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St채dtisches Altenheim Eicken


Liebe Leserin, lieber Leser

bevor Sie weiter blättern, möchten wir Ihnen erklären, was der Kundenorientierte Qualitätsbericht ist: Im November 2007 beschloss das Sozialministerium Nordrhein-Westfalen ein Projekt zu fördern, das Menschen hilft, die sich für das Leben in einer Pflegeeinrichtung entscheiden müssen. Ziel war ein Bericht, der Senioren, Angehörigen und zukünftigen Kunden bei diesem Schritt unterstützt. Der ihre Wünsche und Bedürfnisse ernst nimmt, die Leser interessiert, Wissen vermittelt und erlaubt, unterschiedliche Häuser zu vergleichen. Gemeinsam mit zehn anderen Einrichtungen, die an dem Projekt teilgenommen haben, haben wir Fragen und Erwartungen zum Leben in der Pflegeeinrichtung gesammelt. Durch wissenschaftliche Befragungen, im vertraulichen Gespräch, bei öffentlichen Diskussionsrunden, bei kulturellen Veranstaltungen in den Häusern. Befragt wurden Bewohner, Angehörige, Ehrenamtliche, Mitarbeiter, Krankenkassen, Sozialdezernenten, Nachbarn, Ärzte, Seelsorger. Aus den Fragen wurde ein Fragenkatalog entwickelt, der die Grundlage für diesen Qualitätsbericht bildet. Für die Beantwortung dieser Fragen haben wir wieder mit vielen verschiedenen Menschen zusammen gearbeitet, auch mit unabhängigen Experten „von außen“. In einem Tabellenteil werden die Basisinformationen zur Einrichtung dargestellt. Diese sind übersichtlich und ermöglichen es dem Leser, sie mit Daten anderer Häuser zu vergleichen. Der Hauptteil des Berichts besteht aus einer Mischung aus persönlichen Geschichten und Hintergrundinformationen. Sie halten deshalb auch keine Werbebroschüre in der Hand, sondern einen Bericht, in dem die Lebensqualität der Menschen in unserer Einrichtung beschrieben wird. Sie können lesen, was uns von anderen Häusern wirklich unterscheidet; was besonders gut gelingt und natürlich auch etwas über die Prozesse, bei denen wir uns noch auf dem Weg befinden und wir noch nicht so ganz zufrieden sind. Neugierig geworden? Viel Spaß beim Lesen.

Inhalt Lebenswelt Wie werde ich bei Einzug und Eingewöhnung 4 unterstützt? Wie wohne ich in der Einrichtung?

6

Kann ich meinen Alltag wie gewohnt leben?

8

Was ist, wenn ich krank oder sehr stark 11 betreuungsbedürftig werde, wenn ich sterben muss?

Außenwelt Welche Möglichkeiten bietet mir die Umgebung der Einrichtung?

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Wie kann ich die Kontakte zu meinen Freunden, Bekannten, Angehörigen und außerhalb des Hauses pflegen?

15

Welche Medien kann ich nutzen?

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Welt der Institutionen Was muss an Formalitäten vor dem Einzug geklärt sein?

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Wie groß ist die Einrichtung eigentlich und wie 19 ist sie ausgestattet? Welche Kosten kommen auf mich zu?

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Welche Gesetze/Verordnungen gelten hier und 21 wer überprüft die Einhaltung?

Arbeitswelt Wer arbeitet hier alles und wer ist für mich zuständig?

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Wie ist die Arbeit hier organisiert und kann ich 26 mitbestimmen, wer mich pflegt oder betreut? Welche Informationen werden über mich gesammelt und wer arbeitet wie damit?

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Welt der Gemeinschaft Mit wem wohne ich hier zusammen und welche Regeln muss Ich dabei beachten?

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Welche Gemeinschaftsangebote gibt es hier, welche Feste werden gefeiert?

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Wie werde ich bei Einzug und Eingewöhnung unterstützt? Service:

Ängste nehmen - Vertrauen schaffen Die Vorstellung, auf Pflege angewiesen zu sein, kann beängstigend sein. Menschen fürchten sich vor Krankheit und dem Verlust der Bewegungsfähigkeit. Hinzu kommt die Sorge, die eigenen Bedürfnisse und Gewohnheiten einschränken zu müssen. Wir nehmen diese Sorgen ernst und setzen uns in ehrlicher und offener Weise damit auseinander. Unsere Mitarbeiter im Beratungszentrum helfen Ihnen bei allen Formalitäten. Das Beratungszentrum ist jederzeit, auch an Sonn- und Feiertagen, unter der Telefonnummer 02161 - 811 96 811 zu erreichen. Ihren Umzug ins Altenheim organisieren Ihre Angehörigen, Vertrauenspersonen oder rechtlichen Vertreter. Feste Ansprechpartner aus dem Altenheim Eicken unterstützen Sie beim Einzug und erleichtern Ihnen die Eingewöhnung in den Heimalltag. Selbstverständlich entscheiden Sie auch im Altenheim weiterhin selbst über Ihre persönlichen und finanziellen Angelegenheiten. Ingo Breuer (50), Beratungszentrum der Sozial-Holding.

So verschieden die Menschen sind, so verschieden ist ihre Eingewöhnung.

Da ist zum Beispiel Frau Pasch, die als ehemalige „Ruhrpottlerin“ nun in die Nähe ihrer Kinder nach Eicken gezogen ist oder das Ur-Eickener Geschwisterpaar, die nach einem ausgefüllten Familienleben in verschiedenen Städten nun wieder nach Eicken zurückgekehrt sind. Bevor die zukünftigen Bewohner hier einziehen, besuchen wir sie dort, wo Sie gerade leben – zu Hause in ihrer Wohnung, im Krankenhaus oder in einer anderen Einrichtung. Dies ist uns sehr wichtig, denn wir wollen unsere Bewohner kennen lernen und begleiten. Es gibt auch einen Standard, der mit den Mitarbeitern abgestimmt ist. So werden die Bewohner über alles Notwendige und Wichtige informiert. Zugleich soll gewährleistet werden, dass die Mitarbeiter im Haus über die Bewohner das Nötige erfahren und sich beide besser kennen lernen. Aber alles nach und nach und so wie es der Bewohner möchte. Etwa sechs bis acht Wochen nach dem Einzug laden die Bezugspflegefachkraft und eine externe Pflegegutachterin die neue Bewohnerin bzw. den Bewohner sowie die Angehörigen zu einem Gespräch ein. Gemeinsam wird die Zeit des Einlebens im Haus reflektiert. Zum Beispiel, ob es Kritik zur Pflege und den Pflegezeiten gibt, ob die Bewohner spezielle Wünsche haben oder ob es Probleme mit Mitarbeitern oder anderen Bewohner gibt. Wenn es Fragen gibt oder etwas unklar erscheint, sind wir auch ansonsten jederzeit für die Bewohner da. Pia Hermann-Hilberg (51), Sozial-Pädagogin, Sozialer Dienst


Zitat:

Ich vermisse meine Wohnung nicht.

Wenn ich eher gewusst hätte, wie es sich hier lebt, wäre ich fünf Jahre früher gekommen. Ich habe es nicht bereut und vermisse meine Wohnung nicht. Anna Nolte (89), Bewohnerin Wohnbereich Eickener Höhe

Info : Umzugswünsche

Transparent und verbindlich Transparent und verbindlich werden Umzugswünsche ihnnerhalb des Hauses geregelt. Der Wunsch des Bewohners wird von der Bezugspflegekraft oder der Sozialarbeiterin in einem Formular aufgenommen. Auf einer Liste der Umzugswünsche kann jederzeit nachvollzogen werden, wie viele und in welcher Reihenfolge die internen Umzüge erfolgt sind.


Wie wohne ich in der Einrichtung? Service:

Sie wohnen hier in Ihren eigenen vier Wänden. Richten Sie sich nach Ihren Wünschen bei uns ein. Wir unterstützen Sie darin, Ihren Wohnraum mit eigenen Möbeln und Bildern selbst zu gestalten. Ein Kleiderschrank, ein elektrisch verstellbares Pflegebett und ein Nachttisch sind fester Bestandteil der Einrichtung. Bei Bedarf stellen wir Ihnen auch weiteres hauseigenes Mobiliar zur Verfügung. Da die Einzel- oder Doppelzimmer unterschiedlich ausgestattet sind, zeigen wir Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten in unserem 2008 modernisierten Haus. Wir bieten Ihnen ein oder wenn möglich mehrere freie Zimmer an, die Sie sich anschauen können. Sie können dann entscheiden, ob Ihnen das Zimmer zusagt und Sie sich ein Leben dort vorstellen können. In unserem Beratungszentrum liegen zudem Grundrisse aller Zimmer bereit, die Ihnen die Planung erleichtern können.

„Hier wohnen viele interessante Persönlichkeiten.“

Dr. Erwin Oppermann (84) ist 2007 eingezogen. Seine Tochter hat das Haus ausgesucht, nachdem sie sich viele Einrichtungen angeschaut hatte. „Es war ein Glücksfall“, erzählt Herr Oppermann. Durch die Modernisierung waren mehrere Zimmer frei. Die Mitarbeiter im Beratungszentrum haben bei den Formalitäten und der Organisation des Umzuges geholfen, so dass er und seine Frau mit nur einer Woche Abstand aus einer Kurzzeitpflegeeinrichtung einziehen konnten. Herr Oppermann und seine Frau kennen sich seit 62 Jahren, seit 57 Jahren sind sie verheiratet. Sie hatten gemeinsam mit ihrer Tochter verschiedene Möglichkeiten überlegt: „Bei der ambulanten Betreuung ist man zu viel allein. Hier hat man eine Versorgung rund um. Ich hab es nicht bereut, hier muss man sich nicht um die ganzen alltäglichen Dinge kümmern.“ Nach dem Einzug stand zunächst das gesundheitliche Befinden im Vordergrund. Körperlich hat er sich hier gut erholt. „Trotzdem ist es mir nicht leicht gefallen“, berichtet Herr Oppermann. „Am Anfang war ich gerne für mich allein. Nun komme ich so viel rum, dass ich die anderen Bereiche alle kenne. Das Angebot ist sehr gut, auch wenn ich nicht immer daran teilnehme.“ Freude bereite ihm der monatlich statt findende Dämmerschoppen. Dr. Erwin Oppermann war leitender Arzt beim Gesundheitsamt in Duisburg. „In der Zeit hab ich viele Alteneinrichtungen gesehen.“ Dr. Erwin Oppermann (84), Bewohner Wohnbereich Alter Markt


Zitat:

Der Bewohner bestimmt seine persönliche Ordnung. Margret Strucken-Jordan, (57) Einrichtungsleiterin

Info : Wir können uns keinen Grund vorstellen, dass ein unverheiratetes Paar nicht gemeinsam in einem Zimmer wohnt. Es sei denn, sie wollen es selber nicht. Unsere Einstellung gilt genauso für das Glück einer späten Liebe.

