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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Bludenz gegründet 1885

KW 42 | 128. Jahrgang Freitag, 18. Oktober 2013

Große Unterstützung für „Geben für Leben“

Ein Produkt der Regionalzeitungs GmbH | www.rzg.at

Bludenz im Fokus Die Alpenstadt Bludenz inmitten des Fünftälersterns. Wichtiger Knotenpunkt mit beeindruckender Historie und außergewöhnlicher Naherholungsqualität. Seiten 25 bis 39

Foto: Stadt Bludenz

Im Bürser Zimbapark fand eine Bluttypisierungsaktion der Initiative „Geben für Leben“ für leukämiekranke Menschen statt. Nahezu fünfhundert neue Typisierungen wurden an zwei Tagen durchgeführt, wobei jede Typisierung die Chance auf ein Überleben erhöht. Seite 6


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Kein vorauseilender Gehorsam ÖVP: Ermäßigte Tarife für Einheimische sollen bestehen bleiben Es ist langjährige Praxis, dass Skigebiete und andere (Freizeit-) Einrichtungen in Vorarlberg ermäßigte Tarife für Einheimische gewähren. Diese Praxis wird nun erneut in Frage gestellt, weil eine deutsche Autolenkerin gegen die Maut-Begünstigungen für Osttiroler bzw. Tiroler und Salzburger bei der Benützung des Felbertauerntunnels geklagt hatte. „Aus unserer Sicht gibt es jetzt allerdings keinen Grund wegen dieses laufenden Verfahrens, das in jedem Fall eine Sondersituation darstellt, in vorauseilendem Gehorsam sämtliche EinheimischenTarife zu streichen. Im Winter sind Skifahren und Snowboarden bei uns ein echter „Volkssport“. Das Gleiche gilt für das Wandern und Bergsteigen in unserer einzigar-

tigen Bergwelt. Oder klagt uns dann zu guter Letzt auch noch jemand wegen des „Familien Passes“ für Familien mit Hauptwohnsitz in Vorarlberg? Damit das so bleibt, müssen gerade für junge Familien attraktive Tarife gegeben sein. Hier werden Wirtschaft und Politik an einem Strang ziehen, damit diese Ermäßigungen für Vorarlberger erhalten bleiben“, erläutert ÖVP-Wirtschaftssprecher Alexander Muxel den nun vorliegenden ÖVP-Landtagsantrag. Muxel empfiehlt den betroffenen Unternehmen das Urteil des EuGH abzuwarten und bis dahin die bestehenden Ermäßigungen beizubehalten. Außerdem wird von Seiten der Politik der Versuch unternommen, mit der Europäischen Kommission in der Frage

Derzeit finden zwischen der Volkspartei (die diesen Namen nicht mehr führen dürfte) und der Sozialdemokratischen Partei (die auch über den Namen nachdenken sollte) sogenannte »Koalitionsgespräche« statt. Bildung und Wirtschaft sind dabei Hauptthemen, von Bemühungen, das eigentliche Wohl der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen (was eigentlich sein sollte) ist keine Rede. Das Wohl der Menschen geht unseren Parteipolitikern im wahrsten Sinne des Wortes am Allerwertesten vorbei... ...meint dr`Malefiz.

Diese Bemühungen erhalten nun auch auf parlamentarischer Ebene Rückendeckung, indem die Landesregierung ersucht wird, sich engagiert dafür einzusetzen, dass Ermäßigungen für Einheimische in den Vorarlberger Skigebieten bzw. in anderen Dienstleistungs-Einrichtungen unbeschadet der Umsetzung von EU-Recht auch weiterhin gewährt werden können. „Ich appelliere hier auch an die Europäische Kommission, nicht mit der „zentralistischen Brille“ an dieses Thema heran zu gehen, sondern im Sinne der Subsidiarität eine regionale Lösung zu ermöglichen“, so der ÖVP-Wirtschafts- und Tourismussprecher. (pr)

ÖVP-LAbg. Alexander Muxel: „Ich appelliere an die Europäische Kommission, nicht mit der „zentralistischen Brille“ an dieses Thema heran zu gehen“.

Arbeiten statt Plakatieren

'U¶0DOHÀ]« Wo bleibt der Mensch?

der Einheimischen-Tarife eine Einigung zu erzielen.

FPÖ macht sich für einen plakatfreien Landtagswahlkampf 2014 stark „In vielen Bürgergesprächen im Rahmen der jüngsten Nationalratswahl wurde uns unter anderem eines wieder bewusst gemacht, nämlich, dass die Menschen – aus unserer Sicht zu Recht – kein Verständnis für den während Wahlzeiten vorherrschenden ‚Plakatdschungel‘ haben. Diesen Dschungel wollen wir in Zukunft nicht nur lichten, sondern gänzlich roden”, erklärt der FPÖ-Landesobmann, KO Dieter Egger.

Politische Positionen durch Aufklärung und Sachinformationen vermitteln.

„In Vorarlberg wurde zwar bereits zum Teil auf die Unzufriedenheit innerhalb der Bevölkerung reagiert, in dem alle im Landtag vertretenen Parteien gemeinsam eine Initiative gestartet haben, dass Wahlplakate künftig erst vier Wochen – statt bisher sechs Wochen – vor der Wahl bewilligungsfrei aufgestellt werden dürfen. Für uns ist das aber ein

erster Schritt, dem noch ein viel weitreichenderer Schritt folgen sollte. Wir setzen uns daher für einen gänzlich plakatfreien Landtagswahlkampf 2014 ein. In einem derartigen Verzicht sehen wir eine transparente Lösung zur Kosteneinsparung. Zudem ist für uns wichtiger, mit den Menschen in einen persönlichen Dialog zu treten und dabei politische Positionen durch Aufklärung und Sachinformationen zu vermitteln. Plakate mit schönen Fotos und dumpfen Slogans hingegen fördern die Politikverdrossenheit und können keine wirklichen Informationen vermitteln“, so Dieter Egger zur Intention einer entsprechenden FPÖ-Landtagsinitiative.

Direkter Kontakt mit der Bevölkerung besser als nichtssagende Plakate.

„Nachdem auch die anderen Oppositionsparteien im Landtag diese Idee unterstützen, liegt es nun noch an der ÖVP zu entschei-

FPÖ-Landesobmann Dieter Egger. den, ob sie weiterhin das Land mit Plakaten zupflastern will oder ob sie doch dem Ruf der Bevölkerung gerecht wird und unsere Forderung unterstützt. Wir sind auf alle Fälle überzeugt davon, dass durch einen Plakatverzicht auch viel an Vertrauen in der Bevölkerung zurückgewonnen werden kann. Unser Motto lautet: Arbeiten statt Plakatieren. Wir investieren lieber in den direkten Kontakt mit der Bevölkerung und den Dialog mit den Wählerinnen und Wählern, als in nichtssagende Plakate. Wer gute Arbeit geleistet hat, braucht keine Plakate“, erklärt der FPÖLandeschef. (pr)


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„Frauenpower auf Arabisch“ Buchpräsentation mit ORF-Nahost-Korrespondent Karim El-Gawhary Richterin. Zu Wort kommen aber auch Frauen wie Umm Naama, die mit einem Euro am Tag ihre Familie durchbringen muss sowie unerschrockene Kämpferinnen wie Abier, die die erste unabhängige Gewerkschaft der StraßenBrotverkäuferinnen in Suez gegründet hat.

Mit bewegenden Reportagen und klaren Analysen in Fernsehen und Rundfunk hat Karim El-Gawhary national und international große Bekanntheit erlangt. Fast täglich berichtet er in der „Zeit im Bild“ aus Ägypten und anderen Krisengebieten im Nahen Osten. Dabei interessieren ihn nicht nur die großen Schlagzeilen, sondern vor allem auch die Menschen dahinter.

Es sind bemerkenswerte, berührende Geschichten, die Karim ElGawhary zusammengetragen hat. Und sie bestätigen, was die junge libysche Frauenrechtlerin Asmaa sagt: „Es ist wichtig, was wir im, und nicht, was wir auf dem Kopf haben.“ (pr)

Das zeigt er auch mit seinem neuen Buch „Frauenpower auf Arabisch“, das er auf Einladung des ÖGB Vorarlberg am Samstag, 19. Oktober, im Löwensaal in Hohenems präsentieren wird. „Es wird sicher eine spannende öffentliche Präsentation und Diskussion“, ist ÖGB-Landesgeschäftsführerin Manuela Auer überzeugt. Im Mittelpunkt des Buches stehen starke Frauen, die über ihr Leben während der Diktatur und in der heutigen arabischen Welt sprechen. So etwa Umm Khaled, die einzige LKW-Fahrerin Ägyptens, oder Tahani, Ägyptens erste

INFO Buchpräsentation mit Karim El-Gawhary

ORF-Auslandskorrespondent Karim El-Gawhary

Wann: 19. Oktober 2013, 19 Uhr Wo: Löwensaal in Hohenems Moderation: ÖGB-Landesgeschäftsführerin Manuela Auer Freier Eintritt!

Kommentar

115 Gratistage sind ein Skandal „Die Lohnschere wird kleiner, und das ist erfreulich“, ließ Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich des Equal Pay Day wissen. Unter diesem Tag, der vergangene Woche begangen wurde, versteht man jenen Stichtag, an dem Männer das Einkommen erreicht haben, für das Frauen noch bis zum Jahresende arbeiten müssen. Oder – anders betrachtet – ab dem Frauen bis Jahresende umsonst arbeiten. Dieser Tag fällt im Österreichdurchschnitt auf den 8. Oktober. In Vorarlberg hingegen, das österreichische Schlusslicht, ist es bereits der 8. September! In Zahlen ausgedrückt: Frauen in Vorarlberg verdienen im Schnitt 31,4 Prozent weniger als Männer, arbeiten also 115 Tage gratis. Damit hat Vorarlberg das schlechteste Ergebnis in Österreich. Den geringsten Unterschied zwischen den Gehältern von Frauen und Männern gibt es übrigens in Wien mit 19,2 Prozent. Der Gleichstellungsbericht des Arbeitsmarktservice AMS zeigt, dass sich über die letzten 15 Jahre

gerechnet dieser Unterschied nur sehr langsam schließt: Die Differenz zwischen den Einkommen bei gleicher erbrachter Leistung betrug im Jahr 1997 noch 36,4 Prozent, nun liegt er kaum verändert bei 33,7 Prozent im bundesweiten Schnitt. Was daran erfreulich sein soll, muss die Frauenministerin noch genau erklären. In Wahrheit ist es alles andere als erfreulich, in Vorarlberg, einem der wirtschaftlich erfolgreichsten Bundesländer ist es ein Skandal. Aber woran liegt es? Zum Großteil resultiert diese geschlechtliche Diskriminierung in einem in Vorarlberg weit verbreiteten traditionell-konservativen Rollenbild, in dem die Frau als Haushälterin und Erzieherin ihrem Mann und dem Nachwuchs zur Verfügung zu stehen hat. Ein Rollenbild, das nicht zuletzt von der katholischen Kirche verbreitet wurde und wird und das von den Regierungen der vergangenen Jahrzehnte willfährig übernommen und mit entsprechender Politik nach Außen trans-

portiert wurde. Erst seit einigen Jahren setzt die Regierung einige Schritte, um dem gegenzusteuern, doch wird es wohl noch Jahre lang dauern, bis dies nicht mehr die Köpfe der Mehrheit beherrscht – hier ist besonders die Privatwirtschaft gefordert, im öffentlichen Bereich gehört die unterschiedliche Entlohnung von Mann und Frau bei gleicher Leistung schon lange der Vergangenheit an. Entscheidend ist es, dass die Rahmenbedingungen geändert werden, und dies wird primär die Aufgabe der Politik bleiben – wobei hier sowohl über Förderungsinstrumente als auch über neue Gesetze zu intervenieren sein wird. Flexible Arbeitszeit- und Arbeitsplatzmodelle sind dabei ebenso gefordert wie entsprechende, an die Arbeitszeiten der Privatwirtschaft angepasste Kinderbetreuungseinrichtungen und vieles mehr. Parallel dazu muss ein Umdenken in den Männerköpfen stattfinden: Ein über Geschlechterunterschiede hinwegsehendes Miteinan-

der bedeutet Bereicherung und nicht Machtverlust. Und auch in Frauenköpfen muss sich etwas ändern: Ein über Geschlechterunterschiede hinwegsehendes Miteinander erfordert Teamwork und nicht Kampfansage. Eines aber ist ebenfalls entscheidend: Den Kopf in den Sand zu stecken und nur zu jammern, bringt nicht viel. Um sein Lebensumfeld umzugestalten, ist auch die aktive Teilnahme an den Gestaltungsmöglichkeiten ausschlaggebend. Sieht man sich jedoch allein die Vorarlberger Beteiligung an den vergangenen Nationalratswahlen an, mit nur 65,9 Prozent die schlechteste in ganz Österreich, muss man unweigerlich zum Schluss kommen, dass es sehr vielen Menschen im Land einfach wurscht ist, wie es weiter geht.

Andreas Feiertag andreas.feiertag@rzg.at


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Ritsch für neue Regierungsform Rot-Schwarz unter Einbeziehung von Grünen und NEOS Die von der Parteijugend geforderte Mitgliederabstimmung über ein allfälliges Regierungsprogramm hält Michael Ritsch für nicht zielführend. Stattdessen wurde im erweiterten Landesparteivorstand darüber beraten und beschlossen, dass diese Entscheidung in einem Bundesparteirat herbeigeführt werden soll. Dort sind 400 Vertreter aus allen Ländern und Organisationen versammelt. Und dort soll ausführlich darüber diskutiert und dann auch abgestimmt werden. Michael Ritsch ist bewusst, dass es eine solche Vorgangsweise in der SPÖ noch nie gab. Doch dem Landesvorstand und ihm als Landesvorsitzenden schwebt überhaupt eine neue Art des Regierens vor: Werner Faymann hätte nicht nur mit der ÖVP, sondern auch mit den Grünen und den NEOS Son-

Michael Ritsch dierungsgespräche führen sollen und am Ende vielleicht sogar mit diesen vier Parteien eine Regierung bilden. Dabei soll es für jede Partei im Parlament koalitionsfreie Räume geben, damit man nicht mehr wie in der Vergangenheit

auf Gedeih und Verderb aneinander gebunden ist. Kein Problem hätte er damit, den Grünen das Justizministerium zu überlassen, nachdem sie ja immer auf Korruptionsbekämpfung drängen. Auch dass die NEOS beispielsweise das Bildungsministerium übernehmen könnten, wäre für den SPÖ-Chef denkbar, jedoch unter der Voraussetzung, dass NEOS-Klubobmann Matthias Strolz sich ein bisschen klarer äußert. „Kindern Flügel verleihen“ klinge gut, aber es braucht auch konkrete Maßnahmen. Außerdem müssten die NEOS gewisse Dinge außer Streit stellen. Man könne z. B. nicht mit Sozialdemokraten zusammenarbeiten und sagen, man will das Pensionsalter auf 70 Jahre erhöhen oder die Betriebsräte abschaffen. Nicht auf der Regierungsbank sehen möchte Michael Ritsch die

FPÖ aufgrund ihrer Haltung zu EU und Migrationspolitik sowie ihrer nicht klaren Abgrenzung vom rechten Rand. Und dadurch, dass sich das Team Stronach gerade selbst aus dem Rennen nimmt, kommt diese ebenfalls nicht für eine Regierungsbeteiligung in Frage. Die Gemeinsame Schule sowie die Forderung, dass es mit 1. Jänner 2015 eine spürbare Entlastung der kleinen und mittleren Lohnund Einkommensbezieher geben muss, sind für Michael Ritsch zwei wichtige Punkte, die im Regierungsübereinkommen enthalten sein müssen. Ansonsten wird Michael Ritsch ihm als SPÖ-Vorsitzender von Vorarlberg nicht zustimmen. Falls die ÖVP nicht dazu bereit ist, wäre ihm eine Minderheitsregierung allenfalls lieber als fünf weitere Jahre Geiselhaft. (pr)

Verhandlungen auf Augenhöhe Finanzausgleich: LH Markus Wallner stellt Forderungen an Bund selbereichen zu kämpfen. Diese müssen fair abgegolten werden“, betonte der Landeshauptmann. Als konkrete Beispiele nannte er etwa eine langfristige Absicherung der Wohnbauförderungsmittel sowie die Herausforderungen, die mit den steigenden Kosten im Spitalsbereich zu bewältigen seien. Ebenso seien mehr Ausgaben in der Kinder- und Schülerbetreuung zu erwarten. „All dies sind Aufgaben, die wir ordentlich erledigen müssen. Die Verhandlungen werden sicher nicht einfach werden, aber es ist unumgänglich, dass wir die entsprechenden finanziellen Ressourcen zur Verfügung gestellt bekommen.“

Thema in der Konferenz war auch das Spekulationsverbot. Nachdem die Opposition im Nationalrat ihre Zustimmung zu einer bundesweiten Regelung verweigert hat, wird dieses auf Landesebene umgesetzt. Alle Bundesländer haben entweder schon entsprechende Landesgesetze verabschiedet oder befinden sich gerade in der Ausarbeitung. Auch in Vorarlberg liegt bereits ein Entwurf vor. „Ein Spekulationsverbot ist notwendig. Wir werden das auch in Vorarlberg gesetzlich verankern“, stellte Wallner bei der Konferenz klar, betonte aber gleichzeitig, dass das Land seit jeher ein sehr konservative und

risikoarme Veranlagungsstrategie verfolge. Einigkeit herrschte unter den Landesfinanzreferenten auch, dass es im Bereich des Haushaltsrechts eine Angleichung und Vergleichbarkeit zwischen den Ländern geben solle. In Kernbereichen wie dem Rechnungswesen - der Ergebnisrechnung, der Finanzrechnung und der Vermögensrechnung - werde eine Angleichung der Haushaltsregeln österreichweit durchgeführt, konnte Wallner nach dem Ende des Treffens berichten. Budgets und Rechnungsabschlüsse sollen damit in absehbarer Zeit zwischen den Ländern vergleichbar sein. (red)

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Bei einem Treffen der Finanzreferenten der Bundesländer in Wien gab Landeshauptmann Markus Wallner die Marschrichtung für die Finanzausgleichsverhandlungen im kommenden Jahr vor: „Es muss von vornherein klar sein, dass wir Verhandlungen auf Augenhöhe verlangen und die Länder ihre wachsenden Aufgaben abgegolten bekommen.“ Im kommenden Jahr werden die Bundesländer mit dem Bund über einen neuen Finanzausgleich verhandeln. Aus Vorarlberger Sicht ist klar, dass es zu einem partnerschaftlichen Abschluss kommen muss. „Die Länder haben mit wachsenden Ausgaben in vielen Schlüs-


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Vahide Aydın

Anonyme Bewerbungen: Eine Chance für alle!

Mit gutem Beispiel Vorangehen Viele Länder, wie zum Beispiel die USA, Großbritannien oder Kanada, hätten schon auf anonyme Bewerbungen umgestellt und positive Erfahrungen gemacht. „Personalverantwortliche gaben an, dass sie von Bewerberinnen und Bewerbern im Vorstellungsgespräch überzeugt wurden, die sie ohne das anonymisierte Verfahren erst gar nicht eingeladen hätten,“ erklärt Aydın. „Wir könnten uns vorstellen, dass das Land Vorarlberg mit gutem Beispiel vorangeht und das anonymisierte Bewerbungsverfahren auch in

Gegen Fachkräftemangel „Auch Unternehmen hätten durch das anonymisierte Bewerbungsverfahren viele Vorteile,“ meint Aydın. Menschen hätten eine Chance wahrgenommen zu werden, die zwar großes Potenzial besäßen, aber bisher für Personalverantwortliche nicht in Frage gekommen seien. „Dies könnte eine Maßnahme gegen den Fachkräftemangel sein!“, sagt Aydın. Die Regierung habe ja bereits durch Projekte, wie zum Beispiel „Familienfreundliche Unternehmen“, gezeigt, dass das Land Vorarlberg große Vorbildwirkung habe, so Aydın abschließend. (pr)

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„Eine anonymisierte Bewerbung könnte dem entgegenwirken, in dem auf die Angabe des Names, des Alters oder der Herkunft verzichtet wird. „Personalverantwortliche können sich so auf Berufserfahrungen, Ausbildungen oder Motivationen der/ des Jobssuchenden konzentrieren,“ ist Aydın überzeugt.

den landeseigenen Unternehmen einführt.“ Bei der Integrationskonferenz diesen Sommer hätten das AMS und Landesrat Rüdisser bereits Interesse signalisiert.

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„Für Menschen mit Migrationshintergrund, über 50 Jahre oder Alleinerziehende wird es immer schwieriger zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden,“ berichtet die Integrationssprecherin der Vorarlberger Grünen LAbg. Vahide Aydın. Auch wenn Personalverantwortliche nicht bewusst diskriminieren, ließen sich unbewusste Pauschalurteile, wie zum Beispiel eine Alleinerziehende könnte öfter ausfallen oder ein Mensch über 50 könnte nicht mehr so belastbar sein, nur schwer ausblenden.


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„Geben fĂźr Leben“ in BĂźrs Erfolgreiche Bluttypisierungsaktion im Zimba-Park

Insgesamt 472 Personen beteiligten sich an der Bluttypisierungsaktion im BĂźrser Zimbapark. schen, die auf eine lebensrettende Stammzellenspende warten. Gibt es in deren Familie keinen passenden Spender, liegt die Wahrscheinlichkeit, einen solchen zu ďŹ nden, bei 1:500.000. „Im Rahmen einer Aktion haben wir neulich auch fĂźr die mittlerweile zweijährige Eleni Spender gesucht. FĂźr sie konnte ein passender Spender gefunden werden und die Knochenmarkspende verlief gut. Eleni ist auf dem Weg der Besserung“, berichtet Obfrau Susanne Marosch und betont den hohen ďŹ nanziellen Aufwand, der die Typisierungsverfahren begleitet. Landesrat Christian Bernhard, der im Zimbapark zu Gast war, wĂźrdigt die Arbeit des Vereins „Geben fĂźr Leben“ und die auĂ&#x;ergewĂśhnliche UnterstĂźtzung aus groĂ&#x;en Teilen der BevĂślkerung. Im Beisein von Dr. Barbara Pelzmann von der Knochenmarkund Stammzellenspendenzentrale Wien wurden potentielle Spender informiert und von rund dreiĂ&#x;ig freiwilligen Helfern, Ă„rzten und Sanitätern betreut. Insgesamt erklärten sich 472 Personen bereit, ihr Blut zur VerfĂźgung zu stellen. Anzeige

Der Verein „Geben fĂźr Leben“ konnte durch die groĂ&#x;artige UnterstĂźtzung der BevĂślkerung, der Medien und vieler freiwilliger Helfer in den vergangenen vierzehn Jahren mehr als vierzehntausend Bluttypisierungen durchfĂźhren, wodurch passende Stammzellspender gefunden werden konnten. Der Blutkrebs Leukämie kann jeden treffen – jederzeit. Unkontrolliert wuchern bĂśsartige weiĂ&#x;e BlutkĂśrperchen im Blut und im Knochenmark – unserer „Blutfabrik“. Derzeit gibt es in Vorarlberg rund vierzig Men-

Foto: Werner Bachmann

Im BĂźrser Einkaufszentrum Zimbapark fand eine Bluttypisierungsaktion der Initiative „Geben fĂźr Leben“ fĂźr leukämiekranke Menschen statt. Nahezu fĂźnfhundert neue Typisierungen wurden an zwei Tagen durchgefĂźhrt, wobei jede Typisierung die Chance auf ein Ăœberleben seriĂśs erhĂśht.

