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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Bludenz gegründet 1885

KW 25 | 128. Jahrgang Freitag, 21. Juni 2013

Hörkultur in Bludenz „Klangkunst im Turm”

Montafon im Fokus Unverwechselbare Naturschönheiten Nat at sowie eine beispiellose Besiedelungsgeschichte vviie vie prägen ein Tal, das vielfältige Vorzüge bietet: Das Montafon im Fokus, Seiten 25 bis 45

Warum ständig trainieren, wenn 20 Minuten locker reichen! Bodystreet Dornbirn Ulmerpark Bahnhofplatz 2, 6700 Bludenz Infos: 05552 20810

www.bodystreet.at

Foto: Werner Bachmann

Bludenz verfügt über reichhaltige iich kunst- und sakralhistorische Potenziale. Der in Wien arbeitende Bludenzer Künstler „Gammon“ entwickelte eine akustische Installation für den Laurentius„„Ga turm, deren Performance cce am a Sonntag, 23. Juni, in Bludenz präsentiert wird. Seite 14


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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Bludenz gegründet 1885

KW 25 | 128. Jahrgang Freitag, 21. Juni 2013

Hörkultur in Bludenz „Klangkunst im Turm”

Ein Produkt der Regionalzeitungs GmbH | www.rzg.at

Montafon im Fokus Unverwechselbare Naturschönheiten sowie eine beispiellose Besiedelungsgeschichte prägen ein Tal, das vielfältige Vorzüge bietet: Das Montafon im Fokus, Seiten 25 bis 45

Warum ständig trainieren, wenn 20 Minuten locker reichen! Bodystreet Dornbirn Ulmerpark Bahnhofplatz 2, 6700 Bludenz Infos: 05552 20810

www.bodystreet.at

Foto: Werner Bachmann

Bludenz verfügt über reichhaltige kunst- und sakralhistorische Potenziale. Der in Wien arbeitende Bludenzer Künstler „Gammon“ entwickelte eine akustische Installation für den Laurentiusturm, deren Performance am Sonntag, 23. Juni, in Bludenz präsentiert wird. Seite 14


Freitag, 21. Juni 2013

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SPÖ-Bildungssprecher NR Elmar Mayer „Neue PädagogInnenausbildung zum Wohle der Kinder beschlossen!“ Diverse PISA-Tests und Qualitätsüberprüfungen an unseren Schulen haben in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass es um das Ausbildungsniveau unserer Kinder und Jugendlichen auch im Vergleich zu anderen Ländern eher schlecht steht. Dringender Handlungsbedarf war daher geboten, denn eine gute Schule, wie sie sich die meisten von uns wünschen, beginnt mit bestens ausgebildeten, kompetenten und bis in die Zehenspitzen motivierten LehrerInnen. Um die erforderlichen Veränderungen zu erreichen, wurde im Vorfeld über einen langen Zeitraum recherchiert, studiert und analysiert. Es wurde erforscht wie dies am besten gelingen kann: Was läuft gut, was läuft falsch? Wo sind die Stärken und Schwächen unserer bestehenden Ausbildungsstätten für LehrerInnen an den Pädagogischen Hochschulen und an den Universitäten? Auch Elmar Mayer, SPÖ-Bildungssprecher im Nationalrat, hat mit LehrerInnen, Schülern und Eltern das persönliche Gespräch gesucht. Seine langjährige Tätigkeit als Lehrer und Leiter einer Volksschule hat Elmar Mayer auch gezeigt, welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Lehrern gibt und was eine Lehrerpersönlichkeit ausmacht. Elmar Mayer hat sich deshalb intensiv für eine neue PädagogInnenausbildung eingesetzt, denn eines hat für den Bildungsspre-

SPÖ-Bildungssprecher NR Elmar Mayer cher oberste Priorität: „Es darf kein Kind mehr auf der Strecke bleiben! Jedes einzelne Kind, unabhängig von seiner Herkunft, muss entsprechend seinen Begabungen und Talenten gefördert und gefordert werden. Und dazu braucht es entsprechend ausgebildete KindergartenpädagogInnen und LehrerInnen.“ Durch die neue PädagogInnenausbildung wird das Ausbildungsniveau der zukünftigen LehrerInnen maßgeblich verbessert werden. Beendet wird damit auch die Zwei-Klassen-Gesell-

schaft unter den LehrerInnen und die Debatte um unterschiedliche Bezahlungen wird sich dadurch ohnehin erübrigen. Für ElementarpädagogInnen, wie die Frühpädagogik in Zukunft genannt werden soll, wird es künftig ebenfalls ein Angebot zur Masterausbildung geben. „Besonders für Vorarlbergs Pädagogische Hochschule werden sich durch dieses Gesetz enorme Entwicklungschancen auftun“, ist sich NR Elmar Mayer sicher. „Aus meiner persönlichen Erfahrung als an einer pädagogi-

schen Akademie ausgebildeter Volksschullehrer weiß ich, was für ein langer Weg es ist, sich zusätzlich Wissen zu erarbeiten, und welche zusätzlichen Kompetenzen ich erwerben musste, bis ich dort war, wo ich heute bin. Wenn wir wollen, dass die jungen Kolleginnen und Kollegen bereits von Anfang bestens ausgebildet in den Beruf starten, besten Unterricht machen können und dabei motiviert bleiben, dann brauchen wir zu dieser neuen PädagoInnenausbildung auch ein neues PädagogInnendienstrecht“, so Elmar Mayer abschließend. (pr)


Freitag, 21. Juni 2013

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Der Österreich-Aufschlag muss weg! AK-Vizepräsidentin Auer fordert mehr Transparenz und Kontrollen gegen die Preistreiberei Die Inflation hat im Mai wieder an Fahrt aufgenommen. 2,3 Prozent müssen wir für Konsumartikel, Lebensmittel, Mieten und Energie im Vergleich zum Vorjahr mehr bezahlen. Besonders ärgerlich dabei: Vor allem Nahrungsmittel erweisen sich als Preistreiber (+ 5,4 Prozent). Dazu kommt noch häufig ein sog. Österreich-Aufschlag. Dem muss durch mehr Transparenz und Kontrollen dringend gegengesteuert werden, fordert AKVizepräsidentin Manuela Auer. Die aktuelle Situation ist für Auer prekär: „Die Preissteigerungen belasten vor allem einkommensschwache Haushalte, die schon jetzt den Großteil ihres Geldes für Lebensmittel und Wohnen ausgeben müssen“. Vollkommen inakzeptabel sei angesichts der explodierenden Preise die zusätzliche Belastung der Vorarlberger KonsumentInnen durch den vorhandenen „Österreich-Aufschlag“. „Laut seriösen Preisvergleichen kostet bei uns ein und dasselbe Pro-

AK-Vizepräsidentin Manuela Auer dukt deutlich mehr als in Deutschland“, beschreibt Manuela Auer dieses Ärgernis. So habe die Arbeiterkammer ausgerechnet, dass Lebensmittel in Wien im Durchschnitt um 15 Prozent teurer sind als in München. Auch bei anderen Produkten des täglichen Bedarfs unterscheiden sich die Preise teilweise erheblich von jenen im benachbarten Bayern

und Baden-Württemberg. Ein gutes Beispiel hierfür sind Markenprodukte aus dem Bereich Körperpflege. Sie kosten im Durchschnitt um die Hälfte mehr. Für die Handcreme eines bekannten Herstellers müssen die Österreicherinnen und Österreicher sogar doppelt so viel hinlegen! „Diese Preisdifferenzen sind nicht nachvollziehbar und müssen endlich korrigiert werden“, sagt Auer.

Einen ersten Erfolg und wichtigen Schritt in diese Richtung sieht die AK-Vizepräsidentin in der verhängten Kartellstrafe gegen den Handelsriesen REWE, der die KonsumentInnen nachweislich getäuscht und sich durch Preisabsprachen einen Wettbewerbsvorteil verschafft hat. „Mit derartigen illegalen Absprachen muss nun endlich Schluss sein“, so Auer. Die KonsumentInnen hätten ein Recht zu erfahren, warum die gleichen Produkte in Österreich deutlich teurer sind. „Es braucht mehr Transparenz bei der Festlegung der Handelspreise“, betont Auer, die hierzu auch eine Beweislastumkehr im Lebensmittelbereich fordert. „Nicht die KonsumentInnen, sondern die Unternehmen müssen im Verdachtsfall beweisen, dass ihre Preise fair und gerechtfertigt sind“, so Auer. Für sie ist klar: „Eine Beweislastumkehr ist im Sinne des Konsumentenschutzes und würde die Arbeit der Wettbewerbshüter merklich erleichtern.“ Zudem müssten auch die Strafen bei illegalen Preisabsprachen empfindlich erhöht werden. (pr)

Kommentar

Die Farce der direkten Demokratie Nach der allgemeinen politischen Lethargie durch die Hochwässer wird das Land wieder etwas rege, die Zeit bis zur nächsten großen politischen Entscheidung wird immer knapper und so beginnt der Nationalratswahlkampf sich nun langsam breit zu machen. Politiker vielerlei Couleur – so viele wie schon lange nicht mehr – stellen sich an die Rednerpulte und sondern Schlagzeilen ab, Meinungsforscher sind an ihren Computern auf Posten und versuchen die allgemeine (Wahl-)Stimmlage statistisch zu manifestieren und auch die Medien sondern ihre Analysen und Kommentare ab. Die Stammwähler, die Basis, zu motivieren, ist das eine. Aber wie bekommt man die Enttäuschten, Desillusionierten, Politikverdrossenen im kommenden Herbst an die Urnen? Deren Meinung ist nun, knapp vor den Wahlen, plötzlich wieder gefragt, ansonsten sind sie dem politischen System ziemlich wurscht. Mehr Mitbestimmung, mehr Partizipation, mehr direkte Demokratie

werden erneut als Motivationsfloskeln in die Menge geschleudert. Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung in der modernen Informationsgesellschaft waren denn auch die Themen der jüngsten gemeinsamen Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten von 26 Landtagen aus Österreich, Deutschland und Südtirol in Krems. Für Vorarlberg nahm Landtagspräsidentin Gabriele Nußbaumer an der Veranstaltung teil. Im Wesentlichen ging es um zeitgemäße Formen der Bürgerbeteiligung und die Weiterentwicklung des Parlamentarismus. Dazu geeignet sind die Instrumente der direkten Demokratie – nach Schweizer Vorbild, wie aus so manchem Politikermund zu vernehmen ist. Wollen die uns für dumm verkaufen? Die vergangene Bundesheerabstimmung hat gezeigt, wie es mit der direkten Demokratie in Österreich aussieht! Abstimmungen und Wahlen sind Botschaften. In beide Richtungen: des

Volkes an die Politik; aber auch der Politik an die Bevölkerung. Was bei heimischen Volksbefragungen die Politik dem Wähler signalisiert, oder vielmehr: zugemutet hat, war peinlich und hat mit mehr Beteiligung und direkter Demokratie aber gar nichts zu tun. Mit ihrer Bundesheer-Volksbefragung, zur Volksabstimmung hochstilisiert, führten die beiden Regierungsparteien den Wählern lediglich die eigene Ratlosigkeit vor Augen: SPÖ wollte das unausgereifte Modell A und die ÖVP wollte das unausgereifte Modell B. Mehr Alternativen gab es nicht, waren gar nicht gewünscht. Was das Volk wollte, hat niemanden interessiert. Warum? Vor allem in der Schweiz aber auch in anderen tatsächlich demokratischen Staaten dieser Welt geht die Demokratie vom Volk aus, von unten nach oben, und nicht wie hierzulande von Regierung und Parteien, von oben nach unten. Das sind Überreste des Untertanenstaates, noch dazu war besagte Abstimmung lediglich dazu geeignet, von den Machenschaften der

Regierenden abzulenken – mit Steuergeldern finanziert. So funktioniert keine Demokratie, so motiviert niemand die Verdrossenen, Enttäuschten, Desillusionierten. Die Formen des Bürgerbeteiligungsmodells hingegen, das es in Vorarlberg bereits in Ansätzen gibt und das weiterentwickelt wird, sind moderne Instrumentarien dafür. Aber freilich auch noch zu wenig. Wer direkte Demokratie in den Mund nimmt, sollte zuerst nachsehen, was das ist, und diese dann auch umsetzen – selbst wenn der Volkswille nicht dem eigenen politischen Zweck entspricht. Dann würde die Politikverdrossenheit abnehmen, dann bräuchte es auch keine Seltsam-Parteien, die nur auf Proteststimmen setzen und eigentlich keinen Plan von Politik haben.

Andreas Feiertag andreas.feiertag@rzg.at


Freitag, 21. Juni 2013

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)3gZLOO0LHWHQOHLVWEDUJHVWDOWHQ Verländerung des Mietrechts muss trotz ÖVP/SPÖ-Uneinigkeit zwischen Land und Bund kommen ist auch bei den Mieten eine spürbare Aufwärtsbewegung festzustellen. Ein Element, um aktiv auf die Entwicklung im Mietsektor eingreifen zu können, wäre eine länderspezifische Gestaltung des Mietrechtsgesetzes. Im Landtag konnten wir bereits einstimmig durchsetzen, dass sich die Landesregierung beim Bund für eine Verländerung und damit einhergehend eine Flexibilisierung des Mietrechts einsetzt, dennoch sind wir noch nicht am Ende des Weges angelangt“, erklärt der FPÖKlubobmann Dieter Egger.

weise nicht bereit sind, die restriktiven Auflagen des Mietrechtes zu erfüllen. Mit mehr Flexibilität im Mietrecht könnte der Wohnungsmarkt durch eine Ausweitung des Angebots an Mietwohnungen spürbar belebt und der sich aufwärts drehenden Preisspirale entgegengewirkt werden. Zur Schaffung von leistbarem Wohnraum ist keine Maßnahme so schnell und so wirkungsvoll umsetzbar.“ „ÖVP/SPÖ-Nationalräte gegen Landesinteresse“ „Das scheint den Vorarlberger Nationalratsabgeordneten von ÖVP und SPÖ jedoch relativ gleichgültig zu sein. Während unsere Initiative im Land parteiübergreifend unterstützt wurde, haben die Ländle-Abgeordneten von Rot und Schwarz in Wien das von Bernhard Themessl ausgesprochene Angebot der FPÖ zur

FPÖ-Klubobmann Dieter Egger. „Es ist ein Faktum, dass ein mittlerer Haushalt im Land bereits bis zu 50 % des Einkommens für den Bereich Wohnen aufbringen muss und dieses Ausmaß für viele nicht mehr leistbar ist. Abgesehen von überdurchschnittlichen Preissteigerungen im Wohnungseigentum

„Zur Schaffung von leistbarem Wohnraum ist keine Maßnahme so schnell und so wirkungsvoll umsetzbar“ „Experten gehen davon aus, dass landesweit 5.000-7.000 Mietwohnungen nicht am Markt sind, weil die Vermieter verständlicher-

Mitunterzeichnung eines gleichlautenden Antrages an den Nationalrat ausgeschlagen. Wieder einmal wurden die Interessen der Vorarlberger Bevölkerung bei der Überquerung des Arlbergs zurückgelassen und den Vorgaben der Bundespartei geopfert. Ein Armutszeugnis für im Land gewählte ‚Volksvertreter‘ von ÖVP und SPÖ“, so Egger. „5.000-7.000 Mietwohnungen zu leistbaren Preisen“ „Wenn wir uns vor Augen führen, dass wir mit einem Schlag 5.000-7.000 Mietwohnungen zu leistbaren Preisen den Wohnungssuchenden im Land zur Verfügung stellen könnten, dann wird klar, dass - ungeachtet der ÖVP/ SPÖ-Uneinigkeit zwischen Land und Bund - eine Verländerung des Mietrechtes kommen muss“, betont der FPÖ -Klubobmann. (pr)

,VWGLH-XJHQGÀWIUGLH:LUWVFKDIW" „Unser Bildungssystem hat nur selten internationale Vorbildwirkung. Die Lehrlingsausbildung gehört klar dazu“, meint der Bildungssprecher der Grünen Harald Walser. Sie habe wesentlich dazu beigetragen, dass die Wirtschaft die benötigten Facharbeitskräfte erhalte und sogar in Krisenzeiten die Jugendarbeitslosigkeit gering bleibe. „Jetzt schlägt die Wirtschaft aber Alarm!“, warnt Walser. „Es gibt immer weniger Lehrlinge und Lehrbetriebe im Land“, kritisiert Walser. Zum einen beklagen UnternehmerInnen, dass Jugendlichen oft die Basisqualifikationen fehlen. So entlasse das Schulsystem zu wenige Jugendliche, die ausbildungsfähig seien. Zum anderen sinke das Angebot: „Der Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft hat dazu geführt, dass seit 1980 die Zahl der Lehrstellen stetig zurückgegangen ist,“ sagt Walser. 1993 gab es das letzte Mal mehr offene Lehrstellen als Lehrstellensuchende.

Ausbildungsgarantie und Weiterentwicklung eines Modulsystems Walser fordert daher eine Ausbildungsgarantie für alle Jugendlichen und die (Weiter-) Entwicklung eines Modulsystems mit hoher Basisqualifikation. „Das erleichtert den Übergang in andere Berufsfelder oder Schulen und führt dazu, dass die Lehrlingsausbildung keine bildungspolitische Sackgasse mehr ist!“ Erlernte und positiv abgeschlossene Module wie etwa EDV, Deutsch oder Fremdsprachen könnten für jede andere Ausbildung „mitgenommen“ werden. „Wir brauchen eine grundlegende Schulreform ab dem Kindergarten und eine moderne gemeinsame Schule bis zum 14. Lebensjahr“, fordert Walser. Eine grundlegende Schulreform „Wir dürfen nicht mehr länger hinnehmen, dass die Jugendlichen die Hauptleidtragenden am Reformstau im Bildungsbereich sind!“. Lehrkräfte und Eltern seien unzufrieden.

Foto: Matthias Weissengruber

Lehre und Ausbildung auf dem Prüfstand

Grünen-Bildungssprecher Harald Walser. Proteste seien bislang nicht ernst genommen worden, „Vielleicht führen die Probleme dazu, dass die Wirt-

schaftskammer in Sachen Schulreform „ihre“ ÖVP zur Räson bringt“, hofft Walser. (pr)


Freitag, 21. Juni 2013

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Das politische Geschäft mit der Armut ÖVP-Sozialsprecherin Theresia Fröhlich ortet Aktionismus bei den Grünen

Interessant ist dabei auch die Vorgehensweise: Zuerst wird vor „Schnellschüssen“ gewarnt, um dann das eigene Maßnahmenpaket zu präsentieren,“ verurteilt Fröwis die politische Instrumentalisierung der Studienergebnisse. Anstelle dieses politischen Aktionismus sollte aus Sicht der ÖVPAbgeordneten ein guter Mix aus Sofortmaßnahmen und langfristigen Strukturanpassungen erarbeitet werden. Die ÖVP-Sozialsprecherin erinnert dabei an den „strukturierten

Dialogprozess zur Evaluierung der Armutssituation in Vorarlberg und zur Erarbeitung von Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und –vermeidung“ aus dem Jahr 2007. Damals wurde gemeinsam mit allen relevanten Partnern - unter wissenschaftlicher Begleitung von Prof. Wolfgang Mazal - ein Maßnahmenpaket erarbeitet. Dieses Forum wird nun von Landesrätin Greti Schmid neu gestartet. „Mit den „Studien zu Armut und sozialer Eingliederung in den Bundesländern“ als Basis wird die Landesrätin den Dialog fortsetzen und dazu alle relevanten Partner aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Arbeit- und Arbeitsmarkt, Gesundheits- und Sozialsystem einladen. Für dieses Forum und für die wissenschaftliche Begleitung dieses Prozesses steht wiederum Prof. Wolfgang Mazal zur Verfügung,“ informiert Fröwis. Der von den Grünen kritisierte vorliegende ÖVP-Antrag definiert

Froewis Theresia 1.jpg

ÖVP-Sozialsprecherin Thersia Fröwis: „Bei der Armutsbekämpfung brauchen wir einen guten Mix aus Sofortmaßnahmen und langfristigen Strukturanpassungen.“ hingegen Aufgabenfelder, die sofort und unkompliziert gesetzt werden können und genau jenen gefährdeten Zielgruppen, wie kinderreichen Familien oder Ein-

Zum x-ten Mal werden die Ergenisse der Studien zu Armut und sozialer Eingliederung in den Bundesländern heruntergebetet und anschließend politisch interpretiert.

Eltern-Haushalten zu Gute kommen. Maßnahmen, die so Fröwis, von allen Parteien, auch von den Grünen, ständig massiv eingefordert werden, wie der Ausbau der Ganztagsbetreuung in Kindergarten und Schule, Armutsprävention in den Bereichen Bildung, leistbares Wohnen, aber auch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. „Eine Versachlichung der Debatte würde allen gut tun und wäre im Sinne der Betroffenen,“ so die ÖVP-Sozialsprecherin abschließend. (pr)

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Einen politischen Aktionismus der Sonderklasse ortet ÖVPSozialsprecherin Theresia Fröwis bei den Grünen in Sachen „Studien zu Armut und sozialer Eingliederung in den Bundesländern“. „Zum x-ten Mal werden die Ergebnisse heruntergebetet und anschließend politisch interpretiert.


Freitag, 21. Juni 2013

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Solide Budgetpolitik fortsetzen Landeshauptmann Wallner: Rechnungsabschluss 2012 ohne Neuverschuldung

Im Rechnungsabschluss 2012 des Landes halten sich Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von gut 1,48 Milliarden Euro die Waage. Im Vergleich zum Jahr 2011 ist das eine Steigerung der Haushaltssumme um 4,67 Prozent. „Aufgrund dieser beachtlichen Steigerung konnten nachhaltige Weichenstellungen in wichtigen Zukunftsbereichen vorgenommen werden“, so Wallner. Im Rechnungsabschluss 2012 lassen sich jene Politikbereiche klar festmachen, denen das Land

Foto: Walser

Die Budgetpolitik des Landes Vorarlberg, die sich in den vergangenen Jahren bewährt habe, spiegle sich im Rechnungsabschluss des Jahres 2012: „Aufgrund der Budgetdisziplin aller Ressorts war es möglich, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen und gleichzeitig wichtige Impulse in zentralen Politikfeldern zu setzen“, betonte Landeshauptmann Markus Wallner.

Landeshauptmann Markus Wallner: solide Budgetpolitik fortsetzen. das Hauptaugenmerk schenkt. Die Schwerpunkte liegen auf jenen Bereichen, die für die zukünftige Entwicklung des Landes von Be-

deutung sind. Bereits mehr als 70 Prozent der 2012 getätigten Ausgaben flossen in die Bereiche Bildung, Gesundheit, Soziale Wohl-

fahrt und Wohnbauförderung. Besonders hervorzuheben ist dabei die Frühpädagogik. In Zeitraum von 2008 bis 2012 wurden die Mittel um nicht weniger als 93 Prozent gesteigert. Mit diesen Aufwendungen konnte die Kinderbetreuung in Vorarlberg weiter ausgebaut und verbessert werden. Einmal mehr ist es gelungen, das Jahr 2012 ohne Neuverschuldung abzuschließen. Der Schuldenstand des Landes konnte sogar leicht gesenkt werden. Vorarlberg hat somit im Ländervergleich die geringste Gesamtfinanzschuld und die zweitniedrigste Pro-KopfVerschuldung. „So erfreulich diese Entwicklung ist, darf sie jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass gewisse Nachwehen der Krisenjahre nach wie vor zu spüren sind. Es wird weiterhin große Anstrengungen brauchen, diese solide Finanzpolitik des Landes auch in den kommenden Jahren fortzuführen“, betonte Wallner. (red)

Fahr „Mit‘m Rad ins Bad!“ Gratis Eintritt für alle Kinder auf dem Familienpass Lange Sommertage in den Schwimmbädern sind herrliche Erinnerungen an die eigene Kindheit. Jause einpacken, etwas Spannendes zum Lesen, Sonnencreme nicht vergessen und auf geht’s zum Treffpunkt mit Freunden. Und heuer gibt’s für alle Baderatten die am 30. Juni 2013 von 9 bis 15 Uhr in eines der 10 teilnehmenden Vorarlberger Bäder*) per Rad, zu Fuß oder mit den Öffis kommen es ein ganz besonderes Zuckerl: Familienpass-Aktion: Für alle Kinder, die im Familienpass eingetragen sind, ist der Eintritt frei! Jedes Kind erhält ein kleines Präsent, welches den Badetag noch weiter verschönert und in Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Bädern verlosen wir an diesem

Tag eine „Saisonkarte nach Wahl“. Wenn das kein Grund zur Vorfreude ist! • *)Diese Aktion gilt am 30. Juni von 9 bis 15 Uhr in den folgenden Bädern: Strandbad Bregenz, Harder Strandbad, Erlebniszentrum Rheinauen Hohenems, Parkbad Lustenau, Erlebnis Wald-

bad und Quellengarten Lingenau, Naturbad Untere Au Frastanz, Schwimmbad Felsenau Feldkirch, Walgaubad Nenzing, VAL BLU Bludenz, Freizeitpark Mountainbeach und Schwimmbad Partenen. Die Aktion entsteht in Zusammenarbeit mit „Vbewegt“. (pr)

INFO

Vorarlberger Familienpass Tel 05574/511-24159 familienpass@ familienpass-voralberger.at www.voralberg.at/familienpass


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Freitag, 21. Juni 2013


Freitag, 21. Juni 2013

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Das „sagenhafte Bärenland“ =lKOWPLWWOHUZHLOH]XHLQHPVHKUEHOLHEWHQ$XVÁXJV]LHOIU)DPLOLHQDP6RQQHQNRSI Wandern, Biken oder einfach nur zum Relaxen.

