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Rengener Dorfzeitung Ausgabe Juli/August 2012 Unabhängig - unterfinanziert - in Farbe ….Highlight 1

Am Samstag, 28.07.2012, steigt um 18.00 Uhr auf dem neu angesäten Rasen im Detzenbergstadion in Rengen ein Sportereignis von Weltformat. Es spielt das weit über die Region bekannte ALL-StarTeam aus ehemaligen Rengener Spielern gegen die aktuelle 1. Mannschaft, ein absolutes Muss für jeden Rengener. Die Sauerstoffzelte sind bestellt, um 20.00 Uhr hält der bekannte Dipl.- Psychologe Dr. Nichterwartet einen Vortrag über das Thema „Wie gehe ich mit Niederlagen im Sport um“, wobei sich dieser Vortrag ausschließlich an die Mitglieder der 1. Mannschaft richtet. Nach Beendigung des Spiels gibt’s Leckeres vom Grill, Bernd Hohlweck wird das Spiel noch einmal ausführlich analysieren, für Getränke und Verpflegung ist bestens gesorgt.

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Termin: Samstag, 28.7.2012 Anstoss: 18.00 Uhr ab 19.30 Uhr, Steaks mit Limo

….Highlight 2

Der Detze rockt auch in 2012, Heino hat zwar sein Cafe in Bad Münstereifel geschlossen, das Heavy-Metal-Festival in Rengen aber geht in die nächste Runde. Termin: Samstag, 18.08.2012, 14.00 Uhr, Homepage: der-detze-rockt.de

Letztes Jahr war das Wetter wie bei „Rock am Ring“, dieses Jahr wird die Sonne scheinen, schwarz gekleidete Massen werden über den Ort herfallen, die Bands sind absolute Kracher (Wacken lässt grüßen), die angebotenen Speisen sind von ausgesuchter Qualität, es wird nur soviel getrunken, wie jeder verträgt, wobei einige lokale Nicht-Müll-Trenner ganz schön viel vertragen, insgesamt wird es, so hoffen wir, eine gelungene Veranstaltung werden, an die wir uns im Jahr 2042 noch gerne erinnern werden. Die Rengener sind natürlich herzlich eingeladen sich ein Bild vom Organisationstalent der Jugend zu machen.

www.rengen.de Veranstaltung Bürgersaal Vortrag zum Thema: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht Referentin: Gudrun Werner Sozialdienst katholischer Frauen und Männer, Daun

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Termin: Do. 16.08.2012 um 19.00 Uhr, Bürgersaal Kirchenchor Rengen Kirchenchorprobe Mittwochs 20.00 Uhr Bürgersaal Seniorenturnen Treffpunkt jeden Dienstag von 18.30 – 19.30 Uhr im Bürgersaal Kindergruppe Rengen Treffpunkt jeden Mittwoch 15.30 Uhr im Bürgersaal Turngruppe Sportverein Leitung Achim Koppe Treffpunkt jeden Donnerstag 19.00 Uhr im Bürgersaal

Seniorennachmittag Der nächste Seniorennachmittag findet am Mittwoch, 01.08.2012, statt. Da an diesem Nachmittag gegrillt werden soll, wäre es schön, wenn viele teilnehmen und sich anmelden würden. Anmeldungen wie immer bei: Anna Schmitz, Tel. 4784, Helmut Johannes, Tel. 3174 oder Udo Lieven, Tel. 9829383.

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Rengener Dorfzeitung Die Feuerwehr Rengen stellt sich vor

Gegründet von einigen Freiwilligen vor fast 100 Jahren ist die Feuerwehr Rengen mittlerweile eine feste und nicht mehr wegzudenkende Institution im Dorf geworden. Entstanden aus der Not zur reinen Brandbekämpfung erfüllt die heutige Feuerwehr mit 23 aktiven und 24 inaktiven Mitgliedern viele weitere Aufgaben zur allgemeinen und kulturellen Bereicherung im Dorfgeschehen. So organisiert die Feuerwehr seit Jahren die Vatertagswanderung und hilft mit bei Großveranstaltungen wie dem Vulkanbikemarathon. Auch die Begleitung des Martinszuges, die Mitorganisation der Kirmes und die Bedienung beim Möhnenball sind fest im Jahresplan verankert. Die aktiven Mitglieder treffen sich sechs Mal jährlich zu praktischen Übungen, wo der Umgang mit den Gerätschaften und die Zusammenarbeit im Ernstfall geübt werden. Aktiv können Männer wie Frauen zwischen dem 16. und 63. Lebensjahr sein. Vatertagswanderung 2012 Gerne können sich an der Feuerwehr Interessierte Jugendliche an den Wehrführer (Peter Pauly) wenden. Auch Förderer der Feuerwehrfest Feuerwehr, welche nicht am aktiven Dienst teilnehmen Am Samstag, 14.07.2012 und Sonntag, möchten, sind als inaktive Mitglieder der Feuerwehr Rengen 15.07.2012, lädt die Feuerwehr zu ihrem herzlich willkommen. diesjährigen Feuerwehrfest im Hof am Termine Feuerwehr: Bürgersaal ein, alle Rengener sind ganz Die nächsten Übungen finden am 06.07. und 03.08.2012 statt. herzlich eingeladen. 70 Jahre und kein bisschen leise, Kirchenchor Cäcilia Rengen feiert sein 70jähriges Bestehen

