dorfblitz Mai 2022

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27.5.2022 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

5 REGION TIPPS GEGEN BETRUG Mit einem Referat «Achtung Betrug» der Kantonspolizei Zürich wurden ältere Personen in Betrugstricks eingeweiht.

Integrationsverantwortliche Jessica Lachnit erklärt im Türmli-Treff viel Neues zum Alltag in der Schweiz. (np)

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BASSERSDORF JUBILÄUMSFEST

Der Bassersdorfer Vitaparcours steht seit 50 Jahren den Sportlerinnen und Sportlern im Hardwald zur Verfügung. Seite 15

BRÜTTEN ZEHN MILLIONEN

Die Genossenschaft Zentrum Brütten stösst auf grosses Interesse bei den Brüttenern, als sie ihre Pläne für das Zentrum zeigen.

Hilfsangebote werden aufgebaut Mittlerweile sind bereits drei Monate vergangen, seit der Ukraine-Krieg begann und Flüchtlinge Hilfe fanden in anderen Staaten. In den dorfblitz-Gemeinden leben mittlerweile einige Flüchtlinge und haben sich einen neuen Alltag eingerichtet.

Seite 25 von Susanne Gutknecht und Nadine Plüss

NÜRENSDORF NEUE MUSEUMSÄRA

Der Verein Ortsmuseum Nürensdorf hat sich formiert und haucht dem historischen Museum neuen Wind ein. Seite 31

Eine intensive Zeit liegt hinter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den Gemeinden, welche direkt mit der Flüchtlingsthematik konfrontiert wurden. Mittlerweile haben sich einige Unsicherheiten gelegt, die zu Beginn der Flüchtlingswelle noch offen waren. Die Gemeinden haben Abläufe aufgesetzt und der Schutzstatus S ist allen geläufiger. Chaotischer ist es mit den Aufnahmezahlen. Nachdem der Kanton die Zuweisungsquote auf 0,9 Prozent der Wohnbe-

völkerung erhöht hat, galt es, in kurzer Zeit für mehrere Personen Wohnräume zu finden. Erika Schäpper Trüb, Gemeinderätin aus Brütten, wird laufend überrascht von Informationen vom Kanton, welcher innerhalb von 24 Stunden neue Flüchtlinge zuweist und anderntags die Meldung widerruft oder korrigiert. «Diese Art der Flüchtlingszuweisung ist ausserordentlich anspruchsvoll. Wir wissen nicht, wer kommt und wann.» Die Erhöhung der Aufnahmequote heisst für eine kleine Gemeinde wie Brütten, dass 18 Personen zu betreuen

sind - neben den bereits ansässigen Asylsuchenden, die bereits mehr als sieben Jahre in Brütten wohnen und deshalb nicht mehr zum Kontingent zählen. Mithilfe der Pfadi, welche ihr Pfadiheim zur Verfügung stellte und Privatpersonen, die ebenfalls einsprangen und Wohnraum zur Verfügung stellten, konnten die Unterbringungen bisher bewältigt werden. Erika Schäpper fasst zusammen: «Ich bin allen Helfenden sehr dankbar!»

Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

27.5.2022, Nr. 5

Spitze Feder

Es kommt wohl nicht von ungefähr, dass das Wort «turbulent» eng mit dem lateinischen Begriff der Menschenmasse, «turba», verwandt ist. Insbesondere nach

zwei Jahren Verzicht auf ausufernde Ansammlungen von Leuten kommt es einem seltsam vor, wenn man sich plötzlich wieder zwischen zahlreichen Armen und Köpfen vorbeidrängen muss. «Social Distancing» rückt nun in den Hintergrund. Dies kommt beispielsweise an Veranstaltungen wie dem Sechseläuten, in engen Partylokalen oder gar unfreiwillig in den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Tragen. Ob die engere Begegnung nun wieder willkommen ist? Darüber scheiden sich die Geister, dies nicht nur in meinem Umfeld. Ich empfand es bei-

spielsweise als beunruhigend, als die Strassen in den angespanntesten Pandemiezeiten wie leergefegt waren. Heute kann ich es kaum erwarten, endlich wieder auf ein Konzert mit viel Publikum zu gehen. Dennoch muss ich mir immer wieder bewusst machen, dass die Nähe (noch) nicht jedem geheuer ist. Einzelnen war es das noch nie, andere sind stets verunsichert über eine mögliche Ansteckung. Doch auch in dieser Zeit entstandene oder sich nun manifestierende soziale Ängste kommen vor. Einige empfinden die Menge heute als besonders turbulent. An Orten, wo

sie oft unumgehbar ist wie im Bus, sind gehässige Kommentare zum Abstandhalten nun beklommenen Blicken gewichen. Eine Reaktion darauf erfordert aber in erster Linie Aufmerksamkeit. So auch bei Bekannten, die eigentlich gerne zurück im Trubel wären, aber einen gutgemeinten Stups brauchen. Bei genauerem Hinschauen ist erkennbar, wer aus seinem Schneckenhäuschen der letzten zwei Jahre ausziehen will – und wer dafür noch mehr Zeit und Raum benötigt.

Wohnraum finden Auch in Bassersdorf ist die Unterbringung kein leichtes Unterfangen für die mittlerweile 50 Personen aus der Ukraine. «Von Genossenschaften und Privaten haben wir Angebote für Wohnraum erhalten. Einige haben uns auch Zweitwohnungen zur Verfügung gestellt», erklärt Nicolas Felber, Abteilungsleiter Soziales in der Gemeinde Bassersdorf, «Wir erleben immer wieder Aussergewöhnliches und viel Solidarität.» So habe ein Gönner Matratzen bezahlt, ein ande-

rer wiederum sechs Wohnungsmieten gespendet, das seien trotz grossem Stress sehr schöne Erfahrungen. Für die Gemeinden stellt sich neben den freien Wohnungen, die verfügbar sein müssen, bereits ein neues Problem. «Wir wissen nicht, wie viele Personen noch kommen. Daher müssen wir den Wohnraum für Zuweisungen zur Verfügung haben, aber können auch nicht einfach losziehen und Wohnungen auf Vorrat mieten – das wäre ein hohes finanzielles Risiko, wenn am Ende niemand einziehen würde», er-

klärt Felber. Hier gelte es, die finanzielle Lage der Gemeinde ebenso in die Überlegungen mit einzubeziehen. Die Quote sei noch nicht ausgeschöpft und wann neue Zuweisungen erfolgten, könne niemand sagen. Ein Teil der Kosten, die bei der Gemeinde anfallen, ist über Pauschalen gedeckt, die der Bund zahlt. Auch Nürensdorf hat nicht gemeindeeigenen Wohnraum für Flüchtlinge zuhauf zur Verfügung. Obwohl bis jetzt nur einige Personen aus der Ukraine in Nürensdorf eingetroffen

sind, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt, werden sie aktiv. «Für die Unterbringung der Personen bei einer vollständigen Ausschöpfung der Quote sind aktuell zu wenig Möglichkeiten vorhanden.» Der Gemeinderat hat deshalb einen Studienauftrag erteilt, der zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten prüfen soll.

Redaktion Urs Burger Nadia Casserini Susanne Gutknecht Reto Hoffmann Daniela Melcher Manuela Müller Ute Müller Nadine Plüss Philipp Rahm Fabian Rahm Dunja Rhyner Astrid Steinbach Fabienne Walker

Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Nadine Plüss

Einleben in unbekanntem Alltag Nachdem zu Beginn die Unterbringung im Vordergrund stand, folgt nun parallel die Betreuung im Alltag. Ga-

IMPRESSUM Chefredaktion | Produktionsleitung Susanne Gutknecht Telefon E-Mail

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Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon E-Mail Bürozeiten

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Auflage 27. Jahrgang | 9650 Exemplare

www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 30. Juni 2022.

Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen. dorfblitz online


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THEMA DES MONATS

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«WILLKOMMEN IN BASSERSDORF» Geflüchtete aus der Ukraine können seit März auch gemeindeübergreifend in Bassersdorf an einem Türmli-Treff teilnehmen. Der Türmli-Treff im alten Schulhaus in Bassersdorf gilt als Ort des Zusammenkommens und Austauschens zwischen Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde. Für die ukrainischen Geflüchteten ist nun ein Zusatzangebot auf die Beine gestellt worden. Dank des schönen Wetters konnte der Treff am Mittwochnachmittag draussen durchgeführt werden. Bald begannen lockere Gespräche. Laut den Mithelfenden gestalte sich die Stimmung sehr gut und man verspüre grosse Dankbarkeit unter den Teilnehmenden. Auch Jessica Lachnit, Verantwortliche für Integration und Frühförderung bei der Gemeinde Bassersdorf, war vor Ort. Jessica Lachnit, was beinhaltet der Türmli-Treff für Ukrainerinnen und Ukrainer? Hier können die Geflüchteten sich kennenlernen und vernetzen. Ausserdem dient der Treff als «Info-Point», wo sie mit ihren Fragen und Bedürfnissen auf Hilfe stossen. Brückenbauerinnen und eine Übersetzerin sind jeweils anwesend. Wie viele Personen nehmen das Angebot in Anspruch? Das variiert von Mal zu Mal. Heute sind nur sechs Ukrainerinnen hier, letztes Mal waren es acht und vier Kinder. Insgesamt sind aber auch erst 50 Personen in Basssersdorf eingetroffen und registriert worden. 30 weitere werden erwartet. Welche Bedürfnisse äussern die Geflüchteten? Oft sind es Gegenstände, die sie benötigen - vor allem Kleider. Dafür geben wir ihnen Flyer und Bons für die Kleiderbörse der katholischen Kirche. Dort ist sehr viel Material zusammengekommen. Aber wir zeigen ihnen auch, wie der öffentliche Verkehr funktioniert, wo sie einkaufen können. Und natürlich vermitteln wir ihnen Deutschkurse. Welche Herausforderungen bringt die aktuelle Situation mit? Einige. Für die Verwaltung ist es kompliziert, da mehr als drei Abteilungen involviert sind. Wir haben jedoch einen guten Weg gefunden, die Massnahmen koordiniert umzusetzen. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass die Kinder der Geflüchteten eingeschult sind, doch die Familien nicht wissen, ob sie bleiben wollen oder wie sich die Lage überhaupt entwickelt. Dank des Einsatzes der Freiwilligen, die ukrainisch oder russisch sprechen, ist die Sprache hier kein Hindernis. (np)

Zwangslose Treffen untereinander helfen, Ängste zu verarbeiten. (np)

briele Bauer, Asylkoordinatorin der Gemeinde Bassersdorf, und Jessica Lachnit, Verantwortliche Integration und Frühförderung, arbeiten hier eng zusammen. Im Vordergrund stehen Fragen, woher man das Geld für das tägliche Leben bezieht, was eine Krankenkasse ist, wie eine Waschmaschine funktioniert und überhaupt: wie funktioniert alles in der Schweiz? Müssen Flüchtlinge zum Arzt, stellt sich die Frage, wer die Behandlung bezahlt. «Gabriele Bauer hat hier viele Abklärungen getroffen und den Boden gelegt, damit den Flüchtlingen geholfen wird. Es gibt sehr viele Details einzufädeln, die alle für sich viel Zeit benötigen», sagt Felber. «Zudem müssen wir Administratives aus der ersten Zeit noch aufarbeiten. Dort haben wir uns aufs Handeln konzentriert, jetzt müssen wir Schriftliches nachholen wie Meldungen an den Kanton, Krankenkassenanmeldungen, Mietverträge und vieles mehr.» Vielfältige Hilfeleistungen Der Vernetzung der Flüchtlinge untereinander messen die Verantwortlichen auch viel Gewicht bei. «Wenn sie sich gegenseitig kennenlernen, sich austauschen können, fühlen sie sich an ihrem neuen Wohnort sicherer und schneller zuhause». Im TürmliTreff finden am Mittwoch und Freitag Treffen statt, an denen auch Personen aus anderen Gemeinden teilnehmen können.

Kirchenmitglieder helfen, wo sie können und haben viele Kleiderspenden entgegengenommen. Mittlerweile wird eine Art Laden mit kostenlosen Artikeln aufgebaut, der die Sachspenden in Gestellen präsentiert, so dass die Interessierten besser sehen, was vorhanden ist. «Auch hier eine sehr zeitintensive Arbeit.» Jugendarbeiterin Sandra Riklin von der reformierten Kirche Breite ist federführend und führt Listen über die Verfügbarkeit sämtlicher Personen, die sich beim Aufruf gemeldet haben. Mittlerweile sind die Räumlichkeiten geputzt und sämtliche Sachspenden sortiert. «Einiges mussten wir auch in die Kleidersammlung geben, weil es Löcher hatte oder grosse Flecken», erzählt Sandra Riklin. Sie hat mit Freiwilligen den Shop eingerichtet. «Wir haben es thematisch eingeordnet, so dass es übersichtlicher ist und man die Kleider oder Waren schneller findet.» Bald soll dieser Shop den Flüchtlingen aus den drei Gemeinden offenstehen. Nicolas Felber merkt an, dass man neben den Ukraine-Flüchtlingen andere Asylsuchende nicht vergessen dürfe. «Sie haben ebenso Bedürfnisse und brauchen Hilfe von uns». Einige waren bereit, zusammenzurücken, damit Wohnraum frei wurde – auch hier herrscht Solidarität untereinanGHU Ŷ


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MONATSINTERVIEW

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«Das ‹Aussenministerium› habe ich gern gemacht» Rudolf Bosshart tritt nach 20 Jahren im Gemeinderat Brütten ab. wollte und so habe ich viel gelesen und Einblicke gewonnen – in einen Bieterwettbewerb, der Gemeindeversammlung diesen Verkauf schmackhaft zu machen und die Meinung des Gemeinderates zu vertreten. Also bereits sehr früh im Amt den gesamten Zyklus. Das war enorm spannend. Es war mir als Ressortleiter Finanzen immer wichtig, dass wir sorgsam mit Geld umgehen. Wir haben das Geld nicht einfach ‹verkonsumiert›, sondern Geld dort investiert, wo es die Gemeinde Brütten weiterbrachte.

von Susanne Gutknecht Rudolf Bosshart: 24 Jahre haben Sie sich aktiv in der Gemeinde Brütten engagiert, vier Jahre in der RPK und 20 Jahre im Gemeinderat, davon acht Jahre als Gemeindepräsident. Spüren Sie ein wenig Wehmut? Nein, keine Wehmut. Zurzeit ist es noch hektisch und viele Sitzungen verschiedener Gremien stehen an, dann ist es Ende Juni und ich werde diesen Lebensabschnitt beenden. Ich gehe mit einem guten Bauchgefühl – ich habe die Zeit im Gemeinderat freiwillig und gern gemacht.

«Ich hatte die Zeit und habe sie mir gerne dafür genommen.» 20 Jahre als Politiker – wie haben Sie den Unterschied zur Privatwirtschaft empfunden? Sehr spannend! Ich war immer politisch interessiert, das haben mir mein Urgrossvater, Grossvater und Vater schon sehr früh mitgegeben. Der grösste Unterschied zwischen der Privatwirtschaft und dem Gemeinwesen ist sicher der Entscheidungsfindungsprozess, der vollkommen anders ist. Einerseits sind Gestaltungsmöglichkeiten als Lokalpolitiker durchaus vorhanden, allerdings sind sie auch begrenzt durch die Gesetzgebung und dem daraus gegebenen Handlungsspielraum für eine Gemeinde. In der Privatwirtschaft konnte ich als Führungsperson alle Fakten zusammentragen, mich im Team absprechen und dann einen Entscheid treffen. Das ist in der Gemeinde nicht möglich. Erarbeitete Lösungen müssen mehrheitsfähig sein und man muss genügend Personen finden, welche die Entscheide nach aussen tragen und am Ende auch mittragen. Der Entscheid liegt am Ende dann beim Volk.

Noch viele Sitzungen prägen den Alltag von Brüttens Gemeindepräsident Rudolf Bosshart, bis Ende Juni die Freizeit winkt.

Der Bereich Finanzen war in den letzten zwei Jahren immer im Rampenlicht, Fragen wurden gestellt und die Bevölkerung war kritisch eingestellt. Es war ein operatives Problem, welches uns lange beschäftigte. Das Rechnungslegungsmodell HRM2 wurde nicht genau eingeführt, das hat zu Folgeproblemen geführt. Auch wenn die Gemeinderäte in einer kleineren Gemeinde wie Brütten sicher näher am operativen Geschäft dran sind als in grösseren Gemeinden, kann man Details kaum verifizieren. Aber die Gesamtverantwortung liegt natürlich beim Gemeinderat.

«Die Gesamtverantwortung liegt beim Gemeinderat.» Ist das Amt des Gemeindepräsidenten ein Unterschied zum Amt eines Gemeinderates? Ich hatte tatsächlich das Empfinden, dass der Gemeindepräsident nochmals anders wahrgenommen wird von den Bürgerinnen und Bürgern. Das ist nichts, was man als Präsident aktiv sucht, aber es ist auch ein schönes Zeichen von Seiten der Bevölkerung, das man gerne annimmt. Man hat sicher nochmals mehr Termine und Repräsentationsaufgaben, aber ich hatte die Zeit und habe sie mir gerne genommen dafür.

