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Impressions Ausgabe September 2013

Editorial

News für Kunden von gassmann print, Biel

Thema dieser Ausgabe Fühlen

Unsere diesjährigen Impressions-Aus­ gaben widmen wir schwerpunktmässig den Sinnen. In dieser Nummer haben wir daher verschiedene Aspekte des «Fühlens» ins Zentrum gerückt. Wir hoffen und sind bestrebt, dass Sie sich als Kundinnen und Kunden bei uns gut aufgehoben fühlen. Dies wollen wir unter anderem durch unsere Dienstleistungsbereitschaft, Flexibilität, Qualität und Innovation erreichen. Zu diesen Stichworten freuen wir uns, Sie über einen wichtigen und wegweisenden Investitionsentscheid im Druck informieren zu können: Ab 2014 wird uns eine neue grossformatige 8-Farben­­Bogenmaschine zur Verfügung stehen, die auf der neuartigen Low-Energy-­ UV-Technologie basiert. Damit schaffen wir zukunftsweisende Vorausset-

Investition im Kundendruck: ein grosser Schritt in die Zukunft Kürzlich konnten wir Sie über die Investition in einen leistungsstarken Sammelhefter

zungen bezüglich Qualität, Geschwin-

neuster Generation in unserem Finishingbereich informieren. Wir haben dabei auch

digkeit und Zusatzmöglichkeiten von

auf die weit fortgeschrittene Evaluation im Druck hingewiesen. Nun also ist dieser

bedruckbaren Materialien und bieten

wichtige Investitionsentscheid bei den Druckmaschinen gefallen.

Ihnen für Ihre Printprodukte interessante Mehrwerte. Lesen Sie mehr zu diesem wichtigen Projekt auf den Seiten 1 und 2. Wir wünschen Ihnen eine schöne Nachsommerzeit.

Markus Schär, Geschäftsleiter Druck

Nach einer intensiven Projektphase fiel unsere Wahl auf eine grossformatige 8-Farben-LE-UV-Bogenoffset-Maschine der Firma Heidelberg. Die Druckerei wird ­damit ab anfang 2014 eine Hightechanlage der Spitzenklasse in Betrieb nehmen – eine wahre Innovation. Sie ist weltweit die erste dieser Art. Ihnen als Kundinnen und Kunden wird sie wichtige und interessante Vorteile und Mehrwert bieten.

Die Fakten der Maschine sind eindrücklich: Zum einen ist sie konzipiert, höchste Produktionsziele zu erfüllen – nämlich pro Stunde bis 18 000 vor- und rückseitig bedruckte Bogen im Format­ bereich 70  100 cm. Interessant ist die Ausrüstung mit der neusten energiesparenden Trocknungstechnologie, die neben einer schnellen Durchlaufzeit im Druck auch grosse Zeitvorteile bringt, bis das


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Endprodukt vorliegt. Sie weist zudem weitere wichtige Vorteile im Zusammenhang mit effizienter Energienutzung auf: Die ­LE-UV-Technologie steht für Low-EnergyUV-Druck und arbeitet gegenüber dem konventionellen UV-Einsatz ozonfrei. Mit diesem umweltschonenden Ressourcen­ einsatz kann eine zentrale Anforderung ­erfüllt werden. Die Vorteile für Sie als unsere Kunden liegen auf der Hand: Durch die sofortige Trocknung der Bogen können diese gleich nach dem Druck zum Finishing weiterge­ leitet werden. Dies bringt – neben dem ­bereits erwähnten schnelleren Durchlauf im Druck – erhebliche Zeitgewinne bis zum Vorliegen des fertigen Produktes. Ein weiterer grosser Pluspunkt liegt in der Qualität. Speziell bei den heute im Trend liegenden Naturpapieren überzeugt die LE-UVTechnik bezüglich Brillanz und Kontrast bei der Bildwiedergabe. Wurde bisher zur Beschleunigung der Trocknung teilweise

Lack eingesetzt, kann darauf in Zukunft verzichtet werden – so kommt die Haptik des Papiers entsprechend voll zur Geltung. Es gibt aber noch weitere starke Argumente für diese Technologie: Die LE-UVFarben sind praktisch geruchlos und mit der Maschine lassen sich neben Papier auch andere Materialien ­bedrucken. All diese Mehrwerte und neuen Optionen werden wir Ihnen in den kommenden ­Monaten im Detail vorstellen können. Zusätzlich zur Bogenoffset-Maschine werden wir auch zwei neue Belichter der Firma Kodak in Betrieb nehmen. Mit ­diesen CtP-Anlagen bieten wir Ihnen ­auch in Zukunft absolute Produktionssicherheit und Verlässlichkeit. Mit diesem wichtigen Kaufentscheid wollen wir bezüglich unserer Investitionspolitik den bisher eingeschlagenen Weg weiterverfolgen. Auf dem stark umkämpf­ ten Markt für Drucksachen ist es uns wich-

