämien-Plus an: Als maßgeschneiderte, persönliche Vorsorge mit attraktiven Zusatzleistungen. Wer die s Privat-Pension mit der s Pflegevorsorge kombiniert, kann sich frühzeitig auf eine etwaige Pflegebedürftigkeit im Alter vorbereiten und

für eine Betreuung durch professionelles Pflegepersonal vorsorgen. Die s Pflegevorsorge der Sparkassen wurde in einer Studie der Arbeiterkammer als „das beste Angebot auf dem Markt“ bezeichnet.

Überbrückungs- und Hinterbliebenenpension Falls man seinen Beruf nur teilweise oder gar nicht mehr ausüben kann, finanziert man die Zeit bis zum Antritt der gesetzlichen Alterspension einfach mit einer steuerfreien Überbrückungspension, die sich aus der Höhe des angesammelten Kapitals errechnet. Für den Fall des Ablebens kann man den Übergang der Pensionszahlungen in frei gestaltbarer Höhe auf den Ehe- oder Lebenspartner wählen oder die Auszahlung des nicht verbrauchten Pensionskapitals an andere Verwandte bestimmen. In diesen Fällen wird die s Privat-Pension neu berechnet.

Pensionslücke individuell berechnen Jede Sparkasse OÖ-Filiale bietet einen persönlichen Vorsorge-Check für ihre Kunden an. Ihre zu erwartende „Pensionslücke“ wird errechnet, im Anschluss berät Sie der Sparkasse OÖ-Mitarbeiter über die indviduell besten Möglichkeiten eine schöne Pension genießen zu können. Ein Tipp: Je früher mit der privaten Vorsorge begonnen wird, umso höher sind die Zusatzleistungen im Ruhestand. Bereits ab einer monatlichen Einzahlung ab 10 Euro kann persönlich vorgesorgt werden.

Vorsorge-Bonus sichern Die Sparkasse OÖ hat den Sommer zur aktiven Vorsorgezeit erkoren. In den Monaten Juli bis September laden wir Interessierte zu einem persönlichen Vor­ sorge-Gespräch in eine unserer Filialen ein. Unsere Sparkasse OÖ-Mitarbeiter informieren Sie über das Rententhema, berechnen Ihre Pensionslücke und beraten Sie hinsichtlich der optimalen, maßgeschneiderten Pensionsvorsorge. Zusätzlich wartet ein Vorsorge-Bonus pro Produkt von jeweils 20 Euro für Erwachsene und Kinder oder eine praktische Thermotasche mit vielen nützlichen Geschenken. Und schließlich können alle unsere Kunden den praktischen Vorsorge-Ratgeber als fundiertes Nachschlagewerk mit nach Hause nehmen. Nützen Sie die Gelegenheit: Sichern Sie sich jetzt die Thermotasche und eine schöne Pension. Von Juli bis September in jeder Filiale der Sparkasse OÖ.

Jetzt s Privat-Pension abschließen und die gut gefüllte Thermotasche holen.* Kommen Sie zum Vorsorge Check, Ihr Betreuer berät Sie gerne.

*Gilt nur für den Neuabschluss von s Privat-Pension, s Unfall-Schutz, s Pflegevorsorge. Auf Wunsch kann der Gegenwert von 20 Euro der Erstprämie gutgeschrieben werden. Pro Neuvertrag ist nur eine Thermotasche oder eine Gutschrift möglich.

Holen Sie sich Ihre Tasche!


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20 Jahre „Börse live“ Der Investmentklub der Sparkasse Oberösterreich bringt seit genau 2 Jahrzehnten in Zusammen­ arbeit mit dem ORF Landesstudio Oberösterreich das Thema Börse über eigene Radiosendungen einem breiteren Publikum näher.

Die Börse-live Radiosprecher der Sparkasse OÖ bei einer Schulung im ORF Oberösterreich.

