Page 1

Unabhängige Wochenzeitung für die Region Bludenz gegründet 1885

KW 45 | 127. Jahrgang Freitag, 9. November 2012

Stemer: „Es geht Rechnen Sieum Intrigenspiele”

Montafonmuseum: Neue Ausstellung Volkswagen

Heute, Freitag, werden im Montafoner Heimatmuseum in Schruns die beiden thematisch zusammenhängenden Ausstellungen „im kurhotel. marko zink“ sowie „Ich träume noch von der Kuranstalt – Das Kurhotel und die Kuranstalt Montafon“ eröffnet. Lisa Hessenberger kuratiert die Ausstellung, Michael Kasper und Elisabeth Walch obliegt die Koordination. S. 39

8plus-Pakete

mit besten Preisen. Und geschulten VW

Zuerst die ominöse Handk Handkassa im Sportservice Vorarlberg, dann Verdächtigungen in Richtung Schwarzgeldzahlungen und un schließlich endete die Sache mit dem Rücktritt von Siegi Stemer. Dieser nimmt im Interview nun Stellung zu den Hintergründen seines politischen Abgangs. Seite 8 n Spezialisten.

8 lus-Rep 8p parat

ur-P Pa ak k

2 Bremsscheib et: 4 Bremsklötze en +Einbau* ab Symbolfoto

Martini in Bürs

90er beli Der b be beliebte elieb lieb li e te t TTraditionsmarkt radi ra adi diti tion ti onsm on smaa geht am Sonntag bereits zum 17. Mal in Szene. Die Initiatoren sm 153,DDe erwarten an Besuchern. Bürs im Fokus Seiten 19 bis 23 eer rwaart rwa r en e erneut ern rneu eu ut Hundertschaften Hund Hu nder nd ertt er

* Bremsscheiben Bre und -klötze vorne inkl. Einbau z. B. für Polo Classic Bj 97–02

Günstige Reparaturen und mehr für VW Modelle ab 8 Jahren. Jetzt auch für Golf V Bj 04 und VW Nutzfahrzeuge.

Weitere Angebote für VW Modelle ab 8 Jahren finden Sie auf der nächsten Seite, in allen teilnehmenden Volkswagen Service-Betrieben und unter

www.volkswagen.at/service


Anzeige


Unabhängige Wochenzeitung für die Region Bludenz gegründet 1885

Montafonmuseum: Neue Ausstellung Heute, Freitag, werden im Montafoner Heimatmuseum in Schruns die beiden thematisch zusammenhängenden Ausstellungen „im kurhotel. marko zink“ sowie „Ich träume noch von der Kuranstalt – Das Kurhotel und die Kuranstalt Montafon“ eröffnet. Lisa Hessenberger kuratiert die Ausstellung, Michael Kasper und Elisabeth Walch obliegt die Koordination. S. 39

KW 45 | 127. Jahrgang Freitag, 9. November 2012

Stemer: „Es geht um Intrigenspiele”

Zuerst die ominöse Handkassa im Sportservice Vorarlberg, dann Verdächtigungen in Richtung Schwarzgeldzahlungen und schließlich endete die Sache mit dem Rücktritt von Siegi Stemer. Dieser nimmt im Interview nun Stellung zu den Hintergründen seines politischen Abgangs. Seite 8

Ein Produkt der Regionalzeitungs GmbH | www.rzg.at

Martini in Bürs Der beliebte Traditionsmarkt geht am Sonntag bereits zum 17. Mal in Szene. Die Initiatoren erwarten erneut Hundertschaften an Besuchern. Bürs im Fokus Seiten 19 bis 23


Freitag, 9. November 2012

2

Eine Kennerin des Bildungslands Landeshauptmann Wallner reagierte rasch und bildete Landesregierung um „Mit Landtagspräsidentin Bernadette Mennel hat Landeshauptmann Markus Wallner eine profunde Kennerin der Vorarlberger Bildungslandschaft als neue Landesrätin nominiert. Mit dieser raschen Entscheidung binnen drei Tagen dokumentiert der Landeshauptmann, dass die ÖVP-Vorarlberg auch auf anspruchsvolle personelle Herausforderungen mit hervorragenden Persönlichkeiten reagieren kann“, freut sich ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück über die designierte Bildungs-Landesrätin.

ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück: „Für mich ist erfreulich, dass die ÖVP-Vorarlberg auch anspruchsvolle personelle Herausforderungen mit hervorragenden Persönlichkeiten besetzen kann.“ Eine Fachfrau im besten Sinne des Wortes Die studierte Juristin Mennel hat selbst viele Jahre an der Handelsakademie in Bregenz unterrich-

tet und kennt das Vorarlberger Bildungssystem aus erster Hand: „Bernadette Mennel muss man Schule nicht erklären. Sie ist eine Fachfrau im besten Sinne des Wortes. Noch dazu genießt sie als Landtagspräsidentin Respekt weit über die Grenzen der eigenen Fraktion. Diese Kombination ist eine große Chance für das Bildungsland Vorarlberg“, so Frühstück weiter. Mit Leidenschaft Bildungspolitikerin Bernadette Mennel ist seit dem Jahr 1999 Mitglied des Vorarlber-

ger Landtags. Von 2004 bis 2009 war sie Vize-Präsidentin des Landesparlaments. 2009 folgte sie Gebhard Halder als Landtagspräsidentin nach. „Bernadette Mennel hat sich als Landtagspräsidentin als engagierte Kämpferin für den Föderalismus einen Namen gemacht. Mit der selben Leidenschaft wird sie sich dem Zukunftsthema Bildung widmen“, ist der ÖVP-Klubobmann überzeugt. Mit der neuen Landtagspräsidentin Gabriele Nussbaumer sowie Peter Ritter als Vize-Präsidenten ist das ÖVP-Team wieder komplett. (pr)

Mit 1 Euro pro Tag 1 Jahr mobil Öffentlicher Verkehr: Landtag gibt grünes Licht für Grünen-Vorschlag 365-Euro-Jahreskarte

„Die Jahreskarte wird deutlich günstiger“, so der Abgeordnete. „Damit wollen wir einen Anreiz schaffen, dass die Menschen das Auto öfter stehen lassen. Die Zeit ist reif und die Vorteile für Mensch und Umwelt liegen auf der Hand.“ „Mit 584 Euro ist die Jahreskarte in Vorarlberg vorläufig noch relativ teuer“, so der Abgeordne-

te. „Billigere Jahres- und Monatskarten belohnen treue Bus- und Bahnkunden. Das ist so ähnlich wie wie beim Schifahren: Wer eine Saisonskarte hat, nützt sie auch.“ „Unser Vorschlag wird sich durch die steigende Zahl an Fahrgästen selbst finanzieren“, rechnet Bösch vor. „Gerade einmal 18% der Einnahmen im ÖV stammen aus dem Verkauf von Fahrkarten und 2/3 davon von Einzelfahrscheinen. In Wien hat das neue Jahresticket, das im Mai eingeführt wurde, umgehend zu 20% mehr Fahrgästen geführt.“ „Vor dem Hintergrund steigender Spritpreise und des Klimawandels spielt ein attraktiver und erschwinglicher öffentlicher Verkehr eine zentrale Rolle für eine zukunftsfähige Mobilität“, ist Bösch überzeugt. „Immer mehr Menschen können und wollen sich ein eigenes Auto nicht mehr leisten. Die 365 Euro-Jahreskarte ist ein unschlagbares Umstiegsan-

gebot. Sie schont die Umwelt und die Geldtasche.“ „Dieses Ticket ist das Kernstück einer grundlegenden Reform, mit der wir das Angebot ausbauen, den Tarifdschungel lichten und die Verwaltung straffen wollen“, so der grüne Verkehrssprecher. “Bus- und BahnkundInnen wollen funktionierende Anschlüsse, schnellere und häufigere Verbindungen, Pünktlichkeit und kurze Wartezeiten.“ „Unser Ziel ist es, den Umstieg zu erleichtern“, so Bösch. „Neben attraktiveren Ticketpreisen drängen wir auf Busbevorrangung, Anschlusssicherung, Taktverdichtung, bessere Tagesrandangebote und neue direkte Verbindungen – z. B. zwischen Dornbirn und St. Margrethen auf der bestehenden Gleisschleife.“ LAbg. Bernd Bösch Verkehrssprecher der Vorarlberger Grünen

„Grüne Idee wird umgesetzt.“

Anzeige

„Mit der Fahrplanumstellung im Dezember 2013 wird die neue Jahreskarte eingeführt“, freut sich der grüne Verkehrssprecher, Landtagsabgeordneter Bernd Bösch, über die Zustimmung des Landtags zur 365-Euro-ÖV-Jahreskarte für den Verbundraum Vorarlberg. „Unsere Idee war offensichtlich unwiderstehlich. Dass die Regierungsmehrheit grünen Vorschlägen zustimmt, kommt selten vor. Wir wissen das zu schätzen.“


Freitag, 9. November 2012

3

Verkehrsschilderwald ausdünnen Die Freiheitlichen fordern Verkehrssicherheit statt Autofahrerverwirrung Gerade in komplexen Verkehrssituationen konzentriert sich ein Autofahrer auf die für ihn wichtigsten Informationen und das sind in der Regel das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer sowie die Fahrbahneigenschaften. Für die Beachtung von vielen Verkehrszeichen bleibt wenig oder gar keine Kapazität. Diese verwirren dann oft mehr, anstatt sie helfen. Die Anzahl der Verkehrszeichen sollte daher auf das unbedingt notwendige Ausmaß beschränkt werden.

Schätzungen zufolge gibt es in Österreich weit mehr als 2 Millionen Verkehrsschilder. Diese führen aber nicht immer zu mehr Verkehrssicherheit, sondern leider oftmals zu Verwirrung bei den Verkehrsteilnehmern und damit zu Unsicherheit bis hin zu gefährlichen Situationen. Forscher bestätigen, dass ein Fahrzeuglenker nicht mehr als drei Verkehrszeichen gleichzeitig wahrnehmen kann. Die Freiheitlichen fordern daher eine Durchforstung des Verkehrsschilderwaldes auf wirklich notwendige Verkehrszeichen. Wir haben mit dem freiheitlichen Verkehrssprecher, Landtagsvizepräsident Ernst Hagen, gesprochen: Herr Hagen, die FPÖ fordert eine Audünnung des Verkehrsschilderwaldes und meint, dass dies zu einem besseren Verkehrsfluss sowie zu mehr Verkehrssicherheit führen kann. Wie erklären Sie das?

Gibt es bereits Städte bzw. Orte die Projekte gegen den „Schilder-

Landtagsvizepräsident Ernst Hagen

wald“ gestartet haben und wurden diese Projekte dann auch umgesetzt? Ja, die gibt es sehr wohl. In Eisenstadt etwa wurde bereits vor 5 Jahren in Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC der Verkehrsschilderwald durchforstet mit den Zielen: Höhere Verkehrssicherheit, weniger Kosten durch die Anbringung und Erhaltung der Beschilderung, sowie ein schöneres Stadtbild durch weniger Verkehrszeichen. In Folge konnten sehr viele Verkehrsschilder abgeräumt werden, 90 % der Bevölkerung hielten die Aktion für sinnvoll, Verkehrsprobleme sind ausgeblieben. Aber beispielsweise auch im Bezirk Liezen (Steiermark) wurde der Schilderwald auf der Salzkammergutstraße entrümpelt. Auf einer Streckenlänge von 37 km konnten von 235 Verkehrszeichen 100 (!) abgebaut werden, ohne dadurch die Verkehrssicherheit aufs Spiel zu setzen. (pr)

Kommentar

Neue Chance für Vorarlberg Und wieder eine Regierungsumbildung in Vorarlberg. Landeshauptmann und ÖVP-Landeschef Markus Wallner hat es wirklich nicht leicht. Nachdem ihm schon Reiner Gögele als Gesundheitslandesrat abhanden gekommen war, verließ ihn nun auch Siegi Stemer als Schul- und Sportlandesrat. Schafft es Wallner nicht, recht bald Stabilität und Kontinuität in sein Regierungsteam zu bringen, könnte ihm das bei den bevorstehenden Landtagswahlen im Jahr 2014 auf den Kopf fallen. Aber gut – bis dahin ist ja noch Zeit. Zwar ist die Personaldecke in der Vorarlberger Volkspartei für derartige Umstrukturierungen nicht gerade dick, dennoch scheint Wallner hier ein recht glückliches Händchen zu haben – zumal mit Christian Bernhard als Gögele-Nachfolger jemand gefunden wurde, der als Arzt selbst von der Ärztekammer respektiert werden muss. Und auch die nunmehrige Bestellung von Landtagspräsidentin Bernadette Mennel als StemerNachfolgerin dürfte sachpolitisch

recht klug sein, kann sie als ehemalige Lehrerin gegenüber der Vorarlberger Lehrerschaft doch ebenbürtig auftreten. Ob sich dies bewahrheitet, bleibt vorerst freilich abzuwarten. Doch wer ist diese Bernadette Mennel? Die am 26. September 1959 geborene Bregenzerin, Tochter des langjährigen Bregenzer VP-Stadtvertreters Josef Mennel, maturierte am Bregenzer Privatgymnasium Sacre Coeur Riedenburg, studierte anschließend Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck, wo sie 1984 provierte. Es folgten am Bildungszentrum Schloss Hofen ein Universitätslehrgang zur Ausbildung von Exportkaufleuten und ein Lehrgang für Europarecht, dann unterrichtete Mennel an der Tourismusschule Bludenz, wurde später Professorin an der Handelsakademie Bregenz mit Unterrichtsfächern Recht und Politische Bildung, schließlich wurde die begeisterte Jägerin Koordinatorin für EUAngelegenheiten im Bildungsbereich des Vorarlberger Landesschulrates. Zu dieser Zeit war sie in erster Ehe

mit Reiner Leitenberger verheiratet. In die Politik ging Mennel erst 1999, nach der Landtagswahl wurde sie Mitglied des Vorarlberger Landtages, wenig später auch Stadtvertreterin in Bregenz. Von 2004 bis 2009 war sie Landtagsvizepräsidentin, seit 2009 ist sie Landtagspräsidentin. Mennel wird in der nächsten Landtagssitzung am 14. November als Nachfolgerin von Stemer angelobt. Als Landtagspräsidentin rückt die bisherige Vizepräsidentin Gabriele Nussbaumer nach. Die 56-jährige Schwester von „VN“-Herausgeber Eugen A. Russ wurde ebenfalls 1999 in den Landtag und 2004 zur Landtagsvizepräsidentin gewählt. Mennel übrigens ist inzwischen in zweiter Ehe mit dem „ORF“-Redakteur Johannes Schmidle verheiratet – ein Schelm, wer glaubt, dass diese Naheverhältnisse der beiden Frauen zu den beiden wichtigsten Medien im Lande der ÖVP zum Vorteil gereichen könnte. Neuer Landtagsvizepräsident wird der Bludenzer Vizebürgermeister Heinz Peter Ritter (60), der seit 2009 Landtagsabgeordneter ist. Und als

Abgeordneter in den Landtag wird – wie bereits in der vergangenen Legislaturperiode – der Bregenzerwälder Stefan Simma nachrücken. Was die 2009 mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg ausgezeichnete Mennel außer ihrem Engagement für soziale Projekte während ihrer bisherigen Schaffensperiode besonders kennzeichnete, war ihre Föderalismus-Affinität – diese stellte sie zuletzt als Vorsitzende der Österreichischen Landtagspräsidentenkonferenz mit einem historischen Rüffel an den Nationalrat unter Beweis: Der Gesetzgeber in Wien möge fürderhin die Länder nicht länger außer Acht lassen. Mit diesem eigenwilligen Ehrgeiz könnte sie nun auch neuen Schwung in die Vorarlberger Bildungspolitik bringen – wenn sie nur will.

Andreas Feiertag andreas.feiertag@rzg.at


Freitag, 9. November 2012

4

„Hier geht es um Intrigenspiele“ Am Anfang stand eine ominöse Handkassa im Sportservice Vorarlberg, dann folgten Verdächtigungen in Richtung Schwarzgeldzahlungen, Rücktritte und schließlich endete die Sache mit dem Rücktritt von Landesrat Siegi Stemer. Dieser nimmt im Interview nun Stellung zu den Hintergründen seines politischen Abgangs. Von Werner Bachmann Die Entscheidung für die Nachfolge von Landesrat Siegmund Stemer ist gefallen. Landtagspräsidentin Bernadette Mennel wird die Stemer-Ressorts Bildung, Sport und Legistik (Gesetzgebung) übernehmen. Als Landtagspräsidentin rückt die bisherige Vizepräsidentin Gabriele Nussbaumer nach. Neuer Landtagsvizepräsident wird Peter Ritter (Vizebürgermeister Bludenz). Mennel wird in der nächsten Landtagssitzung am 14. November als Nachfolgerin von Stemer angelobt. Als Abgeordneter in den Landtag wird Stefan Simma nachrücken. Stemer hatte am vergangenen Freitag infolge der Schwarzgeld-Causa bei der landeseigenen Sportservice Vorarlberg GmbH seinen Rücktritt erklärt: Ex-Ruder-Nationaltrainer Martin Keßler werden Schwarzgeldzahlungen und nicht ordnungsgemäße Verbuchung von Einnahmen im Zusammenhang mit Lauftests vorgeworfen. Im Zuge der Affäre trat auch Geschäftsführer Martin Schäffl zurück. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Anzeiger: Turbulente Tage liegen hinter Ihnen. Können Sie die Chronologie schildern? Siegi Stemer: Geschäftsführer Schäffl schöpft gemäß eigener Aussage Verdacht bezüglich gesetzeswidriger Abrechnungen. Im Oktober kam der Höhepunkt interner Diskussionen um die Geschäftsführung im Sportservice. Schäffl war nicht mehr unumstritten. Am 18. Oktober äußert Schäffl am Nachmittag in einem Gespräch mit mir Bedenken über die Gebarung, wenige Stunden später findet Schäffl plötzlich die Handkassa. Bereits einen Tag

Foto: Werner Bachmann

Siegi Stemer über die Hintergründe seines Rücktritts als Landesrat

Siegi Stemer gab vergangene Woche seinen Rücktritt bekannt. später übergibt Schäffl die Handkassa an den Leiter der Vermögensabteilung der Vorarlberger Landesregierung. Eine Sachverhaltsdarstellung ergeht an die Staatsanwaltschaft. Am 22. Oktober erging ein Schreiben der Mitarbeiter des Sportservice an den Landeshauptmann. Inhalt: Die von Schäffl kritisierten Zahlungsmethoden waren Schäffl durchaus bekannt. Detail-Informationen meinerseits an die Klubobleute aller Parteien am 24. Oktober sorgten für den allgemeinen Tenor, dass Keßler und Schäffl ihre Ämter zurücklegen müssten. Bereits am 23. Oktober fand eine Sitzung des Aufsichtsrates ohne Schäffl, aufgrund der Vorwürfe der Mitarbeiter des Sportservice, statt. In anschließenden Gesprächen mit Schäffl und Keßler wurde ihnen eine Kündigung nahegelegt. Martin Keßler kündigte aufgrund der Vorwürfe von SchwarzgeldZahlungen. Am 30. Oktober erreichten mich Vorwürfe, ich hätte am Tag des Auffindens bereits von der Handkasse gewusst. In meiner unmittelbaren Stellungnahme verneinte ich dies, vermutlich um größeren Schaden im gemeinsamen Interesse zu vermeiden. Die Vorwürfe, dass zudem Sportservice-Mitarbeiter private Geschäfte betrieben haben sollen, muss ich leider bestätigen. Diese sind aber bereits 2011 aufgetaucht und wurden gemeinsam mit dem damaligen Landeshauptmann Herbert Sausgruber abgestellt. Warum dies nicht restlos geschah, wurde mir erst später klar, als ich auch zur Kenntnis nehmen musste, dass mein Vertrauen tatsächlich missbraucht wurde. Der Rest ist bekannt, der Rücktritt, den ich schweren Herzens bekannt gab, war nur noch Formsache.