tig, technologisch an der Spitze zu stehen und den Kunden Mehrwert und Vorteile zu bieten. Mit bisher vier grossformatigen Bogenoffset-Maschinen ­(5-Farben, 6-Farben-, 7-Farben jeweils mit Lack und einer umstellbaren 8-Farben) weisen wir schweizweit nicht nur die ­bedeutendste Kapazität im Bogendruck auf, sondern bieten so bezüglich den Veredelungs­möglichkeiten und dem Einsatz von ­Sonderfarben für Ihre Druckerzeugnisse zusätzliche Möglichkeiten, ­damit Sie sich mit Ihren Produkten gegenüber ­Ihren ­Mitbewerbern differenzieren ­können. Unsere Druckerei wird daher mit ­ iesen Investitionen erneut zu den d ­modernst aus­gerüsteten und leistungs­ fähigsten Druckbetrieben der Schweiz ­gehören. Wir freuen uns, diese Vorteile für Sie einsetzen zu können und Ihnen dies anhand von konkreten Beispielen und Mustern im Detail aufzuzeigen.


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Impressions Ausgabe September 2013

Das grosse ­Interview

Reto Zbinden, Gründer der Yoga University in Villeret

«Was habe ich davon, Fernsehen zu schauen?» Nur wenige Schweizer haben sich so intensiv mit Yoga befasst wie Reto Zbinden. Der Gründer der Yoga University in Villeret beschäftigt sich ­heute aber ebenso wieder mit der christlichen Mystik. Interview: Tobias Graden Bilder: Tanja Lander Herr Zbinden, bitte kommentieren Sie drei Thesen. Erstens: Yoga ist doch nur ­etwas für Frauen. Reto Zbinden: Im Ursprungsland ­Indien und auch historisch betrachtet ist es mitnichten eine reine Frauendisziplin. Aber das heutige westliche Yoga ist weitgehend feminisiert, die landläufigen ­Yoga-Studios besuchen vor allem Frauen. Warum ist das so? Offenbar haben zumindest gewisse Formen des Yoga ein unmännliches Image. Das Sanfte, Ruhige, Meditative, das Spüren, das Gefühl…

Sehen Sie es als Ihre Aufgabe, dieses Image zu ändern und das Yoga den ­Männern näherzubringen? An unserer Schule lehren wir eher ein Yoga, das auch Männer anspricht. Wir ­haben etwa 30 Prozent Männer. These Nummer zwei: Der Erfolg von Yoga in der westlichen Welt ist Ausdruck ihrer spirituell-religiösen Orientierungs­ losigkeit. Es geht in diese Richtung. Die Suche nach Sinn und Bewusstseinserweiterung ist eine anthropologische Grundkonstante, aber die Kirchen in Europa haben an

Zugkraft verloren und das begünstigt das ­Interesse an Yoga oder Buddhismus. Es geht aber vor allem um die Praktiken, in den Kirchen besteht kein grosses ­Angebot an Praktiken und Erleben. Die Kirchen haben keine Tradition von Körperlichkeit. Ja, doch es hat durchaus Meditations­ formen gegeben, Exerzitien, das geht bis zu Atemtechniken, die in den Ostkirchen gewisse Bedeutung haben. Die letzte These, in Analogie zum Satz «White men can’t sing the blues»:


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Impressions News für Kunden von gassmann print, Biel ­ uropäer können im Yoga gar nicht E gleich weit gelangen wie Inder, weil ­ihnen der spirituell-kulturelle Boden dazu fehlt. Das deckt sich nicht mit meiner ­Erfahrung. Europäer haben nicht grundsätzlich einen Nachteil, sowohl die ­Bewusstseins- als auch die körperliche Entwicklung im Yoga zu meistern.

Yoga ist eine sehr introspektive ­Praxis. Man beobachtet den Körper viel ­genauer als es im Alltäglichen der Fall ist, wo der Körper achtlos benutzt wird. Ein Training auf diesem Gebiet führt dazu, dass man in jedem Moment viel mehr ­Informationen über den eigenen Körper hat, über seinen Zustand, die Organe, die Glieder.

Wird man denn als Europäer von den ­indischen Lehrmeistern auch akzeptiert oder besteht ein Graben? Manche Angebote in Indien richten sich ganz direkt an Westler, da gibt es ­einen touristischen Markt. Wirklich gute Lehrer zu finden ist nicht ganz einfach, doch wenn man das Glück hat, einen ­Lehrer zu finden der einen auch persönlich schätzt, dann besteht kein Graben mehr. Dann geht es um eine Verbindung von Mensch zu Mensch, von Herz zu Herz.

