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.. Der Souveran "In der Monarchie herrschte noch Zucht und Ordnung" Rene Jellitsch, Chefredakteur


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erwirrte Gäste und leere Inhalte

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ir, als DAS Medium in WISAVOBU, achten natürlich auf ALLE Bürger/innen in WISAVOBU. Unter anderem auch auf die älteren Semester. Ute G. (65) berichtete uns, dass ihr eine Monarchie lieber sei, als „die grölenden Jugendlichen im Partyraum.“ Kann es sein, dass die jungen Politiker/innen einfach unsere alten Einwohner/ innen vergessen? WIR SIND HIER NICHT ALLEINE! „Ich war entsetzt, als mir ein junger Herr an den Hintern gegriffen hatte.“, erzählt Gitti K. (52) entsetzt. Es darf unserer Meinung nach nicht sein, dass die Regierung über so etwas hinweg sieht. Wie soll es mit WISAVOBU weitergehen, wenn die Regierung und zukünftig die Parteien nicht auf ALLE Bürger/ innen eingehen. In der Monarchie, vor der Amtsperiode von König Rasal, wäre dies nicht passiert. Dort herrschte noch Zucht und Ordnung! Für eine ordnungsgerechte Monarchie. Oder lasst euch was einfallen, ihr lieben Parteien. Euer

Rene


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ayouter lieben Weißraum.

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euer Königin?

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m Volk rumort es. Unser derzeitiger Despot, der sogenannte König Rasal, ist nicht mehr in der Lage, WISAVOBU durch diese schwierigen Zeiten zu führen. Aufgrund seines starken Alkoholkonsums ist er bei weitem nicht mehr in der Lage, unser Land zu regieren! Doch Rene Jellitsch, seines Zeichens Chefredakteur des SOUVERÄNS und möglicherweise unser nächster Königin, tritt diesem Missstand entgegen. Er will der nächste Königin der Herzen

werden! Deshalb hat DER SOUVERÄN das Volk gefragt: Wer soll König(in) von WISAVOBU sein? Doch um nicht alleine die Bürde der Führung zu tragen, hatte Rene ein Casting ausgerufen, bei dem junge, begabte und gutaussehende Männer vorgeschlagen werden konnten. Doch noch ist sich Königin in Spe Jellitsch sehr unsicher, was seine Wahl betrifft. Das Volk beantwortete die Frage, wer der auserwählte Prinz sein sollte, mit

83 Rene

%

folgendem Ranking: 1.

David Spiegl

2.

Thomas Pacher

3.

Jochen „Yo-Bro“ Huber

4.

Gottfried Franz Mayer

17

%

Rasal

3


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emokratie - Doch nur ein #Fail

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ie Parteien in WISAVOBU kämpfen mit allen Mitteln, und dementsprechend wird es mehrere Wahlsieger geben. Um eine handlungsfähige Regierung ins Amt berufen zu können, werden nach der Wahl Koalitionsverhandlungen notwendig sein. Doch darüber denken die Parteien kaum nach. Der Abend vor der Wahl. Doch die Interviews mit den jeweiligen Pressesprecher/innen aller Parteien zeigen katastrophales! Die Köpfe in den Parteizentralen scheinen zu rauchen. Auf Fragen wie „Wo liegen in ihrer Partei die Stärken - Wo die Schwächen?“ können kompetente Antworten gegeben werden. Jedoch gibt es scheinbar keine Überlegungen über die Zeit nach der Wahl. Es ist nach aktuellen Umfragen klar, dass keine der Parteien eine Mehrheit der Stimmen erreichen wird. Hier die Tendenzen der jeweiligen Parteien kurz zusammengefasst:

ÖköPLUS haben „einen eindeutigen inhaltlichen Vorsprung, auf den wir uns bei eventuellen Koalitionsverhandlungen verlassen können.“ Sie wollen Ihre klaren Vorstellungen am ehesten mit der Liberalen Partei WISAVOBUs teilen.

handlungen sind für die Abendveranstaltung geplant gewesen, konkrete (politische) Ergebnisse waren für unser Redaktionsteam allerdings nicht ersichtlich. Das Augenmerk scheint hier auf andere Absichten gelegt worden zu sein.

AllesNEU, die Liberale Partei WISAVOBUs und der Soziale Fortschritt WISAVOBUs meinen, dass erst nach der Elefantenrunde über eventuelle Koalitionspartner gesprochen wird - innerhalb der Partei. Ob solche Parteien für einen verantwortungsvollen Bürger von WISAVOBU, die in so kurzfristigen Dimensionen denken, wirklich wählbar sind?

Hier ist es klar ersichtlich: Demokratische Wahlen funktionieren nur bedingt. Im Endeffekt wird auch hier wieder Schmiergeld fließen, und so werden sich überbezahlte Politiker/innen ihren zukünftigen Arbeitsposten kaufen, an dem zu hohe Politikergehälter gezahlt werden. Dies ist gut zu sehen an der sich momentan an der Macht befindlichen Übergangsregierung.

