dorfblitz Juli 2022

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28.7.2022 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

7 REGION ROBOTER LIO Das KZU zeigt sich offen für Neues: ein Roboter mit Namen Lio soll in Zukunft die Mitarbeitenden bei Routineaufgaben unterstützen.

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BASSERSDORF RESSORT VERTEILT

Die Konstituierung des Gemeinderates ist erfolgt und zeigt Rochaden der Bisherigen Selina Stampfli und Richard Dunkel in neue Ressorts. Seite 11

BRÜTTEN KRITISCHE STIMMEN

An der letzten Gemeindeversammlung hat es für den Gemeinderat viel Kritik bezüglich der nicht vorgelegten Jahresrechnung 2021 gegeben. Seite 27

NÜRENSDORF VOLLES HAUS

Die Sommerabendfeier der Gemeinde scheint ein beliebter Anlass zu sein. Die Gemeindehausarena war bis auf den letzten Platz besetzt. Seite 33

Es ist vollbracht: der Aussichtsturm «Point de vue» wurde Mitte Juni fertiggestellt und am 16. Juli der Öffentlichkeit übergeben.

Geheimtipp für einen Ausflug Wer die insgesamt 210 Treppenstufen des Aussichtsturmes Hardwald bewältigt hat, wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Der Aufstieg muss nicht auf einen Rutsch erklommen werden, es gibt zwischendurch immer Gelegenheit zum Ausruhen und den Blick in die Weite schweifen zu lassen. von Ute Müller und Reto Hoffmann Am 16. Juli war es soweit: nach rund acht Monaten Bauzeit kann der Aussichtsturm Hardwald nach der feierlichen Eröffnung für die Bevölkerung freigegeben werden. Das Naherholungsgebiet ist um eine Attraktion reicher. Der Turm, gebaut im Herrenholz auf Gebiet der Gemeinde Dietlikon, erlaubt einen phänomenalen Blick auf die Region und bei guter

Sicht auf das ganze Alpenpanorama. Beteiligt am Aussichtsturm sind die Gemeinden Bassersdorf, Dietlikon, Wallisellen sowie die Städte Kloten und Opfikon. Regional verankert mit weltoffenem Weitblick Den musikalischen Rahmen und die Einstimmung übernimmt die Alphornbläsergruppe Swissair, welche immer noch aktiv ist. Anschliessend begrüsst Christian Pfaller, Bassersdorfs Ge-

meindepräsident und vormaliger Präsident des Forstreviers Hardwald Umgebung, die zahlreichen Gäste, welche alle in irgendeiner Form zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. Er lässt die Entstehungsgeschichte des Aussichtsturmes Revue passieren – beginnend mit der Geburt der Idee für einen Turmbau bis hin zu seiner Fertigstellung. Er sei froh über die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten, Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

28.7.2022, Nr. 7

Spitze Feder

Eine Woche Surfen im Südwesten von Frankreich: Im Gruppenchat meiner Freundesgruppe entfacht die Diskussion um die Anreise: Zehn Stunden Zugreise oder eine

sein Dank gehe an alle. Pfaller endet mit dem Schlusswort: «Jetzt steht der Turm da – wunderschön – von Handwerkern aus der Region gebaut, mit Holz vom Hardwald; gemacht für alle Menschen aus den Gemeinden und Städten rund um den Hardwald. Der Turm ist so wie wir Menschen, die hier leben: regional verankert, mit weltoffenem Weitblick.» Das Siegerteam Die Planung des Turmes mit dem Namen «Point de vue» (Blickfang)

vierstündige Anreise mit Flugzeug und Mietauto. Dem Zeitargument steht der Umwelteinfluss gegenüber. Gemäss einem Online-CO2-Rechner ist der CO2-Ausstoss der Flugstrecke nach Bordeaux 100-mal höher als derjenige der Zugfahrt. Ich bin es mir gewohnt, einen Flieger zu buchen, einzusteigen und in wenigen Stunden in meiner Zieldestination anzukommen. Zugreisen sind mir neu. Nach 20 Stunden Zugfahren, teilweise in kaum gekühlten Zügen und mehrmaligem Umsteigen wird mir klar, wie verwöhnt wir mit dem Fliegen sind.

In Paris müssen wir den Bahnhof wechseln, beim Metro-Ticket-Automaten mit zahlreichen Reisenden anstehen und durch die U-BahnStation rennen, um den reservierten Zug zu erwischen. Denn ohne Reservation keine Fahrt im TGV. In einem Zugnetz mit Verspätungen wird dies schnell zum Stressfaktor. Und doch haben sich meine Freundin und ich für den Zug entschieden. Meine anderen drei Freundinnen nahmen das Flugzeug. Es ist nicht so, dass ihnen die Umwelt und der CO2-Ausstoss unwichtig sind, doch die Wahl zu umweltfreundlicheren Alternativen ist noch

nicht genug attraktiv. Solange der einzige Vorteil des Zuges das eingesparte CO2 ist, kann ich die Wahl des Flugzeuges nachvollziehen. Denn wer verbringt gerne zwei Ferientage im Zug? Zugfahren erfreut sich in der letzten Zeit wachsender Beliebtheit. Dies lässt mich hoffen, dass es in Zukunft für uns fünf und auch viele weitere Personen klar ist, den Zug zu wählen. Meine Entscheidung steht fest: In Europa werde ich – wenn möglich – den Zug nehmen.

stammt aus der Feder der Architekten Nadja und Lukas Frei von «Luna Productions» sowie Fritz Maeder von der Holzing Maeder GmbH. Sie sind glücklich, als Siegerteam aus dem Wettbewerb hervorgegangen zu sein. Lukas Frei sagt: «Die Grundform des Turmes ist das Dreieck, die vier Plattformen sind zueinander gespiegelt. Es ist ein skulpturaler Körper entstanden, der sich je nach Blickwinkel anders darstellt. Mit einer Hülle, welche die Konstruktion vor Regen schützt, konnte ein zentrales Anlie-

gen von Fritz Maeder erfüllt werden». Er dankt der Trägerschaft für das entgegengebrachte Vertrauen, das sie als junges Team für dieses Projekt erfahren durften.

keit geworden sei. Sie freue sich auf die Besteigung und auf den ersten Blick über die Baumwipfel auf die Region Glatttal und zitiert einen italienischen Schriftsteller: «Nicht an die Tage wird man sich erinnern, sondern an die Augenblicke». Edith Zuber sagt weiter: «Ich staune, wie schnell die Projektbeteiligten von der Idee bis hin zur Realisierung alle aufgetretenen Hürden gemeistert haben». Dies sei nur möglich, wenn alle am gleichen Strick zögen und ein Projekt alle überzeugen könne.

Redaktion Urs Burger Nadia Casserini Susanne Gutknecht Reto Hoffmann Daniela Melcher Manuela Müller Ute Müller Nadine Plüss Philipp Rahm Fabian Rahm Dunja Rhyner Astrid Steinbach Fabienne Walker

Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich

Offizielle Ansprachen und Countdown Edith Zuber, Gemeindepräsidentin von Dietlikon, leitet ihre Ansprache ein mit dem geflügelten Wort von Alt-Bundesrat Adolf Ogi: «Freude herrscht!» Für sie sei die Eröffnung des Turmes ein Traum, der Wirklich-

Dunja Rhyner

IMPRESSUM Chefredaktion | Produktionsleitung Susanne Gutknecht Telefon E-Mail

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Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon E-Mail Bürozeiten

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Auflage 27. Jahrgang | 9650 Exemplare

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 25. August 2022.

Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen. dorfblitz online


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THEMA DES MONATS

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Gelungene Architektur Eine besondere Freude für die Organisatoren ist die Anwesenheit von Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP), die für eine Ansprache ans Rednerpult tritt. Sie frage sich, warum gerade sie als Vertreterin des Regierungsrates ausgewählt worden sei. Die Antwort gibt sie gleich selbst, wurde sie doch in der Hardwaldgemeinde Wallisellen geboren und das schaffe für sie eine besondere Verbindung zu diesem Ort. Sie meint weiter: «Es gibt Themen, welche politisch beladen sind und Themen, die das nicht sind – und dazu gehören Aussichtstürme. Ein Blick in die Weite, eine gelungene Architektur, das ist alles unabhängig von einer Parteizugehörigkeit, es dürfen sich einfach alle freuen.» Nach einem Countdown von Christian Pfaller, bei dem lautstark mitgezählt wird, fällt die Blache am Eingang zum Turm und gibt ihn unter grossem Applaus offiziell zur Begehung frei.

Reaktionen durchwegs positiv Es lohnt sich, beim Besteigen die Konstruktion des Turmes auf sich wirken zu lassen, ein Beispiel von hochpräziser Planung und Baukunst. Hoch oben dann die Belohnung in Form eines eindrucksvollen Rundumblicks. Die Reaktionen der Besucher sind durchwegs positiv. Eine Gruppe von jungen Velofahrern äussert sich so: «Das ist mal was anderes und kein 0815-Turm. Sieht super aus und passt in die Landschaft». Immer mehr Wanderer und Velofahrer erreichen den Turm und verpflegen sich mit Bratwurst und Getränk. Auf Nachfrage ist zu hören, dass viele der Anwesenden einen Ausflug mit Familie oder Bekannten zum neuen Aussichtspunkt planen. Die schön gestaltete Umgebung lädt mit einem Brunnen, einer Feuerstelle und einigen Holztischen und Bänken zum Verweilen ein. Ŷ

Regierungsrätin Jacqueline Fehr und Bassersdorf Gemeindepräsident Christian Pfaller geniessen nach der Eröffnung den atemberaubenden Blick ins Glattal. (Fotos: Reto Hoffmann)

«DER AUSSICHTSTURM HARDWALD MACHT EINFACH NUR FREUDE» Christian Pfaller, Gemeindepräsident Bassersdorf und ehemaliger Präsident des Forstreviers Hardwald Umgebung, im Interview. Was waren die Meilensteine des Projekts? Die Grundidee entstand nach einer Delegierten-Versammlung des Forstreviers Hardwald Umgebung im Jahr 2015 oder 2016. Zu dieser Zeit erlaubte der Sicherheitszonenplan des Flughafens keine Bauten von über 40 Metern Höhe. Erst nachdem eine Anpassung durch den Bundesrat erfolgte, kam das Projekt 2019 zur Ausschreibung. Von insgesamt 43 Bewerbern durften fünf Teams ein Bauprojekt einreichen. Im Juli 2020 hat die Bau- und Planungskommission, bestehend aus Vertretern der Städte und Gemeinden, das Projekt «Point du vue» zum Siegerprojekt erkoren. Am 4. November 2021 fand der Spatenstich statt, am 17. Juni wurde das letzte Turmelement montiert und die Detailarbeiten abgeschlossen. Was waren die grössten Herausforderungen? Unser Anspruch, den Aussichtsturm Hardwald zu 100 Prozent aus Holz unserer Hardwaldgemeinden zu erstellen, war sicherlich eine Herausforderung. Daneben auch die Finanzierung über die verschiedenen Städte und Gemeinden, da die Prozesse und Rahmenbedingungen sehr unterschiedlich waren. Dennoch haben wir das Budget von 1,13 Millionen Franken (plus/minus zehn Prozent) eingehalten. Der Unterhalt des Ausflugziels erfolgt nun durch den Zweckverband Hardwald Umgebung unter Beizug der Stadt Kloten.

Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit aller Beteiligten? Die Zusammenarbeit war gut, konstruktiv und lösungsorientiert. Was bedeutet der Turm für die Region? Es leben rund 70 000 Einwohnerinnen und Einwohner rund um den Hardwald; der Aussichtsturn soll ein Naherholungsziel sein. Mit der grandiosen Aussicht auf dieser Höhe wird das Glattal mit all seinen Facetten, den Hügelketten und den Alpen zum Greifen nah. Ich denke, wer das Glattal künftig besucht, wird einen Abstecher zum Aussichtsturm Hardwald machen. Da der Aussichtsturm Hardwald nur zu Fuss oder mit dem Fahrrad erreichbar ist, gehen wir nicht von einer zusätzlichen Unruhe im Wald aus. Die Zürcher Wanderwege haben die offiziellen Wanderwege (ab Bahnhöfen Dietlikon und Kloten) beschildert. Was bedeutet Ihnen das Projekt? Ich bin überglücklich! Ein Projekt, das wir gemeinsam in so kurzer Zeit mit unserem eigenen Holz und regionalen Handwerkern realisieren durften, macht einfach nur Freude. Es macht mich als ehemaliger Präsident des Forstrevier Hardwald Umgebung stolz, dass wir als Bau- und Planungskommission dieses Projekt in relativ kurzer Zeit und zum Ende der Legislatur abschliessen durften. (um)


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MONATSINTERVIEW

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«Frauen und Männer sind das Salz in der Suppe» Die Spitex Bassersdorf Nürensdorf Brütten (BNB) ist auf gutem Weg. von Susanne Gutknecht

gen nicht mehr länger als Gratisjob anzusehen, sondern sie anzustellen und ihre Arbeit zu würdigen, sicher wegweisend.

Cornelia Sigrist, als Vertreterin der strategischen Führung und Vizepräsidentin im Vorstand, und Gerhard Lechner, als Vertreter der operativen Führung und Geschäftsführer der Spitex, im Gespräch. Die Spitex BNB hat sich letztes Jahr neu ausgerichtet und die operative Führung verstärkt. Warum dieser Schritt? Cornelia Sigrist: Eine Neuausrichtung unserer Spitexorganisation war schon länger angedacht. Wir haben mit der Gesamtorganisation eine kritische Grösse erreicht, die professionellere Strukturen verlangte. Zudem lastete die Führung auf wenigen Schultern, was grosse Risiken in sich barg. Daher haben wir im Vorstand beschlossen, den Prozess anzustossen. Ziel war es, unvoreingenommen die Organisation und Aufgaben anzuschauen. Dies haben wir bewusst mit einer aussenstehenden Firma gemacht, um einen externen Blick zu erhalten. Der Prozess war sehr strukturiert, es wurden diverse Interviews geführt und Pläne analysiert. Dazu kommt das gesundheitspolitische Geschehen, dass wir in unsere Überlegungen miteinbeziehen müssen, da auch dort viel im Wandel ist.

«Was wir heute haben, reicht nicht in der Zukunft» Gerhard Lechner: Im vergangenen Jahr ging es um die Etablierung der neuen Geschäftsleitung, die neu aus der Leitung Pflege (Claudia Rabadzijev), der neuen Leitung Dienste (Melanie Walder) und mir gebildet wurde. Wir befassten uns mit den Prozessen und der Organisation. Die Spitex BNB beschäftigt 50 Personen – Tendenz steigend. Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen steigt

Geschäftsführer Gerhard Lechner und Vorstandsmitglied Cornelia Sigrist schauen motiviert in die Zukunft. (sg)

enorm, vor allem im ambulanten Bereich zeigt die Kurve steil nach oben. Der stationäre Bereich stagniert. Mit dem Wandel in der Gesundheitslandschaft wissen wir: was wir heute haben, reicht nicht in der Zukunft. Viele sehen die Spitex als Organisation, welche sich vor allem um ältere Personen kümmert. Gerhard Lechner: Unser Kundenmix ist breit. Dazu zählen selbstverständlich ältere Personen, aber auch viele jüngere, welche beispielsweise eine Übergangspflege nach einer Operation benötigen. Ein grosses Hand-

lungsfeld hat sich bei der Betreuung aufgetan. Darin gibt es viele Facetten, die wir abdecken können. Beispielsweise in der Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Eine Arbeit, die von den Leistenden sehr viel abverlangt. Vor allem auch in den letzten zwei Jahren hat sich gezeigt, wie schnell ein solches Szenario die pflegenden Angehörigen überfordern kann. Der Wunsch, noch länger zuhause bleiben zu können kann nur erreicht werden, wenn man früh genug stützend eingreifen kann. Hier ist ein entsprechender Bundesgerichtsentscheid, die Pflege der Angehöri-

Was fällt in dieses Handlungsfeld Betreuung? Cornelia Sigrist: Betreuungsleistungen beinhalten vieles: von der Unterstützung und Begleitung im Alltag (u.a. auch Sicherheit) über gesellschaftliche Begleitung bis hin zur dringend notwendigen Entlastung für Angehörige. Dadurch wird das soziale Netz enger geknüpft und die betroffene Person kann länger daheimbleiben. Praktische Arbeiten wie Fensterreinigen, entrümpeln oder den Frühjahrsputz erledigen sind bei uns im Angebot von ServicePlus eingebunden als Bereiche, die über normale hauswirtschaftliche Leistungen hinausgehen. ServicePlus ist ein offenes Gefäss, das wir zukünftig noch schärfen wollen. Die Krux ist, dass Pflege- und Betreuungsleistungen aufgrund der Gesetzgebung in der Vergütung unterschiedlich gehandhabt werden. Wenn jemand einen Wundverband benötigt, ist die Verrechnung sowie die Kostenübernahme klar geregelt. Benötigt jemand aber Betreuungsleistungen für den sicheren Verbleib zuhause oder zur Entlastung, zum Beispiel aufgrund einer demenziellen Entwicklung oder einer anderen Herausforderung im psychosozialen Bereich, so geht dies zu Lasten der betroffenen Person. Es steckt die Gefahr darin, dass solche Leistungen nur für Personen möglich sind, die es sich finanziell leisten können. Es fehlt bisher schlicht eine nationale Regelung für alle – ebenso auch eine Lobby dafür. Betreuungsleistungen sind paradoxerweise im Grundsatz ‹ambulant vor stationär› immer noch ausgeklammert hinsichtlich der Vergütung oder Unterstützung. Teilweise wird auf kommunaler Ebene aber nach Lösungen gesucht, was ich sehr begrüsse.


