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Publikation der medalp group

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Magazin der MEDALP GROUP TIROL f端r Medizin, Sport und Lifestyle

2015/16 I.P.

HOTLINE Imst: +43 699 1611 9988 | Zillertal: +43 664 288 4000

www.medalp.com


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16 Das Instrumen­­tarium: Ein OP-Saal der medalp ­anschaulich erklärt.

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Marcel Hirscher: Der vierfache GesamtWeltcup-Sieger und sein PR-Manager Stefan Illek bilden ein Team, das perfekt funktioniert. Wie die medalp.

Was man bei sportlicher Aktivität beachten sollte und warum die Statistik manchmal ein guter Ratgeber ist. Knie und Schulter im Fokus: Welche Verletzungsmöglichkeiten es gibt und wie behandelt wird.

Das Energiekonzept der medalp Imst ist ein bis ins kleinste Detail ausgereiftes.

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Inhalt Star-Skirennläufer Marcel Hirscher und sein PR-Berater Stefan Illek: Ein Team, das perfekt funktioniert

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Ausgeforscht: Die medalp kuriert nicht nur Verletzungen, sondern macht sich auch auf Spurensuche

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Schulter und Knie im Fokus: ­ er­letzungsrisiken und BehandV lungsstrategien

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Im Zentrum des Geschehens: Ein OP-Saal der medalp in Wort und Bild

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Die Sportclinic Zillertal, ihre Bedeutung für die Region und die ansässigen Ärzte

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Perfektioniert: Das Energiekonzept der medalp Imst kann sich sehen lassen

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Rüstzeug für Lebensretter: Erste-Hilfe-Ausbildung für Jugendliche

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In Kürze informiert: Meldungen aus den Standorten der medalp group

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Präsentiert: Das Leistungsangebot der medalp group

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Impressum Herausgeber: medalp group GmbH – Innsbruck Agentur: Trasser Markenberatung, Fallmerayerstr. 12, 6020 Innsbruck Redaktion: Sonja Niederbrunner, Stefan Schranz Layout: Sonja Niederbrunner Fotos: Andreas Friedle, medalp, Fotolia, istockphoto A ­ uflage: 137.000 Stück Sämtliche Personenbezeichnungen dieser Ausgabe beziehen sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

Editorial

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it jedem Jahr wächst unsere Erfahrung. Diese Erfahrung macht uns Freude, bedeutet sie doch, dass wir uns weiterentwickeln. Stillstand ist Rückschritt, deshalb geben wir uns nicht mit dem Status quo – so hoch sein Niveau auch sein mag – zufrieden. Weiterbildungen hinsichtlich Operationen und Patientenbetreuung stehen in der medalp wöchentlich am Programm. Aber wir behandeln nicht nur Verletzungen, sondern machen uns auch auf Spurensuche: Warum sind Frauen wesentlich öfter von Kniegelenksverletzungen betroffen? Welchen Einfluss hat die Außentemperatur auf Skiunfälle? Bewegen Frauen und Männer sich gleich? Diesen und vielen anderen Fragen gehen wir gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck auf den Grund. Wir haben bereits zahlreiche Studienergebnisse veröffentlicht, die praktisch anwendbares Wissen bringen. Und da und dort auch die Chance, Verletzungsrisiken besser abschätzen zu können (ab Seite 6). Wenn Vorsichtsmaßnahmen nicht nützen, stehen an unseren Standorten in Imst, Sölden und Mayrhofen im Zillertal 140 Mitarbeiter und 25 Ärzte bereit, die jedes Jahr 22.000 ambulante Erstversorgungen und 3000 Operationen durchführen: Zu den häufigsten Verletzungen zählen etwa jene des Schulter- und Kniegelenks, die wir mittels modernster Diagnostik abklären und entsprechend der Befundung behandeln (ab Seite 12).

VERANTWORTUNG ZEIGEN Die medalp übernimmt Verantwortung – nicht nur für ihre Patienten und Mitarbeiter, sondern auch für die Umwelt: Das Energiekonzept der medalp Imst ist auf höchste Effizienz ausgelegt und spielt Stücke, von denen sogar Experten überrascht sind (ab Seite 20). Auch in Sachen Nachwuchs sind wir engagiert, weshalb wir ErsteHilfe-Ausbildungen an Schulen unterstützen und Kindern und Jugendlichen Einblicke in den Alltag der Tagesklinik ermöglichen. Alles, was wir tun, hat vor allem ein Ziel: nachhaltig zu sein. Dieses Ziel verfolgen wir mit Leidenschaft, Konsequenz und Ehrgeiz. Und dem Willen, das Bestmögliche zu erreichen. In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund – oder werden Sie es.   

Ihre medalp-Geschäftsführer Dr. Alois Schranz, Dr. Hermann Köhle, Dr. Manfred Lener, Mag. Horst Grassegger, Dr. Herwig Kunczicky

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Marcel Hirscher, 26: medial im Mittelpunkt, auf der Piste schier unbezwingbar, immer auf der Jagd nach Perfektion.

Die Grundlage für Erfolg Auf ein „Hätte ich doch“ lässt es Marcel Hirscher nicht ankommen. Das Ausnahme­ talent arbeitet hart – sein Team hält ihm den Rücken frei. Nur so ist Er­ folg machbar. 4

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och kein Läufer gewann vier große Kristallkugeln in Serie. Noch keiner stand so im Rampenlicht wie Marcel Hirscher. Und das bereits vor der vierten Kugel, die er sich im März verdient holte. Doch kaum einer geht auch so offen und direkt mit dem Rummel um seine Person um. Dabei einen kühlen Kopf zu bewahren, ist nicht immer einfach. „Aber genau das ist Marcels Stärke“, sagt Stefan Illek, seit drei Jahren PR-Berater von Hirscher. „Natürlich kann uns der Druck von außen, sprich die Medienberichterstattung, einen Strich durch die Rechnung machen. Titelt eine österreichische Tageszeitung etwa mit ‚Nur Marcel kann uns jetzt noch retten’, dann hat uns das früher Probleme bereitet, doch auch damit lernt man umzugehen.“ Also ein Lernprozess, ein nicht wirklich einfacher, wie Marcel Hirscher bekräftigt.

„Am Anfang meiner Karriere hat sich ja nicht wirklich jemand für mich interessiert und da war es auch völlig egal, wenn ich einmal ausgeschieden bin. Heute wird mir das Gefühl vermittelt, dass eine Staatskrise ausgebrochen ist, was natürlich völliger Blödsinn ist.“ Dabei versucht der 26-Jährige stets, sein Bes­tes zu geben. „Dann kann ich mir nichts vorwerfen. Man muss auf sich hören, auf seine innere Referenz und weniger auf die Außenwelt. Ich entscheide, ob ich zufrieden bin und niemand sonst.“ Mit dem Zufriedensein in sportlicher Hinsicht verhält es sich aber natürlich ein wenig komplizierter: Sich als Spitzensportler zufriedenzugeben, komme einem Stillstand gleich, glaubt Hirscher. Deshalb geht es bei ihm auch immer weiter, wird trainiert, wird ausgewertet, wird analysiert. Damit ein „Hät-


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Im März holte sich Marcel te ich doch ...“ ausgeschlossen werden kann. Natürlich bedeutet das auch enormen Druck. „Stress versuchen wir zu vermeiden. Die Devise ‚Weniger ist mehr’ hilft uns dabei sicher“, glaubt Hirscher. Wobei hier sein PR-Berater am Zug ist. „Je mehr wir vorher planen – und ich Überraschungen vermeide –, desto weniger Stress haben wir. Nicht möglichst viel in den Tag hineinpacken, sondern für alles genügend Zeit nehmen. Qualität geht eben eindeutig vor Quantität.“

AN EINEM STRANG Die medalp funktioniert als Gesamtes, weil die einzelnen Teile perfekt aufeinander abgestimmt sind. Die Ärzte können sich vollauf auf ihre Arbeit konzentrieren, weil das Team im Hintergrund alle Voraussetzungen dafür schafft, dass ein reibungsloser und für eine Tagesklinik so wichtiger effizienter und strukturierter Ablauf gegeben ist. Im Winter, wenn pro Tag an die 150 Frischverletzte versorgt werden, muss das „Uhrwerk“ funktionieren, die Feinabstimmung muss passen. Das ist auch Trainingssache.

Hinter dem erfolgreichen Sportler stehen Menschen, die ihm den Rücken freihalten, die ihn stärken und unterstützen. „Menschen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen und alles in ihrer Macht Stehende tun, um ebendieses auch zu erreichen, das macht für mich ein erfolgreiches Team aus. Wenn Interessen gleich sind, dann sind Effizienz und Harmonie garantiert“, meint Hirscher. „Aber natürlich ist es auch wichtig, in Zwischenmenschliches zu investieren, sprich sich Zeit füreinander zu nehmen und auch einmal etwas zu unternehmen, das nichts mit unserem Alltag, also mit unserem Job, zu tun hat.“ Dem, so sagt Stefan Illek, sei nichts hinzuzufügen. „Außer, dass das nicht Marcels Aufgabe sein kann, sondern wir, also sein Trainer Mike und ich, uns um das Rahmenprogramm kümmern. Sei es ein Ausflug in den USA oder ein gemeinsames Abendessen in einem schwedischen Fischrestaurant – Abwechslung ist Trumpf.“

PAUSEN ... sind enorm wichtig. Die Tanks wieder auffüllen, Atem schöpfen für die nächste Herausforderung. Auch das „Pausemachen“ gehört zum Job, deshalb nimmt die medalp auch hier ihre Verantwortung für ihre Mitarbeiter ernst.

Umso mehr, da Hirscher und sein Team gerade während der Saison zwangsläufig enorm viel Zeit miteinander verbringen. Damit aus dem „zwangsläufig“ auch ein „gerne“ wird, ist es „extrem wichtig, dass man sich auch wirklich gut versteht und einander zu hundert Prozent vertraut“, wie Marcel Hirscher betont. Auch von ­Illeks Seite kommt eine klare Bestätigung: „Genau, diesen Job kann ich nur machen, weil wir eine freundschaftliche Basis haben und darauf baut alles auf. Dies zeigt sich nicht, wenn – wie meistens – alles perfekt läuft, sondern wenn es einmal Dinge gibt, die besprochen werden müssen. Da ist ehrliches Feedback unerlässlich und Ehrlichkeit ist sicher die wichtigste Komponente unserer Zusammenarbeit.“

AUSGESPROCHEN Das ausgefeilte Qualitätsmanagement-System der medalp sorgt dafür, dass jeder Ablauf nach genauen Kriterien funktioniert. Doch für das Zwischenmenschliche braucht es Zeit, Verständnis, Offenheit und Ehrlichkeit. Und das Wollen zum Miteinander. In der medalp ist das nicht nur ein Nebengeräusch, sondern wird aktiv gelebt.

Und dann macht's auch Spaß. Den hat Marcel Hirscher trotz der enorm anstrengenden Saison und des medialen Rummels. „Ich glaube, dass jeder Mensch etwas hat, das er extrem gerne tut, und das ist auch eine wichtige Voraussetzung, dass er damit Erfolg hat. Ganz einfach, oder?“  ❖

Hirscher den vierten Weltcup-Gesamtsieg in Folge – das hat noch keiner geschafft.

Zusammenspiel Marcel Hirscher, geboren 1989 in Annaberg-Lungötz, ist zweifacher Weltmeister, dreifacher Junioren-Weltmeis­ ter und vierfacher GesamtWeltcupsieger der Saisonen 2011/13, 2012/13, 2013/14 und 2014/15. Seit drei Jahren ist der gebürtige Wiener Stefan Illek sein PR-Berater. Der Kommunikationsprofi, der unter anderen auch ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel betreut, hat die Streif 46 Mal selbst befahren – als Vorläufer und ORF-Kameramann. „Im Winter sieht mich Marcel öfter als meine Frau, doch im Sommer ist das – Gott sei Dank – umgekehrt“, so Illek.

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Ausgeforscht Ski- und Fußballverletzungen werden in der medalp am häufigsten behandelt. Die medalp kuriert aber nicht nur deren Folgen, sie betreibt auch Ursachenforschung – mit sehr spannenden Ergebnissen – und gibt Tipps zu Training und Prävention.

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ie Wahrscheinlichkeit ist – statistisch gesehen – schon beinahe unglaublich gering: eine Verletzung in 500 Skitagen. Gerechnet daran, wie oft der Durchschnittsmensch in einem Winter Ski fahren geht, braucht man – wiederum statis­tisch gesehen – Jahre, um diese 500 Tage zu erreichen. Natürlich sind diese Zahlen aber nur ein Mittelwert, und natürlich kann die Verletzung den Einzelnen auch gleich am ersten Tag treffen. Das ist nicht unwahrscheinlich, denn – ebenfalls statistisch gesehen – sind Skianfänger verletzungsanfälliger als routinierte Fahrer. Wobei die meisten Verletzungen übrigens das Knie betreffen. Allerdings trifft das Frauen doppelt so oft wie Männer. Und das hat unter anderem mit Hormonen zu tun. All das sind Ergebnisse von Studien und Untersuchungen des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Innsbruck, die in Zusammenarbeit mit der medalp entstanden sind. Bereits 2005 begann diese kollegiale Partnerschaft. Aktuell läuft eine Untersuchung an der medalp Sölden, wo ein Dissertant der Sportuni das spannende Thema Skibindungen unter die Lupe nimmt. Dazu aber später mehr.

