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09/10.2013

MUSIKTHEATER LOHENGRIN BALLETT DER BESUCH DER ALTEN DAME SCHAUSPIEL DER GEIZIGE JUNGES THEATER GELD, Gテ傍ZEN UND GENIALES KONZERTE 1. SINFONIEKONZERT

Das Magazin des Mainfranken Theaters Wテシrzburg


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Foto: Falk von Traubenberg

Liebe Theaterfreunde, herzlich willkommen zur neuen Spielzeit! Auch wenn unser Theater noch immer nicht saniert wird, wollen wir Sie dennoch mit vielen Neuerungen bekannt machen. Das fängt beim Ensemble an, wo viele neue Kolleginnen und Kollegen engagiert werden konnten. Einen neuen Schauspieldirektor haben wir auch mit Stephan Suschke, wenngleich dieser Ihnen durch seine vielen erfolgreichen Inszenierungen in den vergangenen Jahren am Mainfranken Theater kein Unbekannter mehr sein dürfte. Neu begrüßen wir aber auch unseren Chordirektor Michael Clark, der von der Oper Frankfurt zu uns kommt. Vor allem aber präsentieren wir unserem Publikum neue Spielstätten und Veranstaltungsformate: Im sogenannten „Atrium“, dem begrünten Innenhof, wird es zukünftig kleine, aber feine Projekte geben. Dann laden wir unsere Gäste regelmäßig zu Freitag Nacht hinter die Kulissen des Mainfranken Theaters ein, wo sie an ungewöhnlichen Orten zu später Stunde künstlerische Überraschungen aus allen Sparten erwarten dürfen. Im Oberen Foyer eröffnet das Foyer-Café: Zukünftig finden dort die Matineen zu unseren Neuinszenierungen im Großen Haus mit gastronomischem Service statt, aber auch Publikumsgespräche nach Aufführungen und weitere Veranstaltungen. Im Unteren Foyer eröffnet die „Bar“ – hier werden regelmäßig Ensemblemitglieder in der Reihe Tonspur meines Lebens ebenfalls zu später Stunde ihre Lieblingsplatten vorstellen und auflegen. Viel Neues gibt es also zu entdecken neben einem fantastischen, vielseitigen Spielplan rund um unser Spielzeitmotto VON GELD UND GÖTZEN. Herzlich willkommen! Ihr

Hermann Schneider

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Inhalt 06

Leute, Leute! Alles, was die (Theater-) Welt bewegt

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Konzerte Die Konzertsaison 2013/2014

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Musiktheater Premiere Lohengrin

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Ballett Sahnestücke

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Schauspiel Premiere Der Geizige

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Junges Theater Theaterpädagogisches Angebot Premiere Mio, mein Mio

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Konzerte Sinfoniekonzert „Götterfunken“

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Konzerte 1. Kammerkonzert Sonderkonzert „Hoffnung“

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zanni spezial Abonnements

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Rosenkavaliere

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Spielplan / Impressum

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zanni spezial Theatersanierung XI

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Alexander Hetterle

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Marianne Kittel

Sven Mattke

Theresa Palfi

Leute, Leute! S CHAUSPI E L Wir begrüßen recht herzlich unsere neuen Ensemblemitglieder in der Sparte Schauspiel.

Alexander Hetterle Während seiner Tätigkeit als Bühnentechniker an der Volksbühne Berlin spielte Alexander Hetterle bereits einige kleinere Rollen, am Theater Brandenburg an der Havel folgte dann sein Erstengagement. Anschließend war er am Fränkischen Theater Maßbach, am Staatstheater Cottbus, an den Theatern Chemnitz und am Theater Heilbronn engagiert. Er gastierte unter anderem am Maxim Gorki Theater Berlin, am Schauspiel Hannover und bei den Stachelschweinen Berlin. Zudem wirkte Alexander Hetterle in diversen Filmund Fernsehformaten mit und führte auch bereits selbst Regie.

Marianne Kittel Die gebürtige Berlinerin Marianne Kittel, die an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch studierte, war am Theater Heidelberg sowie am Theater Krefeld / Mönchengladbach engagiert und stand unter anderem als Lady Milford in Friedrich Schillers Kabale und Liebe, als Iphigenie in Johann Wolfgang von Goethes Iphigenie auf Tauris, als Penelope in Odysseus (Regie Lee Beagley), als Goneril in William Shakespeares König Lear (Regie Matthias Gehrt), in Anton Tschechows Der Kirschgarten (Regie Matthias Gehrt) und in Bernard-Marie Koltès Roberto Zucco auf der Bühne.

Claudia Kraus Claudia Kraus absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Sie war am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und an den Theatern Chemnitz fest engagiert, wo sie unter anderem als Elise in

Molières Der Geizige (Regie Andreas von Studnitz), als Elisabeth in Friedrich Schillers Don Carlos (Regie András Fricsay) und als Sophie Scholl in Die Weiße Rose von Lillian Groag (Regie Carsten Knödler) zu sehen war. Gastengagements führten Claudia Kraus an das Saarländische Staatstheater, ans Schauspiel Bonn und zu den Burgfestspielen Bad Vilbel. Daneben spielte sie unter anderem die Hauptrolle in dem Spielfilm Drei Patienten.

Sven Mattke Sven Mattke, geboren in Nordhausen, absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. 2005 gewann er den Ensemble-Publikumspreis beim Treffen der Schauspielschulen in Frankfurt am Main. Als festes Ensemblemitglied am Schauspiel Hannover und am Hessischen Landestheater Marburg war er unter anderem als Don Karlos (Regie Roscha A. Saidow) und als Hugo in Jean-Paul Sartres Die schmutzigen Hände (Regie André Rößler) zu sehen. Gastengagements führten ihn ans Thalia Theater Hamburg, ans Schauspielhaus Kiel und ans Staatsschauspiel Dresden.

Petra Hartung Die in Gotha geborene Petra Hartung studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin, wo sie später auch als Dozentin tätig war. Sie war festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin und am Deutschen Nationaltheater Weimar. Andere Engagements führten sie an die Volksbühne Berlin, das Maxim Gorki Theater Berlin, ans Theater Ingolstadt und das Ernst Deutsch Theater Hamburg. Neben ihrer Bühnentätigkeit wirkte Petra Hartung in internationalen Kinoproduktionen mit, unter anderem in Der Vorleser (Regie Stephen Daldry) und in Inglorious Basterds (Regie Quentin Tarantino).

M U S IK TH EATER Für die Titelpartie in Richard Wagners Oper Lohengrin, die am 29. September 2013 in der Inszenierung von Kurt Josef Schildknecht auf der Großen Bühne Premiere feiert, konnte das Mainfranken Theater Würzburg gleich zwei namhafte Tenöre gewinnen.

Scott MacAllister

Zum einen begrüßen wir den Amerikaner Scott MacAllister, der schon einmal Mitglied des Würzburger Musiktheaterensembles war. In der letzten Zeit trat er unter anderem als Theresa Palfi, geboren in Potsdam, absolvierTannhäuser in der Opéra national du Rhin te ihre Schauspielausbildung am Mozarteum Straßburg und an der Deutschen Oper Berin Salzburg und war bereits während ihrer lin sowie als Albrecht in Mathis der Maler an Studienzeit in mehreren Produktionen zu seder Pariser Opéra auf. Beim Klangbogen Feshen – so zum Beispiel in Lothar Trolles Hermes in der Stadt (Regie Simon Paul Schneider) tival in Wien war er als Doppelbesetzung für Plácido Domingo in der Rolle des Goya in der und in August Strindbergs Gläubiger (Regie gleichnamigen Oper von Gian Carlo MenotRené Braun). In Shakespeares Ein Sommerti zu erleben. Auch im Oratorienfach ist Scott nachtstraum (Regie Niklaus Helbling) spielte sie 2011 bei den Salzburger Festspielen die MacAllister zu hören, beispielsweise mit Verdis Requiem, Beethovens 9. Symphonie, PucHermia, im Rottstraße 5 Theater in Bochum cinis Messa di Gloria und Brittens War Rewar sie als die Titelfigur in Elektra zu erleben. quiem. Ihr Debüt als festes Ensemblemitglied des Mainfranken Theaters gab sie in der Spielzeit 2012/2013 als Cordelia in König Lear.

