a product message image
{' '} {' '}
Limited time offer
SAVE % on your upgrade

Page 1

Forschen Erleben UND LERNEN

UND ENTDECKEN

UND RÄTSELN

UND KOCHEN AUSGABE 1/2020 EUR 3,60

r 9 Papierflstieelnge

erba zum Selb

25 Schme t

terlin

in Originalgrö ge ße

Du siehst sie nicht. Doch sie kann unglaubliche Dinge:

76 Seiten

rschätztes über ein unte nt Eleme


WILLKOMMEN

Es fliegt, es fliegt …

die Servus-Bande

Das ist ein luftiges Heft, und deshalb lassen wir uns auch vom Wind davontragen. Doch fehlt da nicht noch etwas? REDAKTION: NINA STRASSER ILLUSTRATION: VERENA SCHELLANDER

W

ir – Wally, Karli und Resi – steigen hoch in die Luft! (Und Horst Adler ist schon da.) Damit der Heiß­ luftballon recht weit fahren kann, müsstest du ihn bunt ausmalen. Finde erst die fehlenden Farben heraus.

Schritt eins: Suche uns mit diesen Hinweisen im Heft und notiere die Seite, auf der du uns gefunden hast. • Wally Wuff-Zack darf Höhenluft schnappen! Auf 1.600 Meter Höhe hat sie gut lachen, auf Seite . • Karli K. Ratte knabbert an etwas, das man aus Mais ­machen kann, auf Seite . • Resi Mäh schaut durchs Fernglas auf Seite . • Horst Adler trägt eine schwere Last auf Seite .

Schritt zwei: Jetzt heißt es, die Quersumme der Seitenzahlen auszurechnen. Ist die Zahl einer S ­ eite zum Beispiel 59, rechnest du 5 + 9 = 14. Mach das mit allen Seitenzahlen, die du herausgefunden hast. Wally: + = Resi: + = Karli: + = Horst: + = Schritt drei: Ordne die Ergebnisse den Farben zu. Wallys Zahl ( ) = Rot Resis Zahl ( ) = Gelb Karlis Zahl ( ) = Blau Horsts Zahl ( ) = Orange Jetzt fehlt nur noch eines: Ausmalen! Du kannst das natürlich auch mit Deinen ganz eigenen Farben machen. Wally Wuff-Zack, Karli K. Ratte, Resi Mäh und Horst Adler wünschen dir: 4 6

6 6 12

4 Servus

12

g u l F Gutehns Heft! durc


4 6 6 4 12

11

12 11

12 11

12

6 12

6

12

11

11 11

12

11

12

Hor

dl ts A

11

er

11

12 12

4

12

Karl i K.

Ratt 11

e 12

12 12

Wa lly Wu ff-Z a

6 11

4 4

ck

11

Re s iM

12

äh

11 12 6 4

Servus 5

12


WISSEN

Hütehunde wie der Bearded ­Collie sausen gerne über ­grüne Wiesen, um ihre Herde ­zusammenzuhalten. Dass ihnen der Wind manchmal gehörig um die Ohren pfeift, macht ihnen wenig aus. Ihr dichtes, robustes Fell trotzt jedem Wetter.

6 Servus


r e d e i w Stark

Wind

Der Wind ist wie ein Geist. Du kannst ihn nicht sehen, aber spüren oder hören. Manchmal ist er so stark, dass er Bäume entwurzelt. Er bringt aber auch Abkühlung und säubert die Luft. TEXT: MARGRET HANDLER EXPERTE: METEOROLOGE THOMAS WOSTAL

Chefin ist die Sonne

FOTO: GETTY IMAGES

Unsichtbare Luft Wind ist bewegte Luft, die man nicht sehen kann. Sie besteht aus kleinsten Teilchen wie Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxid und Wasserdampf.

Die Sonne erhitzt die Erde unter­ schiedlich stark. An den Polen ist es ­eiskalt, weil ihre Strahlen dort kaum hinkommen. In den Tropen rund um den Äquator ist es dafür sehr heiß. Die Natur versucht, das auf der ganzen Erdkugel auszugleichen. Warme Luft steigt dabei auf und saugt kalte Luft an. Dadurch entsteht Wind.

