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Informationen der Rinderunion Baden-W체rttemberg e. V. A u s g a b e S e p t e m b e r 2 0 12

aktuell

Zuchtwertsch채tzung Vertreterversammlung Akupunktur bei Rindern


IWINN

HB-Nr.: KK:

DE 09 43339613 / geb 16.12.2009 Linie Redad

Abstammung

Züchter: Max Sauter, Roggenburg RESOLUT

DIRNDL 3/3 HL: 3.

10/179778 AB

DE 09 37694254 REMONT ROSITA 6/6 10.379 3,87 3,52 767 DE 09 39981592 WINNIPEG 10.014 3,83 3,53 738 DINE 10.613 4,15 3,62 824 4/3 10.708 3,91 3,45 788

MW 133

REPORT STEGO ROMENA WESPE MORROR DINA

FW 113

Exterieurzuchtwerte Merkmal

Tendenz

Rahmen Bemuskelung Fundament Euter

Fleisch NTZ:

88

110 (68)

100

AUS:

112

124

136

0 Töchter (63) Tendenz

ZW

99 105 106 113

IROLA PS Abstammung

DE 09 45392211 / geb 14.10.2010 / 3,3% RH Züchter: Lfl Abt. Versuchsbetriebe, Poing

Linie REDAD

ROTAX

RENGER MALF FANNY MALEFIZ WINNIPEG BERIN PS

BIBI P 1/1 HL: 1.

Fitness BEF: KVpat: TOTpat: Milch +1549 Mkg HB-Nr.: KK: aAa:

AT 512.989.147 RESS FREIFRAU 8/7 10.780 4,35 3,71 869 DE 09 17192166 MANDELA 8.218 3,94 3,86 641 BERN P 8.218 3,94 3,86 641 4/4 9.825 4,05 3,70 762

89 (77) 93 (69)

-0,28 F%

FRUmat: 100 (48) KVmat: 112 (61) TOTmat: 108 (56) 0 Töchter +40 Fkg

Merkmal

Tendenz

Rahmen Bemuskelung Fundament Euter

Fleisch NTZ:

88

99 (67)

100

AUS:

112

124

136

-0,13 E%

ZW

94 103 105 115

FW: 100 (64) HKL: 101 (64)

101 (60)

VORUM

10/199000 AA 423651

MW 121 FW 100

Abstammung

Züchter: Simpert Dangelmaier, Aalen-Simmisweiler DE 09 35052577 RANDY EMANUEL 4/4 10.420 4,04 3,55 791 LIESELOTTE DE 08 13329861 RUMBA 5/4 9.906 3,95 3,63 751 LIESEL HL: 3. 11.213 3,64 3,55 806 7/7 10.074 4,17 3,60 782

Fitness BEF: KVpat: TOTpat: Milch +797 Mkg

Linie Redad RALBO HODACH EXTASE RALBO HUMLANG LEMONE

117 (64) 112 (60)

-0,18 F%

FRUmat: 96 (49) KVmat: 107 (57) TOTmat: 115 (53)

Merkmal

Rahmen Bemuskelung Fundament Euter

Fleisch NTZ:

Tendenz

95 (96)

88

100

AUS:

112

84 (70)

(63)

0 Töchter +19 Fkg

+0,04 E%

MW: 121 (66) +31 Ekg

10/426743 AB

Großmutter Lie-

MW 129

sel

FW 84 FIT 97

43 Töchter (83)

136

Tendenz

ZW

107 98 108 115

FW: 84 (86) HKL: 79 (87)

Fitness BEF: +0% KVpat: 109 (92) TOTpat: 101 (83) Milch +1209 Mkg

-0,15 F%

FRUmat: 94 (55) KVmat: 100 (73) TOTmat: 98 (67) 55 Töchter +37 Fkg

(86)

(86)

(72)

GZW 120

124

(66)

FIT: 120 (63) MBK: 110 (65) ZZ: 107 (64) PERS: 110 (66) ND: 112 (52)

Leistung & Euterqualität Exterieurzuchtwerte

(66)

(64)

FIT 120

HB-Nr.: KK:

DE 08 13736795 / geb 24.07.2007 VODACH

MW: 133 (68) +43 Ekg

GZW 129

0 Töchter (62) Tendenz

(68)

FIT: 111 (63) MBK: 118 (67) ZZ: 107 (66) PERS: 124 (68) ND: 104 (51)

Hornlos Allrounder Blutführung Exterieurzuchtwerte

(63)

GZW 141

FW: 113 (66) HKL: 110 (65)

113 (61)

(66)

FIT 111

Interessantester Resolut-Sohn!

(68)

(83)

FIT: 97 (72) MBK: 111 (85) ZZ: 93 (81) PERS: 103 (86) ND: 102 (57)

-0,02 E%

MW: 129 (86) +41 Ekg

Rinderunion Baden-Württemberg e.V. Ölkofer Str. 41 | D-88518 Herbertingen www.rind-bw.de | www.eurogenetik.com

gesund.stark.überlegen.


RBW Vorwort

September 2012

RBW intern 

Liebe Mitglieder, liebe Züchter,

Vertreterversammlung............... 4 anlässlich der Vertreterversammlung in Seligweiler konnte die RBW auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2011 zurück blicken. Bedingt durch sehr flotte Viehgeschäfte und eine sehr gute Samennachfrage im heimischen Markt, sowie überregional, konnte ein deutlich positives Ergebnis erzielt werden. Gleichzeitig brachte die Einführung der genomischen Selektion erhebliche Veränderungen mit sich. Die Umstellungen im Zuchtprogramm wurden in der Vertreterversammlung ausführlich diskutiert. Nachdem bereits die einzelnen Rasseausschüsse, der Beirat und die Vorstandschaft über die Umsetzung beraten und diskutiert hatten, konnte auch in der Vertreterversammlung das gemeinsame Zuchtprogramm Zuspruch finden. Im Gegensatz zu anderen Zuchtgebieten strebt die RBW die flächendeckende Typisierung an, um die Breite der Züchterschaft mit einzubinden. Dabei werden erhebliche Mittel aufgewendet und damit Zuchtförderung in einer Vielzahl von Betrieben umgesetzt. Mit diesem Ansatz unterscheiden wir uns erheblich von vielen deutschen Regionen. Aufgrund des Aufwandes müssen wir allerdings auch sicher gehen, dass verfügbare Genetik, die durch den Einsatz und die Typisierung durch die RBW gefunden wurde, auch exklusiv der Organisation zur Verfügung steht. Neben den züchterischen Umwälzungen stehen einige Veränderungen im Besamungsbereich an. Neben einem umfangreichen Winterprogramm mit Eigenbestandsbesamertagen, werden auch Praxistage angeboten werden. Damit soll der aktuelle Wissensstand der Eigenbestandsbesamer erneut aufgefrischt werden. Zudem bieten die

Stationstierärzte Unterstützung in den Fruchtbarkeitsfragestellungen an und können damit die Arbeit der Hoftierärzte begleiten und unterstützen. In der Summe werden zudem über das gesamte Winterhalbjahr 10 Eigenbestandsbesamerkurse angeboten, nähere Informationen hierzu im Heft. In der Vermarktung wachsen aktuell die Bäume nicht in den Himmel. Bedingt durch das SchmallenbergVirus stockt die Nachfrage im Export deutlich. Allerdings sind die Inlandssignale positiv. Zum ersten Mal seit Jahren, ist wieder Milchquote in das Land Baden-Württemberg gewandert. Viele Betriebe haben investiert und wollen mit vollen Ställen melken. Die Milchpreise haben wahrscheinlich die Talsohle erreicht, weshalb von einem guten Herbst- und Wintergeschäft in der Kuh- und Jungkuhvermarktung auszugehen ist. Zudem sind die Kälberpreise auf hohem Niveau. Auch hier konnte in den letzten Monaten die Nachfrage nicht befriedigt werden. Zudem verzeichnen viele größere Mäster aktuell noch Leerstand – gute Vorzeichen für die Kälbervermarktung, speziell für Fleckviehbullenkälber. Mit der nun vorliegenden Zuchtwertschätzung kann im Bereich der Besamung wieder eine Reihe von interessanten Bullen der Rassen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh neu angeboten werden. Damit wird erneut ein sehr hochwertiges Angebot an Genetik präsentiert, das es den Betrieben möglich macht, auch künftig wirtschaftlich Milch zu erzeugen. Wir wünschen den Betrieben eine erfolgreiche Winterbesamungssaison und hoffen unsere Mitglieder auf einer der vielen Veranstaltungen dieses Herbstes zu treffen. Mit der Fleischrinderlandesschau, der offenen Fleckviehlandesschau, der Vorderwälderlandesschau, dem Jungzüchtertag in Bad Waldsee, dem Braunviehtag in Bad Waldsee und der EuroTier in Hannover bieten sich für unsere Mitglieder eine Vielzahl von Möglichkeiten, zu denen wir alle herzlich einladen wollen. Dr. Mathiak Geschäftsführer

Dr. Weidele Geschäftsführer

RBW Zucht  Zuchtwertschätzung . . . . . . . . . 130 Jahre organisierte Zucht . . . DHV-Klassifiziererschulung . . . Neu in der Bullenempfehlung Fleckvieh/Holsteins/Braunvieh .

 6 13 17 18

Wälderzucht  Wälderzucht-Ticker . . . . . . . . . 28

Limpurger  BPS Göschweiler . . . . . . . . . . 29

Original Braunvieh  Rasseinfo . . . . . . . . . . . . . . . . 30

RBW Vermarktung  Der kurze Draht zur RBW . . . . 32 Aus der Vermarktung . . . . . . . 34

RBW Fleischrinder  Rasseversammlungen 2012 . . . Internationales Fleischforum . Highland-Jungtierschau . . . . Süddt. Fleischrindertage . . . . . Fleischrinder-Ticker . . . . . . .

35 36 37 40 49

RBW unterwegs  Züchterfahrt . . . . . . . . . . . . . . 50

RBW Schaufenster  RBW-Schau . . . . . . . . . . . . . 54 Maimarkt . . . . . . . . . . . . . . . . 59

Management  Innenparasiten . . . . . . . . . . . Brunsterkennung . . . . . . . . . . Gesextes Sperma . . . . . . . . . . Rindergrippe . . . . . . . . . . . . . ET-Tagung . . . . . . . . . . . . . . . Akupunktur . . . . . . . . . . . . . . Beitrags- & Gebührenordnung .

62 65 66 70 74 79 80

RBW persönlich  Neu bei der RBW . . . . . . . . . . 81 Jubiläen . . . . . . . . . . . . . . . . 82 Termine . . . . . . . . . . . . . . . . 84

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RBW intern

September 2012

Am Freitag, den 15.6.2012 fand die jährliche Vertreterversammlung der RBW in Ulm-Seligweiler statt. Aufgrund von bestem Silier- und Heuwetter war die Versammlung leider nur schwach besucht, was den

den als 2010. Gleichzeitig stieg die durchschnittliche Betriebsgröße in allen Betrieben auf 45,5 Kühe. Im Durchschnitt erbrachten diese Kühe 142 kg Milch mehr als im Vorjahr. Der Viehumsatz stieg, bedingt durch eine sehr flotte Exportnach-

wurden und aktuell erzielt werden, gingen an beiden Standorten die Zahl der angebotenen Fleckviehbullenkälber zurück, während die Standorte Ilshofen und Donaueschingen stabil bis deutlich steigende Zahlen zu verzeichnen hatten. Dr. Mathiak hob hervor, dass die Auktionen kein Selbstzweck der RBW seien, sondern vor allem als Dienstleistung an den Mitgliedern zu ver-

Vertreterversammlung der RBW hat getagt Diskussionen letztlich jedoch keinen Abbruch tat. Mit steigenden Umsatzzahlen, ge­ stiegenem Samenabsatz und schlussendlich einem positiven Jahresergebnis konnte der Vorsitzende Georg Häckel auf ein durchweg gutes Jahr 2011 zurückblicken.

W

ie Herr Häckel in seinen einleitenden Worten hervorhob, konnte die RBW mit dem Jahr 2011 auf das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte zurück blicken. Mit 202.221 Herdbuchkühen konnten erneut 1.120 Tiere mehr geführt wer-

stehen seien. In der Summe erzielte die RBW gemeinsam mit ihren Töchtern einen Viehumsatz von 33,348 Mio. D und war in der Lage, neben 61.089 Bullenkälbern noch mehr als 6.200 Kuhkälber zu vermarkten. Zudem wechselten 897 Zuchtbullen 4.444 Kühe und 3.613 Zuchtrinder und somit über 77.000 Tiere über die RBW den Besitzer. Bei der Kälbervermarktung zeigte sich die Kombination aus Festvermarktung über die Tochtergesellschaft KKS als ideale Kombination zu den Auktionen für das hochwertige Fleckviehbullenkalb. Herr Häckel sowie die beiden Geschäftsführer betonten noch einmal die Bedeutung der Bündelung der Angebotsstufe wie dies mit der Gründung der KKS möglich geworden ist. Zudem riefen Sie die Mitglieder zur stetigen Beschickung der Auktionen auf. Der Marktstandort Donaueschingen, der im vergangenen Jahr erneut Auftriebszuwächse verzeichnen konnte, sei hier

frage und ein florierendes Inlandsgeschäft um insgesamt 17,4 % im Vergleich zum Vorjahr an. Zudem befanden sich die Kälberpreise, getrieben durch die guten Schlachtbullenpreise, das ganze Jahr hindurch, in einer sehr beständigen Hochphase. Allerdings hob Geschäftsführer Dr. Mathiak darauf ab, dass der Erfolg der Nutzkälbervermarktung klar von der Nutzung der Infrastruktur abhängig ist. Obwohl an den Standorten Bad Waldsee und Herrenberg auf den Kälber­ auktionen für Fleckviehbullenkälber über Monate hinweg die höchsten Durchschnittspreise erzielt

Rinderunion Baden-Württemberg e. V. Konsolidierte Bilanz zum 31. Dezember 2011

A. Anlagevermögen I. Besamung, Zucht, Verwaltg. II. Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb III. Jungviehweiden B. Umlaufvermögen I. Besamung, Zucht Verwaltg. II. Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb III. Jungviehweiden C. Aktive Rechnungsabgrenzung Summe

4

Stand 01.01.2011 Euro

Zugang Euro

10.533.915,61

361.524,74

216.896,13

466.011,71

10.212.532,51

7.720.802,78

78.422,29

2.885,00

273.561,14

7.522.778,93

6.460.178,18 24.714.896,57

7.407,96 447.354,99

490.003,67 709.784,80

86.174,00 825.746,85

5.891.408,47 23.626.719,91

Abgang Euro

AfA Euro

Stand 31.12.11 Euro

15.270.437,66 839.470,67 0,00 33.796,47 39.770.424,71

A. Verbandskapital Stand am 1. Januar 2011 Ergebnis 2011 Stand am 31. Dezember 2011 B. Rücklagen C. Wertberichtigungen

Euro 30.852.575,44 283.632,92

Stand am 31.12.11 Euro

31.136.208,36 7.000.000,00 0,00

D.Rückstellungen

748.500,00

E. Verbindlichkeiten I. Verbindlichkeit Lieferungen II. Bankverbindlichkeiten III. Sonstige Verbindlichkeiten

844.725,63 0,00 37.816,05

F. Passive Rechnungsabgrenzung

3.174,67 39.770.424,71


RBW intern

September 2012

ein gelungenes Beispiel für die Erschließung von strukturell schwierigen Regionen. Herr Häckel verwies zudem darauf, dass durch die Einführung der genomischen Selektion, die Rinderzucht vor neue Herausforderungen gestellt werde. Diese habe erhebliche Umstellungen in den Zuchtprogrammen zur Folge. Andererseits beschere sie den Rinderzüchtern aber auch ein deutlich hochwertigeres und breiteres Samenangebot als zuvor. Im Jahr 2011 konnte die RBW in der Summe für knapp 7,9 Mio. D Sperma vermarkten. Neben einem gestiegenen Marktanteil im Inland ermöglichten die vielen Spitzenbullen auch einen sehr umfangreichen Export von Sperma. Zudem ging die RBW im Bereich der Zuchtprogramme und Genetikbeschaffung neue Partnerschaften ein. Hervorzuheben sei hierbei, so Häckel, vor allem die Zusammenarbeit im Fleckviehzuchtprogramm im Rahmen der neu gegründeten Eurogenetik. Herr Häckel lud zudem alle Mitglieder dazu ein, auch weiterhin im Jahr 2012 aktiv an der RBW teilzuhaben und die Vermarktungswege der RBW und ihrer Töchtergesellschaften intensiv zu nutzen. Zudem ergäben sich für das Jahr 2012 eine Vielzahl von Möglichkeiten die RBW auf Schauen und Messen wieder zu finden. Die Geschäftsführer Dr. Mathiak und Dr. Weidele wiesen in ihren Geschäftsberichten auf die derzeitigen Umsatzrückgänge, bedingt durch das Auftreten des Schmallenberg-Virus sowie die rückläufige Nachfrage als Folge der derzeit sinkenden Milchpreise, hin. Zudem berichtete Dr. Mathiak über die bereits eingeleiteten Anpassungen in der Bullenhaltung und Spermaproduktion als Folge der Umstrukturierung der Zuchtprogramme im Zeitalter der genomischen Selektion. In einer sehr umfangreichen Diskussion wurden der Aufbau und die

Abläufe der Zuchtprogramme unter den neuen Rahmenbedingungen erläutert, dabei stellte Dr. Weidele heraus, dass die RBW durch die flächendeckende Einbindung der Mitglieder die Breite in der Rinderzucht beibehalten wolle, um so auch weiterhin alle Züchter zu motivieren. Neben den Ankaufkonditionen der Kälber der Rassen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh hoben die beiden Geschäftsführer auf den wieder zu belebenden Embryotransfer ab, der intensiver genutzt werden sollte, um hoch typisierte Rinder für das Zuchtprogramm intensiver zu nutzen. Wie Dr. Weidele hervorhob, läge die Kunst der Zuchtprogramme vor allem darin, mittels Einbindung aller Züchter, die beste Genetik auch zu finden. Hierbei könne nicht von einem planbaren Zuchtprogramm gesprochen werden, wenn darauf gewartet werde, bis die einzelnen Züchter in Typisierung investiert haben und oft Enttäuschungen hinnehmen müssten. Aufgabe einer Züchtervereinigung sei es, züchterische Initiative einzubinden und zur Gewinnung von bester Genetik zu nutzen, gleichzeitig das Risiko des einzelnen jedoch abzufedern. Zudem konnte in der Diskussion herausgearbeitet werden, dass es noch nie ein so breites, hochwertiges und zugleich kostengünstiges Spermaangebot bei allen wichtigen Rassen gegeben hat. So lag z.B.

die Bullenempfehlung Fleckvieh bei einem durchschnittlichen Gesamtzuchtwert von 131 und einer Eutervererbung von durchschnittlich 113. Bei einem Bilanzvolumen von knapp 40 Mio. D konnte die RBW einen Gewinn von 283.000 D ausweisen. Zudem war es möglich, die Seuchenrücklage aufzustocken. Aufgrund des sehr guten Ergebnisses konnten Vorstandschaft und Geschäftsführung einstimmig entlastet werden. Zudem bedankte sich der Vorsitzende Georg Häckel noch einmal beim ausgeschiedenen Geschäftsführer Heinz Nüssle für seine erfolgreiche Arbeit in den fast fünf Jahrzehnten seiner Tätigkeit. Herr Nüssle war zum Jahresende aus den Diensten der RBW ausgeschieden und zum Ehrenmitglied der RBW ernannt worden. Seine Nachfolge hat Dr. Mathiak zu Beginn dieses Jahres angetreten. In einer sehr ausführlichen Diskussion mit Dr. Kuhn und Dr. Ableiter als Vertreter des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum meldeten die Mitglieder einen deutlichen Bedarf in der Verstärkung der Bestrebungen zur BHV1Sanierung an. Zur Verhinderung von Wettbewerbsnachteilen wurde ein schnelles und deutliches Eingreifen des Landes gefordert, um den Status der BHV1-Freiheit schnellstens zu erreichen.  A. W.

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RBW Zucht

September 2012

Unangefochten kann sich der Winnipeg-Sohn Wille vor seinem Vater an der Spitze der Top-Liste behaupten und führt damit das breite Feld der Winnipeg-Söhne an. Leider bleiben auch dieses Mal geprüfte Alternativen in vergleichbarem Niveau aus, weshalb sich der Blick den neuen genomischen Blutführungen zuwendet. Nur wenige Söhne von Vanstein werden sich gegen diese Feld der jungen Wilden durchsetzen können.

Bei den geprüften Vererbern fallen zudem einige Vanstein-Söhne auf. Höchster Sohn bleibt Vanadin, der seinen hohen Gesamtzuchtwert vor allem mit einem gewaltigen Fleischwert unterstützt. Seine Töchter zeigen häufiger gestufte Euter, versprechen aber gutes Format und gute Fundamente. Valig

Wenig Wandel in der Spitze

kann zwar seinen hohen Gesamtzuchtwert bestätigen, zeigt aber deutliche Schwächen in der Fundamentvererbung und geht trotz eines GZW von 135 nicht in den Einsatz. Komplettester Vanstein-Sohn bleibt wahrscheinlich Vanel (GZW 126), der sehr korrekte Kühe mit bestem Euter verspricht. Er ist nun auch gesext verfügbar. Mit Vanonis (GZW 124) kommt zudem ein neuer Vanstein-Sohn mit ersten Nachkommenergebnissen. Bei positiven Eiweißprozenten zeigt er eine überragende Eutervererbung (121). Mit Dionis*Malefiz*Wasen ist er zudem interessant gezogen. Als Blutalternative bietet sich weiterhin Gepard an, der als Gebalot-Sohn aus Mandela breit eingesetzt werden kann. In der aktuellen Schätzung kann er sowohl in der Milch- als auch in der Euterbewertung (nun 107) zulegen. Interessantester neuer Bulle mit Nachzuchtergebnissen ist der Hutmann-Sohn Hutera (GZW 128), der auf Madera und Promo aus der WFamilie des Betriebes Götz gezogen ist. Er steigt mit +1.269 kg Milch ein und zeigt mit 114 Rahmen überraschend viel Körper sowie mit 111 eine sehr solide Eutervererbung. Bei knapper Persistenz kann er zu Verbesserung von Milchmenge, Rahmen und Eutern eingesetzt werden. Er liegt im durchschnittlichen Kalbeverlauf.

Überraschender Weise gibt es in der Führungsriege der Fleckviehzucht nur wenig Abwechslung. Nach dem ersten Durchwirbeln direkt nach der Einführung der genomischen Zuchtwertschätzung kehrt nun wieder etwas Ruhe ein. Unter den besten 50 sind ein knappes Dutzend neu platziert. Nach Wille und Winnipeg folgt Winnor (GZW 144) als nachkommengeprüfter Bulle in der Spitze. Als weitere Winnipeg-Söhne bestätigen sich Wio, Wiblo und Wibond. Wio kann sich sogar trotz Abschreibung um einen Punkt verbessern und liegt nun bei GZW 135, vor allem durch eine weitere Steigerung in der Milchmengenvererbung auf nun +1.094 kg Milch, zudem legte er in der Nutzungsdauer deutlich auf nun 122 zu. Seine Töchter zeigen knappes Format mit korrekten Fundamenten und deutlich überdurchschnittlichen Eutern. Bei der Paarung ist auf die Strichlänge zu achten. Wiblo und Wibond kommen bei sehr guter Leistung aber knappem Format nicht in die Bullenempfehlung, bleiben aber verfügbar. Insgesamt befinden sich 12 Winnipeg-Söhne unter den 20 besten nachkommengeprüften Bullen, die Suche nach Alternativen hält somit an.

6

Alternative geprüfte Bullen Der in der letzten Schätzung als Bullenvater eingestiegene Hedy (Herich*Randy) kann sich bei RZG 123 stabilisieren und hält seine sehr hohe Milchmengenvererbung. Sein Halbbruder Zaxon (Zahner*Randy) bestätigt sich in allen Merkmalen und kann im Euter nun auf 116 zu-

Wille Nr. 1 legen. Aufgrund der Körpermerkmale wird er nicht weiter eingesetzt. Samal (Safir*Malefiz) kann sich sogar um zwei Punkte verbessern und legt etwa 50 kg Milch zu. Neu mit Zuchtwert erscheinen die Bullen Roshum und Vorum. Roshum (GZW 122) ist ein Romsel-Sohn aus der Mutter von Wille und kann damit die Leonie-Familie im Pedigree aufweisen. Bei +1.149 kg Milch bringt er mit 112 sehr gute Euter, was allerdings etwas auf Kosten des Fleischwertes geht. Aus dem gleichen Bestand und ebenfalls eine Blutalternative ist Vorum, einer der wenigen Vodach-Söhne aus einer Rumba-Mutter, die auf die Mutter von Wille zurückgeht. Auch seine Stärken liegen in der Leistungs- (MW 129, +1.209 kg) sowie der Eutervererbung (115). Vorum wird in die Bullenempfehlung aufgenommen.

Genomische Bullen Höchster genomischer Bulle in der Top-Liste ist Vulcano. Der RureifSohn kann auf einen GZW von 146 blicken und verspricht neben +1.000 kg Milch einen guten Fleischwert und sehr gute Euter. Der ErmutSohn Everest folgt ihm mit GZW 145. Als teuerster Fleckviehbulle aller Zeiten wird er wohl vor allem in Spitzenbetrieben Einsatz finden. Beim Einsatz ist auf den Euterbo-


RBW Zucht

September 2012

typstark, auf die Strichlänge ist zu achten. Interessantester Hornlosbulle bleibt Irola PS, der sich mit GZW 129 und seiner Eutervererbung von 115 deutlich von den üblichen Hornlosbullen abhebt.

Neue Genomische Bullen

Wivan – einer der höchsten Wilhelm-Söhne den zu achten. Von den vielen Resolut-Söhnen bleibt Iwinn mit GZW 141 der interessanteste Vertreter. Er wurde überregional bereits stark als Bullenvater genutzt. Fehlerfreie Fundamente und Euter sowie hohe Milchleistung sind seine Markenzeichen. Mit Iserda, Iserschee und Iseranders sind noch drei weitere sehr hohe und komplette ResolutSöhne unter den besten 70. Einige Rumgo-Söhne zeigen sich - anders als der Vater - für den breiten Einsatz geeignet. Vlax und Vogt sowie Vuonis liefen bereits als Bullenväter. Vogt verspricht ansprechende Milchleistung, gute Nutzungsdauer und gute Euter. Vuonis zeigt mit 130 einen sehr leichten Kalbverlauf, zudem bringt er +1.105 kg Milch. Die interessantesten Rau-Söhne bleiben Rauwat, Rave, Vaudela und Vriede. Rauwat kann im GZW um einen Punkt auf nun 135 zulegen und sich noch vor Rave schieben. Beide Bullen waren bereits als Bullenväter im Einsatz. Bei Rauwat ist auf den Kalbeverlauf zu achten. Vaudela bestätigt sich als einer der besten Exterieurvererber der Rasse, zudem weist er eine gute Nutzungsdauer aus, auf Kalbeverlauf und Milchmenge ist zu achten. Zu den interessantesten

Manitoba-Söhnen gehören neben MG die Bullen Manilot und Manuap. Beide zeigen eine mittlere Milchmenge, gute Eutervererbung und versprechen sehr solide Typtiere. Bei MG schwelt immer noch der Streit, inwiefern seine Nachkommen eintragungsfähig sind, da die mütterliche Großmutter eine Faber-Tochter ist. Dennoch wurde er in allen Zuchtgebieten als Bullenvater eingesetzt. Sehr typstarke Tiere lässt auch der OutcrossBulle Muner (Merkur*Rainer) erwarten. Er bestätigt sich mit seinem Gesamtzuchtwert von 130 und seiner hohen Milchmengenvererbung von +1.150 kg. Waldbrand konnte bereits in der letzten Schätzung die ersten Söhne ins Rennen werfen, von denen Waldfeuer bereits als Bullenvater genutzt worden war. Mit Washington (GZW 141) kommt nun ein Bulle der aus Vanstein gezogen, noch etwas mehr Milch verspricht und etwas höher in der Eutervererbung steht. Ebenfalls auf Waldbrand gehen die Bullen Walot (Waldbrand*​ Gebalot, GZW 138) und Waldstein (Waldbrand*Vanstein, GZW 135) zurück. Walch (Waldbrand*Manitoba, GZW 144) war bereits als Bullenvater im Einsatz – er zeigt sich sehr

Auch bei den jungen Bullen sind die Alternativen nur spärlich gestreut. Mit Wettendas kommt der höchste Weintor-Sohn (Weinold*​ Romel) in den Einsatz. Mit 138 Gesamtzuchtwert zeigt er seine Vorzüge vor allem in den funktionalen Merkmalen mit einem Fitnesswert von 131. Bei +865 kg Milch ist er in Nutzungsdauer, Persistenz, Kalbverlauf, Eutergesundheit und Melkbarkeit überdurchschnittlich und zudem mit einer soliden Eutervererbung ausgestattet, wird allerdings erst ab Oktober verfügbar sein. Neu in die Empfehlung aufgenommen wurde der Bulle Hall (GZW 131). Er ist einer der höchsten Hades-Söhne und verspricht neben ausreichender Größe zudem fehlerfreie Euter und Fundamente. Mit Hades*Engadin*​Reiter ist er alternativ gezogen und ermöglicht bei durchschnittlichem Kalbeverlauf einen breiten Einsatz. Mit Wivan verfügt die RBW über einen der höchsten Wilhelm-Söhne, der positive Eiweißprozente und solide Exterieurvererbung verspricht. Die August-Zuchtwertschätzung brachte eine gewisse Festigung der Zahlen. Auch wenn nicht allzu viele neue Bullen hinzugekommen sind, bietet das Spektrum der genomischen Bullen doch eine breite Auswahl an verschiedenen Blutführungen auf sehr hohem Niveau. Noch nie konnte auf ein so komplettes und hochwertiges Angebot in der Breite zurückgegriffen werden. Wer auf sichere geprüfte Bullen setzt, findet zudem inzwischen wieder einige Alternativen zu den vielen Winnipeg-Blutführungen. A. W.

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Wenig Neues bei den nachkommengeprüften Bullen Die deutsche Top-Liste wird nach wie vor stark von O-Man-Söhnen dominiert, die größtenteils auf Grund ihrer Eutervererbung für den breiten Einsatz nicht in Frage kommen. Allerdings bekommt er dort Konkurrenz von den Mascol-Söhnen. Die meisten dieser Bullen zeigen aber ebenfalls eine schwächere Eutervererbung. Es tauchen dort auch die ersten Bolton-Söhne auf, die durch hohe Leistungen und gute Euter zu überzeugen wissen, bei manchmal schwächeren Werten für Töchterfruchtbarkeit. Die Goldwin-Söhne Guarini, Goldday und Gunnar behaupten sich unter den ersten 30 und können durch hohe Exterieurwerte aufwarten. Guarini ist unter den Top 10 der ausgeglichenste Bulle und konnte sich um 3 Punkte auf 148 RZG steigern. Goldday, der bereits als genomischer Bulle stark eingesetzt wurde, hat 3 Punkte verloren, weil er in der Leistung Einbußen hinnehmen mußte und liegt bei RZG 138, allerdings konnte er seine Exterieurwerte weiter ausbauen auf 136. Unter den Top 50 findet man 5 Encino-Söhne, von denen Escart mit RZG 137 der kompletteste ist. Höchster deutscher Wiedereinsatzbulle bleibt Mascol vor Gibor und Stylist, gefolgt von Wizzard. Die meisten Töchter hat Ramos mit 83.757 und immer noch 134 RZG. Von den RBW-eigenen Bullen konnte sich Enderas, mit der Blutführung Encino*Banderas*Jocko Besne leicht auf RZG 133 bei den töchtergeprüften Bullen steigern. Er vererbt mit + 2.093 kg sehr viel Milch. Bei ausgeglichenen Eiweißprozenten kommt er auf +69 E-kg. Seine Töchter zeigen sehr viel Körper mit guten Becken und hohen Trachten. Bei der Anpaarung sollte auf die steileren Hinterbeine geachtet werden. Enderas ist für Färsenbesamungen geeignet. Laumel behauptet sich bei RZG

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127 und zählt nach wie vor zu den sicheren Färsenbullen und weist eine hohe Nutzungsdauer auf. Der Billion-Sohn Billand, ist jetzt töchtergeprüft und hat einen RZG von 125. Seine genomischen Werte bei der

Die Nr. 1 bei rotbunt ist jetzt Malvoy mit RZG 137 und 7.582 Töchtern. Er ist ein Leistungsvererber mit Schwächen in der Eutervererbung. Stabil hält sich Tableau mit RZG 136, der bei den töchtergeprüften Bullen eine sehr ausgewogene Vererbung aufweist. Als bester Faber-Sohn steht hier Falipo auf Rang 8 mit RZG 128. Lei-

Genomische Bullen weiter im Aufwind Leistung, der Eutergesundheit und der Nutzungsdauer sowie beim Kalbeverlauf konnte er weitestgehend bestätigen, beim Exterieur konnte er die Erwartungen nicht ganz erfüllen. Die beiden töchtergeprüften Goldwin-Söhne Golio und Goland konnten ihre Werte vom April bestätigen. Ein sicherer Leistungsvererber bleibt Matron mit jetzt 1707 Töchtern in Milch und einem RZM von 127 bei positiven Inhaltsstoffen und einer guten Fundamentvererbung. Neu ins Angebot bei den töchtergeprüften Bullen kamen AltaJenkins und Fibrax. AltaJenkins RZG 137 ist ein früher Mac-Sohn mit Shottle*Garter*Manfred im Pedigree. Neben der Rahmenvererbung glänzt der durch die optimale Vordereuteranbindung und den hohen Euterboden. Er ist positiv in allen Sekudärmerkmalen, insbesondere der Töchterfruchtbarkeit von 125 und zeigt mit RZD 114 eine sehr gute Melkbarkeit und ist zudem für Färsenbesamungen geeignet. Mit Fibrax RZG 132 kommt ein Bulle zum Einsatz, der mit 6.863 Töchtern sehr sicher geprüft ist und mit Step*Tugolo*Magnitude ein völliges Outcrosspedigree aufweist und somit breit einsetzbar ist, Seine Stärken liegen in der Fundamentund Eutervererbung. In Italien gilt er als Produzent harter Laufstallkühe.

der ist kein Sperma mehr verfügbar. Der Elayo-Sohn Eltini ist mittlerweile ebenfalls töchtergeprüft. Seine Stärken liegen in der Milchmengenvererbung sowie bei der Eutergesundheit und Melkbarkeit.

Genomische Jungbullen Schwarzbunt Freddie- und Beacon-Söhne auf dem Vormarsch Nach wie vor wird die Topliste von O-Man, Shottle und Goldwin mit ihren Söhnen und Enkeln bzw. ihren Töchtern als Bullenmütter stark dominiert. Andere Blutführungen haben es sehr schwer sich weit vorne zu platzieren. Von den hohen Man-O-Man-Söhnen haben viele einen RZD von 90 und weniger. Söhne von Snowman, Freddie, Logan und Gerard als weitere O-Man-Söhne sind ebenfalls weit vorne in der Liste vertreten. Mittlerweile steigen auch die Söhne rein genomischer Bullen wie Bowser und Observer weit vorne in der Top-Liste ein. Der Shottle-Sohn Beacon konnte diesmal bereits 7 Söhne unter den höchsten 50 platzieren. Der höchste davon ist Beauty mit RZG 155 aus einer Stol Joc-Mutter, der auch der leistungsstärkste ist. Trotz seiner Körpervererbung von 122 ist er auch für Färsenbesamungen geeignet. Ein Vollbruder dazu ist Bestol mit RZG 143, der ebenfalls ein Leistungsbulle mit leichten Kalbeeigenschaften ist und zudem eine hohe Nutzungsdauer verspricht. Trotz der hohen Milchmenge werden die Töchter hohe Hintereuter haben die auch in automatischen Melksystemen problemlos funktionieren. Einer der komplettesten Freddie-Söhne ist Frederic mit 149 RZG. Die Stärken von Frederic liegen in der Leistungsveranlagung und der Eutervererbung. Als weiterer Freddie-Sohn startet Freeshot mit RZG 137 aus der Barbie-Familie. Er verspricht beste Euter hinsichtlich Hintereuterhöhe, Strichplatzierung und Vordereuteranbindung. Höchster Super-Sohn ist Suran mit RZG 150, der bereits als Bullenvater zum Einsatz kam. Der aus


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Beauty - selbst ein großer, starker Bulle mit enormer Kapazität und guten Beinen - überzeugt durch eine überragende Leistungsvererbung von über 2.000 kg Milch bei zudem positiven Eiweißprozenten. Auch im Exterieur sowie in allen Gesundheits- und Fitness-Merkmalen zeigt er keine Schwächen. Beauty ist trotz seiner enormen Körper-Vererbung ein ausgewiesener Rinderbulle und kann aufgrund seiner etwas anderen Blutführung breit eingesetzt werden.

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zenklasse präsentiert sich Macwin, der über Goldwin und Morty auf die bekannte Blackstar Raven-Familie zurück geht. Weitere Stärken von Macwin sind die Eutergesundheit, die Töchterfruchtbarkeit (124) und der leichte Kalbeverkauf mit 117. Neu ist Gobolt RZG 134, ein früher Goldday-Sohn aus einer Bolton-Mutter, der neben einer ausgewogenen Körpervererbung auch eine sehr gute Fudamentvererbung und eine gute Melkbarkeit verspricht. Weiter im Angebot bleiben Xachos mit RZG 130 der sichere Leichtkalbigkeit verspricht und Macdur, dessen erste Töchter aus dem konventionellen Testeinsatz demnächst abkalben und dessen Rinder auf den Betrieben überzeugen.

Genomische Jungbullen Rotbunt Tableau- und Destry-Söhne sehr komplett Tabano (Tableau*Carmano*September RF) einer Mr. Burns-Mutter stammende Suran verspricht eine hohe Nutzungsdauer und positive Eiweißwerte und ist insgesamt sehr komplett, speziell in der Fudamentvererbung. Mit einem sehr ausgewogenen Vererbungsmuster kommt der Snowman-Sohn Snowflake RZG 147 zum Einsatz. Er geht auf die bekannte Europasiegerkuh Outside Kora zurück und kombiniert bestes Exterieur 132 mit einer hohen Leistungsbereitschaft bei nahezu ausgeglichenen Inhaltsstoffen. Manare, der interessanteste Manifold-Sohn bleibt stabil bei RZG 143. Er geht über Roumare*Goldwin*Mtoto auf die EX91 Ugela-Bell-Tochter Beatrice von Kurt Horn, Vorbachzimmern zurück. Er kombiniert die hohe Milchmenge von +1.924 kg mit nahezu ausgeglichenen Eiweißprozenten. Zudem zeigt er trotz der hohen Milchmenge eine sehr gute Eutervererbung die sich insbesondere durch die Hintereuterhöhe, das gute Zentralband und die Euteraufhängung auszeichnet. Auch hinsichtlich der Körpervererbung zeigt er gute Werte. Er kann gezielt zur Verbesserung der Nutzungsdauer und der Eutergesundheit eingesetzt werden und hat mit 120 einen sehr hohen Zuchtwert für direkte Leichtkal-

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bigkeit. In Kürze steht gesextes Sperma von Manare zur Verfügung. Der bereits sehr gut angelaufene Outcrossbulle Exol (AltaExacter*​ Mascol*​Kievest) zeigt sich stabil bei RZG 143. Neben der hohen Leistungsveranlagung bei positiven Eiweißprozenten punktet er mit einer guter Vererbung in allen Körpermerkmalen, guter Melkbarkeit und guter Eutergesundheit und zählt zu den Bullen die längere Striche vererben. Als weiterer Bulle mit einem etwas ausgefalleneren Pedigree mit Lonar*Jardin*​Lancelot*​Lee startet Lojard RZG 138. Seine Fundamentund Eutervererbung, sowie die hohe Nutzungsdauer 132 und die gute Eutergesundheit 131 versprechen gesunde, problemlose Kühe. Die beiden Man-O-Man-Söhne Mango RZG 137 und Manttle RZG 136 weisen ein sehr ausgeglichenes Ver­ erbungsmuster auf und sind beide für Färsenbesamungen geeignet. Mango verfügt über eine gute Exterieurvererbung, Manttle zeigt sich leistungsstärker. Zu den sichersten Färsenbullen zählt weiter der Planet-Sohn Planman mit RZKd 120, der auch über eine gute Eiweißvererbung verfügt. Bei der Anpaarung sollte die Strichlänge Beachtung finden. Als Eutervererber (143) der Spit-

Die Rotbunt-Topliste wird zum einen von den Söhnen von Fidelity und Fiction bestimmt, deren Stärken die Leistungs- und Inhaltsstoffvererbung sind bei häufig knapperen Fundament- und Euterwerten und zum anderen von den Destry-Söhnen, die insbesondere durch ihre Exterieurvererbung überzeugen. Unter den Top 5 findet man gleich 2 Söhne des genomischen Vererbers Elburn, die zwar hohe Leistungsund Exterieurwerte zeigen, allerdings im direkten Kalbeverlauf sich nicht für Anpaarungen auf Rinder eignen. Die Blutführung ist in der Rotbuntliste deutlich vielfältiger als bei schwarzbunt, da auch einige Bullen mit Schwarzbuntblut vorne mit dabei sind, wie z. B. Mitey-Söhne. Ganz ausgefallen auf der VaterSeite gezogen ist Can Be mit RZG 142, der Camary, einen Roumare-Sohn als Vater hat. Er verspricht allerbeste Eutergesundheit, beste Fundamente und eine hohen Euterboden. Die höchsten einsetzbaren hornlosen Bullen bei rotbunt sind Laron P RZG 136, Mind P RZG 134 und Lawnclass P RZG 130, er zeigt neben der hohen Leistungsveranlagung (+1.488 kg) mit 124 eine sehr gute Eutervererbung und wird rahmige Tiere hinterlassen. Die beiden Tableau-Söhne bei der RBW sind Tabano und Table Boy mit jeweils RZG 133. Tabano verspricht neben der hohen Leistung beste Fundamente, eine hohe Nutzungsdauer und eine gute Melkbarkeit. Die Stärken von Table Boy liegen in der Milchmengenvererbung, bei knapperen Fettprozenten. Zudem läßt er gute Kalbeeigenschaften erwarten. Er verspricht rahmige, spätreife Töchter mit hohen Hintereutern. Zu den besten Exterieurbullen zählt Dertour mit RZE 136 der auch als Färsenbulle eingesetzt werden kann. Butal RZG 131 verfügt nach wie vor über positive Inhaltsstoffe und eine sehr gute Exterieurvererbung. Bei der Anpaarung muß die Strichlänge beachtet werden.  M.N.


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it der August-Zuchtwertschätzung setzen sich verstärkt die genomischen Jungbullen in der Top-Liste durch. Von den 50 besten Bullen der Rasse verfügen noch 4 Bullen über Ergebnisse aus der Nachkommenprüfung, unter den besten 100 sind es noch 15, von denen nur einer neu mit Ergebnissen hinzugekommen ist.

durch eine sehr gute Persistenz aus. Mit einem GZW von 136 steht er aktuell auf Nr.3 der GZL-Liste. Mit Hulk (GZW 129) und Humax (GZW 130) stehen zudem zwei Huray-Söhne mit alternativer Blutführung auf weiblicher Seite zur Verfügung. Hulk ist ein Huray-Sohn der über Proliner auf die Domlot-Kuhfamilie zurückgeht. Bei normalem

durchschnittlicher Größe aber sehr breit, tief und lang und können als stabile Produktionstypen die Leistung gut erbringen. Bei der Paarung ist auf Bodenabstand des Euters zu achten. Ecos (GZW 127) ist ein Easton-Sohn, der auf Hucos gezogen ist und vor allem im Bereich der Becken und Fundamente seine Vorzüge zeigt.

Die Welt bleibt genomisch bestimmt Huray und seine Söhne Bei der Dominanz der jungen Bullen ist es nicht verwunderlich, dass vor allem Bullen, die aktuell mit ihren Töchtern aus dem Wiedereinsatz eine große Rolle spielen, auch mit ihren Söhnen die Listen bestimmen. Vor allem Huray, der aktuell der höchste nachkommengeprüfte Bulle der Braunviehzucht (Nr. 4 der GZL-Liste) ist, bestimmt mit seinen Söhnen das Geschehen. Neun seiner Söhne sind unter den besten Bullen der Rasse, die Liste wird angeführt von seinem Sohn Harley, der auf President und Brost zurückgeht. Bei mittlerer Gesamterscheinung zeigt er ordentliche Euter mit durchschnittlichem Zentralband. Ebenfalls interessante Huray-Söhne sind die Bullen Husold, Huronto, Highway, Hupron, Humax, Hansl und Hulk. Während Huronto, Hupron und Highway die Kombination Huray *Pronto zeigen, ist Husold mit Huray aus Presold hoch interessant gezogen, da er auf die Schaukuh Zirbel von Winfried Jocham, Wangen zurückgeht. Von ihr hat er lange Vordereuter und breite und hohe Hintereuter in die Vererbung gelegt bekommen. Zudem zeichnet er sich bei nahezu +1.000 kg Milch

Format zeigt er ausreichend gewinkelte Hinterbeine und excellente Euter. Seine Leistungsvererbung liegt bei über +1.000 kg Milch. Humax geht auf die bekannte Denmark Kobra-Familie von Georg Fichtl, Oberzell zurück. Er zeigt sich noch etwas stärker in Format, Rahmen und Länge. Zudem sind die Becken seiner Töchter deutlich geneigt. Er liegt bei guter Rahmenvererbung dennoch im leichteren Kalbverlauf und kann zur Verbesserung der Eutergesundheit und Melkbarkeit eingesetzt werden. Nachdem Hupron bereits einige Zeit in der Bullenempfehlung gelaufen ist, wird er nun durch Huronto (GZW 132) ersetzt.

