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Geschäftsbericht 2008

Geschäftsbericht

2008

Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH Ständeplatz 1-3 34117 Kassel Telefon (05 61) 71 22-0 E-Mail: info@raiffeisen-kassel.de Internet: www.raiffeisen-kassel.de

Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH

2005

2006

2007 2008


Fotokonzept

Kennzahlen der Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH

Konzern (in Mio. EUR) FOTOKONZEPT: Wissen aneignen und Erfahrungen weitergeben, bestimmen

G+V-Positionen

unser tägliches Denken und Handeln. 2008

2007

2006

2005

Umsatzerlöse

637,0

512,2

506,9

466,6

Rohergebnis

93,1

85,1

81,4

79,5

greifend diesen Lernprozess zu erleben – sei es als Kind

Personalaufwand

46,9

42,8

41,5

42,6

von der Erfahrung eines Erwachsenen zu profitieren oder

Abschreibungen

7,6

7,4

6,7

6,6

22,3

20,3

20,3

20,2

2,8

2,9

2,5

2,6

11,0

7,4

8,4

4,9

2008

2007

2006

2005

66,1

55,3

50,7

49,1

Vorräte

80,5

67,9

57,3

49,6

Forderungen

44,5

39,1

40,9

31,9

Bilanzsumme

200,6

172,3

158,7

140,4

Eigenkapital

75,0

60,7

54,1

46,5

Rückstellungen für Pensionen

23,1

21,5

20,9

20,4

sonstige Rückstellungen

11,9

9,3

9,5

10,1

mittel- u. langfristige Fremdmittel

22,7

19,9

18,5

23,1

66,4

59,5

54,8

36,4

1.451

1.196

1.193

1.151

Als junger Mensch in Arbeitsprozesse integriert zu werden und dabei eigenständig Aufgaben zu bewältigen, bringt Sicherheit und Erkenntnis für die Zukunft. Generationsüber-

als älterer Mensch von der jüngeren Generation in neuartige

sonst. betr. Aufwendungen Zinsaufwand Jahresüberschuss

Bilanzpositionen

Sachanlagen (inkl. immat. Wirtschaftsgüter)

(über 1 Jahr Restlaufzeit)

kurzfristige Fremdmittel (bis 1 Jahr Restlaufzeit)

Anzahl der Mitarbeiter (zum Jahresende)

Techniken und Vorgänge eingewiesen zu werden – ist hilfreich und bildend und zeugt von einem menschlichen Miteinander und einer vorbildlichen Lebenseinstellung.


Inhaltsverzeichnis

2

Gebietskarte

4

Organe der Gesellschaft

5

Bericht des Aufsichtsrates

6

Lagebericht des Konzerns und der GmbH Berichte der Geschäftsbereiche

30

12

Agrar

16

Technik

20

Baustoffe

24

Energie

28

Recycling

Unsere Mitarbeiter Jahresabschluss 34

Konzernbilanz

36

Bilanz der GmbH

38

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

39

Gewinn- und Verlustrechnung der GmbH

40

Entwicklung des Konzernanlagevermögens

42

Entwicklung des Anlagevermögens der GmbH

44

Anhang des Konzerns und der GmbH

54

Jahresrückblick

56

Impressum

Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH Ständeplatz 1-3 34117 Kassel Telefon: (05 61) 71 22-0 E-Mail: info@raiffeisen-kassel.de Internet: www.raiffeisen-kassel.de

1


Gebietskarte

2


3


Organe der Gesellschaft

AUFSICHTSRAT Hans-Wernher von und zu

Karl-Heinz Gräser, Felsberg

Loewenstein, Jesberg-Reptich

Vorstandsmitglied der VR-Bank

Dipl.-Ing. agr., Landwirt

Schwalm-Eder Volksbank

Vorsitzender

Raiffeisenbank eG, Homberg/Efze

Martin Bonow, Kassel Verbandsdirektor des Genossen-

Hans-Peter Hörnicke, Hofgeismar

schaftsverband e.V.,

Betriebsratsvorsitzender der

Frankfurt am Main

Raiffeisen-Warenzentrale

stv. Vorsitzender

Kurhessen-Thüringen GmbH, Kassel

Klaus Büscher, Wolfhagen

(bis 31.03.2008)

kfm. Angestellter der Raiffeisen-Warenzentrale

Friedhelm Lenz, Kirchhain

Kurhessen-Thüringen GmbH,

Landwirt

Kassel Dr. Altfried M. Lütkenhaus, Bad Soden Sandra Bullwinkel, Baunatal

Bereichsleiter VR-Mittelstand

kfm. Angestellte der

DZ BANK AG Deutsche Zentral-

Raiffeisen-Warenzentrale

Genossenschaftsbank,

Kurhessen-Thüringen GmbH,

Frankfurt/Main

Kassel Hubert Röbig, Hofbieber-Elters Karl-Friedrich Bunse, Diemelsee

Vorstandsmitglied der

kfm. Angestellter der

VR-Genossenschaftsbank Fulda eG,

quindata GmbH,

Fulda

Kassel (ab 01.04.2008)

GESCHÄFTSFÜHRUNG Reinhard Stieglitz Vorsitzender Detlef Beate

4


Bericht des Aufsichtsrates

Die Geschäftsführung hat den Auf-

und Jahresabschlusses, des Lage-

sichtsrat während der Berichtszeit

berichtes und des Vorschlages über

regelmäßig mündlich und schriftlich

die Verwendung des Bilanzgewinnes

über die Lage des Unternehmens,

durch den Aufsichtsrat und seine Prü-

den Geschäftsverlauf und die Ge-

fungskommission ergab, dass keine

schäftspolitik unterrichtet.

Einwendungen zu erheben sind. Der

Turnusgemäß fanden im Jahr 2008

Aufsichtsrat schließt sich dem Prü-

fünf Aufsichtsratssitzungen sowie

fungsergebnis des Abschlussprüfers

die Sitzungen der jeweiligen Aus-

an und billigt die Jahresabschlüsse.

schüsse statt. Die Geschäftsvorfälle,

Dem Vorschlag der Geschäftsfüh-

die nach Gesetz oder Satzung der

rung, aus dem Jahresüberschuss

Zustimmung des Aufsichtsrates be-

2008 nach Vorwegzuweisung von

dürfen, wurden in den Sitzungen des

10 % zur satzungsmäßigen Rücklage

Aufsichtsrates vor der Beschluss-

eine Dividende von 6 % zu zahlen,

fassung ausführlich erörtert. Auf

7,28 Mio. EUR den Gewinnrücklagen

der Grundlage der Berichterstattung

zuzuführen und den danach verblei-

der Geschäftsführung ist diese durch

benden Bilanzgewinn auf neue Rech-

den Aufsichtsrat laufend überprüft

nung vorzutragen, hat der Aufsichts-

worden.

rat nach eingehender Diskussion über den sich aus der Ertragslage, den

Dem Aufsichtsrat hat der Konzernab-

steuerlichen Vorschriften sowie der

schluss und der Jahresabschluss der

Bilanzstruktur des Unternehmens er-

Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-

gebenden Sachverhalt zugestimmt.

Thüringen GmbH zum 31.12.2008 sowie der zusammengefasste Konzernlagebericht mit dem Lagebericht der Gesellschaft vorgelegen. Der

Kassel, im April 2009

Abschlussprüfer, die DGR Deutsche Genossenschafts-Revision Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH, Bonn, hat diese Abschlüsse unter

Der Vorsitzende des

Einbeziehung des Lageberichtes und

Aufsichtsrates

der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat von dem Ergebnis der Prüfung zustimmend Kenntnis genommen.

Hans-Wernher

Die Prüfung des Konzernabschlusses

von und zu Loewenstein

5


Lagebericht des Konzerns und der GmbH

GESAMTWIRTSCHAFTLICHER HINTERGRUND

des Jahres. Diese Entwicklung dämpfte die reale Kaufkraft, da die verfügba-

DIE LAGE

DER

WELTKONJUNKTUR

ren Einkommen mit der Teuerung nicht

Die dynamische Entwicklung der Welt-

Schritt halten konnten. Die Verbrau-

konjunktur der vergangenen Jahre hat

cherpreisinflation erlebte ein heftiges

sich 2008 nicht fortgesetzt. Im Gegen-

Auf und Ab. Im Jahresdurchschnitt

teil, die Weltwirtschaft befindet sich in

betrug die Teuerung 2,6 % und er-

einem massiven Abschwung. Er-

reichte damit den höchsten Wert seit

schwerend kam der zunächst massive

14 Jahren. Am Arbeitsmarkt hat sich

Anstieg des Rohölpreises auf mehr als

die positive Entwicklung der beiden

140 $/Barrel bis zum Juli hinzu. Die

Vorjahre fortgesetzt. Die Zahl der Ar-

Abkühlung des Wirtschaftsklimas be-

beitslosen sank im Jahresdurchschnitt

trifft dieses Mal nicht nur die großen

um 506.000 auf 3,27 Mio. Personen;

Wirtschaftsregionen wie Nordamerika

die Arbeitslosenquote verringerte sich

und Asien, sondern auch Mittel- und

damit von 9,0 auf 7,8 %.

Osteuropa, Russland, Lateinamerika und Australien.

AUSBLICK

FÜR DAS

JAHR 2009

Der Internationale Währungsfonds DEUTSCHLAND

rechnet für das Jahr 2009 nur noch

Die Konjunktur in Deutschland hat sich

mit einem globalen Wachstum von

im Jahr 2008 aufgrund der weltweiten

0,5 %. Das wäre das niedrigste

wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach

Wachstum der Weltwirtschaft seit

einem ausgesprochen dynamischen

dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Start im Laufe des Jahres spürbar ab-

Die Bundesregierung hat mit einem

geschwächt. Der Anstieg des Brutto-

Rettungsprogramm für das deutsche

inlandsprodukts fiel mit preisbereinigt

Finanzsystem und einer Reihe die

1,3 % deutlich geringer als im Vorjahr

Konjunktur stützender Maßnahmen

(2,5 %) aus. Ein wichtiger Grund dafür

der Rezession entgegengewirkt.

war die im Laufe des Jahres spürbar

Insgesamt erwartet die Bundesregie-

sinkende Auslandsnachfrage. Durch

rung, dass die Konjunktur im kommen-

die im Laufe des Jahres sinkende Ka-

den Jahr allein durch den Konsum

pazitätsauslastung und rückläufigen

gestützt wird, der allerdings die Ein-

Auftragseingänge verschlechterte sich

brüche beim Außenhandel nicht kom-

auch die Investitionsneigung zuse-

pensieren wird.

hends. Der private Konsum blieb trotz positiver Beschäftigungsentwicklung

ENTWICKLUNG

und steigender Tariflöhne hinter den

RAHMENBEDINGUNGEN

DER AGRARPOLITISCHEN

Erwartungen zurück und stagnierte zu-

6

nächst auf Vorjahresniveau, erreichte

WTO-VERHANDLUNGEN

im zweiten Halbjahr dann eine leich-

Nach Wiederaufnahme der Verhand-

te Steigerung. Von großer Bedeutung

lungen zur Liberalisierung des Welt-

für die Zurückhaltung beim privaten

handels im April 2008 wurden diverse

Konsum waren die deutlichen Preis-

Kompromisspapiere vorgelegt, über

steigerungen bei Nahrungsmitteln und

die jedoch keine Einigung erzielt wer-

Energie in den ersten drei Quartalen

den konnte, so dass die Verhandlun-


gen ohne Ergebnis abgebrochen wur-

Parlaments im November 2008 ent-

den. Der Ende 2008 vor dem Hinter-

schieden hat. Die Agrarminister ha-

grund der sich weiter verschärfenden

ben beschlossen, die obligatorische

Finanzkrise unternommene Versuch,

Modulationsrate von derzeit 5 % in

kurzfristig doch noch einen Abschluss

vier Schritten bis zum Jahr 2012 um

der Doha-Runde zu erreichen, schei-

weitere 5 % auf dann insgesamt 10 %

terte ebenfalls. Es bleibt abzuwarten,

zu erhöhen. Weiterhin wird ab 2009

ob 2009 eine Einigung erzielt werden

ein progressiver Ansatz eingeführt,

kann. Dies wird insbesondere davon

d. h. für alle Direktzahlungen über

abhängen, ob vor dem Hintergrund

300.000,00 EUR wird die Modula-

der in diesem Jahr bei wichtigen

tionsrate um zusätzliche 4 % erhöht.

WTO-Mitgliedern anstehenden politi-

Die über die höheren Modulationsra-

schen Ereignisse (Parlamentswahlen

ten gewonnenen zusätzlichen Mittel

in Indien, Wahlen zum Europäischen

in der zweiten Säule sollen von den

Parlament und Neubenennung der

Mitgliedstaaten mit Blick auf die Be-

EU-Kommission) eine ausreichende

wältigung der neuen Herausforde-

Verhandlungsfähigkeit sichergestellt

rungen eingesetzt werden, zu denen

werden kann.

auch Begleitprogramme für den Milchbereich zählen. Durch solche

ENTWICKLUNGEN

IN DER GEMEINSAMEN

Programme soll der Ausstieg aus der

AGRARPOLITIK

Milchquote im Jahr 2015 vorbereitet

In der Agrarpolitik setzt sich der Rück-

werden.

zug des Staates aus seiner Marktver-

Die Getreideintervention wird künftig

antwortung fort. Die Bedeutung der

grundsätzlich auf Brotweizen be-

Marktordnungen nimmt kontinuierlich

schränkt. Bei Gerste wird sie dage-

ab und beschränkt sich zusehends

gen, wie bei Mais bereits geschehen,

auf die Funktion eines Sicherheits-

auf Null gesetzt. Sie bleibt damit bei

netzes.

Futtergetreide als ein in Krisenfällen reaktivierbares Instrument bestehen.

AGRARREFORM 2008 – HEALTH CHECK

Des Weiteren wurde beschlossen,

Bereits mit den Beschlüssen zur GAP-

die Verpflichtung zur Flächenstillle-

Reform im Jahr 2003 war eine Über-

gung endgültig entfallen zu lassen.

prüfung und Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik angekündigt worden,

Als Vorbereitung auf das Auslaufen

die im Rahmen des so genannten

der Milchquotenregelung in 2015

Health Check von der Kommission in

werden die Milchquoten in den Quo-

Angriff genommen wurde. Nachdem

tenjahren 2009/2010 bis 2013/2014

die Kommission im November 2007

um jeweils 1 % aufgestockt, also um

zunächst in einer Mitteilung ihre

insgesamt 5 %. Am Ende der Jahre

grundsätzlichen Vorstellungen über

2010 und 2012 wird die Kommission

eine Weiterentwicklung der GAP vor-

einen Bericht im Hinblick auf ein wei-

gelegt hatte, folgten dann im Mai 2008

ches Auslaufen der Quotenregelung

konkrete Verordnungsentwürfe, über

vorlegen und, soweit erforderlich,

die der EU-Agrarministerrat nach vor-

weitere angemessene Maßnahmen

heriger Konsultation des Europäischen

vorschlagen.