Theresa Palfi


Petra Hartung (Foto: Matthias Horn)

Scott MacAllister

Kaori Morito

Camilla Matteucci

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Hugo Mallet

Kaori Morito

Davit Khurmaryan

Der Engländer Hugo Mallet ist zur Zeit freischaffend tätig, unter anderem in Paris, Dijon, Rouen, Singapur, Luzern, Moskau, Berlin und zuletzt in Chemnitz. Mit Thomas Quasthoff und Katharina Kammerloher spielte er die CD Gioas, Re di Giuda von Cartellieri ein. Zu seinen Partien zählen Tamino, Tom Rakewell (The Rake’s Progress), Faust und Pinkerton. Sein Konzertrepertoire reicht von Bachs Evangelisten über Frank Martins Tristan (Le vin herbé) bis zu Mahlers Lied von der Erde.

Kaori Morito absolvierte ihre Studien an der Acri Horimoto Ballettakademie in Japan und an der Waganowa Ballettakademie in Russland. Ihr erstes Engagement in Deutschland führte sie an die Deutsche Oper am Rhein zu Youri Vámos: Hier war sie in zahlreichen Solo- und Hauptrollen in seinen Choreografien zu erleben, so zum Beispiel in Carmina Burana, Schwanensee, Ein Sommernachtstraum und Giselle. Zudem arbeitete sie mit Choreografen wie Mats Ek, Hans van Manen, Uwe Scholz und unserer Ballettdirektorin Anna Vita zusammen, die mit Kaori Morito in Halle die Choreografie Der Tod und das Mädchen präsentierte.

Der Armenier Davit Khurmaryan wurde an der Staatlichen Ballettakademie in Yerevan und an der Stuttgarter John Cranko Schule zum Tänzer ausgebildet. 2008 war er Finalist beim internationalen Ballettwettbewerb Le Chausson d‘Or.

BALLETT In Anna Vitas Ballettcompagnie begrüßen wir ab dieser Spielzeit neue Mitglieder, darunter zwei Tänzer, die schon 2012/2013 am Mainfranken Theater Würzburg zu erleben waren:

Kirsten Renee Marsh Kirsten Renee Marsh war Elevin am Haus und übernahm zuletzt in Cyrano de Bergerac die Rolle der Lise. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Akademie des Tanzes Mannheim unter Direktorin Birgit Keil, an der kanadischen National Ballett School sowie am Australian Conservatoire of Ballet.

Leonam Santos Der Brasilianer Leonam Santos, seit 2011/ 2012 als Eleve am Mainfranken Theater und in der vergangenen Saison beispielsweise in Cyrano de Bergerac und Der Besuch der alten Dame zu sehen, erhielt seine Ausbildung unter anderem am Europa Ballettkonservatorium der Stadt St. Pölten, wo er von Michael Fichtenbaum trainiert wurde. Als Gast war er bei der Gala Malakhov & Friends 2006 auf der Bühne zu erleben, zudem tanzte er eine Choreografie von William Forsythe und arbeitete mit Peter Breuer beim Salzburg Ballett zusammen.

Ran Takahashi Die Japanerin Ran Takahashi hat gerade ihre Ausbildung an der Académie Princesse Grace in Monaco abgeschlossen, wo sie unter anderem von Roland Vogel und Tierry Sette trainiert wurde. Bereits während ihrer Schulzeit tanzte sie Choreografien von Mats Ek, JeanChristophe Maillot und vielen anderen namhaften Choreografen.

Camilla Matteucci Camilla Matteucci war zuletzt am Theater Krefeld/Mönchengladbach engagiert und tanzte hier die Titelpartie in William Shakespeares Romeo und Julia sowie Helena in Ein Sommernachtstraum. Ihre Ausbildung erhielt sie unter anderem an der Münchener Ballett Akademie unter Prof. Konstanze Vernon und Prof. Robert North, wo sie in Choreografien von George Balanchine, Hans Van Manen und Youri Vámos zu sehen war.

Auf der Mainfranken-Messe Vom 28.09. bis zum 06.10.2013 präsentiert sich die Würzburger Mainfranken-Messe wieder als Schaufenster der Region – und das größte Theater Unterfrankens darf unter den ca. 600 Ausstellern natürlich nicht fehlen! Am Stand des Mainfranken Theaters in Halle 1 – 2 der Stadt Würzburg haben die Besucherinnen und Besucher der Messe nicht nur die Möglichkeit, ausführliche Informationen zum Spielplan in der Saison 2013/2014 aus erster Hand zu erhalten: Wer sich vor Ort für den Erwerb eines der vielfältigen Theaterabonnements entscheidet, erhält einen exklusiven Messerabatt von zehn Prozent. Doch damit nicht genug: Mithilfe der professionellen Unterstützung unserer Kostüm- und Maskenbildner können Theaterbegeisterte in eine andere Rolle schlüpfen und sich in voller Montur fotografieren lassen. Zudem werden auf der großen Messebühne Mitglieder des Musiktheaterensembles und des Opernchores Kostproben aus ihrem Repertoire zum Besten geben. Das Highlight aber bildet sicherlich das Casting, das an mehreren Messetagen veranstaltet wird: Wir suchen Laienschauspieler, die eine Statistenrolle in einer Produktion der aktuellen Spielzeit übernehmen wollen! Mehr Infos auf www.theaterwuerzburg.de


Die Konzertsaison 8

Im Gespräch mit Generalmusikdirektor Enrico Calesso

gung bestärkt. Daher sind auch die Konzerte dieser Spielzeit um programmatische Kerne konzipiert. Wieder sind hervorragende Solisten und Dirigenten bei uns zu Gast, sowohl in der Sinfoniekonzertreihe als auch bei unseren Sonderkonzerten. Mein Wunsch, dass das Philharmonische Orchester den Würzburgern immer näher rückt, konkretisiert sich in der Fortsetzung der Kooperation mit der Hochschule für Musik, mit dem Mozartfest und dem Hafensommer. Neue Orte sollen von unseren Musikern zunehmend bespielt werden, ohne dass wir unser Theater und unseren Spielplan vernachlässigen.

Das Philharmonische Orchester Würzburg, das für die Ballett- und Musiktheaterproduktionen im Orchestergraben des Mainfranken Theaters heimisch ist, pflegt eine rege Konzerttätigkeit. An der Seite namhafter Solisten und Dirigenten gestalten die Musikerinnen und Musiker des Orchesters Sinfoniekonzerte, zahlreiche Sonderkonzertformate, sind regelmäßiger Gast beim renommierten Mozartfest Würzburg, präsentieren eine eigene Kammerkonzertreihe und engagieren sich mit Die Programme sind also nicht losgelöst vom Spielplan des Theaters musikpädagogischen Projekten und Konzertangeboten für Kinder und zu verstehen? Jugendliche. Grund genug, um mit Beginn der Spielzeit einen Blick auf Enrico Calesso: Die Verknüpfung mit dem Spielplan des Theaters bei die bevorstehende Saison zu werfen. der Konzertprogrammgestaltung ist etwas Selbstverständliches. ZuDie Reihe der Sinfoniekonzerte erfreut sich großer Beliebtheit beim mal das Philharmonische Orchester bei jeder Sparte (gelegentlich soPublikum. Dies äußert sich sowohl beim Freiverkauf als auch im Angar beim Schauspiel) tätig ist und einen wesentlichen Beitrag nicht nur stieg der Abonnements. Auf welche Höhepunkte darf sich der Besuzum Erfolg der einzelnen Produktionen, sondern auch zur gesamten cher in den nächsten Monaten freuen? kulturellen Aufgabe leistet, die die Konzeption eines Spielplans unter einer bestimmten Thematik mit sich bringt. Zwar ist es unrealistisch zu Enrico Calesso: Ich bin sehr stolz darauf, dass unser Publikum nicht nur unsere Interpretationen, sondern auch die Zusammenstellung un- denken, dass bei jedem Programm eine solche Verknüpfung gelingt, aber die geistige Verbindung der Konzertsaison zum Gesamtspielplan serer Programme aufgeschlossen empfangen hat. Mit großer Freude sollte doch spürbar sein. In dieser Spielzeit ist das Frühlingskonzert nehme ich wahr, dass der konzeptionelle Ansatz, erkennbare themaals eine Schnittstelle angedacht: Mit Werken von Christoph Willibald tische Einheiten zu bündeln, gut ankommt und für die Zuhörer keine Gluck, Frédéric Chopin, Franz Liszt und Richard Strauss wird das Thebloße intellektuelle Übung bleibt, sondern zu tastbaren, konkreten ma Don Juan, passend zu Mozarts Don Giovanni, sinfonisch variiert. Hörerlebnissen führt. Auch bei sehr anspruchsvollen, weniger populären Programmen bemerke ich, dass wir eine große Chance haben, Welche neuen Formate sind in der Planung? gemeinsam zu wachsen. Das ist auf keinen Fall selbstverständlich und Enrico Calesso: Gerade weil wir uns dem Publikum sehr verbunden umso mehr fühle ich mich durch den Zuspruch in meiner Überzeu-