Das „Sagenhafte Bärenland“ am Sonnenkopf ist einfach „bärig“. Da ist sprichwörtlich der Bär los! Schon die Auffahrt mit den Bärengondeln macht nicht nur den Kindern Spaß.

Im schönen Panorama-Bergrestaurant Sonnenkopf mit großer Sonnenterrasse, auf fast 2.000 m Seehöhe, werden Sie mit herzhaften Jausen, einer großen Auswahl von Kuchen und Eisbechern sowie abwechslungsreichen Tagesgerichten verwöhnt.

Viele interessante Spielstationen warten darauf entdeckt zu werden. Besonders Familien fühlen sich im Bärenland sichtlich wohl und es kommt mit Sicherheit keine Langeweile auf. Im kommenden Sommer dürfen sich die Kinder wieder auf neue Bärenland-Attraktionen freuen. Für Familien gibt es preisgünstige Familienkarten. Kinder bis 6 Jahre sind gratis!

Am kommenden Sonntag, dem 23.06.13 moderiert Martina Rüscher im Bergrestaurant Sonnenkopf ab 10.00 Uhr einen ORFFrühschoppen. Für Stimmung sorgen die Arlberg-Dixie-Band und die Blaskapelle Pengg. Auch im Sommer gibt es am Sonnenkopf ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm! (pr)

Aber auch Erholung suchende Erwachsene besuchen den Familien- und Erlebnisberg Sonnenkopf immer wieder gerne. Sei es beim

INFO

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Unter uns gesagt

Die Augenauswischerei und Verarschung gehen weiter... Wieder einmal trafen sich die führenden Industrienationen und Russland zum berühmt, inzwischen jedoch mehr berüchtigten »G8-Gipfel«. Tagungsort – wie soll es schon anders sein – war ein nordirisches Golfhotel, das angeblich in Konkurs geschlittert ist. Angeblich trafen sich hier die wichtigsten Politiker und Konzern-Bosse, um Wege aus der weltweiten Wirtschaftkrise zu finden. Dabei – wenn man an andere solche Gipfel denkt – sei die bescheidene Frage erlaubt, ob in der Tat auch solche Wege wirklich gesucht werden. Denn wenn man sich ehrlich mit dieser Suche deklariert, muss man sich an und für sich nicht in eine unbekannte, verhältnismäßig sichere Gegend verziehen, wo man nicht Gefahr läuft, durch Kapitalismus-Gegner gestört zu werden... Im Grunde lassen sich auch die Regierungs-Bonzen und Kapitalvermehrungs-Profis nicht durch Demonstrationen stören. Das geht ihnen – unter uns gesagt – am Arsch vorbei... Und wer so naiv ist und glaubt, dass sich diese Herren durch etwaige berechtigte Proteste von ihren vorgefassten Standpunkten – nämlich die Welt weiter unter ihren kapitalisti-

schen Regeln aufzuteilen – abbringen lassen, der sieht sich einmal mehr enttäuscht oder besser noch, arglistig getäuscht... Auf dem Wunschzettel einer massiv gebeutelten Weltbevölkerung stehen unter anderem die Forderung an die reichen G8-Bosse, dass diese mehr gegen Hunger und Armut in der Welt tun. Auch gegen die Steuerflucht soll mehr passieren, plädierte der britische Regierungschef Cameron. Sie schade nämlich auch den Entwicklungsländern. Bei soviel »Einsicht« können einem direkt die Tränen kommen... In Wahrheit geht es doch nur darum, den eigenen Status schadlos zu halten und trotzdem gewisse Schlupflöcher offen zu lassen. Und eine Krähe hackt bekanntlich der anderen kein Auge aus... Momentan wird gegenüber der Steuerflucht, dem Lobbyismus, dem allgemeinen Abzocken und den Bestechungsmethoden den Bürgern treuherzig versprochen, »etwas zu tun«. Es wird auch in den dazu eigens ausgesuchten Medien dementsprechend propagiert und obwohl es alle wissen, vom immer dümmer werdenden Volk trotz dessen durchsichtiger wieder-

holter Verarschung leider immer wieder geglaubt. Deutschland und auch unsere Republik stehen vor großen Wahlen und da muss etwas getan werden, um die Bürger bei Laune zu halten. Da wird politikerseits bewusst desinformiert und gelogen, dass sich die Balken biegen... Die Treffen der sogenannten G8Industrienationen wie auch das berühmt-berüchtigte Davoser Treffen und auch die Zusammkünfte der »Bilderberger« sind eigentlich ein Hohn gegenüber den oft in schlimmen Verhältnissen lebenden Menschen dieses Erdballes. Hier wird in keiner Weise nach Wegen gesucht, den Menschen – besonders den Armen dieser Welt zu helfen. Hier geht es einzig darum, das Fell des Bären aufzuteilen – in diesem Fall das jeweilige finanzielle Machtgefüge aufrecht zu erhalten und nach Möglichkeit zu stärken und auf Kosten der braven dummen Steuerzahler zu erweitern. Dem Volk gegenüber wurde beim G8Gipfel augenauswischend die Lage in Syrien, im Iran nach der Präsidentenwahl und der internationalen Steuerflucht erörtert. Bezüglich Syrien ist man keineswegs an einem Ende des Krieges interes-

siert, weil es dabei viel zu verdienen gibt und bezüglich des Iran hält man sich bedeckt, um die Aussichten bezüglich möglicher eigener Vorteile zu orten. Wie dem auch sei, die Vergangenheit hat bewiesen, dass sich nach solchen »Konferenzen« wenig oder gar nichts geändert hat. Den Menschen, die sehnlichst Änderungen in der Politik und Wirtschaft erwarten, wird zwischendurch Hoffnung gemacht, mehr nicht. Die Augenauswischerei und Verarschung seitens der Machthabenden in aller Welt, aber auch bei uns, geht weiter. Bezüglich der im Herbst ins Haus stehenden Nationalratswahl gilt es daher, alles, was von den machthabenden und machtstrebenden Politikern gesagt und versprochen wird, mit berechtigten Argwohn unter die Lupe zu nehmen. »Trau, schau, wem« lautet – unter uns gesagt – jedenfalls das aktuelle Motto..

„Commentatore“

Günther J. Wolf Gastkommentar


Freitag, 21. Juni 2013

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Mundartfest: „d‘ Lüt zemma brenga“ „mundartMai 2013“ gastierte in der Region spräch, Essen und Trinken „d‘ Lüt zemma brengt“. Valentina und Ismayil aus Schruns, Heinrich Pfanner aus Vandans sowie Helene und Franz Rüdisser aus Schruns begleiteten den Abend.

Von Werner Bachmann Der mundartMai zog bereits zum dritten Mal durchs Land. Mit neunzehn Veranstaltungen lebte der populäre Mundartfrühling 2013 erneut eindrucksvoll auf. In allen Landesteilen luden Gemeinden gemeinsam zum alemannischen Ursprachenfest ein. In den unterschiedlichen Vorarlberger und Schweizer Dialekten erklangen traditionelle und neue Mundart- sowie Musiktexte. Klostertal Museum in Wald Im Klostertal Museum in Wald am Arlberg begeisterten die Autorinnen Imelda Neuhauser und Lidwina Boso sowie die experimentierfreudigen Mundarttexte der Schüler der Mittelschule Klostertal, die Besonderheiten der Klostertaler Mundart in den Mittelpunkt rückten. Die musikalische Umrahmung der „Brozer Stubamusig“ sowie Beiträge von

Die „Hausmusik Löwen“ sorgte dafür, dass das Treffen in Tschagguns bei Musik, Gespräch, Essen und Trinken „d‘ Lüt zemma brengt“.

Bertram Gamohn, Edith und Kurt Posch und Clemens Tschalener wurden von Regio-Klostertal-Lady Andrea Mayer präsentiert. Gasthof „Löwen“ in Tschagguns Eine Lesung mit Musik fand im Tschaggunser „Löwen“ statt. Lob und Spott, Ärgerliches und Liebes, Lustiges und Ernstes, gereimt und ungereimt, spiegelten die Mundart-Texte von Einheimischen und „Zweiheimischen“ wieder, ließen „Altheimische und Neuheimische“ zu Wort kommen. Die Hausmusik Löwen sorgte dafür, dass die Veranstaltung bei Ge-

Sozialzentrum in Ludesch „Chilli, Salz, Kamillatee“ lautete das Motto im IAP Sozialzentrum in Ludesch. Das Leben ist wie „Chilli, Salz, Kamillatee“ – scharf, würzig und heilsam – in diesem Sinne jonglierten die vier Textakrobaten – Olivia Martin-Ganahl, Adolf Vallaster, Irene WürbelWalter und die Ludescherin Anneliese Zerlauth – objektiv und fantasievoll durch die Veranstaltung. Die Gäste wurden mit kleinen Häppchen und Getränken verwöhnt. Moderiert wurde der heitere Dialektreigen von Ulrich Gabriel, musikalisch begleitet von den „Schnegga“ mit Sonja Lorenzin, Gerhard Mangeng und Monika Salzgeber-Baumann. Volksschule in Lorüns In der Volksschule Lorüns war „kunscht noch sex“ angesagt. Erinnerungen an Lieder aus der Musikboxzeit, etwas anders gesungen und gespielt vom Frauenkabarett „die Unbeschreiblichen“ sowie Wortwerke von Autorinnen und Autoren des Lorünser Literaturkreises Klopfzeichen bildeten den literarisch-musikalischen Dialog. Rosina Burtscher aus Innerbraz, Maria Etlinger aus Nenzing, Eva Gantner aus Gais, Anna Gruber aus Dornbirn, Olivia MartinGanahl aus Tschagguns, Hein-

rich Pfanner aus Vandans, Petra Scheffknecht-Zangerle aus Feldkirch, Ingrid Verzetnitsch-Baxa aus Bludenz, Irene Würbel-Walter aus Thüringen und Theodora Zink aus Gaschurn waren die Protagonisten, die von Veronika und Otto Hofer aus Lustenau begleitet wurden. Abschlussabend in Dornbrirn Mit dem prominent besetzten Abschlussabend im Gasthof Schwanen in Dornbirn ist der dritte mundartMai, initiiert von Dornbirns „Sprachrohr“ Ulrich Gabriel, bei vollem Haus erfolgreich zu Ende gegangen. Eröffnet wurde der Sprachreigen traditionsgemäß Anfang Mai im Reichshofsaal in Lustenau. Insgesamt fanden neunzehn Veranstaltungen an dreizehn verschiedenen Orten in Vorarlberg (11) und in der Schweiz (2) statt. Insgesamt wurden mehr als tausendsechshundert Besucherinnen und Besucher gezählt. Das ist um ein Drittel mehr als im Vorjahr und um die Hälfte mehr als im ersten Jahr des mundartMai 2011. Die Vortragenden und Musizierenden sind alle in Vorarlberg sowie im Schweizer Rheintal beheimatet. Damit ist der mundartMai im Gegensatz zum Gros der Kulturveranstaltungen ein Kulturfestival, das zu einhundert Prozent ansässigen Protagonisten eine einzigartige Plattform bietet. Im mundartMai 2013 standen achtunddreißig Vorarlberger und Ostschweizer Autoren sowie fünfundvierzig Vortragende auf der Bühne.

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Menschen jenseits unserer Landesgrenzen geraten in Verwunderung, wenn sie auf einen Vorarlberger oder Schweizer treffen, da die Eigentümlichkeit der Aussprache und des Wortschatzes immer wieder verblüfft. Herrliche Auszüge unseres Dialekts wurden auch dieses Jahr im Rahmen der beliebten Reihe „mundartMai“ an unterschiedlichen Schau-, oder treffender gesagt „Hörplätzen“, zum Besten gegeben.


Freitag, 21. Juni 2013

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Hört… Hört…

Aus dem trentinischen Borgo im Valsugana kommt alljährlich eine illustre Abordnung, angeführt von Borgos Bürgermeister Fabio Dalledonne. Bereits zwei Wochen zuvor war eine Bludenzer Delegation nach Italien gereist, um ihrerseits die freundschaftliche Aufwartung zu erweisen. Die langjährige Partnerschaft zwischen Bludenz und Borgo ist von besonderer Freundschaft und würdigem Respekt geprägt, was im vergangenen Jahr durch die Erneuerung des „Bündnisses“ abermals dokumentiert wurde. Seit mehr als zwanzig Jahren besteht diese Partnerschaft, die im Laufe der Jahre in unzähligen Freundschaften und regelmäßigen Kontakten von Einwohnern beider Städte mündete und dies offenbar weiterhin tun wird. Bereits am Freitagvormittag wurde der diesjährige Borgo-Markt in der Bludenzer Innenstadt von Stadtmarketing-Chef Klaus Allgäuer, in bewährter zweisprachiger Manier, feierlich eröffnet. Äußerst charmant trat dabei Borgos Stadtoberhaupt Fabio Dalledonne in Erscheinung, der die Bludenzer in deutscher Spache begrüßte.

Die „Borgesani“ brachten den Süden in die Altstadt

Foto: Werner Bachmann

Vergangenes Wochenende war es wieder soweit – an zwei Tagen, am Freitag und Samstag, verwandelten die Freunde der Bludenzer Partnerstadt den hiesigen Markt in den Mercato di Borgo.

„Glockenthurm in Concerto“ – Die fünf geselligen Freunde aus Borgo umrahmten den Markt mit breitem Repertoire.

„Weniger ist mehr“ schienen sich die Marktbesucher dieses Jahr wohl gedacht haben, denn das Angebot an italienischen Spezialitäten war nicht unbedingt so umfangreich, wie man es aus dem Vorjahr gewohnt war. Nichts desto trotz offerierten die „Borgesani“ ausgezeichnete italienische Weine sowie regionalkulinarische Leckerbissen ihrer Heimat. Elisa Bertoldi informierte für die „Azienda per il turismo Valsugana“ über die Schönheiten und örtlichen Gegebenheiten von Borgo und Valsugana. Musikalisch wurde der Markt von „Glockenthurm“ umrahmt, fünf Musikanten, die ihr breites Repertoire sowohl auf der Bühne als auch in den Gassen zum Besten gaben. Nicht das „dolce vita austriaco“ oder vermeintlich südländische Lockerheit veranlassten die Aussteller, den Markt vorzeitig zu schließen, viel mehr war es die außergewöhnliche Nachfrage, die zum Ausverkauf führte. Ein Konzert mit dem bekannten „Coro Valsella“ im Bludenzer Stadtsaal bildete den würdigen Abschluss des Treffens. Rund hundertfünfzig Besucher waren gekommen, um sich trentinisches Liedgut mit der krönenden Intonierung von „La Montanara“ authentisch zu Gemüte zu führen. – „ciao amici“ hieß es abermals, bis im nächsten Jahr. (bach)

Sparkassen-Aufsichtsrat Stadtrat Thomas Lins mit Sparkassen-Vorstandsdirektor Wolfgang Eichler.

„grande e piccolo“, Resort-Kollege Stadtrat Enrico Galvan aus Borgo mit Finanzstadtrat Luis Vonbank.

In bester Laune eröffnete Stadtmarketing-Boss Klaus Allgäuer den Borgo-Markt in der Altstadt.

WIGE-Geschäftsführer Peter Hickersperger und Hans „Muttersberg“ Bandl kosteten Vino Bianco.

„amici stretti“ – Die Bürgermeisterkollegen Mandi Katzenmayer und Fabio Dalledonne sind beste Freunde.

Elisa Bertoldi (Azienda per il turismo) machte FohrenburgLady Sabine Treimel das Valsugana schmackhaft.

„formaggi delizioso“ – Borgos Wirtschaftsstadtrat Giorgio Caumo mit Marktkoordinator Thomas Laterner.


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Lernen mit viel SpaĂ&#x;: AK-summer jam Kreativ, sportlich oder musikalisch – wie schauen deine Sommerferien aus?

Kreativität im Vordergrund Es beginnt Anfang bis Mitte Juli mit der „Woche der Bewegung“, die helfen soll zu entspannen oder Ă„rger und Aggressionen beziehungsweise Konzentrationsschwierigkeiten abzubauen.

Dabei kommen Selbstverteidigungstechniken wie Tao Kung Fu genauso zum Einsatz wie Yoga, um ein neues und selbstbewusstes KĂśrpergefĂźhl zu entwickeln. In der „Kreativwoche“ werden 10bis 14-Jährige mit verschiedenen Techniken und Materialien bekannt gemacht. Die Jugendlichen besuchen eine Kunstausstellung, modellieren mit Ton, gieĂ&#x;en GipsďŹ guren und kĂśnnen sich musikalisch entfalten – alles, was gefällt, ist erlaubt. AusschlieĂ&#x;lich musikalisch geht es im „Rapworkshop“ zu. Eigene Tex-

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VÜllig neu aufgestellt präsentiert sich der AK-summer jam mit einer einzigartigen Zusammenstellung. Ob Bewegung, Kreativität, Rap, Sprachvertiefung oder Schulvorbereitung, fßr die Zielgruppe der 6- bis 14-Jährigen ist ein breiter Mix an Themen zusammengestellt worden.

Schulvorbereitung Ende August und Anfang September steht alles im Zeichen des Schulbeginns. Im Sprachbereich werden mit „English for small kids“ und „English for big kids“ zwei maĂ&#x;geschneiderte Module fĂźr 6- bis 10-Jährige und 10- bis 14-Jährige angeboten. Dabei wird in der Schule Gelerntes neu erlebt und damit altersgerecht vertieft. Der „End of summer jam“ steht ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das neue Schuljahr. Insbesondere EDV--Themen stehen im Mittelpunkt. Die Erstellung einer eigenen Homepage, richtig googeln oder Bildbearbeitung bilden die Basis, es wird aber auch KĂśrperarbeit trainiert. (pr)

AK-summer jam

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te und Reime werden erarbeitet, am Ende präsentiert, aufgenommen und auf CD gebrannt. Der 19-jährige Workshopleiter gewährt einen Einblick in die Rapkultur, erklärt Fachbegriffe, gibt Tipps und hilft beim Finden des persÜnlichen Stils.

Ein umfangreiches Programm bietet das AK-Bildungscenter allen Kindern und Jugendlichen zu Beginn und am Ende der Sommerferien. In sieben verschiedenen Modulen ist vom KĂśrpertraining Ăźber einen coolen Rap-Workshop bis zur Vorbereitung auf das neue Schuljahr alles im Programm.


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„SonnenGarten“ in Brunnenfeld (Sonnen-)Gartenfest und informatives Forum Der SonnenGarten präsentiert sich am Samstag, 29. Juni im Rahmen eines Fests und erteilt vielfältige Informationen über sämtliche Methoden pädagogischer Arbeit sowie erweiternde Angebote und Leistungen der Kinder- und Schülerbetreuung im Herbst. Alle Pädagoginnen und Pädagogen, die im Herbst ihnen anvertraute Kinder betreuen, lehren und begleiten, werden anwesend sein, um sich vorzustellen, zum Kennenlernen und zum ausführlichen Informationsaustausch. Zudem soll es ein Tag der Dankbarkeit für ein erfolgreiches und erfülltes Arbeitsjahr sein, zu dem alle Mitwirkenden, Unterstützenden und Interessierten eingeladen sind. Ein umfangreiches Programm wartet auf alle kleinen

Am Samstag, 29. Juni findet in Brunnenfeld das „SonnenGartenFest“ statt. und großen Besucher. Die kompetente und umsichtige Bewirtung erfolgt in bewährter Manier durch den engagierten Elternverein. Den Auftakt des SonnenGartenFests bildet um 9 Uhr der Brunch auf dem Bauernhof, der gemütlich bis 12 Uhr ausgedehnt wird. Um 10 Uhr findet die Eröffnung

des „SinnesGarten“ statt, die vom beliebten Kinderschminken begleitet wird. Ab 12 Uhr werden „Eppas guats zum Essa vom Grill und Eppas guats zum Trinka“ für kulinarische Genüsse sorgen, um sich anschließend von 14 bis 16 Uhr gemeinsam dem Ponyreiten zu widmen. Herwig Muther wird um 15 Uhr informativ und gleichermaßen spannend durch den Bauernhof führen. Um 16 Uhr findet der Impulsvortrag mit Mag. Dr. Anja Dreier „Anders Denken Hören Sehen und Neue Wege für HochSensible Kinder“ statt. Ganztägig werden Creative Workshops und Spiele das Programm umrahmen. Das Märktle vom hauseigenen Lädile „Bsundrigs und Schös“ – Vorarlberger Kunsthandwerk von und mit Brigitte Summer – sowie die Präsentation des eigenen Kochbuchs „SonnenGarten“,

erstellt von Elternvereinsobfrau Melanie Zenz, vermitteln den Besuchern die außergewöhnliche Kreativität des SonnenGartens. Der SonnenGarten – Haus der Freien Entwicklung ist ein Kompetenz-Zentrum für einen ganzheitlichen Lern- und Lebensraum für Kinder mit individuellen Bedürfnissen. Das Fachgebiet widmet sich hochsensiblen Kindern und Jugendlichen. (bach)

INFO

„SonnenGarten“ Brunnenfeld Haus der Freien Entwicklung SA, 29. Juni Gartenfest (9-17 Uhr) Öffnungszeiten: MO-FR (7:30-13 Uhr) DI/DO mit Mittagsbetreuung (bis 17 Uhr) Brunnenfelderstr. 36, Bludenz www.sonnengartenwelt.at

PKW kollidiert mit Triebwagen Kollision bei Bahnübergang in Schruns

Beim versuchten Passieren des Bahnübergangs in unmittelbarer Nähe des Schrunser Bahnhofs war eine vierundsechzigjährige PKW-Lenkerin mit einer Triebwagengarnitur der Montafonerbahn kollidiert. Die Silbertalerin war auf der Batloggstraße aus Richtung Tschagguns kommend unterwegs, als sie offensichtlich das Warnsignal des unbeschrankten Bahnübergangs übersah. Der achtundzwanzigjährige Triebwagenführer, der geistesgegenwärtig eine Vollbremsung einleitete, konnte den Zusammenstoß zwar nicht mehr verhindern, die verminderte Wucht des Aufpralls schien jedoch Schlimmeres ver-

Fotos: PI Schruns

Offenbar überfordert war der Heilige Andreas in den vergangenen Tagen, denn das namensgleiche Kreuz als warnendes Verkehrs- oder Gefahrenzeichen bei Bahnübergängen schien vergangenen Freitag in Schruns seinen Zweck weniger als Schutz, denn in Form eines wahren Wunders erfüllt zu haben.

