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AWO Servicehaus Suchsdorf


Vorwort

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Sie halten nun den ersten kundenorientierten Qualitätsbericht des Servicehauses der Arbeiterwohlfahrt in Kiel - Suchsdorf in Ihren Händen. Es war kein leichtes Unterfangen, einen allgemein gültigen Bericht anzufertigen, da jeder Mensch die bei uns gelebte Qualität anders bewertet und einschätzt. Deshalb haben wir Menschen aus den verschiedensten Bereichen gebeten, an diesem Bericht mitzuarbeiten. Letztendlich ist es uns gelungen, Mieter, Angehörige, Mitarbeiter, ehrenamtliche Helfer und viele andere zur Mitarbeit zu bewegen. Dafür möchte ich mich auf diesem Wege recht herzlich bedanken. Vor Ihnen breitet sich ein bunter Informationsstrauß aus, der sich in Form von Interviews, Artikeln oder Infokästen mit dem Leben und der Lebensqualität in unserem Servicehaus beschäftigt. Wir haben die Verfasser der Texte ausdrücklich darum gebeten, uns nicht nach dem Munde zu reden, sondern auch Dinge anzusprechen bzw. aufzuschreiben, die hier nach ihrer Einschätzung noch nicht ganz rund laufen bzw. in manchen Teilbereichen verbesserungswürdig sind. Da es im Zusammenleben von Menschen immer wieder zu Komplikationen, Missverständnissen oder dergleichen kommen kann, sehen wir dies nicht als Problem an, sondern eher als Herausforderung. Allerdings sollten die Verfasser auch nicht verschweigen, wenn etwas bei uns im Servicehaus schon vorbildlich funktioniert. Um den Lesern und Verfassern einen überschaubaren Rahmen zu bieten, beziehen sich die Artikel inhaltlich auf 150 Fragen, die verschiedenste Bereiche der erlebbaren Qualität in unserem Hause abzubilden versuchen. Selbstverständlich soll und kann dieser Bericht das persönliche Gespräch nicht ersetzen. Allerdings bietet er Ihnen die Möglichkeit, sich im Tabellenteil schnell einige knapp formulierte und präzise Antworten einzuholen; oder im Magazinteil einen ausführlicheren Artikel und ein Interview durchzulesen. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie nach dieser Lektüre Lust auf einen Besuch bekommen bzw. sich mit uns zu einem Termin zusammenfinden, um einige Inhalte noch genauer zu besprechen.

Marcus van Meer Einrichtungsleiter

HINWEIS: Zur besseren Lesbarkeit des folgenden Berichtes wurde auf die Doppelbezeichnung in männlicher und weiblicher Schreibweise verzichtet. Dies stellt keine Abwertung eines Geschlechtes dar.

Inhalt Lebenswelt Wie werde ich bei Einzug und Eingewöhnung 5 unterstützt? Wie wohne ich?

6

Kann ich meinen Alltag wie gewohnt leben?

8

Was ist, wenn ich krank, sehr stark betreuungsbedürftig werde oder sterben muss?

13

Außenwelt Welche Möglichkeiten bietet mir die Umgebung ?

16

Wie kann ich die Kontakte zu meinen 18 Freunden, Bekannten, Angehörigen ausserhalb pflegen?

Welt der Institutionen Wie gross ist das Haus und wie ist es ausgestattet?

19

Welche Gesetze/Verordnungen gelten hier und 20 wer überprüft die Einhaltung? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe oder mich beschweren möchte?

21

Was muss an Formalitäten geklärt sein?

23

Arbeitswelt Wer arbeitet hier alles und wer ist für mich zuständig?

25

Wie ist die Arbeit hier organisiert und kann ich 27 mitbestimmen, wer mich pflegt oder betreut? Welche Informationen werden über mich gesammelt und wer arbeitet wie damit?

30

Welt der Gemeinschaft Welche Gemeinschaftsangebote gibt es hier, welche Feste werden gefeiert?

31


Kieler Servicehäuser der AWO - eine Geschichte mit Zukunft Seit 1977 gibt es nun das Kieler Servicehaus. Damals wurde es noch ganz klassisch konzipiert: Betreutes Wohnen, Altentagesstätte und Pflegeabteilung. Doch schon im Laufe des ersten Jahres fragten wir uns, wie wir selbst im Alter gepflegt werden wollten. Die Antwort war das wichtigste der 5 Prinzipien der Kieler Servicehäuser: Privates Wohnen bis zum Lebensende. Damit wurden die Servicehäuser zu einem Modell in Deutschland für ein selbstbestimmtes und selbständiges Leben im Alter. „Es gibt auch noch ein Leben außerhalb der Pflegeversicherung“ – dies ist ein geflügeltes Wort seit Jahren in den Kieler Servicehäusern der AWO. Ich arbeite jetzt seit 32 Jahren in den Kieler Servicehäusern. Von Anfang an haben wir Menschen, die bei uns leben wollen, nicht zuerst nach ihren Schwächen gefragt, sondern danach, was sie noch alles können, um aktiv das Wohnen im Servicehaus mitzugestalten. Für uns ist auch heute noch wichtig fest zu halten, dass Alter mehr ist als Pflege. Im Vordergrund steht immer der Mensch, mit einer Vielzahl verbliebener Fähigkeiten, mit seiner Persönlichkeit und Individualität. Das Servicehaus wurde ständig den neuen Herausforderungen und Bedürfnissen angepasst. So haben sich die Servicehäuser zu einer Lebensform weiterentwickelt, bei der nicht nur Wohnen und Pflege im Vordergrund steht. So gibt es in den mittlerweile sieben Servicehäusern in unterschiedlichen Stadtteilen kleine WOHNpflegeabteilungen und Kurzzeitpflegen, in vier Häusern Tagespflegen und in Mettenhof und Ellerbek Stadtteilcafés und eine enge Vernetzung mit den jeweiligen Stadtteilen. Eine Einrichtung wie das Servicehaus, mag es auch noch so gut und durchdacht sein, steht und fällt aber mit den Menschen, die es umsetzen und mit Leben füllen. Ohne die vielen Mitarbeiter und Mitstreiter in den über 30 Jahren wären die Servicehäuser nicht das, was sie heute sind. Hierfür möchte ich allen Beteiligten ganz herzlich Danke sagen. Gitta Doege Leiterin der Kieler Servicehäuser

Sie können bis zum Lebensende in Ihrer eigenen Wohnung wohnen bleiben

Das Servicehauskonzept basiert auf 5 Prinzipien Prinzip 1: Privatheit und Unabhängigkeit "In den Kieler Servicehäusern sind Sie Mieter Ihrer eigenen Wohnung. Das Wohnen in den eigenen vier Wänden ist eine entscheidende Voraussetzung für selbstbestimmtes Leben auch im Alter." Prinzip 2: Sicherheit und Verbindlichkeit "Unser Grundservice bietet Ihnen Sicherheit bei Tag und Nacht. Durch die Rufanlage erhalten Sie sofort die erforderlichen Hilfen durch ständige Anwesenheit qualifizierter Mitarbeiter innerhalb des Hauses." Prinzip 3: Begegnung und Geborgenheit "Wir fördern soziale Kontakte und solidarisches Miteinander." Prinzip 4: Hilfe nach Maß "Wir stellen Ihnen mit unserem Wahlservice umfangreiche Dienstleistungen zur Verfügung. Sie buchen nur das, was Sie brauchen - wir berechnen nur das, was Sie buchen." Prinzip 5: Wohnen bis zum Lebensende "Sie können in der Wohnung bleiben, auch bei schwerster Krankheit oder in der Sterbephase."


Wie werde ich bei Einzug und Eingewöhnung unterstützt? Interview Frau Birgit Klamka Hansohm, 65 Jahre, Mieterin des Servicehauses

"Am Anfang haben wir uns gegenseitig ausgeheult" Frau Hansohm, können Sie sich an Ihren Einzug bei uns erinnern? Ich wohne seit 2007 hier im Servicehaus in dieser Wohnung. Ich hatte einen Schlaganfall und kam nach dem Krankenhausaufenthalt zunächst hier in die Kurzzeitpflege. Ich musste damals ein Zimmer mit einer anderen Dame teilen. Dann wurde hier eine 2-Zimmer-Wohnung frei und die Einrichtungsleitung hat mich gefragt, ob ich Interesse habe. Sie sind dann von der Kurzzeitpflege direkt in die Servicehaus-Wohnung gezogen? Ja. Nach Hause konnte ich nicht mehr. Mein Mann ist früh verstorben. Wir hatten ein eigenes Haus mit Garten in Holtenau. Das Haus war für mich allein zu groß und ich brauchte ja doch ein bisschen Unterstützung. Ich habe mir die Wohnung dann angeschaut und sogleich zugesagt.

Kurzzeitpflege das Badezimmer in der neuen Wohnung renoviert und den Umzug organisiert. Ich habe hier viele alte Möbel von zu Hause mitbringen können. Einiges musste auch weg, da hier natürlich nicht ganz so viel Platz ist wie in meinem alten Haus. Wie war das für Sie? Naja, es war schon eine vollkommene Umstellung. Ich war auch nicht gerade glücklich, so plötzlich alleine zu sein und dann umzuziehen. Ein bisschen Zeit habe ich schon gebraucht. Schön war, dass ich mich hier mit einigen austauschen konnte. Am Anfang haben wir uns gegenseitig ausgeheult oder unterstützt. Das hat darüber hinweggeholfen. Jetzt fühle ich mich schon wohler. Erst letzte Woche wurde ich von einem anderen Mieter eingeladen. Er spielt jeden Montag mit uns Karten. Er hat nun seinen Einzug mit uns ein bisschen gefeiert.

Wer hat Ihnen beim Umzug geholfen? Meine Schwester und der Schwager haben für mich viele Dinge geregelt. Sie haben während meines Aufenthaltes hier in der

Service: Jeder neue Mieter erhält von uns ein kleines Willkommensschreiben und unsere Hauszeitung, in der wir unsere Mieter u.a. über Aktuelles, Aktivitäten und Veranstaltungen im Haus informieren. Weitere Fragen beantwortet Ihnen unser Einrichtungsleiter Herr Marcus van Meer gerne während der Bürozeiten (Mo-Do 8.00-16.30 Uhr, Fr 8.00-13.00 Uhr) oder nach Terminvereinbarung. Die Wohnungsbaugesellschaft Pirelli RE ist unter folgender Kontaktadresse zu erreichen: Pirelli RE Wohnungsverwaltung GmbH, Fabrikstraße 7, 24103 Kiel. Sie können sich auch gerne unter der 0431 - 97 96 925 mit unserem Sachbearbeiter der Pirelli RE, Herrn Ruhnke, in Verbindung setzen.


Wie wohne ich? Mit Balkon und guter Aussicht Die 1972 errichtete Wohnanlage im Kieler Stadtteil Suchsdorf wurde im Jahr 1987 zum Servicehaus der Arbeiterwohlfahrt umgebaut. Es befinden sich insgesamt 61 Wohnungen in den zwei Gebäuden, alles Zwei-Zimmer-Wohnungen mit ca. 55 Quadratmetern. Alle Wohnungen haben einen Balkon und sind mit einer Notrufanlage im Wohn- und Schlafzimmer sowie im Bad ausgestattet. In jedem Haus gibt es jeweils einen Aufzug und eine Gemeinschaftswaschküche mit Waschmaschinen, separate Trockenräume, Kellerräume und ausreichend kostenlose PKW-Stellplätze. Hilfsmittel, wie Rollatoren und Rollstühle, stellen unsere Mieter auf die Gänge vor ihren Wohnungen. So brauchen sie keinen Platz in ihrer Wohnung. Die grüne Umgebung des Servicehauses in der Nähe des Nord-Ostsee-Kanals bietet mit zahlreichen Spazierwegen und dem idyllischen Dorfteich ideale Wander- und Erholungsmöglichkeiten. Außerdem befinden sich in unmittelbarer Nähe Einkaufsmöglichkeiten, Banken, eine Apotheke, eine Post und vieles mehr.