Die Alternativen Als Alternativen zu Huray-Blutführungen bieten sich die ersten Söhne von Prohuvo, Vasir, Juhus und Easton an. Die RBW kann mit Eastrog und Ecos gleich auf zwei Easton-Söhne blicken, wobei Eastrog mit GZW 136 die aktuelle Nr. 2 der Top-Liste stellt. Mit seiner Emerog-Mutter (aus General) bringt er eine deutliche Alternative und zudem vererbt er mehr als +1.600 kg Milch. Die Töchter werden bei

Neu eingestiegen sind die Prohuvo-Söhne Planet und Popcorn, die bei durchschnittlicher Euterund Milchvererbung vor allem gute Fundamente zeigen, aufgrund der Exterieurvererbung aber keine Berücksichtigung in der Bullenempfehlung finden. Interessant für den Einsatz sind die Vasir- und Vigor-Söhne. Dabei waren bei den Vasir-Söhnen Vanpari, Vassli und Vapiano bereits als Bullenväter im Einsatz. Am stärksten im Exterieur zeigt sich hierbei Vassli, der als Halbbruder zu Payssli auf die Hussli-Tochter Bounty von Karl Baisch, Barabein zurückgeht. Er verspricht große stilvolle Tiere mit besten Eutern und zudem bringt er fast +1.300 kg Milch. Vanpari wird neu in die Bullenempfehlung aufgenommen. Er entstammt der Huray-Kuhfamilie und verspricht positive Eiweißprozente und sehr gute Euter. Bei den Vigor-Söhnen fallen vor allem Volvo und Viff auf. Beide zeigen sehr gutes Exterieur. Viff liegt bei der Milch im knapperen Bereich, kann aber durch exzellentes Exterieur punkten. Volvo bringt eine gute Milchmenge; Zentralband und Kalbeverlauf ist

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zu beachten. Volvo wurde neu in die Bullenempfehlung aufgenommen, da er eine interessante Kombination aus Vigor*Vasir darstellt. Im Bullenvaterbereich wird zudem der aus der Schweiz stammende Bulle Anibal eingesetzt werden. Er geht auf Mascot und Starbuck zurück und verspricht bei mittlerer Milchmenge sehr hohes Exterieur. Er geht schlußendlich auf die Alibaba-Familie zurück. Die Juhus-Söhne steigen aktuell mit hohen Gesamtzuchtwerten ein, sind aber oft nur durchschnittlich in der Eutervererbung. Jusoff hebt sich mit seinem Exterieur von 116 davon deutlich ab und zeigt fehlerfreie Fundamente und Euter, allerdings mit +511 kg Milch nur knapp durchschnittliche Milchmenge. Zu den komplettesten Juleng-Söhnen gehört Julau, der aus Aurum gezogen zudem eine gute Blutalternative bietet. Trotz guter Rahmenund Formatvererbung liegt er im leichteren Geburtsverlauf, er kann gezielt auf knapp- oder mittelrahmige Tiere zur Verbesserung der Größe eingesetzt werden. Neu in den Einsatz kommt zudem der Emerup-Sohn Eudego, der auf eine Diego Mutter zurückgeht und damit einen breiten Einsatz erlaubt. Bei mittlerer Milchmenge zeigt er leicht positive Eiweißprozente und kann eine Gesamtexterieurvererbung von Ext. 122 in Aussicht stellen. Zudem macht er leichtere Geburten und sehr gute Euter.

Nachkommengeprüfte Bullen Mit einem neuen nachkommengeprüften Bullen unter den besten

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Zirbel (V.: Presold), Mutter von Husold 100 der Rasse zeigt sich das Spektrum dieser Bullen recht überschaubar. Nicht ohne Grund werden bereits mehr als die Hälfte aller Besamungen mit jungen genomischen Bullen durchgeführt. Interessantester nachkommengeprüfter Bulle bleibt Payssli. Er kann mit Exterieur 136 auf das beste Exterieur aller Bullen der Top 300 blicken. Seine formal ausbalancierten Töchter entwickeln sich auch im Laufe der Laktationen zu harmonischen schaufähigen Produktionskühen. Die Nachfrage nach ihm wird weiter sehr groß bleiben, er ist inzwischen auch gesext verfügbar. Höchster Neueinsteiger ist der Bulle Joschka, ein Jufast-Sohn aus Nofak, der durchschnittliches Exterieur bei knapperer Euteraufhängung und Sprunggelenksqualität zeigt. Da er dahinter wieder aus Hussli gezogen ist, bietet er nicht wirklich eine Alternative. Er kommt bei der RBW nicht zum Einsatz. Prossli kann sich mit wei-

teren Töchtern aus dem Wiedereinsatz um einen Punkt auf GZW 128 verbessern und hat Hucos auf der Topliste wieder überholt, dabei legt er in der Milch leicht zu. Mit einigen Töchtern aus dem Wiedereinsatz kann sich Jubev trotz Abschreibung sehr gut bestätigen und sogar in der Milchmenge etwas verbessern, er setzt sich nun deutlich von seinem Halbbruder Juleng ab, der auf GZW 119 absinkt. Jubev wurde erneut in die Bullenempfehlung aufgenommen. Erfreulicher Weise hat die genomische Zuchtwertschätzung eine Reihe von neuen Blutführungen oder Söhne von bewährten Blutführungen gebracht, die es in der anstehenden Besamungssaison leichter machen sollten, auf höchstem Niveau breiter besamen zu können. Dabei sollte die Spitze breit genutzt werden und eine größere Anzahl von Bullen gleichzeitig genutzt werden.  A. W.


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Ein Streifzug durch die Rinderzucht in Baden-Württemberg Südbaden ist die Keimzelle für die organisierte Fleckviehzucht in Deutschland, da die erste Gründung einer Viehzuchtgenossenschaft für Fleckvieh im Jahre 1882 in Meßkirch stattgefunden hat. 400 Züchter traten der Genossenschaft spontan bei; eine der Hauptaufgaben war die Führung eines Stammregisters. Dieser Gründungsakt führte in rascher Folge zur Gründung weiterer Zuchtgenossenschaften, sodass schon im Jahre 1887 in Radolfzell der „Verband oberbadischer Zuchtgenossen-

stand und 1865 novelliert, in Württemberg aber erst 1882 eingeführt wurde, hatte positive Auswirkungen, sodass 1865 im Raum Meßkirch schon sämtliche Gemeinden im Besitz von Simmentaler Bullen waren. Eine weitere Aufgabe der Zuchtgenossenschaften war, den Zuchttierverkauf zu organisieren. Die Beteiligung an regionalen Schauen, ab 1887 an den DLG-Wanderausstellungen sowie die Teilnahme der Meßkircher Züchter an der Weltausstellung in Wien im Jahre 1897 mit 20 Kalbinnen und zwei Farren waren wirksame Werbemittel für den Zuchttierverkauf. Die Aktivi-

130 Jahre Fleckviehzucht in Oberbaden schaften“ gegründet werden konnte. Vorausgegangen waren schon seit Jahrzehnten Importe von Simmentaler Vieh, die staatlicherseits sogar gefördert worden waren, aus der Schweiz nach Baden, Württemberg und Bayern, um durch Kreuzung die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Landschläge zu verbessern. Die Initiative für diese Zuchttierimporte ging in den meisten Fällen von den herrschaftlichen Meiereien aus, die Kreuzungsexperimente mit den verschiedensten Rassen durchführten. So entstanden im Raum Messkirch die Krauchenwieser Schecken. In Württemberg war die Meierei der Königlichen Akademie in Hohenheim der Vorreiter; Hohenheim entwickelte sich so zum ersten Fleckvieh­zuchtbetrieb in Württemberg. Auch das Gesetz zur gemeindlichen Vatertierhaltung, das in Baden schon seit 1837 be-

täten begründeten den „Weltruf der Meßkircher Fleckviehzucht“. So zumindest ist es in einer Festschrift aus dem Jahre 1932 zu lesen. Da neben der Milchleistung die Arbeitsleistung und die Erzeugung von Mastochsen sehr wichtige Zuchtziele waren, wurden in Baden schon ab 1881 Zugleistungsprüfungen für Ochsen- und Kuhgespanne und später auch Gängigkeits­prüfungen durchgeführt; auch auf den DLG-Schauen fanden solche Leistungsprüfungen statt. Die ersten amtlichen Milchleistungsprüfungen wurden in Baden im Jahre 1891 als dreijähriger Leistungswettbewerb ausgeschrieben und erfolgreich durchgeführt. In Württemberg tat man sich mit der Einführung der Milchleistungsprüfung schwerer; erst im Jahre 1910 konnte die Zentralstelle für die Landwirtschaft in Stuttgart einen systematisch ge-

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planten Versuch mit den Rassen Fleckvieh, Braunvieh und Limpurger in den Amtsbezirken Leonberg, Gmünd, Ulm und Ravensburg beginnen und auch erfolgreich abschließen, sodass in Württemberg das Jahr 1910 für den Beginn der Milchleistungsprüfung maßgebend ist. Die züchterische Beurteilung der Tiere erfolgte damals „nach Augenschein und durch Prüfung mit der Hand mit offener mündlicher Aussprache“, das bedeutet, dass in der Regel eine Kommission tätig war. Züchterisch wichtige Merkmale waren zum Beispiel Kopf, Farbe, Milchzeichen, Körpergröße und Arbeitsleistung. Mit Hilfe eines Punktierschemas wurde ein Gesamtergebnis für das beurteilte Zuchttier ermittelt. Dieses züchterische Selektionsverfahren hatte – auch im Interesse des Verkaufs – allerdings zur Folge, dass die Tiere immer größer wurden. Eine Diskrepanz zwischen Genotyp und der Verfügbarkeit an Futter war entstanden, die man nach 1900 zwar schon erkannt, aber nicht so rasch beheben konnte. Ähnlich wie in Baden wurden auch in Württemberg zur Zeit des Übergangs vom 19. in das 20. Jahrhundert zahlreiche Zuchtvereine gegründet, die sich zu Zuchtverbänden zusammenschlossen, wie zum Beispiel 1895 die Gründung des Verbandes oberschwäbischer Fleck-

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viehzuchtvereine in Ulm, 1896 die Gründung des Württembergischen Braunviehzuchtverbandes in Laupheim oder 1908 die Gründung des Verbandes der Fleckviehzuchtgenossenschaften des Jagst- und Neckarkreises mit Sitz in Heilbronn, aus dem 1921 der Fränkisch-Hohenlohesche Fleckviehzuchtverband Schwäbisch Hall hervorging.

Neue Aktivitäten ab 1921 Trotz der Kriegslasten, die aus dem Versailler Vertrag auch von der Landwirtschaft mitzutragen waren, gab es bereits ab 1921 neue wirksame Impulse für die Rinderzucht. So erließ die Zentralstelle für die Landwirtschaft in Stuttgart einen Grundplan zur Förderung der Rinderzucht, zum Beispiel mit Regelungen zur Durchführung von Viehschauen und anderen Maßnahmen. Neue Ansätze gab es aber auch zur Durchführung der Milchleistungsprüfungen. In Baden mussten auf Weisung der Landwirtschaftskammer ab 1924 alle bisher von den Zuchtverbän­ den durchgeführten Milchleistungsprüfungen auf Milchkontrollvereine nach dänischem Muster umgestellt werden. So entstand in Langenstein bei Stockach der erste badische Kontroll­verein. Das eigentliche Neue daran war, dass nach der „Relativ-Methode“ geprüft wurde. Dies bedeutete, dass außer der Milchleistung auch das

Gewicht der Tiere, der Futteraufwand und die Arbeitsleistung zu ermitteln waren. Die Milchleistung wurde somit auf 100 kg Lebendgewicht bezogen. In Württemberg wurde 1927 im Raum Göppingen der erste Kontrollverein gegründet; parallel dazu durften aber noch die Milchleistungsprüfungen unter Leitung der Landwirtschaftsschulen weitergeführt werden. Das Jahr 1925 war noch in mehrfacher Hinsicht für die Rinderzucht von Bedeutung. Im Mai jenen Jahres fand in Stuttgart zum dritten Mal (nach 1898 und 1908) eine DLG-Ausstellung statt (es war die 31.), bei der es heftige züchterische Auseinandersetzungen zum Zuchtziel in der Fleckvieh­zucht gab. Die Gespräche unter den Experten führten zu einer Abkehr von den „übergroßen“ Tieren hin zum Zuchtziel nach „Bestmaßen“, zum Beispiel 155 cm Widerrist als Höchstmaß für ausgewach­sene Fleckviehbullen. Auf der Herbsttagung der DLG 1928 in Heidelberg wurden diese neuen Bestimmungen für die gesamte deutsche Fleckviehzucht verbindlich erklärt.

Veränderungen ab 1933 Sehr starke Veränderungen auch im Bereich der Tierzucht gab es nach dem Erlass des Reichsnähr­ standsgesetzes im Jahre 1933. Die Zuchtverbände mussten dieser Körperschaft angeschlossen werden, wobei noch eine gewisse Befriedigung darin bestand, dass man in den bisherigen Verbandsgebieten weiterarbeiten konnte. Hinzu kam 1935 die Einführung der Pflichtmilch­kontrolle in Beständen ab 4 Kühen, die abgesehen vom württembergischen Allgäu nicht so rasch umgesetzt werden konnte, weil noch Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche hinzukamen. Das im Jahre 1936 erlassene Reichs­tierzuchtgesetz war der Tierzucht allgemein förderlich; gezüchtet werden durfte aber nur auf der Grundlage der im jeweiligen Gebiet vorherrschenden (= bodenständigen) Rasse. Auf der Grundlage dieses Gesetzes wurden die staatlichen Körstellen ein-


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gerichtet, aus denen die Tierzuchtämter hervorgingen. So erhielt die Tierzucht in den 1930er Jahren zwar wichtige Impulse, doch musste die züchterische Arbeit insbesondere ab 1939 vollständig der Sicherstellung der Ernährung der Bevölkerung untergeordnet werden.

Schwieriger Neubeginn Die Reaktivierung der Tätigkeit der Zuchtverbände nach dem zweiten Weltkrieg verlief unter schwierigen Bedingungen und unterschiedlichen Anordnungen der Besatzungsmächte in den neu entstandenen Ländern Württemberg-Baden, Württemberg-Hohenzollern und Baden (Südbaden). So wurde beispielsweise die Pflichtmilchkontrolle in Württemberg-Hohenzollern bereits 1946 aufgehoben, in Württemberg-Baden jedoch erst 1948. In Württemberg-Hohenzollern übernahm der Staat das Personal für die Leistungsprüfung; dagegen mussten in der nördlichen Landeshälfte die Zuchtverbände das Personal für die Milchleistungsprüfung einstellen. In Südbaden war 1950 der Verband für Leistungsprüfungen neu entstanden. Nach der Gründung des Landes Baden-Württemberg im Jahre 1952 wurden die Aufgaben der Leistungsprüfung für Württemberg und Nordbaden schrittweise auf Stuttgart zentralisiert und gleichzeitig mit dem Aufbau der elektronischen Datenverarbeitung nach dem Lochkartenverfahren begonnen. So war es möglich geworden, dass Baden-Württemberg als erstes Bundesland

den MLP-Abschluss 1954 vollständig mit EDV erstellen konnte. Im Zuchtziel der Rinderzuchtverbände wurde damals die „wirtschaftliche Dauerleistungskuh im Zweinutzungstyp“ angestrebt. Tendenziell war dieses Zuchtziel mit einer Verringerung des Rahmens der Tiere verbunden. Auch die Schwarz- und Rotbuntzüchter im Lande, die ab 1949 zunächst in getrennten Organisationen, ab 1955 aber gemeinsam im Verband der Schwarz- und Rotbuntzüchter Herdbuchzucht betrieben, verfolgten damals bezüglich der Körpergröße der Tiere ähnliche Ziele wie die Höhenviehrassen. Als weitere wichtige Aufgabe im Bereich der Rinderhaltung war ab 1948 die Deckseuchenbe­kämpfung hinzugekommen. Daraus entstand eine notwendige Zusammenarbeit mit der Veterinär­verwaltung. Zur Bekämpfung der Deckseuche wurden mehrere Veterinärstationen eingerichtet, aus denen später die Besamungsorganisationen hervorgingen. Die rechtlichen Bestimmungen zur Samenübertragung wurden in Baden im Jahre 1948 und in Württemberg erstmals im Jahre 1949 durch Verordnung erlassen.

Jahrzehnte Rinderzucht

erfolgreicher

Wenn in Baden-Württemberg in diesem Jahr „60 Jahre Bundesland Baden-Württemberg“ gefeiert wird, dann können die Tierzüchter in ähnlicher Weise auf eine jahrzehntelange erfolgreiche züchterische Arbeit hinweisen, die nicht nur den betriebseigenen Interessen sondern auch der gesamten Volkswirtschaft zugutekommt. Zusammenfassend kann die erfolgreiche Tätigkeit der Tierzuchtorganisationen durch folgende Punkte verdeutlicht werden: 1. Organisatorische Zentralisation der Leistungs- und Qualitätsprüfungen ab 1966 sowie die Erweiterung der Prüfungen auf zusätzliche Merkmale wie zum Beispiel Melkbarkeit, Eiweiß und Laktose (1979), Zellzahl (1990), Harnstoff (1998) und die Einführung alternierender Prüfverfahren sowie die Prüfung in automatisierten Melksystemen. Stationen für die Fleischleistungsprüfung von Jungbullen wurden ab 1962 in Offenhausen sowie ab 1972 in Horb und auf dem Neuhof eingerichtet. 2. Entwicklung und Durchführung der Zuchtwertschätzung von

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Bullen durch staatliche Stellen ab 1960 sowie für Kühe ab 1972 nach dem jeweiligen Stand abgesicherter wissenschaft­licher Verfahren sowie die länderübergreifende organisatorische Zusammenarbeit bei der Zuchtwertschätzung für Holsteins mit dem VIT Verden ab 1993 sowie mit Bayern und Österreich ab 2000. 3. Erweiterung der Zuchtprogramme durch Einkreuzung, zum Beispiel das Ayrshire-Programm beim Fleckvieh ab 1957, das Brown Swiss-Programm beim Braunvieh ab 1963 und die Verwendung von Holstein Friesians in der deutschen Schwarz- und Rotbuntzucht ab 1968. 4. Zuchtimpulse durch Zuchttierwettbewerbe auf verschiedenen

Bodenständig?

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Ebenen, zum Beispiel durch die staatlich geförderten Bezirksrindviehschauen, durch Verbandsschauen, durch Wettbewerbe beim Landwirtschaftlichen Hauptfest ab 1954, durch die Teilnahme an DLG-Ausstellungen, durch Rasseschauen auf nationaler Ebene (z. B. Deutsche Fleckviehschauen in Ulm in den Jahren 1976, 1985, 1991, 1997 sowie in Ilshofen 2009). In gleicher Weise gilt dies für die Teilnahme der Züchter aus Baden-Württemberg an den Rasseschauen des Braunviehs und der Holsteins. 5. Verstärkte Nutzung der Besamung durch die Betriebe sowie die Integration der Besamung in die Nachkommenprüfung der Bullen und das gesamte Zuchtprogramm.

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September 2012

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m 3. und 4. Juli 2012 trafen sich 35 Nachzuchtbewerter aus Deutschland, Luxemburg und Österreich auf dem Zuchtbetrieb der Familie Erthle in Ulm-Eggingen. Unterstützt in der Vorbereitung wurde Manfred Erthle hierbei von den RBW-Mitarbeiter/innen Anika Philipp, Mareike Wörz und Franz Kurray. Im praktischen Teil wurden die Wiederholbarkeiten in den linearen Merkmalen ermittelt. Aufgabe der Klassifizierer war es hierbei, an zwei aufeinander folgenden Tagen die 20 gleichen Färsen zur gleichen Uhrzeit li-

DHV-Klassifizierer­ schulung 2012 near zu beschreiben. Anschließend wurden evtl. Abweichungen der Klassifizierer bei der gleichen Färse ermittelt. Dabei sollen die Unterschiede möglichst gering sein und die Wiederholbarkeiten entsprechend hoch. Dabei werden auch die Streuungen der Noten berücksichtigt; d.h. die Klassifizierer sollen auch die Gesamtbreite der Noten nutzen. Die Klassifizierer müssen sich dieser Wiederholbarkeitsermittlung alle 2 Jahre stellen. Fallen sie dabei durch, dürfen sie einmal wiederholen und müssen bestehen, ansonsten dürfen

von diesen Bewertern keine Daten mehr für die Exterieurzuchtwertschätzung geliefert werden. Zu Beginn des theo­retischen Teils stellte der Geschäftsfüher Dr. Weidele die RBW als gastgebende Organisation vor. Der DHV-Chefklassifizierer Cord Holste referierte anschließend über die Weiterentwicklung des Notenvorschlagsprogrammes. Die

detaillierten Klassifiziereranalysen übernahm Raimar Peppler von der LLH Kassel. Weitere Themen waren die Europaschau 2013 im März in der Schweiz sowie Beschlüsse des DHV-Zuchtausschusses zur Exter­ieurbewertung. Am Ende des ersten Tages trafen sich alle Teilnehmer in Ulm zur Führung durch das Ulmer Münster und anschließend zum Abendessen im Fischerviertel. Die Teilnehmer waren alle begeistert von der Gastfreundschaft der Familie Erthle, der Münsterführung und der sehr guten Qualität der zu beurteilenden Färsen.  M.N.

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17


VULCANO

WASHINGTON

DE 09 74606272 / geb 06.09.2010

HB-Nr.: DE 06 10/163248 64139214 / geb 25.05.2011 / 6,6% RH

RALBO

7/7

GS MOREIF 8.176 4,03 3,53 618 ERDE

Milchleistung

DE 09 40481793GZW WINNIPEG Vater MW

MW Si FW WESPE FIT 9.428 3,83 3,43 684M-kg SIMONE M-Vater F% F-kg E-% RANDY E-kg NZ 3,44 838 AUS STARKE HKL 9.695 4,02 3,42 722Fleischleistung 6/6 11.295 3,99

HL: 1.

Vulcano 10.163248

Milchleistung Rureif 146 123 Winnipeg +1.048 -0,25 Fleischleistung

71 +23 126

122 -0,03 108

Exterieurzuchtwerte

130 +34 114

0 0 Töchter Töchter (66) (60)

Merkmal Tendenz 88 100 112 124 136 Tendenz ZW Rahmen 108 Bemuskelung 113 Fundament 103 Euter 118 Kreuzhöhe klein groß 107 Körperlänge kurz lang 112 Hüftbreite schmal breit 108 Rumpftiefe seicht tief 102 Beckenneigung eben abfallend 105 AT 876.316.117/ gebsteil 08.04.2010 / 7,8% RH Sprg.winkel säbelbeinig 102 Sprg.auspräg. voll trocken 93 Fessel durchtrittig steil 109 Züchter: Haglerniedrig Josef , 3324 Euratsfeld , Untergafring 1 Trachten hoch 114 Voreuterlänge kurz lang 107 Sch.euterlänge kurz lang RALBO 106 GS RUMGO AT 168.213.272 RUMBA Voreuteraufhäng. locker fest 109 Zentralband nicht ausg. stark ausg. LINDA STEGO 105 Euterboden tief hoch 111 Strichlänge kurz 87 10/10 10.262 4,28 3,50 lang 798 LAWA Strichdicke dünn dick 86 Strichplatz. vo. außen innen HERON 108 SIBILLE AT 941.099.145 HERICH Strichstell. hi. nach außen nach innen 113 2/1 10.491 4,02 3,68 808 SERENADE GS MALF 115 Euterreinheit Nebenstr. reine Euter

Abstammung

VOGT

HL: 1.

10.491 4,02 3,68 808 8/8

Vogt

Rumgo Herich

10.605902

69 +35 113

107 +0,01 103

Exterieurzuchtwerte

0 Töchter (65)

Merkmal Tendenz 88 100 112 124 Rahmen Bemuskelung Fundament Euter Kreuzhöhe klein Körperlänge kurz Hüftbreite schmal Rumpftiefe seicht Beckenneigung eben DE 09 46031524 / geb 26.01.2011 / 7,8% RH Sprg.winkel steil Sprg.auspräg. voll Fessel durchtrittig Züchter: S. Noehring, Emskirchen Trachten niedrig Voreuterlänge kurz Sch.euterlänge kurz RUMGO AT 168.213.272 RUMBA Voreuteraufhäng. locker Zentralband nicht ausg. LINDA Euterboden tief Strichlänge kurz 10/10 10.262 4,28 Strichdicke dünn (71) Strichplatz. vo. außen ALRAUNE DE 09 41376185 DIONIS Strichstell. hi. nach außen 3/2 9.871 3,47 3,22 660 ALGEBRA Euterreinheit Nebenstr.

136

Abstammung

VUONIS MW 123

Optimum

HL: 2.

Vuonis Leistung 10.189671

Merkmal Rahmen Bemuskelung Fundament Euter Kreuzhöhe Körperlänge Hüftbreite Rumpftiefe Beckenneigung Sprg.winkel Sprg.auspräg. Fessel Trachten Voreuterlänge Sch.euterlänge Voreuteraufhäng. Zentralband Euterboden Strichlänge Strichdicke Strichplatz. vo. Strichstell. hi. Euterreinheit

klein kurz schmal seicht eben steil voll durchtrittig niedrig kurz kurz locker nicht ausg. tief kurz dünn (69) außen nach außen Nebenstr.

MW 128

Optimum

3,50

100

112

124

Exterieurzuchtwerte Milch

FW RANDY FIT E-% WEINOLD E-kg AUS ELSTAR HKL

67 +37 120

114 +0,06 106

0 Töchter (63) MW: 123 (71)

0 Töchter

Tendenz

88

-0,25 F%

100

+23 Fkg

115 +38 101

112

124

-0,03 E%

136

Tendenz

ZW

+34 Ekg 115

Bemuskelung 101 Fundament 112 Fleisch FW: 122 (68) 114 Euter Kreuzhöhe klein groß 114 NTZ: 108 (64) HKL:lang 114 (68) 119 Körperlänge 126 (70) kurz AUS: Hüftbreite schmal breit 111 Rumpftiefe seicht tief 111 Fitness FIT: 130 (66) 102 Beckenneigung eben abfallend HB-Nr.: AT 400.484.214 10/605902/ geb 26.02.2008 / 8,1% RH Sprg.winkel steil säbelbeinig 95 BEF: FRUmat: 101 (52) MBK:trocken 120 (70) 112 Sprg.auspräg. voll KVpat: 94 (69) 119 (61) ZZ: steil 102 (69) 95 Fessel durchtrittig KVmat: Züchter: Wipplniedrig Sabine , 3281 Wieselburg-Land , Furth 5 Trachten hoch 117 (71) 105 TOTpat: 105 (65) TOTmat: 119 (57) PERS: Voreuterlänge kurz lang 97 ND: 129 (54)108 Sch.euterlänge lang RALBO GS RAU ATkurz 653.713.345 RUMBA Voreuteraufhäng. locker fest 108 Zentralband nicht ausg. stark ausg. IRINA GS MALF 108 Euterboden tief hoch 105 Strichlänge kurz lang IRISA 100 5/4 9.552 4,34 3,29 729 Strichdicke dünn dick 110 Strichplatz. vo. außen innenHERON 110 BARONESS DE 09 40439722 HERICH Strichstell. hi. nach außen nach innen 120 4/3 10.738 4,08 3,65 829 BAVARIA POLDI Euterreinheit Nebenstr. reine Euter 108

RAVE

11.687 4,49 3,67 954 6/6

Rave

136

Tendenz

Exterieurzuchtwerte Milch

70 +36 95

97 -0,04 97

groß lang breit tief abfallend säbelbeinig trocken steil hoch lang lang fest stark ausg. hoch lang dick (67) innen nach innen reine Euter

FW 107

+966 Mk Fleisch NTZ:

Fitness HB-Nr.: 1 BEF: KVpat: TOTpat:

120 +39 102

0 Töchter (66) MW: 128 (69)

0 Töchter

MW FIT 130 130

HL: 2.

ZW 93 98 118 111 93 98 94 92 105 92 113 109 103 117 97 102 101 100 105 117 116 116 109

Milch

10.638 4,18 3,39 805 BARONES

Milchleistung 134 130 +1.207 -0,17 Fleischleistung

Rau Herich

10.605761

Optimum

0 Töchter (60) 88

Milchleistung Waldbrand 141 130 Vanstein +966 -0,04 Fleischleistung

MW Si F-kg NZ

HALL

Milchleistung Rumgo 133 122 66 104 126 Leichtgeburten Fundamente Dionis +1.105 -0,28 +23 -0,10 +31 Fleischleistung 103 103 103

Tendenz

ELUISAF% M-kg Fleischleistung

ZW Merkmal Tendenz 88 100 112 124 136 Tendenz ZW +989 Mkg -0,07 F% +35 Fkg +0,01 E% +36 Ekg102 109 Rahmen 89 Bemuskelung 96 Fundament 105 108 Fleisch FW: 107 (67) 130 117 Euter Kreuzhöhe klein groß 102 groß 113 NTZ: 103 (63) HKL:lang 96 (67) 101 lang 111 Körperlänge 113 (70) kurz AUS: breit 99 Hüftbreite schmal breit 105 Rumpftiefe tief 99 tief 100 HB-Nr.: 10/189671 seicht Fitness FIT: 124 (65) 99 abfallend 106 Beckenneigung eben abfallend KK:Sprg.winkel DE 09 AB 43205318 / geb 01.04.2009 / 3,5% RH säbelbeinig 104 steil säbelbeinig 101 BEF: FRUmat: 108 (51) MBK: 106 (69)105 trocken 113 Sprg.auspräg. voll trocken KVpat: 109 (69) 108 (62) ZZ: steil 108 (68) 99 Fessel durchtrittig KVmat: steil 102 Linie Redad Züchter: Hell Michael , 94107 Untergriesbach/DE , Hundsruck 4 hoch 102 Trachten hoch 96 (69) 107 TOTpat: 105 (65) niedrig TOTmat: 117 (58) PERS: Voreuterlänge kurz lang 107 lang 117 ND: lang HODACH 117 (54)113 lang RALBO 108 Sch.euterlänge HADES ATkurz 754.776.647 HIPPO Voreuteraufhäng. locker fest 112 fest 101 stark ausg. Zentralband nicht ausg. stark ausg. GENUA STEGO 113 REPULS 112 Euterboden tief hoch 113 hoch 104 lang 98 Strichlänge kurz 798 LAWA 6/5 8.882 4,13 3,55 lang 682 GENUA 80 Strichdicke dünn dick 92 dick 110 (68) (66) (67) (70) (63) innen 126 Strichplatz. außen innen UPSI vo. DE 09 39586323 ENGADIN *TA DIDI EGOL (A) 115 nach innen 113 Strichstell. hi. nach außen nach innen 118 4/4 10.068 3,95 3,55 755 UTI POLDI 108 REITER 112 Euterreinheit Nebenstr. reine Euter reine Euter

6.058 4,47 3,65 492 AMINA

Exterieurzuchtwerte

M-Vater

Tendenz

FW 122

11.256 3,44 3,16 743 239T

Milchleistung

10.646000

Merkmal

9.932 4,02 3,46 743 SALTO

DE 06 63192211GZW VANSTEIN Vater MW

Washington +1048 Mkg Rahmen

MALEFIZ

7/6

Bulle NameELUISA HB/LN

HL: 3.

124 +36 96

WESPE September 2012

SALON

Optimum

10.011 4,35 3,43 778 SARINA

Milchleistung 138 128 +989 -0,07 Fleischleistung

WALDBRAND DE 09 40100513 WINNIPEG

Abstammung

Optimum

Abstammung

DE 09 37030561 RUMBA ERDE

Bulle NameSUSE HB/LN3/3

18

Züchter:

RBW Zucht Neu in der Empfehlung Fleckvieh RUREIF

1

Abstammung

Abstammung

Züchter: Katheder E. & L. , 91757 Treuchtlingen/DE , Bubenheim 18

HB-Nr.:

Hades Engadin *TA

10.175570 Exterieurzuchtwerte Milch Merkmal

+1105 Mkg Rahmen

Tendenz

Fleisch NTZ:

Fitness HB-Nr.: 1 BEF: KVpat: TOTpat:

10.981 4,22 3,56 855 UTA

Milchleistung 131 127 +999 -0,01 Fleischleistung

69 +40 101

100

+23 Fkg

101 -0,05 103

111 +31 100

0 Töchter (64) MW: 122 (66)

0 Töchter 88

-0,28 F%

112

124

-0,10 E%

136

Tendenz

ZW

+31 Ekg105

Bemuskelung 93 Fundament 109 Fleisch FW: 104 (60) 113 Euter Kreuzhöhe klein groß 107 NTZ: 103 (57) HKL:lang 103 (61) 108 Körperlänge 103 (62) kurz AUS: Hüftbreite schmal breit 104 Rumpftiefe seicht tief 96 Fitness FIT: 126 (61) 104 Beckenneigung eben abfallend Sprg.winkel steil 97 BEF: FRUmat: 103 (47) MBK:säbelbeinig 113 (65) 107 Sprg.auspräg. voll trocken KVpat: 130 (64) 94 (56) ZZ: steil 105 (64) 105 Fessel durchtrittig KVmat: Trachten hoch 111 (66) 104 TOTpat: 118 (60) niedrig TOTmat: 116 (53) PERS: Voreuterlänge kurz lang 112 ND: lang 117 (49)105 Sch.euterlänge kurz Voreuteraufhäng. locker fest 101 Zentralband nicht ausg. stark ausg. 102 Euterboden tief hoch 107 Strichlänge kurz lang 91 Strichdicke dünn ein sehr hoher Rumgo-Sohn zur dick Mit Vuonis steht der RBW Verfügung. 90 (65) (70) (69) (90) Strichplatz. außen innen gezogen 114 Vuonis ist vo. mit Rumgo aus Dionis aus Poldi aus Horb alternativ Strichstell. hi. nach außen nach innen und zeigt sich in seinem genomischen Werten dem Pedigree deutlich 100 Euterreinheit Nebenstr. reine Euter 107

MW FIT Ein Alternative! 124 130

+1207 M

GZW FW 146 114

10.951 3,69 3,53 791 6/5

Hall

Milch

GZW FW 138 97

überlegen. Mit mehr als 1000 kg Milch zeigt er dennoch gute Werte für Optimum das Euter. Seine Stärke liegt zudem in der Strichlänge und –dicke. Bei durchschnittlicher Tracht zeigt er eine deutlich überdurchschnittliche Fundamentvererbung. Er kann gezielt als Rinderbulle eingesetzt werden. Kalbeverlauf, Milchmenge, Eutervererbung und Gesamtzuchtwert machen einen breiten Einsatz sehr leicht.

Milch

+999 Mk Fleisch NTZ:

Fitness BEF: KVpat: TOTpat:

1


MANILOT

HB-Nr.: KK:

DE 09 45418970 / geb 09.11.2010

Linie Morello

Züchter: Hans & Maria Estelmann, Ingolstadt

Abstammung

MANITOBA September 2012DE 09 36487481

Bulle NameFEBALOT HB/LN2/2 HL: 2.

10/189668 AA

Neu in der Empfehlung Fleckvieh RBW Zucht MALEFIZ

MALF

HANOVER

HORWEIN

8/7

11.900 3,64 3,26 821 HEXI

Milchleistung

DE 09 41470735GZW GEBALOT Vater MW

MW Si FW GEBAL FIT 8.112 4,15 3,54 623M-kg GIMA F% M-Vater F-kg E-% DIONIS E-kg NZ 3,19 486 AUS GIMAHKL 9.059 4,23 3,54 705Fleischleistung 3/3 6.950 3,80

Bulle Name HB/LN

Milchleistung GZW MW M-kg F% Fleischleistung

Vater M-Vater

MW Si F-kg NZ

FW E-% AUS

FIT E-kg HKL

Manilot Nutzungsdauer

Milchleistung Manitoba 132 119 67Top108 125 Exterieur Fitness Gebalot +648 -0,02 +25 -0,01 +22 Fleischleistung 110 98 110 (59) 0 Töchter (62)

Exterieurzuchtwerte Merkmal Rahmen Bemuskelung Fundament Euter Kreuzhöhe Körperlänge Hüftbreite Rumpftiefe Beckenneigung Sprg.winkel Sprg.auspräg. Fessel Trachten Voreuterlänge Sch.euterlänge Voreuteraufhäng. Zentralband Euterboden Strichlänge Strichdicke Strichplatz. vo. Strichstell. hi. Euterreinheit

Tendenz

88

100

112

124

136

klein kurz schmal seicht eben steil voll durchtrittig niedrig kurz kurz locker nicht ausg. tief kurz dünn außen nach außen Nebenstr.

Tendenz

groß lang breit tief abfallend säbelbeinig trocken steil hoch lang lang fest stark ausg. hoch lang dick innen nach innen reine Euter

ZW 107 107 116 110 107 110 111 110 115 98 102 113 114 105 103 102 115 107 91 99 109 101 112

Optimum

Milch

0 Töchter

+648 Mkg

-0,02 F%

MW: 119 (67)

+25 Fkg

-0,01 E%

Fleisch

+22 Ekg FW: 108 (63)

NTZ:

110 (66)

AUS:

98 (59)

MUNER

HKL:

Fitness DE 09 74607147 / geb 17.11.2010 BEF: FRUmat: 106 (51) KVpat: 109 (65) KVmat: 108 (58) Züchter: Werner Friedlein, Herzogenaurach TOTpat: 106 (61) TOTmat: 103 (55)

Abstammung

10.189668

MURMEL

FIT: 125 (64) MBK: 113 (65) ZZ: 111 (65) PERS: 104 (66) ND: 120 (54) MALF

DE 09 38892760 MERKUR EUROPA

Der Vererber für Fitness! 1/1

10.189669

ROMEL 9.080 3,77 3,65 673 ERNI

Rainer

Leistung Blutführung +1.155 -0,19 Fleischleistung

+33 119

-0,09 103

Exterieurzuchtwerte

ROTAX

BIBI P

1/1 Muner

AT 512.989.147 RESS

MW 119 (67)

FREIFRAU 8/7

FW 108

10.780 4,35 3,71

DE 09 17192166 MANDELA

8.218 3,94 3,86 641 BERN P (Murmel * Rainer)

HL: 1.

8.218 3,94 3,86 641 4/4

Irola PS Hornlos 10.199000

9.825 4,05 3,70 762 BERIN PS

Milchleistung

Rotax 129 121 66 100 Allrounder Blutführung Mandela

+797 -0,18 Fleischleistung

+19 99

+0,04 101

Exterieurzuchtwerte Merkmal Rahmen Bemuskelung Fundament Euter Kreuzhöhe Körperlänge Hüftbreite Rumpftiefe Beckenneigung Sprg.winkel Sprg.auspräg. Fessel Trachten Voreuterlänge Sch.euterlänge Voreuteraufhäng. Zentralband Euterboden Strichlänge Strichdicke Strichplatz. vo. Strichstell. hi. Euterreinheit Optimum

Abstammung

Abstammung

Züchter: Lfl Abt. Versuchsbetriebe, Poing

Tendenz

120 +31 101

0 Töchter (62) 88

klein kurz schmal seicht eben steil voll durchtrittig niedrig kurz kurz locker nicht ausg. tief kurz dünn außen nach außen Nebenstr.

100

112

124

136

Tendenz

groß lang breit tief abfallend säbelbeinig trocken steil hoch lang lang fest stark ausg. hoch lang dick innen nach innen reine Euter

ZW 94 103 105 115 94 92 99 92 103 89 105 104 107 101 111 107 116 113 85 95 103 107 105

FIT 125

Optimum

HL: 2.

Wilhelm Vanstein

Exterieurzuchtwerte Milch Tendenz

Milchleistung 128 121 Eiweiss +698 -0,04 Fleischleistung

ZW +1155 113 109 110 Fleis 111 groß 113 NTZ: lang 110 breit 112 tief 116 HB-Nr.: Fitne abfallend 108 KK: säbelbeinig 98 BEF: trocken 104 KVpa steil 103 Linie HOREX hoch 112 TOTp lang 118 lang WEINOX 110 fest 98 stark ausg. 116 HIPPO hoch 95 3,58 lang 915 FORMA 103 dick 106 Eine d (67) innen RANDY 94 höchs nach innen 113 Murm POLDI 102 reine Euter

68 +25 120

Aus

100

+19 Fkg

122 +0,04 121

105 +27 111

0 Töchter (63) MW: 121 (66)

0 Töchter 88

-0,18 F%

112

124

+0,04 E%

136

Tendenz

ZW

+31 Ekg104

Bemuskelung 107 Fundament 104 Fleisch FW: 100 (64) 107 Euter Kreuzhöhe klein groß 103 NTZ: 99 (67) kurz AUS: 101 (60) HKL:lang 101 (64) 114 Körperlänge Hüftbreite schmal breit 99 Rumpftiefe seicht tief 105 Fitness FIT: 120 (63) 106 Beckenneigung eben abfallend Sprg.winkel steil 87 BEF: FRUmat: 96 (49) MBK:säbelbeinig 110 (65) 92 Sprg.auspräg. voll trocken KVpat: 117 (64) 107 (57) ZZ: steil 107 (64) 101 Fessel durchtrittig KVmat: Trachten hoch 110 (66) 103 TOTpat: 112 (60) niedrig TOTmat: 115 (53) PERS: Voreuterlänge kurz lang 107 ND: lang 112 (52)109 Sch.euterlänge kurz Voreuteraufhäng. locker fest 119 Zentralband nicht ausg. stark ausg. 106 Euterboden tief hoch 104 Strichlänge kurz lang 89 Strichdicke dünn dick Mit Irola PS kommt der interessanteste genetisch hornlose Bulle der 107 (65) (60) Strichplatz. vo. außen innen Fleckviehzucht in Produktion. Mit einem hohen Gesamtzuchtwert und 97 Strichstell. hi. nach außen 118 einer sehr guten Eutervererbung stößt er eine neue Tür innach der innen Euterreinheit Nebenstr. reine Euter 109

Hornlos MW & TOP-Exterieur!

127

Milch

Tendenz

9.580 3,98 3,41 707 5/4 7.796 4,30 335 3,46 270 GRANOLA

10.426944

Merkmal

136

GZW 132

Wivan Fleischleistung +797 Mkg Rahmen

+33 120

0 Töchter (59) (60)

Merkmal Tendenz 88 100 112 124 Rahmen Bemuskelung Fundament Euter Kreuzhöhe klein Körperlänge kurz HB-Nr.: 10/199000 Hüftbreite schmal seicht KK:Rumpftiefe AA Beckenneigung eben aAa: DE 08 423651 14873358 / geb 16.05.2011 Sprg.winkel steil Sprg.auspräg. voll Fessel durchtrittig Linie REDAD Züchter: Markus Zwicker, 73061 Ebersbach Trachten niedrig Voreuterlänge kurz Sch.euterlänge kurz WILHELM AT 786.519.307 WEINOLD RENGER Voreuteraufhäng. locker Zentralband nicht ausg. WERENA MALF Euterboden tief Strichlänge kurz 869 FANNY 2/2 11.878 4,13 Strichdicke dünn (63) (64) Strichplatz. vo. außen GRAVANI DE 08 13484363 VANSTEIN MALEFIZ Strichstell. hi. nach außen 4/3 8.988 3,94 3,36 656 GRANOLI WINNIPEG Euterreinheit Nebenstr.

WIVAN

DE 09 45392211 / geb 14.10.2010 / 3,3% RH

HB-Nr.: KK:

Manilot ist ein interessanter Sohn des Bullen Manitoba, der auf Gebalot LORRY DE und 09 42044412 RAINER und Dionis zurückgeht damit eine gewisse BlutalternativeRADAU für die heimische Zucht bietet. Mit3,52 seinem hohen Gesamtzuchtwert zeigt er 2/2 (Manitoba 9.870 4,10 752 LOKE SAMUT Manilot * Gebalot) genügend Milch, gute Werte für Nutzungsdauer, Zellzahl und Melkbarkeit. dies mit HL: 2. Er verspricht 10.838 4,12fehlerfreies 3,43 818 3/3Exterieur 8.695und 3,72kombiniert 3,57 634 LOKI ausreichend Rahmen und Format. Trotz seiner Rahmenvererbung verspricht er leichtere Geburten. ErMilchleistung kann gezielt zur Vererbung der Fundamente, des Zentralbandes eingesetzt Murmel und 130 der Nutzungsdauer 127 65 119 99 werden.

Muner Typverstärker

IROLA PS

110 (62)

FW 119

Hornloszucht auf. Als Rotax-Sohn aus Mandela kombiniert er eine Optimum interessante Eutervererber mit einem sehr leistungsorientierten Papier. Neben seiner guten Milchmengenvererbung zeigt er einen sehr guten 19 Fitnesswert zusammen gesetzt aus leichten Geburten und guter Nutzungsdauer.

Vererb Zentra überdu Euterb Strich Tiefe, Muner und St

Milch

+698

Fleis

NTZ:

Fitne BEF: KVpa TOTp

Dair

Wivan Er kom verspr Eutern


HUTERA *TA

HEDY *TA

DE 09 41688886 / geb 20.07.2007

DE 09 35247786 HUTNER

HUT

ALMROSE

Bulle NameWANDERA HB/LN

4/4

HODACH

10.328 4,20 3,67 813 ALBONE

Milchleistung

DE 09 38153976GZW MADERA Vater MW

M-Vater

Hutera *TA 10.170160

MW Si FW GS MALF FIT WALONA M-kg F% F-kg E-% PROMO E-kg Fleischleistung NZ 3,80 799 AUS WALONE HKL 4/4 9.467 4,64

Milchleistung Hutmann 128 130 Madera +1.269 -0,02 Fleischleistung

85 +51 116

114 -0,10 105

Exterieurzuchtwerte

39 Töchter (81)

Merkmal Tendenz 88 100 112 Rahmen Bemuskelung Fundament Euter Kreuzhöhe klein Körperlänge kurz Hüftbreite schmal Rumpftiefe seicht Beckenneigung eben DE 09 41511942/ geb 28.03.2007 Sprg.winkel steil Sprg.auspräg. voll Fessel durchtrittig Züchter: Estelmann Hans und Maria Trachten niedrig Voreuterlänge kurz Sch.euterlänge VANSTEIN DE kurz 09 34586859 RANDY Voreuteraufhäng. locker Zentralband nicht ausg. URSEL Euterboden tief Strichlänge kurz 5/4 Strichdicke dünn Strichplatz. vo. außen TITANIK DE 09 37793225 DIONIS Strichstell. hi. nach außen 5/4 9.075 3,80 3,71 682 TIVOLI Euterreinheit Nebenstr.

Abstammung

VANONIS

Optimum

HL: 3.

10.493 3,72 3,57 765 2/2

124

Vanstein Dionis

136

Milchleistung 124 116 +540 -0,10 Fleischleistung

90 +15 117

Exterieurzuchtwerte

112 +0,07 117 136

Abstammung

SAMAL

HL: 2.

3,58

klein kurz schmal seicht eben steil voll durchtrittig niedrig kurz kurz locker nicht ausg. tief kurz dünn (90) außen nach außen Nebenstr.

MW 116

Optimum

100

112

*TA Hedy Leistung 10.426706

Milchleistung

Herich 123 121 92 Blutalternative Randy

Exterieurzuchtwerte Milch

+1.068 -0,22 Fleischleistung

124

89 -0,09 95

+26 88

115 +30 93

72 Töchter (87) MW: 130 (85)

66 Töchter

Milch

E%

136

Tendenz

ZW

+36 Ekg100

86 109 FW: 114 (91) 109 groß 104 HKL:lang 109 (93) 102 breit 87 tief 93 FIT: 96 (72) 102 abfallend MBK:säbelbeinig 104 (85) 99 trocken 97 ZZ: steil 94 (81) 111 hoch 113 PERS: 82 (85) lang 103 ND: lang 98 (57) 113 fest 97 stark ausg. 105 hoch 100 lang 91 dick 111 innen 112 nach innen 108 reine Euter 108

97 Töchter

MW FIT Der Eutermacher!