„Börse live“-Jubiläum: (v. r.) Dr. Markus Limberger (Generaldirektor Sparkasse OÖ), Dr. Irene Schachinger (Leiterin Wealth-Management Sparkasse OÖ), Mag. Robert Kastil (Finanzvorstand Rosenbauer), Moderator Klaus Obereder (ORF OÖ)

Die Themen Wirtschaft und Börsen waren vor 20 Jahren kaum Bestandteil der Medien-Berichterstattung. Nachdem die Wiener Börse in dieser Zeit aus ihrem „Dornröschenschlaf“ erwacht war, wurde von der Sparkasse Linz die erste Radio­sendung, „Börse live“ im Regional-Radio des ORF initiiert. In der Mittagszeit wurde anfangs über die Kursentwicklung ausgewählter Unternehmen berichtet. Nach der fulminanten Entwicklung der Aktienmärkte in den 1990er-Jahren reagierte das „Börse live“-Team auf diese geänderten Rahmenbedingungen und erweiterte das Sendungskonzept. Seit fast 10 Jahren gibt es zusätzlich eine weitere Sendung am Nachmittag, vor rund 5 Jahren kam zur absoluten „Prime Time“ des ORF Oberösterreich noch eine weitere Sendung am frühen Morgen dazu, in der über das Börsegeschehen in Japan sowie den USA informiert wird. Gleichgeblieben ist in all den Jahren der Live-Charakter der Sendung. Wurde anfangs über Telefon berichtet, kamen später die qualitativ bessere Stand- bzw. ISDN-Leitung dazu. Seit Bestehen dieses Sendeformats gab es laufend auch Gewinnspiele. Die Preise – Fondsanteile der Sparkasse OÖ – blieben über Jahre stets attraktiv.

Es hat sich viel getan in den ersten 20 Jahren der Börse Live-Sendungen. Wir sind zuversichtlich, dass auch in den nächsten 20 Jahren noch viel ge­ schehen wird.

Jubiläumsfeier im Rosengarten Um das 20-jährige Jubiläum gebührend zu feiern luden die Sparkasse OÖ und der ORF OÖ zu einer Jubiläumsfeier in den Rosengarten am Linzer Pöstlingberg. Über 400 Besucher folgten der Einladung und verfolgten gespannt den Ausführungen der Jubiläumsredner. Sparkasse OÖ-Generaldirektor Dr. Markus Limberger bekräftigte, dass trotz des elektronischen Zeitalters „Börse live“ als schnelle, komprimierte Informationsquelle gut bei den Konsumenten ankommt. Rosenbauer-Finanzvorstand Mag. Robert Kastil und Dr. Irene Schachinger als „Börsesprecherin der ersten Stunde“ ließen das Finanzgeschehen der letzten 20 Jahre Revue passieren und analysierten das aktuelle Umfeld.

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Im Dienste der Menschlichkeit Rund 16.000 freiwillige Helfer leisten humanitäre Dienste im Namen des Roten Kreuzes OÖ bei mehr als einer halben Million Einsätzen pro Jahr. Zum 150-jährigen Bestehen der inzwischen größten Hilfsorganisation der Welt lud RK-Präsident Leo Pallwein-Prettner in die Halle des Katastrophendienstes am Linzer Melissenweg ein. Mit dabei auch die Sparkasse Oberösterreich, die heuer 160 Jahre alt wird und bereits seit Jahrzehnten Partner und Unterstützer der Hilfsorganisation ist. Generaldirektor Dr. Markus Limberger betonte in seinem Statement die bestens funktionierende Zusammenarbeit. Eine Zusammenarbeit, die weit über den monetären Bereich hinausgeht, sind doch viele der mehr als 1.500 unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich beim Roten Kreuz ­ehrenamtlich engagiert oder beteiligen sich an Blutspende-Aktionen der Sparkasse Oberösterreich. Tonangebend: (v. l.) Der „schwarze Barde“ RIK, RK-Präsident Leo PallweinPrettner und Generaldirektor Dr. Markus Limberger bei der 150-Jahr-Feier der Hilfsorganisation.

