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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Bludenz gegründet 1885

KW 50 | 127. Jahrgang Freitag, 14. Dezember 2012

Bludenz beschließt Budgetvoranschlag

Ein Produkt der Regionalzeitungs GmbH | www.rzg.at

Vorfreude In stimmungsvoller Kulisse beschenkte der Nikolausverein der Bludenzer SüdtirolerZPLKS\UN4pKJOLU\UK)\ILUKPLKLT/LPSPNLU(ILUKILYLP[ZLU[NLNLUÄLILYU:

Foto: Werner Bachmann

Mehr als neununddreißig Millionen Euro beträgt der Voranschlag der Stadt Bludenz für das Jahr 2013. Als ein Budget der Vernunft und des Augenmaßes beschreibt der erstmals für die Finanzgebarung der Stadt verantwortliche Finanzstadtrat Vonbank die vorliegenden Zahlen. Seite 6


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Opferschutz vor Täterschutz Klares FPÖ-NEIN zu Fußfesseln für Sexualstraftäter zerbrechen oftmals an den Folgen dieser Taten und auch das Umfeld der Opfer, Partner, Kinder und Eltern leiden ebenso. Die gesetzliche Möglichkeit, dass die Täter mit einer Fußfessel auf die Straße zurückkehren, ist eine beschämende Verhöhnung der Opfer. Für uns steht Opferschutz vor Täterschutz. Im Gesetz muss daher ausdrücklich verankert werden, dass es für Sexualstraftäter keine Hafterleichterungen, wie sie eine Fußfessel darstellt, gibt“, betont Michalke.

FPÖ-Bundesrätin Cornelia Michalke „Kein Mensch hat Verständnis dafür, dass Sexualstraftätern auch nur die Möglichkeit für eine Fußfessel zuerkannt wird. Die SPÖ/ ÖVP-Bundesregierung sieht das leider anders und setzt dadurch ein beschämendes Signal, denn hier wird der Täterschutz vor den

Opferschutz gestellt“, kritisiert die FPÖ-Bundesrätin Cornelia Michalke. „Beleidigung für alle Opfer“ „Die Haltung der Regierungsparteien ist eine Beleidigung für alle Opfer von sexueller Gewalt. Opfer

„Hinter Gitter und nicht mit Fußfessel auf die Straße“ „Für die FPÖ steht jedenfalls fest, dass all jene, die sich an Kindern und Frauen vergehen, hinter Gitter und nicht mit einer Fußfessel auf die Straße gehöre. Ich erwarte mir hier schleunigst ein Umdenken in den Köpfen der Regierungsverantwortlichen, allen voran ÖVP-Justizministerin Karl, deren bisheriges Handeln in dieser Frage lediglich aus Ablenkungsmanövern und Hinhaltetaktik bestand“, so die FPÖ-Bundesrätin. (pr)

Mensc LH Walln Am 7. Dezember des Vorjahres wurde Markus Wallner zum 5. Landeshauptmann Vorarlbergs gewählt. Schon in seiner Antrittsrede formulierte Wallner unmissverständlich, dass er sich stark darum bemühen werde, das angeschlagene Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Politik wieder zu stärken. „Vertrauen gewinnt man nicht durch Schönfärberei sondern mit gegenseitigem Respekt, mit Glaubwürdigkeit und Bürgernähe“, skizzierte Wallner seine Vorstellungen. In seinem ersten Jahr als Landeshauptmann widmete sich Wallner deshalb sehr stark dem Kontakt mit den Landsleuten. Er absolvierte Besuche in 90 Vorarlberger Gemeinden, besichtigte über 60 Betriebe und entwickelte mit der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Landeshauptmann“ ein eigenes Format, um in überschaubarem Rahmen mit unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch zu kommen – von Lehrlingen über Unternehmer bis

Wer klopfet an? Gemeinnützige Wohnungen werden nicht immer an die vergeben, die sie am dringendsten brauchen „Gerecht und nachvollziehbar” müssten geförderte Wohnungen vergeben werden. Doch immer wieder gebe es Zweifel daran, dass die Gemeinden sich wirklich an diese Grundsätze halten, kritisieren die Grünen. Zuletzt etwa in Frastanz, wo ein schwer behinderter Mann seit über zwei Jahren vertröstet wird, während im gleichen Zeitraum der für Wohnungsvergabe zuständige Gemeinderat eine geförderte Wohnung bekommen hat. „Die Gemeinden vergeben Wohnungen vollkommen uneinheitlich und vielfach intransparent”, hält der grüne Wohnbausprecher LAbg. Bernd Bösch fest. WohnungswerberInnen sollten in allen Gemeinden gleich behandelt werden. Sie hätten ein Recht auf ein nachvollziehbares Vergabever-

fahren und müssten jederzeit Auskunft erhalten, wo sie gereiht sind. Das sei leider nicht sichergestellt. In wie vielen Gemeinden die Vergaberichtlinien dem Gleichbehandlungsgrundsatz und den Empfehlungen des Landes widersprechen werde gerade vom Land untersucht. „Jedenfalls gibt es die unterschiedlichste Bewertungssysteme und Vergabeverfahren“, so Bösch. Es könne doch nicht sein, dass Wohnungssuchende in einer Gemeinde schlechtere Chancen haben, eine Wohnung zu bekommen, als in einer anderen. „Wir bestehen auf Gleichbehandlung“, so Bösch. Der Abgeordnete verweist darauf, dass der Großteil der Gemein-

den sich überhaupt dem gemeinnützigen Wohnbau verweigert. 2011 wurden in 42 der 96 Gemeinden laut Landes-Rechnungshof der Bedarf nicht erhoben. Entgegen den Empfehlungen des Landes verfügten die Gemeinden vielfach nicht über einen Kriterienkatalog, nach welchem die Bewerbungen nach ihrer Dringlichkeit gereiht werden. Ob WohnungswerberInnen tatsächlich in der Wohn- und in der Arbeitsgemeinde ansuchen können, sei ebenso wenig sichergestellt wie die Einhaltung des verfassungs- und europarechtlichen Vorgaben, so Bösch. „Ob EU-, EWR-StaatsbürgerInnen und aufenthaltsberechtigte Drittstaatsangehörige gleichbehandelt werden, ist unklar.

„Wohnungen gerecht vergeben.” „Jedenfalls drängen wir auf gerechte Vergabe und Gleichbehandlung“, so Bösch abschließend. LAbg. Bernd Bösch Wohnbausprecher der Vorarlberger Grünen


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hen noch stärker ins Boot holen er: Vertrauen der Bevölkerung stärken – Bürgerbeteiligung ausbauen hin zu Vereinsobleuten und anderen ehrenamtlich Engagierten. „Wir sind bei 30 Veranstaltungen mit über 1.400 Menschen ins Gespräch gekommen. Der unmittelbare Austausch auf Augenhöhe eröffnet mir die Möglichkeit, die Anliegen, die Wünsche, aber auch Kritik aus erster Hand mitzunehmen. Man bekommt einen sehr guten Einblick, was die wirklichen Anliegen der Bevölkerung sind“, erläuterte Wallner. Neben den zahlreichen Außenterminen, die er auch im kommenden Jahr fortführen werde, verwies er auf ein weiteres Projekt, das 2013 umgesetzt wird. Das bereits gut erprobte Instrument des Bürgerrates wird in der Landesverfassung verankert. Vorarlberg wird damit das erste Bundesland sein, das aus diesem Beteiligungs- bzw. Beratungsinstrument für die Landesregierung eine dauerhafte Einrichtung macht. „Für Vorarlberg ist Bürgerbeteiligung kein Lippenbekenntnis sondern ein zentrales

LH Markus Wallner im Gespräch mit Vorarlbergs Jugend - Kommunikation auf Augenhöhe. Anliegen. Die bisher durchgeführten Bürgerrate haben mich in der Überzeugung bestärkt, die Bürgerinnen und Bürger noch stärker ins Boot zu holen. Die Menschen im Land sollen noch mehr zu Beteiligten werden und sich aktiv in die Weiterentwicklung unseres Landes einbringen“, erklärte Wall-

ner. Er verspreche sich dadurch eine lebendige und ehrliche Kommunikation über die wichtigen Zukunftsfragen des Landes. Einen weiteren Schwerpunkt legt das Land 2013 im Bereich der Frühpädagogik. Die deutlich höheren Budgetmittel werden vor al-

lem zum Ausbau der ganztägigen Kinderbetreuung eingesetzt. „Unter Einbindung der Schulpartner und der Gemeinden werden wir bedarfsgerecht und gezielt das Betreuungsangebot erhöhen“, hob Wallner abschließend eine weitere Weichenstellung für die Zukunft des Landes hervor. (pr)

Kommentar

Dem Fiasko vorbeugen – aber sinnvoll Skandale, wohin man blickt. Und auf der Strecke bleiben die Steuerzahlerinnen und –zahler. Nun ist Salzburg dran. Dort soll eine inzwischen entlassene Referatsleiterin der Finanzabteilung des Landes mit Spekulationsgeschäften seit dem Jahr 2001 einen Riesenverlust verursacht haben. Würden die Finanzveranlagungen heute aufgelöst, stünde das Land vor 340 Millionen Euro Verlust – 340 Millionen Euro Steuergelder in den Sand gesetzt. Ein Finanzskandal wie in Salzburg sei laut Landeshauptmann Markus Wallner in Vorarlberg nicht möglich. Das Risiko sei stark minimiert: Vorarlberg gehe keine Spekulationsgeschäfte ein, die Kontrollinstrumente seien wirksamer als in Salzburg. Dennoch wird der Ruf immer lauter, solchen Spekulationen ein für allemal einen Riegel vorzuschieben. Aus Vorarlberg wird von SPÖ, FPÖ und Grünen ein definitives Spekulationsverbot mit Steuergeldern gefordert – gesetzlich

verankert. „Ich hätte überhaupt kein Problem damit“, reagiert darauf Landeshauptmann Wallner. Das Land habe seine Gelder „im wesentlichen“ bei der eigenen Bank, der Hypo, veranlagt. Das höchste der Gefühle sei laut Wallner die eine oder andere Anleihe. „Das war‘s dann auch schon.“ Sein Wort in Steuerzahlers Ohr, doch nun hat sich der Vorarlberger Rechnungshof zu Wort gemeldet. Dieser wird nun die Fremdwährungsgeschäfte der Gemeinden prüfen. Denn einige Ländle-Gemeinden hätten durchaus in Währungen spekuliert, sagte Rechnungshofpräsident Herbert Schmalhardt gegenüber dem ORFVorarlberg. Auf Gemeindeebene könne es daher in einigen Fällen sein, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt gewisse Positionen, die in Schweizer Franken aufgenommen wurden, deutlich unter dem Einstiegskurs liegen. Was die Prüfung ergeben wird, muss abgewartet werden, dann können weitere Schlüsse gezogen werden. Faktum ist aber,

dass derlei Umtriebe in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen, in denen die Zahl der Arbeitslosen ebenso steigt wie die Zahl der Unternehmenspleiten und Lebenserhaltungskosten, ein Affront gegenüber all jenen ist, die mit ihren Steuerleistungen den Staat und das Land finanzieren. Dass hier klare Regelungen getroffen werden müssen, ist nachvollziehbar und sinnvoll – selbst wenn es bisher in Vorarlberg keine derartigen Spekulationen gegeben hat, so muss man doch präventiv tätig sein. Nicht nachvollziehbar ist jedoch die diesbezüglich laufende Debatte auf Bundeseben, ob die Bundesländer aus Anlass des Salzburger Skandals nun ihre Finanzautonomie an die Bundesfinanzagentur abgeben sollen - ein Vorschlag, mit dem man in Vorarlberg überhaupt nichts anfangen kann und will: „Dass alle Länder ihre Schulden zentral finanzieren sollen, halte ich für unzulässig“, stellte Landeshauptmann Wallner klar: „Vorarlberg hat sich immer solidarisch gezeigt, vor

allem gegenüber strukturschwächeren Bundesländern. Dies werden wir auch weiterhin tun. Wir werden aber mit Sicherheit auch in Zukunft selbst entscheiden, welche finanzpolitischen Strategien wir verfolgen. Eine Zentralisierung kommt für mich hier sicherlich nicht in Frage.“ Was auch gut und richtig ist. Viel zu viel Autonomie haben die Länder bereits nach Wien abgeben müssen und noch mehr Entscheidungsmöglichkeiten sind von dort inzwischen nach Brüssel gewandert. Umso mehr Gewicht hat heute der föderalistische Gedanke. Ganz abgesehen davon, dass sich nur wenige Anlassgesetzgebungen in ihrer praktischen Umsetzung auf lange Sicht als sinnvoll erwiesen haben.

Andreas Feiertag andreas.feiertag@rzg.at


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FPÖ-NEIN zu Parkgebührenerhöhung So schaden Bgm. Katzenmayer und seine ÖVP der Innenstadtbelebung „Human ausgedrückt ist für uns Bludenzer Freiheitliche die von der ÖVP neuerlich durchgepeitschte Parkgebührenerhöhung in der Stadt Bludenz ideenlos und mehr als kontraproduktiv. Da wird mit großem Aufwand und der Einbindung der Bevölkerung ein Innenstadtleitbild entwickelt, welches mithelfen soll, unsere Alpenstadt für Besucher endlich attraktiver zu machen, und der ÖVP fällt nichts besseres ein, als wieder einmal die Parkgebühren saftig zu erhöhen. Das ist für uns Abzocke pur, so werden Kunden verscheucht und sicher nicht nach Bludenz eingeladen“, kritisiert Stadtparteiobmann Joachim Weixlbaumer.

„Am 23. November wurde das Vorzeigeprojekt ‚Kronenhaus’ als wichtiger Eckpfeiler zur Innenstadt-Belebung feierlich eröffnet, natürlich mit allen ÖVP-Vertretern in der ersten Reihe. Und nach nicht einmal 3 Wochen fällt dieser ÖVP nichts Besseres ein, als eine saftige Parkgebührenerhöhung durchzupeitschen. Damit gefährdet Bürgermeister Katzenmayer mit seiner ÖVP aus unserer Sicht nicht nur mutwillig das so wichtige ‚Kronenhaus’-Projekt als Frequenzbringer, sondern man schadet auch unseren Wirtschaftstreibenden in der Innenstadt“, betont der FPÖ-Stadtchef.

„Dass damit auch noch der Konkurrenz in Bürs, die sich über diese ‚schwarze’ Maßnahme sicherlich die Hände reibt, ein großer Gefallen getan wird, ist eine logische Konsequenz. „Innerhalb von nur 2 Jahren hat Katzenmayer die Parktarife je nach Zone um bis zu 50 Prozent erhöht. So also sehen die Impulse des Bürgermeisters zur Innenstadtbelebung aus! Wir Freiheitlichen fordern, um nicht noch mehr Schaden anzurichten, die Verantwortlichen auf, diesbezüglich in sich zu gehen und diesen wirtschaftspolitischen Unsinn sofort wieder zu korrigieren“, so Weixlbaumer. (pr)

Joachim Weixlbaumer: Parkgebührenerhöhung ist wirtschaftspolitischer Unsinn.

ÖVP Bludenz erhöht Parkgebühr! SPÖ Bludenz und Parteifreie sind strikt dagegen

Weiters soll das gebührenfreie Parken an Samstagen beim Rathaus und auf dem Viehmarktplatz ab Jahresbeginn 2013 künftig kostenpflichtig sein. Von Bürgermeisterseite wird diese geplante Gebührenanhebung bzw. -einfüh-

rung mit der Vereinheitlichung der Parkgebühren in allen Vorarlberger Städten begründet. Zu beachten ist, dass erst vor zwei Jahren eine empfindliche Erhöhung und Ausweitung der Parkgebühren bzw. -zonen in Bludenz erfolgte – sehr zum Unmut der Bevölkerung und der Wirtschaft. Dass Bludenz mit den Verkaufsmärkten in Bürs direkt vor der Haustüre konkurrieren muss und seit Jahren an Kaufkraft- und Steuerabfluss lei-

det, wird von der Wirtschaftspartei ÖVP ignoriert. Zur Sanierung des höchst angespannten Stadtbudgets scheinen offensichtlich alle Mittel recht zu sein. „Die Fraktion SPÖ Bludenz und Parteifreie hält diese Gebührenanhebung für kontraproduktiv, da sich noch mehr Kunden von Bludenz abwenden werden!“, so Stadtrat Wolfgang Weiss. Durch attraktiv niedrigere Parkgebühren könnte Bludenz aber gegenüber

den anderen Städten punkten. Bludenz ist landesweit bereits Gebührenkaiser und sollte sich diesbezüglich entsprechend zurück halten. Ein klares NEIN von Seiten der SPÖ Bludenz und Parteifreie zu dieser Parkgebührenerhöhung! Stadtrat Wolfgang Weiss • Generelle Zurückhaltung bei Gebührenerhöhungen • Keine Erhöhung der Parkgebühren zur Budgetsanierung (pr)

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Gemäß dem Budgetplan für 2013 sollen die Parkgebühren in Bludenz schon wieder erhöht werden: Je nach Zone zwischen 10 und 17,7 Prozent.