Ein Puffer des schweren Triebwagens bohrte sich in den Fahrgastraum hinter dem Fahrersitz des Fahrzeugs der Silbertalerin. mieden zu haben, nachdem der PKW rund fünfundzwanzig Meter vom Triebwagen vor sich her geschoben wurde. Als glückliche Konsequenz wurden weder die PKW-Lenkerin und der MBS-Bedienstete noch die rund fünfzig Bahnpassagiere in körperliche Mitleidenschaft gezogen, sieht man vom Schrecken ab, der mehr oder weniger tief sitzt. Die dreifache Mutter und achtfache Groß-

Rund fünfundzwanzig Meter weit wurde der PKW der Vierundsechzigjährigen vom Triebwagen vor sich her geschoben.

mutter aus Silbertal ist seit mehr als zwanzig Jahren unfallfrei und konnte das nahezu völlig zerstörte Fahrzeug ohne Zuhilfenahme technischer Unterstützung der Einsatzkräfte selbständig verlassen. Zur medizinischen Abklärung wurde die Frau ins Krankenhaus gebracht, wobei keinerlei Verletzungen festgestellt wurden. Ungleich folgenschwerer ver-

lief vergleichsweise ein ähnlicher Zwischenfall im Kärntnerischen Lavanttal am vergangenen Montag, als eine achtzigjährige Autolenkerin auf einem ebenfalls unbeschrankten Bahnübergang mit einer Lok kollidierte. Während die Silbertalerin wahrlich ihren zweiten Geburtstag feiern darf, wurde die Frau aus Kärnten bedauerlicherweise mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht. (bach)


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„Klangkunst im Tu Bludenzer Laurentiusturm wird zum Klangk

2014 jährt sich die Weihe der alten Stadtpfarrkirche zum fünfhundertsten Mal. Vor wenigen Jahren wurde auf Initiative der Pfarre der Turm von St. Laurentius begehbar gemacht. Immer wieder ist er seither Ziel von Stadt- und Turmführungen. Seit einem Jahr

In Kooperation mit dem Landesmuseum wird anlässlich der Eröffnung des neuen „vorarlberg museums“ eine Klanginstallation im Turm realisiert, als Teil einer Reihe von Hörinseln in Vorarlberg. Für die Bludenzer Installation konnte der in Wien lebende Bludenzer Künstler „gammon“ gewonnen werden. Als anerkannter Klangkünstler hat er sich mit den Glocken von St. Laurentius intensiv auseinandergesetzt. Im Zentrum dieses Projektes stehen die Glocken, das zentrale akustische Element des Turms. Die Klanginstallation bietet eine Möglichkeit, den Klang der Glocken in einem begehbaren Klangraum zu erleben. Dabei ist die kultur- und religionshistorische

Komponente Faktor.

ein

wesentlicher

Die Klanginstallation wird im Rahmen eines Tages der offenen Tür am Sonntag, 23. Juni, von 14 bis 20 Uhr offiziell präsentiert. In regelmäßigen Abständen werden begleitete Führungen stattfinden – auch der Künstler wird anwesend sein. Bis Ende Oktober werden der Turm und die Installation jeden Samstag von 19 bis 20 Uhr geführt zu besichtigen sein. Dabei kann ganz nebenbei ein tiefer Eindruck von der Schönheit des Laurentiusturms und vor allem dem einzigartigen Ausblick aus dem Turm gewonnen werden. Selbstverständlich ist der Tag der offenen Tür durch ein Team der Pfarre Bludenz bewirtet. Vor dem Hintergrund des be-

Am Sonntag, 23. Juni wird im Rahmen ei tallation im Bludenzer Laurentiusturm of

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Seit Jahrhunderten sind das Schloss Gayenhofen, die alte Stadtpfarrkirche und in erster Linie der Turm von St. Laurentius das sichtbare, „auftürmende“ Wahrzeichen der Stadt Bludenz.

beschäftigt sich ein Komitee mit einer weiteren möglichen Nutzung des Turmes.

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Bludenz verfügt über reichhaltige kunst- und sakralhistorische Potentiale. Der in Wien arbeitende Bludenzer Künstler „Gammon“ entwickelte eine akustische Installation für den Laurentiusturm, deren Performance am Sonntag, 23. Juni in Bludenz präsentiert wird.


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nes Tages der offenen Tür die Klanginsfiziell präsentiert.

vorstehenden Fünfhundert-JahrJubiläum der Weihe der Stadtpfarrkirche wird eine Nutzung des Turmes, begleitet von einem namhaften Komitee, entsprechend geprüft. Die Stadt Bludenz unterstützt dieses Vorhaben. Mit Bruno Winkler konnte ein anerkannter Museumsmacher für eine Konzepterstellung gewonnen werden. Noch ist offen, welche Möglichkeiten dabei aufgezeigt werden. Allein der einzigartige Charakter dieses Turms könnte mit einer entsprechenden Nutzungsform zu einem kulturellen Markenzeichen der Bludenzer Altstadt werden. Als historisches, als visuelles aber auch als künstlerisch interpretierbares Wahrzeichen hoch über der Altstadt. Resultierend daraus wurde auch die Kooperation mit dem „vorarlberg museum“ eingegangen. (bach)

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Foto: Werner Bachmann

unstwerk


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MEINUNG Chefredakteurin Österreich karin.strobl@regionalmedien.at Twitter: @KarinStrobl

Golan: Ein bitterer Beigeschmack bleibt Es war das erste Mal, dass ein Bundeskanzler so genannte Rückkehrer oder Heimkehrer höchstpersönlich am Flughafen begrüßte. Auch ein Verteidigungsminister steht nicht jedes Mal an der Gangway, um heimkehrenden Blauhelmen die Ehre zu erweisen. Jedwede Zweifel, dass der übereilte Abzug österreichischer Truppen von den Golan-Höhen etwas mit dem bevorstehenden Nationalratswahlkampf zu tun hat, wurde ob dieser Bilder beseitigt. Viele Soldatinnen und Soldaten, die für Einsätze in Krisengebieten speziell ausgebildet wurden und sich des Risikos sehr wohl bewusst sind, fürchten nun um ihre Reputation. Sie selbst, wie Verteidigungsminister Gerald Klug (siehe Interview) bestätigt, wären freilich am Golan geblieben. Eines hat uns diese wenig ruhmreiche Episode auf alle Fälle gezeigt: Außenpolitik sollte aus der Innenpolitik herausgehalten werden. Speziell in Zeiten von Wahlkämpfen. Bleibt zu hoffen, unsere Politiker haben auch dazugelernt. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

AUF ... Ex-Telekom-Manager Gernot Schieszler belastete die Angeklagten im Prozess: Der Auftrag sei ein Scheingeschäft gewesen.

AB ... 140 Spieler reichten gegen NovomaticGründer Johann Graf eine Klage ein. Sie fordern 33 Millionen Euro Entschädigung. Fotos: Picturedesk, Novomatic

Golan-Abzug soll mit Juli abgeschlossen sein Österreich scheint dem Wunsch der UN entgegenzukommen und verzögert Abzug. von Karin Strobl

Ein Kontingent von GolanRückkehrern ist in Wien angekommen. Wie geht’s weiter? GERALD KLUG: „Wir arbeiten intern an der militärischen Umsetzung, um einen geordneten Abzug zu garantieren und rechnen für die Umsetzung vor Ort mit zwei bis vier Wochen.“ Bis wann soll dieser Abzug abgeschlossen sein? Schließlich ist er auch eine logistische Herausforderung. „Klar ist, dass dieser so rasch wie möglich vonstatten gehen wird. Wir führen auch Gespräche mit der UNO, daher lässt sich ein Termin nicht auf den Punkt bringen. August ist aber kein Thema.“ Werden Sie und der Kanzler jetzt alle Heimkehrer am Flughafen begrüßen? „Der Abzug ist eine politische Entscheidung. Unsere Soldatinnen und Soldaten, so wie sie ausgebildet sind, wären auch länger geblieben. Sie hätten diesen Einsatz auch unter großen Gefahren fortgesetzt. Darum war es uns wichtig, die Entscheidung auch vor unseren Soldaten zu begründen.“ Wie ist es zur Entscheidung gekommen? War es die des Kanzlers, des Außenministers oder doch Ihre? „Ich habe seit meinem Amtsantritt drei Faktoren an diese Friedensmission geknüpft. Erstens muss sichergestellt sein, dass die Versorgung und die Rotation unserer Soldaten funktionieren. Zweitens muss vor Ort die Akzeptanz aller Partner herrschen. Drittens hat die Sicherheit unserer Soldaten immer oberste Priorität.“ Welcher Faktor war nicht mehr gewährleistet?

Klug zu Chefredakteurin Strobl: „Ende Juni wird es zur Attraktivierung des Grundwehrdienstes einen Endbericht geben.“ Foto: Jantzen

„Mit den jüngsten Vorfällen haben wir eine neue militärische Situation am Golan erreicht. Wir hatten zum ersten Mal ein gezieltes Zusammenwirken mehrerer Rebellentruppen im Einsatzgebiet unserer Soldaten. Und es ist der syrischen Regierung als Gastgeber erstmals nicht gelungen, die UNMission ausreichend zu unterstützen. Auf Basis von internen Beratungen habe ich meine Entscheidung getroffen und diese der Regierungsspitze mitgeteilt. Sie wurde einhellig angenommen.“ Themenwechsel: Das Hochwasser hat gezeigt, dass jede helfende Hand notwendig ist, auch die der Grundwehrdiener. Hätte das Heer mit selber Stärke ausrücken können, wäre die Volksbefragung anders ausgegangen? „Ich gehe davon aus, dass mit beiden Modellen, FreiwilligenHeer oder Wehrpflicht, unsere Aufgabe im Zusammenhang mit dem Assistenzeinsatz beim Hochwasser zweifelsohne möglich ist. In Summe stehen wir mit bis zu 12.000 Soldatinnen und Soldaten als Unterstützung bereit. Wir müssen aber auch angefordert werden.“ Sie sprechen sich für die Attraktivierung des Grundwehrdienstes aus. Reformen brau-

chen Geld, das Sie aufgrund der Einsparungsmaßnahmen nicht haben. „Das Budget lässt keinen Spielraum, aus meiner Sicht pickt es bis 2017. Die besondere Herausforderung besteht darin, dass es auch im eigenen Budgetrahmen Möglichkeiten gibt, umzuschichten, in anderen Bereichen einzusparen.“ In welchen Bereichen? „Möglich wäre auch, Rücklagen aufzulösen. Sollte so ein Maßnahmenmix, der Ende Juni präsentiert wird, nicht ausreichen, dann freue ich mich, dass ich derselben Meinung von Kanzler und Vizekanzler bin, die gesagt haben, auf die eine oder andere Million soll es nicht ankommen.“

ZUR PERSON Gerald Klug wurde 1968 in Graz geboren und ist seit mehr als 20 Jahren aktiver Sozialdemokrat. Der Hobbyläufer absolvierte zuerst eine Lehre als Dreher, später das Studium der Rechtswissenschaften. Vor seinem Amtsantritt als Verteidigungsminister war Klug u.a. im Bundesrat, wo er auch von 2010 bis 2013 Vorsitzender der SPÖ-Bundesratsfraktion war.


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Saxos Quartett – Quatmosphères Am Freitag, 28. Juni findet in der Remise Bludenz ein Konzert von „SaXoS Quartett – Quatmosphères“ statt. Eine Klangreise mit Werken von A. Crepin, A. Piazzolla, Ch. Gounod und unter anderem von L. Niehaus. Das schweizerisch-österreichische Ensemble wurde zum Jahreswechsel 2010/11 gegründet und besteht aus vier Saxophonisten, die sich der klassischen Saxophonliteratur verschrieben haben. Als Abrundung setzen sie in ihren Programmen zu diesem musikalischen Schwerpunkt auch jazzige und folkloristische Akzente. Die vier Musiker, Lukas Nußbaumer (Sopransaxophon), Jasmin Ritsch (Altsaxophon), Jürgen Müller (Tenorsaxophon) und Roland Stillhard (Baritonsaxophon), haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam das klassische

Aus vier Saxophonisten besteht das schweizerisch-österreichische Ensemble „SaXoS Quartett – Quatmosphères“, das am 28. Juni in Bludenz zu Gast sein wird. Saxophonrepertoire besonders im Rheintal bekannt zu machen. Neben der Standardliteratur erarbeitet das Quartett gemeinsam mit der Pianistin Kathrin Nußbaumer auch Werke für Saxophonquartett und Klavier. Veranstaltungsbeginn in der Bludenzer Remise ist um 20 Uhr. (red)

Kindertheater.

In der „VillaK“ in Bludenz (Jellerstraße 16) findet am Samstag, 22. Juni eine Kindertheateraufführung statt. „Die Prinzessin auf der Erbse“, ein bekanntes Märchen des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen für Kinder ab drei Jahren, das bereits als Oper, Musical oder Märchenfilm inszeniert wurde. Die Theateraufführung in Bludenz wird von der OJAB, der VillaK und dem „Theater der Figur“ aus Nenzing für Kinder auf die Bühne gebracht. Beginn der Veranstaltung ist am Samstag, 22. Juni um 15 Uhr. (red)

'U¶0DOHÀ]« Im Montafon, genauer gesagt in Tschagguns, brennt der berüchtigte »Huat«. Beim Bau der Sprungschanzen in Tschagguns – von Neidern als »Hüpfburgen« bezeichnet, gibt es naturbedingte Bauprobleme mit dem Boden, welche die Umsetzung des Projektes um einiges verteuern. Wie auch immer, die Bauherren müssen wohl oder übel die »Krot« schlucken. Man darf gespannt sein, wem man schlussendlich die Schuld hiefür unter die Weste jubelt... ...meint dr`Malefiz.

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Schuldige(r) gesucht …


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Maria Gassner, Martin Berthold, Dr. Andreas Schmauder, Christof Thöny, Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp, Thomas Bargehr, Markus Braig und Carmen Summer-Thöny.

„Von schroffen Bergen eingeschlossen“ Museumsverein Klostertal zu Gast in Ravensburg

Im feierlichen Rahmen des historischen Rathauses von Ravensburg fand die Eröffnung der Ausstellung vor großem Publikum statt. Anlässlich des 125jährigen Bestandsjubiläums der Sektion Ravensburg wird die vom Museumsverein Klostertal im vergangenen Jahr konzipierte Schau präsentiert.

Im Klostertal Museum war die vor einhundert Jahren erfolgte Eröffnung der Ravensburger Hütte sowie der Freiburger Hütte im vergangenen Jahr in den Mittelpunkt einer Ausstellung gerückt worden, die sich mit verschiedenen Aspekten des Naturraums und der alpinistischen Erschließung des Lechquellengebirges auseinandersetzte. Über Vermittlung von Stadtarchivar und Museumsleiter Dr. Andreas Schmauder, der für die gleichnamige Publikationen einen wissenschaftlichen Beitrag zur Geschichte der Ravensburger Hütte erarbeitet hatte, fand diese Ausstellung nun zum Vereinsjubiläum den Weg nach Ravensburg.

Sektionsobmann Markus Braig betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Ravensburger Hütte, die seit mehr als einhundert Jahren einen idealen Ausgangspunkt für Wanderungen und Klettertouren rund um den Spullersee für die Sektion bietet. Gleichzeitig wird die Geschichte der Ravensburger Hütte nun in der Ausstellung drei Wochen lang den Bürgerinnen und Bürgern von Ravensburg zugänglich gemacht. Die ORF-Dokumentation „Wilder Horizont. Die Erschließung des Lechquellengebirges“ von Redakteurin Ingrid Bertel gab den Besuchern der Ausstellungseröffnung Einblicke in die Schönheiten des Lechquel-

lengebirges. Ob dieser geriet auch Martin Berthold ins Schwärmen, der als Kletterer zahlreiche Erstbegehungen realisiert hatte. Er begleitete die Delegation aus dem Klostertal mit Carmen SummerThöny, Maria Gassner, Thomas Bargehr und Christof Thöny nach Ravensburg – sehr zur Freude der zahlreich erschienenen Mitglieder der dortigen Sektion des Alpenvereins. Die Eröffnung der Ausstellung wurde durch Obmann Christof Thöny vorgenommen, bevor in persönlichen Gesprächen manche Erinnerungen an Ausflüge zur Ravensburger Hütte auflebten. Die Ausstellung ist bis zum 28. Juni in Ravensburg zu sehen. (red)

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Die Ausstellung „Von schroffen Bergen eingeschlossen. Das Lechquellengebirge und seine Erschließung“ des Museumsvereins Klostertal wurde in Ravensburg eröffnet. Museumsvereinsobmann Christof Thöny reiste mit einer Klostertaler Delegation zur Eröffnung.


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An nur einem Tag Badewanne raus - Dusche rein - Umbau mit wenig Schmutz und Lärm - geringere Kosten als bei Komplett-Sanierung - alle Arbeiten aus einer Hand

ne Loch wird die neue Duschtasse in gewünschtem Dekor eingesetzt. Im Anschluss werden die Rückwände sowie Glasduschkabine montiert. Nun noch die Armaturen, Duschsitz und andere Accessoires anbringen und fertig ist die neue Dusche. Die Übergabe an den Kunden wird nach der obligatorischen Endreinigung gemacht. Im Anschluss an solche Teilrenovierungen mit dem vitermaKonzept können die Badezimmer später kinderleicht schrittweise weitersaniert werden! Weitere Informationen sind erhältlich beim viterma-Profi in Ihrer Nähe. (pr)

Der Montageablauf: Die alte Badewanne oder Dusche wird entfernt. Über das entstande-

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Fugenlose und rutschfeste Dusche Duschtassen werden bei viterma nach Maß produziert – aus dem höchst anwenderfreundlichen Material Mineralwerkstoff. Diesen gibt es in diversen Dekoren, er ist hygienisch, leicht zu reinigen und zudem rutschhemmend. Somit ideal für diesen Zweck. Außerdem kann die Duschtasse so produziert werden, dass diese die Öffnung der alten Badewanne oder Duschtasse überdeckt. So ist es möglich eine Dusche gegen eine Badewanne einzutauschen, ohne zwingend das ganze Badezimmer zu renovieren.

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Kennen Sie das in Ihrem Bad: schimmlige Fugen, hohe Einstiegsbereiche, schwer zu reinigende Produkte und vielleicht sogar Undichtheiten? Viterma bietet dafür eine nachhaltige Lösung, die rasch, ohne viel Schmutz und aus einer Hand umgesetzt wird.


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Happy Birthday mbs home electronics Große Geburtstagswoche vom 24. bis 29. Juni mit Action, guter Unterhaltung und Top-Angeboten Ganz Bludenz gratuliert. mbs home electronics in der Wichnerstraße feiert den 3. Geburtstag. Vom 24. bis 29. Juni steht das Elektrofachgeschäft und Multimedia-Flaggschiff ganz im Zeichen der Geburtstagswoche.

Glücksdreh zum Gewinn Dazu kommt die Chance, beim großen Geburtstagsfest am Samstag, 29. Juni, beim Glücksrad groß abzuräumen. Es winken WarenGutscheine von bis zu 200 Euro. „Kommt halt ganz auf den richtigen Dreh an“, freut sich mbsVorstandsdirektor Bertram Luger mit seinem Team schon auf eine trendige Geburtstagswoche. „Bei uns ist in der Geburtstagswoche immer was los. Live-Koch-Shows in der Siemens-Schau-Küche mit

Bertram Luger und das Team von mbs home electronics Bludenz 1.jpg

mbs home electronis in Bludenz feiert Geburtstag – Direktor Bertram Luger, Bereichsleiter Alexander Kircher und Filialleiter Markus Bilgeri (v. l.) freuen sich auf Ihren Besuch. Foto: meznar-media.com Dampfgarer, Induktionsherd und vielem mehr oder die neuesten Produktpräsentationen von Samsung am Mittwoch und Donnerstag sowie die neuestens High-End-Lösungen und TV-Geräte von LOEWE am Freitag und

Samstag“, so der zuständige mbsBereichsleiter Alexander Kircher. Geburtstags-Angebote Außerdem helfen die Experten der mbs die ganze Woche über mit

INFO

mbs home electronics Wichnerstraße 11, 6700 Bludenz Tel.: 0 55 52/6 38 88 www.montafonerbahn.at

Sommerzeit in der Bürser „Traube“ Für regionale, saisonale Küche erster Güte hat sich die „Traube“ in Bürs seit bereits sieben Jahren einen verdienten Namen gemacht, der Einheimische sowie Gäste aus der Ferne in die gemütlichen Stuben oder aktuell in den einladenden Gastgarten lockt.

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Mit Top-Angeboten, täglichen Koch-Shows, einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm und mit ganz vielen Neuigkeiten.

Tipps und Tricks bares Geld im Umgang mit Haushaltsgeräten sparen. Zur ganzen Action im mbs home electronics kommen natürlich sensationelle Angebote. Für jeden genau das Richtige. Vorbeikommen vom 24. bis zum 29. Juni lohnt sich deshalb gleich mehrfach. Zumal jeder Kassabon - unabhängig von der Einkaufssumme - von der Jubiläumswoche beim großen Geburtstagsfest am Samstag, 29. Juni, beim mbs-Glücksrad eingesetzt werden kann. Waren-Gutscheine im Wert von bis zu 200 Euro können dabei erdreht werden. „Wir freuen uns auf ein tolles Geburtstagsfest und laden Sie recht herzlich ein, mit uns zu feiern. Happy Birthday mbs home electronics“. (pr)

Selbstverständlich wird man auch während der Sommermonate diesem Namen mehr als gerecht, wobei sich die Küche stets bewusst der Jahreszeit anpasst. Getreu dem Motto Sommer-Zeit ist Traube-Zeit, werden frisch zubereitete Gerichte und Beilagen, vornehmlich hausgemacht, in unterschiedlichsten Variationen aufmerksam serviert – gepaart mit knackigen Salaten und gesundem Gemüse aus eigenem Anbau, was dem kulinarischen Reigen außergewöhnliche Qualität und besonderen Gusto verleiht. Diese „hauseigenen Vitamine“ findet man auch in der kreativen Speisenkarte, die in der Tat keine Wünsche offen lässt. Ob deftig oder eher leicht, auch die ausgesprochen abwechs-

lungsreichen Mittags-Menüs erfreuen sich besonderer Beliebtheit im Gasthaus Traube in Bürs. An Sonn- und Feiertagen bietet das Traditions-Gasthaus durchgehend warme Küche, wobei sich eine Tischreservierung allemal lohnt. Online, telefonisch (www.traubebuers.com, 05552 31777) oder am besten direkt vor Ort – Familie Müller freut sich auf Ihren Besuch. (pr)

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Hausgemachte „Kässpätzle mit Walserstolz“ gehören zu den Geheimtipps in der Bürser Traube, die in Kombination mit Salaten aus eigenem Anbau serviert werden.


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Feierliche Eröffnung: „sleep & more“ Traumhafte Auswahl an hochwertigen Matratzen in Feldkirch nauso Stützung, wo es nötig ist. Das perfekte, druckfreie Anschmiegen des Schaums führt zu einem wunderbar erholsamen und ruhigen Schlaf. Eine weitere Innovation, die sleep & more im Sortiment führt, sind Vitario Matratzen. Durch Computer gestützte Berechnung ist es möglich, für jeden Schlaftyp die ergonomisch passende Matratze zu kreieren und diese sogar nachträglich an veränderte Lebenssituationen anzupassen.

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Atmosphäre fachlich beraten lassen. Seit letzten Montag sind die Türen geöffnet und Robert Holler freut sich über Ihren Besuch in Altenstadt.