Du bist -GOLD- wert will sich klar von allesNEU distanzieren. Hier gibt es bereits zu große Interessenkonflikte. Allerdings sind Gespräche mit der Partei des sozialen Fortschritts, als auch der Liberalen Partei WISAVOBUs durchaus im Bereich des Möglichen. Erste Ver-

In einer Monarchie gibt es solche Probleme nicht! Darüber sollte sich das Volk von WISAVOBU bewusst sein.


Umfrage:  Welche  Partei  hä2en  sie  gern  an  der  Spitze  WISAVOBUs?   alles  NEU   0%   weiß  nicht   5%  

ökoPLUS   15%  

Eine  neue  Monarchie   25%  

GOLD   15%  

SFW   15%   LPW   25%  

„B

ei uns kommt es auf die Größe an!“ – Die Schoafen

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ie kam es zur Bewegungsgründung?

Es gibt eine gewisse Gruppierung wegen großer Unzufriedenheit über und Unstimmigkeiten in den Parteien. Unsere neugegründete Partei hat wertvolle Informationen zu diesen Missstänen, da wir eine gute Übersicht über jene Parteien haben. Man muss es selber machen, sonst läuft es immer scheiße. Selbst die Spitzenkandidaten sind ein Trauerspiel.

Wir sind geil, weil… …wir schoaf sind und den Längsten haben. Bei uns kommt es auf die Größe an!

Was fordert ihr? Wir fordern die Alleinregierung von „Die Schoafen“. Kann man euch morgen wählen? Wir wollen kandidieren. Dies muss jedoch mit der Regierung noch abgeklärt werden. Wenn wir nicht wählbar sind, dann wollen wir als erstes Essen.

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ir wären kein ernst zunehmendes Medium, wenn wir nicht bei der Regierung nachgefragt hätten: „Wir sind eine demokratische Übergangsregierung und wir dürfen niemanden ihr gutes Recht verbieten. Witzkandidaturen kennen wir bereits, daher appellieren an das

Verantwortungsbewusstsein der Wähler/innen, sie nicht zu wählen. Auf den Wahlzettel stehen sie auch nicht. Rein aus Mitgefühl für besagte Politikberater haben wir eine neue Gesetznovelle erlassen, die heute in Kraft ist. Wenn man sie wählt, dann ist die Stimme ungültig.“ Bezüglich der Forderung nach Vorziehung der Nahrungsaufnahme meint die Regierung: „Die Wirtschaftslage ist angespannt und jegliche wirtschaftliche Leistung beruht nur auf Gegenleistung bei der Abendveranstaltung.“

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pitzenkandidaten mussten eine dicke Haut beweisen

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iese Fragen, feindlich gesinnte Zwischenmeldungen, teils ausgezeichnete und teils (wie immer) unkonkrete Antworten. So lies sich die gestrige Elefantenrunde ungefähr beschreiben. Mit zwölf gefinkelten Fragen und einer „Wordrap“ Runde brachte der Moderator Do-

minik Bertagnol die Spitzenkandidaten Andreas Puttinger (alles Neu), Tom Pacher (SFW), Christoph Bayrhammer (GOLD), Viktoria Wimmer (ökoPLUS) und Michael Jayasekara (LPW) ordentlich ins Schwitzen.

Anfangs sprach er Herrn Bayrhammer auf seine Aussage, „Wir brauchen Akademiker!“ zum Thema Flüchtlinge des Bürgerkriegs an, und fragte, wie dies aus der Armut befreien solle. Bayrhammer wich mit einer unangebrachten Begrüßung aus, wiederholte seine

Argumente der Podiumsdiskussion, und diskriminierte zum Abschluss noch kurz die Baubranche. Viktoria Wimmer beantwortete diese Frage mit dem Versprechen, dass jeder herzlichst aufgenommen würde, und genug Platz im Land wäre.

Die zweite Frage ging an den Vertreter der Radikalen, sie ging auf die Presseaussendungen über die Energiepolitik ein und fragte, wie das nun mit der Atomenergie sei. Puttinger wiederholte seine Standardsätze zu diesem Thema, und auch die Wortmeldungen von GOLD und ökoPLUS konnte ihn

nicht aus seiner Atomenergieutopie reißen. Zum Punkt Sicherheit meinte er, „Wir sind nicht so inkompetent wie die in Japan!“ und „Es wird dann wohl Experten geben.“ Er war wieder einmal ganz konkret unkonkret, gab dafür aber zu, dass ihm Sicherheit nicht so wichtig wäre, wie Spaß.


Diverse Fragen zum großen Thema Olympia gingen an die LPW. Deren Sprecher verteidigte seine Aussage, dass man bei einer Volksabstimmung ein positives Ergebnis erwarten müsste. Der Moderator hakte nach, dass eine solche Befragung ja dann Geldverschwendung wäre, worauf hin der Spitzenkandidat diese als „Mittel für die Demokratie“ interpretierte. Auf die Frage, warum den Liberalen Spielen (woran die Monarchie ja zerbrochen ist) und Alkoholmissbrauch wichtiger seien als Olympia, maulte der Sprecher zurück, ob sich der Moderator überhaupt vorbereitet hätte, da die Partei Schummelinspektoren vorsähe, auf die weiteren Fragen ging er nicht ein. Außerdem gab er an, dass für die LPW die Sportler deswegen nicht so im Vordergrund stünden, weil das Spiel im Sport für diese wichtiger sei und spielen ja einer der Hauptpunkte in ihrem Programm sei. Auch auf die neuen Hochrechnungen wurde eingegangen, diese stehen wie folgt: 1) GOLD, 2) ökoPLUS, 3) LPW &