Ihr erstes Ressort war Finanzen und Werke. Ein Wunschressort oder eines, das Sie als Neuling nehmen mussten? Das Ressort Finanzen war dannzumal offen und hat mich gereizt. Ich habe Ökonomie studiert, bin beruflich Richtung Marketing und Detailhandel eingespurt. Eine meiner ersten Aufgaben war der Verkauf des Elektrizitätswerkes! Ein grosses Geschäft für mich als Neuling – ich wusste ja kaum, was Strom ist! Spass beiseite: Es waren viele Unterlagen vorhanden, weil man den Betrieb auslagern

Ein weiteres Thema, das stark mit Ihnen verknüpft ist, sind die Alterswohnungen. Die Vermietung läuft schleppend – wo liegt das Problem? In der Tat ist dieses Geschäft nicht vollständig so gelaufen, wie wir es uns im Gemeinderat vorgestellt hatten. Einerseits haben wir unseren Auftrag, die zweckgebundenen Gelder, die wir durch das Legat Hofmann und die Köchlistiftung erhalten haben, erfüllt. Andererseits wurden uns durch den Kanton Fesseln angelegt, welche erschwerend dazukamen. Das


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MONATSINTERVIEW

27.5.2022, Nr. 5

Projekt fiel zwingend unter Gemeinderecht und die Vorgaben aus der Submissionsverordnung waren einzuhalten. Zudem hatten wir beim Wettbewerb auch keinen Einfluss auf das Resultat. Die eingesetzte Fachjury hat das jetzt realisierte Projekt favorisiert, ohne vielleicht im Detail zu wissen, was alles dahintersteht. Die Architekten waren zwar jung, aber bestens qualifiziert vom baulichen Standpunkt, aber doch mit wenig Erfahrung für Alterswohnungen. Welchen Einfluss hatte dies? Es scheint so, dass Alterswohnungen zu planen ein Generationenthema ist und eine eigene Disziplin. Mit dem eher städtischen Wohngefühl der Wohnungen, den verbauten Materialien und der Einrichtung hat man in Brütten den Nerv der älteren Bevölkerung anscheinend nicht ganz getroffen. Das ist sehr bedauerlich. Daher haben wir uns entschieden, die Wohnungen nun auch für jüngere Mieter zu öffnen, die jedoch verträglich sind zum Lebensmodell älterer Menschen. Das ist jetzt angelaufen. Ihr Fazit zu diesem Geschäft? Hinterher ist man immer schlauer! Aber es hätte sicher auch Kritik gehagelt, wenn wir das Geld aus dem Legat Hofmann und der Köchlistiftung trotz des Zeitdrucks ungenutzt gelassen hätten. Was sicher in der Öffentlichkeit nicht gesehen wurde ist der Zeitaufwand, ein Konstrukt zu finden, um diese Gelder nutzen zu können. Da habe ich viele Stunden Denkarbeit investiert. Welche Arbeiten machten Ihnen mehr Spass als andere? Einerseits war dies vor allem der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, auch im Gemeindepräsidenten-Verband. Vor allem während der Pandemiezeit hatten wir viele prägnante Informationen erhalten, die sehr nützlich waren und konnten uns austauschen. Ebenfalls war die Arbeit

Rudolf Bosshart (FDP) freut sich auf die Zeit nach seiner Amtszeit – Ideen seien genug vorhanden. (Fotos: Susanne Gutknecht)

für die Standortförderung Winterthur sehr bereichernd. Das kam meiner Marketingseele und meiner Erfahrung aus 25 Jahren Detailhandel sehr entgegen. Die Standortförderung ist ein Schaufenster einer Stadt und die Themen dazu waren herausfordernd und interessant. Für viele ist die Delegiertenarbeit eher mühselig – bei Ihnen scheint dies positiv behaftet… Das ist definitiv so. Ich finde den Austausch und die Arbeit in diesen Gremien sehr spannend. Im Zweckverband Regionalplanung Winterthur und Umgebung (RWU) bin ich seit 20 Jahren Delegierter. Ich musste mich einarbeiten, aber es ist bei weitem spannender, wie der Name vermuten lässt. Auch im Alterszentrum im Geeren, Seuzach, war ich lange Jahre Delegierter und habe mich mit Altersfragen befasst. Als Brüttener ist

man in solchen Gremien in der Randposition. Gerade als kleine Gemeinde ist es jedoch wichtig, den Horizont zu öffnen und sich für das Umliegende zu interessieren. Ein Veloweg ist kein Brütten-Thema, sondern geht über mehrere Planungsregionen hinweg. Daher ist es wichtig, die Sicht zu öffnen und über den Tellerrand zu schauen. Dieses ‹Aussenministerium› habe ich gerne gemacht.

nur in Bundesbern hört man kleine Dinge in der Wandelhalle, auch in den Regionen. Dies hilft, eigene Sichtweisen zu hinterfragen. Bei Delegiertengremien sollte man die Gesamtsicht im Auge behalten. Gemeinden müssen die operative Führung stärken und ihnen keine Steine in den Weg legen, den Betrieb zu führen. Die richtige Flughöhe als Delegierter einzunehmen, ist entscheidend.

Was verstehen Sie unter Sicht öffnen – wofür? Viele Themen, die andere Gemeinden betreffen, betreffen auch die eigene Gemeinde. Andere Gemeinden haben vielleicht ein Projekt schon realisiert, welches man selbst erst plant oder umgekehrt. Ich habe oft die Zentrumsplanung vorgestellt. Ein Austausch kann sehr wichtig sein, öffnet einem die Augen für allfällige Fragestellungen und Probleme. Nicht

Haben Sie schon Pläne geschmiedet? Da wir in eine Wohnung ziehen, ist vorgespurt, was ich jetzt zuerst mache. Ich bin aber kein Typ, der nicht loslassen kann. Ich bin reif, jetzt abzugeben und bin über die Nachfolgeregelung sehr froh. Mit 74 Jahren freue ich mich, nicht laufend Mails checken zu müssen und ungebunden zu sein – ich konnte nie mehr als drei :RFKHQ DP 6W FN ZHJ VHLQ Ŷ


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BASSERSDORF

27.5.2022, Nr. 5

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

DORFPLATZNUTZUNG FÜR DONNSCHTIG-JASS Das Ausscheidungsturnier vom 4. August entscheidet, ob der «Donnschtig-Jass» von SRF am 11. August nach Bassersdorf oder nach Kloten kommt. Falls Bassersdorf das Jassturnier gewinnt, wird der Anlass auf dem Dorfplatz durchgeführt. Damit der gesamte Dorfplatz für diesen einmaligen Grossanlass von nationaler Bedeutung benutzt werden kann, erklärte der Gemeinderat den gesamten Platz mitsamt den Feuerwehr-Zufahrten als Festrayon. Nach Rücksprache mit den zuständigen Personen aus dem Bereich Sicherheit konnte einer Beanspruchung des gesamten Dorfplatzes unter Einhaltung eines besonderen Sicherheitskonzeptes, unter anderem mit einer Brandwache

vor Ort und entsprechender Kostentragung im Sinne einer Ausnahme, zugestimmt werden. Generell sind bei Anlässen auf dem Dorfplatz die Feuerwehr-Zufahrten weiterhin freizuhalten.

BEITRÄGE VEREINSUNTERSTÜTZUNG Der Gemeinderat genehmigte die Vereinsunterstützungsbeiträge für das Jahr 2022 in der Höhe von Fr. 626 809.10. Die gesamte Vereinsunterstützung setzt sich aus den Infrastrukturkosten von Fr. 560 309.10 und den Jugendförderbeiträgen von 66 500 Franken zusammen.

ERNEUERUNGSWAHL WAHLBÜRO Für die Mitarbeit im Wahlbüro werden für die Amtsdauer 2022/26 zusätzliche Mitglieder gesucht. Für diese Aufgabe können sich stimmberechtigte Personen mit politischem Wohnsitz in Bassersdorf melden. Möchten Sie sich als Wahlbüro-Mitglied in der Gemeinde engagieren? Unter www.bassersdorf.ch/wahlbuero finden Sie das «Personalblatt Wahlbüro» aufgeschaltet. Senden Sie bitte Ihre Angaben per E-Mail bis Ende Juni 2022 an gemeinde@bassersdorf.ch. Der Gemeinderat wird an einer nächsten Sitzung die Mitglieder des Wahlbüros 2022/26 bestimmen. Abteilung Dienste + Sicherheit

Gemeinderat Bassersdorf

BEREITSTELLUNG KEHRICHTSÄCKE Wir bitten Sie, die Abfallsäcke in geschlossenen Containern oder erst am Abfuhrtag, jeweils dienstags bis 7 Uhr, bereit zu stellen. Nur so kann verhindert werden, dass die Abfallsäcke von Tieren aufgerissen und deren Inhalt verteilt wird. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe für ein sauberes Bassersdorf! Abteilung Bau + Werke

gemeinde bassersdorf Traktanden

gemeindeversammlung 1. Jahresrechnung 2021 inklusive Sonderrechnungen, Genehmigung 2. Gesamtrevision Bau- und Zonenordnung BZO, Festsetzung 3. Anfragen nach § 17 des Gemeindegesetzes

montag, 20. juni 2022, 19 uhr folgetermine bei bedarf: dienstag, 21. und donnerstag, 23. juni 2022

Die Akten liegen in den Fachabteilungen zur Einsicht auf und es kann in der Gemeinderatskanzlei Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person verlangt werden.

bxa sport- und freizeitanlage bassersdorf

Der beleuchtende Bericht wird spätestens zwei Wochen vor der Versammlung auf der Gemeindewebsite unter www.bassersdorf. ch/gemeindeversammlung und in der App «VoteInfo» publiziert.

Gemeinderat Bassersdorf



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BASSERSDORF

27.5.2022, Nr. 5

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

WERTVOLLE ANGEBOTE IN DER JUGENDARBEIT Die Jugendarbeit Bassersdorf lebt dank der weggefallenen Corona-Einschränkungen wieder auf. Das beliebte Jugendhaus JAM wird rege besucht und auch die weiteren Angebote wie die offene Turnhalle am letzten Samstagabend des Monats, das gemeinsame Kochen während der Treffarbeit, die Kinderanimation durch Jugendliche im Rahmen des Sportferienprogramms und die Aufsuchende Jugendarbeit im öffentlichen Raum werden von den Jugendlichen sehr geschätzt.

Jugendliche gestalten eine Wand im Rahmen eines Graffiti-Workshops

Wie wichtig solche niederschwelligen Angebote der Jugendarbeit für junge Menschen sind, weiss Moritz Wey, Co-Leiter der Jugendarbeit: «In dieser Altersphase lernen Jugendliche, neue Beziehungen zu Gleichaltrigen zu gestalten, sich langsam von Zuhause abzulösen und sich ein eigenes Wertesystem anzueignen. Offene Treffpunkte, die nicht durchstrukturiert sind und ein Aushandeln von Abmachungen und Grenzen zulassen, sind wichtige Lernund Experimentierräume.» Auch der halböffentliche Jugendhausgarten ist ein wertvoller Treffpunkt. Da der Garten jedoch auch dann zugänglich ist, wenn das Jugendhaus seine Türen abends bereits geschlossen hat, sorgt er sowohl im Team, bei der Jugend, wie auch bei der Bevölkerung ab und zu für Diskussionsstoff. «Der Jugendtreffgarten ist jedoch ein eigenes methodisches Handlungsfeld und hat letztlich auch eine abfedernde Wirkung für den Öffentlichen Raum Bassersdorf», so schreibt es die Jugendarbeit in ihrem neuen Konzept, das kürzlich von der Jugendkommission verabschiedet wurde. Vorausgehend für das ausführliche Konzept war die Grundlagenarbeit einer Sozialraumanalyse, mit der die Leitung der Jugendarbeit im Jahr 2020 Bedingungen und Chancen für das Aufwachsen in Bassersdorf ermittelte.

SOMMERFEST FÜR JUGENDLICHE Samstag, 25. Juni, ab 18 Uhr, Skateranlage Acherwis

Am Sommerfest wird mit attraktivem Rahmenprogramm der Bassersdorfer Jugendkredit sowie dessen Möglichkeiten vorgestellt. Zudem werden Ideen gesammelt, wie die Jugendkreditbeiträge eingesetzt werden könnten. Am Fest wird es neben einem kleinen Bar- und Grillbetrieb eine Tanzaufführung einer lokalen Tanzgruppe, eine Sprayshow sowie eine Scooter/Skatershow auf der Anlage geben. www.jugijam.ch/jugend-politik#Jugendkredit

Abteilung Bildung + Famlie

Weg(e) aus der Einsamkeit Informiert im Alter Es war doch erst gestern, als die Kinder mit Lego spielten und Sie ihnen dabei zusahen. Oder als laute Musik aus den Zimmern Ihrer Teenager drang. Sie haben Ihre ganze Energie für Familie und Arbeit hergegeben. Nun sind alle ausgeflogen, Sie sind pensioniert und es ist still geworden. Der Verlust Ihrer geliebten Partnerin oder Ihres geliebten Partners liegt immer noch schwer auf der Seele. Auch die verbrauchte Energie, die Sie in

die Pflege und Betreuung Ihres geliebten Menschen investierten, ist noch nicht zurückgekehrt. Sie fühlen sich allein und einsam. Diese Beispiele zeigen auf, wie unterschiedlich die Gründe sein können, sich einsam zu fühlen. Auch wenn wir wissen, dass Veränderungen im Leben stattfinden, erschrecken wir trotzdem darüber. Damit Einsamkeitsgefühle nicht zu dominant werden, empfehlen Fachperso-

nen allem voran das Gespräch. Teilen Sie Ihre Gedanken mit Familienangehörigen, Freunden oder Bekannten. Indem Sie diesen Schritt wagen, anerkennen Sie Ihre eigene Befindlichkeit und ermöglichen sich selbst eine Veränderung. Vielleicht ziehen Sie es vor, mit Menschen zu reden, die Ihnen nicht so nahestehen? Dann können Sie sich an die Seelsorge Ihrer Kirchgemeinde oder einen Arzt wenden. Im Notfall kann rund um die Uhr

bei der Dargebotenen Hand (Telefon: 143) angerufen werden. Gerne haben auch die Mitarbeiterinnen der Fachstelle für Altersfragen (Telefon: 044 838 86 21) ein offenes Ohr für Sie. Wir wünschen Ihnen viel Mut, den Schritt zu wagen! Ursula Krebs Redaktionsteam «Informiert im Alter»


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BASSERSDORF

27.5.2022, Nr. 5

Auf der Südseite des Bahnhofes soll auch ein neuer Perron erstellt werden. (zvg)

Projekt Brüttenertunnel bewegt Bevölkerung Anfang Mai informierten SBB und Gemeinde über den Planungsstand von Reto Hoffmann Der Bau des Brüttenertunnels und die damit verbundenen einschneidenden Veränderungen am Bahnhof Bassersdorf werden allmählich konkret. Am 2. Mai gaben die Gemeinde und die Verantwortlichen von SBB und ZVV der interessierten Bevölkerung einen Einblick in den aktuellen Planungsstand.

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m Jahr 2035 soll der Brüttenertunnel eröffnet werden und damit das Nadelöhr im Bahnverkehr zwischen Zürich und Winterthur beheben. Das scheint zwar noch ein langer Zeithorizont zu sein. Doch der Baubeginn soll, wenn es nach den Vorstellungen der Planer geht, bereits 2026 erfolgen, also in vier Jahren. Dies wird der Bevölkerung von Bassersdorf allmählich bewusst. Entsprechend gross war denn auch das Interesse an der Informationsveranstaltung, welche die SBB zusammen mit der Gemeinde Bassersdorf anfangs Mai durchführte. Rund 250 Personen kamen in der Sporthalle der bxa zusammen, um sich über den Planungsstand dieses Grossprojektes zu informieren und Fragen an die Projektverantwortlichen zu richten.