Anzeiger: Geht es hier eigentlich noch um die Fakten? Stemer: In dieser Sache geht es schon lange nicht mehr um die Fakten, denn eine Handkasse wurde gefunden und bereits am nächsten Tag mit den Erhebungen über die Hintergründe begonnen. In der Handkasse befanden sich etwa 1.100 Euro, ohne dies beschönigen oder als Kavaliersdelikt darstellen zu wollen. Man muss nicht darüber diskutieren, dass es in einem Landesunternehmen keine inoffizielle Handkassa geben darf, auch wenn es sich nur um 50 Euro handeln würde. Welche Zahlungseinund ausgänge, von wem, in welchem Zeitraum, wofür, in welcher Höhe getätigt wurden und wer verantwortlich war, ist Gegenstand der unmittelbar nach Auffinden der Handkasse eingeleiteten Erhebungen, die zurzeit stattfinden. Was in diesen Tagen geschah, besonders von maßgeblichen Medien federführend begleitet, hat mit einer seriösen Prüfung der natürlich nicht zu tolerierenden, aber in der eigentlichen Größenordnung nicht so gravierenden Angelegenheit nicht mehr viel zu tun. Anzeiger: Wie empfanden sie die ersten Reaktionen, die anfänglich in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden? Stemer: Selbst Nicht-Insider haben registriert, dass es nicht mehr um die eigentliche Aufklärung der Fakten geht, sondern hier geht es um Intrigenspiele von gewissen Personen gegen andere Personen. Bei denen zu Methoden gegriffen wird, die weder in der Sache korrekt noch moralisch in Ordnung sind. Ob die wahren Hintergründe und Drahtzieher je bekannt werden, ist fraglich. Eher ist nicht damit zu rechnen, da die zweifelhafte Macht der versteckt handelnden Personen relativ groß ist. Dies wurde leider bei anderen Themen schon mehrfach augenscheinlich. In den Mittelpunkt des Interesses wurde gerückt, dass ich mich an ein bestimmtes Wort aus einem langen Gespräch zunächst nicht erinnern konnte, dies aber nachträglich als Fehler aus einer persönlichen Drucksituation heraus eingestanden habe. Anzeiger: Worin liegt nachbetrachtet Ihre größte persönliche Enttäuschung?

Stemer: Eine besondere Note dabei ist die nachträglich bekannt gewordene Tatsache, dass der Geschäftsführer eine geheime Tonbandaufzeichnung dieses persönlichen Gesprächs mit mir vornahm. Ein Gespräch, das tatsächlich für einen anderen Zweck anberaumt wurde. Faktum ist auch, dass es in diesem langen Gespräch vorwiegend um andere Sachverhalte ging, dass der Geschäftsführer mir mehrfach das persönliche Vertrauen aussprach. Anzeiger: Ihr vorläufiges persönliches Resümee? Stemer: Wenn das Zuspitzen persönlicher Differenzen zwischen verschiedenen Personen um noch nicht aufgeklärte Sachverhalte sich in Rücktrittsaufforderungen ergießen und daraus die Lösung irgendeines dieser Probleme erwartet wird, dann geht es wohl nicht mehr um die Sache. Nun, es kam relativ rasch zu dieser Konsequenz, die persönlich sehr weh tut. Jahrzehntelanger Einsatz für die Sache und für Land und Leute geraten total in den Hintergrund. Das ist dann halt so. Man geht zur Tagesordnung über. Anzeiger: Wurde jetzt ein Scherbenhaufen hinterlassen, ist ihr politisches Vermächtnis in Gefahr? Stemer: Diese Einschätzung überlasse ich den Verantwortlichen. Viele positive Dinge sind im Sportservice passiert und es dürfte durchaus sein, dass aufgrund der Fülle an bewältigten Aufgaben Fehler passiert sind. Dennoch muss ein Weg fortgesetzt werden, der immer im Interesse der Bevölkerung war – und auch sein wird, so hoffe ich. Vor allem deshalb, weil ich zutiefst davon überzeugt bin, dass dieser Weg zu einer ganzheitlichen Bewegungs-, Gesundheits- und Erfolgskultur der einzige ist, um mit niedrigen Kosten und mehr Eigenverantwortung den gefährlichen Wohlstandsentwicklungen wie Übergewicht, Bewegungsmangel und ähnlichem zu begegnen. Also – fast kostenlos vorzubeugen, statt später sehr teuer zu reparieren. Aus diesen Gründen initiierte ich auch den Bewegungskindergarten und die Bewegte Schule als zwei von vielen wichtigen Beispielen.


5

Anzeige

Freitag, 9. November 2012


Freitag, 9. November 2012

6

Die Polizeimusik Vorarlberg feiert heuer ihr 90-jähriges Bestandsjubiläum. Aus diesem Anlass gibt es am Freitag, 16. November, um 19.30 Uhr im Kulturhaus Dornbirn, Rathausplatz 1, ein großes Gemeinschaftskonzert mit den Polizeimusikkorps St. Gallen und Graubünden. Die Ursprünge der Polizeimusik Vorarlberg gehen auf das Jahr 1922 zurück, als am 28. Juli die Zollwachmusik Vorarlberg in Feldkirch gegründet wurde. 20 musikbegeisterte Zollwachebeamte spielten in der äußerst schwierigen Nachkriegszeit Konzerte im In- und Ausland. Im Jahre 1938 wurde die Zollwachmusik auf den Namen „Musikzug der Reichszollbeamten Vorarlbergs“ umbenannt. Der Einzug der Mitglieder in den Kriegsdienst machte die Kapelle bald spielunfähig. In der Nachkriegszeit blühte das Vereinsleben, und die Zollwachmusik spielte im ganzen Land zahlreiche Konzerte. Nach der Zusammenlegung der Exekutivkörper Gendarmerie und Zollwache wurde die „Musik der Exekutive Vorarlbergs“ ins Leben gerufen. Damit war der Fortbestand der bisherigen Zollwachmusik gesichert und gleichzeitig öffnete sich der Klangkörper für die gesamte Exekutive (Gendarmerie, Polizei, Zoll, Sicherheits- und Justizwache) und zusätzlich für die Bediensteten der Sicherheitsdirektion und der Finanzverwaltung.

Im Zuge der Verschmelzung von Bundesgendarmerie und Bundespolizei im Jahre 2005 wurde der Klangköper im Jahre 2006 in „Polizeimusik Vorarlberg“ umbenannt. Die Polizeimusik tritt als Botschafter der Polizei in Vorarlberg auf. Sie umrahmt musikalisch sowohl dienstliche interne Anlässe als auch zahlreiche öffentliche Veranstaltungen, wie etwa die jährliche Polizeibergmesse. Das Frühjahrskonzert und Standkonzerte in verschiedenen Gemeinden ergänzen das breite Programm. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst neben der gehobenen Unterhaltungsmusik und der traditionellen österreichischen Marschmusik auch Literatur der konzertanten Blasmusik. Innerhalb des Orchesters gibt es ein Bläserensemble, das bei Festakten und internen Feierlichkeiten auftritt. Außerdem unterhält die Polizeimusik Vorarlberg eine „Kleine Harmonie“, die bei Veranstaltungen der Landespolizeidirektion für den unterhaltsamen musikalischen Rahmen sorgt. Am 16. November wird der Geburtstag mit einem Gemeinschaftskonzert mit den Polizeimusiken der Schweizer Kantone St. Gallen und Graubünden gefeiert. Die Polizeimusik Vorarlberg zählt rund 45 Mitglieder und wird seit 1995 von ChefInsp. i. R. Manfred Allmayer musikalisch geleitet. Mehr Infos: www.polizeimusik. com (ver)

POLIZEIMUSIK 13-kompr..jpg

Die Polizeimusik Vorarlberg feiert ihr 90-jähriges Bestehen mit einem großen Konzert am 16. November in Dornbirn.

Die Macht der

Stefan Verra: Bludenzer HAK-S Hongkong, Berlin, Prag, Wien – und bald auch in Bludenz. Stefan Verra ist ein Körpersprecher, der sich mit dem Thema Körpersprache in Vorträgen und Seminaren intensiv beschäftigt und somit seinen Zuhörern unterhaltsame Tipps und Tricks näher bringt, die man im eigenen Umfeld verwerten kann. In Dialogen werden die Teilnehmer aktiv zum Mitmachen animiert. Lisa König, Selma Civelek, Sarah Peyha, Camilla Reis und Stefan Gantner, angehende Maturanten der Bundeshandelsakademie Bludenz, ist es auf Initiative von Projektleiterin Frau Mag. Petra Waltle gelungen, den namhaften Körpersprecher Stefan Verra, in die Alpenstadt einzuladen. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung, die am 19. November im Stadtsaal Bludenz über die Bühne gehen wird, laufen bereits auf Hochtouren. Anlässlich des vierzigjährigen Bestehens der Handelsschule Bludenz organisieren die MaturaAspiranten in Kooperation mit Stefan Verra eine verheißungsvolle Veranstaltung zum Thema Körpersprache. Die Vorstellung, die für die Schüler und Lehrer bei frei-

Foto: Werner Bachmann

Konzert: 90 Jahre Polizeimusik Vorarlberg

Camilla Reis, Sarah Peyha, Selma Civelek, Stefan Gantner und Lisa König initiieren im Rahmen des Jubiläums „40 Jahre Handelsschule Bludenz“ eine Bildungsoffensive, die einen vielversprechenden Event zum maßgeblichen Thema „Körpersprache“ hat. em Eintritt organisiert wird, findet am Vormittag statt. Zusätzlich bietet sich der Öffentlichkeit die Gelegenheit, die Abendveranstaltung (Kartenverkauf in allen Sparkassen und Raiffeisenbanken) mit Stefan Verra zu besuchen. „Man kann nicht, nicht kommunizieren“, sagte einst Paul Watzlawick, ein bedeutender

Jagdgeschichten im Montafon. „ServusTV“ produzierte (in Kooperation mit degn-film) im Rahmen der Serie mit Berti Göttl „Ein Hoagascht über jagdliche Traditionen im Montafon –ST.HUBERTUS MONTAFONER JAGDGESCHICHTEN“. Sendetermin: FR, 09.11.2012, 19:46 Uhr bei ServusTV. Bei „Hoagascht“ (Plauderei) in Berti Göttls Sendung steht authentisches und unverfälschtes Brauchtum im Mittelpunkt. Kalendarisch werden Traditionen und Gepflogenheiten einzelner Regionen im AlpenDonau-Adria-Raum beleuchtet. Dabei trifft Göttl interessante Persönlichkeiten und wahre Urgesteine. Das Ergebnis ist ein lustiges Beisammensein, bei dem zünftig aufgespielt wird. (red)


Freitag, 9. November 2012

7

Körpersprache

Schüler initiieren Maturaprojekt untergebracht, denn die Handelsschule hatte kein eigenes Gebäude zur Verfügung und aus Platzmangel musste vielen Schülern eine Aufnahme verwehrt bleiben. Wenige Jahre später baute man das Bundesschulzentrum in Bludenz und auch die Handelsschule ließ sich dort nieder – die Handelsakademie sollte sich unmittelbar darauf erstmalig im Bezirk Bludenz erfolgreich etablieren. Die Schüler der Handelsakademie und Handelsschule lernen parallel zum Lehrplan, anhand kompetenter Unterrichtsmethoden, sich zu präsentieren, zu kommunizieren, zu identifizieren und auch Konflikte zu lösen. Dieser Lernprozess begleitet durch die gesamte Schulzeit an der HAK/HAS. Die wirtschaftliche Ausbildung ist im privaten und beruflichen Leben von immensem Nutzen. Getreu dem Motto „Stark in die Zukunft“ werden alle Schüler menschlich und nach modernen Standards von den verantwortlichen Pädagogen, unter federführender Leitung von Direktor Hans Duregger, bewusst unterstützt. (bach)

INFO

Anzeige

Die Macht der Körpersprache Show – Workshop – Seminar MO, 19. November 2012 Einlass 19:15 Uhr, Beginn 20:00 Uhr Stadtsaal Bludenz, Untersteinstraße 6 Karten: In allen Sparkassen und Raiffeisenbanken matura.hak@hotmail.com

Anzeige

Kommunikationswissenschaftler aus Österreich. Eine bezeichnende These dafür, dass man sich nicht ausschließlich mit Worten ausdrücken kann, sondern sehr wohl auch mit unserer Gestik, Mimik und der Körperhaltung. Gezielte oder auch unbewusste Körpersprache entscheidet unter anderem über Karrieren, verbindet Menschen und prägt Familien-Strukturen. Genau mit diesen Themen befasst sich der ausgewiesene Körpersprach-Experte Stefan Verra. Körpersprache kommt all jenen zugute, die gezielte Körpersprache in differenziertesten Lebenslagen anzuwenden versuchen. Voraussetzungen dafür sind, die Körpersprache der anderen zu lesen und die eigene Körpersprache bewusster einzusetzen. Das Projektteam hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Veranstaltung für die Öffentlichkeit und für die Schüler der HAK/HAS Bludenz zu planen. „Das Thema Körpersprache ist an unserer Schule gegenwärtig ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts, deswegen war es für das Maturaprojektteam naheliegend, mit dem Körpersprecher Stefan Verra zu kooperieren. Das Team sieht es als Möglichkeit, die Theorie in der Praxis zu demonstrieren“, erklärt Klassenvorstand Petra Waltle im Namen des Projektteams die Initiative, die im Rahmen einer Bildungsoffensive stattfindet. Vor vierzig Jahren wurden die ersten Handelsschüler in der damaligen Volksschule Unterstein


Freitag, 9. November 2012

8

Schwabenkinderjahr 2 Lesung mit Christiane Schwald in der Remise Heute, Freitag, 9. November findet um 19:30 Uhr in der Remise Bludenz eine interessante Lesung mit Christiane Schwald statt. „Regina Lampert – die Schwabengängerin. Erinnerungen einer jungen Magd aus Vorarlberg, 1864 bis 1874. „Der normale Lebenslauf eines Kindes im 19. Jahrhundert: Sechstagewoche mit zwölf Stunden Arbeit täglich, tyrannische Bäuerinnen und eine entwickelte Jugendkultur rund um den Schuhplattler. Regina Lampert hat all das als alte Frau aufgeschrieben, anschaulich und spannend. Ein sozialgeschichtliches Dokument erster Güte, ein Zeugnis extremer Belastung wie Belastbarkeit.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Regina Lamperts Autobiographie ist der Lebenslauf einer Frau, die früh lernen musste, sich durchzusetzen: als zehnjähriges Hütekind in der Fremde und als junge Magd an verschiedenen Dienstplätzen. Sie erlebt als „Schwabengängerin“ und Dienstbotin das dörfliche Schnifis, die bittere Realität auf einem Gut in Oberschwaben und die städtische Betriebsamkeit im kleinbürgerlichen Feldkirch. Mit unvergleichlicher Fabulierlust und Beobachtungsgabe und der Fähigkeit, Stimmungen wiederzugeben, beschreibt sie den Alltag in einer sich rasch modernisierenden Gesellschaft, etwa die Begegnung mit gekrönten Häuptern oder die wundersamsten Ereignisse und Erlebnisse privater Natur. Der Text – selbstbewusst, sensibel und

Unter uns gesagt

Pfüati Gott, mi subers Ländle... Vorarlbergs Politiker werden den Allerseelentag 2012 nicht so schnell vergessen. Das »Ländle« – dessen Politiker jahrzehntelang den Ruf eines »Musterländle« mit allen möglichen Mitteln gehalten und nötigenfalls auch aufpoliert haben – ist nun politisch auseinander gebrochen, weil ein Politiker, der einen Fehler gemacht hat, der aufgrund einer zweifelhaft geführten Beweisführung mit einem versteckten Tonband zum Vorschein kam, schließlich von sich aus zurücktrat. Dieses anscheinende Von-sich-auszurücktreten von Landesrat Siegi Stemer war die logische Schlussfolgerung aufgrund eines gemachten Fehlers und einer alles eher als menschlichen, wenig ruhmreichen Medienberichterstattung sowie der vorschnellen Entscheidung von Politikern, die sich scheinbar unter Druck setzen ließen. Tatsache ist, dass es in der landeseigenen Institution Sport-Service schon länger Unstimmigkeiten unter dem Personal gab, von dem einige im Trüben fischten und sogar von Schwarzgeldzahlungen die Rede ist. Landesrat Siegi Stemer war der oberste Boss, also verantwortlich, auch wenn er angeblich nicht alles wusste, was hier negativ hinter seinem Rücken lief. Das und seine menschliche

Vertrauensseligkeit gegenüber den ihn damit ausnützenden Typen im SportService bewirkten den Rücktritt, der für die Politik der Vorarlberger Volkspartei folgenschwer sein dürfte und weite Kreise der Bevölkerung schockte. Negative Kräfte in den Medien, in der Politik, aber auch in der Gesellschaft, denen schon lange eigene Interessen wichtiger sind oder denen ein politisches Chaos im Ländle gerade recht käme, haben hier anscheinend einen, alle ehrlichen geradlinigen Vorarlberger verwundernden Coup gelandet, der nicht so schnell vergessen wird. Auch nicht so schnell vergessen wird man die überraschend schnelle Zusage bezüglich der Amtsübernahme von sämtlichen Ressorts Siegi Stemers durch die »überraschte« und »nicht damit rechnende« Landtagspräsidentin Bernadette Mennel. Mit der Inthronisierung der bisherigen Vizepräsidentin Gabriele Nußbaumer zur neuen Landtagspräsidentin und dem Bludenzer Vizebürgermeister Peter Ritter zum Landtagsvize wurden im Landtag die Weichen auch hier ÖVP-gerecht neu gestellt. Das Oberland – man höre – hat nun lediglich nur noch einen ÖVP-Vertreter im Landtag... Unter ihrem Landeschef LH Markus Wallner meint die Vorarlberger ÖVP

mit der Bestellung von Bernadette Mennel als Nachfolgerin von Siegi Stemer der sehr leidigen Angelegenheit Genüge getan zu haben. Wallner hat jedenfalls keinen leichten Stand... Man darf gespannt sein, ob dies der Fall ist. Siegi Stemer hat lange Jahre hervorragende Arbeit geleistet und ist im Volk sehr beliebt. Sogenannte Insider sprechen davon, dass er nicht so vorschnell hätte zurücktreten sollen, sondern erst die anstehenden Untersuchungen abwarten hätte sollen. Denn andere ÖVP-Granden – beispielsweise in der Bundespolitik – sind heute noch trotz wesentlich schwererer Verfehlungen im Amt. Es gibt viele politisch interessierte Leute – auch in den Reihen der ÖVP – die diese Sache sehr kritisch sehen und damit eine fragwürdige Entwicklung, dass machtgeile, politisch egoistische Politiker sich das Sagen in der Ländle-ÖVP unter den Nagel gerissen haben oder noch reißen möchten... Denn eigenartig dünkt doch die hastige Schnelligkeit, mit der LH Wallner die Nachfolge von Siegi Stemer am vergangenen Montag Nachmittag verkündete, nachdem er noch am Vormittag einem Pokerspieler gleich, davon sprach, noch auf der »Suche« zu sein... Jedenfalls hat sich die politische Szene im »Ländle« mit dem Rücktritt Ste-

mers unvorteilhaft verändert. Und eines scheint klar – die »Absolute« der ÖVP dürfte, für die nächste Landtagswahl gesehen, dahin sein. Die ÖVP-Anhänger im Oberland sind über die Nichtberücksichtigung eines eventuellen Oberländer NachfolgeKandidaten für Stemer alles eher als begeistert, von den »angefressenen« Montafonern ganz zu schweigen... Politisch ausgebuffte Füchse meinen jedenfalls, dass man den »Fall Stemer«, der eigentlich und wirklich als Fall »Sport-Service« abgehandelt hätte werden müssen, anders hätte lösen können, ja müssen. Er wurde leider – besonders auch in den Medien – unter dem Motto »Man meint den Hund und prügelt den Sack« abgetan... Man darf gespannt sein, wie jetzt die Opposition außerhalb ihrer Kommentare reagiert. Denn die politische Situation in Vorarlberg ist derzeit alles eher als erfreulich. Mit anderen Worten und unter uns gesagt – Pfüati Gott, mi subers Ländle...

