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Sternstunden

1.12

Entdecken. Erleben. Erfahren.

MORGEN DIE WELT Junge Kunst im Ruhrgebiet

AUFREGEND: Die neue A-Klasse BEZAUBERND: Die schönsten Schlösser ELEKTRISIEREND: Der neue Leise-Luxus BEWAHREND: Die klügsten Investments


KOMM ZUM PUNKT


Editorial Entdecken, erleben, erfahren – dazu möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit der ersten Ausgabe unseres neuen Magazins STERNSTUNDEN einladen. Mit einem zeitgemäßen Design und einer Fülle von Themen spiegelt das Magazin die Entwicklung von LUEG wider. Wir haben das traditionsreiche Unternehmen stark verändert und sind moderner, jünger und offener für neue Impulse geworden. Die STERNSTUNDEN geben Ihnen einen guten Überblick, wofür der Name LUEG heute steht: Natürlich für innovative, aufregende Fahrzeuge unserer Marken Mercedes-Benz, smart, Ferrari und Maserati, aber genauso für neue Formen der Mobilität mit emissionslosen Elektromobilen, deren Nutzung wir vorantreiben werden. Junge Kunst ist für uns ebenso ein Thema wie die Förderung von Kindern, Jugendlichen und gesellschaftlichem Leben im Ruhrgebiet. Denn LUEG ist seit mehr als 140 Jahren ein Familienunternehmen, das sich seiner besonderen unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung stellt. Für die STERNSTUNDEN haben wir Partner gefunden, die zu uns passen: Die Bethmann Bank, die gerade ihren 300. Geburtstag feiert, und das faszinierende Unternehmen BRABUS, das von Prof. h.c. Bodo Buschmann in 35 Jahren aufgebaut wurde und heute Weltruf besitzt. Viel Vergnügen beim Entdecken, Erleben und Erfahren von STERNSTUNDEN! Ihre Fahrzeug-Werke LUEG AG

Fotos: Claudia Reiß

Jürgen Tauscher Vorsitzender des Vorstands

Jörg Scharwald Vorstand


Inhalt News

06

Aufregend anders: Die neue A-Klasse Morgen die Welt: Junge Kunst im Ruhrgebiet Auf die Berge, fertig, los: Die neue GL-Klasse Nachhaltig investieren Sicherheit & Stabilität: Interview mit Jochen Schily und Lutz Goebel Der neue Leise-Luxus: E-Mobilität bei smart Engagiert: LUEG Ruhr Cup und Golf-Charity Früherziehung mit dem Projekt „KlavierGarten“ Liebevolle Detailarbeit: Zu Besuch bei LUEG sportivo Zwo, Eins, Risiko: Richtig versichert mit LUEG Auf Entdeckungsreise: Traumhafte Schlösser Hinter den Kulissen von BRABUS NFZ: Fortschritt durch Stillstand auf der A 40 Service: Für eine gute & sichere Fahrt Adressen

08 16 20 22

Nachhaltig investieren

26 30 34 35 36 40 42 48 52 54 58

STERNSTUNDEN 1.12

AUFREGEND anders

Kein anderes Auto wurde in diesem Jahr mit so viel Spannung erwartet wie die neue A-Klasse von Mercedes-Benz. Denn mit der A-Klasse präsentiert sich Daimler von einer ganz anderen Seite – moderner, jünger, innovativer. Wie der neue Stern überzeugt, zeigt eine exklusive Testfahrt mit Model, Mutter und Mercedes-Fahrerin Sandra Schlesinger in Düsseldorf.

Seite 08

Was früher als idealistisch galt, ist heute zu einem wichtigen Bestandteil eines erfolgreichen Finanzkonzeptes geworden. In Zeiten, in denen die Finanzwelt erschüttert ist, wird ein nachhaltig gutes, nicht nur an materiellen Werten orientiertes Wachstum angestrebt – und das zahlt sich aus.

Seite 22

Der neue leise-luxus

Entdecken Sie gemeinsam mit unseren Testern den neuen Leise-Luxus: Das Bewegen im urbanen Raum und auch die ­A nsprüche an das perfekte Fortbewegungsmittel haben sich verschoben. Daimler hat darauf reagiert und ist mit dem smart electric drive und dem ebike ins Elektrozeitalter gestartet.

Seite 30

4 STERNSTUNDEN


1.12

STERNSTUNDEN Entdecken. Erleben. Erfahren.

MORGEN DIE WELT Junge Kunst im Ruhrgebiet

AUFREGEND: Die neue A-Klasse BEZAUBERND: Die schönsten Schlösser ELEKTRISIEREND: Der neue Leise-Luxus BEWAHREND: Die klügsten Investments

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Auf Entdeckungsreise

Inmitten des Reviers liegen wunderschöne Burgen, Schlösser und Herrenhäuser, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. In einer Serie stellen wir Ihnen die schönsten Ausflugsziele an Rhein und Ruhr vor. Die erste Reise führt uns mit dem legendären ­Flügeltürer von Mercedes-Benz Richtung Norden.

Seite 42

Für eine gute & sichere fahrt

Kommen Sie mit LUEG gut in die neue Saison: Aktuelle Premium­ reifen und -räder, 20-Punkte-Sicherheitscheck und attraktive Festpreisangebote bringen Sie sicher durch den Herbst. Das Service-Team von LUEG steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Fotos: istockphoto/alkalyne, Udo Geisler, Marco Stepniak, Daimler AG

Seite 54

14.08.12 10:01

Unser Titelbild zeigt eine fotorealistische Malerei von David Uessem: „Toastbrot im Regen“, Öl und Acryl auf Leinwand, 140 x 180 cm.

Ihre Herausgeber

Fahrzeug-Werke LUEG AG Universitätsstraße 44 – 46 44789 Bochum Fon: 0234 318-0 Fax: 0234 318-337 Koordination: Ralf Schütte (V.i.S.d.P.), Raphael Rembges E-Mail: sternstunden@lueg.de Bethmann Bank AG Königsallee 92 a 40212 Düsseldorf Fon 0211 8770-0 BRABUS GmbH Brabus-Allee 46240 Bottrop Fon 02041 777-111

Verlag: RDN Verlags GmbH & Co. KG Anton-Bauer-Weg 6, 45657 Recklinghausen Fon 02361 490491-10 Anzeigen: Fon 02361 490491-14 Chefredaktion: Stefan Prott Redaktion: Tatjana Hetfeld, Julia Müller, Robert Sopella, Gregor Spohr, Jakob Surkemper Fotografie: Udo Geisler, Claudia Reiß, Marco Stepniak Gestaltung: KLINKEBIEL GmbH, Köln Satz & Lithografie: Typoliner Media, Recklinghausen Druck: Silber Druck oHG, Niestetal STERNSTUNDEN 5


NEWS Adrenalin pur – und alles fest im Griff Exklusives Fahrsicherheitstraining am 19. und 21. Oktober in Haltern am See Glatt, nass, rutschig: So sieht der Herbst oft auf der Fahrbahn aus – umso besser, wenn man genau weiß, wie man hier am besten reagiert. Wie Sie jederzeit sicher ans Ziel kommen, erfahren Sie beim ­exklusiven LUEG-Fahrsicherheitstraining am 19. und 21. Oktober auf dem Übungsplatz in Haltern am See. Das Fahrtraining in Kooperation mit dem ADAC ­bietet Ihnen nach einer kurzen, theoretischen Einweisung reichlich Zeit, die eigenen Grenzen und die Ihres Fahrzeugs genau auszuloten: Im Slalom-Parcours

können Extremsitua­tio­nen erprobt, professionelle Fahrtechniken eingeübt und anschließend die neuesten Fahrzeuge von Mercedes-Benz ge­testet werden. Alle, die im Zeichen der Fahr­sicherheit einmal so richtig ­Gas geben möchten, können sich ­unter dem folgenden Link für die Halbtagesprogramme anmelden.

www.lueg.de/fasi Infos in Ihrem Center (Tel. siehe Seite 58)

The Club presents: Car Grooves 5 Städte, eine Party – und eine unvergessliche Nacht Feiern Sie mit uns den Pulsschlag einer neuen Generation – bei „The Club presents Car Grooves“. Die Macher der Kultparty „The Club“ präsentieren zur Markteinführung der neuen A-Klasse am 15. September ein Event-Highlight der Extraklasse: 5 Partys an 5 LUEG Standorten. Ab 22

Uhr steigt bei LUEG in Mülheim, Essen, Recklinghausen, Bochum und Witten das A-Klasse-Fieber. Eintritt 10 Euro inkl. Willkommens-Drink und Gutschein für das Wellness-Bad Maritimo. Vorverkauf: www.cargrooves.de

Virtuelle Welten Verkäufer-App von Daimler macht automobile Zukunft sichtbar Das perfekte Traum-Fahrzeug sieht für jeden anders aus – und wirklich erlebbar wird es erst, wenn es dann tatsächlich vor einem steht. Zumindest ist dies bislang der Fall gewesen. Doch jetzt macht eine neue App von Daimler die Zukunft direkt im Gespräch sichtbar: Kunden können sich von Ihrem MercedesBenz Neuwagen-Verkäufer ab sofort auf dem iPad zeigen lassen, wie das von ihnen persönlich zusammengestellte Fahrzeug aussieht, noch bevor es tatsächlich existiert – und zwar bis ins kleinste Detail: Schon heute können Sie also alle zur Verfügung stehenden Baureihen, Stoffe, Felgen und Lacke auf Fingerzeig miteinander kombinieren und sich vor Ort in jedem LUEG Center, aber selbstverständlich auch bei Ihnen zu Hause oder am Arbeitsplatz als Ganzes präsentieren lassen. 6 STERNSTUNDEN


Neuer Trendsetter

Als viertüriges Coupé wurde der CLS für sein innovatives Design hochgelobt, jetzt bekommt der sportlich-elegante Reisewagen eine 5-türige Variante: Am 6. Oktober bringt Mercedes-Benz den CLS Shooting Brake auf den Markt. Mit diesem innovativen Design-Konzept verspricht das Modell, schon jetzt ein Trendsetter zu werden. www.lueg.de/cls-sb

KUNST iM Welterbe C.A.R. präsentiert zeitgenössische Kunst auf Zollverein Der Kurzname mag irreführen – aber Kunstfreunde wissen längst, dass der Name C.A.R. für die Kunstmesse im Welterbe Zollverein steht. Die contemporary art ruhr hat seit ihrer Gründung im Jahr 2006 große nationale und internationale Strahlkraft entwickelt. LUEG fördert das Projekt von Beginn an. Vom 2. bis 4. November wird die C.A.R. 2012 die flächenmäßig bislang größte Ausstellung auf 8.000 Quadratmetern präsentieren, unter anderem im red dot design museum. Im SANAA-Gebäude inszenieren innovative ­Galerien in einer minimalis­tischen Ausstellungsästhetik zeitgenössische Kunst. Parallel zur Messe gibt es Sonderausstellungen, Events, Symposien, die C.A.R.-Video-Lounge und vieles mehr zu entdecken. Offizielle Eröffnung: Freitag, 02.11.2012, 20 Uhr Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen

Sternstunden

Termine 06. – 09. September 2012 Kennedyplatz, Essen A-Klasse Roadshow: Probefahrten

09. September 2012 smart Center Bochum E-Cross Germany NRW 2012: Rallye für Elektrofahrzeuge

14. September 2012 Bürgergarten Stollberg Musik-Kabarett mit Katrin Weber

15. September 2012 In allen LUEG Centern Premiere der neuen A-Klasse Center Bochum, Essen, Mülheim, Recklinghausen und Witten Party „The Club presents Car Grooves“, ab 22 Uhr

www.contemporaryartruhr.de

06. Oktober 2012 In allen LUEG Centern Premiere des CLS Shooting Brake

27./28. Oktober 2012

Fotos: Claudia Reiß, Daimler AG, fotolia/line-of-sight

Flottmann-Hallen, Herne Kuboshow: Junge Kunst im Angebot

18. November 2012 Stadthalle Mülheim Hallo Mozart! – Familienkonzert

STERNSTUNDEN 7


AUFREGEND


Sportlich, stylish, schön vom ersten Augenblick: Alles ist anders bei der neuen A-Klasse. Wir wollten wissen, wie der jüngste Mercedes ankommt und im Alltag punkten kann: Sandra Schlesinger, Model und junge Mutter aus Essen, hat die neue A-Klasse noch vor der offiziellen Markteinführung am 15. September exklusiv für STERNSTUNDEN getestet – und uns bestätigt: Der neue Stern ist aufregend anders.

anders


„Wow!“ – das ist der erste Eindruck von der neuen A-Klasse. In der Morgensonne vor der atemberaubenden Kulisse des Düsseldorfer ­Medienhafens tritt die dynamische Optik besonders gut in Erscheinung: Passanten drehen den Kopf herum, schauen von allen Seiten, staunen. „Das Design ist eine gelungene Mischung aus Sportlichkeit und Eleganz. Ein sehr modernes Auto – und eines, in dem ich mich als Mutter eines achtjährigen Sohnes nicht fehl am Platze fühle“, sagt unsere Testfahrerin Sandra Schlesinger. Dann geht´s los und gleich ist klar, dass der sportliche Charakter der neuen A-Klasse sich nicht nur in der Optik zeigt. Der tiefe Einstieg führt in bequeme Sportsitze mit integrierten Kopfstützen. Schon nach wenigen Metern macht sich eine beeindruckende Fahrdynamik bemerkbar. „Beim Fahren hat man eher das Gefühl, man fährt in einem Sportwagen als in einer Kompaktklasse“, findet Sandra Schlesinger. Dazu passen auch die Motorisierungen des neuen Mercedes: Vom Basismodell A 180 mit 122 PS geht´s rauf bis auf 211 Pferdestärken beim A 250 BlueEFFICIENCY. A – wie absolute Sicherheit Doch ist so viel Sportlichkeit mit dem Familienalltag vereinbar? Wir sehen einmal genauer hin. Mit fünf Türen und ausreichend Platz nach oben ist das Händeln eines Kindersitzes überhaupt kein Problem – mehr noch: Serienmäßig ist die neue A-Klasse mit ISOFIX-Kindersitzbefestigungen auf den äußeren Sitzplätzen ausgestattet. Julius sitzt so absolut sicher im Fond. Zudem verfügt die A-Klasse serienmäßig über 10 STERNSTUNDEN

zahlreiche Sicherheitssysteme – darunter die radargestützte Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten, die die Gefahr eines Auffahrunfalls stark verringert. Eine Art Beifahrer, der mit aufpasst, aber nicht nervt: Fährt Sandra Schlesinger zu dicht auf, erscheint erst ein kleines rotes Dreieck im ­Armaturenbrett. Ignoriert sie das Symbol und nähert sich dem Vorausfahrenden noch weiter, fängt das Warnsystem an zu piepsen. Gleichzeitig bereitet sich das Insassenschutzsystem PRE-SAFE auf einen möglichen ­Aufprall vor: Die Gurte werden gestrafft, ­Seitenfenster und Schiebedach geschlossen und der vollelektrische Beifahrersitz verstellt. „Die umfangreiche Sicherheitsausstattung gibt mir ein unglaublich gutes Gefühl“, so Sandra Schlesinger. A – wie alles im Griff Beim Fahrspaß und der Sicherheit konnte die neue A-Klasse schon punkten. Doch wie souverän zeigt sie sich im Alltag? Wir fahren zum Shoppen auf die Kö. Es ist Sams-

Für noch mehr Fahrkomfort sorgt das MultimediaSystem COMAND Online, das über ein internetfähiges Mobiltelefon Zugang zum Internet und zu diversen mobilen Diensten von Mercedes-Benz ­bietet. Darunter fällt die neue „News-App“, mit der Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Technologie online im Fahrzeug abgerufen werden können. Ebenso lässt sich das iPhone komplett in das Anzeige- und Bedienkonzept der neuen A-Klasse integrieren.