Unterirdische Tunnelzufahrt In der Einleitung erfuhren die Anwesenden von Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler, dass sich der Gemeinderat schon seit vier Jahren mit dem Projekt «MehrSpur ZürichWinterthur» beschäftige und im Rahmen der kommunalen Richtplanung und der Revision der Bau- und Zonenordnung erreichen konnte, dass mit der Verlegung der Baltenswilerstrasse die Tunnelzufahrt ab Bahnhof Bassersdorf nun unterirdisch erfolgt, um die Belastung der Quartiere Bächli und Ufmatten zu reduzieren. Viertelstundentakt für S24 Mit dem Tunnel und den zwei durchgehenden Geleisen könne ein Kapazitätsausbau des Bahnangebotes um 30 Prozent erreicht werden, wie Bruno

«Damit können künftig zwei Fernverkehrslinien zwischen Zürich und Winterthur im Viertelstundentakt verkehren und die Fahrzeit verkürzt sich dabei um acht Minuten»

Studer, Gesamtprojektleiter der SBB für dieses Projekt ausführte. «Damit können künftig zwei Fernverkehrslinien zwischen Zürich und Winterthur im Viertelstundentakt verkehren und die Fahrzeit verkürzt sich dabei um acht Minuten», so Studer. Doch auch für die Pendlerinnen und Pendler von Bassersdorf und Umgebung verbessert sich das Angebot ab 2035. Die S24 werde ebenfalls im Viertelstundentakt verkehren, zusammen mit der S7 auch besser auf die Stunde verteilt, wie Christian Vogt, Leiter Verkehrsplanung des Zürcher Verkehrsverbundes ZVV, ausführte. Perronüberdachung Durch den Bau des Brüttenertunnels und dem Bau von neuen Geleisen wird auch der Bahnhof Bassersdorf komplett umgestaltet. Auf der Südseite wird beispielsweise ein neuer überdachter Perron entstehen. Die Unterführung wird verbreitert und mit Rampen zugänglich gemacht, wie der Leiter Abschnitt Bassersdorf, Bruno Studer, erklärte. Wenig Erkenntnis gewannen die Anwesenden jedoch, wie das Bahnhofgebiet nördlich der Geleise aussehen wird und welche Infrastruktur in Zukunft den Reisenden zur Verfügung stehen wird. Auf den Visualisierungen

jedenfalls war kein Bahnhofsgebäude mehr sichtbar. Fest steht, dass mit der neuen Bau- und Zonenordnung direkt am Bahnhof eine zweite Zentrumszone mit Dienstleistungsbetrieben entstehen soll, so Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler und man da mit den SBB an der Planung sei. Baulärm bereitet sorgen In der anschliessenden Fragerunde machte den Anwesenden vor allem die lange Bauphase Sorgen, welche vor allem für die Anstösser der Grossbaustelle zu einer grossen Belastung werden dürfte. Gesamtprojektleiter Studer zeigte Verständnis für die Anliegen und versprach mit verschiedenen Massnahmen wie Einhausungen der Baustelle beim Tunneleingang, die Lärmemissionen so gering als möglich zu halten. Auch soll – wenn immer möglich – nur tagsüber gebaut werden, was nicht in jedem Fall möglich sei, um den Bahnverkehr auch während der Bauphase zu gewährleisten. Der weitere Fahrplan des Projektes sieht nun vor, dass bereits 2023 das Plangenehmigungsverfahren und damit die öffentliche Auflage des Projektes stattfinden wird, wo die Bevölkerung konkret zum Projekt Stellung QHKPHQ NDQQ Ŷ


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27.5.2022, Nr. 5

Planen, planen, planen…. Jahresbericht ordnet die Ereignisse von 2021 ein von Susanne Gutknecht Der Jahresbericht der Gemeinde Bassersdorf zeigt auf 24 Seiten die Ereignisse des Jahres 2021. Zudem erklären die Ressortverantwortlichen, wo sie ihre Schwerpunkte setzen.

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lanen, planen, planen: so könnte man 2021 für die Gemeinde zusammenfassen. Die Festsetzung des kommunalen Richtplanes im Dezember 2021 war die vorläufige Spitze des Eisbergs an Planungsarbeiten für die räumliche Entwicklung von Bassersdorf. Im Vorfeld durften sich die Verantwortlichen nach der öffentlichen Auflage mit rund 60 Einwendungen beschäftigen. Dies zeigt den Stellenwert dieses Planungsinstruments, welches für einen Zeitraum von zwanzig Jahren als Ba-

sis für die Gemeinde gültig sein wird. Ein schwieriges Jahr hatten wegen der Coronapandemie auch die Schulen zu verarbeiten. Hier hätte der Titel «spucken, spucken ...» gepasst, wurden doch 2000 Pooltestungen mit rund 14 000 Teilnehmenden durchgeführt. Für alle im Schulbetrieb stehenden Personen eine hohe zeitliche und emotionale Belastung, wie Ressortleiter Hans Stutz ausführt. Dass die Spaltung der Gesellschaft in der Pandemiefrage sich vor allem auch in der Schule gezeigt habe, macht er deutlich. Daneben ist die Digitalisierung im Unterricht ein raumgreifendes Thema. Als eine Rüge könnte man die Aussage von Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler verstehen, dass sie 2021 erstmals einen Stichentscheid an einer Gemeindeversammlung treffen musste. Sie fordert die Bürgerinnen und Bürger auf, aktiv teilzunehmen

und nicht im Nachhinein über die Entscheide zu lamentieren. Die Teilnahme-Quote von einem Prozent der Stimmbeteiligten spricht Bände. Sonne und Holz statt Heizöl: Christoph Füllemann, Vorsteher Finanzen + Liegenschaften, freut sich über die mit Pellets geheizten Gemeindehäuser. Planungen für alternative Heizmethoden im Schulhaus Geeren und im APZ Breiti seien abgeschlossen. Somit

schliesst sich der Kreis zur neuen Stossrichtung «Umwelt und Nachhaltigkeit» und einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Bei allen Ressortverantwortlichen dringt der Dank für die Leistung der 226 Mitarbeitenden (Vorjahr 228) durch und rundet den Jahresbericht DXI PHQVFKOLFKH $UW DE Ŷ

Der Gemeinderat macht sich an einer Tagung Gedanken zur politischen Stossrichtung. (zvg)

Ideen der Jugend fördern Sommerfest zum Jugendkredit in der Acherwis von Dunja Rhyner Um innovative Ideen von Jugendlichen zu unterstützen, stellt die Gemeinde jährlich einen Kredit zur Verfügung. In den letzten Jahren wurde dieses Geld jedoch noch nie genutzt: Dies soll sich mit dem Sommerfest nun ändern.

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ugendlichen und jungen Erwachsenen stehen häufig nicht genügend finanzielle Ressourcen zur Verfügung, um einen gesellschaftlichen Event auf die Beine zu stellen. Doch der Gemeinde und der Jugendkommission ist es wichtig, dass auch die Jungen über Möglichkeiten zur Mitwirkung und Gestaltung des Gemeindelebens verfügen. «Die Jugendlichen haben viele kreative Ideen, können diese aber aus ver-

schiedensten Gründen nicht ausleben», erzählte Supatcha Korin aus der Jugendkommission. Um die Entstehung von gesellschaftlichen Anlässen oder Projekten zugänglicher und niederschwelliger zu gestalten, hat der Gemeinderat auf Antrag der Jugendkommission einen Jugendkredit von jährlich 10 000 Franken geschaffen. Dieses Geld soll der Finanzierung von nicht gewinnorientierten kulturellen, sportlichen oder sozialen Projekten für die Bassersdorfer Jugend dienen. Einen Antrag für einen Beitrag aus dem Jugendkredit zu stellen, steht allen Personen mit Wohnsitz in Bassersdorf offen. Die Jugendkommission ist eine beratende Kommission und setzt sich aus Vertretern verschiedener Institutionen wie der Schulpflege, den Kirchgemeinden und Privaten zusammen. Zwei Jugendliche sind

ebenso Mitglieder dieser Kommission. Geleitet wird die Kommission vom Ressortvorsteher Gesellschaft + Kultur, Richard Dunkel. Kick-Off Event im Acherwis «Es ist schade, dass in den letzten Jahren kein Gebrauch vom Kredit gemacht wurde», meinte Supatcha Korin. Dazu plant die Jugendkommission am 25. Juni einen Event in der

Skateranlage Acherwis (siehe Seite 9). Bei gemütlichem Ambiente wird die Arbeit der Jugendkommission vorgestellt. Dabei sollen neben Show-Acts wie der Tanzaufführung, einer Sprayshow und Imbiss-Ständen auch Fragen und Ideen zum Jugendkredit Platz finden. Mit dem Sommerfest bietet sich nun die optimale Gelegenheit für den Startschuss eines neuen -XJHQG 3URMHNWHV Ŷ

Engagierte Jugendkommissionsmitglieder: Supatcha Korin, Leontina Kostandinov, Joel Weber und Ylli Doko. (v.l.n.r.) (dr)


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27.5.2022, Nr. 5

Guter Saisonstart ganz ohne Schutzkonzept Seit dem 7. Mai ist das Freibad Hasenbühl wieder geöffnet von Reto Hoffmann Die Wasserratten und Hobbyschwimmer in Bassersdorf und Umgebung dürfen sich freuen. Seit dem 7. Mai ist das Freibad Hasenbühl wieder geöffnet. Und das ganz ohne pandemiebedingte Einschränkungen und Schönwetterphase.

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chon am ersten Tag wagten die ersten hartgesottenen Wasserratten, trotz des kühlen Wetters, den Sprung ins erst 17 Grad warme Wasser. Immerhin 16 Eintritte verzeichnete die Badi bereits an diesem ersten Tag, wie von Bademeister Rolf Stricker zu erfahren war. Doch dann kletterte das Thermometer bereits in der ersten Woche nach Eröffnung auf über 25 Grad. So konnte am schulfreien Mittwochnachmittag mit 330 Eintritten bereits ein erster Saisonrekord geknackt werden. Dieser wurde am darauffolgenden Sonntag jedoch bereits wieder egalisiert. 750 Eintritte wurden verzeichnet. So viel

wie an einem durchschnittlichen Sommertag. «Wenn das Wetter so weitermacht, dürfen wir auf eine gute Saison hoffen», meint Stricker mit einem Schmunzeln. Es ist denn auch das erste Mal nach zwei Jahren, dass das Freibad wieder ohne Corona-Einschränkungen besucht werden kann. Zur Erinnerung: im vergangenen Jahr galt noch eine Maskenpflicht in Innenräumen (zum Beispiel in der Garderobe), an Kasse und Kiosk musste ein Abstand von eineinhalb Meter eingehalten werden und auch das Sitzplatzangebot auf der Terrasse war reduziert sowie die Anzahl Badegäste an einem schönen Sommertag limitiert. «Die Aufhebung all dieser Massnahmen macht das Handling für uns Bademeister natürlich einfacher», meint Stricker erfreut.

wochs bereits um sechs Uhr morgens ihre Runden im 50-Meter-Becken drehen. Wer sich im Wasser auch noch auf andere Weise bewegen will, hat vom 3. Juni bis 15. Juli Gelegenheit, jeweils am Freitag an einem Aquafitness-Programm teilzunehmen. Das 50-minütige Training wird in den Sommerferien gar an drei Tagen angeboten, jeweils am Montag, Mittwoch und Samstag. Die genauen Zeiten findet man auf www.bxa.io. Der Badikiosk trumpft mit einem abwechslungsreichen Angebot an

Speisen und Getränken auf. Zu den Favoriten gehören die Egli FischKnusperli oder der «Hasi»-Burger. Auch wie in früheren Jahren veranstaltet Kioskbetreiber Claudio Graf im Sommer jeweils am Freitag einen Smoker-Abend. Auf Anmeldung geniesst man leckeres Fleisch vom Grill und bedient sich vom Salatbuffet. Der Badikiosk bietet täglich auch wechselnde Mittagsmenus an, wer nur zum Essen kommt, kann gratis LQV )UHLEDG Ŷ

In dieser Saison darf im Freibad Hasenbühl wieder uneingeschränkt geschwommen und geplantscht werden. (rh)

Frühschwimmen und Smoker-Abend Zwischen Juni und August findet wieder ein Frühschwimmen statt. Frühaufsteher können jeweils mitt-

NEUER GERÄTESCHOPF Der 2005 erbaute Materialschopf neben dem Holz-Lager der alten Sagi im Wiesental in Bassersdorf ist in die Jahre gekommen. Deshalb hat die Genossenschaft «Pro Sagi» 2019 beschlossen, diesen zu erneuern. Doch zuerst mussten einige Hürden überwunden werden, denn wegen der Nähe zum Wald und dem Gewässer brauchte es sowohl eine Baubewilligung der Gemeinde als auch eine des Kantons. Doch diese kam dann doch viel schneller als gedacht, wie der Präsident Bruno Binz bei der Einweihung Anfang Mai erklärte. Dann kam die Pandemie und das Projekt musste einige Zeit auf Eis gelegt werden. Im März 2021 erfolgt dann endlich der Start mit dem Grundgerüst und bereits im September war Schlussabnahme. An diesem Projekt mitgewirkt haben die Sager selbst mit vielen Stunden Fronarbeit, aber auch Sponsoren, welche die Genossenschaft mit Material, Know-how und finanziellem Zustupf unterstützten. Zu ihren Ehren wurde eine Sponsorentafel an der Aussenwand angebracht. (rh)


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27.5.2022, Nr. 5

Ein halbes Jahrhundert Vitaparcours Spiel, Spass und Sport beim Jubiläumsfest von Nadine Plüss Die Männerriege Bassersdorf feiert das 50-jährige Bestehen des örtlichen Vitaparcours bei der bxa. Den Besuchenden werden verschiedene Aktivitäten geboten.

B

is zum Nachmittag des 21. Mai kann die Männerriege vom Turnverein Bassersdorf nur spekulieren, wie viele Personen der Einladung ins Sportzentrum bxa folgen werden. Gefeiert wird 50 Jahre Bassersdorfer Vitaparcours und damit auch ein halbes Jahrhundert Arbeit der Männerriege. Deren Mitglieder sind es nämlich, welche die beliebten fünfzehn Stationen im

Hardwald mit insgesamt 43 Übungen zu Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit instandhalten. So kümmern sie sich regelmässig um morsche Balken, Schäden an der Infrastruktur oder schneiden Gras zurück. Fitness auch in der Natur Zu Beginn des Samstagnachmittags sind die Festbänke auf dem Platz neben der bxa sowie die Hüpfburg und die Kuchenstände noch ziemlich leer. Zu den ersten Eintreffenden gehört die abtretende Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler, die sich sogleich zu den Turnern hinzusetzt. «Wir möchten der Bevölkerung heute aufzeigen, welche Möglichkeiten für Spiel und Spass in der Nähe unseres Dorfes bestehen», sagt Karl Tödtli,

Präsident der Männerriege. Der Vitaparcours sei nach 50 Jahren noch nicht alt genug, um in Pension zu gehen. Insbesondere heute soll er rege genutzt werden. Besucherinnen und Besucher können Aktivitätsposten absolvieren und am Schluss einen Preis dafür gewinnen. Der Hauptpreis ist ein Fitnessabo der bxa im Wert von 600 Franken. Aber auch zahlreiche andere Utensilien wie Rucksäcke und Frisbees der ZurichVersicherung, die den Vitaparcours sponsort, werden vergeben. Stationen für Familien vereinfacht Einzelne Stationen des Vitaparcours haben die 25 Mithelfenden an diesem Tag extra für Familien ausgelegt.

Dort können Teilnehmende zum Beispiel Bälle durch Ringe werfen, an die man sich normalerweise hangelt, um Kraft aufzubauen. Gegen 17 Uhr werden die Preise vergeben – die vielen Kinder sind sichtlich aufgeregt. Insgesamt haben rund 35 Personen mitgemacht. «Es hätten mehr Leute erscheinen dürfen», findet Karl Tödtli. Die Ungewissheit darüber, wieviele Personen das Jubiläumsfest besuchen, sei schwierig für die einjährige Planung gewesen. Das Fazit der Männerriege: «Das Fest ist denQRFK JHOXQJHQ ª Ŷ


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27.5.2022, Nr. 5

Schmissige Klänge zum Muttertag mit Flugintermezzo Konzert der Buffalo Band Bassaville und des Männerchors Nürensdorf von Reto Hoffmann Zu Ehren aller Mütter der Region lud der Gemeinderat Bassersdorf, zusammen mit der Buffalo Band Bassaville und dem Männerchor Nürensdorf, wieder zum Muttertags-Ständchen.

N

ach der Auflösung des Musikvereins Bassersdorf, welcher während Jahren am Muttertag aufspielte, war in Frage gestellt, ob diese schöne Tradition eine Fortführung finden kann. Der Männerchor Nürensdorf, der ebenfalls regelmässig mit seinen Gesangseinlagen für heitere Stimmung auf dem Dorfplatz sorgte, war weiterhin gewillt, diesen Anlass zu unterstützen. Als Ersatz für den Musikverein Bassersdorf sprang die Buffalo Band Bassaville in die Bresche. Die Nü-

rensdorfer Band, welche 2002 aus der damaligen Jugendmusik BassersdorfNürensdorf heraus gegründet worden war, begeistert seit Jahren mit einem breitgefächerten Repertoire von klassischen Big-Band-Werken, aber auch modernen Kompositionen. Ein entsprechendes Set dieser eingängigen Stücke gaben sie an diesem Morgen für die rund 150 Zuschauerinnen und Zuschauer zum Besten. Garniert mit verschiedenen Bläser-Soloeinlagen und einem Auftritt ihrer Sängerin Nadine Nietlisbach. Männerchor mit erstem Konzert Auch für den Männerchor Nürensdorf war es der erste öffentliche Auftritt in diesem Jahr. Die Sänger kommen nach zwei Jahren Unterbruch seit Anfang März wieder regelmässig ohne Einschränkungen zur Probe zusammen. In dieser Zeit haben sie,

unter der Leitung ihrer Dirigentin Tabea Herzog, an ihren Stücken gefeilt, welche sie nun zum Muttertag aufführten. Ihr Auftritt erfolgte frisch eingekleidet mit neuen Vereinshemden, welche sie zum 75-Jahr-Jubiläum 2020 angeschafft hatten, die aber seither noch nie getragen werden konnten, wie der Präsident des Männerchors, Robert Möhl, erzählte.

Überflug der Patrouille Suisse Just in dem Moment, als die Buffalo Band zu ihrem ersten Stück ansetzte, donnerte die Flugformation der Patrouille Suisse über den Platz. Das fliegerische Intermezzo löste bei vielen Anwesenden mit Blick in den Himmel ein verwundertes Schmun]HOQ DXV Ŷ

Trotz des eher unfreundlichen Wetters fanden sich viele Mütter mit ihren Familien auf dem Bassersdorfer Dorfplatz ein. (rh)

Lockerer Gottesdienst mit Biss Viele Anregungen zu Hoffnung und Zuversicht von Manuela Müller Die reformierte Kirchgemeinde Breite lud am 13. Mai in Nürensdorf erstmals zu ihrer «bissfesten» Feier ein. Das Thema des ersten «BissFestes» im Zentrumsbau Nürensdorf war Hoffnung und Zuversicht.