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• Bludenzer Vereine unterstützen – nicht stutzen! • Stadtsaal wird dank SPÖ-Intervention für Bludenzer Vereine nicht teurer (pr)

Opposition begegnet Voranschlag Mehr als neununddreißig Millionen Euro beträgt der Voranschlag der Stadt Bludenz für das Jahr 2013. Als ein Budget der Vernunft und des Augenmaßes beschreibt der erstmals für die Finanzgebarung der Stadt verantwortliche Finanzstadtrat Luis Vonbank die vorliegenden Zahlen. Die Opposition kontert mit ablehnender Skepsis, dennoch wurde das Budget am vergangenen Dienstag im Stadtplenum mit 17:16 Stimmen mehrheitlich abgesegnet. Von Werner Bachmann Die finanzielle Situation der Kommunen und vor allem der Orte mit überregionaler Funktion sei nach wie vor angespannt. Der Haushalt der Stadt Bludenz belege dies ganz klar. So habe man erst jetzt auf der Einnahmenseite das Niveau von 2008 wieder erreicht, lautet das vorsichtige Bekenntnis der Stadtregierung. „Die Zeit ist aber nicht stehen geblieben. Die Kosten sind gestiegen und auch die Aufgaben für Kommunen haben zugenommen. Dennoch sind wir über die Entwicklung froh und vorsichtig

optimistisch, dass es so weiter gehen könnte“, hofft Vonbank, dass die von Bund und Land vorgegebenen Zahlen auch halten. Konkret sei dabei die Entwicklung der Ertragsanteile gemeint. Die Ertragsanteile sind die Anteile der Kommunen am Steuertopf des Bundes. Um 3,8 Prozent sollen nach den Vorgaben die Ertragsanteile im Vergleich zum Vorjahr steigen. Konkret würde die Stadt Bludenz 10,6 Millionen Euro vom Bund überwiesen bekommen. Das entspräche nahezu exakt dem Wert des Jahres 2008. Eine positive Entwicklung habe auch die Kommunalsteuer genommen. Eine Steigerung von rund 3,5 Prozent oder Einnahmen von 4,57 Millionen erwarten die Finanzexperten der Stadt. „Das zeigt, dass die Bludenzer Wirtschaftsbetriebe gut aufgestellt sind und dass neue Arbeitsplätze in Bludenz geschaffen wurden. Ein Beispiel dafür sind die Beschäftigten im neuen Kronenhaus“, zeigt sich Bürgermeister Mandi Katzenmayer mit der Arbeitsplatzsituation in Bludenz durchaus zufrieden. „Wir erwarten uns aber auch Unterstützung von Land und Bund, wenn es um die Entlastung der Kommunen geht. Wir haben in den letzten

Jahren sehr viele Aufgaben dazu bekommen, ohne dass uns gleichzeitig die notwendigen Mittel im gleichen Umfang zur Verfügung gestellt wurden“, verweist Katzenmayer auf den Wunsch nach Mehreinnahmen. Nach einem „Bauboom“ in den vergangenen Jahren gehe es die Stadt im kommenden Jahr etwas langsamer an. Fertiggestellt wird der neue Susi-Weigel-Kindergarten und der Ausbildungsgasthof am Borgoplatz. Die beiden Projekte beanspruchen eine Gesamtbausumme von rund vier Millionen Euro. „Der Kindergartenbau zeigt, welchen Rahmenbedingungen wir unterworfen sind. Nicht das Ansteigen der Geburtenzahlen haben den Neubau notwendig gemacht, sondern die Erfüllung neuer ge-

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Die Finanznot der Stadt macht erfinderisch. So wurde dem Finanzausschuss der Stadt auf Vorschlag des Finanzstadtrates (ÖVP) für 2013 eine Anhebung der Nutzungstarife für Bludenzer Vereine um zehn und mehr Prozent vorgeschlagen. Weiters sollte ein Aufschlag bei Selbstbewirtung durch Bludenzer Vereine von 1 Euro pro Besucher entrichtet werden. Analoges auch für die Benützung des Foyers. Beispiel Cäcilia Konzert der Stadtmusik Bludenz: 300 Besucher am Samstag und 300 Besucher am Sonntag = 600 x 1 Euro zusätzlich zu den höheren Saalbenützungsgebühren! Der SPÖ-Fraktion gelang es, die Tarifanhebung für Bludenzer Vereine abzuwenden d.h. keine Gebührenerhöhung 2013 für Bludenzer Vereine! Stadtrat Arthur Tagwerker

Bludenz beschließt S Foto: Werner Bachmann

SPÖ wendet Tariferhöhung Stadtsaal für Bludenzer Vereine ab


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Stadtbudget

mit Ablehnung

setzlicher Vorgaben“, erklärt Vizebürgermeisterin Carina Gebhart, die versichert, auch längerfristig im Bereich Jugend und Bildung auf den Rotstift zu verzichten, sofern dies im Bereich seriöser Möglichkeiten bliebe. Als grundsätzlich unseriös scheint die Opposition das Budget zu bewerten. Geschlossen und mit ähnlicher Argumentation stößt der Voranschlag bei SPÖ, FPÖ und der Offenen Liste Bludenz auf demonstrative Ablehnung. „Im Budget werden weiterhin völlig falsche Signale gesetzt. Investitionen fallen äußerst dürftig aus. Gebühren, darunter eine innenstadtfeindliche Erhöhung der Parkabgabe, die das neu eröffnete Kronenhaus Center für Kunden sicher nicht attraktiver macht, werden weiter erhöht und die Stadtpolizei wird erneut personell geschwächt. Ebenso werden natürliche Personalabgänge nicht dazu genutzt, um die Aufgaben im Amt auf vorhandene Personalressourcen umzuverteilen und Einsparungseffekte zu erzielen, sondern um Versorgungsposten für ÖVP-Funktionäre zu schaffen. Diesen Weg geht die FPÖ Bludenz nicht mit und wir lehnen daher das vorliegende Budget ab“, ließ FP-Fraktionsobmann bereits vor der Beschlussfassung verlautbaren, und bezeichnete die Vorlage als „schlichtweg einfallslos“. Vergleichbarer Unmut macht sich auch in Kreisen der Offenen Liste Bludenz breit. OL-Fraktionsobfrau Karin Fritz begründet die „städtische Finanzmisere“ als logische Folge unzähliger Versäumnisse der vergangenen Jahre. „Es gibt keinen finanziellen Spielraum und keine Reserven mehr, weil man wertvolle Rücklagen, wie beispielsweise die städtischen

Pensionsfons oder die VEG-Anteile notgedrungen auflöste. Anstatt den Personalaufwand im Rathaus zu reduzieren, werden Mitglieder der ÖVP-Parteiliste in Dienst gestellt. Auch in der Wirtschaftspolitik wurde nicht viel weiter gebracht, die Bereitstellung von Kinderbetreuungseinrichtungen lange verschlafen, sodass Bludenz im Vergleich zu anderen Städten an Attraktivität eingebüßt hat. Wie anders sind die stagnierenden Bevölkerungszahlen zu erklären?“, zitiert Fritz aus ihrer langen Liste an Vorwürfen, die auch erneute Gebührenerhöhungen nicht zur Kenntnis nehmen will, ebenso wie nahezu die gesamte Budgetvorlage. Für die städtischen Sozialdemokraten bietet der Voranschlag 2013 keine Möglichkeit und wenig Ansätze für nachhaltige Zukunftsimpulse. Es gäbe keine Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes und der Schaffung von Arbeitsplätzen und dadurch resultiere eine mangelnde Finanzkraft zur angestrebten Standortverbesserung. „Der Anstieg der Verschuldung, der Verzehr der eigenen Rücklagen, ein Rückgang des Investitionsvolumens um rund zwanzig Prozent sowie beispielsweise wiederholte Aufschübe dringender Sanierungsprojekte und die unausgewogene Gebühren- und Tarifgestaltung sind wesentliche Punkte unserer Ablehnung“, bezieht SP-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Weiss klare Position. Dennoch billigten sowohl die Offene Liste als auch die freiheitlichen und sozialdemokratischen Stadtvertreter nach mehrheitlichem (ÖVP)-Beschluss (17:16 Stimmen) offenkundige Tendenzen. Mit der Bestellung von Luis Vonbank zum neuen Finanzreferenten der Stadt Bludenz erkenne man die Chance, eine Finanzarbeitsgruppe mit Beteiligung aller Fraktionen erneut zum Leben zu erwecken. Vonbank, dessen erster „großer Auftritt“ von augenscheinlicher Kompetenz und Beschlagenheit gekennzeichnet war, bestätigt seinerseits seine vorbehaltlose Bereitschaft zur Kooperation, die unter Umständen eine neue Ära in Bludenz einleiten könnte.

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„Positiv ist, dass wir für das Budget 2013 weniger Darlehen aufnehmen müssen, um über die Runden zu kommen. Das verbessert unsere Bonität“, betont Finanzstadtrat Luis Vonbank. Die Prokopfverschuldung verringere sich somit von 2.736 Euro auf 2.666 Euro, ergänzt Bürgermeister Mandi Katzenmayer.


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„Silbrig Sonntig“ in Schruns Heimatmuseum und Kunstforum geöffnet Tradition ist der Silbrige Sonntig in Schruns mit seinem Adventmarkt, Tradition ist auch, dass das Heimatmuseum an diesem Tag seine Pforten öffnet. Auch die jüngst erfolgreich eröffnete Ausstellung „Licht“ wird im Kunstforum Montafon am 16. Dezember bei freiem Eintritt zu sehen sein. Überdies sind die aktuellen Sonderausstellungen „im kurhotel. marko zink“, „Ich träume noch von der Kuranstalt“ und die Krippenausstellung aus der Sammlung „Montafoner Krippen“ zu sehen. Nach Weihnachtsgeschenken kann man im Museumsshop ge-

mütlich Ausschau halten. Bücher zur Geschichte und Gegenwart des Montafons aus der Schriftenreihe der Museen sowie ein spezielles Angebot zu den Bänden der Montafoner Geschichte laden am Tag der offenen Tür dazu ein. Das Montafoner Heimatmuseum ist am kommenden Sonntag, 16. Dezember von 10:30 bis 17 Uhr geöffnet. Die Winterausstellung „Licht“ (imposante Ergebnisse eines Wettbewerbs), die noch bis 19. Jänner geöffnet sein wird, ist am Silbriga Sonntig von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Bereits die Vernissage am vergangenen Samstag sorgte für außergewöhnliche Resonanz. (bach)

Die Krippenausstellung im Montafoner Heimatmuseum und die Ausstellung „Licht“ im Kunstforum sind die kulturellen Highlights am Sibriga Sonntig in Schruns.

Unter uns gesagt

Anonyme Armut und seelische Hilflosigkeit als Zeitbombe... Wieder einmal steht Weihnachten vor der Tür. Die Wirtschaft und der Handel frohlocken, die Leute geben wieder ihr mehr oder weniger sauer verdientes Geld aus. Nicht alle. Bei vielen ist das Geld knapp oder gar eine Seltenheit geworden. Viele, die noch vor ein zwei Jahren – wenn auch mit schalem Gefühl im Magen – trotzdem das Eine oder Andere für ihre Liebsten zu Weihnachten einkauften, können heute nicht mehr mitziehen. Ja, sie wissen nicht einmal, wo sie das Geld für die Wohnungsheizung hernehmen sollen. Sie können – wenn überhaupt – gerade noch die Miete bezahlen und auch der Job wackelt bedenklich. Den Kindern ein Weihnachtsgeschenk zu präsentieren, bedeutet Schulden zu machen und das tun viele. Und die Existenzangst hat mehr erfasst, als wir denken... Man traut sich schon nicht mehr den Fernseher einzuschalten, weil die bedenkliche Wirtschafts- und Weltlage überall Thema Nr. 1 sind. Den »Multis« jedoch ist das wurscht... Derweilen baden manche geradezu im Geld und die Gauner aus Politik und Wirtschaft – als Lobbyisten von den Medien oft geradezu geadelt – lassen bei vielen – symbolisch gesehen– das Messer im Sack auf und manche gefährlichen Wünsche keimen... Auch vielen alten Leuten geht es nicht mehr gut. Sie bangen um ihre sonst schon knappe Pension. Und

dann kommen noch ein supergescheiter Minister und zwei fragwürdige Pensionistensprecher, die selbst immer noch wie die Maden im Speck leben und uns und unseren Alten sagen wollen, wie wir uns nach der Decke zu strecken hätten. Derweilen horten etliche unserer politischen und wirtschaftsnahen Manager (siehe Stronach) ihr Steuerfluchtgeld in der Schweiz und kassieren weiter in unserem Staat ab. Einige von ihnen stehen vor den Schranken des Gerichts, lügen bei ihren Aussagen das Blaue vom Himmel und wissen, dass ihnen eh nicht allzu viel passiert, weil sie von höherer Stelle clever gedeckt werden. Und die Justiz, die auch immer mehr in einem nicht gerade erbaulichen Schlagschatten steht, praktiziert da und dort mangels des Fehlens mutiger Leute und Hilfe aus höchsten Etagen für sie einfach eine Vogel-Strauß-Politik. Außerdem gilt für alle natürlich die »Unschuldsvermutung« – das eigentliche »Unwort des Jahres« – das man wirklich für den »Alternativen Nobelpreis 2013« vorschlagen könnte... Selten zuvor gab es so viele Skandale und Unregelmäßigkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Eine Eiterbeule nach der anderen platzt und niemand ist für das Stoppen des Eiterflusses zuständig. Man zeigt wohl mit dem nackten Finger auf die eitrigen Wunden, vermeidet jedoch das

Eintauchen in diese... Es wird sich auch so schnell nichts ändern und gewisse Kreise, die nach wie vor im Trüben fischen, kalkulieren eiskalt mit der allgemeinen Vergesslichkeit der Menschen. Und so wird mit Vorbedacht weiter manipuliert, weil man erkannt hat, dass sich die Menschen mehrheitlich weiter geduldig vertrösten und knallhart belügen lassen. Anstatt endlich auf die Barrikaden zu steigen, hofft das Stimmvolk auf wieder bessere Zeiten. Die wird es jedoch auf jener Talfahrt, auf der wir uns politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich derzeit befinden, nicht geben... Obwohl die Politiker etlicher EUStaaten in- und ausländische Banken mit Euro-Millionenspritzen unterstützen, das darbende Volk jedoch bewusst ignorieren, obwohl beherzte Politiker – allerdings wenige – vor dem europaweiten politischen und wirtschaftlichen Kollaps warnen, es wird einfach weitergewurstelt... Und man will die mehr als deutlichen Zeichen an der Wand einfach nicht sehen. Sehen wir uns doch einmal bei uns im »Ländle« um. Die anonyme Armut hat hier auf schleichende Art zugenommen. Es gibt immer mehr Menschen, die an und unter der eigentlichen Armutsgrenze leben. Dass sie zu stolz sind und es nicht zugeben, ist das »Glück« unseres derzeitigen, nicht gerade sattelfesten politischen

Establishments. Und mit einher schreitet eine gefährlich tickende Zeitbombe, nämlich die der seelischen Hilflosigkeit – des Fragens »Wohin soll ich mich wenden wenn’s mir schlecht geht?« Diese Erscheinung, die jetzt in der Weihnachtszeit da und dort zum Vorschein kommt und die leider auch einen Teil unserer Ländlebevölkerung tangiert, ist das ganze Jahr über aktuell. Sie ist nicht nur jetzt in der Zeit der weihnachtlichen Geschenkseinkäufe an der Tagesordnung. Sie ist eine immer stärker werdende Zeiterscheinung, die das ganze Jahr über aktuell ist. Daran sollten alle denken, die gut und oft sogar im Überfluss leben. Eine Spende für »Licht ins Dunkel« oder andere Hilfsaktionen – so lobenswert diese Aktionen sind – darf nicht zum vermeintlichen Weihnachts-Ablass werden. Weihnachten ist – unter uns gesagt – ein Fest der Nächstenliebe, die das ganze Jahr gegenüber jenen anhalten sollte, die weniger oder gar nichts haben. Ihnen zu helfen, daran sollten gerade jene denken, die an allen möglichen Schalthebeln sitzen...

„Commentatore“

Günther J. Wolf Gastkommentar


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Weihnachtsmarkt in Bludenz Marktsaison nähert sich dem Jahresende Am bevorstehenden Wochenende steht am 15. und 16. Dezember traditionell der große Bludenzer Weihnachtsmarkt auf dem Programm. Viele Marktfahrer verkaufen verschiedene Produkte wie Textilien, Heilsalben, Schmuck, Obst, kreative Geschenkideen und vieles mehr. Parallel zum reichhaltigen Warenangebot werden kulinarische Köstlichkeiten, wie beispielsweise italienische Spezialtäten angeboten.

nachtsgewinnspiels der Bludenzer Wirtschaftsgemeinschaft findet am Freitag, 21. Dezember, um 19 Uhr am Riedmillerplatz statt. Während des Weihnachtsmarkts ist es erforderlich, Teile der Bludenzer Innenstadt, insbesondere die Werdenberger- und Wichnerstraße, zu sperren. Die lokalen Umleitungen sind ausreichend beschildert. (red)

INFO

Bludenzer Weihnachtsmarkt SA, 15.12. (8 bis 18 Uhr) SO, 16.12. (10 bis 17 Uhr)

Am Wochenende wird der große Weihnachtsmarkt in der Bludenzer Innenstadt stattfinden.

Öffnungszeiten Christkindlemarkt: MO bis DO: 11 bis 20 Uhr FR: 11 bis 21 Uhr, SA: 10 bis 20 Uhr Sonn- und Feiertag: 13 bis 18 Uhr 24. Dezember: 10 bis 12 Uhr

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Der Lions Club Bludenz unterstützt mit Riebel und Kaffee eine soziale Einrichtung. Ebenso ist der Tierschutzverein am Markt vertreten. Zusätzliche Programmpunkte bietet auch der Bludenzer Christkindlemarkt. Besonders die Kinder können sich über Ponyreiten am Samstag und Sonntag, 22. und 23. Dezember, 15 bis 17 Uhr (Treffpunkt Nepomukbrunnen), das Kinderkarussell, den Streichelzoo am Freitag, Samstag und Sonntag, von 11 bis 17 Uhr freuen. Das Christkindlepostamt ist jeden Mittwoch und Freitag von 16 bis 18 Uhr geöffnet, eine Kindertombola bietet der Montessori-Stand und Clown Pompo kommt noch einmal am Samstag, 22. Dezember um 17 Uhr in die Altstadt. Die große Schlussverlosung des Weih-


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Hört… Hört… Der beliebte Nikolausverein in der Bludenzer Südtiroler Siedlung ist bereits seit vielen Jahren eine besondere Institution, die sich alljährlich der so genannten Nikolo-Aktion widmet, um Mädchen und Buben in der vorweihnachtlichen Zeit mit der Botschaft des Heiligen St. Nikolaus vertraut zu machen und dessen Belohnungen mehr oder weniger verdient entgegenzunehmen. „Doch, doch – die Kinder und wir Erwachsenen scheinen dieses Jahr besonders brav gewesen zu sein“, sagt Josef Stroppa, Ortsvorsteher der Südtiroler Siedlung, der sehr stolz auf den Zusammenhalt im Bludenzer Ortsteil ist. Große Unterstützung erhält der Nikolausverein stets vom ansässigen Sparverein, der regelmäßig im „Café Meran“ im Herzen der Siedlung tagt. Die „rechte Hand“ des Heiligen Nikolaus und Obmann des Vereins ist Harald Mika, der mit bemerkenswertem Engagement seine vielen Helferlein um sich schart, um der dankbaren Nikolo-Gemeinde diesen stimmungsvollen Rahmen zu bieten. Heiße Getränke und warme Speisen begleiteten den feierlichen Reigen, der bei eisigen Temperaturen und heftigem Schneetreiben stattfand, jedoch eine Kulisse schuf, die dem erwarteten Winterwunderland in jeder Hinsicht entsprach.

Nikolaus und Krampus in der Südtiroler-Siedlung

Der „Brazer Krampusverein“ machte Station in der Bludenzer Südtiroler Siedlung, deren Vereine den Krampuslauf beeindruckend unterstützten.