Fotostrecke: Udo Geisler/STERNSTUNDEN

Shopping-Tour auf der Kö: Sandra Schlesinger aus Essen genießt den Tag in Düsseldorf mit der neuen A-Klasse – und ihr achtjähriger Sohn Julius findet: „Mama, der Wagen passt zu uns.“


Eine markante Linienführung, dynamisch geschwungene Flächen und eine coupéhafte Fenster-linie bestimmen das sportlich-emotionale Exterieur der A-Klasse.


tagnachmittag, hunderte Menschen kämpfen sich durchs Gedränge und suchen einen Parkplatz. Auch wir. Doch wir haben Glück und finden eine kleine Parklücke direkt an der Kö. Zu klein? Nein, ­verrät uns das weiterentwickelte PARKTRONIC-System: Zehn ­Ultraschallsensoren vermessen potenzielle Parklücken in Längsrichtung rechts und links der Fahrbahn. Ist ein passendes Plätzchen gefunden, fährt der Mercedes ganz von selbst hinein – und wieder heraus: Die ­A-Klasse findet mit der automatischen Parkfunktion den perfekten Dreh in die Parklücke, man muss nur noch Gas- und Bremspedal bedienen. „Eine super Sache, gerade bei einem neuen Fahrzeug“, freut sich Sandra Schlesinger. Nach dem Einkauf zeigt sich, wie viel wir in den 350 Liter großen Kofferraum bekommen. Mit einem Familien-Van kann die neue A-Klasse sicher nicht mithalten, dafür ist das elegante Heck zu flach. „Für eine ausgedehnte Shopping-Tour oder einen Wochenend-Trip reicht das allemal aus“, sagt Sandra Schlesinger.

Unser Fazit: Die neue A-Klasse verbindet gekonnt Fahrspaß, Komfort und Alltagstauglichkeit. Ein perfektes Auto für stilbewusste Singles wie für junge Familien. Übrigens auch vom Einstiegspreis, der bei 23.978,50 Euro liegt. Wir finden: „Das passt.“ Tatjana Hetfeld

www.lueg.de/aklasse

Ein Auto, das allen Spaß macht: Sandra Schlesinger ist von der sportlichen Dynamik der neuen A-Klasse begeistert – und wechselt beim Fahren die Pumps gegen Chucks.

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Die neue A-Klasse

aufregend Mercedes-Benz A-Klasse A 180 BlueEFFICIENCY Limousine Zirrusweiß, Ledernachbildung ARTICO/Stoff schwarz, Aktiver ParkAssistent, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Media-Interface, Radio Audio 20

testen Sie die neue A-Klasse! RoadshOw in Essen, kennedyplatz 06. – 09. September 2012

CD mit integriertem 6-fach CD-Wechsler, Navigations­system Becker, Sitzkomfort-Paket, Night-Paket, Urban-Paket P59 Kaufpreis:

29.672,65 E

(Ein Privat-Leasing plus Beispiel der Mercedes-Benz Leasing GmbH)

abzgl. Leasing-Sonderzahlung: Laufzeit: Gesamtlaufleistung: Monatl. Leasingrate inkl. GAP-Unterdeckungsschutz: Service-Leasing: monatliche Servicerate Kfz-Versicherungsbeitrag

Monatliche Gesamtleasingrate inklusive Service und Versicherung

4.999,00 E 36 Monate 30.000 km 232,00 E 9,00 E 19,00 E

260,– E

Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 7,5 l/100 km / 4,4 l/100 km/ 5,5 l/100 km; CO2 Emission kombiniert: 129,0 g/km

STERNSTUNDEN 13


Jetzt fürs A-Team bewerben und ein Jahr mit der neuen A-Klasse gewinnen! LUEG sucht 3 x 3 Testfahrer, die in den Kategorien „Everyday“, „Testpilot“ oder „Lifestyle“ die A-Klasse Probe fahren und über ihre Erfahrungen berichten. Die kreativste Dokumentation gewinnt ein Jahr mit der A-Klasse.

Die A-Klasse im Dauer-Alltagseinsatz: LUEG ermöglicht den Testern eine Woche A-Klasse – angereichert mit Einkaufs­ gutscheinen zum Shoppen, Tickets für einen Erlebnispark, Kinokarten und vielen Überraschungen mehr.

Hier steht Performance im Vordergrund: Die A-Klasse wird auf Herz und Nieren getestet. LUEG stellt die A-Klasse für ein aufregendes Racing-Wochenende zur Verfügung – begleitet von professionellen Instruktoren auf dem Nürburgring.

A wie alles, was gut tut und Spaß macht: LUEG stattet die A-Klasse für ein Wochenende mit Funfaktor aus – Konzertbesuch, stilvolle Hotelübernachtung und eine exklusive ayurvedischen Wellness-Kur in der schönen Südpfalz.

Mitmachen und gewinnen auf facebook Die Bewerbungsphase für das A-Team startet am 15. September – Interessenten können sich ab sofort vormerken lassen unter: www.lueg.de/a-team

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Ganz Europa für 149,- Euro. Jetzt zum Sonderpreis: Alle Navigations-CDs und -DVDs Europa für Audio 50 APS, COMAND APS und COMAND DX Unsere Welt ändert sich permanent. Und somit auch das Straßennetz: Jedes Jahr entstehen Tausende neue Straßenkilometer, unzählige neue Brücken, Tunnels und Anschlussstellen. Für Ihr integriertes Navigationssystem ist das zum Glück kein Problem: Sie können es jetzt ganz einfach auf den neuesten Stand bringen.*

A Daimler Brand

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Navigations-CD/-DVD ECE für Audio 50 APS, COMAND APS, oder COMAND DX Preis inkl. MwSt.

Damit Sie in Europa Ihre Ziele jederzeit sicher erreichen, überprüfen wir permanent die digitalen Straßenkarten – und erstellen auf Basis des gesammelten Datenmaterials aktuelle CDs und DVDs für Ihr Navigationssystem. * Es gibt technische und produktionsbedingte Vorlaufzeiten bei der Aktualisierung von Navigations-Kartendaten. Dadurch ist es nicht möglich, dass immer 100 % der neuesten Straßeninformationen auf den aktuellen CD’s und DVD’s enthalten sind.


MORGEn

DIE WELT Wir schreiben das Jahr 3 nach der Kulturhauptstadt. Das ganze Ruhrgebiet läuft wieder im Normalbetrieb und überlässt das schwierige Geschäft mit der Kunst Metropolen wie Köln und Berlin. Das ganze Ruhrgebiet? Nein. Einmal im Jahr zieht eine einzigartige Messe junge Künstler, Kunstinteressierte und Sammler nach Herne: Die „Kuboshow“. 3 Tage mit 100 Künstlern. Seit 17 Jahren. Ohne Förderung, immer auf hohem Niveau – und für viele Talente ein Sprungbrett in die große Kunstwelt.


Klaus Sievers geb. 1962, Studium Kunstakademie Düsseldorf bei Graubner und Bobek, lebt und arbeitet in Düsseldorf. „Maik (Hoodie)“ Öl auf Leinwand, 125 x 100 cm, 2.200,- € „Maik“ ist Teil einer Serie über maskierte Jugendliche, hier mit schwarzer Farbe beschmiert.

Natürlich merkt man ihm den Stolz an: Holger Wennrich blättert durch seine Kataloge und kommt ins Schwärmen. Wenn man ihn ließe, würde er über jeden Künstler eine Geschichte erzählen. Mehr als 700 Maler, Bildhauer und Fotografen waren seit den Anfängen 1996 zu Gast. Und wie jeder gute Kurator kennt Wennrich alle seine Schützlinge persönlich, denn die Kuboshow ist sein Baby: Eine One-ManShow mit einem Maximum an Kunst an einem einzigem Wochenende.

Bilder: Kuboshow, Künstler

Die Kunstbombe wird gezündet Rückblende: Abi 1987. Der junge Wennrich malt und hat die Bewerbung für die Kunstakadamie Düsseldorf schon geschrieben. Doch es kommt anders: Statt für die Kunst entscheidet er sich doch für „etwas Solides“ – und beginnt eine Banklehre bei der Herner Sparkasse. Aber die Welt der Zahlen genügt ihm nicht lange. Wennrich geht ins Marketing, und er arbeitet nebenbei an einem Projekt: einer Messe für junge Kunst im Ruhrgebiet. Warum? „Die Ausstellungssituation war damals gleich Null – kaum Galerien, keine Messen, keine Szene“, erzählt Wennrich. Er erkannte den Bedarf und zündete im Alter von 26 Jahren die erste „Kunstbombe“. 75 Künstler waren bei der Premiere dabei, ­verkauft wurden ganze zwei Bilder. Aber der Macher wusste: Das wird.

Maler, Bildhauer, Fotografen – 100 junge Künstler stellen bei der Kuboshow in den Flottmannhallen Herne aus. Holger Wennrich (Bild unten) spürt dafür Talente an den Kunstakademien in ganz Deutschland auf – „frischen Stoff“, so der Kurator.

Was folgte, ist eine klassische Erfolgsgeschichte: Jahr für Jahr steigen die Besucher- und Umsatzzahlen, der Kreis der Besucher wird weiter. Aus der „Kunstbombe“ wird die „Kuboshow“, aus dem regionalen Event eine national anerkannte Messe, bei der die Berliner Universität der Künste (UDK) genauso stark vertreten ist wie die Düsseldorfer Kunstakademie mit ihren Absolventen. Wenn die 17. Kuboshow am 27. und 28. Oktober 2012 wieder ihre Tore öffnet, werden exakt 100 Künstler 1.100 Arbeiten in den vier Flottmannhallen präsentieren. STERNSTUNDEN 17


Lioba Brückner „Umbrella“ Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm 1.200,- €

Frédéric Roos Student bei Tomma Abts in Düsseldorf seit 2009. Ohne Titel, Acryl auf Nessel, 27 x 35 cm, 620,- €

Mit dem Erfolg kam die Anerkennung. Natürlich klopfte das Büro der Kulturhauptstadt wegen einer Kooperation bei Holger Wennrich an. Das war eine besondere Erfahrung für den dynamischen Kurator: „Zu kompliziert, zu viel Einflussnahme.“ Er blieb dennoch bei seinem Konzept: Junge Kunst. Viel Malerei, gerne gegenständlich. Keine Hobbyisten, kein Kunsthandwerk. Und keine Mondpreise: Unter den Exponaten der Kuboshow finden sich bewusst Stücke für jedes Budget, von 50 bis 5.000 Euro. Andreas Flügel ist Meisterschüler von Cornelius Völker. „Beschatten“ Acryl, Sprühlack und Schellack auf Leinwand, 180 x 150 cm, 3.500,- €

Frischer Stoff Überhaupt: Beim Thema Geld und Preise urteilt der gelernte Banker mit erfrischender Selbstverständlichkeit. So leidenschaftlich er über seine Aussteller spricht, so nüchtern beurteilt er deren Marktwert: „Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen – wie bei jedem anderen Luxusgut auch“, sagt Holger Wennrich. Das schätzen seine Kunden, insbesondere die Stammkunden, die auch übers Jahr den Kontakt zu ihm suchen, um nach „frischem Stoff“ zu fragen. Genauso mögen die Künstler seinen handfesten Angang als Geschäftsprinzip. Denn Wennrich verkauft: Manchmal in drei Stunden Kuboshow mehr als manche angesagte Berliner Galerie in einem ganzen Jahr. Das hat sich rumgesprochen – und so kommen inzwischen auch die hippen Berliner Kunstschaffenden gerne nach Herne. Im Lehrschwimmbecken Der Grund für die steigende Beliebtheit ­ist sicher das in Deutschland einzigartige Konzept: Bei der Kuboshow treffen Künstler und Endkunden direkt aufeinander, es ist kein

Yuto Yamamoto „More ice!“, Linde-, Kiefer, Eichenholz, Metall, Kunststoff 34,5 x 34,5 x 25 cm, 1.300,- € 18 STERNSTUNDEN


DUNKELBUNTE REGENTAGE

Nike Schröder „Berlin EG_09“ Tinte und Garn auf Naturleinen, 15 x 20 cm Preis: 120,- € Zum Werk: „Ein Cowboy in Berlin – und wie immer die Naht. Berliner Nachtleben, Spontanaktion, Momentaufnahme.“

Fotos: Stadtmarketing Bochum, privat

Galerist zwischengeschaltet. Wennrich sieht seine Kunstmesse als eine Art „Lehrschwimmbecken“ für Kreative und Käufer: „Junge Künstler müssen nach ihrem Studium oft noch lernen, wie der Kunsthandel funktioniert und wo ihr Marktwert liegt, denn die Preisempfehlungen an den Akademien sind regelmäßig zu hoch.“ Auch auf der Käuferseite können sich Neulinge langsam an Kunst herantasten: Die Atmosphäre in den Flottmann-Hallen ist locker, unprätentiös, „ein bisschen Ruhrpott eben“. Die Preise sind moderat, die Qualität hoch. Hier können Einsteiger allmählich ihre Geschmacksknospen entwickeln, Scheu ablegen und einfach lust-

voll shoppen ohne Angst vor überteuerten Fehlkäufen. Ein ausgewiesener Nicht-Sammler hat das Kuboshow-Feeling einmal trefflich auf den Punkt gebracht, als er sich spontan für mehrere Großformate entschied: „Ich ­verlier jetzt die Nerven – und hier habe ich kein Problem damit.“ STEFAN PROTT

Architektur, die lebt und atmet – so wirken die Werke seiner schöpferischen Baukunst. Die Rede ist von Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser. Bekannt geworden ist der Österreicher durch seine farbenprächtige, augenfällige Kunst sowie sein Streben nach einem Leben im Einklang mit der Natur – ein Gedanke, der sich

wie ein roter Faden durch all sein Schaffen zieht, egal ob in Bild- oder Baukunst. Jetzt kommt Hundertwassers Kunst nach Bochum: Noch bis zum 13. Januar stellt die Stadtbadgalerie an der Massenbergstraße Graphiken, Architekturprojekte und Exponate des bekannten Künstlers aus. „Hundertwasser ist einer der populärsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Wir freuen uns daher sehr, die Ausstellung zu unterstützen und damit vielen Menschen einen Zugang zu seinen Werken ermöglichen zu können“, sagt Jürgen Tauscher, Vorstandsvorsitzender der Fahrzeug-Werke LUEG AG. www.bochum-tourismus .de 0234 963020 STERNSTUNDEN 19


Auf die Berge, fertig, los!

Glanz, Glamour und Luxus – all das erwartet man eher an Bord einer schicken Yacht, aber nicht unbedingt von einem Geländewagen. Die neue GL-Klasse von Mercedes-Benz überzeugt genau damit. Die Kombination aus hochwertigem Design, exzellenter Fahrdynamik und höchstem Komfort macht den GL zum perfekten Begleiter auf und abseits der Straße. Im ­November erscheint der Premium-SUV mit deutlich erweiterter Serienausstattung und sparsameren Motoren. Die kantigen Proportionen hingegen bleiben erhalten. Schließlich ist und bleibt der GL der König der Geländewagen – und das soll man auch sehen.

In punkto Multimedia setzt der PremiumGeländewagen ebenfalls Maßstäbe: Als erster Serien-SUV bietet der GL auf Wunsch ein Soundsystem des renommierten HiFiSpezialisten Bang & Olufsen. 14 High-EndLautsprecher mit einer Gesamtleistung von 1.200 Watt sorgen für eine atemberaubende Akustik und schaffen perfekte KonzertsaalAtmosphäre selbst an den entlegensten Orten, die von der GL-Klasse erreicht werden.

Luxus und Liebe zum Detail Verstecken kann sich der 5,12 Meter lange Riese sowieso nicht. Also zeigt er, was er hat – ganz besonders im Interieur. Denn hier findet sich Luxus, so weit das Auge reicht. Mit viel Liebe zum Detail zaubern Zierelemente in verschiedenen Holz- oder Aluminiumvarianten, Bedienelemente in Silber-Chrom und eine hochwertige Polsterung ein traumhaftes Wohlfühlambiente. Übertroffen wird dies nur noch durch den großzügigen Raumkomfort: 7 bequeme Sitze bietet der GL seinen Insassen und behält dabei noch Platz für 295 Liter Ladevolumen. Und das kann bei Bedarf noch auf 680 Liter erweitert werden: Per Knopfdruck weicht die 3. Sitzreihe einem größeren Kofferraumvolumen.

Sicher und wirtschaftlich Bei der Serien-Ausstattung hat Mercedes-Benz kräftig nachgelegt. Der neue GL ist ein Fahrzeug, das in Gefahrensituationen mit­denkt. Der COLLISION PREVENTION ASSIST, die Müdigkeitserkennung ATTENTION ASSIST, die Beladungserkennung und der SeitenwindAssistent etwa machen die neue GL-Klasse noch sicherer. Abgenommen hat lediglich der Verbrauch: Durchschnittlich schluckt der ­Pre­mium-SUV zwischen 18 und 20 Prozent weniger als das Vorgängermodell – und das bei gesteigerter Leistungskraft. Mit 258 PS als Sechszylinder bzw. 435 PS als Achtzylinder meistert die neue GL-Klasse sicherlich jedes noch so ­unbeugsame Gelände – und behält dabei jederzeit einen glanzvollen Auftritt.