SFW und 4) alles Neu. Wimmer und Bayrhammer waren sehr erfreut über dieses Ergebnis, Tom Pacher kommentierte die Situation mehrfach als spannend, während Puttinger wohl den Helden seiner Kindheit, Bob den Baumeister, zitierte: „Wir schaffen das!“ Die Partei ökoPLUS wurde auf ihr neues, recht freizügiges Plakat angesprochen, welches eine Dame im Bikini zeigt. Wimmer meinte, sie verstehe den Aufruhr nicht, da ihre Partei durchaus für Gleichberechtigung stünde, die Dame nicht nackt und das ganze „nichts besonderes“ sei. Der Moderator fragte daraufhin, ob denn die ganze Veranstaltung „nichts besonderes“ sei, was Wimmer mit dem Satz „Es wird grenzenlos geil“ beantwortete.

Die Soziale Partei bestätigte die Frage, ob sie weiterhin zunächst alles verurteilen und beleidigen würde (wie die Übergangsregierung), und dann zu Kreuze kriechen würde. Abschließend wurde eine „Wordrap“ Runde gemacht, unteranderem mit dem Punkt „Wie sieht’s aus in 5 Jahren“. Dies wurde mit Wohlstand (ökoPLUS), „Wir haben Akademiker!“ (GOLD) oder „Alle strahlen glücklich!“ (alles NEU) beantwortet. Auf den letzten Impuls „Was ist meine größte Stärke?“, gingen die Kandidaten so ein: Gruppengespräche (Wimmer), Sozialität (Pacher), solide (Jayasekara) und Kompetenz (Bayrhammer). Am ehrlichsten war wohl Andreas Puttinger mit dem Satz, „Reden ist‘s eh wohl nicht.“

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onservativ: „Konkretisieren will ich natürlich noch nichts“

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er Souverän: Um den Wählern noch einen Überblick über Ihre inhaltliche Positionierung zu geben, würde ich Sie bitten, Ihre drei wichtigsten Punkte noch einmal kurz zu umreißen. Der erste Punkt ist die Erhaltung der regionalen Traditionen und Bräuche. Für uns ist dies sehr wichtig, da dadurch auch der Erhalt der heimischen Identität gewährleistet wird und so der Zusammenhalt in der Bevölkerung garantiert wird. Des Weiteren messen wir der erneuten Kandidatur für die Olympischen Spiele 2016 eine große Bedeutung zu. Hierdurch wird nicht nur das Image WISAVOBUs in der Welt profiliert, sondern durch den Ausbau der Infrastruktur werden auch viele Arbeitsplätze geschaffen. Als letzten Punkt ist uns die Sicherheit ein großes Anliegen, denn damit garantieren wir den Einwohnern einen angstfreien Blick in unsere Zukunft, und geben ihnen Rückhalt. Mit Ihrem Wahlkampfteam sind Sie soweit zufrieden? Gibt es Sachen, die verbesserungswürdig wären? Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass mein Team nicht nur voll hinter mir steht, sondern

ich genauso hinter meinem Team. Also um es zu präzisieren, es gibt nichts, das ich verbessern würde. Um einmal einen Schritt weg von den Fakten und Inhalten zu machen, würden die Wähler gerne wissen, was für ein Mensch eigentlich hinter dem Spitzenkandidat der Partei Gold steht. Ist auch er Gold wert? Ich persönlich würde mich selbst als überzeugend bezeichnen. Als kompetenter und zielorientierter Mensch bin ich zum Spitzenkandidaten gut geeignet, da ich andere Leute durch mein Auftreten und durch meine Persönlichkeit von meinen Standpunkten gut überzeugen kann. Mit welchen Maßnahmen, also Goodies, Give-Aways oder Veranstaltungen wollen Sie die Wählerschaft von Ihrer Partei überzeugen? Unsere Partei plant noch ein Gewinnspiel. Genaues will ich jedoch noch nicht vorwegnehmen, um die Überraschung nicht zu verderben. *zwinkert* Da ja bereits morgen die Wahlen stattfinden, und Sie sich durch die Podiumsdiskussion schon einen Eindruck über die Forderungen der Konkurrenz verschaffen konnten, würden wir gerne wissen, ob Sie sich denn mit einer Partei eine

Kooperation vorstellen könnten? Konkretisieren will ich natürlich noch nichts, da man erst den Ausgang der Wahl abwarten muss. Eine Kooperation mit der „alles NEU“-Partei kann ich jedoch ausschließen, da wir uns in deren radikalen Forderungspunkten überhaupt nicht wiederfinden. Über eine Zusammenarbeit mit der LPW oder der SFW lässt sich hingegen nachdenken.