Milch

+1068 M Fleisch NTZ:

Fitness BEF: KVpat: TOTpat:

Hohe

Hedy vers einer lang gewisse B besten Fu er in seine

MW: 116 (90)

136

106 +26 107

Tendenz

groß lang breit tief abfallend säbelbeinig trocken steil hoch lang lang fest stark ausg. hoch lang dick (91) innen nach innen reine Euter

FW 112

GZW FW 128 89

96 121

Vanonis (VansteinMit * Dionis) Fitnesszuchtwerten. seinem sehr guten Fleischwert verkörpert er auch die Doppelnutzung. HL: klassische 3. 11.213 3,64 3,55 806 7/7 10.074 4,17 3,60 782 LEMONE

68 Töchter (86) 88

MW Si FW RALBO FIT F% F-kg E-% REXON E-kg(A) NZ 3,26 813 AUS SINDIHKL 11.482 4,15 3,68 900Fleischleistung 3/3 11.806 3,63

10.732 4,04 3,67 828M-kg RIKE M-Vater

VORUM

Milchleistung Safir Eutergesundheit 122 120 90 106 Malefiz +687 +0,03 +31 +0,03 Fleischleistung 104 105

Tendenz

Milchleistung

DE 09 36749028GZW RANDYMW Vater

ZW +540 Mkg -0,10 F% +15 Fkg +0,07 E% +24 Ekg 103 98 Töchterleistung HDØ 7.246 Töchterl 105 Fleisch FW: 112 (91) 121 100Tg 23 Tö. 2.931 4,06 119 3,10 91 100Tg groß 106 1.Lakt 1.Lakt NTZ: 117Tö. (97) AUS: 117 (82) HKL: 91 (92) lang 106 2.Lakt Tö. 2.Lakt breit 103 tief 90 HB-Nr.: 10/426564 HB-Nr.: 1 Fitness FIT: 111 (72) abfallend 101 KK: DE 08 AA 13736795 / geb 24.07.2007 KK: A säbelbeinig 104 BEF: -3% FRUmat: 106 (52) MBK: 109 (89) trocken 111 KVpat: 105 (94) KVmat: 105 (77) ZZ: 96 (85) steil 98 Linie Streik Züchter: Simpert Dangelmaier, Aalen-Simmisweiler Linie Redad hoch 104 TOTpat: 108 (85) TOTmat: 102 (69) PERS: 106 (91) lang 114 ND: 111 (54) lang STEG 101 VODACH DE 09 35052577 RANDY RALBO fest 110 stark ausg. 104 EMANUEL HODSCHA HODACH hoch 115 lang ALBINE 87 650 4/4 10.420 4,04 3,55 791 EXTASE dick 106 Mit Vanonis kommt ein töchtergeprüfter Vererber aus der (91)GS MALF 118 (72) (92) (82) (88)RALBO innen LIESELOTTE DE 08 13329861 RUMBA leistungsstarken T-Familie von Estelmann in den Einsatz. Er kann nach innen 114 Allround eingesetzt werden und begeistert mit seinen 5/4 9.906 3,95 3,63 751 LIESEL BOIS LE VIN HUMLANG reine Euter 106

10.297 3,87 3,56 764 ELSA

Exterieurzuchtwerte Merkmal Rahmen Bemuskelung Fundament Euter Kreuzhöhe Körperlänge Hüftbreite Rumpftiefe Beckenneigung Sprg.winkel Sprg.auspräg. Fessel Trachten Voreuterlänge Sch.euterlänge Voreuteraufhäng. Zentralband Euterboden Strichlänge Strichdicke Strichplatz. vo. Strichstell. hi. Euterreinheit

HL: 2.

STRICH 9.348 3,70 3,24 649 BERINA

Tendenz

Samal Vordereuter 10.426564

Bulle NameRILKE *TA HB/LN4/4

8/8

111 +24 91

FW 114

9.220 3,72 3,60 675 3/3

HORWEIN September 2012

BORIS

Optimum

69 Töchter (86)

Merkmal Tendenz 88 100 112 124 Rahmen Bemuskelung Fundament Euter Kreuzhöhe klein Körperlänge kurz Hüftbreite schmal Rumpftiefe seicht Beckenneigung eben DE 09 40930401 / geb Sprg.winkel steil20.04.2006 Sprg.auspräg. voll Fessel durchtrittig Züchter: Oblinger GbR, Kösching Trachten niedrig Voreuterlänge kurz Sch.euterlänge SAFIR DEkurz 09 31055961 SAMURAI Voreuteraufhäng. locker Zentralband nicht ausg. ALWINE Euterboden tief Strichlänge kurz 5/5 8.316 4,24 Strichdicke dünn (85) Strichplatz. vo. außen EDLFIZ DE 09 38088951 MALEFIZ Strichstell. hi. nach außen 3/3 8.962 3,76 3,60 659 EDELWEI Euterreinheit Nebenstr. Optimum

AT 671.844.642 HERON

Tendenz

9.067 4,06 3,64 699 TINA

MW 130

HERICH

ZW Merkmal Tendenz 88 100 112 124 +1269 Mkg -0,02 F% +51 Fkg -0,10 114 Rahmen 94 Bemuskelung 106 Fundament Fleisch 111 Euter groß 117 Kreuzhöhe klein NTZ: 105 (83) lang 116 Körperlänge 116 (94) kurz AUS: breit 104 Hüftbreite schmal tief 112 Rumpftiefe HB-Nr.: 10/426722 seicht Fitness abfallend 106 Beckenneigung eben KK:Sprg.winkel AA säbelbeinig 99 steil BEF: -2% FRUmat: 98 (53) trocken 98 Sprg.auspräg. voll KVpat: 100 (93) 110 (74) steil 104 Fessel durchtrittig KVmat: , 85049 Ingolstadt/DE Linie, Gerolfing, Redad Zum Fleckviehhof 1niedrig hoch 108 Trachten TOTpat: 102 (84) TOTmat: 106 (66) lang 105 Voreuterlänge kurz lang RALBO 116 Sch.euterlänge kurz fest 110 Voreuteraufhäng. locker stark ausg. 112 Zentralband nicht ausg. MALF hoch 99 Euterboden tief 93 Strichlänge kurz 7.622 4,79 3,82 lang 656 UTINA dick 100 Strichdicke dünn innen DIDI 113 Strichplatz. vo. außen nach innen 121 Strichstell. hi. nach außen MALEFIZ110 reine Euter Euterreinheit Nebenstr.

Vanonis Euterqualität & Eiweiss 10.426722

96 +36 109

Abstammung

RBW Zucht Neu in der Empfehlung Fleckvieh HUTMANN

1 A

Linie Horex

Züchter: Deffner GbR, Dentlein a. Forst

Abstammung

Abstammung

Züchter:

20

HB-Nr.: KK:

HB-Nr.: DE 09 10/170160 40466617 / geb 07.12.2006 / 5% RH

ZW 104 108 102 111 102 106 105 110 90 93 91 106 109 112 108 116 101 97 107 98 109 111 110

Vorum Leistung & Euterqualität Vodach Rumba

10.426743

Exterieurzuchtwerte Milch Merkmal

+687 Mkg Rahmen

Tendenz

Milchleistung 120 129 +1.209 -0,15 Fleischleistung

86 +37 95

Bemuskelung Töchterleistung Fundament Fleisch Euter 100Tg 65 Tö. 2.355 Kreuzhöhe klein 1.Lakt 10 Tö. 5.868 NTZ: Körperlänge 104 (95) kurz AUS: 2.Lakt Tö. schmal Hüftbreite

100

+31 Fkg

112

97 +41 79

43 Töchter (83) MW: 120 (90)

71 Töchter 88

+0,03 F%

84 -0,02 84

124

+0,03 E%

4,02 95 4,01 105 (67) 235

136

Tendenz

ZW

+26 Ekg 107

98 HD- Ø 7.301108 FW: 106 (85) 3,32 78 115 groß 106 3,56 209 HKL: lang 107 (87) 106

breit 101 Rumpftiefe seicht tief 109 Fitness FIT: 106 (75) 93 Beckenneigung eben abfallend Sprg.winkel steil BEF: +4% FRUmat: 105 (58) MBK:säbelbeinig 105 (87) 88 Sprg.auspräg. voll trocken 91 KVpat: 100 (89) 102 (76) ZZ: steil 108 (85) 113 Fessel durchtrittig KVmat: Trachten niedrig hoch 109 TOTpat: 100 (79) TOTmat: 104 (69) PERS: 102 (90) Voreuterlänge kurz lang 114 ND: lang 98 (60) 118 Sch.euterlänge kurz Voreuteraufhäng. locker fest 106 Zentralband nicht ausg. stark ausg. 115 Euterboden tief hoch 100 Strichlänge kurz lang 117 Strichdicke dünn Samal entsammt einer leistungs- und inhaltsstoffstarkendick Kuhfamilie.110 (72) (85) Strichplatz. vo. außen innen Seine mittelrahmigen Töchter zeigen hervorragende Vordereuter und 110 Strichstell. hi. außen nach innen 112 bewegen sich aufnach besten Klauen. Euterreinheit Nebenstr. reine Euter 104

FITLandwirte! Zufriedene 111

GZW 124

Die Tiere haben längere Zitzen, was den Vererber besonders auch für Optimum Mängel: häufiger: Strichplatzierung hinten eng Betriebe mit automatischen Melksystemen interessant macht.

Milch

+1209 M Fleisch NTZ:

Fitness BEF: KVpat: TOTpat:

Die Bl

Eine Blut aus einer Liesel beg die zucht Seine Stä kann auch Zudem ei besonder


BEAUTY

SURAN

DE 03 54915874 / geb 07.06.2011

Neu in der Empfehlung Holsteins RBW Zucht

US 136.800.233 SHOTTLE

Bulle

MTOTO

BUG VG88

HB-Nr.

NENA VG86

Milchleistung 2/2 Töchter RZM Sicherheit F%

RZG 12.472 Nachzuchtbeschreibung 3,77 3,42 896 BEETLE EX91 RZE

Milchleistung 0 145 73%

RZG 155

10.261900 Beacon Stol Joc +2.151 -0,13 +73 +0,03 +77

Nachzuchtbeschreibung 123 116

122

Exterieurzuchtwerte Merkmal Milchtyp Körper Fundament Euter Grösse Milchcharakter Körpertiefe Stärke Beckenneigung Beckenbreite Hinterbeinwinkel Klauen Sprunggelenk Hinterbeinstellg. Bewegung Hintereuterhöhe Zentralband Strichpl. vorne Strichpl. hinten Vordereuteraufh. Eutertiefe Strichlänge

Tendenz

114

100

112

124

136

klein derb wenig schwach ansteig. schmal steil flach gesch. ha.eng lahm tief schwach außen außen lose tief kurz

Vater M-Vater M-kg

F%

THUNDER

F-kg MATA E-% VG87 E-kg M-typ Kör.

Milchleistung 0 132 73%

RZG 150

Exterieurzuchtwerte Milch Merkmal

Tendenz

+2151 Mkg Milchtyp

108

100

+73 Fkg

124

+0,03 E%

105 (42) 111 (49) 110 (58)

O-MAN ELSA EX90 2/2

11.779

DE 03 49737084 GOLDWYN

136

100

119

Exterieurzuchtwerte

Abstammung

BESTOL MW

NENA VG86 LA

133

136

Tendenz

ZW 100 119 113 133 groß 115 edel 96 viel 105 stark 114 abfallend 103 breit 109 gewinkelt 89 hoch 121 trocken 90 parallel 106 gut 115 hoch 122 stark MTOTO 115 innen 123 118 ()innen MARSHALL fest 127 3,42 896 hoch BEETLE EX91 127 lang 86

FW

DE 03 52619455 STOL JOC

JOCKO BESNE

2/1LA

12.083 4,17 3,42 917 NEBLINA VG87

Bestol Leistung & Leichtgeburten Milchleistung RZG 10.766299 0 134 73 143 Beacon Stol Joc +1.937 -0,24 +53 -0,04 +62

Nachzuchtbeschreibung 114 103

106

Exterieurzuchtwerte Merkmal Milchtyp Körper Fundament Euter Grösse Milchcharakter Körpertiefe Stärke Beckenneigung Beckenbreite Hinterbeinwinkel Klauen Sprunggelenk Hinterbeinstellg. Bewegung Hintereuterhöhe Zentralband Strichpl. vorne Strichpl. hinten Vordereuteraufh. Eutertiefe Strichlänge Optimum

Tendenz

110

112

0 Töchter 88

klein derb wenig schwach ansteig. schmal steil flach gesch. ha.eng lahm tief schwach außen außen lose tief kurz

100

112

124

136

Tendenz

groß edel viel stark abfallend breit gewinkelt hoch trocken parallel gut hoch stark innen innen fest hoch lang

ZW 103 106 110 112 92 103 109 103 93 106 105 109 106 110 109 117 113 95 97 103 103 104

+1675

Fleis

NTZ:

Fitne BEF: HB-Nr.: KVpa TOTp

Nachzuchtbeschreibung 132 120

117

126

120

0 Töchter

MANARE FIT MW

BROOKLYN

Milch

OUTSIDE

Merkmal Tendenz 88 100 112 124 Milchtyp Körper Fundament Euter Grösse klein Milchcharakter derb Körpertiefe wenig Stärke schwach Beckenneigung ansteig. Beckenbreite schmal Hinterbeinwinkel steil DE 08 10/766299 14665836 / geb 21.02.2011 HB-Nr.: Klauen flach Sprunggelenk gesch. Hinterbeinstellg. ha.eng Niederstetten Züchter: Kurt Horn, Bewegung lahm Hintereuterhöhe tief MANIFOLD US 135.747.713 O-MAN Zentralband schwach Strichpl. vorne außen AEROINE VG88 Strichpl. hinten () ()außen Vordereuteraufh. lose 3/3 17.206 4,10 Eutertiefe tief Strichlänge kurz Optimum

ZW

+77 Ekg108

13.236 3,79 3,24 931 KLIVIA VG88

Exterieurzuchtwerte

O-MAN

11/08 10.907 4,30 3,73 876 NEBLINA VG87

Tendenz

JAMES

Milchleistung RZG 10.678530 0 138 73% 147 Snowman Goldwin +2.081 -0,15 +69 -0,04 +66

0 Töchter

Merkmal Tendenz 88 100 112 124 Milchtyp Körper Fundament Euter Grösse klein Milchcharakter derb Körpertiefe wenig Stärke schwach Beckenneigung ansteig. Beckenbreite schmal Hinterbeinwinkel steil DE 03 54915868 / geb 30.04.2011 / ET Klauen flach Sprunggelenk gesch. Hinterbeinstellg. ha.eng Züchter: Berghorn GbR, Diepenau-Essern Bewegung lahm Hintereuterhöhe tief BEACON US 136.800.233 SHOTTLE Zentralband schwach Strichpl. vorne außen BUG VG88 Strichpl. hinten ()außen Vordereuteraufh. lose 2/2 12.472 3,77 Eutertiefe tief Strichlänge kurz Optimum

113

3/2

Snowflake

Nachzuchtbeschreibung 132

Abstammung

Milchleistung RZG 10.619033 0 129 73% 149 Freddie Shottle +2.121 -0,26 +58 -0,16 +54

123

111 122 FW: () 123 groß 113 HKL:edel 106 viel 104 stark 107 FIT: () 110 abfallend breit 95 MBK: 98 (68) 103 gewinkelt ZZ: hoch 115 trocken 112 PERS: parallel 110 ND: gut 118 hoch 112 stark MANFRED 106 innen 115 innen MARSHALL 102 fest 114 4,44 3,29 hoch 910 ELSA VG89 119 lang 99

KORA EX92

Frederic

122

0 Töchter MW: ()

112

SNOWFLAKE

Optimum

111

0 Töchter 88

-0,13 F%

Körper Fundament Fleisch Euter Grösse klein NTZ: Milchcharakter derb AUS: Körpertiefe wenig Stärke schwach Fitness Beckenneigung ansteig. Beckenbreite schmal BEF: FRUmat: Hinterbeinwinkel steil DE 05 36762679 / geb 30.01.2011 KVpat: 115 (60) flach KVmat: Klauen Sprunggelenk 107 (51) gesch. TOTmat: TOTpat: Hinterbeinstellg. ha.eng Züchter: Bewegung lahm Hintereuterhöhe tief SNOWMAN NL 388.965.513 Zentralband schwach Strichpl. vorne außen Strichpl. hinten außen Vordereuteraufh. lose Eutertiefe tief Strichlänge kurz

Optimum

GOLDWYN Fund. Euter

Nachzuchtbeschreibung 128

Super Mr. Burns RF +1.675 -0,19 +49 +0,03 +60

ZW 116 122 114 113 115 116 114 105 95 114 96 111 106 111 109 121 111 103 101 100 104 89

groß edel viel stark abfallend breit gewinkelt hoch trocken parallel gut hoch stark innen innen fest hoch lang

O-MAN

RZG 12.050Nachzuchtbeschreibung 3,37 3,25 798 SWEET VG87 RZE

ILEANDRA

Suran

113

Tendenz

Milchleistung 2/2 Töchter RZM Sicherheit

10.811399

0 Töchter 88

AMEL

STAR VG85

OBAMA VG87 IT 004990551975 BURNS RC

O-MANEuter Fund. NEBLINA VG87

Beauty

US 62.065.919 BOLIVER

HB-Nr.

JOCKO BESNE

VG87M-typ Kör. F-kg NEBLINA E-% E-kg

SUPER

Bulle

MARSHALL

DE 03 52619455 STOL JOC

Vater M-Vater M-kg

Abstammung

BEACON

HB-Nr.:

H. + Ch. , 31603 Diepenau/DE , Kaltenhöfen 2 EssernZüchter: Albus di Busoo Az. Agr. Valerio , 12020 Tarantasca/IT , Via Tasnere

Abstammung

Abstammung

Züchter: Berghorn September 2012 GbR

HB-Nr.: IT 097990030448 10/261900 / geb 30.12.2010

136

Tendenz

ZW 120 117 126 120 groß 126 edel 119 viel 112 stark 103 abfallend 106 breit 99 gewinkelt 88 hoch 117 trocken 111 parallel 112 gut 123 hoch 122 stark MANFRED 111 innen 100 100 () ()innen MARSHALL fest 107 3,23 860 hoch HERSHEY115 lang 112

Milch

+208

Fleis

NTZ:

Fitne BEF: HB-Nr.: KVpa TOTp

GZW FW

DE 08 13868499 ROUMARE

1/1

9.047 3,78 3,25 636 BEATY VG86

HL: 1.

9.047 3,78 3,25 636 2/2

JOCKO BESNE GOLDWIN

10.766 3,46 3,04 700 BAGIRA

Manare Funktionalität & Leistung Milchleistung RZG 10.766000 0 134 73% 143 Manifold Roumare +1.924 -0,21 +56 -0,04 +61 Exterieurzuchtwerte Milch Merkmal

+1937 Mkg Milchtyp

Tendenz

Nachzuchtbeschreibung 123 105

118

100

+53 Fkg

112

122

0 Töchter MW: ()

0 Töchter 88

-0,24 F%

108

124

-0,04 E%

136

Tendenz

ZW

+62 Ekg105

Körper 118 Fundament 108 Fleisch FW: () 122 Euter Grösse klein groß 111 NTZ: HKL:edel Milchcharakter derb AUS: 103 Körpertiefe wenig viel 108 Stärke schwach stark 109 Fitness FIT: () 90 Beckenneigung ansteig. abfallend Beckenbreite schmal breit BEF: FRUmat: 98 (42) MBK: 102 (68) 110 Hinterbeinwinkel steil gewinkelt 91 KVpat: 115 (60) flach KVmat: 98 (49) ZZ: hoch Klauen 101 Sprunggelenk gesch. trocken 105 TOTpat: 106 (51) TOTmat: 96 (58) PERS: Hinterbeinstellg. ha.eng parallel 101 ND: gut Bewegung lahm 109 Hintereuterhöhe tief hoch 116 Zentralband schwach stark 111 Strichpl. vorne außen innen 110 Strichpl. hinten 101 ()außen ()innen Vordereuteraufh. lose konnte mit den ersten Söhne starten. fest Der Shottle-Sohn Beacon Dazu 114 Eutertiefe tief hoch 114 zählt der Leistungsbulle Bestol, welcher ein Vollbruder vom Strichlänge kurz lang 99

MW

Vollbruder von OHG Beauty!

FW

OHG-Spitzenvererber Beauty ist. Optimum Bestol ist ein Leistungsbulle mit leichten Kalbeeigenschaften. Trotz der hohen Milchmenge werden die Töchter hohe Hintereuter haben die auch in automatischen Melksystemen problemlos funktionieren. 21

Milch

+1924

Fleis

NTZ:

Fitne BEF: KVpa TOTp

Der

Mit Ma geht a sehr h guten


LOJARD

GOLDDAY

DE 08 14821551 / geb 17.04.2011

HB-Nr.: NL 475.750.563 10/766010/ geb 02.12.2006

HB-Nr.:

RBW Zucht Neu in der Empfehlung Holsteins DE 03 49789696 LAUDAN

Bulle

LUKAS

MAGIC EX93

Milchleistung 7/6 Töchter RZM Sicherheit

HB-Nr.

RZG 4,45 Nachzuchtbeschreibung 13.848 3,40 1087 MALTA EX94 RZE

DE 08 14218839 JARDIN

Vater M-Vater M-kg

F%

DESIGN

F-kg E-%

JOCKO BESNE

M-typ Kör.

RZG 138

Nachzuchtbeschreibung 128

Milchleistung 0 116 73%

10.766010

Lonar Jardin +831

-0,12 +22 +0,09 +37

116

102

Exterieurzuchtwerte

Milchleistung 1/1 Töchter RZM Sicherheit

HB-Nr.

136

BAILEY VG87

US 61.976.649 SHOTTLE

1/1

13.941 4,41 3,42 1091 CAP EX90

HL: 1.

13.941 4,41 3,42 1091 2/2

Tendenz

MTOTO

Milchleistung RZG 10.766300 0 117 73% 137 Freddie Shottle +1.165 -0,01 +47 -0,05 +34 112

Merkmal

Tendenz

RZG 138

Nachzuchtbeschreibung 136 121

-0,20 +21 +0,07 +41

Exterieurzuchtwerte Milch +831 Mkg Milchtyp

125

100

+22 Fkg

Körper Fundament Fleisch Euter Grösse klein NTZ: Milchcharakter derb AUS: Körpertiefe wenig Stärke schwach Fitness Beckenneigung ansteig. Beckenbreite schmal BEF: FRUmat: Hinterbeinwinkel steil HB-Nr.: 10/766300 KVpat: 104 (60) flach KVmat: Klauen Sprunggelenk 92 (51) gesch. TOTmat: TOTpat: Hinterbeinstellg. ha.eng Bewegung lahm Hintereuterhöhe tief Zentralband schwach Strichpl. vorne außen Strichpl. hinten außen Vordereuteraufh. lose Eutertiefe tief Strichlänge kurz

99

118

124

klein derb wenig schwach ansteig. schmal steil flach gesch. ha.eng lahm tief schwach außen ()außen lose tief kurz

116

136

MW

Jenkins

112

124

+0,09 E%

Tendenz

ZW 99 118 116 134 113 95 104 113 96 108 85 121 97 104 117 124 107 108 97 129 130 114

FW

101 (43) 118 (40) 120 (51)

Milchleistung 103 116 76%

Exterieurzuchtwerte Milch Merkmal

Tendenz

+1165 Mkg Milchtyp

136

RZG 137

106

88

100

+47 Fkg

112

124

-0,05 E%

115

119

Optimum

22

113

0 Töchter 88

klein derb wenig schwach ansteig. schmal steil flach gesch. ha.eng lahm tief schwach außen ()außen lose tief kurz

MW

125

100

112

124

136

Tendenz

groß edel viel stark abfallend breit gewinkelt hoch trocken parallel gut hoch stark innen ()innen fest hoch lang

FW

ZW 115 119 125 113 111 107 113 107 105 102 97 114 112 112 124 110 104 94 98 115 107 95

FIT MW

Milch

+986 Mk Fleisch NTZ:

Fitness BEF: KVpat: TOTpat:

136

DE 03 49652680 BANDERAS

Tendenz

ZW

+34 Ekg106

Töchterl 100Tg 1.Lakt 2.Lakt

HB-Nr.:

1

VALENTIN

JOCKO BESNE MADEIRA 13

Nachzuchtbeschreibung 118 105

124

Exterieurzuchtwerte Tendenz

()

117

104

53 Töchter 88

klein derb wenig schwach ansteig. schmal steil flach gesch. ha.eng lahm tief schwach außen außen lose tief kurz

FIT

Optimum

126

GZW FW

Milchleistung RZG 10.635210 75 135 89% 133 Encino Banderas +2.093 -0,46 +34 -0,02 +69 Merkmal Milchtyp Körper Fundament Euter Grösse Milchcharakter Körpertiefe Stärke Beckenneigung Beckenbreite Hinterbeinwinkel Klauen Sprunggelenk Hinterbeinstellg. Bewegung Hintereuterhöhe Zentralband Strichpl. vorne Strichpl. hinten Vordereuteraufh. Eutertiefe Strichlänge

113

110 113 FW: () 126 groß 122 HKL:edel 104 viel 98 stark 102 FIT: () 106 abfallend breit 101 MBK: 98 (68)102 gewinkelt ZZ: hoch 106 trocken 103 PERS: parallel 107 ND: gut 112 hoch 111 stark BELLWOOD 106 innen 111 106 () ()innen PROJECTOR fest 121 hoch ELLIE GP84 131 lang 100

ENDERAS

Enderas

Nachzuchtbeschreibung 127

Exterieurzuchtwerte Tendenz

ZW

+37 Ekg 121

0 Töchter MW: ()

Körper Fundament Fleisch Euter Grösse klein NTZ: Milchcharakter derb AUS: Körpertiefe wenig Stärke schwach Fitness Beckenneigung ansteig. Beckenbreite schmal BEF: FRUmat: 112 (42) Hinterbeinwinkel steil DE 06 62670120 / geb 20.12.2006 KVpat: 110 (59) flach KVmat: 103 (50) Klauen Sprunggelenk 111 (49) gesch. TOTmat: TOTpat: 113 (59) Hinterbeinstellg. ha.eng Züchter: Christ Lothar , 35285 Gemünden Bewegung lahm Hintereuterhöhe tief ENCINO US 60.301.421 MARSHALL Zentralband schwach Strichpl. vorne außen ECONEO ET Strichpl. hinten () ()außen Vordereuteraufh. lose Eutertiefe tief Strichlänge kurz

MYLADY

110

MALEIKA

Merkmal Milchtyp Körper Fundament Euter Grösse Milchcharakter Körpertiefe Stärke Beckenneigung Beckenbreite Hinterbeinwinkel Klauen Sprunggelenk Hinterbeinstellg. Bewegung Hintereuterhöhe Zentralband Strichpl. vorne Strichpl. hinten Vordereuteraufh. Eutertiefe Strichlänge

Tendenz

Nachzuchtbeschreibung 126

0 Töchter

-0,01 F%

Optimum

Optimum

Milchleistung RZG 10.766432 0 119 73% 134 Goldday Bolton +1.366 -0,13 +43 -0,08 +38

126

125 122 FW: () 126 groß 133 HKL:edel 113 viel 113 stark 109 FIT: () 98 abfallend breit MBK: 97 (70) 104 gewinkelt 93 ZZ: hoch 114 trocken 113 PERS: parallel 104 ND: gut 123 hoch 119 stark 114 innen 100 innen 103 fest 119 hoch 125 lang 106

Mac Shottle +1.308 -0,08 +46 -0,12 +32

134

groß edel viel stark abfallend breit gewinkelt hoch trocken parallel gut hoch stark innen ()innen fest hoch lang

Gobolt

122

46 Töchter MW: ()

0 Töchter 88

-0,12 F%

DURHAM Fund. Euter

14.540 4,03 3,28 1063 RAPTURE EX92

Milchleistung 81 118 90%

10.635357 Goldwin O-Man +986

10.506351

0 Töchter 100

12.526 3,89 3,58 936 2/2

MANFRED

M-typ Kör.

Optimum

Nachzuchtbeschreibung 133

Exterieurzuchtwerte 88

RZE

Vater 3,58 936 M-Vater12.526 M-kg3,89F% F-kg DAISY E-% EX92 E-kg

CHAMPION

10.342 3,56 3,17 696 BLISS VG89

Freeshot

Tendenz

125

ZW 116 102 122 125 groß 115 edel 113 viel 94 stark 96 abfallend 110 breit 89 gewinkelt 92 hoch 106 trocken 115 parallel 107 gut 121 hoch 111 stark MANFRED 120 innen 115 innen DIE HARD116 fest 112 hoch FLO 128 lang 94

FREESHOT

Optimum

122

STORM

RZG Nachzuchtbeschreibung 12.096 4,89 3,32 993 GYPSY VG88

US 61.361.722 O-MAN

DESTINY VG87 1/1

GRAND

TWINE VG86

Goldday

0 Töchter

Merkmal Tendenz 88 100 112 124 Milchtyp Körper Fundament Euter Grösse klein Milchcharakter derb Körpertiefe wenig Stärke schwach Beckenneigung ansteig. Beckenbreite schmal Hinterbeinwinkel steil DE 06 66042775 / geb 01.05.2011 Klauen flach Sprunggelenk gesch. Hinterbeinstellg. ha.eng Züchter: Diamond Genetics , 8016 Zwolle/ NL Bewegung lahm Hintereuterhöhe tief US 60.996.956 O-MAN Zentralband schwach Strichpl. vorne außen FANNY Strichpl. hinten außen Vordereuteraufh. lose Eutertiefe tief Strichlänge kurz

Abstammung

CA 10.705.608 JAMES

Bulle

LANCELOT Fund. Euter

E-kg

GOLDWYN

HL: 1.

Lojard

Merkmal Milchtyp Körper Fundament Euter Grösse Milchcharakter Körpertiefe Stärke Beckenneigung Beckenbreite Hinterbeinwinkel Klauen Sprunggelenk Hinterbeinstellg. Bewegung Hintereuterhöhe Zentralband Strichpl. vorne Strichpl. hinten Vordereuteraufh. Eutertiefe Strichlänge

Abstammung

LONAR

September 2012

Züchter:

Abstammung

Abstammung

Züchter: Ehrmann GbR , 88299 Leutkirch-Haid

1

100

112

124

136

groß edel viel stark abfallend breit gewinkelt hoch trocken parallel gut hoch stark innen innen fest hoch lang

GZW ()

Tendenz

ZW 105 124 117 104 117 104 111 114 101 111 76 121 89 112 115 101 100 114 104 102 96 98

Milch

+2093 M Fleisch NTZ:

Fitness BEF: KVpat: TOTpat:


FIBRAX

MIND RED Pp

IT 019500355190 / geb 08.01.2003

HB-Nr.: DE 05 10/505974 36822008 / geb 28.11.2010

HB-Nr.:

Neu in der Empfehlung Holsteins RBW Zucht

IT 017012027420 PATRON

Bulle

Milchleistung 2/2 Töchter RZM Sicherheit

HB-Nr.

RZE

Vater 3,63 783 M-Vater 10.133 M-kg4,10F% F-kg MARBEA E-% E-kg

HL: 5.

MAGNITUDE Fund. Euter

10.976 4,04 3,42 818

Fibrax

BERTA

Milchleistung 6863 124 97%

10.505974

RZG 132

Step Tugolo +1.203 -0,09 +40 +0,06 +47

104

102

Exterieurzuchtwerte Merkmal Milchtyp Körper Fundament Euter Grösse Milchcharakter Körpertiefe Stärke Beckenneigung Beckenbreite Hinterbeinwinkel Klauen Sprunggelenk Hinterbeinstellg. Bewegung Hintereuterhöhe Zentralband Strichpl. vorne Strichpl. hinten Vordereuteraufh. Eutertiefe Strichlänge

Tendenz

114

100

112

124

136

121

klein derb wenig schwach ansteig. schmal steil flach gesch. ha.eng lahm tief schwach außen außen lose tief kurz

Tendenz

Merkmal

+1203 Mkg Milchtyp

Milchleistung RZG 10.917430 0 125 71% 142 Camary ISY Carmano +1.323 -0,05 +51 +0,06 +51

Nachzuchtbeschreibung 118

Tendenz

113

115

100

+40 Fkg

112

110

0 Töchter MW: ()

6.863 Töchter 88

-0,09 F%

112

124

+0,06 E%

136

Tendenz

Milch

ZW

+47 Ekg 113

+1369

115 112 FW: () 110 groß 119 HKL:edel 111 viel 100 stark 99 FIT: () 98 abfallend breit 112 MBK: 101 (78) 104 gewinkelt ZZ: hoch 112 trocken 103 PERS: parallel 103 ND: gut 111 hoch 106 stark 108 innen 96 innen 97 fest 107 hoch 111 lang 107

103 (86) 108 (87) 117 (92)

Fleis

NTZ:

Fitne BEF: KVpa TOTp

103

107

117

120

0 Töchter

Merkmal Tendenz 88 100 Milchtyp Körper Fundament Euter Grösse klein Milchcharakter derb Körpertiefe wenig Stärke schwach Beckenneigung ansteig. Beckenbreite schmal Hinterbeinwinkel NL 535.216.372 / gebsteil 30.07.2010 Klauen flach Sprunggelenk gesch. Hinterbeinstellg. ha.eng Züchter: Bewegung lahm Hintereuterhöhe tief DESTRY RC US 138.122.625 Zentralband schwach Strichpl. vorne außen Strichpl. hinten ()außen Vordereuteraufh. lose Eutertiefe tief Strichlänge kurz

112

124

136

Tendenz

ZW 103 107 117 120 groß 108 edel 102 viel 98 stark 100 abfallend 93 breit 109 gewinkelt 89 hoch 116 trocken 106 parallel 108 gut 113 hoch 108 stark JAMES 105 innen 110 ()innen DURHAM100 fest 115 3,39 955 RC hoch RAE EX90 124 lang 98

DERTOUR RED

Abstammung

RZG 134

Nachzuchtbeschreibung 122

Exterieurzuchtwerte

MW

BERTA VG87

Optimum

GOLDWYN RAE EX92 2/1

12.247 4,41

DE 05 35610229 MALVOY RED

7.940 3,73 3,48 572 BONNIE VG89

HL: 1.

7.940 3,73 3,48 572 1/1

Dertour

klein derb wenig schwach ansteig. schmal steil flach gesch. ha.eng lahm tief schwach außen außen lose tief kurz

100

112

Züchter: Grothaus-Nölker GbR , 32289 Rödinghausen

FIT MW

TABLEAU RED DE 07 68555470 TALENT RC

GZW FW

DOLDE VG87

() ()

4/4

() ()

STORM FABER RED

9.913 4,59 3,88 840 DOLORES VG87

DE 05 35139484

Tabano

Nachzuchtbeschreibung 136 108

112

122

136

0 Töchter 88

HB-Nr.:

BACCULUM RED

Exterieurzuchtwerte Tendenz

TABANO

HB-Nr.: DE 05 10/599474 36764377 / geb 01.03.2011

MARMAX RC

12.630 4,09 3,39 944 JADEN

Milchleistung RZG 10.599474 0 117 73% 133 Destry RF Malvoy +921 -0,27 +15 +0,15 +44

Töchterleistung 100Tg 3.715 Tö. 1.Lakt 255 Tö. 2.Lakt 65 Tö.

FW

1/1

Optimum

RIVERLAND Fund. Euter

Optimum

Can Be

Merkmal Milchtyp Körper Fundament Euter Grösse Milchcharakter Körpertiefe Stärke Beckenneigung Beckenbreite Hinterbeinwinkel Klauen Sprunggelenk Hinterbeinstellg. Bewegung Hintereuterhöhe Zentralband Strichpl. vorne Strichpl. hinten Vordereuteraufh. Eutertiefe Strichlänge

BACCULUM RED

Kör.

ASTA

Milchleistung 0 127 73%

Körper Fundament Fleisch Euter Grösse klein NTZ: Milchcharakter derb AUS: Körpertiefe wenig Stärke schwach Fitness Beckenneigung ansteig. Beckenbreite BEF: +0% schmal FRUmat: Hinterbeinwinkel steil KVpat: 102 (95) flach KVmat: Klauen Sprunggelenk 87 (92) gesch. TOTmat: TOTpat: Hinterbeinstellg. ha.eng Bewegung lahm Hintereuterhöhe tief Zentralband schwach Strichpl. vorne außen Strichpl. hinten außen Vordereuteraufh. lose Eutertiefe tief Strichlänge kurz

Optimum

SEPTEMBER RC

RZG 12.396 Nachzuchtbeschreibung 4,57 3,35 982 MAY VG88 P RZE

ADRIANA GP83 Pp LAWN BOY RED Pp Vater DE 05 35139474 GP84 M-typ M-Vater M-kg F% F-kg AMELIE E-% E-kg

Exterieurzuchtwerte Milch

ZW 104 102 114 121 107 102 92 106 105 99 101 109 109 111 113 118 103 105 100 113 122 97

groß edel viel stark abfallend breit gewinkelt hoch trocken parallel gut hoch stark innen innen fest hoch lang

JAMES

10.917382 Mitey P RF Lawn Boy P +1.369 -0,15 +44 +0,10 +56

3.715 Töchter 88

Milchleistung 2/2 Töchter RZM Sicherheit

Mind P

Nachzuchtbeschreibung 120

CA 8.930.027 GOLDWYN MIT VG85 Pp

HB-Nr.

PRELUDE

M-typ Kör.

MITEY RC P

Bulle

LUKE

RZG 3,40 Nachzuchtbeschreibung 13.062 3,36 882 STEFY

IT 019500095777 TUGOLO

DIVA VG86 5/5

BLACKSTAR *TD

SHELLY VG88

Abstammung

STEP

Pieve D'Olmi-Cremona/IT , AZ. S. Fiorano Züchter: Heckmann Hubert , 33428 Harsewinkel/DE , Sassenberger St.

Abstammung

Abstammung

Züchter: Soldi September 2012Igino E Francesco

124

136

Tendenz

groß edel viel stark abfallend breit gewinkelt hoch trocken parallel gut hoch stark innen innen fest hoch lang

ZW 108 112 122 136 119 107 99 99 92 107 93 114 106 107 122 128 128 111 117 123 127 110

Milchleistung RZG 10.996737 0 122 73% 133 Tableau Carmano +1.478 -0,31 +33 +0,01 +51 Exterieurzuchtwerte Milch Merkmal

+921 Mkg Milchtyp

Tendenz

Nachzuchtbeschreibung 124 112

104

100

+15 Fkg

Körper Fundament Fleisch Euter Grösse klein NTZ: Milchcharakter derb AUS: Körpertiefe wenig Stärke schwach Fitness Beckenneigung ansteig. Beckenbreite BEF: -9% schmal FRUmat: Hinterbeinwinkel steil KVpat: 108 (59) flach KVmat: Klauen Sprunggelenk gesch. TOTpat: 109 (49) TOTmat: Hinterbeinstellg. ha.eng Bewegung lahm Hintereuterhöhe tief Zentralband schwach Strichpl. vorne außen Strichpl. hinten außen Vordereuteraufh. lose Eutertiefe tief Strichlänge kurz

112

116

0 Töchter MW: ()

0 Töchter 88

-0,27 F%

124

124

+0,15 E%

113 (43) 118 (50) 110 (59)

136

Tendenz

ZW

+44 Ekg 112

104 124 FW: () 116 groß 107 HKL:edel 108 viel 100 stark 93 FIT: () 102 abfallend breit 102 MBK: 97 (70) 96 gewinkelt ZZ: hoch 102 trocken 121 PERS: parallel 112 ND: gut 116 hoch 116 stark 113 innen 105 innen 108 fest 108 hoch 107 lang 102

Optimum

23

Milch

+1478

Fleis

NTZ:

Fitne BEF: KVpa TOTp


TABLE BOY Red

ELTINI

DE 03 54798011 / geb 26.04.2011

HB-Nr.: DE 06 10/996740 62849449 / geb 21.04.2007

HB-Nr.:

RBW Zucht Neu in der Empfehlung Holsteins

TABLEAU RED DE 07 68555470 TALENT RF

Milchleistung 4/4 Töchter RZM Sicherheit

HB-Nr.

RZG Nachzuchtbeschreibung 9.913 4,59 3,88 840 DOLORES RZE

Vater M-Vater 8.146 M-kg3,66F%3,52 576 F-kg EASY E-% E-kg

HL: 1.

9.700 3,58 3,62 643 4/3

TableRahmen Boy & Leistung Milchleistung 0 126 73%

103

112

Exterieurzuchtwerte Tendenz

100

112

124

klein derb wenig schwach ansteig. schmal steil flach gesch. ha.eng lahm tief schwach außen außen lose tief kurz

136

Tendenz

groß edel viel stark abfallend breit gewinkelt hoch trocken parallel gut hoch stark innen innen fest hoch lang

EASTROG

Merkmal

Nachzuchtbeschreibung 108 104

94

100

+20 Fkg

107

110

39 Töchter MW: ()

0 Töchter 88

-0,54 F%

RUDOLPH Fund. Euter

112

124

+0,03 E%

136

Tendenz

ZW

+61 Ekg104

Körper 94 Fundament 107 Fleisch FW: () 110 Euter Grösse klein groß 101 NTZ: HKL:edel Milchcharakter derb AUS: 102 Körpertiefe wenig viel 94 Stärke schwach stark 94 Fitness FIT: () 112 Beckenneigung ansteig. abfallend Beckenbreite schmal breit 89 BEF: FRUmat: 93 (42) MBK: 111 (70) 101 Hinterbeinwinkel steil gewinkelt KVpat: 117 (60) flach KVmat: 116 (51) ZZ: hoch Klauen 103 Sprunggelenk 103 (51) gesch. TOTmat: trocken 105 TOTpat: 108 (58) PERS: Hinterbeinstellg. ha.eng parallel 96 ND: gut Bewegung lahm 106 Hintereuterhöhe tief hoch 108 Zentralband schwach stark 100 Strichpl. vorne außen innen 104 Strichpl. hinten außen innen 107 Vordereuteraufh. lose fest 107 Table Boy ist ein Tableau-Sohn der mit einer hohen Eutertiefe tief wertvolle Bereicherung der Rotbuntzucht hoch 106 Leistungsbereitschaft eine Strichlänge kurz lang 88

DE 08 12879429 EAGLE *TM

Milch

+1341 M Fleisch NTZ:

Fitness BEF: KVpat: TOTpat:

Der Milchmacher!

Züchter: Starkmann Georg , 87675 Stötten , Bachtal 2 Abstammung

RZG 119

LUKE

M-typ Kör.

HUSOLD

darstellt. Table Boy geht über Lawn Boy auf Faber zurück. Mit seiner

Optimum hohen Milchmenge positiven Eiweißvererbung spreizt er das HB-Nr.: DE 08 10/435187 14662067 /und gebeiner 10.02.2011

Optimum

EASTON

RZE

F-kg BONNY E-% E-kg

F%

Tendenz

+1691 Mkg Milchtyp

FACTOR RC

RZG 3,88 Nachzuchtbeschreibung 15.073 3,43 1102 ROSALIE GP84

DE 06 61406131 LENTINI RC *TD

Exterieurzuchtwerte Milch

ZW 117 103 112 120 109 117 98 91 101 101 99 96 114 102 106 123 119 115 118 107 103 102

DE 09 46061021 / geb 13.02.2011

Milchleistung 3/3 Töchter RZM Sicherheit

Elayo Lentini RF +1.341 -0,36 +23 -0,05 +41

120

STOLLBERG

VIENNA EX90

Milchleistung 59 115 85%

10.996406

0 Töchter 88

IT 004902063469 STADEL RED

Vater M-Vater M-kg

Eltini

Nachzuchtbeschreibung 121 117

BLACKY

FABEREuter RED Fund.

9.455 3,98 3,45 631 ELI

RZG 133

10.996740 Tableau Lawn Boy P +1.691 -0,54 +20 +0,03 +61 Merkmal Milchtyp Körper Fundament Euter Grösse Milchcharakter Körpertiefe Stärke Beckenneigung Beckenbreite Hinterbeinwinkel Klauen Sprunggelenk Hinterbeinstellg. Bewegung Hintereuterhöhe Zentralband Strichpl. vorne Strichpl. hinten Vordereuteraufh. Eutertiefe Strichlänge

HB-Nr.

BACCULUM

M-typ Kör.

ELAYO RED

Bulle

FABER RED

DE 03 52118544 LAWN BOY RED Pp

SUNNY 3/2

STORM

DOLDE VG87

Abstammung

Bulle

September 2012

Züchter:

EARNEST ET

Fett-Eiweißverhältnis wesentlich. Table Boy läßt große, spätreife, milchtypische Töchter erwarten, die sich auf korrekten Fundamenten bewegen und beste Euter zeigen Wangen-Laudorf Diese zeichnen sich durch eine sehr Züchter: Winfried Jocham, ausgeprägte Hintereuterhöhe, eine deutliches Zentralband sowie einen gute Euterhöhe aus. Die Striche sind ideal gestellt und ausreichend lang. Table Boy läßt leichtere Geburten, sehr gute Melkbarkeit und gute HURAY DE 09 35830301 HUSSLI HUSUM Eutergesundheit erwarten, auch in der Nutzungsdauer zeigt er mit 120 einen sehr guten Wert. Table Boy kann vor allem zur LAURA SIRAY2012 Leistungssteigerung und Rahmenverbesserung breit September in der Rotbuntzucht eingesetzt werden.

Abstammung

Abstammung

Züchter: Dobbelhoff-Blome GbR , Bersenbrück

1

HB-Nr.: KK:

1 A

DAISY ETin der Empfehlung PRESTON RBW Zucht neu Braunvieh 6/6

DE 09 42298421 EMEROG

OTMAR

Bulle

1/1 HB-Nr. HL: 1.

EMERALD

Milchleistung 9.963 3,90 3,71 759 OTTO GENERAL *TM Töchter MW Sicherheit GZW Sicherheit Vater9.963 3,90 3,71 759 5/5 10.245 4,60 3,70 850 ORKA M-Vater M-kg F% F-kg E-% E-kg ME ZZ Per ND

Eastrog

10.435187

11.516 5,28 3,55 1017 DIANE

Milchleistung 0 135

MW

Easton Emerog +1.632 -0,24 +47 ()

-0,15 +45

Exterieurzuchtwerte Merkmal Rahmen Becken Fundament Euter Gesamtnote (EXT) Bemuskelung Kreuzhöhe Brustbreite Rumpftiefe Oberlinie Beckenlänge Beckenbreite Beckenneigung Umdreher Sprg.winkel Sprg.auspräg. Fessel Trachten Voreuterlänge Hintereuterbreite Hintereuterhöhe Zentralband Eutertiefe Voreuteraufhäng. Euterbalance Strichlänge Strichdicke Strichplatz. vo. Strichplatz. hi. Strichstell. hi. Euterreinheit Optimum

24

Tendenz

88

schwach klein wenig seicht durchhäng. kurz schmal eben hinten steil voll durchtrittig niedrig kurz schmal tief nicht ausg. tief locker gestuft kurz dünn außen außen nach außen Nebenstr.