Service:

Angebote im Rahmen des mietgebundenen Grundservices 1. Eine Tag und Nacht besetzte Notrufanlage. 2. Auf Wunsch der Mieter werden die Angehörigen benachrichtigt, im Krankheits- und Notfall Ärzte gerufen. 3. Besorgungen von kleinen Einkäufen, dazu gehören auch Medikamentenbestellungen. 4. Qualifizierte Sozialpädagogen bieten Beratung und Hilfe bei Alltagsproblemen und unterstützen und beraten beim persönlichen Schriftverkehr sowie bei Behörden und finanziellen Angelegenheiten. 5. Vermittlung von Pflegehilfsmitteln, Krankenbetten, Rollstühlen, orthopädischen Hilfsmitteln und von Fußpflege etc. 6. Kontinuierliche Beratung und Begleitung der Angehörigen; Vorbereitung und Durchführung von Angehörigentreffen. 7. Gesprächskreise, Feste, Ausflüge, Theaterfahrten oder andere kulturelle Veranstaltungen sowie betreute Reisen.

Service:

Die Notrufanlage In jeder Wohnung, in den Sanitärräumen, im Café und auf den Fluren gibt es Notrufanlagen. Die Benutzung dieser Anlagen wird über den Grundservice finanziert. Unser Haus ist Tag und Nacht besetzt, so dass immer ein Mitarbeiter auf einen Ruf reagieren wird. Sie können einen Notrufsender auch am Handgelenk oder als Kette tragen.

Interview mit Herrn Timo Ruhnke (Mitarbeiter von Pirelli RE)

Wohnungsbaugesellschaft Pirelli RE ist der Vermieter im Servicehaus Suchsdorf Kann man sich seine Wohnung aussuchen? Grundsätzlich kann jeder Mietinteressent zusätzlich Wünsche äußern, was beispielsweise die Lage im Haus angeht oder die Ausrichtung der Wohnung. Kann man sich seine Nachbarn selber aussuchen? Auch diesbezüglich können Neumieter natürlich Wünsche äußern. Inwieweit wir diese dann berücksichtigen können, müssen wir im Einzelfall prüfen. Das hängt immer auch davon ab, wie dringend die neuen Mieter eine altengerechte Wohnung benötigen und wie lange sie schon darauf warten.


Kann ich meinen Alltag wie gewohnt leben? Haustiere im Servicehaus Bei einem Umzug stellt sich häufig die Frage, ob man in dem neuen Zuhause sein "normales" Leben weiterführen kann. Dazu gehören Hobbys, gewohnte Zeiten, zu denen man essen möchte, Freunde, die einen regelmäßig besuchen kommen, und vieles mehr. Für einige gehört zum Alltag z. B. auch ein Haustier, mit dem man viele Jahre zusammengelebt hat. Diese Menschen wollen natürlich wissen, ob sie ihren Hund, ihre Katze oder ihren Wellensittich mitbringen dürfen. Für solche Fragen ist Herr Ruhnke von der Wohnungsbaugesellschaft Pirelli RE zuständig. "Die Haltung von kleineren Haustieren (Wellensittich, Hamster, u. ä.) ist generell gestattet. Wer Hund oder Katze mitbringen möchte, muss allerdings einen Genehmigungsantrag stellen, den wir gemeinsam mit der AWO prüfen."

Spezialitäten des Hauses:

Er gehört einfach mit dazu Wenn Findus seinen Kopf an Frau Helbig schmiegt, dann leuchten ihre sonst oft müden Augen, und ein Lächeln huscht über ihr Gesicht. Jeden Morgen begrüßt der kleine Hund unsere Gäste in der Tagespflege. Dass auch er jeden Tag mit in die Tagespflege kommen darf, haben sein Frauchen, Pflegerin Dagmar von Lindern, die Leitung der Kieler Servicehäuser und unsere Gäste gemeinsam besprochen. Inzwischen kann sich kaum jemand einen Tag ohne ihn vorstellen. "Findus ist eine wahre Bereicherung", meint Dagmar von Lindern, "und inzwischen gehört er einfach mit dazu." Auch Frau Schwarz, die täglich in die Tagespflege kommt, schwärmt von Findus: "Wenn er mal nicht da ist, dann vermisst man ihn richtig! Er wedelt immer so schön mit dem Schwanz, wenn man zur Tür hereinkommt."


"Unser Mieter Herr Willimzig backt uns gerne auch mal einen Kuchen" Ein jeder kann hier seinen gewohnten Hobbys nachgehen Herr Wilimzig ist vor ca. eineinhalb Jahren in das Servicehaus Suchsdorf eingezogen. Er ist noch richtig rüstig und immer viel unterwegs. Ob bei seinen Kindern, bei alten Bekannten oder einfach nur raus ins Grüne. Herr Willimzig kommt ab und zu bei uns im Büro vorbei - oft, um einfach mal einen kleinen Schnack zu halten. Da kann es sein, dass er auch etwas in den Händen hält: eine kleine Schüssel mit herzhaften Blätterteigschnecken oder sogar einen ganzen Kuchen. Herr Willimzig ist ein kleiner Hobby-Bäcker. Bei unseren Monatsfesten hat er schon oftmals angekündigt, er würde gerne einen Kuchen mitbringen. Beim letzten Fest, da hat er uns einen selbstgebackenen Zwiebelkuchen mitgebracht. Lecker war er! In der letzten Ausgabe unserer Monatszeitung hat er uns sogar sein Rezept verraten. "Ich mache das gerne. Ich habe ja Zeit!", meint Herr Willimzig.

Von durchgebrannten Glühbirnen und klemmenden Türen - die Hausmeister der AWO und der Wohnungsbaugesellschaft Es sind Ihnen die jeweiligen Hausmeister der Wohnungsbaugesellschaften, sowie der kostenpflichtige Service durch die AWO-Hausmeister behilflich und unterstützen Sie. Telefonisch sind die Hausmeister von Pirelli Re unter der 0431/ 300177 erreichbar. Sollte das Gespräch nicht persönlich entgegen genommen werden, sprechen Sie Ihren Namen und Telefonnummer auf den Anrufbeantworter.

Mieterin Frau Iwan

Nach Möglichkeit wird schnell für Abhilfe gesorgt "Wenn ich etwas zu beanstanden habe, wird nach Möglichkeit schnell für Abhilfe gesorgt. Wie z. B. Mülltonnen, die unsortiert oder überfüllt sind. Oder die Nachtbeleuchtung, bei der schon mal die Lichtquelle defekt war. Sie nehmen dann gleich Kontakt mit der Hausmeisterei der Wohnungsbaugesellschaft auf."


Interview:

Putzteufel mit der Objektleitung der Kieler Servicehäuser für Reinigung, Yasmin Osterhoff: Wer macht hier sauber? Da es um Ihre eigene Wohnung geht, werden Sie diese auch selbst reinigen wollen. Wenn Ihre Kraft das aber nicht mehr zulässt, bieten wir von der AWO Service 24 Ihnen gerne eine persönliche Wohnungsreinigung nach Ihren Wünschen an. Davon unabhängig werden die öffentlichen Sanitärbereiche, die WOHNpflege und die Tagespflege täglich von uns gereinigt. Was und wie oft wird hier sauber gemacht? Wir reinigen eine halbe Stunde pro Woche oder alle 14 Tage grundsätzlich die Böden, Bad und Küche, nach Wunsch werden aber auch gerne die Fenster geputzt. Dies wird dann entweder extra bezahlt, oder es wird dafür z. B. einmal nicht gesaugt. Was kostet die Reinigung einer Wohnung? Die wöchentliche Appartementreinigung für eine 1Zimmer Wohnung kostet im Monat 44,20 €. Für eine 2- Zimmer- Wohnung kostet sie 59,00 € im Monat. Wie gehen Sie mit besonderen Wünschen der Mieter um? Wenn es ein Mieter z. B. wünscht, dass wir die Gläser in der Vitrine wieder polieren, wird dies auch mit erledigt. Dafür fallen an diesem Tag andere Reinigungsaufgaben in der Wohnung weg. Wünsche werden jederzeit in die Arbeit aufgenommen und mit den Mietern besprochen.

Service:

Wahlservice Im Rahmen des Wahlservices können gegen Erstattung der Selbstkosten auf Wunsch u. a. folgende Leistungen gewählt werden: 1) Wöchentliche Reinigung der Mietwohnung 2) Regelmäßige Reinigung der Wäsche durch eine Wäscherei 3) Teilnahme an Mahlzeiten - egal ob regelmäßig oder nur einmal pro Woche, Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Kuchen oder Abendbrot im Gemeinschaftsraum oder in der eigenen Wohnung 4) Wir bieten Pflegeleistungen in der eigenen Häuslichkeit bis zum Lebensende - rund um die Uhr


Service:

Interview mit Matthias Carow (37)

Wer wäscht meine Wäsche?

Der Saubermann

Jeder Mieter kann seine Wäsche natürlich selbst waschen. In allen Wohnungen ist daher ein Anschluss für eine eigene Waschmaschine vorgesehen. In einigen der sieben Kieler Servicehäusern stehen den Mietern auch Gemeinschaftswaschmaschinen zur Verfügung. Darüber hinaus arbeiten wir seit vielen Jahren mit der Wäscherei & Textilpflege Carow aus Kiel zusammen. Wer möchte, kann seine gesamte Wäsche einmal pro Woche abgeben und diese wird hier im Haus abgeholt. Die Wäscherei nimmt auch Textilien an, die chemisch gereinigt werden müssen. Die einzelnen Wäschestücke werden von der Wäscherei mit dem Namen und der Wohnungsnummer des Mieters gekennzeichnet. So kann die Wäscherei genau nachvollziehen, wem das Kleidungsstück gehört und ob es sich noch in der Wäscherei oder schon in der Auslieferung befindet. Nicola Muus (Hauswirtschaftsleitung)

Die Wäscherei Carow wäscht die Wäsche für die Kieler Servicehäuser von Anfang an und unterstützt auch finanziell unser "Schulprojekt" seit einigen Jahren. Bei einem Besuch bei uns im Haus stand Matthias Carow Rede und Antwort.. Bitte stellen Sie sich und Ihre Wäscherei doch vor. Ich arbeite jetzt schon seit 15 Jahren in unserem Familienbetrieb und möchte diesen auch gerne in einiger Zeit übernehmen. Ich habe alle Stationen durchlaufen von der Wäscherei, Fahrerei, Ausgabe, etc. und kenne auch so alle Arbeitsabläufe ganz genau. Wir arbeiten jetzt schon seit 32 Jahren mit den Servicehäusern zusammen und wir haben über die Jahre viel gemeinsam ausprobiert und auf die Beine gestellt. Wie gehen Sie mit Reklamationen um? Wenn etwas nicht da sein sollte, bemühen wir uns sehr, das Wäschestück wieder zu finden. Und meistens finden wir es auch wieder, wie eine Fehlerstatistik von unter 1% belegte. Gibt es etwas, was Sie nicht waschen können? Nein, wir waschen alles und bieten auch chemische Reinigung an. Wir holen und bringen die Wäsche mehrmals in der Woche.


Kann ich selbst entscheiden, wann und wie oft ich duschen oder baden möchte? Eines der Prinzipien der AWO Servicehäuser lautet: Hilfe nach Maß Wir stellen Ihnen mit unserem Wahlservice umfangreiche Dienstleistungen zur Verfügung. Sie buchen nur das, was Sie brauchen- wir berechnen nur das, was Sie in Anspruch nehmen. Das bedeutet, dass kein Mieter die gleichen Leistungen erhält und wir im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen, Ihre individuellen Wünsche zu berücksichtigen und zu verwirklichen. Das kann z. B. der Wochentag sein, an dem eine Leistung durchgeführt werden soll, oder aber auch die Uhrzeit, zu der wir Sie in Ihrer eigenen Wohnung besuchen sollen.

Ein ganz normale Mietwohnung Sie sind Mieter mit all den Rechten und Pflichten, wie sie in jeder anderen Mietwohnung auch gelten, darum entscheiden auch nur Sie selbst darüber, wen Sie beherbergen und wer Sie wann besucht oder bei Ihnen wohnt.

Was passiert, wenn ich ins Krankenhaus muss? Auch in dieser Krisensituation unterstützen wir Sie. Wir haben eine enge Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern. Wir organisieren die Überleitung ins Krankenhaus. Auf dem sogenannten Pflegeüberleitungsbogen erhält die Klinik alle wichtigen Informationen. Wenn Sie es wünschen, informieren wir auch Ihre Angehörigen. Auch während des Krankenhausaufenthaltes halten wir den Kontakt zu Ihnen aufrecht, so dass, nach Beendigung Ihrer Behandlung, wir Sie in Ihren eigenen vier Wänden weiter betreuen können.


