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28.6.2018 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

6 REGION TRAURIGER ANBLICK

Jagdaufseher Peter Grieder stellt fest, dass die Zahl der gerissenen Rehe durch Hundebisse zunehmen. Eine Leinenpflicht könnte diesem Übel entgegenwirken. Seite 47

BASSERSDORF OPEN AIR VERSAMMLUNG

Die Gemeindeversammlung fand Mitte Juni wieder unter freiem Himmel statt. Die Jahresrechnung 2017 schnitt rund 3,5 Millionen Franken besser ab als budgetiert. Als die Hosen noch kurz waren und die Haare lang. (zvg)

Seite 15

BRÜTTEN SPARBEMÜHUNGEN WIRKEN

Einstimmig bestätigte der Souverän die Jahresrechnung 2017 in Brütten. Die Sparbemühungen zeigten Wirkung und die Investitionen hätten selbst finanziert werden können. Seite 35

NÜRENSDORF FALLPAUSCHALE ERHÖHT

Die Nürensdorfer haben dem Antrag des Gemeinderates, statt einer hohen Jahrespauschale für das Friedensrichteramt neu eine höhere Fallpauschale zu entrichten, mit grossem Mehr zugestimmt. Seite 43

Eine Institution wird 50 1968 wurde der FC Bassersdorf gegründet. Im Juni feierte der grösste Verein der Gemeinde sein Jubiläum. Ein Rückblick, eine Momentaufnahme und eine Vorausschau mit Stimmen der Beteiligten. Und: Über die Bedeutung des FCB für das Dorf. von Tim Ehrensperger

N

icht die Gründung des FC Bassersdorf hat Polo Hofer mit seinem Hit «Ja, ja im Summer, im Summer 68.» besungen. Aber diese fand tatsächlich zur gleichen Zeit wie die bekannten Studentenunruhen statt. 50 Jahre später feiert der Dorfclub sein Jubiläum. An einem Junifreitag bei einem Galadinner. Und am Samstag im lockeren Rahmen auf der Sportanlage Bxa. Die erste Mannschaft trägt am selben Tag ihr letztes Heimspiel der Saison aus. Es ist ein versöhnliches, nach einer durchzogenen Saison gewinnen die Bassersdorfer gegen Greifensee 2:0. Vor allem einmal raunt das Bassersdorfer Fuss-

ball-Volk: Kurz vor der Pause sieht Marc Tinner, dass der gegnerische Torhüter zu weit vorne steht. Er überlegt nicht lange und trifft fast von der Mittellinie. Ihm hilft, dass es eben Sommer ist, die Sonne hochsteht und so den Goalie entscheidend stört. Bässe und Tore Im nebenstehenden Festzelt dröhnen bereits während des Spiels die Bässe. Es laufen der Soundcheck und letzte Proben für die Feier später am Abend. Auch die Jüngsten schauen zu oder sie haben zu viel Energie und versuchen, auf dem Kunstrasenplatz daneben selber das schönste Tor zu erzielen. «Es ist unsere Leidenschaft», antworten die Buben, werden sie nach der Bedeutung des Fussballs ge-

fragt. Natürlich wollen es gleich alle ins Nationalteam schaffen. Es herrscht WM-Fieber. Ihre Vorbilder heissen Messi, Neymar, Noah – «ich kenne seinen Nachnamen gar nicht» – oder Caruso. Noah Kumbuesa und Pasquale Caruso? Ja, das sind Spieler des FC Bassersdorf, der ersten Mannschaft. FCB-Präsident Serge Caminada freuts. Er betont die Wichtigkeit der Juniorenarbeit und das Zusammenleben im Club. Als Fussballfan sei er schon lange nicht mehr in einem grossen Stadion gewesen: «Es ist doch viel attraktiver, in Bassersdorf am Spielfeldrand zu stehen und Leute, die man wirklich kennt, anzufeuern.» Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

28.6.2018, Nr. 6

SPITZE FEDER

Wie schlimm können 18 Wochen eigentlich sein, wenn Männer Jahrzehnte später noch lustige Geschichten davon erzählen? Ich habe im Vorfeld viel gehört von

der Rekrutenschule, dem Schweizer Militär. Gerade deswegen wollte ich mir ein eigenes Bild dieser Institution machen – und absolvierte von Januar bis Mai die RS als Wettersoldat in Dübendorf. Ich ging mit einer sehr offenen, neutralen Einstellung hin. 2952 Stunden lang den Kopf hängen zu lassen, das bringt nichts, dachte ich. Körperlich war ich wenig gefordert, dafür lernte ich ein bisschen etwas übers Klima, Wolken und Wetterlagen. Mich hervortun durfte ich nicht: Das Berufsmilitär kann einen zu einer militärischen Kaderausbildung zwingen, die

nochmals mindestens weitere fünf Monate dauert. Weil fast niemand auffallen wollte, wurden freiwillige Arbeiten nicht erledigt – erst deshalb brauchte es für alles Befehle. Mit diesen hatte ich jedoch wenig Mühe, an den militärischen Alltag konnte ich mich schnell gewöhnen, der menschliche Umgang war angenehm und die Uniform kein Problem: Bequem und keine Modeüberlegungen frühmorgens. Für mich prägend war die Kameradschaft, die sich zu einer wahren Verbindung zwischen 30 testosteronüberladenen Männern formte. Einer, wie ich sie noch nie erlebt

hatte, ganz ohne Konkurrenz oder Eifersucht. Etwas jedoch, das ich immer zu unterdrücken versuchte, störte mich je länger je mehr: Die Sinnfrage hatte mich eingeholt. Als wir jungen Herren uns am Abend darüber unterhielten, was wir heute geleistet hatten und nach einer Minute das Thema wechselten, weil da schlicht nichts war, war mir klar: 18 Wochen RS sind gar nicht so schlimm, doch es bleibt viel zu viel ungenutztes Potential.

Teams ja, Fussballplätze nein Dies war auch einer der Beweggründe von Emil Hofer (83), den Verein zusammen mit Freunden zu gründen. Als langjähriger Schiedsrichter war er begeistert von diesem Sport – ein Club im Ort würde noch mehr Begeisterte zusammenbringen. Am 8. Juni 1968 war es soweit, Hofer und seine Freunde gründeten den FC Bassersdorf im Restaurant Frieden. Bald spielten mehrere Mannschaften aktiv mit. Weil es aber noch kein offizielles Fussballfeld gab, mussten die Heim-

spiele auf Plätzen der Nachbargemeinden ausgetragen werden. Anfang der 70er Jahre machte der FCB zusammen mit dem EHC Bassersdorf das Fussballspielen einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich – zumindest für ein Wochenende pro Jahr – mit einem öffentlichen Fussballturnier. Das «Grümpi» erfreut sich noch heute grosser Beliebtheit. Sportlich ist die erste Mannschaft 2018 gut unterwegs. In der 2. Liga regional spielt der FCB auf gleicher

Höhe mit Clubs aus grösseren Gemeinden wie Uster oder Wetzikon. Die abgelaufene Saison war für die erste Mannschaft jedoch unbefriedigend, in der 15-er Gruppe wurde Bassersdorf Siebter, zu wenig für die hohen Ansprüche.

bruch, Gianni Lavigna übernimmt. Höhepunkte wie die Cupspiele gegen den Superligisten FC Zürich 2013 und 2017 sind selbstverständlich willkommen, im Fokus steht aber ein konstantes Auftreten in der Liga. Beim Jubiläumsfest wird aber auch immer wieder klar, dass es nicht nur ums Sportliche geht. Der FCB ist für viele eine Institution, wo man sich trifft. Wo man Kollegen und Freunde sieht. Ein Club als Ort, wo man über die Jahre zu einer Familie werden kann (siehe «Stimmen»). Ŷ

Produktionsleitung Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster Reto Hoffmann

Redaktion Susanne Beck Urs Burger Tim Ehrensperger Marianne Flotron Susanne Gutknecht Reto Hoffmann Tobias Jäger Kevin Knecht Sandra Lanz Daniela Melcher Philipp Rahm Fabian Rahm Annamaria Ress Rosmarie Schmid Astrid Steinbach

Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich E-Mail info@staffelmedien.ch Internet www.staffelmedien.ch

Ein Umbruch steht bevor Marco Tanner führte das Team zuletzt, er war zuvor auch als Spieler lange mit dabei. Nun verlässt er den Club. Der Trainerwechsel auf die neue Saison hin bedeutet einen Um-

Tim Ehrensperger

IMPRESSUM Chefredaktion Annamaria Ress dorfblitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon Natel E-Mail

044 940 85 94 079 258 55 79 redaktion@dorfblitz.ch

Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon E-Mail Bürozeiten

044 836 30 60 inserate@dorfblitz.ch Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

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Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 26. Juli 2018.

Auflage 23. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

dorfblitz online


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THEMA DES MONATS

28.6.2018, Nr. 6

Stimmen zum Jubiläum Serge Caminada

Severino Zambelli

Stefan Keller

Felix Pfister

Präsident

Langjähriger Spieler

Abtretender Captain der

Juniorenobmann

1. Mannschaft

«Ein gesunder Verein, der funktioniert»

«Der FCB ist wie eine Familie»

«In der Region einen Namen gemacht»

«Mit Sport können wir Kinder vom Gamen wegholen»

«Wir sind 50 Jahre alt und finanziell

«Beim FC Bassersdorf bin ich seit ich

«Heute Morgen wurde mir klar, dass ich

«Meine Geschichte mit dem FC Bassers-

gesund. Wir haben einen Verein, der

sieben Jahre alt bin, heute spiele ich in

nun seit 25 Jahren beim FCB bin, dop-

dorf beginnt mit meinen Drillingen. Als

funktioniert. Wir haben Spieler aus

der 1. Mannschaft. In diesem Club ver-

pelt so lange gibt es ihn schon. Gegen

wir nach Bassersdorf zogen, wollten alle

dem eigenen Nachwuchs in der 1.

brachte ich grosse Teile meiner Jugend,

Greifensee bestritt ich mein letztes

in den Fussballclub, aber es gab Warte-

Mannschaft und können gut in der 2.

hier sind meine Kollegen. Der FCB ist

Heimspiel, nach 15 Jahren in der 1.

listen. Weil ich mich als Trainer enga-

Liga mithalten. Ja, ich bin zufrieden

wie eine Familie. Sportlich ist es wie in

Mannschaft ist nun Schluss. Ich gehe

gierte, war diese Hürde schneller über-

mit dem FCB. Unser primäres Ziel ist es,

einer Beziehung: Es ist kompliziert. Na-

mit vielen positiven Emotionen. Hier

wunden. Heute bin ich Juniorenobmann.

junge Leute weiterzubringen. Das tun

türlich haben wir uns diese Saison an-

habe ich ganz viele verschiedene Leute

In 20 Mannschaften gibt es etwa 60 Trai-

wir mit einem Ausbildungskonzept,

ders vorgestellt. Nun gibt es mit zwei

kennengelernt. Die Zeiten haben sich

ner. Für die Leistungsteams braucht es

auf das wir stolz sind. Als innovativer

neuen Trainern einen Neustart. Als er-

geändert, mit eigenen Kindern bleibt

gut ausgebildete Leute, um Perspektiven

Verein wollen wir den Fussball fördern

fahrener Spieler versuche ich, als Vor-

weniger Zeit für den Fussball. Ich denke

zu bieten. Sport ist für Kinder eine sinn-

und seine Faszination leben: Denn

bild voranzugehen.»

gerne daran zurück, wie wir es mit dem

volle Freizeitbeschäftigung, nur so kön-

kleinen FC Bassersdorf aus der 4. in die

nen wir sie vom Gamen und dem Fernse-

2. Liga schafften und uns in der Region

her wegholen.»

Fussball spielen, das will jedes Kind.»

einen Namen machten.»

Emil Hofer

Doris Meier-Kobler

Gründungspräsident

Gemeindepräsidentin

«Brauchten Organisation, Statuten und jemanden, der die Fäden zog»

«Ein Fest der Generationen»

«Ich bin eines von vier Gründungsmit-

«50 Jahre, das ist ein gutes Jubiläum:

gliedern und der einzige, der heute noch

Gründer treffen auf Ehemalige und Ak-

lebt. Als Fussballschiedsrichter hatte ich

tive – ein schönes Fest der Generationen.

mit Kollegen die Idee, den Verein zu

Ich habe dem Club gratuliert und ge-

gründen. Wir brauchten eine klare Orga-

dankt für sein Engagement. Der FCB

nisation, wir brauchten Statuten, wir

leistet als einer der grössten Sportvereine

brauchten jemanden, der die Fäden zog.

der Gemeinde wichtige Nachwuchs- und

Am 8. Juni 1968 hatten wir alles beisam-

Jugendarbeit. Ausserdem beteiligt er

men und konnten im Restaurant Frieden

sich aktiv an Anlässen im Dorf, stellt Hel-

den FCB gründen und einen Vorstand

fer oder betreibt gar ein eigenes Festzelt.

wählen. Heute, mit 83 Jahren, bin ich nur

Ich habe deshalb den Vorstand eingela-

noch als Zuschauer dabei. Für den Sport

den auf ein Menschen-«Töggeli-Ka-

in Bassersdorf gab es für mich zwei er-

sten»-Duell gegen den Gemeinderat, als

freuliche Ereignisse: Die Gründung des

Dank für ihre Arbeit und wir hoffen nun,

FCB und der Bau der wunderbaren

dass wir am diesjährigen Dorfturnier ge-

Bxa-Sportanlage.»

geneinander ‹tschutten› können.»

Den Traum vom Profifussballer träumen viele im FCB. (zvg)

DER FCB IN ZAHLEN Gründung: Anzahl Mitglieder: Anzahl Junioren: Anzahl Teams:

1968 Circa 700 (inklusive Passive) 320 26 (davon 20 Junioren)


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MONATSINTERVIEW

28.6.2018, Nr. 6

«Ich habe diese Zeit als sehr lehrreich erlebt» Erika Gisler hat ihr Amt als Präsidentin des NBN niedergelegt Interview: Susanne Gutknecht

grossem Know-how, ebenso wie andere NBN-Mitglieder, die in der Sache Eigental mitgewirkt haben. Die Arbeit war sehr spannend und wir waren nahe dran am Geschehen auf kommunaler Ebene. Wir konnten mitreden und etwas bewirken in unserem unmittelbaren Lebensraum bei einem Thema, dass uns sehr am Herzen lag und für den lokalen Naturschutz von grosser Bedeutung war. Da empfindet man Arbeit auch nicht immer per se nur als Arbeitsstunden. Diese Zusammenarbeit mit verschiedenen Kollegen über so viele Jahre hinweg hat auch auf menschlicher Ebene etwas ausgelöst. Wir haben uns alle verändert in diesen Jahren, sind miteinander und aneinander gewachsen – das war ein schöner Nebeneffekt, den ich sehr schätzte.

Erika Gisler, nach 26 Jahren im Vorstand des Naturschutzes Bassersdorf-Nürensdorf NBN und fünf Jahren als Präsidentin treten Sie nun aus dem Vorstand zurück. Ein sonderbares Gefühl nach so vielen Jahren? Eigentlich sind diese 26 Jahre – eine unglaubliche Zahl – recht schnell vergangen. Ich habe diese Zeit als sehr spannend und lehrreich erlebt, sie haben mein Leben bereichert. Eigentlich hatte ich eine geheime Agenda: ich wollte dann zurücktreten, wenn einerseits die Causa Eigental für den NBN abgeschlossen war und andererseits, wenn genug Personen da sind, die Arbeiten übernehmen und den Verein weitertragen. Ist es Ihnen gelungen? Das Thema Eigental ist jetzt soweit vorgespurt, dass es für den NBN abgeschlossen ist. Das Thema Vorstandsersatz ist leider noch nicht gelöst. Es sind noch nicht alle Vorstandsämter wiederbesetzt und das macht mir schon Sorgen. Dieser Wandel, dass sich viele Menschen nur noch temporär engagieren mit einem klar definierten zeitlichen Anfang und Ende, spüren nicht nur wir. Es ist ein Verdikt für viele Vereine und macht es umso schwieriger, die Aufgaben eines Vereines auf genügend Schultern zu verteilen.

Wir konnten mitreden und etwas bewirken in unserem unmittelbaren Lebensraum Wie meistert der NBN dieses Problem? Wichtig erscheint mir, dass man als Vereinsmitglied immer helfen kann, sei dies nun für eine bestimmte Tätigkeit oder auch, indem man Verständnis zeigt, dass halt mit weniger Vorstandsmitgliedern auch weniger Auf-

Erika Gisler freut sich über ihre Ernennung zur Ehrenpräsidentin des Naturschutz Bassersdorf-Nürensdorf NBN. (Fotos: Susanne Gutknecht)

gaben und Arbeiten erledigt werden können. Da hilft es, seine Anspruchshaltung zu überdenken. Das Thema Eigental war sehr zentral in Ihrer Amtszeit und hat sicher auch etliches an Freizeit gekostet. Definitiv, ich kann die vielen Stunden nicht beziffern und will das auch nicht. Aber es war natürlich eine Herausforderung für meine Familie und mich: Die Freiwilligenarbeit für den NBN hat sich zeitweise fast zu einem Fulltime-Job entwickelt. Vor allem, als es auch rechtliche Fragen und Be-

schwerden zu klären gab, die mit klaren Fristen belegt waren. Dort konnte ich nicht einfach den Schalter kippen, sondern musste auf diese Frist hin eine Stellungnahme oder Projektpapiere liefern, die fundiert und mit Fakten belegt waren. Da gab es doch ab und zu auch Nachtarbeit zu bewältigen. Wuchs Ihnen die Arbeit nie über den Kopf? Hatten Sie nie das Gefühl, jetzt reicht es? Ich war ja nicht alleine, sondern vor allem mit Thomas Maag hatte ich einen lokalen Sachverständigen mit

Mit dem Eigental-Engagement haben Sie jedoch nicht nur Freunde gewonnen, sondern wurden auch hart kritisiert von vielen Seiten. Wie gingen Sie damit um? Kritik muss nichts Schlechtes sein, aber die Art, wie sie geäussert wird, macht grosse Unterschiede. Ich wurde angegriffen, nicht nur wegen des Vorgehens beim Eigental, auch im Verein, spürte aber den Rückhalt der Mitglieder oder des Vorstandes und dann kann man auch persönlich besser damit umgehen. In einigen Fällen habe ich die Situation auch mit fremder Fachhilfe reflektiert und konnte dann meine Position oder die des NBN noch klarer vertreten. Sie sind Kommunikationsfachfrau und keine studierte Fachperson in Sachen Umwelt oder Biologie. Wie hat sich das auf Ihre Arbeit ausgewirkt? Gerade beim Thema Naturschutz hat sich ein Wandel vollzogen in den letzten 20 Jahren. Als ich 1993 dem Vorstand beitrat, war ich fast als einzige eine sogenannte Schreibtischtäterin. Ich war verantwortlich für die Pressearbeit und daher oft am PC tätig, wäh-


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MONATSINTERVIEW

28.6.2018, Nr. 6

rend sich die sogenannte Stiefelfraktion draussen im freien Feld bewegte. Gerade diese beiden Arbeitsweisen waren jedoch von grosser Bedeutung, um die Menschen von unserer Arbeit zu überzeugen: Hier die Know-howTräger, die einen ausserordentlich grossen Wissensschatz der lokalen Begebenheiten mit sich herumtrugen und andererseits wir anderen, die das Ganze den Menschen zukommen liessen. Wir haben rasch herausgefunden, dass es nichts bringt, nur im Feld unsere Anliegen vorzubringen. Wir mussten erklären – aufklären und dann auch genügend Zeit geben, diese Fakten zu verarbeiten und vielleicht auch wieder und wieder zu erläutern. Können Sie ein Beispiel dafür nennen? Das Eigental ist ein gutes Beispiel. Es war uns schon sehr früh klar, dass eine totale Sperrung der Eigentalstrasse von niemandem goutiert würde und für den Naturschutz nichts gewonnen ist, wenn die Leute strikt dagegen sind und sich ärgern. Wir mussten Überzeugungsarbeit leisten, sei dies durch Fachvorträge, Informationen in den Medien oder auf unserer Homepage sowie Veranstaltungen draussen in der Natur. Wir haben 1998 die Kantonsräte angeschrieben und gefragt, ob sie uns aktiv unterstützen würden und helfen, Frösche über die Strasse zu tragen während der heiklen Phasen ihrer Wanderungszeit zum Laichen. Auch wenn wenige am Ende zusagten, so war es doch medienwirksam und wurde auf verschiedenen Kanälen aufgegriffen. Dadurch haben wir das Thema breiter publik gemacht, schufen so Goodwill für das Thema Amphibien und erhielten Rückhalt von vielen Bürgern in den folgenden Jahren, als wir uns für Amphibientunnels einsetzten. Sehen Sie darin die Hauptaufgabe eines lokalen Naturschutzvereines gegenüber den grossen Organisationen wie WWF oder Pro Natura? Schweizweit ist ein Eigental für diese Organisationen nur ein kleiner Bereich in ihrem Portfolio. Das Eigental ist jedoch eines der bedeutendsten Natur-

und Landschaftsschutzgebiete im Kanton Zürich und beherbergt eine grosse Vielfalt an seltenen Tier- und Pflanzenarten. Daher ist es sicher eine unserer Hauptaufgaben als lokaler Verein mit 450 Mitgliedern, uns für ein solches Kleinod in unserem Gebiet einzusetzen. Das Wissen, wie sich das Eigental verändert hat, was hier wächst und gedeiht und wie man es schützen kann, ist in unserem Verein vorhanden. Hier sind die Naturschützer, die oft im Eigental unterwegs sind und beobachten, natürlich Gold wert und können wichtige Erkenntnisse liefern.

Gerade beim Thema Naturschutz hat sich ein Wandel vollzogen in den letzten 20 Jahren. Gibt es genügend Mitglieder im NBN, die solch fundiertes Wissen mitbringen? Leider immer weniger, da einige unserer Wissensträger mittlerweile auch in einem Alter sind, in dem sie kürzertreten wollen. Da ist der Verein gefordert, das Netz solch lokaler Informanten zu pflegen und auch mit jüngeren Personen zu durchmischen. Der Naturschutz ist sehr breit gefächert und beinhaltet mittlerweile sehr viele Themen. Da braucht es doch einige Personen, um spezifische Themen abzudecken wie zum Beispiel die Mauersegler, spezielle Insekten oder Pflanzen. Jedes Gebiet für sich birgt eine Fülle an Fragestellungen, die für das grosse Ganze wichtig sind. Diesen Fokus auf die lokalen Eigenheiten zu behalten ist sehr wichtig für uns und zeichnet uns aus. Gibt es Themen im lokalen Naturschutz, die sich über die Jahre gewandelt haben oder neu dazugekommen sind? Durch das Engagement vieler Vereinsmitglieder in Sachen Eigental über die vielen Jahre konnten nicht alle Themen gleichermassen verfolgt werden. So sind die Vernetzungskorridore ein Thema, das mit der Bautätigkeit zugenommen hat. Auch die Neophyten beschäftigen uns stark,

Der Natur und ihrem Schutzanspruch wird Erika Gisler auch als Mitglied im NBN weiterhin nachgehen.

nehmen an vielen Orten überhand. Da sind wir auf tatkräftige Hilfe von Freiwilligen angewiesen, die uns bei den Ausreissaktionen helfen. Auch die Diskussion um naturnahe Bepflanzungen im öffentlichen Raum wie Schulhäusern oder Strasseninseln sollte man weiter vorantreiben. Uns geht jedenfalls die Arbeit nicht aus! An Ihrer letzten Generalversammlung wurden Sie zur Ehrenpräsidentin ernannt. Was sagen Sie dazu? Diese Anerkennung und Geste hat mich sehr gefreut. Ich habe es nicht erwartet und die Freude war umso grösser.

