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REGIO Zugestellt durch Post.at

Ausgabe 24 / Frühjahr 2013

REGIO Klostertal, Bahnhofstraße 140, 6752 Dalaas, T +43 (0)5585/7201-22, E info@klostertal.org, I www.klostertal.org


ZU DIESER AUSGABE Rechtzeitig zu Ostern und zu Frühlingsbeginn erscheint nun die bereits 24. Auflage der REGIO-Zeitung. In dieser Ausgabe finden Sie Aktuelles zum Projekt Klima- und Energiemodellregion Klostertal, Sozialsprengel bzw. Lebensraum Klostertal-Arlberg, Klostertaler Bauerntafel sowie Beiträge verschiedener regionaler Organisationen und Initiativen und natürlich den Mitteilungen aus unseren Gemeinden. Besonders hervorheben möchten wir an dieser Stelle die Veranstaltung Mund.art Mai, die am 17. Mai zum zweiten Mal stattfindet und Mundarttexte und Lieder rund um das Klostertal vorstellt. Neben der umfassenden Information über die allgemeinen Aktivitäten im Klostertal wird mittels der REGIO Zeitschrift auch versucht, die Tätigkeiten der REGIO Klostertal der Bevölkerung näher zu bringen. Sollten Sie Interesse daran haben bei der Er-

stellung der REGIO Zeitschrift mitzuwirken bzw. eigene Beiträge zu verfassen oder auch Ihren Verein, Ihre Organisation vorzustellen - so freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

IMPRESSUM

Herausgeber und Medieninhaber REGIO Klostertal Bahnhofstraße 140 A-6752 Dalaas Redaktion DI Andrea Mayer, REGIO Klostertal Auflage 1.850 Exemplare (ergeht an alle Haushalte im Klostertal) Umschlagbild Andreas Gaßner Druck Linder Druck, Lorüns Sponsoren Raiffeisenbank Bludenz Vorarlberger Energienetze GmbH Klostertaler Bergbahnen GmbH & Co KG

Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe Juni 2013

REGIO Klostertal

OBMANN

Liebe Mitbürgerinnen bürger!

und

Mit-

Wie schon in der Oktoberausgabe der Zeitschrift REGIO berichtet, widmen wir uns in den nächsten drei Jahren sehr intensiv den Themen Klima und Energie mit dem Ziel, unser gesamtes Tal als Klima- und Energiemodellregion ausweisen zu können. Die Strategie dieses engagierten Projektes liegt darin, einen bewussten Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen bzw. den Anreiz zum Energiesparen zu fördern sowie regionale Maßnahmen für eine nachhaltig sichergestellte Energienutzung und – versorgung zu erarbeiten bzw. auch umzusetzen. Die enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und den Betrieben in unserem Tal wird dabei ein wesentlicher Teil unseres Projektes sein, wofür wir schon jetzt um eure Unterstützung und Mitarbeit bitten. Nähere Informationen dazu können jederzeit bei unserer Regional-

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Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei dieser Lektüre und wünschen Ihnen einen sonnigen Frühling!

managerin Frau DI Andrea Mayer eingeholt werden. Ein weiteres wichtiges Projekt im heurigen Vereinsjahr stellt die Gründung des „Naturschutzvereins Verwall – Klostertaler Bergwälder“ sowie die Einsetzung eines hauptamtlichen Gebietsmanagements für beide NATURA 2000 Gebiete dar. Eine der künftigen Aufgaben dieses Vereines besteht darin, das Thema NATURA 2000 der Bevölkerung im Klostertal und Montafon sachlich näher zu bringen bzw. bestehende Konfliktpotentiale aufzuarbeiten und vernünftigen Lösungen zuzuführen. Bgm. Dietmar Tschohl Obmann der REGIO Klostertal


vorwort

energiemodellregion

Auch im Jahr 2013 liegt das Hauptaugenmerk der REGIO auf der weiteren Intensivierung der regionalen Zusammenarbeit im Klostertal, was sich auf wirtschaftliche, ökologische, kulturelle, soziale und gesellschaftliche Bereiche erstreckt. Insbesondere die Tätigkeiten der REGIO im Rahmen der Klima- und Energiemodellregion Klostertal sowie des Sozialsprengels bzw. Lebensraums Klostertal-Arlberg bilden die Zugpferde der regionalen Entwicklung für das heurige und auch für die kommenden Geschäftsjahre. Mit der Gründungsversammlung des Naturschutzvereins Verwall-Klostertaler Bergwälder wurde in ökologischer Hinsicht ein wichtiger und lang ersehnter Schritt für das Tal gesetzt. Wir freuen uns, damit das Wissen und das Bewusstsein rund um unsere heimische Natur und die Natura2000Gebiete auf professioneller Ebene der Bevölkerung näher bringen zu können. Neben den Leitprojekten und weiteren kleineren Initiativen und Projekten, wird 2013 mit der Mundart.Mai Veranstaltung sowie der Klostertal Nacht auch der kulturellen Entwicklung in der Region Rechnung getragen. Wir freuen uns auf die Chancen und Herausforderungen in der regionalen Zusammenarbeit im Jahr 2013 und wünschen Ihnen frohe Ostern! Ihre Regionalmanagerin Andrea Mayer

Mit großer Freude berichten wir über den positiven Förderbescheid bzw. Zusage zur Erarbeitung des Projekts Klima- und Energiemodellregion Klostertal. Um die Energiewende als Chance für unsere Region wahrzunehmen, haben wir damit das nötige Rüstzeug um voller Elan das Thema Energie für das Klostertal aufzubereiten.

tragte Fachpersonen zur Seite stehen, deren Aufgabe es ist, die Gemeinden, Unternehmen, privaten Haushalte und sonstige Interessensgruppen bei konkreten Umsetzungen zur erneuerbaren Energiegewinnung sowie Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs zu begleiten und zu unterstützen.

Was bedeutet das nun? Als nächstes wird ein Umsetzungskonzept erarbeitet, dass den Status-quo des Klostertaler Energiebestands sowie weitere mögliche Energiepotenziale in der Region aufbereitet. Darauf aufbauend wird gemeinsam ein speziell auf das Klostertal angepasstes Umsetzungskonzept mit einem konkreten Maßnahmenkatalog erarbeitet. Nach positiver Überprüfung dieses Umsetzungskonzepts durch den Klimafonds, das bis Ende 2013 erwartet wird, kann sogleich in die Umsetzungsphase gestartet werden. Für die Umsetzung werden uns dann nach Themen beauf-

Derzeit werden die erforderlichen Energiedaten erhoben sowie die weitere Vorgehensweise mit den Projektbeteiligten abgestimmt. Grundvoraussetzung für eine positive energetische Entwicklung des Klostertals ist die Bewusstseinsbildung beim Umgang mit Energie auf breiter Ebene - sie selbst sind ein wichtiger Teil davon! Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit uns gemeinsam das Thema Energie zu ergründen. Gerne informieren wir Sie fortlaufend und stehen Ihnen auch für weitere Auskünfte und Anregungen in der REGIO Klostertal zur Verfügung.

Liebe Klostertalerinnen und Klostertaler, die REGIO Klostertal wünscht Ihnen frohe Ostern und einen guten Start in den Frühling!

