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Paracelsus sich Stoffwechsel­kontrol­l­e, l­eitl­iniengerechte Diagnostik und Therapie sowie die Lebensqual­ität von Diabe tikern durch das in Öster reich entwickel­te DiseaseManagement-Programm „Therapie Aktiv“ über den Zeitraum eines Jahr es im Vergl­eich zu einer Kon trol­l­gruppe ohne DMP verbessern. Die Stichprobe bil­den 1.200 Diabetiker , die dur ch hausärztl­iche Ordinationen im Land Sal­zburg betreut werden. Al­s Ziel­kriterium wurde eine G l­ycohämogl­obin-Absenkung in der Interventionsgruppe um mindestens 0,5 Prozent ebenso definiert wie eine höhere Diszipl­in hinsichtl­ich der gefor derten Kontrol­l­untersuchungen oder eine gesteigerte Behand l­ungszufriedenheit. Um auch tatsächl­ich objektive Ergebnisse zu gewährl­eisten, erfol­gte nach Anme l­deschl­uss eine regional­e Trennung in eine Kontr ol­l­­ und eine Interventionsgruppe. Durch diese Randomisierung wird sichergestel­l­t, dass sich DMP -Begeisterte respektive -Kritiker auf beide Gruppen vertei l­en. Während Pinzgau, Tennengau, Lungau und Sa l­zburg Stadt l­inks der Sal­zach die Interventionsbezirke bil­den, fungieren Fl­achgau, Pongau und Sa l­zburg Stadt rechts der Sal­zach al­s Kontrol­l­gruppe. Studie mit Stichprobe: 1.200 Diabetiker aus dem Land Salzburg wurden ein Jahr getestet.

Den Ärzten der Interventionsbezirke werden in zehnstündigen Schul­ungen die aktue l­l­en Leitl­inien zur Diabetes-Behandl­ung à l­a „Therapie Aktiv“ nähergebracht. Paral­l­el­ dazu so l­l­en Patientenschul­ungen die Betreuung intensivieren. Die Ärzte der Kontr ol­l­gruppe hingegen haben die Aufgabe, ihre Patienten wie bisher zu behandel­n, erhal­ten später jedoch im Sinne der Chancengl­eichheit ebenfal­l­s die entsprechende Fortbil­dung. Nach Abl­auf eines Jahres wird erhoben, ob die Patienten von der Teil­nahme am DMP „Therapie Aktiv“ im V ergl­eich zur Kon trol­l­gruppe tatsächl­ich profitiert haben. So l­l­te das nicht der Fal­l­ sein, wäre vor einer flächendeckenden Einführung wohl­ eine weitere Optimierung des Programms angesagt. So oder so: Dank Sa l­zburgs engagierter Ärztinnen und Ärzte dürften Streitigkeiten und Unkl­arheiten über die W irksamkeit des Pr ogramms gl­ückl­icherweise schon ba l­d der Vergangenheit angehören. Dafür stehen die Chancen gut, dass finanziel­l­e Ressourcen auch in Zukunft effizient und verantwortungsvol­l­ verwendet wer den und die Lebensqua l­ität von Diabetikern in Österreich tatsächl­ich nachhal­tig verbessert werden kann. – www.therapie-aktiv.at www.pmu.ac.at/allgemeinmedizin (1) Univ.-Prof. Dr. Andreas Sönnichsen ist Vorstand des Instituts für Al­l­gemein-, Famil­ien- und Präventivmedizin der Paracel­sus Medizinischen Privatuniversität.

Today

H ot S pot

Eine Krankheit von Wel­t Was haben Hollywood-Actress Halle Barry, Musikantenstadl-Pensionist Karl Moik, Theaterregisseur Luc Bondy und König Fahd von Saudi-Arabien gemeinsam? Sie alle sind, wie es der Volksmund nennt, zuckerkrank. Prinzipiell handelt es sich bei Diabetes mellitus um eine chronische Stoffwechselkrankheit, deren Hauptmerkmal ein überhöhter Blutzuckerspiegel ist. Die Bezeichnung (wörtlich übersetzt: „honigsüßer Durchfluss“) lässt erahnen, wie die Zuckerkrankheit früher einmal diagnostiziert wurde – nämlich per Harn-Geschmackstest … Zwei Haupttypen werden unterschieden: Einerseits der klassische Insulinmangel-Diabetes (Typ-1-Diabetes, früher auch als „Jugenddiabetes“ bekannt), bei dem die für die Insulinproduktion zuständigen Inselzellen der Bauchspeicheldrüse (Langerhans’sche Inseln) schon in jungen Jahren durch körpereigene Antikörper zerstört werden. Der deutlich häufigere Typ-2Diabetes (früher als „Altersdiabetes“ bekannt) zeichnet sich hingegen dadurch aus, dass eine verminderte Insulin-Empfindlichkeit der Körperzellen gleichsam zur Erschöpfung der insulinproduzierenden Zellen führt. Die Bauchspeicheldrüse kann irgendwann die überhöhte Insulinproduktion nicht mehr aufrechterhalten Im Laufschritt gegen und die produzierte InsuDiabetes mellitus Typ 2: linmenge reicht nicht mehr gesunde Ernährung aus, um den Blutzuckerund viel Bewegung. spiegel im Lot zu halten. Diabetes mellitus Typ 2 gilt als eine der bedeutsamsten Volkskrankheiten in den Industrienationen. Als eine der Hauptursachen für diesen Erkrankungstyp wird ein ungesunder Lebensstil samt daraus resultierenden Erscheinungen wie Übergewicht oder erhöhter Blutdruck angesehen. Und das scheint mittlerweile sogar auf unsere Hauskatzen abzufärben – auch die geschmeidigen Vierbeiner leiden immer öfter an Diabetes. Oder wie es der klinische Psychologe Alexander Gaischin vor kurzem ausdrückte: „Das Sprichwort, dass das Aussehen des Tierhalters auch Rückschlüsse auf das Haustier zulässt, trifft tatsächlich zu.“ Was also tun? Gewichtsreduktion und regelmäßige Bewegung sind die Basis einer erfolgreichen Behandlung von Typ-2-Diabetes-Patienten. – 21

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Research

Der Aqu A-Pl An Wasser und Bergluft verleihen der Lunge Flügel. Warum das so ist, soll das Forschungsprojekt Krimmler Wasserfall mit asthmakranken Kindern zeigen. Von Ilse Spadlinek

Warum ist Hochgebirgsluft so gesund? Was macht die Entspannung bei Kaltwasseranwendungen oder Badeaufenthalten an heilsamen Quellen eigentlich aus? Das Thema Klimatherapie hat schon früher Medizin und For schung beschäftigt, aber tiefer gehende Erklärungen für die beobachteten Effekte gab es bislang keine. Das wir d sich jetzt ändern. Perfekte Partnerschaft. Weil Wasser im alpinen Tourismus in Zukunft eine immer wichtiger e Rolle spielt, such te und fand die Gr oßglockner Hochalpenstraßen AG im Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität einen Partner, der diese klimatischen Faktoren mit modernen Methoden am Krimmler Wasserfall – übrigens dem fünfthöchsten der W elt – und am Gartl-Wasserfall in Kärnten wissenschaftlich untersucht. Während es in Krimml um allergisches Asthma geht, sollen am Gartl-Wasserfall in Großkirchheim die Auswirkungen auf Stressabbau und Immunsystem untersucht werden.