Besonderes Highlight der diesjährigen Veranstaltung war der Besuch des „Krampusverein Braz“, der angeführt von Obmann Thomas Rützler mit fünfzehn seiner düsteren Gesellen das Bludenzer Obdorf heimsuchte. Als Verein treten die angsteinflößenden Gestalten bereits seit nahezu drei Jahren in Erscheinung. Hausbesuche in ihrer Heimatgemeinde werden regelmäßig durch Krampusläufe in der Region ergänzt. Oberste Prämisse des Vereins sei es, altes Brauchtum wieder aufleben zu lassen und die winterliche Jahreszeit entsprechend einzuläuten. All dies geschieht in mühevoller Vorbereitungsarbeit, denn die Gewänder, Masken und Larven werden aufwendig von Hand gefertigt und spiegeln sich in furchterregender Erscheinung wider, deren Resultate aber gleichermaßen kunstvoll und einzigartig sind. Die Inszenierung des diabolisch anmutenden Treibens wurde von beeindruckender Disziplin, sowohl der Protagonisten als auch der zahlreichen Jugendlichen, während des ganzen Abends begleitet. Alle Kinder erhielten das mit Spannung erwartete G’schenkle vom Heiligen Nikolaus und auch die „Großen“ schienen sich beim anschließenden Krampus-Hock im legendären „Café Meran“ bestens zu unterhalten. (bach)

Zahlreiche Besucher und die Bewohner der Bludenzer Südtiroler Siedlung erwiderten den Auftritt mit Begeisterung und Respekt gleichermaßen.

Elisabeth „Lisi“ Ritsch, Ricky Tröstl und Resi Domig sorgten für vorweihnachtliche Stimmung im „Café Meran“.

Der Krampus begrüßte Gebi Bickel, Stadtrat Arthur Tagwerker und Bürgermeister Mandi Katzenmayer.

Nikolaus-Vereinsobmann Harald Mika und Ortsvorsteher Josef Stroppa „beschützten“ Erika Pichler.

Krampus-Vereinsobmann Thomas Rützler war mit fünfzehn seiner Gesellen nach Bludenz gekommen.

Die SPÖ-Stadträte Wolfgang Weiss und Arthur Tagwerker beim gemütlichen Krampus-Hock im Anschluss.

Josef Loretz und Gerlinde Wiedemann sorgten bei kühlen Temperaturen für die „heiße Bewirtung“.


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Montafoner Winterzauber „Ruhe und Besinnlichkeit“ in den Montafoner Bergen bis 5. Jänner Bereits zum achten Mal findet die Veranstaltungsreihe „Winterzauber“ im Montafon statt. Vom 30. November bis zum 5. Jänner stehen über 100 Veranstaltungen auf dem Programm, die sich rund um die Themen Advent und Weihnachten drehen. Abgesehen vom großen Skisaisonauftakt, dem Montafon Opening mit Weltcuprennen und Rahmenprogrammen vom vergangenen Wochenende wurde bei der Auswahl der einzelnen Veranstaltungen Wert auf Besinnlichkeit und Bezug zur Region gelegt. Ein Höhepunkt im Montafoner Winterzauber sind die Konzerte. Heute Abend eröffnet die „Breuss Familie“ mit ihrem Konzert „Cantate Domino“ den Konzertreigen. Weitere Höhepunkte sind die „Panflöten-Weihnacht“ mit Grand-Prix Siegerin Daniela dé Santos, „Weihnachten mit dem Sonus Brass Ensemble & Heilwig Pfanzelter“, die Gastspiele der „Zarewitsch Don Kosaken“, die Konzerte im Vitalzentrum Felbermayer, das Konzert mit dem „Heidelberger Kammerorchester“ und das Abschlusskonzert des Winterzaubers mit der Chorakademie Vorarlberg „Freu dich Erd‘ und Stenenzelt“ .

21.12. 20.30 Uhr Pfarrkirche Gantschier Panflötenweihnacht mit Daniela dé Santos 23.12. 20.30 Uhr Pfarrkirche Tschagguns Weihnachten mit dem Ensemble Sonus Brass & Heilwig Pfanzelter 23.12. 20.30 Uhr Vital-Zentrum Felbermayer, Gaschurn „Schöne Bescherung“ mit Sir Price X-Mas-Band 27.12. 20.30 Uhr Vital-Zentrum Felbermayer, Gaschurn Weihnachtskonzert mit M. Gmeinder, Gesang; W. Mayer, Voloncello; I. Kárpáti, Klavier 30.12. 16.30 Uhr Pfarrkirche Gaschurn Russische Weihnacht mit den Zarewitsch Don Kosaken

30.12. 18.00 h Pfarrkirche Tschagguns Konzert mit dem Heidelberger Kammerorchester 04.01. 20.00 h Pfarrkirche Schruns Abschlusskonzert Montafoner Winterzauber mit der Chorakademie Vorarlberg „Freu dich Erd‘ und Sternenzelt“ unter der Leitung von Markus Landerer Nähere Informationen zum vollständigen umfangreichen Programm sowie Tickets zu den Konzerten des „Montafoner Winterzauber 2012/13“ gibt es in den Montafoner Tourismusbüros sowie bei v-ticket und deren Vorverkaufsstellen. Kinder bis Jahrgang 2000 haben freien Eintritt. Warme Bekleidung für die Kirchenkonzerte unbedingt empfohlen. Schruns-Tschagguns Tourismus Tel. 05556 72166-0 info@schruns-tschagguns.at (pr)

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14.12. 20.00 Uhr Pfarrkirche Vandans „Cantate Domino“ mit der Breuss Familie

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Konzerttermine Montafoner Winterzauber


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Neues Illwerke-Zentrum in Vandans Firstfeier nach neunmonatiger Bauzeit Zentrum Montafon beläuft sich auf rund dreißig Millionen Euro. Im IZM sind ein Besucherzentrum und und eine Betriebskantine integriert. Künftig werden Besuchergruppen, die Illwerke-Kraftwerksanlagen im Montafon besichtigen, im Besucherzentrum empfangen und informiert. Im Zuge eines Gebäudeentwicklungsprozesses wird in den kommenden Jahren der gesamte Betriebsbereich Rodund neu gestaltet und für die Bevölkerung attraktiver und zugänglich gemacht.

Am vergangenen Dienstag fand in Vandans die Firstfeier des neuen Illwerke Zentrum Montafon statt, das nach nur neunmonatiger Bauzeit konkrete Formen annimmt. Fertigstellung und Bezug sollen bereits im September 2013 erfolgen. Die Bürogebäude der Vorarlberger Illwerke AG im Montafon stammen zum Teil aus den 1940iger Jahren und entsprechen nicht mehr dem Nachhaltigkeitsverständnis der Illwerke. Zudem sind die verschiedenen Organisationseinheiten dezentral in mehreren Gebäuden in Vandans (Rodund) und Schruns untergebracht. Mit dem IZM in Rodund im Gemeindegebiet von Vandans werden die Organisationseinheiten Erzeugung, Engineering Services, Energiewirtschaft, Infrastruktur Services sowie administrative Bereiche zusammengeführt. Die Illwerke erwarten sich aus der Bündelung der Unternehmenseinheiten in einem neuen Wasserkraft-Kompetenzzentrum-Montafon ein hohes Synergiepotenzial. Im IZM sind ein Besucherzentrum und eine Betriebskantine integriert. Eine attraktive Außenanlagengestaltung mit einem Elektromobilitätszentrum wird das Naherholungsgebiet

Firstfeier in Vandans – Illwerke-Vorstand Dr. Christof Germann, Architekt Univ.-Prof. DI Hermann Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender Kommerzialrat Albert Widmer und Illwerke-Vorstandsvorsitzender Dr. Ludwig Summer. rund um die Pumpspeicherbecken Rodund zusätzlich bereichern. Mit dem ersten „Green Building“ in Vorarlberg in dieser Größenordnung setzt illwerke vkw auch einen weiteren Meilenstein in Bezug

auf nachhaltiges Bauen. Darüber hinaus wird durch den Neubau der Standort Montafon gestärkt und ein wirtschaftlicher Impuls für die Region gesetzt. Die Investitionssumme für das Illwerke

Mit einer Nutzfläche von rund 10.000 m² wird das IZM nahezu dreihundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen modernen Arbeitsplatz bieten. Das Bürokonzept wurde gemeinsam mit den MitarbeiterInnen aller Illwerke-Bereiche im Rahmen von Interviews, Workshops und Informationsveranstaltungen erarbeitet. Die Bürostrukturen im IZM werden offen, kommunikativ und transparent sein. Damit sind beste Voraussetzungen für teamorientiertes Arbeiten gegeben. Gleichzeitig werden Rückzugsbereiche für konzentriertes Arbeiten sowie vertrauliche Arbeitssituationen geschaffen. (bach)

Handelsschulabschlussprojekts der Schülerinnen Nikolina Baresic, Janine Hochsteiner, Gordana Jovanovic und Samira Zamadi wird am Samstag, 15. Dezember (9 bis 17 Uhr) zugunsten der Kinderhilfsorganisation „Stunde des Herzens“ ein Bücherflohmarkt in den Räumen des Bundesschulzentrums (Schillerstr. 10) in Bludenz initiiert. Darunter viele Krimis, Liederbücher, Kinderbücher, Taschenbücher, Raritäten und vieles mehr, die zu Schnäppchenpreisen auf neue Leserinnen und Leser warten. Zusätzlich darf natürlich auch gespendet werden, da die Einnahmen direkt und unbürokratisch an notleidende Familien aus der Region weitergeleitet werden. (red)

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Bücher für den guten Zweck. Im Zuge eines Bludenzer


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Kirche im Lebensraum Bludenz Projektteam setzt weitere Schritte Bei der vierten Sitzung des Projektteams Kirche im Lebensraum Bludenz wurde über die Auswertung der Fragebogenaktion informiert und folglich ging es vor allem um die Vorbereitung der Zukunftskonferenz im April 2013 mit der Bestellung des Vorbereitungsteams.

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Projektleiter Pfarrer Peter Haas freut sich über die bisherige intensive Arbeit der Projektgruppe. Er betont, wie wichtig diese Arbeit zur Mitgestaltung des Neuüberganges und der Neustrukturierung der Katholischen Kirche im Lebensraum Bludenz ist. Jeder Einzelne ist aufgerufen sein Bestes zu geben, damit auch die nachfolgenden Generationen von dieser Arbeit profitieren können. Spielerisch versuchte Gemeindebegleiterin Maria Lang die Gruppe damit vertraut zu machen, dass künftig nicht einer den Weg vorgibt sondern dass „wir“ uns gemeinsam aufeinander zubewegen müssen, gemeinsam miteinander

abwägen, was für das Leben der Kirche vor Ort in unserem Lebensraum wichtig ist. Projektbegleiter Herbert Nußbaumer informierte über die Auswertung der Fragebogenaktion. Erfreulich war grundsätzlich, dass von fünfhundert ausgegebenen Fragebogen etwa dreihundert Bögen zurückgekommen waren und auch für die Weiterarbeit wertvolle Erkenntnisse erzielt wurden. Die Fragen nach dem Kontakt zur Kirche und Pfarrgemeinde, oder passt die Kirche noch in unsere Zeit und wofür soll sie sich stark machen, waren die Schwerpunkte. Hier gab es zum Teil sehr unterschiedliche Bewertungen zwischen Erwachsenen oder Jugendlichen, Männern und Frauen. Bei den Informationsveranstaltungen im November wurde ausführlich darüber berichtet. Sie fanden an zwei Abenden im großen Sitzungszimmer im Rathaus Bludenz und im Pfarrzentrum Bürs statt. Dem Projektteam ist es wichtig, dass nun die gesamte be-

troffene Bevölkerung über diesen notwendigen Prozessweg informiert wird, es geht auch darum, alle zur Mitarbeit und Mitgestaltung miteinzubinden. Die Bevölkerung war eingeladen, im Dialog über diesen Prozessweg zu diskutieren und an der Zukunftskonferenz vom 26. bis 28. April 2013 in Bad Waldsee aktiv mitzuwirken. Etwa achtzig Personen aus allen Gesellschaftsschichten und den betroffenen Pfarrgemeinden sollen bei dieser Zukunftskonferenz den künftigen Seelsorgeweg unserer Kirche im Lebensraum Bludenz vorgeben. Zur Vorbereitung und Begleitung wurde ein Team bestellt. Ihm gehören an: Damian Kaeser-Casutt aus St. Gallen, Projektleiter Pfarrer Peter Haas, Projektbegleiter Maria Lang und Herbert Nußbaumer sowie die Projektmitglieder Eva Corn und Hans Auer. Des Weiteren ist es dem Projektteam wichtig, dass vor allem auch die Jugend in diesen Prozessweg miteingebunden und informiert wird. (red)

Spielerisch versuchte Projektbegleiterin Maria Lang die Gruppe damit vertraut zu machen, gemeinsam aufeinander zuzugehen.


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MEINUNG Chefredakteurin Österreich karin.strobl@bezirksblaetter.com

Darüber reden hilft den Opfern ¶Vergangene Woche verurteilte ein Salzburger Gericht einen 24-jährigen Mann wegen sexuellen Missbrauchs an einer Neunjährigen zu sechs Monaten bedingter Haft (1. Instanz). Sechs Monate bedingt, das ist die Mindeststrafe nach Paragraf 207. Jemand, der erneut im Supermarkt eine Flasche Bier mitgehen lässt, kann mit derselben Strafhöhe rechnen. Daher plant Justizministerin Beatrix Karl, das Sexualstrafrecht zu reformieren und die Mindeststrafen zu verdoppeln. Der Strafrahmen wäre im Fall des Salzburgers bis zu fünf Jahre Haft gewesen. Warum der Richter oder die Richterin diesen nicht ausgeschöpft hat, lässt sich nicht nachvollziehen. Denn der Übergriff auf das Mädchen war nicht das erste einschlägige Verbrechen, das der Mann verübt haben soll. Oft werden solche Täter schon vorher auffällig – Angehörige schweigen jedoch aus Scham. Es gilt, die Mauer des Schweigens gemeinsam als Gesellschaft zu durchbrechen. Dies wäre die beste Prävention.

AUF ... ¶Der ehemalige Vorarlberger Landeschef Herbert Sausgruber wurde von Bürgermeister Häupl mit dem höchsten Orden Wiens geehrt.

AB ... ¶Eine Salzburger Landesbeamtin soll 340 Millionen Euro verspekuOLHUWKDEHQ/DQGHVÀQDQ]UHIHrent David Brenner erstattete sofort Anzeige. Fotos: Uni Innsbruck, Archiv

„Gewalt in der Familie ist keine Privatsache“ Gewalttaten in der Familie nehmen zu. In zehn Jahren steigerte sich die Zahl der Opfer um 220 Prozent. von Karin Strobl

¶WIEN. Es ist schon wieder passiert: Vergangene Woche wurde eine 43-jährige Klagenfurterin von ihrem Partner getötet. Erstochen vom Ehemann, der sich mit der bevorstehenden Trennung nicht abfinden wollte. Ermordet vor dem Kindergarten, in dem der gemeinsame Sohn vergebens auf seine Mutter warten musste. Diese Fälle machen betroffen. Diese Fälle machen wütend. Und sind leider keine Einzelschicksale. Wie berichtet, wurden in unserem Land seit Jahresanfang 20 Frauen ermordet – zumeist von einem ihrer Familienangehörigen. Täter meist aus der Familie In zehn Jahren (so die Statistik der Gewaltschutzzentren) stieg die Anzahl der Gewaltopfer von 4.849 (2001) auf 15.533 (2011) an – also um 220 Prozent. Exakt 88 Prozent der Opfer von familiärer Gewalt sind Frauen, 93 Prozent der Täter sind Männer. Die

Innenministerin Mikl-Leitner: „Bei Gewalt in der Familie gibt es null Toleranz.“ Foto: Jantzen

Aggression geht laut Statistik vom Ehemann, dem Ex-Gatten, dem Partner oder dem Ex-Partner aus. Und auch die Fälle der Wegweisungen haben sich von 2010 auf 2011 um knapp 20 Prozent auf 7.993 Fälle gesteigert (siehe unten). „Null Toleranz für Gewalt, egal, wie sie aussieht. Gewalt ist keine Privatsache“, appelliert Frauenministerin Heinisch-Hosek. Ihr Ministerium und das Innenministerium haben daher das Budget für Gewaltschutzzentren erhöht: bereits um 3,5 Prozent für das Jahr 2011. Für 2013 sind 3,3 Millionen Euro vorgesehen, das ist ein Plus von 2,4 Prozent. Kostenlose und anonyme Hilfe unter Tel. 0800/222 555.

Frauenministerin Heinisch-Hosek fordert: „Volle Unterstützung für die Opfer.“ Foto: BKA/Aigner

Mehr Anzeigen Nach wie vor wird jede vierte Frau einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt. Zwischen 70 und 80 Frauen in Vorarlberg suchten pro Jahr Schutz in der Frauennotwohnung des IfS, sagt deren Leiterin Tanja Kopf in einem ORFInterview. Obwohl heute genauer hingeschaut werde und es mehr Anzeigen gebe, sei gerade häusliche Gewalt weiter ein Tabuthema. Zu oft werde noch gelitten und geschwiegen. Hier spiele auch die Struktur Vorarlbergs eine gewisse Rolle: Gerade in ländlichen Gebieten kenne jeder jeden. Daher sei die Angst, genauer hinzuschauen, ungleich höher.

