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Nr. 05/14

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19. Jahrgang

1,90 €

Schleswig-Holstein / Hamburg

Eutin 08 feiert SH-Liga-Aufstieg! FC Angeln 02: Wehmut beim scheidenden Trainer Zu Gast beim FC Fockbek: "Hans Sarpei – das T steht für Coach"

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Holstein Kiel im letzten Spiel zum Klassenerhalt

SG Flensburg-Handewitt: bleibt Vize-Image treu

Marc Heider und Patrick Herrmann bejubeln den Torschützen Tim Siedschlag Foto: SwantjeStieh

Interviews SH-Liga

mit Christian Jürgensen ( ETSV Weiche), Christian Hoffmann-Timm (Angeln 02), Bernd Michalski (TSV Rantrum)


Regional Sport - Die Seite 2

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1. und 2. Bundesliga Hamburger SV

Steiler Abstieg: Von Europa bis zur Relegation! Für den HSV, seine Anhänger und den Verein hat es – erst mal - knapp gereicht. Die Relegation gegen den Dritten der Liga 2, Greuther Fürth, wurde mehr schlecht als recht geschafft. Nun heißt es zweimal zittern, bangen und hoffen auf den Ligaverbleib. Beim Hamburger SV ist es in negativer Hinsicht weit gekommen. Eine 1:4-Klatsche, zwar gegen das Über-Team des FC Bayern aus München, wird von Spielern und Offiziellen schöngeredet. Sicherlich. Kämpferisch konnte man den Hanseaten nichts vorwerfen, spielerisch trennten die beiden Mannschaften dann aber doch Welten. Doch kann man Kampf und Einsatz im Abstiegskampf nicht verlangen? Ist das nicht das Mindeste was eine Mannschaft

der 1. Bundesliga den Fans bieten muss? Angetreten mit dem Ziel wieder in europäische Gefilde vorstoßen zu wollen, ist nun die Relegation, das Maß aller Dinge geworden. Drei Trainer versuchten sich mehr schlecht als recht, Spieler wurden eher wahllos gekauft und würden mit Ausnahme des Berliners Lasogga auch in der Zukunft nicht vermisst werden. Doch, sollte die angesprochene Relegation die Hamburger auch in der Spielzeit 2014/15 noch die 1. Liga bescheren, was muss sich dann ändern? Spieler, die allem Anschein nach nicht passen, ein Sportdirektor, der mehr als umstritten ist, ein Vorsitzender, dessen Rücktritt offen im Verein gefordert wird. Nicht die besten Perspektiven für einen Neustart. Hinzu kommen die fehlenden finanziellen Möglichkeiten für Verstärkungen. Ein Calhanoglu wird

trotz seiner Beteuerungen auch in Liga 2 ein Hamburger bleiben zu wollen, kaum zu halten sein. Leverkusen hat hier bereits mehr als angeklopft. Weiter: Ein van der Vaart, den der Verein gerne abgeben möchte (Ajax Amsterdam?), ein Pierre Lasogga, der wohl zurück nach Berlin muss, aber liebend gerne seitens des HSV verpflichtet werden würde. Egal, wer die Verantwortung in der Zukunft trägt, zu beneiden ist er nicht.

Im Blickpunkt Die Ausgliederung der Fußballsparte scheint die einzige Möglichkeit zu sein, den Hamburger SV finanziell langfristig wieder auf gesunde Beine zu stellen. Dier Lizenz für Liga 1 oder 2 wurde ja zunächst nur mit Auflagen erteilt und gilt weiterhin als nicht sicher. Zwar hofft man im

schlimmsten Fall auf die Zuwendungen von Gönner Kühne, sicher sein kann man sich aber erst, wenn das Modell „HSV plus“ angenommen wird. Ansonsten konnte es sogar bis in die Regionalliga zurückgehen…

Die Vorschau Für den Bundesliga-Dino wird es in den Relegationsspielen schon am 15.+18.5 ernst. Die Hamburger haben dann zuerst Heimrecht. Gewertet wird dann wie im Europapokal, bei Torgleichheit zählen die Auswärtstreffer doppelt. Terminlich auf die WM in Brasilien hofften noch die Spieler Adler, Janßen und Westermann für das deutsche Team von Yogi Löw berufen zu werden. Bis auf Marcel Janßen schaffte es keiner in den vorläufigen Kader. (dief)

FC St. Pauli

Gelungene Saison, trotz verpassten Aufstieges Der FC St. Pauli Hamburg wird die Spielzeit 2013/14 in der gehobenen Spitzengruppe beenden. Dieses Endresultat hätte vor der Saison wohl jeder Anhänger, jeder Spieler und auch die Verantwortlichen im Verein bedenkenlos unterschrieben. Man könnte also zufrieden sein in Hamburg. Könnte- denn lange hatte man sogar die Chance für den ganz großen Wurf, sprich den Erstligaaufstieg vor Augen. Erst mit der Heimniederlage in der 97.(!!) Minute gegen den 1.FC Kaiserslautern war dieser Traum eigentlich beendet. Die erwähnte Heimschwäche machte quasi alles zunichte, die letzte Niederlage gegen Aalen war schon gar nicht mehr erwähnenswert, da „unwichtig“. Trotzdem wird man am Kiez nicht lange trauern müssen. Auf solch eine Spielzeit kann man aufbauen. Ärgerlich nur, dass etwa mit Fin Bartes ein wichtiger Eckpfeiler nach Bremen wechselt. Hier ist die Verpflichtung des Frankfurters Görlitz als Nachfolger zu 90% als sicher zu bezeich-

nen. Der Mittelfeldspieler versuchte sich ja einst auch beim FC Bayern, konnte sich an der Isar aber nicht durchsetzen. Dies sollte ihm in Hamburg eher gelingen. Wo ist noch Nachholbedarf, will man ab Sommer die 1. Liga angreifen? Im Tor ist man mit Keeper Tschauner gut gerüstet, auf seinen Stellvertreter Himmelmann ist Verlass. Fehlen tut bei Pauli ein echter „Zehner“, ein Ballverteiler und Führungsspieler wie es ein Fabian Boll war. Urgestein Boll geht - kommt als Ersatz dafür zusätzlich noch ein Torjäger?

Im Blickpunkt Hier steht die anfangs verpatzte „Verabschiedung“ von Pauli-Urgestein Fabian Boll. Trotz Fitness berief ihn Coach Roland Vrabec beim Spiel gegen den VfR Aalen nicht in die Mannschaft, was nicht nur bei Boll, sondern auch bei den Anhängern der Kiez-Kicker nicht gerade positiv ankam. Die Reaktion des Trainers danach tat ihr übriges. Schade, denn schon öfters lag man in derartigen Dingen „daneben“. Die Spieler Eger und Lechner können ein Lied davon singen.

Die Vorschau Auch wenn für den FC St. Pauli die Saison 2013714 offiziell beendet ist, vorausgeschaut wird schon jetzt. Die Eröffnung des „St.Pauli Museums“ soll – endlich - auf die Beine gestellt werden. Auch in Sachen Heimschwäche

hat man schon jetzt eine Baustelle, die es in der Zukunft zu bekämpfen gilt. So kurios es klingt, ohne diese eklatante Heimschwäche wäre das Vrabec-Team wohl jetzt in der ersten Bundesliga zu finden. (dief)

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IMPRESSUM

Mit hängenden Köpfen sich selber beanspruchen und Hartmann absichern, der eine soverließen die Störche auch in der Lage sind diese zu lide Spielzeit ablieferte. Wie geht nach dem 0:0 im bringen. Positiv hingegen die es bei der KSV nun weiter? Die Heimspiel gegen die Entwicklung von Torhüter Niklas Helden des 34. Spieltages sind 2.Mannschaft von Borussia Jakusch. Profitiert von der Verlet- erst einmal die Torschützen MaDortmund den Platz. Matchball zung des eigentlich als Nummer nuel Hartmann , Marc Heider und verpasst. Nur sieben Tage später 1 geholten Maximilian Riedmül- „Sido“ Siedschlag. Feiern, Mund konnte man die gleichen Akteure ler steigerte sich Jakusch und abputzen und in der Sommerpauin Darmstadt beim 3:1-Sensati- glänzte nicht nur als Elfmetertö- se dafür sorgen, dass eine weitere onsieg jubeln sehen. ter. Den einen oder anderen Zäh- Zittersaison ausbleibt. Klassenerhalt quasi in letzter Se- ler hielt er für seine Störche fest. kunden geschafft. Trotzdem muss Auch Dauerläufer Patrick Her- Treues Publikum man von einer Störche-Spielzeit mann und sein Abwehrkollege Über 100.000 Besucher am Müh2013/14 mit Höhen lenweg. Auf seine und Tiefen spretreuen Anhänger chen, wobei die Tiekonnte sich die KSV fen leider überragHolstein in der 3.Liga ten. Zittern bis zum stets verlassen. Nicht Ende, dazu ein nur zu den AuswärtsTeam, das für den spielen reisten sie an, außenstehenden nach den 7700 BesuBeobachter nicht chern des letzten recht zusammenHeimspieles gegen passte. Die WinterBor. Dortmund wurde einkäufe, mit Auseben diese 100.000nahme von Mikkel Marke geknackt. Vendelbo im Mittelfeld, floppten und Ex-Trainer Gutzeit brachten die KSV nun in Schilksee nicht wirklich weiThorsten Gutzeit ter. Fürth-Leihgabe wird ab Sommer 2014 Kevin Schulze, mit neuer Trainer beim einem Treffer für SH-Ligisten TSV und einem gegen Schilksee. Nach eidas eigene Team nem Jahr Pause übersprich Eigentor nimmt der Aufstiegaufgefallen, wurde strainer der KSV Holkaum gebracht und stein das Team von setzte sich nie David Lehwald. Der durch. Der aus InKontakt kam über golstadt gekommeTSV-Manager Bodo ne Manuel Schäffler Schild zustande, eifand im Angriff nem langjährigen Bepraktisch nie statt kannten Gutzeits. Eiund blieb genauso ne Verbindung die auf torlos wie der mit Marc Heider, MikkelVendelbo und Patrick Herrmann bejubeln den ersten Blick Sinn vielen Vorschuss- den Torschützen Tim Siedschlag Foto: Swantje Stieh macht und zu passen lorbeeren geholte scheint. So kann GutMika Ääritalo. Eine rote Karte zur Fabian Wetter gehörten zu den zeit Beruf und „Trainersein“ wohl Premiere, das war es dann für den eher positiven Erscheinungen des besser verbinden, als dies bei eiFinnen. Auch die „Alten“, wie ein Aufsteigers. Zu bemängeln gibt es nem Drittligisten der Fall geweRafael Kazior, ein Marc Heider hier allenfalls die oftmals zu of- sen wäre. Es gibt nicht wenige im oder Fiete Sykora blieben oft weit fensive Spielweise des Duos. Umkreis der KSV Holstein, die hinter den Leistungen, die sie für Hier konnte dann aber Manuel den Ex-Coach gerne wieder in

den eigenen Reihen gesehen hätten.

Im Blickpunkt Hier steht das Duo Andreas Bornemann/Trainer Karsten Neitzel am Pranger. Der Ex-Profi Neitzel und Sportdirektor Bornemann müssen sich der Kritik stellen, die auf sie einprasselt. Trotz des Ligaverbleibes der Störche ist hier der Job nicht zu 100% erledigt worden, das ist ganz klar Fakt. Neitzel blickt auf eine Serie von 13 sieglosen Spielen zurück, Bornemann auf diverse Fehlverpflichtungen. Geht man mit beiden nach dem Klassenerhalt auch in die kommende Spielzeit 2014/15? Der Vorstand hat weder auf die negativen Spiele, noch auf die Fehleinkäufe bis dato reagiert. Mehr noch, die Verantwortlichen Schwenker und Reime machten sich in Sachen „Infos nach draußen“ mehr als rar. Ob auch die Entscheidung, anders als in Unterhaching oder Elversberg, am Duo fest zu halten richtig war, wird man auch nach dem 34. Spieltag nicht mit Sicherheit sagen können.

Die Vorschau Ab dem 16.Mai geht der Blick der Störche gen 1. Runde DFB-Pokal. Vor dieser Auslosung gilt es aber noch die Hürde Weiche Flensburg im Landespokalfinale zu meistern. In einem Flutlichtspiel am Freitagabend trifft man nicht nur auf die Nordlichter der Regionalliga, sondern mit dessen Trainer Daniel Jurgeleit auch auf einen alten Bekannten. Der ehemalige Zweitligaprofi war lange Jahre als Spieler und später Manager bei der KSV tätig und wohnt auch heuer noch in der Landeshauptstadt. Die Störche sind zwar Favorit, als Selbstgänger ist dieses Endspiel aber nicht anzusehen. (dief)

Regional Sport erscheint monatlich im Ihrens-Verlag (V.i.S.d.P.) Verlagsanschrift: Altstädter Markt 1-3, 24768 Rendsburg, Tel. 04331-26766 E-Mail: info@regionalsportverlag.de www.regionalsport.net Postanschrift: Edvard-Grieg-Str. 19, 24768 Rendsburg Herstellung: Druckerei Lohmeier, Eckernförde Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesendete Texte, Manuskripte und Fotos. Nachdruck, Aufnahme in Online-Dienste und Internet sowie Vervielfältigungen benötigen die vorherige Zustimmung des Verlages.


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Über zwei Monate wurde an der neuen Heimat von „Stollenstrolche – Deutschlands tollste Kindertore“ gearbeitet, jetzt ist sie endlich fertig. Kindgerecht, modern und in frischen Farben erstrahlt die nigelnagelneue Homepage des Nachwuchsfußballprojektes der Deutschen Telekom. Durch die Schaffung einer projekteigenen Website erhalten die „Stollenstrolche“ mehr Eigenständigkeit und auch die Aufmerksamkeit, die dem Projekt gebührt. Für die Besucher der „Stollenstrolche“-Homepage bedeutet die Neugestaltung nicht nur eine erhöhte Usability sondern auch ein auf das Projekt abgestimmtes, modernes und dynamisches Design. Mit Strichzeichnungen und hellen Pastelltönen wird dem kindlichen Charakter des Nachwuchsfußballprojektes Rechnung getragen. Auch ein neues Key Visual wurde entwickelt: Vier freche Nachwuchskicker stehen in Zukunft für das Projekt.