Service:

Nein, Ihren Mitbewohner können Sie sich nicht aussuchen. Aber Sie können und müssen entscheiden, ob Sie mit dem Menschen, der mit Ihnen das Doppelzimmer teilt, klar kommen können. Das ist nicht einfach. So machen wir das in Eicken: Ist in einem Doppelzimmer ein Platz frei geworden, wird zuerst einmal, ausgehend von dem Bewohner, der zurzeit dort lebt, im Team überlegt: Wem können wir das Zimmer anbieten, wer könnte passen? Im nächsten Schritt wird sich der Interessent gemeinsam mit Angehörigen und einer Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes den Wohnbereich und das Zimmer anschauen. Dann ist auch ein erstes Kennen lernen angesagt - und dafür nehmen wir uns Zeit. Um zu erfahren, was Gewohnheiten und Wünsche sind. Die Wahrung der Privatheit spielt für uns dabei eine wesentliche Rolle. Ein aktuelles Beispiel aus meiner Wohngruppe: Margarete Bongartz und Margarete Schröder teilen sich hier ein Zimmer. Frau Schröder steht gerne als Erstes auf und nutzt, unterstützt von den Pflegekräften, das Bad im Zimmer für die morgentliche Toilette. Danach geht sie in Ruhe und ausgiebig in der Wohnküche frühstücken. Frau Bongartz träumt gerne noch ein bisschen oder schaut mit Leidenschaft fern. Sie benötigt eine Pflege im Bett. Die MitarbeiterInnen nutzen hier das Zeitfenster, in dem sich Frau Schröder in der Wohnküche aufhält. Wir sind also bemüht, in Absprache mit den BewohnerInnen, bezogen auf ihre persönlichen Biografien es beiden recht zu machen und nebenbei für den Schutz der Intimsphäre zu sorgen. Sollte es trotzdem einmal nicht klappen, kann man einen Antrag auf Umzug stellen. So gut wie wir uns dann bereits kennen, werden wir mit Sicherheit eine Lösung finden. Aber entscheiden können nur Sie! Irene Madry (52), Teamleiterin Haus in Haus


Kann ich meinen Alltag wie gewohnt leben? Verwirrt und doch im alten Leben. Bruno Hövel (99), Bewohner Wohnbereich Am Aretzplätzke Mit Hingabe dirigiert Herr Hövel (99) den Singkreis vom Rollstuhl aus. Er ist nicht mehr in der Lage alleine zu gehen, ist komplett auf unsere Hilfe angewiesen - und doch im alten Leben. Herr Hövel ist 1909 geboren. Er erkrankte relativ spät an einer Demenz und zog bei uns ein, als seine Demenz zwar schon recht weit fortgeschritten war, er sich aber noch uneingeschränkt bewegen konnte. Aus Gesprächen mit der Familie wussten wir, was vor dem Einzug für ihn wichtig war: Als Prokurist in einer Firma musste alles ordentlich sein und ein korrekter Ablauf war sehr wichtig für ihn. In seiner Freizeit ging er regelmäßig zur Kirche und viel spazieren, er liebte es bei einem Glas Wein Musik zu hören und war immer korrekt gekleidet. All das konnte er lange im Altenheim weiter leben. Morgens zog er sich seinen Anzug an und schaute nach dem „Rechten“. Er fragte die Mitarbeiter, ob alles gut laufe und gab auch schon mal Anweisungen. Danach ging er stundenlang im Stadtteil spazieren, traf Verabredungen zu den Mahlzeiten und ging samstags wie gewohnt zur Messe. Er besuchte den „Dämmerschoppen“ und kleine Musikveranstaltungen im Haus, wo er sein Glas Wein trank. Seit er das körperlich nicht mehr kann, versuchen wir, mit Unterstützung der Familie, ihn in einem speziellen Rollstuhl, in dem er liegen kann, in die Natur zu fahren und er nimmt weiter an kleinen Veranstaltungen teil. Er schaut auch noch immer mal in der Wohnküche vorbei und schaut, ob alles gut läuft. Vieles hat sich körperlich verändert, aber Herr Hövel ist noch immer „der alte“. Pia Hermann-Hilberg (51), Sozial-Pädagogin, Sozialer Dienst

Spezialitäten des Hauses:

Wenn ich alt bin, habe ich endlich Zeit für meine Hobbys ... Natürlich bringt das Alter Einschränkungen mit sich, viele Hobbys können aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden. Aber Möglichkeiten zu werkeln, Gymnastik zu machen, zu singen oder Musik zu hören, Umgang mit Haustieren zu haben oder zu malen hat man im Altenheim Eicken weiterhin. Ein Singkreis, ein musikalisches Angebot, eine Gymnastikgruppe, zwei Begleithunde und ein Kanichengehege sowie eine Künstlerin, die ein Malangebot anbietet und nicht zuletzt unsere kleine Werkstatt laden dazu ein.


Info : Hauswirtschaft

Die Zimmerreinigung und der Wäscheservice Das Gesamtpaket der Gebäudereinigung ist an einen externen Vertragspartner vergeben. Mit ihm sind Reinigungsintervalle auf der Grundlage von „Revierplänen“ geregelt. Für ein Altenheim unserer Größenordnung bedeutet das: Zwischen 9.00 und 11.00 am Morgen wird an sechs Tagen in der Woche geputzt. Die Bewohnerzimmer werden in der Regel 3x wöchentlich nass gewischt, die persönlichen Duschbäder jeden Tag. In einem erweiterten Zeitfenster werden Wohnküche, Nebenräume und Verkehrsflächen gereinigt. Für den Rest des Tages übernehmen die Mitarbeiter in Pflege und Betreuung bei „Zwischenfällen“ die Reinigung. Das haben wir gut im Griff. Da wir aber sehr viel Wert auf persönliche Ausstattung der Zimmer legen, können z.B. Teppiche, Deko auf den Fensterbänken oder Erinnerungsstücke in offenen Regalen, dazu führen, dass die Reinigungskräfte mit ihren Tätigkeiten in Zeitnot kommen. Das darf natürlich nicht zu Lasten der Bewohner gehen. Wir sind deshalb auf einen offenen Umgang mit Reklamationen angewiesen, damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Auch der Wäsche-Service wurde an einen Vertragspartner vergeben, der auf Wäschepflege für die Altenhilfe spezialisiert ist. Bettwäsche und Handtücher stellt er über ein Leasing Verfahren zur Verfügung. Wir haben dafür ein Material ausgesucht, das in Qualität und Verarbeitung von hoher Güte ist und Wohlbefinden vermittelt. Muster und Farbtöne sind der farblichen Konzeption des Hauses angepasst. Trotzdem können die Bewohner auch ihre eigene Bettwäsche mitbringen. In der gleichen Wäscherei wird auch die Oberbekleidung gepflegt. Dieses Verfahren macht allerdings notwendig, dass die Bewohner über eine ausreichende Anzahl von Kleidungsstücken verfügen. Damit es nicht zu Verwechslungen kommt, wird jedes Wäschestück durch uns mit Barcode und Namen gekennzeichnet. Jedoch nicht jedes Material lässt sich in diesem Verfahren sach- und fachgerecht pflegen. Deshalb erfassen wir zurzeit die Knackpunkte, die zu Unzufriedenheiten führen können und versuchen diese durch Veränderungen der Prozesse zu verbessern. Für Reinigungsarbeiten und Wäscheservice stellen wir keine Zusatzkosten in Rechnung. Beide Leistungen sind im Pflegesatz enthalten.


Spezialitäten des Hauses: Jeden Tag bieten wir bis zu sechs Mahlzeiten an (Frühstück, Mittag- und Abendessen, sowie gesunde Zwischenmahlzeiten) – eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist selbstverständlich. Hergestellt werden die Gerichte in einer der modernsten Küchen Deutschlands, in der Zentralküche der Sozial-Holding an der Rheinstrasse. Die Bonner Gesellschaft für Ernährung (DGE) zeichnete diese für die Qualität der Speisen mit einem Gütesiegel aus. Neben einem Vollkostmenü und einer leichten Vollkost werden alle ärztlich verordneten Diäten zubereitet. Saisonale und regionale Besonderheiten werden bei der Zusammenstellung der Speisen berücksichtigt und zu den Feiertagen (z.B. Ostern, Weihnachten etc.) werden festliche Sondermenüs angeboten. Zusätzliche Aktionen (z.B. bayerischer Abend, Spargelessen) sorgen für Abwechslung. Zudem wählen die Bewohnerinnen und Bewohner aus einem wöchentlich wechselndem Wurst- und Käseangebot für Frühstück und Abendessen aus. Ob sie gemeinsam mit den anderen Bewohnern oder lieber allein in Ihrem Zimmer speisen möchten, entscheiden sie selbst.

Info : Speiseplan

Thomas Werkmeister, der Betriebsleiter der Küche, trifft sich regelmäßig mit den Bewohnern. Gemeinsam erarbeiten sie den Speiseplan für die nächsten Wochen. In der letzten Bewohnerbefragung gab es Kritik am Essen. Daraufhin haben wir eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die dieser Kritik nachgeht und Verbesserungen anregt.


Was ist, wenn ich krank oder sehr stark betreuungsbedürftig werde, wenn ich sterben muss? Hohe Ansprüche stellen wir im Alltag...

..., um eine Atmosphäre voller Sicherheit und Vertrauen entstehen zu lassen. In meinen 14 Jahren in der stationären Altenhilfe habe ich die Entwicklung von einer passiven Versorgung (satt-sauber-trocken) hin zu einer aktivierenden, ressourcenorientierten, individuellen Pflege und Betreuung erlebt und hier in Eicken aktiv mitgestalten können. Dies ist aber oft leichter gesagt als getan. Gilt es doch in der Begegnung mit dem alten Menschen sich immer auf dem feinen Grad zwischen Fürsorglichkeit und Selbstbestimmung zu bewegen. Art und Weise der Pflege und Begleitung müssen den alten Menschen erleben lassen, dass er wertvoll um seiner selbst Willen ist. Natürlich gehört es zu unserer Profession, darauf zu achten, dass ein Bewohner genug isst und trinkt. Wenn jemand nicht mehr alleine dafür sorgen kann, helfen wir selbstverständlich – es kann das Schmieren eines Brotes, das Anreichen von Getränken oder ganzen Mahlzeiten sein. Dies ist der Bereich „Fürsorge“, wir begleiten und unterstützen – Brotsorte, Belag, die Menge usw. bestimmt die betroffene Person, das bedeutet Selbstbestimmung im Alltag, auch schon bei vermeintlich kleinen Dingen. Viele alte Menschen haben die große Sorge, was wohl passiert, wenn die „Vergesslichkeit im Alter“ zur Demenz wird. Hier wird sich unsere Begleitung intensivieren müssen, vielleicht kann auch ein Umzug in eine kleinere Wohngruppe eine Hilfe sein. Grundsätzlich haben wir eine bestimmte Umgehensweise mit altersverwirrten Menschen festgeschrieben. Wir stellen dabei die Gefühle und Antriebe in den Mittelpunkt. Denn wenn auch viele Fähigkeiten verloren gehen, Gefühle wie Ärger, Liebe, Angst und Antriebe, z.B. Ordnungssinn oder Kinderliebe, bleiben erhalten. Die alten Gewohnheiten zu kennen, hilft dabei. Je mehr wir wissen, umso besser können wir die Bewohner im Leben begleiten. Dies gilt auch bei anderen Dingen des Heimalltags: Wir haben einen Blick auf Kleidung, Körperpflege, helfen da, wo sie nicht mehr selbstbestimmend aktiv werden können. Wenn ein Bewohner Schmerzen hat, stimmt die Pflegefachkraft im engen Kontakt mit dem behandelnden Arzt, z.B. Hausarzt, die Schmerztherapie ab. Wir handeln bei regelmäßig starken Schmerzen in Zusammenarbeit mit Schmerztherapeuten. Alle vier Wochen tagt unser Qualitätszirkel, in dem eventuelle Probleme in einer Fallbesprechung besprochen oder aber Abläufe evaluiert und vielleicht neu festgelegt werden. Dass ich auch Mitglied dieses Zirkels bin, liegt ja wohl auf der Hand. Gabi Dieckmann (49), Fachkraft für Gerontopsychiatrie, Wohnbereich Am Aretzplätzke

Service:

Wenn Sie ins Krankenhaus müssen packen wir Ihre Tasche und kümmern uns darum, dass Sie sicher im Krankenhaus ankommen. Ihr Betreuer bzw. Ihre Angehörigen werden von uns informiert. Anhand eines speziell entwickelten Überleitungsbogens erhält das Krankenhaus alle wichtigen Daten.