Was ist, wenn ich krank, sehr stark betreuungsbedürftig werde oder sterben muss? Interview mit der Pflegedienstleitung Frau Janine Bürger Was passiert, wenn jemand im Servicehaus starke Schmerzen hat? Bei starken Schmerzen leisten wir sofort Hilfe und Unterstützung. Die Art und der Umfang der Hilfe richten sich nach der jeweiligen Situation. Und natürlich nach der genauen Krankheit, die ein Mieter hat. Wir arbeiten sehr gut mit den Ärzten zusammen, wobei viele auch Hausbesuche machen. Eine Schmerzmittelvergabe können wir erst vornehmen, wenn der zuständige Arzt dies auch verordnet hat. Was passiert, wenn sich ein Mieter nicht mehr bewegen kann? Falls das jemandem passieren sollte, würden wir erstmal alles dafür tun, dass dieser Mieter seine Bewegungsfähigkeit zurückgewinnen oder nach und nach verbessern kann. Dafür sorgen wir unsere Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten. Bei andauernden Bewegungseinschränkungen kümmern wir uns um geeignete Hilfsmittel, wie Gehwagen oder Rollstühle. Besonders wichtig ist uns dabei, dass der Mieter weiter am kulturellen Leben innerhalb und außerhalb des Servicehauses teilnehmen kann. Die Hilfestellungen erfolgen durch das Personal, Angehörige, Freunde, ehrenamtliche Mitarbeiter und ein sich gegenseitig unterstützendes Miteinander der Mieter. Warum sind die Informationen aus der Vergangenheit so wichtig? Warum braucht die Pflege einen Biografiebogen? Wir möchten so persönlich wie möglich in allen Lebenslagen, auch bei Pflegebedürftigkeit, auf ihre Bedürfnisse und Wünsche eingehen können. Der Biografiebogen dient so zur Informationssammlung und fließt gegebenenfalls in die notwendigen Pflegeplanungen ein.

Was müssen meine Angehörigen beachten? Frau Rosendahl, Angehörige

"Bei wichtigen Entscheidungen werde ich umgehend informiert" Das Ehepaar Frau und Herr Petersen sind 2008 in eine Wohnung ins Servicehaus eingezogen. Die Tochter Frau Rosendahl kümmert sich sehr liebevoll um ihre Eltern und ist oft zu Besuch da. Ihre Mutter ist schwerstpflegebedürftig. Frau Rosendahl berichtet über die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Servicehauses: "Nachdem meine Mutter ein neues Psychopharmaka vom Neurologen erhalten hatte, entwickelte sie enorme Kräfte. Es war zu befürchten, dass sie aus dem Bett fallen könnte. Durch die Pflegedienstleitung erfuhr ich, dass nicht einfach das "Bettgitter" hochgestellt werden darf. Bei dem Antrag an das Amtsgericht, das man in diesem Falle einschalten muss, wurde ich von ihr umfassend beraten. So konnte zügig eine Genehmigung eingeholt werden, um die Sturzgefährdung auszuschalten. Von allen wichtigen Entscheidungen bzgl. meiner Mutter werde ich umgehend informiert. Ich bewundere, wie sie mir immer das Gefühl geben, Zeit für ein pflegebezogenes Gespräch zu haben. Das Pflegeteam versorgt meine Mutter sehr gut. Sie macht auf mich einen zufriedenen Eindruck."


Abschied gehört zum Leben dazu

„Ich habe meine Koffer gepackt“, „Die anderen warten schon“, „Ich muss zu meiner Mutter“, „Mein Zug fährt bald ab“, Barbara Reese, seit 1995 Mitarbeiterin in den Kieler Servicehäusern, weiß, dass eine bildhafte Sprache manchmal etwas auszudrücken vermag, was sonst nur schwer über die Lippen geht. Sie hat ein offenes Ohr für Worte oder Wünsche von Bewohnern und handelt danach: „Die für mich wichtigste Handlungsleitlinie ist, dass es immer darum gehen muss, zu sehen, hören und fühlen, was für den Sterbenden und deren Angehörige/Freunde am Bedeutendsten ist.“ Barbara Reese erlebt in ihrer Arbeit, dass das Abschiednehmen und Sterben zum Leben dazugehört und dass jeder Mensch dies auf seine persönliche Art und Weise tut. Auch die gute Partnerschaft mit dem Hospizverein und die Zusammenarbeit mit dem PalliativNetzwerk ist dabei eine große Hilfe. Manch` ein Bewohner hat vorgesorgt, indem er eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht formuliert hat. Die Patientenverfügung legt den Willen fest und in der Vorsorgevollmacht wird eine Person benannt, die diesen Willen vertritt. „Wir fragen unsere Bewohner gezielt danach und vermerken diese wichtigen Angaben dann so, dass jeder Mitarbeiter weiß, wo er nachsehen muss." „Als es Herrn Sievers sehr schlecht ging, standen meine Kollegen und ich in engem Kontakt mit seiner Tochter“, erinnert sich Barbara Reese. „Wir hatten vereinbart, dass sie sofort (auch nachts) von uns informiert würde, wenn es ihrem Vater schlechter ginge." In dieser Zeit fand außerdem ein sehr enger Austausch mit dem Hausarzt von Herrn Sievers statt, um ihm ein möglichst schmerzfreies Leben zu ermöglichen. „Speziell in meiner zusätzlichen Weiterbildung als Palliativkraft habe ich viel über Möglichkeiten der Schmerztherapie erfahren und kann mich mit einem Mediziner gut austauschen und ihm so wichtige Informationen geben." Herrn Sievers ging es für einige Tage so schlecht, dass seine gesamte Familie im Wechsel bei ihm war. Die Anwesenheit des Pflegepersonals wurde in manchen Situationen als „Störung“ empfunden. „Aber wir fanden in einem kurzen Gespräch eine für alle gute Lösung: An der Tür zum Appartement von Herrn Sievers wurde ein Schild mit den Botschaften „Bitte nicht stören“ oder „Herein“ aufgehängt“, erinnert sich Barbara Reese. Seine Tochter Ursula Wenzel (61) erzählte mir einmal in einem Gespräch, wie wichtig ihr der enge Kontakt zum Pflegepersonal in dieser schweren Zeit war.


Zitat von Frau Wenzel

Abschied nehmen „Wir konnten im Kreise der Familie ungestört Abschied nehmen und hatten gleichzeitig die Sicherheit und das Vertrauen, nur einen Klingeldruck von Hilfestellung entfernt zu sein."

Entscheiden Sie selbst! Vorsorgeordner, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsvollmacht...Ein zunächst undurchdringlich erscheinender Dschungel von Begriffen und dem, was sich dahinter verbirgt. Im Vorsorgeordner der AWO werden Ihnen die Grundlagen und Unterschiede der einzelnen Vorsorgemöglichkeiten erklärt. Eine Vielzahl von konkreten Formularen und Checklisten, wie der Notfallbogen, persönliche und berufliche Daten, medizinische Informationen, Angaben zur Krankenversicherung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Angaben zu Wertevorstellungen und Patientenverfügung hilft Ihnen dann dabei, Ordnung in alle wichtigen Bereiche zu bringen. So wird Ihr Wille für Dritte eindeutig erkennbar und Sie haben sogar eine Person benannt, die Ihren Willen vertreten soll, wenn Sie selbst es nicht mehr können. Der Ordner kann in jedem Servicehaus für 19,90 EUR gekauft werden. Zur Zeit werden in ganz Schleswig-Holstein Ehrenamtliche geschult, die dann gemeinsam mit Ihnen und vielleicht auch Ihren Angehörigen offene Fragen zum Thema besprechen können.


Welche Möglichkeiten bietet mir die Umgebung ? Das Servicehaus ist in der Nähe des NordOstsee-Kanals gelegen...

... und die Umgebung lädt zu schönen Spaziergängen ein

Eine gute Busanbindung und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe

Auf der einen Seite blickt man auf die Eckernförderstraße, auf der anderen auf eine Pferdekoppel und das Grüne


"...besonders schön ist es, wenn wir mit ihr die Schwester besuchen." Angehörige berichten von ihren Besuchen bei ihrer Mutter

"Wir besuchen unsere Mutter 4-5mal die Woche, meist gehen wir dann mit ihr spazieren. Da sie selbst nicht mehr so gut laufen kann, nehmen wir den Rollstuhl mit. Wohin es dann geht, ist ihr selbst egal. Also suchen wir die Ziele aus. Meist fahren wir an den Kanal, in das Tannenbergergehölz. Oder wir spazieren durch die Kleingärten zum Wildgehege. Gerne geht sie auch mit uns in die Stadt. Und besonders schön ist es, wenn wir mit ihr die Schwester besuchen. Die beiden telefonieren viel miteinander, hören jedoch sehr schlecht. So ist es besser, wenn sie sich gegenseitig besuchen und dann miteinander reden. Den Pflegerinnen sagen wir dann immer Bescheid, wenn wir weggehen und wie lange ungefähr. Damit die sich darauf einstellen können und sich keine Sorgen machen müssen, so der Schwiegersohn und die Tochter einer Mieterin im Servicehaus.

Manchmal scheint in Kiel sogar die Sonne "Aber unsere Plätze draußen werden leider viel zu selten genutzt. Und das liegt nicht unbedingt nur am Kieler Schietwetter. Gelegentlich sitzt ein Mieter draußen, um die einzige Zigarette zu rauchen, die er am Tag raucht. Jedoch fehlen noch bequeme Möbel, um die Terrasse am Tagessaal richtig nutzen zu können. Vielleicht werden die zum nächsten Frühjahr angeschafft… Jeder Mieter hat hier seinen eigenen Balkon, also ist es jedem selbst überlassen, ob er draußen sitzen und essen möchte oder nicht. Draußen aufhalten kann sich hier jeder. Unsere Tagespflege hat seit Sommer 2009 eine neue Terrasse, die auch schon oft genutzt worden ist, wie z. B. zum Grillen beim letzten Angehörigen-Abend unserer Tagespflegegäste im September." Pamela Starken, Sozialpädagogin im Praxissemester


Wie kann ich die Kontakte zu meinen Freunden, Bekannten, Angehörigen ausserhalb pflegen? Interview mit Frau Bögemann

"Mit der 42 ans Wasser" Frau Bögemann, man merkt, dass Sie viel unterwegs sind, obwohl Sie eine schwere Augenkrankheit haben und nicht mehr viel sehen. Wie schaffen Sie das? Ich habe schon immer den Drang gehabt, nach draußen zu gehen, viel zu unternehmen. Einige mögen lieber zu Hause sein. Ich nicht. Ich fahre z. B. gerne mit der 42 ans Wasser zum Hindenburgufer. Oder an den Nord-Ostsee-Kanal. Da gibt es schöne Spazierwege. Ganz alleine? Ja, manchmal. Dreimal in der Woche bin ich mit einer Freundin unterwegs. Sie sucht dann Möglichkeiten, welchen Bus wir nehmen können. Meist steige ich zwei Stationen vor ihr in den Bus. Ich muss häufig den Fahrer fragen, ob es die richtige Linie ist, da ich ja schlecht sehen kann. Oft fahren wir auch einfach nur in die Stadt oder in den Citti-Park. Sie konnten also sehr gut den Kontakt zu Ihrer Freundin halten, nachdem Sie hier eingezogen sind? Ja. Seit drei Jahren kann ich meine Kontakte aufrechterhalten. Auch nachdem mein Mann verstorben ist. Man muss das versuchen, auch wenn es manchmal gar nicht so einfach ist. Ich habe besonderen Kontakt zu meinen Kegelfrauen. Unsere Männer kannten sich auch. Wir besuchen uns jetzt noch regelmäßig einmal im Monat. Immer bei jemand anderem. Im Juni waren alle fünf erst bei mir.