Kann man dank Yoga leichter älter ­werden? Auf jeden Fall. Nicht zuletzt, weil ihm eben auch eine sinnstiftende Komponente innewohnt. Der Mensch lernt ­etwas über seine Existenz, nimmt neue Räume wahr. Yoga und seine Praktiken helfen, den Über­­­gang vom Leben zum Tod vorzubereiten.

Ich habe bislang mit Yoga nicht viel am Hut. Wie würden Sie vorgehen, wenn Sie mich innert kurzer Zeit zum Yoga ­«bekehren» wollten, wie würden Sie ­argumentieren? (lacht) Ich sehe nicht, wie ich jemanden zum Yoga bringen könnte der keinen inneren Zugang dafür hat. Wer nicht aus persönlichem Interesse zum Yoga kommt, hat meistens gesundheitliche Gründe dafür und merkt, dass er in ­seinem Leben etwas verändern will oder muss. Es geht dann nicht allein um die körperlichen Übungen, sondern um den Lebensstil überhaupt, allenfalls auch um die Spiritualität. Sind Sie durch Yoga ein besserer Mensch geworden? (lacht) Ich habe es jedenfalls nie ­bereut. Für mein Leben war es die rich­ tige Wahl, es hat alles einen besseren Weg genommen – gesundheitlich, punkto Ausgeglichenheit. Yoga fördert die ­Vitalität in ganz verschiedener Hinsicht. Wenn Sie Ihre heutige Wahrnehmung von Körper und Geist mit ­jener im Alter von 27 Jahren vergleichen – was ist der Unterschied?

Haben Sie noch eine Verbindung zum christlichen Glauben? Sicher! Aber ich beschäftige mich heute weniger mit der kindlichen Auf­ fassung von Religion, wie man sie in der Schule lernt, sondern eher mit der Mystik. Ihre Schriften studieren wir hier. Es ist ein b ­ ekanntes Phänomen, dass ­Leute, die sich stark mit Yoga beschäftigt haben, auch wieder zurückfinden zur ­eigenen Religion – auch wenn sie dieser gegenüber in ­einer Phase ihres Lebens sehr kritisch eingestellt waren. Denn je tiefer jemand in eine Religion eindringt, desto eher sieht er auch den Gehalt der anderen ­Religionen. Sie haben Wirtschaftswissenschaften ­studiert und zuerst auch einige Jahre in der Wirtschaft gearbeitet. War Ihre Abwendung davon auch eine Flucht aus der ­Leistungsgesellschaft? Nein, «Flucht» ist das falsche Wort. Mir hat es gefallen in meinem ­Beruf. Doch es gibt natürlich die ­Gefahr, dass ­jemand, der im weltlichen Leben nicht ­zurechtkommt, sein Heil im Spirituellen sucht und sozusagen sein Leben austauscht. Solcher spiritueller Eskapismus kommt in den meisten Fällen nicht gut, denn der Suchende ­begegnet seinen ­Unzulänglichkeiten weiterhin.


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Impressions Ausgabe September 2013

Sie sind oft nach Indien gereist… Insgesamt bin ich etwa ein Dutzend Mal in Indien und zweimal in Burma ­gewesen, um Yoga und Meditation zu vertiefen. Vor ungefähr zehn Jahren habe ich dann aber einen vorläufigen Schlussstrich unter die Reisen in den ­Orient ­gezogen. Warum denn? Nachdem mein Lehrer in Indien ­gestorben war, habe ich das Habituelle dieser Reisen zu hinterfragen begonnen. Ich kann durchaus empfehlen nach I­ndien zu reisen, wenn man das noch nie getan hat. Aber irgendwann muss man auch auf andere Art vorwärtskommen. Auf Ihrer Homepage steht, dass man durch die Einkehr das Gehen oder das ­Essen, selbst das Schlafen bewusster ­erfahren kann. Als Laie frage ich Sie: Was habe ich davon, wenn ich das ­Gehen «bewusster erfahre»? (lacht) Einem Laien sind diese Phänomene relativ schwierig zu erklären; was ist Gefühl, was ist Glück, was ist das Ziel, was ist Vollkommenheit, wonach strebt man… Da kann man ganz unterschied­ liche Auffassungen haben. Ich kann auch fragen: Was habe ich davon, drei Stun-

