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Freitag, 8. Februar 2013

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Bücher, Geschichten und Gedichte Angelika Diem – „… weil Worte wirken“ Die Bludenzer Autorin Angelika Diem ist seit ihrer Jugend schriftstellerisch tätig. Die gelernte Pädagogin veröffentlichte bereits mehrere Kinderbücher, darunter die dreiteilige Bilderbuchreihe um die Hexe Pollonia, zahlreiche Kurzgeschichten und ein Geschenkbuch mit dem Titel „Wir vom Jahrgang 1968. Kindheit und Jugend in Österreich“. Die neueste Veröffentlichung der vierundvierzigjährigen Bludenzerin, ein Ratgeber unter dem Titel „Nicht schlank? Na und!“, der im Wartberg Verlag erschienen ist, richtet sich vor allem an Frauen, die es leid sind, zu Diäten gedrängt zu werden, die auf Dauer ohnehin nicht funktionieren und es satt haben, sich dumme Sprüche über ihre Figur anhören zu müssen. Ihr umfangreiches Wirken und aktuelle Blogs sind online abrufbar (www.angelikadiem.at). Im „Anzeiger“-Interview stellt sich Angelika Diem jenen Fragen, die ausschließlich ihr Leben betreffen. (red)

Anzeiger: Was ist Ihr größter Luxus? Diem: Zeit. Anzeiger: Was verabscheuen Sie? Diem: Die Arroganz mit der manche Menschen, die von Geburt an begünstigt sind auf jene herabblicken, die sich sehr anstrengen müssen, um kleine Schritte vorwärts zu machen.

Die Autorin Angelika Diem ist Lehrerin und Schulbibliothekarin an der VMS Bludenz. Anzeiger: Was bedeutet für sie das vollkommene Glück? Diem: Gesund zu sein und in Freiheit leben. Anzeiger: Kennen Sie Ängste? Diem: Die Angst, Menschen zu verlieren, die mir nahestehen. Je älter man wird, desto mehr Menschen muss man verabschieden. Anzeiger: Welcher Ihrer eigenen Charakterzüge schätzen Sie? Diem: Meine Kreativität und meine Freude daran, in Worte zu gießen, was mich bewegt.

Anzeiger: Mit wem würden Sie gerne einen Abend verbringen? Diem: Mit mehreren Leuten, aber nicht allen gemeinsam. Dem Papst, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Erfinderin des Anti-Diät-Tages Mary Evans. Anzeiger: Wo und wann waren Sie am glücklichsten? Diem: In meiner Kindheit, als ich in Frastanz wohnte und mit meinen Freundinnen auf dem Apfelbaum Raumschiff Enterprise spielte. Anzeiger: Welches Talent hätten Sie gerne? Diem: Ich würde gerne ein Musikinstrument spielen können. Anzeiger: Wenn Sie etwas an sich ändern könnten? Was wäre das? Diem: Ich würde mir mehr Gelassenheit wünschen und mehr Ge-

duld mit mir selbst. Anzeiger: Ihr wertvollster Besitz? Diem: Meine Familienfotos. Anzeiger: Eine Sache außer Liebe, die man nicht für Geld kaufen kann? Diem: Mehr Lebenszeit. Anzeiger: Was schätzen Sie an Freunden am meisten? Diem: Zuverlässigkeit. Anzeiger: Wie sieht ein perfekter Tag für Angelika Diem aus? Diem: Er beginnt mit einem guten, langen Frühstück, dann ins Fitnessstudio, hinterher zwei Stunden schreiben, gut zu Mittag essen, mich danach mit Freunden treffen, am Abend nochmals schreiben, mich mit Autorenkollegen austauschen und vor dem Einschlafen ein gutes Buch lesen. Anzeiger: Eine Kindheitserinnerung? Diem: Ein Spaziergang an der Ill mit meinen Eltern, meiner Schwester und Bessie, dem Foxterrier meines Großvaters. Anzeiger: Ihr Traum-Urlaubsziel? Diem: Japan. Anzeiger: Wofür gebe Sie viel Geld aus? Diem: Für Bücher, Geschenke für Familie und Freude, und natürlich Japanreisen. Anzeiger: Ihr Lebensmotto? Diem: Aus jedem Tag etwas Gutes machen. Anzeiger: Wie schalten Sie ab? Diem: Beim Trainieren im Fitnessstudio, beim Kochen oder beim Lesen spannender Bücher.

ZUR PERSON

Angelika Diem Geburtsdatum: 18.8.1968 Geburtsort: Bludenz Familienstand: ledig Erlernter Beruf: Pädagogin Ausgeübter Beruf: Lehrerin und Autorin Hobbies: Kochen, Japan, Bloggen, Lesen Lieblingsort: Bludenz Lieblingsessen: Allerlei Lieblingslokal: „La Piazetta“ (Bludenz)

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