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jetzt mitmachen: deutschlands tollste kindertore 2014 gesucht

„Stollenstrolche“ geht in die nächste Runde: Auch im WM-Jahr 2014 suchen der beliebte Sportkommentator Frank Buschmann und die Deutsche Telekom wieder Deutschlands tollste Kindertore. Eltern, Sportlehrer, Fußball-Trainer und alle weiteren Freunde des beliebten Vereinssports sind dazu aufgerufen, die besten Szenen ihrer „kleinen Fußballstars“ aufzunehmen und ab sofort für die „Stollenstrolch 2014“ auf der Online-Plattform einzureichen. Mitmachen können Mädchen und Jungen bis zwölf Jahre, die Mitglied in einem Fußballverein sind, wobei das eingereichte Video nicht älter als ein Jahr sein sollte. Wie man mitmachen kann, erklärt Frank Buschmann unter www.stollenstrolche.de sowie auf YouTube.

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Regionalliga Norderstedt / Eichede Eintracht Norderstedt

Neuling tütet Klassenerhalt früh ein Am Ende war es relativ locker. Schon am 30. Spieltag konnte Aufsteiger Norderstedt den Ligaverbleib feiern. Auch das hohe 1:4 eine Woche später gegen den VfB Oldenburg tat dem positiven Gesamteindruck keinen Abbruch. Im gesicherten Mittelfeld sogar wird das Team von Thomas Seeliger am Saisonende einlaufen. Die beiden letzten Aufgaben der Spielzeit führen die Elf zuerst gegen Victoria Hamburg (18.5.).Dort könnte man den Nachbarn mit einem Heimsieg in die Oberliga Hamburg kippen. Der letzte Auftritt findet dann an der Weser statt. Am 24.5.14 will Werder Bre-

men noch um den Aufstieg mitspielen. In Sachen Auf-und-Abstieg können die Hamburger also noch das berühmte Zünglein an der Waage für zwei andere Mannschaften werden. Sieht man sich den „Werdegang“ der Mannschaft in der Spielzeit 2013/14 an, die Seeliger-Elf war ja nur durch den Verzicht des Hamburg-Meisters FC Elmshorn überhaupt in die Aufstiegsrunde gerutscht, so erkennt man schnell wie gut hier besonders in der Rückrunde gearbeitet wurde. Stand nach den ersten 17 Spielen: Die Eintracht rangiert auf dem 16. Tabellenplatz mit vier Siegen und 17 Pluspunkten. Damals auf dem vorletzten Rang der FC St. Pauli, der sich nun

bis auf Position acht hoch geschoben hat. Das Hamburger Duo bekam quasi gleichzeitig einen „Rückrundenlauf“. Erfolgreichster Torschütze ist momentan Jan Lüneburg, der für den Neuling aus dem Hamburger Umland schon neunmal treffen konnte. Linus Martin Meyer war bis dato sechsmal erfolgreich und damit zweitbester Torschütze der Eintracht. Schon jetzt stellt man im Club die Weichen für die Zukunft. Der Verein gab den ersten Neuzugang bekannt: Vom Ligakonkurrenten FC St. Pauli 2 kommt der 20-jährige Innenverteidiger Linus Büchler. Verlassen hingegen wird Mittelstürmer Jürgen Tunjic die Regionalligaelf. Der 39-jährige Kroate wird

SV Eichede

Aufsteiger vor Rückkehr in Liga 5 „SV Eichede-Bester Aufsteiger“. Diese Überschrift erstand Ende der Hinrunde und ist leider Mitte Mai 2014 bei weitem nicht mehr aktuell. Damals lag die Zapel-Elf mit geholten 18 Pluspunkten auf dem 13. Rang der Liga. Diese 13 Zähler konnte der SV bisher nur auf ganze 20 aufstocken. Zuwenig um auch in der kommenden Serie viertklassig zu bleiben. Damit nimmt der befürchtete „Doppelabstieg“ in Eichede seine Formen an, denn auch die 2.Vertretung wird sich wohl sportlich aus der Schleswig-Holstein-Liga verabschieden. Bei einem

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Klassenverlust der eigenen Ersten ginge es eh in die Verbandsliga zurück. Doppelabstieg nach Doppelaufstieg. Kurios und traurig zugleich. Der Niedergang der Eicheder, die nur 36 Gegentore in der Hinrunde zuließen, zeigt gerade hier woran es haperte. Am 31. Spieltag hat man nun bereits 77mal (!) die Bude voll bekommen. Gleich viermal schlug es kürzlich in Meppen beim 0:4 ein. Hoffnungen auf das „Wunder“, siehe Seite sechs in dieser Ausgabe, hegt man natürlich auch beim SV Eichede. Nur dazu müsste man zumindest den 17. Rang in der Tabelle erklimmen. Doch auch zu dieser Position, gehal-

ten von Victoria Hamburg, ist es noch ein weiter Weg. Die grausame Serie des SVE in Zahlen: Der letzte Punkt wurde am 25. Spieltag beim 3:3 in Hannover eingefahren, der letzte Sieg stammt vom 10. (!!)Spieltag und dem 3:1-Erfolg gegen den FC St. Pauli. Die wohl letzten Auftritte in dieser Liga lauten für den Sportverein: 18.5. daheim gegen Eintracht Braunschweig, bzw. 24.5. beim VfB Oldenburg. Auch das Spielerkarussell dreht sich beim designierten Absteiger. Neben dem erwähnten fast sicheren Verlust von Haris Huseni, wird man auch Moritz und Felix Hinkelmann, sowie Malik Issahaku ab dem Sommer nicht mehr im

sich Germania Schnelsen zumindest bis 2015 anschließen. Aus der GerüchteküJürgen Tunjic geht nach che ist zu Germania Schnelsen zurück. hören, dass der ehemalige Hamburger Miroslav Stepanek nach Norderstedt kommen soll. Stepanek ist momentan vereinslos. (dief)

SVE-Kader notieren können. Auch diese drei Spieler haben aber noch keinen neuen Verein angegeben. Schon jetzt fest verpflichtet wurden in Eichede aber die Nachwuchskräfte: Jan Neschki, Thorsten Kreimer, Abdullah Besli, Nawzat Hassan, Philipp Börner, Daniel Müggenburg, Christopher Micheel, sowie Vicent Janelt, der von vom SSC Hagen Ahrensburg geholt wurde. Janelt ist mit seinen 21 Jahren der mit Abstand „älteste“ Neue. Man scheint also erst einmal auf den Nachwuchs zu setzen. Fazit: Für den SV Eichede wäre eine Rückkehr in die SH-Liga zwar kein SuperGau, trotzdem erscheint das „Halten“ in der Regionalliga leichter als ein Aufstieg. (dief)


Regionalliga: ETSV Weiche Flensburg Absoluter Saisonhöhepunkt im Mai Landespokalfinale gegen Holstein Kiel

ETSV Weiche Flensburg 3 Remis in Folge zu einem „Dreier“. Am Ende eines guten und abwechslungsreichen Spieles stand es 1:1 (0:1). Bereits nach 9 Minuten führten die Gäste aus Hamburg bereits 0:1. Ein Freistoß aus ca. 17 m fast mittiger Position wurde vom Paulianer Fabian Graudenz direkt verwandelt. Der ehemalige St. Pauli-Torhüter Florian Kirschke sah bei diesem Freistoßtor nicht gut aus, weil der Ball in der Torhüterecke einschlug. Mit diesem 0:1 ging es in die Halbzeit obwohl Weiche die besseren Chancen hatte. Allein die Abwehrspieler ETSV Weiche Flensburg Christian Chancen von Len-Aike Jürgensen: SHFV-Finale gegen Holstein Kiel perFoto: Jörg Joosten Strömer (7) knapp übers sönliches Highlight. Tor, Matthias Hummel an die Latte in der 30. RS-Reporter Jörg Joosten hatte die Gelegenheit Minute, Tim Wulf (35) nach dem Spiel gegen den FC St. Pauli II mit per Kopf übers Tor und dem ETSV-Abwehrspieler Christian Jürgensen, Elmedin Kasumovic mit dem ehemaligen Mannschaftskapitän von Holeinem Freistoß in der 42. stein Kiel, ein kurzes Gespräch zu führen. Minute zeigen die Flensburger Überlegenheit in RS: Herr Jürgensen, wie ist aus Ihrer Sicht das Durchgang 1. Fabian heutige Spiel für Sie gelaufen? Graudenz hatte die 2. C. Jürgensen: Mit dem 1:1 können und müssen Thomas Meggle: Zufriedener FC St.Pauli II Trainer nach Punktgewinn in Hamburger Chance des wir zufrieden sein. Das frühe Führungstor von St. Flensburg. Foto: Jörg Joosten Spiels in der 47. Minute Pauli hat uns nicht gut getan. Bis zum Ausgleich als er knapp am Tor vor- haben nicht gut und clever genug gespielt. Nach Dem Finale um den SH-Landespokal am 16.Mai bei schoss. Micha Dehner drückte in der 52. Spiel- dem 1:1 haben wir gut gestanden. Wir waren nach 2014 im Holstein-Stadion in Kiel. So wurden die minute im 2. Versuch den Ball über die Linie. Da- dem 1:1 besser und hätten den Sieg eher verdient letzten Spiele immer wieder genutzt um die Kon- nach hatte Elmedin Kasumovic zweimal Pech mit als St. Pauli. So ist es nur zu einer Punkteteilung zentration hoch zu halten und den einen oder an- Fernschüssen in der 59. und 74. Spielminute. Dem gekommen. deren Spieler auf einer anderen Position zu testen. Freistoß in der 74. Minute war ein Foulspiel vo- RS: Am 16.Mai 2014 um 20.30 Uhr startet das FiGut erholt von der unerwarteten 3:1 Auswärtsnie- rausgegangen für das der St. Pauli Spieler Laurens nale um den SH-Landespokalfinale gegen Holstein derlage beim Zwangsabsteiger SV Wilhelmshaven Rogowski die Rote Karte erhielt und alle eigentlich Kiel. Sie waren bis zum Wechsel nach Flensburg zeigte sich die Jurgeleit-Truppe gegen die U23 Aus- mit einem Elfmeterpfiff rechneten. Nur Schieds- Kapitän von Holstein Kiel. Welche Gedanken komwahl von Hannover 96. Es gab einen 3:1 Heimsieg richter Stefan Brauer hatte dies nicht gesehen und men Ihnen, wenn Sie an dieses Finale denken? gegen Hannover 96. Es folgten 3 Remis in Folge. verlegte den Tatort 2 Meter vor den Strafraum. St. C. Jürgensen: Es ist für mich ein absolutes HighEs begann mit einem 0:0 Unentschieden beim Pauli Trainer Thomas Meggle hatte eine andere light in dieser Saison, aber auch für mich persönHamburger SV II. Nach der Heimpleite im Hin- Sichtweise dieser Szene in der Pressekonferenz: lich ist es ein Höhepunkt in meiner Karriere. Ich spiel gegen die „Rothosen“ nahm man zumindest „Die Rote Karte war grenzwertig und aus meiner spiele erstmalig gegen einen ehemaligen Verein, dieses Mal einen Punkt aus der Hansestadt mit. Sicht kein Elfmeter“. Daniel Jurgeleit zum Landes- für den ich aktiv war. Enttäuschender schon war das Unentschieden ge- pokalfinale: „Das Spiel am 16. Mai 2014 wird unse- RS: Welchen Gegner wünschen Sie sich in der 1. gen den VfR Neumünster. Für die „Veilchen“ kann re schwerste Aufgabe und wir sind sicher von Hol- DFB-Pokalrunde auf Bundesebene? C. Jürgensen: (lacht) Wir müssen uns erst auf das dieser Punkt am Ende der Saison noch Gold wert stein bereits unter Beobachtung“. Spiel gegen Kiel konzentrieren und den ersten sein, für die „Eisenbahner“ ist ein Punkt zu wenig, Schritt machen. In diesem Spiel müssen wir richwenn man sich den Leistungsunterschied und die tig geil auf das Siegen sein. (J²) Tabellenkonstellation anschaut. Auch gegen die zweite Mannschaft des FC St. Pauli reichte es nicht Da die Mannschaft des ETSV Weiche Flensburg diese Regionalligasaison voraussichtlich besser abschließt als die vorherige, gilt die gesamte Konzentration der Mannschaft, des Trainers und des gesamten Umfeldes dem Saisonhöhepunkt schlechthin:

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Regionalliga: VfR Neumünster Veilchen hoffen wieder

Klassenerhalt hängt an vielen Punkten

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Leichtes Aufatmen beim VfR Neumünster. Das Erkenbrecher-Team holte am ersten Mai-Spieltag schon fast sensationell einen Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg. Bastian Schulz war es, der die Farben des VfR mit einem Eigentor jubeln ließ. Klassenerhalt wieder machbar. Dieser hängt ja an einigen Faktoren. Im günstigsten Fall sichert sich die KSV Holstein in der 3. Liga einen Startplatz, der auch für die kommenden Spielzeit dort reicht, sprich erhält die Klasse und „zieht“ kein weiteres Team in die SH-Liga runter. Auch der Zwangsabstieg der Wilhelmshavener (s.u.) spielt den Veilchen in die Karten. Verzichtet jetzt noch ein Bundesligateam auf die Meldung der eigenen U21, hier kommen die Hamburger Vereine HSV und St. Pauli, Eintracht Braunschweig, der VfL Wolfsburg und Werder Bremen in Frage, wäre die „Kuh vom Eis“. Reichlich viele „Wenn und Aber“. Den Ligaverbleib aus eigener Kraft schaffen, das muss jetzt das Motto am Tierpark sein. Der freie Fall ist nach dem Wolfsburg-Spiel erst einmal gestoppt, da die Konkurrenz aus Eichede, Victoria Hamburg und der SV Willhelmshaven alles andere als „punktewillig“ ist und die Spiele mit teilweise 0:4 und 0:5 –Pleiten abschenkte. Hoffnung macht auch die Genesung von Stammkeeper Marcus Hesse. Der 30-Jährige feierte gegen den VfL nach monatelangem Ausfall sein Comeback. Trotzdem wurde er von Marc Aaron Kassler beileibe nicht schlecht vertreten. Sieht man von der traurigen Anzahl der eigene Torerfolge einmal ab, nur Victoria Hamburg ist hier noch ungefährlicher, so kann sich die Defensive doch einigermaßen sehen lassen. Der Sieg gegen eine Top-Elf wie den VfL Wolfsburg, bei dem auch die beiden ehemaligen Kieler Yazgan und Poggenberg mitwirkten, könnte dem VfR einen entscheidenden Kick für die letzten Aufgaben gegeben haben, nach dem Motto: „Wir können es doch…“.

