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ARBEITEN RALF GRUNDEL 2008 2014

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Dipl.-Ing. Ralf Peter Grundel geboren am 24.11.1988 in München Anschrift ------------------------------------------------------Telefon Festnetz: -----------------Mobil: --------------------E-Mail xlf@gmx.de

LEBENSLAUF

INHALT

Ausbildung

Lebenslauf Seite 2 1 Vom Rand zur Mitte

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09/1995 bis 07/1999 Grundschule an der Simmernstraße, München

2 Zeichen setzen 3 Städtische Kanten

Seite 8

09/1999 bis 05/2008

Seite 12

4 Stadt auf dem Wasser

Seite 16

5 Utopie

Seite 20

10/2008 bis 02/2014 Studium der Architektur an der Technischen Universität München Abschluss als Dipl.-Ing. Univ. Durchschnittsnote 1,6

6 Bestandsaufnahme

Seite 21

10/2011 bis 02/2012

Oskar-von-Miller-Gymnasium, München

Studium der Architektur an der Università degli Studi di Napoli Federico II

10/2013 bis 02/2014 Diplomarbeit mit Schwerpunkt Entwerfen und Städtebau Note 1,3

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Berufserfahrung 07/2005 bis 10/2005

Constantin Film

05/2008 bis 10/2008

MKT Krankentransport

02/2009 bis 04/2009

Jakoby Raumausstattung

09/2010 bis 10/2010

Schrägle Innenausbau

03/2011 bis 06/2012

Kehrbaum Architekten

07/2012 bis 04/2013 Forschungsprojekt „Ground Floor Interface“, Wüstenrot Stiftung und TU München 08/2012 Pöhlmann + Krompass Planungs- und Ingenieurgesellschaft für Bauwesen 10/2013 Florian Fischer, Sebastian Multerer Architekten

Softwarekenntnisse

Hobbys und Interessen:

ArchiCAD Allplan Allplan BCM AutoCAD Vectorworks Rhino 3D Photoshop Illustrator InDesign

Lesen, Reisen, Cineastik, Architektur und Städtebau, Fußball, Radfahren

Sprachen Deutsch Englisch Rumänisch Italienisch Spanisch

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Diplomarbeit am Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung Professorin Sophie Wolfrum WS 2013/2014

VOM RAND ZUR MITTE SIEDLUNG “KARL-MARX-ALLEE WEST”/ BERLIN

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Das Entwurfsgebiet befindet sich im Berliner Bezirk Mitte in unmittelbarer Nähe zum Alexanderplatz. Während südlich und westlich Quartiere mit dichter Blockrandbebauung an das Entwurfsgebiet grenzen, erstrecken sich östlich und nordöstlich davon weitläufige und recht locker bebaute Wohnquartiere der Nachkriegsmoderne. Das Entwurfsgebiet selbst ist Bestandteil dieser lockeren Bebauung, bildet jedoch aufgrund seiner Situierung eine Schnittstelle zwischen diesen beiden ideologisch und historisch jeweils gegensätzlich geprägten Formen der Stadt. Das Konzept hat die Absicht, die Siedlung als Vermittler der beiden angrenzenden städtebaulichen Auffassungen in den

Kontext der Stadt zu setzen. Dabei sollen die Potentiale der Grünräume der Bestandssiedlung ausgeschöpft und durch gefasste öffentliche Räume von innerstädtischem Charakter ergänzt werden. Anhand ausgewählter Achsen werden Schollen gebildet, die in Ergänzung zum Bestand an den Rändern baulich geschlossen werden und eine locker bebaute und begrünte Mitte zulassen. Durch Anlagerung des Straßenraums an die Bestandsgebäude und die Einbeziehung derer in diese neue Randbebauung werden so die Voraussetzungen für abwechslungsreiche Straßenräume geschaffen. Innerhalb der Schollen werden die in Ansätzen vorhandenen unterschiedlichen Eigenschaften

gestärkt, so dass jedes Schollenquartier in seinem Inneren einen spezifischen Charakter entwickeln kann.


