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SYDDANMARK

Die DeutschDänische Region

Wachstumsregion – weg ohne grenzen Hamburg ist der perfekte EnergiePartner

Wir wissen immer noch zu wenig über den Arbeitsmarkt auf der anderen Seite 1


intro Text: Thomas Laursen / Foto: Hyldager Fotografi

»Es ist für uns alle ein Riesenvorteil, die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln« Stefan Seidler, Chef-Entwicklungsbeauftragter der Region Syddanmark

Die Deutsch-Dänische Region ist eine zusammenhängende Wachstums- und Wirtschaftsregion, die die Region Syddanmark und das nördliche Schleswig-Holstein umfasst. Das Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen dänischen und deutschen Unternehmen, Institutionen und Organisationen in der Region sowie die Schaffung und Stärkung von nachhaltigen Synergien.

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Syddanmark NU / Die Deutsch-Dänische Region


Wir haben gelernt, einander zuzuhören In der Deutsch-dänischen Region lernt man, wie dänische Flexibilität und Ungeduld mit deutscher Gründlichkeit und dem Hang zur Planung zusammenwirken. Die Kompromisse für eine künftige Arbeitsform haben sich inzwischen eingespielt, so dass damit in den kommenden Jahren der Weg für weit mehr konkrete Projekte im Grenzland gebahnt sein dürfte.

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m Laufe der letzten Jahre hat die deutsch-dänische Zusammenarbeit zahlreiche positive Ergebnisse gezeitigt. Dennoch sind weitere Verbesserungen möglich, meint Stefan Seidler, Chef-Entwicklungsbeauftragter der Region Syddanmark. – Das Wachstumszentrum hat die Region erfolgreich vermarktet und Namen und Brand bei allen relevanten Akteuren im Grenzland festgeschrieben. Ebenfalls ist es gelungen, Einigkeit über die sechs Stärken zu erzielen, in denen wir wirtschaftlich gut dastehen. Dagegen ist das Ziel, die Kooperationsfelder in eigentliche Projekte umzusetzen, noch ein Stück weit entfernt. – In puncto Projekte war es oft schwierig, weil viele Akteure sich quer durch Kommunen, Region, Landesregierung und Wirtschaftsverbände einigen müssen. Hinzu kommt, dass die Fördermittel der EU für grenzüberschreitende Projekte aufgebraucht sind, erläutert Stefan Seidler. Stefan Seidler ist im Grenzland geboren und aufgewachsen, besitzt nach wie vor die doppelte Staatsangehörigkeit und kennt besser als die meisten Gleichheiten und Unterschiede zwischen der deutschen und der dänischen Arbeitsweise. – In Dänemark neigen wir beim Start neuer Projekte oft zu Schnellschüssen. In Deutschland müssen öffentliche Projekte bis zu zwei Jahre vor dem Projektbeginn beantragt werden.“ Das Beste aus zwei Welten Beide Arbeitsweisen haben ihre Vorund Nachteile, meint Stefan Seidler. – Die Dänen sind flexibler und ergebnisorientierter, während die Deutschen strukturierter sind und nie etwas ausprobieren, bevor es von A bis Z durchdacht ist. Aus dänischer Sicht mag dies etwas zähflüssig erscheinen, aber die Deutschen sind besser darin, umfassende und langfristige Projekte auf die

Beine zu stellen, die wirklich erkleckliche EU-Mittel auslösen können. Es geht also darum, die Ausgewogenheit zwischen den beiden Arbeitsformen zu finden, so dass wir einerseits schnell etwas in Gang setzen können, andererseits jedoch auch die erforderliche Zeit aufwenden, um langfristige Projekte zu planen. Stefan Seidler hat die Bestrebungen von Anfang an begleitet, als erst einige wenige Kommunen Vereinbarungen über Krankenwageneinsätze und grenzüberschreitende Wasserlaufprojekte trafen. Jetzt sind die gesamte Region Syddanmark und Schleswig-Holstein beteiligt. Aber das ist keineswegs das Ende der Fahnenstange. Denn laut Seidler liegt die Hauptaufgabe darin, den Landespolitikern in Kopenhagen die Augen für die Grenzzusammenarbeit zu öffnen. – Es ist ein Riesenvorteil für alle, die Zusammenarbeit in den kommenden

