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Samy & Scott #11 Duck Fights-Skript


DUCK FIGHTS - Seite 2

SAMY & SCOTT

DUCK FIGHTS 1. Szene: Scotts Begegnung ERZÄHLER:

Es war ein wunderbar sonniger Nachmittag im kleinen Städtchen, wo Samy und Scott wohnen. Unser Freund Scott verließ gerade völlig zufrieden seine Lieblingslokalität, das Pornokino und wollte sich auf den Heimweg machen.

SCOTT:

Wow, das war ne heiße Show! Der schwarze Zwerg hat’s der fetten Schlampe richtig besorgt!

RUFUS:

Hey, du Penner!

SCOTT:

Ich? Nein, du bist der Penner, Rufus! Was willst du?

RUFUS:

Zieh deine Hosen hoch & dann gib mir dein Geld!

SCOTT:

Ha! Und wie willst du mich dazu zwingen?

RUFUS:

Hiermit!

SCOTT:

Oh, Shit!!

ERZÄHLER:

Scott erstarrte vor Schreck, als Rufus seine Waffe- einen toten Chihuahua an einem Stock -auf ihn richtete & ihn bedrohte.

SCOTT:

Scheiße, ja! Nimm das Geld! Aber berühr mich bloß nich mit dem Ding!

RUFUS:

Jaaaaar! Von dem Geld werd ich mir ne russische Ehefrau besorgen… Oder ne Flasche Billig-Wodka.

SCOTT:

Scheiße, das war mein Busgeld.

ENTE:

WACK! WACK!

SCOTT:

Wow!

RUFUS:

AAAHH!! Nimm das Vieh von mir! Es zwickt mich ganz fies! Hier! Du kriegst dein Geld ja wieder! Aber sag der Ente, sie soll aufhören.

Rufus rennt schreiend weg

SCOTT:

Ich fass es nicht! Die Ente hat mein Leben gerettet.

ENTE:

Wack, wack.


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SCOTT:

Habt ihr das gesehen? Die Ente hat mich gerettet!

TYP fern:

Deine Eier baumeln raus!

SCOTT:

Ich werde dich Siggi nennen.

ENTE:

Wack, wack.

ERZÄHLER:

Und so nahm Scott Siggi mit zu sich nach Hause. Ist das nicht eine komische Wendung? Siggi, der vor wenigen Folgen noch allen in den Arsch getreten hat und verstorben war, wurde als überaus angefressene Ente wiedergeboren.

TYP:

Nein, du Schwachkopf!

ERZÄHLER:

Ohh, naja. Aber jedenfalls so ähnlich. Scott nahm Siggi mit heim, um Samy von seinem unglaublichen Erlebnis zu berichten. Samy saß gerade auf dem Sofa & sah sich seine Lieblingsserie an.

Fernseher läuft, Scott kommt heim

SCOTT:

Alter, Samy! Du glaubst nicht, was mir vorhin passiert ist!

SAMY:

Ich sehe, dass du ne Ente bei dir trägst… Seid ihr beide…?

SCOTT:

Nein… noch nicht. Ich muss dir aber unbedingt erzählen, was mir Unglaubliches passiert ist.

SAMY:

Alter, mir ist heute auch was Üüübergeiles passiert.

PUSCH:

Oh, eine echt aufregende Zwickmühle!

SAMY:

Warum, du Franzose?

PUSCH:

Na, ihr habt beide was Tolles erlebt und könnt euch nun nicht einigen, wer zuerst seine Geschichte erzählt.

SAMY:

Pusch, meintest du nicht, dass du sofort ausziehen willst, sobald du dein Studium abgeschlossen hast?

PUSCH:

Uääh?

SAMY:

Verpiss dich… Also, Scott. Erzähl mir, was passiert ist. Aber beeil dich, damit ich dir meine Geschichte erzählen kann. Das war so unfassbar geil.

SCOTT:

Ist ja gut. Also... Ich kam gerade aus dem Pornokino, als…

ERZÄHLER:

Scott erzählte Samy seine aufregende Geschichte von der Ente, die ihm sein Busgeld wiederbeschafft hatte und ihm somit einen unangenehmen fünfminütigen Fußweg erspart hatte. Samy war hellauf begeistert.


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SAMY: PUSCH:

Uuuuuh!! Was macht die Ente denn hier?

SCOTT:

Die wird dir heute Abend ne Gabel mit nem Toaster dran in die Hand drücken, während du in ner Badewanne voller Föhns sitzt.

SAMY:

Jetzt muss ich dir aber meine Story erzählen. Mir ist was so Geiles passiert, als ich im Bus saß.

SCOTT:

Was? Hat ein kleines japanisches Mädchen ne Banane gegessen?

SAMY:

Nein, völlig anders! Ich saß also im Bus, auf dem Rückweg von meinem Besuch bei Grandma. Vor mir saß ein japanisches Mädchen, dass sich gerade ne Melone in die Fotze schob, als…


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2. Szene: Samys Begegnung

Rückblende

RUFUS:

Hey, du Stück Scheiße. Ist der Platz noch frei?

SAMY:

Nun, Rufus. Wie du siehst, sitze ich mit beiden Arschbacken darauf, aber du kannst dein Glück gern versuchen.

RUFUS:

Danke, sehr aufmerksam.

SAMY:

Verdammt! Runter von mir! Du stinkst nach nassem Hund!

SAMY:

Ich dachte, das Schlimmste, was mir passieren konnte, wäre von Rufus bestiegen zu werden, aber plötzlich ist der Busfahrer völlig ausgerastet…

Hupe

BUSFAHRER:

Verdammte Kacke! Runter von der Straße, du Scheißköter! … Was?! Was hast du über meine Mutter gesagt?! Na, warte! Dich erwisch ich! … Sehr geehrte Fahrgäste, ich setze unsere Fahrt ja nur ungern auf so turbulente Weise fort, aber irgendwer muss diesem Drecksvieh ja zeigen, wem der Gehweg gehört!