7


Lagebericht des Konzerns und der GmbH

LAGE

Gesamtumsatz in Mio. EUR *)

117

101 73

513

422

441

76

DER

GESELLSCHAFT

gen zu verzeichnen hatten. Die sonsti-

Die wirtschaftliche Lage im Konzern

gen betrieblichen Erträge haben sich

wird vorwiegend von der Mutterge-

i. W. aufgrund geringerer Buchgewin-

sellschaft geprägt. Im Folgenden wer-

ne aus Grundstücksverkäufen, die im

den daher bei der Erläuterung der

Einzelabschluss in vollem Umfang für

wirtschaftlichen Verhältnisse die Zah-

Sonderabschreibungen nach § 6b

len der Muttergesellschaft zugrunde

EStG verbraucht wurden, im Vergleich

gelegt.

zum Vorjahr reduziert. Im Rahmen des Konzernabschlusses findet die

399

GESCHÄFTSVERLAUF

Sonderabschreibung gemäß § 6b

Das Geschäftsjahr 2008 war anfangs

EStG keine Anwendung.

durch eine positive Grundstimmung in

2008

2007

2006

2005

630

523

514

475

Verwertung Bezug

Umsatzstruktur pro Jahr jeweils in %*)

der Landwirtschaft geprägt, die ihre

Insbesondere durch die Anpassung

Ursachen u. a. in einem hohen Getrei-

der betrieblichen Lohn- und Gehalts-

depreisniveau zum Jahresbeginn

tarife hat sich der Personalaufwand

hatte. Davon profitierten alle Segmen-

im Vorjahresvergleich planmäßig er-

te der Agrarsparte durch eine kräftige

höht. Die Preisanstiege bei den von

Umsatzsteigerung sowie insbesondere

den Energiemärkten abhängigen Auf-

der Landtechnikhandel durch eine er-

wandsarten, wie z. B. Strom, Kraft-

höhte Investitionsbereitschaft der land-

stoffe und sonstige Heizstoffe, haben

wirtschaftlichen Betriebe. Der Baustoff-

zu einer Erhöhung bei den sonstigen

umsatz verlief dagegen analog der all-

betrieblichen Aufwendungen beige-

gemeinen Marktentwicklung leicht

tragen.

rückläufig. Die Energiesparte erzielte 19

23

26

25

13

14

13

13

25

20

25

23

3

3

3

3

6 8 7

6 8 7

5 8 6

7 7 6

19

19

14

16

2008

2007

2006

2005

630

523

514

475

Gesamtsumme Mio. EUR = 100 %

Pflanzenschutz Düngemittel Futtermittel Getreide

Baustoffe Technik Energie Sonstige

*) zusätzliche Information zum Lagebericht

8

2008 aufgrund der bis Mitte des Jah-

Das im Vorjahresvergleich geringere

res gestiegenen Preise und der star-

Finanzergebnis ist weitestgehend da-

ken Nachfrage seitens der Verbrau-

rauf zurückzuführen, dass in 2008

cher nach flüssigen und festen Brenn-

kein Beteiligungsertrag von der quin-

stoffen einen Rekordumsatz.

data GmbH vereinnahmt wurde. Die Kornhaus Vertriebs-GmbH hat ein

ERTRAGSLAGE

leicht negatives Unternehmens-

Das Geschäftsjahr 2008 ist das erfolg-

ergebnis erwirtschaftet, während sie

reichste in der bisherigen Unterneh-

in 2007 dagegen einen positiven

mensgeschichte der RWZ GmbH. Bei

Ergebnisbeitrag leisten konnte. Die

einer Umsatzsteigerung von 20 % auf

Zinsaufwendungen haben sich durch

rd. 630 Mio. EUR wurde auch eine

eine geringere Inanspruchnahme

deutliche Verbesserung des Unterneh-

sowie niedrigere Zinssätze im Vor-

mensergebnisses erreicht. Diese posi-

jahresvergleich erfreulich reduziert,

tive Entwicklung findet sich in allen

während bei den Zinserträgen ein

Sparten des Unternehmens wieder,

Anstieg erreicht wurde.

mit Ausnahme der Baustoffsparte. Ein Teil der Umsatzsteigerung ist preisbe-

Die Betriebs- und Unternehmens-

dingt, da insbesondere die gehandel-

ergebnisse der RWZ GmbH haben

ten Artikel im Energie- und Agrarbe-

sich in den letzten Jahren wie nach-

reich teilweise kräftige Preissteigerun-

stehend entwickelt:


2008

2007

Betriebsergebnis

TEUR

13.353

8.566

9.171

6.380

Unternehmensergebnis

TEUR

12.018

8.763

10.628

7.579

FINANZ-

UND

LIQUIDITÄTSLAGE

2006

2005

führte dann auch im Einzelabschluss

Aufwandstruktur pro Jahr jeweils in %*) 10,0 4,1 3,0 7,3

6,7 5,3 3,6 9,9

10,1 4,1 3,2 7,2

6,0 5,3 3,3 6,7

28,2

27,7

28,7

29,4

47,4

46,8

46,7

49,3

Trotz der abermals erhöhten Investiti-

zu einem entsprechenden höheren

onen in Sach- und Finanzanlagen,

Ausweis im Finanzanlagevermögen

resultierend aus der mittelfristigen

bei den Anteilen an verbundenen Un-

Wachstumsstrategie, konnte die Ei-

ternehmen. Trotz gestiegener Investi-

genkapitalbasis erneut sichtbar ge-

tionen beim Anlagevermögen konnten

stärkt werden. Unter Einbeziehung

diese auch im abgelaufenen Ge-

des für 2008 ausgewiesenen Bilanz-

schäftsjahr vollständig aus eigener Fi-

2008

2007

2006

2005

gewinns nach Abzug der vorgesehe-

nanzierungskraft getätigt werden. Die

89,3

85,5

83,5

81,7

nen Dividendenzahlung konnte die

auf der nächsten Seite dargestellte

Eigenkapitalquote im Einzelabschluss

Kapitalflussrechnung gibt Aufschluss

der RWZ GmbH von 33,5 % in 2007

über die solide Liquiditätssituation und

auf nunmehr 39,1 % erneut erhöht

finanzielle Entwicklung des Konzerns.

werden (Konzern: 2007: 34,8 %, 2008: 37,0 %). Wie in den Vorjahren hat

VERMÖGENSLAGE

damit das ausgewiesene Eigenkapital

Die Bilanzsumme hat sich im Berichts-

inkl. der langfristigen Fremdfinanzie-

jahr um rd. 3,0 Mio. EUR oder 1,8 %

rungsmittel zu einer Überdeckung der

auf nunmehr 164,1 Mio. EUR redu-

Anlagenfinanzierung beigetragen. In

ziert. Während beim Anlagevermögen

2008 wurden im Einzelabschluss der

- hauptsächlich durch die zuvor be-

RWZ GmbH Zugänge in Höhe von

schriebenen Investitionen - ein Anstieg

15,8 Mio. EUR beim Anlagevermögen

zu verzeichnen war, konnte besonders

(Konzern: 21,0 Mio. EUR) ausgewie-

bei den Vorräten sowie bei den Forde-

sen. Die Investitionsschwerpunkte

rungen aus Lieferungen und Leistun-

lagen dabei bei den regelmäßig wie-

gen eine Reduzierung erreicht wer-

derkehrenden Ersatzbeschaffungen im

den. Die Rückstellungen für Pensio-

Fuhrpark sowie der Biogasanlage in

nen und ähnliche Verpflichtungen be-

Bebra, in der Speisereste verwertet

inhalten die Zuweisungen, die aus

werden. Mit Wirkung zum 31.12.2008

dem gegenüber dem Vorjahr unverän-

haben wir 75,1 % der Landtechnik

derten Bewertungsansatz resultieren.

Nord GmbH, Kiel, die bisher eine 100

Sowohl bei den Steuer- als auch bei

%ige Tochtergesellschaft der HG Kiel

den sonstigen Rückstellungen erge-

war, übernommen. Ziel dieser gemein-

ben sich keine größeren Veränderun-

samen Landtechnikunternehmung ist

gen. Unter den Verbindlichkeiten ha-

es, das Geschäft im Norden Deutsch-

ben sich insbesondere die kurzfristi-

lands unter unserer operativen Füh-

gen Verbindlichkeiten gegenüber

rung weiter zu entwickeln und Syner-

Kreditinstituten sowie die Verbindlich-

gien im Bereich Beschaffung, Admi-

keiten aus Lieferungen und Leistun-

nistration, EDV und Management zu

gen in nennenswertem Umfang

nutzen. Dieser Beteiligungserwerb

reduziert.

Gesamtsumme Mio. EUR = 100 %

Jahresüberschuss Steuern Zinsaufwand Abschreibungen sonst. betriebl. Aufwendungen Personalaufwand

Investitionen in Mio. EUR*)

6,8

9,0

6,3

5,7

9,7

11,9

6,8

8,3

2008

2007

2006

2005

Abschreibungen und Abgänge Investitionen *) zusätzliche Information zum Lagebericht

9


Lagebericht des Konzerns und der GmbH

Aktiva*) 0,2

Kapitalflussrechnung DRS 2 (indirekte Methode) 0,3

0,8

1,1

1. 2. 57,7

42,1

63,7

63,0

36,0

58,6

36,2

40,3

2008

2007

2006

2005

164,1

167,1

155,1

137,9

Gesamtsumme Mio. EUR = 100 %

Flüssige Mittel Vorräte/Forderungen Anlagevermögen

Passiva*)

27,8

36,0

35,7

27,6

13,2

12,0

11,9

16,7

19,4

18,0

18,9

23,6

39,6

34,0

33,5

32,1

2008

2007

2006

2005

164,1

167,1

155,1

137,9

Gesamtsumme Mio. EUR = 100 %

Fremdmittel (Restlaufzeit bis 1 Jahr) Fremdmittel (Restlaufzeit über 1 Jahr) Rückstellungen Eigenkapital (inkl. Sopo) *) zusätzliche Information zum Lagebericht

10

2008 TEUR 11.043

Jahresüberschuss + Abschreibungen/-Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 7.538 3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 2.502 4. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 760 5. +/- Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 4.959 6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 5.320 7. = Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 21.482 8. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 696 9. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 10.307 10. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 263 11. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 214 12. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen - 372 13. - Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen - 5.858 14. = Cash Flow aus der Investitionstätigkeit - 15.890 15. - Dividenden - 780 16. +/- Veränderungen aus der Konzernfinanzierung 45 17. +/- Veränderung der Gewinnrücklagen durch Wegfall § 308 Abs. 3 HGB 3 18. - Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten - 4.223 19. = Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit - 4.955 20. + Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Zf. 7., 14., 19.) 637 21. + liquide Mittel konsolidierter Unternehmen 155 22. + nicht zahlungswirksame Veränderungen aus Konsolidierungsbuchungen 14 23. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 507 24. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.313 Jahres-Cash Flow (Ziffern 1-3) 21.083

2007 TEUR 7.442 7.437 884 - 2.471

- 8.584

6.142 10.850 3.139 - 12.270 - 447 23 - 1.185 0 - 10.740 - 780 - 207 - 64 - 56 - 1.107 - 997 0 0 1.504 507 15.763

MITARBEITER

schult. Insgesamt hat das Unterneh-

Aufgrund des erzielten Ergebnisses

men im abgelaufenen Geschäftsjahr

wird auch für das abgelaufene Ge-

mehr als 225 TEUR für Schulungen

schäftsjahr - wie bereits seit einigen

und Weiterbildungen investiert. Her-

Jahren praktiziert - eine ergebnisab-

vorzuheben sind insbesondere Wei-

hängige Sonderzahlung an die Mitar-

terqualifizierungen unserer Mitarbeiter

beiter ausgezahlt werden.

im Technikbereich zu Servicetech-

Im Jahr 2008 wurde eine Vielzahl an

nikern für die Marken FENDT und

Mitarbeitern intern und extern ge-

CLAAS. Spartenübergreifend bieten


Zahl der Mitarbeiter*) (jeweils am Jahresende)

wir unseren jüngeren Mitarbeitern

Im Bereich der Aufbau- und der Ab-

eine Weiterqualifizierung zum Han-

lauforganisation wurde, insbesondere

delsfachwirt an. Ziel dieser Personal-

durch personelle Anpassungen bei

politik ist es, Schlüsselpositionen in

dem Tochterunternehmen quindata,

208

der mittleren Führungsebene mit eige-

kein Risiko ermittelt. Durch das be-

nem Personal besetzen zu können.

reits seit Jahren bewährte Forde-

53 26

44 29

38 28

1.130

1.123

1.127

1.089

34

34 28

rungscontrolling wurden die AusfallRISIKEN

UND

CHANCEN

DER

AKTUELLEN/ZUKÜNFTIGEN

ENTWICKLUNG

risiken auf einem geringen Niveau gehalten.

Die Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems im Bereich der

Festzustellen bleibt, dass besonders

Marktpreisrisiken konnte sich bereits

durch Anpassungen in der allgemei-

im ersten Jahr bewähren. Nach dem

nen Gesetzgebung sowie durch die

steilen Preisanstieg in 2007 auf den

staatliche Einflussnahme auf das

internationalen Rohstoff- und Energie-

Wirtschaftsgeschehen als Folge der

2008

2007

2006

2005

märkten war 2008 von einem beispiel-

globalen Finanzkrise von einem er-

1.451

1.196

1.193

1.151

losen Preisverfall geprägt. Begleitet

höhten Risiko auszugehen ist. Im

von steigenden Volatilitäten wurden

Rahmen der Prognosegespräche für

sehr schnell im Rahmen des neuen

das Jahr 2009 wurde dieser Entwick-

Systems definierte Stop-Loss-Grenzen

lung bereits Rechnung getragen. Im

in der Getreide- und Ölsaatenvermark-

Rahmen einer externen Prüfung des

tung erreicht. Diese führten zu Anpas-

Unternehmensbereiches Risikoma-

sungsreaktionen, die sich sehr stark

nagement wurde dieses System als

risikobegrenzend auswirkten.

ordnungsgemäß eingestuft.

Warentermingeschäfte wurden zur

CLAAS Grasdorf 5 Tochtergesellschaften der Landtechnik Nord quindata Kornhaus RWZ

Verwendung der Wertschöpfung pro Jahr jeweils in %*)

Preisabsicherung abgeschlossen. Die

Sowohl für die RWZ GmbH wie auch

Warenterminpositionen unterliegen

für den Konzern wird für 2009 ein

dabei einer gesonderten Risikobe-

stabiles Betriebsergebnis in etwa auf

4,7

trachtung. Ähnlich starke Preisbewe-

dem Niveau von 2007 erwartet. Dem

14,9

17,1

14,2

16,2

gungen waren im Bereich der Futter-

liegt ein Bruttoumsatz im Einzelab-

mittelproduktion wie auch bei Dünge-

schluss der RWZ GmbH zugrunde,

mitteln festzustellen. Unser Unterneh-

der um 5,4 % unter dem Bruttoum-

64,9

66,4

65,0

69,3

men hat auf diese Entwicklungen

satz des abgelaufenen Geschäfts-

reagiert und das Marktpreisrisikoma-

jahres liegen wird.

nagement in diesen Bereichen eben-

Insgesamt gesehen wird für 2009 und

falls intensiviert. Auch hier konnte

2010 ein ausgeglichenes Risiken/

dieses Vorgehen das Risiko erheblich

Chancen-Potenzial erwartet. Für 2009

2008 57,6

2007 53,3

2006 53,5

2005 52,1

reduzieren. An einer systemtechni-

sind Investitionen von rd. 10,3 Mio.

schen Weiterentwicklung bei den

EUR (Konzern: 11,9 Mio. EUR) vorge-

Kontrakterfüllungsrisiken wird derzeit

sehen. Neben der ständigen Moderni-

gearbeitet.

sierung unserer Logistik liegt unser Investitionsschwerpunkt 2009 in der

Zinssicherungen erfolgten in geringem

Modernisierung unserer Technik-

Umfang.

