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Hype Williams

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Marshall Jefferson

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Am 12. April jährt sich der Aufbruch der Menschheit ins All zum 50. Mal: Im April 1961 flog der Kosmonaut Juri Alexejewitsch Gagarin im Raumschiff Wostok 1 als erster Mensch in den Weltraum und umrundete die Erde einmal, bevor er wohlbehalten zur Erde zurĂźckkehrte. Danach war Gagarin der grĂśĂ&#x;te Popstar der Sowjetunion, der auch dem befreundeten Ausland die Ehre erwies. 1962 besuchte er Ă„gypten, also das Land, das 2011 fĂźr einen neuen Aufbruch steht, mit dem sich

universelle Menschheitshoffnungen verbinden. Im direkten Vergleich kĂśnnte der Unterschied nicht grĂśĂ&#x;er ausfallen: während es in Ă„gypten soziale, politische und kulturelle Werte sind, die Anlass zum Optimismus bieten, grĂźndete sich die Zukunft fĂźr Gagarin und seine Zeitgenossen auf den vermeintlich unaufhaltsamen Siegeszug der Technik. Aber genau dieser Glaube an grenzenlose technische Machbarkeit scheint dieses Jahr endgĂźltig an einem Tiefpunkt angekommen.

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Wir haben uns seit Jahren daran gewĂśhnt, dass Bilder aus dem Photoshop-Säurebad kommen, insbesondere wenn sie ästhetisch etwas hermachen. Darauf, dass das Bild auf dieser Seite ohne Bildbearbeitungs-Software wie Photoshop entstanden ist, kommt man daher zunächst Ăźberhaupt nicht, der entsprechende Hinweis stĂśĂ&#x;t auf ausgeprägte Skepsis. Aber es handelt sich tatsächlich um ein One-Click-Photo, das durch das Arrangieren des Motivs in der sperrigen analogen Echtwelt und einen Druck auf den KameraauslĂśser entstand. Den Bild-Stunt hat sich der New Yorker Fotograf BĂŠla Borsodi ausgedacht und -getĂźftelt, der sich mit Stillleben zwischen drolliger Obskurität und glossy Warenwelten einen Namen gemacht hat. Die farblich geviertelte Szenerie hat Borsodi unterdessen fĂźr Freunde aus seinem Heimatland Ă–sterreich produziert, sein Foto ziert das Cover des Langspielers "Terrain" der elektronischexperimentellen Gruppe VLP. Hinter dem Pseudonym verbergen sich Pia Palme, Electric Indigo und JSX, die mit Subbass-BlockflĂśte, Synthesizern und Plattenspieler-Sound verwunschene Klanglandschaften erzeugen. Die Entstehung des Motivs kann man Ăźbrigens in einem Vimeo-Video bestaunen, das letzte Zweifel ausräumt, dass hier nicht alles mit analogen Dingen zugeht.

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Bei Anrufen und SMS spritzt der Kopfapparat jeweils etwas Zitronensaft in den Mund seines Erfinders Ian Page, der die Vorrichtung zwei Wochen lang trug, um herauszufinden, wie sich sein Verhältnis zum Handy verändert. Eigen-Rekonditionierung nach Pawlow, denn natßrlich regt Zitronensaft das Speicheln an. Nun gehÜrt Ian Page allerdings zu den Jungspunden, denen alte Säcke nachsagen, sie wßrden Netzkunst machen: interessante Ideen, trashig hingepfuschte Aktionen, meist mies dokumentiert und damit in der ungooglebaren Zone - weil nur dort die Fantasie walten kann? Wir wissen es nicht und so verhält es sich auch mit dem Rest der Geschichte, wie sie uns Netzkßnstler Ian Page - der Name ist aus

Suchmaschinenperspektive ßbrigens obervieldeutig unscharf - weismachen will. Aber der Plot ist bemerkenswert: Ian war seit acht Jahren daran gewÜhnt, auf das Vibrationssignal zu achten, trotzdem schwenkte der Fokus seiner Aufmerksamkeit sofort vom Rßtteln in der Hosentasche auf das Anspringen der Pumpe auf dem Kopf. Erster Effekt: Die lästigen Phantom-Anrufe blieben aus. Nach dem Experiment kehrte das eingebildete Vibrieren und Klingeln aber prompt zurßck, nachhaltig war die Verhaltensprägung also nicht. Und während das erwartete Speicheln beim Gedanken an Anrufe gänzlich ausblieb, reagierte Pages KÜrper nach einigen Tagen mit einer leicht allergischen Reaktion auf jeden Spritzer

Zitronensaft: "Mein Gesicht fing an zu brennen, auĂ&#x;erdem hatte ich erhĂśhte Temperatur." Um wie Pawlows berĂźhmter Hund auf bestimmte Ereignisse oder Gedanken mit Speicheln zu reagieren, mĂźsste man den Apparat unterdessen deutlich länger als zwei Wochen tragen, meint Page - wovon er naheliegender Weise absah, um sich einem neuen (Gedanken-)Experiment zu widmen: Durch geschickte Konditionierung soll sein KĂśrper einen Sinn fĂźrs Anschwellen der Mobilfunkwellen im Vorfeld von Anrufen oder SMS entwickeln.

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Die Bildwerdung im Prozessor verflßssigt die Fotoproduktion in immer abstraktere Sphären, beispielsweise mit Panoramaaufnahmen, fßr die der Nutzer nur noch die Digicam schwenken muss, den Rest erledigt die Technik selbstständig: Das Gerät registriert mittels Sensoren die Bewegung und nimmt eine Bildserie auf, die dann prompt und passgenau kombiniert wird. Heute noch als Taschenspielertrick bestaunt, werden die Video-Foto-Mash-up-Panoramen schon bald als Standard-Feature in durchschnittli-

chen Digi-Knipsen auch Schnappschuss-Usern die Fusion von Videokamera und Fotoapparat nahebringen. Am Ende dieser Entwicklung werden wir unter einer Kamera die Kombination aus Linse und Bildchip verstehen, die alle erdenklichen Bildarten ausspuckt, von still Ăźber bewegt bis zu animiert und gerendert. Und die kĂźnftige Hybrid-Kameraklasse kĂźndigt sich natĂźrlich nicht nur auf der Fotoseite an, auch Camcorder werden jenseits der Standbildfunktion als FotoTool entdeckt, das die Grenzen des Abbildbaren

weiter hinausschiebt, etwa beim Ablichten vorbeifahrender ZĂźge. Um die HD-Einzelbildserie zu einem Streifenfoto zusammenzusetzen, hat der japanische TĂźftler Masakazu "Matto" Matsumoto ein kleines Programm namens TrainScanner geschrieben, das als OpenSourceSoftware weiterentwickelt wird.

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Die Domspatzen aus Jena nehmen den Mund immer randvoll. Nicht nur mit Vodka. Nirgendwo hat Party und Kalauer so ein rundum irre-seriĂśses Klamauk-Kommunen-LebensgefĂźhl entwickelt wie in den kuscheligen Bergen und Tälern rings um die Windknolle. Und an diesen "FitzeFatzen" sind definitiv Marketing-Genies verloren gegangen, man denke an "Rave Strikes Back", "Get The Real Me Not At Myspace" oder "Vinyl Macht Sexy". So viele Ausrufezeichen kann man gar nicht denken! Dank Wighnomys, Hemman & Kaden, Taron-Trekka, dem Krause Duo, Kadebostan und all den anderen haben die letzten sieben Jahre gelehrt, dass ein Konsonant zuviel einfach besser rollt. Das Imperium um den Plattenladen Fatplastics, die Label Freude Am Tanzen und Musik Krause aus dem Schillergässchen, feiert fransiges Gefrickel vom fĂźnfzigsten Breitengrad in leichter Schräglage des Saaletaals mit einer solchen Nonchalance auf ihrem fĂźnfzigsten Release, dass man ihnen das verflixte dreizehnte Jahr kaum abnehmen will. Keine Frage, in der Hausstadt der beschwipsten Engel ist der bärige Basswumms immer noch KĂśnig, und das Motto, Freude Am Tanzen, steht so fatfĂźĂ&#x;ig mit beiden Beinen auf dem Boden der Jenenser Realphilosophie wie eh und je. Wenn ihr wisst, wer wer ist auf den Bildern ... Mail mit Betreff "Jenenser" an wissenswertes@de-bug.de, Preise abgreifen!

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 .&$,10.. '3*4$)&#3*4& Vom Fusion Festival ßber den Vinylhändler Decks Records bis zu Labels wie 3000 Grad, SAT oder Acker Records: Mecklenburg-Vorpommerns Szene prosperiert und bleibt eigen. Warum, erklären The Glitz, Schäufler & Zovsky und Mollono. Bass beim Strandspaziergang.

 40/40'"/"3$): #*-%6/(4ź57 Motorradrocker zeigen exemplarisch das Globalisierungs-Dilemma der westlichen Arbeiterklasse, gleichzeitig wurden sie zum Erfolgsmodell organisierter Kriminalität. Die TV-Serie Sons of Anarchy erklärt das neue, vor Widersprßchen triefende Rocker-Universum.

 ,"/"%" %63$)&*/"/%&3 Vor allem in Toronto ist in den vergangenen zwei Jahren eine Techno-Szene explodiert, die ihren ganz eigenen Sound definiert, wir steppen mit Art Department, My Favorite Robot, James Teej und Eddie C einmal durch und kippen Sirup drĂźber.

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*/)"-5   45"3561 03 – Bug One: Juri Gagarin, 50 Jahre bemannte Raumfahrt 04 – Spektrum: Elektronische Lebensaspekte im Bild   -0'* 10 – Hype Williams: Die zwei aus der SchieĂ&#x;bude   .64*,)½3&/.*5 14 – Bibio: Guter Sound hat Haare   -&(&/%& 18 – Marshall Jefferson: House Music – Not All Night Long

 ):1&8*--*".4 -0'*"64%&34$)*&44#6%& Hype ist der neue Hype! Dean Blunt und Inga Copeland verkehren die BlingBling-Universen des Namenspatrons und HipHop-Regisseurs in ihr Gegenteil. Machen sie LoFi wieder salonfähig?

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,"/"%" Art Department: Stilsicher Without You Eddie C: Bodenständige Abfahrten My Favorite Robot: Darkness bleibt funky James Teej: Minimal Soul mit Gesang

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.64*, FaltyDL: Dubstep im Weitwinkel Cosmin TRG: Bukarest Bass Meck Pomm Tschak: Frischer Wind von The Glitz & Co 13&God, Tied&Tickled Trio: Freestyle-Bande

  40 – 42 – 46 – 49 – 50 – 54 – 56 – 58 – 60 –

406/%%&4*(/ Sound Design: KĂśnigreich Wellenform Native Instruments: Pleasure Is Our Business Sampler: Geschichtsstunde in Hardware House in der Krise: Wider dem Sampling Electron Octatrack: Der Performance Sampler Audioease: Wenn der Raum zurĂźckruft Gegen das Gedudel: Der Raum muss besser klingen Neopren-Box: Analog-Studio in der Schweiz Siriusmo: Studio Raver

  62 – 64 – 68 – 73 – 73 – 73 –

'*-..&%*&/ Film, The Housemaid: Die Reichen sind die Ratten TV-Serie, Sons Of Anarchy: Globalisierte Motorradrocker Nintendo 3DS: Mobile Spielkonosole mit 3D-Display DVD, Four Lions: Britische Hobby-Terroristen Roman, Mund voll Zungen: Biotechnik-Porno-Sci-Fi Bildband, Doppelgänger: Digitale Menschenbilder

  .0%& 74 – Schmidttakahashi: Sampling en vogue 76 – Modestrecke: Schuhe auf dem Altar

.64*,)½3&/.*5#*#*0 Die Tracks auf Bibios zweitem Album changieren zwischen geschmeidigem Funk, harscher Elektronika und Folk-Songs. Wir haben mit Bibio jede Menge Musik gehÜrt und ßber deren Produktion gesprochen.

 4&37*$&3&7*&84 80 – Präsentationen: Jetztmusik, Donaufestival, etc. 82 – Reviews & Charts: Neue Alben und 12''s 86 – BNJMN: Stubenhocker bändigt Rave mit Elektronika 90 – Deep Space Orchestra: Versionen elektronischer Deepness 95 – Impressum, Abo & Vorschau 96 – Netz-Protokoll: Ăœberwachung Made in Germany 97 – Bilderkritiken: Sonneneruption & Krieg in Lybien 98 – A Better Tomorrow: Smoking sucks cock

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Inventar an Werkzeugen um das Gedächtnis abzufragen und SehnsĂźchte freizusetzen, etwas, das es der oft hermetischen Welt des Undergrounds erlaubte, einen fantasiehaften Dialog mit konsensuellen Arten der Erinnerung einzugehen. Im reduktiven Blendlicht der Mainstream-Medien wurde dies aber schnell zu einem Stichwort fĂźr eine billige Form des Revivals und eine Aufwertung von schlechtem Musikgeschmack." Ob Hype Williams eine neue Ausprägung von H-Pop darstellen oder aber schon den Bruch mit dieser Tradition, ist schwer auszumachen. Die Band taucht jedenfalls im selben Netzuniversum auf und teilt viele der erwähnten musikalischen Merkmale, ganz zu schweigen von dem Eindruck, den ihre Musik hinterlässt. Dean Blunt und Inga Copeland, die zwei kreativen KĂśpfe hinter dem Projekt, sind definitiv unfreiwillige Verwandte der Cliquen aus LA und Brooklyn, denn diese zwei Welten trennt nicht nur räumlich ein ganzer Kontinent. Ăœber dem Sound von Hype Williams hängen der dystopisch-grimmige Dunst urbanen Verfalls und ein fieser Londoner Witz statt der Heiterkeit eines sonnengebleichten Strandlebens amerikanischen an der WestkĂźste.

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Die Aufregung um Hype Williams begann vor etwa einem Jahr und seitdem erschienen bereits zwei hochgelobte Alben, Ăźber einen mittelgroĂ&#x;en Connaisseure-Kreis kam der Ruhm aber nicht hinaus. Und das obwohl diese Wissensgrenzen längst fragwĂźrdig sind, seit GroĂ&#x;organe wie der Guardian die neuesten Buzzbands im selben Tempo abfrĂźhstĂźcken wie dein favorisierter Underground-Blog. Zwei GrĂźnde, wieso der ganz groĂ&#x;e Hype-Williams-Hype wohl dennoch ausbleiben wird: Zum einen ist da ihr Katz-und-Maus-Spiel mit der Ă–ffentlichkeit, ihr vernebeltes Camouflage-Dasein im Netz hinter fremden Gesichtern und Rauchschwaden. Das verwirrt erstens und erweckt zweitens den Eindruck, dass sie sich unbedingt vor den Scheinwerfern der Medienaufmerksamkeit verstecken wollen. Inga gibt kaum Interviews, auch diesmal hat sie verzichtet. Beide zusammen später noch mal fĂźr ein Foto zu treffen war, gelinde gesagt, schwierig, und zu einem geraden Blick in die Kamera hat es schon nicht mehr gereicht. Dean zeigt sich im Gespräch aber offen und beteuert, ihre bescheidene Kommunikation mit der AuĂ&#x;enwelt liege ganz banal an der eigenen Verpeiltheit, sie seien einfach ständig mit ihrer Arbeit beschäftigt. Wozu auch stundenlanges Quarzen zählt, logisch. Grund Nummer Zwei, wieso Hype Williams wohl dauerhaft unter dem Radar der PopMassen fliegen, ist ihr musikalischer Auswurf, Spalter-Musik vor dem Herrn. Improvisierter Avantpop, akustische ZerreiĂ&#x;proben, Glo-Fi HipHop, you name it! Ihre Produktionen sind Lo-Fi von Anfang bis Ende, genial dilettantisch und affirmierter Amateurismus. Der Referenzrahmen, den Hype Williams dabei abstecken,

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ist allerdings amtlich. Im Ganzen klingt es, als hätten Cabaret Voltaire ihr "Voice Of America" in einer Post-HipHop-Zeit Ende der 90er aufgenommen und sich an deren Bruchstßcken bedient: Als Grundelement brummendes Kassettenrauschen und analoge Boom-Box, einen Bass voll stotterndem Funk und wunderschÜn naive Keyboard-Melodien, dazu kommen Overdubs aus Drones, Vocalsamples von MTV-Rappern, R'n'B-Sternchen und aus Cartoons, zuletzt noch lange, verzerrte Spoken-Word-Salven, deren Ursprung nicht mal Google kennt. UnßberhÜrbar ist das Vermächtnis von DJ Screw, also die primitiven Beats und Rap-Fetzen, gerne im Rßckwärtsgang, den Pitchregler dabei immer tief im Minus und Hometapes als zusammengekleisterte Cut-Ups wie Burroughs-Romane. Kommst du klar?

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Hype Williams' Mixtape fßr FACT legt weitere Einflßsse offen: Jede Menge Songs von Steely Dan, Deans erklärten Helden, Roots Reggae,

Grime, The Fall und noch mehr Pop aus vergangenen Tagen, ein verträumter Blick zurßck. Und dann ist da dieser eine Track, die Blaupause eines Hype Williams-Stßcks: "Suicide With An Escape Clause" aus Blue Jam, eine einst von Chris Morris konzipierte, ambiente Radioshow, die Ende der 90er auf BBC Radio 1 lief. Das Stßck, in dem ein Erzähler den absurden Verlauf eines Selbstmords schildert, ist Melancholie in Reinform, sanft unterlegt mit einem Loop, der unter die Haut geht. Ist es das, was hypnagogisch meint? Es fßhlt sich vertraut an, es ist ein ganz heimeliges Gefßhl, in dem man gänzlich aufgehen mÜchte, obwohl es einem das Herz unerträglich schwer macht. Und viel zu unbestimmt, um nostalgisch zu sein. Ganz wie "The Throning" von ihrem zweiten Album, eine verspulte Coverversion von Sades "The Sweetest Taboo". Pures Gefßhl, welches auch immer. Die neue LP "One Nation" fßhrt Hype Williams' Methoden, ihren Sound konsequent, sogar noch radikaler fort. "Wir haben in London auf der Frieze Art Fair gespielt, danach sind wir bei Denna zu-

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hause abgestürzt. Ein Kumpel brachte massenweise Mitsubishis mit, richtig gute Es, die haben wir alle genommen und einfach 48 Stunden lang aufgenommen, ohne zu schlafen. Was du also auf der Platte hörst, ist genau, was in dieser Zeit passiert ist, nichts war wirklich vorher überlegt. Das war bei den anderen Platten auch so, aber keine wurde so präzise in einem Take gemacht wie die neue."

