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Selbst채ndige Evangelisch-

heidelb Selbst채ndige Evangelisch-Reformierte Kirche

heidelberg

Liturgie f체r den Gottesdienst mit Mahlfeier am Tag des Herrn D.V. Sonntag, den 6. Oktober 2013 10 Uhr


Liturgie für den Tag des Herrn Sonntag, den 6. Oktober 2013 Zur Vorbereitung: Die Anbetung Gottes ist die höchste Bestimmung des Menschen. Doch von Natur aus, d. h. als Sünder, wissen wir nicht, wie wir Gott richtig anbeten sollen. Denn »Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten« (Joh. 4,24). Früher war die Anbetung Gottes an bestimmte äußerliche Orte (Sinai, Jerusalem), Gebäude (Stiftshütte, Tempel) und Riten gebunden. Doch Gott will geistlich und gemäß der Wahrheit der Heiligen Schrift angebetet werden. Wir beten nicht mehr an einem heiligen Ort an, wie dem Berg Sinai. Wenn wir kommen, um den Herrn in seinem Heiligtum anzubeten, sind wir »nicht zu dem Berg gekommen, den man anrühren konnte«, sondern wir kommen »zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als das Blut Abels.« Und deshalb fordert Gott uns auf, wenn wir kommen ihn anzubeten: »Habt acht, dass ihr den nicht abweist, der redet!« Gott redet zu uns im Gottesdienst – durch den Mund der Apostel und Propheten in der Heiligen Schrift, insbesondere aber durch die Verkündigung dieses Wortes Gottes. Und so wollen wir Gott anbeten, wie es ihm gebührt – »mit Scheu und Ehrfurcht!« Und wir wollen nicht vergessen: »Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer!« (vgl. Hebr. 12,18-29). Möge Gott die Ehre bekommen in der Gemeinde durch unseren heutigen Gottesdienst!

»Ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.« (Eph. 3,21) »Mache dich bereit, deinem Gott zu begegnen, Israel!« (Amos 4,12)


Liturgie des Wortes Ruf zur Anbetung:

Psalm 132,13–17

Votum:

Psalm 124,8

Alle: »Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.«

Gruss Gottes:

Offenbarung 1,4–5

Lobpreis:

Psalter

Psalm 66, Str. 1 & 4

Anrufung des Herrn & Sündenbekenntnis Absolution Danklied:

Gesangbuch Nr. 29

»Wohl denen, die da wandeln«, Str. 1, 4 & 5

Gebet zur Erleuchtung Schriftlesung:

2. Samuel 23,1–7

Predigt:

Pastor Victor d‘Assonville

»Das Testament Davids – das Erbe Christi«

Danklied:

(2. Samuel 23,1–7)

Gesangbuch Nr. 5

»Dir, dir o Höchster will ich singen«, Str. 1, 2, 4 & 5

Das Gesetz Gottes:

Das 8. Gebot & HK, Fragen 110-111

»Du sollst nicht stehlen!« (2. Mose 20,15) Frage 110: »Was verbietet Gott im achten Gebot?« »Gott verbietet nicht nur Diebstahl und Raub, die nach staatlichem Recht bestraft werden. Er nennt Diebstahl auch alle Schliche und betrügerischen Handlungen, womit wir versuchen, unseres Nächsten Gut an uns zu bringen, sei es mit Gewalt oder einem Schein des Rechts: mit falschem Gewicht und Maß, mit schlechter Ware, gefälschtem Geld und Wucher, oder mit irgendeinem Mittel, das von Gott verboten ist. Er verbietet auch allen Geiz und alle Verschwendung seiner Gaben.« Frage 111: »Was gebietet dir aber Gott in diesem Gebot?«


»Ich soll das Wohl meines Nächsten fördern, wo ich nur kann, und an ihm so handeln, wie ich möchte, dass man an mir handelt. Auch soll ich gewissenhaft arbeiten, damit ich dem Bedürftigen in seiner Not helfen kann.«

Fürbitte & Unser Vater:

Raphael Schuster (Stud. Theol.)