Schreiende Menschen

BUSFAHRER: Stirb, du Töle! Hahaha! Wer hat den kleinen Jimmy damals für verrückt gehalten?! Hä?! Halten Sie doch einfach die Schnauze, Mr. Psychologe! Und treiben Sie es weiter mit meinem Vater! RUFUS:

Ist dieser Platz noch frei?

Gegenwart

SAMY:

Der Bus geriet ins Schleudern. Menschen flogen durch die Luft wie… äh… fliegende Menschen.

SCOTT:

Deine Rhetorik redet schwach, Samy. So wirst du nie nen guten Roman zu stande kriegen.

SAMY:

Jedenfalls hab ich ab da nen Filmriss. Vermutlich bin ich von Rufus‘ Gestank ohnmächtig geworden.

SCOTT:

Und dann?

SAMY:

Irgendwann bin ich dann wieder zu mir gekommen. Ich lag am Straßenrand.

Rückblende


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Samy kommt wieder zu sich, ist verwirrt und benebelt

SAMY:

Boah… Das nächste Mal nehm ich die U-Bahn. Da spukt es zwar, aber man kommt mit weitaus weniger Schrammen zu sich, nachdem man bewusstlos wird.

DON:

Hi, Samy.

SAMY:

Was?! Wer bist du denn?! Woher kennst du meinen Namen?

DON:

Beruhige dich, Samy. Das sind viele Fragen auf einmal. Zunächst mal: Ich bin Don. Don Jayne Macy. Ich bin ein Schutzengel. Dein Schutzengel.

SAMY:

Ich hab keine Zeit für so nen Unsinn.

DON:

Nein, du kannst nicht gehen. Nicht bevor ich dir gezeigt habe, wie dein Leben ohne dieses Busunglück vor zehn Minuten verlaufen wäre.

SAMY:

Wahrscheinlich wär ich jetzt schon zu Hause.

DON:

Hey! Wer ist denn hier eigentlich der Engel?

SAMY:

Keiner, Fettsack. Verpiss dich.

DON:

Das geht nicht! Ich habe den Auftrag, dich von nun an stetig zu begleiten.

SAMY:

Scheiße, nein! Ich hab keinen Bock auf noch nen Stalker.

MARV:

Genau! Ich bin alles, was er braucht!

SAMY:

Verpiss dich, Marv!

MARV:

Ok, dann bis später, auf der Arbeit.

DON:

Nein! Ich bin dein Schutzengel.

SAMY:

Ich gehe jetzt.

Samy geht. Don ruft ihm hinterher.

DON:

Dein Name ist Samy Mc Horsecock. Du hast einen Bruder namens Scott, der komischer Weise weiß ist, obwohl du schwarz bist und auch eure Eltern weiß waren. Du lässt nachts immer deine Nachttischlampe brennen, weil du Angst vor Holländern unter deinem Bett hast. Ihr habt ein seltsames, nerviges Haustier namens Pusch, das ihr am liebsten verkaufen würdet, aber nur Gott allein weiß, warum ihr das noch nicht getan habt.

Samy bleibt stehen. Skeptisch und verblüfft zugleich

SAMY:

Woher weißt du das alles?


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DON:

Das sagte ich doch: Ich bin dein Schutzengel. Und ich muss dir das Leben retten, um wieder in den Himmel zurückkehren zu können. Du musst wissen, ich hab in der Vergangenheit ein paar nicht einwandfreie Dinge getan.

SAMY:

Na gut. Jetzt hast du mich ja gerettet. Du hast mich aus dem brennenden Bus gezogen.

DON:

Äh. Nein. Ich war ein bisschen spät dran. Der Typ da hat dich gerettet.

MARV ruft: Genau! Das hab ich! Sind wir jetzt wieder Freunde? SAMY ruft: Marv! Komm von dem Baum runter und geh zur Arbeit! DON:

Und damit ich meine nächste Chance, dir das Leben zu retten nicht auch wieder verpasse, werde ich dir einfach auf Schritt und Tritt folgen.

SAMY:

Vergiss es! Es ist doch total peinlich, wenn mir die ganze Zeit so einn schleimiger, schnurbärtiger Fettsack hinterherläuft.

DON:

Keine Sorge. Niemand außer dir kann mich sehen.

SAMY:

Aber Marv konnte dich sehen.

DON:

Als ob du und Scott das mit der Logik so genau nehmen würdet. Man muss sich doch nur mal eure früheren Abenteuer anhören.

SAMY:

Wie auch immer.

Gegenwart

SAMY:

Ja. Und jetzt bin ich wieder hier.

SCOTT:

Aha , und was an der Story ist jetzt so unfassbar geil?

SAMY:

Na, die Asiatin mit der Melone.

SCOTT:

Aha. Ich fand meine Story besser. Und wo kommt eigentlich der Sitzsack her? Ist ziemlich bequem.

SAMY:

Das ist mein Schutzengel. Hey! Ich dachte, keiner kann dich sehen, Don Jayne Macy

DON:

Hups. Dacht‘ ich auch. Könntest du dann bitte die Güte haben, von mir runter zu gehen, Scott?

SCOTT:

Verdammt, Don! Warum kann Scott dich sehen?! Ich dachte, du wärst mein Schutzengel!

DON:

Oh, dann bin ich wohl gleichzeitig auch noch Scotts Schutzengel. Mach doch nicht so nen Wind, Samy.


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3. Szene: Ein Clown im Diner ERZÄHLER:

Am nächsten Tag nahm Samy Don Jayne Macy mit in sein Diner, damit dieser für ihn arbeiten konnte. Zunächst zeigte Samy seinem Schutzengel die Räumlichkeiten des Diners und wies ihn auf die Regeln hin, die er zu beachten hatte.

SAMY:

Also, Don Jayne Macy. Das hier ist die Küche.

DON:

Was? Wir sind draußen und hier stehen nur Mülltonnen. Und da liegt’n Penner in der Ecke.

MARV:

Hey! Sag mir nicht, wie ich meinen Job zu machen habe!

SAMY:

Das ist Marv. Den kennst du doch. Er ist der Koch. Beweg deinen Arsch und schmeiß den Herd an, Marv! Du wirst Marv heute erst mal ein bisschen in der Küche helfen und später die Bestellungen an die Tische bringen.

