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Rehaklinik für Orthopädie

Gesund heit genießen!

Rehabilitations- & Präventionszentrum Bad Bocklet


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Rehaklinik f체r Orthop채die


Behandlungsspektrum In unserer Klinik für Orthopädie des Rehabili­ta­tions- und Präventionszentrums Bad Bocklet werden Erkrankungen des Stütz- und Bewegungs­apparates behandelt. Dabei erfolgt die therapeutische Betreuung

bei

postoperativen

Folge­

zuständen sowohl nach Ein­griffen an der Wirbel­säule als auch an Extremitäten. Darüber hinaus werden hier degenerative Erkrankungen des Stütz- und Bewegungs­ apparates sowie Muskel- und Nerven­ systemerkrankungen therapiert. 

Chefärztin Dr. med. Sonja Herzberg • Fachärztin für Orthopädie • Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin • Zusatzbezeichnung Sozialmedizin, Sportmedizin, Chirotherapie Privatsprechstunde nach Ver­einbarung

Sekretariat Tel. (0 97 08) 79-9443

Aufnahme­abteilung Das Team der Aufnahme­ abteilung erreichen Sie unter Tel. (0 97 08) 79-3493

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Indikationen Konservative Maßnahmen  • alle Schmerzzustände der Wirbelsäule und der Extremitäten • bandscheibenbedingte Erkrankungen bis hin zum Band­ scheibenvorfall mit und ohne radikuläre Symptomatik • degenerative Veränderungen des Stütz- und Bewegungs­ apparates, insbesondere Arthrosen der Wirbelsäulen- und Extremitätengelenke • akute und chronische Erkrankungen der Wirbelsäule mit neuro­ logischer Symptomatik (schlaffe oder spastische Paresen, Querschnittsyndrome)

Kontraindikationen Gründe, die gegen eine Behandlung sprechen • Patienten, bei denen aufgrund Multimorbidität und eines niedrigen BarthelIndexes unter 40 die vorgesehenen Rehabilitationsziele nicht erreicht werden können • Patienten, bei denen bereits

• Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises • Osteoporose mit akuten oder drohenden Frakturen sowie Subprävention im schmerzarmen Intervall • Muskelerkrankungen (Myopathien, Myositiden, neurogene Muskelatrophien) • Folgen von Polyneuropathie und Angiopathie bei Stoffwechsel­ erkrankungen und peripheren Durchblutungsstörungen am Stützund Bewegungsapparat • Akute und chronische Sportverletzungen

Pflegebedürftigkeit besteht • Patienten mit ausgeprägten Persönlichkeitsstörungen, hirnorganischer Genese oder deutlicher Intelligenz­min­de­ rung sowie Demenz • Patienten mit schweren Psychosen oder neurotischen Zwangsstörungen  • Patienten mit multiresistenten Keimen

Postoperative Zustände nach  • Endoprothetischem Gelenkersatz an Hüft-, Knie-, Schulter- und Sprunggelenk • Wirbelsäuleneingriffen bei Bandscheibenvorfällen, Spondylodesen • Gelenkerhaltenden Operationen • Wirbelkörperfrakturen, Wirbelsäulenneoplasmen (primären und sekundären Tumoren) • Operativ versorgten rheumatischen Erkrankungen • Skoliose-Korrekturoperationen • Unfällen mit Gelenkbeteiligung und komplexen Bandverletzungen • Polytraumen • Amputation der oberen und unteren Extremitäten bei peripherenarteriellen Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus oder nach Traumen oder Tumoren

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Behandlungskonzept Im Rahmen der fachorthopädisch-traumatologischen Rehabilitationsbe­hand-­ lung wird besonderer Wert auf die Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Be­weg­lichkeit und Koordination gelegt. Bei Patienten mit Gelenkprothesen wird auf eine Verbesserung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) und gegebenenfalls auf eine Rückkehr in den Arbeitsprozess hingearbeitet. Im Rahmen der Kran­ken­­gym­nastik können sämtliche gängigen Behand­lungs­ techniken inklusive Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage einbezogen werden. Zusätzlich kommen manualtherapeutische sowie sportmedizinische Aspekte zur Geltung. Im balneologisch-physikalischen Bereich werden alle klassischen Therapien, Thermo­therapien sowie Massagetechniken angewendet. Schließ­lich kann ergänzend in Entspannungsgruppen an Kursen wie Autogenem Training oder Progressiver Muskel­relaxation nach Jacobson, Kreativer Ergo- und Gestaltungstherapie sowie Musikalischer Entspannung teilgenommen werden. Zusätzlich werden Aspekte des Sozialver­siche­rungs­rechts im Rahmen einer individuellen Sozialberatung durch geschulte Fachkräfte erläutert. Hier geht es z. B. um die Prüfung der Voraussetzung zur Bean­tragung von Leistungen zur Teilnahme am Arbeits­ leben, Anträge bei Ver­sorgungs­ämtern sowie sonstigen Sozialver­siche­ rungsträgern. Ergänzend findet eine auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmte Ernährungs­beratung statt.