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MONATSINTERVIEW

28.7.2022, Nr. 7

Wie sieht die Situation aus bei der Betreuung von Personen mit Demenz? Gerhard Lechner: Zwischen einer gesunden älteren Person, die Unterstützung benötigt im Alltag und Personen mit einer demenziellen Erkrankung liegen viele Abstufungen. Wir treffen im Alltag verschiedenste Situationen an: beispielsweise Personen, die mental oder psychisch angeschlagen sind, anderen fehlt das soziale Umfeld und sie fühlen sich allein bis hin zu demenziellen Erkrankungen, bei denen ein Wohnen zuhause gefährlich wird. Diese Art der Betreuung verlangt ein bestimmtes Mass an Fachwissen. Diese Situationen haben klar zugenommen und wir müssen darauf reagieren.

«Diese Art der Betreuung verlangt ein bestimmtes Mass an Fachwissen» Ist dies mit dem Gesellschaftswandel gewachsen? Cornelia Sigrist: Mit Sicherheit. Der Wunsch, in allen unterschiedlichen herausfordernden Betreuungssituationen möglichst lange zuhause zu bleiben, überfordert das Gesundheitswesen und die persönlichen sozialen Netze. Ebenso verändert sich die – bisher meist unentgeltliche – Carearbeit zuhause durch Angehörige. Die Familie wohnt örtlich verstreut, die Familienmitglieder sind berufstätig und haben weniger Zeit… da werden unterstützende Dienste einer lokalen Caring Community und die Dienstleistungen der Spitex noch wichtiger. ‹Ambulant vor stationär› ist ein guter Ansatz und für viele erstrebenswert, aber eben noch nicht wirklich Realität auf allen Ebenen. Im Gesundheitswesen herrscht Spardruck – auf der anderen Seite steht die Welle der Babyboomer auf allen Stufen an: die einen können es sich leisten, die anderen nicht.

Das Thema der psychischen Betreuung ist kein Thema der Spitex allein. Mit wem arbeiten Sie hier zusammen? Gerhard Lechner: Mit vielen Akteuren wie beispielsweise den Ärzten, stationären Institutionen oder beratenden Diensten. Vor allem bei Gefährdungsfragen für die Person ist es wichtig, dass wir uns austauschen und die medizinische Situation klären. Mit ‹Knowledge & Nursing› haben wir eine Plattform, umfassende Abklärungen zu treffen und zu klären, ob die Person noch über die nötigen Fähigkeiten verfügt, den Alltag zu bewältigen und welche Unterstützungsleistungen sie benötigt, um ihr gewohntes Umfeld zu erhalten. Für die Spitex BNB wird das psychiatrische Fachwissen immer wichtiger und daher planen wir auch, uns diesbezüglich fachlich zu verbreitern. Wie erleben Sie die Verbindung zu den Gemeinden? Cornelia Sigrist: Sehr konstruktiv und gut! Ich erlebe die Diskussionen als sehr wohlwollend und unterstützend. Jede Gemeinde hat andere Voraussetzungen mit den Alters- und Pflegeheimen sowie private Initiativen von Vereinen, die unterstützen – sie sind nicht homogen. Daraus ergeben sich für uns gute Fragestellungen. Gemeinsam sind wir auf einem Pfad und teilen dieselbe Sichtweise. Dass sie zu uns stehen, spüren wir in Entscheidungen, die finanzielle Konsequenzen haben, was wir auch als ein Beweis des Vertrauens ansehen. Was fordern die Mitarbeiter von Ihrer Organisation? Cornelia Sigrist: Durch die Umstrukturierung haben wir viele Prozesse angepasst, die vermehrt greifen und uns Luft verschaffen, auch den Mitarbeitenden. Mir scheint, die Stimmung ist viel entspannter und die Offenheit untereinander gewachsen. Wir können auf Einwände der Mitarbeiter besser eingehen – sie bringen

Der Mix in Bezug auf Alter, Herkunft und Geschlecht lassen die Spitex BNB professionell agieren. (zvg)

vermehrt Ideen zum Betrieb. Zudem haben wir einen guten Mix von älteren Mitarbeitenden und jüngeren. Jüngere Personen bringen ein anderes Selbstbewusstsein für ihren Job mit – sie sind stolz und wissen um den Wert ihrer Arbeit –, während bei den Älteren auch mal Florence Nightingales Gedanken präsent sind. Dieser Mix hilft jedoch beiden Seiten und ist fruchtbar. Gerhard Lechner: Unser Job bringt es mit sich, dass unsere Mitarbeitenden viel unterwegs sind und sich nicht immer treffen, daher müssen wir Möglichkeiten für einen Austausch schaffen. Ein wichtiger Faktor ist auch die Zusammensetzung unseres Teams: Frauen und Männer sind das Salz in der Suppe. Die Dynamik ist anders, auch kulturell sind wir bunt gemischt und leben dies über verschiedenste Länderzugehörigkeiten hinweg. Der Vorteil für uns als Betrieb: wir können auf Personen mit verschiedensten Sprachfähigkeiten zurückgreifen. Es ist essentiell, dass das Betriebsklima von einem WirGefühl getragen wird. Wir möchten niemanden verlieren, nur weil wir

100 oder 200 Franken weniger Lohn bezahlen. Jüngere Mitarbeiter legen Wert auf Weiterbildung und Förderung – die Geschäftsleitung ebenfalls! Daher haben wir intern Ausbildungsreihen durchgeführt zu verschiedenen Themen. Wo setzen Sie bei der Ausbildung der Mitarbeitenden an? Cornelia Sigrist: Wir treffen vermehrt auf komplexe Pflegesituationen mit psychosozialen Themen in den Haushalten. Damit verbunden ist ein beträchtlicher Aufwand, der uns vor Herausforderungen stellt. Einerseits monetär die geleisteten Stunden verrechnen zu können und andererseits die Einsatzplanung. Daher legen wir einen Fokus auf Case-Management. Daneben verstärken wir das Know-how im Fachbereich Psychiatrie wie erwähnt. Weitere Fachbereiche, die immer mehr an Wert gewinnen, sind die Geriatrie, Gerontologie und palliative Pflege. Dies sind Bereiche, die für unsere zukünftige Arbeit und unser Angebot sehr wichtig sind und bei denen wir unsere Mitarbeitenden unterstützen, sich darin DXV]XELOGHQ Ŷ


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

PILOTPROJEKT ALTERSBERATUNG IN BRÜTTEN

den entsprechenden Kredit und bestimmte für die Beurteilung der Studie einen fünfköpfigen Ausschuss.

Auf Anfrage der Gemeinde Brütten wurde eine Erweiterung des Angebotes der Altersarbeit Bassersdorf geprüft. Im Rahmen eines Pilotprojektes wird die Pflegekoordination im Umfang von 10 Stellenprozenten für die Brüttener Bevölkerung eine offene Sprechstunde in Brütten anbieten. Das vom Gemeinderat genehmigte Pilotprojekt dauert vorderhand bis 30. Juni 2023.

REVISIONSBERICHT KRANKENVERSICHERUNGSGESETZ (KVG)

SANIERUNG SCHULANLAGE GEEREN Die Sanierung der Schulanlage Geeren ist im Jahr 2026 vorgesehen. Dafür wird die Erarbeitung einer Sanierungsstudie in Auftrag gegeben. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse wird ein Konzept mit den nötigen Sanierungsmassnahmen ausgearbeitet und ein geeignetes Planerteam gesucht. Der Gemeinderat genehmigte

HERZLICHE GRATULATION Ein Meilenstein ist geschafft!

Die KVG-Abrechnungen 2021 wurden durch eine externe Revisionsfirma geprüft. Die stichprobenweise Überprüfung hat ergeben, dass die Abrechnungen mit den massgebenden Bestimmungen konform sind. Marginale Differenzen wurden korrigiert. Der Gemeinderat nahm den Revisionsbericht zur Kenntnis.

Sara Huber und Paloma Otal haben ihre Lehre als Kauffrau EFZ erfolgreich abgeschlossen. Ebenfalls erfolgreich abgeschlossen hat Oliver Bächtold seine Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt, Fachrichtung Hausdienst. Wir gratulieren herzlich und wünschen für die Zukunft viel Erfolg und einen guten Start ins Berufsleben! Gemeindeverwaltung Bassersdorf

GEMEINDEVERSAMMLUNG SEPTEMBER 2022/ TERMINE 2023 Der Gemeinderat hat die Traktanden für die Gemeindeversammlung vom 13. September 2022 sowie die Termine für das Jahr 2023 festgelegt.

Gemeinderat Bassersdorf

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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

BASSERSDORFER JASS-ELITE STELLT SICH VOR Nach einem gelungenen Qualifikationsturnier im April ist das Organisationskomitee stolz, das erfolgsversprechende Jass-Team vorzustellen. Am 4. August treffen die Bassersdorfer Jasserinnen und Jasser in der Livesendung des SRF Donnschtig-Jass in Unter- oder Oberiberg im Kanton Schwyz auf Kloten. Das Jass-Derby entscheidet, ob am 11. August der Donnschtig-Jass in Bassersdorf oder Kloten ausgetragen wird. Egal, welche Gemeinde das Rennen auch macht – ein Jass- und Dorffest in einer der Flughafengemeinden ist garantiert!

Ursula Walther, Siegerin des Turniers, spielt am Telefon Mit den wenigsten Differenzpunkten überhaupt holte sie den Turniersieg und darf Bassersdorf als Telefonjasserin vertreten. Sie hat das Jassen schon früh durch ihre Eltern erlernt und spielt generell gerne Gesellschaftsspiele. Wenn sie doch noch Zeit für anderes findet, trifft sie sich mit Freundinnen zum Kafi-Schwatz und hält sich mit Turnen fit. Besonders freut sie sich, den geliebten Donnschtig-Jass bald hautnah miterleben zu dürfen.

Matthias Heusser, 2. Platzierter, spielt am Jasstisch An seinem Wohnort Bassersdorf liebt er vor allem das grosse Freizeitangebot und die vielen bekannten Gesichter. Er ist gerne dort, wo Menschen in guter Stimmung sind – ob am Eishockeymatch oder am Schwingfest. Das Jassen erlernte er bereits als kleiner Junge von seinen Eltern. Daran reizt ihn besonders die Mischung aus Ernsthaftigkeit, Geselligkeit und Strategie.

Doris Meier-Kobler, 2. platzierte Frau, spielt am Jasstisch Wer kennt sie nicht – unsere ehemalige Gemeindepräsidentin. Dass sie auch im Jassen auftrumpft, hat sie ihren Eltern zu verdanken. So wurde Jassen bereits in ihrer Kindheit zu einer wichtigen Beschäftigung in der Familie und mit Freunden. Ihre Freizeit verbringt sie gerne in Bewegung: ob auf dem Golfplatz, beim Joggen oder im Fitnesstraining. Sie hofft auf viele Bassersdorfer-Daumen, die gedrückt werden!

Nick Hofmann, bester Jugendlicher, spielt am Jasstisch Voller Spannung erwartet unser jugendlicher Jasser seinen grossen Fernsehauftritt. Das Jassen hat ihm sein Grossvater beigebracht. Und weil er so Spass daran hat, verbringt er auch oft Zeit damit. Doch auch beim Curling, Unihockey und Fussballspielen blüht er auf. Worauf er sich am meisten freut? Dass ihn rund eine halbe Million Zuschauer am Fernsehen sehen werden. Das Bassersdorfer Jass-Team erwartet ein einmaliger Auftritt im Schweizer Fernsehen und es freut sich über die Unterstützung vieler Fans vor Ort und zuhause am Bildschirm. Wir wünschen den Jasserinnen und Jassern viel Spass und drücken ihnen die Daumen!

Empfang Rainer Maria Salzgeber: 5. August Nach dem Jass-Duell in Ober- oder Unteriberg fährt Moderator Rainer Maria Salzgeber mit seinem Rennvelo zum nächsten Austragungsort. Sollte Bassersdorf gewinnen, werden ihn um den Mittag Alphornklänge und möglichst viele Bassersdorferinnen und Bassersdorfer auf dem Dorfplatz empfangen. Grilladen und Getränke sorgen für Gemütlichkeit.

Donnschtig-Jass in Bassersdorf oder Kloten, 11. August Ein Jass- und Dorffest in einer der Flughafen Gemeinden ist garantiert! Am Austragungsort werden Domat-Ems und Grüsch die Siegergemeinde unter sich ausmachen. Das Publikum erwartet ein vielseitiges, gastronomisches und musikalisches Angebot. Es heisst die prominenten Gäste Jolanda Neff (Radrennfahrerin, Olympiasiegerin, Weltmeisterin), Hecht (Schweizer Rockpopband) und das Zurich Airport Orchestra (Big Band) herzlich willkommen. Der Donnschtig-Jass wird live auf SRF übertragen. Laufend aktualisierte Informationen unter www.bassersdorf.ch/donnschtigjass


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BASSERSDORF

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Der gewählte Bassersdorfer Gemeinderat für die Legislatur 2022-2026 (von links nach rechts): Christian Pleisch (Verwaltungsdirektor), Selina Stampfli, Daniel Hofmann, Christian Pfaller, Adrian Hediger, Hans Stutz, Christoph Isler und Richard Dunkel. (zvg)

«Optimale Lösung für Bassersdorf und das Gremium» Ressortverteilung im Gemeinderat – Herausforderungen und Ziele von Reto Hoffmann Seit dem 1. Juli ist der neu gewählte Bassersdorfer Gemeinderat im Amt. Für die neue Legislatur mussten auch die Ämter neu verteilt werden. Welche Herausforderungen erwarten die Mitglieder in ihren Ressorts und welche Ziele haben sie sich gesteckt?

M

uss ein Gemeinderat die Ressorts neu verteilen, wäre es für die politisch affinen Bürger interessant zu erfahren, nach welchen Kriterien die Ämter vergeben wurden. Konkretes darüber ist jedoch nicht zu erfahren. Verwaltungsdirektor Christian Pleisch verweist auf das Sitzungsgeheimnis, welches das Gremium verpflichtet, Verschwiegenheit zu wahren. Der neue Gemeindepräsident Christian Pfaller (SVP) äussert sich unverbindlich. «Grundsätzlich geht es darum, das Know-how, die Erfahrung und die Präferenzen jedes einzelnen Mitglieds in die Ressortverteilung einfliessen zu lassen und eine optimale Lösung für Bassersdorf und für das Gremium zu erreichen». Kontinuität kann zumindest in den Bereichen Schule und Soziales erwartet werden. Denn Hans Stutz

(FDP) und Christoph Isler (parteiunabhängig) sind die einzigen Bisherigen, welche ihre Ressorts behalten haben. Doch neue Herausforderungen warten: So nennt Hans Stutz die Digitalisierung in der Schule sowie die anstehenden Projekte bei der Schulinfrastruktur. Dazu gehörten die Kindergärten und die Sanierung des Schulhauses Geeren. «Die grösste Herausforderung ist derzeit jedoch, alle Stellen an der Schule Bassersdorf besetzen zu können», so Stutz. Für Christoph Isler ist die gegenwärtige Flüchtlingshilfe eine der grössten Herausforderungen. Dies gelänge derzeit gut, auch dank Hilfsangeboten aus der Bevölkerung. Doch gelte es auch in die Zukunft zu blicken, diese Hilfe auch längerfristig anbieten zu können und da brauche es vielleicht neue Lösungen.

jetzt wieder als einzige Frau im Gemeinderat zu sitzen, meint Selina Stampfli: «Ich kann mit allen gut arbeiten, aber verschiedene Geschlechter und Lebensformen erleben die Welt tatsächlich unterschiedlich und diese Sichtweisen sollten im Gemeinderat ausgewogen vertreten sein». Auch der Bisherige Richard Dunkel (parteiunabhängig) muss sich in den nächsten Wochen mit neuer Materie vertraut machen. Ihm obliegt neu das Ressort Bau + Werke, das bisher von Christian Pfaller verantwortet wurde. «Es wird für mich eine neue und spannende Herausforderung, nochmals komplett neue Themen anzupacken», erklärt Dunkel. Der Hochwasserschutz und der Bau des Brüttenertunnels mit all seinen Nebenschauplätzen seien die wichtigsten Projekte, welche ihn intensiv beschäftigen würden.

Integration als Überbegriff Die Bisherige Selina Stampfli (SP) wechselt vom Ressort Sicherheit zum Ressort Gesellschaft + Kultur, das bisher von Richard Dunkel geleitet wurde. Sie möchte das Thema Integration als Überbegriff für alle Aufgaben in diesem Ressort definieren. Dabei gehe es darum, sowohl ältere als auch junge Menschen mit ihren Bedürfnissen noch besser in die Gesellschaft zu integrieren. Darauf angesprochen,

Polizeiverordnung bearbeiten In die Fussstapfen von Selina Stampfli tritt Daniel Hofmann (FDP) als einer der neuen Gemeinderäte und übernimmt von ihr das Ressort Sicherheit. Wäre es nicht auf der Hand gelegen, als ehemaliges Mitglied der RPK das Finanzressort zu übernehmen? «Dies kann den Anschein haben», meint Hofmann. «In der RPK sind, wie in allen anderen Behörden, noch andere Affinitäten als nur Zah-

lenverständnis gefragt.» Sein Ziel sei es, möglichst schnell in den normalen Behörden-Rhythmus zu kommen, damit er seine Kapazität in die Geschäfte und Anliegen der Bevölkerung investieren könne. Als wichtigste Aufgabe sei ihm die Weiterbearbeitung der Polizeiverordnung übergeben worden. Kosten-Spar-Balance finden Das derzeit vermutlich anspruchsvollste Ressort übernimmt der weitere Neuzugang Adrian Hediger (SP): Finanzen + Liegenschaften. Für ihn gelte es in den kommenden Jahren in seinem Bereich die Balance zu finden zwischen dem Spardruck, den nötigen, sinnvollen Investitionen, die anstünden, sowie einem möglichen Schuldenabbau. «Investitionen sollen nicht einfach aufgeschoben werden, um gute Ergebnisse zu erzielen», erklärt Hediger. Schwerpunkt Kommunikation Gemeindepräsident Christian Pfaller schliesslich übernimmt neben der Leitung des Siebner-Gremiums auch die strategische Führung der Gemeinde. Er möchte bei seiner Tätigkeit einen Schwerpunkt in der Kommunikation zwischen der Politik, der Bevölkerung und der Verwaltung VHW]HQ Ŷ


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Christoph Füllemann geht in Sachen Mobilität mit gutem Beispiel voran. Meistens ist er im Dorf mit dem Velo unterwegs. (rh)

«Bei den Finanzen fühlte ich mich oft unverstanden» Christoph Füllemann über seine achtjährige Amtszeit als Gemeinderat von Reto Hoffmann Neben Gemeindepräsidentin Doris Meier schied Ende Juni auch Gemeinderat Christoph Füllemann aus. Während acht Jahren leitete er das Ressort Finanzen + Liegenschaften. Der 70-Jährige erzählt über Lust und Frust während seiner zwei Amtsperioden.

