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Verschiedenes

Autobahnbrücke ist abgebrochen (Josef Eder). Die Autobahnbrücke über die BAB A93, die die Hauptstraße mit dem Rotsäulenweg verbunden hat, ist Geschichte. Jetzt ist hier die Nabelschnur als Verbindung des Hauptortes Pentling von Pentling-Siedlung getrennt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde sie von acht großen Spezialbaggern abgebrochen. Von der Seite und der Mitte beginnend zwickten die Maschinen Stück für Stück des rund 1000 Tonnen wiegenden Bauwerkes ab. Es war ein beeindruckendes Schauspiel, als die acht Baggerführer wie ein einstudiertes Ballett harmonierten. Die Fertigstellung und Eröffnung des Neubaues ist für Dezember terminiert. Im August wird dann die BAB

erneut zweimal gespeert, wenn die Fertigteile der Brückenlängsträger sowie die Fahrbahnplatte eingehoben werden. Die Gemeinde Pentling bat vor Jahren beim Sachaufwandsträger, der Autobahndirektion Südbayern um die Erneuerung des Geländeranstriches. Nach einer eingehenden Untersuchung kamen die Fachleute zur Ansicht, dass die gesamte Brücke sanierungsbedürftig, aber nicht mehr sanierungswürdig sei. Sie war beim Bau der BAB nach dem damaligen Stand der Technik gebaut worden. Der Neubau ist mit 1,5 Millionen Euro veranschlagt. Papst Benedikt XVI. überquerte hier lange Jahre täglich die BAB, als er noch als Pentlinger Seelsorger in der Kirche St. Johannes die Messen

Foto eder: Die Abbrucharbeiten

las. „Wir standen damals mit der Fahne auf dem Bauwerk, als der verstorbene Landesvater Ministerpräsident Franz Josef Strauß nach München überführt wurde, erinnert sich Pentlings Feuerwehrvorsitzender Thomas Beras. Die Gemeinde

Pentling hatte in diesem Jahr die Sanierungsarbeiten der Hauptstraße mit Kanal- mit Wasserleitung und der Asphaltschicht in ihrem Investitionsplan. Diese Maßnahme hat sie wegen des Brückenbaues auf 2014 verschoben.

Aus einem Hotel wird eine „Studentenstadt“ (Josef Eder). Die ersten Studierenden sind im Pentlinger Studentenwohnheim „Campus Pentling“ eingezogen. Jetzt wird an den beiden restlichen Bauabschnitten gearbeitet. Die Fassade des ehemaligen Hotels „Vier Jahreszeiten“ Schrammel ist aufgerissen. Die Fenster werden erneuert und im Innenbereich erfolgt der plangemäße Umbau. Das Studentenwohnheim hat im Endausbau 271 Wohneinheiten. Bis zum Beginn des Wintersemesters will man fertig sein, damit die restlichen Zimmer bezogen und die Hochschüler in Ruhe arbeiten können. Viele Jahren stand der Komplex leer. Letzter Betreiber war die Hotelkette Tulip Inn. Die Gemeinde Pentling hatte großes Interesse daran, dass das Haus wieder bewohnt wird. Die vernagelte Fensterfront entlang der Straße bot kein schönes Bild. Jetzt, nach der Eröffnung des ersten Bauabschnittes, hat sich das Bild

gewandelt. Eine pfiffige Fassade ist entstanden. Das Wohnheim ist nur zehn Minuten vom Campus, Klinikum und der Innenstadt entfernt. Eine optimale Verkehrsanbindung durch Autobahnen 93 und 3, die B 16 sowie dem ÖPNV mit den Linien 8, 16 und 19 kommen hinzu. Für die notwendigen Stellplätze hat der Bauherr, die J & B Projekt GmbH das gegenüberliegende Parkhaus angepachtet. Dieses wurde hierfür vom Eigentümer Erhard Schrammel renoviert und umgebaut. Weitere Parkplätze gibt es hinter dem Haus und auf einer eigens dafür angepachteten Fläche. Apartments: Aus früheren Hotelzimmern werden Apartments mit Bad, Kochnische sowie Arbeits-/ Schlafbereich. Installation eines Internet Hotspots. Sportanlage im Garten sowie Gruppen- und Arbeitsräume. Größe: 20 bis 44 m² Hotel: 450 Betten in 225 Zimmern

Foto eder: Das Studtenwohnheim

Eröffnung 1975 durch Centa und Erhard Schrammel. Verkauf Pfing-

sten 2000 an Tulip Inn. Schließung 31. August 2004.

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Pentling aktuell Ausgabe Juli 2013  

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