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Gute Erziehung ist das, woraus alles Gute in der Welt entspringt. Immanuel Kant

Punkt

MĂ„RZ 2014 24. Jahrgang / Nr. 82 Zeitschrift des CLV Urfahr-Umgebung

Stand


2 BEZIRKSVERSAMMLUNG

STANDPUNKT | MÄRZ 2014

Bezirksversammlung des CLV Urfahr-Umgebung 13. März 2014, 14.30 Uhr, Buchensaal Puchenau

ab 14.00 Uhr 14.30 Uhr

Small Talk am Buffet Musikalischer Auftakt

Musikschule Puchenau Begrüßung und Grußworte Besinnung Hauptreferate

Paul Kimberger

Investieren statt reparieren – unsere Sehnsucht nach mehr Qualität in der Bildungspolitik! Paul Kimberger, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer, Vorsitzender der ARGE Lehrer/innen und Generalsekretär des CLV OÖ, spricht über die bildungspolitischen Herausforderungen von heute und morgen.

Dr. Christine Haiden

Die Lehrerinnen, die Lehrer – eine journalistische Außensicht des Lehrerstandes gemacht. Ihrem bekannt humanen und vielfältigen Blick sind die Lehrerinnen und Lehrer nicht entgangen. Sie spricht über ihre Wahrnehmungen und ihre Sicht auf das Bildungssystem.

Frau Dr. Christine Haiden, Chefredakteurin der „Welt der Frau“, Präsidentin des OÖ. Presseclubs, Buchautorin, Verfasserin der Gastkommentare in den OÖN am Donnerstag, hat sich Gedanken über den Beruf und die veränderten gesellschaftsbedingten Aufgaben

Frau Dr. Christine Haiden stammt aus dem Mostviertel und wurde nach ihrem Jusstudium in Linz Chefredakteurin der Monatszeitschrift „Welt der Frau“. Bekannt wurde sie durch ihre großartigen Hilfsprojekte für Süd- und Osteuropa. 2008 wurde sie Managerin des Jahres. Die an allem Langfristigen Interessierte schreibt neben ihrem Gastkommentar „Haiden am Donnerstag“ in den OÖN auch Bücher:

Haiden, Christine / Rainer, Petra: Vielleicht bin ich ja ein Wunder. Gespräche mit 100-Jährigen. Residenz Verlag. Haiden, Christine / Petrik-Schweifer, Regina: Mit der Kraft der Sehnsucht. Leben und Vermächtnis. Styria. Haiden, Christine: Maximilian Aichern. Bischof mit den Menschen. Trauner Verlag.

Derzeit engagiert sie sich mit dem Projekt “Das kleine ICH BIN ICH” für die Identitätsentwicklung von Kindern im russischen Sprachraum (Weißrussland, Russland, Ukraine, Sibirien,…).


EDITORIAL 3

MÄRZ 2014 | STANDPUNKT

Liebe Kolleginnen und Kollegen! „Gute Erziehung ist das, woraus alles Gute in der Welt entspringt.“ Immanuel Kant Wir wünschen uns unsere Schüler eingebettet in ein System, das positive Beziehungen stiftet und ihnen Halt und Orientierung bietet. Gleichzeitig sollen sich die Schüler persönlich und individuell entwickeln und sozial fähig werden. Wir Lehrer und Lehrerinnen sind in der Lage, diesen Spagat in der schulischen Erziehungsarbeit zu leisten. Doch immer wieder stoßen wir an Grenzen. Der Umgang mit der Vielfalt, die Erschaffung einer Lernkultur, die bei allen Schülern und Schülerinnen motivierendes Handeln fördert, die administrativen Hürden und zu guter Letzt das fehlende Geld im Bildungsbereich machen uns Kopfzerbrechen. Daher brauchen wir Werkzeuge, die stützend hinter uns stehen. Von der Klagemauer bis zur wachsamen und stärkenden Personalvertretung dürfen wir alle Hilfen in Anspruch nehmen, die für uns geschaffen wurden. Humor und Freundschaft sind solche Stützen, die im CLV gepflegt werden. Eine weitere Hilfe ist die Eigenschaft der Verlässlichkeit. Unser Verein hat sehr treue Mitarbeiter, die uns den Rücken stärken. Dieses Mal möchte ich Frau Christina Aichhorn, die unsere Zeitung immer gewissenhaft Korrektur liest, sowie Frau Ulrike Pötscher, unsere beste Inseratenwerberin, hervorheben, die unser höchstes Lob verdienen. Ein herzlicher Dank an die beiden! Sie

geben dem CLV Urfahr-Umgebung Halt und Stütze und sind somit Vorbilder, wie wir es als Lehrer und Lehrerinnen brauchen. Auch unserem RR Franz Weißenböck gebührt dieser Dank, stand er doch immer hinter unseren Anliegen. Das Gute wird durch solche Menschen spürbar und motiviert uns in unserer Erziehungsarbeit. Menschen, die Verantwortung übernehmen, Menschen, die das Leben begreifen, die wollen wir erziehen. Unsere Hauptreferentin bei der Bezirksversammlung, Frau Dr. Christine Haiden, macht sich viele Gedanken über das Gute in der Welt, wie in ihren Büchern auch nachzulesen ist. Sie wendet ihren Blick den Dingen des Lebens zu, die klein sind und oft im Verborgenen Gutes bewirken. Frau Dr. Christine Haiden war im Vorjahr angekündigt, konnte aber wegen der Moderation der Wahl von Papst Franziskus im ORF nicht zu unserer Versammlung kommen. Lehrerinnen und Lehrer bewirken Gutes und sind wesentlich für das Gelingen unserer Gesellschaft. Gespannt erwarten wir ihre Worte. Zu unserer Bezirksversammlung am Donnerstag, 13. März 2014, um 14 Uhr im Buchensaal in Puchenau laden wir euch recht herzlich ein und ersuchen euch, uns wieder bei der „süß-sauer Aktion“ zu Gunsten des Sozialfonds zu unterstützen. Wir haben uns bemüht, ein interessantes Programm zusammenzustellen und freuen uns auf euren zahlreichen Besuch. Irmgard Thanhäuser Bezirksobfrau

VOL Irmgard Thanhäuser Bezirksobfrau

»Pädagogik hautnah« Veranstaltungen des CLV Dienstag, 18. März, 18.30 Uhr Kulturzentrum Timelkam Haltlose Jugend - ratlose Eltern Pädagogische Unsicherheit als Erziehungsprinzip? Referent: Prof. Josef Kraus Mittwoch, 7. Mai, 18.30 Uhr Weliosplatz 1, Wels Was wirklich wirkt im Klassenzimmer – Hattie für Anfänger und Fortgeschrittene Univ. Doz. Dr. Herbert Schwetz Donnerstag, 12. Juni, 18.30 Uhr WIFI Linz, Panoramasaal Wiener Straße 150 Erziehung ohne Werte – das geht nicht! Pädagogik als Reisebegleitung DDDr. Clemens Sedmak

Am Mittwoch, 7. Mai 2014 um 17 Uhr ehren wir unsere langjährigen Mitglieder im Gasthaus Kaar in Schenkenfelden. Bericht und Fotos dazu gibt es in der nächsten Ausgabe.