Tolles Eröffnungsangebot „Wir sind natürlich auch nach dem Kauf gerne für unsere Kunden da,“ erklärt Robert Holler, der sich mit sleep & more einen langersehnten Wunsch erfüllt hat. Er kümmert sich in jeder Hinsicht um das „more“. So ist bei sleep & more auch exklusiv in Vorarlberg die italienische Firma Miotto mit Deko, Bildern, Couchtischen, Sitzgruppen, Stühlen und Betten zu super Preisen vertreten. Zur Eröffnung überrascht er seine Kunden außerdem zusätzlich noch mit einem ganz besonderen Angebot: Wer bis zum 30. Juni 2013 ein Schlafsystem kauft, erhält gratis dazu eine Bettdecke und ein Kissen. (pr) Fotos: Manuel Schmid

Geschäftsführer und Inhaber Robert Holler lud vergangenen Samstag zur innoffiziellen Eröffnungsfeier nach Altenstadt und konnte dabei zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik begrüßen. Vor Ort konnten sich die Besucher rund um den erholsamen und ruhigen Schlaf informieren und sich in entspannter


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Musikalische Sommersonnenwende 3DUN)HVWXQG6RPPHUQDFKWVEDOOLQ%OXGHQ] Traditionell zur Sommersonnenwende veranstalten Bludenzer Musik- und Gesangsvereine ihre alljährlichen Darbietungen. Die Stadtmusik Bludenz lädt am Freitag zum Parkfest in den Plettenberg-Park, der Sängerball am Muttersberg wird am Samstag vom „Liederkranz“ bereits zum sechsundzwanzigsten Mal initiiert.

Das jährliche Park-Fest der Stadtmusik Bludenz ďŹ ndet am Freitag, 21. Juni traditionell im Plettenbergpark statt. Repertoire bĂśhmischer Blasmusik. Die Mitglieder der Stadtmu-

10 Jahre Ländle Teak in Hard Unser renommiertes Unternehmen feiert das 10-jährige Jubiläum. Im Jahr 2004 haben wir mit einem Ziel unser Geschäft angefangen: Die Gärten und Terrassen in Vorarlberg zu verteakken!!!

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Ja, wir wollten nicht irgendein GartenmĂśbelgeschäft sein, sondern der Spezialist fĂźr auĂ&#x;ergewĂśhnliche und qualitativ hochwertige MĂśbel aus dem tropischen Holz; TEAK HOLZ. Langsam, mit Geduld, haben wir angefangen Euch das Teakholz bekannt zu machen. Jetzt sehen wir, dass die Vorarlberger das Teakholz, seine warme Ausstrahlung als Edelholz im Garten oder Terrasse und seine Nachhaltigkeit und Wetterbeständigkeit schätzen. Wir importieren es direkt vom Hersteller. Die Vielfältigkeit unserer Artikel ďŹ nden Sie nirgendwo anders.

Weil wir fest daran glauben; „TEAKHOLZMĂ–BEL!! DAS BESTE FĂœR IHRE GARTEN“ Ihr Ländle Teak Team (pr)

sik werden sich um das leibliche Wohl der Besucher bemĂźhen und mit frischen Getränken, Gegrilltem und vielem mehr aufmerksam aufwarten. Als witterungsbedingter Ersatztermin wird der 22. Juni oder der 12. Juli angegeben. Seit Ăźber fĂźnfundzwanzig Jahren veranstaltet der Bludenzer Liederkranz nun den bekannten Sängerball, der im Vorjahr im Rahmen des fĂźnfundzwanzigjährigen Jubiläums als „Sommernachtsball“ abermals zahlreiche Besucher auf den Muttersberg lockte. Im Al-

pengasthof Muttersberg erwartet die Freunde des Liederkranzes am Samstag, 22. Juni eine besondere Atmosphäre zur Sommersonnenwende. Kartenreservierungen werden ab sofort entgegengenommen: Muttersbergbahn Tel +43 (0)5552 68035, bahn@muttersberg. at; Obmann Hans Getzner Tel: +43 664 3579958, Hans.Getzner@getzner.at; Kassier Walter Schallert Tel. +43 650 9023857, w.schallert@vol. at. Veranstaltungsbeginn ist um 20 Uhr, die Auffahrt zum Muttersberg ist von 18:45 Uhr bis 19:45 Uhr mÜglich. (bach)

INFO

Ländle Teak GartenmĂśbel LustenauerstraĂ&#x;e 25 6971 Hard RIĂ€FH#ODHQGOHWHDNDW 7HO )D[ Ă–ffnungszeiten 0RQWDJ)UHLWDJ 8KU 6DPVWDJ 8KU

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Bereits zur Tradition geworden ist das alljährliche Parkfest der Stadtmusik Bludenz im Plettenberg Park. Auch dieses Jahr lädt der Verein alle Musikliebhaber am Freitag, 21. Juni ab 19:30 Uhr bei freiem Eintritt ein. Zu Beginn sorgt das Jugendblasorchester der Stadtmusik „Tonkraftwerk“ unter der Leitung von Manuel Stross fĂźr tolle Stimmung. Speziell die Freunde bĂśhmischer Klänge kommen an diesem Abend voll auf ihre Rechnung, denn die Bauernkapelle der Stadtmusik unter der Leitung von Werner Spagolla präsentiert in immer wieder begeisternder Weise ihr ansprechendes


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Thomas Laterner – Kommunikativer Marktkoordinator

Der gelernte Einzel- und Großhandels- sowie Bürokaufmann stellte seine Kompetenz in der Vergangenheit der Montafoner-Bahn über mehrere Jahre zur Verfügung und gelangte in der Folge über den Automobilhandel zu seiner Tätigkeit als Marktkoordinator im Dienste des Stadtmarketing Bludenz. Eine Aufgabe, die dem bald fünfundvierzigjährigen Familienvater auf den Leib geschneidert zu sein scheint, denn Abwechslungsreichtum und der regelmäßige Kontakt zu Menschen sind ausgewiesene Vorlieben, die bei der Bewältigung unterschiedlicher Herausforderungen gezielt und sinnvoll umgesetzt werden. Augenscheinliche Kreativität lebt der Familienmensch Laterner auch im Privatleben aus – Modellbau ist sein Steckenpferd, das er seit früher Kindheit mehr oder weniger regelmäßig pflegt. „Das Kind im Manne bricht heute noch aus mir aus, auch an der Seite meiner zwei Buben, die in vielerlei Hinsicht auch dem Papa nachschlagen“, erklärt Laterner, der sein einstiges Hobby, das Biken auf einem „Elfhunderter Chopper“, ver-

Foto: Werner Bachmann

Anzeiger: Was ist für Sie das größte Unglück? Laterner: Ich bin grundsätzlich Optimist und denke über derartiges gar nicht nach.

Aufmerksam organisiert und koordiniert Thomas Laterner als Markt- und Eventmanager eine Vielzahl von Veranstaltungen in Bludenz. antwortungsvoll gegen andere, mit weniger Risiko behaftete Leidenschaften tauschte. „Seitdem beim Skifahren auch Kopfschutz getragen wird, fällt es leichter“, erinnert sich Thomas Laterner an vergangene Zeiten unter dem Helm, als ihn sein Motorrad bis nach Spanien und Portugal führte. Langeweile kennt der sympathische und gleichermaßen ehrgeizige „Macher“ nicht und sieht deshalb seine Aufgabe auch darin, das Bludenzer Marktleben immer wieder zum Erlebnis werden zu lassen. Vorausgesetzte Offenheit und die Bereitschaft für Neues beweist der Marktprofi auch im ausführlichen Interview mit dem „Anzeiger“. (bach)

Anzeiger: Welchen Ihrer eigenen Charakterzüge schätzen Sie? Laterner: Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit.

Anzeiger: Was bedeutet für Sie das vollkommene Glück? Laterner: Mit den richtigen Leuten am richtigen Ort, zur richtigen Zeit zu sein.

Anzeiger: Wo und wann waren Sie am glücklichsten? Laterner: Beim „Canopy“ in den Baumwipfeln von Costa Rica.

Anzeiger: Was ist Ihr größter Luxus? Laterner: Freizeit zu haben und diese zu genießen.

Anzeiger: Was schätzen Sie an Freunden am meisten? Laterner: An sehr guten Freunden schätze ich, dass sie für mich da sind, wenn ich sie brauche. Anzeiger: Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus? Laterner: Ein Tag mit vielen positiven Überraschungen, wenn man abends feststellen darf: „War das ein geiler Tag“. Anzeiger: Eine Kindheitserinnerung? Laterner: Die wunderschönen Familienbesuche in Niederösterreich. Anzeiger: Ihr Traum-Urlaubsziel? Laterner: Südamerika wäre sicher sehr interessant.

Anzeiger: Was verabscheuen Sie? Laterner: Unehrlichkeit, Lügner , Neider.

Anzeiger: Wofür geben Sie viel Geld aus? Laterner: Für Dinge, die mir spontane Freude bereiten. Reisen stehen dabei hoch im Kurs.

Anzeiger: Mit wem würden Sie gerne einen Abend verbringen? Laterner: Cameron Diaz.

Anzeiger: Ihr Lebensmotto? Laterner: In allem das Positive zu sehen.

Anzeiger: Welches Wort/Redewendung gebrauchen Sie am häufigsten? Laterner: „Des pack mr‘ scho“.

Anzeiger: Wie schalten Sie ab? Laterner: Mit meinem Hobby, dem RC CAR Modellbau.

Anzeiger: Welches Talent hätten Sie gerne? Laterner: Unterschiedliche Sprachen zu beherrschen.

Anzeiger: Kennen Sie Ängste? Laterner: Ja. Jeder, der nein sagt, hat größte Angst dies zuzugeben.

Anzeiger: Wenn Sie etwas an sich ändern könnten, was wäre das? Laterner: Meine körperliche Fitness zu forcieren. Anzeiger: Ihr wertvollster Besitz? Laterner: Meine sehr offene Art. Anzeige

Thomas Laterner, der „UrBludenzer“, wie er sich ohne Vorbehalt selbst bezeichnet, ist seit nahezu einem Jahr verantwortlicher Marktkoordinator in Bludenz. Å0DUNW3URÀ W ´LVWVHLQ.HQQzeichen, denn umsichtiges Koordinieren und Kommunizieren verspricht jene Vorteile, die sowohl den Besuchern als auch den Ausstellern und somit der Stadt nachweislich zu Gute kommen.

Anzeiger: Eine Sache außer Liebe, die man nicht für Geld kaufen kann? Laterner: Ein erfülltes Leben.

ZUR PERSON

Thomas Laterner Geburtsdatum: 20. Juli 1968 Geburtsort: Bludenz Familienstand: verheiratet/ zwei Kinder Erlernter Beruf: Kaufmännische Ausbildung Ausgeübter Beruf: Markt- und Eventmanager Hobbies: RC Car Modellbau, Skifahren Lieblingsort: Meine Heimat Bludenz Lieblingsessen: Nudel-Schinken  $XÁDXI YRQ meiner Frau zubereitet) Lieblingslokal: „Il Giardino“ im Obdorf


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Montafon

Montafon im Fokus

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im Fokus

„Extra-Stöbli“ im Süden des Landes Das Montafon – mehr als Strom, Tourismus und Sura Kees Das Montafon ist hierzulande – in weiten Teilen Österreichs und verdientermaßen auch weit darüber hinaus – ein maßgeblicher Begriff, der vornehmlich mit erstklassigen Tourismusdestinationen, der Energiegewinnung, unverwechselbaren Naturschönheiten, großen Persönlichkeiten und unter anderem als Gerichtsstand mit eigener Standesvertretung in Verbindung gebracht wird. Von Werner Bachmann

höheren Lagen nur während der Sommermonate bewirtschaftet wurden. Just die vermeintlich unwirtlichen Höhenlagen – Säumer und grenzüberschreitender Handel spielten bereits eine untergeordnete Rolle – entpuppten sich zu jenem Kapital, das im vergangenen Jahrhundert die ländlichen Strukturen und die existenziellen Rahmenbedingungen einem ungeahnten Wandel unterzogen. Energiewirtschaft und Tourismus rüsteten um die Wette, was den Montafonern speziell in der Nachkriegszeit nach zehnjähriger französischer Besatzung eine Vielzahl von Arbeitsplätzen und neue Erwerbszweige bescherte. Ein noch nie da gewesener Wohlstand führte das Montafon dorthin, wo es heute ist. Gewonnenes, innovatives Knowhow gepaart mit der bewussten Orientierung an Ziel- und Quellmärkten lassen die einstigen Devisenbringer noch heute als „Exportschlager“ erscheinen, die abgesehen von globalen Unregelmäßigkeiten das wirtschaftliche Fundament bilden. Demographischer Wandel sowie die Verlagerung individueller Interessen und Bedürfnisse sorg(t)en jedoch unübersehbar für

berufliche Abwanderung in Teilen der Bevölkerung. Ungeachtet dessen entstand in den Gemeinden eine ganze Reihe von erstklassigen Handwerksbetrieben, zuverlässigen Dienstleistern und hervorragenden Gewerbe-, Fertigungs- und Technologieunternehmen, die eine respektable Vielseitigkeit hervorzurufen vermögen und dem Tal augenscheinlich ein verdientes, autonomes Selbstwertgefühl verleihen. Ein Image, das der Montafoner beizeiten auch gewillt ist, mit einer Portion mahnender Selbstironie zu belegen. Wie beispielsweise die Montafoner Museumsgrößen Michael Kasper und Andreas Rudigier, die im „Montafoner Lesebuch“ die erste Konfrontation mit der Region am Taleingang folgendermaßen beschreiben: „Steinbruch, Wald, Wasserleitungen und am Talanfang ein aus der Wildnis wucherndes Betriebsgebiet, ein Autohaus und die meiste Zeit des Jahres eine Tafel, die sieben Monate im Jahr mit ‚Gesperrt‘ auf die in neunundzwanzig Kilometer entfernte Silvretta Hochalpenstraße hinweist“. Widersprüchlichkeiten, die im vielzitierten Volksmund auch mit althergebrachten Kli-

V

Bei genauer Betrachtung sind diese Zusammenhänge jedoch nur die Oberfläche einer beispiellosen Visitenkarte, die weit mehr zu bieten im Stande ist. Nicht zuletzt aufgrund einer beeindruckenden Historie und einer Besiedelungsgeschichte, die noch heute wertvolle Erkenntnisse zutage fördert. Befunde dafür, wie das Tal aufgrund geologischer und geographischer Besonderheiten die Menschen und deren Umgebung eindrücklich geprägt haben. Bereits in der Bronze- und Eisenzeit sowie während des gesamten Mittelalters wurde Bergbau in mehr oder weniger großem Stil

betrieben. Das Silbertal und der Bartholomäberg entwickelten sich nachweislich zu zentralen Schürfstellen der Erzgewinnung. Naturwissenschaftliche Forschungen der Goethe-Universität Frankfurt in den vergangenen Jahren belegen, dass bereits seit dem dritten Jahrtausend vor Christus der Mensch – vermutlich der „Urmontafoner“, wenn man so will – seine Spuren im Tal hinterließ. Bis ins 19. Jahrhundert waren es territoriale Besitzansprüche, die das Montafon unterschiedlichen Zugehörigkeiten aussetzte. Mitunter auch resultierend daraus, weil sich natürliche Grenzen zu vermehrt frequentierten Verkehrswegen (Pfaden) entwickelten. Ein Umstand, der noch heute an die Mythen des Schmuggelns erinnert und damals die Existenz großer Teile der Bevölkerung darstellte. Landwirte und Bergbauern sowie die Holzund Forstwirtschaft begleiteten den regen Handel in der Talschaft bis ins 20. Jahrhundert, der vorzugsweise im Tauschverfahren mit benachbarten Regionen in der Schweiz abgewickelt wurde. Religion, Emigration und temporäre Abwanderungen beeinflussten die Dörfer und Ansiedelungen, die in


Montafon im Fokus

Foto: Werner Bachmann

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Unverwechselbare Naturschönheiten machen das Montafon zu einem der schönsten Plätze Vorarlbergs. schees genannt werden, denn „es darf doch nicht sein“, dass der angeblich aufgeschlossene und gastfreundliche Montafoner noch heute, mehr oder weniger scherzhaft, der Dieberei bezichtigt wird und Restvorarlberg durch Staudammbrüche eines Tages wieder

alles zurück bekommen würde. Tatsächlich werden Darstellungen dieser Art augenzwinkernd zur Kenntnis genommen, als Teil einer bisweilen sturköpfigen Lebensart und Zeugnis einer stolz wahrgenommenen Montafoner Identität. Diese wird den „Eingeborenen“

auch aus eigenen Reihen vorgeworfen, missbraucht oder gar aufgegeben zu werden. Existierende Ambivalenzen, Kitsch oder Pathos mit Kunst und Kultur zu tarnen, sind in touristischen Regionen als Teil der vermeintlichen (Natur-) Kulisse ohnehin schwer zu vereiteln. Umso mehr wird im Montafon, dank seriösen Wirkens des Heimatschutzvereins und der engagierten Arbeit der Montafoner Museen, sowie beispielgebender Institutionen wie der Verein „bewusstmontafon“, nachweislich Verantwortung an den Tag gelegt. Kultur wird offenbar bewusst gepflegt, ohne Begriffe wie Tradition und Brauchtum (ausnahmsweise) über Gebühr zu strapazieren. Als Bindeglied sind der Stand Montafon und Montafon-Tourismus als (mit)verantwortliche Triebfedern

Freitag, 21. Juni 2013 mit wachsendem Erfolg bestrebt, touristische (Über-)Entwicklungen, wachsenden (Fremden-) Verkehr sowie durchaus verzichtbare Aus(einander)wüchse, mitunter (un)gleichgewichtige Seil(bahn)schaften und umstrittene Personal(ent)scheidungen mit (ein)heimischen Interessen in vernünftigen Einklang zu bringen. Gelegentlich bedarf es eines Kraft(werk)aktes, um (ge)rechte (Größen-)Ordnung herzustellen und die (Vor)Arlberger (un)gerne außen vor zu lassen sowie einem heranwachsenden Brand(nertal) als Störfeuer zu entkommen. Man scheint sich (bürger)meisterhaft einig zu sein, dass die Wahrheit sowohl in der Mitte als auch vor und hinter den Klammern (…) liegt, was nicht immer (kompromiss)verstanden wird.

11. Montafon-Arlberg-Marathon Der Count-Down läuft – noch zwei Wochen

Zwei Bundesländer und ein Ziel: Emotionen ohne Ende. Der Montafon-Arlberg-Marathon ist als der wohl schönste Bergmarathon im Westen Österreichs berühmt – und für seine Härte berüchtigt. Neben der Marathondistanz gilt es auf der Strecke von der Montafoner Gemeinde Silbertal über das Tiroler Verwalltal nach St. Anton am Arlberg nämlich auch 1.300 Höhenmeter zu überwinden. „Berglauf auf höchstem Niveau“ erhält eine verdiente Bedeutung in jeder Hinsicht. Der Berglauf-Marathon entlang der Grenze zwischen Tirol und Vorarlberg ist eine sportliche Herausforderung, die mit traumhaften Ausblicken belohnt wird. Abseits jeglichen Autoverkehrs verläuft die Route hauptsächlich auf Forst- und Wanderwegen in

Foto: Werner Bachmann

Der Count-Down zum elften „Montafon-Arlberg-Marathon“ läuft auf Hochtouren. In zwei Wochen, am Samstag, 6. Juli 2013 fällt der mit Spannung erwartete Startschuss zum einzigartigen Laufspektakel in der unverwechselbaren Naturkulisse im Grenzgebiet des Verwall.

In Silbertal erfolgt am Samstag, 6. Juni 2013 der traditionelle Starschuss zum 11. Montafon-ArlbergMarathon. Der Berglauf-Marathon entlang der Grenze zwischen Tirol und Vorarlberg ist eine sportliche Herausforderung, die mit traumhaften Ausblicken belohnt wird. Abseits jeglichen Autoverkehrs verläuft die Route hauptsächlich

auf Forst- und Wanderwegen in purer Natur. Um 9 Uhr startet der Montafon-Arlberg-Marathon beim Feuerwehrhaus Silbertal auf 881 Meter Meereshöhe Richtung Schruns. Von dort führt ein achtzehn Kilometer langer Anstieg durch das hintere Silbertal bis zur Oberen Fresch Alpe auf 1.890 Meter. Auf einem Bergpfad geht es weiter zum auf 1.945 Meter gelegenen Silbertaler Winterjöchle, dem höchsten Punkt der Strecke. Ab hier führt der Weg hinunter, vorbei an der Konstanzer Hütte (1.688 m), durch das Verwalltal nach St. Jakob und weiter bis ins Zielgelände in St. Anton am Arlberg, wo die ersten Läufer zwischen 11.45 Uhr und 12.15 Uhr erwartet werden. Die Klassen Speed Hiking, Marsch und Panoramalauf komplettieren das Programm. Ganz im

Stil der „Großen“ gibt es auch für kleine(re) Lauffreunde einen besonderen Leckerbissen, den Kinderlauf in Silbertal. Der sportliche Ehrgeiz wird in allen Bewerben belohnt. Jeder Teilnehmer erhält Verpflegung an den Labestationen, medizinische Versorgung, ein Roadbook, eine Medaille sowie die Möglichkeit zum Download einer Online-Urkunde. Tags zuvor sind alle Sportler zur legendären „Sura Kees“-Party eingeladen, dem „Speicherfüllen“ mit Kartoffeln und saurem Käse, in dessen Rahmen auch die Startnummernausgabe erfolgt. Anmeldeschluss ist der 24. Juni, Nachmeldungen für Spätentschlossene sind möglich. Das detaillierte Programm, nähere Infos und Anmeldung zum Montafon-Arlberg-Sparkasse Marathon sind auf www.montafon-arlberg-marathon.com online abrufbar. (bach)


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Das Höchste der Gef Sommer in der Silvretta Montafon Vielseitige Bergerlebnisse auf über 2.000 Metern für große und kleine Bergfreunde Der Sommer in der Silvretta Montafon weckt hochalpine Gefühle. Zahlreiche Gipfel bis an die Dreitausendergrenze und darüber hinaus laden mit unzähligen Möglichkeiten ein, den Sommer in schwindelerregenden Höhen zu genießen: bei einer eindrucksvollen Wanderung auf die Zamangspitze mit der ganzen Familie, bei einer unvergesslichen Nacht unter freiem Himmel im Hochgebirge oder bei einem Bergfrühstück auf über 2.000 Metern mit Panoramablick. Und mit der Saisonkarte können Naturliebhaber die Schönheit des Montafons einen Sommer lang genießen und 19 Bergbahnen zum Pauschalpreis nutzen.

Die Berge mit allen Sinnen erfahren Das Montafon ist ein Wanderparadies, doch ihre Schönheit lässt sich im wörtlichen Sinne auch erfahren. Mit 860 Kilometern Streckennetz bietet es ambitionierten Bikern ebenso wie Genuss-Radlern Touren in jedem Schwierigkeitsgrad. Die Panorama Bike Tour aufs Kapell lässt sich beispielsweise in einer „harten“ oder einer „zarten“ Variante fahren, bei der entweder Teilstrecken mit der Hochjoch Bahn zurückgelegt werden oder die gesamte Strecke aus eigener Kraft oder mit dem E-Mountainbike bewältigt wird. Wem das nicht steil genug ist, der leiht sich ein Klettersteigset und erlebt das Montafon als Top-Destination für „Via Ferrata“-Gänger. Ein vielseitiger Event-Kalender mit kulinarischen und musikali-

schen Veranstaltungen bildet das Sahnehäubchen eines erlebnisreichen Sommers: ob die traditionelle Sonnwendfeier oder das Tanzevent der Extraklasse - die große Alpen Zumba Party in der Nova Stoba. Unvergessliche Nächte unter freiem Himmel Camping im Hochgebirge ist etwas ganz Besonderes: Grillen am Lagerfeuer mit klarer Bergluft in der Nase und dabei den traumhaften Sonnenuntergang genießen. Am nächsten Morgen vom kuscheligen Zelt aus zusehen, wie die Sonne die Berggipfel wachküsst. Alpines Camping ist eine unvergessliche Erfahrung, die Abenteurer vom 9. Juli bis 3. September in der Silvretta Montafon jeden Dienstag im Rahmen einer geführten Tour erleben können.