Werden Sie sich auch im Ruhestand weiter einbringen? Mit Sicherheit werde ich nun als Mitglied an Veranstaltungen teilnehmen. Für mich ist der inzwischen verstorbene Alfred Hardmeier ein guter Gradmesser als Ehrenpräsident. Ich finde, er hat es sehr gut gemacht über all die Jahre. Er war ein Kraftmensch hinter den Kulissen, sehr zurückhaltend, aber jederzeit bereit, Auskunft zu geben und zu helfen. Zudem hoffe ich natürlich, dass genügend Mitglieder den lokalen Naturschutz weitertragen, so dass der Vorstand sich Ziele setzen und Strategien entwickeln kann, ohne vom Tagesgeschäft zu stark zuŶ rückgebunden zu werden.


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

SANIERUNG SCHULHÄUSER STEINLIG Im Dezember 2017 bewilligte der Gemeinderat einen Kredit für die Erstellung eines Vorprojektes mit vertiefter Kostenschätzung für die Sanierung der beiden Schulhäuser Steinlig A + B. Das Vorprojekt liegt nun vor. Der Kostenvoranschlag konnte innerhalb des gesprochenen Kredits genauer ausgearbeitet werden, sodass die Grundlagen vorliegen, um das Bauprojekt und den Baukredit über 12,22 Millionen Franken (Kostengenauigkeit +/– 10 Prozent) inklusive 7,7 Prozent Mehrwertsteuer zu bewilligen.

SICHERHEITSRELEVANTE ANPASSUNGEN Die Natursteinpflästerung auf dem Fusswegnetz des Areals Altersheim Breiti sowie der Fläche des Aussensitzplatzes werden entfernt und durch einen Asphalt ersetzt, der ein problemloses Befahren mit Rollstühlen, Rollatoren oder ähnlichem ermöglicht. Zudem werden sicherheitsrelevante Anpassungen an der Vorfahrt zum Haupteingang des Altersheims ausgeführt. Die Vorfahrt sowie der Fussgängerbereich werden farblich voneinander getrennt.

INFORMATIK-STRATEGIE Während mehreren Workshops erarbeiteten die IT-Verantwortlichen der Gemeindeverwaltung und der Schulen sowie die Ressortvorsteher Sicherheit

und Bildung zusammen mit der AWK Group eine umfassende IT-Strategie für die Verwaltungs- und Schulinformatik der Gemeinde Bassersdorf. Das dadurch entstandene IT-Strategiepapier beinhaltet insbesondere die strategische Planung und Gestaltung der Informatik sowie die strategischen Anforderungen an die Informatik. Die Kreditabrechnung über Fr. 56 978.70 inklusive Mehrwertsteuer für die betreffende Erarbeitung wurde vom Gemeinderat genehmigt.

WEITERE MITTEILUNGEN – Die BDO AG führte die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnungen 2017 der Politischen Gemeinde, des Zweckverbandes Friedhof Bassersdorf/Nürensdorf und des Zweckverbandes ARA Eich durch. Die umfassenden Berichte der BDO AG zu den Jahresrechnungen wurden vom Gemeinderat genehmigt; – Der Gemeinderat genehmigte die Vereinsunterstützungs-Beiträge 2018 in der Höhe von Fr. 612 576.45; – Die Kreditabrechnung für die Schulanlage Chrüzacher und das Beleuchtungsprojekt Auen-/Häuliweg sowie die Wahlvorschläge für die Erneuerungswahl der Mitglieder des Wahlbüros (Amtsperiode 2018 /22) wurden zuhanden der Gemeindeversammlung vom 18. September 2018 verabschiedet; – Das Budget 2019 von «glow. das Glattal», mit einem Gesamtauf-

wand von 40 000 Franken sowie einem Anteil für die Gemeinde Bassersdorf von 4 283 Franken wurde genehmigt; – Der Kredit von 378 700 Franken inklusive Mehrwertsteuer für die Sanierung Geerenweg, Schönisteig und Untere Mühle wurde genehmigt. Die Kosten gelten im Rahmen des Werterhaltungskonzeptes als gebunden und werden der Investitionsrechnung 2018 belastet; – Der überarbeitete Vertrag zwischen Kaminfeger Bruno Zürcher und der Politischen Gemeinde Bassersdorf betreffend Führung der Fachstelle Feuerungskontrolle wurde genehmigt.

EINBÜRGERUNGEN Mit Beschluss vom 12. Juni 2018 hat der Gemeinderat das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf an folgende Personen verliehen: – Yildiz Sahinbay Fatma, aus Türkei, mit Kinder; – Türkmen Deniz, aus Türkei; – Lena-Rexhepi Besa, aus Mazedonien; – Dindgur Manjaiah Jagadeesh und Sujatha, aus Indien. Vorbehalten bleibt die Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechtes.

Gemeinderat Bassersdorf

BAUBEWILLIGUNGEN Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: – BG-Nr. 2018-0006, Christian Schmid, Neubau Einfamilienhaus mit Gewerbe und Garage als unterirdischer Nebenbau, Steinligstrasse 59, Bassersdorf; – BG-Nr. 2017-0049, Judith Raeber und Peter Baumert, Umbau Gebäude, Anbau Gartenwohnzimmer, Lukarnen, Hubstrasse 4, Basserdorf; – BG-Nr. 2018-0012, Stefan und Ines Anderau, Neubau Gartenhaus / Treibhaus, Weingasse 11a, Bassersdorf; – BG-Nr. 2016-0060, Markus Moser, Abbruch Restaurant, Neubau zwei Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage, Neue Winterthurerstrasse 15, Bassersdorf (Baltenswil); – BG-Nr. 2018-0009, René und Judith Hartmeier, Umnutzung Erdgeschoss (zwei Wohnungen statt Arztpraxis), Rebhaldenstrasse 9, Bassersdorf; – BG-Nr. 2017-0051, Enemag AG, Zwei Bürocontainer und ein WCContainer, Pöschen 5, Bassersdorf; – BG-Nr. 2013-0036, Gockimmo AG, Neubau Gewerbebaute mit einer Wohnung, Projektänderung, Aufstellung und Inbetriebnahme eines Stickstoff-Druckbehälters, Hardstrasse 10, Bassersdorf. Gemeinderat Bassersdorf

JEDE STIMME ZÄHLT … …sofern sie korrekt unterzeichnet und rechtzeitig bis zum Abstimmungstermin eintrifft: – Kontrollieren Sie vor dem Versand Ihrer Abstimmungsunterlagen immer, ob Sie Ihren Stimmrechtsausweis unterzeichnet haben. – Wenn Sie brieflich abstimmen, ist der letztmögliche Termin für den Postversand der Dienstag vor dem Abstimmungstermin. Nur dann ist die rechtzeitige Zustellung gewährleistet. Sie können aber auch Ihr Couvert direkt in den Gemeindebriefkasten einwerfen; dies ist jeweils bis zum Abstimmungssonntag um 9.30 Uhr möglich. – Leider erreichen uns immer wieder einige Abstimmungsunterlagen erst in der Folgewoche und können nicht mehr ins Resultat einfliessen. Ebenso müssen nicht unterzeichnete Stimmrechtsausweise als ungültig erklärt werden. Wir danken für Ihre Stimme zu den politischen Themen und freuen uns über hohe Stimmbeteiligungen. Wahlbüro Bassersdorf


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Infobulletin «BasiviA» online

PALLIATIVE CARE: LEBENSQUALITÄT BIS ZUM SCHLUSS Seit mehreren Jahren bieten das Pflegezentrum Bächli und das Altersheim Breiti ihren Bewohnern Dienste in Palliative Care an – ebenso wie die Spitex. Palliative Care kommt zum Einsatz, wenn für einen Kranken keine Aussicht mehr auf Heilung oder auf Besserung seines Zustandes besteht. Dabei geht es um mehr als nur Pflege: Die Patienten sollen sich bis zum Schluss ganzheitlich aufgehoben fühlen. Am wichtigsten ist es, dass ihre Schmerzen mit wohldosierten Medikamenten gelindert werden. Den Ängsten, welche die Perspektive des unabwendbaren Todes bei vielen Betroffenen auslöst, wird gezielt begegnet. Ebenso wie speziellen Bedürfnissen: Der Wunsch nach Kontakt zu einem vermissten Verwandten, das Gespräch in der Familie über letzte Dinge, das bewusste Abschiednehmen und vieles mehr. Auch die religiöse Dimension hat ihren Platz. Wo Begleitung statt Behandlung im Zentrum steht, spielt das Umfeld der Kranken eine wichtige Rolle und kann Hand in Hand mit dem Pflegepersonal für Lebensqualität sorgen. Nicht nur die Angehörigen sind dann dankbar, sie bis zum Schluss begleitet zu haben. Pierre-Louis von Allmen Redaktionsteam «Informiert im Alter»

Der Gemeinderat Bassersdorf richtet die Alterspolitik fortschrittlich aus. Er kümmert sich dabei um die gesetzlich vorgeschriebene Versorgungssicherheit im Alter, indem er die ambulanten und stationären Angebote bedarfsgerecht und zukunftsorientiert ausrichtet. Ebenso geht es ihm um den aktiven Einbezug der Bevölkerung in Altersfragen und um die passgenaue Unterstützung von betreuenden und pflegenden Angehörigen. Diverse Institutionen aus dem Alters- und Gesundheitsbereich haben an der Erarbeitung der fachlichen Grundlagen mitgearbeitet. Die strategischen Stossrichtungen in der Alterspolitik wurden mehrmals an öffentlichen Anlässen vorgestellt. Seit 1. Juni ist die Altersstrategie nun in schriftlicher Form auf www.bassersdorf.ch/senioren abrufbar. Das Dokument beschreibt auf neun Seiten die Handlungsfelder der Altersstrategie und listet die konkreten Massnahmen auf.

«INFORMIERT IM ALTER» REDAKTIONSMITGLIEDER Wir begrüssen Rosmarie Altorfer und Ursula Krebs als neue Mitglieder im Redaktionsteam in der Rubrik «Informiert im Alter». Beide bringen vielfältige Erfahrung und Kenntnisse in Altersfragen mit. Das Redaktionsteam freut sich über ihren Einsatz und auf ihre Beiträge. Redaktionsteam «Informiert im Alter» Haben Sie den Beitrag «Informiert im Alter» im Mai vermisst? Leider ging der Datentransfer an den dorfblitz bei uns unter. Wir entschuldigen uns für das Versäumnis und danken für Ihr Verständnis. Gemeinde Bassersdorf Öffentlichkeitsarbeit

Neues Infobulletin Unter www.bassersdorf.ch/basivia findet sich das Infobulletin «BasiviA» (Bassersdorf vernetzt im Alter). Die Erstausgabe thematisiert die Altersstrategie. Das Infobulletin ist ein neuer Informationskanal der Fachstelle für Altersfragen. Es konnte dank dem Förderprogramm «Socius» realisiert werden. Das Infobulletin informiert auf sechs Seiten kompakt über die Entwicklungen und Angebote aus dem Alters- und Gesundheitsbereich. Es macht Erfolgsgeschichten sichtbar und weist auf wichtige öffentliche Anlässe hin. Das Printprodukt erscheint zweimal jährlich und wird allen Senioren und Seniorinnen 70+ per Post zugestellt. Um aktuelle Inhalte kümmert sich die Altersbeauftrage mit dem «Runden Tisch Alter». Abteilung Soziales + Alter

EINGESCHRÄNKTE ÖFFNUNGSZEITEN VERWALTUNG Aufgrund des Personalausflugs bleiben am Freitag, 29. Juni, die Büros der Gemeindeverwaltung sowie des Gemeindeammann- und Betreibungsamtes den ganzen Tag geschlossen.

Notfallnummern Notpassstelle, Kantonspolizei Flughafen Zürich

044 655 57 65

Pikettdienst Wasserversorgung

044 838 85 28

Stromversorgung, Elektrizitätswerke Kanton ZH

0800 359 359

Informationen bei einem Todesfall

044 838 86 70

Gemeindeverwaltung Bassersdorf


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Rückblick des Gemeinderats auf die Legislatur 2014/18 Doris Meier-Kobler

Bruno Muff

Richard Dunkel

Christoph Füllemann

Gemeindepräsidentin

Ressortvorstand

Ressortvorstand

Ressortvorstand Finanzen

Soziales

Gesellschaft + Kultur

+ Liegenschaften

Ein prägendes Ereignis war die Eröff-

Bei der sozialen Sicherheit und im Asyl-

Bei der Integration wurde mit dem

Der grosse Nachholbedarf bei den Inve-

nung des neuen Dorfplatzes mit viel-

wesen ist vieles vom Gesetz vorgege-

Kanton eine Leistungsvereinbarung

stitionen in die Schulhäuser konnte auf-

fältigen Nutzungsmöglichkeiten für

ben. Änderungen gab es bei den

abgeschlossen, mit welcher dank fi-

geholt werden. Das Schulhaus Chrüz-

die Bevölkerung. Mit dem «Gwerbler-

SKOS-Richtlinien, die zu einer Überar-

nanzieller Unterstützung zusätzliche

acher ist erstellt, die Sanierung Mösli

fäscht 2015» fand daraufhin ein erster

beitung der internen Kompetenzord-

Angebote ermöglicht wurden.

wird im Juli fertig und für die Schul-

Grossanlass statt, welcher in positiver

nung führte. Um vermuteten Miss-

In der Jugendarbeit gab es immer wie-

häuser Steinlig A und B ist der Baukre-

Erinnerung bleibt.

brauch beim Sozialhilfebezug zu be-

der verschiedene Aktivitäten, unter

dit genehmigt. Das hat seinen Preis. Das

Mit der Festsetzung der Entwick-

gegnen, wurde erstmals ein Sozialde-

anderem wurde von allen «glow-Ge-

Nettovermögen ist aufgebraucht und

lungsstrategie Bassersdorf 2030, basie-

tektiv eingesetzt.

meinden» eine gemeinsame Jugend-

zu einer Nettoschuld geworden. Die ho-

rend auf vielseitigen Inputs aus den

Im Asylwesen waren wir wegen der

schutz-Charta verabschiedet.

hen Grundsteuern 2017 und die gute

Bevölkerungs-Workshops, konnte der

erhöhten Aufnahmequote von 55 auf

Die Kultur- und Bibliothekskommission

Bauabrechnung Chrüzacher entschärf-

Gemeinderat eine Basis für die weitere

80 Personen stark gefordert. Dank Zu-

konnte viele gelungene, meistens aus-

ten die Situation – leider nur vorüber-

räumliche, verkehrstechnische und

mietung des alten Pfarrhauses konn-

verkaufte Anlässe durchführen. Her-

gehend, da weitere Investitionen anste-

wirtschaftliche Entwicklung festlegen.

ten wir jedoch am Konzept der dezen-

vorzuheben sind die Dorfplatzeröff-

hen. Die laufenden Ausgaben haben

Zudem wurde der demographischen

tralen Unterbringung festhalten.

nung und die Einführung des jähr-

wir im Griff. Das zeigt der jährliche Ver-

Entwicklung mit der Erarbeitung der

Die Stellenvermittlung von «Job Cre-

lichen Neujahrskonzertes.

gleich mit anderen Gemeinden im Kan-

Altersstrategie die nötige Aufmerk-

Aktiv» wurde vermehrt auch von über

ton. Hier sei angemerkt: Der grössere

samkeit geschenkt.

50-jährigen Arbeitssuchenden genutzt

Teil der Ausgaben ist durch übergeord-

– mit einigem Erfolg.

nete Bestimmungen festgelegt.

Christian Pfaller

Michael Fenaroli

Hans Stutz

Christian Pleisch

Ressortvorstand

Ressortvorstand

Ressortvorstand

Verwaltungsdirektor

Bau + Werke

Sicherheit

Bildung

In meinem Ressort Bau + Werke hat

Der Bevölkerungssicherheit wurde

Neben der Eröffnung des neuen Schul-

In den letzten vier Jahren unterstützte

sich viel getan. So haben wir 285 Bau-

weiterhin grosses Gewicht beigemes-

hauses Chrüzacher, dem baldigen Ab-

die Verwaltung den Gemeinderat in

gesuche, 19 Provokationsbegehren,

sen. Mittels personellem Ausbau der

schluss der Sanierung des Mösli und

den umfassenden Projekten wie der

den Quartierplan Rüti sowie drei Ge-

Polizei konnten die Aufgaben und die

dem bevorstehnden Planungsabschluss

Entwicklungsstrategie 2030, Alters-

staltungspläne behandelt. Zur Instand-

Polizeipräsenz besser verteilt werden.

der Sanierung der Schulanlage Steinlig

strategie, Lancierung des Öffentlich-

haltung der Infrastruktur wurden rund

Der Zivilschutz wurde in die ZSO Hard-

haben wir wichtige Etappenziele in der

keitsprinzips, Revision der Personal-

2,6 Kilometer Strassen und 1,2 Kilome-

wald integriert. Unter neuem Kom-

Infrastrukturplanung erreicht. Die In-

verordnung oder der Vereinsunterstüt-

ter Kanalisationsleitungen saniert, zu-

mandanten der Feuerwehr wurde zu-

frastruktur der Schule Bassersdorf ent-

zungsverordnung. Nennenswert sind

dem 2 Kilometer Trinkwasserleitungen

dem die Zusammenarbeit mit der Feu-

spricht mit Ausnahme der Kindergär-

zudem die überdurchschnittlich vielen

verlegt und einige Brücken saniert. Des

erwehr Dietlikon vertieft.

ten bald einmal den heutigen Stan-

eingereichten Initiativen. Erfreulich ist,

Weiteren haben wir die Entsorgung

Ferner wurde der Zweckverband Fried-

dards und alles konnte bis jetzt kosten-

dass dank Prozessoptimierungen die lau-

von über 5400 Tonnen Siedlungsabfall

hof per Ende 2017 aufgelöst und die

und zeitgerecht erstellt werden. Die

fend erhöhten Arbeitsanforderungen an

sowie das Recycling diverser Wert-

IT-Strategie für die Verwaltung Bas-

Vorbereitungen für den Lehrplan 21,

die Verwaltung mit demselben Personal-

stoffe sichergestellt. Dank der Aufrü-

sersdorf definiert. Die Zunahme der

welcher im neuen Schuljahr teilweise

bestand bewältigt werden konnten. Der

stung der ARA Eich mit einer Ozonie-

Einbürgerungsgesuche konnte mit den

eingeführt wird, konnten ebenfalls

technologische Fortschritt machte auch

rungsanlage können wir nun auch Mi-

bestehenden Ressourcen bewältigt

zeitgerecht abgeschlossen werden, so

in der Gemeindeverwaltung nicht halt:

kroverunreinigungen aus dem Abwas-

werden.

dass der Einführung nichts mehr im

So wurden eine moderne Telefonanlage

Wege steht.

installiert und die Homepage bürger-

ser beseitigen.

freundlich überarbeitet.


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BASSERSDORF

28.6.2018, Nr. 6

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GRATULATION WIR GRATULIEREN! zum 98. Geburtstag am 4. Juli Walter Matter Grundhaldenstrasse 7 zum 95. Geburtstag am 7. Juli Max Christen Bodenacherring 7 zum 90. Geburtstag am 9. Juli Bruno Schwarz Schatzackerstrasse 67 am 28. Juli Ruth Beer-Röthlisberger Stiegweg 18b zum 85. Geburtstag am 4. Juli Wilhelm Kaufmann Ufmattenstrasse 6

Tag der offenen Tür Die Bautätigkeiten an der Abwasserreinigungsanlage Bassersdorf befinden sich im Endspurt. Am Samstag, 22. September, ist die Bevölkerung herzlich eingeladen, die neue Kläranlage zu besichtigen. Reservieren Sie

sich das Datum und nutzen Sie die Möglichkeit, sich die Anlage, den Betriebsablauf sowie den ersten Ozonisierungsreaktor im Zürcher Unterland von kompetenten Fachpersonen erklären zu lassen. Nach dem Blick

hinter die Kulissen steht Ihnen das Kläranlagepersonal bei einem offerierten Apéro gerne für Fragen zu Verfügung. Zweckverband ARA Bassersdorf

am 22. Juli Gertrud SpaltensteinBereuter Birchwilerstrasse 33 zum 80. Geburtstag am 1. Juli Rolf Waser Bodenacherring 37 am 5. Juli Theresia Menches Dändliker Breitistrasse 80 am 12. Juli Yvonne Keller-Werder Chlupfgasse 8 am 16. Juli Yvette FragnièreFragnière Auenring 13 am 26. Juli Ursula Giandesin-Müller Mülihalden 11 am 29. Juli Anna Helfrich-Müllner Untere Mühle 12

DANK AN FREIWILLIGE HELFER UND HELFERINNEN Bei schönem Wetter hat jeder das Bedürfnis nach einem Ausflug in freier Natur. Auch unsere Bewohner und Bewohnerinnen geniessen und schätzen es sehr, wenn sie für einen Spaziergang abgeholt werden. Dank Rosmarie Altorfer haben sich viele freiwillige Helferinnen und Helfer gemeldet, um mit unseren Bewohnern Zeit zu verbringen. Jeden Donnerstagnachmittag freuen sie sich auf einen Ausflug Richtung Dorfplatz. Dort dürfen alle ein Glacé geniessen. Am Ende des Nachmittags sehen wir viele glückliche Gesichter. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern bedanken, die dies ermöglicht haben und auch weiterhin einen so tollen Einsatz leisten. Team Altersheim Breiti


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Massnahmen Lärmemissionen Sportplatz Chrüzacher Am 30. November 2014 entschieden sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Urne für den Neubau der Schulanlage Chrüzacher. Mit der Fertigstellung des Schulhauses im Sommer 2017 wurden auch der Hartbelag-Sportplatz und die Fussballwiese der Schulanlage Chrüzacher für die Bevölkerung geöffnet. Der Platz ist frei zugänglich und die Nutzung durch eine Nutzungsordnung geregelt. Ein Teil der Anwohner fühlt sich seit der Eröffnung durch den Lärm spielender Kinder und Jugendlicher, insbesondere durch die Nutzung mobiler Musikgeräte, stark gestört. Aufgrund der eingegangenen Meldungen wurden im persönlichen Kontakt die Problempunkte aufgenommen und diverse Massnahmen umgesetzt, wie beispielsweise eine Erhöhung und Verlängerung des Zauns, der Einbau von lärmdämmenden Gummieinlagen an den Pfosten des Zauns und der Einbezug der Jugendarbeit Bassersdorf.

