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REGIO Zugestellt durch Post.at

Ausgabe 28 / Frühjahr 2014

REGIO Klostertal, Bahnhofstraße 140, 6752 Dalaas, T +43 (0)5585/7201-22, E info@klostertal.org, I www.klostertal.org


regio klostertal

zu dieser Ausgabe

Klima- und Energiemodellregion Klostertal

Die bereits 28. Ausgabe der REGIO Zeitung informiert Sie über die aktuellen Entwicklungen in den Klostertaler Gemeinden und über die Vereinstätigkeiten und Veranstaltungen im Klostertal. Neben der Information über die Aktivitäten im Klostertal wird mittels der REGIO Zeitschrift versucht, auch die Tätigkeiten der REGIO Klostertal der Bevölkerung näher zu bringen.

Wie bereits berichtet, haben sich die Klostertaler Gemeinden Klösterle, Dalaas, Innerbraz und die Stadt Bludenz mit Außerbraz im Februar 2013 offiziell zu einer Klima- und Energiemodellregion zusammengeschlossen. Ziel dieser Initiative ist es, mit geeigneten Rahmenbedingungen in unserer Region den Energieverbrauch zu senken und die Verwendung von erneuerbaren Energien signifikant zu steigern. Dafür wurden in einem ersten Schritt die Grundlagen erhoben, sowohl was die tatsächliche Energiesituation des Klostertals als auch die versteckten Potenziale, Wünsche und Anliegen seitens der Bevölkerung anbelangt.

Sollten Sie Interesse daran haben bei der Erstellung der REGIO Zeitschrift mitzuwirken, so freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei dieser Lektüre und wünschen Ihnen einen schönen Frühling!

IMPRESSUM

Vorwort Obmann Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Herausgeber und Medieninhaber REGIO Klostertal Bahnhofstraße 140 A-6752 Dalaas Redaktion DI Andrea Mayer Auflage 1.850 Exemplare ergeht an alle Haushalte im Klostertal Umschlagbild Georg Gantner Druck Linderdruck, Lorüns Sponsoren Raiffeisenbank Bludenz Vorarlberger Energienetze GmbH Klostertaler Bergbahnen GmbH & Co KG

Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe Juni 2014

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Im Allgemeinen bezeichnet der Begriff „Regionalentwicklung“ eine regionale Entwicklung, welche die sozialen und wirtschaftlichen Ansprüche einer Region mit ihrer ökologischen Funktion in Einklang bringen soll. Dabei sollen die Bedürfnisse der heutigen Generationen gedeckt werden, ohne dabei die Bedürfnisse kommender Generationen zu gefährden. Gerade für eine Region wie dem Klostertal mit seinen nicht geringen strukturellen Problemen, ist die Ausarbeitung nachhaltiger Lösungsansätze und Strategien in vielerlei Bereichen eine große Herausforderung für uns alle. Durch die mittlerweile äußerst gute Vernetzung sämtlicher Regionen in unserm Land besteht die Möglichkeit, die erforderlichen Lösungsansätze und Strategien – natürlich auf die jeweiligen Regionen individuell abgestimmt – gemeinsam zu erarbeiten. Seit der Neugründung der Regionalplanungsgemeinschaft (REGIO) Klostertal und der Ausarbeitung des strategischen Leitbildes aus dem Jahre 2004 sind wir stetig bemüht, die Vorgaben aus dem Leitbild in Form von Projekten zu erarbeiten und auch umzusetzen. Ein gutes Beispiel dafür

ist das nunmehr vorliegende Energieleitbild mit dem dazugehörigen Maßnahmenkatalog. Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Einmal mehr möchte ich die Frühjahrsausgabe der REGIO Zeitschrift dazu nutzen, für die Beteiligung interessierter Menschen in unserem Tal an laufenden Projekten zu werben. Die Einbringung von Wünschen, Ideen und Anregungen aber durchaus auch von kritischen Bemerkungen aus der Bevölkerung, würde unsere Arbeit in der REGIO Klostertal um einiges erleichtern und sicherlich auch fördern. Aus diesem Grunde möchte ich auf unsere diesjährige Jahreshauptversammlung am 27.03.2014 (Beginn um 19.30 Uhr) im Gemeindesaal „Maschol“ in Wald am Arlberg verweisen, bei welcher sich die Gelegenheit für interessierte Bürgerinnen und Bürger bieten würde, sich über die Arbeit und vor allem über laufenden Projekte der REGIO Klostertal zu informieren.

Für dieses Vorhaben wurde folgende Vorgangsweise gewählt: Bei einem Informationsabend wurde über die Klima- und Energiemodellregion informiert, was dieses Projekt für die Region, für die Gemeinden, für die Unternehmen und die BürgerInnen der Region an Möglichkeiten mit sich bringt sowie zu den folgenden Workshops eingeladen. In drei arbeitsintensiven Workshops, an denen sich bis zu 40 verschiedenen Personen beteiligten, wurden Ziele gesammelt, Wege erkundet, und 59 (!) gesammelte Maßnahmen konzentriert und bewertet. Die Ergebnisse aus den Workshops wurden mit dem Steuergremium, das sich aus den politischen Entscheidungsträgern der Region und der Projektleitung zusammen setzt, ausführlich diskutiert und die Anregungen, Wünsche und Ideen mit dem Machbaren vereint. Als weitere wichtige Grundsteine zur Erstellung des vorliegenden Umsetzungskonzepts gilt es die SWOT-Analyse, Aufwand-

Nutzen-Analyse, Potenzialanalyse und Energiebilanz zu nennen. All diese Ergebnisse mündeten in ein Umsetzungskonzept, welches nicht nur aus fördertechnischen Gründen gefordert wird, sondern auch uns als notwendige Grundlage dient, um weitere Maßnahmen und Schritte zu setzen. Ein Maßnahmenplan für die nächsten zwei Jahre konkretisiert das Umsetzungskonzept. Zusätzlich wurde auch ein Energieleitbild erstellt, das bereits durch den REGIO-Vorstand beschlossen wurde und nun in die jeweiligen Gemeindevertretungen getragen werden soll. Hiermit möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick geben, welche 12 Maßnahmen 2014-2015 umgesetzt werden sollen: 1. Best-Practice-Beispiele aus Bevölkerung und Betrieben werden in der Region ausgezeichnet und kommuniziert

2. Die Region initiiert und unterstützt Schulprojekte mit dem Schwerpunkt Energieautonomie in der Region. Dazu wird die Zusammenarbeit mit bestehenden Institutionen und Projekten gesucht 3. Jährlich wird zumindest eine themenspezifische Schwerpunktaktion für die Bevölkerung angeboten (z.B. Solaraktion, Thermografieaktion, Heizungscheck, LED-Aktion, Regionaler Einkauf, Mobil ohne Auto) 4. Es gibt regional einheitliche und abgestimmte Energieförderungen, Beratungsangebote und Schulungen für Private und Betriebe 5. Die Gemeinden des Klostertals unterstützen die Entwicklung in Richtung Energieautonomie durch regelmäßige Berichterstattung in ihren Gemeindemedien und einer gemeinsamen Website. Dabei wird auf die gemeinsame Verantwortung für unsere

Energiebedarf und CO2-Emission des gesamten Klostertals

Bgm. Dietmar Tschohl Obmann der REGIO Klostertal 3


Energiebedarf pro Person und Jahr in der jeweiligen Gebäudekategorie im Klostertal

Zugestellt durch österreichische Post.

Regio Klostertal

energie: autonom

Photovoltaik-Aktion 2014 Kinder und die nachfolgenden Generationen hingewiesen 6. Zur Umsetzung von Energieprojekten und zur Erhöhung der Identifikation werden den Bürgern der Region attraktive und regional abgestimmte Modelle zur finanziellen Beteiligung angeboten 7. Es wird ein Potentialatlas „Sonnenenergie“ unter Berücksichtigung von Gebäuden, freien und versiegelten Flächen im Klostertal erstellt. In diesem Zusammenhang werden auch regionale Richtlinien für den Bau von Anlagen für die Photovoltaik und Solarthermie erarbeitet 8. In der Region wird unter Einbeziehung von Waldbesitzern, Waldaufsehern und Waldverband ein verbessertes Waldmanagement initiiert, das vor allem im Privatwald die Nutzung und Vermarktung von Brenn- und Nutzholz aktiviert 9. Die Gemeinden setzen sich für ein attraktives Tarifmodell von Bus und Bahn ein 10. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen mit energetischen Auswirkungen wird die Regionalität der ausführenden Unternehmen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten besonders gewichtet. Dies erhöht deren 4

Kompetenz in der Anwendung jener Technologien, die zur Erreichung der Energieautonomie erforderlich sind und fördert die regionale Wertschöpfung 11. Mit Einbindung der VKW und ÖBB wird ein Konzept für die regionale Nutzung der Abwärme aus Wasserkraftwerken erarbeitet 12. Bereinigung und Aktualisierung eines Teils der AGWR-Datenbank (offizielles Gebäude- und Wohnungsregister) Diese 12 Maßnahmen stellen die aus dem Prozess und aus der Bevölkerung heraus formulierten Wünsche und Ideen dar und dienen uns als Grundlage für die Umsetzung in der Klimaund Energiemodellregion Klostertal in den Jahren 2014 und 2015. Durch die erfolgte Energiedatenerhebung, die wir hier in unserem Beitrag in Form zweier ausgesuchter Abbildungen darstellen, können wir nicht nur auf messbare Ergebnisse sondern auch auf klare Aussagen zur Energiesituation des Klostertals zurückgreifen. Müsste man in nur einem Satz Resümee aus der Energiedatenauswertung ziehen, so würde man wohl die Bewusstseinsbildung um Energie zu sparen, Sanierungsvermögen und das hohe Solarpotenzial des Kloster-