Gehen Sie auch noch auf Reisen? Oh ja. Mit dem Siedlerbund Kronshagen waren wir erst 3 Tage in Berlin. 5 Stunden sind wir mit dem Bus dorthin gefahren. Und von der Post - mein Mann hat dort gearbeitet - wollen wir bald eine Tagestour in die Lüneburger Heide machen. Meine Kinder haben mich dafür schon angemeldet. Auch wenn ich noch nicht weiß, wie das mit meinen Augen und meiner Hüfte wird. So lange ich das kann, möchte ich aber noch viel unternehmen. Auch hier im Haus: Gedächtnistraining und Gymnastik - das mache ich gerne mit. Haben Sie hier auch schon Besuch empfangen? Eine sehr gute Freundin aus BadenWürttemberg hat mich letztes Jahr zum 80. Geburtstag besucht. Sie war der Überraschungsgast! Ich wusste von nichts. Mein Sohn hat hier im Büro nach Übernachtungsmöglichkeiten gefragt. Doch damals gab es hier im Servicehaus noch kein Gästezimmer und sie hat dann bei Bekannten übernachtet. Früher haben wir uns oft gegenseitig besucht, z. B. wenn wir auf dem Weg nach Südtirol waren.


Wie gross ist das Haus und wie ist es ausgestattet? „Hier unten ist es so schön kühl, oben ist´s zu heiß.“ Im Sommer sitzt Ingeborg Sasse fast jeden Tag im Innenhof, meist nachmittags, wenn es in ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung zu warm wird. Die 85 - jährige wohnt im 5. Stock des Servicehauses in Suchsdorf. Manchmal zieht sie ihre Sandalen aus und legt ihre Füße auf den Sessel im Innenhof. Richtig gemütlich sieht das aus. Auch viele andere Mieter nutzen unsere Sitzgelegenheiten in den Innenhöfen, um sich auszuruhen, wenn sie z. B. vom Einkaufen kommen. "Hier unten ist es so schön kühl, oben ist`s zu heiß" meint Frau Sasse, der es hier auch deshalb so gut gefällt, weil ab uns zu mal die Tür aufgeht und jemand vorbei kommt, mit dem sie kurz reden kann. Manchmal trifft sie hier auch ihre Nachbarn. Insgesamt gibt es sechs Wohnungen auf ihrem Stockwerk. Im Erdgeschoss befindet sich je nur eine Wohnung. Hier sind die Kurz- und Langzeitpflegeplätze, die Tagespflege und das Leitungs- und Pflegedienstbüro untergebracht. Auch hier kennt Frau Sasse sich inzwischen gut aus. Ihr Haus ist eines von zwei Gebäuden im Servicehaus, die durch einen Mittelgang verbunden sind. Jedes Haus hat seinen eigenen Eingang, für den Frau Sasse, wie jeder andere Mieter, einen Schlüssel besitzt. Ihr Besuch kann sich durch eine Gegensprechanlage ankündigen. Von ihrem Fenster im 5. Stock aus schaut Frau Sasse aus dem verglasten Innenhof auf eine Koppel. "Hier steh`ich gerne und schaue raus ins Grüne. Ab und zu habe ich dabei im Frühjahr Kaninchenbauten entdeckt oder den Nachwuchs der Kühe."

Weiterführende Materialien: Weitere Informationen über die WOHN-, Kurzzeit-, und Tagespflege erhalten Sie in unserer Infobroschüre und persönlich bei unserem Einrichtungsleiter im Leitungsbüro im Erdgeschoss.


Welche Gesetze/Verordnungen gelten hier und wer überprüft die Einhaltung? Die Anmeldung und die Vorgehensweise bei Interesse einer Mietwohnung Bei der Wohnungsbaugesellschaft Pirelli RE erfolgt die Anmeldung schriftlich, telefonisch, über Internet oder nach Terminvereinbarung in einem persönlichen Gespräch. Für die Anmeldung bzw. spätere Anmietung sind im Regelfall folgende Unterlagen einzureichen: -Kopie des Personalausweises -Aktuelle Rentenbescheinigung -Wohnberechtigungsschein -ausgefüllter Mietinteressentenbogen (diesen Bogen erhalten Sie auch bei uns im AWO Servicebüro Suchsdorf) Aufgrund der hohen Nachfrage ist eine Anmeldung im Voraus zu empfehlen. Die Wartezeit ist wegen der unregelmäßigen Fluktuation sehr unterschiedlich. Die Voranmeldung ist auf ein Jahr befristet und muss schriftlich verlängert werden. Einen Anmeldebogen bzw. einen Mietinteressentenbogen erhält man im Büro der Einrichtungsleitung im Servicehaus. Nach Terminabsprache kann man ein Beratungsgespräch vereinbaren und sich das Haus und eine Wohnung ganz unverbindlich anschauen.

Wie lange muss man hier auf einen Platz warten? „Ich war einfach noch nicht soweit“ „Mein Mann und ich waren etwa zwei bis drei Jahre auf der sogenannten Warteliste für ein AWO Servicehaus. Ich wollte zunächst am liebsten in eine Parterre-Wohnung in das Servicehaus Mettenhof. Als dann plötzlich eine Wohnung im Erdgeschoss frei wurde und die Wohnungsbaugesellschaft uns ein Angebot gemacht hat, da wollten mein Mann und ich noch nicht umziehen. Ich war einfach noch nicht soweit. Ich kenne viele, die angemeldet sind und ein Angebot bekommen – doch sie sagen dann doch erstmal ab. Als mein Mann und ich später feststellten, dass wir nun doch etwas mehr Unterstützung benötigten, haben wir nochmals bei der AWO und der Wohnungsbaugesellschaft nachgefragt, ob in Suchsdorf eine größere Wohnung frei wäre. Dann ging es relativ schnell und im Juni 2009, nach zwei bis drei Monaten, sind wir hier eingezogen. Am Anfang war ich todunglücklich. Doch langsam gewöhne ich mich an unser neues Zuhause. Ich brauche eben sehr lange, um mich an Neues zu gewöhnen, auch an die Mitarbeiter, die ich nun nach und nach kennenlerne. Ich versuche bei allem, was hier angeboten wird, mitzumachen, möchte mich nicht zurückziehen. Doch: Langsam gefällt es mir hier sehr gut.“ Frau Kiese, Mieterin im Servicehaus Suchsdorf


An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe oder mich beschweren möchte? "Ich will mich mal beschweren" Haben Sie sich schon einmal über einen Autofahrer geärgert, der sich nicht an die 30 km/h in der Dreißiger Zone hält oder über einen Politiker, der mal wieder leere Versprechungen gemacht hat? Ich denke, dass Beschwerden und Ungereimtheiten sich nicht gänzlich vermeiden lassen, wenn Menschen etwas für bzw. mit anderen Menschen leisten. Es kommt eher darauf an, sich aufzumachen, um an dieser misslichen Lage etwas zu verändern. Auch in unserem Servicehaus kommt es mal zu der einen oder anderen Beschwerde. Das werden wir auch zukünftig nicht ausschließen können. Aber ich verspreche Ihnen, dass wir Ihre Beschwerde immer ernst nehmen werden und mit Ihnen zusammen nach Wegen suchen, um die Situation zu klären bzw. zu entschärfen. Wenn Ihnen etwas auf dem Herzen liegt, sollten Sie sich nicht scheuen, einen Kollegen anzusprechen. Im Büro stehen wir Ihnen zur Verfügung, wenn Sie mal etwas unter „vier Augen“ zu besprechen haben. "Ich will mich mal beschweren" : So beklagten kürzlich beispielsweise mehrere Mieter bei der Mieterversammlung,

Das Pflegenottelefon Übergeordnet kann man sich auch Hilfe durch das Pflegenottelefon einholen. Unter der Nummer 01802 - 494847 können Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte Rat und Hilfe bekommen. Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten geben Tipps zu allen kritischen Pflegesituationen. Auf Wunsch werden die Anrufer an lokale Einrichtungen weitervermittelt, die konkret helfen können. Die AWO Schleswig-Holstein koordiniert das Gemeinschaftsprojekt von über 40 sozialen Verbänden und Organisationen.

"dass die Fensterbänke im Treppenhaus nicht richtig gereinigt würden." Daraufhin habe ich Kontakt zu Herrn Ruhnke gesucht und zugesichert bekommen, dass die Pirelli RE sich darum kümmern wird. Und um ganz sicher zu sein, werde ich mir das Ergebnis der nächsten Reinigung selber ansehen. Falls Sie möchten, können Sie in solchen oder anderen Fällen selbstverständlich auch unsere Info-Box nutzen, um z. B. eine anonyme Beschwerde abzugeben - auch am Wochenende, wenn unser Büro nicht besetzt ist. Bitte kommen Sie mit Ihren Beschwerden in jedem Fall zu uns. Nur so können wir etwas in Ihrem Sinne verbessern.


Weitere Beschwerdestellen

Die Heimfürpsrecherin und die Heimaufsicht Die Heimaufsicht, die einmal jährlich zur Überprüfung unserer Einrichtung kommt, kann man unter folgenden Kontaktdaten erreichen: Bürger- und Ordnungsamt, Neues Rathaus, Andres-GaykStr. 31c, 24103 Kiel, Tel.: 0431/901-2073 oder -2074. Unsere Heimfürsprecherin Frau Ingrid Neuweiler ist ebenfalls Ansprechpartnerin, falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben.

Wen interessiert eigentlich meine Zufriedenheit ? Zuerst freuen wir uns natürlich, wenn wir Sie nicht nach Ihrer Zufriedenheit befragen müssen, sondern Sie uns von sich aus mitteilen, was Sie sich von uns wünschen oder was wir verbessern können. Aber auch wir fragen Sie selbstverständlich regelmäßig danach, ob Ihnen irgendwo der Schuh drückt. Bei uns startet z. B. die Montagsrunde nicht, bevor gefragt wurde , ob es denn Wünsche oder Beschwerden gibt. So erfahren wir beispielsweise, dass sich die Mieter einen näher gelegenen Flaschencontainer wünschen. Auch im Rahmen unserer EFQM - Studie befragen wir Sie nach Ihrer Zufriedenheit. EFQM ( European Foundation für Quality Management ) bildet eine der Grundsäulen unserer internen Qualitätsüberprüfung. In regelmäßigen Abständen werden Sie, Ihre Angehörigen und unsere Mitarbeiter befragt, wie Sie unsere Qualität in den verschiedenen Bereichen unserer Arbeit bewerten. Die Ergebnisse werten wir aus und stellen Ihnen diese vor; verbunden mit der Hoffnung, dass wir zahlreiche Anregungen erhalten, um etwas zu verbessern. Zudem sollen unsere Mitarbeiter ( WIR ) Sie fragen, wie es Ihnen geht. Das kann schon mit einem unverfänglichen „Wie geht es Ihnen heute?“ beginnen und wird je nach Bedarf aber auch zu einem persönlichen Gespräch, bei dem Sie Ihre Probleme, Ängste oder Befürchtungen mit uns besprechen/teilen können. Sollten Sie an einem persönlichen Gespräch aus irgendeinem Grunde kein Interesse haben, steht es Ihnen auch vollkommen frei, unsere Wunschbox mit Ihren Wünschen oder Vorstellungen zu füllen. Wenn wir vielleicht nicht der richtige Ansprechpartner für Sie sind/sein können, vermitteln wir Ihnen einen Gesprächspartner, der eher Ihren Vorstellungen bzw. Bedürfnissen entspricht. Dies kann z. B. der Pastor sein, wenn es um ein persönliches Gespräch zum Thema Abschied und/oder Trauer geht. Ich hoffe doch sehr, dass ich Ihnen ein Bild davon vermitteln konnte, dass sich hier jedermann und jede Frau für Sie und Ihre Gemütslage zuständig fühlt und vielleicht nicht immer sofort, aber doch immer sehr zeitnah, ein Raum für ein Gespräch vorhanden ist. Marcus van Meer Einrichtungsleiter

EFQM Die European Foundation for Quality Management ( EFQM ) steht für ein Qualitätsmanegementsystem, das sich an der Zufriedenheit der MieterInnen, Angehörigen und MitarbeiterInnen orientiert. Alle 2 Jahre bitten wir Sie, mit Hilfe eines Fragebogens eine Aussage über unsere Qualität zu machen. Die Ergebnisse werden ausgewerten und Stärken und Schwächen somit sichtbar gemacht. Um Stärken auszubauen und Schwächen zu beseitigen, werden Projekte ins Leben gerufen und systematisch nach dem sogenannten PDCA - ( Plan-Do-Check-Act ) Kreislauf durchgeführt.