100

112

124

FW 107 101 ()

115 102

Tendenz

voll groß viel tief erhöht lang breit abfallend mittig säbelbeinig trocken steil hoch lang breit hoch stark ausg. hoch fest geneigt lang dick innen innen nach innen reine Euter

ZW 108 104 104 105 106 101 102 102 109 91 105 111 97 104 101 95 103 104 121 106 95 108 91 95 110 82 91 111 106 103 105

Persistenz

Milchleistung 0 129

Huray FIT MW Presold +985

Exterieurzuchtwerte Milch Merkmal

+1632 Rahmen Mkg

Becken Fundament Euter Fleisch Gesamtnote (EXT) Bemuskelung NTZ: 123 Kreuzhöhe Brustbreite Rumpftiefe Oberlinie Fitness Beckenlänge BEF: Beckenbreite Beckenneigung KVpat: 106 Umdreher Sprg.winkel 103 TOTpat: Sprg.auspräg. Fessel Trachten Voreuterlänge Hintereuterbreite Hintereuterhöhe Zentralband Eutertiefe Voreuteraufhäng. Euterbalance Strichlänge Strichdicke Strichplatz. vo. Strichplatz. hi. Strichstell. hi. Euterreinheit

Tendenz

GZW FW +34 101 109

-0,02

() ()

-0,24 F%

100

+47 Fkg

(60)schwach AUS: klein wenig seicht durchhäng. kurz schmal FRUmat: eben (62) hinten KVmat: (58) steil TOTmat: voll durchtrittig niedrig kurz schmal tief nicht ausg. tief locker gestuft kurz dünn außen außen nach außen Nebenstr.

112

123 108

0 Töchter (50) MW: 135 (63)

0 Töchter 88

Töchterl 100Tg 1.Lakt 2.Lakt

136 64%

60%

-0,01 +40

() ()

Optimum

PRESIDENT

Milchleistung 8.853 4,24 3,71 704 ZITTA DENMARK Töchter MW Sicherheit GZW Sicherheit 10.409 4,19 3,79 831 4/4 6.696 3,68 3,52 481 ZEBI Vater M-Vater M-kg F% F-kg E-% E-kg ME ZZ Per ND

10.435188

0 Töchter (55)

136

Bulle

4/4 HB-Nr. HL: 2.

12.041 3,98 3,55 907 LOLINA

DE 08 13112073 PRESOLD

ZIRBEL

Leistung Husold

136 67%

63%

5/5

124

-0,15 E%

109 (39)

94 (48) 107 (55) 103 (51)

136

Tendenz

ZW

+45 Ekg 110

107 106 105 FW: 128 (53) 117 voll HKL:groß 134 (56) 89 111 viel 94 tief 98 erhöht104 (61) 99 FIT: lang 111 MBK:breit 107 (61) 99 abfallend 121 ZZ: mittig 101 (62) 98 säbelbeinig PERS: 115 (60) 83 trocken 99 ND: steil 102 (54) 99 hoch 101 lang 117 breit 107 hoch 109 stark ausg. 90 hoch 103 fest 107 geneigt 98 lang 94 dick 94 innen 100 innen 99 nach innen 97 reine Euter 106

Milch

+985 Mk Fleisch NTZ:

Fitness BEF: KVpat: TOTpat:

Milch

Mit hohem gegangen Beckenve Leistungs


VIGOR *TM

HURAY *TM

US 195.618 PRESIDENT ET (D)

ENSIGN ET *TA

VICTORIA

EVEN *TM

DE 09 39127379 VASIR

LINDE

VINOZAK *TW

Milchleistung 4/4 10.756 4,01 3,40 797 LINDA HUVIC HB-Nr. Töchter MW Sicherheit GZW Sicherheit HL: 3. Vater 12.453 3,95 3,30 903 4/4 7.476 4,07 3,76 585 LINDA M-Vater M-kg F% F-kg E-% E-kg ME ZZ Per ND

Volvo

Milchleistung 0 128

10.344430

-0,08 +37

114

104

Exterieurzuchtwerte Tendenz

98

122

0 Töchter (51) 88

100

112

124

136

Tendenz

ZW

Rahmen 109 Becken 105 Fundament 123 Euter 114 Gesamtnote (EXT) 129 Bemuskelung schwach voll 86 Kreuzhöhe klein groß 114 Brustbreite wenig viel 103 Rumpftiefe seicht tief 111 Oberlinie durchhäng. erhöht 103 Beckenlänge kurz lang 112 Beckenbreite schmal breit 104 Beckenneigung eben abfallend 95 Umdreher hinten mittig 102 Sprg.winkel steil säbelbeinig 99 Sprg.auspräg. voll trocken 118 Fessel durchtrittig steil 118 Trachten niedrig hoch 117 Voreuterlänge kurz17.04.2010 lang 115 DE 09 44346439 / geb Hintereuterbreite schmal breit 126 Hintereuterhöhe tief hoch 120 Zentralband nicht ausg. stark ausg.14 101 Züchter: Brader Werner , 87700 Memmingen/DE , Einöde Eutertiefe tief hoch 102 Voreuteraufhäng. locker fest 107 Euterbalance gestuft geneigtVINOS 105 VASIR DE 09 36949086 VINOZAK *TW Strichlänge kurz lang 105 Strichdicke dünn dick 101 GABI Strichplatz. vo. außen innen SIRAY 118 Strichplatz. hi. außen innen 107 6/5 9.786 4,28 3,71 nach 782 innen GABUNE 101 Strichstell. hi. nach außen Euterreinheit Nebenstr. reine Euter 111

Abstammung

AG VANPARI *TM

DE 09 40883503 ETPAT (M*)

LAURIS Optimum 4/4

8.638 4,31 3,93 712 LAURA

HL: 4.

9.265 4,51 3,99 788 5/5

Vanpari *TM

10.354130

Milchleistung 0 126

Vasir Etpat (M*) +792

EMSTAR (M) SIRAY

12.041 3,98 3,55 907 LOLINA

Tendenz

Rahmen Becken Fundament Euter Gesamtnote (EXT) Bemuskelung Kreuzhöhe Brustbreite Rumpftiefe Oberlinie Beckenlänge Beckenbreite Beckenneigung Umdreher Sprg.winkel Sprg.auspräg. Fessel Trachten Voreuterlänge Hintereuterbreite Hintereuterhöhe Zentralband Eutertiefe Voreuteraufhäng. Euterbalance Strichlänge Strichdicke Strichplatz. vo. Strichplatz. hi. Strichstell. hi. Euterreinheit

+0,00 +33

+0,05 +32

104

109

105 116

0 Töchter (56) 88

schwach klein wenig seicht durchhäng. kurz schmal eben hinten steil voll durchtrittig niedrig kurz schmal tief nicht ausg. tief locker gestuft kurz dünn außen außen nach außen Nebenstr.

MW 128 (60)

Optimum

LAURA

SIRAY

100

112

124

136

DE 08 12399079 PRONTO II

POLARIS

Bulle

Milchleistung Töchter MW

HB-Nr.

Vater M-Vater M-kg

F%

ENSIGN ET *TA

POLLY Sicherheit

F-kg

E-%

Tendenz

voll groß viel tief erhöht lang breit abfallend mittig säbelbeinig trocken steil hoch lang breit hoch stark ausg. hoch fest geneigt lang dick innen innen nach innen reine Euter

FW 100 (48)

Milchleistung 10.435136 0 127 63% Huray *TM Pronto II +1.047 -0,17 +30

Exterieurzuchtwerte Milch Merkmal

+1224 Rahmen Mkg

Tendenz

E-kg

ZW 106 101 118 123 123 94 108 96 99 100 107 99 92 106 98 107 117 100 123 103 113 100 107 111 100 85 106 115 108 103 107

PRELUDE *TA GZW Sicherheit TWIN ME ZZ Per ND

132 68% -0,02 +36

104

100

93

120 112

0 Töchter (55) MW: 128 (60)

0 Töchter 88

112

124

136

Tendenz

ZW

-0,22 F% +32 Fkg -0,08 E% +37 Ekg102 Becken 110 Fundament 106 Euter Fleisch FW: 100 (48) 107 Gesamtnote (EXT) 115 Bemuskelung schwach voll 83 NTZ: 101 (53) klein AUS: 107 (35) HKL:groß 91 (51) 105 Kreuzhöhe Brustbreite wenig viel 92 Rumpftiefe seicht tief 97 Oberlinie durchhäng. erhöht116 (58) 104 Fitness FIT: Beckenlänge kurz lang 102 BEF: 97 (46) MBK:breit 114 (58) 102 Beckenbreite schmal FRUmat: Beckenneigung eben 113 KVpat: 95 (62) KVmat: 104 (52) ZZ: abfallend Umdreher hinten mittig104 (59) 99 Sprg.winkel steil säbelbeinig TOTpat: 97 (57) TOTmat: 102 (47) PERS: 98 (56) 98 Sprg.auspräg. voll trocken 113 ND: steil 122 (49)102 Fessel durchtrittig Trachten niedrig hoch 103 Voreuterlänge kurz08.04.2009 lang 117 HB-Nr.: DE 09 10/354130 43506504 / geb Hintereuterbreite schmal breit 106 Hintereuterhöhe tief hoch 113 Zentralband nichtFichtl, ausg. stark ausg. 99 Züchter: Georg Kaltental-Oberzell Eutertiefe tief hoch 99 Voreuteraufhäng. locker fest 95 Euterbalance gestuft geneigt 90 HURAY *TM DE 09 35830301 HUSSLI HUSUM Strichlänge kurz lang 90 Strichdicke dünn dick 107 LAURA Strichplatz. vo. außen innen SIRAY 101 Strichplatz. hi. außen innen 108 5/5 12.041 3,98 3,55 907 LOLINA 105 Strichstell. hi. nach außen nach innen Euterreinheit Nebenstr. reine Euter 105

HUMAX

KOBRA Optimum

DE 09 32452673 DENMARK *TM

8/8

13.629 4,24 3,70 1082 KRONE

HL: 5.

15.208 4,75 3,65 1277 4/4

Kuhfamilie Humax

132 69%

65%

Exterieurzuchtwerte Merkmal

HUSUM

Huronto

133 64%

60%

Vigor *TM Vasir +1.224 -0,22 +32 Merkmal

DE 09 35830301 HUSSLI

neu in der Empfehlung Braunvieh RBW Zucht 3/3 11.567 3,94 3,70 884 VERONICA 5/5 12.041 3,98 3,55 907 LOLINA

September 2012

Bulle

Abstammung

Züchter: Helmut Schöllhorn, Ummendorf

Abstammung

Abstammung

Züchter: Hartmann Gottfried , 87647 Kraftsried/DE , Schwinlang 19

Merkmal

+792 Mkg Rahmen

Becken Fundament Euter Fleisch Gesamtnote (EXT) Bemuskelung NTZ: 95 Kreuzhöhe Brustbreite Rumpftiefe Oberlinie Fitness Beckenlänge BEF: Beckenbreite Beckenneigung KVpat: 100 Umdreher Sprg.winkel 108 TOTpat: Sprg.auspräg. Fessel Trachten Voreuterlänge Hintereuterbreite Hintereuterhöhe Zentralband Eutertiefe Voreuteraufhäng. Euterbalance Strichlänge Strichdicke Strichplatz. vo. Strichplatz. hi. Strichstell. hi. Euterreinheit

Tendenz

+0,00 F%

100

NTZ:

Fitne BEF: KVpa TOTp

HB-Nr.: KK:

PATRICK (M) 13.777 4,05 3,57 1051 KAPRI

130 67%

-0,04 +27

+33 Fkg

(62)schwach AUS: klein wenig seicht durchhäng. kurz schmal FRUmat: eben (64) hinten KVmat: (61) steil TOTmat: voll durchtrittig niedrig kurz schmal tief nicht ausg. tief locker gestuft kurz dünn außen außen nach außen Nebenstr.

MW FIT 116 127(58)(63)

Fleis

TRADITION

105

112

107

107 113

0 Töchter (55) MW: 126 (65)

0 Töchter 88

+104

Exterieur Fitness

Milchleistung 10.344189 0 120 64% Huray *TM Denmark *TM +844 -0,13 +25

Exterieurzuchtwerte Milch

Milch

124

+0,05 E%

90 (49)

100 (49) 109 (58) 103 (56)

136

Tendenz

ZW

+32 Ekg106

112 109 FW: 90 (58) 111 117 voll 91 HKL:groß 89 (61) 109 viel 102 tief 99 erhöht118 (62) 100 FIT: lang 115 MBK:breit 104 (63) 104 abfallend 123 ZZ: mittig109 (64) 104 säbelbeinig PERS: 105 (62) 96 trocken 107 ND: steil 116 (53) 101 hoch 110 lang 102 breit 101 hoch 107 stark ausg. 102 hoch 107 fest 100 geneigt 99 lang 95 dick 104 innen 118 innen 110 nach innen 97 reine Euter 107

GZW FW 133 91(64) (58)

Optimum

25

Milch

+844

Fleis

NTZ:

Fitne BEF: KVpa TOTp

Top

Mit Hu Ausga höchs Milchm allen F verspr Die Eu allerdi Die St kompl werde


DE 09 35302324 EMERALD

EMORY *TM

GUNITA

JUP

Abstammung

EMERUP

EASTON

DE 08 12879429 EAGLE *TM

EARNEST ET

DAISY ET

PRESTON

RBW Zucht neu in der Empfehlung Braunvieh September 2012 GRAEFIN 6/6 11.516 5,28 3,55 1017 DIANE DE 09 40803739 DIEGO ET

ZEDER

Bulle

DENMARK *TM

Milchleistung 1/1 7.904 4,76 3,93 687 ZILLE PRONTO HB-Nr. Töchter MW Sicherheit GZW Sicherheit HL: 1. Vater7.904 4,76 3,93 687 5/5 10.073 4,50 3,63 819 ZILLER M-Vater M-kg F% F-kg E-% E-kg ME ZZ Per ND

Eudego*TM

10.354275

Milchleistung 0 125

Emerup Diego ET +682

+016 +41

+0,03 +27

104

Merkmal

88

100

112

Rahmen Becken Fundament Euter Gesamtnote (EXT) Bemuskelung schwach Kreuzhöhe klein Brustbreite wenig Rumpftiefe seicht Oberlinie durchhäng. Beckenlänge kurz Beckenbreite schmal Beckenneigung eben Umdreher hinten Sprg.winkel steil Sprg.auspräg. voll Fessel durchtrittig Trachten niedrig Voreuterlänge kurz12.02.2011 DE 08 14944522 / geb Hintereuterbreite schmal Hintereuterhöhe tief Zentralband ausg. Züchter: Karlnicht Schwarz, Argenbühl Eutertiefe tief Voreuteraufhäng. locker Euterbalance gestuft JUHUS DE 09 36432728 JUVIN Strichlänge kurz Strichdicke dünn RIVI Strichplatz. vo. außen Strichplatz. hi. außen 7/7 Strichstell. hi. nach außen Euterreinheit Nebenstr.

Abstammung

JUSOFF

ANNALENA Optimum 3/3

124

136

10.301 4,19 3,65 808 5/5

Juhus Payoff ET +511

9.938 4,27 3,44 767 ANGIE

+0,10 +26

106

113

Tendenz

Rahmen Becken Fundament Euter Gesamtnote (EXT) Bemuskelung Kreuzhöhe Brustbreite Rumpftiefe Oberlinie Beckenlänge Beckenbreite Beckenneigung Umdreher Sprg.winkel Sprg.auspräg. Fessel Trachten Voreuterlänge Hintereuterbreite Hintereuterhöhe Zentralband Eutertiefe Voreuteraufhäng. Euterbalance Strichlänge Strichdicke Strichplatz. vo. Strichplatz. hi. Strichstell. hi. Euterreinheit

schwach klein wenig seicht durchhäng. kurz schmal eben hinten steil voll durchtrittig niedrig kurz schmal tief nicht ausg. tief locker gestuft kurz dünn außen außen nach außen Nebenstr.

MW 125 (62)

26

100

112

124

136

Merkmal

+682 RahmenMkg

Tendenz

voll groß viel tief erhöht lang breit abfallend mittig säbelbeinig trocken steil hoch lang breit hoch stark ausg. hoch fest geneigt lang dick innen innen nach innen reine Euter

ZW 107 96 112 116 116 89 114 94 93 93 102 94 99 97 94 103 107 103 112 106 115 99 117 114 97 102 101 114 104 104 103

HUVIC

ZARINA Sicherheit

F-kg

E-%

E-kg

PROLINER (W*) GZW Sicherheit ZARO ME ZZ Per ND

127 62%

57%

-0,15 +26

Exterieurzuchtwerte Milch

-0,06 +28

110

100

123 112

0 Töchter (48) MW: 125 (62)

0 Töchter 88

108

112

124

136

Tendenz

Milch

ZW

+0,16 F% +41 Fkg +0,03 E% +27 Ekg 107 +903 Mk Becken 111 Fundament 114 Euter Fleisch FW: 111 (52) 107 Fleisch Gesamtnote (EXT) 110 Bemuskelung schwach voll 100 NTZ: 108 (57) klein AUS: 114 (41) HKL:groß 107 (56) 105 NTZ: Kreuzhöhe Brustbreite wenig viel 98 Rumpftiefe seicht tief 102 Oberlinie durchhäng. erhöht114 (62) 102 Fitness FIT: Fitness Beckenlänge kurz lang 104 BEF: MBK:breit 104 (61) 104 BEF: Beckenbreite schmal FRUmat: 105 (50) Beckenneigung eben abfallend 112 KVpat: 107 (60) KVmat: 105 (55) ZZ: 114 (62) KVpat: Umdreher hinten mittig 112 Sprg.winkel säbelbeinig TOTpat: 95 (56) steil TOTmat: 109 (53) PERS: 99 (59) 104 TOTpat: Sprg.auspräg. voll trocken 109 ND: Fessel durchtrittig steil 105 (54) 110 HB-Nr.: 10/435186 niedrig HB-Nr.: 1 Trachten hoch 107 kurz03.03.2010 / ET lang 107 KK: KK:Voreuterlänge DE 09 BB 44870461 / geb A Hintereuterbreite schmal breit 101 Hintereuterhöhe tief hoch 108 Zentralband nicht ausg. Schön GbR , 87499 Wildpoldsried stark ausg. 116 Züchter: Berkmiller , Frontschwenden 78 Eutertiefe tief hoch 107 Voreuteraufhäng. locker fest 102 Euterbalance gestuft geneigtJUPITER *TM 107 JULENG DE 09 36791480 JUBLEND Strichlänge kurz lang 97 Strichdicke dünn dick 86 HERIETT PLAYBOY Strichplatz. vo. außen innen 99 Strichplatz. hi. außen innen 99 4/4 10.172 4,43 3,72 829 HENRIET 101 Strichstell. hi. nach außen nach innen Euterreinheit Nebenstr. reine Euter 99

JULAU ET

DE 09 39830726 AURUM *TM

MONA Optimum 4/4

10.822 3,93 3,76 832 MONIC

HL: 3.

12.036 4,07 3,70 935 6/6

Milchleistung 0 120

Juleng Aurum *TM +559

111 1035

Tendenz

FW 111 (52)

Easton Hucos +903

10.435172

0 Töchter (51) 88

F%

Milchleistung 0 122

Julau ET

124 66%

Exterieurzuchtwerte Merkmal

111 107 106 116 122 90 110 104 115 101 108 112 93 104 108 106 101 100 109 111 113 110 106 109 103 99 104 106 102 101 98

PRONTO II

62%

-0,02 +20

ZW

PRELUDE *TA

Euterqualität

Milchleistung 0 119

Vater M-Vater M-kg

105

voll groß viel tief erhöht lang breit abfallend mittig säbelbeinig trocken steil hoch lang breit hoch stark ausg. hoch fest geneigtJUPITER lang dick innen HUSSLI innen 10.581 4,95 3,75 920 RICKY nach innen reine Euter

DE 08 13660456 PAYOFF ET

Rahmen Jusoff

Optimum

Tendenz

9.165 4,01 3,68 705 ANNBA

HL: 3.

99

0 Töchter (53)

Tendenz

HB-Nr.

10.435189

114

Exterieurzuchtwerte

Milchleistung Töchter MW

Ecos

129 67%

62%

DE 08 14146236 HUCOS

ZARA

Bulle

Abstammung

Abstammung

Züchter: Weissenhorn Klaus , 89281 Altenstadt/DE , Bergenstetten St. Nikolausst. Züchter: Sonntag GbR Josef , 88430 Rot an der Rot

Merkmal

+511 Mkg Rahmen

Tendenz

POLDI *TM 13.223 3,72 3,61 970 MONJA

123 63%

59%

+0,01 +24

Exterieurzuchtwerte Milch

GORDON *TW *TM

+0,06 +25

100

112

100

95

101

0 Töchter (47) MW: 119 (62)

0 Töchter 88

118

124

136

Tendenz

ZW

-0,02 F% +20 Fkg +0,10 E% +26 Ekg120 Becken 115 Fundament 109 Euter Fleisch FW: 98 (53) 112 Gesamtnote (EXT) 129 Bemuskelung schwach voll 108 NTZ: 100 (59) AUS: 97 (40) HKL: 99 (57) Kreuzhöhe klein groß 118 Brustbreite wenig viel 113 Rumpftiefe seicht tief 117 Oberlinie durchhäng. erhöht113 (59) 105 Fitness FIT: Beckenlänge kurz lang 119 BEF: MBK:breit 106 (60) 110 Beckenbreite schmal FRUmat: 103 (45) Beckenneigung eben abfallend 100 KVpat: 101 (61) hinten KVmat: 106 (53) ZZ: mittig 113 (60) 99 Umdreher Sprg.winkel 103 (57) steil TOTmat: säbelbeinig TOTpat: 103 (49) PERS: 111 (59) 111 Sprg.auspräg. voll trocken 96 ND: 103 (51) 109 Fessel durchtrittig steil Trachten niedrig hoch 110 Voreuterlänge kurz lang 123 Hintereuterbreite schmal breit 110 Hintereuterhöhe tief hoch 112 Zentralband nicht ausg. stark ausg. 108 Jusoff verspricht Kühe mit Eutertiefe tief hohen und festen Qualitätseutern. hoch Auch in 107 Voreuteraufhäng. fest 113 seinen Fitnesswertenlocker kann er mit hoher Persisitenz und bester Euterbalance gestuft geneigt 120 Eutergesundheit begeistern. Strichlänge kurz lang 104 Strichdicke dünn dick 107 Strichplatz. vo. außen innen 103 Strichplatz. hi. außen innen 112 Strichstell. hi. nach außen nach innen 113 Euterreinheit Nebenstr. reine Euter 104

MW FIT 114 122(62)(57)

Der Eutermacher!

Optimum

GZW FW 129 112(67)(47)

Milch

+559 Mk Fleisch NTZ:

Fitness BEF: KVpat: TOTpat:


RBW Zucht Bullenväter

September 2012

Bullenväter Fleckvieh Bullenname

Vater

GZW

MW

Vulcano

Rureif x Winnipeg

146

123

0

+1048

M kg

F-%

E-%

R

B

F

E

-0,25

-0,03

108

113

103

118

Everest

Ermut x Winnipeg

145

137

0

+1579

-0,18

-0,12

102

112

115

111

Walch

Waldbrand x Manitoba

144

126

0

+977

-0,14

+0,00

111

117

109

113

Washington

Waldbrand x Vanstein

141

130

0

+966

-0,04

+0,06

115

101

112

114

Waldfeuer

Waldbrand x Vanstein

139

125

0

+840

-0,03

+0,01

106

110

119

110

Enduro

Endo x Weinold

135

121

0

+879

-0,09

-0,09

101

99

120

110

Hall

Hades x Engadin

131

127

0

+999

-0,01

+40

105

93

109

113

Hutera *TA

Hutmann x Madera

128

130

66

+1269

-0,02

-0,1

114

94

106

111

Grimm PS

Gebalot x Weinold

124

118

0

+561

+0,04

+0,00

96

109

107

107

Bullenväter Holsteins Schwarzbunt Bulle

Pedigree

Leistungszuchtwert RZG

RZM

RZE

RZS

RZN

Milch

Exterieurwerte

F-% F-kg E-%

E-kg

Mtyp

Körp

Fund

Euter Melkb. Geb.

Beauty

Beacon x Stol Joc x O-Man

155

0

145

123

120

122 +2.151 -0,13

73

+0,03

77

116

122

114

113

98

111

Shaw

Freddie x Planet x Shottle

154

0

140

127

112

127 +2.433 -0,28

67

-0,12

69

100

130

114

120

105

108

Krunch

Freddie x Goldwin x Zade

151

0

126

130

117

133 +1.519 -0,13

49

-0,03

48

100

108

116

135

114

120

NOG Ikaro

AltaIota x Shottle x Laudan

151

0

134

131

124

125 +1.400 +0,19

77

+0,07

55

105

117

113

133

120

97

Everlasting

Snowman x Planet x Shottle

151

0

144

130

107

124 +2.254 -0,14

77

-0,03

73

114

125

116

122

105

109

Frederic

Freddie x Shottle x Blitz

149

0

129

132

137

125 +2.121 -0,26

58

-0,16

54

100

119

113

133

97

104

Headliner

Robust x Planet x Shottle

149

0

136

125

119

123 +1.603 +0,16

83

+0,03

58

102

117

117

120

96

106

Parker P

Garret x Goldwin x Paradox

142

0

125

122

135

121

+878 +0,22

58

+0,13

43

96

111

119

119

99

115

Massey

Mascol x Bret II x Manfred

147

732

131

124

126

123 +1.372 -0,01

56

+0,08

54

95

110

114

126

106

100

Mascalese

Bolton x O-Man x Adam II

145

119

137

133

114

116 +1.974 -0,17

62

-0,02

65

117

126

114

127

100

100

RZG

RZM

RZE

RZS

RZN

Bullenväter Holsteins Rotbunt Bulle

Pedigree

Leistungszuchtwert Milch

Exterieurwerte

F-% F-kg E-%

E-kg

Mtyp

Körp

Fund

Elspe

Elburn x Spencer 2 x Roumare

147

0

135

123

121

123 +1.943 -0,40

43

+0,04

70

100

106

121

Euter Melkb. Geb. 120

99

94

Snow RF

Snowman x Spencer 2 x Roumare

144

0

133

136

116

121 +1.612 -0,05

61

+0,03

58

105

118

128

129

97

99

Can Be

Camary x Carmano x O-Man

142

0

125

122

139

121 +1.323 -0,05

51

+0,06

51

103

107

117

120

104

105

Deluxo

Detox x Baxter 2 x Goldwin

136

0

122

126

111

127 +1.265 +0,19

70

-0,02

42

115

112

115

122

102

121

Bullenväter Braunvieh Bullenname

Vater

GZW

MW

M kg

F-%

E-%

R

B

F

E

Eastrog

Easton x Emerog

136

135

0

+1632

-0,24

-0,15

108

104

104

105

EXT 106

Volvo

Vigor x Vasir

133

128

0

+1224

-0,22

-0,08

109

105

123

114

129

Vanpari

Vasir x Etpat

132

126

0

+792

+0,00

+0,05

106

101

118

123

123

Eudego

Emerup x Diego

129

125

0

+682

+0,16

+0,03

111

107

106

116

122

Ecos

Easton x Hucos

127

122

0

+902

-0,15

-0,06

107

111

114

107

110

Anibal

Vigor x Mascot

122

0

+633

-0,04

+0,07

140

27


RBW Wälderzucht

September 2012

+++ Wälderzucht-Ticker +++ +++ Körnung +++

+++ Deckbullen +++

Wenn eigenes Bullenkalb Zuchtbulle werden soll à Nachfrage bei Zuchtleitung nach Pedigreezuchtwerten à zur Körung muss ein Gesamtzuchtwert von 101 erreicht werden! Gleiches gilt vor dem Zukauf eines Kalbes!

Achtung, Zuchtbetriebe: Deckbullen, auch Fleischrinderbullen müssen Zuchttiere mit Papieren sein.

+++ V o r d e r w ä l d e r t a f e l +++ Die neue Vorderwäldertafel mit der Gustavtochter Neandra in der 5. Laktation vom Betrieb Otmar Klausmann aus Oberkirnach ist da: 60 auf 50 cm, Kosten 60 D, andere Größen sind gegen Aufpreis möglich. Bitte bei Herrn Poferl 07586/920655 melden.

+++ H i n t e r w ä l d e r s t a l l t a f e l +++ Natürlich gibt es über Herrn Poferl zum gleichen Preis die Hinterwälderstalltafel mit dem bekannten Motiv der Mutterkuh mit Kalb.

+++ Vorderwälderbullenkälber +++ Bitte den Donaueschinger Markt mit noch mehr Tieren im mittleren Gewichtssegment beschicken, eine gute Nachfrage sorgt für Schwung. Nur mit einer guten Beschickung sind weiterhin gute Preise zu erzielen, beziehungsweise zu halten.

+++ S c h a u t e r m i n e +++ Vorderwälderverbandsschau am Sonntag, den 30. September in St. Märgen. Es werden etwa 65 Kühe, 10 Zuchtbullen, 2 Nachzuchten und Jungzüchter auftreten.

Das ist der rumpfige mischerbig hornlose Arinax P, 8 in Bemuskelung und 1.027 g tägliche Zunahmen stehen zu Papier und lassen gute Fleischzahlen erwarten.  (Foto RBW)

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+++ Schweiz +++ Das Treffen mit den Hinterwälderfreunden aus der Schweiz findet am Sonntag, den 23. September 2012 in 9621 Oberhelfenschwil/St. Gallen in der Schweiz statt.

+ + + Österreich + + + Alexander Lässer aus Geboltskirchen in Oberösterreich kauft den Hinterwälderbullen Ronfock zur weiteren Umzüchtung seiner Milchviehherde. Die ersten 20 F1 Töchter sind überzeugend.

+ + + Sonstige Termine + + + Badenmesse vom 8. bis 16. September 2012 mit Tierzelt. Tierbeurteilungswettbewerb am 12. oder 13. September.

+ + + H o r n l o s e H i n t er­ wälderbullen + + + Mittlerweile sind die beiden hornlosen Vererber Arinax P und Siltnax P verfügbar. Beide entstammen unterschiedlichen Blutlinien mit sehr guter Fleischveranlagung.

Das ist der quellige ebenfalls mischerbig hornlose Siltnax P, auch mit 8 in der Bemuskelung bewertet und 998 g tägliche Zunahmen aufweisend; auch er wird in der Fleischleistung Fortschritte bringen. (Foto RBW).


RBW Wälderzucht

September 2012

Hinterwälderfleisch – Neuseeland ist begeistert! S

teakfleisch eines Hinterwälderochsens hat beim diesjährigen nationalen Wettbewerb in Neuseeland einen sensationellen ersten Platz erzielt. Bereits im Jahre 2007, also vor fünf Jahren, hat ein Ochsensteak der Kreuzung Jerseymutter mal Hinterwäldervater in der Abteilung „Fleisch von Kreuzungstieren“ den Sieg davongetragen. Damals hatte Werner Gut, der Neuseeländer Hinterwälderpionier, teilgenommen. Dieses Mal war es Alex Macmillan, ein Kunde von Werner Gut. Einzige Bedingung für die Teilnahme ist eine Weidemast der Tiere ohne Kraftfutterfütterung, Alter und Geschlecht sind nicht vorgeschrieben. Vom Alter her ist es wegen der Fleischzartheit ein Ziel, dass die Tiere vor dem zweiten Winter geschlachtet werden können. In den Wettbewerb gingen 500 Steaks, die nach Herkunft bzw. Rassen in verschiedenen Kategorien bewertet wurden. Im Pedigree des Hinterwälderochsens waren die vier bekannten Besamungsbullen Arida, Hummel, Benforal und Siltben zu

finden. In der Endausscheidung lag das Hinterwälderfleisch vor dem Fleisch der Rasse Piemontese. Dies ist ein beeindruckendes Ergebnis hinsichtlich der Fleischqualität der Rasse Hinterwälder vom anderen Ende der Welt. Werner Gut hofft, dass das zu mehr Interesse an der Rasse Hinterwälder allgemein und speziell für eine Deckbullennachfrage auf Friesian- und Jerseyrinder führen dürfte. Neben dem leichten Geburtsverlauf und dem Fleischansatzvermögen der Hinterwälder können die Nachkommen nun nachweislich auch durch Fleischfülle und beste Fleischqualität überzeugen.  Dr. Maus

Stolz hält Alex Macmillan den Siegerpokal „Steak of Origin“ in Händen. Diesen hat er mit Hinterwälderochsenfleisch gewonnen.   (Foto privat)

RBW Limpurger

1. Limpurgerkalb auf der BPS Anne Willmann ist seit 1. Januar 2012 Pächterin der Prüfstation Anfang März konnte das erste Limpurger-Bullenkalb auf der Bullenprüfstation Göschweiler eingestallt werden. Bis zum ­letzten Jahr wurden vier bis fünf Limpurger auf der ­Bullenprüfstation Ravensburg-Horb geprüft, wo vor allem potentielle Fleckviehtestbullen bezüglich der Fleischleistung geprüft wurden. Da die genomische Selektion beim Fleckvieh genauere Fleischwerte bringt als die Prüfstationswerte, wurde zum Jahresende die Eigenleistungsprüfung eingestellt. Bisher ist es so, dass für die kleinen Rassen keine genomische Zuchtwertschätzung möglich ist, weil zu wenige Tiere in der Stichprobe vorhanden sind. Die Limpurger entschieden

sich, an der Fleischleistungsprüfung festzuhalten und sind nun willkommene Gäste in der bisher nur mit Vorderwäldertieren beschickten Prüfstation. Es ist immer gut, wenn man Rassen auf der Grundlage einer gleichen Umwelt miteinander vergleichen kann. Auf der Prüfstation hat es personelle Veränderungen gegeben, seit Januar 2012 hat der langjährige Betreiber Karlheinz Agostini die Station an Anne Willmann aus TitiseeNeustadt-Rudenberg verpachtet.

Wolfgang Rinn aus EichstegenRackenreute brachte das erste Limpurgerkalb auf die Bullenprüfstation Göschweiler. Mit auf dem Bild Leistunsginspektor Franz Josef Sulzmann und die Pächterin der Station, Anne Willmann aus Titisee-Neustadt-Rudenberg.  (Foto Dr. Maus)

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RBW Original Braunvieh

September 2012

Population: Das Original Braunvieh gehört in Deutschland zu den stark gefährdeten Rinderrassen. In Bayern und Baden-Württemberg werden insgesamt ca. 600 Zuchtkühe der Rasse gehalten. Derzeit gibt es in Baden-Württemberg 38 Zuchtbetriebe, welche 215 Original Braunviehkühe halten (davon 67 Mutterkühe). Besonderheiten: Das Original Braunvieh ist eine mittelrahmige Doppelnutzungsrasse mit kräftigem Knochenbau und guter Bemuskelung. Die Rasse ist langle-

Eine typische Allgäuer Original Braunviehkuh im Zweinutzungstyp

Original Braunvieh big, robust, hat eine gute Fruchtbarkeit sowie ein hohes Grundfutteraufnahmevermögen. Daher eignet sich die Rasse insbesondere für extensiv wirtschaftende Betriebe mit wenig Kraftfuttereinsatz. Im Rahmen eines Erhaltungszuchtprogrammes wird versucht, die genetische Vielfalt zu erhalten. Beim Original Braunvieh werden zwei Kategorien unterschieden: Kat. A mit nachweislich 0 % Fremdgenanteil. Kat. B mit nachweislich bis zu 12,5 % Fremdgenanteil (Niederprozentige Tiere) Geschichte: Das Original Braunvieh war die ursprünglich (original) gezüchtete Rasse des Alpenvorlandes und der Alpen. Ab 1965 begann der Verdrängungsprozess des Original Braunviehs. Die Rasse wurde mit der Einkreuzung von milchbetonten, großrahmigen Brown-Swiss-Bullen aus den USA nahezu zum Aussterben gebracht.

30

Problematisch wurde der Bestand an Original Braunvieh Mitte der 1980er Jahre. Aus diesem Grund entstand im Jahr 1988 die „Arbeitsgemeinschaft zur Erhaltung und Züchtung des Original Braunviehs im Allgäu“. Diese Interessenvertretung entwickelte sich im Jahr 1995 zum „Allgäuer Original Braunviehzuchtverein e.V.“ Im Jahre 2003 wurde der „Arbeitskreis Allgäuer Braunvieh e.V.“ gegründet. Dieser Arbeitskreis hat das Ziel, das Original Braunvieh ausschließlich auf Basis von Allgäuer Blutlinien zu erhalten (Allgäuer Braunvieh). Durch die Bemühungen der Züchter hat sich der Bestand des Original Braunviehs in Bayern und Baden-Württemberg in den letzten Jahren wieder stabilisiert. Leistung in Baden-Württemberg: Milch: 2011: 137,1 Abschlüsse 4.473 kg Milch 3,95 F-% 177 F-kg 3,39 E-% 147 E-kg

Fleisch: Bei einem Intensivmastversuch im Jahre 2003 an der LVVG Aulendorf wurden 13 Mastbullen der Rasse Original Braunvieh (Allgäuer Zuchtrichtung) gemästet. Das durchschnittliche Lebendgewicht der Bullen betrug 514,6 kg bei einem Schlachtalter von 15 Monaten. Es ergaben sich Lebenstagszunahmen von durchschnittlich 1.111  g bei einer Ausschlachtung von 58,3 % sowie hervorragender Schlachtkörper- und Fleischqualität. Sperma: Sperma von Bullen des Original Braunviehs kann über die Rinder­ union Baden-Württemberg bezogen werden. Der Einsatz von Original Braunvieh Bullen eignet sich insbesondere für extensiv wirtschaftende Betriebe, welche kein bzw. wenig Kraftfutter einsetzen und neben der Milcherzeugung auch Wert auf eine gute Fleischleistung sowie auf robuste, langlebige Kühe mit hohem Grundfutteraufnahmevermögen legen.


RBW Original Braunvieh

September 2012

Idoseus DE 08 11927065 geb. 10.6.2002 (Idol x Perseus x Gaukrol)

Wurf DE 08 01040484 geb. 4.10.1967 (Wucht x Diepold) Bei Einsatz von Original Braunviehbullen auf „moderne“ Braunviehkühe ist bei der Nachzucht mit einer gewissen Verringerung der Größe und auch der Milchleistung zu rechnen. Andererseits ist eine Verbesserung der Fleischleistung sowie, insbesondere bei extensiver Haltung, der Robustheit und Langlebigkeit zu erwarten. Original Braunvieh kann sehr gut in der Mutterkuhhaltung zur Erzeugung von mastfähigen Tieren eingesetzt werden.

Von folgenden Bullen ist derzeit genügend Sperma bei der RBW verfügbar:

Rambo DE 08 13387988 geb. 15.2.2006 (Radar x Wurf x Denzler)

Wachau DE 09 33014503 geb. 24.7.1999 (Walhall x Amkil x Nilpo ) Almut DE 08 12194027 eine Urano CH-Tochter (Schweizer Original Braunvieh)

Agent DE 09 33014514 geb. 6.3.2000 (Albert x Maxeus x Amkil)

Doppelnutzung: Name Allgäuer Linien Prodel Wurf Wachau Agent Idoseus Rambo Schweizer Linien Urano CH Rivaldo CH

HB- Nr.

Geboren

Vater

Mutters Vater

2308 2603 434626 434685 435112 435113

1965 1967 1999 2000 2002 2006

Poldi Wucht Walhall Albert Idol Radar

Fratz Diepold Amkil Maxeus Perseus Wurf

5149 5136

1991 1993

Ural CH Rival CH

Marino CH Meinrad CH

HB- Nr.

Geboren

Vater

Mutters Vater

434506 435157

1997 2006

Nirol Wino

Globus Idol

Idobus DE 09 30831007 geb. 18.12.1997 (Nirol x Globus x Perseus) Fleischproduktion

Mutterkuhhaltung: Name Allgäuer Linien Idobus Wieland

Wieland DE 08 92088725 geb. 10.2.2006 (Wino x Idol x Globus ) Fleischproduktion

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Der kurze Draht zur RBW

September 2012

Kurz (Z)

Wäldervieh Preiser (A)

Mobil 0172 / 7 47 19 34

Ruck (A) (Z)

Mobil 0172 / 9 64 52 46

(WN)

Th. Schmidt (V)

Mobil 0172 / 7 67 19 47

(A) = Allround (Z) = Zucht (V) = Vermarktung

Mobil 0172 / 2 80 60 34

ganz Nord Nord Mebus (V)

Markus Werner (A) (Z)

Mobil 0172 / 7 47 19 29

Süd

(GP)

Süd

Mobil 0172 / 7 47 19 28

Wörz Mobil 0172 / 7 67 19 42

(A)

(AA)

Fischer Mobil 0172 / 2 73 28 65

(V)

Siegfried Melzian

(GP) (WN)

Komarnycki

Mobil 0172 / 7 67 19 44

Mobil 0172 / 7 32 42 20

(V)

(V) Kurray (Z)

Ganter

Mobil 0172 / 7 25 57 78

Mobil 0172 / 7 67 19 45

Striegel (V)

(A) (Z)

Mobil 0172 / 7 47 19 30

Philipp (A) Mobil 0172 / 7 25 57 64

Weber (A) Mobil 0172 / 8 62 80 10

Schupp (A) Mobil 0173 / 3 03 61 66

Bürkle (V)

west

Mobil 0172 / 7 67 19 43

Poferl (Z) Mobil 0172 / 7 67 19 48

Zuchtleiter Fleckvieh Dr. Alfred Weidele Michael Schmidt (Zl.ass. Nord) Thomas Bidlingmaier (Zl.ass. Süd)

Zuchtleiterin Holsteins Monika Nörr

Zuchtleiter Braunvieh Dr. Alfred Weidele Alfred Heinzler (Zl.ass.)

32

Tel. Mobil Email: Mobil Tel. Email:

07586 920 622 0172 926 1920 michael.schmidt@rind.-bw.de 0172 747 1936 07586 920 625 bidlingmaier@rind-bw.de

Mobil 0172 747 1931 07586 920 624 Tel. Email: noerr@rind-bw.de Tel. Mobil Tel. Email:

07586 920 622 0172 712 2835 07586 920 626 heinzler@rind-bw.de

Vermarktungsleiterin Christine Sanker

Zuchtleiter Wäldervieh Dr. Franz Maus

Zuchtleiter Fleischrinder Dr. Thomas Schmidt

Martin Piecha

Zuchtleiter Limpurger Dieter Kraft

Tel. Fax Mobil Mail

07586 920 623 07351 429 0181 0172 726 8645 sanker@rind-bw.de

07721 913 5352 Tel. 07721 913 6931 Fax: Email: f.maus@lrasbk.de Tel. Mobil: Email: Mobil: Fax:

07525 942 313 und 315 0173 321 52 63 Fleischrinder@rind-bw.de 0173 320 97 10 07525 942 460

07904 7007 519 Tel. 07904 7007 555 Fax. Email: Limpurger@rind-bw.de


Der kurze Draht zur RBW

September 2012 Name / Bem. Anja Bauer Klaus-Peter Bürkle Nutzkälber Süd Schlachtvieh Süd Albert Fischer Martin Ganter BIO Hol Martin Kohnle Export Agro Service Ignaz Komarnycki Auktionator Franz Kurray Otto Kurz Dieter Mebus BIO Flv Nutzkälber Nord Siegfried Melzian Reklamationen Gregory Penière Anika Philipp

Mathias Poferl Jersey, Schauen Arena Hohenlohe Alfred Preiser Joachim Rößler Matthias Ruck Michael Schmidt Zuchtleitungsassistent Nord Thomas Schmidt Auktionator Schlachtvieh Nord Matthias Schupp Rudolf Striegel Otto Weber BIO Brv

Mobil / Fax / Telefon Mobil: 0172 767 1941 Fax: 0791 72045 Mobil: 0172 767 1943 Fax: 07570 951 165

Email bauer@rind-bw.de

Zuständigkeitsgebiet Zuchtberatung Baden-Württemberg Nicht-Zuchtbetriebe

buerkle@rind-bw.de

Vermarktung: FN, SIG, BL, westl. RV (Westl. der B30) Boms, Ebersbach-Musbach, Eichstegen, Ebenweiler, Fleischwangen, Fronreute, Guggenhausen, Riedhausen, Hoßkirch, Berg, Aulendorf, Wolpertswende, Wilhelmsdorf, Horgenzell Vermarktung: GP, WN, HDH

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RBW vermarktung

Nutzkälber Am Nutzkälbermarkt entwickelten sich in den letzten Monaten sehr verkäuferfreundliche Preise. Nach den etwas schwächeren Märkten im Februar auf-

jeweils deutlich über den Durchschnittspreisen liegen, so dass Spitzenqualitäten bei den Fleckviehbullenkälbern derzeit auf den Auktionen bis zu 8 D/kg (ohne MwSt.) kosten.

September 2012

zu ermöglichen und hoffen auf Ihr Verständnis, dass das derzeitige Vermarktungsgeschehen aufgrund der Schmallenberg-Problematik nur begrenzt stattfinden kann.