E

s war für viele eine Überraschung, als Christoph Füllemann an der Gemeindeversammlung im Dezember 2021 seine Demission als Gemeinderat auf Ende der Legislatur bekanntgab. Noch ein paar Wochen zuvor hatte er signalisiert, dass er noch für eine dritte Amtsdauer zur Verfügung stehen wollte. Über die genauen Gründe für seinen Sinneswandel möchte sich der 70-Jährige nach wie vor nicht äussern. Dass Füllemann als Finanzvorsteher an diesem Abend mit der hauchdünnen Annahme einer Steuererhöhung einen Erfolg verbuchen konnte, wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ob ihn das zu einer weiteren Amtsperiode hätte animieren können, bleibt offen. Es sei ihm jedenfalls nicht leichtgefallen, diesen Entscheid zu fällen. Er sei hin und her

gerissen gewesen. «Mit der Ankündigung vor vollem Saal habe ich mich selbst unter Druck gesetzt. Denn einmal öffentlich ausgesprochen, gibt es kein Zurück mehr», meint Füllemann. Sparfuchs und Ausgeber Während zwei Amtsperioden verantwortete Füllemann das Ressort Finanzen + Liegenschaften. Zwei Bereiche, welche per se etwas im Widerspruch zueinander stehen. Beim Ressort Finanzen musste Füllemann den Sparfuchs verkörpern, während er beim Ressort Liegenschaften mitunter viel Geld ausgeben musste. So zum Beispiel 30 Millionen für den Neubau des Schulhauses Chrüzacher, dessen Realisierung ihm sehr am Herzen lag, wie er sagt. «Es war ein tolles Projekt und einer der Höhepunkte meiner politischen Tätigkeit», meint Füllemann. Auch die anderen Projekte, wie die Sanierung der Schulanlage Steinlig und Mösli, oder der Ausbau der Demenzstation des Alters- und Pflegeheimes Breiti seien zwar herausfordernd gewesen, doch nicht minder spannend. «Ich habe dabei auch immer viel gelernt», erzählt Füllemann. Beispielsweise warum es in der Demenzstation an den Wänden ein spezielles Farbkonzept brauchte.

Konzept könnte Schule machen Erwähnenswert sei das Projekt für den Neubau der Garderoben beim Fussballplatz Acherwis gewesen. Es sei das Beispiel einer neuen Zusammenarbeit zwischen Kommune und Bürgern gewesen. Das Vorhaben ist von privater Seite initiiert und mit der Gemeinde als einem der beteiligten Projektpartner durchgeführt worden. Ein Konzept, das in Zukunft Schule machen könnte, ist er überzeugt. Als studierter Chemiker und früherer Umweltberater ist Füllemann die Ökologie immer ein wichtiges Anliegen gewesen. Deshalb hat er sich in seinen acht Jahren auch für alternative Energien für öffentliche Gebäude eingesetzt. So unter anderem für Solaranlagen, Erdwärme oder alternative Heizungssysteme wie Holzschnitzelheizungen. Rufer in der Wüste Einen wesentlich schwereren Stand hatte Füllemann während seiner Amtszeit im Bereich Finanzen. Besonders Sorgen machte ihm vor allem die grosse Verschuldung. Da habe er sich oft unverstanden gefühlt, als es darum ging, der Bevölkerung die Dringlichkeit von Sparbemühungen oder gar Verzicht klarzumachen. «Ich sah mich oft als Rufer in der Wüste»,

meint er. Denn, so sein Eindruck, sei die Überzeugung in Behörde und Bevölkerung nicht wirklich da, das Steuer im Bereich Finanzen herumzureissen. Zwar habe man mit der längst fälligen Steuererhöhung nun einen ersten Schritt getan. Die Hausaufgaben für den Abbau der Schulden seien jedoch damit noch nicht getan – eine Hypothek an unsere Kinder. Unbequemer Gemeinderat Viel Mühe hatte Füllemann mit den notorischen Nörglern und Besserwissern, welche ihm an Gemeindeversammlungen zuweilen persönlich «an den Charren gefahren» sind. Er habe nichts gegen eine kritische Auseinandersetzung oder Mühe, andere Meinungen zu akzeptieren, aber es müsse fair und faktenbasiert sein. Er sei kein bequemer Gemeinderat gewesen, gibt sich Füllemann selbstkritisch. «Ich habe meine Arbeit immer zu 50 Prozent als Ressortvorsteher und zu 50 Prozent als Gemeinderatsmitglied verstanden.» So habe er bei Projekten seiner Amtskollegen mitgeredet und bisweilen auch kritisch hinterfragt. Was nicht immer gut angekommen sei, wie er verrät. «Doch ich wollte den Fächer auftun, immer auf der Suche nach der EHVWHQ /|VXQJ ª Ŷ


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Kleine Spenden bewirken Grosses Laden für Flüchtlinge aus der Ukraine und Sozialhilfebeziehende von Fabienne Walker Die reformierte Kirchgemeinde Breite hat für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer sowie Sozialhilfebeziehende einen Laden in Bassersdorf eingerichtet, in welchem gespendete Waren angeboten werden. Bereits seit Mitte Mai 2022 ist dieser geöffnet.

lingen und Sozialhilfebeziehenden aus den drei dorfblitz-Gemeinden offen. Die Idee, einen Laden für die Flüchtlinge zu organisieren, stammte ursprünglich von Gabriele Bauer, die auf dem Sozialamt tätig ist. Sandra Riklin, Jugendarbeiterin in der reformierten Kirche Breite, hat zusammen mit ihren Kolleginnen Melissa Näf und Marlis Zweifel schliesslich die

Idee von Bauer umgesetzt und einen solchen Laden in Bassersdorf realisiert. Die Räume, in welchen der Shop eröffnet wurde, sind von der Gemeinde gemietet. Zu Beginn war der Laden nur für Flüchtende aus der Ukraine vorgesehen, da der Spendenaufruf explizit dafür veranlasst wurde. Unterdessen können aber ebenfalls Sozialhilfebeziehende vom Angebot profitieren.

N

achdem die Gemeinde Bassersdorf einen Spendenaufruf startete, kam eine beachtliche Menge an Sachspenden zusammen, welche die Gemeinde den Flüchtlingen aus der Ukraine zur Verfügung stellen kann. Um diese Güter in einem sinnvollen Rahmen zu präsentieren, wurde in Bassersdorf an der Bahnhofstrasse ein kleiner Laden eingerichtet. Dieser steht den Flücht-

Der Laden bietet Flüchtlingen und Sozialhilfebeziehenden ein beit gefächertes Angebot. (fw)

Vielfältiges Angebot Im Shop lässt sich praktisch alles finden, was man für das tägliche Leben braucht: Kleidung, Schuhe, Spielzeug, Küchenutensilien, aber auch Möbel, Schulertheke und beispielsweise Kinderwagen stehen im Angebot. Sachen, die zur Grundausstattung gehören, sind gratis. Für Güter, die im Alltag nicht unbedingt benötigt werden, muss ein symbolischer Betrag bezahlt werden. «Dies soll vor allem dazu beitragen, dass die Leute ihren Dingen Sorge tragen», erläutert Sandra Riklin. Mindestens bis zu den Sommerferien wird der Laden weiterhin immer am Mittwochmorgen von 9 bis 11 Uhr geöffnet sein. Während dieser Öffnungszeit kämen jeweils zahlreiche Leute vorbei, es herrsche ein reger %HWULHE Ŷ

Ideen der Jugend gesammelt Bassersdorfer Jugendkredit wird mit Fest vorgestellt von Dunja Rhyner Mit einem Sommerfest sammelten die Verantwortlichen der Jugendkommissionen Ideen für die Nutzung des Kredites. Ob das Jugendfest nun in der tatsächlichen Realisation eines Projektes für die Jugend fruchtet, ist unklar.

D

ie Skateranlage Acherwis verwandelte sich zum Schauplatz des Jugendfestes. Trotz strahlend heissen Wetters und verschiedensten Festen fanden sich einige Jugendliche, Kinder und Erwachsene in der Skateranlage Acherwis ein. Erstmalig organisierte die Jugendkommission einen Event, um auf Möglichkeiten des Jugendkredites aufmerksam zu machen. Mit einem bunten Programm mit Tanz-

gruppen und einem Sprayer sowie genügend Verpflegung. Initiative ergreifen Das Fazit der Jugendkommission zum Jugendfest ist jedoch durchzogen. Durch den Auftritt der Tanzgruppe kamen viele Eltern und Verwandte der Tanzenden, welche nicht der primären Zielgruppe des Events entsprachen. Trotzdem konnte bei einigen Jugendlichen Werbung gemacht, die Diskussion aufgebracht und auf einem Plakat einige Ideen gesammelt werden. Notiert wurden dort kreative Punkte wie ein «McDonalds-Restaurant» oder eine «Eissporthalle», aber auch realisierbarere Projekte wie ein Sportturnier. Nun ist der erste Schritt getan. Doch bis zur Sprechung eines effektiven Kredites braucht es nun engagierte Jugendliche, welche sich eines

Projektes annehmen. «Ein Konzert wäre mit dem Geldbetrag von 10 000 Franken sehr gut umsetzbar, es muss einfach die Initiative ergriffen werden», erklärt Ylli Doko als Vertreter der Jugendkommission. Doch genau hier sieht Leontina Kostandinov das Problem: «Viele finden die Idee cool, wollen aber

An der Tafel konnten frei Ideen notiert werden. (dr)

nicht selbst aktiv werden». Bis jetzt seien wenige Anträge bei der Jugendkommission eingetrudelt. Es scheint, als mangle es nicht an Ideen, aber am Willen, aktiv zu werden. Trotzdem ist der Jugendkredit wichtig: nur durch die aktive Nachfrage und Eigeninitiative kann etwas für die Jugend in %DVVHUVGRUI HQWVWHKHQ Ŷ


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Bassersdorf verliert Ränge Platz 79 im Städteranking zeigt Herausforderungen von Susanne Gutknecht Im neusten Städteranking ist Bassersdorf auf Platz 79 gelistet und verliert 11 Ränge gegenüber dem Vorjahresranking und sinkt im Vergleich am Stärksten.

D

as Städteranking des Immobilienberatungsunternehmens Wüest Partner analysiert anhand von 115 Variablen in elf Kriteriengruppen die subjektive Wahrnehmung der Lebensqualität. Ausgewertet wurden 162 Schweizer Städte mit mehr als 10 000 Einwohnern. Beispiele dafür sind die Waldund Wiesenflächen im Verhältnis zur

Siedlungsfläche im Themengebiet «Erholung», die Erreichbarkeit von Spitalversorgung mit dem öffentlichen Verkehr im Themengebiet «Gesundheit» oder die Anzahl ShoppingCenter als Variable für die Teilbewertung «Einkaufen». Urbanes Dorf Neben Zürich, Zug, Bern und Winterthur auf den ersten vier Plätzen ist auch Bassersdorf auf Platz 79 zu finden. Gegenüber dem Vorjahr hat Bassersdorf elf Plätze eingebüsst und ist damit am Stärksten gesunken. Eigentlich sei die Gemeinde gut gelegen, nahe am Flughafen und an Zürich und doch im Grünen. «Das zur Stadt mutierte Dorf hielt nicht in al-

len Bereichen Schritt mit dem starken Bevölkerungswachstum», ortet die Bilanz im Städteranking-Bericht den Grund dafür. Wie Patrick Schnorf von Wüest Partner in einem Interview erklärt, habe sich Bassersdorf im Vergleich zu anderen Städten nicht so schnell entwickelt, was Bildung und Kultur betreffe. Die ProKopf-Ausgaben seien tiefer als anderswo.«Wer dem Wachstum der Bevölkerung nicht so schnell hinterherkommt, wird letztlich bestraft.» Wirft man einen Blick auf die Kriteriengruppen, hat sich Bassersdorf im Bereich «Bevölkerung,Wohnen» und «Steuern» ranglich verbessert gegenüber dem Vorjahr, alle anderen Bereiche haben sich verschlechtert,

am höchsten ist die Differenz im Bereich Soziales. Im Bereich Steuern ist jedoch abzusehen, dass mit der vom Souverän genehmigten Steuererhöhung um fünf Prozentpunkte das positive Resultat ins Negative abrutschen wird und das Thema der wenigen Steuereinnahmen der juristischen Personen befeuert. Schnorf gibt als Tipp zur Verbesserung: «Wer sich verbessern will, muss sich nicht nur absolut verbessern, sondern auch relativ zu den anderen – muss sich schneller bewegen als andere Städte.» Bewegen wird sich Bassersdorf, steht mit der Entwicklung des Gebietes Pöschen ein grosses Projekt an, welches das BeY|ONHUXQJVZDFKVWXP XQWHUVW W]W Ŷ

Topaktuelle Filme unter freiem Himmel Balti-Openair-Kino wurde gut besucht von Nadia Casserini Dieses Jahr startete das beliebte Balti-Openair-Kino über den Dächern von Baltenswil in die achte Runde. Wie in vergangenen Jahren wurde jeden Abend ein anderes Film-Genre gezeigt.

M

itte Juli konnten beim Schützenhaus in Baltenswil bereits zum achten Mal drei sehenswerte Filme unter freiem Himmel genossen werden. Bei herrlichem Wetter schlemmen in der Festwirtschaft und den traumhaften Sonnenuntergang bestaunen, durfte nicht fehlen. Neu gab es auf dem benachbarten Feld weitere Sitzgelegenheiten zum Essen sowie einen Veloparkplatz. «Vorwiegend besuchten Anwohner von Bassersdorf und den umliegenden Gemeinden das Kino, doch wir durften sogar Gäste

aus anderen Kantonen begrüssen», so OK-Präsident Christian Casserini. Höhepunkt Fliegerepos Auf der 28 Quadratmeter grossen Leinwand wurden von Donnerstag bis Samstag bei Einbruch der Dunkelheit drei unterschiedliche Filme gezeigt. Nachdem am Donnerstag «Black Box – gefährliche Wahrheit» gezeigt wurde, ein Thriller um die Aufklärung eines mysteriösen Flugzeugabsturzes, war der Freitagabend dem Höhepunkt des Balti-Openairs vorbehalten: «Top Gun: Maverick» – innert kürzester Zeit waren alle Tickets ausverkauft. Es ist die Fortsetzung des Films, dem der bekannte amerikanische Schauspieler Tom Cruise vor 36 Jahren seinen Durchbruch zu verdanken hat. Erst seit einigen Wochen ist der Actionfilm in den Schweizer Kinos zu sehen. Der Megahit begeisterte nicht nur Aviatikfans, sondern jegliche Gäste des Frei-

luft-Kinos. Ebenso überzeugte die Erfolgskomödie «Monsieur Claude 2», welche am Samstag gezeigt wurde und ebenso ausverkauft war. Der Familienfilm sorgte für heitere Stimmung. Christian Casserini erklärt, dass es dank neuer Filmtechnik und Equip-

ment möglich war, solche topaktuellen und bei Zuschauern beliebten Filme zu zeigen. Das OK und er freuen sich mit den vielen freiwilligen Helfern bereits wieder auf eine )RUWVHW]XQJ LP QlFKVWHQ -DKU Ŷ

Bekannt für traumhafte Stimmungen: das BaltiOpenair-Kino. (nc)


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Formulieren helfen Gemeinde bietet Plattform für Schreibhilfe an Freiwillige bieten eine Dienstleistung an, welche die Bevölkerung bei administrativen Aufgaben unterstützt: den kostenlosen Schreibdienst. Hilfe gibt es beim Erstellen von Bewerbungen, Verfassen von wichtiger Korrespondenz oder auch beim Ausfüllen von komplexen Formularen.

