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Selbständige Evangelisch-

heidelb Selbständige Evangelisch-Reformierte Kirche

heidelberg

Liturgie für den Gottesdienst am Tag des Herrn D.v. Sonntag, den 15. Juli 2018

10.30 Uhr und 15.30 Uhr


Liturgie für den Tag des Herrn Sonntag, den 15. Juli 2018 Zur Vorbereitung: Die Anbetung Gottes ist die höchste Bestimmung des Menschen. Doch von Natur aus, d. h. als Sünder, wissen wir nicht, wie wir Gott richtig anbeten sollen. Denn »Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten« (Joh 4,24). Früher war die Anbetung Gottes an bestimmte äußerliche Orte (Sinai, Jerusalem), Gebäude (Stiftshütte, Tempel) und Riten gebunden. Doch Gott will geistlich und gemäß der Wahrheit der Heiligen Schrift angebetet werden. Wir beten nicht mehr an einem heiligen Ort an, wie dem Berg Sinai. Wenn wir kommen, um den Herrn in seinem Heiligtum anzubeten, sind wir »nicht zu dem Berg gekommen, den man anrühren konnte«, sondern wir kommen »zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als das Blut Abels.« Und deshalb fordert Gott uns auf, wenn wir kommen ihn anzubeten: »Habt acht, dass ihr den nicht abweist, der redet!« Gott redet zu uns im Gottesdienst – durch den Mund der Apostel und Propheten in der Heiligen Schrift, insbesondere aber durch die Verkündigung dieses Wortes Gottes. Und so wollen wir Gott anbeten, wie es ihm gebührt – »mit Scheu und Ehrfurcht!« Und wir wollen nicht vergessen: »Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer!« (vgl. Hebr 12,18-29). Möge Gott die Ehre bekommen in der Gemeinde durch unseren heutigen Gottesdienst!

»Ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.« (Eph 3,21) »Mache dich bereit, deinem Gott zu begegnen, Israel!« (Amos 4,12)


Morgengottesdienst Ruf zur Anbetung:

Offenbarung 21,9-11

»Und es kam zu mir einer der sieben Engel, welche die sieben Schalen hatten, die mit den sieben letzten Plagen gefüllt waren, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau, die Braut des Lammes, zeigen! Und er brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, welche die Herrlichkeit Gottes hat. Und ihr Lichtglanz gleicht dem köstlichsten Edelstein, wie ein kristallheller Jaspis.«

Votum:

Psalm 124,8

Alle: »Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.«

Gruss Gottes: Lobpreis:

2. Korintherbrief 13,13 Psalter

Psalm 62, Str. 1, 4 & 5

Anrufung des Herrn Lobgesang:

Gesangbuch Nr. 1

»Gott ist gegenwärtig«, Str. 1-3

Gemeinsames Sündenbekenntnis: »Herr, dein Gesetz ist heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut. Das Gesetz ist geistlich; wir aber sind fleischlich, unter die Sünde verkauft. Wir tun nicht, was wir wollen, sondern was wir hassen, üben wir aus. Wenn wir aber das tun, was wir nicht wollen, stimmen wir dem Gesetz zu und sagen, dass es gut ist. Jetzt aber vollbringen nicht mehr wir das alles, sondern die Sünde, die in uns wohnt. Denn wir wissen, dass in uns, in unserem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Das Wollen ist zwar bei uns vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt uns so oft nicht. Denn wir tun nicht das Gute, das wir wollen, sondern das Böse, das wir nicht wollen, das tun wir. Herr, wir haben Lust an Deinem Gesetz nach dem inneren Menschen. Wir sehen aber ein anderes Gesetz in unseren Gliedern, das gegen das Gesetz unserer Gesinnung streitet und uns gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in unseren Gliedern ist. Wir elende Menschen! Wer wird uns erlösen von unserem Todesleib? Wir danken Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! Amen.«


Absolution Dankgesang:

Psalter

Psalm 134, Str. 1-3

Gebet zur Erleuchtung Schriftlesung: Predigt:

2. Mose 3,1-22 Pastor Sebastian Heck

»Mose – Ein Retter in der Wüste und auf dem Berg« (2. Mose 3,1-22) 6. Teil der Reihe »Exodus – Das Evangelium nach Mose«

Gebet Antwortgesang:

Gesangbuch Nr. 67

»Warum solllt ich mich denn grämen?« , Str. 1, 2, 5 & 7

Fürbitte

Lizentiat Raphael Schuster

Kollekte* Schlussgesang:

Psalter

Psalm 121, Str. 1, 2 & 4

Der Segen Gottes:

4. Mose 6,24-26

*Fühlen Sie sich frei, als Gäste nichts in die Kollekte zu geben. Wir freuen uns, dass Sie da sind!