IfS-Gewaltschutzstelle hilft 243 Wegweisungen oder Betretungsverbote in Vorarlberg in einem Jahr ¶Laut den jüngsten Zahlen der Gewaltschutzzentren gab es in Vorarlberg im Jahr 2010 insgesamt 243 Betretungsverbote beziehungsweise Wegweisungen. Die meisten wurden im Bezirk Bregenz erlassen beziehungsweise ausgesprochen, da waren es 108. An zweiter Stelle steht Dornbirn mit 75, gefolgt von Feldkirch und Bludenz exequo mit jeweils 30 Fällen. In Vorarlberg ist die Gewaltschutzstelle

beim Institut für Sozialdienste (IfS) angesiedelt und wird von Ulrike Furtenbach geleitet. Die Einrichtung informiert, berät und begleiten Betroffene, wenn sie von häuslicher Gewalt oder Gewalt im familiären und nahen sozialen Umfeld betroffen sind. Sie bietet Unterstützung vor oder nach polizeilichen Interventionen wie Streitschlichtung, Wegweisung, Betretungsverbot, Anzeige oder Ver-

haftung des Täters mit dem Ziel, dass Opfer geschützt werden und sich wieder sicher fühlen können. Die Einrichtung steht zur Erstinformation, zur Erstellung eines Sicherheitsplans und zur Einleitung sofortiger Interventionen nach einem Vorfall bereit. Sie bietet Hilfestellung bei Behördenkontakten oder Weitervermittlung an andere soziale Einrichtungen: www.ifs. at/gewaltschutzstelle.html


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Kinderrechtspreis für aqua mühle Jugendliche der aqua mühle frastanz gestalteten Skulptur für Spielplatz Mit einer von Jugendlichen gestalteten Skulptur zum Thema Kinderrechte konnte aqua mühle frastanz die Jury des Vorarlberger Kinderrechtepreises überzeugen. “Es ist es wichtig, dass wir uns gemeinsam für das Wohl der Kinder und Jugendlichen, für ihren Schutz und ihre Rechte einsetzen“, betonte Landeshauptmann Mag. Markus Wallner bei der Verleihung des Kinderrechtepreises am 20.11.2012. Der wird zu diesem Zweck alle zwei Jahre ausgeschrieben und wurde heuer bereits zum vierten Mal vergeben. In sechs Kategorien waren 41 Projekte eingereicht worden, eine Jury aus sechs Jugendlichen und zwei erwachsenen Personen kürte für jede Kategorie jeweils zwei Preisträger.

rer der aqua mühle frastanz: „Alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft und Leistung sind gleich viel wert und haben ein Recht auf Wertschätzung. Bei den Kinderrechten geht es nicht um besondere Rechte. Es geht um die gleichen Rechte, die wir als Erwachsene selbstverständlich in Anspruch nehmen.“

Daran zu erinnern und diese Kinderrechte im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern, ist offizieller Auftrag aller Staaten, welche die UN Kinderrechtekonvention unterzeichnet haben. Die mit dem Preis ausgezeichnete Skulptur auf dem Spielplatz in der Achsiedlung tut dies auf eindrucksvolle Weise. (rj)

Die ausgezeichnete Skulptur

Auch Kinder haben Rechte Bei aqua mühle frastanz freut man sich sehr über den Kinderrechtepreis, zumal dieses Thema bei dieser gemeinnützigen Organisation, die in verschiedenen Bereichen mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, einen hohen Stellenwert hat. Thomas Vogel, Geschäftsfüh-

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Monument von und für Jugend Unter den Preisträgern ist auch die Kinderrechte-Skulptur, welche über Initiative der aqua mühle frastanz für den Spielplatz an der Achsiedlung in Bregenz geschaffen und als Zeichen für die gute Zusammenarbeit mit der VOGEWOSI vor einem Jahr am Tag der UN-Kinderrechte feierlich übergeben wurde. Es ist das Werk von Jugendlichen, die nach ausführlichen Diskussionen zum Thema Kinderrechte erste Skizzen entworfen, ein Modell gebaut und schließlich das über zwei Meter hohe Monument aus Stahl in der Metallwerkstätte der aqua mühle frastanz auch selber umgesetzt haben. Seit der Neueröffnung des Spielplatzes steht die Skulptur ebendort und macht Kinder wie Erwachsene täglich auf die UNKinderrechte aufmerksam: Auf fünf übereinander angeordneten und drehbaren Metallquadern sind Inhalte wie „Neues erproben lassen - Fehler riskieren“, „Lob für das Tun“, „sich bewegen können“ und andere, aus den UN Kinderrechten abgeleitete Botschaften zu lesen.


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Gelungene SB Sport- und Das vergangene Wochenende stand im gesamten Montafon total im Zeichen des internationalen Snow-Board-Sports. Sportliche Highlights wurden von fulminanten Side-Events begleitet. Tausende Fans pilgerten zu den Eventstätten, deren unverwechselbarer Atmosphäre sich auch die in großer Zahl angereiste Prominenz nicht entziehen konnte.

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Von Werner Bachmann Bereits am Donnerstagabend fand im Ortszentrum von Gaschurn der offizielle Auftakt im Rahmen der Startnummernauslosung statt, nachdem am Nachmittag die Trainingsläufe auf dem Hochjoch in Schruns verheißungsvoll stattfanden. Großes Lob ernteten die Streckenbauer für den selektiven Parcours, gespickt mit FreestyleMerkmalen wie Table-Top-Jumps, Wu-Tangs, Step-ups und StepDowns sowie Rollersektionen und Steilkurven, die allesamt ausreichend Möglichkeiten zum Überholen boten. Aufgrund der dürftigen Schneefälle im November konnte der Kurs letztendlich nicht wie geplant im Bereich der Talstation der Hochjoch-Bahn in Schruns errichtet werden. Einem vermeintlich publikumsträchtigeren Night-Race wurde schließlich die Absage erteilt. Ungeachtet dieser Tatsache startete man am Freitag voller Zuversicht das Abenteuer Snow-Board-Weltcup bei schwierigen äußeren Bedingungen für die Athleten und relativ ungastlichem Wetter für die begeisterten Besucher und Fans. Außerplanmäßig, dem Damenbewerb vorgezogen, bildeten daher die Herren den Auftakt für die Finalläufe. Ein sichtlich entschlossener Markus Schairer dominierte die Vorläufe, um sich im finalen Run lediglich dem Italiener Omar Visintin geschlagen geben zu müssen, Platz zwei und der Siegerscheck über 2.720,- Euro waren der verdiente Lohn. Im Mannschaftsbewerb belegte Schairer an der Seite von Alessandro Hämmerle den hervorragenden dritten Rang. „Besser geht es fast nicht, die Saison mit einem zweiten Platz im Einzel und einem dritten Rang im Team

zu beginnen. Der Teambewerb hat noch einmal alles getoppt. Großes Lob an Izzi (Teamkollege Hämmerle, Anm.), der ein geniales Rennen gefahren ist. Ich hätte mir keinen besseren Partner wünschen können. Wir sind extrem happy mit diesem dritten Platz und denken, dass wir mit unserer Performance den Organisatoren und den vielen Helfern, die hier Großartiges geleistet haben, etwas zurückgeben konnten“, jubelte Schairer über den gelungen Start in die WM-Saison. Ähnlich sah dies Alessandro Hämmerle: „Da war heute alles dabei. Im Semifinale haben wir vom Sturz eines Gegners noch profitiert, im Finale war dann bei meiner Kollision mit Jonathan Cheever auch etwas Pech dabei. Aber mit einem achten Rang im Einzel und einem Stockerlplatz im Team habe ich hier sehr viel Selbstvertrauen für die nächsten Rennen getankt“. Weniger glücklich zeigte sich Michael „Gino“ Hämmerle, der älteste der Hämmerle-Brüder aus Gaschurn, über sein Abschneiden (9. Rang/ Einzel) vor eigenem Publikum. Am Samstagvormittag wurde das Damenfinale nachgetragen, wobei im Einzelbewerb die Kanadierin Dominique Maltais den Siegerinnenscheck mit nachhause nehmen durfte. Die Österreicherinnen Susanne Moll und Maria Ramberger belegten die Plätze neun und zwölf. Die Stunde für die Bregenzerwälderin Moll und ihre Kollegin sollte am Nachmittag kommen, denn in einem wahrhaftigen Krimi entschieden sie den Damen-Teambewerb für sich. Es war dies der erste Weltcupsieg für Moll, die mit einem spektakulären Finish die U.S.-Girls und das französische Duo auf die Plätze verwies. „Es ist absolut geil, vor dieser Hammer-Kulisse einen Sieg feiern zu dürfen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als ich ins Ziel gefahren bin und alle jubelten. So habe ich es mir gewünscht und erhofft – und so ist es jetzt auch tatsächlich eingetroffen“, resümierte die sympathische Wälderin und teilte ihr Glück im Bad der Menge. Darunter befanden sich an den zwei Bewerbstagen auch Vorarlbergs Sportlandesrätin Bernadette Mennel und Landes-

Spektakulär waren sowohl die Strecke als (Markus Schairer an zweiter Position) fuhr Zielpassage ein. hauptmann Markus Wallner. Im gut besuchten VIP-Bereich und an der Strecke befanden sich auch FP-Chef Dieter Egger und Ex-Landesrat Siegi Stemer, dessen „privates Erscheinen“ besonders von der heimischen Snow-Board-Elite mit großer Freude erwidert wurde. In entspannter Atmosphäre gesellten sich ÖSV-Sportdirektor Hans Pum, Standesrepräsentant Rudi Lerch und einige Montafoner Gemeindechefs sowie Silbertals Altbürgermeister Willi Säly und langjährige Weggefährten zur illustren Runde. Abends rockten „Culcha Candela“ sowie deren Vorband, der Österreichische Reggae-Export „Iriepathie“, die Bühne. Die Berliner Kultband brachte den Schnee, den die Montafoner die ganze Woche angesammelt hatten, buchstäblich zum Schmelzen. Beim Open-Air, rund viertausend Besucher waren gekommen, herrschte bereits zu Konzertbeginn bezeichnen-

Hoher Besuch – ÖSV-Sportdirektor Hans Pum (Bildmitte) traf Siegi Stemer, Standesrepräsentant Rudi Lerch, Silbertals Bürgermeister Thomas Zudrell und Montafons Tourismus-Chef Arno Fricke.


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BX-Weltcuppremiere

auch die Szenen. Unter großem Beifall ren die Finalisten in die anspruchsvolle

derweise „Hamma“-Stimmung (gleichnamiger Musiktitel, Anm.) im Partypublikum. „Wir freuen uns, Teil des Montafon Openings sein zu dürfen“, ließ die Band be-

Sieger Omar Visintin (ITA) wird von Markus Schairer (li.) und dem Drittplatzierten Nick Baumgartner (USA) flankiert.

reits im Vorfeld verlautbaren. Dies bewiesen die Musiker während der Autogrammstunde im Haus des Gastes in Schruns, wobei sie geduldig die Autogrammwün-

sche der vielen Fans erfüllten. Beim anschließenden Meet & Greet plauderten die sechs Berliner locker mit den Siegerinnen und Siegern, standen für Fragen

aller Art zur Verfügung und erfüllten unzählige Fotowünsche. „Wir freuen uns, mit einem fulminanten Wochenende die Tradition der Weltcuprennen im Montafon wieder belebt zu haben. Diese Wintersaison haben wir sprichwörtlich mit einem lauten Knall begonnen. Einheimische wie Gäste zeigten sich begeistert. So soll es weitergehen“, zieht Dieter Dubkowitsch (GF Montafon Tourismus) nach dem Veranstaltungsreigen zufriedene Bilanz. Die Basis dafür sei gelegt und man werde in den kommenden Jahren den Saisonauftakt erneut im Rahmen von Snow-Board-Weltcupveranstaltungen im Montafon stattfinden lassen. Das sportliche SaisonHighlight für die Boarder findet in diesem Winter in Stoneham, Quebec (CAN), statt. Ende Januar 2013 geht es um Gold, Silber und Bronze bei den bereits zehnten FISSnowboard-Weltmeisterschaften.

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Fotos: Werner Bachmann

Eventhighlights im Montafon


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„Licht“ – Vernissage in Schruns Winterausstellung im Kunstforum Montafon Der im Juni 2012 gestartete künstlerische Wettbewerb zum Thema LICHT ist unlängst entschieden worden. Von den hundertsiebenunddreißig digitalen Einreichungen wurden fünfzehn Positionen von der Jury ausgewählt und stehen nun im Mittelpunkt der Ausstellung, die vor großem Publikum im Kunstforum Montafon in Schruns eröffnet wurde. In einem anonymen Verfahren hat die Jury, der die Medienkünstle-

INFO

LICHT – Winterausstellung Ausstellungsdauer: bis 19. Jänner 2013

Bertram Luger, Standesrepräsentant Rudi Lerch, Roland Haas, Karl Hueber und Andreas Neuhauser bewunderten die Werke von „Licht“ im Kunstforum Montafon. rin und Professorin Ruth Schnell, KUB-Direktor Yilmaz Dziewior, Andreas Neuhauser von den Vorarlberger Illwerken und Initiator Roland Haas angehörten, vier Preisträger ermittelt. Die Ausstellungseröffnung und Preisverleihung fanden am vergangenen Samstag statt. Dr. Yilmaz Dziewior, Direktor des Kunsthaus Bregenz, würdigt die künstlerischen Ambitionen im Montafon: „In seinem beispielhaften Engagement für die zeitgenössische Kunst gelingt es Roland Haas mit seinem Kunstforum in regelmäßigen Abständen sowohl lokale als auch überregionale Künstler zu moti-

vieren, neue Werke zu produzieren.“ Gerade in Vorarlberg seien mit der kulturellen Konzentration auf die Landeshauptstadt Bregenz solche Aktivitäten, die weit ins Land hineinreichen, von unschätzbarem Wert, unterstreicht Dziewior die Bedeutung der Arbeit des Kunstforums. In dieselbe Kerbe schlägt Mag. Andreas Neuhauser. „Ich bin beeindruckt ob der Fülle und der Vielfalt an Beiträgen, die zum Wettbewerb eingereicht wurden. Dabei fand ich besonders spannend, wie unterschiedlich sich die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler mit dem Thema Licht auseinandergesetzt ha-

ben. Die große Resonanz auf den Wettbewerb und die Qualität der präsentierten Arbeiten sind für mich Beweis für den Stellenwert des Kunstforums Montafon über die Region hinaus“, sagt Neuhauser, Juror und Leiter Kommunikation illwerke vkw. Die Ausstellung wird von unterschiedlichen Veranstaltungen (siehe INFO) begleitet, unter anderem in Form eines Ausstellungsgesprächs mit dem künstlerischen Leiter Mag. Roland Haas am Montag, 17. Dezember 2012. Im Rahmen einer Finissage findet am 19. Jänner 2013 die offizielle Katalogpräsentation zur Ausstellung statt. (bach)

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Öffnungszeiten: DI - SA 16 - 18 Uhr, DO 16 - 20 Uhr; Ausstellung Kunstforum Montafon: MO, 17. Dezember, 18 Uhr: Ausstellungsgespräch mit Roland Haas MI, 9. Jänner, 14 - 16.30 Uhr: kunstKINDERkunst, Workshop für Kinder mit Helene und Franz Rüdisser FR, 11. Jänner, 20 Uhr: „Sonnenlicht“, Vortrag von Richard Hutter, Geschäftsführer EPS soltec Solartechnik SA, 19. Jänner, 18 Uhr: Finissage und Katalogpräsentation Kronengasse 6, 6780 Schruns Tel. 05556 72166-11 kunstforum@montafon.at www.kfm.at


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„Zünd a Liachtle a“. Das Frauenensemble „Laguzzen“, mit ihren acht Stimmen, lädt zum weihnachtlichen Einstimmen. Wenn die musikalische Reise mit „Maria durch den Dornwald“ führt und der „ little Drummerboy“, bevor es „scho glei dumpa wird“, „a Lieachtle“ anzündet, der Alltag für eine Stunde anhält und man zum „Audite Silete“ aufgefordert wird, dann höret und schweiget, so lautet das Motto am Freitag, 21. Dezember (18 bis 20 Uhr) in der Dreifaltigkeitskirche in Bludenz. Musikalische Leitung: Petra Tschabrun; Laguzzen: Maria Amann, Angelika Bitschnau, Elke Bitschnau, Maria Feuerstein, Hildegard Grosssteiner-Frei, Ilga Sausgruber, Edith Themessl und Petra Tschabrun; Begleitende Mundart-Texte von und mit Imelda Neuhauser; Eintritt: Freiwillige Spenden. (red)

Hoffnung im Slum: Hilfe für Nairobi Rostige Wellbleche, eng an eng gebaut, keine Straßen, keine Strommasten, kein Grün – das ist das Bild von Kiberas, dem größten Slum in Nairobi. Durch die ohnehin schon engen Pfade ziehen sich offene Abwassergraben und Pfützen, in denen mehr Müll als Wasser schwimmt.

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Die Lebensbedingungen sind katastrophal. Unhygienische und beengte Verhältnisse führen in den Elendsvierteln zu Krankheiten und Epidemien. Jedes dritte Kind wird in einem dieser Slums groß, oft unterernährt, ohne Zugang zu Schulen und Gesundheitsversorgung. Viele Kinder sind allein unterwegs, leben als Lumpensammler oder Schuhputzer auf der Straße, werden missbraucht oder verkauft. Im Straßenkinderprojekt „Amani“ in Nairobi, Kenia, werden die Bedürfnisse und Rechte der Kinder wahrgenommen. Die Kinder bekommen drei Mahlzeiten am Tag, medizinische Betreuung und die Möglichkeit, den Teufelskreis der Armut durch Bildung zu durchbrechen. Doch neben diesen materiellen Bedürfnissen erhalten die Kinder vor allem menschliche Wärme, Fürsorge und Wertschätzung. Die Sicherung von Menschenrechten wie Bildung, Ernährung, Trinkwasserversorgung und Gesundheit sind die Ziele von „Bruder und Schwester in Not“. Mit Ihrer Unterstützung schenken Sie nicht nur den Kindern im Straßenkinderprojekt „Amani“ wieder Hoffnung sondern unterstützen

auch unsere anderen Hilfsprojekte wie z.B. das Waisenhaus in Katete, Malawi, Brunnenprojekte in Burkina Faso, Selbsthilfeprojekte für Frauen in Kerala, Indien, und das medizinische Grundversorgungsprojekt in Malambo, Malawi. Wenn Sie uns unterstützen möchten, erreicht uns Ihre Spende auf dem Konto der Sparkasse Feldkirch (BLZ 20604), Konto Nr. 35600, IBAN AT23 2060 4000 0003 5600, BIC: SPFKAT2BXX. Ihre Spende ist beim Finanzamt absetzbar. (pr)

Elende Zustände in Nairobi.


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Bildungscenter präsentiert Webseite Modern, nutzerfreundlich und an den Interessen der Online-Nutzer orientiert Mehr Service, mehr Komfort und eine bessere Bedienbarkeit. So werden Weiterbildungshungrige von der neuen Homepage des AK-Bildungscenters angesprochen. Es ist soweit – die Homepage des AK-Bildungscenters hat ein neues Gesicht. Damit entsteht eine optimale Verbindung zum bestens angenommenen Bildungsmagazin MEMO. Übersicht der Möglichkeiten Das Internet ist eines der führenden Medien der heutigen Zeit. Wer Menschen Informationen und Inhalte näher bringen will, kommt nicht daran vorbei. Allein die Präsenz im weltweiten Netzwerk reicht aber schon lange nicht mehr aus, User erwarten von Internetauftritten Nutzerfreundlichkeit, Serviceorientierung, kurze Ladezeiten und einfach strukturierte Inhalte. All das bietet die neu designte Homepage des AKBildungscenters. Mit der Einführung des Kursmagazins MEMO vor rund zwei Jahren erhielt das gesamte Kursund Seminarprogramm durch ansprechende redaktionelle Berichterstattung mit informativen Hintergrundstorys einen lebendigen Anstrich. Nun wurde die Website des AK-Bildungscenters optisch mit dem MEMO in Einklang gebracht. Ein bedeutsames Element ist eine ästhetische Bildsprache.