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Purer Luxus im Interieur, markant-bulliger Auftritt, wegweisende Assistenzsysteme bei der Serienausstattung – mit diesen Charakterzügen behauptet sich die neue GL-KLasse von Mercedes-Benz als König der Geländewagen.

Mercedes-Benz GL-Klasse

alles drin Mercedes-Benz GL 350 BlueTEC 4MATIC Off-Roader Obsidianschwarz metallic, Leder schwarz, AMG Sport-Paket Exterieur, Intelligent Light System, Memory-Paket, Spurhalte-, Totwinkelund Aktiver Park-Assistent, Sitzklimatisierung für Fahrer und Beifahrer, COMAND Online, Anhängevorrichtung. Kaufpreis:

95.997,30 E

(Ein Privat-Leasing plus Beispiel der Mercedes-Benz Leasing GmbH)

abzgl. Leasing-Sonderzahlung: Laufzeit: Gesamtlaufleistung: Monatl. Leasingrate inkl. GAP-Unterdeckungsschutz: Service-Leasing monatl. Servicerate Kfz-Versicherungsbeitrag

Monatliche Gesamtleasingrate

29.253,74 E 36 Monate 30.000 km 443,64 E 62,36 E 79,00 E

585,– E

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,3-7,4 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 288-192 (g/km).

STERNSTUNDEN 21


investieren 22 STERNSTUNDEN

Foto: istockphoto/alkalyne

Nachhaltig


40 Jahre sind vergangen, seit der Club of Rome 1972 in St. Gallen mit seiner berühmten Studie „Die Grenzen des Wachstums“ aufzeigte. Was damals als weltferne Kritik von Idealisten galt, ist heute Leitbild für viele, die nicht auf Kosten der Generationen von morgen leben wollen. Auch für private Investoren rückt Nachhaltigkeit in den Fokus – nicht nur, weil sie Finanzjongleuren misstrauen, die den Bezug zur realen Welt verloren haben. Immer mehr Anleger wollen dazu beitragen, dass Umwelt, natürliche Ressourcen und soziale Standards bewahrt werden. Der Goldpreis ist auf Rekordniveau, die Börse verzeichnet radikale Kursschwankungen, das Vertrauen in die Finanzwelt ist erschüttert: Allzulange hat die Fixierung auf hohe Renditen Anlagestrategien beherrscht – und allzuoft wurden hochgesteckte Erwartungen enttäuscht. Wandel der Einstellungen Nach mehr als einem Jahrzehnt der Krisen­ erfahrungen macht sich inzwischen ein deutlicher Wandel in den Einstellungen ­bemerkbar: Statt allein auf kurzfristige ­Gewinnmaximierung zu setzen, wird ein nachhaltig gutes, nicht nur an materiellen Werten orientiertes Wachstum angestrebt. Spätestens seit den Protesten der OccupyBewegung wirbt die Finanzwelt gerne mit Begriffen wie Nachhaltigkeit, sozialer Verantwortung und Umweltschutz um neues Vertrauen. Nicht immer ist erkennbar, wie diese Versprechungen eingelöst werden sollen. Doch es gibt auch Anbieter, die mit klaren Kriterien und externer Expertise die Weichen für nachhaltige Investitionskonzepte stellen. Einer von ihnen ist die Bethmann Bank.

Aber wie soll ein Außenstehender kontrollieren, ob im Inneren einer Bank umgesetzt und gelebt wird, was sie nach außen propagiert? Diese Frage hat die Bethmann Bank für sich beantwortet – mit einem Nachhaltigkeitsbeirat aus unabhängigen Experten: Die weltweit engagierte Biologin Christine von Weizsäcker gehört dazu, ebenso der Ingenieur Ulf Doerner, Mitglied im EU Club of Rome, oder der Banken-Insider Peter Roche als Vertreter der ­k atholischen Kirche. Die Säulen nachhaltiger Anlagestrategien: ESG Die Arbeit des Beirates fußt auf dem sogenannten ESG-Konzept der Vereinten Nationen, das neben der reinen Finanzanalyse weitere Kriterien für Investments berücksichtigt: „Environment“ für Umweltschutz, „Social“ für soziale Verantwortung und „Governance“ für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. „Ich war positiv überrascht, dass sich eine Bank darüber Gedanken macht“, sagt Gabriele Scherle, die im Nachhaltigkeitsbeirat die Haltung der Kirchen vertritt. Die Pröbstin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sieht Parallelen zwischen der Haltung der Bethmann Bank und ihrer Kirche – denn die Kriterien für die Geldanlage sind ähnlich: So sind bestimmte Branchen ausgeschlossen, wie die Glücksspiel-, die Tabak-, Atom- oder Rüstungsindustrie, ebenso Staatsanleihen von Ländern, in denen es die ­Todesstrafe gibt, K ­ inderarbeit geduldet oder die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird.

400 Millionen Jahre Die Spirale gilt als Symbol für unendliche Bewegung und ist in der Natur in hundertfachen Variationen vertreten – auch der Farn besitzt vor dem Ausrollen im Frühjahr jene urtypische Gestalt. Farne gehören zu den ältesten Pflanzen der Welt. Vor etwa 400 Millionen Jahren bildeten sie überall auf der Erde riesige Wälder und schufen somit die Basis für fossile Ressourcen wie Steinkohle.

Keine Spekulation auf Kosten der Nahrungsversorgung Ein Thema, das Christine von Weizsäcker besonders am Herzen liegt, ist der Verzicht auf spekulative Investitionen in Agrarrohstoffen, da diese Nahrungsmittel in Entwicklungsländern verteuern. In der Hoffnung auf große Profite kaufen Hedgefonds in der Dritten Welt weite Flächen auf. Das Problem des „Land Grabbing“: STERNSTUNDEN 23


Fotos: Kirsten Neumann, istockphoto: photodynamic, fernandoAH

Eine nachhaltige Nutzung des tropischen Regenwaldes ist dringend erforderlich, um natürliche Ressourcen zu erhalten und seltene Lebewesen vor dem Aussterben zu bewahren. Nachhaltige Investitionsstrategien haben sich dem Umwelt- und Artenschutz verpflichtet.

Das Ackerland steht dann nicht mehr für die Versorgung der einheimischen Bevölkerung zur Verfügung, sondern wird für den lukrativeren Export von Lebensmitteln und Energiepflanzen in die Wohlstandsländer genutzt. Prinzipien statt punktueller Investitionen „Grüne“ oder nachhaltige Investmentfonds sind inzwischen keine Seltenheit mehr in der Finanzwelt. Aber der Ansatz der Bethmann Bank geht weiter: „Entscheidend ist, dass es nicht um einzelne Produkte geht, sondern um die gesamte Vermögensverwaltung mit Nachhaltigkeitsprofil“, erklärt Jens Ennenbach, Niederlassungsleiter in Düsseldorf.

Nachhaltigkeit:

Um diesen Anspruch umzusetzen, nutzt die Bethmann Bank eine Drei-Punkte-Strategie für ein nachhaltiges Anlagekonzept: » Im ersten Schritt werden Unternehmen, Branchen, Themen oder Länder ausgeschlossen, die in ökologischer, ethischer oder sozialer Hinsicht Defizite aufweisen – auch wenn diese vielleicht in puncto Werthaltigkeit, Bonität und Liquidität überzeugen. » In zweiter Instanz werden Qualitätsmerkmale nach den ESGKriterien betrachtet: Was tun Unternehmen oder Staaten für Klimaschutz und Umwelt? Wie gut erfüllen sie Menschenrechte? » Der dritte Schritt selektiert nach dem „Best In Class“-Ansatz Firmen, die in ihrer Branche im Bereich Ökologie, Ethik und ­Soziales Herausragendes leisten und Höchststandards definieren. Das dreistufige Auswahlverfahren filtert aus dem riesigen Anlage­ universum die Titel, die den Anspruch auf Nachhaltigkeit am ­Besten erfüllen – dies wird von dem unabhängigen Nachhaltigkeitsbeirat laufend überprüft. „Natürlich werden auch die fundamentalen Unternehmensdaten sorgfältig bewertet, denn wir inves­ tieren primär in Substanzwerte mit einer stabilen Dividende und solider Bilanzstruktur“, erklärt Jens Ennenbach. „Renditeanspruch und Nachhaltigkeitsansatz schließen sich nicht aus“, so der Leiter der Niederlassung Düsseldorf. 24 STERNSTUNDEN

Jens Ennenbach ist Niederlassungsleiter der Bethmann Bank in Düsseldorf. Die Privatbank mit Sitz an der Königsallee 92 a betreut Kunden im Großraum Düsseldorf, im Ruhrgebiet und am Niederrhein.

Das Thema Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Wie denken Sie persönlich darüber? Als Vater von zwei jungen Kindern frage ich mich oft: Wie wird unsere Welt in 30 oder 50 Jahren aussehen? Welche Lasten wollen wir unseren Nachkommen zumuten, was müssen wir tun, damit die nächsten Generationen nicht unter unserem heutigen Lebensstil leiden? Damit setze ich mich kritisch auseinander. Was bedeutet Nachhaltigkeit für Ihr Geschäft? Es ist eine neue Dimension der Vermögensanlage. Wir differenzieren uns hier klar vom


300

Jahre INNOVATION UnD WANDEL

Tradition und Moderne Die Bethmann Bank ist eine der ältesten Banken Deutschlands – ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1712 zurück. Zu den Vorläuferinstituten gehören die traditionsrei­chen Privatbankhäuser Delbrück, Bethmann und Maffei sowie die LGT Bank Deutschland. 300 Jahre nach ihrer Gründung steht die Bethmann Bank für Tradition und Moderne zugleich:

Als Teil der ABN AMRO Gruppe verbindet sie die Exklusivität einer regional verwurzelten Privatbank mit der Solidität und den ­Ressourcen eines internationalen Finanzkonzerns. Gegen den Branchentrend verzeichnet die Bethmann Bank hohe Mittelzuflüsse. So baut sie ihre Position als fünftgrößter PrivateBanking-Anbieter weiter aus.

Verantwortung bringt Ertrag Wettbewerb, zum Beispiel durch unseren unabhängigen Beirat, der uns in diesem stark wachsenden Geschäftsfeld begleitet.

Fotos: fotolia/rook76, Bethmann Bank

Wie ist die Resonanz Ihrer Kunden darauf? Es gibt eine Vielzahl von Kunden, die ihr ­Investitionsverhalten verändern und von klassischen in nachhaltige Lösungen wechseln. Erst kürzlich hat Ulf Doerner, Mitglied im Club of Rome, in unserem Hause über ­Nachhaltigkeit referiert. Auf dieses Thema sprechen ­Kunden heute stark an. Das wäre vor einigen Jahren ganz anders gewesen. Sind ökologisch und nachhaltig orientierte Unternehmen weniger erfolgreich? Das Gegenteil ist der Fall: Langfristig handelnde Unternehmen erzielen auch langfristig bessere Erfolge – das zeigt sich zum Beispiel bei vielen Familienunternehmen.

Transparenz im Bankgeschäft wird viel diskutiert. Wie gehen Sie mit Provisionen um? Wir verstehen uns als Berater und Partner, nicht als Verkäufer – und das bedeutet: Im Rahmen der Vermögensverwaltung erstatten wir unseren Kunden jeden Cent, den wir von externen Produktanbietern bekommen. Es gibt keine versteckten Gebühren oder ­KickBacks, die der Kunde nicht kennen würde. Transparenz ist die Basis für Vertrauen. Sie wohnen in Essen und arbeiten seit langem im Rhein-Ruhr-Raum. Wie wichtig ist es Ihnen, Ihr Gebiet zu kennen? Vertrauen kann nur gewinnen, wer in der Region fest verankert ist. Oder anders gesagt: Nachhaltigkeit in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden, aber auch mit unseren ­Beratern entsteht, wenn Beziehungen über Jahre oder sogar Jahrzehnte wachsen können.

Die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, ist Teil der Vergangenheit und der Zukunft der Bethmann Bank. Veränderungen versteht sie als Gestaltungschance, um sich den wechselnden Anforderungen der Kunden und Märkte anpassen zu können. Heute ist die Bethmann Bank die einzige Bank vergleichbarer Größe, die ausschließlich vermögende Privatkunden und Stiftungen betreut – mit zehn Niederlassungen in Deutschland. Als moderne Privatbank vertritt sie klassische Tugenden wie Kon­ tinuität und Vertrauen ebenso wie moderne Werte, etwa Transparenz und Menschlichkeit.

Bank der Könige und Dichter Bankiers des preußischen Hofs und der deutschen Kaiser. Hausbank der Habsburger, des russischen Zaren Alexander I. und der römischen Kurie unter Papst Pius VI. Persönliche Vertraute der Familie Goethe, Gast­geber Napoleons. Gründer und Finan­ ziers wichtiger Industriekonzerne wie Siemens, Krupp, Deutsche Bank und Allianz. Die Bethmann Bank hat eine einzigartige Geschichte – ist dabei jedoch nie stehen geblieben. Sie bietet Vermögenden lokale Präsenz und Kundennähe und ist zugleich den Herausforderungen globaler Märkte gewachsen.

BETHMANN BANK AG Niederlassung Düsseldorf Königsallee 92a, 40212 Düsseldorf www.bethmannbank.de 0211 8770-0

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Unabhängig bleiben: Lutz Goebel, Präsident des Unternehmerverbandes ASU – Die Familienunternehmer.

Langfristig orientiert: Jochen Schily, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Fahrzeug-Werke LUEG AG.

Sicherheit und Stabilität

Jochen Schily und Lutz Goebel über die Verantwortung von Familienunternehmern

Herr Goebel, auf der Homepage der Familienunternehmer – ASU habe ich einen schönen Claim gefunden: Innovation, Tradition, Leidenschaft. Wie passt das zusammen? Lutz Goebel: Tradition hat heute eine völlig andere Bedeutung als früher. Die Welt ist extrem schnelllebig geworden, wir müssen eigentlich kontinuierlich unsere Geschäftsfelder in Frage stellen, müssen uns die Frage stellen: Trägt das alles noch? Wir haben Geschäfte, die verschwinden, und wir müssen neue schaffen, damit 26 STERNSTUNDEN

es überhaupt weitergeht. Aber Sie glauben gar nicht, was Tradition unseren Mitarbeitern bedeutet. Ich habe eine Tochter, die ist 19 Jahre alt. Meine Mitarbeiter wollen wirklich wissen, ob sie das weiterführt mit unserem Unternehmen, weil ihnen das Sicherheit gibt. Und ­Sicherheit ist heute in dieser schnelllebigen Zeit das wichtigste, was es überhaupt gibt. Familienunternehmen und insbesondere perso­ nifizierte Familienunternehmen in Form des Eigentümers geben ­Sicherheit und Stabilität – und das mögen die Leute. Was machen denn Familienunternehmen anders als ein großes DAX-Unternehmen? Goebel: Das ist ein völliger Unterschied, das sind zwei völlig verschiedene Geschäftsmodelle. Die Konzerne nennt man auf Französisch „Société anonyme“, also die anonymen Konzerne – denn sie gehören niemandem oder wenn überhaupt dem Vorstand. Bei uns in Deutschland hat ein Vorstandsvorsitzender etwa eine Verweilzeit von fünf Jahren. Er weiß also genau: Ich habe fünf Jahre Zeit, etwas aus dem Unternehmen zu machen, und wenn ich Glück habe, wird mein Vertrag noch einmal verlängert. Deshalb müssen Vorstände den Analysten gehorchen: Sie geben also immer nur Vollgas, wollen wachsen und das Kursziel maximieren.

Fotos: Marco Stepniak

Herr Schily, die Fahrzeug-Werke LUEG AG besteht seit über 140 Jahren. Haben solche Traditionen heute überhaupt noch wirtschaftliche Bedeutung, oder sind sie eher Ballast? Jochen Schily: Die Frage ist ja ganz berechtigt. Traditionen kann man leben – aber wenn ein Unternehmen nicht profitabel arbeitet, nutzt ihnen die ganze Tradition nichts. Wenn wir keine guten und positiven Ergebnisse erzielen, um weiter zu investieren und uns ­irgendwann auch weiter zu vergrößern, dann stellt sich natürlich die Frage: Lohnt es sich noch, diese Verpflichtung aus der Tradition aufrecht zu erhalten? Wir haben uns diese Frage gestellt – und wir sind in den vergangen fünf Jahren zu dem Ergebnis gekommen, dass wir bereit sind, diese Verpflichtung weiter zu tragen.


Phase vorbei geht und es dann wieder besser wird. Das ist auch geschehen und es hat eigentlich zu keinerlei Unruhen im Unternehmen geführt. Die Arbeitnehmervertreter im Betriebsrat und bei der IG Metall haben dabei wirklich sehr vernünftig reagiert und mitgewirkt.