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GUT VORBEREITET Fußball und Skisport sind jene Sportarten, deren Verletzungsfolgen in der medalp am häufigsten behandelt werden. Dabei ist eine Kontaktsportart wie Fußball wesentlich riskanter als Skifahren, nur die letztendlichen Konsequenzen sind am Ende sehr ähnlich. Doch man kann in beiden Sportarten präventive Maßnahmen treffen. „Vorsorgemaßnahmen im Fußball kann man nur über ein gezieltes und gut gesteuertes Training setzen. Denn ein gut trainierter Körper ist natürlich nicht so anfällig für Verletzungen wie ein untrainierter. Daneben ist aber auch eine gute Pflege der Muskulatur und ein gesunder Lebenswandel wichtig, um die Belastungen beim Fußball eine Saison verletzungsfrei zu überstehen“, erklärt Maximilian Pall, Physiotherapeut an der medalp Rehaclinic Imst. Der Fußballsport hat die Besonderheit, dass sowohl ein hohes Maß an Ausdauer als auch sehr viele schnelle, intensive und dynamische Bewegungen notwendig sind. Außerdem kommt noch die Kontrolle über den Ball sowie die Zweikampfsituation mit dem Gegenspieler dazu. (weiter auf S. 9) →


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Skisport: Die häufigsten Verletzungen Das Knie wird beim Skifahren am meisten belastet – etwa ein Drittel aller Verletzungen betreffen dieses Gelenk, wobei meistens die Bänder oder der Meniskus geschädigt werden. Frauen erleiden diese Verletzung allerdings doppelt so oft wie Männer. Der klassische Beinbruch ereilt ebenfalls viele Skifahrer, wobei Oberschenkel häufiger als Unterschenkel brechen. Ein gutes Viertel der Verletzungen betrifft die Schulterregion. Ein ausgekugeltes Gelenk, Sehnenrisse oder Knochenabsplitterungen am Schulterblatt kommen häufig vor. Häufige Verletzungen sind auch Brüche am Handgelenk. Der Oberkörper ist bei Snowboardern verletzungsanfälliger als bei Skifahrern. Ein Klassiker unter den Skiverletzungen ist außerdem der Skidaumen. Beim Fallen wird der Daumen so unglücklich abgespreizt, dass die Sehnen an- oder sogar abreißen können.

Frauen haben ein höheres Risiko als Männer, beim Skifahren eine Knieverletzung zu erleiden. Das Risiko für einen Kreuzbandriss ist sogar drei Mal so hoch. Außer nach dem Eisprung – dann ist die Gefahr geringer, so das Ergebnis einer Untersuchung.

Trainieren – aber richtig Sommer wie Winter frönen die Bewegungsfreudigen unter uns diversen Sportarten – die einen aus Leidenschaft an der Bewegung, die anderen aus Pflichtgefühl, im Wissen, etwas Gutes für die Gesundheit zu tun. „Dabei geht es aber nicht darum, beim nächsten Marathon dabei zu sein oder einer Zielzeit nachzulaufen“, sagt Maximilian Pall. „Es ist auch nicht notwendig, sich täglich in der Kraftkammer abzumühen.“ Der Physiotherapeut der Rehaclinic Imst plädiert für ein gesundes Mittelmaß – auch in die entgegengesetzte Richtung:„Es ist nie zu spät, mit einem Training zu beginnen, da es immer eine positive Auswirkung auf den Gesundheitszustand hat. Auch durch niedrig-intensive Trainingsreize kann der Leistungszustand verbessert werden.“ Jeder Mensch, so Pall, sei trainierbar. Dabei sei die Zielsetzung entscheidend. „Nur durch eine realistische Zielsetzung kann das Training richtig aufgebaut und gesteuert werden. Und nur durch diese Steuerung des Trainings kann man auch Erfolgserlebnisse erleben, die wiederum motivieren.“ Der erste Schritt ist die Wahl der geeigneten Sportart. „Es muss nicht immer Laufen als Trainingsform sein. Laufen kommt für viele Menschen nicht in Frage, da Gewicht, Herzkreislauf oder orthopädische Probleme dem im Weg stehen können. Aber deshalb auf Bewegung verzichten? Nein, niemals!“, betont Pall die Vielfalt an sportlichen Möglichkeiten, die für jeden das Richtige bieten. „Außerdem muss die Intensität passend

gewählt werden. Die Auswahl bzw. die Steuerung der Trainingsintensität ist für den Erfolg ausschlaggebend. Deshalb ist eine leistungdiagnostische Untersuchung am Beginn eines Trainings sehr wertvoll und wichtig, um eine genaue Auskunft über den momentanen Trainingzustand zu bekommen bzw. in weiterer Folge auch eine genaue Trainingssteuerung zu erhalten.“ Die Ergebnisse einer leistungsdiagnostischen Untersuchung zeigen ganz deutlich, was geht – und was nicht. Und die Grenzen sollten beachtet werden, „denn wer mit Gewalt häufig über seine Grenzen geht, wird nicht besser – im Gegenteil: Es kann zu Erschöpfung, Verletzungen oder sogar Krankheit kommen. Dies gilt sowohl für Profisportler als auch für Amateure“. Also nicht übertreiben, dafür aber am Ball bleiben: Um als Laie einen positiven Trainingseffekt zu erreichen, ist regelmäßiges Training die Grundlage. Mindestens zweimal pro Woche muss trainiert werden, um einen Trainingseffekt zu erzielen, empfiehlt Pall. „Jeden Tag Trainingsreize zu setzen, macht keinen Sinn, da der Körper auch Ruhetage braucht. Die Erholungsphasen spielen für Laien und Profis im Training eine wichtige Rolle.“ Nur dann geht etwas voran – und das dauert, wie der Physiotherapeut betont. „Kein Sport bringt schnelle Erfolge, es braucht lange Aufbauarbeit. Herz-Kreislauf-System, Muskeln, Sehnen und Gelenke benötigen eine langsame Anpassung an zunehmende Trainingsumfänge und -intensitäten.

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In Form bringen Übungen für Kraft, Mobilisation und Geschmeidigkeit – und für ein geringeres Verletzungsrisiko. Einbeinige Kniebeuge Kräftigt die Bein- und Gesäßmuskulatur. Ausgangsposition: Hüftbreiter Stand, Zehen leicht nach außen, Beine leicht abgewinkelt, Gesäß- und Bauchmuskeln angespannt. Nun ein Bein hüftbreit nur mit dem Fußballen nach hinten setzen, Knie nach unten führen, Oberkörper bleibt aufrecht. Wieder aufrichten. Einige Male wiederholen, dann Bein wechseln.

Kniebeuge Ausgangsposition: Stand ca. schulterbreit; der Körperschwerpunkt liegt auf dem ganzen Fuß, die Fußspitzen zeigen in die gleiche Richtung wie die Knie. Jetzt das Gesäß möglichst weit nach hinten führen, die Knie sollten nie über die Fußspitzen ragen. Langsam wieder aufrichten, die Beine in der Endposi­ tion nicht durchstrecken. 3 x 10–16 Wdh.

Ball unterm Knie Rechtes Knie anheben. Mit dem zweiten Bein stabil auf der gesamten Fußsohle stehen, Standbein leicht anwinkeln. Ball in beiden Händen halten. Mit der rechten Hand unter dem Knie durchführen, mit der linken Hand entgegen nehmen. Einige Male wiederholen, dann Seite wechseln. Trainiert Gleichgewicht und Stabilität sowie die Beinmuskulatur.

Ball rollen

medalp-Physio-

Mit dem rechten Bein auf eine erhöhte Oberfläche stellen, das linke Bein schwebt frei. Unter der linken Fußsohle einen Ball platzieren, das Bein so weit nach vorne stellen, dass der Unterschenkel eine gerade Linie bildet. Nun den Ball mit dem Fuß nach hinten rollen.

thera­peut Maximilian Pall zeigt vor, wie es geht. Geringer Aufwand – große Wirkung.

Knie heben mit Außenrotation Übungen im Einbeinstand schärfen den Gleichgewichtssinn und trainieren die Fuß- und Beinmuskulatur, besonders jene Muskeln, die Fuß- und Kniegelenk stabilisieren. Das rechte Bein anwinkeln, maximal bis auf Hüfthöhe. Nun das Bein leicht nach außen drehen, anschließend zurück in die Ausgangsposition. Mehrmals wiederholen, anschließend Seite wechseln.

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Iliopsoas-Dehnung

Oberschenkel-Dehnung

Wer regelmäßig Sport betreibt, sollte das Dehnen nicht vergessen, um einer Überbelastung der Muskelfasern und Sehnen vorzubeugen: Eine ausgeprägte Schrittstellung einnehmen, das zu dehnende Bein in Richtung Boden verlagern. Nun die Hüfte vorsichtig nach vorne schieben. Diese Position einige Zeit halten, vorsichtig lösen, Seite wechseln.

Das rechte Bein nach hinten anwinkeln, mit der rechtem Hand am Sprunggelenk festhalten. Fuß in Richtung Gesäß ziehen. Das Knie zeigt nach unten. Den Bauch anspannen, um ein Hohlkreuz zu vermeiden. Position einige Zeit halten, vorsichtig lösen, Seite wechseln.


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Fußball: Die häufigsten Verletzungen Eine sehr dynamische Sportart mit Körperkontakt – das macht Fußball zu einer verletzungsanfälligen Sportart. Intensive StartStopp-Bewegungen belasten Muskulatur und Gelenke stark, weshalb Muskelverletzungen wie Muskelzerrung oder -faserriss ganz oben auf der Liste der Verletzungen stehen. Weiters kommt es oft zu Verletzungen an den Gelenken. Bänderrisse im Sprunggelenk oder im Knie kommen durch die Dynamik im Spiel bzw. im Zweikampfverhalten ebenfalls oft vor: Besonders häufig treten Bänderrisse im Sprunggelenk oder Risse des vorderen Kreuzbandes auf.

„Das heißt, das Training muss sehr umfangreich und komplex aufgebaut sein – sicherlich dynamischer als das Training für einen Skifahrer oder Golfspieler“, so Pall. Was für Fußball gilt, gilt auch im Skisport: Man kann und soll sich gezielt auf die Saison vorbereiten. Eine Garantie dafür, dass es zu keiner Verletzung kommt, hat man nicht, „doch kann man durch gezieltes Training das Verletzungsrisiko deutlich minimieren“. Ein wichtiger Punkt dabei: das Aufwärmen.„Jeder Rennfahrer wärmt sich vor seinem Rennen auf. Aber wer von uns macht das? Leider nicht sehr viele. Der durchschnittliche Skifahrer fährt mit dem Auto zum Lift, steigt ein, schnallt die Ski an und ab geht's in die Abfahrt“, erläutert Pall die klassische – und falsche – Vorgangsweise. „Der Körper wird völlig unvorbereitet massiv belastet und gestresst. Dieses Vorgehen erhöht die Verletzungsgefahr deutlich.“ Tatsächlich benötigt man für eine gute ­Skisaison hauptsächlich Kraft, Koordination und Ausdauer. „Eine gut trainierte Rumpfmuskulatur ist von großem Vorteil, um eine ausreichende Rumpfstabilität zu erreichen“, so Pall. Diese unterstützt die für das Skifahren notwendigen Ausgleichsbewegungen, während ­Bein-, Hüft- und Rückenmuskulatur Gelenke und Wirbelsäule Studie zu Knieverletzungen bei Frauen: G Ruedl, I Linortner, A Schranz, C Fink, K Schindelwig, W Nachbauer, M Burtscher (2009): Distribution of injury mechanisms and related factors in ACL-injured female carving skiers. Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy, Nov;17(11):1393-8. Epub 2009 July 10

schützen. „Generell gilt: Das v ­orbereitende Skitraining sollte sehr funktionell gestaltet sein. Großes Augenmerk sollte auf das Zusammenspiel der stabilisierenden und der dynamischen Muskulatur gelegt werden.“

ALLES ANDERS So, nun hat man brav trainiert, hat sich gut aufgewärmt, ist auch in Sachen Material up to date – und trotzdem passiert's. Unfall, Verletzung, ab zur Behandlung. Warum passieren gewisse Verletzungen überhaupt? Was sind die Ursachen, wo liegen Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten? Diesen Fragen geht die ­medalp in Zusamenarbeit mit Dr. Gerhard Ruedl, Assistenzprofessor am Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck, nach. „Jedes Jahr starten wir ein Forschungsprojekt“, berichtet medalp-Geschäftsführer Alois Schranz. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen finden weltweite Resonanz, sie werden in den einschlägigen Journals von den USA bis Japan veröffentlicht. Und meistens sind es Ergebnisse, die nicht nur die wissenschaftliche Neugier befriedigen, sondern darüber hinaus einen direkten, praktisch anwendbaren Nutzen mit sich bringen. „Frauen“, sagt Ruedl, „haben beim Skifahren ein erhöhtes Risiko für eine Knie­ verletzung.“ Aber das ist noch nicht alles. „Außerdem haben Frauen auch ein deutlich höheres Risiko, einen Kreuzbandriss zu erlei-

❱❱ Frauen haben beim Skifahren im Vergleich zu Männern ein ­erhöhtes Risiko, eine Knie­ verletzung zu erleiden. ❰❰ Dr. Gerhard Ruedl, Sportwissenschaftler

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Diagnostik den Bedürfnissen angepasst

Aufwärmen vor dem Skifahren sollte selbstverständlich sein, plädiert medalp Physio­therapeut Maximilian Pall für mehr Bewusstsein für die Bedürfnisse

Sportdiagnostik ist die Grundlage jedes professionellen Trainings für Leistungssportler. Aber auch ambitionierte Hobbysportler finden Antworten auf Fragen wie: Was und wie soll ich trainieren? Wie fit bin ich wirklich? Das Ziel der Sport­diagnostik an der Sportclinic Zillertal ist es, Athleten und Einsteiger nach modernsten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen zu beraten und ihr Training zu optimieren, sodass Trainingseinheiten, die nicht den gewünschten Erfolg bringen, ab sofort der Vergangenheit angehören und realistische Ziele in Angriff

genommen werden können. „In unserer Zusammenarbeit mit Vereinen aus den Fußballbundesligen, der österreichischen Handballbundesliga und Athleten aus verschiedenen Individualsportarten dürfen wir uns über tolles Feedback freuen“, so Sportwissenschaftler Armin Wierer. „Doch zeigt sich auch, dass sich unser System der Analyse gezielt in den Betriebssport integrieren lässt. Über den Spagat zwischen Leistungsoptimierung auf der einen Seite und der Gesundheitsförderung auf der anderen können wir in der Sportclinic Zillertal ein weites Spektrum der Beratung abdecken und mit praktischen Tipps und Tricks für den (Trainings-) Alltag weiterhelfen.“

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des Körpers.