Jahren weiterzuentwickeln“, sagt er und weist darauf hin, dass die Wirtschaftsstruktur in Syddanmark der in Norddeutschland ähnlicher ist als denen der anderen dänischen Regionen. Daher macht es Sinn, weitere zielgerichtete Initiativen in Richtung Hamburg – das große wirtschaftliche Kraftzentrum in Norddeutschland – zu starten. Neue Mittel ab 2014 2014 treten neue Interreg-Programme der EU mit neuen Mitteln für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Kraft. Die größten Summen sind künftig zu erwarten, wenn Projekte mindestens drei Regionen übergreifen. Deshalb ist die Region Syddanmark gemeinsam mit Schleswig-Holstein dabei, das Terrain z. B. für eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Fehmarnbeltregion zu sondieren. – Die wichtigsten Aufgaben sind Weiterführung und Pflege des Brandings der Region und unserer gemeinsam ermittelten Stärken gegenüber öffentlichen und privaten Akteuren. Daneben müssen wir jedoch auch konkrete Projekte in Gang setzen – sowohl auf kurze als auch auf lange Sicht, betont Stefan Seidler.

Das Projekt Wachstumszentrum wurde ins Leben gerufen, um die mentalen Grenzen zwischen Unternehmen und Organisationen abzubauen, und zwar durch die Vermittlung von Zusammenarbeit zwischen Akteuren im südlichen Dänemark und im nördlichen Schleswig-Holstein – und durch die Identifizierung von Bereichen, in denen die Deutsch-dänische Region gute Möglichkeiten für künftige gemeinsame Ansätze besitzt.

Die sechs wichtigsten gemeinsamen Stärken sind:

Erneuerbare Energie

Wissen

Logistik

Lebensmittel

Gesundheit und Welfare-Technologie

Tourismus und Erlebniswirtschaft

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zahlen Text:Thomas Laursen und Johanna Lundström

Die Grenzregi 6,7

Wir glauben, dass es auf der anderen Seite besser ist

7,1

Dänisches Deutsches Grenzbarometer Grenzbarometer

Die Deutschen haben das Tempo besser im Griff Auf einer Skala von 1 bis 10 meinen die Deutschen, dass sie mehr Einfluss auf ihr Arbeitstempo haben.

7%

mit einem dänischen Arbeitgeber:

»Wäre mein Arbeitgeber Deutscher, könnte ich in höherem Maße mein Arbeitstempo selbst bestimmen«

Nur wenige kennen Pendler mit Problemen 8%

Steuern

Krankengeld

13%

5% 5%

Rente

8% 7%

Deutsche mit einem Arbeitsplatz in Dänemark Dänen mit einem Arbeitsplatz in Deutschland Viele glauben, dass es schwierig ist, auf der anderen Seite der Grenze zu arbeiten,. Aber fast niemand kennt Kollegen, Familienmitglieder oder Freunde, die Schwierigkeiten erlebten, weil er Arbeitgeber eine andere Nationalität hat. 4

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25%

mit einem deutschen Arbeitgeber:

»Wäre mein Arbeitgeber Däne, könnte ich in höherem Maße mein Arbeitstempo selbst bestimmen«

61% ... der Bürger sind der Meinung, dass die HauptstadtPolitiker sich zu wenig um das Grenzland kümmern Die Einwohner sind sich völlig darüber einig, dass die Deutsch-dänische Region nationalpolitisch vernachlässigt wird.


ion in Zahlen 5,5

Deutsches Grenzbarometer

5,0

Dänisches Grenzbarometer

Deutsche haben mehr Mitbestimmung im Betrieb als Dänen Auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten deutsche Arbeitnehmer ihren Einfluss mit 5,5. Bei dänischen Arbeitnehmern liegt die Wertung genau in der Mitte der Skala.

Unsicherheit beim Wechel des Arbeitsplatzes auf die andere Seite der Grenze 13% 7% In hohem Maße

27% 23% In gewissem Maße

17% 28%

Am meisten Mitbestimmung, wenn der Arbeitgeber Däne ist

5%

mit einem dänischen Arbeitgeber:

20%

mit einem deutschen Arbeitgeber:

In geringerem Maße

15% 23% Überhaupt nicht

29% 19% Weiß nicht

»Wäre mein Arbeitgeber Deutscher, so hätte ich mehr Einfluss auf die übergeordneten Entscheidungen über die Entwicklung des Unternehmens«

»Wäre mein Arbeitgeber Däne, so hätte ich mehr Einfluss auf die übergeordneten Entscheidungen über die Entwicklung des Unternehmens«

 änen über den Wechsel auf D einen deutschen Arbeitsplatz  eutsche über den Wechsel auf D einen dänischen Arbeitsplatz Weit mehr Dänen befürchten, dass der Wechsel zu einem deutschen Arbeitgeber zu Problemen führt, als umgekehrt.