Zur Person – Geboren 1960 in Bern – Studium der Wirtschaftswissenschaften – Ab 1987 Praxis von Yoga und Meditation, ab 1988 mehrere Indienreisen – in den frühen 1990ern Tätigkeit in einem Aviatikunternehmen, Aufbau eines Yoga­ Studios – 1994 Gründung der Yoga University, kurz darauf des Schweizer Yogaverbandes und des Yoga Journal Verlags – Leitet in Villeret den vierjährigen berufs­ begleitenden Yoga-Diplomlehrgang – Zbinden versteht Yoga als «Übungswege, die körperliche, psychische und spirituelle Aspekte in sich vereinigen und zum Ziel ­haben, sowohl vollkommene Gesundheit als auch seelische Ausgeglichenheit und geistiges Wachstum hervorzubringen»

den Fernsehen zu schauen? Sie sagen vielleicht, es sei spannend, man lerne ­etwas, erlebe Gefühle. Wer aber keine Neigung in diese Richtung hat, den inte­ ressiert das nicht, für den ist das belanglos. Ähnlich ist es mit spirituellen Prak­ tiken: Sie könnten auch zu jemandem der meditiert ­sagen, er solle in dieser Zeit doch ein Buch lesen. Heisst das also, dass Sie anders als ich ­gehen, wenn Sie ins Dorf gehen? Möglicherweise. Aber ich weiss ja nicht, wie Sie ins Dorf gehen (lächelt). Eine Kollegin von mir hat das sogenan­nte «Power Yoga» praktiziert, in ihren Worten «ohne Eso-Touch und dieses ganze Gschmöis drumherum» zum Körpertraining, ohne sich mit der Philosophie aus­ einanderzusetzen. Was sagen Sie zu einer solchen Haltung? Diese rein sportiven Yoga-Formen ­haben Zulauf, und wenn sie es als Plus empfindet, sich nicht mit der Philosophie beschäftigen zu müssen und Yoga als Workout betreibt, ist das ja auch gut. Man kann sich höchstens fragen, warum man denn das Wort «Yoga» dafür verwendet. Sie leben hier vegetarisch und trinken ­keinen Alkohol. Trinkt ein Yogalehrer also kein Feierabendbier? Ich kann natürlich nicht für alle Yogalehrer reden. Doch wer in der Meditation Erfolge hat, bei dem verflüchtigt sich das Bedürfnis nach Alkohol, er hat etwas ­Befriedigenderes gefunden. Bereits bei kleinen Mengen Alkohol kann man sich weniger gut konzentrieren. Und Kon­ zentration ist für Yoga eben schon sehr ­wichtig, da beginnt man sich automatisch am Alkohol zu stören. Können Sie den Lesern zum Schluss etwas in den Arbeitsalltag mitgeben? Ganz grundsätzlich: Es hilft einem, wenn man sich nicht nur über Erfolge in der Arbeit definiert, wenn man Glück und Zufriedenheit in sich erlebt, die losgelöst ist von Arbeit und Erfolg. So läuft man weniger Gefahr auszubrennen.

Wettbewerb

Zu gewinnen: Erleben & fühlen Sie den Kneipp-Barfusspfad* und geniessen Sie ein Gourmet-­ essen. * Der Kneipp-Barfusspfad ist auf der beigelegten Pano­ ramakarte unter «Entspannung 6» (gelb) zu finden.

Wettbewerbsfrage: Wieviele Bogen können mit der neuen LE-UV-Bogenoffset­ maschine pro Stunde in einem Arbeitsgang gedruckt werden? Die Antwort finden Sie in dieser IMPRESSIONS-Ausgabe. Bitte notieren Sie die Lösung auf der beiliegenden Antwortkarte. Einsendeschluss ist der 16. September 2013. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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Die Region Jura & Drei-Seen-Land

Auf Tuchfühlung mit der Natur Schauen Sie mal rein! Die hier gezeigten Beispiele vermitteln bloss einen ersten Eindruck von Jura & Trois-Lacs. Wandern, Schwimmen, Reiten, Spezialitäten geniessen – das alles und noch viel mehr finden Sie im Jura & DreiSeen-Land. Machen Sie Gebrauch davon – alleine, zu zweit, oder zusammen mit Ihrem Gesangs- oder Turnverein.

Attraktiv präsentiert

Der Frühherbst ist für solche Ausflüge die ideale Zeit. In diesem Sinn: à bientôt!