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Schon zwei VfR-Abgänge! Die Spielzeit ist noch in vollem Gange, da muss man in Neumünster schon einen ersten Aderlass hinnehmen. Gleich zwei Stammspieler werden dem VfR künftig nicht mehr zu Verfügung stehen. Rechtsaußen Christian Rave wird sich dem wahrscheinlichen Regionalligaaufsteiger, dem VfB Lübeck, anschließen und dort einen 1-Jahres-Vertrag unterschreiben. Yannik Jakubowski kehrt nach Kiel zurück. Der rechte Verteidiger wird für einem noch nicht bekannten unterklassigen Verein der Landeshauptstadt in der Zukunft spielen. Beide Spieler gehen ablösefrei. Sicherlich ein nicht so glücklicher Zeitpunkt für einen Verein, der noch mitten im Abstiegskampf steckt. Hätten hier die Spieler nicht zwei, drei Wochen warten können?

Im Blickpunkt Wird Uwe Erkenbrecher doch noch der große Retter des VfR? Immerhin gelang ihm gegen den VfL Wolfsburg im achten Versuch der erste Sieg mit seinem neuen Team. Nicht nur „irgendein“ Dreier wurde es, sondern gegen den Tabellenführer und gegen eine Mannschaft, die sich anschickt, künftig in Liga 3 zu spielen. Erkenbrecher, einst ja auch beim VfB Lübeck an der Seitenlinie, weiß, worum es geht. Seine Ausstrahlung und auch seine Erfahrung könnten am Ende tatsächlich die entscheidenden Prozentpunkte zum Ligaverbleib der Veilchen sein. Aller guten Trainer-Dinge sind am Ende dann eventuell doch drei gewesen. Beim Klassenerhalt kehrt vielleicht in Sachen Übungsleiter in Neumünster wieder ähnliche Stabilität rein, wie es einst zu Zeiten eines Ervin Lamce war. Erkenbrecher könnte dieser Faktor werden.

Vorschau Richtig dramatisch könnte es für den VfR in den beiden letzten Begegnungen um den Ligaverbleib werden. Am 18.5. empfangen die „Lila-Weißen“ den SV Wilhelmshaven. Sportlich ein direkter Konkurrent um den 15. Tabellenplatz, wenn da nicht das Gerichtsurteil gegen den Verein vom Jadebusen wäre. Diese verurteilte den Club nämlich kürzlich und wohl endgültig zum Zwangsabstieg. Der SVW weigerte sich seit Jahren eine Ausbildungsentschädigung für einenlängst nicht mehr im Verein- Nachwuchsspieler aus Argentinien zu zahlen. Trotzdem braucht man in Neumünster den „Dreier“. Auch am letzten Spieltag der Serie 2013/14, am 24.5.14, kann es im Spiel bei Eintracht Braunschweig um alles gehen. Stand heute ist die Bundesligareserve in Reichweite der Schleswig Holsteiner. (dief)


Oberliga Hamburg Dassendorf nach 574 Tagen wieder bezwungen…

Altonaer Einspruch bisher erfolglos / Viele Transfer-News 574 Tage kannte die TuS Dassendorf nicht das Gefühl zu verlieren. Vor über anderthalb Jahren, genauer gesagt am 28. September 2012, hat Dassendorf letztmals ein Liga-Spiel verloren. Damals unterlag der damalige Landesligist beim Oststeinbeker SV mit 0:3. In den nächsten 48 Punktspielen blieb die Mannschaft unbesiegt, marschierte von der Landesliga an die Spitze der Oberliga und blieb dabei ungeschlagen. Exakt 574 Tage dauerte die Dassendorfer Unbesiegbarkeit, dann kam der TSV Buchholz 08 und schaffte das, was kaum einer mehr für möglich hielt: 180 Sekunden vor dem Ende traf der zur zweiten Hälfte eingewechselte Philip Mathies nach einer Flanke von Arne Gillich aus rund sieben Metern zum 1:0 und beendete damit die Dassendorfer Unbesiegbarkeit. Zudem freut sich der Tabellenführer der Oberliga Hamburg über zwei Neuzugänge. Tobias Kehr (19) ist aktuell noch für den TSV Glinde tätig und möchte in Dassendorf den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. Ruven Scharnberg (18) kommt aus der A-Jugend Verbandsliga des Düneberger SV an den Wendelweg und wird mit seiner Dynamik das Dassendorfer Mittelfeld bereichern. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese beiden hoch veranlagten Talente für unser Team gewinnen konnten! Grundsätzlich wollen wir unsere Mannschaft sowohl sportlich als auch charakterlich verstärken, weiter verjüngen und mit noch mehr Spielern aus der heimischen Region versehen. Beide erfüllen diese Kriterien und werden ihren Weg gehen“, sagt Trainer Jan Schönteich über die Neuzugänge. Über drei Neuzugänge für die kommende Spielzeit freut sich Altona 93. Nach Jakob Sachs vom SC Victoria sowie

Kim Helmer (FC Elmshorn) wechselt auch der Kapitän des Meiendorfer SV, Hannes Niemeyer, zur kommenden Saison zu Altona 93. Der 26jährige ist seit 2011 beim MSV unter Vertrag und gehört dort im Mittelfeld mit insgesamt 96 Spielen zu den Leistungsträgern. Niemeyer hat die U17 und U19 des VfB Lübeck durchlaufen und spielte in der Folge sowohl für den VfB II als auch für die Ligamannschaft der Lübecker. Seine weiteren Stationen waren Holstein Kiel II und Anker Wismar, von wo er schließlich nach Meiendorf wechselte. Der 1,77 Meter große Rechtsfuß unterschrieb an der Griegstraße einen Zweijahresvertrag. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Hannes einen Spieler dazu gewinnen, der charakterlich und fußballerisch absolut in unserer Anforderungsprofil passt und der unsere Philosophie mit leben möchte“, zeigte sich AFC Coach Oliver Dittberner auch mit der dritten Neuverpflichtung hochzufrieden. Alles andere als zufrieden ist man in Altona über die Art und Weise des Ausscheidens im Halbfinale im Hamburger Oddset-Pokal. Nun wurde klar, dass auch die Berufung zum vom Sportgericht abgewiesenen Protest des unter nicht regelkonformen Bedingungen verlorenen Elfmeterschießens im ODDSET Pokal Halbfinale gegen den SC Condor (8:9) vom Verbandsbericht abgewiesen wurde. Das Gericht vertritt die Auffassung, dass der Protest zum Einen nicht ordnungsgemäß eingereicht wurde und das Altona 93 in der Beweispflicht sei, nachzuweisen, dass ein regelkonformes Elfmeter-

schießen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Sieg des AFC geführt hätte. Unzufriedenheit gibt auch beim Meiendorfer SV. Der MSV muss aber nicht nur Niemeyer nach Altona ziehen lassen, sondern verliert mit Sascha Bernhardt den nächsten Leistungsträger. Der Außenverteidiger wird in der kommenden Saison für den VfL Pinneberg auflaufen. Germania Schnelsen ist es hingegen gelungen, zwei wichtige Säulen an das Team zu binden. Defensivakteur Goran Domazet hat seinen Kontrakt ebenso um ein Jahr erweitert, wie auch Jeton Arifi. Der 28-Jährige ist einer der Hauptgaranten für den aktuellen Aufschwung des TuS in der Rückserie. Oberliga-Schlusslicht Bramfelder SV freut sich über die erste externe Verpflichtung für die kommende Saison. Mit Christopher Skalnik kehrt nach dreijähriger Abstinenz ein echter ‚Bramfelder Jung‘ zurück. Aktuell steht der 32-jährige Linksfuß noch beim

Landesligisten TuRa Harksheide unter Vertrag. "Wir freuen uns für die neue Saison einen weiteren Neuzugang bekanntgeben zu können“, so heißt es auch beim VfL Pinneberg. Ab dem 01.07.2014 wird der Offensivspieler Henk Boesten von der SV Lieth zum VfL Pinneberg wechseln. Henk Boesten wird vor allem eine Verstärkung für die VfL Offensive. Bedarf gibt es in Pinneberg aber auf der Torhüterposition. „Bedauerlicherweise wird Dennis Albarus-Lange voraussichtlich berufsbedingt ins Ausland gehen, sodass wir uns wieder auf der Suche nach einem Torhüter befinden", verkündet Pinnebergs Liga-Obmann David Fock und fügt an: "Interessenten können sich gerne mit Michael Fischer oder mir in Verbindung setzen." Neuigkeiten vermeldet auch Germania Schnelsen. Innenverteidiger-Juwel Christian Rohweder hat seinen Vertrag beim TuS Germania Schnelsen um ein Jahr verlängert und wird damit auch kommende Spielzeit am Riekbornweg für Furore sorgen. Außerdem gibt Liga-Obmann Nils Kuntze-Braack die Verpflichtung von Keeper Robert Block bekannt. Der 26-Jährige kommt vom Schleswig-HolsteinLigisten SSC Hagen Ahrensburg. (Oliver Ollrogge)

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SH-Liga VfB Lübeck: Kreispokalsieger – Rave kommt aus Neumünster

TSV Altenholz: Lange Sperre für Hodaj

Neben dem Titel in der Schleswig-Holstein Liga hat sich der VfB Lübeck auch den Kreispokal gesichert. Die Grünweißen setzten gegen den Verbandsligisten TSV Travemünde standesgemäß mit 6:0 (1:0) durch. Zudem gibt es beim VfB einige Transferneuigkeiten. Neben Marcello Meyer wurde Christian Rave verpflichtet. Der 24-Jährige unterschrieb für ein Jahr und spielt im offensiven Mittelfeld. Über den TSV Sarau, Hol-

Veton Hodaj hat eine Sperre bis zum 31.Dezember 2015 aufgebrummt bekommen. Der 22-jährige Rechtsverteidiger wurde vom Kreisgericht Rendsburg-Eckernförde so lange gesperrt, weil er als Zuschauer bei einem Kreisliga-Spiel in Osdorf einen anderen Zuschauer tätlich angegriffen haben soll. Beim Spiel zwischen dem Osdorfer SV und dem 1. FC Schinkel war es am 9. März kurz vor dem Schlusspfiff zu Tumulten gekommen, in denen Hodaj als Zuschauer verwickelt war. Der Rechtsverteidiger ist laut Gericht Wiederholungstäter,

stein Kiel II, Eutin 08, SV Eichede kam Rave vor zwei Jahren zum VfR Neumünster. „Rave ist flexibel einsetzbar, im rechten oder linken Mittelfeld, aber auch auf der Sechser-Position“, sagt Trainer Denny Skwierczynski. „Er ist schnell und kampfstark. Er passt genau zu uns.“ Dagegen steht fest, dass Ahmet Arslan den VfB verlassen wird. Das hat der Offensivspieler dem Verein schon mitgeteilt. Der 20Jährige wechselt wohl zum Hamburger SV II.

Preetzer TSV: Ziel ist Platz 2 – Erfolg im Kreispokal Der Preetzer TSV möchte am Saisonende die Vizemeisterschaft hinter dem VfB Lübeck feiern. Ein Ziel hat die Mannschaft von Danilo Blank schon erreicht. Preetz gewann durch einen ungefährdeten 3:0-Erfolg über den Kreisligisten Raisdorfer SV den

SH-Liga

war schon im November 2012 im Spiel gegen den VfB Lübeck wegen einer Tätlichkeit vom Platz geflogen - deshalb fiel die Strafe derart hart aus. Sein Trainer Harry Witt äußert sich sehr kritisch zu der Sperre: „In der Urteilsbegründung auf einen ein Jahr zurückliegenden Platzverweis zurückzugreifen und Veton unter anderem auch wegen dieser roten Karte ein erhöhtes Gewaltpotenzial zu unterstellen, ist mehr als fragwürdig. Was sind das für Leute, die so etwas in den Raum stellen? Hier ist kein Recht gesprochen, sondern willkürlich ein Exempel statuiert worden.“

Plöner Kreispokal. Vor 400 Zuschauern trafen Guido Braasch (55.), Florian Stahl (58.) und Daoud Degdo (67.) zum standesgemäßen Pokalerfolg.

PSV Union Neumünster: Erstes torloses Spiel seit dem 25.4.2011 Den zweiten Platz möchte sich am Ende auch der PSV Union Neumünster sichern. Im Spiel gegen den Preetzer TSV gab es ein Novum für die Mannschaft von Patrick Nöhren. Erstmals seit dem 25.4.2011 gab es mit Beteiligung

der Neumünsteraner wieder ein torloses Spiel. Das letzte Mal spielten die Grün-Weißen 0:0 im Derby gegen den Ortsrivalen VfR Torge Nissen (am Boden) vom TSV Altenholz hat gegen Christian Sankowski vom TSV Schilksee das Nachsehen Foto: holstein-fotos / Timo Stark Neumünster.

Flensburg 08: Thorsten Böker neuer Coach

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Knapp 3 Monate vor Beginn der neuen Saison ist Flensburg auf der Suche nach einem Trainer fündig geworden. Thorsten Böker wird neuer Trainer der Liga-Mannschaft und tritt damit die Nachfolge von Frank Papenberg an, der künftig als Sportlicher Leiter den Leistungsfußball im Verein koordi-

niert. Als derzeitiger Co-Trainer der Liga-Mannschaft hat sich Thorsten Böker für seine neue Aufgabe empfohlen. Ihm zur Seite werden künftig Frank Peters als Co-Trainer und Frank Timmann als Torwarttrainer stehen, die bereits jetzt im Trainerstab der Liga tätig sind. (Oliver Ollrogge)

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Me r k e : I f y ou ar e i n a m e s s , j u s t c al l C S T S ! TSV Kropp: Überraschendes Aus im Kreispokal

Eichede II: Möglicher Klasserhalt auch abhängig von der „Ersten“

Der TSV Kropp – so etwas wie eine echte Pokalmannschaft in SchleswigHolstein – ist überraschend im Kreispokal Viertelfinale ausgeschieden. Die Mannschaft von Trainer Dirk Asmussen verlor beim VfB Nordmark Flensburg mit

Die zweite Mannschaft vom SV Eichede steht auf dem vorletzten Tabellenplatz in der Schleswig-Holstein Liga und ist damit in akuter Abstiegsgefahr. Sollte sich die Mannschaft retten, heißt dies aber nicht, dass die Mannschaft auch den Klasserhalt feiern kann. Denn auch die ersten Herren stehen in

2:3. Die Niederlage hat sich der Schleswig-Holstein Ligist beim Verbandsliga-Fünften selbst zuzuschreiben. Asmussen: ,,Wenn man nicht mit der richtigen Einstellung ins Spiel geht, wenn Zielstrebigkeit, Druck und Leidenschaft fehlen, kann man nicht gewinnen."