Energieregion Klostertal

tals hervorstreichen - wohlgemerkt neben vielen anderen Ergebnissen. Da wir wie in Maßnahme 3 beschrieben, jährlich verschiedene themenspezifische Schwerpunktaktionen für die Bevölkerung ausrichten möchten, freuen wir uns über die Ankündigung einer auf Klostertaler Haushalte zugeschnittenen Photovoltaik-Aktion ganz besonders. Die Einladung zu diesem spannenden Informationsabend finden Sie rechts. Neben der Vorstellung eines fertigen unkomplizierten PVPaktes zu einem Fixpreis, dem Vortrag von Johann Wurhofer und den Experten und Betrieben vor Ort werden wir Ihnen die Möglichkeit geben, anhand eines Computers das grobe Solarpotenzial auf Ihrem eigenen Dach ersichtlich zu machen. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit und seien Sie 2. April 2014 mit dabei! Das Projekt Klima- und Energiemodellregion Klostertal ist ein laufender Prozess - bitte zögern Sie bei Interesse, Fragen oder Anregungen nicht uns jederzeit zu kontaktieren! Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen KlostertalerInnen und beteiligten AkteurInnen herzlich für Ihr Interesse und Engagement bei der Entwicklung einer zukunftsfähigen Energieregion Klostertal bedanken!

Haushaltsstrom selbst erzeugen! Energieregion Klostertal •Innerbraz •Ausserbraz •Dalaas •Klösterle

Den Haushaltsstrom selbst erzeugen? Kein Problem mit der PV-Aktion: Eine sonnige Sache!

Die Energieregion Klostertal mit den Gemeinden Innerbraz, Ausserbraz, Dalaas und Klösterle haben in Zusammenarbeit mit dem Energieinstitut Vorarlberg und mit regionalen Betrieben ein attraktives PV-Paket für Sie zusammengestellt.

Alles aus einer Hand!

Wp ik 5 k olta se v u d oto ha Ph r Zu Han h r i t e für s ein alitä u u Q a eis • hohe Fixpr • zum •

Sie müssen sich um nichts kümmern, denn die Module und nötigen Maßnahmen bekommen Sie nun alle aus einer Hand. Von der Planung über die Förderabwicklung bis zur Inbetriebnahme haben Sie nur einen einzigen Ansprechpartner, der sich um alle nötigen Schritte selbstständig kümmert. So können Sie sich darauf verlassen, das alles fachgerecht und termintreu ausgeführt wird. Johann Wurhofer berichtet im Rahmen der Infoveranstaltung zur PV-Aktion über seine Aktivitäten und die Möglichkeiten, durch eigene Initiative einen Schritt in Richtung Energieautonomie zu tun.

Keine versteckten Kosten!

Die regionalen Betriebe, die im Rahmen dieser PV-Aktion alles ausführen, was Sie für Strom aus der Sonne benötigen, bieten Ihre Leistungen zu einem attraktiven Preis an. Ohne versteckte Kosten!

Qualität hat Priorität!

Die Qualität ist durch einen 25-Punkte Katalog gesichert, zu welchem sich jeder der ausführenden Betriebe verpflichtet. Die Kriterien reichen von einer Mindestgarantie bis hin zur Schulung des Anlagenbetreuers und dem Nachweis, dass alle Module in der EU gefertigt werden. Zudem werden stichprobenartig vom Energieinstitut Vorarlberg die Anlagen überprüft, ein Ertragsmonitoring stellt sicher, dass die Anlage auch liefert, was sie liefern soll.

Informationsabend Mittwoch, 2. April 2014 20:00 Uhr Dalaas, Kristbergsaal

Johann Wurhofer Austria Solar Preisträger 2005

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Gemeinde dalaas

Gemeinde Dalaas ausgezeichnet Am 6. März 2014 wurde der Gemeinde Dalaas im Festspielhaus in Bregenz im Beisein von Bundesminister Andrä Rupprechter, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Umweltlandesrat Erich Schwärzler die Auszeichnung für Kompetenz und Klimaschutz „klima:aktiv“ feierlich überreicht. Mehrere Unternehmen, Gemeinden und Tourismusbetriebe aus ganz Vorarlberg wurden für ihre verschiedenen Aktivitäten zum Umwelt- und Klimaschutz ausgezeichnet. Dabei ging es um Engagement in den Bereichen Verkehr, Tourismus und energiesparende Errichtung von Gebäuden. Klimaschonende Mobilität, Ökologie, Klima - und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit haben einen wichtigen Stellenwert in allen Bereichen eingenommen. In Vorarlberg sind mittlerweile viele Unternehmen, Städte und Gemeinden sowie auch Tourismusbetriebe vorbildlich unterwegs. Mit über 338 Projekten im Mobilitätsbereich konnten somit rund 31.000 Tonnen CO² allein in Vorarlberg eingespart werden. Mit insgesamt 7,9 Mio. Euro Förderungen des Lebensministeriums konnten 35,7 Millionen Euro Gesamtinvestitionen ausgelöst werden. Um die Treibhausgasemmissionen im Verkehr zu reduzieren, unterstützt das Lebensministerium mit dem klima:aktiv mobil Programm Städte und Gemeinden, Unternehmen und Tourismusinitiativen bei der Elektromobilität, dem Radverkehrsausbau und beim innovativen Mobilitätsmanagement. Gerade im Verkehrsbereich bedarf

99,9 % Versorgungssicherheit bedeuten Leistung rund um die Uhr. 24 Stunden für Sie erreichbar. Der Kundenservice von Vorarlberg Netz. 05574 9020-189 oder kundenservice@vorarlbergnetz.at. Weitere Infos unter www.vorarlbergnetz.at

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dies starker Partner, sowohl in unseren Gemeinden, in der Wirtschaft, im Tourismus sowie auch in der Ausund Weiterbildung. Die ausgezeichneten Betriebe und Gemeinden sind somit wichtige Vorzeigebeispiele für CO²-Reduktionen und einen aktiven Klimaschutz. Die Prämierung der Projekte soll ein Sporn für weitere Umweltleistungen sein und die ökologische Verantwortung und Leistungen für die Mitwelt ins Rampenlicht stellen. Landesrat Erich Schwärzler verwies bei der Veranstaltung auf die Energieautonomie Vorarlberg. Dabei soll bis zum Jahr 2020 der Energieverbrauch gegenüber dem Jahr 2005 um 15 Prozent reduziert werden. Auch die Gemeinde Dalaas leistete als klima:aktiv mobil Projektpartner im Rahmen des Aktions- und Bera-

tungsprogramms „Mobilitätsmanagement für Städte, Gemeinden und Regionen“ einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der CO²-Emissionen und zwar mit dem Carsharing-Modell „ERIK- Elektrisch Reisen Im Klostertal“. Mit dem bereits im Jahr 2011 ins Leben gerufene Projekt kann jede Klostertalerin und jeder Klostertaler unkompliziert und kostengünstig das Elektroauto „ERIK“ im Gemeindeamt Dalaas ausleihen. Egal ob für den wöchentlichen Einkauf, für den kurzfristigen Arztbesuch oder als Ersatzauto bei der Reparatur des eigenen - ERIK hilft in jeder Situation. „ERIK wird von der gesamten Bevölkerung sehr gut angenommen und kann somit von der Gemeinde Dalaas kostendeckend betrieben werden“ freut sich Bürgermeister Christian Gantner über diese tolle Auszeichnung. Mit den Folgeprojekten „Sonja … sag ja zur Sonne!“ und „Helmut …Mut zu hellen Ideen!“ hat die Gemeinde Dalaas bereits weitere Schritte in Richtung Energieautonomie gesetzt und mit diesen innovativen Projekten nicht nur im Ländle für positive Schlagzeilen gesorgt. Auch weit über den Landesgrenzen wurden diese beiden Bürgerbeteiligungsprojekte mit großem Interesse befürwortet. Gerade in Zeiten des Klimawandels und der Rohstoffknappheit gilt es vor allem für Gemeinden als Vorbild zu agieren. Mit der Gründung der Klima- und Energiemodellregion Klostertal sind wir sicher auf dem richtigen Weg, weitere Energie-Projekte und entsprechende Maßnahmen zu erarbeiten und gemeinsam für unsere Region umzusetzen. 7