Der tĂźrkische Generalkonsul Hasan Erkan kam mit Gattin sowie zwei Mitarbeitern zur Aktion

und sie lieĂ&#x;en sich ebenfalls typisieren. TĂźrkischstämmige Spender sind hierzulande sehr wichtig, da fĂźr Patienten am ehesten Spender der gleichen ethnischen ZugehĂśrigkeit entsprechen. Gegen freiwillige Spenden wurden in BĂźrs kĂśstliche Backwaren von Bäckermeister Wilfried Begle angeboten. Ebenfalls half der Verkauf diverser Sponsorprodukte zur Deckung von bevorstehenden Typisierungskosten. Schirme gesponsert vom Trans Vorarlberg Team, Puppenkleider von Sophie Lampert, Lavendelsäckchen von Adele Dornig (Hundesalon Frastanz) sowie KinderbĂźcher von Tania Maria Rodriguez-Peters, die jedes Buch persĂśnlich vor Ort signierte. (bach)

INFO

„Geben fĂźr Leben“ Bluttypisierungen Voraussetzungen fĂźr Spender: ‡]ZLVFKHQXQG-DKUHQ ‡N|USHUOLFKJHVXQG ‡PLQGNJ.|USHUJHZLFKW Stammzellspende Vorarlberg: Sparkasse Bludenz Bank AG .RQWR1U %/= LQIR#JHEHQIXHUOHEHQDW ZZZJHEHQIXHUOHEHQDW


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Freitag, 18. Oktober 2013


Freitag, 18. Oktober 2013

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Brauchen Tiere Marketing? Marketingclub Vorarlberg war im Wildpark Heuer feiert der Wildpark Feldkirch seinen 50. Geburtstag. Auf dem Ardetzenberg leben über 150 Tiere aus 18 verschiedenen Arten - Rotwild, Steinwild, Wildschweine, Wildkatzen, Luchse, Adler, Schneehasen, Murmeltiere, Damwild, Wölfe ...

park-Präsident Dr. Wolfgang Burtscher und Betriebsleiter Christian Ammann mit seinem Team sowie inatura-Chefin Mag. Ruth Swobo-

da, die aufzeigte, wie in der heutigen Zeit Naturwissen vermittelt wird. Fürs leibliche Wohl sorgte das bewährte Team vom Lebens-

Unter dem Motto „Brauchen Tiere Marketing?“ hat der MCV Marketingclub Vorarlberg zu einem Blick hinter die Kulissen eines der größten Naturerlebnisse (150.000 Besucher jährlich) im Ländle und dem benachbarten Ausland ermöglicht. Übrigens, für Helmut Pechlaner, den ehemaligen Chef des Tiergartens Schönbrunn ist der Wildpark nach den Festspielen der zweitstärkste Besuchermagnet Vorarlbergs.

hilfe-Kiosk. Und die Frage, ob Tiere Marketing brauchen, ist mit einem klaren JA zu beantworten! (pr)

(v.li.): Wildpark-GF Christian Ammann, Tibor Naphegyi und Karlheinz Kindler (MCV), Ruth Swoboda (inatura), Wildpark-Präsident Wolfgang Burtscher und Silvia Nussbaumer (MCV)

Zahlreiche MCV-Gäste ließen es sich nicht nehmen und informierten sich aus erster Hand bei Wild-

Unter uns gesagt

Kultur fürs Ländle, die das Herz erfreut... Um es gleich vorwegzunehmen – wenn es das Musiktheater Vorarlberg nicht schon gäbe, man müsste es erfinden... Das war nicht nur der Tenor seitens vieler Premierengäste, welche der begeisternden »Csárdásfürstin« an der Kulturbühne Ambach (zu der man Götzis nur beglückwünschen kann) beiwohnten, sondern auch jener Prominenz, welche seit vielen Jahren die Aktivitäten des Musiktheaters Vorarlberg als wertvolle Kulturbeiträge schätzt. Denn gerade in unserem »Ländle« ist es alles eher denn leicht, anerkannte Beiträge zur Kultur zu leisten, zumal der Begriff »Kultur« lange Zeit von einem, sich elitär fühlenen Kreis, der unter sich sein wollte, allein in Anspruch genommen wurde und fallweise in unterschwelligen Versuchen von einigen Ewiggestrigen immer noch wird... Doch allein das beherzte Engagement des Künstlerischen Leiters Nikolaus Netzer (der seine exquisite Visitenkarte im »Montafoner Sommer« bereits mehrmals abgab) und jenes von Margit Hinterholzer, der Präsidentin des Theaters sprechen im Verein mit

der infolge Mutterfreuden entgegensehenden, nächstens pausierenden Produktionsleiterin Veronika Sutterlüty und den vielen Mitwirkenden für sich. Man muss sich diese Leistung einmal vor Augen führen, eine solche Institution – und das Musiktheater Vorarlberg ist eine solche – auf die Beine zu stellen und dieses vor allem kontinuierlich von Erfolg zu Erfolg zu führen. Wobei hier Arbeit verrichtet wurde und weiter wird, die meist von der Öffentlichkeit unbemerkt bewerkstelligt wird. Keineswegs leichte Arbeit und Tätigkeiten, die wohl im Rahmen der jeweiligen Aufführungen als gegeben hingenommen werden, die jedoch dem Engagement und der Zusammenarbeit jeder und jedes einzelnen Mitwirkenden entspringen und als ein geschlossenes Ganzes wirken. Und bekanntlich liegt der Teufel hier besonders im Detail... Emerich Kálmáns »Csárdásfürstin« ist wohl als Operette eine Mittlerin der sogenannten »Leichten Muse«, jedoch alles eher als auf der Bühne leicht zu bewerkstelligen. Das Musiktheater Vorarlberg schaffte es, Kálmáns Botschaft über die Leich-

tigkeit des Seins in der Operette unter die Leute zu bringen und es kann angenommen werden, das dies in den weiteren Aufführungen sicher noch gesteigert wird. Nun, wie auch immer, es ist überaus begrüßenswert und außerordentlich erfreulich, wenn sich Menschen zusammentun, um anderen Menschen mit Theater und Gesang Freunde und angenehmes Kurzweil zu bereiten. In der heutigen Zeit der schon längst überbordenden Professionalität im Showbusiness können solche Anstrengungen wie jene des Musiktheaters Vorarlberg nicht genug gewürdigt werden. Es war nicht nur erhebend, sich die prickelnde Stimmung im Saal der Kulturbühne persönlich einzuverleiben, sondern auch in der Pause und nach der Aufführung dieses Überspringen der Funken von der Bühne herunter auf die Zuseher und Zuhörer festzustellen. Kurzum, man gewann den Eindruck, sich inmitten einer großen Familie zu befinden, die einen freudigen Anlass mit Genuss feierte. Und so soll es auch sein... Hier in diesem Falle handelt es sich um das Musiktheater Vorarlberg,

dem ob seines erfolgreichen Bestandes ein besonderes Kränzchen gewunden werden soll. Dieses besondere Kränzchen gilt es jedoch auch für alle ähnlichen KulturInstitutionen zu winden, die sich in unserem Lande die Mühe machen, den grauen Alltag mit ihren Engagements zu beleben und die Menschen zu erfreuen. Vergessen wir nicht, dass wir uns in einer tristen Zeit befinden, in der wir von einem allgemeinen Bildungsdefizit sprechen und uns in einem, im wahrsten Sinne des Wortes sprachund mitteilungsarmen Vakuum befinden, aus dem es gilt, zu entrinnen. Deshalb ist es angebracht, kulturelle Anstrengungen wie jene des Musiktheaters Vorarlberg mit jener Aufmerksamkeit zu honorieren, die ihm – unter uns gesagt – auch wirklich zusteht...

„Commentatore“

Günther J. Wolf Gastkommentar


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Auf dem Land zu Gast Brazer Genussrallye begeisterte Publikum Außergewöhnliche Betriebsamkeit herrschte vergangenes Wochenende in Braz im Rahmen der „Genussrallye“ die unter dem Motto „Auf dem Land zu Gast“ stattfand. Die Entdeckungsreise der besonderen Art durch Braz führte nicht nur von Gasthaus zu Gasthaus sondern auch von Hof zu Hof – die Mitgliedsbetriebe der Klostertaler Bauerntafel präsentierten sowohl Haus und Hof als auch die hofeigenen Produkte wie Fleisch, Schinken, Käse, Destillate und Honig. Die Besucher lernten den kleinen Ort auf außergewöhnliche Art und Weise kennen. Die Mitgliedsbetriebe der Klostertaler Bauerntafel sowie das Traube Braz Alpen. Spa.Golf.Hotel und der Gasthof

Rössle bieten in Kooperation mit der Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH und Ökoland Vorarlberg Einheimischen und Gästen diesen besonderen Einblick in die heimische Landwirtschaft und Gastronomie. Die Gäste reisten gemeinsam in einem Bus von Betrieb zu Betrieb und genossen den kulinarischen Abend in vollen Zügen. In entspannter Stimmung mit musikalischer Begleitung schlemmten auch Landesrat Erich Schwärzler, Gebhard Bechter (Direktor Landwirtschaftskammer Vorarlberg), Andrea Schwarzmann (Bundesund Landesbäuerin Vorarlberg) der Bludenzer Bürgermeister Mandi Katzenmayer mit Gattin Verena, Raimund Bertsch (Tourismusobmann Braz), Otwin und

Renate Netzer (Strudelwirtin St. Gallenkirch), und Julia Berthold (Klostertal Tourismus). Wiebke Meyer und Kerstin Biedermann (Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH) führten die Gäste durch den Abend. Am Sonntag konnten Interessierte die teilnehmenden Betriebe am Tag der offenen Tür besuchen. Sie konnten Produkte probieren, bei der Herstellung zuschauen, teils sogar mithelfen und mit nach Hause nehmen. Auch für die kleinen Gäste wurde einiges geboten: ein Besuch im Stall, Eiersuche, Kinderschminken, Ponyreiten, eine spannende Schnitzeljagd oder auch Kartoffelstempel sorgten für Spaß und Abwechslung unter den zahlreichen kleinen Gästen. (red)

„Auf dem Land zu Gast“ – das PonyReiten erfreute sich besonderer Beliebtheit.

„Höhle, Hüttle, Hüsle“ VOVO gastiert in der Kulturbühne Schruns

Wer kann sich noch an den Geschichteunterricht in der Schule erinnern? Pyramidenbauende Ägypter! Römer, die Europa unterjochen! Das dunkle Mittelalter mit Pest und Hexenverfolgungen!

Die Entdeckung neuer Kontinente und die Bildung von Staaten bis hin zu Krieg und Zerstörung! Fragt sich nur: Was ist in all dieser Zeit hier in Vorarlberg passiert? Warum kommen wir nirgends vor? Ist die Weltgeschichte an uns vorbeigegangen? Das Vorarlberger Volkstheater präsentiert die erste umfassende Geschichtsschreibung aus der Sicht des gemeinen Alemannen. Wie wurde durch die Zeit hindurch gewohnt, gelebt, geliebt? Warum sind die Dinge so, wie sie heute sind? Was hat

sich verändert in den letzten 10 000 Jahren? Und was wird sich wohl nie ändern in unserem Land? Auf die humorvolle Zeitreise begeben sich Anna Elsässer und Christoph Dingler sowie drei neue Talente, die ihr Können beim VOVO-Casting unter Beweis gestellt haben: Markus Lins aus Feldkirch-Altenstadt, Martin Weinzerl aus Ludesch und Sophia Immler aus Alberschwende. Kartenvorverkauf bei LändleTicket in allen Raiffeisen Banken und Sparkassen des Landes. (red)

Das Ensemble des VOVO widmet sich in der Kulturbühne Schruns der Vorarlberger Geschichte.

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Das Vorarlberger Volkstheater widmet sich am Donnerstag, 24. Oktober (20 Uhr), in der Kulturbühne Schruns der Geschichte Vorarlbergs. Humorvoller Geschichtsunterricht mit dem beliebten Ensemble.


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Hört… Hört…

Stadtmusik Bludenz feiert Oktoberfest im Stadtsaal

Foto: Werner Bachmann

Was in München seit bereits mehr als zweihundert Jahren gefeiert und mehr oder weniger gepflegt wird, initiiert die Stadtmusik Bludenz unter dem Titel Oktoberfest alljährlich im Bludenzer Stadtsaal. Das herbstliche Festfieber, das hierzulande seit einigen Jahren ausgebrochen zu sein scheint, findet auch in der Alpenstadt Bludenz größten Anklang. Ebenfalls zum dritten Mal überzeugte das Bludenzer Fohren Center, erstmalig an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden, vergangenen Monat mit fulminanten Darbietungen und außergewöhnlichem Rahmenprogramm das heimische Publikum. Freilich im kleineren, aber nicht minder feinem Rahmen, lud die Stadtmusik Bludenz zum feierlichen Reigen in Blau-Weiß. Musikalisch umrahmt wurde das Oktoberfest von der Abordnung der Bauernkapelle der Stadtmusik unter bewährter Leitung von Kapellmeister Werner Spagolla, traditionell stimmlich begleitet von Günter Tschenett am Schlagwerk. Stimmungsvolle Böhmische Blasmusik wurde einmal mehr vom virtuosen Ensemble dargeboten. Der offizielle Fassanstich erfolgte durch Bürgermeister Mandi Katzenmayer, Stadtmusik-Obmann Ecki Fleisch und Gerd Muther, die von „EU Bauer“ alias Manfred Tisal unterstützt wurden.

Im ausverkauften Bludenzer Stadtsaal fand das bereits dritte Oktoberfest der Stadtmusik Bludenz statt.

Manfred Tisal, bekannt durch Radiomoderationen und TV-Auftritte im Rahmen des Villacher Fasching, führte im Wechselspiel mit musikalischen Einlagen mit spitzbübischem Wortwitz im Dialog mit dem Publikum durch den bemerkenswert unterhaltsamen Abend. Die Musikantinnen und Musikanten der Stadtmusik Bludenz sorgten für die standesgemäße und gleichermaßen aufmerksame Bewirtung und kredenzten bayrische Kost sowie frisch gezapftes Bier im ausverkauften Bludenzer Stadtsaal. Am späten Abend wurde die Bauernkapelle vom befreundeten Duo Hubi & Didi auf der Bühne abgelöst, um die ausgelassene Stimmung zur Freude der vornehmlich im Trachtenlook erschienenen Besucherinnen und Besucher nahtlos fortzusetzen. Im kommenden Jahr, am 11. Oktober 2014, wird die Bauernkapelle der Stadtmusik Bludenz ihr stolzes Dreißigjahrjubiläum im Rahmen des Oktoberfests feiern. Der Großteil der Bauernmusiker sind Registerführer oder musikalische Stützen der Stadtmusik Bludenz, die unter anderem mit den Gründungsmitgliedern Willi Burtscher, Walter Helbok und dem damaligen Obmann Elmar Dür das beliebte Ensemble aus der Taufe hoben und in den vergangenen dreißig Jahren zu einer festen Größe entwickelten. (bach)

„EU Bauer“ Manfred Tisal und Bürgermeister Mandi Katzenmayer unterstützten die Musikanten beim offiziellen Fassanstich.

Gerlinde und Josef „Pepi“ Concin sind Stammgäste beim Oktoberfest im Bludenzer Stadtsaal.

Bäckermeister Wilfried Begle mit Gattin Katja und Alexandra Huber im schicken Trachtenlook.

Fans der Bauernkapelle der Stadtmusik – Raiba-Montafon Banker Günter Fässler mit Gabi.

Marc Schindelwig und das gesamte Bewirtungsteam der Stadtmusik kredenzte Bayrische Kost.

Dieter Wehinger („Duo Hubi & Didi) mit dem Bludenzer Stadtrat Arthur Tagwerker feierten gemeinsam.

Bauernkapelle Bludenz – Günter Tschenett und Kapellmeister Werner Spagolla mit Petra Pilsel.


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aus der gesamten Talschaft. Elizane Wohlfahrt-Benz von der Alpe Tilisuna (neue Produktion) und Karin Schwarzhans von der Alpe Außergweil (traditionelle Produktion) wurden unter großem Beifall von der Jury als Tagessieger ausgezeichnet. (bach)

Initiiert wird der „Montafoner Buratag“ von der WIGE-Schruns Tschagguns sowie dem Verein „bewusstmontafon“, die abermals für ein abwechslungsreiches Programm am Sternenplatz und Kirchenplatz in Schruns sorgten. Eine Menge von Marktständen säumte das Dorfzentrum mit edlen Produkten aus eigener Herstellung. Dreizehn Montafoner Alpen, die während der Sommermonate qualitativ hochwertige Produkte erzeugten, präsentierten in erster Linie das Montafoner Leitprodukt „Sura Kees“. Interessiertes und offenbar fachkundiges Publikum bewertete an der Seite einer Fachjury die jeweiligen Sorten

Die Alpe Außergweil (Karin Schwarzhans) wurde in der Kategorie „Traditionelle Produktion“ Sieger der Käseprämierung.

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Volksfeststimmung trotz kühlem Herbstwetter beim großen „Montafoner Buratag“ in Schruns. Traditionell bildeten die Viehausstellung sowie die alljährliche Käseprämierung die Höhepunkte des alpwirtschaftlichen Reigens.

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Montafoner Volksfest „Buratag“


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Brillendesign „Made in Austria“ Bei Bitsche Augenoptik und Hörakustik in Bludenz Dass Österreich auch in Sachen Brillenmode einiges zu bieten hat, zeigt die aktuelle Ausstellung Brillen Design Austria der Firma Bitsche Augenoptik und Hörakustik in der Bludenzer Bahnhofstrasse. Neben der Traditionsfirma Silhouette, welche durch Ihre randlosen Titanbrillen weltweite Erfolge feiert, sind auch die innovativen ADIDAS Sportbrillen eine Linie dieses österreichischen Unternehmens. Aber auch kleinere Firmen mit vielen Ideen und Kreativität haben sich auf dem internationalen Markt einen Namen gemacht. Wie etwa die Firma Rolf Spectacles aus dem Lechtal, welche durch Ihre einzigartigen Holzbrillen große Beachtung auf den Fachmessen der Welt erhalten und schon mehrere Designpreise dafür bekommen haben. Aber auch die Firma Andy Wolf, ein junges Unternehmen aus der

Dir. Christian Ertl, Bürgermeister Mandi Katzenmayer, Berno Witwer und Walter Schallert

Städtle Optik Geschäftsleiter Joachim Bitsche mit Magdalena

Steiermark, das mit jungen kreativen Leuten eine alte Brillenfabrik wieder zum Leben erweckt hat und durch mutige, bunte und ein wenig schräge Brillenfassungen das Auge jedes Brillenträgers auf sich zieht.

Beim Eröffnungsabend sah man den Bürgermeister aus Bludenz Mandi Katzenmayer, sowie seinen Amtskollegen aus Thüringen Mag. Harald Witwer mit Gattin, Hartwig Eugster mit Maria, Hotel Freschen-Chef DI Walter Herbolz-

heimer und Dr. Sabine Herbolzheimer, Sparkassendirektor Christian Ertl, Dorf-Installateur GF Christian Karg, Walter Schallert, Thomas Berthold mit Silvia, Margit Burtscher, Steuerberater Mag. Lukas Gerstgrasser, Andreas Jäger mit Melody, BMW-Baumgartner Geschäftsführer Christoph Nigsch mit Anita, Ilse Reis, Armin Thoma mit Vanessa, Ing. Michael Schnedl, Dr. René Summesberger mit Nadja, Alexander Plakolm, Mathias Küng und Katharina, Jürgen Neyer, Roland Neyer, Fotografin Carola Eugster. (pr)

Ausgefallen, farbig und ein wenig verrückt: Andy Wolf

Dr. Rene Summesberger und Nadja, Dr. Andrea Haid und Lukas

Am Eröffnungsabend, der auch gleichzeitig ein kleines Fest nach dem überstandenen Wasserschaden im Sommer war, nutzten die Besucher die Gelegenheit um die neuesten Brillenfassungen ausgiebig zu testen. Geschäftsführer Simon Bitsche nutzte die Gelegen-

heit, sich bei allen, welche zum Gelingen beigetragen haben zu danken. Er betonte auch, dass die Zusammenarbeit mit den österreichischen Hersteller weiter intensiviert, und die ausgestellten Linien einen fixen Platz im Angebot der Firma Bitsche haben werden.

Silvia und Thomas Berthold, Margit Burtscher

Beck Anita mit den neuesten Holzbrillen.

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GF Simon mit Frau Jennifer, Annemarie und Thomas Bitsche.


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Vielseitige Ausbildung bei Rondo Lehrlingsinfoabend am 7. November 2013

Sicheres Unternehmen „Lehrlinge von heute sind die qualifizierten Facharbeitskräfte von morgen“, betont Bernhard Bischof, Leiter der Rondo Lehrlingsausbildung, „deshalb bilden wir unseren Nachwuchs gerne selber aus“. Er weiß genau wovon er spricht, denn er hat selber die Lehre zum Verpackungstechniker bei Rondo erfolgreich abgeschlossen

und anschließend in der Entwicklungsabteilung gearbeitet. Heute ist er ein kompetenter und verständnisvoller Ansprechpartner für seine Lehrlinge in den Lehrberufen Verpackungstechniker/ in, Papiertechniker/in, Metalltechniker/in, Elektrotechniker/ in, Industriekaufmann/frau und IT-Techniker/in. Anspruchsvolle Ausbildung Speziell das Berufsbild eines Verpackungstechnikers ist ganz besonders vielseitig. Man braucht nur zu überlegen, was in unserer Welt alles verpackt werden muss. Dann wird schnell klar, wie anspruchsvoll und abwechslungsreich dieser Job ist. Dafür braucht es Einiges an Stärken – allem voran Leidenschaft und Verständnis für moderne Technik. Wenn jemand dann auch schnell reagieren und entscheiden kann, eine gute Raumvorstellung, Sinn für Farbe und Spaß an Verantwortung hat, dann ist er fit für diesen

Beruf mit jeder Menge Perspektiven. Nach 3,5 Jahren Lehrzeit beherrscht er ein breites Spektrum der Technik. Technisches Know-how ist bei Rondo von ganz besonderer Bedeutung, denn Jahr für Jahr wird gruppenweit in Millionenhöhe in moderne Technik investiert, mit dem Ziel, die technologische Spitzenstellung des Unternehmens auszubauen. Daraus ergibt sich ein laufender Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Ein ausgebildeter Ver-

Verpackungstechniker bei Rondo, ein Beruf in einem sehr abwechslungsreichen Betätigungsfeld und tollen Perspektiven.

packungstechniker hat fundierte Kenntnisse im Bedienen von Maschinen zur Verpackungsherstellung, Mustermachen, Entwickeln und Gestalten von Verpackungen am Computer, in der Druckvorbereitung und kennt sich mit Druckformen sowie im Stanzformenbau bestens aus. Der umweltgerechte Einsatz von Rohstoffen, die recyclinggerechte Verpackungsgestaltung und der betriebliche Umweltschutz runden das breite Ausbildungsspektrum ab. Jugendliche, Eltern und Lehrer, die sich für „Lehre bei Rondo“ interessieren, sind herzlich zum Lehrlingsinfoabend am 7. November 2013 um 17.00 Uhr eingeladen. Bitte anmelden bei: lehre@rondo-ganahl. com oder 05522 51841-165. (pr)

INFO

Mehr Informationen unter: www.rondo-ganahl.com www.facebook.com/rondoganahl

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Rondo hat zukunftsweisende Ausbildungsgänge, die Jugendliche begeistern, ihre Stärken hervorbringen und berufliches Vorankommen sichern. Mit seiner umfassenden, konsequenten Lehrlingsausbildung gehört der Frastanzer Wellpappe- und Papierspezialist zu den besten Ausbildungsbetrieben im Land Vorarlberg. Dies wurde mehrfach durch die Verleihung des Prädikates „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ des Landes Vorarlberg bestätigt.