Spezialitäten des Hauses:

Sterbende sind Lebende „Sterbende sind Lebende“, habe ich immer gesagt, wenn ich gefragt wurde: „Wie kannst du nur im Altenheim arbeiten, da hast du doch so viel mit Tod zu tun.“ Die meisten alten Menschen, die bei uns einziehen, wissen, dass hier im Altenheim ihr letztes Zuhause sein wird und wünschen sich, wie jeder andere auch, eben in diesem Zuhause zu sterben. Aber bis dahin ist es sehr oft noch eine Weile und die gilt es mit Leben zu füllen. Aus diesem Grund bin ich auch in die Arbeitsgruppe Palliative Care gegangen. Hier beschäftigen wir uns mit Sterbeund Abschiedskultur und sorgen dafür, dass den gesprochenen Worten Taten folgen, dass noch zu Lebzeiten eine vertrauensvolle Atmosphäre fürs Sterben geschaffen wird. Die alten Menschen beschäftigen viele Fragen: Was ist, wenn ich nicht mehr leben möchte? Wird meine Patientenverfügung anerkannt? Kann ich selbst bestimmen, wie ich sterben möchte? Gibt es eine Sterbebegleitung im Haus? Diesen Fragen begegnen wir mit dem „Integrationsgespräch“. Wenn es dann mal so weit ist, setzen wir alles daran, die Wünsche des Bewohners zu erfüllen und sind sehr froh und ehrlicherweise auch ein wenig stolz, wenn wir es geschafft haben, es so zu tun, wie der alte Mensch es wollte. Unterstützung finden wir auch in der Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Palliativ- und Hospizdienst vom Deutschen Roten Kreuz in Mönchengladbach. Die vielen positiven Rückmeldungen aus den Familien und innerhalb der Teams zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind. Anna Freiberg (53), Examinierte Altenpflegerin, Wohnbereich Alter Markt

Lott oss nom Eecke jonn (Lasst uns nach Eicken gehen) Auszug aus dem Heimatlied und Traditionslied der Eickener Karnevalsgesellschaft Schöpp op Hät min Stond jeschlare, he op dieser Welt Lott oss nom Eecke jonn, denn Eecke bliev Eecke On sollt Petrus frore, wo et mech jefällt. Wä`kann oss op der Welt, dat Waater noch reeke? Dann well ech öhm sare, eene Wunsch ech hätt: Lott oss nom Eecke jonn, do es et so schön, Lott mech noch enns loope, em Eecke wor et so nett lott oss nom Eecke jonn, do send wir zehem (Text und Musik: Karl Heitzer 1948)


Was müssen meine Angehörigen beachten? „Turbulent und stimmungsvoll. Da muss ein Schwatz gehalten werden"

Wenn ich über die Wohnbereiche gehe, gibt es immer kurze Kontakte mit Angehörigen. In einer Wohngruppe mit an Demenz erkrankten Bewohnern benötigen viele Angehörige, wie Ehepartner oder Kinder, die zu Hause mit der beginnenden Demenz gelebt und gelitten haben, Unterstützung. Sie wenden sich an die Mitarbeiter und unterstützen sich auch untereinander bei ihren Besuchen. Es gibt Angehörige, die sich gerne an Pflegetätigkeiten beteiligen. Hin und wieder bringen Angehörige schon mal Selbstgekochtes von zu Hause mit. Manche Besucher beziehen auch andere Bewohner mit ein. Iris Hanka (37), stellv. Pflegedienstleitung

Info : Angehörige

Angehörige gehören bei uns zum Team! Angehörige sind das Bindeglied zwischen Zuhause und neuer Lebenswelt. Sie sind wichtige Partner der Bewohnerin oder des Bewohners und des Wohnbereichteams, im Prozess des Einlebens in das Heim. Beim gemeinsamen Erarbeiten der Pflegeplanung können so Biographie und Fachlichkeit gut zusammengeführt werden. Soweit es der Bewohner wünscht, beziehen wir die Angehörigen in Entscheidungen mit ein. Ist der Bewohner nicht mehr in der Lage, seine Wünsche diesbezüglich zu äußern, gelten für uns die rechtlichen Bestimmungen, wie VorsorgeVollmacht, Patientenverfügung oder gesetzliche Betreuung.

Service:

Ratgeber Vorsorgevollmacht Vorsorgevollmacht - gesetzliche Betreuung – Patientenverfügung bei uns mehr als trockene Paragraphen. Schon bei der Vorbereitung des Einzuges in unser Altenheim wird man Sie fragen: Wie soll es sein, wenn Sie nicht mehr entscheiden können? Dies geschieht aus dem Wunsch heraus, Ihnen in jeder Situation Ihre Selbstbestimmung zu erhalten. Sie sollen entscheiden. Pflege und Betreuung bedeutet für uns, mit Ihnen gemeinsam einen Weg zu gehen, Sie zu unterstützen, und Ihnen bei Entscheidungen zu helfen. Um dies tun zu können, möchten wir viel von Ihnen wissen. Damit wir es Ihnen recht machen können, vor allem dann, wenn Sie es nicht mehr können. Wichtig ist deshalb auch, dass Ihre Angehörigen, Ihr Betreuer und Ihr Hausarzt mit im Boot sind, beziehungsweise die Beziehungen geklärt sind. Sollte der Fall eintreten, dass wir für Sie entscheiden müssen, wollen wir das in der Gewissheit tun, dass Sie zu keinem Zeitpunkt irgendetwas anders gemacht hätten. Nur Sie alleine können uns jetzt schon dabei helfen.


Welche Möglichkeiten bietet mir die Umgebung der Einrichtung? Info : Außenwelt

Leben im Stadtteil Eicken Das tägliche Miteinander und der Kontakt zu Organisationen, Vereinen, Kirchen und Schulen in der Nachbarschaft werden von uns bewusst gepflegt. Neben unseren Festangestellten setzen sich auch viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Umgebung mit Herz und Engagement für unsere Bewohner ein. Gemeinsam fördern und unterstützen wir die kulturellen Interessen unserer Bewohner. Unser Altenheim ist fest in das Leben des Stadtteils integriert, wie gemeinsame Veranstaltungen, Gesprächstreffen, Ausstellungen und Feiern belegen. Regelmäßige Ausflüge, Museumsbesuche, Bummel über den Wochenmarkt und die aktive Beteiligung an Stadtteilfesten gehören für uns zum Leben im Heim dazu.

"Ich bin für mein Leben gerne an der frischen Luft." Deshalb verbringt Frau Lange , wenn das Wetter es eben zulässt, viel Zeit auf der Terrasse mit Blick in unseren wunderschönen Garten. Die Mitarbeiter sorgen dabei gut für Frau Lange, da muss vielleicht mal der Sonnenschirm verschoben oder je nach Witterung die zweite Jacke geholt werden. Etwas zu trinken ist immer in Reichweite und die Mahlzeit draußen einzunehmen, wurde Frau Lange auch schon angeboten. "Aber das will ich nicht... wissen Sie, in der Gemeinschaft schmeckt es noch viel besser." Ursula Lange (86), Bewohnerin Wohnbereich Am Aretzplätzke


Wie kann ich die Kontakte zu meinen Freunden, Bekannten, Angehörigen und außerhalb des Hauses pflegen? Friseurbesuch und Sonnenbank sind eine Selbstverständlichkeit. Helga Stammich (67) Bewohnerin Wohnbereich

Helga Stammich ist im Juni 2008 in das Altenheim gezogen. Seit dem pflegt sie alte Freundschaften mehr als zuvor. „Ich habe einen Hausschlüssel, wenn ich abends ausgehe“, sagt Frau Stammich. Nach einem Aufenthalt in der Kurzzeitpflege, musste sie über ihre zukünftige Wohnsituation entscheiden: „Ich fühle mich in den Städtischen Altenheimen insgesamt wohl. Zuerst habe ich im Städtischen Altenheim in Rheindahlen gewohnt, wollte dann lieber nach Eicken. Die Holding erfüllte mir den Wunsch“. Außer am Sportprogramm nimmt sie wenig an Hausangeboten teil, weil sie noch so viel außerhalb macht. Gerne geht sie in das nahe gelegene Café oder auch mal auswärts essen. Ganz nach Lust und Laune. „Ich führe mein Leben weiter wie vorher“, erklärt Frau Stammich: „Nur fühle ich mich hier sicher und bin nachts nicht alleine“.

Vieles ist möglich

Nach einem Schlaganfall kam Anna Mertens (92) erheblich pflegebedürftig zu uns ins Altenheim. Schon im Vorfeld fiel der enge Kontakt zur Familie auf und wir begleiteten die Familie beim Einzug sehr eng. Es wurden viele Gespräche geführt, um der Familie die Sicherheit zu geben, die Mutter und Großmutter weiterhin wie gewohnt einbeziehen zu können. Durch Mobilisation und entsprechende Hilfsmittel konnte die Familie Frau Mertens wie gewohnt zu Spaziergängen in den Stadtteil und ins bekannte Eiscafe´ mitnehmen. Veranstaltungen wurden gemeinsam besucht und als der Zustand von Frau Mertens sich verschlechterte, konnte sie mit ihrer Familie in einem Liegestuhl (ein spezieller Rollstuhl) an der Weihnachtsfeier teilnehmen. Eine andere Bewohnerin, die körperlich noch in der Lage ist, wird regelmäßig übers Wochenende in die Familie abgeholt. In enger Zusammenarbeit mit Familie und Umfeld ist vieles möglich. Pia Hermann-Hilberg, Sozialer Dienst


Welche Medien kann ich nutzen? Spezialitäten des Hauses:

Ein Pinguin im Altenheim Der Pinguin ist ein speziell für Senioren entwickelter Computer. Die im Design an einen Pinguin angelehnte Computerstation beherbergt nicht nur die Möglichkeit, sich die Zeit mit Geschicklichkeitsund Unterhaltungsspielen wie Zahlenpyramiden, Patience, Märchenfragen oder Fliegenfangen zu vertreiben. Die Internetfähigkeit erlaubt den Bewohnern auch ohne eigenen Internetanschluss, auf verschiedenen Seiten zu surfen oder Fotos und E-mails zu versenden und zu empfangen. Bedienelemente und Menüführung sind selbsterklärend und verzichten komplett auf überflüssige Knöpfe. Gesteuert wird durch Berührung des Bildschirms. Auffallend ist, dass sich Bewohner nur selten alleine an den Computer setzen – er ist auch für Besucher und Angehörige zur gemeinsamen Anlaufstelle geworden.

Shuttleservice zur Bibliothek

Wilfried Hörstmann diskutiert bereits eifrig mit Bibliothekarin Julia Kiemeswenger. Gerade ist er mit dem Pendelbus in Odenkirchen angekommen und erörtert nun bei Kaffee und Keksen John Irvings „Gottes Werk und Teufels Beitrag“. Die Bewohner des Altenheims Eicken haben jeweils am letzten Dienstag im Monat die Gelegenheit, in die Bibliothek „Am Pixbusch“ zu fahren – ein Shuttleservice für Leseratten. „Ich bin froh, dass es diese Möglichkeit gibt“, meint Wilfried Hörstmann. Während der Fahrt werden die Shuttlenutzer von Mitarbeitern des Deutschen Hilfsdienstes betreut, in der Bibliothek werden sie von Julia Kiemeswenger erwartet. „Es werden gemeinsam Bücher ausgesucht, im Bibliothekskatalog geblättert oder einfach Unterhaltungen geführt“, berichtet die ausgebildete Buchhändlerin und studierte Germanistin, die ihre Gäste auch mit Literaturtipps versorgt. Ein Service, den Herr Hörstmann sehr zu schätzen weiß: „Die Frau Kiemeswenger ist eine ausgezeichnete Bibliothekarin. Sie fragt nach den Interessen der Benutzer und berät geschickt, ohne etwas aufzudrängen. Das hilft mir immer sehr.“ Auch dieses Mal wird Herr Hörstmann fündig und tritt mit Lesestoff für den nächsten Monat die Heimreise an.