Center-Struktur.

14,1 1,5 9,2 1,4

14,2 1,5 7,8

5,8 1,5

5,2 5,1

Gesamtsumme Mio. EUR = 100 %

Unternehmen Gesellschafter Kreditgeber Öffentliche Hand Mitarbeiter *) zusätzliche Information zum Lagebericht

11


BEGREIFEN Der geübte Blick erkennt einen •ertragreichen Pflanzenbestand schon von weitem. Festigkeit und Querschnitt der Halme stehen für ein gesundes Korn.


Fahnenblatt

Zwischenknotenstück (Internodium) Halm 2. Ordnung Halmknoten

Halm 1. Ordnung

Kronenwurzeln

Bestockungsknoten Halmheber

Rest des Samenkorns Keimwurzeln

In unserem eigenen Versuchswesen entwickeln wir die Pflanzstrategien der Zukunft. Durch eine geeignete Saatgutund Sortenwahl, entsprechende Anbaumethoden sowie Pflege- und Erntetechniken wird bereits auf dem Feld für gesundes Getreide gesorgt.


Agrar

Absatz Getreide in tausend Tonnen

459,8

495,5

102,7

2008

476,0

97,8

94,0

2007

2006

571,1

86,1

2005

Absatz davon Raps

GETREIDE/ÖLSAATEN

wendungen nachgeholt. Eine Zunah-

In 2008 wurde in Deutschland mit

me an Gräserproblemen (i. W. Acker-

49,9 Mio. t die zweithöchste Getreide-

fuchsschwanz, Trespen) ist festzu-

ernte aller Zeiten eingebracht. Die

stellen. Die Fungizidanwendung in

Anbaufläche wurde ausgedehnt; ein

Raps und Getreide stieg im Vorjah-

Anstieg der Durchschnittserträge auf

resvergleich deutlich, was weniger

70,1 dt/ha (+ 15 %) sorgte für einen

auf erhöhten Befall sondern eher auf

Produktionszuwachs von über 20 %.

zunehmender Intensivierung im

Die Getreideernte verlief nicht immer

Ackerbau basierte. Der Glyphosaten-

optimal, von Ausnahmen abgesehen

einsatz wurde durch Preissteigerun-

wurden jedoch durchweg gute Quali-

gen wegen der anhaltenden Waren-

täten geerntet. Die Vermarktung der

knappheit seitens der Landwirtschaft

Getreideernte in 2007/08 war im

deutlich reduziert. Nach der Ernte

1. Halbjahr von der weltweit starken

führten gute Boden- und Wetterbe-

Nachfrage sowie einem hohen Preis-

dingungen zu einer durchschnitt-

niveau gezeichnet. Bis Jahresende

lichen bis guten Herbizidbehandlung

hatten sich die Preise in Erwartung

in Raps und Getreide.

einer höheren Ernte fast halbiert,

Umsatz Pflanzenschutz in Mio. EUR

36,7

32,4

27,7

31,2

begleitet durch extreme Ausschläge

DÜNGEMITTEL

der Tagesnotierungen. Wir bieten

Die Preise für Mineraldünger sind in

den landwirtschaftlichen Erzeugern

2008 weiter gestiegen und haben im

daher verschiedene Vermarktungs-

Herbst Höchstwerte erreicht. Grund

modelle an. Die Preissicherung an

dieser Entwicklung war eine enorme

Warenterminbörsen wird immer be-

Nachfrage, die von den Produktions-

deutender, die treuhänderische Ein-

kapazitäten kaum gedeckt werden

lagerung mit Splittung der Vermark-

konnte. Sie wurde i. W. von den welt-

tungsmengen, Poolpreise und Vo-

weit stark gestiegenen Erzeuger-

rauszahlungsmodelle spielen eine

preisen getragen, die einen höheren

maßgebliche Rolle für das Risiko-

Stickstoffeinsatz wirtschaftlich mach-

management der Unternehmen. Die

ten. Zusätzlich wurde weltweit der

Märkte für Ölsaaten, pflanzliche Öle

düngungsintensive Getreideanbau

und Eiweißfuttermittel zeigten in

ausgedehnt und in der EU die Still-

2008 zunächst ein hohes Preisni-

legungspflicht abgeschafft. Die Preise

veau, konnten sich jedoch dem Ab-

für Kalkammonsalpeter blieben in

wärtstrend an den internationalen

Deutschland bis zum Jahresende

Agrarbörsen nicht entziehen.

stabil. Infolge des globalen Nachfragerückgangs bei Mineraldüngern

2008

2007

2006

Umsatz

14

2005

PFLANZENSCHUTZ

wurde die Produktion in vielen euro-

Aufgrund schlechter Aussaat- und

päischen Werken zurückgefahren

Entwicklungsbedingungen durch an-

oder vorübergehend stillgelegt. Die

haltende Regenperioden konnte die

wirtschaftliche Lage der landwirtschaft-

Herbstbehandlungsquote das bisher

lichen Betriebe hat sich durch die

hohe Niveau nicht halten. Nach Wie-

gesunkenen Erzeugerpreise ver-

derergrünung der Bestände im März

schlechtert, was sich wohl auch auf

wurden die ausstehenden Herbizidan-

den Betriebsmitteleinsatz auswirken


wird. Daher kann für 2009 von einem

Für die kommenden Jahre wird es

sinkenden Grunddüngereinsatz aus-

immer wichtiger, verbrauchergerechte

gegangen werden. Ein angemessener

Lösungen anzubieten, um mit unseren

Stickstoffeinsatz ist jedoch Voraus-

Kunden gemeinsam erfolgreich in die

setzung für eine wirtschaftliche Pflan-

Zukunft zu gehen.

Absatz Düngemittel in tausend Tonnen

zenproduktion, so dass bei guten Wachstumsbedingungen der Kulturen

KARTOFFELN, SAATEN, VERMEHRUNG

von einem Stickstoffverbrauch in Höhe

Wegen der steigenden Konsum-

der Vorjahre ausgegangen werden

getreidepreise wurde im Herbst 2007

kann.

die Wintergetreidefläche ausgedehnt.

218,2

240,3

253,4

229,8

2008

2007

2006

2005

Da in 2008 weitere Stilllegungsflächen FUTTERMITTEL

genutzt wurden, stieg der Absatz für

Der Mischfuttermittelabsatz konnte in

Sommergetreide. In 2008 wurde bun-

2008 auf einem Niveau von 73.000 t

desweit die Anbaufläche für Körner-

gehalten werden. Der Absatz bei Rin-

(ca. 28,5 %) und Silomais (ca. 6,5 %)

derfutter stieg um 4 % auf 43.800 t,

ausgedehnt. Aus diesem Grund

während er bei Schweinefutter um

konnten wir eine hohe Mengen- und

600 t auf 20.000 t und bei Geflügel-

Wertsteigerung bei Saatmais ver-

futter um 300 t auf 6.000 t zurückging.

zeichnen. In der Vergangenheit wur-

Der Einzelfuttermittelabsatz vermin-

den die Vermehrungsflächen für

derte sich um 5.000 t auf 32.000 t.

Gräser und Zwischenfrüchte stark

Im 1. Halbjahr stiegen die Umsätze

reduziert, was in 2008 zu einer knap-

bei Rinderfutter deutlich an, was sich

pen Saatgutversorgung und hohen

durch die Rekordernte 2008 jedoch

Preisen führte; der Absatz konnte

wieder änderte, da im 2. Halbjahr auf

dennoch in der Menge leicht zulegen.

den Höfen vermehrt Getreide zur

Nach Schätzungen des deutschen

Veredelung eingesetzt wurde. Auch

Ölsaatenverbands UFOP wurde die

bei Mischfutter wurde mehr Getreide

Anbaufläche von Winterraps zur Ern-

eingesetzt, so dass Substitute aus

te 2009 um 4,1 % ausgedehnt und

Asien oder Südamerika an Bedeu-

beträgt in Hessen nun rd. 63 Mio. ha

tung verloren haben. Die ab dem

und in Thüringen rd. 123 Mio. ha.

2. Halbjahr gesunkenen Rohstoffprei-

Die Aussaatfläche blieb jedoch hinter

se konnten die Umsatzentwicklung

dem Rekordniveau der Ernte 2007

nicht ändern. Als regionaler Misch-

zurück. Im Gegensatz zu 2007 stand

futterhändler setzen wir weiter auf

im Herbst 2008 ausreichend Z-Saat-

gleichbleibende Qualität und Sicher-

gut zur Verfügung. Grund hierfür war

heit unserer Produkte und intensive

eine Ausdehnung der Vermehrungs-

Beratung unserer Kunden. Dazu

flächen, größere Erntemengen und

gehören auch Gespräche über die

eine geringe Aberkennungsquote.

volatilen Rohstoffmärkte, um gemein-

Festzustellen war auch eine Tendenz

sam Lösungen zur Risikominimierung

zu Saatgut aus eigenem Konsuman-

zu finden. Unsere Mitarbeiter sind

bau. Die Verkaufszahlen bei Winter-

bestens geschult und verfügen über

getreide Z-Saatgut lagen deutlich

ein breites Fachwissen, um eine

unter dem sehr guten Vorjahres-

optimale Beratung sicherzustellen.

ergebnis.

Absatz

Absatz Futtermittel in tausend Tonnen

172,1

174,1

114,4

114,0

73,4

72,7

67,9

69,2

2008

2007

2006

2005

Absatz davon Mischfutter

15


BEHERRSCHEN imposante Erntemaschinen eindrucksvoll ihre Runden auf •demWenn Feld drehen und mächtige Schneidwerke die Spreu vom Weizen trennen, steckt dahinter sensibelste High-Tech, die selbstverständlich weit mehr leistet als bloßes Mähen und Dreschen. Sinnvoll eingesetzt vereinen die Hochleistungsmaschinen die Arbeitsabläufe im Pflanzenbau zu einem durchdachten System, bei dem selbst dem „Nebengut“ Stroh besondere Aufmerksamkeit zuteil wird.


Technik

KONJUNKTURELLE ENTWICKLUNG

Umsatz Technik in Mio. EUR

83,3

72,5

69,5

63,0

Die Entwicklung der deutschen Agrar-

Insgesamt ist jedoch für 2008 ein sehr

technikindustrie und des Landma-

deutliches Wachstum des Inland-

schinenhandels war in 2008 vor allem

marktes zu verzeichnen. Dies führte

durch die Bewegung auf den interna-

mitunter auch dazu, dass es zu be-

tionalen Agrarmärkten und den Struk-

achtlichen Lieferengpässen und deut-

turwandel in der deutschen Landwirt-

lich verlängerten Lieferzeiten kam, so

schaft geprägt.

dass Bestellungen erst Anfang 2009 abgearbeitet werden.

Ein deutlicher Nachfrageüberhang auf

2008

2007

2006

Umsatz

2005

dem Weltagrarmarkt, die weiter fort-

So sind die Schlepperzulassungen in

schreitende Intensivierung der inter-

Deutschland in der Klasse über 60 PS

nationalen und nationalen Landwirt-

in 2008 gegenüber dem Vorjahr um

schaft verbunden mit einer zuneh-

ca. 13 % gestiegen, allerdings mit

menden Mechanisierung und daraus

deutlichen regionalen Unterschieden.

folgend steigender Einkommen der

In Hessen wurde ein Zuwachs von

europäischen und deutschen Land-

14 % erreicht; in Thüringen hingegen

wirtschaft, ließen die Agrartechnik-

kam es zu einer Steigerung von 23 %.

konjunktur boomen, was sich in einer deutlichen Steigerung des Gesamt-

Durch besondere Vertriebsaktivitäten

umsatzes ausdrückte.

konnte in unserem Arbeitsgebiet der Marktanteil bei Traktoren ausgebaut

Dabei expandierten die Auslandsum-

werden.

sätze etwas über den Zuwächsen im Inland. Das Inlandsmarktvolumen

Der Absatz von Mähdreschern konn-

stieg um etwas mehr als 20 % auf

te deutlich gesteigert werden, bei

fast 2,6 Mrd. EUR an. Hauptmotor die-

Pressen bewegte er sich auf Vorjah-

ses Wachstums war der expandieren-

resniveau, während sich die Boden-

de Markt für Traktoren und Mähdre-

bearbeitungsgeräteumsätze verdop-

scher.

pelten. Im Bereich Dünge- und Pflanzenschutztechnik sowie bei Säma-

Etwa ab Jahresmitte, beginnend mit

schinen waren ebenfalls deutliche

der Ernte 2008, verschlechterte sich

Umsatzzuwächse zu verzeichnen.

jedoch die Stimmung in der deutschen Landwirtschaft merklich. In Folge der

Dies gilt auch für den Absatz von

deutlich ungünstigeren Erzeugerpreise

Futtererntemaschinen und für den

sowie der gestiegenen Betriebsmittel-

Bereich der inneren Hofwirtschaft.

preise wurde die agrarische Entwick-

18

lung wesentlich pessimistischer ein-

Der Umsatz mit Gebrauchtmaschinen

geschätzt. Dies machte sich auch bei

nahm um ca. 50 % zu. Diese Entwick-

den Investitionen der landwirtschaft-

lung ist hauptsächlich auf den gestie-

lichen Unternehmen bemerkbar.

genen Absatz von Großmaschinen,


insbesondere bei Mähdreschern und

Die ebenfalls in 2007 übernommene

Traktoren, zurückzuführen.

Beteiligung an der CLAAS Grasdorf GmbH konnte die Ertragslage 2008

Im Service- bzw. Werkstattbereich be-

deutlich steigern. Am Standort Gras-

wegten sich die Dienstleistungs- und

dorf wurde im Berichtsjahr in eine

Ersatzteilumsätze über dem Vorjahres-

neue Halle für die Ausstellung von

niveau.

Großgeräten und Gebrauchttechnik investiert.

Die Reifenumsätze in unseren Technik-Centern im Einzelhandel entwi-

Die bereits 2006 erworbenen Anteile

ckeln sich - wie in der gesamten Rei-

an der TRALAG Landmaschinen

fenbranche - rückläufig.

GmbH und der Raiffeisen-TechniTrak GmbH konnten bei einem sehr

AUS-

UND

WEITERBILDUNG

guten Jahresergebnis weiter in den

Die Aus- und Weiterbildung unserer

Vertriebsverbund der Techniksparte

Mitarbeiter im Technik-Bereich wur-

integriert werden.

de auch in 2008 groß geschrieben. So bewegten sich die zeitlichen und

ANTEILSERWERB AN

DER

finanziellen Aufwendungen im Be-

LANDTECHNIK NORD

GMBH

richtsjahr wieder auf sehr hohem Ni-

Ende 2008 hat unser Unternehmen

veau. Auch 2008 haben wieder Land-

eine Mehrheitsbeteiligung an der

maschinenmechaniker die Service-

Landtechnik Nord GmbH, die bislang

techniker-Lehrgänge der IHK erfolg-

eine 100 %ige Tochtergesellschaft

reich abgeschlossen.

der HaGe Kiel war, übernommen. Ziel

Im Interesse einer klaren Kundenori-

dieser gemeinsamen Landtechnikun-

entierung hat es sich unser Unterneh-

ternehmung ist es, das Geschäft im

men zum Ziel gesetzt, diesen Weg

Norden Deutschlands unter der opera-

der Ausbildung von Spezialmonteuren

tiven Führung der RWZ Kassel weiter

auch in Zukunft konsequent und syste-

zu entwickeln und Synergien in den

matisch zu beschreiten.