„Commentatore“

Günther J. Wolf Gastkommentar


Freitag, 9. November 2012

9

2012

Das Neujahrskonzert 2013 zu Gast in Lech a.A.

lebensbejahend – konfrontiert die Leserin und den Leser mit dem Vorarlberg der Sechziger- und Siebzigerjahre eines Jahrhunderts aus einer bislang unbekannten Perspektive. Regina Lampert, 1854 im vorarlbergischen SchniďŹ s als Kind armer Leute geboren und 1942 in ZĂźrich gestorben, begann 1929 als Ăźber Siebzigjährige ihre

INFO

„Schwabenkinderjahr 2012“ Lesung mit Christiane Schwald FR, 9. November (19:30 Uhr) Remise Bludenz Bludenz Kultur gGmbH Tel. 05552/63621-236 kultur@bludenz.at www.bludenz-kultur.at

Am 3. Jänner um 17 Uhr steht die neue Kirche in Lech wieder ganz im Zeichen der „WalzerkĂśnige“. Das Ensemble der „Philharmonischen Solisten Wien“, welches sich aus Mitgliedern dieses weltbekannten Orchesters und internationalen Solisten zusammensetzt, spielt und interpretiert an diesem Abend die Melodien der weltbekannten Strauss Dynastie. Dieser Konzert-Klassiker verspricht mit einer beeindruckenden Verschmelzung aus extravaganter Berglandschaft und brillanter Musik ein einzigartiger Jahresbeginn und jährlicher Fixpunkt fĂźr Kulturliebhaber am Arlberg zu werden. Wer sich im Anschluss an diesen musikalischen Leckerbissen auch noch kulinarisch verwĂśhnen lassen mĂśchte, hat die MĂśglichkeit bei einem Gala Dinner gemeinsam mit den Musikern im Hotel Gasthof Post in Lech dieses einzigartige kulturelle Erlebnis genussvoll ausklingen lassen.

INFO Donnerstag, 3. Jänner 2013, 17 Uhr Neue Kirche Lech Kartenpreise: Ticket Neujahrskonzert: 85 Euro VIP-Ticket Neujahrskonzert & Gala-Dinner inkl. Weinbegleitung im Hotel Gasthof Post: 165 Euro Information und Kartenverkauf: Lech-Zßrs Tourismus, Lech Tel. +43 5583 21610 info@lech-zuers.at, www.lech-zuers.at Hotel Gasthof Post, Lech Tel. +43 5583 2206-0 info@postlech.com, www.postlech.com Bodega Rioja, Lustenau Tel. +43 5577 82667 RIÀFH#ERGHJDULRMDDW www.bodegarioja.at info@neujahrskonzert-lech.com www.neujahrskonzert-lech.com

Anzeige

Jugenderinnerungen niederzuschreiben. Im Laufe von fßnf Jahren fßllte sie eine Menge Schreibhefte: ein dichter Text in einem eigenwilligen und authentischen Duktus und mit bestechenden erzählerischen Qualitäten, eine Entwicklungsgeschichte aus dem kleinbäuerlichen Milieu. Musikalische Umrahmung durch SchßlerInnen der Musikschule Bludenz. (red)

Nach ihrem erfolgreichen Gastspiel im vergangenen Jahr kehren die „Philharmonischen Solisten Wien“ auch 2013 mit ihrem Neujahrskonzert zurĂźck nach Lech.

Anzeige

Im Rahmen des Schwabenkinderjahres 2012 ďŹ ndet heute in der Remise Bludenz eine Lesung mit Christiane Schwald statt.


Freitag, 9. November 2012

10

Hört… Hört…

„Achtung Ländle 2“ – Erfolgreiche Spielzeit

Nüziders war eines der letzten Gastspiele, die auf mehreren Bühnen in Vorarlberg erfolgreich stattfanden.

Foto: Werner Bachmann

Die erfolgreichen Gastspiele von „Achtung Ländle 2“ gingen gestern in Hohenems endgültig in die Zielgerade. Insgesamt dreiunddreißig Inszenierungen des Stücks aus der Feder von Stefan Vögel gingen größtenteils vor ausverkauften Häusern fulminant über die Bühne. Große Begeisterung vermochte das Ensemble des Vorarlberger Volkstheaters bereits bei der Premierenvorstellung in Götzis zu entfachen, ehe man den „Heimvorteil“ in Götzis-Ambach gegen neun weitere Gastspiele in ganz Vorarlberg eintauschte. „Wir fühlten uns überall wie zuhause“, sagt ein glücklicher und gleichermaßen erleichterter Alfons Noventa, der sich blendend in die Truppe einfügte. Noventa seinerseits würde es begrüßen öfter in Vorarlberg aufzutreten, die Gelegenheiten dazu seien leider relativ dünn gesät. Der einundsechzigjährige betreibt die eigene „Studiobühne Schönbrunn“ in Wien. Zurzeit ist ein eigenes Weihnachtsstück im Entstehen, das im kommenden Dezember auch in Schnifis zu sehen sein wird. Seit siebenundvierzig Jahren steht der Routinier auf den Brettern, anfänglich bei Rudi Geigers legendärem Spielkreis und in der Folge unter der Leitung des unvergessenen Pater Edgar in Bludenz.

Eine der letzten Darbietungen von „Achtung Ländle 2“ durfte vor prominentem Publikum im Nüziger Sonnenbergsaal bestaunt werden. Autor Stefan Vögel selbst saß in unmittelbarer Nähe von keinem geringeren als Kabarettist Joesi Prokopetz, der angereist war, um Sohn Florian auf der Bühne zu beäugen. Geschlossen traf man sich im Anschluss an die turbulente Komödie im „Hotel Daneu“ in Nüziders, zur verdienten AfterParty. Dort fand der Spaß natürlich seine Fortsetzung, wobei sich gelegentlich vermeintliche Abschiedsstimmung breit machte. Die Wege werden sich trennen, Spaßvogel Yilmaz Bayraktar wird es beispielsweise zurück nach Hamburg ziehen, wo er seinem schauspielerischen Handwerk nachgehen wird. Florian Prokopetz reist zurück nach Wien, Stefan Pohl, der gebürtige Andelsbucher, der unlängst in einer Folge von „SOKO Donau“ zu sehen war, sieht bereits bevorstehenden Engagements entgegen. Ob das erfolgreiche Ensemble noch einmal in ähnlicher Besetzung auftreten wird, war weder Stefan Vögel noch den sympathischen Darstellern zu entlocken. Das heimische Publikum würde diesen Umstand allenfalls begrüßen, auch das „Ländle“ hätte noch viel Soff zu bieten. (bach)

„Kult Pur“ und das Sonnenberg-Team begrüßten prominentes Publikum in Nüziders zu „Achtung Ländle 2“.

Stefan Vögel, der es sich nicht nehmen ließ, persönlich ins Oberland zu kommen, und Yilmaz Bayraktar.

Scheinbar ausgepowert und dennoch glücklich ob des erneuten Erfolgs. „Tarik“ alias Stefan Pohl.

Sonia Diaz und Jessica Matzig. Viel Temperament auf der Bühne und bei der anschließenden „After-Party“.

Größte körperliche Fitness wurde den Protagonisten während gezählter dreiunddreißig Vorstellungen abverlangt.

Spaß im „Hotel Daneu“ – der gebürtige Bludenzer Alfons Noventa fügte sich bestens ins Ensemble ein.

Starkabarettist Joesi Prokopetz war ins „Ländle“ gekommen, um Sohn Florian auf der Bühne zu beäugen.


Freitag, 9. November 2012

11

Menschen mit Behinderung Kreatives und Dekoratives aus den Werkstätten Schruns die Möglichkeit, selbst Kerzen zu ziehen. Die Verkaufsausstellung in Ludesch wird von der Band „Scheduller“ musikalisch umrahmt. Vorbeizuschauen lohnt sich auf jeden Fall. Bei der Vielzahl von kreativen Produkten ist sicher für jeden etwas zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit dabei. (pr) DSC_3243_2.jpg DSC_3316_2_2.jpg

rung ihre Kreativität und ihr vielseitiges Schaffen. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Besucher erwarten ein breites Angebot an pikanten und süßen Speisen. Weiters gibt es in Bludenz und

INFO

Verkaufsausstellungen Samstag, 17. November montafoner Kerze Auf der Litz 1, Schruns, von 9 bis 16 Uhr Sonntag, 25. November Werkstätte Bludenz St. Peterstraße 3a, Bludenz, von 9 bis 16Uhr Werkstätte Ludesch Schulweg 10, von 10 bis 17 Uhr

Anzeige

Die Palette mit kreativen Produkten der Werkstätten der Caritas Vorarlberg ist groß: Kerzen, Weihnachtsschmuck, Grußkarten, Teppiche, handbemalte Glasprodukte und Gebrauchskeramik, Holzartikel und Tonwaren, Schmuck aus Filz und anderen Materialien, handgefertigte Damenbekleidung, Weihnachtsgebäck und vieles mehr. Eines haben die kreativen Produkte gemeinsam: Es sind alles Unikate, die mit viel Freude von Menschen mit Behinderung gefertigt wurden. Beim „Lichterzauber“ der montafoner Kerze am Samstag, 17. November, und den Verkaufsausstellungen der Werkstätte Bludenz und Ludesch am Sonntag, 25. November, präsentieren die Menschen mit Behinde-

Anzeige

Die Werkstätten Bludenz, Ludesch und Montafon laden zur vorweihnachtlichen Verkaufsausstellung.


Freitag, 9. November 2012

12

„Drachen

Brandschutzübung in Bludenz

Im Kontext dieses Projektes stand eine Brandschutzübung im Tränkeweg. Rund sechzig Erwachsene und Kinder aus der Wohnanlage Tränkeweg waren mit dabei. Meinrad Mathis – Sicherheitsfachkraft beim IfS – erläuterte, wie sich die Bewohnerinnen und Bewohner im Brandfall verhalten sollten. Besonders in Wohnanlagen ist das richtige Absetzungen des Notrufes oder welche Feuerlöscher für was verwendet werden, sehr wichtig. Praktische Tipps gab es vom Ex-

perten in Sachen Papierkorb-, Bildschirm- oder Fettbrand. Wie gefährlich eine zerknallte Spraydose sein kann, war ein weiteres Thema bei der Vorführung. Im Anschluss konnten die Interessierten selbst Hand anlegen einen Demonstrationsbrand löschen. Die Kosten für diese Brandschutzübung wurden von der Alpenländischen Heimstätte übernommen. „Mit Informationsveranstaltungen, Kinderprojekten oder weiteren Aktionen möchten wir das Zusammenleben in dieser Siedlung fördern”, unterstreicht Bürgermeister Mandi Katzenmayer. (red)

Die Brandschutzübung in Bludenz war der Auftakt zur interkulturellen Siedlungsarbeit.

„Vorhang auf!“ heißt es bereits heute für die neue Produktion des treff.theater Schruns-Tschagguns. Pünktlich um 20 Uhr wird der Zuschauerraum in der Schrunser Kulturbühne abgedunkelt und der Vorhang öffnet sich zur Premiere von „Drachendurst“. Felix Mitterer hat in diesem Zaubermärchen mehrere Märchenmotive und -figuren zu einer turbulenten und spannenden Geschichte für Jung und Alt vereint und behandelt dabei die Thematik des ewigen Kampfes zwischen Gut und Böse. Im Stück, unter routinierter Regie von Dietmar Schlatter, verkörpert durch die Feenkönigin in Gestalt der Hirschkuh (Natalie Zuderell) und den Zauberfürsten in Form des Drachen (Gerhard Schlepp, Markus Kieber). Martha (Anna Bertle) rettet eine Nixe vor dem Tod. Die Meerjungfrau (Barbara Flatz)

Bereits im vergangenen Jahr konnte das tre mit Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“ chen. dankt ihr mit dem Versprechen, die Heldentat der Hirschkuh zu berichten. Wenig später holt der Drache Hatzes die holde Maid auf seine Eisenburg, weil er zum Leben junges Mädchenblut braucht. Der rostige Ritter und Drachentöter Niklas (Joachim Schwald) hat es auf Hatzes abgesehen, sucht

Anzeige

Die Stadt Bludenz bemüht sich im Rahmen eines Projektes das Zusammenleben in kommunalen Ballungszentren zu fördern. Gemeinnützige Wohnungsanlagen stehen hierbei im Fokus dieser interkulturellen Siedlungsarbeit. Durch gezielte Programme sollen die Wohnqualität und vor allem auch die Beziehungen und das Miteinander der Bewohner verstärkt werden.

Märchenh


Freitag, 9. November 2012

13

ndurst“ in Schruns

Leserbrief Zum Rücktritt von S. Stemer

ihn auf und will ihn töten. Doch der mit Zauberkräften bewaffnete Drache ist nicht zu besiegen. Martha opfert sich für den jungen Ritter. Niklas ist verzweifelt und versucht mit Hilfe des aus der Übung gekommenen Zauberer Schneck (Islode Pfefferkorn) Martha aus den Klauen des Bösen zu befreien.

Im Kampf zwischen Gut und Böse treffen die Hirschkuh und der Drache aufeinander.

INFO

„Drachendurst“ Felix Mitterer/treff.theater Regie: Dietmar Schlatter Kulturbühne Schruns FR, 9.11./SA, 10.11./MI, 14.11./ FR, 16.11./SA, 17.11. (20 Uhr) SO, 11.11. (17 Uhr) Karten: Landes-Sparkassen oder Abendkassa

Karten gibt es im Vorverkauf bei allen Sparkassen des Landes sowie an der Abendkassa. Weitere Aufführungen finden am Samstag, 10. November, Mittwoch, 14. November, Freitag, 16. November, sowie Samstag, 17. November jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 11. November, um 17 Uhr statt. (red)

Anzeige

eff.theater um Regisseur Dietmar Schlatter “ begeisterte Ovationen für sich beanspru-

Es ist und bleibt nun einmal so, dass Siegi Stemer für uns, unser Tal und unser Land ungemein viel getan hat. Er war stets für alle ein offener Ansprechpartner, nützlicher Initiator und wertvoller Verbindungsmann. Nun stehen große Veranstaltungen vor der Türe. Sie, wie auch das neue Schanzenzentrum, tragen alle ganz wesentlich die Handschrift von Siegi Stemer. Deshalb interessiert manch einen Montafoner nicht vordringlich dieses hinterhältige politische Theater um eine ominöse Handkassa, sondern wie kann und wird es, angesichts der eigenen großen finanziellen und organisatorischen Probleme im Tal, bei diesen Veranstaltungen und Projekten kontinuierlich weitergehen. Offenbar spielt das Montafon bei der Neubesetzung wieder nur eine untergeordnete Rolle. Doch Wahltag ist bekanntlich Zahltag. Trotzdem, persönlich und im Namen sehr vieler Montafoner, vielen Dank, Siegi, für all Dein großartiges und erfolgreiches Wirken. Alles Gute und guten Mut für eine sicherlich wieder erfreuliche Zukunft. Christian Fiel, Schruns

Anzeige

afte Inszenierung des treff.theater


Freitag, 9. November 2012

14

Bauern: AK fordert faire Besteuerung Der hohe Arbeitseinsatz der Bergbauern wird zu wenig honoriert

Eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer fördert beinahe unglaubliche Zahlen zutage. Die großen Agrarbetriebe, die vor allem im Osten Österreichs angesiedelt sind, räumen bei den öffentlichen Förderungen am meisten ab. Die größten 500 Betriebe Österreichs erhielten 2011 rund 86 Millionen Euro an Förderungen, auf die 46.000 Kleinbetriebe entfielen mit 96 Millionen Euro nur wenig mehr an Unterstützungsgelder. Ein anderer Vergleich macht die Schieflage noch deutlicher: Auf nur 0,4 Prozent aller Bauern entfielen durchschnittlich 166.000 Euro an Förderungen, während 35 Prozent der Bauern im gesamten Jahr mit je 2100 Euro abgespeist wurden. Ein Verteilungsverhältnis von 80:1! Nur sehr wenig kommt zurück An direkten Förderungen, an Sozialleistungen und Steuererleichterungen flossen im vergangenen Jahr direkt und indirekt mehr als 4,6 Milliarden Euro an Österreichs Landwirte. Davon kamen lediglich 92,6 Millionen Euro an den Staat zurück. So zahlten alle Bauern zusammen 2011 gerade einmal 40 Millionen Euro an Einkommenssteuer. EU, Bund und Länder lassen sich den Bauernstand der Alpenrepublik sehr viel Geld kosten – warum das so ist, hat zum Teil historische Gründe und ist für bestimmte Bereiche durchaus gerechtfertigt. Verschiedene Entwicklungen wie etwa der zunehmende Maschineneinsatz im Futtermittelbereich und damit der Rückgang des bäuerlichen Arbeitseinsatzes – über alle Betriebsgrößen hinweg minus 22 Prozent seit 2011 – erfordern jedoch ein Umdenken des Systems von Geldverteilung und Besteuerung. Deutliches Ost-West-Gefälle Beim Pro-Kopf-Einkommen wird die Problematik besonders sichtbar.

Neuordnung ist überfällig Unter diesen Vorzeichen fordert die Arbeiterkammer die längst überfällige Neuordnung des agrarischen Förderwesens und mehr Verteilungsgerechtigkeit:

Krasses Ungleichgewicht Aufteilung der Betriebe nach Größenklasse

Förderungen je Betrieb

• statt sich auf die Großbauern zu konzentrieren, muss der gesamte ländliche Raum adäquat unterstützt werden

Großbetriebe

Mittl. Betriebe

• die steuerliche Veranlagung der landwirtschaftlichen Betriebe muss nach ihrem tatsächlichen Einkommen erfolgen, damit Betriebe mit relevanten Einnahmen auch tatsächlich Steuern bezahlen

78.524 €

Kleinbetriebe

• eine dafür notwendige deutliche Senkung der Pauschalisierungsgrenze auf maximal 20 Hektar (Ackerland) und damit die Verpflichtung Aufzeichnungen zu führen. (pr)

29.486 €

Kleinstbauern 11.135 € 2087 €

Durchschnittlich 79.000 € entfallen auf nur 3 Prozent der Betriebe. Hingegen erhalten die Kleinstbauern – sie stellen 35 Prozent aller Betriebe – lediglich sechs Prozent aller Fördermittel: im Durchschnitt weniger als 2100 € pro Jahr.

Im Burgenland erzielt ein Bauer 70 Prozent mehr als der Durchschnitt aller Kollegen, ein Niederösterreicher 41 Prozent mehr, ein oberösterreichischer Bauer 56 Prozent. Ein Vorarlberger Bauer liegt mit rund 18.600 in etwa in der Mitte, deutlich weniger verdienen Bauern in Salzburg und Tirol.

Durchschnittlich 79.000 Euro entfallen auf nur 3 Prozent der Betriebe. Hingegen erhalten die Kleinstbauern – sie stellen 35 Prozent aller Betriebe – lediglich sechs Prozent aller Fördermittel: im Durchschnitt weniger als 2100 pro Jahr.

2000 mit 96 Prozent Steigerung fast verdoppelt. Davon können Arbeitnehmer nur träumen: Ihre Bruttoeinkommen legten im gleichen Zeitraum nur um 27 Prozent zu.

Die arbeitsintensive Bewirtschaftung der vielen kleinen Bauernhöfen im Westen ließ die Einkommen zuletzt nur um 3,5 Prozent steigen.

Während die Einkommen 2011 zwischen 40 und 50 Prozent stiegen, mussten sich die Ländle-Bauern mit einem Einkommenszuwachs von 3,5 Prozent begnügen. Und nochmal: Im Gegensatz zu den Bundesländern mit den hohen Einkommen ist der Arbeitsanfall je Bauernhof im Westen deutlich höher. Wovon Arbeitnehmer träumen Die Pro-Kopf-Einkünfte im Agrarbereich haben sich seit dem Jahr

(Foto: istock)

Innerhalb der österreichischen Landwirtschaft herrscht ein krasses Ungleichgewicht, aber auch zwischen der Besteuerung von bäuerlichen Einkommen und Arbeitnehmern. Die Arbeiterkammer fordert auch für den Agrarbereich Verteilungsgerechtigkeit.

Immer mehr Maschinen, immer weniger Arbeitseinsatz: Im Osten Österreichs stiegen die bäuerlichen Einkommen im Vorjahr um bis zu 50 Prozent.