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fühlen, möchten wir unsere Gäste ab dieser Spielzeit in die Gestaltung eines Konzertprogramms involvieren. Durch Umfragen und in verschiedenen Etappen sollen die Zuhörer selbst die Stücke bestimmen, die dann in einem Wunschkonzert erklingen werden. Des Weiteren werden wir am 20. Juli 2014 im Großen Haus ein Konzert mit einer ganz besonderen Besetzung spielen. Die Bühne wird dann von zahlreichen Cellisten in Beschlag genommen: Cellipur verspricht einen außergewöhnlichen Konzertabend! Und ich freue mich sehr, mit dem Philharmonischen Orchester ein neues Format beim Mozartfest aus der Taufe heben zu dürfen: Die Jupiter Nacht. Seit Jahren spielt das Orchester im Rahmen des Mozartfestes an der Seite hochkarätiger Solisten. Darf man schon erfahren, wer es 2014 sein wird? Enrico Calesso: Für unser Konzert im Kaisersaal hat Evelyn Meining, die neue künstlerische Leiterin des Mozartfestes, die Weltklassepianistin Khatia Buniatishvili engagiert. Wir freuen uns schon sehr, mit ihr musizieren zu dürfen. Neben den Sinfonie- und Sonderkonzerten gestaltet das Orchester zahlreiche Konzerte für Jugendliche und Kinder. Wird es auch hier Neues geben? Enrico Calesso: Kurz vor Ende der letzten Spielzeit haben wir ein Pilotprojekt mit Schülerinnen und Schülern erfolgreich durchgeführt. Eine Klasse vom Matthias Grünewald Gymnasium hat die Dramaturgie und Gestaltung eines Jugendkonzertes mit multimedialer Ausstattung realisiert. Die Moderation und weitere außermusikalische Beiträge wurden von den Schülern selbst bewerkstelligt. Das Projekt

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war nicht nur ein großer Erfolg, sondern der Beweis dafür, dass junge Leute für klassische Musik zu begeistern sind und dass dieses Format eine Zukunft hat. Diese Patenschaft wird weiterhin Bestandteil unserer Jugendkonzertreihe sein. Ferner können sich auch die Familien auf kindgerecht moderierte und konzipierte Konzerte unter anderem mit den Klassikern Peter und der Wolf oder Der Karneval der Tiere freuen. Auch die Reihe der Kinderkammerkonzerte wird fortgesetzt: Die Fugenhexe kehrt zurück und wir bieten ein neues Programm an, in dem es um die Abenteuer des Cowboys Billy Bob geht. Beide Geschichten wurden speziell für Würzburg geschrieben. Und auch hier sind natürlich Mitglieder unseres Orchesters beteiligt. Gibt es abseits der Konzerte weitere Themen, die Ihnen und dem Orchester am Herzen liegen? Enrico Calesso: Seit meinem Eintritt in das Amt der Generalmusikdirektion arbeite ich mit den entsprechenden Abteilungen unseres Hauses unermüdlich an der Entwicklung einer breiten multimedialen Präsenz des Philharmonischen Orchesters. Die Realisierung eines solchen Projektes ist allerdings sehr zeitaufwändig, aber ich bin voller Hoffnung, dass bald konkrete Ergebnisse vorliegen werden. Auch die öffentliche Dokumentation unseres Schaffens soll erweitert werden, wie etwa mit neuen CD- und DVD-Produktionen. Ich bin überzeugt, dass das Philharmonische Orchester in dieser Hinsicht auch überregional viel anzubieten hat!

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Das Interview führte Beate Kröhnert


Musiktheater: Lohengrin

Foto: emma75@photocase


Musiktheater: Lohengrin

Premiere: 29.09.2013 Großes Haus

Team: Calesso, Schildknecht, Rischer, Fischer, Blitt

Text: Christoph Blitt

Gesamtkunstwerk mit Tier Betrachtungen über Lohengrins Schwan

Es handelt sich hier wohl um eine der berühmtesten Szenen der Operngeschichte und um einen der spektakulärsten Auftritte eines Titelhelden der Theaterbühne, wenn Lohengrin im ersten Akt von Richard Wagners gleichnamiger Oper in einem Nachen von einem Schwan in das dramatische Geschehen hineingezogen wird. „Ein Wunder ist gekommen, ein unerhörtes, nie gesehnes Wunder!“ kommentiert der Chor diesen magischen Moment der Stückhandlung. Dass es ausgerechnet ein Schwan ist, der Lohengrin auf seiner göttlichen Mission begleitet, ist natürlich kein Zufall. Zum einen ist dies den unterschiedlichen literarischen Vorlagen, die Wagner in seiner Oper aufgriff, geschuldet; denn bereits hier taucht das Motiv eines von einem Schwan begleiteten Ritters auf. Zum anderen ist diesem Tier auch eine hohe Symbolkraft zu eigen. So war schon im Griechenland der Antike der Schwan ein göttliches Attribut, wenn man daran denkt, dass Schwäne bei der Geburt des Apollon sangen oder dass dessen Schwester Aphrodite auf einem von Schwänen gezogenen Wagen durch die Lüfte glitt. Ganz zu schweigen davon, dass sich Göttervater Zeus in einen Schwan verwandelte, um Leda zu verführen. Er wählte diese Verkleidung unter anderem auch deshalb, weil der Schwan seit jeher auch als Symbol der Reinheit und Unschuld gilt, und sich der Schwerenöter Zeus so einen völlig unverdächtigen Anschein geben konnte. Auch im Christentum ist der Schwan mit dem Göttlichen assoziiert. So wurde die Mär, dass Schwäne kurz vor ihrem Tod zu singen beginnen, in Beziehung zu den sieben letzten Worten, die Christus am Kreuz sprach, gesetzt. Demnach ist es also absolut die passende Begleitung, wenn der Nachen des vom göttlichen Gral zur Verteidigung der Unschuld abgesandten Ritters Lohengrin von einem Schwan gezogen wird. Doch das Wunderhafte von Lohengrins erstem Auftritt wirkt über die Stückhandlung hinaus, denn auch die Theaterbesucher zu Wagners Zeiten ließen sich nur zu gerne von diesem theatralen Effekt hinreißen.

Dementsprechend hat Wagner diesen Auftritt bereits in der Anlage des Bühnenbildes minutiös geplant. So kann man in der entsprechenden Regieanweisung lesen: „Eine Aue am Ufer der Schelde bei Antwerpen. Der Fluss macht dem Hintergrund zu eine Biegung, so dass rechts durch einige Bäume der Blick auf ihn unterbrochen wird und man erst in weiterer Entfernung ihn wieder sehen kann.“ Die hier beschriebene Kurve des Flussverlaufes ist von Wagner gefordert, um eine möglichst perfekte Illusion der Erscheinung des herannahenden Schwanes mit seinem Ritter zu evozieren. Denn zunächst sollte im hinteren Teil des Flusses eine kleinere Attrappe von Lohengrin und seinem gefiederten Begleiter erscheinen. Wenn diese dann in die in der Bühnenbildbeschreibung suggerierte, den Blicken des Zuschauers entzogene Kurve des Flusses einbiegt, wird sie dann einfach gegen den Sänger und die lebensgroße Schwanenfigur ausgetauscht, die dann auf die Bühne gezogen werden. Dazu komponierte Wagner eine Musik, die sich als eine großangelegte Steigerung des Chores, der das Erscheinen des Ritters als Wunder preist, präsentiert, und bei der die Zunahme an Lautstärke und Klangfülle einhergeht mit der immer näher kommenden Gruppe aus Schwan und Nachen. Doch diese spektakuläre szenische und musikalische Gestaltung von Lohengrins erstem Auftritt stellt keine plakative und theatral-aufgesetzte Äußerlichkeit dar, sondern kann als klangliche und bildhafte Verdichtung der zentralen Stückidee verstanden werden. Diese erzählt von dem Eindringen des Göttlichen in ein menschliches Sozialgefüge (deshalb die Chorbegleitung zu Lohengrins Auftritt), um damit der Hoffnung auf eine bessere Welt Ausdruck zu verleihen. Somit kann man in dieser, in der heutigen aufgeklärt-rationalen Zeit oft belächelten Szene ein Paradebeispiel dessen sehen, was Wagner mit dem viel strapazierten Begriff vom „Gesamtkunstwerk“ gemeint haben könnte.