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iberal: „letztendlich zeichnen mich auch meine rhetorischen Fähigkeiten aus“

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er Souverän: Herr Jayasekara, auch Sie würde ich bitten, Ihre wichtigsten Forderungspunkte noch einmal kurz zu erläutern. Wie bereits in der Podiumsdiskussion gesagt, beschränkt sich die LPW auf die Punkte Bildung und Wirtschaft. In der Bildung ist uns besonders wichtig, dass wir öffentliche Einrichtungen errichten, in denen die Talente der jungen Generation erkannt und gefördert werden, vor allem, um dem Analphabetismus vorzubeugen. Zum Punkt Wirtschaft ist zu sagen, dass unsere Partei sich für einen Ausbau des sekundären Sektors ausspricht. Durch das Errichten von Fabriken, in denen das hochwertige Holz aus der KlementschiAu zu Brettspielen verarbeitet wird, schaffen wir nicht nur Arbeitsplätze, sondern stärken auch den regionalen Wirtschaftsstandort. Zuletzt ist uns eine Grundsicherung der Arbeitslosen sehr wichtig, um zu zeigen, dass wir niemanden in WISAVOBU im Stich lassen! Was qualifiziert Sie in Ihrer Position als Parteivorsitzender und Spitzenkandidat der LPW? Warum

sollten gerade Sie die Staatslage zum Positiven wenden können? In meiner Position profitiere ich vor allem von meinem offenen und ruhigen Wesen. Ich bin tolerant, und begegne Neuerungen vorurteilsfrei. Letztendlich zeichnen mich auch meine rhetorischen Fertigkeiten aus. Wie würden Sie die Gruppendynamik innerhalb Ihres Teams beschreiben?

danken, Events zu veranstalten. Können Sie sich eine Kooperation mit einer der konkurrierenden Parteien vorstellen? Aufgrund ihrer inhaltlichen Positionierungen können wir uns sehr wohl eine Zusammenarbeit mit der SFW, als auch mit ökoPLUS vorstellen. Einzig in den Bereichen der Wirtschaft und Infrastruktur gibt es in gewissen Punkten Unterschiede.

Mit meinem Team bin ich sehr zufrieden. Bei allen Problemen die auftreten, diskutieren wir sachlich, um gemeinsam zu einer Lösung zu finden, und Entscheidungen treffen wir immer gemeinsam. Planen Sie vor den Wahlen auch noch Maßnahmen, die nicht direkt inhaltliches betreffen? Ja, nachdem wir inhaltlich unser Fundament aufgebaut haben, planen wir dieses nun öffentlich zu vermarkten und nach außen zu kommunizieren. Konkret werden wir noch Flyer und Buttons verteilen. Außerdem spielen wir noch mit dem Ge-

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koPLUS oder ökoSCHUSS?

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urz vor dem gestrigen Abendessen war es dem SOUVERÄN möglich, ein Interview mit der eventuell zukünftigen Staatschefin, Viktoria Wimmer von der Partei ökoPlus, zu führen. Welche Forderungen stellt sie, und mit wem könnte sie sich vorstellen zu kooperieren? Dies und vieles mehr ist in den folgenden Zeilen zu lesen.

wurde schon öfters gesagt, dass ich einen sehr guten Riecher habe, wenn es um das Einschätzen von

Ich muss sagen, dass es bei uns einfach super läuft. Wir haben einfach eine super Gruppendynamik, und sehr viel Spaß. Ohne meine ganzen Kollegen wäre diese ganze Wahl für mich unmöglich, da sich bei uns jeder auf den Punkt spezialisiert hat, den er am Besten beherrscht.

Der Souverän: Frau Wimmer, Sie sind die Spitzenkandidatin der Partei ökoPlus. Für was steht denn nun Ihre Partei ?

Wie wird es nun weitergehen? Im Gegensatz zu manch anderer Partei, gab es bis jetzt von uns recht wenig zu hören. Das ändert sich aber jetzt! Nachdem wir uns ein festes Fundament aufgebaut haben, sind wir nun in der Lage, einen Stein nach dem anderen zu setzten. Wir versuchen mehr auf die Leute zuzugehen, und werden in Kürze auch Inhaltsfolder austeilen. Außerdem veranstalten wir ein Speeddating für mehr Miteinander.

Wimmer: Unsere Partei basiert auf drei Säulen. Das ist zum Ersten die erneuerbare Energie. Wir setzen uns dafür ein, dass künftig viele Windkraftwerke gebaut werden und zusätzlich, wie schon in der Podiumsdiskussion erwähnt, planen wir, einen Meter kleine Säulen in den zahlreichen Flüssen zu installieren. Wenn das klappt, werden wir schon in kürze in der Lage sein, unseren Strom nur noch durch erneuerbare Energie zu erzeugen. Ein uns weiterer, wichtiger Punkt ist Bildung. Wir werden dafür sorgen, dass das Schulwesen von Grund auf zu erneuern, und mehrere Fremdsprachen einführen. Last, but not least, wollen wir durch Agrarförderung einen wirtschaftlichen Aufschwung erzielen. Erzählen Sie uns ein bisschen von Ihrer Person. Ich bin eine Person, die gut mit anderen Menschen umgehen kann, und bin sehr naturverbunden. Wenn ich mich in der Natur befinde, blühe ich förmlich auf. Mir

Sind Ihre Partei und Sie ein gutes Team?