15

Anzeige

Freitag, 9. November 2012


Freitag, 9. November 2012

16

Abgeordnete singen für guten Zweck ¶Im Gleichklang statt im Zwist: Nach der Premiere des Parlaments-Chors „Hohe Haus Musik“ (im März wurden 20.000 Euro für Rainbows ersungen) stehen die Abgeordneten am 12. November wieder auf der Bühne. Der Reinerlös geht an die Kinderburg Rappottenstein, wo Familien mit kranken Kindern Erholung finden. Foto: Picturedesk

MEINUNG Chefredakteurin Österreich karin.strobl@woche.at

Schulreform wird zum Zankapfel ¶Auf der einen Seite steht Unterrichtsministerin Claudia Schmied, auf der anderen Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle: Schmied setzt sich für das Modell der Gesamtschule ein, Töchterle kämpft erbittert um den Erhalt der Gymnasien. Die ideologischen Gräben der beiden Minister könnten nicht tiefer sein: Denn während Schmied einen einzigen Schultyp für die zehn- bis vierzehnjährigen Schüler fordert („unabdingbar“), befürchtet Töchterle, dass leistungsstarke Schüler genau unter solch einem System leiden würden. Der Streit um die Schulreform wird spätestens vor der Nationalratswahl wieder entflammen. Die beiden Regierungsparteien werden dann nicht müde werden, ihre Ideologien in Sachen Schule gebetsmühlenartig zu wiederholen. Das alles passiert jedoch auf dem Rücken der Kinder. Sie haben die beste Ausbildung in diesem Land verdient. Die Schule müsse endlich entpolitisiert werden, appellieren auch die Elternvertreter. Ein frommer Wunsch.

AUF ... ¶Mit einem so genannten „Schulden-Check“ möchte ÖVPFinanzministerin Maria Fekter Kostenwahrheit bei Gesetzesänderungen.

AB ... ¶Was ist bloß in Felix Baumgartner gefahren? Der Stratos-Held plädierte in einem Interview für eine „gemäßigte Diktatur“. Autsch! Fotos: BMF/Schneider, Picturedesk

Zwist um Gymnasien: Kein Platz für Schüler Der Streit zwischen SPÖ und ÖVP um die Erhaltung der AHS spitzt sich weiter zu. von Karin Strobl

¶WIEN. Das Gymnasium steht wieder einmal zur Debatte: Während sich Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) weiter für die Gesamtschule stark macht, ist für ÖVP-Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle die Erhaltung der Gymnasien ein absolutes Muss. „Die Gymnasien stehen für mich in ihrer Bedeutung außer Frage“, betont Töchterle. Doch: Wie hoch ist der Andrang? Dieser Frage ging Kärntens NeoÖVP-Chef, Gabriel Obernosterer, mittels parlamentarischer An-

frage nach und wollte wissen, wie viele AHS-reife Volksschüler aus Platzgründen von Gymnasien abgelehnt wurden. Schmied musste eingestehen, dass es dazu keine bundesweiten Erhebungen gibt. Obernosterer: „Bekommen die Schüler keinen Platz, müssen sie in die Neue Mittelschule ausweichen.“ 150 Schüler abgewiesen Ein Rundruf der Redaktion zeigt, dass heuer mindestens 150 Schülern wegen Überfüllung der Weg zur höheren Schule versperrt geblieben ist: In Vorarlberg mussten 59 Schüler abgelehnt werden. In Niederösterreich gibt es ein starkes Nord-Süd-Gefälle. Im Waldviertel hätten mehr Schüler aufgenommen werden können,

in Baden wurden zehn abgelehnt „Wir befürchten, dass Gymnasien nicht ausgebaut und dadurch ausgehungert werden“, mahnt Obernosterer. Schmied weist das zurück: „Laut Schulentwicklungsprogramm werden weiterhin die AHS-Standorte saniert und erweitert.“

Ministerin Schmied: „Abweisungen von Schülern werden nicht erhoben.“ Foto: Peymann

Förderung bis zur Matura Neun junge Stipendianten in START-Förderprogramm aufgenommen ¶Im Montfortsaal des Landhauses in Bregenz wurden kürzlich neun junge Stipendiatinnen und Stipendiaten in das neue START-Förderprogramm aufgenommen. „Die Familie Dearstyne entfaltet in ganz besonderer Weise bürgerschaftliches Engagement, in dem sie junge Menschen mit verschiedenem kulturellem Hintergrund mit ihrem Stipendienprogramm fördert

aber auch fordert“, sagte dabei Landtagspräsidentin und designierte Schullandesrätin Bernadette Mennel, Schirmherrin von START-Vorarlberg. START-Vorarlberg fördert seit 2009 Jugendliche mit Migrationshintergrund bis zur Matura-Prüfung in einem speziellen Stipendienprogramm. Die Vorarlberger Initiative wurde von der Familie Dearstyne ins

Leben gerufenen Piz BuinStiftung initiiert und wird in ihrem vierten Jahr bereits von 32 Paten (Unternehmen, Privatpersonen und Organisationen) unterstützt. START-Stipendiaten gestalteten und führten gemeinsam mit START-Vorarlberg Projektleiterin Bianca Goldmann durch die Aufnahmefeier. Zudem wurden sechs Maturanten verabschiedet.


17

Anzeige

Freitag, 9. November 2012


Freitag, 9. November 2012

18

Symphonieorchester Vorarlberg Petrenko setzt Erfolgszyklus MAHLER 9x9 fort Mehta oder Kent Nagano. Er wird somit ein Opernhaus leiten, das in derselben Liga spielt wie Covent Garden London, die Metropolitan Opera in New York oder die Mailänder Scala.

Das Symphonieorchester Vorarlberg setzt seinen Erfolgszyklus MAHLER 9x9 mit Gustav Mahlers Vierter Symphonie und dem Zyklus „Kindertotenlieder“ fort. Die Konzerte am 8., 10. und 11. November mit den Solisten Johannes Martin Kränzle und Letizia Scherrer werden von Kirill Petrenko dirigiert. Da das Montforthaus Feldkirch in den nächsten beiden Jahren nicht zur VerfĂźgung steht, ďŹ nden zwei Konzerte im Festspielhaus Bregenz statt.

Als Solisten sind am 10. und 11. November Letizia Scherrer (Sopran) und Johannes Martin Kränzle (Bariton) im Festspielhaus Bregenz zu hÜren. Mit beiden hat Kirill Petrenko bereits zusammengearbeitet.

Bereits am Vormittag des 8. November gibt es ein eigenes Konzert fĂźr SchĂźler zwischen 12 und 15 Jahren im Reichshofsaal in Lustenau.

Michael LÜbl, Geschäftsfßhrer und Programmverantwortlicher des Symphonieorchesters Vorarlberg, erklärt: „Betrachtet man die Geschichte der Symphonie von Joseph Haydn ßber Mozart, Beetho-

MAHLER 9x9 Kirill Petrenko setzt seinen Zyklus der Mahler-Symphonien fort

(Foto: SOV)

ven und Brahms bis hin zu Anton Bruckner, stellen Mahlers Werke einen HĂśhe- und zugleich Endpunkt dar.“

tor der Bayerischen Staatsoper in MĂźnchen und ist in dieser Position Nachfolger groĂ&#x;er Dirigenten wie Wolfgang Sawallisch, Zubin

Der Dirigent Kirill Petrenko wurde 1972 in Omsk geboren und ist unter anderem in Vorarlberg aufgewachsen. In seiner Karriere gibt es seit 2010 zahlreiche HĂśhepunkte: Ab 2013 wird er Generalmusikdirek-

Donnerstag, 8. November 2012, 20.00 Uhr, Reichshofsaal Lustenau Samstag, 10. November 2012, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz (Abo Bregenz) Sonntag, 11. November 2011, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz (Abo Feldkirch)

Nähere Informationen: www.sov.at

INFO

Gustav Mahler | Kindertotenlieder | Symphonie Nr. 4 G-Dur Kirill Petrenko | Dirigent, Johannes Martin Kränzle | Bariton Letizia Scherrer | Sopran Karten: Kulturamt Lustenau 05577/8181 305 Bregenz Tourismus, 05574/4080, tourismus@bregenz.at Feldkirch Tourismus, 05522/73467, karten@feldkirch.at In allen anderen v-ticket Vorverkaufsstellen und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg oder online unter www.v-ticket.at, www.sov.at ErmäĂ&#x;igungen fĂźr SchĂźler, Studenten, Ă–1 Clubmitglieder Weitere Informationen unter www.sov.at

Anzeige

Nach den extrem personalintensiven Symphonien Nummer Zwei und Drei, ist die Vierte Symphonie vergleichsweise Ăźberschaubar instrumentiert und gehĂśrt daher auch zu Gustav Mahlers meistgespielten Werken. Gleichzeitig ist es seine hellste und unkomplizierteste Symphonie. Im Gegensatz dazu ist der Charakter der „Kindertotenlieder“ dunkel und erschreckend. Der deutsche Dichter Friedrich RĂźckert schrieb den Text nach dem Tod zweier seiner insgesamt zehn Kinder.

Jugendkonzert „Alles auf den Kopf gestellt!“ Unter dem Motto „Alles auf den Kopf gestelltâ€? ďŹ ndet am 8. November um 11 Uhr im Reichshofsaal in Lustenau ein Konzert fĂźr SchĂźlerinnen und SchĂźler im Alter von 12 bis 15 Jahren statt. Im Zentrum steht Mahlers vierte Symphonie. „Alles auf den Kopf gestellt“ ist ein inszeniertes Konzert. Die Absichten Gustav Mahlers werden durch die Dramaturgie und die Geschehnisse auf der BĂźhne und im Publikum dabei verstärkt. Das innovative Konzept stammt von der aus Bregenz stammenden Musikvermittlerin Nicole Marte. (pr)

Jugendkonzert „Alles auf den Kopf gestellt!“ Donnerstag, 8. November 2012, 11.00 Uhr, Reichshofsaal Lustenau FĂźr SchĂźlerinnen und SchĂźler zwischen 12 und 15 Jahren 3UHLV(XUR'DXHU6WXQGH$QPHOGXQJHQDQRIĂ€FH#VRYDW Das Jugendkonzert wird von der Volksbank Vorarlberg unterstĂźtzt.


Freitag, 9. November 2012

Bürs im Fokus

19

„Martini“ – Tradition in Bürs Tolles Programm beim 17. Bürser Martinimarkt Der von der Bürser Handels- und Gewerbezunft und der Gemeinde Bürs gemeinsam organisierte Martinimarkt wird wiederum beliebter Treffpunkt für Jung und Alt aus der ganzen Region und darüber hinaus werden. Die Traditionsveranstaltung entpuppt sich regelmäßig zum Publikumsmagneten, so konnten in den vergangenen Jahren tausende Besucher gezählt werden.

Nach den großen Erfolgen in den letzten Jahren findet auch dieses wieder eine eindrucksvolle Modenschau statt. Einheimische Models werden ab 13.30 Uhr die neueste Winter- und Sportmode vorstellen. Günter Cavada, einst Mitbegründer des Traditionsmarktes, wird unter anderem an

der Seite des Bürser Bürgermeister posieren. Tolle Preise winken beim Martinimarkt-Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es neben weiteren schönen Preisen einen Gutschein für 1.000 Liter Treibstoff, einen Flachbild-Fernseher und einen Gutschein für ein Sparbuch im Wert von 300,-- Euro. Die Verlosung und Übergabe der Preise erfolgt um 15.30 Uhr beim Martinimarkt. Dank der großartigen Unterstützung der Sponsoren gibt es ein umfangreiches Programm für die Kinder. Ganztags gratis Pony-Reiten, gratis DampfzügleFahren sowie weitere Aktivitäten stehen auf dem Programm. Um 15.00 Uhr gibt es für die Jüngs-

ten ein originelles Kasperltheater. (bach)

INFO

„Martinimarkt“ in Bürs SO, 11. November 2012 9.30 Uhr Festgottesdienst in der Friedenskirche 11 Uhr2IÀ]LHOOH(U|IIQXQJGHV 17. Bürser Martinimarktes 0XVLNDOLVFKH8PUDKPXQJ+DUPRQLHPXVLN%UV 13.30 Uhr0RGHQVFKDXPLWHLQKHLmischen Models 15.00 Uhr Kasperl-Theater im )HXHUZHKUJHUlWHKDXV 15.30 Uhr9HUORVXQJXQGhEHUJDEHGHU3UHLVHIUGDV*HZLQQVSLHO

Foto: Werner Bachmann

Der 17. Bürser Martinimarkt findet am Patroziniumstag zu Ehren von St. Martin, am Sonntag, dem 11. November 2012 statt. Von 10.00 bis 17.00 Uhr präsentieren mehr als dreißig Aussteller ihr Waren-

angebot auf dem Dorfplatz. Zudem werden den ganzen Tag über kulinarische Köstlichkeiten und Getränke angeboten. Der Markt findet bei jeder Witterung statt und wird um 11.00 Uhr offiziell durch Bürgermeister Helmut Zimmermann und Zunftmeister Paul Witwer feierlich eröffnet.

Im Bürser Dorfzentrum findet der traditionsreiche Martinimarkt bereits zum 17. Mal statt.


Bürs im Fokus

20

Freitag, 9. November 2012

Frisör Cornelia Pecoraro Außergewöhnliches Ambiente in Bürs

Anderen Menschen helfen, das ist vor allem in der Weihnachtszeit das Ziel vieler Menschen.

Ein moderner Frisörsalon im außergewöhnlichen VerwöhnAmbiente, so präsentiert sich der Salon von Cornelia Pecoraro. Im renovierten Jägerhus, welches noch aus der Barockzeit stammt, führt die Frisörmeisterin seit bereits fünf Jahren ihren Vorzeigebetrieb. Vor mehr als zehn Jahren wurde das Jägerhus in Zusammenarbeit mit dem Landeskonservator auf vorbildliche Weise renoviert. Nun bietet es den verschiedensten Dienstleistern ein außergewöhnliches Ambiente. Cornelia Pecoraro und ihr Team, welches aus Marina, Christine, Kanita und Jennifer besteht, schätzen es sehr, in solch schönen Räumlichkeiten ihrer Leidenschaft – dem Haar-Designen nachzugehen. Vom Herrenschnitt über eine anspruchsvolle Damenfrisur bis hin zur aufwendigen Hochsteck- oder Brautfrisur erfüllt das Team im Jägerhus jeden

Spendengala in Bürs

Im Pfarrsaal von Bürs wird am 15. Dezember die Samrong Dorfgemeinschaft vorgestellt. Der in Bürs aufgewachsene Alexander Kleboth befindet sich derzeit in Kambodscha im Samrong Dorf, wo Waisenkindern unter anderem die Möglichkeit geboten wird, eine Schule zu besuchen. Simon Staggl und Christoph Larcher, Schüler der BHAK Bludenz, möchten – im Zuge ihres Maturaprojekts –Alexander Kleboth bei seiner Mission unterstützen und veranstalten deshalb eine Spendengala, wobei den Besuchern Kambodscha und das Projekt näher gebracht werden soll.

Wunsch. Cornelia Pecoraro und ihre Stylistinnen freuen sich, um

höchsten Ansprüchen werden zu wollen. (pr)

gerecht

Außerdem wird bei freiem Eintritt für Unterhaltung und Bewirtung gesorgt. (red)

SK Bürs – Erfolgreich in die Winterpause

Lassen Sie sich in einem außergewöhnlichen Ambiente verwöhnen!

Im Jäg Jägerhus Hauptstraße 47 Haupts 6706 Bürs B T Tel 055 055 Tel.l. 05552 67720

Anzeige

ÖFF ÖFFNU NU ÖFFNUNGSZEITEN DI/DO DI/ DO 8 00 – 12 00 Uhr 13 30 – 18 00 Uhr 8 00 – 19 00 Uhr FR SA 8 00 – 12 00 Uhr

Nach dreizehn Spieltagen hält nun der Winter in Vorarlbergs Fußball-Unterhaus Einzug. Zwar werden in beinahe allen Ligen noch Nachtragsspiele ausgetragen, für den SK Bürs allerdings ist die Herbstsaison vorbei – und es war eine tolle Hinrunde mit einem Sieg zum Abschluss.

ebenfalls 24 Zähler auf dem Konto haben. Besser in der Liga nur Tisis mit 27 Punkten und St. Gallenkirch (derzeit noch 30 Punkte).

Mit 1:0 wurde der FC Lingenau im letzten Spiel im Herbst besiegt und somit die Punkte 22, 23 und 24 eingefahren. Das Spiel selbst verlief zunächst schleppend, Bürs war das spielbestimmende Team doch Tore wollten nicht fallen.

Der Herbst selbst also verlief durchaus positiv. Einzig die Niederlagen gegen Hittisau (2:6) und Bezau (1:4) schmerzen sehr, in diesen Spielen war man auch das schlechtere Team.

Auch Bürs‘ Toptorjäger Florin Dochita kam nicht richtig auf Touren und so musste eben ein Eigentor von Alexander Gager (67.) herhalten, um den Dreier einzufahren. Ein verdienter Sieg des SK Bürs und die Absicherung des vierten Tabellenranges. Lediglich drei Zähler fehlen nun zum Aufstiegsplatz. Diesen teilen sich die Orange-Schwarzen mit Bezau, die

Mit einem ebenso starken Frühjahr könnte das Träumen ein Ende haben und der SK Bürs wieder in die 1. Landesklasse aufsteigen.

Das 3:5 gegen Tisis war ebenso unnötig wie unverdient, denn in dieser Partie waren die Oberländer über weite Strecken die bessere Mannschaft, die Chancen wurden einfach nicht genützt. Jetzt gilt es im Winter wieder die Kräfte zu mobilisieren und hart zu trainieren, damit im Frühjahr (ab 30.03.2013) voll angegriffen und vielleicht ja doch noch der Aufstieg geschafft werden kann. (red)


Freitag, 9. November 2012

Bürs im Fokus

21

proSport bürs Umfangreiches Angebot für den Skisportler Verkaufsschlager. Darüber hinaus werden laufend attraktive Modelle für den Allrounder ins Sortiment aufgenommen. In Zusammenarbeiten mit dem ServiceCenter Sport Noldi bietet proSport zudem ein professionelles Skiund Wachsservice.

In Bürs befindet sich die Betriebsstätte der PRO-Sport Handels-GmbH Gmunden. Inhaber Richard Mair hat mit seinem Skishop den Fokus auf den Internetverkauf von hochwertigem Skimaterial für den sportlichen Skifahrer, den Rennläufer und insbesondere für den rennsportlichen Nachwuchs gerichtet. Oft geht es dabei um Hundertstel Sekunden, daher ist für diese Bedarfsgruppe nur das beste Material gut genug.

Die Fabrikate Atomic, Blizzard, Elan, Fischer, Head, Rossignol, Salomon und Völkl stehen zur Auswahl.

Richard Mair mit dem Premiumski C-Line von Fischer. Neben dem Schwerpunkt Rennlauf führt proSport auch hochwertige Ski im Premiumsegment,

von denen sich Kunden begeistert zeigen. Derzeit ist die C-Line, das Premiumlabel von Fischer, der

INFO

proSport bürs Außerfeldstraße 14 6706 Bürs www.prosport.at

Anzeige

Die Webadresse www.prosport.at ist in Fachkreisen ein Begriff. Die Verkaufstätigkeiten erstrecken sich über ganz Europa. Profitieren auch Sie vom umfangreichen Angebot und stöbern Sie im Shop.

Schauen Sie im Shop in Bürs vorbei oder informieren Sie sich online unter www.prosport.at. Ein preiswerter Einkauf ist bei proSport garantiert. (pr)


Bürs im Fokus

22

Freitag, 9. November 2012

Gewinne steuerbegünstigt veranlagen 1,65 % s KMU Fixzinsobligation der Sparkasse Bludenz

Zur Stärkung der Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) erlaubt der Gesetzgeber seit 2010 einen Gewinnfreibetrag in der Höhe von 13 %. Diesen können alle natürlichen Personen mit betrieblichen Einkünften (Einnahmen-Ausgaben-Rechner und Bilanzierer) ab einem steuerlichen Gewinn von 30.000 Euro geltend machen. Bis zu einem Gewinn von 30.000 Euro besteht kein Investitionserfordernis (Grundfreibetrag). Um diesen Steuervorteil nützen zu können, müssen Investition vorgenommen werden. Entweder in neue, abnutzbare, körperliche Wirtschaftsgüter des Anlagever-

Bereichsleiter Kommerz Christian Födinger und Bereichsleiter Private Banking Daniel Drißner: „Der Emissionsbeginn wurde mit Anfang November fixiert, eine Zeichnung ist bereits ab 500 Euro möglich.“ mögens mit einer Mindestnutzungsdauer von vier Jahren oder in begünstigte Wertpapiere mit einer Mindest(rest-)laufzeit von 4 Jahren (Mindestbehaltedauer). Damit können nicht nur Steuern gespart sondern auch zusätzliche Erträge erwirtschaftet werden. Genau für diesen Zweck hat die Sparkasse Bludenz die neue

s KMU Fixzinsobligation entwickelt. Christian Födinger, Bereichsleiter Kommerz, und Daniel Drißner, Leiter Private Banking, raten allen Interessierten, in dieser Frage den Steuerberater zu kontaktieren. Für Fragen zur s KMU Fixzinsobligation stehen Christian Födinger und Daniel Drißner mit ihren Mitarbeitern gerne zur Verfügung.