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Entwurf am Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung Professorin Sophie Wolfrum SS 2012

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ZEICHEN SETZEN VALCO SAN PAOLO / ROM Das Konzept sieht vor, die Universität als Impulsgeber zur Weiterentwicklung des Stadtteils Ostiense Marconi sichtbar einzubringen und den charakteristischen Industriebestand zu nutzen, um das Valco zu stärken. Ausgehend von den Bestandsbauten bei der Vasca Navale, wird das ca. 200 m lange Universitätsgebäude die Mitte des zentralen Quartiersplatzes. Auf ihm sitzen 4 hohe Türme, die eine starke Außenwirkung haben. Um diese Mitte können sich in einem flexiblen Raster verschiedene Arten von Gebäuden gruppieren. Sie sind durch einen durchgängigen Belag, dem “Shared Space”, verbunden und behausen in den größeren Bausteinen Sonderbauten mit Außenwirkung (teil-

weise auch positioniert in der Uferzone): Bibliothek, Museum, Sportzentrum. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Nutzung der Erdgeschossebene gelegt. Passagen durch die Gebäude verbinden den zentralen Quartiersplatz mit den Außengebäuden und stellen gleichzeitig urbane Begegnungsräume dar. Außerdem bilden sich kleine urbane Plätze an wichtigen Schnittpunkten der Gebäude.


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Entwurf am Lehrstuhl für Integriertes Bauen Professor Dietrich Fink WS 2012/2013

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STÄDTISCHE KANTEN SIEDLUNG “ALTE HEIMAT”/ MÜENCHEN Die Siedlung ‘Alte Heimat’ gibt durch ihre strenge Anordnung von Punkt- und Zeilenbebauung in Kombination mit der geringen Dichte und daraus resultierenden enormen Grünflächen wenig Raum für Interaktion von Gebäude und halböffentlichem Grün. Die Nutzbarkeit der öffentlichen Freiflächen ist durch die Durchwegung und Ausbildung von privaten Gärten stark eingeschränkt. Daher wird für das klare Definieren von grünen Innenhöfen plädiert, um den grünen Charakter der Siedlung zu bewahren und ihn in den Kontext der Stadt zu bringen. Das Entwurfskonzept folgt der Maxime dieses Grün speziell für die Bewohner der Blocks nutzbar zu machen und zu

konzentrieren. Basierend auf diesem Konzept wird das private Grün in der Typologie des Blockes eingeschlossen und so ausschließlich für deren Bewohner zugänglich und nutzbar. Diese “privaten“ Grünhöfe sind nur für die Bewohner eines Blockes zugänglich und dienen der Erholung, der Bespielung, sowie der Lichtgenerierung und auch der Identifizierung der Bewohner mit ihrem Block. Sie bilden dabei ein klares Gegenstück zu dem Stadtraum, der sowohl für Auto als auch Fußgängerverkehr öffentlich nutzbar ist. In den Bereichen der öffentlichen Plätze sind auch Funktionsdurchmischungen (Geschäftsnutzung etc.) im Masterplan

vorgesehen. Die neue städtische Kante der Siedlung integriert sich in die bestehende Fassadenreihe der Zschokkestraße in Richtung Laim und komplettiert diese auch in Richtung Innenstadt.


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Entwurf am Lehrstuhl für Gebäudelehre und Produktentwicklung Professor Richard Horden WS 2010/2011

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STADT AUF DEM WASSER SOLAR ISLAND / VENEDIG Der Entwurf “Solar Island” befindet sich, angegliedert an den Lido di Venezia, in der Bucht von Venedig und stellt eine Stadterweiterung mit Unterkünften in Leichtbauweise auf dem Wasser dar. Grundlagen der Stadterweiterung bilden die Gondel und das Vaporetto als ortsspezifische Verkehrsmittel und die daraus resultierenden Anforderungen an Fußwege und Wasserstraßen. Die “Solar Island” versteht sich als modulares System einer Stadt auf dem Wasser, welches beliebig erweitert werden kann. Die Bewohner leben in kompakten, platzsparenden Unterkünften, welche sich durch einen direkten Bezug zum Wasser auszeichnen. Die Unterkünfte werden