Gemeinde Klösterle

Stadt Bludenz

Stadt Bludenz setzt nächsten Schritt für die Generalsanierung der Volksschule St. Peter Baulärm statt Kinderlieder ist inzwischen in den Räumlichkeiten des ehemaligen Kindergartens St. Peter zu hören. Der Grund dafür: aus dem Kindergarten werden zusätzliche Räume für die Volksschule St. Peter gemacht. Dafür sind umfangreiche Baumaßnahmen notwendig. In einem ersten Schritt wurden schon im vergangenen Herbst die Brandsicherheit und die Fluchtwegsituation für die Volksschule verbessert. Brandabschnittstüren wurden eingebaut. Rund 55.000 Euro wurden dafür ausgegeben. Inzwischen sind die Abbruch- und Ausräumarbeiten im ehemaligen Kindergarten vorangeschritten. Derzeit sind die Heizungsmonteure bei der Arbeit, auch die Sanitäranlagen werden erneuert. Es folgen dann statische Arbeiten in dem denkmalgeschützten Klostergebäude, in dem die Volksschule St. Peter untergebracht ist. Der Innenausbau und die Raumgestaltung sollen nach derzeitigem Zeitplan bis Ferienbeginn abgeschlossen werden. Somit könnte einer Nutzung dieser zusätzlichen Volksschulräume ab dem Schuljahr 2014 / 15 im Herbst nichts mehr im Wege stehen. „Damit werden wir nun auch die Volksschule St. Peter mit zwei Ganztagesklassen ausstatten können. Im Herbst werden diese beiden Klassen den Betrieb aufnehmen“, kündigt Schulstadträtin Vizebürgermeisterin Carina Gebhart an. Die jetzigen Arbeiten sind ganz klar auf dieses Ziel fokussiert. Neben den Einrichtungen der beiden Ganztagsklassen werden auch ein Allzweckraum und Räume für die Mittagsbetreuung und Essensausgabe an die Kinder des Volksschulsprengels St. Peter errichtet. In den Ferienmonaten soll dann noch die Brandmeldeanlage, der Brandschutz und die Fluchtwegsituation im Volksschulstiegenhaus erneuert und verbessert werden. Rund 400.000 Euro wird diese erste Sanierungsetappe für die Volksschule St. Peter kosten. Die neuen Schulräume im Erdgeschoss werden barrierefrei ausgeführt. Mit der späteren Montage eines Behindertenliftes ist die Schule bei Bedarf auch für Kinder mit körperlichen Handycaps offen. „Mit diesen Investitionen ermöglichen wir in St. Peter einen modernen, zukunftsweisenden 8

Unterricht. Ich bin froh, dass wir trotz einer angespannten Budgetlage so wichtige Investitionen für die Zukunft unserer Kinder möglich machen konnten“, betont Vizebürgermeisterin Carina Gebhart. Bauliche Verbesserungen im Bludenzer Rathaus Schritt für Schritt wird das aus dem Jahr 1974 stammende Bludenzer Rathaus modernisiert und saniert. Nachdem im Foyer ein neuer Bürgerservice errichtet wurde, stand heuer bereits der Umbau einer Toilettenanlage zu einem Behinderten-WC und in den kommenden Wochen der Einbau eines neuen Liftes im Rathaus auf dem Programm.

Spiel- und Freiraumkonzept der Gemeinde Klösterle am Arlberg Gemäß den Vorgaben und Richtlinien der Vorarlberger Landesregierung über die Förderung von Spiel- und Freiräumen wurde im Zeitraum von Herbst 2011 bis Sommer 2013 unter der fachlichen Begleitung von Frau DI Maria-Anna Moosbrugger (Fa. Landrise), ein Konzept über die künftige Gestaltung von Spiel- und Freiräumen in der Gemeinde Klösterle am Arlberg erstellt. Den Verantwortlichen in der Gemeinde war dabei wichtig, dass sich möglichst viele Kinder und Jugendliche, deren Eltern sowie Volkschule und Kindergarten an diesem Prozess beteiligen. Mit Fragebögen, Besuchen in der Volksschule und im Kindergarten, sowie in Form von persönlichen Interviews, welche von Frau DI Maria-Anna Moosbrugger geführt wurden, wurde den Kinder und Jugendlichen sowie allen interessierten Eltern die Möglichkeit geboten, ihre Vorstellungen, Wünsche und Anforderrungen an künftige Spiel- und Freiräume in der Gemeinde Klösterle am Arlberg darzulegen. Sämtliche Ideen und Wünsche aus Fragebögen und Interviews, wurden in das nunmehr vorliegende Konzept miteingearbeitet. Prioritäten: Die zeitlichen und räumlichen Prioritäten zur Maßnahmenumsetzung definieren sich aus der Dringlichkeit der Umsetzung an sich. Neben den kurz- (ab 2014), mittel- (ab 2016) und langfristigen (ab 2018) Umsetzungen formuliert der Maßnahmenkatalog Ziele zum Erhalt, zur Entwicklung und Bewusstseinsbildung bestehender Angebote sowie Entwicklungs- und Planungsgrundsätze. Die Schaffung zentraler Freiräume für alle Generationen im Dorfkern von Klösterle steht an erster Stelle der Prioritätenreihung des Spiel- und Frei-

raumkonzeptes, und sollte als Grundstein zukünftiger Entwicklungen kurzfristig umgesetzt werden. Durch die Weitläufigkeit des Gemeindegebietes von Klösterle am Arlberg ist ein ansprechender Dorfkern auch als Impulsgeber für die peripheren Ortsteile und integrativer Treffpunkt für die Dorfbewohner von entscheidender Bedeutung. Vor allem die Erreichung von Naherholungsräumen um die Siedlungen in der Gemeinde ist von großer Bedeutung und soll durch die Sicherung und Erweiterung der Geh- und Fußwege in die umgebende Landschaft zukünftig noch besser gewährleistet werden.

Rund 10 der insgesamt 31 formulierten Umsetzungsmaßnahmen sind Entwicklungs- und Planungsgrundsätze, welche in der Gemeinde kurz-, mittel- und langfristig verfolgt werden sollen. Damit definiert das nunmehr vorliegende Spiel- und Freiraumkonzept Standards für zukünftige Fachplanungen z.B. in den Bereiche Verkehrsplanung, Raumplanung, Landschaftsplanung sowie Architektur und Wasserbau. Ziel dieser integrativen Standards ist eine nachhaltige Gemeindeentwicklung mit lebenswerten Freiräumen und deren Vernetzung für Generationen.

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Investition in die Zukunft

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gemeinde Innerbraz

Gemeinde innerbraz

Neues Gemeindehaus Ein Zentrum der Begegnung Wie bereits berichtet hat das Suchen nach einem geeigneten Platz für das neue Gemeindezentrum hat ein Ende. Der Standort des Lehrerwohnhauses entpuppte sich als sehr geeignet für die Bedürfnisse des neuen Zentrums. Mit Gemeindeamt, Kleinkindbetreuung und Musikproberaum soll ein Zentrum der Begegnung entstehen. Die Nähe zu Kindergarten, Schule, Musikschule, Arzt, Spar, Kirche und Haus Klostertal trägt ein Weiteres dazu bei. Bevor nun im Frühjahr 2015 die Bagger auffahren, stehen im Gemeindeamt noch viele Vorbereitungsarbeiten an. Mit der Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs wird demnächst der Startschuss zur Umsetzung gegeben. Das neue Gemeindezentrum wird in einem dreigeschoßigen Gebäude untergebracht. Das Untergeschoß wird der Kleinkindbetreuung zur Verfügung gestellt. Dies ermöglicht einen ebenerdigen Zugang zu den Grünund Spielflächen und auch die gegenseitige Nutzung von Räumlichkeiten mit dem Kindergarten. Der Musikverein Braz kann sich über ein neues Probelokal mit Nebenräumen im Obergeschoß freuen. Mit den Verantwortlichen des Vereins wurden bereits erste Gespräche geführt. Gemeinsam wird nun die notwendige Ausstattung geplant. Das Gemeindeamt wird im Erdgeschloß untergebracht. Dort finden diverse Büroräume, der Sitzungssaal und verschiedene Nebenräume genügend Platz. Die Räumlichkeiten können problemlos durch einen Aufzug erreicht werden. Hiermit möchten wir Ihre wichtigsten Fragen zum Neubau eines Gemeindezentrums beantworten: Warum ein neues Gemeindeamt? Das jetzige Gemeindeamt wurde 1950/51 gebaut und ist in allen Belangen in die Jahre gekommen (nicht barrierefrei, schlechte Isolierung, sanierungsbedürftige Räume, …). Eine Sanierung wurde geprüft (ehemalige Feuerwehrräume - als Musikproberaum; Obergeschoss – Gemeindeamt). Diese Prüfung ergab, dass die Adaption des bestehenden Gebäudes aus vielfältigen Gründen keine wirkliche Option ist. 10

kam, blieben zwei Standorte zur Auswahl: Tscholareal oder Lehrerhaus. Wir haben uns, nach längerer Diskussion und auch mit Hilfe von externen ExpertInnen für den Standort bei der Schule entschieden (zentrale Lage, Verbindung Kindergarten und Kleinkindbetreuung, …). Ist dies alles zu finanzieren? Nachdem alle gemeinsam (Spielgruppe, Musikverein, Gemeinde) ihre Bedürfnisse sehr stark an den tatsächlich sinnvollen und notwendigen Größenordnungen orientiert haben und gleichzeitig das Land alle Vorhaben stark unterstützt, ist eine Umsetzung finanziell machbar.