Vorteile und Risiken • 1,65 % s Fixzinsobligation 2012 – 2017/6 der Sparkasse Bludenz • Steuerbegünstigte Veranlagung für Einnahmen-AusgabenRechner und Bilanzierer • 100 % Kapitalgarantie* am Laufzeitende • Attraktive Verzinsung • Jährliche Zinszahlungen • Mittelfristige Veranlagung • Die Rückzahlung zu 100 % erfolgt nur am Laufzeitende durch die Sparkasse Bludenz Bank AG. Anleger dieser Anleihe tragen das Emittentenrisiko der Sparkasse Bludenz Bank AG • Während der Laufzeit kann es zu Kursschwankungen kommen, und ein vorzeitiger Verkauf kann zu Kursverlusten führen. Ein vorzeitiger Verkauf (vor Ablauf der Mindestbehaltefrist von 4 Jahren) macht eine Nachversteuerung erforderlich.

Anzeige

Einnahmen-Ausgaben-Rechner und Bilanzierer suchen oft ein Investment, um einen Teil ihres Gewinnes steuerbegünstigt zu veranlagen. Für all jene hat die Sparkasse Bludenz das passende Angebot: Die 1,65 % s KMU Fixzinsobligation.


Freitag, 9. November 2012

Bürs im Fokus

23

Tschabrun Holzfachmarkt Bürs Das Fach macht den Unterschied Von einem Fachberater erwartet man, dass er über alle Produkte, die er auf Lager hat, auch alles weiß, was für den Kunden wichtig ist.

Wer blickt da noch durch? Privatkunden können in der Regel weder den Überblick über das Sortiment haben – bei Tschabrun

Hubert Beiter und Christian Schnutt – Ihre Fachberater für Baustoffe im Tschabrun Holzfachmarkt Bürs. reicht es von Brettschichtholz bis zu Dämmstoffen, von Verputzen bis Holzmöbel für den Garten oder von Türen und Fenster bis Parkett in allen nur denkbaren Ausführungen - noch wollen sie einen direkten Vergleich zwischen zwei oder mehreren Produkten ziehen. Echte Heimwerker ausge-

nommen. Dieses Fachwissen ist ein guter Grund, warum immer mehr Privatkunden den Holzfachmarkt und das Baustofflager von Tschabrun in Bürs vorziehen. Was einen zusätzlichen Anreiz bietet, in die Bremschlstraße zu kommen, ist das Vertrauen in die hohe und gleichbleibende Qualität der Pro-

dukte. Darauf kann man hier im wahrsten Sinne des Wortes bauen. Denn die Nachhaltigkeit der Produkte und deren Verarbeitung, dokumentiert durch das FSC- und PEFC-Logo, hat an allen Tschabrun-Standorten, also auch in Rankweil und Innsbruck, oberste Priorität. (pr)

Anzeige

Bei über 2500 unterschiedlichen Artikeln bei Tschabrun in Bürs ist das gar nicht so leicht. Genau das aber zeichnet die Mitarbeiter im Holzfachmarkt und im Baustofflager aus – das umfassende Wissen um die Produkte und das Verständnis, welchen Werkoder Baustoff der Kunde letztlich wirklich benötigt. „Das Wissen“, so Wolfgang Bachmann, Standortleiter von Tschabrun in Bürs, „kommt ganz automatisch, wenn man sich als motivierter Verkäufer für jedes einzelne Produkt, das wir anbieten, bis in die Tiefe interessiert“.


Freitag, 9. November 2012

Anzeige

24


Freitag, 9. November 2012

25

Stephan Sigg besuchte Bürs Schweizer Theologe hielt Vortrag Es war ein spannender Abend mit dem Theologen Stephan Sigg aus St. Gallen, der im Pfarrzentrum Bürs zum Thema „Was kann die Kirche von der Jugend lernen“ sprach.

gottlos. Nein, Umfragen zeigen immer wieder, dass sie sich mit Gott auseinandersetzen, Suchende seien. Das Problem sei, dass sie mit der Sprache der Kirche nichts mehr anfangen können, sie sei ihnen nicht mehr verständlich. Vor fünfzig Jahren wurde das Konzil eröffnet. Der damalige Papst Johannes XXIII rief zum Aggiornamento auf, das so viel wie Verheutigung bedeutet. Das brauche die Kirche heute sehr dringend und die Jugend wünsche sich das. Jugend könne man aber auch nicht eingrenzen, zwischen 12 und 25 Jahren, jede Altersgruppe habe verschiedene Zielsetzungen, Vorstellungen und Ansprüche. Es dürfe also nicht sein, dass wir als

Erwachsene der Jugend nur etwas vorsetzen, sie vereinnahmen. Die Jugend wünsche sich, dass „wir“ sie ernst nehmen, mit ihr auf glei-

Stilvolle Behaglichkeit. Mit Fliesen, Natursteinen und Öfen von Fliesenpool gestalten Sie Ihr Zuhause ganz nach Ihrem Geschmack. Besuchen Sie unsere Ausstellungen und lassen Sie sich inspirieren für Ihren Wohntraum. Übrigens: im Vollbad-Service erhalten Sie Ihr neues Bad oder eine komplette Badsanierung von Profis aus einer Hand. FLIESENPOOL. Ihre Nummer 1 bei Fliesen, Natursteinen und Kachelöfen.

FLIESENPOOL GMBH · Lastenstraße 7 · Götzis · T +43 5523 53555-0 Bundesstraße 114 · Nenzing · T +43 5525 62395-0 | office@fliesenpool.com

Anzeige

Stephan Sigg präsentiert sich dem Publikum als sehr offener, leutseliger, freundlicher Mensch. Er weiß um die Probleme, die die Jugend mit der Kirche von heute hat, aber er ist nicht einer, der über den Reformstau schimpft, er ist einer der dazu motiviert, selbst initiativ zu werden, Mut zur Veränderung zu haben und kreativ zu sein. Die Jugend sei nicht

Der Schweizer Theologe Stephan Sigg beeindruckte das Publikum im Bürser Pfarrsaal.

Anzeige

Die Katholische Kirche im Lebensraum Bludenz, zu dem die Pfarren Bludenz Heilig Kreuz, Herz Mariae, Bings-Stallehr-Radin, Lorüns und Bürs gehören, ist im Umbruch. „Es gilt neue Wege der Seelsorge zu finden, dazu ist es wichtig, dass auch die Jugend miteingebunden wird“, betonte der Projektleiter des Prozessweges, Pfarrer Peter Haas, bei der Begrüßung im Pfarrzentrum Bürs und freute sich, dass so viele junge Menschen die Einladung angenommen haben. Hans Auer, Mitglied des Projektteams, freute sich seinerseits gemeinsam mit dem Publikum, dass für diesen Abend Stephan Sigg aus St. Gallen gewonnen werden konnte. Sigg ist 28 Jahre jung, Theologe, Autor, Journalist und Herausgeber vieler gefragter Jugendbücher.

cher Augenhöhe reden. Wir müssen entsprechende Räume schaffen, wo sie von sich aus kreativ sein kann, aus ihrem Empfinden heraus Gottesdienst feiern kann. Dabei müssen wir die Eucharistiefeier nicht auf den Kopf stellen, es solle einfach eine Vielfalt geben. Generationsübergreifende Formen von Gottesdiensten müsse es auch weiterhin geben. Auch die neuen Medien wie Internet, Facebook, Twitter müssen miteinbezogen werden. Erwachsene müssen lernen zuzuhören, sie müssen sich fragen, was brennt den Jugendlichen unter den Nägeln. Wenn das gelingt, dann werde die Jugend auch künftig in der Kirche präsent sein. Es brauche Initiative, Mut zum Experiment, Kreativität aber auch negative Erfahrungen, aus denen man lernt. Der Abend mit Stephan Sigg war für alle ermutigend, spannend und Auftrag selbst initiativ zu werden. (red)


Freitag, 9. November 2012

26

Fr

9. November

17.00 Uhr Malraum Montafon Für Kinder und Erwachsene, Flurstr. 22, Schruns, www.creativ-praeventiv.at 18.00 Uhr Ausstellungseröffnung „im kurhotel. marko zink“, von Marko Zink sowie „Ich träume noch von der Kuranstalt“ von Lisa Hessenberger, Heimatmuseum Schruns 19.45 Uhr St. Hubertus - Montafoner Jagdgeschichten auf ServusTV, Wiederholung samstags um 15 Uhr 20.00 Uhr Open House Nähe Bahnhof Kaltenbrunnen, Harley Clubheim Gantschier 20.00 Uhr Treff.Theater spielt „Drachendurst“, Kulturbühne Schruns 20.00 Uhr Theater Doranand spielt „Griechisches Ramasuri“, Vallülasaal Partenen

Sa

10. November

8.00 - 12.00 Uhr Gemüse- und Frischemarkt Altstadt, Bludenz 8.00 - 17.00 Uhr Krämermarkt (Martinimarkt, Kirchplatz Schruns 20.00 Uhr Treff.Theater spielt „Drachendurst“, Kulturbühne Schruns 20.00 Uhr Theater Doranand spielt „Griechisches Ramasuri“, Vallülasaal Partenen

Termine Veranstaltungskalender 9.11. bis 15.11.2012

Mo

12. November

8.00 - 17.00 Uhr Krämermarkt Altstadt, Bludenz

Di

13. November

17.00 Uhr Bridge-Abend bei der Illwerke Kantine Rodund, Auskunft/ Anm.: Sigrid Lins, 0650/5809995

So

Mi

14. November

8.00 - 16.00 Uhr Gemüse- und Frischemarkt Altstadt, Bludenz 17.00 Uhr Malraum Montafon Für Kinder und Erwachsene, Flurstr. 22, Schruns, www.creativ-praeventiv.at 19.00 Uhr Buchpräsentation „Montafon Lesebuch - Außen- und Innenansichten eines außergewöhnlichen Tals“, Gasthof Löwen Tschagguns 20.00 Uhr Treff.Theater spielt „Drachendurst“, Kulturbühne Schruns

Do

15. November

11. November

11.11 Uhr Faschingsbeginn mit der Guggamusik „Partener Latschasorri“, Tourismusinformation Partenen 16.00 - 18.00 Uhr Singen und Musizieren im Wirtshaus Gasthaus Löwen, Tschagguns 17.00 Uhr Treff.Theater spielt „Drachendurst“, Kulturbühne Schruns

15.00 Uhr Aus Milch wird Käse Käse selber machen in 2,5 Stunden, Käsehaus Montafon Schruns 16.00 Uhr Naturwärme Montafon live erleben, Anm. vortags, Biomasse Heizkraftwerk Schruns 19.00 Uhr Line Dance mit Fox Night Tanzbar Höhle St. Gallenkirch 19.30 Uhr Malraum Montafon Frauenmalabend, Flurstr. 22, Schruns

Sudkessel Bar ab 21 Uhr

Kessel Kulthits - donnerstags DJ und Klassiker aus allen Dekaden, dazu Party Bowling und Lasertag Rock the Kessel - freitags mit DJ, feinstem Rock und Chartbreakern, dazu Party Bowling und Lasertag Kessel Night Fever - samstags mit DJ und dem besten Hit Mix aus den Charts, dazu Party Bowling und Lasertag

Wir veröffentlichen gerne Ihre Veranstaltungen. Schicken Sie uns Ihre aktuellen Termine per Mail an bludenzer-anzeiger@rzg.at

Annahmeschluss Di 12 Uhr

Aus den

Pfarreien Heilig Kreuzkirche ✆ 05552/62219 Msgr. Peter Haas Heilig Kreuzkirche: Dienstag: 9 Uhr Donnerstag: 9 Uhr Freitag: 9 Uhr Sonntag 10 Uhr Beichtgelegenheit: Freitag 9.30 bis 10 Uhr Peter Haas So 11.11. Caritassonntag 10 Uhr Familiengottesdienst in Heilig Kreuz

St. Laurentius ✆ 05552/32617 Msgr. Peter Haas Sa 18 Uhr Vorabendmesse


Freitag, 9. November 2012

Dreifaltigkeitskirche Di 8 Uhr Laudes, anschl. Anbetung, Abschluss um 17.30 Uhr mit Vesper und Segen Mi 9 Uhr Heilige Messe So 19 Uhr Sonntagabendmesse

Franziskanerkloster ✆ 05552/62251 Pater Makary

Gottesdienste Werktag: 7.30 Uhr (Außer Donnerstag) Do 18 Uhr Stille Anbetung 19 Uhr Gottesdienst So 8 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kloster St. Peter ✆ 05552/62329 Sr. Marcelina

Hl. Messe: 6:30 Uhr Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag Di 19:15 Uhr Hl. Messe mit Predigt, anschließend Anbetung Sa 9 Uhr Hl. Messe (keine Vorabendmesse) So 9 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kirche Lorüns Msgr. Peter Haas

27 Pfarre Nüziders ✆ 05552/62456 Pfr. Karl Bleiberschnig Fr 9.11. Herz-Jesu-Freitag 19 Uhr Jahrtag für Theresia Frei, Anschl. Anbetung Sa 10.11. 19 Uhr Vorabendmesse So 11.11. 32. Sonntag im Jahreskreis 7.30 Uhr Hl. Messe, 9.30 Uhr Hl. Messe, im Gottesdienst stellen sich unsere Erstkommunionkinder vor, 14 Uhr Taufe von Laura Bitschnau, 14.30 Uhr Taufe von Chayenne Hirsch, 19 Uhr Hl. Messe Mo 12.11. 7.15 Uhr Hl. Messe Di 13.11. 7.15 Uhr Hl. Messe Mi 14.11. 13.15 Uhr Die Firmlinge besuchen den Landtag. Treffpunkt ist bei der Bäckerei Flachsmann, Achtung Änderung der Abfahrtszeit! 19 Uhr Jahrtag für Dorothea Tschinder Do 15.11. 7.15 Uhr Hl. Messe 17 Uhr Wortgottesdienst im Sozialzentrum. Die Abendmesse entfällt! Fr 16.11. 7.15 Uhr Hl. Messe

Pfarre St. Martin Bürs

✆ 05552/65061 Msgr. Peter Haas

So 8.45 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kapelle im Krankenhaus So 10 Uhr Gottesdienst

Kapelle im Seniorenpark St. Laurentius Fr 10.30 Uhr Gottesdienst

Kirche in Rungelin Di 19 Uhr Gottesdienst

Pfarre Herz Mariae Fatimakirche ✆ 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen: 19 Uhr Samstagvorabendmesse, 10 Uhr Sonntaggottesdienst Mo 19 Uhr Rosenkranz Fr 19 Uhr Abendmesse Fr 9.11. 19 Uhr Keine Abendmesse

Pfarre Bings - Stallehr - Radin ✆ 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen: 8.30 Uhr Sonntagsgottesdienst Werktagsgottesdienst Mi 19 Uhr Abendmesse in Stallehr Do 18.30 Uhr Friedensgebet in Stallehr Sa 18.30 Uhr Rosenkranz in Stallehr Mi 14.11. Gottesdienst Stallehr

Sa 10.11. 17 Uhr Rosenkranz in der Martinskirche, 18 Uhr Vorabendmesse in der Martinskirche So 11.12. 32. Sonntag im Jahreskreis Patrozinium 9.30 Uhr Hl Messe Mo 12.11. 11 Uhr Hl. Messe im Sozialzentrum Di 13.11. 7.20 Uhr Morgenlob für die Volksschüler in der Friedenskirche Do 15.11. 19 Uhr Rosenkranz in der Friedenskirche

Pfarre St. Anton i.M. ✆ 05556/73994 Pfarrer Celestin Disca Lucaci Pfarre St. Anton i.M. So 11.11. 8 Uhr Heilige Messe Di 13.11. 8 Uhr Heilige Messe Pfarre Bartholomäberg Fr 9.11. 18 Uhr Anbetung und Rosenkranzgebet, 19 Uhr Heilige Messe So 11.11. 10 Uhr Heilige Messe Mi 14.11. 8 Uhr Schülergottesdienst Kuratie Innerberg Sa 10.11. 19.30 Uhr Vorabendmesse

Pfarre Vandans - Gantschier

✆ 05556/72718 Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser

Sa 10.11. Heiliger Leo der Große 18.30 Uhr Hl. Messe in Gantschier So 11.11. 32. Sonntag im Jahreskreis Heilige Martin. 9:30 Uhr Pfarrgottesdienst in Vandans

Mi 14.11. 9 Uhr Hl. Messe in Vandans Do 15.11. Heiliger Leopold von Österreich 19 Uhr Hl. Messe in Vandans, anschl. Anbetung und Beichtmöglichkeit bis 20 Uhr in der Pfarrkirche Fr 16.11. Heilige Margaretha 9 Uhr Heilige Messe in Gantschier mit Pfarrcafé Sa 17.11. Heilige Gertrud 16.30 Uhr Taufe Künzle Elias, Kirche Vens, 18.30 Uhr Heilige Messe in Gantschier für Verstorbene Gantschierer, die Fern der Heimat verstorben und begraben sind von uns aber nicht vergessen So 18.11. 33. Sonntag im Jahreskreis 9.30 Uhr Pfarrgottesdienst für Verstorbene Vandanser, die Fern der Heimat verstorben und begraben sind von uns aber nicht vergessen 14 Uhr Taufe Blener Neo und Zoa, Kirche Vens, 15 Uhr Schnetzer Laura, Kirche Vens

Christus Gemeinde Montafon

✆ 0664/1041101 oder 0664/8409197

Sa 10.11. 18 Uhr Gottesdienst, der Gottesdienst findet in unserem neuen Zuhause in der Brunnenfelderstraße 51 in Bludenz statt.

Volksmission Evan. Freikirche

✆ 05552/68077 Pastor Dr. James Griggers

So 9.30 Uhr Gottesdienst So 9.30 Uhr Kinderstunde Mo 20 Uhr Bibelinstitut Di 20 Uhr Bibelstunde

Neuapostolische Kirche

✆ 05552/31238

Auskunft

So 11.11. 9.30 Uhr Gottesdienst in Bludenz Mi 14.11. 20 Uhr Gottesdienst in Bludenz

Ä R Z T E APOTHEKEN APOTHEKENDIENST FÜR BLUDENZ UND REGION NENZING/BLUMENEGG Von Montag bis Freitag (unabhängig ob Werk- od. Feiertag) außerhalb der festgesetzten Betriebszeiten täglich wechselnder Bereitschaftsdienst. Montag: Central Apotheke, Bludenz; St. Jakob-Apotheke, Bludesch Dienstag: Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Mittwoch: Apotheke Nenzing und Sonnenberg-Apotheke, Nüziders

Donnerstag: Rosenegg-Apotheke, Bürs und Blumenegg-Apotheke, Thüringen Freitag: Apotheke Bludenz Stadt Am Wochenende (von Samstag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr) Sa 10.11. und So 11.11. Apotheke Bludenz Stadt und Apotheke Nenzing

DIENSTE DER ÄRZTE IM SANITÄTSSPRENGEL BLUDENZ Mit den Gemeinden Nüziders, Bürs, Brand, Bürserberg, Stallehr und Lorüns Dauer des Notdienstes: 7 bis 7 Uhr des nachfolgenden Tages Freitag 9.11. Dr. Jenny Kurt, Färberstraße 10, Bludenz, 05552/62877 oder 0664/2062877 Samstag 10.11. Dr. Jenny Kurt, Färberstraße 10, Bludenz, 05552/62877 oder 0664/2062877 Sonntag 11.11. Dr. Egger Josef Jun., Hauptstraße 8, Bürs, 05552/66522 oder 0664/3260786 Montag 12.11. Dr. Riezler Christoph, Außerfeldstr. 38, Bürs, 05552/62897 oder 0664/8224321 Dienstag 13.11. Dr. Lattner KlausUlrich, Alte Landstraße 9, Bludenz, 05552/62749 oder 0664/4309138 Mittwoch 14.11. Dr. Scheinhütte Klaudia, Bahnhofstraße 19, Bludenz, 05552/67024 oder 0664/1610853 Donnerstag 15.11. Dr. Jenny Kurt, Färberstraße 10, Bludenz, 05552/62877 oder 0664/2062877

APOTHEKENDIENST MONTAFON Der Diensthabende Apothekennotdienst an Wochenende und Feiertagen ist unter der Tel: 05556/72362 oder auf der Homepage kur.apo.or.at erfahren.