HORMONGESTEUERT

den. In anderen Sportarten ist das Risiko sogar acht Mal so hoch.“ Das verblüfft. Und natürlich kommt die Frage: Warum? „Dafür gibt es mehrere Erklärungsansätze“, so der Sportwissenschaftler. „Zum einen die Anatomie: Früher sagte man immer, Frauen hätten ein breiteres Becken, das stimmt aber nicht – Frauen haben einfach eine andere Geometrie, die aber auf jeden Fall dazu führt, dass bei Frauen die durchschnittliche X-Bein-Stellung größer ist als beim Mann.“ Und das ist für die Kniestabilität alles andere als ideal. Neben dem anatomischen Unterschied weisen Frauen auch in Sachen Muskulatur andere Gegebenheiten auf als Männer. „Zum einen ist der Anteil der Muskelmasse bei der Frau geringer bzw. der Anteil der Fettmasse höher. Darüber hinaus werden Muskeln aber offensichtlich auch anders angesteuert.“ Das bedeutet: Misst man die Muskelaktivität bei Mann und Frau, unterscheiden sich diese – bei ident derselben Bewegung. Dissertant Markus Posch untersucht in der medalp Sölden mittels Kraftmessplatte aktuell genau das: Hier versuchen sich Probanden am Selbstauslösetest – den jeder Skifahrer vor dem Gang auf die Piste machen sollte, um zu sehen, ob die Bindung sich im Notfall lösen lässt. Gemessen wurden einerseits die aufgewandte Kraft, andererseits auch die Muskelaktivität. Das Ergebnis verblüfft: 80 Prozent der Männer konnten die Bindung lösen, bei den Frauen waren es lediglich 30 Prozent – und das, obwohl die Bindungen ISO-konform eingestellt waren. Ruedl hat eine Erklärung.„Bei den Männern ist bei dieser Bewegung der Beuger im Oberschenkel gleichzeitig auch ein Schutz für das Kreuzband. Bei den Frauen hingegen ist bei derselben Bewegung hauptsächlich die Vorderseite des Oberschenkels aktiv: Frauen aktivieren also die Muskeln anders – hierbei wird aber auch das Kreuzband mitgezogen.“ Das ist eine weitere Erklärung für das höhere Verletzungsrisiko. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die geschlechtsspezifischen Hormone.

„Zu dieser Theorie wurden diverse Studien und Untersuchungen gemacht, auch wir haben den Einfluss von Hormonen auf das Verletzungsrisiko untersucht“, berichtet Ruedl. Die Innsbrucker Forscher kamen zum Ergebnis, dass das Risiko, einen Kreuzbandriss zu erleiden, für Frauen in der Zeit zwischen Menstruation und Eisprung deutlich höher ist als nach dem Eisprung. Zu diesem Ergebnis kommen auch andere, internationale Studien. „Nach der Menstruation steigt der Östrogenhaushalt an, nach dem Eisprung fällt er wieder ab“, erläutert Ruedl. „Scheinbar gibt es am Kreuzband Östrogenrezeptoren. Die Vermutung ist, dass Östrogen hier eine WeichmacherFunktion hat – aber man weiß es nicht genau.“ Unabhängig vom Wie bleibt die Tatsache bestehen, dass das Verletzungsrisiko höher ist. Aber

❱❱ Das Risiko für einen Kreuzbandriss ist in der Zeit zwischen Menstruation und Eisprung bedeutend höher. ❰❰  Dr. Gerhard Ruedl auf welche Weise nutzt man dieses Wissen? Ruedl lacht. „Man kann auf jeden Fall nicht den Urlaub entsprechend dem Menstruationszyklus buchen. Aber natürlich kann man das Risiko minimieren, wenn man sich der zusätzlichen Gefahr bewusst ist.“ Also auf jeden Fall die Bindung richtig einstellen und gut aufwärmen. Und apropos aufwärmen: Auch die Außentemperatur ist ein wesentlicher Faktor. Frauen erleiden nämlich umso eher eine Knieverletzung, je kälter ihnen zum Zeitpunkt des Unfalls ist. „Je kälter es ist, umso langsamer ist auch die Nervenleitgeschwindigkeit“, erklärt der Wissenschaftler die Hintergründe. In der Untersuchung dazu hatte man vier Temperaturzonen eingeteilt: Von unter minus zehn Grad Celsius bis über zehn Grad Celsius notierten die Rettungskräfte die Temperatur zum


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Zeitpunkt der Rettung. Während Knieverletzungen bei Männern zu keinem bestimmten Temperaturniveau gehäuft auftraten, zeigten die Frauen eine sehr deutliche Tendenz, sich bei kälteren Temperaturen häufiger am Kniegelenk zu verletzen. „Unsere klare Empfehlung an die Damen lautet also: Ziehen Sie sich im wahrsten Sinne des Wortes warm genug an!“ Während die Wissenschaftler also regelmäßig neue interessante Details über Verletzungsgrund und -häufigkeit zutage fördern, können sie auch vermeintlich Richtiges widerlegen. „Zwei Drittel der Unfälle passieren am Nachmittag“, sagt Ruedl. Das erklärte man bislang immer mit klassischen Ermüdungserscheinungen nach einem Tag auf der Piste. „Allerdings hat diese Logik einen Haken: Man weiß nicht, wann die Patienten auf die Piste gegangen sind und wie viele von diesen zwei Dritteln erst am Nachmittag mit dem Skifahren begonnen haben.“ Eine gute Frage – die prompt untersucht wurde. In der medalp wurden die Patienten unter anderem nach der subjektiven Einschätzung ihrer Müdigkeit gefragt. „Interessant ist das Ergebnis: Der Großteil der Befragten hat sich in der ersten Stunde auf der Piste am Kreuzband verletzt. In den ersten drei Stunden waren es 50 Prozent, der weit überwiegende Teil ohne Ermüdungserscheinungen.“

BINDUNGSANGST

Up to date bleiben

Nochmal zurück zu der Untersuchung von M­arkus Posch in der medalp Sölden: Nur 30 Prozent der Frauen konnten die ISO-konforme Bindung lösen – was stimmt hier nicht? „Es gibt in der ISO-Norm keinen Frauenfaktor“, bestätigt Ruedl. In Frankreich wurde diesbezüglich ein Vorstoß unternommen: Eine nationale Kampagne propagierte, die Bindung für Frauen um 15 Prozent leichter einzustellen. Und tatsächlich gingen die Knieverletzungen um 20 Prozent zurück. „Allerdings wurden die Studien zu jenem Zeitpunkt gemacht, als der Carving-Ski auf den Markt kam, der zwar zu mehr Schulterverletzungen führte, entgegen allen Erwartungen aber die Knieverletzungen reduziert hat“, erklärt Ruedl den Grund, warum die Ergebnisse der Untersuchung angezweifelt wurden. ­Gemäß ISO könnten Frauen ihre Bindung aber um 15 Prozent leichter einstellen. „Aber wer weiß das schon?“, fragt der Sportwissenschaftler. Wer es weiß, der sollte es allerdings unbedingt tun – die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Und so schließt sich der Kreis: Von der Prävention über die Versorgung der Verletzung bis hin zur Ursachenforschung – die medalp fasst ihren Auftrag weit. Und nimmt ihn ernst.  ❖

Interne Weiterbildungen und Trainings der Unfallchirurgen stehen in der medalp genauso regelmäßig am Programm wie Schulungen der OP-Teams, die zum Ziel haben, Abläufe immer weiter zu optimieren – im Sinne der mit Sorgfalt erarbeiteten und laufend erweiterten Vorgaben des haus­internen Qualitätsmanagement-Systems nach ISO-Richtlinien. „Die kontinuierliche Verbesserung ist eine der wichtigsten Säulen für die Patientensicherheit“, erklärt Melitta Kirchmair, in der medalp für das Qualitätsmanagement verantwortlich. „In unserem Haus finden regelmäßig Schulungen statt – ­mindestens eine pro Woche.“

Auf der ersten Spur

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ute Teams brauchen für ein harmonisches Miteinander auch abseits des Berufs Möglichkeiten, sich auszutauschen und Kraft für den Alltag zu tanken. Und was wäre für die Geschäftsführer der medalp – als waschechte Tiroler quasi auf zwei Brettern groß geworden – dafür besser geeignet als ein Besuch auf der Piste? Gesagt, getan. Und so wurde die „Erste Spur“ in ­ Fiss ­ befahren: Strahlender Sonnenschein und beste Schneebe­dingungen begrüßten das Team bei seiner Ankunft am frühen Morgen, um 7.30 Uhr. Nach der sportlichen Betätigung gab es ein zünftiges Bergfrühstück in der Zirbenhütte, wo nicht nur über berufliche Belange gesprochen wurde, sondern auch heitere Anekdoten für beste Unterhaltung sorgten. ❖

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Superlativ-Gelenke Das größte und das beweglichste: Knie und Schulter sind überaus komplexe Gelenke. Ist das Zusammenspiel in ihnen gestört, merken wir das sofort: Unsere Bewegungsfreiheit ist massiv eingeschränkt – und wir haben Schmerzen.

Wenn die Schulter schmerzt Schulterschmerzen, die viele verschiedene Ursachen haben können, treten entweder akut oder chronisch auf. Dahinter können das „Impingementsyndrom“ (Engpasssyndrom), akute Verletzungen, Entzündungen oder Verschleißerscheinungen stecken. Meistens gehen die Schmerzen von den Weichteilen aus, also von den Muskeln, Sehnen, der Gelenkkapsel oder dem Schleimbeutel. Die Schmerzen, insbesondere chronische, die sich in den Alltag einschleichen, schränken die Beweglichkeit der Schulter mehr oder weniger stark ein. Der Betroffene neigt dazu, die Schulter zu schonen, um Schmerzen zu vermeiden und ändert Bewegungsabläufe, was wiederum zu einseitigen Belastungen und noch mehr Schmerzen führt. Eine Abklärung der Ursache und dementsprechende Therapie ist also unbedingt notwendig.

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s sind die Schmerzen in der Nacht, die so quälend sind. Untertags hält sich der Schmerz in Grenzen, solange man in Bewegung ist. Aber charakteristisch für das Engpasssyndrom ist der Ruheschmerz. „Das Engpasssyndrom ist die häufigste Ursache für Schulterschmerzen“, erklärt medalp-Geschäftsführer und Unfallchirurg Manfred Lener. Und sicher kein Problem, das von allein verschwindet. Die Schulter ist ein Geflecht aus Muskeln, Kapseln und Bändern – es gibt wenige starre Strukturen, die ihre Beweglichkeit einschränken würden. Allerdings inkludiert Flexibilität gleichzeitig auch eine geringe Stabilität, weshalb die Schulter wesentlich anfälliger für Verletzungen ist als andere Gelenke. Die möglichen Arten der Verletzungen sind vielfältig, allerdings sind bei der Schulter in der überwiegenden Zahl der Fälle die Weichteile betroffen, also Muskeln, Sehnen oder Schleimbeutel. Im Fall des Engpasssyndroms ist es eine Sehne, die Probleme macht, die sogenannte Supraspinatussehne. „Im Lauf der Zeit kann die Durchblutung der Sehne sich verschlechtern, wodurch sie anschwillt“, erklärt Lener. Die Sehne, die unter dem Schulterdach liegt, beginnt durch die Vergrößerung am Knochen zu scheuern, was ziemliche Schmerzen verur­ sacht – die der Betroffene allerdings nicht direkt in der Schulter wahrnimmt, sondern meistens in den Arm ausstrahlen. Eine weitere Ursache ist eine Kalkablagerung in der Sehne, ebenfalls durch Durchblutungsstörungen bedingt, die eine Ablagerung von Kalksalzen begünstigen. Die dabei ablaufenden Entzündungsprozesse verursachen Beschwerden. „Auch ein sich chronisch entwickelnder Sehnenriss“, so der Unfallchirurg, „kann ein Engpasssysndrom auslösen.“

ADÄQUAT BEHANDELT Zunächst wird versucht, das Engpasssyndrom konservativ zu behandeln, also mittels Physio­ therapie oder durch Gabe von Kortison, was ein Abschwellen der gereizten Sehne begünstigt. „Verbessern sich die Beschweden nicht oder tritt die Schwellung erneut auf, sollte eine Arthros­ kopie durchgeführt werden“, erklärt Lener. Als arthroskopische, subakromiale Dekompression oder einfacher als Acromioplastik