Lungenzug um Lungenzug: Im „Splash Camp“ atmen sich Kinder im Sprühnebel des Krimmler Wasserfalls gesund.

F acts Das laufende Forschungsprojekt Krimmler Wasserfall, für das die Großglockner Hochalpenstraßen AG und die FFG k-net Wasser rund 300.000 Euro aufgewendet haben, wird außerdem auch vom Land Salzburg, der Gemeinde Krimml und einigen weiteren Partnern unterstützt.

„Splash Camp“. Als das große Forschungsprojekt in diesem Sommer zahlreichen Journalisten aus Österreich und Deutschland bei strömendem Regen am Krimmler Wasserfall präsentiert wurde, ging gerade ein Sonnenfenster auf. Den 55 gut gelaunten asthmakranken Kindern und Jugendlichen, die im „Splash Camp“ in der Nationalparkgemeinde Krimml kostenlose Ferien verbrachten, war das Wetter egal. Drei Wochen verbrachten sie täglich eine Stunde lang am Wasserfall und atmeten den Sprühnebel ein. Das Spezielle ist eine hohe Konzentration negativ geladener Luft -Ionen, die Einfluss auf Herzfrequenz, Vitalität und W ohlbefinden hat. Die Auswertung. Im Frühjahr 2008 wir d dann Pr ojektleiter Arnulf Hartl(1) die Studienergebnisse vorlegen und zeigen, ob der Aufenthalt am W asserfall die Beschwerden asthmakranker Kinder im Vergleich mit einer Kontrollgruppe verbessert hat. – Univ.-Doz. Mag. Dr. Arnulf Josef Hartl ist Projektleiter der Studie und tätig im Labor für translationale Immunforschung des Instituts für Physiologie und Pathophysiologie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg.

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Research

Modernste Technologien und biomechanische Materialien ermöglichen völlig neue Untersuchungsund Behandlungsmethoden.

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„Forschung ist die Grundlage allen Fortschritts.“ Sagt Markus Ritter. Paracelsus hätte genickt.

Univ.-Prof. Dr. Markus Ritter ist Dekan für Forschung und Vorstand des Instituts für Physiologie und Pathophysiologie an der Paracelsus Universität

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Paracelsus Today: Wo liegen die Schwerpunkte der Forschung? Markus Ritter(1): An den Universitätskliniken und Insti tuten der Paracelsus Universität haben sich verschiedene wissenschaftliche Kerngebiete etabliert, auf denen hervor ragende Leistungen erbracht wer den. Den wissenschaftlichen Möglichkeiten entsprechend gehen hier die Entwicklungen zunehmend in Richtung molekulare Medizin. Weiters ermöglichen modernste Technologien und biomechanische Materialien völlig neue Untersuchungs - und Behandlungs methoden, die intensiver medizinisch -wissenschaftlicher Forschung bedürfen.

Paracelsus Today: Wie arbeitet die Paracelsus Universität mit dem Landeskrankenhaus Salzburg zusammen? Markus Ritter: Die Zusammenarbeit mit den Universitäts kliniken funktioniert hervorragend. Das betrif ft die gemeinsamen Forschungsaktivitäten innerhalb der einzelnen Kliniken und die Vernetzung mit den neu gegründeten Universitätsinstituten. So konnten seit Gründung zahlreiche neue interdisziplinäre Forschungsaktivitäten entstehen. Auch die Kooperation mit der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg ist bestens.

Paracelsus Today: Was schätzen Sie am Forschungsstandort Salzburg ganz besonders? Markus Ritter: Es ist ein dynamischer Forschungsstand ort mit einem exzellenten intellektuellen und infrastruktur ellen Umfeld. Die ideale Lage mit V erkehrsanbindungen an die wichtigsten nationalen und eur opäischen Standorte ist auch für die W issenschaft sehr wichtig. Kollegen aus der ganzen Welt kommen gerne hierher. Das macht die große Anzahl der jährlich in Salzburg stattfindenden Kongresse deutlich.

Paracelsus Today: Wie steht das Land Salzburg zur Forschung an der Paracelsus Universität? Markus Ritter: Gerade im medizinischen Bereich sind Forschung und Entwicklung von gr oßer Wichtigkeit für die wirt schaftliche Entwicklung einer Region. Schließlich bedeutet medizinische Forschung auf höchstem Niveau auch höchstes Niveau bei der medizinischen V ersorgung. Besonders freut mich die Stiftung einer Pr ofessur für molekular e Regenerationsmedizin durch das Land Salzburg. –

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Ed uc a t i o n

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Man muss nicht reich sein, um an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität studieren zu können. Man muss nur zu den Besten gehören. Neurochirurgin Monika Killer überwacht das Aufnahmeverfahren für Humanmedizin. Von Beatrice Bösiger A uf

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Die Auswahlkriterien. An der Mayo Medical School wird es auch so gemacht. Die Kriterien für das mehrstufige Auswahlverfahren, die vom amerikanischen V orbild übernommen wurden, umfassen einen Test und für die Besten ein persönliches Interview. Als Zusatzqualifikation ist der Dekanin für studentische Angelegenheiten das vierwöchige Klinikpraktikum, das die Kandi daten vorweisen müssen, be sonders wichtig, schließlich hilft es ihnen, ihre eigene Berufswahl transparenter zu machen.