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Diagnostik Im Rahmen der fachorthopädischen Diagnostik können alle gängigen Röntgenuntersuchungen am Stützund Bewegungsapparat durchgeführt werden. Zusätz­ lich bieten wir die fachspezifische Ultraschall­diagnostik am Stütz- und Bewegungsapparat inklusive Weich­ teildiagnostik an. Schließlich sind alle gängigen Labor­ untersuchungen inklusive Rheumaserologie möglich. Im Rahmen der fachübergreifenden Diagnostik können EEG, EKG, Langzeit-Blutdruck­messung, Langzeit-EKG und Lungenfunktionsprüfung durchgeführt werden.

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Qualitätsmanagement Internes Qualitätsmanagement • Definition und regelmäßige Überprüfung von Rehabilitationszielen • Tägliche Teambesprechung aller an Diagnostik und Therapie beteiligten Ärzte. Darüber hinaus wöchent­liche Be­sprechungen mit Therapeuten und Psychologen sowie Pflegepersonal • Regelmäßige Visiten • Interdisziplinäre Therapiekonferenzen • Dokumentation von Befunden und Behand­ lungs­abläufen • Definition von Rehabilitationsergebnissen vor dem Hintergrund der ursprünglichen und reflektierten Ziele • Auswertung der Patienten-Befragungsbögen • Interne Weiterbildung durch Vorträge und Konferenzen • Regelmäßige Optimierung der sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung im Rahmen von Peer-Review-Verfahren Externes Qualitätsmanagement • Peer-Review-Teilnahme an dem Qualitäts­siche­ rungsprogramm der Deutschen Rentenversicherung • Zertifizierung des Rehazentrums nach DIN EN ISO 9001:2000 • Externe Weiterbildungen: Tagungen, Kongresse, wissenschaftliche Studien • Externe psychotherapeutische Supervision • Wissenschaftlicher Beirat des Rehazentrums

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Therapie • Ärztliche Schmerz­therapie, Chirotherapie, Therapeutische Lokalanästhesie, Neuraltherapie, Akupunktur • Beschwerdenangepasste Bewegungs­ therapie, von Entlastung im Wasser

• Elektrotherapie (Interferenz, Ultraschall, Reizstrom, QRS) • Psychologische und psychotherapeutische Betreuung zur Optimierung der Schmerz- und Krankheitsbewältigung, Entspannungstraining

bis hin zur Medizi­nischen Trainings­

• Sozialberatung mit Unterstützung bei

therapie, Isokinetik und Propriozep­

Fragen des Schwerbehinderten- und

tions­training (Posturomed)

Rentenrechts, der Pflege und der

• Ergotherapie zur Bewältigung und zum Training der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL)

häuslichen Versorgung, Berufs­bera­ tung • Diätberatung und -schulung

• Klassische Massagen, Fußreflexzonen-

• Orthopädietechnische Versorgung

und Akupunkturmassagen, Lymph­

(z. B. Orthesen- und Prothesen­

drainage und komplexe Entstau­

anpassung)

ungstherapie, Bäder

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Rehabilitationsziele Erreichbare Rehabilitationsziele werden vor dem Hintergrund entsprechender Zuweisungsdiagnosen gemeinsam mit dem Patienten formuliert und nach Möglichkeit während des gesamten Rehabilitations­ prozesses umgesetzt. Hierbei wird im Rahmen des biopsychosozialen Modells besonderer Wert auf eine ganzheitliche Betrachtungsweise gelegt, welche die individuellen Lebens- und Arbeits­bedingungen des Patienten berücksichtigt und in therapeutische und rehabilitative Maßnahmen einfließen lässt. Zum Ende des Rehabilitationsprozesses werden mit dem Patienten die weiterführenden Maßnahmen für Zuhause und für die Arbeitsstätte besprochen. Dies kann sich sowohl auf ergänzende Behandlungen durch den Hausarzt oder einen Fach­arzt am Heimatort beziehen als auch auf Übungen und Maßnahmen, die selbständig zu Hause durch­geführt werden können. Darüber hinaus werden bei Erwerbsfähigen ­eventuell erforderliche betriebliche Umstellungen in Betracht gezogen. Sollten weitere diagnostische Maßnahmen oder spätere Kontroll­untersuchungen notwendig sein, werden diese mit den Patienten präzisiert.

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Interdisziplinäre Zusammenarbeit Die enge Verzahnung der Kliniken für • Orthopädie • Innere Medizin/Onkologie • Psycho­somatik und • Geriatrie gewährleistet eine fachübergreifende qualitätsgerechte Betreu­ ung von Begleiter­krankungen auf hohem fachärztlichen Niveau.