Todesfelde: Angelt sich Sixtus und Liebert Der SV Todesfelde kann sich über zwei Neuzugänge freuen. Luca Sixtus wechselt aus der A-Jugend Regionalligamannschaft von Eintracht Norderstedt zur Sievers-Elf. „Mit ihm haben wir einen schnellen, fußballerisch gut ausgebildeten Spieler verpflichten können, den auch zahlreiche andere Mannschaften, unter anderem auch Regionalligist Eintracht Norderstedt, auf dem Zettel hatten. Er wird unserem Spiel gut tun“, ist sich Sven Firsching, sportlicher Leiter des SV Todesfelde, sicher. „Bei Luca sieht man deutlich, dass er im Jugendbereich beim HSV und Eintracht Norderstedt sehr gut ausgebildet worden ist. Luca bringt ganz viel Potential mit und wird sicherlich für viel Furore sorgen", ergänzt Firsching. Der angehende

19-jährige Abiturient aus Kaltenkirchen wird im Sommer ein Journalismus-Studium anfangen. „Ich habe in Todesfelde beste Möglichkeiten und Voraussetzungen vorgefunden, leistungsorientierten Fußball mit meinem künftigen Studium zu verbinden“, verdeutlicht Sixtus seinen Wechsel zur Nr. 1 im Kreis. Zudem wechselt Morten Liebert vom abstiegsbedrohten TuS Hartenholm an den Joda-Sportpark. „Morten ist ein junger, hochtalentierter Offensivspieler, der sich in den letzten beiden Jahren in den Vordergrund gespielt hat. Er ist laufstark und auch aus der zweiten Reihe torgefährlich", kommentierte Sven Firsching. Der 21-jährige Liebert wechselte 2011 aus der A-Jugend der SG Trave 06 Segeberg zum TuS Hartenholm und erzielte in bisher 25 SH-Liga-Spielen in dieser Saison 4 Tore.

Heider SV: Zieht ins Kreispokalfinale ein Der Heider SV konnte durch einen 4:1 Erfolg über den TSV Nordhastedt in das Kreispokalfinale einziehen. Die Tore im Halbfinale erzielten Ahmed Badrahn (3. Minu-

der Regionalliga in akuter Gefahr abzusteigen. Sollte sich der SVE II sportlich retten, gibt es fünf Absteiger aus der Schleswig-Holstein Liga, da es von einem Verein nur eine Mannschaft in der Liga geben kann. In diesem Fall rückt der Gewinner der Aufstiegsrunde zur Schleswig-Holstein Liga nach.

Showdown für den Husumer SV am vorletzten Spieltag Der Husumer SV profitiert von dem eigenwilligen Spielplan und darf die Saison mit drei Heimspielen abschließen. Ob es die vorerst letzten Heimspiele in der Schleswig-Holstein Liga sein werden, hat die Mannschaft

also selbst in der Hand. Am vorletzten Spieltag kommt es dann zum Showdown gegen Dornbreite, der gewonnen werden muss, wenn man die Klasse halten will. Den Abschluss bildet dann das schwere Heimspiel gegen den Preetzer TSV.

Dornbreite: Holt zwei Bundesliga-Nachwuchskräfte Die Personalplanungen beim FC Dornbreite schreiten weiter voran. Mit Tom-Eric Kunz und Sebastian Poppe stehen zwei weitere Neuzugänge fest. Die beiden 18Jährigen wechseln aus der Bundesliga-A-Jugend des VfB Lübeck zum Steinrader Damm. Zuvor hatten bereits Rückkehrer Erik Keller (Grün-Weiß Siebenbäumen), Ole

Schließer und Marcel Venzke (beide eigene Verbandsliga-Zweite) ihre Zusage gegeben. Aus dem aktuellen Kader hat nun mit Defensivspieler Kolja Schlichte ein weiterer Spieler verlängert. Die Wege von André Kalbau (26) und dem Klub trennen sich indes am Saisonende. Kalbau wechselt aus sportlichen und beruflichen Gründen zum FC Anker Wismar.

Hartenholm: Will Platz 13 halten

te), Marx Borwieck (18. und 48. Minute) und André Ladendorf (84. Minute). Im Finale trifft der HSV auf den BSC Brunsbüttel. Das Endspiel findet am 28.5.2014 statt.

Der TuS Hartenholm hat nach einigen Wochen des Zitterns die Abstiegsplätze verlassen und nun Platz 13 erreicht, der unbedingt auch gehalten werden soll. Denn: Auch

Platz 14 wird zum Abstiegsplatz, wenn Eichede absteigt und Lübeck nicht aufsteigt, oder wenn Eichede und Neumünster absteigen und Lübeck aufsteigt. (Oliver Ollrogge)

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SH-Liga SH-Liga

Gutzeit wird Trainer in Schilksee

Heikendorfer SV steigt als Tabellenletzter ab

Nach einjähriger Abstinenz kehrt Thorsten Gutzeit auf die Fußballbühne zurück. Der ehemalige Erfolgscoach von Holstein Kiel trainiert aber der kommenden Saison den TSV Schilksee. Ziel für die Saison 2014/2015 ist es, sich an

Der Abstieg stand in Heikendorf schon länger fest. Ein weiteres Ziel haben die Jungs von Patrik Borger nun verpasst. Durch die Niederlage im Nachholspiel gegen Altenholz steht fest: Der HSV wird aus der

den oberen fünf Mannschaften zu orientieren. Als Aufsteiger hat Schilksee in der aktuellen Saison lange um den Klassenerhalt gekämpft, in der Rückserie aber die nötigen Punkte geholt, um auch im nächsten Jahr in der SchleswigHolstein Liga spielen zu können.

Schleswig-Holstein Liga definitiv als Tabellenletzter absteigen. Des Weiteren gibt der Verein bekannt, dass in der Verbandsliga auch Patrik Borger und Axel Mommer an der Seitenlinie stehen werden.

Strand 08 kann für ein weiteres Jahr in der Liga planen arbeit von Jan-Uwe Prüßmann Lange kam Acer zum Abschluss und traf Zeit spielte zum 1:0. Der Vorsprung hielt allerauch die dings nur kurz. Dann leistete sich 08-Keeper Yilmaz Caglar einen AbMannschaft von Strand 08 spielfehler, den Abdullah Ali Kalma um den Klas- zum 1:1-Ausgleich nutzte. Die senerhalt. Nun Timmendorfer zeigten sich jedoch steht fest: Der wenig beeindruckt und besaßen NTSV Strand weiter leichte Vorteile. Erst verzog 08 kann auch Sebastian Gohrke nur knapp. Doch für die kom- dann traf Patrick Piesker nach eimende Saison nem klugen Pass von Chris Pfeifer mit Schleswig- über die gesamte Altenholzer AbHolstein Liga wehr hinweg in der 30. Minute Fußball pla- zum 2:1-Pausenstand. Die EntGoalgetter Torben Dahsel vom TSV Schilksee (Bild Mitte) versucht sich gegen Jens Witthöft (links) nen. Durch ei- scheidung zu Gunsten der Gastgeund Kevin Wendt vom TSV Altenholz durchzusetzen. Foto: Holstein-Foto / Timo Stark nen 3:1-Heim- ber fiel in der 67. Minute. Der kurz sieg über den TSV Altenholz stellte zuvor eingewechselte Paulinus IgWaschewski wechselt zu TuRa Meldorf die Truppe von Frank Salomon bokwe setzte mit einem Traumpass Die Planungen für die garivalen TSV Kropp und läuft in den Klassenerhalt sicher. Nach Piesker in Szene, der mit seinem kommende Spielzeit neh- der kommenden Spielzeit für Mel- Chancen von Acer, Jan Stahl und zweiten Treffer den 3:1-Endstand men in Meldorf Konturen dorf auf. Der Defensiv-Allrounder Robertino Borja ging Strand 08 markierte. an. Nach der Vertragsver- war in der Jugend für den TuS Ro- schon in der 14. Minute in Fühlängerung von Coach Daniel Ba- tenhof, Holstein Kiel, den Hambur- rung. Nach einer gelungenen Vorckenhaus steht nun ein weiterer ger SV und erneut Holstein aktiv, Neuzugang fest. Thies Waschewski bevor er 2012 von Holstein II an (22) spielt derzeit noch für den Li- die Norderstraße wechselte. SSC Hagen Ahrensburg verabschiedet Urgestein

Holstein Kiel II will Vizemeister werden meinem Team, das sich nicht versteckt hat, “ sagte Neumünsters Coach Patrick Nöhren nach dem Spiel. Und sein Gegenüber Christian Riecks ergänzte: „Das war ein intensives Spiel. Leider hat unser Spiel über die Außen nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Allerdings hat Neumünsters Andre Bock auch ein sehr starkes Spiel abgeliefert. Der Einsatzwillen meiner Jungs hat gestimmt.“

Die zweite Vertretung von Holstein Kiel steht aktuell auf dem zweiten Platz in der Schleswig-Holstein Liga und will diesen auch bis zum Ende der Saison verteidigen. Im Spitzenspiel gegen PSV Neumünster verteidigten die „Jungstörche“ durch ein 1:1 erfolgreich den Vizerang. „Wir haben den Zuschauern ein tolles Fußballspiel geboten. Man konnte beiden Mannschaften ansehen, dass es um etwas ging. Ich bin heute sehr zufrieden mit

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habt - nun steht der erste Neuzugang fest. In der kommenden Spielzeit wird Lars Weltin zurück in die Schlossstadt wechseln. Der Angreifer, aktuell noch in Diensten des Kreisligisten SC Elmenhorst, kehrt damit nach nur einem Jahr in der ,,Fremde" wieder zurück zu seinem Heimatverein. (Oliver Ollrogge)

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17 Jahre spielte Gerrit Schmidt-Hartwigsen für den SSC. Bei der Mission „Wunder Klassenerhalt“ kann Schmidt-Hartwigsen jedoch nicht mehr helfen. Der 29-Jährige geht bereits Anfang Mai aus beruflichen Gründen nach München und wurde vom Verein verabschiedet. Unter dessen gibt es auch eine positive Nachricht. Bislang hatte der abstiegsbedrohte Verein nur Abgänge für die kommende Saison zu vermelden ge-

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Verbandsliga Nord-Ost Spannung im Abstiegskampf…

Meisterschaft vollkommen offen

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LIGA

Die erste Entscheidung in der Coach Maik Gabriel. In der 65. nen und 7:2 verlieren können“, "Wir freuen uns, dass die beiden Verbandsliga Nord Ost ist gefal- Minute war es wiederum Kaak, sagte der Plöner Coach nach dem in der kommenden Saison bei uns len. Der Suchsdorfer SV muss der nach einer Flanke komplett Spiel. Etwas unerwartet steckt spielen werden“, sagt Obmann den Gang in die Kreisliga antre- frei stand und die Führung für nun auch Aufsteiger MTV Däni- Thomas Frank. Bei Inter Türkten. Mario Schülke konnte den den BTSV erzielte. Nur 3 Minuten schenhagen im Abstiegskampf. spor Kiel gab es auch in der lauSSV trotz zahlreicher Neuzugän- später legte Henke mit seinem ei- Der MTV stand nach der Hinrun- fenden Saison noch personelle ge in der Winterpause nicht ret- nem sehenswerten Freistoß zum de mit 25 Punkten noch auf Platz Veränderungen. Nach der 2:3ten. 4:2 nach. In der Phase, in der für 6. In der Rückrunde konnte der Heimniederlage im Nachholspiel Die wenigen Punkte aus der Hin- Plön gar nichts mehr zusammen- Aufsteiger bislang nur 3 Zähler gegen den VfR Laboe analysierten runde gaben letztlich den Aus- lief traf ausgerechnet Coach Maik holen und muss um den Klassen- die Verantwortlichen zusammen schlag dafür, dass Suchsmit dem 1. Vorsitzendorf absteigen muss. den Ismail Hakki Asik Spannung herrscht hingedie sportliche Situatigen bei den anderen on. Mit dem Resultat, Mannschaften im Absich einvernehmlich stiegskampf. Büdelsdorf, mit sofortiger WirGettorf, Plön und Dänikung zu trennen. Daschenhagen ermitteln damit sind Chef-Trainer bei die zwei weiteren AbHakan Cakir, sowie steiger. Die schlechtesten sein Co-Trainer KaKarten hat dabei der Bümuran Cakir nicht delsdorfer TSV. Die Mannmehr im Amt. Urschaft von Adrian Königsprünglich war ein mann unterlag in einem Ende der ZusammenAbstiegskrimi dem Konarbeit zum Saisonenkurrenten aus Plön mit de geplant. Dieser 4:5. „Immer wenn man Schritt wurde jetzt denkt, man hat im Fußvorgezogen. Das Geball schon alles erlebt, gibt spann übernahm am es so ein Spiel. Wir haben 4. Spieltag Inter uns nach dem 4:2 zu siTürkspor Kiel als Tacher gefühlt. Ich weiß bellenfünfzehnten nicht, wie man gegen Plön mit dem Ziel, den 5 Tore kassieren kann. Klassenerhalt zu reaJetzt haben wir nur noch lisieren. theoretische Chancen auf Spannung herrscht den Klassenerhalt“, sagte im Titelrennen in der der Coach nach dem Spiel. Liga. Der TSV KlausFoto: S. Hoppe dorf hat seinen VorPlön führte in einer bis Eduardo Thiesen (Inter) setzt sich gegen Niels Wiese (BTSV) durch. dahin normalen Partie mit sprung verspielt und 2:1. Nach der Halbzeit nahm das Gabriel zum 3:4 (78. Minute). Nur verbleib kämpfen. Sicher hat den spürt nun den Atem von Verfolger Drama dann seinen Lauf. In der zwei Minuten später jubelte Plön Klassenerhalt die TSG Concordia Bordesholm stärker als jemals zuzweiten Halbzeit hatten zuerst schon wieder. Kapitän Christian Schönkirchen schon lange. Nun vor. Im direkten Duell der beiden die Plöner weitere Chancen auf Boeck traf nach einem Freistoß laufen in Schönkirchen die Pla- Spitzenteams unterlag Klausdorf 3:1 zu erhöhen. Innerhalb von per Kopf zum 4:4. Jetzt spielten nungen für die neue Saison auf mit 2:1. „Am Ende hatten wir acht Minuten drehten die Gäste beide Mannschaften mit offenem Hochtoren. Bislang gibt es vier noch zahlreiche Chancen, so dass jedoch die Partie in einen 4:2 Vor- Visier auf Sieg. Es gab Chancen Neuzugänge. Mit Matthias Mon- es auch 6:1 stehen kann. Das sprung. In der 60. Minute traf Jo- auf beiden Seiten. In der Nach- zer und Kevin Kirchner kommen Spiel hatte Rasse und Klasse. Es hannes Kaak per Abstauber zum spielzeit traf Marc Rees nach ei- gleich zwei Spieler vom Ligakon- war eine tolle Kulisse. Wir waren 2:2 nachdem Björn Alberts einen nem Konter zum 5:4 für die Plö- kurrenten VfR Laboe Richtung klar besser und haben verdient Schuss der Büdelsdorfer noch an ner. Der Rest war Jubel auf der ei- Schönkirchen. Mit Mehmet Ka- gewonnen“, so Bordesholms die Latte lenken konnte. "Nach nen und Frust auf der anderen raoglan und Ümet Erol kommen Coach nach dem Spiel. dem 2:2 war Büdelsdorf dann Seite. „Es war ein verrücktes zudem zwei starke Spieler von In(Oliver Ollrogge) vollkommen überlegen", so Plöns Spiel. Wir hätten auch 7:2 gewin- ter Türkspor ins Augustental.