Der Kirchenchor Rengen feierte am 20. Mai mit einer kirchenmusikalische Andacht sein 70jähriges Bestehen. Geleitet wurde die feierliche Andacht von Pastor Ludwig Hoffmann; mitgewirkt haben – als Gemeinschaftschor unter Leitung von Josef Schäfer – die Kirchenchöre Daun und Rengen. Die Orgel wurde gespielt von Dekanatskantor Hubert Blaum. Die Andacht eröffneten die Chöre mit dem “Lobt den Herrn der Welt“ nach Purcells „Trompet volantary“ im Satz von Willy Trapp. Ihm folgte das „Laudate omnes gentes“ von Jacques Berthier sowie das „Ave verum corpus“ von Mozart. Das „Gegrüßet seist du Maria“ im Satz von Josef Butz schloss den ersten Teil der Andacht ab. Nach seiner Festansprache zum Jubiläum konnte Pastor Hoffmann verdiente Sängerinnen und Sänger für ihre langjährige Mitgliedschaft im Rengener Kirchenchor ehren. Es wurden geehrt: Hannelore Feierabend für ihre 10jährige Mitgliedschaft und Rita Schäfer für ihre 20jährige Mitgliedschaft, Thekla Hubo und Josef Schäfer für ihre 40jährige Mitgliedschaft, Helmut Johannes und Ernst Willems für ihre 50jährige Mitgliedschaft sowie Maria Johannes und Klara Römer für ihre 60jährige Mitgliedschaft im Kirchenchor Rengen. Es folgte der Kanon für zwei Stimmen, das „Ave, Ave Maria“ von Hans Jörg Böckeler in Verbindung mit dem Lobgesang Mariens (Magnficat). Zum Abschluss der Andacht sangen die Chöre mit der Gemeinde „Freu dich, du Himmelskönigin“. Im Anschluss an die Andacht waren alle zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen ins Bürgerhaus eingeladen.

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Rengener Dorfzeitung Eifelsteig in zwölf Tagen, von Norbert Marthen

Einerseits bin ich ja gut zu Fuß. Andererseits sitze ich meistens auf meinen 4 Buchstaben, fahre morgens ins Büro und hocke vor meinem Bildschirm. Und nun das absolute Kontrastprogramm. 12 Tage von morgens bis abends zu Fuß durch die Eifel marschieren. Wenn das mal gut geht? Mittwoch, 18. April ging es los. Mit Bus und Zug nach Kornelimünster bei Aachen. Dort beginnt der gut 300 Km lange Eifelsteig, der mich nach Trier führen sollte. Mutig hatte ich die 15 Etappenvorschläge auf 12 gekürzt (damit ich die Mainacht in Rengen nicht verpasse ;-) und am Sonntag, 29. April wieder zu Hause war. Dadurch wurde die Strecke ja nicht kürzer, im Gegenteil, die 66 Km der eingesparten Tage mussten auf die anderen Etappen verteilt werden. Folgende Etappenorte bin ich angelaufen: Kornelimünster Roetgen

1. 14 Km - Roetgen 2. 17 Km - Monschau Monschau 3. 24 Km - Einruhr 4. 39 Km - Kloster Steinfeld 5. 23 Km - Blankenheim 6. 33 Km - Niederehe 7. 27 Km - Gerolstein 8. 24 Km - Daun 9. 23 Km - Manderscheid 10. 33 Km - Niederkail 11. 36 Km - Burg Ramstein 12. 14 Km – Trier Eindrücke: www.flickr.com/photos/nmarthen ------------------------307 Km – offiziell (tatsächlich waren`s ein paar mehr)

Den Kopf frei bekommen, den ganzen Tag an der frischen Luft, allein unterwegs und ungestört von allen beruflichen und privaten Dingen, die einem normalerweise durch den Kopf gehen. Dazu die schöne Eifelheimat fern der Straßen und Orte erkundet, schöne Aussichten genossen und neue Menschen kennengelernt.