Aus der Vermarktung grund des plötzlichen und massiven Kälteeinbruchs konnten kontinuierlich steigende Preisen für die Nutzkälber registriert werden. Auch weiterhin bedingen die sehr gute Nachfrage, die geringe Kälberzahlen am Markt und die positive Entwicklung auf dem Schlachtviehmarkt Spitzenpreise für Bullenkälber aller Rassen. Trotz des im Vergleich knappen Kälberangebotes kaufen die Kunden aber weiterhin sehr qualitätsbewusst, denn nur junge und altersgemäß entwickelte Kälber lassen wirtschaftliche Mastleistungen erwarten. Gut entwickelte Kälber erlösen Preise, die

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Export

Auktionen

Mit dem Auftreten des Schmallenberg-Virus Ende des letzten Jahres haben wichtige Drittländer den Import von deutschen Zuchttieren beschränkt bzw. untersagt. Aktuelle Untersuchungsergebnisse weisen darauf hin, dass sich ebenfalls baden-württembergische Rinder zurzeit in einer Phase der Durchseuchung befinden, so dass auch nach langwierigen Verhandlungen nur sehr begrenzt und unter ein Vielzahl von Auflagen Exporte durchgeführt werden können. Wir stehen nichts desto trotz weiterhin in Verhandlungen um Ihnen bald möglichst ein belebtes Exportgeschäft

Auf unseren Zuchtviehauktionen erlösten gute Jungkühe ansehnliche Preise. In Anlehnung zum Kälbermarkt zeigt sich ebenfalls eine sehr gute Nachfrage und qualitätsbewusstes Kaufen der inländischen wie ausländischen Kunden. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend auch im Herbst weiter fortsetzen wird. Unsere Großvieh- und Kälbermärkte leben von einem großen Auftrieb mit hochwertigen Tieren, damit die Auktionen bei regionalen wie überregionalen Kunden entsprechend Beachtung finden. C. Sanker


RBW Fleischrinderzucht

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Am 18. Juli trafen sich bei Familie Sauer in Dielheim unsere Charolais-Züchter, Friedrich Averbeck und Rudolf Koas vom Bundesverband waren auch dabei. Fotograf: Luciana da Costa Sousa

Rasseversammlung in Leonberg V

on positiven Zahlen für Charolais, aber auch von zunehmenden Herdbuchzahlen der RBW für Fleckvieh, Salers und Blonde d’Aquitaine konnte der Zuchtleiter Dr. Schmidt anlässlich der Rasseversammlung der Charolais-, Fleckvieh-, Salers- und Blonde d’Aquitaine-Züchter am 26. April 2012 in Leonberg berichten. Nahezu 7.000 Kopf an Charolais-Rindern zählt aktuell die HIT-Datenbank für Baden-Württemberg, darunter 2.327 Kühe. Damit, und auch mit ihren 552 Herdbuch-Kühen, steht diese Rasse bei uns hinter Angus und Limousin, jedoch weiterhin deutlich vor Galloway auf Rang drei aller Fleischrinderrassen. Nahezu 25 % der CharolaisKühe in Baden-Württemberg sind im Herdbuch eingetragen, ein deutlich höherer Organisationsgrad als bei anderen Rassen, auch bundesweit, üblich. Gegen den Bundes­ trend haben bei uns die Mutterkühe insgesamt im abgelaufenen Jahr zugenommen (+ 1,4 % auf 61.800), auch die Zahl der Charolaiskühe im Herdbuch. 13 der insgesamt 48 in

der Rinderunion organisierten Charolais-Betriebe sind Herdbuchzuchten, was mehr als 40 Kühe je Betrieb ergibt, eher untypisch groß für Fleischrinderbetriebe unserer Region. Charolais ist und bleibt die Rasse der intensiver wirtschaftenden Betriebe, die einen wesentlichen Teil ihres Einkommens aus der Fleischrinderzucht erzielen. Nach der Versammlung wurde der Fleckvieh-Zuchtbetrieb von Simon Essig in Weissach-Flacht besucht. Besonders interessant dabei: zum einen der gerade fertiggestellte neue Offenstall sowie natürlich der sehr überzeugende Deckbulle Pomoran aus der Zucht von Burkhardt in Würzbach, ein Poldi-Sohn aus Kormoran, mit RZF 106 und 8/8/8 gekört, bei einer Tageszunahme von über 1.500 g. Pomoran beeindruckte schon beim Hauptfest in Cannstatt 2010. Am 18. Juli traf man sich zu einem reinen Charolais-Informationstag beim bekannten Zuchtbetrieb der Familie Sauer in Dielheim, zu dem die Rinderunion in Zusammenarbeit mit dem Verband der

Deutschen Charolaiszüchter eingeladen hatte. Dr. Schmidt und Friedrich Averbeck, Geschäftsführer des Bundesverbandes, berichteten zur Entwicklung der Rasse Charolais bei uns und bundesweit. Im Anschluss wurde intensiv über Strategien der Zukunft diskutiert: Zucht auf genetische Hornlosigkeit wird an Bedeutung eher noch gewinnen; die Anpaarung mit der passenden Genetik, auch wiederholt z.B. aus besten behornten französischen Linien, ist dabei zum Erhalt der hervorragenden Haltungs- und vor allem Schlachtleistungseigenschaften dringend geboten. So kann Charolais auch in Zukunft erfolgreich sein, nicht nur bei uns in Baden-Württemberg. Passend dazu im Anschluss die Besichtigung der rund 100 genetisch-hornlosen Herdbuchkühe mit Nachzucht der Familie Sauer. Nach mehr als 20 Jahren Hornloszucht präsentierten sich die besichtigten Tiergruppen hervorragend durchgezüchtet. So macht Charolais-Zucht auch hornlos Freude.  Dr. Thomas A. Schmidt

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RBW Fleischrinderzucht

G

alloways sind eine unseren wichtigen Fleischrinderrassen in Baden-Württemberg, von Natur aus hornlos und bestens geeignet für umweltschonende Fleischproduk-

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net durch einen Bestandsanstieg bei unseren Mutterkühen insgesamt, aber auch im Herdbuchrassebestand, insbesondere auch bei unseren Galloways. Im Anschluss

Internationales Fleischforum tion auf reinem Grünland. In 47 Zuchtbetrieben der Rinderunion stehen rund 420 Herdbuchkühe, insgesamt zählen wir etwa 3000 Galloways bei uns im Ländle. Am 29. April trafen sich mehr als 50 interessierte Züchter und Halter auf dem Hofgut Stefansreute in Königseggwald zur Jahresrasseversammlung in Verbindung mit einem Internationalen Fleischforum des Bundesverbandes Deutscher Gallowayzüchter (BDG). Zunächst berichtete der Zuchtleiter Dr. Schmidt über das erfolgreiche vergangene Zuchtjahr, gekennzeich-

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wusste der Geschäftsführer von Swiss-Galloway, Dr. Berchtold von Fischer, überzeugend die besonderen Qualitäten des Gallowayfleisches herauszustellen: insbesondere der hohe Anteil ungesättigter Omega3-Fettsäuren erfreut auch viele Ernährungsphysiologen. Wie sich dieses so hochwertige Produkt auch angemessen vermarkten lässt, dies zeigte uns im Anschluss Georg Menke vom BDG. Bestens abgerundet wurde diese außergewöhnlich interessante und lehrreiche Veranstaltung durch eine Weinprobe mit

Auch Georg Menke vom BDG (vorne mitte), eingerahmt von den Grafen zu Königsegg-Aulendorf, lauscht den Ausführungen des Schweizer Referenten.  (Foto: Dr. Schmidt) kleinem Imbiss auf der Gallowayweide des Hofgutes, wozu die Hausherren, die Grafen zu Königsegg-Aulendorf, alle anschließend einluden. So ließ es sich herrlich unter freiem Himmel im Angesicht der schönen Galloways des Hofgutes über Zucht und Vermarktung philosophieren. Am 21. Juli trafen sich dann die Freunde der Galloways zu einem Stammtisch bei Familie Jamrog. in Hohenfels-Mindersdorf, nahe Stockach. Es bewegt sich was bei Galloway im Südwesten! Dr. Thomas A. Schmidt


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D

iesmal meinte es der Wettergott am 22. April 2012 in Horb sehr gut mit unseren Highlands: 3 bis 8 Grad, dazu böiger Wind und immer wieder kräftige Schauer, hier fühlte sich jedes Rind pudelwohl, genau dafür wurden Highlands im Schottischen Hochland gezüchtet! Doch die Züchter hatten es nicht leicht, ihre Tiere optimal in den Schauring zu

RBW Fleischrinderzucht

bemuskelte, kompakte 1½-jährige „Steen von der Rehhecke“ von Thomas Preiser aus Stühlingen, vor dem drei Monate jüngeren „Welcome von Geroldsau“ aus dem Betrieb Baumann in BadenBaden. Beide traten anschließend

Kein Wunder, war doch ihr Vater bereits bei uns Siegerbulle 2009 in Weingarten! Beeindruckend auch die helle Reservesiegerin „Emely vom Kühlenberg“ von Anja Gostečnik aus Mötzingen, ein sehr elegantes junges Rind, erst knapp

Highland-Jungtierschau führen. Das alles tat jedoch der guten Laune auf dem Campinplatz Schüttehof bei Horb am Neckar kaum Abbruch. Die vormittägliche Sitzung von Rasseausschuss und Rasseversammlung im prall gefülltem Gasthof verschaffte genug Wärme für die kommenden Stunden bei Wind und Wetter. Die Zuchtleitung konnte wiederum von einem erfolgreichen Jahr der Highlandzucht bei uns berichten. Im aufgelaufenen Jahr gingen die Tierzahlen weiter nach oben, wenn auch diesmal „nur“ im Bundestrend. Plus 0,7 % bei uns im Herdbuch, auch insgesamt ein Plus aller in HIT in Baden-Württemberg gemeldeten, deutschlandweit jedoch mehr als 300 weniger. Eine wichtige Änderung wurde beschlossen: nach der kommenden 13. Jungtierschau im Jahre 2013 in Ulm-Beimerstetten werden wir auf einen zweijährigen Rhythmus wechseln, jeweils zwischen unserer Fleischrinder-Landesschau und dem Landwirtschaftlichem Hauptfest in Cannstatt. Gut aufgewärmt ging es nach der Versammlung zu den Tieren und dem Schauring. Trotz der widrigen Witterung ließen sich einige Dutzend Zuschauer, z.T. mit Kind und Kegel, nicht vom Besuch der attraktiven Tiere abhalten, bewaffnet mit Schirm, dicker Jacke und festem Schuhwerk. Auch die örtliche Presse ließ sich nicht abschrecken, allzu attraktiv sind doch diese knuddeligen Rinder. Fürs leibliche Wohl war am Grillwagen bestens gesorgt, ein trockenes Zelt zum Aufwärmen gab es auch. 35 Tiere konnten sich im Wettbewerb messen, und auch Weitgereiste waren wieder dabei bei dieser Offenen Landesschau, organisiert von der Rinderunion mit Unterstützung des Bundesrasseverbandes VDHC: je ein Züchter kam aus Niedersachsen, NordrheinWestfalen, Rheinland-Pfalz sowie aus Hessen. Los ging’s mit der Körung von fünf Jungbullen, alle vorschriftsmäßig am Nasenring vorgeführt. Körung und Richten der Schautiere übernahmen in bewährter Manier Zuchtleiter Dr. Schmidt und Zuchtberater Martin Piecha. Körsieger, 7-8-7 bewertet, wurde der bestens

Die besten Bullen 2012: Sieger „Steen von der Rehhecke“ von Thomas Preiser (li.), Reservesieger „Maverick vom Frankenthal“ (re.) sowie der schwarze Klassensieger von Peter Timm. (Fotograf: Martin Piecha) in den drei Altersklassen gegen weitere 11 aufgetriebene Bullen an. Der Körsieger „Steen“ von Thomas Preiser wurde letztlich auch Sieger der ältesten Bullenklasse und Gesamtsieger der Jungbullen 2012 vor „Maverick vom Frankenthal“ aus NRW. Klassensieger bei den jüngsten wurde der „Wallace 3“-Sohn von Peter Timm aus Heppenheim. Die jungen „Damen“ der Schau wurden in sechs Altersklassen gerichtet. Auffällig dabei die überzeugende Qualität besonders einiger sehr junger Tiere. Am Ende stand die schwarze, fast zweijährige „Paula vom Burgersberg“ von Silvia Meier aus Biederbach ganz vorn, mit viel Harmonie, guter Bewegung und sehr gutem Fleischansatz.

11 Monate alt. Familie Gostečnik, zum ersten Mal dabei, konnte gleich noch einen Klassensieg mit ihrer „Maila“ erzielen. Weitere Klassensiege gingen an die Betriebe Gerhard Bölle aus Stühlingen, Familie Baumann in BadenBaden und Heiko Lutz in Pfalzgrafenweiler. Insgesamt war dies wieder eine gelungene Demonstration des hohen Niveaus unserer Highlandzucht. Bei der 13. offenen Jungtierschau, am 21. April 2013, am bewährten Standort in Ulm-Beimerstetten, gibt es eine neue Chance für alle Zuschauer und Züchter, sich zu präsentieren und zu informieren! 

Dr. Thomas A. Schmidt

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RBW Fleischrinderzucht

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nsgesamt werden 20 Fleischrinderrassen in Baden-Württemberg von der Rinderunion betreut. Von herausragender Bedeutung sind dabei unsere Angus und Limousin,

ser Art in Deutschland, inzwischen auch ausgebaut zu einer modernen Tagungsstätte, schafften das perfekte Ambiente für eine rundum gelungene Rasseversammlung. Rund

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preise aktuell bei hohen Schlachtpreisen nicht mehr ganz so attraktiv. Als Vertreter für Körkommissionen wurden vom Rasseausschuss Peter Wälde, Gutach, und Karl-

Erfolgreich mit Angus und Limousin die sowohl bei den Zahlen aller Kühe nach HIT als auch im Herdbuch mit deutlichem Abstand vorne rangieren. So konnte der Zuchtleiter Dr. Thomas Schmidt auf den ersten Rasseversammlungen dieses Jahres, von aktuell insgesamt 5.802 Anguskühen, davon 965 im Herdbuch, und 4.332 Limousin-Kühen (Herdbuch 966) berichten. Am 17. April trafen sich unsere Angus-und Wagyuzüchter in Gammertingen, als Gast der Mariaberger Werkstätten, einer unserer bekanntesten Zuchtstätten für erstklassige Angus-Herdbuchtiere. Die exzellenten Gegebenheiten dieser ältesten sozialen Einrichtung die-

30 Züchter und Halter informierten sich über den guten Stand bei beiden Rassen: Angus legt bei uns gegen den Bundestrend leicht zu, bei Wagyu konnten wir den dritten Züchter als Mitglied begrüßen. Wir in Baden-Württemberg haben die Rasse Wagyu, das sogenannte „Kobe-Rind“ aus Japan, vor mehr als drei Jahren erstmals in Deutschland ins Herdbuch aufgenommen. Bei Angus herrscht zur Zeit gute Stimmung: unsere Marktpreise bei den Süddeutschen Fleischrindertagen im Februar 2012 waren sehr gut bei knappem Angebot. Auch Exportaufträge konnten umgesetzt werden, jedoch sind die Ankaufs-

Manfred Bregenzer und Jonathan Kern (ganz re. oben) erläutern Landwirtschaft und Anguszucht der Mariaberger Werkstätten.

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Heinz Schmidt, Stimpfach, für die kommenden fünf Jahre gewählt. Nicht nehmen ließ es sich nach der Versammlung Herr Jonathan Kern, seit 2010 neuer Leiter Landwirtschaft der Mariaberger Werkstätten, uns sowohl die Anguszucht mit mehr als 30 Mutterkühen als auch die Schweinehaltung mit Robustgenetik zu demonstrieren. Auf Einladung von Manfred Bregenzer ging es danach zu dessen fast benachbarter, ebenfalls langjährig bekannter Angus-Zuchtstätte in Pistre. Sehenswerte Tiere, gute Gesprächen sowie Speis und Trank, ein angenehm Ausklang des Tages. Herr Bregenzer, selbst beruflich mit Mariaberg verbunden, tut das Seine seit Jahren, damit Angus für extensive Grünlandstandorte wie auf der Schwäbischen Alb weiterhin vordere Wahl bleibt, auf beiden Betrieben bei knapp 800 m Höhenlage und unter 6° Jahresmittel. Jedes Jahr ein großer Erfolg ist die Rasseversammlung unserer hochmotivierten Limousinzüchter, dieses Mal am 19. April im Waldhotel in Schönaich, mit rund 50 Teilnehmern. Limousin ist seit Jahren eine Rasse, die nach vorne geht, die auf Zuwachs abonniert scheint. Ihre Qualitäten bezüglich Bemuskelung und Ausschlachtung sind weit bekannt. Auch Limousin legte bei uns gegen den Bundestrend weiter zu, ein deut-


RBW Fleischrinderzucht

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Auch heuer waren es bei Limousin wieder viele, die den Weg zur Rasseversammlung und anschließend hier auf den Hof Allmend von Otto Elsäßer gefunden haben. (Fotos: Martin Piecha)

liches Plus bei Herdbuch und HIT. Mit nun 48 Zucht- und 85 Haltungsbetrieben ist hier eine beachtliche Vermarktungsstärke gegeben. Hervorragende Kollektionen von Markt- und Altbullen demonstrieren im Februar in Ilshofen regelmäßig unsere Schlagkraft und Qualität, zunehmend werden Tiere auch ins Ausland verkauft. Gute Durchschnittspreise für Jungbullen um die 2.400 bis 2.500 D werden seit Jahren bei unseren Süddeutschen Fleischrindertagen erzielt, genetisch hornlose sind sehr gefragt, wobei der neue direkte Gentest im Labor hilft, unter ihnen die reinerbigen herauszufinden. Über die Chancen einer künftigen genomischen Selektion berichtete Gregory Peniere. Vermarktungschancen, insbesondere für

weibliche Rinder und eventuell auch Jungkühe, stellte uns Herr Oberndörfer von der Firma Neuland vor. Anschließend hatten wir das große Vergnügen, die hervorragende Zuchtstätte des Hofes Allmend in Steinenbronn zu besichtigen, seit etwa 20 Jahren intensiv und mit viel Herzblut von Otto Elsäßer und seiner Familie betrieben, inzwischen auf fast 50 Mutterkühe mit Nachzucht angewachsen. Gut bemuskelte, problemlose, gut mittelrahmige Tiere, die wollen Elsäßers im Stall haben und letztlich über die Theke im Hofladen oder als Zuchttiere verkaufen. Bei Kaffee, Kuchen und auch Herzhafterem konnten wir als Gäste auf Hof Allmend den schönen Tag herrlich ausklingen lassen.

Bei beiden Veranstaltungen war, neben unserem Beirat der Rinder­ union für alle Fleischrinder, Thomas Rott aus Aidlingen, auch der Vorsitzende der RBW, Herr Georg Häckel, anwesend. Ein Ausdruck der besonderen Wertschätzung aller betreuten Rassen innerhalb der Rinderunion. Wichtiges aktuelles Thema für viele unserer Rassen , insbesondere auch für Angus und Limousin, und damit auch Punkte der Tagesordnungen und der Präsentation von Dr. Schmidt waren die bevorstehende Einführung unseres neuen Zuchtwertes für Zuchtleistung (RZL) sowie unsere Landesschau Fleischrinder am 15./16. September 2012 in der Arena Hohenlohe in Ilshofen, auf die wir uns alle sehr freuen! Dr. Thomas A. Schmidt

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RBW Fleischrinderzucht

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5. Süddeutsche Fleisch­ rindertage in Ilshofen G

ut waren sie heuer, unsere Fleischrindertage in der wunderschönen Arena Hohenlohe, am 3. und 4. Februar 2012! Das Konzept stimmte, die auf den frühen Abend verlegte Körung lockte viele Besucher und Kaufinteressenten an, das Angebot war gut, insbesondere bei Limousin, wo 25 Bullen zum Verkauf standen. Bei Angus traf rege Nachfrage auf 13 gute bis exzellente Bullen, sie erzielten Preise von 1.800,– bis 3.000,– D, im Mittel 2538,– D. Die drei 3 Top-Angus-Rinder erzielten im Mittel 1.700,– D. Auch bei Charolais war für jeden Käufer was dabei, zwei der fünf Bullen waren genetisch hornlos. 4.600,– D und damit der Tageshöchstpreis ging an Silvia Grauf für ihren hornlosen Siegerbullen, der in die Besamung nach Bayern ging. Im Mittel wurden bei Charolais 2.880,– D erlöst. Das qualitativ hervorragende und sehr breite Angebot der LimousinBullen war die Gelegenheit, sich einen Top-Bullen zu akzeptablen Preisen zu sichern. 3.600,–  D erzielte der Körsieger, 3.000,– D der Reservesieger, für 4.000,– D wurde ein top-bemuskelter, genetisch hornloser Klassensieger in die Besamung nach Österreich verkauft. Vier Limousin-Bullen gingen in die Schweiz, vier Angus-Bullen nach Rumänien. Qualität zu akzeptablen Preisen, dies spricht sich inzwischen rum, das wird in Ilshofen regelmäßig geboten! Im Rahmenprogramm wurden dazu 8 beste Jungbullen der Rassen Galloway, Highland und Zwergzebu gekört und präsentiert, auch diese

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Der überlegene Körsieger Angus von Hertfelders blieb in der Region: für 3.000,– D nach Abtsgmünd verkauft (Foto: Dieter Kraft) Rassen stehen regelmäßig zum Verkauf in Ilshofen. Abgerundet wurde alles durch die Präsentation hervorragender Einzeltiere der Rasse Limousin, inklusive zweier Top-Altbullen der Betriebe Böttinger und Lamparth, sowie einem engagiertem Jungzüchterwettbewerb mit 16 Teilnehmern.

Fast 4-jährig, 1.000 kg, ein Ausnahmebulle in Erscheinung und Vererbung: Restar von Gerd Böttinger, gezogen von der Weber GbR, ein Remix aus einer Stari-Tochter  (Foto: Dieter Kraft)

Insgesamt 16 Jungzüchter kämpften um die Siegertitel.  (Foto: Sarah Melzian)

Der Reservesieger Angus von Manfred Winhart, auch für 3.000,– D zugeschlagen, blieb im Hohenloher Land (Foto: Dieter Kraft)


Stand: ZWS Aug. 2012 Preise gültig ab 14.08.2012 – 04.12.2012 Änderungen vorbehalten

BULLE

Name LN Wille DE 000813516428 Vulcano DE 000974606272 Iwinn 1) DE 000943339613 Washington DE 000664139214 Vogt AT 000876316117 Rauwat 1) DE 000814271695 Wio DE 000940930419 Rave AT 000400484214 Vuonis DE 000946031524 Manilot DE 000945418970 Hall DE 000943205318 Manuap (x) DE 000974585475 Muner 1) DE 000974607147 Gepard DE 000940653131 Reonis DE 000814316230 Irola PS DE 000945392211 Hutera *TA DE 000941688886 Wivan DE 000814873358 Valot DE 000945488922 Vanel *TA DE 000940481786 Romario (x) AT 000704199307 Vaudela *TA DE 000944685122 Vanonis DE 000941511942 Ofir ET DE 000974586063 Hedy *TA DE 000940466617 Samal DE 000940930401 Vorum DE 000813736795 

1)

HB 10.426617 10.163248 10.179778 10.646000 10.605902 10.426909 10.426575 10.605761 10.189671 10.189668 10.175570 10.162910 10.189669 10.162080 10.426870 10.199000 10.170160 10.426944 10.193085 10.426573 10.605856 10.179758 10.426722 10.426899 10.426706 10.426564 10.426743

Abstammung Vater M-Vater Winnipeg Humlang Rureif Winnipeg Resolut Winnipeg Waldbrand Vanstein Rumgo Herich Rau Waterberg Winnipeg Regio Rau Herich Rumgo Dionis Manitoba Gebalot Hades Engadin *t Manitoba Ruap Murmel *TA Rainer Gebalot Madera Renwart Dionis Rotax Mandela Hutmann Madera Wilhelm Vanstein Rawalf Gebalot Vanstein Romel (A) Romeo Ress Rau Mandela Vanstein Dionis Hupsol Safir Herich Randy Safir Malefiz Vodach Rumba

GZW

146

134 94% 123 71% 133 68% 130 67% 128 69% 127 68% 121 93% 130 70% 122 66% 119 67% 127 69% 121 69% 127 65% 122 93% 131 67% 121 66% 130 85% 121 68% 119 66% 119 93% 114 93% 112 66% 116 90% 115 67% 121 92% 120 90% 129 86%

146 141 141 138 135 135 134 133 132 131 131 130 130 129 129 128 128 128 126 126 125 124 124 123 122 120

Nur auf Kühe einsetzen, nicht für Rinder geeignet

MW Si.

FW

FIT

Milchleistung Tö

M-kg

103

127

155

+1.271

122

130

0

+1.048

113

111

0

+1.549

114

115

0

+966

107

124

0

+989

107

115

0

+862

113

123

122

+1.094

97

120

0

+1.207

104

126

0

+1.105

108

125

0

+648

101

111

0

+999

104

122

0

+582

119

99

0

+1.155

105

118

121

+1.051

104

100

0

+1.393

100

120

0

+797

114

96

66

+1.269

122

105

0

+698

111

112

0

+689

108

111

119

+765

98

125

100

+739

108

122

0

+545

112

111

97

+540

98

124

0

+733

89

115

117

+1.068

106

106

71

+687

84

97

55

+1.209

Kasein F-% F-kg -0,20 +36 -0,25 +23 -0,28 +40 -0,04 +37 -0,07 +35 -0,04 +33 -0,22 +28 -0,17 +36 -0,28 +23 -0,02 +25 -0,01 +40 +0,17 +37 -0,19 +33 -0,14 +32 -0,25 +36 -0,18 +19 -0,02 +51 -0,04 +25 -0,02 +27 -0,08 +25 -0,19 +16 -0,24 +4 -0,10 +15 -0,15 +18 -0,22 +26 +0,03 +31 -0,15 +37

E-% E-kg +0,06 +49 -0,03 +34 -0,13 +43 +0,06 +38 +0,01 +36 +0,06 +35 -0,11 +29 -0,04 +39 -0,10 +31 -0,01 +22 -0,05 +31 +0,00 +21 -0,09 +33 -0,09 +29 -0,10 +40 +0,04 +31 -0,10 +36 +0,04 +27 -0,04 +21 +0,01 +27 -0,07 +21 +0,02 +21 +0,07 +24 -0,08 +19 -0,09 +30 +0,03 +26 -0,02 +41

ET: Tier stammt aus Embryotransfer   *): auf Bestellung

– – AB – – AB AA – AB AA – AB AA – AB AA – AA AA AA – AA AA AA AA AA AB

Melkbarkeit Zellzahl ME ZZ 117 109 120 102 118 107 114 101 106 108 118 109 108 113 106 118 113 105 113 111 115 95 105 111 109 103 106 108 122 99 110 107 104 94 105 98 120 100 107 97 108 106 105 103 109 96 114 114 109 105 105 108 111 93

Bullenempfehlung Fleckvieh Fleischleistung NZ HKL AS 108 101 95 126 114 108 110 110 113 120 101 106 113 96 103 115 101 96 110 114 107 95 102 97 103 103 103 110 110 98 101 100 103 110 101 94 119 120 103 106 110 94 104 104 99 99 101 101 116 109 105 120 111 121 112 110 102 111 101 105 106 84 102 113 102 99 117 91 117 96 92 107 88 93 95 104 107 105 95 79 84

Kalbeverlauf paternal/maternal Kp Km Tp Tm 100 113 108 116 94 119 105 119 89 112 93 108 94 113 95 113 109 108 105 117 85 115 89 108 104 103 108 105 92 117 99 107 130 94 118 116 109 108 106 103 98 108 106 103 95 113 98 110 89 103 91 103 113 115 109 117 100 88 102 95 117 107 112 115 100 110 102 106 103 96 103 96 102 105 100 106 119 97 111 106 122 94 110 116 93 119 97 114 105 105 108 102 96 105 103 107 96 111 101 112 100 102 100 104 109 100 101 98

Zuchtleistung Persistenz Nutzungsd. Fruchtbarkt. Per ND Fm 121

123

97

117

129

101

124

104

100

104

121

91

96

117

108

93

112

109

114

122

95

101

115

96

111

117

103

104

120

106

101

117

98

104

119

102

87

106

93

90

112

96

100

104

102

110

112

96

82

98

98

99

107

105

109

110

105

119

108

100

94

126

102

85

125

106

106

111

106

116

119

100

102

117

94

102

98

105

103

102

94

Nachzuchtbeschreibung R

B

F

E

Preis €

je Besamung je Dosis/♀ 113 101 120 113 (110) – 15,00*) 108 113 103 118 (115) – 12,50*) 99 105 106 113 (106) 15,00 15,00 115 101 112 114 (108) – 12,50 109 89 108 117 (108) – 15,00*) 105 98 105 113 (103) 12,00 12,00 95 113 108 113 (106) 9,00 9,00 102 96 105 130 (112) – 15,00*) 93 98 118 111 (109) 12,00 12,00 107 107 116 110 (112) 9,00 9,00 105 93 109 113 (107) – 12,50 109 108 104 117 (102) 9,00 9,00 113 109 110 111 (102) 6,00 6,00 103 101 122 107 (106) – 13,00*) 98 95 103 110 (107) 9,00 9,00 94 103 105 115 (105) 15,00 15,00 114 94 106 111 (110) – 13,50 104 107 104 107 (109) 6,00 6,00 110 114 112 126 (110) 12,00 12,00 98 99 111 113 (107) 12,00 12,00/39,50 109 101 116 125 (109) – 13,00*) 113 114 121 128 (100) 9,00 9,00 103 98 105 121 (106) 6,00 6,00 102 99 115 129 (115) 9,00 9,00 100 86 109 109 (108) 6,00 6,00 104 108 102 111 (110) 6,00 6,00 107 98 108 115 (104) 6,00 6,00 (Preis bei GP-Einsatz 6,– ƒ, sonst wie angegeben)

♀ auch gesext verfügbar

(ER)

Angaben ohne Gewähr

Vererbungsschwerpunkte: Gesamtzuchtwert Vulcano, Wille Iwinn, Washington Vogt Rauwat, Wio

Persistenz 146 141 138 135

Milchwert Wille Iwinn Reonis Hutera, Rave, Washington

Iwinn Wille Vanel *TA Vulcano Ofir

Fleischwert 124 121 119 117 116

Milchmenge 134 133 131 130

Iwinn Reonis Wille Hutera *TA Vorum

Vulcano, Wivan Muner Hutera, Washington Iwinn, Wio

Rahmen 122 119 114 113

Fitness +1.549 +1.393 +1.271 +1.269 +1.209

Vulcano Wille Vuonis Manilot, Romario

Washington Hutera *TA Muner, Vaudela *TA Wille Valot

Fundament 115 114 113 113 110

Melkbarkeit 130 127 126 125

Reonis Valot, Vulcano Iwinn, Rauwat Wille Hall

Gepard Vaudela *TA Wille Vuonis Manilot, Romario

Euter 122 121 120 118 116

Zellzahl 122 120 118 117 115

Rave Ofir Wio Manilot, Manuap Rauwat, Wille

Rave Ofir Vaudela *TA Valot Romario

130 129 128 126 125

Kalbeverlauf (P) 118 114 113 111 109

Vuonis Romario Vanel *TA Irola PS Gepard

130 122 119 117 113

Doppelblatt zum Heraustrennen

Bullenempfehlung Fleckvieh


Stand: ZWS Aug. 2012 Preise gültig ab 14.08.2012 – 04.12.2012 Änderungen vorbehalten

Bullenempfehlung Braunvieh BULLE

GZW Si. 136 67% 136 64% 133 64% 132 68% 132 69% 132 65% 130 70% 130 67% 129 67% 129 66% 128 68% 127 62% 124 66% 124 94% 123 63% 122 93%

Gesextes Sperma ist auf Bestellung verfügbar.

MW Si.

FIT Si.

135 63% 129 60% 128 60% 127 63% 126 65% 125 60% 129 67% 120 64% 125 62% 124 62% 115 64% 122 57% 119 62% 113 97% 120 59% 113 96%

104 61% 122 58% 116 58% 114 62% 118 62% 118 59% 105 63% 122 60% 114 62% 114 60% 127 62% 113 56% 113 59% 121 86% 104 55% 117 87%

Milchleistung Tö

M-kg 0

+1.632

0

+985

0

+1.224

0

+1.047

0

+792

0

+929

0

+1.294

0

+844

0

+682

0

+1.079

0

+555

0

+903

0

+511

210

+689

0

+559

198

+660

F-% F-kg -0,24 +47 -0,01 +40 -0,22 +32 -0,17 +30 +0,00 +33 -0,10 +31 -0,14 +42 -0,13 +25 +0,16 +41 -0,18 +31 -0,09 +16 -0,15 +26 -0,02 +20 -0,13 +19 +0,01 +24 -0,02 +26

E-% E-kg -0,15 +45 -0,02 +34 -0,08 +37 -0,02 +36 +0,05 +32 -0,03 +31 -0,12 +36 -0,04 +27 +0,03 +27 -0,10 +31 +0,01 +21 -0,06 +28 +0,10 +26 -0,06 +20 +0,06 +25 -0,08 +18

Kasein BB AB – BB – – BB AB – BB BB AB BB BB AA AB

Melkbarkeit Zellzahl

Kalbeverlauf

Zuchtleistung

ME ZZ 107 101 101 109 114 104 104   93 104 109 115 100 117 103 105 107 104 114 109 105 105 112 110 108 106 113 107 108 118 100 102 122

paternal/maternal

Kp Tp 106 103 115 109   95   97   97   97 100 108 109 101   99 104 107 103 107   95 102 102 110 105 105 101 101 103   97   97 108 109   97 104

Persistenz Nutzungsd. Fruchtbarkt.

Km Tm 107 103   99 103 104 102 111 109 109 103 105 106 106   98 107 112 105 109 102 101 101 106 100 105 106 103 115 111 109 108 116 112

Nachzuchtbeschreibung

Per

ND

Fm

115

102

  94

123

108

113

  98

122

  97

120

112

107

105

116

100

110

121

  97

110

103

  97

107

113

113

  99

105

105

106

113

103

109

119

110

123

112

  87

111

103

103

114

113

114

  95

101

100

111

110

  90

R Tö 108 – 110 – 109 – 102 – 106 – 113 – 115 – 106 – 111 – 101 – 116 – 107 – 107 – 120 136 120 – 101   92

: Nichtträger des Erbfehlers SMA : Nichtträger des Erbfehlers Weaver BIO: für biologisch wirtschaftende Betriebe zu empfehlen

F

E

104

104

105

107

106

105

105

123

114

110

106

107

101

118

123

111

119

115

  98

118

120

112

109

111

107

106

116

101

107

119

107

106

123

111

114

107

  96

112

116

113

110

125

115

109

112

  94

106

109

EXT je Besamung je Dosis/♀ 106 12,00 12,00 117 9,00 9,00 129 – 15,00 115 9,00 9,00 123 – 15,00 121 – 15,00 124 12,00 12,00 117 9,00 9,00 122 – 13,50 114 9,00 9,00 129 9,00 9,00 110 9,00 9,00 116 6,00 6,00 136 15,00 15,00/42,50 129 6,00 6,00 109 6,00 6,00

Angaben ohne Gewähr

*TM

♀ auch gesext verfügbar

B

Preis €

*TW

Vererbungsschwerpunkte: Gesamtzuchtwert* Eastrog, Husold Volvo Highway, Huronto Vanpari *TM Humax, Vassli

Milchwert Eastrog Husold, Vassli Volvo Huronto Vanpari *TM

136 133 132 132 130

Persistenz* Ecos, Husold Huronto Eastrog Payssli ET JUbev, Jusoff

135 129 128 127 126

Milchmenge Eastrog Vassli Volvo Hulk Huronto

123 120 115 114 111

+1.632 +1.294 +1.224 +1.079 +1.047

Fundament* Volvo Highway Vanpari *TM, Vassli Ecos Jusoff

Fitness* Viff Humax, Husold Payssli ET Highway, Vanpari Jubev

123 119 118 113 112

Rahmen* Payssli ET, Julau ET Viff Vassli Highway Eudego

127 122 121 118 117

Melkbarkeit* Julau ET Vassli Highway Volvo Ecos

* Bei der Reihung können nur Bullen berücksichtigt werden, deren Ergebnis bei uns in Form der Relativzahl vorliegt.

120 116 115 113 111

Exterieur-Gesamt* Payssli ET Julau ET, Viff Volvo Vassli Vanpari *TM

118 117 115 114 110

Zellzahl* Jubev Eudego Jusuff Viff Husold, Vanpari *TM

136 129 129 124 123

Euter* Payssli ET Vanpari *TM, Viff Vassli Hulk Eudego, Jusoff

125 123 120 119 116

122 114 113 112 109

Kalbeverlauf (P)* Husold Viff Highway Julau ET Eudego, Humay

115 110 109 108 107

Doppelblatt zum Heraustrennen

BIO

Name LN Eastrog DE 000946061021 Husold DE 000814662067 Volvo DE 000944974783 Huronto DE 000814204901 Vanpari *TM DE 0009443346439 Highway AT 000479716317 Vassli DE 000814660364 Humax DE 000943506504 Eudego DE 000944538006 Hulk DE 000814252837 Viff DE 000814462607 Ecos DE 000814855015 Jusoff AT 000814944522  Payssli ET DE 000813034326 Julau ET DE 000944870461 Jubev DE 000937315819

Abstammung HB Vater M-Vater 10.435187 Easton Emerog 10.435188 Huray *TM Presold 10.344430 Vigor *TM Vasir 10.435136 Huray *TM Pronto 10.354130 Vasir Etpat (M*) 10.608425 Huray *TM Pronto II 10.435179 Vasir Hussli 10.344189 Huray *TM Denmark 10.354275 Emerup Diego ET 10.354275 Huray *TM Proliner 10.435171 Vigor *TM Payoff *TM 10.435189 Easton Hucos 10.435186 Juhus Payoff *TM 10.435070 Payoff *TM Hussli 10.435172 Juleng Aurum *TM 10.351551 Jublend Even ET *T

Bullenempfehlung Braunvieh


Stand: ZWS Aug. 2012 Preise gültig ab 14.08.2012 – 04.12.2012 Änderungen vorbehalten

Schwarzbunt

Bullenname LN Beauty ET DE 000354915874 Maxim ET DE 000354049610 Suran ET IT 097990030448 Frederic ET DE 000664231253 Snowflake ET DE 000536762679 Manare DE 000814665836 Bestol ET DE 000354915868 Exol ET NL 000570574222 Goldday ET NL 000475750563 Lojard DE 000814821551 Planman ET FR 006111836190 Mango ET DE 000814676612 Freeshot ET DE 000666042775 AltaJenkins US 000064410464 Manttle ET DE 000814440008 Gobolt ET DE 000664220549 Enderas ET DE 000662670120 Fibrax IT 019500355190 Xachos DE 000814489673 Macdur ET NL 000492674057 Laumel ET DE 000348613271 Macwin ET DE 000814782201 Billand ET DE 000813803843 Golio ET DE 000580641085 Goland DE 000662737234 Matron ET NL 000349204965

HB

Can Be ET BE 000210627606 Mind P ET DE 000536822008 Table Boy DE 000354798011 Dertour NL 000535216372 Tabano ET DE 000536764377 Butal ET DE 000814187154 Lawnclass P ET DE 000662992183 Rujock DE 000116709174 Ellent ET DE 000116122833 Eltini DE 000662849449

10.917430

Rotbunt

RZG

Beacon Stol Joc Man-O-Man Goldwin Super Mr. Burns Freddie Shottle Snowman Goldwin Manifold Roumare Beacon Stol Joc AltaExacter Mascol Goldwin O-Man Lonar Jardin Planet O-Man Man-O-Man Goldwin Freddie Shottle Mac Shottle Man-O-Man Shottle Goldday Bolton Encino Banderas Step Tugolo Xacobeo Janos Mac Durham Laudan Jurmel Mac Goldwin Billion Riverland Goldwin Bormio Goldwin Riverland Manat Patron

155

Camary Carmano Mitey P Lawn Boy P Tableau Lawn Boy P Destry Malvoy Tableau Carmano Mr. Burns RF Talent 2 RF Lawn Boy P Classic PS Ruacana Jocko Besne Elayo Talent 2 RF Elayo Lentini RF

142

Vater

10.261900 10.261380 10.811399 10.619033 10.678530 10.766000 10.766299 10.766007 10.635357 10.766010 10.765624 10.766006 10.766300 10.506351 10.766005 10.766432 10.635210 10.505974 10.766001 10.765004 10.763693 10.766009 10.764695 10.764159 10.764161 10.762444

10.917382 10.996740 10.599474 10.996737 10.996587 10.996492 10.996833 10.996473 10.996406

RZD: Zuchtwert Melkbarkeit

Abstammung

151 150 149 147 143 143 143 138 138 138 137 137 137 136 134 133 132 130 128 127 125 125 121 121 120

134 133 133 133 131 130 126 125 119

RZM Si. 145 73% 143 73% 132 73% 129 73% 138 73% 134 73% 134 73% 133 72% 118 90% 116 73% 130 73% 124 73% 117 73% 116 76% 134 73% 119 73% 135 89% 124 97% 120 73% 110 74% 116 94% 101 73% 112 87% 110 93% 111 94% 127 99% 125 71% 127 73% 126 73% 117 73% 122 73% 127 74% 121 73% 124 74% 114 74% 115 85%

RZKd: Zuchtwert direkter Kalbeverlauf

Milchleistung Tö

Bullenempfehlung Holsteins

Exterieur

Funktionale Merkmale

Preis € pro Besamung / pro Dosis / ♀

M kg

F%

F kg

E%

E kg

Mtyp

Körp

Fun

Euter

RZE

RZD

RZS

RZN

RZR

RZKd

0

+2151

-0,13

+73

+0,03

+77

116

122

114

113

123

  98

120

122

105

111

– / 24,–*)

0

+1611

+0,17

+84

+0,14

+70

119

123

112

112

123

106

111

118

112

117

– / 22,–*)

0

+1675

-0,19

+49

+0,03

+60

108

111

122

123

128

  98

120

131

105

105

– / 20,–*)

0

+2121

-0,26

+58

-0,16

+54

100

119

113

133

132

  97

137

125

111

104

– / 20,–*)

0

+2081

-0,15

+69

-0,04

+66

120

117

126

120

132

  99

108

122

  92

100

– / 15,–*)

0

+1924

-0,21

+56

-0,04

+61

105

118

108

122

123

  99

119

121

  97

120

15,– / 15,– / 42,–

0

+1937

-0,24

+53

-0,04

+62

103

106

110

112

114

102

116

125

  98

111

12,– / 12,– 15,–/ 15,–

0

+1639

-0,11

+55

+0,04

+60

104

114

112

119

121

111

118

118

103

103

81

+986

-0,20

+21

+0,07

+41

121

125

122

126

136

102

110

126

114

113

0

+831

-0,12

+22

+0,09

+37

116

102

122

125

128

  97

131

132

101

  98

12,– / 12,–

0

+1119

+0,09

+55

+0,15

+53

100

105

110

107

110

  99

111

120

102

120

12,– / 12,–

0

+1046

-0,01

+42

+0,10

+46

108

110

119

125

127

  96

112

117

107

118

15,– / 15,–

0

+1165

-0,01

+47

-0,05

+34

  99

118

116

134

133

  98

122

122

112

111

15,– / 15,–

103

+1308

-0,08

+46

-0,12

+32

106

110

113

126

126

114

119

124

125

110

– / 20,–*)

– / 29,–*)

0

+1557

-0,09

+55

+0,07

+60

105

115

114

111

118

103

  92

116

  98

111

12,– / 12,–

0

+1366

-0,13

+43

-0,08

+38

115

119

125

113

127

113

111

126

102

105

12,– / 12,–

75

+2093

-0,46

+34

-0,02

+69

105

124

117

104

118

103

  97

  99

102

110

12,– / 12,–

6863

+1203

-0,09

+40

+0,06

+47

104

102

114

121

120

101

105

112

103

  95

0

+1219

-0,24

+25

+0,03

+44

109

101

119

117

120

121

  98

115

107

118

9,– / 9,–

0

+712

+0,09

+38

-0,01

+23

111

107

115

119

122

109

100

124

121

104

12,– / 12,–

86

+966

-0,09

+31

+0,02

+35

  96

  88

110

112

107

102

107

119

108

107

9,– / 9,–

– / 19,–*)

0

+789

-0,25

+8

-0,12

+15

113

107

111

143

135

100

115

119

124

117

12,– / 12,–

60

+1025

-0,25

+17

-0,03

+31

  93

  97

116

114

114

111

109

126

  98

107

6,– / 6,–

100

+840

-0,04

+31

-0,03

+26

114

  99

115

110

114

100

118

112

104

100

6,– / 6,–

119

+868

-0,13

+23

-0,01

+29

107

  97

100

115

109

101

118

119

112

  99

6,– / 6,–

1707

+1075

+0,21

+64

+0,09

+45

104

112

117

105

115

101

102

  93

  83

  93

6,– / 6,–

0

+1323

-0,05

+51

+0,06

+51

103

107

117

120

122

104

139

121

106

105

– / 15,–*)

0

+1369

-0,15

+44

+0,10

+56

113

115

112

110

118

106

116

116

  99

105

0

+1691

-0,54

+20

+0,03

+61

117

103

112

120

121

111

106

119

  93

110

0

+921

-0,27

+15

+0,15

+44

108

112

122

136

136

  97

101

117

113

108

0

+1478

-0,31

+33

+0,01

+51

112

104

124

116

124

116

102

120

101

102

15,– / 15,–

0

+981

+0,15

+54

+0,22

+53

111

121

118

111

122

105

103

110

  99

101

12,– / 12,–

0

+1488

-0,40

+25

+0,00

+50

107

100

106

124

118

101

103

116

104

  97

12,– / 12,–

0

+1651

-0,41

+30

-0,02

+54

105

107

116

107

114

  99

108

106

  99

104

6,– / 6,–

0

+956

-0,25

+18

+0,08

+39

  93

100

105

123

115

115

112

119

  98

102

6,– / 6,–

59

+1341

-0,36

+23

-0,05

+41

104

  94

107

110

108

109

111

104

101

104

6,– / 6,–

RZR: Zuchtwert Töchterfruchtbarkeit

RZS: Zuchtwert Zellzahl

RZN: Zuchtwert Nutzungsdauer

♀ auch gesext verfügbar

– / 20,–*) 15,– / 15,– – / 20,–*)

Angaben ohne Gewähr

Vererbungsschwerpunkte: Leistung Euter Beauty, Frederic, Enderas, Macwin, Freeshot, Frederic, Snowflake, Bestol, AltaJenkins, Goldday, Lojard, Manare, Suran, Exol Mango, Suran, Manare Rotbunt Table Boy, Rujock, Dertour, Lawnclass P, Ellent Lawnclass P, Tabano

Eutergesundheit Frederic, Freeshot, Suran, Beauty, Manare, AltaJenkins, Goland, Exol

Nutzungsdauer Lojard, Suran, Gobolt, Billand, Goldday, Bestol, Frederic, AltaJenkins, Macdur, Freeshot

Melkbarkeit RZD Xachos, AltaJenkins, Gobolt, Billand, Exol, Macdur

Fundament Snowflake, Gobolt, Goldday, Suran, Lojard, Mango, Xachos

Leichte Geburten Planman, Manare, Xachos, Mango, Maxim, Macwin, Goldday, Freeshot

Eiweiß % Planman, Maxim, Mango, Lojard, Matron, Goldday, Manttle, Fibrax

Can Be, Mind P, Ellent

Can Be, Tabano

Tabano, Ellent, Table Boy

Tabano, Dertour, Butal, Can Be, Rujock

Table Boy, Dertour, Can Be

Butal, Dertour, Mind P

Doppelblatt zum Heraustrennen

Bullenempfehlung Holsteins


Stand: ZWS Aug. 2012 Preise gültig ab 14.08.2012 – 04.12.2012 Änderungen vorbehalten

Bullenempfehlung Wälder vorderwälder Bullenname Lebensnummer Igachy** DE 000813174323 Gipada** DE 000813292895 Igdian DE 000812734733 Pirgard DE 000812801940 Olefelk DE 000813388575 Ignachy DE 000812352178

Vater/ Muttersvater Igel/ Brachy Giovanni/ Espada Ignaz/ Gardian Piras/ Gardian Oleander/ Felkor Ignaz/ Brachy

Milchleistung GZW T. Mkg F% 137/+3   36 +1.231 -0,07 131/+5   47 -0,14 +894 120/-1   75 -0,11 +844 119/+2   45 -0,22 +438 112/-2   44 -0,08 +417 111/-1   57 -0,32 +834

MW Fkg 135 +49 119 +30 122 +30 112 +7 115 +14 116 +18

E% +0,03 -0,15 +0,00 +0,12 +0,12 -0,11

Sich. Ekg 78% +44 82% +22 89% +29 84% +21 76% +21 88% +22

ME ND 101 100 109 109 111 105 104 107 106   98 102 101

Tö. ZZ   20 103   37 113   55 106   33 109   28   99   365   86

FIT Pers. 116 133 125 128 108   99 115 109 100 102   92   97

Töchterbewertung T. WH Not. R B 30 138   86   92 44 138   92 119 67 132   86   90 42 134 101 120 36 140 96 109 46 135 112   90

Bullenempfehlung Wälder

F

E

Fleischleistung NZ FA FW Sicherheit 108 102 104 69% 119 108 118 64%   89   96   90 76% 109 106 110 68%   99 106 104 66% 107 100 107 77%

ER

135

96

105

121

113

112

111

114

108

116

103

114

118

113

99

  99

94

80

HKL   97 111   92 107 106 109

Zuchtleistung Kpat Tpat Kmat Tmat   97 101 108 110 116 112 100 110 103 102   93   98   99 104 111 106   98   96 104   99   89   95 105 103

Fpat Fmat 101   99 110   99 101   93

* Preis pro Besamung bzw. pro Dosis: 8,– ƒ; *** neu in der Besamung      ** auch empfohlen für die Mutterkuhhaltung

Gesamtzuchtwert* Igachy Gipada Igdian Pirgard Leistung Igachy Gipada Igdian Ignachy

137 131 120 119

+1.231 +894 +844 +834

Hinterwälder Bullenname Lebensnummer Flimmer DE 000802908126 Fockeral DE 000802938228 Hummel DE 000810958214 Labflort DE 000812346843 Napfocki DE 000812749583

Fleischwert Gipada Pirgard Ignachy

118 110 107

Nutzungsdauer Gipada Pirgard Igdian

109 107 105

Rahmen Ignachy Pirgard Olefelk

Form Igachy Gipada Olefelk Pirgard Igdian

112 101 96

Fitness Gipada Igachy Pirgard Igdian

135 121 118 116 111

Melkbarkeit Igdian Gipada Olefelk

125 116 115 108

111 109 106

Euter Igdian Gipada Olefelk

114 113 113

Leichte Geburten Gipada Igdian

116 103

Euterreinheit Pirgard Gipada Igdian

114 112 108

Eutergesundheit Gipada Pirgard Igdian

113 109 106

Vater/M-Vater Florett/Freud

Geb.verl. (% !) Anz. S 139 0

T 4,3

Milchzw. (Anz.: Betr./Töchter!) Anz. MW M-kg Fett-% 13/9 107 +287 -0,17

Eiw.-% -0,10

Melkbarkeit Anz. Tö kg/min.  9 2,03

Tö Ext. 29

Rahmen 6,9

Bem.