NOTDIENST MONTAFON Der diensthabende Arzt an den Wochenenden und Feiertagen ist unter der Tel.: 05556/7111 zu erfahren.

NOTDIENST KLOSTERTAL Sa 10.11. und So 11.11. Dr. Winfried Burtscher, Dalaas, 05585/7212 11-12 Uhr und 17-18 Uhr

ZAHNÄRZTLICHER NOTDIENST BLUDENZ Sa 10.11. und So 11.11. 17-19 Uhr Dr. Walter Tomaselli, Mühlgasse 19, Bludenz, Tel.: 05552/65796


Freitag, 9. November 2012

28

Macht euch Weihnachtsfreude auf Der Coca-Cola Weihnachtstruck macht Halt in Schruns!

Auch in diesem Jahr ist es der Wirtschaftsgemeinschaft SchrunsTschagguns gelungen den Coca Cola Weihnachtstruck nach Schruns zu holen! Im vergangenen Jahr ließen sich rund 3.000 Besucher vom Zauber des Coca-Cola Weihnachtstruck in Weihnachtsstimmung versetzen. Auch dieses Mal hat der Coca-Cola Weihnachtsmann einiges mit dabei.

Einfahren wird der Weihnachtsmann wie gewohnt mit dem aus der TV-Werbung bekannten CocaCola Weihnachtstruck, dem 379 Laufmeter Lichtschläuche sein unverwechselbares Aussehen verleihen. In der farbenfrohen Weihnachts-

parade werden neben Nussknackern, einem Sternenballett, und Elfen auch Österreichs größtes Schaukelpferd und ein RiesenWeihnachtspaket zu bestaunen sein. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich mit dem CocaCola Weihnachtsmann fotografieren zu lassen und auch die eine oder andere Weihnachts-Überraschung. Stimmungsvolle Weihnachtslieder und kulinarische Schmankerl machen den Stopp des Coca-Cola Weihnachtstruck zu einem Erlebnis für alle Sinne. „Wir wissen aus den vergangenen Jahren, dass besonders die Fotos mit dem Coca-Cola Weihnachtsmann sehr beliebt sind“, so Josef Faistenauer, Regional-Geschäftsleiter von Coca-Cola Hellenic, der vergewissert, dass sich der Weihnachtsmann für jeden Besucher Zeit nehmen wird. „Es wird ein Fest für die ganze Familie, von klein bis groß ist für jeden etwas dabei“, verspricht Faistenauer.

Der Coca-Cola Weihnachtstruck besucht ganz Österreich Neben je einem großen Stopp mit großer Parade durchfährt der Coca-Cola Weihnachtstruck an sieben Tagen zahlreiche weitere Gemeinden, voll beleuchtet und im Schritttempo, damit man den beeindruckenden Weihnachtstruck nicht nur bestaunen, sondern auch fotografieren kann. Der Coca-Cola Weihnachtsmann durchfährt zahlreiche weitere Gemeinden Der Coca-Cola Weihnachtstruck macht auf seiner Tour durch Österreich auch in den kleineren Gemeinden Weihnachtsfreude auf. Wer rechtzeitig bei der Durchfahrt am Straßenrand auf den Truck wartet, kann dem Coca-Cola Weihnachtsmann zuwinken! Weitere Infos ab Mitte November auf www.coke.at.

Anzeige

Der einzigartige Coca-Cola Weihnachtstruck tourt auch in diesem Jahr durch ganz Österreich. Los geht es am 16. November in Schruns am Hauptplatz um 17:00 Uhr. Das große Finale geht am 16. Dezember in Wien über die Bühne. Bei seinen Stopps hat der Coca-Cola Weihnachtsmann eine farbenfrohe Parade mit Österreichs größtem Schaukelpferd, einem Riesen-Weihnachtspaket, einem entzückenden Sternenballett und jede Menge weitere Sensationen mit dabei!


Freitag, 9. November 2012

29

Das Passivhaus lädt wieder ein %HLVSLHOHIUGDVHQHUJLHHIÀ]LHQWH%DXNRQ]HSWPLWÅ:RKOIKO)DNWRU´NHQQHQOHUQHQ Am Samstag, dem 10. November heißt es wieder „Grüß Gott in Vorarlberger Passivhäusern“.

Energieeffizienz in Reinkultur Jeder will es - nur wenige können es - beim Bau des neuen Heimes einen hohen Wohnkomfort zu erreichen und gleichzeitig möglichst wenig Energiekosten zu bezahlen. In dieser Disziplin ist das Passivhaus nicht zu schlagen. Denn ein Passivhaus ist sehr genügsam wenn es um Energieverbrauch geht und gleichzeitig beim Wohnkomfort kompromisslos. Bezahlen aus der Portokassa Wenn das Zusammenspiel von Dämmung, Fenstern und automatischer Be- und Entlüftung gut

Günther+Diem, freigestellt.jpg Objekt.jpg

geplant und ausgeführt ist, kann der Heizenergieverbrauch bis auf 90% gesenkt werden. In der Praxis heißt dies pro m2 Wohnfläche ca. 1,50 Euro für die Heizenergiekosten. Bei einer Wohnfläche von 80 m2 sind dies ca. 120 Euro. Aber dies nicht pro Monat, sondern im Jahr. Der „Wohlfühl-Faktor“ Jeder der in einem Passivhaus lebt, spricht davon, dass der Wohnkomfort merklich höher ist. Dies liegt zum einen an den angenehmen Temperaturen der Oberflächen von gut gedämmten Wänden

Am 10. November stehen neben diesem wieder sieben weitere unterschiedliche Häuser zur freien Besichtigung offen. Alle Objekte mit Kurzbeschreibung finden Sie im Internet unter www.igpassivhaus.at/ vorarlberg.

und dreifach verglasten Fenstern, zum anderen an der automatischen Be- und Entlüftung die für ständig frische Luft in allen Räumen sorgt. Die Zukunft kann kommen Wer heute baut möchte lange Freude mit seinem Heim haben. Das Bauen mit Passivhaus Technik hilft zum einen das Eigenheim wertstabil zu halten, zum anderen steigende Energiekosten gut kalkulierbar zu halten. Und wenn wir uns Energieautonomie auf die Fahnen schreiben wollen, dann wird dies nur mit energieeffizienten Gebäuden realisierbar sein.

Günther Diem Geschäftsführer IG Passivhaus „Wer heute verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert bauen will, kommt nur schwer an der Passivhaus Bauweise vorbei.“

Anzeige

Von 10.00 bis 16.00 stehen die Türen für interessierte Bauherren offen um mit Bewohnern und Fachleuten die Merkmale und vor allem Vorteile vom Wohnen in einem Passivhaus hautnah zu erfahren.

Den Baustandard erleben Der Passivhaustag bietet auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit verschiedene Objekte zu besuchen und aus erster Hand unterschiedliche Materialien und Komponenten beim Passivhausbau zu vergleichen. Und sowohl Bauherren als auch ein Fachmann vor Ort werden Ihnen mit Rat und Tat für ihre offenen Fragen zur Seite stehen. (pr)


Freitag, 9. November 2012

30

Herbert Geringer informie Jetzt schon an die Adventzeit denken? Der Kreislauf der Jahreszeiten bleibt nicht stehen und bereits in zwei Wochen feiern wir den ersten Adventsonntag. Wenn mit dem Fallen der letzten Herbstblätter die Natur ihre Heiterkeit verliert, die Tage kürzer werden und die Aussentemperaturen abnehmen, ziehen wir uns gerne in unsere behagliche Wohnung zurück. Die Adventzeit soll eine stille, feierliche, gemütliche, vielleicht auch romantische Zeit sein. Dazu gehört ein stimmungsvoller Zimmerschmuck, der eine persönliche Atmosphäre schafft, die es uns erleichtert uns auf das schönste Fest des Jahres vorzubereiten.

Anzeige

Formen des Adventschmucks gibt es viele: Adventgestecke, Wandkranz, Accessoires, Engel, die Ideen beflügeln, Duftkerzen, Glitzer und Glimmer von Silber und Gold, Sterne, Laternen, Windlichter, festliches duftendes Grün von Buchs, Tanne, Eibe,Fichte, Zypresse, Advent-


Freitag, 9. November 2012

rt

31

An nur einem Tag Badewanne raus - Dusche rein

kranz, Bänder, Zimmerpflanzen wie Weihnachtssterne, Orchideen, Veilchen, Körbe, Töpfe, Schalen und vieles mehr. Vieles ist dem Brauchtum und der Überlieferung entlehnt. Unsere Eltern und Großeltern mussten früher auch körperlich recht hart Arbeiten und viele Entbehrungen auf sich nehmen. Umso bewusster wurden aber diese Feiertage begangen. Bei aller Aufgeschlossenheit für Neues, meine ich, daß Rituale, aber auch die Tradition uns die Lebensgestaltung in manchen Bereichen erleichtert und uns gelegentlich vielleicht auch Halt gibt. Zündete Ideen: Klassisches Rot und intensives duftendes Grün vermitteln ländlichen Charme. Warmes Gold und kühles Silber sind wahre Klassiker. Schleifen, Zapfen, Sterne, Zieräpfel alle diese Accessoires haben eine tiefe Symbolik. Neue Farben: „Beere“ und Naturfarben Ich finde diese neuen warmen Farben ergänzen das klassische Gold, Rot und Silber mit viel Stil und bringen eine besondere Atmosphäre in unsere Wohnungen. Mein Tipp: Besuchen Sie in den nächsten Tagen und Wochen eine Adventausstellung. Lassen Sie sich inspirieren und holen Sie sich Anregungen. Genießen Sie die Faszination und die Atmosphäre einer romantischen, aber auch leistungsfähigen Ausstellung! (hg)

Vorher

Kennen Sie das in Ihrem Bad: schimmlige Fugen, hohe Einstiegsbereiche, schwer zu reinigende Produkte und vielleicht sogar Undichtheiten? Viterma bietet dafür eine nachhaltige Lösung, die rasch, ohne viel Schmutz und aus einer Hand umgesetzt wird. Fugenlose und rutschfeste Dusche Duschtassen werden bei viterma nach Maß produziert – aus dem höchst anwenderfreundlichen Material Mineralwerkstoff. Diesen gibt es in diversen Dekoren, er ist hygienisch, leicht zu reinigen und zudem rutschhemmend. Somit ideal für diesen Zweck. Außerdem kann die Duschtasse so produziert werden, dass diese die Öffnung der alten Badewanne oder Duschtasse überdeckt. So ist es möglich eine Dusche gegen eine Badewanne einzutauschen, ohne zwingend das ganze Badezimmer zu renovieren.

• geringere Kosten als bei Komplett-Sanierung • alle Arbeiten aus einer Hand

Die Vorteile auf einen Blick: • 100% dicht – ohne Silikonfugen bei den Problemstellen • schnellstmögliche Renovierung (kein Ausweichen nötig) • Rückwände fugenlos – leichtere Reinigung • hygienisch einwandfrei – Schimmel ade • Umbau mit wenig Schmutz und Lärm

Im Anschluss an solche Teilre-

Der Montageablauf: Die alte Badewanne oder Dusche wird entfernt. Über das entstandene Loch wird die neue Duschtasse in gewünschtem Dekor eingesetzt. Im Anschluss werden die Rückwände sowie Glasduschkabine montiert. Nun noch die Armaturen, Duschsitz und andere Accessoires anbringen und fertig ist die neue Dusche. Die Übergabe an den Kunden wird nach der obligatorischen Endreinigung gemacht.

Nachher novierungen mit dem vitermaKonzept können die Badezimmer später kinderleicht schrittweise weitersaniert werden! Weitere Informationen sind erhältlich beim viterma-Profi in Ihrer Nähe:

INFO

viterma Lizenzpartner ortech e.U. Austraße 17, Bludenz Tel: 0664-2246689 E-Mail: bludenz@viterma.com www.viterma.com

Herbert Geringer

Anzeige

www.gartenparkgeringer.at

Anzeige

INFO Gartentipp von ORF-Fernsehgärtner Herbert Geringer jeden Montag in ORF 2 in Vorarlberg Heute


Freitag, 9. November 2012

32

Gsundheitsbrünnele Fit wie ein Turnschuh – auch im hohen Lebensalter! zen“, Radeln oder Schwimmen ist grundsätzlich völlig egal.

Wer auch im Alter fit und beweglich sein möchte, kann viel dafür tun. Gerade im Bereich Bewegung hat man die eigene Gesundheit zum großen Teil selbst in der Hand, wie uns der Sportwissenschafter Stephan Schirmer von der aks Gesundheitsbildung erklärt. Wie sehen Sie die zunehmende und sogenannte „Überalterung“ der Gesellschaft? Schirmer: Die Alterspyramide hat in der Vergangenheit ihre typische Pyramidenform verloren. Das ist grundsätzlich eine sehr positive Entwicklung, denn es bedeutet, dass jedes Neugeborene die Chance hat, wirklich sehr alt zu werden und nicht vorzeitig an Krankheiten und oder Unfällen zu sterben. Kommen dadurch nicht immer größere Herausforderungen auf die Gesellschaft hinzu? Schirmer: Das ist sicher richtig. Für mich persönlich stellt sich die Frage, ob Hochbetagte sich auch in unserer schnelllebigen Gesellschaft noch wirklich selbst verwirklichen können und tat-

Sportwissenschafter Stephan Schirmer

Fit wie ein Turnschuh

Schirmer: Nein, das hat man zum allergrößten Teil schon selbst in der Hand. Es ist auch falsch von Altersschwäche zu sprechen. Verständlicher und richtiger wäre es, von einem schwachen Trainingszustand zu reden. Die Muskulatur einer 90-jährigen Frau ist beispielsweise genauso gut trainierbar wie die der 30-jährigen Enkelin.

Was empfehlen Sie jemanden, der nun nach vielen Jahren in den Ruhestand gekommen ist und nun endlich Zeit hat, und aktiv werden möchte? Schirmer: Das mit der vielen Zeit im Ruhestand halte ich ja eher für ein Gerücht (lacht). Das Wichtigste ist, sich Ziele zu überlegen. Möchte ich so fit bleiben, wie ich bin um auch die nächsten 20 Jahre noch in den Bergen wandern zu können? Oder will ich gezielt an meiner Beweglichkeit arbeiten, da das morgendliche Schuhe Binden eher einer Yogaübung gleicht als einer Alltagsbewegung? Je genauer man sich Ziele setzt, umso leichter kann man daran arbeiten und diese auch erreichen. Und genau das macht Spaß, schafft Erfolgserlebnisse und bringt mehr Lebensqualität.

Das bedeutet „Schwitzen und Sport treiben“ ein Leben lang? Darf man sich also auch im Alter nicht ausruhen? Schirmer: Mit Sport hat das nicht unbedingt etwas zu tun. Es geht darum, täglich aktiv zu sein und sich auch körperlich ein bisschen zu fordern, auch im höheren Lebensalter. Man darf ruhig ins Schnaufen kommen – es sollte sich aber angenehm anfühlen. Ob das beim Spazierengehen ist, beim „Garteln“, Schneeräumen, „Hol-

Sie haben gesagt, Schnaufen sei erlaubt. In welchem Pulsbereich sollte man sich konkret bewegen? Schirmer: Hier ist das Körpergefühl viel wichtiger als der Puls, zumal gerade viele ältere Menschen auch Tabletten nehmen, die die Pulsfrequenz des Herzens beeinflussen. Vorausgesetzt man hat einmal einen kurzen Check beim Arzt gemacht, darf man sich gern auch mal richtig anstrengen. Ein gewisses Maß an Anstrengung ist wichtig, um den Körper

(Foto: Image_Source)

sächlich das Leben leben, das sie wirklich leben möchten? Warum spielt Bewegung für ältere Menschen eine so große Rolle? Schirmer: Nur wer mobil ist, kann auch noch wesentlich am Leben außerhalb der eigenen vier Wände teilnehmen. Wird eine Treppe, der Spaziergang oder die Busfahrt ins Dorf zum unüberwindbaren Hindernis, ist das oft sehr schwerwiegend. Wer das Haus nicht mehr verlassen kann, lebt mit dem Risiko der Vereinsamung. Wir Menschen sind aber hochsoziale Wesen, gerade das Treffen und der Austausch mit anderen Menschen ist ein ganz wesentlicher Pfeiler für unsere Gesundheit. Vielen alten Menschen sieht man ihr Alter gar nicht an. Warum sind manche auch noch mit 80 fit wie ein Turnschuh, ist das Veranlagung?

Immer in meiner Nähe. Meine Apotheke

Freies Atmen bei Asthma Asthma kann das Leben von Betroffenen schwer beinträchtigen. Die Symptome des Asthmas werden durch die Schwellung der Bronchialschleimhäute und durch die gesteigerte und übermäßig zähflüssige Apothekerin Produktion von BronchiMirjam Petry alschleim hervorgerufen. Kinder sind häufiger als Apothekerin in Bludenz Erwachsene betroffen, weil ihre Schleimhautoberfläche im Verhältnis zur Weite der Atemwege besonders groß ist. Häufig liegt auch ein Reizhusten

mit glasig-zähem (bei Infektion: eitrigem) Auswurf vor. Das Ziel jeder Asthmatherapie ist, dass der Patient ein weitgehend normales Leben führen kann. Das erreicht er durch eine Reduktion der Asthmaanfälle und eine Stabilisation der Lungenfunktion. Bei der Asthmabehandlung wird je nach Schwere der Erkrankung vorgegangen, wobei natürlich auch das Alter des Patienten berücksichtigt werden muss. Grundsätzlich wird zwischen einer Dauereinnahme (Controller) und einer Bedarfs- bzw. Notfallsmedikation (Befreier) unterschieden. Die Bedarfsmedikamente werden bei einem akuten Asthmaanfall eingesetzt bzw. wenn

sich ein solcher ankündigt. Die Wirkstoffe erweitern die Bronchien kurzfristig und bringen so Erleichterung. Die Wirkung hält jedoch nur wenige Stunden an. Die Langzeitmedikamente reduzieren die Entzündungsneigung der Atemwege beziehungsweise erweitern die Bronchien langfristig. Die Medikamente beugen Asthmaanfällen vor oder schwächen sie zumindest ab. Es gibt aber auch eine Reihe von Medikamenten, die eine Kombination aus verschiedenen Wirkstoffen zur Asthmabehandlung enthalten. Der positive Effekt einer Kombinationstherapie ist, dass sich die Zahl der Medikamente reduziert und der Patient das Medikament somit auch zuverlässiger einnimmt.


Freitag, 9. November 2012

33

zu fordern. Wenn Sie vor lauter Schnaufen aber nicht mehr Sprechen können oder Seitenstechen bekommen, ist es höchste Zeit, einen Gang zurückzuschalten. Der Großteil des „Trainings“ sollte aber ruhiger sein und sich angenehm anfühlen.

INFO

Anzeige

aks gesundheit GmbH Gesundheitsbildung Rheinstraße 61 6900 Bregenz T 055 74 / 202 – 0 gesundheitsbildung@aks.or.at www.aks.or.at

Anzeige

Was meinen Sie genau mit Körpergefühl? Schirmer: Viele Menschen spüren Ihren eigenen Körper erst dann, wenn er schmerzt oder weh tut, dann ist es meistens aber schon zu spät. Ihr Körper gibt Ihnen bereits viel früher Signale, viele Menschen erkennen sie nur nicht. Versuchen Sie in sich hineinzuspüren: Wie fühlt sich meine Bewegungsaktivität an? Wie hab ich mich vor dem Spaziergang gefühlt, wie fühle ich mich jetzt? Fliest mein Atem? Mit der Zeit werden Sie sehr genau spüren, was und wie viel Ihnen gut tut, und was eher nicht.