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Sozialsprengel / Lebensraum klostertal-arlberg

Lebensraum Klostertal-Arlberg Was ist ein Sozialsprengel? Ein Sozialsprengel ist ein regionaler Zusammenschluss von Gemeinden und sozialen Leistungsanbietern mit einer zentralen Anlauf- und Koordinationsstelle. Der Sozialsprengel ersetzt keine bestehenden Dienste, sondern ist für die koordinierte Zusammenarbeit aller Kräfte (ob Selbsthilfe, Laienhilfe oder professionelle Hilfe) verantwortlich. Ausgehend von einem landesweiten Prozess des Landes Vorarlberg zu einer besseren vorausschauenden Planung des Sozial- und Gesundheitswesens hat sich auch die Region Klostertal-Arlberg mit diesem Thema auseinandergesetzt. Die REGIO Klostertal fungiert dabei als Plattform und hat gemeinsam mit Bgm. Eugen Hartmann einige wichtige Akteure zu Workshops eingeladen, um die bestehenden sozialen und gesundheitlichen Leistungen in der Region sowie deren Vernetzung untereinander zu erarbeiten. In den Workshops ging es dabei nicht nur um die reine Erhebung von bestehenden Sozialleistungen, sondern vor allem auch darum, wie diese zusammenarbeiten und wo es noch weitere Anknüpfungspunkte gibt. Nicht zuletzt soll dies auch im Hinblick auf zukünftige Anforderungen geschehen. Denn auch in unserer Region werden sich der Wandel in der Bevölkerungsstruktur (Überalterung bzw. Unterjüngung) sowie der gesellschaftliche Wandel beispielsweise bei der Kindererziehung/-betreuung oder der Jugendbetreuung bemerkbar machen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich beim ersten Workshop

Anfang Februar herausgestellt hat, dass viele bestehenden Angebote im Tal nicht sehr bekannt sind und die Organisationen untereinander meist nur zu einem gewissen Grad oder auch nur punktuell miteinander vernetzt sind. Von vielen Workshopteilnehmer/innen wurde dieser erste Abend auch als Start für eine bewusstere Intensivierung der Zusammenarbeit wahrgenommen. Beim zweiten Workshop Ende Februar wurden die Akteur/innen gebeten, die für sie wichtigsten zukünftigen sozialen und gesundheitspolitischen Themen in der Region Klostertal-Arlberg zu bewerten. Oberste Priorität wurde dabei 1. dem Krankenpflegeverein Klostertal-Arlberg erteilt, darauffolgend mit 2. der Mobile Hilfsdienst

(MoHi), mit 3. die Sozialausschüsse der Gemeinden, die Kinderbetreuung, das Pflegeheim und der generationsübergreifende Wohnbau sowie mit 4. die Jugendbetreuung/-arbeit/-mobilität und das Ehrenamt s’Team. Natürlich gibt es viele weitere wichtige Themen, jedoch stellt diese Bewertung eine Liste mit Themen dar, denen nun zuerst Aufmerksamkeit geschenkt werden soll. Damit fortlaufend und konsequent an den Themen weitergearbeitet wird, bedarf es eines „Kümmerers“. Dieser ladet zu den Gesprächen, vernetzt die Arbeitsgruppen und stellt die Verbindung gegebenenfalls zu den Landesstellen und Entscheidungsträgern her. Beim dritten Workshop Anfang April wird gemeinsam mit den Akteuren und den Bürgermeistern der Gemeinden an einer dafür nötigen Struktur gearbeitet. Ziel ist die Entwicklung und Erhaltung eines funktionstüchtigen Gesundheits- und Sozial-Netzwerkes, zusammengesetzt aus allen Gemeinden und Leistungsanbietern der Region. Da es somit gilt den (sozialen) Lebensraum einer Region zu optimieren und hervorzuheben, wird das Projekt anstelle von Sozialsprengel nun unter dem Namen Lebensraum Klostertal-Arlberg geführt. „Es liegt an uns, für unser Leben und unser Älterwerden in der Region die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen indem wir heute die notwendigen Weichenstellungen legen.“ Die Regionalmanagerin mit Bgm. Eugen Hartmann

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Ideenkanal

Hast du eine Idee? Eine, die dir und anderen etwas nützt? Und die du nicht im Alleingang verwirklichen kannst? Dann ist der Ideenkanal genau das Richtige für dich. Der Ideenkanal ist eine neue Art von Ideenwettbewerb, der junge engagierte Menschen Vorarlberg bei der Realisierung ihrer Ideen unterstützen will. Neu an diesem Wettbewerb ist, dass der Ideenkanal die Gewinner nicht nur finanziell belohnt, sondern ihnen auch ein Mentorennetzwerk zur Umsetzung ihrer Ideen zur Verfügung stellt. Das Augenmerk liegt dabei auf Ideen, die nicht nur für die Ideengeber persönlich nützlich sind, sondern auch einen Mehrwert für unsere Mitmenschen und die Natur schaffen. Zeit kostbarer als Geld Es funktioniert ganz einfach: die Idee wird nach einer kurzen Registrierung auf www.ideenkanal.at in max. 300 Zeichen formuliert und eingeschickt. Nach Ende dieser Einreichphase können Befürworterinnen und Befürworter einer Idee ihre Stimme für das Projekt online abgeben und so die ersten zehn Projekte auswählen. Weitere zehn Projekte werden am 20. Juni von einer Jury bestimmt. Diese insgesamt 20 nominierten Projektideen werden von den Ideengebern einem Team von namhaften Spezialisten („Mentoren“) aus den Bereichen Grafik, Projektmanagement, Kultur, Wirtschaft, Recht, Soziales, und Umwelt im Rahmen eines Präsentationsabends (5. Juli) in der Poolbar in Feldkirch präsentiert. Diese wählen dann die fünf überzeugendsten Ideen aus. Deren Urheber erhalten nicht nur eine Starthilfe von jeweils 1.000 Euro, sondern vor allem auch die Möglichkeit – und das ist das

Kernstück des Projekts – ihre Pläne mit Hilfe der Mentoren zu realisieren. Die MentorInnen unterstützen die fünf Gewinner in zwei stattfindenden Ideencamps mit all ihrem Wissen und ihrer ganzen Erfahrung und tragen vor allem durch ihr Netzwerk dazu bei, dass tragfähige und realistische Business- bzw. Projektpläne entstehen und erste konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Damit die Ideengeber und Mentoren auch über den Ideenkanal hinaus in Kontakt bleiben, berichten sie auf dem Ideenkanal-Blog über ihre Fortschritte. Beispiel: Die Idee von Pia-Marietta Waller (geb. 1994) war, das erste nachhaltige Fashion Label aus Vorarlberg zu gründen. Seit dem Ideenkanal 2011 wurde eine Homepage aufgebaut. Vor allem unterstützt Getzner-Textil die Jungdesignerin mit biologischen und fairgehandelten Stoffen. Auch mit Carla Second-Hand Stoffen hat Pia Waller Kleidung designt und erstellt. Sie selbst hat sich erfolgreich bei mehreren Design-Schulen im Ausland beworben. London oder New York stehen zur Auswahl! Beteiligungskultur Das Land Vorarlberg will mit diesem Projekt in erster Linie engagierte Menschen aus der Region dazu befähigen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Durch attraktive Rahmenbedingungen für Eigenengagement und Selbstorganisation soll die Beteiligungskultur im Land gestärkt werden. Der Ideenkanal selbst steht unter einer Creative Commons Lizenz. Das heißt, dass jeder die eingereichten Ideen sowie den Ideenkanal für nicht kommerzielle Zwecke kopieren und selbst umsetzen kann. Der Ideenkanal Vorarlberg wird vom Büro für Zukunftsfragen durchgeführt.

Mach mit und schicke deine Idee in den www.ideenkanal.at! Die REGIO Klostertal bietet gerne Hilfestellung bei der Formulierung und Ausführung Ihrer Ideen. Wir sind überzeugt, dass in den Köpfen vieler KlostertalerInnen gute Ideen mit Nachhaltigkeitswert schlummern. Unter www.ideenkanal.at können Sie sich viele interessante Inputs sowie Informationen zu den eingereichten Ideen holen. Nur Mut, trauen Sie sich und teilen auch Sie Ihren Mitmenschen Ihre Ideen über den Ideenkanal Vorarlberg mit!

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Gemeinde innerbraz

Präsentation Räumliches lungskonzept Innerbraz

Entwick-

In den letzten Monaten hatten sich ca. 20 Personen intensiv mit der zukünftigen räumlichen Entwicklung der Gemeinde Innerbraz auseinandergesetzt. Ziel war es, grundsätzliche Aussagen zu folgenden Themen zu erarbeiten: · örtliche Vorzüge, · Siedlungsgestaltung, · Bebauung, · Verkehrsentwicklung, · Entwicklung und Gliederung der Bauflächen, · aber auch Fragen wie Freiräume für die Landwirtschaft, Raum für Kinder und Jugendliche,... wurden bearbeitet. Die Ergebnisse dieser Workshops wurden am 8. März 2013 der Innerbrazer Bevölkerung präsentiert und im Anschluss an die Präsentation gemeinsam ausführlich diskutiert. Die Rückmeldungen der Bevölkerung werden noch in das Räumliche Entwicklungskonzept eingearbeitet und anschließend dem Land vorgelegt. In einem letzten Schritt wird das Konzept dann in der Gemeindevertretung diskutiert und beschlossen und auf der Homepage veröffentlicht. Baumaßnahmen in Innerbraz 2013 Der beginnende Frühling ist geprägt durch eine größere Anzahl von Baumaßnahmen.