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Rotatoren­ manschette

bezeichnet man diese Methode: „Man erweitert das Schulterdach und schafft Platz für die Sehne, wodurch Reibung vermieden wird. Ist Kalk vohanden, wird dieser abgetragen.“ Ist die Sehne gerissen, kann sie in vielen Fällen durch eine Naht repariert werden. Ist die Verletzung aber zu groß oder ist es eine „alte“ Verletzung, würde diese Methode nichts mehr bringen. In diesem Fall ist eine „Sehnenumleitung“ die Methode der Wahl: „Anders als beim Knie, wo ein gerissenes Kreuzband durch eine körpereigene Sehne komplett ersetzt werden kann, werden in der Schulter Sehnen lokal versetzt – das nennt man Muskeltransfer“, erläutert der Experte. Die Infraspinatus- und die Supraspinatussehne – zwei der vier Sehnen, die die Rotatorenmanschette bilden – können teilweise durch den Musculus latissimus dorsi, der von der Schulter zum Oberarm hinzieht, ersetzt werden, indem man diesen von seiner Position aus der Achselhöhle löst und nach oben in die Schulter

Schultereckgelenk Schulterdach (Acromion) Schleimbeutel Supraspinatussehne Oberarmkopf Lange Bizepssehne Oberarmknochen

lokal versetzt

Schlüsselbein Supraspinatus Coracoid Gelenkpfanne Gelenkkapsel Schulterblatt

Bizeps

de Maßnahmen. Das ist besser, als irgendwann später einen Defekt zu behandeln.“ Je jünger der Patient ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Schulter – ohne operativen Eingriff – instabil bleibt. Dabei ist die Operation keine komplizierte Sache – in doppelter Hinsicht: Zum einen sind keine großen ❱❱ Anders als beim Knie, wo ein Schnitte notwengerissenes durch dig, der Eingriff wird mimimalinvaeine Plastik ersetzt werden siv ausgeführt, die kann, werden in der Schulter Arthroskopie dauert zudem nicht Sehnen . ❰❰  länger als circa Dr. Manfred Lener eine halbe Stunde. „In den Knochen zieht. Der große Brustmuskel dient hingegen als wird ein Anker gesetzt, der die Gelenklippe mit Ersatz für den Musculus subscapularis, den stärder Gelenkkapsel fixiert. Die Chance, dass es ksten Innenrotator des Schultergelenks. Durch wieder anheilt, ist sehr gut. Vor allem bei sportihn können wir den Arm an den Körper heranlich aktiven Menschen ist eine Stabilisierung sowie wegführen und zur Seite heben. „Durch bereits nach der ersten Luxation zu empfehlen“, diesen Transfer können Bewegungen nicht erläutert Manfred Lener. Nach der Arthroskopie mehr so wie im natürlichen Zustand ausgeführt ist erst einmal Ruhe angesagt – drei Wochen werden, es ist aber eine sehr gute Möglichkeit, lang kommt ein Schultergurt zum Einsatz, wowieder schmerzreduzierte Funktionalität zu erbei bereits in der zweiten Woche mit physioreichen, wenn die verletzte Sehne nicht mehr therapeutischer Mobilisation begonnen wird. repariert werden kann.“ Neben dem Engpasssyndrom und Sehnenrissen stellt die Instabilität des Schultergelenks, REIBEREIEN also Verrenkungen, eine weitere Ursache von Schmerzen in der Schulter dar. „Hier hat sich Ist die Schulter das beweglichste Gelenk unseres bei den Behandlungsstrategien einiges getan“, Körpers, ist das Knie das größte. Hier leis­tet jeder konstatiert Manfred Lener. „Während man Teil Präzisionsarbeit – die auch notwendig ist, früher bei einer Erstluxation nicht operiert hat, damit wir alltägliche Bewegungen verrichten sondern abgewartet hat, ob sich das Gelenk können. Das Knie ist ein Dreh-Scharniergelenk, wieder von allein stabilisiert, ist es heute gänes stellt die Verbindung zwischen drei Knochen gig, den Schaden zu beheben.“ In der medalp dar: Kniescheibe, Schienbein und Oberschengroup bereits seit Langem gängige Praxis – aus kelknochen laufen hier zusammen – zu eng gutem Grund: „Warum sollte man anatomische darf der Kontakt aber nicht werden, ansonsten Verhältnisse nicht wiederherstellen? Wenn wir kommt es buchstäblich zu „Reibereien“. Desim MRT sehen, dass die ganze Gelenklippe halb sind zum einen die Gelenkflächen von abgelöst ist, ergreifen wir sofort stabilisierenOber- und Unterschenkelknochen mit einer

Kreuzband

Bänder

Bewegte Anatomie Die Schulter ist das beweglichste Kugelgelenk des menschlichen Körpers: Gebildet vom Oberarmkopf und der Gelenkpfanne des Schulterblattes, wird das Gelenk vor allem durch die umgebende Muskulatur gesichert. Der Schultergürtel wird durch zwei Knochen auf jeder Schulterseite gebildet: durch die beiden Schlüsselbeine und die Schulterblätter. Das Schulterblatt hat zwei Knochenvorsprünge – das Schulterdach (Acromion) und den Rabenschnabelfortsatz (Coracoid). Stabilisiert wird das Schultergelenk vor allem durch vier Muskeln und deren Sehnen – die Rotatorenmanschette. Die vier Muskeln (Supraspinatus, Infraspinatus, Teres minor und Subscapularis) ziehen vom Schulterblatt zum Oberarmknochen, wo ihre Sehnen ansetzen und sich manschettenförmig um den Kopf des Oberarmknochens legen. Der Raum unter dem Schulterdach hat oft mit Verschleißproblemen zu kämpfen. Der hier liegende Schleimbeutel soll das Gleiten zwischen Sehnen und Schulterdach ermöglichen. Ist er entzündet, verursacht das Schulterschmerzen. In Relation zu seiner Beanspruchung gesehen, hat das Schultergelenk einen eher schwachen Bandapparat – dieser besteht lediglich aus vier Bändern.

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Oberschenkel­ knochen

Kniescheibe Hinteres Kreuzband Vorderes Kreuzband Meniskus

Das Knie Das Kniegelenk, das größte und kräftigste Gelenk des menschlichen Körpers, besteht aus zwei Einzelgelenken – dem Kniescheibengelenk und dem Kniekehlgelenk. Beide gemeinsam ermöglichen eine gelenkige Verbindung zwischen drei Knochen – der Kniescheibe, dem Schienbein und dem Oberschenkelknochen. Zwischen den verschiedenen Knochen gibt es engen Kontakt – damit dieser reibungslos bleibt, sind die Gelenkflächen mit Knorpel überzogen. ­Dazwischen liegen die Menisken – der Innen- und Außenmeniskus. Durch seine Sichelform ist der Innenmeniskus weniger beweglich als der halbrunde Außenmeniskus.

Außenband Innenband Wadenbein Schienbein

Knorpelschicht ausgestattet, zum anderen gibt es als Extra-Dämpfung noch zwei Menisken. Für Stabilität sorgen zahlreiche Bänder, etwa die Seitenbänder oder die beiden Kreuzbänder, die ihren Namen der Tatsache verdanken, dass sie sich in ihrem Verlauf überkreuzen. Spielen diese Teile einwandfrei zusammen, ist reibungslose Bewegung möglich. Wie schnell es damit vorbei sein kann, zeigt sich alltäglich auf Skipisten, Fußballplätzen oder auch einfach nur als Ergebnis ungeschickter Bewegungen. „Meniskusverletzungen sind sicher die häufigsten Verletzungen am Knie“, erklärt Alois Schranz. Oft werden sie aber nicht bemerkt, weil sie manchmal gar keine Schmerzen verursachen. „Ist der Schmerz nur vorübergehend, empfehlen wir meistens abzuwarten. Wird es nicht besser, ist eine Arthroskopie notwendig –

❱❱ Ein Kreuz­band­ersatz sollte in den ersten 48 Stunden nach der Verletzung durchgeführt w ­ erden – oder erst wieder nach sechs bis zwölf Wochen. ❰❰ Dr. Alois Schranz manchmal verschwinden die Beschwerden aber schnell wieder. Ist es ein frischer Riss, kann man diesen mit einer speziellen Nahttechnik fixieren. Ist es hingegen Verschleiß oder der Riss in einer Zone, in der die Durchblutung nicht mehr gut ist, ist das nicht mehr möglich.“ Denn jede Heilung ist „auf Blut angewiesen“: Nur dann kommt es zur Heilung für die notwendige Narbenbildung. Während früher eine Meniskusoperation am offenen Knie durchgeführt wurde und der

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­ atient anschließend sechs Wochen lang einen P Gips tragen musste, ist es heute dank minimalinvasiver Chirurgie ein schonender Eingriff ohne anschließend notwendiger Fixation, der es dem Patienten ermöglicht, innerhalb kürzester Zeit wieder auf zwei gesunden Beinen zu stehen.

STABILITÄT HERSTELLEN Ein Meniskusriss beeinflusst im Wesentlichen nicht die Stabilität des Knies. Genau das ist aber eine typische Begleiterscheinung von Bänderrissen – deshalb spricht man in diesem Fall auch von einem instabilen Knie. Für die Wahl der Therapie ist die Art des Risses entscheidend, wobei Risse der Seitenbänder oder Kreuzbandrisse, oft auch in Kombination, am häufigsten vorkommen. Während Außen- und Innenbänder – etwa durch funktionelle Schienung des Knies – wieder heilen können, ist das bei gerissenen Kreuzbändern in der Regel nicht möglich. Mit einer Ausnahme: „Sind nur die Fasern des Bandes gerissen, aber die Hülle intakt, ist die Chance gut, dass es sich wieder stabilisiert.“ Operativ wird die Heilung in diesem Fall dadurch unterstützt, indem am Ansatzpunkt des Bandes am Oberschenkel kleine Perforationen in den Knochen gesetzt werden: Stammzellen gelangen so aus dem Knochen in die Hülle und unterstützen die Narbenbildung. „Etwa 20 Prozent der Kreuzbandverletzungen können wir mit dieser Methode behandeln.“ Anschließend an den minimalinvasiven Eingriff trägt der Patient sechs Wochen lang eine Schiene, die mit der Zeit immer weitere Beugung zulässt. Dann beginnt die Physiotherapie. „Eine häufige Begleitverletzung bei Kreuzbandrupturen sind speziell Außenmeniskusverletzungen. Auch diese fixieren wir während des Eingriffs gleich mit.“ Aktuell laufen Studien für eine völlig neue kreuzbanderhaltende Methode. Hierbei wird ein spezielles Implantat zur Unterstützung des beschädigten Bandes in das Gelenk eingebracht. „Das Implantat übernimmt kurzfristig die Funktion des Kreuzbandes, welches sich in der Zwischenzeit stabilisieren kann“, erläutert Schranz diese neuartige, biomechanische Methode, die besonders schonend ist, da keine andere Sehne entnommen werden muss. Allerdings funktioniert diese Variante nicht bei allen Kreuzbandrissen.


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ERSATZ SCHAFFEN Ist das Kreuzband komplett gerissen, hängt das weitere Vorgehen von der Ausriss-Stelle ab: Befindet sich der Riss am Schienbein, was eher selten ist, wird immer auch ein Stück des Knochens mit herausgerissen. In diesem Fall kann das Band mit dem Knochen wieder befestigt werden. Das Kreuzband muss nicht ersetzt werden. Reißt es am Oberschenkel oder im Verlauf des Bandes, benötigt man einen Kreuzbandersatz. Dabei ist die Zeit ein entscheidender Faktor. „Der große Vorteil, den die medalp group bietet, ist der, dass wir Untersuchung, Diagnostik und Behandlung innerhalb eines Termines duchführen“, erklärt Lener. Andernorts warten Patienten nach dem klinischen Befund oft ein bis vier Wochen auf einen MRT-Termin. „Dann kann aber nicht mehr gleich operiert werden, denn eine Kreuz­bandersatz-Operation sollte in den ersten 48 Stunden nach der Verletzung durchgeführt werden – oder erst wieder nach sechs bis zwölf Wochen.“ Das hat einen Grund: Bei einer Kreuzbandverletzung wird das Knie mit Blut gefüllt, der Körper versucht, die Verletzung zu heilen. Das zusätzliche Blut muss aufgenommen werden, die Durchblutung wird also massiv gesteigert – nach fünf bis zehn Tagen ist dieser Prozess am Höhepunkt. „Würde man in dieser Zeit operieren, würde das für den Körper eine erneute Verletzung darstellen“, so Schranz. In dieser hochentzündlichen Phase könnte eine Operation eine überschießende Reaktion auslösen, was zur Folge hätte, dass die Kniekapsel komplett vernarbt und Beweglichkeitsprobleme entstehen, eine sogenannte Arthrofibrose. Operiert wird folglich nur dann, wenn der Zeitpunkt es zulässt, der Patient also direkt nach der Verletzung in einer der medalp-Kliniken eintrifft. Bei der Kreuzbandersatzplastik wird das beschädigte Band durch eine Sehne ersetzt, die man in der Regel aus den Hamstrings, den drei Muskeln an der Rückseite des Oberschenkels, entnimmt. Diese Ersatzplastik ist immer eine Annäherung an das originale Kreuzband – eins zu eins ersetzen kann man es nicht. „Bei der Operation geht es in erster Linie um die Platzierung, um die Punkte am Oberschenkel und am Schienbein, an denen man die Ersatzplastik ansetzt. Hiervon ist auch die Funktion abhängig“, erklärt Schranz die Tatsache, warum Routine bei diesem Eingriff so entscheidend ist. An der medalp hat man diese Erfahrung, die schlussendlich die notwendige Präzision ermöglicht, die für jeden einzelnen Eingriff erforderlich ist. Das Wissen, seine Gesundheit in erfahrene Hände legen zu können, gibt ein gutes Gefühl. ❖

Neuralgische Punkte Die medalp group konzentriert sich auf das Wesentliche – auf i­hre Kernkompetenzen. Und gerade deshalb ist sie in höchstem Grad professionalisiert. Schulter: Arthroskopische Operationen bei Sehnenverletzungen und Instabilitäten sowie chronischen Schulterschmerzen

Arthroskopische Operationen am Ellbogen

Konservative und operative Bruchversorgungen an der gesamten oberen

Operative und konser-

und unteren Extremität

vative Behandlung von

vom Kniegelenk bis

Sehnen- und Bänder-

zum Fuß

verletzungen

Arthroskopische Meniskusoperationen und KreuzbandersatzPlastiken, Operation der instabilen Kniescheibe

Arthroskopische Operationen am Sprunggelenk, Korrektur-Operationen am Fuß (z.B. Hallux valgus)

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Das Instrumentarium Von seinem Umfeld bekommt der Patient im OP in den wenigen Minuten, bis die Narkose wirkt, nicht viel mit. Das hochtechnologische Equipment verdient aber allemal einen genaueren Blick.