Freitag, 9. November 2012

Anzeige

34


Freitag, 9. November 2012

35

Hilfe fĂźr AngehĂśrige von Menschen mit Demenz AngehĂśrige oder Begleitpersonen, die Menschen mit Demenz betreuen, sind in ihrer Aufgabe sehr gefordert oder oft sogar Ăźberfordert. Projektleiterin Angelika PďŹ tscher: “Mit Tandem bieten wir AngehĂśrigen fachliche Begleitung und Hilfe an.“ Wir beraten in Kleingruppen, das kann eine Familie oder auch ein Einzelgespräch sein. Thematisiert werden: • Hintergrundwissen Ăźber Demenz, Symptome und veränderte Verhaltensweisen bei den Erkrankten

• Umgang mit Stresssituationen • passende Entlastungs- und UnterstĂźtzungsangebote ďŹ nden • Wertschätzende Kommunikation Die Treffen werden nach Absprache in der Nähe Ihres Wohnortes drei Mal zu je 2 Stunden abgehalten. Sind Sie betroffen und haben Interesse? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

INFO

HPDLODQJHOLNDSĂ€WVFKHU#EKEDDW %LOGXQJVKDXV%DWVFKXQV ZZZELOGXQJVKDXVEDWVFKXQVDW

Anzeige

Projektleiterin Angelika PďŹ tscher

Anzeige

Information und Anmeldung '*.6$QJHOLND3Ă€WVFKHU.DSI =ZLVFKHQZDVVHU Tel: +43 (5522) 44 290-23, 0RELO  


Freitag, 9. November 2012

36

Öffentliche Bücherei Bürs Medienvielfalt auf breiter Basis Die öffentliche Bücherei Bürs kann auf eine sehr lange und erfolgreiche Tradition zurückgreifen. Im Areal der Friedenskirche Bürs gelegen, vis a vis von Volksund Hauptschule, erfreut sich die Bücherei großer Beliebtheit.

Das Medienangebot der Bücherei Bürs umfasst etwa elftausend

Die Bürser scheinen ein sehr lesefreudiges Völkchen zu sein. Dies bewies bereits der große Bücherflohmarkt, der unlängst zugunsten des neuen Kirchendachs in Bürs stattfand. Bücher, Zeitschriften, CDs und DVDs, wobei der Schwerpunkt bei Büchern liegt. Seit November ist die Bücherei auch Mediathek, Leser können elektronische Medien ausleihen. Sehr aktuell und umfangreich präsentiert sich der Medienbestand der Sachbücher für Kinder und Erwachsene. Der Grundstein dazu wurde durch

zwei großzügige Sponsoring -Projekte gelegt. Generell werden jeden Monat rund fünfzig Neuheiten für alle Lesergruppen aufgenommen. Diese Neuheiten können auf der Homepage nachgelesen werden: www.bürs.at, Gemeinde Bürs – Kirche und Religion – Bücherei der Pfarre Bürs. Die Leser haben durch ein spezielles Computerprogramm auch die Möglichkeit, in den gesamten Medienbestand der Bücherei einzusteigen, um zuhause in aller Ruhe zu recherchieren und Medien zu reservieren. Verschiedene Aktivitäten während des Jahres werden von den Lesern sehr gut frequentiert.

Anzeige

Geschätzt von kleinen und großen Lesern werden vor allem die freundliche Atmosphäre, die fachliche Kompetenz des Büchereiteams und das stets aktuelle Angebot der Medien. Dies spiegelt sich auch in den steigenden Zuwächsen der Leserzahl, aktuell rund tausendzweihundert aktive Bücherfreunde, und in der Zahl der Entlehnungen wider. Im vergangenen Jahr waren es mehr als siebenundzwanzigtausend Entlehnungen. Leserwünsche können nahezu immer prompt berücksichtigt werden.

Schwerpunkt dabei ist die in ganz Österreich stattfindende Aktionswoche „Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek“. In dieser Woche findet jeden Tag eine Veranstaltung statt. (bach)

INFO

Öffentliche Bücherei Bürs Bürs (Areal/Friedenskirche) Öffnungszeiten: MO: 9 bis 11 Uhr MI/FR: 15:30 bis 19 Uhr, 0664 5655 300 buechereibuers@drei.at www.bürs.at


37

Anzeige

Freitag, 9. November 2012


Freitag, 9. November 2012

38

Mädchen und Technik Mädchen-Techniktage für angemeldete Schulklassen in allen BerufsInfoZentren des AMS Mädchen für technische Berufe zu gewinnen und gängige Klischees zu hinterfragen, wie Mädchen seien weniger für handwerkliche und technische Berufe geeignet als Burschen, das ist das Ziel der Techniktage für Mädchen in den BerufsInfoZentren (BIZ) des AMS.

Learning by Doing Die Mädchen können sich an unterschiedlichen Arbeitsstationen wie Glas, Holz oder Elektro mit den Materialien praktisch auseinandersetzen und gemeinsam an der Erstellung eines Werkstückes arbeiten. Das Learning by Doing ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts und fördert den Zugang zu den handwerklich-technischen Berufen. Ausgebildete Technikerinnen unterstützen die Mädchen bei ihren Übungen und erfüllen zugleich die Aufgabe als positive Role Models. Nach dem prakti-

Amanda Ruf, Geschäftsführerin des Mädchenzentrums

Die Mädchen im BIZ beim Werken. schen Arbeiten werden die Erfahrungen im „Reflexionsbereich“ bei einem alkoholfreien Cocktail von der AmazonenBar besprochen und einschränkende Vorurteile thematisiert. „Wir möchten die Wahrnehmung der Mädchen schärfen und ihnen klar machen, dass sie genauso gut für handwerklichtechnische Berufe geeignet sind wie Burschen. Wir wollen das Denken der Mädchen verändern und ihnen Selbstvertrauen vermitteln“, sagt Mag. Amanda Ruf, Geschäftsführerin von Amazone. Die Ausbildung von Mädchen in technischen Berufen spielt zukünftig für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg eine wichtige Rolle.

Der Fachkräftemangel in diesen Berufen bietet für Mädchen und Frauen spannende Perspektiven und vielfältige Möglichkeiten, sich beruflich zu verwirklichen und ein neues Frauenbild zu etablieren. Frauen in Handwerk und Technik (FIT) Frauen, die an einer Ausbildung im Bereich Handwerk oder Technik interessiert sind, bietet das AMS mit dem Qualifizierungsmodell FIT eine tolle Ausbildungsmöglichkeit. Mit FIT bringt das AMS die Qualifizierung arbeitsuchender Frauen mit den Anforderungen der Wirtschaft zusammen. Nachdem ein potenzieller Arbeit-

geber gefunden wurde, wird ein individueller Bildungsplan erstellt, der auf die Anforderungen des Unternehmens und des Stiftungsträgers eingeht. (pr)

INFO Die Mädchen-Techniktage werden für angemeldete Schulklassen in allen BerufsInfoZentren des AMS veranstaltet. Für weitere Informationen zum Thema Frauen in Handwerk und Technik wenden Sie sich an das BerufsInfoZentrum Bludenz, Bregenz oder Feldkirch. Infos im Internet: www.ams. at/vbg/buw.html

Anzeige

Mit der ersten Veranstaltung im BIZ Bludenz fiel der Startschuss zu einer praxisnahen Informationsoffensive, die in Kooperation zwischen dem AMS und dem Mädchenzentrum Amazone organisiert und durchgeführt wird. Mit den Techniktagen werden Mädchen vielfältige Berufsmöglichkeiten aus dem handwerklichen und technischen Bereich nähergebracht und über gesellschaftliche Rollenbilder informiert.


Freitag, 9. November 2012

39

Das Schrunser Kurhotel Ausstellungseröffnung der Montafoner Museen Am Freitag, 9. November 2012, werden um 18 Uhr im Montafoner Heimatmuseum in Schruns die beiden thematisch zusammenhängenden Ausstellungen „im kurhotel. marko zink“ sowie „Ich träume noch von der Kuranstalt – Das Kurhotel und die Kuranstalt Montafon“ eröffnet. Lisa Hessenberger kuratiert die Ausstellung, Michael Kasper und Elisabeth Walch obliegt die Koordination. Der Fotozyklus „im Kurhotel“ von Marko Zink besteht aus vierzig großformatigen analogen Fotografien, die zwischen 2010/11 im Kurhotel in Schruns entstanden sind. Diese Serie wird erstmalig gemeinsam zum Monat der Fotografie 2012 an vier Plätzen (Heimatmuseum Schruns, Galerie Lisi Hämmerle in Bregenz, Galerie Michaela Stock in Wien und Künstlerhaus Wien) in Österreich gezeigt. Nur in Schruns wird die gesamte Serie zu sehen sein. Überdies wird an diesem Abend der Katalog zur Ausstellung präsentiert werden.

Die Ausstellung im Montafoner Heimatmuseum in Schruns widmet sich der Geschichte der Kuranstalt und des Kurhotels und stellt historische sowie soziale Dimensionen des Betriebs dar.

Anzeige

Anzeige

„Ein Projekt, das ganz hervorragend in seiner Ganzheitlichkeit funktionierte, ist die Serie über das Kurhotel sowie die Kuranstalt in Schruns. Zu Beginn der fünfziger Jahre erbaut, zählte diese Institution bis in die siebziger Jahre zu einer der renommiertesten und nobelsten seiner Art. Die Umsätze gingen jedoch zurück – seit 2002 ist der Gebäudekomplex ganz verlassen und in dieser fast schon gespenstischen Leere verschwand auch der Eigentümer – den Porsche vor der Haustüre zurücklassend. Viele Gerüchte kursierten um seinen Verbleib sowie das altehrwürdige Gemäuer, nun soll es abgerissen werden. Dieser Ort

nah beieinander – die Realität untermauerte es mit unbarmherziger Wucht.“ (Bettina Schulz: PantaRhei; In: Novum 05/12) „Ich träume noch von der Kuranstalt“ - Das Kurhotel und die Kuranstalt Montafon. Die Geschichte der Kuranstalt und des Kurhotels Montafon weist viele Facetten auf. Sie ist geprägt durch eine glanzvolle Hochblüte wie durch einen schleichenden Niedergang. Durch einen Gründer mit charismatischer Persönlichkeit sowie medizinischer Voraussicht und nationalsozialistischer Vergangenheit. Durch die positiven Erinnerungen der Angestellten heute und deren harte Arbeit damals. Die Ausstellung widmet sich diesen Aspekten der Geschichte der Kuranstalt und des Kurhotels Montafon und stellt historische sowie soziale Dimensionen des Betriebs dar. (red)

Anzeige

mit seinen unausgesprochenen Erzählungen war prädestiniert für Marko Zink. Er schuf hieraus eine Serie voller irritierender Momente, das Paradox einer verfallenden Heilanstalt – der „Arzt“ wird zum Patienten. Es entstanden Suchbilder, die durch seine spezielle Fotografie-Technik, die Vergänglichkeit unabhängig vom Motiv in sich tragen. Hier lugt ein Arm hervor, dort steht jemand hinter dem Vorhang. Die Vergangenheit glamouröser Zeiten blitzt kurz hervor, ehe sie sich in der Tristesse der Verwahrlosung, der Anhäufung skurril anmutendem Mobiliar auflöst. Ein privater Schicksalsschlag Zinks – der plötzliche Tod seines Bruders während dieses Projekts – mag dazu beigetragen haben, dass diese Serie von unglaublich intensiver Melancholie getragen wird. Vitalität und Tod lagen im künstlerischen Konzept


Freitag, 9. November 2012

Anzeige

40


Freitag, 9. November 2012

41

Foto: Saskia Vallaza, Sabine Hennig

Informationsforum Wertvolle Finanztipps kinder.welten präsentiert am Sonntag, 11. November in der Bludenzer Remise „schnrps krps drps – Reise zu den bachkrontischen Inseln – Eine Premiere!“.

Figurentheater „Il Segreto di Pulcinella“

'U¶0DOHÀ]« Steuergelder, die gehortet werden …

Insgesamt 17,8 Milliarden Euro haben alle Ministerien inklusive anderer staatlicher Institutionen angespart. Das Finanzministerium beispielweise ist mit 800 Millionen Rücklagen am besten gelagert. Klingt eigentlich ganz gut, lässt aber einige Fragen offen, nämlich jene nach den Steuergeldern, die in die maroden Banken gebuttert wurden. Beispielsweise nach den Steuergeldern, die in die BAWAG nach deren Schwulitäten gepumpt wurden und von denen Alt-Bundeskanzler Schüssel versprach, dass sie wieder zurückbezahlt werden... Bis heute hörte man nichts mehr davon. Was sagt Finanzministerin Maria Fekter dazu fragt dr’Malefiz

INFO

Figurentheater „Il Segreto di Pulcinella“ Lautmalerische Kindergedichte SO, 11. November 2012 (11.00 Uhr) Remise Bludenz Bludenz Kultur gGmbH Tel. 05552/63621-236 kultur@bludenz.at www.bludenz-kultur.at

Seit

45

Jahren

Den Auftakt bildet ein Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Engelbert J. Dockner, international anerkannter Finanzfachmann und Universitätsprofessor für Finanzwirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien. Professor Dockner erklärt brennende Themen und steht mit anderen Fachleuten für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. „Wir möchten Lösungsansätze für Sparer und Anleger bieten, was diese momentan tun können. Auch die Situation des Schweizer

Teppichzentrum Feldkirch Spezial Werkstatt für Teppichwäsche und Reparatur

Seit

45

Jahren

>PY³UKLUM…YQLKLZ¸;LWWPJOWYVISLTªLPULLösung

Franken wird thematisiert. Immerhin haben nach wie vor viele Vorarlberger einen Kredit in dieser Währung“, kündigt Markus Salzgeber, Obmann der Fachgruppe der Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Vorarlberg an. (pr)

INFO

Informationsforum der Vorarlberger Finanzdienstleister Das globale Finanz- und Wirtschaftssystem im Umbruch – Was kann/soll ICH tun? Donnerstag, 22. November 2012, 18.30 Uhr KOM - Veranstaltungszentrum in Altach, Kirchfeldstraße 1a Der Eintritt ist frei! Um Anmeldung bis Dienstag, 20. November 2012 wird gebeten XQWHUZZZZNYDWHYHQWVÀQDQ]dienstleisterforum oder Telefon 05522/305-247 (Fachgruppe Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Vorarlberg).

såå(ANDWÊSCHEåOHNEå&ARBVERLUST så"IOWÊSCHE så%NTMOTTENåUNDåENTSTAUBEN så%NTMILBEN 2 så2EPARATUR Bei jeder Teppichreparatur så+ANTENåERNEUERN Gutschein für reparieren und waschen 100 T så&RANSENåERNEUERN Bei jeden Einkaufswert ab 1.000 T så+NßPFEN erhalten Sie einen Gutschein von 200 T så6ERKAUFåUNDå!NNAHMEå)HRESåALTENåINå:AHLUNG

Neueröffnungsangebot: Teppichwäsche 7,90 d 2 Teppiche waschen nur 1zahlen ab pro m

Abhol- und Zustellservice bis 80 km kostenlos !!! G& M

Liechtensteinerstraße 6, 6800 Feldkirch ½FFNUNGSZEITENå-ONTAGå å&REITAG åå åå5HRåså3AMSTAG åå åå5HR )NHABERå'OMANå-OSSESåså6EREINBARUNGENååå

Anzeige

Das in Vorarlberg lebende Figurentheater „Il Segreto di Pulcinella“ verzaubert seit 1996 Kinder ab 4 Jahren mit ihren spannenden Märchen und bezaubernden, selbstangefertigten Darstellern. Mit 4 Händen, 2 Stimmen, Musik und Geräuschen erschaffen Saskia Vallazza und Sabine Hennig die Illusion lebendig gewordener Figuren in ihren Geschichten. Zwei Reisende geraten wieder einmal

auf die bachkrontischen Inseln, um die sich allerlei Geheimnisse ranken. Jede Insel ist ein Häuschen für einen seltsamen Bewohner. Habt ihr schon einmal von einer strickenden Schildkröte gehört, von einem verkaterten Kater gelesen oder einen mogelnden Vogel gesehen? Kennt ihr schon schnurpsende und knurpsende Krebsesser und schaumschlagende Bienen? Sie kommen nur selten aus ihren Behausungen. Wenn ihr sie sehen wollt, dann kommt mit uns auf die Reise, denn wir wissen, jetzt ist genau die richtige Zeit. Die Dauer der Vorstellung beträgt rund 45 Minuten. (red)

Meldungen über explodierende Staatsschulden, den drohenden Zerfall des Euro oder bevorstehende Krisen verunsichern. Widersprüchliche Aussagen von Politikern tragen nicht zur Klärung bei. Das Finanz- und Wirtschaftssystem ist im Umbruch. Daher ist es wichtig, den Entwicklungen nicht tatenlos zuzusehen, sondern sich zu fragen: „Was kann/ soll ich als privater Anleger, Sparer oder Kreditnehmer tun?“ Das Informationsforum der Vorarlberger Finanzdienstleister am 22. November bietet die Möglichkeit, wertvolle Tipps zu bekommen und Fragen an Fachleute zu stellen.

Anzeige

kinder.welten präsentiert am Sonntag, 11. November in der Bludenzer Remise „schnrps krps drps – Reise zu den bachkrontischen Inseln – Eine Premiere!“. Das Figurentheater „Il Segreto di Pulcinella“ spielt lautmalerische Kindergedichte nach James Krüss für Kinder ab vier Jahren.

Was können Anleger, Sparer oder Kreditnehmer momentan tun, um das Beste für ihre persönliche Situation zu erreichen? Die Vorarlberger Finanzdienstleister laden am 22. November zu einem Informationsforum, bei dem Fachleute wertvolle Tipps geben sowie Rede und Antwort stehen.


Freitag, 9. November 2012

42

400 Jah

Ein Ratsprotokoll aus dem Jahre 1612 berichtet: „Item, der Schulmeister mit den Knaben ersungen 4 fl. 30 kr.“ Das ist wohl der Hinweis darauf, dass bereits Jahre vor der Gründung der Bludenzer Singschule 1618 einige Knaben durch den Organisten und Schulmeister im Choralgesang ausgebildet wurden. Das Jahr 1612 kann somit als belegte Geburtsstunde des hiesigen Kirchenchores betrachtet werden. Die Mitwirkung von Frauen auf dem Chore war zu dieser Zeit allerdings noch verboten. Erst zu Beginn des 18. Jahr-

Bereits seit Mitte Oktober finden die Geme hunderts wurde dieses Verbot aufgehoben. Aus dem Ratsprotokoll vom 5. Nov. 1774 ist ersichtlich, dass von nun an der Bludenzer Kirchenchor als gemischter Chor seinen Dienst bis zum heutigen Tage, ohne Unterbrechung belegbar, mit allen Höhen und Tiefen versieht. Jubiläum am 18. November Der Festgottesdienst wird von mehr als einhundertzwanzig Chor-

Anzeige

Anzeige

Am Sonntag, 18. November 2012 findet in der Kreuzkirche der feierliche Gottesdienst anlässlich des nachweislich vierhundertjährigen Bestehens chorischer Kirchenmusik in Bludenz statt. Mehr als einhundertzwanzig Sängerinnen und Sänger sämtlicher Bludenzer Chöre finden sich gemeinsam ein.


Freitag, 9. November 2012

43

hre Chormusik in Bludenz Jubiläumsgottesdienst in der Kreuz-Kirche Kirchenmusik hochleben lassen zu können und hoffen auf ein volles Gotteshaus. Anschließend an den Jubiläumsgottesdienst sind alle Besucher herzlich zur Agape auf dem Kirchplatz eingeladen. (bach)

INFO

mitgliedern mitgestaltet. Sämtliche Bludenzer Chöre – Franziskaner Chor, Gioia Chor, Kloster St. Peter Chor, Kirchenchor Hl. Kreuz Bludenz, Liederkranz Bludenz, Pace e bene und die Sängerrunde Bludenz – werden an der Seite von dreizehn Streicherinnen und Streichern gemeinsam auftreten. Die musikalische Leitung obliegt Irmgard Burtscher, der Chorleiterin des Kirchenchores Heilig Kreuz, am Klavier wird Christoph Rinde-

rer Platz nehmen. Gesungen wird die „Deutsche Messe Nr. 2“ vom 1963 in Mauthausen geborenen Komponisten Alfred Hochedlinger. Das Werk ist harmonisch wie rhythmisch durch Jazz und Popularmusik beeinflusst. Der Komponist hat zu diesem Jubiläum die Orchesterfassung zum Chorsatz im Auftrag der Pfarre Heilig Kreuz komponiert. Somit findet die Uraufführung der „Deutschen Messe Nr. 2“ statt. Alle vier Tei-

le des Ordinariums wurden um Vorspiele erweitert und mit einer Orchesterbegleitung für Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass versehen. Der Kontrabass, der das ganze Werk hindurch gezupft wird, wird dezent verstärkt, um seiner rhythmischen Funktion voll gerecht zu werden. Ebenfalls hat der Komponist zwei seiner Lieder für diesen Anlass neu arrangiert. Alle Mitwirkenden freuen sich auf die Möglichkeit, gemeinsam die

Anzeige

einschaftsproben sämtlicher Chöre in Bludenz statt.