Was muss an Formalitäten geklärt sein? Welche Behörden muss ich aufsuchen und wer hilft mir dabei? Bei öffentlich geförderten Wohnungen müssen Sie das Amt für Wohnen und Grundsicherung aufsuchen. Bei Grundsicherung müssen Formalien bei der Stadt Kiel abgeklärt werden. Wir beraten Sie im Rahmen des Grundservices gerne. Frau Heike Hoppe von dem Amt für Wohnen und Grundsicherung von der Stadt Kiel zu der Frage: "Als erstes wird ein Antrag auf Wohnberechtigung (§8 Abs. 4 SHWoFG) hier im Amt für Wohnen und Grundsicherung bei der Stadt Kiel gestellt. Hierfür ermitteln wir das maßgebende Einkommen. Dies ist die Summe der Haushaltsangehörigen (Gesamteinkommen) abzüglich dem Betrag nach §6. Für die Berechnung werden die Verhältnisse im Zeitpunkt der Antragstellung zugrunde gelegt."

Welche Kosten kommen auf mich zu? Das liebe Geld... In einem Servicehaus wohnen Sie selbständig und unabhängig in einer Mietwohnung mit Serviceleistungen. Im Rahmen dieser Leistungen unterstützen und beraten wir Sie gerne bei allen Formalitäten, vor allem dann, wenn für Sie Kosten anfallen. Unser Grundservicebetrag wird ebenso wie die Miete der Wohnungsbaugesellschaft zu Beginn des Monats von Ihrem Konto abgebucht. Für Leistungen, wie z. B. Pflege oder Essen, erhalten Sie monatlich eine Rechnung. Sie haben die Möglichkeit, diese per Überweisung, bequem per Bankeinzug oder bar im Büro zu bezahlen. Wir helfen Ihnen, die Angebote des Grund- und Wahlservices sowie externe Dienstleistungen zu erhalten. Dabei unterstützen wir Sie beim Ausfüllen von Anträgen und allen anfallenden Behördenangelegenheiten. Benötigen Sie Hilfe zur Pflege im Sinne von SGB XI oder XII (Sozialgesetzbuch) helfen wir Ihnen dabei, einen Antrag bei der Pflegekasse zu stellen, und beraten Sie zu den Kosten. Wenn Sie die Kosten für die notwendige Pflege nicht mehr aufbringen können, helfen wir Ihnen auch hier, die Restkosten beim Sozialhilfeträger zu beantragen. Mit Kostenerhöhungen ist dann zu rechnen, wenn allgemein die Kosten steigen und die Betriebskosten, Lebensmittelkosten usw. sich erhöhen. Preise für die ambulante Pflege werden mit Pflegekassen, örtlichen Sozialhilfeträgern und Anbietern der Pflege vereinbart. Erhöhungen sind erfahrungsgemäß gering.

Wir finden immer einen Weg Wie bei allen Behördenangelegenheiten helfen wir Ihnen auch dabei, eine Betreuung zu beantragen. Eine Betreuung ist notwendig, wenn man sich nicht mehr selbständig um seine finanziellen oder persönlichen Angelegenheiten kümmern kann und auch keine Angehörigen dabei helfen können. Oder wenn man beispielsweise nicht mehr in der Lage ist, Geld von der Bank abzuholen, Rechnungen zu überweisen oder ähnliches. Dann wird ein Betreuer vom Amtsgericht vorgeschlagen, der einem hilft, diese Dinge zu erledigen.


Die Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen „Im Oktober 2009 bin ich als Sozialpädagogin vom Servicehaus Suchsdorf in das Servicehaus Ellerbek gewechselt. Genau in dieser Zeit durfte ich die Erfahrung machen, an zwei Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) teilzunehmen. Eines Morgens standen zwei bis fünf Mitarbeiter des MDK vor der Tür. Mit einem Fax um 8.00 Uhr haben sie sich angekündigt. Da war man schon mal aufgeregt, wusste man doch, dass sie den ganzen Tag da sein werden und unser komplettes Haus prüfen werden. Wir haben dann erstmal einen Platz im Büro mit Kaffee und Keksen vorbereitet, alle Kollegen informiert und dann ging es auch schon los. Wir mussten uns sehr vielen Fragen stellen, wie z. B. ob unser Haus ein Konzept zur Sterbebegleitung hat oder wie unsere Freizeitangebote für die Bewohner aussehen. Doch besonders haben die Kollegen des MDK die pflegerische Seite und die Dokumentation begutachtet. Es wurden sogar Bewohner befragt.

Dabei wurde geschaut, ob sie z. B. ausreichend zu trinken bekommen oder ob auf die Hautpflege geachtet wird. Die Bewohner bzw. Betreuer wurden natürlich vorher nach ihrem Einverständnis gefragt. Den Umgang der Prüfer, auch wie sie auf die Bewohner zugingen, empfand ich als sehr angenehm. Nach dem Abschlussgespräch mit den Prüfern am Abend waren wir alle sehr müde, aber erleichtert. Ich finde die Prüfungen eine sehr gute Sache, auch wenn man mit manchen Fragen nicht ganz einverstanden ist. Mit der Prüfung waren wir im Gesamten zufrieden und man weiß jetzt, wo man steht. Manches war sehr gut und in manchen Bereichen, da wissen wir nun, dass wir noch etwas verbessern müssen. Aber das ist ja das Schöne und Spannende an meiner Arbeit. Man bleibt nie stehen und kann sich immer weiterentwickeln.“

Prüfergebnisse Prüfergebnisse der jeweiligen Einrichtung können Sie auf den Internetseiten der AWO Pflege einsehen: www.awo-pflege-sh.de oder natürlich auch als Druckversion von uns bekommen. Sprechen Sie uns einfach an.

Vorschriften und gesetzliche Regelungen Über gesetzliche Änderungen oder Preisänderungen werden Sie von uns rechtzeitig im Vorwege informiert. Entweder im persönlichen Anschreiben oder als Aushang an den Informations- und Hinweistafeln vor Ort.


Wer arbeitet hier alles und wer ist für mich zuständig? Ein bunter Strauß an Fähigkeiten Daran, dass sich alle in unseren Häusern wohlfühlen, sind viele Menschen beteiligt. Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Qualifikationen kümmern sich um die Bedürfnisse unserer Mieter und sorgen für eine zugewandte und professionelle Pflege in einer lebenswerten, vertrauten Umgebung: Altenpfleger, Gesundheitspfleger, Altenpflegehelfer, Krankenpflegehelfer, Pflegeassistenten, Auszubildende, Präsenzkräfte, Mitarbeiter in der Sozialen Betreuung und im Freiwilligen Sozialen Jahr, Zivildienstleistende, Sozialpädagogen, Psychologen, Verwaltungsangestellte, Reinigungspersonal, Hausmeister, Köche, Gastronomiefachleute, leitende Pflegefachkräfte, Wundexperten, Praxisanleiter, Hygienebeauftragte sowie viele Mitarbeiter mit Weiterbildungen für Gerontopsychiatrie oder Palliativpflege. Gemeinsam mit dem Engagement unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter ergibt das einen bunten Strauß von Fähigkeiten, die wir durch regelmäßige Schulungen in Erster Hilfe oder Expertenstandards. Wichtig sind dabei vor allem die Übergabegespräche und Mitarbeiterbesprechungen: Hier tauschen sich unsere Mitarbeiter über die Bedürfnisse unserer Mieter aus, um ihnen und ihren Angehörigen eine Lebenswelt zu schaffen, die ihre persönlichen Lebensgeschichten berücksichtigt und einen möglichst selbstbestimmten Alltag ermöglicht. Barbara Winkler , Qualitätsbeauftragte des Unternehmensbereichs Pflege der AWO S.-H. und verantwortlich für die Planung der Schulungen

Ehrenamtliche Mitarbeiter Bei uns gibt es einige ehrenamtliche Mitarbeiter, wie z. B. Herrn Beck. Er macht in seiner Freizeit Besuchsdienste, wie bei unserer Mieterin Frau Hess: Frau Hess wohnt seit einigen Jahren in unserem Servicehaus in einer 2-Zimmer Wohnung. Sie wird 2010 ihren 90. Geburtstag feiern. Ihr Mann ist vor einigen Jahren gestorben. Sie hat oft ein Schwindelgefühl, frei stehen kann sie nicht mehr, und auch in ihrer Wohnung bewegt sie sich meist mit ihrem Gehwagen. Vor einigen Wochen äußerte Frau Hess, dass sie gerne mehr an der frischen Luft spazieren gehen würde, sie traue sich aber nicht allein. „So wurde ich gefragt. Ich bin Herr Beck und mache im Servicehaus Suchsdorf ehrenamtliche Besuchsdienste. Frau Hess geht jetzt zweimal die Woche mit mir spazieren. Ihren Gehwagen braucht sie dafür nicht, da ich sie mit meinem Arm unterstütze. Gleich beim ersten Spaziergang sagte Frau Hess: "Das ist doch ein ganz anderes Gehen, ich habe die Sicherheit, nicht zu fallen. Ich kann mich aufrichten und habe eine andere Körperhaltung.´ Ich habe auch festgestellt, dass Frau Hess im Laufe der Zeit immer sicherer wird. Ich freue mich darüber, ihr mit meiner kleinen Hilfe so viel Sicherheit zu geben.“


Nicht zuständig! –Gibt es nicht! Fragen, Anregungen, Wünsche, Kritik, Beschwerden, Sorgen, Probleme, Angst, Schwierigkeiten... Sie treffen bei uns im Haus rund um die Uhr Mitarbeiter an und jeder dieser Mitarbeiter ist für sie zuständig. In unserem Haus arbeiten Menschen verschiedener Berufsgruppen. Nicht jeder kann die Aufgaben der anderen übernehmen. Zum Beispiel kann unsere Küchenfee nicht die Aufgaben einer Pflegerin übernehmen. Sie wird aber, wenn Sie ein Anliegen haben, dafür sorgen, dass Ihnen weitergeholfen wird. Manchmal übernimmt man auch kleine Aufgaben, für die man keine Ausbildung hat. Dann „repariert“ man als Sozialpädagoge auch mal eine Waschmaschine. Grundsätzlich wollen wir, dass Sie sich bei uns wohlfühlen. Also sprechen Sie unsere Mitarbeiter an, auch wenn Sie denken, dieser sei nicht „zuständig“. Er ist es...! Pamela Starken, Sozialpädagogin im Praxissemester

Die ambulanten pflegerischen Einsätze im Servicehaus "Wenn jemand von uns pflegerische Hilfe benötigt, dann schauen wir erstmal gemeinsam in einem Gespräch mit dem Bewohner, evtl. auch mit den Angehörigen und/oder den gesetzlichen Betreuern, wo und wann Hilfe nötig ist. Danach vereinbaren wir einen sogenannten Pflegevertrag, in dem die Leistungen (z. B. Hilfe beim Aufstehen oder Unterstützung beim Duschen) einzeln festgehalten werden. Die einzelnen Leistungen nennen wir "Leistungskomplexe", die wir dann in unseren täglichen Pflegeablauf miteinplanen. Sie sind Grundlage für die Abrechnung mit den Pflegekassen. Bei der Planung des täglichen Pflegeablaufs berücksichtigen wir individuelle Gewohnheiten der Menschen. Es gibt z. B. "Langschläfer" bei uns, die nicht möchten, dass wir vor 10.00 Uhr an ihrer Tür klingeln, um ihnen beim morgendlichen Waschen zu helfen. Oder andere wiederum, die nur an einem Donnerstag Hilfe beim Duschen haben wollen. Dies alles planen wir in den Tagesablauf, den sogenannten "Touren", unserer Pfleger mit ein. Manchmal haben wir drei hilfebedürftige Bewohner, die alle gleichzeitig um 8.00 Uhr aufstehen und frühstücken wollen - was auch mal kniffliger bei der "Tourenplanung" werden kann. Trotz einer manchmal aufwendigen Planung unter Berücksichtigung jedes Einzelnen, freuen wir uns, einen geregelten und zufriedenstellenden Tagesablauf anbieten zu können." Janine Bürger, Pflegedienstleitung