Auf den Monitoren sehen die Chirurgen die Bilder, die eine arthro-

Alles unter Kontrolle: Das Anästhesiegerät

skopisch eingeführte Kamera aus dem Inneren des Körpers sendet.

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1 Der Patientenmonitor zeigt dem OP-Team alle relevanten Werte: Blutdruck, Sauerstoffsättigung, EKG, Atemdruck – alle wichtigen Parameter werden hier aufgezeichnet und zentral in der Patientenakte gespeichert.

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2 Über Motorpumpen werden – computergesteuert und vom Anästhesisten überwacht – Schmerz- und Narkosemittel verabreicht.

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3 Hier befindet sich die Anästhesie­gas-Dosier­ ungseinheit – genau abgestimmt auf den Patienten.

4 Das Kompakt-Atemsystem

Bei der ambulanten Vollnarkose kommen Verfahren zum Einsatz,

sorgt für kontrollierte Beatmung.

bei welchen die Narkosemedikamente im Normalfall über eine Vene verabreicht werden. Nur sehr selten ist es notwendig, Narkosegase über die Lunge zu geben.

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Die im OP-Saal üblichen LEDLampen haben den entscheidenden Vorteil, dass sie sehr helles Licht liefern, aber keine Wärme abgeben.

Am Ort des Geschehens: Der Arthroskopieturm

1 Ein Xenon-Licht schafft – über ein Arthroskop eingeführt – im Inneren des Körpers optimale Lichtverhältnisse. 2 Der Shaver: Das Gerät verfügt über rotierende Messer und Feilen, mit deren Hilfe Gewebe geglättet werden kann. Das überschüssige Material wird mit Flüssigkeit herausgespült. C-Bogen wird das mobile Röntgengerät genannt, das intraoperatives Röntgen ermöglicht, wichtig beispielsweise bei Knochenbrüchen.

3 Über eine Rollenpumpe wird Arthroskopieflüssigkeit in das Gelenk gepumpt, um den Chirurgen freien Zugriff zu ermöglichen. Im Vergleich zum Gas, das in der Anfangszeit der minimalinvasiven Chirurgie zum Einsatz kam, hat die Flüssigkeit den Vorteil der exakten Druckregulierung. Das Gelenk wird aufgeblasen und gleichzeitig auch von Geweberesten befreit und durchgespült. 4 Der Waper: Mithilfe von Strom kann die Elektrode Gewebe verdampfen. Der große Vorteil ist, dass damit behandelte Regionen nicht bluten.

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Am Standort Zillertal ist die Sportclinic ein Fixpunkt für die Region, ihre Bewohner ­sowie Gäste – im Winter wie im Sommer, an sieben Tagen in der Woche. Herr Grassegger, wie hat sich die Sport­ clinic Zillertal in den mittlerweile acht Jahren ihres Bestehens in der Region ent­ wickelt?

Horst Grassegger, Geschäftsführer der Sportclinic Zillertal

In den vergangenen Jahren hat sich die Sportclinic Zillertal immer mehr zu einem wichtigen Partner im Rahmen des Rescue Managements für Ski- und Bergunfälle entwickelt. Die zentrale Lage direkt am Rand von Mayrhofen bietet Patienten, Ärzten und Rettungsdiensten aus den umliegenden Skigebieten eine ideale Anlaufstelle für die fachärztliche Versorgung von Sportunfällen. Kurze Wege für Rettung und Hubschrauber sowie die Präsenz der umliegenden praktischen Ärzte ermöglichen ein effizientes und flächendeckendes Versorgungssystem und steigern die Verfügbarkeit bestehender Einsatzkräfte extrem. Schwerpunktspitäler werden so versorgungsorientiert entlastet. Deren Ressourcen können adäquat eingesetzt werden.

Die „One-Stop“-Strategie zeichnet alle Standorte der medalp group aus – was be­ inhaltet sie? Um die organisatorische Dimension bewältigen zu können und dabei dennoch ein hohes Maß an Servicequalität aufrechtzuerhalten, setzt die Sportclinic auf den Einsatz modernster Diagnos-

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tik. In einem Aufenthalt können neben der Untersuchung MRT (Magnetresonanztomographie) sowie CT (Computertomographie) durchgeführt werden, um die Entscheidung zur weiterführenden Behandlung rasch treffen zu können.

Die medalp bemüht sich aktiv um gute Zu­ sammenarbeit mit Versicherungen zuguns­ ten der Patienten. Warum? Nachdem in unseren Kliniken in der Wintersaison regelmäßig nahezu 80 Prozent ausländische Patienten zu versorgen sind, sehen wir es auch als unsere Pflicht, Kos­tensicherheit zu schaffen sowie die Möglichkeiten nach der Behandlung bis zum Ende ihres Aufenthaltes mit den Patienten durchzugehen. Die transparente Preispolitik der gesamten medalp group hat Verhandlungen mit zahlreichen Versicherungen aus dem Ausland ermöglicht, welche in Direktverrechnungs-Vereinbarungen für die Behandlung gemündet haben. Nach jahrelangem Ringen ist es nun auch gelungen, mit zahlreichen holländischen Versicherungen eine direkte Verrechnung bei Skiunfällen zu ermöglichen. Der höhere Nutzen für die Patienten liegt auf der Hand, mussten sie doch früher mit dem sogenannten „Skibomber“ – oft schmerzhaft – nach Hause geflogen werden.


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Hand in Hand. Der Allgemeinmediziner am Land hat in seinem Ar­ beitsalltag eine Reihe differenzierter Krankheitsbilder zu betreuen, die eine große Herausforderung darstellen können. Ist man noch in einem Tourismusgebiet tätig, Dr. Herwig erweitert sich das Spektrum auf vielschichtige Art und Weise. Der Gast empfindet Kunczicky, Krankheit oder Unfall immer als Notfall, der auch noch andere Probleme mit sich bringt: Er kann seinen gewohnten Arzt nicht konsultieren, es gibt Unstimmigkeiten ärztlicher Leiter mit der Versicherung oder der geplante Urlaub muss abgebrochen werden. Hier der Sportclinic ist neben dem fachlichen Spektrum auch eine Portion Empathie notwendig, um solch Ungemach zu meistern. Insbesondere ein akutes Unfallgeschehen, das unverhofft und plötzlich eintritt, erfordert neben der fachlichen auch eine administrative und ausrüstungsmäßige Kompetenz des All­ gemeinarztes. Er ist primärer Ansprechpartner des Verunfallten und erledigt entweder die gestellte Aufgabe selbst oder es ergibt sich in der Abfolge der Behandlung die Überweisung zu weiteren Partnern mit hoher Versorgungskompetenz. Dabei können Erstuntersuchung, Röntgen, eventuelle Ruhigstellung und Schmerz­ bekämpfung bereits eingeleitet werden. Gerade die Röntgenuntersuchung mit vielfach verwendeter digitaler Entwicklung hat eine neue Dimension der unfallchirurgischen Betreuung im Niedergelassenen-Bereich gebracht. Bilder sind nunmehr qualitätsverbessert zu beurteilen und können auch mittels telemetrischer Übertragung und Speicherung weiterverarbeitet werden. Eine Zweitstrahlenbelastung mit Wiederholung der Aufnahme ist meistens nicht mehr notwendig, zu guter Letzt kann auch eine fachärztliche Beurteilung vorab mit Planung einer Operation vom Standort des Allgemeinmediziners gemacht werden und so dem Patienten eine rasche und erfolgsorientierte Behandlung in umfassender Art geboten werden. Weitere Bildgebung mittels Computertomographie – MRT oder CT – kann so rasch geplant und die Diagnose mit Behandlung nach dem Grundsatz „just in time“ umgesetzt werden. Durch die wohnortnahe Betreuung in der Sportclinic in Mayrhofen profitieren sowohl Einheimische als auch die Urlaubsgäste in hohem Maße.

Symbiose. Für uns als Unfallchirurgen ist die vorhandene Infrastruktur (Röntgen, CT, MRT, OP-Räumlichkeit) gepaart mit hoher Kompetenz bei Pfle­ ge und Administration sowie Kollegenschaft die ideale Voraussetzung für die Behandlung unserer Patienten. Die Operationsräume sowie anästhesiologische Begleitung sind professionell mit uns abgestimmt, sodass wir die meisten unserer Patienten im Hause versorgen. Im Winter kann die hohe Patientenhäufigkeit gut bewältigt werden und in der Nebensaison können auch chronische Beschwerden am Bewegungsapparat umfassend behandelt werden. In der Sommersaison 2015 werden wir neben dem Montag und Donnerstag, wo am Nachmittag auch die geplanten Operationen durchgeführt werden, am Mittwoch, von 10 bis 14 Dr. Ingo Soraruf, Uhr eine Spezialordination einrichten. An diesem Tag werde ich wechselweise mit leitender Unfallmeinem operativ tätigen Kollegen Dr. Robert Mair vier Stunden lang für spezielle Fragestellungen zur Verfügung stehen. Hier werden vornehmlich Terminpatienten, chirurg die selbstständig oder auf Überweisung von ihrem Hausarzt mit Problemen am Bewegungsapparat im Allgemeinen, speziell aber im Bereich des Knies und der Schulter zu uns kommen, behandelt bzw. beraten. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, an diesem Tag Beratungsgespräche über eventuelle prothetische Versorgung bei Hüft- oder Kniegelenksarthrosen durchzuführen. Diese Operati­ onen können wir auf Wunsch auch im Sanatorium Hochrum bei Innsbruck stationär durchführen. Die Vor-. und Nachbehandlung kann wieder in der Sportclinic in Mayrhofen erfolgen.

Trotz des naturgemäß extrem starken ­Winters verfolgt die Sportclinic ein Ganzjah­ reskonzept. Wer profitiert davon? Durch die hohe Schulungsanforderung unserer Mitarbeiter haben wir fast ausschließlich Ganzjahresstellen für das gesamte Personal. Dem tragen wir im Zillertal mit längerer Öffnungszeit im Sommer – sieben Tage die Woche – und erhöhter Leistungsbereitschaft Rechnung. Zudem haben sich im Erdgeschoß der Klinik Facharztpraxen etabliert, die das fachärztliche Spektrum im hinteren Zillertal erweitern. So

haben wir neben der Unfallchirurgie auch eine Hautfacharztpraxis, eine Praxis für Chirurgie und Gefäßchirurgie sowie Radiologie und ­ plastisch-ästhetische Chirurgie. Damit kann insbesondere auch den einheimischen ­Patienten ­ganzjährig ein attraktives medizinisches Angebot offeriert werden, welches in Verbindung mit dem im Zillertal ansässigen Hausarzt nutzbar gemacht wird. Außerhalb der Wintersaison werden neben Sportverletzungen auch zunehmend Arbeits- oder Haushaltsunfälle versorgt. ❖

LEISTUNGEN AN DER SPORTCLINIC ZILLERTAL ORDINATIONEN – (Sport)Unfallchirurgie – Radiologie mit Computer­ tomographie (CT) und Magnetresonanztomo­ graphie (MRT) – Dermatologie – Gefäßchirurgie – Physiotherapie – Sportwissenschaften – Anästhesie – Allgemein-/Präventivmedizin

OPERATIONEN Unfallchirurgisch – Gelenkschirurgie – Kreuzbandchirurgie – Frakturversorgung – Metallentfernung – Arthrosebehandlung – Hüft- und Kniegelenkspro­ thetik (Privatklinik Hochrum)

Plastisch-ästhe­ tische Chirurgie – Fettabsaugung – Gesichtschirurgie – Straffungs-OP – Brustkorrekturen – Faltenbehandlung – Laserchirurgie – Minimalinvasive Venenchirurgie

Info & Beratung In den Ordinationen werden wöchentlich Info- und Bera­ tungstermine geboten: Haut: Montag und Donnerstag Gefäß: Mittwoch Plastische & ästhetische Chirurgie: Dienstag Unfallchirurgie: täglich, bei akuten Beschwerden auch ohne Termin

KONTAKT: T +43 5285 78485 office@sportclinic.at www.sportclinic.at

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Einen Schritt weiter Das Energiekonzept der medalp ist auf höchste Effizienz ausgelegt. Feintuning ist das Schlüsselwort des ausgefeilten Systems, das permanent überwacht wird.

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60.000 Euro

120.000 kWh

400.000 kWh

Energiekosten spart die medalp durch Fein­ justierungen ein – pro Jahr!

produziert die 250 Quadratmeter große Solaranlage jedes Jahr.

wurden seit Herbst 2011 gespart. Das entspricht 40.000 Litern Heizöl.