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Wer ist das eigentlich, diese oben erwähnte Denna Frances Glass, deren Name immer im Zusammenhang mit Hype Williams fällt? Dean amüsiert sich köstlich über die allseitige Neugierde. Manches brauche man einfach nicht wissen. Aus Gründen. "Denna existiert, sie ist eine Freundin, die sich um Dinge kümmert und uns unterstützt. Sie ist ein großer Bestandteil des Projekts, sie ist genau genommen Hype Williams. Ich weiß dass es etwas seltsam ist, aber wir können nicht so viel über sie preisgeben, außer dass sie alles koordiniert." Für Personality- oder Celebrity-Geschichten fehlt ihm jedes Verständnis. Das lenke nur von der Kunst ab, denn selbstverständlich, nur darum gehe es. Aber unter uns: Dean ist in Hackney, East London und Inga in Estland aufgewachsen, sie haben sich vor Jahren in Englands Hauptstadt getroffen, machen seit 2008 gemeinsam Musik und andere Kunst und leben seit kurzem in Berlin. Allerdings hat Denna, so geht die Legende, das Projekt Hype Williams Anfang der 90er aus der Taufe gehoben, das die zwei seit ein paar Jahren weiterführen. "Das meiste, was Denna damals gemacht hat, kennen nicht mal wir", gibt Dean zu. Neben den offiziellen Vinyl-Veröffentlichungen liegt massenweise Zeug im Netz verstreut. Vor allem auf YouTube tummeln sich ihre Amateurfilmchen, die genau so aussehen, wie ihre Musik klingt: mit einfachsten Mitteln produziert, verlangsamt, rückwärts abgespielt, drogeninduziert, unvermittelt und herausfordernd. Ihr Clou besteht genau in dieser Zumutung: die Konsumenten in unserer durchgestylten Welt mit freiem Zugang zur ganzen Bandbreite von Mediengestaltung mit solch formalen, fast schon anstößigen Unzulänglichkeiten zu konfrontieren. Genau das macht die Werke von Hype Williams aus: die Unmittelbarkeit, das Unfertige, bei dem das kreative Moment viel bedeutender ist als jede Form der Postproduktion. Ihre Kunst direkt, roh und ohne Nachbessern. Dean kann keine Software bedienen, findet das auch gut so und gibt sich pragmatisch: "Es liegt vor allem daran, welche Mittel man zur Verfügung hat. Wenn du kein Geld hast und dennoch etwas aufnehmen will, holst du dir eben einen Taperecorder. Daran haben wir uns sehr gewöhnt. Man hat uns vorgeschlagen, in den 4AD Studios aufzunehmen, aber das will ich wirklich nicht. Außer unserem 8-Track kenne ich mich mit nichts aus, und für mich reicht das. Es ist so unmittelbar: Wir fangen an zu spielen, drücken auf 'Record', fertig."

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Die Tapes stapeln sich und ein Video nach dem anderen landet im Netz, bald auch Pornos und Boxvideos. Daneben fabrizieren die beiden auch ernste Kunst, wenn man so will, Skulpturen und Plastiken. "Ich bin gerade mit einer Nachstellung von Black Flags "TV Party"-Cover mit Tierpräparaten beschäftigt und Inga gestaltet Sachen aus Harz. Es kommt ständig Neues hinzu, und es gibt schon einen Haufen Pläne für die kommende Zeit." Es klingt verdächtig nach verklärter Künstlerromantik, wenn Dean über Selbstverständnis und Arbeitsethos redet: "Die meisten Menschen denken heute, dass jeder, der in irgendeiner Form Kunst macht, ein karrieristisches Ziel verfolgt. Ich glaube, dass man sich die eigene Kreativität nicht zwangsläufig aussucht. Das alles ist nicht sehr schlau, man könnte sich einen Job suchen, ein relativ vernünftiges Leben führen und beruhigt wissen, woher jeden Monat das Geld kommt. Aber es gibt Gründe, sich für diesen zurückgebliebenen Lebensstil zu entscheiden, wo man um 4 Uhr morgens aufwacht und Videos oder anderen Kram produziert. Das macht nicht wirklich Sinn, aber es fühlt sich wie eine Notwendigkeit an." Vollblutkünstler oder faule Tunichtgute? Kunst um der Kunst willen, hier und jetzt, wir sind viele, nur wir beide, und brauchen keinen! Die Chillwaver und Witchhouser drüben in den Staaten, sie alle gehen hier ganz sicher d'accord. Und doch - Hype Williams sind ihre eigene Szene, noch. Aber die Karriere lässt sich nicht ewig verneinen. Im März gehen sie mit Lee "Scratch" Perry auf Tour, sie werden einen Track für die bald erscheinende King Midas Sound RemixPlatte beisteuern und Dean spricht von einer kommenden Albumveröffentlichung auf einem "well known electronic UK-label", vielleicht ja auch Hyperdub. Klar, offensichtlich sind sie nun Teil von dem, was sie nicht interessiert, Teil von dem Business, das sie verachten, wie Dean unzweideutig erklärt: "Es basiert alles so sehr auf Vetternwirtschaft und anderem Dreck. Wir haben letztens mit Pariah gespielt, und der Typ machte mich wahnsinnig, sobald er nur den Mund aufmachte. Der hatte so richtigen Industrie-Sprech drauf, und ich dachte mir nur: Wovon zur Hölle redest du?! Jemand wie du wird nie irgendetwas von Bedeutung zustande bringen, wenn du deinen ganzen Geschmack nur an dieser 'next-bigthing'-Sache ausrichtest. So sollte Musik meiner Meinung nach nicht funktionieren." Ausgerechnet jetzt wollen sie auch noch ihren Namen ändern. Für ein paar Releases. Und für ordentlich Realness, ab ins Versteck. "Das macht es für mich wieder etwas interessanter. Ich bin den Namen schon leid, kann ihn nicht mehr hören. Vielleicht nennen wir uns wie früher Paradise Sisters." Fragt sich, ob denn der aktuelle Namenspatron mittlerweile Genugtuung gefordert hat? "Nein, noch hat er nicht angerufen, aber der Tag kommt mit Sicherheit. Er wartet bestimmt so lange, bis wir wirklich Geld hiermit verdienen, dann kommen sie vorbei und schnappen sich alles."

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Since I Left You (XL Recordings, 2000) Bibio: Dieser Song hat eine schÜne Textur, ist aber nicht kitschig. Irgendwoher kenne ich auch das Cover. Ich mag SampleMusik, allerdings eher wenn sie kleinteiliger geschnitten und arrangiert wird, so dass wirklich neue Musik daraus entsteht. Das hier sind doch längere Samples, oder nicht? Erinnert mich an Easy Listening. Debug: HÜrst du Musik nach ihrer Sample-Tauglichkeit? Bibio: Mir fällt schon Üfters auf, wenn Klang eine schÜne Textur hat, eine gute Stimmung. Aber ich sample ja gar nicht so viel in meiner Musik, meistens spiele ich die Instrumente selbst ein. Wenn ich etwas sample, dann selten Musik, die ich normalerweise hÜren wßrde. 80er-Popscheiben zum Beispiel. Der Song an sich mag cheesy sein, aber ein isolierter Part macht wieder Sinn. Debug: Wenn du von Texturen redest, was fßr eine Rolle spielt das in deinem Sound Design? Bibio: Die Textur ist mir enorm wichtig, weil sie die Art und Weise, wie wir Musik hÜren, beeinflussen kann. Technisch gesehen kÜnnte man auch von einem Timbre sprechen oder von

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Klangfarbe. Und nicht nur jedes Instrument hat sein eigenes Timbre, auch eine Aufnahme hat ihre ganz eigenen Texturen. Wenn ich eine Klaviermelodie nehme und mit einem Diktiergerät aufnehme, dann kann die gleiche Melodie einmal sehr klar und direkt wirken, ein anderes Mal traurig, nostalgisch. Ich arbeite hauptsächlich mit analogen Geräten: Taperecorder, einem RÜhrenverstärker, diversen RÜhrenkompressoren. Sampler und Computer sind natßrlich digital, aber so habe ich zwei Pole, mit denen ich arbeiten kann. Mit dem Rechner nehme ich eigentlich nur auf und editiere die Tracks. Debug: Welche Instrumente spielst du selbst ein? Bibio: Ich spiele Gitarre, Bass, Rhodes, Synthesizer, Marimbas, und Saxofon. Musik aus den 60er und 70er Jahren ist ein wichtiger Einfluss, auch weil ich mag, wie es aufgenommen wurde. Musik aus den 70er Jahren glßht so schÜn. Sie klingt nicht steril oder nach Plastik. Wenn man ein kÜrniges Cover wie das hier sieht, dann entstehen visuelle Assoziationen. Und bei Musik geht es doch darum, eine Illusion oder eine Fantasiewelt zu erzeugen, so etwas wie Fluchtorte, in denen man sich verlieren kann.

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Bibio: Kommt mir bekannt vor. Das mag ich sehr, klingt sehr typisch fĂźr die Zeit. Debug: Das ist Harold Melvin, Anfang der 70er aus Philadelphia. Bibio: Damals wurden Tonnen solcher Platten aufgenommen, es ist erstaunlich, dass wirklich fast alles so geschmackvoll und gut gemacht ist. FĂźr mich steht hier der Sound im Vordergrund: die Gesangsarrangements, die Klangqualität, die guten Musiker. So was hätte J Dilla doch auch gesamplet, oder nicht? Was ich aber wirklich toll finde, ist diese gewisse Traurigkeit und Melancholie, die dennoch hoffnungsvoll und optimistisch klingt. Als hättest du irgendwo in der Vergangenheit eine traurige Geschichte erlebt, blickst aber voller positiver Erwartungen in die Zukunft. Das ist eine meiner Lieblingsstimmungen, dass Ăźber einem die Sonne scheint, zu der man aufschauen kann. Debug: Damals hatte man noch riesige Budgets fĂźr groĂ&#x;e Orchester und Ăźppige Studioarrangements, wohingegen sich heute vieles auf den Laptop beschränkt. Du stehst in dieser Hinsicht wohl zwischen den StĂźhlen. Bibio: Erstmal ist es nur positiv zu sehen, dass heute mehr Leute mit weniger Geld gute Musik machen kĂśnnen. Aber klar, diese Orchester gibt es nicht mehr. Das ist aber etwas, was ich immer umzusetzen versuche: im Schlafzimmer etwas zu schaffen, das diese 70er-Wärme ausstrahlen kann. Es ist fast unmĂśglich, ein ganzes Orchester zu simulieren. Aber man kann versuchen, ein Orchester anzudeuten, es so wirken zu lassen, als wäre im Hintergrund doch noch eines. Debug: Woher kommt dann die Elektronik in deiner Musik, warst du mal Raver? Bibio: Als Rave groĂ&#x; war, habe ich Heavy Metal gehĂśrt. Als Teenager war ich Metal-Hardliner. Erst Iron Maiden, später Sepultura, Slayer, Pantera, Mitte der 90er wurde es mehr Jazz. Elektronische Musik habe ich wohl mit Orbital angefangen wahrzunehmen. Portisheads erstes Album war fĂźr mich dann die groĂ&#x;e Wende, weil es technisch gesehen elektronische Musik ist. Sampler, Drummachines, und dennoch klingt es wie ein alter, vertrauter Schwarz-WeiĂ&#x;-Kinofilm, den man aber nie gesehen hat. Die Qualität der Aufnahme ist so stark,

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dass sie cineastische Bilder im Kopf entstehen lässt: Auf einem StĂźck gibt es diese Jazzgitarre und im Hintergrund sind FuĂ&#x;schritte zu hĂśren. Jedes Mal, wenn ich die Platte anmache, habe ich dieselben Filmszenen im Kopf. Später bin ich Ăźber die Karaokemaschine meiner Mutter mit zwei Tapedecks und Aufnahmefunktion gestolpert. Du nimmst erst was auf, spielt es wieder ab und nimmst währenddessen auf dem zweiten Deck wieder neu auf. Spur fĂźr Spur. So ging es immer weiter, bis man die Ausgangspur irgendwann kaum noch hĂśren konnte. Diese Tape-auf-Tape-Technik benutze ich heute noch. Damals wollte ich eigentlich nur ein Mehrspurgerät simulieren, heute mache ich hauptsächlich Sounds damit. Ich mag dieses Staubige und TrĂźbe von Magnetbändern. Debug: Tapes scheinen Ăźberhaupt wichtig? Bibio: Meine ganze Kindheit und Jugend hat sich um Kassetten gedreht. Ich bin in einer sehr kleinen Stadt aufgewachsen, habe mit einem Freund Autos gewaschen, damit man sich einmal die Woche eine Kassette im Laden kaufen konnte. Man hätte auch 3 Pfund fĂźr ein Magazin ausgeben kĂśnnen, aber dann hätte ich eine Woche lang keine Musik gehabt. Das klingt in heutigen Zeiten absurd. Debug: Wieso keine Schallplatten? Bibio: Vielleicht weil mein Bruder und ich bei uns im Zimmer nur einen Ghettoblaster hatten. Platten konnten wir damals nur im Wohnzimmer hĂśren. Ich bin auch gerne drauĂ&#x;en im Regen rumgelaufen und habe Iron Maiden auf dem Walkman gehĂśrt, weil ja sonst keiner auf der StraĂ&#x;e war. Wir haben uns damals schon auf Kassetten aufgenommen, auf Keyboards rumgeklimpert, Filmszenen nachgespielt. Mein Bruder hĂśrte dauernd Musik im Radio, woraufhin meine Eltern dachten, er wäre musikalisch und ihm eine Bontempi kauften. Er hat sie nie angerĂźhrt, woraufhin ich anfangen konnte, Musik zu machen. Als Ende der 80er die ersten Sample-Popsongs im Radio liefen, versuchten wir dann mit dem Pauseknopf am Ghettoblaster, die Samples nachzubasteln. Es kamen aber nur diese "Shhuipshhuiipsup"-Sounds heraus. Seitdem komme ich nicht mehr davon los. Irgendwann kam das erste Vierspurgerät, später ein Sampler, dann willst du ein 24-Spur-Mischpult. Das kann zur Obsession werden.

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Auqeam (Rephlex, 1993) Bibio: Das kommt mir bekannt vor. Darf ich mal das Cover sehen? Ich glaube, die habe ich auch, zumindest erkenne ich die Titel. Und das Cover hat Aphex Twin gestaltet! Debug: Das wusstest du? Bibio: Nee, steht hinten drauf. (lacht) Debug: Du bist also ein Freund von Liner Notes? Bibio: Ich mag noch immer das Format der Platte, auch die FĂźlle an Informationen, die man mit solchen Covern vermitteln kann. Von der visuellen Wirkung ganz abgesehen. Bei einer CD ist es auch OK, aber eine Datei ist und bleibt eine Datei und die erzählt keine Geschichte. Interessant auch, dass Rephlex heute fast historisch klingt. Ich mag diese analogen Bleeps, es hat auch einen anderen Raumklang als heutige Produktionen, sehr atmosphärisch. Debug: WĂźrdest du sagen, dass du per se klassischere Arbeitsweisen bevorzugst? Bibio: Anders, ich mag es nicht, wenn man zu viel dem Computer Ăźberlässt, alleine wegen der Physikalität. Musik, die ausschlieĂ&#x;lich auf dem Rechner gemacht wird, erklingt ja vorher nicht. Da gibt es keinen Bezug zur physikalischen Klangerzeu-

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gung. Womit ich nicht sagen will, dass es keine gute Computermusik gibt. Debug: Geht es dabei um Verzerrung und Kompression? Bibio: Es sind die Harmonien. Die Art und Weise wie ObertĂśne miteinander harmonieren und eine andere Form der Sättigung ergeben. FĂźr das Video fĂźr "Excuses" habe ich mir einen Oszilloskopen gekauft, um den Song visualisieren zu kĂśnnen. Später habe ich meinen analogen Yamaha durchgejagt und mit Software-Synthies verglichen. Bei der Software waren die Graphen messerscharf, wie Computergrafiken, auch wenn man die Klänge moduliert hat, haben sie sich scheinbar perfekt bewegt. Der Yamaha hingegen spuckte viel wildere und lebendigere Formen aus. Das hat mir gezeigt, wie unterschiedlich Klangerzeuger sein kĂśnnen. Diese Unvorhersehbarkeit des Analogen, wie ObertĂśne sprichwĂśrtlich aus dem Bildschirm springen. Bei reiner Computermusik, da sind doch keine Haare drauf. Debug: Haare? Bibio: Stammt nicht von mir, das habe ich in einem Produzenteninterview gelesen. Eine ziemlich groĂ&#x;e Nummer aus den 90ern, leider fällt mir der Name nicht ein. Auf jeden Fall kaufte er sich ein altes RĂśhrenradio, baute es auseinander, um Vocals und andere Spuren durchschleifen zu kĂśnnen. Dabei meinte er, dass er die RĂśhre benutze, um ein paar Haare wachsen zu lassen. Das leuchtete mir sofort ein.

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Pet Sounds (Capitol Records, 1966) Bibio: Sind das die Beach Boys? Eine Instrumentalversion von irgendwas? Debug: Nein, das ist das Titel-StĂźck von Pet Sounds. Bibio: Auch wenn das peinlich klingen mag, ich stehe eher auf ihre Surfphase mit diesem Rock‘n‘Roll-Drive. Ich glaube ja, KĂźnstler wie Brian Wilson hatten noch eine richtige Vision. Nicht unbedingt im Sinne von LSD schmeiĂ&#x;en, das waren richtige Geeks. In dem Buch "Behind the Glass" erzählt Wilson von diesen riesigen Hallkammern, die es damals in den Studios gab. Man hat die Musik Ăźber Lautsprecher in die Kammer geschickt und am anderen Ende wieder mit einem Mikrofon aufgenommen. Was die alleine mit Mikrofonen experimentiert haben! Findet ihr nicht, dass die Aufnahmen viel epischer und ikonischer klingen als heutzutage? Da ist der amerikanische GrĂśĂ&#x;enwahn plastisch zu hĂśren. Mit der Musik war es ja nicht viel anders als in Hollywood. Es wurde alles realisiert, was man mit Geld realisieren konnte. Kennt ihr die Four Freshmen? Ohne die wären die Beach Boys wohl gar nicht denkbar gewesen. (Bibio sucht den Song auf seinem Handy und spielt ihn ab.)

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Their Hearts Were Full Of Spring (Capitol, 1961) Bibio: Den Song haben die Beach Boys später auch gecovert. Auch zu der Zeit wurde ja viel von Band auf Band ßberspielt. Bei Vierspur musstest du irgendwann Gruppen auf eine Einzelspur ßberspielen, um weitermachen zu kÜnnen. Und ich bin noch immer davon ßberzeugt, dass der spezielle Sound dieser Ära eng mit diesen Taperecordern und der Art und Weise wie damit gearbeitet wurde zusammenhängt. Diese Harmonien sind wirklich schÜn. Ich habe mir mal die MIDI-Daten aus dem Netz gezogen, um eine eigene Version des Songs zu basteln.

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Als MIDI klang es aber total schief, obwohl es die richtigen Noten waren. Da wird mit echt ausgefuchsten Stimmungen und Modulationen gearbeitet. Wenn du nämlich die Hauptstimme herausnimmst, wirst du feststellen, dass die restlichen drei sehr strange und offen klingen. Eigentlich ist es Jazz, zumindest was die Akkorde betrifft, sehr abgefahren. Nach Weihnachten klingt es auch. Debug: Gibt es ein Bibio-Soundgeheimnis? Bibio: Wenn es ein Geheimnis gibt, dann dass ich keine Tapes emuliere. Auch wenn es mĂźhsam sein kann, 50 Spuren einzeln zu bearbeiten. Ich finde Tapes faken kitschig, wie Digitalfilme mit Schwarz-WeiĂ&#x;-KrĂźmeleffekt. In einem Boards-ofCanada-Interview wurde mal Folgendes erklärt: Wenn eine Kerze zwischen zwei Spiegeln aufgestellt wird, wird das Licht ja unendlich oft reflektiert. Die Reflektionen werden aber immer grĂźnlicher, je tiefer du hineinschaust. Die Spiegelscheiben haben einen gewissen GrĂźnanteil im Glas und je häufiger das Glas sich selber spiegelt, desto hĂśher wird der GrĂźnstich. Genauso verhält es sich wohl mit Tapes. Umso häufiger du auf einem Tape aufnimmst, desto mehr kommt sein eigener Charakter zum Vorschein. Debug: Wieviele Taperecorder hast du Ăźberhaupt? Bibio: Zwischenzeitig bis zu 30, vom Diktiergerät bis zur Reelto-Reel-Maschine, viele funktionieren aber auch nicht. Die Spanne geht vom BĂźrogerät mit Minikassette bis hin zu edleren schweizerischen Modellen oder portablen japanischen Geräten mit RĂśhre aus den 70ern. So kann ich zwischen High Quality und LoFi entscheiden. Aber ich bin noch immer auf der Suche nach dem perfekten Recorder. Vielleicht gibt es den aber auch gar nicht.