Servus 7


BASTELN

e: nen g a r f is „Pre Tiere köntten he ? Ra ?“ c l e W fliegen iegen Z r e d o 24 Servus


m u z r a l k t r Sta

g u l f b A

Sie gleiten durch die Luft und zeichnen verrückte Loopings in den Himmel: Flieger aus Papier. Victor, Mathilda, Lina und Amata haben neun Modelle für dich getestet. REDAKTION: NINA STRASSER FOTOS: JULIA ROTTER

ZUSATZFOTOS: MARTIN KREIL; ILLUSTRATION: VERENA SCHELLANDER

GRAFIKEN: STEFFI WERTH

Klappt mi t DIN-A4-Bl att!

Servus 25


BASTELN

r e g e i l f l e Seg

Wie lange die Flieger in der Luft bleiben, kannst du am besten mit einer Stoppuhr messen. Stell dich beim Abwurf auf einen Hügel wie Victor und Mathilda. 7

er t i e l g d Der Win 1

2

4

5

= Kante  

26 Servus

3

6

= Falte  

= noch zu falten

1. Falte das Papier der Länge nach genau in der Mitte. Dann wieder aufmachen. Die beiden oberen Ecken zur Mittellinie falten. 2. So sieht das jetzt aus. 3. Das Dreieck nach unten klappen, sodass die Spitze auf der Mittellinie liegt. 4. Die linke und die rechte obere Ecke nach ­innen knicken. Die Ecken müssen sich in der Mitte genau treffen. 5. Das kleine Dreieck, das in der Mitte hervorsteht, nach oben falten. 6. Jetzt in der Mitte so zusammenklappen, ­dass die Faltungen außen sind. Falte die ­Tragflächen zur Seite. Der Knick verläuft von der Ecke an der Spitze bis zur Mitte des hinteren Endes. 7. Wirf den Windgleiter nicht so hoch nach oben, sonst stürzt er schnell ab. Guten Flug!


7

Der Falter 2

1

4

3

5

B Die

a

1

6

ng i e o B y b

8

2

4

3

5

6

1. Falte das Papier der Länge nach genau in der Mitte. Dann wieder aufmachen. 2. Jetzt faltest du das Papier von der linken ­Seite zur Mitte hin, sodass der Rand mit der Mittelfalte abschließt. 3. Dann noch einmal zur Mitte falten. 4. Anschließend das Papier von oben nach ­unten klappen. Die Außenkanten müssen aufeinander liegen. 5. Die obere Seite des zugeklappten Papiers ­wieder nach oben falten, aber so, dass ein Rumpf bestehen bleibt. 6. So sieht das Ergebnis jetzt aus. Auch die ­zweite Tragfläche biegen. Die Flügel müssen am Ende genau gleich groß sein. 7. Aufklappen und den Falter mit viel Gefühl ­starten lassen!

7

1. Lege das Papier quer vor dich. Falte es genau in der Mitte e­ inmal der Breite und einmal der Länge nach. Wieder aufklappen. 2. Falte die obere Kante nach unten an die ­waagrechte Mittellinie. 3. Die linke und die rechte obere Ecke nach ­innen falten, sodass sie sich genau an der senkrechten Mittellinie treffen. 4. Alles, was du gefaltet hast, einmal mit dem Fingernagel nachstreichen. 5. Jetzt den oberen, dicken Teil nach unten ­falten und aufpassen, dass die senkrechten ­Linien genau aufeinanderpassen. 6. Nun die Hälfte des dicken Teils wieder nach oben falten bis an die obere Kante. Falte dann den Flieger nach hinten zusammen. 7. Die Faltungen sind außen zu sehen. Jetzt die Tragflächen zur Seite knicken. Der Rumpf soll vorn ca. 2 cm breit sein, hinten 3 cm. 8. Die Baby-Boeing mit wenig Schwung werfen!