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Ballett: Cyrano de Bergerac

Szene mit Cara Hopkins und Ivan Alboresi

Foto: Lioba Schรถneck


Ballett: Der Besuch der alten Dame

WA-Premiere: 05.10.2013 Kammerspiele

Ballett: Cyrano de Bergerac

WA-Premiere: 06.12.2013 Großes Haus

Sahnestücke Anna Vitas Ballettcompagnie im Spiegel der Presse

Foto: Gabriela Knoch

Foto: Lioba Schöneck

Der Besuch der alten Dame

Cyrano de Bergerac

Ballett von Anna Vita nach Friedrich Dürrenmatt

Ballett von Anna Vita nach der gleichnamigen Romantischen Komödie von Edmond Rostand, Musik von Wolfgang Amadé Mozart

„Auf einer winzigen Bühne macht die Würzburger Ballettdirektorin Anna Vita ein stringent erzähltes, bilderstarkes Kammerspiel daraus, „Wilde Mantel- und Degenszenen, Abenteuer und Dramatik, Humor, bindet organisch Film, Sprache, Elemente von Groteske und Ausganz große Gefühle und unendlich viel Poesie … Das Mainfrankendruckstanz in ihren modernen Ballettstil ein. Vita skizziert nicht nur die theater-Ensemble tanzt sich mit Cyrano de Bergerac in die Herzen des Charaktere trefflich, sondern durch leises Changieren der Dynamik Publikums … Ballettdirektorin Anna Vita ist ein echtes Sahnestück auch deren Veränderung.“ (tanz) gelungen, Dahinschmelzgefahr inbegriffen.“ (Main-Echo) „Was jetzt in den Würzburger Kammerspielen zu sehen ist, ist der emotionale, sinnliche Unterbau einer zeitlosen Legende: Dürrenmatt, getanzt von einem Ensemble, das musikalisch, choreografisch, physisch erlebbar macht, was Rache aus Liebe bedeutet.“ (Klassik.com)

„Bewundernswert waren wieder die originellen Pas de deux und Formationen, die Anna Vita sich ausgedacht hatte, und insgesamt das am klassischen Tanz orientierte Handlungsballett. Langer Beifall!“ (die nummer)

„Die Aufführung wurde ein trefflich gelungenes Experiment, mit dem Anna Vita die Grenzen des Handlungsballetts ausloten und kreativ erweitern konnte.“ (Fränkische Nachrichten)

„Die Würzburger Ballettcompagnie hielt in den weiteren, gut einstudierten Rollen der Gouvernante (Zoya Ionkina), des Grafen Guiche (Leonam Santos) oder seines Freundes Vicomte Valvert (Sylvain Giullot) das Niveau hoch und war vor allem in den spektakulär getanzten Ensembleszenen der Kadetten, Schausteller und Nonnen eine Augenweide für die Ballettfreunde, die nicht mit Zwischenbeifall geizten.“ (Fränkische Nachrichten)

„Den Fans von schwarzem Humor wärmstens ans Herz gelegt sei die Interpretation des Monty-Python-Liedes Always look on the Bride Side of Life, in der die geldgierigen Mörder in spe Alfred die Vorzüge des Sterbens nahebringen. Das Premierenpublikum spendete in den ausverkauften Kammerspielen den bestechenden Kostümideen (Kristopher Kempf) und der sehr guten Ensembleleistung begeisterten Applaus.“ (Main-Post)

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Schauspiel: Der Geizige

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Premiere: 12.10.2013 | Großes Haus

Team: Suschke, Röhrbein, Rieck, Marzinowski

Text: Roland Marzinowski

Von Laster, Geld und Geiz Stephan Suschke startet als Schauspieldirektor mit Molières Der Geizige

Ist Geiz wirklich geil, wie uns ein Werbeslogan weismachen will? Die Botschaft hinter der allseits bekannten Kampagne suggeriert, dass es nicht kleinlich, sondern cool ist, auf Schnäppchenjagd zu gehen und dabei auf jeden Cent zu achten. Aber niemand will als geizig gelten. Man wirtschaftet klug, ist materiell zurückhaltend, konsumkritisch, sparsam oder asketisch. Aber geizig?

die Erfahrung nasser und verdreckter Hosen machen musste, der entdeckt spät, dass die Zurückhaltung der Exkremente auf Dauer Lustgewinn bedeutet. Wird dieser Mensch älter, hält er dann nicht nur den Schließmuskel verschlossen, sondern auch seine Geldbörse. Selbstverständlich ist diese Theorie nicht mehr haltbar, aber eine wissenschaftliche Begründung für Geiz ist bis heute nicht gefunden.

Der Geiz hängt eng mit der Gier zusammen, bis ins 18. Jahrhundert wurden beide Begriffe synonym verwendet. Heute interpretiert man die Gier allgemein als das Bestreben eines Menschen, seinen Besitz zu vermehren und dabei nicht aufhören zu können, selbst wenn alle lebenswichtigen Bedürfnisse schon mehr als befriedigt sind. Der Geiz dagegen bringt Menschen dazu, Dinge, die sie einmal besitzen, nie wieder loszulassen. In der christlichen Tradition gehört neben Hochmut, Neid, Wollust, Faulheit, Zorn und Völlerei die Habsucht – und damit sind Gier und Geiz gemeint – zu den sieben Hauptlastern, die den Gläubigen zu Todsünden verleiten können. In einer Umfrage zu den „Todsünden“ gaben 88 Prozent der Befragten an, Geiz für verwerflich zu halten, Hochmut wird von 64 Prozent negativ beurteilt, ganz hinten liegt mit 44 Prozent die Faulheit. In einer Leistungsgesellschaft ist das zeitweilige Nichtstun wohl am ehesten verzeihlich. Auch in Umfragen von Partnerschaftsvermittlungen rangiert der Geiz ganz oben auf der Liste der unattraktivsten Eigenschaften, deutlich vor „unsensibel“ und „lethargisch“. Der Spezies des Geizigen, des Leuteschinders, Halsabschneiders, Raffers und Knausers kann also nichts Positives abgewonnen werden.

Vielleicht verbirgt sich hinter dem Klammern an Besitz eine Art Verlustangst, und als gesichert gilt: Vater und Mutter sind Vorbilder, wer geizige Eltern hat, lernt an diesem Modell und verinnerlicht diese Haltung. So gestalten sich auch überzeugende Therapien gegen Geiz äußerst schwierig, denn den meisten Betroffenen fehlt die Einsicht, dass sie tatsächlich geizig sind. Wer geizig ist, leidet selber nicht darunter, sein Umfeld tut es umso mehr.

Aber wie kommt es, dass ein Mensch geizig wird? Sigmund Freud entwickelte einen Zusammenhang zwischen Geiz und der analen Phase im Kleinkindalter. Menschen, die übertrieben sparsam, eigensinnig und penibel ordnungsliebend sind, hätten demnach verhältnismäßig lange gebraucht, ihren Stuhlgang zu kontrollieren. Stark vereinfacht erklärt Freud die weitere Entwicklung so: Wer das Problem Inkontinenz erst spät in den Griff bekommen hat und immer wieder

Geizhälse findet man vor allem in der fiktionalen Literatur, in Romanen oder in Theaterstücken. In der wirtschaftstheoretischen Literatur kommen sie kaum vor, denn Geiz ist Gift für die Volkswirtschaft. Dem Geizigen mangelt es an Investitionsbereitschaft, und sein Konsumverzicht verhindert einen florierenden Handel. Auf Schriftsteller und Dramatiker übt er dagegen einen großen Reiz aus. Charles Dickens hat in Ebenezer Scrooge aus seiner Weihnachtsgeschichte mit großer Detailfreude das Charakterbild eines Geizigen nachgezeichnet, der das Vorbild für eine habsüchtige Figur der globalen Popkultur werden sollte: Dagobert Duck. Auf der Bühne tritt der Typus des immerwährenden Knausers vor allem in der Komödie in Erscheinung: In der italienischen Commedia dell’arte stellt die Figur Pantalone die lächerliche Seite des Geizes dar, eine eher tragische Rolle spielt der jüdische Geldverleiher Shylock in Shakespeares Der Kaufmann von Venedig. Aber mit seinem Harpagon aus Der Geizige arbeitete Molière zeitübergreifend die Physiognomie eines unverbesserlichen Geizhalses heraus und setzte so dieser zutiefst menschlichen Eigenschaft ein literarisches Denkmal.