Einruhr Kloster Steinfeld Blankenheim Niederehe Gerolstein

Daun Manderscheid

Niederkail Burg Ramstein

Trier

Lohnenswerte Tipps am Eifelsteig:

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Kornelimünster – www.bahnhofsvision.de F orum Vogelsang - www.vogelsang-ip.de Kloster Steinfeld - www.kloster-steinfeld.de Naturzentrum Nettersheim - www.naturzentrum-eifel.de Rothaus bei Zemmer www.gasthofrothaus.de

Name Dorfzeitung Insgesamt haben uns 237 Vorschläge hinsichtlich eines Namens für die Dorfzeitung erreicht, davon haben sich 212 Personen für den Namen „Kuni“, 9 für „Paulaner“, 4 für „Erdinger“, 3 für „Oettinger“ und 1 für „Früh“ ausgesprochen, 8 Stimmen waren ungültig. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, die Dorfzeitung heißt ab dieser Ausgabe „Kuni“ – Rengener Dorfzeitung. Der Schwenker Der Schwenker (Fleisch) wird vom Schwenker (Person) auf den Schwenker (Gestell) gelegt. Dann dreht der Schwenker (Person) den Schwenker (Fleisch) auf dem Schwenker (Gestell), bis der Schwenker (Fleisch) auf dem Schwenker (Gestell) gut geschwenkt ist und erst dann ruft der Schwenker (Person) die Schwenkeresser zum Schwenkeressen und sagt „Hauptsach gutt gess“! (Der Schwenker)

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Rengener Dorfzeitung Ortsbeirat Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Ortsbeirats Rengen am 03.05.2012 im Bürgerhaus Rengen. Tagesordnung: 1. Genehmigung der Niederschrift vom 30.08.2011 2. Einwohnerfragestunde 3. Informationen zum Flächennutzungsplan der VG Daun-Teilplan Windenergie 4. Beratung und Empfehlungsbeschluss über die Errichtung von Rasengräbern auf dem Friedhof Rengen 5. Informationen des Ortsvorstehers Zu TOP 1: Die Niederschrift über die öffentliche Sitzung am 30.08.2011 wird einstimmig genehmigt. Zu TOP 2: - Es wird angeregt, die Niederschriften über die öffentlichen Sitzungen des Ortsbeirates zukünftig sowohl im Mittteilungsblatt der VGV, als auch in der Dorfzeitung von Rengen zu veröffentlichen. - Die höhere Lärmbelästigung infolge des Erhalts des Kreisels an der ehemaligen Behelfsausfahrt wird thematisiert und nach Gründen und Dauer des Erhalts gefragt. Ortsvorsteher Schneider erläutert die Gründe, weshalb sich der Ortsbeirat für den Erhalt des Kreisels ausgesprochen hat: Unfallvorbeugung, Geschwindigkeitsbegrenzung und Vermeidung hoher Kosten für eine Beseitigung des Kreisels. Eine endgültige Entscheidung wird aber erst nach der 3-jährigen Erprobungsphase getroffen - Auf die Frage nach einer Verkehrsberuhigung für den Kornblumenweg wegen der dort wohnenden Kinder gibt Ortsvorsteher Schneider die Auskunft, dass eine solche Maßnahme nicht vorgesehen ist. - Für den Kornblumenweg wird ein Fußweg mit Brücke über den Hasbach hin zum Nelkenweg gewünscht. - Es wird moniert, dass in der Ortslage häufig Pkw’s so auf Gehwegen geparkt werden, dass diese von Fußgängern mit Kinderwagen oder Rollstuhl umgangen werden müssen. Ortsvorsteher Schneider appelliert an alle Bürger und deren Besucher, die Pkw’s auf der Straße rechts zu parken und die Gehwege komplett frei zu lassen. Diese Parkweise entspricht den geltenden Verkehrsregeln. - Das Problem der fehlenden Toiletten, vor allem bei den Backes-Abenden wurde angesprochen. - Für den auf dem Friedhof platzierten Betonblock soll ein anderer Standort gesucht werden. Zu TOP 3: Ortsvorsteher Schneider erläutert anhand des Flächennutzungsplans der VG Daun, welche Flächen als Vorranggebiete für Windenergie ausgewiesen sind und stellt fest, dass die Gemarkung Rengen davon nicht betroffen sein wird. Zu TOP 4: Der Ortsvorsteher informiert noch einmal über den aktuellen Stand des Friedhofes in Rengen, den zu erwartenden Platzbedarf und den Inhalt des Beschlusses des Ortsbeirats aus dem Jahr 2010 über die Gestaltung des Friedhofs. Den Ortsbeiratsmitgliedern liegt die derzeit geltende Satzung sowie die Friedhofsgebührensatzung zur Erläuterung der Kostensituation für die unterschiedlichen Nutzungsrechte vor. Da mehrere Anfragen bezüglich der Einrichtung von Rasengräbern an den Ortsvorsteher gerichtet worden sind und auf dem Friedhof in Rengen keine Platzprobleme bestehen, wird diese Möglichkeit für sinnvoll erachtet. Es wird darüber diskutiert, ob Rasengräber für beide Beisetzungsformen – Sarg oder Urne – zugelassen werden sollen. Der Ortsbeirat empfiehlt dem Stadtrat die Änderung der gegenwärtigen Friedhofssatzung und spricht sich für die Zulassung von Rasengräbern auf dem Friedhof in Rengen -in einem separaten Bereich- aus. Die konkrete Ausgestaltung muss vom Ortsbeirat -nach Klärung des Bedarfs und Information über die Kosten der verschiedenen Nutzungsrechte- in einem gesonderten Beschluss noch festgelegt werden.