So wurden die Wildbach- und Lawinenverbauung für das Schanatobel und auch für das Masontobel bereits begonnen. Beide Bauvorhaben stellen wichtige Meilensteine für mehr Schutz der Bevölkerung dar und machen die Umgebung der Wildbäche wiederum um einiges sicherer. Ebenfalls noch im Frühjahr soll mit dem Aushub für die VOGWOSI Wohnanlage begonnen werden. Leistbarer Wohnraum ist inzwischen zu einem wichtigen Thema geworden. Mit dieser Kleinwohnanlage in der Größenordnung von 9 Wohnungen kann dieser Nachfrage in einem ersten Schritt Rechnung getragen werden. Weiters in Planung ist ein für die Gemeinde Innerbraz recht aufwändiges

Bauvorhaben, nämlich die Erneuerung der Wasserleitung westlich des Gemeindeamtes. Die Gemeindevertretung hat, in Absprache mit dem Land beschlossen, Teile der Wasserversorgung zu erneuen. Grund: Die Leitungen sind zumeist mehr als 50 Jahre alt, die Wasserrohrbrüche häufen sich da und dort und die Ablagerungen in den Leitungen vermindern den Durchfluss.   Die entsprechenden Gespräche mit den Grundeigentümern sind bereits abgeschlossen und die Projekteingabe wird derzeit vorbereitet. Der Baubeginn zu diesem Bauvorhaben in der Höhe von EUR 800.000,-- ist im Herbst vorgesehen. In 2 Etappen sollen die alten Wasserleitungen ersetzt werden und mit Frühsommer 2014 abgeschlossen werden. Lebensraum Klostertal-Arlberg Wie bereits in der REGIO-Zeitung beschrieben, befassen sich einige Akteure im Rahmen des Projekts Sozialsprengel bzw. Lebensraum Klostertal-Arlberg derzeit intensiv mit den sozialen und gesundheitlichen Angeboten sowie den zukünftigen Anforderungen auf regionaler Ebene. Hiermit möchten wir an dieser Stelle alle dazu einladen, mithilfe dieses Projekts, die Chance wahrzunehmen, das eigene Leben und damit verbundene Familienleben und Älterwerden im Tal zukünftig aktiv mitzugestalten.

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Gemeinde dalaas

VOGEWOSI Wohnanlage für Dalaas geplant Immer wieder durften wir in der Vergangenheit erfahren, dass in unserer Gemeinde ein relativ großer Bedarf an Wohnraum besteht. Gerade in der heutigen Zeit ist es jedoch sehr wichtig, dass diese Objekte erschwinglich sind. Nachdem diese Nachfrage auf dem derzeitigen Wohnungsmarkt nicht immer gedeckt werden kann, hat die Gemeinde Dalaas beschlossen, in dieser Angelegenheit wichtige Maßnahmen für die Bevölkerung zu setzen. Daher soll von der VOGEWOSI eine kleine Mietwohnanlage mit ca. sechs bis acht Wohneinheiten errichtet werden. Geeignete Grundstücke stehen bereits zur Auswahl. Der Neubau würde entsprechend den ökologischen Richtlinien der Landeswohnbauförderung im Passivhausstandard ausgeführt, zudem würde die Wohnanlage durch Einbau eines Personenliftes und weiterer Maßnahmen innerhalb der Wohnungen weitgehend barrierefrei ausgestattet. Sie eignet sich somit auch bestens fürs Wohnen im Alter. Die Festlegung der Wohnungstypen (Anzahl 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen) und Größe sowie die Entwicklung eines Wohnprojekts insgesamt erfolgen in enger Abstimmung mit der Gemeinde Dalaas. Gleiches gilt für die Vergabe der Wohnungen, welche dann über Vorschlag der Gemeinde vorgenommen wird. Die Mietverträge werden dann direkt mit der VOGEWOSI abgeschlossen. Die monatliche Miete inklusive aller Betriebs-, Lift-, Heiz- und Verwaltungskosten sowie Umsatzsteuer wurde uns – bei Realisierung in absehbarer Zeit – mit ca. € 8,60 bis € 8,80 pro Quadratmeter Wohnnutzfläche bekanntgegeben. Eine 70 m²Dreizimmerwohnung würde somit monatlich inklusive aller Nebenkosten rund € 600,00 – 620,00 kosten. Bevor jedoch mit dem Projekt begonnen werden kann, ist eine Erhebung des aktuellen Bedarfs notwendig, welcher den Kriterien der Wohnbauförderung entsprechen muss. Interessenten mögen sich daher zwecks unverbindlicher Vormerkung an das Gemeindeamt Dalaas (05585/7201) wenden. Nur bei entsprechendem angemeldetem Bedarf kann dieses tolle Projekt realisiert werden.

Ortsfeuerwehren unter neuer Führung Bei der bereits am 18. Jänner 2013 im Kristbergsaal Dalaas stattgefundenen Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Dalaas legte der langjährige Kommandant Wolfgang Ganahl nach zwölf Jahren sein Amt nieder. Mit Martin Burtscher als sein Nachfolger konnte mit einem eindeutigen Wahlergebnis ein gewissenhafter Nachfolger gefunden werden. Unter dem Motto „Ein Kommandant und ein Vorstand sind nur so gut wie die Mannschaft hinter ihm“ tritt Martin Burtscher mit einem engagierten Team an Kameraden hinter sich in die Fußstapfen von Wolfgang Ganahl. Als sein Stellvertreter wurde Stefan Kofler gewählt. Auch in Wald am Arlberg kam es im Zuge der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr am 9. März 2013 im Gemeindesaal Maschol zu einem Obmannwechsel. Nach 18 Jahren legte Peter Berthold sein Amt in jüngere Hände und konnte mit Ramon Zech ebenfalls einen engagierten und gewissenhaften Nachfolger finden. In dieser eindeutigen Wahl konnte auch sein Stellvertreter Alexander Schöpf bestätigt werden. Beide langjährigen Kommandanten wurden mit dem silbernen Verdienstkreuz des Landes Vorarlberg ausgezeichnet. Verbauungsmaßnahmen in Dalaas In der Gemeinde Dalaas sind für das Jahr 2013 wieder zahlreiche

Verbauungsmaßnahmen der Wildbach- Lawinenverbauung zur weiteren Sicherung des Lebens- und Wohnraumes geplant. Bereits in den Jahren 2008-2010 wurde mit der Verbauung der Glongtobellawine begonnen. Nachdem nun Erfahrungswerte aus jüngster Zukunft in das Projekt eingeflossen sind, wird es im Sommer 2013 fortgesetzt. Die Verbauung der Glongtobellawine bringt vor allem für die Bewohner im Bereich Innerwald und Gasura ein Mehr an Sicherheit. Nachdem es im Bereich Fußballplatz bis Schwimmbad im vergangenen Jahr zu einem Steinschlagereignis gekommen ist, hat die Gemeinde Dalaas schnell gehandelt. Gemeinsam mit den Verantwortlichen der Wildbach- und Lawinenverbauung wurde ein Projekt ausgearbeitet, dass bereits im Frühjahr 2013 umgesetzt werden soll. Besonders in den niederschlagsreichen Jahreszeiten kam es im Bereich der Zufahrtsstraße Garmauscha immer wieder zu Steinschlag- und Erdrutschereignissen. Auch diese sollen nach diesem Sommer der Vergangenheit angehören und mit mehreren Steinschlagschutznetzen hintangehalten werden. Beim vierten und letzten Verbauungsprojekt für das Jahr 2013 handelt es sich um die Sanierung der Stelzistobelverbauung in Wald. Hier soll mit Hilfe von 5 Konsolidierungssperren das weitere Eintiefen des Bachbettes verhindert werden und die westliche Schutzmauer saniert werden. Die Maßnahmen entsprechen einem Gesamtinvestitionsvolumen von EUR 720.000,00. 7


gemeinde klösterle Der Startschuss für die ALPENPARTY 2013 in Klösterle am Arlberg ist gefallen! Vom 14.08.-18.08.2013 findet in Klösterle am Arlberg – heuer neben der Kulturhalle – wieder die bereits legendäre Alpenparty 2013 statt! Heuer werden gleich zwei Highlights geboten! So konnte neben dem Liveauftritt von Markus Wolfahrt mit Band am Freitag den 16.08.2013 für Samstag 17.08.2013 der Zillertaler Marc Pircher ebenfalls mit Band gewonnen werden! Natürlich erwartet euch beginnend mit 14.08.2013 wieder ein breites Vortageprogramm! Die bereits traditionelle Fanwanderung mit Markus am Sonnenkopf findet am Donnerstag 15.08.2013 statt. Bereits ab Mittwoch 14.08.2013 / 20.00 Uhr werden bei freiem Eintritt Geri, Martin Kofler und das Duo Alpenpower für entsprechende Stimmung in Klösterle am Arlberg sorgen! Auch am Donnerstag 15.08.2013 ist für die Abendveranstaltung der Eintritt frei! Nähere Informationen zum genauen Programmablauf finden Sie unter www. alpenparty.info! Profitieren Sie schon jetzt von den günstigen Kombitickets für Freitag und Samstag! Tickets erhältlich unter www.alpenparty.info oder direkt im Tourismusbüro Klösterle unter +43 5582 777!