D

as «BissFest» macht seinem Namen alle Ehre. Nicht weil es Rohkost zum Abendessen gibt, sondern weil «Biss» für Nahrhaftes und Spiritualität steht. Denn anders als bei herkömmlichen Gottesdiensten können sich die Teilnehmer hier einbringen und aktiv mitmachen. «Fest» wiederum bezieht sich auf das gemeinsame Feiern. Den Anfang machte ein gemütliches Abendessen mit leckerem Spargelrisotto. An allen sechs Tischen

entwickelten sich angeregte Gespräche. Dabei fällt auf: Es waren viele Generationen anwesend, wodurch es eine gute Durchmischung an den Tischen gab. Nach dem Essen wurde es musikalisch: Paul Zimmerli, Pfarrer mit Schwerpunkt Seniorenarbeit, gab einen Rap zum Thema Hoffnung und Zuversicht zum Besten. Mit viel Liebe zum Detail Als Höhepunkt des Abends fanden fünf Workshops statt. In zwei Gruppen konnte man sich über Bibeltexte zum Thema des Abends oder zu weltlichen Themen austauschen. Beim «Seelenbalsam» drehte sich alles um Spiritualität, Salben und Segnen, die Gruppe «Wohlklang» studierte Lieder zum Thema Hoffnung ein und bei «Aktiv Kreativ» wurden für alle Besucher individuelle Schutzengel aus Nespresso-Kapseln gebastelt. Die

Katechetin Marlis Zweifel leitete diesen Workshop: «Wir kreieren Mutmachengel, die uns durch den Tag begleiten und die Hoffnung weitertragen werden.» Nach vierzig Minuten trafen sich die Besucher zum Dessert, Segen und Abschluss mit gemeinsamem Singen. Monika DiBenedetto, Mitarbeiterin Sozialdiakonie, ist sehr zufrieden: «Wir freuten uns sehr, dass wir das

Konzept zum BissFest nach fast zwei Jahren aus der Schublade holen und nun umsetzen konnten. Natürlich haben wir für die kommenden Anlässe schon Erkenntnisse gewonnen. Heute Abend herrschte eine sehr gute Stimmung, das BissFest kam sehr gut an.» Dieser etwas andere Gottesdienst soll nun ungefähr alle zwei Monate stattILQGHQ Ŷ

Graciela Ponjuan und Marlies Zweifel (v.l.) kreieren aus gebrauchten Nespresso-Kapseln Schutzengel. (mm)


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27.5.2022, Nr. 5

Gender Böögg hat ein rechtliches Nachspiel Bassersdorfer Diversity-Böögg scheidet die Geister von Susanne Gutknecht und Ute Müller Am 25. April wurde am Bassersdorfer Sechseläuten mit viel Feierlaune der Böögg verbrannt. Der Böögg der «etwas anderen Art» gab am Anlass wie auch im Nachgang viel zu reden. Positiv ist, dass der Kopf bereits nach fünf Minuten und 21 Sekunden explodierte und einen schönen Sommer verspricht.

D

ie eintreffenden Zuschauer zeigten sich erstaunt darüber, wie sich der Böögg dieses Jahr präsentierte. Gross war das Rätselraten, was denn nun das Thema sein könnte. Als dann nach Entfachen des Feuers der Wind das Röckchen hochhob und Einblicke zuliess, sah man ungläubiges Staunen sowie breites Grinsen in den Gesichtern.

Der Wind lüftet das Geheimnis auf das «Darunter» (um)

Geteilte Meinungen Das Zunftkomitee hatte eine gewagte Idee umgesetzt. Zeremonienmeister Christian Weiss erklärt: «Wir wollten keinen Corona- und auch keinen Putin-Böögg, nichts Negatives. Und Diversität ist in unseren Tagen ein grosses Thema.» Die Idee schied die Besucher bereits am Anlass: einige fanden es lustig, andere «menschenverachtend, dass eine transsexuelle Person in die Luft gejagt wird.» Zunftmeisterin Katja Rettich erklärt: «Wir verbrennen keine Personen, sind auch nicht boshaft, sondern wählen politische Themen, die wir symbolhaft dem Böögg anhaften». Strafanzeige gegen Gemeinderäte Der Bassersdorfer Adolf Kellenberger ging sogar noch einen Schritt weiter und hat die teilnehmenden Behördenmitglieder des Gemeinderates bei der zuständigen Staatsanwaltschaft angezeigt. Er schreibt in einer

Mitteilung zur Begründung: «…dass sich diese unmissverständlich mit den Organisatoren dieser Schandtat von Bassersdorf solidarisiert und gegen die für Behörden verpflichtende Bestimmung, dem Diskriminierungsverbot Wirksamkeit zu verleihen, in schwerster Weise missachtet haben». Der Gemeinderat Bassersdorf hat Kenntnis von dieser Anzeige. Solche Meinungen waren aber die Ausnahme und Christian Weiss meint, er könne angesichts der vielen begeisterten Zuschauer und der Stimmung am Bassersdorfer Sechseläuten mit solchen einzelnen Reaktionen gut umgehen. «Wir hatten auch die gegenteilige Reaktion, dass wir nämlich damit Diversity verherrlichen.» Wie man die Symbolik auslege, sei jeder Person selbst überlassen, ergänzt Rettich. Das müsse Platz haben an einem Anlass wie dem Bassersdorfer 6HFKVHOlXWHQ Ŷ

MEINE MEINUNG Am diesjährigen Bassersdorfer Sechseläuten fragten sich manche, ist es nun ein Böög oder eine Böögin? Keine leichte Frage und vor allem eine, die kontrovers diskutiert wurde. Ich kann verstehen, dass sich auch Unmut in diese Art der Inszenierung eines sehr sensiblen und heiklen Themas schleicht. Für Betroffene wirkt es geschmacklos, sich darüber lustig zu machen. Für andere ist es erheiternd. Züchtig verdeckte der Rock noch die Diversität, die erst mit dem Wind sichtbar wurde. Somit wurde Rücksicht genommen auf welche Augen auch immer. Die Bassersdorfer Zünfter nehmen seit jeher aktuelle Themen auf die Schippe. Sie vermenschlichen den Böög/in nicht, sondern sehen sie als Symbolfigur. Das sollte der Betrachter auch tun. Wer rügen möchte, soll dies an die Verantwortlichen richten. Aus den Rückmeldungen erhalten sie so einen Anhaltspunkt, was für zukünftige Figuren ein Zuviel an Schalk ist und welche Themen zu nahe gehen, um sie so zur Diskussion zu stellen. Eine Strafanzeige mag auch ein Mittel sein, seinen Unmut kundzutun. Ist jedoch im Kontext mit einem fasnachtähnlichen Anlass ein ungewöhnliches Mittel. Vor allem erstaunt die Anzeige gegen Gemeinderatsmitglieder. Der Gemeinderat ist so ahnungslos wie der Besucher, welches Sujet auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. Susanne Gutknecht Chefredaktorin


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27.5.2022, Nr. 5

Die Trachtengruppe BassersdorfKloten ist ein fröhlicher Frauenverein in prächtigen Kleidern. (sg)

Vielfältiges Brauchtum in der Trachtengruppe Trachtengruppe Bassersdorf-Kloten feiert 80 Jahr-Jubiläum von Susanne Gutknecht Die Trachtengruppe ist ein eingespielter Frauenzirkel, der mit den schönen und vielfältigen Trachten manches Fest in Bassersdorf und Kloten verzaubert hat. Aus Altersgründen hat die Tanzgruppe mittlerweile aufgehört, die Singgruppe trifft sich jedoch noch regelmässig.

K

aum sind die 16 Frauen bei Hanni Flach auf dem Hof in Dietlikon eingetroffen, stimmt Agnes bereits den Ton an und die Frauen singen zur Begrüssung ein erstes Lied. Die Stimmung ist aufgeräumt, alle tragen Trachten. Vor 80 Jahren wurde die Trachtengruppe von vier begeisterungsfähigen Frauen gegründet. Ihnen war das gesellschaftliche Treffen von Bauersfrauen aus der Umgebung Bassersdorf und Kloten ein Anliegen. Lydia Dübendorfer war eine treibende Kraft, lud die Frauen zu sich ein. In der Region schätzten viele dieses Engagement und der Verein wurde grösser, ergänzt durch eine Sing- und eine Volkstanzgruppe, bei der auch die Ehemänner eingeladen waren. Mit acht bis zehn Tanzpaaren und rund 50 Personen war der Verein eine

Institution und bereicherte manches Fest als Ehrendamen oder durch eine Gesangs- oder Tanzeinlage, mit üppigen Dekorationen oder einfach durch ihre Präsenz in den schönen Trachten. «Es war eine schöne Zeit!», sagen viele der anwesenden Damen in Erinnerungen schwelgend. Gesang gibt Boden Vor allem die Vereinsreisen haben viele in guter Erinnerung, ging es auch dort in Tracht auf Reisen, nahm man an Trachtenfesten oder Umzügen teil und sang am kantonalen Singsonntag, bei dem man auch mit der Note «sehr gut» geehrt wurde. Der Gesang ist der Boden der Trachtengruppe und verbindet die Frauen miteinander. Agnes Illi hat lange Jahre als Dirigentin geamtet und Wert daraufgelegt, dass die Frauen alle Texte auswendig singen können: «Sie können sich dann besser auf den Gesang konzentrieren.» Mittlerweile hat sich der Chor einen grossen Fundus an Liedern erarbeitet, was vielen gefällt, sei es doch auch ein Ansporn, immer etwas Neues zu lernen. Prächtige Trachten Der Anblick der Frauen in den verschiedenen Trachten ist eine Wohltat fürs Auge: Die einen tragen die Werk-

tagstracht – in züriblau! Andere wiederum die Arbeitstracht, welche durch eingesetzte Ärmel und eine längsgestreifte Schürze zu erkennen ist. Edel präsentiert sich die unifarbene Sonntagstracht– mit verschiedenen, seidigen Schürzen. Die Festtagstracht ist besonders prächtig, die Schürze immer in blau und ganz wichtig: an der Tracht sind Ähren und Kornblumen – das Zeichen für das Unterland – aufgestickt. Einige tragen auch ein Fichu: ein hauchzartes Dreiecktuch zur Zierde. Taucht man in die Welt der Trachten ein, eröffnet sich eine Welt mit Regeln zu Farben, Formen und verschiedensten Schmuckstücken wie den Zierknöpfen oder den Schmuckbroschen. Wie

«Mir hätts eifach dä Ärmel inegno!»

es Hanni Brunner beschreibt: «Mir hätts eifach dä Ärmel inegno!» So ging es auch den anderen Frauen und mit Hedi Hug aus Nürensdorf hatte man eine Trachtenschneiderin an der Hand, die just einen Nähkurs organisierte. So konnten sich die fleissigen Frauen ihre Trachten in vielen Stunden Arbeit selbst nähen. Eine Frau erinnert sich: «Zu der Zeit waren Minijupes aktuell, wir haben dann einen extra breiten Saum gelassen, damit wir unsere Trachten ein wenig kürzer nähen konnten, aber später wieder auf die normale Länge herauslassen konnten». Auch bei der Trachtengruppe herrscht Nachwuchsmangel. «Mit 80 und drüber ist die Stimme nicht mehr dieselbe wie früher, das Klangbild nicht mehr so voll», sagen sie selbstkritisch. «Zudem haben wir bei einigen Stimmen nicht mehr genügend Personen.» Die Treffen zum Gesang und anschliessenden Kuchenessen bleiben auf jeden Fall bestehen – eine gute Gelegenheit, Tracht zu tragen. Einige tragen sie auch an Festen und dabei hat schon die eine oder andere Enkelin plötzlich Freude daran gezeigt. Eine Tracht habe man fürs Leben – so wie die vielen Erinnerungen GHV MlKULJHQ 9HUHLQV Ŷ


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27.5.2022, Nr. 5

«fit4future» – gerüstet für die Zukunft Spielerisch an Gesundheitsthemen heranführen Die Schule Steinlig beteiligt sich seit fast zwei Jahren am Gesundheitsprogramm «fit4future». Schulleiter Thomas Wolfangel und Schulkoordinator und Primarschullehrer Christoph Schnellmann wissen, was es beinhaltet und wie es umgesetzt wird.

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ngepriesen wird «fit4future» auf deren Homepage als «die grösste Gesundheitsinitiative der Schweiz». Ziel sei es, zusammen mit Lehrpersonen und Eltern, Kinder spielerisch zu mehr Bewegung, besserer Ernährung und mentaler Gesundheit zu führen. Schnellmann meint, die grosse Stärke dieses Projektes sei, dass es niederschwellig und gut durchdacht sei. Das verständliche Material sei für Lehrpersonen mit wenig Aufwand einfach umsetzbar. Hinzu komme, dass die Unterlagen auf dem neuesten Stand der Wissenschaft seien. Bessere Konzentration Auf die Frage, ob bei den Kindern auch Lernfortschritte in den Schulfächern, Forschungsresultate weisen darauf hin, bemerkbar sind, meint Christoph Schnellmann: «Die Unmittelbarkeit von Lernerfolg ist schwer zu beurteilen, da viele Fakto-

ren mitspielen». Wo er aber ganz bestimmt Fortschritte gesehen habe, ist in den angepassten kürzeren Reaktivierungspausen: er findet nun geeignete, differenzierte Übungen, die an vorangegangen Lernsequenzen ideal anknüpfen. Diese helfen den Kindern, sich besser konzentrieren zu können für das weitere Arbeiten. Wolfangel bestätigt, dass ihm dies bei Klassenbesuchen ebenso aufgefallen sei. Kinder mögen Vielfalt Die reiche Auswahl sei das grosse Plus, meint Schnellmann und was die Kinder angeht: «Wenn etwas läuft, ist das toll für sie und wenn es vielseitig ist, umso besser und interessanter.» Ebenfalls sei es möglich, Kindern ab der dritten Klasse einen Teil der Verantwortung beim Aussuchen und Planen zu übergeben und somit ihr Selbstwertgefühl zu steigern. Doch «fit4future» bietet viel mehr: So sind etwa ganze Sporttage, angepasst an die Jahrgangsstufe, kostenlos buchbar. Viele Dokumente, wie beispielsweise ein strukturierter Aufbau eines Ausdauertrainings in der Primarschule, sind frei verfügbar. Nachhaltiges Kochen sei an der Schule Steinlig in zwei Klassen durchgeführt worden, ergänzt Thomas Wolfangel.

Alle gewinnen Schnellmann meint, das Programm sei top strukturiert und ein grosser Gewinn für alle. Dem schliesst sich Wolfangel an und ergänzt, dass die Lehrpersonen sich punktuell bedienen

könnten, die Schule jedoch auch geZLVVH $NWLYLWlWHQ I U DOOH YRUVHKH Ŷ

Frédéric Bettosini

GESUNDE ZUKUNFT LERNEN Ziel des Programmes «fit4future» ist die spielerische Sensibilisierung von Kindern für Gesundheitskompetenzen und das Vermitteln eines gesunden Lebenstils durch verschiedene Aktionen. Dabei wird eng mit Fachleuten und Wissenschaftlern zusammengearbeitet. Träger der Initiative ist die gemeinnützige «fit4future foundation», ehemals Cleven-Stiftung, welche das Programm in Deutschland und der Schweiz lanciert hat. (sg)


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BRÜTTEN

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GEMEINDEVERSAMMLUNG OHNE RECHNUNG 2021 Begleichung der Abstimmungsdifferenzen Nachdem wir Sie bereits im Juni 2021 an der Gemeindeversammlung über HRM2-Abstimmungsprobleme in der Jahresrechnung 2020 informiert hatten, haben wir mit Hochdruck an der Auflösung gearbeitet. Neben den personellen Wechseln machen uns jedoch ProgrammProbleme mit der Buchungssoftware und die gehäuften Wechsel in der Abteilung Finanzen in den letzten zwei Jahren das Leben schwer. Eine lückenlose Aufarbeitung hat höchste Priorität in der Verwaltung und für den Gemeinderat. Dazu sind neben Springern auch externe Personen einer anderen Finanzverwaltung hinzugezogen worden. Sie werden jedoch bis zur Gemeindeversammlung am 27. Juni nicht mit der Durchsicht und Korrektur fertig. Daher hat der Gemeinderat entschieden, die Gemeindeversammlung vom 27. Juni ohne das Traktandum Jahresrechnung 2021 abzuhalten. Wir versichern Ihnen, dass wir auf gutem Wege sind, die nötigen Abklärungen und Prüfungen jedoch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Sie sind jedoch nötig und in der durchgeführten Tiefe auch sinnvoll, um reinen Tisch zu machen. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Jahresrechnung 2021 bis spätestens im Dezember vorlegen können. Besten Dank für Ihr Vertrauen!