Wie ist die Arbeit hier organisiert und kann ich mitbestimmen, wer mich pflegt oder betreut? Unsere Mitarbeiterin Dagmar v. Lindern möchte an dieser Stelle einen Tagesablauf einer Mieterin beschreiben. "Einen typischen Tagesablauf jedoch gibt es bei uns nicht", so Frau v. Lindern. Frau Schwarz, Mieterin seit 13 Jahren, wird morgens um 8.15 Uhr von einer Pflegerin geweckt. Fr. Schwarz möchte nicht, dass ein männlicher Pfleger zu ihr kommt. Dies respektieren wir. Die Pflegerin am Morgen hilft Fr. Schwarz in den Rollstuhl und sie wählt ihre eigene Kleidung aus. Die Mitarbeiterin ist auch bei der Grundpflege aktivierend und unterstützend behilflich. Nach dem Ankleiden wird Fr. Schwarz von MontagFreitag in die Tagespflege in unserem Haus begleitet. Hier nimmt sie mit anderen Gästen ihr Frühstück ein. Nach dem Frühstück findet täglich eine Zeitungsrunde statt oder andere Beschäftigungsaktivitäten. Fr. Schwarz legt z. B. viel Wert auf Gedächtnistraining. Vor dem Mittagessen gibt es noch Klönschnack und wir begleiten Fr. Schwarz zur Toilette. Nach dem Mittagessen möchte sie immer in ihre Wohnung. Wir helfen ihr dann ins Bett, wo sie Mittagsruhe hält und nebenher Fernsehen schaut. Den Nachmittag möchte sie in ihrer Wohnung verbringen, da die Tochter täglich zu Besuch kommt. Zweimal wöchentlich kommt ein Physiotherapeut zur ihr. Gegen 18 Uhr möchte Fr. Schwarz schon zu Bett gehen, wo sie auch ihr Abendbrot einnimmt, das wir ihr in die Wohnung liefern. Sie schaut dann gerne noch fern, oft bis weit in die Nacht hinein. Besonders Sportsendungen, das interessiert sie am meisten. Die Hilfe und Unterstützung, die sie in ihrer Wohnung bekommt (auch in der Nacht), wird durch uns, d.h. durch ambulante Einsätze der Pflegerinnen, sichergestellt.


Unsere Apotheke stellt sich vor Seit Eröffnung des Servicehauses der AWO in Kiel - Suchsdorf haben wir gerne die Beratung, Betreuung und Belieferung aller pharmazeutischen Bereiche übernommen. Die meisten Mieter der Häuser Sukoring 2 und 4 werden von uns versorgt. Der Ablauf der Lieferungen gestaltet sich folgendermaßen : In der Regel treffen die Rezepte und Wünsche bei uns per Bote, per Post, per Telefon oder per Fax ein. Die Rezepte werden dann kopiert, die Medikamente herausgesucht oder bestellt. Jede Packung bekommt dann ein Etikett mit Namen, um eine sichere Zuordnung zu gewährleiten. Falls angegeben, wird auch eine Gebrauchsanweisung beigefügt. Die Belieferung erfolgt normalerweise ab 17:00 Uhr. Die kopierten Rezepte werden aus Sicherheitsgründen beigelegt. In dringenden Fällen erfolgt während unserer Öffnungszeiten eine sofortige Belieferung fast zu jeder Zeit; auf jeden Fall wird eine Lösung gefunden. Auch eine homöopatische Beratung ist bei uns möglich. Für Fragen und Wünsche stehen wir Ihnen Montag bis Donnerstag von 08:30 Uhr bis 18:30 Uhr, am Freitag von 08:30 Uhr bis18:00 Uhr und am Sonnabend von 08:30 Uhr bis 13:00 Uhr zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Ihr Apotheker Holger Brama und sein Team der Apotheke 403

Wir arbeiten mit Bezugspflege Die Mieter, die täglich morgens Hilfe bei der Körperpflege, beim Ankleiden und eventuell beim Zubereiten des Frühstücks benötigen, sind immer dankbar, wenn das Pflegepersonal nicht so oft wechselt. Für die Mieter ist die Eingewöhnung schon sehr anstrengend. Sie kommen in eine neue Lebenssituation. Wenn dann auch noch täglich eine neue Pflegerin käme, erschwert es den Mietern das Eingewöhnen. Sie müssen bei wechselndem Pflegepersonal immer wieder erklären, welche Gewohnheiten sie haben, wo etwas zu finden ist, wie sie versorgt werden möchten und vieles mehr. Das empfinden die Mieter als äußerst anstrengend. Bei uns gibt es Bezugspflegetouren. Jede Pflegerin hat morgens in ihrer Schicht einen Mieterstamm, den sie versorgt und betreut. Und diesen Mieterstamm hat sie täglich wieder. Wie alles gemacht werden soll, wissen Mieter und Pflegerin dann nach einigen Tagen. Das Erklären des Mieters fällt weg - so kann man sich dann über andere Dinge unterhalten. Man erfährt sehr viel von den Bewohnern und nach und nach wird großes Vertrauen aufgebaut. Über Ängste und Probleme der Mieter erfährt man viel und so ist man besser in der Lage, helfend beizustehen. Manchmal hört man dann schon mal von Familienangehörigen: "Sie gehören ja fast schon zur Familie."


Wie läuft die Medikamentenbestellung in unserem Haus ab? "Medikamente werden von uns in der Regel montags bestellt, nachdem nach der aktuellen ärztlichen Verordnung der Wochendispenser (Medikamentenschachtel für eine ganze Woche) gerichtet wurde. Kontrolliert und bestellt werden ebenfalls nicht rezeptpflichtige Salben und Cremes, wenn diese in der Anordnung der Ärzte berücksichtigt wurden. Jederzeit werden bei Änderungen der Anordnungen die entsprechenden Medikamente angefordert und die Anordnung bei uns im Dokumentationssystem aktualisiert. Die Apotheke ist frei zu wählen. Rezepte werden jedoch von uns zur Apotheke 403 gebracht, da weitere Wege nicht mit den Routen der Fahrer verknüpft werden können. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für die Mieter, selbständig die Lieferung von einer anderen Apotheke zu organisieren. Dabei sind wir behilflich. Auf Wunsch organisieren wir auch den Kontakt zu Dienstleistern, wie z. B. Fußpflegern, Ergotherapeuten und Krankengymnasten."

Und wie ist das mit Hilfsmitteln, wie z.B. der Organisation eines Gehwagens? Hilfsmittel, wie z. B. ein Pflegebett, ein Gehwagen, ein Badelifter, eine Toilettensitzerhöhung, etc. werden in Absprache mit den Mietern und dem Hausarzt bestellt. Wir sind dabei behilflich oder übernehmen die Organisation. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass die Krankenkassen zunehmend die Kooperation mit nur einem bestimmten Sanitätshaus vorschreiben. Bevor z. B. ein Gehwagen angefordert wird, besteht die Möglichkeit zum Ausprobieren des Hilfsmittels, sofern das Sanitätshaus dies ermöglicht.


Welche Informationen werden über mich gesammelt und wer arbeitet wie damit? Jeder Mitarbeiter unterzeichnet bei seiner Einstellung eine Schweigepflichterklärung. Das bedeutet, dass kein Mitarbeiter persönliche und vertrauliche Daten über unsere Mieter und Bewohner an Dritte weitergeben darf, die nicht unmittelbar am pflegerischen und medizinischen Behandlungsgeschehen beteiligt sind. Dies gilt auch gegenüber dem Ehegatten oder z. B. den Kindern, außer es ist der Wunsch des Mieters oder des Bewohners, dass Informationen an die jeweilige Person weitergegeben dürfen. Es ist darüber hinaus gesetzlich geregelt, welche Daten (Daten zur Person, zur Kranken-/Pflegeversicherung, Krankheitsgeschichte, Pflegeverlauf, behandelnde Ärzte) von uns gesammelt und weitergeleitet werden dürfen (z. B. wenn eine Aufnahme in ein Krankenhaus notwendig ist).

Zitat einer Nachtwache

24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche "In der Nacht arbeiten ausgebildete Nachtwachen im Haus. Jeder Mieter kann uns, auch in der Nacht, über die Klingel der Notrufanlage erreichen, wenn er Hilfe benötigt. Wenn die Mieter mehr Sicherheit wünschen, können wir auch regelmäßige Kontrollgänge vereinbaren. Die Wünsche der Mieter werden in jedem Fall berücksichtigt und von uns Nachtwachen gerne wahrgenommen. Durch die täglichen Eintragungen im Protokoll und in der Dokumentation bin ich gut über die Ereignisse am Tag informiert und weiß für die Nacht Bescheid."

Ansteckende Krankheiten Im Falle einer ansteckenden Krankheit wird in den Kieler Servicehäusern nach einem Hygieneordner reagiert, in dem die Sofortmaßnahmen aufgezeichnet sind, nach denen die Hygienebeauftragte und alle Mitarbeiter in diesem Falle handeln. Unser Ziel ist es, dass der Mieter im Servicehaus oder der Bewohner in der WOHN- oder Kurzzeitpflege möglichst uneingeschränkt in seiner Wohnung bleiben kann, ohne die Menschen in seinem Umfeld anzustecken. Wir arbeiten eng mit dem Gesundheitsamt Kiel zusammen, das uns in Notfällen beratend unterstützt.


Welche Gemeinschaftsangebote gibt es hier, welche Feste werden gefeiert? Freizeitangebote Montag : 14:30 Uhr Gymnastik Montag : 15:00 Uhr Montagsrunde bzw. Mieterversammlung Dienstag : 14:30 Uhr Singkreis und Lesekreis ( alle 14 Tage) Donnerstag : 10:30 Uhr Gedächtnistraining Zudem gibt es folgende Monatsangebote : - In den "Sommermonaten" bieten wir Bustouren an , die von den KollegInnen des Servicehauses "Am Wohld" organisiert werden - Am zweiten Dienstag im Monat kommt Pastor Neubert in unser Servicehaus und leitet den Gesprächskreis. - Wir feiern monatlich ein Fest, das auf die entsprechende Jahreszeit ausgerichtet ist (z. B. "Apfelfest" mit selbstgebackenem Kuchen zur Herbstzeit, "Frühlingsfest" mit Unterhaltungsmusik, etc.) Ab den Herbst- und Wintermonaten werden wir in regelmäßigen Abständen einen Kinoabend anbieten bzw. einen WII - Bowlingnachmittag organisieren. Die Aushänge im Haus bzw. in den Fahrstühlen informieren Sie zudem über aktuelle Angebote bzw. Programme.

"Die Seele baumeln lassen" In der Frühlings- und Sommerzeit bieten wir Ausflüge, u. a. gemeinsam mit dem Servicehaus "Am Wohld" an. Diese Fahrten werden von uns selbst organisiert und wir fahren dann gemeinsam mit unserem Bus (die Teilnehmerzahl ist begrenzt) zu ausgewählten Ausflugszielen. Einen kleinen Bericht über diese Fahrten finden Sie dann regelmäßig in unserer internen Monatszeitung "Aktuelles und Neues aus dem Servicehaus Suchsdorf". Meist fahren wir zu gemütlichen kleineren Restaurants oder Cafés und verbinden dies mit anschließenden kleineren Spaziergängen. Oder wir lassen einfach nur die Seele baumeln und genießen den Kaffee und die Umgebung. Die Termine für die Ausflüge entnehmen Sie unseren Aushängen am Schwarzen Brett, in den Aufzügen und in unserer Zeitung.


Jeden Monat ein anderes Fest In jedem Monat bietet das Servicehaus Suchsdorf ein sogenanntes Monatsfest an. Diese Feiern sind offen für alle unsere Mieter, Bewohner der WOHN- und Kurzzeitpflege, Gäste der Tagespflege und deren Angehörigen und Freunde. Einige Feste haben schon ihren gewohnten Rahmen. Dazu zählt z. B. das jedes Jahr wiederkehrende Erdbeerfest, das Zwiebelkuchenfest oder die Adventsfeier. Doch manchmal dürfen sich die Gäste überraschen lassen. Dann veranstalten wir beispielsweise eine "Eiszeit" im Hochsommer bei der leckere Eisbecher angeboten werden oder einen "Liedernachmittag", bei dem der Zivildienstleistende zur Gitarre und die Sozialpädagogin zum Akkordeon greift. Das Einstimmen der Gäste zu bekannten Volksliedern geschieht dann automatisch. Das letzte Fest im Herbst wurde dem Geburtstag der AWO gewidmet: 90 Jahre mit selbstgebackenen "Herz-Kuchen". Dazu wurden "Herzenssprüche" verteilt, die die Gäste der Tagespflege selbst gebastelt haben.