Keine Sperrung Eine Sperrung des Sportplatzes ist aus pädagogischer Sicht nicht sinnvoll und steht auch aus politischer Sicht nicht zur Diskussion. Die öffentliche Nutzung soll, wie bei den anderen Schulanlagen, weiterhin erlaubt sein. Jeder Sportplatz bietet eine sinnvolle Möglichkeit für eine aktive und gesunde Freizeitbeschäftigung. Eine Schliessung des Sportplatzes würde auch die Nutzungsregelung für die Vereine stark tangieren. Diese wurden bereits darüber informiert, dass die Fenster der Turnhalle während der Hallennutzung geschlossen bleiben müssen. Eine komplette Schliessung des Hartbelag-Sportplatzes wird nach Berücksichtigung aller Umstände als unverhältnismässig erachtet. Konstruktiver Dialog Die Gemeinde hat den betroffenen Anwohnern jedoch den Kontakt zur Jugendbeauftragten der Gemeinde Bassersdorf angeboten. Sie soll die

Anwohner darin unterstützen, in einen konstruktiven Dialog mit den Nutzern des Sportplatzes zu treten. Dazu wurde ein entsprechendes Arbeitspapier ausgefertigt, welches zum Ziel hat, unter den gegebenen Umständen eine Verbesserung der Situation herbeizuführen. Kontaktaufnahmen fanden bereits statt. Für ein gutes Zusammenleben ist gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis wichtig. Wir möchten auf diesem Weg mit einem Aufruf an die Eltern gelangen: Im Sinne eines guten Zusammenlebens von Nutzern des Sportplatzes und der Anwohnerschaft bitten wir Sie, mit Ihren Kindern und Jugendlichen ein angemessenes Verhalten auf den öffentlichen Plätzen zu thematisieren – die Verantwortung für Minderjährige und deren Verhalten liegt am Ende bei den Erziehungsberechtigten. Gemeindeverwaltung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Auf Sommer 2019 suchen wir je zwei

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EIN FESTIVAL IM ZEICHEN DER INTEGRATION Die Kultur- und Bibliothekskommission «KUBIKO» sowie die Jugendkommission organisieren am Samstag, 1. September, das «Basi Festival International». Von 10 Uhr bis 20 Uhr wird der Dorfplatz zum Begegnungsraum. Zahlreiche Anmeldungen sind eingegangen. Dank diesen bietet das Fest eine grosse Vielfalt an Neuem. Leckereien aus allen Kontinenten werden für alle Hungrigen und Neugierigen vorbereitet. Auf der Bühne wird uns ein kunterbuntes Angebot an Unterhaltung in viele Länder entführen und sich mit traditioneller Schweizer Musik verbinden. Die Jugend wird ein Extra-Zelt mit einem virtuellen und spannenden Angebot erwarten. Was das genau ist, bleibt vorerst noch ein Geheimnis. Erleben Sie die Vielfalt von Bassersdorf! Wir freuen uns auf viele neue und bekannte Gesichter. Abteilung Bildung + Familie Bereich Jugend und Integration


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BASSERSDORF

28.6.2018, Nr. 6

Der neu konstituierte Gemeinderat, welcher die Geschicke von Bassersdorf in den nächsten vier Jahren lenken wird. (rh)

Die alte ist die neue Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler hat die Wiederwahl geschafft von Reto Hoffmann Der Gemeinderat Bassersdorf ist komplett: Im zweiten Wahlgang am 10. Juni hat es Doris Meier-Kobler geschafft, die nötigen Stimmen auf sich zu vereinen, um als Gemeindepräsidentin bestätigt zu werden. Mit 1224 Stimmen setzte sie sich klar von ihrem Herausforderer Richard Dunkel (830 Stimmen) ab.

Gerade mal neun Stimmen haben der amtierenden Gemeindepräsidentin im ersten Wahlgang gefehlt, um für eine dritte Amtsperiode bestätigt zu werden. Zu viele Unentschlossene schrieben im ersten Wahlgang andere Namen auf ihre Stimmzettel. Im zweiten Wahlgang konnte Doris Meier-Kobler die Mehrheit dieser Stimmen nun für sich gewinnen. «Der Abstand hat sich gegenüber der ersten Wahl vergrössert», meinte sie zufrieden.

Doris Meier-Kobler war in den vergangenen zwei Monaten auch nicht untätig gewesen. Mit zusätzlichen «wilden» Plakaten bei den Einfallsachsen nach Bassersdorf versuchte sie, neben offiziellen Plakatstellen, noch zusätzlich auf sich aufmerksam zu machen. Eine Facebook-Seite, welche ein Unterstützungskomitee für sie eingerichtet hatte, sollte weitere Wähler motivieren, für sie zu stimmen. Wie sich zeigte, haben diese zusätzlichen

Altersheim Breiti bleibt in Gemeindehand Stimmberechtigte entschieden gegen Auslagerung des Betriebs von Reto Hoffmann An der Urnenabstimmung vom 10. Juni stimmten die Bassersdorfer gegen eine Herauslösung des Altersheims Breiti aus den Gemeindestrukturen und lehnten dessen künftigen Betrieb durch eine externe Betreibergesellschaft ab. Der Gemeinderat zeigt sich enttäuscht. Ein wichtiger Puzzlestein der Altersstrategie 65+ wäre die Überführung des Altersheims Breiti in eine private Betreibergesellschaft gewesen. Die

Vorbereitungsarbeiten und Evaluation dafür waren weit fortgeschritten und hätten bald zur Abstimmung vorgelegt werden können. Nun hat der Bassersdorfer Stimmbürger Adolf Kellenberger ihre Pläne erneut durchkreuzt und mit einer Einzelinitiative erreicht, dass die Stimmberechtigten am 10. Juni an der Urne grundsätzlich über eine vom Gemeinderat vorgesehene Auslagerung befinden konnten. Die Herauslösung des Altersheims aus der Gemeindeverwaltung und Führung durch einen externen Betreiber als auch die Führung durch eine neu zu gründende Gesellschaft, wur-

den mit 1567 beziehungsweise 1791 Stimmen bachab geschickt. Zufriedener Initiant Mit Genugtuung nahm Adolf Kellenberger das Abstimmungsresultat zur Kenntnis. «Es ist vollbracht. Es ist auch eine ethische Frage, wie wir mit den Alten umgehen», liess er sich im Zürcher Unterländer zitieren (dem dorfblitz verweigerte Kellenberger eine Stellungnahme). Auch die SP, welche zusammen mit der Gewerkschaft VPOD mit einer breit angelegten Kampagne gegen das Vorhaben des Gemeinderates lobbyierte, froh-

Werbemassnahmen Früchte getragen. Mit 1224 von 2128 massgebenden Stimmen und einer Stimmbeteiligung von 32 Prozent wurde sie komfortabel in ihrem Amt bestätigt. «Ich bin froh, dass das Ergebnis so klar war», meinte die Wiedergewählte erleichtert. Doch zurücklehnen kann sich die alte/neue Präsidentin nicht. «Einfach wird die neue Amtsperiode sicher nicht», meint sie selbstkritisch. «Es liegen schwierige Themen auf dem Tisch. Die Zukunft des Altersheimes Breiti, die anstehende Revision der Parkplatzverordnung oder die Infrastrukturprojekte um den Brüttener-Tunnel werden uns intensiv beschäftigen». Fairer Wahlkampf Ihr Herausforderer, der bisherige Gemeinderat Richard Dunkel, zeigt sich ebenfalls zufrieden. «Ich habe immerhin 300 mehr Stimmen gemacht als im ersten Wahlgang.» Dass er es nicht geschafft hat, nimmt er gelassen. «Ich habe viel Anerkennung im Dorf für meine Kandidatur bekommen.» Der Wahlkampf sei fair verlaufen. «Nun geht das Leben weiter», meint er trocken. Trotz seiner Niederlage sieht er auch kein Problem, mit dem Gemeinderat weiterhin zusammenzuarbeiten. Ŷ

lockt. «Der Vorstand der SP Bassersdorf freut sich ausserordentlich über dieses Ergebnis. Es ist nicht von der Hand zu weisen; der Gemeinderat wurde von der Bassersdorfer Stimmbevölkerung zurück auf Feld eins geschickt», schrieb SP Präsident Panagiotis Psomas in einer Mitteilung. Enttäuschter Gemeinderat Entsprechend enttäuscht vom Entscheid zeigte sich der Gemeinderat. «Der Gemeinderat respektiert das Resultat, ist aber nach wie vor der Meinung, dass eine Herauslösung aus den Gemeindestrukturen der richtige Weg gewesen wäre», sagt Finanzund Liegenschafts-Vorsteher Christoph Füllemann. Der Gemeinderat werde sich nun weitere Gedanken machen müssen. Ŷ


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BASSERSDORF

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Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler begrüsste die Stimmberechtigten zur dritten Open-Air Gemeindeversammlung. (rh)

Jahresrechnung 2017 einstimmig angenommen Gemeindeversammlung zum dritten Mal unter freiem Himmel von Reto Hoffmann Zum dritten Mal fand die Juni-Gemeindeversammlung auf dem Bassersdorfer Dorfplatz statt. 108 Stimmberechtigte befanden über die Jahresrechnung 2017 und einen privaten Gestaltungsplan. Beide Geschäfte wurden einstimmig durchgewinkt.

G

erade mal 108 Stimmberechtigte hatten sich an diesem herrlichen Frühsommerabend auf dem Dorfplatz zusammengefunden, um über die beiden anstehenden Geschäfte zu befinden. Grund zur Freude gab es bei der Genehmigung der Jahresrechnung 2017.

Diese schloss bei einem Aufwand von 69,718 Millionen Franken und einem Ertrag von 73,237 Millionen Franken um rund 3,5 Millionen Franken besser ab als budgetiert. Grund dafür seien gemäss Christoph Füllemann, Vorsteher des Ressorts Finanzen + Liegenschaften, vor allem Mehrerträge bei den Steuereinnahmen. Namentlich schlugen die höheren Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern von 1,5 Millionen Franken zu Buche. «Es ist der krönende Abschluss einer Legislaturperiode, ein solches Budget zu präsentierten», meinte der Finanzvorstand bei der Präsentation erfreut. Trotzdem hob er auch den Mahnfinger. Bedingt durch die gesellschaftliche Entwicklung entstünden zum

KONSTITUIERUNG GEMEINDERAT 2018/22: Doris Meier-Kobler (FDP): Selina Stampfli (SP): Christoph Isler (parteiunabhängig): Richard Dunkel (parteiunabhängig): Christoph Füllemann (parteiunabhängig): Christian Pfaller (SVP): Hans Stutz (FDP):

Präsidiales Sicherheit Soziales Gesellschaft + Kultur Finanzen + Liegenschaften Bau + Werke Bildung

Beispiel in den Bereichen Soziales und Alter immer höhere Kosten. Der Aufwand lag 2017 um 1,5 Millionen Franken über dem Budget. Ebenso im Auge behalten werden müsse die Nettoverschuldung pro Einwohner. Zur Verdeutlichung zückte Füllemann einmal mehr seine Lieblingsgrafik, welche nach wie vor eine Abwärtsentwicklung zeigt. Zwar hätte man im vergangenen Jahr erstmals Schulden abbauen können, doch die Talsohle sei noch nicht erreicht, denn nach wie vor stünden grosse Investitionen an, so Füllemann. Derzeit liegt die Nettoverschuldung pro Einwohner bei 445 Franken. Den Abschied der RPK präsentierte zum letzten Mal Präsident Georg Fallegger. Er freute sich ebenfalls über das gute Ergebnis, forderte jedoch den neuen Gemeinderat auf, weiterhin sorgsam mit den Ressourcen umzugehen, insbesondere aus Respekt

Ebenso im Auge behalten werden müsse die Nettoverschuldung pro Einwohner

zu den Geber-Gemeinden, wie etwa Kloten oder Wallisellen, welche einen erklecklichen Beitrag an den Ressourcenausgleich für Bassersdorf beisteuern. Das Geschäft wurde darauf ohne Wortmeldungen aus der Versammlung einstimmig überwiesen. Privater Gestaltungsplan Beim zweiten Geschäft ging es um die Verabschiedung eines privaten Gestaltungsplanes des Familienunternehmens Brunner KA-GE an der Zürichstrasse. Dieser auf landwirtschaftliche Produkte spezialisierte Betrieb möchte seine Produktionsstätte vergrössern. Da der Betrieb in der Landwirtschaftszone liegt, ist ein Gestaltungsplan notwendig, der vom Souverän bewilligt werden muss. Da er jedoch keine finanziellen Auswirkungen auf die Gemeinde hat, erwuchsen dagegen auch keine Einwände und er wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt. Zum Schluss der Versammlung würdigte Gemeindepräsidentin Doris Meier noch die ausscheidenden Gemeinderatsmitglieder Bruno Muff und Michael Fenaroli und bedankte sich für ihr Engagement während ihrer Amtsdauer. Ŷ


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BASSERSDORF

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Achtloser Umgang mit öffentlicher Einrichtung Demolierte Abfallkörbe geben Grillabfälle für Tiere preis von Annamaria Ress Die Grillstelle beim Wasserreservoir Hueb wird gerne von Erholungssuchenden oder Liebhabern von gegrillten Würsten besucht. Manchmal treffen sie jedoch viel Unrat an, wie eine Leserin kürzlich berichtete.

Da der geschlossene Abfallkorb laufend demoliert wird, haben die Tiere Zugang zu den Grillabfällen.

mit Haushaltkehricht gefüllt. Sie habe das Aufräumen für die Tiere gemacht, die in der Natur zuhause seien, aber auch für die Kinder, die gerne barfuss durch Wiesen gehen. Sie zeigte sich bestürzt über die Mentalität gewisser Grillstellen-Nutzer, die der Natur keine Beachtung schenken würden und achtlos mit fremdem Material umgingen. Zugang zu Grillabfällen Michael Nauer, Bereichsleiter Tiefbau + Unterhalt bei der Gemeinde Bassersdorf sagt dazu: «Die Aussage der Leserin ist korrekt. Vor allem nach Wochenenden kommen öfters

Sachbeschädigungen wie demolierte Abfallkörbe, defekte oder verbrannte Sitzbänke zum Vorschein. Ebenfalls wird der Abfall liegengelassen. Da der geschlossene Abfallkorb laufend demoliert wird, haben die Tiere Zugang zu den Grillabfällen, welche anschliessend in der ganzen Umgebung zu finden sind. Unser Werkteam ist in der Woche drei Mal, jeweils Montag, Mittwoch und Freitag, vor Ort, um den Grillplatz zu säubern.» Die regelmässige und zum Teil aufwendige Pflege zeigte sich auch bei einem Augenschein Mitte Juni, wo sich die Grillstelle aufgeräumt und einladend präsentierte. Ŷ

walder, werber

Die Grillstelle beim Wasserreservoir Hueb ist ein beliebter Ausflugs- und Rastpunkt für Spaziergänger, Familien und Erholungssuchende. Kein Wunder, ist sie doch gut erreichbar und bietet erst noch eine wunderbare Aussicht.

Angebrannte Bänke Eine Leserin hat sich kürzlich beim dorfblitz gemeldet und berichtet, dass sie am Pfingstmontag über eine Stunde mit Zusammenräumen von diversem Unrat wie Scherben, Zigarettenstummeln und anderem verbracht habe. Die Bänke seien angebrannt gewesen und der Abfalleimer

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BASSERSDORF

28.6.2018, Nr. 6

Informationen aus erster Hand erhalten Gewerbetreibende trafen Politiker im «Häxehüsli» in Baltenswil

Unter Sonnenstoren und Laubbäumen war ein reger Austausch zwischen Persönlichkeiten aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft möglich. (ar)

von Annamaria Ress Wie jedes Jahr trafen sich interessierte Mitglieder des Gewerbevereins Bassersdorf Nürensdorf mit Politikern und Abteilungsleitern der Verwaltung. Sinn dieses Anlasses ist es, einen freundschaftlichen Umgang zu pflegen, der jeweils ergänzt wird mit Informationen aus Behörde und Verwaltung.

Mitte Juni trafen etliche Mitglieder des Gewerbevereins mit Politikern und Verwaltungs-Abteilungsleitern im Restaurant «Häxehüsli» in Baltenswil zusammen. Wie üblich eröffnete Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler die Informationsrunde. Sie stellte zuerst zwei neue Mitglieder des Gemeinderates vor, Selina Stampfli und Christoph Isler. Deren Ressorts waren zum Zeitpunkt des Anlasses noch nicht bekannt.

POPPIGES KONZERT Die Sekundarschule Bassersdorf lud Anfang Mai in die reformierte Kirche zu einem Chorkonzert. 150 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen des Schulhauses Mösli hatten sich freiwillig zusammengefunden, um unter der Leitung ihrer Musiklehrer ein Songprogramm einzustudieren. Neben dem normalen Musikunterricht investierten sie dafür zwei Samstagvormittage für dieses einmalige Musikprojekt. Stimmgewaltig

trugen die Jugendlichen die gelernten Stücke am 6. Juni vor vollbesetzten Reihen vor. Die Lieder reichten von aktuellen Popsongs bis hin zu Klassikern wie «Mamma Mia» der schwedischen Popgruppe Abba. Als Hommage an den Schweizer Musiker Bligg durfte auch sein Ohrwurm «Rosalie» nicht fehlen. Instrumentale Unterstützung erhielten die Schüler von einer Band der Jugendschule Kloten, Bassersdorf, Lufingen. (rh)

Seltsames Mietverständnis Sozialvorsteher Bruno Muff nahm zum letzten Mal am Anlass teil, nach 13 Jahren im Gemeinderat. Er berichtete, dass sich die Sozialausgaben unterdurchschnittlich entwickelt hätten, auch dank harter, aber fairer Prüfung der einzelnen Fälle. Was ihm gar nicht gefalle, sei eine neue «Vermietungspraxis», die Einzug halte. So würden grosse Wohnungen gemietet und deren Einzelzimmer dann untervermietet. Christian Pfaller, Ressortvorsteher Bau + Werke, freute sich, dass er inzwischen acht Jahre auch das Gewerbe im Gemeinderat vertreten dürfe. Derzeit stehe unter anderem der Kläranlagen-Umbau auf dem Programm. Bei der Kläranlage seien Überlegungen für eine Photovoltaik-Anlage im Gang.

Auch an der Primarschule seien vermehrt Probleme mit HandyNutzung und Whatsapp-Chats festgestellt worden.

Projekte weiterführen Hans Stutz steht der Schule seit acht Jahren vor. Derzeit stehe man im Schlussspurt für die Bauten am Schulhaus Mösli, in der letzten Sommerferienwoche soll gezügelt werden. Im Schulhaus Chrüzacher sei ein Anlass der Jugendprävention der Kantonspolizei durchgeführt worden, denn an der Primarschule seien vermehrt Probleme mit Handy-Nutzung und Whatsapp-Chats festgestellt worden. «Wir müssen uns dem stellen», so Hans Stutz. Finanzvorsteher Christoph Füllemann freute sich über einen positiven Abschluss der Rechnung 2017, die an der nächsten Gemeindeversammlung vom 19. Juni präsentiert wird. Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler schaute mit Spannung auf diverse Projekte, die bereits in Angriff genommen wurden. So etwa die Planng des Gebiets Grindel, die auch die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden erfordere. Zudem Themen zum Alter, zu dem kürzlich ein ausgebuchter Kurs für pflegende Angehörige durchgeführt worden sei. Ŷ


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BASSERSDORF

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Rolf Decker von der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Zürich unterhielt sich angeregt mit einer Seniorin über Schutzmöglichkeiten. (ar)

« Auflegen ist keineswegs unhöflich » Vortrag des Altersforums Bassersdorf zu Formen von Telefonbetrug von Annamaria Ress Im Kanton Zürich kommt es jedes Jahr zu etlichen hundert Betrugsfällen am Telefon. Viele Menschen, vor allem oft über 75-Jährige, werden Opfer der Betrugsmasche. Im Rahmen des «Freitagstreff» lud das Altersforum Bassersdorf zu einem Vortrag im reformierten Kirchgemeindehaus ein.

R

olf Decker, Projektleiter der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Zürich, begrüsste die über 100 inte- ressierten Seniorinnen und Senioren Anfang Juni. Decker, seit 33 Jahren bei der Kantonspolizei tätig, hat sich dem Thema der betrügerischen Telefonanrufe angenommen. Das Sicherheitsgefühl sei sehr subjektiv, führte er ins Thema ein. Unsicherheit sei zudem sichtbar durch die Ausstrahlung, Körperhaltung, Verhalten. Grosse Deliktsummen «Wovor genau haben Sie Angst?», fragte der Fachmann in die Runde. Nicht erstaunlich, dass die meisten Wortmeldungen Einbrüche nannten. Nur gerade vier Hände waren zu

sehen bei der Frage nach Angst vor Telefonbetrügereien. «Mir kann so etwas nicht passieren», denken viele, stellte Rolf Decker fest. Dabei würden gerade Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein sowie der Zusammenhalt im Familienverbund ganz direkt von den Telefonbetrügern angesprochen. Es gelinge meistens, innert ganz kurzer Zeit grossen psychischen Druck aufzubauen und ein Gefühl der Verpflichtung zur Hilfeleistung auszulösen. Vermehrte Betrügereien In letzter Zeit hätten sich nicht nur die inzwischen weit verbreiteten «Enkeltrick» Betrügereien vermehrt. Beim so genannten Enkeltrick werden vor allem ältere Menschen um viel Geld betrogen. Ein vermeintlicher Verwandter ruft an, gewinnt das Vertrauen und gibt vor, in Geldnöten zu sein. Die so Betrogenen wollen helfen und übergeben teils grosse Geldmengen an Unbekannte. Inzwischen würden auch immer öfter Anrufe, getarnt als «Polizei», gemeldet. Im vergangenen Jahr habe es in der Schweiz 70 vollendete Trickanrufe gegeben, mit einer Schadenssumme von 3,9 Millionen Franken. Die Dunkelziffer sei mit einem Faktor fünf zu

rechnen. Im laufenden Jahr seien bisher bereits 1326 (gemeldete) Versuche gezählt worden, 35 davon vollendet, die mit einer Deliktsumme von insgesamt 1,7 Millionen Franken zu Buche schlagen. Misstrauen schützt «Seien Sie vorsichtig, seien Sie misstrauisch und verifizieren Sie die Nummer des Anrufers», so die Empfehlung Deckers. Denn, das sei eine Tatsache, im Alter werde auch das Frühwarnsystem des Menschen schwächer. Falls sich jemand als Polizei melde, solle man zuerst bei der Nummer 117 nachfragen, ob es diese Person tatsächlich gebe. Vermeintlich bekannte Personen anrufen und nachfragen. Niemals solle Geld an eine fremde Person übergeben werden. Auch Warnungen von Bankangestellten müssten ernst genommen und befolgt werden. «Und wenn Sie sich

«Alle Angestellten der Kantonspolizei sprechen Mundart, niemals Hochdeutsch!»

durch den Anrufer unter Druck gesetzt fühlen, legen Sie den Hörer auf», so Deckers Empfehlung. «Das ist keineswegs unhöflich, sondern dient Ihrem Schutz.» Ein weiterer wichtiger Tipp: «Alle Angestellten der Kantonspolizei sprechen Mundart, niemals Hochdeutsch!» Denn die meisten Betrugsanrufe würden in Hochdeutsch geführt. Grenzenlose Versuche Es war offensichtlich, ein grosser Teil der Anwesenden im Saal hatte schon ähnliche Situationen erlebt. Viele Beispiele wurden berichtet und von Rolf Decker zusätzlich kommentiert oder mit Verhaltenstipps ergänzt. Es zeigte sich, dass viele Seniorinnen und Senioren sehr wach und aktiv am Leben teilnähmen. Sie lassen sich nicht ganz so schnell aufs Glatteis führen. Und dennoch bekräftigte Rolf Decker: «Es ist so schnell passiert, weil wir alle so gepolt sind, dass wir helfen, wenn jemand in Not ist. Erst recht, wenn es um einen Verwandten geht.» Es müsse nicht immer ein «Enkel» sein, die Betrüger würden viele Varianten anwenden, Telefonbetrug kenne keine Grenzen. Ŷ www.telefonbetrug.ch


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BASSERSDORF

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EIN STADTZÜRCHER IN BASSERSDORF Michael Tjalma hat lange in Zürich gelebt und wählte 2016 Bassersdorf als seinen neuen Wohnort.

So, da haben wir’s nun: Letzten Monat meinte ich, alles neu macht der Mai, aber wisst ihr was? Der Juni im Fall auch! Denn wir werden umziehen, so Gott (oder Allah, Buddha und wie auch immer es für euch heissen mag) will. Denn wir haben im Sinn, Downtown Bassersdorf zu erobern! Über den Dächern, die seit einigen Jahren den Dorfplatz schmücken. Ja genau, da zieht es uns hin, aber nicht wie damals, weil sich ein Leben im angesagten Neubau für den coolen Stadtzürcher ziert, son-

dern rein der Wege wegen. Kürzere Wege bedeuten für mich wegen meiner Gehbehinderung mehr Lebensqualität. Wir leben dann wieder mitten im Kuchen und somit näher bei den Leuten, den Läden, dem Lärm. Warum schreibe ich hier darüber? Tagtäglich ziehen Menschen um, keine Frage. Aber umziehen erweist sich auf dem Land um einiges einfacher als in der Stadt. Das beginnt mit dem Besichtigungstermin: Wir müssen nicht Schlange vor dem gewünschten Wohnobjekt stehen.