Bereichen Beschaffung, Administration, EDV und Management zu nut-

TOCHTERUNTERNEHMEN

WEITER IM

zen.

AUFWIND Die in 2007 eingegangene Beteiligung

Die Landtechnik Nord GmbH betreibt

unseres Unternehmens an der AGRI

14 Technik-Center - von der West-

TEC LEASING (ATL) Vermietung- und

küste Schleswig-Holsteins bis an die

Leasing GmbH - eine speziell auf

Ostgrenze Mecklenburg-Vorpom-

Vermietung und Leasing von landwirt-

merns.

schaftlichen Geräten und Maschinen gegründete Gesellschaft - konnte sich in diesem neuen Marktumfeld weiter festigen.

19


Moderne Heizung Dach dämmen Sonnenkollektor installieren Wärmeschutzverglasung Außenwände dämmen Kellerdecke dämmen

0

5

10

15

20

25

30

%


WIRKEN •

Dass der Schnee – selbst ein Produkt der Kälte – in Form eines Iglus vor Eiseskälte schützt, ist in der besonderen Struktur der feinen Eiskristalle begründet. Unsere Aufgabe ist es, unseren Kunden zu helfen, das richtige Material für ihr Bauvorhaben zu finden – bei Dämmstoffen eine sehr komplexe Aufgabe. Neben dem k-Wert als wohl wichtigstem Kriterium spielen auch Eigenschaften wie Entzündbarkeit, Schalldichte, Wärmespeicherfähigkeit, Schadstoffgehalt, Diffusionsfähigkeit, Deponiefähigkeit, Alterungsbeständigkeit und vieles mehr eine Rolle.


Baustoffe

Umsatz Baustoffe in Mio. EUR

116,8

121,9

132,3

118,7

KONJUNKTURMOTOR

STOTTERT WEITER

der steuerlichen Abschreibungsmög-

Die Kaufzurückhaltung der Deutschen

lichkeiten an und geht mit der Strei-

traf die Baubranche im abgelaufenen

chung aller Zuschuss- und Zulagen-

Jahr besonders hart, nur der Gewer-

möglichkeiten weiter. Es schließt die

bebau zeigte einige Lichtblicke. Der

Übergabe der Zuständigkeit für die

Umsatzrückgang in der Baustoffsparte

Wohnraumförderung vom Bund auf

von 4,2 % entspricht der allgemeinen

die Länder ein und macht auch vor

Marktentwicklung. Bei den Roherträ-

einer permanenten Ausrichtung und

gen liegt der Rückgang bei etwa 5 %,

Deckelung des Mietrechts zu Guns-

obwohl die Handelsspanne im Lager-

ten der Mieter nicht halt.

geschäft deutlich gesteigert wurde. 2008

2007

2006

Umsatz

2005

Dies rührt daher, dass das Lagerge-

Inzwischen zeigen die veränderten

schäft, das sehr stark durch Kleinst-

politischen Rahmenbedingungen

investitionen der privaten Haushalte

Wirkung. 2008 wurde die niedrigste

geprägt ist, gegenüber dem Vorjahr

Baurate seit dem zweiten Weltkrieg

um fast 9 % rückläufig war. Das Stre-

verzeichnet. Außerdem stellt Deutsch-

ckengeschäft, hier spiegelt sich die

land mit einer Neubaurate von

Entwicklung im Gewerbebau wider,

weniger als 2,5 Wohnungseinheiten

zeigt demgegenüber sogar ein leich-

auf 1.000 Einwohner inzwischen das

tes Plus von knapp 2 %.

Schlusslicht in der Bautätigkeit Europas dar.

DIE WOHNUNGSBAUPOLITIK DER

22

IM

WANDEL

ZEIT

WOHNUNGSBAU

STABILISIERT SICH AUF

Die Zeit nach der deutschen Wieder-

NIEDRIGEM

NIVEAU

vereinigung war ohne Zweifel eine

Bei Eigenheimen ist trotz des geringen

historische, einmalige Phase. Um die

Niveaus nicht mit einer Belebung zu

Wirtschaft in Ostdeutschland anzukur-

rechnen. Vielmehr werden die aktuel-

beln, stellte die Politik alle Rahmen-

len Genehmigungszahlen künftig als

bedingungen pro Bau, besonders im

„Normalniveau“ gelten. Gründe dafür

Wohnungsbau, ein. Der Mut zu Inves-

sind die unbedeutende Förderung, die

titionen in einer echten Aufbruchstim-

höheren Kosten, das gestiegene Wert-

mung, aber vor allem besondere

risiko und die stagnierenden Realein-

Sonderabschreibungsmöglichkeiten,

kommen. Im Jahr 2008 dürften etwa

Zuschüsse und Zulagen sorgten für

95.000 Wohneinheiten genehmigt wor-

einen einmaligen Bauboom. Leider

den sein. Dieser Wert wird im kom-

führten diese Fördermaßnahmen auch

menden Jahr noch einmal um ca. 3 %

zu Fehlinvestitionen. So wurden ins-

zurückgehen. Die Entwicklung bei den

besondere im Osten viele Wohnungen

Mehrfamilienhäusern zeigt ein ähnlich

gebaut, für die es schon kurz nach der

düsteres Bild, wobei die in 2008 bun-

Erstellung keine Nachfrage mehr gab.

desweit genehmigten 61.000 Einheiten

Mit Beginn des neuen Jahrtausends

auch in den kommenden Jahren er-

wurden die politischen Rahmenbedin-

reicht werden sollten. Dagegen

gungen im Bauwesen systematisch

herrschte im Nicht-Wohnbau eine po-

gegen den Neubau ausgerichtet. Das

sitive Stimmung. So erfuhr der Indus-

fängt bei der drastischen Absenkung

triebau im abgelaufenen Jahr eine


Steigerung um 18,3 % gegenüber

auf ein Niveau zu bringen, das unse-

2007. Trotz eines leichten Rückgangs

ren Ansprüchen gerecht wird, werden

im Jahr 2009 dürften die Genehmi-

wir weiter intensiv daran arbeiten, un-

gungen aber immer noch deutlich über

sere Marktanteile zu erhöhen.

denen von 2007 liegen. Bei den Genehmigungen wohnähnlicher Betriebs-

Hochwertige Ausstellungen im Bereich

gebäude wird in 2008 der Vorjahres-

Natursteine, weitere Spezialisierun-

wert mit einem Plus von 19,1 % deut-

gen in den Segmenten Putz, Fassade

lich übertroffen.

und Trockenbau zeigen erste positive Ansätze und werden weiter forciert.

Für 2009 zeichnet sich eine weitere

Die Erhöhung der Margen in einem

Steigerung ab. Es bleibt jedoch abzu-

sehr schwierigen Jahr 2008 macht uns

warten, welche Auswirkungen die

zuversichtlich, die Ertragslage diesbe-

Finanzkrise auf die Investitionsbereit-

züglich weiter zu stärken.

schaft im Wohn-, aber auch im NichtWohnbau haben wird.

AUS

DEN

NIEDERLASSUNGEN

In unserer Niederlassung in Weimar MODERNISIERUNG

EINZIGER

wurde rechtzeitig zum Frühjahr die

WACHSTUMSFAKTOR

neue Freiausstellung in Betrieb ge-

Die Modernisierung bleibt im Unter-

nommen. Damit ist auch der stufen-

schied zum Neubau der Wachstums-

weise Ausbau dieser Niederlassung

faktor. Spitzenreiter sind hier die An-

weitestgehend abgeschlossen.

und Umbauten; dagegen haben Dacharbeiten leichte Rückgänge zu

Als besonderes Highlight wurde im

verzeichnen.

Sommer eine einzigartige Natursteinausstellung als krönender Abschluss

Die stärkste Entwicklung hat der Be-

für die Umgestaltung der Niederlas-

reich „Wärmedämmung“ erfahren.

sung Eichenzell-Welkers der Öffent-

Die hohen Energiekosten verbunden

lichkeit vorgestellt.

mit guten Informationen durch Energiefachberater über die Einsparmög-

Auch in Hanau konnten wir nach Ab-

lichkeiten bei einer modernisierten

schluss des letzen Bauabschnitts im

Wärmedämmung sowie die Förder-

November der Öffentlichkeit einen

programme haben hier positive Spu-

modernisierten Standort präsentieren,

ren hinterlassen. Gerade in der aktu-

der allen Ansprüchen eines zukunfts-

ellen Krise lassen die Ergebnisse den

orientierten Baustoffhandels gerecht

Schluss zu, dass Verbraucher durch-

wird. Helle und freundliche Beratungs-

aus bereit sind, zu investieren, wenn

zonen, ein auf den Bedarf von Hand-

die Kostenvorteile klar kommuniziert

werkern und Profis auf Zeit abge-

werden und staatliche Förderprogram-

stimmter Fachmarkt und eine spezia-

me den eigenen Nutzen erhöhen.

lisierte Innenausstellung auf sehr hohem Niveau prägen das neue Gesicht

QUALITATIVES WACHSTUM

unserer Niederlassung.

Um in stagnierenden bzw. rückläufigen Märkten die Ertragslage wieder

23


ANEIGNEN rund um die Uhr sind in einer globalisierten Welt gang und gäbe. •WasÖffnungszeiten die Möglichkeit zu tanken betrifft, findet auch die ländliche Region jetzt optimalen Anschluss an den Trend der Zeit. Unsere Automatentankstelle gewährleistet eine komfortable und sichere Bedienbarkeit zu jeder Tages- und Nachtzeit – günstige Spritpreise inklusive. Um besonders in der älteren Bevölkerung keine Hemmschwellen aufzubauen, ist das Areal hell erleuchtet. Einfache und knappe Erklärungen führen in die Bedienung ein.


Ethanol 85

Benzin bleifrei Autogas

Superbenzin bleifrei Diesel


Energie

Umsatz Energie in Mio. EUR

59,6

93,0

2008

51,4

46,3

46,6

75,7

2007

2006

Treibstoff Heizöl

ENERGIE 2008 -

42,0

63,6

2005

EIN

REKORDJAHR

- ein Zustand, der bis Jahresende an-

Das Jahr 2008 war geprägt von extre-

dauerte, weil viele unserer Kunden zu

men Preisbewegungen auf dem Roh-

günstigen Preisen nachtanken wollten.

ölmarkt und wird sicher in die Annalen

Lange Lieferzeiten im zweiten Halb-

der Mineralölgeschichte eingehen. Im

jahr waren die Folge, was wiederum

Jahresdurchschnitt kostete das Brent

eine große Herausforderung für unse-

Nordseeöl am Rotterdammer Spot-

re Logistik und unsere Mitarbeiter be-

Markt 99 $/b und damit rd. 27 $ mehr

deutete. Dank einer konsequenten

als in 2007. Die Tagesnotierungen in

Einkaufs- und Vertriebsstrategie sowie

2008 reichten von 144 $/b im Juli bis

flexibel agierenden Mitarbeitern konn-

zu 36 $/b im Dezember. Allein dieser

ten wir die Herausforderung meistern

Preisunterschied von mehr als 100 $/b

und alle unsere Kunden zufrieden stel-

ist höher als die Notierung, die in 2007

lend versorgen. Insgesamt konnten wir

als Schallmauer gehandelt wurde. Da

im Segment Heizöl unsere Mengen

der Dollar die maßgebliche Währung

um 52 % gegenüber dem Vorjahr stei-

für den Mineralölhandel ist, konnte der

gern und lagen damit deutlich über

starke Euro trotz einiger Schwankun-

dem Bundesdurchschnitt von + 32 %.

gen die extremen Preisausschläge in

Das schwefelarme Heizöl verzeichnete

Deutschland dämpfen, aber nicht ver-

eine Steigerung von über 150 % (aller-

hindern. Obwohl die OPEC versuchte,

dings auf niedrigem Mengenniveau),

mit Kürzung der Fördermengen einem

der Absatz von Superheizöl konnte um

Preisverfall entgegen zu wirken, waren

gute 68 % und der von Normalheizöl

die Preise für Heizöl und Kraftstoffe

um 44 % gesteigert werden. Somit

Ende 2008 so günstig wie lange nicht

war Heizöl wieder einmal die absatz-

mehr.

stärkste Warengruppe der Sparte Energie; der Absatzeinbruch in 2007

HEIZÖL - UMSATZREKORD

konnte keinen Trend begründen. Heiz-

Aufgrund der bis Mitte 2008 gestiege-

öl wird daher auch in den nächsten

nen Preise und der starken Nachfrage

Jahrzehnten eine tragende Säule der

seitens der Verbraucher nach flüssi-

Energiesparte bleiben.

gen und festen Brennstoffen erreichte

26

die Energiesparte der RWZ einen Re-

KRAFTSTOFFE -

kordumsatz von fast 160 Mio. EUR.

Nach einem sehr guten ersten Halb-

Die Akquisition von diversen Mineral-

jahr 2008 mit einer Mengensteigerung

ölhändlern sowie eigene erfolgreiche

von mehr als 6 % sowie einer Roher-

Vertriebsaktionen im ersten Halbjahr

tragssteigerung von fast 22 % konnten

haben zusätzlich zum Wachstum un-

wir das gute Ergebnis vom Vorjahr

serer Sparte beigetragen. Nach konti-

leicht überschreiten. Dabei entwickel-

nuierlich steigenden Preisen seit Be-

ten sich die einzelnen Teilbereiche

ginn des Jahres 2008 setzte ab Juli

sehr unterschiedlich: Das traditionelle

ein massiver Preisverfall ein. Da viele

Kraftstoffgeschäft konnte mengenmä-

Verbraucher ihre Heizöltanks leer ge-

ßig leicht ausgebaut werden, die Er-

fahren hatten, wuchsen aufgrund der

träge lagen knapp 11 % über dem

starken Nachfrage unsere Auftragsbe-

Vorjahr. Die Biokraftstoffe des B100

stände in bisher nicht gekannte Höhen

Marktes hingegen erlebten aufgrund

EIN STABILES

JAHR


der Steuererhöhung sowie der erhöh-

zur Folge, dass nicht nur das Roh-

ten Beimischungsquote einen kräfti-

material zur Herstellung von Pellets

gen Mengenrückgang. Der Absatz

oder Holzbriketts knapp wurde,

von Biodiesel ging insbesondere nach

sondern auch die Produzenten von

den Preiseinbrüchen des Mineralöls

Braunkohlenbriketts an ihrer Leis-

an den Tankstellen gegen Null und

tungsgrenze angelangt waren.

die geringe Nachfrage in Deutschland nach Bioethanol konnte diese Men-

SCHMIERSTOFFE

genverluste nicht kompensieren.