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Mitglieder bauen auf ihre AK Image-Umfrage: Gutes Zeugnis für Arbeit und Einsatz Die Arbeiterkammer genießt bei den Vorarlbergern ein hohes Ansehen. Das ergab einmal mehr eine repräsentative Umfrage des Markt- und Meinungsforschers Dr. Edwin Berndt. Das Image der Arbeiterkammer ist hoch: 76 Prozent der Vorarlberger Arbeitnehmer sprechen der Institution ihr Vertrauen aus. Nur 7 Prozent vertrauen ihr weniger. Das ergibt einen Imagewert von hohen 69 Prozent. Ob Arbeiter, Angestellter, Mann, Frau, unter 30 Jahre oder über 45 Jahre – die Kammer ist bei allen Segmenten in hohem Maße angesehen (Werte von 75 bis 81 Prozent bei den Positivstimmen). Lediglich die Führungskräfte halten sich etwas zurück: Von ihnen sprechen 72 Prozent ihr Vertrauen gegenüber der Arbeiterkammer aus.

„Zeit heilt Wunden“ Auf Platz zwei: Die Gewerkschaften. Diese lösten 2010 die Banken und Versicherungen an dieser Stelle ab. Rund 43 Prozent der Befragten sprechen den Gewerkschaften ihr Vertrauen aus. Damit schneiden sie besser ab als noch vor sechs Jahren. Aufgrund diverser Skandale in der Vergangenheit (BAWAG) wurde das Vertrauen massiv erschüttert. 2007 lag der Imagewert bei -8 Prozent (heute bei 25 Prozent). „Im Zeitablauf kommt es für gewöhnlich wiederum zu Imageverbesserungen, wenn keine neuen Ungereimtheiten auftreten. Das Sprichwort ‚Zeit heilt Wunden‘ kommt in der Imageforschung oftmals im hohen

69 Prozent der Vorarlberger sprechen der Arbeiterkammer ihr Vertrauen aus. Maße zum Tragen“, erklärt der Marktforscher diesen Trend. Geplagt von Krisen und Skandalen Auf den folgenden Plätzen reihen sich Medien und Zeitungen (-10 Prozent), Banken und Versicherungen (-12 Prozent) sowie Rundfunk und Fernsehen (-14 Prozent). Diese drei Institutionen mussten in den vergangenen Jahren aufgrund von verschiedenen Skandalen eine erhebliche Verschlechterung der Reputation hinnehmen, wie Edwin Berndt beispielsweise die negative Imageentwicklung der Banken erklärt: „Diese Verhaltensweisen waren nachvollziehbar, waren doch Fehlverhalten, zum Beispiel Spekulationen internationaler Großbanken, für die sogenannte Wirtschafts- und Finanzkrise verantwortlich. Auch die Vorgänge um die Hypo Alpe Adria in Kärnten wirkten sich allgemein für die ganze Sparte imageschädlich aus.“ Auch der Ruf von Rundfunk und Fernsehen verzeichnet seit dem Jahr 2000 einen Abwärtstrend. Trotzdem konnten sie ihr Image gegenüber 2008 und 2010 insgesamt wieder verbessern. Ein ähnlicher Verlauf ist auch bei den Zeitungen zu beobachten.

Mit niedrigen Imagewerten (–30 Prozent) hat auch die katholische Kirche zu kämpfen. Die Ursachen liegen klar auf der Hand: Die Berichte über Skandale und Missstände häuften sich in den letzten Jahren massiv (Beispiel Kloster Mehrerau). Trotzdem konnte gegenüber 2011 ein deutlicher Vertrauenszuwachs verzeichnet werden.

und im Parlament präsentierten sich wiederum in hohem Maße streitsüchtig – Problemlösungen sind kaum in Sicht“, so Berndt. Die diversen Skandale in der Vergangenheit wirkten sich zudem massiv auf die Reputation der Regierung sowie auch der Parteien aus. Das Fazit des Meinungsforschers: „Diese Imagewerte sind beklagenswert, bedauerlich und müssen nachdenklich stimmen.“ (pr)

„Imagewerte sind beklagenswert“ Am wenigsten vertrauen die Vorarlberger der Regierung und dem Parlament (-45 Prozent) sowie den politischen Parteien (-51 Prozent). „Besonders die Regierung gab schon länger kein gutes Bild ab in der Öffentlichkeit“, fasst der Meinungsforscher das Ergebnis zusammen. Die Ursachen: gegenseitiges Misstrauen, Inflexibilität, massiver Streit sowie Stillstand der Regierungsarbeit. Auch die Ausrufung von Neuwahlen im Jahr 2008 wirkte sich nicht imageverbessernd aus. Mit weniger Scharmützeln und mehr Sachpolitik konnte dann die neue Regierung punkten. Doch der Friede währte nicht lange: „Die Verantwortlichen in der Regierung

Fotos: Georg Alfare

„Vollkommenere Ergebnisse, wie sie die AK dokumentiert, sind beinahe nicht mehr möglich“, kommentiert der Meinungsforscher die hervorragenden Werte. Sie spiegeln klar wider, wie wichtig die Arbeiterkammer als Interessenvertretung für die Arbeitnehmer ist. Dieser Imagewert ist auch ein Zeugnis für die gute Arbeit und den unermüdlichen Einsatz der AK-Mitarbeiter. „Um diesen zu halten, werden weiterhin massive Anstrengungen notwendig sein. Ganz nach dem Motto: Wer aufhört besser zu sein, hört auf, gut zu sein“, sagt Berndt. Weitere Institutionen folgen im Vergleich zur AK mit erheblicher Distanz.

AK-Präsident Hubert Hämmerle: „Das Ergebnis der Image-Umfrage zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, dass die Menschen uns vertrauen.“


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MEINUNG Chefredakteurin Österreich karin.strobl@regionalmedien.at Twitter: @KarinStrobl

Die EU-Skeptiker sind im Vormarsch Der Ausgang der Nationalratswahl ist nicht nur auf Bundesebene interessant, er zeigt auch, wohin ein großer Teil unserer Bevölkerung tendiert, wenn es um die Europäische Union geht: Der Zuwachs bei der FPÖ und dem Team Stronach ist für die EU-Skeptiker Wasser auf den Mühlen. Im Mai wird in Straßburg ein neues EU-Parlament gewählt. Dann sind die Stimmen der Österreicherinnen und Österreicher wieder gefragt. Ein Blick auf die Ergebnisse der Europawahlen 2009 zeigt, dass die FPÖ erstmals Chancen hat, auf Platz eins zu landen. Zählt man ihre Stimmen (damals 12,7 Prozent), jene der Liste Martin (17,7 Prozent) und die des BZÖ (4,6 Prozent) zusammen, kommt man auf mehr als 35 Prozent. Sprich: Heinz-Christian Strache hat ein Wählerpotenzial, von dem die ÖVP und die SPÖ nur träumen können. Man darf darauf hoffen, dass die beiden Großparteien endlich aufwachen. Es liegt auch an ihnen, die Probleme unseres Landes nicht einfach auf Brüssel abzuwälzen. Hier täte eine Aufklärung gut.

AUF ... Einmalig: Kärntens Landeschef Peter Kaiser hielt bei der Feier zur Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920 die Rede auch auf Slowenisch.

AB ... Wie Vizeparteiobfrau Nachbaur ankündigte, bereitet sich Frank Stronach auf einen „langsamen Rückzug“ aus der Partei vor. Fotos: Gleiss, Jantzen

Mehr als 50 Schüler aus Wien diskutierten bereits mit drei EU-Abgeordneten.

Fotos: ÖGfE

Auftakt EU-Wahl 2014: Tour durch 100 Schulen „Europa – was ist jetzt?“: Start der Wanderausstellung zu den Europawahlen durch Österreichs Schulen. WIEN. Rund um die Europawahlen im Mai 2014 werden sich ab sofort weit mehr als 15.000 Schülerinnen und Schüler über die wichtigsten Themen

„Europa ist die Lösung, nicht das Problem!“ UL RIKE L UN ACE K ( GR ÜNE)

zur Europäischen Union informieren können. Die Wanderausstellung, organisiert von der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE), wird in den kommenden Monaten in mehr als 100 Schulen in ganz Österreich Halt machen. Den Auftakt machten Schülerinnen und Schüler aus mehreren Wiener Schulen im Haus der Europäischen Union. Sie diskutierten mit den drei EU-Abge-

ordneten Elisabeth Köstinger (EVP), Jörg Leichtfried (S&D) und Ulrike Lunacek (Grüne/ EFA) insbesondere über die Krise, Jugendarbeitslosigkeit, Lobbying und über die Demokratie in Europa allgemein. Besonders interessiert waren die anwesenden Jugendlichen an möglichen europäischen Zukunftsszenarien. Köstinger hielt dazu fest: „In Europa geht es um Zukunftsentscheidungen für die junge Generation. Jugendliche sollen daher tatkräftig von ihrer Mitentscheidungsmöglichkeit Gebrauch machen.“ Leichtfried betonte, dass immer mehr Entscheidungen auf EU-Ebene getroffen werden: „Deshalb ist es besonders wichtig, die Jugend umfassend zu informieren. Denn sie wird letztlich darüber bestimmen, wie sich das Europa der Zukunft gestaltet.“ Lunacek befürwortete eine Vertiefung der Europäischen Integration und sprach sich gegen nationale Alleingänge aus: „In Zeiten globaler Krisen kann

Die Schülerinnen zeigten sich an der Ausstellung „Europa – was ist jetzt?“ sehr interessiert.

kein Staat die Probleme alleine lösen. Um diese politisch bewältigen zu können, setzen wir auf mehr Europa. Europa ist die Lösung, nicht das Problem.“

WEITERE INFOS „Für viele Jugendliche ist die EU abstrakt und weit weg. Sie haben das Gefühl, Europa gehe sie nichts an. Genau diesem Gefühl treten wir entgegen, indem wir verstärkt mit jungen Menschen diskutieren“, betont ÖGfE-Generalsekretär Paul Schmidt. Die Ausstellung wurde speziell für Schulen entwickelt. Alle Informationen auf: links.oegfe.at/ Europaausstellung oder auch auf Facebook: www.facebook.com/wasistjetzt


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„Your Turn – du bisch dra“ im Montafon

Eva Maria Hochhauser von der Universität Innsbruck startete dieses Projekt im Rahmen des Forschungsschwerpunkts „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ und setzte es gemeinsam mit der offenen Jugendarbeit „Jam“ und mit Jugendkoordinatorin Monika Valentin vom Stand Montafon um. „Jugendliche sollen ihren Anliegen Gehör verschaffen und diese in Bilder kleiden“, erklärt Monika Valentin. Gemeinsam mit den beiden Workshopleitern Juliane Nagiller und Michael Gams aus Innsbruck hatten zahlreiche Jugendliche aus dem Montafon sowie vom Haus Noah der Caritas

zwei Tage lang die Möglichkeit, praxisbezogen einen ersten Einblick in die große Welt der Medien zu wagen. Interviews wurden geführt, Szenen gedreht und anschließend professionell geschnitten. Höhepunkt des kostenlosten Medienworkshops war eine Live-Radio-Sendung, welche von den Jugendlichen selbst gestaltet wurde und live aus dem Jugendzentrum „Jam“ auf Radio Proton und dem Freien Radio Freirad Innsbruck übertragen wurde. Impressionen des Workshops sowie die Radiosendung werden online auf der Homepage der offenen Jugendarbeit unter www.o-jam.at im Internet zum Download angeboten. (red)

„Individuelle Grabgestaltung nach den Wünschen der Kunden ist in diesem Jahr besonders gefragt“ weiß Brigitte Geiger-Kopf, Inhaberin des Traditionsbetriebes Blumen Kopf. Der Trend zu mehr Natürlichkeit macht auch vor dem Grabschmuck nicht halt. Brigitte Geiger-Kopf dazu: „Unsere Kunden wünschen besonders in diesem Jahr kreative Lösungen mit frost-

INFO

Blumen Kopf GmbH & Co KG Auf dem Rud 10, 6820 Frastanz Tel. +43 5522 / 51 7 59 www.blumen-kopf.at

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Unter dem Motto „Your Turn – du bisch dra“ durften sich engagierte jugendliche Montafoner im Rahmen eines Workshops im Bereich Video, Radio und Neue Medien zwei Tage lang buchstäblich austoben.

Floristik zum Totengedenken bei Blumen Kopf verträglichen Pflanzen, die wir kranzförmig oder als Ornamente arrangieren. Mit einer speziellen Moostechnik sorgen wir für Haltbarkeit bis ins Frühjahr hinein.“ Grabgestaltung vor Ort Blumen Kopf liefert die angefertigten Werkstücke direkt auf den Friedhof und arrangiert das Grab zu einer einzigartigen Gedenkstätte für seine Kunden. Diese schätzen auch, dass die Werkstücke für Allerheiligen im Hauptgeschäft in Frastanz auch außerhalb der Geschäftszeiten besichtigt werden können. In der Filiale in Feldkirch bietet das Unternehmen natürlich auch kreative Werkstücke für seine Kunden an. (pr)

Kreative Werkstücke für Allerheiligen kann man auch außerhalb der Geschäftszeit besichtigen!


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An nur einem Tag Badewanne raus - Dusche rein Im Anschluss werden die Rückwände sowie Glasduschkabine montiert. Nun noch die Armaturen, Duschsitz und andere Accessoires anbringen und fertig ist die neue Dusche. Die Übergabe an den Kunden wird nach der obligatorischen Endreinigung gemacht.

Kennen Sie das in Ihrem Bad: schimmlige Fugen, hohe Einstiegsbereiche, schwer zu reinigende Produkte und vielleicht sogar Undichtheiten? Viterma bietet dafür eine nachhaltige Lösung, die rasch, ohne viel Schmutz und aus einer Hand umgesetzt wird.

Im Anschluss an solche Teilrenovierungen mit dem vitermaKonzept können die Badezimmer später kinderleicht schrittweise weitersaniert werden! vorher

nachher

Die Vorteile auf einen Blick: • 100% dicht – ohne Silikonfugen bei den Problemstellen • schnellstmögliche Renovierung (kein Ausweichen nötig) • Rückwände fugenlos – leichtere Reinigung • hygienisch einwandfrei – Schimmel ade • Umbau mit wenig Schmutz

und Lärm • geringere Kosten als bei Komplett-Sanierung • alle Arbeiten aus einer Hand Der Montageablauf: Die alte Badewanne oder Dusche wird entfernt. Über das entstandene Loch wird die neue Duschtasse in gewünschtem Dekor eingesetzt.

Weitere Informationen sind erhältlich beim viterma-Profi in Ihrer Nähe: (pr)

INFO

viterma Lizenzpartner Austraße 17 6700 Bludenz Tel.: 0800/202219 (jetzt kostenlos anrufen) Mail: bludenz@viterma.com www.viterma.com

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Fugenlose und rutschfeste Dusche Duschtassen werden bei viterma nach Maß produziert – aus dem höchst anwenderfreundlichen Material Mineralwerkstoff. Diesen gibt es in diversen Dekoren, er ist hygienisch, leicht zu reinigen und zudem rutschhemmend. Somit ideal für diesen Zweck. Außerdem kann die Duschtasse so produziert werden, dass diese die Öffnung der alten Badewanne oder Duschtasse überdeckt. So ist es möglich eine Dusche gegen eine Badewanne einzutauschen, ohne zwingend das ganze Badezimmer zu renovieren.


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Bodystreet - Fit mit elektrischen Impulsen

Im Leistungssport und in der Rehabilitation wird die stärkende Wirkung von Strom für die Muskeln schon lange genutzt. Jetzt gibt es das Ganzkörper-Training auch im Fitness-Bereich. EMS steht für Elektromuskelstimulation, ein Körpertraining mit Hilfe von elektrischen Impulsen mit niedriger Frequenz. Man schlüpft in die mit Elektroden besetzte EMS-Weste und macht einfache Bewegungen: Strecken, Beugen, Heben und Drücken. Alle wichtigen Muskelgruppen wie Bauch, Beine, Po, Rücken, Brust und Arme werden stimuliert. Der Bodystreet Personal Trainer steuert das Trainingsgerät. Er reguliert die Intensität für die einzelnen Muskelpartien je nach Bedarf, zeigt Übungen vor und überprüft die Ausführung. 20 Minuten Training in der Woche reichen Der Zeitaufwand für das Bodystreet Muskeltraining ist gering, die Wirkung ist dafür umso schneller spür- und sichtbar. Wer Muskeln aufbaut, steigert den Kalorienverbrauch des Körpers und reduziert damit das Gewicht bei gleich bleibendem Lebensstil automatisch und nachhaltig. Das

EMS-Training hilft nicht nur beim Abnehmen, es steigert auch die körperliche Leistungsfähigkeit, strafft das Bindegewebe und fördert die Durchblutung. Sportwissenschafter bestätigen die Effektivität des EMS-Trainings, das ursprünglich aus der Astronautik und aus der Sportmedizin stammt. An der Deutschen Sporthochschule Köln hat das Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik das EMSTraining untersucht. Das Ergebnis: EMS ist ein mega-effizientes Training im Vergleich zu anderen Trainingsarten. Dadurch reichen 20 Minuten Training nach der Bodystreet Methode in der Woche mehr als aus. Personal Training bei Bodystreet in Bludenz, Dornbirn und Feldkirch Wer bei Bodystreet trainiert, bekam davor ein ausführliches Beratungsgespräch und ein unverbindliches Probetraining. Das Training gibt es ab 19,90 Euro im Abo. (pr)

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Bodystreet Feldkirch Busbahnhof feldkirch-busbahnhof@bodystreet.at Infos: 05522/21520 Bodystreet Bludenz Bahnhofplatz bludenz-bahnhofplatz@bodystreet.at Infos: 05552/20810 Bodystreet Dornbirn Ulmerpark dornbirn-ulmerpark@bodystreet.at Infos: 05572/401006

20 Minuten pro Woche Training reichen mit dem Bodystreet Personal Trainer

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Die neue Trainingsmethode richtet sich an all jene, die wenig Zeit haben und trotzdem ihren Körper fit halten wollen. Mit Hilfe von elektrischen Impulsen werden Muskeln gestärkt. Die Folge: Muskeln werden aufgebaut, Gewicht wird abgebaut, und zwar einfach und schnell.


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Integrativer Sportverein Caritas Im Rahmen der Weltmeisterschaften in Orlando (USA) kehrten die Bludenzer Sportler des Integrativen Sportvereins Caritas erfolgreich in die Heimat zurück.

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Die Erwartungen im Vorfeld waren groß und konnten teilweise bestätigt werden. Bei den Special Olympics International und International Powerlifting Federation World Championship im Gewichtheben in Orlando, konnten sich die ISV Caritas Olympioniken mit einer Bronzemedaille und einem fünften Platz gegenüber den vierzig Olympioniken aus Costa Rica und den USA erfolgreich durchsetzen Nicolai Naglic schaffte es, seine Bronzemedaille von den World Championship in Puerto Rico zu wiederholen und somit seine derzeitig gute Form unter Beweis zu stellen. Für Andreas Burtscher

reichte es in der Gesamtwertung zu Platz fünf. „ Es war nicht „der Wettkampftag“ für Andreas (in der 55 Kg Klasse)“, stellten der Delegationsleiter Peter Platzer von Special Olympics Österreich sowie der ISV Caritas Trainer Hans Eisenbraun gemeinsam fest. Die nächste große Herausforderung steht 2014 in Klagenfurt bevor. Die Special Olympics Summer Games dienen auch als Qualifikation für die Special Olympics World Summer Games 2015 in Los Angeles. (red)

Nicolai Naglic und Andreas Burtscher nahmen erfolgreich an der WM in den USA teil.

Sie suchen frische Ideen für Ihr Zuhause? Dann sollten Sie unbedingt am 26. und 27. Oktober auf der Gustav in Dornbirn vorbeischauen.

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„Mit der ‚Gustav‘ führen wir Design, Mode, Genuss und Nachhaltigkeit zusammen. Wir verbinden hier verantwortungsvollen Konsum mit Lebensfreude und Lifestyle “, erklärt Daniel Mutschlechner, Messe-Geschäftsführer. Die Gustav bietet Produkte, die sich durch handwerkliche Verarbeitung, Qualität und Langlebigkeit auszeichnen. Gustavs Zuhause „Auf der ‚Gustav‘ gibt es keine Kojen oder streng abgegrenzte Messestände. Der Salon ist wie ein geschmackvolles Haus aufgebaut – Gustavs Zuhause eben“, erklärt Projektleiterin Helga Ginzinger. Die Gustav bietet Platz für 120 Aussteller aus den unterschiedlichsten Bereichen: von Unterwäsche aus Naturfasern über Papeterie bis hin zu Möbeln, Wohnaccessoires, Wein oder exklusiven Lebensmitteln, von kleinen Labels bis hin zu internationalen Marken. Dazu gibt es den „Salon des guten Geschmacks“,

der stilvolle Verkostungen von Whiskey, Olivenöl, u.v.m. ermöglicht. Die „Chef’s Tables“ wiederum bestehen aus acht Kochwerkstätten, wo man sich mit regionalen Spitzenköchen individuell austauschen kann. Die limitierten Tickets gibt es unter www. diegustav.com (pr)

INFO

Gustav – Zeit und Raum für guten Geschmack Internationaler Salon für Konsumkultur Termin: 26. und 27. Oktober 2013 Preview: Freitag, 25. Oktober 2013 Öffnungszeiten: jew. 10 bis 20 Uhr Ort: Messe Dornbirn, Messeplatz 1, 6854 Dornbirn Mehr unter: www.diegustav.com


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Bludenz im Fokus

Bludenz – Eine Stadt im Wandel Für nahezu jeden Bürger Vorarlbergs – und verdientermaßen auch weit darüber hinaus – ist Bludenz in vielerlei Hinsicht ein maßgeblicher Begriff, der vornehmlich mit dem Prädikat Alpenstadt, der berühmten Schokolade, großen Persönlichkeiten und unter anderem als südlichste Stadt im „Ländle“ mit mediterranem Flair in Verbindung gebracht wird. Von Werner Bachmann

aufweist. Die Namen sind angeblich vorrömischen Ursprungs und leiten sich vom indogermanischen Wurzelbegriff „pleud“ ab, was etwa mit „fließen“ übersetzt werden kann. Nun, zugegebenermaßen scheint auch bis heute nicht alles so zu „fließen“, wie es die Bludenzer lieber sehen würden und selbst Herzog Friedrich „mit der leeren Tasche“, der im Jahr 1416 Zuflucht in Bludenz suchte, wird ironischerweise mit der aktuell grassierenden kommunalen Finanznot des Öfteren nicht unzutreffend in Verbindung gebracht.