Wir dürfen die Wohnung sogar zweimal besichtigen kommen. Die Zusage vom Vermieter folgt kurz darauf. Bei der Umzugsplanung merken wir, wie gross unser Netzwerk aus alteingesessenen Bassersdorfern bereits geworden ist. Unser Auszug erfolgt ausserterminlich, es muss ein Nachmieter gestellt werden. Ja klar, zahlreiche Internetplattformen wollen hier Abhilfe schaffen, aber hier – auch als relativ neues Landei – reicht das eben erwähnte Netzwerk im Dorf. Je-

mand kennt jemanden, deren Bruder eine Bleibe sucht, und wir haben wenige SMSs, Whatsapps und Anrufe später den ersten interessierten Kandidaten. Für das Einpacken, Demontieren, Putzen und für die Schadenbehebung finden wir auch umgehend zahlreiche tatkräftige Hände, ohne dass wir eine Menge fragwürdiger Offerten einholen müssen. Schön, dass wir in Bassersdorf bleiben können.

An den Aussenanlagen scheiden sich die Geister Störender Lärmpegel beim Chrüzacher von Annamaria Ress Das neue Schulhaus Chrüzacher bietet neben der Schulzeit viel Platz und Raum. Zum Beispiel auf den Aussenanlagen viel Fläche für Freizeitaktivitäten. Nicht alle Anwohner haben am gestiegenen Lärmpegel ihre Freude. Spielende Kinder, Lachen oder sogar Geschrei stören die Anwohner nicht, so ist aus dem Umfeld des Schulhauses Chrüzacher zu hören. Viele der Siedlungsbewohner hatten seinerzeit für das Schulhaus gestimmt. Womit aber niemand gerechnet habe, dass unmittelbar vor der Balkonfront ein Hartplatz hinkomme, der ohne zeitliche Nutzungsbeschränkung benützt werden darf, wurde ein Anwohner in der Tagespresse zitiert. Zum Teil sei die Aussenanlage zu einem Rummelplatz geworden, halt

ein Treffpunkt für Jugendliche, die auch aus den mitgeführten Boxen lautstark Musik hörten. Ständige Ballgeräusche, respektive das Schlagen der Bälle gegen die Zäune sei ebenso als störend empfunden worden. Dagegen hat die Gemeinde nun Massnahmen ergriffen und auf dem roten Hartplatz die Basketballkörbe entfernen lassen. «Seither ist es schon besser – oder ruhiger – geworden», sagt Hans Stutz, Bildungsvorsteher der Gemeinde Bassersdorf. Zusätzlich wurde der Zaun verlängert und erhöht und lärmdämmende Gummieinlagen an den Pfosten wurden angebracht (siehe auch Gemeindeartikel auf Seite 11). Sinnvolle Beschäftigung Mehr möchte die Gemeinde nicht machen, denn «der Lärm von spielenden Kindern ist nicht einklagbar». Der Gemeinderat hat seinerzeit beschlossen, «dass die Aussenanlagen

Die Aussenanlagen beim Schulhaus Chrüzacher werden rege benutzt. Manche Anwohner fühlen sich gestört. (ar)

der Schulanlagen grundsätzlich nicht gesperrt werden und auch im Chrüzacher diesbezüglich keine Ausnahme gemacht wird». Jeder Sportplatz

biete eine sinnvolle Möglichkeit für eine aktive und gesunde Freizeitbeschäftigung. Ŷ


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Herausforderungen für Mensch, Wirtschaft und Politik Viel Wissenswertes direkt in der Natur dazugelernt

Gemeinderat Bruno Muff und Gret Dübendorfer wollen den Feuersalamander von ganz nahe sehen. (rs)

von Rosmarie Schmid Am letzten Tag im Mai beeindruckten vier Referenten mit fundiertem Wissen rund 60 Zuhörerinnen und Zuhörer. Bei der Jahresexkursion der Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz erfuhren sie zum Thema « Natur im Wandel » Interessantes über Feuchtbiotope, das Eschensterben sowie die Biodiversität. Das Quaken der Frösche im Gebiet «Hintermoos» unterstrich das Referat von Thomas Maag. Er ist Mitglied beim Naturschutzverein Bassersdorf-Nürensdorf. Beim Gedenkstein des 2001 abgestürzten Crossair-Jumbolinos, erinnerte er daran, dass damals 1000 Kubikmeter kerosinver-

seuchte Erde abgetragen werden musste. Heute ist hier ein ökologisch wertvolles Feuchtbiotop. Dieses Schutzgebiet benötige zur Aufwertung Pflege, die in Zusammenarbeit mit dem Förster erfolge. Mit Amphibien wie einem Feuersalamander, zwei Fadenmolchen und einem Laubfrosch, die er eine Nacht zuvor gefunden hatte, belegte er deren Notwendigkeit.

Die Eschen sterben Beim nächsten Thema referierte August Erni. «Die Eschen sterben jetzt und in den nächsten Jahren werden es bis zu 95 Prozent sein», betonte der Revierförster. Die Pilzkrankheit stamme aus Ostasien, befalle die Blätter und dringe selbst durch die Rinde, wodurch der ganze Baum absterbe, erklärte er und zeigte auf erkrankte Exemplare. Ein Hoffnungsschimmer bestehe darin, dass von den verbleibenden ein bis fünf Prozent der Bäume Resistenzen gebildet werden könnten. «Alle fünf Jahre sind wir als Seuchenpolizei unterwegs», sagte er.

Ein Hoffnungsschimmer bestehe darin, dass von den verbleibenden ein bis fünf Prozent der Bäume Resistenzen gebildet werden könnten

Biodiversität bei Wiesen Beim dritten Posten erklärten die Landwirte Josef Küng und Ueli Brunner, wie sie durch Einsaaten für mehr

Biodiversität in ihren Wiesen sorgen. Dies wird von der Landwirtschaftspolitik mit finanziellen Beiträgen gefördert. «Die Beiträge gibt es, weil solche Kulturen oft nicht wirtschaftlich sind», erklärte Küng, der leidenschaftlich seine unterschiedlichen Wiesen erklärte. Er erzählte von einer gekauften Mischung mit 13 Wildgräsern und 48 Wildblumenarten. Eine der Wiesen hat er sogar mit aufwendig geernteten Samen gesät. Brunner hingegen wies auf eine Fläche mit Klappertopf hin, einen unbeliebten Halbschmarotzer. Am Ende der Referate meinte Teilnehmerin Christina Tobler: «Ich nehme bereits zum dritten Mal an den alljährlichen Exkursionen teil, weil immer interessante Themen aus der Region behandelt werden.» Ŷ


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Seit Jahrhunderten bewährte Technik Die Genossenschaft «Pro Sagi» wirbt um neue Mitglieder eingeschlagen. Nun hat er sich seinen Traum vor fünf Jahren mit dem Beitritt zu diesem Verein rund um das Sägewerk doch noch erfüllt.

René Murbach liebt es, sich rund um Holz und Maschinen zu bewegen. (sb)

von Susanne Beck René Murbach ist mit seinen 52 Lenzen das jüngste Aktivitglied der Genossenschaft «Pro Sagi» . Seit fünf Jahren verbringt er einen grossen Teil seiner Freizeit kameradschaftlich mitten in den historischen Handwerkergebäuden.

A

ls Waldbesitzer und Vizepräsident der Familiengärten in Bassersdorf ist René Murbach in seiner Freizeit bereits der Natur nahe, was ihm mit seiner Familie zusammen sehr wichtig ist. Es bietet ihm auch einen guten Ausgleich zu seinem Beruf als Betonmaschinist. Gerne hätte er als Jugendlicher eine Laufbahn im Forstwesen

Ausbildungszeit «Es wäre schön, wenn sich der eine oder andere, der nicht gerade zwei linke Hände hat, zu uns gesellen würde», meint Murbach lachend. Im ersten Jahr wird jeder Neuling an die Arbeiten herangeführt. Wie man die verschiedenen Holzarten zu unterscheiden hat; Theorie, wie die verschiedenen Getriebe in der Sagi aufgebaut sind und wie sie gewartet werden. All das wird nach einem Jahr

«Es wäre schön, wenn sich der eine oder andere, der nicht gerade zwei linke Hände hat, zu uns gesellen würde»

mit, während Taylor seit 25 Jahren beim KGO zu Hause sei. Bilton sagte, dass das Orchester viel von ihm gelernt habe. Der Beweis war das hochstehende Konzert unter dem Titel «Klangdelikatessen» mit zwei hervorragenden Querflötensoli. Kirchgemeindeorchester Schwamendingen unter Leitung von Paul W. Taylor. (rs)

Hochstehende Streichmusik «Klangdelikatessen» vom Feinsten Die ausgeprägte Akustik der Reformierten Kirche Bassersdorf unterstrich das exzellente Konzert des Kirchgemeindeorchesters (KGO) Schwamendingen. Anfang Juni bot es mit drei konträren Musikwerken für jeden Geschmack etwas.

U

nter der Leitung von Paul W. Taylor spielten die Musikerinnen und Musiker ihre Streichinstrumente mit höchster Konzentration und viel Freude. Das KGO wurde 1952 von Max Graf gegründet. Regula Bilton, seine Tochter, spielt seit 20 Jahren als Cellistin

Moderne Orchesterfassung Für die Ohren zwar etwas modern, nahm die «Sonata da Chiesa» von Frank Martin die Zuhörenden dennoch sofort gefangen. Gastmusiker Ivan Denes spielte die Querflöte, als wäre sie seine Geliebte und liess ihre Klänge über der Musik der Streicher schweben. Die vom Schweizer 1938 komponierte und mehrmals umgeschriebene Sonate war in der von Gunnar Cohrs 1993 verfassten Orchesterfassung zu hören. Wer das KGO hört, würde nie glauben, dass es sich dabei um ein Amateur-Orchester handelt, mit nur fünf professionellen Stimmführungen.

geprüft und anschliessend hält man ein Sager-Diplom in den Händen. Die Prüfung habe er als Herausforderung empfunden, doch gleichzeitig sei er sehr stolz gewesen, danach definitiv dazu zu gehören und die Handwerkerkleider mit dem «Sagi-Logo» verdientermassen tragen zu dürfen. Natur und Zeit Die Teamfähigkeit zeichnet die Männer, die zusammen sagen, alle aus. Sie sägen, werkeln und erschaffen Neues mit einer Technik, die sich schon über 500 Jahre bewährt hat. Bei einem «Znüni» zusammen zu sitzen und zu diskutieren, wer welche Arbeiten machen möchte, gehört dazu. Jeden ersten Samstag des Monats – der nächste ist der 7. Juli – findet von zehn bis zwölf Uhr eine Vorführung statt. Besucher jeden Alters sind herzlich willkommen. Und wenn sich der eine oder andere als Genossenschafter berufen fühle, solle er sich doch zu erkennen geben, so der Wunsch des Sagi-Teams. Ŷ

Und so überzeugten die rund 20 Streicherinnen und Streicher auch bei «Idyla». Der tschechische Komponist Leos Janacek komponierte das Werk 1878, als 24-Jähriger. Echo aus dem Turmzimmer Das «Vierte Brandenburgische Konzert» von Johann Sebastian Bach bezauberte auch jene, die bisher noch resistent blieben. Für das Konzert für Solovioline, zwei Blockflöten und Streichorchester setzte Taylor zwei Querflöten ein. Denn was Bach mit der Bezeichnung «Echoflöten» gemeint haben könnte, wird noch immer diskutiert. Taylor nutzte für den Echoeffekt den Chorraum. Er werde in Bassersdorf Turmzimmer genannt, erklärte Sigristin Regula Hug. Die verlangte Zugabe wurde mit einer Wiederholung des dritten Satzes gewährt. Rosmarie Schmid


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Für den neuen Lift musste ein Anbau errichtet werden. Links unten entsteht der neue geschlossene Garten. (rh)

Geschlossener Garten im September begehbar Im Altersheim Breiti ist derzeit der Bau der Demenzabteilung im Gang von Reto Hoffmann Der im September 2017 an der Gemeindeversammlung getroffene Entscheid, im Altersheim Breiti eine geschlossene Demenzabteilung einzurichten, wird zurzeit umgesetzt. Derzeit sind der Lifteinbau und die Erstellung des geschlossenen Aussenbereiches im Gang.

Damit sich die Bewohnerinnen und Bewohner selbständig bewegen können, wurde der Ostflügel des Altersheims durch eine abschliessbare Türe vom übrigen Altersheim abgetrennt. Der Zugang zur geschlossenen Abteilung erfolgt durch den Cafeteria-Bereich. Der Start zur Renovation und zum Umbau der neun Zimmer im Erdgeschoss erfolgte im April. Wie vom Architekten Fabian Kürner vom Bassersdorfer Ar-

chitekturbüro Altorfer Kienholz vor Ort zu erfahren war, wurden die Räume in Zweierzimmer umgestaltet. Denn Zweierzimmer, so die Erfahrung, trügen wesentlich zum Wohlbefinden der Bewohner bei, bestätigt Ana Schwab, Gruppenleiterin der Demenzabteilung. Neben den neuen Zimmern wurde die frühere Meierhoferstube in einen Esssaal umfunktioniert sowie ein Aufenthaltsbereich geschaffen.

WER SCHWIMMT, GEWINNT IMMER Schwimmen ist gesund, macht Spass und fördert die Beweglichkeit. Deshalb kannte auch der diesjährige «Basi-Fisch» nur Gewinner. 168 Schülerinnen und Schüler nahmen am 20. Juni im Freibad Hasenbühl an den Wettkämpfen bei strahlend heissem Sonnenschein teil. Das hochsommer-

liche Wetter hatte zahlreiche Besucher angelockt, welche die Mädchen und Jungen lauthals anfeuerten. Seit 2012 wird der «Basi-Fisch» wieder regelmässig durchgeführt und erfreut sich stets grosser Beliebtheit. So konnten die Organisatoren in diesem Jahr sogar einen neuen Teilneh-

merrekord verbuchen. Nach zwei Stunden stand gegen 16 Uhr der schnellste «Basi-Fisch» für das Jahr 2018 fest. Bei den Mädchen gewann Anna Heyland über 50 Meter mit einer Zeit von 40,0 Sekunden und bei den Knaben Adanir Ömer mit 34,5 Sekunden. (as)

Obergeschoss als Reserve Das ursprüngliche Projekt sah vor, dass nur das Parterre zu Demenzstation umgebaut werden sollte. Die Gemeindeversammlung hat jedoch nach einer hitzigen Debatte beschlossen, gewissermassen im gleichen Aufwisch auch noch die sechs Zimmer im Obergeschoss für die Nutzung durch Demenzpatienten umzubauen. Diese werden vorerst noch als Reservezimmer für das ganze Altersheim genutzt. Verbunden sind die beiden Stockwerke mit einem separaten Lift, der in diesen Tagen gerade eingebaut wird. Dafür musste ein kleiner Anbau für den Liftschacht im hinteren Teil des Gebäudes errichtet werden. Garten mit Kräutern und Beeren Das Herzstück der neuen Demenzabteilung ist der geschlossene Garten, der hinter dem Haus angelegt wird. Dort können sich die Patienten ohne Aufsicht bewegen. Ein Zaun und eine dichte Hecke verhindern, dass sich die Bewohner vom Heim entfernen können. Derzeit ist man mit den Erdarbeiten beschäftigt. Später sollten kleine Wege entstehen und mit allerlei Kräuterpflanzen und Beerensträuchern bepflanzt werden, so der Architekt. Ana Schwab ergänzt, dass dies die Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner anregen solle. Der Garten wird ab September zugänglich sein. Ŷ


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Fast 300 Schüler und Schülerinnen unterrichtete Mittelstufenlehrer Bruno Schmidiger in seiner Lehrerkarriere. (te)

Prägender Lehrer fürs Leben Bruno Schmidiger geht in Pension von Tim Ehrensperger 37 Jahre lang unterrichtete Bruno Schmidiger an den Bassersdorfer Primarschulen, bald ist Schluss. Mit ihm verliert das Geeren einen Lehrer mit Humor – und einen Künstler.

B

runo Schmidiger war ein bisschen nervös, als er in Bassersdorf aus dem Zug stieg und zum Schulhaus Steinlig schritt, um dort zwei Probelektionen zu halten. Als er den Schülern von den Rentierjägern in der Steinzeit (dieses Thema gefiel ihm) erzählte und das Bruchrechnen (dieses weniger) lehrte. Das war 1980. 38 Jahre später und mit nur einem Jahr Unterbruch geht Schmidiger in Pension. Bis zu den Sommerferien lehrt er seine 13. und letzte Mittelstufen-Klasse. Gegen 300 Kinder hat er in seiner Zeit im Steinlig und im Ge-

eren unterrichtet, geformt, gefördert und geprägt. Kindern die Augen öffnen Schmidigers Ziel war es, Kindern die Augen für Themen zu öffnen, die sie danach nicht mehr losliessen. Genau wie es sein Zeichnungslehrer bei ihm selber getan hatte. Mit einem einzigen Satz: «Ein Baumstamm kann auch violett sein.» So weckte er Schmidigers Kreativität und seine Begeisterung für

«Und wenn du voll hinter einer Sache stehst, dann überträgt sich das auch auf die Kinder.»

Kunst. Zeichnen, Werken, Mensch und Umwelt und Sprache sind seine Lieblingsfächer. «Und wenn du voll hinter einer Sache stehst, dann überträgt sich das auch auf die Kinder.» Schmidiger berührte es, als ein ehemaliger Schüler im Erwachsenenalter zu ihm kam und ihm noch genau erzählen konnte, wie er ihm die Ritter und das Mittelalter schmackhaft machte oder wo die Zeichnungen mit den Sonnenblumen hingen. Und dass er im Theater die Hauptrolle spielen durfte. Ein Lehrer, der prägte! «Geduldig, wohlwollend und konsequent», so beschreibt sich Schmidiger selber. Und: «Humorvoll.» Der Mann mit den gekrausten grauen Haaren lächelt oft und streut die eine oder andere Anekdote ein: «Zuerst glaubte ich dem Jungen nicht, dass er eine Füller-Patrone verschluckt hatte...» Die Kinder, das Lehrerteam und eine grosse Akzeptanz in der Bevöl-

kerung hätten ihn so lange in Bassersdorf gehalten. «Immer in derselben Gemeinde, das tönt vielleicht nach Stillstand. Für mich aber zeigt es auch eine gewisse Konstanz.» Höhepunkte: Stille Momente Über Jahrzehnte konnte er die Kinder, «der Spiegel der Gesellschaft», beobachten. Genau wie er hätten auch sie sich mit der Zeit gewandelt. «Die Kinder haben viel mehr Impulse von aussen als früher, sie sind schneller abgelenkt, andererseits sind sie offener und spontaner.» Höhepunkte zeigten sich für Schmidiger oft auch in stillen Momenten. Zum Beispiel als er mit einer sechsten Klasse am Lagerfeuer sass und dachte: «Irgendwie haben wir es geschafft, aus all diesen verschiedenen Individuen, diesen vielen Nationalitäten und jungen Leuten mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten eine Gemeinschaft zu formen.» Ŷ


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Herausforderung «Chilbimagen» Chilbi Bassersdorf als Vergnügungspark und Festwirtschaft Die Dorfchilbi bot ihren Besuchern neben angenehmen Wetter einmal mehr grosses Vergnügen. Freitagabends wurde mit einem Apéro das Fest mit dem Organisationskomitee und den Sponsoren eröffnet und bis am Sonntagabend brach die Lebensfreude nicht mehr ab. Mit der Vielfalt an Essensmöglichkeiten – ob Raclette, Zuckerwatte, Frühlingsrollen oder Bratwurst – konnten die Besucher auf kleiner Fläche den berühmt berüchtigten «Chilbimagen» erleben. Beim alten Schulhaus beim Kreisel hörte man schon von weitem Kreischen oder Gelächter, wenn die verschiedenen Bahnen wagemutige Besucher in luftige Höhen schleuderten oder es bei unkontrollierten Zusammenstössen mit Scooter-Autos krachte. Bei den Kleinsten sorgte die Hüpfburg oder eine Karussellfahrt für strahlende Gesichter, welche Eltern, Paten und Grosseltern aus jeder Position mit ihren Smartphones festhielten. Im grossen Festzelt mit den verschiedenen Vereinen, der DJ-Musik und den Fernsehmonitoren ging es

lauter zu und her. Ein Gespräch war bei diesem Pegel kaum möglich, wollte man sein Gegenüber nicht anschreien. Vermutlich hatte die eine oder andere Stimme auch am Tag nach der Chilbi noch mit krächzenden Lauten zu kämpfen. Text und Fotos: Susanne Beck


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Eine Passantin (l.) spendet für Ramona Walts Aktion Lebensmittel. (fr)

Vier volle Einkaufswagen für Pfarrer Sieber Ramona Walt hatte mit ihrem Abschlussprojekt Erfolg von Fabian Rahm Damit andere nicht hungern müssen, sammelte Ramona Walt aus Baltenswil für ihr Abschlussprojekt reichlich Lebensmittel für die Sozialwerke von Pfarrer Sieber. Die Lebensmittel brachte sie persönlich der Anlaufstelle «Brot-Egge» von Pfarrer Sieber vorbei. «Grüezi, möchten Sie etwas für Obdachlose in der Schweiz tun?», fragt die Sekundarschülerin Ramona Walt die Bevölkerung auf dem Dorfplatz von Bassersdorf. Sie verteilt Einkaufslisten, welche von Ravioli bis zu Birchermüesli reichen. Sie wünscht sich, dass jeder Teilnehmende mindestens etwas von dieser Liste kauft und in die aufgestellten Einkaufswagen legt. Der Start verläuft etwas harzig, die noch leeren Einkaufswagen wecken bei den Interessierten Misstrauen. «Ich erhoffe mir mit meiner

Aktion mehr Erfolg als wenn ich nur Geld sammle», erzählt Walt, «denn sämtliche Lebensmittel landen effektiv bei den Hilfsbedürftigen». Sozialer Gedanke Die Obdachlosigkeit ist ein Thema, welches Ramona Walt schon lange beschäftigt. «Mir tut es weh, wenn ich Menschen ohne Zuhause sehe. Deshalb wollte ich unbedingt mein Abschlussprojekt mit einem sozialen Gedanken verbinden», ergänzt die Sekundarschülerin. Regina Köppen, ihre Lehrerin, lobt die Einstellung ihrer Schülerin: «Sozialprojekte sind wichtig und bereichern die Samm-

«Oftmals sind Hygieneartikel zu teuer für Obdachlose»

lung aller anderen Projekte. Ich mache auf jeden Fall bei dieser Aktion mit und gehe nun etwas einkaufen.» Nerv getroffen Nach bescheidenem Start liegen nun die ersten Artikel in den Einkaufswagen und die Aktion nimmt Fahrt auf. Es scheint, als hätte Walt genau den Nerv der «Samstagmorgen-Einkäufer» getroffen: Sie haben Zeit, interessieren sich für die Hintergründe und spenden für ihre Aktion. Doch nicht nur Lebensmittel sind dabei, auch Hygieneartikel werden für die Obdachlosen gekauft. «Oftmals sind Hygieneartikel zu teuer für Obdachlose, darum habe ich Duschmittel und Deosprays gekauft. Es ist ein grossartiges Gefühl, sich hier zu beteiligen», so Claudia Schmid aus Nürensdorf. Gutes Ergebnis Am frühen Nachmittag ist die Sammelaktion beendet und Ramona Walt verlädt die vier Einkaufswagen ins

Auto. Voller Spannung erstellt sie ein Inventar und beginnt zu rechnen, wieviel alle einkauften Artikel wert sind. «Ich bin überglücklich, es ist ein Gegenwert von satten 1975 Franken. Mein Ziel waren 500 Schweizer Franken», erzählt sie stolz. Gemeinsam mit ihrem Vater fährt sie anschliessend nach Zürich, um es persönlich der Anlaufstelle «Brot-Egge» zu übergeben. In dieser Einrichtung von Pfarrer Sieber können Obdachlose, Arbeitslose und Suchtkranke zweimal wöchentlich umsonst einkaufen und Rat holen. Der erfolgreiche Pfingstsamstag nimmt noch eine magische Wende, denn zu diesem Zeitpunkt stirbt Pfarrer Sieber im Alter von 91 Jahren. Genau an dem Tag, an dem sich Ramona mit voller Kraft für seine Werke einsetzte. Ramona Walt wird somit in die Geschichtsbücher der Sozialwerke von Pfarrer Sieber eingehen, denn sie hat ihm die letzte Spende und Ehre erwiesen. Ŷ


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BRÜTTEN

28.6.2018, Nr. 6

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

JAHRESRECHNUNG 2017 Die Provida Wirtschaftsprüfung AG aus Zürich hat am 9. und 10. April 2018 die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung 2017 der Politischen Gemeinde Brütten durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in einem Management Letter dokumentiert, welchen der Gemeinderat zusammen mit dem Revisionsbericht zur Jahresrechnung 2017 zur Kenntnis genommen hat. Generell wurde festgestellt, dass die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2017 abgeschlossene Rechnungsjahr den für die Organisation geltenden Vorschriften entspricht. Die analysierten Prozessstrukturen befinden sich ebenfalls in einem guten Zustand.