Mit einem Absatzminus von 5,6 % la-

Der Absatz von Autogas konnte um

gen wir leicht unter dem Vorjahr und

10,4 % gesteigert werden und ist

damit im Bundestrend. Die Roherträge

weiterhin ausbaufähig.

allerdings, die fast auf Vorjahresniveau

LEICHT RÜCKLÄUFIG

lagen, waren damit zufriedenstellend. NEUE 24H-TANKSTELLE

IN

FRANKENBERG

Im Bereich ihrer Tankstellen erreichte

HERAUSRAGENDES ERGEBNIS

die RWZ eine Mengensteigerung von

WEICHEN

3,4 %, was i. W. mit der Inbetriebnah-

Deutlich verbesserte Margen in allen

me einer hochmodernen 24-Stunden-

Segmenten sowie höhere Absatzmen-

Tankstelle in Frankenberg begründet

gen führten in der Sparte Energie zum

ist. Nach nur viermonatiger Bauzeit

bisher besten Ergebnis aller Zeiten.

konnte die Tankstelle am 10.08.2008

Den größten Beitrag zu diesem Erfolg

auf dem Gelände unseres Technik-

leistete dabei das Heizölgeschäft mit

Centers mit Kfz-Werkstatt und Reifen-

einer Rohertragssteigerung von über

service in Frankenberg eröffnet wer-

2,6 Mio. EUR. Ein weiterer Baustein

den. Mit weit mehr als 1.000 Kunden

des Erfolgs war die Kostenoptimie-

bereits kurz nach der Eröffnung wur-

rung im Bereich des Fuhrparks sowie

den unter Nutzung der gegebenen

erneute Schulungsmaßnahmen für un-

Synergieeffekte erfolgreich die Wei-

ser Fachpersonal im Vertrieb. Die von

chen für die Zukunft gestellt.

der RWZ in den letzten Jahren einge-

FÜR DIE

ZUKUNFT

GESTELLT

leitete Strukturveränderung im EnerFESTE BRENNSTOFFE AUF ERFOLGSKURS

giebereich wird weiter verfolgt. Für

Wie die flüssigen Heizstoffe ist auch

2009 ist die Zusammenfassung eini-

unser Segment feste Brennstoffe wie-

ger nordhessischer Vertriebseinheiten

der in der Erfolgsspur. Der Absatz im

geplant, ohne sich dabei aus der Flä-

Berichtsjahr wurde insgesamt um

che zu verabschieden und die Kun-

24 %, die Roherträge sogar um über

dennähe zu verlieren. Kurz- und mit-

76 % gesteigert. Holzprodukte spielten

telfristig werden wir weitere Mineralöl-

dabei eine wichtige Rolle. Die RWZ

händler übernehmen und eine Expan-

konnte hier mengenmäßig um 64 %

sion des Tankstellennetzes anstreben.

zulegen und die Roherträge gar um

Weitere Investitionen in einen moder-

89 % steigern. Ähnlich wie beim

nen leistungsfähigen Fuhrpark, in die

Heizöl stieg die Nachfrage bei festen

Lagerung neuer Produkte wie Bioheiz-

Brennstoffen vor allem im zweiten

öl und schwefelarmes Heizöl sowie in

Halbjahr auf ein seit langem nicht

erneuerbare Energien wie Holzproduk-

mehr erreichtes Niveau. Dies hatte

te werden unsere Position stärken.

27


Behälterwaschanlage organische Abfälle

flüssige organische Abfälle

Substratannahmebunker

Substratannahmebehälter

Substratpuffer

Hygienisierung

Hydrolyse

Recycling GESCHÄFTSENTWICKLUNG

ken die Preise jedoch auf ein Niveau,

Die Konzentration in der Abfallwirt-

welches eine deutliche Zuzahlung des

schaft hat in 2008 deutlich zugenom-

Kunden zur Folge hatte. Die zuvor

men, zeigt jedoch auch, dass Größe

heiß begehrten Sondermengen waren

nicht gleich Stärke bedeutet. Die welt-

am Markt nicht mehr abzusetzen. Die

weite Rohstoffnachfrage hat zu stetig

von uns übernommen Mengen lagen

steigenden Preisen in fast allen Ab-

auf Vorjahresniveau.

fallbereichen geführt. Durch die Auswirkungen der Finanz-

ALTREIFEN

krise kam es jedoch ab November zu

Die Mengen bewegten sich auf Vor-

einem dramatischen Preisverfall, so

jahresniveau. Durch starken Wettbe-

dass die Ertragsprognose für 2008

werbsdruck bei gleichzeitiger Ver-

nur knapp erreicht wurde.

schlechterung der Reifenqualitäten wurde das Vorjahresergebnis nicht

KARTONAGEN

erreicht. Trotz deutlich gestiegener

Wegen der weltweit starken Nachfrage

Brennstoffkosten der Zementindus-

stiegen die Preise bis Oktober auf ein

trie als Hauptabnehmer der Altreifen,

nie gekanntes Niveau. Der Kampf um

konnten die Entsorgungskosten in

Papier führte teilweise zu deutlichen

diese Richtung nicht verringert wer-

Vergütungen an die Abfallerzeuger. In

den. Der Anteil der stofflichen Ver-

Privathaushalten wurden Papiertonnen

wertung an der Gesamtmenge hat

von verschiedenen Entsorgern gleich-

sich nochmals erhöht.

zeitig aufgestellt. Bis Jahresende san-

28


Biogas Wärme

Notfackel

Blockheizkraftwerk

Nachgärer mit Gasspeicher

Fermenter

elektr. Strom

Gärrestentwässerung entwässerter Gärrest

Überschussschlamm

behandeltes Abwasser SBR-Anlage

ERLEBEN •

Die Natur ist Vorbild bei der Erzeugung von Gas im industriellen Vergärungsprozess. Bereits im Chemieunterricht können Schüler erleben, wie aus organischen Verbindungen unter Luftabschluss Gase entstehen. In der modernen Biogasanlage machen wir uns dieses Wissen zunutze, um Speisereste, überlagerte Lebensmittel oder Fehlchargen aus der Produktion zu verwerten.

FOLIEN

konnten sich unsere Kunden sowie

Durch die dramatisch gestiegenen

alle interessierten Besucher von den

Rohölpreise konnte auch im Kunst-

Möglichkeiten der Anlage überzeugen.

stoffbereich bis Oktober ein hohes

In fast 3-jähriger Planungs- und Bau-

Preisniveau erreicht werden, danach

zeit ist eine der modernsten Anlagen

war jedoch keine Ware mehr zu ver-

dieser Art in Deutschland entstanden.

kaufen. Der Export nach Fernost

Sie wurde nach dem Bundesimmissi-

kam völlig zum Erliegen. Die Finanz-

onsschutzgesetz als Abfallverwer-

krise war Ursache für den Preisverfall

tungsanlage genehmigt. Durch den

von bis zu 80 %. Nach einjähriger

Einsatz modernster Technik können

Pause wurde der Landwirtschaft wie-

Lebensmittel mit und ohne Verpa-

der eine Rücknahme von gebrauchten

ckung automatisch getrennt und der

Silofolien angeboten. Die erfassten

Vergärung zugeführt werden. Neben

Mengen lagen über dem Niveau der

der Annahme in Müllbehältern ist eine

vorherigen Sammlungen.

Übernahme per Tankfahrzeug, Containerfahrzeug sowie Planen-LKW

BIOGASANLAGE

möglich. Das erzeugte Gas wird in

Im Frühjahr 2008 wurde mit dem Bau

einem Blockheizkraftwerk verstromt

der Biogasanlage in Bebra begonnen.

und in das öffentliche Netz nach den

Im Rahmen einer Feierstunde wurde

Bedingungen des Erneuerbare-

sie am 02.10.2008 mit Vertretern aus

Energien-Gesetzes eingespeist.

Politik und Wirtschaft eingeweiht. Bei der anschließenden Besichtigung

29


Bestand (Stück) Höchstbestand

350

300

250

Meldebestand

200

150

100

Mindestbestand

50

10

15

Bestellzeitpunkt 1

20

30

40

45

Bestellzeitpunkt 2

WISSEN Ständig in Bewegung – das ist Handel im All•gemeinen und Großhandel im Besonderen. Die immensen Warenströme, die täglich zu lenken sind, werden immer wieder neu auf die Veränderungen des Marktes und die Wünsche der Kunden ausgerichtet. Um das Warensortiment rankt sich außerdem ein reiches Angebot ergänzender Serviceleistungen. Lernen – Wissen – erfolgreiches Wirtschaften ist Business as usual für unsere Handelsexperten.

50

60

70

Tage


Unsere Mitarbeiter

Altersgruppengliederung 29 137

33

UNSERE MITARBEITER.

hen wir den Betriebsrat für die gute

UNSERE ZUKUNFT. UNSER ERFOLG.

Zusammenarbeit mit ein.

283 247

Die durch uns angebotenen Arbeiten

276

sind geprägt durch eine unbedingte

VERHALTENSKODEX /

Nähe zu unseren Kunden, verbunden

UNTERNEHMENSLEITBILD

mit einer großen Kompetenz. Jeder

In diesem Jahr wurde für alle Mitar-

von uns ist Dienstleister und arbeitet

beiter der RWZ ein Verhaltenskodex

kundenorientiert – auch intern.

im Unternehmen eingeführt. Hierin

379 201

191 146

wird unter anderem das kollegiale Ein besonderes Anliegen ist es, un-

wie auch das Auftreten unseren

sere Kunden mit unserer täglichen

Kunden gegenüber behandelt. Die-

Arbeit weiterhin zu begeistern. Aus

ser Kodex soll mit allen darin ange-

unserer Sicht ist hierfür notwendig,

sprochenen Themen unseren Mitar-

dass unsere Mitarbeiter mit Begeis-

beitern als Leitfaden dienen, nach

terung und Elan arbeiten, damit die

dem diese sich richten können.

verfolgten Ziele erreicht werden

Hiermit soll eine neue Unterneh-

können.

menskultur weiter gefördert werden,

338

Lebensalter

Dienstalter

über 60 51 bis 60 41 bis 50 31 bis 40 21 bis 30 bis 20

über 39 25 bis 39 15 bis 24 5 bis 14 bis 4

die letztendlich in einem neuen LeitEin positives Arbeitsklima fördert die

bild für das Unternehmen mündet.

Arbeitsfreude und Leistungsbereitschaft, welche erfahrungsgemäß zu

WEITERHIN

Spitzenleistungen führt. Wir geben

FÜR QUALIFIZIERTEN

klare Ziele vor und setzen jeden Mit-

Ein besonderes Augenmerk liegt ne-

arbeiter seinen Neigungen und Fä-

ben der Weiterbildung auch auf der

higkeiten entsprechend ein. Dabei

Ausbildung von jungen Leuten aus

unterstützt jeder unserer Mitarbeiter

den jeweiligen Regionen, in denen

HOHE

AUSBILDUNGSQUOTE NACHWUCHS

unsere Unternehmenskultur und ver-

wir tätig sind und denen wir eine

hält sich gegenüber Kollegen und

Chance auf eine sehr gute Ausbil-

Geschäftspartnern zuverlässig, fair

dung bieten können.

Personalaufwendungen und soziale Leistungen in Mio. EUR 2,0

1,7

1,6

2,2

6,9

6,7

7,1

7,2

33,4

31,6

30,3

30,9

2008

2007

2006

2005

42,3

40,0

39,0

40,3

und partnerschaftlich. Wir fördern und belohnen Mitarbeiter, die vorbild-

Die Anzahl der Auszubildenden per

lich mit Kunden umgehen und damit

Stand 31.12.2008 ist im Vergleich

dazu beitragen, dass die Ziele des

zum Vorjahreszeitpunkt mit 191 fast

Unternehmens erreicht werden.

unverändert geblieben. 119 dieser Auszubildenden sind im kaufmänni-

Für das abgelaufene Geschäftsjahr

schen und 72 im gewerblichen Be-

danken wir allen Mitarbeitern für ihren

reich eingesetzt.

Einsatz und die erbrachten guten

Der Auszubildendenanteil an der

Leistungen, verbunden mit der ge-

Gesamtbeschäftigtenzahl hat sich

zeigten Einsatzbereitschaft für unser

somit von 17,4 % auf 16,9 % leicht

Unternehmen. In diesen Dank bezie-

verringert.

Altersvorsorge gesetzliche Sozialabgaben Löhne und Gehälter

31


Unsere Mitarbeiter

MITARBEITER

IN

ZAHLEN

Personalstatistik per 31.12.

2008

2007

2006

2005

Agrar- und Energiebereich

354

345

354

342

Technikbereich

305

308

286

303

Baumarktbereich

358

363

387

343

Verwaltung (Zentrale)

103

100

92

94

Recyclingbereich

10

7

8

7

1.130

1.123

1.127

1.089

Im Kalenderjahr 2008 waren durch-

Unternehmen tätigen Mitarbeiter bei

schnittlich 982 Arbeitnehmerinnen

21 % liegt.

und Arbeitnehmer bei der Muttergesellschaft beschäftigt (Konzern:

Im Berichtsjahr haben 12 Mitarbeiter

1.121).

ihr 25jähriges Dienstjubiläum und insgesamt 4 Mitarbeiter ihr 40jähriges

Das Durchschnittsalter der Beschäf-

Dienstjubiläum begangen.

tigten lag im Kalenderjahr 2008 unverändert bei 39,5 Jahre. Die durch-

Die Zahl der Betriebsrentenempfänger

schnittliche Betriebszugehörigkeit

hat sich zum Stichtag 31.12.2008 ge-

liegt bei 13,1 Jahre.

genüber dem Vorjahr von 327 auf 342 erhöht.

52 % unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind länger als 10 Jahre

Die Lohn- und Gehaltssumme betrug

im Unternehmen beschäftigt, während

im abgelaufenen Geschäftsjahr über

der Anteil der länger als 20 Jahre im

42 Mio. EUR.

Belegschaftsstruktur der RWZ per 31.12.2008

570

2 72 27 119 104

32

236

Geschäftsführer kaufm. Angestellte techn. Angestellte Lagerarb./Kraftfahrer Landmaschinenmech. kaufm. Auszubildende techn. Auszubildende


Jahresabschluss

Konzernbilanz Bilanz der GmbH Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Gewinn- und Verlustrechnung der GmbH Konzernanlagevermรถgen Anlagevermรถgen der GmbH Anhang des Konzerns und der GmbH

33


Konzernbilanz zum 31.12.2008

AKTIVA

Anhang

31.12.2008

31.12.2007

Nr.

EUR

EUR

1.076.510,84

1.382.076,00

47.580.402,39

40.156.695,01

2.299.611,50

1.407.061,06

3.580.240,68

2.807.716,53

4. Fuhrpark

7.221.501,52

8.204.682,04

5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

4.299.864,58

1.364.476,10

64.981.620,67

53.940.630,74

425.000,00

425.000,00

0,00

1.052.557,80

7.721.387,44

7.734.162,44

4. Genossenschaftsanteile

8.944,52

8.944,52

5. sonstige Ausleihungen

5.377,31

6.966,22

8.160.709,27

9.227.630,98

74.218.840,78

64.550.337,72

264.936,45

253.860,92

29.209,51

0,00

75.021.403,65

63.786.053,31

5.218.640,27

3.904.111,91

(2)

80.534.189,88

67.944.026,14

(3)

44.465.692,02

39.142.177,07

(4)

1.312.644,35

506.523,97

A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. technische Anlagen und Maschinen 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Beteiligung an assoziierten Unternehmen 3. Beteiligungen

Anlagevermögen insgesamt

(1)

B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2. unfertige Leistungen 3. fertige Erzeugnisse und Waren 4. geleistete Anzahlungen

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (davon bei Gesellschafterbanken)

C. Rechnungsabgrenzungsposten

34

(5)

(74.889,82)

(83.621,87)

118.595,14

150.794,32

200.649.962,17

172.293.859,22


PASSIVA

Anhang

31.12.2008

31.12.2007

Nr.