Aktivitäten für jeden Geschmack. Erfahrene Bergführer begleiten die Gäste auf ihrer Wanderung in der Nova, wo abends die bereitgestellten Zelte aufgeschlagen werden. Auch kleinere Wanderer kommen in den Genuss dieses alpinen Abenteuers und verbringen die Nacht in Hugos Bunter Berg-

Kommentar

Tourismus ja, jedoch mit Umsicht und Maß... Die Tourismus-Szene im Montafon Der kürzliche Montafoner Tourismustag und das massive breite Interesse an diesem bewiesen, dass man im Montafon alles daran setzt, dem Tourismus auch weiterhin jenen Stellenwert zu geben, der ihm eine gute aussichtreiche Zukunft sichert. Das ungute Hick-hack der vergangenen Monate, das die Umstrukturierungen in und um die Fremdenverkehrsorganisation »Montafon Tourismus« begleitete und von angeblichen Besserwissern und Besserkönnern hinten herum auch negativ geschürt wurde, ist vorbei. Gewiss, wo gehobelt wird, fallen Späne und wo ernstlich gearbeitet wird, werden auch fallweise Fehler gemacht und nicht alles ist daher immer eitel Wonne. Doch die Ergebnisse dieser schweren letzten Wochen und Monate und die offensichtlich trotz verschiedener Unkenrufe gelungene Neuorganisation von Montafon Tourismus zeigen, dass man von jetzt ab bereit und gewillt ist, im gesamten Montafon touristisch wieder Nägel mit Köpfen zu machen und zwar auf einer Basis, die dazu prädestiniert ist.

Als wirklich erfreulich wie auch richtig zeigt sich auch die gelungene Zusammenführung und Wieder-Integrierung der Region Hochmontafon. Denn endlich sind seit Mai alle Mitarbeiter von Montafon Tourismus wieder unter einem Dach und unter einem Arbeitgeber und können geschlossen für diesen unter umsichtiger Führung höchsten Einsatz zeigen. Wenn die Rede von höchstem Einsatz für eine schlagkräftige Tourismusinstitution des Montafons ist, so sollte dieser im Rahmen des wirklich Machbaren und nicht in Visionen einiger »Großkopferten« und der Expansionsgelüste einiger Einnahmenbesessener gesehen werden, sondern in der sinnvollen Nutzung einer Tourismusregion, die nach wie vor im Winter und im Sommer zum Verlieben ist und es bleiben sollte. Tourismusaktivitäten wurden in der Vergangenheit immer schon groß geschrieben und es mangelte auch nicht an erfolgreichern Umsetzern. Dem langjährigen absoluten Tourismusfachmann Arno Fricke sei hier stellvertretend ein herzliches »Vergelt’s Gott« gesagt. Ihm wurde sein Abschied nicht unbedingt auf die noble »Englische Art« aufbereitet, zumindest sein Einsatz und seine außer-

tourlichen Arbeitsstunden wurden doch wenig gewürdigt. Das soll hier der guten Ordnung halber nochmals erwähnt werden und manchen »Machern« ins Stammbuch geschrieben werden... Mit dem neuen Marketingbeirat, der in Form von Praktikern am Tourismustag direkt gewählt wurde, hat Montafon Tourismus jedoch nun wieder ein Instrument, mit dem sowohl die touristischen Möglichkeiten als auch die Gegebenheiten der Talschaft in Zukunft gemeinsam touristisch am Boden bleibend, erfolgreich umgesetzt werden können. Es nützt nichts, an der Spitze einer so diffizilen, vielschichtigen Fremdenverkehrsorganisation einen »Oberzampano« zu haben, der mit seinen »Mit-Machern« ohne Rücksicht auf das eigentliche Herz der Region letztere vermarktet und zu einem Massentreffpunkt macht und entwertet. Auch solches kann passieren und ist auch schon eingetroffen. Mit Manuel Bitschnau hat die Talschaft nun einen umsichtigen Mann an der Spitze des Tourismus, der das Sowohl und das Alsauch verkörpert und im bisherigen schwierigen Neuorganisieren von Montafon Tourismus die Nerven behielt.

Das Montafon ist eine der schönsten Tourismusregionen der Alpen, die schon vor Jahrezhnten vom späteren Literatur-Nobelpreisträger Ernest Hemingway (wenn’s auch manche Ewig-Gestrige nicht hören wollen) weltberühmt gemacht und von ihm als sein »Privates Paradies« bezeichnet wurde. Und das soll es bleiben und das geht nur, wenn dem Massentourismus insofern begegnet wird, dass man hier absoluten, nicht besucherzahlenorientiert überbordenden Qualitätstourismus bietet. Und es scheint jetzt so, dass diese Voraussetzungen gegeben sind. Umsicht sollen alle Anstrengungen von Montafon Tourismus in dieser Richtung begleiten. Das heißt nicht, dass man den finanziellen Erfolg aus den Augen verliert. Wichtig ist jedoch, das Maß dazu nicht aus den Augen zu verlieren. Denn s’Füferle und’s Weggle gibt es – unter uns gesagt – auch im Tourismus nicht...

„Commentatore“

Günther J. Wolf Kommentar


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Lebensqualität im Montafon

welt neben dem Kapellrestaurant am Hochjoch.

die Hochjoch Bahn ihre Fahrzeiten: letzte Talfahrt um 23.00 Uhr.

Sonnwendfeier Am Wochenende rund um den längsten Tag des Jahres wird traditionell die Sonnwende gefeiert. Auch im Montafon geht‘s da spektakulär zu: auf unzählligen Gipfeln errichten Freiwillige mit Einbruch der Dunkelheit die Sonnwendfeuer und es entsteht der Eindruck, dass die Berge in Flammen stehen. Am 22. Juni kann das faszinierende Schauspiel mit langer Tradition im Kapellrestaurant hochüber Schruns besonders gut verfolgt werden. Neben den Trachtengruppen sorgt die Platzhirsch Musik für musikalische Unterhaltung und die Ratikon Alphornbläser spätabends für einen mystischen Klang. Für das Event der Extraklasse verlängert

Alpen Zumba Party - tanzend fit werden in traumhafter Kulisse Wer sich gerne an der frischen Luft bewegt und bei heißen Rhythmen nicht ruhig stehen kann, der ist bei der Alpen Zumba Party am 29. Juni in der Silvretta Montafon genau richtig. Beim Höhentraining über 2.000 Metern mit den Instruktoren von Zumba Vorarlberg auf der Terrasse der Nova Stoba kommt jeder ins Schwitzen. Das Tanzevent der Extraklasse ist auch für Gemütliche, die lieber von den Logenplätzen aus zuschauen und das Bergpanorama genießen, ein unvergesslichen Erlebnis. Die Berggastronomie bietet eigens sportliche Menüs für alle Tanz- und Fitnessbegeisterten an. Anmeldungen unter silvretta-montafon.at (pr)

In Tschagguns, im Herzen des Montafon, entsteht ein neues, hochwertiges Wohnprojekt. Die Anlage Tschagguns Flanuf liegt in sonniger, ruhiger Lage ein paar Gehminuten oberhalb des Ortszentrums. Lebensmittelgeschäfte, Infrastruktur und Kindergarten / Volksschule sind zu Fuß leicht erreichbar. Die Wohnanlage besteht aus drei Baukörpern und zeichnet sich durch eine ansprechende Architektur mit Satteldach und Holzfassade sowie eine qualitätsvolle Bauausführung (Tiefgarage, Lift in jedem Haus…) aus. Die 2- bis

Tschagguns Flanuf.jpg

4-Zimmerwohnungen sind nach Süden bzw. Südosten und Südwesten orientiert; drei Dachgeschoßwohnungen mit Dachschrägen und großzügigen Terrassen bieten ein besonderes Wohnerlebnis und wunderschöne Ausblicke. Für Anleger stellen die Wohnungen eine sinnvolle Investition in hochwertige Immobilien in bester Lage dar. (pr)

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Sonnige Wohnungen in neuem Projekt Tschagguns Flanuf.

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Lorüns ist „klima:aktiv“ Bereits im Jahr 2009 hat die Gemeindevertretung Lorüns die Weichen für die Zukunft gestellt. Das alte Gemeindeamt aus dem Jahr 1801 sowie das 1956 erbaute Feuerwehrhaus waren in die Jahre gekommen. Deshalb hat sich die Gemeinde Lorüns mit der 2,3 Millionen Euro-Großinvestition für eine moderne und zukunftsorientierte Neubau-Lösung entschieden. Das imposante Resultat wurde von „klima:aktiv“ mit dem Prädikat „Objekt des Monats“ österreichweit ausgezeichnet. Vor zwei Wochen nahm Bürgermeister Lothar Ladner im Namen der Gemeinde sowohl die Auszeichnung in Gold als auch die Zertifizierung vom Vorarlberger Energieinstitut stolz entgegen. Sabrina Plant als Verantwortliche des Umweltverbands, Michael Braun als Vertreter des Energieinstituts sowie Karl Torghele, der das Projekt unter federführender Begleitung der Firma Spektrum koordinierte, würdigten im Rahmen der Verleihung die beispiellose Realisierung als architektonische und ökologische Meisterleistung. Bürgermeister Lothar Ladner hob in seinen Dankesworten die außerordentlich

Foto: Werner Bachmann

Gemeinde erhält hohe Auszeichnung

„klima:aktiv“ – Architekt Michael Achammer, Bürgermeister Lothar Ladner, Karl Torghele, Sabrina Plant und Michael Braun.

professionelle und reibungslose Zusammenarbeit mit Firmen und Projektleitung hervor. klima:aktiv ist die im Jahr 2004 gestartete Initiative des Lebensministeriums für aktiven Klimaschutz und Teil der Österreichischen Klimastrategie. Ziel ist die rasche und breite Markteinführung klimafreundlicher Technologien und Dienstleistungen. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den vier Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen und Sanieren sowie Erneuerbare Energie.

Das neue Gemeindeamt Lorüns, geplant von der AAZT Achammer Architektur ZT GmbH wurde in Passivhausstandard errichtet. Es besticht neben der Verwendung von ökologischen Baumaterialien wie regionales Holz und Zellulosedämmung auch durch die Nahwärmeanbindung an die benachbarte Feuerwehr und kontrollierte Be- und Entlüftung. Das neue Gemeindeamt Lorüns wurde als kompakter Baukörper in seiner Proportion und Ausrichtung ins ortsbildende Gefüge der bestehenden Bebauungsstruktur eingefügt. Das nicht unterkel-

lerte, zweigeschossige Gebäude mit einer überbauten Fläche von 183 m² wurde sowohl in Passivhausstandard als auch über alle Räumlichkeiten barrierefrei ausgebildet. Das gesamte Bauwerk wurde in Holzbauweise errichtet, die sich aus ökologischen Materialien wie Konstruktionsholz aus der Region, Zellulosedämmung, Holzfaserdämmplatten, sowie einer Fassade aus heimischer Weißtanne zusammensetzt. Diese ökologischen Baustoffe findet man im gesamten Innenraum wieder. Auch im Außenraum wurde auf die Verwendung regionaler Materialien Wert gelegt. (bach)

Ein Fest für die Familie WIGE Montafon feiert Gründung in Schruns Heute feiert die Wirtschaftsgemeinschaft Montafon auf dem Kirchplatz in Schruns ihre Gründung und lädt Groß und Klein zu einem Fest für die ganze Familie ein. Ab 14 Uhr wird ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten. Bereits am Nachmittag wird ein tolles Kinderprogramm geboten mit Kinderhüfburg, Kinderschminken und Zaubershows von und mit Robert Ganahl, der mit seinen Zauberkünsten nicht nur die kleinen Besucher zum Staunen bringen wird. Als eines der großen Highlights gilt der Gastauftritt von Ex-DSDS Star „Jesse Ritch“, der es in der größten Castingshow Deutschlands 2012 bis ins Halbfinale schaffte.

Die „Silbertaler“ begleiten die Feierlichkeiten anlässlich der Gründungsfeier der WIGE Montafon.

Nachdem Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Tourismus beim offiziellen Teil, der Proklamation, um 18 Uhr ihre Grußworte an die Besucher gerichtet haben werden, wird die Harmoniemusik Schruns zum Dämmerschoppen aufspielen. Als ein weiteres Highlight werden die Vollblutmusiker, die „Silbertaler“ aufspielen und für beste Stimmung sorgen. Als krönender Abschluss findet eine besondere Feuershow mit dem vielversprechenden Titel „Alpenglühen – eine Feuershow aus dem Herzen des Montafon“ statt. Ein Gewinnspiel, mit einem E-Bike im Wert von dreitausend Euro als Hauptpreis, sowie weitere unterhaltsame Programmpunkte warten auf die Besucher am Schrunser Kirchplatz. (bach)


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Die 16. Silvretta Classic Montafon Traumautos auf Traumstraßen Wenn im malerischen Partenen am 4. Juli 2013 pünktlich auf den Glockenschlag zur Mittagsstunde 150 Oldtimer im Rahmen der 16. Silvretta Classic Montafon auf ihre Reise gehen, schlägt das Herz eines jeden Automobil-Enthusiasten höher. Die großen Epochen der Automobilgeschichte werden drei Tage lang vom 4. bis zum 6. Juli 2013 optisch und akustisch lebendig. Wenn die faszinierenden Boliden der 20er-Jahre die Silvretta-Hochalpenstraße bezwingen, gefolgt von den Luxus-Karossen der 30er, wenn legendäre Sportwagen den liebenswerten Alltagsmobilen der Nachkriegszeit begegnen – was könnte bei Teilnehmern und Zuschauern mehr automobile Emotionen wecken? So wie beim täglichen Start in Partenen können die rollenden Raritäten auch bei den Zieleinläufen bewundert werden – in

Eine Augenweide sowohl für die Zuseher als auch für die Teilnehmer des Rennens. Schruns am Donnerstag, freitags in Gaschurn und am Samstag beim krönenden Finale in Vandans. Dazwischen erleben die Teilnehmer in ihren lebendigen Zeitzeugen der Autobaukunst die unverfälschte Natur zwischen herrlichen Alpengipfeln und Tälern, kurvigen Straßen neben klaren Gebirgsbächen und uralten Montafoner Holzhäusern. Über 660 Kilometern erstreckt

sich die 16. Silvretta Classic Rallye Montafon in diesem Jahr nicht nur über die schönsten Straßen Vorarlbergs, sondern führt auch rund um das Silvretta-Massiv bis ins malerische Unterengadin. Parallel zur 16. Silvretta Classic Montafon findet in diesem Jahr zum vierten Mal die Silvretta E-Auto Rallye Montafon statt. Bei der Silvretta E-Auto Rallye müssen rund 30 Serienfahr-

zeuge und Prototypen mit reinem Elektroantrieb, und anderen alternativen Antrieben zeigen, was in ihnen steckt. (pr)

INFO

Weitere Informationen zur 16. 6LOYUHWWD&ODVVLF0RQWDIRQÀQGHQ Sie unter http://www.motorNODVVLNGHVLOYUHWWDFODVVLFDNWXell-3532247.html.

M3 Montafon Mountainbike Marathon 'LH+HUDXVIRUGHUXQJVWHOOWVLFKGLHVHV-DKU]XP0DO Unter dem Motto „Starte sportlich und aktiv in die Sommersaison!“ kann das Training zum Mountainbike-Spektakel der Extraklasse starten! Denn von 26.27.7.2013 findet im Montafon der 5. M³ Montafon Mountainbike Marathon inklusive Vorarlberger Landesmeisterschaft statt. Anspruchsvolle Streckenprofile, kräfteraubende Anstiege, waghalsige Abfahrten – der M³ Montafon Mountainbike Marathon macht seinem Namen alle Ehre und hat sich bereits zum Rennklassiker entwickelt. Die Teilnehmer können hier in drei verschiedenen Kategorien ihr sportliches Können auf die Probe stellen, natürlich stets mit dem atemberaubenden Panorama des Montafons im Blick. Beim „M³ extrem“ mit einer Strecke von 120 Kilometern Länge gilt es satte 4.200 Höhenmeter zu überwinden. Beim „M² anspruchsvoll“ stehen auf 65 Kilometern im-

Herausforderung Mountainbike. Foto: sportograf

merhin noch ganze 2.400 Höhenmeter auf dem Plan. 26 Kilometer und 970 Höhenmeter misst der „M¹ sportlich“. Am 27. Juli fällt in Schruns der Startschuss zum fünften M³, bei dem gleichzeitig die Vorarlberger Landesmeisterschaften ausgetragen werden. Programm: Freitag, 26. Juli: Pasta-Party mit „The Monroes“ ab 19.00 Uhr: Pastaparty mit „DJ Motion“ am Kirchplatz Schruns 20.00 Uhr: Start „M4“ Montafon Village Cross am Kirchplatz in Schruns

Beim dritten „M4“ Montafon Village Cross am Kirchplatz in Schruns stehen sich einige der Top-Favoriten bereits am Vorabend gegenüber. Der Kampf um den Titel erfolgt dabei im Ausscheide-Verfahren. Dabei starten vier Biker gleichzeitig auf dem nur 450 m langen Rundkurs - gespickt mit schwierigen Kurven und Sprüngen - durch Schruns. Nur wer sich im Wettkampf Biker gegen Biker behaupten kann kommt in die nächste Runde. 21.00 Uhr: M3 PARTY mit Partyband „The Monroes“ live – Eintritt frei

Samstag, 27. Juli: Race Day & Side Events 7.30 Uhr – Start M³ (LM Herren) 9 Uhr – Start M² (LM Damen) 10 Uhr – Start M1 (LM Junioren) Fernab vom Mountainbike Marathon steht alles im Zeichen der Side Events. Ob View Points für die Zuschauer vor Ort oder Live Stream, Interessierte werden auf jeden Fall informiert. Zusätzlich wird am Kirchplatz in Schruns ein tolles Programm geboten: Ab 10:15 Uhr Frühschoppen mit der Harmoniemusik Schruns Expoarea – verschiedene Aussteller präsentieren ihre neuesten Produkte Moderator Martin Böckle führt die Zuschauer durch das Geschehen 14:00 Uhr / 15:00 Uhr und 18:00 Uhr Siegerehrungen ab 19.00 „Musig i dr Gass“ beim Gasthof Kreuz/Café Wädli (pr)

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Alle weiteren Infos auf www.montafon.at/m3


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Impuls für den Umweltschutz Vertragsunterzeichnung für Europaschutzgebiete

Das Naturjuwel „Verwall“ ist das größte Europaschutzgebiet (Natura 2000) in Vorarlberg. Von entsprechender Bedeutung ist der Schutz dieses größten zusammenhängenden Naturraums. Seit Jahren wurde im Rahmen des EUProjekts „Wegbereitung Verwall“ quer durch sämtliche Interessensgebiete – von der Politik über die Wald- und Forstwirtschaft bis hin zur Alpwirtschaft, der Jagd sowie zum Tourismus und Umweltschutz – am Erhalt dieses Natur-

Im Beisein von Landesrat Erich Schwärzler trafen sich die Naturschutzvereins-Verantwortlichen zur Vertragsunterzeichnung. raums gearbeitet. Mit der Gründung eines eigenen Vereins wurde das von der EU geförderte LeaderProjekt vor wenigen Wochen auf die nächste Ebene gehievt. Die getätigte Vertragsunterzeichnung ist ein weiterer, wesentlicher Schritt. Im Rahmen einer internationalen Ausschreibung wurde Hans Wilhelm Metzler als künftiger Naturschutzmanager zur Betreuung der Europaschutzgebiete bestellt. Metzler ist ausgebildeter Biologe

und wird sein Amt im September antreten. „Eines der großen Ziele wird es sein, einer breiten Bevölkerung, Wissen über das Natura 2000-Gebiet zu vermitteln“, erklärt Vereinsobmann Bürgermeister Martin Netzer aus Gaschurn. „Weiters soll das Projekt dazu beitragen, dass Besucher-Aktivitäten im hochsensiblen Naturraum gelenkt werden“, schildert VizeObmann Bürgermeister Dietmar Tschohl aus Klösterle. Eine Reihe von Informations- und Kommu-

nikationsmaßnahmen soll die Besucher und die Bevölkerung für die Naturwerte des Verwalls sensibilisieren und über das richtige Verhalten im Gebiet gezielt informieren. Das Verwall-Massiv erstreckt sich auf einer Fläche von über 12.000 Hektar über die Gemeinden Gaschurn, Klösterle, St. Gallenkirch und Silbertal und ist als weitgehend intakte Hochgebirgslandschaft die Heimat zahlreicher schützenswerter Vogelarten. Der Begriff „Europaschutzgebiet (Natura 2000) ist ein europäisches Schutzgebietssystem, wozu sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gemeinsam bekannt haben. Ziel ist es, die biologische Vielfalt in Europa zu erhalten. In Vorarlberg sind mehrere so genannte Europaschutzgebiete („Natura 2000“) ausgezeichnet, welche sich vom Bodensee bis in die Gebirgsregionen des Montafons erstrecken. (bach)

Familienerlebnistag am Golm Am Sonntag, 23. Juni erwartet die Besucher beim VN-Familienerlebnistag am Bewegungsberg Golm ein abwechslungsreiches Programm. Neben speziellen Angeboten für Kinder, ein tolles Gewinnspiel und ein Frühschoppen beim Berghof Golm kommt auch Käpt’n Blaubär aus dem beliebten Freizeitpark Ravensburger Spieleland - dem 25 ha großen Freizeitpark am Bodensee mit über 60 Attraktionen - zu Besuch an den Golm und bringt einige Kinderattraktionen mit. Als besonderes Geschenk für

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Historischer Augenblick im Sitzungssaal der Standesvertretung Montafon. Landesrat Erich Schwärzler und Bürgermeister Martin Netzer, als Obmann des Vereins „Naturschutzverein Verwall – Klostertaler Bergwälder“, unterzeichneten die Vereinbarung über die Betreuung der Europaschutzgebiete „Verwall“, „Klostertaler Bergwälder“ und „Wiegensee“.

alle Besucher gibt es -10% auf alle Golm-Tickets und die Golm Attraktionen Flying Fox, Waldseilpark und Alpine Coaster. Programm: Ab 9:00 Start des Familienerlebnistages Ab 10 Uhr Waldseilpark, FlyingFox und Alpine-Coaster-Golm sind geöffnet Ab 11.00 Uhr Frühschoppen mit dem Golmi Trio beim Berghof Golm auf Grüneck sowie Spiel und Spaß mit dem Ravensburger Spieleland und Käpt‘n Blaubär bei der Golmerbahn in Latschau. (pr)


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Heuboden und Mühle: seit gut 300 Jahren Am Donnerstag, dem 27.6.2013 ist es endlich soweit. Die seit mehr als 300 Jahren bestehende Mühle startet in die Sommersaison. Nach der Neuübernahme im Winter 2012/13 wurde viel Zeit investiert um den Gästen die neue alte Mühle wieder in Erinnerung zu rufen. Entlang der Ill, direkt am Radweg lädt die Muehle mit ihrem neu angelegten Gastgarten und der Pimm‘s Lounge die Besucher auch tagsüber in idyllischer Atmosphäre zum Wohlfühlen ein. Vom Frühstück bis zum BBQ, vom Brunch bis zum Cocktail, für jeden Gast bietet die individuelle Speise- und Getränkekarte eine reichhaltige Auswahl an. Diverse Events, Livebands, DJ’s u.v.m. runden das abwechslungsreich, gestaltete Programm im Partyclub-Muehle ab. Das ganze Team der Mühle Gaschurn freut sich auf ihren nächsten Besuch. (pr)

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Mühle Gaschurn | Fam. Elmar Pavlicek Kirchdorfstraße Nr. 5, 7693 Gaschurn, Tel: 0664 24 37 967 Öffnungszeiten Juni und Juli: Mo, Di, Mi, Do, ab 14.00 Uhr Fr, Sa, So, ab 10.00 Uhr www.muehle.cc Heuboda: Geöffnet ab Donnerstag 27. Juni 20.30 Uhr Happy hour (das Original) 21–22 Uhr Gaschurn 8, 6793 Gaschurn, Tel: 05558 83 55 www.heuboda.com