Quelle: Region Syddanmarks Grænsebarometer

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aktion Text: Marie Hauberg

Arbejde oder Arbeiten? Die Bürger der Grenzregion wissen nur sehr wenig über die Arbeitsbedingungen auf der anderen Seite der Grenze. Dieses Wissensmanko bildet ein Hindernis auf dem Weg zu einem integrierten Arbeitsmarkt.

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nwissenheit und Vorurteile sind nach wie vor Bremsklötze für eine echte Integration des Arbeitsmarkts in der deutsch-dänischen Region. Das zeigt eine neue Untersuchung des Grenzbarometers der Region Syddanmark, bei der 1.000 Bürger nördlich und südlich der Grenze nach ihren Ansichten zu Arbeitsleben und Arbeitskultur in Dänemark und Deutschland befragt wurden. Nicht weniger als 29 Prozent der befragten Dänen und 19 Prozent der befragten Deutschen wissen nicht, welche Herausforderungen in Bezug auf Steuern, Rente und Krankengeld bei der Arbeit auf der anderen Seite der Grenze auftreten könnten. – Es ist schon bemerkenswert, dass so viel Unwissenheit über die Bedingungen auf der anderen Seite herrscht. Das lässt darauf schließen, dass es noch gar nicht ins Bewusstsein der Bürger gedrungen ist, im jeweils anderen Land arbeiten zu können, sagt Johanna Lundström, Chefanalytikerin der Abteilung Strategie und Analyse der Region Syddanmark.

Unterschiede zwischen Auffassung und Wirklichkeit Die Unwissenheit kommt unter anderem in einem Missverhältnis zwischen den Vorurteilen der Bürger über die Arbeit in Dänemark und Deutschland und den tatsächlichen Arbeitsbedingungen im jeweils anderen Land zum Ausdruck. Zum Beispiel zeigt die Untersuchung, dass es in der Grenzregion keine Unterschiede gibt in Bezug auf den Einfluss, den Deutsche bzw. Dänen auf das Arbeitstempo haben. Dennoch meinen 25 Prozent der Deutschen in der Grenzregion, dass sie mehr Einfluss auf ihr Arbeitstempo hätten, wenn der Arbeitgeber ein Däne wäre. – Aus einer früheren Untersuchung wissen wir, dass Dänen und Deutsche in der Grenzregion z. B. in Bezug auf die Mentalität einander sehr ähnlich sind

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und dass dies als Stärke gilt. Aber wir sind offenbar überzeugt, dass es im Arbeitsleben größere Unterschiede gibt, obwohl die Untersuchung eindeutig zeigt, dass die Arbeitskulturen in der Grenzregion einander sehr ähnlich sind. Das kann daran liegen, dass nur sehr wenige Bürger Arbeitserfahrungen aus dem anderen Land haben, sagt Johanna Lundström. Sie unterstreicht, dass es erhebliche Unterschiede in Bezug auf die Arbeitskultur in Dänemark und Deutschland im Allgemeinen gibt, die sich jedoch an der deutsch-dänische Grenze kaum bemerkbar machen. Tønder bemüht sich um deutsche Ansiedlung Fehlendes Wissen ist ein Hemmschuh für die wirtschaftliche Entwicklung im ganzen Grenzland, meint Laurids Rudebeck, Bürgermeister von Tønder (V). – Nach der Untersuchung frage ich mich, ob die vielen deutschen Grenzpendler wohl wissen, dass Dänemark sehr viel anderes und mehr ist als hohe Steuern. Dass wir zum Beispiel gute deutsche Schulen und Gymnasien mit Deutsch auf hohem Niveau besitzen. Wenn die deutschen Arbeitnehmer nördlich der Grenze alle die positiven Elemente unserer Gesellschaft kennen würden, könnten sie sich ja genauso gut bei uns niederlassen, sagt der Bürgermeister und fährt fort: – Wissen ist ein unglaublich wichtiger Faktor. Es würde ganz eindeutig die Wirtschaft im Grenzland ankurbeln, wenn wir mehr übereinander wüssten. Schließlich ist die Deutsch-dänische Region für ganz Skandinavien das Tor zu Europa. Ich finde jedoch, dass die dänische Regierung die Möglichkeit versäumt hat, das Gebiet zu entwickeln. Wenn hier auch nur annähernd so viel investiert würde wie in der Öresundregion, würde das Wissensniveau sich automatisch angleichen. Die Gemeinde Tønder hat im Übrigen einen Mitarbeiter der dänischen