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E

s ist weniger eine Frage des Wollens, sondern vielmehr des Könnens. Diese Erfahrung machten die Geschäftsführer der medalp in den letzten drei Jahren immer wieder. Mit der Planung und dem Bau der neuen medalp bei der Trofana in Imst wurden auch in energietechnischer Hinsicht entsprechende Strukturen geschaffen: Als die medalp ihren Betrieb aufnahm, war der Energiehaushalt Chefsache. Immerhin hat man einen Profi im Haus. Manfred Lener, einer der drei Geschäftsführer, beschäftigt sich bereits seit 20 Jahren damit, Energie so effizient wie möglich einzusetzen. „Das war immer schon mein Anliegen – auch privat“, beschreibt Manfred Lener sein Hobby – ein überaus praktisches und nachhaltiges, ist es doch dieser Leidenschaft zu verdanken, dass die medalp in Sachen Energie neue Maßstäbe setzen kann.

FEINABSTIMMUNG

Und jetzt? „Jetzt sind es 1000 Euro im Jahr.“ Verblüffend ist es, was auch nach der Installation eines an und für sich bereits energiesparenden Konzepts noch machbar ist, zugleich erschreckend, wie viel Energie sinnlos vergeudet wird. Auf jeden Fall eine Angelegenheit, die der med­alp im Gesamten und

❱❱ Ein nachhaltiger und aktiver Beitrag zur Ressourcenschonung liegt uns am ­Herzen – Verantwortung zu übernehmen, ist ein Muss. ❰❰ Dr. Manfred Lener, Dr. Alois Schranz

Seine umfassenden Erfahrungen brachte Lener bereits bei der Planung der neuen ­medalp ein. „Nur die Feinadaptierungen fehlten noch. Auf Basis der Visualisierungen, die uns genauen Aufschluss über die Werte geben, können wir die Prozesse laufend beobachten, analysieren und gegebenenfalls adaptieren“, erklärt der Mediziner. Was sich aus seinem Munde lapidar anhört, ist in Wahrheit ein hochkomplexes Unterfangen, das einen enormen Grad an Professionalisierung erfordert. Doch es macht sich bezahlt – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. „Gegenüber der Grundeinstellung, wie sie von den ausführenden Firmen eingerichtet wurde, können wir durch zahlreiche Feineinstellungen mindestens 60.000 Euro jährlich einsparen“, zeigt sich Geschäftsführer Alois Schranz begeistert ob der Passion seines Kollegen. Dabei wurden an der Hardware nur minimale Veränderungen vorgenommen. „Beispielsweise wurden zwei Grundwasserpumpen mit jeweils 30 kW Leistung eingebaut – eine Leistung, die wir nur im Extremfall brauchen“, erläutert Lener. „Verabsäumt wurde aber eine Lösung für den Normalbetrieb, der deutlich weniger Leistung erfordert.“ In der ersten Zeit nach Inbetriebnahme fiel das noch niemandem auf, die Pumpen liefen quasi durch. Und dann flatterte die erste Stromrechnung ins Haus – für einen Zeitraum von knapp zehn Monaten schlugen besagte Pumpen mit sage und schreibe 17.000 Euro zu Buche. Manfred Lener fackelte nicht lange. „Ich schaltete eine 750-Watt-Pumpe dazwischen. Damit können wir 95 Prozent des laufenden Betriebs abdecken.“ Wären die Pumpen weitergelaufen, wären Kosten von über 20.000 Euro entstanden.

­ anfred Lener im Besonderen am Herzen liegt. M Der Chirurg ist jeden Tag online und checkt die Werte, nachjustiert kann immer werden. Denn Feinheiten sind es, die schluss­endlich enorme Einsparungen bringen.„In zahlreichen Gebäuden könnte man mindes­tens 50 Prozent – ohne Qualitätsverlust – durch Optimierung der vorhandenen Systeme einsparen“, sagt Lener, der betont, dass die medalp viel inves­tiert habe, um ein optimales System zu erhalten – aber erst die Optimierung des Gesamten habe zum gewünschten Ergebnis geführt. Dazu zählt auch die sinnvolle Nutzbarmachung von Energie, die eigentlich verloren wäre – etwa mittels Tiefent­ladung von Solarenergie. „Unsere Solarpuffer fassen 12.000 Liter. Liegt die Temperatur unter 30 Grad Celsius, bringt es nicht mehr allzu viel, es ist also einiges im Puffer, das man nicht mehr nutzen kann. Diese Niedertemperaturbereiche entladen wir nochmals mit einer Wämepumpe, holen also die Energie aus diesen Puffern erneut heraus und können so die gesamte Restwärme ausnutzen“, beschreibt Lener den Vorgang. Diesen zahlreichen Verbesserungen und Adaptierungen ist es zu verdanken, dass das Haus unterm Strich eine in höchstem Maße erstaunliche Energiebilanz aufweist. Aber so ist es eben in der medalp. Wird etwas in Angriff genommen, tut man es mit Leidenschaft, Konsequenz und Ehrgeiz. Und dem Willen, das Bestmögliche zu erreichen.  ❖

Drei Mal Energie Die medalp verfügt über drei Systeme, mittels derer Energie zugeführt wird. Erdgas wird für die Hochtemperaturbereiche, also Dampferzeugung, Sterilisationen und Luftbefeuchtung, eingesetzt. Brauchwasser muss zwecks Borrelienschutzes eine ständige Temperatur von über 60 Grad Celsius aufweisen – das schafft man im Wesentlichen mit Gas, im Sommer mit Sonnenenergie. Die thermische Solaranlage umfasst 250 Quadratmeter Fläche und ist damit eine der größten in Tirol. Seit Inbetriebnahme im Spätherbst 2011 konnte man hiermit 400.000 Kilowattstunden einsparen – das entspricht 40.000 Liter Heizöl. Grundwasser wird zur Kühlung eingesetzt, im Winter in Verbindung mit einer Wärmepumpe zum Heizen.

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Die Nachwuchs-Retter Im Notfall können jene Menschen Leben retten, die über entsprechendes Wissen verfügen. Deshalb unterstützt die medalp Erste-Hilfe-Ausbildungen.

Gemeinsam für den Nachwuchs „Dr. Hermann Köhle ist ein unersetzlicher Partner unseres Teams. Bereits jahrelang nimmt er sich mit größter Geduld Zeit für den Arztvortrag im Rahmen des ErsteHilfe-Kurses für die HAK Imst. Sein Wort als Arzt hat natürlich Gewicht bei den interessierten jungen Erwachsenen. So hoffen wir auf stetes Interesse bei den Jugendlichen, die letztendlich bei Unfällen als Ersthelfer den Menschen nützlich sein können. Mein Dank gilt auch Prof. Andreas Schaber, HAK-Lehrer und Flugretter, sowie unserem Kollegen im Ruhestand Mag. Herbert Reiter. Er hat die Erste Hilfe an der HAK Imst zu einem Bestandteil des Schullebens gemacht. “ Mag. Thomas Mair Teamleitung Erste Hilfe, HAK Imst

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medalp-GF Hermann Köhle (re.) mit Erste-Hilfe-Schülern der HAK Imst: Regelmäßig gibt der Mediziner wichtiges und im Ernstfall lebensrettendes Wissen an die Jugendlichen weiter.

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ichtlich stolz ist er, zu Recht, ist es doch stets eine Freude, Wissen weiterzugeben und zu sehen, dass dieses Wissen auch begeistert angenommen wird. medalpGeschäftsführer Hermann Köhle ist bereits seit einigen Jahren ehrenamtlich dabei in Sachen Erste-Hilfe-Ausbildung an der Handelsakademie Imst, in deren Rahmen er den Arztvortrag hält. „Die jungen Teilnehmer sind überaus motiviert und aktiv dabei – das Unterrichten macht mir sehr viel Freude“, so Hermann Köhle, der weiß, dass es im Ernstfall sehr oft Kinder und Jugendliche sind, die Erste Hilfe leisten – eher als so mancher Erwachsener. Nur 23 Prozent der Österreicher trauen es sich zu, im Notfall Erste Hilfe zu leisten – je besser die Ausbildung, desto geringer die Berührungsangst. Wer richtige Alarmierung, stabile Seitenlage, Herzdruckmassage und anderes nicht nur vom Hörensagen kennt oder aus einem lange zurückliegenden Erste-Hilfe-Kurs, kann im Ernstfall auch entsprechend reagieren – und damit Leben retten. „Wobei junge Menschen der Situation generell unbedarfter begegnen“, sagt Köhle. „Sie haben weniger Ängste, wenn es darauf ankommt, etwas zu tun und aktiv zu werden.“

BEREIT FÜR DEN ERNSTFALL Und vor allem haben sie auch das notwendige Wissen. Aktuell sind an der HAK Imst drei Help-Teams aktiv, die in Theorie und Praxis ausgebildet werden. „Nach Möglichkeit versuchen wir auch, den Lehrstoff durch Lehrausgänge zu vertiefen“, berichtet Thomas Mair, Lehrer und Projektleiter an der HAK Imst. Exkursionen führen die Schüler etwa in Krankenhäuser oder an Stützpunkte der Notarzthubschrauber, ebenso wie in die medalp, wo Hermann Köhle Abläufe, Räumlichkeiten und Gerätschaften erklärt. Ihr Wissen stellen die Schüler auch alljährlich unter Beweis. „Die Teilnehmer der Help-Teams, die aus fünf Schülern bestehen, können jährlich einmal an einem Landeswettbewerb des Österreichischen Jugendrotkreuzes und bei gutem Erfolg auch beim Bundeswettbewerb teilnehmen“, so Mair. „Die Teams der HAK Imst waren bereits öfters bundesweit erfolgreich, 2013 schaffte ein Team sogar die Goldmedaille im Bundesbewerb für Erste Hilfe.“ Und mehr als die Medaille wiegt das Wissen: Im Ernstfall sind diese jungen Menschen bereit.  ❖


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Der Spion, den wir pflegten D

er 24. James-Bond-Film „Spectre“ ist – zumindest für die medalp group und die Bezirksstelle Imst des Roten Kreuzes ein ganz besonderer, wurde doch die med­alp mit der medizinischen Versorgung der Filmcrew an allen Drehorten in Österreich betraut (Obertilliach in Osttirol, Sölden in Tirol, Altaussee in der Steiermark). Dabei sind den Tageskliniken derartige Anfragen nicht fremd. „Vergleichbare Aufgaben übernehmen wir immer wieder für diverse Veranstalter“, erklärt medalp-GF Alois Schranz. Bereits seit Jahren betreut die medalp etwa den Ötztaler Radmarathon oder

auch das Weltcup-Opening in Sölden. „Ist Flexibilität vonnöten und muss es im Ernstfall schnell gehen, kommen wir ins Spiel.“ Außerdem, und das dürfte wohl der wichtigste Grund sein: Die Produktionsfirma nimmt die Sicherheit ihrer Leute ernst – und da beauftragt man auch jene, die ihre Sache genauso ernst nehmen.„Das Team fordert hohe Standards in Sachen Sicherheit während der Filmarbeiten, weshalb auch die medalp beauftragt wurde, 007 im Dienste Ihrer Majestät zu unterstützen.“ In Tirol wurde unter anderem auf dem 3056 Meter hohen Gaislachkogel und im wegen seiner spekta-

Der Gletscher in Sölden bot eine beeindruckende Kulisse: Hier fanden die Dreharbeiten für den neuen James BondFilm statt. kulären Glasfronten bekannten Restaurant „ICE Q“ auf rund 3000 Metern Seehöhe gedreht. Im Einsatz war die medalp aber nicht erst bei den eigentlichen Dreharbeiten mit Daniel Craig und Co, sondern bereits bei den Probeaufnahmen im

Keine Angst!

V. li.: Wirtschaftsbund-Landesgeschäftsführer Helmut Kern, Manfred Lener und Alois Schranz (GF medalp), WK-Vizepräsidentin Martha Schulz, WK-Präsident Christoph Leitl, Horst Grass­ egger (GF medalp Group), WK-Tirol-Präsident Jürgen Bodenseer, Toni Prantauer (WK-Bezirksobmann Landeck), Hannes Staggl (Wirtschaftsbund-Bezirksobmann Imst), Joe Huber (WK-Bezirksobmann Imst).

Ein Bild gemacht I

m Februar stattete eine Delegation der Bundeswirtschaftskammer und der Wirtschaftskammer Tirol sowie des Wirtschaftsbundes der medalp in Imst einen Besuch ab. Die Interessensvertreter machten sich vor Ort ein Bild und zeigten sich beeindruckt von dem umfassenden und strukturierten Ablauf der Tagesklinik. WK-Präsident Christoph Leitl ließ es sich

November und Dezember 2014. Auf jeden Fall war es eine überaus interessante Erfahrung für alle beteiligten Rettungskräfte. Die Premiere des Films wird natürlich stilecht mit Martini – geschüttelt – genossen werden.  ❖

Was man aus guter Erfahrung schon kennt, davor braucht man sich nicht zu fürchten. Getreu diesem Motto freut sich die medalp, immer wieder Kindergartenund Schulklassen im Haus begrüßen zu dürfen. Die kleinen Besucher lernen verschiedene Abläufe spielerisch und in entspannter Atmosphäre kennen, Berührungsängste gibt es nicht. Am Ende des lehrreichen Besuchs darf eine kleine Stärkung natürlich nicht fehlen. Und sollte einmal ein „ernsterer“ Besuch notwendig sein, dann wissen die Kinder (und auch ihre Begleitpersonen) bereits, dass sie in der medalp jede Menge freundliche Menschen erwarten, die sich bestens um sie kümmern.

nicht nehmen, auch dem einen oder anderen Patienten seine persönlichen Wünsche für eine rasche Genesung auszusprechen – angesichts der hochqualitativen Betreuung und der Rundum-Versorgung nach jeder sorgfältigst ausgeführten Operation durch die erfahrenen Operationsteams quasi durchaus schon eine Selbstverständlichkeit.  ❖

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Sprache will gelernt sein D

ie logopädische Therapie sollte bereits im Kindergartenalter zwischen drei und sechs Jahren erfolgen, wenn Auffälligkeiten in folgenden Bereichen der Sprache, des Sprechens oder der Stimme auftreten:

Je früher man mit der Logopädie beginnt, desto einfacher und spielerischer kann man Gewohnheiten korrigieren und das Kind bestmöglich fördern.