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klubangebot

reisebüro

money & Co Exklusivreise London, 1.–4. Oktober 09 Nur für money & Co-Mitglieder: Eine 4-tägige Exklusivreise in die pulsierende Metropole des britischen Königreiches. Preis pro Person: € 699,– Inkludierte Leistungen: Linienflug mit Lufthansa, Flughafentaxen, Bustransfers im modernen Reisebus lt. Angebot, Panorama-Stadtrundfahrt, 3 x Nächtigung/Englisches Frühstück im ****Hotel Thistle City Barbican, Eintritte Kew Gardens und Schloss Windsor Do, 1. 10. 09. Lufthansa-Flug ab Linz via Frankfurt nach Heathrow. PanoramaStadtrundfahrt mit den Highlights (Außenbesichtigungen): Tower of London, Towerbridge, Big Ben und Parlament, ­Kensington Palace, Piccadilly Circus, Westminster Abbey, St. Pauls Cathedral, ­Buckingham Palace, etc. Anschließend Check-In im ****Hotel Thistle City Barbican; ein elegantes, zentral gelegenes Hotel, unweit der U-Bahnstation „Angel“.

Reisetipp: Südliches England Ideale Bus-Flug-Schiff-Kombination zur besten Reisezeit Auf den Spuren längst vergangener Tage: Begleiten Sie uns auf eine Reise zu einigen der schönsten Plätze Südenglands. Erleben Sie Highlights wie Churchills Landsitz in Chartwell, das mystische Stonehenge, das malerische Arundel, die idyllische Insel Isle of Wight, Panham House & Gardens und viel, viel mehr. Reisetermine: 14.–20. August 09 20.–26. August 09 (umgekehrte Route)

Fr, 2. 10. 09. Der Tag steht zur freien Verfügung, z. B. für einen Besuch der Londoner Börse. Abends bietet sich fakultativ die Möglichkeit eines Musicalbesuches: Unter anderem laufen die Erfolgsproduktionen „Mamma Mia“, „Phantom of the Opera“, „We will rock you“ u.v.m.

Preis (mit Partnertarif) Pauschalpreis 1. Person: € 1.490,– Pauschalpreis 2. Person: nur € 799,–

Sa, 3. 10. 09. Besuch der berühmten „Kew Gardens“, einer der ältesten botanischen Gärten der Welt, mit Pflanzen und Gewächsen, die nirgends sonst in Europa oder gar auf der nördlichen Halbkugel zugänglich wären. Die weltbekannten viktorianischen Gewächshäusern befinden sich zudem inmitten großflächiger Parkanlagen. Anschließend Fahrt in die Grafschaft Berkshire zum Windsor Castle. Das Schloss ist eine der drei offiziellen Haupt­residenzen der königlichen Familie und oft Ort vieler Staatsempfänge.

Für nähere Informationen fordern Sie das Detail­ programm an! Angebot gültig vorbehaltlich Verfügbarkeit. Preis- und Tarifänderungen vor­ behalten. Buchung und Beratung: Sparkassen Reisebüro Linz Bischofstraße 5, 4020 Linz Tel.: 070/774833-76, Fax.: 070/774833-86 E-Mail: info@sreisen.at, www.sreisen.at

So, 4. 10. 09. Der Vormittag steht zur freien Ver­fügung. Ca. 12 Uhr Transfer zum Flughafen London/Heathrow und Lufthansa-Rückflug via Frankfurt nach Linz. Anmeldungen: Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 20 Personen. Anmeldungen bis Ende Juli bei Martina Schwabegger, Tel: 05 0100/40358, E-Mail: martina.schwabegger@sparkasse-ooe.at.

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Jäger der versteckten Schätze das klubjournal ausgabe 2/09 P.b.b Vnr.: 03Z035083 S. Sponsoring-Post Verlagspostamt 4020 Linz In turbulenten...

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