Servus 27


EXPERIMENTE

Zaubern mit dem

unsichtbaren Element

Im

Rattenlabor

Mein Urgroßonkel Archimedes Ratte hatte viele Tricks auf Lager. Ich, Karli K. Ratte, habe seine Top-Experimente mit Luft für dich herausgesucht. REDAKTION: TOBI MICKE ILLUSTRATIONEN: ANNA FROHMANN, VERENA SCHELLANDER

Seilbahn mit Raketenantrieb Du hast bestimmt schon einmal einen aufgeblasenen Luftballon losgelassen und zugesehen, wie er prustend und schlingernd kreuz und quer durchs Zimmer zischt. Die unter Druck im Ballon gefangene Luft sucht sich den einzigen Weg ins Freie: beim Luftballon-Auspuff hinaus.

DU BRAUCHST • langen Woll- oder Bindfaden • 1 kurzes Stück Strohhalm • etwas Klebeband • 1 Luftballon • jemand Zweiten, der den Ballon hält ABLAUF 1. Du machst das eine Ende des Fadens irgendwo fest. Wenn du dir einen hochgelegenen Punkt aussuchst, wird das Experiment spektakulärer. 2. Dann fädelst du das andere Ende der Schnur durch ein Stück Strohhalm und fixierst es am besten mit dem Fuß am Boden. 3. Jetzt legst du dir zwei Klebestreifen zurecht, bläst den Luftballon ordentlich auf und gibst ihn deinem Assistenten zum Zuhalten der Öffnung. Dann klebst du den Strohhalm, durch den der Faden läuft, in Längsrichtung an den Ballon. 4. Nun nur noch die Raketenseilbahn ausrichten und spannen – und den Luftballon loslassen. Wenn alles passt, dann saust der Ballon bis ans andere Ende der Schnur.

WAS GENAU IST HIER PASSIERT? Die Luftteilchen im Ballon stehen unter Druck und wollen so schnell wie möglich nach draußen. Da aber nicht sofort genug Platz für alle ist, drücken sie den Ballon in die entgegengesetzte Richtung der einzigen Öffnung. Die dabei frei werdende Kraft nennt man Schub. Nach demselben Rückstoßprinzip – allerdings nicht mit Luft – funktioniert ein Raketenantrieb.

36 Servus


Das gefangene Ei Wie kriegt man ein geschältes hart gekochtes Ei in eine Milch­ flasche (und sogar wieder heraus), ohne dass es kaputtgeht? Du könntest jetzt natürlich fragen, warum man überhaupt ein Ei in eine Milchflasche hineinbekommen sollte. Hmm … frag nicht – es ist einfach lustig! Und es zeigt dir sehr gut, dass sich warme Luft ausdehnen will, also mehr Platz benötigt als kalte Luft.

DU BRAUCHST • 1 Milchflasche (mit einer Flaschenöffnung, die eigentlich zu klein ist für ein Hühnerei) • 1 geschältes hart gekochtes Hühnerei • etwas heißes Wasser (lass dir dabei von einem Großen helfen) • etwas kaltes Wasser

ABLAUF 1. Leere einen Viertelliter heißes Wasser in die Milchflasche. Warte, bis die Flasche ordentlich warm ist, und leere das Wasser wieder aus. Danach setzt du das hart gekochte Ei auf die Flaschenöffnung. Jetzt musst nur noch warten.

3. Und jetzt alles umgekehrt: Kühl die Flasche mit dem Ei von außen mit kaltem Wasser ab. Dann trockne die Flasche ab, dreh sie um und halt sie mit deinen warmen Händen über eine Auffangschüssel. Je wärmer die Flasche wird, desto mehr wird sich das Ei durch den Flaschenhals zwängen. Und schwupp – das Ei ploppt wieder heraus.