4 C IM CLV

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Überlegungen zum »C« im CLV Forscht man im Internet zum Thema „Abkürzungen“ findet man tausende Einträge. Einige Kürzungen sind Fach- und Computersprachen zuzuordnen, andere sind uns geläufig und werden alltäglich gebraucht, und wieder andere sind zwei- bis absolut mehrdeutig. Es kann darin eine starke Einheit, aber auch eine verblüffende Vielfalt stecken. Unter diesem Blickwinkel kann man auch die Abkürzung CLV, Christlicher Lehrer Verein, betrachten, und hier ganz besonders den Buchstaben „C“. Das „C“ in „CLV“ steht für „CHRISTLICH“. „Christlich“ wird im Wörterbuch erklärt mit: • auf Christus, dessen Lehre zurückgehend • der Lehre Christi entsprechend • sich zum Christentum bekennend • im Christentum verwurzelt, verankert sein • der christlichen Kirche entsprechend Hier finden wir uns grundsätzlich wieder: Wir gehören dem christlichen Glauben an, wir sind christlich getauft, wir bekennen uns zum Christentum, wir Sabine Fröschl versuchen christlich zu handeln, wir sind in der Kultur des christlichen Abendlandes geborgen und wir feiern auch die Feste und Sakramente, die uns in unserem Glauben Halt geben. Wenn wir weiter nachdenken, finden wir vielleicht noch ein paar Aspekte zu den einzelnen Buchstaben des Wortes „christlich“: C H R I S T L I C H

Caritas, dem Nächsten dienen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten Heimat haben, Heimat geben, füreinander da sein, gemeinsam feiern, gemeinsam stärker sein Richtung geben, ein „Halteseil“ in schwierigen Situationen bieten Interesse zeigen, offen sein für das Leben, für Fragen und Lösungen Stimme sein, nicht wegschauen, sondern den Mut haben zu denken, zu reden und zu handeln Treu sein sich selbst und allem, was das Leben (er)hält Lachen – ein Lächeln sagt mehr als 1000 Worte, sich selbst nicht immer so wichtig nehmen Im Wandel sein – kein Widerspruch zu „T“; Veränderungen wahrnehmen, mit den Möglichkeiten umgehen Christus nicht vergessen – er ist die Basis für das Wort „christlich“ Hoffnung haben, Hoffnung geben, Weg, Wahrheit und Ziel nicht aus den Augen verlieren

Viele andere Ideen, Wörter und Erklärungen könnten wir noch suchen und finden. In einigen davon werden wir uns selbst und unsere Talente wieder erkennen. Andere Wörter rütteln uns vielleicht auf, regen zum Nachdenken und vielleicht auch zum Bessermachen an. In dieser Vielzahl von Ideen und Talenten findet sich eine Vielzahl von Menschen zusammen zu einer Gruppe, zu einem Verein und zeigt sich in diesem bunt, facettenreich und engagiert. Eine Einheit mit Vielfalt. Nicht irgendein Verein, sondern ein christlicher – und das macht stark! Sabine Fröschl

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PÄDAGOGIK 5

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Auf die Sichtweise kommt es an ... „Der Optimist meint, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben. Der Pessimist befürchtet, dass der Optimist Recht hat.“ J.B.Cabell Das Leben ist nicht todernst – und es lebt sich allemal besser - dieses Leben, wenn wir dann und wann mit einem schelmischen Augenzwinkern auf unsere eigenen, nach unserem subjektiven Dafürhalten kleineren oder auf die vermeintlich etwas größeren Fehler und Marotten der anderen reagieren. Ja, Humor drängt förmlich darauf, ein bisschen weiter in den Mittelpunkt unseres Alltags gerückt zu werden. Er ist eine - meine ich zumindest – lebensnotwendige Essenz. Was aber ist denn eigentlich Humor? E.B. White meint: „Humor zu analysieren ist wie einen Frosch zu sezieren. Kaum jemand interessiert sich dafür und der Frosch stirbt dabei“. So hat eben wirklich alles zwei Seiten – die Frage ist immer, auf welcher stehe ich selbst im Moment?! Manche erwischen oder erwischt halt oft die andere Seite – aktiv oder passiv - wie jede/r es haben will. Irgendwas passiert ja in jeder Interaktion – nicht zu vergessen - auch in allen unseren Gedanken (= die ständige Interaktion mit uns selber). Auch Schweigen, die Augen verdrehen, aber auch jedes Lächeln,…

gebiert unsere eigene Befindlichkeit ständig neu und steckt andere an. Wer lacht, kann nicht stocksteif vor Angst sein (dies ist auch der Gedanke hinter der Arbeit der CliniClowns). Und immer wieder gilt, dass wir selber für unsere Gedanken und in der Folge für unsere Befindlichkeit verantwortlich sind. Behaupten Sie wie Woody Allen über sich selbst: „Die meiste Zeit habe ich nicht besonders viel Spaß. Die restliche Zeit habe ich gar keinen“?! Auf das dabei liebevolle Augenzwinkern kommt es wohl an, damit sich nicht Frust, Ärger, Müdigkeit und eben Humorlosigkeit einschleichen. Halten wir uns immer vor Augen, dass die Vergangenheit wie ein gesperrter Scheck ist, der nicht mehr eingelöst werden kann, die Zukunft wie ein Gutschein, der vielleicht nie eingelöst werden wird, dass nur die Gegenwart unser Bargeld ist, das es gilt mit Bedacht, aber auch mit Frohsinn auszugeben. Vielleicht rüttelt uns dieser Gedanke hin und wieder auf, unsere jeweils gegenwärtige Lebens- und Denkweise zu hinterfragen. Stellen wir unsere respektvolle Ernsthaftigkeit und Eigenverantwortung, mit der wir an unsere beruflichen und privaten Probleme herangehen sollen und wollen, einmal mit dem Augenmerk auf Freude und Humor auf den