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Studiendauer: 5 Jahre Studiengebühr: 9.530 Euro pro Jahr Stipendien der Paracelsus Universität: Individuelle finanzielle Unterstützung im Bedarfsfall möglich. Informationen zu den Vorfinanzierungsmodellen der Studiengebühren: Die Ärztebank, Herr Gerdenits, Tel.: +43 732/77 00 99-0, bernhard.gerdenits@aerztebank.at Salzburger Landes-Hypothekenbank Mülln, Herr Kurz, Tel.: +43 662/431397-13 johannes.kurz@hyposalzburg.at Studienbeihilfe: Österreichische Studierende haben Anrecht auf staatliche Studienbeihilfe. (www.stipendium.at) Familienbeihilfe: Die Bestimmungen sind auch für Studierende an Privatuniversitäten gültig. Weitere Auskünfte: Dekanat für Studentische Angelegenheiten der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, margit.kalteis@pmu.ac.at +43 662/44 2002-1203 eva.niederreiter@pmu.ac.at +43 662/44 2002-1205 www.pmu.ac.at

Dekanin Monika Killer kümmert sich mit ihrem Team um sämtliche studentischen Anliegen.

Private contra staatliche Universität. Ob ein so komplexes Aufnahmeverfahren tatsächlich auch die besseren Ärzte hervorbringt, kann Monika Killer (1) derzeit noch nicht mit Sicherheit beantworten. Die ersten Absol venten werden ja erst im nächsten Jahr mit ihr er Ausbildung zum Humanmediziner fertig sein. Was damit aber sehr wohl erreicht wurde, ist eine deutlich tiefere Drop-out-Quote als an den einschlägigen staatlichen Universitäten des Landes. „Pro Jahrgang gibt es bei uns nicht mehr als ein bis zwei Studienabbrecher“, sagt Monika Killer. Von ihrer früheren Tätigkeit als Studentenvertreterin an der Wiener Universität ist die Medizinerin mit den dort herrschenden Zuständen bestens vertraut. Deshalb räumt sie auch ein, dass die staatlichen Universitäten gar keine ander e Wahl haben, als einen Test durchzuführen, um mit dem Ansturm fertig zu werden. „Obwohl es schon hart ist, nur den Test als Aufnahmekriterium heranzuziehen.“ Gleichstellung. Die Höhe der jährlichen Studiengebüh ren vermittelt vielen Leuten nach wie vor das Gefühl, ein

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Paracelsus

S tatement Studium an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg hätte in erster Linie etwas mit viel Geld zu tun. Dem widerspricht Monika Killer: „W ir legen gr oßen Wert darauf, dass soziale Gründe niemanden von einem Studium ausschließen.“ Die Neurochirurgin meint, dass man hierzu lande als Privatuniversität tendenziell einen etwas schwereren Stand gegenüber den staatlichen Universitäten habe. Studierende, die ihre Ausbildung an einer österr eichischen Privatuniversität absolvieren, sind aber in Bezug auf Unter stützungsleistungen wie Stipendien oder Familienbeihilfe jenen staatlicher Hochschuleinrichtungen gleichgestellt. Stipendiensystem. Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität, die sich zu einem Drittel aus Studiengebühren und Auftragsforschung, einem weiter en Drittel aus Sponsorengeldern und nicht zuletzt aus Subventionen der öffentlichen Hand (Land Salzburg, Stadt und Salzbur ger Gemeindeverband) finanziert, hat, um die staatliche Unterstützung noch zusätzlich zu erweiter n, auch ein eigenes umfassendes Stipendiensystem eingerichtet. Faire Chancen. So haben etwa Studier ende aus EU Ländern dasselbe Anrecht auf Stipendien wie Österreicher. Zudem sollen auch alle finanziell unterstützt werden, die dur ch die Wir legen Maschen des staatli großen Wert darauf, chen Stipendiennetzes fallen, weil ihr e Eltern dass soziale Gründe etwas zu viel ver dienen. Solche Fälle liegen niemanden Monika Killer beson von einem Studium ders am Herzen: „Es ist ja überhaupt nicht ge ausschließen. sagt, dass Elter n, deren Einkünfte im Jahr 200 Euro über der Stipendiengrenze liegen, automatisch 9.000 Euro zurücklegen können, um die Ausbildung ihr er Kinder zu finanzieren.“ Sponsoren & Vorfinanzierung. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten, auf die Studier enden zurückgreifen können, sind Sponsoren, die gezielt die Ausbildung über nehmen, oder ein nach amerikanischem Vorbild gestricktes Vorfinanzierungsmodell. Dieses wir d laut Dekanin Killer aber noch nicht so stark in Anspruch genommen, weil es in Österreich Krediten gegenüber doch gewisse V orbehalte gibt. Das erklärte Ziel der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Salzburg lautet, jene Studier enden auszubilden, die dem Anforderungsprofil am besten entspr echen, und das sind nun einmal nicht immer die mit dem meisten Geld. – (1)

Dr. Monika Killer ist Oberärztin an der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg.

Today

S Matthias W. Meissnitzer Der 23-jährige Salzburger liebt Fremdsprachen und Reisen. Bei meiner Bewerbung dachte ich mir, dass die Paracelsus Medizinische Privatuniversität eine kleine Uni ist, an der Studierende ein Gesicht haben und sie von Vortragenden mit Namen angesprochen werden. Bei uns ist man keine Nummer und selbst nach zwei Jahren kenne ich meine Matrikelnummer noch immer nicht. Romana Mikes Die 21-jährige Niederösterreicherin liebt Salsa, spielt Querflöte und schreibt für ein Online-Magazin über das Uni-Leben in Salzburg. Hier sind viele Professoren sehr bemüht, uns viel beizubringen. Der Unterricht wird zwischendurch mit Gruppenarbeiten aufgelockert. Da wir eine kleine Gruppe sind, ist man nicht anonym. Und wenn man etwas nicht verstanden hat, kann man nach der Vorlesung den Vortragenden ansprechen. Fadi Taher (21) aus Wien macht Krafttraining, boxt, spielt Basketball und mag Literatur. Die Universität habe ich durch einen Freund kennengelernt. Er gab mir zu verstehen, dass das Menschliche, der Wille zu helfen und der demütige Umgang mit hilfesuchenden Menschen hier im Vordergrund stehen. Das darf ich nun während meiner praxisnahen Ausbildung mit beispielhaftem Patientenkontakt selbst erfahren. Laura Kaserer (23) ist begeisterte Reiterin und freut sich auf ihr Forschungstrimester. Ich habe vorher ein Jahr in Graz Medizin studiert und hatte dort immer Schwierigkeiten, mir den Lernstoff über mehrere Wochen einzuteilen und in der riesigen Gruppe von 800 Erstsemestern Anschluss zu finden, da der Konkurrenzkampf unter den Studenten bereits sehr stark zu spüren war. Florian Santner (23) In der Familie des Niederbayern dominieren Tierärzte. Das wird er ändern. Ausschlaggebend für diese Universität waren die Möglichkeiten, das Studium in fünf Jahren abschließen zu können, praxisbezogenen Unterricht zu haben und Lehrinhalte in Kleingruppen erarbeiten zu können. Die Jahrgangsgröße von 42 Studierenden bringt ein produktives, angenehmes Lernklima.