Schauspiel: Der Geizige

Foto: Falk von Traubenberg

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Junges Theater

Vorschau 2013/2014

Die Broschüre „Junges Theater“ (siehe Abbildung) ist ab sofort im Mainfranken Theater Würzburg erhältlich

Theaterpädagogik / Nele Neitzke Telefon: 0931/3908-223 theater.paedagogik@stadt.wuerzburg.de www.theaterwuerzburg.de/jungestheater

Geld, Götzen und Ge Das theaterpädagogische Angebot für die Spielzeit 2013/2014 steht!

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In jeder Spielzeit bieten wir rund um unsere Spielpläne in Schauspiel, Musiktheater, Ballett, Junges Theater sowie darüber hinaus ein umfangreiches Programm für junge Theaterfans und begleitende Lehrer und Pädagogen an. Gerade der Theaterbesuch mit einer Schulklasse oder einem Kurs kann, unterstützt von den verschiedensten Angeboten, die alle unter dem Motto der „Nahbarmachung“ stehen, noch spannender gemacht werden. Es beginnt schon bei der Stückauswahl: Nicht jede Inszenierung ist für jede Schülergruppe gleichermaßen interessant und lohnend. Darum können Lehrerinnen und Lehrer sehr gern bei uns anrufen, um sich in Sachen Stückauswahl beraten zu lassen. Einen ersten Hinweis, was für ihre Schülerinnen und Schüler geeignet sein könnte, bieten die vorläufigen Alterseinschätzungen, die der Sonderpublikation des Jungen Theaters zu entnehmen sind. Außerdem können sich Pädagogen in den Lehrervorschauen ein eigenes Bild von den Inszenierungen machen. Wenn der Schritt der Stückauswahl abgeschlossen ist, kommen wir gern auf Einladung in die Schulen und geben eine Einführung in das Werk und die Inszenierung. Oder Sie begeben sich vor dem Theaterbesuch noch auf eine Führung hinter die Kulissen – das bieten wir ab der kommenden Spielzeit kostenlos in Verbindung mit Vorstellungsbesuchen und je nach Terminlage an. Nach dem Vorstellungsbesuch stehen wir zum Nachgespräch gern zur Verfügung. Auch Gespräche mit den Musikern unseres Orchesters sind möglich. Kontaktieren Sie uns, dann finden wir sicher die richtige Form der Nahbarmachung für Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler.

Bilderrätsel!

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Schauspiel: Der Heiratsantrag / Der Bär

Premiere: 15.09.2013 | Kammerspiele

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Vorschau: Mio, mein Mio Weihnachtsmärchen nach Astrid Lindgren

Team: Philipp, Beaujean, Kempf, Tröger, Neitzke

Mio, mein Mio

Und ein erster Live-Kontakt könnte am 14. Oktober 2013 um 18.00 Uhr stattfinden – an diesem Termin stellen wir für interessierte Lehrerinnen und Lehrer die Stücke, Themen und Programme der Spielzeit 2013/2014 vor. Übrigens: Auch Schüler und ihre Eltern können uns ansprechen, um Programme ins Rollen zu bringen! Wenn Sie und/oder Ihre Schüler gern selbst theatral arbeiten möchten oder das bereits tun, dann bietet sich unser Schulprojekt „Von Natur aus Wissenschaft – Theatrales Forschungsprojekt“ an. Würzburg hat sich in einem bundesweiten Wettbewerb durchgesetzt und ist Deutschlands „Stadt der jungen Forscher 2014“. Die „Stadt der jungen Forscher“ will Jugendliche für Wissenschaften begeistern. Und da macht das Mainfranken Theater natürlich gerne mit! Wir suchen darum bis zum 25. September 2013 Schülergruppen ab der Klasse 9, die sich mit uns gemeinsam auf eine theatrale Forschungsreise in (natur-) wissenschaftliche Gefilde begeben. Am Ende des Schuljahres steht eine gemeinsame szenische Präsentation in den Kammerspielen des Mainfranken Theaters Würzburg. Für Jugendliche, die sich lieber außerhalb der Schule mit dem Theaterspiel beschäftigen möchten, bieten wir das Jugendclub-Programm Enter Stage an. Die Auftaktveranstaltung findet am 30. September 2013 um 18.00 Uhr statt. Für schreibwütige Schüler lohnt ein Blick auf unser Programm Junge Journalisten. Und für Kinder gibt’s neben unseren Stücken Mio, mein Mio, GeldGeldGeld und Para Dox, der Zahlenzücker (wozu wir mit dem Museum im Kulturspeicher an einem Begleitprojekt arbeiten) noch das famose Kindertheaterfest am 29. Juni 2014.

„Es war einmal ein Königssohn, der ritt auf einem weißen Pferd im Mondschein.“

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Bo Vilhelm Olsson, genannt Bosse, hätte gerne so einen Vater wie sein Freund Benka. Stattdessen kennt er nur seine fiesen Adoptiveltern Tante Edla und Onkel Sixten. Doch eines Tages bekommt er eine Botschaft aus dem „Land der Ferne“ und reist durch Tag und Nacht – denn der König im „Land der Ferne“ ist sein Vater, der seit tausenden und abertausenden Jahren auf seinen Sohn Mio gewartet hat: „Mio, mein Mio! Endlich!“. Im Land der Silberpappeln, an der Seite seines neuen Freundes Jum-Jum und seines Pferdes Miramis, ist Mio endlich glücklich. Doch das Böse ist auch hier nahe: Ritter Kato vom „Lande Außerhalb“ raubt die Kinder aus dem „Land der Ferne“. Prinz Mio muss eine schwere Aufgabe erfüllen, wenn er das „Land der Ferne“ retten will. Astrid Lindgren erzählt in ihrer unnachahmlich poetischen Sprache vom Überwinden der Ängste und vom Sieg der Kinder. Mit Mio hat sie eine ihrer mutigen Kinderfiguren entworfen, die, gestärkt von Liebe und Geborgenheit, das Äußerste wagen, sich kompromisslos und lebensfroh die Welt erobern und dadurch dem Guten zum Sieg verhelfen. Premiere: 21. November 2013 | Großes Haus Weitere Termine entnehmen Sie bitte unseren Spielzeitpublikationen oder www.theaterwuerzburg.de/spielplan.

Wir freuen uns auf Euch und Sie zu einer tollen Spielzeit mit spannenden, erhellenden, nachdenklichen, liebevollen und erheiternden Momenten im Mainfranken Theater!

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Foto: Falk von Traubenberg

Montage: Uli Spitznagel


Konzerte 1. Sinfoniekonzert „Götterfunken“

10. und 11.10.2013 Hochschule für Musik Würzburg

Text: Beate Kröhnert

Florian Krumpöck (Foto: Philipp Horak)

Dirigent gesucht Das 1. Sinfoniekonzert in der Hochschule für Musik Würzburg

Von Vertretern dieser Berufsgruppe geht eine große Faszination aus: Den Dirigenten. Einen bestimmten Persönlichkeitstypus zu umreißen, der für diese Profession die geeigneten Voraussetzungen mitbringt, ist schwierig. Muss man nun besonders dominant sein, um ein guter Dirigent sein zu können, oder doch eher sehr einfühlsam. Ein Patentrezept gibt es nicht. Jeder Taktstockmagier bringt sein eigenes, unverwechselbares Temperament ein. Es gibt den stürmisch-leidenschaftlichen, den akribisch arbeitenden, den nüchtern-konzentrierten, den resoluten, den disziplinierten oder den lebhaft-dramatischen Pultstar. Aber wie wird man Dirigent?