Ingrid Holzweber VS Engerwitzdorf

Prüfstand. Heißen Sie so manche überraschende Herausforderung anstelle von Widerstand oder Ärger optimistisch willkommen mit dem fröhlichen Gedanken: „Ist das aber spannend!“, denn „Was die Seife für den Körper ist, ist das Lachen für die Seele“ (Jüdisches Sprichwort). Ich wünsche uns allen, dass wir unsere Sensibilität für die Ironie des Alltags stärken, dass wir den oft unbeabsichtigten verbalen Humor bei uns und bei den anderen respektieren und genießen können! Herzlichst Ihre Ingrid Holzweber

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt eines Kindes! Ana Jaksch, VS Puchenau Annika, geboren am 22. Oktober 2013 BEd Bianca Schuster, NMS Ottensheim Lara Milena, geboren am 17. Jänner 2014


6 BEZIRKSSCHULINSPEKTOR

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Ein Interview mit dem neuen BSI Seit 1. Dezember 2013 hat der Bezirk Urfahr-Umgebung einen neuen Bezirksschulinspektor: Werner Schlögelhofer wurde als Nachfolger von BSI RR Franz Weißenböck mit den Agenden eines Bezirksschulinspektors betraut. Die CLV-Bezirksobfrau Irmgard Thanhäuser hat mit ihm folgendes Interview geführt. Thanhäuser: Wie geht es dir in deiner neuen Funktion? Du warst ja über acht Jahre Vorsitzender der Personalvertretung und hast jetzt quasi die Seite gewechselt. Schlögelhofer: Danke, mir geht es ausgezeichnet. Ich habe mich schon gut eingelebt. Täglich kommen spannende Herausforderungen auf mich zu. Dass ich als Personalvertreter eng mit meinem Vorgänger Franz Weißenböck zusammengearbeitet habe, kommt mir jetzt zugute. Wir haben immer schon versucht, gemeinsam vernünftige Lösungen für die Lehrerinnen und Lehrer zu finden. Übrigens, ich bin auch als Bezirksschulinspektor davon überzeugt, dass in den Schulen nur hervorragende Arbeit geleistet werden kann, wenn es den Lehrerinnen und Lehrern dabei gut geht. Das heißt aber nicht, dass alle in der „Komfortzone“ verharren sollen. T.: Was sind denn jetzt eigentlich deine Aufgaben als Bezirksschulinspektor? Wie siehst du deinen Tätigkeitsbereich? S.: Nun, die Aufgaben sind gesetzlich klar definiert. Dazu gehören Führung, Planung und Koordination, Organisations- und Personalentwicklung, Qualitätssicherung, Beratung und Konfliktmanagement sowie die Schulinspektion an sich. Meinen Tätigkeitsbereich als Bezirksschulinspektor sehe ich im Spannungsfeld zwischen meinen idealtypischen Arbeitsvorstellungen und den realen Handlungserfordernissen:

• Beraten, helfende Gespräche, Problem-/Konfliktlösungsarbeit versus Aufsicht, Kontrolle, Schulinspektion, Beurteilung, Intervention; • Planvolles Gestalten und Agieren, (Selbst-)Management versus Reagieren auf unvorhergesehene Alltagsvorkommnisse, Interventionen, Konflikte, Beschwerden; • Tätigkeit an eigenen Innovationen und Vorhaben, eigene Weiterbildung versus Verwaltungsarbeit, Termine. Diese Diskrepanz hat Karl Havlicek in seiner Diplomarbeit „Zu Rolle, Selbstverständnis und Professionalisierung der regionalen Schulaufsicht in Österreich“ ausführlich beschrieben. T.: Muss man sich vor dir fürchten, wenn du an die Schule kommst? S. (lacht): Respekt muss man sich erarbeiten. Das ist ja bei den Lehrerinnen und Lehrern genauso. Aber fürchten braucht und soll man mich nicht. Ich denke, sowohl als DA-Vorsitzender als auch als Schulleiter konnte ich mein Verständnis von Führung schon klar zum Ausdruck bringen. Ich habe dabei immer versucht, mich an Anselm Grün zu orientieren, der gesagt hat: „Echte Führung besteht darin, die Seele des Menschen zu berühren und sie zu beflügeln!“. Die Schulinspektion an sich sehe ich übrigens in starkem Zusammenhang mit der Qualitätssicherung und der Evaluation am einzelnen Schulstandort, wobei ich mehr an eine Metaevaluation über die einzelnen Schulleitungen denke als an die Inspektion der einzelnen Lehrerinnen und Lehrer. T.: Apropos Qualitätssicherung: Uns steht ja jetzt allen SQA ins Haus. Wie siehst du das? S.: Gerade in der „Schulqualität Allgemeinbildung“ sehe ich eine sehr gute Möglichkeit sowohl zur Sicherung als auch zur Weiterentwicklung

der Qualität an den einzelnen Schulstandorten mit ihren jeweiligen Autonomieausprägungen. Dadurch, dass die Schulen selber im Rahmen ihrer Schulentwicklung die lang- und mittelfristigen Ziele formulieren und die dazu notwendigen Maßnahmen beschließen, wird die Expertise vor Ort genutzt und die Motivation verstärkt. Durch die Verschriftlichung und das Instrument der Zielvereinbarungsgespräche entsteht die notwendige Verbindlichkeit. T.: Was ist dir sonst noch wichtig zu sagen? S.: Bei allen Maßnahmen, die ich in der Führungsposition als Bezirksschulinspektor zu setzen haben werde bzw. aus meiner eigenen Innovationsintention heraus zu setzen beabsichtigen werde, sollen stets die Wirkungen auf die Schule und ihre Schülerinnen und Schüler im Fokus bleiben. Schlussendlich sind ja immer die Schüler/innen im Zentrum der Schule zu sehen, andernfalls würde Schule zum Selbstzweck verkommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich in meiner Funktion als Bezirksschulinspektor einen entscheidenden Beitrag zur positiven Atmosphäre und Stärkung des „pädagogischen Ethos“ leisten kann. Der Bezirksschulinspektor bildet in seinen Controlling- und Beratungsaufgaben in meinen Augen das „menschliche Maß“, welches keinesfalls durch ökonomisch begründete Sparmaßnahmen künftig zu kurz kommen darf. Zum Schluss ist es mir ein Anliegen meinem Vorgänger BSI RR Franz Weißenböck ein herzliches Danke zu sagen und ihm alles Gute und vor allem Gesundheit für seinen wohlverdienten Ruhestand zu wünschen. T.: Ich gratuliere dir zu deiner Betrauung und wünsche dir für die bevorstehenden Herausforderungen alles Gute.