G

ut formulierte Schreiben oder auch das Verstehen von amtlichen Schriftstücken und Formularen ist nicht jedermanns Sache. Dieser Umstand ist dem Team des Schreibdienstes bekannt, der im Verwaltungsbereich «Integration» abgebildet ist und durch Elsbeth Moser als freiwillige Helferin koordi-

niert wird. Auf ihr Ansinnen hin wurde dieser Service im Jahre 2016 eingeführt. Ziel ist, der Bevölkerung bei administrativen Aufgaben zu helfen – durch unentgeltlich tätige Mitarbeitende, die ihr Wissen und Können weitergeben. Überzeugend verfasst Hilfe zur Selbsthilfe in administrativen Belangen, dies sei die Zielsetzung des Schreibdienstes, sagt Elsbeth Moser. «Die Personen sollen die Beratung mit einem überzeugend verfassten Schriftstück verlassen.» Dazu ist erst einmal ein ausführliches Gespräch mit den Klientinnen und Klienten notwendig, um sich Klarheit über den gewünschten Inhalt zu verschaffen. Etwa 50 Prozent der Arbeit

besteht aus dem Erstellen von Lebensläufen und Bewerbungsschreiben. Um diesbezüglich auf dem neuesten Stand zu sein, hat sich das Team auch mit dem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum ausgetauscht. Obwohl die Freiwilligen über gute Qualifikationen verfügen, werden auch Grenzen gesetzt bei der Hilfestellung. Aufgaben der Sozialarbeit oder Juristisches werden nicht unterstützt, ebenso Einsprachen gegen Entscheide auf Gemeindeebene. Schreibdienst untersteht Schweigepflicht Primär benützen Einwohnende der Gemeinde den Schreibdienst. Spannend und interessant sei, dass es immer wieder Neues gäbe, sagt Elsbeth

Moser. Der Dienst steht allen, jeweils montags von 17 bis 19 Uhr im Alten Primarschulhaus offen. Eine Anmeldung sei nicht erforderlich. Bei Fremdsprachigkeit ist eine Begleitung durch eine Person notwendig, die übersetzen kann, doch es gelänge fast immer auf Deutsch oder in den gängigen Fremdsprachen zu kommunizieren, fügt Elsbeth Moser an. Das Schreibdienst-Team untersteht der Schweigepflicht und freut sich gelegentlich auf neue Team-Mitglieder. Gut mit Menschen umgehen zu können, sei neben stilsicherem Deutsch, die wichtigste Voraussetzung, erklärt VLH Ŷ Frédéric Bettosini

LÜCKE ENDLICH SCHLIESSEN Wann wird mit der Überbauung Unterdorf auf dem Grundstück an der Ecke Klotener-/Opfikonerstrasse endlich begonnen? Das fragen sich viele Bassersdorferinnen und Bassersdorfer. Denn vor genau zwei Jahren wurde das abgebrannte Bauernhaus des Besitzers Urs Brunner abgebrochen und eine Absperrung mit Sichtschutz rund ums Gelände montiert. Doch geschehen ist seither nichts und die Vegetation hat wieder die Herrschaft über das Landstück übernommen. Bei der Abteilung Bau + Werke der

Gemeinde will man sich nicht zu den Details der Verzögerung äussern. Eine gültige Baubewilligung liege zwar vor, doch diese laufe drei Jahre nach der Erteilung ab, wenn in dieser Zeit nicht mit der Realisierung der geplanten altersgerechten Wohnungen begonnen werde. Es gehe noch um Kleinigkeiten zwischen der Gemeinde und dem Bauherrn, heisst es. Doch in zwei, drei Monaten solle es los gehen. Denn auch die Gemeinde hat Interesse daran, dass diese Baulücke im Dorf nun endlich geschlossen wird. (rh)


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GESCHÄFTSBERICHT MIT HINDERNISSEN An der letzten Gemeindeversammlung ist einem aufmerksamen Bürger aufgefallen, dass der Geschäftsbericht zur Jahresrechnung gemäss Gemeindegesetz vom Souverän genehmigt – und nicht wie traktandiert und in der Weisung vermerkt, nur zur Kenntnis genommen – werden muss. Dabei wurde eine Diskrepanz zwischen dem Gemeindegesetz und der aktuell geltenden Gemeindeordnung festgestellt, in der nur eine Kenntnisnahme vorgesehen ist. Dieses Jahr kam dies deutlicher zum Ausdruck, weil es geplant war, den Geschäftsbericht losgelöst von der Jahresrechnung 2021 zur Kenntnis zu bringen. Wie es dazu kam: Mit der Inkraftsetzung des neuen Gemeindegesetzes per 1.1.2018 musste die Brüttener Gemeindeordnung im Jahre 2016/17 angepasst werden. Das Kantonale Gemeindeamt stellte hierfür Muster-Gemeindeordnungen zur Verfügung, die es laufend den neusten Begebenheiten anpasste und Fehlerbereinigungen vornahm. Der Gemeinderat verabschiedete seinen Entwurf in die Vernehmlassung mit dem Vorschlag, die Rechnungsprüfungskommission analog der bisherigen Gemeindeordnung beizubehalten – und dementsprechend dem Souverän den Geschäftsbericht zur Kenntnisnahme vorzulegen. Ein bis zwei Stellungnahmen beantragten die Einführung einer Geschäftsprüfungskommission. Der Gemeinderat hat dieses Bedürfnis in die Gemeindeordnung aufgenommen. Was in der damaligen Muster-Gemeindeordnung noch nicht hervorging war jedoch, dass sich die möglichen Varianten genau auf diesen Passus berufen: Ein Geschäftsbericht zur Kenntnisnahme bei einer RPK, bei einer RGPK hingegen ist dieser Bericht gemäss gültigem Gemeindegesetz von der Gemeindeversammlung genehmigen zu lassen. Trotz mehrmaliger juristischer Prüfung durch das Gemeindeamt wurde diese Diskrepanz nicht bemerkt und der Regierungsrat hat die Gemeindeordnung entsprechend genehmigt. Selbstverständlich gilt übergeordnetes Recht. Gemäss GG Art. 134 Art. 2 muss der Geschäftsbericht genehmigt und nicht nur zur Kenntnis genommen werden. Dies wird zusammen mit der Abnahme der Jahresrechnung 2021 umgesetzt. Gemeinde Brütten

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

FACHSTELLE FÜR ALTERSFRAGEN

PWI WALD- UND FLURSTRASSEN

In einer Pilotphase bis Juni 2023 schliesst sich die Gemeinde der Fachstelle für Altersfragen in Bassersdorf an. Die Fachstelle berät Senioren im Hinblick auf eine möglichst autonome Lebensführung, informiert über Dienstleistungen im Bereich Gesundheit und Pflege, vermittelt Entlastungsangebote und berät zur finanziellen Sicherheit im Alter. Ausserdem ist sie bei Fragen zu Heimeintritten, der Pflegefinanzierung, Sozialversicherungsleistungen und Weiterem behilflich. Die Sprechstunden und Beratungen werden in einem Umfang von etwa 2,5 Stunden pro Woche, jeweils am Montagnachmittag, vor Ort in Brütten stattfinden.

Für die periodische Wiederinstandstellung der Wald- und Flurstrassen 2022 genehmigt der Gemeinderat Kredite in der Höhe von 109 000 Franken für Flurstrassen und 26 900 Franken für Waldstrassen. Diese Etappe ist Teil eines Programms, das bis Ende 2023 durchgeführt wird. Von Bund und Kanton kann für dieses Jahr mit Subventionen in der Höhe von 64 000 Franken gerechnet werden.

GENEHMIGUNG KREDITÜBERSCHREITUNG SCHULHAUSANBAU Aufgrund der aktuellen Weltlage und der damit verbundenen Teuerung, muss beim Erweiterungsbau des Schulhauses mit Mehrkosten von etwa 200 000 Franken gerechnet werden. Diese Mehrausgaben sind unvermeidlich und deshalb genehmigt der Gemeinderat einen entsprechenden Zusatzkredit als gebundene Ausgabe.

SICHERHEIT KREUZUNG ZÜRCHERSTRASSE– TÜFISTRASSE Leider kommt es an der Kreuzung der Zürcherstrasse und der Tüfistrasse immer wieder zu Zwischenfällen. So ereignete sich erst kürzlich wieder ein schwerer Verkehrsunfall bei dieser Kreuzung. Der Gemeinderat ist sich der gefährlichen Situation durchaus bewusst. Da die Zürcherstrasse eine Kantonsstrasse ist, liegt es jedoch ausserhalb der Zuständigkeit der Gemeinde, entsprechend zu reagieren und die Lage zu entschärfen. Der Gemeinderat weist aber beim Tiefbauamt und der Kantonspolizei immer wieder auf die Situation hin.

REVISION STEUERAMT Im Mai 2022 hat im Steueramt eine Revision stattgefunden. Geprüft wurden die Bereiche Rechnungsführung, Steuerbezug, Registerführung und das Steuererklärungsverfahren der Periode 2020. Die Prüfung des Fachbereichs Finanzen wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Im Revisionsbericht des Kantonalen Steueramtes werden die geprüften Bereiche mit «gut» bewertet. Dazu werden noch gewisse Optimierungen ab sofort umgesetzt. Der Gemeinderat nimmt den Revisionsbericht wohlwollend zur Kenntnis.

REVISION KVGABRECHNUNG Die Revisoren der Gemeinde, baumgartner & wüst gmbh, haben die finanztechnische Prüfung der KVGAbrechnung der politischen Gemeinde Brütten durchgeführt. Geprüft wurden Prämienübernahmen für SH-Empfänger/innen, VS-Bewirtschaftung, Prämienverbilligung im Rahmen der EL zur AHV/IV und Prämienverbilligung im Rahmen der Beilhilfe zur AHV/IV. Da die Jahresrechnung 2021 noch nicht verabschiedet wurde, bleibt ein allgemeiner Vorbehalt zur Finanzbuchhaltung. Die Revision bestätigt, dass die geprüften Abrechnungen konform sind. Der Gemeinderat nimmt den Revisionsbericht zur Kenntnis.

KONSTITUIERUNG FÜR DIE AMTSDAUER 2022/26 Anlässlich der Erneuerungswahlen vom 27. März hat der Gemeinderat einen neuen Präsidenten sowie ein neues Mitglied erhalten. Für die Amtsdauer 2022/26 hat sich der Gemeinderat wie folgt konstituiert: Fritz Stähli Peter Ball Erika Schäpper Trüb Martin Kuhn Martin Sichler Florian Küng

Die vollständige Konstituierung finden Sie auf www.bruetten.ch. Gemeinderat

PAPIER- UND KARTONSAMMLUNG AUFRUF Wir bitten die Bevölkerung, sowohl Zeitungen als auch Kartons ordentlich zusammengebunden an die Strasse zu stellen. Es sollten nur saubere und leere Kartonschachteln in die offizielle Sammlung gegeben werden. Die Vereine danken es Ihnen. Gemeindeverwaltung

Gemeinderat Brütten

Präsidiales / Hochbau, Orts- und Raumplanung Tiefbau / Natur, Landschaft, Landwirtschaft und Forst Soziales, Gesundheit, Gesellschaft Schulpräsident (von Amtes wegen im Gemeinderat) Liegenschaften/Sicherheit Finanzen, Steuern


Aquafitness In den meisten Lektionen sind noch Plätze frei. Wir sind krankenkassenanerkannt!

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Dienstag

Mittwoch

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BRÜTTEN

28.7.2022, Nr. 7

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Der Gemeinderat Brütten lädt zu einer Informationsveranstaltung:

Der Gemeinderat freut sich auf reges Interesse und heisst Sie willkommen. Gemeinderat

Besten Dank.

Strassensanierung, Ersatz Wasserleitung, Neubau Regenwasserkanal

13.6.2022 Kiano Meier Sohn von Ronald und Melanie Meier Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs!

Wir bitten die Bevölkerung, sich beim täglichen Wasserverbrauch vermehrt Gedanken zu machen. Die Trockenheit ist bereits wieder sehr fortgeschritten. Es ist ein erhöhter Wasserverbrauch spürbar, was Auswirkungen auf unsere Wasserreserven hat.

SANIERUNG SÄNTISSTRASSE

GEBURTEN

TROCKENHEIT

Diese findet statt am Dienstag, 16. August, um 19.30 Uhr, im Gemeindesaal

Gemeinde Brütten

Ihre Wasserversorgung

MIR SIND BRÜTTE!

Daniel Bosshart, seit 1965 in Brütten, Bäcker Vom 19. bis 21. August 2022 findet das grosse Brüttemer Dorffest statt. Es steht unter dem Motto «mir sind Brütte». Deshalb werden wir bis im Sommer 2022 jeden Monat einen Brüttener/eine Brüttenerin kurz porträtieren.

Weshalb wohnst Du gerne in Brütten? Sonne, Wind und Schnee. Wir bekommen von allem etwas mehr. Ich bewege mich gerne draussen und geniesse den Wechsel der Jahreszeiten. Brütten liegt leicht versteckt, umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen. Trotzdem sind die zwei grössten Städte des Kantons sowie der Flughafen Kloten in kürzester Zeit erreichbar. Eine wirtschaftlich prosperierende Region, mit sehr guten Bildungsangeboten für uns und unsere Nachkommen. Man kennt sich und spricht miteinander. Ein «Grüezi» auf der Strasse ist eine Selbstverständlichkeit.

Was ist für Dich ein spezieller Ort in Brütten und warum? Vor 15 Jahren konnten wir das ‹Beckehuus› von meinen Eltern erwerben. Mein Ururgrossvater erbaute es 1904. Es liegt im Oberdorf, umgeben

von weiteren dorfhistorischen Gebäuden. Mein enger Bezug kommt daher, dass wir schon in fünfter Generation darin leben und arbeiten. Ausserdem gehe ich gerne auf den Buck und geniesse den Weitblick. Oft kommen mir dabei gute Gedanken und mir wird bewusst, welch gutes Leben meine Familie und ich in diesem tollen Dorf verbringen können.

Das Dorffest steht unter dem Motto «mir sind Brütte» – was heisst das für Dich? Die neue Organisationsform ermöglicht es den Bewohnern, sich unverbindlich in die Dorfgemeinschaft einzubringen. Das OK organisiert das gesamte Fest. Es gibt einen Arbeitsplan und eine Kasse. Damit beugen wir dem Gärtlidenken vor. Niemand muss Vereinsmitglied sein, alle helfen mit. Es geht auch um Identifikation. Was war vor uns, wo stehen wir jetzt, was kommt nach uns. Dies werden wir thematisieren. Im Unterhaltungsprogramm sind etliche Brüttener involviert. Mit der grossen Klassenzusammenkunft wollen wir auch ehemalige Dorfbe-

wohner ansprechen und wiedersehen. Im Gewerbedörfli sind 16 Brüttener Betriebe präsent. Ausserdem stellen wir Marktstände, welche Artikel mit Bezug zum Dorf verkaufen. Wir möchten unser Dorf mit möglichst vielen Facetten präsentieren.

Wie meinst Du, sieht Brütten in 50 Jahren aus? Brütten wird ruhiger werden. Nachdem sich im letzten Jahrhundert alle Bauernbetriebe ausserhalb des Dorfes ansiedelten, konzentriert sich nun im Arbeitsgebiet Chätzler auch das Gewerbe am Rande des Dorfes. Die Belebung des Dorfes wird eine neue Herausforderung. Die Ideen der neu gegründeten Genossenschaft Zentrum Brütten sind gut und es ist wichtig, dass, wenn vieles verschwindet, auch wieder Neues dazukommt. Ausserdem braucht es ein intaktes Vereinsleben, welches durch innovative Menschen weitergeführt und zeitgemäss organisiert wird. Brütten wird eine privilegierte Wohnlage bleiben und ich bin sicher….es wird weitere Dorffeste geben!


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BRÜTTEN

28.7.2022, Nr. 7

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

ERÖFFNUNG EINER FACHSTELLE FÜR ALTERSFRAGEN in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Altersfragen Bassersdorf Brüttener Einwohnerinnen und Einwohner ab 70 Jahren und deren Angehörige können ab 8. August 2022 folgende Dienstleistungen kostenlos beanspruchen:

Dieses Angebot ist eine Ergänzung und Unterstützung des Altersforums.

Pflegekoordination • Wir stehen Menschen mit chronischen Erkrankungen und ihren Angehörigen beratend zur Seite. • Wir vermitteln ambulante und (teil-)stationäre Unterstützungs- und Entlastungsangebote und klären deren Finanzierung. • Wir organisieren und begleiten Eintritte in Pflegeeinrichtungen. Dazu arbeiten wir intensiv mit ambulanten Diensten, Hausärzten und Pflegeeinrichtungen zusammen. • Wir unterstützen betreuende und pflegende Angehörige beratend in ihrer wichtigen und wertvollen Aufgabe.

Marianne Zwinger… wird jeden Montag ab 8. August 2022 im Zentrumstreff der Brüel AG Brütten (Alterswohnungen neben dem Gemeindehaus) von 14 bis 16 Uhr anwesend sein.

Auf Wunsch besuchen wir Sie zu Hause und besprechen mit Ihnen, was Sie selbst vorkehren können, um möglichst lange sicher und selbstbestimmt zu Hause zu leben. Wir geben Auskünfte, Informationen und Beratung im Zusammenhang zu Themen wie: • Sicheres und selbstbestimmtes Wohnen zu Hause • Alltagshilfen und Entlastungsangebote • Hilfe bei sozialen, administrativen, rechtlichen und finanziellen Fragen • Vermittlung von Informationen über Sozialversicherungsansprüche (bei Bedarf mit spezialisierten Fachstellen)

Ausserhalb dieser Zeiten erreichen Sie die Fachstelle für Altersfragen von Montag bis Freitag zu Bürozeiten unter 044 838 85 73 oder per E-Mail an fachstelle.alter@bassersdorf.ch. Die Beratungen sind vertraulich und werden durch Marianne Zwinger, Pflegekoordinatorin der Fachstelle für Altersfragen Bassersdorf, durchgeführt. Sie arbeitet mit Institutionen im Bereich Alter und Gesundheit zusammen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme! Gemeinderat Brütten

ÖFFNUNGSZEITEN ÜBER DEN 1. AUGUST

INFORMATIONSVERANSTALTUNG

Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb sind am 1. August wie folgt geschlossen:

PV-Aktion Region Winterthur

Montag, 1. August: ganzer Tag Bei einem Todesfall ist das Bestattungsamt am Montag, 1. August von 9 bis 11 Uhr unter der Telefonnummer 079 723 54 81 erreichbar. Bitte wenden Sie sich ausserhalb des Pikettdienstes direkt an den beigezogenen Arzt. Die Wasserversorgung ist bei einem Notfall oder Leitungsbruch unter der Telefonnummer 079 327 95 53 erreichbar. Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen einen schönen Bundesfeiertag. Ihre Gemeindeverwaltung

Donnerstag, 1. September, 18.30 Uhr, Gemeindesaal Brütten Möchten Sie mit einer eigenen Solaranlage Strom produzieren und zur Versorgungssicherheit beitragen? Die Photovoltaik-Aktion beinhaltet eine Solaranlage zum Fixpreis für Ihr Einfamilienhaus. Dies von ausgewählten Solarexperten aus der Region als Rundum-Sorglos-Paket. Mehr Informationen finden Sie unter: www.solaraction.ch/pv-aktion-region-winterthur. Gemeinde Brütten


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BRÜTTEN

28.7.2022, Nr. 7

Veränderung in der Kirchenpflege Martin Egli nimmt Abschied nach zwölf Jahren von Fabienne Walker Anfangs Juli wurde der langjährige Brüttener Kirchenpflege-Präsident Martin Egli im Rahmen des Gottesdienstes aus seinem Amt in der Kirchenpflege verabschiedet. Er hat sich in den vergangenen Jahren mit grossem Engagement für die Kirche eingesetzt.