Und nun unsere letzte Frage: Mit welcher Partei könnten Sie sich ernsthaft vorstellen zu kooperieren?

Situationen geht. Somit denke ich, dass ich weiß, was ich tue. Im Großen und Ganzen bin ich mit mir selbst sehr zufrieden.

Nun, grundsätzlich sind wir sehr offen für neues. Wir finden viele Ideen anderer Parteien sehr gut, und könnten uns eine Kooperation mit den meisten auch vorstellen. Im Namen der Partei ökoPLUS möchte ich aber verkünden, dass es uns nahezu unmöglich erscheint, eine Kooperation mit der radikalen Partei „alles NEU“ einzugehen, da wir einfach in zu vielen Punkten unterschiedliche Ansichten haben.


„I

ch bin stolz, Teil eines so grandiosen Teams sein zu dürfen“

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ouverän: Bitte nennen Sie uns die drei wichtigsten Inhalte, die Ihr Team erarbeitet hat.

ral steht nichts mehr im Weg. Und unser dritter Punkt, den wir auf alle Fälle durchbringen wollen,

Herr Puttinger, wie würden Sie sich als Spitzenkandidat der Radikalen Partei, mit wenigen Stichwörtern, selbst beschreiben? Teamplayer, auf Zack, gesunder Hausverstand, Arbeitstier, und da Selbsterkennung der beste Weg zur Lösung ist, habe ich noch ein paar negative Eigenschaften. Nervös, unsicher und leider esse ich sehr oft zu gerne und zu viel. Wie würden Sie die derzeitige Teamchemie in ihrem Team beschreiben, in dem nach ihrem Auftritt bei der Pressekonferenz der Unmut ihres Teams nicht zu übersehen war? Und wird es in der Radikalen Partei vielleicht sogar einen neuen Spitzenkandidaten geben?

Puttinger: Der erste Punkt, den wir auf alle Fälle umsetzen wollen, ist der Bau von neuen, und vor allem sicheren Atomkraftwerken im Land, da wir die besten Techniker für die sichersten Methoden in unseren Reihen haben. Natürlich wollen wir auch das völlig sinnlose Spielverbot in unserem Land wieder aufheben und neue Spiele für das Volk einführen, damit Spiel, Spaß und Lernen nicht zu kurz kommen. So steigt die Motivation unter der Bevölkerung, und einer tollen Arbeitsmo-

ist der so genannte Candyshop. Kurz erklärt ist es ein riesiger Komplex mit unterschiedlichen Tanzlokalen für alle Altersgruppen, und was auf keinen Fall fehlen darf, ist ein separater Bereich für die Kinder- und Jugendbetreuung. Doch noch nicht genug, das beste zum Schluss: Im unteren Geschoss werden den Gästen kostenlos Zimmer zur Verfügung gestellt, um neue Bekanntschaften – wenn Vorhanden – besser kennenzulernen und ungestört näher auf sie eingehen zu können.

Es wird definitiv keinen neuen Spitzenkandidaten geben, da mein Team voll und ganz hinter mir steht, und Nervosität nur Menschlich ist. Mein Team arbeitet in diesem Wahlkampf, wo es für uns um viel geht, und wir auf einem sehr guten Weg sind, hart und engagiert. Ich bin stolz, Teil eines so grandiosen Teams sein zu dürfen. Welche Partei könnten Sie sich zurzeit am ehesten als Kooperationspartner vorstellen? Am ehesten könnten wir uns eine Kooperation mit der Partei Gold vorstellen, da wir einiges von ihren Ideen und Plänen abgewinnen können. Doch derzeit streben wir noch die absolute Mehrheit an, sodass wir uns über dies noch keine Gedanken machen müssen.

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E

s hätte nicht besser laufen können...

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wei Mitglieder des Medienteams empfingen den Spitzenkandidaten der SFW für ein Interview, um letzte Unklarheiten vor dem entscheidenden Tag – jenen der Wahl – zu klären. Herr Pacher nannte die Arbeitsplatzschaffung, die Bildung und das Olympiakonzept als die wichtigsten Inhalte, die seine Partei im Moment beschäftigten. Arbeitsplatzschaffung: Die Partei sah die Zukunft der jetzigen Arbeitslosen im Bauunternehmen. Zunächst könne der Bau eines Stadions die Arbeitslosenrate senken. Des Weiteren sollen diese Arbeitsplätze erhalten werden, indem für die Wartung des Stadions gesorgt würde. Außerdem setze sich die SFW für die Wasserkraft ein, für deren Umsetzung zusätzliche Arbeitskräfte benötigt würden. Bildung: Hier sollen Zusatzkurse zustande kommen, um die Analphabeten-Rate zu reduzieren. Die Bürger WISAVOBUs würden