Form

Euter

6,6

6,6

6,3

Widerrist Gewicht (cm) (kg) 122 460

Focker/Flimmer

291

0,7

1,8

38/16

110

+381

-0,35

-0,02

15

1,55

18

7,6

6,7

6,6

6,8

123

419

Hansi/Focker

672

1,0

2,8

66/29

119

+492

+0,22

-0,05

21

1,62

 9

7,9

6,3

6,0

6,9

124

430

Fabler/Flortus

273

1,5

0,7

29/12

104

-188

+0,37

+0,12

15

1,44

16/3

101

-23

+0,30

-0,14

Napen/Fockdet

Angaben ohne Gewähr Gezielte Anpaarung: Fockeral DE 0802938228, Friedbert DE 0802908490 und Siltben DE 0811903006

Empfehlung für die Mutterkuhhaltung: Arida DE 0810331818, Benforal DE 0811902819, Bennasch DE 0813025034, Flimmer DE 0802908126, Fockeral DE 0802938228, Hummel DE 0810958214, Labflort DE 0812346843, Napbär DE 0812496847, Napfocki DE 0812749583, Singler DE 0802918415 und Siltben DE 0811903006; Zusätzlich sind die beiden mischerbig hornlosen Arinax P und Siltnax P verfügbar.

Doppelblatt zum Heraustrennen

Vererbungsschwerpunkte:


RBW Fleischrinderzucht

September 2012

Körkommssion bei der Arbeit: Richard Bühner, Zuchtleiter Dr. Schmidt, Franz Traurig, sowie Martin Piecha als Protokollant (von rechts) (Foto: Sarah Melzian)

Der kleinste ganz groß: der erst 13-monatige Körsieger Zwergzebu von Michael Kubisek aus Untermünkheim, vorgeführt von Conny Kubisek (Foto: Dieter Kraft)

Highland Siegerbulle von Peter Timm aus Heppenheim, gezogen von Hubert Langenwalder in Eberhardzell, Oberschwaben.  (Foto: Dieter Kraft)

Hervorragend in Typ und Bemuskelung: der rote Galloway-Körsieger von Hubert Mielke in Dornstadt (Foto: Dieter Kraft)

Die Besamungsstation in Neustadt/ Aisch sicherte sich für 4.600,– D den teuersten Bullen des Tages, den genetisch hornlosen CharolaisKörsieger von Silvia Grauf.  (Foto: Dieter Kraft)

+ + +  Fleischrinder-Ticker + + + +++ Landesschau Fleischrinder mit Eliteversteigerung +++

+ + + Bullenmarkt + + + + + + in Donaueschingen + + +

Am 15. und 16. September 2012 in der Arena Hohenlohe in Ilshofen, Präsentation von fast 200 Schau- und Elite-Verkaufstieren. 15.9.: ab 19 Uhr Züchterabend mit Ehrungen; 20 Uhr Elite-Auktion, Präsentation und Wettbewerb der Familiensammlungen. 16.9.: ab 10 Uhr Jungzüchterwettbewerb, Richten der Klassen, Wahl der Landessieger. Katalog siehe unter: www.rind-bw.de

Do., 4.10.2012, morgens Anlieferung, Versteigerung ca. 11.30 Uhr. Jungbullen zur Zucht der Rassen Angus, Charolais und Limousin. Weitere Kaufgelegenheit im Rahmen unserer 6. Süddeutschen Fleischrindertage am 2.2.2013 in Ilshofen.

+ + + Fleischrindertag + + + + + + in Aulendorf + + + Sa., 22.9.2012, 9:30 – 16:00 Uhr, LAZBW. Thema „Mutterkuhhaltung und Ökologischer Landbau“, abgerundet wird das Programm durch die Besichtigung eines Betriebes (www.lazbw-kurs.de).

+ + + Zuchtwertschätzungen + + + Anfang Dezember stehen die Zuchtwertschätzungen für Fleisch (RZF) und Fitness (RZL) an. Vollständige Geburtsmeldungen, auch der Totgeburten (bei erteilter HIT-Vollmacht am besten über www.vit.de), sind unbedingte Voraussetzung für korrekte Zuchtwerte. Unbedingt die Geburtsbestätigungslisten rechtzeitig ausgefüllt zurücksenden; Fehler dort korrigieren, fehlende Tiere nachtragen. Bei den Wiegerassen mit Zuchtwertschätzung gilt weiterhin: mindestens 70 % aller Tiere Jahrgang 2011 müssen gewogen sein, sonst werden lebenslang für alle keine Zuchtwerte für RZF ausgewiesen!

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RBW Unterwegs

September 2012

Die Reiseteilnehmer oberhalb der Saarschleife bei Mettlach.

D

ie traditionell alle zwei Jahre stattfindende Züchterreise der Holsteinzüchter führte uns in diesem Jahr vom 28.Juni bis zum 01. Juli in den Raum Eifel und Mosel. Der ehemalige RUW-Mitarbeiter Herr Zähres hatte für uns eine äußerst informative Fahrt zusammengestellt, bei der auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam. Vom Bodensee kommend brachte der Bus am 1. Tag die 29 Züchterinnen und Züchter aus ganz Baden-Württemberg über Heilbronn zur ersten Betriebsbesichtigung bei den Gebrüdern Karch in Börrstadt, RheinlandPfalz. In dem Betrieb werden derzeit 180 Kühe mit einem Stalldurchschnitt 2011 von 10.877 kg gehalten. Der Betrieb ist deutschlandweit bekannt dafür, daß er schon 25 Kühe mit einer Lebensleistung von über 100.000 kg hervorgebracht hat. Mit berechtigtem Stolz berichtet der Betriebsleiter, daß er eine Remontierungsrate von ca. 20% hat und die Kälberverluste bei 3-4 % liegen. Diese niedrigen Remontierungsraten, als wichtiger Kostenfaktor der Milchproduktion, tragen erheblich zum Betriebserfolg bei. So kann der Betrieb ca. die Hälfte aller abgekalbten Färsen verkaufen, meist in

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größeren Partien an aufstockende Betriebe. Seit Beginn der genomischen Zuchtwertschätzung kann der

Programm, die leider durch Stau und ein Gewitter kürzer ausfiel, als geplant. Die ursprünglich von den Römern im 4. Jahrhundert aus Ziegeln erbaute, säulen-

Züchterfahrt Eifel und Mosel Betrieb Karch trotz der Marktferne seine Deckbullen, die die Anforderungen der Besamungsorganisationen nur knapp verfehlt haben, an große Milchviehbetriebe für gutes Geld verkaufen. Gerd Karch zeigte den Reiseteilnehmern eindrücklich die Vererbungsschwerpunkte verschiedener Besamungsbullen indem er jeweils 3-4 Töchter der Bullen aus dem Stall holte und die entsprechenden Stärken hervorhob. Neben geprüften Bullen setzt der Betrieb Karch stark auf die genomischen Top-Vererber von denen er aber nicht zu viel Sperma eines einzelnen Bullen kauft. Am späteren Nachmittag stand eine Stadtführung in der ältesten Stadt Deutschlands, Trier, auf dem

lose Basilika beeindruckte alle Reiseteilnehmer durch ihre Innenmaße von 67 m Länge und 33 m Höhe. Die zum Weltkulturerbe gehörende Basilika dient Trier heute als evangelische Kirche. Anschließend bezogen

Viel Handarbeit für die Winzer an der Mosel


RBW Unterwegs

September 2012

wir unser Hotel in Irrel, nahe der Grenze zu Luxemburg. Am 2. Tag stand zunächst der Betrieb Collas, Hallschlag im Vulkan-Eifel-Kreis auf dem Programm. Dort werden im 2011 neu erbauten Boxenlaufstall derzeit 380 Kühe gehalten, damit ist er derzeit der größte Milchviehbetrieb in Rheinland-Pfalz. Über gezielte Zukäufe wurde die Herde nach dem Neubau aufgestockt. Beeindruckend waren die guten Fundamente und Euter der Kühe, von denen sich viele jetzt in der 2. Laktation befinden. Familie Collas hat einen besonders tiergerechten Stall gebaut um den Kühen ein streßfreies Umfeld zu bieten. Die Kühe fühlen sich in ihren Tiefboxen sichtlich wohl und durch großzügige Laufgänge und Abkalbebuchten haben sie viel Platz und somit wenig Stress. Das Ziel sind gesunde Kühe, die möglichst lange im Betrieb verbleiben. Wichtig ist ihnen eine intensive Bestandsbetreuung um Krankheiten zu vermeiden. Deshalb wurde auch eine Herdenmanagerin eingestellt. Mit Hilfe von zusätzlichen Aushilfsmelkern wird mittlerweile täglich 3 x im 20-er Side by SideMelkstand gemolken. Gleich im Anschluß führte uns der Weg zu dem bekannten Zuchtbetrieb der Familie Meutes nach Rommersheim. Dieser Betrieb ist bekannt durch die EX95 eingestufte Rubens RF-Tochter Carla, die bereits mehrere Bullen an Besamungsstationen geliefert hat, wie z.B. Schaffner und den bei uns eingesetzten Modens. Der Betrieb hat einen guten Namen als Ausbildungsbetrieb und wurde auch als Betrieb für tiergerechte Milchviehhaltung ausgezeichnet. Bosonderen Wert legt Peter Meutes auf den Abkalbezeitraum, in dem die Tiere in Einzelboxen mit Stroh gehalten werden. Beispielhaft ist auch seine Kälberaufzucht, die er uns im Detail schilderte. Die Iglus stehen auf einer überdachten Betonplatte, später werden die Kälber immer in 20er Gruppen in Offenfrontställen gehalten und immer in den gleichen Gruppen weiter

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RBW Unterwegs

September 2012

Neuer Kuhstall der Familie Collas

Blick in den Melkstand bei Familie Collas umgestallt. Dort wurden vom Betriebsleiter schon mehrfach bauliche Veränderungen vorgenommen. Diese Sorgfalt führt zu Kälberverlusten von unter 2 %. Alle diese Maßnahmen resultieren dann in einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 5,1 Jahren, einer Remontierungsrate von 20 % und einer Leistung der 182 Kühe im Jahr 2011 von 11.566 kg Milch. Neben den Kühen stehen noch 200 Rinder und 60 Zuchtbullen im Betrieb. Auch im Vermarktungsbereich ist Peter Meutes sehr aktiv und verkauft neben Bullen für die Besamungsorganisationen auch viele Deckbullen und hochwertige Färsen. Nach dem Mittagessen fuhren wir in die Vulkaneifel und besuchten die Eifeler Maare. Diese vor ca. 11.000 Jahren entstandenen Vulkantrichter sind mit Wasser gefüllt und bis zu 72 m tief. Im Vulkanhaus in Strohn wurde uns bei einer Führung die Entstehung der Maare erläutert. Anschließend fuhr uns der Bus nach NeumagenDhron an die Mosel wo wir in einem Weingut eine Weinprobe machten und uns durch ein zünf-

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tiges Winzervesper stärkten. Nach mehreren Proben gestaltete sich die Fahrt zurück zum Hotel sehr lustig. Der letzte Betriebsbesuch der Reise führte uns zu dem neu erbauten Kuhstall der Familie Nosbisch in Niederweis an der luxemburgischen Grenze. Von Oktober 2010 bis Juni 2012 erbaute Familie Nosbisch den Sonnenhof, 2 km enfernt von der alten Hofstelle als Komplettaussiedlung. 100 Kühe und 200 Stück Jungvieh sind dort mittlerweile beheimatet. Seit Oktober 2011 werden die Kühe von 2 Robotern gemolken. Vor den Robotern sind großzügige Abkalbeboxen mit Selektionstoren, die eine gute Tierbeobachtung rund

Im Wein liegt Wahrheit

um die Abkalbung ermöglichen. Im Februar 2012 wurde das Kälberdorf fertig und vor kurzem auch das Wohnhaus. Ziel des Betriebes Nosbisch ist es, den Betrieb weiter als Familienbetrieb zu bewirtschaften und den Fokus auf die Zucht zu legen. Dazu wurden bereits in der Vergangenheit als auch jetzt im genomischen Zeitalter gezielte Zukäufe aus den besten Kuhfamilien getätigt um Tiere zu züchten, die hohe genomische Werte mit sehr gutem Exterieur vereinen. Ein wesentlicher Teil des Betriebseinkommens soll aus dem Embryonen- und Zuchtviehverkauf kommen. Am Samstagmittag fuhren wir nach Traben-Trabach an die Mosel und weiter ging es von dort mit dem Schiff nach Bernkastell-Kues. Die Reiseteilnehmer waren beeindruckt von den Weinbergen. Bereits die Römer haben an der Mosel Wein angebaut. Die Steillagen, Terrassen und die teilweise winzigen Parzellen verlangen den Winzern dort viel ab. Nur durch mühevolle Handarbeit und mit viel Enthusiasmus ist dort Weinanbau möglich. An der Mosel hat sich insbesondere die Rieslingrebe, die „Königin der Weißweinsorten“, einen guten Namen gemacht, die auch trocken ausgebaut wird. In Bernkastell konnten wir den Nachmittag bei herrlichem Wetter in der sehr schönen, gepflegten Altstadt verbringen ehe es wieder ins Hotel zurückging. Am Sonntag führte uns die Reise zunächst nach Mettlach wo wir einen herrlichen Ausblick auf die Saarschleife genossen, ehe es weiter nach Landau ging. Dort nahmen wir in einem urigen Weinlokal unser Mittagessen ein. Bei Heilbronn verabschiedeten wir uns von den ersten Mitreisenden aus dem nördlichen Zuchtgebiet. Abends waren dann alle pünktlich wieder zum Fußballeuropameisterschaftsendspiel zu Hause, um viele Eindrücke und Erlebnisse reicher und mit dem festen Vorsatz auch in 2 Jahren wieder mit dabei zu sein.  M. N.


RBW Schaufenster

176 Kühe der Rassen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh stellten sich am 11. März 2012 anlässlich der RBW-Schau in der Arena Hohenlohe den kritischen Augen der Preisrichter und des Publikums. Wie zu erwarten war, zeigten die Tiere vor allem eine klare Selektion auf sehr gute Euter und gute Fundamente und brachten damit die Schwerpunkte der baden-württembergischen Rinderzucht in beeindruckender Weise zum Ausdruck. Mit diesem Aufgebot an Tieren und der großen Besucherzahl gehört die RBW-Schau mittlerweile zu den größten Rinderschauen in Deutschland.

Hoher Besuch Traditioneller Weise wird die RBWSchau beim Züchterabend mit

September 2012

Beeindruckende Qualität Nachzuchtpräsentationen und Züchterehrungen eingeläutet. Erfreulicher Weise konnte im diesem Jahr als Ehrengast der Ministerialdirektor im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Herr Wolfgang Reimer begrüßt werden, der es sich nicht nehmen ließ, zu vielen von der Rinderzucht angesprochenen Themen Stellung zu nehmen. Zudem suchte er während eines ausführlichen Stallrundganges den Kontakt zu den Landwirten und dem Ehrenamt.

Ein Streifzug durch die Geschichte Mit dem Jahr 2012 blickt die RBW auf eine 130-jährige Geschichte der organisierten Rinderzucht im Südwesten. Damit ist die RBW nicht nur eines der ältesten Rinderzuchtgebiete in Deutschland sondern auch die Wiege der organisierten Fleckviehzucht. Die RBW nahm dies zum Anlass, Dr. Franz Werkmeister MR a.D. als Referenten zu laden, um einen Überblick über die gesamte Entwicklung der Rinderzucht im Gebiet der RBW zu geben. Er berichtete in seinem sehr kompetenten Vortrag über die Anfänge der Genossenschaften in Oberbaden bis hin zu den Einkreuzungen bei Braunvieh und Holsteins in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und zur Einführung der genomischen Selektion im 21. Jahrhundert.

Züchter geehrt Traditionell wird die RBW Schau genutzt, um verdiente Züchter auszuzeichnen. Als Züchter des Jahres werden Betriebe ausgezeichnet, die sich im letzten Jahr sowohl durch züchterische Erfolge im Rahmen des Zuchtprogrammes, auf Schauen und durch ihre Dauerleistungskühe hervorgetan haben. Als Züchter des Jahres der Rasse Fleckvieh konnte der Betrieb Simpert Dangelmaier, Simmisweiler ausgezeichnet werden, der vor allem mit seinen im Zuchtprogramm entscheidenden Bullen Ogad, Odin und Ippo punkten konnte. Zudem ist er der Züchter des Bullen Wille, der aktuellen Nr. 1 der Fleckviehzucht. Die Familie Dangelmaier konnte bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet werden. Als bester Holsteinszüchter konnte erneut der Betrieb Franz und Markus Mock, Markdorf mit der Goldenen Graf-Douglas Medaille ausgezeichnet werden. Vor allem die Bullen Migol und Ashzen, aber auch seine Schauerfolge auf Landes- und Bundesebene trugen zu der Punktüberlegenheit bei. Der Betrieb wurde bereits zum 7. Mal ausgezeichnet. Für die Rasse Braunvieh konnte der Betrieb Albinger GbR in Winterreute ausgezeichnet werden. Neben seinen Bullenmüttern zählten bei diesem Betrieb vor allem die große Anzahl an Dauerleistungstieren. Als beste Vermarkter der RBW wurden mit der Marketing Münze in Silber die Betriebe Josef Göggerle, Rainau; Franz und Markus Mock, Markdorf und Wilhelm Kraft, Kißlegg-Berghof ausgezeichnet.

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RBW Schaufenster

September 2012

Große Jungkuhklassen Mit fünf Jungkuhklassen waren es vor allem die jungen Kühe, die bei der Rasse Fleckvieh deutlich beeindrucken konnten. Als Preisrichter war der aus Haundorf in Bayern stammende Johannes Huber doch einige Male gefordert im Detail zu entscheiden, welche Kuh ganz

Grand Champion Fleckvieh Forewer, V.: Zasromen von J. Keller, Allmendingen

vorne auf dem Treppchen steht. Insgesamt stellten sich 80 Fleckviehkühe dem Wettbewerb. Vor allem die sehr gut herausgebrachten Euter zeigten sehr eindrucksvoll, wo die Schwerpunkte der Züchter liegen. Diese hohe Qualität an Euterkühen traf aber auch den Schwerpunkt des Preisrichters, der sich vor allem bei den jungen Kühen für jugendliche Tiere mit fehlerfreien Eutern entschied. Erfreulich bei der Durchsicht der Klassen war zudem, dass sehr viele heimische Bullen erfolgreich waren – allein 9 der 13 Fleckviehklassen wurden von RBW Bullen gewonnen. Neben den vielen Robi- und Vodach-Töchtern fielen auch die ersten sehr guten InerTöchter sowie Töchter von Ratgeber, Ifrat, Vandol und Zasromen auf. Die Entscheidung des Grand Champion wurde schließlich zwischen den Siegern der Zweit- und Drittkalbskühe ausgemacht und konnte aufgrund des kompakteren Euters mit dem noch deutlicheren Zentralband von der sehr ausbalancierten Zasromen-Tochter Forewer für sich entschieden werden – der Titel ging somit an den Betrieb Joachim Keller aus Allmendingen.

Hohes Niveau Grand Champion Holsteins Hillary, V.: Ramos von der Mock GbR, Markdorf

Grand Champion Braunvieh Enrike, V.: Etvei von der Kramer GbR aus Erolzheim

Die aufgetriebenen Holsteinkühe wurden in neun Klassen gerichtet. Vor allem die Erst- und Zweitkalbskühe zeigten ein sehr hohes Niveau. Dabei fiel auf, dass über alle Klassen hinweg ein sehr einheitliches großrahmiges Format mit guten Eutern aufgetrieben worden war. Der Preisrichter Stefan Widmer aus der Schweiz setzte bei seinen Entscheidungen sehr stark auf die Eutermerkmale, vor allem die Ausprägung des Hintereuters, konnte sich aber auch für sehr milchtypische Kühe mit gutem Seitenbild begeistern. Siegerin mittel und Grand Champion des Holstein Wettbewerbes wurde die Ramos-Tochter Hillary von Franz und Markus Mock aus Markdorf.

Huray Jungkühe bestimmend Auch die Braunviehkühe wurden in diesem Jahr von Stefan Widmer gerichtet, der kurzfristig für den erkrankten Markus Ostenried eingesprungen war. Seine klaren und zügigen Entscheidungen unterstützten einen flotten, sehr interessanten Ablauf und trugen sehr zum Gelingen der Schau bei. Bereits die ersten Jungkuhklassen beeindruckten den Preisrichter mit den vielen sehr gut ausbalancierten jungen Kühen, die zum einen fest ansitzende drüsige Euter und zum anderen beste Fundamente zeigten. Die Siegerentscheidung zum Champion der Rasse Braunvieh war bereits nach der Entscheidung zum besten Euter vorweg genommen, da sich der Preisrichter bei der beeindruckenden Euterauswahl für das höchste Hintereuter entschied und so den Eutertitel der Etvei-Tochter Enrike zusprach, was zur Folge hatte, dass diese Kuh aus dem Bestand von Franz und Gabriele Kramer, Erolzheim auch den Titel des Grand Champions Braunvieh mit nach Hause nehmen konnte. In der Summe war die RBW-Schau wieder eine runde Sache, die aufgrund der guten Preisrichterleistungen exakt im Zeitplan durchgeführt werden konnte und einen guten und breiten Eindruck von der züchterischen Arbeit in BadenWürttemberg vermitteln konnte. Die Schwerpunkte der heimischen Züchter, auf gute Euter und Fundamente zu züchten, konnten mit der Präsentation der Spitzentiere aller drei Rassen deutlich unterstrichen werden und zeigten auf sehr einheitlich hohem Niveau den Stand der Rinderzucht des Landes. Dies konnte pünktlich um 15.00 Uhr mit dem beeindruckenden Schlussbild aller Siegertiere unterstrichen werden. Die nächste RBW-Schau findet am 16. März 2014 statt. A. W.

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RBW Schaufenster

September 2012

Platzierungen Holsteins

Edeldame, V.: Baxter von D. Schänzel, Essingen

Katrin, V.: Talent von M. Kreuzer, Berg

Pinka, V.: Modens von der Klenk GbR, Murrhardt

Esprit, V.: Encore von U. Maier, Schwäbisch Gmünd

Shakira, V.: Goldwin von der Bentele GbR, Ravensburg

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Ring Rang Kat-Nr. Kuhname II - 8 1a 104 Edeldame II - 8 1b 94 Dolores II - 8 1c 102 Paradies II - 8 1d 103 Valenci II - 8 1e 97 Blacktec II - 8 1f 96 Mox Mariette II - 8 1g 95 Guilietta II - 9 1a 110 Jessi II - 9 1b 112 Electra II - 9 1c 113 Praline II - 9 1d 111 Escada II - 9 1e 109 Wara II - 9 1f 108 Pizzi II - 9 1g 106 Blüte II - 9 1h 105 Valina II - 10 1a 116 Mox Dasha II - 10 1b 121 Ella II - 10 1c 126 Participate II - 10 1d 128 Nagoja II - 10 1e 117 Ashley II - 10 1f 115 Manja II - 10 1g 122 Dorissa Siegerjungkuh 104 Edeldame Reservesiegerjungkuh 116 Mox Dasha II - 11 1a 137 Europa II - 11 1b 132 Sunflower II - 11 1c 129 Alyska II - 11 1d 131 Wellina II - 11 1e 133 Maja II - 11 1f 135 Annabell II - 12 1a 145 Mox Masha II - 12 1b 141 Katrin II - 12 1c 139 Franjo II - 12 1d 144 Pinka II - 12 1e 140 Daylight II - 13 1a 152 Very Nice II - 13 1b 153 Meggy II - 13 1c 148 Pasadena II - 13 1d 150 Hopeway II - 13 1e 147 Glocklex II - 13 1f 151 Askania Siegerkuh jung 145 Mox Masha Reservesieger jung 141 Katrin II - 14 1a 156 Frisby 44 II - 14 1b 155 Dorothea II - 14 1c 154 Monica II - 14 1d 164 Hazia II - 15 1a 162 Hillary II - 15 1b 157 Shakira II - 15 1c 161 Tennessee II - 15 1d 170 Heidesky Siegerkuh mittel 162 Hillary Reservesieger mittel 157 Shakira II - 16 1a 167 Esprit II - 16 1b 230 Kussi II - 16 1c 168 Olita II - 16 1d 171 Arizona II - 16 1e 172 Ameise II - 16 1f 169 Hansa Siegerkuh alt 167 Esprit Reservesieger alt 230 Kussi Eutersiegerin 157 Shakira Grand Champion 162 Hillary

Vater Baxter 2 Jasper Mr.Sam Arrow Joybens Lawn Boy BossRaider Gibson Final Cut Mr.Burns Ramos Savard Shaddi Lightning Jordan-Red Jasper 2 Lightning Laramie Gavor Samuelo Laramie Dolman Baxter 2 Jasper 2 Zenith Affirmed Allegro Marbach Soverland Zesty Talent2 Talent2 Jose Modens Stylist Fabulous Bolton Ross Kite Duplex Jose Talent2 Talent2 Banderas Leo Encino Rustler Ramos Goldwin Jose Bormio Ramos Goldwin Encore Rudolph Titanic Lentini RF Apres Timer NL Encore Rudolph Goldwin Ramos

Besitzer, Ort Dieter Schänzel, 73457 Essingen Rainer Kurz, 73663 Berglen Gerhard Fassnacht, 72160 Horb Gerhard Fassnacht, 72160 Horb Josef Gloning, 73479 Ellwangen Thomas Gassner, 72525 Münsingen Bentele GbR, 88213 Ravensburg Uwe Maier, 73529 Schwäbisch Gmünd Franz u. Markus Mock GbR, 88677 Markdorf Dieter Schänzel, 73457 Essingen Franz u. Markus Mock GbR, 88677 Markdorf Bentele GbR, 88213 Ravensburg Rudi u. Uwe Bauer GbR, 88682 Salem Manfred Erthle, 89079 Ulm Gerhard Fassnacht, 72160 Horb Franz u. Markus Mock GbR, 88677 Markdorf Uwe Maier, 73529 Schwäbisch Gmünd Josef Gloning, 73479 Ellwangen Gerhard Fassnacht, 72160 Horb Holger Bertsch, 74249 Jagsthausen Gerhard Fassnacht, 72160 Horb Gerhard Fassnacht, 72160 Horb Dieter Schänzel, 73457 Essingen Franz u. Markus Mock GbR, 88677 Markdorf Uwe Maier, 73529 Schwäbisch Gmünd Josef Gloning, 73479 Ellwangen Franz u. Markus Mock GbR, 88677 Markdorf Georg-Walter Langkammerer, 74579 Fichtenau Rudi u. Uwe Bauer GbR, 88682 Salem Holger Bertsch, 74249 Jagsthausen Franz u. Markus Mock GbR, 88677 Markdorf Markus Kreuzer, 88276 Berg Franz u. Markus Mock GbR, 88677 Markdorf Ralf & Claudia Klenk GbR, 71540 Murrhardt Bentele GbR, 88213 Ravensburg Josef Gloning, 73479 Ellwangen Manfred Erthle, 89079 Ulm Josef Gloning, 73479 Ellwangen Uwe Maier, 73529 Schwäbisch Gmünd Gerhard Fassnacht, 72160 Horb Holger Bertsch, 74249 Jagsthausen Franz u. Markus Mock GbR, 88677 Markdorf Markus Kreuzer, 88276 Berg Johannes Wenger, 88400 Biberach Wilhelm Stahl, 74639 Zweiflingen Franz u. Markus Mock GbR, 88677 Markdorf Gerhard Fassnacht, 72160 Horb Franz u. Markus Mock GbR, 88677 Markdorf Bentele GbR, 88213 Ravensburg Georg-Walter Langkammerer, 74579 Fichtenau Andrea u. Rudolf Raff GbR, 70597 Stuttgart Franz u. Markus Mock GbR, 88677 Markdorf Bentele GbR, 88213 Ravensburg Uwe Maier, 73529 Schwäbisch Gmünd Wilhelm Stahl, 74639 Zweiflingen Gerhard Fassnacht, 72160 Horb Bentele GbR, 88213 Ravensburg Holger Bertsch, 74249 Jagsthausen Holger Bertsch, 74249 Jagsthausen Uwe Maier, 73529 Schwäbisch Gmünd Wilhelm Stahl, 74639 Zweiflingen Bentele GbR, 88213 Ravensburg Franz u. Markus Mock GbR, 88677 Markdorf


RBW Schaufenster

September 2012

Platzierungen Fleckvieh Ring Rang Kat-Nr Kuhname I-1 1a 6 Lorett I-1 1b 4 Hastienne I-1 1c 1 Mareike I-1 1d 3 Diana I-1 1e 2 Lunte I-1 1f 8 Katrina I-1 1g 7 Amelia I-2 1a 14 Barbara I-2 1b 11 Isabell I-2 1c 303 Spindel I-2 1d 15 Waldau I-2 1e 13 Britta I-2 1f 12 Randel I-2 1g 10 Flamenko I-3 1a 17 Lirana I-3 1b 18 Mori I-3 1c 20 Nübel I-3 1d 22 Emma I-3 1e 21 Lora I-3 1f 16 Enya I-3 1g 19 Berta I-4 1a 23 Rosa I-4 1b 31 Enny Red Rose I-4 1c 24 I-4 1d 29 Rita I-4 1e 27 Gogli I-4 1f 26 Silke I-4 1g 28 Försterin I-5 1a 34 Leika I-5 1b 38 Minka I-5 1c 33 Fiamma I-5 1d 32 Rosalie I-5 1e 36 Irmtraut I-5 1f 37 Fabel Siegerjungkuh 6 Lorett Reservesiegerjungkuh 23 Rosa I-6 1a 43 Hanni I-6 1b 44 Wanda I-6 1c 41 Waldfee I-6 1d 42 Brunhilde I-6 1e 40 Riga I-7 1a 48 Luzifer I-7 1b 49 Halisares I-7 1c 45 Baronin I-7 1d 50 Susi I-7 1e 47 Hally Star I-8 1a 53 Ginster I-8 1b 52 Hummel I-8 1c 51 Gromera I-8 1d 55 Holle I-8 1e 56 Lavendel Siegerkuh jung 43 Hanni Reservesieger jung 48 Luzifer I-9 1a 64 Forewer I-9 1b 60 Bastei I-9 1c 58 Linda I-9 1d 61 Helsinki I-9 1e 62 Kennedy I-9 1f 65 Vroni I-9 1g 57 Bille I - 10 1a 68 Herta I - 10 1b 71 Doris I - 10 1c 70 Somalia I - 10 1d 66 Pisa I - 10 1e 67 Leilani I - 10 1f 69 Rispe Forewer Siegerkuh mittel 64 Reservesieger mittel 68 Herta I - 11 1a 76 Omine I - 11 1b 78 Rieke I - 11 1c 81 Romseli

Vater Rotax Rau Ratgeber Hutarry Regio Webal ET Imo Vodach Hades Renwart Vaustria Webal ET Ratgeber Hupsol Iner ET Robi *TA Ifrat Rau Idiom Robi *TA Hades Iner ET Robi *TA Ilion Robi *TA Wigli Zasromen Vanstein Imo Rel *TA Henry Robi *TA Hofherr Winnstro Rotax Iner ET Inny Manitoba Winnor Ilion Vanel Ratgeber Marel *TA Webal ET Robi *TA Ratgeber Hutmann Inpold Wirror Robi *TA Ibrahim Inny Ratgeber Zasromen Robi *TA Vandol Vodach Vodach Vandol Vanstein Watmorr ET Roboi Engomen Vodach Weinold Paladin Zasromen Watmorr ET Romsel TA Renitent ET Romsel TA

Besitzer Hans Wirth GbR, 89568 Hermaringen Hans Wirth GbR, 89568 Hermaringen Thomas Gassner, 72525 Münsingen Kurt Schneider, 74429 Sulzbach-Laufen Christian Hug, 79761 Waldshut-Tiengen Claudia Gross, 74572 Blaufelden Franz Locher, 72525 Münsingen Haussler GbR, 74629 Pfedelbach Helmar u. Thomas Weisshaar GbR, 78086 Brigachtal Reinhold Haag, 71560 Sulzbach Wolfgang Rinn, 88361 Eichstegen Markus Scheuing, 89584 Ehingen Siegfried u. Eckhard Sperr GbR, 74589 Satteldorf Claus Schlachter, 79774 Albbruck Dieter Stier, 74547 Untermünkheim Martin Albrecht, 73333 Gingen Gerhard u. Irmgard Layher GbR, 74592 Kirchberg/J. Jürgen Weber, 97944 Boxberg Otto Hennegriff, 74838 Limbach Walter Nagel, 74211 Leingarten Franz Locher, 72525 Münsingen Gerhard Fassnacht, 72160 Horb H.-M. u. C. Kuppler GbR, 74575 Schrozberg Daniel Schneider GbR, 74426 Bühlerzell Thomas Klenk, 74592 Kirchberg/J. Joachim Keller, 89604 Allmendingen Reinhold Haag, 71560 Sulzbach Werner Nübel, 74420 Oberrot Otto Hennegriff, 74838 Limbach Joachim Keller, 89604 Allmendingen Claudia Kiene, 88339 Bad Waldsee Manfred Dürr, 97980 Bad Mergentheim Claus Schlachter, 79774 Albbruck Tobias Lehmann, 79761 Waldshut-Tiengen Hans Wirth GbR, 89568 Hermaringen Gerhard Fassnacht, 72160 Horb Heinz Hagel, 74429 Sulzbach-Laufen Sabine u. Norbert Bertel GbR, 88263 Horgenzell Sabine u. Norbert Bertel GbR, 88263 Horgenzell Bernd Kühnle, 74427 Fichtenberg Thomas Zimmerer, 88348 Bad Saulgau Andrea u. Rudolf Raff GbR, 70597 Stuttgart Hans Wirth GbR, 89568 Hermaringen Haussler GbR, 74629 Pfedelbach Sabine u. Norbert Bertel GbR, 88263 Horgenzell Dieter Stier, 74547 Untermünkheim Markus Scheuing, 89584 Ehingen Franz Käppeler, 78333 Stockach Gerhard u. Irmgard Layher GbR, 74592 Kirchberg/J. Gerhard & Georg Maurer GbR, 74572 Blaufelden Peter Burkhardt, 72213 Altensteig Heinz Hagel, 74429 Sulzbach-Laufen Andrea u. Rudolf Raff GbR, 70597 Stuttgart Joachim Keller, 89604 Allmendingen Thomas Bidlingmaier, 73054 Eislingen Sabine u. Norbert Bertel GbR, 88263 Horgenzell Hans Wirth GbR, 89568 Hermaringen Franz Käppeler, 78333 Stockach Kurt Schneider, 74429 Sulzbach-Laufen Kurt Schneider, 74429 Sulzbach-Laufen Robert Böttle, 88527 Unlingen Daniel Schneider GbR, 74426 Bühlerzell Reinhold Haag, 71560 Sulzbach Dieter Stier, 74547 Untermünkheim Claudia Kiene, 88339 Bad Waldsee Wilhelm Stockinger, 75389 Neuweiler Joachim Keller, 89604 Allmendingen Robert Böttle, 88527 Unlingen Georg Henner, 89177 Ballendorf Markus Scheuing, 89584 Ehingen Thomas Zimmerer, 88348 Bad Saulgau

Lirana, V.: Iner von D. Stier, Untermünkheim

Leika, V.: Imo von O. Hennegriff, Limbach

Hanni, V.: Inny von H. Hagel, Sulzbach-Laufen

Luzifer, V.: Ratgeber von der Raff GbR, Stuttgart

Herta, V.: Watmorr von Robert Böttle, Unlingen

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RBW Schaufenster

Ariane, V.: Regens von der Kubach GbR, Langenbrettach

I - 11 I - 11 I - 11 I - 11 I - 12 I - 12 I - 12 I - 12 I - 12 I - 12 I - 12 I - 13 I - 13 I - 13 I - 13 Siegerkuh alt

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1d 1e 1f 1g 1a 1b 1c 1d 1e 1f 1g 1a 1b 1c 1d

75 77 80 79 87 84 86 83 82 88 85 92 91 90 93 92

Dorwa Gesi Maike Laura Ariane Nora Reni Farnodi Belinda Indira Fischle Ulli Lilly Verena Bärbel Ulli

Walbo Martl DE Romsel TA Waterberg Regens Webal ET Aleon Hodi Poldi Rentar Streik ET Romen Engadin Rentar Zeris-ET Romen

Hansjörg Schilling, 89143 Blaubeuren Gerhard u. Irmgard Layher GbR, 74592 Kirchberg/J. Landwirtschafts-GbR Kemmler, 72127 Kusterdingen Markus Rogg, 79780 Stühlingen Kubach GbR, 74243 Langenbrettach Daniel Schneider GbR, 74426 Bühlerzell Helmar u. Thomas Weisshaar GbR, 78086 Brigachtal Thomas Zimmerer, 88348 Bad Saulgau Wilhelm Stockinger, 75389 Neuweiler Claudia Kiene, 88339 Bad Waldsee Werner Nübel, 74420 Oberrot Heinz Hagel, 74429 Sulzbach-Laufen Hans Roser, 79348 Freiamt Kurt Schneider, 74429 Sulzbach-Laufen Thomas Klenk, 74592 Kirchberg Heinz Hagel, 74429 Sulzbach-Laufen

Reservesieger alt

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Ariane

Regens

Kubach GbR, 74243 Langenbrettach

Fleischsiegerin Eutersiegerin Grand Champion

93 60 64

Bärbel Bastei Forewer

Zeris-ET Robi *TA Zasromen

Thomas Klenk, 74592 Kirchberg Thomas Bidlingmaier, 73054 Eislingen Joachim Keller, 89604 Allmendingen

Platzierungen Braunvieh Minka, V.: Huray von R. Welte, Bad Wurzach

Helas, V.: Huray von W. Frey, Rot a. d. Rot

Ann-Kathrin, V.: Joel von K. Schwarz, Argenbühl

Grazia, V.: Zaster von Edwin Kling, Rot a. d. Rot

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Ring Rang Kat-Nr. Kuhname II - 1 1a 174 Hazda II - 1 1b 173 Britty II - 1 1c 175 Isante II - 1 1d 179 Indira II - 1 1e 177 Jule II - 2 1a 183 Minka II - 2 1b 184 Helas II - 2 1c 187 Cora II - 2 1d 182 Tundra II - 2 1e 185 Emma II - 2 1f 186 Walli II - 3 1a 191 Ann-Kathrin II - 3 1b 188 Hamburg II - 3 1c 194 Nelli II - 3 1d 190 Elu II - 3 1e 189 Alma II - 3 1f 193 Baggi Siegerjungkuh 183 Minka Reservesiegerjungkuh 184 Helas II - 4 1a 196 Enrike II - 4 1b 198 Grazia II - 4 1c 201 Marylin II - 4 1d 197 Ulme II - 4 1e 199 Gabi II - 5 1a 204 Grazie II - 5 1b 202 Prinzess II - 5 1c 205 Britty II - 5 1d 203 Jana Siegerkuh jung 196 Enrike Reservesieger jung 198 Grazia II - 6 1a 210 Madonna II - 6 1b 208 Urmel II - 6 1c 215 Kyra II - 6 1d 209 Jule Siegerkuh mittel 210 Madonna Reservesieger mittel 208 Urmel II - 7 1a 212 Larry II - 7 1b 221 Ines II - 7 1c 222 Sofia II - 7 1d 220 Norma II - 7 1e 213 Anika II - 7 1f 219 Nosa Siegerkuh alt 212 Larry Reservesieger alt 221 Ines Eutersiegerin 196 Enrike Grand Champion 196 Enrike

Vater Huray Caronto Huray Huray Huray Huray Huray Huray Mossul Emerup Emerup Joel Prossli Huray Prossli Profinger Agio ET Huray Huray Etvei Zaster ET Payssli ET Emerup Dyss Fernando *TM Payssli ET Masbal Husjet TM Etvei Zaster ET Ridge TD ET Fernando *TM Etvei Jublend Ridge TD ET Fernando *TM General Ace ET Emerald ET Vinozak Grog ET Sam General Ace ET Etvei Etvei

Besitzer, Ort Helga u. Bernhard Neuhauser GbR, 89165 Dietenheim Josef Hecht, 88416 Ochsenhausen Friedrich Sauter, 88410 Bad Wurzach Friedrich Sauter, 88410 Bad Wurzach Sonnenhof GbR Hofer, 88353 Kisslegg Reinhold Welte, 88410 Bad Wurzach Werner Frey, 88430 Rot an der Rot Franziska u. Anton Köberle GbR, 88444 Ummendorf Ulrich Graf, 88239 Wangen Helga u. Bernhard Neuhauser GbR, 89165 Dietenheim Peter Rohmer, 88457 Kirchdorf Karl Schwarz, 88260 Argenbühl Josef Bentele, 88287 Grünkraut Franz J. u. Gabriele Kramer GbR, 88453 Erolzheim Josef Hecht, 88416 Ochsenhausen Klaus Kloos, 88368 Bergatreute Franziska u. Anton Köberle GbR, 88444 Ummendorf Reinhold Welte, 88410 Bad Wurzach Werner Frey, 88430 Rot an der Rot Franz J. u. Gabriele Kramer GbR, 88453 Erolzheim Edwin Kling, 88430 Rot a.d.R. Ulrich Graf, 88239 Wangen Ulrich Graf, 88239 Wangen Josef Kienle, 88416 Steinhausen-Rottum Alois Renz, 88410 Bad Wurzach Karl Baisch, 88447 Warthausen Franz J. u. Gabriele Kramer GbR, 88453 Erolzheim Peter Rohmer, 88457 Kirchdorf Franz J. u. Gabriele Kramer GbR, 88453 Erolzheim Edwin Kling, 88430 Rot a.d.R. Alois Renz, 88410 Bad Wurzach Franz Popp, 88410 Bad Wurzach Edwin Kling, 88430 Rot a.d.R. Matthias Brauchle, 88299 Leutkirch Alois Renz, 88410 Bad Wurzach Franz Popp, 88410 Bad Wurzach Friedrich Sauter, 88410 Bad Wurzach Edwin Kling, 88430 Rot a.d.R. Franz & Andreas Denzel GbR, 88436 Eberhardzell Franz & Andreas Denzel GbR, 88436 Eberhardzell Siegfried u. Eckhard Sperr GbR, 74589 Satteldorf Franz & Andreas Denzel GbR, 88436 Eberhardzell Friedrich Sauter, 88410 Bad Wurzach Edwin Kling, 88430 Rot a.d.R. Franz J. u. Gabriele Kramer GbR, 88453 Erolzheim Franz J. u. Gabriele Kramer GbR, 88453 Erolzheim


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Z

üchterischer Wettbewerb zwischen Baden-Württemberg und Hessen! Wettbewerbsteilnehmer mit viel Applaus belohnt!! Vor einer starken Kulisse mit bis zu 1.000 Zuschauern kürten die Rinderzüchter ihre besten Tiere – Zugpferd aber bleibt der Wettkampf der Züchterjugend, bei dem schon die Kleinsten um den Titel streiten. Das dem überwiegend städtischen Publikum angepasste Konzept, ausführlich zu erklären und gleichzeitig Attraktionen im Schauring zu haben, zieht immer mehr Zuschauer an. Aus dem nördlichen Verbandsgebiet der Rinderunion BadenWürttemberg (RBW) waren 22 Kühe der Rasse Deutsches Fleckvieh und 14 Tiere der Rasse Deutsche Holsteins beteiligt, aus dem Verbandsge-

biet der Zucht- und Besamungsunion Hessen (ZBH) sieben Fleckvieh-Tiere.