Das Angebot von Jura & Trois-Lacs reicht von A wie Aarberg bis P wie Porrentruy und von Y wie Yverdon-les-Bains bis S wie Solothurn. Ein grosser, kunterbunter Raum also, zum Teil deutsch- zum andern französischsprechend. Um die verschiede­ nen Wünsche und unterschiedlichsten ­Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen, braucht es klare Richtlinien und viel Koordinationsgeschick. Mit dem Ziel eines möglichst einheitlichen Erscheinungsbildes, ­arbeiten wir bereits seit einiger Zeit mit dem eingespielten Team von gassmann print zusammen – ein Teamwork, das sich in unserem reich facettierten Tätigkeitsfeld bestens bewährt hat. Details zur Zusammen­ arbeit finden Sie im Textkasten auf Seite 7.

© Roland Gerth

Regionalpark Chasseral Vom Bielersee bis hoch auf den Chasseral (1607 m).

© J3L

© Vincent Bourrut

Chaumont Auf in die Höhe zum wunderschönen Panorama des DreiSeen-Gebiets.

Stadt und Kultur: Solothurn Die schönste Barockstadt der Schweiz.

© J3L

Alle ziehen am gleichen Strick!

Saut-du-Doubs Eine gemächliche Wanderung zu einem 27 Meter hohen Wasserfall. Erfrischend!

© Vincent Bourrut

Verantwortlich für eine der schönsten Gegen­den der Schweiz: das Team von Jura & Trois-Lacs mit Michael Weyeneth (Geschäfts­ führer) und Lucie ­Courvoisier (Publikations-Verantwortliche).

Creux du Van Ein atemberaubend schöner ­Felsenkessel. Ein Wunderwerk der Natur, nicht zu verpassen!

© Guillaume Perret

© Guillaume Perret

Die Region Jura & Drei-Seen-Land ist ein Reise- und Ausflugs-Paradies «par ­excellence». Davon konnten sich schon die Besucher der Expo 2002 ein Bild machen. Für die weitere Bekanntmachung und Förderung des touristisch äusserst reizvollen Grossraums zwischen Bieler-, Neuenburger- und Murtensee sowie dem Jurabogen sorgt seit Mai 2012 das Team von Jura & Trois-Lacs, mit Sitz in Biel und Saignelégier.

© Vincent Bourrut

Willkommen!

Etang des Royes Der kleine Bruder des Etang de la Gruère. Total idyllisch!


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Impressions Ausgabe September 2013

Und so sorgen wir für einen einheitlichen Auftritt von Jura & Trois-Lacs:

Lust auf mehr? Alle Details zum kompletten Angebot von Jura & Trois-Lacs finden Sie unter: www.juradreiseenland.ch.

gassmann print als kompetenter Partner

© Vincent Bourrut

Angesichts des extrem breiten Spektrums ist es nicht ­immer ganz einfach, für die unterschiedlichsten Werbemittel einen gemeinsamen Nenner zu finden. Schliesslich bestehen zwischen einem Tag auf dem Pferderücken in den Freibergen und dem Besuch einer Kunstausstellung in Solothurn erhebliche Interessens-Unterschiede. Was wir bei Jura & Trois-Lacs anstreben – und mit der ­Unterstützung von gassmann print wirkungsvoll umsetzen – sind im Wesentlichen die folgenden Punkte:

St. Petersinsel Die berühmte Halbinsel im Bielersee ist wegen ihrer Ruhe und Schön­heit ein beliebtes Ausflugsziel.

Ein paar Beispiele aus der Praxis, umgesetzt in enger Zusammen­ arbeit mit gassmann print, Biel.

– Möglichst faire Gleichbehandlung aller beteiligten ­Regionen. – Sinnvolle und kostensparende Zusammenlegung von Drucksachen-Wünschen aus den verschiedenen Regionen. – Einheitliche Auszeichnung aller Drucksachen mit dem Jura & Trois-Lacs-Logo. – Koordination sämtlicher Druckprodukte bei Gassmann, Biel – von den Visitenkarten bis zum hochauflagigen ­Hotelkatalog.

© J3L

– Nutzung aller Harmonisierungs-Möglichkeiten (gleiche ­Papierqualitäten, gleiche Formate usw.); mit wirkungsvoller Unterstützung durch das aktive, zweisprachige Gassmann-Team. Der «Mood»-Prospekt Neuenburg mit tollen, grossformatigen Stimmungsbildern.

© J3L

Naturpark Thal Stille Natur – lebendiges Thal.

Reitaktivitäten Die Freiberge im Jura sind ein Reit­paradies und bieten eine Fülle von Angeboten rund ums Pferd.

Der Falt-Prospekt für Reiterfreunde mit allem ­Wissenswerten zu Routen und Unterkünften.

Die 28-seitige Broschüre «Velo-Paradies» mit perforierten Seiten zum Heraustrennen einzelner Touren.