Welcher Raumbedarf hat das Gemeindeamt? Unter der Annahme, dass in Zukunft eher die eine oder andere Gemeindeaufgabe gemeinsam mit anderen Gemeinden der Region erledigt wird, ist nicht mit einem allzu großen Bedarf an zusätzlichen Räumen zu rechnen. Derzeit arbeiten mit Michaela (100 % Anstellung) und Susanne (66 % Anstellung) zwei Mitarbeiterinnen fix im Gemeindeamt, dazu kommen noch der Buchhalter (1 Tag/Woche) und auch der Bürgermeister, welcher zur gleichen Zeit ja auch Verwaltungsaufgaben übernimmt. Bei den aktuellen Baukosten ist es nahezu ein „Muss“, nur solche Räume zu bauen, welche auch intensiv bzw. mehrfach genutzt werden können. Neben den Räumen für die oben genannten Aufgaben wird es noch einen Sitzungsraum für mindestens 15 Personen geben, da ab einer Einwohnerzahl von 1.000 Einwohnern die Zahl der GemeindevertreterInnen auf 15 steigen wird (derzeit: 935 Einwohner, 12 GemeindevetreterInnen). Warum ein neuer Musikproberaum? Der aktuelle Musikproberaum (RAIBA-Gebäude) ist schon lange viel zu klein und es wurden schon über einen längeren Zeitraum verschiedenste Pläne gewälzt. Der Musikverein Braz, welcher bei uns im Dorf einen sehr hohen Stellenwert hat und auch für viele junge BrazerInnen ein wichtiger Verein ist (großes Kompliment an die Vereinsführung und den Kapellmeister), braucht - da waren sich alle in der Gemeindevertretung einig - neue, attraktive Probemöglichkeiten. Auch hier gilt, dass man sich nach der Fi-

nanzdecke der Gemeinde strecken muss und nicht alle Wünsche erfüllt werden können. Warum wird das Lehrerhaus abgerissen? Schaut man das Lehrerhaus von außen an, so erscheint es fragwürdig, dieses Gebäude abzureißen, da es durchaus noch einen akzeptablen Eindruck macht. Leider täuscht dieser Eindruck, denn wir haben in diesem Gebäude ein massives Feuchtigkeitsproblem. Es wurde von zwei unabhängigen Gutachtern bestätigt, dass dieses Gebäude de facto nicht mehr sanierungsfähig ist und es – unabhängig ob wir dort ein neues Gebäude bauen oder nicht – ein Problemfall darstellt. Braucht es eine Kleinkindbetreuung? Die Spielgruppe im Haus Klostertal platzt aus allen Nähten, es konnten heuer nicht alle Kinder aufgenommen werden. Zudem vermerken wir einen zunehmenden Bedarf an längeren Öffnungszeiten. Gleichzeitig bräuchte das Haus Klostertal dringend diese Räumlichkeiten, da dort ein spezielles Angebot für Demenzkranke eingerichtet werden soll. Somit haben wir uns entschlossen, neue Räumlichkeiten zu bauen, welche auch intensivere Betreuungsmöglichkeiten für die Zukunft ermöglichen. Auch hier ist es uns wichtig, entsprechende Synergien mit dem Kindergarten zu nützen (gemeinsame Küche, gemeinsamer Bewegungsraum, …). Warum dieser Standort? Nachdem eine Sanierung des alten Gemeindeamtes nicht mehr in Frage

Warum kein neuer Veranstaltungssaal? Kurz gesagt, weil wir uns dies auf Dauer nicht leisten können. Wer sich intensiver mit diesem Thema auseinandersetzt weiß, dass es heute sehr schwer ist, Räume entsprechend zu nutzen und auch Einnahmen daraus zu erzielen. Abgesehen von den zusätzlichen Kosten für die Errichtung (zusätzliche Küche, zusätzliche WCAnlagen, ...) dürfen die jährlich anfallenden Kosten nicht vergessen werden, da diese Räume ja auch betreut und auch vermarktet werden müssen. Wir haben mit der Klostertalhalle samt Foyer, dem Raum im Haus Klostertal, dem Pfarrsaal, verschiedenen

Räumen in der Schule und fallweise auch dem Schulungsraum der Feuerwehr eine Reihe von Möglichkeiten, welche eigentlich recht gering genutzt werden. Überlegungen dazu: Die Klostertalhalle samt Foyer muss in absehbarer Zeit saniert werden und somit wäre es denkbar, dass das Foyer neu, größer und freundlicher gestaltet werden könnte und daraus eine dreifache Nutzung entstehen würde: Attraktives Foyer für Großveranstaltungen in der Halle, gleichzeitig Veranstaltungsraum für kleinere Veranstaltungen und auch Nutzungsmöglichkeit für die Schule. Wenn die bestehenden Bauvorhaben abgeschlossen sind und die wirtschaftliche Entwicklung sich klarer abzeichnet, wird sich zeigen, ob wir uns dies auch in Zukunft leisten können.

LED-Beleuchtung In Innerbraz wurden ca. 1/3 der Gemeindestraßen auf LED umgestellt. Im heurigen Jahr werden die restlichen Gemeindestraßen in Angriff genommen. Verbrauchte eine Quecksilberdampflampe 125 kWh, so reduziert sich der Stromverbrauch bei LED-Lampen auf 20 kWh. Laut Berechnungen ersparen wir uns (und auch der Umwelt) jährlich mehr als 50.000 kWh!

Beleuchtung Schulweg Unser wichtigster Fußgängerübergang bei der Schule wird neu und wesentlich intensiver beleuchtet. Dazu werden im Frühjahr Masten versetzt bzw. neu gesetzt und mit Hilfe von LED eine wesentlich bessere Ausleuchtung angestrebt. Diese Aufgabe wird von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Land Vorarlberg umgesetzt. Im Zuge des geplanten Neubaus des Gemeindehauses wird auch die dortige Verkehrssituation einer genaueren Prüfung unterzogen. Beitrag der Gemeinde Innerbraz

Funkenzunft Braz Die Funkenzunft Braz veranstaltet am 14. Juni 2014, um 15:00 Uhr, zum 5. Mal das Vereinslättleschießen beim Zunfthaus in Innerbraz. Es sind alle Vereine von Braz recht herzlich eingeladen. Natürlich sind auch alle Brazer und Brazerinnen zum Zuschauen und beim Einzelschießen eingeladen, o es wertvolle Preise zu Gewinnen gibt. Für Speiß und Trank sorgt die Funkenzunft Braz. Einige Mitglieder der Funkenzunft werden am 21. Juni 2014, zwischen Weiß Rössel und den Pitschiköpfen, wieder eine Lichterkette mit Kerzen und ein Symbol mit Kerzen anzünden. Weiteres veranstaltete die Funkenzunft Braz bisher ein Sonnwendschauen in Unterrifatz, diese Veranstaltung wird jedoch aus organisatorischen Gründen nicht mehr stattfinden.

5. Vereinslättleschießen der Funkenzunft Braz am 14.06.2014 beim Zunfthaus in Innerbraz 11


Jugendverein Klostertal

Programmatisch nach vorne! Seit Jänner diesen Jahres gibt es ein fixes Monatsprogramm für das S16. Dies soll vor allem einer professionelleren Herangehensweise Rechnung tragen und den BesucherInnen die Möglichkeit bieten aus einem facettenreichen Angebot je nach Bedürfnissen und Interessen auswählen zu können. Neben Fotoprojekten, Soundworkshops, Kinoabenden und Tischfussballturnieren stehen vor allem der offene Betrieb im Vordergrund. Gerade in einem ungezwungenen Verhältnis und in der Freiheit Räume für sich selbst nutzen zu können besteht das größte Potential um seiner jugendlichen Kreativität freien Lauf zu lassen. Dank der freundlichen Unterstützung der Klostertaler Gemeinden war es uns möglich das Programm in alle Haushalte zu schicken, die Jugendliche zwischen zwölf und achtzehn Jahren beherbergen. So ist hoffentlich auch schon in eurem Briefkasten Post von uns gelandet. Einfach mal einen Blick drauf werfen, und bei Interesse vorbeischauen. Das Team des S16 freut sich auf euch. FIRE AND ICE Ein Fotoprojekt Unter dem Titel „Fire and Ice“ fand diesen Winter im S16 ein besonderer Fotoworkshop statt. Im Spannungsfeld der Elemente ließen die Jugendlichen auf verschneitem Terrain die Flammen um sich tanzen. Mit unerwartetem Geschick und furchtlosem Umgang mit den züngelnden Flam-

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men des Feuers, wurden Techniken des Fackelschwingens, der Feuerjonglage und des Stabspiels ebenso erlernt wie der Umgang mit der Fotokamera. Unter der Anleitung von Hannah Juriatti wurden Fertigkeiten im sogenannten „Light Painting“ mit spielerischer Freude erlernt. Unter Light Painting oder Light Wrighting, auf gut Deutsch das Malen oder Schreiben mit Licht, versteht sich eine fotografische Technik aus der Langzeitbelichtung, in welcher Fotografien in der Regel bei Dunkelheit durch die Bewegung einer oder mehrer Lichtquellen gemacht werden. So lassen sich mit ein wenig Geschick und einer heißen Flamme die schönsten Bilder in den klirrend kalten Winterhimmel malen. Der Anklang bei den Jugendlichen war demen-

sprechend groß und eine Wiederholung des Projektes bei milderen Sommertemperaturen ist natürlich zu erwarten. Bilder gibt’s auf unserer Facebookseite: www.facebook.com/ jugendklostertal Sportklettern Wie bereits angekündigt, wurde mit diesem Jahr das Projekt Sportklettern im S16 erstmals implementiert. Es fanden sich sieben unerschrockene Jungs in der Kletterhalle in Dornbirn ein, um den luftigen Höhen mit Seil, Kletterschuhen und Karabinern zu trotzen. Die Jugendlichen erlernten Grundkenntnisse in Seil und Knotenkunde, sowie den Umgang mit Sicherungsgeräten und dem Kletterpartner. Dabei zeigte sich die Gruppe ausgesprochen lernfreudig und mit Genauigkeit und Konzentration wurden in kürzester Zeit Kletterrouten bis zum siebten Schwierigkeitsgrad mit schierer Leichtigkeit erklommen. Bei soviel unerwartetem Klettertalent würde es kaum verwundern, wenn die Vorarlberger Kletterszene in Zukunft von dem einen oder anderen Klostertaler ordentlich aufgemischt würde. Der Kletternachmittag fand so viel Anklang, dass Sportklettern als fixer Bestandteil des S16 Monatsprogramms aufgenommen wurde. Klettern fördert nicht nur die Konzentrationsfähigkeit, es stärkt den Rücken, Arme und den gesamten Bewegungsapparat und fördert motorische Vielfalt und Anpassungsfähigkeit. Das Vertrauen in sich selbst wird gestärkt, und das vertrauen in den Sicherungspartner. Teamgeist ist da ganz groß