Die Lehrschau Eine „Highlander“ Kuh mit Kalb, eine „Angus“ Kuh mit Kalb, sowie

Tierbeurteilungswettbewerb Am Samstag des Maimarktwochenendes treten die Großtiere zum Wettbewerb an. Aus organisatorischen Gründen findet an diesem Tag auch immer der Tierbeurtei-

Maimarkt 2012 Traditionelle Tierschau und spannende Wettbewerbe viele Pferde und Kleintiere machen die Lehrschau immer wieder zum stark frequentierten Höhepunkt des Maimarktes. Auch die Fleckvieh und Holstein Kühe finden immer wieder starkes Interesse bei den Besuchern, da bei vielen Älteren die Erinnerung an eine Landwirtschaft in der Familie durchaus noch präsent ist.

lungswettbewerb des Züchternachwuchses statt. Bei der Rasse Fleckvieh konnte sich bei den Jüngeren Lukas Schneider aus Reichelsheim durchsetzen, bei den Teilnehmern über 18 Jahren gewann Daniel Jäger aus Mörlenbach. Im Rassebereich Holsteins sicherte sich Daniel Gaubatz aus Rödermark-Messenhausen den ersten Platz. Bei die-

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RBW Schaufenster

sem Wettbewerb ist immer ein starkes Interesse der hessischen Jungzüchter zu verzeichnen, vielleicht werden es nächstes Jahr zum 400. Maimarkt einige mehr.

Fleckvieh: Rassetypisch Bei brütender Hitze über dem Richt­ring hatte der Preisrichter beim Fleckvieh, Zuchtleiter Jost Grünhaupt aus Hessen, schwere Entscheidungen zu treffen. Siegerin bei den jungen Tieren bis 2 Kalbungen wurde Paris, eine Humid-Tochter aus dem Besitz von Walter Leng, Herbstein-Stockhausen vor Schalmei (V.: Romsel) aus der Zucht von Familie Sperr, Satteldorf. In den Klassen mit mehr als zwei Kalbungen dominierte klar die bekannte Kuh Ariane von der Kubach GbR in Langenbrettach vor Nicole (V.: Hutmann) aus dem Besitz von Karl Meisinger, BrensbachHippelsbach. Fleischsieger wurde Altai- Tochter Ronda von Kai Vogel, Werbach. Die RBW Glocke ging diesmal an den Betrieb Walter Nagel, Leingarten, der sich, wie im letzten Jahr, mit seiner Stallsammlung vor Otto Hennegriff aus Balsbach platzieren konnte.

Holsteins: Milchbetont Bei den Deutschen Holsteins setzte die Preisrichterin Monika Nörr,

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Zuchtleiterin dieser Rasse bei der RBW, die Jose-Tochter Odina aus der Zucht von Fritz Maas, Ladenburg-Neubotzheim vor die LaudanTochter Oberin aus dem Besitz von Manfred Weiland, Oberschüpf, welche allerdings Eutersiegerin werden konnte. Bei den alten Kühen konnte Rudolf Mannsperger aus Adelshofen mit seiner GolbowTochter Silvia begeistern, die zusammen mit zwei ihrer Töchter im Wettbewerb angetreten war. Auf dem 2. Rang platzierte sich hier Familie Brenner aus Breitenbronn mit einer Bobbie-Tochter. Ein Glückwunsch sei hier angebracht für alle Beschicker, die es mit ihrer züchterischen Arbeit ermöglichen, einen solchen Wettbewerb abzuhalten.

Vorführwettbewerb und Siegerehrung Am Sonntag des Maimarktwochenendes findet traditionell der Vorführwettbewerb statt. Auch dieser für Zuschauer, Kinder und Züchterfamilien attraktive Wettbewerb, findet immer mehr Teilnehmer. So traten dann 16 Kinder in drei Altersklassen an. Bei den „Streitern“ unter 7 Jahren gewann Noemi Kubach aus Langenbrettach vor Luis Heck aus Wagenschwend. Bestechend bei der

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Vorführung war die Harmonie zwischen Noemi und ihrem Kalb. In der Klasse bis 9 Jahre setzte sich Laura Baier aus Ilsfeld, Abstetterhof, gegen Elisabeth Schneider aus Reichelsheim-Gumpen durch. Bei den Teilnehmern über 10 Jahren gab es eine hessische Doppelspitze – Cedric Böck aus Brensbach vor Jonas Schneider aus Reichelsheim. Bei der anschließenden Siegerehrung konnte jedes Kind stolz seinen Pokal empfangen. Anschließend fand die Siegerehrung für die Teilnehmer des Richtwettbewerbes vom Vortag statt. Dank der sehr großen Publikumsbeteiligung beim vorausgegangenen Vorführwettbewerb der Kinder, fand auch diese Veranstaltung vor vollen Rängen statt. Die Auszeichnungen, Medaillen und Plaketten der ADR, des BML und der Mannheimer Maimarktgesellschaft sowie die Glocke der RBW überreichte Stadtrat Erwin Feike, der sich von der gesamten Veranstaltung begeistert zeigte. Wir gratulieren allen Wettbewerbsteilnehmern zu ihren guten Ergebnissen.

Rassenvielfalt im Ring Bei den Veranstaltungen am Montag wurden dem Publikum eine breite Vielfalt aller in den Tierzelten ausgestellten Arten und Rassen, angefangen bei den Pferden über die Rinder bis hin zu den Ziegen im großen Ring gezeigt. Als besonderes Schmankerl war wieder Familie Weidner aus Mainhard mit ihrem Kuhgespann da. LR Dieter Kraft führte dabei das Publikum durch die Geschichte der organisierten Tierzucht. Da das Interesse der Zuschauer so groß war, freuen sich alle beteiligten Züchter und Verbände schon auf das kommende Jahr, wo man sicherlich zum 400. Jubiläum auftrumpfen wird.  M. Ruck


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m Sonntag, den 28. Oktober 2012 findet im RBW-Vermarktungszentrum Süd in Bad Waldsee der achte Waldseer Braunviehtag statt. Die Veranstalter RBW, Braunviehforum und Jungzüchterverband bieten ein abwechslungsreiches Programm für alle Besucher aus Stadt und Land. Zuchtleiter und internationaler Preisrichter Dr. Alfred Weidele wird die rund 80 Spitzenkühe aus Baden-Württemberg richten. Die Schau verspricht starke Kuhklassen, vor allem die leistungs- und exterieurstarken Jungkühe von jun-

Waldseer Braunviehtag gen Spitzenvererbern lassen einen spannenden Verlauf erwarten. Bei den älteren Kühen werden Tiere zu sehen sein, die die letzten Jahre auch auf Bundesebene überzeugten – dies garantiert eine hochklassige Championauswahl. Die jüngsten Züchter werden beim Kindervorführwettbewerb ihr Können unter Beweis stellen. Die originell und mit viel Liebe gestalteten Stalltafeln sind für jeden Besucher ein Hingucker. Sicherlich nicht einfach für die amtierende Braunviehkönigin Franziska Köberle hier die besten Jungzüchter zu bestimmen. Nicht gemalt, nicht geschönt sondern nahe am tatsächlichen Leben – dies ist das Motto des ersten Braunvieh Züchterinnen Kalenders Deutschlands. Die Vorstellung und der Verkauf des Kalenders findet ab 11.00 Uhr statt. Alle 18 Models werden anwesenden sein. Das erste Exemplar wird gemeinsam mit einer Reise versteigert! Bilder aller Models und vom Foto­shooting finden Sie auf unserer Homepage: www.braunviehforum.de. Die Sponsoren Agroviva – Rillen schneiden

in Perfektion, Hochdorf; Farmshop, Herbertingen; Lely Milking Systems – Uttenweiler; Wasserbauer Fütterungstechnik, Waldneukirchen und Zimmermann Stalltechnik, Eberhardzell werden bei der Präsentation anwesend sein. Als besonderen Höhepunkt findet am Waldseer Braunviehtag 2012 die Wahl der zweiten Braunviehkönigin aus Baden-Württemberg statt. Jeder Schaubesucher erhält mit dem Eintrittspreis die Möglichkeit die neue Braunviehkönigin zu wählen. Die neue Königin wird in den nächsten zwei Jahren Werbung für das baden-württembergische Braunvieh auf Schauen und Konferenzen machen. Die erste Amtshandlung der frischgebackenen Braunviehkönigin wird die Preisverleihung des Jungzüchterwettbewerbes und die Übergabe des Championpreises 2012 des Waldseer Braunviehtages sein. Auch das gab es noch nie in Baden-Württemberg! Bei der Jungzüchtertombola wird als Hauptpreis eine Braunviehjungkuh verlost. Weitere Preise, wie z. B. ein

wertvolles Zuchtkalb aus einer excellenten Kuhfamilie und hochwertige Sachpreise warten auf ihren neuen glücklichen Besitzer. Für alle Kinder haben die Jungzüchter einen Streichelzoo, eine Malecke und eine Strohburg aufgebaut. Die Erwachsenen können sich im Jungzüchtercafe bei Kaffee und Kuchen stärken. Der große Anzahl an Firmen aus dem landwirtschaftlichen Bereich bieten dem Besucher weitere wertvolle fachliche Information. Folgender Ablauf ist geplant: ab 9.30 – 14.00 Uhr Richten der Kühe 11.00 Uhr Präsentation Braunvieh Züchterinnen Kalender 2013 14.00 Uhr Krönung Braunviehkönigin 2012 14.30 Uhr Siegerehrung Jungzüchterwettbewerb ca. 14.45 Uhr Champion Auswahl 15.00 Uhr Ziehung Verlosungsjungkuh

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Innenparasiten: Fruchtbarkeits­ störungen & Leistungsabfall Früherkennung eines Parasitenbefalls bei Rindern zur Schadensbegrenzung von großer Bedeutung

E

ine schlechte Herdenfruchtbarkeit und ein schleichender Milchleistungsabfall in einem Rinderbestand können auf eine Vielzahl von Ursachen zurück zu führen sein. Dabei stellt der Befall mit Innenparasiten bei Milchkühen und Jungrindern ein häufig unterschätztes und wegen des unterschwelligen Krankheitsverlaufs oftmals über eine lange Zeit hinweg nicht erkanntes Bestandsproblem dar. Die Schädigung von Lunge, Magen, Darm und Leber durch den Befall mit Rund-, Bandund Saugwürmern führt bei Milchkühen zu Fruchtbarkeitsstörungen und zum Abfall der Milchleistung. Der Große Leberegel (fasciola hepatica) ist beim Rind der bedeutendste Vertreter der Saugwürmer. Ein Befall führt zu Schäden. am zentralen Stoffwechselorgan, welches für Gesundheit, Fruchtbarkeit und Milchleistung der Tiere von besonderer Bedeutung ist. Im Magen-Darm-Trakt des Rindes können sich neben verschiedenen zu den Rundwürmern zählenden Wurmarten auch Bandwürmer ansiedeln. Rund- und Bandwürmer führen zu Durchfall, unbefriedigender Milchleistung, Abmagerung bzw. verringerten täglichen Gewichtszunahmen. Ein Befall der Lunge mit den ebenfalls zur Gruppe der Rundwürmer zählenden Lungenwürmern führt zu einer Schädigung der Lunge, die sich im frühen Erkrankungsstadium in häufigem Husten mit weit ausgestreckter Zunge zeigt. Eine nicht rechtzeitige Behandlung eines Lungen-

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wurmbefalls führt zu einer fortschreitenden Lungenschädigung und einer fieberhaften Lungenentzündung, die einen tödlichen Verlauf nehmen kann.

Entwicklungszyklus des Großen Leberegels Ausgewachsene Große Leberegel sind bis zu 3 cm lang und 1,3 cm breit. Sie finden sich in den Gallengängen der Leber und produzieren Eier, die mit dem Kot ausgeschieden werden und dadurch in die Umwelt gelangen. In wässrigem Milieu entwickeln sich die Eier des Großen Leberegels zu Wimpernlarven. Diese dringen in die auf feuchten Wiesen und Weiden lebende Zwergschlammschnecke ein und entwickeln sich in ihr innerhalb von ca. zwei Monaten zu Schwanzlarven. Im Entwicklungszyklus des Großen Leberegels fungiert die Zwergschlammschnecke als Zwischenwirt. Nach dem Verlassen der Zwergschlammschnecke entwickeln sich die Schwanzlarven zu den an den Gräsern und anderen Futterpflanzen haftenden Kugellarven. Rinder können ansteckungsfähige Kugellarven nicht nur beim Weidegang, sondern auch bei der Verfütterung von mit Larven belastetem Grünfutter im Stall aufnehmen. Die mit dem Futter aufgenommenen Larven durchdringen die Dünndarmwand, gelangen dann in die Bauchhöhle und wandern in die Leber ein. Als sogenannte Jungegel wandern sie anschließend in einem Zeitraum von 6 bis 8 Wochen in der Leber umher und dringen dann als ausgewachsene Leberegel in die Gallengänge der Leber ein. Ihre Überlebensdauer in den Gallengängen beträgt bis zu zwei Jahre.

Durchfall und schlechter Ernährungszustand bei einer Milchkuh infolge von Leberegelbefall.  Foto: Dr. Hofmeister

Leberegelbefall bei einem Jungrind (1).  Foto: Dr. Großmann, STUA Aulendorf

Erkrankungsverlauf und Krankheitssymptome Die Larven des Großen Leberegels lösen auf ihrem Weg zur Leber Entzündungsreaktionen an der Darmwand, dem Bauchfell und der Leberkapsel aus. Als Jungegel zerstören sie während der 6 bis 8 Wochen dauernden Wanderung durch die Leber Teile des Lebergewebes. Die bis zu zwei Jahre in den Gallengängen lebenden ausgewachsenen Leberegel verursachen eine mit Verdickung und Verkalkung einhergehende chronische Entzündung der Gallengangswände. Verringerte Futteraufnahme, schlechte Futterverwertung, verminderte Gewichtszunahme bzw. Abmagerung, hohes Erstkalbealter, verlängerte Zwischenkalbezeit und Abfall der


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September 2012

Tierarzneimittel zur Bekämpfung des Großen Leberegels Wirkstoffgruppe Wirkstoff

Tierarzneimittel

Wirkungsspektrum

Benzimidazole

Albendazol 10%

ausgewachsene Leberegel

Albendazol

Valbazen 10% Triclabendazol

Endofluke

Jungegel, ausgewachsene Leberegel

Fasinex 10% Triclaben 10%

Leberegelbefall bei einem Jungrind (2).  Foto: Dr. Großmann, STUA Aulendorf

Aminobenzoldisulphonamid

Clorsulon

Bimectin Fluke (Clorsulon/Ivermectin) Levatum Fluke (Clorsulon/Ivermectin)

Salicylsäureanilide Closantel

Oxyclozanid

ausgewachsene Leberegel, Lungenwürmer, Magen-Darm-Würmer

Flukiver

ausgewachsene Leberegel

Closamectin (Closantel/Ivermectin)

ausgewachsene Leberegel, Lungenwürmer, Magen-Darm-Würmer

Douvistome

ausgewachsene Leberegel

Zanil

Lungenwurmbefall bei einem Jungrind.  Foto: Dr. Seeger, RGD Aulendorf Milchleistung können beim Rind die Folgen eines Befalls mit dem Großen Leberegel sein.

Diagnose und Behandlung Durch die Untersuchung einer Kotprobe im Labor lässt sich ein Leberegelbefall nicht in jedem Fall nachweisen, da die Eier des Großen Leberegels nur schubweise mit der Gallenflüssigkeit in den Darm abgegeben werden. Da aber ein Befall mit dem Großen Leberegel immer zu einer im Blut nachweisbaren immunologischen Reaktion führt, ist ein sicherer Nachweis durch die Untersuchung einer Blutprobe auf Antikörper möglich. Die Bekämpfung des Befalls mit dem Großen Leber­ egel beim Rind beruht auf dem strategischen Einsatz von Arzneimitteln und begleitenden weidehygienischen Maßnahmen, die der Senkung des Risikos einer erneuten Ansteckung dienen. Zur Bekämpfung stehen für Rinder zugelassene Fertigarzneimittel mit den Wirkstoffen Albendazol, Triclabendazol, Clorsulon, Closantel und Oxyclozanid zur Verfügung. Die zur Leberegelbekämpfung beim Rind verfügbaren Fertigarzneimittel weisen einige Besonderheiten auf. Da für die Wirkstoffe Triclabendazol, Clorsulon und Closantel nur für Muskelgewebe, Fett, Leber und Niere Rückstandshöchstmengen in Tabelle 1 der EU-Rückstandshöchstmengenverordnung 37/2010 festgelegt

sind – jedoch nicht für Milch –, sind Fertigarzneimittel auf der Grundlage dieser drei Wirkstoffe nur zur Anwendung bei Rindern zugelassen, von denen keine Milch für den menschlichen Verzehr gewonnen wird. Nur bei den Wirkstoffen Albendazol und Oxyclozanid sind für Milch Rückstandshöchstmengenwerte in der EU-Rückstandshöchstmengenverordnung angegeben. Bei Kühen, deren Milch für den menschlichen Verzehr bestimmt ist, dürfen deshalb nur Fertigarzneimittel mit diesen beiden Wirkstoffen zur Anwendung kommen. In Deutschland stehen zwei den Wirkstoff Albendazol enthaltende Arzneimittel für Milchkühe und Jungrinder unter der Produktbezeichnung „Albendazol 10%“ und „Valbazen 10%“ zur Verfügung. Das Fertigarzneimittel „Albendazol 10%“ ist jedoch wegen einer möglichen Fruchtschädigung beim Rind nicht zur Anwendung im ersten Drittel der Trächtigkeit zugelassen, das Arzneimittel „Valbazen 10%“ ist aus demselben Grund überhaupt nicht zur Anwendung bei trächtigen Rindern zugelassen. Da in Deutschland die beiden den Wirkstoff Albendazol enthaltenden Fertigarzneimittel einerseits bei trächtigen Milchkühen nicht oder nur eingeschränkt anwendbar sind und andererseits ein

Fertigarzneimittel mit dem Wirkstoff Oxyclozanid seit dem Jahr 2003 nicht mehr verfügbar ist, besteht bei der Behandlung des Leberegelbefalls bei Milchkühen ein Therapienotstand bzw. eine Therapielücke. Gemäß § 73 Absatz 3 a des Arzneimittelgesetzes sind in diesem Fall die rechtlichen Voraussetzungen gegeben, ein zur Bekämpfung des Leberegelbefalls bei Milchkühen in einem anderen EU-Mitgliedstaat zugelassenes Fertigarzneimittel in Deutschland anzuwenden. In Frankreich sind gegenwärtig zwei den Wirkstoff Oxyclozanid enthaltende Fertigarzneimittel unter der Produktbezeichnung „Douvistome“ bzw. „Zanil“ zur Anwendung bei Milchkühen zugelassen. Die in der französischen Zulassung für Milch festgelegte Wartezeit von 0 Tagen gilt auch bei der Anwendung dieser Arzneimittel bei Milchkühen in Deutschland. Einzig der Bezug dieser Fertigarzneimittel muss durch den anwendenden Tierarzt bei der zuständigen Behörde – in Baden-Württemberg also beim jeweiligen Regierungspräsidium – angezeigt werden.

Befall mit Lungenwürmern Der Befall mit dem Großen Lungenwurm (Dictyocaulus viviparus) führt

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bei Jungrindern und Kühen vor allem beim Weidegang immer wieder zu schweren Erkrankungen bis hin zu Todesfällen. Eine Ansteckung erfolgt durch die Aufnahme von frischem Gras, das mit infektiösen Larven belastet ist. Diese dringen in die Dünndarmwand ein und gelangen auf dem Blutweg in die Lunge, in der sie ihre Entwicklung zu ausgewachsenen Lungenwürmern vollenden. Die grauweißen, fadenstarken Lungenwürmer leben in der Luftröhre und den Bronchien. Symptome eines Lungenwurmbefalls sind insbesondere ein anfallsartiger, während der Bewegung auftretender Husten, eine beschleunigte Atmung, eine angestrengte Atemtätigkeit, Nasenausfluss, Fieber, reduzierte Fresslust, Gewichtsverlust und geringe Tageszunahmen. Beim Husten nehmen die Tiere infolge der Verlegung von Bronchien durch Lungenwürmer und Entzündungsprodukte eine sägebockartige Körperhaltung mit weit nach vorne gestrecktem Kopf und ausgestreckter Zunge ein. Krankheitssymptome lassen sich zumeist ca. 3 Monate nach dem Weideauftrieb der Tiere beobachten. Neben den für einen Lungenwurmbefall charakteristischen Krankheitssymptomen können zur Diagnosestellung Blutproben auf Lungenwurm-spezifische Antikörper untersucht werden. Auch kann der Nachweis von Lungenwurmlarven in Kotproben hustender Jungrinder bzw. Kühe versucht werden.

Befall mit Magen-DarmWürmern Verschiedene Arten von Rundwürmern können den Labmagen und Dünndarm des Rindes besiedeln. Bei der parasitären Gastroenteritis des Rindes handelt es sich um eine Erkrankung, die meist auf den zeitgleichen Befall mit verschiedenen Arten von Magen-Darm-Würmern

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zurück zu führen ist. Die mit dem Kot befallener Rinder in die Umwelt ausgeschiedenen Wurmeier entwickeln sich in wenigen Tagen zu infektiösen Larven, die anschließend mit frischem Gras insbesondere beim Weidegang von Rindern aufgenommen werden können. Symptome der durch Magen-DarmWürmer verursachten parasitären Gastroenteritis können verminderte Fresslust, Durchfall, schlechte Gewichtsentwicklung, Abmagerung und stumpfes, glanzloses bis struppiges Fell sein. Zur Diagnosestellung dient der Nachweis von Wurm­ eiern in Kotproben.

Behandlung beim Befall mit Rundwürmern Zur Behandlung eines Befalls mit Rundwürmern, d.h. mit Lungenbzw. Magen-Darm-Würmern, ist eine große Zahl zugelassener Fertigarzneimittel zur Anwendung beim Rind verfügbar. Sie enthalten Wirkstoffe aus der Gruppe der makrozyklischen Laktone (Doramectin, Eprinomectin, Ivermectin, Moxidectin), Benzimidazole (Albendazol, Febantel, Fenbendazol, Oxfendazol) und Levamisol. Ihre Anwendung erfolgt durch Injektion, Aufgießen über die Rückenlinie oder Eingabe eines Bolus. Zur Anwendung bei Kühen, deren Milch für den menschlichen Verzehr bestimmt ist, sind nur die beiden Arzneimittel mit der Produktbezeichnung „Eprinex PourOn“ und „Cydectin 0,5% Pour-On“, zugelassen. Sie werden entlang der Rückenlinie zwischen dem Widerrist und dem Schwanzansatz aufgegossen. Die für Milch festgelegte Wartezeit beträgt bei beiden Produkten 0 Tage.

Befall mit Bandwürmern In Mitteleuropa treten beim Rind die beiden Bandwurmarten Moniezia benedeni und Moniezia expansa auf. Die geschlechtsreifen

September 2012

Bandwürmer haften über 4 Saugnäpfe an der Schleimhaut des Dünndarms. Moniezia benedeni kann im Dünndarm bis zu 4 m Länge, Moniezia expansa bis zu 10 m Länge erreichen. Diese Bandwurmarten sind auch bei kleinen Hauswiederkäuern und bei Wildwiederkäuern anzutreffen. Die mit dem Kot in die Umwelt gelangenden Eier werden zunächst von Moosmilben, die im Entwicklungszyklus die Rolle des Zwischenwirts einnehmen, aufgenommen. In den Moosmilben entwickeln sich die Bandwurmeier in einem Zeitraum von 2 bis 3 Monaten zu infektiösen Zystizerkoiden. Nach der Aufnahme von infektiöse Zystizerkoide enthaltenden Moosmilben mit dem Futter entstehen im Dünndarm des Rindes in einem Zeitraum von ein bis zwei Monaten geschlechtsreife Bandwürmer. Ein chronischer Befall mit Bandwürmern, der sowohl mit Durchfall als auch Verstopfung einhergehen kann, führt beim Rind immer zu einer Beeinträchtigung der Milch- und Fruchtbarkeitsleistung. Mit Bandwürmern befallene Rinder weisen in der Regel einen schlechten Ernährungszustand auf. Ihr Fell ist stumpf und glanzlos. Zur Diagnosestellung dient der Nachweis von Bandwurmeiern in Kotproben. Da Eier enthaltende Bandwurmglieder nur schubweise mit dem Kot ausgeschieden werden, lässt sich durch ein negatives Untersuchungsergebnis ein Bandwurmbefall beim Rind nicht sicher ausschließen.

Behandlung beim Befall mit Bandwürmern Zur Behandlung stehen in Deutschland derzeit zwei für Rinder zugelassene Fertigarzneimittel, die den Wirkstoff Albendazol enthalten, zur Verfügung. Das Fertigarzneimittel „Albendazol 10 %“ ist jedoch wegen einer möglichen Fruchtschädigung nicht zur Anwendung im ersten Drittel der Trächtigkeit zugelassen, das Arzneimittel „Valbazen 10 %“ ist zur Anwendung bei trächtigen Tieren überhaupt nicht zugelassen. Bei der Behandlung von Rindern mit Bandwurmbefall während des ersten Drittels der Trächtigkeit besteht demzufolge ein Therapienotstand. Nach § 56 a Abs. 2 Nr. 2 des Arzneimittelgesetzes ist in diesem Fall beim Rind die Anwendung des für Schafe in Deutschland zur Bekämpfung des Bandwurmbefalls zugelassene Arzneimittel „Cestocur“, das den Wirkstoff Praziquantel enthält, im Zuge der Umwidmung möglich. Dabei ist allerdings eine Wartezeit von 7 Tagen für Milch und im Falle einer Schlachtung eine Wartezeit von 28 Tagen für essbares Gewebe einzuhalten. Dr. Bernhard Hofmeister, Tierseuchenkasse BadenWürttemberg, Rindergesundheitsdienst Aulendorf


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Heatime – ein bewährtes Brunsterkennungssystem I

n den letzten Jahren haben mehr als tausend Landwirte sich das Brunsterkennungssystem von Heatime angeschafft, eine Investition, die viele nicht mehr missen mögen. Bei der klassischen Brunstbeobachtung, die 3 mal täglich für 20 Minuten erfolgen sollte, werden keine 80 % der brünstigen Tiere erkannt, laut vielen Untersuchungen nicht mehr als 60 %. Das mag daran liegen, dass zum einen der Anteil an stillbrünstigen Tieren in der Herde zunimmt, zum anderen daran, dass zum falschen Zeitpunkt die Brunstbeobachtung durchgeführt wird. Auch sind in den letzten Jahr verlängerte Zyklusintervalle sowie häufig verkürzte Brunstlängen zu beobachten. Dreimal tägliche Brunstbeobachung während 20 Minuten ist zwingende Vor­ aussetzung für ein befriedigendes Be­ samungsergebnis Die Zeit größter Brunstaktivität liegt in den Nacht- bzw. frühen Morgenstunden und ist somit der Beobachtung entzogen. Auch unterbleibt in vielen Betrieben während Arbeitsspitzen wie Erntezeiten, aber auch Stallbau etc. die regelmäßige Brunstbeobachtung, die dann nicht mehr dreimal täglich für 20 Minuten sondern eben nur so nebenbei erfolgt. Damit ist keine lückenlose Brunstbeobachtung gewährleistet. Abhilfe schaffen kann das Brunsterkennungssystem Heatime, das bis zu 90 % der Brunsten erkennt. Der Vorteil ist, dass es unabhängig vom PC arbeitet und die erhöhte Aktivitätsmessung während der Brunst durch ein optisches Signal anzeigt. Schwächen zeigt das System bei Tieren, bei denen hormonell die Brunst stimuliert wurde

und die einem Ovulationssynchronisationsprogramm unterworfen wurden, aber diese werden normalerweise terminiert besamt, so dass die Brunstfeststellung mit einem Aktivitätsmesser nicht nötig ist. Der Einsatz von derartigen Programmen in der in Baden-Württemberg vorherrschenden Betriebsgrößen ist mehr denn fraglich und sicherlich nur wenigen Fragestellungen vorbehalten. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Eigenbestandsbesamertagungen im November diesen Jahres, in dem das Für und Wieder eines derartigen Hormoneinsatzes sicherlich kontrovers diskutiert wird.

Schaubild einer Kuh mit Aktivitätsspitze während der Brunst. Die sensorgestützte Aktivität wird im 2-Stunden Rhythmus erfasst und zweimal am Tag (Melkstand Kühe, Tränke Rinder) ausgelesen. Ideal­ erweise sollte die Besamung 8 – spätestens 16 Stunden nach dem Aktivitätsmaximum erfolgen. Eine verbesserte Brunstbeobachtung liegt in der Kombination von erhöhter Bewegungsaktivität in der Brunst und Rückgang der Wiederkautätigkeit (Hoy et. al, 2012) In seinen Untersuchungen verminderte sich die Wiederkaudauer

während der Brunst im Mittel um 18 %, wobei große tierindividuelle Unterschiede auftraten. Es konnte aber gezeigt werden, dass bei fast 95 % aller Brunstereignissen, die zur Trächtigkeit führten, die Wiederkaudauer am Tag der Brunst signifikant verkürzt war (Hoy et. al., 2012) Heatime bietet, neben anderen Firmen, ein System zur Registrierung der Wiederkaudaten, das sogenannte Ruminac, an, das mit dem bisherigen Heatime kombiniert werden könnte. In Zukunft wird die Qualität der Brunsterkennung durch Kombination mehrerer Merkmale besser, auch der Besamungszeitpunkt und damit das Besamungsergebnis kann dadurch optimiert werden. In einigen vollautomatischen, aber sehr teuren und deshalb nicht allen Betrieben offenstehenden Systemen, ist dies bislang schon möglich, Heatime und Ruminac bieten auch diesen Service, aber natürlich nicht umsonst. So kostet die Installation von Heatime in einem 60-Kuh Betrieb, in dem 40 % aller Kühe ein Halsband tragen, etwa 6.000 Euro incl. MwSt. Da eine verlorene Brunst mit mehr als 60 Euro zu Buche schlägt, kann sich dieses System in einem Betrieb mit unzureichender Brunstbeobachtung schnell rechnen. Informationen erhalten Sie beim Farmshop, ein Verteiler liegt diesem Heft bei, sowie bei Frau Dr. Fischer unter der Rufnr. 07586-920620. Ein Literaturverzeichnis kann angefordert werden von fischer@rindbw.de  A. F.

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Gesextes Sperma, der Traum vieler Tierzüchter ist wahr geworden – und das mit zufriedenstellenden Trächtigkeitsergebnissen und zu annehmbaren Preisen

S

eit den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts ist versucht worden, Rindersperma zu sexen, d. h. in eine weibliche, x-tragende, und in eine männliche, ytragende Population aufzutrennen. „Weibliche“ Spermien sind geringfügig schwerer, also ist versucht worden, sie aufgrund ihrer höheren Dichte zu trennen, was nicht sonderlich gelang. Auch die Unterschiede in der Geschwindigkeit, der elektrischen Oberflächenladung sowie der Antigenstrukturen an der Oberfläche konnten nicht zur effektiven Trennung der Spermienpopulationen herangezogen werden. Mit der Entwicklung des ersten Durchflusscytometers Ende der 60er Jahre war es möglich geworden, Zellen, die zuvor mit Licht­ energie absorbierenden Verbindungen behandelt worden waren, sogenannten Fluorochromen, einzeln mit Hilfe eines Flüssigkeitsystems an einem fokussierten Lichtstrahl, einem Laser, vorbeizuführen. Bei der Bestrahlung senden die Zellen dann in Abhängigkeit von der Größe, Gestalt und spezifischer Anfärbung typische Fluoreszenzlichtsignale aus . Das Licht wird nicht in alle Richtungen gleichmäßig gestreut, die Lichtstreuung ist am größten im Winkel von weniger als 10 Grad zum einfallenden Licht und gibt somit Auskunft über die Querschnittsfläche und somit die Zellgröße. Ein kleinerer Teil des Lichts streut seitwärts im 90 Grad Winkel und gibt Rückschlüsse auf die äussere Form

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und den Inhalt der Zelle wie Beschaffenheit des Zellkerns und Menge der Einschlüsse in der Zelle. Mithilfe eines optischen Systems und unterschiedlich angeordneter Detektoren können diese Signale analysiert und bestimmten Zellen zugeordnet werden, so ist es möglich geworden, z. B. schnell und sicher Blutzellen, aber auch Zellen aus anderen Körperflüssigkeiten zu differenzieren. Die optischen Signale werden mit einer Elektronik in relative elektronische Signale umgewandelt und in Daten für die Computeranalyse digitalisiert. Es lag nahe mit einem Fluocytometer auch Sperma zu untersuchen, aber die ersten Experimente misslangen. Man kann sich leicht vorstellen, dass es zwar relativ einfach möglich ist, immobile Zellen einzeln an einem Laserstrahl vorbeizuführen, aber nicht mobile Zellen wie die Spermien, die eine Eigenbewegung aufweisen, sich hin und her drehen und entweder kopfwärts oder schwanzwärts in den Messbereich „eintrudeln“.Johnson und Mitarbeiter entwickelten im Laufe der 80er Jahre ein System, das in mehreren Patenten mündete und die Basis der Beltsville Sperm Sexing Technologie (BSST) darstellten. Erst die Entwicklung einer Düse, die die Spermien optimal zum Laserstrahl einrichtete, machte die Spermientrennung möglich, da bereits leichte Drehbewegungen während der Untersuchung die geringen DNA-Unterschiede von 3,8 % verdecken können. Die Patente sind in Lizenz an XY LLC vergeben worden, die die exklusiven Rechte an allen neuen Technologien der Spermientrennung nicht humaner Spezies halten . In den neunziger

Jahren wurde viel Entwicklungsarbeit betrieben, um die Effizienz der Spermientrennung zu steigern. Im Jahre 2003 übernahm Sexing Technologies die Lizenz, um die Produktion von gesextem Sperma weltweit voranzutreiben und in den weiteren Jahren wurden Labors in mehreren Staaten von Amerika, Brasilien, Niederlande, Kanada, Frankreich, Australien und Neuseeland errichtet. Verbessert wurden seither auch Verdünner und Einfriermethoden des gesexten Spermas, auch die Sortiergeschwindigkeit hat sich durch die Einführung von sogenannten High-Speed-Sortern wesentlich erhöht. Im Jahre 2009 entstand das Labor von Semen Sexingtechnologies in Bibbiano, Italien, in der Nähe von

Das während des Transportes auf 20 Grad gekühlte Sperma wird vor dem Sortierprozess untersucht, es werden die Konzentration gemessen sowie umfangreiche Qualitätsuntersuchungen durchgeführt.

Das Protokoll des Bullen „Vanel“ vor der Sortierung


VANEL *TA

DE 09 40481786 / geb 10.06.2006 / 4% RH

HB-Nr.: KK: aAa: Linie Redad

Züchter: Katheder GbR, Treuchtlingen Abstammung

Eurosexed

10/426573 AA 531462

VANSTEIN

DE 09 34586859 RANDY URSEL 5/4 7.622 4,79 3,82 656 EILEN *TA DE 09 36344862 ROMEL (A) 5/5 11.983 4,06 3,39 893 ERIKA HL: 4. 12.674 4,22 3,45 972 6/6 10.401 4,50 3,53 835

MW 119

RALBO MALF UTINA ROMEN WEINOX EMMI

FW 108 FIT 111

Der Eutermacher - jetzt auch gesext! Exterieurzuchtwerte Merkmal

Tendenz

Rahmen Bemuskelung Fundament Euter

Fleisch NTZ:

88

111 (97)

100

AUS:

112

136

Tendenz

ZW

98 99 111 113

FW: 108 (90) HKL: 101 (94)

105 (74)

MANARE

DE 08 14665836 / geb 21.02.2011

Fitness BEF: KVpat: TOTpat:

+1% 119 (99) 111 (98)

Milch +765 Mkg

FRUmat: 100 (65) KVmat: 97 (84) TOTmat: 106 (77)

Abstammung

US 135.747.713 O-MAN AEROINE VG88 3/3 17.206 4,10 3,23 860 BROOKLYN DE 08 13868499 ROUMARE 1/1 9.047 3,78 3,25 636 BEATY VG86 HL: 1. 9.047 3,78 3,25 636 2/2 10.766 3,46 3,04 700

-0,08 F%

119 Töchter +25 Fkg

+0,01 E%

Merkmal

Tendenz

Milchtyp Körper Fundament Euter

88

100

112

124

136

Eurosexed HB-Nr.:

10/766000

RZM 134

MANFRED MARSHALL HERSHEY JOCKO BESNE GOLDWIN BAGIRA

RZE 123 RZS 119 RZG 143

0 Töchter

Tendenz

ZW

105 118 108 122

Fitness RZKm: KVpat: TOTpat:

110 121 (50) 119 (50)

Milch +1924 Mkg

PAYSSLI

DE 08 13034326 / geb 28.08.2005 / ET

HB-Nr.: KK:

Abstammung

Züchter: Karl Baisch,Warthausen US 193.627 PRELUDE *TA COLL POLLY 4/4 13.188 4,47 3,48 1049 DE 08 12171314 HUSSLI 10.571 4,53 3,76 876 BOUNCE 11.594 4,63 3,68 964 3/2 10.245 5,27 3,81 931

BOUNTY 6/5 HL: 3.

-0,21 F%

FRUmat: 97 (41) KVmat: 110 (50) TOTmat: 109 (58)

+56 Fkg

RZD: RZS: RZN: RZR:

-0,04 E%

Merkmal

Rahmen Becken Fundament Euter Gesamtnote (EXT)

Fleisch NTZ:

Tendenz

103 (96)

88

100

AUS:

112

FW 92 FIT 121

93 (61)

136

Tendenz

(97)

(84)

(86)

GZW 124

136 Töchter (94)

124

+61 Ekg

MW 113

EMORY *TM COLLECTION *TM *TA PATTY *TM HUSUM EVEN *TM BLOOM

Der Typspezialist - jetzt auch gesext! Exterieurzuchtwerte

99 (70) 119 (76) 121 (51) 97 (97)

Eurosexed

10/435070 BB

Payssli Prinzess

PAYOFF *TM

(90)

MW: 119 (93) +27 Ekg

Der Allrounder - jetzt auch gesext! Exterieurzuchtwerte

(82)

FIT: 111 (82) MBK: 107 (93) ZZ: 97 (90) PERS: 119 (94) ND: 108 (72)

Züchter: Kurt Horn, Niederstetten MANIFOLD

(90)

GZW 126

125 Töchter (91)

124

(93)

ZW

120 113 110 125 136

FW: 92 (84) HKL: 79 (88)

Fitness BEF: KVpat: TOTpat: Milch +689 Mkg

+0% 97 (99) 97 (98)

-0,13 F%

FRUmat: KVmat: TOTmat:

114 (74) 115 (89) 111 (81)

210 Töchter +19 Fkg

(94)

FIT: 121 (86) MBK: 107 (96) ZZ: 108 (95) PERS: 114 (97) ND: 113 (80)

-0,06 E%

MW: 113 (97) +20 Ekg

Rinderunion Baden-Württemberg e.V. Ölkofer Str. 41 | D-88518 Herbertingen www.rind-bw.de | www.eurogenetik.com

gesund.stark.überlegen.


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Die Spermaproben werden mit dem Fluoreszenzfarbstoff Hoechst versehen, der an die DNA spezifisch bindet. Zusätzlich wird ein roter Lebensmittelfarbstoff eingesetzt, der nur in das Spermium eindringt, wenn die Membran geschädigt ist, somit können im Sortierprozess lebende und tote Spermien ge­trennt werden. Modena auf dem Gelände einer ehemaligen Besamungsstation unter der Leitung von Frau Dr. Cinzia Casali. Spermex, unsere Exportorganisation, schloss in Kooperation mit anderen Besamungsorganisationen einen Vertrag über eine bestimmte Anzahl gesexter Spermaportionen ab, da die Nachfrage nach gesextem Sperma unserer heimischen Bullen ansteigt. Ab Ende Juni hieß es für unsere Bullen „ab nach Italien“, allerdings wurde per Taxi nur das vorbereitete Sperma im Kühlbehälter auf

schnellstem Weg ins Labor verbracht. Ende Juli übernahmen wir eine „Taxifahrt“ und haben einige Bilder zur Illustration mitgebracht. Vor zehn Jahren wurde während der Embryotransfertagung in Bad Waldsee vor Experten nach einem Vortrag von Prof. Dr. Rath, der intensiv an der Erforschung des Sperma-Sexings mitgearbeitet hat, die Frage gestellt, wer von den Anwesenden einen Einsatz von gesextem Sperma für praxisreif hält. Es war mehr eine Glaubensfrage, weniger als 50 % hielten den Einsatz für möglich. In den letzten Jahren hat sich Einiges verändert und der Prozess ist insgesamt optimiert worden, das Semen-Sexing ist praxisreif geworden. Zwar sind die Kosten für die Erzeugung von gesextem Sperma noch relativ hoch, so werden z.B. in Italien im Labor mit 4 Maschinen, das rund um die Uhr besetzt ist, „nur“ 800 Portionen pro Tag produziert, was sich natürlich im Preis niederschlagen muß. Um dennoch den Samenpreis so niedrig wie möglich zu halten, wird das gesexte Sperma nicht wie herkömmlich auf 15 Millionen Samenzellen pro Paillette, sondern auf 2 Millionen Samenzellen pro Paillette verdünnt. Deshalb muß gesextes

Frau Dr. Cinzia Casali erklärt uns das Labor

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September 2012

Im Labor stehen vier „Sorter“, die alle gleichzeitig mit Sperma eines Bullen bestückt werden. Im Vordergrund ist das Durchflusszytometer zu sehen, im Hintergrund die dazugehörende Computereinheit.

Auf dem Computerbildschirm werden die Meßdaten dargestellt, jede Zelle wird dabei durch einen Punkt repräsentiert. Durch das Setzen eines Analysenfensters kann somit diese Population selektiv auf ihre Fluoreszenzen untersucht und getrennt werden.

Die Spermien werden nach Einbringung in den Sorter vom vorbeiströmenden Flüssigkeitsstrom erfasst . Dieser Flüssigkeitsstrom wird durch Vibrationen mithilfe eines Piezo-Kristalls in einen Tröpfchenstrom zerteilt, jeder Tropfen enthält eine Samenzelle. Dieser Vorgang wird hier am Computer gesteuert und ist bildlich dargestellt.


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Nur diejenigen Spermien werden zum Trennprozess zugelassen, die ein eindeutiges Fluorezenzsignal senden und somit eindeutig identifizierbar sind. Abhängig von der Stärke des Signals werden diese elektrisch aufgeladen und im nachgelagerten elektrischen Feld abgelenkt, die x-tragenden Spermien werden in einem Behälter aufgefangen, die y-tragenden Spermien sowie die toten werden abgesaugt und „entsorgt“.Anschließend wird das sortierte Sperma in konventionellen Minipailletten tiefgefroren.

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Sperma gezielt eingesetzt werden, d.h. es wird nur die Anpaarung an geschlechtsgesunde Rinder mit deutlicher Brunst empfohlen. Anpaarungen nach induzierter Brunst bzw. Besamungen an Kühen sollten vermieden werden, da die Fruchtbarkeitsergebnisse nicht zufriedenstellend sind. Bei Rindern liegt die Trächtigkeitsrate nach Besamung mit gesextem Sperma um etwa 15 % niedriger. Generell gilt, dass die Besamung nach allen Regeln der Kunst durchgeführt werden sollte, d.h. Auftauen im Wasserbad bei 38 Grad Celsius für 20 sec, Anwärmen der Besamungspistole und Warmhalten derselben bei kälterer Umgebungstemperatur, Beachtung der hygienischen Maßregeln zur Durch-

Eine Samenzelle, elektronenmikroskopisch vergrößert, die im Eileiter auf den Eisprung wartet, weiblich oder männlich, jetzt „nur“ noch eine Frage des Geldes führung der Besamung und natürlich vorausgehend eine optimale Brunstbeobachtung und Beachtung des optimalen Besamungszeitpunktes von 6–18 Stunden nach Beginn der Hauptbrunst. A. F., Literatur und Quellen beim Verfasser

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Prophylaxe ist die beste Medizin Steigert die Impfung gegen Rindergrippe den Profit?

Was kostet eine Kälbergrippe? Erkrankungen der Kälber führen zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten. Besonders gefährdet sind Kälber während der Tränkephase, also in den ersten 8 – 12 Lebenswochen. Hauptproblem in diesem Zeitraum sind neben Durchfallerkrankungen besonders Atemwegserkrankungen. Die Rindergrippe im Kalbesalter kann nach aktuellen Berechnungen Gesamtkosten beim Milchrind von bis zu 459 1 verursachen. Auf den ersten Blick erscheinen diese finanziellen Einbußen unerwartet hoch. Die vordergründigen Erkrankungskosten mit bis zu 234 1 durch Tierarzt, Medikamente, Totalverluste, zusätzliche Aufzuchttage und Arbeitskosten erscheinen noch plausibel. Deutlich unterschätzt werden allerdings die negativen Folgen der Erkrankung im Atmungstrakt für die spätere Produktivität. Eine nachhaltig geschädigte Lungenfunktion kann den Leistungsanforderungen sowohl bei Masttieren als auch Hochleistungskühen bei weitem nicht mehr gerecht werden. Die dadurch

schlechtere Sauerstoffversorgung hat enorme Leistungseinbußen zur Folge. So führt beispielsweise eine 5 %ige Milchleistungsdepression zu einer um 1.500 kg geringeren Lebensleistung. Bei einer erwarteten Lebensleistung von 30.000 kg Milch resultiert daraus ein Ertragsverlust von immerhin 225 1. Krankheitskosten und Leistungsdepression führen in der Summe zu empfindlichen finanziellen Einbußen und fehlen am Ende in der Geldbörse.

Mittels Prophylaxe können diese Kosten um ein erhebliches reduziert werden: Unter Prophylaxe versteht man die Durchführung betriebsspezifischer Impfungen immer mit begleitenden Maßnahmen im Betriebsmanagement. Aber was passiert eigentlich bei einer Impfung? Und gegen welche Erreger kann man impfen?

Aktive und passive Immunität: Die Ausbildung spezifischer Abwehrreaktionen gegen Viren und Bakterien als Erreger von Atemwegserkrankungen wird durch gezielte Impfprogramme angeregt. Dabei handelt es sich um eine sogenannte aktive Immunisierung.