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Besonders oft hat es Marshall Jefferson in den letzten beiden Jahrzehnten nicht nach Deutschland verschlagen. Er kann sich auch nicht wirklich daran erinnern, wann er das letzte Mal in Berlin gewesen sein soll. Dass er allerdings zur BegrĂźĂ&#x;ung von seinen Begegnungen mit Westbam, Cosmic Baby und Marusha erzählt, deutet darauf hin, dass es schon eine ganze Weile her sein muss. Ăœberhaupt wurde es relativ still um den Chicagoer Musiker. Aber gut 25 Jahre nach dem Release seines legendären Piano-House-Tracks "Move Your Body", dem Initialfeuer der Dancekultur schlechthin, kommt Jefferson wieder zurĂźck, mit Neuaufnahmen seiner Klassiker, seinem neuen Label Open House Recordings und einem grundlegend neuen Selbstverständnis. Debug: Anfang der Neunziger Jahre warst du sehr regelmäĂ&#x;ig in Deutschland. Marshall Jefferson: Ja, sehr oft. Ich habe damals immer im Tresor Ăźbernachtet, die hatten ja nicht nur den Club, sondern auch ein Hotel. Eine Art Hotel jedenfalls. Die Räume waren ungefähr so groĂ&#x; (breitet seine Arme aus). Kein TV, kein gar nichts. Nur ein Bett. Es wurde "Hotel Sandman" genannt, weil man darin nichts tun konnte auĂ&#x;er schlafen. Ich habe mir fĂźr meinen Raum einen Fernseher und eine Stereoanlage gekauft und das Zeug da gelassen. Danach wurde der Raum dann in die "Marshall Jefferson Suite" umbenannt. Debug: Ihr habt in Chicago House maĂ&#x;geblich entwickelt. Wie war es fĂźr dich, hier auf die Berliner Technoszene zu treffen? Jefferson: Die Techno-Jungs wie Westbam haben mich gefragt, welches Equipment wir in Chicago benutzen. Es war interessant fĂźr mich, zu sehen, wie man hier das weiter entwickelt hat, was wir mit den Instrumenten begonnen haben, also der 303 und anderen Geräten. Es war definitiv nicht House, wie wir ihn gemacht haben, sondern von Anfang an Techno. Viel schneller, viel energetischer. Der grĂśĂ&#x;te Unterschied aber ist, dass sie die Instrumente hier auf der BĂźhne live gespielt haben. Stundenlang! Cosmic Baby zum Beispiel, zu dem habe ich wirklich hinaufgeblickt. Der war musikalisch so viel besser als ich. Debug: Der hat aber auch schon als Kind eine klassische Ausbildung am Konservatorium genossen. Jefferson: Echt? Ok, aber das muss auch nichts heiĂ&#x;en. Ich habe schon so viele Leute mit musikalischer Ausbildung spielen gehĂśrt, die so richtig schlecht waren. Und andersrum vĂśllig ungebildete Acts, die dann aber den Vibe super rĂźberbringen. Debug: Wie schaffst du das mit dem Vibe? Jefferson: Viele meiner Ideen kommen aus dem Rock‘n‘Roll. Ich habe immer versucht, die Stimmung aus diesen Liedern in meine StĂźcke zu Ăźbertragen. Das GefĂźhl, das Led Zeppelin oder Elton John in ihre Songs packen. Jetzt kann man natĂźrlich sagen: Marshall, in dem StĂźck hĂśre ich aber keine EltonJohn-Bassline. Aber darum geht es ja auch nicht. Es geht ums Feeling. WeiĂ&#x;t du, bei uns in Chicago gab es frĂźher nie das reine House-Ding. Wir haben Underground Music in verschiedensten Facetten gehĂśrt und gespielt. Nummern von First Choice und von Kraftwerk liefen da genauso wie die B52´s. Alles auf demselben Floor, und 5.000 schwarze Kids haben dazu getanzt. Alle waren offen fĂźr neue Styles. Ich habe damals gedacht, House wĂźrde mal das werden, was Rock‘n‘Roll zuvor war – mal schnell, mal langsam, variantenreich. Music that takes you to places. Aber es wurde immer eingeschränkter.

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Debug: Inwiefern? Immer zugeschnittener auf den Dancefloor? Jefferson: Es kam immer weniger von Herzen. Debug: Und wie siehst du die aktuelle Entwicklung, speziell in Chicago? Traxx oder Tevo Howard? Jefferson: Ich verfolge nicht wirklich, was da passiert. Es kommt heute so unglaublich viel raus. Ich kann allein den ganzen Kram, der in meinem E-Mail-Postfach landet, gar nicht hĂśren. Debug: Und wie schaut es mit der Clubszene in Chicago aus deiner Sicht aus? Jefferson: Die ist ziemlich seltsam. Die Menschen lieben House immer noch. Aber keiner ist wirklich bereit, Eintritt zu zahlen. Zwei Dollar, das ist die Obergrenze. Davon kann man doch nicht mal die Kellnerin bezahlen (lacht). Die Warehouse-Partys haben 1980 schon zehn Dollar gekostet. Wie viel sind das heute – dreiĂ&#x;ig Dollar? Damit hast du die DJs und den ganzen Aufwand unterstĂźtzt. Heute sieht es anders aus. Debug: "Move Your Body" feiert dieses Jahr quasi seinen 25. Geburtstag. Gibt es einen Moment, der dir mit dem StĂźck besonders positiv in Erinnerung geblieben ist? Jefferson: Das ist 20 Jahre her, da hab ich in einem Park in New Jersey aufgelegt. Eine Umsonst-Veranstaltung, es waren 20.000 Leute da. Es lief sehr viel unterschiedliche Musik. Als ich "Move Your Body" gespielt habe, kannten das alle Kids und

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haben mitgesungen. Genau da wollte ich immer hin: Alle kennen deine Musik, alle mĂśgen verschiedene Musik-Stile. Debug: Die Vielzahl der Neu-Interpretationen, der offiziellen und inoffiziellen Remixe von "Move Your Body" ist beachtlich. Das StĂźck hat ein richtiges Eigenleben. Jefferson: Es ist schon schĂśn zu sehen, wie sich der Song verbreitet hat. Aber ich wĂźnschte, ich hätte damals einfach mehr Sachen verĂśffentlichen kĂśnnen. (ZĂśgert einen Moment) Ich habe mich nicht so weiter entwickelt, wie ich es mir vorgestellt habe. Zwei komplette Alben, die ich damals aufgenommen habe, sind nie rausgekommen. Auf einem war auf jedem StĂźck das Chicago Symphony Orchestra zu hĂśren. (Es wurde nicht verĂśffentlicht, weil der A&R des damaligen Labels Big Beat gefeuert und alle seine laufenden Projekte eingestampft wurden, d. Red.). Debug: Man munkelt, dass du mit â€?Move Your Body" auch nie Geld verdient hast. Jefferson: Ja, das stimmt. Deswegen habe ich es auch neu eingespielt, Note fĂźr Note (greift zu seinem iPad und spielt die neue Version an). Frankie Knuckles hat auch eine neue Version aufgenommen (skippt mit dem Finger auf dem iPad durch den Track). Ich bin gerade dabei, meinen ganzen Katalog neu aufzunehmen. Aus rechtlichen GrĂźnden: Ich habe 20 Jahre lang mit Trax um die Rechte an meiner Musik gestritten. Um meine eigene Musik zurĂźckzugewinnen, bringe ich sie jetzt nach und nach als Remake auf meinem eigenen Label "Open House Recordings" raus, das ich letztes Jahr gegrĂźndet habe. Debug: Dann wird es auch neue Sachen von dir geben? Jefferson: Ich habe schon ein Album mit Curtis McClain aufgenommen (tippt kurz eine Wah-Wah-Disco-Nummer auf seinem iPad an). Das Album wird Deliverance heiĂ&#x;en. Ich werde ab jetzt ausschlieĂ&#x;lich Alben machen, ein einzelnes StĂźck kann einfach keinen KĂźnstler repräsentieren. Aber darum geht es mir: Vielfalt, nicht nur House. Ich will, dass alle zu allem tanzen, alle alles hĂśren. Wenn ich sehe, dass jemand die ganze Nacht nur zu House tanzt – den wĂźrde ich am liebsten abknallen (lacht). Debug: Was sind denn deine Ziele? Jefferson: Ich will Dance Music in seiner Vielfalt endlich bei uns im Radio hĂśren. In der normalen Rotation, meine ich. Richtig harten Techno, Drum and Bass, alles eben. Aber die Stationen spielen nur noch HipHop. Debug: Dabei wird Dance Music doch immer populärer in den USA. Jefferson: Stimmt, aber es gibt keine entsprechenden Sender. Noch nicht. Debug: Wirst du etwa einen starten? Jefferson: Hmm, vielleicht. Wir produzieren momentan auch Videos fĂźr die Songs auf meinem Album. Damit wollen wir es in die Musikvideo-Kanäle schaffen. Debug: Wenn du noch mal von vorne beginnen kĂśnntest, was wĂźrdest du heute anders machen? Jefferson: Ich wĂźrde definitiv besser auf mein Business achten. Nicht meinen Job an den Nagel hängen, sondern erst einmal weiter in dem Postamt arbeiten, in dem ich damals beschäftigt war. Einfach, um mehr Ressourcen zu haben. Dann hätte ich "Move Your Body" nämlich auf einem eigenen Label verĂśffentlichen kĂśnnen. Und zwar schon 1985. Nicht erst, nachdem ich es ein ganzes Jahr lang von Kassette abgespielt habe. Und ALLE wären zu meinem Label gekommen, statt zu Trax zu gehen: Fingers, Inc., Phuture, Adonis, inklusive meiner eigenen Projekte wie Jungle Wonz. Eigentlich alles. Bis auf den ganzen Bullshit, den die auf Trax damals auch releast haben (lacht). Das wäre was gewesen!

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Mit seinen eigenen Releases sowie den stilsicheren VerĂśffentlichungen seines Labels hat sich White in den letzten Jahren seinen Ruf als einer der innovativsten kanadischen Produzenten erarbeitet. Den bisher grĂśĂ&#x;ten Wurf landete er als eine Hälfte von Art Department mit ihrer ersten Single, "Without You". Komplettiert wird das Duo von Kenny Glasgow, einem alten Hasen hinter den Plattenspielern. Seit Ăźber 20 Jahren legt er auf. Als Produzent hingegen ist er noch nicht so lange dabei, sein DebĂźtalbum "Taste For The Lowlife" erschien erst im Sommer 2009. Dass es so lange dauerte, bis endlich genug Material fĂźr ein Album zusammenkam, erklärt Kenny folgendermaĂ&#x;en: "Um ehrlich zu sein, hat es mich lange einfach nicht interessiert, Musik zu machen. Ich war zufrieden damit, aufzulegen und mein Leben in Toronto zu leben. Bis ich ihn da traf." Jonny habe ein Feuer in ihm entzĂźndet, witzelt er. Aber tatsächlich war es dessen Vision eines Labels, die dem DJ-Veteran endlich die Inspiration fĂźr seine erste LP lieferte. Versteht sich von selbst, wo die erschienen ist. Seitdem wächst der Katalog des 2008 ins Leben gerufenen No. 19 Music schnell und stetig. Kein Wunder, wenn man die FĂźlle von befreundeten Produzenten betrachtet und Jonnys Willen, ihnen sowie sich selbst eine gewisse Autonomie zu gewähren. "Diese ganze Idee, zu warten, bis irgendein Label deinen Kram herausbringen will, ist einfach lächerlich. Davon wollten wir nicht abhängig sein" sein", erklärt Jonny, und dass sich der Name auf den 19. Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, in dem es um "Freedom Of Expression" geht, bezieht. Zur Sicherung ebenjener Freiheit sei die GrĂźndung des Labels nun mal der nächste, ganz natĂźrliche Schritt gewesen.

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Die beiden auf den ersten Blick sehr unterschiedlich scheinenden Produzenten – Jonny mit der permanenten mentalen Sonnenbrille auf, begleitet vom herzlichen Lachen der Freundlichkeit in Person – verband schon vor Kennys DebĂźtalbum eine jahrelange Freundschaft. Auf die Idee, gemeinsam zu produzieren, brachte sie aber erst Crosstown-RebelsChef Damian Lazarus. Denn dank seiner Bitte um einen Remix von Riz MCs "Don’t Sleep" kreuzten sich ihre Pfade zum ersten Mal im Studio. Heraus kam ein dĂźsterer Track, dessen treibender Beat und hypnotische Bassline die Worte "Don’t Sleep" in eine Art Mantra und das stĂśrrische Original im besten Sinne in eine Art akustisches Schwarzes Loch verwandeln. Schon mit dieser ersten Zusammenarbeit wurde klar, dass die beiden auch beim gemeinsamen Produzieren etwas miteinander anfangen konnten. Also folgten weitere Remixe, zum Beispiel fĂźr No Regular Play und Jimmy Edgar. Mit Soul Clap nahm man zudem das dubbige "Glen and Boo" fĂźr deren Mix-CD "Social Experiment" auf, der erste Track, der unter dem Namen Art Department herauskam. Es wurde langsam klar, dass es nicht bei ein paar Remixen bleiben sollte, sondern Kenny und Jonny mehr miteinander vorhaben. Erstes Ergebnis der Arbeit ganz zu zweit war die Single "Without You" von 2010, die, ganz gemäĂ&#x; dem Ursprung dieser Kollaboration, auf Crosstown Rebels erschien. Wie sehr Art Department damit ins Schwarze treffen wĂźrden, was die Clublandschaft zur Zeit angeht, haben wohl weder sie noch Kuppelvater Damian Lazarus geahnt: "Without You" prägte die Dancefloors im letzten Jahr maĂ&#x;geblich, der finstere Vibe saugte sofort erste Fans an, freie Plätze in Jahrescharts verschluckte die eigentliche B-Seite des Release sowieso ohne Ende. Bei einem so prägnanten Sound sind die Vorstellungen des Publikums vom DebĂźtalbum klar. Auf "The Drawing Board", dessen teilweise wirklich skizzenhafte Beschaffenheit den Titel merkwĂźrdig verständlich macht, befindet sich jedoch alles andere als eine verzehnfachte Variation des ersten Hits: Der Opener, "Much Too Much", ist ein melancholischer Downbeat-Track, der eher in die frĂźhen Morgenstunden als auf den Primetime-Dancefloor gehĂśrt. Und auch im weiteren Verlauf scheren sich Art Department kein bisschen um die Griffigkeit, nach der es den HĂśrer nach dem ersten Teaser dĂźrstet. Im Mittelpunkt stehen oft Kennys Vocals, die mal in einem hypnotischen Singsang präsentiert werden, mal mit UnterstĂźtzung von Seth Troxler oder Osunlade in Gefilde ausschweifen, die eher Funk als House zugeordnet werden mĂźssten. Einen wirklich runden Spannungsbogen findet man hĂśchstens bei "What Does It Sound Like?", dessen Bassline aus Adamskis "Killer" entliehen ist. Aber um Tanzflächenkompatibilität mĂśchte sich das Duo auch gar keine Gedanken machen, ebenso wenig wie um die obligatorische DĂźsternis, die ihnen stets zugeschrieben wird. Bereits mit den ersten Tracks macht "The Drawing Board" klar, dass es sich nicht auf diesen Sound festnageln lassen will. Das britische DJ Mag wird fĂźr den Begriff "Gothic House" nach dieser VerĂśffentlichung dementsprechend erst mal eine Alternative finden mĂźssen. Art Department war er von Anfang an fremd: "Ich kann total verstehen, dass man versucht, uns so zu labeln, aber das war nur der Vibe des ersten Release, das Vampir-Ding und die finstere Bassline, die heruntergepitchten Vocals." Kenny betont sogar, dass "Without You" eigentlich ein Liebeslied ist: "Ich finde es ehrlich gesagt Ăźberhaupt nicht dĂźster. Wir sind auch nicht ins Studio gegangen und dachten, wir machen jetzt zwei dĂźstere Tracks. Die meisten Leute werden wohl Ăźberrascht sein, wenn sie unser Album hĂśren. Das Etikett ’Gothic House’ werden wir dann

wahrscheinlich verlieren, und das ist uns ganz recht so." Einzige Konstante bleiben die KÜrperlichkeit und die Rohheit. In diesem Sinne ist ihr Sound bei genauerem HinhÜren auch im Rahmen von Crosstown Rebels noch sehr nachvollziehbar. Denn vieles klingt beim ersten HÜren unfertig und fesselt einzig durch die fßr das Label typische hohe Intensität, die den Tracks innewohnt. Da verwundert es nicht, dass Jonny zuerst Frauen als Inspirationsquelle nennt, das hÜrt man den Lyrics und Vocals an, Dringlichkeit ersetzt schnell Dßsternis als Schlagwort. Perfektes Beispiel dafßr ist "I C U", der letzte und melancholischste Track des Albums. In all seiner Leichtigkeit und Traurigkeit treibt auch er in dem Delirium, das schon die neue Version von "Vampire Nightclub" weg von seiner In-Your-Face-Attitßde gebracht hat und hier und da wohl auch den einen oder anderen Hit verhindert. Der sich durch die ganze Platte ziehende Widerwille, primitive Bedßrfnisse wie die Tanzbarkeit zu erfßllen, macht sie letztendlich aber auch besonders. Wo man einen Killer nach dem anderen gebracht haben kÜnnte (denn an der Dichte der Songs ahnt man doch auch noch Hitpotenzial), entscheiden Art Department sich fßr ihr Gefßhl, und das drängt sie, ihre HÜrer zur Offenheit, zu einem Denken weg von der Geradlinigkeit des Floors zu erziehen.

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Auch ihre EinflĂźsse zeigen, dass die Welt der beiden gar nicht so bedrohlich ist, wie die erste Single vielleicht vermuten lieĂ&#x;. Man ist sich einig, dass man gern mit Morgan Geist arbeiten wĂźrde und Jonny sagt, dass Daft Punks "Alive" eines seiner Lieblingsalben ist. Kenny nennt Robert Owens als groĂ&#x;e Inspiration fĂźr sich als Sänger. Die Gemeinsamkeiten dabei sind unverkennbar, von dem intuitiven Umgang mit Melodien bis zu den Texten. Denn auch wenn Art Department kein "Can You Feel It" geschrieben haben, so haben die Lyrics stets etwas von dem, was Robert Owens diesem Track einhauchte, nämlich einer Message. "Living The Life", in dem der HĂśrer gebeten wird, zu hinterfragen, ob er das Leben lebt, das er immer wollte, erinnert an diese Art tiefgrĂźndiger House-Vocals, die Kenny derzeit vermisst: "Oft kommt ein guter Song mit einem guten Sänger raus, aber die Worte dazu sind bedeutungslos. Eine Aussage ist aber wichtig, damit die Leute eine Beziehung zu der Musik UND den Worten aufbauen kĂśnnen. Ich denke, viele der Songs auf dem Album sind genau deshalb gut, weil sie das bieten." Und in der Tat, auch wenn es nicht viele Worte sind, aus denen seine Texte bestehen, transportieren sie doch intensiv, worum es in den Songs geht: zum Beispiel um die Liebe in "Without You". Oder sie geben einen Exkurs in Techno-/House-Philosophie, wie in "What Does It Sound like?". Klar, dass bei solch ambitionierten Musikern auch die Clublandschaft nicht auf der Strecke bleibt. Die ist in Toronto laut Jonny zwar wie Ăźberall in Nordamerika: "Ein paar Leute machen wirklich coolen Kram und der Rest ist dieser MashUp-ScheiĂ&#x;. Aber wahrscheinlich fĂźhlt man sich gerade wegen der Clubszene hier irgendwie gezwungen, gute Musik zu machen." Allerdings tragen Art Department und Kollegen rund um den Globus dazu bei, sie hier und da ein bisschen besser zu machen. Sie präsentieren ein derartig feines GefĂźhl fĂźr das Publikum, dass man fast glauben mĂśchte, sie hätten das Wort "Spannungsbogen" Ăźberhaupt erst erfunden. Dementsprechend viele Auftritte bringen Kenny und Jonny in letzter Zeit hinter sich. Dass sie deshalb seit vier Tagen ohne Pause unterwegs sind, erklärt, warum sie sich abseits des Auflegens gern den Luxus der Untanzbarkeit leisten. Darauf muss man sich eben einlassen.