EUR

EUR

13.000.000,00

13.000.000,00

6.998.000,00

6.103.000,00

39.263.439,68

33.555.834,23

III. Ausgleichsposten für Anteile in Fremdbesitz

3.124.100,37

0,00

IV. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

2.295.864,04

959.337,47

10.357.525,85

7.123.488,55

75.038.929,94

60.741.660,25

23.059.988,00

21.526.861,00

1.359.610,17

1.336.055,52

11.875.179,36

9.279.477,00

36.294.777,53

32.142.393,52

48.131.261,61

51.429.868,89

3.526.017,23

2.404.570,27

32.698.492,51

20.414.393,12

19.221,81

18.583,12

113.727,98

399.877,22

4.605.171,26

4.742.512,83

89.093.892,40

79.409.805,45

222.362,30

0,00

200.649.962,17

172.293.859,22

A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Gewinnrücklagen 1. satzungsmäßige Rücklagen 2. andere Gewinnrücklagen

V. Konzerngewinn Eigenkapital insgesamt

(6)

B. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. Steuerrückstellungen 3. sonstige Rückstellungen (7)

C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6. sonstige Verbindlichkeiten (8)

D. Rechnungsabgrenzungsposten

35


Bilanz der GmbH zum 31.12.2008

AKTIVA

Anhang

31.12.2008

31.12.2007

Nr.

EUR

EUR

436.347,00

416.101,00

36.626.468,27

36.605.488,49

1.634.624,04

793.761,04

2.195.652,51

2.020.889,02

4. Fuhrpark

7.131.126,52

8.127.606,04

5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

4.265.644,33

1.364.476,10

51.853.515,67

48.912.220,69

1. Anteile an verbundenen Unternehmen

9.000.296,64

3.129.237,25

2. Beteiligungen

7.721.387,44

7.734.162,44

3. Genossenschaftsanteile

8.944,52

8.944,52

4. sonstige Ausleihungen

5.377,31

6.966,22

16.736.005,91

10.879.310,43

69.025.868,58

60.207.632,12

152.020,93

191.207,47

29.209,51

0,00

56.041.227,04

63.497.392,67

2.812.184,33

3.904.111,91

(2)

59.034.641,81

67.592.712,05

(3)

35.617.079,53

38.748.481,27

(4)

410.360,02

501.759,31

(74.889,82)

(83.621,87)

21.560,41

31.649,79

164.109.510,35

167.082.234,54

A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. technische Anlagen und Maschinen 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

III. Finanzanlagen

Anlagevermögen insgesamt

(1)

B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Hilfs- und Betriebsstoffe 2. unfertige Leistungen 3. Waren 4. geleistete Anzahlungen

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (davon bei Gesellschafterbanken)

C. Rechnungsabgrenzungsposten

36

(5)


PASSIVA

Anhang

31.12.2008

31.12.2007

Nr.

EUR

EUR

13.000.000,00

13.000.000,00

6.998.000,00

6.103.000,00

36.940.000,00

32.580.000,00

8.060.219,74

5.147.719,11

64.998.219,74

56.830.719,11

20.958.384,00

20.073.549,00

384.690,16

822.220,00

10.539.850,00

9.083.320,00

31.882.924,16

29.979.089,00

44.181.378,26

51.319.819,29

2.061.884,13

2.404.570,27

14.329.751,26

19.709.921,80

2.755.496,13

2.918.394,56

113.727,98

399.877,22

3.575.766,39

3.519.843,29

67.018.004,15

80.272.426,43

A. Eigenkapital I.

Gezeichnetes Kapital

II. Gewinnrücklagen 1. satzungsmäßige Rücklagen 2. andere Gewinnrücklagen III. Bilanzgewinn Eigenkapital insgesamt

(6)

B. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. Steuerrückstellungen 3. sonstige Rückstellungen (7)

C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6. sonstige Verbindlichkeiten (8)

D. Rechnungsabgrenzungsposten

210.362,30

0,00

164.109.510,35

167.082.234,54

37


Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2008

1. Umsatzerlöse

Anhang Nr.

2008 EUR

2007 EUR

(12)

+ 637.029.047,74

+ 512.248.316,43

+ 46.526,61

+ 20.166,53

+ 4.624.357,80

+ 7.745.454,25

+ 641.699.932,15

+ 520.013.937,21

- 541.479.953,61

- 433.202.675,78

- 7.077.959,89

- 1.739.152,85

+ 93.142.018,65

+ 85.072.108,58

- 37.101.199,39

- 33.726.829,54

- 9.751.625,03

- 9.046.703,49

2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 3. sonstige betriebliche Erträge

(13)

4. Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren

(14)

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen Rohergebnis

(15)

5. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (davon für Altersversorgung)

(2.208.486,70)

(1.919.955,44)

(16)

- 46.852.824,42

- 42.773.533,03

(17)

- 7.583.749,26

- 7.437.135,48

(18)

- 22.324.929,62

- 20.289.825,68

- 76.761.503,30

- 70.500.494,19

+ 897,45

+ 807,73

+ 139.274,12

+ 180.679,30

+ 158.720,02

0,00

+ 1.412.125,05

+ 1.308.410,12

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7. sonstige betriebliche Aufwendungen Summe der betrieblichen Aufwendungen 8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 9. Erträge aus Beteiligungen 10. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (davon aus verbundenen Unternehmen)

(26.712,82)

12. Aufwendungen aus Verlustübernahme 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (davon an verbundene Unternehmen) Finanzergebnis

- 27.687,01

0,00

- 2.785.348,25

- 2.944.122,65

(1.156,35) (19)

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

(0,00)

(1.072,51)

- 1.102.018,62

- 1.454.225,50

+ 15.278.496,73

+ 13.117.388,89

14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

(20)

- 4.094.733,07

- 4.690.904,84

15. sonstige Steuern

(21)

- 140.487,62

- 984.519,40

- 4.235.220,69

- 5.675.424,24

+ 11.043.276,04

+ 7.441.964,65

17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr

+ 381.211,21

+ 252.523,90

18. Einstellung in satzungsmäßige Rücklagen

- 895.000,00

- 571.000,00

19. anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn

- 171.961,40

0,00

+ 10.357.525,85

+ 7.123.488,55

16. Jahresüberschuss

20. Konzerngewinn

38


Gewinn- und Verlustrechnung der GmbH 2008

1. Umsatzerlöse

Anhang Nr.

2008 EUR

2007 EUR

(12)

+ 629.565.736,00

+ 523.057.390,29

+ 29.209,51

- 3.888,23

+ 4.751.924,32

+ 7.572.827,59

+ 634.346.869,83

+ 530.626.329,65

- 541.262.922,41

- 448.196.425,95

- 5.023.506,30

0,00

+ 88.060.441,12

+ 82.429.903,70

- 33.413.347,28

- 31.601.096,92

- 8.869.576,73

- 8.431.185,82

2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 3. sonstige betriebliche Erträge

(13)

4. Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren

(14)

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen Rohergebnis

(15)

5. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (davon für Altersversorgung)

(2.022.361,36)

(1.731.305,41)

(16)

- 42.282.924,01

- 40.032.282,74

(17)

- 6.524.950,44

- 8.468.932,31

(18)

- 25.242.800,27

- 23.741.986,13

- 74.050.674,72

- 72.243.201,18

0,00

+ 208.840,92

+ 139.274,12

+ 1.525.013,55

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7. sonstige betriebliche Aufwendungen Summe der betrieblichen Aufwendungen 8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 9. Erträge aus Beteiligungen (davon aus verbundenen Unternehmen)

(0,00)

10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

+ 1.462.645,22

(davon aus verbundenen Unternehmen)

(28.129,64)

11. Aufwendungen aus Verlustübernahme

- 250.180,15

(davon aus verbundenen Unternehmen)

(222.493,14)

12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

- 2.691.818,46

(davon an verbundene Unternehmen) Finanzergebnis

(140.932,74) (19)

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

(1.344.334,25) + 1.370.351,60 (61.941,48) 0,00 (0,00) - 3.072.930,97 (136.539,77)

- 1.340.079,27

+ 31.275,10

+ 12.669.687,13

+ 10.217.977,62

13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

(20)

- 3.598.118,82

- 3.535.172,64

14. sonstige Steuern

(21)

- 124.067,68

- 973.753,84

- 3.722.186,50

- 4.508.926,48

+ 8.947.500,63

+ 5.709.051,14

+ 7.719,11

+ 9.667,97

- 895.000,00

- 571.000,00

+ 8.060.219,74

+ 5.147.719,11

15. Jahresüberschuss 16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 17. Einstellung in satzungsmäßige Rücklagen 18. Bilanzgewinn

39


Entwicklung des Konzernanlagevermögens

Zugang

1)

Herstellungskosten

Zuschreibung

2)

EUR

EUR

Anschaffungs-/

A.

Umbuchung +/EUR

Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen

4.047.338,71

282.847,75* 1)

0,00

II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

122.730.787,87

1)

6.435,00

2)

846.641,67

*

2. technische Anlagen und Maschinen

10.015.414,45

31.734.427,74

1.345.817,83

1)

1.122,55

18.279.308,14

3.316.300,05

1)

83.887,60

24.425.341,12

1.849.327,29

1)

0,00

1.364.476,10

3.867.803,07

1)

- 931.651,82

20.394.662,69

1)

198.534.340,97

6.435,00

2)

425.000,00

0,00

2. Beteiligung an assoziierten Unternehmen

1.052.557,80

158.843,72

1)

- 1.211.401,52

3. Beteiligungen

7.734.162,44

200.050,00

1)

0,00

4. Genossenschaftsanteile

8.944,52

0,00

0,00

5. sonstige Ausleihungen

6.966,22

0,00

0,00

9.227.630,98

358.893,72

1)

21.036.404,16

1)

6.435,00

2)

3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Fuhrpark 5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

0,00

III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen

Insgesamt

40

211.809.310,66

1.211.401,52

0,00

0,00


Abschreibung

Restbuchwert

Abschreibung des

Buchwert

Abgang

kumuliert

31.12.2008

Gesch채ftsjahres

Vorjahr

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

54.563,33

3.199.112,29

1.076.510,84

572.345,08

1.382.076,00

1.414.983,92

84.603.892,68

47.580.402,39

2.531.756,95

40.156.695,01

480.952,08

30.300.804,54

2.299.611,50

421.762,13

1.407.061,06

1.158.602,84

16.940.652,27

3.580.240,68

1.347.200,54

2.807.716,53

1.615.833,69

17.437.333,20

7.221.501,52

2.710.684,56

8.204.682,04

762,77

0,00

4.299.864,58

0,00

1.364.476,10

4.671.135,30

149.282.682,69

64.981.620,67

7.011.404,18

53.940.630,74

1.211.401,52

0,00

425.000,00

0,00

425.000,00

0,00

0,00

0,00

0,00

1.052.557,80

212.825,00

0,00

7.721.387,44

0,00

7.734.162,44

0,00

0,00

8.944,52

0,00

8.944,52

1.588,91

0,00

5.377,31

0,00

6.966,22

1.425.815,43

0,00

8.160.709,27

0,00

9.227.630,98

6.151.514,06

152.481.794,98

74.218.840,78

7.583.749,26

64.550.337,72

41


Entwicklung des Anlagevermögens der GmbH

A.

Anschaffungs-/

Zugang

1)

Umbuchung

Herstellungskosten

Zuschreibung

2)

+/-

EUR

EUR

874.217,68

112.119,00

1)

2.117.236,91

1)

114.533.608,88

6.435,00

2)

812.964,87

22.468.556,09

1.084.504,77

1)

1.122,55

15.320.223,70

930.817,95

1)

198,50

24.168.324,96

1.763.327,38

1)

0,00

1.364.476,10

3.716.216,92

1)

- 814.285,92

EUR

Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen

0,00

II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. technische Anlagen und Maschinen 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Fuhrpark 5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

9.612.103,93 1) 177.855.189,73

6.435,00 2)

0,00

III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen

3.129.237,25

5.871.059,39

1)

0,00

2. Beteiligungen

7.734.162,44

200.050,00

1)

0,00

3. Genossenschaftsanteile

8.944,52

0,00

4. sonstige Ausleihungen

6.966,22

0,00

10.879.310,43

6.071.109,39

1)

15.795.332,32

1)

6.435,00

2)

Insgesamt

42

189.608.717,84

0,00 0,00 0,00

0,00


Abschreibung

Restbuchwert

Abschreibung des

Buchwert

Abgang

kumuliert

31.12.2008

Gesch채ftsjahres

Vorjahr

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

54.561,33

495.428,35

436.347,00

91.798,00

416.101,00

1.392.982,01

79.450.795,38

36.626.468,27

2.749.716,29

36.605.488,49

370.085,73

21.549.473,64

1.634.624,04

244.186,32

793.761,04

917.534,93

13.138.052,71

2.195.652,51

750.979,45

2.020.889,02

1.593.152,83

17.207.372,99

7.131.126,52

2.688.270,38

8.127.606,04

762,77

0,00

4.265.644,33

0,00

1.364.476,10

4.274.518,27

131.345.694,72

51.853.515,67

6.433.152,44

48.912.220,69

0,00

0,00

9.000.296,64

0,00

3.129.237,25

212.825,00

0,00

7.721.387,44

0,00

7.734.162,44

0,00

0,00

8.944,52

0,00

8.944,52

1.588,91

0,00

5.377,31

0,00

6.966,22

214.413,91

0,00

16.736.005,91

0,00

10.879.310,43

4.543.493,51

131.841.123,07

69.025.868,58

6.524.950,44

60.207.632,12

43


Anhang des Konzerns und der GmbH

Vorbemerkungen

Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften haben wir bei der Erstellung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes die §§ 290 ff. HGB angewandt. Zur besseren Klarheit der Darstellung wurden sowohl in den Bilanzen als auch in den Gewinnund Verlustrechnungen Posten zusammengefasst. Sie sind im Anhang gesondert erläutert.