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Rengener Dorfzeitung Ortsbeirat Zu TOP 5: Lieserpfad Ortsvorsteher Schneider berichtet über den Sachstand, insbesondere die vorgesehene Herstellung einer schmalen Treppe (Stufen mit Sparschalung) entlang der Böschung an der Lieserbrücke im Bereich des Kreisels. Sanierung Sportplatz Die Maßnahme ist abgeschlossen. Fenster und Türen für das Sportlerheim sind genehmigt. Wandertafeln Die 3 Wandertafeln sind inzwischen angebracht worden, der Ortsbeirat bedankt sich bei der Firma punto retto für die Erstellung der Wanderkarten und beim Dorfverein für die Übernahme der Kosten. Dorfzeitung Diese erscheint alle 2 Monate. Der Ortsbeirat wirbt darum, dass mehr Beiträge aus den Vereinen und der Dorfbevölkerung beigesteuert werden. Zur Finanzierung der Druckkosten wird ein Obulus von 1-2 € gewünscht, der auch nachgezahlt werden kann, wenn man beim Erhalt der Dorfzeitung mal nicht zu Hause war. Projekt „Die Chance für das Dorf“ Ortsvorsteher Schneider stellt das Projekt kurz vor und erläutert den hierzu erstellten Fragebogen. Kürzlich fand eine Ortsbegehung und ein Gespräch mit dem Planungsbüro Lenz statt. Die Auswertung des dabei für Rengen ausgefüllten Fragebogens durch die Projektgruppe Dorfentwicklung wird im Juni erfolgen. Betont wird in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der Vereine, die Wichtigkeit von Veranstaltungen und die Bindung der Jugend an das Dorf. Während das WEGE-Projekt eher auf die Bedürfnisse der älteren Generation ausgerichtet ist, liegt der Focus des von 2011 bis 2014 vorgesehenen Projektes „Die Chance für das Dorf“ eher auf den jüngeren Menschen. Termine für Maßnahmen im Ort Bezüglich der für 2012 geplanten Maßnahmen soll im Mai mit der Neugestaltung des Drees-Platzes begonnen werden. Freiwillige Helfer werden dabei immer wieder gerne gesehen. Sanierung Gelände Drees

Die Arbeiten am Drees haben begonnen, die Arbeitseinsätze werden im Mitteilungsblatt bekanntgegeben, wir freuen uns über jeden, der helfen kann. Der Zaun wird zum Teil erneuert, die Böschung an der Unterführung soll freigelegt werden, so dass die Steine wieder zum Vorschein kommen, insgesamt soll das Gelände optisch aufgewertet werden. …und wenn wir fertig sind, könnte es so (sagen wir so ähnlich) aussehen

Die Bierflasche muss man sich natürlich wegdenken…

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Rengener Dorfzeitung ….. meine alte Heimat, Familie Cao Vu über ihr Heimatland Vietnam Vietnam ist ein langgestreckter S-förmiger Staat in Südostasien, das im Norden an dem großen Nachbarn China, im Weste an die beiden Staaten Laos und Kambodscha und im Osten an das Südchinesische Meer, was die heimische Bevölkerung aber als Ost-Meer bezeichnet, angrenzt.