Bei genauer Betrachtung sind diese Zusammenhänge jedoch nur die Oberfläche einer beispiellosen Visitenkarte, die bekanntermaßen noch mehr zu bieten im Stande ist. Eindeutiger Befund dafür ist beispielsweise die beeindruckende Historie, die bereits im Jahre 830 n. Chr. ihre erste urkundliche Erwähnung im „Churrätischen Reichsurbar“ unter den nebeneinander verwendeten Namensversionen „Pludono“ und „Pluteno“

Handel, Gewerbe, eine Vielzahl von Dienstleistern sowie Handwerk- und Industriebetriebe in unterschiedlichsten Größenordnungen reihen sich heute im Stadtgebiet und in der Peripherie aneinander, ohne auf ursprüngliche und heute noch existierende ländliche Strukturen sowie beneidenswerte Naherholungsqualität verzichten zu müssen. Im Rahmen des REK (Räumliches Entwicklungskonzept – Bludenz, Bürs und

Nüziders) wird an der Attraktivität des Lebensraumes sowie des Wirtschaftsstandortes gearbeitet, um sich entsprechend etablieren zu wollen. Da dieses REK jedoch noch in den Kinderschuhen zu stecken scheint, leiden angestrebte Kooperationen, weil man offenbar nicht gewillt ist, sich die „Lieblingsspielzeuge“ zu teilen, um den eigenen Status quo mehr oder weniger konsequent zu schützen. Ein Umstand, der es vermutlich nicht einfacher macht, sich von einem verstaubten Image zu trennen, das Bludenz trotz unzähliger Vorzüge als „verschlafenes Nest“ bedauerlicherweise anhaftet. Den Verantwortlichen Untätigkeit oder mangelnde Kreativität vorzuwerfen, wäre vermessen, denn an der oft zitierten Stadtbelebung wird bewusst und mit Nachdruck gearbeitet. Es scheint seine Zeit zu brauchen und der vergangene Sommer ist eindeutiger Beleg dafür, dass ausgearbeitete Konzepte vermehrt verdiente Früchte tragen und das „Städtle“ tatsächlich zum Leben erweckt wird.

Foto: Werner Bachmann

Die Alpenstadt inmitten des Fünftälersterns

Inmitten des Fünftälersterns – Walgau, Großes Walsertal, Brandnertal, Klostertal und Montafon – liegt die Alpenstadt Bludenz.

Zukunftsvisionen wie „Bludenz 2020“, gesteigertes Verkehrsaufkommen sowie moderne Infrastrukturmaßnahmen werden unter anderem anspruchsvolle Herausforderungen für die Alpenstadt inmitten des Fünftälersterns sein, die Bludenz dorthin führen, wo es hingehört , nicht zuletzt unter tatkräftiger Mithilfe der Mitbürgerinnen und Mitbürger, die häufig in nicht unerheblichem Ausmaß – auch ein Bludenzer Phänomen – durch personifizierte Nichtanteilnahme jenes „nix los“Image nähren, das in den eigenen Reihen verurteilt wird.


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„Mandi“ – Der Bürgermeister Bludenzer Stadtoberhaupt im Anzeiger-Interview Auch über die Stadt- und Bezirksgrenzen hinweg kennt man den wackeren, hemdsärmeligen Kerl kaum unter seinem Taufnamen, der ursprünglich der Existenz unseres Landespatrons, dem Heiligen Josef, entliehen wurde. Im Anzeiger-Interview gewährt Mandi Katzenmayer Einblick in seine Sicht der Dinge.

anderen Gemeindestraße sich ziehen.

„Mandi“, seit mehreren Jahrzehnen Symbol für geradlinige Bürgernähe, die Katzenmayer nicht nur durch seine Omnipräsenz im Bludenzer Funktionärs- und Gesellschaftsleben konsequent verkörpert. Sich seiner immensen Verantwortung bewusst, mit charismatischen Zügen ausgestattet, demonstriert er sein Amt nicht, nein – vielmehr lebt er es im wahrsten Sinne des Wortes. Die tiefe Verwurzelung mit der Stadt ließ den gebürtigen Bludenzer bereits 1980 in die Stadtvertretung rufen, zuvor stellvertretende Führung (1972) und später Obmann der Jungen ÖVP (1975 – 1979). Von 1980 bis 1993 übte Katzenmayer das Amt des Obmannes im ÖAAB (Arbeiter- und Angestelltenbund) aus. Vom Stadtrat stieg er 1994 zum Vizebürgermeister auf, ehe er seit 2005 das Amt des Bürgermeisters unangefochten inne hält. Das beeindruckende Votum bei der Direktwahl des Stadtoberhaupts (2010, 57,21%) spricht eine unmissverständliche Sprache. Das ausgewiesene Lebensmotto – „Positiv in die Zukunft blicken“ – begleitet Katzenmayers Laufbahn augenscheinlich. Anzeiger: Herr Katzenmayer, wagen wir einen Blick in die jüngste Vergangenheit. Was sind die maßgeblichen Eckpfeiler ihrer Funktionsperioden als Bludenzer Bürgermeister? Katzenmayer: „Es ist sehr viel geschehen, sehr viel wurde bewegt. In erster Linie wurden Projekte realisiert, die den Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar zu Gute kommen. Das Sozialzentrum Senecura und die Schaffung von zwanzig betreuten Wohnungen, innerstädtische Maßnahmen im Sinne einer sehr gut funktionierenden Nah-

Foto: Werner Bachmann

Von Werner Bachmann

Bürgermeister Mandi Katzenmayer wird 2015 abermals für das Amt des Bludenzer Stadtoberhaupts kandidieren. versorgung und aktives Marktgeschehen, der Ausbau unserer Kindergartenstätten und Kinderbetreuungseinrichtungen sowie die hervorragende Lösung der Übernahme der Muttersbergbahn als maßgeblicher Teil einer Naherholungsqualität, worum Bludenz verdientermaßen beneidet wird. Anzeiger: Investitionen, die entsprechende Geldmittel fordern. Worin liegt die Vereinbarkeit in Zeiten kommunaler Finanznot? Katzenmayer: „Die Aufgaben werden nicht weniger und natürlich müssen wir jeden Euro buchstäblich zweimal umdrehen. Im Rahmen der städtischen Budgeterstellung wird der Rotstift entsprechend angesetzt. Dies beginnt bereits im Rahmen struktureller Veränderungen im Rathaus und mündet letztlich in der Tatsache, ganz einfach kürzer treten zu müssen. Soziale Rahmenbedingungen dürfen dabei selbstverständlich nicht auf der Strecke bleiben. Anzeiger: Bludenz genießt den Ruf, unverhältnismäßige Gebühren- und Abgabensätze zu besitzen. Ist dieser Vorwurf berechtigt?

Katzenmayer: „Nein, denn anfallende Belastungen sind unmittelbaren Investitionen geschuldet. Das Abfallsammelzentrum oder beispielsweise die Erschließung des städtischen Kanalnetzes verursachen Kosten, die wir nicht ausschließlich aus Rücklagen finanzieren können. Die hohe Qualität einer funktionierenden Infrastruktur ist die Folge und nachweislich vorhanden. Anzeiger: Welche Aufgaben gilt es in den kommenden Jahren zu bewältigen? Katzenmayer: „Die Baueingabe für weiter sechsundzwanzig Wohnungen in der Spitalsgasse sowie die Fertigstellung der Bludenzer Sozialmeile im Rahmen der Umbauarbeiten am Landeskrankenhaus besitzen zur Zeit hohe Priorität. Mittelfristig wird das Projekt ‚Bludenz 2020‘ als wesentliches Ziel vorangetrieben, um konkret die Verlegung der L190 zu realisieren und eine Begegnungszone im Bereich Riedmillerplatz zu schaffen. Eine neue Trassenführung der Landesstraße als Grundbedingung würde auch die Veränderung der einen oder

nach

Anzeiger: Der Kreisverkehr als Teil des ASFINAG-Projekts sowie prognostizierte Verkehrsbelastungen als Folge der zweiten Pfänder-Tunnelröhre bewegen die Gemüter. Gibt es Lösungen? Katzenmayer: „Das Thema Kreisverkehr wird in gemeinschaftlichem Interesse im Rahmen der bevorstehenden REK-Sitzung am 23. Oktober gründlich behandelt. Die Lösung, seitens der ASFINAG mehr als zwanzig Millionen Euro in das Projekt zu investieren, halte ich für fragwürdig. Gesteigertes Verkehrsaufkommen während der Wintermonate muss geprüft werden, wobei diesbezüglich das Jammern auf hohem Niveau stattfindet, denn im Unterschied zu vergleichbaren neuralgischen Knotenpunkten beschränken sich Stausituationen im außer- und innerstädtischen Bereich auf einige wenige Wochenenden. Anzeiger: Die jüngsten Nationalratswahlen und die Parteienlandschaft lassen aufhorchen. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung? Katzenmayer: „Das Wahlergebnis auf Bundesebene nehme ich zur Kenntnis, es darf aber nicht tatenlos geduldet werden. Rasches, bewusstes Handeln ist gefragt und im Bereich Soziales sowie Bildung müssen vernünftige Resultate entstehen. Auf Landesebene geht Vorarlberg mit Landeshauptmann Markus Wallner einen konsequenten Weg, wobei eine schuldenfreie Zukunft nicht auf dem Rücken der sechsundneunzig Kommunen ausgetragen werden darf. Anzeiger: Wird Bürgermeister Mandi Katzenmayer im Rahmen der Gemeinderatswahlen 2015 abermals als Spitzenkandidat zur Verfügung stehen? Katzenmayer: „Ich fühle mich momentan topfit und sofern sich daran nichts ändert, werde ich diese Herausforderung mit großer Freude und sehr viel Motivation annehmen. Es gibt noch einiges, das ich in dieser wundervollen Stadt bewegen möchte. Entscheiden werden dies die Wählerinnen und Wähler, die mich in der Vergangenheit mehrheitlich unterstützten.


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Gondel-Talk am Muttersberg „Us dr Gondl“ – TV-Interview mit Bürgermeister Katzenmayer Im Rahmen einer Interviewserie wurde in den vergangenen Wochen das neue Dialektformat „… us dr Gondl“ bei Ländle-TV produziert. Der aktuelle Talk mit Bludenz‘ Bürgermeister Katzenmayer, der zurzeit im Sendegebiet ausgestrahlt wird, steht im Internet als Download zur Verfügung. „Am Berg set ma DU, bodaschtändig, traditionell und im breitasch-

ta Dialekt“, lautet die einleitende Beschreibung, die von Produzent und Moderator Andreas Seeburger im Vorspann zu sehen und zu hören ist. Während einer kurzweiligen Gondelfahrt auf den Muttersberg wurden Talk-Gäste zu ihrer Person befragt. Die Sendungen selbst werden wochenweise, sieben Mal pro Tag ausgestrahlt. Nach Versicherungsprofi Günter Tschenett, Bürgermeister Peter Neier, Buchautor und An-

zeiger-Kolumnist Günther J. Wolf, Wucher-Helicopter-Chef Gerhard Huber sowie unter anderem Rodellegende Helmut Tagwerker, wird bis einschließlich 21. Oktober Bürgermeister Mandi Katzenmayer zu Gast bei Andreas Seeburger in der Muttersberg-Gondel sein. Zu sehen sind sämtliche Interviews in diversen Kabelnetzten Vorarlbergs, Tirol-TV sowie über Satellit und als Link auf „www. laendletv.biz“ via Internet. (bach)

Bürgermeister Mandi Katzenmayer und Interviewer Andreas Seeburger im aktuellen Gondel-Talk.

Kommentar

Leben im kommunalen Kreisverkehr... Romantische Gässchen, versteckte Winkel, historische Plätze, einen mit nachsichtigem Augenzudrücken akzeptierten Mix von Geschäften, darunter die in Kleinstädten oft anzutreffenden Fillialbetriebe, starke Industrie- und Gewerbebetriebe, etliche örtlich und bezirksbedingte Schulen, das vielfrequentierte Bezirkgericht und die Bezirkshauptmannschaft, einen beachtlichen Bahnhof und ein standortversäumtes Einkaufscenter in der Nachbarschaft, sind einige augenscheinliche Erscheinungsbilder der Bezirksstadt Bludenz. Einer durchaus als eigenwillig zu bezeichnenden Bezirksstadt, die von einer herrlichen großzügigen Berglandschaft umgeben, doch etwas versäumt hat, sich in wirtschaftlicher, Steuern einbringender Hinsicht in ihrem eigentlichen Stadtterritorium auszudehnen. Dem gegenüber wird seit einiger Zeit, teilweise verkrampft, neuerdings versucht, Rechnung zu tragen. Wirtschaftsgemeinschaft und Stadtmarketing bemühen sich mit wechselndem Erfolg nicht immer sehr glücklich darum. Man kennt aus der Vergangenheit das geflügelte Zitat der Formel-1-Legende Niki Lauda, der davon sprach, dass er es satt habe, ewig im Kreis (gemeint war der Teufelskreis der Formel 1) zu fahren... Ähnlich sind die Befindlichkeiten der Stadt Bludenz, die den Ansprüchen einer Bezirksstadt in einer der schönsten Alpenregionen nach etlichen verschlafenen Jahren seit geraumer Zeit gerecht werden will und gegenüber früheren Zeiten auch einiges, wenn auch bei weitem nicht alles aufgeholt hat.

Bludenz hat in dieser Beziehung noch einige Optionen offen. Es geht darum, raus aus dem Kreisverkehr einer eingefahrenen kommunalen Oberflächlichkeit zu kommen. Doch die wirtschaftspolitischen Sünden der Vergangenheit wurden nun einmal gemacht. Diese Sünden gereichten dennoch nicht immer zum Nachteil. Vielleicht oder wahrscheinlich haben sie dazu beigetragen, dass dem »Städtle für dich und mich« nach wie vor jenes liebenswerte gemütlich Flair anhaftet, das man nicht überall im »Ländle« findet und bei seinen Besuchern, besonders bei den auswärtigen, einen gewissen Anklang findet. Hand aufs Herz – Bludenz hat im Gegensatz zu manchen Unkenrufen einiges zu bieten. Vor allem, wenn man die verschiedenen jüngsten Aktivitäten beachtete, z. B. die um das Wahrzeichen Laurentiusturm und um die anderen historischen Sehenswürdigkeiten sowie die Markt-Events in der Altstadt. Und keine Stadt in Vorarlberg kann sich rühmen, so viele prominente Persönlichkeiten in ihren Gemarkungen beherbergt zu haben. Grete und Olav Gulbransson, Polarforscher Fritjof Nansen, Heimatdichter Josef Wichner, die Weltliteraten Ernest Hemingway, John Dos Passos und Golo Mann sind einige aus früheren Zeiten. Die Filmregisseure Michael Verhoeven und Josef Vilsmayr, die Filmstars Nadja Tiller und Walter Giller, Ivan Desny, die Künstler Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Arik Brauer und Paul Flora und viele inund ausländische Politiker stiegen in jüngerer Vergangenheit ebenfalls

gerne in Bludenz ab. Kanzler Bruno Kreisky pflegte bei seinen Ländle-Besuchen stets in Bludenz abzusteigen, um mit Bürgermeister Hermann Stecher und der Anzeiger-Redaktion im Café Obwegeser zu frühstücken und Kanzler Wolfgang Schüssel festete fröhlich im traditionellen Hirschengarten. Sogar der bekannte deutsche Minister Wischnewski, der als »Ben Wisch« die Mogadischu-Terroraktion erfolgreich beendete, fühlte sich im Fohrenburggarten wohl. Diese Prominentenliste wäre beliebig fortzusetzen... Bludenz ist auch als TraditionsMarktstadt beste Sahne. Der berühmte Klostermarkt, der Mulbratlmarkt, die italienischen Märkte, die Frühlings-, Herbst- und WeihachtsHauptmärkte sowie die zahlreichen periodischen Kleinmärkte mit den vielen Besuchern aus nah und fern bestätigen dies. Dennoch wird seitens der Stadt, des Stadtmarketings, der Wirtschaftsgemeinschaft und privater Idealisten einiges unternommen, um das Leben im sogenannten kommunalen Kreisverkehr noch lebendiger und zukunftsorientierter zu gestalten. Freilich nicht nach mancher Meinung, doch immerhin... Vielleicht oder sogar wahrscheinlich steht manchmal die politische Situation der einen oder anderen gewünschten Änderung im Wege und bewirkt ein ungewollt überdimensionales Verweilen in der derzeitigen, noch lange nicht befriedigenden Situation. Dieser ergibt sich auch aus der etwas eintönigen Politszene. Nun, gegen den mehrheitlich belieb-

ten amtierenden »Volksbürgermeister« Mandi Katzenmayer ist zumindest aus der Opposition kein Kraut gewachsen. Eine etwas regere Opposition im Rathaus würde allerdings die Szene beleben. Die letzten Jahre haben jedenfalls so manches hartnäckige Gerücht hinter vorgehaltener Hand bewirkt, dass manchmal die Frage stellt, wer und was eigentlich in Bludenz regiert. Doch in Anbetracht der Antwort im »luftleeren« Raum schweigt des Sängers Höflichkeit... Wie dem auch sei, das Leben, das die Stadt kennzeichnet – sei es mit mehr oder weniger ermüdenden Erscheinungen – geht weiter und zwingt die Verantwortlichen, in Bewegung zu bleiben. Bludenz hat nach wie vor viele Chancen, aber auch negative Entwicklungen, auf der Stelle zu treten. Den ewigen unengagierten Besserwissern und Nörglern sie hier deshalb die Rute ins Fenster gestellt. Einfach nur reklamieren und nur unkonstruktiv kritisieren kann jeder. Das ist abzulehnendes typisches „Füdlabürgertum“. Sich jedoch ehrlich engagieren und es besser machen, das ist gefragt. Das allein lässt den kommunalen Kreisverkehr der Alpenstadt richtig pulsieren, dessen Aktivitäten stets neue Anforderungen bringen, denen es sich ohne wenn und aber zu stellen gilt...

„Commentatore“

Günther J. Wolf Gastkommentar


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Wohnen im Grünen und doch in der Stadt Kleinwohnanlage an der Kapuzinerstraße im Herzen von Bludenz ist in der Fertigstellungsphase In der Nähe der Altstadt in Bludenz entsteht gerade die Kleinwohnanlage „Kapuzinerstraße“ in Bludenz. In wenigen Gehminuten sind Bus und Bahn, verschiedene Schulen und der Kindergarten, diverse Einkaufsmöglichkeiten sowie Freizeiteinrichtungen erreichbar. Diese Vorteile der Stadt und trotzdem viel Ruhe und Sonne, das alles können die neuen Wohnungen bieten. Es werden zwei Häuser errichtet mit 5 bzw. 7 Wohnungen. Beide Häuser sind über den Keller und die Tiefgarage miteinander verbunden. Ein moderner Lift führt die Eigentümer und Besucher direkt bis zur Ihrer Wohnungstür. So gestaltet sich das Leben bis ins hohe Alter mit Leichtigkeit. Ob 2-Zimmerwohnung für Singles oder Senioren, 3- und 4-Zimmerwohnungen für Familien, für jeden ist das passende dabei. „Der bequeme Zugang zu den Wohnungen mit Lift sowie die Stadtnähe waren wesentliche Argumente dafür, dass sich die Käufer für diese Wohnungen entschieden haben“, meint Mag. Beatus Fleisch, Geschäftsführer der primus Immobilen in Bludenz. Flexible Wohnungen Die noch verfügbaren Wohnungen sind flexibel einteilbar, so können sich die Käufer ihren ganz individuellen Wohntraum verwirklichen.

wärmesonden in Verbindung mit einer hochwertigen Solaranlage. Außerdem sorgt die erstklassige Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung für behagliche Wärme und frische Luft zu jeder Zeit. Das Ergebnis ist höchste Wohnqualität bei niedrigen Energiekosten. (pr)

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Fakten

Kleinwohnanlage „Kapuzinerstraße“, Bludenz - 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen mit 40-140 m2 - Sonnige und ruhige Lage - großzügige Terrassen - barrierefrei mit Lift - Tiefgarage - Förderstufe - Öko 4

Top Lage, top Ambiente. Neben der variablen Raumeinteilung stehen jedem Kunden auch eine großzügige Auswahl an Fliesen, Parkettböden und Türen sowie eine hochwertige Sanitärausstattung zur Verfügung. Licht und Sonne spielten auch in der Planung der Wohnung eine wichtige Rolle: Große Glasflächen und durchgehende Balkone fluten die Räume mit hellem Tageslicht und mit Blick auf die wunderschöne Bergkulisse des Rätikons.

über niedrige Energiekosten, denn die Häuser werden in der Förderungsstufe 4 (ÖKO 4) errichtet. Das effiziente Heizsystem besteht aus einer Wärmepumpe mit Erd-

Nähere Informationen: T: 05552 62753 www.primusimmobilien.at primus Immobilien, Josef Wolf-Platz, Bludenz

Hohe Qualität - Niedrige Energiekosten. In der Kleinwohnanlage „Kapuzinerstraße“ freuen sich die Bewohner bzw. zukünftigen Käufer

„Wärme schenken“ – eine Initiative der Bludenzer SPÖ-Frauen – wurde bereits im vergangenen Jahr mit außergewöhnlichem Engagement initiiert. Gebrauchte Winterbekleidung wird am 2. November in der Sturnengasse kostenlos angeboten. „Jede oder jeder hat etwas im Kleiderschrank, das nicht mehr gebraucht wird oder nicht mehr passt. Wir sammeln es und verschenken Winterbekleidung für Damen, Herren und Kinder. Es gibt viel mehr Menschen, die arm sind, als wir glauben“, kündigt Erika Pichler im

Namen der Bludenzer SPÖ-Frauen abermals eine beispiellose Spendenaktion in Bludenz an, die im Vorjahr auf beneidenswerte Resonanz stieß. Im Rahmen dieser Herbstaktion wird warme Winterbekleidung verschenkt, die von den Frauen eifrig gesammelt wurde. Bereits die Sammelaktion löst eine wahre Welle an Hilfsbereitschaft seitens der Bevölkerung und Bludenzer Geschäfte aus. Sollte genügend Ware übrig bleiben oder im Rahmen der Aktion noch mehr Ware erhalten werden, wird die Ausgabe am Sonntag, 3. November, ebenfalls von 9 bis 17 Uhr, in die Verlängerung gehen. (bach)

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Beispiellose Initiative der Bludenzer SPÖ-Frauen


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Die Südtiroler Siedlung Der Mikrokosmos am Rande der Stadt Stadtbuslinie entlang des Gebiets, die eigene Kleinkinderbetreuung in der Bozenerstraße, Kindergarten und Volksschule in unmittelbarer Nähe, gut funktionierende Nahversorgung sowie moderate Mietpreise sind wesentliche Faktoren, die sich Bewohnerinnen und Bewohner dankbar teilen“, beschreibt Stroppa mit Begeisterung die Qualitäten des Bludenzer Stadtteils. „Einen bescheidenen Wunsch hätten wir dennoch“, sagt Stroppa, der mit Vehemenz für eine Überdachung der Bushaltestelle an der Alten Landstraße kämpft – „Unser Wunsch will offenbar nicht gehört werden und viele Menschen, die an der Haltestelle vor dem Lebensmittelmarkt warten, werden buchstäblich im Regen stehen gelassen“.