Informationen zur logopädischen Therapie ­erhalten Sie von Iris Volderauer in der medalp Rehaclinic Imst. Terminvereinbarung unter Tel. +43 5418 511 470

• Sprachverständnis: Hat das Kind Schwierigkeiten, Aufforderungen im Alltag sowie einfache Geschichten und Gesprächsinhalte zu verstehen? Kann es auch nichtalltägliche Inhalte nur mit Mühe nachvollziehen? • Auditive Wahrnehmung: Kann das Kind Sprache erfassen und verarbeiten? Überhört es z.B. den Unterschied zwischen Nagel/Nadel, Mandel/Mantel? Hat das Kind Interesse an Geschichten ohne Bildern oder wird es dabei unruhig? • Wortschatz: Verwendet das Kind für unterschiedliche Begriffe den selben Ausdruck? Hat es für manche Dinge kein Wort? • Grammatik: Bildet das Kind mit fünf Jahren grammatikalisch weitgehend korrekte Sätze – Zeitformen, Artikel und Mehrzahlbildung? • Lautbildung: Gibt es Laute, die das Kind nicht

bilden kann oder durch einen anderen Laut ersetzt? „Suhe“ statt „Schuhe“ oder „Ludi“ statt „Rudi“? • Redefluss: Zeigt das Kind Laut-und Wortwiederholungen? Gibt es Blockaden am Wortanfang sowie im Wort oder Dehnungen von Lauten? Spricht das Kind so schnell, dass es über die eigenen Worte stolpert? • Stimme: Ist das Kind oft heiser? Spricht das Kind durch die Nase? • Mundmotorik: Kommt es beim Kind im Alltag zum Speichelverlust durch offene Mundhaltung? • Schlucken: Zeigt das Kind Abneigungen gegen eine bestimmte Konsistenz der Nahrung? Hat es Schwierigkeiten beim Kauen oder Schlucken? Bereits vor Schuleintritt sollte das Kind ein gutes Sprachverständnis, einen umfangreichen Wortschatz sowie die Bildung aller Laute beherrschen. Wichtig ist aber auch, dass sich Kinder im Kindergarten mit Freude mitteilen können und von Erwachsenen und Freunden verstanden werden. Je früher mit der logopädischen Therapie begonnen wird, desto einfacher und spielerischer können Gewohnheiten korrigiert und kann das Kind bestmöglich gefördert werden. ❖

Wirbelsäule im Fokus M Hochspezialisiert Diagnostik und Therapie von Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates sowie von Verletzungsfolgen stehen im Zentrum der alltäglichen Arbeit des kleinen, hochspezialisierten Teams der Orthopädie Landeck, dem neuesten Standort der medalp. Im Bild v. li.: Dr. Ulrike Butz, Dipl Sr. Alexandra Juen, Dr. Katja Tecklenburg.

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it seiner Ordinantion in der Orthopädie Landeck ist Dr. Wolfgang Kreil spezialisiert auf Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Wirbelsäule und der Bandscheiben. „Die Wirbelsäule besteht aus einem komplexen System von Einzelteilen, die beweglich miteinander verbunden sind. In ihrer Gesamtheit erfüllen sie die notwendigen statischen und dynamischen Funktionen“, erklärt Kreil. Die Degeneration der Wirbelsäule sei „die Zeche für den aufrechten Gang“, die wir alle zu zahlen haben, so der Mediziner. Einseitige, ungesunde Lebensweise und mangelnde Bewegung beschleunigen diese Abbauvorgänge, eine immens gestiegene Lebenserwartung trägt das ihre dazu bei. Durch exakte Erhebung der Krankheitsgeschichte, sorgfältige Untersuchung der Beschwerden und genaue Analyse der angefertigten Bilder

ist es in der Regel möglich, die Ursachen für die Schmerzen zu finden. „Die Wahl der Therapie hat immer eine Steigerung der Lebensqualität zum Ziel. Die meisten degenerativen Krankheitsbilder sprechen gut auf nicht-operative, ambulante Behandlungstechniken an.“ Diese Therapien werden von Kreil in der medalp Imst durchgeführt. Als Ultima Ratio besteht die Möglichkeit einer chirurgischen Vorgangsweise, wobei hier minimalinvasiven Techniken der Vorzug gegeben wird. „Grundsätzlich sind aber die besten Operationen jene, die vermieden werden können.“ ❖ Terminvereinbarung Praxis Dr. Kreil, Tel: +43 5262 67 205, Mail: praxis@dr-kreil.at


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REUTTE REUTTE

Tannheim

Achensee Achensee Perisau Perisau

Kramsach Kramsach

KUFSTEIN WÖRGL WÖRGL

Kundl Brixen Kundl Brixen WÖRGL sportclinic Jenbach sportclinic Achensee Ehrwald Jenbach Ehrwald Kramsach sölden zillertal Biberwier Perisau SCHWAZ Kundl Brixen Seefeld SCHWAZ Bichlbach Biberwier Seefeld Fügen Fernpass A-6450 Sölden/Ötztal / Dorfstrasse Elmen Platz 1 (A12, Exit 136) Fügen A-6460 Imst / Medalp 160 Stillupklamm Mayrhofen Fernpass INNSBRUCK Jenbach 830 / A-6290 Elmen Ehrwald INNSBRUCK Lermoos Nassereith sportclinic sportclinic Stanzach Kaltenbach Tel. +43 5418 51100 / Fax +43 5418 51100 111 Tel. +43 5254 30 sportclinic 003 / Fax +43 5254 30 003 11 Tel. +43 5285 78485 / Fax +43 5285 78485 99 Nassereith Kaltenbach Elbigenalp Biberwier SCHWAZ Elbigenalp imst sölden zillertal Seefeld Wattens info@medalp.com soelden@medalp.com office@sportclinic.at TELFS Wattens Hochfügen / www.sportclinic.at TELFS Fügen Zell a.a. Ziller Ziller Fernpass Elmen Hochfügen Zell INNSBRUCK HALL Holzgau IMST Holzgau A-6460 Imst / MedalpIMST Platz 1 (A12, Exit 136) A-6450 Sölden/Ötztal / Dorfstrasse 160 HALL Stillupklamm 830 / A-6290 Mayrhofen Nassereith Kaltenbach Gerlos Arzl 111 Ötz Kühtai Tel. +43Elbigenalp 5418 51100 / Fax +43 5418 51100 Tel. Kühtai +43 5254 30 003 / Fax +43 5254 30 003 11 Tel. +43 5285 78485 / Fax +43 5285Gerlos 78485 99 Arzl Ötz TELFS EllbögenWattens Wenns St. Anton am Arlberg Ellbögen MAYRHOFEN Wenns Hochfügen Zell a. Ziller info@medalp.com soelden@medalp.com office@sportclinic.at / www.sportclinic.at St. Anton am Arlberg MAYRHOFEN Jerzens HALL Zams Fulpmes Jerzens Holzgau Matrei Tux Zams Fulpmes IMST Matrei Umhausen Tux LANDECK Gerlos Umhausen LANDECK Arzl Ötz Kühtai Hintertux St. Leonhard Hintertux Ladis Ellbögen Steinach Prutz Wenns St. Anton am Arlberg St. Leonhard Ladis Steinach MAYRHOFEN See Fiss Prutz Jerzens Neustift LÄNGENFELDFulpmes Kappl See Neustift LÄNGENFELD Kappl Matrei Tux SerfausFissZams Umhausen Serfaus LANDECK Ischgl Ried Ischgl Hintertux Ried St. Leonhard Kaunertal Ladis Steinach Prutz Kaunertal See Fiss Neustift LÄNGENFELD SÖLDEN Kappl SÖLDEN Serfaus Pfunds Galtür Pfunds Galtür Ischgl Mittelberg Ried Kaunertal Mittelberg SÖLDEN Nauders Nauders Pfunds Galtür Obergurgl Vent Obergurgl Hochgurgl rehaclinic VentMittelberg reha orthopädie Hochgurgl imst aqua dome landeck Nauders Obergurgl Vent A-6500 Landeck / Urichstrasse 43/2 Oberlängenfeld 140 / A-6444 Längenfeld A-6460 Imst / Medalp Platz 1 (A12, Exit 136) Hochgurgl Bichlbach Bichlbach

sportclinic REUTTE Lermoos Stanzach Lermoos Stanzach imst

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Tel. +43 5418 51100rehaclinic 470 / Fax +43 5418 51100 411 imst rehaclinic@medalp.com

reha T +43 5253-64888 / F +43 5253-64888-640 aqua dome aquadome@medalp.com

Tel. +43 5442 64orthopädie 207 / Fax +43 5442 65 364 landeck ortholandeck@medalp.com

A-6460 Imst / Medalp Platz 1 (A12, Exit 136) Tel. +43 5418 51100 470 / Fax +43 5418 51100 411 rehaclinic@medalp.com

Oberlängenfeld 140 / A-6444 Längenfeld T +43 5253-64888 / F +43 5253-64888-640 aquadome@medalp.com

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07.04.14 14:01

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Alles unter einem Dach Die Philosophie der medalp group

Ordination

Diagnostik

Practice

Diagnostics

entspricht dem „One-Stop-Shop“Prinzip. Patienten werden von der Erstbehandlung über die Operation bis zur Rehabilitation in der postoperativen Behandlung vom selben Team betreut. Erstuntersuchung, Röntgen und Diagnostik werden in der Ordination durchgeführt und sind somit in Imst (Kassenpraxis) für jeden Versicherten zugänglich. Das Ärzteteam ist auf Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates spezialisiert.

Operation

Rehabilitation

Surgery

Rehabilitation

Spezielle Diagnose-, Operationsund Rehabilitationsleistungen werden in der Clinic durchgeführt und können über Unfall- und Privatversicherungen abgewickelt werden. Für Fragen steht Ihnen das Team der medalp group gerne zur Verfügung. medalp IMST: Tel: +43 5418 511 00 Mail: info@medalp.com

… everything under one roof. The philosophy of the medalp group subscribe to the “one-stop-shop” principle. The same team cares for the patient from the first visit, during surgery and through post-op treatment and rehabilitation. The first visit, x-rays and diagnostics take place at the (public insurance) practice, and are thereby accessible to all insured patients. Our physicians specialize in injuries to and diseases of the musculosceletal system. Special diagnostic, surgical and rehabilitation services and treatments take place at the clinic, and are covered by accident and private insurances. Please contact the medalp group if you have any questions. medalp IMST: Ph.: +43 5418 511 00 // info@medalp.com Sportclinic ZILLERTAL: Ph.: +43 5285 784 85 // office@sportclinic.at

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Sportclinic ZILLERTAL: Tel: +43 5285 784 85 Mail: office@sportclinic.at


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Im Überblick: Diagnostik-, OPund Rehabilitationsleistungen Overview of diagnostics, surgeries and rehabilitation treatments

Diagnostik

Operation

Diagnostics

Surgery

> Fachärztliche Untersuchungen > Digitales Röntgen > Röntgen > MRT > CT > Sonographie > Laboruntersuchungen

> Arthroskopische Meniskusoperationen > Arthroskopische Kreuzbandersatz­ plastiken > Operationen der instabilen Kniescheibe > Arthroskopische Operationen an der Schulter bei Sehnenverletzungen und Instabilitäten sowie chronischen Schulterschmerzen > Arthroskopische Operationen am Sprunggelenk > Arthroskopische Operationen am Ellenbogen > Konservative und operative Bruchversorgung an den gesamten oberen und unteren Extremitäten > Konservative und operative Behandlung von Sehnen- und Bänderverletzungen > postoperative Behandlung

> examination by specialist physician > digital X-rays > X-rays > MRI > CT > sonography > laboratory analyses

Ordination Practice > konservative Therapie > Wundversorgung > Gips- und Bandagenbehandlung > Orthesenbehandlung > Lasertherapie > radiale Stoßwellentherapie > Gutachten > conservative therapy > wound treatment > casts and bandages > braces > laser therapy > radial shockwave therapy > medical expert reports

> arthroscopic meniscus surgeries > arthroscopic cruciate ligament reconstruction > surgeries of the instable patella > arthroscopic surgeries of the shoulder with tendon traumas and instabilities as well as chronic shoulder pains > arthroscopic surgeries of the ankle > arthroscopic surgeries of the elbow > conservative and surgical fracture treatments of all upper and lower extremities > conservative and surgical treatments of tendon and ligament traumas > post-op care

Plastisch-ästhetische Chirurgie (Sportclinic Zillertal) Plastic-aesthetic surgery

> Straffungs-OP > Brustkorrekturen > Faltenbehandlung > Laserchirurgie > Minimalinvasive Venenchirurgie > liposuction > facial surgery > reshaping and firming > breast corrections > wrinkle treatment > laser surgery > minimally invasive vascular surgery

Rehabilitation Rehabilitation > Ambulante neurologische Rehabilitation nach Schlaganfällen und anderen neurologischen Erkrankungen > Orthopädisch-traumatologische Rehabilitation > Physiotherapie > Ergotherapie > Logotherapie > Unterwasser-Bewegungstherapie > Heilmassagen > Stromtherapie, Fango, Lymph­ drainage > outpatient neurological rehabilitation after strokes and other neurological conditions > orthopedic trauma rehabilitation > physiotherapy > ergotherapy > logotherapy > underwater movement therapy > medical massage > electrotherapy, fango, lymph drainage

> Fettabsaugung > Gesichtschirurgie

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Diagnostik und Bildgebung Diagnostics and imaging Der Diagnostikbereich umfasst neben den gängigen bildgebenden Verfahren – digitales Röntgen, Magnetresonanztomographie und Ultraschall – auch die Computertomographie für eine noch bessere und schnellere Diagnostik bei Knochenbrüchen und Gelenksverletzungen. Im Regelfall werden so schnell wie möglich – am selben Tag – die fachärztliche Diagnose durch klinische Untersuchung und komplexe Bildgebung erstellt und mit dem Patienten die konservativen und operativen therapeutischen Möglichkeiten besprochen. Aside from the established imaging methods like digital X-ray, MRI and ultrasound, our diagnostics department also has a CT scanner available. This way we can diagnose fractures and joint injuries even faster and more accurately. Using clinical examinations and complex imaging, our specialists diagnose the injury as quickly as possible. We then discuss the various conservative, surgical and therapeutic possibilities with the patient – normally all within one day.