AUSBAU TEAMKÜCHE SCHULHAUS CHAPF Im Lehrerzimmer des Schulhauses Chapf kommt es während den Pausenzeiten regelmässig zu Engpässen, da die bestehende Küchenvorrichtung für die Benützung durch die heutige Belegschaft zu klein ist. Der Gemeinderat hat deshalb auf Antrag der Schulpflege und der Liegenschaftenkommission einen im Budget 2018 enthaltenen Kredit in der Höhe von 12 500 Franken inklusive Mehrwertsteuer für den Ausbau der Teamküche mit Kochinsel im Schulhaus Chapf freigegeben. Die Arbeiten wurden an die Meili Schreinerei AG aus Brütten vergeben. Die Küche soll nach Möglichkeit auch den Schulklassen zugänglich gemacht werden.

KANALREINIGUNG UND KANAL-TV-UNTERSUCH Im Hinblick auf die im generellen Entwässerungsplan (GEP) geplante

Fremdwasserleitung im Gebiet Wegacher und den damit einhergehenden baulichen Anpassungen am Entwässerungssystem hat der Gemeinderat die Mökah AG mit der Kanalreinigung und dem Kanal-TV-Untersuch der Hausanschlussleitungen beauftragt. Dabei wird auch die Funktionstüchtigkeit der Sickerleitungen im Wegacher und in der Haldlerstrasse mittels Reinigung (Spülen) untersucht. Die Kosten für die Reinigung und die TV-Untersuche belaufen sich gemäss Offerte der Mökah AG auf Fr. 12 194.80 inklusive Mehrwertsteuer und werden der Investitionsrechnung 2018 belastet.

INNENBELEUCHTUNG ALTE SCHULZIMMER An der Gemeindeversammlung vom 18. April 2018 wurde ein Kredit von 95 000 Franken für die Sanierung der Innenbeleuchtung von sechs alten Schulzimmern im Schulhaus Chapf gutgeheissen. Die Liegenschaftenkommission hat drei Offerten für die Sanierungsarbeiten eingeholt. Die Arbeiten werden der Zünd Elektro AG als günstigster Anbieter zu Fr. 79 383.25 inklusive Mehrwertsteuer vergeben.

ALTERSWOHNEN ZENTRUMSPLANUNG Zwecks Erarbeitung eines beschlussfähigen Vorprojekts für das Alterswohnen an der Allmend im Rahmen der Zentrumsplanung Brütten hat der Gemeinderat eine Fachplanersubmission durchgeführt und die nachfolgenden Arbeiten dem jeweils kostengünstigsten Planungsbüro vergeben: • Bau- und Holzingenieur sowie Brandschutz an die SJB Kempter Fitze AG

• Elektroplanung an die Beratenden Ingenieure Scherler AG • HLS-Planung an die Firma Planelement AG • Bauphysik an die Firma Zehnder & Kälin AG • Landschaftsarchitektur an die Linea landscape architecture • Architektur an die Roider Giovanoli Architekten Die Leistungen der Fachbereiche Landschaftsarchitektur und Architektur wurden bereits im Rahmen des Architekturwettbewerbs Zentrumsplanung Brütten vergeben. Die Gesamtkosten der Honorare für die Phase Vorprojekt betragen 82 440 Franken inklusive Mehrwertsteuer, exklusive Nebenkosten und werden dem in der Investitionsrechnung 2018 eingestellten Betrag für die Planung von Alterswohnungen im Zentrum belastet.

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TOTALREVISION VERORDNUNGEN Die Verordnungen über die Siedlungsentwässerungsanlagen und über die Wasserversorgungsanlagen wurden am 5. Dezember 2000 durch die Gemeindeversammlung festgesetzt. Die Verordnungen werden durch eine jeweilige Gebührenverordnung ergänzt. Das Verordnungspaket soll totalrevidiert werden. Hierzu wurde ein Leistungsumfang definiert und Offerten bei zwei Ingenieurbüros eingeholt. Der Gemeinderat hat den günstigeren Anbieter, die Ingesa AG Seuzach, mit der Totalrevision zu Fr. 24 663.30 inklusive Mehrwertsteuer beauftragt.

ABSCHIED Gerhard Mandl ist am 23. Mai 2018 verstorben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Gemeinderat Brütten

Gemeinde Brütten

Die Gemeindeverwaltung reduziert während der Sommerschulferienzeit ihre nachmittäglichen Öffnungszeiten auf zwei Stunden. Die Vormittage bleiben bestehen: Montag bis Donnerstag: 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr Freitag: 7 bis 14 Uhr Auch der Betrieb schliesst nach Möglichkeit ebenfalls um 16 Uhr. Sie verlegen ihren Arbeitsstart in die frühen Arbeitsstunden. Selbstverständlich können Sie nach telefonischer Vereinbarung auch ausserhalb dieser Öffnungszeiten einen Termin vereinbaren.


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Konstituierung Gemeinderat Brütten Der Gemeinderat hat sich an seiner Klausur vom 13. Juni rechtzeitig auf den 1. Juli 2018 hin konstituiert: Amtsdauer 2018/2022: Präsidiales Vizepräsident

Rudolf Bosshart Peter Ball

Finanzen, Steuern Stellvertretung

Rudolf Bosshart Martin Kuhn

Hochbau, Orts- und Raumplanung Stellvertretung

Fritz Stähli Erika Schäpper Trüb

Liegenschaften Stellvertretung

Peter Ball Fritz Stähli

Natur, Landschaft, Landwirtschaft und Forst Stellvertretung

Beat Lanz Peter Ball

Sicherheit Stellvertretung

Beat Lanz Peter Ball

Soziales, Gesundheit, Gesellschaft Stellvertretung

Erika Schäpper Trüb Martin Kuhn

Tiefbau (inklusive Infrastruktur für Strom/Kommunikation sowie Flur-, Waldstrassen, Wanderwege) Stellvertretung

Beat Lanz

Schulpräsident (von Amtes wegen im Gemeinderat gewählt) Stellvertretung

Martin Kuhn

Peter Ball

Fritz Stähli

Aufgabengebiete: Abfallbewirtschaftung, Desinfektions- und Abdeckwesen (Kadaverentsorgung), Kehrichtgebühren Stellvertretung

Peter Ball

Bibliothek Stellvertretung

Martin Kuhn Rudolf Bosshart

Friedhof Unterhalt und Bestattung Stellvertretung

Erika Schäpper Trüb Peter Ball

Kultur, Pflege der kulturellen Interessen und Aufgaben Stellvertretung

Fritz Stähli Erika Schäpper Trüb

Umwelt und Energiebeauftragter Stellvertretung

Peter Ball Beat Lanz

Koordination Jahresplanung Stellvertretung

Rudolf Bosshart Erika Schäpper Trüb

Verkehr (ZVV, Flughafen) Stellvertretung

Fritz Stähli Erika Schäpper Trüb

Beat Lanz


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Delegationen: Für folgende Institutionen, Organisationen und Vereine werden Delegierte des Gemeinderates abgeordnet: Institution

Bemerkungen

Alterszentrum im Geeren Seuzach AZIG

2 Delegierte aus GR: Erika Schäpper Trüb / Rudolf Bosshart

Amtsvormundschaft für Erwachsene Winterthur Land

1 Delegierte: Erika Schäpper Trüb

Jugendkommission Nürensdorf (Strategische Sitzung)

1 Delegierte: Erika Schäpper Trüb

Sackgebührenverbund Winterthur

1 Delegierter: Peter Ball

Kehrichtorganisation und Umgebung KOWU

1 Delegierter: Peter Ball

Koordinationsorgan Wasserverbund Brütten-Lindau-Nürensdorf

1 Delegierter: Beat Lanz

Regionale Verkehrskonferenz RVK

1 Delegierter: Fritz Stähli

Regionalplanung Winterthur und Umgebung RWU

2 Delegierte: Rudolf Bosshart/Fritz Stähli

Spitex Verein

1 Vorstandsmitglied: Erika Schäpper Trüb

Verein Jugendnetzwerk 8311

1 Vorstandsmitglied: Erika Schäpper Trüb

Verein Kinderhaus Chrüsimüsi

2 Vorstandsmitglieder: Erika Schäpper Trüb / (Martin Kuhn)

Verein IG Rettungsdienst

1 Delegierte: Erika Schäpper Trüb

Kommissionen und Ausschüsse: Für folgende Kommissionen und Ausschüsse ist folgender Gemeinderat zuständig:

Eigenständige Kommissionen (3.1 GO) Schulpflege

Schulpräsident

Unterstellte Kommissionen (Art. 38 GO) Hochbaukommission

Hochbauvorstand

Sozialkommission

Sozialvorsteherin

Wahlbüro

Gemeindepräsident

Beratende Kommissionen, Sachverständige (Art. 19 GO) Kulturkommission

Zuständiger Gemeinderat für Kultur

Liegenschaftenkommission

Liegenschaftenvorstand

Natur- und Landschaftskommission

Natur- und Landschaftsvorstand

Tiefbaukommission

Tiefbauvorstand

Ausschüsse (Art. 20 GO) Finanzplanung

Finanzvorstand (Schulpräsident, Finanzverwalter, Gemeindeschreiberin)

Personalausschuss

Gemeindepräsident (Schulpräsident und Gemeindeschreiberin)


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Rückblick der Legislaturziele des Gemeinderats 2014/2018 Der Gemeinderat hat an einer Klausur im April 2018 auf seine vierjährige Amtszeit zurückgeblickt: Als Grundsatz stellte der Gemeinderat die Verstärkung der offenen Kommunikation nach innen und aussen über das Gesamtpaket der Legislaturziele. Rückblickend kommt der Gemeinderat überein, dass ihm und der Verwaltung dies gut gelungen ist. Mit Publikationen, Informationsveranstaltungen, regelmässigen Verhandlungsberichten und der Möglichkeit, nach der Gemeindeversammlung noch zu diskutieren, der Einbezug der Bevölkerung und Parteien bei Projekten und der Erarbeitung von neuen Verordnungen konnte diese Informationspolitik, die inzwischen fest verankert ist, beobachtet werden.

Umsetzung:

Ziel

Finanzen Brütten weist einen attraktiven Steuerfuss und eine ausgeglichene Laufende Rechnung aus. Die Investitionen verlaufen kontinuierlich. Für die Einwohner werden verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen, indem eine regelmässige Überprüfung des Finanzplans stattfindet und die Vor-

Revision der Gemeindeordnung Die Gemeindeordnung wird auf die nächste Legislaturperiode in Zusammenarbeit mit allen Interessenvertretern überarbeitet, dem zukünftigen Gemeindegesetz angepasst und an der Urne bestätigt. Die Bevölkerung und insbesondere die Parteien werden in den Prozess mit einbezogen.

Zentrumsvision Ziel ist, bis 2018 einen ausgefertigten Masterplan für die Umsetzung der Zentrumsvision zur Verfügung zu haben. Die Bau- und Zonenordnung wird hierzu überarbeitet.

gaben des Kantons kritisch geprüft werden. Eine vorsichtige Budgetierung, eine disziplinierte Umsetzung sowie ein sparsamer Umgang im Sachaufwand unterstützen diese Ziele.

Durch einen haushälterischen Umgang mit den Ausgaben sowie höheren Steuereinnahmen als budgetiert, resultiert auch für das letzte volle Jahr in der Legislaturperiode ein guter Finanzabschluss. In Kombination mit einer laufend aktualisierten, rollendenden Fi-

nanzplanung kann das Leistungsziel als erfüllt taxiert werden. Der Steuerfuss konnte stabil und damit attraktiv gehalten werden, die Rechnung ist jeweils positiver als prophezeit ausgefallen. Investitionen zwecks Erhaltung der Infrastruktur wurden laufend getätigt.

Die neue Gemeindeordnung hat zum Ziel, die Abläufe zwischen Gemeinderat und den beratenden Organen schlanker zu halten, die Kommissionen neu zu organisieren sowie das Schulpräsidium in den Gemeinderat einzubinden.

Die Gemeindeordnung wurde rechtzeitig auf die Erneuerungswahlen hin totalrevidiert, die Bevölkerung sowie die Parteien wurden miteinbezogen. Die Gemeindeordnung wurde mit grossem Mehr an der Urne angenommen. Auch der Regierungsrat hat die neue Ge-

meindeordnung ohne Einschränkungen genehmigt. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass mit der neuen Gemeindeordnung die Prozesse und Abläufe optimaler als heute gestaltet werden können. Das Legislaturziel konnte erfolgreich umgesetzt werden.

Der Gemeinderat verspricht sich damit die Grundlage für eine massvolle, qualitative Entwicklung der Kernzone für die nächsten 30 Jahre zu schaffen, um den Bedürfnissen der Brüttener Bevölkerung bestmöglich zu entsprechen.

Das Projekt der Alterswohnungen im Zentrum läuft auf Hochtouren. Die Planungen und Abklärungen zur Schaffung einer Grundlage für eine massvolle, qualitativ langfristige Entwicklung des Dorfzen-

trums erfolgt in mehreren Etappen. Ein weiteres Projekt ist die Einzonung des Arbeitsplatzgebiets Chätzler.


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Umsetzung:

Ziel

Wohnen im Alter – Wohnraum für Familien – Gewerbezonen Bei der Entwicklung der Zentrumsvi- Konzept steht bis dann vor der Aussion wird ein zentrales Augenmerk führung. Damit wird auch frei werauf das «Wohnen im Alter» und die dender Wohnraum für Familien geGewerbezonen gerichtet. Um dem schaffen. Die Realisierung der im Bedürfnis «Wohnen im Alter» nach- Kantonalen Richtplan beantragten zukommen, werden verschiedene Gewerbezone wird im Rahmen der Projekte und Finanzierungsmöglich- gesetzlichen Bestimmungen vorankeiten geprüft. Ein ausgearbeitetes getrieben.

Das Ziel «Wohnen im Alter» ist mitten in der Umsetzung (siehe auch LZ 3); mit der Unterstützung der Köchli-Stiftung, dem Legat von Yvonne Hofmann sowie dem Erlös aus dem Verkauf der Liegenschaft Unterdorfstrasse 38 ist die

Finanzierung für den Bau von Alterswohnungen geregelt. Die Arbeitsgruppe ist gemeinsam mit den Architekten mitten in der Projektausarbeitung.

Ebenfalls begonnen hat das Projekt Gewerbezone: Die Einzonung des Gebiets Chätzler wird vom Amt für Raumentwicklung Kanton Zürich unterstützt, wobei hohe Anforderungen an die Qualitätssicherung vorausgesetzt werden. Eine Genehmigung der Einzonung kann in Aussicht gestellt werden, wenn die folgenden Voraussetzungen im Rahmen der Ortsplanungsrevision sichergestellt werden: • Gesamtschau im Sinne einer Ortsentwicklungsstrategie • Aufzeigen der ortsbaulichen und landschaftlichen Einordnung mittels Richtprojekt • Nachweis der Verfügbarkeit durch das lokale Gewerbe • Grundeigentümerverbindliche Umsetzung (beispielsweise durch Festlegung einer Gestaltungsplanpflicht mit der Zonenzuweisung) Der Planungsverlauf und die Verfahrensschritte bei der Entwicklung des Arbeitsplatzgebiets Chätzler können grob in fünf Phasen gegliedert werden. Zurzeit ist die Phase 1 mit der Projektdefinition und dem Vorgehen aktuell. Phase 2 beinhaltet Inhalte und ein Nutzungskonzept, auch dies ist bereits in der Umsetzung. Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass die Gemeinde punkto Arbeitsplatzgebiet zusammen mit den Eigentümern auf Kurs ist. Weiter wurden umgesetzt: – Erweiterung Azig (Alterszentrum im Geeren Seuzach) mit Pflege und Demenzabteilung – Notfallknopf bei der Spitex eingeführt Die Bautätigkeit für Wohnungen hat massiv zugenommen, entsprechend auch der administrative Aufwand in der Verwaltung

Werterhalt der Infrastruktur In den Wohnzonen ist die Brüttener Infrastruktur rund 45 Jahre alt. Für den Werterhalt sind zukünftig grössere Investitionen notwendig. Strassen und Werkleitungen sollen mittels Zustandsanalyse erfasst und priorisiert werden, um die fälligen Sanierungen zum optimalen Zeitpunkt auszuführen. Es sind kontinuierliche Investitionen zur Werterhaltung am Strassennetz, der Wasserversorgung und der Siedlungsentwässerung erforderlich, um teure Totalsanierungen zu vermeiden.

– Das westliche Strassennetz ist praktisch fertig saniert. – Im Tiefbau respektive den Werken beschäftigen die vielen Rohrbrüche. – Die Wasser- und Abwasserverordnungen wurden bisher nicht revidiert. Aufgrund des gesteigerten Verwaltungsaufwands werden die Revisionen ausgelagert. – Glasfaserkabel/FTTH: Projekt für Glasfaser in Arbeit – Die Flurwarte wurden implementiert und die Flurwege werden regelmässig in Stand gehalten. – Das Vernetzungsprojekt der zweiten Phase wurde ausgearbeitet und kürzlich verabschiedet. Die kantonale Genehmigung ist noch ausstehend. – Die Verkehrswegsicherheit konnte laufend gesteigert werden, auch mit dem Einsatz von Speedy, Rechtsvortrittmarkierungen, erhöhter Kommunikation und weiteren Massnahmen. Der Kontrolldruck wurde ebenfalls erhöht. – Die Sanierungen der Kanalisationssysteme A und B+ konnten abgeschlossen werden, System C ist in Arbeit (alle Arbeiten im Zusammenhang mit der Siedlungsentwässerung erfolgen aufgrund des GEP Genereller Entwässerungsplan). – Der Rundweg Winterthur konnte abgeschlossen werden, ein Teil des Weges führt über Brüttener Gebiet. – Mit der Sanierung und Neugestaltung der Dorfstrasse und der Schaffung des Oberdorfplatzes ist in Brütten ein attraktiver Begegnungsort entstanden, welcher Schule und Kinderhaus ideal verbindet und dank der signifikanten Entschleunigung des Individualverkehrs auch die Sicherheit für sämtliche Nutzer erhöht.


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Ziel

Fokus auf fünf Lebensabschnitte unserer Einwohnerinnen und Einwohner Der Gemeinderat setzt sich dafür ein, sene soll diese Altersklasse in der dass sich alle Altersgruppen (Vor- Berufswahl unterstützen. schulalter, Schule, Jugendliche, Be- Ein Entlastungsdienst für pflegende rufstätige, Pensionierte) in Brütten Angehörige soll im Rahmen einer Piwohlfühlen. Er plant unter anderem lotphase – bereits an der ausserordezentrale, gut platzierte Spielplätze dentlichen Gemeindeversammlung mit Bewegungsgeräten auch für Er- vom 29. September 2014 traktandiert wachsene. Eine persönliche Be- – eingeführt werden. rufsinformation für junge Erwach-

Umsetzung:

– Der Kindergarten konnte in die Schule integriert werden, ebenso das Kinderhaus beziehungsweise der Mittagstisch. – Der Verein Altersforum hat begonnen, sich neu zu organisieren. Vernetzungen sind gewährleistet, Themen wie Rotkreuzfahrdienst und Taxifahrten werden aufgefrischt. – Ein gemeindeeigener Entlastungsdienst für pflegende Angehörige wurde eingeführt, allerdings aufgrund mangelnder Nachfrage wieder abgeschafft. – Die aufsuchende Jugendarbeit (Ajuga) wurde aufgelöst und als Ersatz der Verein Jugendnetzwerk 8311 gegründet.

Weitere Themen, ausserhalb der Legislaturziele: – Ein Nachbarschaftsprojekt wurde aufgegleist und mangels Angeboten wieder fallen gelassen. – Ein Projekt «Deutschkurs für fremdsprachige Erwachsene» läuft seit letztem Sommer. – Die Gemeinde hat vier Asylbewerber-Familien aufgenommen, es fliessen laufend grosse Integrationsbemühungen sprachlicher und schulischer Natur ein. Auch ein persönlicher Deutschkurs für die Asylbewerbereltern wurde eingeführt. – Die Bestattungs- und Friedhofsverordnung wurde revidiert und mit Engels-, Familien- und Endlosgräbern ergänzt. – Spiel- und Bewegungsgeräte für die Erweiterung Allmend wird mit dem Bau der Wohnungen im Alter realisiert beziehungsweise geprüft.

KOSTENLOSE DVD-AUSLEIHE AB 1. JULI 2018 Ab 1. Juli 2018 werden die Gebühren für die Ausleihe von DVDs erlassen. Sie ist für Bibliotheks-Kunden neu kostenlos. Wir wünschen allen viel Spass mit dem breiten Angebot an Filmen. Während der Sommerferien vom 16. Juli bis 19. August ist die Bibliothek Brütten jeweils samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Wir wünschen allen schöne Ferien – das Bibliotheks-Team Brütten

Bibliotheks-Team Brütten


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«Es isch es schöns Luege!» Gutes Resultat der Jahresrechnung 2017 diskussionslos angenommen von Annamaria Ress Es war Gemeindepräsident Rudolf Bosshart anzusehen: Diese Rechnung den 45 anwesenden Stimmberechtigten zu präsentieren würde ihm leicht fallen. Kein Wunder, weist sie doch bei einem Aufwand von rund 11,21 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 11,48 Millionen Franken einen Überschuss von 269 231 Franken aus.