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Impressions News für Kunden von gassmann print, Biel

Interview mit ­Industriedesigner Martin R. Bloch Solidcom GmbH, Zürich und Frankfurt

Die Farbe Laserblue ist ein klares, stolzes Statement für die Zukunft

Mit dem neuen Sammelhefter haben wir in unserer Firma nicht nur in eine absolute Hochleistungs- und Hightechanlage investiert. Seine Farbe – das Laserblue – verkörpert interessante arbeitspsychologische Eigenschaften. Lesen Sie wieso höchste Technik nicht im Widerspruch mit dem Aspekt des sich Wohlbefindens stehen muss. Impressions sprach mit dem Industriedesigner Martin R. Bloch, ­Solidcom GmbH, Zürich und Frankfurt, dem Erfinder der Farbe Laserblue. Müller Martini tritt neu mit der einzig­ artigen Maschinenfarbe ­Laserblue auf. Sie waren an der Entwicklung dieser ­Farbe massgeblich beteiligt. Wie kamen Sie gerade auf Laserblue? Laserblue hat sich in einem mehrstufigen Entscheidungsprozess mit der Konzernentwicklung und Geschäftsführung Marketing von Müller Martini sowie ­externen Spezialisten herauskristallisiert. Wichtig war für uns, dass sich die Kernwerte, die Geschichte, aber auch die ­Vision und die Zukunft von Müller Martini in der neuen Farbe widerspiegeln. Welche Rahmenbedingungen müssen bei der Auswahl einer neuen Maschinenfarbe eingehalten werden? Wichtige Aspekte sind die Eigenständigkeit, die weltweite Verfügbarkeit, die einfache Reproduzierbarkeit, die Lichtechtheit und die Anwendung von Näherungstönen in verschiedenen Medien, auf Maschinen und Drucksachen. Wie gehen Sie vor, wenn Sie sich im ­Auftrag eines Kunden auf Farbensuche begeben? Die Vorstellungen und Zielsetzungen des Kunden stehen an oberster Stelle. ­Unsere Aufgabe ist es, dem Unternehmen mit der neuen Farbe ein klares Profil zu ­geben. Die firmentypischen Eigenschaften sollen über die Farbe – und natürlich auch über das Design – innerhalb von Sekundenbruchteilen für jedermann klar sichtbar, und vor allem spürbar, sein. Das gilt für Kunden und Lieferanten genauso wie für

die Mitarbeiter eines Unternehmens. Und ganz wichtig: Die Farbe darf keine negativen ­Assoziationen auslösen und soll in jedem Kulturkreis funktionieren. Blau erfüllt diese Kriterien und wirkt weltweit positiv. Welche positiven Merkmale assoziieren Sie denn mit Laserblue? Laserblue ist ein rötlicher Hellblauton, also eigentlich ein warmes Blau. Man kann es mit der Farbe des Himmels vergleichen. Die Farbe steht für Erneuerung, für Frische und Zuverlässigkeit. Blau setzt sich in der Werbung zunehmend als die neue Symbolfarbe für Innovation und Nachhaltigkeit durch. Ausserdem ist blau in vielen Kulturkreisen die Lieblingsfarbe der Menschen.

Es schafft Vertrauen und Sicherheit und ist letztlich ganz einfach sympathisch. Welche Aspekte waren beim Entscheid zugunsten von Laserblue ausschlaggebend? Neben farbpsychologischen Über­ legungen, die zu Laserblue geführt haben, gibt es viele rationale Gründe, die für ein lebendiges Blau sprechen. Die Frische und Einzigartigkeit der Farbe und die Leucht­ intensität haben uns überzeugt. Ein grosser Vorteil ist, dass der Farbton bei allen Lichtverhältnissen gleich gut aussieht – vom Neon- über Tageslicht bis zur LED-­Beleuch­ tung. Die Verwandtschaft zu den Logofarben von Müller Martini spielte ebenfalls eine zentrale Rolle. Und Laserblue wirkt im


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Impressions Ausgabe September 2013

Blau ist in vielen Kulturkreisen die Lieblingsfarbe der Menschen. Es schafft Vertrauen und Sicherheit.