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Kreisliga Kiel Russee steigt ab… ga Kreisli

KIEL

Kilia kann Verfolger nicht abschütteln Die erste Entscheidung in der Kreisliga Kiel steht fest. Der TSV Russee steigt ab und wird in der kommenden Spielzeit eine Klasse tiefer antreten müssen. Der TSV hatte sich in der Winterpause noch verstärkt, um das Wunder Klassenerhalt noch schaffen zu können. Dennoch steht Russee abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und wartet weiter auf den ersten Sieg in der Saison. Um den zweiten Abstiegsplatz streiten sich die zweiten Vertretungen von Heikendorf und Inter Türkspor. Sicher hat den Klassenerhalt die Mannschaft von SchwarzWeiß Elmschenhagen. Final machten die Jungs von Hakan Aykurt diesen durch einen 5:2-Auswärtserfolg perfekt. So richtig zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft schien Elmschenhagens Coach Hakan Aykurt dennoch nicht gewesen zu sein: „Wir haben nur sehr effektiv gespielt", so der Trainer. Ken Pohl war mit 4 Toren auf Seiten der Gäste der entscheidende Mann. Elmschenhagen tat sich in den ersten 45 Minuten etwas schwer im Spielaufbau, dafür spielten die Aykurt-Jungs unglaublich effektiv und führten zur Halbzeit durch drei PohlTore mit 3:0. "Nach 9 Minuten war gleich die erste Chance drin", so Aykurt. Es war nicht so, dass Schönkirchen keine Chancen hatte. Die Hausherren vergaben nur ihre Möglichkeiten, während die Gäste eiskalt zuschlugen. Pohl sorgte mit seinen Treffern Nummer 2 und 3 für die deutliche 3:0 Pausenführung. In der zweiten Halbzeit war die Partie dann aus-

geglichener. In der 55. Minute sorgte Pohl dann mit seinem 4. Tor für die endgültige Entscheidung. Auch wenn Schönkirchen in der 68. Minute durch Joschua Kühnreich zum 1:4 traf wurde es nicht mehr spannend. Kevin Witt traf nach 71 Minuten zum 5:1. Den Schlusspunkt setzte in der 90. Minute Marten Henke mit dem 2:5. Spannung herrscht unerwartet nun auch wieder an der Tabellenspitze. Spitzenreiter Kilia Kiel hat die Meisterschaft zwar weiterhin in der eigenen Hand – jedoch schwächelte die Mannschaft von Stefan Köpke zuletzt und so konnten die Verfolger aus Schilksee und Rot-Schwarz Kiel noch einmal ran kommen. Schilksee und Rot-Schwarz Kiel haben in den letzten Spielen die Verfolger abschütteln können und werden die Vizemeisterschaft wohl unter sich ausmachen. SVE Comet Kiel hatte zuletzt die besten Chancen, auch noch in das Rennen um den Relegationsrang eingreifen zu können, jedoch vergab man im Nachholspiel gegen Melsdorf wohl die letzte Möglichkeit. Die Mannschaften von Flintbek, Altenholz und Melsdorf konnten in der Rückrunde nicht an die guten Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen und können so nicht mehr um den Vizetitel mitspielen. Ein kurioses Spiel fand Ende April in Wellsee statt. Als der Schiedsrichter die erste Halbzeit zwischen Wellsee und Kronshagen abpfiff, dachten alle die Partie sei gelaufen. Denn bis dahin führte Fortuna Wellsee hochverdient mit 3:0. Bereits in der 6. Minute konnte Peter Scheel per Kopf die Führung

erzielen. Wellsee drückte weiter und ließ Ball und Gegner laufen. So erzielte Pascal Derjung ebenfalls per Kopf in der 23. Minute die verdiente 2:0 Führung. Philipp Kirschner traf 9 Minuten später aus 16 Metern sogar zum 3:0 (32.). Von Kronshagen war im ersten Abschnitt fast nichts zu sehen und so hatte der Wellsee-Keeper nichts zu tun. Das sollte sich dann in der 2. Halbzeit ändern. Anstatt wie in der ersten Halbzeit weiter zu spielen machte man den Gegner wieder stark. Verlorene Bälle im Mittelfeld und unnötige Fehler in der Abwehr sorgten für die ersten Chancen der Gäste. So war es dann Brooks (52.), der das 1:3 erzielen konnte. Kapitän Leszczynski half dann nach einer Stunde kräftig mit und haute den Ball in die eigenen Maschen zum 2:3. Jetzt war wieder Spannung angesagt. Die Gäste drückten auf den Ausgleich. Doch Laubach (70.) und Hofschulz (73.) sorgten per Doppelschlag für die 5:2 Führung und die angebliche Entscheidung. Brooks (75.) sorgte postwendend wieder für Spannung und Petzold (83.) sogar für den 4:5-Anschlusstreffer. Kronshagen warf jetzt alles nach vorne und hätte in der 89. Minute den Ausgleich erzielen können, doch der Wellseer Patrick Thomsen kratzte den Ball von der Linie. So blieb es beim ersten Heimsieg 2014 für Fortuna Wellsee. „Wir sind das Hoffenheim der Kreisliga. Bei einem Torverhältnis von 74:71 ist wenigstens immer was los bei uns und die Zuschauer können sich über viele Tore freuen“, so Trainer HeinathHöhe. (Oliver Ollrogge)

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Verbandsliga Nord-West Spannung bis zum letzten Spieltag…

FC Angeln 02:

Meister nicht geklärt, im Abstiegskampf lichtet sich das Feld

Wehmut beim scheidenden Trainer

Nach den Nachholspieltagen über die Osterfeiertage ist die Tabelle der Verbandsliga Nord-West wieder gerade gerückt und man kann erkennen, dass der Zweikampf um den Meistertitel und den damit verbundenen direkten Aufstieg in die SH-Liga noch nicht entschieden ist. Neuer Spitzenreiter nach 30 Spieltagen ist der FC Angeln mit 1 Punkt vor dem ETSV Flensburg II. In der Ab-

stiegsfrage können wohl Flensburg 08 II und der TSV Rantrum mit den Planungen für die Kreisliga beginnen. Auch für den TSV Nordhastedt ist bei 6 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz der Klassenerhalt nur noch theoretisch erreichbar. Einzig der MTV Tellingstedt hat bei 2 Punkten Rückstand auf IF Stjernen Flensborg noch eine Chance auf den Klassenerhalt.

ETSV Weiche Flensburg II:

Trainer Pohlmann: „Ich mache mir keine Sorgen“ Nachdem der Aufstiegs- mache mir keine Sorgen, dass wir express des ETSV Wei- unser Ziel, den Aufstieg, verpasche Flensburg II von der sen werden. Die Mannschaft zieht Kreisliga über die Ver- im Training toll mit und wir habandsliga in Richtung in die SH- ben eine Trainingsbeteiligung Liga zwischenzeitlich an Fahrt von 20 Spielern. Den Druck Spieverloren hatte, ist die Mannschaft von Trainer Benjamin Pohlmann wieder mit Hochgeschwindigkeit unterwegs. Beim abstiegsgefährdeten MTV Tellingstedt siegten die „Eisenbahner“ mit 0:1. Gegen den Verein der dänischen Minderheit, IF Tönning, siegte man klar und deutlich mit 4:1. RSReporter Jörg Joos- Benjamin Pohlmann Trainer vom ETSV Weiche ten fragte beim Flensburg II hofft noch auf die SH-Liga. ETSV-Trainer PohlFoto: Jörg Joosten mann nach den Gründen für die zwischenzeitlich le gewinnen zu müssen hatten schwächeren Spiele. Pohlmann: wir zum Ende der letzten Saison „Es ist nichts bei uns passiert, was auch und wir haben 10 Siege zum uns von unserem Weg abbringen Ende erreicht.“ könnte. Wir sind in den Spielen Im folgenden Spitzenspiel beim der Rückrunde nicht frühzeitig in Tabellendritten, dem SV Frisia 03 Führung gegangen, weil die geg- Risum-Lindholm verlor Weiche nerischen Mannschaften sich bes- mit 2:1 und liegt nun auf Platz 2 ser auf uns eingestellt hatten. Ich der Tabelle. (J²)

Die Superserie von nun hoch zufrieden. mehr 27 Spielen ohne RS: Am 30.Spieltag spielt Frisia Niederlage hält an zu Hause gegen den ETSV II. Haund wird mit dem ben Sie ein Ohr in Lindholm? Platz an der Sonne be- D. Hinrichs: Noch ist für uns allohnt. Als Tabellenführer geht der les drin. Wir müssen an dem FC Angeln 02 in die letzten 4 Par- Spieltag in Langenhorn gewintien dieser Saison. Beim designierten Absteiger Flensburg 08 II siegte die HinrichsTruppe mit 0:2. Im SchleswigerKreisderby gegen den TSV FriedrichsbergBusdorf reichte es nur zu einem 0:0 Unentschieden. Der Tabel- Der nach Roter Karte gesperrte Kapitän des FC Anlendritte SV Fri- geln 02 Christian Hoffmann-Timm: "Es gibt für mich sia 03 Risum- zurzeit nichts Schlimmeres, weil ich draußen stehe Lindholm wur- und wenn es nicht läuft nicht helfen kann" Foto: Jörg Joosten de in Steinfeld mit 1:0 besiegt. In diesem Spiel erhielt der Mann- nen. Alles andere zählt nicht. Auf schaftskapitän Hoffmann-Timm der Zielgerade der Saison kann die Rote Karte. Das Nachholspiel noch viel passieren. gegen den TSV Rantrum gewann RS: Herr Hinrichs, es sind es der FC nach einer schwachen noch 5 Spiele in Ihrer tollen Kar1.Halbzeit noch verdient mit 3:0. riere. Kommt langsam Wehmut Nach dem Spiel gegen den TSV auf? Rantrum hatte RS-Reporter Jörg D. Hinrichs: Die Wehmut kommt Joosten die Gelegenheit zu ei- ist da. Ich denke schon an mein nem Interview mit dem scheiden Karriereende, wenn ich nach Steinfeld zu den Heimspielen fahTrainer Detlev Hinrichs. RS: Herr Hinrichs, Sie sagten in re. In Stresssituationen ist die einem vorherigen Gespräch, dass Wehmut ausgeblendet. Meine Sie nicht so sehr auf die Derbies Entscheidung ist richtig, bei alschauen. War dies ein Fehler, an- lem Spaß der Freude. Die Manngesichts der Punktverluste gegen schaft ist gut aufgestellt und die beide Schleswiger Mannschaften? Trainingsintensität muss gesteiD. Hinrichs: Wir nehmen jedes gert werden. Dies kann und will Spiel ernst. Aber in den Derbies ich nicht mehr leisten. gegen 06 und Friedrichsberg konnten wir unsere Leistung nie Das folgende Auswärtsspiel bei abrufen. Unsere Niederlagen in der SG Langenhorn-Enge gewann (J²) den ersten 3 Spielen waren ent- der FC mit 2:3. täuschend, in den Rückspielen haben wir gegen diese Mannschaften gewonnen und ich bin

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Verbandsliga Nord-West SV Frisia 03 Risum-Lindholm:

TSV Friedrichsberg-Busdorf:

Tolle Saison für junge Mannschaft aus NF

Team verabschiedet Trainer mit toller Saison

Beim SV Frisia 03 Rigeht sum-Lindholm der 1. Männermannschaft langsam die Spieler aus. Trotzdem ist es beachtlich, welche Leistungen die Mannschaft von Trainer Bodo Schmidt Woche für Woche abliefert. Zuhause siegte Frisia gegen den TSV Nordmark Satrup mit 2:1 und auch das folgende Heimspiel gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt wurde mit 2:0 gewonnen. Im Spiel um die letzte Chance auf die Vizemeisterschaft verlor man in Steinfeld gegen den FC Angeln 02 mit 1:0. Zur Situation beim SV Frisia 03 vor dem Spitzenspiel gegen „Weiche“ gab Co-Trainer Björn Petersen RS-Reporter Jörg Joosten ein Kurzin-