D

ie Hauptgründe für das positive Resultat sind in vielen Einzelposten zu finden. Allen voran wohl die Mehreinnahmen von 348 500 Franken bei den ordentlichen Steuern und 472 900 Franken bei Steuern früherer Jahre sowie Mehrreinnahmen von 208 000 Franken bei Grundstückgewinnsteuern. Das Eigenkapital weist per Ende letzten Jahres 11,12 Millionen Franken aus. «Dies ist mehr denn je», freute

Es zeige sich, dass dank Betreuung und Begleitung Sozialhilfebezüger wieder Fuss fassen könnten, stellte Bosshart fest.

sich Rudolf Bosshart. «Das lässt uns zuversichtlich in die Zukunft schauen.» Minderausgaben Sozialhilfe «Rekordverdächtige» 40 000 Franken Mehreinnahmen für Baubewilligungen, jedoch weniger Schüler an der Jugendmusikschule, deren Besuch von der Gemeinde mit 50 Prozent subventioniert wird, trugen einiges bei. Dann seien auch Minderausgaben in der Sozialhilfe erfolgt, so Bosshart. Es zeige sich, dass dank Betreuung und Begleitung Sozialhilfebezüger wieder Fuss fassen könnten, stellte er fest. Schwierig zu budgetieren und fast immer neben der Zahl stünden die Kosten für Gesundheit, die dieses Mal mit einem Mehraufwand von 126 855 Franken zu Buche schlugen. Sparbemühungen wirken Die Anwesenden bestätigten die Rechnung einstimmig, nachdem aus den Reihen der RPK gelobt wurde «es isch es schöns Luege». Ueli Ritter, neuer Präsident der FDP Brütten schlug vor, «mehr Details zugunsten besserem Verständnis und Lesbarkeit» in die Weisung zu bringen. SVP-Präsident Urs Knecht warnte zum Abschluss: «Es ist ein bisschen wie Friede, Freude, Eierkuchen: Ich spüre ein bisschen Übermut.» Lieber solle man über eine Steuersenkung nachdenken, als unüberlegt Geld ausgeben. Worauf Rudolf Bosshart ent-

Viele Einzelposten führen in Brütten zu einem guten Resultat.

gegnete, der Gemeinderat sei glücklich darüber, dass die Sparbemühungen Wirkung zeigten und Investitionen selbst hätten finanziert werden können.

HRM2 wird umgesetzt Als letztes stellte Gemeindepräsident Rudolf Bosshart die Liste der Projekte vor, die der Gemeinderat auf dem Programm hat: Die laufende Rechnung 2018, die Überarbeitung des Finanzplanes, die Investitionsplanung 2019/22 sowie die Umsetzung des beschlossenen HRM2 ab Voranschlag 2019, mit neuer Methode und viel mehr Konten. Ab Juni 2020 sollen Vergleichszahlen vorliegen. Ŷ

«Es ist ein bisschen wie Friede, Freude, Eierkuchen: Ich spüre ein bisschen Übermut.»

«HAURUCKÜBUNG» Die Laufende Rechnung der Reformierten Kirchgemeinde Brütten schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 2327.94 ab. Dies bei einem Aufwand von Fr. 508 675.21 und einem Ertrag von Fr. 511 003.15. Dieses Ergebnis präsentierte Kirchenpflegepräsident Martin Egli der Gemeindeversammlung. Die Pflege beantragte zudem, die zu erwartenden Kosten von 143 000 Franken für die Sanierung der Kirchenfenster in einem Gesamtpaket vorlegen zu dürfen. Statt einer Splittung, die dann in die Kompetenz der Behörde fallen würde. Trotz Kritik an der «Hauruckübung» wurde der Antrag einstimmig bewilligt. «Das holprige Vorgehen der Behörde ritzt das Vertrauen der Gemeindeversammlung», meinte Urs Knecht (SVP), «das Geschäft hätte besser vorbereitet werden sollen.» (ar)


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Junger Rock im Stall Eine neue Kinder-Band entsteht von Tobias Jäger Eine Kinderband entsteht. Die gemeinsamen Proben starteten Mitte Mai und dauern noch bis Ende Juni 2018. Anfang Juli erfolgt das erste Konzert des im Rahmen der Jugendarbeit durchgeführten Musikprojektes 8311 am «Summer im Dorf»Fest in Brütten. Der Verein «Stallrock» hat seine Idee umgesetzt.

D

as letztmals im Jahr 2016 durchgeführte Stallrock Festival war ein Erfolg. Zahlreiche, nicht nur aus der Region angereiste, Besucherinnen und Besucher genossen den kleinen, aber feinen Anlass. Eine Neuauflage findet nun Anfang Juli 2018 wieder in Brütten statt. Diesmal unter dem Namen «Summer im Dorf». Auf der Bühne

stehen dann nicht nur etablierte und bestbekannte Bands, sondern auch eine aus vier bis sechs Kindern bestehende Nachwuchscombo, welche quasi als Eigengewächs während fünf Proben von den Stallrock-Verantwortlichen musikalisch zu einer Band geformt wurde. Projekt der Jugendarbeit Im Rahmen der Jugendarbeit befasst sich das Jugendnetzwerk 8311 mit dem Vorhaben, Mittelstufenschülerinnen und -Schüler ein vielseitiges und abwechslungsreiches Freizeitangebot zu offerieren. Das Ziel ist, den

Auf der Bühne stehen dann nicht nur etablierte und bestbekannte Bands, sondern auch eine aus vier bis sechs Kids bestehende Nachwuchscombo

aktiven Austausch zwischen den heimischen Vereinen weiter zu fördern und die Kooperationen nach Möglichkeit zu stärken. Der Verein «Stallrock» beteiligt sich dieses Jahr mit insgesamt zwei Projekten: Das erwähnte Musikprojekt 8311 und die Renovation des Jugendtreffs in Brütten (wir berichteten). Erste Bühnenerfahrung Aktuell setzt sich das Team des Stallrockvereins aus sowohl jüngeren als auch bereits erfahreneren Mitgliedern zusammen. Unter anderem auch die Gründerväter des im Jahr 2010 ins Leben gerufenen und mittlerweile bestbekannten «Stallrock»- Festivals. Die Idee, jungen oder gerade eben den jüngsten Musikerinnen und Musikern aus der Region die musikalische Showbühne zur Verfügung zu stellen, wurde mit diesem Projekt in die Realität umgesetzt. Der pure

Spass an der Musik steht im Vordergrund. Das Mitmachen rückt in den Kegel des Bühnenlichts. «Wir bieten den Jugendlichen neben dem aufregenden Bühnenerlebnis eines Live-Auftritts vor Publikum auch die Möglichkeit, erste Bühnenerfahrungen zu sammeln und die Zusammenarbeit mit Tontechnikern und Lichtmanagern zu erleben», so Jonas Link, Bandcoach und Mitglied im Verein «Stallrock». Das Publikum vor der Bühne wird die neugegründete «Netzwerk 8311– Band» Anfang Juli praktisch Seite an Seite mit prominenten Künstlern das «Summer im Dorf»- Fest in Brütten rocken. «Die Veranstaltungen werden nicht durchgeführt, um einen Gewinn daraus zu erwirtschaften», informiert Jonas Link weiter. Die Organisatoren versprechen also ein Fest für die ganze Familie mit viel Rock für Besucher jeden Alters. Ŷ

Beleuchtung des Schulalltages Marktplatz für Gelerntes und Erfahrenes von Sandra Lanz Die Schüler und Schülerinnen des Schulhauses Chapf zeigten Ende Mai den Eltern und Interessierten in verschiedenen Sektoren ihre vielfältigen Themen auf, welche sie während des Schuljahres begleiteten. Eine geballte Ladung an Informationen und Eindrücken konnten sich Eltern und Angehörige am «Marktplatz der Schule Brütten» holen. Das Schulhaus Chapf verwandelte sich mit zahlreichen Marktständen zu einem farbigen, abwechslungsreichen Begegnungsort. Schulleiterin Suzanne Thörig begrüsste die Anwesenden mit besinnlichen Worten.

Illustres Markttreiben Nach dem einstudierten Musical warteten die Schüler anschliessend an 13 Ständen auf Besucher, die sich in den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen schlau machen konnten: Mit einer Fotoshow ins vergangene Schneesportlager entführen lassen, den Tast- und Geruchssinn einsetzen oder geschriebene Texte mit dem Titel «Ein Montag im Leben von …» lesen. Wie mannigfaltig und abwechslungsreich Lernen auch sein kann, zeigte ein QR-Postenlauf, an dem die Teilnehmer mittels eines QR-Codes übers Natel herausfinden konnten, wie digitale Medien in verschiedenen Ausstellungsbereichen eingesetzt werden. Ein Schüler führte in die Ro-

Die Begrüssung der singenden Kinder mit Aufführung. (sl)

botik ein, andere wiederum zeigten selbst entwickelte Comics mit Playmobil-Figuren. Förderung in vielen Bereichen Ganz viele Wissensgebiete wurden berührt und eine Brücke geschlagen

zwischen Wissen erleben und Wissen erwerben. Auch die Begegnungen und Gespräche mit Lehrpersonen, verschiedenen Kindern und anderen Eltern bereicherten das Markttreiben. Ŷ


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GEMEINDEPERSONAL Mit Bedauern hat der Gemeinderat die Kündigung von Philipp Schrepfer, Mitarbeiter Werke, zur Kenntnis genommen. Philipp Schrepfer hat sich in den letzten eineinhalb Jahren stark für die Gemeinde eingesetzt und wechselt in den Unterhaltsdienst des Kantons. Die Stelle wurde bereits zur Neubesetzung ausgeschrieben. Um als Arbeitgeber weiterhin attraktiv zu bleiben hat der Gemeinderat beschlossen, ab dem 1. Januar 2019 allen Mitarbeitenden fünf Wochen Ferien zu gewähren. Bislang wurde dies nur bis zum 20., respektive ab dem 50. Altersjahr gewährt. Eine sechste Woche erhalten ab 2019 die Mitarbeitenden ab dem 55. Altersjahr, bisher mussten sie sich dafür bis zum 60. Altersjahr gedulden. Mit diesem Beschluss setzt der Gemeinderat um, was in vielen Gemeinden bereits heute gilt.

UNTERSTÜTZUNG VORLÄUFIG AUFGENOMMENER Als Folge der kantonalen Volksabstimmung vom 24. September 2017 ist die Unterstützung von vorläufig aufgenommenen Ausländern per

1. Juli 2018 neu zu regeln. Der Gemeinderat hat dazu neue Richtlinien für die Asylorganisation Zürich, welche diese Betreuungsaufgaben in Nürensdorf wahrnimmt, verabschiedet. Diese Richtlinien halten sich an die Empfehlungen der Sozialkonferenz des Kantons Zürich. Die Beiträge an den Lebensunterhalt entsprechen neu denjenigen von asylsuchenden Personen. Weiterhin werden zusätzliche Leistungen für Integrationsbemühungen ausgerichtet.

lierten Fahrzeugen fuhren sieben zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 67 Stundenkilometer. Am 27. April hat die Kantonspolizei Zürich auf der Oberwilerstrasse in Fahrtrichtung Bassersdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 161 kontrollierten Fahrzeugen fuhren neun zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 60 Stundenkilometer.

FINANZEN Für vier Handänderungen wurden Grundsteuern im Betrag von total Fr. 168 202.80 veranlagt. In zwei Fällen behandelte der Rat eine Handänderung ohne Grundstückgewinnsteuern. In einem Grundsteuerfall traf der Gemeinderat einen Einspracheentscheid. In sieben Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub.

Am 24. Mai hat die Kantonspolizei Zürich auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Nürensdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 402 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 34 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 66 Stundenkilometer. Gemeinderat Nürensdorf

GESCHWINDIGKEITSKONTROLLEN Die Kantonspolizei Zürich hat am 4. April auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Bassersdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 379 kontrol-

GRATULATION WIR GRATULIEREN! Zum 90. Geburtstag am 17. Juli Magdalena NeuhausRageth Untereichenstrasse 4 am 31. Juli Wilhelm HofmeisterDönni Ebnetstrasse 7 zur Goldenen Hochzeit am 20. Juli Elsbeth und Friedrich Meier-Altorfer Oberackerstrasse 14 am 26. Juli Edith und Werner Sigrist-Bruhin Oberackerstrasse 14

SOMMERABENDFEIER IN DER GEMEINDEHAUSARENA

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF

Wir freuen uns, die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde zum traditionellen Sommerfest in die Gemeindehausarena einzuladen:

Donnerstag, 28. Juni, 15 bis 19 Uhr Fussballnachmittag mit Spielen für Gross und Klein, gleichzeitig findet die Panini-Tauschbörse statt.

Freitag, 6. Juli 2018, ab 18 Uhr Gerne offerieren wir Ihnen auch dieses Jahr wieder eine Wurst mit Brot und ein Getränk. Für tolle Stimmung sorgt das Trio Willy Tell mit Original Volks-Alpen-Rock. Seine Musik ist ein erfrischender Mix aus Volksmusik, Schlager, Pop und Rock. Unter den Titeln befinden sich Eigenkompositionen, Coversongs mit Mundarttexten und ein paar urchig-rockige Schweizer Lieder. Kommen Sie vorbei und stimmen Sie sich mit guter Musik und fröhlichem Beisammensein auf die kommende Sommerzeit ein! Kultur- und Freizeitkommission

Regelmässige Veranstaltungen

Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio. net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Bibliothek Nürensdorf


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NÜRENSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

ARBEITSPLATZ GEMEINDE Sie suchen eine neue Herausforderung? Unsere Gemeinde mit ihren rund 5600 Einwohnern sucht als Ergänzung ihres Teams der Gemeindewerke per sofort oder nach Vereinbarung einen Allrounder im Unterhaltsdienst (100 Prozent) Ihre Hauptaufgaben: • Unterhaltsarbeiten an Strassen und Gehwegen • Pflege der Rabatten und Grünanlagen • Verantwortung für den Unterhalt der Fahrzeuge und Maschinen • Winterdienst mit Pikettbereitschaft • Mitarbeit beim Unterhalt von öffentlichen Gewässern, Werkleitungen und weiterem • Unterhaltsarbeiten an Liegenschaften Sie bringen mit:

Wir bieten Ihnen:

• Abgeschlossene Berufsausbildung, Landmaschinenmechaniker oder ähnliches • Fahrausweis Kat. B • Selbstständigkeit, Flexibilität, Initiative • Körperliche Belastbarkeit • Zuverlässigkeit • Teamfähigkeit, sorgfältige und speditive Arbeitsweise sowie gute Umgangsformen • Bereitschaft für Pikettdienst • Abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit in einem eingespielten, kollegialen Team • Zweckdienlichen Fahrzeug- und Maschinenpark • Gute Entlöhnung und fortschrittliche Arbeitsbedingungen

Wenn Sie an dieser herausfordernden Aufgabe interessiert sind und die Voraussetzungen mitbringen, senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen in Papierform an den Gemeinderat Nürensdorf, 8309 Nürensdorf. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Reto Beurer, Leiter Werke, E-Mail: reto.beurer@nuerensdorf.ch, Telefon 044 836 40 86 oder Ronnie Kunz, Bereichsleiter Werke, ronnie.kunz@nuerensdorf.ch, Telefon 044 838 40 87, gerne zur Verfügung.

ABSCHIED Britschgi-Zweifel, «Alois» Johann geb. 4.4.1940, Hauswiesenstrasse 6 verstorben am 9. Juni 2018 Gallmann, «Daniel» Urs geb. 3.5.1960 Breitweg 3 verstorben am 12. Juni 2018 Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf

Zusätzliche Informationen finden Sie unter www.nuerensdorf.ch. Gemeinde Nürensdorf

MITGLIEDER WAHLBÜRO Gesucht werden Mitglieder für das Wahlbüro für die Amtsdauer 2018/22: Aufgaben:

Das Wahlbüro ist zuständig für den korrekten Ablauf und das Ermitteln der Resultate bei Wahlen und Abstimmungen an den Abstimmungswochenenden. Die einzelnen Wahlbüromitglieder werden für durchschnittlich zwei bis drei Einsätze pro Jahr aufgeboten.

Anforderung

Für dieses Amt können nur stimmberechtigte Einwohnerinnen und Einwohner von Nürensdorf gewählt werden.

Unser Angebot Wir bieten eine sinnvolle und interessante Aufgabe am Puls der Demokratie. Die Entschädigung der Einsätze richtet sich nach den Bestimmungen über die Behördenentschädigungen und beträgt 35 Franken pro Stunde.

Interessentinnen und Interessenten können sich bis 31. Juli 2018 unter Telefon 044 838 40 63 oder per E-Mail an andreas.ledermann@nuerensdorf.ch melden. Gemeinderat Nürensdorf


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NÜRENSDORF

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Pianist und Organisator des Konzerts Christoph Schönenberger (v.l.n.r.), Saxophonist Stefan Edelmann sowie Pfarrer Pierre-Louis von Allmen. (rs)

In Gedanken mit dem Ehemann getanzt Die Sommerserenade liess mit Jazzmelodien den Regen vergessen von Rosmarie Schmid Zwei Musiker und ein Pfarrer verzauberten ihr Publikum mit Virtuosität, Charme und Poesie. Mit Jazzmelodien sowie rezitierten Liedtexten gestalteten Pianist Christoph Schönenberger, Saxophonist Stefan Edelmann sowie Pfarrer Pierre-Louis von Allmen anfangs Juni die Sommerserenade in der Kapelle Breite. Es regnete in Strömen, als Stefan Edelmann sein Altsaxophon an die Lippen hob. Bis in die hinterste Ecke füllten die lupenreinen Töne die kleine Kapelle St. Oswald in der Breite Nürensdorf. Alsbald griff Christoph Schönenberger in die Tasten seines

E-Pianos und die Zuhörenden liessen sich hingebungsvoll vom alten Volkslied «Wayfaring Stranger» gefangen nehmen. Mit dem Konzertprogramm unter dem Titel «All that Jazz» trafen die beiden virtuosen Musiker den Musikgeschmack nicht nur von Jazzliebhabern. «Wir wollen keine schweren Stücke spielen, sondern ohrfälligen Jazz», kündigten sie an. Dazu gehörte auch «Summertime» aus «Porgy and Bess» von George Gershwin. Sehr bekannt ist die Version, gesungen von Ella Fitzgerald, deren Part das Saxophon mit viel Gefühl übernahm.

«Wir wollen keine schweren Stücke spielen, sondern ohrfälligen Jazz»

Musik und Poesie in Harmonie Mit viel Herz flocht Pfarrer Pierre-Louis von Allmen poetische Liedtexte zwischen die instrumentalen Passagen. Zu «Heureux qui, comme Ulysse», gesungen von Georges Brassens, wusste er, dass der gleichnamige Film mit Fernandel von 1970 die Geschichte eines Pferdes erzählt. Besonders berührend waren die Texte, wie etwa zu «Le coeur grenadine» (Sänger Laurent Voulzy), wenn von Allmen jeweils die letzte Strophe in Französisch wiederholte. Weil er im Welschland aufgewachsen ist, klangen die Texte so authentischer, und melodiöser. Als die Musiker «Autumn Leaves» von Joseph Kosma beendet hatten, verriet von Allmen, dass dies ursprünglich das französische, von Juliette Gréco gesungene

«Les feuilles mortes» sei und stimmte das Lied an – nur viel zu kurz. Höhepunkte, wie «Moon River» von Henry Mancini oder «Fly me to the moon» von Bart Howard ernteten besonders viel Applaus. Daraus resultierte die Zugabe «My way», bekannt geworden durch Frank Sinatra. «Es war einmalig, ich bin ein richtiger Jazzfan und in Gedanken habe ich mit meinem 2012 verstorbenen Mann getanzt», schwärmte Erica Althaus nach der Sommerserenade. Die nächste Serenade im Herbst wird unter dem Titel «Wenn diese Bilder musizieren könnten» am Freitag, 7. September, zu hören sein und führt an die Anfänge abendländischer Ŷ Musik zurück.


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Gemeinderat unterschreibt Versammlungs-Protokoll Stimmberechtigte nach Diskussion einverstanden mit allen Geschäften von Annamaria Ress Ende Juni bestätigten die Stimmbürger alle traktandierten Geschäfte der Gemeindeversammlung. Nürensdorf schliesst die Jahresrechnung 2017 mit einem Ertragsüberschuss von 1,49 Millionen Franken statt einem budgetierten Minus von 829 500 Franken ab.

Kreisel-Abrechnung Als weiteres Traktandum legte der Gemeinderat der Versammlung die Bauabrechnung für den Kreisel im Ortszentrum und die Strassenraumgestaltung vor. Die Minderkosten von Fr. 145 483.69 oder neun Prozent gegenüber dem bewilligten Kredit von 1,61 Millionen Franken wurde ebenfalls mit grossem Mehr statt gegeben.

Zurückzuführen sei das gute Ergebnis hauptsächlich auf den Mehreingang von Steuererträgen des aktuellen Rechnungsjahres sowie bei den Grundsteuern, erläuterte Finanzvorstand Daniel Neukomm. Der Gesamtaufwand liegt zudem unter dem budgetierten Wert, verriet bereits die Weisung zur Gemeindeversammlung. Dies gründet auf tieferen Abschreibungen und weniger Betriebs- und Defizitbeiträgen. Die 45 Stimmberechtigten im Ebnetsaal bestätigten diese positiv ausgefallene Jahresrechnung mit grossem Mehr.

Unterschriftenregelung Einzig zur vom Gemeinderat vorgeschlagenen Änderung bezüglich Unterschriftenregelung des Gemeindeversammlungs-Protokolls gab es Wortmeldungen. Neu wird die Protokollgenehmigung durch den Gemeindeversammlungsbeschluss an den Gemeindevorstand übertragen. Genau dies aber gab Diskussionen, Bedenken nach rechtlicher Lage und Kritik, dass «jene, die die Geschäfte vorbereiten, auch noch zum Schluss unterschreiben sollen». Gemeinde-

WERKHOF-UMBAU Anfang April konnte mit den Bauarbeiten im Werkhof begonnen werden. Inzwischen ist alles eingerüstet, die Werkbetriebe haben sich im gegenüberliegenden Schopf provisorisch eingerichtet. Wie Reto Beurer, Leiter Abteilung Werke, sagt, stehe man derzeit gut im Bauprogramm. Forciert werde nun die Werkhalle mit dem Ziel, dass Ende Juli wieder alles hineingezügelt werden kann. Danach wird der Aufbau in Angriff genommen, der bis Mitte Oktober fertiggestellt werden soll. Das gesamte Material aus der Werkhalle sei im Moment überall verteilt. «Das ist

für den Betriebsablauf nicht immer so toll, aber wir wissen ja, dass es nur für eine beschränkte Zeit ist», so Reto Beurer. Betreffend den laufenden Kosten wollte sich Beurer noch nicht genauer äussern, «aber ich bin da recht zuversichtlich, dass alles im Rahmen bleibt.» Erfreut ist das Werkteam über das Verständnis und die Disziplin der Nürensdorfer Bevölkerung, die mit den Einschränkungen und Umstellungen bei der Entsorgungsstelle keine Mühe zeige. (ar)

BESOLDUNG ANGEPASST Bisher wurde das Friedensrichteramt Nürensdorf mit einer Fallpauschale von 350 Franken und einer Jahrespauschale von 7000 Franken entschädigt. Aufgrund schwankender Fallzahlen wurde der Aufwand für das Amt nach Meinung des Gemeinderates nicht immer gerecht entschädigt. Deshalb soll neu auf eine Jahrespauschale verzichtet werden. Ziel sei eine Fallpauschale nach effektiver Fallzahl und die Vergütung der variablen Barauslagen nach Aufwand, so wie es der Verband der Friedensrichter des Kantons Zürich empfiehlt. Die Gemeindeversammlung beschloss, dass die Fallpauschale neu auf 700 Franken festgesetzt wird. Unabhängig von der effektiven Fallzahl werden für die Grundbereitschaft mindestens sieben Fälle entschädigt. Somit wird auf die bisherige Jahrespauschale verzichtet. Grund für die Änderung sei die «gerechtere Entschädigung bei schwankenden Fallzahlen von 14 bis 24 Fällen jährlich». (ar)

präsident Christoph Bösel erläuterte, dass das neue Gemeindegesetz genau diesen Fall nicht mehr geregelt habe. Die Genehmigung durch die Gemeindeversammlung sei zwar

theoretisch richtig, aber wenig sinnvoll. Mit 32 Ja-Stimmen konnte das Geschäft schliesslich beschlossen werden. Ŷ


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NÜRENSDORF

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Einblick in diverse Sportbereiche Schulhaus Hatzenbühl sportlich unterwegs die Lebensmittelbeschaffung, sondern auch um Pläne, Abläufe und Regeln.