DON:

Aber deine Gäste können mich doch gar nicht sehen. Du weißt doch, ich bin ein Eeeengeeel.

SAMY: DON:

Nein, in meinen Augen bist du nur ein Stalker, der total auf meinen schwarzen Arsch scharf ist und heute für ‘nen Eimer Scheiße für mich ackert. Und jetzt fang an!

MARV:

Du Glücklicher! Als ich hier anfing, bekam ich nur nen halben Eimer Scheiße.

ERZÄHLER:

Don Jayne Macy half also zunächst Marv in der Küche. Er fing die aids-kranken Ratten für die Burger & pinkelte in die Limonade. Samy machte derweil erst mal Pause und dachte über die Vorteile des Schwarz-Seins nach. Irgendwann rief er dann in Richtung Küche.

Ok.

SAMY (zu sich selbst): Vorteil Nr.21: Gewaltige Sprungkraft gepaart mit coolen Moves. SAMY(ruft):

Ey, Don Jayne Macy! Komm aus der Küche & bedien die Kunden!

Macy betritt den Raum

DON:

Okay, Samy.

SAMY:

Verdammt! Was hast du denn an?!

DON:

Meine Uniform.

SAMY:

Ein Clowns-Kostüm?

DON:

Ja. In meinem früheren Leben bin ich als Clown auf Straßenfesten aufgetreten.


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SCOTT:

Nein, Mann. Ich brauch keinen Schutzengel. Ist mir auch völlig egal, was ihr macht. Ich geh jetzt Siggi, die Ente, trainieren.

SAMY:

Ok, mach das. Ich werd morgen mal wieder ins Diner gehen. Und du kannst dich endlich mal nützlich machen und für mich kellnern, Don.

DON:

Aber niemand aus dir, Scott, diesem Marv und dem blinden Zeitungsverkäufer, kann mich sehen.

SAMY:

Quatsch nicht! Kellnern, Dicker!

Übergangsmusik


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SAMY:

Mir wird’s echt zu viel! Geh rüber zu Tisch 4 & bedien den Typen da.

DON:

Aber er kann mich doch gar nicht sehen! Er wird nur einen schwebenden Notizblock sehen.

SAMY:

DON:

Meine Mutter roch immer so schön nach Katze.

SAMY:

Das ist … schön… Bedien jetzt den Typen!

Macy geht zum Tisch

DON:

Hallo, Sir. Willkommen in Black’s Diner. Mein Name ist Don Jayne Macy. Sie können mich zwar weder sehen noch hören, bestenfalls fühlen, wie ich Ihr Haar streichle, dennoch frage ich: Wissen Sie schon, was Sie bestellen wollen?

TYP:

Warum fasst der Clown mich an?

SAMY:

Das ist unsere neue Geschäftsidee. Ich hoffe, Sie sind zufrieden.

DON:

Ich bin Nogo der Clown! Haben Sie Kinder?

TYP:

Äh… ja. Einen achtjährigen Sohn…

DON:

Oooh! Das ist ja toll! Bringen Sie ihn doch mal her. Dann können wir singen, tanzen und Schabernack treiben.

TYP:

Versucht der Clown mich etwa gerade zu verführen?

SAMY:

Nein.

TYP:

Aber er befummelt mich.

DON:

Sie riechen gut.

Der Typ schiebt seinen Stuhl zurück und steht auf

TYP:

Äääh. Ich werde wohl besser gehen.

DON:

Ok, holen Sie ihren Sohn & seine Freunde.

TYP:

Nein. Bis dann.

DON:

Dann erzählen Sie ihrem Sohn von Nogo dem Clown! Und ihrem Hund! Erzählen Sie’s auch Ihrem Hund!

Typ verlässt das Diner

SAMY:

Meine Fresse… Wie ich sehe, läuft der Laden viel besser, wenn du die Leute bedienst.


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DON:

Danke.

SAMY:

Ich hab was zu erledigen und muss weg. Pusch hat schon wieder an den Nachbarskindern geleckt. Solange ich weg bin, hast du die Leitung, Don Jayne Macy.

DON:

Ookaaay…

SAMY:

Bis dann.

Samy verlässt das Diner

ERZÄHLER:

Hmm. Dieser Don Jayne Macy ist schon irgendwie seltsam. Man muss sich diesen Typen doch nur mal ansehen… Ach so. Am besten, ich beschreib ihn mal… Also er ist… etwas dick… äh… und … dick …

TYP:

Herrgott! Lass es! Erzähl einfach die Geschichte weiter!

ERZÄHLER:

Jaja, schon gut! Da will man seinen Hörern einmal was Gutes tun und bekommt so eine Abfuhr! Früher wurde der gute Wille noch geehrt. Aber das ist ja schon lange nicht mehr die Welt, in der wir leben… Ok. Weiter im Text. Ob dieser Don Jayne Macy etwas im Schilde führt? Das interessiert uns erst einmal nicht weiter. Hören wir lieber mal rein, was Scott gerade Unwichtiges treibt… Aber zuerst etwas Musik.

Übergangsmusik


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4. Szene: Siggi macht sie alle klar SCOTT:

So, Siggi. Das ist jetzt dein erster Kampf.

SIGGI:

Wack, wack.

SCOTT:

Denk dran. Du musst deinen Gegner zerreißen! Ich hab ne Menge Geld auf dich gesesetzt. Deshalb will ich, dass du deinen Gegner zu Entenhack Süß Sauer mit Blut & Scheiße verwandelst.

PUSCH:

Scott? Ich bin eigentlich keine Kampf-Ente.

SCOTT:

Hör auf zu quängeln, Pusch! Du hattest genug Zeit zu trainieren!

PUSCH:

Nein, du hast mich gerade erst wach geprügelt!

SCOTT:

Und? Du hättest dich doch wehren können.

PUSCH: Nervengift.

Aber ihr bindet mich doch immer an meinem Bett fest & spritzt mir lähmendes

SCOTT: FRANKLIN:

Du machst mit, ob’s dir passt oder nicht! Ich hab nicht umsonst diesen aufblasbaren Boxring gekauft und die ganze Nachbarschaft in unseren Garten eingeladen! Hey, Franklin! Runter von meinen Petunien!