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David Rodigan etwa, oder QBert." Seit ein paar Jahren verĂśffentlicht Eddie nun auch selbst Platten. Dance Music, wie er es nennt, weil das momentan fĂźr ihn einfach am reizvollsten ist. Seine Releases auf diversen Labels zeigen Eddie als das, was er schon sein Leben lang ist: ein Vollblut-DJ, der auch mal auf Hochzeiten auflegt und immer eines versucht: Hauptsache guter Vibe. Den Rave hat er hinter sich gelassen, er liebt die Wärme der 70er und 80er, von Disco und Funk, lieber zu langsam als zu schnell. Sein anstehendes DebĂźtalbum "Parts Unknown", ein breites Spektrum an Tracks, die er in die letzten sechs Jahren gemacht hat, ist also gewissermaĂ&#x;en ein Selbstportrait des schĂźchternen, aber leicht zu entflammenden Musikliebhabers, der den Leuten vor allem eins geben will: eine gute Zeit. Die will er jetzt aber erstmal selber haben, beim Skifahren, seiner zweiten Leidenschaft. Das tue er an mindestens 100 Tagen im Jahr, und nun mĂźsse er schleunigst zurĂźck auf die Piste. Gute Abfahrten gibt es nämlich nicht nur im Club.

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"Ich hoffe, dass man Musik aus Kanada so charakterisieren kann, wie das Land selbst, in dem ja Leute aus allen Teilen der Welt leben. Ich empfinde den Sound genau so: international" international", sagt er. Die Vorstellung eines Bilderbuch-Kanadiers drängt sich auf und ist einfach zu schĂśn, um sie gleich wieder zu verscheuchen: wie er im Flanellhemd durchs Städtchen spaziert, auf dem Flohmarkt ein paar Funk-Platten schieĂ&#x;t, die hier sonst niemanden interessieren, und abends damit in der Ăśrtlichen Disko ein paar Touristen das Tanzen leichtmacht. "Es ist schon eine mentale Herausforderung, nach solchen unglaublichen Wochen wieder mit dem normalen Leben weiterzumachen, echt verrĂźckt. Aber ich bin hier absolut zufrieden. Und ich habe schon vor einer ganzen Weile gemerkt, dass Ausgehen und GroĂ&#x;städte mir nicht mehr viel geben." Eddie ist bodenständig im besten Sinne. Er kĂśnnte wie Big Ed in Twin Peaks der stadtbekannte Automechaniker sein, ein kumpelhafter, zurĂźckhaltender Typ, auf den sich alle verlassen kĂśnnen. Seine wilden Jahre hat er gehabt, denn er ist alt genug, um House und Techno nahezu von Anfang an aktiv miterlebt zu haben. Und nach Detroit ist es von Toronto aus ein besserer Katzensprung, in dessen Suburbia Eddie aufwuchs, bevor er 1995 zum Studieren ins benachbarte Kitchener ging.

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Spätestens dort wurde sein Verhältnis zur Musik obsessiv: Platten sammeln, Auflegen, eine eigene Show im Campusradio und Raves wurden zum Alltag: "Wir durften gerade Auto fahren und nahmen so viel wie mÜglich von den ersten Warehouse Partys in Toronto mit. Rßckblickend war die Szene dort sehr britisch beeinflusst, also viel Acid House und immer ein bisschen zu viel des Guten. Aber trotzdem richtig witzig und inspirierend. Später haben wir dann Trips nach Detroit unternommen. Besonders Richie Hawtins Partys waren immer unglaublich, klar. Er hat so gut aufgelegt, da war alles andere egal." Auflegen, davon wollte Eddie auch leben. "Wir haben uns damals ständig getroffen und in jeder freien Minute Platten gespielt. Ich bewunderte immer Leute aus den verschiedensten Sparten, so wie ich auch alle Genres liebe. Ein DJ kann mich schon alleine durch seine Plattenauswahl oder Scratchtechnik umhauen,

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Das Minimal ist mittlerweile verschwunden, James Teej hat sein erstes Album auf Rekids längst hinter sich, und Ăźberzeugt von Release zu Release mit einer Mischung aus ruhigen, aber immer kickenden Tracks auf diversesten Labeln, die seine musikalische Bandbreite zeigen und perfekt in den Toronto-Zirkel zwischen Art Department und My Favorite Robot passen. Kein Wunder, sie sind alle Freunde. Debug: Du kommst gar nicht aus Toronto, oder? Teej: Stimmt, ich bin erst 2006 hingezogen. Eigentlich komme ich aus der Nähe von Montreal, bin aber mit 14 mit meinen Eltern in den Westen Kanadas gezogen, in ein kleines Dorf in den Bergen. Da habe ich ca. 1994 angefangen aufzulegen. In einem Dorf mit vielleicht 9.000 Einwohnern. Zum Plattenkaufen bin ich mit meinem Vater nach Calgary gefahren, immer mittwochs. 100 Kilometer. Zunächst haben wir unsere Partys selber gemacht, später auch in CafĂŠs. Mit 16 hatte ich dann eine erste "Clubnacht". Eddie C kommt Ăźbrigens aus der gleichen Ecke. Später habe ich mich bei seinen Platten immer gewundert: Ich kenne doch auch einen DJ, der Eddie C heiĂ&#x;t, dachte ich. Bis ich realisiert hatte, dass er das tatsächlich war. Ich bin jetzt schon die Hälfte meines Lebens DJ. Debug: Und wenn du auflegst, singst du. Teej: Ja, aber natĂźrlich nicht die ganze Zeit. Ich liebe das Auflegen einfach. Als ich nach Toronto gezogen bin, hatte ich keinen Job, aber zum GlĂźck noch ein bisschen Geld auf der hohen Kante. Also habe ich mir ein Loft gemietet, das Studio verkabelt und losgeforscht. Ich musste zunächst herausfinden, was ich eigentlich machen wollte. Techno gab es bei uns auf dem Dorf nicht, in West-Kanada hĂśrt man House. In der Panorama Bar habe ich dann zum ersten Mal vor grĂśĂ&#x;erem Publikum ausprobiert, wie es ist zu singen. Das verbindet dich auf eine viel intimere Art und Weise mit dem Publikum. Die Vocals bleiben allerdings im Hintergrund, das muss alles den richtigen Flow haben. Und auch mit den Effekten bin ich vorsichtig, Pitchshifting ist verboten. Ich bin zwar kein professioneller Sänger, aber diese Ehrlichkeit wollte ich immer in meiner Musik. Es ist mir wichtig, dass das Publikum hĂśrt, dass ich da singe. Ich nehme die Vocals fĂźr meine Platten auch fast immer in einem Take auf. Der erste hat meist die grĂśĂ&#x;ten Emotionen, eine Art Live-GefĂźhl. Perfektion steht da nicht so im Vordergrund. Und fĂźr den Moment brauche ich auch keine dezidierten Live-Sets, DJ-Sets mit Gesang machen am meisten SpaĂ&#x;. FĂźr mich ist Musik immer etwas sehr Deepes, fast schon spirituell. Debug: Du hast einen amtlichen Lauf im Moment, bist aber schon sehr lange dabei. Teej: Ja. Meine erste Platte hab ich mit 15 gemacht. Selbst gepresst und verteilt. Ich bin allerdings froh, dass die frĂźhen Sachen eher rar sind, weil ich damals einfach noch nicht so weit war. Der James-Teej-Sound beginnt fĂźr mich erst mit "Musique Noir", zusammen mit Jonny White. Und natĂźrlich mit "String Theory" auf Connect Four. Das alles hat viel Zeit gekostet und war eine fast therapeutische Erfahrung fĂźr mich. Umso Ăźberraschender dann der Erfolg. Als ich das Album fĂźr Rekids machen sollte, war ich ganz aus dem Häuschen. Debug: Was steht in nächster Zeit an? Teej: Aktuell gibt es ein paar Vocal-Features. Auf DJ T's Album und fĂźr Alex Prommer von Jazzanova, die fĂźr mich immer schon ein Rieseneinfluss waren. Ich habe auch noch ein neues Projekt mit Aaron Santos, das sich Kings Arms nennt. Da kommen bald EPs auf No.19 und Wolf+Lamb Black. Das hat sich Ăźber ein paar gemeinsame Gigs entwickelt und ist eigentlich etwas albern. Als James Teej verĂśffentliche ich bald eine EP auf Supernature.

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Debug: Welche Vorteile hatte es, das Label nur mit MP3s zu starten? My Favorite Robot: Als wir vor ßber zwei Jahren angefangen haben, hatten wir nicht genßgend europäische Kontakte. Die braucht man heutzutage einfach, um ein Vinyl-Label zu machen. So konnten wir langsam wachsen und unser SoundGefßhl genauer ausrichten. Aber Schallplatten wollten wir immer machen. Unsere gesamte Geschichte ist doch auf Vinyl aufgebaut. Wir machen uns auch keine Illusionen, mehr als die ßblichen 300-500 Kopien zu verkaufen. Unser Sound ist ja definitiv nicht fßr alle. Dafßr mÜgen wir Melodien und Vocals viel zu sehr. Das ist eine Nische, aber gleichzeitig auch ein Glßcksfall. Voytek hat ja auch einen Band-Background und ist ein Fan von Cure, Joy Division und den Happy Mondays. Ich hingegen komme eher von der elektronischen Tanzmusik und war frßher Fan von Downtempo, Trip-Hop wie Massive Attack. Ich wollte nie ein Label haben, dass nur fßr einen bestimmten Stil steht. Es sollte schon ein echter Spiegel unserer Vorlieben sein und dabei ßberraschen kÜnnen. Wir hatten nie Angst eine EP zu machen, die mal ganz anders klingt. Das passt, denn auch wenn wir praktisch alle aus Toronto kommen, gehen unsere Vorstellungen von Musik doch weit auseinander. Das war schon so, als wir ein DJ-Team waren und alles andere als linear aufgelegt haben. Kenny Glasgow, Johnny White und Teej haben uns nach unseren ersten Produktionen dann letztendlich auch fast schon gedrängt, endlich ein Label zu machen. Debug: Seht ihr euch selber als Teil einer neuen kanadische Welle? My Favorite Robot: Schon. Es war nie unser Anliegen, den definitiven kanadischen Schneeball-Effekt loszutreten, aber wir haben auch einfach Glßck, dass wir so viele Talente um

uns rum haben. In Nordamerika fßhlt man sich manchmal sehr weit entfernt von denen, die die Musik wirklich lieben. Als Gruppe und mit MFR und No.19 haben wir schnell gemerkt, dass es lohnt, unsere Kräfte zu bßndeln. Und mittlerweile kann man schon von einer Bewegung sprechen. Richie Hawtin, John Aquaviva, Konrad Black ... es macht einen schon stolz dazuzugehÜren. Debug: War Langsamkeit fßr dich immer schon wichtig? My Favorite Robot: Nein. Ich mag Uptempo fßr die richtige Crowd sehr gerne, und manchmal werden wir auch schneller, aber mit ein wenig mehr grauen Haaren im Bart wird die Idee, es zu diesen langsameren Orten zu bringen immer verlockender. Als wir angefangen haben war das auch keine bewusste Entscheidung. Und wenn man sich andere Labels wie Hot Creations oder Culprit ansieht, dann ist das und die Entscheidung fßr einen mehr oldschoolig orientierten Sound ja schon eine weltweite Bewegung. Es ist ein spezieller Vibe, und es hat viel zu lange gedauert, bis wir wieder bei 115 BPM angekommen sind. Vor allem die Basssounds haben so viel mehr Raum um Spuren zu hinterlassen. Debug: Die Synths in eurer Musik spielen immer auch in Richtung Detroit. My Favorite Robot: Absolut. Wir mischen zwar Hardware und Software, diese Art von fetten analogen Sounds und Synth-Melodien sind aber fßr uns immer zentral. Wir haben alle einen klassischen Oldschool-Hintergrund. Als ich aufgewachsen bin, sollte Techno ja immer modern und zukunftsgerichtet sein und viele Leute haben irgendwann wieder festgestellt, dass es Werte und Sounds aus eben dieser Vergangenheit gibt, die es einfach Wert sind, wieder aufgegriffen zu werden. Rßckblickend war und ist Minimal einfach zu modern.

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FaltyDLs Sound ist inzwischen unverkennbar: eine spezielle, immer etwas unruhig-aufgekratzte Drum-Programmierung, in der 2Step neu aufblĂźht, und die mit ihrem zischelnden Funk und afrokubanischen EinflĂźssen auch den House-Sound seiner Heimatstadt New York in sich trägt. Einzig die Kickdrum ist oftmals nur ein Percussion-Instrument unter vielen und nicht die treibende Kraft. Dazu Garage-Vocals, die durch die Tracks geistern wie DĂŠjĂ -vus vergangener Nächte, ein Planet-Mu-typischer Sinn fĂźrs Melodische, ein subtiler Umgang mit Bass und eben eine stilistische Integrationskraft, die einer offensichtlich groĂ&#x;en Liebe zu Musik aller Art entspringt.

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Debug: Was mich am neuen Album am meisten ßberrascht, ist der Einsatz von Sängern. Vielleicht zu Unrecht, denn als Samples tauchen Gesangsschnipsel ja oft in deinen Stßcken auf, aber sie wirkten bisher nie so konkret. FaltyDL: Ich wollte mit Sängern arbeiten, um den Graben zwischen einem elektronischen Instrumentalalbum und den HÜrern noch besser zu ßberbrßcken. Und ich wollte die Herausforderung, mit anderen Musikern zusammenzuarbeiten. Normalerweise sample ich Vocals und biege sie mir dann zurecht, das habe ich diesmal weniger gemacht. Ich mache ja die ganze Zeit Instrumentals. Da hÜre ich oft freien Raum und will den dann mit Vocalsamples fßllen. Diesmal hab ich solche Räume einfach noch weiter geÜffnet, um richtigen Vocals Platz zu machen. Anneka hatte ja schon mit Ital Tek, Starkey und Vex'd gearbeitet, das ging ßber die PlanetMu-Connection. Debug: Auch sonst zeigst du auf "You Stand Uncertain" neue Facetten, nach dem zentralen Titeltrack etwa wechselst du mehrmals das stilistische Hemd, schaust bei Jungle und in Detroit vorbei. Ist diese Öffnung einer Folge der zahlreichen Remixe, die dir letztes Jahr anvertraut wurden? FaltyDL: Zunächst einmal: Remixe sind eine Ehre, weil da

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jemand deinem Urteil vertraut und deinen Stil schätzt. Ich mache das auch wirklich gerne. Letztendlich helfen dir Remixe auch dabei, deinen eigenen Stil zu entwickeln und zu verfeinern. Und das ist doch das Wichtigste. Man muss in sich hineinhĂśren, dann kommt das ganz automatisch. Meine eigene Musik, aber auch die, die ich einfach so hĂśre, sind doch Teile eines grĂśĂ&#x;eren Ganzen. Das gilt auch fĂźr die Remixe, auch wenn die mir Sounds liefern, auf deren Verwendung ich selbst nicht kommen wĂźrde, und sich deshalb auch nicht vorhersagen lässt, wie sie am Ende klingen werden. Debug: Deine Einzel- oder 12"-Tracks legst du zupackender an als die auf deinen Alben, die viel erzählerischer und atmosphärischer wirken. Im digitalen Zeitalter werden Formate ja zu einem Anachronismus. Welchen Stellenwert haben sie trotzdem fĂźr dich? FaltyDL: Letztes Jahr habe ich sehr viel Zeit damit verbracht, Alben zu hĂśren. Ich finde es wichtig, sie zu mehr zu machen, als zu einer bloĂ&#x;en Sammlung von Tracks, auch wenn das Zusammenstellen lange dauern kann. Mike von Planet Mu und ich hängen sehr an Vinyl und ich hoffe, dass es Ăźberlebt. Wichtiger finde ich da allerdings BĂźcher, die sind tatsächlich in Gefahr, in Vergessenheit zu geraten. Es wäre eine Schande, wenn meine Kinder nicht mehr wĂźssten, wie BĂźcher aussehen! Debug: Auch wenn du heute vor allem aus einem PostDubstep-Blickwinkel wahrgenommen wirst: Deine Wurzeln reichen ja weit Ăźber britische Elektronik hinaus. Zu HipHop etwa, was ich aber kaum heraushĂśre; Jazz dagegen viel eher. Was hast du von HipHop gelernt? Oder von Miles Davis? FaltyDL: HipHop ist in meiner Musik zuweilen eher eine Haltung, eine gewisse raue AttitĂźde. Die musikalische Form tritt da in den Hintergrund. Miles Davis: Da haben wir einen bad mother fucker! Ich sample ständig seine Platten. Jede Woche. Die meisten Samples verwende ich dann schlieĂ&#x;lich nicht, weil sie so offensichtlich sind. Die Freiheit in seiner Musik liebe ich mehr als alles andere. Debug: FĂźr die Einsteiger: Wie erschlieĂ&#x;t man sich das Werk von so einer Ăœberfigur? FaltyDL: Ich wĂźrde Mitte der Siebziger anfangen, und dann rĂźckwärts gehen. So versteht man ihn am leichtesten. Zuerst â€?Big Fun“, â€?Live at the Philharmonic“ und â€?Dark Magus“, dann zurĂźck zu den Studioalben mit seinen diversen Quintetten. Debug: Du hast vorhin vom Wunsch gesprochen, mit ande-

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ren Musikern zusammenzuarbeiten. Jazz wäre ja eigentlich die klassische kollaborative Musikform ... FaltyDL: Ich hab in der Tat lange in verschiedenen Jazzgruppen Bass gespielt, elektrisch und akustisch. Die elektronische Produktionsweise hat mir aber viel mehr MÜglichkeiten erÜffnet, obwohl ich mein Setup ziemlich einfach halte und mich weitgehend auf Software beschränke. Aus beidem hab ich viel musikalische Erfahrung gezogen, dafßr bin ich sehr dankbar. Ich versuche, nicht zu vergessen, wo ich eigentlich herkomme – das ist sehr wichtig. Debug: Und wo geht es hin? FaltyDL: Aktuell bin ich Vollzeitmusiker und total glßcklich, dass das funktioniert! Dieses Jahr kommen ein paar 12"s und ich gehe bald das nächste Album an. Aktuell stehen auch wieder Gigs in Europa an. Das ist zwar stressig, aber ich bin so froh, touren zu kÜnnen: Hamburg, Manchester, Vicenza, San Francisco z.B. waren in der Vergangenheit einfach toll. Und in London freue ich mich immer darauf, mit Luke Vibert Platten kaufen zu gehen!

ICH HAB EIN IM OHR ... weil ich auch in 20 Jahren noch Musik hĂśren will. DJ Daniel W. schĂźtzt, was er am meisten liebt.