hier zusammen mit den Flüchtlingen unterrichtet werden. Wir fragten uns, ob unsere Bevölkerung damit auch einverstanden sei? Ihre Fortschritte könnten gehemmt werden, da die meisten Flüchtlinge noch nicht einmal unserer Sprache mächtig seien. Herr Pacher gab sich jedoch optimistisch. Olympiakonzept: Das Image WISAVOBUs habe große Chancen, durch das mediale Interesse an den olympischen Spielen etwas gehoben zu werden. Der Zusammenhalt unseres Landes mit den Nachbarländern solle durch kulturellen Austausch zwischen den Mannschaften gestärkt werden. Auch der Bau der Sportanlagen und deren Erhaltung sollen für Arbeitsplätze sorgen. Auf die Frage, wie die Stimmung in seinem Team sei, reagierte der Herr Pacher geradezu euphorisch. Er war sehr erfreut über die Arbeitsmoral seiner Parteimitglieder. „Jeder hängt sich rein!“ Dies

soll bedeuten: Alle würden an einem Strang ziehen, sich gegenseitig helfen. Auch mit der Podiumsdiskussion sei er zufrieden. Die Vorbereitung waren vielleicht etwas wenig gewesen, es hätte seinen Angaben zufolge aber nicht besser laufen können. Sie würden eine tolle Zukunft für ihre Partei sehen, Raum nach oben sei auf jeden Fall noch offen. Jedoch könne er nicht glücklicher sein, da im Moment nichts verbesserungswürdig scheine. Um die Widersprüche, in die sich der Herr Pacher hier verstrickte, etwas zu mildern, fragten wir ihn direkt nach seinem Favoriten für die morgige Wahl. Anstatt klarer Antworten folgte jedoch ein kompliziertes, undurchsichtiges Ausschlussverfahren: Er wolle sich noch nicht festlegen, Radikal sei jedoch nicht in seinem Sinne und auch eine Koalition völlig ausgeschlossen. Die anderen Parteien müssten sich allerdings noch entwickeln. Es solle ja keiner vorab verurteilt werden.


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atrick Eder, Viola Fleck, Veronika Huber, Rene Jellitsch, Erwin Kiewek, Michael Novak, Philipp Pratl, David Spiegl, Katharina Schmirl, Matthias Schw채rzler, Katharina Wedekink wir lieben euch!

Yo-Bro und PR 13


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adikaler Bürgerkrieg im Olymp? Oder doch bloß eine ökologische Unterwasserkraft?

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m 12. Juni 2011, um 15:00 Uhr WISAVOBUerr Ortszeit, rief das einzig wahre Leitmedium des Landes, „Der Souverän“ zu einer Podiumsdiskussion mit den Spitzenkandidaten aller Parteien, die zu den Wahlen am 13. Juni antreten. Geleitet wurde die Diskussion mit

eiserner Hand und in außerordentlicher Manier vom Talkmaster schlechthin: Jo-Bro. Auf die Sekunde genau begrüßte der ehemals königliche Beamte für multimediales Entertainment, Zensur und „Oberchecking“ die Kandidaten, die staatlichen Medienvertreter und die Wählerschaft.

Um die Aktualität der politischen Standpunkte der Parteivorsitzenden zu überprüfen, sollten sie ein Statement zur Absage des Komitees für die Austragung der Olympischen Spiele abgeben. Entgegen aller Erwartungen, gingen die Meinungen aller Vertreter hier konform: Sie sahen die Absage weniger als Niederlage, sondern vielmehr als Chance. Als Ziel wurde einhellig der Ausbau der Infrastruktur, die Stärkung der touristischen Standorte, sowie in weiterer Folge eine erneute Kandidatur genannt. Einzig die LPW hob sich hier ab, da sie auch eine Volksabstimmung hierzu durchführen wollen würde, deren Sinn jedoch von vielen hinterfragt wurde. Da uns nur wenige Stunden zuvor die schockierende Nachricht erreicht hatte, dass im Nachbarstaat Nieder-Stärniol ein Bürgerkrieg ausgebrochen war, bat Jo-Bro, der Meister des Mikrofons, auch hier um eine Stellungnahme. Hier gingen die Meinungen bereits weit auseinander. Während ökoPLUS, LPW und SFW die Menschen in den Vordergrund stellten, und primäre Maßnahmen


in der Aufnahme dieser setzen wollen würden, stand für allesNEU die Energieversorgung im Vordergrund. Sie sahen die Flucht der Menschen in Not sehr kritisch, und stellten die Energieversorgung WISAVOBUs mittels Atomkraft in den Vordergrund. Die anderen Parteien sahen die Unterbringung der Bürgerkriegsopfer und in weiterer Folge deren Integration wiederum als Chance für das Land. Zuletzt wurde das Ergebnis der ersten Meinungsumfrage bekannt gegeben, und um eine Äußerung dazu gebeten: allesNEU 27,9 % SFW 23,2 %

Gold 19,1 % LPW 18,2 % ökoPLUS 11,5 %

PLUS war überzeugt, dass es nicht bei diesem Ergebnis bleiben würde, da sie mehr auf Inhalte als auf Propaganda setzen würden, wovon sie langfristig gesehen profitieren sollten.