Andrea Schilcher (21) Die vielinteressierte Salzburgerin treibt ihr Studium mit Herz voran. Die kurze, gezielte Ausbildung, der frühe Patientenkontakt und die schonendere Einführung in den Hospitalsalltag waren überzeugend. Trotz des sehr intensiven Studiums bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. 27

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Educ a t i o n

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Zukunft

Alle reden vom Pflegenotstand. Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität tut was. Sie setzt das neue Studium der Pflegewissenschaft auf den Lehrplan. Von Ilse Spadlinek Pflege lässt sich studier en. Mit der Einrichtung der neuen Studienrichtung Pflegewissenschaft will die Paracelsus Medizinische Privatuni versität auch hier den inter nationalen Anschluss finden. Medizin und Pflegewissenschaft sollen einander ergänzen: Während sich die Medizin im Wesentlichen auf die Erforschung der Ursachen und die Behandlung von Krankheiten und gesundheit lichen Störungen konzentriert, geht es bei der Pflegewissenschaft vor allem um die Konsequenzen von Krankheit und die V ersorgung, um Behinderung und um die W iederherstellung beziehungsweise die Erhaltung von W ohlbefinden, Gesundheit und Mobilität. Ziel ist es, sicherzustellen, dass das forschungsgestützte Wissen in neuen Ideen und Entscheidungsgrundlagen gipfelt, die ihren Weg in die versorgende Praxis finden. Alt werden ist etwas, das uns Aufholbedarf: 85 Prozent aller allen bevorsteht. Sofer n uns nicht Staaten in Europa Unfall oder Krankheit vorzeitig aus sind bei der Pflege dem Leben r eißen, gehen wir in die weiter entwickelt als Statistik ein. Und die zeigt, dass sich Österreich. die Wahrscheinlichkeit, sehr alt und pflegebedürftig zu werden, von Jahr zu Jahr erhöht. So ge sehen ist es schon seltsam, dass es hierzulande so schwierig ist, auf Fragen der Pflege nachhaltige Antworten zu finden. Das Studium der Pflegewissenschaft. Genau genommen ist Kranken- und Altenpflege ein Problem, auf das man in vielen europäischen Ländern mit entsprechenden Strukturen und Netzwerken, zum Beispiel mobilen Hilfsdiensten und betreuten Wohnformen, schon vor zwanzig Jahren reagiert hat. Dazu gehört auch, die spezialisier ende, vor allem die universitäre Ausbildung von Pflegekräften zu forcieren – ein Bereich, in dem 85 Pr ozent aller europäischen Länder weiter sind als wir in Österreich.

In sechs Semester n zum Baccalaur eat. Der renommierte Pflegewissenschaftler Jürgen Osterbrink(1), den die Paracelsus Universität zu Beginn dieses Jahr es auf den Lehrstuhl berufen hat, ist auch ein Mann der Praxis. „Ich bin Krankenpfleger“, sagt der gebürtige Westfale, der in Schottland und Belgien Pflegewissenschaft, Health Promotion und Public Health studiert hat. W enn ab Oktober 2007 die ersten Studierenden ihr dreijähriges Baccalaureatsstudium mit den Schwerpunkten Psychiatrie, Geriatrie und Pädiatrie in Salzburg beginnen, ist das auch der Beginn einer inter nationalen Kooperation. Partner sind die Caledonian Uni versity in Glasgow/Schottland und die University of North Florida in Jacksonville/USA. – Mehr Informationen unter: www.pmu.ac.at/pflegewissenschaft Univ.-Prof. Dr. Jürgen Osterbrink, PhD, MN, RNA, RGN, ist Vorstand des Instituts für Pflegewissenschaft.

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Educ a t i o n

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Bei der Lehre an der Paracelsus Universität ist das Beste gerade gut genug. Und das Beste ist: moderne Lehrinhalte, praktisches Arbeiten und höchste Motivation. Der Name ist Verpflichtung. Paracelsus war nicht nur Pionier der moder nen Heilkunde, sonder n auch Verfechter der Wahrheit und W egbereiter einer ganzheitlichen Betrachtung des Menschen und seiner Krankheiten. So stehen auch bei der Lehre der Medizin höchste Qualität, modernste Infrastruktur und Berücksichtigung aktueller Entwicklungen im Vordergrund. An der Paracelsus Universität wer den ein Studium der Humanmedizin, der Pflegewissenschaft und ein postgraduelles Ph.-D.-Studium für mo lekulare Medizin angeboten, die von Lehrer und Studieintensiver, hochwertiger Forschungstätigkeit ergänzt werden. rende sind hoch

motiviert. Das liegt

Das Studium der Humanmedizin ist auch angesichts der wenigen Stuvermutlich am Geist dienplätze nicht mit dem an einer öffentlichen Universität vergleichbar . des Paracelsus. Neben vorgegebenen Lehrinhalten gibt es – ganz in der T radition von Paracelsus – Aspekte, die bei ander en Ausbildungen noch vernachlässigt werden. So werden unter anderem Ethik, Gesundheitsökonomie, Geriatrie oder Ernährungsmedizin gelehrt. Im Mittelpunkt steht die praxisnahe V ermittlung von W issen und Können. Schon Ende des ersten Jahr es haben die Stu dierenden Kontakt mit Patienten. T rotz intensivem Lehrange-

bot dauert die Ausbildung nur fünf Jahre. Leerlaufzeiten gibt es keine, die Ferien sind verkürzt und Lehrer wie Studierende hoch motiviert. Das neue Studium der Pflegewissenschaft ab Herbst 2007 strebt eine enge V erbindung aus pflegerischer Praxis, Forschung und Lehre an. Diese sechssemestrige Ausbildung schließt mit dem Bachelor ab, auf das ein viersemestriges Master-Studium folgt. Von Experten wird es bereits als wichtiger Schritt zur Professionalisierung der Pflege gesehen. Beim Ph.-D.-Studium für molekulare Medizin steht eigenständiges wissenschaftliches, projektorientiertes Arbeiten im Mittelpunkt. Man soll die Fähigkeit zur selbstständigen wis senschaftlichen Arbeitsweise unter Beweis stellen. Um dieses interdisziplinäre postgraduelle Studium für molekulare Medizin absolvieren zu können, bedarf es eines über durchschnittlich gut abgeschlossenen medizinischen Hochschulstudiums und höchster Motivation. Nach zweieinhalb oder dr ei Jahren Ausbildung bekommen maximal zehn Human- oder Zahn mediziner pro Jahr ihr en akademischen Grad. W er Ph. D. wird, entscheidet eine Kommission unter Begutachtung der akademisch-wissenschaftlichen Leistungen, aber auch et waiger wissenschaftlicher Publikationen und geplanter Pr ojekte für weiterführende Studien. –

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Educ a t i o n

Die Nächste

N bitte

Am 15. November 2007 werden den ersten drei Ph.-D.-Absolventen ihre akademischen Würden verliehen. In einer Sprechstunde mit „Paracelsus Today“ machen sie ihren Nachfolgern Mut zum Doktorhut.