Predigtgliederung & notizen: »Mose – Ein Retter in der Wüste und auf dem Berg« (2. Mose 3,1-22) 6. Teil der Reihe »Exodus - Das Evangelium nach Mose« Pastor Sebastian Heck Einleitung

1. Wer rettet uns?

2. Wie rettet er?


3. Wozu rettet er?


Abendgottesdienst Ruf zur Anbetung:

Römerbrief 5,17-19

»Denn wenn infolge der Übertretung des Einen der Tod zur Herrschaft kam durch den Einen, wieviel mehr werden die, welche den Überfluß der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus! Also: wie nun durch die Übertretung des Einen die Verurteilung für alle Menschen kam, so kommt auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung, die Leben gibt. Denn gleichwie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten gemacht.«

Votum:

Psalm 124,8

Alle: »Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.«

Gruss Gottes:

1. Korintherbrief 1,3

Lobpreis:

Psalter

Psalm 8, Str. 1, 4 & 5

Anrufung des Herrn & Sündenbekenntnis Lobgesang:

Gesangbuch Nr. 27

»Danket dem Herrn«, Str. 1 & 3-5

Gebet zur Erleuchtung Lesung: Predigt:

Heidelberger Katechismus, Sonntag 6 Pastor Sebastian Heck

»Unser Mittler – Wahrer Mensch & wahrer Gott« (Katechismus, Fragen 16-19) 6. Teil der Reihe über den Heidelberger Katechismus - »Zu Christus gehören«

Gebet Antwortgesang: »Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit«, Str. 1-3 & 5

Gesangbuch Nr. 87


Bekenntnis des Glaubens:

»Athanasianum«

»Notwendig zum ewigen Heil aber ist es, auch an die Fleischwerdung unseres Herrn Jesus Christus treu zu glauben. Es ist also der rechte Glaube, das wir glauben und bekennen, dass unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, Gott und sowohl Gott als auch in gleicher Weise Mensch ist: Gott ist er, weil er aus der Substanz des Vaters vor den Zeiten gezeugt ist. Und Mensch ist er, weil er aus der Substanz der Mutter in der Zeit geboren ist; vollkommener Gott und vollkommener Mensch, bestehend aus vernunftbegabter Seele und menschlichem Fleisch; dem Vater gleich in seiner Gottheit, geringer als der Vater in seiner Menschheit; obwohl er Gott ist und Mensch, ist er dennoch nicht zwei, sondern ein Christus.“«

Das Gesetz Gottes:

»Dekalog«

»Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus der Knechtschaft geführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis von Gott machen. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen. Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Du sollst nicht töten. Du sollst nicht ehebrechen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst kein falsch Zeugnis reden gegen deinen Nächsten. Du sollst nicht begehren, was deinem Nächsten gehört. Amen.«

Fürbitte: Schlussgesang:

»Unser Vater« Gesangbuch Nr. 79

»Gott des Himmels und der Erden«, Str. 1, 4 & 5

Der Segen Gottes:

Galaterbrief 6,15-16


Predigtgliederung & notizen: »Unser Mittler – Wahrer Mensch & wahrer Gott« (Heidelberger Katechismus, Sonntag 6) 6. Teil der Reihe über den Heidelberger Katechismus - »Zu Christus gehören« Pastor Sebastian Heck

Text: 16. Frage: Warum muss er ein wahrer und gerechter Mensch sein? Die Sünde wird von den Menschen begangen, darum verlangt Gottes Gerechtigkeit, dass ein Mensch für die Sünde bezahlt; wer aber selbst ein Sünder ist, kann nicht für andere bezahlen. 17. Frage: Warum muss er zugleich wahrer Gott sein? Nur wenn er zugleich wahrer Gott ist, kann ein Mensch die Last des Zornes Gottes ertragen und uns die Gerechtigkeit und das Leben erwerben und wiedergeben. 18. Frage: Wer ist denn dieser Mittler, der zugleich wahrer Gott und ein wahrer, gerechter Mensch ist? Unser Herr Jesus Christus, der uns zur vollkommenen Erlösung und Gerechtigkeit geschenkt ist. 19. Frage: Woher weißt du das? Aus dem heiligen Evangelium. Gott selbst hat es zuerst im Paradies offenbart, dann durch die heiligen Erzväter und Propheten verkündigen lassen und durch die Opfer und andere Bräuche des Gesetzes vorgebildet, zuletzt aber durch seinen einzig geliebten Sohn erfüllt.

Einleitung

1. Warum muss unser Mittler wahrer Mensch sein?


2. Warum muss unser Mittler wahrer Gott sein?

3. Woher wissen wir das?


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Gemeindeadresse und Pastorat: SERK Heidelberg: In der Neckarhelle 71 69118 Heidelberg Webseite: www.serk-heidelberg.de Kirchenrat: Sebastian Heck (Pastor) Raphael Schuster (Ältester) Mobil: 0178/4064851 Mobil: 0157/52451362 info@serk-heidelberg.de rschuster@serk-heidelberg.de

Heidelberger Konferenz für Reformierte Theologie: www.heidelbergerkonferenz.info Bankverbindung für Spenden: Verein für Reformation in Deutschland e.V. IBAN: DE50662900000057680504 BIC: VBRADE6K

Liturgie 15. Juli 2018  
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