ÖFFNUNGSZEITEN ÜBER PFINGSTEN Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb sind über Pfingsten wie folgt geschlossen: Montag, 6. Juni – ganzer Tag Bei einem Todesfall ist das Bestattungsamt am Montag, 6. Juni, von 9 bis 11 Uhr unter der Telefonnummer 079 723 54 81 erreichbar. Bitte wenden Sie sich ausserhalb des Pikettdienstes direkt an den beigezogenen Arzt. Die Wasserversorgung ist bei einem Notfall oder Leitungsbruch unter der Telefonnummer 079 327 95 53 erreichbar. Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen schöne Pfingsten. Gemeindeverwaltung

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21.2.2022 Elin Baltensperger Tochter von Roland und Patricia Baltensperger

Gemeinderat Brütten Martin Sichler, müssen sich die Bürger Sorgen machen über diese Probleme in der Finanzverwaltung? Ich halte fest, dass es nie darum ging, dass Geld unterschlagen oder weggekommen ist. Der Bürger muss sich also keine Sorgen machen, dass Steuergelder verschwunden sind. Es wurden Fehler gemacht – etwa Buchungsfehler – die zur Folge hatten, dass die Rechnung nicht dem HRM2-Standard entspricht. Leider haben hinzugezogene Springer das Chaos nicht korrigiert, sondern teilweise sogar vergrössert. Wir analysieren diese Fehler nun und versuchen herauszufinden, welche systematischen Fehler sich eingeschlichen haben. Wie vermeiden Sie eine solche Situation in Zukunft? Indem wir die Probleme jetzt finden, die zu diesen fehlerhaften Buchungen geführt haben. Zusätzlich wird es künftig eine monatliche Abstimmung geben, damit man allfällige Fehler frühzeitig erkennt. Ausserdem prüfen wir eine mittelfristige Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Finanzexperten, da wir festgestellt haben, dass es nicht optimal ist, wenn der gesamte Finanzbereich nur über eine Person abgewickelt wird.

ZUM 80. GEBURTSTAG am 18. Juni Walter Pannen Säntisstrasse 11 am 21. Juni Wilhelm Bänninger Harossenstrasse 24E

27.2.2022 Lio Wäckerlin Sohn von Andreas und Amanda Wäckerlin Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

EIN SCHULHAUS VOLLER MUSIK Leise rieselte der Schnee – ein wahrer Apriltag war jener Samstag anfangs April in Brütten. Umso schöner, dass viele Kinder, Eltern und weitere Musikbegeisterte trotz des Schneegestöbers zur Instrumentenvorstellung der Jugendmusikschule Winterthur gekommen sind. Nach dem bunten Auftakt mit dem musikalischen Märchen «ein Haus voller Musik» in der Mehrzweckhalle, bei welchem einige Kinder die Erzählerin sogar beim Dirigieren unterstützten, kitzelte es alle in den Fingern und Zehen, um endlich selbst Musik zu machen. Wo sonst Französischwörter trainiert oder mathematische Probleme gelöst werden, versuchte man sich heute beim Beatboxing, zupfte die Harfe oder beobachtete den Geigenbauer beim Schnitzen der Instrumente. In jedem Zimmer der Schulanlage Chapf gab es Neues zu entdecken und auszuprobieren. Zur Stärkung bot die Lerngruppe MB, eine Brüttener Schulklasse, den Besuchern*innen nebst Kaffee und Süssgetränken auch leckere Kuchen und Hot Dogs an. Mit dem Erlös wird die Lerngruppe im Klassenlager Ende Juni einen speziellen Ausflug unternehmen können. Falls Sie diesen abwechslungsreichen und schönen Anlass verpasst haben und gerne Infos zum Musikunterricht in Brütten oder in den Nachbargemeinden wünschen, freut sich Angelina Kees, Ortsvertreterin Brütten, über Ihre Kontaktaufnahme per Mail: bruetten@jugendmusikschule.ch. Anmeldeschluss für den Start nach den Sommerferien ist der 31. Mai 2022. Telefon: 052 213 24 44 E-Mail: info@jugendmusikschule.ch Jugendmusikschule Winterthur - www.jugendmusikschule.ch

Zwei Gastgeberinnen – zwei Leidenschaften Bibliotheksanlass «Wine & Books» kommt gut an von Susanne Gutknecht Die Bibliothek Brütten lud anfangs Mai zu einem Anlass mit der Winzerin Nadine Saxer. Der wechselseitige Tausch zwischen Degustieren und Büchervorstellen kam bei den zahlreichen Besuchern gut an.

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in neues Format für einen Begegnungsanlass in der Brüttener Bibliothek lockte 40 Besucherinnen und Besucher an. Zwei Leidenschaften vereinte dieser Anlass im Gemeindesaal: Wein und Bücher. So kredenzte die zurzeit in aller Munde stehende Winzerin Nadine Saxer zwei Weissweine, einen Rosé und einen Rotwein. Dazwischen lasen die Bibliotheksmitarbeiterinnen aus aktuellen Büchern wie beispielsweise «Tell» von Joachim B. Schmidt.

Die mehrheitlich weiblichen Besucherinnen lauschten mucksmäuschenstill den Vorlesungen und hatten Freude an den Ausführungen von Saxer in den Lesepausen, die mit liebevoll aufgetischten Häppchen ergänzt wurden. Jüngeres Publikum Dieser literarisch-önophile Abend stiess auf grosses Interesse; einige konnten wegen der Genossenschaft Zentrum-Versammlung am selben Abend nicht teilnehmen, wollten aber Feedback geben, damit das Bibliotheksteam einen weiteren Abend allenfalls ins Auge fassen kann. «Wir haben uns terminlich nach Nadine Saxer gerichtet», erklärte Petra Kowalski, schliesst aber nicht aus, dass es eine Fortsetzung geben könnte, allenfalls mit anderen Winzern. Auffallend war auch, dass es jüngeres

Publikum anzog, was die Bibliotheksleiterin besonders freute. Im Anschluss konnte man Weine gleich bestellen oder die Bücher zum Lesen. So wurde von den Besuchern die schöne Stimmung und die Vielseitigkeit und Abwechslung dieses Wein und Bücher scheinen eine gute Mischung: Nadine Saxer (li.) und Petra Kowalski erklären den Ablauf des Abends. (zvg)

stimmungsvollen Abends geschätzt. Nur den Buchtexten zuhören wäre mit der Zeit anstrengend gewesen, die Auflockerung mit der Degustation, den Begegnungen und einem kleinen Schwatz dagegen kam gut an. Ŷ


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Der Blick Richtung Kirche von der Unterdorfstrasse aus wird sich stark verändern. (sg)

Gegenwert von zehn Millionen Genossenschaft Zentrum Brütten lüftet den Schleier ums Zentrum von Susanne Gutknecht Anfangs Mai informierten Vertreter der Gemeinde und der Genossenschaft Zentrum Brütten über die geplanten Bauten im Zentrum.

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und 100 Brüttenerinnen und Brüttener interessierten sich für die geplanten Häuser der Zentrumsüberbauung, von der schon länger die Rede ist. Auch der VolgLaden ist betroffen und soll in einem neuen Bau zu liegen kommen. Ausgearbeitet wurden die vorgestellten Holzbauten von den Vorstandsmitgliedern der für diesen Zweck im Juli 2021 gegründeten Genossenschaft Zentrum Brütten und einem Winterthurer Architekturbüro. Höhensprung und Knicke Nach einer Einführung durch Gemeinderat Fritz Stähli und dem Präsidenten der Genossenschaft, Ueli Arn, erklärte Martin Höllrigl, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Architekturbüros, das Projekt im Detail. So habe man die Geschossigkeit der Topografie aufgenommen. Ebenso wie man die städtebaulichen Fluchten in die Lage der Bauten einbezogen habe. Die Verbindungsgasse zwischen Brü-

elgasse und Dorfstrasse zeige einen Knick, den man auch im neuen Wohnhaus wiederfinde. Das zweite Haus mit Tiefgarage, Volg-Laden, Wohnungen und Bistro sei ein Solitär und fasse die Allmend ein. «Der Giebel öffnet sich gegen die Allmend hin und zeigt so Freundlichkeit und ein offenes Gesicht», erklärte der Architekt. Der Wohnungsmix besteht aus sechs Wohnungen im Zentrumsbau und neun Wohnungen im Wohnhaus. Vorstellungen umgesetzt Noch sind nicht alle Punkte geklärt. Ueli Arn ergänzt: «Dieser präsentierte Vorschlag zeigt klar auf, in welche Richtung wir als Genossenschaft gehen wollen und entspricht unseren Vorstellungen schon sehr genau.» Sämtliche Wohnungen sind hindernisfrei und altersgerecht. Jetzt müsse man noch offene Fragen klären. Eine davon ist die wechselseitige Nutzung Wohnen-Dienstleistung, die für den Zentrumsbau vorgesehen wäre. Die

«Gemeinsam sind wir jedoch zuversichtlich, die Finanzierung zu lösen.»

Arztpraxis, welche einmal im Gespräch war, sei vom Tisch. Das Bistro, welches als Begegnungsort eine wichtige und gewünschte Vorgabe war, kann flexibel grösser oder kleiner ausfallen. Schwieriger Betrieb Bistro Die erste Frage aus dem Plenum betraf das Bistro. Es sei unmöglich, ein solches Bistro kostendeckend zu betreiben, prophezeite ein Votant, dafür werde man niemanden finden. Am Ende müsse die Gemeinde dann jeweils hunderttausend Franken einschiessen, was er nicht unterstütze. Ueli Arn gab zu bedenken, dass der Mietzins nicht mit demjenigen einer Wohnung zu vergleichen sei. Es gäbe auch immer weniger Restaurants in Brütten, allenfalls könne man Genossenschafter in den Betrieb einbinden. Fritz Stähli ergänzte: «Das Bistro war ein Wunsch der Bevölkerung, nicht des Gemeinderates. Das Bistro soll auch kein effektives Restaurant sein mit grosser Karte.» Ob die Gemeinde am Ende Geld dafür in die Hand nehmen müsse, entscheide die Bevölkerung. Knackpunkt Finanzen Der grösste Knackpunkt sind die Finanzen. Damit die Genossenschaft bei einer Bank einen Baukredit auf-

nehmen könne, brauche es einen genügend grossen Eigenkapitalausweis, führt Arn aus. Neben dem Genossenschaftskapital könne dies ein Gemeinde-Darlehen sein oder aus staatlichen Quellen wie beispielsweise dem Fonds de Roulement. Daher solle man weiterhin Genossenschaftsscheine zeichnen, rund 290 Mitglieder zählt die Genossenschaft bereits. Rund 9,5 Millionen Franken soll diese Zentrumsüberbauung kosten mit der ebenfalls geplanten Tiefgarage. Fritz Stähli unterstreicht, dass die Gemeinde ein solches Projekt nicht finanzieren könnte. «Gemeinsam sind wir jedoch zuversichtlich, die Finanzierung zu lösen.» Ein Votant hinterfragte die Lage der Abfallsammelstelle und der Feuerwehr. «Sie wird immer mehr eingekreist und ist irgendwann nicht mehr am richtigen Ort». Fritz Stähli bestätigte, dass auch der Gemeinderat dieses Thema diskutiere. Die Frage sei, ob es dezentral im Chätzler sein könne oder im Zentrum. Der Kanton rede beim Chätzler mit. Die Frage des Baubeginns beantwortete Ueli Arn mit «Glaskugellesen!». Der nächste Schritt sei jetzt, die Finanzierung zuerst sicherzustelOHQ Ŷ


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NÜRENSDORF

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GEMEINDEPERSONAL Auf dem Steueramt ist seit längerer Zeit eine Stelle nicht besetzt. Alex Calia wird im Sommer voraussichtlich die Lehre abschliessen und hat Interesse an dieser Stelle bekundet. Der Gemeinderat freut sich, dass er diese Stelle mit einem jungen Mitarbeiter besetzen konnte und wünscht Alex Calia einen guten Start ins Berufsleben.

SITUATION UKRAINE FLÜCHTLINGE Der Kanton hat die Aufnahmequote für den Asylbereich, inklusive Flüchtende aus der Ukraine per 19. April 2022 auf 0,9 Prozent der Wohnbevölkerung erhöht. Bis jetzt sind nur einige Personen aus der Ukraine in Nürensdorf eingetroffen. Für die Unterbringung der Personen bei einer voll-

ständigen Ausschöpfung der Quote sind aktuell zu wenig Möglichkeiten vorhanden. Der Gemeinderat hat deshalb einen Studienauftrag erteilt, der zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten prüft.

KREDITBEWILLIGUNGEN/ ARBEITSVERGABEN Für Strassensanierung, den Wasserleitungsersatz und die Erneuerung der Strassenbeleuchtung auf der Neuwiesstrasse hat der Gemeinderat Kredite von insgesamt 421 000 Franken bewilligt. Die Aufträge wurden wie folgt vergeben: Ersatz der Wasserleitungen, Glauser AG, Illnau; Strassen- und Tiefbauarbeiten, Toldo Strassen- und Tiefbau AG, Wetzikon; Strassenbeleuchtung, EKZ; Projektierung und Bauleitung an das Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen AG, Zürich.

FINANZEN Die Jahresrechnung 2021 wurde am 22. März 2022 durch die Firma Baumgartner & Wüst GmbH revidiert. Der Gemeinderat hat den entsprechenden Bericht abgenommen und die darin empfohlene Umbuchung eines Betrags in Auftrag gegeben.

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Für elf Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrage von Fr. 906 139.30 veranlagt. In sechs Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. In weiteren drei Fällen behandelte der Rat Handänderungen ohne Grundstückgewinnsteuern.

Gemeinderat Nürensdorf

Am 5. Juni Luise Renfer-Strathmann Pflegezentrum Bächli Im Bächli 1 8303 Bassersdorf

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Zur Goldenen Hochzeit

ÖFFNUNGSZEITEN PFINGSTEN Am Montag, 6. Juni, bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung geschlossen. In Todesfällen wenden Sie sich bitte an den beigezogenen Arzt. Für die Gemeindewerke (Notfälle Wasserversorgung) besteht über Pfingsten ein Pikettdienst. Telefon 044 838 40 50 (Tonband) gibt darüber Auskunft. Ab Dienstag, 7. Juni, um 8 Uhr sind wir gerne wieder für Sie da. Wir wünschen Ihnen frohe Pfingsten. Gemeindeverwaltung Nürensdorf

OFFENE STELLEN In unserer Gemeindeverwaltung sind folgende Stellen zu besetzen: – Lehrstelle 2022–2025 als Fachmann/-frau Betriebsunterhalt, Fachrichtung Werkdienst – Allrounder/-in im Unterhaltsdienst (100%) – Bereichsleiter/-in oder Hauswart Liegenschaften (100%) Haben wir Ihr Interesse geweckt und möchten Sie bald einen Teil unseres Teams werden? Wenn Sie an einer dieser herausfordernden Stellen interessiert sind und die Voraussetzungen dafür mitbringen, finden Sie die detaillierten Stellenausschreibungen auf unserer Homepage www.nuerensdorf.ch. Gemeinderat Nürensdorf

Am 9. Juni Johann Ulrich und Adelheid Gygax Spitzackerstr. 18 8309 Nürensdorf Am 16. Juni Peter und Sonja Fankhauser Roswiesenstr. 35 8309 Nürensdorf Am 30. Juni Walter und Margrit Wetter Sunnerainstr. 9 8309 Nürensdorf


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FILME STREAMEN ÜBER BIBLIOTHEKSABO Neues Streamingangebot der Bibliothek Nürensdorf ab 1. Juni «filmfriend» bietet über 2000 Filme, Serien und Dokumentationen Gerade in der heutigen Zeit sind Streaming-Portale wie Netflix hoch im Kurs. Neu bietet auch die Gemeindebibliothek Nürensdorf diese Möglichkeit an. Mit dem Streamingdienst «filmfriend» erhalten alle Besitzerinnen und Besitzer eines Bibliotheksabos diese kostenlose Alternative. Sie besticht mit über 2000 Filmen, Serien und Dokus für Erwachsene und Kinder. Die Gemeindebibliothek Nürensdorf bietet ab Anfang Juni ein neues, digitales Streaming-Angebot an. Die Kundschaft kann nun Spielfilme, Dokumentationen und Serien streamen. Dies funktioniert über die Plattform «filmfriend». Sie ergänzt das digitale Angebot der Gemeindebibliothek Nürensdorf. Zu diesem zählt die «Digitale Bibliothek Ostschweiz». Anleitungen zu «filmfriend» und «Dibiost» sind auf der Webseite der Gemeindebibliothek Nürensdorf zu finden. Netflix für Bibliotheken «Filmfriend» ist das Netflix für Bibliotheken und wurde 2017 in Deutschland lanciert. Allerdings unterscheiden sich die Inhalte und die Kosten. Kundinnen und Kunden der Gemeindebibliothek Nürensdorf erhalten mit einem normalen Abo kostenlosen Zugriff auf die Plattform und somit über 2000 Filme und Serien. Die Inhalte richten sich an Erwachsene und Kinder und umfassen deutsche Filmklassiker, Dokumentationen, internationale Arthouse-Filme und Kinderserien. Alle Filmsparten sind vertreten und für Liebhaberinnen und Liebhaber des besonderen Kinos findet sich eine breite Auswahl an Filmen abseits des Mainstreams. Auch offline kann «filmfriend» genutzt werden: Inhalte können mit der entsprechenden App heruntergeladen und danach 30 Tage ohne Internetverbindung angeschaut werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Bibliothek Nürensdorf

ENTDECKE DEIN MUSIKALISCHES TALENT! Anmeldeschluss 31. Mai Gerne weisen wir Dich auf den Anmeldeschluss der Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung hin. Wie wertvoll das Erlernen eines Instruments ist, zeigen Studien immer wieder auf. Nebst positiven Einflüssen auf die Persönlichkeitsentwicklung, steigert regelmässiges Musizieren die Konzentrationsfähigkeit und wirkt sich positiv auf die Sozialkompetenz sowie die schulische Leistungsfähigkeit aus. Kurz: «Musik machen steigert den IQ»! Die Jugendmusikschule unterrichtet in 17 verschiedenen Gemeinden, unter anderem auch in Deiner Gemeinde. Der Unterricht findet meist in den Schulhäusern vor Ort statt. Hast Du Dein Lieblingsinstrument gefunden? Dann melde Dich bis am 31. Mai für den Start nach den Sommerferien an. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen sind auf unserer Webseite www.jugendmusikschule.ch zu finden. Gerne helfen wir auch per Mail oder telefonisch weiter: info@jugendmusikschule.ch / 052 213 24 44 Jugendmusikschule


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VORANKÜNDIGUNG Freitag, 8. Juli 2022, ab 18 Uhr

ABSCHIED

Sommerabendfeier in der Gemeindehausarena

Meyer-Morf, Ruth geb. 15.4.1934 Aufenthalt im Alters- und Pflegezentrum Breiti, Bassersdorf verstorben am 2.5.2022

Kultur- und Freizeitkommission

Böni, Renate geb. 8.6.1935 Aufenthalt im Pflegezentrum Bächli, Bassersdorf verstorben am 9.5.2022

NACHRUF Wir nehmen Abschied von

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Ruth Meyer–Morf *15.4.1934 – 2.5.2022*

Gemeinde Nürensdorf

Mit vorbildlichem Engagement und ausserordentlich grosser Einsatzfreude setzte sich Ruth Meyer-Morf über Jahrzehnte in verschiedenen Behörden und Kommissionen für die Gemeinde Nürensdorf ein. Ihre Kompetenz, Erfahrung und ausgesprochene Verlässlichkeit haben über diese Zeit unsere Gemeinde geprägt. Wir werden Ruth Meyer-Morf stets in ehrender und dankbarer Erinnerung behalten. Unser tief empfundenes Mitgefühl und unsere aufrichtige Anteilnahme gilt ihrer Familie. Gemeinderat Nürensdorf

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF

KUNST-RUNDGANG ERÖFFNET

Veranstaltungen

15. Mai bis 21. August 2022

Mittwoch, 1 Juni, 14 Uhr Vorlesegeschichte mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren

Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.