BEZIRKSSCHULINSPEKTOR 7

MÄRZ 2014 | STANDPUNKT

BSI Werner Schlögelhofer im Portrait Berufslaufbahn: Lehramtsprüfungen aus Mathematik, Biologie und Umweltkunde, Informatik 1984-1989: Lehrer an der HS Bad Zell 1989-1990: Lehrer an der PTS Gramastetten 1990-2008: Lehrer an der HS Altenberg 2008-2013: Leiter der NMS Steyregg Berufsbegleitendes Studium „Informations- und Kommunikationsmanagement“ an der PFFH Darmstadt Absolvierung der Leadership-Academy und Mitglied des Leadership-Netzwerkes des BMUKK Seminarleiter und Referent in der Lehrer- und Erwachsenenbildung 1990-1996: Leiter der ARGE Informatik 1993-1997: CLV-Bezirksobmann 2005-2013: DA-Vorsitzender Persönliches: Geburtsjahr: 1960; verheiratet, 2 erwachsene Kinder Hobbies: Familie, Hund, Wohnmobil, Golf (wenn es die Zeit erlaubt!?)

Werner Schlögelhofer Bezirksschulinspektor

RR BSI Franz Weißenböck im wohlverdienten Ruhestand Bezirksschulinspektor Franz Weißenböck verabschiedet sich nach vielen Jahren als Lehrer, Hauptschuldirektor und in den letzten acht Jahren als Bezirksschulinspektor des Bezirks Urfahr-Umgebung in den Ruhestand. Franz Weißenböck hat seinen Bezirk sehr ruhig und gelassen und mit einer gewissen Raffinesse geführt. Es war immer sein Anliegen, den Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern und den Schulleitungen für ihre Arbeit die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu ermöglichen. Die pädagogischen Interventionen und Reformen der letzten Jahre hat Franz Weißenböck mit viel Empathie für die Schulen und im Team mit den Schulleiterinnen und Schulleitern begonnen umzusetzen. Durch die Organisation von intensiven Arbeitstagungen ist es ihm gelungen,

immer wieder Zeitgefäße zu schaffen, in denen sich SchulleiterInnen und PädagogInnen mit der Weiterentwicklung ihrer Schulen auseinandersetzen konnten. Ein großes Anliegen war ihm auch die Schulpartnerschaft und damit die Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Elternvereine, für den er als pädagogischer Berater tätig war. Beste Kontakte zur Wirtschaft und sein großes Engagement in der Arbeitsgruppe Schule und Wirtschaft haben dazu geführt, dass es für die Schulen im Bezirk Urfahr-Umgebung immer wieder innovative Projekte und intensive Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Wirtschaftsbetrieben gab. Seine Verdienste im Schul- und Bildungsbereich waren auch der Grund dafür, dass ihm 2012 der Titel des Regierungsrates verliehen wurde. Franz Weißenböck kann auf ein erfülltes und erfolgreiches Berufsleben

RR Franz Weißenböck

zurückblicken und er darf aber auch nach vorne auf eine neue Zeit schauen, in der er Zeit hat, all jene Dinge zu tun, für die in den letzten Jahren zu wenig Zeit übrig war. Wir wünschen ihm Gesundheit, Freude und Energie für neue Vorhaben und viel Zeit für sich selbst und seine Familie.


8 AUS UNSEREN SCHULEN

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Eröffnung nach Sanierung in Alberndorf: Volksschule-Kindergarten-Hort

„Das Juwel des Himmels ist die Sonne, das Juwel dieses Hauses ist das Kind“  (Chinesisches Sprichwort) Unter diesem Motto fanden am 20. September 2013 die Feierlichkeiten zur Eröffnung des umgebauten und sanierten Gebäudes der Bildungseinrichtung „Volksschule-Kindergarten-Hort“ Alberndorf statt.

300 Kinder zogen mit ihren Pädagoginnen in den neuen Turnsaal ein, um mit dem Lied „Ich will euch begrüßen“ alle Gäste willkommen zu heißen. Diese Bildungseinrichtung „Kindergarten-Schule-Hort“ bildet in Alberndorf eine Gemeinschaft, die versucht, den Kindern ein Umfeld zu

schaffen, in dem sie glücklich sein und sich weiterentwickeln können. Im Anschluss an den Festakt gab es eine Zaubervorstellung und einen gemütlichen Nachmittag in der Schule. Dabei wurden alle Gäste von Gemeinde und Elternverein kulinarisch verwöhnt. Angelika Himmelbauer

VS Waxenberg: Besuch im Lebenshaus Oberneukirchen Einen beschwingten Vormittag erlebten am 21.1.2014 die Besucher im Tageszentrum Lebensgarten des Hilfswerkes im Oberneukirchner Lebenshaus. Denn die Mädchen und Buben der Volksschule Waxenberg unter der Leitung von Ursula Keplinger sangen und spielten für ältere Menschen. Große Freude hatte nicht nur die jüngere Generation beim gemeinsamen Singen des Winterliedes „Schneeflöckchen, Weißröckchen“.

Sie wurde von den älteren Menschen tatkräftig mit ihrer Stimme, aber auch beim Mitmachen begleitet. Für das vorgetragene Stück vom Schneemann und der kleinen Hexe ernteten die Kinder ebenfalls Applaus. Die Kinder überreichten den älteren Besuchern des Tageszentrums angemalte Mandalas. Auch die Kinder hatten großen Spaß und freuten sich über den Besuch im Lebenshaus.