Nürensdorfs Sekundarschüler erhielten vielfältige Einblicke in verschiedenste Sportarten in Tenero. (zvg)

von Sandra Lanz Für eine ganze Arbeitswoche tauschten die Schüler und Schülerinnen des Sekundarschulhauses Hatzenbühl das Schulzimmer gegen sportliche Lektionen in selbstgewählten Sportarten. Diese bewegende Woche der Abwechslung fand Ende Mai im Centro Sportivo in Tenero statt.

D

ie bereits legendäre Projektwoche im Centro Sportivo in Tenero (CST) organisiert ein motiviertes, eingespieltes OK der Schule Nürensdorf bereits seit 2003 alle drei Jahre. So hat jeder Schüler während seiner Schullaufbahn die Gelegenheit, dieses sportliche Sondererlebnis auf seinem Lebensweg zu teilen. Einzug in die Zeltstadt Am Montagmorgen standen drei Cars zur Abreise in den Kanton Tessin bereit, um die 158 Jugendlichen direkt ins Sportcamp zu bringen. So konnten sie nach dem Bezug der Zelte und

dem Mittagessen bereits die ersten Kurse besuchen. Es standen insgesamt 16 Kursangebote zur Auswahl, wovon die Schüler drei Disziplinen nach eigener Vorliebe belegen konnten. Beliebt war Beach-Volleyball, Schwingen hingegen schien nicht sehr beliebt. Die Jugendlichen erhielten einen profunden Einblick in diverse ihnen völlig fremde Sportarten mit dem Ziel, durch Ausprobieren von unbekannten Sportarten vielleicht auf einen zukünftigen Favoriten zu stossen.

Unterstützt wurden sie von einem Stab von rund 25 Erwachsenen. Allein das Küchenteam umfasste unter der Hauptleitung von Nicole Wolfensberger noch weitere sechs Helfer. Die umfassenden Vorbereitungen begannen kurz nach den letzten Sommerferien. Dabei ging es nicht nur um

Verbindende Wanderung Am Mittwoch begaben sich die Jugendlichen in zwei gestaffelten Gruppen per Postauto auf eine Exkursion ins Valle Verzasca. Nach einer ausgiebigen Wanderung und Auftanken in der Natur sowie einem Halt an der Staumauer, ging es am Abend zum Pizzaessen nach Locarno mit anschliessend freiem Ausgang. Durch diesen Ortswechsel und die sportliche Atmosphäre für eine Woche werde der Teamgeist der Klassenverbände und unter den Lehrpersonen gefördert und verstärkt, so Felix Pfister. Sportliche Aktivitäten spornen das natürliche Bewegungsbedürfnis an und die alters- und nach Geschlecht durchmischten Gruppen helfen ebenfalls, Toleranz zu üben. Die vielen positiven Rückmeldungen der Jugendlichen bestärken die Organisatoren darin, dieses sportliche Projekt weiterzuführen, das von der Schulgemeinde Nürensdorf bewilligt wird. Ŷ

Umfangreiche Organisation Die polysportive Woche stand unter der Leitung von Schulleiter Felix Pfister und den beiden Lehrpersonen Romina Riesen und Andreas Frei.

Beliebt war Beach-Volleyball, Schwingen hingegen schien nicht sehr beliebt

Viel Zeit zum Reden bei einer Wanderung im Valle Verzasca. (zvg)


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REGION/LESERFORUM

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GEWERBEGEFLÜSTER Mit einem grossen Showroom punktet die Garage H. Bühlmann AG aus Winterthur bei jedem Autokäufer. (zvg)

An guter Lage in Winterthur an der Steigstrasse präsentiert sich die Garage H. Bühlmann AG mit grosszügigem Showroom ihren Kunden. Markus Bühlmann hat Ende 2017 die alleinige Geschäftsführung übernommen und führt nun die 15 Mitarbeiter und zwei Lernende. Seine Eltern, Hansruedi und Brigitte Bühlmann, eröffneten vor 45 Jahren die Bühlmann Garage in Brüttisellen und zogen bereits 1981 nach Winterthur-Töss, wo sie ihren Garagenbetrieb stetig vergrösserten. Heute präsentiert sich die Garage mit einer modernen, umweltgerechten Werkstatt und einem grossen Ange-

bot der Marken Jeep, Honda und Citroën. Von Citroën führt Bühlmann zudem auch Nutzfahrzeuge, ein Zweig, der am Wachsen ist. Der Geschäftsführer dazu: «Wir sind mit unseren Marken im Markt mehrbeinig aufgestellt und können auch bei jeder Marke ein 20-jähriges Erfahrungspotential aufweisen. Das fliesst in eine gute Beratung beim Kauf mit ein.» Das Sortiment sei ausgewogen und es habe für jeden Kunden ein Auto bei ihnen, ist Markus Bühlmann überzeugt. Neben den neuen Fahrzeugen, die in den lichtdurchfluteten Räumen in aller Ruhe besichtigt werden können,

führt Bühlmann auch ein breites Occasionssortiment verschiedenster Marken an der Steigstrasse vor. Wer nicht weiss, wo Bühlmann genau ist, erkennt die Garage an ihren 4x4-Autos, die am steilen Hang stehen und jedem Vorbeifahrenden sofort ins Auge stechen. Markus Bühlmann meint dazu: «Diese 4x4s sind für solche Einsätze im Freien gedacht – und darum stellen wir sie auch so aus.» Susanne Gutknecht

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

BILD DES MONATS Felix Reinhold, stellvertretender Geschäftsführer bei Staffel Medien Zürich, hält Ende Mai die erste gedruckte Ausgabe des dorfblitz im neuen Kleid in der Hand. Das ganze Team hat nach erstmaliger Publikation gespannt auf Reaktionen der Leserschaft gewartet. Um es vorwegzunehmen: Diese waren praktisch ausnahmslos positiv, fundiert, sehr objektiv und dennoch durchdacht und begründet – mit einer einzigen Ausnahme. Aus den Mails und Leserbriefen, aber auch im persönlichen Gespräch wurden insbesondere die neue Farbführung lobend erwähnt. Die Lesbarkeit weisser Schrift auf Farbe, besonders im Brüttener Teil, wurde als nicht besonders gut lesbar eingestuft. Hier werden wir nochmals über die Bücher gehen. (ar)

DORF DROGERIE HAFEN Methylsulfonylmethan (MSM), klingt kompliziert – hilft aber umso besser! Bei starken Wetterwechseln kommen Gelenk- und Muskelschmerzen und auch Arthritis oder Arthrose spüren Betroffene wieder verstärkt. Die Einnahme von MSM hat eine antientzündliche, antioxidative und eine den Knochenstoffwechsel stimulierende Wirkung. MSM ist eine organische Schwefelverbindung. Der tägliche Schwefelbedarf wird eigentlich mit der Nahrung genügend gedeckt. Bestimmte Situationen, wie Erkrankungen des Bewegungsapparates, verlangen nach einer erhöhten Schwefelzufuhr. Unsere MSM Plus-Tabletten zeichnen sich durch weitere Inhaltsstoffe aus. Molybdän bildet eine ideale Ergänzung zu MSM, da es zu einer normalen Verstoffwechslung schwefelhaltiger Aminosäuren beiträgt. Kurkuma entfaltet mit seinem Wirkstoff Curcumin eine antientzündliche Wirkung und hemmt knorpelabbauende Enzyme. Vitamin C, Zink, Mangan, Kupfer, Selen und Chrom tragen zu einer normalen Kollagenbildung und zum Erhalt von Knochen, Knorpeln, Bändern und Bindegewebe bei. Einführungspreis: Hafens MSM Plus Kapseln jetzt nur Fr. 30.00 statt Fr. 37.60. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen Drogist HF, dipl. Naturheilpraktiker TEN


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REGION

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Wo Zwerge und Wichtel wohnen Der Wald bietet Kindern viel zum Entdecken Vorstandsarbeit beendet hat (siehe auch Monatsinterview in dieser Ausgabe). So war es auch Gisler, die das Konzept der Exkursionen für Zweibis Sechsjährige entwickelt hatte.

von Astrid Steinbach Der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN organisierte an einem Samstag Anfang Juni eine spannende Waldexkursion für Zwei- bis Sechsjährige und deren Eltern, bei der auch letztere wieder zu Kindern werden konnten

Dreimal im Jahr veranstaltet der NBN einen Anlass ausschliesslich für Kleinkinder mit ihren Eltern. «Es ist uns wichtig, schon bei den Kleinsten

«Es ist uns wichtig, schon bei den Kleinsten Freude an der Natur zu wecken»

Freude an der Natur zu wecken und den Eltern zu zeigen, was der Wald alles für Kinder zu bieten hat», erklärt Beatrice Tschirky den Grund für diese Kleinkindanlässe. Tschirky, die bereits langjährig als Vorstandsmitglied tätig war, ist seit Mai die neue Präsidentin des NBN. Sie hat das Zepter von Erika Gisler übernommen, die nach 26 Jahren ihre

Herrscht bald Nachtruhe ab 23 Uhr? Mittels Schnellabrollwegen, Starts von schweren Flugzeugen auf der Piste 32 und einer grösseren Flexibilität der Fluglotsen will der Flughafen Zürich Verspätungen abbauen und die Lärmbelastung reduzieren. Die Region Ost (zu der auch die dorfblitz-Gemeinden gehören) begrüsst die Auflage des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL), dass der Flughafen Zürich die Vorverlegung der Slots vor 23 Uhr prüfen muss, damit die siebenstündige Nachtruhe eingehalten werden kann. Das BAZL hat dem Flughafen Zürich Mitte Mai die Teilgenehmigung des

Betriebsreglements 2014 erteilt. Die Region Ost und die Regio Wil hatten 2014 gegen dessen Vollversion Einsprache erhoben. Die geplante Entflechtung des Ostkonzepts hätte den Grundstein für eine stärkere Fluglärm-Belastung des Ostens gelegt. Aufgrund der fehlenden Einwilligung von Deutschland können die Anflugrouten nun nicht wie geplant geändert werden, was die Region Ost begrüsst, wie sie weiter mitteilt.Wegen geänderten Abflugrouten, teilweise geringerer Flughöhe und vermehrtem Fluglärm im Osten erwarte die Region Ost vom BAZL, «die Massnahmen

klar zu regulieren und zu kontrollieren, die Verspätungen abbauen und damit die siebenstündige Nachtruhe gewährleisten sollen.» Das BAZL solle sicherstellen, dass die Schnellabrollwege ab den Pisten 28 und 34 in den Tagesrand- und Nachtstunden, nicht dazu genutzt würden, zusätzliche Flüge abzuwickeln. Auch solle die Ausnahmebewilligung für Starts von schweren Flugzeugen ab Piste 32 lediglich dazu dienen, Verspätungen abzubauen, keine zusätzlichen Kapazitäten zu schaffen. (ar)

Neue Erlebniswelt Heiss und sonnig war es an diesem Nachmittag, so dass der Aufenthalt im Wald nicht nur Erholung, sondern auch Erfrischung brachte. Die Anzahl der Teilnahmeplätze ist in der Regel auf zwölf beschränkt, eine Voranmeldung deshalb nötig. Für die Durchführung hatte der NBN die ehemaligen Waldkindergärtnerinnen Maya Risch und Monika Offner gewinnen können. Sie zeigten den Kindern und Eltern, was sich alles im Wald unternehmen lässt und eröffneten damit eine neue Erlebniswelt. «Der Wald lädt auch zum Verweilen ein, nicht nur zum Durchlaufen. Wir wollen euch zeigen, was es in einem Wald für Spielzeug gibt», so Monika Offner in ihrer Begrüssung. Viel Kreativität Eine kleine Schnitzeljagd führte die Teilnehmer zum Waldkindergarten. Dort angekommen, konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und aus den verschiedensten Waldmaterialien kleine Wichtel und Zwerge basteln. Mit viel Kreativität und Einfallsreichtum entstanden die unterschiedlichsten kleinen Gesellen, für die im Anschluss noch Waldhäuser gebaut wurden. Die Eltern – speziell die Väter – hatten hierbei mindestens genauso viel Spass und Freude wie ihre Kinder. Beendet wurde dieser spannende Abenteuer-Nachmittag am Lagerfeuer. Der NBN offerierte ein Zvieri und auch die mitgebrachten Grillwürste konnten jetzt über dem Feuer gebraten werden. Der nächste Anlass für Kleinkinder ist bereits unter der Überschrift «Zauberstecken» geplant. Was sich dahinter verbirgt, wird wohl genauso spannend sein, wie dieser Nachmittag es war. Ŷ


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REGION

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BALTENSPERGER OPTIK Verfolgen Sie begeistert die Fussballspiele der WM? Mit welcher Präzision die Ballkünstler ihre Tricks ausführen ist beeindruckend. Damit diese jedoch gelingen, ist ein optimales Sehen unerlässlich. Dafür gibt es immer bessere Kontaktlinsen, welche beim Sport eine komfortable und optimale Sicht ermöglichen.

Im Hardwald nehmen Hunderisse zu. (zvg)

«Leinenpflicht würde einiges bringen» Im Hardwald sind bereits drei Rehe gerissen worden von Annamaria Ress Im Hardwald nehmen Hunderisse an Rehen zu. Letztes Jahr wurden sieben Rehe Opfer von wildernden Hunden. Diese Saison sind bereits drei Fälle zu verzeichnen. Nach der Meinung von Jagdaufseher Peter Grieder würde eine Leinenpflicht viel bringen, Vorschrift ist sie im Kanton Zürich noch nicht. Gefährdet seien insbesondere trächtige Rehe, die durch diesen Umstand unbeholfen sind und schlecht fliehen können, erklärt Jagdaufsehen Peter Grieder. Auch junge Rehkitze, die in der Wiese lägen, werden oftmals von Hunden angegriffen, da sie noch schutzlos und unerfahren seien. Dass die gerissenen Tiere durch Hundebisse sterben mussten, steht für Peter Grieder wie auch für Fachleute ausser Frage. Die Polizei nimmt ein gerissenes Tier jeweils unter die Lupe und so kann mittels DNA-Spuren ein Hund

eindeutig identifiziert werden. Wird der Halter gefunden, droht diesem eine Busse bis zu 20 000 Franken. Hinzu kommt allenfalls auch noch Schadenersatz für das Reh. Ausserdem ist nach einer schriftlichen Verwarnung der Wildhüter auch berechtigt, einen erneut wildernden Hund abzuschiessen. Natürlicher Jagdtrieb «Es gibt ja immer wieder Hundehalter, die davon überzeugt sind, ihr Hund tue niemandem etwas zuleide», erzählt Peter Grieder. Jedoch sei klar, in jedem Hund stecke ein Jagdtrieb. Weshalb im Kanton Zürich keine Leinenpflicht besteht, versteht der Jagdaufseher auch nicht. «Natürlich müssten das die Stimmbürger beantworten, denen das seit einigen Jahren zu verdanken ist.» Eines sei klar:

Zu solchen Situationen darf es gar nicht kommen

Eine Leinenpflicht würde viel bringen. Das Zürcher Hundegesetz schreibt ausserdem vor: «Unter einer gravierenden Umweltgefährdung versteht man, wenn ein herumstreunender, jagender oder wildernder Hund andere Tiere hetzt, verletzt oder tötet. Zu solchen Situationen darf es gar nicht kommen, da Hunde nicht unbeaufsichtigt herumlaufen und -streunen dürfen. Das gilt auch für den Aufenthalt im frei zugänglichen Raum. So darf sich zum Beispiel ein Hofhund nicht frei und ohne Aufsicht auf dem Vorplatz, der Zufahrt, einer angrenzenden Wiese oder einem Wanderweg aufhalten. Zusätzlich sind die Jagd- und Waldgesetzgebung sowie die Leinenpflicht in Wildschon- oder Naturschutzgebieten zu beachten.» Peter Grieder wäre nur schon froh, wenn in der Setzzeit von Anfang Mai bis Ende Juni die Hunde mehr unter Kontrolle gehalten würden Ŷ

Für ein problemloses Linsenvergnügen sind eine persönliche Anpassung und regelmässige Kontrollen unerlässlich. Gerne überzeugen wir Sie mit unserer grossen Erfahrung, um Sie mit Ihren perfekten Linsen auszurüsten. Bei uns erhalten Sie diese mit dem «LENSY-FLAT-System» bereits ab einem Franken pro Tag – alles inklusive. Als Mitglied von Dynoptic, dem Qualitätslabel der führenden Schweizer Optiker, sind wir Partner von Swiss Olympic. Jedes Jahr profitieren Hunderte Spitzenund Nachwuchssportler von optometrischen Dienstleistungen und Kotaktlinsen durch die DynopticPartnergeschäfte. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und blicken gespannt auf die weiteren Fussball-Spiele. Lukas Baltensperger Inhaber, Optometrist M.Sc. baltensperger-optik.ch dynoptic.ch/swiss-olympic


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REISEN

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Malta und Gozo – Inseln mit arabischem Einschlag Auf der Insel Malta gibt es mehr zu entdecken als Sprachschulen

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chon in den ersten Minuten nach der Landung erleben wir Malta schon «mitten im Leben». Ein Durcheinander von Autos, Menschen, Bussen. Ein Dauerverkehr rund um die Hauptstadt Valletta, aber auch auf vielen Nebenstrassen. Es scheint, als würde einfach jeder Auto fahren wollen – und das erst noch im Linksverkehr! Nicht nur Einheimische, auch Touristen und viele Sprachschüler sind ständig unterwegs. Wir erreichen unser Hotel in San Giljan. Ein herrlich an einer Bucht gelegener Ort, dessen Häuserstruktur, die wir erblicken, durch die Bauart in hellem Sandstein fast an arabische Bauten erinnert. Ŷ Das sollte uns nicht wundern, denn Maltas Geschichte beginnt schon 1100 vor Christus, als die Phöniker aus dem nördlichen Palästina Malta zu einem Stützpunkt ihrer Handelsrouten im westlichen Mittelmeer machten. Es folgten die Besetzung durch die Römer 218 nach Christus, die praktisch nahezu Entvölkerung durch die Tunesier 870 bis 1090 und die Besetzung durch die Normannen aus Nordfrankreich 1090 bis 1282. Viel später, um 1800, lässt Lord Nelson Malta durch seine Truppen besetzen. Seit 1964 ist Malta unabhängig, bleibt jedoch Mitglied des Commonwealth. Oberhaupt des neuen Staates ist Königin Elizabeth II. von England. Ŷ Wir sind gespannt auf die kulinarische Auswahl auf Malta. Was wird uns erwarten, wird es uns schmecken? Und wie, stellt sich bald heraus! Eine immense Auswahl überrascht uns täglich von neuem. Die maltesische Küche weist viele Gemeinsamkeiten mit der italienischen und griechischen Küche auf, dazu kommen auch nordafrikanische und ägyptische, zum Teil auch britische Einflüsse. So findet hier ein jeder etwas Passendes. Ich bestelle einfach mutig drauf los und warte gespannt,

In den Salinen an der Nordküste von Gozo wird auch heute noch Salz gewonnen.

was ich wohl bekommen werde. «Bragoli», mit Kapern, Schinken und Ei gefüllte Rouladen – sie erinnern mich stark an die in der Schweiz beliebten Fleischvögel. Sind aber besser, aus meiner persönlichen Sicht. Ŷ Wir lernen die Malteser etwas näher kennen und sind mehr als angetan von ihrer Freundlichkeit und ihrer Hilfsbereitschaft. Als unser Auto einen Batterieschaden erleidet, hilft der Bauarbeiter von der Baustelle nebenan beim Anstossen, der Autovermieter kommt innert 20 Minuten mit dem Ladegerät vorbei. Und der Taxifahrer am Abend singt fröhlich ein Lied und erzählt uns, es sei ein Lied aus seiner Kindheit. Die Geschichte einer 200 Kilogramm schweren Frau. Und dazu lacht er laut. Ŷ Ein Besuch des Marktes in Sliema zeigt uns, dass auch die Malteser von Tourismus leben. Es gibt überall Honig, Kapern und Souvenirs in Massen zu kaufen. Weil eher ein «Touri-Abriss», nehmen wir das gecharterte Schiff mit persönlicher Führung für die Hafen-Rundfahrt. Sehr schön, sehr wild und äusserst interessant. Die maltesischen Bauten stehen hoch auf den Felsen über dem Meer und wirken durch den weiss-gelben Sandstein sehr arabisch und majestätisch. Schiff-Fahrten lohnen sich

überhaupt, auch eine Rundfahrt zum Blue Grotto Cliff. Denn blau steht hier nicht nur als dekorativer Name, tiefblau leuchtet das Meer tatsächlich. Ein eindrücklicher Felsbogen und die absolut spektakuläre Sicht in die Grotten und in die Tiefe des sauberen Meeres begeistern uns. Ŷ Wir lassen uns einen Ausflug mit der Fähre nach Maltas Schwesterinsel Gozo nicht entgehen. Im ländlichen und beschaulichen Gozo erinnert vieles noch an die traditionelle Kultur. Die Insel ist stark von der Landwirtschaft geprägt und macht einen sehr viel fruchtbareren Eindruck als Malta. Zeitweise erinnern die Korn-Felder mit eingefügten Blumenkulturen fast an die Provence. Ŷ

An der Nordküste von Gozo, westlich von Marsalforn, ist die Küste mit einem Schachbrett von in Felsen gehauenen Salinen bestückt, die zum Teil bis ins Meer hinausragen. Diese 350 Jahre alten Salinen, die sich auf gut drei Kilometer entlang der Küste erstrecken, sind mehr als nur landschaftlich schön. Sie sind Teil der Jahrhunderte alten Tradition der Meersalzproduktion auf Gozo. In etlichen Familien wird sie seit vielen Generationen weitergegeben. Das Salzwasser lässt man verdunsten, um daraus Salz zu gewinnen. Während der Sommermonate kann man noch immer die Einheimischen beobachten, wie sie die Salzkristalle zusammenkratzen. Text und Fotos: Annamaria Ress

Der gelb-weisse Sandstein lässt die maltesischen Bauten in einem arabischen Stil erscheinen.


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REISEN

28.6.2018, Nr. 6

Den «Sunshine State» geniessen Erholung abseits vom Tourismus

Die Bucht von Cedar Key am Golf von Mexico ist für Ruhe Suchende ideal.