Übergabe vorsitz konferenz der landeshauptleute In Stuben am Fuße des Arlbergpasses übernahm Landeshauptmann Markus Wallner Anfang 2013 auch symbolisch vom Tiroler Landeshauptmann Günther Platter im Beisein des neuen Vorarlberger Bundesratspräsidenten Edgar Mayer den Vorsitz in der Konferenz der Landeshauptleute. Dass die Vorsitzübergabe im über 1.400m hoch gelegenen Stuben am Arlberg stattfand - dem letzten Siedlungspunkt vor dem Arlbergpass auf Vorarlberger Seite - war für beide Landeshauptleute ein Zeichen der Verbundenheit und freute auch die Klostertaler Bürgermeister. Der sechsmonatige Vorarlberger Vorsitz appelliert unter dem Leitsatz „Gemeinsam Verantwortung tragen“ zu fairer Zusammenarbeit und pragmatischer Sachpolitik. 8


stadt bludenz Neuer Bürgerservice Dienstleistungsangebot

verstärkt

Auch Standesamt und Staatsbürgerschaftsverband sind integriert Im Bludenzer Rathaus wurde eine neue Anlaufstelle in Sachen Bürgerservice errichtet. Durchwegs positiv sind die Reaktionen darauf. Seit Jahresbeginn sind im Foyer das Meldeamt, Standesamt, Staatsbürgerschaftsverband und Bürgerservice zu dieser Anlaufstelle für alle Bürgeranliegen zusammengefasst. Das Standesamt ist ja auch für alle Klostertaler Gemeinden zuständig. Rund 210.000 Euro hat die Stadt Bludenz für diesen schon lange fälligen Umbau im Rathaus ausgegeben. Die sehr bescheidenen Ansätze für einen Bürgerservice auf Basis der Planung aus den 1970er Jahren konnten einfach den Anforderungen nicht mehr gerecht werden. „Ohne langes Nachdenken hat nun jeder Besucher des Rathauses schnell einen Ansprechpartner. Die Amtsgänge sind damit wesentlich einfacher geworden“, zeigt sich auch Bürgermeister Mandi Katzenmayer mit der bisherigen Kundenakzeptanz zufrieden. Rund 75 Prozent aller Personen, die das Rathaus aufsuche, sind mit ihren Erledigungen bereits in der neuen Bürgerserviceeinrichtung erfolgreich. Beim Umbau wurde Wert auf Transparenz und Funktionalität gelegt. Das zentrale Element des neuen Bürgerservice ist ein großzügig gestalteter Counter, an dem sich drei Arbeitsplätze befinden. Dort nehmen sich die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerservice den Anliegen der Bludenzer an. Neben dem zentralen Counter stehen vier weitere Beratungsplätze zur Verfügung. Die Vermittlung ist im Bürgerservice integriert. Für das Standesamt und die Leitung des Bürgerservice gibt es Diskretionsbüros. Auch die Friedhofsverwaltung ist integriert. Um auf künftige Entwicklungen reagieren zu können, wurde zudem Platz für zusätzliche Mitarbeiter im Bürgerservice geschaffen.

90 Prozent aller Kundenkontakte im Rathaus erfolgen. Das neue Bürgerservice ist unsere Visitenkarte“, will Bürgermeister Katzenmayer den Servicecharakter des Rathauses verstärken. Frei nach dem Motto: „Vom alten Amtsschimmel zum modernen Dienstleister!“ Text: Stadt Bludenz

„Das bedeutet auch, dass etwa temporär je nach Arbeitsschwerpunkt aus anderen Abteilungen Mitarbeiter im Bürgerservice mithelfen können, um so den Bludenzern den Weg durch das Rathaus zu ersparen. Künftig ist unser Ziel, dass in dieser Einrichtung

Öffnungszeiten im Bürgerservice Montag bis Donnerstag 7.30 bis 16.30 Uhr Freitag 7.30 bis 12 Uhr Telefonisch unter 05552/63621

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klostertaler bauerntafel

Am 20. Februar fand in der Traube Braz ein Informationsabend der Klostertaler Bauerntafel statt, bei dem sich das Team der Klostertaler Bauerntafel und der neu gegründete Verein vorgestellt hat. Vor zahlreichen Interessierten, unter anderem Obmann des Vereins Ländle Bur Herrn Martin Winder, die Geschäfsführerin von Ländle Bur Frau DI Elisabeth Zeiner, Chefredakteur Bernhard Ammann von Üser Ländle sowie den Bürgermeistern der Klostertaler Gemeinden wurden die Tätigkeiten des Vereins Klostertaler Bauerntafel vorgestellt. Vom Werdegang der Klostertaler Bauerntafel als Projekt der REGIO Klostertal bis hin zu seiner heutigen Form als Verein steht die gemeinsame Vermarktung regionaler Produkte im Vordergrund. Die Vereinsmitglieder, allen voran Saskia Dünser, Sybille Burtscher, Helga Margreitter und Helmut Graf haben mit viel Engagement und persönlichem Einsatz ganze Aufbauarbeit geleistet. Mit dem neuen Logo werden die bewährten Kistle, Einzelprodukte auf Märkten und die Kooperationen mit den heimischen Gastronomie- und Tourismusbetrieben vermarktet. Des Weiteren werden in Arbeitsgruppen laufend die verschiedenen Aufgaben und Tätigkeiten koordiniert und weiterentwickelt. Der Verein bietet seinen Mitgliedern neben der klassischen Vermarktung eine Vielzahl an Leistungen wie Bewerbung, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit zwischen Konsument und Produzent, Bewusstseinbildung, diverse Verkaufsmöglichkeiten, Fortbildungsangebote und Informationsleistungen. Zusätzlich bieten viele Mitgliedsbetriebe auch Angebote wie „Schule am Bauernhof“, Bauernhofdetektiv, Tag der offenen (Stall)Tür, Kräuterpädagogik, Hofführungen usw. Bei der Gründungsversammlung am 22. April ab 20:00 Uhr im GH Traube in Braz sind alle Interessierten erneut herzlichst eingeladen. 10


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Aufgrund der groรŸen Nachfrage findet die Genussrallye im Rahmen der kommenden Genusswoche am 18. April 2013 ein zweites Mal statt. Lassen Sie sich rundum vom Ambiente und den Klostertaler Kรถstlichkeiten verwรถhnen! Mehr Informationen erhalten Sie bei Klostertal Tourismus unter T 05585/7244 oder unter info@klostertal.info


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Älplerfrühstück Brunch zum Muttertag Sonntag, 12. Mai 2013 ab 9:30 bis 14:00 Uhr

Lassen Sie sich am Muttertag verwöhnen und genießen Sie unser deftiges Buffet auf der Alpe Gamperdona. Überraschungscocktail für alle Mütter Erwachsene: € 17,00 Kinder: von 6 bis 14 pro Jahr € 1,00

Alpstüble Panüler Nenzinger Himmel

Anmeldung: 0664/2391314 oder info@alpstueble-panueler.at

Jeden Donnerstag von 9:00 bis 11:00 Uhr Mit dem Ticket im Sack den Bergen entgegen. Frühstücken an einem ungewöhnlichen Ort: auf der Alpe Gamperdona - ein wahres Naturerlebnis mit herrlichen Bergkulissen. Mit der Morgensonne reinste Alpenluft schnuppern und dabei vom bodenständigen Buffet jeden Schluck und Bissen genießen. Erwachsene € 12,50 Konder von 6 bis 14 Jahre pro Jahr € 1,00

Auf Anmeldung 0664/2391314

Alpstüble Panüler im Nenzinger Himmel

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jugendverein klostertal

Klipp & Klar Workshops im Klostertal Seit Mitte letzten Jahres fanden fortlaufend Workshops zum Thema „Liebe, Sex und Zärtlichkeit“ statt. Die Thematik wurden geschlechtsgetrennt bzw. gemischt von Sexualpädagog/innen an unterschiedlichen Tagen und Wochenenden durchgeführt. Diese oft tabuisierte Entwicklung von jungen Menschen ist ein großes Anliegen der Jugendarbeit. Unsicherheiten zu Thema Umgang mit Verhütung und Schutz ist dabei eines der Schwerpunkte in diesen Workshops. Die Jugendlichen nahmen sehr interessiert an den Workshops teil und arbeiteten aktiv mit. Neben dem Vertrauen und der Freiwilligkeit stand auch generelle Aufklärung über Anatomie von Geschlechtsorganen und ihren Funktionen im Körper auf dem Programm. Natürlich fanden alle Aktivitäten anonym bzw. ohne Zwang mitzumachen statt. Das Angebot wurde hervorragend von den Jugendlichen angenommen. Zudem kam der Wunsch auf, weiterhin solche Workshops im „S16“ anzubieten.