Was muss an Formalitäten vor dem Einzug geklärt sein? Info : Formalitäten

Pflegestufen - Heimbedürtigkeit Um eine Pflegestufe oder eine Heimbedürftigkeit bestätigt zu bekommen, muss bei der Pflegekasse ein Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung gestellt werden. Dies ist auch telefonisch möglich. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen besucht den Antragssteller daraufhin zu Hause. Wenn deutlich wird, dass ein Leben in den eigenen vier Wänden nicht mehr möglich und ein Einzug in eine stationäre Einrichtung der Altenhilfe erforderlich sind, erstellt der Medizinische Dienst der Krankenkassen eine Bescheinigung über die Heimbedürftigkeit aus und stellt eine Pflegestufe fest. Die Kopien dieser Bescheide benötigen wir im Heim für den Einzug. Er kann erfolgen, sobald ein Zimmer frei ist. Die Pflegekasse zahlt einen Zuschuss zu den Heimkosten. Dieser umfasst die pflegebedingten Aufwendungen, soziale Betreuung und die medizinische Behandlungspflege. Die von der Pflegekasse gezahlten Beiträge sind nach den Pflegestufen gestaffelt. Wenn die Leistungen der Pflegekasse und die Rente beziehungsweise das Ersparte nicht ausreichen, um den Heimplatz zu finanzieren, kann ein Antrag beim Sozialhilfeträger gestellt werden. In Mönchengladbach ist dies das Amt für Altenhilfe. Die Berater des Beratungszentrums der Sozial-Holding beraten kostenlos und kompetent zu rechtlichen und finanziellen Fragen und Formalitäten und vermitteln zu den entsprechenden Stellen. Unter 02161 / 811 96 811 sind wir auch außerhalb der Bürozeiten sowie an Sonn- und Feiertagen zu erreichen. Beratungszentrum der Sozial-Holding Königstraße 151, 41236 Mönchengladbach. Carmen Weyers (30) Beratungszentrum der Sozial-Holding

Service:

Einzug in dringenden Fällen Wie lange Sie auf einen Platz warten müssen, ist abhängig von der Anzahl der freien Zimmer und der Länge der Liste der Interessenten. Das Beratungszentrum gibt Ihnen Auskunft über die aktuelle Situation. Wir helfen Ihnen in dringenden Fällen eine Übergangslösung zu finden. Dies kann zum Beispiel ein Platz in der Kurzzeitpflege, die dem Altenheim Eicken angegliedert ist, sein.


Service Rechnungen Rechnungen können nach Erteilung einer Lastschriftermächtigung abgebucht werden. Die Überweisung der Rechnungen ist ebenfalls möglich. Sollte nur das Renteneinkommen eingesetzt werden müssen, besteht die Möglichkeit, dass die Renten direkt von der Rentenstelle auf das Konto des Altenheimes überwiesen werden. In diesem Falle können Sie Ihr Girokonto kündigen, sofern Sie keine weiteren Zahlungsverpflichtungen haben. Ob Sie Ihre bestehenden Versicherungen behalten, sollte im Einzelfall abgeklärt werden. Wir haben eine Privathaftpflichtversicherung für alle Bewohner abgeschlossen. Ihre alte Wohnung muss gekündigt werden, da sonst doppelte Kosten (Miete und Heimkosten) anfallen. Bei der Frage inwiefern Ihr Vermögen zur Zahlung der Heimkosten eingesetzt wird, berät Sie unser Beratungszentrum kompetent und kostenlos. Andrea Mikolaijczyk, Finanzabteilung

Ratgeber: Betreuung Eine Betreuung wird eingerichtet, wenn ein Mensch aufgrund einer psychischen Krankheit, geistigen, seelischen oder körperlichen Behinderung hilfebedürftig ist und seine Angelegenheiten aufgrund seiner Erkrankung ganz oder teilweise nicht selber besorgen kann. Damit eine Betreuung eingerichtet werden kann, muss ein Antrag der betroffenen Person beim Amtsgericht gestellt werden. Wenn die betroffene Person in der Geschäftsfähigkeit erheblich eingeschränkt oder geschäftsunfähig ist, muss eine Anregung Dritter an das Gericht erfolgen. Das Amtsgericht entscheidet über Einrichtung einer Betreuung.


Wie groß ist die Einrichtung eigentlich und wie ist sie ausgestattet? Spezialitäten des Hauses:

Vielfalt unter einem Dach Das Altenheim Eicken verfügt über sechs Wohngruppen mit unterschiedlicher bewohnerbezogener Ausrichtung. In jeder Wohngruppe wird in den Wohnküchen, am Alltag strukturiert miteinander gewohnt und gelebt. Bei der Namensgebung der Wohnbereiche wurde auf den Mönchengladbachern bekannte Örtlichkeiten zugegriffen. Die Wohnetagen erreicht man über die Pforte im Eingangsbereich. Ein kleiner Friseur- und Kosmetiksalon, eine Cafeteria und die Möglichkeit in der Verwaltung kleine „Bankgeschäfte“ zu erledigen, lassen auch körperlich und geistig eingeschränkte Bewohner in einem geschützten Raum eine hohe Selbständigkeit erleben.

„Jetzt sind die Flure genauso freundlich wie die Menschen.“ Die Bewohnerin schwärmt von den freundlich gestalteten Zimmern, den hellen, großzügig beleuchteten Durchgängen und den gemütlichen Gruppenräumen. „Wir wollen, dass sich die Bewohner an ihre ‚besten’ Jahre erinnert fühlen. Deshalb haben wir Möbel aus den 50er bis 70er Jahren ausgesucht“, sagt Diplom-Sozialarbeiterin Marlies Werner. Dazu gehören alte Bilder, restaurierte Stühle, Tische, Sekretäre oder auch Kommoden, die den Senioren ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln sollen. Winter- und Sinnesgärten mit vielen Pflanzen bieten zudem Gelegenheit, sich aktiv einzubringen. Herzstück des Altenheims sind nun die Wohnküchen, die das alltagsspezifische Arbeiten mit den Bewohnern erleichtern. Dass es neuerdings auch einen Kamin mit simuliertem Feuer gibt, hat Frau Pasch erst bei ihrem Rundgang mit uns bemerkt. „Ich habe mir das Haus seit dem Umbau noch nicht in Gänze angeschaut“, sagt die gebürtige Duisburgerin. „Aber vielleicht sollte ich künftig häufiger hier in diese Ecke kommen.“ Katharina Pasch (75) Bewohnerin Wohnbereich Eickener Höhe


Welche Kosten kommen auf mich zu? Interview: Bernhild Birkenbeil, Geschäftsleiterin und Mario Cox, Abteilungsleiter Finanzen Welche Kosten kommen auf mich zu, wenn ich in das Altenheim Eicken einziehe? Herr Cox: Zurzeit betragen die Heimkosten je nach Pflegestufe zwischen 2.300,-- und 4.100,-- Euro. Darin sind die Kosten, die durch die Pflege und Betreuung eines Bewohners anfallen, sowie die Unterkunfts- und Verpflegungskosten und die Kosten für die Instandhaltung und Finanzierung der Gebäude enthalten. Die Pflegekasse übernimmt für die Pflegestufe I 1.023 Euro, die Pflegestufe II 1.279 Euro und Pflegestufe III 1.432 Euro der Aufwendungen (Stand November 2008). Weitere Dienstleistungen, wie zum Beispiel Friseur, Fußpflege oder auch Kosmetika sind darin nicht enthalten. Für diese Ausgaben erhalten Sie als Sozialhilfeempfänger einen „Barbetrag zur persönlichen Verfügung“, häufig Taschengeld genannt oder Sie müssen den Betrag aus Ihrem Vermögens bzw. Einkommens verwenden. Was geschieht, wenn sich meine Pflegestufe verändert? Frau Birkenbeil,: Der Medizinische Dienst der Krankenkassen stellt den Pflegebedarf des Bewohners fest. Sollte dieser sich erhöht haben, erweitert sich das Angebot der Pflege- und Betreuungsleistungen, das Heimentgelt und der Pflegekassenanteil erhöhen sich. Erfreulicherweise geschieht es hin und wieder, dass sich der Pflegebedarf verringert und somit die Leistungen und auch die Kosten für den Bewohner. Wer entscheidet über Erhöhung der Heimkosten und wann muss ich damit rechnen? Herr Cox: Die entsprechenden Heimentgelte werden durch regelmäßige Verhandlungen zwischen den Heimträgern und den Pflegekassen sowie den Trägern der Sozialhilfe festgelegt. Wenn der Kostenträger und der Heimträger sich auf einen anderen Pflegesatz verständigt haben, erhalten Sie spätestens vier Wochen bevor die neuen Pflegesätze gültig werden, schriftlich die Information über die neuen Kosten. Was ist, wenn ich die Kosten nicht mehr tragen kann? Frau Birkenbeil: Beim Sozialhilfeträger muss ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden. Der Sozialhilfeträger, hier in Mönchengladbach ist es das Amt für Altenhilfe, informiert auch darüber, ob und in welcher Höhe möglicherweise Ihre Angehörigen einen Anteil der Kosten übernehmen müssen.

Info : Kosten

Pflegemittel Inkontinenzmaterialien müssen nicht selbst bezahlt werden. Wir stellen sicher, dass für Sie immer qualitativ hohe und ausreichend Produkte zur Verfügung stehen. Andere Pflegemittel, wie z.B. bestimmte Hautpflege- oder Mundpflegemittel müssen vom Hausarzt rezeptiert werden. Dann greifen die Regelungen der geltenden Gesetzgebung zur Kostenübernahme durch die Kasse.


Welche Gesetze/Verordnungen gelten hier und wer überprüft die Einhaltung? Info :

Kontrollen im Altenheim Etwa 15 Kontrollorgane sind regelmäßig an unterschiedlichen Stellen mit Prüfungen der Abläufe beschäftigt: Feuerwehr, Bauordnungsamt, Gesundheits-und Veterenäraufsicht, Staatliches Amt für Arbeitsschutz, Berufsgenossenschaft usw. Der Medizinische Dienst der Kassen (MDK) und die Heimaufsicht setzen sich hauptsächlich mit dem Pflegeprozess sowie seinen Zusammenhängen und der bewohnerbezogen Ergebnisqualität auseinander. Die Ergebnisse aller Überprüfungen können bei der Einrichtungsleitung eingesehen und auf Wunsch erläutert werden. Heimaufsichtsund MDK-Prüfungen werden auch im Internet auf www.sozial-holding.de veröffentlicht. Hinzu kommen eine Vielzahl eigener Kontrollen z.B. durch die Qualitätsabteilung des Trägers, beauftragte Pflegegutachter und Hygieneberater sowie interne Kontrollsysteme beispielsweise die Pflegevisiten.

Ratgeber

Wenn Bewohner überprüft werden Personenbezogene Überprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) oder die Heimaufsicht der Stadt Mönchengladbach müssen von dem jeweiligen Bewohner bzw. seinem Angehörigen oder Betreuer genehmigt werden. Die Anwesenheit des Angehörigen bzw. Betreuers bei der Überprüfung ist in diesem Fall auf Wunsch möglich. Bei der Feststellung des Pflegebedarfs durch den MDK können Angehörige bzw. Betreuer, sofern vom Bewohner erwünscht, dabei sein. Überwiegend erfolgen die Kontrollen der verschiedenen Behörden unangemeldet und auch nicht personenbezogen, so dass die Anwesenheit Angehöriger bei einer solchen Überprüfung zufällig ist.