In Südtiroler-Siedlungen wurden Anfang der 1940er Jahre, während des Nazi-Regimes, Wohneinheiten in einheitlicher Bauweise für zugezogene Südtiroler errichtet. Rund achtzig Prozent der damals nicht italienischsprachigen Südtiroler wählten die Option nach Österreich oder Deutschland auszuwandern. Rund elftausend „Optanten“ wurden bis Kriegsende in Südtiroler Siedlungen in Vorarlberg untergebracht. Die 1939 neu gegründete Vorarlberger Gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft „Vogewosi“ wurde als Bauträger der sogenannten Südtiroler Volkswohnbauten im Land Vorarlberg beauftragt, wobei insgesamt zweitausenddreihundert Wohnungen geplant waren. Neben Bludenz existieren diese Bauten noch heute in Bregenz, Dornbirn, Götzis, Hard, Lochau und Lustenau. Heute beherbergt die Bludenzer Südtiroler Siedlung, im Besitz der „Alpenländischen Heimstätte GmbH“, nahezu vierhundert Wohneinheiten, wovon mehr als ein Drittel seit 2003 mit einem Investitionsvolumen von 5,2 Millionen Euro generalsaniert wurden, ebenso wie fünfunddreißig Trep-

Südtiroler Siedlung – Ortsvorsteher Josef Stroppa, Spielplatzbetreuer Rudi Savernik, Meran-Wirtin Riki Tröstl und Hausvertrauensperson Gustav File. penhäuser und der Austausch sämtlicher Haus- und Kellertüren. Anfallende Grundmauersanierungen der in die Jahre gekommenen Bausubstanz werden sukzessive in Angriff genommen. Gesteigerter Raum- und Qualitätsbedarf sowie demographische Entwicklungen führten im Laufe der Jahrzehnte zu einer abnehmenden Einwohnerzahl in der Siedlung. Ein einstiger Höchststand von rund eintausendfünfhundert Bewohnern wurde bis dato auf etwa die Hälfte reduziert, dennoch erfreuen sich die Woh-

nungen sehr großer Beliebtheit. Josef Stroppa, Ortsvorsteher der Siedlung und der angrenzenden Parzelle Oberdaneu in Bludenz, lebt seit dreiundzwanzig Jahren in der Siedlung. Seit 2009 leitet Stroppa die Geschicke im Sinne eines funktionierenden Miteinanders und wird dabei von drei nebenberuflich agierenden Hausvertrauenspersonen sowie Außenanlagenbetreuern unterstützt. „Ich bin stolz an einem der schönsten Fleckchen in Bludenz wohnen zu dürfen. Die einzigartige Naherholungsqualität, günstige Verkehrsanbindungen sowie die öffentliche

Eine augenscheinlich betriebsame Vereinsstruktur bietet den Siedlungsbewohnern sowie Bürgern aus der Nachbarschaft kurzweilige Freizeitmöglichkeiten für ganze Generationen. Sparverein, Dart-Club oder beispielsweise der eigene Nikolausverein trifft sich regelmäßig am beliebten Kommunikationspunkt der Siedlung – das legendäre „Café Meran“, das bereits 1953 von Heinz und Martha Kessler gegründet wurde, befindet sich im Herzen der Siedlung. Wirtin Riki Tröstl bewirtet seit mehr als drei Jahren das Traditionsgasthaus und fördert mit umsichtiger Gastfreundschaft und unterschiedlichen Veranstaltungen (Schlachtpartie am 18. und 19. Oktober) die Gemeinschaft im „Mikrokosmos Südtiroler Siedlung“. (bach)

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Vor drei Jahren, siebzig Jahre nach dem offiziellen Baubeginn der Bludenzer Südtiroler Siedlung, feierten die Bewohnerinnen und Bewohner ein eindrucksvolles Jubiläum. Heute ist „d’Siedlig“, wie sie noch stets genannt wird, die Heimat von rund siebenhundertachtzig Menschen in Bludenz.


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Die Meinungsmacher aus Bludenz Pressebüro Meznar Media – die Nr. 1 in allen Fragen rund um Medienarbeit im Oberland

„Mit unserem Know How sorgen wir dafür, dass unsere Kunden ihre Message bestmöglich in der Öffentlichkeit präsentieren können“, schildert die kaufmännische Geschäftsführerin Elisabeth Meznar. „Von der strategischen Beratung über die Entwicklung kreativer Ideen bis hin zur Realisierung aller werbewirksamen Maßnahmen sind wir für unsere Kunden ein starker Partner und professioneller Dienstleister in allen Bereichen der Öffentlichkeits-

arbeit.“ „Meinungen kann man haben. Meinungen kann man aber auch machen. Mit uns“, ergänzt der rasende Reporter und KreativMastermind Toni Meznar. Ein starker Partner Zahlreiche Unternehmen aus der Region vertrauen seit Jahren auf das erfolgreiche Redaktions-Team. von „MEZNAR MEDIA“. Sei es der Gemeindeverband Stand Montafon, mehrere Gemeinden im Raum Bludenz, die Montafonerbahn AG sowie Vorzeige-Unternehmen wie beispielsweise die Edelstahlmanufaktur Wagner oder die Bludenzer Traditionsbäckerei Begle. Auch die Lehrlingsinitiative „Zone L“ wird medial vom MEZNAR-MEDIA-Redaktionsteam betreut. „Wir halten uns bewusst im Hintergrund und sorgen dafür, dass unsere Kunden medial richtig ins Szene gesetzt werden“, lautet eines der Erfolgsgeheimnisse.

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Bludenz. Das Bludenzer Presse- und Medienbüro „MEZNAR MEDIA“ ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der heimischen Medienlandschaft. Ob als Reporter oder als PR-Schreiber – die Profis von „MEZNAR MEDIA“ sind immer am Puls der Zeit und sorgen dafür, dass wichtige Informationen an die Öffentlichkeit gelangen.

Youtube & Facebook Mit der Eigenmarke „Meznar Media Live Service“ bietet die Fullservice-Agentur mit eigenem Stadtbüro in der Bludenzer Altstadt (Herrengasse 4) zudem Video-News an, die als kurze LiveBeiträge neben Youtube auch auf allen weiteren Internet-Kanälen genutzt werden können. Zudem wird die Facebook-Site von Meznar Media (facebook.com/meznar. media) täglich mit aktuellen News

Elisabeth und Toni Meznar vom erfolgreichen Presse- und Medienbüro „MEZNAR MEDIA“ aus Bludenz. aus und von der Region beliefert. Ganz nach dem Motto: Meinung machen! (pr)

Susi Weigel Kindergarten Tag der offenen Tür Mit einem Tag der offenen Tür anlässlich der offiziellen Eröffnung des Susi-Weigel-Kindergartens feiert die Stadt Bludenz am Freitag, 18. Oktober, die Fertigstellung des Kindergartens. Um 10 Uhr erfolgt die Eröffnungsfeier im Beisein von Landesrätin Bernadette Mennel. Fünf Kindergartengruppen umfassen mit Ausweich- und Nebenräumen eine Fläche von rund 1.150 Quadratmetern. Im Rahmen eines ausgeschriebenen Wettbewerbs erhielt der Vorarlberger Architekt Bernardo Bader den Auftrag zur Planung. Bei der Innen- und Farbgestaltung wurde nach einem künstlerischen Vorschlag von Monika Heiss auch immer wieder auf die „Namensgeberin“, die lange in Bludenz lebende Kinderbuchillustratorin Susi Weigel, Bezug genommen. Die ökologische Baubegleitung und die Verwendung von Holz aus städtischen Wäldern waren der Stadt sehr wichtig. Der Susi Weigel Kindergarten ergänzt das Kinderbetreuungsangebot in Bludenz. „Für uns ist das ein wichtiger Schritt, damit können wir erstmals allen Dreijährigen einen Kindergartenplatz anbieten“, betont die zuständige Stadträtin, Vizebürgermeisterin Carina Gebhart. Samt Freigestaltung und Verkehrsanbindung wird die Endabrechnung des Bauvorhabens rund drei Millionen Euro betragen. „Das ist eine Investition in die Familien- und Kinderfreundlichkeit. Gerade für junge Familien

ist die Kinderbetreuung heute ein wichtiger Faktor bei der Wahl des Wohn- und Lebensortes“. Der Bau dieses Kindergartens ist ein Ergebnis des Kinderbetreuungskonzeptes der Stadt Bludenz, das von der Stadtvertretung beschlossen wurde. Zusätzliche Gruppenräume wurden als dringender Bedarf festgestellt. Genau im Bereich der Kreuz-Siedlung, der Parzelle Brunnenfeld, der Tränkeweg-Siedlung und des Wohngebietes Im Moos und Klarenbrunnstraße herrschte Bedarf. „Auch die Sicherheit des Kindergartenwegs war mit ausschlaggebend für den Standort“, sieht Bürgermeister Mandi Katzenmayer weitere Vorteile. Ohne stark frequentierte Verkehrswege überqueren zu müssen, können die Kinder der gesamten Kreuz-Siedlung in den neuen Kindergarten gelangen. Logisch sei auch, dass die Stadt Bludenz aus Kostengründen versucht habe, einen Kindergartenstandort zu finden, der sich bereits im Besitz der Stadt findet. (red)

INFO

Susi Weigel Kindergarten Eröffnung und Tag der offenen Tür: Freitag, 18. Oktober, 10 bis 16 Uhr Projektdaten: Fünf Kindergartengruppen Baubeginn: Mai 2012 Baukosten: 3 Millionen Euro 5.600 m2 umbauter Raum *HVFKR‰ÁlFKHP2 6SLHOSODW]ÁlFKHP2 hEHUEDXWH)OlFKHP2


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100 Jahre Naturfreunde Bludenz Die Ortsgruppe der Naturfreunde Bludenz feiert dieses Jahr ihr hundertjähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier und der Festakt finden am Samstag, 19. Oktober am Muttersberg statt. Die Eröffnung einer bemerkenswerten Bilderausstellung anlässlich der 100-Jahrfeier fand bereits vor zwei Wochen im Foyer des Rathauses in Bludenz statt. Der offizielle Festakt findet am Samstag, 19. Oktober ab 17 Uhr im Rahmen eines Sektempfangs im Alpengasthof am Muttersberg statt. Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten wird ein Ticket (Bergund Talfahrt, Abendessen sowie ein Freigetränk) an der Kassa der Muttersbergbahn ab 9 Uhr angeboten. Durch den Abend führt Christiane Schwald, begleitet von Grußworten prominenter Ehrengäste, interessanten Vorträgen, Bildpräsentationen und musikalischen Einlagen. Die letzte Talfahrt ist um 23:30 Uhr.

Der Verein „Naturfreunde Bludenz“ wurde am 24. März 1919 gegründet. Heute zählen die Naturfreunde zu einer der traditionsreichsten und maßgeblichen Institutionen der Stadt Bludenz. Der Verein zählt aktuell rund fünfhundert Mitglieder, wovon etwa zweihundert Kinder und junge Menschen aktiv teilnehmen.(bach)

Die Naturfreunde Bludenz blicken stolz auf eine einhundertjährige Vereinsgeschichte zurück.

Drei Schülerinnen der HAK Bludenz organisieren im Rahmen ihres Maturaprojektes ein Event zugunsten hilfsbedürftiger Menschen. Der Reinerlös der Veranstaltung fließt der Initiative „Stunde des Herzens“ zu. Unter dem Projekttitel „Mission Charity“ der Bludenzer HAKSchülerinnen Stefanie Wallis, Kerstin Scherrer und Melanie Tagwerker findet am Freitag, 18. Oktober (ab 21 Uhr), die erste „Neon-Party“ im Oberland statt. Im Bludenzer Fohren Center lassen sich Partybesucher mit Neonfarben bemalen, was durch eigens installierte Schwarzlichtröhren zu beeindruckenden Illuminationen führt. Parallel zur Neonaction wird ein breites musikalisches Programm angeboten. DJ Harry K. , das DJ Team Beaves & Batthead sowie DJ K.u.k.i werden mit heißen Rhythmen und Beats für entsprechenden Partysound sorgen. Ein weiteres Highlight des Events ist

ein Gewinnspiel, wobei attraktive Preise verlost werden – beispielsweise eine Carrera-Bahn, Bunjeejump-Sprung, Ländle-Rundflug und vieles mehr. Finales Highlight wird der Auftritt von DSDS-Star Thomas Pegram sein. Der Reinerlös der „Mission Charity“ fließt zur Gänze in die von Joe Fritsche initiierte Aktion „Stunde des Herzens“ und kommt hilfsbedürftigen Menschen in Vorarlberg zugute. (red)

„Mission Charity“ – Joe Fritsche („Stunde des Herzens“), Stefanie Wallis, DSDS-Star Thomas Pegram, Kerstin Scherrer und Melanie Tagwerker.

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„Mission Charity“ im Fohren Center


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Sparkasse schafft Spagat zwi Christian Ertl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Blu Am 31. Oktober ist Weltspartag. Doch wie sinnvoll ist das Sparen in Zeiten niedriger Zinsen? Und welche Sicherheiten bieten Banken? Christian Ertl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bludenz, erklärt, wie man Lebensstandard und Vermögen sichern kann und wie die Regionalbank den Spagat zwischen Tradition und Moderne schafft. Am 31. Oktober ist Weltspartag. Ist der überhaupt noch zeitgemäß? Christian Ertl: Der Weltspartag, den wir seit fast 90 Jahren begehen, hat sich stark verändert und aus Reaktionen unserer Kunden wissen wir, dass er nach wie vor sehr geschätzt wird. Es geht nicht mehr nur um das Leeren des Sparschweins und den Erhalt eines Geschenks, das freut natürlich vor allem die Kinder, sondern es geht vielmehr darum, dass wir mit unseren Kunden ins Gespräch kommen und sie beraten: Dabei stehen die Sicherung des Lebensstandards und die Sicherung des Vermögens an erster Stelle. Vermögenssicherung? Wie soll die funktionieren, wenn die Sparzinsen zum Teil unter der Inflation liegen? Ertl: Es ist heute tatsächlich schwierig, Renditen zu erwirtschaften, die über der Inflation

Kennzahlen Gründung: 1892 Unternehmensart: Bank, Aktiengesellschaft Mitarbeiter: 109 Filialen: Bludenz-Krankenhaus, Bürs, Brand, Vandans, Schruns, St. Gallenkirch, Gaschurn, Thüringen, Nenzing, Lech Kundenzentrum: Bludenz Bilanzsumme: 602 Mio. Euro (2012) Leitspruch: In jeder Beziehung zählen die Menschen.

liegen, ohne, dass man dafür ein extremes Risiko eingeht. Es gibt aber dennoch einige inflationsgesicherte Produkte, auf die unsere Kunden gerne zurückgreifen. Im Vordergrund steht angesichts der derzeitigen Situation nicht die Erwirtschaftung hoher Erträge, denn man hat aus den Krisenjahren gelernt, dass ein zu großes Risiko auch einen kompletten Kapitalverlust nach sich ziehen kann. Es geht also darum, das Erwirtschaftete zu sichern – selbst unter Akzeptanz eines geringen Geldwertverlustes. Wobei auch außerhalb der Kapitalveranlagungen die Kunden wieder vermehrt in den Immobilienbereich investieren und in den Konsum, was wiederum die Konjunktur ankurbelt.

Die Sparkasse Bludenz stellt jährlich rund 300.000 Euro für Zwecke im sozialen Bereich, für Bildung, Kultur, Gesundheit und Vereinsleben in der Region zur Verfügung.

Das Zinsniveau ist schon seit dem Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008 extrem niedrig. Nun hört man immer öfter, dass die Krisenjahre vorbei seien. Ist zu erwarten, dass in absehbarer Zeit die Sparzinsen wieder steigen? Ertl: Wenn man Wirtschaftsforschern glaubt und die Konjunkturbelebungsmaßnahmen, die notwendig sind, um die Wirtschaft wieder zu stärken, mit berücksichtigt, dann ist in nächster Zeit nicht davon auszugehen, dass das Zinsniveau steigt. Auf der anderen Seite jedoch ist diese Situation für alle Kreditnehmer höchst attraktiv. Noch nie war es so günstig, sich Geld zu leihen. Heute sind Projekte umsetzbar, die vor einigen Jahren noch nicht finanzierbar waren. Das hat wirtschaftlich enorm positive Effekte. Die Sparkasse Bludenz ist als Regionalbank sehr stark mit der Bevölkerung im Einzugsgebiet verbunden. Können Sie im Großraum Bludenz solche Effekte erkennen? Ertl: Ja, besonders der private Wohnbau in unserer Region hätte eine solche Dynamik nicht erhal-

Christian Ertl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bludenz, ist seit über 24 Jahren ten, wenn wir ein anderes Zinsniveau hätten. Davon profitieren neben vielen neuen Haus- und Wohnungsbesitzern auch zahlreiche Baufirmen und andere Unternehmen in der Region.

lungen, Technik und Prozesse. So können wir in unserer eigenen Kostenstruktur sehr schlank bleiben und nützen das dazu, unsere Aktivitäten am Markt und bei den Kunden zu verstärken.

Sie versprechen Ihren Kunden individuell maßgeschneiderte Produkte – sowohl Anlageformen als auch Darlehensformen. Können Sie das Versprechen tatsächlich einhalten? Ertl: Ja. Eine der Stärken von Regionalbanken ist es, nicht jedes Produkt, nicht jeder Bedarf, nicht jedes Kundenanliegen über einen Kamm zu scheren. Durch unsere Nähe zum Kunden, durch unsere Kenntnis der Bedürfnisse in der Region können wir wirklich individuelle Lösungen anbieten. Das hat sich auch bewährt. Wir haben zum Beispiel verschiedene Finanzierungspakete abgestimmt auch auf die Lebensphasen der Kunden unter Berücksichtigung der künftigen Einkommenserwartungen. Das funktioniert also tatsächlich.

Sie sind nicht die einzige Bank, die individuelle Lösungen anbietet. Warum soll ich zur Sparkasse kommen?

Die Sparkasse Bludenz gehört dem Sparkassenverband an und dieser wiederum gehört zur Erste-BankGruppe mit Sitz in Wien. Inwieweit sind Sie damit auch bei individuellen Angeboten an Ihre Kunden abhängig von Direktiven aus der Bundeshauptstadt? Ertl: Wir sind sehr froh, dass wir eingebettet sind in die große Finanzgruppe. Dadurch erhalten wir sehr viel Know-how, Schu-

Die Sparkassen-Apps zählen zu den beliebtesten und technisch ausgereiftesten. Wir haben das modernste Konto Österreichs und mit dem sLab stoßen wir in neue Dimensionen vor.

Ertl: In Zeiten, die wir schon miterleben mussten, in denen die Kunden verunsichert waren, ob sie ihr Geld überhaupt noch einer Bank anvertrauen können, war und ist es eines unserer größten Vorteile, dass wir ein System anbieten können, bei dem der Kunde über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus sicher gehen kann, dass er sein Geld sofort wieder bekommt, wenn er es braucht. Dazu gibt es einen Haftungsverbund, das ist eine Einrichtung in der Sparkassengruppe, über die jedes Institut für das andere einsteht. Also eine zusätzliche Sicherheit über die gesetzliche hinaus. Mehr Sicherheit kann kaum eine andere Bank anbieten.


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schen Tradition und Moderne denz, ßber VermÜgenssicherung und modernes Banking Wie sieht Ihr sonstiges Engagement fßr das Gemeinwohl in der Region Bludenz aus? Ertl: Schon mit der Etablierung der ersten Sparkasse im Jahr 1819 wurde unser Leitgedanke verankert: Wo es eine Sparkasse gibt, soll es keine Armut geben. Dieser Grundsatz hat bis heute Gßltigkeit. Die Sparkasse Bludenz ist in der Lage, eine jährliche Summe von rund 300.000 Euro fßr verschiedene Zwecke im sozialen Bereich, fßr Bildung, Kultur, Gesundheit und Vereinsleben in der Region zur Verfßgung zu stellen.

fĂźr das Finanzunternehmen tätig und hat schon manche HĂśhen und Tiefen erlebt. Dies ist nur eine Seite der Sicherheit. Was aber ist mit der anderen: Wie wirtschaften Sie selbst mit den Einlagen, also mit dem Kapital Ihrer Kunden respektive wie riskant sind Ihre eigenen Investments? Ertl: Die Sparkassen haben ein relativ einfaches, manchmal belächeltes Geschäftsmodell: Wir spekulieren nicht mit Kundengeldern, wir beschränken uns darauf, dass wir die Kundengelder hereinnehmen, sorgfältig verwalten und in Form von Krediten wieder in die Region zurĂźck ieĂ&#x;en lassen. Auch das ist ein Teil unserer Sicherheit, die wir den Kunden bieten. Unser Geschäftsmodell ist damit ein recht konservatives. Wenn Sie einen traditionellen, konservativen Kurs fahren, bleibt da der Fortschritt nicht auf der Strecke? Ertl: Nein, ganz im Gegenteil. Wir haben die Lebensweisen der Kunden permanent im Fokus, speziell auch die Kommunikations- und Konsumgewohnheiten der jungen Menschen, die Internet und Social Media in immer stärkerem AusmaĂ&#x; nutzen. Wir gehĂśren hier zu den innovativsten Kreditinstituten und beweisen das auch mit unseren Angeboten. Die Sparkassen-Apps zum Beispiel, die Sie sich auf Ihr Smartphone laden kĂśnnen, zählen zu den beliebtesten und technisch ausgreiftesten Ăźberhaupt. Wir haben das modernste Konto Ă–sterreichs und mit der Internet-Plattform sLab

stoĂ&#x;en wir Ăźberhaupt in neue Dimensionen vor: Hier haben Kunden die MĂśglichkeit, an der Bank und an den Bankprodukten der Zukunft mitzuarbeiten und mitzugestalten. Und im Zuge unseres Engagements fĂźr das Gemeinwohl stellen wir den Menschen in der Region auch modernstes Finanzwissen zur VerfĂźgung – mit Financial Literacy erreichen wir Erwachsene und wir gehen auch in Schulen: Nicht, um Werbung fĂźr uns zu machen, sondern um jungen Menschen mit modernsten, aber einfachen Mitteln den richtigen Umgang mit Geld näher zu bringen. FĂźr Jugendliche gibt es dazu die neue Website www. geldundso.at und fĂźr Kinder haben wir unser Sparefroh-TV.