Konsolidierungskreis Im Konzernabschluss enthalten sind: 75,1 %

1)

Kurhessen-Thüringen GmbH,

6. Raiffeisen Technik GmbH, Kruckow 75,1 %

2)

Kassel (RWZ GmbH)

7. HaGe Technik Eutin GmbH, Eutin

75,1 %

2)

8. HaGe Technik GmbH, Husum

75,1 %

2)

9. HSL Technik GmbH, Bad Oldesloe 75,1 %

2)

75,1 %

2)

1. Raiffeisen-Warenzentrale

5. Landtechnik Nord GmbH, Kiel

34117 Kassel, Ständeplatz 1-3 2. Kornhaus Vertriebs-GmbH, Kassel 100 % 3. quindata GmbH, Kassel 4. CLAAS Grasdorf GmbH,

1)

100 % 1) 10. HaGe Technik Ostküste GmbH, 60 %

1)

Eckernförde

Halle OT Grasdorf 1)

direkt

2)

indirekt

Erstmals zum Erwerbszeitpunkt am 31.12.2008 wurden die unter Nr. 5 - 10 aufgeführten Gesellschaften im Rahmen einer Vollkonsolidierung einbezogen. Im Hinblick auf den Erwerbszeitpunkt wurde die Gewinn- und Verlustrechnung nicht einbezogen. Die CLAAS Grasdorf GmbH wurde erstmals zum 31.12.2008 vollkonsolidiert, nachdem sie im Vorjahresabschluss gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB nach der Buchwertmethode “at equity” konsolidiert wurde. Aufgrund des Methodenwechsels wird im Anlagespiegel ein Abgang dargestellt. Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wurden die Frisch vom Hof GmbH, Kassel (100 % indirekt), sowie die Raiffeisen-Techni-Trak GmbH, Buttelstedt (57,14 % direkt), nicht einbezogen. Die Anteile sind unter der Position “Anteile an verbundenen Unternehmen” ausgewiesen. Die RWZ GmbH als Konzernmuttergesellschaft veröffentlicht den Jahresabschluss im elektronischen Bundesanzeiger. Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes im Jahres- und Konzernabschluss mit Unternehmen, an denen die RWZ mit mindestens 20 % beteiligt ist, wurde im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB. Gegenseitige Forderungen, Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge der einbezogenen Unternehmen wurden konsolidiert. Für Zwischengewinne bei den Beständen der RWZ GmbH und Kornhaus Vertriebs-GmbH aufgrund konzerninterner Lieferungen wurde wegen Geringfügigkeit der Zwischenergebnisse von der Regelung des § 304 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach Ergebnisverwendung erstellt. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wenden wir das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB an. Die Bewertungswahlrechte wurden mit Ausnahme der Pensionsrückstellungen der Gesellschaften des Konsolidierungskreises Nr. 7 - 10 einheitlich ausgeübt.

44


Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Firmenwerte werden ab 2009 über 4 Jahre abgeschrieben (§ 309 Abs. 1 Satz 1 HGB). Ebenso bewerten wir die Finanzanlagen mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung erforderlicher Abschreibungen und erfolgter Tilgungen. Die Vorräte und geleisteten Anzahlungen sind zu Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bilanziert worden. Abwertungen - soweit steuerlich zulässig - wurden in angemessenem Umfang vorgenommen. Im Übrigen werden die Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden bei den Erläuterungen der einzelnen Bilanz- sowie Gewinn- und Verlustrechnungspositionen dargestellt. (1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens für den Konzern und die RWZ GmbH ergibt sich aus den vorangestellten Anlagespiegeln. Aufgrund der erstmaligen Vollkonsolidierung der Gesellschaften Nr. 4 - 10 zum 31.12.2008 wurde das Anlagevermögen dieser Gesellschaften als Zugang ausgewiesen. Der Zugang bei den immateriellen Vermögensgegenständen im Konzern betrifft vorwiegend fremdbezogene Software sowie im Einzelabschluss bei der RWZ GmbH im Wesentlichen die Übernahme von Kundenstammdaten mit einhergehenden Wettbewerbsverboten, die wie Gebäude nach der steuerlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben werden. Die beweglichen Anlagegüter wurden ab dem Jahr 2008 linear abgeschrieben. Unverändert wurden in Einklang mit § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG die Abschreibungen im Jahr der Anschaffung pro rata temporis vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs-/Herstellungskosten zwischen 150,00 EUR und 1.000,00 EUR wurden in einen Sammelposten eingestellt und zu 1/5 abgeschrieben. Sonderabschreibungen erfolgten im Einzelabschluss bei der RWZ GmbH nach § 6 b EStG in Höhe von 278 TEUR sowie nach R 6.6 EStR in Höhe von 27 TEUR. Wegen der Aufhebung des § 308 Abs. 3 HGB durch das Transparenz- und Publizitätsgesetz 2002 (TransPuG) wurden die zuvor erwähnten Sonderabschreibungen im Konzernabschluss nicht übernommen. Bei den sonstigen Ausleihungen handelt es sich vorwiegend um Darlehen. Die Abgänge bei den sonstigen Ausleihungen der RWZ GmbH sind durch Tilgungen entstanden.

(2) Vorräte

Die unfertigen Leistungen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungseinzelkosten zuzüglich Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet.

45


Anhang des Konzerns und der GmbH

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände RWZ GmbH

Konzern 31.12.2008

31.12.2007

31.12.2008

31.12.2007

EUR

EUR

EUR

EUR

und Leistungen1)

38.300.998,87

32.960.000,18

30.127.025,58

32.579.297,62

(davon an Gesellschafter)

(1.519.617,87)

(1.856.901,36)

(1.519.617,87)

(1.856.901,36)

(92.592,14)

(157.622,83)

(92.592,14)

(157.622,83)

1. Forderungen aus Lieferungen

(davon an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht) 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (davon aus Lieferungen und Leistungen) 3.sonstige Vermögensgegenstände2) (davon an Gesellschafter)

296.763,18

341.113,31

267.219,07

341.113,31

(138.512,10)

(341.113,31)

(267.219,07)

(341.113,31)

5.867.929,97

5.841.063,58

5.222.834,88

5.828.070,34

(32.657,06)

(1.954,72)

(32.657,06)

(1.954,72)

(119.574,06)

(7,90)

(119.574,06)

(7,90)

(davon an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht)

44.465.692,02

39.142.177,07

35.617.079,53

38.748.481,27

1)

davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr

200,00

304,40

200,00

304,40

2)

davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr

1.207.259,20

1.275.140,00

1.188.199,00

1.275.140,00

Die Forderung aus dem in 2006 erstmals aktivierten Körperschaftsteuerguthaben bei der RWZ GmbH wurde mit dem mit 3,913 % abgezinsten Nettowert von 1.044 TEUR bilanziert und unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Der Bruttobetrag beläuft sich auf 1.246 TEUR, hierin enthalten ist der Zinsanteil in Höhe von 202 TEUR. Erkennbare Risiken sind durch ausreichend gebildete Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden. Unverzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. (4) flüssige Mittel

Die Bewertung der Kassenbestände und Bankguthaben erfolgte zum Nennwert.

(5) aktive Rechnungsabgrenzung Die Bildung einer aktiven Rechnungsabgrenzung war im Geschäftsjahr 2008 für vorausbezahlte sonstige Ausgaben erforderlich. (6) Eigenkapital

Der in 2008 bei der RWZ GmbH ausgewiesene Bilanzgewinn beinhaltet den in der Gewinnund Verlustrechnung ausgewiesenen Jahresüberschuss, vermehrt um den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr sowie vermindert um die Vorwegzuweisung zur satzungsmäßigen Rücklage von 895 TEUR.

46


Aus der Kapitalkonsolidierung ergaben sich aktivische Unterschiedsbeträge von 218 TEUR und passivische Unterschiedsbeträge von 2.514 TEUR, die gemäß § 301 Abs. 3 Satz 1 HGB saldiert ausgewiesen werden. Die aktivischen Unterschiedsbeträge haben Firmenwert-Charakter, die passivischen Unterschiedsbeträge haben Rücklagen-Charakter. Für den Konzern ergibt sich der nachfolgende Eigenkapitalspiegel:

Mutterunternehmen

Minderheitsgesellschafter

Konzerneigenkapital

gezeichnetes

erwirtschaftetes

Kapital

Konzern-

Eigen-

Minderheiten-

Eigen-

eigenkapital

kapital

kapital

kapital

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

13.000

41.145

54.145

54.145

gezahlte Dividenden

780

780

780

übrige Veränderungen

- 65

- 65

- 65

7.442

7.442

7.442

47.742

60.742

60.742

780

780

780

1.079

1.079

3

3

10.871

10.871

172

11.043

58.915

71.915

3.124

75.039

Stammkapital

Stand am 31.12.2006

TEUR

Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag Stand am 31.12.2007

13.000

gezahlte Dividenden Änderung des Konsolidierungskreises übrige Veränderungen

2.952

4.031 3

Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag Stand am 31.12.2008

(7) Rückstellungen

13.000

Die Pensionsrückstellungen sind anhand versicherungsmathematischer Gutachten (Teilwertmethode) mit einem Zinssatz von - unverändert gegenüber dem Vorjahr - 3,75 % (mit Ausnahme der unter dem Konsolidierungskreis Nr. 7-10 aufgeführten Gesellschaften, die einen Zinssatz von 6 % zu Grunde gelegt haben) gebildet worden. Der Bewertung zum 31. Dezember 2008 wurden - wie im Vorjahr - die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Körperschaft- und Gewerbesteuer. Im Konzernabschluss ist eine Rückstellung für latente Steuern in Höhe von 398 TEUR enthalten, die aus der Aufhebung des § 308 Abs. 3 HGB resultiert. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte auf Basis eines Steuersatzes von 30 % (Vorjahr: 40 %). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Erhaltungsaufwand für Großreparaturen (2,6 Mio. EUR), Berufsgenossenschaftsbeiträge (0,5 Mio. EUR) und Verpflichtungen aus Arbeitsverhältnissen (3,2 Mio. EUR; Konzern: 3,9 Mio. EUR) sowie die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (0,8 Mio. EUR).

47


Anhang des Konzerns und der GmbH

(8) Verbindlichkeiten RWZ GmbH

Konzern 31.12.2008

31.12.2007

31.12.2008

31.12.2007

EUR

EUR

EUR

EUR

48.131.261,61

51.429.868,89

44.181.378,26

51.319.819,29

(36.176.168,38)

(39.146.934,30)

(36.176.168,38)

(39.146.934,30)

25.560.193,03

31.597.527,49

22.662.704,50

31.487.477,89

5.361.675,33

4.131.667,86

4.975.519,23

4.131.667,86

3.526.017,23

2.404.570,27

2.061.884,13

2.404.570,27

32.698.492,51

20.414.393,12

14.329.751,26

19.709.921,80

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (davon gegenüber Gesellschafterbanken) davon Restlaufzeiten - bis 1 Jahr - über 5 Jahre 2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (davon gegenüber Gesellschaftern)

(14.851.641,53)

(124.027,00)

(25.820,18)

(124.027,00)

davon Restlaufzeiten - bis 1 Jahr - über 5 Jahre

32.660.260,12

20.386.960,71

14.291.518,87

19.682.489,39

2.354,75

0,00

2.354,75

0,00

19.221,81

18.583,12

2.755.496,13

2.918.394,56

113.727,98

399.877,22

113.727,98

399.877,22

4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen - davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 6. sonstige Verbindlichkeiten

4.605.171,26

4.742.512,83

3.575.766,39

3.519.843,29

(3.386.323,46)

(3.901.614,21)

(2.867.115,47)

(2.709.516,69)

(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit)

(205.799,71)

(300.793,59)

(178.954,72)

(294.044,83)

(davon gegenüber Gesellschaftern)

(101.475,65)

(27.313,21)

(101.475,65)

(27.313,21)

(davon aus Steuern)

davon Restlaufzeiten - bis 1 Jahr - über 5 Jahre

48

4.526.818,72

4.659.627,78

3.503.523,92

3.443.421,77

46.486,58

51.019,08

42.861,47

47.040,52

89.093.892,40

79.409.805,45

67.018.004,15

80.272.426,43


Zu den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten valutieren Grundpfandrechte in Höhe von 32,9 Mio. EUR (Konzern: 33,8 Mio. EUR) und die Sicherungsübereignung von Vorräten in Höhe von 5,4 Mio. EUR (Konzern: 8,5 Mio. EUR). Die Bilanzierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu Rückzahlungswerten. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Verpflichtung an den PSVaG enthalten, die mit 5,5 % abgezinst wurde. (9) Haftungsverhältnisse

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften (davon zugunsten verbundener Unternehmen)

31.12.2008

31.12.2007

EUR

EUR

604.799,71

734.077,06

(500.000,00)

(500.000,00)

(10) derivative Finanzinstrumente Die von uns eingesetzten derivativen Finanzinstrumente dienen nur zur Absicherung eines für den Erwerb, die Veräußerung oder den eigenen Gebrauch erwarteten Bedarfs. (11) sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus der Bilanz nicht ersichtliche größere finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Leasing- und Mietverträgen sowie begonnenen Investitionen. Konzern

RWZ GmbH

TEUR

TEUR

Leistungen fällig in 2009

4.475

2.847

Leistungen fällig in 2010 - 2013

6.312

1.917

Leistungen fällig nach 2013

4.406

3.364

Ferner hat die Kornhaus Vertriebs-GmbH in Höhe von 1,02 Mio. EUR Sicherheiten in Form von Grundschulden für Verbindlichkeiten der Muttergesellschaft (RWZ GmbH) gestellt.

49


Anhang des Konzerns und der GmbH

(12) Umsatzerlöse Mio. EUR Getreide

117

Futtermittel

46

Düngemittel

52

Pflanzenschutzmittel

37

Baustoffe

117

Technik

83

Energie

157

Sonstige

21

Die im Konzern ausgewiesenen Umsatzerlöse von 637 Mio. EUR enthalten nicht die gegenseitigen Lieferungen. (13) sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (572 TEUR), Auflösung von Wertberichtigungen (1.766 TEUR) und Rückstellungen (435 TEUR), die aperiodischen Charakter haben. Weiterhin sind darunter auch Haus- und Grundstückserträge ausgewiesen. (14) Materialaufwand

In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, für bezogene Waren und Leistungen sind die Bestandsveränderungen einschließlich der Inventur- und Bewertungsunterschiede sowie die darin verrechneten intern erbrachten Leistungen enthalten.

(15) Rohergebnis

Das Rohergebnis hat sich bei gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträgen im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Dabei stellt sich der im Rohergebnis enthaltene operative Warenrohertrag des laufenden Jahres bei einer geringfügig niedrigeren Handelsspanne höher dar.

50


(16) Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betreffen Zuweisungen zu Pensionsrückstellungen, Beiträge an eine selbständige Pensionskasse und Rentenzahlungen aufgrund von Versorgungszusagen an ehemalige Mitarbeiter. Frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen erhielten 134.153,26 EUR. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber diesem Personenkreis sind 1.349.796,00 EUR zurückgestellt worden. Von den unter dem Konsolidierungskreis Ziff. 2-10 genannten Gesellschaften erhalten aktive und ehemalige Mitglieder der Organe keine Bezüge. (17) Abschreibungen

Die Abschreibungen wurden bereits unter (1) Anlagevermögen erläutert.

(18) sonstige betriebliche Aufwendungen Hierin sind insbesondere Sachaufwendungen - Konzern 19,2 Mio. EUR, RWZ GmbH 22,1 Mio. EUR - enthalten. Außerdem beinhalten sie Zuweisungen zu Wertberichtigungen und Rückstellungen. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates belaufen sich auf 28 TEUR. (19) Finanzergebnis

Die Reduzierung ist im Wesentlichen auf niedrigere Erträge aus Beteiligungen an der quindata GmbH zurückzuführen. Das Zinsergebnis verbesserte sich hauptsächlich wegen gesunkener Zinsaufwendungen bei leicht gestiegenen Zinserträgen.

(20) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Hierunter sind Körperschaft- und Gewerbeertragsteuer, der Solidaritätszuschlag sowie anrechenbare Steuern ausgewiesen. Enthalten sind sowohl periodenfremde Erträge in Höhe von 240 TEUR (Steuererstattungen) als auch periodenfremde Aufwendungen über 122 TEUR. (21) sonstige Steuern Diese Aufwendungen betreffen insbesondere Kraftfahrzeug- und Grundsteuer. Ferner sind Auflösungen von Umsatzsteuerrückstellungen in Höhe von 289 TEUR verrechnet worden. (22) sonstige Angaben Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge bei der Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH sowie der konsolidierten Unternehmen wurde im Hinblick auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die gemäß § 267 Abs. 5 HGB ermittelte Anzahl der Beschäftigten betrug in 2008: Konzern

RWZ GmbH

Angestellte

662

575

Lohnempfänger

390

345

69

62

1.121

982

Teilzeitarbeitnehmer

Auszubildende wurden im Durchschnitt beschäftigt: Konzern 200; RWZ GmbH 178.