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AKTUELL Aktuelle News bzw. aktuelle Öffnungszeiten zum Jugendtreff „S16“ findet man im Internet: www.facebook.com/jugendklostertal Im Jugendtreff ist jeder und jede

herzlich Willkommen. Ideen junger Menschen werden gezielt gefördert! Für Wünsche oder Anregungen kann unter folgender Mailadresse Kontakt aufgenommen werden: patrick@villak.at


lehrlingsportrait thomas veit

Thomas Veit aus Dalaas ist 18 Jahre alt und absolviert gerade sein letztes Lehrjahr der 4-jährigen Lehrausbildung zum Tischlereitechniker.

lenprüfung diesen Herbst weiterhin im Tal bleiben. Was die Zukunft für mich bringt, lasse ich noch auf mich zukommen.

Thomas, wieso hast du dich für eine Lehre entschieden? Der Tischlerberuf hat mir immer schon sehr gut gefallen und nachdem ich des Öfteren bei der Tischlerei Leu in Wald am Arlberg schnuppern durfte und es mir dort sehr gut gefallen hat, habe ich mich dazu entschieden dort meine Ausbildung zu absolvieren.

Wie empfindest du als junger Mensch das Leben im Klostertal? Ich bin hier aufgewachsen und lebe gerne im Tal. Seit ich meinen Führerschein habe, bin ich auch sehr mobil und somit geht mir hier nichts ab. Schade ist nur, dass es mittlerweile kaum mehr Freizeitmöglichkeiten (wie beispielsweise die ehemalige Disko Fuhrmann in Klösterle) direkt im Tal gibt. Da aber viele Vereine eine sehr gute Jugendarbeit leisten, werden trotzdem verschiedene Alternativen zur Freizeitgestaltung geboten. Besonders der Jugendverein mit den vielen Ausflügen und Aktionen bringt für viele Jugendliche frischen Wind ins Tal.

Was gab für dich den Ausschlag eine Lehre hier im Klostertal zu machen? Ich schätze die Nähe zu meinem Ausbildungsplatz sehr, da für mich so nur sehr kurze Wege anfallen und mir viel wertvolle Zeit bleibt, anstatt diese nur im Bus oder Auto zu verbringen. Ich kann jedem nur empfehlen sich eine Lehrstelle in der Region zu suchen. Wie sehen deine weiteren Zukunftspläne aus? Ich möchte auch nach meiner Gesel-

Wenn du dir etwas für das Leben junger Menschen im Tal wünschen könntest, was wäre das? In meinem Alter denkt man so langsam mal darüber nach in eine eigene Wohnung zu ziehen. Daher wäre

ein größeres Angebot an leistbaren Kleinwohnungen oder auch WGtauglichen Wohnungen im Klostertal durchaus wünschenswert. Vielleicht ließe sich auch hin und wieder eine Art Diskobus organisieren, damit man nicht so auf das eigene Auto angewiesen ist. Grundsätzlich fühle ich mich aber im Klostertal sehr wohl und lebe gerne hier.

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Mittelschule klostertal Eine Schule mit Profil Mit Beschluss des neuen Schulunterrichtsgesetzes und des Schulorganisationsgesetzes im Nationalrat am 28.3.2012 wurde die Neue Mittelschule ins Regelschulwesen übernommen. Der Lehrkörper unserer Schule hat mit großem Engagement die neuen gesetzlichen Vorgaben, wie z.B. die im Teamteaching zu unterrichtenden heterogenen Klassen, die neue Leistungsbeurteilung, usw., umgesetzt. Unser Schwerpunkt bildet nach wie vor das Erreichen bzw. Übertreffen der im Lehrplan der Mittelschule vorgegebenen Lernziele. Der Lehrplan der Mittelschule deckt sich von den fachlichen Inhalten her mit dem der AHS Unterstufe. Wir sehen die Grundkompetenzen in Deutsch, Mathematik und Englisch als Grundlage des Lernens. Deshalb haben wir für die nächsten Schuljahre die Stundentafel an unserer Schule so umgestaltet, dass es zu einer Stärkung der Hauptfächer kommt. „Lesen, Schreiben, Rechnen“ hieß es in der guten alten Schule. Und darauf wollen wir uns auch weiter konzentrieren. Dass unsere Arbeit auch respektiert und anerkannt wird, zeigen die Anmeldezahlen für das Schuljahr 2013/14. Aus den fünf Sprengelschulen (VS Außerbraz, VS Innerbraz, VS Dalaas, VS Wald, VS Klösterle) haben sich nach dem Besuch der Tage der offenen Tür im Jänner 2013 von 29 Schüler/innen 27 für die Mittelschule Klostertal entschieden. Zusammenarbeit Eltern – Schule – Gemeinde Uns liegt viel an der Zusammenarbeit Elternhaus – Schule – Gemeinde. Wir wollen als Schule „offen sein“ für Anregungen, Meinungen, Vorschläge,

aber auch für sachlich begründete Kritik. Das „Miteinander“ soll im Mittelpunkt stehen. An dieser Stelle sei auch ein Dank an den Schulerhalterverband ausgesprochen, der durch die getätigten Investitionen (Beamer, Lehrercomputer, Leinwände, Aktivboxen) und die für dieses Jahr geplante Neuanschaffung von Schülercomputern einen zeitgerechten Unterricht und somit unsere Arbeit sehr unterstützt. Auch gilt der Dank den Eltern, die uns ihre Kinder anvertrauen. Persönlichkeitsentwicklung Uns liegt auch viel an der Persönlichkeitsentwicklung der uns anvertrauten Kinder. Deshalb haben wir das Bildungs- und Freizeitangebot mit folgenden Aktivitäten und Projekten erweitert. Bewegung und Gesundheit Klettern, Fußball, Volleyball,

Dento-

mobil (Zahnprophylaxe), sexualkundliche Seminare, Schuluntersuchungen (Impfungen), Wander- und Schitage, Schiwoche, Schülerschirennen, … Kultur und Sprache Theater der Figur mit dem Stück „Trüffelschweine“, „Weihnachtsgeschichte“ der Musikschule Klostertal, „Die Klassiker“, Französisch Schnupperkurs, Englischtheater, Wienwoche, … Religiöse Veranstaltungen Eröffnungsgottesdienst, Adventfeier, .. Informatik ECDL Führerschein Berufsorientierung – Lebenspraktischer Unterricht Firmen- und Schulbesichtigungen (HILTI, Martin-Metallbau, Volksbank, PTS, ...), Schülerberatungen, Finanzführerschein, Aktion „Rausch frei“, Aktion „Bleib sauber“, Kinder- und Jugendanwaltschaft, Schnupperkochen, … Öffentlichkeitsarbeit Aktuelle Homepage, Tage der offenen Tür, Elternabende, … In der Mittelschule Klostertal gibt es eine Bandbreite an leistungsfördernden und persönlichkeitsbildenden Lehr- und Lernangeboten. Alle Kinder werden in familiärem Umfeld individuell auf höchstem Niveau gefördert und gefordert. Besuchen Sie auch unsere Homepage: http://www.vobs.at/vms-klostertal Das Lehrerteam und der Direktor der VMS Klostertal