Jugendverein Klostertal

geschrieben. Wir freuen uns schon auf die ersten warmen Frühlingstage, wenn wir das erlernte auch endlich draußen in der beeindruckenden Klostertaler Bergwelt am Naturfels erproben können. Soundworkshop die Klangfabrik In diesem Winter wurde auch ein Soundworkshop angeboten. Das Ziel der Klangfabrik war primär die freie Klangerfahrung ohne Vorurteile oder Ambitionen. Ein Konzept fernab von konventionellen Strukturen, die man aus klassischen Musikvereinen kennt. Keine Noten, keine Formzwänge, kein Dirigent. Freies experimentieren mit Musikinstrumenten, wie e-Gitarre und Schlagzeug und allem was man so findet und die Luft die einem umgibt so unheimlich schmeichelhaft zum klingen bringt. Die Jugendlichen waren so begeistert, dass sich nun eine eigene “S16 – Band“ zu formieren beginnt. So wurde der kleine Container auch schnurstracks zum „Proberaum“ umfunktioniert. Mit Freude beobachten wir, wie sich die Jugendlichen Ihre Freiräume mit bunter musikalischer Kreativität ausmalen. Weitere Soundworkshops sind bereits geplant und werden noch diesen Frühling angeboten. Wir laden hiermit alle jungen Musikfreunde ein die sich einmal an frei improvisierter Musik erproben wollen. In diesem Sinne: let it rock! Hallo. Ich bin das Monatsprogramm der Jugend Klostertal und jeden zweiten Monat für DICH da. Solltest du jedoch mehr Infos wollen, kannst du dich jederzeit bei dem unten angeführten Kontakt anmelden. Somit bekommst du in Zukunft alle wichtigen Infos über Facebook&Co direkt auf dein Smartphone zugesendet! Die Mitgliedschaft kostet dich natürlich nichts!! Jugendtreff „S16“ Oberer Sonnenkopfparkplatz Wald am Arlberg Office, Anmeldung & Infos Jugend Klostertal, Jellerstraße 16, 6700 Bludenz T 05552/330 23 E office@villak.at facebook.com/jugendklostertal

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Klostertaler Bauerntafel

Die Landjugend ist einer der größten Jugendvereine in Vorarlberg und auch im Klostertal gibt es uns. Doch was machen wir? Wir organisieren verschieden Veranstaltungen, machen Ausflüge oder nehmen an Landesveranstaltungen teil. Das Nachtrodeln ist z.B. jedes Jahr ein Fixpunkt. Wichtig ist uns dabei, dass niemand zu kurz kommt und alle ihren Spaß haben. Aber auch Neues zu lernen und Jugendliche aus ganz Vorarlberg kennen zu lernen ist uns wichtig. Der Älplerball in Dalaas ist sicher vielen ein Begriff, dieser organisieren wir jedes zweite Jahr und auch heuer ist es am 13.09.2014 wieder so weit. Wir haben auch unsere eigene Vereinsjacke und Gilet, mit unserem eigenen Logo drauf, welches wir selber entworfen haben.

Ein Stück Heimat – Neues von der Klostertaler Bauerntafel Auf Grund der starken Nachfrage von Privatpersonen nach Frischfleisch haben wir auf unserer Homepage www.klostertalerbauerntafel.at eine Bestellliste organisiert. Gerne können Sie uns unter Tel. 0664/306 79 08 anrufen. Sie haben die Möglichkeit Fleisch aus der Region zu kaufen. Nach Eintragung in die Bestellliste wird sich ein Lieferant der Klostertaler Bauerntafel zur gegebenen Zeit telefonisch bei Ihnen melden. Über Zeitpunkt, Paketzusammenstellung und Preis wird Sie der jeweilige Lieferant informieren. Aktuelle Lieferanten sind: Burtscher Ruth und Bruno aus Braz Kurzamann Jasmin und Matthias aus Danöfen/Klösterle Burtscher Heinz und Klara aus Braz Margreitter Helga und Thomas aus Radin Dünser Saskia und Jürgen aus Braz Weiters dürfen wir bekannt geben, dass unsere Produkte im Spar Markt Klösterle, Dalaas und Braz erhältlich sind. Unsere beliebten Geschenkskistle „Ein Stück Heimat“ können Sie über die Spar Märkte bestellen und abholen. Die MitarbeiterInnen werden Sie über den Liefertag informieren! Auch in den Filialen der Bäckerei Albrecht finden sie heimische Erzeugnisse. Speziell für Ostern haben wir für Sie ein Frühstück zusammengestellt, welches Sie in der Bäckerei Albrecht bestellen und am Karfreitag und Karsamstag abholen können. Weitere Informationen dazu finden Sie in den Filialen der Bäckerei Albrecht. Möchten Sie noch mehr über die Klostertaler Bauerntafel erfahren? Dann sind Sie herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung am 31. März 2014 im Hotel Traube um 20.00 Uhr eingeladen. Wir wünschen Ihnen eine schöne Osterzeit und danken Ihnen für das Vertrauen in die heimische Landwirtschaft!

Landjugendliche sind wir alle aus dem Klostertal, so soll sich auch jeder angesprochen fühlen. Bei uns sind alle recht herzlich willkommen und wir sind uns sicher, dass für jeden etwas dabei ist.

Betriebsvorstellung von Matthias und Jasmin Kurzamann Der Bergbauernhof von Matthias und Jasmin Kurzamann findet man in Klösterle-Danöfen. Matthias erkannte seine Berufung zum Landwirt schon sehr früh und übernahm den Milchviehbetrieb von seinen Eltern mit 24 Jahren. Heute bewirtschaftet er im Nebenerwerb mit seiner Frau Jasmin und seinen beiden Söhnen Domenic und Sebastian den Hof und bietet Milchkühen, Rinder, Kälber, Ziegen und Hasen ein zu Hause. Im Jahr 2013 erweiterte er seinen Stall um den Tierkomfort zu erhö-

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Landjugend Klostertal

Unsere nächste Veranstaltung ist ein Preisjassen am 06.04.2014 um 14:00 Uhr im Mascholsaal in Wald a.A. Es sind alle Jassbegeisterte und auch solche, die es noch werden wollen ganz herzlich eingeladen.

Wir haben dein Interesse geweckt, du möchtest mal dabei sein oder ein Gilet? Dann melde dich doch bei unserer Leiterin Karoline 0664/3652235 oder komm einfach zu unserer nächsten Veranstaltung.

hen. Auch die Alpe Älpili in Zug hat seine Fähigkeiten entdeckt und hat ihn als Alpmeister bestellt. Alle organisatorischen, personellen und politischen Belange meistert Matthias mit Bravour. Er trägt neben der Hirtenfamilie Verantwortung für ca. 110 Stück Milchvieh und Jungvieh und für ca. 10 Betriebe, die Ihre Tiere im Herbst wieder wohlbehalten zurück auf den Hof holen. Der Betrieb von Familie Kurzamann ist Lieferant bei der V-Milch und vermarktet Ihr Fleisch in die heimische Gastronomie und an Privatpersonen. Mathias und Jasmin sind auch angagierte Mitglieder der Klostertaler Bauerntafel.

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Mittelschule Klostertal

Mittelschule Klostertal 3. Platz in der Kategorie Design bei der Tischler Trophy 2013/14! Im Rahmen des Schwerpunktes „Handwerkliches Tun als Vorbereitung auf den Berufsalltag“ hat die Mittelschule Klostertal erstmals am landesweiten Wettbewerb „Tischler Trophy 2013/14“ teilgenommen und in der Bewertungskategorie Design den hervorragenden 3.Platz belegt.

Aufgabenstellung Aufgabe war es im Zeitraum Oktober 2013 bis Anfang März 2014, in Zusammenarbeit mit einer regionalen Patronanztischlerei (Martin Dünser), ein Möbel zum Sitzen, Liegen oder Chillen zu entwickeln, umzusetzen und den Entstehungsprozess zu dokumentieren. Alle teilnehmenden Schulen erhielten dasselbe Materialpaket, das von der Firma Tschabrun gesponsert wurde. Das Materialpaket enthielt Leisten in den Formaten 20x20x1000 mm, 20x20x2000 mm, 40x10x1000mm, 40x10x2000 mm und Furnierstreifen. Es durften nur vorhandene Werkzeuge bzw. Handmaschinen gemäß den Sicherheitsbestimmungen der Schulen verwendet werden! Auch die Verwendung von Schrauben und Nägeln war nicht erlaubt!

nen Klassenkassenpreis in der Höhe von 125 €, eine Urkunde und einen Werkzeuggutschein (125 €) freuen. In der Kategorie Publikumspreis (Facebookauftritt) mussten wir uns lediglich der Mittelschule Lauterach geschlagen geben und erreichten mit über 400 Likes den 2. Rang. Ein großes Danke gebührt unserem Patronanztischler Martin Dünser mit seinem Mitarbeiter Severin Bickel, die uns von der Planung bis zur Fertigstellung immer zur Seite gestanden sind und uns tatkräftig unterstützt haben. Beitrag: Mittelschule Klostertal

Wir gratulieren der Mittelschule Klostertal und der Tischlerei Dünser zum tollen Erfolg bei der Tischlertrophy!