AUS UNSEREN SCHULEN 9

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VS Eidenberg: Sportlich ins neue Jahr „Keine Stunde im Leben, die man im Sport verbringt, ist verloren.“ Winston Churchill Nach diesem Motto startete die Volksschule Eidenberg ins neue Jahr. Ende Jänner, als sogar in Eidenberg einmal kurz Schnee lag, versuchten sich alle 59 Schüler im Langlaufen. Zwei Trainer der Sportunion Eidenberg unterrichteten die Kinder im Rahmen der Initiative „Kinder gesund bewegen“ auf spielerische Art und Weise in der klassischen Langlauftechnik. Leider ist der Schnee nun schon wieder weg und die Langlaufausrüstung wartet im Schulkeller auf den nächsten Einsatz. Danke an die Trainer Monika Wakolm und Erwin Peil, die uns für diese Sportart begeistern konnten. Am 5. Februar kam Elisabeth Böck das erste Mal in diesem Jahr zu uns zum Haltungsturnen, denn immer mehr sitzende Tätigkeiten und Freizeitgestaltungen führen zu musku-

lären Verkürzungen und Abschwächungen. Durch gezielte Übungen und lustige Spiele versuchte Elisabeth dem vorzubeugen. Außerdem erinnerte sie uns jedes Mal wieder daran, wie wir unsere Wirbelsäule schonen können, indem wir z.B. Dinge richtig aufheben. Wir freuen uns schon auf die nächsten Haltungsturnstunden. Höhepunkt des bisherigen sportlichen Jahres war sicherlich der Schikurs. Sehr gut betreut von Fritz Fiausch und der Schischule Happy Schi verbrachte die gesamte Schule drei wunderbare Schitage am Sternstein. Das Wetter hat gepasst und die Piste war in einem erfreulich guten Zustand! Alle Kinder sind am 3. Tag den Sternstein hinuntergefahren – selbst jene, die anfangs ganz vorsichtig im Elefuntasia Kinderland begonnen haben. Kinder wie Lehrerinnen haben diese Tage genossen und wir können diese Aktion des Landes nur allen empfehlen. Ilona Rechberger


10 ANZEIGEN

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GEWERKSCHAFT 11

MÄRZ 2014 | STANDPUNKT

40.000 auf dem Ballhausplatz und 31.801 Unterschriften „Die Politik ist nicht in der Lage, den Staat effizient und sparsam zu verwalten. Statt endlich diese überfällige Aufgabe zumindest in Angriff zu nehmen, attackiert man die Beamten. Das ist eine billige Projektion des eigenen Unvermögens, eine Haltet-den-Dieb-Politik, die, genau wie die Aktionen der sparwütigen Manager, nichts bringt. Besonders unappetitlich dabei ist, dass man in der Bevölkerung den Neid auf die Staatsbediensteten schürt. Wie übrigens die Denunziation in der Politik derzeit allgemein zunimmt: An den Pranger gestellt werden die Reichen, die Banker, die Lehrer, die Ausländer, die Richter, die Ärzte ...“ Diese Worte stammen nicht von mir, sondern vom bekannten und geschätzten Journalisten Ronald Barazon in einer Kolumne in den „Salzburger Nachrichten“ vom 21. Dezember 2013. Herr Barazon spricht mir damit jedoch aus der Seele! Zudem stelle ich fest, dass die Scheinheiligkeit unserer Bundesregierung derzeit keine Grenzen kennt. Abgesehen von den vielen gebrochenen Wahlversprechen behauptet man zum Beispiel keck, die Sicherheit in unserem Land zu erhöhen, indem man Polizeiposten schließt, man entlastet die Familien, indem man Familienautos noch höher besteuert als bisher und man verspricht die besten Schulen für unsere Kinder, indem man unter Umgehung der Sozialpartnerschaft ein Lehrersparpaket beschließt und damit die so wichtigen Bezugspersonen für unsere Kinder geringschätzt und demotiviert! Geht’s noch, meine Damen und Herren? Ist es Ihnen wirklich nur noch wichtig, in der nächsten Regierungsperiode fest in Ihren Sesseln zu sitzen? Dann wird in fünf Jahren Schluss sein mit diesen feigen „Stra-

tegien“! Ihnen und Österreich ist aber zu wünschen, dass Sie sich besinnen, die Ärmel hochkrempeln, wirkliche Experten von populistischen Einsagern unterscheiden lernen und endlich kapieren, dass zukunftsgerichtete Politik sich nicht innerhalb einer Wahlperiode rechnet, sondern nur langfristig Erträge sichert – zu unserem Wohl und zum Wohle unserer Kinder! Mit der „Deckel-drauf-und-RuhePolitik“ (© Ronald Barazon) muss nun endgültig Schluss sein! Das haben vor wenigen Wochen eindrucksvoll über 40.000 öffentlich Bedienstete vor dem Bundeskanzleramt gezeigt, die dem Ruf der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst gefolgt sind, um ihren Unmut über die dauernde Geringschätzung ihrer Leistungen im Zuge der Gehaltsverhandlungen für 2014 zum Ausdruck zu bringen. Fast gleichzeitig mit dem Protest der gesamten GÖD mobilisierten die Lehrergewerkschaften gegen das gegen ihren Willen beschlossene neue Dienstrecht. 31.801 Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer wollen es nicht mehr länger hinnehmen, dass in geradezu verantwortungslosem Ausmaß auf dem Rücken von Lehrerschaft und Schule Geld eingespart werden soll, das anderswo in den Sand gesetzt worden ist. Besonders stolz bin ich, dass in unserem Bezirk Urfahr-Umgebung über 58% der Kolleginnen und Kollegen unsere Unterschriftenaktion mitgetragen haben, was landes- und bundesweit abermals ein Spitzenwert ist. Die Regierungsverantwortlichen sollten jetzt endgültig wissen, dass gute Bildung nur mit den Lehrerinnen und Lehrern gelingen kann, und nicht gegen sie! „Die Gewerkschaften sind das soziale Gewissen Österreichs“, sagt der bekannte Pastoraltheologe Univ.-