Unangemeldete Regelprüfung des Altenheims Zwei Mitarbeiterinnen der Heimaufsicht melden sich im Büro der Einrichtungsleitung Das Einhalten der Vorgaben aus sieben Punkten, bezogen auf § 11Abs 1 und § 5 Abs. 1, soll kontrolliert werden. Das hört sich zuerst einmal sehr trocken an, ist es aber nicht, so eine Begehung geschieht nah an der Basis und ist mit Leben gefüllt. Zuerst findet ein einleitendes Gespräch statt, man blickt gemeinsam zurück zur letzten Begehung, bespricht die durchgeführten oder geplanten Veränderungen. Dieses Mal wird die soziale Betreuung sehr intensiv reflektiert. Deshalb ist es schön, dass eine Mitarbeiterin desSsozialen Dienstes dabei sein kann. Zeitgleich hat sich die zweite Prüferin, begleitet durch eine Wohnbereichsleitung, in die Wohnbereiche begeben. Hier wird sie die Dienstpläne mit den tatsächlich anwesenden Beschäftigten vergleichen, stichprobenartig eine Überprüfung der Arzneimittelverwaltung vornehmen, sowie die Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen kontrollieren. Drei Bewohner werden ausgesucht, deren Dokumentation man sich, bezogen auf den Pflege- und Betreuungsprozess, ganz genau anschaut. Natürlich werden die Bewohner besucht: Wie lebt der alte Mensch? Werden seine Bedürfnisse erkannt und berücksichtigt? Werden Selbständigkeit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung gefördert und gewahrt? Diese Anforderungen gilt es in Theorie und Praxis zu überprüfen. Ein Rundgang durch Teile der Einrichtung zur Beurteilung der Wohnqualität wird die Regelüberprüfung abschließen. Aber bis dahin vergehen noch ein paar Stunden. Ca. 16.30: Abschlussrunde: Die Mitarbeiterinnen der Heimaufsicht und das Leitungsteam reflektieren kurz die Begehung. Man freut sich – keine gravierenden Mängel – eine kurze, aber durchaus positive Rückmeldung insgesamt. Erleichterung macht sich breit, denn obwohl man sicher ist, alles für die uns anvertrauten Menschen zu tun, ist man doch etwas angespannt. Cirka eine Woche später halten wir den Begehungsbericht in Händen. Über zwölf Seiten wird sehr detailliert die Begehung beschrieben. Im Ergebnisteil wird die Überprüfung bewertet. Hier gibt es dann verschiedene Abstufungen: Voll erfüllt – im Wesentlichen erfüllt – nicht umfassend erfüllt – nicht erfüllt. Die einzelnen Abstufungen werden ausführlich begründet und bei Bedarf mit einer Terminschiene zur verpflichtenden Abarbeitung mit Rückmeldung an die Heimaufsicht gesetzt. Besonders wichtig sind für uns auch die Hinweise und Empfehlungen, die sich an den Bewertungsteil anschließen. Der „fremde Blick“ tut uns allen gut. Für uns heißt es jetzt, einen Aktionsplan erarbeiten und eine Prioritätenliste zur Vorgehensweise mit Hinweisen und Empfehlungen festschreiben. Zeitnah werden die Teams informiert und natürlich auch kräftig gelobt. Dann werden die vereinbarten Punkte bearbeitet. Die Wohnbereichsleitungen sind in der Pflicht, regelmäßig den Verlauf zu kontrollieren. Eine „Endabnahme“ findet Mitte Dezember statt. Zitat aus dem Prüfprotokoll der Heimaufsicht: „Die Prüfung erfolgte in einer sehr offenen und angenehmen Atmosphäre. Für die Kooperationsbereitschaft und die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter/innen (....) bedanke ich mich.“ Margret Strucken-Jordan (57), Einrichtungsleiterin

In der Wohnküche gibt es keine rohen Eier

Menschen, die sich für einen Heimplatz interessieren, fragen oft, ob sie die Möglichkeit haben, sich in der Wohnküche etwas selber zu kochen. Die Antwort lautet ja, aber mit Ausnahmen. Suppen aus der Konserve, ein Würstchen oder Ähnliches dort zuzubereiten, ist in Absprache mit dem Personal möglich. Eier dürfen jedoch nur auf dem eigenen Zimmer zubereitet werden, beispielsweise in einem Eierkocher. Der Grund dafür ist, dass von rohen Eiern die Gefahr einer Salmonellen Infektion ausgeht und ihre Mitbewohner in der Wohnküche davor geschützt werden müssen. Das Gleiche gilt für die Zubereitung von Hackfleisch oder ähnlichen Produkten. Im Rahmen unserer Beschäftigungsangebote in den Wohnküchen werden regelmäßig die Zubereitungen von Salaten und das Backen von frischen Kuchen angeboten, selbstverständlich nur mit Flüssigei. Jeder Bewohner kann sich nach Lust und Laune daran beteiligen. Marlies Werner (48), Dipl.-Sozialarbeiterin, Sozialer Dienst


An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe oder mich beschweren möchte? Der Ombudsmann Gerhard Kipp ist seit 1992 in verschiedenen Funktionen für die Altenheime der Stadt Mönchengladbach tätig, seit 2000 als Ombudsmann. Der Ombudsmann ist Vertrauensperson und Interessenvertreter der Bewohnerinnen und Bewohner in den Altenheimen. Er unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Angehörigen oder Betreuer bei der Wahrung ihrer Rechte sowie bei Wünschen und Interessen gegenüber dem Unternehmen. Er ist kein direkter Mitarbeiter des Trägers, sondern unabhängig. Jeden Dienstag von 9:45 bis 12:00 Uhr berät er im Altenheim Eicken.

Interview: Katharina Leuchtenberg (88), Bewohnerin Wohnbereich

"Ich kann meine Kritik direkt bei den Mitarbeitern los werden." Werden Sie nach Ihren Wünschen und Ihrer Zufriedenheit befragt? Man merkt, dass man den Mitarbeitern hier nicht egal ist. Ich werde nach meinen Vorlieben zu den Mahlzeiten, also zum Beispiel, die Auswahl der Menüs befragt. Die Mitarbeiter beobachten sehr genau, wie es mir geht und fragen konkret nach. Die Wohnbereichsleitung hat mich mehrfach besucht und gefragt wie es mir gefällt und ob ich noch was brauche. Ich kann meine Kritik direkt bei den Mitarbeitern los weden. Ich habe da keine Hemmungen und die Mitarbeiter haben das bisher gut angenommen.

In Sachen „Wahlen“ ist Wilfried Hörstmann nahezu ein Profi. Heimbeiratswahlen in Eicken: „Ich habe früher bei politischen Wahlen als Wahlhelfer und Wahlausschussvorsitzender mitgewirkt“, berichtet er, während er als Wahlhelfer Stimmzettel für die Heimbeiratswahl ausgibt. „Ich habe mich immer für meine Mitmenschen interessiert und ich möchte gerade denen, die sich nicht artikulieren können, gerne behilflich sein.“ Obwohl Herr Hörstmann erst seit September 2007 in Eicken wohnt, kandidiert er für einen der fünf Plätze im Heimbeirat. Insgesamt können die Bewohner des Hauses aus acht Kandidaten den neuen Heimbeirat wählen. Die Wahlen zum Heimbeirat finden gemäß dem Heimgesetz alle zwei Jahre statt. Jeder Bewohner darf wählen. Selbstverständlich ist die Wahl geheim. Darum ist die Cafeteria des Altenheims an diesem Nachmittag zum Wahllokal umgestaltet, mit Wahlkabinen und einer versiegelten Wahlurne. Um kurz vor sechs steht dann der neue Heimbeirat fest. 80 von 131 Bewohnern haben abgestimmt. Erwin Oppermann und Wilfried Hörstmann haben es geschafft. Gemeinsam mit Hannelore Clemens, Anna Nolte und Katharina Pasch bilden sie den neuen Heimbeirat. In den nächsten zwei Jahren werden sie die Interessen der Bewohnerinnen und der Bewohner vertreten.


Wer arbeitet hier alles und wer ist für mich zuständig? Spezialitäten des Hauses:

Die gute Mischung macht’s. Die Arbeit in mulitprofessionellen Teams vereint verschiedene Fachrichtungen aus Betreuung, Pflege, Hauswirtschaft und Expertentum. Wir brauchen beides: Das neue Fachwissen und den Elan der Jungen sowie die Erfahrung und die stetige Loyalität der Älteren. Wir erhalten viele Anfragen zum Praktikum oder zur Ausbildung und haben erfahrene Mitarbeiter weitergebildet, die Praxisanleitungen übernehmen. Mehr als ein Viertel aller Mitarbeiter in den Städtischen Altenheimen ist älter als 50 Jahre. Das ist ungewöhnlich, denn in sechs von zehn deutschen Untenehmen gibt es überhaupt keine Beschäftigten mehr, die älter als 50 Jahre sind. In der Sozial-Holding wird ein eigenes Fort- und Weiterbildungsprogramm angeboten. Es setzt sich aus einem "offenen Angebot" (z.B. Diabetes-Schulung) und aus regelmäßigen dienstverpflichtenden Veranstaltungen (z.B. Erstund Nothilfemaßnahmen) zusammen. Stellt sich im Alltag heraus, dass an irgendeiner Stelle Fachwissen aufgefrischt werden sollte, werden hausinterne Fortbildungen initiiert. Mitarbeiter haben die Möglichkeit sich als "Experte" zu betätigen.

Personalentwicklung macht's möglich. Die Mitarbeiterin Verena Scheffel (29) Januar 2003: Staatsexamen Altenpflegerin Seit 1.2.2003 Fachkraft im Altenheim Eicken November 2003: Schulung zur Pflegeexpertin Dekubitus März 2005: Wundmangement Modul I Januar - August 2007: Weiterbildung Praxisanleiterin Dezember 2007: Wundmanagement Modul II März 2008: Teamleitung im Wohnbereich Am Aretzplätzke April 2008: Prüfung zur zertifizierten Wundmanagerin


Jede Begegnung ist Kommunikation.

Es gibt bestimmte Uhrzeiten, in denen eher Zeit für Gespräche mit Bewohnern vorhanden ist. Zu anderen Zeiten ist der Raum für Gespräche knapp. Seit sieben Jahren arbeite ich als Pflegefachkraft im Altenheim Eicken. Einige Bewohner haben ein besonders vetrautes Verhältnis zu mir. Manchmal habe ich den Eindruck, dass diese Bewohner mir mehr anvertrauen als ihren Angehörigen. Andere Bewohner hingegen verstehen sich gut mit ihren Angehörigen und erzählen viel mit ihnen. Wenn ein Bewohner um ein Gespräch bittet, nehme ich mir auch Zeit dafür. Uli Jansen (41), Stellv. Pflegedienstleiter

Info : Angehörige

Die Familie Im Ehrenamt und Qualitätszirkeln arbeiten Angehörige engagiert mit. Über wohnbereichsbezogene Angehörigentreffs ist der Informationsfluss gewährleistet und die Teilnahme an hausinternen Veranstaltungen und Festen fördert das allgemeine Wohlbefinden.

Info : Mitarbeiter

Ehrenamt – unser Sahnehäubchen Bürgerliches Engagement und Ehrenamt sind für uns nicht weg zu denken. Ehrenamt ist eine wertvolle Unterstützung und Bereicherung. Hier im Altenheim sind die Ehrenamtler eingebunden in eine feste Gruppe, die begleitet und regelmäßig weitergebildet wird. Wir bieten jährlich eine Schulungsreihe mit breit gefächerten Themen an. Die Liste der ehrenamtlichen Taten ist lang: Geburtstagskarten entwerfen und drucken, einzelne Bewohner besuchen, Spaziergänge und Einkäufe begleiten, Einzelpatenschaften übernehmen, Dämmerschoppen, Ausflüge, Singkreise organisieren und begleiten, kleinere Konzerte geben, Kaninchengehege pflegen, Gottesdienste begleiten, in Arbeitsgruppen und Pflegezirkeln mitwirken - je nach den eigenen Fähigkeiten und Wünschen.