Das Immunsystem des Kalbes muss also aktiv Schutzstoffe so genannte Antikörper produzieren. Eine weitere Möglichkeit, das naive Immunsystem des neugeborenen Kalbes zu unterstützen, ist die passive Immunisierung. Hierbei werden dem Organismus „vorgefertigte Antikörper“ von außen zugeführt. Bekanntestes Beispiel aus der Natur hierfür ist die Übertragung von maternalen Antikörpern vom Muttertier auf das Neugeborene über die Biestmilch. Diese Maßnahme ist nach der Geburt für eine gesunde Entwicklung des Kalbes unabdingbar. In der täglichen Praxis werden derzeit in der Rinderhaltung häufig prophylaktische Impfungen durchgeführt. Meist handelt es sich um bereits erregerinfizierte Bestände; häufig auch bereits erkrankte Tiere, bei denen Impfmaßnahme begonnen werden. Gegen die viralen und bakteriellen Infektionserreger des Atmungstraktes ist eine größere Anzahl von Einzel- oder Kombinationsimpfstoffen zugelassen. Einzelimpfstoffe sind gegen einen und Kombinationsimpfstoffe gegen mehrere Erreger einsetzbar. Letztere enthalten also mehrere Impfantigene. Letztere bieten den Vorteil, dass mit einer Impfung mehreren

Kälberseminar für Landwirte und Beschicker der Aufzuchtstation in Horb Die Rinderunion Baden-Württemberg veranstaltet am Dienstag, den 27.11., im Sitzungssaal der Rinderunion und am Mittwoch, den 28.11., im Norden von Baden-Württemberg ein ganztägiges Kälberseminar für interessierte Landwirte und Beschicker der Aufzuchtstation in Horb. Das Seminar gliedert sich in einen theroretischen und praktischen Teil. Vormittags wird der erfahrene Kälberbetreuungstierarzt Stefan Lüllmann Neues über Fütterung und Haltung berichten und aktuelle Durchfallprobleme ansprechen. Herr Busch von der Firma Pfizer wird auf das Thema Rindergrippe und Impfungen zur Prophylaxe eingehen. Nachmittags werden die Teilnehmer auf einem praktischen Betrieb „geschult“, das Auge soll für eventuelle Betriebsblindheit geöffnet werden. Eine kleine Ausstellung rundet den Tag ab. Anmeldungen können bereits jetzt per Fax unter der Nr. 07586-5304 oder telefonisch unter der Nr. 07586920611 entgegengenommen werden, der Veranstaltungsort für den Termin im Norden ist allerdings noch nicht bekannt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, die Veranstaltung ist kostenlos.

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Infektionserregern vorgebeugt werden kann. Wichtig ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass über 90 % der bakteriellen Lungenentzündungen des Rindes sich erst nach einer primären Virusinfektion entwickeln. Um die durch Viren hervorgerufenen Schleimhautschäden im oberen Atmungstrakt zu vermeiden bedarf es eines frühen und schnellen Schutzes vor viralen Erregern des Rindergrippekomplexes. Im Folgenden sind die für die Rindergrippe, auch Enzootische Bronchopneumonie genannt, relevanten Viren und Bakterien aufgelistet.

Je nach Impfantigen führen der Lebendimpfstoff und insbesondere die lokale Immunisierung auch zu einer Vielzahl unspezifisch allgemeiner Abwehrmechanismen. Man bezeichnet dies auch als Paramunität, bei der es kurzzeitig zu einem erhöhten Schutz gegen unterschiedlichste Infektionserreger kommt und darüber hinaus auch dem Immunsystem zu einer optimalen Regulation verhelfen kann. Nicht geimpfte Tiere

Intranasal geimpfte Tiere •

Abbildung 1: Häufig Rindergrippe verursachende Viren und Bakterien. Gegen die mit grünem Haken gekennzeichneten Erreger existiert derzeit eine Möglichkeit zu impfen.

Lebend- und Totimpfstoffe: Unterschieden wird darüber hinaus zwischen Lebend­ impfstoffen und inaktivierten Impfstoffen (Totimpfstoffen). Die Indikation zur Verwendung der einen oder anderen Impfstoffart ist sehr unterschiedlich und muss von Fall zu Fall seitens des anwendenden Tierarztes entschieden werden. Totimpfstoffe sind derzeit auf Grund ihrer Zulassung und ihrer Beschaffenheit zur systemischen Anwendung geeignet. Sie führen zur Ausprägung vorwiegend zirkulierender Antikörper im Blutsystem. Die Immunität tritt erst einige Wochen nach Impfung ein und hält meist nicht lange an. Die Ausbildung lokaler, sekretorischer Antikörper auf den Atemwegsschleimhäuten findet nur in geringem Umfang statt. Lebendimpfstoffe imitieren die Feldinfektion eines spezifischen Erregers deutlich besser. Das bedeutet: Geimpfte Kälber durchleben eine milde Infektion ohne aber daran zu erkranken. Danach verfügen diese Tiere über einen schnell eintretenden und lange anhaltenden spezifischen Schutz durch neutralisierende Antikörper. Ein weiterer Vorteil ist, dass einige Lebendimpfstoffe nicht nur über die Impfnadel zur parenteralen (systemischen) Anwendung zum Einsatz kommen, sondern auch zur lokalen, intranasalen Impfung geeignet sind. Nach einer intranasalen Anwendung kommt es zu einer sehr schnellen lokalen Immunreaktion auf der Schleimhaut des Atmungstraktes. Da über 90 % der pathogenen Viren über die Nase in das Atemwegssystem gelangen, kommt es somit zur Verhinderung einer Erkrankung.

allerdings ist, dass maternale Antikörper das körpereigene Immunsystem des Kalbes bei der aktiven Antikörperproduktion negativ beeinflusst. Die Ausbildung einer eigenen spezifischen Immunität gegen die wichtigsten Rindergrippeviren, wie BRSV und PI3 wird in Anwesenheit von maternalen Antikörpern demnach deutlich unterdrückt. Die passive Immunität durch das Kolostrum wird daher auch als „zwei-

Rindergrippeviren gelangen über die oberen Atemwege in den Körper. Die Viren vermehren sich und gelangen in die Lunge. Auch wenn keine Symptome sichtbar sind, werden die Schleimhäute geschädigt. Die Viruslast in der Herde wächst. Schleimhäute und Lunge werden geschädigt, dies kann zu chronischen Erkrankungen bis hin

Rindergrippeviren gelangen über die oberen Atemwege in den Körper. Durch die intranasale Impfung werden lokale Abwehrmechanismen gebildet, die einen Schutz der Schleimhäute und der Lunge gegen die Viren gewähren. Die Viruslast im Bestand und krankheitsbedingte Einbußen werden reduziert.

Abbildung 2: Infektionsmöglichkeiten durch Viren bei geimpften und nicht geimpften Tieren. Dieser „Nebeneffekt“ der Paramunisierung ist insbesondere auch bei unbekannter Infektionslage, Immunität und Risikosituation, im Betrieb und vor allem bei sehr jungen Impflingen von großem Vorteil.

Impfung und Kolostrum: Jedes Kalb ist bei der Geburt ohne Schutz vor spezifischen Infektionen. Die ausreichende Gabe von Kolostrum ist daher wie bereits erwähnt unabdingbar. Maternale Antikörper in ausreichender Konzentration, über die Biestmilch verabreicht, schützen beispielsweise hervorragend gegen die häufigsten Durchfallerreger beim Kalb. Allerdings gibt es bis heute widersprüchliche Aussagen, ob kolostrale Antikörper auch gegen BRSV und PI3 Viren einen ausreichenden Schutz vor der Infektion und letztlich auch vor der Erkrankung bieten. Unumstritten

schneidiges Schwert“ bezeichnet: Einerseits bietet es Schutz vor Erkrankungen und andererseits besteht eine Konkurrenz zwischen maternalen Antikörpern und Ausbildung der aktiven Immunität. Die dadurch entstehende „immunologische Lücke“ gilt es zu überwinden.

Abbildung 3: Schematischer Verlauf der Antikörpersituation beim Kalb. Vorübergehend kommt es zu einer „immunologischen Lücke“ Entwicklung der aktiven und passiven Immunität beim Kalb

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Auch zwischen maternalen Antikörpern und über die Impfnadel (parenteral) verabreichten Impfantigenen bestehen diese negative Wechselwirkungen. Um diese zu umgehen, wird bereits seit Jahren die Schleimhaut bezogene, intranasale Immunisierung des neugeborenen Kalbes als eine der erfolgreichsten Strategien propagiert. Die intranasale Impfung mit modifizierter Lebendvakzine ist v.a. bei sehr jungen Kälbern nachweislich eine effektive Strategie um die Wechselwirkungen zwischen Impfstoff und maternalen Antikörpern zu umgehen. Darüber hinaus wird nach einer frühen intranasalen Impfung häufig die parenterale Nachimpfung als Auffrischungsimpfung („Boosterung“) erst mit 3 Monaten empfohlen. Also erst wenn die Konzentration der maternalen Antikörper deutlich abgefallen ist und diese die Immunitätsausbildung des Kalbes nicht mehr behindern.

Individuelles Impfprogramm: Um ein schlüssiges Impfkonzept zu erarbeiten, muss ein individueller Impfplan im Betrieb erstellt werden, der Auskunft über Erstimpfungen (Grundimmunisierung), notwendige Wiederholungsimpfungen und entsprechende Tierdaten gibt. Tiere, die bei Impfmaßnahmen ausgelassen oder zum Teil vergessen werden, stören durch die Möglichkeit, ­Erreger zu vermehren und Krankheiten auszuprägen. Der Er­folg eines begonnenen Impfprogramms wäre damit in Gefahr. Mit Hilfe des elektronischen Impfplaners der Pfizer Tiergesundheit kann Ihr Tierarzt für Sie einen individuellen, betriebsspezifischen Impfplan erstellen. Sprechen Sie Ihn an, er unterstützt Sie gerne!

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Abbildung 4: Mögliches Schema zur Anwendung lokaler Schleimhaut- und nachfolgender parenteralen Injektionsimpfung. Tabelle 1 Planung und Erstellung von Impfprogrammen Auswahl der Impfgruppe Art der Impfstoffanwendung Anzahl und zeitliche Festlegung der Impfungen • Grund- und / oder Erstimmunisierung • Auffrischungsimpfung • Künftige Wiederholungsimpfung Dokumentation

Einflussfaktoren auf den Impferfolg: Es ist an dieser Stelle unangebracht und aus fachlicher Sicht sogar unverantwortlich konkrete und allgemeingültige Impfempfehlungen zu geben. Diese müssen in Zusammenarbeit mit dem betreuenden Tierarzt unter Berücksichtigung betriebsspezifischer Faktoren, wie Alter und Immunstatus der Impflinge, Erregersituation des Betriebes sowie regionaler Gegebenheiten erar-

beitet werden. Hierbei muss der Tierarzt den Tierhalter über die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des Impfstoffeinsatzes aufklären. Wesentliche Einflussfaktoren auf die Wirksamkeit gezielter Impfmaßnahmen sind von vielen Faktoren abhängig und in der folgenden Übersicht aufgeführt. Tabelle 2 Einflussfaktoren auf die Wirksamkeit von eingeleiteten Impfmaßnahmen in Rinderbeständen Erregernachweis und / oder serologische Untersuchung mit Risikoabschätzung Einsatzzeitpunkt des Impfstoffes Impfstoffart Applikationsweise des Impfstoffes Gesundheitszustand der Impflinge Alter der Impflinge Betriebsmanagement und Haltungsformen Dennoch soll erwähnt werden, dass auch nach lückenlosen Impfmaßnahmen nicht alle geimpften Tiere einen belastbaren Impfschutz ausbilden. Sowohl individuelle Einflussfaktoren, als auch äußere Umstände sind hierfür verantwortlich. Impfmaßnahmen gegen die infektiösen Atemwegserkrankungen führen vorwiegend zur Minimierung klinischer Krankheitserscheinungen. Der Erfolg einer Impfmaßnahme im Bestand hängt zudem


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von der Bereitschaft des Betriebsinhabers ab, das Impfprogramm kontinuierlich mit betriebsspezifischen begleitenden Maßnahmen zu unterstützen. Der Hoftierarzt ist dafür der ideale Ansprechpartner. Tabelle 3 Begleitende Maßnahmen bei Impfprogrammen gegen infektiöse Atemwegserkrankungen Begutachtung und Korrektur der Haltungsbedingungen (Stallklima, Fütterung, Aufstellung) Intensive Gesundheitskontrolle beim Tierzukauf Hygienemaßnahmen Diagnostische Maßnahmen bei Krankheitserscheinungen Häufig herrschen nach der Durchführung von Impfmaßnahmen überzogene Erwartungshaltungen vor, in der Hoffnung, alles Erdenkliche für den Bestand getan zu haben. Eine Impfmaßnahme kann allerdings ungünstige Haltungsbedingungen nicht kompensieren. So sind unter schlechten Betriebsbedingungen häufig Miss- oder Mindererfolge zu verzeichnen und die der Gesundheitsstatus der Herde verändert sich nur unbefriedigend. Unter diesen Umständen ist seitens des behandelnden Tierarztes eine kritische Beurteilung gefordert, wo über erneute diagnostische Maßnahmen nach eventuell neu eingeschleppten Erregern und im Betrieb vorhandenen Risikofaktoren gesucht werden muss.

Falls ein weiterer Krankheitserreger isoliert wird, sollte an eine Änderung der bisherigen Impfstrategie gedacht werden. Beim diagnostischen Nachweis bakterieller Erkrankungen wird eine schnelle, langanhaltende Therapie nach den geltenden Antibiotika-Leitlinien empfohlen. Betrachtet man abschließend die oben beschriebenen Folgeschäden der Rindergrippe, deren finanziellen Verluste gegenüber den Möglichkeiten der Impfprophylaxe und deren Begleitmaßnahmen ökonomischer Sicht wird die eingangs formulierte Frage erneut gestellt: Steigert eine Impfung gegen Rindergrippe den Profit? Vorausgesetzt, dass es in dem Betrieb derzeit ohne Impfungen zu finanziellen Verlusten durch Krankheitskosten und Leistungsdepression mit bis zu 459 D pro Aufzuchtkalb kommt, benötigt man nur noch eine Kalkulation der Impfkosten und eventueller Begleitmaßnahmen.

Europäische Holsteinschau Schweiz, 1./2. März 2013

Die Frage beantwortet sich danach meist von selbst. Sprechen Sie Ihren Tierarzt an! Literatur beim Verfasser E-Mail:meik.becker@pfizer.com Ansgar Busch und Dr. Meik Becker Informationen zum Autor: Seit Mitte 2008 gehört Tierarzt Ansgar Busch als Area Veterinary Manager zum wissenschaftlichen Außendienst bei Pfizer Tiergesundheit. Sein Aufgabengebiet umfasst dabei Rindergesundheit, Schafe & Ziegen sowie Parasitologie. Hierfür ist er prädestiniert: im Anschluss an seine Ausbildung zum Landwirtschaftlichen Gehilfen studierte er Veterinärmedizin an der FU Berlin. Es folgten eine Zusatzausbildung zum Tierarzt für integrierte tierärztliche Bestandsbetreuung und Qualitätssicherung im Erzeugerbetrieb – Rind, sowie acht Jahre Erfahrungen in der Rinderpraxis. Er empfindet sich als Bindeglied zwischen Pfizer und den Tierärzten einerseits sowie dem Landwirt als Kunde der Tierärzte andererseits. Für ihn liegt der Reiz in dieser Teamarbeit, bei der man sich gegenseitig ergänzt und verbessert. Ansgar Busch ist für die Regionen Bayern und Baden-Württemberg zuständig. Sein Motto: „Das gute und vertrauensvolle Verhältnis zwischen Tierarzt und Landwirt ist entscheidend für den beidseitigen Erfolg.“ Kontaktdaten: Mobil: +49 151 12272287 E-Mail: ansgar.busch@pfizer.com

Seien Sie dabei und melden Sie Ihre passende Kuh oder Färse an! Infos unter: www.holstein-dhv.de Tel. 0228-91447-52 · info@holstein-dhv.de

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ie 39. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Embryotransfer – deutschsprachig (AET – d) fand in diesem Jahr auf Einladung der Rinderunion BadenWürttemberg e.V. (RBW) am 14. und 15. Juni im Neubausaal in Schwäbisch Hall statt. Der Sprecher der AET – d Dr. Uwe Küchenmeister und unser Geschäftsführer für den Bereich Besamung, Dr. Holger Mathiak, konnten annähernd 80 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg begrüßen. Am Anfang stand ein Gastvortrag von Rudolf Bühler, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) über die Entwicklungsmöglichkeit einer bodenständigen Rasse am Beispiel des Schwäbisch Hällischen Schweines, die Entwicklung von Qualitätsfleisch – Programmen sowie die regionale Vermarktung. Die BESH wird inzwischen von 1.200 Mitgliedsbetrieben getragen, beschäftigt 400 Mitarbeiter und setzte im Jahr 2011 fast 100 Mio. Euro um. Es folgten die Ausführungen von Dr. Knut Roschlau, ET Station Nückel der Masterrind GmbH, über die Rolle des Embryotransfers (ET) bei der jetzt neu praktizierten genomischen Selektion in der Rinderzucht. Auf Grund der großen Variabilität in den Zuchtwerten von Vollgeschwistern sei es zwingend notwendig, von ausgewählten (genomisch getesteten) Eltern möglichst viele Nachkommen mittels ET zu erzeugen: Je größer die Anzahl von Vollgeschwistern ist, umso breiter ist die Basis für die genomische Selektion und umso größer sei die Chance, das Individuum mit dem höchstmöglichen genomischen Zuchtwert zu finden. Dr. Wilhelm Wemheuer vom Tierärztlichen Institut der Universität Göttingen brachte einen Beitrag zur Inzucht unter den Tieren

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mit Hornlosanlage. So geht die Hornlosigkeit bei den Holsteins auf 3 amerikanische Kühe zurück: Princess Fayne Houwtje geb. 1960,

Praxis mit Ergebnissen von Felduntersuchungen in Rinderherden. Der ganzen Veranstaltung vorangestellt war ein Seminar für Praktiker, an dem sich Vertreter von etwa

ET-Tagung in Schwäbisch Hall Stammmutter von 80 % der aktuellen Bullen, Shabrock Linda Quepie Tup, geb. 1969, Stammmutter von 16 % sowie Gardiner Promis Tidy, geb. 1965, Stammmutter von 4 %. Es wurde ein Weg aufgezeigt, wie man über ET und genomische Selektion schon nach wenigen Generationen hornlose Färsen mit Blutalternativen und Spitzenzuchtwerten produziert. Dr. Jan Detterer, VOST Georgsheil, berichtete über den erfolgreichen Einsatz von Bullensamen und Rinderembryonen nach Langzeitkonservierung und Dr. Hans-Peter Nohner vom Besamungsverein Neustadt a. d. Aisch e.V. über seine Einsätze in polnischen Großbetrieben mit bis zu 100 Transfers am Tag. Weiterhin kamen einige Beiträge aus verschiedenen Forschungseinrichtungen, die sich mit der Kultivierung und Reifung von Rinderembryonen befassten sowie aus der

20 ET – Teams beteiligten. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht über die verschiedenen Variationsmöglichkeiten bei der Superovulation der Spendertiere, über die Techniken bei der Gewinnung und Kultivierung der Embryonen und die dazugehörigen Ausrüstungsgegenstände. Eine Industrieausstellung mit Firmen, welche die ET Einrichtungen mit Labormaterial und Medikamenten versorgen, rundete die Veranstaltung ab. Ein zweiter, für uns alle interessanter Gastvortrag wurde gehalten von Professor Dr. J.-S. Krüssel, Universitäres interdisziplinäres Kinderwunschzentrum Düsseldorf, über die Entwicklung und den derzeitigen Stand der Fortpflanzungsmedizin beim Menschen. Das beste Alter für die Erfüllung des Kinderwunsches ist 23 Jahre für eine Frau laut Einschätzung von Prof. Krüssel.Bei den Paaren mit Hoffnung auf Nachwuchs, die zu ihm kämen, sei die Frau im Durchschnitt 38 Jahre alt. Der Qualitätsverlust der Eizellen, von denen eine Frau ca. 400.000 besitzt und von denen bei jedem Zyklus eine größere Anzahl verlorengehen, ist für die Frau mit knapp 40 Jahren das Problem, nicht die Fähigkeit der Gebärmutter, den Embryo auszutragen. Ob sich daraus Analogieschlüsse ziehen lassen?  Dr. H. Koll


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ir werden am 19. und 20. November drei Veranstaltungen für Eigenbestandsbesamer durchführen. Die erste Veranstaltung findet in der Arena in Ilshofen im kleinen Ring am Montag, den 19. November um 13.00 Uhr statt, die zweite Veranstaltung am

selben Tag im Kloster Reute in der Nähe von Bad Waldsee um 19.30 Uhr und die dritte Veranstaltung am Dienstag, den 20. November, um 10.00 Uhr im Gasthof Rössle in Irslingen bei Rottweil. Als Hauptredner haben wir Herrn Prof. Dr. Axel Wehrend von der Universität

Gießen gewonnen, der über den „Sinn und Unsinn von Hormonprogrammen“ referieren wird. Die untenstehende Grafik ist einem Vortrag von Prof. Wehrend entnommen, den er in Herbertingen vor Tierärzten gehalten hat.

Veranstaltung für Eigenbestandsbesamer Gründe für den Einsatz von Hormonen bei der „gesunden“ Kuh

– Problem der schlechten Fruchtbarkeit (Es muss etwas getan werden!)

– Arbeitstechnische Gründe (Brunstbeobachtung, Besamung, TU usw.) Tier mit hoher Milchleistung zeigen kürzere Brunst und weniger ausgeprägte Symptome. erhöhte Leberdurchblutung. – Inaktivierung durch Einführen von . Hydroxylgruppen und Konjugation – Ausscheidung über Kot und Harn erhöhter Verlust von Steroiden durch die Milch

Dreimal täglich – außerhalb der Kernaktivitätszeiten – Dauer: jeweils 20 Minuten

– (Erfordernisse des Marktes)   Es muss biologisch sinnvoll sein und es muss sich rechnen.

Was biologisch sinnvoll ist und was sich rechnet, wird er in einem kurzweiligen und informativen Vortrag

erzählen. Bitte die Termine bereits vormerken. Sie erhalten Ende Oktober eine Einladung per Fax. Für

weitergehende Informationen bitte bei Frau Dr. Fischer Tel. 07586920620 melden.

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Vorbeugen ist besser als heilen Mastitis ist für den Milchviehwirt ein rotes Tuch. Gehört sie doch zu den Problemen, die die größten Ertragsverluste bei laktierenden Tieren verursacht. Ist die Krankheit erst voll ausgebrochen, schlägt sie mit Milchverlusten, Tierarzt- und

transportiert beim Abfließen Schlackenstoffe ab. Das Euterpflegemittel Original NJP Liniment von LANDMANSBEST stärkt auf Basis von japanischem Pfefferminzöl die natürliche Widerstandskraft strapazierter Euter. Das Konzept des Mittels setzt auf Vorbeugung. Bei ersten Anzeichen

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Tierarztbesuch nicht mehr zu vermeiden.

Praxisbeweis anfordern Das Produkt, das in Europa bereits seinen festen Abnehmerkreis hat, ist ausgezeichnet mit dem DLGGütezeichen. Landwirtschaftliche Betriebe, die den Praxisbeweis

Mit Minze gegen Umsatz­ einbußen durch Mastitis Arzneimittelkosten negativ zu Buche. Denn eine antibiotisch behandelte Kuh muss in der Regel für mehrere Tage im wahrsten Sinne des Wortes abgeschrieben werden.

Mit einfachen Mitteln zum Erfolg Neben einer Stärkung des Immunsystems können durchblutungsfördernde Emulsionen mit ätherischen Ölen zum Einreiben Euterproblemen vorbeugen. Diese Maßnahme aktiviert das Anfluten der körpereigenen Abwehrzellen in das betroffene Eutergewebe und

aufgetragen, entfaltet die Emulsion sofort ihre wohltuende Wirkung. Es enthält keine Antibiotika oder andere schädliche Zusatzstoffe und hierin liegt sein größter Vorteil. Da jedes betroffene Euterviertel separat eingerieben wird, können die anderen Viertel weiter ausgemolken werden. Somit reduziert sich der Umsatzverlust durch Milcheinbußen. Aufmerksames Beobachten des Viehbestandes und rechtzeitiges Reagieren zahlt sich aus. Denn, so betont auch der Hersteller, leidet die Kuh erst einmal unter Mastitis mit Fieber und/oder Appetitlosigkeit, ist der

fordern, haben die Möglichkeit eine kostenlose Probeflasche anzufordern. So kann sich der Landwirt selbst davon überzeugen, dass weniger Chemie oft mehr ist und vorbeugen oft besser als heilen. Weitere Infos und eine Gratisprobe können bei FARMSHOP angefordert werden. Farmshop, 88518 Herbertingen, Tel. 07586 / 920719, www.farmshop.de Casa Verde GmbH, 44149 Dortmund, Tel. 0231 565576-0, www.casaverde-natur.de

App-solut genial! Die RBW stellt seit diesem Monat eine „App“ für Android-Smartphones und -Tablet-PC’s zur Verfügung, mit welcher man sich immer die aktuellen RBWBullenempfehlungen, Bullen-Zuchtwertblätter und alle RBW-Kontaktinformationen anzeigen lassen kann. Weitere Details finden Sie unter http://www.rind-bw.de/news.htm

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ei stark aufeuternden Kühen oder extremen Euterödemen, häufig in Kombination mit einer engen Beinstellung, kommt es im Euter-Schenkel-Spalt zu einer massiven Belastung der Haut von Euter und Oberschenkel. Es entsteht

Allgemeinbefindens mit entsprechenden Leistungseinbußen. Der Euter-Schenkel-Spalt sollte regelmäßig kontrolliert und betroffene Kühe frühzeitig behandelt werden, um dem gefürchteten Euter-Schenkel-Ekzem vorzubeugen.

nalis (Ringelblume) werden in Pflegeprodukten allgemein als hautberuhigend geschätzt und Menthol kühlt überstrapazierte Hautpartien. VAGIZAN® enthält keine Hemmstoffe und hat somit keine Wartezeit. Durch die Schaumformulierung ist

Euterödem frühzeitig erkennen und handeln ein extrem feucht-warmes Milieu, das die Schutzmechanismen der Haut zerstört. Zusätzlich führt die ständige Reibung zwischen Schenkel- und Euterinnenflächen zu Erhitzung und Entzündung der beteiligten Hautflächen. Die Folgen sind Melkschwierigkeiten und vor allem auch die hygienische Bedenklichkeit für die Milch. Dies ist eine für das Tier sehr schmerzhafte Beeinträchtigung des

Da es sich hier um eine Hautreizung handelt, gilt es zunächst den Zwischenschenkelspalt zu pflegen, trocken zu halten und zu reinigen. LANDMANSBEST bietet hier mit VAGIZAN® Euter-Schenkel-Balsam einen pflegenden Sprühschaum mit Extrakten der Ringelblume und Menthol. Der Balsam kann bei den ersten Anzeichen einer Hautirritation aufgetragen werden. Extrakte von Calendula offici-

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15.08.12 14:33

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ie RBW bietet ihren Vertrags­ tierärzten mit dem Besamungs-Manager ein kostenloses Softwarepaket an. Mit diesem einfach zu bedienenden Programm lassen sich Besamungen direkt vor Ort elektronisch erfassen und entsprechende Ausdrucke erstellen. Die Weiterleitung der Daten an die RBW erfolgt von zu Hause aus über eine Internetverbindung einfach per Mausklick. Die RBW stellt ihren Nutzern regelmäßige Datenupdates bezüglich der Bullen und Rinder, etc. zur Verfügung. Die Tierärzte haben damit alle benötigten Informationen auf einen Blick,

es werden Fehler vermieden und es stehen statistische Auswertungen und Listen sowie durch die Archi-

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Ausstattung werden ein Notebook, ein portabler Drucker sowie ein Internetanschluss benötigt. Interes-

BesamungsManager vierung die komplette Besamungshistorie zur Verfügung. Darüber hinaus entfällt das händische Ausfüllen der Besamungsscheine. Als

sierte Besamungstierärzte melden sich bitte bei Herrn Proissl unter Tel: 07586/9206-27 oder per email an Proissl@rind-bw.de.

„Probleme mit dem Besamungserfolg? D

ie RBW bietet Eigenbestandsbesamern, die bei der RBW im Bereich der Besamung Mitglied sind, einen neuen Beratungsservice an. Für Betriebe mit unterdurchschnittlichem Besamungserfolg stehen die Tierärztin Frau Dr. Fischer und der Tierarzt Herr Dr. Koll für eine intensive Be-

ratungstätigkeit zur Verfügung. Dabei sollen die betriebsspezifischen Problemfelder im Bereich der Fruchtbarkeit analysiert und in Abstimmung mit den Hoftierärzten angegangen werden. Dieser Service umfasst auch eine „Anfängernachbetreuung“ für Betriebe, die einen Eigenbestandsbesamerkurs

bei der RBW absolviert haben und eine zusätzliche Hilfestellung bei der Besamung auf dem heimatlichen Hof benötigen. Interessierte Betriebe können sich direkt an Frau Dr. Fischer Tel.: 07586-920620 (Gebiet Süd) und Herrn Dr. Koll Tel.: 0791/72044 (Gebiet Nord) wenden.

Gewährleistung für Stickstoffsamenbehälter Wir möchten darauf hinweisen, dass sich die 2-jährige Gewährleistung auf Stickstoffsamenbehälter, die über die Rinderunion Baden-Württemberg e.V. erworben wurden, bei einem möglichen Schadensfall nur auf die Behälter an sich bezieht. Unter diese Gewährleistungsfrist fällt nicht der Inhalt des Containers, d.h. für das möglicherweise Unbrauchbarwerden des Samenvorrates haftet der betroffene Betrieb ausschließlich selbst. Allerdings ist es möglich bei der

SV Sparkassen-Versicherung Geschäftsstelle K.U. Müller Hauptstraße 120, 88348 Bad Saulgau Tel: 07581/487390, Fax: 07581/4873950

eine Versicherung für den Stickstoffsamencontainer plus Sameninhalt abzuschließen. Eine solche Versicherung ist gerade für größere Betriebe mit großem Samenvorrat interessant. Im Schadensfall ist die RBW bei der Schadensabwicklung gerne behilflich.

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Vorankündigung Akupunkturseminar im Frühjahr 2013 „Akupunktur heilt was gestört ist und heilt nicht, was zerstört ist.“

A

ufgrund der guten Resonanz bieten wir wiederum in Zusammenarbeit mit dem Bildungs-und Sozialwerk der Landfrauen ein Akupunkturseminar nicht nur für Landfrauen an. Es gibt einen Kurs für Anfänger sowie einen weiterführenden Kurs für diejenigen, die bereits Erfahrung auf dem Gebiet der Akupunktur besitzen. 2-tägiges Anfängerseminar am 19. und 20. März 2013 1-tägiges Seminar für Fortgeschrittene am 21. März 2013 Kursort: Sitzungssaal der Rinderunion und praktischer Betrieb in der Umgebung Dauer: 9.30 Uhr bis 16.30, der Kurs gliedert sich in einen theoretischen und praktischen Teil Teilnehmergebühr Anfängerseminar: 165 Euro (Mitglieder des Landfrauenverbandes bzw. der RBW) / 195 Euro für Nichtmitglieder Teilnehmergebühr Fortgeschrittene: 90 Euro (Mitglieder des Landfrauenverbandes bzw. der RBW)/ 110 Euro für Nichtmitglieder In den Teilnahmegebühren sind die Kosten für Verpflegung enthalten. Referentin: Frau Dr. Kirsten Huter Organisation: Frau Dr. Fischer

Frau Dr. Huter beim theoretischen Teil

Anmeldungen telefonisch oder per Mail an: Sigrid Römer-Pfeiffer Bildungsreferentin Bildungs- und Sozialwerk der Landfrauen e. V. Tel.: 0751 360731 E-Mail: roemer-pfeiffer@lbv-bw.de

Vorankündigung: Für die „Einsteigerinnen“ des letzten Kurses ist Ende November ein „Gedankenaustauschtag“ geplant, Themen- und Terminvorschläge bitte an Frau Dr. Fischer Tel. 07586920620 oder per Mail an fischer@ rind-bw.de

Frau Dr. Huter beim praktischen Teil

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Beitrags- und Gebührenordnung der RBW – Bereich Besamung A. Tierarzt-/Technikerbesamung 1) Samengebühren (Normalgebühren) pro Besamung

jeweils gültige MwSt. (z.Zt. 10,7 %)

Mitgliedsbeitrag

Gesamt

6,00 €

0,64 €

0,30 €

6,94 €

2) B  esamungsgebühren (Verrichtung) einschließlich Voruntersuchung, Nebenkosten für Materialien, etc. plus gesetzl. MwSt., gültig ab 01.01.2013 bis 31.12.2015 jede Besamung

Anfahrtspauschale

Zuschlag für Sonntags- u. Weidebesamung

(einfache Wegstrecke)

(Sonntagszuschlag ab Samstag 13.00 Uhr, maßgebend ist die Zeit der Anmeldung durch den Tierbesitzer)

bis 10 km

über 10 km

6,00 €

10,00 €

12,00 €

10,00 €

In Einzelfällen getroffene Sonderregelungen, die nur bei besonders erschwerten Umständen im Einvernehmen mit der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. getroffen werden können, bleiben unberührt.

B. Eigenbestandsbesamung 1) Samengebühren (Normalgebühren) pro Dosis

jeweils gültige MwSt. (z.Zt. 10,7 %)

Mitgliedsbeitrag

Gesamt

6,00 €

0,64 €

0,30 €

6,94 €

C. Sonderpreise 1) Samenpreise von sogenannten Aufpreisbullen sind im RBW aktuell Mitteilungsblatt jeweils unter der Rubrik „Bullenempfehlung“ veröffentlicht. 2) Samenpreise von Fremdbullen (keine RBW-Bullen) erhöhen sich im Vergleich zum Einkaufspreis um aufwandsbezogene Aufschläge für Handling, Transport, etc.

D. Dokumentation von Besamungen (gültig seit 01.01.2004) Dokumentationsgebühr für nicht über die RBW bezogenes Fremdsperma pro Besamungsmeldung, sofern diese Gebühr nicht von der liefernden Station an die RBW vergütet wird.

3,50 € zuzüglich MwSt.

E. weitergehende Serviceleistungen ALTAMate, computergestütztes Anpaarungsprogramm

Gebühr

a) für ordentliche Mitglieder im Bereich Herdbuch, die als Eigenbestandsbesamer ausschließlich Samen über die RBW beziehen

kostenlos

b) für ordentliche Mitglieder im Bereich Herdbuch, die als Eigenbestandsbesamer, nicht ausschließlich Samen über die RBW beziehen pro angepaartem Tier und Jahr

5,50 € zuzüglich MwSt.

c) für Eigenbestandsbesamer, die ausschließlich Samen über die RBW beziehen und kein ordentliches Mitglied im Bereich Herdbuch sind pro angepaartem Tier und Jahr

3,50 € zuzüglich MwSt.

d) für Eigenbestandsbesamer, die nicht ausschließlich Samen über die RBW beziehen und kein ordentliches Mitglied im Bereich Herdbuch sind pro angepaartem Tier und Jahr

7,00 € zuzüglich MwSt.

e) für Nichtmitglieder (auch außerhalb Baden-Württemberg)

7,00 € zuzüglich MwSt.

F. Definitionen Eigenbestandsbesamer, die über einen Zeitraum von mehr als 12 Monaten kein Sperma über die RBW bezogen haben, gelten als Nichtmitglieder im Bereich der Besamung. Stand 01.06.12

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Neue Mitarbeiter Z

um 01.03.2012 fing Frau Christine Sanker (29) bei der RBW als Vermarktungsleiterin an und tritt damit die Nachfolge von Herrn Dr. Mathiak an, der in die Geschäftsführung wechselte. Frau Sanker hat in Göttingen studiert und promoviert und dabei verschiedene Arbeiten im Bereich der Milchrinder- und Fleischrinderzucht angefertigt. Neben diesen umfangreichen Kenntnissen im Bereich Milchrinder- und Fleischrinderzucht bringt sie intensive Erfahrungen aus dem elterlichen Viehhandelsbetrieb mit sowie vertiefte landwirtschaftliche Praxiserfahrung. Wir freuen uns sehr, dass wir Frau Sanker für uns gewinnen konnten und hoffen auf eine sehr konstruktive Zusammenarbeit.  A. W.

Z

um 16.06.2012 trat Markus Werner in den Außendienst der RBW ein. Er tritt die Nachfolge von Sarah Melzian an, die Mitte Juni zur Spermex wechselte. Markus Werner ist 28 Jahre alt und hat bereits sehr fundierte Erfahrungen im Bereich Rindergenetik und Tiervermarktung. Durch seine bisherigen Praxistätigkeiten ist er bereits einigen heimischen Betrieben gut bekannt. Zudem konnte er durch seine vorherige Tätigkeit intensive Erfahrungen im Tierexport sammeln. Wir freuen uns einen so qualifizierten und motivierten neuen Kollegen gewonnen zu haben und hoffen, dass auch Sie als

Mitglieder Ihrem neuen Außendienstmitarbeiter offen gegenüber A. W. treten. 

Frau Bauer und Herr Rößler nun im Außendienst M

itte des Jahres wurde infolge der genomischen Zuchtwertschätzung die Samenproduktion auf dem Lindenhof eingestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörten Anja Bauer und Joachim Rößler zum „RBWLindenhof-Team“ und waren dort mit Aufgaben in der Verwaltung, der Bullenhaltung, Samenproduktion und –vertrieb sowie der Landwirtschaft betraut. Da diese Aufgaben als Folge der neuen Entwicklungen in der Rinderzucht zum größten Teil auf dem Lindenhof entfallen sind, freuen wir uns, dass wir beide nun schwerpunktmäßig im Außendienst einsetzen können. Frau Bauer und Herr Rößler beraten fortan insbesondere die rinderhaltenden Betriebe, die keine Herdbuchzüchter sind, in Fragen des Spermaeinkaufes sowie der Anpaarungsplanung. Wir wünschen ihnen einen guten Einstieg in ihr neues Tätigkeitsfeld und freuen uns, damit unseren Kunden-Service nochmals erheb-

lich ausgebaut zu haben. Frau Bauer ist unter Tel: 0172/7671941

und Herr Rößler unter Tel: 0172/7471933 zu erreichen. H. M.

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RBW Persönlich

September 2012

Eugen Krug geht in den Ruhestand A

m 31.07.2012 verabschiedete sich Eugen Krug nach über 44 Jahren im Dienst der Rinderzucht in den wohlverdienten Ruhestand. Seine Tätigkeit in der Tierzucht begann Herr Krug im Jahr 1968 bei der Zuchtberatungsstelle in Ochsenhausen an der er bis zum Jahr 1978 als Zuchtwart tätig war. Im selben Jahr wechselte er zur Zuchtberatungsstelle Biberach und trat dann aber bereits am 01.10.1979 als Verbandsassistent in den Dienst des Württembergischen Braunviehzuchtverbandes in Biberach ein. Im Außendienst führte Herr Krug schwerpunktmäßig Herdbuchaufnahmen und Exportankäufe durch. Schon bald aber dehnte er seine berufliche Tätigkeit auf die Kälbervermarktung aus und erfasste ab 1980 regelmäßig Nutzkälber über Sam-

melstellen im Verbandsgebiet. Im November 1987 fand die erste Nutzkälberauktion in Bad Waldsee statt, die fortan im 14-tägigen Rhythmus, bis zur Neuorganisation der Kälbervermarktung im Oktober 2002, durchgeführt wurde. Herr Krug fungierte bei diesen und weiteren Absatzveranstaltungen des Braunviehzuchtverbandes selbst als Auktionator. Parallel dazu betreute Herr Krug die Vermarktung von Vertragskälbern für die Pharmafirma Ossacur. Im Verlauf seiner beruflichen Laufbahn beim Braunviehzuchtverband wurde Herr Krug zum Herdbuchführer ernannt. Am 01.07.2001 fusionierte der Braunviehzuchtverband mit der bereits im Jahr 2000 gegründeten Rinderunion BadenWürttemberg. Aufgrund der damit verbundenen Umstrukturierungen

wechselte Herr Krug am 01.01.2003 in die Buchhaltung der Besamungszentrale in Herbertingen. Bis zum Eintritt in den Ruhestand war er dort mit der Verwaltung der Eigenbestandsbesamer und Besamungen sowie mit der Bearbeitung von Reklamationen, der Überwachung und Verwaltung von Anpaarungs- und Ankaufverträgen sowie mit der Betreuung von Immobilien betraut.Herr Krug wurde Ende Juli im Rahmen einer kleinen Feier vom Kollegenkreis in den Ruhestand verabschiedet. Dabei erklärte er, dass er sich nicht vor dem Rentnerdasein fürchte und zählte schon einiges an Aktivitäten auf, die er sich für den Ruhestand vorgenommen hat. Erfreulich für die Braunviehzüchter ist dabei, dass er es sich durchaus vorstellen kann, seine langjährige Tätigkeit als Geschäftsführer des Braunviehzuchtvereins Biberach noch einige Zeit fortzusetzen.Vorstand, Geschäftsführung und Mitarbeiter der Rinderunion BadenWürttemberg danken Herrn Krug auch im Namen aller Mitglieder für seine geleistete Arbeit von ganzem Herzen und wünschen ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und vor allen Dingen Gesundheit.  H. M.

40 jähriges Dienstjubiläum A

m 01.08.2012 konnte Frau Carmen Engenhart ihr 40 jähriges Dienstjubiläum begehen. Im August 1972 begann sie ihre Tätigkeit im Sekretariat der Besamungsstation Herbertingen. Der damalige Leiter der Station Herr Dr. Alois Fischer setzte sie allerdings nicht nur für Verwaltungsaufgaben ein.

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Fortan gehörte die Mithilfe bei der Impfung von Hühnern sowie beim Kastrieren von Hunden und Katzen ebenso selbstverständlich zu ihren Aufgaben, wie die Erledigung der Sekretariatsarbeiten. Im Laufe ihrer Berufstätigkeit wechselte Frau Engenhart immer mal wieder zwischen den verschiedenen Abteilungen der Besamungsstation Herbertingen hin und her. Im September 1988 zog sie aus dem Sekretariat in die Kartei um, die sie im Jahre 1997 wiederum in Richtung Stationssekretariat verließ. Diesen

Arbeitsplatz tauschte sie im Jahr 2001 gegen eine Aufgabe in der RBW-Buchhaltung. Seit dieser Zeit ist Frau Engenhardt im Bereich Mahnwesen, ET-Abrechnungen sowie mit diversen Bankbuchungen beschäftigt. Im Rahmen einer kleinen Feier dankte Herr Dr. Mathiak Frau Engenhart im Namen der gesamten Vorstandschaft für die geleistete Arbeit und hob dabei hervor, dass es heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist, 40 Jahre lang für ein Unternehmen tätig zu sein. Zu den Glückwünschen und Danksagungen bekam Frau Engenhart noch ein Geldgeschenk von der RBW überreicht, verbunden mit dem Wunsch, dass sie der Organisation noch viele Jahre zur Verfügung stehen möge.   H. M.


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BESTOL

DE 03 54915868 / geb 30.04.2011 / ET

HB-Nr.:

10/766299

Abstammung

Züchter: Berghorn GbR, Diepenau-Essern BEACON

US 136.800.233 SHOTTLE BUG VG88 2/2 12.472 3,77 3,42 896 NENA VG86 DE 03 52619455 STOL JOC 1. LA 10.907 4,30 3,73 876 NEBLINA VG87 LA 11/08 2/1LA 12.083 4,17 3,42 917

RZM 134

MTOTO MARSHALL BEETLE EX91 JOCKO BESNE O-MAN NEBLINA VG87

RZE 114 RZS 116

Leistung & Leichtgeburten Exterieurzuchtwerte Merkmal

Tendenz

Milchtyp Körper Fundament Euter

88

100

112

RZG 143

124

0 Töchter

136

Tendenz

ZW

103 106 110 112

Fitness RZKd: 111 KVpat: 115 (60) TOTpat: 106 (51) Milch +1937 Mkg

TABLE BOY Red DE 03 54798011 / geb 26.04.2011

HB-Nr.:

FRUmat: KVmat: TOTmat:

-0,24 F%

98 (42) 98 (49) 96 (58)

+53 Fkg

RZD: 102 (68) RZS: 116 (76) RZN: 125 (51) RZR: 98 (42)

-0,04 E%

10/996740

Abstammung

Züchter: Dobbelhoff-Blome GbR , Bersenbrück TABLEAU RED

TALENT RF DE 07 68555470 DOLDE VG87 4/4 9.913 4,59 3,88 840 DE 03 52118544 LAWN BOY P RED Pp Lawn boy 8.146 3,66 3,52 576 EASY 9.700 3,58 3,62 643 4/3 9.455 3,98 3,45 631

SUNNY 3/2 HL: 1.

RZM 126

STORM FABER RED DOLORES BACCULUM FABER RED ELI

RZE 121 RZS 106

Rahmen & Leistung Exterieurzuchtwerte Merkmal

Tendenz

Milchtyp Körper Fundament Euter

88

100

RZG 133 112

124

0 Töchter

136

Tendenz

ZW

117 103 112 120

Fitness RZKd: 110 KVpat: 117 (60) TOTpat: 103 (51) Milch +1691 Mkg

HUSOLD

HB-Nr.: KK:

DE 08 14662067//geb geb10.02.2011 10.02.2011 0814662067

FRUmat: KVmat: TOTmat:

-0,54 F%

93 (42) 116 (51) 108 (58)

00 +20 Fkg

RZD: 111 (70) RZS: 106 (76) RZN: 119 (51) RZR: 93 (42)

+0,03 E%

Abstammung

DE 09 35830301 HUSSLI LAURA 5/5 12.041 3,98 3,55 907 DE 08 13112073 PRESOLD 8.853 4,24 3,71 704 ZITTA 10.409 4,19 3,79 831 4/4 6.696 3,68 3,52 481

ZIRBEL 4/4 HL: 2.

MW 129

HUSUM SIRAY LOLINA PRESIDENT DENMARK ZEBI

FW 96 FIT 122 119

Leistung &Persistenz Persistenz Exterieurzuchtwerte Merkmal

Rahmen Becken Fundament Euter Gesamtnote (EXT)

Fleisch NTZ:

Tendenz

105 (56)

88

100

AUS:

112

91 (43)

+61 Ekg

10/435188 AB

Züchter: Winfried Jocham, Wangen-Laudorf HURAY

+62 Ekg

(52) (53)

(58) (57)

GZW 136 135 124

136

(50) 0 Töchter (49) Tendenz

ZW

110 111 107 108 106 105 106 117 119

FW: 96 (52) HKL: 89 (54)

Fitness BEF: KVpat: 115 (58) 116 TOTpat: 109 110 (53) Milch +985 +996 Mkg

-0,01 F% -0,02

FRUmat: 113 111 (46) (44) KVmat: 99 (51) TOTmat: 103 (49) (48) 0 Töchter +40 Fkg

(60)

(64)

FIT: FIT:122 119 (58) (57) MBK: 101 99 (57) ZZ: 109 (58) 108 PERS: 124 123 (56) (57) ND: 108 105 (50) (48)

-0,02 E%

MW: 129 (60) +34 Ekg

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Redaktionsleitung: Dr. A. Weidele, Dr. H. Mathiak Redaktion: Dr. A. Fischer, M. Nörr, M. Poferl

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Druck: M Druck GmbH Daudenstraße 24 · 88521 Ertingen Tel.  0 73 71 / 40 55 · Fax  0 73 71 / 96 12 56 E-Mail kontakt@m-druckerei.de

Anzeigenleitung: M. Poferl Titelbild: Mutterkuhherde des LAZBW Aulendorf Kürzel: A.W. (Dr. Alfred Weidele); H.M. (Dr. Holger Mathiak); M.N. (Monika Nörr); . M.P. (Mathias Poferl); A.F. (Dr. Anne-Rose Fischer)


RBW aktuell 9/2012