Anästhesie und Operation In der ambulanten Anästhesie hat die Patientensicherheit höchste Priorität. Auch auf ein Wohlfühlambiente vor und nach der Operation wird großer Wert gelegt. Die Operationsräume entsprechen den neuesten internationalen Standards in Bezug auf technische, hygienische und sicherheitsrelevante Belange. Durch die hohe Patientenfrequenz (120.000 in den ersten zehn Jahren) und das enge Behandlungsspektrum haben die medizinischen Teams eine hohe Kompetenz und große Routine bei der Versorgung von Verletzungen und Erkrankungen am Bewegungsapparat. Mit bester technischer Ausstattung wird in voll digitalisierten OPs gearbeitet und sämtliche Operationen werden zum Zweck der Qualitätskontrolle und Transparenz video- und fotodokumentiert. Weiterbehandelnde Ärzte und Therapeuten haben dadurch wichtige Grundlagen für die weitere Behandlung. Selbst die Licht-, Farb- und Klangstimmungen werden während der Operation auf die individuellen Vorlieben der Operationsteams abgestimmt, um unter besten Bedingungen arbeiten zu können.

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Postoperative Behandlung Post-surgery treatments Im Aufwachbereich wird der Patient nach der Operation von einem eigenen Team aus Schwestern, Pflegern und Ärzten überwacht. Nach der postoperativen Überwachungsphase verbringt der Patient die weiteren Stunden in einer privaten Nachbetreuungseinheit. Kulinarische Verpflegung nach Wunsch und in Abstimmung mit dem Betreuungsteam, Sat-TV und Internet am Bett begleiten die medalp-Patienten wieder in ihren Alltag. Ruhe, gutes Service und die Möglichkeit, von den Angehörigen jederzeit besucht werden zu können, sorgen für Wohlbefinden und gute Genesung.

In the recovery room, the patient is cared for by a private team of physicians, nurses and orderlies. After the post-op recovery phase, the patient spends the following hours at a private aftercare unit. Individual meals in accordance with medical needs and patient’s wishes, satellite TV, and bedside Internet are medalp conveniences that make the time spent in recovery as pleasant as possible. Peace and quite, good service and the opportunity to have visitors anytime are other factors that contribute to general well-being and quicker recovery.

Anesthesia and surgery The safety of the patient is the main priority at the outpatient anesthesia department. We also take care to create a pleasant atmosphere before and after surgery. The operating rooms comply with the highest international standards regarding technical, hygienic and safety needs. Because of the wide range and high patient frequency (120.000 patients during the first ten years), our medical teams have collected an immense wealth of expertise and experience in treating traumas and conditions of the musculoskeletal system. We work with state-of-the-art technical tools in fully digitalized operating rooms. All procedures are recorded (photo and video) for transparency and quality control purposes. This way, we can

Für Fragen steht Ihnen das Team der medalp gerne zur Verfügung. medalp IMST: Tel: +43 5418 511 00 Mail: info@medalp.com

supply physicians and therapists who do follow-up treatment with important documentation. The medical team can even change the light, color and sound settings in the operating room to create an ideal working ambiance.

Sportclinic ZILLERTAL: Tel: +43 5285 784 85 Mail: office@sportclinic.at 29


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Physiotherapie In der medalp Rehaclinic in Imst werden Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Unterwassertherapie – in einem großzügigen Reha-Schwimmbad – bei orthopädischen, unfallchirurgischen und neurologischen Problemstellungen angeboten. Die hohe Kompetenz der Therapeutenteams und das Wohlfühl-Setup der Rehaclinic garantieren ein optimales Therapieergebnis. Die räumliche und interdisziplinäre Kooperation mit den Ärzten der medalp, den Krankenhäusern und den Ärzten in den umliegenden Bezirken bietet den Therapeuten den großen Vorteil, sich auf die individuellen Erfordernisse der Patienten konzentrieren zu können. Info: Die Abrechnung der Therapie erfolgt auf Wahlarztbasis. Die Verrechnungsabwicklung von Leistungen der orthopädisch-traumatologischen Rehabilitation und der neurologischen Rehabilitation kann gerne für Sie vom Sekretariatsteam der Rehaclinic durchgeführt werden. In the medalp Rehaclinic in Imst, we offer physiotherapy, ergotherapy, logotherapy and underwater therapy (in a large rehabilitation pool) to treat conditions of an orthopedic, surgical or neurological nature. The expertise of our therapeutic teams combined with the facility’s pleasant atmosphere, are two important reasons for optimal therapy results. The spatial and interdisciplinary cooperation of medalp’s physicians, the hospitals and other physicians in the surrounding re­gions allows our therapists to fully concentrate on our patients’ individual needs. Information: Therapy billing is made on a private basis. If you like, the office of the Rehaclinic will process your bills from orthopedic-trauma and neurological therapy.

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Physical therapy In der Rehaclinic Imst und im Aqua Dome in Längenfeld: Das Ziel der Physiotherapie ist die Wiederherstellung, Verbesserung bzw. Erhaltung der Bewegungsund Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers. Rehabilitation und Therapie bei Wirbelsäulenproblemen, nach Verletzungen, nach Operationen, bei neurologischen Beschwerden und als Prophylaxe. Therapeutische Leistungen: Mobilisierende Physiotherapie, Individuelle Trainingstherapie und Leistungsdiagnostik, Heilmassagen, Lymphdrainagen, Elektrotherapie, Ultraschalltherapie, Fangobehandlungen, uvm. Physical therapy at the Rehaclinic Imst and at the Aqua Dome in Längenfeld: At the Rehaclinic Imst and at the Aqua Dome in Längenfeld: The goal of physiotherapy is the rehabilitation, improvement and/or the maintenance of the body’s movement and function. It is used to counter spinal conditions after surgeries, injuries, pain, but also as prophylactic treatments. Therapeutic treatments: Mobilizing physiotherapy, individual training therapy, medical massages, lymph drainage, electrotherapy, ultrasound therapy, Fango applications, and much more.

Unterwassertherapie Underwater therapy Im Reha-Schwimmbad der medalp: Die Unterwassertherapie wird bei Verletzungen bzw. nach Operationen an Gelenken durchgeführt, um eine frühfunktionelle Mobilisation zu erreichen. Durch die Beschaffenheit des Wassers können Patienten Bewegungsabläufe leichter erlernen und somit Alltags­tätigkeiten wieder schneller durchführen. Erfolgreich eingesetzt wird die Unterwassertherapie auch bei Wirbelsäulen- und neurologischen Problemen. Underwater therapy in medalp‘s own rehabpool: We use underwater therapy after traumas and surgeries in order to quickly and gently mobilize the injured joints. Because motions are easier to practice in water, we find that our patients can return to everyday chores faster after having trained in water. Underwater therapy has also proven successful in treating spinal and neurological conditions.


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Ergotherapie Ergotherapy Die Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit im Alltag eingeschränkt sind. Das Ziel der Ergotherapie ist das Erhalten, Erlangen und Verbessern von persönlichen, geistigen und körperlichen Fähigkeiten für größtmögliche Selbstständigkeit. Ergotherapie in der Neurologie: nach Schlaganfall, bei Multipler Sklerose, Tumor, bei Verletzungen wie Schädel-Hirn-Trauma, Querschnittlähmung uvm. Ergotherapie in der Handrehabilitation: Frakturen, Nerven- und Bandverletzungen, bei R ­ heuma, Arthrose uvm. Weitere ergotherapeutische Leistungen: Anfertigung und Anbringung von Schienen, Paraffinbäder uvm. Ergotherapy supports and helps people of all ages who have a reduced capacity to handle everyday chores. The goal is to maintain, obtain and improve personal, mental and physical functions in order to reach as much personal autonomy as possible. Ergotherapy in neurological cases: after strokes, in cases of multiple sclerosis, tumors, cranio-celebral injuries, paraplegia, and much more Ergotherapy is also used for hand rehabilitation: fractures, nerve and ligament injuries, rheumatism, arthrosis and more. Further ergo therapy services include: manufacturing and fitting of braces, wax baths, and more

AlterG Das Antischwerkraft-Laufband AlterG – der neue Therapiestandard in Rehabilitation und Training: Die einzigartige Differenz-Luftdruck-Technologie des Antischwerkraft-Laufbandes® sorgt nicht nur für sichere und angenehme Therapie, sondern fördert gleichzeitig die Wiederherstellung eines natürlichen Gangbildes.

Logopädie Speech and language therapy Kommunikation gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen und stellt einen der wichtigsten Bestandteile des menschlichen Zusammenlebens dar. Das Ziel der logopädischen Behandlung ist die Wiederherstellung, Verbesserung oder Kompensation bei Problemen der Stimme, der Sprache, des Sprechens oder der Schluckfunktion. Logopädische Therapie bei: Sprachstörungen bei Kindern und Erwachsenen, Schluckstörungen, Stimmstörungen, Störungen der Sprache nach Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall oder anderen neurologischen Erkrankungen To communicate is a basic human need, and it is one of the most important components of human interaction. The goal of speech and language therapy is to rehabilitate, improve or compensate problems regarding the voice, language, speaking or swallowing functions. Speech and language therapy is used to correct speech imperfection in both adults and children, swallowing dysfunctions, voice problems, or to treat problems with speaking e.g. after a concussion for example a cranio-celebral injury, stroke or other neurological conditions.

The Anti-Gravity Treadmill AlterG – the new standard of care in rehabilitation and conditioning: The unique air-pressure lifting force technology of the Anti-Gravity Treadmill® enables a safe and pleasant therapeutic workout while promoting a natural gait pattern.

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KUFSTEIN KUFSTEIN KUFSTEIN

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Achensee Achensee Kramsach Achensee Kramsach Kramsach Perisau Perisau Perisau Jenbach Jenbach Jenbach

BichlbachBichlbach Bichlbach EhrwaldEhrwald Stanzach LermoosLermoosEhrwald Stanzach Biberwier Lermoos Biberwier Stanzach SeefeldSeefeld Biberwier Fernpass Elmen Seefeld Fernpass Elmen Nassereith Fernpass Elmen Elbigenalp Nassereith Nassereith Elbigenalp TELFS Elbigenalp TELFS

Holzgau Holzgau

Holzgau

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SCHWAZ SCHWAZ SCHWAZ INNSBRUCK INNSBRUCK

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LL TT II RR OOFulpmes

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Fügen Fügen Kaltenbach Kaltenbach Kaltenbach Zell a. Ziller Zell a. Ziller Gerlos Zell a. Ziller Gerlos MAYRHOFEN Gerlos

MAYRHOFEN unfallchirurgie therapie lifestyle MAYRHOFEN St. Anton am Arlberg

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St. Anton am Arlberg St. Anton am Arlberg

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Ischgl Ischgl Galtür Galtür

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Ellbögen Matrei Ellbögen Matrei Matrei Steinach Steinach Steinach

UmhausenLÄNGENFELD Neustift See Fiss Ladis Serfaus Prutz St. Leonhard See St. Leonhard Ladis LÄNGENFELD Prutz Kappl Fiss Ischgl See Ried Neustift LÄNGENFELD Neustift Kappl SerfausFiss Kaunertal Serfaus SÖLDEN Ried Pfunds Kaunertal Galtür Ried Kaunertal MittelbergSÖLDEN SÖLDEN Pfunds PfundsNauders sportclinic sportclinic Mittelberg Obergurgl Vent sportclinic Mittelberg sportclinic imst Hochgurgl sölden Nauders imst sölden Nauders Obergurgl Vent A-6460 Imst / Medalp Platz 1 (A12, Exit 136) A-6450 Sölden/Ötztal / Dorfstrasse 160 Obergurgl Hochgurgl Vent Hochgurgl Imst / Medalp 1 (A12, Exit111136) Tel. Sölden/Ötztal / Dorfstrasse 16011 Tel.A-6460 +43 5418 51100 / Fax Platz +43 5418 51100 +43A-6450 5254 30 003 / Fax +43 5254 30 003 Tel. +43 5418 51100 / Fax +43 5418 51100 111 info@medalp.com info@medalp.com

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med15  

Magazin der medalp group Tirol für Medizin, Sport & Lifestyle, Ausgabe 2015/16

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