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familienverband klostertal

Der Familienverband Klostertal mit der Ludothek gratuliert herzlich den Spielekönigen. Die Familien, die innerhalb eines Quartal am meisten Spiele in der Ludothek ausgeliehen haben, werden zum Spielekönig erkoren und bekommen ein Spiel von

der Ludothek geschenkt. Die Spielekönige des 3. Quartals 2012 ist die Familie Schnell mit Ilga, Enrico, Valeria, Larissa und Elena aus Braz. in der Anlage noch ein Foto von Familie Schnell Ilga, Enrico, Valeria, Larissa,

Elena aus Braz (im linken Bild). Im 4. Quartal 2012 wurden Susanne Mader mit ihren Zwillingen Jule und Hannah aus Wald am Arlberg die Spielekönige. Bericht: Rasma Margreitter für die Ludothek

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Alpe Spullers Im Zuge der Recherchearbeiten über die sogenannten Gemeindegutsagrargemeinschaften und auch aufgrund persönlichen Interesses zur Erstellung einer Chronik bittet Herr Franz Burtscher um Dokumente, alte Ansichten und Fotos der Alpe Spullers, die bereits 1380 erbaut wurde. Franz Burtscher freut sich über Ihre Kontaktaufnahme unter T 05552 / 62195 oder T 0664 / 1302710

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help keniakinder Jahresrückblick 2012 Liebe Paten/innen, liebe Spender und Freunde! Rückblickend auf das Jahr 2012, haben wir, dank unseren Spendern, viel für unsere Keniakinder erreichen können. Kurz zusammengefasst: - Komplette Sanierung von drei Schulgebäuden mit insgesamt 8 Schulklassen, ein Schulleiterzimmer und einem Religionszimmer für unsere muslimischen Kinder; - Bei der St. Mary´s Genesis Academy konnten wir für 70 Kleinkindern (zwischen 3 - 7 Jahren) an jedem Schultag eine warme Mahlzeit zubereiten; - Große Lebensmittelspenden für die Faith Word Academy (270 Kinder) in den Wochen, wo wir vor Ort waren; - Alle notwendigen Schulunterlagen für beide Schulen konnten wir für das Jahr 2012 finanzieren; - Fehlende Lehrergehälter für beide Schulen; - Sanierung diverser Lehmhütten bei einigen Waisenkindern; - Mieten bei den ärmsten Waisenkinder; - Alle Schulgelder und viele Lebensmittelspenden der Waisenkinder, dank unseren Paten/innen; - Matratzen, Bettgestelle und Kissen für einige Waisenkinder; Kleiderspenden und Spielzeug für viele Kinder; - Studiumsgebühren und Schulgelder - Schuluniformen sowie Schuhe und Socken für alle Kinder der St. Mary´s Genesis Academy; - Matratzen für unsere Kleinkinder der Faith Word Academy (Mittagsschlaf);

DANK Ihren großzügigen Spenden konnten wir im Jahr 2012 über € 30.000,-- in die Projekte unserer Keniakinder investieren.

Güte in den Worten erzeugt Vertrauen, Güte beim Denken erzeugt Tiefe, Güte beim Verschenken erzeugt Liebe. (Laotse)

Ziele für 2013: - Abwassersystem für die Faith Word Academy - Schulküche und Lehrerzimmer für die Faith Word Academy Überdachter Aufenthaltsraum (essen und lernen) für die Faith Word Academy - Anschaffung von Schulbänken, Schulunterlagen und Schulbücher beider Schulen für 2013 - Lebensmittel für 340 Kinder beider Schulen usw.

Mit diesem Zitat von Laotse hoffen wir sehr, unsere weiteren anstehenden Projekte für das Jahr 2013 fortführen zu können. Wir möchten uns bei all jenen herzlich bedanken, die uns ihr Vertrauen entgegengebracht und die Hilfe für viele Kinder überhaupt erst ermöglichen haben. Mungu kulinda wewe wote! Agnes und Monika Konzett

Lebenswert leben Ein großartiges Projekt, welches 2003 ins Leben gerufen wurde und bei welchem jeder Bürger mit wenig Initiative dazu beitragen konnte. Das Interesse lag auch bei ehrenamtlichen Tätigkeiten für das Gemeinwohl. Mit großem Stolz für Bernadette Ganahl, ist ein kleines Projekt nun 10 Jahre geworden. Zu Beginn am ersten Infoabend stand die Idee, etwas für Senioren in der Gemeinde zu machen schon fest. Mit Freude und Interesse war auch Frainer Marianne dabei. Ziel war es, 1x monatlich einen Seniorennachmittag zu gestalten, welcher sich aus Gedächtnistraining {B. Ganahl ist seit 1999 Trainerin Kath.

BW}, Bewegungsübungen {Trainerin seit 2004 Im Gleichgewicht bleiben sichere Gemeinden} und Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen {Gespräche Biografiearbeit} zusammenstellt.

Mann!), welche bereit waren, auch den Weg nach Wald a.A. auf sich zu nehmen. Die Personengruppe steigerte sich fortlaufend bis aktuell 23 Personen.

Daraufhin gesellten sich gleich zu Beginn auch Grietje Konzett {Seniorentanzleiterin} und Stofleth Hannelore {Torten und Kuchenbäckerin dazu. Der Anfang war nicht leicht, jedoch wurde trotz einzelner kritischer Meinungen mit den Seniorennachmittagen gestartet.

Leider gab es auch Änderungen bei den Leitungspersonen: Ausschied von Hannelore aufgrund persönlicher Veränderungen, Grietje Konzett verstarb und Marianne musste aufgrund beruflichen Stress den Posten im Leitungsteam abgeben. Jedoch ergänzt inzwischen Trudi Würbel mit selbstgebackenen Torten und Kuchen das Team und durch die Übernahme der Organisation geht unser Tun weiter ins elfte Jahr mit derzeit 15 - 18 Personen. Text: Bernadette Ganahl

Ursprünglich sollten diese Nachmittage abwechselnd in Dalaas und Wald stattfinden. Dann gab es jedoch in Dalaas nur 2 Teilnehmer (Milanovic Frieda + Mosbach Willi als einziger

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Museumsverein Klostertal

Denkmal für Hannes Schneider in Stuben am Arlberg In der Reihe der Vorarlberger Skipioniere nimmt der 1890 in Stuben am Arlberg geborene Hannes Schneider eine besondere Stellung ein: Die von ihm entwickelte Arlbergtechnik und die Arlbergschule setzten in den 1920er und 1930er Jahren internationale Maßstäbe und trugen maßgeblich zur Popularisierung des alpinen Skisports bei. Gemeinsam mit Rudolf Gomperz beschritt Schneider in St. Anton am Arlberg neue Wege im beginnenden Winterfremdenverkehr, und in Kooperation mit dem britischen Skipionier Arnold Lunn begründete er das Arlberg-Kandahar-Rennen, das ausschlaggebend dafür war, dass sich die alpinen Disziplinen Slalom und Abfahrtslauf international durchsetzen konnten. Stuben am Arlberg hat seinem Skipionier Hannes Schneider ein Denkmal gesezt: Die von Udo Rabensteiner geschaffende Bronzeskulptur wurde am 21. Dezember 2012 offiziell der Bevölkerung des Ortes übergeben. Das Leben und die Tätigkeit Schneiders werden in einer Ausstellung an fünf Stationen vorgestellt, die noch bis zum Ende der Wintersaison zu sehen sein wird. Erste Schwünge in Stuben am Arlberg An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelte sich der bis dahin unscheinbare Ort Stuben am Arlberg, der nach der Eröffnung der Arlbergbahn 1884 kaum mehr Beachtung als Verkehrsstation gefunden hatte, zunächst zaghaft aber doch zum ersten