Schnell und einfach erhalten Sie auf der neuen Homepage des AK-Bildungscenters einen Überblick über das aktuelle Kursangebot. Jetzt reinschauen unter www.bildungscenter.at! „Wichtig war uns eine Vereinfachung bei der Kurssuche, die jetzt noch schneller zu den gewünschten Ergebnissen führt. Neu ist auch eine übersichtliche Registeraufteilung mit der es möglich ist, das Online-Kursprogramm themenspezifisch abzufragen, sich schnell und einfach

zu einem Kurs anzumelden, aber auch einen Überblick über das AK-Bildungscenter und das Serviceangebot zu erhalten“, sagt Gerti Scheriau, die Leiterin des AK-Bildungscenters. Scheriau ist sicher, mit der Gestaltung der neuen Homepage näher bei den Kunden zu sein und

dass sie sich schneller und ausführlicher über die Bildungsangebote informieren können. (pr)

INFO

2013FKFK 131101 Einstieg / Wiedereinstieg in die PC-Welt - Windows 7 und Word 2010 Dieser Kurs ist der optimale Einstieg in die faszinierende Welt der Computer. Praxisnah und einfach lernen Sie den Umgang mit dem Computer kennen. Sie arbeiten mit Windows 7 und lernen die grundlegenden Möglichkeiten von Word 2010 kennen. Der EDV Kurs beginnt am 8. Jänner 2013 um 18:30 Uhr in der AK Feldkirch. Anmeldung und Information: AK-Bildungscenter, Regina Knecht 050/258-4030, regina.knecht@ak-vorarlberg.at 2013FKFK 731101 Autogenes Training – Basiskurs Autogenes Training (kurz „AT“ genannt) ist eine Entspannungsmethode mit europäischen Wurzeln, die weltweit HUIROJUHLFKDQJHZHQGHWXQGDXFKYRQbU]WHQXQG3V\FKRORJHQHPSIRKOHQZLUG(VNDQQOHLFKWXQGRKQHVSH]LÀVFKH Voraussetzungen erlernt werden. Der Basiskurs beginnt am 22. Jänner 2013 um 18:30 Uhr in der AK Feldkirch. Anmeldung und Information: AK-Bildungscenter, Peter Fritz, Tel. 050/258-4032, peter.fritz@ak-vorarlberg.at 2013FKFK 456501 Coaching Culture: Im Führungsalltag systemisch Denken und Handeln Dieses speziell für Führungskräfte entwickelte Training setzt auf ein aktives Führungsverhalten und beginnt mit der Basis für eine erfolgreiche Führungsarbeit - dem eigenen Führungsbewusstsein. Darauf aufbauend werden aus der Coachingpraxis erprobte Werkzeuge vermittelt, die im Berufsalltag wirksam genutzt werden können. Der Lehrgang beginnt am 18. Februar 2013 in der AK Feldkirch. Gerne senden wir Ihnen auch unseren Informationsfolder zum Lehrgang mit allen wichtigen Informationen zu. Anmeldung und Information: AK-Bildungscenter, Peter Fritz, Tel. 050/258-4032, peter.fritz@ak-vorarlberg.at

„Wichtig war uns eine Vereinfachung bei der Kurssuche, die jetzt noch schneller zu den gewünschten Ergebnissen führt“, freut sich Gertrud Scheriau, Leiterin des AKBildungscenters.

INFO

AK-Bildungscenter Widnau 2–4 6800 Feldkirch www.bildungscenter.at Telefon 050/258-4000 bc@ak-vorarlberg.at


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Fr

14. Dezember

12.00 Uhr Live-Musik mit den „Habachtalern“, Bergrestaurant Nova Stoba 15.30 Uhr Country Music mit „CC Riders“, Aprés Ski Bar Casa Nova Galgenul 19.00 Uhr Birthday Party mit „Marco Mzee“ Ausrutscher Gaschurn 19.30 Uhr Adventfenster gestaltet von Pfarrer Tinkhauser und seinen Ministranten, Pfarrkirche Vandans 20.00 Uhr Konzert „Cantante Domino“ mit der Familie Breuss, Pfarrkirche Vandans 20.00 Uhr Kabarett „Garage“ mit Maria Neuschmid, Kulturbühne Schruns 21.00 Uhr Live-Musik „Musik Apostel“, Tanzbar Höhle St. Gallenkirch 21.00 Uhr Live-Musik „Rick“, Zimba tanzBAR Schruns

Sa

15. Dezember

Pieps-Test-Tag die neuesten PiepsGeräte werden vorgestellt, Begbahn Gargellen Nike Stairset Battle Jam Nike Snowpark Montafon 14.00 Uhr Krippenausstellung mit Krippensegnung, Gemeindesaal St. Gallenkirch 14.00 Uhr Märchenwanderung für Kinder ab 3 Jahren, Bücherei/Spielothek Schruns 16.00 Uhr DJ Antoine live Bergrestaurant Nova Stoba 17.00 Uhr Adventfenster gestaltet druch VS St. Gallenkirch, Gemeindesaal St. Gallenkirch 19.00 Uhr Star DJ Carol Fernandez Ausrutscher Gaschurn 21.00 Uhr Live-Musik mit „Alpinos“, Zimba tansBAR Schruns

So

Termine Veranstaltungskalender 14.12. bis 20.12.2012

Mo

17. Dezember

13.00 Uhr Live-Musik „Unterhaltungsmusik“, Bergrest. „Valisera Hüsli“ 18.00 Uhr Ausstellungsgespräch Kunstforum Montaofn Schruns 19.00 Uhr DJ Night Ausrutscher Gaschurn 19.30 Uhr DJ Night mit „Andy Sarunno“ Partyclub Mühle Gaschurn 21.00 Uhr Line Dance Zimba tanzBAR Schruns 21.00 Uhr Dia-Vortrag „Augenblicke - Montafon sehen und erleben“, Montafoner Hof Tschagguns

Di

18. Dezember

15.30 Uhr Bilderbuchkino „Brunis Weihachten“ für Kinder ab 5 J., anschl. Adventfenster, Bücherei/Spielothek Schruns

16.00 Uhr 30-minütige Führung in der Schnapsbrennerei, Enzianhof Silbertal 17.00 Uhr Bridge-Abend bei der Illwerke Kantine Rodund, Auskunft/ Anm.: Sigrid Lins, 0650/5809995 9 19.00 Uhr DJ Night Ausrutscher Gaschurn 19.30 Uhr DJ Night mit „Andy Sarunno“ Partyclub Mühle Gaschurn 20.30 Uhr Jukebox Zimba tanzBAR Schruns 20.30 Uhr Fackelwanderung Gemeindeamt Vandans 20.30 Uhr Dia-Vortrag „Augenblicke - Montafon sehen und erleben“, Posthotel Rössle Gaschurn

Mi

Do

20. Dezember

17.00 Uhr Adventfenster Samia Kosmetik Tschagguns 18.00 Uhr Zünftiger Hüttenabend Obwaldhütte Gargellen 19.00 Uhr Karaoke Party mit DJ Armin MC, Ausrutscher Gaschurn 19.30 Uhr Erdnussparty Heuboda Gaschurn 19.30 Uhr DJ Night mit „Andy Sarunno“ Partyclub Mühle Gaschurn 20.30 Uhr Live-Musik Gasthof zum Guten Tropfen Partenen 20.30 Uhr Jukebox ZImba tanzBAR Schruns 21.00 Uhr Linedance mit Fox Night Tanzbar Höhle St. Gallenkirch 21.00 Uhr Traditionelle Hausmusik Gasthof Löwen Tschagguns

Wir veröffentlichen gerne Ihre Veranstaltungen.

19. Dezember

16.00 Uhr Adventfenster TB Bartholomäberg 19.30 Uhr DJ Night mit „Andy Sarunno“ Partyclub Mühle Gaschurn 20.30 Uhr Jukebox Zimba tanzBAR Schruns

Schicken Sie uns Ihre aktuellen Termine per Mail an bludenzer-anzeiger@rzg.at

Bludenzer Christkindlemarkt Öffnungszeiten MO bis DO, 11 bis 20 Uhr FR, 11 bis 21 Uhr SA, 10 bis 20 Uhr SO, 13 bis 18 Uhr 24. Dez.,10 bis 12 Uhr

Aus den

Pfarreien Heilig Kreuzkirche ✆ 05552/62219 Msgr. Peter Haas

16. Dezember

Freeride Safety Camp Silvretta Montafon, Info: www.silvretta-montafon.at 9.00 Uhr Krippenausstellung Gemeindesaal St. Gallenkirch 10.00 Uhr Silbriga Sonntig Weihnachtsmarkt Ortszentrum Schruns 10.00 Uhr Weihnachtsmarkt im Partenerhof, Partenerhof in Partenen 14.00 - 16.00 Uhr Es weihnachtet im Puppenmuseum Puppenmuseum Blons 19.00 Uhr DJ Night Ausrutscher Gaschurn 20.45 Uhr Dia-Vortrag „Augenblicke - Montafon sehen und erleben“, Hotel Silvretta Gortipohl

Nostalgiefahrt. Der Verein Pro Bahn Vorarlberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, den historischen Triebwagen ET 10.104 der Montafonerbahn in betriebsfähigem Zustand zu erhalten. Die Renovierungsarbeiten konnten beendet werden und das Fahrzeug absolvierte bereits einige Sonderfahrten für Reisegruppen. Der Triebwagen wurde 1935 von der Deutschen Reichsbahn als Dieseltriebwagen in Betrieb genommen, 1961 von der Montafonerbahn AG gekauft und in Schruns zu einem Elektrotriebwagen umgebaut. Am 16. Dezember bietet der Verein nun die erste öffentliche Nostalgiefahrt mit dem Triebwagen. Anlass ist der „Silbrige Sonntig“, der Schrunser Weihnachtsmarkt. Fahrplan: Bregenz 12.55 Uhr – Dornbirn 13.09 Uhr – Hohenems 13.17 Uhr – Götzis 13.24 Uhr – Rankweil 13.31 und Feldkirch 13.55 Uhr. Die Ankunft in Schruns ist um 14.30 Uhr. Die Rückfahrt beginnt in Schruns um 18.04 Uhr. Es werden dieselben Bahnhöfe wie bei der Hinfahrt bedient. Mehr Infos auf www.probahn-vlbg.at (ver)

Heilig Kreuzkirche: Dienstag: 9 Uhr Donnerstag: 9 Uhr Freitag: 9 Uhr Sonntag 10 Uhr Beichtgelegenheit: Freitag 9.30 bis 10 Uhr Peter Haas Roratemesse im Advent 6 Uhr Heilig Kreuz von Montag bis Freitag

St. Laurentius ✆ 05552/32617 Msgr. Peter Haas Sa 18 Uhr Vorabendmesse Sa 15.12. Festliches Adventkonzert 19 Uhr St. Laurentius mit „The Fellowshippe of Musickers“


Freitag, 14. Dezember 2012

Dreifaltigkeitskirche Di 8 Uhr Laudes, anschl. Anbetung, Abschluss um 17.30 Uhr mit Vesper und Segen Mi 9 Uhr Heilige Messe So 19 Uhr Sonntagabendmesse Fr 21.12. Konzert der Dreifaltigkeitskirche 18 und 20 Uhr Konzert des „Laguzzer Frauenensembles“

Franziskanerkloster ✆ 05552/62251 Pater Makary

Gottesdienste Werktag: 7.30 Uhr (Außer Donnerstag) Do 18 Uhr Stille Anbetung 19 Uhr Gottesdienst So 8 Uhr Sonntagsgottesdienst Do 20.12. 19 Uhr Moskauer St. Daniels Quartett Franziskaner Gottesdienst

Kloster St. Peter ✆ 05552/62329 Sr. Marcelina

Hl. Messe: 6:30 Uhr Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag Di 19:15 Uhr Hl. Messe mit Predigt, anschließend Anbetung Sa 9 Uhr Hl. Messe (keine Vorabendmesse) So 9 Uhr Sonntagsgottesdienst Do 20.12. 6 Uhr Rorate mit Frühstück Klosterkirche St. Peter

Kirche Lorüns Msgr. Peter Haas

So 8.45 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kapelle im Krankenhaus So 10 Uhr Gottesdienst

Kapelle im Seniorenpark St. Laurentius Fr 10.30 Uhr Gottesdienst

Kirche in Rungelin Di 19 Uhr Gottesdienst

Pfarre Herz Mariae Fatimakirche ✆ 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen: 19 Uhr Samstagvorabendmesse, 10 Uhr Sonntaggottesdienst Mo 19 Uhr Rosenkranz Fr 19 Uhr Abendmesse Fr 14.12. 6.15 Uhr Rorate mit Flötenspie anschl. kl. Frühstück So 16.12. 16.30 Uhr Gang durch den Advent ab der Oberen Daneubrücke Fr 21.12. 6.15 Uhr Rorate mit kl. Frühstück

25 Pfarre Bings - Stallehr - Radin ✆ 05552/62587

Pfr. Josef Bertsch

Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen: 8.30 Uhr Sonntagsgottesdienst Werktagsgottesdienst Mi 19 Uhr Abendmesse in Stallehr Do 18.30 Uhr Friedensgebet in Stallehr Sa 18.30 Uhr Rosenkranz in Stallehr So 16.12. 8.30 Uhr Gottesdienst Bings Mi 19.12. 6 Uhr Rorate Stallehr

Pfarre Nüziders ✆ 05552/62456 Pfr. Karl Bleiberschnig Fr 14.12. 6.30 Uhr Rorate mitgestaltet vom Kinderliturgiekreis, anschl. Frühstück im Pfarrsaal, 19 Uhr Bußgottesdienst mit anschl. Beichtgelegenheit Sa 15.12. 11 Uhr Taufe von Hannah Bartl in der St. Vinerkirche, 19 Uhr Vorabendmesse zusammen mit den Firmlingen So 16.12. 3. Adventsonntag 7.30 Uhr Rorate, 9.30 Uhr Gottesdienst mit den Erstkommunionkindern, 17 Uhr Adventkonzert mit Sonus Brass und Vocale Neuburg in der Pfarrkirche, die passenden Geschichten dazu erzählt Augustin Jagg, 19 Uhr Hl. Messe, das Opfer wird für Bruder und Schwester in Not aufgenommen Mo 17.12. 6.30 Uhr Rorate Di 18.12. 6.30 Uhr Rorate, 8 Uhr Adventgottesdienst der Volksschüler Mi 19.12. 19 Uhr Hl. Messe Do 20.12. 6.30 Uhr Rorate, 17 Uhr Gottesdienst mit Krankensalbung im Sozialzentrum Fr 21.12. 6.30 Uhr Rorate

Pfarre St. Martin Bürs

✆ 05552/65061 Msgr. Peter Haas

Fr 14.12. 6.45 Uhr Schülerrorate in der Friedenskirche - anschl. Frühstück im Pfarrsaal Sa 15.12. 17 Uhr Rosenkranz in der Martinskirche, 18 Uhr Hl. Messe in der Friedenskirche So 16.12. 3. Adventsonntag 9.30 Uhr Vorstellungsgottesdienst der Erstkommunionkinder in der Friedenskirche - mitgestaltet vom Chor „Good News“ - Adventsammlung „Bruder und Schwester in Not“ Mo 17.12. 11 Uhr Wortgottesdienst im Sozialzentrum Di 18.12. 6.45 Uhr Rorate in der Friedenskirche mit Altpfarrer Andreas Schmid Do 20.12. 19 Uhr Bußfeier für die Pfarrgemeinde in der Friedenskirche

Pfarre Vandans - Gantschier

✆ 05556/72718 Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser

Sa 15.12. Vorabend zum 3. Advent Gaudete 18:30 Uhr Heilige Messe in Gantschier mit Gedenken für Hilda Raudaschl So 16.12. 3. Adventsonntag Gaudete silbriga Sonntig, 9:30 Uhr Pfarrgottesdienst in Vandans, 11:00 Uhr Taufe von Martin Doblinger Kirche Vens, 19 Uhr Bußfeier in Vandans mit Beichtmöglichkeit, 20 Uhr PKR Sitzung in Vandans Mi 19.12. 6 Uhr Rorate in Vandans mit anschließendem Frühstück im Pfarrsaal Do 20.12. 19 Uhr Rorate in Vandans für Anton Eugen Mangeng, Martin Ramoser und Pater Alois Valtiner anschließend Anbetung und Beichtmöglichkeit bis 20:00 Uhr Fr 21.12. 9 Uhr Rorate in Gantschier anschließend Pfarrcafé

Volksmission Evan. Freikirche

✆ 05552/68077 Pastor Dr. James Griggers

So 9.30 Uhr Gottesdienst So 9.30 Uhr Kinderstunde Mo 20 Uhr Bibelinstitut Di 20 Uhr Bibelstunde

Neuapostolische Kirche

✆ 05552/31238

Auskunft

So 16.12. 16 Uhr Gottesdienst mit anschl. Weihnachtsfeier in Bludenz Mi 19.12. 20 Uhr Gottesdienst in Bludenz

Altkath. Kirchengemeinde Vbg. Sa 15.12. 3. Adventsonntag 17 Uhr Gottesdienst Evangelische Kirche Bludenz

Mittwoch: Apotheke Nenzing und Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Donnerstag: Rosenegg-Apotheke, Bürs und Blumenegg-Apotheke, Thüringen Freitag: Apotheke Bludenz Stadt Am Wochenende (von Samstag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr) Sa 15.12. und So 16.12. Central Apotheke, Bludenz und Blumenegg-Apotheke, Thüringen

DIENSTE DER ÄRZTE IM SANITÄTSSPRENGEL BLUDENZ Mit den Gemeinden Nüziders, Bürs, Brand, Bürserberg, Stallehr und Lorüns Dauer des Notdienstes: 7 bis 7 Uhr des nachfolgenden Tages Freitag 14.12. Dr. Egger Josef Jun., Hauptstraße 8, Bürs, 05552/66522 oder 0664/3260786 Samstag 15.12. Dr. Riezler Christoph, Außerfeldstr. 38, Bürs, 05552/62897 oder 0664/8224321 Sonntag 16.12. Dr. Scheinhütte Klaudia, Bahnhofstraße 19, Bludenz, 05552/67024 oder 0664/1610853 Montag 17.12. Dr. Maximilian Mohilla, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Dienstag 18.12. Dr. Dressel Bruno, Sonnenbergstr. 12a, Nüziders, 05552/66080 oder 0664/3587959 Mittwoch 19.12. Dr. Schlocker Harald, Josef-Wolf-Platz 4, Bludenz, 05552/63021 oder 0664/1414718 Donnerstag 20.12. Dr. Lattner KlausUlrich, Alte Landstraße 9, Bludenz, 05552/62749 oder 0664/4309138

APOTHEKENDIENST MONTAFON Der Diensthabende Apothekennotdienst an Wochenende und Feiertagen ist unter der Tel: 05556/72362 oder auf der Homepage kur.apo.or.at erfahren.

Ä R Z T E APOTHEKEN

NOTDIENST MONTAFON

APOTHEKENDIENST FÜR BLUDENZ UND REGION NENZING/BLUMENEGG

NOTDIENST KLOSTERTAL

Von Montag bis Freitag (unabhängig ob Werk- od. Feiertag) außerhalb der festgesetzten Betriebszeiten täglich wechselnder Bereitschaftsdienst. Montag: Central Apotheke, Bludenz; St. Jakob-Apotheke, Bludesch Dienstag: Sonnenberg-Apotheke, Nüziders

Der diensthabende Arzt an den Wochenenden und Feiertagen ist unter der Tel.: 05556/7111 zu erfahren.