»Für mich ist ganz klar, dass eine Familie in einer kritischen Phase auch auf Gewinne verzichten muss.«

Jochen Schily

Hatte das auch etwas damit zu tun, was für ein Unternehmer dahinter steht und ob man dem Unternehmenschef vertraut? Schily: Es war ganz wichtig, dass es eine Vertrauensbasis gab zwischen Vorstand, Gesellschaftern und den Arbeitnehmervertretern. Alle Beteiligten haben erkannt, dass es notwendige Schritte waren, weil das Geschäft über viele Jahre ruhiger geworden ist. Deshalb ­haben wir auf Empfehlung der IG Metall eine Beratungsgesellschaft beauftragt, die ein Unternehmenskonzept mit den Arbeitnehmern und uns entwickelt hat – und das ist dann auch umgesetzt worden. Ich finde, das war schon eine tolle ­Lösung, bei der wir natürlich Kompromisse finden mussten. Aber das ist auch geschehen.

Die Familienunternehmer haben eigentlich zwei Dinge im Sinn: Das eine ist Unabhängigkeit, möglichst große Unabhängigkeit von Banken oder von Dritten. Das Zweite ist der gute Ruf der Familie – und daran arbeiten wir. Herr Schily, bei Großkonzernen werden häufig hohe Gewinnerwartungen kommuniziert. Oftmals heißt es: Wir können diese Ziele nur erreichen, wenn wir bei den Kosten sparen, und dann müssen Mitarbeiter gehen. Wie ­gehen Sie mit dem Thema um? Schily: Bei uns kam es ja vor einigen Jahren auch zum Abbau von Personal. Das ist aber sehr anständig über die Bühne gegangen, indem wir insbesondere den Älteren die Chance gegeben haben, etwas früher auszuscheiden. Gleichzeitig haben wir ein Programm aufgelegt, mit dem wir jüngere Mitarbeiter besser ausgebildet haben – immer in der Hoffnung, dass diese kritische

Interviewtermin im Industrieclub Düsseldorf (v.l.): Moderator Kai Rüsberg mit Lutz Goebel, Jochen Schily und Ralf Schütte.

Herr Goebel, die Familienunternehmen sind zum großen Teil sehr gut durch die Krisen der letzten ­Jahre gekommen. Was ist der Grund dafür? Goebel: Wir haben in den letzten Jahren beobachtet, dass die Familienunternehmen sehr stark ihr Eigenkapital gestärkt haben. Viele Familienunternehmen schütten nur 10 bis maximal 20 Prozent des Jahresüberschusses noch aus. Sie lassen den Großteil des Gewinns im Unternehmen, stärken sich damit und können aus diesem Geld wachsen und sich weiterentwickeln. Das erhöht eben sehr stark die Krisenresistenz. Herr Schily, in den Jahren nach dieser schweren Finanzkrise, die auch auf dem Automobilmarkt schwer eingeschlagen hatte, haben Sie sich entschieden, zu investieren. Warum? Schily: Für mich ist ganz klar, dass eine Familie in einer kritischen Phase auch auf Gewinne verzichten muss. Wir haben auch in den letzten Jahren überhaupt nichts ausgeschüttet und unsere Eigenkapitalquote weiter verbessert. Heute sind wir vermutlich der einzige STERNSTUNDEN 27


»Wir Familienunternehmer haben eigentlich nur zwei Dinge im Sinn: Unabhängigkeit und den guten Ruf der Familie.« Automobilhändler in Deutschland, der fast an 30 Prozent herankommt. Zugleich haben wir gemerkt, dass wir in einem ganz kritischen Bereich investieren mussten, weil unsere ganze IT-Technologie total veraltet war. Das war ein Notfall. Daher haben wir mehrere Millionen in die Hand genommen, um zu investieren. Genauso haben wir uns entschieden, in Gebäude zu investieren, die von der Substanz veraltet waren. Herr Goebel, das klingt ja sehr verantwortungsvoll. Als Verband der Familienunternehmen haben Sie sich gerade einen „Governance Kodex“ mit Empfehlungen für Unternehmen gegeben. Was gehört dazu? Goebel: Die wichtigsten Fragen betreffen die Nachfolge im Kapital, also: Wer darf überhaupt Gesellschafter werden, wer darf in der Führung nachfolgen und wie qualifiziert muss er oder sie dafür sein, welche Aufsichtsgremien soll man haben? Nach meiner Auffassung sind wir das nicht nur unserer Familie, sondern auch unseren Mitarbeitern und der Gesellschaft schuldig, dass wir nach vernünftigen, kalkulierbaren Regeln unsere Unternehmen aufstellen, ­damit sie es sehr wahrscheinlich in eine gute Zukunft einfahren. Das ist Verantwortung. Herr Schily, die großen börsennotierten Konzerne sind meist getrieben von der Pflicht, Gewinne zu maximieren. Wovon lassen Sie sich leiten? Schily: In einem Familienunternehmen ist der Weg ein ganz anderer. Da geht es erst einmal darum, dass wir Nachhaltig28 STERNSTUNDEN

keit beim Wirtschaften erreichen und auch gewisse gesellschaftspolitische Pflichten übernehmen, die man als Inhaber eines Familienunternehmens in den Vordergrund stellen soll. Wir sind uns dieser Verantwortung ganz sicher bewusst, auch in der jüngeren Generation. Macht Sie das auch flexibler in Ihren Entscheidungen, weil Sie eben nicht auf den kurzfristigen Gewinn gucken müssen? Schily: Das ist ein ganz entscheidender Punkt, dass wir versuchen, ein konstantes, vielleicht gleichbleibendes oder auch ein bisschen wachsendes Ergebnis zu erzielen, das jedem zugute kommt – nicht nur den Familienunternehmern, sondern auch unseren Mitarbeitern. Das ist eigentlich das ganz klare Ziel. Wir haben gerade einen der wenigen spektakulären Fälle eines Großunternehmers erlebt, der Pleite gegangen ist. Bei Schlecker geschah das aus einer Alleinherrschaft, in die selbst die Familie kaum eingebunden war. Was ist da falsch gelaufen? Goebel: Ein Hauptfehler von Schlecker bestand wohl darin, dass sie ihr Geschäftsmodell nicht regelmäßig in Frage gestellt haben. Diese Aufgabe haben wir täglich, uns zu fragen: Passt unser Geschäfts­ modell noch, müssen wir nachsteuern, was sollten wir aufgeben, und müssen wir dafür neue Dinge hinzunehmen? Das gilt immer. Offenbar wurden dem Patriarchen Schlecker auch Potemkinsche Dörfer vorgesetzt, wenn er über die Lande fuhr, um sich seine Unternehmen anzusehen. Wie schützt sich ein Unternehmer davor? Schily: Ich muss Herrn Goebel Recht geben: Der Fall Schlecker ist ­etwas Besonderes. Ich denke, dass nur sehr wenige Familienunternehmen das so handhaben. Als Familie muss man gewisse Informationsrechte, Kontrollrechte und Entscheidungsrechte ausüben, die zum Beispiel für eine AG gesetzlich festgelegt sind. Schon darüber schützt man sich davor, dass einem Potemkinsche Dörfer vorgesetzt werden. Zum anderen haben wir uns sehr genau überlegt: Kann einer aus der Familie in die Führungsmannschaft kommen? Das ist bei uns seit ­vielen Jahren nicht mehr der Fall gewesen. Wir haben gemerkt, dass wir – gerade in einer kritischen Phase – lieber Menschen in die


­ ührung nehmen, die aus diesem Metier F kommen und das Geschäft über viele Jahrzehnte gemacht haben.

»Die größte Herausforderung ist die Familie und die Nachfolge.« Lutz Goebel Ist das Modell, Verantwortung im Unternehmen an Nachfolger aus der Familie weiter­ zugeben, überhaupt noch tragfähig? Goebel: Die größte Herausforderung für die Familienunternehmer ist die Familie und die Nachfolge. Das müssen sie sehr frühzeitig regeln. Wenn sie das so machen wie die Firma LUEG, mit einem externen Management, dann müssen die Anteilseigner kundige Gesellschafter werden. Das macht durchaus Sinn. Wir beobachten, dass es in Firmen ab einer gewissen Größenordnung – von 200 oder 300 Millionen Euro Umsatz – immer Gesellschafter gibt, die sagen: Mein Kind soll die Firma nicht alleine leiten. Wenn die Familiengesellschafter sehr gut mit dem externen Management zusammenarbeiten, dann haben wir die besten Chancen. In der Mitte zwischen globalen Konzernen und kleinen, wendigen Unternehmen – wie zukunftsfähig sind denn heute noch die Familienunternehmen?

Goebel: In den 50er Jahren herrschte ja der Glaube vor, dass ein Familienunternehmen nur eine unzureichende Zwischenstufe auf dem Weg zur Aktiengesellschaft ist. Das Gegenteil ist ja der Fall. Wir haben in den Schwellenländern wie China, Brasilien, Indien und auch in Deutschland einen Trend, nach dem die Familienunternehmen ganz klar vorne sind. Davon bin ich fest überzeugt – weil sie schneller entscheiden ­können, weil sie von Werten geprägt sind, weil sie der Börse nicht so ausgesetzt sind. Es ist ein ganz wunderbares Geschäfts­ modell – und ich kann mir eher vorstellen, dass es künftig mehr Familienunternehmen werden als anonyme Konzerne. Herr Schily, Sie machen sich offenbar wenig Sorge darum, wie das Interesse am Unternehmen bei der nächsten Generation erhalten bleibt. Schily: Ich kann Ihnen ganz klar versichern, dass die nächste Generation – also unsere Kinder und unsere Neffen – sich bereit erklärt hat, dieses Interesse zu behalten. Natürlich kann niemand vorhersehen, was in 20 oder 25 Jahren passiert: Ob die Chance besteht, irgendetwas Größeres zu erwerben, so dass wir vielleicht einen Partner mit aufnehmen müssten. Aber solange wir es können, werden wir das Unternehmen weiter betreiben. Es liegt in der Verantwortung unserer Gesellschafter, dieses Ziel zu erreichen – und ich bin sicher: Das 150-jährige Jubiläum von LUEG, das feiern wir garantiert in der Form, wie wir heute sind. Interview: Kai Rüsberg Redaktion: Stefan Prott

Kontinuität seit Generationen

Als Friedrich Lueg in Bochum eine Wagenfabrik gründete, konnte er nicht ahnen, dass er damit das erste Kapitel einer automobilen Erfolgsstory geschrieben hatte. Damals hatte jedes PS noch vier Hufe, und der Gründer machte sich mit Kutschen und Fuhrwerken einen Namen. 1914 besiegelten die Benz & Cie. und LUEG eine Partnerschaft, die bis heute Bestand hat. Auch als Familienunternehmen hat LUEG Kontinuität seit Generationen: Ganz im Sinne des Gründers trägt die Familie auch heute Verantwortung für das Unternehmen. Der 2007 verstorbene Friedrich Oskar ­Mahnert-Lueg leitete bis 1999 die Geschäftsführung, Christian Mahnert-Lueg ist seit 2008 Mitglied des Aufsichtsrates, und weitere Mitglieder der Gesellschafterfamilien sind beratend für das Haus tätig.

Familienunternehmer ASU Die „Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU)“ wurde 1949 gegründet und im Mai 2007 in „Die Familien­ unternehmer – ASU e.V.“ umbenannt. Der Verband kümmert sich um die Belange der Familien- und Eigentümerunternehmer in Deutschland und repräsentiert die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 180.000 Familienunternehmern gegenüber Vertretern der Politik, der Medien und der allgemeinen Öffentlichkeit. Lutz Goebel ist Präsident des Verbandes „Die Familienunternehmer – ASU“ und Geschäftsführender Gesellschafter der Henkelhausen-Gruppe.

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Foto: Marco Stepniak

Fl端sterleise: Andreas Kuchajda flitzt mit dem smart ebike durch die Jahrhunderthalle, in der die Bochumer Symphoniker f端r ihr Konzert bei der Ruhrtriennale proben.


Der neue

Leise-Luxus

Bisher wurde automobiles Prestige von technischen Innovationen, Interieur und Design geprägt. Jetzt kommen faszinierende Fahrzeuge mit ganz eigenen Qualitäten auf den Markt: Bei smart hat das Zeitalter der Elektromobilität begonnen. STERNSTUNDEN fragte erste Nutzer nach ihren Erfahrungen mit dem ebike und dem smart fortwo electric drive. Der neue Luxus ist leise. Der neue Luxus bietet Atempausen im ­Alltagsstress. Der neue Luxus ist elektrisch. Ein Luxus, dem sich auch die Daimler AG verschrieben hat – denn im Spätsommer startet smart mit dem ebike und dem smart fortwo electric drive in eine neue Ära der Mobilität – elektrisch, emissionslos, bezahlbar und voller Fahrspaß. Damit setzt der smart, der von seiner Geburtsstunde an für den Stadtverkehr konzipiert war, neue Maßstäbe für das Unter der Leitung von Steven Sloane 21. Jahrhundert. Ganz leise, natürlich. sorgen die Bochumer Symphoniker

Eine Spielstätte für die BoSys

mit spektakulären Konzerten für ­Furore. Ein Highlight der Ruhrtriennale wird ihr Konzert in der Jahrhunderthalle sein – am 9. September mit „Atmosphère“ von György Ligeti und der „Leningrader Symphonie“ von Dmitrij Schostakowitsch. Bislang fehlte dem Spitzenorchester eine eigene Spielstätte. Jetzt hat der Bochumer Rat endgültig den Bau des Musikzentrums an der Viktoriastraße beschlossen, das weitgehend von Bürgern finanziert wird. Jede Spende ist willkommen – einfach online unter: www.bochumer-symphonie.de

Ruhig dahingleiten im E-Mobil Der Sprung ins Elektrozeitalter scheint geglückt – denn wer sich im smart electric drive auf den Weg begibt, erlebt eine ganz neue Art von Mobilität: „Bei all der Alltagshektik genieße ich es, wie die Stadt still an mir vor­ überzieht. Dieses ruhige Dahingleiten habe ich nur in einem E-Mobil – für mich ein seltener Luxus unserer Zeit“, erklärt Reinhard Wiesemann, Gründer des Unperfekthauses und Initiator der weltweit ersten „E-Mobility-Zone“ mitten in der Essener Innenstadt. Seit Jahren engagiert sich der gelernte Elektrotechniker für erlebbare Elektromobilität. In der Stadt ist Wiesemann nur noch elektrisch unterwegs: „Elektromobilität bedeutet für mich ein Maß an Flexibilität, gutem Gewissen und Fahrspaß, das mir herkömmliche Fahrzeuge einfach nicht bieten können.“

Flexibel und passgenau auf die Bedürfnisse seines Fahrers zugeschnitten ist auch der smart fortwo electric drive: So kann zum Beispiel die Lithium-Ionen-Batterie nach Wunsch gemietet oder inklusive mit dem Fahrzeug erworben werden. Der smart electric drive als Cabrio ist ein E-Mobil von vielen, das Reinhard Wiesemann bereits Probe gefahren hat – und trotzdem hat der smart bleibenden Eindruck hinterlassen: „Ich bin begeistert, wie schnell, wendig und leise sich der smart electric drive durch die Essener City manövrieren lässt. Aber vor allem überrascht mich, wie gut Elektromobilität und Cabrio zu­sammenpassen. Entspanntes Fahren plus Sonnenschein und Fahrtwind – das ist purer Elektro-Luxus“, erklärt Reinhard Wiesemann. Auch Ausflüge ins Grüne schafft der smart fortwo electric drive mit einer Reichweite von bis zu 145 km problemlos. Back to the roots – zurück in die Zukunft Dass der smart als E-Version zu seinen ­Wurzeln zurückgekehrt ist, wissen nur die wenigsten: Eigentlich war der Cityflitzer seit seinen Anfängen vor 15 Jahren als Elektroauto konzipiert. Aber erst jetzt scheint die Zeit und der Markt reif. Ein Zeichen gesellschaftlichen Umdenkens oder einfach eine STERNSTUNDEN 31


»Wer ein Maximum an Individualität, Flexibilität und Mobilität gleichzeitig will, der fährt elektrisch.« Reinhard Wiesemann, Elektropionier und Gründer des „Unperfekthauses“ in Essen

Der Traum vom E-Mobil wird bezahlbar Tatsächlich ist der electric drive dem Wettbewerb auch preislich um Längen voraus: Als Coupé kostet er 18.910 Euro, als Cabrio 22.000 Euro. Weitere 65 Euro kommen monatlich für die Miete der Batterie hinzu. Im Vergleich mit anderen, zumeist noch sehr teuren Elektroautos der jüngsten Genera­ tion ist das unschlagbar, meint der ElektroPionier Wiesemann.