K

irchenpflegepräsidentin Rahel Rageth von der reformierten Kirche Breite bedankte sich anlässlich des Gottesdienstes bei Martin Egli für seine Arbeit, die er in der reformierten Kirchenpflege geleistet hat. «Wir hatten eine sehr gute Zusammenarbeit in den letzten vier Jahren», sagte sie. Vor allem im letzten halben Jahr sei er in der Übergangskirchenpflege sehr engagiert tätig gewesen. Er habe im Prozess des Zusammenschlus-

ses der drei Kirchgemeinden stets mitgewirkt und eine wichtige Rolle übernommen. Mit intensiven Gesprächen hätten sie gemeinsam einen Weg gefunden, der für alle Gemeinden «gesund und gut» sei. Nun sei es für Martin Egli an der Zeit, eine «kreative Pause» einzulegen. Es scheint also nicht ausgeschlossen, dass Egli zu einem späteren Zeitpunkt erneut eine Aufgabe in der Kirchgemeinde übernehmen wird. Rageth dankte auch Tanja Spahn und Daniel Handschin für ihre Amtszeit in der Kirchenpflege. Spahn sowie Handschin werden nun in der neuen Kirchenpflege der Kirche Breite weiterhin tätig sein. Der Gottesdienst wurde mit überwiegend moderner Musik umrahmt und die eingesetzten Instrumente erschienen für kirchliche Musik eher ungewohnt. Die eindrückliche Kombination der Orgel mit dem Schlagzeug und der elekt-

rischen Gitarre war für die Verabschiedung von Martin Egli jedoch sehr passend. Er wünschte sich nämlich zu seinem Abschied das Lied «If I Can Dream» von Elvis Presley und der Got-

tesdienst endete mit dem Song «The Final Countdown» von Europe. Das Zusammenspiel der Orgel mit modernen Instrumenten gab den Stücken eine Ŷ ungewöhnliche Ausdruckskraft.

Abschied nach intensiver Zusammenarbeit: Martin Egli, Tanja Spahn, Rahel Rageth und Daniel Handschin (v.r.). (fw)

«DIE ZEIT IN DER KIRCHENPFLEGE WAR EINE TOLLE ERFAHRUNG» Martin Egli, wie lautet Ihr Fazit, wenn Sie auf die zwölf Jahre als Kirchenpflegepräsident zurückschauen? Es war eine tolle Erfahrung und ich bin dankbar für diese zwölf Jahre im Amt. Wir haben in der Kirchenpflege gut zusammengearbeitet und an einem Strick gezogen. Sicher gab es auch schwierige Zeiten, als wir wegen der Finanzen in der Kritik standen oder bei anderen Anlässen. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir gute Arbeit geleistet haben und ich das erreicht habe, was ich den Kirchenmitgliedern auch versprochen habe. Daher ist mein Befinden sehr gut und ich spüre Genugtuung. Gibt es einen Wermutstropfen in Ihrer Amtszeit? Eigentlich gab es keinen bis auf den Schlusspunkt. Dass wir als Kirche vom Dorffest Brütten ausgeschlossen wurden, hat mich doch massiv getroffen. Auch die Art der Kommunikation war für die Kirchenpflege der Kirche Breite sehr speziell. Dass wir als nicht zeitgemäss taxiert werden, aber doch eine Blasmusik auf dem Kirchenturm spielen soll, kann ich nicht nachvollziehen und widerspricht meinem sozialen Verständnis vollkommen. Ein Festgottesdienst gehört für mich zu einem Dorffest einfach dazu. Vor allem

verzeichnet die Brüttener Kirche wenige bis fast keine Austritte – dies sehe ich als Wertschätzung gegenüber der Institution und als Teil der Dorfkultur. Für mich eine Ignoranz gegenüber den Werten eines Teils der Brüttener Bürger, die beim Fest auch angesprochen werden. Den Zusammenschluss der drei Ortskirchen zur Kirchgemeinde Breite haben Sie vor mehreren Jahren angestossen und auch unterstützt. Ist das Gebilde Kirche Breite nun so herausgekommen, wie Sie es sich vorgestellt haben? Ich würde umgangsprachlich sagen: sauguet! Zu Beginn wussten weder Rahel Rageth, Gudrun Mandic noch ich, wie sich das Projekt entwickeln wird. Wir haben jedoch in der Steuergruppe gut zusammengearbeitet, sachlich und konstruktiv diskutiert und eine wirklich gute Sache für alle drei Kirchgemeinden herausgearbeitet. Es war uns bewusst, dass viel Arbeit auf uns zukommen wird und es war wirklich ein grosser Eisberg, den wir vor uns hatten. Mittlerweile ist er nach und nach geschmolzen und ein schöner See liegt nun vor uns. Dass alle drei Gemeinden mit den Ortskirchen-Kommissionen weiterhin auch ihre Gemeinde abbilden können, ist wertvoll und gut. So konnten die Ängste bezüglich eines Überrollens von Bassersdorf-Nürensdorf ausgeräumt werden. Ich freue mich hier über das Resultat. (sg)


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BRÜTTEN

28.7.2022, Nr. 7

Viel Kritik wegen fehlender Jahresrechnung Gemeinderat will Buchhaltung auslagern von Susanne Gutknecht An der Gemeindeversammlung Ende Juni hagelte es von den Parteivertretern und der RGPK viel Kritik an der fehlenden Jahresrechnung 2021. Die Botschaft für den Gemeinderat ist klar: die Brüttener wollen jetzt Klarheit und eine Jahresrechnung 2021 vorliegen haben.

O

bwohl sich der ehemalige Gemeindepräsident Rudolf Bosshart und der dannzumalige Finanzvorstand Martin Sichler an der Gemeindeversammlung Ende Juni viel Mühe gaben, die Gründe darzulegen, warum die Jahresrechnung 2021 nicht vorlag, fehlte den 60 anwesenden Stimmbürgern das Verständnis. Von «peinlich» bis zu «es geht so nicht» hingen die Voten in der Mehrzweckhalle Chapf. Bezirksrat setzt Frist Der Bezirksrat und das Gemeindeamt haben die Frist auf Ende September 2022 gelegt – bis dann muss die Jahresrechnung 2021 vorliegen. Mithilfe einiger Akteure der Finanzabteilung der Gemeinde Dietlikon soll dies möglich werden. Eine verfahrene Situation, die ein «schales Gefühl über

fehlende Kompetenzen» hinterlasse, wie ein Bürger sagte. Finanzvorstand Martin Sichler verwehrt sich dagegen: man könne mit Sicherheit sagen, dass kein Geld unterschlagen wurde oder sonstige Unrechtmässigkeiten vorlägen. Die Gründe seien wie kommuniziert: personelle Wechsel, Probleme mit der Buchhaltungssoftware und die Umstellung auf HRM2. Outsourcing der Buchhaltung Martin Sichler, der das Amt erst vor eineinhalb Jahren übernommen hat, erklärte, wie der Gemeinderat in Zukunft solche Pannen vermeiden will. Es liege ein Vertragsentwurf mit einer auf Gemeinderechnungen spezialisierten Firma vor, um die Buchhaltung auszulagern. «Die Gemeinde konzentriert sich dann auf die Budget- und Finanzplanung.» Der Preis dafür belaufe sich in etwa auf ein Finanzverwalter-Pensum von rund 70 Prozent, «unterm Strich kommt es uns nicht teurer zu stehen als eine qualifizierte Person, allerdings mit dem Vorteil, dass Personalausfälle abgedeckt sind». Sichler stellte klar, dass es schwierig sei, eine Person für die kleine Gemeinde zu finden und dankte der heutigen Finanzbuchhalterin für ihren «übermenschlichen Einsatz» in den letzten Monaten.

Peinlich für Gemeinde Auch wenn es kein traktandiertes Geschäft war, meldete sich RGPK-Präsident Niklaus Blaser zu Wort. «Es ist keine schöne Situation, die Jahresrechnung 2020 wurde nicht angenommen, jetzt fehlt die Rechnung 2021 vollständig.» Es sei peinlich, da es die anderen 161 Gemeinden auch geschafft hätten, eine vorzulegen. Zudem habe es den Steuerzahler mittlerweile gut eine halbe Million Franken gekostet. Ein Outsourcing könne eine Lösung sein, aber man gebe sensible Daten gegen aussen. Fehlender Ehrgeiz Auch die Parteivertreter waren deutlich: SVP-Präsident Jürg Stahl monierte, dass man im Frühling 2021 den Weg des Gemeinderates respektiert habe, jetzt aber feststelle, dass man ein Jahr später noch am selben Ort stehe. «Der Gemeinderat zeigt hier fehlenden Ehrgeiz, diese Situation als Team zu bereinigen». Die

Vorlegung einer Jahresrechnung sei ein wichtiger Auftrag einer Gemeinde. Sein Fazit: «Nicht erfüllt – besser machen!» FDP-Vertreterin Sylvie Kessler unterstreicht die «unschöne Situation». Die Finanzen seien jedoch solid und es liege keine Veruntreuung vor. Die FDP stehe dafür ein, mit Steuergeldern sachte umzugehen und keine halbe Million Franken für Fehler aufzuwenden, die längst hätten behoben werden sollen. Eine Auslagerung sieht sie aufgrund des Datenschutzes kritisch, aber die Gemeinde habe sich als Arbeitgeberin einen schlechten Ruf geschaffen, daher müsse jetzt eine nachhaltige Lösung her. Guido Schärli (pgv) schloss sich den Rednern an und ergänzte, dass der Gemeinderat nun die allerletzte Chance habe, transparent aufzuarbeiten und zu kommunizieren. Ein unschöner Abgang für den abtretenden Gemeindepräsidenten, der sagte: «Es ist kein Ŷ 5XKPHVEODWW I U GLH *HPHLQGH ª

WIRRWARR UM GESCHÄFTSBERICHT Die traktandierten Geschäfte führten im Anschluss erneut zu Diskussionen. So monierte Jürg Baltensperger, dass der Geschäftsbericht 2021 nicht nur zu Kenntnisnahme, sondern dem Souverän zur Genehmigung vorgelegt werden müsse und lieferte auch gleich den Paragraphen des Gemeindegesetzes des Kantons dazu. Anscheinend ist der Knackpunkt bei Versammlungsgemeinden die Einsetzung einer Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission. Nachdem die Gemeindeschreiberin in der gültigen Brüttener Gemeindeordnung eine andere Auslegung ausmarchte, war der Wirrwarr perfekt. Nach längerem Hin- und Her entschied der Gemeindepräsident, das Geschäft zurückzuziehen und die rechtliche Sachlage abzuklären. (siehe Erklärung der Gemeinde Seite 20) (sg)

Der Einsatz der abtretenden Behördenmitglieder wurde mit Blumen verdankt. (v.l.) Markus Graf und Sylvie Kessler (Schulpflege), Rudolf Bosshart (Gemeindepräsident), Niklaus Blaser und Urs Schöni (beide RGPK).

FEEDBACK EINGEFLOSSEN Die Genehmigung der Personalverordnung der Angestellten wurde als zweites Traktandum behandelt. Nachdem die RGPK nach der Durchsicht noch Unklarheiten gemeldet hat, die eingeflossen sind, sowie der SVP-Präsident einige Zugehörigkeiten einzelner Artikel zur Prüfung empfohlen hat, wurde die Personalverordnung angenommen. (sg)


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BRÜTTEN

28.7.2022, Nr. 7

Adrenalinkick auf Pumptrack Fahrkünste für die Strasse trainieren Die Pumptracks, welche als Sommerspass erstmals auf der Anlage des Schulhauses Chapf aufgestellt wurde, begeistern die jugendlichen Mountainbike- und BMX-Fahrerinnen und -Fahrer. Sie sollen das Vertrauen in die eigenen Fahrkünste födern.

M

it einem Pumptrack überraschte die Gemeinde die Jugendlichen noch kurz vor den Sommerferien: Die Primarschulkinder der Schule Chapf waren von ihren Lehrpersonen informiert worden. Während der Sportlektionen tasteten sie sich mit verschiedenen fahrbaren Untersätzen an den Parcours heran. Einer der PumptrackKünstler ist Ali, der dazu meint: «Mir gefällt der Track sehr gut – hat tolle Rampen! Man kann coole Tricks da-

rauf machen.» Auf die Frage, ob dieser Track schwierig oder gefährlich sei, antwortet er: «Schon ein wenig, man muss einen Helm tragen und falls man keinen trägt, erinnern uns die Lehrer daran.» Auch Jona ist mit dabei: «Toll ist, dass man schnell fahren kann». Lena, eines der anwesenden Mädchen, fügt verschmitzt hinzu: «Es chrüselet so im Buuch» – aber Angst habe ich keine!».

der gut. Wenn die kleineren hier sind, kann man weniger schnell fahren. Ist aber gut, dass alle fahren dürfen». Mittlerweile ist der Pumptrack ein Treffpunkt für verschiedene Altersgruppen, vom jungen Primarschüler bis hin zu Sechstklassschülern. Das Fahren fördere das Vertrauen ins Sportgerät und erhöhe die Sicherheit im Strassenverkehr, teilt das Sport-

Treffpunkt für alle Gemäss dem Sportamt des Kantons Zürich, von dem die Gemeinde Brütten die Pumptrack-Bank gemietet hat, können Pumptracks mit Fahrrad, Kickboard, Laufrad oder Skateboard befahren werden. Und sie eignen sich für Fahrerinnen und Fahrer sämtlicher Fähigkeitsstufen. Dies scheint mit den Aussagen der Kindern zu decken, sagt doch Noah: «Es ist auch für ältere Kin-

amt mit und deckt sich mit Elia’s Aussage: «Gut ist, dass jeder drauf kann. Nicht so toll ist, wenn es zu viele Kinder hat». Doch bei den Benutzern wird Rücksicht aufeinander genommen. Alle sind sich einig: «Schade, dass der Pumptrack nur drei :RFKHQ KLHU LVWª Ŷ

Frédéric Bettosini

Rampen, Kurven, Sprünge: ein Test für die Fahrkünste. (fb)

Gewonnene Grillparty für Tennisdamen Barbara Claus gewinnt beim Wettbewerb von Radio1 von Susanne Gutknecht Die Brüttenerin Barbara Claus hat kurzentschlossen beim Wettbewerb für den Gewinn eines Grills und einer dazugehörigen Grillparty von Radio 1 teilgenommen und gewonnen. Mit ihren Tennis-Mannschaftskolleginnen hat sie die Party Mitte Juli steigen lassen.

D

as Motto für die Party Mitte Juli war gegeben: Beachparty! So trafen sich neun Damen der 2.-Liga Mannschaft 40+ des TC Brütten Mitte Juli auf der Terrasse der Tennisanlage. Barbara Claus hatte vor eineinhalb Monaten spontan an einem Wettbewerb von Radio1 teilgenommen, bei dem man einen Grill und einen Grillabend für zehn Personen gewinnen konnte. Das

Glück war Claus hold und sie gewann tatsächlich: «Mir war sofort klar, dass ich damit meine Tennisfrauen überraschen möchte.» Seit gut vier Jahren spielen die zehn Damen miteinander in einer Mannschaft, sind aufgestiegen und haben den Ligaerhalt geschafft. «Unser Teamzusammenhalt ist einfach super und wir haben immer ein ‹Chäferfäscht›, wenn wir uns treffen.» So auch bei der Beachparty. Die Radio1Moderatoren Dani Wüthrich und Marc Jäggi nahmen ebenfalls teil, als sie vom lustigen Trüppchen erfuhren: «Zwischen Begeisterung und Furcht», wie sie scherzhaft sagten. Grosse Überraschung Eine eingeweihte Kollegin entschied spontan, ihre Mannschaftskolleginnen stilgerecht in einem grossen amerikanischen Oldtimer abzuholen und

auf dem Schulhausparkplatz vorzufahren. Bereits dann war die Stimmung ausgelassen und als man auf der Terrasse des Tennisclubs auf die beiden Moderatoren traf, die bereits den Grill eingeheizt hatten und mit Drinks bereitstanden, war der Abend Geschichte. Die beiden Moderatoren wurden gar noch mit Grillschürzen

beschenkt, auf denen «the heat is on» und «light my fire» stand; ein Gag, der zur Stimmung passte. Barbara Claus war hell begeistert nach der Party und freute sich über die gelungene Überraschung. Einige Partner wollten ebenfalls teilnehmen, aber es war von Beginn an klar: «GeVFKORVVHQH *HVHOOVFKDIW ª Ŷ

Die Damen der 2. Liga/40+ des TC Brütten verausgabten sich für einmal am Rande des Tennisplatzes. (zvg)


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NÜRENSDORF

28.7.2022, Nr. 7

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GEMEINDEVERSAMMLUNG Die vorsorglich angesetzte Gemeindeversammlung vom 14. September ist mangels entscheidungsreifer Geschäfte abgesagt. Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2022 wurde vom Gemeinderat genehmigt.

ORTSMUSEUM Der Gemeinderat hat mit dem Verein Ortsmuseum Nürensdorf eine Leistungsvereinbarung über den Betrieb und Unterhalt des Ortsmuseums abgeschlossen. Damit ist der Weiterbestand des Museums für die nächsten Jahre gesichert. Die Leistungsvereinbarung ist befristet, so ist es möglich, dass sie bei einer Verlängerung den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden kann.

FINANZEN Durch die Baumgartner und Wüst GmbH wurde eine Revision der KVG-Abrechnung durchgeführt. Dabei wurde eine ordnungsgemässe Durchführung des Abrechnungswesens festgestellt. Bei den Rückstel-

lungen im vergangenen Jahr wurde ein Vorzeichenfehler entdeckt. Die notwendigen Korrekturbuchungen werden in der Jahresrechnung 2022 vorgenommen. Der Gemeinderat hat den aus der Revision resultierenden Bericht genehmigt. Für sieben Handänderung wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrage von CHF 395 874.40 veranlagt. In zwei Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. In weiteren zwei Fällen behandelte der Rat Handänderungen ohne Grundstückgewinnsteuern.

GESCHWINDIGKEITSKONTROLLEN Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitag, 20. Mai, auf der Oberwilerstrasse in Fahrtrichtung Brütten/ Bassersdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 317 gemessenen Fahrzeugen fuhren 21 Lenker zu schnell. Bei einer signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h betrug die gemessene Maximalgeschwindigkeit 69 km/h.