Sa 15.12. und So 16.12. Dr. Michael Jeleff, Innerbraz, Tel.: 055 52/28444, 11 bis 12 Uhr und 17 - 18 Uhr

ZAHNÄRZTLICHER NOTDIENST BLUDENZ Sa 15.12. und So 16.12. 17-19 Uhr Dr. Karlheinz Hribar, Hauptstraße 26, Bludesch, Tel.: 05550/3393


Freitag, 14. Dezember 2012

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„Alter schĂźtzt vor Cocktails nicht“ %HQ1DFHU²%DUPL[3URĂ€LP5XKHVWDQG

„Es gibt nichts, was es nicht gib“, sagt Nacer, der im Laufe seines Lebens schon viel erlebte und heute aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen seinem geliebten Gastgewerbeberuf nur noch geringfĂźgig oder gelegentlich in Form seines nunmehrigen Hobbys, dem Cocktail-Mixen, nachgehen kann. Innsbruck, Lermoos, KitzbĂźhel und St. Anton waren unter anderem jene Wirkungsstätten, bevor Ben Nacer auch diesseits des Arlbergs in Lech und Stuben seine aufmerksamen und kompetenten Dienste einem internationalen Publikum anbot. Als Mitglied der Ă–BU (Ă–sterreichische Barkeeper Union, ursprĂźnglich

Foto: Werner Bachmann

Bereits im Alter von zwanzig Jahren kam der gebĂźrtige Tunesier Ben Nacer nach Ă–sterreich, um eine 8PJHEXQJ]XĂ€QGHQGLH ihm offensichtlich in seiner Heimat nicht vergĂśnnt sein sollte. Mehrere Stationen, vornehmlich in alpinen Destinationen, durchlief der heute FĂźnfundfĂźnfzigjährige, ehe er sich in Tschagguns mehr oder weniger „zur Ruhe“ setzte. Ben Nacer – Viele Jahre jonglierte der Barmix-ProďŹ mit dem CocktailShaker in vielen Teilen WestĂśsterreichs, heute lebt der Pensionist in Tschagguns. 1926 gegrĂźndet), der Nacer bereits seit 1989 angehĂśrt, blickt der Perfektionist auf eine beispiellose Gastro-Karriere zurĂźck. Bruno Kreisky, Franz Vranitzky oder beispielsweise der Prinz von Jordanien nahmen an seiner Bar Platz, um in den Genuss feiner Drinks und hÜicher Aufmerksamkeit zu gelangen. Ein besonderes Verhältnis hatte Ben zum damaligen Innenminister Karl SchlĂśgl, den er zu seinen Stammgästen zählen durfte. „Diese Kontakte waren alle sehr ‚menschlich‘, wobei auch

der SpaĂ&#x; selten zu kurz kam. Vermeintliche Nervosität wurde im Laufe der Zeit durch angepasste Routine ersetzt“, sagt Nacer mit nostalgischem Blick, der auch schon die Weltcup-Kristallkugel von Anita Wachter stolz in Händen halten durfte. Heute lebt der Pensionist gemeinsam mit seiner Frau in Tschagguns und fĂźhlt sich wohl im Montafon, was der „Anzeiger“ im spannenden und gleichermaĂ&#x;en unterhaltsamen Gespräch in Erfahrung bringen durfte. (bach) Anzeiger: Was bedeutet fĂźr Sie das vollkommene GlĂźck? Nacer: Gesundheit und familiäre Harmonie. Anzeiger: Kennen Sie Ă„ngste? Nacer: Nicht wirklich etwas, was mich hoffnungslos beunruhigen wĂźrde. Anzeiger: Welcher Ihrer eigenen CharakterzĂźge schätzen Sie? Nacer: Meine Offenheit und mein soziales Denken. Anzeiger: Was ist Ihr grĂśĂ&#x;ter Luxus? Nacer: Freizeit, reisen zu dĂźrfen und ein schĂśnes Essen. Anzeiger: Was verabscheuen Sie? Nacer: Falschheit, Intrigen und religiĂśsen Fanatismus. Anzeiger: Mit wem wĂźrden Sie gerne einen Abend verbringen? Nacer: Mit meiner Frau, was ich zum GlĂźck regelmäĂ&#x;ig tun darf. Anzeiger: Welches Wort/Redewendung gebrauchen Sie am häuďŹ gsten? Nacer: „Logisch“, aus GrĂźnden der Einfachheit vieler Situationen. Anzeiger: Wo und wann waren Sie am glĂźcklichsten? Nacer: Bei der Geburt meiner Zwillinge. Anzeiger: Welches Talent hätten Sie gerne? Nacer: Ich wĂźrde gerne iegen kĂśnnen.

Adventkonzert.

Zum Abschluss des „Silbrigen Sonntags“ am 16. Dezember ďŹ ndet das traditionelle Adventkonzert der Musikschule Montafon um 17 Uhr in der Aula der Mittelschule Schruns Dorf statt. Solisten, Ensembles sowie Streichorchester bringen konzertante Werke wie auch vorweihnachtliche Musik zur AuffĂźhrung. (ver)

Anzeiger: Wenn Sie etwas an sich ändern kÜnnten, was wäre das? Nacer: Gewisse Dinge vergessen zu kÜnnen.

Anzeiger: Ihr wertvollster Besitz? Nacer: Mein Charakter, den mir grundsätzlich das Leben mitgab. Anzeiger: Eine Sache auĂ&#x;er Liebe, die man nicht fĂźr Geld kaufen kann? Nacer: Gesundheit und aufrichtige Freundschaft. Anzeiger: Was ist fĂźr Sie das grĂśĂ&#x;te UnglĂźck? Nacer: Der Verlust meiner Familie. Anzeiger: Was schätzen Sie an Freunden am meisten? Nacer: Dass sie da sind, wenn man sie dringend braucht. Anzeiger: Wie sieht ein perfekter Tag fĂźr Sie aus? Nacer: Kaffee, Zigarette und zwanglose Entspannung. Anzeiger: Eine Kindheitserinnerung? Nacer: Ich musste als Kind oft hungern, das vergesse ich nie. Anzeiger: Ihr Traum-Urlaubsziel? Nacer: Karibik. Anzeiger: WofĂźr geben Sie viel Geld aus? Nacer: Ausgehen, Reisen. Ich bin gerne in Gesellschaft. Anzeiger: Ihr Lebensmotto? Nacer: „Wenn ein Ei zu Boden fällt und kaputt geht, hatte es bereits einen Riss“. Anzeiger: Wie schalten Sie ab? Nacer: Kann ich nicht wirklich. Am ehesten, wenn ich schweigsam in mich gehe.

ZUR PERSON

Ben Nacer Geburtsdatum: Geburtsort:

8. Juni 1957 Hammamet (Tunesien) Familienstand: verheiratet Erlernter Beruf: Koch/Kellner AusgeĂźbter Beruf: Pensionist Hobbies: Reisen, Wein, Cocktails mixen; Lieblingsbuch: „Der Herr der Ringe“ (J.R. Tolkien) Lieblingsort: Unsere Natur Lieblingsessen: Spaghetti Frutti di Mare Lieblingslokal: „Sparkling Bar“ (Innsbruck)


Freitag, 14. Dezember 2012

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Streitschlichter im Montafon Neue Mediatoren an der Mittelschule Innermontafon ausgebildet

Die Ausbildung hatte schon im März des vorigen Schuljahres begonnen. Schülerinnen und Schüler der damaligen zweiten und dritten Klassen waren bereit, an diesem Projekt teilzunehmen und insgesamt zehn Nachmittage zu jeweils drei Stunden freiwillig auf sich zu nehmen. Durch die Ausbildung zum Streitschlichter sollen die Schülerinnen und Schüler jene Kompetenzen erwerben, die sie dann befähigen, als unparteiische Mediatoren zwei an einer Konfliktregelung interessierte Streitparteien zu einer Lösung zu führen, mit der dann beide einverstanden sind. Solche Konfliktregelungen, die unter Gleichaltrigen (Peers) durchgeführt werden, finden generell größere Akzeptanz bei Schülerinnen und Schülern, als solche, die von Lehrpersonen vorgenommen werden. In der Ausbildung zum Streitschlichter sollen die Sozial- und Selbstkompetenzen wesentlich verbessert und ausgebaut werden. In gemeinsamen Gesprächen, Einzel-, Partner- und Teamübungen werden die Fremd- und Selbstwahrnehmung geschult, die Wahrnehmung verbaler und nonverbaler Botschaften verfeinert, die unparteiische Gesprächsleitung und die Einleitung von gemeinsamen Lösungen in Rollenspielen sowie das objektive Zuhören, Nachfragen und Zusammenfassen von unterschiedlichen Positionen eingeübt. Dies erfordert aber eine langfristige Ausbildung und von den Teilnehmern entsprechen viel Ausdauer und Motivation. Am Mittwoch, 28. November, konnte dann Direktor Alois Bitschnau im Beisein von Moderator Walther Flaig von der Mittelschule Schruns-Grüt und den beiden Ausbildnern, Melanie Achhorner und Hans Heel, das Zertifikat zur Streitschlichterausbildung an die neun Teilnehmer überreichen. Damit sind sie befähigt an der Mittelschule Innermontafon Streitschlichtungen unter SchülerInnen vorzunehmen. (ver)

Dir. Alois Bitschnau (r.) überreichte den Schülern das Zertifikat zur Streitschlichterausbildung. (Foto: Reimann)

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An der Mittelschule Innermontafon haben Ende November wieder neun Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung zum Streitschlichter beziehungsweise Peermediator abgeschlossen.


Freitag, 14. Dezember 2012

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Gsundheitsbrünnele Wie Sie den Winter als Ihr Fitnessstudio nutzen können Das Ländle ist weiß vom Schnee und außer am Wochenende finden nur mehr ein paar wenige Unermüdliche den Weg ins Freie, um sich dort zu bewegen. Aber wieso eigentlich? Sportwissenschafter Stephan Schirmer von der aks gesundheit sieht gerade im Winter besonders viele Möglichkeiten aktiv zu sein und fit zu werden. Was ist das besondere Erlebnis am Winter? Schirmer: Ein Großteil macht sicher das Naturerlebnis aus. Wer einmal bei Sonnenschein im Schnee spazieren gegangen ist, weiß, was ich meine. Die feinen Schneekristalle glitzern in der Luft, der eigene Atem kondensiert und wenn einem, trotz der Kälte, durch die Bewegung warm ist, kann man sich fast nichts Schöneres vorstellen – außer vielleicht die heiße Tasse Tee als Belohnung zuhause.

Sportwissenschafter Stephan Schirmer

Rodeln als „Sport“ und somit hat auch keiner Vorurteile. Trotzdem ist es ein hervorragendes Herzkreislauf-, Koordinations- und Krafttraining, für Kinder wie Erwachsene! Selten werden Kalorien mit so viel Spaß verbrannt, wie beim Schlittenfahren.

Selten werden Kalorien mit so viel Spaß verbrannt wie beim Schlit(Foto: Image Source) tenfahren. Werde ich denn nicht krank, wenn ich im Winter länger hinausgehe? Schirmer: Körperliche Aktivität im Winter, sei es das Schneeschaufeln, der Spaziergang oder das Skifahren, stärken unser Immunsystem und machen uns robuster gegenüber Infekten, sofern Sie einige Punkte beachten. Was wäre das zum Beispiel? Schirmer: Versuchen Sie hauptsächlich über die Nase einzuatmen,

dadurch wird die kalte trockene Luft besser aufgewärmt und angefeuchtet. Natürlich sollten Sie auf angepasste warme und trockene Kleidung achten und eine heiße Dusche oder ein Bad nach dem Sport fördert zudem die Regeneration. Was empfehlen Sie für Sport im Winter? Schirmer: Natürlich das Rodeln, mit Familie oder Freunden. Das Gute daran ist, niemand sieht

Was ist mit den anderen typischen Wintersportarten? Schirmer: Zu empfehlen ist, was einem selbst gefällt. Jede Sportart hat ihre Stärken und Schwächen. Beim Eisstockschießen oder dem Schlittschuhlaufen stehen koordinative Fähigkeiten wie das Gleichgewicht im Vordergrund. Langlaufen, Schneeschuhwandern oder Tourengehen haben eher einen Kraft- und Konditionsaspekt. Eislaufen, Ski- und Snowboardfahren sind koordinativ anspruchsvoll und beanspruchen den ganzen Körper, zum Beispiel auch die Reaktionsfähigkeiten. Und was machen diejenigen, die partout nicht hinaus wollen, weil ihnen das kalte Wetter einfach nicht zusagt? Schirmer: Gerade im Winter hat man häufig etwas mehr Zeit zur Verfügung als in den anderen Jahreszeiten, wenn es abends noch hell ist und man noch viel erledigen konnte, wie beispielsweise die Gartenarbeit. Nutzen Sie die Zeit der ruhigen Abende für sich,

Immer in meiner Nähe. Meine Apotheke

Was gegen Weihnachtsstress hilft Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen eine Zeit voller Stress. Körper und Geist laufen dabei auf Hochtouren und der Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen steigt an. Auch das Wetter setzt dem Mag. pharm. Körper zu. Trockene Wärme Marina Wittwer in den Geschäften und die kalte Außenluft machen uns Apothekerin in Nüziders anfällig gegen die allgegenwärtigen Bakterien und Viren. Stress ist ein richtiger „Vitamin-C-Killer“. Ein Mangel an Vitamin C kann zu einer verminderten Abwehrfähigkeit des Immunsystems führen.

Einen erhöhten Bedarf an Vitamin C haben vor allem Raucher und Personen, die eben durch Stress und unausgewogene Ernährung belastet sind. Essen Sie viel Obst, Gemüse und Salate. Meistens ist der Bedarf an Vitaminen alleine durch die Ernährung aber nur schwer zu decken, stärken Sie daher Ihr Immunsystem rechtzeitig. Husten, Schnupfen und Heiserkeit können dadurch oft vermieden werden. Vitamin C kombiniert mit dem wichtigen Zink gibt es als Kapseln in Ihrer Apotheke. Auch Magnesium ist eine regelrechte „Geheimwaffe“ gegen Stress, da es die Ausschüttung von Stresshormonen reduziert. In den hektischen Dezember-Tagen wird eine Tagesdosis Magnesium von 300 mg empfohlen. Ob als wohlschmeckende Brause oder als Kapseln – die ausrei-

chend hoch dosierten Magnesiumpräparate gibt es nur in Ihrer Apotheke. Ein weiterer wichtiger Stoff zur Stärkung der Abwehrkraft wird aus dem roten Sonnenhut (Echinacea purpurea) gewonnen. Die EchinaceaWirksubstanzen erhöhen die Anzahl der Abwehrzellen und verstärken deren Aktivität. Außerdem gibt es als immunstärkende Mittel noch Extrakte aus der schwarzen Holunderbeere, der KaplandPelargonie oder der Zistrose. B-Vitamine machen die Nerven stark, da sie die nervliche Belastbarkeit und die Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen. Der Bedarf an B-Vitaminen ist in Stresssituationen stark erhöht. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach den verschiedenen Vitaminprodukten - wir beraten Sie gerne!


Freitag, 14. Dezember 2012

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machen Sie Gymnastik und bringen Sie Ihre Rumpfmuskulatur in Schwung.

Auf was sollte ich achten, wenn ich in so einen Gymnastikkurs gehe?

Schirmer: Vergewissern Sie sich, dass die Kursleiter eine fundierte und umfassende Ausbildung haben und über viel Erfahrung verfügen. Achten Sie darauf, dass Sie bei den Übungen genau kontrolliert werden, Sie möchten zuhause ja weiter üben, oder? Spüren Sie immer in sich und Ihren Körper hinein: Wenn Sie sich nicht wohl fühlen, stimmt meistens etwas nicht!

INFO

aks gesundheit GmbH Gesundheitsbildung Rheinstraße 61 6900 Bregenz T 055 74 / 202 – 0 gesundheitsbildung@aks.or.at www.aks.or.at

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Wo kann ich mir da Anregungen holen? Schirmer: Das Angebot ist riesig. Angenommen Sie würden einmal die Woche einen „Gymnastikkurs“ im Ländle besuchen, würden Sie wahrscheinlich ein Jahr brauchen, um das ganze Angebot an verschiedenen Möglichkeiten auszuprobieren: Pilates, Qi Gong, Aerobic, Zirkeltraining, Yoga, Pezziball, Theraband oder Wirbelsäulengymnastik und vieles weitere wartet nur darauf, ausprobiert zu werden.

Körperliche Aktivität im Winter, stärkt das Immunsystem und macht robuster gegenüber Infekten.

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Ist Gymnastik denn nicht unglaublich langweilig? Schirmer: Unter Gymnastik verstehe ich alles, was man zuhause oder in einer Turnhalle, alleine oder in der Gruppe, mit oder ohne kleine Hilfsmittel machen kann, um sich und seinen Körper in Schwung zu bringen. Das kann bei der Morgengymnastik im Bett beginnen und mit den fünf Tibetern am Abend aufhören.


Freitag, 14. Dezember 2012

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Gemeinschaftspraxis Dr.Dressel & Dr.Walz ab 2.Jänner 2013 in Nüziders Hausbesuche erfolgen nach Voranmeldung, Akutfälle werden jederzeit versorgt!

Die beiden praktischen Ärzte, Dr. Dressel Bruno und Dr. Walz Albert, betreiben ab 2.Jänner 2012 in Nüziders , Sonnenbergstraße 12a eine Gemeinschaftsordination.

Ihr Konzept ist folgendes: • Ordinationszeiten: Montag bis Freitag 8 -12 Uhr und 15-18 Uhr • Ordinationsöffnung an 50 Wochen im Jahr • Bestellordination mit minimalen Wartezeiten • freie Arztwahl

Zwei Ärzte, eine Praxis. • bestens informierte Vertretung • beide sind Kassenärzte mit Verträgen der GKK, VA, BVA, Gew. Wirtschaft, SVB, Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, MutterKind Paß Untersuchungen, …..) • die Zahl der Wochenenddienste in Nüziders verdoppelt sich • ein schlagkräftiges Team, das sich nicht als Konkurrenten sieht und dem die optimale Betreuung der Patienten am Herzen liegt. • Professionelle Betreuung durch unsere Assistentinnen Barbara,

Marina, Regina, Bridget und Anita. Anwesenheit Dr.Dressel: Montag: Vormittag und Nachmittag Dienstag:Vormittag Donnerstag: Vormittag und Nachmittag Dr. Walz: Dienstag: Nachmittag Mittwoch: Vormittag und Nachmittag Freitag: Vormittag und Nachmittag

Die Vorteile für die Patienten sind: • Ordination nahezu ganzjährig besetzt • gegenseitiges Vertreten bei Urlaub und Fortbildungen • alles in den gewohnten Räumlichkeiten im Zentrum von Nüziders Die Patientenbetreuung wird durch diesen Schritt deutlich optimiert! (pr) Dr. Albert Walz Dr. Bruno Dressel

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Das Ziel ist eine optimierte Patientenversorgung, die jedem Patienten eine freie Arztwahl ermöglicht, in Abwesenheit des Hausarztes jedoch eine immer anwesende Vertretung durch einen erfahrenen Arzt gewährleistet. Mit wenigen Ausnahmen ist die Ordination ganzjährig geöffnet. Die Öffnungszeiten sind jeden Vormittag und jeden Nachmittag nach Voranmeldung.