Michael Grundbichler. „Das Angebot eines Ph.-D.-Lehrgangs für molekulare Medizin hat meinen Vorstellungen von einer moder nen, wissenschaftlich orientierten Medizin ent sprochen. Auch das für Österreich einzigartige Neuverständnis der medizinischen Lehre war faszinierend, in deren Zentrum die Gestaltung idealer Entwick lungsmöglichkeiten für die Studierenden steht. Diese Universität erleichtert es um ein Vielfaches, an nationaler und eur opäischer wie internationaler Forschungsförderung teilzuhaben. Das ist längerfristig die absolute Grundvoraussetzung für Spitzenforschung. Vor allem die Mitgestaltungsmöglichkeiten und Perspektiven beim Aufbau dieses Forschungsstandortes war en reizvoll. Und so ganz nebenbei ist Salzburg auch ein wunderbar er Platz zum Leben. Meine Zukunft sehe ich als wissenschaftlich tätiger Arzt in einem multidisziplinär en Tumorteam mit Schwerpunkt onkologische, inner e Medizin. Schließlich

halten hier wie in kaum einem ander en Fach die neuesten molekularbiologischen Erkenntnisse Einzug in die tägliche Behandlung. Als Ph.-D.-Kandidat ist man vordergründig am Fortschritt der eigenen wissenschaftlichen Arbeit und an einem funktionierenden wissenschaftlichen Umfeld inter essiert. Und genau dafür wurden mir am Institut für Physio logie und Pathophysiologie unter der Leitung von Markus Ritter (1) und seinem Team ideale Bedingungen geboten.“ Michael Hafner. „Für diese Ausbildung habe ich mich entschieden, weil sie den Humanmedizinern damals landesweit erstmalig angeboten wur de. Im eur opäischen Umfeld nimmt die Universi tät außerdem wegen der regen internationalen Kontakte und anerkannten Publikationen einen ho hen Stellenwert ein. Das Ph.-D.-Studium gibt mir die Mög lichkeit, mich aktiv an der Forschung von physiologischen und pathophysiologischen Vorgängen im menschlichen Von unschätzbarem Wert: Die Gelegenheit, erfahrene wissenOrganismus zu be schaftliche Kollegen jederzeit um teiligen, auf selbst Rat fragen zu können. * gewählte Fragestellungen mögliche Antwort zu erhalten und Einblick in den Forschungsprozess zu gewinnen. Ich hof fe, dass mir diese zusätzliche Qualifikation in der weiteren Karriere als Mediziner entsprechende Vorteile verschafft. Übrigens fühle ich mich hier sehr wohl, denn die zuständigen Vertreter der Universität sind sehr bemüht. Und auch das Gebäude selbst schafft eine angenehme Ausbildungs- und Forschungsatmosphäre.“ – Univ.-Prof. Dr. Markus Ritter ist Vorstand des Instituts für Physiologie und Pathophysiologie sowie Dekan für Forschung.

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* Zitat von Dr. Michael Grundbichler

Irina Gryshchenko. „Im Jahr 2004 war die Paracelsus Medizinische Privatuniversität die einzige Universität mit so einem tollen Angebot als Ph. D. für Molekulare Medizin. Ich finde es für uns Mediziner wichtig, die molekular en Wege bei Entstehung einer Krankheit zu verstehen und die Zusammenhänge zwischen der Biologie der Zelle und des gesamten Körpers zu entdecken. Mein Wunsch, mich weiterzubilden, war immer da, und deswegen entschloss ich mich für ein Ph.-D.-Studium der mo lekularen Medizin an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg. Auch in der Zukunft möchte ich weiter in der Forschung tätig sein. An der Universität fühle ich mich wie zu Hause.“

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S po ns o r i n g

Vielfalt

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Welche Rolle spielen Bildung und Ausbildung für die Zukunft? Mäzen Dieter Schön stand „Paracelsus Today“ Rede und Antwort. Von Gottfried Stienen

Paracelsus Today: Tun wir genug für die Bildung? Schön(1): Zwei Dinge bestimmen den W ohlstand unserer Gesellschaft in Zukunft: Bildung und Ausbildung. W ie viele junge Menschen führ en wir wie qualifiziert in unsere Gesellschaft? Wir brauchen eine qualifizierte Bildung in allen Bereichen: Grundschule, Hauptschule, Fachuniversitäten,

Paracelsus Today: Sind die Kosten ein Thema? Schön: Natürlich. Wir diskutieren Leistung und Preis. Da etabliert sich Wettbewerb, der zur Qualitätssteigerung führt. Das ist der Schlüssel zur Regulierung von Systemen. Jede Art von Monopol führt zu einer Nivellierung der Leistung nach unten.

Universitäten. Da muss man gewaltig investieren. Wir investieren da viel zu wenig.

Paracelsus Today: Sollte sich die Politik aus den Krankenhäusern mehr zurückziehen? Schön: Gefragt ist mehr V ielfalt. Ich brauche öf fentliche, staatliche, private, aber auch Gemeindeträger.

Paracelsus Today: Von staatlicher und privater Seite? Schön: Richtig. Und wie lösen wir das Problem der älteren Gesellschaft? Beide Themen bestimmen den Grad des Wohlstandes. Wenn wir nach wie vor tatsächlich so wenig Qualifizierung betreiben, ist das viel zu wenig, zu wenig strukturiert, zu wenig offensiv – auch, wenn der Staat was anderes sagt. Wir konkurrieren mit allen Ländern Europas, Osteuropas, mit Menschen, die auf den Arbeitsmarkt kommen werden. Die sind extr em motiviert, engagiert, gut ausgebildet. W ir sind schon spät. Wir müssen zügig etwas tun. Und wir müssen aufhören, gesellschaftspolitische Inzucht zu betreiben. Paracelsus Today: Die privaten Schönkliniken sind ökonomisch alle erfolgreich … Schön: Unser Credo ist Qualität. Darauf haben wir schon immer in Therapie, Pflege und Unterbringung in unseren Krankenhäusern geachtet. Wenn wir die besten Köpfe haben, haben wir viele Patienten. Dann geht’s uns wirtschaftlich gut.