51


Anhang des Konzerns und der GmbH

Ergebnisverwendungsvorschlag Jahresüberschuss RWZ GmbH

8.947.500,63 EUR

Vorabzuweisung von 10 % zu den satzungsmäßigen Rücklagen

- 895.000,00 EUR

Gewinnvortrag aus 2007

+ 7.719,11 EUR

Bilanzgewinn

= 8.060.219,74 EUR

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat vor, den Bilanzgewinn zur Ausschüttung einer Dividende von 6 %

- 780.000,00 EUR

zu verwenden und den anderen Gewinnrücklagen einen Betrag von zuzuweisen sowie den verbleibenden Betrag von auf neue Rechnung vorzutragen.

Kassel, 16. Februar 2009 Geschäftsführung

Reinhard Stieglitz

52

Detlef Beate

- 7.280.000,00 EUR 219,74 EUR


Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Raiffeisen-Warenzentrale KurhessenThüringen GmbH, Kassel, sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Aufstellung dieser Unterlagen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben. Wir haben unsere Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss und den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, in Jahres- und Konzernabschluss und in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresund Konzernabschlusses sowie des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entsprechen der Jahresabschluss und der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. DGR Deutsche Genossenschafts-Revision Bonn, 06. April 2009

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH Patschke, Wirtschaftsprüfer

Brambrink, Wirtschaftsprüfer

53


Jahresrückblick Jahresrückblickk 2008 Der Blick auf das aktuelle Zeitgeschehen bestimmt mehr denn je unseren Tagesablauf. Ereignisse, die das Jahr 2008 geprägt haben, geraten daher schnell in Vergessenheit. Zahlreiche Feldtage, Einweihungen und Jubiläen haben uns in diesem Jahr begleitet. An dieser Stelle werfen wir einen Blick zurück auf das, was unser Unternehmen in 2008 geleistet hat. Es bestärkt uns gleichzeitig, auch im kommenden Jahr wieder um Vertrauen zu werben sowie Einsatz und Stärke zu zeigen, um den gestiegenen Marktanforderungen und Kundenwünschen gerecht zu werden.

Kundennähe.

Edler Tropfen. Auch in 2008 wurden die Marketingaktionen im Energiebereich, mit einer zielgruppenspezifischen Ansprache weiter forciert. Durchdachte Kundenaktionen im Heizölbereich sowie der 24h-Tankstellen bildeten dabei den Schwerpunkt. Die zielgruppenorientierten Aktivitäten waren erfolgreich. Bedeutsam dafür waren die Steigerungen bei den Heizölbestellungen sowie beim Bezug der Tank-Card24.

Januar

Februar

Inspiration. Baustoffe in Ruhe aussuchen, sich dabei Ideen und Anregungen holen und Zeit für eine individuelle Beratung haben. Dies ist bei der RWZ möglich. Längst ist der Hausbau, die Renovierung oder Sanierung nicht mehr nur „Stein auf Stein“, sondern bietet viel Raum für Kreativität. So werden die Baustoff-Standorte der RWZ den komplexeren Kundenanforderungen angepasst, was sich in der Neugestaltung der Innenund Außenanlagen widerspiegelt. In Weimar ist ein neuer Ideengarten fertig gestellt worden. Die Außenausstellung zeigt viele Praxisbeispiele aus dem Gartenund Landschaftsbau auf und bietet dem Kunden zahlreiche Anregungen zur Gestaltung.

März

Einen umfassenden Service rund um die Uhr zu bieten, ist das Ziel unserer Technik-Center in Hessen und Thüringen. Neben dem Agrartechnik-Verkauf steht die Serviceleistung an oberster Stelle. Diese wird sowohl in den TechnikCentern selbst als auch durch den Einsatz mobiler Servicewagen, kleinen Ersatzteillagern vor Ort sowie einer beispielhaften Logistik gewährleistet. Kundennähe und Kundenzufriedenheit sind dabei selbstverständlich. In Tüttleben fand die Übergabe von 15 CLAAS-Neumaschinen an Großbetriebe statt, die zu den langjährigen Kunden der RWZ zählen und diesen Service schätzen.

April

Getreidetag. Seit sechs Jahren veranstaltet die RWZ gemeinsam mit der BASF auf der Versuchsfläche in Gudensberg den Getreidetag. Die stetig steigenden Besucherzahlen sowie die gezielte und standortangepasste Information in geführten Rundgängen durch Berater beider Unternehmen sprechen für das Niveau und die damit verbundene Akzeptanz der Feldtage. Abgerundet wird der Feldtag durch eine Technikausstellung, bei der aktuelle Modelle modernster Agrartechnik präsentiert werden. Der Getreidetag 2009 findet am 19.06. statt.

Mai

Juni

Investition.

Rapstag.

DLG-Feldtage.

Am Technik-Center Tüttleben ist eine neue Maschinenhalle entstanden, welche der Unterbringung von Großmaschinen dient. Neben dem CLAAS-Ersatzteilzentrum, welches seit 2003 am Technik-Center angesiedelt ist und die Versorgung mit OriginalCLAAS-Ersatzteilen in Thüringen und angrenzenden Regionen gewährleistet, ist mit der Maschinenhalle ein weiterer Neubau entstanden, der für die Schlagkraft der RWZ in Thüringen steht.

In der Regel ist das Ende der Rapsblüte noch nicht erreicht, wenn die RWZ und die BASF auf die gemeinsame Versuchsfläche nach Gudensberg zum Rapstag einladen. Muss es auch nicht, denn die rund 500 Landwirte, die jährlich zum Rapstag kommen, holen sich hier in geführten Rundgängen nützliche Informationen von Fachberatern, um erforderliche Behandlungsmaßnahmen im Raps noch durchführen zu können. Alle Fragen zum Ackerbau, der Düngung sowie zum Pflanzenschutz werden beantwortet. Der Rapstag ist genau wie der Getreidetag im Juni zu einer festen Institution geworden und fest im Terminkalender der Landwirte verankert. Der Rapstag 2009 ist für den 23.04. terminiert.

Vom 24. bis 26. Juni fanden in Buttelstedt bei Weimar (Thüringen) die DLG-Feldtage 2008 statt. Die im zweijährigen Turnus stattfindenden Praxistage wurden von rund ca. 20.000 fachkundigen Besuchern aus dem In- und Ausland genutzt. Zusammen mit der RWZ RheinMain war die RWZ Mitveranstalter. Nach den DLG-Feldtagen 2006 in Hammersbach (Hessen) war das der zweite gemeinsame Auftritt als Mitveranstalter. Der persönliche Kundenkontakt und die damit verbundenen Präsentationen von sortenspezifischen Anbauversuchen bei Braugerste, Raps und Weizen waren Schwerpunkt des Unternehmensauftrittes. Darüber hinaus wurde das angrenzende Gelände der Raiffeisen-Techni-Trak in die Veranstaltung eingebunden.

Köpfchen. Gute Auszubildende sind die Mitarbeiter von morgen. Daher hat die RWZ eine Kampagne unter dem Titel „Kluge Köpfe“ entwickelt, um gezielt an Schulen, auf Messen und Veranstaltungen für eine Ausbildung bei der RWZ zu werben. Neben der kaufmännischen Ausbildung zum Großund Außenhandelskaufmann bildet die RWZ auch Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik sowie KFZ-Mechatroniker aus. Beim Tochterunternehmen quindata kann eine Ausbildung zum Informatikkaufmann sowie zum Fachinformatiker absolviert werden. Die RWZ hat eine Ausbildungsquote von ca. 17 % und liegt damit weit über dem Bundesdurchschnitt.

Raiffeisen läuft. Unter dem Motto „Gemeinsam zum Ziel“ starteten 50 Mitarbeiter der RWZ beim „2. Kassel-Marathon 2008". Die RWZ fungierte erstmals als Sponsor dieser Laufveranstaltung, die weit über 6.000 Läufer auf sowie mehr als 70.000 Besucher an die Strecke zog. Ein sehr umfangreiches Startplatzkontingent wurde den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Die aktive Einbindung der Kolleginnen und Kollegen in das Laufevent und die damit verbundene Leistungsbereitschaft, die Motivation und der Teamgedanke waren für die RWZ Ansporn, das Sponsoring auch zum 3. KasselMarathon 2009 fortzuführen. Der „3. Kassel-Marathon 2009" findet vom 8. bis 10.05. statt.


FENDT live. Unter dem Motto „FENDT live“ veranstaltete die RWZ gemeinsam mit dem Traktorenhersteller FENDT in Malsfeld-Mosheim einen großen Feldtag. Die Veranstaltung, die als Nachlese zu den FENDT-Feldtagen in Wadenbrunn initiiert wurde, fand bereits das zweite Mal in dieser Form statt. Bis spät in die Abendstunden säumten rund 1.000 Landwirte den Acker und tauschten im Anschluss an die Praxisvorführungen Meinungen und Erfahrungen im Kreise der Berufskollegen aus. Die in Verbindung mit Landtechnikpartnern durchgeführten Veranstaltungen erweisen sich immer mehr als Kontaktbörse für die Landwirtschaft. Der hohe Zuspruch zu den Feldveranstaltungen wird belegt durch die stetig steigenden Besucherzahlen. Darin eingeschlossen ist das Vertrauen in die RWZ, als Partner der Agrartechnik sowie des Pflanzenbaus.

Hoheiten zu Gast. Zwei amtierende Hoheiten waren in diesem Jahr der Einladung der RWZ gefolgt und begrüßten die Gäste im Rahmen von Veranstaltungen. So war Miriam I., hessische Rapsblütenkönigin zu Besuch beim Rapstag in Gudensberg.

Juli

Hoheitlicher Besuch auch zum 50-jährigen Jubiläum des Kraftfutterwerks in Altmorschen. Die Hessische Milchkönigin Melanie I. war zugegen und begleitete den Milchshakeempfang der 250 geladenen Gäste.

August

September

2. Kasseler Gespräch. Unter dem Titel „Kasseler Gespräch“ hat die RWZ zum zweiten Mal ein Treffen mit Entscheidungsträgern aus Politik, Industrie, Verbänden und Handel veranstaltet. In geschlossenem Kreis diskutierten namhafte Persönlichkeiten gemeinsam über Chancen im Agribusiness. Die hohe Akzeptanz bei den Teilnehmern, ausgedrückt in den facettenreichen und fachkundigen Gesprächen, haben die RWZ bestärkt, die Veranstaltung zu einer festen Einrichtung werden zu lassen.

Oktober

Zusammenarbeit. Glanzstück. „Alles erstrahlt in neuem Glanz“, so das Motto der Einweihung der umgebauten und modernisierten Räumlichkeiten am BaustoffStandort in Hanau. In mehreren Bauabschnitten entstand in Hanau eine überdachte Ladezone, eine Neugestaltung der Außenflächen sowie helle und kundenfreundliche Büros mit großzügiger Beratungsatmosphäre. Glanzstück des Standortes ist eine neue Innenausstellung, die mit zahlreichen Einzelexponaten dem Kunden viel Raum zur Information und Auswahl individueller Lösungen lässt.

November

Die RWZ hat zum Jahresende 75,1 % der Landtechnik Nord GmbH, einer 100%igen Tochter der HaGe Kiel, übernommen. Ziel der gemeinsamen LandtechnikUnternehmung ist es, das Geschäft im Norden Deutschlands unter der operativen Führung der RWZ weiter zu entwickeln und Synergien im Bereich Beschaffung, Administration, EDV und Management zu nutzen. Die unter der operativen Führung der RWZ zusammengeführten Umsatzgrößen im Landtechnik-Geschäft erreichen 220 Mio. EUR und bilden zukünftig eine gute Basis zum weiteren Ausbau des Geschäftes.

Dezember

24 Stunden.

Biogas.

Sportlich.

Tanken rund um die Uhr, dabei zeitlich unabhängig sein und bequem mit Karte bezahlen. Das Konzept der 24h-Tankstellen geht auf. Am Standort in Frankenberg entstand eine weitere hochmoderne Tankstelle dieser Art. Am 10.08. wurde nach nur knapp viermonatiger Bauzeit die Tankstelle offiziell in Betrieb genommen. In unmittelbarer Nähe zur Tankstelle unterhält die RWZ zudem ein Technik-Center mit KFZ-Werkstatt und Reifenservice. So werden Synergien genutzt.

Mit rund 150 geladenen Gästen feierte die RWZ Kassel am 2.10. die Einweihung ihrer Biogasanlage, die am Standort in Bebra nach dreijähriger Planungs- und Bauphase in Betrieb genommen wurde. Die Biogasanlage verwertet Speisereste, überlagerte Lebensmitteln, Fehlchargen oder Kühlschäden aus der Lebensmittelproduktion. Die Annahme sowie die Verarbeitung der Produkte erfolgt inklusive der Verpackung und stellt eine in dieser Art bundesweit nur an wenigen Standorten angewandte Verfahrensweise dar.

Seit Jahren engagiert sich die RWZ im Sportsponsoring. So sponsert das Unternehmen viele Vereine in Hessen und Thüringen. Neben zahlreichen höherklassigen Mannschaften aus Fußball, Handball und Eishockey werden darüber hinaus die Jugendmannschaften unterstützt. Imagepflege und Imagetransfer stehen bei dem Sponsoring im Vordergrund. Aber auch der persönliche Kontakt zu Kunden, die gemeinsam mit Mitarbeitern der RWZ die Sportveranstaltung besuchen, bestärken das Engagement.

50 Jahre. „50 Jahre Kraftfutterwerk Altmorschen“ hieß es in diesem Jahr. Mit einer zweitägigen Veranstaltung feierte die RWZ das Jubiläum seines Tochterunternehmens, der Kornhaus VertriebsGmbH. Ein Abend mit rund 250 geladenen Gästen machte dabei den Auftakt. Darunter auch der Hessische Staatsminister Wilhelm Dietzel, der Grußworte an die Gäste richtete. Am Folgetag waren rund 1.000 Besucher zum Tag der offenen Tür anwesend. Besonders die angebotenen Werksführungen sowie die Stände der Direktvermarkter mit Spezialitäten aus der Region waren an diesem Tag gefragt.

Kinderlachen. Strahlende Kinderaugen und erfreute Gesichter bei den Leiterinnen zweier Kindergärten anlässlich der Spendenübergabe von je 500 Euro. Im September dieses Jahres feierte das Raiffeisen-Kraftfutterwerk in Altmorschen 50-jähriges Jubiläum. Zum Tag der offenen Tür wurde im Rahmen des Getränkeverkaufs eine Spendenaktion gestartet, deren Erlös den beiden Kindergärten zugute kam. Das Geld soll in Spielgeräte und Ausstattung investiert werden.


Impressum

HERAUSGEBER: Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH Ständeplatz 1- 3 34117 Kassel

KONZEPTION / TEXT / GESTALTUNG: Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH Werbung/Öffentlichkeitsarbeit

FOTOGRAFIE: Michael Wiedemann, Kassel Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH Werbung/Öffentlichkeitsarbeit

GESAMTHERSTELLUNG:

Boxan Repro+Druck, Kassel

56

Geschäftsbericht 2008  
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