Wie ist die Arbeit hier organisiert und kann ich mitbestimmen, wer mich pflegt oder betreut? Info : Arbeitswelt

Wohnform stationäre Altenhilfe Die Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team (Pflegefachkräfte, Alltagsassistenten, Sozialpädagogen, usw.) gibt einer ganzheitlichen, aktivierenden Pflege und Betreuung breiten Raum. Um die Arbeit transparent zu machen, Ziele zu formulieren und die Tätigkeiten auf dem Weg zu diesem Ergebnis beschreiben zu können, arbeiten wir pflegetheoretisch nach Monika Krohwinkel. Anhand von 14 beschriebenen Aktivitäten des täglichen Lebens (AEDL) wird die Pflegeplanung für und mit jedem Bewohner und/oder dessen Angehörigen erstellt, der Pflegeund Betreuungsprozess entwickelt und im EDV Programm dokumentiert. Wichtige und notwendige Informationen gehen über die Pflegedokumentation auch an den Nachtdienst, so dass jeder der vier Nachtdienstler in unserem Haus weiß bzw. nachlesen kann, was wichtig ist. Die pflegepraktische Umsetzung findet über das Modell der Bezugspersonenpflege statt. Bezugspersonenpflege versteht sich als „Begleiten“ oder „Mitgehen“ auf dem Lebensweg des alten Menschen. Dies gilt im Besonderen, wenn Abhängigkeit und Pflegebedürftigkeit sich verstärken und setzt einen festen Ansprechpartner für einen Bewohner und seinen Angehörigen voraus. Diese Aufgabe übernimmt die Bezugspflegefachkraft. Sie übernimmt die Verantwortung für die individuelle Pflegeplanung, den sich daraus entwickelnden Pflegeprozess und die kontinuierliche Umsetzung in die Lebenswelt des jeweiligen Bewohners und schaut auch im Alltag "nach dem Rechten". Bei einem Neueinzug wird im Team die Bezugspflegefachkraft festgelegt. Die tägliche Praxis zeigt, dass in der Regel Bewohner und Pflegeperson gut miteinander klar kommen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird man nach Lösungen suchen und finden, zum Beispiel durch Veränderungen der Arbeitsabläufe. Dies gilt genauso bei Unzufriedenheiten mit anderen Mitarbeitern. Sobald sich der Bewohner oder Angehörige bzw. Betreuer, an eine Mitarbeiterin wendet, wird diese die Sorgen oder Unzufriedenheiten diskret an die Wohnbereichs- oder die Einrichtungsleitung weitergeben. Aber auch Herr Kipp, der Ombudsmann, dient als neutrale Anlaufstelle. Bild und Telefonnummer hängen in jedem Bereich aus.

Medikamentenversorgung Die Versorgung der Bewohner mit den notwendigen Medikamenten wird von uns sichergestellt. Das Altenheim übernimmt je nach Festlegungen in der Pflegeplanung die Verwaltung, Aufbewahrung und Vergabe der Medikamente in Kooperation mit den Apotheken.


In der Wohnküche ist es nur selten still. Alltag im Demenzbereich Dilek Sabah (39) hat um 9 Uhr ihren Dienst im Demenzbereich „Haus in Haus“ auf der dritten Etage begonnen. Jetzt begrüßt sie einzeln die Bewohner, die in der Wohnküche frühstücken. Sie setzt sich zu ihnen und reicht, falls erforderlich, das Frühstück an. Sie und ihre Kollegen begleiten den Alltag der 18 BewohnerInnen. Die Zimmer werden fast nur als Rückzugsmöglichkeit und als Schlafraum genutzt. Die Wohnküche und Flure werden als Wohnung, als gemeinsame Lebensumwelt verstanden. Sie sind das Zentrum des Miteinanders und der Mittelpunkt im Alltag. Nach dem Frühstück nutzen einzelne Bewohner die heute aktuellen Angebote im Haus, den Friseur, Gymnastik oder Bingo. Den weiteren Vormittag beschäftigt sich Dilek Sabah sich mit der Unterstützung der Alltagsbegleiter in der Wohnküche oder im Zimmer. Dazu werden Getränke und Obst gereicht, auch mal Themenkisten geöffnet und viel erzählt. Gegen 12 Uhr wird Mittag gegessen. Auch hier ist Dilek Sabah mit dabei. Einige Bewohner machen einen Mittagschlaf. Soweit möglich, helfen die Bewohner die Kaffeemahlzeit mit vorzubereiten. Nach Kaffee und Kuchen wird, wenn das Wetter es zulässt, der Sinnesgarten besucht oder durch Eicken spaziert. Für das Abendessen um 19:00 Uhr bereitet eine Mitarbeiterin mit einer Bewohnerin einen Salat zu oder kocht Pudding. So wie es den Bewohnern möglich ist, werden gemeinsam die Tische gedeckt. Nach dem Abendessen sind viele Bewohner müde und werden von den Mitarbeitern zu Bett begleitet. Andere Bewohner sind noch sehr aufgedreht und suchen nach Halt. Dazu ziehen sie sich für den Abend gemeinsam mit einer MitarbeiterIn in das kleine Wohnzimmer zurück. Es wird gesungen oder erzählt und dabei etwas genascht und getrunken. Zum Fernsehgucken haben die wenigsten Bewohner noch die Ruhe oder Geduld. Ab ca. 21.30 Uhr gehen dann auch die Letzten allmählich ins Bett. Die Alltagsbegleiter haben in Eicken ganz verschiedene berufliche Hintergründe. Eine Kollegin ist Familienpflegerin, eine andere Hauswirtschaftskraft im Wohnbereich, eine absolviert hier ihr freiwilliges Soziales Jahr oder ein Kollege macht seinen Zivildienst. Außerdem gibt es auch ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich in der Alltagsbegleitung engagieren. Aber eines haben sie alle gemeinsam – sie begleiten den Alltag, sorgen für eine alltäglich wiederkehrende Struktur und dafür, dass es nicht still wird in den Wohnküchen.

Sie hat immer ausgesprochen viel Sport betrieben.

Auch in der ersten Zeit im Altenheim ist sie bei allen sportlichen Angeboten, wie Gymnastik oder Kegeln aktiv dabei gewesen. Heute müsste sie mit einem Bauchgurt fixiert werden – zu ihrem Schutz und nach den gesetzlichen Vorschriften - denn sie ist aufgrund ihres Krankheitsbildes stark sturzgefährdet. Ein kurzzeitig angebrachtes Bettgitter hatte sie als Freiheitsentzug wahrgenommen, denn sie versuchte es zu überklettern. Dies beschreibt das Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Fürsorge, in dem die Mitarbeiter und Angehörigen bzw. Betreuer oft stehen. Zusammen hat das therapeutische Team, bestehend aus Hausarzt, Pflegefachkraft und Angehörigen beraten, um der Form der Fixierung entgegen zu wirken. Das Team hat Maßnahmen zum Schutz von der Bewohnerin überlegt, wie Protektorenhosen, Niederflurbett, geplante begleitete Spaziergänge und verstärkte Einbindung in die Wohnküche. Verbunden mit diesen Maßnahmen hat die Familie von der Bewohnerin ihr schriftliches Einverständnis gegeben, keine Fixierung in Form eines Bauchgurtes vorzunehmen. Die Gefahr eines Sturzes kann trotz dieser Maßnahmen nicht ausgeschlossen werden. In diesem Fall hat sich die Lebensqualität der Bewohnerin jedoch erhöht. Die Familie beschreibt sie heute als ausgeglichener und ruhiger.


Welche Informationen werden über mich gesammelt und wer arbeitet wie damit? Zitat:

Angaben zur Biographie und zu den Gewohnheiten sind für uns besonders wichtig. Wanda Mitrenga, Bezugspflegefachkraft

Die Auszubildende Erika Wirachowski (44) begleitet heute Pflegefachkraft und Bezugspflegekraft Wanda Mitrenga (58) bei einem Neueinzug. Zunächst überprüfen sie, ob das Zimmer grundgereinigt ist, das Bett und die Lichtrufanlage funktionieren und vieles mehr. Dann wird die Pflegeplanung vorbereitet. Einträgen im Überleitungsbogen entnehmen beide den Umfang der Pflegebedürftigkeit sowie Informationen zu ärztlichen Diagnosen und Anordnungen zur Medikamentenversorgung. Diese Daten dienen der Sicherheit der Bewohnerversorgung, damit alle im Notfall schnell und richtig reagieren können. Zudem gibt es einen so genannten Gesprächsleitfaden zum Neueinzug. Das ist eine kleine Informationssammlung, die sich in zwei Abschnitte aufteilt. Sie begleitet die Bewohner und das Pflegeteam die ersten vier Wochen. Ein Hausbesuch, der in der Regel von einer Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes gemacht wird, hat Antworten auf die Frage „ Wie hatten sie es denn zu Hause gerne?“, gebracht. Die Ergebnisse sind im Gesprächsleitfaden aufgelistet. „Wir können hier lesen, dass die neue Bewohnerin gesellig ist und dass sie sehr gerne lange aufbleibt. Wir können ihr zum Beispiel Angebote zu Gruppenveranstaltungen machen, den Zeitpunkt für die abendliche Versorgung mit ihr festlegen und den Kontakt zur Familie sicher stellen“. Die Informationen helfen, Gewohnheiten und Lebenserfahrungen in der Pflegeplanung berücksichtigen zu können. Von besonderer Bedeutung ist dies, wenn aufgrund einer beginnenden Demenz das Äußern von Wünschen nicht mehr erfolgen kann. „Wir sind immer bemüht, ganz viel von der Lebenswelt der Bewohner mit in die Wohnform Altenheim zu nehmen“, sagt Wanda Mitrenga. Es gebe nur wenig Einschränkungen im Tagesablauf der Bewohner, stellt Erika Wirachowski fest. „Frühstück gibt’s ab 7.30 Uhr, Mittag gegen 12.30 Uhr und Abendbrot ab 18.00 Uhr. Ein Brot hab ich auch schon so manches Mal geschmiert, wenn die Bewohner zwischendurch hungrig waren oder der Mittagsschlaf mal länger gedauert hat.“ Die Angehörigen mit ins Boot zu holen, sei außerdem wichtig, erklärt Wanda Mitrenga. „Meist können sie uns wichtige Tipps geben. Schließlich wollen wir unsere Arbeit gut machen“. Aber alle Angaben und Daten zum Beispiel zum Unterstützungs- und Behandlungsbedarf, Gesundheit, Gewohnheiten und Bedürfnisse unterliegen zuerst einmal der Schweigepflicht und dürfen nicht ohne Einverständnis der Bewohner den Angehörigen mitgeteilt werden.