Paracelsus Today: Sind die vielen Krankenhäuser in Salzburg ein Diskussionsthema? Schön: Aufgrund der veränderten Medizin in allen westeuropäischen Ländern stehen zu viele Betten in unseren Krankenhäusern. In Zukunft wir d die Verweildauer sinken. Für die morbiden, älteren Patienten bleibt die Verweildauer eher oben. Sich darüber zu definieren, dass ich auf meiner Abteilung viele Betten habe und ich daher wichtig bin, ist der völlig falsche Ansatz. Sich über Leistung zu definieren, sie transparent zu machen, eine Bilanz vorzulegen und dann zu entscheiden, wohin das Geld von Städten, Ländern und Kommunen fließt … Das ist der Weg. Paracelsus Today: Sollte auch der Einzelne präventiv denken und handeln, um später Kosten zu sparen? Schön: Nicht nur hinterher Kosten sparen. Ich glaube an

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die Freiheit der persönlichen Entscheidung eines Individu ums. Darum sollen Menschen entscheiden können, wie sie sich versichern möchten, wie ihr e persönliche Absicherung aussieht. Ich glaube, dass jeder Mensch in unser er Gesellschaft eine Krankenversicherung braucht. Und eine Ren tenversicherung. Aber: Da brauchen wir W ahlfreiheit. Auch, um nach Lebensalter, familiärer und beruflicher Situation zu entscheiden. Paracelsus Today: Rütteln Sie am staatlichen Vorsorgemodell, vom Gehalt automatisch etwas abzuzwicken? Schön: Doch. Über welchen Weg ist doch die Frage? Der Kunde soll den Weg entscheiden. Dann wird auch der Patient nachdenken, welche Leistung er haben möchte, was er dafür bereit ist zu zahlen. Ich muss dem Menschen V erantwortung geben. Ich sage also nicht nur, was ich möchte, sondern denke darüber nach, was es kostet. Der Staat hat doch ein Investitionsproblem. Er investiert zu wenig in Krankenhäuser, in Pflege usw. Paracelsus Today: Was ist Ihre Motivation, die Paracelsus Universität zu unterstützen? Schön: Die Unterstützung einer privaten Uni passt voll in mein Leitbild: Vielfalt von Ausbildung und Bildung. Die Paracelsus Universität ist ein richtiger Schritt zu mehr Vielfalt, weil sie das mit einer sehr zielorientierten und qualitätsvollen Ausbildung betreibt – in Lehre und Forschung. Das ist ein hervorragender Ansatz. Dazu die Arbeit in kleinen Gruppen, individuell, nah am Studenten – absolut der richtige Weg. Paracelsus Today: Zum Thema Studiengebühren … Schön: Ich bin für Studiengebühr en. Eltern, die sich das leisten können, geben der Gesellschaft etwas zurück, indem sie für die Bildung ihr e Kinder selbst aufkommen. Junge Leute ohne Geld sollen über Stipendien unterstützt werden. Paracelsus Today: Wohin führt die Medizin des 21. Jahrhunderts? Schön: Sie wird sich massiv weiter entwickeln. Behandlungsqualität und medizinischer Erfolg steigen, wenn die Kliniken in der Lage sind, diese Entwicklungen mitzugehen, die auch Investitionen beinhalten; und zwar bei r eduzierter Verweildauer im Spital. Paracelsus Today: Wie gesund leben Sie persönlich? Schön: Ich rauche nicht, trinke nicht, esse ab und zu zu viel und zu schnell, treibe regelmäßig Sport. Was ich an Risiko im Sport eingegangen bin, habe ich bereits reduziert. – Dieter Schön ist geschäftsführender Gesellschafter der Schön-Kliniken und einer der großen Mäzene der Paracelsus Universität.

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S pon Soren

Paracelsus

Today

Ein herzliches Dankeschön Neben dem Land und der Stadt Salzburg sowie den Salzburger Gemeinden unterstützen folgende namhafte Persönlichkeiten, Firmen sowie private Mäzene die Paracelsus Medizinische Privatuniversität. Aicher, Max | Ambience Sound + Light GmbH | Angora Med Gesellschaft mbH | Anthos Labtec Instruments GmbH | Asamer & Hufnagl Kies- und Betonwerke GmbH | Atomic Austria GmbH | Austrian Airlines | Bayer Austria Ges.m.b.H. | Boston Scientific GmbH Carbo Tech Composites | Casino Salzburg | CopaVit GmbH | DBS Gesellschaft – Kubin, H. und Kainberger, P. | DBW Industrieberatung Naue KG | dm drogeriemarkt GmbH | Dragenopharm Apotheker Püschl GmbH & Co KG – Greither, Andreas | EBEWE Pharma Ges.m.b.H. Nfg. KG | Eli Lilly Ges.m.b.H. | G. Hinteregger & Söhne Bauges. mbH. | Gasteiner Mineralwasser G.m.b.H. | Gebrüder Woerle Ges.m.b.H. | Genelin, Frank & Ellen | Georg Pappas Automobil AG | Großglockner Hochalpenstraßen AG | HALI Büromöbel GmbH | Hansjörg Wyss Foundation | HIPP Unternehmensgruppe | Institut für Computertomographie – Schuster, Werner | Intertops Sportwetten GmbH – Train, Detlef | Jacobs Stiftung | Jacoby Pharmazeutika AG – Jacoby, Heinrich | Johnson & Johnson Medical Products Austria | Kahn, Donald | Karl Augustin Spedition und Logistik GmbH | Kastner & Partners | Kellerhals, Helga & Erich | Kirchmair, Veronika & Haslauer, Claus | KTM Sportmotorcycle AG | Kuhn Baumaschinen GmbH | Kuhn, Irmgard | Laber Holding und Laber Druck | Laber, Inge | Lagermax | Ludewig, Walter | M. Kaindl Holzindustrie | Mayr-Melnhof Forstverwaltung Salzburg | Melasan & PräventaPro | MicroVention, Inc. | Miele GesmbH | Molkerei Meggle Wasserburg GmbH & Co. KG | Neue Raumpflege | Oberbank | Oesch-Hayward, Irene | OMNIMED Medizintechnik | Österr. Gesell. für Zahn-, Mund- u. Kieferheilkunde, Sbg. | Pfizer Corporation Austria GmbH | Pro Salzburg Stiftung – Ruckser-Giebisch, Gertraud | Quehenberger, Rudolf | Raiffeisen Volksbank Altötting (D) | Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co | Red Bull – Mateschitz, Dietrich | Robinson, Julia | Roche Diagnostics GmbH | Ruckensteiner, Georg | Sallmann Bürotechnik | Salzburg Aluminium AG | Salzburger Sand- und Kieswerke GmbH | Salzburger Sparkasse Bank AG | Sanitätshaus Tappe | Schenck, Ulrich | Schneiders Bekleidung GesmbH | Schön Privatstiftung | Schröcksnadel, Peter | Segafredo Zanetti Austria Ges.m.b.H. | Senoplast Klepsch & Co. GmbH & Co. KG | Siemens AG Österreich | Stahlwerk Annahütte Max Aicher GmbH & Co. KG | Stieglbrauerei zu Salzburg. Privatbrauerei | Stiller, Ingrid und Franz | SYNTHES Österreich GmbH | T-Mobile | TORREX Chiesi Pharma GmbH | Troy, Brigitta | T-Systems Enterprise Services GmbH | Tyco Healthcare Austria GmbH | von Mierka, Johanna | Wiberg GmbH | Wienen, Peter | Windhager Zentralheizung Technik GmbH | Wittschier, Otto | Wozabal Textilservice GmbH & Co KG | Wrigley Austria GmbH | Wüstenrot Versicherungs-AG | 35