An der schmalsten Stelle beträgt die Breite gerade mal 50 km. Flächenmäßig und einwohnermäßig ist Vietnam in etwa mit Deutschland vergleichbar, allerdings weist die Einwohnerzahl von 86 Mio. eine klare Tendenz nach oben. Klimatisch kann man das Land in zwei Hauptzonen unterteilen. Im Norden herrscht ein tropisches Wechselklima mit relativ kühlen Wintern und heißen Sommern. Dagegen hat der Süden ein tropisches Klima mit einer ganzjährig hohen Durchschnittstemperatur, wobei es im Winter etwas weniger heiß wird. Im Sommer überzieht den Süden ein Monsunregen, der teilweise zu Taifunen führen kann, mit der Konsequenz, dass Überschwemmungen leider an der Tagesordnung stehen. Die beiden wichtigsten Städte Vietnams sind Hanoi im Norden und das ehemalige Saigon im Süden, wobei Hanoi als die politische Metropole und Saigon als die wirtschaftliche Metropole fungiert. Weitere wichtige Städte sind Hai Phong, Da Nang, Hue. Das Letztgenannte ist im Vergleich zu den Anderen eher klein, wird aber immer in einem Zug mit den anderen großen Städten aufgezählt, weil es die Hauptstadt der Nguyen-Dynastie, die letzte Monarchie Vietnams, war. Heute stehen noch sehr viele Bauwerke aus dieser Epoche, wie z.B. die Altstadt Hoi An, die Mausoleen von den Königen und sind wichtige Sehenswürdigkeiten und Einnahmequelle für die Stadt.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Tourismus ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft ist. Andere wichtige Wirtschaftszweige sind Landwirtschaft, wo immer noch die Mehrheit der Bevölkerung tätig ist, Textil- und Lederindustrie, Lebensmittelindustrie, Elektronikindustrie und zuletzt die Rohstoffindustrie, mit Hauptaugenmerk auf Förderung und Export von Erdöl. Außer Erdöl verfügt Vietnam über große Vorkommen an Kohle, Bauxit, Chrom, Gold, Eisenerze, Phosphaten, Zinn und Zink. In den letzen Jahren hat das Land einen außergewöhnlichen Wirtschaftsboom erlebt, was vor allem auf große Investitionen von ausländischen Unternehmen nach einer Wirtschaftsreform des Staates zurückzuführen ist. Das Wirtschaftswachstum ist aber in den letzten beiden Jahren ins Stocken geraten und die Inflation erreicht extrem hohe Werte. Grund dafür sind Misswirtschaft, Inkompetenz und Korruption im Staatsapparat und vielen staatlich- gelenkten Unternehmen, die von der einzigen Partei, der Kommunistischen Partei Vietnams, dominiert wird. Und nicht zuletzt wegen der allgemeinen Weltwirtschaftskrise. Das Einparteiensystem ist auch ein Grund für die extremen Menschenrechtseinschränkungen in Vietnam. Alles im Allem wird Vietnam trotzdem eine relativ rosige Zukunft vorausgesagt. Anmerk. der Red. Es gibt nur wenige Länder, die in den letzten 50 Jahren so unter westlicher Unterdrückung und Arroganz gelitten haben wie Vietnam, heute noch sterben viele Menschen an den Folgen der Konflikte der vergangenen Jahrzehnte, umso erstaunlicher der Optimismus und die Freundlichkeit der Menschen.

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Rengener Dorfzeitung ….jenes und dies

Bürgerversammlung

Zeltlager am Sportplatz

Der Ortsbeirat Rengen lädt für den Dienstag, 28.08.2012, 20.00 Uhr Bürgersaal, zu einer Bürgerversammlung ein, bei der folgende Themen besprochen und die Meinung der Bevölkerung erfragt werden soll: - zukünftige Friedhofsgestaltung, hier insbesondere die Gestattung von Rasengräbern. Der Ortsbeirat hat sich, wie aus der Niederschrift zu ersehen ist, grundsätzlich bereit erklärt, Rasengräber zu gestatten, möchte aber hierzu die Meinung der Rengener einholen. Zusätzlich soll über diese neuere Bestattungsform auch hinsichtlich der Kosten informiert werden. - Das Projekt der VG „Die Chance für das Dorf“ soll vorgestellt werden und die Auswertung des Planungsbüro Lenz sollen erläutert werden. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung, die Veranstaltung wird noch einmal gesondert im Mitteilungsblatt bekanntgegeben.