Mit wem wohne ich hier zusammen und welche Regeln muss Ich dabei beachten? Viel Leben unter einem Dach

Hier auf dem Wohnbereich Am Wasserturm wohnen 29 Personen. Vier Männer sind darunter. Es gibt hier 27 Einzelzimmer und 1 Doppelzimmer. In dem Doppelzimmer leben Frau K. und Frau E.. Frau E. ist bettlägerig, Frau K. dagegen ständig unterwegs und eigentlich nur zum Schlafen in ihrem Zimmer. Man trifft sie häufig in der Wohnküche an, dort kommuniziert die Rollstuhlfahrerin – trotz ihrer Taubheit – gerne mit den anderen Bewohnern oder Mitarbeitern. Falls sie mit Gesten oder langsamen Sprechen mal nicht weiter kommen sollte, hat sie ihre Zaubermaltafel immer mit dabei. Herr T. mag es da lieber etwas ruhiger. Als ambitionierter HobbyArchäologe hat er kürzlich das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Herr T. liest gerne die Tageszeitung und viele Bücher oder guckt Fernsehen. Die Ruhe seines Zimmers bevorzugt er auch beim Speisen. Alle Bewohner des Wohnbereichs stammen aus Mönchengladbach. Selbst die zwei verwitweten Schwestern, die der Liebe wegen, eine in Düsseldorf, die andere in Köln gelebt hatten, sind im Alter wieder in ihre Heimat zurück gekehrt. Auch sie leben „Am Wasserturm“. Frau U. ist im letzten Jahr eingezogen. Sie führte ein Geschäft für Damenoberbekleidung. Die Expertin in Kleidungsfragen, die sehr viel Wert auf ihr Äußeres legt, wies uns darauf hin, dass sie weder Sakkos noch Blazer trägt, sondern Kostümjacken. Der korrekte Begriff für diese Kleidungsstücke einer Dame, was wir dann auf der Bestandsliste für die Wäscherei geändert haben. Die Personen, die hier wohnen sind zwischen 102 und Mitte 50, von der Hausfrau, dem AkademikerIn über den HandwerkerIn oder Geschäftsfrau/-mann trifft man hier viele interessante Menschen. Die Privatsphäre zu wahren und ein respektvoller Umgang sind MitarbeiterInnen und BewohnerInnen gleichermaßen wichtig. Wir arbeiten im Zuhause des Bewohners und richten uns nach ihm. Bevor wir das Zimmer eines Bewohners betreten, wird angeklopft und eine Antwort abgewartet, soweit der Bewohner orientiert ist. Gesiezt und mit Nachnamen angesprochen werden alle. Dies gilt für die Mitarbeiter. Sollte es zwischen Bewohnern zu Konflikten kommen, besprechen wir mit den Bewohnern die Situation. Die Bezugspflegekraft, der Soziale Dienst oder ein Mitarbeiter ihres Vertrauens sind die Ansprechpartner falls es zu Problemen kommen sollte. Im Unterschied zu der eigenen Wohnung früher, ist der persönliche Lebensraum hier kleiner und hier wird alles gemacht: Waschen, Reinigen, Zubereiten von Mahlzeiten. Viele der Bewohner waren zuvor in ihrer Wohnung über mehrere Stunden alleine auf sich gestellt. Das gemeinschaftliche Leben hier beinhaltet Abwechslung und Unterhaltung. Hier hilft sich jeder gegenseitig, so wie er kann und möchte. Ob es das Eingießen einer Tasse Kaffe, das Schmieren einer Scheibe Brot oder die seelische Unterstützung an einem grauen Herbsttag ist. Editha Hupperten (42), Alltagsassistentin Wohnbereich Am Wasserturm

Info : Gemeinschaftsleben

Tischnachbarschaft Jeder entscheidet für sich, ob er lieber in der Gemeinschaft in der Wohnküche oder in Ruhe auf seinem Zimmer essen möchte. Das Frühstück im Bademantel im eigenen Zimmer ziehen einige Bewohner dem Frühstück in Gemeinschaft vor. Auch die Zeiten wann gegessen werden möchte, sind unterschiedlich. Es gibt keinen großen Speisesaal in dem gemeinsam gegessen wird. Jeder Wohnbereich hat eine Wohnküche in der die Speisen serviert werden. In der Wohnküche hat sich eine gewisse Sitzordnung entwickelt. Für neue Bewohner wird ein passender Platz gesucht. Wer sich umsetzen möchte, spricht es offen an oder wendet sich an den Ansprechpartner seines Vertrauens.


Welche Gemeinschaftsangebote gibt es hier, welche Feste werden gefeiert? Montag, 10.00 Uhr: „Fit mit Marina“, Gymnastik 10.15 Uhr: Projekt Anne Frank Schule 10.30 Uhr: Bingo in den Wohnbereichen 15.30 Uhr: Gedächtnistraining Dienstag, ab 9.00 Uhr: Friseur im Haus 15.30 Uhr: kath. Gottesdienst, ev. Gottesdienst 16.15 Uhr. Musik zum Freuen und Träumen Mittwoch, 10.00 Uhr: „Fit mit Marina“, Gymnastik 10.00 Uhr: Einzelangebote WB Alter Markt 15.00 Uhr: Clownin „Herta“ Donnerstag, 10.15 Uhr: Bingo mit der Anne Frank Schule Ab 18 Uhr: Dämmerschoppen Freitag, 10.00 Uhr: Snoezelen-Angebot Ab 10 Uhr: Musik in unserer kleinen Welt Ab 10.15 Uhr: Malstunde Das spezielle Tagesangebot können Sie am Schwarzen Brett im Eingangsbereich und im Café erfahren.

Spezialitäten des Hauses:

Das Programm ohne Programm Neben jahreszeitlichen Festen findet unabhängig vom Wochentag das so genannte Programm ohne Programm statt. Folgende Angebote fanden im November 2008 statt: Sonntag, 2.11.2008: Abschiedsgottesdienst für die Verstorbenen des vergangenen Jahres Mittwoch, 5.11.2008: Spielstunde mit den Besuchshunden Luis und Joey Mittwoch, 5.11.2008: Ausflug zum Friedhof Samstag, 8.11.2008: Abschlussveranstaltung zum 30jährigen Jubiläum Sonntag, 9.11.2008: Filmvorführung: Heinz Rühmann, Vater sein dagegen sehr Mittwoch, 12.11.2008: Kinder der Grundschule singen Martinslieder Freitag; 21.11.2008: Singkreis Montag, 24.11.2008: Treff der Heimbeiräte Mittwoch, 26.11.2008: Weihnachtsbazar Donnerstag, 27.11.2008: Dämmerschoppen


WIE WERDE ICH BEI EINZUG UND EINGEWÖHNUNG UNTERSTÜTZT?

Besteht die Möglichkeit zum Friseur oder zur Fußpflege zu gehen? Wie komme ich da hin?

Kann ich Probewohnen?

Dienstleistungsangebot besteht im Haus. Ein Mitarbeiter/in begleitet Sie.

Nach Absprache. Kann ich mir mein Zimmer vorher anschauen? Ja. Wir bieten Ihnen ein oder wenn möglich mehrere freie Zimmer an. Wer kümmert sich vor und bei dem Einzug um mich? Ihre Ansprechpartner sind die Mitarbeiter des Beratungszentrums und im Haus die Sozialarbeiterin und ihre Bezugspflegekraft.

WIE WOHNE ICH IN DER EINRICHTUNG? Wie sieht mein Zimmer aus, wie groß ist es und wie ist es ausgestattet? Größe zwischen 17-20 qm. Einzelzimmer haben einen Vorflur, Bad und überwiegend Balkon. Ein Kleiderschrank, ein elektrisch verstellbares Pflegebett und ein Nachttisch sind fester Bestandteil der Einrichtung. Habe ich eine eigene Toilette und Dusche? Ja. In 2008 modernisiert. Kann ich eigene Möbel mitbringen?

Kann ich jeder Zeit das Haus verlassen? Ja. Darf ich ein Haustier mitbringen? Kleinere Haustiere ja. Bitte mit uns absprechen.

WAS IST, WENN ICH KRANK ODER SEHR STARK BETREUUNGSBEDÜRFTIG WERDE, WENN ICH STERBEN MUSS? Kann ich meinen Hausarzt und meinen Apotheker behalten? Ja, oder Sie schließen einen Versorgungsvertrag mit unserer Vertragsapotheke ab. Habe ich die Möglichkeit, bei Bedarf Fachärzte aufzusuchen? Ja. Werde ich von einer Seelsorgerin/einem Seelsorger besucht, wenn ich dies wünsche? Ja.

Ja, gerne. Bite vor Einzug mit uns absprechen. Kann ich mein Zimmer abschließen?

WAS MÜSSEN MEINE ANGEHÖRIGEN BEACHTEN?

Ja, Sie erhalten einen Zimmerschlüssel.

Können mich meine Angehörigen, Freunde und Bekannte besuchen, wann immer sie wollen?

Kann ich meine Wertsachen sicher unterbringen? Ja, ein abschließbares Wertfach ist in jedem Zimmer. Kann ich mich mit einem Rollstuhl überall im Haus bewegen? Ja.

KANN ICH MEINEN ALLTAG WIE GEWOHNT LEBEN? Kann ich die Essenszeiten selber bestimmen? Frühstück, Abendbrot flexibel und Mittag zwischen 12 – 13 Uhr, zusätzlich bieten wir Zwischenmahlzeiten an. Kann ich auch außerhalb der Mahlzeiten etwas zu essen und zu trinken bekommen? Ja. Kann ich auch in meinem Zimmer essen? Ja. Kann ich meine Kleidung/Wäsche mitbringen? Ja. Kann ich die Zeiten zum Aufstehen oder ins Bett gehen selber bestimmen? Ja.

Ja, wann immer Sie wollen. Bekommen Angehörige einen Schlüssel? Dies entscheidet der Bewohner. Können Angehörige sich an der Pflege beteiligen, z.B. Hilfe beim Aufstehen oder Waschen? Ja.


WELCHE MÖGLICHKEITEN BIETET MIR DIE UMGEBUNG DER EINRICHTUNG? Kann ich markante Punkte der Stadt (z.B. Zentrum, Markt, Bushaltestelle etc.) gut erreichen? Ja. Das Zentrum des Stadtteils Eickens ist gut zu Fuß erreichbar, die Bushaltestelle mit direkter Verbindung zum Stadtzentrum ist vor dem Gebäude. Welche Möglichkeiten bietet mir die Umgebung der Einrichtung (Cafe, Parks,, etc.)? Der Stadtteil Eicken hat ein zu Fuß erreichbares Ortszentrum mit Marktplatz, Bäckerei, Eisdiele, Cafes, Geschäften, uvm. Wo kann ich einkaufen? Ärzte und Geschäfte sind zu Fuß erreichbar, ebenso die nahe gelegene Bushaltestelle. Der Wochenmarkt ist mittwochs und freitags.

WIE KANN ICH DIE KONTAKTE ZU MEINEN FREUNDEN, BEKANNTEN, ANGEHÖRIGEN UND AUSSERHALB DES HAUSES PFLEGEN? Sind ausreichend Parkplätze vorhanden? Ja. Kann ich meine Familie, Freunde und Bekannten im Haus zum Essen oder Kaffee einladen? Ja. Kann Besuch bei mir übernachten? Wir verfügen nicht über Gästezimmer. Welche Angebote außerhalb des Hauses gibt es, die ich nutzen kann (Kirchengemeinde, Kultur etc.)? Das Altenheim Eicken ist eng mit dem Stadtteil verbunden. Wir informieren Sie über aktuelle Angebote.

WELCHE MEDIEN KANN ICH NUTZEN? Kann ich meinen eigenen Fernseher nutzen? Ja. Habe ich ein eigenes Telefon? Ja. Kann ich das Internet nutzen? Ja. Kostenloses Angebot in der Cafeteria. Hat die Einrichtung eine eigene Bibliothek? Einmal monatlich Besuch der Bibliothek Am Pixbusch, Odenkirchen Kann ich meine Tageszeitung bekommen? Ja.


WAS MUSS AN FORMALITÄTEN VOR DEM EINZUG GEKLÄRT SEIN? Welche Unterlagen sind für eine Heimaufnahme erforderlich? Nachweis der Heimnotwendigkeit/Pflegestufe, Kostenübernahmebescheinigung des Sozialhilfeträgers, wenn die Heimkosten nicht selber getragen werden, Vorsorgevollmacht ggf. Betreuungsurkunde, Einkommensnachweise und Vermögensnachweise. Wer erläutert mir den Heimvertrag und schließt ihn mit mir ab? Besprochen und geschlossen wird der Heimvertrag mit der Einrichtungsleitung. Fragen können im Vorfeld auch mit dem Beratungszentrum oder bei einem Hausbesuch geklärt werden.