D

er «Sunshine State» Florida im südlichen Osten der USA verdient seinen Namen zu Recht. Aber Florida ist mehr als Mickey Mouse-Land in Orlando und bietet auch für Erholungssuchende ruhige Gebiete. Ŷ Wir fliegen aus der Frühlings-Kühle nach Orlando, wo uns schwül-warme Temperaturen erwarten. Keine Frage, das Wetter ist optimal, um ein Cabriolet zu mieten, das uns die nächsten zwei Wochen durch einen Teil von Florida führen wird. Nach einer kurzen Nacht entscheiden wir uns für einen ersten Bummel in einem der vielen Outlets, in denen preisgünstig eingekauft werden kann. DisneyWorld mit all seinen Themen-Parkanlagen lassen wir beiseite, das haben wir früher schon besucht. Aber keine Frage: Walt Disney hat mit dieser Idee dem damals noch unbedeutenden Orlando im Oktober 1971 bis heute einen ungeahnten Aufschwung beschert. Ŷ Wir fahren «oben ohne», also mit heruntergeklappten Verdeck über die Autobahn nach Daytona Beach. Eine Mütze ist Pflicht, zu heiss brennt uns die Sonne auf den Kopf. Es lohnt sich,

den Strand in Daytona Beach, zu besuchen. Auch wenn er in manchen Reiseführern verspottet wird, sein Name als «schönster Strand der Welt» halte den Versprechungen nicht stand. Uns gefällt er, gerade weil er belebt ist. Frühmorgens traben Jogger hin und her, Vögel in allen Grössen treffen sich zur Futtersuche und dann, wenn die Sonne langsam aufgeht, erscheinen die ersten Badegäste. Zum Teil fahren ganze Familien auf, parkieren ihre Autos (denn das ist an diesem Strand erlaubt) und stellen den Grill für das bevorstehende Picknick bereit. Auch hier gibt es (amerikanische) Touristen, die dem zum Teil kühlen Alltag für ein paar Tage entschwinden möchten. Natürlich freuen wir uns auf das abwechslungsreiche Essen, das uns hier erwartet. Von Muscheln, über Fische und Krebse, sogar Hummer, bis hin zu asiatischen, spanischen oder italienischen Spezialitäten gibt es eine grosse Auswahl. Ŷ Zweieinhalb Stunden quer über die Halbinsel auf die andere Seite, stehen uns bevor. Wir haben ein kleines Studio in Cedar Key gemietet. Das Städtchen mit lediglich 702 (ständigen) Einwohnern befindet sich direkt am Golf von Mexiko und ist der Küste

mehrere Kilometer auf einer Inselgruppe, den Cedar Keys, vorgelagert. Die nächste grössere Ortschaft, auf die für grössere Einkäufe verwiesen wird, liegt gut eine Stunde entfernt, Gainesville (den Namen gibt es rund acht Mal in USA). Cedar Key wird gerne als die kleine Schwester von Key West beworben. Aber in Wirklichkeit haben die beiden «Old Florida»-Reiseziele nicht viel gemeinsam. Cedar Key ist nicht überbevölkert mit Tagestourismus. Etliche der Feriengäste bleiben einige Tage bis sogar Wochen oder auch Monate, bewegen sich zu Fuss oder per Golf-Caddy, die überall vermietet werden. Die grossen Pick-ups, die auf dem Hafenparkplatz stehen, gehören fast alle den Anglern, die ihr eigenes Boot grad mal so dabei haben und damit zum Fischen aufs Meer hinaus tuckern. Ŷ

Die Aussicht auf den Strand von Daytona Beach wird stündlich in ein neues Licht getaucht.

Viel ist nicht los in Cedar Key, auch deshalb ist ein Vergleich mit Key West fast schon unmöglich. Aber wer Ruhe sucht, lesen und die Seele baumeln lassen möchte, ist hier richtig. Nur gerade zwei oder drei Frühstücks-Lokale finden sich, die aber nicht die ganze Woche über geöffnet sind. Man muss sich also täglich das richtige aussuchen. Zwei Läden haben wir entdeckt, einen für Getränke und einen für den täglichen Bedarf und Lebensmittel. Das reicht hier allemal, denn wer erst mal «runter gefahren» ist, braucht auch nicht viel, um zufrieden zu sein. Die Restaurants an der Hafenzeile sind einladend und schön anzusehen. Jedoch ist die Menuauswahl überall die gleiche. Hier wird also das Angebot nicht durch die Vielfältigkeit, sondern eher durch den Preis bestimmt, stellen wir fest. Ŷ Zum Abschluss unserer Reise verbringen wir ein paar Tage in Tampa an der Golfküste Florida. Die Stadt ist zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum gewachsen, bietet aber auch zahlreiche Museen und Kulturangebote. Wer Wert auf kulinarische Entdeckungen legt, ist in Tampa richtig. Die Auswahl der Restaurants mit Gourmet-Freuden aus aller Welt ist gross. Wir sehen uns das historische Viertel Ybor City an. Anfang des 20. Jahrhunderts war es von kubanischen und spanischen Zigarrenfabrikarbeiter bevölkert. Heute ist es eher ein Ausgehviertel mit Restaurants und einem lebendigen Nachtleben. Das geniessen wir noch und auch die Illusion von «Old Florida» noch ein wenig, bevor es wieder – am einzigen Regentag in diesen zwei Wochen – von Orlando aus zurück in die Heimat geht. Text und Fotos: Annamaria Ress


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SPORT

28.6.2018, Nr. 6

KURZNEWS UNIHOCKEY UBN (1.Liga) UBN im Cup weiter erfolgreich Das Team von Coach Samuel Eberle siegte gegen die Glattal Falcons in der zweiten Cuprunde klar mit 7:2. Die nächste Station für UBN heisst UHC Grünenmatt-Sumiswald, ein Team der Schweizer Nationalliga B.

FUSSBALL

Genau zielen, langsam am Abzug ziehen und wenig später schlägt es 300 Meter weiter vorne in der Scheibe ein. (te)

Das «peitschende» Schützenfest Eidgenössisches Feldschiessen auch in Kloten

Fussball Club Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) von Tim Ehrensperger FCB-Junioren vermelden Erfolge Erfreuliche Meldungen kommen aus der FCB Juniorenabteilung. Während die B-Junioren im allerletzten Spiel der Meisterschaft den Wiederaufstieg in die CocaCola-League realisierten, gewannen die A-Junioren den AxpoCup mit 2:1. Die 2. Liga-Mannschaft konnte zudem die letzten Ligaspiele gewinnen und beendet die Saison auf dem siebten Platz. Resultate Seen vs. FCB 2:1 FCB vs. Greifensee 2:0 Schaffhausen vs. FCB 1:6 Endtabelle 1. Rang: Uster 28 (Spiele)/ 67 (Punkte). 7. Bassersdorf 28/40.

Gymnastik GymTeam Brütten erzielt gute Resultate an der Kantonal Meisterschaft ZTV (Kat. Aktive): 1.Rang Gymnastik Kleinfeld 9.24 4.Rang Gymnastik Bühne 9.36 (fr)

Es soll das «grösste Schützenfest der Welt» sein: Jeder kann am eidgenössischen Feldschiessen mitmachen. Auch in den regionalen Gemeinden ist der Anlass beliebt – die Teilnehmerzahlen aber sind rückläufig. «Alle ans Feldschiessen», so werben die Schützenvereine für das eigens betitelte «grösste Schützenfest der Welt». Alle? Das sind in Kloten am Sonntagmorgen im Juni immerhin so viele Leute, dass der Parkplatz vor dem Schützenhaus Bettensee gut gefüllt ist. Schon von Weitem sind die peitschenden Schüsse zu hören, die 300 Meter vom Schiesstand entfernt in die Scheiben knallen. Veranstalter ist die Schützengesellschaft Bassersdorf, teilnehmen kann jeder, ob er nun eine Waffe besitzt oder nicht. In der ganzen Schweiz wird dasselbe Programm geschossen. Die Teilnahme ist kostenlos, und wer noch nie geschossen hat, dem wird alles genau erklärt: «Und jetzt am Abzug den Druckpunkt suchen und dann ganz langsam mit dem Zeigefinger nach hinten ziehen.» Und so treffen auch relativ unerfahrene Schützen die Scheibe doch ziemlich genau. Zwei junge Frauen sind mit ihrem Vater gekommen, zum

zweiten oder dritten Mal seien sie hier. «Wir wurden gezwungen», doch das Lachen verrät etwas Anderes. Sie sind als Frauen in der Unterzahl und auch vom Alter her klare Ausreisser nach unten. Bier um zehn Uhr morgens Es dominiert das Stereotypenbild der Schiessvereine: ältere Herren. Vor dem Schützenhaus sitzt Peter Jost, er ist zuständig für die Waffenkontrolle. Die Schusswaffen sollen vor dem Betreten des Schiessstandes in gutem Zustand sein – und beim Hinauslaufen auf keinen Fall mehr Munition geladen haben. «Ich habe viel Verantwortung, denn es darf einfach gar nichts passieren», sagt er. Für den neutralen Besucher herrscht reger Betrieb, doch Jost schwärmt von alten Zeiten: «Früher war hier alles voller Leute. Doch die Zahlen sind rückläufig. Heute ist so schönes Wetter, da haben viele etwas anderes vor.» Jene, die Zeit haben, sitzen nach dem Schiessen zusammen, besprechen ihre Resultate. Vielleicht essen sie

«Ich habe viel Verantwortung, denn es darf einfach gar nichts passieren», sagt Peter Jost.

etwas Kleines, wichtiger aber scheint das kühle Bier. Dass die Uhr erst zehn Uhr morgens anzeigt, ist Nebensache. «Waffen anschlagen!» Jemand ist mit einem gelben Fahrrad gekommen, das Gewehr auf den Gepäckträger gepackt. Viele sind schon lange im Verein dabei, für einige ist es das einzige Schiessen im Jahr. Es geht um die Teilnahme, sie kommt vor dem Rang. Und trotzdem will jeder die 18 Schüsse möglichst in der Mitte der Scheibe platzieren. Ab 57 von möglichen 72 Punkten schiesst man das Kranzresultat, das möchte jeder schaffen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass keine Probeschüsse erlaubt sind, es zählt das Resultat vom ersten Versuch an. Die Teilnehmer schiessen vor allem mit dem Sturmgewehr 90, aber auch ältere Waffen wie der Karabiner sind erlaubt. Alle 15 Minuten legen sich neue Teilnehmer auf die Matten, dann heisst es «Waffen anschlagen» und «Feuer!» Zuerst aber wird dem ganzen Stand noch befohlen, den Ohrenschutz, den sogenannten Pamir, aufzusetzen. «Ou, jetzt hab ich den noch draussen vergessen», schreit einer – und sorgt in der lockeren Atmosphäre für Lacher. Ŷ


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SPORT

28.6.2018, Nr. 6

Auf der Jagd nach Messi und Shaqiri Marco Forrer sammelt Paninibilder Forrer füllt seit 30 Jahren jedes Europa- und Weltmeisterschaftsalbum mit Bildchen und ist ein wahrer Kenner auf diesem Gebiet.

Marco Forrer zeigt drei seiner 30 Alben. (fr)

von Fabian Rahm Zu jeder Fussballmeisterschaft gehört das traditionelle Sammeln der Paninibilder. Marco

Wer sich in der Werkstatt von Marco Forrer umsieht, taucht gerade selbst in die Welt des Fussballs ein. Flaggen sämtlicher Fussball-WM-Teilnehmer zieren die Wand seiner Werkstatt in Kloten. Auf seinem Tisch liegen unzählige Paninialben sowie etwa fünfzehn fausthohe Stapel doppelte Sticker. Seine Fussballalben gehen bis ins Jahr 1988 zurück. Doch damit ist längst nicht Schluss: Neben den Alben sämtlicher Europa- und Fussballmeisterschaften seit dem Jahr 1988, sind Alben der Schweizer Super League und der Champions League dabei.

Sogar ein Paninialbum vom FC Embrach ist in der Sammlung enthalten, Marco Forrer lässt wirklich kein Sticker unberührt. Stars von früher «Ich blättere gerne in den Alben und erinnere mich so an die Helden von früher. Es fasziniert mich, Stars wie Stéphane Chapuisat, Diego Maradona und Ronaldinho ganz nah bei mir zu haben», erzählt Marco Forrer. Besonders Spass macht es ihm, wenn er mit seinen doppelten Bildern die Alben von anderen komplettieren kann. Seine Gutmütigkeit hat sich in der Tauschszene schnell herumgesprochen. Bei den umliegenden Firmen seiner Werkstatt ist es längst kein Geheimnis mehr, dass Marco Forrer die perfekte Adresse für den Paninibilder-Tausch ist.

Bassersdorfer sind schnellste Glattaler Gelungener Leichtathletikanlass mit neuer Disziplin von Fabian Rahm Der Wettkampf «de schnällscht Glattaler» feierte bei seiner jüngsten Ausgabe das 25. Jubiläum. Bei diesem Sprintwettkampf in Kloten nahmen auch zahlreiche Athletinnen und Athleten aus Bassersdorf teil. Dabei waren sie sehr erfolgreich.

E

twas nervös blickt sich Christa Temeng aus Bassersdorf nochmals um. «Auf die Plätze, fertig, los!», ertönt es aus dem Lautsprecher beim Start. Danach gibt es kein Halten mehr, sie schiesst aus den Startblöcken Richtung Ziel. Nach kurzem Lauf rennt sie bereits vorne weg und Sekunden später überquert sie als Erste mit 8,87 Sekunden die Ziellinie.

Christa und Joel Temeng sowie Safiya Schwarz (m.) auf dem Podest. (fr)

Gesucht wurde die schnellste Glattalerin und der schnellste Glattaler. Fündig wurde man bei den Bassersdorfern Geschwistern Christa und Joel Temeng. Joel lief die 80 Meter-Bahn mit einer Zeit von 9,98 Sekunden am

schnellsten. Safiya Schwarz aus Bassersdorf verpasste den ersten Rang um 18 Hundertstelsekunden knapp. «Ach, das war wieder knapp. Ich bin dennoch zufrieden, die Zweitschnellste zu sein», erzählt Safiya Schwarz.

Sammeln ohne Ende Gerade mal eine Woche dauerte es, bis er sämtliche Spieler vom Album der diesjährigen WM in Russland zusammen hatte. Um seine Alben möglichst schnell und kostengünstig zu füllen, kauft Marco Forrer jeweils ganze Boxen mit hundert Päckchen darin. «Ich würde niemandem raten, nur einzelne Päckchen zu kaufen, denn es gibt sehr viele doppelte Bilder. In der Box werden die Bilder so abgestimmt, dass es weniger identische Fotos hat», verrät er. Von seiner ganzen Sammlung gefällt ihm die diesjährige Serie mit Abstand am besten. «Besonders der Glanz sowie die Bildqualität dieser Serie fasziniert mich, ich könnte locker über 20 Alben davon füllen, ohne die Freude am Sammeln zu verlieren. Ich habe mich in letzter Zeit intensiv mit der Fussball-WM beschäftigt und ich tippe auf Deutschland als Weltmeister», prognostiziert der leidenschaftliche Sammler Ŷ

Grosse Hoffnung Ein besonderes Augenmerk richteten die Zuschauer auf den 14-jährigen Joel Temeng, ein grosses Leichtathletiktalent für die Zukunft. Gerade eben kürte er sich zum national besten Mehrkämpfer U16 der Schweiz. Der Sohn eines Ghanaers und einer Jamaikanerin sammelt Medaille um Medaille und wird beim Leichtathletikclub Kloten von Nachwuchstrainer Kurt Altorfer betreut. Neue Disziplin Nach dem Sprintwettkampf stand noch ein spezielles Ereignis auf dem Ablaufplan: Als Premiere im Kanton Zürich übten die Leichtathleten die Disziplin «Stabweitsprung» aus. Als Vorbild für die anderen Leichtathleten zeigte Joel Temeng diese Disziplin vor und katapultierte sich mithilfe des beugbaren Stabs vorwärts in den Sand. Eine Zeit lang hatte das Publikum das Gefühl, als würde der junge Sportler gar nicht mehr landen. Erst Sekunden später knallt er voller Wucht in den Sand. Ŷ


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VERANSTALTUNGEN

28.6.2018, Nr. 6

GEMEINDE BASSERSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr – So

29.06. – 01.07.

19.00 – 21.00

FC Bassersdorf

Dorf- und Schülerturnier

bxa

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Ref. Kirchgemeindehaus Ba od. Zentrumsbau Nü, Lindauerstr. 1

Nachbarschaftshilfe Basi

Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten

Centrumshüsli 1. Stock, Gerlisbergstr. 2

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge, Infos: www.afobasi.ch

M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)

www.frauenvereinbassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Jeden 1. Mi

Jeden 1. Sa

16.00 – 18.00

10.00 – 12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf/veranstaltungen

GEMEINDE BRÜTTEN Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Di

03.07.

07.15 – 19.00

Frauenverein

Carfahrt, Führung und selber Käsen – Alp Tannenboden, Flums

Car Abfahrt 07.30 Gemeindeplatz www.frauenverein-bruetten.ch

Mi

04.07.

19.00 – 21.30

Samariterverein

Vereinsübung gemeinsam mit SV Kemptthal

Kemptthal

Sa

07.07.

11.00 – 14.00

Verein Jugendnetzwerk 8311

Bräteln und Spielen im Wald

Familienfeuerstelle (am Pfadiheim vorbei), netzwerk8311@gmail.com

Sa

07.07.

www.Stallrock.ch Verein Jugendnetzwerk 8311

«Summer im Dorf» Familienfest mit Konzerten von Lilly Martin und Christian Schenker

Dorfplatz

Sa – So

07.07. – 08.07.

08.00

Schiessverein

Schützenreise an das Kant. Schützenfest Thurgau

Treffpkt. beim Gemeindeparkplatz

Sa

28.07.

09.00

Schiessverein

Zeltaufbau für den 1. August

Chapf

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo-Fr Jeden 1. Mo

14.30 – 16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach, Abfahrt ab Brütten 14.00

Alterszentrum im Geeren, Seuzach

Jeden Di

09.30 – 11.00

OK Chäferturnen

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren (ausser Sommerschulferien)

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht) Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf


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VERANSTALTUNGEN

28.6.2018, Nr. 6

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo–Fr 08.00–09.30)

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

www.pfadinepomuk.ch

Jugendnetzwerk 8311

Diverse Kurse für Mittelstufen-Schülerinnen und Schüler

www.bruetten.ch/de/soziales/jugendnetzwerk8311/

Diverse

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VERANSTALTUNGEN

28.6.2018, Nr. 6

GEMEINDE NÜRENSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

28.06.

13.30 – 15.30

Tandem Nü + Gemeinde

Café international – Treffpunkt

Jugi 51, beim Fussballplatz Längimoos

Do

28.06.

15.00 – 19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff: Kick-off WM «Paninitauschbörse», Fussballnachmittag mit Spielen für Gross und Klein

Bibliothek

Fr

29.06. – 01.07.

FC Ba

Dorf- und Schülerturnier

bxa, Ba

Fr

06.07.

16.00

Nüeri-Netz

Sommerabend-Feier

Gemeindehaus

Sa

07.07.

16.00

Verein für Familiengärten

40-Jahr Jubiläum

Fraubüchliweg

Sa

07.07.

Werkabteilung

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Di

10.07.

Ref. Kirchgemeinde Ba/ Nü

Grillplausch für Jung und Alt, integriert im Kochtreff für Senioren

Zentrumsbau

Sa – Sa

14.07. – 21.07.

Naturschutz NBN

Sommerlager in S-chanf GR

Koordination: Daniela Obrist, www.nbn.ch

Do

14.07.

Jugendarbeit

Gourmet-Plausch – Abschluss Apéro

Jugi 51

11.30

19.00 – 21.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo – Fr

Sportclub Nürensdorf

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclub-nuerensdorf.ch

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel./Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Zentrumsbau Nü ,od. Ref. Kirchgemeindehaus, Gerlisbergstr. 4, Ba

Jeden Di, Mi, Do, Fr

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volley Nüeri

Training Herren 1 und Herren 2, www.volleynueri.ch

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff für Senioren

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden 2. u. 4. Di

14.45

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Italienisch-Treff

Zentrumsbau, 2. Stock

Jeden Mi

13.30 – 18.30 18.30 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff und Jugi-Tunes (Mittelstufe) Betrieb nach Bedarf (Oberstufe), Jesse Gerner 079 626 45 10

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/ -innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21) (ausser Sommerferien)

Altes Schulhaus Ob

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter-/Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49


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VERANSTALTUNGEN

28.6.2018, Nr. 6

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden 2. Do

17.00 – 19.30

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming/Pilates

Unt. Turnh. Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Everdance

Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Do

17.30. – 19.00

Turnverein Nü

Mädchen-Riege

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen , 044 836 76 30

Singsaal Ebnet

Jeden letzten Do

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden Fr

16.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Ökumene (ausser Sommerferien)

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

ANDERE GEMEINDEN Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnenund Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp./Min.)

Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


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TREFFPUNKT

28.6.2018, Nr. 6

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apps and links schneiden mit geschick

«Ultra Sharp» ist ein unterhaltsames Puzzlespiel, das mit seinen 192 Leveln jede Menge Abwechslung bietet. Der Nachfolger der App «Super Sharp» fordert das geometrische Denken und ist zurzeit kostenlos. Im Spiel geht es darum, durch das Zerschneiden verschiedener Figuren möglichst viele Punkte zu sammeln. Dabei ist es wichtig, dass die zerteilten Stücke auf einen bestimmten Punkt fallen und so wenig Schnitte wie nur möglich verwendet werden. Die App ist zwar lediglich für iOS-Smartphones erhältlich, es gibt jedoch eine ähnliche Alternative für Android-Nutzer: Die App «Super Scheibe» funktioniert nach einem sehr ähnlichen Spielprinzip und ist mindestens genauso unterhaltsam. App «Ultra Sharp», verfügbar für iOS

kunstwerke erschaffen

Selbstgemalte Bilder sind nicht nur schön anzuschauen, auch der Malprozess selbst soll eine positive und beruhigende Wirkung haben. Leider ist nicht jeder im gleichen Masse von den Musen gesegnet, und wer bereits des Öfteren frustriert den Farbstiftkasten von sich schob, der zweifelt wahrscheinlich auch an der läuternden Wirkung des Malens. Aber auch für die weniger Kunstbegabten gibt es mit «April Coloring» eine Lösung: Die App nutzt das Prinzip des «Malens nach Zahlen», welches manchen aus der Kindheit bekannt sein dürfte. Die einzige Fertigkeit, die man für das Anfertigen von beeindruckenden Kunstwerken noch braucht, ist Geduld. Ob das Ausmalen entspannend wirkt, muss jeder selbst ausprobieren. App «April Coloring», verfügbar für Android und iOS

musik komponieren

Die App «Sound Forest» lässt sich am besten als Kompositionswerkzeug umschreiben. Ohne jegliche Kenntnisse von Musikinstrumenten oder Programmiersoftwares kann man mithilfe dieser Applikation ein eigenes Musikstück komponieren. Die «Klangwald»-App verdankt ihren Namen der Tatsache, dass die Melodien mithilfe von Tannenzapfen, Blumenblüten und Schildkröten zusammengestellt werden. Das ist natürlich nicht ganz wörtlich zu verstehen: es gibt Icons der genannten Dinge, die jeweils für einen speziellen Soundeffekt stehen. Durch das Aneinanderreihen unterschiedlicher Figuren und etwas Experimentierfreudigkeit, Kreativität und Geduld entstehen so bald hypnotische Musikfetzen. App «Sound Forest», verfügbar für iOS

virtuelle kreativität

Applikationen zur Foto- und Videobearbeitung gibt es wie Sand am Meer. «Just a Line» hebt sich jedoch von den übrigen Anbietern ab. Im Gegensatz zu den meisten anderen Programmen bearbeitet man mit «Just a Line» die Aufnahme nicht erst im Nachhinein, sondern gleich bei der Erstellung. Die Hersteller selbst bezeichnen die App als «Augmented-Reality-Experiment», und tatsächlich vermischt die Anwendung die virtuelle und die reale Welt. Vorerst kann man mit der App ausschliesslich das Erstellen von Videos manipulieren, indem man direkt während der Aufnahme in diese hineinzeichnet. So kann man beispielsweise Freunden einen Schnurrbart verpassen, Notizen aufnehmen oder Videobotschaften signieren. App «Just a Line», verfügbar für Android und iOS

geschicktes springen

Das Spiel «Helix Jump» ist enorm bunt und definitiv nicht zur Beruhigung der Nerven geeignet. Trotz des simplen Spielprinzips ist die App alles andere als einfach zu meistern. Eigentlich geht es nur darum, einen vor Farbe triefenden, hüpfenden Ball eine Art Wendeltreppe nach unten zu navigieren. Dabei darf der Ball jedoch nur mit den Stufen einer bestimmten Farbe in Berührung kommen. Steuern kann man den Ball durch Drehbewegungen und muss auf diese Weise die falschen Stufen umgehen. Das braucht viel Konzentration und eine schnelle Reaktion. Wer sich also in Geschicklichkeit und Geduld üben möchte und ausserdem daran denkt, die App im Flugmodus zu verwenden, auf den wartet Unterhaltung mit hohem Spassfaktor! App «Helix Jump», verfügbar für Android und iOS Texte: Kevin Knecht/Fotos: www

dorfblitz Juni 2018  

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

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