Vergleich zu den Farben der Mitbewerber einfach einen Tick frischer und lebendiger. Sie haben eben die farbpsychologischen Aspekte erwähnt, können Sie mehr dazu sagen? Blau ist die Lieblingsfarbe von fast 40% der Westeuropäer. Es symbolisiert und wird gleichgesetzt mit Sympathie, Harmonie, Freundlichkeit, Freundschaft, Treue, Vertrauen, Zuverlässigkeit, Sehnsucht, Fantasie, Klugheit, Wissenschaft, Genauigkeit aber auch Kühle und Kälte. Blau ist die Farbe der Ferne. Eine ­Farbe wirkt näher je wärmer sie ist und ferner je kälter sie ist. Blau schafft immer Raum und Perspektive. Alle Farben werden in der Ferne blauer, auch etwas trüber, sie werden in der Natur von Luftschichten überdeckt. Wasser und Luft werden als blau empfunden. In unseren kollektiven Erfahrungen entsteht das Blau aus transparenten Schichten. Laserblue ist aber kein reines Blau, oder? Das ist richtig. Wir haben Rot- und Weissanteile zugefügt, um die Farbe ­wärmer, weicher und harmonischer zu ­gestalten. Ein warmes Blau steht für Entspannung, Stille und Ruhe. Es ist der ­zurückgezogen-selbstgenügsame Moment der Erholung, rot ist der aktive Aspekt, weiss die Abwesenheit aller Aufregung. Spielt dabei auch die Arbeitspsychologie eine Rolle? Ja klar, arbeitspsychologisch betrachtet wirken alle diese Eigenschaften und Assoziationen zusammen. Das warme blau beruhigt, entspannt, macht die ­Maschine sympathischer, zugänglicher,

in der Folge arbeitet man ermüdungs­ freier, länger, konzentrierter und präziser und die Farbe kühlt die Gemüter etwas ab. Die zahlreichen Rückmeldungen vom Markt zeigen auch deutlich, dass die Menschen einfach gerne an den neuen Maschinen arbeiten. Haben die Kunden weitere Vorteile durch Laserblue? Ja, Verschmutzungen sind weniger sichtbar – das gilt sowohl für hellen als auch für dunklen Staub. War von Anfang an klar, dass Müller Martini zukünftig nur noch mit einer einzigen Maschinenfarbe auftritt? Ursprünglich wurden vier Farbrichtungen entwickelt. Auch Zwei-FarbenKonzepte und unbunte Varianten lagen auf dem Tisch. Das neue Farbkonzept musste vor allem die akzentuierte ­Formensprache des Designteams von Professor Thomas Maier von der Universität Stuttgart unterstützen. Designelemente wie die Konturlinie auf Kniehöhe, die konvex-konkav gewölbten Formen oder der grossflächige Einsatz von Plexiglas­ flächen hatten Einfluss auf unsere Über­ legungen… …die darauf zielten, dass die mit Laserblue gewählte, monochrome Farbgebung die modernen Formen unterstützt? Ja, die Art der Lichtbrechung und die feinen Schattierungen und Lichtreflexionen lassen die Maschinen vielfarbig ­erscheinen. Tatsächlich können fünf BlauNuancen abgelesen werden. Das macht die Maschinen interessant und wirkt in der Gesamtanmutung trotzdem ruhig.

Welche Vorteile bietet die Fokussierung auf eine einzige Farbe? Ein monochromes Farbkonzept fördert ein klares, differenziertes Auftreten am Markt. Für Müller Martini als Marke ist Laserblue ein klares, stolzes Statement für die Zukunft. Neben dem hohen Wieder­erkennungswert bringt das EinFarben-Konzept dank der einfacheren Herstellung der Teile zusätzlich logistische Vorteile in der Produktion. Gutes Design macht deutlich sicht- und fühlbar, was im Innern einer Maschine verborgen ist. Den Kunden wird eindrücklich vor Augen ­geführt, dass sich Müller Martini ver­ ändert und entwickelt. Technisch ver­ besserte Produkte präsentieren sich im neuen Gewand – das neue Design und die Farbe Laserblue setzen hier ein klares Zeichen.

Martin R. Bloch Martin R. Bloch ist Industrial Designer, Ausstellungsgestalter, Innenarchitekt und Dozent an renommierten Ausbildungsstätten. Er studierte an der Hochschule für Gestaltung ­Zürich Industrial Design, diplomierte als Bauleiter und studierte Soziologie und konstruktiver Innenausbau an der ETH Zürich. Er entwickelt seit mehr als zwanzig Jahren im Auftrag grosser Firmen räumliche Umsetzungen für Corporate Designs, unter anderem für BMW, Swisscom, GM Europe, Credit Suisse usw. ­Viele seiner Arbeiten wurden international publiziert. Seine Firma Solidcom GmbH mit Firmensitzen in Zürich und Frankfurt entwickelt, gestaltet und realisiert als Full-Service-Agentur ­anspruchsvolle, umfassende und absatz­ orientierte Individuallösungen für nachhal­ tige Markenidentität. Weitere Infos finden Sie unter www.solidcom.ch


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Impressions News für Kunden von gassmann print, Biel

Ihr Verkaufs- und Kundenberatungsteam stellt sich vor In neuer Stärke für Sie da

Markus Schär, Geschäftsleiter gassmann print

Brigitte Kübli, Vize-Direktorin, Verkaufsleiterin v. l. n. r.: Christine André, René Maser, Peter Kirchmann, Thomas Flückiger, Dominic Kappeler, René Schlatter

Seit Januar 2013 hat Brigitte Kübli die

Sie gerne vor Ort. Das Fachwissen in allen

Verkaufsleitung von gassmann print inne.