Der Spitzenkandidat der führenden Partei allesNeu, Andreas Puttinger meinte, sie würden mit ihrer Arbeit so weiter machen wie bisher, um den ersten Platz zu verteidigen. Thomas Pacher von der SFW war mit dem Ergebnis auch zufrieden, und führte ihren Erfolg darauf zurück, dass sie nicht nur kritisieren, sondern auch handeln würden. Christoph Bayrhammer, Vorsitzender der drittplatzierten Gold-Partei, zeigte sich überrascht, gab jedoch bekannt, dass sie ihren Anteil durch Tradition und Werte steigern werden würden. Viktoria Wimmer vom Schlusslicht öko-

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lungsgespräche geführt werden. Hierzu mehr in unserer Politikanalyse.

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think I danced last night.

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iele wissen nicht mehr, was sie auf der gestrigen Abendveranstaltung so getrieben haben. Auf „politic‘s just a game“ wurde die Deko dabei besonders liebevoll von Frau Bögl gestaltet. Die Kartendeko verwirrte Teilnehmer/innen und sie rätselten lange und intensiv, was dies für Symbole seien. Dies könnte natürlich auch daran liegen, dass viele Teilnehmer/innen angeheitert auf der Bank lagen. Doch es wurde getanzt bis in die Morgenstunden. Gerade die Politikberater/innen muss man hier besonders hervorheben. Diese brachten Stimmung und waren für das ein oder andere Bier mit den Teilnehmer/innen bereit. Diese Einstellung mögen wir, denn es ist nicht nur wichtig Inhalte zu klopfen, sondern auch nahe am Volk zu sein. Dieses würden wir auch den Spitzenkandidat/innen vorschlagen, denn diese waren eher konzentriert auf Gespräche mit anderen Parteien, was uns natürlich vermuten lässt, dass schon Verhand-

Die Partei ökoPLUS veranstaltete ein Speed-Dating. Auch hier ging es heiß und lustig zu. Es war für jede/n jemand dabei und wir sind und uns sicher, dass es in der Nacht auch einigen Gossip gab. Diesen findet ihr natürlich in unserer Facebook-Gruppe. Alles in allem war es eine sausouveräne Party und hat uns viel Material beschert.


Spotted: Der Redaktion ist zu Ohren gekommen, dass die radikale Partei eigentlich ein CateringService ist. Sie wollen nur an die Macht gelange,n um ihre Produktpalette zu erweitern.

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Quelle: Rasim M.

ossip

Spotted: Ein weibliches Mitglied der SFW wurde im letzten Moment davon abgehalten, einen Lapdance aufzuführen. Sie wollte damit Werbung für ihre Partei machen. Quelle: Rasim M.

Spotted: Massenpanik! Politikberater treffen sich heimlich, um sich unzüchtig zu berühren. Quelle: ein völlig entsetzter, unberührter Politikberater

Spotted: P. (alles NEU) ist dafür, dass Eltern ihre Kinder in betreuten Heimen abgeben können, damit sie in Ruhe Sex haben können.

Spotted: Das Mitglied V. der SFW soll nicht im eigenen Zimmer geschlafen haben. Quelle: ein aufmerksamer Teilnehmer

Quelle: sehr vertrauenswürdig Spotted: Christl B. tanzt auf dem Table, um für Stimmung zu sorgen Spotted: Der Salzburger Landesobmann zwang seinen Landesgeschäftsführer, sich seinen eigenen Finger in den Popo zu stecken. Quelle: Christl B. Spotted: Gottfried M. machte auf Party von Samstag auf Sonntag R.J. an, und R.J. war sehr angetan.

Quelle: alle Anwesenden Spotted: Politikberater der konservativen Partei ist etwas zu konservativ? Er hat in letzter Zeit einige Pfund zugenommen. Nun muss er dem Moto seiner Partei Folge leisten: Alles muss so bleiben!

Spotted: Die Spitzenkandidatin der ökoPLUS und eine Politkberaterin der Radikalen haben eine Affäre begonnen.

Quelle: Ein ministerialer Insider

Quelle: Ein ministerialer Insider

Quelle: Beweisfoto Spotted: Christl B. versuchte verzweifelt das Medienteam zu bestechen, um direkte Einblicke in die Redaktion zu gewinnen – natürlich vergeblich. Quelle: Das Medienteam höchstpersönlich

Spotted: Die Finanzministerin hatte letzte Nacht mit dem Aufsichtsminister und dem Hauptorganisator einen flotten Dreier. Quelle: Finanzministerin

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est dressed

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ir suchen den/die bestgekleidete/n PressesprecherIn und SpitzenkandidatIn aus ganz WISAVOBU!

MC Toast oder Wuschelkopf? Pressesprecher Patrick Gomez sagt dazu nur:„Egal, bei uns zählen die inneren Werte!“

Nettes Lächeln, Herr Bayerhammer! Eher Schlicht gekleidet, aber doch eher Freizeitmäßig ließ sich der Spitzenkandidat von GOLD ablichten!

Nicht schlecht, Herr Specht! Ein Kurz-arm-Hemd mit schlichter Jean und gutem Posing? Das macht’s aus!


„L“ für Loser ? Ansonsten TOP ! Solange man so nicht bei einer Pressekonferenz erscheint…

Die Muschel als Halskette, passend zur Natur und sehr netter Rock mit Leggins. Dennoch: Frau Hebenstreit wirkt sehr schüchtern, ist das gut als Pressesprecherin?