SCOTT:

Ringrichter? Kann der Kampf beginnen?

KLUMPI:

Warum nicht? Ich hab mir heute extra frei genommen. Ich hoffe die Kollegen in der Redaktion kommen ohne mich zurecht.

SCOTT:

Wenn du den Kampf nicht endlich freigibst, kannst das halbe Yes-Törtchen vergessen, Klumpi!

KLUMPI:

Oooh! Ring frei!

SCOTT:

Los, Siggi! Gib ihm saftig aufs Maul!

PUSCH:

Ich weiß doch gar nicht, wie man kämpft! Aaaah!

Jubel, Gequake, Pusch’s Schreie

KLUMPI:

Die Sache ist klar! Scott’s Kampf-Ente siegt durch K.O. und ausgerissene Flügel des Gegners.

PUSCH:

Alles schmerzt… aber der soziale Kontakt tut meiner Seele gut…

SCOTT:

Jaa! Siggi! Du hast die kleine Schwuchtel- Ente klargemacht!

Verzeihung, Scott.


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SIGGI:

Wack, wack!

SCOTT:

Und wer will als nächster gegen meine alles zerfleischende Psycho-Ente antreten? Howard, lass doch deine Ente gegen Siggi kämpfen!

HOWARD:

Das ist meine Tochter.

SCOTT:

Deine Tochter ist ne Ente? Egal. Siggi hat vor niemandem Angst! Er ist völlig wahnsinnig!

SIGGI:

Wack, wack.

LUCY:

Daddy, ich will kämpfen.

SCOTT:

Sehr gut! Doch zuerst macht eure Wetteinsätze!

Leute brüllen durcheinander

AUGIAUG:

Ich setz 20 auf das verwirrte Mädchen!

MADDEN:

Guten Tag, Ich bin John Madden! Ich habe mich einfach mal neben den Ring gestellt und kommentiere für Sie diesen unglaublich spannenden Entenkampf. Es kämpft Scott’s Psychoente mit dem Silberblick Siggi gegen das sechsjährige Mädchen der Johnsons von nebenan. Bestimmt wird das ein heißer Kampf.

SCOTT:

So, dann kann’s losgehen. Looos, Siggi!

HOWARD:

Looos, Luuucy! Daddy liebt dich! Und wehe, du versagst!

SCOTT:

Siggi! Setz die Kinderlähmung ein!

MADDEN:

Oh, Scotts Ente das kleine Mädchen mit einem rostigen Nagel gepiekt.

FRANK:

Neeein! Lucy! Du Versager! Du hast dich lähmen lassen!

SCOTT:

Sehr gut, Siggi! Und jetzt setz Blutvergiftung ein!

SIGGI:

Wack wack!

MADDEN:

Jetzt scheint Siggi Sand in die offenen Wunden des kleinen Mädchens zu werfen. Das ist wahrlich ein aufregender Kampf! Das kleine Mädchen wird mit Sicherheit mächtigen Ärger von seinem Trainer bekommen, so amateurhaft, wie es sich angestellt hat.

Erzähler:

Oh, Ja. Scott’s Kampf-Ente Siggi machte sie wirklich alle klar. Sämtliche Enten der Nachbarschaft mussten dran glauben. Nicht einmal die Pit-Bull-Ente der Petersons hatte eine Chance gegen Siggi. Scott machte ein Heiden-Geld mit den Wetten auf die Enten-Kämpfe. Am Abend saßen Samy und Scott zusammen vor dem Fernseher.


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5. Szene: Ein paar Entführungen & Todesfälle

Samy sucht etwas, Scott betritt das Wohnzimmer und schaltet TV ein

SCOTT:

Ey, wo is’n Don Jayne Macy?

SAMY:

Der dürfte wohl noch im Diner sein. Er macht nen echt guten Job. Er schwult die Kunden viel weniger voll als die anderen Kellner, die bisher angestellt waren.

SCOTT:

Was wühlst du denn in den Sachen rum?

SAMY:

Ich suche meine Brieftasche.

SCOTT: SAMY:

Die hast du bestimmt mal wieder beim Pilze sammeln verloren.

SCOTT:

Wann hast du sie denn verloren?

SAMY:

Keine Ahnung. Ich hab sie die letzten Tage nicht gebraucht. Vielleicht schon letzte Woche.

SCOTT:

Hey, dein Diner ist im Fernsehen.

SAMY:

SCOTT:

Ach so. Ich schalt mal Nachrichten ein. Vielleicht wissen, die wo deine Brieftasche ist.

KLUMPI:

Guten Abend, meine Damen und Herren. Seltsame Ereignisse erschüttern unser beschauliches Städtchen. Heute gingen eine Menge Vermisstenmeldungen bei der Polizei ein. Viele Frauen meldeten der Polizei, dass ihre Männer und Söhne verschwunden seien.

SAMY:

Na und. Da ist doch nichts Erstaunliches dran.

KLUMPI:

Das Erstaunliche daran ist, dass alle Frauen aussagten, ihre Männer und Söhne seien vor ihrem Verschwinden ins Black’s Diner gegangen.

SCOTT:

Uuh! Da steckt bestimmt der Besitzer dahinter!

KLUMPI:

Wir waren vorhin vor Ort und befragten einen der Angestellten zu dem Vorfall.

SCOTT:

Hey, das ist doch dein Schutzengel John Wayne Gacy, oder wie der heißt!

SAMY:

Hm.

KLUMPI:

Sir, können Sie uns eventuell Auskünfte über das Verschwinden der Männer undJungen geben?

Was laberst du denn?

Natürlich. Das ist der Diner-Channel.


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DON:

Was? Was wollen Sie? Ich arbeite nur hier. Ich habe nichts bemerkt. Sie haben schöne Augen. Dürfte ich jetzt bitte diesen Penis entsorgen?

KLUMPI:

Aber sicher doch. Wir wollen Sie nicht länger stören, Mr. Don Jayne Macy.