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"Meine aktuelle Single geht bei vielen Leuten als lupenreiner Berghain-Techno durch“, sagt Cosmin Nicolae, der seit 2007 die Unberechenbarkeits-Flagge seiner rumänischen Heimat hochhält. Dieser Kategorisierung kann man nur zustimmen, stehen doch die deepen, von einem angerauten Subbass durchtränkten Tracks in einem dystopischen Kontrast zu der zuletzt erschienenen Single â€?Suende“ auf Rush Hour. Dort ging es noch um eine leichtfĂźĂ&#x;ige Neuinterpretation von House aus der Perspektive eines KĂźnstlers, der ein paar Jahre zuvor noch mit Tempa, Immerse oder Hessle Audio die wichtigsten Dubstep-Labels Englands mit feinem Garage beglĂźckte. Als der in Bukarest lebende KĂźnstler vor etwa drei Jahren das KĂźrzel TRG durch Cosmin ergänzte, ging das auch mit einer musikalischen Neuerfindung zugunsten des 4-To-The-Floor-Beats einher: "Ich brauchte einfach eine Veränderung, persĂśnlich wie soundtechnisch. Als ich merkte, dass ich bei Dubstep nicht mehr so richtig den Vibe spĂźrte, änderte ich meinen Sound." Als er sich dann im letzten Jahr mit dem fulminanten â€?Tower Block“ auf Hemlock doch wieder einen Ausfallschritt in die experimentellen Gefilde moderner Bassmusik leistete, war die Verwirrung ob seiner musikalischen Identität komplett.

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Um diesen Umständen auf die Spur zu kommen, lohnt sich der Blick in die Vergangenheit. "Als ich vor acht Jahren angefangen habe, Musik zu machen, war ich von ganz unterschiedlichen Dingen beeinflusst. Ich hÜrte viel Dub Techno von Basic Channel, gleichzeitig war ich fasziniert von Drum and Bass, Garage und der ganzen UK-Szene: MJ Cole, Zed Bias und El-B. In Rumänien war das damals alles nicht sonderlich populär. In den Clubs lief vor allem Mainstream-House. Als dann 2005 der Begriff Dubstep aufkam, war es ja eigentlich nur eine Art ’Flavour Of The Day’, ich habe nie bewusst in die-

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se Richtung produziert. FĂźr mich war es einfach Musik zwischen 138 und 140 BPM." Wie kam es eigentlich dazu, dass die erste VerĂśffentlichung auf Hessle Audio ausgerechnet von einem rumänischen Produzenten beigesteuert wurde? "Der Kontakt kam zuerst nur Ăźber das Internet. Es war die groĂ&#x;e Zeit von Rinse.fm und alle relevanten DJs waren von Anfang im Internet sehr aktiv. Und so schickte ich Tunes an Leute wie Ramadanman, der dann entschied, ’Put You Down’ zu verĂśffentlichen. In Rumänien interessierte sich zu diesem Zeitpunkt niemand dafĂźr, was ich tat, also kontaktierte ich einfach die Engländer."

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In Rumänien gibt es also nicht gerade viel Raum fĂźr kĂźnstlerische Kreativität und musikalische Szenen? "Doch, mittlerweile gibt es diesen Freiraum. Im Moment ist die Szene viel fokussierter. Es gibt viele gute Produzenten und Festivals und im Gegensatz zu frĂźher ist es jetzt eher eine richtige Musik- statt nur eine Clubszene." Damals, das ist vor allem die kollektive Erinnerung an ein Land, das sich auch lange nach dem Sturz der Diktatur 1989 noch im kulturellen Winterschlaf befand. Und auch wenn sich das derzeit ändert, so sind immer noch die Auswirkungen des repressiven UnterdrĂźckungsapparates zu spĂźren, der kaum Kontakte zu Kunst und Musik aus dem Ausland zulieĂ&#x;. "Ich bin zum Beispiel seit vielen Jahren ein Fan von Modeselektor, aber lange war es nicht mĂśglich, sie live zu sehen. Erst vor ein paar Jahren kamen sie nach Rumänien. Dadurch waren die Leute allerdings auch viel enthusiastischer als in Westeuropa." Dass ein groĂ&#x;er Teil der BevĂślkerung des Landes, auch drei Jahre nach der Aufnahme in die EU, mit einer groĂ&#x;en Armut zu kämpfen hat, ist jedoch immer noch Realität. "Ich wĂźrde Rumänien auch nicht kategorisch als armes, sondern einfach als ein polarisiertes Land bezeichnen. Es gibt einige, die genug Geld haben, um zum Beispiel kreativ zu sein, und auf der anderen Seite gibt es viele Menschen, die kaum eine MĂśglichkeit dazu haben. Auf dem Rokolectiv Festival, das in etwa mit dem Club Transmediale vergleichbar ist, triffst du viele trendige Leute und siehst tolle Locations. Aber in vielen Teilen der Stadt passiert nicht viel, stattdessen gibt es viele heruntergekommene Viertel, die oft nur grau und trist sind." Die immer noch vorhandene kulturelle Lethargie im Land ist auch darauf zurĂźckzufĂźhren, dass viele Menschen davon ausgehen, rumänische Kunst kĂśnne sich ohnehin nicht international etablieren. Was laut Cosmin aber nicht mehr der Fall ist, "kĂśnnen sich doch viele Filmemacher, Musiker und Schriftsteller mittlerweile durchaus international messen". Ob das trotzdem auch ein Grund dafĂźr ist, dass er demnächst seinen Wohnsitz von Bukarest nach Berlin verlegen wird? "In gewisser Weise schon. Ich brauche einfach einen Szenewechsel."

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hier "Fusion" oder "Kommt Zusammen" heiĂ&#x;en. Mecklenburg-Vorpommern, das ist eine Weite, die aus den Differenzen heraus Freundschaften entwickeln kann. Und gerne zieht man auch zusammen rum. Wie auf der Wanderzirkus-Tour, auf der die Label der Region den Rest der Nation mit einer Art surrealem Zirkus umspannen, auf dem der Dancefloor auch schon mal mit einer Polka und Feuerjongleuren rocken kann.

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Auf unserer kleinen Reise ins diesig verfrorene Rostock, das man nicht wirklich das Zentrum von Mecklenburg-Vorpommern nennen darf, auch wenn es die grĂśĂ&#x;te Stadt weit und breit ist, kommen wir an den diversesten Geburtsstädten von Musikern, Labels und Festivals vorbei. Da rechts geht's zur Fusion, der gewaltigsten Ferienkommunismus-Kommune an der MĂźritz, hier links nach Plau am See, wo der Ostwind pumpt und bläst, dahinter verbirgt sich Deutschlands grĂśĂ&#x;te Vinyl-Metropole in Parchim bei Decks Records. Ăœberall rings um die A19 Wasser, Seen und am Ende das Meer. Andreas Henneberg ein Teil von The Glitz, aus Berlin - ist hier schon durch Schneeverwehungen gebrettert. Natur, manchmal auch die romantische Variante, ist an diesem Ort keine Sehnsucht, sondern sitzt einem immer auf der Nase, ist der natĂźrliche Raum, in dem die Clubkultur hier stattfindet. Und das findet sich immer in der Musik wieder, den Harmonien, den Melodien, dem offenen Ansatz und natĂźrlich den Covern. Auf dem von Mollono.Bass sucht Ronny im Friesennerz in einem Erdloch nach dem GlĂźck, auf dem Schäufler&Zovsky-Album ist ihr Heimatort, die Liebesinsel in Mirow, zu sehen.

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Rostocker Stadthafen. Ein verlassener, monstrĂśser Parkplatz im Winter. Selbst die boomende Backfischindustrie scheint Winterpause zu haben und auch die Stadtrundfahrten haben keine Lust, Eisbrecher zu spielen. Im Winter wird sich hier eingebuddelt und fĂźr den Sommer gesammelt. Hier wohnt Daniel Nitsch von The Glitz, der wie alle in der Gegend seine Finger in vielem hat. Im Label Voltage Musique, das er unter anderen mit Henneberg und Marquez Ill macht, aber vor allem auch im "Kommt Zusammen"-Festival, dessen Vorbereitungen fĂźr Ostern auf Hochtouren laufen, und hier im Stadthafen Ăźber drei Tage 12 Orte besetzt. Zum Mecklenburg-Vorpommern-Techno-Stammtisch kommen langsam in Kleinstwagen angetrudelt: Ronny Mollenhauer aka Mollono.Bass von Acker Records, Kombinat 100, 3000° und Sandro Schäufler vom Kollektiv Ost & Zovsky, die auch Simple As That (SAT) Records machen. Und last but not least Stephan Witzovsky von Schäufler & Zovsky. Alle releasen in diesen Tagen ein Album. Und wie es sich gehĂśrt verlassen wir erst mal Downtown Rostock in dem das Kneipen- und CafĂŠs-In-Viertel knapp zwei kleine StraĂ&#x;enzĂźge umfasst - und tuckern

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Ăźber die LandstraĂ&#x;e nach WarnemĂźnde, um uns Ăźber einen Strandspaziergang vom Stasi-Hotel Neptun zu Ulrich MĂźthers Teepott angemessen fĂźr ein paar Portionen Bratheringe anzufrieren. Und festzustellen, dass hier alles irgendwie auf eigene Weise verzahnt ist. Henry und Ronny machen zusammen mit zwei anderen Kombinat 100. Alle sind in der 3000°-Booking-Agentur, in der Ronny arbeitet und die obendrein als 3000° Records auch das Glitz-Remix-Album und Schäufler & Zovskys "The Village" rausbringt. Debug: Was sind fĂźr euch wichtige Stationen in der Entwicklung der Musik in MecklenburgVorpommern? Daniel: FĂźr mich war die Pocketgame 01 ein ganz wichtiges Ding. Was Releases betrifft, war das ein AuslĂśser. Man hat gemerkt, dass auch Leute aus Mecklenburg-Vorpommern einen Hit landen kĂśnnen. Danach ist Voltage gestartet, Ostwind und ein paar mehr. Ronny: Die Zeit war fĂźr uns alle wichtig. Wir hatten vorher nur mit Maschinen gearbeitet. Und

der Sound war am Ende einfach noch nicht reif fĂźr Platte. Daniel: Mittlerweile haben die Label aus unserem Kollektiv alle auch einen ganz eigenen Charakter, Acker Records und Acker Dub, SAT, Ostwind, Funkwerkstatt mit Superfancy Records, wir mit Voltage, AndrĂŠ von Night Drive Music mit seinen fĂźnf Labeln, das sind eigentlich ganz schĂśn viele. Andreas: Da spielt auch die Nähe zu Decks Records eine Rolle, denn das sind ja alles auch VinylLabel. Ronny: Mir war es Ăźberhaupt immer wichtig, in Mecklenburg eine Vernetzung zu betreiben. Zu sehen, wer engagiert ist und gut, wer Substanz hat. Daniel: Das Netzwerk hat uns alle auch professioneller gemacht. Wir sind Kollegen und Kritiker. AuĂ&#x;erdem kĂśnnen wir Veranstaltungen auf einem hĂśheren Niveau machen. Ronny: Wir wohnen zwar alle weit voneinander entfernt, ich etwa 150 Kilometer von hier, aber fĂźr Mecklenburger Verhältnisse ist das nicht viel. Stefan: Wenn du hier aufgewachsen bist, planst du eine Stunde Fahrt einfach bei allem mit ein.

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Ronny: Ohne die Musik wären wir gar nicht zusammengekommen. Andreas: Ich hab Daniel kennengelernt, als ich gerade einen Internetanschluss bekommen hatte. Ich habe mich direkt in einem Techno-Forum angemeldet und einen Tag später war er meine erste Internet-Bekanntschaft. Und dann haben wir auch gleich ein Label gegründet, vor fast neun Jahren. Ronny: Ich hab vor acht Jahren meine erste Veranstaltung gemacht. Und in Mecklenburg macht man nicht nur Club, sondern gleich auch Jugendkultur, weil es einfach nicht mehr viel anderes gibt. Und es laufen die ganze Generationen durch unsere Veranstaltungen. Die meisten gehen später weg, nach Berlin oder Hamburg, aber letztendlich prägt man sie. Andreas: Wenn ihr in Berlin eine Veranstaltung macht, habt ihr eine ganz schön große Fangemeinde. Ronny: Klar, die kommen immer wieder zurück zu den Jungs, mit denen sie musikalisch groß geworden sind. Man muss auch immer bei den jüngeren Leuten gucken wer nachkommt, das hält uns alle frisch. Daniel: Wir haben auf dem ”Kommt Zusammen“-Festival jetzt auch das erste Mal Workshops für DJs und Produzenten. Weil wir ein bisschen Angst haben, dass der Nachwuchs sonst ausstirbt oder in die Disco-Ecke abrutscht. Und Jugendclubs gibt es ja kaum noch, in denen standen früher immer zwei Technics und ein Mixer, wenn auch eher HipHop-orientiert. Stephan: Schuld ist eine Gesetzesänderung, nach der die Kommunen und nicht mehr das Land die Sozialarbeiter finanzieren müssen. Und die Kommunen haben dafür kein Geld. Debug: Wann ging es in Mecklenburg-Vorpommern eigentlich los mit elektronischer Musik? Ronny: Bei uns in der Gegend war das so ´94. Die Älteren in der Dorfgemeinschaft sind immer nach Berlin gefahren, in den Tresor oder ins EWerk. Irgendwann hat es dann eine Eigendynamik entwickelt. Aber es war immer sehr eigen hier, total tolerant. Wir haben stets versucht über Techno und House alles zu spielen und keinen Starrsinn zu entwickeln. Daniel: Du hast einen breiten Bogen, der sich über die ganze Nacht spannt, ohne dabei die sogenannte Subkultur zu verlassen. Wir hatten auch immer so ein Hopping. Eine Woche Gerberei Schwerin, dann Papierfabrik in Burg Stargard in der Neustrelitz und die Woche drauf Mau Club in Rostock. In Güstrow kam später noch André Kronert von Neurotron, Night Drive Music und 3rd Wave hinzu. Und mit seinem neuen geheimen Projekt ist er auch wieder ganz vorne. Stephan: Ich bin ja merklich der jüngste in der Runde und war mit 13 auf meiner ersten Fortschritt Party von Ronny in Lärz. Etwas später bin ich mit dem Fahrrad zu meiner ersten Fusion geradelt, durch den Wald, und dann über den Zaun geklettert. Da wusste ich überhaupt nicht was los war. Sandro: Du konntest entweder Nazi werden oder zu uns kommen. Stephan: Bei uns ist toll, dass es nicht so teuer ist. Ich musste mir trotzdem immer gut überlegen zu welcher Party ich gehe. Und für die Fusion hab ich ein halbes Jahr gespart. Daniel: Hier ist auch einfach mehr Luft zum atmen. Wo du feierst, bleibst du einfach auch mal das ganze Wochenende. Ronny: Bei uns hast du immer zuerst die Kultur, in Berlin immer zuerst das Business. Es gibt natürlich auch hier die ein oder andere eher mafiöse Veranstaltung und bei Schwerin noch die Überreste der Raveszene, wo Marusha heute noch auflegt. Wir waren alle immer eher deep, minimal, House-orientiert. So richtig harte Techno-Sachen haben nie gepasst. Daniel: Wenn man richtig harte Sachen machen will, dann bekommt man Probleme mit dem Publikum. Man möchte ja auf keinen Fall, dass Nazis kommen. Ronny: Genau aus dem Grund hab ich es immer gescheut, harte Musik zu machen. Da haben wir bewusst gegengesteuert, absichtlich früher Schluss gemacht, damit die, die hart auf Drogen sind, woanders hingehen. Mit Thor-Steinar-Klamotten kommt man bei uns sowieso nicht rein. Wir fangen jetzt manchmal auch mit richtigen Bands an. Mecklenburg klingt anders als Großstadt. Lieber Harmonien als industrielle Strukturen, mit Instrumenten arbeiten.

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Ein Trommelschlag. Ein zweiter. Eine Serie von komplexen Wirbeln, die einander zu antworten scheinen, Wiederholungen variieren, weiterspinnen, zurĂźck auf den Anfang werfen, sich zu einem Schlagzeugsolo verdichten, so einleuchtend und klar strukturiert wie eine gute Erzählung nach dem Abendessen, noch bevor Vibrafon und BläserHarmonien es unterfĂźttern und kontextualisieren. So beginnt "La Place Demon", die neue CD des Tied & Tickled Trio. An einem anderen Ort: Eine hohe Stimme intoniert einen Kehrreim, unterlegt von Pianotupfern und akustischen Saitenklängen, bis nach und nach Break, Beat und Chor dazustoĂ&#x;en und vom "Old Age" geraunt wird. Die im Hintergrund vernehmbare Zeile "You can't take the heat out of death" wird im zweiten Track – gerappt – wieder auftauchen. So beginnt "Own Your Ghost", die neue CD von 13&God. Zwei Platten, die zufällig zur gleichen Zeit erscheinen. Aber natĂźrlich gibt es noch weit mehr Verbindungen. Beide gehĂśren zu einem kreativen Kontinuum, das an dieser Stelle kaum ausfĂźhrlich vorgestellt werden muss, die Rede ist einmal mehr von Weilheim. Hier residieren die BrĂźder Micha und Markus Acher und ihr Bandkollege und Produktionspartner Martin Gretschmann alias Console aka Acid Pauli und produzieren Album fĂźr Album, entwickeln Bandkonzepte, Querverbindungen, Unterzellen und Seitenlinien. "La Place Demon" (ein Wortspiel mit dem Laplaceschen Dämonen) zum Beispiel ist eine Hommage an den Lieblingsschlagzeuger der BrĂźder, Billy Hart, ein Jahrhundert-Drummer, der auf mehr als 500 Alben spielte, zu seinen prominentesten Auftritten gehĂśren die auf Miles Davis‘ "On The Corner" und dem gerne missverstandenen "Tutu" (1986), Herbie Hancocks frĂźhe Fusion-Platten ("Sextant"), "Black Unity" von Pharoah Sanders, sowie Hannibals "Children of the Fire", seit 15 Jahren erklärter Favorit der BrĂźder. "Own Your Ghost" dagegen ist die Fortsetzung einer anderen transatlantischen Liaison, die vor sechs Jahren unter dem Namen 13&God auf den Weg

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gebracht wurde – ein Amalgam aus den Bands The Notwist (D) und Themselves (USA), letztere ihrerseits ein Teil des Anticon-Kollektivs aus Oakland. Trotz ihrer unterschiedlichen Referenzen (hier: Jazz, dort: Rap), und der verschiedenen Welten, die sie heraufbeschwÜren, bilden die Platten ein formidables Doppelpack - einmal Westcoast, einmal Eastcoast, wenn man so will. Die beiden Schenkel des geographisch-ästhetischen Dreiecks laufen bei den Achers zusammen, die nun, sekundiert von Martin Gretschmann, Rede und Antwort stehen ßber Genese und Gelingen des doppelten Experimentes.