Zum Monatsfest im Herbst gab es selbstgebackene "Herz-Kuchen"

Selbstgebastelte Herzensprüche von der Tagespflege

Jede Woche das Gedächtnis trainieren... ... so heißt es bei uns jeden Donnerstag um 10.30 Uhr. Die Mieter freuen sich schon immer darauf. Dabei darf es auch mal etwas kniffliger sein. Ob es Wörter-Raten ist, Stadt-Land-Fluss oder ein Quiz aus den 50er-Jahren. Es ist für jeden etwas dabei. Auch wenn der eine schlecht hört oder die andere schlecht sieht. Wir versuchen das Gedächtnistraining so zu gestalten, dass ein jeder - mit oder ohne Einschränkungen - an dieser Donnerstagsrunde teilnehmen kann.


Service:

Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz Die Betreuung demenzkranker Menschen kann für pflegende Angehörige physisch und psychisch sehr belastend sein. Mit den Betreuungsangeboten in den Kieler Servicehäusern wollen wir dazu beitragen, betreuenden Angehörigen ein paar Stunden Freizeit zu verschaffen. Unsere Unterstützungsangebote sind die Betreuungsgruppen und die Einzelbetreuung/ Helferkreise: Betreuungsgruppen Die Betreuungsgruppen sind ein in der Regel wöchentliches für zwei bis drei Stunden gemütliches Beisammensein am Nachmittag in einer kleinen Gruppe unter der Führung einer fachlichen Anleitung und qualifizierten Ehrenamtlichen. Die Kosten betragen 10 Euro pro Teilnahme, wobei diese Aufwendungen von Ihrer Pflegekasse ggf. erstattet werden können. Servicehaus Mettenhof „Freundeskreis“ dienstags von 14:00 - 17:00 Uhr „Gedächtnistraining“ mittwochs 15:00 - 17:00 Uhr Servicehaus Ellerbek „Betreuungsgruppe“ dienstags von 15:00 -17:00 Uhr Servicehaus Boksberg „Freundeskreis “ mittwochs von 14:00 - 16:00 Uhr Servicehaus Lübscher Baum „Betreuungsgruppe“ montags von 15:00- 17:00 Uhr Einzelbetreuung/ Helferkreise Die Einzelbetreuung kann sowohl in der eigenen Wohnung als auch außerhalb angeboten werden. Mögliche Hilfen wären beispielsweise die Begleitung bei Spaziergängen, Vorlesen, gemeinsame Einkäufe, Gesellschaftsspiele und vieles mehr. Die Begleitung findet nach persönlicher Absprache ein oder zweimal pro Woche für ein bis drei Stunden statt. Die Kosten betragen 5 Euro/Std. wobei diese Aufwendungen von Ihrer Pflegekasse ggf. erstattet werden können.


Weiterführende Materialien:

Reif für die Insel? Wir vermitteln Ihnen und Ihren Angehörigen einen Urlaub auf Sylt. Menschen, die sich kaum noch vorstellen können Urlaub zu machen, finden bei uns außer Sonne, Wind und Meer vor allem eines: Zeit. Stunden und Tage ohne Dauerzuständigkeit. In der WOHNpflege Westerland können Sie sich im Rahmen einer Urlaubspflege erholen. Das bedeutet professionelle Pflege, speziell auf Urlaubsgäste zugeschnitten, persönliche und zuverlässige Betreuung mit festen Bezugspersonen - rund um die Uhr. Unsere Informationsbroschüre erhalten Sie in jedem unserer sieben Servicehäuser in Kiel. Silke Renning, die Leiterin der WOHNpflege Westerland, informiert und berät Sie auch gern telefonisch! WOHNpflege Westerland Wenningstedter Weg 66 25980 Westerland Tel.: 0 46 51 / 99 50 600 Mail: wohnpflege-westerland@awo-pflege-sh.de Web: www.awo-pflege-sh.de/westerland

Service:

Kurzweilig – die Tagespflege In der Tagespflege versorgen und fördern wir Menschen, die wegen Alter oder Krankheit auf Hilfe angewiesen sind, so dass sie weiterhin in ihrer eigenen Wohnung leben können. Morgens holen wir unsere Pflegegäste ab und bringen sie nachmittags oder abends zurück nach Hause. In der Zwischenzeit leisten wir die notwendige Pflege und sorgen für ein abwechslungsreiches Betreuungsprogramm. In folgenden Servicehäusern bieten wir Tagespflege an: - Servicehaus Am Wohld - Servicehaus Boksberg - Servicehaus Suchsdorf - Servicehaus Mettenhof

Wie werde ich hier angesprochen ? Wir werden Sie selbstverständlich siezen und Ihren Nachnamen nennen. Falls es aber Ihr ausdrücklicher Wunsch sein sollte, würden wir Sie natürlich auch duzen.


WIE WERDE ICH BEI EINZUG UND EINGEWÖHNUNG UNTERSTÜTZT?

Kann ich auch außerhalb der Mahlzeiten etwas zu essen und zu trinken bekommen?

Kann ich Probewohnen?

Ja, zu jeder Zeit.

Nein, aufgrund der 100%igen Vermietung sind alle Wohnungen immer vergeben.

Kann ich auch in meinem Zimmer oder meiner Wohnung essen?

Kann ich mir mein Zimmer oder meine Wohnung vorher anschauen?

Ja

Ja, wir beraten und zeigen Ihnen die Wohnungen/ Zimmer gerne.

Ja

Wer kümmert sich vor und bei dem Einzug um mich? Unsere Einrichtungsleitung Herr van Meer, aber auch die Pflegedienstleitung Frau Bürger beraten sie gerne. Natürlich ist die Wohnungsbaugesellschaft Pirelli RE für Sie als Ansprechpartner jederzeit ansprechbar.

Kann ich meine Kleidung/Wäsche mitbringen? Kann ich die Zeiten zum Aufstehen oder ins Bett gehen selber bestimmen? Ja Besteht die Möglichkeit zum Friseur oder zur Fußpflege zu gehen? Wie komme ich da hin? Eine Friseurin kommt alle 14 Tage ins Haus. Verschiedene Fußpfleger machen Hausbesuche. Wir bieten Begleitung an.

WIE WOHNE ICH?

Kann ich jeder Zeit das Haus verlassen?

Wie sieht mein Zimmer oder meine Wohnung aus (Größe / Ausgestaltung)?

Ja

Die 2-Zimmer - Mietwohnungen sind leer, Sie richten sich selber ein. Jede Wohnung hat eine Küche, ein Vollbad und einen Balkon. Habe ich eine eigene Toilette und Dusche?

Darf ich ein Haustier mitbringen? Unter Umständen schon, wenn es sich um ein Kleintier handelt. Allerdings sollten Sie rechtzeitig mit dem Vermieter sprechen. Zudem muss die Versorgung des Tieres jederzeit gewährleitet sein.

Jede Wohnung hat ein eigenes Badezimmer mit einem Wannenbad, mit wenigen Ausnahmen eine Dusche. Kann ich eigene Möbel mitbringen? Ja, die Wohnungen sind komplett leer, Sie richten sich die Wohnung nach Ihrem Geschmack und Wünschen ein. In der WOHNpflege bis auf das Pflegebett.

WAS IST, WENN ICH KRANK, SEHR STARK BETREUUNGSBEDÜRFTIG WERDE ODER STERBEN MUSS? Kann ich meinen Hausarzt und meinen Apotheker behalten?

Kann ich mein Zimmer oder meine Wohnung abschließen?

Ja

Ja

Habe ich die Möglichkeit, bei Bedarf Fachärzte aufzusuchen?

Kann ich meine Wertsachen sicher unterbringen?

Ja, wir vermitteln auch Hausbesuche.

WOHNpflege: ja, es sind abschließbare Fächer in den Zimmern vorhanden. Servicehaus : Ihre Wohnung ist selbstverständlich abschließbar.

Werde ich von einer Seelsorgerin/einem Seelsorger besucht, wenn ich dies wünsche? Ja

Kann ich mich mit einem Rollstuhl überall im Haus bewegen? Ja, mit Einschränkungen in einigen Wohnungen. Bei individuellen Lösungen sind wir behilflich.

WAS MÜSSEN MEINE ANGEHÖRIGEN BEACHTEN? Können mich meine Angehörigen, Freunde und Bekannte besuchen, wann immer sie wollen?

KANN ICH MEINEN ALLTAG WIE GEWOHNT LEBEN?

Ja, wir haben keine Besuchszeiten.

Kann ich die Essenszeiten selber bestimmen?

Bekommen Angehörige einen Schlüssel?

Ja, da eine eigene Küche vorhanden ist. Mahlzeiten bringen wir auf Wunsch auch zu Ihnen. Zudem bieten wir einen Mittagstisch und Nachmittagscafé im Stadtteilcafé. In der WOHNpflege können die Essenszeiten individuell gestaltet werden.

Auf Wunsch (nach Absprache) – Als Mieter bestimmen Sie selbst, wem Sie einen Schlüssel aushändigen. Können Angehörige sich an der Pflege beteiligen, z.B. Hilfe beim Aufstehen oder Waschen? Ja


WELCHE MÖGLICHKEITEN BIETET MIR DIE UMGEBUNG ? Kann ich markante Punkte der Stadt (z.B. Zentrum, Markt, Bushaltestelle etc.) gut erreichen? In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Supermarkt, Blumenladen, Sparkasse und eine Bäckerei. Zudem befindet sich 500 m entfernt eine Bushaltestelle. Welche Möglichkeiten bietet mir die Umgebung der Einrichtung (Café, Parks, etc.)? Es gibt eine Apotheke, eine Post, eine Kirche und mehrere Einkaufsmöglichkeiten, die zu Fuß zu erreichen sind. Außerdem bietet die Umgebung gute Spaziergangsmöglichkeiten, wie. z. B. am Nord-OstseeKanal. Wo kann ich einkaufen? Im Supermarkt. Zudem können Sie über den Grundservice 1 x wtl. bei uns eine Lebensmittelbestellung abgeben

WIE KANN ICH DIE KONTAKTE ZU MEINEN FREUNDEN, BEKANNTEN, ANGEHÖRIGEN AUSSERHALB PFLEGEN? Sind ausreichend Parkplätze vorhanden? Ja Kann ich meine Familie, Freunde und Bekannten im Haus zum Essen oder Kaffee einladen? Ja, und zu großen Feierlichkeiten können Sie gerne unseren Tagessaal mit nutzen. Kann Besuch bei mir übernachten? Ja, zudem verfügen wir über ein Gästeappartement. Welche Angebote außerhalb gibt es, die ich nutzen kann (Kirchengemeinde, Kultur etc.)? Die Stadtbücherei liegt direkt auf der anderen Straßenseite. Die Kirche ist in 10 Minuten bequem zu Fuß zu erreichen.

WELCHE MEDIEN KANN ICH NUTZEN? Kann ich meinen eigenen Fernseher nutzen? Ja Habe ich ein eigenes Telefon? Sie können Ihr eigenes Telefon wie in jeder anderen Wohnung auch einrichten lassen. Kann ich das Internet nutzen? Ja, sofern Sie das mit Ihrem Telefonanbieter vereinbart haben. Gibt es hier eine eigene Bibliothek? Nein

Kann ich meine Tageszeitung bekommen? Ja


WAS MUSS AN FORMALITÄTEN GEKLÄRT SEIN? Welche Unterlagen sind für einen Einzug und ggf. die Aufnahme von Leistungen erforderlich? Bei öffentlich geförderten Wohnungen benötigt die Wohnungsbaugesellschaft einen Wohnberechtigungsschein. Wer erläutert mir die notwendigen Verträge und schließt sie mit mir ab? Einrichtungsleiter: Herr van Meer Pflegedienstleiterin : Frau Bürger Mietvertrag und AWO-Grundservicevertrag wird über den Vermieter abgeschlossen und auch beim Vermieter werden Fragen zu den Verträgen geklärt und beantwortet.