DON:

Hey! Sie können mich sehen? Dann bin ich wohl auch Ihr Schutzengel? Soll ich Ihnen den Lagerraum zeigen?

KLUMPI:

Aber sicher. Vielen Dank, Sir.

KLUMPI:

Wie dem auch sei. Uns fiel nichts Verdächtiges an ihm auf. Don Jayne Macy ist ganz einfach ein sehr zärtlicher und einfühlsamer Zeitgenosse, der außer seinem Interesse für meine Kinderfotos nichts Auffälliges an sich hat.

SAMY:

Frechheit! Was gibt denen das Recht, meinen Hochstapler-Schutzengel anzumachen?

SCOTT:

Echt mies!

SIGGI:

Wack, wack.

Macy kommt heim

DON:

Ooh, ihr seid noch wach. Habt ihr die Nachrichten gesehen?

SAMY:

Ja. Du warst im Fernsehen & sahst tierisch fett aus. Was hast du denn da in dem blutverschmierten Müllbeutel.

DON:

Ooh, das sind nur meine … meine Tampons. Ich geh jetzt wohl schlafen.

SCOTT:

Ey, dir is da grad’n Satz Hoden aus dem Beutel gefallen. Mach die weg.

DON:

Na klar… Ooooh! Da ist ja eine Ente!

SIGGI:

Wack, wack.

DON:

Wie hübsch. Möchtest du mal meinen Schenkel berühren?

SAMY:

Jetzt geh pennen, du Schwuchtel!

DON:

Okay… Gute Nacht, kleine Ente…

Macy verlässt das Wohnzimmer

SCOTT:

Der Typ ist echt in Ordnung.

SAMY:

Ja, Mann. Auf jeden Fall ist er cooler als Pusch.

KLUMP:

Und noch eine Meldung, die nur für Samy & Scott von Belangen ist. Enten-Kämpfe sind der neueste Schrei & durch Scott eine anerkannte Sportart.


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SCOTT:

Ja, ich setze echt Trends. Demnächst sorg ich dafür, dass alle Kerle nur noch bauchfrei tragen.

SAMY:

Ja, weil deine Shirts dir nicht mehr passen. Hör endlich mit dem Trinken auf!

SCOTT:

Sei ruhig, Schlampe! Ich kann den Mann im Fernseher nicht mehr schmecken!

SAMY:

Du meinst hören.

SCOTT:

Oh, ja! Du weißt immer alles besser! Genau wie Grandma!

SAMY:

Wenigstens besuch ich sie noch! … Genug jetzt! Wir sollten unseren Hass für Pusch & Schwule aufsparen.

SCOTT:

Außerdem wollte der Typ im Fernsehen was sagen.

KLUMPI:

Kein Problem, ich kann warten… Ok… Ich fang nochmal an: Enten-Kämpfe erfreuen sich dank Scott Scottenson wieder größter Beliebtheit und Enten-Trainer der ganzen Welt pilgern in unser beschauliches Städtchen, um Scott herauszufordern. Nun will auch der amtierende Anime-Enten-Meister und Gewinner in der Scrotum-Liga Mash Patchwork gegen Scott antreten. Er sendete uns diese Video-Botschaft.

MASH:

Oh, ja! Ich werde diesem Scott Scottenson zeigen, aus welchem Holz japanische Enten-Trainer geschnitzt sind! Haajaaa!!! Ich habe mir ein Top-Team aus den stärksten Kampf-Enten Japans zusammengestellt und fordere dich nun heraus, Scott! Hu! Morgen in deinem Garten kriegt dein Siggi die Abreibung seines Lebens! In diesem Sinne: Daihatsu Pikachu Broccoli!

SCOTT:

Na komm nur her, Kleiner! Ich mach dich fertig! Dich und deine fettschwabblige Mutter! Da im Fernseher traust du dich, große Sprüche zu klopfen! Los komm raus und ich versohl dir den Arsch! Ha, der Bengel hat Schiss! Oooh! Jetzt hat sich der Feigling in nen Werbespot für Streichkäse verwandelt! Aber mich kannst du nicht täuschen!

SAMY:

Ich geh pennen.

SCOTT:

Ok, ich auch. Gute Nacht, Siggi.

SIGGI:

Wack, wack.

Musik

ERZÄHLER:

Mitten in der Nacht wurde Scott plötzlich aus seinen feuchten Träumen gerissen.


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SCOTT im Schlaf: Jaaa, du bist so wunderbar. Du bist mein absoluter Lieblings-Porno. Sei doch nicht eifersüchtig, Peeing on Malkovich. Wir könnten es doch mal mit einem Dreier versuchen. Und Robocock 2 macht Fotos davon! Die kleben wir dann in ein Album und schicken es Grandma.

Siggi quakt hysterisch, Scott wird wach

SCOTT:

Alter… Samy? Hörst du das auch?

SAMY:

Hä? Warum liegst du in meinem Zimmer?

SCOTT:

Mein Nachtlicht ist kaputt.

SAMY:

Was sind das für Geräusche?

SCOTT:

Das ist Siggi!

SAMY:

Klingt, als würde ihn jemand vergewaltigen.

SCOTT:

Scheiße! Schnell runter!

Samy & Scott rennen die Treppe runter, Siggi quakt hyterisch

SIGGI:

Wack! Wack! Wack!

SCOTT:

Hey, da rennt einer weg! Licht an!

SAMY:

Oh, scheiße! Siggi wurde offensichtlich vergewaltigt.

SCOTT:

Du hast echt’n Auge dafür, oder? Scheiße! Nein! Wer war das?

DON:

Es war dieser Marv! Ich habe noch versucht, ihn aufzuhalten, aber er ist mir entwischt!

SAMY:

Ich wusste es doch! Der Typ ist und bleibt ein widerlicher Verräter!

SCOTT:

Den schnapp ich mir! Samy! Hol meine Flinte!

SAMY:

Siggi ist ohnmächtig geworden! Ich glaube, er verblutet!

SCOTT:

Nein! Er hat doch übermorgen seinen großen Kampf! NEEIN!

SAMY:

Wir dürfen keine Zeit verlieren! Hier, wickel ihn in was Warmes ein!