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U pd a t e

Ein Haus fürs LEb En Man braucht Platz, um Menschen zu helfen. Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität in Salzburg hat ein neues Lehr- und Forschungsgebäude. Für die Paracelsus Medizinische Privatuniversität wird der 19. Oktober 2007 in den Annalen dick angestrichen sein. An diesem Tag wurde das neue Universitätsgebäude in der Strubergasse 21 of fiziell seiner Bestimmung übe rgeben – mit den Weihen der Kirche durch den Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser und allen besten Wünschen der anwesenden Ehrengäste bei der Eröffnungsfeierlichkeit. Zwei erfolgreichen Unternehmern gilt der besonder e Dank der Paracelsus Universität: dem gebürtigen Schwei zer Hansjörg Wyss, der mit einer Millionenspende einen erheblichen Hansjörg Wyss Teil der Baukosten finanzierte, und Dietrich Mateschitz, der den Grund und Dietrich für die Universität angekauft und daher einen Neubau überhaupt er Mateschitz haben möglicht hat. Zeitgleich wur de das in die Zukunft bestehende Haupthaus r enoviert und adaptiert.

investiert.

Die Paracelsus Universität war derart gewachsen, dass die Privat stiftung Platz schaffen musste. Zusätzliche Flächen für Lehre, Forschung und Training mussten geschaffen werden. Im Ostteil des neuen Gebäudes befinden sich die Räumlichkeiten für die Lehre: ein sehr ansprechender Stufenhörsaal für etwa 90 Personen, zwei Hörsäle für 45 und zwei weitere für je 25 Studierende. Im Untergeschoß gibt es einen Multifunktionsraum, der für Praktika an Modellen dient. Der Westteil beherbergt ein moder nes Simulationszentrum, das für das Training bereits im Berufsleben stehender Ärzte konzipiert wurde. Dort soll man sich in Notfallmedizin, Anästhesie, Geburtssimulation, chirurgischer Simulation etc. üben können. Oberhalb davon finden sich die Instituts- und Forschungsräumlichkeiten der Institute für Allgemein-, Familien- und Präventiv medizin, darüber ist das Forschungsinstitut für r egenerative Molekularmedizin geplant und noch höher gibt es ein weiteres Stockwerk für Forschungsgruppen der Universität.

Intensive Bauarbeiten wurden sowohl im Haupthaus als auch im Keller vorgenommen, wo für eine „mouse facility“ Vorsorge getroffen, der anatomische Keller untergebracht und neben Technik- und Archivräumen für die Studierenden Umkleidemöglichkeiten, Duschen und Toiletten geschaffen wurden. Im Er dgeschoß ist der studentische Aufenthalts bereich erweitert worden. Auch das studentische Dekanat hat neue Arbeitsräume beziehen können. Im ersten Stock wurde ein Studierraum realisiert. Im Obergeschoß hat man V erwaltung und Universitäts leitung ausgebaut. In einem letzten Schritt erfolgt nun noch die fachspezifische Ausstattung des Institutes für Pharmakologie, bei dessen Möblierung auf eine schöne, studien gerechte und zweckmäßige Ausstattung geachtet wurde. Die Bauarbeiten im Haupthaus und das neue „Hans jörg Wyss Haus“ konnten terminger echt und im vom Stiftungsrat vorgegebenen Kostenrahmen abgeschlossen werden. Teilbereiche im zweiten und dritten Stock wer den aus sachlichen Gründen (die genaue Nutzung ist derzeit noch offen) und um die genehmigten Baukosten einzuhalten nicht voll ausgebaut. In der T rockenbauphase können die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Forschungsinstitute noch berücksichtigt werden. Darüber hinaus war es möglich, die vorhandene T iefgarage von 22 auf 65 Plätze zu erweitern. So hat man dem steigenden Kursaufkommen, aber auch der zunehmenden Zahl an Lehrkräften Rechnung getragen. –

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Paracelsus

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Reibungslose Koordination ist nicht selbstverständlich, wenn aus Baustellen stattliche Gebäude werden: Lydia Gruber und Kanzler Dr. Michael Nake hatten einen perfekten Plan.

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Gesamt-Nutzfläche der Universität: 6.883 m2 Neubau-Nutzfläche: 2.538 m2 Campus: 880 m2 Tiefgarage: 1.341 m2 bzw. 65 Stellplätze Bauzeit für den Neubau und Umbau: 14 Monate Architekt: Erio K. Hofmann Projektleitung: Immorent Genehmigte Kosten inkl. Tiefgarage: 6.462.340 Euro Adresse: Strubergasse 21, 5020 Salzburg 37

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Vi s i o n

Von Billr

oth Bis heute

In der medizinischen Forschung hat Österreich einen klingenden Namen. Zum Beispiel Billroth. Oder Semmelweis. Diese Tradition muss gefördert und international vernetzt werden.

Dr. Johannes Hahn, Bundesminister für Wissenschaft und Forschung: „Forschung ist ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft.“

anderen Forschungsbereichen wie Biologie, Chemie, Phy sik, Mathematik und Informatik wir d zunehmend wichtiger, um den heutigen Fragestellungen gerecht zu werden. Das Spektrum der medizinischen Forschung ist äußerst br eit und bewegt sich zwischen Grundlagenforschung, trans lationaler und klinischer Forschung, wobei die Übergänge oft fließend sind. Auch die internationale Vernetzung ist von wesentlicher Bedeutung, um weltweite Kooperationen mit exzellenten Forscherteams aufzubauen.

