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Verschiedenes

Spürhund fand keinen Sprengstoff aber pure rote Emotionen

Foto Robert Appoltshauser: Fangruppe aus Matting

(Josef Eder). Stell dir vor es ist Champions-League Finale und kein Roter aus der Gemeinde Pentling ist dabei. Das geht natürlich gar nicht. Die Roten vom FC Bayern Fanclub Laola Großberg waren mit fünfzehn Mitgliedern sowie drei Mattingern Robert Appoltshauser, Christian

Eisvogel und Thomas Weinzierl im Wembleystadion. Mit dabei war Christian Doblinger aus Hohenschambach. Von einer Riesenstimmung berichtet Robert Appoltshauser am Sonntag nach der Rückkehr, als er bei miesem Wetter das letzte Saisonspiel

seines SC Matting verfolgte. In London konnten sie wenig für die Kultur tun, denn erst einige Stunden vor dem CL- Finale sind sie angekommen. Aber für die Towerbridge, den Buckinghampalace und Picadillycircus reichte es allemal. Die britische Hauptstadt war an diesem Tag ganz in der Hand der Rot-Weißen und Gelb-Schwarzen, die friedlich miteinander umgingen. „Es war wieder ein Erlebnis, besonders dann, als die Bayern den Henkelpott in den englischen Nachthimmel hielten. Für Appoltshauser war es schon das fünfte CL-Finale. Er war 1999 (Barcelona), 2001 (Mailand), 2010 (Madrid), 2012 (München) und in diesem Jahr dabei. „Es war ein schönes Spiel, aber in der ersten Halbzeit und bei so mancher Spielszene nichts für schwache Nerven“, meint Laola-Chef Manfred Hofmeister. „Insgesamt waren wir jetzt nicht dreizehn, sondern sogar

fünfzehn Mitglieder vor Ort. Zwei Mitglieder halfen dem Club Nr.12 bei den Vorbereitungen der Choreografie vor Ort im Wembley Stadion. Sie bekamen dafür noch Karten. Einer der beiden, Ilja Hauerhof, wohnt und arbeitet sogar in London. Die Anreise verlief bei allen ohne Probleme, bei der Rückreise hatten zwei Pech mit ihrem Flugzeug. Es fiel wegen technischer Probleme aus. Sie mussten sechs Stunden auf die Ersatzmaschine warten.“ Hofmeister war nach dem Finale emontional noch so geladen, dass er auf dem Flughafen London-Gatwick auf Sprengstoffspuren, natürlich ohne Befund, untersucht wurde. Alle waren begeistert und hoffen, dass ihre Bayern auch im kommenden Jahr wieder im Finale sind. Und: dass es am Freitag 30. August eine Revanche gegen den FC Chelsa für die unglückliche Niederlage im Finale „dahoam“ beim Super Cup Finale 2013 in Prag gibt.

Ein Haus, das Menschen bewegt, hat Richtfest (Josef Eder). Das Pentlinger Hospiz ist ein Haus mit zehn Betten für Schwerstkranke. Es bewegt Menschen und gibt der schwierigen Thematik vom Abschied für immer ein Gesicht. „Die Oberpfalz schließt jetzt diese Lücke, denn der Regierungsbezirk war bisher der Einzige, der noch keine derartige Versorungseinrichtung hatte. Heute erfolgt für den Bau ein markanter Schritt, denn das Gebäude ist sichtbar“, betonte Bezirkstagspräsident Franz Löffler.

Martin Steinkirchner Regionalvorstand der Johanniter eröffnete das Richtfest, zu dem viele gekommen waren: neben der Politprominenz auch zahlreiche Mitarbeiter des Hosizvereines Regensburg. Petra F. Seitzer Vorsitzende des Hospizvereines Regensburg hatte ihre kurze Ansprache in Gedichtform verfasst. Es ist das schönste Hospiz, dass sie kennt und viele haben an dessen Realisierung durch Spenden und Arbeit mitgeholfen reimte sie. Trotz

Foto eder: Das Richtfest

Wir suchen Mitarbeiter/innen! 1 Reinigungskraft (m/w), Minijob, für das Seniorenheim „Haus Benedikt“ 1 Küchenhilfe für Großküche (m/w), Minijob o. 50% Teilzeit, für das Seniorenheim „Haus Benedikt“ 1 Servicekraft für das Hauscafe (m/w), Minijob, für das Seniorenheim „Haus Benedikt“ Pflegehelfer /m/w), Teilzeit, für das Seniorenheim „Haus Benedikt“

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Bewerbungen an: Haus Benedikt, Am Rathaus 3, 93080 Pentling Tel: 0941 698411-0, Fax: -500 seniorenheim-haus-benedikt@internationaler-bund.de

der Unbilden der Witterung und den vielen Feiertagen in den letzten Wochen haben wir alles termingerecht geschafft, so Architekt Georg Katiny. Zimmerer und Dachdecker Roland Schmidt sprach den Richtspruch. „Bei den ersten Gesprächen, die der Hospizverein bezüglich des Hauses mit mir geführt hat, war ich noch etwas skeptisch, ob dieses Projekt in dieser Form durchgeführt werden könne und heute begeistert“, verdeutliche MdL Sylvia Stiertorfer, die eine halbe Million Euro bei der bayerischen Landesstiftung lockergemacht hat. Anwesend war auch MdL Tanja Schweiger, stellv. Landrat Otto Gascher, Pentlings erster Bürgermeister Albert Rummel

und Regensburgs Dritter Joachim Wolbergs. Im Gespräch unterstrich Rummel, dass die Bürger der Kommune hinter dem Projekt stehen. Dies zeigt die Tatsache der bisher mehr als 50.000 Euro aus Veranstaltungserlösen, die aus der Gemeinde kamen. Baugeschichte: 14. September Spatenstich; 12.  April Grundsteinlegung; 14.  Juni Richtfest, geplante Inbetriebnahme Januar 2014. Finanzierung: Zehn Prozent (150.000 Euro) des laufenden jährlichen Defizits müssen durch Spenden aufgebracht werden. 90 Prozent übernehmen die Kassen. Gesucht werden 3000 Freunde mit einem Jahresbeitrag von 50 Euro.

Pentling aktuell Ausgabe Juli 2013  

Pentling aktuell Ausgabe Juli 2013

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