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Themen- und Veranstaltungsreihe Programm der Montafoner Museen In Kooperation mit dem Land Vorarlberg, dem Kunstforum Montafon sowie dem „Montafoner Sommer“ setzen die Montafoner Museen ihre Themen- und Veranstaltungsreihe fort. Das Bergbaumuseum Silbertal, eine Biotopexkursion, „Sonnenmusik“ und Lesungen von Museumsdirektor Michael Kasper stehen dabei im Mittelpunkt. Das neue Silbertaler Bergbaumuseum ist ein herausragendes Beispiel für familienfreundliche Museumspädagogik. Sowohl Kindern als auch Erwachsenen ist es in der neuen Dauerausstellung möglich, die spannende Welt des Bergbaus zu erleben und hautnah bergmännische Lebensweisen aus vergangenen Tagen kennenzulernen. Der inhaltliche Schwerpunkt des Museums liegt im lokal sehr stark verwurzelten Montafoner Bergbau des 15. und 16. Jahrhunderts und ist somit eine ideale Ergänzung zum Silberpfad und zur Silberspielwelt am Kristberg. Spannende archäologische Funde, historische Schriftquellen und beeindruckende Abbildungen lassen den Besucher in eine längst vergangene, mit Mythen und Sagen gespickte, Welt eintauchen. Die Kuratoren der neuen Dauerausstellung sind Sarah Leib und Georg Neuhauser. Am Sonntag, 23. Juni (14 Uhr, Tschagguns, Treffpunkt: Parkplatz Bitschweil) wird die Naturvielfalt in Tschagguns im Rahmen einer Biotopexkursion im Gebiet von Bitschweil, Mansaura und untere Hora eindrucksvoll vor Augen geführt. Bereits zum vierten Mal veranstaltet die Abteilung Umweltschutz der Vorarlberger Landesregierung heuer die erfolgreichen Biotopexkursionen zu den schönsten Naturschätzen unseres Landes. Gemeinsam mit Experten und Expertinnen verschiedenster Fachrichtungen können die Exkursionsteilnehmenden die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt und die versteckten Naturwunder direkt vor der Haustüre entdecken. Unter fachkundiger Leitung von Andreas Beiser haben Interessierte bei der Exkursion am 23. Juni die Möglichkeit, einen besonders schönen Landschaftsteil der Gemeinde Tschagguns zu er-

Naturvielfalt in Tschagguns – an den vom Gletscher geformten Felsköpfen auf Mansaura führt die Exkursion zum Großraumbiotop der unteren Hora. kunden. Gemeinsam besuchen die Teilnehmenden die für das Montafon charakteristischen Moore auf Bitschweil, die vom Gletscher geformten Felsköpfe auf Mansaura und abschließend das Großraumbiotop Hora – Lebensraum für viele seltene Wildtiere, wie das Auerhuhn. Besondere Naturschätze, die es zu entdecken gilt, sind beispielsweise der stark gefährdete Rundblatt-Sonnentau, das Gefleckte Knabenkraut, und farbenprächtige Schmetterlinge. Für die Exkursion sind etwa zwei Stunden einzuplanen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wind und Regen zum Trotz, findet die Exkursion bei jeder Witterung statt. Alle Interessierten, Naturliebhaber und Freiluftfreunde sind eingeladen, mitzubringen sind gutes Schuhwerk, Getränke, gegebenenfalls Proviant, Wetterschutz, wenn möglich Fernglas und Lupe. Am Sonntag, 30. Juni (20:15 Uhr) erklingt „Sonnenmusik“ im Vitalzentrum Felbermayer in Gaschurn. „Habsburger und das Montafon“ – Musik von Flutar und ein interessanter Vortrag von Michael Kasper. „K&K“ lautet das Motto des diesjährigen Montafoner Sommers. Was liegt also näher, als sich zu den Klängen der Sonnenmusik von Flutar (Martin Vallaster – FLUtes & Gerhard Ganahl – guiTAR) mit dem Verhältnis der Habsburger, in deren Reich die Sonne ja bekanntlich nie unterging, zum Montafon zu beschäftigen. Geschichten rund um die Besuche von Habsburgern im Montafon, Berichte über Widersetzlichkeit und Anhänglichkeit der Montafoner Untertanen an ihr langjähriges Herrscherhaus sowie Informationen zu Beginn und Ende dieser jahrhundertelangen Beziehung werden an diesem

Abend vorgetragen werden. Im Konzert von Flutar erstrahlt sonnige Originalmusik für Flöte & Gitarre von Ravi Shankar, Mark Clement Pollard, Michael Buchrainer, Alan Thomas, Érik Marchelie, David Babcock, Christopher Caliendo, Andrew Earle Simpson und Ludger Vollmer. Am Dienstag, 2. Juli (20 Uhr) führt Michael Kasper durch die Montafoner Migrationsgeschichte im Kunstforum Montafon. „Der Krautschneider ist da!“ – Lesung und Musik von Moussa Cissokho. Das Wandern prägte über Jahrhunderte die Montafoner Geschichte. Während im Mittelalter noch Walser und Bergarbeiter ins Montafon einwanderten, folgte in der Neuzeit saisonale oder dauerhafte Abwanderung aus dem kargen Gebirgstal, die im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt erreichte. Begriffe wie „Krautschneider“, „Sensenhändler“, „Ährenleserinnen“ oder „Schwabenkinder“ sind untrennbar mit der Geschichte der Montafoner Bevölkerung verknüpft und werden an diesem Abend durch verschiedene Berichte, Erzählungen und andere Texte veranschaulicht. Dass die Montafoner Migrationsgeschichte aber bis heute andauert, immer noch Menschen ins Tal kommen, andere hingegen abwandern soll ebenso in den Blick genommen werden. Der aus dem Senegal stammende Sänger Moussa Cissokho wird die Veranstaltung auf der Kora (afrikan. Stegharfe) musikalisch begleiten. (bach)

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Montafoner Museen Kirchplatz 15/Schruns +43 (0)5556 74723 info@montafoner-museen.at www.montafoner-museen.at


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Legosch – das Märchen von Gaschurn -DQLQD9LOVPDLHUGUHKW.XU]Ă€OPLP0RQWDIRQ Rege Betriebsamkeit herrschte im vergangenen Mai an mehreren Kamera- und Filmschauplätzen im Montafon. Der Grund: die älteste Tochter von Star-Regisseur und Kameramann Joseph Vilsmaier, Janina, drehte den KurzďŹ lm „Legosch – das Märchen von Gaschurn“. Mit der UnterstĂźtzung von Montafon Tourismus, der Gemeinde Gaschurn, der Polizeiinspektion Gaschurn sowie zahlreicher freiwilliger Helfer und einiger Laienschauspieler der Theatergruppe Latschau kehrte die heute sechsundzwanzigjährige Janina Vilsmaier an den Ort zurĂźck, an dem sie bereits in ihrer Kindheit drehte. Bei den Dreharbeiten zu „Schlafes Bruder“ (UrauffĂźhrung 1995), bei dem ihr „Papa“ Regie fĂźhrte, gingen Janina Vilsmaier und ihre jĂźngere Schwester Theresa in Gaschurn in die Volksschule. Die jĂźngste der drei TĂśchter von

Rege Betriebsamkeit herrschte am Set in Gaschurn bei den Dreharbeiten von Janina Vilsmaiers produzierten KurzďŹ lm. Joseph Vilsmaier und seiner Frau Dana VĂĄvrovĂĄ (verstarb 2009), JoseďŹ na, wurde sogar in Gaschurn getauft. Jetzt kehrte Janina Vilsmaier mit ihrem ersten eigenen SpielďŹ lmprojekt in die Montafoner Gemeinde zurĂźck, als Abschlussarbeit zur Erlangung des „Masters CertiďŹ cates“ fĂźr ihre Ausbildung an der London Film School.

„Legosch – das Märchen von Gaschurn“ (Arbeitstitel) zeigt den Tagesablauf eines Bankräubers, der eigentlich ein guter Mensch ist, aber durch persĂśnliche ďŹ nanzielle Not keinen anderen Ausweg mehr weiĂ&#x;, nach dem Raub mit dem Bus nach Hause fährt, seine Schulden bezahlt und sich am Ende des Tages widerstandslos festnehmen

lässt. Als Hauptdarsteller konnte Martin Walch („SOKO KitzbĂźhel“, „Rosenheim Cops“, „Ludwig II“, „Was machen Frauen morgens um halb vier“, „Baader Meinhof Komplex“), gewonnen werden. Die Dreharbeiten, die sieben Tage in Anspruch nahmen, sind inzwischen abgeschlossen, die Filmsets abgebaut. „Wir sind hier im Montafon groĂ&#x;artig unterstĂźtzt worden, dieses Ergebnis hätte so nirgendwo erzielt werden kĂśnnen. Es isch supr gsi!“, zeigt sich Produktionsleiterin Gabriela Schuster gleichermaĂ&#x;en begeistert wie ihre CheďŹ n Janina Vilsmaier. Produziert wird der Film von der „Perathon Film“ in MĂźnchen und wird ab September im Rahmen internationaler Festivals vorgestellt. Janina Vilsmaier hat bereits eine international beachtete und ausgezeichnete Dokumentation mit dem Titel „Skin“ gedreht. Ein Filmbeitrag zu den Dreharbeiten ist auf Montafon TV via Internet zu sehen. (bach)

Sonnwend-Feiern im Montafon Å+LJK/LJKWV´DP.ULVWEHUJ6FKDIEHUJXQG+RFKMRFK 8201-300 oder an der Abendkassa der Schafberg-Bahnen in Gargellen (www.gargellen.at).

Am Wochenende um den längsten Tag des Jahres wird die Sonnwende im Montafon traditionell gefeiert. Zahlreiche SonnwendFeiern sorgen dafßr, dass unzählige Gipfel im Montafon am Samstag, 22. Juni mit Einbruch der Dunkelheit in Flammen stehen werden.

Sonnenwende am Hochjoch In Schruns wird der kalendarische Sommerbeginn ebenfalls am Wochenende gefeiert. Sonnwendfeier am Samstag, 22. Juni im Kapellrestaurant am Hochjoch mit Trachtengruppen, Live-Musik, Rätikon Alphornbläser, verlängerte Betriebszeit bis 23.00 Uhr, buchbar bei www.silvretta-montafon. at bzw. Tel. +43(0)5557 6300.

Zu buchstäblichen „High-Lights“ laden in bewährter Manier der Silbertalter Kristberg, der Schafberg in Gargellen sowie das Hochjoch in Schruns. Rahmenprogramm und kulinarische Highlights bilden die Szenerie an auĂ&#x;ergewĂśhnlich schĂśnen Schauplätzen im Montafon, die eine eindrucksvolle Sommernacht „nah am Feuer“ versprechen. „Berge in Flammen“ in Gargellen Sonnwendfeier am Samstag, 22. Juni auf Ăźber 2.000 SeehĂśhe im Bergrestaurant Schafberg HĂźsli. Das Gebirgsmassiv rund um das Schafberg-Plateau – Ritzenspit-

Das „Wunschholz“ wird beispielsweise am Schafberg in Gargellen ins Feuer geworfen. zen, Schlapiner-Spitze, Madrisa, Gargellner KĂśpfe und unter anderem das Reutehorn – wird erneut

„in Flammen“ stehen. Karten und Voranmeldung im TourismusbĂźro Gargellen unter Tel. +43 (0)5558

„Panoramafeuer“ am Kristberg Sonnwendfeier am Kristberg mit verlängerter Bergfahrt am Samstag, 22. Juni durch die Montafoner Kristbergbahn, Livemusik (nur bei guter Witterung), feinem Essen (Ă  la carte oder MenĂź), einmaligem Panoramablick auf die Feuer der Berge und anschlieĂ&#x;ender Nachtfahrt mit der Kristbergbahn bis ca. 23:00 Uhr. Tischreservierung Tel.: 0043 (0)5556 72290. (bach)


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„Montafoner Sommer 2013“ „K & K – Kitsch und Kult“ – 28. Juni bis 7. Juli

„Offi muaß i“ – das Motto des vorjährigen Kulturfestivals beschäftigte sich in Anlehnung an das ausgewiesene Motto mit dem seit jeher vorhandenen Ehrgeiz der Menschen, neue Gipfel zu erklimmen, vorhandene Grenzen auszuloten und es bis ganz nach oben zu schaffen. Das Resultat und die Resonanz waren beeindruckend und so erwarten Kunstinteressierte ab 28. Juni 2013 abermals ein vielversprechendes Programm. „K & K – Kitsch und Kult“: Wo steckt der Kult im Kitsch? Der Kitsch im Kult? Oder verbirgt sich gar hinter dem Kult ganz einfach der Kitsch: Freigesprochen durch einen neuen Namen, damit wir

ihm umso hemmungsloser frönen können? Fragen über Fragen, die sich im Laufe der Veranstaltungsreihe einer Lösung stellen. „Wie auch immer. Der Montafoner Sommer macht 2013 Schluss mit den Schuldgefühlen. Die Besucher erwartet ein kultiges K & K-Programm aus erfreulich Altbekanntem und vielleicht kitschig Neuem“, lässt der künstlerische Leiter Nikolaus Netzer verheißungsvoll vorausblicken. Pferdeballett und Tschuschenkapelle Highlights wie das Konzert „Wien bleibt Wien“ mit Musik von Johann Strauss und seinen Freunden, barockes Pferdeballett mit prächtiger Musik und Reitkunst auf höchstem Niveau, die Wiener Tschuschenkapelle, deren schmissigen Balkanrhythmen man sich hemmungslos hingeben sollte, das Symphonische Schrammelquartett und eine „steirische Wirtshausoper in einem Rausch“ verleihen dem Montafoner Sommer

Foto: Werner Bachmann

Stand der „Montafoner Sommer“ des Vorjahres ganz im Zeichen des Spannungsfeldes „Offi muaß i“, so verbirgt sich im diesjährigen Motto erneut ein tief gehender Gedanke, der alle Veranstaltungen erneut miteinander verbinden soll: „K & K – Kitsch und Kult“.

„K & K“ – Das „Gaumenfest“ mit Peter Waldner findet im Rahmen des Montafoner Sommer 2013 am Dienstag, 2. Juli im Hotel Madrisa in Gargellen statt. 2013 einen gemütvollen Hauch von K & K-Romantik, versehen mit einer kräftigen Prise kultiger Wiener Schlitzohrigkeit. Vom 28. Juni bis 7. Juli wird das umfangreiche Programm an unterschiedlichen Schauplätzen im

Montafon über die Bühne gehen. Das Eröffnungskonzert findet am Freitag, 28. Juni am „Bündtahof“ in Vandans statt. Ausführliche Informationen sind online unter www.montafoner-sommer.at online abrufbar. (bach)

Umfangreiche Jugendbefragung Ergebnispräsentation im Schrunser Sternensaal von Heino Mangeng und seinem Team ausgewertet und aufbereitet.

Die Jugend im Montafon – welche Wünsche, Träume, Ideen und Ängste sind in der Talschaft vorhanden. Was soll die Zukunft bringen? Unter dem Motto „Miar wen`s wissa“ führte der Stand Montafon eine umfangreiche Befragung aller Jugendlichen zwischen zwölf und achtzehn Jahren durch. Die Ergebnisse sind ausgewertet und wurden bei den Montafoner Jugendgesprächen am vergangenen Wochenende in Schruns offiziell präsentiert. „Es goht um Mara!“, erklärt die Montafoner Jugendkoordinatorin Monika Valentin, „Ziel der talschaftsweiten Umfrage war es, die Wünsche und Bedürfnisse aus Sicht der Jugend zu erfahren und ihre Lebenssituation kennenzulernen“, schildert Valentin im Detail. Insgesamt wurden in Kooperation mit der Fachhochschule Vorarlberg tau-

Montafons Jugendkoordinatorin Monika Valentin nahm eine wahre Flut von Befragungsergebnissen entgegen. senddreihundert achtseitige Fragebögen an alle Jugendlichen zwischen zwölf und achtzehn Jahren ausgegeben, mit sensationellem Feedback, wie sich herausstellen

sollte. „An die vierhundertfünfzig ausgefüllte Fragebögen wurden zurückgeschickt. Absolut Spitze“, lautet der Tenor. In den vergangenen Wochen wurde die Umfrage

Die Ergebnis-Präsentation war nur ein Teil dessen, denn am Samstag wurden im Rahmen des Jugendbeteiligungstages im Schrunser Sternensaal die Ergebnisse möglichen Lösungen zugeführt, um diese den Bürgermeistern und Gemeinden vorzulegen. Bedauerlicherweise fühlen sich lediglich achtzehn Prozent der Montafoner Jugendlichen von ihren Bürgermeistern gegenwärtig verstanden. Krönender Abschluss des Jugend-Forums in Schruns war die Gartenparty im Jugendhaus JAM am Samstagabend. DJ-Beats und eine heiße Feuershow bildeten den vergnüglichen Rahmen des konstruktiven und gleichermaßen kreativen Jugendbeteiligungstages im Montafon. (bach)


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Stand Montafon Neue Öffnungszeiten – Mehr Bürgerservice

Der Begriff „Stand Montafon“ geht zurück ins Mittelalter, in die Zeit der Vorarlberger Landstände. Die Landstände waren damals die allgemeine Volksvertretung des Landes. Ihre Existenz lässt sich bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts zurückverfolgen. Der Ausbau der landständischen Verfassung erreichte seinen Höhepunkt um das Jahr 1604. Der Dreißigjährige Krieg brachte den Niedergang der ständischen Macht. Den endgültigen Untergang der ständischen Verfassung besiegelten die Bayernherrschaft (1806-1814) und der Übergang zum Absolutismus. Zur Zeit des Höhepunktes der ständischen Entwicklung gehörten zu

Foto: Werner Bachmann

Der Stand Montafon ist in Jahrhunderten gewachsen und präsentiert sich heute als moderner Regionalverband, der vielseitige Interessen der gesamten Talschaft unter einem Dach vereint. Umso wichtiger ist die serviceorientierte Bürgernähe der Standesverwaltung, die aus diesem Grund den Leistungsumfang durch geänderte Öffnungszeiten erweitert.

„Wir wollen uns noch mehr Zeit für die Anliegen der Montafoner Bevölkerung nehmen“, Bernhard Maier, Standessekretär. den vier Herrschaften vor dem Arlberg, die damals in erster Linie das Gebiet des heutigen Vorarlbergs darstellten, die drei Städte Feldkirch, Bregenz und Bludenz und einundzwanzig Gerichte. Da man die drei Städte auch zu den Gerichten zählte, sprach man einfach von vierundzwanzig Gerichten oder vierundzwanzig

Ständen. Am 12. April 1832 wurde ein Vertrag unterzeichnet, der seit damals zwischen dem Stand Montafon als Verkörperung der zehn Gemeinden des Tales (mit Lorüns und Stallehr) und dem Stand Montafon (Forstfonds), zu dem nur acht Gemeinden gehören, grundsätzlich unterscheidet. Der Stand Montafon steht heute als Gemeindeverband im ungeteilten Eigentum der zehn Standesgemeinden Bartholomäberg, Gaschurn, Silbertal, Schruns, St. Anton i.M., St. Gallenkirch, Tschagguns, Vandans, Lorüns und Stallehr. Das Entscheidungsgremium bildet die Standesvertretung, dem die Bürgermeister der zehn Standesgemeinden angehören. Buchstäblich unter einem Dach sind der Stand Montafon und dessen Verwaltung in der Montafonerstraße in Schruns beheimatet. Eine serviceorientierte Bürgernähe unterstützt die Anliegen der Bevölkerung, die vor Ort zur Kenntnis gebracht werden können. „Damit wir noch besser auf die Anliegen der Bürger eingehen können, erweitern wir im Rahmen

unseres neu geregelten Parteienverkehrs unseren Leistungsumfang“, sagt Standessekretär Bernhard Maier. Natürlich ist die Verwaltung im Standesgebäude nach wie vor täglich geöffnet. Von Montag bis Freitag stehen die Mitarbeiter von 8 bis 12 Uhr für die Anliegen der Bürger zur Verfügung. Außerdem ist am Montagund Mittwoch-Nachmittag von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet. Auch am Freitag-Nachmittag: von 13.30 bis 16 Uhr. Termine sind nach vorheriger Vereinbarung nahezu jederzeit möglich. (bach)

INFO

Stand Montafon Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8 bis 12 Uhr Montag & Mittwoch: 13.30 bis 17 Uhr Freitag: 8 bis 12 Uhr & 13.30 bis 16 Uhr DI/DO Nachmittag kein Parteienverkehr Montafonerstraße 21/Schruns Telefon 0 55 56 / 7 21 32 info@stand-montafon.at www.stand-montafon.at

Montafoner Wissenschaftspreis Der Stand Montafon sorgt seit Jahrzehnten als Auftraggeber dafür, dass beispielsweise die Geschichte der Talschaft erforscht werden kann und konnte. Nun folgt der nächste Schritt. Der Stand Montafon schreibt erstmalig den „Montafoner Wissenschaftspreis“ für NachwuchsWissenschaftler aus. „Der Preis soll Forschungen fördern, die sich mit dem Montafon auseinandersetzen“, schildert Standesrepräsentant Rudi Lerch. „Erwünscht sind Arbeiten aus sämtlichen Gebieten, wobei vor allem an Arbeiten gedacht sind, die der Themenbörse (online auf www.montafoner-museen. at) des Standes entnommen sind oder innovative, interdisziplinäre Wege einschlagen“, führt Michael

Kasper, kulturwissenschaftlicher Bereichsleiter beim Stand im Detail aus. Solche Themen können beispielsweise aus der Forstwirtschaft (Schutzwald), der Kulturgeschichte (Migration 16. bis 20. Jahrhundert, Klima- und Umweltgeschichte seit dem Mittelalter) sowie aus der Kulturlandschaft (Das Montafoner Haus) oder dem Regionalmanagement (Interkommunaler Finanzausgleich) sein. Der „Montafoner Wissenschaftspreis“ wird alle zwei Jahre verliehen, ist mit dreitausend Euro dotiert und wird von der Sparkasse großzügig und anerkennend unterstützt. Vorgestellt wird die von einer hochkarätigen Jury ausgewählte Arbeit im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Tal. Bewerbungen für den ersten „Montafoner Wissenschaftspreis“

Foto: Werner Bachmann

Förderung von Nachwuchswissenschaftlern

können bis 15. März 2014 eingereicht werden. Für Rückfragen steht Michael Kasper (Telefon 0 55

Regionaltypische Architektur, Kulturlandschaft, Viehzucht, Viehhandel und Viehmarkt im Montafon sind beispielgebende Anregungen der Themenbörse (online auf www.motafonermuseen.at). 56 / 7 47 23, m.kapser@montafoner-museen.at) unterstützend zur Verfügung. (bach)


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Montafoner Traktorwochenende Drei Tage im Zeichen der Nostalgie Beim bereits 5. Montafoner Traktorwochenende, dem beliebten Traktortreffen im Montafon, werden vom 28. bis 30. Juni mehr als einhundert Oldtimer-Traktoren aus dem In- und Ausland im Montafon erwartet. Unzählige Teilnehmer, Begleiter und Schaulustige werden erneut den Weg ins Montafon antreten, um das dreitägige Fest im Zeichen der Nostalgie und Geselligkeit bei freiem Eintritt zu feiern. Im Rahmen einer Panoramafahrt am Samstag, 29. Juni auf die Bielerhöhe und anschließender Präsentation der Traktoren (Baujahr 1980 und älter) auf dem Schrunser Kirchplatz sind die Old- und Youngtimer hautnah zu erleben, auf dem Festplatz bei der Talstation der Golmerbahn in Vandans wird an allen drei Tagen ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie geboten (Grillabend, „Dirndl- und Lederhosennacht“, Lagerfeuer, Kinderfest mit Hüpfburg, Kinderschminken, Traktorfahrten, Eselreiten, Tombola). Am Sonntag, 30. Juni erwartet die Besucher das „Erste Monta-

Die Panoramafahrt zur Bielerhöhe ist eines der Highlights beim Montafoner Traktorentreffen vom 28. bis 30. Juni. foner Eselfest“, wobei die vierund zweibeinigen Teilnehmer im Team einen Hindernislauf gegen

die Zeit antreten werden. Neben Spaß und Unterhaltung winken auch schöne Preise. Informationen

und detaillierte Programminformationen sind online unter www. montafoner-traktorfreunde.at abrufbar. (bach)

Montafoner Bergbaugeschichte Historisches Bergwerk Bartholomäberg Die Bergbaugeschichte im Montafon hautnah zu erleben, ist seit Mitte Juni im Historischen Bergwerk Bartholomäberg erneut möglich. Bis Mitte Oktober ist die geschichtsträchtige Stätte jeweils am Mittwoch, Freitag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet. In Bartholomäberg befindet sich das einzige Schaubergwerk Vorarlbergs. Bei der Restauration des Bergwerkes wurde besonders auf die Erhaltung eines unverfälschten historischen Charakters geachtet. Rund einhundertfünfzehn Meter des „St. Anna Stollens“, dessen tatsächliche Länge unbekannt ist, konnten für die Besucher zugänglich gemacht werden. Unter fachkundiger Führung kann die Faszination eines historischen

Bergwerkführer Erich Fritz vermittelt den Besuchern die kargen und harten Arbeitsbedingungen der Bergknappen aus längst vergangenen Zeiten.