Der Kunst-Rundgang ist eröffnet und kann von Interessierten besucht werden. Der Flyer und ein Verzeichnis der Künstler mit den Adressen der verschiedenen Standorte, an denen die Kunstwerke ausgestellt sind, ist auf der Homepage der Gemeinde ersichtlich (News/ Anlässe und Termine). Wählen Sie Ihren Favoriten, füllen Sie den Wettbewerbstalon aus und senden Sie ihn an die Gemeinde Nürensdorf, Kultur- und Freizeitkommission, Kanzleistrasse 2, 8309 Nürensdorf.

Bibliothek Nürensdorf

Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf

SommerLeseClub für Schüler Ab 15. Juni Abgabe der SommerLeseClub-Karte in der Bibliothek oder direkt über die Website herunterladen


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«Drami Nüeri» wählt neuen Vorstand Wechsel des Vorstands läutet neue Ära ein von Manuela Müller Nach 14 Jahren übergibt Renato Fasoli seine Rolle als Präsident des Theatervereins «Drami Nüeri» in neue Hände. Mit dem Wechsel im Vorstand erhofft sich der Verein auch frischen Wind und neue Ideen für kommende Saisons.

D

ie diesjährige Theatersaison startet der «Drami Nüeri» mit neuem Vorstand. Das Präsidentenamt wird als Co-Präsidium von Ute Müller und Hansueli Keller, beides langjährige Mitglieder, übernommen. Daniela Gebert ist neu für die Events zuständig, Monika Kopriwa übernimmt die Kasse, Fiona Isler amtet als Aktuarin und Steffen Hemmer vertritt den Bühnenbau. Steffen Hemmer erzählt: «Das kom-

mende Jahr wird für uns als neuer Vorstand ein Übungsjahr werden, in dem wir gemeinsam in unsere Rollen hineinwachsen und dem Präsidentenduo unter die Arme greifen werden». Yolanda Waser übernimmt zudem die Küchenleitung. Zur Einheit werden Viele Theatervereine leiden ebenso an fehlenden Personen, die sich im Verein engagieren wollen. Renato Fasoli, ehemaliger Präsident des Vereins, freut sich deshalb, dass sich anlässlich der GV im März schnell neue Vorstandsmitglieder finden liessen. Monika Kopriwa präzisiert: «Für mich war klar, dass der Verein weiter bestehen und ich dafür etwas beitragen muss. Deshalb habe ich mich für den Sitz im Vorstand gemeldet». Das Ziel ist es nun, die Mitglieder wieder näher zusammen zu führen.

Amtsübergabe Mit dem Abgang von Renato Fasoli beginnt für den Verein eine neue Ära. Er war 20 Jahre im Vorstand, vierzehn Jahre davon als Präsident. Umso mehr freut er sich, wieder ein normales Mitglied sein zu dürfen: «Es war an der Zeit, anderen die Führung zu überlassen. Ich bin glücklich darüber,

dass der Verein weiterleben kann. Nun haben wir ein gutes Gemisch aus langjährigen und neuen Vereinsmitgliedern ohne Altlasten». Wer sich für den Verein interessiert, kann am Montag, 13. und Donnerstag, 23. Juni, offene Proben im Ebnet besuchen. Weitere Informationen GD]X XQWHU ZZZ GUDPL FK Ŷ

Vorstand stehend: Hansueli Keller (2. v.l), Monika Kopriwa (3. v.l), Fiona Isler (4. v.l), Ute Müller (5. v.l) Steffen Hemmer (6. v.l) und Daniela Gebert (7. v.l) mit Spielergruppe. (mm)

Ein Wetterfrosch besucht Nürensdorf Gaudenz Flury über Wetterphänomene und Klimawandel von Astrid Steinbach Gaudenz Flury, bekannt von SRF Meteo, hält einen spannenden Vortrag zum Entstehen und Vorhersagen von Wolken. Das Thema Klimawandel löst dabei lebhafte Diskussionen aus.

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twa 70 Interessierte waren Mitte April der Einladung des «Nüeri-Netz» in den Zentrumsbau der reformierten Kirche gefolgt. Auf dem Programm stand ein Referat zum Thema «Wie entstehen Wolken und wie werden sie vorhergesagt». Referent war kein geringerer als Gaudenz Flury, Moderator bei SRF Meteo. Der Bündner Gaudenz Flury studierte von 2001 bis 2006 in Zürich Geografie mit Vertiefung in Klimato-

logie und Atmosphärenphysik. Seit Sommer 2012 ist er bei SRF Meteo an der Erstellung von Wetterprognosen beteiligt. Flury begann mit einer kurzen Vorstellung des SRF MeteoTeams und einer Einführung zu seiner Arbeit. Im Anschluss erklärte er, wie Wettervorhersagen getroffenen werden und dass es sich dabei um komplizierte komplexe Vorgänge handle, bei denen riesige Datenmengen anhand verschiedener Modelle aus aller Welt zusammengetragen und ausgewertet würden. «Seegfrörni» heute unmöglich Anhand von Bildern ging er anschliessend auf die verschiedensten Wolkenarten und Wetterphänomene wie Regenbögen, Nebelbögen, Reif, Nordlicht, Eisregen, Schneeflocken ein. Ein Wetterphänomen, dass nur noch die ältere Generation kennt, ist

die «Seegfrörni» – das Zufrieren eines Sees. Zuletzt im Winter 1962/63 beobachtet und laut Flury aufgrund des aktuellen Klimas heute nahezu unmöglich. Einige Zuhörende wollten Flury beim Thema Klimaerwärmung nicht zustimmen und es entwickelte sich eine lebhafte Debatte. Der Vortrag von Flury konnte gut anhand eindeutiger Forschungsergebnisse die Entwicklung der Erder-

wärmung aufzeigen und näherbringen. Die Natur selbst hat auch in den letzten Jahrtausenden und mehr immer wieder gezeigt, dass sich das Klima ändern kann. Was aber der Mensch in den letzten 50 Jahren selbst betreffend CO-2-Ausstoss verursacht, benötige schnellstens einer Korrektur, so die überzeugende Meinung des Meteorologen zum Ende GHV $QODVVHV Ŷ

Gaudenz Flury erklärte Wetterphänomene beim zweiten Treffen vom Nüeri-Netz in diesem Jahr. (as)


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Franz Imhof (l.), Yvonne Guggenbühler und Iwan Müller wissen viele Geschichten zu erzählen – so auch über den alten Nürensdorfer Traktor. (np)

Ortsmuseum Nürensdorf in alter Frische Für das historische Museum beginnt eine neue Ära von Nadine Plüss Seit einem halben Jahr gibt es den Verein «Ortsmuseum Nürensdorf» nun. Die Vorstandsmitglieder wollen die Kulturstätte wiederbeleben.

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ber alte Milchkessel, Schreibmaschinen, Leiterwagen, Schulbänke, Bügeleisen, Pflüge und einen Traktor aus den 30er-Jahren findet sich im Ortsmuseum Nürensdorf alles. Doch über rund fünf Jahre standen die geschichtsträchtigen Stücke meist unberührt und ungesehen herum. Willi Kobel sprach im vergangenen Jahr im Interview von einem etwas «kümmerlichen Dasein» des Museums, das der Gemeinde gehört. Damals hatte die Kultur- und Freizeitkommission, in der auch Kobel tätig ist, die Aufgabe, das Gebäude und sein Innenleben zu unterhalten. Doch nach vielen Abgängen von prägenden Persönlichkeiten wie beispielsweise Ruth Meyer, konnte von einem belebten Museum nicht mehr die Rede sein und die Kommission

wollte das Museum auslagern. Es galt, neue motivierte Kräfte zu finden. Was tatsächlich gelang.

der Lebernstrasse 5 zum Ort der Begegnung mit «Kaffeestübli» wird, ist die Vision des gesamten Vereines.

Neuen Verein gegründet Im Dezember wurde der Verein «Ortsmuseum Nürensdorf» mit der abtretenden Gemeinderätin Yvonne Guggenbühler als Präsidentin und Willi Kobel als Vizepräsidenten gegründet. «Meine Gemeinderatskollegen meinten zu mir, ich hätte jetzt dann ja mehr Zeit für eine solche Aufgabe. Ich möchte es gerne probieren», sagt sie. Dass das alte Haus an

Ein wenig Idealismus und Stolz Dem scheint nicht viel im Weg zu stehen. Seit der Vereinsgründung traten rund 50 Mitglieder bei. Die freiwillige Mithilfe komme von Zahlreichen, die mit Herzblut dabei seien, so Guggenbühler. Das Kernteam bestünde aus zehn Personen, darunter Iwan Müller, für den Bau zuständig, und dem Gastronomen Franz Imhof. «Dass wir viele engagierte Mitwirkende haben, freut uns ungemein. Besonders in der Anfangsphase gibt es unglaublich viel zu tun.» Sie wünschen sich zukünftig weitere aktive Mitglieder, die hin und wieder vor Ort sind und mithelfen. «Es muss ein Hobby sein. Und ein wenig Idealismus gehört auch dazu», gibt Franz Imhof zu bedenken. Tatsächlich wirbelt man jetzt noch hin und wieder Staub auf, wenn man durch die Räume des Museums schlendert. In nächster Zeit wird jedoch nicht nur geputzt, auch am Vorplatz und dem Garten wird Hand an-

«Es muss ein Hobby sein. Und ein wenig Idealismus gehört auch dazu.»

gelegt. Zum neuen Erscheinungsbild kommt eine massive Aufschrift am Eingang hinzu. Die ausgebliebenen Besuche von Primarschulklassen in den letzten Jahren sollen nun wieder stattfinden; die erste war bereits da. «Wir sind stolz darauf, das Museum für die Bevölkerung wieder zu öffnen», erzählt Guggenbühler. Anliegen der Gemeinde Finanziert wird das Ganze vor allem von der Gemeinde, nämlich durch die Anstossfinanzierung von 30 000 Franken und einem Beitrag für die Gartengestaltung. Den Verantwortlichen sei es laut Gemeinderätin Guggenbühler ein Anliegen, dass man sich um das Museum kümmere. Weitere Einnahmequellen seien die Mitgliederbeiträge, in Zukunft die Kaffeestube und die gelegentliche Vermietung eines Raumes als Sitzungszimmer. Neu soll das Museum jeden dritten Sonntag im Monat ein gemütlicher Treffpunkt werden und zudem der aktuellen Ausstellungsreihe «Kunst im Dorf» einen Platz ELHWHQ Ŷ


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Betrügern keine Chance geben Gutgläubigkeit der Mitmenschen wird ausgenutzt von Ute Müller Anfang Mai hat die Arbeitsgruppe «Hohes Alter BasiNüeri» zu einem Referat der Kantonspolizei Zürich mit dem Thema «Achtung Betrug» eingeladen. Es gab hilfreiche Tipps, wie man sich vor Betrügern schützen kann.

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ie Trägerschaft der Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus den Kirchen, den Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf, dem Altersforum Bassersdorf, der Pro Senectute Kanton Zürich sowie dem KZU Bächli in Bassersdorf. Mit dem Referat «Achtung Betrug» möchte die Arbeitsgruppe vornehmlich älteren Menschen einen Einblick in die Machenschaften von Betrügern geben. Gut 60 Personen finden den Weg ins Franziskuszentrum und warten gespannt auf den Vortrag von Präventionsspezialistin Silvia Kamme-

rer der Kantonspolizei Zürich. Die Moderation übernimmt Esther Diethelm von der Fachstelle für Altersfragen in Bassersdorf. «Mir passiert das nicht» Kriminelle nutzen heutzutage nicht nur das Internet, um an vertrauliche Informationen zu kommen, sondern sind vermehrt auch am Telefon aktiv. Man hört von Fällen, wo die Hilfsbereitschaft älterer Menschen ausgenutzt wurde und diese dann eine Menge Geld verloren haben. «Mir passiert das nicht», meint eine Dame. Dreiste Vorgehensweise Rita Kammerer präsentiert Beispiele der Betrugsarten zum Erschleichen von Geld. Sie schildert diese anschaulich oder spielt Mitschnitte von betrügerischen Telefonanrufen ab. Die Betrüger sind sehr erfinderisch in ihren Machenschaften und nutzen das Bedürfnis nach sozialen Kontakten schamlos aus. Immer wieder

schütteln die Teilnehmenden den Kopf über deren dreiste Vorgehensweise. Gemäss Silvia Kammerer gibt es mehrere Gründe, warum man einem Betrug zum Opfer fallen kann: «Es ist die Unkenntnis der Gefahr, die Hilfsbereitschaft und Gutgläubigkeit, sowie der Anstand». Viele Menschen seien der Ansicht, sie könnten doch nicht einfach das Telefon aufhängen. Das sei aber das Beste, wenn man un-

sicher sei, wen man da am Telefon habe. Nach einer Stunde Referat ist die Fragerunde eröffnet. Danach gibt es bei Kaffee und Kuchen noch angeregte Gespräche und Diskussionen. Die Teilnehmenden sind rundum zufrieden mit dem Nachmittag und gehen mit Zuversicht nach Hause. «Ich bin auf der Hut», wie eine Dame erNOlUW Ŷ

Grosses Interesse am Thema «Betrug» (um)

KIRCHE AM WEG Seit Anfang 2020 findet man vor der reformierten Kirche in Bassersdorf einen Baum mit Lesezeichen. Wer genauer hinschaut, entdeckt darauf ermutigende Worte und Friedensgebete. «Die Idee ist nicht neu», so Pfarrer Paul Zimmerli. «Ich hatte schon früher von einem solchen Projekt gehört. Mit Beginn der Pandemie, als es plötzlich nicht mehr möglich war, sich zu treffen, wir aber rausgehen konnten, kam mir das wieder in den Sinn. Wir begannen, Lesezeichen mit Sprüchen, ermutigenden Sätzen oder Psalmen an den Baum zu hängen, die Kraft geben sollten und von Vorbeikommenden gepflückt werden durften.» Was anfangs als Hilfe in der Pandemie gedacht war, hat jetzt eine neue Bedeutung bekommen. «Als der UkraineKrieg begonnen hat, waren viele hilflos und wir hängen jetzt hauptsächlich Friedensgebete an den Baum.» (as)


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«Gewagt, aber schön!» Jodlergruppe Swissair konzertierte im Hatzenbühl von Susanne Gutknecht Die Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf organisierte anfangs Mai einen volkstümlichangehauchten Konzertabend mit der Jodlergruppe Swissair. Speziell war der Einbezug zweier Musiker, die mit Akkordeon und Blasinstrumenten für einen Stilrichtungswechsel sorgten.

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ach zwei langen Jahren war es wieder Zeit für die Jodler, ein Konzert zu geben. Der rund 70-jährige Verein gilt als Besuchermagnet und durfte auch an diesem Konzert gegen 70 Zuhörende empfangen. Die Jodlergruppe hatte sich für Lieder entschieden, die bestens in die heutige, etwas verrückte Zeit passen. Nach vielen Monaten der Konzert-Abstinenz sei es Zeit, diese

mit Wehmut aber auch voller Hoffnung zu besingen, erklärte Präsident Tiziano Rosa, der auch als Moderator durch den Abend führte und die einzelnen Stücke jeweils kommentierte. Ein Versuch war der Einbezug des Musiker-Duos «Beat & Dani», die für Abwechslung sorgten. Die beiden Herren machen seit zirka sechs Jahren gemeinsam Musik. Dani mit seinem Akkordeon, Beat mit seinen Blasinstrumenten und mit Rhythmik, Spass und Schalk rissen sie das Publikum mit und sorgten für einen Kontrapunkt zum volkstümlichen Jodelgesang. Eine spezielle Würdigung erfuhren auch zwei Jodler, die bereits seit über 54 Jahren ununterbrochen Mitglieder sind und mit viel Freude immer noch jodeln. Nürensdorfs Gemeindepräsident, Christoph Bösel, hat sich positiv über das vielseitige Programm geäussert.