Themen der digitalen (Vorstufe, Grafik,

Sie ist seit sieben Jahren in der Firma und

Bildkompetenz) und der analogen Pro-

betreut z­ usätzlich zur Führung des Teams

duktion (Druck und Weiterverarbeitung)

direkt die Kunden im Gebiet Biel, Seeland

ist dabei gepaart mit der Freude, mit

und Bern.

­Ihnen die optimale Wirkung für Ihre Druckprodukte zu entwickeln.

Ihr zur Seite steht Roger Staub, der die Verkaufsequipe seit Frühling 2013 verstärkt. Er

Das Team der Kundenberatung, mit

ist in Baden/AG stationiert und zuständig

­Dominic Kappeler als Leiter, begleitet Sie

für das Verkaufsgebiet von Solothurn bis

bei der sorgfältigen, rationellen und

Zürich. Beat Schwab betreut die Region

­ter­mingerechten Umsetzung Ihrer Pro­

Bern sowie F­ ribourg und Markus Schär ist

jekte. Zudem unterstützt es die Kunden-

als Geschäftsleiter der Druckerei ebenfalls

berater im Aussendienst bei der Offert­

­direkt in der Kundenberatung tätig.

erstellung sowie den technischen

Beat Schwab, Kundenberater

Ab­klä­rungen. Das Team des Verkaufs und der Kundenberatung im Aussendienst ist für Sie als

Alle Kontaktkoordinaten finden Sie unter

Kunde Ihre erste Anlaufstelle und betreut

gassmannprint.ch/ansprechpartner-kontakt

Roger Staub, Kundenberater


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Impressions Ausgabe September 2013

Der Gassmann News-Ticker Projekt-News

Projekt-News von gassmann print

Agglolac und das besondere Buch dazu Agglolac ist ein grosses Arealgestaltungs- und Bauprojekt

Das Buch präsentiert sich wie ein abgegriffenes Workbook eines Architekten. Obwohl

in Biel und Nidau, angesiedelt im Gebiet des See­beckens.

frisch ab Presse, weist es mit Handskizzen, ­Kaffeeflecken usw. Spuren der Arbeit auf dem

Die dabei gesteckten Ziele sind anspruchsvoll: Aus einem

Baugelände auf. Der Deckel ist teilweise sogar bereits aufgerissen. Die Realisierung war

bisher brachliegenden Ort soll ein Sehnsuchtsort mit

für uns nicht ganz alltäglich – aber ein besonderes Vergnügen; speziell auch für diejenigen

Wohnungen, Geschäften, Restaurants und Erholungs-

unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Porträts im Buch Eingang fanden.

möglichkeiten entstehen. Zur Projektumsetzung werden von den Zuständigen auch die Mittel der Kommunikation emotional wirkungsvoll eingesetzt. So entstand zuhanden derjenigen, die nun am Ideenwett­bewerb teilnehmen wollen, ein ganz spezielles Buch. Darin werden die Wünsche, Bedürfnisse und Befürchtungen fassbar gemacht, welche von Leuten der Region in zahlreichen Statements geäussert wurden.

Impressum Herausgeberin W. Gassmann AG Längfeldweg 135 2501 Biel www.gassmannprint.ch Redaktion Markus Schär Tobias Graden Gestaltung/Umsetzung Reto Flühmann

Fotos Tanja Lander Reto Flühmann Ben Zurbriggen

Papier Landkarte Plano Premium, matt, 90 g/m2, holzfrei, FSC

Konzept Toni Giger Papier und Druck Broschüre BVS, glänzend gestrichen, 170 g/m2

PERFOR MANCE

neutral Drucksache No. 01-13-349554 – www.myclimate.org © myclimate – The Climate Protection Partnership


Ein guter Plan

Siebdruck Touchlack Über 100 Freizeitangebote in der Region Jura Drei-Seen-Land

12-facher Falz auf Falzmaschine durch gassmann print

Korrektorat d/f durch ­Spezialisten von ­gassmann print

Grafische Adaption durch gassmann print

2 Gutscheine zum heraustrennen und geniessen Zwei Perforationsarten – einmal direkt beim Druck und einmal mit der Kombifalzmaschine durch gassmann print


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