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Ambiente Das Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet liegt am Waldrand, ca. 500 m von der Orts­mitte. Viel Glas bietet herrliche Ausblicke ins Saaletal. Zwei Sonnen­terras­sen, das Palmenbistro, Kegel­bahn, Billard- und Tischtennis­raum, großzügige Gesell­ schafts­­räume sowie der Fitnessraum bieten jede Menge Raum zum Wohl­füh­len. Ein besonderes Highlight ist die Balthasar-Neu­mannTher­me mit Finnischer Sau­na, Bio­sau­na, Römischem Dampf­bad, Erleb­nis­duschen, diversen Ruhezonen, z. T. als Wintergarten, sowie dem Stahlwasser-Hallen­schwimm­­bad (30 °C). Alle Zimmer sind mit Bad/WC, Sat-TV, Telefon und Balkon ausgestattet. Als besonderes Wohlfühl-Ambiente präsentieren sich neben den Standardzimmern die neuen Kom­fort-Plus-Zimmer­ (Tal- oder Wald­blick) in der 9. Etage hoch über Bad Bocklet. Neben der grandiosen Aus­sicht bieten helle Möbel und die farblich sehr harmonische Aus­stattung unseren Gäste ein Refugium der Extraklasse mit Minibar, Flat-Screen, neu eingerichtetem Bad mit Dusche, Fön und Bade­mantel usw. Die Küche bietet mittags abwechslungsreiche 3-Gang- oder­ 4-Gang-Menüs. Abends isst man vom Büfett, das zuweilen durch bestimmte Themenabende ergänzt wird. Auch Diäten und Voll­ wert­kost bzw. die indikationsgerechten Kostformen sind möglich. Nahrungsmittel­unverträglichkeiten werden selbstverständlich be­rücksichtigt. Auf dem eigenen Tennisplatz oder den zertifizierten Nordic Walking Routen, an denen das Haus liegt, können der Kreislauf in Schwung gebracht und die Muskeln gestärkt werden. Neben sportli­chen Aktivitä­ten unterhalten wir Sie mit Kon­zerten und attraktiven Freizeitprogrammen. Bei uns parken Sie kosten­los direkt vor dem Rehazentrum.

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Bad Bocklet Das idyllische Staatsbad ist Teil des Bäderlands Bayerische Rhön und gehört zum Verbund der fünf Bäder im Norden Bayerns. Der kleine Ort hat sich trotz der gesunden Quellen seine Beschau­ lichkeit erhalten können, schmiegt sich sanft an einen Südhang und bietet damit grandiose Aussichten ins Tal. Der historische Brunnenbau bildet das geografische und gesundheitliche Zentrum des

Kurorts

und

ist

eine

natürliche

Oase

der

Ruhe.

An den liebevoll gestalteten Kurgarten schließt sich der Park an, dieser wiederum geht fast nahtlos in die Saaleauen über, die sich für Freizeitaktivitäten an der frischen Luft anbieten. In unmittelbarer Nähe lädt auch das Schloss Aschach zu einem Besuch ein. Ein wirklich schönes Fleckchen Erde - nicht nur zum Gesunden.

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So finden Sie uns Mit der Bahn

Kassel

Über Würzburg, Fulda oder Gemünden nach Bad Kissin­gen oder Schweinfurt. Abholung von dort - aber auch von Zuhause - organisieren wir

Gotha

A7 Eisenach

A4

Hattenbacher Dreieck

B19

auf Wunsch gerne.

Suhl

Meiningen

Mit dem Pkw

Fulda

Über die A7 (Würz­burg-Kassel),

A7

A66

von Süden Abfahrt Ham-

Bad Neustadt

A71

Bad Bocklet

Abfahrt Bad Kissi ngen/O berthulb Abfahrt a Hammel burg/Bad Kissing en

­melburg/Bad Kissin­gen; von Norden Abfahrt Bad Kis­sin­gen/

Erfurt

Frankfurt

Oberthulba,

Lohr

Abfahrt Weibersbrunn

B19

Gemünden Hammelburg

Abfahrt Bad Kissingen

Schweinfurt

A70

A3

Bamberg

Würzburg

A73

A3

über die A71 Erfurt-Schweinfurt dann jeweils der Ausschilderung

Bad Kissingen

B27

von Osten Ab­fahrt Münnerstadt/Bad Bocklet,

Abfahrt Münnerstadt

A81 Heilbronn

Biebelrieder Dreieck

A7

B19

Ulm

Nürnberg

nach Bad Bocklet folgen.

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09 / 2012

Frankenstraße 36 97708 Bad Bocklet Tel. (0 97 08) 79-9443 Fax (0 97 08) 79-3435 www.rehazentrum-bb.de info@rehazentrum-bb.de

Prospekt Orthopädie  

Prospekt Orthopädie Rehazentrum Bad Bocklet Frankenstraße 36 97708 Bad Bocklet