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Denn Experimente waren es. "Own Your Ghost" dßrfte das erste Album sein, das die Weilheimer nicht in Weilheim aufgenommen haben. "Beim ersten Mal haben wir uns das Material gegenseitig zugeschoben und auch auf unfertige Sachen von frßher zurßckgegriffen", erinnert sich Markus, "diesmal haben wir gemeinsam begonnen, zu komponieren. Sechs Leute im Raum - das ist gut, denn es bedeutet Input. Da kommt viel zusammen, aus dem man auswählen kann, um in verschiedene Richtungen zu gehen." Da wurde schon, plaudern die Brßder aus dem Anekdotenschatz, auf Wunsch der Amerikaner Jel und Doseone, viel Aufhebens um ein Tuba-Sample gemacht, auf dessen Basis dann ein ganzer Track wuchs und wucherte – bis allen klar wurde, dass die Tuba einfach bescheuert klingt und deswegen entsorgt wurde. So wurde im Rotationsprinzip dem kreativen Chaos seine Gestalt abgerungen, bis wieder eine dieser kristallklar formulierten, hochspannenden, weil jederzeit unberechenbaren Song-Sammlungen fertig war. Dass sich auf dem Album alles um die Erfahrung des Alterns dreht, geht auf Doseone zurßck, den stets gut gelaunten Lyriker mit dem unerschÜpflichen Wortschatz und dem einprägsam nasalen Singsang-Rap-Style. Der gibt, per Skype zugeschaltet, zu: "Ich hab diese Krankheit, man nennt sie: Gedichte schreiben. Ich kann nicht aufhÜren. Songs wie 'Et tu' und 'Janu Are' sind 2005 im 13&God- Tourbus entstanden. Seitdem kam es immer wieder vor, dass ich beim Schreiben wusste: Das wird ein 13&God-Song. Bevor wir angefangen haben aufzunehmen, hatte ich bereits dieses Monster von verwandten Texten. Die habe ich mitgebracht, editiert, vereinfacht oder verkompliziert und alles angeboten. Markus konnte sich da bedienen und mit dem Material praktisch improvisieren und Gesangslinien finden." Doseone stimmt zu, dass der Themenkreis von schweren Gedanken beherrscht wird, aber er relativiert: "Ich schreibe Lyrics, die Micha sei-

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ner Tochter erklären kann. 'Own Your Ghost' ist als Platte ßber das Altern getarnt, aber es geht natßrlich nicht darum zu sagen, dass wir alle mßde sind und nach dem Abendessen ins Bett gehen, es geht um Lebensfreude. Und ja, ich schreibe viel ßber den Tod, das ist mein Ding. Aber natßrlich auch ßber Ex-Freundinnen und Obama. Das ist der Kampf, den ich zu kämpfen habe." Realer Anlass zur Grßbelei jedoch ist fßr die Band das Los des siebten Mitglieds Dax, der seit einem Tourbusunfall an den Rollstuhl gebunden ist und wegen Komplikationen nicht so intensiv am Aufnahmenprozess teilnehmen konnte, wie sich das alle gewßnscht hatten. Es bleibt ein Wermutstropfen und kein noch so schÜnes Album kann die Band darßber hinwegtrÜsten.

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Eitel Sonnenschein dagegen herrscht, wenn es um das andere Experiment geht, das nun das Licht der Welt erblickt. Der Gastauftritt von Billy Hart, der Ăźber den gemeinsamen Kollegen, den Saxofonisten Johannes Enders eingefädelt wurde und auf einer dreitägigen Tourpause des Drummers in Weilheim eingespielt wurde, brachte das Tied & Tickled Trio, die Jazz-affinste Formation des kleinen Indie-Imperiums, dazu, seinen Modus komplett umzukrempeln. In Markus' Worten: "Bei den Platten davor gab es einen anderen Ansatz. Wir sind ja groĂ&#x;e Fans von bestimmten JazzPlatten, wollen aber eigentlich gar keinen Jazz machen. Wir haben immer versucht, neue Wege zu finden, damit dann etwas zu machen und unseren Ansatz zu entwickeln. Da gab es verschiedene Versuche, zum Beispiel mit Beats zu arbeiten, oder viel zu improvisieren und das dann zusammen zu collagieren – eine reine Studioarbeit, alles war immer sehr zusammengefĂźgt. Nun ging es aber um Billy Hart, jemand, der auf jeder zweiten unserer Lieblingsplatten Schlagzeug spielt, der diese Art zu spielen praktisch erfunden hat. Er ist die Musik, die wir mĂśgen, und da wurde uns klar, dass wir die jetzt einfach spielen kĂśnnen. Wir mussten uns nicht verstellen, mussten nicht denken, dass wir jetzt Jazz machen, obwohl wir's doch gar nicht kĂśnnen. Es war so: Wir machen unser Ding, er macht sein Ding, das war sehr befreiend." Aus Michas Zusammenfassung spricht noch der Stolz und die Aufregung angesichts der Begegnung: "Er hat auch viel gelacht. Er ist so ein Held von uns, und dann kommt der in unser Rumpelstudio in Weilheim und war der umgänglichste Mensch der Welt." Viel Liebe wurde schon im Vorfeld in diese Arbeit gesteckt, auch die Hausfreunde Johannes Enders und Carl Oesterhelt haben der generationsĂźbergreifenden Konstellation StĂźcke auf den Leib komponiert, die insgesamt 14 Beteiligte einschlieĂ&#x;t – darunter auch die Stammspieler Casper Brandener und Andreas Gerth. Wir hĂśren Handclap-Referenzen an "On The Corner", andernorts taucht ein Motiv Ornette Colemans auf, ein weiteres StĂźck kombiniert Billy Harts anbetungswĂźrdige Groove-Fähigkeit im freien Zusammenspiel mit elektronischen Verschlaufungen. Letzteres bezieht sich auf eine Ă„sthetik, an der Hart aktiv mitgewirkt hat, und die in der Zwischenzeit auch in seinem eigenen Schaffen eher brach lag – bis eben Typen wie das TTT kamen, um es auf ihre kĂźhle, sĂźddeutsche, besonnene, vom Indierock sozialisierte Weise wach zu kĂźssen. Billy Hart selbst, der heute an verschiedenen Hochschulen in Neuengland lehrt und in den Semesterferien ausgiebig tourt, geizt am Telefon nicht mit Lob Ăźber die bayrische Erfahrung: "Sie haben mir das GefĂźhl gegeben, ein neues Level zu erschlieĂ&#x;en." Das will schon was heiĂ&#x;en.

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Der historische Abstand zwischen Original und Remake von â&#x20AC;&#x153;The Housemaidâ&#x20AC;&#x153; bemisst sich am Verschwinden der Ratte. Bekanntlich ist die Ratte ein Tier, das sich gerne an unhygienischen Orten einnistet. Wo Schmutz und Dreck ist, fĂźhlt sie sich besonders wohl. Nicht zufällig gibt es unter den groĂ&#x;en Fallstudien von Freud den Fall des so genannten Rattenmannes, der zwanghaft von der Fantasie besessen war, eine Ratte wĂźrde sich in sein Rektum bohren. Wo analer und exkrementaler Ekel herrscht, ist die Ratte nicht weit. So auch in einem der groĂ&#x;en Klassiker der koreanischen Filmgeschichte, Kim Ki-Youngs â&#x20AC;&#x153;The Housemaidâ&#x20AC;&#x153; aus dem Jahre 1960. Dort steht die Ratte sowohl fĂźr das proletarische Hausmädchen, das eine wohlanständige Kleinfamilie in den Ruin treibt, in dem es den Familienvater verfĂźhrt, als auch fĂźr die RĂźckständigkeit der koreanischen Nachkriegsgesellschaft, die damals noch von bitterer Armut gezeichnet war. Der Kampf gegen die häusliche Rattenplage ist im Film ein symbolischer Kampf auf doppelter Front: Abwehr gegen die Ăśkonomische Unterentwicklung Koreas als auch gegen die RĂźckkehr einer archaischen Sexualität, die von dem Hausmädchen ausgeht. So wird neben der Ratte das Rattengift zum Leitmotiv.

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Kim Ki-Young, Enfant terrible unter den koreanischen Regisseuren, entwarf in â&#x20AC;&#x153;The Housemaidâ&#x20AC;&#x153; eine der groĂ&#x;en filmischen Psychopathologien der koreanischen Gesellschaft im Zeichen der Ratte. In Sang-Soos Neuversion, die letztes Jahr in Cannes Premiere hatte, ist nun jede Spur der Ratte grĂźndlich getilgt. Das Remake verlegt die Geschichte von den zaghaften Anfängen des koreanischen Wirtschaftswunders in das Stadium einer absoluten Ă&#x153;bersättigung. Wenn das Original noch von der Allgegenwart des Ăśkonomischen Mangels zeugt, so gibt es in der Neuverfilmung nur den Ă&#x153;berfluss

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des Reichtums: 2010 spielt â&#x20AC;&#x153;The Housemaidâ&#x20AC;&#x153; nicht länger in der kleinbĂźrgerlichen Enge einer Lehrerfamilie, sondern im luxuriĂśsen Anwesen einer Upper-Class-Familie, die in einem Vorort von Seoul ihren neoaristokratischen Lifestyle kultiviert. Dort residieren Hausherr und Konzernmagnat Hoon (Lee Young-Chae), seine hochschwangere Frau Hae-Ra (Seo-Woo) und die Tochter Nami (Ahn Seo-Hyun). Durch Vermittlung ihrer altgedienten Haushälterin Byung-Sik (Youn Yuh-Jung) stellen sie ein neues Hausmädchen ein, die sozial unterprivilegierte und etwas unbedarfte Eun-Yi (Jeon-Do-Yeon). Als Hoon mit EunYi eine Affäre beginnt und sie schwängert, schaltet sich zusätzlich seine machthungrige Schwiegermutter (Ahn Seo-Hyun) ein, die sich auf Teufel komm raus dem Hausmädchen und deren ungeborenem Kind entledigen will. â&#x20AC;&#x153;The Housemaidâ&#x20AC;&#x153; ist das Portrait der koreanischen Nouveaux Riches im Zustand fortgeschrittener Dekadenz. Was edel und teuer ist, wird Insignie des guten Geschmacks zur Schau gestellt: MarmorfuĂ&#x;bĂśden, die DesignermĂśbel, die RĂśhrenverstärker, das Kaminfeuer oder die Designer-Garderobe. In diesem Ă&#x153;berfluss aus Luxus, Design und Style scheint jede Erinnerung an eine rattenhaften Vergangenheit ausgelĂśscht. Nun ist Regisseur Im Sang-Soo nicht zuletzt seit seinem satirischen â&#x20AC;&#x153;The Presidentâ&#x20AC;&#x2122;s Last Bangâ&#x20AC;&#x153; (2005) als eleganter Stilist bekannt, die Haltung zu seinem Sujet ist jedoch eine durchaus doppelbĂśdige. So sehr sich â&#x20AC;&#x153;The Housemaidâ&#x20AC;&#x153; auch in eleganten Kamerafahrten und geschmackvoll ausgeleuchteten Innenräumen an die Ornamente des Reichtums anschmiegt, bleibt er trotzdem einer analytischen Perspektive treu. Fast nie verlässt der Film das Interieur der Villa, als beobachte man eine Laborsituation. So zeigt sich in dieser kĂźhlen Versuchsanordnung nach und nach die rattenhafte Fratze des Reichtums und der Marmor der durchgestylten Oberflächen beginnt zu brĂśckeln.

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Die kippt immer wieder ins Lächerliche: die botoxverzerrte PlastikschĂśnheit von Hae-Ra, die dekorative Kunstbeflissenheit von Hoon, der nach Feierabend gerne Beethovens â&#x20AC;&#x153;Sturmâ&#x20AC;&#x153;-Sonate auf dem FlĂźgel zum Besten gibt und - besonders grotesk - seine fast schon rituelle Angeberei mit Rotwein-Schwenken und Riechen. Die Nachahmung gehobener westlicher Kultur zeigt sich gerade in ihrer zwanghaften Geschmacksdemonstration von ihrer geschmacklosen Seite. Dazu passt es, dass im Gegensatz zum Original nun das Hausmädchen vom Täter zum Opfer wird. Opfer der hyper-narzisstischen Sexualität des Hausherrn, der sich am liebsten oral bedienen lässt und dabei natĂźrlich sein Rotweinglas nicht aus der Hand gibt. AuĂ&#x;ereheliche Sexualität ist anders als in den puritani-

"6$)%&3'"-4$)&4$)&*/ %&34$)&*44&&3453")-5*. 53Ă&#x192;(&3*4$)&/(-"/; schen koreanischen 1960ern nicht länger eine familiensprengende und asoziale Kraft, sondern herrschaftszementierende Genusspraktik der Oberschicht. Es ist die Stärke des Films, dass er das arme Hausmädchen aber gerade nicht zur mitleidswĂźrdigen Identifikationsfigur aufbaut und gegen die amoralische Kälte der Upper Class ausspielt. Jeon Do-Yeon, die seit Lee Chang-Dongs â&#x20AC;&#x153;Secret Sunshineâ&#x20AC;&#x153; zu den besten koreanischen Schaupielerinnen gehĂśrt, zieht in ihrer Rolle zwischen kindlicher Unschuld, VerfĂźhrbarkeit, Klassenneid und Wahnsinn alle Register psychosexueller Ambivalenz. Den Klassenkampf gegen die eiskalte Familie kann sie trotzdem nur verlieren, als diese schlieĂ&#x;lich zur Abtreibung des Bastards zu ganz und gar indiskreten Mitteln greift. Ă&#x153;berhaupt gemahnen die kĂźhle Eleganz und der wohltemperierte Rhythmus des Films an Chabrols Vivisektionen der Bourgeoisie. Nur eben mit dem Unterschied, dass die franzĂśsische Bourgeoisie bei Chabrol auch in ihren verbrecherischen Umtrieben einer historischen Tradition verbunden ist, die bei ihren neureichen koreanischen Wiedergängern zum bloĂ&#x;en Pastiche von Kultur verkommen ist.

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So zeigt sich hinter all den leeren Herrschaftsformen, Ritualen und Gesten der koreanischen Oberschicht das Bild einer geschichtsvergessenen Gesellschaft, die sich im Konsum- und Luxusrausch dem Phantasma eines globalisierten Geldadels hingibt. â&#x20AC;&#x153;The Housemaidâ&#x20AC;&#x153; hält den exzessiven AuswĂźchsen des koreanischen Wirtschaftswunders einen Zerrspiegel vor. So bleibt das Remake auf paradoxe Weise dem Original treu, mit dem es auf den ersten Blick so wenig zu tun hat: Die Ratten sind niemand anderes als die Reichen selbst, die sich parasitär von ihren Untergebenen ernähren. Es ist eben nicht alles Gold was glänzt, auch der falsche Schein der ScheiĂ&#x;e erstrahlt im trĂźgerischen Glanz. â&#x20AC;&#x153;The Housemaidâ&#x20AC;&#x153; Ăźbt Dekadenzkritik gleichsam aus der Innenperspektive, wie ja auch die Pet Shop Boys einst in einem groĂ&#x;en Songs sangen: â&#x20AC;&#x153;For decadence - is fatal, it's the beginning of the end; in consequence, I cannot recommend: this decadence.â&#x20AC;&#x153;

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Wenn Gangster Rap einmal das CNN der schwarzen Ghettos war, dann ist die TV-Serie "Sons of Anarchy" die Huffington Post der Motorradrockerbanden. Moment. Rocker? Warum bitte schĂśn sollte man sich fĂźr ein kulturell dermaĂ&#x;en gestriges Phänomen wie fetthaarige Haudrauf-Prolls auf analogen Klimakillern mit ausgeprägt miesem Musikgeschmack, vergangener Harte-Männer-Moral und desastrĂśsen Trinkgewohnheiten interessieren? Schlichte Antwort: Weil es im Fernsehen läuft. Weil Sons of Anarchy (SoA) zum Seriengenre der ganz groĂ&#x;en Erzählungen Ă la "Sopranos" oder "The Wire" gehĂśrt. Weil Rocker exemplarisch das GlobalisierungsDilemma der Arbeiterklasse westlicher Industrienationen verdeutlichen. Weil Katey Sagal aka "Peggy Bundy" die Rocker-Matriarchin spielt. Weil Frauen in SoA sowieso oft das letzte Machtwort haben. Weil organisierte Kriminalität mit kulturellem Ă&#x153;berbau seit dem ersten "Scarface" von 1932 ein spannendes und produktives Filmgenre ist. Und weil man nach einer Staffel Sons endlich die merkwĂźrdigen Meldungen aus dem Lokalteil versteht, etwa diese vom 3. März: "Bei einer Demonstration gegen Polizeigewalt hat sich in SchĂśneberg eine ungewĂśhnliche Allianz gebildet. Dem Marsch von 300 Mitgliedern der linken Szene und vielen arabischstämmigen Berlinern schlossen sich auch 15 'Bandidos'-Rocker an." Oder diese vom 21. Februar: "Nach dem brutalen Ă&#x153;berfall am U-Bahnhof Lichtenberg berichtet das zweite Opfer, wie er von einem Passanten gerettet wurde. Dieser habe den vier Angreifen seine Rockerkutte und eine Machete gezeigt. Daraufhin seien die vier Täter abgehauen." Und erst recht natĂźrlich diese hier vom 18. Oktober: "Der Motorradfahrer Mustafa

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B. prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Er starb noch an der Unfallstelle. (....) Erst im August hatte der Schwerkriminelle gemeinsam mit knapp zwei Dutzend Mitgliedern seiner kurdischen Sippe in Bremen einen Ableger des internationalen Motorradclubs Mongols gegrßndet. (...) Den Zuwanderern ging es kaum um das 'Easy Rider'-Feeling, die Neu-Rocker haben nach den Erkenntnissen der Polizei weder Motorräder noch den notwendigen Fßhrerschein. Lediglich Mustafa B. hatte die Fahrerlaubnis zwei Wochen vor seinem Tod erworben."

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Vorbild der Sons of Anarchy aus der TV-Serie sind zweifellos die Hells Angels als prototypische und weltweit erfolgreichste Motorradgang. Deren Traditionslinien gehen auf die 1940er zurĂźck, als sich Veteranen aus der Unterschicht zu Motorradgangs zusammenfanden, um dem Unbill des zivilen Lebens gemeinsam zu trotzen. Von den militärischen UrsprĂźngen zeugen noch heute die strengen Hierarchien, das Faible fĂźr schwere Harleys (im Zweiten Weltkrieg gängige Armeefahrzeuge) und Abzeichen (Patches), die in Form von Aufnähern GangzugehĂśrigkeit, territorialen Anspruch und den Rang innerhalb der Gruppe signalisieren. Aber auch Gewaltbereitschaft, unbedingter Zusammenhalt und konservativ moralisierendes Machogehabe zeugen von diesen Wurzeln. Das Label "Outlaw Motorcycle Club" wurde den Rockern unterdessen vom US-Pendant des ADAC, der American Motorcyclist Association, verpasst, die nach den Biker-Riots im kalifornischen Holister 1947 verlauten lieĂ&#x;, lediglich ein Prozent aller Motorradfahrer seien Outlaws. Verbindendes Symbol der ganz hart gesottenen Rocker ist seitdem der rautenfĂśrmige 1%-Aufnäher.