Er war überrascht, dass so wenige Kehlen einen solchen einheitlichen und klaren Klang erzeugen können. Somit scheint der Versuch, zwei unterschiedliche Musikrichtungen in einem Konzert zu vereinen, durchaus gelungen. Auch andere Zuhörende äusserten sich positiv: «nicht alltäg-

liches Programm», «einfach ein toller Abend» bis zu «gewagt, aber schön» war zu hören. Abgerundet wurde der gelungene Konzertabend mit Russenzopf und Butterbretzeli sowie Getränken, so dass man sich noch über den musikalischen Genuss austauVFKHQ NRQQWH Ŷ

Die Jodlerinnen und Jodler genossen ihren Auftritt sichtlich. (zvg)

Wechsel im Vorstand des NBN Der NBN schliesst mit der GV das Geschäftsjahr ab. von Ute Müller Nachdem der Verein Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN die letzten beiden Jahre die GV nicht regulär durchführen konnte, war es nun wieder soweit. Die Mitglieder versammelten sich zur GV 2022 im katholischen Kirchgemeindehaus.

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itglieder sowie Gäste sind zu einem Referat von Fabian von Mentlen eingeladen. Der Wildbienenfachmann spricht über «Natur im Siedlungsraum – Wildbienen kennenlernen und fördern.» Er gibt einen Einblick in die Vielfalt der Bienenvölker sowie Tipps zur Schaffung naturnaher Lebensräume. Die Gäste werden verabschiedet, die GV beginnt, die Traktanden wer-

den zügig abgearbeitet. Präsidentin Beatrice Tschirky lässt in ihrem Jahresbericht das Geschäftsjahr Revue passieren und ist zufrieden, dass viele Veranstaltungen wie geplant stattfinden konnten. Sie informiert ausserdem über anstehende Projekte. Motivation für Vorstandsarbeit Der Vorstand des NBN besteht aus vier Personen. Beatrice Tschirky ist froh, dass die Kassierin Daniela Obrist für weitere vier Jahre zur Verfügung steht. Philippe Rohrer, verantwortlich für Medienarbeit, verlässt den Vorstand nach dreijähriger Tätigkeit. Mit dem naturbegeisterten Miguel Maurer konnte ein neues Vorstandsmitglied gewonnen werden. Tobias Weber ist seit drei Jahren dabei und verantwortlich für die Nistkästen. Beatrice Tschirky erklärt: «Ein wichtiger Punkt ist der Ausbau

des Vorstandes, um die anfallende Arbeit auf mehrere Schultern verteilen zu können.» Tobias Weber erzählt: «Mein Biologiestudium und Interesse für die Natur brachten mich dazu, dem Vorstand beizutreten. Die anstehenden Aufgaben sind sehr vielfältig». Dem neuen Vorstandsmitglied Miguel Maurer ist es wichtig, etwas zu be-

wegen. «Als Einzelperson ist dies nicht so einfach, aber im Verein ist manches möglich». Er wird verantwortlich sein für die GPS-Ortung bei Fledermäusen, kümmert sich aber auch um die Gestaltung von Plakaten und Flyern. Allesamt seien motivierte Vorstandsmitglieder, die hoffentlich bald zusätzliche Verstärkung erhalten ZHUGHQ Ŷ

Vorstand NBN :(v.l.) Miguel Maurer (neu, Digitalisierung), Philipp Rohrer (Austritt), Beatrice Tschirky (Präsidentin), Tobias Weber (Nistkästen), Daniela Obrist (Kassierin). (um)


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Heisse Bikes am «RideRock» Festwirtschaft mit Motorradgeräuschen und Live-Musik von Manuela Müller Die Besucher des «RideRock» in Brütten kamen am Sonntag anfangs Mai neben guter Rockmusik auch in den Genuss eindrücklicher Motorengeräusche hunderter vorbeifahrender Biker anlässlich des «Love Rides 2022».

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uch am diesjährigen «Love Ride», einer Benefizveranstaltung der Schweizer Harley-Davidson-Szene, führte der traditionelle «Ride Out» die Biker durch die dorfblitz-Gemeinden Brütten und Nürensdorf. Beim «Love Ride» werden Spenden für muskelkranke und beeinträchtigte Menschen gesammelt. Auch dieses Jahr fuhren Gruppen von bis zu 500 Bikern durch die Strassen. Das «RideRock» in der Eich Brütten war für viele Motorradfahrer der ideale Ort, um eine Ver-

schnaufpause einzulegen und sich bei Live-Musik eine Zwischenverpflegung zu gönnen. Zudem hatten dort die Besucher den besten Blick auf ausgefallene und speziell geschmückte Motorräder. Live-Musik und gute Stimmung Am «RideRock» erwartete die Besucher mitreissende Rockmusik mit Festwirtschaft. Die Musikbands Rockdown, Rewind und Purple Lights machten gehörig Stimmung. Nico Gerster, Medienverantwortlicher des Stallrockvereins, fasst zusammen: «Der ‹Love Ride› hatte sein dreissigstes Jubiläum. Nicht zuletzt deshalb haben wir uns besonders auf dieses Jahr gefreut und die Stimmung war ein Höhepunkt des Anlasses. Zufriedene Besucher, die das Zusammensein mit guter Musik, Bikes und Wurst genossen. Auch viele Brüttener sind mit dem Velo oder zu Fuss gekommen – das hat uns gefreut».

Beeindruckende Motorräder Durch die ideale Lage direkt neben der Strecke konnten die Besucher die vorbeifahrenden Motorräder bestaunen. Näherte sich eine neue Gruppe, versuchten die Besucher, sich den besten Platz am Strassenrand zu sichern, um ihnen zuzujubeln. Einige Fahrer hatten ihre Maschinen speziell lackiert oder mit Fell und Schweizer-

fahnen verziert. Auch die Fahrer freuten sich ab den vielen motorradbegeisterten Zuschauern. Überschattet wurde der beliebte Anlass von einem Verkehrsunfall in Bassersdorf, bei der ein Fahrradfahrer auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem Motorrad im UmzugsEORFN NROOLGLHUWH Ŷ

Viele Biker legten am RideRock eine Pause ein. (mm)

BILD DES MONATS Manch ein Fahrgast, welcher bei der Haltestelle Schmitte in Bassersdorf auf den Bus Richtung Bahnhof gewartet hat, wird sich verwundert die Augen gerieben und gar an einen Schildbürgerstreich gedacht haben. Denn dort verbindet erneut eine kleine Holzbrücke über den Auenbach die Kreuzung Baltenswiler-/Bahnhofstrasse mit dem Vorplatz der Schmitte. Eine Brücke nur gerade zehn Meter weg vom normalen Übergang via Zentrumskreisel? Eigentlich ein überflüssiges Bauwerk, das im Zuge der Arbeiten des dortigen Hochwasserschutzes wieder erneuert worden ist. Denn dieses Brücklein hat schon seit jeher bestanden und gehört sozusagen zum Gesamtbild der Schmitte, welche in Bassersdorf als geschütztes Kulturgut gilt. Derzeit ist der Übergang gesperrt, da das Geländer noch montiert werden muss. Doch einen Vorteil hat dieser kurze Übergang trotz allem. Bei Regenwetter können die Pendler mangels eines Wartehäuschens das Vordach der Schmitte als Unterstand nutzen. (rh)


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27.5.2022, Nr. 5

ROSSKASTANIE

Stolz auf ihre Bleibe aus Karton. (Fotos: Dunja Rhyner)

Übernachten in Kartonhäusern Jugendliche sammeln Geld für peruanische Familien von Dunja Rhyner Vom 14. auf den 15. Mai übernachteten 38 Jugendliche in Kartonhäusern auf dem Dorfplatz in Bassersdorf. Für das Projekt «Nacht ohne Dach» sammelten sie gemeinsam mit der reformierten Kirche Breite Geld für Familien in Peru.

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wischen den Einkaufsläden Migros und Coop in Bassersdorf zeigte sich am Samstagabend ein lustiges Bild. Einige Passanten und Interessierte begutachteten die Gruppe von 38 Jugendlichen, welche freudig mit Kartonkisten, Klebzeug und Cutter hantierten. Die Kisten nahmen schnell Formen an und bald entstand ein kleines Dorf von Kartonbehausungen auf dem Platz. «Nach einer Nacht draussen

wird einem wieder bewusst, wie dankbar wir uns schätzen können, ein warmes Bett zu haben», erzählte die Jugendarbeiterin Andrea Schegg. Jedes Haus konnte individuell nach Wünschen der Jugendlichen gestaltet werden. Einzelne liessen die Dächer offen und hofften, ein paar Sternschnuppen zu erhaschen, andere bauten ein abnehmbares Dach oder klebten ihr Heim ganz zu. Gemeinsam wurde über die besten Baumöglichkeiten und die bevorstehende Nacht debattiert. «Das Strahlen der Kinder beim Errichten der Häuser ist so herzig», schwärmte Andrea Schegg. Spende an die Ärmeren An diesem Wochenende wurde auch das Handy zuhause gelassen und die Speisen einfach gehalten. Im Vorfeld sammelten die Jugendlichen Sponsoren, welche ihren Verzicht mit einem

finanziellen Beitrag unterstützen. So kamen insgesamt etwa 5000 Franken zusammen, mit dem Kuchen- und Getränkeverkauf am Nachmittag kann nun ein stolzer Betrag von gar über 7000 Franken an die Stiftung «Tearfund» gespendet werden. Unterstützt werden verschiedene Projekte für Strassenkinder in Peru. Die Stiftung hat das Ziel, die Kinder von der Strasse weg zu bringen und ihnen Alternativen aufzuzeigen. «Es ist uns klar, dass eine Nacht auf dem Dorfplatz nie an das Leben in den Slums herankommt», erklärte Schegg. Trotzdem ist den Organisatorinnen wichtig, Bewusstsein für unsere privilegierte Lage zu schaffen. Strahlenden Gesichter, eine tolle Teamleistung und einem Beitrag an Kinder, die weniger haben – am Ende eine erfolgreiche Erfahrung in vielerlei +LQVLFKW Ŷ

Die Rosskastanie ist ein stattlicher, sommergrüner Baum, der über 200 Jahre alt werden kann. Der Stamm ist dick, mit einer anfangs glatten, später rissigen Rinde. Sie löst sich in dünnen Schuppen ab. Diese Schuppung könnte als Signatur für schuppende Hautkrankheiten, vor allem in späteren Lebensabschnitten, gedeutet werden. In den Früchten finden wir Gerbstoffe, Saponine, Flavonoide, Cumarine, Stärke, Zucker, fettes Öl, Mineralstoffe und Proteine. Aus diesem Grund wurde im Mittelalter die Rosskastanie als Futterzusatz für die Pferde eingesetzt. Das Mehl diente als gute Reinigungskraft bei Schlossern, Kaminfegern und Schmieden. Man sagt, eine ungerade, durch drei teilbare Anzahl Rosskastanien in der Hosentasche getragen, schütze vor Gicht. Profitieren Sie im Juni von 30 Prozent Rabatt auf den Ruscovarin Venengel. Heute beziehen sich die Einsatzgebiete auf die venösen Gefässe und umfassen Krampfadern, Hämorrhoiden und venöse Durchblutungsstörungen. Auch als Venentonikum kann «Aesculus hippocastanum» eingesetzt werden, weil die Durchlässigkeit der Kapillaren gesenkt wird. Auch der Abfluss von Gewebeflüssigkeit und die Rückbildung von Ödemen wird durch Aesculus gefördert. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen, Drogist HF dipl. Naturheilpraktiker TEN


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ALLTAG

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Fokusiert an der Arbeit: Eléonore Bickel berät einen Kunden am Telefon. (fr)

«Mit Herzblut und Leidenschaft ist viel möglich» Eléonore Bickel über ihre neue Herausforderung von Fabian Rahm Mit 26 Jahren gehört Eléonore Bickel zu den jüngsten Geschäftsführerinnen der Treuhandunternehmen in der Schweiz. Was bewegt die Bassersdorferin, die Verantwortung eines langjährigen Unternehmens zu tragen?

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reuhandunternehmen sind dafür bekannt, ihre Kunden jahrelang in finanziellen Fragestellungen zu begleiten. Nicht selten werden die Unternehmen von erfahrenen und gestandenen Geschäftsführern geleitet. Dieses Bild widerspiegelt Eléonore Bickel nicht, welche mit 26 Jahren Eigentümerin und gleichzeitig Geschäftsführerin eines Bassersdorfer Treuhandbüros ist. «Ich wollte unbedingt mein eigenes Umfeld schaffen und habe deswegen diesen Schritt gewagt», erzählt Eléonore Bickel, welche seit ihrem sechsten Lebensjahr in Bassersdorf lebt.

Leidenschaft für Zahlen Zwischen dem ersten Schritt in ein Büro und der Ernennung zur Geschäftsführerin vergingen gut zwölf Jahre. 2010 hat Eléonore Bickel ihre Lehre ebenfalls in einem Bassersdorfer Treuhandbüro begonnen und hat seit diesem Zeitpunkt ihre Leidenschaft für das Treuhandwesen gefunden: «Zahlen zu analysieren und zu verbinden hat mir von Anfang an viel Spass bereitet. Dass ich dabei zusätzlich mit lokalen Unternehmern zusammenarbeiten durfte, motivierte mich zusätzlich». Zwei Jahre nach

«Ich stehe sehr gerne für die Arbeit am Morgen auf.»

Abschluss ihrer Berufslehre startete Bickel ein berufsbegleitendes Studium an der ZHAW und erlangte 2020 den Abschluss als «Bachelor of Science in Accouting, Controlling und Auditing». Verantwortung und Selbständigkeit Während der Studienzeit reiste die junge Bassersdorferin gerne um die Welt und entdeckte neue Länder und Kulturen – und etwas für sie ganz Entscheidendes: den Wunsch nach Selbstständigkeit. Es war vor zweieinhalb Jahren in Thailand, als Bickel Zeit für sich selbst hatte und sich viele Gedanken über ihre Zukunft machte: «Ich sass am Strand und überlegte mir, was ich in Zukunft machen möchte. Da kam in mir der Wunsch auf, Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig etwas Eigenes aufzubauen». Kurz danach setzte sie sich mit dem Geschäftsführer Markus Grob der ITS Treuhand an den Tisch und erklärte ihren Wunsch, eines Tages die

Firma zu übernehmen. Der Wunsch stiess auf offene Ohren: «Ich kannte die Firma, die Mitarbeiter und Prozesse und erhielt zudem die Chance, noch mehrere Jahre in diesem Prozess von Markus Grob begleitet zu werden. Das war eine einmalige Chance und natürlich angenehmer, als wenn ich von Grund auf etwas neu hätte aufbauen müssen», erklärt die Bassersdorferin. «Ich habe viel Respekt vor diesem Schritt und sehe die grosse Verantwortung. Doch Angst habe ich nicht, ich stehe sehr gerne am Morgen für die Arbeit auf», sagt Bickel weiter. Danach gefragt, woher sie den Mut für ihre Karriere nimmt, antwortet die Geschäftsführerin: «Ich bin in keiner klassischen Familienkonstellation aufgewachsen und mir war immer klar, dass ich nie vollständig zuhause sein möchte. Bereits meine Grosseltern waren selbstständig und haben bewiesen, dass mit viel Herzblut und Leidenschaft viel möglich ist. Deshalb setze ich vollkommen auf die 6HOEVWlQGLJNHLWª Ŷ


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SPORT

27.5.2022, Nr. 5

KURZNEWS FUSSBALL FC Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) Dank zwei Unentschieden gegen Gossau und Volketswil gelingt es dem FC Bassersdorf, sich im Mittelfeld zu halten. Trainer Nicola Lombardi gab aus persönlichen Gründen diesen Monat seinen sofortigen Rücktritt bekannt. Bis eine Nachfolgelösung gefunden ist, wird Co-Trainer Kevin Bär das Team betreuen. Die aktuelle Saison dauert noch bis im Juni. Resultate Uster vs. FCB 4:1 FCB vs. Gossau 1:1 Volketswil vs. FCB 1:1 Spielplan 4.6.: Rüti vs. FCB 11.6.: Veltheim vs. FCB 19.6.: FCB vs. Wiesendangen Tabelle 1. Rang: Uster 22 (Spiele ) / 49 (Punkte). 8. FCB 22/29. (ph)

ACHTUNG! SENDEN SIE UNS IHRE SPORTNEWS AN: sport@dorfblitz.ch

Kurze Pause für die Leichtathleten, bei denen Lauftraining für die Pendelstafette auf dem Plan stand. (nc)

Erste Trainingstage für den TV Bassersdorf Bevorstehende Wettkämpfe bedürfen fleissigem Training von Nadia Casserini Abgesagte Wettkämpfe und eingeschränkter Trainingsbetrieb: Auch der Turnverein Bassersdorf war von der Pandemie stark betroffen. Als Vorbereitung für die wieder startende Wettkampfsaison absolvierten die Turner Trainingstage als Vorbereitung.