Das klingt zwar alles sehr gut. Spiegelt sich das aber auch in Ihren jährlichen Bilanzen? Ertl: Nein, leider nicht. Wir kĂśnnen zwar keine Zuwächse verbuchen, unsere Performance ist aber eine solide und stabile. Nicht zuletzt deshalb, weil wir sparen. HeiĂ&#x;t das im Klartext, dass Ihre Umsätze zurĂźckgehen? Ertl: Ja, das heiĂ&#x;t es. Die Zeiten der groĂ&#x;en Erträge sind vorbei, wir haben uns darauf eingestellt, dass wir kleinere BrĂśtchen backen mĂźssen, wir kĂśnnen aber damit umgehen, solange wir unseren Grundsätzen treu bleiben und eine stabile, kontinuierliche Entwicklung sicherstellen. Wenn die Gewinnmargen in allen anderen Bereichen zurĂźckgehen, warum sollten dann ausgerechnet die Kreditinstitute ungebremst hohe Erträge erzielen? So vermessen sind wir nicht. (pr)

KultďŹ gur seit 57 Jahren: Sparefroh.

Weltsparwoche 9RPELV2NWREHUĂ€QGHWGLH Weltsparwoche statt. Kinder, die in dieser Zeit in der Sparkasse ihr Kässile leeren und ihr Geld sicher auf ihr verzinstes SparbĂźchlein legen, erhalten als Belohnung fĂźr‘s Sparen ein tolles Geschenk und einen bunten Luftballon. Malen & gewinnen Heuer veranstaltet der Sparefroh zum Weltspartag einen Malwettbewerb. Alles dreht sich dabei um „Sparefroh‘s Traum“. Alle Kinder, die ein Bild von Sparefroh’s Traum malen und die Zeichnung spätestens am Weltspartag in der Sparkasse abgeben, bekommen nicht nur ein kleines Ăœberraschungsgeschenk. Sie kĂśnnen zusätzlich einen Nintendo 3DS XL oder einen von 30 Sachpreisen gewinnen. Einfach eine Malvorlage in der Sparkasse abholen oder auf www. sparkasse.at/bludenz herunterladen – und schon kann’s losgehen. 3 % Sparefroh Sparen

Beim Malwettbewerb zählt auch die Freude am Gemeinsamen.

Wenn die Eltern oder GroĂ&#x;eltern beim Sparen helfen wollen, dann gibt es jetzt ein supertolles Angebot: 3 % Sparefroh Sparen. FĂźr die ersten 500 Euro auf dem Sparbuch JLEW¡VĂ€[H=LQVHQLP-DKU'DV ist doch was, oder?


Bludenz im Fokus

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Verstärkung in Bludenz und Bürs Foto: Vorarlberger Tagesmütter gGmbH/Markus Gmeiner

Vor allem Nachmittagsbetreuung gesucht Kinder liebevoll und professionell zu betreuen, das haben sich die Vorarlberger Tagesmütter auf die Fahnen geschrieben. Für die betreuten Mädchen und Buben bietet die Tagesmutter ein Nest voller Wärme und Geborgenheit. Für die Tagesmutter selbst ist ihr Beruf eine Bereicherung: Abwechslungsreich, selbstbestimmt und optimal mit der eigenen Familie vereinbar. In Bludenz und Bürs suchen die Tagesmütter dringend Verstärkung. Im Bezirk Bludenz gibt es derzeit 31 Tagesmütter. Sie betreuen in ihrem Zuhause 110 Buben und Mädchen im Alter von wenigen Monaten bis 14 Jahre. Fünf dieser Frauen haben ein Kindernest. Dieses Modell ist vor allem für Kinder von drei Monaten bis vier Jahre ins Leben gerufen worden. Sie finden in der familiären Atmosphäre der Tagesmutter die Nestwärme, die sie in diesem Alter noch brauchen.

Tagesmutter Silke Wachter: „Mein Beruf ist eine tägliche Bereicherung.“ In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach Betreuungsplätzen im Bezirk stark gestiegen. „Darüber freuen wir uns sehr. Denn es zeigt uns, dass wir eine gute Arbeit für die Kinder leisten“, sagt Bezirksleiterin Daniela Burtscher. Derzeit sucht sie in Bludenz und in Bürs Verstärkung. Vor allem Frauen oder Männer, die Kinder gerne am Nachmittag betreuen und diese auch bei den Hausaufgaben unterstützen, ste-

hen auf der Wunschliste der Bezirksleiterin ganz weit oben. Das Ausmaß der Beschäftigung reicht von wenigen Wochenstunden bis zur ganztägigen Betreuung. Deshalb ist der Beruf auch sehr gut für Wiedereinsteigerinnen geeignet. Außerdem erhalten die Tagesmütter eine fundierte Aus- und Weiterbildung. Sie ist praxisorientiert, dauert zwei Jahre und findet

berufsbegleitend statt. Die nächste startet bereits im Jänner 2014. Das Um und Auf: Die Liebe zu Kindern Wichtigste Voraussetzungen für den Beruf der Tagesmutter sind neben der Freude an der Arbeit mit Kindern, geeignete Räumlichkeiten und die Bereitschaft zur Weiterbildung. Im Alltag steht der Verein Tagesbetreuung den Tagesmüttern und -vätern bei sämtlichen Fragen der Erziehung und der Organisation beratend zur Seite. Auch für einen Erfahrungsaustausch unter Kolleginnen ist gesorgt. Sowohl Tagesmütter als auch Kinder sind versichert. (pr)

INFO

Vorarlberger Tagesmütter gGmbH Geschäftsstelle Bludenz Daniela Burtscher Telefon 05522/71840-350 Mail d.burtscher@verein-tb.at www.verein-tb.at

Historische Bilddokumente Vom Bahnhof Bludenz bis zur Fraßenhütte

In der Mitte eines Fünftälersterns liegt sie, die Alpenstadt Bludenz. Der Alpinist Walther Flaig bezeichnete sie in den 1920er Jahren als Tor zu den Alpen und damit als Eingang sowie Durchgang zu diesen, mit allen Vor- und Nachteilen, die eine solche geographische Lage zwangsläufig mit sich bringt. Heute erreicht man von der Bezirkshauptstadt aus innerhalb einer halben Autostunde Fahrt mehr als zweihundertfünfzig Liftanlagen in der umliegenden Region. Lange bevor dies der Fall war, führte eine Route vom Bludenzer Bahnhof begeisterte Bergwanderer und Alpin-Touristen aus aller Herren Länder zur Fraßenhütte

Foto: Werner Bachmann

In längst vergangenen Zeiten, als Aufstiegshilfen in Form von Seilbahnen und Sesselliften noch nicht existierten, führte eine Route von Bludenz bis zur Fraßenhütte, die der Bludenzer Günther Heilmann anhand gesammelter Bilddokumente eindrucksvoll dokumentiert.

Der „Bludenzer Hof“ in der Mitte des vorigen Jahrhunderts in der Bahnhofstraße als Ausgangspukt von Wanderungen und Ausflügen.

Die „Fraßenhütte“ (1930) als Zielpunkt am Bludenzer Hausberg mit der „Zimba“ und „Schesaplana“ im Hintergrund.

auf 1740 Meter Meereshöhe, die einst – man glaubt es kaum – an zwölf Gasthöfen und Gasthäusern vorbei führte. Günther Heilmann aus Bludenz, Hobbyhistoriker und passionierter Sammler regional-geschichtlicher Bilddokumente, vervollständigte eine Serie genannter Einkehrmöglichkeiten vom Bludenzer Bahnhof bis zur Fraßenhütte, die der „Bludenzer

Anzeiger“ demnächst im Rahmen der Rubrik „Wer kennt die Region?“ einzeln veröffentlichen wird. Das einstige „Hotel zur Post“, das „Deutsche Haus“, das „Gasthaus Schönblick“ sowie das „MadeisaStüble“ sind unter anderem Teil dieser beeindruckenden Dokumentation. Günther Heilmann, der im Be-

Günther Heilmann: „Die Bilder der Gasthöfe und Gasthäuser sammle ich vorwiegend in Wirtschaften. Die beste Quelle derartiger Dokumente und wertvoller Informationen“. sitz weiterer historischer Raritäten ist, bemüht sich im Tauschverfahren oder durch den Erwerb geschichtlicher Bilddokumente, seine Sammlung stetig zu erweitern. Alte Ansichtskarten aus der Region oder private Fundstücke werden gerne entgegengenommen (info@rzg.at), um diese einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. (bach)


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Die Fitness-Vizeweltmeisterin Helga Sartori – Gebündelte Disziplin und Ausdauer

Helga Satori, die ausgebildete Sozialpädagogin in Diensten der heilpädagogischen Landesschule Jupident in Schlins, ist Stammgast im Fitnesscenter ValBlu in Bludenz, um regelmäßig ihrer Leidenschaft nachzugehen, die sie mit großer Begeisterung in Wettkämpfen zur Schau stellt. An der Seite von Personal Trainer Bernd Österle bringt Sartori ihren Körper in beneidenswerte Form, was augenscheinlich mit sehr viel Fleiß und gebotener Konsequenz verbunden ist. Den verdienten Lohn für Askese und schweißtreibendes Training erntete die Ausdauersportlerin bereits vor zwei Jahren, als Sartori beim erstmaligen Antreten bei der Weltmeisterschaft in Rom den hervorragenden fünften Rang belegte. Getoppt wurde dieses Resultat nun im Rahmen der „Fitness-Performance-WM“, die mit international teilnehmenden Athletinnen aus dreizehn Nationen in Graz stattfand. Im kommenden Jahr wird das ausgewiesene Vorhaben, auf dem obersten Treppchen der WM zu stehen, zielstrebig angepeilt. Die sportlichen Ambitionen und Erfolge werden von großer Freude und Bewusstsein begleitet. „Training und Lebensweise sind perfekter Ausgleich, um den eigenen Körper kennen zu lernen und vernünftig damit umzugehen“, sagt Helga Sartori, die schmunzelnd hinzufügt, wie ein „normaler Mensch“ auf die eine oder andere „Sünde“ gelegentlich nicht verzichten zu wollen. In Vorbereitungsphasen für Wettkämpfe wird der Speiseplan allerdings reduziert und angepasst, fettarmes Fleisch, gesunde Kohlenhydrate und viel Gemüse domi-

Foto: Hofstätter

Bludenz freut sich über die frisch gebackene Vizeweltmeisterin der „Fitness Perfomance“. Die fünfunddreißigjährige Bludezerin Helga Sartori feiert aktuell ihren beeindruckenden Titel, den sie mit außergewöhnlicher Disziplin und Ausdauer bei der WM in Graz erwarb.

Die Bludenzerin Helga Sartori ist amtierende Vizeweltmeisterin in der „Fitness Performance“.

nieren den Ernährungsplan, der täglich tausendsiebenhundert Kalorien nicht überschreitet. Im Anzeiger-Interview verrät die sympathische Ausnahmesportlerin, was außerhalb der „Muckibude“ ihr Leben bestimmt. (bach)

Anzeiger: Was bedeutet für Sie das vollkommene Glück? Sartori: Gesundheit und fröhlich durchs Leben gehen. Anzeiger: Kennen Sie Ängste? Sartori: Existenzängste und Spinnenphobie. Anzeiger: Welcher Ihrer eigenen Charakterzüge schätzen Sie? Sartori: Ehrlichkeit, Offenheit, Disziplin und Ehrgeiz. Anzeiger: Was ist Ihr größter Luxus? Sartori: Meine Ehe. Anzeiger: Was verabscheuen Sie? Sartori: Neid und Lügen. Anzeiger: Mit wem würden Sie gerne einen Abend verbringen? Sartori: Mit meiner bereits verstorbenen Oma. Anzeiger: Welches Wort/Redewendung gebrauchen Sie am häufigsten? Sartori: „Jo brutal“.

In Graz fanden die Weltmeisterschaften mit Athletinnen aus dreizehn teilnehmenden Nationen statt.

Anzeiger: Wo und wann waren Sie am glücklichsten? Sartori: Nach meiner bestandenen Diplomprüfung und an meinem Hochzeitstag. Anzeiger: Welches Talent hätten Sie gerne? Sartori: Bücher schreiben zu können. Anzeiger: Wenn Sie etwas an sich ändern könnten, was wäre das? Sartori: Meine Rastlosigkeit zu zügeln. Anzeiger: Ihr wertvollster Besitz? Sartori: Meine Familie. Anzeiger: Eine Sache außer Liebe, die man nicht für Geld kaufen kann? Sartori: Zufriedenheit. Anzeiger: Was ist für Sie das größte Unglück? Sartori: Krankheit eines Familienmitglieds. Anzeiger: Was schätzen Sie an Freunden am meisten? Sartori: Ihre Verlässlichkeit. Anzeiger: Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus? Sartori: Morgens aufzustehen, mit der Gewissheit nicht allzu viel erledigen zu müssen.

Anzeiger: Eine Kindheitserinnerung? Sartori: „Schwarzer Peter“ mit meiner Oma. Anzeiger: Ihr Traum-Urlaubsziel? Sartori: New York zur Weihnachtszeit. Anzeiger: Wofür geben Sie viel Geld aus? Sartori: Sport und Wettkämpfe. Anzeiger: Ihr Lebensmotto? Sartori: „Lebe den Tag ständig, denn du bist länger tot als lebendig“. Anzeiger: Wie schalten Sie ab? Sartori: Bei Sport und Schweiß.

ZUR PERSON

Helga Sartori Geburtsdatum: Geburtsort: Familienstand: Erlernter Beruf:

6. Juli 1978 Schruns verheiratet Dipl.Sozialpädagogin Ausgeübter Beruf: Betreuerin/ Jupident Hobbies: Sport Lieblingsbuch: „Der kleine Prinz“ (Antoine de Saint-Exupéry) Lieblingsort: Bludenz Lieblingsessen: Pizza /LHEOLQJVORNDO &DIp'|UÁLQJHU Bludenz


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Freitag, 18. Oktober 2013

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10.00 - 16.00 Uhr Eröffnung und Tag der offenen Tür Susi Weigel Kindergarten 10.00 Uhr Geführter Stadtrundgang mit Besichtigung Turm von St. Laurentius mit Schloss Gayenhofen, Treffpunkt Bludenz Tourismus 19.00 Uhr Schmuck „Wikinger Technik“ VHS Bludenz, www.vhsbludenz.at 19.00 Uhr Hülsenfrüche einmal anders VHS Bludenz, www.vhsbludenz.at 20.00 Uhr Live-Musik mit „Chisi & Phil“, ZimbaBAR Schruns 20.30 Uhr Jazz am Kamin Bossa, Samba, Latina, Vital-Zentrum Felbermayer Gaschurn 21.00 Uhr HAK-Maturaprojekt NEON-Party im Fohrencenter Cruise Club „Mission Charity“

Sa

19. Oktober

8.00 - 12.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 8.00 Uhr Turnier des Clubrestaurants Golfclub Bludenz/Braz 9.00 Uhr Rückenmassage für den Hausgebraucht VHS Bludenz, www.vhs-bludenz.at 10.00 - 16.00 Uhr „Die Frau die meine Mutter ist“ Seminar, SonnenGarten 12.00 - 17.00 Uhr Kellerflohmarkt für notleidende Tiere, Pulverturmstraße 6, Bludenz, Rückfragen: 0664/5886110

Termine Veranstaltungskalender 18.10. bis 24.10.2013 15.30 Uhr Heimspiel FC Rätia Bludenz gegen FC Wolfurt, Sparkassen-Sportarena 18.00 Uhr 100 Jahre Naturfreunde Bludenz Festabend am Muttersberg, Auffahrt um 18 Uhr mit der Muttersberg Seilbahn, Info: www.bludenz.naturfreunde.at 19.00 Uhr Abschiedskonzert der „Global Kryner“, Kulturbühne Schruns 20.00 Uhr Mountainrock Live-Musik mit „Voltage Insane“, Vallülasaal in Partenen 20.00 Uhr Live-Musik „Roland & Michael“, ZimbaBAR Schruns

So

20. Oktober

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Mi

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FOHREN-CENTER Mittwoch: Lady’s Bowling um günstige 2 Euro Mittwoch: Laserday – den ganzen Tag Lasertag spielen zum Pauschalpreis Do., Fr., Sa: Party Bowling mit DJ & Gewinnspielen (bitte reservieren) Freitag & Samstag sowie vor Feiertagen: Kessel Party mit DJ ab 21 Uhr 2. Samstag des Monats: Disco Bowling for Kids im Strike

8.00 - 16.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 19.30 Uhr Vortrag „Die Zukunft der Landwirtschaft“, Gemeindesaal St. Gallenkirch

19.00 Uhr Die Humorvolle Geschichte Vorarlbergs „Höhle, Hüttle, Hüsle“, Kulturbühne Schruns 20.00 Uhr Jassabend Bergbaumuseum Silbertal

Kostenlose Veröffentlichung Ihrer Termine bludenzer-anzeiger@rzg.at

Abschiedskonzert „Global Kryner“ in Schruns

10.00 - 17.00 Uhr Kellerflohmarkt für notleidende Tiere, Pulverturmstraße 6, Bludenz, Rückfragen: 0664/5886110

18.00 - 19.30 Uhr Nachbetreuungsgruppe für Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit Caritashaus Bludenz, Tel.: 05522/2002016 20.00 - 21.30 Uhr Leben und Wachsen mit Kindern Bildungshaus St. Arbogast

Im Rahmen der Abschiedstournee der „Global Kryner“ findet am Samstag, 19. Oktober (20 Uhr) ein Konzert erster Güte in der Schrunser Kulturbühne statt. Die sechs Global Kryner – Sabine, Edi, Anton, Martin, Markus und Christof – befinden sich zurzeit auf Abschiedstour auf ihren Lieblingsbühnen. Was 2002 als Projekt aus Jux und Tollerei begann, mündete 2003 in ernsthafter Arbeit an der CD „global.kryner“, die 2004 zur großen Überraschung am österreichischen Musikmarkt werden sollte. Über vierzig Wochen in den Austro-Charts. Unzählige TV-Auftritte in Österreich und Deutschland folgten. Dann hängte man ihnen den Amadeus für Rock/ Pop National 2005 um den Hals. Die Song Contest-Teilnahme in Kiew 2005 war nicht von gewohntem Erfolg gekrönt, für die Global Kryner jedoch eine zehntägiges Rockkonzert im Wilden Osten. Fünf weitere beeindruckende CDs

und an die neunhundert Auftritte folgten. Unzählige Konzerte zwischen Mexico City und Bad Tölz. Unvergessliche Auftritte bei serbischen Filmfestivals und schwäbischen Blaskapellen. Lachen mit Karl Moik und Schunkeln mit Ina Müller. Kartenvorverkauf für das Konzert in Schruns bei LändleTicket, in allen Raiffeisen Banken und Sparkassen des Landes sowie im Musikladen. (red)

Die „Global Kryner“ gastieren am Samstag, 19. Oktober, in der Kulturbühne Schruns.

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18. Oktober

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Freitag, 18. Oktober 2013

Aus den

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Pfarreien Heilig Kreuzkirche 05552/62219 Msgr. Peter Haas Heilig Kreuzkirche: Dienstag: 9 Uhr, Donnerstag: 9 Uhr Freitag: 9 Uhr, Sonntag 10 Uhr Beichtgelegenheit: Fr 9.30 bis 10 Uhr Peter Haas So 13.10. 10 Uhr Familiengottesdienst Heilig Kreuzkirche Fr 18.10. Seniorengesprächsrunde 15 Uhr Besprechungszimmer im Pfarrhaus Vorstellung des neuen Gotteslob 18.30 Uhr Pfarrzentrum „Zemma“ durch Dr. Frank Höndgen So 20.10. Krankensonntag 14.30 Uhr Pfarrheim „Zemma“, musikalische Gestaltung vom Franziskanerchor

St. Laurentius 05552/32617 Msgr. Peter Haas

Sa 18 Uhr Vorabendmesse

Dreifaltigkeitskirche Di 8 Uhr Laudes, anschl. Anbetung, Abschluss um 17.30 Uhr mit Vesper und Segen, Mi 9 Uhr Messe So 19 Uhr Sonntagabendmesse

Franziskanerkloster 05552/62251 Pater Makary

Gottesdienste Werktag: 7.30 Uhr (Außer Donnerstag) Do 18 Uhr Stille Anbetung 19 Uhr Gottesdienst So 8 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kloster St. Peter 05552/62329 Sr. Marcelina

Hl. Messe: 6:30 Uhr Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag Di 19:15 Uhr Hl. Messe mit Predigt, anschließend Anbetung Sa 9 Uhr Hl. Messe (keine Vorabendmesse) So 9 Uhr Hl. Messe

Kirche Lorüns Msgr. Peter Haas

So 8.45 Uhr Sonntagsgottesdienst Mi 18.30 Uhr Oktoberrosenkranz

Kapelle im Krankenhaus So 10 Uhr Gottesdienst

Di 19 Uhr Gottesdienst

Pfarre Herz Mariae Fatimakirche 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen: 19 Uhr Samstagvorabendmesse, 10 Uhr Sonntaggottesdienst Mo 19 Uhr Rosenkranz Fr 19 Uhr 1. und letzter Freitag Abendmesse

Pfarre Bings - Stallehr - Radin 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Gottesdienste an Sonn - und Feiertagen: Sonntaggottesdienst 8.30 Mittwoch: 19.00 jeden 2. Mittwoch im Monat Messe in Stallehr oder Radin jeden letzten Mittwoch im Monat Jahrtagsgottesdienst um 19 Uhr in Bings Donnerstag 18.30 Uhr Friedensgebet in Stallehr Samstag 18.30 Uhr Rosenkranz in Stallehr

Pfarre Nüziders 05552/62456 Pfr. Karl Bleiberschnig Fr 18.10. 7.15 Uhr Hl. Messe 19 Uhr Oktoberrosenkranz in der St. Vinerkirche Sa 19.10. 8 Uhr Pfarrgemeinderatssitzung im Pfarrzentrum, 19 Uhr Vorabendmesse zusammen mit den Firmlingen So 20.10. 29. Sonntag im Jahreskreis, Sonntag der Weltkirche 7.30 Uhr Hl. Messe, 9.30 Uhr Den Gottesdienst feiern wir zusammen mit unseren Erstkommunionkindern. Nach dem Gottesdienst wird das Kreuz geweiht und mit der Kugel wieder am Kirchturm aufgerichtet! 14 Uhr Taufe von Danilo-Noel Nasahl 14.30 Uhr Taufe von Maximilian Heber, 19 Uhr Hl. Messe Das Opfer wird für die Weltmission aufgenommen! Mo 21.10. 7.15 Uhr Hl. Messe Di 22.10. 7.15 Uhr Hl. Messe 19 Uhr Oktoberrosenkranz in der St. Vinerkirche Mi 23.10. 19 Uhr Hl. Messe Do 24.10. 17 Uhr Hl. Messe im Sozialzentrum, 19 Uhr Jahrtag für Ferdinand Melmer

Pfarre St. Martin Bürs

Kapelle im Seniorenpark St. Laurentius Fr 10.30 Uhr Gottesdienst

05552/65061 Msgr. Peter Haas

Sa 19.10. 17 Uhr Rosenkranz in der Martinskirche, 18 Uhr Vorabendmesse in der Martinskirche

So 20.10. 29. Sonntag im Jahreskreis Weltmissionssonntag 9.30 Uhr Vorstellungsgottesdienst der Firmlinge in der Friedenskirche Mo 21.10. 11 Uhr Wortgottesdienst im Sozialzentrum, 18 Uhr Oktoberrosenkranz in der Martinskirche Di 22.10. 7.20 Uhr Morgenlob für die Volksschüler in der Friedenskirche Do 24.10. 18 Uhr Oktoberrosenkranz in der Martinskirche

So 20.10. 8.45 Uhr Gemeindegottesdienst mit Missio-Sammlung zum Weltmissionssonntag Mo 21.10. 19.30 Uhr Oktoberrosenkranz in der Hl. Kreuzkirche Di 22.10. 7.30 Uhr Messe Hl. Kreuzkirche, 19.30 Uhr Oktoberrosenkranz in der Pfarrkirche Mi 23.10. 19.30 Uhr Oktoberrosenkranz in der Hl. Kreuzkirche Do 24.10. 19.30 Uhr Jahrtag

Pfarre St. Anna Wald a.A.