Bei Abwesenheit von einem der Beiden ist die Ordination jeden Vormittag und Dienstag und Donnerstag Nachmittag geöffnet.


Freitag, 14. Dezember 2012

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Fantastische Kartengestaltung Erfolgreiche Hausmesse bei Fantasia in Hohenems ckungen lieber selbst erarbeitet, kann sich das notwendige KnowHow in einem der vielen FantasiaKursen aneignen.

Mit wie viel Fantasie wunderschöne Karten für die verschiedensten Angelegenheiten und Anlässe gestaltet werden können, das zeigte das Team um Geschäftsinhaberin Julia Hartmann von Fantasia auf der KreativHausmesse in Hohenems Ende Oktober.

kommen unsere Weihnachtskarten sehr gut an, denn wir können sie exakt auf den Kunden abstimmen, sei es bei der Farbwahl oder dem Design“, sagt Julia Hartmann und ergänzt: „Selbstverständlich übernimmt Fantasia auch die gesamte Erstellung der Karten bzw. Gutscheine und liefert sie versandbereit an die Kunden. Weihnachtskarten gestalten und Geschenke kunstvoll verpacken Die Weihnachtszeit nähert sich mit

großen Schritten und es scheint, als hätte man den Geruch der wunderbaren Weihnachtsbäckerei schon in der Nase. Was noch fehlt ist allerdings ein In-Erinnerungbleibendes Geschenk oder die Weihnachtskarte mit persönlicher Note. Neben den ausgefallensten Fotogeschenken - z. B. Shutter-Album, Aufklapp- und Ausziehbox, „Das andere Fotobuch“ -) stehen selbst gestaltete Weihnachtskarten hoch im Kurs. Wer die Karten, Geschenke oder speziellen Verpa-

Aufgrund des großen Erfolges der Hausmesse wurden bereits Gespräche über eine Erweiterung geführt. Laut Hartmann soll es im Frühjahr 2013 eine Kreativmesse geben, bei der mehrere Bastelund Kreativgeschäfte zusammen mit Fantasia ihr Angebot präsentieren. Im Mittelpunkt sollen aber auch dann wieder Workshops und Vorführungen stehen. Man darf gespannt sein. (pr)

INFO

Julia Hartmann Fantasia Shop Schweizerstraße 77, Hohenems Tel: +43 650 34 35 500

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Der Publikumsandrang und das große Interesse der Besucher an den Angeboten bestätigen den Trend, wieder zu mehr Selbstgemachten zurückzukehren. Warum das so ist? Julia Hartmann, Chefin des Kreativshops Fantasia: „Die Wertschätzung, die heute leider immer mehr vermisst wird, wird durch solche Geschenke wieder hervorgehoben. Und der Beschenkte weiß die Zeit, die für solche Schöpfungen aufgewendet wird, zu schätzen!“ Und eben diese Wertschätzung lässt auch Firmen auf dieses Angebot zurückgreifen. „Auch bei Firmen

Kreativmesse im Frühjahr


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'U¶0DOHÀ]« Ex-Minister Strassers „Englisch“

Ex-Innenminister Ernst Strasser wartet im Prozess gegen seine Person mit abenteuerlichen EntlastungsVarianten auf, die selbst abgekochte Juristen schmunzeln lassen. Besonders amüsant ist sein Englisch, das auf einem Tonband zu hören war und das an jenes eigenartige Englisch eines Vorarlberger ExVizekanzlers erinnert. Dieser hatte ja in einem Brief ins Ausland beteuert, dass »The Country Vorarlberg is too small for me«. Strassers englische Redewendungen klingen ähnlich. Sie hätten allerdings anders lauten können, nämlich »My money-bag is not too small for black money.« Nun, das ist lediglich eine etwas zynische Mutmaßung. Denn nach wie vor gilt für den sich in der juristischen Zwickmühle befindlichen Exminister die berühmte Unschuldsvermutung... ...meint für diesmal dr’Malefiz.

Keine gute alte Zeit Wichtiges Stück Vorarlberger Landesgeschichte als Rheticus-Schrift Der Historiker Gerhard Wanner räumt in der aktuellen RheticusSchrift „Kindheit, Jugend und Familie in Vorarlberg 1816 bis 1938“ mit dem Bild der „heilen Familie“ gehörig auf. Er gibt erstmals umfassende Einblicke in die oftmals zutiefst erschütternde Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und Familien in Vorarlberg ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zu Beginn des Ersten Weltkriegs. Und damit auch in einen unerbittlichen ideologischen Kulturkampf zwischen tiefstem Konservativismus und zaghaften Strömungen der Aufklärung, in dem Kinder unter die Räder kamen. Im Spiegel der damaligen Presse zeichnet Wanner das Bild einer Gesellschaft, in der Kinder gestraft, geschlagen und geprügelt

wurde. Für Aufmerksamkeit, Zuwendung und Liebe blieb kaum oder keine Zeit – stattdessen kamen Kinder schon früh in den Genuss von Nikotin und Alkohol. „Im Alter von neun, zehn Jahren haben Kinder überall Pfeife geraucht. Auf Kinderfesten wurde selbstverständlich Wein und Bier an die Kinder ausgeschenkt“, so Wanner bei der Präsentation des Buches in der Landesbibliothek. Selbstverständlich wurden Kinder zur Schwerst-Arbeit herangezogen: Ein Teil der häuslichen und bäuerlichen Kinderarbeit verlagerte sich in die neu entstandenen Textilfabriken – die „Maschinenkinder“ waren beliebt, arbeiteten sie doch zu niedrigsten Löhnen. Der junge Historiker Johannes Spies recherchierte die Geschichte des Kinderrettungsvereins und die pädagogische Praxis

am „Jagdberg“, der als „Kinderschreck“ schlechthin Eingang in das Vorarlberger Landesgedächtnis gefunden hat. Der extrem engmaschige und straffe Tagesablauf am Jagdberg war einer autoritären Hausordnung untergeordnet, die unter anderem mit Nahrungsentzug und Freizeit-Verbot durchgesetzt wurde. Die im Auftrag des Vorarlberger Kinderdorfs erstellte Publikation soll letztlich auch all jenen Mut machen, die in einer hochdifferenzierten Welt entschieden für eine kinderf re u n d l i c h e Gesellschaft eintreten. (ver)

Krimidinner® im Casino Bregenz Gastrotheater feiert mit neuem Stück am 8. Jänner 2013 Premiere Begrüßungsjetons an den Spieltischen in bares Geld verwandeln.

„Das geheimnisvolle Amulett“ Das Ensemble des etablierten Gastrotheaters entführt die Casinobesucher in die mysteriöse Welt des englischen Theaters: die berühmte Schauspieltruppe probt zu ihrem 20-jährigen Jubiläum das Stück „Das Geheimnis des blauen Bandes“ von Agatha Frisby. Zur Generalprobe sind nur die engsten Freunde auf das Anwesen von Lord Alfred Mitchcock geladen. Nicht zufällig wurde dieses gewählt, denn genau vor 20 Jahren wurde dort ein kaltblütiger Mord begangen, der nie geklärt wurde.

Philipp Görlich für Casino Innsbruck

Der neue Krimi ist da! Krimifans und Freunde des interaktiven Theaters nützen ab 8. Jänner 2013 beim Stück „Das geheimnisvolle Amulette“ wieder die Möglichkeit, den Kommissar zu unterstützen, selbst Teil eines fesselnden Kriminalfalls zu werden. Sie sichern Spuren, verhören ihre Tischnachbarn, treffen Zeugen und Verdächtige. Die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Gäste sind gefragt! Mit der richtigen Kombination kommen Sie dem Mörder auf die Spur…

Das neue Krimidinner „Das geheimnisvolle Amulett“ - nur im Casino Bregenz Doch als der Vorhang aufgeht, kommt es anders als man denkt. Kann die Premiere stattfinden? Ein Abend der besonderen Art Das Krimidinner® im exklusiven Ambiente des Casino Bregenz ist sowohl für Theaterliebhaber als

auch Feinschmecker ein Pflichttermin. Dafür sorgt die hervorragende Küche mit einem exquisiten 3-gängigen Menü, das keine Wünsche mehr offen lässt. Im Anschluss können die Besucher noch auf ihre Glückssträhne vertrauen und die in den Tickets enthaltenen

Tickets und Geschenk-Gutscheine Krimidinner®-Karten oder Gutscheine gibt es zum Preis von 89 Euro pro Person. Darin enthalten sind ein Aperitif, ein exquisites 3-gängiges Menü, Begrüßungsjetons im Wert von 15 Euro und das spannende Theaterstück von den erstklassigen Künstlern des Gastrotheaters. Das perfekte Angebot auch für Firmenweihnachtsfeiern. (pr)

INFO

Tatzeiten am Tatort Casino: Premierenveranstaltung am 8. Jänner 2013. Weitere Termine: 9. und 10. Jänner 2013 Infos und Kartenreservierung online auf www.bregenz.casinos.at oder per Telefon unter +43 (0) 5574/45127-12212. Ticket-Hotline: +43 512 209050


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Lehrlingssong der Getzner Textil AG.

Am Freitag, dem 30.11.2012 wurde der erste Lehrlingssong von Vorarlberg den gesamten Lehrlingen, den Vorgesetzten sowie der Geschäftsleitung der Firma Getzner Textil AG mit ganzem Stolz präsentiert. Am Nachmittag ging es weiter zum Interview beim Radiosender „Antenne Vorarlberg“, wo die Lehrlingsabteilung und der Songwriter Lukas Schwärzler - Lehrling im 4. Lehrjahr über die Idee und Entstehung des Songs ausführlich berichten konnten. Im Dezember ist der Song zu verschiedenen Zeiten bei „Antenne Vorarlberg“ zu hören. Die Getzner Textil AG ist stolz, solche musikalischen und firmeninteressierten Lehrlinge zu haben. (pr)

Lebt ein Kind mit einem Elternteil beziehungsweise beiden Eltern im gemeinsamen Haushalt, dann hat es Anspruch auf Naturalunterhalt. Dieser umfasst beispielsweise Unterkunft, Nahrungsmittel, Bekleidung, Unterricht und Erziehung, Freizeitgestaltung, Taschengeld. Leben das Kind und ein Elternteil bzw. beide Eltern nicht im selben Haushalt, so hat das Kind Anspruch auf den Unterhalt in Form von Geldleistungen. Der Unterhalt wird ausgehend vom durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen errechnet, welches die sog. Bemessungsgrundlage darstellt. Die Rechtsprechung bezieht sich auf ein Prozentwertsystem, dass sich einerseits am Alter des Kindes und andererseits am Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen orientiert. So stehen einem Kind bis zu 6 Jahren 16 Prozent, zwischen 6 und 10 Jahren 18 Prozent, zwischen 10 und 15 Jahren 20 Prozent und über 15 Jahren 22 Prozent der Bemessungsgrundlage zu. Bei unselbstständigen Erwerbstätigen ist das monatliche Einkommen nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen heranzuziehen. Das 13. und

14. Monatsgehalt wird auf zwölf Monate aufgeteilt. Bei selbständig Erwerbstätigen ist der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Reingewinn zugrunde zu legen. Unterliegt das Einkommen größeren Schwankungen, so ist der Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre heranzuziehen. Im Falle der Arbeitslosigkeit stellt die Arbeitslosenunterstützung die Bemessungsgrundlage dar. Der Unterhaltsanspruch verringert sich für jedes weitere Kind, für das der Unterhaltspflichtige aufkommen muss, um 1 Prozent bei Kindern unter 10 Jahren, um 2 Prozent bei Kindern über 10 Jahren, und um 1-3 Prozent für die unterhaltsberechtigte Ehefrau abhängig von deren Einkommen. Hat das Kind über den gewöhnlichen Lebensaufwand hinaus einen gerechtfertigten Sonderbedarf, zum Beispiel außergewöhnliche Lernhilfen, besondere medizinische Behandlungen, muss der unterhaltspflichtige Elternteil anteilig für den Sonderbedarf aufkommen. Kosten für Schikurse, Schullandwochen oder Freizeitaktivitäten sind im Allgemeinen kein Sonderbedarf. (pr)

INFO

MMMag. Dr. Franz Josef Giesinger Rechtsanwalt GmbH Dr. A.-Heinzle-Straße 34, Götzis Tel.: +43 5523 906 66 Fax: +43 5523 906 66 - 66 RIÀFH#IMJDW KWWSZZZIMJDW

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Mit Kindesunterhalt ist grundsätzlich die Unterhaltsverpflichtung von Eltern gegenüber ihren Kindern gemeint. Die Eltern sind verpflichtet, ihren ehelichen und unehelichen Kindern Unterhalt zu leisten.

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Kindesunterhalt


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mbs als Helfer des Christkinds Hausmesse der Montafonerbahn AG erfüllte schon vor Heilig Abend sehr viele Wünsche

Beratung vom Profi Weihnachtliche Musik, standesgemäß Punsch mit Weihnachtsbäckereien, Erdnüssen und Mandarinen – die mbs Hausmesse bei Red Zac Schruns sorgte in vorweihnachtlichen Atmosphäre für einen gemütlichen Start in die sonst so hektische Adventszeit. Natürlich feierten auch die beiden Geschäfte Red Zac Gaschurn und mbs home electronics in Bludenz kräftig mit. Die ganz großen Gewinner waren die vielen Besucher. „Ein richtige gute Idee“, zeigt sich beispielsweise Desiree Vonbank begeistert. „Gerade bei der allgemeinen Hektik vor Weihnachten ist eine ausgedehnte Beratung vom Profi sehr

Weihnachtsbummel in gemütlicher Atmosphäre – die Hausmesse bei mbs Red Zac Montafon.

mbs-Lehrling Celina zeigt Kundin Greti die Welt der Kaffemaschinen.

wichtig“, waren sich auch Petra und ihr Gatte Hans einig.

schon allen mbs-Kunden ein frohes Weihnachtsfest“, sagt auch mbs-Vorstandsdirektor Bertram Luger. Der Reinerlös des kleinen Weihnachtsmarkts mit Punsch und Würste kommt übrigens der Caritas Werkstätte Montafon zu Gute. (pr)

Tolle Hauptpreise Der zuständige mbs-Bereichsleiter Alexander Kircher und sein Team hatten jedenfalls alle Hände voll zu tun. Neben zahlreichen Kunden aus der ganze Talschaft und der gesamten Region ließen sich auch Standrepräsentant Rudi Lerch mit seiner Greti, Kristberg-Chef Alt.Bgm. Willi Säly aus Silbertal sowie viele weitere Interessierte bei der mbs-Hausmesse verwöhnen. Das große Los gezogen haben dabei Nadine Netzer aus Gargellen, Stefan Salzgeber aus Schruns und Petra Lechner aus Silbertal die beim

Standesrepräsentant Rudi Lerch und mbs-Bereichsleiter Alexander Kircher (r.).

vorweihnachtlichen Gewinnspiel die Hauptpreise (Loewe Xelos LED Flachbildschirm, Loewe Soundbox und einen Siemens Staubsauger) ergattern konnten und sich damit schon jetzt über ein verfrühtes Weihnachts-Geschenk freuen dürfen. „Gratulation und

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Mit attraktiven Angeboten und den neuesten Trends aus den Bereichen Multimedia, TV, Hifi sowie Haushaltgeräte konnte das mbs-Team schon vor dem Heiligen Abend viele große und kleine Wünsche erfüllen.

Fotos: meznar-media.com

Als eifrige Helfer des Christkinds haben sich die Mitarbeiter der Montafonerbahn AG bei der heurigen Hausmesse des mbs Elektrofachgeschäfts „Red Zac Schruns“ bei der großen Weihnachts-Hausmesse am ersten Adventwochenende bewiesen.


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Expertenvorträge der Eigentümervereinigung Universität Innsbruck, lich erklärt.

ausführ-

Maklervertrag Schließt man mit einem Makler einen Alleinvermittlungsauftrag, ist der Makler verpflichtet für den Auftraggeber tätig zu werden und der Auftraggeber darf im Gegenzug auch keine weiteren Makler beauftragen.

Erhaltungspflichten Univ.-Prof. Christian Markl lehrt nicht nur an der Universität Innsbruck, sondern ist auch selbst als Rechtsanwalt tätig. So konnte er direkt aus der Praxis über das Problemthema Erhaltungspflicht berichten. Markl zeigte beispielhaft auf, dass es für rechtsunkundige Vermieter unmöglich ist zu wissen, wer die Reparaturkosten von Armaturen, Elektrogeräten udgl. tragen muss. Dr. Markl betonte die Wichtigkeit ausführlicher und kompetenter Rechtsberatung vor Vertragsabschluss.

Unter welchen Voraussetzungen einem Makler dann eine Provision zusteht, wurde von Brigitte Klammer, Studienassistentin an der

Im Anschluss an die Vorträge wurden die Experten noch fast eine Stunde lang mit Besucherfragen bestürmt. (pr)

Die aus Innsbruck angereisten Experten referierten am 4. Dezember 2012 vor über 370 Besuchern in der Kulturbühne Ambach in Götzis.

Gebanntes Lauschen während des Vortrages.

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Große Probleme bereiten den Vermietern weiterhin Fragen rund um die Erhaltungspflichten, aber auch rund ums Thema Maklervertrag gab es viel Informationsbedarf.