Gemeinderat Nürensdorf

ÖFFNUNGSZEITEN FREITAG, 26. AUGUST Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am Freitag, 26. August, den ganzen Tag geschlossen, da sich das Personal auf dem Geschäftsausflug befindet. Betreffend Pikettdienst des Bestattungsamts und der Gemeindewerke gibt Telefon 044 838 40 50 (Tonband) darüber Auskunft. Gemeindeverwaltung Nürensdorf

VERSCHIEDENE GEMEINDEBEHÖRDEN Nebst der Konstituierung des Gemeinderats wurden auch die übrigen Behörden und Abordnungen vom Gemeinderat wie folgt gewählt:

KULTUR- UND FREIZEITKOMMISSION Präsident: Gemeindepräsident Christoph Bösel Mitglieder: Michaela Catanese, Willi Kobel, Rita Müller, Jaqueline Wasem, Sandra Winiger (mit beratender Stimme und Sekretärin)

FACHSTELLE SOZIALES Präsidentin: Gemeinderätin Edith Betschart, Ressortvorsteherin Soziales Mitglieder: Brigitte Huber, Tiziano Rosa, Kathrin Bieri, Co-Leiterin Abteilung Soziales, Ulrich Vogler, Co-Leiter Abteilung Soziales

FEUERWEHRKOMMISSION Präsident: Gemeinderat André Meier, Ressortvorstand Sicherheit Mitglieder: Gemeinderätin Edith Betschart, Ressortvorsteherin Soziales Céline Steinmetz (mit beratender Stimme und Sekretärin)

NATUR- UND UMWELTKOMMISSION Präsidentin: Gemeinderätin Lisa Schneider, Ressortvorsteherin Bau und Umwelt Mitglieder: August Erni, Hans Ulrich Hofer, Peter Menzi, Martin Peter, Anna Zuber (mit beratender Stimme und Sekretärin)

LIEGENSCHAFTENKOMMISSION Präsident: Gemeinderat Hannes Schärer, Ressortvorstand Finanzen Mitglieder: Gemeindepräsident Christoph Bösel, Beat Zimmermann Pascal Spicher, Christian Meierhans (Mitglied und Sekretär) Gemeindestelle für Landwirtschaft: Rolf Schär

WAHLBÜRO

JUNGBÜRGER- UND NEUZUZÜGERFEIER Die Gemeinde lädt die Jungbürger und Neuzuzüger zur Feier am Montagabend, 5. September, ein. Wie jedes Jahr werden die entsprechenden Personen direkt angeschrieben und persönlich eingeladen. Wir freuen uns auf viele Jungbürger sowie auch Neuzuzüger. Gemeinderat Nürensdorf

Mitglieder: Andrea Bocha, Cornelia Brunner, Bernadette Brunold, Lara GiantomasoBrunelli, Giulia Giantomaso, Peter Menzi, Silvia Morf, Philipp Moser, Martina Sägesser, Rolf Schär, Ronny Schär, Andrina Schmid, Marc Schmid, Ursula Marianna Schmidt, Walter Spaltenstein, Rosario Vitanza


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NÜRENSDORF

28.7.2022, Nr. 7

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF Veranstaltungen

SommerLeseClub für Schüler

GRATULATION

Am Samstag 27. August ist der letzte Abgabetermin in der Bibliothek. WIR GRATULIEREN!

Während den Sommerferien vom 18. Juli bis 20. August ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 19 Uhr und am Samstag von 9.30 bis 12 Uhr geöffnet. Schöne und erholsame Ferien wünscht Ihnen das Bibliotheksteam! Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter: www.winmedio.net/nuerensdorf. Bibliothek Nürensdorf

Zur Goldenen Hochzeit Am 23. August Alois und Luzia Vögeli-Kistler Spitzackerstr. 21 8309 Nürensdorf Am 26. August Michele und Brigitte Balducci-Hefti Baltenswilerstr. 7 8309 Nürensdorf

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF «Lapbook»-Ausstellung der 2. Klasse aus dem Schulhaus Ebnet Wissen Sie, was ein «Lapbook» ist? Jeder Schüler, jede Schülerin der 2. Klasse von Frau Rives musste ein Buch lesen. Danach hatten sie die Aufgabe, diverse Angaben zu ihrem Buch in ihrem «Lapbook» zu gestalten, seien es Beschreibungen zum Inhalt, dem Autor oder wer die Hauptpersonen waren. Sie gestalteten ihr Buchcover und bewerteten, wie ihnen das Buch gefallen hatte. Nun durften wir die «Lapbooks» während sechs Wochen in der Bibliothek ausstellen. Eltern, andere Schulklassen und interessierte Bibliotheksbesucher konnten sich die «Lapbooks» anschauen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Rives und ihrer Klasse, dass wir ihre vielseitig gestalteten «Lapbook» ausstellen durften. Bibliothek Nürensdorf

ABSCHIED Seiler, Heidi geb. 28.3.1956 Aufenthalt in der Tertianum Residenz, Zürich verstorben am 20.6.2022 Bloch, Urs geb. 6.6.1933 Hitzenbachstrasse 11 verstorben am 13.7.2022 Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf


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NÜRENSDORF

28.7.2022, Nr. 7

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

KONSTITUIERUNG SCHULPFLEGE Am 30. Juni 2022 hat der «Stabwechsel» in der Schulpflege stattgefunden. Seit dem 1. Juli ist die Behörde in der neuen Zusammensetzung im Amt. Die Schulpflege hat sich wie folgt konstituiert:

Ressort

Leitung

Stellvertretung

Präsidiales

Gerry Romanescu

Doris Salzmann (1. Vize) Thomas Sigrist (2. Vize)

Controlling, ICT und Liegenschaften

Pascal Spicher

Thomas Sigrist

Schulqualität

Franziska Schär

Pascal Spicher

Schülerbelange (Sonderpädagogik)

Doris Salzmann

Franziska Schär

Ausserschulisches

Thomas Sigrist

Doris Salzmann

Schulpflege Nürensdorf

BUNDESFEIER 2022 Die Bevölkerung ist zur Teilnahme an der diesjährigen Bundesfeier am 1. August herzlich eingeladen. Die Feier findet um 20.45 Uhr in Oberwil, oberhalb der Breitenloostrasse, statt. Ansprache: Lisa Schneider, Gemeinderätin Dorffest des Knabenvereins: Ab 18 Uhr im Dröschschopf an der Kleinhausstrasse Gratisbus: Innerhalb der Gemeinde (siehe Flugblatt) Gemeinderat Nürensdorf und die Mitwirkenden

Die Genossenschaft Zentrum Bären betreibt mitten in Nürensdorf eine Seniorenresidenz mit 29 altersgerecht gebauten Wohnungen, zwei Pflegewohnungen, Coiffeur, Arztpraxis und Restaurant. Die Rezeption im Foyer des Zentrums ist der Dreh- und Angelpunkt des Betriebs. Sie ist montags bis freitags, 9.30 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr und am Samstag von 9.30 bis 12 Uhr besetzt. Für die Nachfolge der Leiterin des Rezeptionsteams suchen wir per 1. November 2022 oder nach Vereinbarung eine Person als

LEITER/-IN REZEPTIONSDIENST (35%) Ihre Hauptaufgaben: • Organisation und Gewährleistung des Rezeptions- und Telefondiensts • Koordination und Organisation von Anlässen • Allgemeine Auskunftsdienste und Alltagshilfe • Hilfeleistung bei Notfällen • Allgemeine administrative Aufgaben Ihr Profil: • Dienstleistungsorientierte, zuverlässige und selbstständige Persönlichkeit • Freundliches, offenes und kontaktfreudiges Auftreten • Organisatorisches Flair • Allgemeine hauswirtschaftliche Fähigkeiten • Verständnis für Anliegen unserer Ansprechpartner, Diskretion und Loyalität • Flexibilität • Kaufmännische Grundausbildung von Vorteil Wir bieten: • Abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit • Selbstständiges Arbeiten mit hoher Eigenverantwortung • Gut eingespieltes Team • Den Anforderungen der Stelle entsprechende Entlöhnung und fortschrittliche Arbeitsbedingungen Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen in Papierform an die Genossenschaft Zentrum Bären, c/o Gemeindeverwaltung, 8309 Nürensdorf. Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Leiterin des Rezeptionsteams, Caroline Ernst, E-Mail reception.baeren@ gmail.com, Tel. 043 266 06 56 (Mittwoch und Donnerstag) gerne zur Verfügung. Zusätzliche Informationen finden Sie unter www.nuerensdorf.ch Genossenschaft Zentrum Bären


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NÜRENSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

FREIZEITKURSE FÜR ERWACHSENE 2022/2023 Bellicon Jumping Bellicon Jumping ist ein intensives Fitnessprogramm mit vielfältigen Übungskombinationen. Der Fokus liegt in der Ausdauer und Koordination, stärkt und strafft den ganzen Körper… Kursleitung: Mehrni Mele Kursdauer: 12x Dienstagabend, 18.30 – 19.30 Uhr Kursdaten: 25.10. / 01.11. / 08.11. / 15.11. / 22.11. / 29.11. / 06.12. / 13.12. / 20.12.2022 10.01. / 17.01. und 24.01.2023 Kursort: Turnhalle, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 120.00 (Einheimische), Fr. 144.00 (Auswärtige) Wudan Qi Gong Es ist ein heilendes Qi Gong, das aus dem Herzen Chinas, dem Wudan-Gebirge kommt und (wie alle Qi Gong Übungen) Körper-Geist-Seele miteinander verbindet. Das Wudan Qi Gong ist eine der älteren Formen; es entspannt den Körper, löst die Gelenke, und beruhigt den Geist… Kursleitung: Kursdauer: Kursdaten: Kursort: Kurskosten:

Lydia Graf, Lehrerin Qi Gong 5x Donnerstagabend, 19 – 20.30 Uhr 27.10. / 03.11. / 10.11. / 17.11. / 24.11.2022 Spiegelsaal, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Fr. 80.00 (Einheimische), Fr. 96.00 (Auswärtige)

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Hatha-Yoga Dieser Kurs führt Sie behutsam in die Praxis des Hatha-Yoga ein. Sie lernen Atemübungen kennen, die Sie zu einer natürlichen Atmung zurückführen; Körperhaltungen, die ganzheitlich wirken, den Körper stark und flexibel machen und Entspannungsübungen für den Alltag. Kursleitung: Christina Polanka-Altorfer, Dipl. Yogalehrerin Kursdauer: 1. Kurs: 8 x Montagabend, 18 – 19.15 Uhr 2. Kurs: 8 x Montagabend, 19.30 – 20.45 Uhr Kursdatum: 31.10. / 07.11. / 14.11. / 21.11. / 28.11. / 05.12. / 12.12. und 19.12.2022 Kursort: Spiegelsaal, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 100.00 (Einheimische), Fr. 120.00 (Auswärtige) Stele mit Ton individuell gestalten Freies Gestalten einer Stele. Wir stellen aus Ton verschiedene Formen her... Kursleitung: Beatrice Weiss und Esti Schnyder Kursdatum: 4.11. Freitagabend, 19 – 22 Uhr 5.11. Samstagmorgen, 9 – 12 Uhr 19.11. Samstagmorgen, 9 – 12 Uhr 26.11. Samstagmorgen, 10 – 11 Uhr abholen (Hakabstrasse 7, Nürensdorf) Kursort: Werkraum, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 100.00 exkl. Material ca. Fr. 80.00 (Einheimische) Fr. 120.00 exkl. Material ca. Fr. 80.00 (Auswärtige)

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NÜRENSDORF

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Sommerabendfest mit fetziger Musik Kein freier Platz mehr in der Gemeindearena von Ute Müller Am Freitag anfangs Juli waren die Einwohner von Nürensdorf zum diesjährigen Sommerabendfest eingeladen. Organisiert von der Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf und mit Unterstützung des Männerchors, des «Nüeri Netz» sowie vielen anderen Helfern hat das schöne Wetter dem Namen alle Ehre gemacht.

D

ieses Jahr konnte das Sommerabendfest in der Gemeindearena in Nürensdorf endlich wieder stattfinden. Die Nürensdorfer Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, einen geselligen Abend bei Musik und guter Stimmung zu verbringen.

Christoph Bösel sagt: «Dieses Jahr wird es wohl etwas enger. Wir sind auf die Rasenflächen rundum ausgewichen und haben so noch etwas Platz geschaffen». Flanieren mit Wurst und Bier Vor der Bühne sind Festbänke aufgebaut mit Platz für rund 350 Gäste, dazu kommen die übrigen Sitzgelegenheiten. Viele Gäste flanieren auch einfach mit Bratwurst und Bier in der Hand herum. Beim Eingang hat jeder

Besucher je einen Gutschein für ein Getränk und Verpflegung erhalten. Christoph Bösel schätzt: «Alles in allem werden wir etwa 600 Gäste begrüssen dürfen, manche gehen ja etwas früher nach Hause, so gibt es wieder Platz für Neuankommende.» Der Männerchor grilliert Cervelat und Bratwurst im Akkord – von den etwa 750 Würsten wird am Schluss wohl nichts mehr übrig sein. Nach einer Stunde begrüsst Gemeindepräsident Christoph Bösel die

Anwesenden und bedankt sich bei allen Helfern für die tatkräftige Unterstützung. Spontanen Applaus erhält er, als er das Nürensdorfer Bier als «das beste Bier auf der Welt» bezeichnet. Anschliessend gibt er die Bühne frei für die Countryband «Free Way», die schon mit den ersten Tönen eine mitreissende Stimmung verbreitet. Kurzum, das gesellige Zusammensein wird in vollen Zügen JHQRVVHQ Ŷ

Gute Stimmung in der vollbesetzten Arena (um)

Arena füllt sich zusehends Ab 18 Uhr füllt sich der Festplatz langsam aber sicher. Die Stimmung ist jetzt schon locker, die Gäste sind auf der Suche nach einem guten Platz in der Arena. Aufgrund der Baustelle nebenan stehen dieses Jahr weniger Sitzplätze als in den Jahren zuvor zur Verfügung. Gemeindepräsident

FASSADE ERNEUERN In den letzten Wochen war der Genossenschaftsbau Zentrum Bären mit einem Baugerüst eingekleidet. Manch einer wird sich fragen, warum. Auf Anfrage erklärt Daniel Neukomm, Präsident der Genossenschaft, dass es zu Wassereintritten hinter die Fassadenisolation kam, die zu grösseren Schäden führten. «Anscheinend wurde die Fassadenisolation nicht fachgerecht aufgezogen, was immer wieder zu Beanstandungen führte.» Daher wird jetzt die gesamte Fassade erneuert und die Dachabläufe werden sichtbar ausserhalb der isolierten Fassade verlegt. Auch das Dach wird allseitig über die Fassade hinaus verlängert, um den Schutz zu erhöhen. Die Bewohnenden können zwar in den Wohnungen bleiben, müssen jedoch auf ihre Balkone verzichten. Bis Ende November sollten die Bauarbeiten an allen drei Häusern abgeschlossen sein. (sg)


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REGION

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CHARTS: KRISTALLKUGEL FÜR BÖRSEN?

Freuen sich über den neuen KZU-Roboter: (v.l.) André Müller, Prasanthi Rajanayagam und Marlies Petrig. (sg)

Unterhaltung mit Roboter Lio KZU will Roboter für Routineaufgaben einsetzen von Susanne Gutknecht

och ersetze der weiss-orange Roboter Lio bei weitem keine Mitarbeitenden im KZU, doch er lerne von Tag zu Tag mehr, wie Marlies Petrig, Leiterin Health Care Services beim KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit, erklärt. Zurzeit begrüsst Lio im KZU in Embrach Besuchende und zeigt ihnen nach einem ersten Gespräch den Weg mit seinem Greifarm, der wie ein freundliches Gesicht aussieht.

habe sich die Geschäftsleitung entschieden, frühzeitig sich Gedanken zu machen, in welchen Bereich ein Roboter etwas bringt und Lernende werden so vertraut mit ihnen. Prasanthi Rajanayagam, Bereichsleiterin Pflege und Projektleiterin, ist sozusagen die Vorgesetzte von Lio und das Bindeglied zum Unternehmen, das Lio programmiert. Vor seinem Arbeitsstart wurden erste Wege programmiert, Musiklisten und Witze hinterlegt sowie die einfachsten Antworten eingegeben. Ebenfalls können Dienstpläne hinterlegt werden, die Lio ohne zu Murren abarbeitet. Eine Aufgabe ist das beispielsweise der Getränkenachschub: so rollt Lio leise Richtung Getränkelager, lädt mit seinem Greifarm ein Sixpack Mineralwasser auf seine Ladefläche und rollt damit zum nächsten Zimmer.

Aktiv mitgestalten Im Rahmen eines Pilotprojektes wird Lio in den nächsten Monaten schwerpunktmässig im Pflegezentrum Embrach eingesetzt. «Der Ansporn für das Projekt ist einfach: unsere jungen Mitarbeitenden werden in Zukunft mit Robotik zu tun haben und wir glauben, dass Roboter vermehrt für Routineaufgaben eingesetzt werden können», sagt Marlies Petrig. Daher

Grosse Neugierde Geschäftsführer André Müller unterstützt das Projekt und bemerkt, dass die Mitarbeiter Freude hätten an Lio und die Neugierde gross ist, was er bereits wieder gelernt habe. Zudem seien sie stolz, dass sich ihr Betrieb auch mit zukunftsträchtigen Themen auseinandersetze. «Roboter werden immer Assistenzaufgaben ausführen und keine fachlichen Handgriffe erle-

Ende Juni stellte das KZU ihren neuesten Mitarbeiter vor: Lio, der Roboter. In den nächsten drei Jahren soll er in Embrach zahlreiche Aufgaben erlernen und so das Personal entlasten und die Bewohnenden unterhalten.