als Pfahlbauten im Werk vorgefertigt und vor Ort montiert, was den Eingriff in das Ökosystem der Lagune auf ein Minimum reduziert. Ebenso lassen sich so die Gebäude durch das Anbringen von verschiedenen Wohn-, Schlaf-, und Sanitärboxen individuell ausstatten, während die Dachflächen mit Solarzellen und Solarkollektoren ausgestattet sind und somit ein gewisses Maß an Autonomie gewährleisten.


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Kurzentwurf am Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung Professorin Sophie Wolfrum SS 2012

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UTOPIE CABIN CITY Wie sieht die Peripherie von morgen aus? Werden Slums und Elendsquartiere auch am Rande von deutschen Großstädten zu finden sein? Wie würden solche übervölkerten Vorstädte aussehen und welche Gesellschaftsschichten würden diese bevölkern? Die Utopie „Cabin City“ wirft diese Fragen auf und versucht, auf überspitzte Art und Weise Antworten zu finden. Wenn man bedenkt, dass sich die Gesellschaft in den zurückliegenden Jahren so entwickelt hat, dass sich das produzierende Gewerbe, zumindest in der westlichen Welt, immer mehr auf dem Rückzug befindet und der Dienstleistungssektor die meisten Arbeitsplätze stellt, verwundert es nicht, dass heute die meisten Menschen

an einen Computerarbeitsplatz gebunden sind. Denkt man dieses Szenario weiter, wird irgendwann in Zukunft die komplette Arbeiterschicht aus Menschen bestehen, die vor dem Computer ihrer Arbeit nachgehen. Durch die globale Vernetzung über das Internet wird es irgendwann nicht mehr nötig sein, das Haus zu verlassen, um zu arbeiten. Alles kann von zu Hause erledigt werden; selbst das Essen kann über das Internet bestellt werden und wird von Zustellern geliefert. Die arbeitende Schicht verbringt sein (Arbeits-)Leben auf geringstem Wohnraum in kleinen Kabinen, welche nur aus den nötigsten sanitären Einrichtungen und dem jeweiligen Computerarbeitsplatz

bestehen. Wohnraum ist so teuer geworden, dass Normalverdiener an den Rand der Städte vertrieben werden und somit auch vermehrt in die Höhe gebaut werden muss. Soziale Kontakte werden nur noch über Facebook gepflegt und Familien, wie wir sie kennen, werden aufgrund des Platzmangels immer seltener in den Arbeiter-Vorstädten. Lediglich die „historischen“ Innenstädte, welche in den Besitz der Banken und Großkonzerne gefallen sind, und von der reichen Oberschicht bewohnt werden, erinnern noch an die längst vergangenen Zeiten.


Ergänzungsfach am Lehrstuhl für Städtebau und Wohnungswesen Professor Bruno Krucker Professor Stephen Bates WS 2012/2013

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BESTANDSAUFNAHME MUNICH PLAN “Munich Plan is a research programme which examines the urban structuring of the city of Munich. Investigation and survey address the important role the ground floor zone plays as the link between urban space and building within the urban structure. The programme takes the form of an on-going survey to draw a coherent plan of central Munich at the scale of 1:500. As in the figure ground drawing of the Nolli Plan for Rome or Aldo Rossi’s plan of Zurich, the structure and evolution of the city lies at the centre of the study. Existing data is retrieved, site investigations made and survey drawings are made to given guidelines. Significant emphasis

is placed on the graphic representation of the phenomena under observation and their analysis. The art of drawing is therefore central to this study.” Quelle: http://www.lsw.ar.tum.de/research-munich-plan/

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Dipl.-Ing. Ralf Peter Grundel -----------------------------------------------------

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Telefon Festnetz: --------------------Mobil: ------------------------

E-Mail xlf@gmx.de


Ralf Grundel // Portfolio // Lebenslauf