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eine Wettkämpfe und Anlässe während zwei Jahren, auch der Trainingsbetrieb und das Vereinsleben litten unter Corona-Massnahmen. Die Freude ist gross, dass endlich wieder eine Wettkampfsaison vor der Tür steht und fleissig geturnt, gerannt und geschwitzt werden darf. «Nach zwei Jahren ohne regelmässiges Training gibt es viel aufzuholen», gesteht eine Turnerin. Jedes Jahr sind zwei Trainingstage geplant, die der Vorbereitung für die anstehende Wettkampfsaison dienen. Anfang April traf sich die Aktivriege des TV Bassersdorf (TVB) in der Turnhalle Mösli, um gezielt für Wettkämpfe zu trainieren. Unglücklicherweise brachte der Tag tiefe Temperaturen und eine feine Schicht Schnee mit sich. Trotzdem wurde in Thermokleidung und Regenjacke draussen

Pendelstafette, Weitsprung, Schleuderball und Kugelstossen trainiert. Beliebtes Schleuderball Dieses Jahr bietet der Turnverein Bassersdorf zum ersten Mal die Disziplin Schleuderball an. Die Drehbewegung vor dem Wurf des Balls erfordert viel Geschicklichkeit vom Sportler und weckt deshalb auch Interesse bei Turnern aus allen sportlichen Bereichen. Überraschend viele Wettkampfanmeldungen gingen für diese Disziplin ein und es bildete sich eine bunt gemischte Schleuderballgruppe. Für die Verpflegung am Mittag sorgte der Gasthof Frieden, während man den intensiven Tag im Barone ausklingen liess.

«Nach zwei Jahren ohne regelmässiges Training gibt es viel aufzuholen.»

Trainingstag beim Munot Seit über zehn Jahren findet der zweite Trainingstag in Schaffhausen in der Munot-Anlage statt. An verschlafenen Gesichtern und Kaffee mangelte es am frühen Morgen anfangs Mai jedenfalls nicht, als sich die Turnergruppe pünktlich zum Aufbruch nach Schaffhausen traf. Mit rund 20 Teilnehmern wurde der Tag effizient genutzt und fleissig trainiert. Für die Schaukelring-Sektion galt es rechtzeitige Einsätze zu üben und an den Ausführungen zu feilen. Die Leichtathleten hingegen sind immer wieder erfreut über die 400-MeterBahn, die sich gut fürs Lauftraining oder einen 1000-Meter-Lauf eignet. Das Wetter spielte hervorragend mit, sodass auch die Fachtest-AllroundGruppe draussen ihre Leistungen verbessern und perfektionieren konnte. Nach einem gemeinsamen Ausdehnen fanden die Turner glücklich und erschöpft den Weg nach Hause. Muskelkater, Blasen an den Händen oder andere kleine Blessuren erinnerten auch noch am nächsten Tag an den intensiven Trainingstag. Laut Präsidentin Rahel Bär waren die Trainingstage sehr erfolgreich und die beste Vorbereitung für die demnächst stattfindenGHQ :HWWNlPSIH Ŷ


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TREFFPUNKT

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world Apps für Spiele An Tagen mit schlechtem Wetter nutzen viele Computerspiele als Zeitvertrieb. Was manche dabei vergessen: Es braucht keine Konsole oder Spiele dazu, ein Computer mit Internetzugriff reicht für einen langanhaltenden Spielspass vollkommen aus.

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Vielleicht kennen Sie von früheren Zeiten noch das Spiel «Snake». Nun gibt es eine Weiterentwicklung, um nicht zu sagen eine Revolution des Kultspiels. Auf «slither.io» können Sie eine virtuelle Schlange steuern, welche sich wie gewohnt durch Fressen vergrössert. Doch nun spielt man nicht mehr gegen sich selbst, sondern gegen Tausende Spieler aus der ganzen Welt. Sie können andere Spieler einkreisen, in die Ecke drängen und geraten ständig in neue und herausfordernde Situationen. Spielspass garantiert! www.slither.io

unendliche spiele

«Langeneggers.ch» ist sozusagen die Staatsbibliothek der Onlinespiele. Von Schach bis Raumschifffahrten, von Kaffeemischen bis Tontaubenschiessen – seit mehreren Jahrzehnten lassen sich auf der Website unzählige Spiele zocken. Für weniger Spielaffine hat «langeneggers.ch» ebenfalls vorgesorgt: Neben den Spielen lassen sich optische Täuschungen, witzige Bilder oder nützliche Fakten einsehen. Unsere Spielempfehlung ist das «1on1 soccer», ein 2D-Fussballspiel, welche an Spannung kaum zu überbieten ist. Dazu lässt sich das Spiel auch mit zwei Spieler auf einer Tastatur spielen. Wir wünschen ein gutes Spiel! www.langeneggers.ch

wort für wort

«Wordle» funktioniert ähnlich wie das berühmte Spiel «Mastermind». Anstatt einem Farbcode ist stattdessen ein deutsches Wort mit fünf Buchstaben zu erraten. Insgesamt sind sechs Versuche erlaubt. Nach jedem Versuch gibt der Computer zurück, wie viele Buchstaben korrekt sind und ob diese ebenfalls korrekt liegen. «Wordle» ist spannend, intensiv und fordert gleichzeitig viel Geduld. Dazu ist es eine gelungene Repetition der einmal in der Schule gelernten Theorie zu Vokalen und Konsonanten. www.wordle.at

kreatives suchen

Wikipedia gehört zu den beliebtesten Nachschlagewerken der Neuzeit. Dabei schätzen es viele besonders, dass in den jeweiligen Artikeln weitere Wörter mit eigenen Wikipedia-Beiträgen verknüpft werden. Genau dieses Prinzip macht sich «thewikigame.com» zunutze. Es geht darum, möglichst schnell von einem WikipediaEintrag zu einem bestimmten Wikipedia zu kommen. Beispielsweise startet man beim Eintrag für den Eisvogel und hat das Ziel, zum Eintrag über das Matterhorn zu gelangen. Viel Spielwitz und Kreativität fordert «thewikigame», und gibt gleichzeitig ein einmaliges Spielerlebnis zurück. www.thewikigame.com

erwische den zug

Das SBB-App – ein Klassiker auf praktisch jedem Schweizer Smartphone. Doch nur die wenigsten wissen, dass sich auf der SBB-App tatsächlich auch ein Spiel spielen lässt! Zugegeben, es braucht etwas Expertenwissen, bis man tatsächlich das Spiel findet: Sie müssen den Fahrplan öffnen und dann zweimal den identischen Ort beim Start- und Zielort einzugeben. Danach erscheint ein Mann, welcher «Hoppla» sagt. Diesen müssen Sie nun mehrmals schnell anklicken, und dann lassen Sie sich überraschen! Viel Spass im geheimen Spiel! SBB-App, verfügbar für iOS und Android

Texte: Fabian Rahm/Fotos: www.pixabay.com


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VERANSTALTUNGEN

27.5.2022, Nr. 5

GEMEINDE BASSERSDORF

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Datum

Zeit

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Mi

08.06.

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Bibliothek

«Gschichtä Ziit» Vorlesen für Kinder von 4 bis 7 Jahren. Bibliothek

Sa

11.06.

09.30–11.30

Naturschutz NBN

Neophyten-Ausreissaktion (auch 18.6.)

Anm. notwendig www.nbn.ch

Sa

11.06.

13.30–16.00

Naturschutz NBN

Naturgarten-Exkursion «Safari vor der Haustüre»

Talwiesenstr. 21, Nü

Fr–So

17.06.– 19.06.

OK Chilbi

Chilbi

Dorfzentrum

Mo

20.06.

19.00

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung (Zusatz-Termine 21.6./23.6.)

bxa

Sa

25.06.

10.00–12.00 u. 20.00–23.00

Naturschutz NBN

Beobachten von Tag- und Nachtfaltern im Pantliriet, Bräteln am Abend

Waldhütte Heidenburg, Ba

Sa

25.06.

18.00–21.00

Jugendkommission

Jugendkredit-Event: Sommerfest für Jugendliche

Skateranlage Acherwis

08.00–09.00

Gemeindepräsidentin, Verwaltungsdirektor

«Underwägs zu dä Lüt» öffentliche Sprechstunde mit Doris Meier-Kobler und Christian Pleisch

Gasthof Frieden

Mi

29.06.

Ort/Kontakt

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Zeit

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Breite

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Ort nach Absprache

Jeden 1. Mi

16.00–18.00

Nachbarschaftshilfe Basi Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten

Jeden 2.3.4.5. Do

14.00–16.00

kjz-Kloten

Jeden 3. Do

15.30–17.30

Fachst. für Altersfragen Gesprächsgruppe für Angehörige

Mütter-/Väterberatung

Steinligstrasse 30 Türmli, Klotenerstr. 1 Wohnsiedlung Breitipark

www.afobasi.ch, M. Hanselmann, 043 266 00 57 Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. www.frauenverein-bassRegelmässig Gemeinn. Frauenverein Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do) ersdorf.ch Fachstelle Alter, Verschiedene wiederkehrende Angebote gemäss Schulhaus Türmli, www.bassRegelmässig Jugend, Integration Aushang (Schaukasten) ersdorf.ch/Veranstaltungen Sagi Sagi Jeden 1. Sa 10.00–12.00 Öffentliche Vorführungen (April bis Nov) Schmitte Schmitte Weitere Details und den tagesaktuellen Stand zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

GEMEINDE BRÜTTEN

www.bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 55

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Mi

Anlass

Ort/Kontakt

15.06.

09.00–11.00

Bibliothek

Buch und Kaffee

Bibliothek

Sa

25.06.

10.00–12.00 u. 20.00–23.00

Naturschutz NBN

Beobachten von Tag- und Nachtfaltern im Pantliriet, Bräteln am Abend

Waldhütte Heidenburg, Ba

Mo

27.06.

19.30–22.00

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

Mehrzweckhalle Chapf

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Mo/Di/Do Sa

15.00–19.00 10.00–12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Jeden Mo

09.00–11.30

Abenteuerspielgruppe Bienehus

Spielgruppe für abenteuerlustige Kinder ab 3 Jahren, an versch. Erlebnisplätzen

Bibliothek/bibliothek@ bruetten.ch Info/Anmeldung: Katja@ buehler.life 079 258 81 01

Jeden Mo

16.00–17.00

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Ursula Müller

Dachraum Gemeindehaus

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen–Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo–Fr

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden 1. Mo

14.30–16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach, Abf. Brü 14.00

Jeden Di

08.45–11.15

Christine Bachmann

Indoor-Spielgruppe «Zwärgehüsli»

Dachraum Gemeindehaus

Jeden Di

09.30–11.00

OK Chäferliturnen

Chäferliturnen für Kinder bis 4 Jahre

Turnhalle Chapf


42

VERANSTALTUNGEN

27.5.2022, Nr. 5

Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Di

12.00–13.30

Altersforum Brü

Mittagstisch für alle

Gemeindesaal

Jeden 1. Di

14.00–17.00

Gemeinde

Spielnachmittag

Zentrumstreff

Ursula Müller

Pilates (Di 18.30/19.45, Mi 08.30)

Dachraum Gemeindezentr. www.pilatesbruetten.com Gemeindesaal

Jeden Di/Mi Jeden Di+Do

19.00–20.00

Mirta Honegger

Zumba

Jeden Mi

16.30–17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden Do

08.45–10.00

Bettina Caflisch

Yoga (Anm. 076 387 07 00)

Gemeindesaal od. Dachraum

Jeden Do

13.30–17.00

Altersforum

Zentrumstreff im Erdgeschoss

Alterswohnungen Brühl

Jeden Do

18.30–19.30790 Katharina Egli

Gym-Move (Bodyforming, Pilates) 079 509 63 56

Mehrzweckhalle Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30–11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindehaus

Jeden 2. Fr

14.00–16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann auf Voranmeldung 052 266 90 90, Tel. Beratung 052 266 90 00 (Mo/Mi/Do/Fr 08.30-11.30, Di 13.30-16.00)

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00–17.00

Pfadi Waldmann

Pfadi-Treffen «Nepomuk»

www. pfadiwaldmann.ch

GEMEINDE NÜRENSDORF

www.nuerensdorf.ch oder Telefon 044 838 40 50

Einmalige Anlässe Tag

Datum

tägl.

27.05.– 21.08.

Mi

01.06.

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Kulturkommission

Kunstrundgang durchs Dorf Nürensdorf

Info-Flyer unter www. nuerensdorf.ch

14.00

Bibliothek

Bär Otto, Vorlesegeschichte ab 4 Jahren

Bibliothek

Sommerserenade

Kapelle Breite

Fr

03.06.

20.15

Ref. Kirchgemeinde Breite

Sa

11.06.

09.00

ASV Ob

Volksschiessen ASV Oberwil

Schützenhaus (unterh. Rest. Linde)

Sa

11.06.

13.30–16.00

Naturschutz NBN

Naturgarten-Exkursion «Safari vor der Haustüre»

Talwiesenstr. 21, Nü

14.15

Ref. Kirchgemeinde Breite

Gottesdienst

Kapelle Breite

ASV Nü

Volks-, Firmen- und Vereinsschiessen

Armbrustschützenhaus Nü

So

12.06.

So

12.06.

Mi

15.06.

20.15

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

MZH Ebnet

Mi

15.06.

14.00–17.00

Ortsmuseum

Besichtigung Museum und Kafistübli

Ortsmuseum

Fr

17.06.

18.30

Ref. Kirchgemeinde Breite

BissFest: gemeinsames Essen und Spiritualität mit Biss

www.ref-breite.ch/bissfest

So

19.06.

14.00–17.00

Ortsmuseum

Besichtigung Museum und Kafistübli

Ortsmuseum

Sa

25.06.

10.00–12.00 u. 20.00–23.00

Naturschutz NBN

Beobachten von Tag- und Nachtfaltern im Pantliriet, Bräteln am Abend

Waldhütte Heidenburg, Ba

ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0800 33 66 55 erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr. Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145, Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


43

VERANSTALTUNGEN

27.5.2022, Nr. 5

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Anlass

Ort/Kontakt

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo–Fr

Sportclub Nürensdorf (SCN)

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

Nach Bedarf

Veranstalter

Jeden Mo, Di, Mi, Do, Fr

12.00–13.00

Mittagstisch Luftballon

Jeden Mo

16.45–17.45

Pro Senectute

Jeden 1. Mo

14.00

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel 076 816 68 40) ausser Schulferien Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

www.sportclubnuerensdorf.ch Hort Ob, (altes Schulhaus) Hort Nü, (Weiherstr. 1) Turnhalle Ebnet

Nüeri-Netz

Lismitreff

Bibliothek

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Breite

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Ort nach Absprache

Jeden Di, Mi, Do, Fr

Frauenverein Ob/Bi

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Spielgruppe Oberwil-Birchwil Info: www.spielgruppe-oberwil-birchwil.com Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Altes Schulhaus Ob Im Schloss, Neuhofstr. 1

Jeden Di

20.00–22.00

Volley Nüeri

Training Herren 1 und Herren 2

TH Hatzenbühl, www. volleynueri.ch

Jeden 1. Di

18.30

Nüeri-Chuchi

Männerkochclub «Nüeri-Chuchi»

Hatzenbühl Schulküche

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirchgemeinde Breite

Senioren Mittagstisch, Anm. 044 837 13 54

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30–18.30

Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe) Leitung: Lejla Hero 077 404 60 17 Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jeden Mi

15.00–17.00

Jugendarbeit Nü

Jassnachmittag Jugendarbeit unterwegs auf dem Schulhof Sunnerai Simon Haldimann 079 626 45 10

Jeden Mi

19.00–23.00

Töffair Nü

Jeden letzten Mi

12.00

ImpulsÖkumene (Ref./ kath. Kirche)

Restaurant Bären Schulhaus Sunnerai

Jeden 1.+3. Do

09.30–11.30

kjz-Kloten

Jeden Do

08.45–09.45

Frauenverein Ob/Bi

Jeden Do

09.00–10.00

Gymnastikverein Nü

Jeden Do

17.00–20.00

Jugendarbeit Nü

Jeden Do

17.30–19.00

Turnverein Nü

Jeden Do

20.00–22.00

Männerchor Nü

Jeden Fr

18.00–23.00

Jugendarbeit Nü

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27 Big-Tisch – Mittagstisch für alle. Anm. bis Mo vor dem Zentrumsbau, Anlass an sekretariat@basinueri.ch od. Tel. 044 836 68 00 Lindauerstr. 1, 3. St. (ausser Schulferien) www.basinueri.ch/big-tisch Pilates-Training (Mi 19.30, Do 9.00, Fr 20.00) Turnhalle Hatzenbühl Mütter-/Väterberatung nur mit Voranmeldung Zentrum Bären, 043 259 98 30 oder www.zh.ch/kjz-kloten Winterthurerstr. 49 Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren Altes Schulhaus Ob (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22) Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi Bodyforming/Pilates Gourmetplausch – Kochanlass abw. für die Mittelstufe, Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 Leitung: Valentin Steinmann 079 939 85 06 Anm. erforderlich Mädchen-Riege Turnhalle Hatzenbühl Proben/Leitung: Tabea Herzog, Singsaal Ebnet Auskunft: W. Tschannen 044 836 76 30 Jugendtreff (Oberstufe) – Kreativwerkstatt und open Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 kitchen, Leitung: Valentin Steinmann 079 939 85 06 Spielen macht Spass Restaurant Bären

Jeden 3. So

14.00–17.00

Ortsmuseum

Besichtigung Museum und Kafistübli (bis Oktober)

Jeden Mi/Do/Fr

Gymnastikverein Nü/Br

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Ortsmuseum

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2022

www.dorfblitz.ch/ agenda (Keine kommerziellen Anlässe)