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digen können», aber das sei nicht das Ziel. Lio solle das Team ergänzen, nicht ersetzen. Auch Marlies Petrig erklärt, dass komplexe Aufgaben, welche das Fachpersonal ausführe und lange dafür gelernt habe, nicht so schnell zu ersetzen sei. Mittlerweile hat Lio weitere Personen begrüsst, die erstaunt, aber mit einem Lächeln im Gesicht, reagieren. «Das ist immer so, er wird als herzig und lustig angesehen», erklärt Rajanayagam. Sie ist erstaunt, wie schnell Lio lernt: «Mittlerweile ist er schneller geworden, macht weniger sprachliche Fehler, kennt schwierigere Wörter und ahmt Dialekte nach». So verstellt er beim Erzählen eines Witzes gar die Stimme. Aufwändiges Projekt Das Dreijahresprojekt gleicht einer Lehre, scherzt André Müller. Für das KZU sei es ein aufwändiges Projekt, aber sehr interessant. In einer zweiten Phase wird Lio bei den Bewohnern eingesetzt. Beispielsweise könnte er in einer Turnstunde einfache Übungen anleiten oder Geschirr entgegennehmen beim Abräumen. Arbeit gebe es genug. Mittlerweile hat Lio bemerkt, dass die Uhr nach 12 Uhr anzeigt und begrüsst die Eintretenden PLW ©*XWHQ 1DFKPLWWDJ ª Ŷ

Die technische Analyse wird vielfach als Hokuspokus dargestellt. Der Grund könnte bei den kurios klingenden Namen von Formationen wie Flaggen, Keile, Untertassen etc. liegen. So fristet die technische Analyse, im Vergleich zur Fundamentalanalyse ein eher verstecktes, fast schon anrüchiges Dasein. Trotzdem nimmt sie jeder in Anspruch. Egal, ob es sich um den Kauf von Heizöl, Aktien, Edelmetallen, Devisen oder Immobilien handelt. Egal, ob man einen Chart nutzt oder aus der Erinnerung die verschiedenen Preisniveaus abruft. Es wird zur Orientierung gebraucht und/oder zur Abschätzung, ob der Preis attraktiv ist oder ob zuwarten angesagt ist. Heutzutage prasselt eine wahre Informationsflut auf uns nieder. Es ist praktisch unmöglich, alle relevanten Informationen zu erwischen, sie einzuordnen und auszuwerten. Der Vorteil der Charttechnik liegt in der Einfachheit. Das absolute Minimum an Daten ist der Schlusskurs der jeweiligen Zeiteinheit (Tage, Wochen oder Monate). Mit dem Hinzufügen des Eröffnungskurses, dem Hoch/Tief und dem Volumen kann man jeden Wert analysieren. Das Kursbild enthält sämtliche Informationen, Ängste, Gier und Meinungen. Nach der Analyse des Wertes lassen sich nach den Regeln der Charttechnik bereits Prognosen und Risiken definieren.

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REGION

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«AIDA-Care» in Gemeinden fest verankert Niederschwelliges Angebot bei Verdacht auf Demenz Das AIDA-Care-Team des KZU bietet mit seinem niederschwelligen Angebot Hilfesuchenden bei Verdacht auf Demenz Unterstützung an. 2016 startete das KZU ein Pilotprojekt, an dem sich vierzehn Gemeinden beteiligten, darunter Bassersdorf und Nürensdorf.

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IDA-Care steht für «Aufsuchende Individuelle Demenz-Abklärung und -Beratung» und wurde vor sechs Jahren als Pilotprojekt am KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit ins Leben gerufen. «Ziel damals wie heute ist es, Betroffene dahingehend zu beraten und zu unterstützen, dass sie möglichst lange würdevoll und sicher im eigenen Zuhause bleiben können», erklärt Marlies Petrig, Lei-

terin Health Care Services beim KZU. Wichtig war von Beginn an, das Umfeld der betroffenen Person, seien dies Nachbarn, Bekannte, Angehörige ebenso wie Behörden und Sozialdienste miteinzubeziehen. Der niederschwellige Zugang zum Beraterteam ist dabei essenziell. Nur in einer solchen Gemeinschaftsarbeit könne das AIDA-Care-Beratungsteam die Ressourcen des Umfelds stärken und die Autonomie der Betroffenen bestmöglich stützen, erklärt Petrig. Situation vor Ort einschätzen Ein Teil des Angebotes ist eine genaue Situationseinschätzung vor Ort und die Stärkung des sozialen Umfelds der betroffenen Person. «Die Erfahrung der letzten fünf Jahre zeigen, dass wir mit AIDA-Care vielen

betroffenen Menschen und deren Umfeld bei komplexen Fragestellungen zu pflegerischen-, sozialen-, medizinischen-, finanziellen- oder Sicherheitsaspekten hilfreiche Möglichkeiten oder Ideen aufzeigen konnten», erklärt Dorothea Fiechter, Beraterin AIDA-Care. «Wir konnten nicht nur beratende, sondern je nach Situation auch psychologische Unterstützung bieten». Die meist komplexen Situationen der betroffenen Personen, bedingt durch die demenzielle Krankheit, zeigen die Notwendigkeit für eine umfassende Beratung, in denen Fachfragen verschiedenster Gebiete mitspielen. Seit Anfang 2019 ist AIDA-Care fester Bestandteil der Grundleistungsvereinbarung aller 20 KZU-Trägergemeinden und somit auch in Bassersdorf und NüŶ UHQVGRUI QXW]EDU VJ

PREISELBEERE – FÜR DIE BLASE Die Preiselbeere hat es sogar in die berühmte nordische Mythologie geschafft und wurde dort im Epos Kalevala verewigt. Marjatta (bzw. Maria) wurde angeblich durch das Essen einer Preiselbeere schwanger. In Kinderwunschbehandlungen werden die Früchte in der Medizin nicht verwendet, dafür erzielt man sehr gute Behandlungsergebnisse bei Entzündungen der Blase und der ableitenden Harnwege. Kennt es nicht jeder, dass man mal zu lange in der feuchten Badehose im Schwimmbad war oder in kurzen Hosen auf einem kühlen Stein gesessen hat und am Abend dann beim Toilettengang ein leichtes Brennen spürt? Profitieren Sie im August von 30 Prozent Rabatt auf unsere Preiselbeer Kapseln. Als beliebte Beigabe bei Wildgerichten kennen und schätzen sie viele. Doch wer isst die herb-sauren Preiselbeeren gerne roh? Kaum jemand! Doch gerade diese herben Eigenschaften machen sie zu einer wertvollen Heilpflanze.

BILD DES MONATS In den letzten zwei Wochen sind die grossen Mähdrescher-Ungetüme wieder überall zu sehen. Mit dem breiten, ausladenden Schneidewerk werden im dorfblitz-Gebiet verschiedenste Kulturen verarbeitet. Sei es Getreide, Mais oder andere Kulturen, der Mähdrescher kann für verschiedenste Aufgaben eingesetzt werden. In der heissen Nachmittagssonne zieht er seine Bahnen und wirbelt dabei mächtig das trockene Stroh auf, so dass die ihn umgebende Staub-Stroh-Wolke schon von weitem zu sehen ist. Auch auf den Strassen sind die Ungetüme zu sehen und verleiten manch einen Autofahrer dazu, sich bei Gegenverkehr ganz auf die rechte Seite zu begeben, um nicht zu touchieren. Auch die Rehkitze sind jedes Jahr zur Erntezeit ein Thema, die sich in den Feldern verstecken und von den Bauern kaum entdeckt werden können. Dazu werden neuerdings auch Drohnen zur Rehkitzrettung auf den Feldern eingesetzt wie beispielsweise in Brütten. (sg)

Das Herbe in der Preiselbeere sind die Gerbstoffe. Diese und viele andere Wirkstoffe machen den Gesamteffekt aus. Diese Wirkstoffe wirken adstringierend, umhüllen die Bakterien in der Blase und lösen sie von der Blasenwand, sodass sie ausgeschwemmt werden können. Dadurch können Infektion gelindert oder sogar verhindert werden. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen, Drogist HF dipl. Naturheilpraktiker TEN


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REGION/LESERFORUM

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Spielende Stadt Spielstadt entwickelt sich zu Dorffest von Susanne Gutknecht Bei der vierten Austragung der «Spielstadt Bassersdorf» mausert sich der Anlass zum kleinen Dorffest. Neu hinzu kommt ein Rahmenprogramm, welches die Besuchenden auf verschiedene Plätze locken soll. Auch das gastronomische Angebot wird ausgedehnt, so dass der Dorffest-Atmosphäre nichts mehr im Wege steht.

M

it der «Spielstadt Bassersdorf» scheint den lokalen Handwerksbetrieben und Geschäften eine gute Idee gelungen zu sein, als sie 2019 erstmals Bassersdorf in eine Spielwelt verwandelten. Mit von der Partie war der lokale Detailhandel, Handwerker und Dienstleister aus der Region, die ihre Tätigkeiten auf eine spielerische Art den Besuchern näherbrachten. So konnten Besucher von einem Spiel zum nächsten schlendern und sich mit den

STÄDTE-RANKING: WO BASSERSDORF DER SCHUH DRÜCKT Das Immobilienberatungsunternehmen Wüest Partner erstellt anhand von 11 Kriterien jährlich ein Städte-Ranking Schweiz. Bassersdorf fällt 2022 um 11 Ränge auf Platz 79 zurück. Einer der Hauptgründe für das seit Jahren schlechte Abschneiden von Bassersdorf ist die fehlende Attraktivität als Arbeitsort. Für die Grösse der Gemeinde hat Bassersdorf zu wenige Dienstleistungs-, Gewerbe- und Industrieunternehmen auf seinem Gebiet. Dies hat zur Folge, dass das Steueraufkommen juristischer Personen im einstelligen Prozentbereich liegt, während juristische Personen im Kantonsdurchschnitt knapp einen Viertel zum Steueraufkommen und damit wesentlich zum Wohlstand im Kanton Zürich beitragen. Das ist auch der Grund, weshalb Bassersdorf ein

lokalen Unternehmerinnen und Unternehmern austauschen oder einfach Spass haben. Dabei zeigten sich die mitwirkenden Betriebe sehr kreativ: Wissenspiele, Geschicklichkeit, räumliches Denken oder sportliche Ansätze wurden geboten. Geeignet waren die Spiele jeweils für Kinder genauso wie für Erwachsene. Dorffest-Charakter erlangt Dieses Jahr stehen 37 Teilnehmer bereit, die einen Parcours bilden. Irina Boog vom OK-Team erklärt: «Wir haben dieses Jahr die einzelnen Stände zentraler vereint, damit man nicht so weit gehen muss.» Neben Boog als Organisatorin des Anlasses, ist mit Barbara Steinmann, Stefan Hertach, Marco Schäuble und Markus Süssli die Gewerbeseite ebenso gut vertreten. Das OK hat auf dieses Jahr die Öffnung hin zu einem Dorffest mit Spielen begrüsst: «Es soll kein reiner Gewerbeanlass sein, sondern eine sympathische Darstellung des bedeutenden lokalen Gewerbes

unterdurchschnittliches Steueraufkommen aufweist, mit jeweils negativen Folgen für den Gemeindehaushalt und für den Schuldenstand. Mittelfristig besteht mit der planerischen Entwicklung des Gebiets Pöschen aufgrund der am 20. Juni 2022 durch die Gemeindeversammlung Bassersdorf verabschiedeten Bau- und Zonenordnung die Chance, dass im erforderlichen Gestaltungsplan ein bedeutend grösserer Teil dieses Gebiets für Dienstleistungs-, Gewerbe- und Industrieunternehmen und ein kleinerer Anteil für Wohnen vorgesehen wird. Auf diese Weise könnte mittel- bis langfristig eine für die Finanzen von Bassersdorf wünschbare Korrektur hin zu höheren Steuereinnahmen juristischer Personen erzielt werden. Mit Erich Kästner ist man versucht zu sagen: «Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es»!

Othmar Baumann IG Bassersdorf

in einem Dorffest-Charakter», erklärt Irina Boog. Rahmenprogramm mit Musik Deshalb wird es neu auch ein Rahmenprogramm geben, unter anderem mit Musik aus der Region wie der Buffalo Band Bassaville oder dem Männerchor Nürensdorf. Daneben werden die

Feuerwehr Bassersdorf sowie die ansässige Tanzschule als Attraktionen auf mehreren kleinen Bühnen die Leute unterhalten. Auch das gastronomische Angebot wird ausgebaut und lässt so den Besuchern für das gesellige Beisammensein genügend Raum. Am 25. August von 17 bis 21 Uhr VWHLJW GDV )HVW LQ %DVVHUVGRUI Ŷ

Spielen nach Herzenslust und dabei das lokale Gewerbe kennenlernen, ist das Ziel der Spielstadt Bassersdorf. (Archiv)

LESERFORUM

Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken. Regeln für Leserbriefe • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse mit Telefonnummer (auch E-Mail). • Oberste Grenze der Textlänge: 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe» und Wahlpropaganda sowie sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung, Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat dorfblitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (db)


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ALLTAG

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Sofia Jorgic spielt Konzerte im Jugendsinfonieorchester in der Tonhalle Zürich. (zvg)

Das Instrument der Engel Grosser Erfolg für Gymnasiastin bei Musikwettbewerb von Astrid Steinbach Die 17-jährige Sofia Jorgic aus Bassersdorf hat sich bereits als Kind in die Harfe verliebt und spielt dieses Instrument seit ihrem achten Lebensjahr. In diesem Jahr konnte sie beim landesweiten «47. Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb» (SJMW) den zweiten Platz im Harfen-Duo erreichen.

D

ie Harfe ist eines der ältesten Musikinstrumente der Menschheit. Auf Bildern werden oft Himmelsboten mit einer Harfe dargestellt, weshalb sie auch als «Instrument der Engel» bezeichnet wird. Umso bemerkenswerter ist es denn auch, wenn ein Teenager eine Harfe mit Leidenschaft spielt. Sofia Jorgic begann mit acht Jahren dieses Instrument zu erlernen und zu spielen. Seit einem Jahr lebt die heute 17-Jährige mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Bassersdorf und beherrscht ihr Instrument nahezu perfekt. In den letzten Jahren konnte sie bei verschiedenen Musikwettbewerben hervorragende Platzierungen erreichen. Ursprünglich wollte sie eigentlich Klavier spielen lernen, erzählt Jorgic auf die Nachfrage, wie man zu so ei-

nem besonderen Instrument kommt. «Die Musikschule Konservatorium Zürich macht jedes Jahr einen Vorstellungstag zu den Musikinstrumenten, die dort gelehrt werden. Meine Mutter besuchte mit mir diesen Anlass, damit ich sehen kann, ob das Klavier überhaupt etwas für mich ist. Danach fragte sie mich, ob ich aus Spass die Harfe ausprobieren möchte.» Sofia Jorgic wusste erst gar nicht genau, was eine Harfe ist und fragte ihre Mutter. «Sie sagte eher scherzhaft zu mir, dass es das Instrument ist, welches die Engel spielen. Das Klavier wurde von der Harfe übertroffen. Ich probierte noch das Cello aus, aber es blieb bei der Harfe», erinnert sie sich lächelnd. «Die erste Harfe mieteten wir noch.

«Das Klavier wurde dann von der Harfe übertroffen. Ich probierte noch das Cello aus, aber es blieb bei der Harfe»

Bald darauf kauften wir eine Klappenharfe mit 38 Saiten und danach die heutige Konzertharfe.» Übung macht den Meister Aktuell besucht Jorgic noch das Gymnasium und steht ein Jahr vor der Matura. Damit habe sie nicht mehr ganz so viel Zeit. Je nach Möglichkeit übe sie aber immer noch im Schnitt 50 Minuten am Tag und hat bereits an mehreren Musikwettbewerben teilgenommen. Ihr erster war der Zürcher Jugendmusikwettbewerb 2020. Sowohl hier als auch bei einer nächsten Teilnahme am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb 2021 (SJMW) konnte sie gute Platzierungen erspielen. In diesem Jahr nahm sie erneut am SJMW teil. «Ich hatte mich einmal im Solo und einmal im Duo angemeldet. Im Solo verpasste ich knapp die Qualifikation für das Finale, da ich in der Entrada-Runde den zweiten Platz erreicht habe. Aber mit dem Duo hatten wir uns mit dem ersten Platz qualifiziert», berichtigt Jorgic von ihrer Teilnahme an dem landesweiten Wettbewerb. Riesige Freude Für das Finale, das Ende April in Zürich stattfand, hatten sich von knapp 1400 Kandidaten und Kandidatinnen

zuvor 330 junge Musiktalente aus der ganzen Schweiz qualifiziert, die nun aufeinandertrafen. «Der Wettbewerb selbst fand über mehrere Tage hinweg statt. Meine Kollegin Alessandra Münger und ich erreichten den zweiten Platz. Unsere Freude war riesig!» Krönender Abschluss des Wettbewerbs ist jeweils das Preisträgerkonzert am Ende. Aufgrund der grossen Anzahl werden nicht alle Preisträgerinnen und Preisträger zum Vorspiel am Konzert eingeladen und auch die beiden Harfenspielerinnen mussten leider passen. Konzertieren im Orchester Auf Nachfrage, was aktuell musikalisch für sie anstehe, verriet Sofia Jorgic, dass sie im vierten Gymnasium für das «Jugendsinfonieorchester Zürich» vorgespielt habe und tatsächlich aufgenommen wurde. Ihr erstes Konzert mit diesem renommierten Orchester war aufgrund Corona ein Livestream in der Tonhalle Maag und fühlte sich nach ihren Angaben sehr ungewohnt an, da es ohne Publikum war. «Am 20. März hatten wir dann endlich in der Tonhalle Zürich ein Konzert mit Publikum. Das hat sich wieder richtig gut angefühlt», HU]lKOW VLH EHJHLVWHUW Ŷ


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SPORT

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Hitzige, aber faire Duelle Der Ball rollte nach zweijährigem Unterbruch wieder… Am ersten Juli-Wochenende war die bxa in fester Hand der «Tschütteler». Spannende Duelle und knallharte Torverwertung standen neben viel Lachen und Geniessen auf dem Programm des Dorf- und Schülerturniers des FCB.