SCOTT:

Iiih! Das ist Pusch’s Decke! Da könnt ich ihn ja gleich in benutztes Klopapier einwickeln.


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ERZĂ„HLER:

So schnell es ging trugen Samy und Scott die schwer verletzte Kampf-Ente Siggi zum Auto und fuhren los! Marv, dieses verdammte heuchlerische Schwein hatte unseren Helden also erneut ans Bein gepinkelt. Zu schade, dass er Don Jayne Macy entwischt ist. Aber genug davon. Musik!

Ăœbergangsmusik


DUCK FIGHTS - Seite 13

6. Szene: Was fehlt ihm, Doktor?

im Krankenhaus, EKG

SCOTT:

Was fehlt ihm, Doktor?

DR.TOILETTE: Nun, offensichtlich hat jemand ihre Kampf-Ente vergewaltigt, woraufhin diese ins Enten-Koma gefallen ist. Außerdem hat sie schwere Quetschungen im Enten-Penis-Bereich, sowie eine starke Überdehnung im Enten-Anus-Bereich. Vielleicht sollten Sie die Enten-Vergewaltigungs-Detevectives einschalten. SCOTT:

Dafür haben wir keine Enten-Zeit! Er muss heute unbedingt entenkämpfen!

DOC:

Oh… Das ist aber jammerschade.

SCOTT:

Scheiße!

SAMY:

Wer war das nur?

SCOTT:

Verdammt, Siggi! Wer hat dir das angetan? Wer?

SAMY:

Ach, kacke! Jetzt ist schon wieder morgens & ich muss zur Arbeit! Du musstest ja unbedingt noch mal zu Tacco-Land.

SCOTT:

Du weißt genau, dass ich mit leerem Magen nicht fahren kann.

SAMY:

Und am Schnapsladen mussten wir deinetwegen auch noch mal halten.

SCOTT:

Du weißt genau, dass ich nüchtern nicht fahren kann.

SAMY:

Scheiß drauf. Ich muss jetzt jedenfalls zur Arbeit.

SCOTT:

Ich bleib hier & warte bis Siggi wieder aufwacht.

Übergangsmusik


DUCK FIGHTS - Seite 14

7. Szene: The Bum is back ERZÄHLER:

Samy fuhr zur Arbeit. Scott blieb die ganze Zeit über bei seiner Ente und gab ihr entspannende Kopfmassagen. Insgesamt schien alles normal zu laufen. Samy ging wie gewohnt seiner Arbeit nach und sein neuer Kellner Don Jayne Macy machte sich überaus gut in seinem Job. In seinem Clownskostüm gelang es ihm wunderbar, die kleinen Kinder zu unterhalten.

DON:

Hier, mein Junge! Ich habe eine Figur aus dem Ballon für dich gemacht. Das ist ein Ballon-Phallus. Der funktioniert genauso gut wie ein echter. Soll ich dir zeigen, wie man den benutzt?

AUGIAUG:

Oh, ja! Papi, darf ich?

WILLIAM:

Zum letzten Mal, du kleiner schielender Idiot! Ich bin nicht dein Vater! Mach mit dem Pädophilen, was du willst!

AUGIAUG:

JUHUU!

DON:

Juhu. Na los, komm mit, Kleiner… Samy, ich mach kurz Pause mit dem kleinen schielenden Jungen.

SAMY:

Ok, Don Jayne Macy.

ERZÄHLER:

10 Minuten später.

DON:

So, da bin ich wieder. Teddy sagte, er geht schon vor. Er wartet bei Ihnen zu Hause. Wir hatten ja so viel Spaß.

WILLIAM:

Der ist nicht mein Sohn! Mir ist egal, wohin sie ihn verschleppt haben. Sie müssen sich nichts ausdenken! Ich will nur was essen.

DON:

Das tut mir leid. Der Koch ist heute noch nicht aufgekreuzt.

Rufus betritt überraschend das Diner

RUFUS:

Hallo!

SAMY:

Scheiße! Rufus!

RUFUS:

Hallo, Samy.

SAMY:

Was willst du?

RUFUS:

Ich will jetzt endlich das Geld, das du mir schuldest.

SAMY:

Ich schulde dir nen Scheiß! Du bist einfach nur arm und deswegen quatscht du mich ständig voll. Verpiss dich!

RUFUS:

Ooh! Damals vor dem Pornokino konntest du mir noch entkommen…


DUCK FIGHTS - Seite 15

SAMY:

Vor dem Pornokino?

RUFUS:

Ja! Du hattest keine Hosen an und dann wurde ich von einer Ente in die Flucht getrieben! Doch die kann dir jetzt nicht helfen!

SAMY:

Das war nicht ich, das war Scott! Du hast Scott vor dem Pornokino vollgelabert und mich am selben Tag im Bus.

RUFUS:

Oh! Ihr seid aber auch schwer auseinanderzuhalten!

SAMY:

Ich bin schwarz und er ist weiß.

RUFUS:

Egal! Jedenfalls gibt’s für dich jetzt kein Entkommen! Ich hab meine Waffe nämlich verbessert! Sieh her!

SAMY:

Aaah! Scheiße!

ERZÄHLER:

Rufus richtete seine verbesserte Waffe, ein Stock, an dessen Ende ein toter Chihahua mit einem Eichhörnchen im Maul hing, auf Samy. Die Situation schien ausweglos für Samy. Der verrückte alte Penner würde skrupellos mit seiner Waffe auf Samy losgehen und ihn mit dem schleimigen Zeug berühren. Das wäre ziemlich eklig für Samy.

RUFUS:

Haa! Du Lusche! Gib mir meinen verfluchten Dollar!

SAMY:

Whhaa!

DON:

Oh, das ist meine Chance, Samy das Leben zu retten! Außer mir belästigt hier niemand jemanden! Lass den ekligen Stock fallen!

RUFUS:

Und wie willst du mich aufhalten, Clown?

DON:

Das merkst du gleich. Haaa!

Don vergewaltigt Rufus

RUFUS:

AAAAH!! Er vergewaltigt mich! Er vergewaltigt mich!