WIE GROSS IST DAS HAUS UND WIE IST ES AUSGESTATTET? Wie viele andere Menschen leben mit mir hier? In Suchsdorf stehen 61 Zwei - Zimmer- und ein Zweieinhalb - Zimmer Appartement sowie sieben behindertengerechte Wohnungen im Erdgeschoss zur Verfügung Ist das Haus barrierefrei und behindertengerecht ausgestattet? Ja Welche besondere Ausstattung bietet das Haus noch? Waschkeller, Trockenraum, begrünte überdachte Innenhöfe, Gemeinschaftsraum

WELCHE GESETZE/VERORDNUNGEN GELTEN HIER UND WER ÜBERPRÜFT DIE EINHALTUNG? Welche Prüfungen finden regelmäßig statt und wie sehen die Ergebnisse aus? Bei Ihnen in den eigenen Wohnungen finden keine Prüfungen statt, da es private, selbständige Mietwohnung sind. Natürlich werden wir als AWO als Einrichtung durch verschiedene Prüfinstanzen (MDK, Heimaufsicht, Gesundheitsamt, etc.) überprüft. Welche Vorschriften gibt es, die ich hier beachten muss (im Unterschied zum Leben in meiner eigenen Wohnung)? Keine, da Sie in einer eigenen Wohnung leben. In der WOHNpflege: Überprüfung von technischen Geräten, Vorgaben der Lebensmittelaufsicht und Brandschutz.

AN WEN KANN ICH MICH WENDEN, WENN ICH FRAGEN HABE ODER MICH BESCHWEREN MÖCHTE? Wo und wann bekomme ich Antworten auf meine Fragen, Kritik und Anregungen? Sie können sich jederzeit während der Bürozeiten im Leitungsbüro melden oder telefonisch einen Termin ausmachen. Gibt es einen Beirat oder Fürsprecher und kann ich diesen bei Fragen ansprechen? Heimfürsprecherin ist Frau Ingrid Neuweiler

WELCHE KOSTEN KOMMEN AUF MICH ZU? Was kostet ein Zimmer oder eine Wohnung? Im Beispiel einer 50 Quadratmeter Wohnung liegt der monatliche Gesamtpreis bei 562,82 € (Irrtum/Änderungen vorbehalten) plus 150,32 € Grundservicebetrag pro Wohneinheit. Was ist in den Kosten enthalten? Die Gesamtmiete enthält neben der Grundmiete sämliche umlagefähigen Nebenkosten, sowie die Kosten für Heizung und Warmwasser. Wofür muss ich extra bezahlen? Individuelle Dienstleistungen sowie Abschläge für Strom beispielsweise sind separat zu entrichten. Gibt es einen Bargeldbetrag? Welche Ausgaben müssen vom Bargeldbetrag bezahlt werden? Sie verwalten Ihr Geld selbst Muss ich für Pflegemittel z.B. Inkontinenzmaterial extra bezahlen? Ja, im Rahmen der gesetzlichen Zuzahlungen bei Ihrer Krankenkasse, sofern keine Befreiung vorliegt.


WER ARBEITET HIER ALLES UND WER IST FÜR MICH ZUSTÄNDIG? Welche Mitarbeiter (Ausbildung, männlich/weiblich, etc.) arbeiten hier? Es arbeiten Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Berufsgruppen hier. Wir haben Altenpfleger, Krankenschwestern, Altenpflegehelfer, Schwesternhelferinnen, Sozialarbeiter, Psychologen, Bürokaufmänner, Köche, Gastronomiefachleute, Hauswirtschaftsfachpersonal, Zivildienstleistende, Reinigungspersonal, Hausmeister, Auszubildende – sowohl männlich als auch weibliche Mitarbeiter. Habe ich feste Ansprechpartner oder Bezugspersonen unter den Mitarbeitern? In der Pflege arbeiten wir nach einem System, in dem jeder zu Pflegende einen möglichst festen Ansprechpartner hat. Darüber hinaus fühlt sich jeder Mitarbeiter zuständig, um Fragen oder Angelegenheiten aufzunehmen und entsprechend weiterzugeben. Gibt es ehrenamtliche Mitarbeiter? Was machen die? Herr Beck - Besuchsdienste Pastor Neubert - Gesprächskreis

WIE IST DIE ARBEIT HIER ORGANISIERT UND KANN ICH MITBESTIMMEN, WER MICH PFLEGT ODER BETREUT? Nach welchen Konzepten wird hier gearbeitet? Nach dem Servicehauskonzept (5 Prinzipien). Diese Prinzipien durchziehen auch die Konzepte der WOHN- und Tagespflege Wer achtet hier auf Hygiene und Sauberkeit? Die Hygienebeauftragen aus den Abteilungen achten darauf. Aber alle Mitarbeiter gemeinsam. Kann ich bei Bedarf therapeutische Angebote, wie z.B. Logopädie in Anspruch nehmen? Wer kümmert sich um die Finanzierung? Ja, der Arzt verordnet die erforderlichen Therapien. Krankengymnasten, Logopäden oder Masseure kommen nach Absprache zu Ihnen in die Wohnung und rechnen mit der Krankenkasse ab.

WELCHE INFORMATIONEN WERDEN ÜBER MICH GESAMMELT UND WER ARBEITET WIE DAMIT? Welche Informationen werden wo über mich gesammelt und was wird damit gemacht? Es gibt ein Kundenstammblatt und eine Pflegedokumentation. Natürlich nehmen wir Datenschutz sehr genau. Jeder Mitarbeiter und Ehrenamtliche unterschreibt eine Schweigepflichterklärung. Wie werde ich nachts versorgt und woher weiß der Mitarbeiter in der Nacht, was am Tag passiert ist? Es gibt eine Nachtwache. Mit den Übergabeprotokollen und dem Dokumentationssystem weiß ein jeder Mitarbeiter, was am Tag oder in der Nacht passiert.


MIT WEM WOHNE ICH HIER ZUSAMMEN UND WELCHE REGELN MUSS ICH DABEI BEACHTEN?

Gibt es besondere Angebote am Wochenende?

Wer sind meine Nachbarn, wer wohnt in meiner unmittelbaren Umgebung?

Kann ich an Gemeinschaftsangeboten teilnehmen, auch wenn ich mich nicht mehr ohne Hilfe bewegen kann?

Die anderen Mieter des Servicehauses und die Gäste der Kurzzeitpflege.

Ja

Welche Möglichkeiten habe ich, meine Mitbewohner kennen zu lernen? Bei den Mahlzeiten und bei den Festen und Veranstaltungen.

WELCHE GEMEINSCHAFTSANGEBOTE GIBT ES HIER, WELCHE FESTE WERDEN GEFEIERT? Gibt es eine Küche, in der ich mir selber etwas zubereiten kann? Alle Wohnungen verfügen über eine eigene Küche Gibt es einen Kiosk, Cafeteria, Fernsehraum etc.? Es steht ein Fernseher im Tagesraum. Es gibt keinen Kiosk, aber die Möglichkeit, Kaffee und Kuchen in der Küche zu kaufen. Welche kulturellen Veranstaltungen (Kino, Theater, Konzerte etc.) finden statt und wie erfahre ich davon? Die kulturellen Veranstaltungen im Servicehaus und außerhalb entnehmen Sie unseren Aushängen. Können Angehörige an den Angeboten teilnehmen? Ja Gibt es eine Kapelle, in der auch Gottesdienste gefeiert werden? Nein, Pastor Neubert kommt regelmäßig 1x im Monat. Werden auch Ausflüge gemacht, Urlaube angeboten? Ja, wir bieten regelmäßig Ausflüge und Urlaubsfahrten an. Gern vermitteln wir Ihnen auch eine Urlaubspflege auf Sylt. Werden Konzerte/Kinos besucht? Wir veranstalten in den Herbst- und Wintermonaten einen Kinoabend Wie werden hier Feste (wie Weihnachten, Sylvester, Ostern, etc.) gefeiert? Wir feiern fast jedes Fest groß im Tagessaal. Wie und wo kann ich hier meinen Geburtstag oder goldene Hochzeit feiern? Gerne informieren wir Sie über die Möglichkeiten unserer Stadtteilcafés in Kiel - Mettenhof bzw. Kiel - Ellerbek Welche Gemeinschaftsräume gibt es und kann ich sie nutzen? Sie können unseren Tagessaal nutzen. Wo kann ich was für meine Gesundheit und körperliche Fitness tun? Während der Sitzgymnastik am Montag Welche Gruppen kommen in das Haus und kann ich daran teilnehmen? Zurzeit kommen keine Gruppen in unser Haus

Nein


Über den Träger

90 Jahre Arbeiterwohlfahrt Die AWO wurde am 13. Dezember 1919 von dem Mitglied der Nationalversammlung Marie Juchacz (1879–1956) als „Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt in der SPD“ gegründet und von Reichspräsident Friedrich Ebert mit dem Motto „Arbeiterwohlfahrt ist die Selbsthilfe der Arbeiterschaft“ beschrieben. Zunächst versuchte sie, vor allem die Not der durch den Ersten Weltkrieg Geschädigten zu lindern, indem sie Nähstuben, Mittagstische, Werkstätten zur Selbsthilfe und Beratungsstellen einrichtete. Später entwickelte die AWO sich zu einer Hilfsorganisation für alle sozial bedürftigen Menschen. Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers wurde nach einem erfolglosen Versuch, die AWO gleichzuschalten, die Arbeiterwohlfahrt aufgelöst und verboten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die AWO 1946 in Hannover als parteipolitisch und konfessionell unabhängige Hilfsorganisation neu gegründet. Der Grundstein für das erfolgreiche Arbeiten der AWO Pflege in Schleswig-Holstein ist früh gelegt worden: 1947 wurde auf Initiative von Emma Schmidt die Hauspflege mit finanzieller Hilfe der Stadt Kiel eingerichtet. Im Januar 1967 übergab die damalige AWO Bundesvorsitzende Lotte Lemke das neue Alten- und Pflegeheim der AWO in Flensburg seiner Bestimmung. Am 1. Juli 1977 begann die Geschichte der Kieler Servicehäuser der AWO mit der Gründung des bundesweit ersten Servicehauses in Kiel-Mettenhof. Mittlerweile ist die AWO Pflege der größte Unternehmensbereich der AWO Schleswig-Holstein gGmbH. Rund 1400 MitarbeiterInnen pflegen, beraten und begleiten alte und pflegebedürftige Menschen an mehr als 50 Standorten in Schleswig-Holstein: in ambulanten Pflegediensten, Servicehäusern und Hausgemeinschaften, in Einrichtungen der stationären WOHNpflege, mit Angeboten zur Urlaubs-, Tages- und Kurzzeitpflege und dem Sozialruf. Sie helfen bei den alltäglichen Verrichtungen, unterstützen, wenn Fähigkeiten eingeschränkt sind,und sorgen für Selbständigkeit, wo das Leben durch Krankheit und Alter beeinträchtigt ist. Gemeinsam mit mehr als 20.000 AWO-Mitgliedern in Schleswig-Holstein engagieren sie sich für eine sozial gerechte Gesellschaft. “Qualität - Innovation - Verantwortung” stehen als Leitlinien der AWO in Schleswig-Holstein für verlässliches und verbindliches Leben und Arbeiten. www.awo-pflege-sh.de

Impressum

Herausgeber: Kieler Servicehäuser der AWO Kontakt: Servicehaus Suchsdorf Sukoring 2 - 4 24107 Kiel 0431 - 31 26 46 suchsdorf-ksh@awo-pflege-sh.de Redaktion: Marcus van Meer, Claudia Prokein, Janine Bürger, Ute Römer, Pamela Starken, Andre Springer, Holger Brama Fotos: Claudia Prokein, Andre Springer Konzeption: Roland Weigel, Konkret Consult GmbH, Gelsenkirchen Grafik/Design: wwsc Märkte und Medien GmbH http://wwsc.de Weiterführende Informationen: http://www.qualitätsbericht-pflege.de/ http://qualitätsberichte.online-erstellen.de


AWO Servicehaus Suchdorf