Wintersportort des Landes: Viktor Sohm, ein Anhänger der Norweger Skitechnik, brachte mit Gleichgesinnten den Skilauf in die Arlbergregion und unterrichtete auch Einheimische – darunter den jungen Johann Schneider (erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde dieser, wohl aus Werbewirksamkeit, zu Hannes). Dieser zeichnete sich durch sein besonders Talent aus, das auch bald bei Wettbewerben erkannt wurde. 1907 ereilte ihn der Ruf nach St. Anton am Arlberg als Skilehrer: Der Hotelier Carl Schuler und Rudolf Gomperz beschlossen, den 17jährigen Schneider als solchen anzustellen. Eine eigene Lehrmethode existierte nicht, vielmehr bestand der Unterricht aus Vorführen und Nachahmen. Sehr viel Zeit investierte der junge Skilehrer in die Weiterentwicklung seiner Technik – mit dem erklärten Ziel, sicheres Abfahren mit höherer Geschwindigkeit möglich zu machen. Internationale Berühmtheit Während des Ersten Weltkriegs erteilte Johann Schneider Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee Skiunterricht an der Dolomitenfront. Seine später als Arlbergschule bekannte Lehrmethode – die auf Gruppenunterricht je nach Stufe des Könnens basierte – erhielt dabei wesentliche Impulse. Nach dem Ende des Krieges gründete Schneider seine eigene Skischule, unabhängig von Skiclub Arlberg und Hotel Post. Seine Popularität steigerte sich vor allem durch die Skifilme von Dr. Arnold Fanck, der in Schneider einen kongenialen Partner zur Umsetzung seiner Ideen fand. Das gemeinsam herausgegebene Skilehrbuch „Wunder des Schneeschuhs“ wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Um 1930 stand Hannes Schneider am Gipfel seines Ruhms: Er erhielt Einladungen nach Japan und in die USA, um seine Lehrmethode des Skilaufes zu demonstrieren. Filmstars und gekrönte Häupter aus aller Welt erlernten in seiner Skischule in St. Anton am Arlberg das Skilaufen. Emigration in die USA Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich im März 1938 wendete sich das Blatt im Leben Hannes Schneiders. Die neuen Machthaber – die als illegale Nationalsozialisten in seiner Skischule nicht geduldet worden waren – veranlassten seine Verhaftung und die spätere Ausreise nach Garmisch-Partenkir-

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chen. Eine Rückkehr und neuerliche Übernahme der Skischule blieben ihm verwehrt. Internationale Kontakte ermöglichten 1939 die Ausreise der Familie Schneider in die USA, wo ein einflussreicher Financier, Harvey Dow Gibson, den berühmten „Skimeister“ mit dem Aufbau eines Skigebietes in seinem Heimatort North Conway (New Hampshire) beauftragte. Rudolf Gomperz – der bis heute oft zuwenig gewürdigt wird – blieb dieses Glück verwehrt: Obwohl getaufter Protestant, galt er nach den NS-Rassegesetzen als Volljude. Als solcher wurde er 1942 nach Wien gebracht und schließlich in den Osten deportiert und in einem Vernichtungslager ermordet. Hannes Schneider hingegen blieb auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in den USA, wo er 1955 verstarb. Ein Denkmal ohne Überhöhung in der Heimat In North Conway erinnert am Fuße des Mount Cranmore ein Denkmal an jenen Mann, der im Auftrag von Harvey Dow Gibson die Entwicklung dieses Skigebietes gefördert hatte. Später übernahm Hannes Schneiders im vergangenen Juni verstorbener Sohn Herbert die dortige Skischule und leitete diese bis in die 1980-er Jahre. In St. Anton am Arlberg, dem Ort seines skipädagogischen Wirkens, wurde Schneider ebenso mit einem Denkmal gewürdigt wie an mehreren Skistationen in Japan. Im Februar 2012 wurde in Stuben am Arlberg die Idee aufgeworfen, Hannes Schneider ein Denkmal zu setzen. Über Vermittlung des Galeristen und Kurators Kurt Prantl entstand ein intensiver Kontakt


Museumsverein Klostertal

und Gedankenaustausch mit dem Lustenauer Bildhauer Udo Rabensteiner. Nach ausführlicher Beschäftigung mit dem Leben des Skipioniers entschied sich dieser für eine Darstellung als bodenständigen und den Menschen verbundenen Mann aus dem Dorfe, der seinem Arlberg und den Bergen stärker verbunden blieb als dem Glanz und Glamour der großen weiten Welt. In einer intensiven Schaffensphase von Mai bis Oktober 2012 wuchs unter Verwendung von rund 400 kg Ton ein lebensgroßes Modell heran, aus dem in aufwendigen weiteren Prozessschritten in Oberitalien die Bronzeplastik gegossen wurde. In seiner expressiven Interpretation verzichtet Rabensteiner ganz bewusst auf eine Überhöhung und Heroisierung .Er platziert den Heimkehrer nur wenige Meter von seinem Geburtshaus, dem sogenannten „Fuchsloch“ entfernt, eben als Skiläufer und Menschen - ohne dabei sein Markenzeichen, den legendären „Tschick“ (Zigarette) zu verzichten. Die Ausstellung über das Leben des Skipioniers ist während der Wintersaison in den Hotels Post, Garni Arlberg, Sporthotel Arlberg und Hubertushof sowie im alten Schulzimmer in der Pfarrkiche Stuben öffentlich zugänglich.

Leben mit der Natur Wo: Christl‘s Atelier, Dalaas Sonnenhalb Anmeldung erbeten unter T 0650/5128082 ab 1. Mai 2013 jeden 1. Mittwoch im Monat von 14:00 - 17:00 Uhr

Alte Hausmittel Murmeltier-Harzsalbe Salzsohle - Arnikaschnaps Natürliche Kosmetik - Gesichtsmaske Teemischungen selbst zusammenstellen Suppenkräuter selbst einlegen

Kursbeitrag Eur 15,00

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respektiere deine grenzen

Liebe Wintersportfreunde

und

Natur-

Die Initiative „Wohngemeinschaft Natur“, ins Leben gerufen von der Vorarlberger Landesregierung und mitgetragen von Partnern im ganzen Land, will den respektvollen Umgang mit Wald und Wild verstärkt ins Blickfeld rücken. Wir haben als Sportlerinnen und Sportler in der Natur Rechte und Pflichten, nur kennen wir sie oft nicht oder vergessen sie in unserer Freude über Natur, Sport und Erholung. Sehen wir speziell den Wald als gemeinsam genutzte Wohnung für Mensch, Tier und Pflanze. Mit dieser Information soll aber kein Verbot im Vordergrund stehen – Sinn dieser Initiative ist vielmehr das Aufzeigen wichtiger Zusammenhänge in der Natur und der verantwortungsbewusste Umgang mit dem Wald und seinen Tieren. Denn die Erhaltung des Schutz- und Bannwaldes sowie die Sicherheit der Freizeitsportler und Erholungssuchenden sind nur dann gewährleistet, wenn wir alle den nötigen „Respekt“ vor der Natur haben. 22


Zumba - Workout Was ist Zumba? - Bewegung zu lateinamerikanischer Musik WANN: jeden Dienstag um 18:30 Uhr WO: Kristbergsaal in Dalaas WARUM: weil du dich dabei fit hälst und weil es Spaß macht KOSTEN: EUR 100,00 für einen 10er-Block (unge bunden) Zumba-Workout. Auch Einzel stunden möglich TRAINER: Josefa Burges, Tanzinstruktorin aus Kolumbien/NL Komm, tanz mit und lass dich vom ZUMBA-Fieber anstecken, tauche ein in die Zumba-Welt and keep in shape! Anmeldungen bei: Andrea Fritz - T 0660/1490326 oder komm einfach mal vorbei und mach mit! 23


Bezirksmusikfest Dalaas

90 Jahre Harmoniemusik Dalaas Die Harmoniemusik Dalaas feiert im Jahr 2013 ihr 90-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass betraute uns der die Bezirksleitung des Blasmusikbezirkes Bludenz mit der Durchführung des Bezirksmusiktages am Samstag, 15. Juni 2013 mit Wertungsspiel „Musik in kleinen Gruppen“ und mit dem Bezirksmusikfestes 2013 (4. bis 7. Juli 2013). Die Harmoniemusik Dalaas wurde 1923 gegründet. Der Verein zählt derzeit 40 Aktivmusikanten/Innen, 4 Marketenderinnen und den Fähnrich. Zudem sind 12 Jungmusikanten/Innen in Ausbildung und erlernen ein Instrument. Die musikalische Leitung der HM Dalaas obliegt seit 1995 dem Kapellmeister Christof Fritz, die Vereinsagenden werden vom Vereinsvorstand mit dem Obmann aBgm. Ernst Fritz wahrgenommen. Über 30 Ausrückungen bei weltlichen und kirchlichen Anlässen bestätigen, dass die Harmoniemusik in der Dorfgemeinschaft ein wesentlicher Bestandteil darstellt. Dazu wurde im vergangenen Vereinsjahr in ca. 40 Vollproben und 20 Teil- und Registerproben das musikalische Rüstzeug erarbeitet. Unter dem Motto „do läbt d’Musig“ veranstaltet die Harmoniemusik Dalaas das Bezirksmusikfest 2013 - dabei wird im Festzelt über vier Tage ein breitgefächertes Programm für Alt und Jung geboten!