Bergwerkes buchstäblich hautnah erlebt werden. Kompetent und ausführlich vermittelt Bergwerkführer Erich Fritz die kargen und harten Arbeitsbedingungen der Bergknappen aus längst vergangenen Zeiten. Besucher lernen die Vielfalt der örtlichen Gesteine, Erze und Mineralien kennen. Führungen für Gruppen ab fünf Personen sind gegen Voranmeldung das ganze Jahr über möglich. Die Bergbauregion „Knappagruaba“ ist in Verbindung mit einer schönen Wanderung von der Barockkirche Bartholomäberg aus in knapp einer Stunde erreichbar. Information und Anmeldung (www.montafon.at/bergwerk) bei Bartholomäberg Tourismus Tel.: +43 (0)5556 73101 oder bei Bergwerksführer Erich Fritz, Tel.: +43 (0)664 840 3596. (bach)


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Ä R Z T E APOTHEKEN APOTHEKENDIENST FÜR BLUDENZ UND REGION NENZING/BLUMENEGG Von Montag bis Freitag (unabhängig ob Werk- od. Feiertag) außerhalb der festgesetzten Betriebszeiten täglich wechselnder Bereitschaftsdienst. Montag: Central Apotheke, Bludenz; St. Jakob-Apotheke, Bludesch Dienstag: Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Mittwoch: Apotheke Nenzing und Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Donnerstag: Rosenegg-Apotheke, Bürs und Blumenegg-Apotheke, Thüringen Freitag: Apotheke Bludenz Stadt Am Wochenende (von Samstag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr) Sa 22.6. und So 23.6. Apotheke Bludenz Stadt und Apotheke Nenzing

DIENSTE DER ÄRZTE IM SANITÄTSSPRENGEL BLUDENZ Mit den Gemeinden Nüziders, Bürs, Brand, Bürserberg, Stallehr und Lorüns Dauer des Notdienstes: 7 bis 7 Uhr des nachfolgenden Tages Freitag 21.6. Dr. Jenny Kurt, Färberstraße 10, Bludenz, 05552/62877 oder 0664/2062877 Samstag 22.6. Dr. Scheinhütte Klaudia, Bahnhofstraße 19, Bludenz, 05552/67024 oder 0664/1610853

Sonntag 23.6. Dr. Jenny Kurt, Färberstraße 10, Bludenz, 05552/62877 oder 0664/2062877 Montag 24.6. Dr. Tschol Günter, Bahnhofstraße 11, Bludenz, 05552/65746 oder 0664/3383825 oder 05552/65662 Dienstag 25.6. Dr. Maximilian Mohilla, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Mittwoch 26.6. Dr Scheinhütte Klaudia, Bahnhofstraße 19, Bludenz, 05552/67024 oder 0664/1610853 Donnerstag 27.6. Dr. Lattner KlausUlrich, Alte Landstraße 9, Bludenz, 05552/62749 oder 0664/4309138

APOTHEKENDIENST MONTAFON Der Diensthabende Apothekennotdienst an Wochenende und Feiertagen ist unter der Tel: 05556/72362 oder auf der Homepage kur.apo.or.at erfahren.

NOTDIENST MONTAFON Der diensthabende Arzt an den Wochenenden und Feiertagen ist unter der Nummer 141 zu erfahren.

NOTDIENST KLOSTERTAL Sa 22.6. und So 23.6. Winfried Burtscher, Dalaas, 05585/7212 8-12 Uhr und 17-18 Uhr

ZAHNÄRZTLICHER NOTDIENST BLUDENZ Sa 22.6. und So 23.6. 17-19 Uhr Dr. Michael Kollreider, Bahnhofstraße 8b, Bludenz, Tel.: 05552/63865

„G

Geme Ziel von „Gauenstein Aktiv“ ist das Erwirtschaften von Geld, um Kindern und Familien aus dem Montafon oder mit einer Beziehung zum Montafon unter die Arme greifen zu können. Der Verein wurde im Juli 2010 gegründet und hat mittlerweile 74 Mitglieder davon erfreulicherweise auch 9 Jugendliche unter 18 Jahren. Vom jüngsten Mitglied mit 10 Jahren bis zum ältesten mit 85 Jahren, sorgen alle im Verein für einen reibungslosen Ablauf von größeren und kleineren Veranstaltungen im Montafon. Bei den großen, jährlichen Events, wie zum Beispiel dem „Krauthobelkonzert“, dem „Montafon Opening“ oder dem Traktorfest in Vandans ist der Verein dankbar für die zusätzliche Unterstützung vieler engagierter Mitbürger, die sich in den Dienst der guten Sache stellen und tatkräftig mithelfen.

In der Vergangenheit war es dem Verein möglich, mit insgesamt 45.000 Euro in vielen Fällen schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten. Besonders zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang die Hilfe für den 12jährigen Florian in Höhe von 7000 Euro für Therapie und einen behindertengerechten Umbau seines Elternhauses, die 3000 Euro Ersthilfe für eine Spezialrehabilitation von Emilian oder auch die 3000 Euro für Margarethe, die eine spezielle Therapie benötigte. Neben der Dankbarkeit der Eltern sind sicherlich die leuchtenden Kinderaugen von Alessia-May, Larissa und Lea, um nur einige zu nennen, ein besonderer Ansporn im Verein mitzuarbeiten. Aber nicht nur Kindern, sondern auch unverschuldet in Not geratenen Montafonern Familien, konnte von Gauenstein Aktiv mit Beträgen von bis zu 2000 Euroge-

Vorarlberger Skiverband und Brauerei Fohrenburg Die Brauerei Fohrenburg mit der bekannten Limonadenmarke DIEZANO ist sei 2010 Partner des Jugend Skipool Vorarlberg. Nun konnte diese Sponsoringvereinbarung zwischen dem Jugend Skipool Vorarlberg und der Brauerei Fohrenburg GmbH für weitere 3 Jahre abgeschlossen werden. Der VSV vertreten durch Präsi-

dent Patrick Ortlieb, sowie Geschäftsführer DI Hans Steiner und Sabine Treimel (Marketingleitung) trafen sich in Bludenz zur Unterzeichnung. Die neue Vereinbarung beinhaltet die finanzielle Unterstützung des Vorarlberger Skiverbandes und gleichzeitig die Bewerbung der Vorarlberger Limonaden DIEZANO bis 2016. (pr)


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Gauenstein Aktiv“

einnütziger Verein unterstützt Bedürftige den Veranstaltungen. Und so wird der gute Teamgeist unter den engagierten Mitgliedern auch durch einen jährlichen Vereinsausflug und einige andere Geselligkeiten gefördert. Wer Interesse an dem gemeinnützigen Verein bekommen hat, kann sich unter www. gauensteinaktiv.at weiter informieren. Neue Mitglieder sind im Verein willkommen und können sich jederzeit unter der Tel. Nr. 0664-961 77 80 melden. Sollte jemand von einem unterstützenswerten Fall erfahren, so bitten wir dies an die gleiche Nummer zu melden. In nächster Zukunft engagiert sich „Gauenstein Aktiv“ bei folgenden größeren Events: 28. 30.06. Traktorfest in Vandans. Der Erlös ist für eine Delphintherapie von Larissa vorgesehen. 14. 08. Krauthobelkonzert am Kirchplatz in Schruns. Hier geht der Erlös an „Geben für Leben“.

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Ein Verein, der sich karitativen Zwecken verschrieben hat.

holfen werden. Neben der finanziellen Hilfe leisten Mitglieder des Vereins auch praktische Hilfe für Behinderte, die sich über wöchentliche Besuche, den gemeinsamen Spaziergang oder die Begleitung bei alltäglichen Besorgungen immer wieder freuen. Nicht vergessen werden soll auch, dass im letzten Jahr für die Instandsetzung der Mauer des Klosters Gauenstein ein Betrag von 10.000 Euro überwiesen wurde. An dieser Stelle gilt ein ganz besonderes Dankeschön den Sponsoren, ohne deren Unterstützung die Hilfe in diesem Umfang wohl kaum möglich gewesen wäre: Arlberg Limonade, Firma Bömag, Holzbau Fritz, Baufirma Jaeger, Kopierstudio Marent, MF Fahrzeugtechnik, Metzgerei Salzgeber und Bäckerei Stüttler. Eine effektive Zusammenarbeit von Jung und Alt sind der Garant für den reibungslosen Ablauf bei


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Gsundheitsbrünnele *HKLUQWUDLQLQJKlOWELVLQVKRKH$OWHUÀW „Wer rastet, der rostet“ trifft auch auf unser Gedächtnis zu. Aus diesem Grund ermöglichen die Sozialpsychiatrischen Dienste der aks gesundheit spezielle Trainingsprogramme für Menschen mit Gedächtnisstörungen. Ergotherapeutin Judith Zagrajsek informiert. Wer ist die Zielgruppe? Zagrajsek: Die Gedächtnistrainings der Sozialpsychiatrischen Dienste der aks gesundheit wenden sich an Menschen mit beginnender Demenz oder kognitiven Störungen. Ein weiterer Bereich sind gezielte Gruppen- oder Einzeltherapien für psychisch Erkrankte. Gibt es Anzeichen beginnender Demenz? Zagrajsek: Ein demenzielles Syndrom umfasst drei Elemente. Erstens: Störungen des Gedächtnisses. Die Betroffenen merken sich beispielsweise gerade Besprochenes oder vereinbarte Termine nicht. Zweitens ist mindestens ei-

Ergotherapeutin Judith Zagrajsek

Wie trainieren Sie konkret? Zagrajsek: Wir beginnen mit dem kognitiven Training. Dieses dauert circa 1,5 Stunden. Es folgen die Sitzgymnastik, für eine verbesserte körperliche Beweglichkeit, und anschließend der alltagspraktische Teil. Das selbstständige Bewältigen von täglichen Aktivitäten ist ein wichtiger Teil der geistigen Fitness. Aus diesem Grund bereiten wir gemeinsam ein Mittagessen zu. Das fördert die Selbstständigkeit und trägt zur Geselligkeit bei, die im Alter oft verloren geht. Die Therapie soll die Auswirkungen der Krankheit vermindern und ein rasches Fortschreiten verzögern. Bleiben Sie aktiv und neugierig. ner der folgenden Teilbereiche beeinträchtigt: Orientierung, Sprachverständnis, Lesen, Schreiben oder Rechnen. Drittens führen die damit verbundenen Einschränkungen des alltagsrelevanten Lebens häufig zum Rückzug. Wer klärt Unsicherheiten ab? Zagrajsek: Praktische Ärztinnen und Ärzte oder Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie / Neurologie beraten Personen, die unsicher sind, ob das Vergessen schon „krankhaft“ ist. Bei Bedarf überweisen sie die Klientinnen und Klienten an die Sozialpsychiatrischen Dienste der aks gesundheit und vermitteln so eine gezielte Therapie. Diese orientiert sich dann an den jeweiligen Be-

(Foto: Image Source)

dürfnissen der Klientinnen und Klienten, damit ein bestmögliches Ergebnis erzielt werden kann. Trainings-Schnuppertermine helfen, Schwellenängste abzubauen. Wann und wo wird geübt? Zagrajsek: Das Training der Klientinnen und Klienten mit beginnender Demenz oder kognitiven Störungen umfasst vier Stunden. Es findet jeden Dienstag von 9.00 bis 13.00 Uhr in den Räumen der aks Sozialpsychiatrischen Dienste in Dornbirn statt. Das Team aus Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten arbeitet nach unterschiedlichen Methoden.

Welche Übungen gibt es? Zagrajsek: Es gibt sehr viele unterschiedliche Trainingsmethoden. Wichtig ist die richtige Auswahl und Zusammenstellung der verschiedenen Übungen. Zum Beispiel Sprichwörter nennen und über ihre Bedeutung diskutieren, Geräusche und Lieder erraten, Gegenstände ertasten, Bilder analysieren oder Rätsel lösen. Wir vermitteln Erinnerungstechniken und spielen Spiele, in denen es um Kreativität, Erinnerung und Planung geht. Möglichst viele Bereiche des Gehirnes werden so aktiviert, trainiert und die Denkflexibilität angeregt. Wie erfolgt das Training psychisch erkrankter Menschen? Zagrajsek: Das Training erfolgt

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Kennen Sie Ihren Blutdruck? Sie sollten ihn kennen.

Mag. Ruth Götsch Apothekerin in Nüziders

Sie können in fast jeder Apotheke den Blutdruck messen lassen oder einen Blutdruckmesser kaufen. Die heute angebotenen vollautomatischen Geräte sind sehr einfach in der Handhabung und messen präzise und genau. Achten Sie jedoch beim Kauf auf Qualität und lassen Sie sich ausführlich beraten.

Bluthochdruck ist eine ernste Erkrankung, bei der der Patient durch aktive Mitarbeit sehr viel erreichen kann. Eine gesunde Lebensweise und körperliche Aktivität sind wichtig, außerdem sollten Sie den Blutdruck regelmäßig zu Hause messen und die Werte in einen Blutdruckpass eintragen. Messen Sie regelmäßig am Morgen und am Abend zur gleichen Zeit. Blutdruckschwankungen im Verlauf eines Tages sind normal. Nur durch regelmäßige Messungen ist eine sichere Bewertung und eine gute Blutdruckeinstellung für den Arzt möglich. Generell gibt es eine Reihe von Fehlerquellen beim

Messen, die in der Folge zu falschen Blutdruckwerten führen können. Fragen Sie in Ihrer Apotheke - wir Apothekerinnen und Apotheker geben ihnen gerne wertvolle Tipps, um falsche Werte zu vermeiden. Leicht erhöhte Blutdruckwerte lassen sich außerdem häufig durch eine Änderung des Lebensstils normalisieren: Reduktion des Körpergewichtes, regelmäßige Bewegung, Stressabbau und gesunde, kochsalzarme Ernährung. Verschiedene Herz-Kreislauf-Teemischungen und beruhigende Teemischungen können eine medikamentöse Therapie bei Bluthochdruck unterstützen.


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in Einzel- und Gruppentherapien. Ziel ist das Verbessern und der Erhalt kognitiver Funktionen: Beispielsweise das Wahrnehmen, zeitliches und räumliches Orientieren, Verarbeiten von Informationen, Steuern des Handelns oder die Aufmerksamkeit des Gedächtnisses. Auch komplexe geistige Fähigkeiten wie das Problemlösen werden geübt.

51 Zagrajsek: Jeder kann selbst zu Hause etwas für seine „grauen Zellen“ tun. Bleiben Sie aktiv und neugierig. Lernen Sie eine Fremdsprache oder besuchen Sie einen Tanzkurs. Entdecken Sie neue Spiele. Zudem gibt es eine große Anzahl Bücher und Internetseiten zum Thema Gedächtnistraining – mit Übungen bis hin zu vorgefertigten Trainingsplänen.

Gibt es allgemeine Regeln? Zagrajsek: Das Gehirn ist trainierbar. Wie beim Sport ist ein regelmäßiges und ausdauerndes Training über einen längeren Zeitraum wichtig. Dies können mehrere über den Tag verteilte Übungen sein oder ein konkretes Trainings-Pensum zur selben Uhrzeit. Wichtig: Es soll Spaß machen, denn Leistungsdruck führt nur zu Denkblockaden.

Kontakt

aks gesundheit GmbH Sozialpsychiatrische Dienste Rheinstraße 61 6900 Bregenz T 055 74 / 202 – 0 gesundheit@aks.or.at www.aks.or.at

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Kann man Gedächtnisverlust vorbeugen?

Jeder kann selbst etwas für die grauen Zellen tun. (Foto: Image Source)

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Welche Rolle spielt der Körper? Zagrajsek: Ein gesunder und aktiver Körper wirkt positiv auf die Leistungen des Gehirnes. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr und tägliche Bewegung.


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Semra Kessler hat den neuen Mitsubishi Space Star von Gerhard Bickel, Geschäftsführer des Mitsubishi Autohaus Josef Bickel in Schlins übernommen. Den Space Star hat sie beim Gewinnspiel des XXXLutz in Bludenz gewonnen und freut sich sichtlich darüber. Der Mitsubishi Space Star ist das modernste Kleinwagenkonzept von Mitsubishi und verbraucht nur vier Liter Benzin pro 100 Km. Mit 92g CO² ist der Mitsubishi Space Star derzeit eines der umweltfreundlichsten Autos überhaupt. Den Mitsubishi Space Star gibt es jetzt zum Aktionspreis ab EUR 9.990,-. Infos zum neuen Mitsubishi Space Star beim Autohaus Josef Bickel in Schlins: T 05524 8329 mail@bickel.at (pr)

Marketingclub bei Collini. Ein „schlafender Riese“ – zumindest außerhalb der Zielgruppe – war die Collini-Gruppe für die Mitglieder des Marketingclubs Vorarlberg (MCV) mit Präsident Karlheinz Kindler und den Vorständen Tibor Naphegyi sowie Dieter Heidegger an der Spitze, als sie von Vorstandsvorsitzenden DI Johannes Collini kürzlich in die Welt von Collini entführt wurden. Im Bereich hochqualitativer Oberflächenbeschichtung ist Collini Marktführer und beschäftigt in Europa über 1.400 Mitarbeiter, davon rund 400 am Hauptsitz in Hohenems. Die Marketingstrategien und die stetigen Überlegungen, bei denen der Kunde im Mittelpunkt steht, sind beeindruckende Säulen des Erfolgs von Collini. Bei der Betriebserkundung durften die Clubmitglieder auch schon einen Blick in das neue Anodisierungswerk werfen. Die 23-MillionenEuro-Investition wird in Kürze in Betrieb gehen und ist in dieser Art das erste Werk mit dieser Technik weltweit. Im Foto: Gute gelaunte Vorstände des Marketinglclubs und der Collini-Vortragenden. Erste Reihe (vlnr) Gottfried Techt, Ramasamy Kalaivanan, Guntram Obwegeser (Alle Collini). Hinten Dieter Heidegger (MCV), Johannes Collini, Tibor Naphegyi und Karlheinz Kindler (beide MCV) (pr)

Fit durch den Tag Mit Anthozym Petrasch Alkoholfrei

Mag. pharm. Werner Petrasch, GF Mr. Petrasch GmbH & Co KG, Dornbirn

Semra Kessler, Gerhard Bickel

40 Jahre war Anthozym Petrasch mit Alkohol als erfolgreiches Arzneimittel auf dem Markt. Um den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden, wurde daraus Anthozym Petrasch Alkoholfrei.

Durch das Weglassen des Alkohols, die Haltbarmachung durch Pasteurisierung und die Anpassung an die gesetzlichen Vorschriften wurde ein wertvolles und zwischenzeitlich sehr beliebtes Nahrungsergänzungsmittel. Das beliebte und erfolgreiche Nahrungsergänzungsmittel hat sich als Energielieferant in Zeiten großer körperlicher Anstrengungen, in Stressphasen, bei der Erholung nach Krankheit, bei Müdigkeit und Abgespanntheit bewährt. Außerdem ermöglicht es Hobby- und Profisportlern intensivere Trainingseinheiten und kürzere Erholungsphasen. Diese möglichen

Wirkungen resultieren aus der Synergie wertvoller Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Rote Beete, rechtsdrehende Milchsäure, Vitamin C, Eisen, Kalium, Magnesium. Die ausgezeichnete Qualität ist einen Versuch wert. www.anthozym.at (pr)

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Herbert Geringer informiert Herzlich willkommen im Rosenmonat Juni Die meisten Hobbygärtner schätzen den Juni ganz besonders. Denn dann öffnet die Königin der Blumen ihre Knospen. Was gibt es Schöneres als den Anblick üppig gefüllter Blütenschätze, die vielleicht noch einen betörenden Duft verströmen. Die Zeiten, in denen Edelrosen nur mit der Größe, Form und Farbe überzeugten sind längst vorbei. Neue Züchtungen vereinen Schönheit, Duft, Blühfreude und letztlich Vitalität!

ich meine, den englischen Namen „flower carpet“, was soviel wie Blumenteppich bedeutet. Dieser Bezeichnung werden diese Rosen tatsächlich gerecht und vorausgesetzt Sie erwerben die richtigen Sorgen, blühen diese Rosen vom Frühjahr bis zum Herbst. Geheimnisvolle Strauchrose: Strauchrosen können von 1,5 bis zu 2 m hoch werden. Diese Rosenart feiert nach Jahren der Abwesenheit ein besonders geglücktes „Come back!“ Tipps zum Setzen: • Erwerben Sie wirklich nur qualitativ hochwertige, robuste Sorten im Pflanztopf • Wenn Sie Rosen setzen dann beachten Sie bitte, das die Veredelungsstelle mit Erde abgedeckt wird. (ca 6 cm) • Rosen können Sie auch in Töpfen kultivieren. Der Topf sollte groß und standfest sein. Verwenden Sie bitte wirklich nur eine gute Erde, stellen Sie den Topf auf Abstandhalter und achten Sie darauf, daß das Wasser zügig abfließen kann. • Versorgen Sie die Rosen regelmäßig mit einem guten Dünger. • Bei länger anhaltenden Trockenheit bitte die Rosen ausreichend mit Wasser versorgen. • Verblühtes bitte immer sofort entfernen.

Bodendeckerrosen: Diese Rosen tragen zu Recht, wie

Wenn Sie jetzt eine leistungsfähige Gärtnerei besuchen, können Sie sich von der Farbe der Blüten, von der Belaubung, vom Duft

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Herbert Geringer

selbst überzeugen und getopfte Rosen problemlos in Ihrem Garten ansiedeln. (hg)

Gartentipp von ORF-Radiogärtner Herbert Geringer, jeden Freitag um 8.15 Uhr Radio Vorarlberg gartenparkgeringer.at

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Englische Rosen von David Austin erreichen Weltruhm: David Austin zählt unbestritten zu den bekanntesten Rosenzüchtern der Welt. Ihm gelang es historische duftenden Rosen und mehrmals blühende so zu kreuzen, daß eine Rose entstand, die wirklich begeistert. Allerdings ist bei den Liebhabern englischer Rosen etwas die Geduld gefordert. In den ersten Jahren, nach erfolgter Anpflanzung, sind die Triebe relativ schwach. Mit einem Staudenhalter ist aber das Problem einfach gelöst.


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Musterwohnungbesichtigung NĂźtzen Sie die Gelegenheit Die Firma Nägele Wohn- und Projektbau GmbH aus Sulz lädt am kommenden Samstag, den 22. Juni zu einem Tag der offenen TĂźr ein. Das hochwertige und moderne Wohnprojekt besteht aus insgesamt 12 Einheiten und wurde Anfang dieses Jahres den neuen EigentĂźmern Ăźbergeben. Die Nachfrage fĂźr diese Wohnungen war sehr groĂ&#x; und es ist nur noch eine Wohnung verfĂźgbar. Nägele hat diese 3-Zimmer-Wohnung als Musterwohnung ausgebaut, sodass sich fĂźr alle Interessierten die MĂśglichkeit bietet, sich von der Bau- und Ausstattungsqualität vor Ort zu Ăźberzeugen. Kommenden Samstag, von 10 – 13 Uhr, ďŹ ndet der Tag der offenen TĂźr in Bludenz, ZĂźrcherstraĂ&#x;e 18 statt. (pr)

INFO

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Kinderchor La Luna mit 22 Kindern und dem Jugendchor Sunny mit 11 Jugendlichen aus S. Anton im Montafon veranstalten am 22. Juni im „Haus des Gastes“ in Schruns eine BeneďŹ zveranstaltung fĂźr den kranken 3 jährigen Emilian aus Bludenz. AufgefĂźhrt wird das Musical „Anna sucht das GlĂźck“ nach einer Geschichte von Birgit Bender. Eine Geschichte, die uns dorthin fĂźhrt, wo das GlĂźck zu ďŹ nden ist – in uns selbst. Termin: Samstag, 22. Juni, Beginn 17:00 Uhr. Eintritt: freiwillige Spenden fĂźr Emilian. (ver)

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Kinder helfen. Der


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Der Opel Astra Sports Tourer ist bester Kompakter aller Zeiten im 100.000 Km-Dauertest 104.800 Testkilometer und das ohne das geringste technische Problem, der Opel Astra Sports Tourer ist das beste jemals getestete Fahrzeug in der hart umkämpften Kompaktklasse. Der Fahrkomfort und die Langstreckentauglichkeit begeistern die Redakteure! 278282.jpg

Der Opel Astra: immer eine gute Wahl. Der Zweitplatzierte hingegen musste schon dreimal repariert werden. Der Opel Astra Sports Tourer wird

ab sofort mit dem Slogan ‚Opel der Zuverlässige‘ gebrandet. Georg Kirchberger, Verkaufsleiter von Auto Gerster:

‚Genau diese Erfahrung machen wir bei allen aktuellen Opel-Modellen. Opel spielt absolut im Premiumsegment!‘ (pr)

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Die Redaktion der Dachzeitschrift Auto Motor und Sport führt eine Bestenliste aller Dauertests. In der Kompaktklasse setzt sich der Opel Astra Sports Tourer vor dem Golf, der Mercedes A-Klasse sowie dem Toyota Prius überlegen an die Spitze. Nur bei Opel gab es keinen einzigen außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt während des Langzeittests, nach fast zwei Jahren und 100.000 anspruchsvollen Kilometern.