Anzeige

400 Jahre Chormusik Bludenz Jubiläumsgottesdienst/ Chorkonzert SO, 18. November (10 Uhr) Heiligkreuz-Kirche/Bludenz


Freitag, 9. November 2012

44

Regional-Wetter am Wochenende Freitag g

Samstag

Sonntag g

Min: 3° / Max: 11°

Min: 3° / Max: 13°

Min: 6° / Max: 9°

Am Freitag zumindest in den Bergen sehr sonnig. Im Flachland könnte sich der Nebel bzw. Hochnebel recht hartnäckig halten. Die Temperaturen entsprechen der Jahreszeit. Zum Wochenende dürfte sich wiederum eine Föhnlage einstellen, welche am Samstag eventuell noch stärkere Bewölkung mit sich bringt. Die Temperaturen steigen aber schon deutlich an. Am Sonntag voraussichtlich Föhnende und unbeständig mit Regenschauern. Es kühlt etwas ab mit Schneeschauern bis auf 1.500 m herab.

Trend

Zu Beginn der neuen Woche voraussichtlich noch etwas unbeständig mit letzten Regenschauern und kühlen Temperaturen. Ab Dienstag sollte sich ruhiges aber nebelanfälliges Herbstwetter einstellen. Viel Sonne und angenehmes Freizeitwetter dagegen in den Bergen. Die Temperaturen entsprechen weiterhin der Jahreszeit.

Feldkirch, Reichsstraße 160 - 162 Telefon: 05522 72014 Dornbirn, Schlossgasse 15 Telefon: 05572 201238-0

Mehr Infos und laufende Wetterupdates unter www.wettering.at

widerlich finden, sich vor etwas ...

tödlich (lat.)

Präsentiert von:

Thomas Filz

lecker

französische Verneinung

Maß der Magnetfeldstärke

www.puempel.at

kurz für: an das

ungesetzlich

kleiner Bergwerkswagen

ausgezeichnet

engl. Frauenkurzname

älteste lat. Bibelübersetzung ein Sedimentgestein

Kirchensprache

bekannt geben

Ende September wurde in Schaan das Herbstturnier des SakuraNachwuchs-Cups ausgetragen. Dabei maßen Mädchen und Buben aus Liechtenstein, Schweiz, Deutschland und Österreich ihre Kräfte. Der Judo Club Montafon war mit Watche Adamjan vertreten, der in der Altersklasse U12 und U14 gewann und zwei Goldmedaillen nach Hause nahm. Im Oktober fand in Reutte das 13. Int. Sparkassenturnier statt. Mit 6 Gold-, 2 Silber- und 3 Bronzemedaille lieferte der Judo Club Montafon eine sehr gute Leistung ab: Alle sieben Teilnehmer konnten einen Podestplatz erringen: Sabrina Wolf, Watche Adamjan, Celine Salzgeber, Anna-Lena Schuchter, Sandro Mark, Tamara Sauerwein und Sabrina Wolf. Mehr Infos: www.judoclub-montafon.at (ver) D E L V E R K U E L E T A L L E I K C L A N R A T G E L A T L I E D I A N A U T S T O S S T OB D A C H DO AO N F L UG S O L B T E L L E R MA U T E T W I R

T A N D E N O E S S E L N S A R D G E WE N I N E

C H E F I D N I T

S F T O S I N A S A P U L R E E

I L L E G A L

T T L

T A D E L L O S

H I N A L MU E F T I GU B N MA ME A T I T I

L A ON R N E A S T T E RM A H E LW E E R W L I E L ON N A

Kreishalbmesser schott. Stammesverband

Vater und Mutter

japanische Münze

ohne Begleitung

Judo Club Montafon. gleichmäßig eben

russischer Strom

Paradiesgarten

kleiner gesalzener Fisch

Luft der Lunge

Scheinwerfer

nach oben

abhanden

Jähzorn

die orientalischen Länder

Geliermittel Gesangsstück Vorname der Nielsen †

eingeschaltet

Notunterkunft

Kunsttanz

Entlohnung

altgriech. letzte Philosophen- Etappe schule Spielstein beim Schach

Kinderfigur der Spyri

Teil der Kerze Fremdwortteil: halb

modern

Tropenstrauch Hauptstadt von Litauen histor. span. Königreich

Hackfleisch vom Schwein

roter Farbstoff franz. Schriftsteller, † 1857

Hauptstadt Bulgariens

Teil des Geschirrs

altröm. Heerestrompete

Anstrengung

Musikträger (Abk.)

Stuntman

Fortbewegung in der Luft

westafrikanische Sprache

im Stil von (franz.)

Schmerzlaut

kräftiger Schubs

ehem. deutsche Münze (Abk.)

Tabelle

Teil der Bibel (Abk.)

Staat in Westafrika spanischer Artikel

Keimträger

Betrug, Schiebung Vorname der Lemper

Gaststättenbesitzer

Wenderuf beim Segeln

Vorname der Turner DEIKE-PRESS-1619-31


Freitag, 9. November 2012

45

Wer kennt die Region? Leser-Quiz im „Bludenzer Anzeiger“ – 3. Ausgabe Wie gut kennen „wir“ unsere Region, deren Bauwerke, Berge und Täler sowie deren urtümlichen Unverwechselbarkeiten? Die Anzeiger-Redaktion geht mit dem Leser-Quiz dieser Frage vierzehntägig auf den Grund. Vergangene Woche konnte eine Gewinnerin aus Bludenz ermittelt werden.

Quiz-Woche (Lösung: „Lünersee“) ist Frau Sappl aus Bludenz. (bach)

INFO Wer kennt die Region? Leser-Quiz im „Bludenzer Anzeiger“ Einsendeschluss: 16.11.2012 An: gewinnspiel@rzg.at

Anzeige

Gezogene Wochengewinner erhalten jeweils einen eindrucksvollen Bildband von Klaus Eckert. Im

„Kunstbuch – In der Stadt“, welches im September 2004 im Eigenverlag veröffentlicht wurde, sind insgesamt sechsundfünfzig der schönsten Aquarelle unverwechselbarer Motive seiner Heimatstadt Bludenz sowie der Region gesammelt. Die glückliche Gewinnerin der zweiten

Anzeige

Lösung gefunden? Das Lösungswort oder eine schlüssige Erklärung des Motivs bitte bis spätestens 16. November 2012 an folgende Adresse mailen: gewinnspiel@rzg.at

Klaus Eckert beschäftigte sich mit einem historischen Gebäude, das an einem geschichtsträchtigen und heute viel befahrenen Verkehrsweg in der Region liegt.

Anzeige

Klaus Eckert, der in Bludenz wohnhafte Maler und Betreiber der gleichnamigen Galerie in der Innenstadt, skizziert anhand von Aquarellen oder anderer Techniken, markante Punkte unserer Region aus seiner Sicht. „Diese Woche handelt es sich um ein historisches Gebäude, das an einem geschichtsträchtigen und heute viel befahrenen Verkehrsweg in der Region liegt“, verrät Eckert, der im Laufe der vergangenen dreißig Jahre die schönsten Plätze unserer Heimat erkundete und beeindruckend auf Leinwand brachte.


Freitag, 9. November 2012

46

Die Cäcilia-Konzerte finden am 24. und 25. November im Bludenzer Stadtsaal statt. Der Kartenvorverkauf beginnt am 12. November.

Cäciliakonzert der Stadtmusik Bludenz

INFO

Cäciliakonzert Bludenz 2012 Stadtmusik Bludenz SA, 24.11.2012 (20 Uhr) SO, 25.11.2012 (17 Uhr) Kartenvorverkauf: ab 12.11. bei Sparkassen und Raiba

Anzeige

Eröffnet wird das Konzert mit schwungvollen, fetzigen Melodien vom Jugendblasorchester „Tonkraftwerk“ unter der neuen Leitung von Manuel Stross. Darauf folgend hat Dirigent Peter Engl ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm für die Besucher des Konzertes vorbereitet. In diesem Jahr will die Stadtmusik in das Reich der Filmmusik entführen. Musik unterstützt die Stimmungs- und Gefühlsebene in spannenden Filmhandlungen, Liebesromanzen und Abenteuerfilmen und macht Filme somit zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Als Gäste darf die Stadtmusik heuer den Projektchor der Musikhauptschule Götzis unter der Leitung von Paul Burtscher sowie den Solisten Harald Schöch im Stadtsaal begrüßen. Die „Special Guests“ werden im zweiten Konzertteil die Stadtmusik unterstützen. Durch das Programm führt in gekonnter Weise der Ehrenobmann der Stadtmusik Bludenz Willi Burtscher. Die Aufführungen finden am Samstag, dem 24. November um 20.00 Uhr und am Sonntag, dem 25. November um 17.00 Uhr im Stadtsaal Bludenz statt. (red)

Anzeige

Ab Montag, dem 12. November, gibt es in allen Filialen der Vorarlberger Sparkassen und Raiffeisenbanken die Möglichkeit, Karten für die Cäcilia-Konzertaufführungen der Stadtmusik zu erwerben.

Erntedank im Bludenzer Waldkindergarten. Bei schönstem Herbstwetter und einer traumhaften Waldkulisse feierten die Kinder des Waldkindergartens Bludenz mit ihren Pädagoginnen das Erntedankfest. Das mitgebrachte Gemüse wurde gemeinsam zu einer Gemüsesuppe verarbeitet. Die Zubereitung machte den Kindern viel Spaß und eine selbstgemachte Suppe schmeckt natürlich ausgezeichnet. (red)


47

Anzeige

Freitag, 9. November 2012


48

Stellenmarkt

Freitag, 9. November 2012

Kleinanzeigen online buchen: Verkaufe kaum getragene Snowboard-Boots f端r Softbindung Gr 41 um 40 Euro! Tel.: 0664/5974087

www.rzg.at


Freitag, 9. November 2012

Jeden Freitag in Ihrem Haushalt.

Stellenmarkt

49


50

Stellenmarkt Suchen Reinigungskräfte für Nenzing, Gute Deutschkenntnisse erforderlich. Arbeitszeiten: 3x wöchentlich, ab 7.00 Uhr. Bezahltung lt. Kollektiv. Überbezahlung möglich. Bewerbungen an BCS Gebäudereinigung Tel: 05550/2331 Jetzt nebenbei sicher und einfach Geld verdienen: In einem int. erfolgreichem Unternehmen. Einfach von Zuhause aus. Ohne Risiko. Verpassen Sie die Gelegenheit nicht. Interessiert? Dann rufen Sie mich unter der Tel.: 05522/52449 oder 0664/11824098 an Suche ab sofort gegen gute Bezahlung saubere, verlässliche Reinigungsdame für ca. 10-15 x jährlich für unser Haus in Gaschurn. Freie Zeiteinteilung. Melde dich bitte unter der Tel. Nr.: 0664 / 85 36 181 oder unter info@chaletvision.com. Engagierte VerkaufsmitarbeiterIn für Immobilien gesucht, gerne auch Quereinsteiger. www.AWZ. at 0664/5518379 Welche Putzfee hat Zeit, mich ab Anfang Dezember 2012 bis Ende April 2013 bei den Reinigungsarbeiten im Haus Iton - Appartements zu unterstützen? Ich freue mich auf Ihren Anruf unter 05582/-575 oder 0664/4837700 oder Auf eine Mail unter info@iton-arlberg.at Fini Walch, 6762 Stuben am Arlberg

Wir suchen eine tüchtige Aushilfe für die Wintersaison, jeweils am Samstag zur Reinigung von Appartements. Chalet Eureka, 6764 Lech, Tel. 05583- 2131, chalet@eureka- lech.at

Stellenmarkt | Immobilien | Kleinanzeigen Ausbildung zum dipl. Mentaltrainer. Start: Jänner 2013 in St. Arbogast. Infoabend: 10.11. 2012 www.mentalakademie-europa.com

Verkaufe: gebrauchtes Pflegebett um I 750,- , mit Motor, Aufrichter und Dekubitusmatraze, Selbstabholung (Feldkirch); Neuwertiger Schlupfsack für Rollstuhlfahrer, wasserdicht, innen warmer Wirkflor, Farbe blau I 120,- - , 0664 6255 890.

Freitag, 9. November 2012

Schnäppchen! Chrysler Grandvoyager, Bj. 99, Lederkomfort Ausstattung, Klima, zu verkaufen. Preis nach VB. Tel.: 0664 / 2801712.

Wer hat noch eine Schachtel oder einen Album voll mit alten Ansichtskarten aus Omas Zeiten. Zahle Liebhaberpreis. Tel.: 05572/52799 Hausflohmarkt Bludenz Rungelin Haldenweg 45 Samstag 10.11. 9.00 – 16.00 Verkaufe Nissan Qashqai - Allrad. BJ 2008.140 PS Farbe Schwarz, Panoramadach, Lederausstattung, 6-fach CD Wechsler, Servicegepflegt. Ca 48.000 km. VB 15.500 Euro. Tel. 0650/555 85 84

Diverses PROBLEMBÄUME? Ich übernehme Fällungen und Rückschnitte Ihrer Bäume mittels Klettertechnik, Steiger oder Kran. Besichtigung kostenlos. 0664/4067650 Brennholz zugestellt zu verkaufen. Infolge Wohnungsaufgabe günstig zu verkaufen: Moderne neuwertige Polster-Garnitur (orange) mit Hocker, Wohnzimmer-Schrank mit Beleuchtung, schöner weißer Spiegel-Eckschrank, Küchenblock, 3,5 Meter (orange) inklusive aller Geräte, große Garderobe. Preis auf Verhandlungsbasis. Tel.: 0664/2133650. Kaufe Ansichtskarten, Briefe, Bücher, Fotos, Alte Rechnungen, Sterbebilder, Heiligenbildchen, Tel.: 0664/8655992

KFZ|Zubehör

Rindsbraten für die Festtage! Jungrindbeef + Vollmilchkalb aus Mutterkuhhaltung! Mischpakete mit Gustostückchen direkt vom Bergbauern! Tel.: 0664/9933398 Privatsammler kauft alte Münzensammlung. Tel.: 05572/52799

Ich suche: Ab 90Bj - Toyota 4-5türige PKW, LKW, Busse und sowie Toyota, japanische Autos; ab 95Bj. 3-türige Gelände Wagen - Jeep oder ab 2000Bj alle VW, Audi aller Art. Motorschaden, Unfall, Km., Zustand, Tüv egal. Bitte alles anbieten, Danke! Tel.: 0650/5719594

Verkaufe Alfa Romeo 147 Bj. 2004 KM 118.000 Diesel, vorgeführt , 85 KW Erstbesitz, Service und Garagen gepflegt Zahnriemen bei letztem Service erneuert ! Pickerl bis 5- 2013 VB EUR 5900.- Kontakt 0676 3050451


52

Kurse/Unterricht YOGA und ENTSPANNUNG: Yoga ist eine hervorragende Methode unsere Gesundheit zu fĂśrdern, Stress abzubauen, die eigene Regeneration des KĂśrpers anzuregen und innere Ruhe zu ďŹ nden. Wir Ăźben gemeinsam, unabhängig von Alter, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Kursort NĂźziders: Montag 18:00 Uhr (ab 12.11) oder Mittwoch 17:30 Uhr (ab 21. Nov.) Anmeldungen unter 0664/8517166 oder claudia@ mangalayoga.at.

Tiere

Immobilien | Kleinanzeigen

Freitag, 9. November 2012

Bludenz Haldenweg - sonnige 129 m2 DachgeschoĂ&#x;wohnung mit riesiger Terrasse, Lift und traumhaftem Ausblick auf die Bludenzer Bergwelt - Wohnraum kann selbst gestaltet werden, Tel. 05572 3838-157, e mail: zuhause@zima. at - www.zima.at/zuhause Privatverkauf: WunderschĂśne, sonnige 2-ZiWhg, 68,58 m2, Terrasse 14,62 m2, Kellerabteil, TG, Schwedenofen, lehmverputzte Wände. In GĂśďŹ s-Hofen, Toplage. Neuwertiger Zustand, Bj. 1998, beziehbar ab 12/2012 um 188.000 Euro. Tel.: 0699/10022298 Bludenz/Umgebung: Suche Einfamiliehhaus/ grĂśĂ&#x;ere Eigentumswohnung. AWZ Immobilien: Nette-Familie.at 0664/4938118

Mitten in der Stadt

nah an der

NATUR. Lassen Sie die KapuzinerstraĂ&#x;e 17 & 19 in Bludenz zu Ihrem neuen Zuhause werden!

Top A6: Penthousewohnung auf hohem Niveau 3 Zimmer mit 98,86 m² um EUR 420.000

Islandwallach zu verkaufen. AuskĂźnfte unter Tel.. 00423 / 3844150

Top A3: Wohlfßhlen auf sonnigen 2 Etagen mit Garten auf 136,99 m² 5 Zimmer um EUR 421.500, max. WBF: EUR 143.840

Kleinanzeigen online buchen:

www.rzg.at

Top A4: Elegante 3-Zimmerwohnung mit 98,87 m2 um EUR 325.000, max. WBF: EUR 103.814

Zu vermieten Neuwertige 3-Zimmerwohnung, ca. 75,14 m2 mit schĂśner Terrasse, Carport und Keller ab sofort in NĂźziders zu vermieten. Miete 792,83 Euro + BK 116,42 Euro, B&B Immobilien 05574 83636-20 oder www.bb-immobilen.at

Top A1: Individuelle Gartenwohnung mit 3 Zimmern auf 67,35 m² um EUR 247.000, max. WBF: EUR 70.718 Top B3: Modern und hochwertig: 2 Zimmer auf 63,02 m² um EUR 210.000, max. WBF: EUR 66.171 Top B1: 2-Zimmer Gartenwohnung, perfekt fĂźr Singles 40,51 m² um EUR 169.500, max. WBF: 42.500 Freuen Sie sich Ăźber groĂ&#x;]ĂŠJLJHOLFKWGXUFKpXWHWH Räume, barrierefrei mit Lift und gleichzeitig niedrige Energiekosten laut FĂśrderstufe 4 (Ă–KO 4).

Immobilien Bludenz - NEU - 3 Zimmer-Wohnung im Zentrum, Lift, TG, Sonnenterrasse, Tel. 05572 3838-157, e-mail: zuhause@zima.at - www.zima.at/zuhause Bludenz Zentrum - ßber den Dächern von Bludenz - 89 m2 Dachwohnung, mit riesiger Sonnenterrasse von 70 m2, exible Wohnraumeinteilung, Lift, TG, Keller, Tel. 05572 3838157, e-mail: zuhause@zima.at - www.zima.at/ zuhause Bludenz Zentrum - 2 Zimmer Stadtwohnung mit 53 m2, Lift, TG, 32 m2 Sonnenterrasse, Tel. 05572 3838-157, e-mail: zuhause@zima.at www.zima.at/zuhause

Bezugsfertig im FrĂźhjahr 2013

Verkauf: Alexander Lampert +43 (0) 664 222 44 95

IMMOBILIEN

www.primusimmobilien.at

Bauträger:


Freitag, 9. November 2012

Immobilien | Kleinanzeigen

Bludenz: 4-Zimmerwohnung mit Garten/Terrasse, Lift, Carport, Erdwärme und Solaranlage in zentraler Lage zu verkaufen. Besichtigen, kaufen, einziehen! Angelika Gasser, M 0664 5131547, schertler-alge.at Bludenz/Arlberg: Kaufe Pension oder Hotel. AWZ Immobilien: Hotelmakler.at 0664/4938118

Impressum Medieninhaber und Verleger: RZ Regionalzeitungs GmbH, 6800 Feldkirch, Rosengasse 5. Herausgeber: Reiner Kolb (rk), 6800 Feldkirch, Rosengasse 5, und Amt der Stadt Feldkirch. Chefredakteur: Andreas Feiertag (fei), 6800 Feldkirch, Rosengasse 5. Redaktionelle Beiträge sind mit (red) oder dem Kürzel des Redakteurs gezeichnet, von Vereinen, Institutionen und Organisationen übernommene Texte mit (ver). Mit (pr) gezeichnete Texten sind Beiträge im Sinne von bezahlten Anzeigen. Von Parteien und Interessensgruppen unabhängige demokratische regionale Wochenzeitung für die Region Bezirk Bludenz.

53


Anzeige

BAZ_45  
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you