Pfarre Gantschier

05556/72718 Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser

Fr 18.10. Heiliger Lukas der Evangelist 9 Uhr Heilige Messe in Gantschier mit Pfarrcafé Sa 19.10. Vorabend zum 29. Sonntag im Jahreskreis Weltmissionssonntag 18.30 Uhr Pfarrgottesdienst in Gantschier

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

Sa 19.10. 19 Uhr Oktoberrosenkranz So 20.10. 9.45 Uhr Gemeindegottesdienst mit Ministrantenaufnahme und Missio-Sammlung zum Weltmissionssonntag Di 22.10. 19 Uhr Oktoberrosenkranz Do 24.10. 19 Uhr Oktoberrosenkranz

Pfarre St. Anton i.M. Pfarre Vandans 05556/72718 Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser Sa 19.10. 10 Uhr Diamantene Hochzeit in der Venser Kirche, 16.15 Uhr Erntedankgottesdienst mit Taufe im Sozialzentrum Vandans So 20.10. 29. Sonntag im Jahreskreis Weltmissionssonntag 9:30 Uhr Pfarrgottesdienst in Vandans mit Suppentag. Der Sozialarbeitskreis der Pfarre und die Firmlinge laden herzlich zum Suppentag ein. Wir freuen uns auf euer Kommen. 15.30 Uhr Andacht in der Venser Kirche Do 24.10. Heiliger Antonius Maria Claret 19 Uhr Heilige Messe in der Venser Kirche mit Rosenkranz

Pfarre St. Nikolaus Braz

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

Fr 18.10. 10.30 Uhr Hl. Messe im Haus Klostertal, 19 Uhr Oktoberrosenkranz Sa 19.10. 17 Uhr Seelenrosenkranz 19.30 Uhr Vorabendmesse So 20.10. 10 Uhr Gemeindegottesdienst mit Missio-Sammlung zum Weltmissionssonntag Mo 21.10. 8 Uhr Gottesdienst in der St. Anna Kapelle, 19 Uhr Oktoberrosenkranz Di 22.10. 9.30 Uhr Gebetskreis im Pfarrheim, 19 Uhr Oktoberrosenkranz

Pfarre Hl. Oswald Dalaas

05552/29234

Pfarrer Alois Erhart

Fr 18.10. 19.30 Uhr Oktoberrosenkranz in der Hl. Kreuzkirche Sa 19.10. 19.30 Uhr Oktoberrosenkranz in der Pfarrkirche

05556/73994 Pfarrer Celestin Disca Lucaci So 20.10. 8 Uhr Sonntagsgottesdienst (Weltmissionssonntag - Missio-Sammlung - anschließend Verkauf von Schokopralinen für das Missioprojekt), 8 Uhr Heilige Messe

Christus Gemeinde Montafon 0664/1041101 oder www.c-g-m.at So 20.10. 9.45 Uhr Jugend-Gottesdienst, der Gottesdienst findet in der Brunnenfelderstr. 51 in Bludenz statt.

Volksmission Evan. Freikirche

05552/68077 Pastor Dr. James Griggers

So 9.30 Uhr Gottesdienst So 9.30 Uhr Kinderstunde Mo 20 Uhr Bibelinstitut Di 20 Uhr Bibelstunde

Neuapostolische Kirche

05552/31238 Auskunft

So 20.10. 10 Uhr Übertragungsgottesdienst in Bludenz Mi 23.10. 20 Uhr Gottesdienst in Götzis

Kirche der Siebenten Tags Adventisten

0676/83322593

Sa 9.30 Uhr Bibelgespräch 10.45 Uhr Predigtgottesdienst http://vorarlberg.adventisten.at/ bludenz.html


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Ä R Z T E APOTHEKEN APOTHEKENDIENST FÜR BLUDENZ UND REGION NENZING/BLUMENEGG Von Montag bis Freitag (unabhängig ob Werk- od. Feiertag) außerhalb der festgesetzten Betriebszeiten täglich wechselnder Bereitschaftsdienst. Montag: Central Apotheke, Bludenz; St. Jakob-Apotheke, Bludesch Dienstag: Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Mittwoch: Apotheke Nenzing und Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Donnerstag: Rosenegg-Apotheke, Bürs und Blumenegg-Apotheke, Thüringen Freitag: Apotheke Bludenz Stadt Am Wochenende (von Samstag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr) Sa 19.10. und So 20.10. Central Apotheke, Bludenz und Blumenegg-Apotheke, Thüringen

DIENSTE DER ÄRZTE IM SANITÄTSSPRENGEL BLUDENZ Mit den Gemeinden Nüziders, Bürs, Brand, Bürserberg, Stallehr und Lorüns Dauer des Notdienstes: 7 bis 7 Uhr des nachfolgenden Tages Freitag 18.10. Dr. Mohilla Maximilian, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882

Samstag 19.10. Dr. Mohilla Maximilian, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Sonntag 20.10. Dr. Andre Frühwirth, Rathausgasse 20, Bludenz, 05552/62570 oder 0664/5774881 Montag 21.10. Dr. Christoph Riezler, Außerfeldstr. 38, Bürs, 05552/62897 oder 0664/8224321 Dienstag 22.10. Dr. Klaus-Ulrich Lattner, Alte Landstraße 9, Bludenz, 05552/62749 oder 0664/4309138 Mittwoch 23.10. Dr. Mohilla Maximilian, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Donnerstag 24.10. Dr. Josef Jun. Egger, Hauptstraße 8, Bürs, 05552/66522 oder 0664/3260786

ZAHNÄRZTLICHER NOTDIENST BLUDENZ Sa 19.10. und So 20.10. 17-19 Uhr Dr. Thomas Euler, Bahnhofplatz 1a, Bludenz, Tel.: 05552/68162-0

NOTDIENST KLOSTERTAL Sa 19.10. und So 20.10. Dr. Michael Jeleff, Innerbraz, 05552/28444 11 bis 12 Uhr und 17 - 18 Uhr

APOTHEKENDIENST MONTAFON

„Tsunami in der Seele“ Vortragsreihe in Bludenz Am Donnerstag, 24. Oktober (19 Uhr), wird die erfolgreiche Veranstaltungsreihe des IPS Wien „Tsunami in der Seele“ in der Remise Bludenz fortgesetzt. Initiator Rainer König-Hollerwöger sowie die Autoren Reinhard Haller und Wolfgang Pirker sind in Bludenz zu Gast.

bietet die Möglichkeit offene Fragen an die Referenten zu stellen. Es ist IPS-Wien ein Anliegen, die jeweilige Kultur und Natur in diese Veranstaltungsreihe einfließen zu lassen. So widmet der virtuose Pianist, Komponist und Autor König-Hollerwöger ein eigenes Klavierwerk der Stadt Bludenz. (red)

„Tsunami in der Seele“ ist eine Veranstaltungsreihe die Kunst, Kultur, Natur, Wissenschaft, Forschung und das psychodramatische Geschehen der in ihrer Kindheit von (sexueller) Gewalt betroffener Menschen zu verbinden versucht. Der bekannte Vorarlberger Psychiater und Autor Reinhard Haller, der Autor und selbst in seiner Kindheit von sexueller Gewalt betroffene Wolfgang Pirker und Initiator Rainer König-Hollerwöger lesen Textpassagen aus ihren aktuellen Publikationen, welche jeweils musikalisch bebildert werden. Eine Podiumsdiskussion

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller referiert in der Remise Bludenz – „Die Narzissmusfalle –Anleitung zur Menschen- und Selbstkenntnis“.

Der Diensthabende Apothekennotdienst an Wochenende und Feiertagen ist unter der Tel: 05556/72362 oder auf der Homepage www.kurapo.at erfahren.

NOTDIENST MONTAFON Der diensthabende Arzt an den Wochenenden und Feiertagen ist unter der Nummer 141 zu erfahren.

Nach dem großen Bludenzer Herbsthauptmarkt gibt sich die Alpenstadt romantisch und nostalgisch. Bis Sonntag, 20. Oktober, findet in Bludenz der 16. Südthüringer Handwerkermarkt statt. Aus sieben Mitgliedern besteht die „Zunftstraße“ der Südthüringer Handwerkskammer, die im Rahmen der Markttage in Bludenz ihr handwerkliches Können demonstrieren und die handgefertigten Waren zum Verkauf anbieten. Beim Markt in Bludenz sind Handwerker der verschiedensten Branchen, wie Glasbläser, Imker, Glas- und Por-

zellanmalerei, Bleiglas- und Folienkunst, Rabenschmiede sowie Troddeldatschen-Strickereien mit dabei. Die berühmten Thüringer Bratwürste dürfen nicht fehlen. Es handelt sich um traditionelle Gewerke und Techniken, die hier vorgestellt werden. Gerne werden die Akteure bereit sein zu Gesprächen und Informationen, welche die Herstellung ihrer selbst angefertigten Produkte und Waren betreffen. Der Markt wurde bereits offiziell eröffnet und ist am Freitag und Samstag von 9 bis 18 Uhr und Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. (red)

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Südthüringer Handwerkermarkt


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Es ist eine naturheilkundliche aber auch übersinnliche Welt, die sich dem Messebesucher öffnet, dazu gibt es eine Vielzahl an kostenlosen Fachvorträgen und Workshops. Von Matrix, spiritueller Kunst, großer Sonderschau Schmuck und Mineralien über eine Ausstellung tibetischer Thankas bis zu klassisch indischem Tanz und Kinderhilfsprojekten in Nepal ist der Bogen weit gespannt. Zusätzlich bekommt der Besucher die Gelegenheit einige der bekanntesten Hellseher des deutschsprachigen Raumes zu treffen. In Workshops wird Kontakt zu den eigenen Fä-

higkeiten aufgenommen, oder sie geben einen Einblick in die Jenseitige Welt. Energetisches Reinigen von Häusern und Wohnungen steht ebenso auf dem Programm, wie das Thema natürliche Ernährung, Pendeln oder Heilung durch Handauflegen und Energieausgleich. (pr)

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Eso-Naturamesse Vaduz von Freitag bis Sonntag

INFO

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Fr. 13 - 19 Uhr Sa 10 – 19 Uhr So 10 – 17.30 Uhr Vaduzersaal, 9490 Vaduz/Liechtenstein Infos unter Tel: 0049 (0)8382 277 60 82 service@esonaturamesse.com www.esonaturamesse.com


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Gsundheitsbrünnele Hilfe für Kinder psychisch erkrankter Eltern Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel. Für psychisch kranke Eltern kann diese Aufgabe jedoch zu einer sehr großen Herausforderung werden. Der Alltag betroffener Kinder ist trotz aller Bemühungen der Eltern oft recht chaotisch. Damit die Kinder jedoch trotz dieser widrigen Umstände starke Wurzeln aufbauen können und die Flügel kräftig werden, müssen diese Familien, aber gerade die Kinder gut unterstützt werden. Wie Kinder auf eine psychische Erkrankung der Eltern reagieren und was Kinder in dieser Zeit brauchen, darüber informiert Frau Mag. Alexandra E. Werner, Erziehungswissenschafterin der aks gesundheit. Verändert eine psychische Erkrankung das Familienleben? Werner: Für Kinder, deren Eltern psychisch erkranken, kann sich im Laufe der Zeit sehr viel verändern.

Mag. Alexandra E. Werner

nes Elternteiles kann sogar ein Trauma beim Kind auslösen. Dies alles macht den Kindern sehr große Angst und bei den Größeren erzeugt es manchmal auch Wut. Sehr oft schämen sich die Kinder und reden deshalb nicht darüber.

Für Kinder ist eine verlässliche stabile Vertrauensperson, vor allem während einer akuten Erkrankungsphase des Elternteiles, sehr wichtig. Foto: Fotolia Die Erkrankung verändert den Elternteil zusehends in seinem Erleben und Verhalten. Das Verhalten gegenüber dem Kind kann krankheitsbedingt teilnahmslos, orientierungslos, kränkend oder getrieben sein. Kinder merken diese Veränderungen sofort, können sie jedoch anfangs noch nicht richtig einordnen. Wie schaut die Lebenswelt dieser Kinder aus? Werner: Im gewohnten Familienleben treten Veränderungen ein. Der Haushalt wird plötzlich unordentlich, es gibt oft kein Essen

mehr, Mama oder Papa schlafen zu ungewöhnlicher Zeit sehr lange oder es gibt kaum mehr gemeinsame Aktivitäten. Wie reagieren Kinder auf diese Veränderungen? Werner: Kinder psychisch kranker Eltern haben sehr feine Antennen. Sie sehen, dass der kranke Elternteil oft traurig oder verzweifelt ist und die Stimmung häufig wechselt. All dies entgeht der Kinderseele nicht. Die Zeit eines Krankenhausaufenthaltes stellt oftmals eine schmerzhafte Verlusterfahrung dar. Eine Zwangseinweisung ei-

Was sind die Folgen? Werner: Kinder kranker Eltern stehen unter hohem Druck und sind den besonderen Herausforderungen oft nicht gewachsen. Kinder sind mit den Ängsten alleine. Sie versuchen Erklärungen für die Verhaltensänderung des Elternteiles zu finden und glauben, dass ihr eigenes Benehmen (z. B. schlechte Schulnoten) der Grund dafür sein könnte. So entstehen Schuldgefühle. Können die Kinder selbst auch erkranken? Werner: Der Großteil der Kinder bleibt gesund. Wichtig ist, dass Eltern fachärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und dass die sozialen Kontakte nach außen bestehen bleiben. Für Kinder ist eine verlässliche stabile Vertrauensperson, vor allem während einer akuten Erkrankungsphase des Elternteiles, sehr wichtig. Wie kann den Kindern und ihren Familien geholfen werden? Werner: Die aks gesundheit bietet mit dem Angebot KIESEL für Kinder im Alter zwischen sechs bis 12

Immer in meiner Nähe. Meine Apotheke

Wirksame Vorsroge gegen Osteoporose Osteoporose ist eine häufige Alters-Erkrankung des Knochens, die ihn für Brüche anfälliger macht. Die auch als „Knochenschwund“ bezeichnete Krankheit ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte sowie durch den Apothekerin übermäßig raschen Abbau der Mirjam Petry Knochensubstanz und -struktur. Apothekerin in Bludenz Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter und betrifft vor allem Frauen. Kalziumreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung und eine

ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen gehören zu einer umfassenden Prophylaxe und Therapie von Osteoporose. Die Knochen unterliegen ständigen Auf- und Abbauprozessen. Für eine optimale Knochenfestigkeit sind diese auf eine regelmäßige Zufuhr an knochenwirksamen Vitalstoffen angewiesen. Kalzium ist der wichtigste Baustoff, aber der Bedarf von 1000 mg Kalzium pro Tag wird von den wenigsten Menschen erreicht. Optimal wäre sogar eine Kalziumzufuhr von 1500 mg. Damit Kalzium in den Knochen überhaupt aufgenommen werden kann, ist Vitamin D notwenig – dieses ist sozusagen der „Schlüssel“, der dem Kalzium die „Tür“ zum Knochen öffnet.

Ältere Menschen, aber auch Kinder und Jugendliche weisen vor allem in den Wintermonaten einen mangelhaften Vitamin-D-Status auf. Der tägliche Bedarf beträgt 5 Mikrogramm (200 I. E.). Weiters spielen Magnesium, Vitamin C, die B-Vitamine, Zink, Kupfer, Mangan und Omega-3-Fettsäuren eine wesentliche Rolle rund um den Kalziumstoffwechsel in den Knochen. Eine ausreichende Zufuhr dieser Mikronährstoffe ist notwendig, damit die Auf- und Abbauprozesse reibungslos ablaufen können. Sorgen Sie vor - gerne beraten wir Sie über knochenwirksame Vitalstoffe aus der Apotheke.


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Welche Ziele verfolgt so ein intensives Gruppenangebot? Werner: Es verfolgt drei grundlegende Ziele: Normalisierung, Umgang mit Gefühlen und den Umgang mit Belastungen und Krisensituationen. Wir versuchen in der Gruppe spielerisch Normalität zu vermitteln und Raum zu geben, Kind sein zu können. Sie erhalten kindgerechte Informationen über die elterliche Erkrankung und lernen sich abzugrenzen. Wie Selbstvertrauen entsteht und wie es beeinflusst werden kann, ist ein wichtiges Ziel.

Jahren seit zehn Jahren Unterstützung an. Es finden in bestimmten Regionen monatliche Treffen für betroffene Kinder statt und zweimal im Jahr gibt es eine intensive 10-wöchige Kindergruppe. Einmal im Monat werden Patientinnen und Patienten im Landeskrankenhaus Rankweil über das Unterstützungsangebot informiert. Punktuell können Kinder auch eine Einzelunterstützung erhalten.

Kontakt

aks gesundheit GmbH Gesundheitsbildung Rheinstraße 61, 6900 Bregenz T 055 74 / 202 - 0 gesundheitsbildung@aks.or.at www.aks.or.at

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Foto: Imagesource

Gibt es noch weitere Schwerpunkte? Werner: Ja, die Kinder lernen ihre eigenen Fähigkeiten kennen, das Thema Verantwortung wird besprochen, wo trage ich Verantwortung und wo darf ich mich abgrenzen, weil ich ja noch ein Kind bin.

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Kinder psychisch kranker Eltern haben sehr feine Antennen.

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Bewerbungsbüro für Arbeitsuchende Das Bewerbungsbüro, das im Auftrag des AMS Vorarlberg vom Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung (FAB) durchgeführt wird, hilft Arbeit suchenden Menschen, sich in ihren Bewerbungsunterlagen und in Bewerbungsgesprächen erfolgreich zu präsentieren.

Regenerieren und Wohlfühlen Die einzigartige Vitalkombination Anthozym Petrasch Alkoholfrei wurde in Dornbirn von der Firma Mr. Petrasch GmbH & Co. KG in den frühen 60iger Jahren entwickelt und wird auch heute noch dort hergestellt. Dieses Nahrungsergänzungsmittel vereint die bekannten auf den Organismus positiven Wirkungen von Roter Bete, rechtsdrehender Milchsäure und Vitamin C sowie von Calcium, Eisen, Kalium und Magnesium. Das in Anthozym Petrasch Alkoholfrei eingesetzte Mischungsverhältnis dieser Bestandteile kann zu einer schnelleren Regeneration nach Krankheit oder sportlichen Leistungen führen. Bereits seit der Antike ist die Rote Bete als nahrhaftes und gesundes Gemüse bekannt. Neben dem hohen Gehalt an Mineralstoffen enthält sie verschiedene Vitamine und Aminosäuren.