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Das Steuer wurde übergeben Am 1. September 2012 war es soweit: Franz Egele, der die Firma Egele GmbH Heizung - Sanitär – Bäderstudio in Vandans vor mehr als 25 Jahren gegründet hat und zu einem renommierten und erfolgreichen Unternehmen aufbauen konnte, zog sich aus dem operativen Tagesgeschäft zurück. Dieser Schritt war lange geplant und gut vorbereitet. Die Geschäftsführung übernahmen seine Tochter Michaela Berthold und der langjährige Mitarbeiter Helmut Moosbrugger. Franz Egele freut sich über die Übergabe: „Es ist schön, wenn man ein gesundes Unternehmen an die nächste Generation weitergeben kann. Und noch schöner ist es, wenn man Nachfolger hat, die das Zeug dazu haben, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Selbstverständlich stehe ich ihnen noch gerne mit Rat und Tat zur Seite.“ Helmut Moosbrugger ist Installateurmeister, Projektleiter und Fachmann für den Heizungs- und Sanitärbereich. Er ist seit 23 Jahren bei Egele beschäftigt und hat vom Neubau bis zur Sanierung, vom Einfamilienhaus bis zur Gewerbe- und Hotelanlage Projekte im Bereich Haustechnik geleitet. „Ich bin stolz auf das mir entgegen

gebrachte Vertrauen und möchte die Firma Egele GmbH auch in Zukunft mit der gleichen Handschlagqualität führen.“ Michaela Berthold ist vor 13 Jahren in den väterlichen Betrieb eingestiegen und zeichnet für den kaufmännischen Bereich und das Bäderstudio verantwortlich. „Ich freue mich, die Firma meines Vaters gemeinsam mit Helmut Moosbrugger in die Zukunft zu führen. Mit unserem zuverlässigen Team werden wir weiterhin kompetenter Ansprechpartner in Sachen Bad, Haustechnik und Heizung sein“, erklärt Michaela Berthold. Immer auf dem technisch neuesten Stand zu sein, hat im Installationsunternehmen Egele Tradition. Es wird viel Wert auf die ständige Weiterbildung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gelegt, um jedem Kunden gerecht zu werden – vom Häuslebauer, über den Sanierer bis zum gewerblichen Objekt. Immer wenn es um Wasser, Wärme und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden geht, ist es gut, einen zuverlässigen Fachbetrieb zur Seite zu haben. Auch in Zukunft werden von Egele die kühnsten Badträume erfüllt, mit optimalen Heizungssystemen für Behaglichkeit gesorgt und generell alle Probleme rund um Wasser und Wärme gelöst werden. (pr)

Franz Egele mit den neuen Geschäftsführern: Michaela Berthold und Helmut Moosbrugger

Weihnachtskonzert. Die Harmoniemusik Vandans veranstaltet am Samstag, 15. Dezember (19:30 Uhr) ein Weihnachtskonzert. Auf der Bühne der Rätikonhalle präsentieren insgesamt siebenundfünfzig Musikanten und Musikantinnen blasmusikalische Unterhaltung. Im Mittelpunkt des Konzerts im Advent stehen natürlich weihnachtliche Melodien, die sowohl von den Jungmusikanten als auch von den „Großen“ vorgetragen werden. „Dieses Konzert ist das zweite musikalische Highlight in unserem Vereinsjahr und wir haben in intensiver Probenarbeit ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. ‚White Christmas‘ von Irving Berlin, ‚Böhmische Weihnachten‘ oder das Medley ‚All you want for Christmas‘ sind nur einige Titel, womit wir das Publikum unterhalten dürfen“, freuen sich Obmann Thomas Rudigier und Dirigent Peter Kuhn. (red)

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Generationenwechsel im Vandanser Installationsunternehmen Egele GmbH.


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Herbert Geringer informiert Wundersame Adventzeit Die Adventzeit wurde früher als Zeit der Besinnung interpretiert. Gemeinsame Stunden im Kreise der Familie bei romantischer Musik, schimmerndes Kerzenlicht, frischer Duft von festlichem Grün, Bratäpfel und heissen Tee, all dies hat sich, zumindest bei uns Älteren, tief in unser Bewusstsein eingeprägt. Heute erleben wir eine Fülle von Angeboten und Verlockungen rund um das beliebteste Familienfest des Jahres. Angebote, die es uns allen eigentlich recht schwer machen, nichts „Weltbewegendes“ zu tun. Ein Buch zur Hand zu nehmen, in Ruhe sich mit den Kindern und lieben Freunden zu unterhalten, vielleicht einen Spaziergang durch den naheliegenden Wald, Kekse backen, oder einfach einmal mit dem Hund spazieren gehen.

Mein Tipp: Lassen Sie sich bitte nicht anstecken von der aufkommenden Hektik. Ein paar stillere Tage rund um die Heilige Nacht lassen uns auch wieder darüber nachdenken, warum wir Weihnachten eigentlich feiern. Bei allen Problemen die es gibt, den meisten von uns geht es eigentlich ziemlich gut und Dankbarkeit ist wirklich angebracht. Mit schimmernden Kerzenlicht, geheimnisvollen Farben, Beerenrot, Tannengrün entsteht in jeder Wohnung eine weihnachtliche Poesie, die es uns erleichtert uns gleichsam zu „Entschleunigen“. Glänzende Accessoires, Glimmer und Glitzer, Kerzenlicht verfehlen auch heute nicht ihre Wirkung. Möglicherweise stellt sich dann auch wieder ein wenig von jener Verzauberung ein, die uns als Kinder nach einem Tag voller Staunen glückselig in den Schlaf sinken ließ. Ich wünsche Ihnen von ganzen Herzen eine besinnliche Adventzeit! (hg)

INFO

Herbert Geringer

Gartentipp von O R F - Fernsehgärtner Herbert Geringer jeden Montag in ORF 2 in Vorarlberg Heute www.gartenparkgeringer.at


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Bludenzer Hallencup 2012 Auch dieses Jahr wurde die Hallensaison 2012/13 mit dem „Internationalen Diezano Hallencup“ eröffnet. Mit rund fünfundvierzig Mannschaften aus Deutschland, dem Fürstentum Liechtenstein, der Schweiz, Tirol und Vorarlberg standen sich in den Altersgruppen U8 bis U12 an zwei Tagen mehr als fünfhundert aktive Kicker gegenüber. Die Organisatorin des Turniers, Nachwuchsleiterin des FC Fohrenburger Rätia Bludenz, Andrea Kampel, sorgte mit vielen Helfern für einen perfekten Ablauf. RätiaVorstandsmitglied Rainer Wimmer zeichnete mit seinem Team für die tolle Verpflegung und die Live-Übertragung der Spiele in

die Aula verantwortlich. Über die beeindruckenden Leistungen des Nachwuchses freuten sich nicht ausschließlich die an beiden Tagen angereisten, rund eintausend Zuschauer, sondern auch Jugendleiter Matthias Trummer, ExFußballprofi Didi Berchtold, AKA Spieler Eric Weixlbaumer, Rätia Obmann Bernd Angerer sowie zahlreiche Kampfmannschaftstrainer der regionalen Fußballvereine. Sabine Treimel, Marketingverantwortliche des Hauptsponsors Diezano, war so begeistert, dass sie im Zuge der Siegerehrung, noch vor der Überreichung der Medaillen, Pokale und Urkunden, die Unterstützung für den Hallencup 2013 zusagte. (red)

ULC-Saisonfinale in Deutschland.

Reinhard Scheger vom ULC Bludenz hat sich den „Schwarzer-Grat-Berglauf“ in Isny (BRD) als letzten Wettkampf für seine heurige Laufsaison ausgesucht. Bei feuchtem Wetter und dichtem Nebel galt es für die mehr als dreihundert Teilnehmer, die Strecke von 6,3 km und 470 Meter Höhendifferenz so schnell wie möglich zu erklimmen. Mit einer Zeit von 37:21 ist dies Scheger hervorragend gelungen, wofür er mit einem achtzigsten Gesamtrang und einem zweiten Rang in seiner Altersklasse M65 belohnt wurde. Somit konnte der ULC-Mann aus Bludenz erneut einen stolzen Podestplatz erreichen. (red) In den Altersgruppen U8 bis U12 standen sich an zwei Tagen mehr als fünfhundert aktive Jungkicker beim „Diezano-Hallencup 2012“ gegenüber.

Eislaufverein Montafon in Innsbruck. Drei Sportlerinnen des Eislaufvereines Montafon nahmen Ende November am 17. Innsbrucker Eis-Cup teil, der in der Tiroler Wasserkraft Arena durchgeführt wurde. Die von Uwe Kagelmann trainierten Läuferinnen Michaela Millinger, Denise Ritsch und Lea Schmoll durften sich im internationalen Wettbewerb dem starken, zum Großteil aus Italien und Österreich stammenden Teilnehmerfeld, mit großem Einsatz stellen. In ihrer von italienischen Läuferinnen dominierten Gruppe belegten Lea Schmoll und Michaela Millinger (im Bild) die Plätze 14 und 15. Denise Ritsch, nach dem Kurzprogramm noch auf Rang 7, konnte sich mit einer guten Leistung in der Kür auf den guten 6. Rang verbessern, womit sie drittbeste Österreicherin in ihrer Gruppe wurde. (red)

Erfolgreiche Rodler. Die Sportler des Rodelclub Sparkasse Bludenz sind ausgezeichnet in die neue Saison gestartet. Mit dem 4. Rang erreichte Thomas Steu mit seinem Tiroler Partner Lorenz Koller im Doppelsitzerbewerb beim Junioren-Weltcup in Lillehammer (NOR) eine TopPlatzierung. Katrin Heinzelmaier brachte im Training gute Leistungen, stürzte aber leider im Rennen und fiel damit aus. Gleichzeitig starteten weitere Bludenzer beim ASVÖ-Cup in Innsbruck-Igls. Dabei gab es für Jonas Müller (Jugend A männlich) und Marcel Tagwerker (Jugend D männlich) tolle Klassensiege. In der Jugendklasse A weiblich erreichten Sarah Tomaselli mit dem 2. und Janika Heinzelmaier mit dem 3. Rang ausgezeichnete Ergebnisse. Auch Fabian Bitschnau (Jugend C männlich) fuhr mit dem 3. Rang auf einen Podestplatz. (red)


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Regional-Wetter am Wochenende Freitag g

Samstag

Sonntag g

Min: -5° / Max: 3°

Min: -2° / Max: 5°

Min: 0° / Max: 5°

Trend

Präsentiert von:

Thomas Filz

Am Freitag endet die tiefwinterliche Wetterphase im Flachland, unterhalb von 1.000 m setzt allmählich Tauwetter ein. Sollte der Föhn durchgreifen sind auch 2-stellige Höchstwerte möglich. Das Wochenende beginnt ebenfalls wechselhaft und mild, Schnee fällt nur noch oberhalb von etwa 1.200 m, darunter gibt es weiterhin Regenschauer und Tauwetter.

Auch die neue Woche beginnt unbeständig und relativ mild. Die Schneefallgrenze sinkt aber auf unter 1.000 m. Ab Mittwoch weiterhin unbeständig mit teils kräftigen Niederschlägen, die Schneefallgrenze könnte vorübergehend wieder bis ins Rheintal absinken.

Am Sonntag ebenfalls mild und teils kräftiger Regen, Schnee fällt weiterhin nur oberhalb von 1.200 - 1.400 m.

Mehr Infos und laufende Wetterupdates unter www.wettering.at

Dauerbezug (Kw.)

Antilopenart

Strom durch London

Teil des Webstuhls

deutsche TVAnstalt (Abk.) ein Bindewort

Armeeangehöriger Kosename e. span. Königin

H G E R N I N OG B

F H R OG E R N A B E R I DO F

S T E N B E I G B A O L

L L O NG E E N A

E R L D T

M L A D E T R T A F A L U H L I E T O R I E D R E T G L U R T E N G I E N S I L I G E R E U

Weißhandgibbon

Werkstoff

Südseeinsel

Kfz-Z. Landsberg/ Lech

Laubbaum

Müll Forschungseinrichtung

österreichischer Tenor (Fritz)

Riese im franz. Märchen

herrischer Mensch

Bergeinschnitt

künstliche Weltsprache

grob, übel

in Gefühlswallung

trostlos

Schulstadt an der Themse

Film von Steven Spielberg

altjapanisches Brettspiel

altrömischer Gesandter

Abk.: Dezitonne

Gesimsstreifen

Künstlerhonorar

Winkelfunktion

Stimmzettelbehälter

Glimmen Platz im Hafen

A B U R I O L E D A T G D E R E S P O T F O G E S OR T T E I L I G K S

nicht lieblich

Verstanden! (Funkverkehr)

Gründer der Sowjetunion

Direktverbindung (EDV)

Schnelligkeit

I T H AM T EMP M A S O L E N A L WE I L S I N U C E G H L E GA G A N L E A E N E T T S T S E L E RO

www.puempel.at

griechische Unterwelt Schicht

kurze Zeitspanne

Dornbirn, Schlossgasse 15 Telefon: 05572 201238-0

Lehnsarbeit

Meeresfisch

eine Fleischspeise

Weihnachten beim Tanzsportclub. Am 7. Dezember war es wieder soweit – der Tanzsportclub bludance Bludenz lud zur jährlichen Adventsfeier. Im stimmungsvoll dekorierten Hotel Daneu wurden die Gäste mit Glühmost begrüßt und genossen danach das hervorragende Speisenangebot. Das anschließende Auspacken der mitgebrachtenWichtelgeschenke sorgte für Spannung und so manchen Lacher. Mit Keksen und viel guter Laune ließ man dann den Abend gemütlich ausklingen. (ver)

Feldkirch, Reichsstraße 160 - 162 Telefon: 05522 72014

starke Feuchtigkeit

zu Ende, vollendet

Druckbuchstabe

Windrichtung

Staat in Westafrika

Geheimgesellschaften

Elfenkönig

mehrere

deutsche Vorsilbe

S L L I N S T I T U T N O N E

freundlich und liebenswert

Figur der ‚Sesamstraße‘

Stelle

moldawische Währung

Getreidespeicher

babylonische Gottheit

dringlich

überglücklich griechischer Gott der Liebe

höfliche Anrede in England

dt. Volksmusiker (Volker)

Gefrorenes Initialen der Temple

priesterliches Gebet

wüstes Gelage

zähmen Halbinsel am Weißen Meer

Verbundenheit DEIKE-PRESS-1619-36


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Erfolgreicher Jahresabschluss.

der Vorweihnachtszeit ist die Umgebung von Nürnberg mit seinen stimmungsvollen Märkten. Viele Tanzpaare wählen daher das mittelfränkische Tanzsportwochenende um den „Erlanger Weihnachtsschuh“ als Abschluss ihres Tanzjahres. Für Bludance Bludenz starteten Kurt und Helga Mangard bei den Senioren III B Standard und belegten den 1. Platz. Nach ihrem Sieg erhielten sie die Einladung zum Start in der zweithöchsten Tanzklasse. Durch eine ausgezeichnete Leistung eroberten sie mit dem 3. Rang auf Anhieb ihrenersten Stockerlplatz in der A-Klasse. Am nächsten Tag war vom TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg in Fürth ein weiteres Turnier organisiert. Mit dem 2. Platz im Finale konnte das Tanzpaar eine sehenswerte Jahresbilanz abschließen. Otmar und HelgaDür tanzten bei den Senioren II A in Erlangen mit dem 3. Platz auf das Siegerpodest. Der 4. Platz beim Finale in Fürth war eine herausragende Leistung im starken Teilnehmerfeld. (ver)

Medaillenregen. Kürzlich fanden in der Turnhalle der Mittelschule Schruns-Dorf die Judo-Landeseinzelmeisterschaften U15 sowie die dritte und letzte Runde Schülercup 2012 statt. Ziel für den Judo-Club Montafon war es, den in der Zwischenwertung 2. Platz zu behalten und sogar den Punkteabstand zu Dornbirn weiter zu verringern. Acht Mädchen und acht Buben haben dieses Ziel erreicht. Bei der Landeseinzelmeisterschaft U15 freute sich der JCM auf sechs Titel: Die neuen Landesmeister sind Watche Adamjan (-33kg), Sandro Mark (-36kg), Lisa Fuchs (-28kg), Sabrina Wolf (-36kg), Celine Salzgeber (-40kg) und Anna-Lena Schuchter (-44kg). Aufgrund ihrer besonderen Leistungen wurden Watche Adamjan, Lisa Fuchs, Sabrina Wolf, Celine Salzgeber und Anna-Lena Schuchter vom Vorarlberger Landesverband zusammen mit weiteren Judokas aus allen Vereinen noch einmal besonders geehrt. Infos unter www.judoclub-montafon.at. (ver)

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Glanzleistung zum Ausklang. Ein Publikumsmagnet in

Beim Sprintpokal in Ravensburg zeigten bei insgesamt 124 Starts 20 Schwimmerinnen und Schwimmer vom Schwimmclub ValBlu Bludenz ihren Trainingsstand. An dieser 2-tägigen Veranstaltung nahmen insgesamt 23 Vereine mit 260 Sportlern aus dem gesamten Süddeutschenraum, der Schweiz und Vorarlberg teil. Das Bludenzer Ergebnis kann sich mit31x Gold, 30x Silber und 16x Bronze bei den Einzelwertungen durchaus sehen lassen. Aber auch bei den Staffelbewerben kam der Teamgeist so richtig durch – die Mädchen holten sich 1x Gold und 1x Silber – die Buben 3x Silber und 1x Bronze. Besonders herausragend waren die Leistungen der beiden amtierenden Vereinsmeister: Emma Burtscher erkämpfte ein beträchtliches Taschengeld, indem sie sich m Swim-Off den 3. Platz und in der Punktebestenleistung den 2. Platz sicherte. Maximilian Pock konnte in 50m Delfin den Vorarlberger Landesrekord einstellen. In der Mannschaftswertung mit den Ergebnissen von Emma Burtscher, Charlotte Neßler, Maximilian Pock und Mathias Eder ging sich schlussendlich der 3. Platz aus. Mehr Infos: www.bludenz.at/ schwimmclub/ (ver)


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Kleinanzeigen | Stellenmarkt

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Stellenmarkt REINIGUNGSKRÄFTE GESUCHT! Für mehrere Objekte im Raum Schruns suchen wir mehrere verlässliche Mitarbeiter/innen für die Reinigung mit Blick fürs Detail! Wir bieten Ihnen eine Teilzeitstelle im Ausmaß von ca. 15 Std. pro Woche. Arbeitszeiten: Montag bis Freitag, ab 17 Uhr. Darüber hinaus suchen wir nach einem/einer Springer/in. Vorausaussetzung: Führerschein B und ein eigenes Auto, Arbeitszeiten nach Vereinbarung. Für diese Positionen gilt ein Grundgehalt von brutto 8 Euro pro Std. Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre telefonische. Kontaktaufnahme unter: 0664/8247522. Kosmetiker in Bludenz. 05522 45142-10 Hr. Mayer Gästehaus in Schruns sucht Zimmermädchen geringfügig für 3 Stunden vormittags. Anruf erbeten Tel. 05556/72515 Zu betreuende Frau in Frastanz sucht Urlaubsvertretung vom 17.12. bis 10.1.13 Mo bis Fr je ca 1 Std Nachmittags und Sa, So und Feierstags ca 2 bis 3 Std über Mittag. Sie sollten gepflegt, ehrlich und fleissig sein. Gute Kochkenntnisse und PKW Führerschein Voraussetzung. Kurze SMS Bewerbung an 0664 307 9 330

Für unser textiles Fachgeschäft in Bludenz suchen wir eine freundliche Verkäuferin in geringfüger Anstellung (ca. 10h/Woche). Vorraussetzung: kundensicheres Auftreten, Selbstständigkeit, gute Computerkenntnisse und Flexibilität. Ihre Bewerbung richten Sie bitte an Fr. Etzinger (Etzinger Bettwaren), Tel. 0676/5367525.


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Kleinanzeigen | Stellenmarkt

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Impressum Medieninhaber und Verleger: RZ Regionalzeitungs GmbH, 6800 Feldkirch, Rosengasse 5. Herausgeber: Reiner Kolb (rk), 6800 Feldkirch, Rosengasse 5, und Amt der Stadt Feldkirch. Chefredakteur: Andreas Feiertag (fei), 6800 Feldkirch, Rosengasse 5. Redaktionelle Beiträge sind mit (red) oder dem Kürzel des Redakteurs gezeichnet, von Vereinen, Institutionen und Organisationen übernommene Texte mit (ver). Mit (pr) gezeichnete Texten sind Beiträge im Sinne von bezahlten Anzeigen. Von Parteien und Interessensgruppen unabhängige demokratische regionale Wochenzeitung für die Region Bezirk Bludenz.

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