Das schon traditionelle Zeltlager für die Kinder und Jugendlichen des Dorfes, veranstaltet vom Sportverein und vom Dorfverein, findet dieses Jahr am 6., 7. und 8. Juli auf dem Sportplatz in Rengen statt. Natürlich scheint die Sonne und die Zeugnisse sind schon vergessen…..

….geniessen Heute ein spezielles Gericht, daß viele vielleicht noch aus ihrer Kindheit kennen: Ruth und Udo Lieven kochen Pökelzunge mit Meerrettichsauce Zubereitung: 1. Rinderzunge von der Rengener Alm (Siedlung Lothar Schiffels, Anm. der Red.) 2. Gut waschen und 3-4 Tage in einer Pökelsalz-lake einlegen 3. Kochsud: 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 Lorbeerblätter, Pfeffer und Salz zum Kochen bringen. Die Zunge bei schwacher Hitze 2,5 -3 Std. kochen, bis die äußere Haut sich gut abziehen lässt. 4. Meerrettichsauce : Eine helle Mehlschwitze mit Gemüsebrühe ablöschen, scharfer Meerrettich und Sahne je nach Geschmack hinzufügen. 5. Die abgezogene Zunge aufschneiden und in der Meerrettichsauce warmhalten. 6. Beilagen: Petersilienkartoffeln, Blumenkohl und ein gemischter Salatteller. Franziskus Daun gilt gemeinhin als Feinschmecker, aber ein wenig „schlauchisch“ : „ Zunge hab ich das letzte Mal vor ca. 45 Jahren gegessen, ich hatte die Gelegenheit dieses Essen zu kosten, ein Gedicht, vorzüglich zubereitet, man fühlte sich förmlich an die Kindheit erinnert.“

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Rengener Dorfzeitung Von 0 auf 110 in nur 5 Tagen!

Wir, Petra Disch, Brigitte Schneider, Manfred Müller, Norbert Kreuser, Winfried Wagner, waren dabei. Zu Fuss von Rengen nach Trier in 5 Tagen, zum heiligen Rock. Auf diesem Pilgerweg haben wir viel gebetet, gesungen, gelacht und auch Freudentränen waren dabei. Beim Wetter hatte Petrus ein gutes Händchen über uns gelegt, denn ausser ein paar Schauer hatten wir gutes Wetter. Am Abend gab es eine einfache gute Pilgerkost, die uns für den bevorstehenden Tag stärkte. Während der Wanderung reichte das kleine Esspaket, das neben Kleidung und sonstigen persönlichen Sachen selbst im Rucksack mitgeführt wurde. Als wir dann am Freitag den 20.04.2012 in Trier in der Pilgeroase ankamen, natürlich mit Pilgerstab und Pilgerfahne, waren wir alle ganz froh, glücklich und zufrieden, jeder auf seine Art. Eine Überraschung gab es dann noch für alle, als wir den offiziellen „Jakobssegen der Jakobsbruderschaft“ erhalten haben. Zum Abschluss unserer Pilgerreise ging es dann natürlich in den Dom zum heiligen Rock. Wer weiss, vielleicht geht es ja noch weiter zu anderen Pilgerstätten. Rom, Jerusalem, Santiago de Compostella oder einfach nur um die Ecke. Gott zum Gruss, Winfried Wagner

In dieser Ausgabe wurde viel gewandert, an Vatertag, der komplette Eifelsteig, zum heiligen Rock, bei der herrlichen Landschaft in der wir wohnen, kein Wunder und es findet sich immer ein Plätzchen für eine kleine Rast…..

Der Verfasser hat wohl jahrelang in der irrigen Annahme gelebt, über den schönsten Apfelbaum im Dorf zu verfügen. Umso größer die Enttäuschung, als er im Garten von Erika Marthen einen schöneren und weitaus prächtiger blühenden Apfelbaum entdeckt hat….das Leben kann wirklich ungerecht sein.

Der Ortsbeirat wünscht euch allen schöne Ferien und einen schönen Sommer, vielleicht wird er ja in diesem Jahr seinem Namen gerecht…..

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Kuni - Rengener Dorfzeitung - Juli 2012