Die rechtsdrehende Milchsäure nimmt eine zentrale Stellung im Energiehaushalt des Organismus ein. Sie wirkt anregend auf die Darmperistaltik und fördert den Erhalt einer gesunden Darmflora. Die Resorbtion von Eisen wird durch den Zusatz von Vitamin C deutlich verbessert. Anthozym Petrasch Alkoholfrei kann mit Ausnahme von Milchprodukten, mit allen Arten von Getränken gemischt werden. Mit Prosecco zum Beispiel ist es ein gesunder Longdrink. Ein Versuch lohnt sich! (pr)

„Der Vorteil an unserem neuen Modell ist, dass es bedarfsorientiert und flexibel ist“, berichtet die Projektleiterin Barbara Ganath. Insgesamt zehn Trainerinnen und Trainer bieten punktuelle Beratung, die bis zu vier Stunden dauert, und begleitende Beratung bis zu neun Stunden, je nach individuellem Bedarf. Einer von ihnen ist Helmut Herbst. „Unser Bewerbungscoaching wird gern angenommen“, erzählt er, „es bringt die Teilnehmer weiter, wenn sie lernen, wie man sich gut präsentiert und auf die Unternehmen zugeht. Die richtige Art zu formulieren und die sprachliche Ausdrucksweise haben wesentlichen Einfluss. Aber abgesehen davon ist es meine Aufgabe, die Teilnehmer im Bewerbungsprozess zu begleiten und ihre Potenziale zu heben. Nicht zuletzt möchte ich ihr Selbstwertgefühl steigern und ihnen positives Feedback geben.“ Ein Teilnehmer des Bewerbungsbüros berichtet über seine Erfahrungen: „Die erste Frage war, wie kann ich Ihnen dienen? Das hat mir gefallen. Aufgrund meiner speziellen Kenntnisse und des fortgeschrittenen Alters ist eine fixe Anstellung nicht leicht zu finden. Daher habe

ich das Angebot des Bewerbungsbüros gerne angenommen. Das Bewerbungscoaching stellt eine wertvolle Begleitung dar, die Arbeit wird einem aber nicht abgenommen. Ich führe intensive Gespräche mit meinem Trainer, die sich auf die Bewerbungsschreiben auswirken. Ich habe noch nie zwei gleiche Bewerbungen geschrieben, orientiere mich nach dem, was die Firma möchte.“ Nachdem die erste Hürde genommen ist und man zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wird, ist authentisches und selbstbewusstes Auftreten gefragt. In Rollenspielen werden die BewerberInnen auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet und Selbstvertrauen vermittelt. Rund die Hälfte aller TeilnehmerInnen findet bereits nach kurzer Zeit eine passende Stelle. Auch Omer K. ist zuversichtlich. „Ich bin dabei, die Lehrabschlussprüfung als Fassaden- und Gebäudereiniger zu machen und suche aktuell wieder eine Stelle als Projektleiter im Bereich Gebäudereinigung. Gemeinsam mit meinem Trainer gehe ich die Stellenlisten durch und verfasse Bewerbungsschreiben. Bald hab ich wieder eine Anstellung, da bin ich mir sicher.“ (pr)

Mag. pharm. Werner Petrasch, GF Mr. Petrasch GmbH & Co KG, Dornbirn

Barbara Ganath (Projektleiterin), Helmut Herbst (Trainer), Cagla Izgi (Koordinatorin), v.l.n.r


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Ihr eigener Stimmungsmacher So fühlen Sie sich auch an grauen Tagen wohl

Lichte Gedanken Machen Sie in Ihrer Vorstellung abends eine Reise an einen sonnigen Ort. Legen Sie Ihre Füße hoch und Entspannungsmusik ein. Stellen Sie sich dann einen schönen Urlaubstag - beispielsweise am Meer vor und genießen Sie die mentalen Sonnenstrahlen. Unser Gehirn unterscheidet dabei nicht zwischen Vorstellung und Realität, und versorgt uns wiederum mit Glückshormonen. Gönnen Sie sich diese meditativen Gedanken täglich für 10-15 Minuten. Lachen Um unseren Gemütszustand nach oben zu bringen, ist eine gute Laune unabdingbar. Wenn die Tage kürzer und die Stimmung schlechter werden, können Sie mit einem einfachen Lachen gegensteuern: Stellen Sie sich eine Minute vor

den Spiegel und lächeln Sie sich an. Es wird garantiert Ihre Stimmung heben, probieren Sie es aus! Eine weitere und auch „ansteckende“ Möglichkeit bietet die Aufgabe „Lächeln sammeln“. Nehmen Sie sich 10 Minuten am Tag Zeit – zum Beispiel auf dem Weg ins Büro oder zum Mittagessen, um so viele Lächeln wie möglich zu sammeln. Notieren Sie täglich das Ergebnis. Sie werden positiv überrascht sein, wie Ihnen Menschen begegnen und wie einfach Sie sich und anderen, ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Sollte es sich für Sie schwierig gestalten, Ihre Stimmung hoch zu halten, dann warten Sie nicht zu lange und holen Sie sich Unterstützung. Die LebensberaterInnen in Vorarlberg beraten Sie gerne bei Fragen zu Themen rund um Psyche – Ernährung - Bewegung. Unter der Kontaktnummer können

Sie die passenden ExpertInnen in Ihrer Nähe erfahren. Ernährung: Wärmende Gewürze sind Balsam für Gaumen und Seele. Genießen Sie beispielsweise einen Bratapfel, das morgendliche Müsli, Ihren Kakao oder Ihren Espresso mit einer Prise Zimt. Bewegung: Bewegung in der Natur - egal ob bei Regen, Nebel, Schneegestöber oder Sonnenschein - weckt unsere Sinne und hilft uns, achtsam zu werden für den natürlichen Rhythmus. Bewegung schenkt uns Zeit.

INFO Thomas Klettl Akademischer Mentalcoach, Mitglied der Berufsgruppe Lebensberatung Tel.: 05522/305-231 www.dienstleister-vorarlberg.at

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Thomas Klettl Akademischer Mentalcoach, Mitglied der Berufsgruppe Lebensberatung

trieb enorm und sollte nicht unterschätzt werden.

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Wenn wir bedenken, dass in Vorarlberg im Juli durchschnittlich 226 Sonnenstunden und im November nur mehr 60 Sonnenstunden notiert werden, dann liegt es an uns, die wenigen natürlichen Sonnenzeiten effektiv zu nutzen oder sie durch „künstliche“ zu ersetzen. Vor allem für VollzeitBerufstätige, die im Dunkeln das Zuhause verlassen und erst in der Finsternis zurückkehren, kann es dann zu einer „Winterdepression“ kommen. Diese belastet die Lebensqualität und auch den An-


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Gipfeltreffen Internationale Ta

Das Spannungsverhältnis zwischen Faszinosum und Schauder, die das Verhältnis zwischen Mensch und Gebirge seit frühesten Zeiten prägen, ist bis in die Gegenwart zu beobachten. Die internationale Tagung in Schruns beschäftigte sich mit diesem Phänomen der Naturbezwingung unter einer gezielt universalhistorischen Perspektive. „In achtundzwanzig Vorträgen bot die Tagung einen bis dahin nicht gekannten ebenso breiten wie tiefen Blick auf ein Thema, das die Menschen seit Jahrhunderten fasziniert und das bis zur Gegenwart nichts von seinem Reiz verloren hat“, erklärt

Michael Kasper von den Montafoner Museen. Im Rahmen der Eröffnung des „1. Montafoner Gipfeltreffens“ im Schrunser Sternensaal gaben sich weltweit renommierte Gelehrte ein Stelldichein. Neben Standesrepräsentant Rudi Lerch und den Bürgermeistern Karl Hueber, Thomas Zudrell sowie Martin Netzer, Lothar Ladner und Anton Mattle (Galtür) konnten die Veranstalter rund um Michael Kasper, Andreas Rudigier, Robert Rollinger und Martin Korenjak auch Landesrat Harald Sonderegger im Montafon begrüßen. Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle war einst selbst als Wissenschaftler tätig und ließ es sich nicht nehmen, auf Einladung seiner Freunde die Grußworte beim Gipfeltreffen zu sprechen. Nach einer Einführung durch

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Im Beisein von Bundesminister Karlheinz Töchterle, Kulturlandesrat Harald Sonderegger und Standesrepräsentant Rudi Lerch wurde das erste „Montafoner Gipfeltreffen“ in Schruns feierlich eröffnet.


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im Montafon

Kulturlandesrat Harald Sonderegger, Bundesminister Karlheinz Töchterle und Montafons Standesrepräsentant Rudi Lerch.

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Moderator Manfred Welte (vorarlberg museum) wurde das Gipfeltreffen mit dem spannenden Vortrag des bekannten österreichischen Literaturwissenschaftlers Raoul Schrott fortgesetzt. Zahlreiche hochkarätige Wissenschaftler, darunter Historiker Jon Mathieu von der Uni Luzern, Historiker Mark Mersiowsky von der Uni Innsbruck, Historiker Wolfgang Scheffknecht, Archäologe Harald Stadler von der Uni Innsbruck, Historikerin Brigitte Truschnegg (Präsidentin des Vorarlberger Landesmuseumsvereins) und unter anderem Volkskundler Bernhard Tschofen von der Uni Zürich wohnten der Eröffnung samt Buffet mit regionalen Köstlichkeiten von bewusstmontafon begeistert bei, ebenso wie Montafons Tourismuschef Manuel Bitschnau, Buchautor Meinrad Pichler, Historiker Norbert Schnetzer und viele weitere Gäste. (red)

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gung in Schruns


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Csárdásfürstin in Götzis Erfolgreiche Premiere in der Kulturbühne AMBACH Beste musikalische und schauspielerische Leistungen, stimmiges Bühnen-Ambiente, jubelndes Premieren-Publikum, lauten die Schlagworte für den Auftakt der diesjährigen Produktion des Musiktheater Vorarlberg in der Götzner Kulturbühne AMBACH. „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán kommt vollends zum Klingen und Glänzen, denn der Montafoner Nikolaus Netzer als Künstlerischer Leiter des MTVO engagierte mit Werner Pichler als Regisseur und Hartmut Holz als Ausstatter ein kongeniales Duo. Begeistert von der Darbietung des insgesamt einhundertköpfigen Ensembles zeigten sich vor ausver-

Premierengäste – ORF-Landesdirektor Markus Klement, „Malefiz“ Günther J.Wolf, Veronika Sutterlüty (MTVO) und Markus Wolfahrt. kauftem Haus unter anderem die Bürgermeister und Stadträte Werner Huber (Götzis), Werner Müller (Klaus), Barbara Schöbi-Fink (Feldkirch) und Johannes Batlogg

(Bezau) sowie Vorarlbergs Kulturlandesrat Harald Sonderegger. Über die erste Titelrolle von Sopranistin Christine Schneider als Sylva freute sich eine große

Fangemeinde, angeführt von ihrem Lebensgefährten Markus Wolfahrt. Ebenso in die Herzen der Operettengäste gesungen hat sich das Männer-Trio Johan Weigel (Edwin), Mario Podrecnik (Boni) und Bryan Benner (Feri) sowie die als schrullige „Stasi“ überzeugende Marita Lechleitner. Die bisherige Produktionsleiterin Veronika Sutterlüty verabschiedete sich nach der erfolgreichen Premiere in die Babypause, das verantwortungsvolle Amt hat nun Janine Bereuter inne. Am Samstag, 19. Oktober und Sonntag 20. Oktober, finden zwei weitere Aufführungen der Csárdásfürstin in der Kulturbühne AMBACH in Götzis statt. (bach)

Sternwarte Mirasteilas - den Sternen so nah

Begleitet durch den bekannten Vorarlberger Astronomen Mag. Dr. Seeberger entführt Sie Loacker Tours in eine bezaubernde Bergwelt, mit prächtiger Lage, im einzigartigen Gebiet Flims Laax – Falera. Gegen Donnerstag Mittag fährt Loacker Tours alle

Interessierten ab Vorarlberg nach Falera bei Laax. Die Fahrzeit beträgt zirka 1,5 h. Angekommen in der Sternwarte führt der bekannte Vlbg. Astronom Mag. Dr. Robert Seeberger auf dem so genannten „Planetenweg“ und erzählt allerhand Wissenswertes. Um 16 Uhr beginnt die Führung von Hr. Cathomen durch den „Parc la Mutta“. Anschließend erwartet die Besucher ein leckeres 3-Gang-Menü im Restaurant des Sternwarteleiters Hr. De Queiroz. Gegen 20:30 Uhr folgt das Highlight, die Führung in der Sternwarte. Anschließend Heimreise mit Ankunft im Ländle gegen 24 Uhr.

Im Preis von Euro 95,- sind die Busfahrt im bequemen Loacker Reisebus, die Führung durch den Parc la Mutta, das 3-GangAbendessen, die Führung durch die Sternwarte und die Reisebegleitung durch den Vorarlberger Astronomen Mag. Dr. Seeberger enthalten. (pr)

INFO

Für Anmeldungen und weitere Informationen steht Ihnen gerne Herr Gerhard Rieder zur Verfügung: LOACKER TOURS Götzis St. Ulrich Straße 4 Tel.: 05523 / 62727-11 gerhard.rieder@loackertours.at www.loackertours.at

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Mirasteilas ist die erste Sternwarte im Kanton Graubünden. Zur Erforschung des Weltalls stehen in Falera verschiedene Instrumente bereit, unter anderem auch das größte, öffentlich zugängliche Teleskop der Schweiz. Vom Einsteiger bis zum Profi kommen am 28. November 2013 alle auf ihre Kosten.


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Herbert Geringer informiert Grabschmuck Allerheiligen Wenn mit dem Abfallen der Blätter die Natur ihre letzte Heiterkeit verliert, feiern wir am 1. November das Fest Allerheiligen. Der Herbst ist die Zeit des Innehaltens, der Besinnlichkeit und so waren die Verantwortlichen gut beraten, den Gedenktag in diese Jahreszeit zu fixieren.

Wie bepflanze ich am besten ein Grab? Eine Grabbepflanzung wird immer sich an individuellen persönlichen Vorstellungen orientieren. Besonders hübsch finde ich es,

wenn man die „Lieblingspflanze“ des oder der Verstorbenen setzt. Es gibt aber einige Grundsätze, die man beachten sollte: - Verwenden Sie bitte raumbildende und flächenbedeckende Pflanzen. Raumbildende schaffen einen harmonischen Übergang von Grabstein, bzw. Grabkreuz zur Grabfläche. - Bodenbedeckende Pflanzen sind zeitlos attraktiv. - Vergessen Sie bitte aber nicht immer eine kleine Fläche für Blumen der Saison offen zu halten. Jetzt im Herbst überzeugen „Stiefmütterchen“, Eriken, Chrysanthemen,, Veroniken und so weiter

Herbert Geringer

- Bepflanzen Sie bitte die Grabflächen so, dass jede Jahreszeit zur

Geltung kommt und das Grab immer einen gepflegten Eindruck vermittelt. „Grün – Symbolsprache für das ewige Leben“ Immergrüne Ziergehölze stehen für die Unsterblichkeit, aber auch für Trauer, Trennung und Tod, sowie für die nie endende Liebe. Welche Pflanze setze ich anstatt der Buchspflanze? In den letzten Wochen wird, unbestritten, mit dieser Frage am häufigsten gestellt. Die Buchspflanze ist zeitlos, schnittolerant, beliebt, pflegeleicht. Bedingt durch das Auftreten des Buchsbaumzünslers hat der Buchsstrauch an Attraktivität und damit an Beliebtheit verloren. Pflanzen kann man grundsätzlich nicht miteinander vergleichen, für eine zeitlose Grab-

bepflanzung gibt es ideale Immergrüne, wie - Muschelzypresse - Schwachwüchsige Eiben, Zypressen, Efeu und so weiter Bei einem leistungsfähigen Gartenbauunternehmen finden Sie eine große Auswahl. Wie immer Sie sich entscheiden, berücksichtigen Sie bitte bei der Wahl der Bepflanzung die Verbindung von Ästhetik mit Natürlichkeit. Ich finde, zumindest am Friedhof sollte man pietätlosen Experimenten Grenzen setzen! (hg)

Gartentipp von ORF-Radiogärtner Herbert Geringer, jeden Freitag um 8.15 Uhr Radio Vorarlberg gartenparkgeringer.at

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Grabpflege-Grabschmuck Grabpflege bedeutet für viele Menschen nicht nur Trauerbewältigung, sondern auch Verbindung mit den Verstorbenen. Friedhöfe sind Orte der Ruhe, Würde, Besinnung, Erinnerung und damit Orte mit einem ganz besonderen Status.


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Bettinazzi auf Punktejagd ULC-Bludenz Haudegen erfolgreich im Cup

Der 3. „Aufi Owi Vitallauf Wallern“ in Oberösterreich war abermals ein voller Erfolg. Bei sonnigem Herbstwetter starteten hundertdreißig Teilnehmer und nahmen in flottem Laufschritt die neue Strecke an der Trattach in Angriff. Zu bewältigen galt es neun Kilometer mit einer Höhendifferenz von 220 Metern. Jürgen Bettinazzi vom ULC Bludenz wurde im stark besetzen Feld hervorragender 2. in seiner Klasse. Die Endzeit für ihn betrug 54:06, womit er wertvolle Punkte für die Cupwertung sammeln konnte. Bereits zum fünften Mal wurde der Leoganger Hausberg Asitz zum Schauplatz des Gipfelberglaufes. Als einziger Berglauf in Österreich mit WMRA- (World

Mountain Running Association) und IAAF- (International Association of Athletics Federations) Status genießt die Veranstaltung international ein hohes Ansehen. Parallel dazu wurde zum zweiten Mal der Mountainbike Hillclimb ausgetragen, wobei auf einer Länge von acht Kilometern 1.126 Höhenmeter bezwungen werden mussten. Dieser Herausforderung stellten sich 88 Männer und 22 Frauen aus 11 Nationen, unter ihnen Jürgen Bettinazzi vom ULC Bludenz. Bei wechselhaften Bedingungen siegte Bettinazzi souverän in seiner Altersklasse und benötigte für die sehr anspruchsvolle Strecke eine respektable Zeit von 1:39:12. (red)

Jürgen Bettinazzi vom ULC Bludenz lief in Oberösterreich sowie im Salzburger Pinzgau.

Foto: Werner Bachmann

Der siebzigjährige ULC-Bludenz Läufer Jürgen Bettinazzi sammelte Punkte in der Cupwertung in Oberösterreich und nahm erfolgreich am Gipfelberglauf im Pinzgau teil.

klima:aktiv: Gold für Gemeindezentrum Lorüns

Dafür überreichte Umweltminister Niki Berlakovich die höchste Auszeichnung des Umweltministeriums für energieeffiziente und ökologische Gebäude. „klima:aktiv GOLD-Gebäude sind gesund, behaglich und dennoch leistbar. Durch ihren niedrigen Energieverbrauch und den Einsatz erneuerbarer Energien tragen sie wesentlich zum Gelingen der Energiewende bei“, so der Umweltminister anlässlich der Übergabe. (pr)

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Das Gemeindezentrum Lorüns wurde nach den strengen Anforderungen der klima:aktiv Kriterien des Umweltministeriums deklariert und erreichte mit 979 von 1.000 möglichen Punkten den klima:aktiv GOLD-Standard.


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Regional-Wetter am Wochenende Freitag

Samstag g

Sonntag g

Trend Temperatur-Trend

min: 7° / max: 18° Nied. 10%

2000m: 6°

min: 10° / max: 22° Nied. 0%

2000m: 10°

min: 12° / max: 20° Nied. 30%

2000m: 7°

Am Freitag mit durchziehenden Wolkenfeldern zumindest zeitweise sonnig und mild. Der Samstag dürfte überwiegend sonnig werden, mit leichter Föhnunterstützung sind Höchstwerte über 20 Grad möglich. Der Sonntag bringt anfangs noch föhnige Auflockerungen. Am Nachmittag zunehmend bewölkt und vereinzelt etwas Regen.

Thomas Filz

Auch die neue Woche bringt weiterhin mildes Wetter. Nach letzten Schauern am Montag dürften die kommenden Tage zumindest zeitweise sonnig werden. Aktuelle Prognosen, Live-Wetterdaten und Webcams unter www.wetterring.at

Präsentiert von

Rätia verliert gegen Bizau Im Auswärtsspiel gegen Tabellenführer FC Bizau hatte der FC Fohrenburger Rätia Bludenz keine Chance und verlor 4:1. Die ersatzgeschwächten Jungkicker um Trainer Mario Franzoi hatten im kampfbetonten Match von Anfang an keine Chance. Vor allem gegen die langen Bälle, mit denen die Wälder auf dem engen Platz das Mittelfeld immer wieder überbrückten, fanden die Bludenzer kein Rezept. So klingelte es bereits in der 9. Minute zum ersten Mal im Rätiator, bis zur Pause stand es 0:3. Danach stellten sich die Rätianer besser auf das Spiel der Wälder ein, in der 70. Minute endlich das Anschlusstor, in der 75. Minute klingelte es erneut: Endstand 1:4. Die Alpenstädter bleiben damit mit vier Punkten am Tabellenende. Am Samstag, 19. Oktober, trifft der FC Fohrenburger Rätia auf den FC Wolfurt. Spielbeginn in der Bludenzer Sparkassen Sportarena ist um 15.30 Uhr. (red)


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Entfesselte ESV-Fußballdamen Mit einem klaren 4:0 Erfolg im Heimspiel gegen die Damen des DSV Dornbirn übernahmen die Damen des ESV Bludenz die Tabellenführung in der Frauen Vorarlberg Liga. Das Spiel gegen die bisher ungeschlagenen Dornbirnerinnen begannen die Bludenzerinnen mit hohem Tempo und viel Druck. Der Erfolg blieb nicht aus: Bereits nach zwei Minuten setzte Selma Kajdic das Leder zum 1:0 in das gegnerische Netz. Bereits drei Minuten später erhöhte Martina Wutzl mit einem spektakulären Schuss ins Kreuzeck auf 2:0. In dieser Tonart ging es weiter, die Mädchen von ESV-Boss Walter Hämmerle rollten Angriff auf Angriff auf das Tor der Messestädterinnen, bis in der 24.

BMX-School 2013. Die BMX-School 2013 des BMX-Clubs Sparkasse Bludenz wurde erfolgreich abgeschlossen, zwölf Kinder haben den Frühjahrskurs und elf den Herbstkurs absolviert. In insgesamt sechs Trainingseinheiten innerhalb von drei Wochen haben die Nachwuchs-BMXler unter der Regie von Übungsleiterin Petra Kleiner das ABC des BMX-Sports kennengelernt und können sich nun entscheiden, ob sie den rassigen Rennsport weiter ausüben möchten. Alle Teilnehmer wurden mit einer Medaille und Urkunde belohnt. Der nächste Kurs wird im Frühjahr 2014 abgehalten. (red)

Minute wiederum Selma Kajdic mit dem 3:0 für erneuten Torjubel bei den Alpenstädterinnen sorgte. Nach der Pause fanden die Dornbirnerinnen besser ins Spiel und wollten sich nicht mit dem 3:0 abspeisen lassen. Doch die Abwehr der ESV-Damen stand felsenfest und ließ trotz einiger gegnerischen Chancen nichts anbrennen. Für den Schlusspunkt sorgte in der 90. Minute Lisa Marie Marent, die nach einem Corner den Ball über die Linie drückte und damit den Endstand von 4:0 fixierte, was die Tabellenführung bedeutet. Die Damen des ESV Bludenz treffen am Sonntag, 20. Oktober, im letzten Spiel der Herbstrunde auswärts auf die Damen von St. Gallenkirch, die derzeit auf dem sechsten Tabellenrang rangieren. (red)

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Die Damen vom ESV Bludenz führen die Tabelle der Vorarlberg Liga an.


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Arbeitsplatz Vorarlberg


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Stellenmarkt

Raumpflegerin für Haus in Ludesch gesucht 0664/200 3704

Engagierte, zuverlässige Verkäufer (m/w) für Immobilien gesucht, auch Quereinsteiger. www.Vollgas-geben.at 0664/3829118 Suchen KFZ-Techniker vorzugsweise Landmaschinentechniker der der Herausforderung Stapler zu reparieren, nicht widerstehen kann. Aufgabengebiet ist Götzis bis Bludenz. Überdurchschnittliche Bezahlung (je nach Ausbildung bis zu 2000 Euro netto). Selbstständiges Arbeiten sollte selbstverständlich sein. Interesse geweckt - Ruf an: 0660/7727377 Die Vorarlberger Gebietskrankenkasse sucht zur Mitarbeit in den Zahnambulatorien Bregenz, Dornbirn und Feldkirch ausgebildete zahnärztliche AssistentInnen. Nähere Information zum Stellenprofil finden Sie unter www. vgkk.at Haushaltshilfe, Tagespflege oder 24- HBetreuung macht zuverlässige erfahrene Frau ab Mitte November im Raum Bludenz, Walgau. Tel. 0699/17275951.

Kolb Elektro AG Oberriet SG Für die Zweigstelle in Rüthi suchen wir einen Elektroinstallateur mit abgeschlossener Ausbildung für selbständige Tätigkeiten, Tel.: 0041/78/6091678

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62 Liechtensteiner Familie im Unterland sucht für Ihre zwei Buben im Kindergartenalter bei unregelmäßigen Arbeitszeiten eine flexible, liebevolle und ordentliche Kinderfrau für durchschnittlich zwei Tage die Woche, in Ausnahmefällen auch am Wochenende. Absolute Zuverlässigkeit und Seriosität sind Grundvoraussetzungen. Zuschriften unter R080371 RZ Regionalzeitungs GmbH, Rosengasse 5 in 6800 Feldkirch

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Freitag, 18. Oktober 2013

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