Doch was für den heutigen Konzertbesucher so selbstverständlich ist, nämlich, dass eine einzelne Person vor den orchestralen Klangapparat tritt, um mit einem Taktstock das Ensemble zu leiten, war nicht immer so. Bis in das 18. Jahrhundert wurden Ensembles meist von einem der ausführenden Musiker geführt. Oft war diese Persönlichkeit auch der Komponist des aufgeführten Werkes. In dieser Konstellation darf man sich auch Ludwig van Beethoven bei seiner Akademie am 22. Dezember 1808 im Theater an der Wien vorstellen. Zu dieser Großveranstaltung wurden unter anderem Beethovens 5. und 6. Sinfonie und auch das 4. Klavierkonzert aufgeführt. Und hier war die Verquickung von ausführendem Solisten und musikalischem Leiter des Orchesters die Die musikalische Ausbildung beginnt meist in der Kindheit. Nicht selgebräuchliche Aufführungspraxis und das, was das Publikum erwarten sind Dirigenten auch hervorragende Pianisten, Geiger, Posaunistete. Der erste im heutigen Verständnis des Berufs arbeitende Dirigent ten, etc.. Dem Studium an einer Musikhochschule geht zumeist ein war Felix Mendelssohn Bartholdy. Zunehmend größer werdende ChöAufnahmeverfahren voraus, das prüft, welche Fähigkeiten sich der re und Orchester hatten die Leitung vom Instrument aus unmöglich Bewerber bereits angeeignet hat, und ob diese als Ausgangsbasis für gemacht. Die Berufsgruppe des Dirigenten war lange Zeit eine männdie folgenden Herausforderungen des Berufs genügen werden. In der lich beherrschte Domäne. Als Nadia Boulanger im Jahr 1938 das BosRegel dauert die Ausbildung circa vier bis fünf Jahre, in denen der anton Symphony Orchestra dirigierte, brach sie in ein traditionsgemäß gehende Dirigent in Schlagtechnik, Repertoire, Tonsatz, Gehörbildung, männliches Arbeitsterritorium ein. Musikgeschichte, Stimmkunde, Instrumentalkunde, Klavier- und Instrumentalunterricht angeleitet wird. Oftmals ist die Mitwirkung im Wer sich im 1. Sinfoniekonzert bei Beethovens 4. Klavierkonzert Hochschulchor oder -orchester obligatorisch. Die zweite Hürde ist verwundert die Frage stellt, wo der Dirigent ist, der erinnere sich in dann die Übernahme in eine Meisterklasse. Volontariate bei Theadiesem Moment an die zu Beethovens Lebzeiten übliche Praxis der tern und internationale Dirigentenkurse bieten meist weitere künstmusikalischen Leitung eines Klavierkonzerts vom Tasteninstrument lerische Impulse. Bis er dann für ein Sinfoniekonzert die musikalische aus. Und so wie dies Beethoven bei der Uraufführung tat, wird auch Leitung übernimmt oder eine Stelle als Generalmusikdirektor antreten Pianist und Dirigent Florian Krumpöck die Leitung vom Flügel aus kann, absolviert der angehende Dirigent einige Zwischenstationen im bewerkstelligen. Für die große C-Dur Sinfonie von Franz Schubert, die Theaterbetrieb vom Repetitor über den Kapellmeister, den Ersten Kaposthum am 21. März 1839 im Gewandhaus in Leipzig durch keinen pellmeister hin zum musikalischen Leiter eines Hauses, dem GeneralGeringeren als Felix Mendelssohn Bartholdy uraufgeführt wurde, finmusikdirektor. det sich Krumpöck dann am Dirigentenpult vor dem Orchester ein.

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1. Kammerkonzert | 13.10.2013 | Hochschule für Musik Würzburg

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Gedenkkonzert „Hoffnung“ | 09.11.2013 | Großes Haus

Musikalische Konversationen 1. Kammerkonzert Nur wenige Komponisten konnten dem Drang widerstehen, einen musikalischen Beitrag zur Königsdisziplin der Kammermusik beizusteuern. Dabei hatte die Gattung einen recht intensiven Entwicklungsweg hinter sich gebracht. Zunächst eine Gattung für den Hausgebrauch, eroberte sich das Quartett für vier Streichinstrumente den Konzertsaal. Spätestens seit Johann Wolfgang von Goethes Einschätzung, dass das Streichquartett eine Konversation unter vernünftigen Individuen sei, manifestierte sich der intellektuell elitäre Charakter und Anspruch dieser Gattung. Dass man nun auch mit fremden Personen angeregt sprechen kann, steht außer Frage. Ein wirklich persönliches und offenes Gespräch führt man aber am ehesten mit einem vertrauten Menschen. Und so ist es wohl auch bei der Konversation während des Streichquartettspielens: Es ist nicht ausgeschlossen, dass man fantastisch miteinan -der musiziert und dass die Chemie mit dem ersten Auftakt stimmt, aber meist bedarf es doch einer gewissen Beständigkeit, damit sich die komplexe Faktur der Quartettkomposition in einer bis ins Detail aufeinander abgestimmten Musik auflösen kann.

Gedenkkonzert „Hoffnung“ – Musik für die Insel Die Mendelssohns waren eine wohlhabende Familie, die ihren Kindern eine reichhaltige Bildung ermöglichte. Dass es dennoch Unterschiede in der Erziehung und Förderung gab, zeigt sich sehr deutlich an den Geschwistern Felix und Fanny. Beide waren auf musischem Gebiet mehr als begabt. Beide spielten Instrumente, beide komponierten, doch bewusst brach die Unterstützung für die älteste Tochter der Familie irgendwann ab und alle Aufmerksamkeit wurde dem Wunderkind Felix zuteil. Er war es, der in Paris den großen Tonsetzern seiner Zeit vorgestellt wurde. Er publizierte seine Werke – und gelegentlich auch die seiner Schwester. Ihm wurde eine mehrmonatige Bildungsreise durch Europa finanziert. Er wurde als Komponist und Dirigent in den Musikzentren Europas gefeiert.

1827 reiste Felix erstmals auf die britischen Inseln, um die Metropole London zu erleben, um die unbeschreibliche Landschaft Schottlands zu sehen und um sich als Künstler bekannt zu machen. Seither ließ ihn die Begeisterung für dieses Land und seine Menschen nicht mehr los. Bis zu seinem Tod reiste er mehrfach nach England und feierte hier Auch das Philharmonische Orchester Würzburg weist in seinen Reihen große Erfolge. 1840 nahm Mendelssohn einen Kompositionauftrag wenigstens einen solchen Zusammenschluss an Quartettspielern auf, für ein Werk für Solostimme, Chor und Orgelbegleitung auf Verse des die seit mehreren Jahren miteinander musizieren: Das Zeiher Quartett. 13. Psalms an. Der Amateurmusiker Charles Bayles Broadley hatte die Ihr Repertoire beherbergt große Werke der unterschiedlichen EpoTextvorlage verfasst. Obwohl Mendelssohn sehr konzentriert einen chen, darunter Kompositionen von Haydn, Beethoven, Janácˇek und genuin englischen Tonfall anstrebt, finden sich auch einige CharakSchönberg. teristika seiner eigenen Kultur in diesem Werk wieder. Den zweiten Satz nutzte Mendelssohn als Gelegenheit zur Komposition eines freiBeim 1. Kammerkonzert am 14. Oktober 2013 präsentieren Alexander en Chorals. Als Broadley Mendelssohn 1843 anregte, ein ArrangeZeiher, Tomásˇ Hájek, Makoto Sudo und Cornelius Bönsch mit Joseph ment für Orchester aus der Orgelfassung zu erarbeiten, setzte sich der Haydns Quinten-Quartett, dem 7. Streichquartett aus der Feder von Komponist erneut an die Vertonung und fügte als Finale eine Fuge Dmitri Schostakowitsch und Bedrˇ ich Smetanas Streichquartett Aus hinzu. In dieser Fassung wurde das Werk 1852 posthum als Hymne meinem Leben ein gleichermaßen anspruchsvolles wie persönliches op. 96 veröffentlicht. Die dreisätzige Version erschien in England als Programm. Anthem und in Deutschland als Drei geistliche Lieder op. 96 und erklingt am 9. November 2013 beim Gedenkkonzert im Großen Haus unter der Leitung des neuen Chordirektors Michael Clark. Einen Rahmen um Mendelssohns Hymne und eine Lesung bildet Aaron Coplands Fanfare for the Common Man und Beethovens 7. Sinfonie unter der Leitung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso.


