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Verschiedenes

Urlaub vom Alltag im Haus Benedikt

Foto IB: Die Hutmoden

(Josef Eder). Der Rathausplatz vor dem Altenpflegeheim Haus Benedikt, es wird vom Internationalen Bund (IB) betrieben, wurde beim Sommerfest des Hauses zum Laufsteg für dessen Bewohner. Die älteren Damen und Herren führten die neuesten, selbst entworfenen Sommerhutkreationen, die sie mit dem Sozialdienst sowie ehrenamtlichen Betreuern des Hauses gefertigt hatten, vor. Heimleiter Richard Ranker, erst kürzlich wieder aus China zurückgekehrt, war ein begehrter Gesprächspartner, der vieles aus dem

Reich der Mitte erzählen konnte. Im Haus Benedikt gibt es eine Neuigkeit erzählt er: „Urlaub vom Alltag bei uns“. Eine Dame macht Urlaub von den eigenen vier Wänden. Eine Reise ist ihr zu anstrengend, doch will sie wieder einmal etwas anderes sehen. So kam sie auf diese Idee, so Ranker. Auf die Auslastung des Hauses angesprochen meinte er: „ Einige Zimmer haben wir momentan frei“. Bis in den späten Nachmittag feierten die Senioren mit ihren Gästen. Lydia Jaggo und die Pentlinger Steierischen spielten zünftig auf.

Mit neuen Ideen wartete das grüne Schaf zur Energiewende auf (Josef Eder). Die Energiewende ist in aller Munde und macht vor Pentling nicht Halt. Seit der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima sind die Bürger und der Gemeinderat noch mehr sensibilisiert. Doch was kann die Gesamtgemeinde noch mehr tun? Der Arbeitskreis Energie und Umwelt mit seinem Sprecher Professor Dr. Ernst Werner hat sich akribisch mit dieser Thematik befasst. Gemeinderat Bruno Weigt (Bündnis90/Die Grünen) hat dazu mit Bürgermeister Wolfgang Zirngibl (Gemeinde Ascha) einen sehr kompetenten Referenten gewonnen. 28 Bürger, darunter zehn Gemeinderäte aller Couleur und Bürgermeister Albert Rummel, lauschten den Ausführungen des Machers aus dem Bayerwald in der Gaststätte Walba. Vieles war neu, doch hat die Papstgemeinde auch ihre ersten Hausaufgaben, bevor vieles aktuell wurde, gemacht. Vor nahezu zwei Jahrzehnten ging auf

dem Dach des neuen Pentlinger Feuerwehrgerätehauses (FFGH) die erste Bürgerfotovoltaikanlage in Betrieb. Damals gab es Widerstände, gegen das Neue, das heutzutage Normalität ist. Ebenso ist eine derartige Anlage auf dem Dach des FFGH Niedergebraching montiert. Bei der Generalsanierung der Grundschule baute man zwei Blockheizkraftwerke ein. Die Straßenbeleuchtung ist auf Energiesparlampen umgestellt. Die Dächer des neuen Rathauses und des Pentlinger Kindergartens sind ebenfalls mit PV-Anlagen bedeckt. Eine weitere PV-Anlage steht neben der BAB A3 und viele Bürger haben die Zeichen der Zeit erkannt und ihre Dächer bestückt. Besonders in den kleineren, noch sehr ländlich strukturierten Gemeindeteilen wie Poign und Matting ist am meisten geschehen. So ist Poign der erste energieautarke Ortsteil (MZ berichtete). Im Neubaugebiet hat die Kommune erstmals Ökoboni

Foto Eder: Bürgermeister Thomas Zirngibl und Prof. Dr. Ernst Werner

vergeben. Aber auch der Wechsel von Heizungspumpen und die Energieberatung werden bezuschusst. Mit neuen Ideen wartete das grüne Schaf der CSU, wie sich Zirngibl selbst nannte, auf. Kommunen gestalten die Energiewende, denn was im Kleinen geschieht hat, große Auswirkungen. Die Gemeinde braucht eine Philosophie und es dauert, bis so manches umgesetzt worden ist. Viele Sackgas-

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sen weisen nicht immer den geraden Weg. Wir müssen normal denken und nicht immer an Euros. Das Lebensglück der Bürger ist dabei immer im Vordergrund. Das Schlüsselerlebnis, für das vielfach prämierte Ascha, war der geplante Bau der größten Mülldeponie Ostbayerns, erzählte das Gemeindeoberhaupt. Sprungbretter sind Dorferneuerungen (Pentling: Matting, Hohengebraching) schilderte er. Wichtig sei es, auch die Neubürger zu motivieren. Das Leitbild heißt: Wege von der Vergangenheit in die Zukunft. Thematiken aufgreifen, die Forst- und Landwirtschaft sowie die Wirtschaft mit einbinden. Wichtig ist das blaue Gold, das Wasser. „Wir haben eine alte Mühe zum kleinen Kraftwerk umfunktioniert. Besonders angekommen ist in der Gemeinde der jährliche Stromsparwettbewerb. Der Sieger erhält 500 Euro, die weiteren fünf Platzierten je 100. In der Schule wird dieses ebenso durchgeführt. Die Klassen erhalten Belohnungen, denn hier gibt es einen Stromschalter- und je einen Lüftungsdienst. So werden die Kinder zum Energiesparen angehalten. Bei unseren Neubaugebieten werden nur mehr Solarlaternen (ca. 3000 Euro) zur Straßenbeleuchtung eingebaut. 56 Stunden hält die Batterie. Die Laternen (LED) werden

Pentling aktuell Ausgabe Juli 2013  

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