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Skiverband tagt am Arlberg VSV-Jahreshauptversammlung am 26. Juni Der Vorarlberger Skiverband hält am Mittwoh, 26. Juni um 19 Uhr in Lech seine 69. Jahreshauptversammlung ab. Als Örtlichkeit wurde das Hotel Arlberg in Lech festgelegt. Auf der Tagesordnung steht neben den Berichten des Präsidenten und der Referenten die Neuwahl des Hauptausschusses des VSV. In seinem Heimatort Lech wird VSV-Präsident Patrick Ortlieb Mitglieder und Gäste der Versammlung begrüßen. Veranstaltender Verein ist der Ski-Club Arlberg, der das jährliche Treffen im Panoramazelt des Hotel Arlberg austrägt. Einlass ist um 18:30 Uhr. Im Rahmen der Tagung wird dem tödlich verunglückten VSVLäufer Björn Sieber in würdiger Erinnerung gedacht werden. Im

März fand der erste Björn Sieber-Gedächtnislauf im Zeichen der Nachwuchsförderung im Schigebiet Damüls-Mellau statt. Durch die Teilnahme von mehr als zweihundertfünfzig Sportlerinnen und Sportlern konnte ein Reinerlös in der Höhe von 20.261 Euro erzielt werden. „Wenn ich es einmal geschafft habe, dann werde ich etwas für den Nachwuchs tun“, so lautete ein Herzenswunsch des am 26. Oktober 2012 bei einem tragischen Autounfall verstorbenen Skifahrers Björn Sieber. Durch die Björn Sieber Mission soll dieser Traum des jungen Ausnahmetalents nun in Erfüllung gehen. Vergangene Woche verlängerten die Brauerei Fohrenburg und der Jugend-Skipool Vorarlberg

VSV-Präsident Patrick Ortlieb sowie Sabine Treimel und Hans Steiner unterzeichneten die Sponsoring-Vereinbarung. Am 26. Juni findet die VSV-Jahreshauptversammlung in Lech statt. die Sponsoring-Vereinbarung um weitere drei Jahre. Der Vorarlberger Skiverband, vertreten durch Präsident Patrick Ortlieb, und die Brauerei Fohrenburg, vertreten durch Geschäftsführer DI Hans Steiner und Sabine Treimel (Marketingleitung ) trafen sich in den Bludenzer Räumlichkeiten der

Brauerei zur Unterzeichnung. Die neuerliche Vereinbarung beinhaltet einerseits eine finanzielle Unterstützung für den VSV und ermöglicht andererseits dem Getränkehersteller gleichzeitig die Bewerbung des Limonadengetränks Diezano über den Skisport. (bach)

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Last Minute Ferienjob. Die Sommerferien in Sichtweite und noch kein Ferienjob in Aussicht? Kein Grund zur Panik! Sehr hilfreich bei der Suche nach dem Last-Minute-Sommerjob ist die aha-Ferienjobbörse. Auch bei den Vorarlberger Firmen steht die Online-Jobbörse hoch im Kurs. Insgesamt haben heuer bisher 114 Unternehmen rund 795 Ferienjobs im aha gemeldet. Noch gibt es eine große Auswahl an freien Stellen, vom klassischen Ferienjob als Briefzusteller bis zur actionreichen Beschäftigung als Sportbetreuer. Einfach reinklicken unter http://ferienjob.aha.or.at. Auch Firmen können weiterhin ihren Bedarf an Aushilfskräften melden. Jobeintrag und Jobsuche sind kostenlos. (ver)


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Schülerliga Bundesmeisterschaft Schruns und Vandans als Austragungsorte rungsspielen der Bundesmeisterschaft durch FAIR PLAY-Juroren, das Schiedsrichter-Team und die teilnehmenden Mannschaften selbst. Durch Einbeziehung der beteiligten Mannschaften (Schüler/Betreuer) soll der FAIR PLAYGedanke noch fester verankert werden.

Vom 22. bis 27. Juni gastiert der Kickernachwuchs im Montafon, bei der 38. Sparkasse-Schülerliga spielen die zehn besten Schulmannschaften Österreichs in diesem Jahr in Vorarlberg um den Titel „Sparkasse-Schülerliga Bundesmeister 2013“. David Alaba als großes Schülerliga-Vorbild Auch heuer im 38. Jahr der Sparkasse-Schülerliga werden emotionsgeladene, fesselnde und faire Spiele des österreichischen Fußballnachwuchses (U13) erwartet. Und alle wollen ihren Vorbildern, den Nationalteamspielern, nacheifern. Denn auch David Alaba, Zlatko Junuzovic, Andreas Ivanschitz und Aleksandar Dragovic haben schon im Schülerliga-Trikot gekickt. Nicht weniger als 742 Schulen nahmen an der Sparkasse-Schülerliga 2012/2013 teil. Für die Bundesmeisterschaft von 22. bis 27. Juni qualifizierten sich schließlich die neun Landesmeister, das gastgebende Bundesland Vorarlberg ist mit zwei Mannschaften vertreten.

Die Vorarlberger Landessieger – das PG Mehrerau – vertreten Vorarlberg bei den Bundesmeisterschaften, die unter anderem in Schruns ausgetragen werden. Gespielt wird bei der Bundesmeisterschaft in zwei Gruppen zu je fünf Teams. Die zwei Erstplatzierten jeder Gruppe treffen in weiterer Folge im Halbfinale in Kreuzspielen aufeinander, ehe es im Finale am 27. Juni im Fußballstadion im Aktivpark Montafon in Schruns (10:45 Uhr) um den Bundesmeistertitel geht. Nicht

nur Tore zählen bei der Bundesmeisterschaft, sondern auch der Fair Play-Gedanke und so wird auch bei der Sparkasse-Schülerliga Bundesmeisterschaft 2013 wieder der „Peter Rehnelt FAIR PLAY-Preis“ vergeben. Die Bewertung für den „Peter Rehnelt FAIR PLAY-Bewerb“ erfolgt bei den Vorrunden-/Kreuz- und Platzie-

Schülerinnen und Schüler spenden für Bludenzer Kinder Eine gleichermaßen schöne und vorbildliche Aktion starteten kürzlich die Volks- und Hauptschule Lech. Schülerinnen und Schüler verkauften mit großem Einsatz Herzen und „gesunde Jausen“. Dabei kamen sage und schreibe 2.400 Euro zusammen. Als Begünstigte wurden die beiden „Engel“ aus Bludenz, Amelie und Joshua ausgewählt. Amelie trotzt(e) einer schweren Krankheit, aus Joshua wurde trotz Handicap ein musikalisches Wunderkind. Mit dem Geld werden Therapien und weitere Unterstützung der von der Kinderhilfsorganisation Stunde des Herzens betreuten Kinder sichergestellt. Besonderen Dank für dieses herzergreifende Projekt gilt den

SchülerInnen und der Lehrerin Dagmar Malin. Das Geld wurde bereits direkt an die beiden Familien übergeben, dabei gab’s vom kleinen Joshua noch eine musika-

lische Überraschung am Klavier. Mehr Infos sowie Spendenmöglichkeiten finden Sie auf www. herz.or.at oder Facebook „Stunde des Herzens“.

Starkes, soziales Engagement der Lecher SchülerInnen

1980 wurde in Dornbirn zum ersten Mal die Bundesmeisterschaft im Bundesland Vorarlberg ausgetragen. Nach 1988, 1995 und 2004 wird in diesem Jahr zum fünften Mal der Bundesmeister im Ländle ermittelt. Das gesamte Montafon fiebert nun aktuell der fünften Bundesmeisterschaft entgegen. An der Trainingsstätte von Weltund Europameister Spanien werden in Schruns die ersten beiden Spieltage sowie der Finaltag der Bundesmeisterschaft ausgetragen. Die weiteren Spielorte der Bundesmeisterschaft 2013 sind Götzis und Vandans. Das Montafon hat sich in den letzten Jahren als Top-Adresse für Trainingscamps für Profi-, Amateur- und Jugend-Mannschaften etabliert. In Schruns-Tschagguns garantieren vier Naturrasenspielfelder und zwei Kunstrasenplätze optimale Bedingungen. Bereits internationale Spitzenclubs wie Lazio Rom, Werder Bremen, Red Bull Salzburg, FC Malaga, VfB Stuttgart und zuletzt der Welt- und Europameister Spanien haben ihre Trainingslager erfolgreich in SchrunsTschagguns absolviert. (bach)

INFO

SchülerligaBundesmeisterschaft Programm: 23. 06: Eröffnung und 1. Spieltag 9.30 Uhr – Sportplatz Schruns 24. 06. 2. Spieltag 9.30 Uhr – Sportplatz Schruns +DOEÀQDOVSLHOH 8KUXQG8KU²+DOEÀQDOspiele Götzis 26. 06. Platzierungsspiele 9.30 Uhr – Platzierungsspiele Sportplatz Vandans 27. 06. Finaltag und Spiele um Platz 2-4 & Siegerehrung Ab 8.30 Uhr – Sportplatz Schruns & Rahmenprogramm 12.15 Uhr - Siegerehrung


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*ROÁDQGH Josef Sch Bei den Golflandesmeisterschaften, die am vergangenen Wochenende in Braz ausgetragen wurden, holten sich Josef Schittl (GC Braz-Bludenz) und Julia Unterweger (GC Montafon) die begehrten Landesmeistertitel. Bei den Damen spielte Siegerin Julia Unterweger vor allem am zweiten Tag ein „Solo“, am ersten Tag konnte Julia Jäger (GC Montfort) mit drei Schlägen Rückstand noch gut mithalten. Mit zwei ausgeglichenen Runden sicherte sich die erst zwölfjährige Montafonerin Janika Rüttimann Platz zwei und überholte damit Julia Jäger noch um einen Schlag. Jäger musste sich dann den dritten Platz mit Beate Ganahl (GC BludenzBraz) und Katharina Hummel (GC Montfort) teilen. „Es ist alles aufgegangen“, freute sich die nunmehr vierfache Titelträgerin Julia Unterweger (16), die nun auf allen

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Wasserpark. Die IfS-Jugendberatungsstelle Mühletor organisiert für alle actionfreudige Jugendlichen zwischen zwölf und siebzehn Jahren eine Fahrt in den Wasserpark „Area 47“. Der Ausflug findet in der ersten Ferienwoche am Dienstag, 09. Juli statt. Verschiedenste Attraktionen erwarten die Jugendlichen im größten Outdoorpark im Ötztal: Wasserrutschen, Blobbing, Sprungturm, Klettern und vieles mehr. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden an verschiedenen Haltestellen (Dornbirn, Feldkirch und Bludenz) mit einem Bus abgeholt (Fahrt inkl. Eintritt in den Wasserpark und Jause). Anmeldungen und Informationen bei Sarah Natter, IfSJugendberatungsstelle Mühletor, Bludenz (sarah.natter@ifs.at oder 0664/60 88 41 31). Unterstützt wird die Fahrt von der Stadt Bludenz und der Spark7. (red)

vier Achtzehn-Loch-Anlagen in Vorarlberg eine Landesmeisterschaft gewonnen hat. Spannend bis zum Schluss verlief der Herrenbewerb. Letztlich setzte sich auf dem schwer

Berglaufmeister. Jürgen Bettinazzi (Bild) ist Österreichischer Berglaufmeister bei den Masters. Itter in Tirol war dieses Jahr Austragungsort der Österreichischen Berglauf Meisterschaften. Vom Dorfplatz aus starteten bei sehr warmen Temperaturen um die dreißig Grad Celsius einhundertachtzig Läuferinnen und Läufer auf die Kraftalm sowie den Gipfel der Hohen Salve auf 1927 Meter Seehöhe. Die selektiven Streckenlängen betrugen 7,9 km (750 Hm) und 10,9 km (1200 Hm). Neben der österreichischen Elite war auch Jürgen Bettinazzi vom ULC Bludenz am Start. In seiner Altersklasse M70 wurde er mit einer fantastischen Zeit von 1:13:48 Österreichischer Meister. Bei den Herren siegte David Schneider, bei den Damen Andrea Mayr. (red)


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ittl und Julia Unterweger sind Landesmeister

Josef Schittl und Julia Unterweger sind Vorarlbergs Golf-Landesmeister und freuten sich gemeinsam mit den Medaillengewinnern am vergangenen Wochenende in Braz. zu spielendenden Platz in Braz, der ungewöhnlich starke Geländeneigungen aufweist, die Routine durch. Noch sechs Löcher vor Ende des Bewerbes lagen der spätere Landesmeister Josef Schittl, Laurenz Mathei, Noah

Zünd, Felix Hummel, Michael Vonbank, Yannik Alexander und Leroy Kienreich ganz knapp zusammen. Erst die letzten Löcher entschieden zugunsten von Schittl. „Ich habe dort als erster zu meinem normalen Spiel zu-

rück gefunden, das hat den Ausschlag gegeben“, analysiert der Sieger. Tatsächlich haben Schittls Konkurrenten in der Schlussphase Nerven gezeigt, „unnötige“ Fehler gemacht und damit die Chance auf den Titel vergeben.

So durfte Schittl am achtzehnten Loch in Braz jubeln und die Gratulation seines Vorgängers Lucas Hepberger entgegen nehmen, der wegen der Teilnahme an den Staatsmeisterschaften gefehlt hatte. (red)

Leistungsnadel von ÖTSV verliehen

Durch Präsidentin Elisabeth Kinsperger erhielt das Tanzpaar Helga und Kurt Mangard diese Auszeichnung in Gold für fünfzig Stockerlplätze. Der kurze Zeitraum von nur zweiundvierzig Monaten genügte den Turniertänzern zum Traumergebnis mit neunundzwanzig Siegen. Davon sind der Österreichische Meistertitel 2011 und der Vizemeistertitel 2012 besonders hervorzuheben. Ebenfalls mit einer Leistungsnadel wurde das Turnierpaar Helga und Otmar Dür geehrt. Für fünfundzwanzig Stockerlplätze erhielt das Tanzpaar die Auszeichnung in Silber. Den ersten Stockerlplatz seit ihrem kürzlichen Aufstieg in die

Tanzklasse A konnte sich das Turnierpaar Mathilde und Karl Köstlinger beim internationalen Turnier in Waldshut erkämpfen. Vor zwei Wochen erreichten sie in der Klasse A III Standard einen fünften und einen dritten Rang. Eine eindrucksvolle Bestätigung der Bemühungen und vieler Trainingsstunden für das erfolgreiche Bludenzer Turnierpaar. (red)

Das Turnierpaar Mathilde und Karl Köstlinger erreichten beim internationalen Turnier in Waldshut ihren ersten Stockerlplatz.

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Im Rahmen des Sommerfestes „Black & White“ 2013 wurden dem Bludenzer Tanzsportclub „bludance“ die Leistungsnadeln des Österreichischen Tanzsportverbandes in Silber und Gold feierlich übergeben.


Freitag, 21. Juni 2013

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Lions Club Silvretta Golf Trophy 2013 14.000 Euro für den guten Zweck!

Insgesamt folgten über 60 Golfer der Einladung des Lions Club Silvretta in den Golfclub BludenzBraz. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Clubpräsident Sieghard Köberle und einer kleinen Stärkung machten die Spieler ihre Runde. Die Organisationsmitglieder des LC Silvrettas freuen sich über den Erlös von EUR 14.000,- für den guten Zweck! Musik, Dinner und Tombola Zum feierlichen Tagesausklang fanden sich die Golffreunde in der Traube Braz ein. Mehr als 100 Gäste und Spieler folgten der Einladung. Neben der Preisverleihung und kulinarischen Köstlichkeiten, warteten Tombolapreise im Wert von über 7.000 Euro sowie tolle Turnierpreise auf die Gäste. Musikalische Umrahmung bot Bernd

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Zwischenverpflegung für die Sportler in Form von feinsten Weißwürsten, Brezeln, Brötchen sowie verschiedenen Kuchen und frischem Obst wurde von Gastroprofi Irmi-Marie Sachs Ritter und ihrem Team - Monika Lercher, Waltraud Gassner sowie Roswitha Tschabrun - zur Verfügung gestellt. Die zusätzliche mobile Verpflegung hielt die Golfer auch unterwegs in Laune.

Konzett sowie Christof Waibel mit Band. Dank gilt dem Team des GC Bludenz-Braz, der Traube Braz sowie allen Freunden und Sponsoren des GC Silvretta. 14.000 Euro konnten durch diese Veranstaltung lukriert werden, weshalb sich der Lions Club Silvretta bei allen Beteiligten und helfenden Händen offiziell nochmals herzlich bedanken möchte!

Die Gästeschar Unter den zahlreichen Gästen waren: Christoph Lorünser (GF Traube Braz sowie GC BludenzBraz) sowie Thomas Lorünser (LED ON), Enrico Schnell (GF Teampool), der Touristiker Manuel Bitschnau (GF Montafon Tourismus), Werner Netzer (GF Illwerke Tourismus) und Aurelia Kogler (Montcon Consulting). Weiters spielten mit Robert Tschofen (Raumausstatter Tschofen), Richard Vonbank (Vonbank Küche + Wohnen), Albert Gassner (Gassner Stahlbau), Othmar Vonbank (GF Vonbank Technik), Stefan Szabo (GF pro Task) mit Sabine sowie Engelbert Burtscher (Burtscher Böden). Seitens des GC Bludenz-Braz war dabei Manfred Tschol (Präsident), Dietmar Dreier (Sportwart) sowie Herbert Hoch (Jugendsportwart). Und viele mehr ... alle Infos und zahlreiche Fotos auf www.lionssilvretta.at

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Bei absolutem Kaiserwetter ging vergangenen Samstag die Lions Golf Trophy 2013 über die Bühne, die für karitative Zwecke 14.000 Euro erbrachte.


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Freitag, 21. Juni 2013


Freitag, 21. Juni 2013

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Regional-Wetter am Wochenende Freitag g

Samstag

Sonntag

Min: 15° / Max: 26°

Min: 14° / Max: 24°

Min: 13° / Max: 25°

Nach Ende der 1. Hitzewelle geht es leicht unbeständig in Richtung Wochenende. Bereits am Freitag immer wieder Schauer und Gewitter bei etwa 25 Grad. Am Samstag voraussichtlich tagsßber immer sonniger und warm. Schauer- und Gewitter sind aber vereinzelt noch mÜglich, bevorzugt in der Frßh und gegen Abend. Der Sonntag dßrfte recht sonnig werden, erst im Laufe des Abend wiederum Regenschauer und Gewitter bei weiterhin warmen Temperaturen.

franzĂśsisch: Leben

Abordnung

Trend

Thomas Filz

Die kommende Woche dßrfte noch mässig warm mit einzelnen Schauern und Gewittern beginnen. Es sollte von Tag zu Tag stabiler und mit steigenden Temperaturen auch wieder sommerlich warm werden. Eine weitere Hitzewelle ist vorerst jedoch nicht in Sicht! Laufende Infos ßber mÜgliche Gewitter: www.wetterring.at

behĂśrdliche VerfĂźgung

Fort am GroĂ&#x;en Sklavensee

BallettschĂźlerin

einteiliger Schutzanzug

Distanz

Wunder

KochsalzlĂśsung

unbestimmte, groĂ&#x;e Anzahl

einfetten

SchraubenschlĂźssel

S O H E L E I N H U R H T Y P

V E R I R A E L E A I S E N S C U L C H I D E O N P P B U S S E T E I E S M L O E RO T

A K F R A

B S P L E I U S D R T

A R I A N E

O MB I G K K E I N

I I T I O R DO T A E A P OK G E L GA L

T A R A I A C H I N D U E E N F A S U N O S S C H A E R

A N H A B E N

Hirte

D A

Feldfrucht

kleine HautentzĂźndung

hohe Männersingstimme

Grundmodell

groĂ&#x;es GefäĂ&#x; mit Henkel

japaniWeisscher Politiker, sagung † 1909

Wunschbild

KimonogĂźrtel

franzĂśsisch: Jahr

Null beim Roulette europ. FuĂ&#x;ballbund (Abk.)

Gewässer in den Voralpen

englisch: tun, machen

Schwur franzÜsischer unbest. Artikel USFilmtrophäe

Ehrgeiz, Streben rĂśmisches Gewand japan. Verwaltungsbezirk

enorm Bergstock in GraubĂźnden

EiweiĂ&#x;

bestrafen

germanische Gottheit

Abk.: pianissimo

kĂźnstliche Weltsprache

EDVBegriff (Internet)

wegen, weil

orientalischer Wollstoff

Musikträger (Abk.)

A N

Z B E OR DO E N E S I E D E F B E I E

Kleidung tragen

englischer Gasthof

Haushaltsgerät

Name der Europarakete

S A M S O N OW L A H E R

Fremdwortteil: drei

‚Prag‘ in der Landessprache

arab. Zupfinstrument

altägyptischer Herrscher

‚Ungläubiger‘

A L L

MĂśrtel

horchen

das Existierende (philos.)

E L E V I N

russ. Teekochgerät

eingelegtes HĂźhnerprodukt

hart, unnachgiebig

hinweisendes FĂźrwort

7HOZZZYRUDUOEHUJOLQHVDW

Präsentiert von

Stadt nĂśrdlich Berlins

ein Fruchtzucker

-HGHQ6RQQWDJELV2NWREHU 6RQQWDJ-XQL %UHJHQ]+DIHQDE8KU

™žººà ɜʝšºÂ¨ºº

der Kosmos

ital. Klosterbruder (Kw.)

K O M V I T E E

&DSWDLQV%UXQFK6FKLII

ermĂźdend weibliches Zauberwesen

TrinkgefäĂ&#x; engl. FĂźrwort: er

tropische Baumwolle

männlicher Verwandter

Fremdwortteil: zwei

Wichtigtuerei oberster Rang im Theater DEIKE-PRESS-1619-13


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Freitag, 21. Juni 2013

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Freitag, 21. Juni 2013

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Freitag, 21. Juni 2013

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Freitag, 21. Juni 2013


Freitag, 21. Juni 2013

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Impressum Medieninhaber und Verleger: RZ Regionalzeitungs GmbH, 6800 Feldkirch, Rosengasse 5. Herausgeber: Reiner Kolb (rk), 6800 Feldkirch, Rosengasse 5, und Amt der Stadt Feldkirch. Chefredakteur: Andreas Feiertag (fei), 6800 Feldkirch, Rosengasse 5. Redaktionelle Beiträge sind mit (red) oder dem Kürzel des Redakteurs gezeichnet, von Vereinen, Institutionen und Organisationen übernommene Texte mit (ver). Mit (pr) gezeichnete Texten sind Beiträge im Sinne von bezahlten Anzeigen. Von Parteien und Interessensgruppen unabhängige demokratische regionale Wochenzeitung für die Region Bezirk Bludenz.

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