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Die TV-Serie erzählt natĂźrlich nicht von irgendeiner Untergruppe der Sons, sondern vom GrĂźndungs-Chapter, also der Keimzelle der inzwischen weltweit agierenden Gang. Daher wird die Bande auch gerne SAMCRO genannt, was fĂźr "Sons of Anarchy Motorcycle Club, Redwood Original Chapter" steht und in seinem AbkĂźrzungswahn wiederum an die Army-Wurzeln der Rocker erinnert. SAMCRO residiert in einem fiktiven kalifornischen Ort mit dem verstrahlten Namen "Charming", und dies keineswegs als AuĂ&#x;enseiter, wie es der zentrale Rockermythos will, sondern als integraler Bestandteil des MachtgefĂźges, allen voran haben die SoA die Ăśrtliche Polizei am korrupten Sack. Bewährte Grundlage der Kooperation lautet: Nicht in den eigenen Vorgarten scheiĂ&#x;en! Was im Klartext bedeutet, dass SAMCRO in Charming unbehelligt seinen Geschäften im Waffenhandel oder der Pornoproduktion nachgehen kann, solange sie ihre Konflikte nicht in der Gemeinde austrägt und zudem dafĂźr sorgt, dass

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Gleich zu Beginn der Serie wird so der Outlaw ohne groĂ&#x;es Gewese Ăźber Bord geworfen, aber nicht weil "Sons of Anarchy" ins Fantastische driftet, sie erzählt von den Veränderungen und Verwerfungen des gemeinen Motorradrockers in den Untiefen der Globalisierung. Um es vorweg zu sagen: Sie bekommt ihm nicht besonders gut, und zwar zunächst ganz einfach, weil sie seine angestammte Existenzgrundlage durch ehrliche oder wenigstens ehrenwerte Muskelarbeit vernichtet, indem die Knochenjobs an Maschinen oder Chinesen ausgelagert werden. In den USA ist dieser Niedergang besonders harsch - und Motorradrocker funktionieren so gewissermaĂ&#x;en als Abziehbild eines US-Phänomens - hier wird das Milieu der traditionellen, sprich vor allem weiĂ&#x;en, Arbeiterschaft regelrecht ausgetrocknet. FĂźr knorrige Muskelarbeiter gibt es in den Industriestaaten immer weniger Jobs, und das gilt auch auf den kriminellen Betätigungsfeldern, mit denen sich Motorradrocker schon immer gerne beschäftigen. Denn auch im illegalen Business treten Kriminelle rund um den Globus vermehrt zueinander in Konkurrenz, während gleichzeitig straff organisierte, international operierende Strukturen die einträglichsten kriminellen Branchen Ăźbernehmen, fĂźr maĂ&#x;voll agierende Gauner mit altmodischer Ganovenehre wird der Spielraum enger. Was bleibt der Rockerbande in dieser Situation? Schwanz einziehen oder sich professionalisieren, also von der Gelegenheitszur organisierten Kriminalität umschalten.

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zige Junkie-Mutter aber schnell wieder von der Bildfläche verschwindet, um einer weiteren starken Frau Platz zu machen, der Ă&#x201E;rztin Tara, die als Jaxâ&#x20AC;&#x2DC; Freundin fĂźr die bĂźrgerliche Kontrastfläche sorgt, auf der sich die Blutspritzer des SAMCRO-Alltags schĂśn deutlich abzeichnen. Als Jax die TagebĂźcher seines Vaters in die Hände fallen, der pathetisch Ăźber Freiheit, ZugehĂśrigkeit und den "rechten Weg" fĂźr seine Motorradrocker sinniert, ist der Versuchsaufbau eigentlich schon komplett, den Jax stellvertretend fĂźr uns Betrachter zu bewältigen hat: Das Vermächtnis seines Vaters gegen die Geschäfte seines Stiefvaters lautet die Wahl, der Einsatz ist die Zukunft seines Sohns Abel. Und so schizophren das anmuten mag, halten die gesamte Familie, alle Club-Mitglieder und auch die Konkurrenz-Biker um jeden Preis an "Family Values" fest, so diffus diese auch sein mĂśgen. Auf schizophrene Weise versuchen alle, Privat- vom Berufsleben getrennt zu halten, was natĂźrlich Ăźberhaupt nicht funktioniert, weshalb groĂ&#x;e Teile der Handlung immer wieder von den Versuchen handeln, die Sphären zu entwirren, was in der Regel nur noch tiefer ins blutige Chaos fĂźhrt.

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Was das konkret bedeutet, rĂźckt die vierte Folge ins Bild: Der Distributionsweg fĂźr das Kerngeschäft der Sons, der Handel mit schweren Waffen, muss abgesichert werden, also wird der Devil's Tribe, eine bislang eher lose befreundete Rockerbande, deren Aktivitäten sich bislang auf lokale Prostitution und etwas GlĂźcksspiel beschränkten, zum Ă&#x153;bertritt gedrängt. Vor der feierlichen Zeremonie darf immerhin noch aussteigen, wem der neue Verein zu krass ist, dem ohnehin harten Rest werden dann prompt die neuen Spielregeln eingebläut: Protagonist Jackson "Jax" Teller zockelt zu einer Kneipe der SoA-Erzrivalen Mayans (unverkennbar die Bandidos) und tritt ein paar Bikes auf den Asphalt. Dann flitzt er zum Clubhaus des ehemaligen Devil's Tribe, die Mayans natĂźrlich auf den Fersen, und schon ist die schĂśnste SchieĂ&#x;erei im Gange, nach der auch der dĂźmmste Rocker geschnallt hat, dass die Sons jetzt in der Stadt sind und alle, denen das nicht passt, sich verpissen kĂśnnen. Durch diesen Wechsel der geschäftlichen Gangart verändert sich natĂźrlich die wirtschaftliche und soziale Situation der Rocker, aber auch ihre kulturelle Basis, die Subkultur-Folklore der Ledermänner auf schweren Maschinen gerät unter Druck - allein weil Harleys eigentlich SchĂśnwetter-Vehikel sind und sich fĂźr professionellen Gangsterkram wie Verfolgungsjagden denkbar schlecht eignen.

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In der TV-Serie wird der Konflikt zwischen der traditionellen, kleinkriminellen Rocker-Vergangenheit und der gnadenlosen Gegenwart, die durch strengen Wettbewerb auf einem internationalen Markt geprägt wird, einfach aber effizient als familiäre Konstellation dargestellt, die sich rund um die ErlĂśserfigur Jax Teller gruppiert: Sein bereits vor geraumer Zeit verstorbener Vater hat die Sons gegrĂźndet, seine Mutter Gemma wird groĂ&#x;artig luzide von Katey "Peggy Bundy" Sagal gegeben, während Ron "Hellboy" Perlman dem ClubgrĂźnder sowohl als Präsident als auch im Ehebett gefolgt ist. Zu Beginn der Serie erhält die kleine Patchwork-Familie zudem Nachwuchs durch Jaxâ&#x20AC;&#x2DC; Sohn Abel, dessen nichtsnut-

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Zuletzt gerät die Welt der Motorradrocker dieser Tage nicht nur durch die Fliehkräfte der Globalisierung unter Druck, sondern auch dadurch, dass ihre kulturelle Basis schon so lange in Traditionen erstarrt ist, dass sie hohl und morsch in der Zeitgeistbrise ächzt: die Männlichkeit der Rocker, ihre Ehrpusseligkeit, ihr groteskes Festhalten an starren Hierarchien, Revierkämpfen und der alles dominierenden KĂśrperlichkeit haben sich schon lange grĂźndlich Ăźberlebt, trotzdem oder gerade deshalb werden hier zu jeder BegrĂźĂ&#x;ung, jedem Abschied und zwischendurch gerne noch einmal aus RĂźhrseligkeit lederbejackte Schultern geklopft und gepatscht, dass man vor Ă&#x153;berdruss schier kotzen kĂśnnte. Eigentlich gibt es keinen Aspekt dieser wertkonservativen Rockergesellschaft, der nicht hoffnungslos anachronistisch wäre, von der Ă&#x153;bermotorisierung Ăźber Gewalt als universelle KonfliktlĂśsungsstrategie bis zur ehrlichen, handgemachten Rockmusik. Und natĂźrlich trägt auch dieses UnzeitgemäĂ&#x;e zur Radikalisierung bei, schlieĂ&#x;lich mĂźssen sie ihre Stellung gegen die fortschrittsgläubige Welt verteidigen. Der paradoxe Befund lautet demnach: Die Motorradrockerbande ist ein kulturelles Auslaufmodell, gleichzeitig radikalisiert sie sich und expandiert weltweit als Erfolgsmodell organisierter Kriminalität. Ă&#x153;ber ihre Zukunft entscheidet daher die Frage, wie weit sich die Rockerkultur verbiegen und verändern kann, ohne ihre integrative Funktion zu verlieren? Sogar bei den Sons of Anarchy wirkt die Harley oft nur noch wie eine verzichtbare Staffage, aber kĂśnnen die Rocker tatsächlich auf ihre BĂścke verzichten und trotzdem als kriminelle Bande erfolgreich bleiben? Was den Soundtrack zum Rockerleben angeht, ist bei den Sons die Welt noch in Schweinerockordnung, in Berlin zeigen die Hells Angels aber auch schon mal Flagge auf dem Rave und ein lokales Bandido-Chapter hat sogar eine HipHop-Crew offiziell zu Supportern ernannt, die auf YouTube Ăźber die Biker-Herrlichkeit rappen. Der TVSerie Sons of Anarchy kommt das Verdienst zu, dieses neue, vor interessanten WidersprĂźchen nur so triefende RockerUniversum Ăźberhaupt einmal umfassend darzustellen, die bisherige Kulturproduktion zum Thema ist nämlich genauso hoffnungslos Ăźberholt, wie das klassische Rockerklischee vom freiheitsliebenden Outlaw. Das einzige, was an SoA auszusetzen bleibt, ist, dass die Serie nicht von HBO produziert wurde, das Thema hätte das Sender-Ăźbliche opulente Budget allemal verdient. 4POTPG"OBSDIZJTUFJOF4FSJFEFT641BZ57,BOBMT'9 EJFFSTUF4UBÉ­FMXVSEF BVTHFTUSBIMUVOEJOEFOGPMHFOEFO+BISFOKFXFJMTFJOFXFJUFSF EJFWJFSUF4UBÉ­FM CFmOEFUTJDIEFS[FJUJO1SPEVLUJPO TJFXJSEBC0LUPCFSBVG'9[VTFIFOTFJO%JFFSTUFO CFJEFO4UBÉ­FMOTJOECFJ"NB[POVOE$PBMT%7%#PYFO[VIBCFO XXXGYOFUXPSLTDPN

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Die Konferenz 체ber Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft

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13. - 15. April 2011 Friedrichstadtpalast, Berlin Sprecher: Mitchell Baker (Mozilla), Daniel Domscheit-Berg (OpenLeaks), Philipp Sch채fer (IDEO), Maxwell Salzberg (Diaspora), Gabriella Coleman, Katrin Verclas (MobileActive.org), Gunter Dueck und viele mehr. Infos unter www.re-publica.de.

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Der 3D-Hype des Jahres 2010 ist verpuff t und hat wenig Begeisterung zurĂźckgelassen: FĂźr die hochgejazzten 3D-Fernseher gibt es nämlich so gut wie keine Inhalte, auĂ&#x;erdem will kaum jemand mit der Shutter-Brille auf dem Sofa abhängen - bezeichnenderweise wurden 2010 sogar weniger Brillen als 3D-TVs verkauft. 2011 geht es zwar immer noch um 3D, aber diametral anders: Dieses Jahr gehĂśrt handlichen 3DDisplays, die in Handys, Digicams oder Spielkonsolen zum Einsatz kommen und sich ohne Brille betrachten lassen. Zum Zuge kommt dabei die so genannte Parallax-Barrier-Technologie. Aber der entscheidende Punkt ist die Frage nach dem kulturellen Mehrwert der Technik, also ob neue Erzählungen mĂśglich werden, die mit etablierten Techniken nicht darstellbar sind. Und das geht den 3D-TVs bislang gänzlich ab, der Show-Effekt aus dem Bildschirm herausfliegender Action-Helden ändert nämlich zunächst nichts an den Inhalten. Bei mobilen 3D-Bildschirmen geht es dagegen um etwas ganz anderes als bei 3D-Glotzen, was sofort klar wird, wenn man ein mobiles Display betrachtet, aber naturgemäĂ&#x; schwer zu beschreiben ist. Um eine Idee davon zu vermitteln, kĂśnnte man aber sagen, dass 3D-Fernseher in den Raum drängen, während die kleinen, brillenlosen Displays eher in die Tiefe gestaffelte Ebenen schaffen.

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Im Wortsinn mittendrin ist daher auch der neueste Spross aus Nintendos DS-Familie, der zum ersten Mal serienmäĂ&#x;ig ein 3D-Display fĂźr Videospiele bietet und dies ohne optische Hilfsmittel wie Shutter-Brille oder Eye-Tracking. Die Technik, die in der Konsole steckt, heiĂ&#x;t Autostereoskopie und funktioniert nach dem Wackelbild-Prinzip, bei dem Bilder aus leicht unterschiedlichen Perspektiven auf einem Rillenrelief angeordnet werden, die dann jeweils nur von einem Auge gesehen werden. Bei der Stereoskopie kann dieser Effekt nicht nur ohne Brille, sondern auch aus vergleichsweise flexiblen Blickwinkeln und von mehreren Personen gleichzeitig wahrgenommen werden. Beim Nintendo 3DS erlebt man den Effekt direkt nach dem Einschalten verblĂźffend deutlich, denn allein die Hervorhebungen im MenĂź dreidimensional zu sehen, ist eine erhellende Erfahrung. Hier wird sofort klar, dass auf den Kleinstbildschirmen mobiler Geräte plĂśtzlich ein vielfaches an Platz zur VerfĂźgung steht, also auch ein vielfaches an Informationen Ăźbersichtlich dargestellt werden kann. Die Stärke des 3D-Effekts lässt sich im Fall der Nintendo-Konsole mit einem Intensitätsregler stufenlos ein- und sogar ganz ausstellen. Je nach Art und auch Dauer des Spiels kĂśnnten nämlich die räumlichen Bilder unter Umständen zu Unwohlsein fĂźhren. /JOUFOEPHT$BUTBCKFU[UBVDIJO%

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Angesichts des Starts des Nintendo 3DS wird aber auch klar, dass sich der Markt fĂźr portables Gaming seit dem Launch des Vorgängermodells DS radikal gewandelt hat. Waren 2004 Handys noch keine ernstzunehmende Konkurrenz, existieren heute mit den iOS/Android-Smartphones gleich mehrere Plattformen, auf denen massenhaft gespielt wird. Aber nicht nur das kaum mehr Ăźberschaubare Angebot an Casual Games stellt eine groĂ&#x;e Konkurrenz dar, auch die äuĂ&#x;erst erfolgreiche Distribution Ăźber App-Stores wird zur ernsthaften Bedrohung fĂźr das bisherige Geschäftsmodell der Konsolenhersteller: Diese bieten ihre Hardware relativ gĂźnstig an, erst die Software bringt dann wirklich Umsatz

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tion enthält das Gerät zwei WiFi-basierte Software-Schnittstellen, die StreetPass und SpotPass getauft wurden. Ă&#x153;ber SpotPass erhält man Game-Updates, kostenlose Software und 3D-Inhalte, StreetPass lässt sich unterdessen mit dem Push-Mode von Bluetooth vergleichen: Kommunikation bzw. Datenaustausch auf kurze Distanz, schon beim Vorbeigehen auf der StraĂ&#x;e oder in der U-Bahn nehmen Geräte mit aktivierten StreetPass-Funktionen Kontakt miteinander auf und tauschen Informationen aus. So werden kleine Battles ebenso mĂśglich wie Transaktionen oder Item-Tausch. Beim nächsten Einschalten sieht man dann in weitgehend anonymisierter Form, wem man begegnet ist und was diese Begegnungen fĂźr das eigene Spiel gebracht haben. Und dabei ist eine reine Spielkonsole natĂźrlich in Punkto Datenschutz gegenĂźber Smartphones im Vorteil, denn während auf den Allround-Handys Kontaktdaten, Nachrichten und alle mĂśglichen anderen privaten Daten gespeichert sind, befindet sich auf dem Nintendo 3DS nur das Inventory meines PokĂŠmonSpielstandes.

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Was die dritte Dimension nun wirklich an Mehrwert gegenĂźber "zweidimensional-dreidimensionalen" Spielen liefert, wird sich selbstredend erst in der Zukunft zeigen, auch die kommunikativen Schnittstellen des Nintendo 3DS wollen noch mit Inhalt, sprich Spielkonzepten gefĂźllt werden. Allein in den MenĂźs macht sich jedoch der 3D-Effekt positiv bemerkbar, etwa wenn die angewählte Option hervorsticht, währen der restliche Bildschirm "platt" bleibt. Beim Anspielen der ersten Titel ist der Eindruck ähnlich: Bei Nintendogs macht es durchaus Sinn, eine Frisbee in den Raum hineinzuwerfen, und groĂ&#x;e Freude, den Vierbeiner aus dem Raum "heraus" laufen zu sehen â&#x20AC;&#x201C; der Eindruck der Lebendigkeit steigt. Ein GroĂ&#x;teil der Launch-Software war bis zur Drucklegung dieser Ausgabe jedoch nicht in finaler Form zu erleben, weswegen weitergehende EindrĂźcke fehlen. Der 3D-Effekt funktioniert jedoch zweifelsohne und ist Ăźberaus eindrucksvoll, macht aber je nach Spielprinzip mal mehr, mal weniger Sinn. Schon jetzt ist allerdings klar, dass 3D tatsächlich eine neue Dimension der Informationsdarstellung bedeutet, die Ăźber den reinen Effekt hinaus noch einiges Potential hat, das noch Raum fĂźr viele neue Spielkonzepte bietet.

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Und natĂźrlich hat Nintendo seinen neusten Konsolenstreich auch jenseits des Displays technisch kräftig aufgerĂźstet, so finden sich allein drei Kameras im Gerät, zwei davon nach auĂ&#x;en und eine nach innen gerichtet. In Sachen AuflĂśsung bewegen sich diese eher im Mittelfeld, aber dafĂźr kĂśnnen sie 3D-Bilder schieĂ&#x;en. Eine rudimentäre Form der Gesichtserkennung wird bereits in Face Raiders sowie dem Mii-Maker (einem Erstellungsprogramm fĂźr die Mii-Avatare, welche man bereits von der Wii her kennt) verwendet. Und auch Augmented Reality ist beim Nintendo 3DS mit den vorinstallierten "AR Games" bereits an Bord, dazu gibt es weitere Spiele wie Face Raiders. FĂźr die AR Games liegen der Verpackung Spielkarten bei, auf denen, durch die AR-Linse betrachtet, zum Beispiel Spielfiguren auf dem Bildschirm zum Leben erweckt werden. FĂźr die drahtlose Kommunika-

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Schmidttakahashi haben ihre eigenen Altkleider-Container. Einer steht an der Berliner Kunsthochschule in WeiĂ&#x;ensee, man kann seine alten Kleider aber auch direkt in ihrem Atelier abgeben. Dort, in einer Kreuzberger Fabriketage lagern in einem wandhohen Regal circa 1200 solcher Spenden. Es ist Eugenie Schmidts und Mariko Takahashis Ausgangsmaterial und Archiv. Sortiert nach Kleidungstyp und aufwendig digital erfasst, dienen die gebrauchten Klamotten der Belgierin und Japanerin als Repertoire fĂźr ihre Modekollektionen. Nachdem sie fĂźr die Abschlussarbeit ihres Modestudiums in die Sachen von Professoren und Kommilitonen geschlĂźpft waren, um einen Einblick in deren KĂśrpergefĂźhl zu bekommen, und die Veränderung ihrer eigenen Wirkung dadurch fotografisch festgehalten haben, begannen die beiden, sich obsessiv fĂźr anderer Leute Kleidung zu interessieren.