Karierte, süße Bluse, schwarze enge Hose. Erwartet man mehr von Öko-PLUS?

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Sieht so aus, als würde uns Frau „Radi-Kali“ gleich die neuen (fehlenden) Inhalte bekannt geben! Wir sind gespannt!

Alles Neu? Sollten wir das auch für den Kleidungs-Stil aufgrund seiner politischen Position Vorschlagen?

„Brot und Spiele“ oder auch „Bier und Schnaps“ … wie wäre es mit „Neues Outfit“ ?


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as beliebteste WISAVOBUs

Rezept

Das beliebteste Rezept WISAVOBUs Zutaten: 1 Tasse Wasser 1 Tasse Zucker 1 Tasse braunen Zucker 4 große Eier 1 Pfund Butter 2 Tassen getrocknete Früchte 1 Teelöffel Salz 1 Handvoll Nüsse 1 Zitrone 2 kleine Liter

Pressesprecher Valentin Bauer: Bravo Herr Bauer! Sie haben es geschafft! Auf den Gipfel der Peinlichkeiten ! P.S. (Geile Schlapfen!)

Zubereitung: • Koste zunächst den Whisky, und überprüfe so seine Qualität. • Nimm dann eine große Rührschüssel. • Probiere nochmals vom Whisky, und überzeuge dich wirklich davon, ob er von bester Qualität ist. • Gieße dazu eine Tasse randvoll ein, und trinke diese aus. • Wiederhole den Vorgang. • Schalte den Mixer ein, und schlage in der Rührschüssel die Butter flaumig weich. • Füge einen Teelöffel Zucker hinzu. • Überprüfe, ob der Whisky noch in Ordnung ist. • Probiere dazu nochmals eine volle Tasse. • Mixe den Schalter aus. • Breche zwei Eier aus, und zwar in die Schüssel. • Haue die schrumpeligen Früchte mit rein. • Malte den Schixer ein. • Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, löse das mit Traubenschier. • Überprüfe den Whisky auf seine - Hicks - Konsistenzzzzzzzzzzzz....... • Jetzt schmeiß die Zitrone in den Hixer und drücke deine Nüsse aus. • Füge eine Tasse dazu. • Zucker, alles, was auch immer. • Fette den Ofen ein, drehe ihn um 3650 Grad. • Schlage den Mixer, bis er ausgeht. • Werfe die Rührschüssel aus dem Fenster. • Überprüfe den Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskys. • Gehe ins Bett und pfeif auf den Kuchen. • Die Schuhe kannst du anlassen. • Guten Appetit, oder besser Prooooost!

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r. Souverän

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ehr geehrter Dr. Souverän! Hat Analsex Auswirkungen Auf den Alltag? Kann ich weiterhin Activia essen? Analsex hat in jeder Hinsicht eine Auswirkung an den Alltag. Durch den Analsex wird natürlich im Laufe der Zeit ihr Anus erweitert, weshalb es durchaus vorkommen kann, dass sich braune Substanzen selbständig machen. Ich würde ihnen abraten, Activia zu essen, da sie sonst mit einem braunen Fleck im Zug stehen.

Lieber Dr. Souverän! Sollte ich mir Sorgen machen, wenn ich beim Sex geschlagen werde, und es mir gefällt? Ich würde mir an Ihrer Stelle keine Sorgen machen. Sie müssen

Dafür gibt es eine ganz einfache Lösung, um es zu erfahren. Besorgen Sie sich einen Spiegl!

jedoch bedenken, dass Sie eine psychische Störung haben, sprich sadomasochistische Tendenzen verspüren. Sie müssen damit rechnen, dass Sie in Zukunft viel Geld für psychiatrische Behandlungen und für etliche Verletzungen ausgeben müssen.

Lieber Dr. Souverän! Wie kann ich am besten feststellen, ob meine Klitoris schön oder nicht schön ist?

Lieber Dr. Souverän, ich möchte bald zum ersten Mal mit meiner Freundin schlafen. Meine Freundin hat mir gesagt, dass dabei das Jungfernhäutchen platzt. Nun habe ich Angst, dass meine Eltern durch den Knall wach werden und uns erwischen! Sie brauchen keine Angst haben, der Knall ist zwar mächtig laut, doch sie brauchen sich nicht zu sorgen. Die Eltern können ja auch denken, dass es der Jungfräulichkeitsknall aus dem Nachbarhaus war.


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Impressum

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erausgeber: Wiener, Salzburger, Vorarlberger und Burgenländische Schülerunion; Preis: € 0,-; Verlagsund Erscheinungsort: Semmering, Niederösterreich; Chefredaktion: Rene Jellitsch, David Spiegl; Redaktion: Patrick Eder, Viola Fleck, Veronika Huber, Erwin Kiewek, Michael Novak, Philipp Pratl, Katharina Schmirl, Matthias Schwärzler, Katharina Wedekink; Trainer: Jochen Huber, Paul René Frigo; Erklärung über die grundlegende Blattlinie gemäß Mediengesetz: Geht‘s ma ned auf‘d Gogerln

Mit freundlicher Unterstützung von:

www.ffi.at Weil Journalisten auch nur Menschen sind.


Souverän 2 - The Game 2011