Handelskammer in Hamburg eingestellt, um den Kontakt zu den deutschen Nachbarn zu stärken. Johanna Lundström findet die Idee gut. Sie empfiehlt außerdem, einen Spatenstich tiefer in den Vorurteilen über die deutsche und dänische Arbeitskultur zu graben. – Wir müssen mehr übereinander wissen, auch in Bezug auf das Arbeitsleben, damit sich etwas tut. Es wäre sicher interessant, Initiativen in Gang zu setzen, die den Menschen helfen, sich dem integrierten Arbeitsmarkt zu nähern, sagt sie. Ein neuer Ansatz, der vielleicht ein Anfang für mehr Mobilität über die Grenze hinweg sein kann, ist das neue grenzüberschreitende Jobportal: graensejob.dk.

Fakten über das Grenzbarometer Eine repräsentative Gruppe aus 500 Dänen und 500 Deutschen aus dem Grenzland bildet das „Grenzbarometer“ der Region Syddanmark. Die Dänen leben in Tønder, Sønderborg, Aabenraa und Haderslev, die Deutschen in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg sowie der Stadt Flensburg. Die Region Syddanmark führte die Untersuchung in Zusammenarbeit mit dem Technologischen Institut und Jysk Analyse durch. Die Fragen wurden im Januar-Februar 2013 gestellt.


fortschritt Text: Thomas Laursen / Foto: Hyldager Fotografi

Grüne Energie – Triebfeder für Wachstum Wenn der Regionsratsvorsitzende Carl Holst 10 Jahre weit in die Zukunft blickt, hat er eine verstärkte Zusammenarbeit in der deutsch-dänischen Region vor Augen. Insbesondere im Energiesektor passen Syddanmark, Schleswig-Holstein und Hamburg perfekt zueinander.

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um Tango gehören bekanntlich mindestens zwei. Nicht der Mangel an Partnern war eine Bremse für die deutsch-dänische Zusammenarbeit – im Gegenteil: es gab etwas zu viele Partner. Deshalb freut sich Carl Holst, dass der Prozess auf vollen Touren läuft, der alle Partner für die Entwicklung einer gemeinsamen Kooperationsstrategie für die Region Syddanmark, Schleswig-Holstein und Hamburg an einen Tisch bringen soll. – Es gibt bei der Zusammenarbeit eine Vielzahl öffentlicher und privater Mitspieler, die heute alle ihre eigene Strategie verfolgen. Dass wir uns nun darauf geeinigt haben, wie wir alle zusammen auf unser gemeinsames Ziel Wachstum für die Region - hinarbeiten, ist entscheidend, sagt er. Hamburg mit seinen fast drei Millionen Einwohnern und seiner Wirtschaftskraft ist ein begehrter Tanzpartner. Und gerade im Energiebereich hat Syddanmark etwas zu bieten, das sonst nirgends zu haben ist. – Deutschland steht ein kolossaler Änderungsprozess im Energiebereich bevor. Die Kernkraft wird abgewickelt und durch grüne Energie ersetzt. Und genau hier sind wir in der Region Syd-

danmark mit unserem Offshore-Cluster um Esbjerg hervorragend aufgestellt. Wenn wir Hamburgs Interesse wecken wollen, ist es entscheidend, dass wir eine Führungsposition im Energiesektor einnehmen, weil uns das zu einem interessanten Partner macht“, sagt der Regionsratsvorsitzende, Blick über die Grenze Eine der Barrieren war das fehlende Interesse der Regierungen in Berlin und Kopenhagen. Die Infrastruktur im Grenzland ist nicht mehr zeitgemäß. So blieben in den jüngsten Plänen für schnellere Bahnverbindungen zwischen den größeren dänischen Städten Flensburg und Hamburg gleich südlich der Grenze völlig außen vor, obwohl Dänemark jährlich Waren für 100 Mia. Kronen hauptsächlich auf den norddeutschen Markt exportiert. – Von Vejle nach Hamburg ist es fast genauso weit wie von Hamburg nach Berlin – aber die Bahnreise dauert zwei Stunden länger, sagt Carl Holst und fügt hinzu: – Es ist schon merkwürdig, dass alle von der globalen Perspektive reden – aber bei der Infrastruktur hört sie offensichtlich an der Landesgrenze auf. Er hofft, dass schnell etwas getan wird, weil eine bessere Infrastruktur die Voraussetzung für eine verstärkte Zusammenarbeit z. B. im Energiebe-