Das smart ebike ist ein Hingucker Auch die Jahrhunderthalle Bochum setzt mit dem neuen smart ebike auf nachhaltige, umweltfreundliche und stylishe Mobilität: „Drei smart ebikes sind schon bestellt“, sagt Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der Jahrhunderthalle Bochum. „Sie werden in Zukunft nicht nur von unserem Team für Kurierfahrten in der Stadt genutzt, sondern auch im Besucherzentrum der Jahrhunderthalle vermietet – eine tolle Gelegenheit, um viele Menschen gleichzeitig für Elektromobilität zu begeistern.“ Doch warum fiel die Wahl ausgerechnet auf das smart ebike? „Wir wollen Nachhaltigkeit in unserem Unternehmen tatsächlich leben – und nicht nur auf Plakaten und Aufklebern damit werben. Die smart ebikes sind

»Für unser Haus, das sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit identifiziert, sind die smart ebikes einfach die ideale Lösung.« Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der Bochumer Veranstaltungs-GmbH Jahrhunderthalle Bochum

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wendig, überzeugen in punkto Technik und sind optisch im Gegensatz zu vielen anderen einfach ein Hingucker“, so ­Kuchajda. Dazu kommt das Styling: „Mit ihrem Design greifen sie unsere Firmen­farben auf und fügen sich perfekt in das ­ästhetische Konzept unseres Hauses, das für sein Design bereits mehrfach ausgezeichnet worden ist“, erklärt Andreas ­Kuchajda. Das smart ebike wird von der Berliner Edel-Manufaktur Grace gefertigt und ist ab sofort in den smart Centern von LUEG für 2.849 Euro erhältlich. Wer das schöne Wetter schon mal für eine e-Tour nutzen möchte, kann sich im Besucherzentrum der Jahrhunderthalle auf den Sattel schwingen – und überzeugen lassen. Julia Müller

Fotos: Udo Geisler, Marco Stepniak, Daimler AG

Frage der Bezahlbarkeit? „Sicherlich beides“, glaubt Reinhard Wiesemann, der in der ­Essener E-Mobility-Zone selbst Elektrofahrzeuge vermietet: „Wer heute ein Maximum an Individualität, Flexibilität und Mobilität gleichzeitig will, der fährt elektrisch. Umdenken kann man also zweifellos sagen.“


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ENGAGIERT LUEG Ruhr Cup Erfolgreicher Auftakt für das D-Jugend-Fußballturnier mit 10 hochkarätigen Mannschaften aus der Region Fußball hat im Ruhrgebiet Tradition und lebt von der Unterstützung der Sponsoren – ganz besonders bei der Jugend. Und die haben engagierte Eltern von der SG Wattenscheid bei LUEG gesucht und gefunden. Am 15. April kämpften erstmals 10 Jugendmannschaften aus der Region beim LUEG Ruhr Cup um den Sieg. Der Spaß stand klar im

Vordergrund, dennoch gaben die Teams bis zuletzt alles. Schließlich konnte sich der VfL Bochum beim Elfmeterschießen gegen die SG Wattenscheid 09 durchsetzen und den Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Das spannende Duell der zwei Ruhrgebiets-Vereine verlangt im nächsten Jahr sicher nach einer Revange – beim 2. LUEG Ruhr Cup.

Kinder, Kinder

Charity-Golfturnier Abgeschlagen für den guten Zweck: Zum 50-jährigen Jubiläum der Golfriege ETUF e.V. hatte LUEG zum großen Charity-Golf-

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turnier nach Essen eingeladen. Der Erlös kam dem Essener KinderPalliativNetzwerk und dem Verein Essener Chancen e.V. – und damit den Kindern im Essener Norden – zugute. Schön warmgespielt für die Saison ging es schließlich mit den Essener LUEG Golf-Stadtmeisterschaften der Herren weiter. Zwei Tage lang gaben hier zahlreiche ambitionierte Golf-Amateure aus Essen ihr Bestes. Und es hat sich gelohnt: Das Turnier war ein voller Erfolg.

Fotos: Claudia Reiß, photocase/speednik, privat, Klavierfestival Ruhr

Immer mehr Kindern mangelt es am N­ö­ tigsten. Aus diesem Grund unterstützt LUEG die Kindertafel Gelsenkirchen. So wurde beim Golfturnier MercedesTrophy eine freiwillige Spende in von Höhe 1.500 Euro zusammengetragen und im vergangenen Jahr Winterkleidung von der ­gesamten LUEG Belegschaft gesammelt.


Jeder Ton hat eine Farbe „KlavierGarten“ führt Kleinkinder nach dem Regenbogen-Prinzip an Musik heran Aufeinander zugehen und dabei die phantastische Welt der Musik entdecken – nach diesem Prinzip führt das Projekt „KlavierGarten“ Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren an das Klavierspiel ­heran und lässt das Instrument für seine kleinen Entdecker zu einem faszinierendes Spielzeug werden. Nach dem Lehrvorbild der Klavierpädagogin Kim Monika Wright werden Töne zunächst einer bestimmten Farbe zugeordnet und so spielerisch erlernt – später weichen die Farben dann dem herkömmlichen Notenbild. Seit dem Frühjahr 2012 wird der „KlavierGarten“-Unterricht an der Matthäus-Kindertageseinrichtung in Bochum-Weitmar und der ­Arche Noah in Langendreer angeboten. Die Kinder lernen hier zunächst die Tonleiter, später den Bass- und Violinschlüssel simultan. LUEG unterstützt das Projekt des Klavierfestivals Ruhr gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenkreis Bochum. Dabei setzen die ­speziell ausgebildeten Pädagogen nicht auf Leistung, sondern stellen die Freude an der Musik in den Fokus – und fördern so spielerisch die kindliche Entwicklung: „Sie können die Synapsen knallen hören“, freut sich Prof. Franz Xaver Ohnesorg, Intendant des Klavierfestivals Ruhr.

Eine frühe musikalische Förderung ist wichtig für die Entwicklung.

„KlavierGarten“ soll weiter wachsen „Das Interesse der Eltern an dem Projekt ist riesig – der Musikunterricht boomt regelrecht“, sagt Sylvia Sprung, Leiterin der Matthäus-Kindertageseinrichtung. Ziel ist es daher, möglichst vielen Kindern die Teilnahme am „KlavierGarten“ zu ermöglichen. So können Geringverdienende auch die Förderung des Bildungspaketes nutzen, um den geringen ­Eigenanteil für den Unterricht aufzubringen. Nach und nach soll das Projekt weiterentwickelt und entsprechende Angebote auf zusätzliche Städte ausgedehnt werden: „LUEG möchte sein Engagement für Kinder noch stärker ausbauen – vor allem auf dem Gebiet der Kulturförderung“, erklärt Jürgen Tauscher, Vorstandsvorsitzender der Fahrzeug-Werke LUEG AG. „Wir möchten in ­Zukunft noch mehr Kitas erreichen und möglichst vielen Kindern die Chance geben, ihre Talente auszubilden.“

Mit verschiedenen Farben lernen die Kinder spielend leicht Klavier.

„Hallo Mozart!“ – Kinderoper in Mülheim Unser Tipp: 60-minütiges Kinder- und Familienkonzert für Jung und Alt – 18. November 2012, 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr, Stadthalle Mülheim – gefördert von LUEG. STERNSTUNDEN 35


Der Ferrari Testarossa aus dem Jahr 1984 ist ein besonders schönes Stück und wird bei LUEG sportivo gerade für den Verkauf aufbereitet.

Liebevolle Detailarbeit In der Werkstatt von LUEG sportivo werden Youngtimer wieder alltagstauglich gemacht. Für Serviceleiter Gunnar Scholte ist das eine Herzensangelegenheit. Nur kurz drückt der Mechaniker auf das Gaspedal. Der Motor heult auf und ein unglaublich tiefes und lautes Röhren füllt den Raum aus. So laut, dass jegliche Unterhaltung für einen kurzen Moment ­unmöglich ist. Gunnar Scholte hält kurz inne, Begeisterung und ­Leidenschaft blitzen aus seinen Augen. „Genau so muss ein Motor klingen“, sagt er, als das Geräusch verstummt und dem sonoren Brummen des Motors weicht. Der 38-Jährige weiß, wovon er spricht. Er ist Serviceleiter bei LUEG sportivo in Meerbusch, der ersten Adresse für die legendären italienischen Luxusmarken Ferrari und Maserati im Rhein-Ruhr-Gebiet. Ein Blick in die Werkstatt lässt das Herz von Autoliebhabern höher schlagen: Schöne, exklusive, luxuriöse Autos soweit das Auge ­blicken kann. Rechts ein knallroter Ferrari 458 Spider, links ein eleganter Maserati GranTurismo, etwas weiter hinten ein gelber Ferrari ­California. Zehn verschiedene Fahrzeuge haben Scholte und seine Kollegen jede Woche in der Werkstatt: Ölwechsel, Inspektion, kleine und auch mal größere Reparaturen. „Ein ganz normaler Werk­ stattalltag“, sagt Scholte mit einem Augenzwinkern. Denn er weiß, dass eine Werkstatt, in der nur Maserati und Ferrari stehen, für 36 STERNSTUNDEN

ihn zwar alltäglich, für Außenstehende jedoch alles andere als normal ist. Ein Fahrzeug sticht jedoch aus der Masse der modern designten Fahrzeuge heraus. „Ein Ferrari 550 Maranello aus den 90er Jahren“, erklärt der Serviceleiter. Das ist dann auch für ihn etwas Besonderes. Rund 20 solcher sogenannter Youngtimer finden im Jahr den Weg in die Werkstatt nach Meerbusch – mal mit großen, mal mit kleinen Problemen. Der rote 550 Maranello hat ein etwas größeres Problem: Das Führungslager der Kupplungswelle hatte zu viel Spiel. Scholte und sein Team mussten den kompletten Antriebsstrang ausbauen. Satte 16 Stunden dauern Ein- und Ausbau der Teile. Eine Inspektion mit Zahnriemenwechsel nimmt bei den älteren Fahrzeugen sogar bis zu 35 Stunden in Anspruch, weil der Motor

Seit fast 10 Jahren ist LUEG sportivo in Meerbusch an der Düsseldorfer Straße die erste Adresse für Ferrari und Maserati. Das bevorstehende Jubiläum Anfang 2013 zeigt, dass sportivo mit seinem hohen Anspruch an Sorgfalt und Qualität den richtigen Weg eingeschlagen hat.


Zeitlos: Die Faszination von Ferrari spiegelt sich bei sportivo überall wider.

Die italienischen Premiumfahrzeuge werden mit besonderer Sorgfalt gewartet und gepflegt – so bleibt der Fahrspaß lange erhalten.

California 30 Die italienische Leichtigkeit

Fotos: Udo Geisler, Ferrari, Enrico Klinkebiel

Gunnar Scholte Der 38-jährige Serviceleiter ist seit 2003 bei LUEG sportivo. Seine berufliche Laufbahn begann er nach dem Abitur mit einer Ausbildung zum Kfz-Mechaniker im Autohaus Becker in Düsseldorf. Im Jahr 2000 absolvierte er zusätzlich erfolgreich die Prüfung zum Kfz-Meister.

fast komplett zerlegt und wieder zusammengesetzt werden muss. Viel Detailarbeit, in die das Werkstattteam viel Herzblut investiert.

Ein Sportwagen, tausend Möglichkeiten: Der Ferrari California ist ein echtes Multitalent. Ganz gleich, ob offen oder geschlossen, mit viel Raumkomfort oder Platz für Vier – dieser Traumwagen erfüllt die Ansprüche an jede Lebenssituation. Doch damit nicht genug: Ferrari hat den California durch Optimierungen an Fahrwerk und Chassis um 30 Kilogramm leichter und rund 30 PS stärker gemacht. Auf Wunsch rundet das neue Handling-Speciale-Paket mit strafferer Federung und elektrisch gesteuerten Dämpfern das sportliche Fahrvergnügen weiter ab. Italienische Leichtigkeit ist noch nie so einfach gewesen.

„Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, seinen Teil dazu beizutragen, dass diese Fahrzeuge auch weiterhin fahrtüchtig sind“, sagt Scholte, der jede Inspektion und Reparatur an den Youngtimern fotografisch dokumentiert. Im Laufe der Jahre ist so ein stattliches Archiv entstanden. Sein persönliches Highlight daraus ist schon ein echter Oldtimer: ein Ferrari 250 GT Lusso aus den 60er-Jahren. „Für mich eines der schönsten Autos, die jemals gebaut wurden“, so Scholte. STERNSTUNDEN 37


Ein Traum auf vier Rädern Ferrari bringt mit dem Supersportwagen F12berlinetta das Formel-1-Feeling auf die Straße – mit 740 PS Seit jeher ist Ferrari ein Synonym für traumhaft schöne Fahrzeuge mit unglaublicher Leistungskraft – und die erreicht mit dem neuesten Modell F12berlinetta bislang unerreichte Ausmaße. Mit 740 PS und einer Beschleunigung von 0 auf 100/km in 3,1 Sekunden fliegt der F12berlinetta regelrecht über den Asphalt. Sämtliche Innovationen und Erfahrungen aus dem Motorsport sind bei der ­Entwicklung dieses Supersportwagens eingeflossen und machen den berlinetta zum schnellsten Ferrari aller Zeiten. Damit ist er jedoch keineswegs ein Fahrzeug für gelegentliche Ausflüge auf dem Nürburgring, sondern

38 STERNSTUNDEN

absolut alltagstauglich und für jedermann spielend leicht im Handling. Denn modernste Technik und ein ergonomisches Innenraumkonzept ermöglichen es, Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 340 km/h souverän zu beherrschen. Alle wichtigen Bedienelemente befinden sich am Lenkrad und im Sichtfeld des Fahrers, neue Karbon-Keramik-Bremsen bieten sicheren Halt und ein elektronisch ­gesteuertes Fahrwerk mit integrierter Steuerung aller Fahrdynamiksysteme garantiert uneingeschränktes Fahrvergnügen. Damit bringt der F12berlinetta die Formel 1 direkt auf die Straße – Gänsehaut garantiert.


Musik auf dem Asphalt Maserati GranTurismo Sport: Leistungskraft, die man hören und sehen kann

Achatz von Hake Ferrari Repräsentant

„Meine Arbeit ist von großem Vertrauen geprägt – denn unsere Kunden geben oft eine Menge Geld aus, ohne ein Fahrzeug vorher live erlebt zu haben. Doch Enttäuschung gibt es nie, denn mit jedem Ferrari gibt es neue Innovationen, die einfach begeistern. So erreicht der F12berlinetta Fahrwerte, die vorher nicht zu erträumen waren – und es ist noch lange kein Ende in Sicht.“

Fotos: Ferrari, Maserati, Udo Geisler

Am Stil und der Eleganz erkennt der Kenner die Handschrift des italienischen Designers Pininfarina, aus dessen Feder der Maserati GranTurismo entstanden ist. Neben leichten Veränderungen an der Front, den Stoßfängern sowie den Scheinwerfern verrät zunächst nur der rote Streifen im Dreizack, dass hier etwas anders ist. Denn Maserati hat sein Topmodell überarbeitet: Schneller, sportlicher und vor allem lauter ist der GranTurismo Sport. Die 460 Pferdestärken machen sich wie ein musikalisches Feuerwerk bei jedem Tritt aufs Gaspedal bemerkbar. Also nichts für ruhige Ausfahrten? Doch, doch: Denn wie viel Sportlichkeit der GranTurismo Sport preisgibt, entscheidet der Fahrer per Knopfdruck selbst.

Ein Traumjob, der mehr durch Zufall ­zustande kam – oder war es vielleicht Schicksal? Achatz von Hake wollte eigentlich ein BWL-Studium anfangen und nutzte die Wartezeit bis zum Beginn des Wintersemesters für ein Praktikum bei LUEG. Doch es kam alles anders: Ein ­Ausbildungsplatz war frei geworden, und von Hake ergriff die Gelegenheit beim Schopf und begann eine Ausbildung als Automobilkaufmann bei LUEG in Mülheim. Nur ein Jahr später jobbte er nebenbei bei LUEG sportivo – und blieb nach seiner Lehre einfach dort. „Es gibt im ­Automobilbereich nichts Besseres als Mercedes-Benz, doch Ferrari und Maserati gehören zur Königsklasse“, so von Hake. Und die italienischen Premiummarken sind auch eine Klasse für sich. „Hier ist alles anders – emotionaler, persönlicher, fast intim. Ich bin vielmehr ein Freund und ­Berater als Verkäufer und kenne meist ­die Familien, Sorgen und Wünsche meiner ­Kunden“, erklärt Achatz von Hake. Das Kundenklientel ist dabei längst nicht so ­homogen, wie man es sich vielleicht vorstellt. „Es ist interessant, wie verschieden die Menschen sind, die sich für einen Ferrari oder Maserati interessieren – das macht den Job unglaublich spannend“, so von Hake. STERNSTUNDEN 39


Zwo,

eins,

Risiko?