DON:

Oooh, das ist schön!

SAMY:

Üüüübel!

RUFUS:

AAAAH! Ist ja gut! Ich gebe auf! Ich gebe auf!

DON:

Oooh … oooh … AAaah! Das war schön.

SAMY:

Alter, du hast mich gerettet… Zwar sah’s echt über eklig aus und Alter… du bist echt schlimmer als Pusch… Aber …

DON:

Nichts zu danken, ich bin doch dein Schutzengel.


DUCK FIGHTS - Seite 16

Scott, Siggi und Marv betreten das Diner

SCOTT:

Er ist ein perverser Triebtäter!

SAMY:

Ach ne. Das haben wir auch gerade mitgekriegt.

SCOTT:

Er hat Siggi vergewaltigt!

MARV:

Genau! Das hat er!

SIGGI:

Wack wack. (zustimmend)

SAMY:

Was hast du denn mit Marv zu schaffen? Ich dachte, er hätte Siggi vergewaltigt.

SCOTT:

Nein! Als Siggi wieder zu sich kam, hat er mir alles erzählt.

SAMY:

Und was hatte Marv dann letzte Nacht bei uns im Haus zu suchen?

MARV:

Mir war dieser Don Jayne Macy von Anfang an nicht geheuer. Daher habe ich die letzten Nächte vor eurem Haus verbracht und ein Auge auf ihn geworfen. Letzte Nacht sah ich dann mit an, wie er Siggi vergewaltigte. Ich bin ins Haus gestürmt und habe versucht ihn aufzuhalten, aber hat mich überwältig und auch mich vergewaltigt. Dann blieb mir nur noch die Flucht.

SCOTT:

Genau das hat Siggi mir auch erzählt. Wir müssen den Fettsack kalt machen!

DON:

Ojemine! Die Ente lügt! Ihr alle lügt!

SAMY:

Genau! Don Jayne Macy ist doch mein Schutzengel! Wie sonst hätte er wissen können, wie ich heiße, wer Scott und Pusch sind und wovor ich Angst habe?

MARV:

Das kann ich dir auch erklären! Wie schon gesagt, war mir der Typ nicht ganz geheuer. Also habe ich in meiner zweiminütigen Mittagspause mal in seinen Sachen gewühlt und das hier gefunden.

SAMY:

Meine Brieftasche! Die muss der Fettsack mir geklaut haben, als ich nach dem Busunglück bewusstlos am Straßenrand lag.

MARV:

Er war es auch, der die ganzen Leute entführt, vergewaltigt und abgemurkst hat.

DON:

Das macht doch jeder…

SCOTT:

Und jetzt stirbt der Dicke!

SAMY:

Aber… der Dicke hat mich gerade vor Rufus gerettet.

PUSCH:

Oooh, das ist ja eine echte Zwickmühle.


DUCK FIGHTS - Seite 17

SAMY:

Warum, Schwanzgrabscher?

PUSCH:

Don Jayne Macy hat Scott’s Kampf-Ente vergewaltigt, weswegen Scott jetzt sehr traurig ist. Jedoch hat Don Jayne Macy auch Samy’s Leben gerettet. Und da Scott Don Jayne Macy jetzt töten will, ist Samy ziemlich traurig.

SAMY:

Warum bist du überhaupt hier?

PUSCH:

Ich bin hier Stammgast. Das Essen ist köstlich und die Bedienung einfach traumhaft freundlich. Wie werdet ihr euch denn nun entscheiden?

SCOTT:

Ich würde sagen, ich lass Don Jayne Macy am Leben, wenn er sich Pusch mal ordentlich vornimmt.

SAMY:

Klingt nach der perfekten Lösung.

DON:

Aber gerne doch.

PUSCH:

Juhu! Ich werde angefasst.

SIGGI:

Wack, wack.

SCOTT:

Genau, Siggi! Heute Abend ist der größte Kampf unseres Lebens! Wir werden diesem behinderten Japaner richtig auf die Fresse geben.

SAMY:

Yeah!

PUSCH:

High Five, Freunde! (Plupp) Aaauuu!

DON:

Ooooh.

MARV:

Und, Samy? Kannst du mir jetzt meinen Fehltritt aus der letzten Folge verzeihen?

SAMY:

Naja, immerhin hast du Don Jayne Macys Schwindel aufgedeckt. Aber etwas stört mich noch.

MARV:

Und was?

SAMY:

Was fällt dir ein in den Sachen unserer Mitarbeiter rumzuwühlen?! Wenn du nicht so ein exzellenter Koch wärst, würde ich dich jetzt glatt feuern! Und jetzt ab in die Küche mit dir. Da ist alles voller Schimmel. Kratz den zusammen, koch ihn und setz ihn als Käse-Fondue auf die Speisekarte!


DUCK FIGHTS - Seite 18

ERZÄHLER:

So sollte es sein! Marv ging wieder seiner Arbeit nach und Samy überlegte sich noch ein paar Vorteile des Schwarz-Seins. Scotts Kampf-Ente Siggi war wieder fit und die beiden konnten sich auf den Kampf vorbereiten. Ob Scott’s Kampf-Ente gegen die gedopete Super-Kampf-Ente des behinderten Japaners eine Chance hatte?

Übergangsmusik


DUCK FIGHTS - Seite 19

8. Szene: Last Duck standing MADDEN:

Uund da sind wir wieder! Mein Name ist immer noch John Madden und ich stehe wie gewohnt neben dem Ring. In wenigen Minuten beginnt der entscheidende Entenkampf zwischen Scott’s Kampf-Ente Siggi und seinem japanischen Herausforderer Mash Patchwork, sowie seiner Kampf-Ente Nitachu! Auf seinem Weg in dieses große Finale hat Scott’s Kampf-Ente so mächtige Gegner wie Dolph Lundgren besiegt und Scott zu einer Menge Geld verholfen, das er anschließend sofort wieder versoffen hat. Die beiden Trainer sind jetzt gerade dabei, ihren Kampf-Enten die letzten Anweisungen zu geben.