Tipp: Bist du ungeduldig? Stell die Flasche mit dem Ei hinaus in die Kälte, dann geht’s schneller. 2. Das Ei beginnt langsam in die Flasche zu wandern. Dabei verformt es sich. Schließlich macht es plopp – und das Ei wird ganz in die Flasche gezogen. Hättest du versucht, es mit der Hand hineinzustopfen, wäre es wahrscheinlich kaputtgegangen.

i t E ses nich e i „D mir erlei.“ ist ein

WAS GENAU IST HIER PASSIERT? Zuerst erwärmst du die Luft in der Flasche mithilfe heißen Wassers. Wichtig: Warme Luft braucht mehr Platz als kalte. Dann verschließt du die Flasche luftdicht mit dem Ei. Da sich die Luft in der Flasche mit der Zeit abkühlt, hätten drinnen wieder mehr Luftteilchen Platz. Weil aber durch den Ei-Verschluss keine Luft in die Flasche kann, entsteht langsam ein Unterdruck – ein kleines „Vakuum“, das das Ei in die Flasche saugt (genau genommen ist es der höhere Druck der Umgebungsluft, der das Ei in die Flasche drückt). Sobald das Ei hineingefallen ist, ist die Flasche wieder offen und damit der Luftdruck innen und außen gleich. Danach ist es genau umgekehrt: Die sich erwärmende Luft hat zu wenig Platz in der Flasche und drückt das Ei, das die Öffnung versperrt, hinaus.

Servus 37


KOCHEN

„Wer hat so enorm viel Kor verlor ’n?“ n

, p p o l p Plopp, Popcorn!

Wenn der Mais im Kochtopf fliegt und dabei gegen die Wände kracht, bedeutet das: Gleich hast du etwas zum Knuspern. REDAKTION: ALICE FERNAU, LAURA WINKLER FOTOS: KATHARINA GOSSOW

56 Servus


Warum orn? opc P t p p po nneren

mI diert. I ser, das o l p x e as orn Maisk twas W d, dass e s a h d c i l i s ir We findet heiß w ser rns be opf so as T W m i des Ko eil sich rhitzen nt, beim E ampft. Und w tark ausdeh s d r r e h se lle. es v mpfen f die Maishü a d r e beim V t der Damp rn! Popco  – g n e spreng nn: p Und da DAS BRAUCHST DU • • • •

50 g Maiskörner 75 g Zucker 1 Päckchen Lebensmittelfarbe 1 großen Topf mit Deckel

SO WIRD’S GEMACHT:

ILLUSTRATION: VERENA SCHELLANDER

1. Den Topf am Herd heiß werden lassen. Dann so viele Maiskörner hineingeben, dass der Boden ganz bedeckt ist. Einmal umrühren. 2. Jetzt setz den Deckel auf den Topf und reduziere die Hitze auf die mittlere Stufe. Den geschlossenen Topf immer wieder schwenken, bis du es ploppen hörst. Achtung: Der Deckel muss draufbleiben, sonst hüpfen die Körner heraus.

3. Wenn das Ploppen weniger wird, den Topf vom Herd ziehen und das Popcorn herausleeren. 4. Gib den Zucker in den Topf, solange dieser noch heiß ist. Lass den Zucker bei mittlerer Hitze schmelzen. Dabei immer schön rühren, rühren, rühren! 5. Nimm den Topf vom Herd und füg eine Messerspitze Lebensmittel­ farbe zum Zucker. Gut verrühren und das Popcorn unterheben.

6. Lass alles auf Backpapier aus­ kühlen. Wenn du magst, kannst du jetzt mit Nadel und Faden eine bunte Popcorn-Kette basteln. Tipp: Statt mit Lebensmittelfarbe kannst du Popcorn natürlich auch mit anderen Zutaten färben – sie dürfen nur nicht flüssig sein. Rot und fruchtig wird Popcorn mit gefriergetrockneten, zerstoßenen Erdbeeren; zerstoßene Minzblätter machen es grün und frisch. Probier ruhig auch noch andere Zutaten aus.

Servus 57

Profile for Red Bull Media House

Servus Kinder 2001  

Servus Kinder 2001