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Die Rosenkavaliere 2012/2013 des Theater- und Orchesterfördervereins des Mainfranken Theaters Würzburg

Rosenkavaliere 23 DIAMANTKREIS (AB 24.000 EURO): Robert Krick Verlag, GmbH + Co. KG, Eibelstadt | PLATINKREIS (15.000 BIS 23.999 EURO): Koenig & Bauer AG, Würzburg | GOLDKREIS (8.000 BIS 14.999 EURO): Renate Bolza-Schünemann, Würzburg | Senator e.h. Dr. Kurt und Nina Eckernkamp,Vogel-Stiftung, Würzburg | Baldwin Knauf, Iphofen | Robert u. Margret Krick, Würzburg | Würzburger Versorgungsund Verkehrs-GmbH, Würzburg | SILBERKREIS (3.000 BIS 7.999 EURO): Peter Stephan, Babcock Noell GmbH, Würzburg | Claus und Christiane Bolza-Schünemann, Würzburg | Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG, Würzburg | Fürstlich Castell’sche Bank, Credit-Casse AG, Würzburg | Daimler AG, Mercedes-Benz, Niederlassung Mainfranken, Würzburg | Ebert + Jacobi, Pharmazeutische Großhandlung GmbH u. Co.KG, Würzburg | Ulrike Freier, Würzburg | KBA-MePrint AG, Veitshöchheim | Prof. Dr. Kurt und Ulla Kochsiek, Würzburg | Leuze Geschäftsführungs-GmbH, Owen; Leuze electronic GmbH & Co.KG, Owen; bielomatik Leuze GmbH + Co.KG; Neuffen | Main-Post GmbH & Co.KG, Würzburg | MIWE, Michael Wenz GmbH, Arnstein | PKF Issing Faulhaber Wozar Altenbeck GmbH & Co.KG, Würzburg | Georg Rosenthal, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg | Schaeffler AG, Schweinfurt | Carl Schünemann, Bremen | J.E. Schum GmbH & Co.KG, Würzburg | Sparkasse Mainfranken, Würzburg | Dr. Hagen und Elke Stock, Ochsenfurt | Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt | Volksbank Raiffeisenbank Würzburg eG | WEGMANN automotive GmbH & Co. KG, Veitshöchheim | BRONZEKREIS (500 BIS 2.999 EURO): Artisant Lederladen, Würzburg | Peter und Gila Back, Bezirkskaminkehrermeister, Würzburg | BHT Stahlrohrlager GmbH, Kornwestheim | Rosemarie Bienek-Pfeiffer, Papier Pfeiffer, Würzburg | Dr. Edgar und Hannelore Bihler, Güntersleben | Albrecht und Angelika Bolza-Schünemann, Radebeul | Architekturbüro Bruno Bruckner, Würzburg | Eva Christa Bushe, Würzburg | Peter Collier, edition mios.de, Maidbronn | Thomas und Kerstin Dittmeier, Würzburg | Arwed und Brigitte Driehaus, Zell | Gisela Duttenhofer, Würzburg | Hanns und Renate Egenberger, Würzburg | Karl Heinz und Maria Eger, Würzburg | Prof. Dr. Hermann und Dr. Ute Einsele, Würzburg | Bruno und Jutta Forster, Würzburg | Dr. Wolfgang und Antje Friederich, Veitshöchheim | Herbert und Charlotte Friederich, Würzburg | Dipl.-Btw. Willi Fuhren, Steuerberater+vereid. Buchprüfer+Fachberater f. Internat. StRecht, Würzburg | Dr. Bernd und Dr. Winfried Gärtner, Würzburg | Angela und Reiner v. Geldern, Karlstadt | Dr. Jörg und Daniela Groß, Würzburg | Dr. Leonhard und Gertrud Haaf, Tauberbischofsheim | Helge und Claudia Hansen, Würzburg | HDI-Gerling Industrie Versicherung AG, Nürnberg | Prof. Dr. Dietrich Henschler, Würzburg | Georg C. Herbst GmbH + Co.KG, Eibelstadt | Dr. Erika Hickel, Dr. Hans Brunnert, Würzburg | Helga Hoepffner, Mitglied des Stadtrats, Würzburg | J.A. Hofmann Nachf., Maintal-Bürofachmarkt GmbH, Würzburg | Balthasar Höhn, Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Würzburg | Dr. Bernd Huke, Würzburg | Ingrid Hunger, Lohr am Main | Dr. Frank und Anne Issing, Würzburg | Prof. Dr. Otmar und Sieglinde Issing, Würzburg | Prof. Dr. Ralf Jahn, IHK WürzburgSchweinfurt | Dr. Elmar und Rose-Marie Jostes, Würzburg | KBA-NotaSys SA, Lausanne, Schweiz | Peter und Barbara Keil, Würzburg | Keipp elektro-bau-technik GmbH, Ludwigshafen | Prof. Dr. Bernd Klaiber, Würzburg | Klöckner Stahl- und Metallhandel GmbH, Würzburg | Fritz Kohl GmbH & Co.KG, Karlstadt | Bettina Kolesch, Würzburg | Hans-Werner und Julia Kraft, Würzburg | Werner und Helga Kraft, Würzburg | Max und Charlotte Lamb, Würzburg | Norbert Lang, Würzburg | Klaus Peter Lesch und Silke Groß-Lesch, Würzburg | Kathrin und Bruno Lewandowski, Lewandowski GmbH, Eibelstadt | LKS Kronenberger GmbH, Metallveredlungswerk, Seligenstadt | Prof. Dr. Martin und Dr. Friederike Lohse, Würzburg | Dr. Lando u. Marisa Lotter, Würzburg | Dr. Hartwich und Sigrid Lüßmann, Würzburg | Prof. Dr. Kurt und Ruth Magar, Würzburg | Maria Mantel u. Dr. Rainer Schräpler, Würzburg | Rudi May, Unternehmer, Würzburg | RA Holger und Ulrike Mellin, Waldbüttelbrunn | Barbara Meyer-Marroth + Hans-Ulrich Mühlschlegel, Würzburg | Wolfgang und Elfriede Metzler, Würzburg | Helmut und Elke Müller, Rottendorf | Christoph Müller und Dr. Christine Bötsch, Würzburg | Prof. Dr. H.-K. und Ulrike Müller-Hermelink, Würzburg | Dr. Cornelia und Dr. Stefan Müller-Reiter, Lauda | Rainer und Rita Naebers, Karlstadt | Dr. Ursula Nienaber, Würzburg | Gunther Oschmann, Telefonbuch Verlag Hans Müller GmbH & Co.KG, Nürnberg | Dr. Margot Raps-Hölscher, Würzburg | Hotel Rebstock zu Würzburg | Ruth Reinfurt, Würzburg | Rudi, Gabi und Max Röder, Zellingen | Professor Dr. Klaus und Christa Roosen, Reichenberg | Rosengarth u. Partner GbR, Wirtschaftsprüfer – Steuerberater – Rechtsanwälte, Würzburg | Rotary Club, Würzburg | Dr. Christian und Dr. Heidrun Rudolph, Burgsinn | Stefan Rühling, Würzburg | Beatrice und Johannes Schaede, Würzburg | Fritz und Hannelore Schäfer, Schweinfurt | Prof. Dr. Dieter und Gudrun Schäfer, Würzburg | Klaus Schinagl, Grafik-Designer BDG, Veitshöchheim | Bernd und Ulrike Schmidtchen, Höchberg | Familie Schmincke, Heidingsfeld | Heribert und Dr. Ingeborg Schneider, Würzburg | Dr. Wolfdietrich Schneider, Bad Neuenahr | Dr. Rainer und Dr. Christine Schöbel, Würzburg | Hans und Gudrun Schöbel, Würzburg | Prof. Dr. Helmuth und Christiane Schulze-Fielitz, Würzburg | Familie Schweizer, Würzburg | Siemens AG, Regionalorganisation Deutschland, Norbert Brenner, Würzburg | Prof. Dr. Stefan und Dr. Heidi Silbernagl, Margetshöchheim | Rudolf Söder und Gertraud Söder-Knorr, Würzburg | Prof. Dr. med. Christian P. Speer, Höchberg | Spindler GmbH & Co. KG, Monika Spindler-Krenn, Würzburg | S & R Industrie, Assekuranzmakler GmbH, München | Hans und Irmgard Stößel, Würzburg | Dr. Thomas u. Dr. Kathrin Tatschner, Gerbrunn | Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Ulla Tittor, Bad Mergentheim | TNT Express GmbH, Niederlassung Würzburg, Eibelstadt | Prof. Dr. Eberhard und Gisela Umbach, Theilheim | Bernhard Wahler, Sanitär- und Heizungstechnik, Veitshöchheim | Prof. Dr. Helmut Werner und Annemarie Henkels, Würzburg | Prof. Dr. Klaus und Dr. Ute Wilms, Würzburg | WISAG Gebäudereinigung, Würzburg | Bernhard und Rosemarie Withopf, Tauberbischofsheim | Prof. Dr. Emil Witt, Würzburg | Prof. Dr.-Ing. Horst Peter Wölfel, Höchberg | Prof. Dr. Karl-Heinrich und Jutta Wulf, Würzburg | Dr. Jan-Peter und Jutta Zugelder, Künzelsau | Anonym: 3