reich ist – zum einen für den Export von Energieprodukten auf Bahn und Straße, aber zum anderen auch – und das ist genauso wichtig – durch die Schaffung einer Infrastruktur im Energiebereich, die die enormen Mengen grüner Offshore-Energie aufnehmen und verteilen kann. Glaube an die Zukunft Es gibt bereits zahlreiche gute Beispiel dafür, dass wir über die Grenze hinweg zusammenarbeiten können – und wollen. Das bewiesen kürzlich die Zeitungen und Medienhäuser auf beiden Seiten der Grenze, die ihre Archive füreinander öffnen und künftig an größeren Projekten in der Region wie z. B. Düppel 2014 zusammenarbeiten wollen. Daher glaubt Carl Holst daran, dass es gelingen kann, alle für die M��glichkeiten einer engeren Zusammenarbeit zu gewinnen. – Ich hoffe, dass wir in zehn Jahren eine enge Zusammenarbeit in den ermittelten sechs gemeinsamen Stärken sehen: Wissen, Energie, Nahrungsmittel, Gesundheitstechnologie, Logistik und Tourismus. Meine Wunschvorstellung ist, dass wir dann eine Grenze ohne Barrieren und das Grenzland als eine Region erleben, wo es attraktiv ist, zu leben, zu arbeiten und ein Unternehmen zu betreiben. Und wo immer wir können, unsere jeweiligen Stärken ausnutzen – zum gemeinsamen Vorteil.

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Alles klar für verstärkte Zusammenarbeit Mit Fragen zur deutsch-dänischen Zusammenarbeit wenden Sie sich bitte an Chefentwicklungsberater Stefan Seidler unter Tel. +45 7663 2001 oder per Mail: stefan.seidler@rsyd.dk

Wussten Sie schon, dass… in den drei westdänischen Regionen 3,04 Mio. Dänen und in Schleswig-Holstein und Hamburg 4,62 Mio. Deutsche leben?

In den Jahren 2007-2013 wurden über 300 Mio. DKK für Projekte im Grenzland aufgewandt. Dabei handelt es sich vor allem um Interreg-Mittel aus den EU-Interventionen für grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Mehr unter interreg4a.dk

Alle Untersuchungen des Grenzbarometers der Region Syddanmark können sie online einsehen unter detgodeliv.regionsyddanmark.dk Hier finden Sie auch frühere Ausgaben von Syddanmark NU und eine Fülle statistischer Unterlagen

Wenn Sie mehr über die Arbeit des Wachstumszentrums in Bezug auf das Branding der deutsch-dänischen Region und die Schaffung einer gemeinsamen Entwicklungsstrategie wissen möchten, wenden Sie sich an Projektleiter Stephan Kleinschmidt unter sk@vaekstcentret.eu. Mehr über die Arbeit des Wachstumszentrums erfahren Sie auch unter vaekstcentret.eu

Alle interessierten Unternehmen, Bürger und Organisationen können sich mit allen Fragen – von Steuervorschriften bis hin zu Arbeitsbedingungen und Pendeln in der Grenzregion – an das Pendlerbüro in Padborg wenden: pendlerinfo.org oder pr. Mail an region@region.dk

Herausgeber Region Syddanmark Damhaven 12 7100 Vejle Redaktion Søren Braun (Verantwortlich i. S. d. Pressegesetzes) Thomas Laursen (Redakteur) Peter Feldberg Rune Stig Mortensen Design & Produktion Mediegruppen as Foto Hyldager Fotografi Auflage 8.700 Stck. ISSN 1903-7473 ISSN 1903-8445 (Online version)

detgodeliv.regionsyddanmark.dk 8

Syddanmark NU / Die Deutsch-Dänische Region


Syddanmark NU Maj 2013