Absolute Sicherheit gibt es nicht. Dafür aber eine Vielzahl von Versicherungen, die Risiken minimieren. Christoph Brücher und Jürgen Fischer erklären im Interview, wie LUEG Kunden im Versicherungsdschungel den Durchblick bewahren und warum es immer sinnvoll ist, das Kleingedruckte zu lesen. Herr Fischer, LUEG und Versicherungen – warum passt das zusammen? Jürgen Fischer: Weil das Versicherungsgeschäft auf Vertrauen ­basiert. LUEG hat eine große Tradition und genießt hohes Ansehen in der Region. Unsere Kunden wissen: Wir stehen für Ehrlichkeit und Nachhaltigkeit, ziehen niemanden über den Tisch. Warum bietet ein Unternehmen, das ursprünglich aus der Automobilbranche stammt, Kranken- und Lebensversicherungen an? Fischer: Letztendlich haben wir uns ja auch nur den veränderten Bedürfnissen unserer Kunden angepasst. Wir haben vor 40 Jahren damit angefangen, zusätzlich zu unseren Fahrzeugen Kfz-Versicherungen anzubieten. Dieser Service hat unsere Kunden so überzeugt, dass im Laufe der Jahre weitere Versicherungen angefragt wurden. Heute bieten wir über unsere Partner neben Kfz-Versicherungen auch Kranken-, Sach- und Lebensversicherungen sowie zahlreiche Altersvorsorge-Produkte an. Was können Sie besser als andere? Fischer: Wir sind für unsere Kunden da – und zwar nicht nur, wenn alles in Ordnung ist, sondern auch im Schadensfall. Deshalb gibt es zum Beispiel in jedem LUEG Center einen persönlichen Ansprechpartner der LUEG Assekuranz. Außerdem arbeiten wir mit rund 30 Versicherungsunternehmen partnerschaftlich zusammen. Das heißt, wir sind nicht an einen Versicherer gebunden, ­sondern können unseren Kunden einen perfekt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Versicherungsschutz anbieten. Und woher wissen Sie so genau, was der Kunde benötigt? Fischer: Wir erstellen vorab ein Risikoprofil. Das heißt, wir analysieren den derzeitigen Versicherungsschutz des Kunden sehr genau und 40 STERNSTUNDEN

Foto: Marco Stepniak

Jürgen Fischer Der 54-jährige Diplom-Betriebswirt (VWA) und Versicherungsfachmann (IHK) ist Geschäftsführer der LUEG Assekuranz GmbH. Bereits seit rund 30 Jahren ist der glühende Fan von Borussia Dortmund bei LUEG tätig und mit der Marke Mercedes-Benz verbunden. Klar, dass der Vater einer Tochter deshalb mittlerweile Benzin im Blut hat und in seiner Freizeit auch gerne mal die ein oder andere Motorsportveranstaltung besucht.


Christoph Brücher Der 38-jährige Versicherungskaufmann und Absolvent von Expertenstudiengängen der Deutschen Versicherungsakademie ist seit 2011 Geschäftsführer der LUEG Versicherungsmakler GmbH. Zuvor war er in führenden Positionen bei verschiedenen Versicherungsmaklern tätig. In seiner Freizeit arbeitet er leidenschaftlich an der Verbesserung seines Golf-Handicaps und fährt gerne Fahrzeuge von AMG. prüfen, ob wir ihm zusammen mit unseren Partnern Optimierungen anbieten können. Also zusätzliche Versicherungen? Fischer: Nein, nicht unbedingt. Oftmals ­lassen sich Versicherungen auch zusammenfassen oder durch andere, umfassendere ­Policen ersetzen. Manchmal fehlt eine wichtige Versicherung, mal ist eine zu viel. In der Regel steht unter dem Strich eine Kosten­ ersparnis für den Kunden – bei gleichem oder besserem Versicherungsschutz. Warum können Ihre Kunden das nicht selbst organisieren? Brücher: Weil sie sich um ihr Tagesgeschäft kümmern müssen. Ihnen fehlt schlicht und einfach die Zeit, sich in die komplizierte Materie einzuarbeiten. Diese Expertise können wir ihnen bieten. Wir sind Mittler, Kümmerer und Berater. Und wir informieren unsere Kunden sogar über das Kleingedruckte. Das lesen nämlich die wenigsten, obwohl dort ein hohes Risiko lauert. Inwiefern? Brücher: Unter unseren Kunden ist zum Beispiel ein mittelständischer Dachdeckerbetrieb, der hauptsächlich für große Industriekunden tätig ist. Als wir uns kennenlernten, sagte mir der Geschäftsführer „Wir sind bestens versichert“ und zeigte mir die Betriebs­ haftpflichtversicherung. Auf

den ersten Blick stimmte das. Schließlich wies die Police eine Deckungssumme von fünf Millionen Euro pro Schadensfall aus.

»Wir informieren unsere Kunden auch über das Kleingedruckte.« Christoph Brücher

Im Kleingedruckten stand jedoch, dass Bearbeitungsschäden nur bis zu einem Betrag von 50.000 Euro abgedeckt sind. Dadurch hat der Geschäftsführer unwissentlich die Existenz des Unternehmens aufs Spiel gesetzt. In der Tat, ein hohes Risiko – wenn auch unbewusst. Wann haben Sie eigentlich ­zuletzt mal ganz bewusst etwas riskiert? Brücher: Ich verliere sehr ungerne und verspreche nur das, wovon ich sicher weiß, dass ich das auch einhalten kann. So verhält es sich auch mit Risiken. Ich gehe nicht ­gerne Risiken ein und versuche diese im Vorfeld einzuschätzen. Ich fahre jedoch gerne schnelle Autos  … Fischer: Mir geht es genauso. Ich spiele höchstens mal Lotto. Aber dabei ist das Risiko ja gottseidank überschaubar. An­ sonsten bin ich privat und beruflich auch lieber auf der sicheren Seite des Lebens. Robert sopella

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Wie schön hier zu verträumen

Wie schön, hier zu verträumen. So beginnt das Gedicht „Die Nacht“ von Joseph Freiherr von Eichendorff. Ruhrgebiet, Münsterland und Niederrhein sind reich an Orten, die zum Verträumen einladen. Gut 300 Burgen und Schlösser sind hier zu entdecken – am besten bei einer Tour mit traumhaft schönen Fahrzeugen. Buchautor und Schlosskenner Gregor Spohr stellt exklusiv für die STERNSTUNDEN die schönsten Ziele in einer Serie vor. 42 STERNSTUNDEN

Traumhafte Schlösser – traumhafte Kutschen. Meine hat heute 571 Pferde: Der Mercedes SLS AMG öffnet seine Flügeltüren vor den Schloss-Portalen, als sei er hier zu Hause. Und wie es sich gehört, ist auch sein berühmter Vorfahr mit von der Partie: der 300 SL, Baujahr 1954, mit Oldtimer-Freund Franz Maag am Steuer. Kann man schöner unterwegs sein? Vorbei an der alten Wassermühle führt die schmale Schlossallee auf das alte Eingangs-

tor von Schloss Gartrop zu, bewacht von zwei Sandsteinfiguren: Athene, Göttin des Handwerks und der Kunst, und Concordia, Göttin des Friedens und der Eintracht. Im rechten Winkel dazu öffnet sich das neue Tor, gibt den Weg frei zu einer der schönsten niederrheinischen Anlagen des 17. Jahrhunderts. Die Baupläne und Kostenabrechnungen des Erbauers, Albert Gisbert von Hüchtenbruck, aus den Jahren 1653 bis 1660 werden noch im Archiv gehütet.

Foto: Udo Geisler

Unterwegs zu schönen Burgen und Schlössern


Serie TRAUMHAFTE SCHLÖSSER Teil I: Die Nordroute

Das Familienwappen über dem Portal trägt die Jahreszahl 1675, Sohn Albert Georg hat den Bau vollendet. Der kleine Innenhof wurde 1880 mit einer Glaskonstruktion überdacht und ist seitdem eine lichtdurchflutete Halle. Dieses Schloss Gartrop in Hünxe, malerisch gelegen in der Niederung zwischen Lippe und Wesel-Datteln-Kanal, erlebt nach wechselvoller Geschichte eine neue Blütezeit. Dank des neuen Schlossherrn

Dr. Peter Blumrath ist Gartrop aus einem langen Dornröschenschlaf erwacht. Es glänzt als exklusives Hotel, zieht mit seiner Kapelle, seinen Festsälen und dem Restaurant „Blumraths“ die Gäste magisch an. Besonders fällt in dieser niederrheinischen Landschaft die merkwürdig fremd wirkende Fassade der Schlosskapelle auf. Der 1698 errichtete Bau wurde 1836 umgebaut. Für die Front diente dem Baumeister die Kirche des portugiesischen Dominikaner-

klosters Santa Maria da Victoria in Bartalha als Vorbild. Die maurischen Einflüsse sind unübersehbar. Im September 2004 erhielt Dr. Peter Blumrath, der aus Essen stammt, bei einer Zwangsversteigerung den Zuschlag für Gartrop. Eine Zeitungsanzeige hatte ihn auf die Spur gebracht. Der erfolgreiche Betriebs- und Volkswirt kletterte mit seinen vier Kindern über den Zaun, war hingerissen, verkaufte sein angesehenes Versicherungs- und BeraSTERNSTUNDEN 43


»Ich möchte versuchen, die Menschen auch emotional zu erreichen.« Dr. Peter Blumrath Mit Liebe zum Detail, Respekt vor der Geschichte des Gebäudes und des Parks ist ein Platz zum Verträumen entstanden. Hier kann man in tiefen Clubsesseln vor flackernden Kaminen die Zeit vergessen. Antike Möbel und modernes Design kombiniert mit neuester Technik – damit erreicht Dr. Peter Blumrath leicht sein Ziel: „Ich möchte versuchen, die Menschen auch emotional zu erreichen.“ Gratulation, Versuch gelungen! Idyllische Pättges und schwarzbunte Kühe Weiter geht die Fahrt auf idyllischen Pättges, wie die Wirtschaftswege im Münsterland heißen, zum Wasserschloss Raesfeld. Neugierige Blicke begleiten uns. Nur die Herde schwarzbunter Jung-Kühe auf der Wiese am Rande der Schlossfreiheit wendet unseren Flügeltürern das Hinterteil zu. Ihr Interesse gilt ohne Ausnahme dem Fotografen, der uns von der Kuhwiese aus ablichten will und dem sie im Meterabstand folgen. Schloss Raesfeld: Anfang des 12. Jahrhunderts eine erste Burg im sumpfigen Gelände, über viele Jahrhunderte Heimat von Rittern und Raubrittern. Was wir heute sehen, sind die beeindruckenden Reste eines ursprünglich vierflügeligen Residenzschlosses, zu dem Alexander II. von Velen (1599-1675) ab 1643 in 15-jähriger Bauzeit die mittelalterliche Burg umgestalten ließ. 44 STERNSTUNDEN

Alexander II., der „westfälische Wallenstein“, hatte es im Dreißigjährigen Krieg als Heerführer und Generalwachtmeister der Katholischen Liga nicht nur zu Ruhm, sondern auch zu beträchtlichem Vermögen gebracht. Und das investierte er. Auf einer Insel zwischen dem Schloss und den kleinen Häusern der Schlossfreiheit liegt die große Vorburg mit dem „Sterndeuterturm“, den der Schlossherr für astrologische Untersuchungen genutzt haben soll. Davor die 1658 errichtete Schlosskapelle mit ihrem schönen Barockaltar. In einer Wandnische an der rechten Seite des Chores wird das „bleierne Herz“ aufbewahrt. Der Behälter birgt das Herz des 1733 verstorbenen Reichsgrafen Christoph-Otto von Velen und wurde 1962 bei Restaurierungsarbeiten in der Gruft entdeckt. 1942 kaufte der Raesfelder Handwerkerverein das beschädigte und heruntergekommene Anwesen. Heute gehört es den sieben NRW-Handwerkskammern, ist vorbildlich restauriert und dient in Teilen als „Akademie des Handwerks“ der Fort- und Weiterbildung. Das Schlossrestaurant, Konzerte, Märkte, gemütliche Lokale rund ums Schloss und der große, historische „Tiergarten“ mit seinen Wäldern und Teichen machen Raesfeld zum Anziehungspunkt. Wir steuern Lüdinghausen an. Schloss Lembeck – auch eine Reise wert – lassen wir rechts liegen, denn in Lüdinghausen gibt es etwas ganz Besonderes zu sehen: die einzige Ringmantelburg Westfalens, die Burg

Fotos: Udo Geisler (5), Hans Blossey, Gregor Spohr, Schloss Gartrop

tungsunternehmen und ließ sich auf das Abenteuer ein, dieses vom langen Stillstand mit­genommene Anwesen zum Schmuckstück zu machen.

Oldtimer-Freund Franz Maag im 300 SL Baujahr 1954. Schlossherr Dr. Peter Blumrath am Kamin des Wappenzimmers von Schloss Gartrop. Der Mercedes SLS AMG vor dem Löwentor von Schloss Nordkirchen. Fahrt durch die münsterländische Parklandschaft.


Vischering. Kreisrund umschließt die Burgmauer den Hof der trutzigen Burg aus dem 13. Jahrhundert. Uraltes Gemäuer auf Pfählen Der Fürstbischof von Münster hatte Vischering als wehrhafte Verteidigungsanlage 1271 auf einem Unterbau aus Pfählen ­errichten lassen. Nach einem Feuer 1521 blieb beim Wiederaufbau der Burg-Charakter zwar erhalten, die Erker und Giebel, die Kamine und der Saal im Stil der Renaissance brachten aber mehr Lebensqualität in das Gemäuer. Die Burg ist nach wie vor im Besitz der Familie Droste zu Vischering, die im Schloss Darfeld lebt. Seit 1972 beherbergt die Burg ein Kulturzentrum des Kreises Coesfeld. In der Hauptburg ist eine ständige Ausstellung der Geschichte der Burg gewidmet, in der Vorburg gibt es Wechselausstellungen.

Unsere Schlössertour auf 85 Kilometern: Startpunkt ist Schloss Gartrop bei Hünxe. Von dort geht‘s durch den Weselerwald nach Raesfeld, dann über B224 und B589 nach Lüdinghausen zur Burg Vischering und zuletzt über die L 810 nach Nordkirchen.

Münster Wasserschloss Raesfeld

Burg Vischering

SCHLOSS Nordkirchen SCHLOSS Gartrop DORTMUND BOCHUM

Das „Westfälische Versailles“ Nordkirchen macht aus der Luft betrachtet seinem Namen alle Ehre. Die Flügeltürer vor Kapelle und Vorburg von Schloss Gartrop: Ein glänzender Auftritt des SLS AMG und seines Vorfahren. Blick über die Obstwiese auf Schloss Raesfeld. Auch der steinerne Wächter scheint beeindruckt von der zeitlosen Schönheit des 300 SL.

Oberhausen

STERNSTUNDEN 45


SCHLOSS GARTROP Das 1675 erbaute Wasserschloss Gartrop bei Hünxe gehört zu den schönsten niederrheinischen Anlagen des 17. Jahrhunderts und dient heute nach acht Jahren Renovierung als exklusives Hotel. www.schlosshotel-gartrop.de Blickachsen der barocken Parkanlage: Gärten und Kastanienalleen im 170 Hektar großen Schlosspark Nordkirchen sind reich verziert mit Skulpturen von Meistern wie Johann Conrad Schlaun.

Zeitreise.

»...es ist eine Vom wehrhaften Mittelalter in die heitere Barockzeit.«

Einzig in ihrer Art: Die Burg Vischering in Lüdinghausen aus der Luft.

46 STERNSTUNDEN


SCHLOSS GARTROP Das 1675 erbaute Wasserschloss Gartrop bei Hünxe gehört zu den schönsten niederrheinischen Anlagen des 17. Jahrhunderts und dient heute nach acht Jahren ­Renovierung als exklusives Hotel. www.schloss-gartrop.de

Fotos: Udo Geisler, Hans Blossey, Gregor Spohr (4), Schloss Gartrop, fotolia/Stephan Sühling

Franz Maag in seinem 300 SL vor Schloss Nordkirchen. Reiterstandbild vor Schloss Gartrop. Blick über das formale Garten-Parterre auf den Mittelflügel von Schloss Nordkirchen.