Medizinische Forschung hat in Österr eich eine lange Tradition, wie folgender kurzer geschichtlicher Abriss ver Es ist notwendig, auf diese aktuellen Entwicklungen seideutlicht: Die Grundsteinlegung für die wissenschaftliche tens der Forschungspolitik einzugehen und geeignete StraMedizin begann in Österr eich mit der Gründung der Uni tegien zu finden, um mit diesen Schritt halten zu können. versität Wien im Jahr 1365. Im 16. Jahrhundert wirkte im Dies passiert laufend in der Gestaltung und Adaptierung deutschsprachigen Raum, unter anderem auch in Wien und der österreichischen Forschungsförderungslandschaft. HinSalzburg, der bekannte Arzt und Lehrmeister Paracelsus, sichtlich der heimischen Universitäten ist als die zentrale För der zum Namensgeber der heutigen – noch jungen – Medidereinrichtung der Wissenschaftsfonds FWF zu nennen, der zinischen Privatuniversität in Salzburg wur de. Gerhard van besonderen Wert auf die Förderung von wissenschaftlicher Swieten reformierte im 18. Jahrhundert die SanitätsgesetzForschung von hoher Qualität, beurteilt nach internationalen gebung und den medizinischen Unterricht, wodur ch der Maßstäben, legt, thematisch aber keine Boden für die Wiener Medizinische Schule Vorgaben gibt. Forschungsför derung in geschaffen wurde. Aus ihr gingen welt Forschungspolitik diesem Sinne lässt viel Freiraum für Kreaberühmte Ärzte wie Ignaz Semmelweis, tivität und für die dur ch eigene Ideen ge Theodor Billroth und Karl Landsteiner hermuss Strategien triebene Suche nach dem Unerforschten. vor, um nur einige wenige zu nennen. Die Fördervolumina des FWF wur den in Auch heute sind die Medizinischen Uni finden, um mit den den vergangenen Jahren laufend erhöht, versitäten in Österreich sehr aktive und aktuellen Entwicklunum dem Förderbedarf gerecht zu werden exzellente Akteure in der nationalen und und um Entwicklung und W achstum der internationalen Forschungslandschaft. gen Schritt zu halten. heimischen Forschung zu unterstützen. So wie Paracelsus ein ewig Suchender Besondere Schwerpunkte der derzeitigen und Forschender war, der die Lehr en der Förderpolitik liegen in der Exzellenzför derung und in der Schulmedizin seiner Zeit nicht einfach unkritisch übernahm, Förderung von Ausbildung in der Forschung. Ein Programm so sind im moder nen, kompetitiven W issenschaftsbetrieb für Exzellenzcluster beziehungsweise der Ausbau von Doknoch viel stärker Neugierde, Forschergeist und Leiden toratskollegs- und Post-Graduate-Pr ogrammen ist in Pla schaft sowie ein komplexes Wissen und Ideenreichtum genung. Von diesen Maßnahmen, so hof fe ich, wird auch die fragt, um dem Unerforschten erfolgr eich auf den Grund zu medizinische Forschung in Österreich profitieren. gehen und ungelöste Fragestellungen zu beantworten. Durch den großen Erkenntnisgewinn und die technolo gische Entwicklung in den Forschungsbereichen der Molekularbiologie und Biochemie seit der 2. Hälfte des vorigen Jahrhunderts hat sich auch die medizinische Forschung inhaltlich vermehrt auf die molekulare und zelluläre Ebene verlagert. Transdisziplinarität der medizinischen Forschung mit

Abschließend möchte ich feststellen, dass medizinische Forschung einen besonders wichtigen Beitrag für unser e Gesellschaft leistet. Als Bundesminister für W issenschaft und Forschung wünsche ich den Forscherinnen und For schern der Paracelsus Universität weiterhin viel Fr eude an und großen Erfolg mit ihrer Forschungstätigkeit. –

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Unser Leistungsspektrum: - Industriebau - Hochbau - Generalunternehmer - Sportstätten - Kanalbau - StraĂ&#x;en- und Ingenieurtiefbau - Deponien- und Umwelttechnik - Projektentwicklung - Sportanlagen

ALPINE MAYREDER Bau GmbH Alte Bundesstr. 10, A-5071 Wals bei Salzburg Tel.: +43/662/8582-0 Fax.: +43/662/8582-31 www.alpine.at


Unsere Apotheker sehen anders aus und das schon seit über 50 Jahren Das 1949 durch die Apothekerfamilie Püschl im oberbayerischen Traunreut gegründete Unternehmen wurde 1972 von der Familie Greither erworben. 1987 übernahm Dr. Andreas Greither die Geschäftsführung und begann bereits 1988 mit der Produktion des ersten Generikums. Ein Jahr später wurde die erste Filmtablette hergestellt und mit der Übernahme des Werkes in Warstein 1990 war Dragenopharm der führende Drageehersteller in Deutschland. Als erstes Pharmaunternehmen erhielt die Firma 1995 das ISO-Zertifikat für FDA/C-GMP-gerechte Qualitätssicherung in allen Produktionsbereichen.

Wir entwickeln und produzieren Arzneimittel 1996 erfolgte der Umzug des Hauptstandortes von Traunreut in Bayerns modernsten Pharma-Produktionsbau in Tittmoning. Mit der anschließenden Gewinnung der Kunden Stada AG (drittgrößster Generikahersteller in Deutschland) und Novartis zur Herstellung von Originalpräparaten erreichte Dragenopharm neue Dimensionen: 2000 war die Verdoppelung der Produktionskapazität in der Tablettierung erreicht, im folgenden Jahr auch der Produktionskapazität in der Lohnverpackung. Und es wurde der neue Produktionsstandort in BerlinReinickendorf etabliert. Im Jahre 2007 wurde das neue Zukunftslabor bezugsfertig und damit Europas modernste Laborsituation.

2002, 2004 bis 2006 zeichnete die Unternehmerinitiative „GrowthPlus“ Dragenopharm als eines der 50 wachstumsstärksten Unternehmen Bayerns und als eine der 500 dynamischsten Firmen Europas aus. Als weitere Auszeichnung wurde die Dragenopharm für den Qualitätspreis Bayern 2005 und 2006 nominiert. Im letzten Jahr wurde eine neue Produktionsstätte in Tittmoning in Betrieb genommen. Göllstraße 1 D-84529 Tittmoning Tel.: +49 8683 895 0 Fax: +49 8683 895 100 e-mail: info@dragenopharm.de www.dragenopharm.de

Erfahrung seit über 50 Jahren Apotheker Püschl GmbH & Co. KG anzeige.indd

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Paracelsus Today, 2007, Teil2  

Paracelsus Today, 2007, Teil2

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