Nach dem die Tabelle mit den Nachholspielen über die Ostertage gerade gerückt wurde, findet sich der TSV Friedrichsberg-Busdorf auf einem hervorragenden 4.Platz wieder. Das SchleswigerStadtderby gegen Schleswig 06 wurde am heimischen „Öhr“ mit 2:1 gewonnen. Auch bei der Spitzenmannschaft vom FC Angeln 02 holte man mit einem 0:0 einen Punkt. Beim VfB Nordmark Flensburg war die Mannschaft vom scheidenden Trainer Sven Scherner glücklos und man verlor mit 3:1. Bei der abstiegsgefährdeten Mannschaft des TSV Nordhastedt siegte man mit 4:0.

terview. Petersen: „Wir haben schon länger riesige Personalprobleme bei uns. Zur Zeit sind 7-8 Spieler so schwer verletzt, so dass diese Spieler uns in dieser Saison nicht mehr helfen können. Wir haben wenig Hoffnung auf Punkte im Spiel gegen den ETSV Weiche Flensburg II. Bei uns müssen Spieler aus der 2.Mannschaft und aus der A-Jugend der Ligamannschaft helfen. Wir haben mit bisher nur 2 Niederlagen eine tolle Saison gespielt, aber so langsam geht die Mannschaft auf dem Zahnfleisch.“ Trotz dieser Personalmisere gewannen die Nordfriesen gegen den Topfavoriten aus Flensburg mit 2:1 und halten so den tollen 3.Tabellenplatz. (J²)

SV Blau-Weiß Löwenstedt:

Luft raus bei den „Löwen“

VfB Nordmark Flensburg:

Tolle Rückrunde der Koppelt-Truppe Die Mannschaft der Rückrunde in der Verbandsliga Nord-West ist der VfB Nordmark Flensburg. Zu Beginn der Saison schlecht gestartet, ist die Mannschaft von Trainer Rüdiger Boysen in der Rückrunde nicht mehr wieder zu erkennen. Die Sensation schlechthin gab es im FußballKreispokal des Kreises Schleswig-Flensburg. Im Viertelfinale des Wettbewerbes wurde der SHLigist TSV Kropp im heimischen

Trainer Scherner zu RS-Reporter Jörg Joosten: „Die Leistungen in der gesamten Saison sind ein schönes Abschiedsgeschenk für mich. Die Mannschaft hat sich darüber aber sicher bisher keine Gedanken gemacht. Unsere Leistungen sind kontinuierlich gestiegen und die Mannschaft ist voll im Soll. Im Moment wollen wir Platz 4 in der Tabelle sichern, aber wenn die Gelegenheit da ist greifen wir auch für Platz 3 noch einmal an.“ Das Spiel bei der 2.Mannschaft von Flensburg 08 wurde zu einer Lehrstunde für die 08-Reserve. Mit 1:10 gewann die SchernerTruppe in Flensburg. (J²)

Stadion mit 3:2 besiegt. Auch in der Meisterschaft gelangen 4 Siege in Folge. So siegte Nordmark beim SV Blau-Weiß Löwenstedt mit 3:5. Im heimischen Stadion am Flensburger Hauptbahnhof wurde dann der MTV Tellingstedt mit 3:0 besiegt. Auch der TSV Friedrichsberg-Busdorf hatte in Flensburg keine Chance und verlor mit 3:1. Gegen den Namensvetter vom TSV Nordmark Satrup gab es sogar einen 4:1 Heimsieg. (J²)

Die lange Saison hat auch beim SV Blau-Weiß Löwenstedt Spuren hinterlassen und nach einer tollen Spielzeit hat man nun in den letzten 5 Spielen keinen „Dreier“ geholt. Gegen die von Volker Koppelt zusammengestellte Mannschaft vom VfB Nordmark Flensburg kassierte man eine 3:5Heimniederlage. Nicht viel besser lief es für die Bernd Hansen trainierte Mannschaft beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Dort verlor man mit 2:0. Ein Kurzinterview gab Trainer Bernd Hansen RS-Reporter Jörg Joosten.

RS: Ist die Saison für für BlauWeiß schon gelaufen? Hansen: „ Man kann schon sagen, dass für uns die Saison gelaufen ist und dass auch bei uns die Luft schon etwas heraus ist. Zumindest macht dies für Außenstehende so wirken bei 5 Spielen ohne Sieg. Bei uns sind 3-5 Leistungsträger verletzt und nicht so leicht ersetzbar. Wir müssen in der Sommerpause unsere Hausaufgaben machen und auf die nächste Saison hoffen.“ Gegen den TSV Nordhastedt gab es nach dem Interview einen deutlichen 3:0 Heimsieg. (J²)

TSV Nordmark Satrup:

FC Tarp-Oeversee:

Kaum noch Ambitionen

Heimstärke sichert vorzeitig den Klassenerhalt

Der TSV Nordmark Satrup, vor Saisonbeginn von einigen Experten als Aufstiegsaspirant gehandelt, steht nach 30 Spieltagen mit 42 Punkten auf einem 7 Platz ohne Ambitionen nach oben oder unten. So verlor der TSV Nordmark Satrup bei der besten Mannschaft aus dem Kreis Nordfriesland, dem SV Frisia 03 Ri-

sum-Lindholm, knapp mit 2:1. Das Schleswiger Kreisderby gegen Schleswig 06 war mit 6 Toren für die Zuschauer eine gelungene Offensivveranstaltung. Das Ergebnis von 3:3 gibt auch in ungefähr den Spielverlauf wieder. Eine deftige Auswärtsniederlage gab es gegen den VfB Nordmark Flensburg. In Flensburg verloren die Mannen aus Mittelangeln deutlich mit 4:1. (J²)

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Gut erholt von diesem überraschenden Punktverlust zeigte man sich beim TSV Nordhastedt. Die Nordfriesen wurden auswärts klar und deutlich mit 0:6 besiegt. Einen ebenso so klaren Heimsieg gab es gegen die von Denis Peper trainierte SG Ladelund-AchtrupLeck. Die SG LAL wurde mit einer 4:1-Niederlage zurück nach Nordfriesland geschickt. (J²)

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Mit nunmehr 40 Punkten, hiervon wurden 23 Punkte zuhause erspielt, kann auch der FC Tarp-Oeversee mit den Planungen für die kommende Verbandsliga-Saison beginnen. Etwas überraschend war das 3:3Unentschieden der Treenetaler gegen die stark abstiegsgefährdete Mannschaft vom TSV Rantrum.

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Verbandsliga Nord-West Schleswig 06:

BSC Brunsbüttel:

Ausgeglichenstes Team der Verbandsliga

Planungen für 2014/15 können beginnen

Die Verantwortlichen bei Schleswig 06 werden am Ende der Saison 2013/14 froh sein, dass sich die Abwärtsspirale nicht weiter gedreht hat. Nach einem alles andere als guten Start in die Verbandsliga-Saison belegen die Schleistädter zurzeit einen 8 Platz. Auffällig ist die momentane Ausgeglichenheit. Die Mannschaft hat in dieser Saison nach 30 Spielen, es gab11 Siege, 9 Unentschieden und 10 Niederlagen bei einer Tordifferenz von 57:56,

Der BSC Brunsbüttel ist so ein wenig die graue Maus in der Verbandsliga Nord-West. Dabei sammeln die Schleusenstädter ganz still und heimlich wie die Eichhörnchen ihre Punkte. Mit ihren nun mehr 40 Punkten ist auch rechnerisch kein Abstieg mehr möglich. So bezwang man

42 Punkte erspielt. Nach dem Heimsieg gegen Flensburg 08 II folgten 4 Auswärtsspiele. Diese wurden unterschiedlich gut oder schlecht gespielt. So verlor man das prestigeträchtige Stadtderby gegen Friedrichsberg-Busdorf mit 2:1. Beim TSV Nordmark Satrup erreichte 06 einen Punkt mit einem 3:3 unentschieden. Beim TSV Rantrum siegte die Mannschaft von Trainer Ralf Christiansen mit 3:5 und auch bei IF Stjernen Flensborg siegte Schleswig 06 mit 2:3. (J²)

SG Ladelund-Achtrup-Leck:

Abstieg so gut wie vermieden Der jungen und sehr sympathischen Mannschaft der SG Ladelund-AchtrupLeck fehlt rechnerisch nach dem 30. Spieltag noch 2 Punkte zum Klassenerhalt. Dabei hat die Mannschaft von Trainer Dennis Peper noch ein Nachholspiel am 1.Mai gegen VfB Nordmark Flensburg auf dem Terminplan. Das Experiment der Verantwortlichen der SG LAL schien damit aufgegangen zu sein, mit jungen und talentierten Spielern

den Weg in der Verbandsliga zu gehen. Bei IF Stjernen Flensborg gab es eine Punkteteilung nach dem 1:1-Unentschieden. Besser lief es im folgenden Heimspiel gegen die abstiegsgefährdete 2.Mannschaft von Flensburg 08. Die Reserve des SH-Ligisten wurde in diesem „6-Punkte-Spiel“ mit 2:1 besiegt. Ein wenig enttäuschend war der Auftritt beim FC Tarp-Oeversee. In Tarp verlor man recht deutlich mit 4:1 und zeigte sich wieder von seiner schlechteren Seite. (J²)

die SG Langenhorn-Enge auswärts mit 1:3. Das Heimspiel gegen den SdU-Vertreter von IF Stjernen Flensborg gewann Brunsbüttel klar mit 3:1. Beim 2.SdU-Vertreter der IF Tönning holte man den 40. Punkt zum Klassenerhalt mit einem 1:1-Unentschieden. (J²)

IF Tönning:

Bester SdU-Vertreter 4 Spieltage vor Schluss Die Mannschaft, der Trainer und die Verantwortlichen beim Aufsteiger IF Tönning können langsam beginnen die Planungen für die 2.Verbandsliga-Saison zu starten. Mit 34 Punkten aus 29 Spielen, IF hat ein Nachholspiel am 30.04.14 beim TSV Friedrichsberg-Busdorf zu spielen, liegt man 9 Punkte vor dem 1. Absteiger. Es müsste schon mit dem „Fußball-Teufel“ zugehen, wenn IF noch in die Kreisliga absteigen sollte. Außerdem liegt IF Tönning in der „Dänischen Meisterschaft“

vor dem zweiten SdU-Vertreter von IF Stjernen Flensborg. Von der etwas überraschenden Niederlage gegen den TSV Rantrum zeigte IF sich im Heimspiel gegen den TSV Nordhastedt gut erholt und siegte mit 2:1. Gegen den Mitaufsteiger vom ETSV Weiche Flensburg II hatte Idraets Forening in Flensburg keine Chance und verlor auch in der Höhe verdient mit 4:1. Besser lief es gegen die Schleusenstädter aus Brunsbüttel. Gegen den BSC reichte es zu einem 1:1-Unentschieden. (J²)

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Verbandsliga Nord-West SG Langenhorn-Enge:

MTV Tellingstedt:

Unnötige Niederlage bringt SG noch in Bedrängnis Schwierige Mission: Klassenerhalt Die Spieler der SG Langenhorn-Enge scheinen sich bereits im Sommerurlaub zu befinden. Eigentlich dürften die Nordfriesen die Klasse halten können, aber in wichtigen Spielen gegen direkte Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt, scheint man sich des Ernstes der Lage nicht bewusst genug zu sein. So verlor man zuhause gegen den BSC Brunsbüttel mit 1:3. Hatte man die Niederlage gegen Brunsbüttel

noch mit eingeplant, war die folgende 2:0-Auswärtsniederlage beim TSV Rantrum, in einem sogenannten „6-Punkte-Spiel“ nicht eingeplant. Mit einem Sieg in diesem Spiel wäre der Klassenerhalt so gut wie geschafft. Nun muss man in Nordfriesland zittern, weil im folgenden Spiel gegen den FC Angeln 02 ein Sieg nicht zu erwarten war. Der FC Angeln 02 siegte in Langenhorn mit 2:3. (J²)

IF Stjernen Flensborg:

Letzte Mannschaft über dem Strich Was spricht dafür, dass IF Stjernen Flensborg nicht in die Kreisliga absteigt? In der Tabelle ist IF die letzte Nichtabstiegsmannschaft mit 2 Punkten Vorsprung, die Tordifferenz ist um ca. 20 Tore besser als die des Tabellenfünfzehnten und man hat noch 3 Heimspiele, unter anderem spielt man gegen die kaum noch zu rettende Mannschaft von Flensburg 08 II. Der SdU-Vertreter hat eine turbulente Saison fast hinter sich

inklusive Trainerwechsel (RS berichtete). Für die Fans des Vereins der dänischen Minderheit bleibt es zu hoffen, dass Stern das rettende Ufer nicht mehr verlässt. Einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf erlangten die „Sterne“ zuhause gegen die SG LAL mit einem 1:1. Auswärts in Brunsbüttel gab es nichts zu holen und man verlor mit 3:1. Sehr knapp verlor der Idraets Forening das folgende Heimspiel mit 2:3 gegen Schleswig 06. (J²)

Flensburg 08 II:

Tschüß 08 II - einen guten Start in der Kreisliga Das Wunder ist ausgeblieben und die Verantwortlichen bei Flensburg 08 II können mit dem Neuaufbau in der Kreisliga planen. Zwar verlor man recht knapp zuhause mit 0:2 gegen den Teichfilter Teichfilter / Zubehör Zubehör P lanung / Bau Bau / W ar tung Planung Wartung R egenwasser nutzung Regenwassernutzung

FC Angeln 02, aber bereits im folgenden Spiel bei der SG LAL verlor man mit 2:1. Eine richtige Heimklatsche gab es gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf mit dem Kreisklassenergebnis von 1:10. (J²)

Von den Mannschaften unter dem Strich, sprich Abstieg in die Kreisliga, hat der MTV Tellingstedt von dem Punkterückstand noch am ehesten die Chance die Spielklasse zu halten. Allerdings muss dafür in den letzten 4 Spielen mindestens 3 Punkte mehr geholt werden als IF Stjernen Flensborg, weil diese das

deutlich bessere Torverhältnis haben. Recht wacker schlug sich der MTV gegen den damaligen Tabellenführer ETSV Weiche Flensburg II, als man das Heimspiel mit nur 0:1 verlor. Beim VfB Nordmark Flensburg hingen die Früchte zu hoch und man verlor mit 3:0. Das Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt hielt der 1:0 Sieg gegen den TSV Rantrum am Leben. (J²)

TSV Rantrum:

Chance auf Klassenerhalt gegen Schleswig 06 verspielt

Nach den Niederlagen in den Nachholspielen gegen Schleswig 06 und den FC Angeln 02 kann der TSV Rantrum mit den Planungen für die Kreisliga beginnen und die restlichen Punktspiele als Charaktertest betrachten. Beim FC Tarp-Oeversee erreichte die Michalski-Truppe ein 3:3-Unentschieden. Ein Highlight war sicher der Heimspielsieg im Nordfriesland-Derby gegen die SG Langenhorn/Enge mit 2:0. Kam noch einmal Hoffnung auf den Klassenerhalt auf, wurde diese Hoffnung durch die 3:5-Heimniederlage gegen Schleswig 06 sofort wieder begraben. Es folgte eine unglückliche, aber nicht unverdiente Niederlage beim FC Angeln 02 mit 3:0. Nach dem Spiel stellte sich Trainer Bernd Michalski den Fragen von RS-Reporter Jörg Joosten. RS: Ihre Tabellenlage, Herr Michalski, ist prekär. Wie realistisch ist noch der Klassenerhalt? B. Michalski: Dass wir absteigen werden ist klar. Unsere letzte Chance haben wir gegen 06 verspielt. Heute gegen den FC Angeln ist für uns nichts drin gewesen.