Der Heiratsantrag / Der Bär

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Der Besuch der alten Dame

Jugendclub

Programm 09/10.2013 Schauspiel

Junges Theater

Außerdem

Der Heiratsantrag / Der Bär Schauspiele von Anton Tschechow Kammerspiele Premiere: 15.09.2013 | 20.00 Uhr 20.00 Uhr: 18.09., 25.09., 02.10., 09.10., 15.10., 17.10., 22.10., 31.10.2013

Auftaktveranstaltung des Jugendclubs des Mainfranken Theaters Foyer-Café 30.09.2013 | 18.00 Uhr

Theaterfest 14.09.2013 | ab 12.00 Uhr | Gesamtes Haus

Wir verkaufen immer Schauspiel von Robert Woelfl Atrium Uraufführung: 20.09.2013 | 21.00 Uhr 20.00 Uhr: 30.09., 03.10.2013 21.00 Uhr: 13.10., 20.10.2013 Der Geizige Komödie von Molière Großes Haus Premiere: 12.10.2013 | 19.30 Uhr (Theatralischer Prolog Religion des Kapitals: 19.00 Uhr) 19.30 Uhr: 16.10., 19.10., 22.10., 25.10.2013 (Theatralischer Prolog jeweils 19.00 Uhr) 15.00 Uhr: 27.10.2013 (Theatralischer Prolog: 14.30 Uhr)

Ballett Der Besuch der alten Dame Ballett von Anna Vita nach Friedrich Dürrenmatt Kammerspiele WA-Premiere: 05.10.2013 | 20.00 Uhr 20.00 Uhr: 12.10., 19.10., 26.10.2013

Musiktheater Lohengrin Oper von Richard Wagner Großes Haus Premiere: 29.09.2013 | 17.00 Uhr (EF 16.30 Uhr) 17.00 Uhr: 06.10.2013 (EF 16.30 Uhr) 15.00 Uhr: 20.10.2013 (EF 14.30 Uhr) Don Giovanni Dramma giocoso von Wolfgang Amadé Mozart Großes Haus WA-Premiere: 18.10.2013 | 19.30 Uhr 19.30 Uhr: 24.10., 26.10., 30.10.2013

Konzerte Theaterfestkonzert 14.09.2013 | 19.30 Uhr | Großes Haus 1. Sinfoniekonzert „Götterfunken“ Werke von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert 20.00 Uhr: 10.10., 11.10.2013 (EF 19.30 Uhr) Konzertsaal der Hochschule für Musik 1. Kammerkonzert 13.10.2013 | 11.00 Uhr Toscanasaal der Residenz

Soiree zu Lohengrin Oper von Richard Wagner 21.09.2013 | 19.30 Uhr | Großes Haus Gastspiel Bockshorn: Georg Schramm 22.09.2013 | 19.30 Uhr | Großes Haus Lehrervorschau*: Lohengrin Oper von Richard Wagner 27.09.2013 Spaziergang hinter den Kulissen 28.09.2013 | 15.00 Uhr Treffpunkt Bühneneingang Gastspiel: Dancefloor Destruction Crew „Weg der Elemente“ 28.09.2013 | 19.30 Uhr | Großes Haus Gastspiel Bockshorn: Hagen Rether 01.10.2013 | 19.30 Uhr | Großes Haus Gastspiel: Dancefloor Destruction Crew „Weg der Elemente“ 05.10.2013 | 19.30 Uhr | Großes Haus Matinee zu Der Geizige Komödie von Molière 06.10.2013 | 11.00 Uhr | Foyer-Café Lehrervorschau* Der Geizige Komödie von Molière 09.10.2013 Gastspiel Bockshorn: Viva Voce 10.10.2013 | 19.30 Uhr | Großes Haus Tonspur meines Lebens 11.10.2013 | 22.00 Uhr | Bar (UF) Gastspiel: Musikschule Würzburg 13.10.2013 | 17.00 Uhr | Großes Haus Jahreslehrervorschau* 14.10.2013 | Kammerspiele Froschperspektiven mit Christian Higer 14.10.2013 | 20.00 Uhr | Foyer-Café


Lohengrin

Don Giovanni

Impressum: Herausgeber: Mainfranken Theater Würzburg Theaterstraße 21, 97070 Würzburg Intendant: Hermann Schneider Kaufmännischer Geschäftsführer: Dirk Terwey Karten: 0931 / 3908 -124 Web: www.theaterwuerzburg.de Social Media: facebook, twitter, YouTube Projektleitung: Daniela Bell Gestaltung: Uli Spitznagel Titelfoto: Falk von Traubenberg (Szene aus Don Giovanni) Gesamtherstellung / Anzeigen: Werbepartner Koob-Sans GbR – Marjorie Koob-Sans Mobil: 0172 / 6684 604 | kosa.werbepartner@t-online.de Mindestauflage: 10.000 Exemplare

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Gastspiel: 12. Improtheaterfestival 25.10.2013 | 20.30 Uhr | Kammerspiele Freitag Nacht 25.10.2013 | 22.00 Uhr Treffpunkt Bühneneingang Spaziergang hinter den Kulissen 26.10.2013 | 15.00 Uhr Treffpunkt Bühneneingang Matinee zu Sunset Boulevard Musical von Andrew Lloyd Webber, Don Black und Christopher Hampton 27.10.2013 | 11.00 Uhr | Foyer-Café Legende: * Anmeldung: Tel. 0931/3908-223 oder theater.paedagogik@stadt.wuerzburg.de Kinderbetreuung während der Vorstellung. Infos und Anmeldung unter: www.theaterwuerzburg.de/kinderbetreuung

SEPTEMBER 12.09. ERSTES DEUTSCHES ZWANGSENSEMBLE Die letzte Tour 14.09. MICHAEL DIETMAYR Heimat? München! 20.09. HANS GERZLICH Bodenhaltung Käfighaltung Buchhaltung 21.09. THOMAS REIS Und SIE erregt mich doch 25.09. BOCKSHORN-SOUNDLOUNGE Volkan Baydar und JR & Friends 27.09. ANDY SAUERWEIN Sauerwein macht lustig

10.10. VIVA VOCE 15 Jahre-Jubiläumsshow – Special Guests: Carrington-Brown Mainfranken Theater Würzburg 11.10. MATHIAS TRETTER Mathias Tretter möchte nicht dein Freund sein 12.10. VINCE EBERT Evolution 13.10. ROSA-HILFE-GALA 2013 Benefizveranstaltung 18.10. CARSTEN HÖFER Frauenversteher 19.10. CHRISTOPH SIEBER Alles ist nie genug

28.09. PETER VOLLMER Frauen verblühen, Männer verduften

20.10. BENEFIZABEND zugunsten der Bahnhofsmission Würzburg

OKTOBER

25.10. TOBIAS MANN Verrückt in die Zukunft

01.10. HAGEN RETHER Liebe 4 Mainfranken Theater Würzburg 03.10. HG BUTZKO Herrschaftszeiten 04.10. MARTIN ZINGSHEIM Opus meins 05.10. KLAUS STAAB Ohne Worte

26.10. AUSBILDER SCHMIDT Schlechten Menschen geht es immer gut 30.10. DJANGO ASÜL Paradigma 31.10. WÜRZBURG BIG BAND Eine heiße Nacht in Würzburg – von Paris bis Istanbul


Frankenhalle / Theatersanierung (Fotos: Falk von Traubenberg)

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Das FrankenweinKochbuch Dieses Buch widmet sich der bodenständigen unterfränkischen Winzerküche und ihrer landestypischen Spezialitäten. Vor allem finden sich darin alte Familienrezepte, die seit Generationen weitergereicht wurden, sowie traditionsreiche fränkische Rezepte. Über vierzig Gerichte machen Appetit darauf, mit Frankenwein die Küche zu verfeinern.

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Zanni 09/10 2013  

Das Magazin des Mainfranken Theaters Würzburg

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