Michael Andexlinger GBA-Vorsitzender, ZA OÖ

Prof. Dr. Paul Zulehner. Die GÖD und die Lehrergewerkschaften innerhalb der GÖD haben mit ihren Unmutsbekundungen ein starkes Signal gesetzt: Wir sind nicht mehr länger bereit, hervorragende Leistung und Engagement sowie die hohe Qualität unserer Arbeit zu garantieren, wenn nicht von Dienstgeberseite endlich eingesehen wird, dass qualitätsvolle Arbeit ordentliche Rahmenbedingungen braucht. Bei entsprechender Ressourcenausstattung wird sich niemand von uns dagegen wehren, längst notwendige Reformen mitzudenken und mitzutragen! Kaputtsparer jedoch sollten die politische Bühne verlassen! Schließlich sind motivierte und wertgeschätzte Bedienstete das höchste Kapital einer jeden Firma – in unserem Fall der Firma Österreich! Wir werden nicht ruhen, gestärkt durch die enorme Kraft unserer Mitglieder im Rücken, dieses Kapital bedingungslos einzufordern und somit weiterhin für das soziale Gewissen in Österreich zu stehen! Herzlichst,


12 DIENSTSTELLENAUSSCHUSS

STANDPUNKT | MÄRZ 2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Pädagogischen Hochschulen bieten Kurse und vor allem unsere LKUF bietet Vita-Fit-Seminare, Kurzkuren usw. an, mit dem Ziel, die eigenen Ressourcen besser einzuteilen und rechtzeitig die richtigen Erholungsinstrumentarien anzuwenden. Ich bitte alle KollegInnen auf ihre Gesundheit und das notwendige Energietanken für Körper, Geist und Seele zu achten. Versetzungen Axel Kalchgruber DA-Vorsitzender

Personalsituation im Bezirk UrfahrUmgebung Am Beginn des Schuljahres 2013/14 waren einige Versetzungen im Bezirk notwendig, Hereinversetzungen und Neueinstellungen wurden möglich. Bis Februar 2014 gab es 11 Hereinversetzungen (meist junge KollegInnen), nur eine Versetzung aus dem Bezirk, 4 Versetzungen innerhalb des Bezirkes und 7 weitere Neueinstellungen. Ich kann beobachten, dass der höhere Anteil an JunglehrerInnen nicht nur die Altersstruktur in vielen Kollegien verändert, sondern auch neue Impulse, Initiativen und ein gutes Arbeitsklima in den Schulen schafft. Der Grund für einige Neueinstellungen erfüllt mich aber mit großer Sorge. Viele KollegInnen arbeiten mit Herz und Einsatz für ihre SchülerInnen, weit über das Maß ihrer persönlichen Belastbarkeit hinaus. Sie erkennen oft ihre gesundheitlichen Grenzen viel zu spät und die Folgen daraus sind Langzeitkrankenstände.

Kolleginnen und Kollegen, die auf eigenen Wunsch innerhalb des Bezirkes Urfahr-Umgebung an eine andere Schule versetzt werden wollen, müssen ihr Ansuchen bis spätestens Ende April 2014 im Dienstweg bei der Schulleitung einreichen. Versetzungsansuchen in einen anderen Schulbezirk müssen laut Erlass des Landesschulrates für OÖ vom 09.01.2014, A1-19/1-2014, bis spätestens 14. März 2014 ebenfalls im Dienstweg eingereicht werden. Dabei ist zu beachten, dass noch nicht berücksichtigte Ansuchen aus dem Vorjahr nur für das Schuljahr 2013/14 vorgemerkt bleiben. Für das Schuljahr 2014/15 ist jedenfalls ein neuer Antrag vorzulegen, falls eine Versetzung weiterhin gewünscht wird. Da ich als DA-Vorsitzender stets bemüht bin, auch bei den Versetzungen in den Gesprächen mit dem Bezirksschulinspektor möglichst optimale Lösungen für die Kollegenschaft zu erreichen, ist es durchaus sinnvoll und hilfreich, gleichzeitig mit der Abgabe des Ansuchens auch eine Kopie an den Dienststellenausschuss zu schicken.

Auch wenn nicht immer jeder Wunsch erfüllt werden kann, so wird sich die Personalvertretung wieder für größtmögliche Fairness und Transparenz einsetzen. Informationsveranstaltung zu den aktuellen Pensionierungsmöglichkeiten Auf Grund der vielen Anfragen zu diesem Thema wird die Personalvertretung Urfahr-Umgebung für alle interessierte KollegInnen einen Informationsabend anbieten: Termin: Mittwoch, 2. April 2014, 17:00 Gasthaus Prangl in Altenberg Referent: Michael Andexlinger ZA-Pensionssachverständiger Die TeilnehmerInnen erhalten ein Skriptum. Eine Einladung für alle KollegInnen ergeht noch an die Schulen. Zur besseren Vorbereitung der Bestuhlung und Tischanordnung ist eine Voranmeldung durch die Schulen an axel.kalchgruber@eduhi.at mit ungefährer Teilnehmerzahl unbedingt erforderlich. Vielen Dank im Voraus. Pendlerpauschale - Einführung des Pendlereuros Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen des EStG 1988 hat der Arbeitnehmer jede Änderung der Anspruchsvoraussetzungen dem Arbeitgeber innerhalb eines Monats zu melden. Dies gilt vor allem bei Änderung des Dienstortes, der Wohnadresse und für etwaige Änderungen des Beschäftigungsausmaßes, wenn die Anzahl der monatlichen Fahrten eine Änderung der Pendlerpauschale nach sich zieht.


DIENSTSTELLENAUSSCHUSS 13

MÄRZ 2014 | STANDPUNKT

Wer Anspruch auf Pendlerpauschale hat, dem steht ab 1. Jänner 2013 auch ein Pendlereuro zu. Dieser Absetzbetrag beträgt pro Kalenderjahr 2 EUR pro Kilometer der einfachen Fahrtstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte laut Angabe im Antrag auf Berücksichtigung der Pendlerpauschale. Die Berücksichtigung dieses Jahresbetrages (aufgeteilt auf 12 Monate) erfolgt monatlich in der Lohnverrechnung durch den Arbeitgeber, sofern für diesen Monat eine Pendlerpauschale durch den Dienstgeber berücksichtigt wird und eine Lohnsteuer anfällt. Wenn in einem Monat nicht die volle Pendlerpauscha-

le, sondern nur ein Drittel oder zwei Drittel der Pauschale zusteht, so ist auch der Pendlereuro entsprechend zu aliquotieren. Für die zusätzliche Berücksichtigung des Pendlereuros ab dem 1. Jänner 2013 ist kein neues Formular abzugeben, wenn bereits zuvor ein Antrag zur Berücksichtigung der Pendlerpauschale gestellt wurde. Die Berücksichtigung des Pendlereuros erfolgte im Herbst 2013 rückwirkend ab 1. Jänner 2013 in Form einer Aufrollung. Wir empfehlen, etwaige Ansuchen so rasch wie möglich an die Personalverrechnungsstelle des Landes OÖ zu senden. Damit ist auch der sofortige Anspruch auf einen Fahrtkostenzu-