Zum nächsten und letzten Ziel unserer Tour sind es nur wenige Kilometer – und es ist eine Zeitreise. Vom wehrhaften Mittelalter in die heitere Barockzeit. Der Prunkbau von Schloss Nordkirchen ist riesig, sein Park gehört zu den schönsten Gartenanlagen Europas. Zu Recht trägt das größte Wasserschloss Westfalens den Beinamen „Westfälisches Versailles“. Als wir durch das Löwentor vorfahren, beginnt es zu nieseln. Dennoch: Sonnenkönig Ludwig XIV. hätte sich hier heimisch gefühlt. In perfekter Symmetrie haben die Baumeister Pictorius und Schlaun in den Jahren 1703-34 das dreiflügelige Gebäude und seine Wasserachsen angeordnet. Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg, der Bauherr, erlebte die Fertigstellung nicht – er starb drei Jahre nach Baubeginn. 1958 verkaufte der letzte adelige Schlossherr, Herzog Engelbert von Arenberg, Park und Schloss für 3,5 Mio. DM an das Land NRW, das zuvor schon als Mieter seit 1949 Renovierungsmaßnahmen durchgeführt hatte.

Zum Autor: Gregor Spohr ist Journalist und Verleger. Er publizierte als Autor und Herausgeber mehr als 20 Bücher über Städte, Parks, Schlösser und Burgen im Ruhrgebiet und am Niederrhein.

Das Schloss ist heute Teil der Fachhochschule für Finanzen. Außerdem sorgen Veranstaltungen, Konzerte und ein GourmetRestaurant für Leben im Barockschloss, das auch gerne als Kulisse genutzt wird: 2008 drehte das ZDF hier Szenen für seinen Film über die Unternehmerfamilie Krupp. Hier endet unser Ausflug. Die Flügeltüren schließen sich. Ich sehne mich nach einem sanften Rotwein im Gartroper Clubsessel. Wie schön, hier zu verträumen. Möchten Sie selbst auf Entdeckungsreise gehen? Dann füllen Sie den Antwortbogen aus, der den STERNSTUNDEN beiliegt – und gewinnen Sie mit etwas Glück eine Übernachtung im exklusiven Doppelzimmer auf Schloss Gartrop.

Wasserschloss Raesfeld Graf Alexander II. von Velen, der „westfälische Wallenstein“, ließ nach dem 30-jährigen Krieg die Burg zum Residenzschloss umbauen. Heute beherbergt es die „Akademie des Handwerks“ und ein Restaurant. www.gemeinde-raesfeld.de

Burg Vischering in Lüdinghausen ist die einzige Ringmantelburg Westfalens. Auf einem Unterbau aus Pfählen entstand die wehrhafte Verteidigungsanlage im Jahr 1271. www.burg-vischering.de

SCHLOSS nordkirchen ist das größte Schloss in Westfalen und wird auch das „Westfälisches Versailles“ genannt. Das Schloss gehört dem Land NRW und wird als Fachhochschule für ­Finanzen des Landes genutzt. www.schloss.nordkirchen.net STERNSTUNDEN 47


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brabus In liebevoller Handarbeit, mit erlesensten Materialien, seit 35 Jahren

Fahrzeug-Individualisierungen auf höchstem Niveau

Fotos: BRABUS

Voll ist es in der großen Halle – der „Abnahme“, wie wir von Marketingchef Sven Gramm erfahren. Hier warten die Fahrzeuge auf die Qualitätsprüfung. Je nach Modell und Umfang könne das schon einmal einen Tag lang dauern. Kein Wunder, denn wir sind in der Manufaktur von BRABUS. Hier ist alles individuelle Handarbeit, hier muss jedes Detail perfekt sein, bevor die edlen Fahrzeuge ihren Weg von Bottrop in die ganze Welt nehmen. Ein Mann, ein Motor Zu den aufwändigsten Arbeiten gehört der Motorenumbau. Für die komplette Leistungssteigerung eines 12-Zylinders brauchen die Fachleute ganze 10 Tage. Damit sämtliche Ein- und Auslässe erweitert und der Hubraum vergrößert werden können, muss zunächst der gesamte Serienmotor komplett zerlegt werden, bis am Ende nur noch der nackte Motorblock übrig bleibt. Für so eine Arbeit ist viel Fingerspitzengefühl gefragt – und natürlich jede Menge Erfahrung. Bei diesem aufwändigen Umbau darf nichts schiefgehen. Aus diesem Grund gilt die Regel: ein Mann, ein Motor. Jeweils ein Fachmann ist für einen Motor verantwortlich und hält jeden Arbeitsschritt in einem Protokoll fest. Wie in einem Wartezimmer stehen zahlreiche Motoren am Eingang der Motorenproduktion und warten

BRABUS wurde 1977 von Prof. h.c. Bodo Buschmann in Bottrop gegründet und ist heute mit Niederlassungen in den USA, Moskau, Dubai und China der größte eigenständige Fahrzeugtuner der Welt. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Fahrzeuge von Mercedes-Benz, smart, AMG und Maybach. Mehr als 350 Mitarbeiter arbeiten auf der 112.000 Quadratmeter großen Betriebsfläche in Bottrop in den Bereichen Vertrieb, Verwaltung, Entwicklung, Logistik und Produktion.

darauf, auseinander genommen zu werden. Bevor BRABUS einen ­Motor offiziell im Programm anbietet, wird jedes Triebwerk auf den hauseigenen Prüfständen bis zur Serienreife entwickelt. Ist nach der Entwicklungsphase alles in Ordnung, kann der Motor in Serie gehen. Das zeugt von strengen Qualitätsstandards – und die gelten bei jedem noch so winzigen Detail. BRABUS verwendet eine Vielzahl speziell hergestellter Komponenten, die teilweise direkt in Bottrop mit den hauseigenen CNC-Maschinen gefertigt werden. Dazu werden nur die hochwertigsten Materialien verwendet. Das Prinzip ist einfach: „Je hochwertiger das Material, desto weniger Verschleiß. Was bringt unseren Kunden ein leistungsfähiges Fahrzeug, das nicht lange hält?“, so Gramm. Für jedes neue Produkt wird zunächst ein Prototyp erstellt, der dann bis zur Serienreife weiterentwickelt wird. Denn hier wird nichts dem Zufall überlassen. Sicher ist das ein Grund, ­warum BRABUS für höchste Qualität steht – und die garantiert das Unternehmen auch seinen Kunden. Auf alle Produkte, auch auf jede Leistungssteigerung, gibt es ein TÜV-Siegel und eine Garantie. Jeder Wunsch wird erfüllt Einige Motoren finden wir in der Werkstatthalle wieder – verbaut in zahlreichen Mercedes-Modellen von der G-Klasse über den SLK bis zum Viano. Jedes Fahrzeug ist anders und speziell nach den Wünschen der Kunden gebaut. Hier steht eine G-Klasse in original Ferrari-Rot, ein GL mit schwarz-gold gesticktem Interieur und ein zunächst unscheinbarer Viano mit den Anfängen einer iBusinessAusstattung. Im Fond findet man nach der Umrüstung bald puren Luxus: 40 Zoll LED TV, Kühlschrank, Kaffeemaschine, Minibar, ­Telefon und edle Lounge-Sitze lassen am Ende keine Wünsche mehr offen. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg: Nach rund STERNSTUNDEN 49


PROF. h.c. BODO BUSCHMANN Geschäftsführer BRABUS GmbH

»Bei BRABUS sind der Individualität keine Grenzen gesetzt.«

50 STERNSTUNDEN

Fahrzeughimmel. Geschätzte 2 Tage wird der ­Sattlermeister für den Fahrzeugboden brauchen; für die komplette Innenausstattung 7 bis 10 Tage. Von kleinen Veredelungen bis zum PS-Boliden Mit der Antwort auf die Frage nach den beliebtesten Umbauten tut sich Gramm schwer: „Die Bandbreite ist einfach riesig. Einige Kunden wünschen nur ein hochwertigeres Interieur, manche eine kleine Leistungssteigerung oder einen schönen Radsatz und andere wiederum einen kompletten Umbau.“ Nahezu alles ist möglich – und das muss auch nicht immer sehr teuer sein. Eine kleine Leistungssteigerung von 50 PS kostet um die 2.000 Euro und ist schnell gemacht. Ebenso wie der Einbau einzelner Teile. „Unser Zubehör ist in 106 Ländern erhältlich und kann direkt verbaut werden. Servicearbeiten macht in der Regel die Vertragswerkstatt vor Ort. Wir arbeiten mit zahlreichen Mercedes-Benz Partnern zusammen, darunter befindet sich natürlich auch die LUEG Gruppe“, betont Sven Gramm. Restauration automobiler Klassiker BRABUS veredelt nicht nur neue Fahrzeuge von Mercedes-Benz, sondern setzt seine Erfahrungen auch in der Restaurierung automobiler Klassiker ein – seit 2 Jahren in einem Joint Venture mit LUEG. „Es lag einfach nahe, unsere Kompetenzen zu bündeln und die Leistungen rund um Young- und Oldtimer weiter auszubauen.“ Alle ­Restaurierungen werden originalgetreu durchgeführt. Das Fahrzeug bleibt also so, wie es ursprünglich vom Band gerollt ist. Die dazu nötigen Teile bekommt BRABUS von Mercedes-Benz, aber auch von Sammlern. Auf die Testrecke Wir verlassen nun das Gelände, um uns einen weiteren wichtigen Teil des Unternehmens anzuschauen, der nur eine Straße weit entfernt liegt. Eine gute Gelegenheit, in einem von BRABUS veredeltem C-Klasse T-Modell eine kleine Runde über die Teststrecke vor der Tür zu drehen. Es wird eine Fahrt über Sinuswellen, eine Schlechtwegestrecke und eine Kreisbahn. „So können wir sicherstellen, dass alles perfekt verarbeitet ist und wir unseren Kunden ein einwandfreies Fahrzeug übergeben können. Für alles Weitere fahren wir auf ein spezielles Testgelände nach Papenburg, das auch Mercedes-Benz zu Tests nutzt.“ Schließlich erreichen wir das zweite Firmengebäude – das Zuhause von smart-BRABUS. BRABUS ist offizieller Veredler des kleinsten Mitglieds der Daimler-Familie und produziert hier in Bottrop alle Sonderfahrzeuge sowie den smart-BRABUS tailor made. Alle anderen smart-BRABUS Fahrzeuge werden in Hambach her­ gestellt. Auch einen kurzen Blick in die Entwicklung dürfen wir ­werfen. Hier werden gerade die Produkte für die neue A-Klasse und den neuen SL entwickelt – mehr wird nicht verraten.

Fotos: BRABUS, Udo Geisler

12 Wochen ist der Umbau abgeschlossen. Eine lange Zeit, doch die brauche Qualität eben. Die einzelnen Abteilungen arbeiten dabei Hand in Hand – und das zeigt sich auch beim Besuch in der Sattlerei. Wir finden einen roten Ledersitz, der für einen weißen SL bestimmt ist, dessen leere Karosserie wir eben noch in der Werkstatthalle gesehen haben. Auch eine Tür und das Armaturenbrett begegnen uns in dem länglichen Raum, der ein wenig wie eine Schneiderei anmutet: Nähmaschine, Fäden, Teppiche und zahlreiche Ledersorten liegen zwischen den Facharbeitern verstreut. Rund 2.500 verschiedene Lederfarben stehen standardmäßig zur Auswahl. Ausschließlich in naturbelassenem Nappaleder. Das komplette Interieur wird hier in der Sattlerei gefertigt – und zwar von Hand. Wir können zusehen, wie ein Mitarbeiter ein weißes Karo-Muster in einen schwarzen Lederboden stickt. Ein gutes Stück Arbeit, denn der Kunde wünscht überall Leder: vom Fußboden über die Türen bis zum


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NFZ A 40: Fortschritt durch Stillstand Hinter den Kulissen der größten Baustelle im Ruhrgebiet

Karl-Heinz Jolk und seine Mitarbeiter sind mittendrin und sorgen mit bis zu sechs Actros 2046 BlueTec 5 dafür, dass Asphalt, Bodenschutt und Beton vom Brückenabriss zügig und zuverlässig abtransportiert werden. Auch wenn die Baustelle diesmal ein wenig ungewöhnlich ist, ist die Arbeit dennoch Routine für Mensch und Maschine. „Unsere 18 Actros fahren je bis zu 80.000 Kilometer jährlich im Baustellenverkehr“, sagt Jolk. Neben der technischen Zuverlässigkeit und der Robustheit der Fahrzeuge begeistert den 55-Jährigen vor allem der umfassende Service des LUEG Centers in Wattenscheid. Inspektionen oder kleine Reparaturen werden dort in der Regel über Nacht erledigt. „Dadurch haben wir wenig Standzeiten und können unsere Fahrzeuge tagsüber permanent im Einsatz halten“, ist Jolk begeistert. 52 STERNSTUNDEN

Fotos: WAZ FotoPool/Matthias Graben, Daimler AG

Montags auf der A40 bei Essen: Wo bislang täglich rund 100.000 Fahrzeuge meist Stoßstange an Stoßstange entlangschlichen, herrscht momentan gähnende Leere. Vollsperrung – drei Monate lang. „Ein ganz schön merkwürdiges Gefühl“, sagt Karl-Heinz Jolk, Geschäftsführer der Essener Baufirma Schlieper Baustoffe + Transporte GmbH. Eine der meistbefahrenen Autobahnen im Ruhrgebiet wird auf einem Teilstück zwischen dem Autobahndreieck Essen-Ost und Essen-Zentrum repariert. Gleichzeitig wird der Ruhrschnellwegtunnel technisch aufgerüstet, zwei Brücken werden saniert und eine Brücke wird sogar abgerissen.


Transporter des Jahres 2012: Sprinter und Vito auf dem ersten Platz

Antos Ante Portas Schon auf dem Weg: Neuer Profi im Verteilerverkehr Wer im Transportgeschäft erfolgreich sein und auch bleiben will, muss sich täglich neuen ­Herausforderungen und stetig wachsenden Ansprüchen stellen. Aus diesem Grund hat Daimler seine Lkw-Produktpalette um einen Profi für den schweren Verteilerverkehr erweitert – den neuen Antos. Er ist speziell für den Stadtverkehr und komplizierte Rangier­­manöver an engen Abladestellen ausgelegt. Zudem bietet der leistungsstarke Riese, der im September erstmals auf der IAA präsentiert wird, ein breites Motorisierungsangebot für ­besondere Beladungs- und Streckenansprüche.

Er ist und bleibt die Nummer Eins – der Sprinter von Mercedes-Benz. Schon zum 17. Mal ist er beim Wettbewerb um den Transporter des Jahres von den Profis der KEP-Branche (Kurier-, Ex­ press-, Paketdienst) in der Kategorie „Transporter bis 3,5 t“ zum Sieger gekürt worden. Auch der wandlungsfähige Vito von Mercedes-Benz ist ein echter Gewinner: Er belegte in der Klasse „Transporter bis 3,0 t“ den ersten Platz. Als Elektroversion punktete der Vito E-CELL zudem auch in der Sonderkategorie „Alternative Antriebe“.