MASH:

Nitachu, wir haben jahrelang nur für diesen einen Tag trainiert. Gemeinsam haben wir Kampf-Enten aus aller Welt besiegt und waren sogar die Helden in unserem eigenen Videospiel. Wir haben alle Enten-Kampf-Orden der Scrotum-Liga gewonnen und sämtliche Enten des Gänse-Kopf-Nebels besiegt.

NITACHU:

Nitachu.

MASH:

Jedoch ist das alles jetzt völlig egal. Es geht nur um diesen einen Kampf. Wenn wir heute nicht gewinnen, war unser ganzes Training umsonst. Seit meiner Geburt ist mein einziges Ziel, der größte Kampf-Enten-Meister aller Zeiten zu werden und das klappt nur, wenn wir diesen Scott und seine extrem-starke Kampf-Ente Siggi besiegen.

NITACHU:

Nitachu?

MASH:

Genau.

SCOTT:

Ok, Siggi. Wir beide haben so hart trainiert. Wir haben uns zusammen so viele Bondage-Pornos angesehen. Ich hoffe, du bist in der Lage, das Erlente heute anzuwenden. Und jetzt tritt ihm in den Arsch.

SIGGI:

Wack wack.

SCOTT:

So, Leute! Habt ihr eure Wettscheine abgegeben? Dann kann’s jetzt wohl los gehen, oder Ringrichter?

KLUMPI:

Ich warte nachwievor auf mein Yes-Törtchen.

MADDEN:

Und damit ist der Ring freigegeben und die beiden Trainer erteilen ihren Enten ihre Kommandos.

MASH:

Los, Nitacho! Setz Sparflamme ein!

NITACHU:

Nitachuuu!


DUCK FIGHTS - Seite 20

SCOTT:

SIGGI! Wehr die Attacke mit ner toten Katze ab!

MADDEN:

Ooh! Was für ein Auftakt! Die beiden Kontra-Enten schenken sich nichts! Eine mörderische Attacke jagt hier die Nächste!

SCOTT:

Siggi! Setz die Warmduscher-Attacke ein!

SIGGI:

Wack, wack!

MASH:

Nitachu! Lass die Seife fallen!

SCOTT:

SIGGI! Fiste die Schwuchtel!

MADDEN:

Oh! Da hat Mash eine schlechte Entscheidung getroffen. Nitachu hat die Seife fallen lassen und Siggi nutzt diese Chance für den alles entscheidenden Angriff.

SCOTT:

Sehr gut! Und jetzt ramm ihm den Regenschirm rein und gib ihm den Rest!

MADDEN:

Oooh! Und das war dann wohl das Ende für Mash’s Nitachu! Es wurde vom Aufklappen des Regenschirms zu Tode gedehnt.

MASH:

NITACHU! NEEEIN!!!

SCOTT:

HAAA! DU VERSAGER!! Geh zurück nach Japan und mach was, was du kannst! Wale töten oder so! SIGGI! Du bist der Größte!

SIGGI:

WACK WACK!

SCOTT:

HAAA! Ich bin reich! REEEIICH! Freibier für alle! Und Whiskey für mich!

SAMY:

Wer hätte das gedacht?

MASH:

Scott, du hast zurecht gewonnen. Ich wurde heute zwar geschlagen. Aber ich bin stolz, dass ich vom wahrscheinlich größten Enten-Trainer der Welt besiegt wurde. Vielleicht treffen wir uns einestages wieder. Ich werde noch härter trainieren, damit ich dich eines Tages schlagen kann.

SCOTT:

Alter, hör auf mich vollzuschwulen! Nimmst du Scheiße hier echt so ernst? Mir ging’s eh nur um die Kohle! Verpiss dich, du Schwuchtel. Immer diese behinderten Japaner mit ihrem verdammten Ninja-Stolz. Jetzt iss die Reste von deiner bescheuerten Ente und verpiss dich aus meinem Garten.

MC U:

Yeah, Nigga! Verpiss dich aus unserer Hood, Man!

SAMY:

Ja und du kannst gleich mitgehen, du halbes Hemd!

Übergangsmusik


DUCK FIGHTS - Seite 21

9. Szene: Todesspritze ERZÄHLER:

Und so haben unsere Helden also wieder einmal ein spannendes Abenteuer überstanden. Doch anstatt jetzt einfach Schluss zu machen, was sinnvoll wäre, hängen wir einfach noch eine belanglose Szene an. Ein paar Tage später saßen Samy und Scott vor dem Fernseher.

SCOTT:

Was ist eigentlich aus deinem Schutzengel Don Jayne Macy geworden?

SAMY:

Nachdem er mich vor Rufus gerettet hatte, waren seine Schutzengel-Pflichten erledigt und nun wandelt er nicht mehr rastlos auf der Erde.

SCOTT:

Seine rastlose Seele hat endlich Frieden gefunden.

SAMY:

Nein, er hat die Todesspritze bekommen, wegen den ganzen Vergewaltigungen und Morden. Er war echt cool. Pusch wird auf jeden Fall ne Weile nicht mehr stressen, so wie Don Jayne Macy ihn zugerichtet hat.

SCOTT:

Sehr gut.

SAMY:

Und wo ist Siggi?

SCOTT:

Gefangenschaft ist auf die Dauer nichts für eine Ente. Ein guter Enten-Trainer spürt, wenn es Zeit ist, sich von seiner Ente zu trennen. Ich hatte mit ihr alles erreicht, was es zu erreichen gab und daher hab ich sie in die Freiheit entlassen.

SAMY:

Du hast sie doch gegessen, oder?

SCOTT:

Ja.

ERZÄHLER:

Ja, und damit wäre nun endgültig alles geklärt. Aber eine Frage brennt mir doch unter den Nägeln: Warum heißt die Folge Duck Fights, wo es doch überwiegend um Samy und seinen fetten Schutzengel ging? Wie dem auch sei. Das wird mit Sicherheit nicht der letzte verwirrende Streich unserer Autoren gewesen sein. Also, hört wieder rein, wenn es heißt: Wer sein Coka liebt, der zieht.

ENDE


Skript No.11 - Duck Fights  

Samy & Scott Hörpspiel-Skript

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