schuss gewährleistet. Auf dem Gehaltszettel wird die Auszahlung unter dem diesmal eindeutigen Begriff „Pendlereuro“ ausgewiesen. Zum Schluss wünsche ich im Namen des gesamten Dienststellenausschusses Urfahr-Umgebung allen Kolleginnen und Kollegen viel Kraft, genügend Zeit zum Energietanken und alles Gute für das zweite Semester. Gerne stehe ich für Anfragen und Anliegen zur Verfügung. Dipl.-Päd. Axel Kalchgruber NMS2 Gallneukirchen 4210 Gallneukirchen, Schulfeld 2a E-mail:axel.kalchgruber@eduhi.at 0664/2810861 bzw. 07235/63156

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JUNGLEHRER 15

MÄRZ 2014 | STANDPUNKT

Junglehrertreffen am 25.11.2013 im Werkraum Ranitz, Ottensheim Der Einladung unseres Junglehrervertreters Franz Höblinger waren zahlreiche JunglehrerInnen aus den Bezirken Rohrbach und Urfahr-Umgebung gefolgt, um den Ausführungen von Michael Weber zuzuhören. Bezirksschulinspektor Werner Schlögelhofer und der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft des Bezirkes Urfahr–Umgebung Michael Andexlinger begrüßten alle herzlich und gaben der Freude Ausdruck, dass nun nach langem Warten wieder Junglehrer den Altersdurchschnitt in beiden Bezirken senken. Michael Weber referierte über Anforderungen, die an Junglehrer gestellt werden, weiters über die LKUF, über die verschiedenen Arten der Dienstverträge und über die Möglichkeiten eines Dienstnehmerschut-

zes. Es wurde intensiv über das neue Dienstrecht diskutiert. Die anwesenden Junglehrer brachten ihre Anliegen vor und Michael Weber fand für alle Fragen befriedigende Antworten und Lösungswege. Nebenbei blieb Zeit für ein ungezwungenes Kennenlernen bei einem kleinen Buffet. Auch die Versicherungen MERKUR und UNIQA standen beratend zur Verfügung. Neben den Gesprächen blieb Zeit zum Betrachten der Bilder, die gerade in der Galerie Werkraum Ranitz ausgestellt waren, Fotoarbeiten des chinesischen Künstlers Wan Xia, Fotoarbeiten der chinesischen Künstlerin Shi Jiongwen, beide aus Beijing, und Holzschnitte und Zeichnungen von Christian Thanhäuser. Die Galerie Werkraum Ranitz versteht sich als Ausstellungsort im Dialog mit China. Irmgard Thanhäuser

Michael Weber CLV-Landesjunglehrervertreter

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16 HERBSTREISE

STANDPUNKT | MÄRZ 2014

Herbstreise 26. - 27. Oktober 2013 Unsere Reise führte uns von Linz über Gallneukirchen, Freistadt, Budweis und Pisek nach Pilsen. Dort nahmen wir im Braugasthof unser Mittagessen ein. Die Bierstadt Pilsen ist nach Prag die größte Stadt Böhmens und bekannt für die Pilsner Brauerei. Neben dem Besuch in einem der Braugasthäuser bietet Pilsen eine sehenswerte Altstadt mit einem beeindruckenden Hauptplatz, dem Bürgerlichen Brauhaus, der Bartholomäuskirche und der großen Synagoge. Anschließend ging die Fahrt nach Karlovy Vary/ Karlsbad, wo wir eine Führung durch die örtliche Reiseleiterin, Frau Zdanka, erhielten. Sie begleitete uns zwei Tage durch die schöne Stadt und erzählte uns die historischen Besonderheiten. Im Tal des Flusses Tepla, unweit der bereits im Mittelalter wegen ihrer Heilwirkung bekannten Quellen,

ließ Kaiser Karl IV. 1358 ein kleines Jagdschloss erbauen, wo bald darauf die Ansiedlung Karlsbad entstand. Karlsbad ist heute der größte Kurort in Tschechien. Er galt mit seinem malerischen terrassenförmigen Aufbau schon im vergangenen Jahrhundert als ein bedeutsames Kulturzentrum. Im 19. Jahrhundert traf sich hier die Prominenz aus Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Danach ging es weiter zu unserem Hotel Spa Resort Sanssouci****, wo wir nicht nur unser Abendessen einnahmen, sondern auch den Wellnessbereich genossen. Der Abend klang an der hoteleigenen Bar mit Livemusik aus. Manche erkundeten das nächtliche Karlsbad bei einem späten Spaziergang. Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet ging die Fahrt weiter nach Loket/Elbogen.

Der Anblick Lokets ist märchenhaft. Auf einem riesigen Granitfelsen, der in einer Schleife von der Ohre/ Eger umflossen wird, erhebt sich eine prachtvolle Burg, zu deren Füßen sich die Ortschaft schmiegt. Die gesamte historische Altstadt steht unter Denkmalschutz, wegen ihres Stadtbildes wird Loket auch als „Böhmisches Rothenburg“ bezeichnet. Das Wahrzeichen ist die Burg, die Ende des 12.Jahrhunderts erbaut wurde, und nun viele Touristen zum Besichtigen einlädt. Danach fuhren wir nach Cheb/ Eger. Ein kurzer Rundgang gab uns Einblick in diese ehemals deutschsprachige Stadt und ihre böhmische Geschichte. Sehenswert ist die Altstadt mit ihrem lebendigen Marktplatz. Gotik-, Renaissance- und Barockhäuser verraten viel über die Geschichte dieses bedeutenden Ortes und geben ihm ein besonderes Flair.