RS: Ihre Mannschaft hat gegen Langenhorn gewonnen und dann gegen Schleswig 06 verloren. Fehlt Ihrer Mannschaft die Konstanz für die Verbandsliga? B. Michalski: Nein, an der Konstanz liegt es nicht. Nehmen Sie das heutige Spiel. Es ist ein Spiegelbild der gesamten Saison. In der 1. Halbzeit haben wir stark gespielt und ein 0:0 in die Halbzeit gebracht. Dann haben wir innerhalb von 9 Minuten in der 2. Halbzeit alles umgestoßen, was wir uns vorher aufgebaut haben. RS: Laufen die Planungen beim TSV Rantrum schon in Richtung Kreisliga? B. Michalski: Wir halten die Mannschaft im Kern zusammen. Unsere Schlüsselspieler bleiben bei uns und wir werden beginnen die Mannschaft zu verjüngen. In der Verbandsliga haben wir lange versucht, die Spiele zu verteidigen, weil uns die Erfolge fehlten. In der Kreisliga müssen wir spielerisch aktiver werden. Endgültig alle Hoffnungen auf einen möglichen Klassenerhalt können nach der 1:0-Auswärtsniederlage beim MTV Tellingstedt begraben werden. (J²)

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Blickpunkt Kreisklasse Kreisklasse Ostholstein:

Bosauer SV will in die Kreisliga Als Dirk Hubert die 1. Herren in der letzten Saison übernommen hat, lief der Start für ihn und seine Jungs alles andere als optimal. „Ich habe entschieden auf eine Viererkette umzustellen. Wir haben von Anfang an viel an der Neuerung in der Abwehr gearbeitet. Dennoch war der Start nicht erfolgreich“, so der Coach. Für die Mannschaft gab es zahlreiche Niederlagen in der Liga und im Pokal. „Die ersten

Spiele gingen in die Hose“, sagt Hu- ter werden“, sagt der Coach über Stürmer Marcus Beckmann und bert. „Irgendwann kamen schon das Ziel kurz vor dem Ende der Sai- Dominic Kronbach. Aber auch MitZweifel und ich habe die Mann- son. Am vorletzten Spieltag steigt telfeldmann Hans Reimers strahlt schaft gefragt, ob sie diesen Weg dann das Spitzenspiel um die Meis- Torgefahr aus. „Wir sind in der Ofweiter gehen möchte.“ Und die terschaft gegen den TSV Gremers- fensive schon sehr ausgeglichen. Mannschaft wollte den Weg weiter dorf. Die torgefährlichsten Spieler Dadurch können sich die Gegner gehen. „Das war natürlich sehr er- im aktuellen Kader sind die beiden schwer auf uns einstellen“. freulich für mich“, sagt der Trainer. (Oliver Ollrogge) Seine Mannschaft wurde defensiv immer stärker, hat in der Rückrun- Kreisklasse RD-Eck: So 25.05.2014 bei Tele 5 um 19.20 Uhr de der letzten Serie nur noch zwei Spiele verloren und die Saison auf dem achten Platz beendet. Diese Spielzeit steht die Mannschaft nun kurz vor dem Aufstieg in die Kreis- Der FC Fockbek hatte sich bei der das Spiel gegen die Reserve vom liga Ostholstein. „Wir spielen mit Fernsehsendung von Tele 5 "Hans Gettorfer SC, in dem Hans Sarpei fast der gleichen Mannschaft wie im Sarpei – das T steht für Coach" be- dann als „Interimscouch“ fungierte. letzten Jahr. Die Jungs arbeiten ein- worben. Nach der Zusage begleitete Damit herrschte beim Kampf um fach super mit“, zeigt sich Hubert ein Kamerateam die Mannschaft den Klassenerhalt in der A-Klasse zufrieden. Aktuell steht das Team vom etatmäßigen Trainer Thorsten eine Woche der Ausnahmezustand! (RS) auf dem zweiten Platz in der Kreis- Themann bei der Vorbereitung auf klasse A Ostholstein. In der lau, ) m r (Stu k fenden Saison gab c la s h c n e Behr bias S li.: To rm), Stefan es Mit- es nur fünf Parn o v k (Stu (lin Oben Lemke Wiktor ), Se- tien, die nicht Torsten rteidiger), Lim rensen (6-er tlere gewonnen were ö it v S n m e ) g n ts n in I h ( m konnten ette rec arbert den , Flem telfeld) ietgen (4-er K Christian H nverT .: e (drei Unentli n n a n I n ( o v basti lz d u n e h stehe er), Ole Sc (4-er Kett schieden, zwei Reihe ig Pascal verteid iemke Niederlagen). (Innen , Andre R mott (6-er), te s ) r t) teidiger Gregor McDe ning (Torwar Rei- Dazu hat der n , s rechts) -er), Tim Bre n links: Han (4-er Bosauer SV o l (6 Ewers rdere Reihe v ), Nils Stenze aniel bereits über o D hend v ittelfeld rechts rich (6-er), d r Ket- 100 Tore ermers (M ks), Jan Frie Schwartz (4-e ) sitn zielt und li m is r n e e tu tt D S e ( K ), onbach (Sturm rapeuSiebke , Dominic Kr r (Physiothe Zim- stellt die ) lle te links li.: Lina Mü etreuer), Ralf Trai- beste Den ( B zend vo lte Rehkopf ( Dirk Hubert lfeld fensive a te , it ) M r M , o ( ) s n r n e ti der Liga. o Becknn (Sp Schneid merma hlen: Klaus -er), Marcus ). „Wir fe 6 s m ( r E r ) tu ner wollen xi Meie Nico Jahn (S a M , ) nd links schon gerne Meis- Hier der Torjubel zum 2:0-Endstand von Thomas Wittern-Bruhn (rechts) für den FC turm) u ann (S

"Hans Sarpei - das T steht für Coach" zu Gast beim FC Fockbek

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Verbandsliga Süd-Ost Trainer Sven Sercander vorzeitig in Travemünde freigestellt

Eutin 08 sichert sich den Titel Die Meisterschaft in der Verbandsliga Süd Ost ist entschieden. Da der erste Verfolger Oldenburger SV in Travemünde Nerven zeigte und mit 1:3 unterlag, steht Eutin 08 als Meister der Verbandsliga Süd-Ost fest und steigt damit direkt in die Schleswig-Holstein Liga auf. Das Team von Trainer HansFriedrich "Mecki" Brunner feierte einmal mehr einen Kantersieg. 9:0 schoss die Mannschaft das Schlusslicht aus Mölln ab und steht dazu bei über 100 Saisontoren. Die 2:0-Pausenführung schoss Julian Brauer heraus (19., 33.). Nach der Pause drehte der neue Meister auf, die Möllner hatten dem Offensivfeuerwerk nichts mehr entgegenzusetzen. Florian Sax (56.), Florian Schumacher (63.), Kevin Hübner (65.). Timo Schwartz (70.), Schumacher (84.) sowie Hübner (86., 89.) legten nach. Die Spannung im Abstiegskampf spitzt sich hingegen zu. Mit dem Breitenfelder SV, dem BüchenSiebeneichener SV, dem TuS Lübeck, dem VfL Oldesloe und dem FC Dornbreite kämpfen noch fünf Teams um den Klassenerhalt. Mölln, Tangstedt und Sereetz müssen hingegen den Gang in die Kreisliga antreten. In Sereetz gibt es aber auch positive Nachrichten. Torhüter Marcel Hackert vom SV Fortuna St.Jürgen kommt zur neuen Saison zum Sereetzer SV. "Marcel ist ein junger hungriger Torhüter, der den Konkurrenzkampf im Kasten weiter anheizen soll, damit unser Ziel Wiederaufstieg auch realisiert werden kann", sagte SSV-Trainer Norbert Laszig. Mit Benjamin Schramm, Timo Bendtfeld und nun Marcel Hackert kann Laszig nun mit drei

Torleuten planen. "Wir freuen uns über die Verpflichtung", sagte Laszig. Auch in Siebenbäumen dreht sich das Personalroulette. Nach David Senghore hat Verbandsligist Grün-Weiß Siebenbäumen mit Kai Zimmermann den zweiten externen Neuzugang für die kommende Saison unter Vertrag genommen. Der 23-Jährige kommt vom TSV Trittau. „Kai ist ein sehr variabler Spieler, der sowohl in der Innenverteidigung wie auch im Offensivbereich eingesetzt werden kann", sagt der Sportliche Leiter Marco Kalcher. Zimmermann, der in der laufenden Saison fünf Treffer erzielt hat, sagt: "Seit 1994 spiele ich nun schon für den TSV Trittau. Ich habe dort sehr viele Freunde und einige, die ich noch aus Schulzeiten kenne. Jedoch habe ich für mich entschieden, dass ich noch mal etwas anderes kennenlernen möchte als den TSV. Vorrangig neben netten und freundlichen Leuten ist für mich der gemeinsame Erfolg. Es muss eine positive Entwicklung zu erkennen sein.“ Auch in Moisling freut man sich bereits schon jetzt auf die neue Saison. Ich freue mich, dass drei weitere Spieler für die kommende Saison 2014/15 fest bei uns zugesagt haben", sagt Robert Balazs, Coach des Verbandsligisten RotWeiß Moisling. Hierbei handelt es sich um Ur-Gestein Christopher Strunck, Henrik Lindacher und Verteidiger Faruk Dogan, der erst im Winter vom NTSV Strand an den Brüder-Grimm-Ring zurückgekehrt war. Zuvor hatten bereits acht Spieler ihre Zusage für ein weiteres Jahr gegeben. Beim Absteiger aus Tangstedt ist die Enttäuschung bereits verflogen und es laufen nun Pläne, um den direkten Wiederaufstieg zu realisieren. „Es wird einen gro-

ßen Umbruch geben. Aus dem jetzigen Team bleiben dann nur noch fünf Spieler übrig. Wir verstärken uns mit sehr guten, erstklassig ausgebildeten Spielern und stellen eine Mannschaft zusammen, die den direkten Wiederaufstieg schaffen wird. Der Präsident geht diesen Weg konsequent mit“, heißt es von Tangstedter Seite. Eine bittere Nachricht gibt es im Abstiegskampf für den VfL Oldesloe. Marcel Noeske wird dem Verbandsligisten für die kommenden Spiele nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Angreifer musste beim 0:2 im Punktspiel gegen Sereetz mit Verdacht auf Frakturen im Gesichtsbereich in die Uni-Klinik Lübeck gebracht werden. ,,Er hatte aber Glück im Unglück", sagte jetzt Oldesloes Co-Trainer Andre Beh-

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rens: ,,Marcel ist wieder zu Hause, hat aber eine schwere Gehirnerschütterung und wird bis Saisonende ausfallen." Eine Neuigkeit gibt es auch beim TSV Travemünde. Sven Sercander, der eigentlich erst am 30.6.2014 sein Traineramt in Travemünde aufgeben wollte, ist nun vorzeitig freigestellt worden. ,,Wir mussten die Reißleine ziehen, da wir gegen den Abstieg spielen und die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer nicht mehr stimmte", begründete Abteilungsleiter Stefan Voss den Schritt. So übernimmt Co-Trainer Sven Mielke, der zur neuen Saison den Posten des Cheftrainers am Rugwisch so oder so übernommen hätte, ab sofort im Verbund mit Pascal Kuck das Kommando. (Oliver Ollrogge)


Verbandsliga Süd-West SV Schackendorf mit den besten Chancen…

Wer steigt in die Schleswig-Holstein Liga auf? vermeintlich kleineren Gegner Punkte liegen gelassen. So kosteten Niederlagen gegen Olympia Neumünster oder gegen den TuS Nortorf den Absteiger aus der Schleswig-Holstein Liga eine frühzeitige Entscheidung im Meisterschaftsrennen. "Wir haben den Aufstieg in der eigenen Hand. Obwohl wir ein schweres Restprogramm haben, können wir im Gegensatz zu anderen Teams aber noch mehr Punkte holen. Für mich zählt der TSV Lägerdorf, der es in den letzten Partien sehr gut gemacht hat, zu den heißesten Titelanwärtern“, so Coach. "Wir sind kein Favorit, da wir es nicht mehr aus eigener Kraft schaffen können. Der SV Henstedt-Ulzburg hat deutlich größere Ambitionen. Wir wollen nicht den zweiten vor dem ersten Schritt gehen, daher gucken wir nur von Spiel zu Spiel“, so Obmann Skottke. Schlechtere Chancen im Aufstiegsrennen hat der FC Itzehoe. Durch die 1:3-Pleite gegen den TSV Lägerdorf hat der FCI seine Aufstiegschancen eigentlich verspielt, trotzdem könnte sich für die Mannschaft von Coach André von Schassen noch ein Hintertürchen aufmachen. Bei zwei Siegen

in den letzten beiden Partien (Olympia Neumünster, HenstedtUlzburg) könnten die Itzehoer aufgrund der besseren Tordifferenz am SV Schackendorf vorbeiziehen. Um dann aber den Aufstieg wirklich zu realisieren, bräuchte der FCI aber mindestens einen weiteren Patzer der Henstedt-Ulzburger. Dazu müssten der VfR Horst und der TSV Lägerdorf Punkte liegen lassen. Dem VfR Horst bleibt nur noch eine kleine Chancen auf den Aufstiegsplatz. Zwar mussten die Horster in dieser Spielzeit erst vier Niederlagen verkraften, doch die sieben Unentschieden, die der Tabellensechste ebenfalls auf dem Konto hat, könnten dem VfR den Aufstieg kosten. Neuigkeiten gibt es aus Kaltenkirchen. Dominik Fseisi, Trainer der Verbandsliga-Fußballer der Kaltenkirchener TS, hat den dritten Zugang für die neue Spielzeit verpflichtet. Nach Daniel Schäfer (U19 Eintracht Norderstedt) und Kevin Trozki (eigene U19) hat Daniel Sandersen (TSV Kattendorf) zugesagt. Der 24-Jährige wohnt in Kaltenkirchen und wird gemeinsam mit Patrick Wiermann ein Duo zwischen den Pfosten bilden. (Oliver Ollrogge)