Leitidee Jungen Menschen den Werkstoff Holz und den Beruf des Tischlers auf eine sehr spannende Art und Weise vorzustellen. Förderung von Spaß, Kreativität, Teamfähigkeit, Ausdauer und Engagement innerhalb des Werk- und fächerübergreifenden Unterrichts.

Bewertungskategorien 1. Idee (Konzept) 2. Material (-gerechter Einsatz) 3. Design: Außerordentliche Gestaltung, Form und Ästhetik 4. Kreativität

Zusatzkategorie Publikumspreis (Facebookauftritt) In jeder Kategorie (außer Publikumspreis) wurden jeweils 3 Preise vergeben. Unsere Schüler/innen durften sich in der Kategorie Design über ei16

Ständig Sonderangebote an Matratzen und Schlafsystemen! Großer Schauraum zum Probeliegen! 17


Museumsverein Klostertal

Verleihung des ICOM Österreich Museum Awards 2013 an den Museumsverein Klostertal Am 23. Jänner 2014 wurde der erstmals verliehene ICOM Österreich Museum Award zum Thema „Forschungsarbeit in Museen“ an den Museumsverein Klostertal für das Projekt „Von schroffen Bergen eingeschlossen. Das Lechquellengebirge und seine Erschließung“ mit der gleichnamigen Ausstellung und Publikation verliehen. Vizepräsident Mag. Udo Wiesinger überreichte die Urkunde an Obmann Christof Thöny und begründete die Entscheidung der Jury folgendermaßen: „Das eingereichte Forschungsprojekt erfüllt alle in der Ausschreibung angeführten Bedingungen. Besonders hervorzuheben ist der wissenschaftliche Ansatz, die Breitenwirkung und Vermittlung und die damit für die Gesellschaft wahrgenommene Verantwortung. Die publizierten Forschungsergebnisse und die damit verbundene Ausstellung „Von schroffen Bergen eingeschlossen. Das Lechquellengebirge und seine Erschließung“ beweisen den verantwortlichen Umgang mit der Geschichte, Kultur und Natur des Klostertales. Besonderes hervorzuheben ist die Ambitioniertheit und der hohe Grad an Authentizität dieses Projektes für ein „kleines“ Museum. Besonderes Lob verdient die effektive Zusammenarbeit der Mitarbeitenden des Muse-

umsvereins mit internen und externen Experten.“ Auch Kulturlandesrat Mag. Harald Sonderegger und Bürgermeister Christian Gantner hoben in ihren Ansprachen die Bedeutung der kulturwissenschaftlichen Arbeit des Museumsvereins Klostertal hervor. Die Verleihung fand im vorarlberg museum statt, dessen Direktor Andreas Rudigier – der dem Klostertal Museum seit langem verbunden ist und der als Mitherausgeber der Publikation auch am Projekt seinen Anteil hatte – seiner Freude über die Verleihung ebenfalls

Ausdruck verlieh wie die Vorstandsmitglieder des Vereins und zahlreiche Projektpartner, unter anderem aus Ravensburg und Freiburg im Breisgau.

Museumsverein Klostertal Haus Nr. 60a 6752 Wald am Arlberg Kontakt: Obmann Christof Thöny T +43 664 4911474 E christof.thoeny@museums verein-klostertal.at I www.museumsverein-klostertal.at

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Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder

Unser Gebietsmanager Hans Metzler des Naturschutzvereins Verwall-Klostertaler Bergwälder hat folgenden Informationsbeitrag für Sie erfasst: Natura 2000 – Was ist das? Natura 2000 ist ein Netzwerk von Naturschutzgebieten in ganz Europa. Es umfasst mittlerweile ca. 18% der Landesfläche der europäischen Union. In Österreich sind es ca. 15% der Landesfläche – also leicht unter dem europäischen Schnitt. Die Werte gehen aber sowohl in der EU (Bulgarien mit ca. 34% und Slowenien mit ca. 36% sowie das Vereinigte Königreich mit 8%) als auch in Österreich (Burgenland mit ca. 27% oder Niederösterreich mit ca. 23% und Kärnten bzw. Oberösterreich mit je ca. 6% sowie Vorarlberg mit ca. 8% der jeweiligen Landesfläche) stark auseinander. Ziel des Natura 2000 Netzwerkes ist es zum Überleben der wildlebenden Tiere und Pflanzen beizutragen und zwar durch die Erhaltung geeigneter Lebensräume. Rechtliche Grundlagen sind die FloraFauna-Habitatrichtlinie und für die Vögel gibt es eine eigene, weil ältere Vogelschutzrichtlinie (kurz FFH – Richtlinie und VSch – Richtlinie). Warum gibt es da so große Unterschiede? Die Umsetzung der FFH und VSch – Richtlinie ist Aufgabe der einzelnen europäischen Staaten. In Österreich ist Naturschutz im Kompetenzbereich der Länder. D. h. jedes Bundesland hat das selbstständig gemacht – daher die Unterschiede. Gut, jetzt haben wir diese Schutzgebiete. Was bedeutet das nun für die einzelne Person? Was darf man und was darf man nicht? Das hängt davon ab, was mit dem konkreten Natura 2000 Gebiet geschützt werden soll. Ganz allgemein gilt: Möglich ist, was in Einklang mit dem Ziel der Erhaltung der geeigneten Lebensräume steht. Jetzt müsste ich aber dazu wissen, was in dem jeweiligen Gebieten geschützt wird. Sie betreuen ja drei Natura 2000 Gebiete. Welche sind das und welche Arten und Lebensräume werden konkret geschützt? Ich betreue die Gebiete Verwall, Klostertaler Bergwälder und Wiegensee. Der Verwall und die Klostertaler Bergwälder dienen vorrangig dem Erhalt 20

von geeigneten Lebensräumen für die Vögel der heimischen Bergwälder und Bergwelt. Das sind v.a. seltene Spechte, Eulen und Raufußhühner – also Haselhuhn, Birkhuhn, Auerhuhn und Alpenschneehuhn. Der Wiegensee ist von der Entstehung her sehr besonders und umfasst zahlreiche seltene Feuchtlebensräume in erstaunlicher Höhe. Und was bedeutet das für mich als Freizeit- und Landnutzer? Bei der Freizeitnutzung gilt: Wer am Wanderweg bleibt und sich entsprechend rücksichtsvoll verhält macht es richtig. Im Winter gilt es vor allem die Ruhe- und Rückzugsräume der Wildtiere, die durch „Respektiere deine Grenzen“ ausgewiesen sind, auch tatsächlich zu respektieren. Im Verwall und beim Wiegensee gibt es eine Verordnung die die Freizeitnutzung regelt: Im Verwall ist das Mountainbiken auf die ausgewiesenen Routen und zeitlich auf den 15. Juni bis 15. September von 7.00 bis 20.00 beschränkt. Außerdem ist aufgrund der ausreichenden Schutzhütten das Zelten untersagt. Am Wiegensee gilt es, Hunde an die Leine zu nehmen, am Weg zu bleiben und das Baden im See zu unterlassen. Bei der Landnutzung gibt es Fachpläne (Waldfachpläne und Managementpläne) in denen verträgliche Nutzungen aufgelistet sind. Zum Teil kann es aber sein dass, unabhängig von Natura 2000, andere Bewilligungen notwendig sind. Zum Beispiel nach dem Wasserrechtsgesetz. Wenn man sich nicht sicher ist, ist es am besten, das Vorhaben bei der BH einzureichen, und um die notwendigen Bewilligungen anzusuchen. Dort wird das auf möglichst kurzem Wege abgeklärt. Bei Waldflächen helfen ja schon seit Jahren die Waldaufseher bei diesen Verwaltungsabläufen. Seit September kann man zudem mich kontaktieren. Mal ehrlich: Warum betreibt man diesen Aufwand wegen ein paar Vögeln? Die gibt’s doch woanders sicher zu Hauf! Naja, ganz so unbedeutend sind wir nicht. Vom Dreizehenspecht der Alpen, der auch im Verwall und im Klostertal vorkommt, beherbergt Österreich ca. 50% des weltweiten Bestands, ist also höchst verantwortlich für dessen Fortbestehen. Und Naturschutz ist ganz allgemein im Interesse der Gesellschaft und über Umwege

jeder Einzelperson. Ein funktionierender Naturhaushalt liefert uns viele unverzichtbare Dinge – wie sauberes Wasser aber auch andere z.B. pharmazeutische Ressourcen. Man nennt das „ecosystem services“, also Dienstleistungen des Ökosystems. Und wir verstehen vieles in der Natur noch nicht oder zu wenig. Wir kennen ja noch nicht einmal alle Bewohner, also Arten, dieses Naturhaushaltes. Wenn ich heute einen Kübel Erde aus meinem Garten entnehme und den entsprechend untersuche kann ich mit Sicherheit einen bisher unbekannten Organismus finden. Und der Erhalt möglichst vieler Arten sollte ein absolutes Eigeninteresse des Menschen sein. Es gibt das berühmte Beispiel von einer Tomate, die per Zufall im Urwald gefunden wurde und einen höheren Zuckergehalt hatte als die bisher verwendeten. Durch diese Entdeckung konnten der Aufwand und somit die Kosten für die Herstellung von Ketchup erheblich reduziert werden. Gleiches gilt für die Herstellung von Wirkstoffen in der Pharmazie. Der Rundblättrige Sonnentau – eine kleine fleischfressende Pflanzen in den heimischen Mooren – wird für die Herstellung von Hustenarzneien verwendet. Ein großer Teil der heute verwendeten Wirkstoffe stammt von Bakterien, Pilzen oder Pflanzen. Und es ist noch viel mehr das wir nicht kennen vorhanden! Naturschutzgebiete sind also Reservoirs oder Lager dieser natürlichen Schätze. Und die angesprochenen Vögel sind Zeuge dafür, wie besonders wertvoll diese Gebiete sind. Denn nur in ökologisch besonders eigenständigen und intakten Gebieten kommen sie vor. Die Vögel sind sogenannte Schirmarten. Der Schutz der Vögel dient dem Schutz des Ökosystems und aller seiner – uns teilweise unbekannten – Arten. Bei den Natura 2000 Gebieten handelt es sich ja nicht um Wildnisgebiete. Sie wurden seit langer Zeit von Menschen bewirtschaftet und somit erst so schützenswert, wie Sie es beschreiben. Warum überlässt man den Naturschutz nicht den Bauern, die das auch bisher ohne Einmischung offensichtlich gut gemacht haben? Es stimmt. Die Bauern haben über die Jahrhunderte die Kulturlandschaft in Vorarlberg geformt und damit wesentlich zu ihrer Vielfalt beigetragen. Darauf können und sollen sie auch stolz sein. Die Landwirtschaft hat sich aber auch in Vorarlberg in den letzten 50 Jahren verändert. Durch den Ein-

Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder

satz von Maschinen ist es möglich viel massiver einzugreifen. Natürlich nicht nur für die Bauern, aber eben auch für sie. Und wenn es früher die bunten Alpwiesen deshalb gab, weil niemand auf die Idee kam Kunstdünger und Totalherbizide auf der Alp anzuwenden, so gibt es manche bunte Alpwiese heute noch, weil man es teilweise verbietet Kunstdünger und Totalherbizide auf den Alpen auszubringen. Die Naturschutzgebiete sind quasi Gebiete mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung für die Landnutzung. Jetzt gibt es ja den „Naturschutzverein Verwall – Klostertaler Bergwälder“ mit Ihnen als Geschäftsführer. Warum diese neue Institution? Der Verein sitzt an der Schnittstelle zwischen den verschiedenen Interessengruppen, die örtlich aber auch vom Ziel her recht weit voneinander weg sein können. Eine Aufgabe ist die Vernetzung und Beratung dieser Gruppen. Die Waldaufseher machen das für die Waldflächen ja schon lange. Sie beraten die Grundbesitzenden was möglich und/oder sinnvoll ist und was nicht. Die Aufgabe des Vereins ist es, auch andere Interessengruppen zu beraten und unterstützen um den großen Frust – wo möglich – zu verhindern bzw. gemeinsame Projekte umzusetzen.

und werde nicht hinter irgendwelchen Bäumen hervorspringen, sondern versuchen zu vermitteln, warum manche Dinge nicht erlaubt sind. Sie sind seit September tätig. Warum hat man so lange Nichts von Ihnen gehört? Weil meine Arbeit bisher darin bestanden hat die Gebiete mit den dringlichsten Aufgaben und vor allem den Menschen die darin tätig sind kennen zu lernen. Bei einer Fläche von insgesamt gut 14.000 Hektar sind das sehr viele Menschen. Und ich möchte mir Zeit nehmen für das persönliche Gespräch und dadurch dauert es dann länger und schlägt medial auch nicht so hohe Wellen. Ich lege auch viel Wert darauf die Maßnahmen in Abstimmung mit möglichst allen Interessenvertretenden auf den Weg zu bringen. Da dauert es schon bei der Terminfindung einfach länger als wenn man „drüberfährt“, ohne dass man die Betroffenen an den Tisch holt. Können Sie uns noch was zu Ihrer Person erzählen? Was ist ihre Ausbildung

bzw. wie ist ihr Bezug zur Natur? Wer sich mit Namen beschäftigt wird aus meinem erfahren, dass ich Wurzeln sowohl in Holland als auch im Bregenzerwald habe. Von der Ausbildung her könnte man mich wohl als „G’studierten“ bezeichnen. Ich habe bei Prof. Grabherr meine Diplomarbeit geschrieben – unter anderem über die Bödener Magerwiesen in Innerbraz. Ich habe aber schon von Kindesbeinen an einen praktischen Bezug zur Natur vor allem über die väterliche Seite, angefangen beim Obstbaumschneiden über das jährliche Bergheuen beim Göte im Wald. Die letzten beiden Jahre habe ich meinen Eltern auf der Alp auch ab und zu ausgeholfen. Es tut gut, auch die praktische Seite aus eigener Erfahrung zu kennen.

Kontakt Naturschutzverein Verwall Klostertaler Bergwälder Herrn Hans W. Metzler T 0664/198 2543 E klostertal@natura2000.or.at

Was sind solche Projekte? Wichtig ist es auf verschiedenen Ebenen zu vermitteln, was die Gebiete schützenswert macht. Dazu werden gebietsbezogene Booklets und Flyer produziert. Es wird aber auch Exkursionen in die Gebiete geben um vor Ort die Besonderheiten zu erleben. Weiters ist es wichtig einen Überblick über die Besucheraktivitäten v.a. im Verwall zu haben und diese wo notwendig in verträgliche Bahnen zu lenken. Auch werden wir zum Beispiel konkrete Verbesserungen an Lebensräumen von Alpenschneehuhn und Birkhuhn vornehmen. Und dann ist natürlich wichtig, die Entwicklungen im Gebiet zu kennen und auch hier wo notwendig in Zusammenarbeit mit den Betroffenen einzugreifen. Und werden Sie auch kontrollieren? In den Natura 2000 Gebieten Verwall und Wiegensee gibt es eine Verordnung die gewisse Aktivitäten verbietet. Hier habe ich auch die Aufgabe die Einhaltung der Verordnung zu kontrollieren, ja. Ich empfinde aber keine persönliche Genugtuung dabei 21


Musikverein Braz

T I S C H L E R E I

Gold für unseren Schlagzeuger Rochus Burtscher Vor kurzem absolvierte Rochus erfolgreich die Goldprüfung als jüngster Schlagwerker in der Musikschule in Hörbranz. Diese Prüfung stellt die Matura der Musikschule dar und ist somit die Oberstufenprüfung. Rochus hat mit sechs Jahren an der Musikschule Klostertal den ersten Musikunterricht bei Alex Aigner begonnen. Im Moment besucht er das Musikgymnasium in Feldkirch und absolviert das Basisstudium im Fach Schlagwerk bei Wolfgang Lindner. Als Registerchef in unseren Musikreihen gibt er ordentlich Gas. Das weite Spektrum an Schlagwerkinstrumenten begeisterte ihn seit den Kinderschuhen. Am Dienstag, den 18. März überreichte Kulturlandesrat Helmut Sonderegger im Rahmen eines Konzertes der Goldprüflinge die Goldurkunde an Rochus Burtscher. Beim Landeswettbewerb „Prima la musica“ erreichte Rochus mit dem Schlagwerkensemble „Triskussion“ einen ersten Preis mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb im Juni in Wien. Die Musikantinnen und Musikanten gratulieren Rochus für seine tolle Leistung und wünschen ihm noch viel Freude an seiner Leidenschaft, der Musik. Ehrungen Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte Kapellmeister Manfred Vonbank zwei verdiente Mitglieder ehren. Obmann Jürgen Jochum verstärkt den Klangkörper seit 25 Jahren. Zuerst spielte er viele Jahre am Schlagzeug, bevor er sich vor zwei Jahren entschloss, auf das Tenorhorn umzulernen. Othmar Vonbank spielt schon seit 40 Jahren in unseren Reihen. Als erster Hornist gebührt ihm ein besonderer Dank für seinen unermüdlichen Einsatz. Als Dank wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Beide Jubilare werden im Herbst im Rahmen eines Festabends vom Vorarlberger Blasmusikverband ausgezeichnet. Frühjahrskonzert Die Brazer Musikantinnen und Musikanten bereiten sich im Moment auf ihren jährlichen Höhepunkt – das Frühjahrskonzert - vor. Dieses findet am Samstag, den 12. April um 20.15 Uhr in der Klostertalhalle statt. Wir laden zu einem Abend mit unterhaltsamer Blasmusik ein und freuen uns auf ihren Besuch.

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Wie bewirtschafte ich meinen Wald? In drei Teilen erhalten Sie Tipps und Empfehlungen zur Waldpflege und Waldnutzung mit praktischen Beispielen fĂźr Waldpflege und Holznutzung. Teil 1: Waldpflege - Mehr Ertrag aus einem stabileren Wald - EinfĂźhrung in die waldbauliche Praxis - Forstliche FĂśrderungen fĂźr Waldpflege - Empfehlungen und Fehlervermeidung - Ansprechpartner und Hilfestellung Teil 2: Waldnutzung - Die praktische DurchfĂźhrung der Holznutzung im Kleinwald - Methoden der Holznutzung - Brennholz oder Nutzholz? Die richtige Ausformung macht den Preis.

Teil 3: Beispiele fĂźr Waldpflege und Holznutzung aus der forstlichen Praxis mit anschlieĂ&#x;ender Diskussion - Methoden und MĂśglichkeiten der Waldbewirtschaftung im Kleinwald Die Teile 1 und 2 werden als Frontalvortrag im Seminarraum durchgefĂźhrt. Teil 3 wird als Exkursion im Gelände angeboten und dient sowohl der Präsentation der in Teil 1 und 2 aufgezeigten Methoden und MĂśglichkeiten, wie auch der praktischen Umsetzung.

LFI-Kursnummer: 1790 Beginn: 06.06.2014, 18:30 Uhr Ende: 14.06.2014, 17:00 Uhr Ort: Hohenems, Bäuerliches Schulund Bildungszentrum fßr Vorarlberg Referenten: Rudolf, Schennach, Mag. Walter Amann Anmeldung bis: 27.05.2014

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Kursdauer: 8 Unterrichtseinheiten Kursbeitrag: EUR 25,00 (gefĂśrdert von Bund, Land und EU sowie Waldverband Vorarlberg) Info und Anmeldung: LFI Vorarlberg T 05574/400-191 E lfi@lk-vbg.at OWPFCTV/CK]_

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Veranstaltungen

so weitgehend wie mĂśglich zu entwickeln, ist eine der grĂśĂ&#x;ten Herausforderungen unserer Zeit. Der Entdeckungsraum begleitet El-

liegt näher, als den Schatz tern dabei die Individualität ihres rer Mundart den Kindern zu Kindes beobachten, respektieren und mitteln, damit sie diese weiter verstehen zu lernen. en? Anstatt mit den Kindern er in anderen Der Schweizer Elternvorinformationsabend zum Entdeckungsraum findet am ekten zu singen, haben Tobias Karin Spirig angefangen, 17. April 2014 von 18:30-20:00 Uhr er Lieder zu schreiben. Und Es lesen: , wie ihnen derstatt. Schnabel Herbert Markovits / Montlingen achsen ist. Berta Thurnherr sofort Feuer und Flamme und Berta Thurnherr / Diepoldsau Musikalische Umrahmung: auch Texte beigesteuert. So EntdeckungsraumvormitBeginn der tage MI 23.04. Kindergartenklasse - 02.07.2014 jeweils Mitteldorf tanden in Zusammenarbeit von Rheintaler 09:00-10:30von Uhr (Terminliche Christina Oehy undĂ„nBarbara Markus Fend neue derungswĂźnsche bitte bekannt geBischof / Kiandarliadar i Riantlar erlieder, die noch dieses Jahr ben) Mundart CD erscheinen werden. Karin Spirig (voc), Markus Fend (bass), a Thurnherr moderiert die Tobias Spirig (voc, git) und nstaltung und liest VarwoobnĂŹ Kontakt Georgios Mikirozis (perc) rtar, neue Gedichte in oldsauer Mundart. Connexia - Leitung Elternberatung ert Markovits berichtet Ăźber Frau Beate Attenberger tlinger Familienď€­Ăœbernamen.

T 05574/48787-12 E beate.attenberger@connexia.at 26

(TGKVCI Lesung mit Film

19:30 Uhr 'KPVTKVVŝŝ

zemma ko – BegrĂźĂ&#x;ung NWCICŤ-WT\Ć’NOĹ­9KNFGT*QTK\QPV Die ErschlieĂ&#x;ung des Lechquellen gebirges“ losna – Lesung von Imelda Neuhauser und Lidwina Boso schwätza – gemĂźtlicher Ausklang bei Brot und Wein im Klostertal Museum

GTOČ‡ÂƒKIVHČœT/KVINKGFGT Klostertaler Museumsverein -KPFGTWPVGT,CJTG'KPVTKVVHTGK

FR 09.05.2014 18:30 Uhr Vorspiel Saxophon der Musikschule Klostertal in der Klostertalhalle in Braz

DO 27.03.2014 ab 19:30 JHV der REGIO Klostertal im Mascholsaal in Wald a.A.

SA 12.04.2014 20:00 Uhr FrĂźhjahrskonzert des Musikvereins Braz in der Klostertalhalle

SA 10.05.2014 FeuerlĂśscherĂźberprĂźfung im Feuerwehrhaus Dalaas

DO 27.03.2014 ab 20:00 Uhr JHV des Braunviehzuchtvereins im GH RĂśssle in Braz

SO 13.04.2014 Suppentag vom Frauenteam Dalaas/ Wald im Kristbergsaal

DO 15.05.2014 17:30 Uhr Vorspiel Schlagzeug der Musikschule Klostertal in der Klostertalhalle in Braz

FR 28.03.2014 ab 19:30 Uhr Bildervortrag „Krieg im Gebirge / die Ortlerfront“ im Kristbergsaal in Dalaas, Kameradschaftsbund Dalaas/Wald

SO 20.04.2014 Osterkonzert der Harmoniemusik Dalaas im Kristbergsaal

FR 28.03.2014 18:00 Uhr Vorspiel QuerflĂśte der Musikschule Klostertal in der Klostertalhalle in Braz

SA 26.04.2014 ab 09:00 Uhr PflanzentauschbĂśrse des Obst- und Gartenbauvereins, Annemarie Kalcher

SA 17.05.2014 ab 10:00 Uhr Brazer Kreativtage beim Festplatz

SO 27.04.2014 Erstkommunion in Dalaas

SO 30.03.2014 Preisjassen des Frauenteams Dalaas/ Wald im GH Paluda

MO 28.04.2014 ab 17:0 Uhr Blutspendeaktion des Roten Kreuzes in der Klostertalhalle

JUNI 2014

MO 31.03.2014 ab 20:00 Uhr JHV der Klostertaler Bauerntafel im GH Traube in Braz

MI 30.04.2014 18:00 Uhr Vorspiel Klarinette der Musikschule Klostertal in der Klostertalhalle in Braz

MO 31.03.2014 ab 20:00 Uhr Vortrag mit Dr. Markus Hofer „Auftanken statt Ausbrennen“ im Pfarrheim Braz

APRIL 2014 Es lesen: Boso Lidwina / Bludenz Neuhauser Imelda / Dalaas Moderation: DI Mayer Andrea

FR 25.04.2014 JHV des Turnvereins Dalaas im GH Post

FR 16.05.2014 19:30 Uhr Mundart.Mai im Klostertal Museum Lesung mit Kurzfilm „Wilder Horizont: Die ErschlieĂ&#x;ung des Lechquellengebirges“

SA 17.05.2014 20:30 Uhr FrĂźhjahrskonzert der Harmoniemusik KlĂśsterle in der Kulturhalle in KlĂśsterle

SA 29.03.2014 ab 13:30 Uhr „Pflege von Obstbäumen“ vom Obst- und Gartenbauverein im Haus Klostertal

zemma ko, luaga, losna und schwätza Klostertal Museum Dalaas/Wald am Arlberg

&GT14(-WT\Ć’NOĹ­9KNFGT*QTK\QPV Die ErschlieĂ&#x;ung des Lechquellen gebirges“ sowie die Autorinnen Imelda Neuhauser und Lidwina Boso rĂźcken die Besonderheiten des Klostertals mit seiner Geschichte, regionalen Identität und die Besonderheiten der Klostertaler Mundart in den Mittelpunkt ganz im Sinne von zemma ko, luaga, losna und schwätza.

DI 25.03.2014 JHV der Trachtengruppe Dalaas

Sonnenkopf und das MuttjĂśchle bis in die Kelobar mit entsprechender Weinbegleitung und Live-Musik Infos unter www.sonnenkopf.com

MI 02.04.2014 20:00 Uhr Klostertaler PhotovoltaikAktion im Kristbergsaal in Dalaas mit Vortrag von Johann Wurhofer und dem Energieinstitut Vorarlberg MI 09.04.2014 18:30 Uhr Vorspiel Blechinstrumente der Musikschule Klostertal in der Klostertalhalle in Braz FR 11.04.2014 20:00 Uhr JHV des Krippenvereins im GH Traube FR 11.04.2014 „Gourmet im Schnee“- KulinarikTrail von der BĂźndthĂźtte Ăźber den

MAI 2014 DO 01.05.2014 Maibaumfest der Steirer&Kärntner beim Kristbergparkplatz DO 01.05.2014 ab 14:00 Uhr „Heukartoffeln“, Obstund Gartenbauverein im GH RĂśssle SO 04.05.2014 10:00 Uhr Erstkommunion in der Pfarrkirche Braz MI 07.05.2014 19:30 Uhr Vortrag „Marias letzte Reise“ des Sozialausschuss Dalaas im Mehrzweckraum in Dalaas DO 15.05.2014 Zusatztermin: Genussrallye der Klostertaler Bauerntafel Infos unter Klostertal Tourismus, T 05585/7244

SO 08.06.2014 Orstvereineturnier beim FuĂ&#x;ballplatz Dalaas MI 11.06.2014 19:30 Uhr Vortrag „Die heilenden Gedanken“ des Sozialausschuss Dalaas im Mascholsaal in Wald FR 13.06.2014 19:00 Uhr Schlusskonzert der Musikschule Klostertal in der Klostertalhalle FR 13.06.2014 JHV des Krankenpflegevereins im Kristbergsaal SA 14.06.2014 ab 15:00 Uhr VereinslätteleschieĂ&#x;en der Funkenzunft Braz im Zunfthaus SO 15.06.2014 14:30 Uhr Bluatschink Kinderkonzert des Klostertaler Familienverbands in der Klostertalhalle in Braz SO 21.06.2014 Sonnwendfeuer mit Lichterketten zwischen WeiĂ&#x; RĂśssl und PitschikĂśpfen der Funkenzunft Braz 27


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Regio klostertal nr 28 klein  

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