MÄRZ 2014 | STANDPUNKT

nach Westböhmen Nach einer halbstündigen Fahrt erreichten wir Marianske Lazne/Marienbad, den weltbekannten Kurort. In der Stadt selbst sprudeln mehr als vierzig verschiedene Mineralquellen, die auf Grund ihrer chemischen Zusammensetzungen weltberühmt sind und in verschiedenen Heilkuren Anwendung finden. Zusammen mit Karlsbad und Franzensbad bilden sie das so genannte Westböhmische Bäderdreieck. Am späten Nachmittag traten wir die Rückreise über Pilsen nach Gallneukirchen und Linz an. Alles in allem eine sehr interessante Reise, bei schönstem herbstlichen Wetter und guter Stimmung. Vielleicht sind auch Sie einmal Gast bei einer CLV-Reise des Bezirkes Urfahr-Umgebung. Es würde mich sehr freuen. Josef Schaffelhofer Organisationsreferent

HERBSTREISE 17


18 SENIOREN

STANDPUNKT | MÄRZ 2014

70 Jahre und kein bisschen leise: Kons. OSR Stefan Grasböck Wenn sich Sportverein, Kirchenchor, Schulmuseumsverein, Seniorenbund und Musikverein als Gratulanten zum runden Geburtstag einer Persönlichkeit einstellen, zeugt dies von deren Vielseitigkeit, Anerkennung und Dankbarkeit als Kulturträger und Gestalter eines Ortes im guten alten Schulmeistersinne. So bei „unserem“ Stefan Grasböck. Der frischgebackene Siebziger hinterließ weit über die Grenzen Vorderweißenbachs hinaus bleibende Spuren auf vielen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens, die noch lange sichtbar bleiben werden! Nicht zuletzt aber galt und gilt der Jubilar im Schulbezirk als unvergessener und hochgeachteter Pädagoge, Schulleiter und Standesvertreter. In den Jahren 1990 bis 1993 lagen auch die Geschicke des CLV und daran anschließend jene des Dienststellenausschusses in seinem Verantwortungsbereich.

Naheliegend, dass sich auch die Seniorenvertreter des CLV bei ihm einfanden, um in gemütlicher Runde seine so besonderen Charaktereigenschaften zu würdigen: Kompetenz, Verlässlichkeit, Genauigkeit und Hilfsbereitschaft.

Lieber Stefan! Weiterhin so viel Schaffenskraft und Einsatzfreude für andere, gleichzeitig aber auch mehr Zeit für Muße im nächsten Lebensabschnitt! In diesem Sinne noch ein langes, gesundes und erfülltes Leben! N. Frühmann, M. Leithgöb

Wer kämpft noch mit dem Computer, wenn es um Digitalfotos geht? Regelmäßigen Anfragen nachkommend, starten wir eine Umfrage unter unseren Mitgliedern, ob Bedarf für eine Fortbildung zu dieser Materie bei 10 bis 12 Teilnehmern gegeben ist. Inhalt: Richtiges Bearbeiten und Einbinden von Fotos, Graphiken und Texten in WORD Grundkenntnisse am PC und in WORD sind Voraussetzung Kurszeit: 1 Samstagvormittag im Oktober (4 Einheiten) Kurskosten: € 15,00 | Kursort: PTS Schloss Riedegg Referent: OSR Johannes Berger | Kontaktadresse: johannes.berger1@24speed.at Um eine verbindliche Voranmeldung bis 31. März wird gebeten


SENIOREN 19

MÄRZ 2014 | STANDPUNKT

Unser Obmann ist Konsulent: Kons. RR Norbert Frühmann Wir dürfen uns heute auch über diese hohe Auszeichnung unseres Seniorenchefs freuen und dazu herzlich gratulieren: RR Norbert Frühmann erhielt den ehrenvollen Titel „Konsulent für Volksbildung und Heimatpflege“ im Rahmen der Abschlussfeier zur vergangenen Landesausstellung durch den Herrn Landeshauptmann verliehen. Der Geehrte hat sich für dieses kulturelle Großereignis, das von 286.000 Menschen besucht worden ist, besonders eingesetzt - als Initiator, Projekt(mit)autor und örtlicher Koordinator des Ausstellungskurators. Seine gute Hand, mit der historischen Aufarbeitung von Ereignissen und Entwicklungen umzugehen, hatte er aber schon lange vorher mit dem Aufbau des OÖ. Schulmuseums

in Bad Leonfelden bewiesen, das heute zu den musealen Vorzeigeeinrichtungen im Lande zählt.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Norbert, wir freuen uns mit dir! Marianne Leithgöb

Unsere nächsten Veranstaltungen: Freitag, 25. April, Ganztagsbusreise: Das Mostviertel zur Birnbaumblüte Eine romantische Panoramafahrt zwischen blühenden Obstbaumhainen und Kulturdenkmälern (Seitenstetten, Ardagger, Mostviertel-Museum, alte Herrschaftssitze …), Andacht in der „vergessenen“ Dorfkirche St. Veit (Jakob Prandtauer) und natürlich mit einer zünftigen Verkostung von Mostviertler Spezialitäten Samstag, 5. Juli – individuelle Anreise oder Fahrgemeinschaften ab Urnenhain Urfahr: Das Stift Sankt Florian – ein Genuss für Aug’ und Ohr 16:00 klassische Stiftsführung ( € 7,50) mit Bibliothek, Marmorsaal, Altdorfer Altar, Stiftsbasilika und Sarkophag Anton Bruckners 17:00 Uhr: Einkehr im Stiftskeller mit Gelegenheit zum Abendessen 18:00 Uhr: Stiftskonzert in der Basilika, Bruckner Orchester unter Dennis Russell Davis „DIE SINFONIE“ (Bruckners berühmte Sinfonie Nr. 5), Preise noch in Ausarbeitung Voranmeldungen sind noch bis 15. März möglich: johannes.berger1@24speed.at Redaktionsschluss für die Juniausgabe des Standpunktes: 15. Mai 2014. Beiträge bitte rechtzeitig an die Schriftleitung (Irmgard Thanhäuser, thanhaeuser@ottensheim.at) oder an Martin Kramer (Satz & Layout; mkramer65@gmail.com) senden!


IMPRESSUM: Offenlegung gemäß § 25 des Mediengesetzes: Information der Pflichtschullehrer des Bezirkes Urfahr-Umgebung Medieninhaber und Herausgeber: CLV Urfahr-Umgebung, Irmgard Thanhäuser, Wallseerstraße 6, 4100 Ottensheim; Eigenverlag. Erscheinungsort: Linz, Verlagspostamt 4020 Linz, P.b.b. DVR. 0468991/171285, Zulassungsnummer 02Z031756 M Wenn nicht zustellbar, bitte zurück an Herausgeber!


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