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Der Abstiegskampf in der Ver- Von den A-Junioren der SG Trave bandsliga Süd-West ist durch 06 kommt der 19-jährige Christiden Rückzug von drei Mann- an Voigt nach Schnackendorf. schaften zu einer Farce gewor- Voigt ist einer der Leistungsträden. Richtig spannend geht es ger seiner jetzigen Mannschaft hingegen im Rennen um die Auf- und hat sich nach einem Probestieg in die Schleswig-Holstein training und ausführlichen Gesprächen mit Chefcoach Matthias Liga zu. Da der derzeitige Tabellenführer Falk vom Konzept des SVS und FC Reher/Puls als Spielgemein- überzeugen lassen. Voigt ist im schaft nicht in die Schleswig-Hol- Mittelfeld vielseitig einsetzbar. stein-Liga aufsteigen darf, haben Der 25-jährige Mirco Mädler beginnt ab Sommer aktuell der SV Hensein zweites Gastspiel stedt-Ulzburg und der beim SV SchaSV Schackendorf ckendorf. Mäddie besten Chanler kam einst cen auf den zur Saison Sprung in die 2008/09 an die höchste SpielTrave und absolklasse des Lanvierte insgesamt des. Dahinter bereits 83 Ligalauern der FC Itspiele für den zehoe, der TSV SVS. Nach seiLägerdorf und nem Gastspiel der VfR Horst. beim SV TodesSchnackendorfs felde musste er Coach Matthias aus beruflichen Falk sagt: „Die Gründen kürzer Mannschaft und treten und kann auch die einzelaber nun ab nen Spieler haTrainer Jens Martens vom SV Sommer wieder ben persönlich Henstedt-Ulzburg. regelmäßig traigroße Fortschritte gemacht. Dabei sind wir nieren und will noch einmal voll ganz ohne Druck an die Sache angreifen. Mit Alexander Specht rangegangen und haben geguckt kommt zudem ein erfahrener was auf dem Platz passiert. Das Torwart von Eintracht Segeberg werden wir auch jetzt beibehal- zum SVS. ten." Dazu gibt es in Schnacken- Favorit auf den Aufstieg ist jedoch dorf schon einige personelle Ver- die Mannschaft vom SV Henstedtänderungen für die kommende Ulzburg. Die Mannschaft war aufSpielzeit. Mit Mirco Schultz, 21 grund seines starken Kaders vor Jahre, kommt ein Offensivall- der Saison der Titelkandidat rounder vom Kreisliga-Aufsteiger schlechthin. Das Unterfangen ist Tus Tensfeld. Er bringt die Emp- jedoch schwerer als zunächst verfehlung von 18 Toren in der lau- mutet. Die Elf von Trainer Jens Martens hat zumeist gegen die fenden Saison mit.

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Handball im Norden Herzschlagfinale um den Titel

Entscheidet die Tordifferenz die Meisterschaft? Eigentlich hatte man den Titel in der Handballbundesliga nach der derben 31:38-Klatsche in Mannheim gegen die Rhein Neckar Löwen schon zu 80% abgeschrieben. Hinzu kam neben dem Verlust der Tabellenführung auch noch die um 24 Treffer schlechtere Tordifferenz. Doch der Rekordmeister THW Kiel kehrte eindrucksvoll zurück. Nach dem Heimspiel gegen HannoverBurgdorf und einem hohen 37:20-Sieg lautete der Rückstand auf den Tabellenführer nur noch 14. In Lemgo hoffte man zuerst einmal auf zwei Pluspunkte, ohne dabei auf das Torverhältnis zu schauen. Der einfache Sieg hatte Vorrang. In 60 Spielminuten wurde der TBV in der Garry-WeberHalle vor 8500 Besuchern mit 24:46 regelrecht demontiert. Einziger Wermutstropfen was die Verletzung von Filip Jicha, die bei Redaktionsschluss „Verdacht auf Bänderriss“ lautete. Nur Stunden später zitterte sich Rivale Rhein Neckar Löwen zu einem 32:31Sieg gegen den HSV, der damit endgültig alle Chancen auf den Titel einbüßte. Die Zebras wieder vorne und dies mit einem Polster

von sieben Toren plus. Es wird also ein Herzschlagfinale geben, das erst am 24.5.14 beim letzten Heimspiel gegen die Berliner Füchse sein Ende finden könnte. Torhüterproblem bei den Zebras? Wieder neu aufgekocht war das eigentlich schon abgehakte Torhüterproblem. Nach Anfangsschwierigkeiten traten die beiden Kieler Keeper langsam aus dem riesigen Schatten eines Thierry Omeyer. In Mannheim fasste das Duo Palicka/Sjöstrand allerdings kaum einen Ball an und verhalf auch so den Löwen mit zum damaligen Sprung an die Tabellenspitze. Deren Keeper Niklas Landin hielt überragend. Das Dauer-Gerücht, der THW wolle eben Landin für Andreas Palicka ab Sommer 2014 verpflichten, machte schnell wieder die Runde. Ergebnis offen. Auf jeden Fall scheint der Titelverteidiger aus der Deutschen Handball-Liga in Sachen Torhüter für „ganz oben“ zu schwach besetzt. Die Zeiten wo ein Henning Fritz, ein Goran Stojanovic

oder eben ein Thierry Omeyer die Spiele ganz allein entschieden, scheinen heuer vorbei. Dass es aber auch anders geht zeigte Johann Sjöstrand dann doch eindrucksvoll im Spiel gegen den TBV Lemgo, wo der Schwede gleich 13 Paraden ablieferte. Bitte so weitermachen. Fazit: In der Champions-League also im Semifinale in Köln, in der Liga knapp in Führung. Der Spielmonat Mai scheint für den Rekord-

meister und Titelverteidiger THW Kiel also nicht nur spannend, sondern auch dramatisch zu werden. Nach dem Motto: „Jedes Tor zählt“ kann sich das GislasonTeam nun auch bei einem deutlichen Torvorsprung in der Bundesliga nicht mehr zurücklehnen, sondern muss weiter „Vollgas“ geben. Mit den Ungarn aus Vezprem hat man im „Final Four“ den vermeintlich „leichtesten“ Gegner im Halbfinale gezogen. (dief) Schau’n wir mal…

Nachruf

„Tschüß“ Rolli Kieler trauern um Ex-Betreuer Breitenberger Der THW Kiel trauert um seinen ehemaligen Betreuer Roland Breitenberger. Der 67-jährige verstarb am Karfreitag nach langer schwerer Krankheit. Die Niederlage in Mannheim gegen die Löwen war das letzte Spiel, das „Rolli“ von seinem THW sah. Breitenberger war 2010 nach 13 Jahren THW in „Betreuer-Rente“ gegangen. Trotzdem sah man ihn immer noch als Besucher und Fan in der Sparkassenarena. Dort organisierte er auch Auswärtsfahrten mit seinen „Jungs aus dem 3. Rang“, fuhr nach Köln und Hamburg zu den Finalrunden. Diese „Jungs“ haben für die letzten Spiele auf seinem Platz eine Art Altar eingerichtet, wo ständig zu den Spielen eine Kerze brennt und ein Konterfei des Verstorbenen den Sitz schmückt. „Rolli“ ist nicht vergessen. Das zeigte auch die riesige Anteilnahme an der Trauerfeier, wo sogar ehemalige Zebras aus dem Ausland anreisten. „Zaubermaus“ Nicolai Jacobsen erwies Breitenberger ebenso die letzte Ehre, wie Morten Bjerre.

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Handball im Norden Erstmalig für Final-4 der Champions-League qualifiziert

SG Flensburg-Handewitt bleibt seinem Vize-Image treu Es hätte die Krönung einer überragenden Saison werden sollen und können, das DHB-Pokal Final 4 in Hamburg. Wie gesagt es hätte werden können und sollen. Es kam leider wieder einmal anders als erwartet und von allen SG-Fans gewünscht und die SG Fle-Ha verlor das 4. Pokalfinale in Folge und kann sich langsam aber sicher DHB-Rekord-Vizepokalsieger nennen. Die Auslosung des Halbfinales im DHB-Pokal hatte der SG Fle-Ha den schwerstmöglichen Gegner beschert mit den Rhein-Neckar Löwen aus Mannheim. Hatte die SG doch beide Bundesligaspiele gegen die Löwen verloren. Im Halbfinale am 1.Spieltag des Final-4 nahm die SG erfolgreich Revanche für die Bundesligapleiten und siegte hochverdient 30:26 (16:12) und zog somit als kleiner Favorit in das Finale um den DHB-Pokal. Das 2.Halbfinale hatten die Füchse Berlin mit viel Mühe mit 30:28 gegen die MT Melsungen gewonnen. Im Finale zeigte die SG am Anfang eine kurze Phase der Nervosität, jedoch fand sich die SGAbwehr recht schnell und war die Grundlage für eine anfängliche Überlegenheit der SG. So führte die SG FleHa nach 12 Minuten mit 7:2. Danach begann der Füchse-Torhüter Silvio Heinevetter seine Scharmützel mit den Schiedsrichtern. Der SG-Angriff scheiterte immer öfter am Nationaltorhüter aus Berlin. So stand es zur Halbzeit 11:11-Unentschieden. Die Geschichten der 2.Halbzeit schrieben die Schiedsrichter Schulze/Tönnies. In dieser Halbzeit konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. In der 58. Spielminute erzielte Iker Romero das 22:21 für die Füchse Berlin. Was die Herren in Schwarz aber danach pfiffen, hatte den Anschein, dass der Pokal unbedingt nach Berlin gehen sollte. Klare Fouls gegen Steffen Weinhold, Thomas Mogensen oder Holger Glandorf wurden nicht geahndet. Das Berliner Angriffsspiel wurde trotz des Zeitspielzeichens der Schiedsrichter nicht abgepfiffen. So siegten die Füchse Berlin mit 22:21. Manager Dierk Schmäschke in der Pressekonferenz: „Die letzten 2 Minuten haben sehr weh getan. Es geht um jedes Tor. Die Spieler in der Kabine verstehen das nicht, was in diesen Minuten passiert ist.“ Für jeden Beobachter bleibt ein bitterer Nachgeschmack, was die Schiedsrichterleistung im Finale angeht. Trainer Ljubomir Vranjes: „Sport ist so brutal. Ich habe fast keine Worte. Der Hals tut weh und das Reden fällt schwer.“ Füchse-Manager Bob Hanning: „Wir sind überglücklich. Der Pokalsieg ist die Krönung dieser Saison. Wir haben eine überragende Torwart- und Abwehrleistung gezeigt. Leiden wurde

heute neu erfunden.“ Besser lief es für die Vranjes-Truppe in der Bundesliga. Zwar tat sich sich die Mannschaft erwartungsgemäß nach der Enttäuschung von Hamburg schwer, gewann aber letztlich problemlos gegen die HSG Wetzlar mit 23:19 (10:8). Durch den 29:26 (14:12) Heimsieg der Rhein-Neckar Löwen gegen den THW Kiel ist die SG Fle-Ha mit nun nur noch 1 Punkt Rückstand auf die Löwen und dem THW Kiel Tabellendritter und hat noch eine Chance auf die Deutsche Meisterschaft. Hierfür muss dann aber das schwere Auswärtsspiel am 11.05.2014 beim THW Kiel gewonnen werden. Super spannend machten es die SG in der Champions-League gegen Vardar Skopje. Das Hinspiel in der heimischen Flens-Arena gewann die SG mit nur 2 Toren Vorsprung mit 24.22 (13:14). In diesem Spiel hätte die SG leicht höher gewinnen können, leider hatten die schwachen rumänischen Schiedsrichter einiges dagegen. Ein Tor zum 25:22 fand keine Anerkennung, weil die Zeit abgelaufen sein soll. Die SG-Verantwortlichen zeigten sich hier als faire Sportsmänner und

Iker Romero: Siegtorschütze im DHB-Pokalfinale für Füchse Berlin gegen SG Flensburg-Handewitt. Foto: Jörg Joosten legten keinen Einspruch gegen diese Tatsachenentscheidung ein. Das Rückspiel in der „Hölle von Skopje“ war nichts für schwache Nerven. Nach einer 10:15-Halbzeitführung für die SG, verlor man das Rückspiel noch mit 27:25. Den entscheidenden Treffer, nach dem 24:27 von Holger Glandorf, erzielte Anders Eggert mit einem verwandelten Siebenmeter zum 25:27. Da nach dem Hin- und Rückspiel nun Torgleichheit bestand, gaben die mehr erzielten Auswärtstore den Ausschlag zu Gunsten der SG. Die SG Fle-Ha fährt nun erstmalig am 31.05./01.06.2014 zum Final-4 um die Champions-League nach Köln. Im Halbfinale wartet kein geringerer Geg-

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# ner als der FC Barcelona, der im Viertelfinale einen 7 Tore Rückstand gegen die Rhein-Neckar Löwen noch egalisierte, auf die SG. Das 2.Halbfinale bestreiten der THW Kiel und MKB Vesz-

prem aus Ungarn. Der Finaleinzug wäre ein Traum für die SG, wäre da dann nicht der Fluch des möglichen Vizetitels. (J2)

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