Fotos: istockphoto/Ridofranz, SireAnko

MEISTER DES ASPHALTS Im Herbst kommt er – der neue Citan von Mercedes-Benz Wer regelmäßig im Stadtverkehr unterwegs ist, der weiß, der vierrädrige Begleiter im Großstadtdschungel muss ständig unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden: zur Arbeit fahren, einkaufen, shoppen und mit der Familie einen Ausflug machen – dafür muss ein Fahrzeug nicht nur agil und robust sein, sondern vor allem flexibel. Der neue Citan von Mercedes-Benz ist exakt auf die vielfältigen ­Situationen im Stadt-Alltag zugeschnitten. Das Profil des urbanen Vans ist von einem großzügigen Platzangebot, verbrauchsreduzierenden BlueEFFICIENCY-Maßnahmen, hohem Fahrkomfort und einem wendigen Handling geprägt. Und das überzeugt – Tag für Tag, auch nach Feierabend. STERNSTUNDEN 53


SERVICE Ein Päckchen Sicherheit Treten kleine Schäden am Fahrzeug auf, ist der Ärger groß – doch das muss nicht so sein: Mercedes-Benz bietet mit den Garantie-Paketen die Möglichkeit, den Leistungsschutz nach Ablauf der Herstellergarantie bis zu 10 Jahre zu verlängern und damit unvorhersehbare Reparaturkosten zu vermeiden. Für Sprinter und Vito gibt es umfassende Garantie-Pakete, die alle mechanischen, elektronischen und hydraulischen Bauteile abdecken und individuell zusammengestellt werden können – ganz nach Bedarf. www.lueg.de/transpgarantie

Jetzt

Vorteil für Transporter Transporter von Mercedes sind zuverlässige Partner im Arbeitsalltag mit hoher Wirtschaftlichkeit – und die wird mit der Mercedes-Benz Service VorteilsKarte noch weiter gesteigert. Denn für ausgewählte Baureihen* des Sprinter und Vito gibt es damit 20 Prozent Preisnachlass für ausgewählte Wartungs- und Verschleißarbeiten sowie auf die dafür nötigen Mercedes-Benz Original-Teile. Die Service VorteilsKarte kann bis zum 31.12.2013 in Anspruch genommen werden und das Bestellformular ist unter folgendem Link erhältlich. Gerne stellen wir Ihnen Ihre persönliche Service VorteilsKarte auch direkt in Ihrem LUEG Center aus. *Vito (Baureihe 638), Sprinter (Baureihe 901 bis 905)

neu!

www.lueg.de/ svktrapo

Jederzeit mobil TruckWorks bringt Lkw & Transporter schnell zurück auf die Straße. Stillstand bedeutet im Transportwesen finanzielle Verluste – und um diese zu vermeiden, bietet Mercedes-Benz mit dem Service-Zertifikat „TruckWorks“ einheitliche Qualitätsstandards. Ein Leistungsportfolio aus verlängerten Öffnungszeiten, 24-Stunden-Notdienst, Vor-Ort-Reparatur, Hol- und Bringservice für Fahrer, Abschleppund Bergungsdienst für Lkw und Transporter sowie zentrale Reparatur- und Wartungsarbeiten sichern im Ernstfall die Mobilität und damit die Wirtschaftlichkeit des Fuhrparks. Nur Vertriebsstandorte, 54 STERNSTUNDEN

die den strengen Qualitätsrichtlinien von Mercedes-Benz genügen, erhalten das Service-Siegel „TruckWorks“ – so LUEG in BochumWattenscheid und Zwickau. Geschultes Fachpersonal kümmert sich vor Ort um alle Service- und Reparaturarbeiten wie gesetzliche Prüfungen, Aufbauten für Anhänger und Auflieger oder die Durchführung von Spezialleistungen an Motoren, Achsen, Getrieben und Elektronik. Die TruckWorks-Standorte bieten alle Serviceleistungen aus einer Hand. Stillstand? Nahezu unmöglich.


Denn der Winter kommt bald

Aktuelle Angebote für Premiumreifen und -räder für Ihren Mercedes-Benz

10-Speichen-Rad mit Bridgestone Blizzak LM32 MO 205/55 R16 91 H A-Klasse (BR 176) B-Klasse (BR 246)

10-Speichen-Rad mit Dunlop SP Winter Sport 3D MO 195/55 R16 87 T A-Klasse (BR 169)

10-Speichen-Rad mit Michelin Primacy Alpin PA3 MO 205/55 R16 91 H C-Klasse (BR 204)

10-Speichen-Rad mit Bridgestone Blizzak LM32 MO 225/55 R16 99 H E-Klasse (BR 212)

5-Speichen-Rad mit Bridgestone Blizzak LM25 4x4 MO 235/60 R17 102 H GLK-Klasse (BR X204)

Q440 1315 1177A

9-Speichen-Rad mit Dunlop SP Winter Sport 3D MO 205/55 R16 91 H E-Klasse (BR 207) SLK-Klasse (BR 172)

Q440 1312 1184A

Q440 1319 1016A

Q440 1312 1185A

Q440 1319 1024A

Q440 1519 1000A

Q440 1315 1178A

Q440 1312 1161A

Q440 1319 1025A

Q440 1519 1001A

Q440 1319 1017A

Q440 1312 1162A

209,– E

215,- E

220,– E

249,– E

249,– E

349,– E

Michelin Alpin A3 MO 195/65 R15 91 T B-Klasse (BR 245, 246) C-Klasse (BR 202, 203) E-Klasse (BR 124, 210)

Pirelli W 210 SottoZero Serie II MO 205/55 R16 91 H B-Klasse (BR 245, 246) C-Klasse (BR 202, 203, 204) CLK-Klasse (BR 208, 209) SLK-Klasse (BR 170, 171, 172) E-Klasse (BR 207)

Dunlop SP Winter Sport 3D MO 195/55 R16 87 T A-Klasse (BR 169)

Pirelli W 210 SottoZero MO 225/55 R16 95 H E-Klasse (BR 211)

Q440 0512 1055A

Q440 0517 1014A

Bridgestone Blizzak LM32 MO 225/45 R17 91 H C-Klasse (BR 202, 203, 204) CLK-Klasse (BR 208, 209) SLK-Klasse (BR 170, 171, 172)

Pirelli W 210 SottoZero Serie II MO 245/45 R17 99 H XL E-Klasse (BR 212) CLS-Klasse (BR 218)

Q440 0515 1022A

69,50 E

Q440 0517 1067

99,– E

100,– E

149,– E

121,– E

199,– E

*Gemäß unseren Bedingungen. Bei allen teilnehmenden Mercedes-Benz Betrieben. Alle Preise je Reifen/Komplettrad inkl. gesetzlicher MwSt., umweltgerechter Entsorgung der Altreifen; zzgl. Montage und Auswuchtung. Für Kompletträder benötigte Radbolzen, Radnabenabdeckungen und Radzierdeckel werden separat berechnet. Verbaubarkeit vorbehaltlich ausstattungsbedingter Abweichungen. Nur solange der Vorrat reicht. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten. Die Angebote sind gültig bis zum 31.10.2012.

Damit alles rund läuft Knapp zwei Jahre fährt jeder Mensch statistisch gesehen in seinem Leben Auto. Dabei legt er rund 320.000 Kilometer zurück – da muss auf die Reifen jederzeit Verlass sein. LUEG bietet daher hochwertige Premiumreifen- und Komplettradangebote inklusive kostenloser Reifen­ garantie* – für optimalen Schutz über 24 Monate. Die Garantie deckt Schäden durch Gebrauch, Vandalismus und Diebstähle optimal ab.

Fotos: Daimler AG

Q440 0517 1048A

Q440 0519 1009A

Label informiert über Qualität der Reifen Für mehr Transparenz und Sicherheit auf Europas Straßen werden alle Reifen und Räder ab dem 1. November mit einem Label versehen, das Aufschluss über die Kraftstoffeffizienz, Nasshaftungsklasse und das externe Rollgeräusch gibt – wichtige Qualitätskriterien der Reifen. Bei allen Fragen rund um das Thema Winterreifen und ­-räder steht Ihnen das Service-Team in Ihrem LUEG Center gerne zur Verfügung.

Auch LUEG liefert ab dem 1. November mit dem Reifen-Label noch mehr Informationen über die Qualität der Reifen.

www.lueg.de/reifen Infos in Ihrem Center (Tel. siehe Seite 58) STERNSTUNDEN 55


Boxenstopp-Termine bei LUEG:

Räderwechsel leicht gemacht Tauschen Sie jetzt Ihre Sommerbereifung gegen ein Profil für den Winter – bei den Boxenstopp-Terminen bei LUEG. Jeweils freitags und samstags wechseln wir die Räder Ihres Fahrzeugs zum Aktionspreis von 29,- Euro. Auf Wunsch übernehmen wir für 19,- Euro auch das fachgerechte Auswuchten und lagern Ihre Räder für nur 59,- Euro bis zur nächsten Saison für Sie ein. Center

05.10. /06.10. 19.10./20.10. 26.10./27.10.

02.11./03.11. 09.11./10.11.

16.11./17.11.

Anmeldung

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Telefon

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0234 318-270

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02327 304-0 02361 1804-88

Marl

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02365 9204-0

Essen

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0201 2065-0

Bottrop

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02041 7227-11

Mülheim

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0208 30257-17/-57

Velbert

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02053 9806-0

Castrop

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Witten

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02302 91441-0

Gelsenkirchen

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0209 40808-0

Gelsenkirchen-Buer

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0209 93083-0

Klimaanlagen-Reinigung und Desinfektion mit dem Testsieger Contra Sept®

Wohlfühlen & durchatmen Mikroorganismen und Keime fühlen sich im Sommer besonders wohl – auch im Fahrzeug. Ist die Klimaanlage eingeschaltet, verteilen sie sich in der Luft und können Allergien und unangenehmene Gerüche verursachen. Umso wichtiger ist die Klimaanlagen-Desinfektion – und die gibt es jetzt zum sommerlichen Festpreis von 129,00 Euro* bei LUEG. Damit alle Keime restlos verschwinden, verwendet LUEG ausschließlich das vom DAAB (Deutscher Allergieund Asthmabund e.V.) geprüfte Testsieger-Desinfektionsmittel Contra Sept®. Damit wird der Verdampfer Ihrer Klimaanlage mit einem Reinigungsdruck von bis zu 8 bar gespült – für ein absolut gründliches Reinigungsergebnis. www.lueg.de/klima

*zzgl. Pollen-Filter

Der Oktober strahlt hell Wenn die Tage im Herbst kürzer werden, ist es Zeit, das Fahrzeug ins rechte Licht zu rücken: LUEG bietet daher im Oktober einen kostenlosen Lichttest inklusive 20-Punkte-Sicherheitscheck. Für eine uneingeschränkte Fahrt rundet LUEG die Lichtwochen zudem mit Festpreisangeboten für Starterbatterien und einer Erneuerung der Scheibenwischer ab. 56 STERNSTUNDEN

Navi auf dem neuesten Stand:

Europa ganz aktuell Bringen Sie Ihr Navigationssystem mit den Navigations-CDs und -DVDs für Audio 50 APS, COMAND APS und COMAND DX auf den neuesten Stand. Für nur 149,00 Euro erhalten Sie das neueste Kartenmaterial für Ihr Navigationssystem zu einem bis zu 40 % reduziertem Aktionspreis. www.lueg.de/navi

Fotos: fotolia/smileus, istockphoto/flubydust, Daimler AG

Lichtwochen bei LUEG:


smart checken lassen und ebike Probe fahren Zwischen Arbeitsalltag, Familienleben und Freizeitspaß bleibt oft nicht mehr viel Zeit übrig. Nutzen Sie daher den nächsten Service-Check Ihres smarts gleich doppelt: Ob HU/AU, kleine oder große Inspektion, Bremsklotz- oder Bremsscheibenerneuerung – unser geschultes Fachpersonal kümmert sich um alles, was bei Ihrem smart anfällt,

während Sie die Zeit und das schöne Wetter nutzen können, um zum Beispiel einmal das neue smart electric bike Probe zu fahren. Sie wollen mehr erfahren? Sprechen Sie uns an.

www.smartcenter.de/check

Windschutzscheiben-Reparatur

Infos in Ihrem Center

Keine Steine in den Weg legen

(Tel. siehe Rückseite)

Zeitlos schön Die neue A-Klasse setzt Maßstäbe im Design. Und diese Sportlichkeit gibt es jetzt auch für unterwegs – als wasserdichte Armbanduhr im blau-schwarzen A-Klasse-Look für 129,90 Euro. www.lueg.de/a-zubehoer

Windschutzscheibe getroffen? Vom Steinschlag erwischt? Kommen Sie einfach zu LUEG! Wir reparieren kleinere Schäden im Handumdrehen – und zudem meist kostenlos. Denn im Regelfall übernimmt die Kfz-Versicherung Scheibenreparaturen, ohne dass Selbstbeteiligungskosten entrichtet werden müssen. www.lueg.de/scheiben

Schnell und günstig an die Plakette:

HU/AU bei LUEG Geben Sie Ihr Fahrzeug in erfahrene Hände und nutzen Sie Ihre Zeit für Angenehmeres: In jedem LUEG Center können sie schnell, bequem und sicher die Haupt- und Abgasuntersuchung* für Ihr Fahrzeug durchführen lassen – samt kostenlosem Vorab-Check vom Profi. Die Haupt- und Abgasunter­ suchung erfolgt in Kooperation mit der DEKRA nach den gesetzlichen Bestimmungen

– inklusive Prüfplakette sowie sämtlicher Prüf- und Messprotokolle. Und das Beste: Die HU/AU gibt es zum günstigen Festpreis von nur 99,00 Euro für alle Pkw und Transporter bis zu einem Gewicht von 3,5 Tonnen. Plakette gefällig? Dann vereinbaren Sie einfach online einen Termin unter: www.lueg.de/hu_au

*Die Haupt- und Abgasuntersuchung wird von einem amtlichen Prüfungsingenieur einer Überwachungsorganisation durchgeführt.

STERNSTUNDEN 57


Mercedes-Benz PKW-Center

Mercedes-Benz Vertriebsstützpunkte

smart Center

Fahrzeug-Werke LUEG AG Center Bochum Universitätsstraße 44-46 44789 Bochum Fon 0234 318-0

LUEG im Hause Herbert Köpper GmbH Duvenkamp 10 46282 Dorsten Fon 02362 9904-0

LUEG Compact Car GmbH smart Center Bochum Universitätsstraße 44-46 44789 Bochum Fon 0234 58848-0

Center Bottrop Karl-Englert-Straße 39 46236 Bottrop Fon 02041 7227-0

LUEG im Hause Hans Schulte-Oversohl Kraftfahrzeuge GmbH Kupferdreherstraße 2 45257 Essen-Kupferdreh Fon 0201 84818-0

smart Center Essen Altendorfer Straße 44  c 45127 Essen Fon 0201 82029-0

Center Essen Altendorfer Straße 44  c 45127 Essen Fon 0201 2065-0 Center Gelsenkirchen Schwarzmühlenstraße 36 45883 Gelsenkirchen Fon 0209 40808-0 Center Gelsenkirchen-Buer Nordring 12 45894 Gelsenkirchen-Buer Fon 0209 93083-0 Center Marl Rostocker Straße 1 45770 Marl Fon 02365 9204-0 Center Mülheim Weseler Straße 100-108 45478 Mülheim an der Ruhr Fon 0208 30257-0 Center Recklinghausen Westring 45 45659 Recklinghausen Fon 02361 1804-0 Center Velbert Nevigeser Straße 140-148 42553 Velbert Fon 02053 9806-0 Center Witten Stockumer Straße 80 58453 Witten Fon 02302 91441-0 58 STERNSTUNDEN

LUEG im Hause Auto-Kryst GmbH An der Becke 30 45527 Hattingen Fon 02324 9333-0 LUEG im Hause Henning Automobile GmbH Dorstener Straße 329 44653 Herne Fon 02325 9292-0

Mercedes-Benz Nutzfahrzeug-Center Nutzfahrzeug-Center Essen Pferdebahnstraße 48-50 45141 Essen Fon 0201 24823-0 Nutzfahrzeug-Center Mülheim Weseler Straße 100-108 45478 Mülheim an der Ruhr Fon 0208 30257-0 Nutzfahrzeug-Center Wattenscheid Berliner Straße 80-86 44867 Bochum-Wattenscheid Fon 02327 304-0 Gewa Fahrzeugbau GmbH Pferdebahnstraße 48-50 45141 Essen Fon 0201 438820

smart Center Gelsenkirchen-Buer Nordring 12 45894 Gelsenkirchen-Buer Fon 0209 93083-0 smart Center Oberhausen Centroallee 264 46047 Oberhausen Fon 0208 82490-0 smart Center Recklinghausen Westring 45 45659 Recklinghausen Fon 02361 93150-21

Versicherungen LUEG Assekuranz GmbH Altendorfer Straße 44  c 45127 Essen Fon 0201 2065-0 und weitere 18 Standorte im Ruhrgebiet LUEG Versicherungsmakler GmbH Universitätsstraße 44-46 44789 Bochum Fon 0234 318-0

Ferrari/Maserati LUEG sportivo GmbH Düsseldorfer Straße 217 40667 Meerbusch Fon 02132 9154-0

Foto: Udo Geisler

Center Castrop-Rauxel Daimlerstraße 1 44575 Castrop-Rauxel Fon 02305 92440-0


Der besondere Schutz für alte Liebe. NÜRNBERGER AutoVersicherung KlassikSchutz LUEG Assekuranz GmbH Altendorfer Straße 44, 45127 Essen Telefon 0201 2065-333, Fax-329 info-assekuranz@lueg.de www.lueg-assekuranz.de



LUEG Sternstunden 2012