WIE GROSS IST DIE EINRICHTUNG EIGENTLICH UND WIE IST SIE AUSGESTATTET? Wie viele andere Bewohner leben mit mir hier unter einem Dach? 130 Bewohnerinnen und Bewohner in 106 Einzelzimmern und 12 Doppelzimmern. Ist die Einrichtung barrierefrei und behindertengerecht ausgestattet?

WELCHE GESETZE/VERORDNUNGEN GELTEN HIER UND WER ÜBERPRÜFT DIE EINHALTUNG? Welche Prüfungen finden regelmäßig statt und wie hat die Einrichtung abgeschnitten? Interne pflegefachliche und Hygiene Prüfungen. Externe Überprüfungen von Heimaufsicht, MDK, Gesundheitsamt etc.. Wir veröffentlichen MDK-Prüfberichte auf unserer Internetseite. Welche Vorschriften gibt es, die ich hier beachten muss (im Unterschied zum Leben in meiner eigenen Wohnung)? Keine.

AN WEN KANN ICH MICH WENDEN, WENN ICH FRAGEN HABE ODER MICH BESCHWEREN MÖCHTE? Wo und wann bekomme ich Antworten auf meine Fragen, Kritik und Anregungen? Von jedem Mitarbeiter, zudem gibt es ein Beschwerdemanagement und einen Ombudsmann.

Ja.

Gibt es einen Heimbeirat/Heimfürsprecher und kann ich diesen bei Fragen ansprechen?

Welche besondere Ausstattung bietet die Einrichtung noch?

Ja.

Pinguin, begrünter Innenhof mit Fischteich und Kaninchengehege, Cafeteria, Snoezelen, Pflegebäder, Wohnküchen, alle Pflegebetten elektrisch verstellbar, Terrasse, etc.

WELCHE KOSTEN KOMMEN AUF MICH ZU? Was kostet ein Heimplatz? Je nach Plfegestufe zwischen 2.300 und 4.100 Euro. Was ist in den Kosten enthalten? Aufwand für Pflege und Betreuung, Unterkunft und Verpflegung und der Investivanteil. Wofür muss ich extra bezahlen? Friseur, Fußpflege, Kosmetika, etc. alles Weitere nach Rücksprache mit der Einrichtungsleitung. Gibt es Taschengeld? Welche Ausgaben müssen vom Taschengeld bezahlt werden? Das Taschengeld nennt sich formal Barbetrag zur persönlichen Verfügung und steht jedem für die Gegenstände der persönlichen Lebensführung zu (wie Zuzahlung zu Medikamenten, Kosmetika, Cafebesuche, etc.) Muss ich für Pflegemittel z.B. Inkontinenzmaterial extra bezahlen? Nein.


WER ARBEITET HIER ALLES UND WER IST FÜR MICH ZUSTÄNDIG? Welche Mitarbeiter (Ausbildung, männlich/weiblich, etc.) arbeiten in der Einrichtung? Mehr als 100 Mitarbeiter, davon 90% Frauen. Über die Hälfte Fachkräfte, wie examinierte Altenpfleger, Familienpfleger, Hauswirtschafterinnen, Heilerziehungspfleger, usw. Gearbeitet wird in multi-professionellen Teams aus Sozialer Betreuung, wie Sozialpädagogen, exam. Altenpflegern und Alltagshilfen. Habe ich feste Ansprechpartner oder Bezugspersonen unter den Mitarbeitern? Ja. Jeder Wohnbereich hat ein festes Pflege- und Betreuungsteam und jeder Bewohner hat eine feste Bezugspflegefachkraft. Gibt es ehrenamtliche Mitarbeiter? Was machen die? Ja. Sie begleiten und organisieren, übernehmen Patenschaften für einzelne Bewohner, geben kleine Konzerte... Dinge, nach eigenen Fähigkeiten und Wünschen.

WIE IST DIE ARBEIT HIER ORGANISIERT UND KANN ICH MITBESTIMMEN, WER MICH PFLEGT ODER BETREUT? Welches Konzept hat das Haus? Das Pflegekonzept beschreibt, wie Pflege verstanden und organisiert wird, es beschreibt den Umgang mit Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens und der Sicherung der sozialen Bereiche des Lebens. Unser Pflegekonzept basiert auf Krohwinkel. Wer achtet hier auf Hygiene und Sauberkeit? Ein Hygienebeauftragter des Trägers, der vierteljährlich unangemeldet die Einrichtung besucht und umfassend prüft. Ansonsten natürlich jeder Mitarbeiter. Kann ich bei Bedarf therapeutische Angebote, wie z.B. Logopädie in Anspruch nehmen? Wer kümmert sich um die Finanzierung? Ja. Eine mögliche Finanzierung wird durch die Bezugsperson mit dem Hausarzt abgestimmt. Zudem beschäftigen wir eigene Honorartherapeuten, wie Physiotherapeut, Wundmanager, Logopäden, Kunst-, Musikund Maltherapeuten für verschiedenste Angebote.

WELCHE INFORMATIONEN WERDEN ÜBER MICH GESAMMELT UND WER ARBEITET WIE DAMIT? Welche Informationen werden wo über mich gesammelt und was wird damit gemacht? Alle Daten, die für eine pflegerische Versorgung notwendig sind. Damit planen die Pflege und Betreuung und beobachten Veränderungen. Wie werde ich nachts versorgt und woher weiß die Nachtschwester, was am Tag passiert ist? Alle Besonderheiten in einem Wohnbereich werden kontinuierlich schriftlich festgehalten, so dass die Nachtschwester jederzeit nachlesen kann, was passiert ist. Zu jedem Dienstwechsel findet zusätzlich eine mündliche Informationsübergabe zwischen den Mitarbeitern statt.


MIT WEM WOHNE ICH HIER ZUSAMMEN UND WELCHE REGELN MUSS ICH DABEI BEACHTEN?

Welche Gruppen kommen in das Haus und kann ich daran teilnehmen?

Wer sind meine Nachbarn, wer wohnt mit mir im Wohnbereich?

Neben kulturellen Veranstaltungen kommen regelmäßig Schüler der Anne-Frank-Schule nach Eicken. Sie organisieren u.a. Bingonachmittage.

130 pflegebedürftige ältere Frauen und Männer, die nicht mehr alleine leben können oder wollen. In den Wohnbereichen leben zwischen 18 und 29 Menschen zwischen Mitte 50 und Anfang 100. Welche Möglichkeiten habe ich, meine Mitbewohner kennen zu lernen? In der Wohnküche, in der Cafeteria, im Garten und bei den verschiedenen Angeboten haben Sie die Möglichkeit die Bewohner kennen zu lernen.

WELCHE GEMEINSCHAFTSANGEBOTE GIBT ES HIER, WELCHE FESTE WERDEN GEFEIERT? Gibt es eine Küche, in der ich mir selber etwas zubereiten kann? Ja, grundsätzlich schon. Gibt es einen Kiosk, Cafeteria, Bibliothek etc.? Cafeteria im Haus, Kiosk um die Ecke. Welche kulturellen Veranstaltungen (Kino, Theater, Konzerte etc.) finden statt und wie erfahre ich davon? Kleines Kulturprogramm im Haus, dazu gehören Ausstellungen, kleinere Konzerte, Kabarett oder ein öffentliches Schachturnier. Im Eingangsbereich und auf den Wohnbereichen wird hierüber informiert. Können Angehörige an den Angeboten teilnehmen? Ja. Gibt es eine Kapelle, in der auch Gottesdienste gefeiert werden? Jede Woche und zu besonderen Anlässen werden katholische und evangelische Gottesdienste im Andachtsraum gefeiert. Werden auch Ausflüge gemacht, Urlaube angeboten? Monatlich wird ein Ausflug organisiert, im Frühjahr wird erstmals ein Urlaub angeboten. Werden Konzerte/Kinos besucht? Auf Wunsch kann ein Kinoabend im Haus gestaltet werden, Konzerte finden auch im Haus statt. Wie werden hier Feste (wie Weihnachten, Sylvester, Ostern, etc.) gefeiert? Gefeiert wird auf den Wohnbereichen im familiären Kreis. Angehörige sind immer herzlich eingeladen. Wie und wo kann ich hier meinen Geburtstag oder goldene Hochzeit feiern? In den Gemeinschaftsräumen nach Absprache. Welche Gemeinschaftsräume gibt es und kann ich sie nutzen? Von der Cafeteria bis zu den kleinen Wohnzimmern in den Bereichen können Sie alles Gemeinschaftsräume nach Absprache mit uns nutzen. Wo kann ich was für meine Gesundheit und körperliche Fitness tun? Gymnastikgruppe und Gedächtnistraining. Spaziergänge im geschützten Gartenbereich mit Teichanlage. Außerhalb des Hauses gibt es im Stadtteil Eicken verschiedene Angebote.

Gibt es besondere Angebote am Wochenende? Neben der Cafeteria es gibt ein Programm ohne Programm, in dem unabhängig von den Wochentagen Angebote bekannt gegeben werden. Kann ich an Gemeinschaftsangeboten teilnehmen, auch wenn ich mich nicht mehr ohne Hilfe bewegen kann? Ja.


Über den Träger

Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach Soziale Verantwortung und wirtschaftliche Strukturen Um sich den Herausforderungen im Sozialbereich aktiv zu stellen, hat die Stadt Mönchengladbach 1996 die Sozial-Holding mit ihrer modernen und wirtschaftlichen Organisationsform gegründet. Entstanden ist ein Unternehmen, das unter einem Dach die wichtigsten sozialen Handlungsfelder schnell, flexibel und unbürokratisch organisiert. Die Sozial-Holding ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt, die wiederum mehrere Tochterunternehmen unter ihrem Dach vereint. Gemeinsam bieten sie den Bürgern ein klar strukturiertes Angebot. Unser Leistungsspektrum stationäre Betreuung von Pflegebedürftigen ambulante, teilstationäre und mobile soziale Dienste Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Altenpflege Vermittlung und Qualifizierung arbeitsloser Menschen Dabei nimmt die Sozial-Holding unter den sozialen Dienstleistungsunternehmen in Mönchengladbach eine Spitzenposition ein. Wir setzen innovative Akzente in der Altenhilfe und in der Arbeitsmarktsteuerung. Wir profilieren uns auch im überregionalen Vergleich durch eine moderne Organisations- und Unternehmensstruktur, messbar gute Qualität und das Bemühen, diese stetig zu steigern, die Verpflichtung zum sozialen Miteinander für eine menschliche Gesellschaft. Im Dienste der Kunden Die Kunden der Sozial-Holding GmbH nutzen unsere Dienstleistungen, um ihre aktuelle Situation und Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. Wir machen ihre Erwartungen zum Maßstab für die Qualität unserer Arbeit

Impressum

Herausgeber: Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH Königstraße 151 41236 Mönchengladbach Geschäftsführer: Helmut Wallrafen-Dreisow Tel.: 02166/455-0, Fax.: 02166/455-199 www.Sozial-Holding.de info@Sozial-Holding.de Amtsgericht Mönchengladbach: HRB 5191 Aufsichtsratsvorsitzender: Frank Boss V.i.S.d.P.: Helmut Wallrafen-Dreisow Konzeption: Roland Weigel, Konkret Consult GmbH, Gelsenkirchen Carsten Tesch, Tesch.Texter, Berlin Reimar Kosack, wwsc Märkte und Medien GmbH, Weimar http://www.qualitaetsberichte-pflege.de


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