Issuu on Google+

Interface Analyse


Interface Analyse • Medienräume • ImD • Fh Trier

Interface Analyse Syntaks: Es handelt sich um einen Fusspedal fuer eine Nähmaschine, marke AEG. Der Fusspedal ist ein Teil eines groesseren Interfacesystems, wobei der übrige Teil sich direkt an der Nähmaschine befindet. Sie ist ein aus Plastik gegossenes und aus zwei aufeinanderliegende Teilen bestehendes schwarzes keilförmiges Objekt, wobei die obere Komponente mobil und über die untere gestülpt ist. In der Grundform ist sie Rechteckig, 14cm lang und 9cm breit. Von der Seite betrachtet beschreibt sie ein Dreieck und ist etwa 5cm hoch, in der Mitte durch die zwei Einzelteile getrennt. Die zum Fuß zeigende Teil der Oberfläche ist durch nach unten breiter werdende Rillen gezeichnet und trägt nach oben hin die Aufschrift “ELECTRONIC”.An dieser Stelle sind die Rillen zu den Seiten hin etwas länger. Die Restliche Oberfläche ist glatt. Auf der Rechten Seite befindet sich das zum Nähmaschine führende Stromkabel, wobei die Uebergangsstelle zwischen Kabel und Pedal mit einem aus Lamellen bestehendes Viereckige Umhüllung verstärkt ist. Die Standseite hat vier in dem Plasticguss eingearbeitete Zirkel, die zwei hinteren mit aus durchsichtigem, weicherem Material, (pvc?, Gummi?, Silicon?) aufgesetzte Noppen/ runde Füsschen. Zudem eine leichte Viereckige Vertiefung mit einem Silberfarbenen Aufkleber mit der Aufschrift: “SPEED CONTROLLER” und in rot:”FDM” dazu kommen TÜV und andere Kennzeichen, die Stromspezifische Information und Serien- und Modelnummer. Darüber ist ein im Guss eingeprägtes Symbol für “nicht in den Hausmüll werfen” und der Aufschrift: “European Union Only”.

Raune Frankjær ‘09


Interface Analyse • Medienräume • ImD • Fh Trier Der Fusspedal dient dazu, die Nadel der Nähmaschine mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu bewegen. Übt man auf dem nach oben zeigende Fläche druck aus, bewegt sie sich mit einem leichten 'click' nach unten und über dem unteren Teil. Ist das Fusspedal und die Nähmaschine an das Stromnetz angeschlossen ist, wird dadurch der Nadel bewegt. Je mehr druck ausgeübt wird, umso schneller bewegt sich die Nadel.

Handlungsprocesse/Stages of Action:

1. Ziel vor Augen fuehren: Etwas Nähen. 2.Formulieren einer Absicht: Die Nadel der Nähmaschine bewegen. 3.Planen der Aktion: Fusspedal muss an Nähmaschine und Stromnetz angeschlossen werden, dann auf Fusspedal Druck ausgeübt werden. 4.Durchführen der Aktion:Fusspedal an Nähmaschine und Stromnetz anschliessen, auf Fusspedal Druck ausüben. 5.Wahrnehmen des neuen Zustands: ‘Klicken’ des Fusspedals wenn gedrückt, summendes Geräusch und bewegen des Nadels. 6.Interpretieren des neuen Zustands: Die Nadel bewegt sich, die Maschine näht. 7.Vergleichen des neuen Zustands mit dem Ziel: Übereinstimmend.

Semantik:

Ein sehr schlichtes Design, das außer das leichte Spiel mit den Rillen, die eigentlich dazu dienen zu verhindern dass der Fuß Abrutschen kann, kein Versuch macht irgendwelche Verschönerungen vorzunehmen. Der verzicht auf Symbolik deutet auf ein rein funktioneller Gegenstand hin und vermittelt somit das Gefühls eines stabilen Gebrauchsgegenstand. Beim näheren nachschauen ( die Unterseite) lässt das vorhanden sein von nur zwei Anti Rutsch Noppen, wo eigentlich vier erwartet wird und auch durch die Prägung so angedeutet, das Produkt dann doch etwas billig wirken, jedoch wird das kaum jemand bemerken. Einfach und ziemlich einleuchtend in der Handhabung. Auch wer kein erfahrener Nähmaschinenfusspedal Benutzer ist, würde wahrscheinlich durch das an einem Gaspedal erinnernde Aussehen die Funktion erraten. Auch deutet der Verzicht auf Verzierung darauf hin, dass der Gegenstand auf dem Boden soll. Schwierigkeiten könnten vielleicht aber dann entstehen wenn der Nutzer weder mit elektrische Nähmaschinen noch mit Autofahren bekannt ist.

Raune Frankjær ‘09


InterfaceAnalyse