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enn der Fussballclub Bassersdorf zum Dorfund Schülerturnier lädt, darf normalerweise mit einem Grossandrang auf bxa’s Rasenflächen gerechnet werden. So auch dieses Jahr: Das neu konstituierte OK begrüsste 102 Teams zum Breitensportanlass Grümpi. Tore am Rande des Festzelts Bereits am späteren Freitagabend trafen sich die ersten Mannschaften der älteren Spielergenerationen zum freundschaftlichen Fussballmatch

zwischen Bahngeleisen und dem Altbach. Da das Wetter keine Wünsche offen liess, konnten die Spiele zu fairsten Wettkampfbedingungen ausgetragen werden, was sichtlich zur guten Stimmung auf und neben dem Rasen beigetragen hatte. Bis spät in die Nacht wurden die Bälle im Tor des Gegners platziert und im traditionellen Festzelt fand auch das eine oder andere, erfrischende Getränk seinen Weg in durstige Kehlen. Fussball ist nicht nur gewinnen Der Samstag stand dann grundsätzlich im Zeichen der Bassersdorfer Fussballjugend. So hatten sich die zahlreichen Teams aus Mädchen-, Jungs- oder gemischten Mannschaften pünktlich auf den vier Sportstätten zum Anpfiff versammelt. Nach teilweise spektakulären Spielen verliessen die Spielenden den Rasen kurze Zeit später mit entweder freu-

dig strahlenden oder aber sichtlich enttäuschten Minen. Dass Fussball nicht nur siegen bedeutet, diese Erfahrung machte an diesem Tag wohl manch ein ambitionierter Nachwuchskicker. Auch die Eltern gingen hochemotional mit und zeigten sich zufrieden über die Leistung ihrer Kids. Ein Gummistiefel fliegt… Als zusätzliche Herausforderung neben dem eigentlichen Turnier mussten die Mannschaften der älteren Generationen noch weitere Challenges bestehen. Neben dem Fussballmatch war jede Mannschaft dazu aufgefordert, sich in zwei Spass-Disziplinen zu messen: Dem Turmbau mit grossen Holzelementen sowie einem «Gummistiefel-Zielwerfen». Beide Spiele wurden mit zusätzlichen Punkten belohnt, welche in die Gesamtwertung der Mannschaftsleis-

tung einflossen. Und so konnte jeder Stürmer seine verpasste Chance oder die Torhüterin ihren verpatzten Hechtsprung mit einem Sprint mit Holzstab in der Hand oder einem zielgenauen Stiefelwurf wieder wettmachen. Der Sonntag diente den abschliessenden Gruppenspielen sowie den letzten Finalpaarungen um den Titel der besten und erfolgreichsten Mannschaft am diesjährigen Dorf- und Schülerturnier. Bald waren es nicht mehr die «Goal»-Rufe, welche über die mittlerweile verlassenen Rasengrüns hallten, sondern die Geräusche, welche jene fleissigen Helferinnen und Helfer verursachen, welche die Spuren eines tollen BreitensportanODVVHV EHUHLQLJHQ Ŷ Text und Bilder: Tobias Jäger


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SPORT

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Gelungenes Duell der Basi-Fische Basi-Fisch 2022 mit rund 100 Teilnehmenden von Fabian Rahm Am ersten Wochenende im Juli fand die zehnte Durchführung des traditionellen «Basi-Fisch»Wettbewerbs statt. In den zwei vorherigen Jahren konnte der «Basi-Fisch» Wettkampf aufgrund des Coronavirus nicht stattfinden. Entsprechend gespannt waren die Organisatoren auf die diesjährige Durchführung.

N

icht nur die Schüler der ersten Klasse wirkten vor dem Sprung ins Wasser nervös, sondern ebenfalls jene der zweiten und dritten Klasse. Für Daniel Vogler, Mitglied des Organisationskomitees, gibt es dafür einen einfachen Grund: «Dies lässt sich erklären, da der nor-

male Basi-Fisch zwei Jahre pausieren musste und somit auch die meisten Zweit- und Drittklässler zum ersten Mal an einem Schwimmwettkampf teilnehmen.» Im Jahr 2020 fiel der Wettbewerb ganz aus, letztes Jahr habe man lediglich eine kleine Version durchgeführt. Gelungener Anlass Trotz anfänglicher Nervosität konnten die Schüler ihre Schwimmkünste im Bassersdorfer Freibad unter Beweis stellen und wurden dabei eifrig angefeuert. «Trotz weniger Anmeldungen als noch vor der Coronazeit war die Stimmung sehr gut und motivierend», blickt Daniel Vogler zurück. Dieses Jahr verzeichneten die Organisatoren 100 Anmeldungen, je nach Alter war dabei eine Schwimmstrecke von 25 beziehungsweise 50

Metern zurückzulegen. «Die Teilnehmer konnten von perfekten Wettkampfbedingungen profitieren. Sowohl das Wetter als auch die Wassertemperatur waren optimal für den Wettkampf», stellt Vogler fest. Neben den Preisen für die Sieger der jeweiligen Kategorien bekamen alle Schwimmer ein blaues Trikot, so dass

die Bassersdorfer Badiwiese am Abend mit viel blauer Farbe bestückt war. Ein Bild, an welches sich Daniel Vogler gerne zurückerinnert: «Es war ein tolles Bild nach einem gelungenen Anlass. Wir freuen uns alle bereits auf die nächste Ausführung des %DVL )LVFK ª Ŷ

Kopfvoran ins kühle Nass und durchhalten bis zum Ziel: Jugendliche BasiFische im Wettkampffieber. (zvg)

«Damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet» Verein «Swim4Life» gewinnt die Sanitas Challenge von Fabian Rahm Der Verein «Swim4Life» aus Brütten hat zur grossen Überraschung des Vereinsinitiators die «Sanitas Challenge» gewonnen. Bereits vier Jahre nach der Gründung des Vereins einen solchen Preis zu gewinnen, sei ein Meilenstein in der noch jungen Vereinsgeschichte.

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ereinsgründer und Präsident Christof Aegerter erklärt: «Als Verein sind wir auf Aktionen wie die Sanitas Challenge angewiesen, um die nötige Unterstützung und Werbung für unser Projekt zu erhalten. Auf gut Glück haben wir uns für diese Initiative angemeldet». Mitmachen beim Wettbewerb des Krankenversicherers Sanitas dürfen

alle Vereine, die sich für Sportförderung von Kindern und jungen Erwachsenen engagieren und diese zu mehr Bewegung begeistern. Schweizweit haben sich 100 Vereine für diesen Wettbewerb angemeldet.

Menschen mit und ohne Beeinträchtigung beinhaltete. Dazu war der Spezialevent der See-Überquerung ein sehr öffentlichkeitswirksames, einzigartiges Projekt mit der Förderung von Aktivitäten für Beeinträchtigte».

Grosse Überraschung «Als kleiner Verein haben wir nie damit gerechnet, diesen Wettbewerb zu gewinnen. Daher waren wir sehr überrascht und natürlich sehr glücklich». Der Preis wird regional verliehen und der Brüttener Verein hat dabei den ersten Platz in der Region Zürich gewonnen. Hierbei hat er sich gegen 17 andere Vereine durchgesetzt. Danach gefragt, wieso genau «Swim4Life» das Projekt gewonnen hat, entgegnet Sanitas-Mediensprecher Christian Kuhn: «Einerseits, weil das Projekt eine Inklusion von

Nationaler Wettbewerb Mit Freude nahm Christof Aegerter die Prämierung im Schwimmbad Effretikon Mitte Juli entgegen. Dies verband er gleich mit einem Spendenschwimmen und dem Videodreh für die nationale Sanitas-Challenge. Durch den Sieg in der Region Zürich hat sich der Verein aus Brütten für die nationale Challenge qualifiziert. Durch ein Publikumsvoting des Videos sowie der Einschätzung einer Jury, darunter Ex-Skirennfahrerin Dominique Gisin, wird im September der nationale Preis vergeben. «Von

nun an ist alles eine Zugabe, wir gehen ohne grosse Erwartungen in diesen Wettbewerb. Stattdessen sind wir sehr glücklich, dass wir bereits vier Jahre nach der Gründung so viel bewegen konnten», erzählt der VereinsSUlVLGHQW Ŷ

Christof Aegerter ist stolz über die gewonnene Trophäe der SanitasChallenge. (zvg)


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VERANSTALTUNGEN

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GEMEINDE BASSERSDORF

www.bassersdorf.ch

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Mo

01.08.

10.30–14.00

Do So

04.08. 11.08. 15.08.– 20.08. 25.08.

Mo–Sa Do

17.00–21.00

Veranstalter Kultur-/ u. Bibliothekskomm. OK Donnschtig-Jass OK Donnschtig-Jass Elternforum/ Frauenverein Gewerbeverein Ba/Nü

Anlass

Ort/Kontakt

1. August-Feier

Dorfplatz

«Donnschtig-Jass» Fanreise zum Ausscheidungsturnier «Donnschtig-Jass»

Unter- oder Oberiberg Basi oder Kloten

Kinder Mitspielzirkus «Circolino Pipistrello»

Sächsilüütewiese

Spielstadt

Dorfzentrum

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag Nach Bedarf Jeden Di und nach Bedarf Jeden 1. Mi Jeden 2.3.4.5. Do Jeden 3. Do

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Ort nach Absprache

16.00–18.00 14.00–16.00 15.30–17.30

Gemeindepräsident Präsidentin ref. Kirchgemeinde Breite Nachbarschaftshilfe Ba kjz-Kloten Fachst. für Altersfragen

Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten Steinligstrasse 30 Mütter-/Väterberatung Türmli, Klotenerstr. 1 Gesprächsgruppe für Angehörige Wohnsiedlung Breitipark Mttagstisch für Seniorinnen und Senioren Anm. Tel Pflegezentrum Bächli, Jeden letzten Fr 12.15–14.30 Pflegezentrum Bächli 044 838 51 38 oder gastronomie@k-z-u.ch Cafeteria Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, jeden 1. Fr www.afobasi.ch, M. Regelmässig Altersforum Ba Hanselmann, 043 266 00 57 Vorträge Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. www.frauenvereinRegelmässig Gemeinn. Frauenverein Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do) bassersdorf.ch Fachstelle Alter, Verschiedene wiederkehrende Angebote gemäss Regelmässig Schulhaus Türmli Jugend, Integration Aushang (Schaukasten) Jeden 1. Sa 10.00–12.00 Sagi Schmitte Öffentliche Vorführungen (April bis Nov) Sagi Schmitte Weitere Details und den tagesaktuellen Stand zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

GEMEINDE BRÜTTEN

www.bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 55

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Mo

01.08.

19.30

Schiessverein

Di

16.08. 19.08.– 21.08.

19.30

25.08.

08.30–18.00

Fr–So Do

Ort/Kontakt

Gemeinde

Anlass 1. August-Feier, 20.30 Ansprache Fritz Stähli, ab 19.30 Wurst und Getränk Infoveranstaltung «Sanierung Säntisstrasse»

OK Dorffest

Dorffäscht «Mir sind Brütte»

Rund ums Schulhaus Chapf

Altersforum

Seniorenausflug in die Region Bielersee und Jura Anm. bis 16.8. bei Beatrice Breslaw, 052 345 36 74

PP Gemeindehaus

Aussichtspunkt Buck Gemeindesaal

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag Mo/Di/Do Sa Jeden Mo Jeden Mo Jeden Mo Jeden Mo–Fr

Zeit 15.00–19.00 10.00–12.00 09.00–11.30 08.45–10.00 16.00–17.00

Veranstalter

Anlass

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Spielgr. Bienehus Bettina Caflisch Altersforum Brü Turnverein Brü

Spielgruppe für abenteuerlustige Kinder ab 3 Jahren, Yoga (Anm. 076 387 07 00) Everdance, Leitung Ursula Müller Trainings diverser Riegen–Details siehe Homepage

Ort/Kontakt Bibliothek/bibliothek@ bruetten.ch Info: 079 258 81 01 Gemeindesaal/Dachraum Dachraum Gemeindehaus www.tvbruetten.ch

Jeden 1. Mo

14.30–16.30

Frauenver./Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

AziG, Abf. Brü 14.00

Jeden Jeden Jeden Jeden Jeden Jeden Jeden Jeden Jeden Jeden Jeden Jeden

08.45–11.15 09.30–11.00 12.00–13.30 14.00–17.00

Indoor-Spielgruppe «Zwärgehüsli» Chäferliturnen für Kinder bis 4 Jahre Mittagstisch für alle Spielnachmittag Pilates (Di 18.30/19.45, Mi 08.30) Zumba Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer Zentrumstreff im Erdgeschoss Gym-Move (Bodyforming, Pilates) 079 509 63 56 MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre Mütter-/Väterberatung Pfadi-Treffen «Nepomuk»

Dachraum Gemeindehaus Turnhalle Chapf Gemeindesaal Zentrumstreff www.pilatesbruetten.com Gemeindesaal Turnhalle Chapf Alterswohnungen Brühl Mehrzweckhalle Chapf Dachraum Gemeindehaus Gemeindesaal www. pfadiwaldmann.ch

Di Di Di 1. Di Di/Mi Di+Do Mi Do Do 2. + 4. Do 2. Fr Sa

Christine Bachmann OK Chäferliturnen Altersforum Brü Gemeinde Ursula Müller 19.00–20.00 Mirta Honegger 16.30–17.30 Altersforum Brü 13.30–17.00 Altersforum 18.30–19.30790 Katharina Egli 09.30–11.00 MuKi-Treff 14.00–16.00 kjz Winterthur 14.00–17.00 Pfadi Waldmann


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VERANSTALTUNGEN

28.7.2022, Nr. 7

GEMEINDE NÜRENSDORF

www.nuerensdorf.ch oder Telefon 044 838 40 50

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Tägl.

bis 21.08.

Mo

01.08.

Do So Di Do

18.08. 21.08. 23.08. 25.08.

Zeit

14.00 14.00–17.00 09.00

Veranstalter

Anlass

Kulturkommission

Kunstrundgang durchs Dorf Nürensdorf

Gemeinderat und Mitwirkende Nüeri-Netz Ortsmuseum Nüeri-Netz Nüeri-Netz

Ort/Kontakt Flyer siehe www.nuerensdorf.ch

Bundesfeier in Oberwil mit Dorffest

Dröschschopf

Nüeri-Netz-Treff Besichtigung Museum und Kafistübli Wanderung Boccia-Plauschturnier

Zentrumsbau 3. Stock Ortsmuseum www.nueri-netz.ch Winterthur

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag Zeit Veranstalter Anlass Nach Bedarf Gemeindepräsident Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38) Nach Bedarf Schulpflege Nü Sprechstunde Schulpräsident (Anm. 044 836 80 83) Sportclub Nürensdorf Jeden Mo–Fr Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage (SCN) Jeden Mo, Di, Mi, Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, 12.00–13.00 Mittagstisch Luftballon Do, Fr Tel 076 816 68 40) ausser Schulferien Jeden Mo

16.45–17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren

Jeden 1. Mo Jeden Di und nach Bedarf

14.00

Nüeri-Netz Präsidentin ref. Kirchgemeinde Breite

Lismitreff

Ort/Kontakt Gemeindehaus Gemeindehaus www.sportclubnuerensdorf.ch Hort Ob, (altes Schulhaus) Hort Nü, (Weiherstr. 1) Turnhalle Ebnet, 044 836 69 22 Bibliothek

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Ort nach Absprache

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Jeden Jeden Jeden Jeden Jeden Jeden

Di, Mi, Do 1. Sa Di 1. Di 2. Di Mi Mi

Frauenverein Ob/Bi Frauenverein Ob/Bi 20.00–22.00 18.30 11.30 13.30–18.30 14.00

Volley Nüeri Nüeri-Chuchi Ref. Kirchgem. Breite Jugendarbeit Nü Nüeri-Netz

Jeden Mi

15.00–17.00

Jugendarbeit Nü

Jeden Mi Jeden Mi/Do/Fr

19.00–23.00

Töffair Nü Gymnastikverein Nü/Br

Jeden 1.+3. Do

09.30–11.30

kjz-Kloten

Jeden Jeden Jeden Jeden Jeden

08.45–09.45 09.00–10.00 17.00–20.00 17.30–19.00 20.00–22.00

Frauenverein Ob/Bi Gymnastikverein Nü Jugendarbeit Nü Turnverein Nü Männerchor Nü

Jeden Fr

18.00–23.00

Jugendarbeit Nü

Jeden letzten Fr Jeden 3. So

14.00 14.00–17.00

Nüeri-Netz Ortsmuseum

Do Do Do Do Do

Spielgruppe Oberwil-Birchwil Info: www.spielgruppe-oberwil-birchwil.com Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch Training Herren 1 und Herren 2 Männerkochclub «Nüeri-Chuchi» Senioren Mittagstisch, Anm. 044 837 13 54 Kidstreff (Mittelstufe) Lejla Hero 077 404 60 17 Jassnachmittag Jugendarbeit unterwegs auf dem Schulhof Sunnerai Simon Haldimann 079 626 45 10 Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Pilates-Training (Mi 19.30, Do 9.00, Fr 20.00) Mütter-/Väterberatung nur mit Voranmeldung 043 259 98 30 oder www.zh.ch/kjz-kloten Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren Bodyforming/Pilates Gourmetplausch – Kochanlass abw. für die Mittelstufe Mädchen-Riege Proben Infos: W. Tschannen 044 836 76 30 Jugendtreff (Oberstufe) – Kreativwerkstatt und open kitchen, Leitung: Valentin Steinmann 079 939 85 06 Spielen macht Spass Besichtigung Museum und Kafistübli (bis Oktober)

Altes Schulhaus Ob Im Schloss, Neuhofstr. 1 TH Hatzenbühl Hatzenbühl Schulküche Zentrumsbau, 3. Stock Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 Restaurant Bären Schulhaus Sunnerai Hinterdorfstr. 27 Turnhalle Hatzenbühl Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49 Altes Schulhaus Ob Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 Turnhalle Hatzenbühl Singsaal Ebnet Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51 Restaurant Bären Ortsmuseum

ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST

BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0800 33 66 55 erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr. Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145, Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch