__MAIN_TEXT__

Page 1

AUSGABE 35

2016

REGIO Klostertal, BahnhofstraĂ&#x;e 140, 6752 Dalaas info@klostertal.org, www.klostertal.org


Impressum Herausgeber und Medieninhaber REGIO Klostertal Bahnhofstraße 140, 6752 Dalaas

Redaktionsteam Anna Engstler Christian Gantner Eugen Hartmann

Layout und Grafik Bettina Walch

Auflage 2.000 Stück ergeht an alle Haushalte im Klostertal

Titelbild Anna-Lisa Engstler

Druck Druckerei Schuricht, Bludenz

Sponsoren Raiffeisenbank Bludenz-Montafon eGen Vorarlberger Energienetze GmbH Klostertaler Bergbahnen Gmbh & Co KG

Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe Herbst 2016

Das Sagenhafte Bärenland wurde von den vol.at-Usern zum schönsten Spielplatz Vorarlbergs gewählt! Sommer-Betriebszeiten 25. Juni – 3. Oktober 2016 täglich 8.30 – 16.30 Uhr


Alexander BildKaiser XXX

VORWORT

Liebe Klostertalerinnen und Klostertaler, zunächst vielen Dank für die durchwegs positiven Rückmeldungen zum neuen Journal. Zusammen mit der neuen Homepage und dem Newsletter, der sich einer immer größeren Verbreitung erfreut, ist es uns möglich, stets aktuelle Informationen über das Klostertal zu kommunizieren. Eine Auswirkung ist jetzt schon spürbar, und das nicht nur in unserer Region: Die aktuelle Situation mit zum Teil doch beachtlichen neuen Herausforderungen leitet uns fast automatisch zu mehr regionaler Zusammenarbeit und dies ist auch gut so! Ihnen wünsche ich wiederum viel Spaß beim Lesen.

Eugen Hartmann Obmann REGIO Klostertal

REGIO KLOSTERTAL

3


Symbolfoto

Leasing plus Versicherung Mit Ihrem neuen Leasing-Auto dem Frühling entgegen. Beispiel:

BMW 1er-Reihe 116i

Kaufpreis:

€ 25.850,00 inkl. USt.

Anzahlung:

€ 6.000,00 inkl. USt.

Restwert:

€ 9.500,00 inkl. USt.

Laufzeit:

60 Monate

Haftpflichtprämie:

€ 27,40*

Jahres-km:

20.000 km

Vollkaskoprämie:

€ 67,00*

Monatsrate:

€ 214,00 inkl. USt.*

Motorbez.Vers.Steuer: € 38,19*

* Berechnungsgrundlage: Frau, 35 Jahre alt, Bezirk Bludenz Sollzinssatz - 3,534 %, eff. Jahreszinssatz - 3,957 %, Rechtsgeschäftsgebühr EUR 115,24 inkl. Ust., Bearbeitungsentgelt EUR 220,-- inkl. Ust., Gesamtkosten über LZ - EUR 28.675,24 inkl. Ust. * Berechnungen basieren auf Kaskostufe 0 * Bonus/Malus Stufe 0 · 80 KW · alle Angaben inkl. USt. · 3 Jahre Mindestlaufzeit.

Kombinationsangebot bei Abschluss von “Leasing plus Versicherung”: Ihr Raiffeisenberater informiert Sie gerne näher!

Die erste n Versicher drei ung prämien s sind kostenlos !

Sie erreichen uns auch per Mail unter bludenz-montafon@raiba.at und Tel. 05552/6153-0 oder 05556/7122-0. Ein Angebot der Raiffeisenbank Bludenz-Montafon, Raiffeisen-Leasing und Raiffeisen Versicherung Stand per 02.03.2016 www.raiba-bludenz-montafon.at


Georg Gantner

INHALT ENTDECKEN, ERFORSCHEN UND STAUNEN Thomas Brezina

6

DIE REGIO KLOSTERTAL und ihre neue Struktur

8

SOZIALSPRENGEL UND CAREMANAGEMENT als ein Bereich der REGIO Klostertal

9

KOOPERATIONSPARTNERSCHAFTEN der REGIO Klostertal erneuert

10

ZÜG & SACHA S Klostertal kut

11

DAS HAUS KLOSTERTAL Ein Ort zum Wohlfühlen

12

„SICHER ABSEITS DER PISTE“ Kurs für Jugendliche war ausgebucht

13

KLOSTERTALER VEREINE STELLEN SICH VOR Schützengilde Klostertal FC Klostertal ist international

14 15

NEUES ÜBER DEN JUGENDTREFF „S16“ 16 KLOSTERTALER BERGWÄLDER Ein talweites Schutzgebiet mit Potenzial

17

TRINKWASSERKRAFTWERK der Wasser- und Kraftwerksgenossenschaft Außerbraz

18

WIE GUT LÄUFT MEINE SOLARANLAGE? REGIO Klostertal fördert Solaranlagencheck

20

E-MOUNTAINBIKE-KURS organisiert von der REGIO Klostertal und Sicheres Vorarlberg

21

VERANSTALTUNGSKALENDER MAI – JULI 2016 Klostertaler Events im Überblick

REGIO KLOSTERTAL

5

22


Jaqueline Tschohl

ENTDECKEN, ERFORSCHEN UND STAUNEN

Als Kind habe ich einen Krimi gelesen, der in Basel spielte. Wenig später bin ich im Urlaub mit meinen Eltern durch Zufall nach Basel gekommen und konnte dort viele Schauplätze der Geschichte besuchen und selbst erforschen. Dieses Erlebnis hat mich geprägt. Viele Jahre später habe ich begonnen, die ersten neun Abenteuer der KNICKERBOCKER-BANDE zu schreiben. Jeder Band ist in einem österreichischen Bundesland angesiedelt, und fast alle Orte und Sehenswürdigkeiten, die beschrieben werden, gibt es wirklich. Was mich besonders gefreut hat, waren Berichte, dass Kinder mit ihren Eltern – wie ich damals – diese Orte gesucht haben und unbedingt sehen wollten. Mein Großonkel – ein Volksschuldirektor – hatte bereits vor vielen Jahren die Idee, statt Heimatkunde in der Klasse zu unterrichten, seine Schülerinnen und Schüler mit Fragebögen auszustatten und loszuschicken. Sie sollten selbst ihre nächste Umgebung erforschen und entdecken. So wurde Lernen zum Erlebnis und die eigene Umgebung bewusst wahrgenommen. Wir alle tendieren dazu, alles, was uns jeden Tag umgibt, als selbstverständlich zu nehmen und für die Besonderheiten und Schönheiten abzustumpfen. Erst wenn wir Gäste durch die eigene Region, den Wohnort oder die Stadt führen, fangen wir selbst wieder an zu staunen. Es tut gut, in einer Umgebung aufzuwachsen, in der man sich geborgen fühlt. Auf dem Lebensweg von Kindern und Jugendlichen spielt daher die Umgebung, die Region eine große Rolle. Kinder sollten die Chance bekommen, diese Region mit allen Sinnen zu begreifen und zu entdecken, zu leben und zu erleben und vor allem zu staunen. Verbundenheit wird immer durch positive Erfahrungen geschaffen, durch Gefühle, die stärker sind als alle Fakten. Später ist es aber auch gut, die eigene Umgebung kritisch zu betrachten. Was sind die Vorteile, was sind die Nachteile, was sind die Chancen, was die Defizite? 6

REGIO KLOSTERTAL


Anna-Lisa Engstler

Diese Auseinandersetzung, angeleitet durch Lehrer und Eltern, kann abermals die Verbindung verbessern und zur aktiven Teilnahme an einer Veränderung anregen. Die Region, in der man lebt, soll dem Lebensgefühl, das man anstrebt, entsprechen. Offenheit und Entdeckerfreude können dabei sehr unterstützend sein. Allerdings kann es auch vorkommen, dass die Wünsche im Leben junge Menschen bald an andere Orte führen. Je positiver und emotionaler die Erfahrungen in frühen Jahren waren, desto stärker werden die Verbindung und die Erinnerung in der Zukunft sein. Die Region soll bereit sein, von jungen Menschen entdeckt zu werden. Gleichzeitig aber muss sie auch gewillt sein, auf junge Menschen zuzugehen und ihnen einen Lebensraum zu bieten, der Tradition und Geschichte mit den Bedürfnissen und Ansprüchen von heute verbindet.

Manchmal gibt es Dinge, die es gar nicht geben kann – und doch: In den neuen Bänden der BRONTI-Reihe wird ein kleiner Dino zum besten Freund der Kinder, und sie erleben mit ihm spannende Abenteuer.

Der Dialog ist dafür wichtig. Wer Kinder und Jugendliche ehrlich verstehen will, muss gewillt sein, ihnen aktiv und offen zuzuhören und die eigenen, manchmal auch festgefahrenen Annahmen und Meinungen, nicht sofort in den Vordergrund zu stellen. Region und Kinder und Jugendliche – das ist ein fortlaufendes Projekt. Der gegenseitige, respektvolle Umgang miteinander ist die Grundlage für ein Gelingen. Verbundenheit, Wohlbefinden, Geborgenheit, ein Ort, an den man immer gerne zurückkehrt – das sind heute, in einer immer schnelleren und bewegten Zeit, große und wichtige Werte, die zur Entwicklung junger Leute und zu ihrem Lebensgefühl sehr viel Gutes beitragen können.

Thomas Brezina

www.thomasbrezina.com

Kinder- und Jugendbuchautor, Drehbuchautor, Fernsehmoderator und Produzent REGIO KLOSTERTAL

7


Anja Falch

DIE REGIO KLOSTERTAL UND IHRE NEUE STRUKTUR

Zunächst ein paar grundlegende Informationen zur REGIO Klostertal. Die REGIO Klostertal besteht aus den Gemeinden Bludenz (Ortsteil Außerbraz), Innerbraz, Dalaas und Klösterle. Lech ist sozusagen als „außerordentliches Mitglied“ in vielen Aktivitäten der REGIO mit dabei. Die REGIO ist als Verein mit Obmann, Vorstand und Hauptversammlung organisiert. Die laufenden „Geschäfte“ werden mit den Bürgermeistern und dem Vorstand besprochen und vom Team der REGIO aufbereitet und durchgeführt. Zum Team gehören: – Bgm. Eugen Hartmann als geschäftsführender Obmann – Anna Engstler als Assistentin (Teilzeit) – Martina Burtscher als neue Caremanagerin (Teilzeit) – Bettina Walch als Verantwortliche für Design und Grafik des Journals (selbständig) In einer Klausur mit dem Vorstand haben wir uns auf folgende Themenschwerpunkte und Zuständigkeitsbereiche geeinigt: – Tourismus: Christian Gantner*, Ludwig Muxel, Florian Morscher – Mobilität & Verkehr: Florian Morscher*, Ludwig Muxel – Kooperationsfelder: Mandi Katzenmayer*, Christian Gantner, Ludwig Muxel – Sozialsprengel: Eugen Hartmann*, Florian Morscher – Gesamtkoordination und verantwortlich für den Prozess: Eugen Hartmann (*als Kümmerer) In unserer Zusammenarbeit sind uns dabei vor allem folgende gemeinsam erarbeitete Leitlinien wichtig: – Zusammenarbeit neu entwickeln und stärken. – Die Kraft der Vielfalt für die Weiterentwicklung der Region nutzen. – Gemeinsam und mutig Neues denken und tun. – Einander echt und ehrlich unterstützen. Uns ist bewusst, dass wir nicht an den Worten sondern an den Taten gemessen werden. Wir haben dazu bereits erste Akzente gesetzt und sind recht gut unterwegs.

Eugen Hartmann Anna Gassner

Obmann REGIO Klostertal 8

REGIO KLOSTERTAL


Anja Falch

SOZIALSPRENGEL UND CAREMANAGEMENT ALS EIN BEREICH DER REGIO KLOSTERTAL

«ZIEL DES SOZIALSPRENGELS IST DIE VERNETZUNG UND GEMEINSAME WEITERENTWICKLUNG DER SOZIALEN EINRICHTUNGEN, TÄTIGKEITEN UND AKTIVITÄTEN IM KLOSTERTAL.»

Sozialsprengel 2013 begann der Prozess zur Gründung des Sozialsprengels Klostertal-Arlberg. In mehreren, von der REGIO Klostertal organisierten Workshops wurden mit den im Sozialbereich tätigen Vereinen, Organisationen, Ausschüssen, … die Basis für den Sozialsprengel erarbeitet. Caremanagement Hinter diesem sperrigen Namen verbirgt sich im Wesentlichen eine Vernetzungs- und Entwicklungsaufgabe im Sinne einer gemeinsamen Sozialplanung in der Region. Das Land ist sehr daran interessiert, dass in allen Sozialsprengeln sogenannte Caremanager angestellt werden und unterstützt dies finanziell. Die Richtlinien sehen den Einsatz von Teilzeit-CaremanagerInnen lediglich im Themenbereich Pflege vor. Bei unserer überschaubaren Soziallandschaft im Tal ist dies wenig zielführend. Wir haben daher ein Konzept mit einem auf das Klostertal abgestimmten Anforderungsprofil für das Caremanagement eingereicht und ein Pilotprojekt genehmigt bekommen. Das bedeutet, dass unsere Caremanagerin Michaela Burtscher die Vernetzung und Weiterentwicklung des gesamten Sozialraumes zum Inhalt hat. Im nächsten Journal wird Michaela mehr darüber berichten.

Eugen Hartmann Obmann REGIO Klostertal

REGIO KLOSTERTAL

9


Raiffeisen Bludenz-Montafon

KOOPERATIONSPARTNERSCHAFTEN DER REGIO KLOSTERTAL ERNEUERT

Wir möchten uns bei unseren Kooperationspartner bedanken, die die REGIO Klostertal bereits seit vielen Jahren unterstützen und uns auch für die Zukunft ihre Unterstützung zugesichert haben. Unsere Partnerbetriebe setzen dadurch ein starkes Zeichen für das Tal und leisten einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Entwicklung im Klostertal. An dieser Stelle möchten wir unsere Kooperationspartner kurz vorstellen: Mag. Anna Engstler, REGIO Klostertal und Dir. Betr.oec. Bernhard Stürz, Vorstandsdirektor Raiffeisenbank Bludenz-Montafon

Raiffeisenbank Bludenz-Montafon eGen Der gesamte Lebensraum gewinnt von ihrem Engagement um soziale, kulturelle sowie sportliche Vereine und Projekte. Deshalb vertrauen die Menschen im Süden Vorarlbergs ihrer Regionalbank: der Raiffeisenbank Bludenz-Montafon. Die Menschen profitieren von qualitativ hochwertiger Beratung, maßgeschneiderten Finanzlösungen und dem persönlichen Einsatz des Teams. Die Raiffeisenbank Bludenz-Montafon ist für die Region attraktiver Arbeitgeber und Wirtschaftsmotor zugleich. Vorarlberger Energienetze GmbH Die Vorarlberger Energienetze GmbH (Vorarlberg Netz) ist ein Unternehmen des Energiedienstleisters illwerke vkw und bietet als Verteilnetzbetreiber eine sichere und zuverlässige Strom- und Erdgasversorgung in Vorarlberg. Kompetente Mitarbeiter, modernste Technik bei gleichzeitig niedrigen Netztarifen sowie ein hoher Verkabelungsgrad sorgen seit Jahren für Spitzenwerte bei der Versorgungssicherheit. Sonnenkopf Im „Sagenhaften Bärenland“ ist sprichwörtlich der Bär los! Bereits die Auffahrt mit den Bärengondeln macht nicht nur den Kindern Spaß. Viele interessante und bärige Spielstationen warten darauf entdeckt zu werden. Vergnügen bereiten die Wasserspiele, lustig geht es auf dem Bärenspielplatz zu. Auf dem Bärensee können sich Mutige im Floß fahren üben. Mit geschlossenen Augen streicheln die Kinder den Zauberbären in der Bärenhöhle und so geht manch ein Wunsch in Erfüllung. 10

REGIO KLOSTERTAL

Auch Erwachsene besuchen den Sonnenkopf immer wieder gerne – zum Wandern, Biken oder einfach nur zum Relaxen. Der Eintritt ins Bärenland ist gratis! Für die Berg- und Talfahrt gibt es preiswerte Familienkarten!

Sommer-Betriebszeiten 25. Juni – 3. Oktober 2016 täglich 8.30 – 16.30 Uhr


Andreas Gassner

ZÜG & SACHA S KLOSTERTAL KUT

Vielen „Unterländern“ ist gar nicht bewusst, wo sich unser schönes Klostertal befindet. Da Michl Salzgeber, der Wirt vom Bregenzer Gasthof Kornmesser, ein waschechter Klostertaler ist, präsentieren nun – auf seine Einladung – Klostertalerinnen und Klostertaler ihre Produkte unter dem Motto „Züg & Sacha: S Klostertal kut“ im Rahmen eines Marktes in Bregenz.

Haben Sie Lust auf einen gemeinsamen Auflug nach Bregenz, am 7. Mai? Max. Plätze: 49

Dann melden Sie sich bitte bis 5. Mai 2016 unter +43 660 857 20 12 oder unter info@klostertal.org an! Die Kosten für die Busfahrt übernehmen die REGIO Klostertal und die Klimaund Energiemodellregion für Sie! Abfahrtszeiten: ab Sparmarkt Klösterle: 8.30 Uhr ab Spullerseekraftwerk Wald: 8.40 Uhr ab Kristbergsaal Dalaas: 8.50 Uhr ab Innerbraz Schulen: 9:00 Uhr Ankunft in Bregenz: 10.00 Uhr

Organisiert wird die Veranstaltung von der REGIO Klostertal und der Stadt Bregenz. Datum: 7. Mai 2016, 10.15 – 14.00 Uhr Ort: Kornmarktplatz Von hausgemachten Likören, Kräutersalzen und Marmeladen von unseren Hausfrauen und Hausmänner über Honig und Propolisprodukte der Imker bis hin zu Brot mit Würstle, Kaffee, Kuchen und Zöpfen von der Bäckerei Albrecht wird viel geboten. Nicht zu vergessen sind auch die verschiedenen Arbeiten aus Holz, Beton, Glas und Metall, die es vor Ort zu bewundern und natürlich zu erwerben gibt. Musikalisch umrahmt wird der Markt von den „Brazer Böhmischen“ unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Manfred Vonbank. Unsere Aussteller sind: Alexandra Schnell, Ulrike Dietrich, Siegrid und Otto Preiml, Helmut Graf, Evgeniya Hueber, Karl und Gertrud Schranz, Bäckerei Albrecht, Magdalena & Richard Burtscher, Klostertaler Bauerntafel, Silvia Fritz, Christl Dietrich, Tourismus Klostertal, Daniela Burtscher - Grashalm, Thomas Knödler - Expedition ins Freie

Anna Engstler REGIO Klostertal

Rückfahrt ab Bregenz: 15.00 Uhr

REGIO KLOSTERTAL

11


Benevit

DAS HAUS KLOSTERTAL EIN ORT ZUM WOHLFÜHLEN

Es ist das einzige Sozialzentrum im Tal und mitten im Ortszentrum von Innerbraz sehr schön gelegen – das Haus Klostertal von BENEVIT. Insgesamt bietet es 34 Pflegebetten und vier betreute Wohnungen für Menschen mit Pflegebedarf. Vor kurzem wurde es zum „Qualitätshaus“ ernannt. „Wir wollen älteren und pflegebedürftigen Personen ein gutes Zuhause geben, in dem sie sich rundum wohlfühlen können“, sagt Heim- und Pflegeleiter Dietmar Durig. Basis dafür bilden zwei Wohnbereiche. Sie werden von je einem Pflegeteam betreut. „Damit kann sich das Personal besser auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner einstellen, und deren Berührungsängste werden reduziert.“

BENEVIT – SOZIALZENTRUM HAUS KLOSTERTAL Heim- und Pflegeleitung DGKP Dietmar Durig, MSc

Benevit

Auch sonst ist das Team im Haus Klostertal stets um die beste Betreuung von der Aufnahme bis zum Abschied bemüht. Dabei kommt die Abwechslung der Bewohnerinnen und Bewohner nicht zu kurz. So gibt es Gedächtnistrainings, Aromapflege, Spiel- und Spaßnachmittage, Outdoor-Aktivitäten in und außerhalb des Gartens sowie einen Seniorentanz. Ein Programm, das auch von Ehrenamtlichen aus der Umgebung mitgetragen wird. Stetige Verbesserung zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner steht ganz weit oben in diesem „E-Qalin® Qualitätshaus“. So sorgen gerontopsychiatrische Konzepte dafür, dass der Umgang mit Demenz optimal gelingt. Kooperationen mit Krankenpflegeschulen bringen frischen Wind durch junge Auszubildende ins Haus. Gefördert wird auch die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Das ist eine der Voraussetzungen dafür, dass wir ein Ort zum Wohlfühlen sind“, so Dietmar Durig. 12

REGIO KLOSTERTAL

Arlbergstraße 59 6751 Innerbraz durig.braz@benevit.at +43 5552 291 32 – 750


Stefan Dönz

„SICHER ABSEITS DER PISTE“

KURS FÜR JUGENDLICHE WAR AUSGEBUCHT

Der speziell für Klostertaler Jugendliche organisierte Kurs fand am Donnerstag, den 18. und Samstag, den 20. Februar statt. Der von der REGIO Klostertal in Zusammenarbeit mit Sicheres Vorarlberg und dem Sonnenkopf organisierte Kurs sollte das Bewusstsein für alpine Gefahren schärfen und die richtige Risikoeinschätzung fördern.

Stefan Dönz

Christian Ganthner

Christian Ganthner

Nach der Einführung in die Theorie durch Bergführer Stefan Dönz am Donnerstag, den 18. Februar im Mehrzweckraum der Gemeinde Dalaas, ging es am Samstag, den 20. Februar darum, das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Nach einer Gerätekontrolle erfolgte die Auffahrt ins Schigebiet Sonnenkopf. Am Vormittag fanden ein LVS-Check, eine Geländeansprache sowie eine kurze Fahrt durch den Tiefschnee statt. Am Nachmittag wurde im Stationsbetrieb die LVS-Suche, das Ausgraben und Sondieren geübt sowie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Wissenswertes zum Schneeprofil und über allgemeine Ausrüstung im Gelände vermittelt. Auch im kommenden Winter ist wieder ein Kurs für Jugendliche geplant.

Anna Engstler REGIO Klostertal REGIO KLOSTERTAL

13


Schützengilde Klostertal

KLOSTERTALER VEREINE STELLEN SICH VOR SCHÜTZENGILDE KLOSTERTAL

Die Anfänge des Klostertaler Schützenwesens lassen sich bis in die Zeit um 1750 zurückverfolgen. Das Wort SCHÜTZ stammt von „schützen“ im Sinne von behüten und so sollen damals auch die Klostertaler fähig gewesen sein, ihre Lieben vor dem Schlimmsten zu bewahren. Im Jahr 1851 wurde der erste offizielle Schießstand in Klösterle für die Standschützen von Braz, Dalaas und Klösterle errichtet. Im Jahre 1889 und 1890 folgten dann Schießstände in Dalaas und Braz. Der Schutz der eigenen Bevölkerung vor den Stürmen der Zeit war damals, neben dem sportlichen Wettkampf, die primäre Intention. Nach dem 2. Weltkrieg schloss man sich zur Schützengilde Klostertal zusammen und betrieb einen gemeinsamen Stand in der Erlenau in Dalaas. Der Bau der S16 machte es schließlich notwendig, diesen aufzulassen und so ist es den damaligen Schützenkameraden zusammen mit den Gemeinden gelungen, im Dalaaser Winkel ein neues Schützenhaus zu errichten. Der unermüdlichen Arbeit unserer Vereinskameraden ist es zu verdanken, dass wir heute eine tolle Infrastruktur vorfinden. Mit zwölf Kleinkaliber-Bahnen sind wir in der warmen Jahreszeit bestens gerüstet. Im Winter steht uns ein beheizter Luftgewehr-/Luftpistolen-Stand mit acht Bahnen zur Verfügung. Um den Nachwuchs kümmert sich ein zertifizierter Übungsleiter. Um entsprechende Ergebnisse zu erzielen braucht es, neben der richtigen Atemtechnik und Haltung, besondere Konzentrationsfähigkeit, innere Ruhe, Nervenstärke und ein gutes Auge. Der Schießsport vereint alle Generationen und Altersgruppen im gemeinsamen Training und in kameradschaftlichem Beisammensein. Höhepunkte sind neben den Vereinsmeisterschaften auch Wettkämpfe auf Bezirks- und Landesebene, bei welchen die Klostertaler Schützen durchaus mithalten können.

Armin Engstler, Mario Cazolli Schützengilde Klostertal 14

REGIO KLOSTERTAL

Trainingszeiten: Mittwoch und Freitag ab 18.30 Uhr Interessierte können jederzeit auf einen Besuch und ein Probeschiessen unter fachkundiger Anleitung vorbeikommen.


FC Klostertal

KLOSTERTALER VEREINE STELLEN SICH VOR FC KLOSTERTAL IST INTERNATIONAL

FC Klostertal

Unsere 1b-Mannschaft spielte mit folgender Aufstellung: Erhan Guel Julien Schuchter Mustafa Almahdawi Omar Guled Ali Sharif Julian Margreitter Neclet Altintas Ahmed Mohamed Dominik Sams Stefan Walch Mohammed Shode Metin Demirkol Nuri Aljalud Mohamed Alsoltani Abdi Risak Mohmoud Mohamed Haile Andreas Schwarzl (Kapitän) Cevat Altintas (Trainer)

Nach einer langen Winterpause hat die Fußballmeisterschaft wieder begonnen. Und auf diesen Tag hat v.a. unsere neue 1b-Mannschaft lange gewartet, die auch als Sprungbrett für unsere jungen U16-Spieler auf ihrem Weg in die Kampfmannschaft des FC Klostertal dienen soll, vielleicht nicht jetzt, aber sicher in 2-3 Jahren. Der Start im letzten Herbst war schwierig, der Trainingsbesuch schwach, die Motivation der Spieler nicht die Beste. Und auch der Trainer wollte schon das Handtuch werfen. Aber genau deswegen wurde aus dieser Mannschaft etwas Besonderes: Über unsere Bürgermeister Eugen Hartmann aus Innerbraz und Christian Gantner aus Dalaas durfte ich einige junge Männer kennlernen, die bei uns schon seit einigen Monaten leben. Das Fußballspiel war eine schöne Beschäftigung und Abwechslung für sie und so lud ich sie zu uns auf den Sportplatz ein. Plötzlich war das Training wieder spannend, es tat sich etwas. Die Verständigung war anfangs schwierig. Es wurde Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch gesprochen, aber es wurde vor allem Fußball gespielt und diese Sprache ist international. Alle machten mit, es wurde gespielt, geschwitzt und alle waren konzentriert bei der Sache. Im Herbst verlor unsere 1b-Mannschaft noch Spiel um Spiel. Unsere neuen Spieler mussten noch auf ihre Spielerpässe warten. Die Ausbeute waren magere 3 Punkte. Im Winter wurde in der Halle trainiert, ab März im Freien. Unsere neuen 1b-Spieler halfen in Freundschaftsspielen in der Kampfmannschaft aus und beim Abschlusstraining vor der ersten Frühjahrsrunde waren insgesamt 40 Spieler auf dem Platz – aus allen nur erdenklichen Nationen. Die Stimmung war toll, die Vorfreude groß. Unsere Kampfmannschaft machte in den ersten vier Spielen 8 Punkte und konnte so den letzten Platz verlassen. Unsere 1b-Mannschaft rund um Kapitän Andreas Schwarzl konnte zwei Spiele in Folge gewinnen und ist auch nicht mehr am Tabellenende. Bravo! Das Schöne daran ist: Bei beiden Teams ist Herz und Einsatz dabei und noch viel Luft nach oben.

Florian Seher

Alles Spieler des FC Klostertal International!

Obmann FC Klostertal

REGIO KLOSTERTAL

15


S16

NEUES ÜBER DEN JUGENDTREFF „S16“

Bereits seit 2011 leistet der Verein Jugend Klostertal großartige Pionierarbeit im Bereich der Offenen Jugendarbeit im Klostertal. Mit einem Team von Ehrenamtlichen und großartiger Unterstützung der REGIO Klostertal, konnte 2011 der erste Jugendtreff eröffnet werden. Da dieser Treff nur provisorisch war und den Anforderungen nicht mehr genügte, bemühte sich der Verein mit tatkräftiger Unterstützung der Klostertaler Bevölkerung um ein größeres Jugendzentrum, das auf dem aktuellen technischen Stand und barrierefrei zugänglich ist. Im vergangenen September war es dann endlich soweit und die Bauarbeiten konnten starten. Der Innenausbau und die Aufbauarbeiten der Möbel nahmen die Jugendlichen selbst in die Hand und verwandelten die kahlen Räume in ein belebtes, buntes und gemütliches Haus für junge Menschen. S16

Der Jugendtreff in Wald wird von zwei JugendarbeiterInnen professionell betreut. Neben Spiel, Spaß und Action stehen auch Präventionsarbeit und Projekte zu aktuellen sozialpolitischen Themen auf der Tagesordnung. Zudem besteht auch das Angebot für individuelle Beratung von Jugendlichen.

Am Samstag den 21. Mai 2016 wird der Jugendtreff feierlich eröffnet. Ihr seid herzlich eingeladen, Du bist zwischen 12 und 18 Jahren und möchtest den Jugendtreff besser kenpersönlich einen Blick ins nen lernen? Dann komm doch einfach vorbei! Wir sind am Donnerstag von S16 zu werfen. Im Festzelt 17:00 – 19:00 sowie am Freitag und Samstag von 16:00 – 21:00 für euch da und werden euch die freuen uns über viele BesucherInnen. Jugendlichen mit einem großartigen Programm Johanna Leu überraschen, das einen S 16 – Jugend Klostertal kleinen Einblick in die vielfältigen Aktionen, Projekte und Ausflüge, der letzten Jahre bietet. Zudem erwarten euch leckere selbstkreierte Cocktails, Snacks und Live-Musik.

16

REGIO KLOSTERTAL


Hans Willem Metzler

KLOSTERTALER BERGWÄLDER

EIN TALWEITES SCHUTZGEBIET MIT POTENZIAL

Europaschutzgebiet oder Natura 2000 – wo liegt da der Unterschied? „Europaschutzgebiet“ ist die in Vorarlberg gebräuchliche Bezeichnung für das europäische Schutzgebietsnetzwerk „Natura 2000“. Warum ein europaweiter Schutz sinnvoll ist, liegt auf der Hand – denn schutzbedürftige Arten und Lebensräume sind weit über unsere Landesgrenzen hinaus verbreitet!

Was macht die Klostertaler Bergwälder so schützenswert? Die Bergwälder im Klostertal bieten Heimat für seltene Spechte, Eulen und andere Vogelarten, die auf einen gut strukturierten und totholzreichen Wald angewiesen sind. Nicht zu vergessen sind die Magerwiesen im Gebiet, die für die Nahrungssuche vieler Vogelarten unentbehrlich sind. Diese wertvollen Wiesen wären ohne den tatkräftigen Einsatz der Bewirtschafter längerfristig nicht zu erhalten.

Naturschutz – nichts als Verbote und Einschränkungen? Hans Willem Metzler

Kommen Sie mit Christian Kuehs zur kostenlosen Exkursion ins Gebiet: Freitag, 3. Juni, 14.00 Uhr

Natürlich verlangt ein effizienter Naturschutz gewisse Spielregeln, ohne die es einfach nicht geht. Von der oftmals befürchteten „Natur unter der Käseglocke“ kann im Klostertal aber nicht die Rede sein. Denn ein sinnvolles Nutzen und Erleben dieser kostbaren Natur- und Kulturlandschaft wird auch in Zukunft möglich sein. Eine gemeinsame Rücksichtnahme auf Eule, Specht & CO soll dabei helfen, diese Besonderheiten des Klostertals auf Dauer zu bewahren.

Sie haben Fragen zum Schutzgebiet? Christian Kuehs vom Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder freut sich über Ihre Anliegen: +43 664 198 2543, klostertal@natura2000.or.at

Treffpunkt Bahnhof Dalaas

Christian Kuehs Naturschutzverein Verwall - Klostertaler Bergwälder

max. 15 Teilnehmer Anmeldung unter klostertal@natura2000.or.at

REGIO KLOSTERTAL

17


Adalbert Burtscher

TRINKWASSERKRAFTWERK

DER WASSER- UND KRAFTWERKSGENOSSENSCHAFT AUSSERBRAZ

Das Prinzip beruht darauf, dass der Höhenunterschied zwischen Quelle und Hochbehälter und die schnell fließende Wassermenge durch die Düse genützt werden, um Strom zu erzeugen. Voraussetzung für den Bau eines Trinkwasserkraftwerkes ist, dass die Qualität des Quellwassers nicht beeinflusst wird. Sichergestellt wird das technisch konstruktiv und durch die Verwendung von speziellen „trinkwassertauglichen“ Materialien und Betriebsmitteln. Außerdem hat beim Betrieb dieses Kraftwerkes die Kontinuität der Wasserversorgung gegenüber der Erzeugung elektrischer Energie immer Vorrang. Deshalb verfügen die mit Außerbrazer Quellwasser betriebenen Maschinensätze über sogenannte Strahlablenker. Diese leiten im Fall eines Stillstandes der Maschinensätze die gesamte Wassermenge an der Turbine vorbei in den Hochbehälter und garantieren so zu jeder Zeit die Wasserversorgung von Außerbraz.

Von der Idee bis zur Umsetzung Wir hatten schon vor über zwanzig Jahren die Idee, ein eigenes Trinkwasserkraftwerk zu errichten. Aber mit dem damals von der VKW gebotenen Strompreis war das wirtschaftlich schwierig umzusetzen. Außerdem musste innerhalb der WKG-AB (damals noch Wassergenossenschaft Außerbraz) noch einiges an Überzeugungsarbeit geleistet werden. Die treibende Kraft war das ehemalige Vorstandsmitglied Erich Vonbank. Mit dem Inkrafttreten des Ökostromgesetzes, das einen geförderten Strompreis für die Dauer von 13 Jahren garantierte, änderte sich die Sachlage. Anfang 2000 wurde daraus ein konkretes Vorhaben für das auch die entsprechenden Beschlüsse in den Gremien der WKG-AB vorlagen. In der Folge wurden Verhandlungen mit den betroffenen Grundeigentümern und der Stadt Bludenz aufgenommen, sowie das Planungsbüro Zirl für die Ausarbeitung der Einreichpläne beauftragt. Bis zum Herbst 2002 sollten sämtliche erforderlichen Genehmigungen vorliegen.

18

REGIO KLOSTERTAL

Maschinensatz 1 Altoffa Quellsammelschacht Höhe: 1.376 m Krafthaus Höhe: 803 m Rohfallhöhe: 573 m Statischer Druck: 57,1 bar Kraftabstieg Länge: 1.500 m, davon 400 m PE 225; PN 16; Rest 1.100 m Duktile Gussrohre K10 Quellschüttung max.: 41,5 l/sec. Quellschüttung min: 6,5 l/sec. Installierte Leistung: 188 KW Durchschnittliche Jahresleistung: 700.000 KWh


Adalbert Burtscher

Maschinensatz 2 Rosengarten Hochbehälter Höhe: 933 m Krafthaus Höhe: 803 m Rohfallhöhe: 130 m Statischer Druck: 12,5 bar Kraftabstieg Länge: 1.300 m, PE 225; PN 16 Quellschüttung max.: 28,5 l/sec. Quellschüttung min: 14,5 l/sec. Installierte Leistung: 45 KW Durchschnittliche Jahresleistung: 250.000 KWh

Neu zu errichten waren der Quellsammelbehälter Altoffa mit den Zuläufen von den Quellen. Ebenso musste der Kraftabstieg (Druckrohrleitung) vom Quellsammelbehälter bis zum Krafthaus, das gleichzeitig den Hochbehälter beinhaltet, neu verlegt werden. Schlussendlich musste das schon erwähnte Krafthaus mit Hochbehälter, das das Herz der Anlage ist, gänzlich neu gebaut werden. Vorausschauend wurde das Krafthaus mit Platz für zwei Maschinensätze errichtet, da in weiterer Folge auch das Wasser der Rosengartenquellen einer energetischen Nutzung zugeführt werden sollten. Die Arbeiten, die manchmal in schwierigem Gelände durchgeführt werden mussten, wurden zum Teil in Eigenregie von unseren Mitgliedern umgesetzt. Arbeiten wie Hochbau, Installationen, Maschinenbau, Steuerungstechnik u.a. wurden großteils an heimische Firmen vergeben. Wie geplant, konnte im Jänner 2004 das Trinkwasserkraftwerk Altoffa in Betrieb genommen werden. Inzwischen wurde auch der zweite Maschinensatz – der „Kleine Bruder“ – feierlich in Betrieb genommen. Dieser arbeitet das Quellwasser von den Rosengartenquellen (Bergquelle und Fußquelle) ab. Die dazugehörenden Anlagenteile mussten komplett neu errichtet werden. Dazu gehört die Fassung der Rosengartenfußquelle. Die Neuerrichtung des Quellsammelbehälters Rosengartenfußquelle. Die Errichtung des Hochbehälters Rosengarten mit Einleitung des Quellwassers der Bergquelle. Ebenso musste der Kraftabstieg (Druckrohrleitung) und diverse andere Leitungen verlegt und schlussendlich die Turbine und der Generator angeschafft werden. Da sich durch den Betrieb des 2. Maschinensatzes steuerungstechnisch einiges änderte, war auch noch die Neuanschaffung der gesamten Leittechnik notwendig. Für die WKG-AB sind ihre Quellen nun bare Münze wert. Rund um die Uhr wird im Trinkwasserkraftwerk der Stromzähler hoch gespult. Mit einer durchschnittlichen Jahresgesamterzeugung von etwa 950.000 KWh könnten theoretisch 290 Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden.

Norbert Lorünser Schriftführer der Wasser- und Kraftwerksgenossenschaft Außerbraz REGIO KLOSTERTAL

19


Energieinstitut

WIE GUT LÄUFT MEINE SOLARANLAGE? REGIO KLOSTERTAL FÖRDERT SOLARANLAGENCHECK

Untersuchungen in Vorarlberg zeigen, dass nahezu jede dritte Anlage deutliche Mängel aufweist und die Gratis-Sonnenwärme nicht optimal genutzt wird. Die vier häufigsten Mängel sind mangelnde Sicherheit beim Überdruckventil, fehlende Fixierung oder falsche Position beim Speicherfühler, Luft in der Anlage, Fehler beim Kollektor. Um keine wertvollen Kilowattstunden zu verschenken, ist eine Überprüfung der Anlage in regelmäßigen Abständen sinnvoll. Daher unterstützen die Gemeinden des Klostertals eine Überprüfung der bestehenden thermischen Solaranlagen.

Wie viel kostet’s? Sie als SolaranlageneigentümerInnen und die REGIO Klostertal teilen sich die Gesamtkosten von EUR 180,–€ je zur Hälfte. Gefördert wird der Solaranlagencheck für thermische Anlagen ab dem Baujahr 2010 und älter in Klösterle, Dalaas, Innerbraz und Ausserbraz.

So funktioniert’s! Melden Sie Ihre Solaranlage bis spätestens 31. Mai 2016 zum Check an unter +43 660-857 20 12, info@klostertal.org oder per Post. Der Check wird von Gebhard Bertsch, Ökoberatung in Ludesch, durchgeführt. Gebhard Bertsch setzt sich anschließend bezüglich einer Terminvereinbarung mit Ihnen in Verbindung. Nach der Durchführung des Checks erhalten Sie ein ausführliches Protokoll und begleichen den Selbstkostenanteil von EUR 90,–. Wurden Mängel festgestellt, hat Ihr Installateur anhand des Protokolls einen schnellen Überblick über die anstehenden Reparaturen.

Ja, ich möchte meine Solaranlage überprüfen lassen. Bitte ausgefüllten Coupon per Post an die REGIO Klostertal, Bahnhofstraße 140, 6752 Dalaas oder eingescannt an info@klostertal.org schicken. Bei Fragen zum Check steht Ihnen Gebhard Bertsch (0550-23666) sehr gerne zur Verfügung. Name

Baujahr der Anlage

Adresse

Fläche der Solaranlage

Telefon

Anlagentyp Warmwasser(WW)-Bereitung WW-Bereitung mit Heizungseinbindung

E-Mail

Wert des Checks sind EUR 180,–. Die REGIO Klostertal übernimmt EUR 90,–, Selbstkosten EUR 90,–. Die Förderung wird nach Eintreffen der Anmeldung bis spätestens 31. Mai 2016 vergeben.


Jennifer Dorn

E-MOUNTAINBIKE-KURS

ORGANISIERT VON DER REGIO KLOSTERTAL UND SICHERES VORARLBERG

Das Fahrrad ist ein attraktives und gesundes Fortbewegungsmittel. Völlig neue Möglichkeiten eröffnen sich durch das E-Bike und das E-Mountainbike. Dieses Training bietet Ihnen Gelegenheit, unter Anleitung eines erfahrenen Profis die großen Vorteile aber auch die Tücken des E-Bikes kennenzulernen. Beim Kurs erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Beginn wichtige Informationen: Motorentypen, Akku, Wahrheiten und Unwahrheiten rund um das E-Bike. Beim anschließenden Techniktraining werden Anfahr-, Kurven und Bremstechnik, Hindernisse sowie ökonomisches Fahren (richtige Wahl des Ganges und Erhöhung der Kilometerleistung) geübt. Wolfgang Efferl

Die Gemeinden Innerbraz, Dalaas und Klösterle gewähren allen Bürgerinnen und Bürgern mit Hauptwohnsitz in der jeweiligen Gemeinde zur Anschaffung eines neuwertigen Elektrofahrrades einen entsprechenden Zuschuss.

Im Anschluss daran ist eine gemeinsame Biketour angedacht.

Wann/Wo: Freitag, 01. Juli 2016, 14:00 – 17:00 Uhr, Kristbergsaal Parkplatz 

Voraussetzung: Mind. 12 Jahre, wenn möglich eigenes E-Mountainbike oder E-Bike (falls nicht vorhanden, bei der Anmeldung bekannt geben), Helmpflicht

Teilnehmeranzahl: max. 12 Teilnehmer 

Trainer: Lutz Schmelzinger, zertifizierter Radtrainer

Anmeldung: Bis 27. Juni 2016 unter info@klostertal.org oder 0660-857 2012 

Kosten: Jugendliche bis 18 Jahre: EUR 19,– Erwachsene: EUR 23,– REGIO KLOSTERTAL

21


Anna-Lisa Engstler

VERANSTALTUNGSKALENDER MAI – JULI 2016 KLOSTERTALER EVENTS IM ÜBERBLICK

04. MAI 2016

07. MAI 2016 13. MAI 2016

14. MAI – 30. JUNI 2016

14. MAI 2016

AB 17. MAI 2016 18. MAI 2016

19. MAI 2016

21. MAI 2016 03. JUNI 2016 03. JUNI 2016

AB 10. JUNI 2016 10. – 12. JUNI 2016

12. – 19. JUNI 2016

18. JUNI 2016 25. – 26. JUNI 2016

VORSPIEL STREICHER UND KLARINETTE – MUSIKSCHULE KLOSTERTAL Klostertalhalle, Innerbraz – 18.30 Uhr FRÜHJAHRSKONZERT DER HARMONIEMUSIK WALD AM ARLBERG Kristbergsaal, Dalaas – 20.00 Uhr

S KLOSTERTAL KUT KORNMARKTSTR. 5, BREGENZ (MEHR INFOS AUF S. 11) ERÖFFNUNG AUSSTELLUNG „SO SIN MIAR HALT“ mit Bildern von Anna-Lisa Engstler, Klostertalmuseum, Wald – 19.30 Uhr AUSSTELLUNG „SO SIN MIAR HALT“ Klostertalmuseum, Wald – jeweils Mi+So 14.00 – 17.00 Uhr KRÄUTERWANDERUNG, FAMILIENVERBAND KLOSTERTAL Parkplatz Kirche Wald am Arlberg – 14.00 Uhr

SENIOREN-COMPUTERKURS AB 60 MS KLOSTERTAL, EUR 25,–, 14.05 – 15.45 UHR, 4 DIENSTAGE ANMELDUNG UNTER 05552 28 438-11 VORSPIEL BLECHBLASINSTRUMENTE – MUSIKSCHULE KLOSTERTAL Klostertalhalle, Innerbraz – 18.30 Uhr VORSPIEL SCHLAGZEUG – MUSIKSCHULE KLOSTERTAL Klostertalhalle, Innerbraz – 18.30 Uhr

ERÖFFNUNG DES JUGENDTREFFS S16 WALD AM ARLBERG – 16.00 UHR (MEHR INFOS AUF S. 14) KLOSTERTALER BERGWÄLDER – WANDERUNG MIT CHRISTIAN KUEHS – KOMMEN SIE MIT! (MEHR INFOS AUF S. 17) VORSPIEL BLOCKFLÖTE – MUSIKSCHULE KLOSTERTAL Klostertalhalle, Innerbraz – 18.30 Uhr EM-STADL – WALCH´S CAMPING & LANDHAUS IRISH-BOW-FESTIVAL – BOGENSCHÜTZENCLUB ARLBERG Klösterle am Arlberg – Infos unter: www.greentarget.at BOWCAMP – BOGENSCHÜTZENCLUB ARLBERG Klösterle am Arlberg – Infos unter: www.expeditionen.cc –> BOWCAMP KLOSTERTALWOCHE 2016 Infos unter: www.klostertalwoche.at SONNWENDFEUER 66. ARLBERGER MUSIKFEST & PATROZINIUM Kulturhalle Klösterle am Arlberg


26. JUNI 2016

29. JUNI – 03. JULI 2016

30. JUNI 2016

01. JULI 2016

03. JULI 2016

03. JULI 2016 08. JULI 2016

09. JULI 2016

ORF FRÜHSCHOPPEN Bergrestaurant Sonnenkopf – 10.00 Uhr ANFERTIGUNG EINES SANDMANDALAS Sozialzentrum Haus Klostertal, Innerbraz DREI MÄRCHEN AUS NGARI – EIN MÄRCHEN NICHT NUR FÜR KINDER Klostertalhalle, Innerbraz – 10.15 Uhr SCHLUSSKONZERT – MUSIKSCHULE KLOSTERTAL Klostertalhalle, Innerbraz – 19.00 Uhr FRÜHSCHOPPEN MIT DER MUNTAFUNER TANZBODA MUSIK Bergrestaurant Sonnenkopf – 12.00 Uhr DREI MÄRCHEN AUS NGARI – EIN MÄRCHEN NICHT NUR FÜR KINDER Sozialzentrum Haus Klostertal, Innerbraz – 16.00 Uhr

E-MOUNTAINBIKE-KURS DALAAS (MEHR INFOS AUF S. 21) DÄMMERSCHOPPEN MIT DER BAUERNKAPELLE BLUDENZ Bergrestaurant Sonnenkopf – 16.00 Uhr (nur bei guter Witterung) UTC BRAZ – ORTSVEREINE FUSSBALLTUNIER UTC Braz, Innerbraz

10. JULI 2016 VN – FAMILIEN-ERLEBNISTAG Sonnenkopf 14. JULI 2016

17. JULI 2016

23. JULI 2016

23. – 24. JULI 2016

24. JULI 2016

24. – 31. JULI 2016

28. JULI 2016

29. JULI 2016

PLATZKONZERT DES MUSIKVEREINS BRAZ Walch`s Camping & Landhaus, Innerbraz – 20.00 Uhr FRÜHSCHOPPEN MIT DEN GSIBERGER BÖHMISCHEN Bergrestaurant Sonnenkopf – 12.00 Uhr 50 JAHR FEIER SCHWIMMBAD BRAZ Schwimmbad Braz, Innerbraz – 14.00 Uhr BIKERFEST DES MC ST. CHRISTOPHORUS Clubhaus, Klösterle am Arlberg KINDER AUFGEPASST – IM BÄRENLAND IST DER BÄR LOS Sonnenkopf – ab 11.00 Uhr FRÜHSCHOPPEN MIT DEN BRAZER BÖHMISCHEN Schwimmbad Braz, Innerbraz – 10.30 Uhr BOWCAMP – BOGENSCHÜTZENCLUB ARLBERG Klösterle am Arlberg – Infos unter: www.expeditionen.cc –> BOWCAMP PLATZKONZERT DES MUSIKVEREINS BRAZ Gasthof Traube, Außerbraz – 20.00 Uhr DÄMMERSCHOPPEN MIT DEN BRAZER BÖHMISCHEN Bergrestaurant Sonnenkopf – 16.00 Uhr (nur bei guter Witterung)


ein Unternehmen von

Vorarlbergs Strom- und Erdgasnetz. Mit Sicherheit bestens versorgt Fortschrittlichste Technik und engagierte Mitarbeiter sorgen für einen zuverlässigen und preisgünstigen Netzbetrieb auf höchstem Niveau.Weitere Informationen auf www.vorarlbergnetz.at

Profile for Regio Klostertal

Regio Zeitung Nr. 35  

Im neuen REGIO-Journal berichten wir über die organisatorische Weiterentwicklung der REGIO Klostertal, über die ersten Erfahrungen mit dem n...

Regio Zeitung Nr. 35  

Im neuen REGIO-Journal berichten wir über die organisatorische Weiterentwicklung der REGIO Klostertal, über die ersten Erfahrungen mit dem n...

Advertisement