Liturgie der Mahlfeier Bekenntnis des Glaubens:

Athanasianum

»Notwendig zum ewigen Heil aber ist es, auch an die Fleischwerdung unseres Herrn Jesus Christus treu zu glauben. Es ist also der rechte Glaube, das wir glauben und bekennen, dass unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, Gott und sowohl Gott als auch in gleicher Weise Mensch ist: Gott ist er, weil er aus der Substanz des Vaters vor den Zeiten gezeugt ist, und Mensch ist er, weil er aus der Substanz der Mutter in der Zeit geboren ist; vollkommener Gott und vollkommener Mensch, bestehend aus vernunftbegabter Seele und menschlichem Fleisch; dem Vater gleich in seiner Gottheit, geringer als der Vater in seiner Menschheit; obwohl er Gott ist und Mensch, ist er dennoch nicht zwei, sondern ein Christus; einer aber ist er nicht aufgrund einer Verwandlung seiner Gottheit in Fleisch, sondern aufgrund der Aufnahme der Menschheit in Gott; er ist ganz und gar einer nicht durch die Vermischung der Substanz, sondern in der Einheit der Person. Denn wie der eine Mensch Seele und Fleisch ist, so ist der eine Christus Gott und Mensch. Er hat gelitten für unser Heil, ist hinabgestiegen in die Unterwelt, am dritten Tag auferstanden von den Toten und hinaufgestiegen in die Himmel; er sitzt zur Rechten des Vaters; von dort wird er kommen, Lebende und Tote zu richten. Bei seiner Ankunft müssen alle Menschen mit in ihren Leibern auferstehen und Rechenschaft ablegen über ihre eigenen Taten; und die Gutes getan haben, werden in das ewige Leben eingehen, die aber Böses getan haben, ins ewige Feuer. Dies ist der katholische Glaube: Wer auch immer diesen nicht treu und standhaft glaubt, wird nicht gerettet werden können. Amen.«

Lied zum Herrnmahl:

Faltblatt

»O der wundergroßen Gnaden«, Str. 1 & 2

Einladung & Einsetzungsworte:

1. Korintherbrief 11,23–29


Erläuterung des Herrnmahls & Ermahnung Das Sakrament des Herrnmahls Dankgebet Danklied:

Gesangbuch Nr. 35

»Es kennt der Herr die Seinen«, Str. 1, 2 & 5

Segen & Sendung:

4. Mose 6,24–26

Das ›Amen‹ der Gemeinde Die Gemeinde antwortet mit: »Amen.«

Kirchlicher Unterricht: mit Pastor Victor d‘Assonville Heidelberger Katechismus, Sonntag 20 nach dem Mittagessen, ca. 13 Uhr


»O der wundergroßen Gnaden«

1. O der wun–der–gro–ßen Gnaden, Hei – ßet das nicht Gütigkeit,

Dass uns Je – sus hat ge–la–den

Zu dem Tisch, den er be – reit‘t? Jesus la–det uns zu Gast,

Dass wir al – ler Sorgenlast, Al – ler Sünd‘ und Not entnommen,

In den Himmel mögen kommen. 2. Er, der Heiland, will uns speisen Und auch selbst die Speise sein: Heißet das nicht Gnad erweisen? Ist er nun nicht dein und mein? Er giebt sich uns selbst zum Theil, Dass wir möchten werden heil Von den tiefen Seelenwunden, Die sonst bleiben unverbunden.


Predigtnotizen:

Die Predigten der SERK Heidelberg …finden Sie auch auf unserer Webseite www.serk-heidelberg.de. Klicken Sie auf »Medien«. Dort können Sie die Predigten anhören, herunterladen oder auch per iTunes abonnieren. Gerne stellen wir Ihnen aber auch eine CD mit einer Predigtreihe zusammen.


Selbständige Evangelisch-Reformierte Kirche

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Gemeindeadresse und Pastorat: SERK Heidelberg: Bergheimer Straße 147 69115 Heidelberg Tel: 06221/7194958 Webseite: www.serk-heidelberg.de Kirchenrat: Sebastian Heck (Pastor) Matthias Mangold (Ältester) Tel: 06221/7194958 Tel: 06221/7191525 Mobil: 0176/41001484 Mobil: 0173/4449108 info@serk-heidelberg.de mm@serk-heidelberg.de Heidelberger Konferenz für Reformierte Theologie: www.heidelbergerkonferenz.info


Liturgie 6. Oktober 2013