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Seitdem bilden ausrangierte Sachen die Grundlage ihrer Arbeit. Seitdem samplen sie Kleidung. Heute bestehen ihre Kleider fĂźr Männer und Frauen aus einem bedachten Mix aus alt und neu. Die Sachen, die vormalige Besitzer abgelegt haben, werden aufgetrennt, mit anderem zusammengefĂźgt und sie hauchen ihnen neues Leben ein, indem ein altes Hemd etwa mit nagelneuer hochwertiger Seide kombiniert wird. Aus einer Seidenbluse wird so ein Kleid mit Strickeinsatz, ein Pelzmantel bekommt karierte Sakkoärmel und Recycling hält Einzug in die Modewelt. Auch wenn die neuen Materialien, wie zum Beispiel das Futter des Mantels, rein Ăśkologisch hergestellt sind, hat nicht der umweltfreundliche Aspekt Eugenie und Mariko zu dieser Arbeitsweise bewogen: â&#x20AC;&#x153;Wir sind eigentlich keine Ă&#x2013;kotanten. Uns hat interessiert, wie wir uns verändern, wenn wir in eines anderen â&#x20AC;&#x2122;zweite Hautâ&#x20AC;&#x2122; schlĂźpfen: in Kleidung, die ein anderer mit seiner KĂśrperhaltung und AttitĂźde geprägt hat. Wenn das Nachhaltigkeit als Nebeneffekt mit sich bringt, finden wir das natĂźrlich auch nicht schlimm.â&#x20AC;&#x153; Den ihnen darum verliehenen â&#x20AC;&#x153;Sonderpreis fĂźr Nachhaltigkeitâ&#x20AC;&#x153; des Berliner Senats nicken sie freundlich ab, und freuen sich umso mehr Ăźber #JME+VMF'FMJDF'SPNNFMU

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tiert gleichzeitig eine vollkommen gegensätzliche Bewegung: dass man Vintage genau wegen der schon vorhandenen Spuren kauft, wegen der Geschichte, die hier, wie bei einem vererbten MĂśbelstĂźck frĂźher, sichtbar istâ&#x20AC;&#x153;, erklärt Eugenie. Dass man im Unterschied zu einem ErbstĂźck keine persĂśnliche Verbindung zu gekauftem Vintage hat, ist den Designerinnen bewusst, aber auch dafĂźr haben sie eine LĂśsung gefunden: In der digitalen Registrierung jeder Spende gibt es nämlich nicht nur ihr Bild und die Nummer zu sehen, sondern bald auch Fotos oder Texte, die der vormalige Besitzer je nach Mitteilungsfreudigkeit zu seinem abgelegten StĂźck hochladen kann. Der neue Besitzer kann per ins Teil eingenähtem Chip nachvollziehen, wie seine Geschichte den Stoff eingefärbt hat, seinen Blick auf jenen verstehen oder ändern. In KĂźrze soll auch der Austausch in einer Art Online-Community mĂśglich sein.Das Material färbt so auf die Kollektion ab, das Sample bestimmt den Ton des letztlich entstehenden StĂźcks. Einzige Ausnahme sind die Teile des Archivs, mit denen Mariko und Eugenie, abgesehen von Schuhen und Unterhosen, wirklich nichts anfangen kĂśnnen, die mĂźssen sich der Ă&#x201E;sthetik der beiden fĂźgen: â&#x20AC;&#x153;Es gibt immer wieder Sachen, die sich im Atelier stapeln. Zum Beispiel die vielen H&MSachen, die wir noch vom ersten Sammeln an der Hochschule haben, oder schreckliche orangene Acrylpullover. FĂźr die neue Kollektion haben wir die nun aber einfach aufgetrennt und dann die verschiedenen Garne zu einem neuen Stoff verstrickt.â&#x20AC;&#x153;

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Trotz dem Sample-Pastiche, das Schmidttakahashi in Textilform anhäufen, ist ein roter Faden in ihren Kollektionen sichtbar: Eine Vorliebe fĂźr Strick, ob nun an Hose, Rock oder Pullover im Einsatz, zieht sich durch ihre Herbst-/Winterkollektion 2011. Grelle Farben findet man hingegen selten, vor allem die von den Designerinnen hinzugefĂźgten neuen Materialien bewegen sich aktuell meistens in Braun- und BlautĂśnen. Vor allem Ăźber die Farbwahl bringen sie Konsistenz in ihre Patchwork-Arbeit. Denn wenn jedes einzelne StĂźck der Kollektion wiederum aus EinzelstĂźcken besteht, ist eine massenhafte Herstellung fĂźr den Ladenbetrieb nur schwer mĂśglich. Oder? Eugine meint: â&#x20AC;&#x153;Zusammenhang ergibt sich vor allem Ăźber Schnitt und die Materialwahl. Wenn wir etwa ein Sakko aus zwei Pullovern herstellen, kĂśnnen wir das, sobald sich weitere Pullover aus einem Material dieser Art in ähnlichen Farben in unserem Archiv ansammeln, auf gewisse Weise reproduzieren. Das erzählt natĂźrlich eine andere Geschichte, aber auf diese Weise bleibt jedes KleidungsstĂźck ein Unikat und der persĂśnliche Aspekt erhalten.â&#x20AC;&#x153;

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die Einladungen von Museen in der ganzen Welt, die sie neuerdings ob ihrer konzeptreichen Mode einladen.

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Gebrauchte Kleidung trägt natĂźrlich nicht nur haltungsbezogene Spuren davon. Auch Flecken oder Risse gehĂśren zum VerschleiĂ&#x;erscheinungskatalog. So werden die Sachen zwar nach Erhalt grĂźndlich gereinigt, bleibende â&#x20AC;&#x153;Schäden" beziehen sie jedoch in ihre EntwĂźrfe ein. â&#x20AC;&#x153;Während es in der Konsumwelt eine Tendenz zu Produkten gibt, die man unbedingt unberĂźhrt und neu haben mĂśchte, zum Beispiel einen iPod, exis-

Designer benutzen seit jeher das Wissen um Kleidung vergangener Jahrzehnte. Halbjährig werden Zitate aus der Mode- und Kunstgeschichte und Referenzen aus der Popkultur zu einem mehr oder weniger tragbaren Pastiche gefßgt. Marc Jacobs ist ein Meister dieser Form des Eklektizismus. Eugenie und Mariko gehen mit ihrer Sample-Methode aber einen Schritt weiter: Sie nehmen nicht nur einen zeichenhaften Bezug auf Vergangenes, sondern integrieren das konkrete Material unmittelbar in ihre Kollektionen. Die Wurzeln des Sampelns liegen in der Herausforderung, Bestehendes in einen neuen Kontext zu rßcken, es vielleicht ganz neu zu formen oder von einem schlecht sitzenden Korsett zu befreien. Fßr die Mode machen sie dieses Prinzip ganz neu produktiv. So richtig geht ihr Konzept aber wohl erst auf, wenn die Kleider von Schmidttakahashi wieder in irgendeinen Kleidercontainer zurßckkehren. Denn dann geht wieder alles von vorne los. XXXTDINJEUUBLBIBTIJEF

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14.03.2011 20:17:52 Uhr


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14.03.2011 19:59:51 Uhr


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14.03.2011 20:01:18 Uhr


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14.03.2011 20:01:53 Uhr


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14.03.2011 20:03:57 Uhr


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14.03.2011 20:06:12 Uhr


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14.03.2011 20:07:18 Uhr


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TEXT ERICH MOECHEL

Wie der Name bereits andeutet, ist die ISS-World eine als Serie angelegte Ă&#x153;berwachungsfachmesse, die in jeder Weltregion andere Aussteller hat. Die Nahost/Afrika-Ausgabe in Dubai zielte etwa auf Firmen ab, die bevorzugt in dieser Region Geschäfte machen. Das zieht insbesondere europäische Unternehmen scheinbar unwiderstehlich an, denn die weltweit fĂźhrenden Unternehmen fĂźr Telefonie- und InternetĂźberwachung sitzen in den USA oder Israel, die Despoten aus Nordafrika und Nahost ziehen aber Ă&#x153;berwachungstechnologien Made in Europe vor. Inzwischen mischen aber auch erstaunlich viele indische Unternehmen auf diesem Markt mit. Unter den zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen, die auf der explizit auf "behĂśrdliche Bedarfsträger" zugeschnittenen Ă&#x153;berwachungsmesse in Dubai vertreten waren, fielen die einzigen beiden groĂ&#x;en Konzerne aus dem Telekom-Sektor besonders auf: zum einen der weltweit grĂśĂ&#x;te Telekom-AusrĂźster Ericsson, der seine Ă&#x153;berwachungssparte bereits vor Jahren nach China ausgelagert hat. Zum anderen der nicht viel kleinere chinesische Konzern ZTE, der Ăźber ein enormes MaĂ&#x; an praktischer Erfahrung mit der TotalĂźberwachung eines ganzen Landes verfĂźgt.

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Das Bad Homburger Unternehmen ATIS Uher demonstrierte in Dubai, wie man Ă&#x153;berwachungsprobleme bei Web2.0-Anwendungen lĂśst und zeigte seine Klarios-Ă&#x153;berwachungssuite, die mit einem abgewandelten Spruch von Wladimir Iljitsch Lenin angepriesen wird: "Vertrauen ist gut,

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KlariosÂŽ ist besser." Laut Powerpoint-Präsentation kann die Klarios-Ă&#x153;berwachungssoftware WWW-Sessions vollständig Ăźberwachen, auch die Einbeziehung von Geodaten ist vorgesehen. Durch eine Kombination von GPS- mit Geodaten aus dem Mobilfunksystem ermĂśgliche die Klarios-Suite sowohl "genaues Tracking" zur Ă&#x153;berwachung von Einzelpersonen, aber auch "bad guy gathering" zu erkennen. Dazu gibt es "Hotzone in/out alerts", was in der Praxis heiĂ&#x;t: Die Truppen von Polizei und Geheimdiensten werden hart an der Echtzeit alarmiert, sobald die Anzahl von (verdächtigen) Mobiltelefonen in einer Funkzelle auf neue Ansammlungen von Demonstranten schlieĂ&#x;en lässt.

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Wie bei IT-Konferenzen speziell im Sicherheitsbereich Ăźblich, stand der erste Tag der "ISS-World Middle East and Africa" ganz im Zeichen von Workshops und Tutorials. Das auf "Deep Packet Inspection" spezialisierte Leipziger Unternehmen Ipoque etwa hielt - laut Konferenzagenda ein dreiteiliges "Trainingsseminar" zum Thema effiziente "Ă&#x153;berwachung des Internetverkehrs" ab. "Deep Packet Inspection" zielt auf das Filtern und Kategorisieren des gesamten Netzwerkverkehrs ab. In Kombination mit einer nationalen Firewall - wie etwa im Iran oder in China - ergibt das die Kontrolle Ăźber die gesamte Kommunikation in einem landesweiten Netzwerk, auch VoIPTelefonate kĂśnnen so Ăźberwacht werden, egal Ăźber welchen Port sie hereinkommen. Datenpakete von Skype kĂśnnen identifiziert und gezielt

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blockiert werden, genau wie sämtliche sonstige verschlĂźsselte Kommunikation. Ipoque verfĂźgt nach eigenen Angaben Ăźber ein ganzes Netz an Distributoren in Nahost und Nordafrika. Man ist unter anderem in Ă&#x201E;gypten, Saudi-Arabien und dem Libanon vertreten, wobei die BĂźros von einer Partnerfirma aus Dubai namens FVC betrieben werden.

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Die MĂźnchner Firma Trovicor, die 1993 aus dem Siemens-Konzern ausgelagert wurde, präsentierte im Rahmen ihrer "GeheimdienstlĂśsungen fĂźr Strafverfolger" ein "State of the Art Monitoring Center", um auch den "aktuellen Herausforderungen in der Ă&#x153;berwachung" gerecht zu werden - getreu dem Firmenmotto "Making the world a safer place". Das mittlerweile zur Sophos-Gruppe gehĂśrende deutsche Unternehmen Utimaco zeigte derweil ein technisches Upgrade herkĂśmmlicher Ă&#x153;berwachungsmethoden von Telefonnetzen mittels "Deep Packet Inspection". AuĂ&#x;erdem demonstrierte man, wie "Lawful Interception", also das AbhĂśren durch Sicherheitskräfte in drahtlosen Breitbandnetzen wie LTE funktioniert. Und "Lawful Interception", also "gesetzmäĂ&#x;ige Ă&#x153;berwachung", kann eben auch Kontrolle gemäĂ&#x; den Regeln Saudi-Arabiens, Bahrains oder irgendeines anderen totalitären Regimes bedeuten. Die Angst der Herrschenden vor ihrer BevĂślkerung spiegelt sich in der HĂśhe ihrer wohldotierten Budgets fĂźr Ă&#x153;berwachungsmaĂ&#x;nahmen wider, und diese Angst beschert auch deutschen Firmen glänzende Geschäfte.

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40//&/&3615*0/ #0.#"3%&.&/53"4-"/6' -*#:&/ #*-%&3,3*5*,&/ ZWISCHEN DEN ZEILEN SEHEN MIT STEFAN HEIDENREICH

Dass Explosionen umso schöner aussehen, je weiter weg sie zünden, wusste schon der alte Kriegstreiber Marinetti. Der Futurist und spätere Faschist begleitete die italienischen Armeen auf ihren Kolonialkriegen nach Libyen und Äthiopien. Beim Anblick der Explosionen geriet er ins Schwärmen. Wie eine Blume fächert die Bombe bei der Detonation den Boden auf, schildert er vom sicheren Flugzeug aus. Als eingebetteter Kriegsberichterstatter genoss er sein ästhetisches Erlebnis aus der sicheren Entfernung der Draufsicht. Heute sind die Bilder der Gefahr näher, und auch die Gefahr den Bildern. Zur Front fährt man wie auf einem Wochenendausflug im Pickup. Dual-Use-Technologien, zivil wie militärisch brauchbar, haben sich im Alltagsleben ausgebreitet. Spontane Feldzüge werden wie Demonstration übers Handy verabredet. Die Ausbrüche der Gewalt organisieren sich in den selben Netzwerken wie andere Events auch. Die nahe Zukunft sieht in diesen Bildern

nicht düsterer aus als die ferne Vergangenheit. Schon Grimmelshausen hat in seinem Simplicissimus lebhaft geschildert, wie eng Leben und Leiden im Dreißigjährigen Krieg beieinander lagen. Die Trennung zwischen Frieden und Gewalt, an die wir uns zum Glück gewöhnt haben, wurde erst von den modernen Staaten so organisiert, dass der Krieg mit dem Ausnahmezustand fast zwangsläufi g zusammenfällt. Die Schnappschüsse aus dem Krieg 2.0 kommen direkt aus den Kampfhandlungen, Partizipation gibt es auch an der Front oder in den Folterkellern. Mit den Schwarz-Weiß-Klassikern des Krieges und heroischen Augenblicken, verbreitet über Foto-Agenturen, haben sie nur noch wenig zu tun. Statt dessen sehen wir verruckelte Handy-Filmchen und Straßenszenen aus einem Kampf, der immer mehr den vom Militärhistoriker Creveld vorausgesagten bürgerkriegsähnlichen Zuständen gleicht. Selbst die professionellen Kriegsfotografen haben sich dieser Ästhetik angepasst. Vielleicht das

Erstaunlichste an dem Foto aus Libyen sind die vielen Partikel, Steinchen, Metallstückchen und andere Brocken, die in der Luft zu stehen scheinen, wogegen die jungen Männer um ihr Leben rennen. Ihren Pickup mit aufmontiertem Maschinengewehr haben sie stehen gelassen.

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Für Apokalyptiker wie für Ästheten sind die fernen Explosionen seit eh und je willkommener als die allzu nahen. Seit einigen Monaten ist die Sonne aus ihrem langjährigen Ruhezyklus erwacht und zeigt wieder stärkere Sonnenflecken und Eruptionen. Schon reichen die Nordlichter in einigen Nächten bis weit über den Polarkreis nach Süden. Aber noch sind wir weit entfernt von jenem Sonnensturm des Jahres 1859, als die Aurora heller als der Vollmond und bis in die Karibik leuchtete, und die induzierten Ströme das Papier in den Telegraphen anschmorte. So kommen wir auch von der Sonne wieder in die nächste Nähe.

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'Ã3&*/ #&44&3&4 .03(&/ TEXT ANTON WALDT – ILLU HARTHORST.DE

Wer zuletzt lacht, den beißen die Hunde: Jungmänner glauben mehrheitlich, dass ein Smartphone neuester Bauart ihre Attraktivität steigert, dabei sprechen junge Frauen auf ganz andere Accessoires an, zum Beispiel einen kleinen Hund. Sogar ein dummer kleiner Hund verleiht dem Jungmann in ihren Augen mehr Sexappeal als ein schlaues kleines Phone. Smoking sucks cock? Das nun auch wieder nicht, es ist komplizierter, in Wahrheit gehen junge Frauen und Männer gleichermaßen eher mit jemandem ins Bett, der ein Buch liest, als mit dem, der am i toucht. Die Buchstabenprostitution schlägt sogar hohes Ökoprestige, wenn jungen Menschen der Sinn nach Pornorodeln steht, sollte also von der schweineteuren Installation einer Balkonbiogasanlage abgesehen und sich lieber nach einem guten Buch umgesehen werden. Umgekehrt gilt das allerdings nicht, negatives Ökoprestige macht jede Beischlafanbahnung zunichte, wenn man gerade vom HeliPilzing in der Schweiz kommt, kann man gleich einpacken, sogar wenn zu den Habseligkeiten ein schlaues Buch und ein dummer Hund gehören, wie schon die alten Griechen wussten, allen voran Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.), der sich mehr als eindeutig zum Thema äußerte: "Da kannste nüscht machen!" Und natürlich sein Kollege Diogenes (400 bis 324 v. Chr.), der vor mehr als zweitausend Jahren mit den Worten "Geh mir aus der Sonne!" einen Solarschmarotzer in die Schranken wies. Wobei der Fairheit willen erwähnt sein soll, dass die alten Griechen negative Zahlen überhaupt nicht abkonnten, weil sie das Rückwärtszählen ihrer Lebensjahre dermaßen angefres-

sen hat. Nicht wenige Historiker glauben sogar, dass Diogenes, Aristoteles und Co. nur deshalb in Sandalen und mit Fundamentalismus-Bärten rumliefen. Wut, Empörung, Fassungslosigkeit? Lieber nicht, jedenfalls noch nicht, weil das mit den Sandalen könnte uns nämlich auch bald drohen und daran sind nicht die alten Griechen sondern die neuen Chinesen Schuld, wie Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Schuhindustrie (HDS), auf der weltgrößten Schuhmesse GDS in Düsseldorf erklärte: "Es gibt Lieferschwierigkeiten, vor allem in Asien." Weil die Chinesen die Schuhe, die sie produzieren, lieber selbst anziehen, statt sie zu exportieren, zum einen ist das recht kleidsam und außerdem viel weniger Geraffel als der Transport um die halbe Welt, vor allem heute, wo man nie wissen kann, ob die Schuhe am Ende nicht Piraten in die Hände fallen oder einem perversen

Fußnöterich. So oder so: "An Preiserhöhungen führt kein Weg vorbei", sind sich der Bundesverband der Deutschen Schuhindustrie und der Bundesverband des Deutschen Schuheinzelhandels (BDSE) ausnahmsweise einmal einig, denn wenn alle dauernd ihr eigenes Süppchen kochen, stehen am Ende überall Campingkocher rum und es wird eng. Außerdem steigt die Brandgefahr, was besonders heikel ist, weil doch Frau Merkel gleich noch über die weltgrößte Schuhmesse bummeln will, um wenigstens für ein halbes Stündchen dem Unterhosenjournalismus der Gossenpresse in Berlin zu entfliehen, die ihr Kabinett nur als Blaskapelle mit angeschlossener Besäufnisanstalt verunglimpfen will. Auftritt Kundesbanzlerin: Küsschen links, Büsschen rechts, Nüsschen oben, Nüsschen unten, alles bummsfidel. Bis jemand das leidige Sandalenthema aufs Tablett bringt: Frau Kundesbanzlerin! Frau Kundesbanzlerin! Was sagen sie dazu, dass die Chinesen unsere Schuhe anziehen? "Fracking and Framing! Just like the old folks do! Some good ol´ frackin n framin!" Für ein besseres Morgen: Global Boring meiden, den Dreckschweinen von der Atomlobby in die Eier treten, sich die Schuhe mit warmer Luft aufblasen lassen und immer daran denken: Es macht Spaß, sein tägliches Horoskop zu lesen, schließlich könnte ja etwas Wahres dran sein.

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De:Bug is an independent magazine, that´s covering the whole field in between electronic music and digital culture. A guide book for the gen...

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