Bezirksmusikfest Dalaas Das viertätige Fest findet auf dem „Krone-Platz“ in Dalaas statt. Da wir viele Besucher erwarten, diese sich bei uns wohlfühlen und gut versorgt werden sollen, sind wir noch auf der Suche nach freiwilligen Helfern. Die MusikantInnen werden den einen oder die andere von euch noch ansprechen und um Eure Mithilfe bzw. Unterstützung bitten. Wir freuen uns auch auf jeden Besucher und bieten dazu in der Nacht einen Shuttle-Bus an. Der Eintritt ist an allen Tagen frei! Weitere Infos findet ihr unter www.musikfestdalaas.com 24


Kontakt

Bankverbindung

Harmoniemusik Dalaas Obmann Ernst Fritz, Gaues 183, 6752 Dalaas E-mail: erfritz@aon.at Tel:0043(0)5585/7342 FAX: 05585/7342 Mobil:0043(0)664/4152811

Raiba Bludenz KontoNr 5.013.503, BLZ 37410 ZVR-Zahl: 006032954

AUFRUF Bei der Klostertal Nacht am 4. Juli 2013 wird den Klostertaler Vereinen, Unternehmen, Kulturschaffenden sowie sonstigen Initiativen die Möglichkeit geboten, sich einem breiten Publikum auf kreative Art zu präsentieren. Ganz nach dem Motto: Von KlostertalerInnen für KlostertalerInnen! Nutzen Sie diese Chance und nehmen Sie mit der REGIO Klostertal Kontakt auf: REGIO Klostertal I E info@klostertal.org I T 05585/7201-22 I M 0660/8572012

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veranstaltungen

Mundart.Mai 2013 Mundart macht regionale Identität hör- und spürbar. Mit der Mundart. Mai Veranstaltung am 17.05.2013 im Klostertal Museum wird die Klostertaler Mundart in den Mittelpunkt gerückt und es kann staunend den Textbeiträgen von den Autorinnen Imelda Neuhauser und Lidwina Boso sowie den experimentierfreudigen Mundarttexten der Schülerinnen der Mittelschule Klostertal gelauscht werden. Die Brozer Stubabmusig wird den Abend musikalisch mit heimischen Liedern umrahmen. Zum Abschluss können Sie bei Brot und Wein sowie einer Käseverkostung der Klostertaler Bauerntafel den Abend noch gemütlich ausklingen lassen. Nach der erfolgreichen letztjährigen Mundart.Mai Veranstaltung freuen wir uns sehr auch heuer wieder alle Interessierten aufs herzlichste zu diesem gemütlichen Abend einladen zu können. Eintrittspreis: EUR 5,00 Erwachsene EUR 3,00 für Mitglieder des Museumsvereins Klostertal Wenn die Lebensfreude schwindet... Heimische Blütenessenzen und deren Anwendung im Alltag

Mundart.Mai Freitag, 17. Mai 2013 ab 18:30 Uhr im Klostertal Museum, Obere Gasse 11 in Wald am Arlberg

Vortrag der Reihe „Pflege im Gespräch“ mit Bertram Sonderegger, Berater Blütenkraft am 10.04.2013

Infos unter T 05585/7201-22

Erste Hilfe Kurs

i mag di i mag di nett i mag di i mag di net allig aber i mag di allig widr Lidwina Boso

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Der Sozialausschuss Dalaas veranstaltet Ende April einen 16-stündigen Erste Hilfe Kurs. Dieser Kurs gilt sowohl für die Ersthelferausbildung in Firmen als auch für den Grundkurs der Feuerwehr sowie für den Führerschein. Der Kursbeitrag beträgt EUR 60,00. Interessierte können sich beim Gemeindeamt unter der Tel.Nr. 05585/7201 anmelden. Die weiteren Kurstermine werden mit den Teilnehmer/innen beim ersten Kursabend vereinbart und entsprechend angepasst.

Die Anwendung von Blütenessenzen im Alltag ermöglicht uns den Zugang zu den Heilkräften der Natur auch zu Zeiten, in denen der direkte Zugang zur Natur nicht möglich ist. Sie helfen uns, speziell in schwierigen Lebensphasen Fokus und Gleichgewicht zu halten. Wenn die seelische Urbedürfnisse erkannt und gestillt werden, gewinnt unser Leben an Leichtigkeit und Freude. Ansprechen möchten wir alle Personen, die die Heilkraft der Natur schätzen und kennen lernen möchten. Organisiert wird der Vortrag vom Sozialausschuss der Gemeinde Dalaas in Zusammenarbeit mit connexia. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie bei: Herbert Margreitter T 0664/1306897


veranstaltungen

Infos bei Klostertal Tourismus unter T 05585/7244 oder www.klostertal.info DO 11.04.2013 Klostertaler Genussrallye Infos und Tickets bei Klostertal Tourismus unter T 05585/7244

MÄRZ 2013 DO 28.03.2013 Die „Kellerratten“ in der Kelobar SO 31.03.2013 „Geri“ spielt live in der Kelobar SO 31.03.2013 Osterkonzert der Harmoniemusik Dalaas im Kristbergsaal

SA 13.04.2013 Longboardclassing in Stuben am Arlberg

DO 18.04.2013 Klostertaler Genussrallye Infos und Tickets bei Klostertal Tourismus unter T 05585/7244

DO 04.04.2013 Die „Hilander“ in der Kelobar

SO 02.06.2013 von 18:00 bis 20:00 Uhr im GH Rössle in Braz - Singen und Musizieren mit Edith und Kurt Posch FR 07.06.2013 Jahreshauptversammlung des Krankenpflegevereins Klostertal-Arlberg im Kristbergsaal

SA 15.06.2013 Bezirksmusiktag des VBV Bezirk Bludenz im Kristbergsaal und Mehrzweckraum Dalaas

SA 06.04.2013 ab 19:00 Uhr Konzert der Harmoniemusik Wald am Arlberg in der Pfarrkirche Wald am Arlberg

11. bis 21.04.2013 Genusswoche der Klostertaler Bauerntafel

JUNI 2013

SA 08.06.2013 130 Jahre Ortsfeuerwehr Wald am Arlberg (Dämmerschoppen) beim Vorplatz Feuerwehrhaus Wald a.A.

APRIL 2013

MI 10.04.2013 Vortrag „Heimische Blütenessenzen“ des Sozialausschusses Dalaas im Mehrzweckraum, VS Dalaas

MI 29.05.2013 Vortrag „Pflegegeld“ des Sozialausschusses Dalaas im Saal Maschol

SO 14.04.2013 Preisjassen des Frauenteams Dalaas im GH Paluda

MO 22.04.2013 ab 20:00 Uhr im GH Traube in Braz Gründungsversammlung Verein Klostertaler Bauerntafel

MO 08.04.2013 Jahreshauptversammlung der Trachtengruppe Dalaas im GH Post

SA 18.05.2003 ab 20:30 Uhr in der Kulturhalle Klösterle - Frühjahrskonzert der Harmoniemusik Klösterle

SA 13.04.2013 „Dreirad“ in der Kelobar

SA 20.04.2013 ab 17:00 Uhr in St. Anton - „Der Weisse Rausch“

SO 07.04.2013 von 18:00 bis 20:00 Uhr im GH Rössle in Braz - Singen und Musizieren mit Edith und Kurt Posch

tung im Klostertal Museum

MAI 2013 MI 01.02.2013 Maibaumfest der Kärntner & Steirer beim Parkplatz Kristbergsaal MI 01.05.2013 Maiblasen der Harmoniemusik Dalaas und Wald am Arlberg

SO 23.06.2013 ab 10:30 Uhr Frühschoppen im Bergrestaurant Sonnenkopf mit Livemusik FR 28. bis SO 30.06.2013 Motorradtreffen „30 Jahre“ Asphalt Cowboys im Clubhaus Radona

für Sommer VORMERKEN

SO 05.05.2013 von 18:00 bis 20:00 Uhr im GH Rössle in Braz - Singen und Musizieren mit Edith und Kurt Posch

04.07. - 07.07.2013 Klostertal Nacht und Bezirksmusikfest Dalaas

FR 17.05.2013 ab 18:30 Uhr Mundart.Mai Veranstal-

14.08. - 18.08.2013 Alpenparty im Klostertal 27



REGIO Nr.24